Lai lmcher Je ituna. ^ 4» Dinstass an» «. März «828. Die „Vail'sscher Z.itunq" erscheint, mit Äusilal,»,.' oer Zonn- u»o Fei^rtaqe, lagllch. uno kostet sammt de» Aeilagc« iin Eomptoir ganzjährig l l, fl., halbjährig ö st. 30 kr., mit Kr f!i z l' an t> im >^'»n't»ir ga " zi >' l> ri., !2 ^ . l» a l b , a H r i., >. ,l. ,v,ir o>: .ln^,lung i,l's ,.>^i.j sino l, a ! b j ä l> r>., !^<» sr. mchr ,» eullichtc». Mit d e r P o sl portofrei g>i n^jäl, ri>;, nul.r Krcilzl'and »ü? ^'Wlckttr '''l?rt,,c l., >l. d a I I', a !> r i ,, 7 ,l. .IN f^. ^ In sl r i i o » sq .-1'il l> r ,»r ,'inc Zpaltm^ile oder den Nau», d^sclbc», ist für sinmaÜge Ei»scha!t!l»,, :t lr„ für ,w.'imali,il ^ f>.. n>l l>r>>n>,Uige i, lr. >>. l»t. u. ,. w^ ^>, l>,,.s.,„ O^^,s,^„ ^,-, ,^,^ p„. Inscrtion.'üämvcl l>r. >5 lr. siir nnc jcdc^naliqe Eiiischaltnüs, hi»)u zu r^chm-n.' ^»,'.ratc l'is «2 Zcilrn koite» l ss. 4» fr. ,ur l ^lal. > st. 5,.', fr. fi>r l Mal smit Inbegriff d.s Iilscrtil'nSslämp.ls). ilmlsichel ^fjeis. I!^er k. k. Staltbalttr für Krain hat die bei den Hilfsamteru der k k. Landesregierung erledigte Offi» zialstclle dem bisberigcn Ncgieruugs'Ak.zc^sistcn Sig-mund Frcibcrrn von Cirhcimb. und die biednrch in Erledigung gekoinmcnc Akzessistcnstellc dem bishe» rigeu Dinrnisten dieser Landcsstcllc, Josef Pfeifer, verliehen. Äm 27. Februar 1888 wird i» der k. k. Hof. nnd Staatsdruckerci i» Wien das Vlll. und lX. Stück des Ncichs'Gescyblattcs ausgegeben uud versendet werden. Das Vlll. Stück enthält unter Nr. 23. Das kaiserliche Patent vom 7. Februar 188» zur Einfübrnng der Notariats > Ordnnng v. 21. Mm 18ii:; (R. G. V. Nr. 94), in Galizicn. dem Großherzogthmn Krakau und der Vukowma. dann gärn. Kroatien >mo Slavonien, die serbische Woi> wodschaft mit dem Tcmcser Banale. Siebenbürgen. Ga'.i^ieu. Krakan und die Bukowina - wodurch die Allerhöchst genthmi^ten VcsUmmungeu über die Zahl der in diesen Kronländen, zu bestellenden Notare kliüd.Mlachl irndeü. Nr 2ü. Die Verord,,u!ia drs Ilistizministerlums voin 16. Februar 1«i>8 — wirts.im für die Köm^eiche Galilei, und ^.'odomerieü mil drm Hcvzo^tl'ume VulDwina — nber das Verfahrr» z»r Eininiii. gunq derlenlgcu Forderungen, welche bm-ch Nota. r.k!ävung vom 28. Iäm'" t8ö8. wom-l die zwischen Ocwnich und N^1"> getroffene Utbelciükliuft wegen Tm^ui'g der dma) NequiNlionen llirer beide:seiiige» Pel'Mi>en im ^c biete des anderen Staates erwcchscuden Koste» >n Straf. u»d bürge»lichen Rechtssachen tunrgemacht wird. ^- 28. Die Verordnung des Haudelsministenums ""» 9- Februar 1858 — giltig für alle Kro," »ander, mit Aus.mhme der Mililargrenze. in wel« A?.^ ! "''"er. österreichische Mepen als allein gr« fi?^ is. ^"'^"b mr trockene Gcgcni1ä»dc cingc. ",!^', "''dmch in Folge Allerhöchster t5"t> ^ K" 7"' 20.Ianner 18.',8. da« Allerl'öchstt K ?. '^^" '" blonderen Koblen - m,d ^ wlrd"'''' "' ^'plembcr 1780 außer iwN ^^^' d3'^'"rbnung der Ministerien des In-nern.der Inst.z..ud der Finanzen uom 1U. Fe-bnlar 18..8 wegen Veueum.»g des Stublrichtcr-amtes Idaros. Verouy im Ocdexbursjer Ve>wal. lullgsgebiete »ach dem defimliueu Amtssitze Cs>ir,i<», ?lr. 30. Den Erlaß des Finanzministeriums «mu, 1!). Februar 18!i8, betreffend dic für dcn Zwischcn. verkebr zwischen Oesterreich und Modena über dcu Po zu leistende Sichcrstellung. Nr 31 Die Verordnung des Flnauzmluistcrmms vom 3U. Februar 1868 - gillig für Dalmatien -betreffend d,e Verzollung von fette» Oele» und d«e Ver^lnungsstenel von gebrannten geistig» Flusligkeilen. " Wien den 26, Februar 18ll8. Vom k. k. Rcdaktions.Purcau des Reichs.Geseyblattes. Nichlnlnllichrr Thl'is. "lnklageakt in Bezug auf das gegen den Kaiser Napoleon am N. Jänner verübte Altentat. (Fl'rts.hunss.) Der nämliche Polizci-Kommissär begab sich olme Zeuvcrlust », dic Straße Monttbaber Nr. w in die Wohnung des angeblichen Alsopp. Er fand ihn im Vetle. >mt einer l.ichtcn W..ndc am Kopfe, die aber stars geblutet baben mußte. Der angebliche Alsopv crklarle er ,ei Engländer nuo baudle mit Vier. Man Mute bc. lhm 1) einen Paß auf den Namen Thomas A!)opp. der am ,i>. August 18.'^l in London au^gc-stellt und uo.l P^Imerston unterzeichnet war; der Paß hatte zahlreiche Visa's, oic beiden lcnlcn ware» in London, und zwar das tine am 24. November 18i>7 vom französischen Generalkonsul für Frankreich, au^ gestellt; 2) eine Visitenkarte mit dem Namen Thomaö Alsopp; 3) eine Geldsumme von 8i2l> Fraukeu. wo> von l'OU Fr. i» Gold lind 702.^ Fr. in Vanknoten. Am audcll» Morgcn (lii Iälinrr) fano man im SlaUe desselben Hauses ein Pferd, das rrm angeblichril Al> sopp gehörte. In dieser Weise hat man in wenigen Stunden vier Iudividueu verhaftet, welche bei der spätern Un tcrsuchung überführt wurden., die wahren Thäter des Atteutatcs gewesen zu sein, das Paris mit Eulsehl-n erfüllte. Hvurze Zril darauf halle die Justiz oic vier Ana.eklaa.te!! ihrer falschen Namen, unler deuen sic sich uerstccklci,, cnlkleioet uno von ihueu das Gc> stäüduiß iyrcr umlncu Persoulichkcitcu erhalten. Vom ersten Augei.^lictc hat Mc,u 0rn Iosepl' Alidre.iS Pieri erkannt, der, /;0 Jahre alt. in Lucca (Toscana) geboren ist. Der falsche Alsopp mußte slugeit.heu. daß er der Felir Oisiui sei. Derselbe ist ^7 Zahle alt uud in Meloola ^irchensta.il) gcoorc». Der angebliche S>v!u,y w.^ uiemauo Anderer, alo Anton Gomez. 29 Ial)rc alt, aliil Neapel gedm'tig, Schü^ßlich mußte da Sylva sem richte beauftragt, die bei Pieri gefundene Pomdc. so wie dic uier erwähnten Neooloero zu uuiersucheu Drei davon stammicn ans englischen Fabriken, einer, ver beim Restaurant Vioggi g.snndene. ist auS einn' Lüllichrr Fabrik, alle uier waren mit Spißkugelu gc^ laden und mit englischen Zündhütchen versehen. Die Sachverständigen, Dcvisme uud Carou ciucsthcil^. und der Eskaoronchef Veuret andcrntl)eils. l'abeu uach genaueren Untersuchungen uud nach wiederbolten Versuchcu die mörderische Gewalt der ilmen überge. l'encn Vombe nachgewiesen. (Folgt die schon bekannte Veschreibuug der Vombe.) Nachdem sie die Voml'e entladen uud die Züudl'ülcheu wieder aufgescpt haticu. l,aben die Sachverständigen dieselbe auf einen harten ^»dm bloß von einer Höbe von ü0 Centimetres fal l'cn lassen. Dassclbc Zicsultat wiedeiholtc sich bei vel' fchiedcucn Würfen in ander» Richtungen. Man muß -u diesen Einzelnheitcu, die sich l'esouvcrs auf die l'ei Pieri gcft'Ndenc Vombe beziehen, lunzufügeu (waö übrigens spätcr d^'ch dic Geständnis von Go.uez uud Nndio uachgcwicsen wird), daß zwei von den ,ieaen den Kaiser geschleuderten Vombcn großer waren, als die andern. Schließlich konnten mehicrc Vrnch stücke die solche Verbeevungen angerichtet ballen, den Sachuelständigcu vorgelegt werden, O,n aus dem Körper eines Pferdes gezogen^ Sluck wog ein Hekio. gramme „V.im ersteu Anbl ck". sag'e» d>e Sachvcr ständigen, «übcrzcngt men sich von der mörderischen Wirkung, die sic v.rursachcn können." Die Gräßlichkeit des Verbrechens hat im Voraus die wilde Brutalität dcr Urheber desselben erklimm lasse»,, — Demagogen, die sich gcgcu alle Gesetze empören. Die spcnere Untersuchung hat vollkommen, dcstätigi. was man in dieser Vczictmng vorgefühlt hatte. Seit langer Zeit hat,sich Orsini an allen Un» lernchmungcn der anarchischen Parlci betheiligt. Nach» ocm er für einen Emissär Mazziüi's gegolten bat. orach er mit ihm, oder gab sich wcnigstcuö deu Anschein, mit ihm gebrochen zn haben. Im Februar 18-^ vom obersten Gerichtshöfe zu Nom wcgcn Vcr« schw^rling gegen dic päpstliche Regierung zu lebens« länglicher Galccleustrafc vcrnrtheilt. wlirde er am 13. Juli 184tt begnadigt. Im Mai 1847 wurde er wegen Gewalitha'tigleilcn uud anarchischer Umtriebe an^ ToScana verwiesen. Im Iabrc 18^l) findet man ihn als Dcpntlrien dcr römischen konstituireliden Ver« saminlu„g. Zum außerordcntl.chcn Kontmissär in An> coua und svater in Ascoll ernannt, oegeht er Ermesse, welche später (im Monat April 18.^3) seine Vernr. lbcilul'g i" oollluiiulciiun Seitens deö obersten Ge> richl^hofcs zu Nom wegen gewallthätiger Diebstäble, Elpressnngcu lino Miß^'rauchs dcr obrigkeitliche!! Gc. wall vcral,lassen. Die Wiedcrbc'.i'lcUliug der pä'pst« lichen Regierung nö'higte ihn zur Flucht, er snchte znerst in London eine Zllftnchtsstäitc. Er durchreist,.' dann mit falschen Pässeu Piemout, die Schweiz, die Lombardei, kuüpfle überall revolutionäre Iutrigueu an. uud verbarg sich unter dem Namen Dido-Celei. Im Jahre 18tl.'l wird er in Wien »'ner dem falschen Namcn Vcrnof vrhaftct. Man hat ihn iln Vcr< dachl, daß er dem ^cbcu dcö Kaiscrö uou Oelttrrcich »achst.lllc. Iu Mautua gefangeu genonimcn und vor dem Spczialgsrichlsyofe wegen Holyverrachs augc> klagt, g I'ugt cs iylu, iu dcr Nacht vom 29. auf den 3(1. März zn entfilebeu. Drei Monate späler taucht er u'icdl-r i» Marslille auf, wo er sich uach Hei'ua c >lsch,ffl; an» ^0. Jänner krhrt cr uach London zlirück, wo cr, wie cs scheiat, seit dieser Zeit lcl'te, Pieri wurde- zuu» clstcn M.'l.- an, 7. Mai 183< von dem Zuchlpoliu-igcrichte- ill i.'ucca zu ciücm Ial'rc Gefänguiß und N,l) Frank,n G'lollrafe wc.ieu Dirl»' 'lahl verlntheilt. Im Jahre 18:i3 vo» ??euem il'^el, Dieb!'lal,'l>? verfolgt, l'egat' er sich i aeu Fiaulreich. wo cr sich für cincu politischen F!üch!ll,>g ausgab. Er ocrbciratcte sich im Ial>rc 183^ zu ^'yon, u d be> wobutc dcr Reibe nach ^'yon. Avig'^n Ulid Paris, mo er die Industrie eiucc« Müpc,!fl:l,»ik.»ntsu augüluc. Seine Frau wurde in der Unlcrmchuug vcruomlncu-sie sagte aus, daß, nachdem sie mttncre Iabrc mit ibm zugebracht hal>c. sie sich dabc l.>ou ihm trenne,, miisscn, um sich s.iuer schlcchlnt so^ar dcu Grar« cincs Majors iu dcn Versaglirii da er jedoch diesen Grad mi8< brauchte, um Gewalttbät^kcile» zu Glinsten dcr roli« tischen Wirren zu begehen, so wlirde cr iin Iabrc 1849 allf eincu B>richt ?eS toscanischen Minister» >ath« sel)»i'g nach Fiai'krcich zurückgekehrt, wurde cr im Iabrc 18!i2 auügcwicscu. unc» sllchtc dau" eine Zu» ftlichtöstältc in Englai'd. Von Birmiugl'am. wo er alcj Sprachlclncr figurirtc. ging er im Iabrc l8!l.'i uach Düsseldorfs scinc Abwcscnlicit daurric al'rr nur einige Monate, und er erschien wicdcr iu Binning« h.nu im Februar 18iil). Dic U»ters»cbuilg ergibt das Vorhaiidcnscin häufiger Beziehunge» zwischen Picn m'd Orsini. besonders im Jahre 1887. Eine nübere Diclistmocp Pirri'^ (dic nnvclchelichlc Harlmann) ,V.gt aus, baß in dcn erste» Monatcn dcö genannten Jahres O^:ni drci Mal aus London »ach Bllmiugl'a,» ge» konnw'N ist, uno daß cv ein Mal mit ihm zu Mittag gcspcist hat. In England war es, wo Pvegen Mi'^drailchs dcs Vcltr,iü,ls zu l, Monaten Gefängniß und 2K Fraükcn Gcldi'lrafe vcr. urtheilt. Dcr Zcitpu»kt seiner Ablöse nach England konnte nicht gcnau festgestellt werden; es ist jedoch gewiß, dab er bereits seit längerer Zeit dort »o^r. als dic ersten Anstalten zliin Attentate gclrosscn wurden. Karl von Nudio scheint eincr adcligc» Familie anzllgchören, dic aber, nnd zivar mchr durch Unordnung als durch Verarmung, hcruntergekommen ist. Sein Vater nnd seine Schwester sind wegcn politischer Verschwörnngen verfolgt worden; scin Bni^ der wurde wegcn falschen Zeugnisses vcrurtheil!; er selbst fndit mehrere Jahre bindurch ein unstätes Leben, Nachdem er sich l'ei den politischen Unruhen in Ila> lien komp'.omittirt halle, entschwand er den Ang.n der Polizei, die großes Interesse an seiner Ueberwa-chling hatte. Er war am 1. April 18!:« in Eng-land, denn nntcr diesein Datllin schrieb er alls Lon> don einen Brief an seine Familie, dcr fich l>el den Akten bcfindct. Seit dieser Zeit aber verbreitete sich das Gerücht von seinein Tode, und er soll iü dcr That- selbst zur Verbreitung dieses Gerüchtes bcigc-tragen haben, so daß seine eignen silteru daran glaubten. Weder Nuoio, noch Gomeh können ibre frülicren Vezichllngen s,n Pieli lüsd Orsini längnen. Der Er< sterc gibt anch zn, den Letztcru in« Schweiger Kaffeh-haus (Tcach'Born Street) zu London getroffen zn l>abcn. Das will sagen: an einem Orte. der gc wohnlich das Stelldichein dcr gefährlichste!, Flücht» lingc ist. Ein fünsics Invidium, dcr angeklagte Bernard, ist ciucr der Stamingästc des Selnvcizcr Kaffcbbansrs zu London. Simon Franz Bernard ist ans O'areas, sonne gebürtig. Früher Marine-Arzt, später Nedak-teur dcr „Independance des Pyr^nrcs Orientales," befand er sich in Barcelona, als die Februar« Nevo> lution von 18^8 ali^brach, Im Monat März des. selben Jahres sah man ihn nach Paris eilen, und kurze Zeit darauf verschafften ihm scinc eraltirteu Ncdcn "in den Elubbs'dcu Beinamen des „Elubbisten". Er ist vom AssiscnbofeAam 9. Februar 18^9 »regen politischen Vergehens zn einem Monat Gefängniß und >»U(1 Franken Geldstrafe, und am 22. desselben Monats zu einem Jahre Gefängniß nnb ^00 Franken Geldstrafe vcrnrthcilt worden. Um sich diesc» Strafen zu entziehen. verließ er Frankreich und begab sich zuerst nach Belgien, später nach England. Daß cr im August !8!>:l sich zu Dresden befand ist nach-gewiesen. Zuletzt schciut cr mehrere Jahre in London ansässig gewesen zn sein. Dic lehlcn Erklärnngen, welche die gegcnwärli gen Angeklagten unter dcr Last vernichtender Ae-weise in der Untersuchung abgaben, erlauben den Ursprung nnd die Eutwicklnngen dcs Koniplottes zn verfolgen, wie sic sich bis znm Attentat vom l4. Jänner entwickelt haben. Olsiui selbst erklärt, daß schon 13^,7 zwischen ihm und Picri dic Rede von der Ermordung des Kaisers war. Dicscs Vorbaben wurde dem Vernarb und dem Engläiwcr Alsopp mil° gciheilt. Einige Mitlheilungcn seien auch einem Ita> licncr. Namens Earlotti, gemacht wordcn, In> Mo> uat Juni »nachte Goincz bei seiner Anlvescnhcit in Birmingham rincn Vesnch bei Pieri nnd erhielt von ihm ein Empfehlnngsschrriben an Ornni, der sich ra> mals in London befand. Selbst zugegeben. das Go> mcz, wie cr versichert, damals Olsini zuilt erstell Male sah. so kann man doch nicht oaran zweifeln, daß dic ilnn von Picri gegebenen Empfeljlnugcn in genauen Beziehungen zu dem Vorhaben in Betreff des Mentales standen. Im Laufe des Monats Okiober 18K7 begegnete Gomcz dem Orsini nnd dem Bernard in einer Straße von London, und Ersterer lud sie ei», ibn in Grafion > Street Nr. 2 zu bc. suchcn. Bci diesem Besuche, so sagt Gomez, machte ihm Orsini bemerkbar, daß „der Prophet« (so nannte cr Mazzmi) alle seine Kräfte verliere, und daß dessen Untcrncdmungeu zu wciicr nichls dicnen, als zum mmöthigcn Erschießen dcr Leute, und schlng ihni Dar« auf vor. sich an einem Plane zu bclhciligc», dcn er selbst entworfen habe, nin Italicn zum Anfstand zu bringen. Von dlcscm Zcilpunkt an bcgann man sich mit dcr Anfertigung dcr Bomben zu beschäftige», die zur Ermordung des Kaisers bestimmt warcn. Orsini wollie bei cincm Drechsler ein Modell davon anfertigen lasscn. In seiner Eigenschaft als Ausländer hätte es ilm, jedoch schwer fallen können, einen Drechsler zu finden, dcr scine Aufträge ausführte, deßhalb unterzog sich dcr Engländer Alsopp diesem Aliftrage. Alsopp lvandte sich an Hrn. Taylor, Ingenieur und Mechaniker in Birmingham. Unter der Angabe vo» Orsini schrieb Bernard eine Notc mit Justrnltionen für Hrn. Taylor. Diese Note, die das Datum des ltt. Oktober 18ll7 trägt, liegt bei dcu Alten. Die Oinzclnhkitcn. welche sic enthält, treffen gcuau mit dcr bereits gcgedcncn Beschreibung der Bomben über-cin. welche zu den, Attcutat verwandt wurden. Vkr voll Alsopp an Hrn. Taylor geschriebene Bricfc mach- ten die Anfertigung der von ihnen sogenannten Mo-ocllc dlinglich, S^e sind aus dcm Hotel Ginger da> tirt, wo Alsopp in Lvndon wohnte, und zwar vom 17.. U).. 2l. und 2!t. November I8Ü7; sel'Ücßlich übersandle Alsopp iu eiücm lct)tcn Schreiben vom 2^>. N'ovcmbcr, welches, wie die andcrn. bei dcu Akten liegt, Hrn. Taylor cin Postmandat von 2 Pf, li'.„ Sh. als Bezahlung dcr angefertigten Arbeit. Unterdessen sandte Orsiüi dcu Gomez, ?cr ihnl einige' Vclanl^ssüüg zu Mi^!rau,n ^eglbcn zli l)>!i'cü schcint. nach Birmingham. >vo ihn Pieri überwachcn sollt'. Vo» dort aus schrieb er unterm A. Noucmber !8!l7 an Orsini einen Blies, worin er ihn seiner El> Ebenheit vc»sicher!, »»'> dessen Andrücke, obwohl sic m>t einer gewisse» Vc>slcUu»,; uinhüllt si»o. doch li.n nachlvcisc». daß er genaue Kenntniß voll »cm hall«-, was vorgehen sollte. ,,Il'ht" — sagt er in einem Schreiben — »frage ich Ew. Gnaden, ob Sie mich hinlä,!gllch oertranenswurdig fallen, um dcu Auftrag auszuführen. c>c» Sie mir übergeben wollen. Der gnädige Herr Olsini weiß sehr wohl. d^ß ich inch! fäbig bin. das Gcfchäft ans Interesse zu machen. Es ist »ichl aus Eigennutz. daL ich so spreche, aber aus 0cn> Gefühl der Liebe, welche ich immer gesüblt habe und noch fühle für das gemeinschaftliche Valerian?." Der Angeklagt? Nndio hat cbcn so freiwillig sich angeboten, bci der Ausführung oer Absichten dcr Mit' schuldigen behilflich zu scin. Er erklärte selbst, daß iin Novenü'cr !8ll7 der crivähüte Earloiti ihm im Name» von Orsini seine Adresse abgefordert bal>e, weil letzterer möglicherweise ihn nöthig habcu könnte. Es v.rftosscu mchrerc Wochen, ohne caß diese Mil» theilnngcn Folge» hallen. Nudio schricb also a» O^ sini, oeil er in Bilmingham glalibte, ciilll Brief, rer oo,l Pieli anfgeinachl lino anch von ihm zur Bcant-wmtuna. übcnlomincn wnlde. Picrl's A,'twort kam Rnoio am Wrlhoachlslage zu, 'Er reoel ihnl zu, Gc^ ?nld zll haben und kündigt ihm ren Besuch cincs Hcrra au, dcr „zu ihm lonimcn" würde. Nudio schrieb also am 29. Dezember eine» nenen Blies, worin cr, wahrschi'inlich u«n mehr Vertrancn zli crlreeleu, den Picri lvarnte. gcgcn Earlotti il»d noch eincn a»> deren aus Pltrzzi gebürtigen Italicucr auf dcr Hut zu scin. Er sprach auch darin von Bcwrrbuligc». die ihm „Scilcus cincr rivalisircndcn Unlelülhnuing gc> macht worocn" seien. unD er sclbst erklär! spaicr bci dcr Untersuchung den Sinn dicscr Worte auf folgendc Wcise: «Ich habe oarunlcr Mazzini uno seinc Frennoe verstailden. Ich habe in der Tbat Massarcnli l>no andere woyldclannlc Mazzilnslen um mich sich I,'cmü> hcu gcschcn." Zur scllicu Zcü, als diesc Korrespondenz zwischen Picri und Ruoio gcivcchscli wurde, hatte bereits Or> silli unlcr drm saljchcll Na»,eil Aisopp England ver» lasscn, nnl sich nach Paus zu bc^cbc». Er yatte zu London den Paß von Thomas Alsopp am 24. Nov, >8i>7 „ach Bllgien ll»t) am 28. deaielbcn Monals Nlich Frankreich visncu lasscn; an> 29. stieg cr zu Brüssel im Holcl dc I'Elllopc, Place Royalc Nr. i. ab. Ei» Paar Tage oarallf kam Bernaro auch nacl' Blüfsel mil cincm Paß für Bclgie», dcr ihm an» 7, Dezember vo» ocm fia»zösischcil Gciiclalkonsul in Bel> gieu ausgcfcrligt worden. Er war es, dcr es ul'cr» »ahm, die uom Herrn Taylor ana/fenigten Bomben „ach Brüsscl zu schaffcn. Er wandlc sich dcßyalb an Hcrrn Io>cph Ocorgcs, cessc» Brn>>cr das Schivcizcr Cas»' ans dcr Place Dc la Monnaie Nr. l^ hält. Io> scpy Georges ist am 'i7 ülirr Oslcnec l,ach Belgicil gckolnmcn. Bci seiner Abreise von Ll'»'l 0o» Hal lhm Bcrnavo zehn hallic gegosscue, d. h. fünf» Bon>l>cil in zrlül Thcllc» gcgc!,>cn. indcm er chm sagle, l cs slicn Gcväll'schaficn cincr ncncn Erfi»0l>n^ für Gas, und cin Engländer, der in Lümch wod»c, wcroe sic bci ihm im Schwcizer Eafl' iu Brüsscl abholc». Hcrr Gcorgcs dcllarirte lu der That dirsc Gc> gcuständc bei der Do»lane uoil Ostcnde als Oasgc» rälftlchaftcn, un^ bezahllc dafür die iym aboerlaugle Stcucr, cr w^rlctc abcr iil Brüsscl vergebens auf dcn ihm augckündlglcn Eliglänoer, bis Bernard selbst l'am, um die zchu Halbkugclu ln Empfang zu ncl!> men. Im Hotel dc I'E'.ilopr. :uo Orsini unter dem falschen Namen Alsopp abgestiegen war. kündigte cr scinc Abrcisc nach Paris an; er erwartete jevoch vov» hcr die Ankunft clncs Freundes. Dieser Freuno war uirmano Andcrcr als Bcrnald. nnd wirklich machte Alsopp. sobald Bernard iu Brüssel war. srine Vorbc« rciluligcll zur Abrcisc. Er kaufte cin Pferd. oaS cin Offizier dcr Guiden gern los sciu wolllc, und i'll'cr< gab dcnl Führcr, der raö Pferd »ach Paris schaffen solllc, auch dic bei Joseph Georgs nicdcr^'Icg'e» Bombcn. Auf Beruaros und Orsinl's Verlangcn >»>-pfähl Gcorgcs cincn gewissr» Zuguero. cmcn Kcllncr iu drm Schwcizer Cafö. zu dicscu, Dienst. Nachdem am N. Dez, das Pfcrd in cincn Bcbältcr dcr EiscN' bal'n gcbrachi war, übcrgab GeorgcS deni Zngucro eincn Sack mit den crwälnitcn zcb>! Halbkugeln, nm sie bci scinrr Ankunft rcm Eigcüllnimrr des Pferdes zn übcrgcbcn. Auf dirse Wcise kaineu die Bombcn. von dcncn rin so verbrecherischer Gebrauch gemacht wcrdcn solllc, »ach Frankreich. Zugucro deklcirirle seinen I»sttufiil'ilc» g^naß dic Bomben bei l.r Donate .us „cue O.<^^rä!!'jchaf!c!l. deren Nctth man ft' lic< ri»g anschlug. d.>'^ gav keiüc Sk'u.r dafür crlwl'c,! ivülde. Mit dl'msclbcu Zn.jc. >>.,ie Zn^icr^, b>,^ü' sich ^>N»> n.ich Paris. A>n 12, D^eml'cr Molgciis a»f sem Babnhofe all.ickomincil. ül'^rg.ib er ^m Lcylrril ciü.' Karle mil dcm Anfirage, s.in PfcrD üach ci,:cü> Hole! zu führen, welchcs. wie Zugnero irlthümlich an^ab. i» ?er Nlvollstlaße scia sollte, ^as >^'.r allcül Unsch.in^ nach fein anderes ist. alö das Hotel de Lille e! d'A!bi0!, i» i'ec Hlraüe St, Ho»orl> Nr. 2ll, iuc> Orsini wirklich au, 12, Dezember al'^stlfgcil war, I« dcr Uüle>silch»n,', erkläre Z»g,lero. daß cr die zel'k H,'!l'll>.,,ln !?ers,'it>!< crzä'l'It abcr Or>'i,li in seinem letzen Vcr« hör, dag ,r ivciiige Augrül'Iickc uach scinsm Gmtritt in das Hole! die Bombenstückc auf ci,leiu Dioan ans' >,cbrcit,t gcschen bade. neben dcr Bürste nnd dcm Slriegcl ftines Pfcrdeö. und daß cr sich bccilt habe, sie i» scine Stnbc zu tragc». (Schluß folgt) Oesterreich. W i c n, 27. Februar, Ihre Majestäten der Kai' !«r Fcrdiuauo und die Kaiscil!, Maria Anna haben zn'N Wicoeranft'au der dnrch ciucn Brand gänzlick zcrstörien Kiichc zu St. Iol'ann im Pongan 100» fi. nnd Sc. Majestät dcr Kaiscr Fcrdinand' dcn durch Feucr vcrlinglneklcn Beivobnern dcr Stadt Hi.schbcrg Ü00 ft. zu spenden gcrnlu. Ihre Majestäten bade» scr»er znm Ausbau der Kirche in Massouc (Südlirol) 1000 fi. geschenkt und dic dankbare Bcuöllcrung hat deu Beschluß gefaßt, dic Eriniierling an die großmntbiac Gabe dnrch cincn Gedc»ksttin in der Kirche zu verewigen und die erste bciligc Mcssc i„ dcr nencn Kirche für die erlauchten Nohühälcr Icscn zn lassen. — Sc. k. Hoh'il dcr dnrchlm-chtigste Hcrr Erz« hcrzog.Gcneralgonvcrncm' Fei^inand Mar baben siebci: politische!, Flüchüingcu, und zwar dcm Nooolfo Ni' boni. Augelo O.illino, Paolo Nobbiati. Aristioc So> laroli, Vittorio Dalumi, Dr. Giovanni Vincenzo Brnn! und L»i^i Molin die straflose Nüettcbr n»l' oie Wiedcrzlilassnng zur österreichischen Staatsbürger' schafc bewilligt. W i e n. 27. Fcbrliar. Die von dcr bosnische» Deputation dem Fürsten Kaüniachi in Wien am 9. Fcbruar l. I, für dcn Snltcm überreichte Adresse, uc»N „Scrl'öki Ducunik" uollställdig mitgclhcilt. bringe!' wir liier im Ansang. Encrc kaiserliche Majestät! Großer nnb gnädi^cr Hcrr! Enduntcrzeichnclc trcu cigcbcnc Untcrlbanci' E". Majestät stehen wir im Name» dcr treue» Rajah Vosnicns die kaiserliche Gnai'e an. legell zn dcu F»' ßcn En. Majestät nnsrrc Wünsche und Bcschwrrdcn nicder nnd gewärtigen von En, Majestät mächtigstem Willen ein Ende der zahlloscn MlßM'auchc lind Vcr> folgimgc». dcvcn die Christen in Buönicu unaufhöllich ausgesetzt sind. Die großinütbigel, und woblwollcnocn Absichtcn En. Majestät für die Chrislen sind uns scbr wohl bcklNinl, lülrin leider! selten gelingt es dem laiscrli' chcil Willcn Eu. Majestät dis zu u»scrs,n Lande vor« zuoringc». n»d cbcil deßwegcu jfthcint cö. als ob alle Vcrbcsstrllngcn, die im gcsanllntcn Kaiscrrcichc in's Lcbcn lrelcn, füe Boönicn gar nicht bcstimml scicn. Mit unscren Fcindcn schlosscn dcn Blind eben diejcni' gen. dic bcrufcn warcn, die Anordmmgcn En. Majl' slät z» vollziehcn, Dic Kari's, Mnrirc lind Musst' !,ms. nicht n»r. daß sie uns vor dcr W,llknr der Türken nicht beschützcn lind nns kciücrlci Gcrcch' Ngkcit widerfahren lasscil, sondcrn dirsclbcn sind cbs!' oicjcnigcn. wclchc offcn nnd uuvcrbolcn laut uerkü"' den. die Ebristcu bätten bloß Pftiebleu uno kcincrlcl >)lcchic dc>l Tinkcn gegcnnbcr. Solchermaßen !>tll>' lange Zelt unscrc Vorfadrcn und Icidcil ancb wil' Es blieb nichts anderes übrig, als sich zn beug/i', denn so crl'cischtc eS c>as Schicksal. Seildem "l'tl das Licht dcr Zivilisation mich in die Türkei vorg^ i-rungen. sann dcr cllrnchtctc Gcill nnd dic lwl?c Wcishcit Enercr Majcstät auf Mittel nnd Mgl, einen dcm Zcitgciste entsprechenden Zllsta»d zn b^ glüudcn. Allch wir vernahmen mit größer Frende u»o kindlichen Dankbarkeitsgcfühlen die Kunde. En. M' jestäl geruhten eincn Fcrman unter dcm Titel H"' Hilniaynm z» erlassen, welcher die GleichbcrcchtigN'w allr Untcrihancil ohnc Unterschied der Ncligio» "' N'aiio»alüät sichern sollte. Im Vcrtvancn anf d>l>^ großuiüihigcn kaiscilichen Willen E». Majcstät l1>^,^ tcn wir nns ohnc Wcitcrcs geschützt uor jcocr 2" kür und Vcriolgnng. ^^rc, Es vcrstrichcn irohl bcrcits zivci volle ^^c>, scit dlescr Hat « Humaynin das Tageslicht/'l,^,,, al»er lcider! werden die qrö'ßlen Gcwaltlhät>ü ^,^ Ocsctzlosigkeilcn und Robbeitcn ununtcrbroHc» > j„ chcdem. gcübt u»d fast schwindet jcdc H^ls"^^^. n»s, cr werde je in Bosnien eiue WalMit > B»K Der Zustand Bosniens ist in virlc» Vczichun» aeu ein beispielloser, außerordentlicher. Vor Allem sei uns erlaubt, nnu.nwllndcn nnd offcn auSzusprcchen. daß in unserem Landc wcocr c'ic Person noch dir Habe gesichert ist. Ein Türke ver. mag noch so vicle Verzechen zu bcgchen ohne jcd. wede furcht je dafür bestraft zu werden' denn od. aleich der Hat'wmayun, die Christen znc Zcngenschaft aeaen die Türken bcrechligt. so ist doch diese Anord. mmg in Vos.mn noch ohne jede Gellung und Werth. Wenn cin Türke einen Christen ermordet kann er ""geachtet dieses MordeS unbesorgt nnd ruhig ,ch!a. sc". we»n nn kein Türke alö Zeuge gegen ihn ans. sM keinen Beweis gegen eincn solchen holder her. stellt. Die Person eiucs Ebristen ist da er ,n Bos> uien anf keinerlei Weise gesichert. Das Wunderbarste in Bosnien jedoch ist der Umstand, daß die zur ^>> cher^it u»d zum Schupc gegen Gcwaltlhatlglclt und Willkür bcrnftncn Behörden eben diejenigen ,lnd. wt'chc sclchc Gränellhall» üben, vor denen Jeder mit Ennrhe,, zui'.ckbcbcn müß'e. Von uielen Ve.,piclcn sei lucr dloh cincö erwähnt. Slephan Stojslc anS Knbicpoljc und Stephan Narandj'c aus Korcnic'a. Pe> ter Slarc'evic „no dcr Ort^ällestc (kmx) Nikolaus M'kic aus Tolis«. t),i,^„ z>^r Mntb. sich der Will-lür eines Aga zu w.derscyrn und die ungerechlc Aligabe des Drittels zu verweigern, wurden aber auf Bcsclil der Behörde Iedcr mit !^00 Fnßsohlen.Hicben bestraft. Von dicsrn Ungllicklichc» blieb ^er einzige Mikic am Lcbcn, denn die Uckria.cn g^bcn den Geist lwch wäbrend der Elekution anf. Die bosnischen Aga's u.w Beg's behaupten, das bosnische Erdreich sei weder das En. Majellät, noch das dcr Najali; denn sie sind es. — wie sie sagen — die dieses Land von El.. Majestät um ihre Du.' katen abkauften^ wir Najah haben lins damit zu be» anügcn. daß sie cs uns gönnen, in demselben zu wolmcn nnd es zu bearbeiten ' ln ihrer Macht stehe es. uns Alle wie wir sind. fortzujagen, da wir ihre Skla.. vc» sind'und sic nnscre zerren. Als Grundbcsipcr («illllk-l'Ullil)!^') fordern dieselben ^uon nns das Drit. lel von gesan.mieu Natnrcrze»gn.,ien Die getrcncNajab Bosniens >st bereit, jclc Steuer :li entrichten, welche (5n. Majestät nnznführen für nnt finden werden, aber das Drittel raubt uns AUes. und die willkürliche Art deö Eintreibens brachte die christlichen Familien an dcn Bettelstab. — Die dos» „ischcn Bcg'S begnügen sich nicht mit dcm Dritlcl in Natnra, sondern spaßen dasselbe in Geld ad, aber so, daß die Geldabgabe ten Werth ocr gesammten Frucht l,ei Wci.cn, übcislcigt. Eö geschieht oft, daß man slch begnügen mnü. mcnn der Vcg die ganze Fnichl wegnimnit. und nur noch »cbcnbei n»ch kein Geld fcndcn En. Majestät verkünden uns im Hat-Hlimmmm jede Steuer und namentlich daS Zchulcl sei Irdisch dem Baiser allein zn einrichten, und cs sollen k.inc Pächter meb,r bestebcn. Die Pächter begnügen sich nicht mit dem Zch.ucl dcr Nalmcrzcngnissr, sondern verlangen die Ablösnug ,., Geld. und zwar m solche» Summen, die jene durch die Bcg's geschäMcn weit übertreffen. Ist man „icht in, Stande, dlc verlangte Abgabe zu leisten, so werden die größten Gewalt.! tl'a'ligleittl, geübt, man wird gebunden, mißhandelt! i,»o eingesperrt in drn Schweinstall, wo man mit dcm Rauche von nnterMdenem Stroh die Emg.'spcrmu. und anf alle möglich^ W^scn martert so 'lange, bis daS Lo.egeld lntnchttt wird. E.nsl bel.elligle man weuig'tcnS d.e chrinii^n Weiber u.cht ab.r jett, ach» ttt man mch! m.hr daranfi dieselbe., werden eben so mißhandelt w.e d,e M.,„er. So schlug der Veg .ei,^sieeme^,^,^ ^ ... terr^^n'.^u:^U^ auferleg.erSlenere^ zu lic^ablende F^lsieuer ,.^uv!»'i»^^ .. ^'''^"^r olchen Unbar.ul,er^igleit ein/ '!' '""'' "".""' die ganz arme» Hä s d 1 c t ! "'?' '^ "'^' Drittel, nnd Zcliem.Emnelimer uns uur niH, Alle! wegnäbmtn. Da wir jedoch dmch die Veg'o ..nb ^äli" ter gänzlich an den ^.ltelslab gebracht worden sind >° »st cs leicht erklärlich nnd gmn natürlich, daß hier', durch das kaiserliche Aera den größten Schaden leide. Schließlich lönncn wir auch die Mililär. Befrei« ,^lare »ucht nnerwähnl lassen. Eu, Majestäi kennt "nser n'n ^""^ ^" bosinschen Najah . deßwegen war jsslät :u """' "'^ '"'^ ^ "ich stets sein. (5„. Ma< ^" Tbrm,"?!"' ^",^ '"^ l'eml sind. unser Vlut für E». Maien i7"'^^^'^ '" "^^lrvc». Gernbcn also MililärM^. ^""^'^l anzuordnen, daß auch wir d.-r weil die Mi',,,''''""^^'' wcrrcn, nnd dieß umsomebr. ^ajab l.^.s,., "'^^"'un^laje für uns bosnische kein Geld ^ ^ ^worden ist. da wir vor Allem "cio zum Zahle,, besinn. Zu dem allen gcseUt sich, daft »ncht cinnial unsere Person uor der Gewaltthätigkeit linscrcr Glaubcnsfeinde gesichert sei. Viele Christen zehrte dic Äiacht anf (>Ilw<;(! kii^l^lnli .»oo ix>ll«), ohne o^ß n,an weiß. waru.n und wodurch. Zuleht ergriff oic Verzweiflung die bosnische Rajah. uild dieselbe ist gesonnen, ^iand uud Haus zu verlassen uno auszuwandern, wenn ihr nicht die allerhöchste Gnade Eu. kaiscrl. Majestät zu Theil wird. Um unserm großen Elende cin Ende zu bcrei. ten nnd jcdc Unzufricocnheit zu dämpfen, welche die Vcrzwciftnng herbeizuführen im Stande wäre, erlauben nch die cndlmtcrzcichnetcn getreuen und ergebenen Unterthanen und Diener E«. kmserl. Majestät im Namen der getreuen Rajah Bosniens unterthänigst zu : ^ ^"' ^l"" geruhe u„scr allergnädigst sich! ss . «""" l^ """' s""'"n für Voonicn zu cr> "l' '' '",'7/ch"'. .„geordnet würde, daß ''. .^' ' ""' ^damtt verbnndene. in Vos 2 d z .^^estandenc Drittel aufhöre, und daß 1 5^'^,r!'t^^^"'"^''^l^l i mMtä.^^'''^" "erc'c. daß auch die N. ablu.^ V. '""" ">d dcmznfolge die Vc> Meß^/" ^"ltardefreiungsta.c'aufyöre, und '"' n"cn"'m7,^'".'"'b ""'"'"gt werde, daß wir obne V de f ^ ^'^'a">.g Sei.enö der bosnischen kchren'dür^.""' """^"°'U "ach Bosnien z.rücl- Im Namen der bosnischen Najah bevollmächtigter Vertreter, (solgen die Untcrschlifteu.) mger Z it sich aebcneneu «rebilsocrl)ä!ln.sse den A>. ^ . a"^ "^", """^ der Um.tand beitrage,, nrfte, baß der Prarinsimcrut.n zur Em.t.irung von 7' '' I''dnMtc.Pa,.,ren mit Veg.nn oeö lausc..dcn 'Ja s zu (5,bc .st oaher „an auch jeßt de.t Ze.t. , pm.lt sul gectgnet hält, u.u i»e kroati chc E.scnbah.,. Nage vom Pappel lnnfcn zu lassen. Es haben zwar a"zo,.,che G^männn- sia? wo l gene.gt finden'las- en wollen, d.c ^onzess!on,,U>lundc rechisbiudend und deftnltio zu nmerzeia>cn, insolange die Aktien'Enus. siou lu lrgeud cmcr Wcisc beschränkt ist; ja sie stell. mi das Veatlnen. daß nach mhc.ltcrüonzesswn das Ne.c Dlsp^lionsrecht uul Aktien ohne aUen ,rcm^en Einslud ausschließlich der kouzchionirtcn G^se^schafl ^'.'."'^'"^''' ""' b.cse Vedeuken scheinen ll) iiwclic daourch bcyobe.. zu sci„ , o.iß cö b i dcn g deuten Krco..o.eU)ältn.sftn ...cht mehr noch a . n ^cn''^e7'" ^uou.tt.ep.piere fcrnorl)iü?>u!'r ci >^ u ', ^'' '-"" ""gemeluen 'Uefch.äneungcn InMcffc.?ü,.'77E.M^^^ stumm auüln.'i'^ 6 erging: „ch darüber dc. 7 d i ^ ""'' ""' "my Maßgabe ihrer Erk.ä-ü^^ """' m.t den ^!?ßc^7^ne7 '"' ^"'^""" c»oBng ab- l5,s'n,^^^ ""'' ^'klärung einlangt, wird unsere E'^bal'uirage um uUer Toäiigkc.l ... Angriff gen m> me", dnen Rc,n>l^e wir unsern ^seru ,ei..c? Zeit mittheUen wcrceu. .«. .^ Deutschland. Vcrlin. Gr>.f von der Golp, bisheriger Gc> »andler am Hofc zu Alye» . m d.m Vern.ymen nacl, oazu benimmt. Hnrn v. W^ldlubrnch. ^r iem ,ucla, zsüig sei» Abbclnfu..gss^^idcn beim Suli.m über. g.dl. l» dcr dornen GcsaudtschaflSNeUc zn crscLcn Der Gras von der Go.ß m cm direkttr'Ab!ö. c oes VaronS Alc^nocr von.der Goly. lrncö tapfe.en olcußischen^en'.cnanls, her im Austrage Fr.edr.cl s II o.e meckn'nrolgc (oon Theodor Mnnot ac.cviiocrlci Gcsandischafl^ise ..ach dcr ^nm zum Cbau ?er T? taren untcruahn, und dadurch eiucu wcscnilichcn ^»e. ocnzpuutt in ^r damaligen ouen.a.i.cheu V^ Stuttgart. 23. F^^ar. Der katholische Gollesoienft kommt bc. nns w.ecer zu Ehren 2 i.l dcm benachbarten Cannsladt. wo iäbrliä, T.„.", ^ oon Knrgästen Erschienener Bänder 3 ^o.No sich zcilwe>,e anihaltcn t,l man im Vcgriff katholische K"che herzustellen. I,, ^ Gcbäuoe ist berc.ts vollendet nud wlnket mit seinen golbischen ^yürmchen und dem »n gochisch,,, Siyle gehaltenen Portale dcn Glaubigen freundlich zu. Die Arbeiten ,„ Innern >">d d.c Ausschmückung von Anßcn nähern sich imr Vollcndnng. ,o daß das zierliche Gebäude vor O,tem se.ner VeMmmnng wird übergebe» wcr> oen können. - In Eßlin^cn. das einst so .cich an ^.^rchen war. d.c der Vanoalis.m.s entweder abge. r.M» oder dn,ch pros.ne Venüßnng entehrt hatte >oll g e.chsall c.ne alle, gegenwärtig als Schnppe enuhe Ktrchc den Nathol.lcn w cdcr cmg rämnt Frankreich. Paris. 2K. Februar. Das offizielle Frank« reich weiß sich zu trösten, »^'^t lül cl,!)i»<'l s.'aN' <,'!,i6!« hat eine politische Größc auögernfen, als sie die Namcnslistc des ncncn englischen Kabinetcs las. nnd dieses Wihwort macht Glück, da mau 5!ord Mal« mesbnly als dcn speziellen Frennd des Kaisers kennt und weiß, daß, so oft derselbe uach Paris kommt, er in den Tnilcrien wohnt; da man ferner wissen will, daß Lord Eglinton noch i» einem lebhaften Vricfwech. scl mit dcm Kaiser stehe, und da man sich erinnert, daß d'Isracli uor zwei Jahren fast täglich in dcn Tuilrricn gesehen wurde. Aber freilich, wird Derby 1ch halten? Das ist die Frage, dic über Alles ent» scheidet, und in dieser Beziehung will man hier wis> sen. Dirbu habe mit Lord John Russell sich vor Ueber» nähme der Vildnng eines neuen Kabinrlü in so fcrn verständigt, daß dicftr ibm seinen EinfinP ^nr Gc> winnnng dcr Majorität zugesagt lmdc, Ostindien. — Die «Vombay Times" uom 29. Jänner gibt folgende Uebersicht der lehtcn Ereignisse: Das Vorrücken Sir Coliu Campbell's i.'l nicht dnrch heftige Kä.npfc bezeichnet .norde», dcnn dic In> surgcnlcn baben sich rasch über den Ganges nach Qnoc zurückgezogen, das Doal» in unserem nnge'tör» ten Veslp gelassen und ^nrrnck.'bad geräumt, als der Oberbefcblshaber in dcr Nabe des Ortes erschien. Die Kolonne des Obersten Scaton, deren glänzende Er> folge bereits berichtet sii,d. stellt mit dem Korps des Oberbcfchlbabers in Verbindnng. so daß jeder Wii>cr> stand in Doab jcyt zu E,»dc ist, Man darf erwar« ten. daß dcr Felozug in Oudc nnoerweilt eröffnet wird. t.nd wayrschlinlich wird ss noch zn schweren Kä'Npien konimcn. cbe die Provinz wieder u!,terwor> fi'ü ist. Es ist unmöglich zu einer zuverlässigen Schäl. > znng rcr in und nm l?ucknow uersammcllcu Str.il' macht zu gelangs... aber es ist nicht unwabrschcinüch, daß sie, sich anf N10.000 Mau» bclällft; nnd obgleich sie an 0er Demoralisation lcid?l. welche Unablässige Nieocrlagcn stets nnler eine Armee bringen, so wird doch vermuthlich die Verzweiflung den, lcptcn Kampfe ccr Insurgenten um eincn Haüpunkt in, '^andc ibre Energie verleihen. Um dieser reichlich mit Munition und kriegerischen Vorräll'en versehenen Nebclle„massc die Spiye zn bieten, sind unsere Rrsonrccn dil,' fol> gcnden: )n AInmbagb steln Sir Ian.e^ Ontran, mit -M>0 Mann und bat die Hmiptmachc der I»sl!rgen> ten von Oude unmittelbar in srincr Fronte, Oil, Hchlklben ans seinem Lager vom 26. December schil» derl seine Stellnng und neuesten Operalimicn folgen^ dermaßen: ^General Ontra-n's Korps lagnl bi'r ln einer weilen Ebcnc ct.va 3^2 Meilen von i'ücknow. Der Feind lledt in Masse vor unserer Fronte und bat ^ l»ii> 400l) Main, i„ cinsr Slcllnng auf unserm rechten Fln^!. Er fllicrl mit Volifiiglln gcg<>!l oie Uniw.illluig von Alumbcigl) und qe^cn unftrc Vatte« ri.li fast t>rii giinzc., T>,^ laitg. ttmt „ns al'cr wenig Schad.'». Unsere schweren Oeschühe fencr» siolg Mo.genü und Abcndö ln il.'re Valtlr.s,, und milunlcr auch am Tage. Da5 Landvolk l»ai wäbrcnd de. lcy. ten P.,ar Tage Anzeichen gegeben, daü cs unscrc Herrschaft wieder im Ucbergcwickic glaubt, und bringt lepi Lcbcnsmiltel iu z,änlicher Menge frciwüliq in's Lager i uc»>her aber inliülen wir z.uei Mal starke Zouragirungspalieisii (ans Kavallerle. Inf»nlelic nno Artillerie bestehend) ahnden, um dcu Dörfern, von denen l.nö bekannt war. daß sic ,„>t Gelr.ide gut versehen seien, eincn V>such abzuslatten, „iw dieß bat wu.wM'ar gnt.n Erfolg gebabt. Vor einige» Tagen h.'bcn wir Frül) Morgens AU00 biö 4U00 S^poys alls' unsercm rechten ziügcl überfallen, sie bald nach Tagesanbruch aufgriffen und lh»,» vier ibrcr Gc< schüßc und eine gu^c Anzabl mit Vollkugcln u. s. w. woblgsfüllie Munttionöwagen abge,.omm!,'n. Es wa»,-einc uolisia,!0ige Uebrrrumpelnng nnd cine überaus enol^reiche Morgenarbt'it." — Die leßten Na^üch. >cn von diesem Koipö sind in folgender, gcslcrn übcr Agra eingegangener Noliz enlballen: „Eawnpore, deu 8. Iänior. In Alnmbagh ist Alles woblauf, Das Korps wird nicht belästigt. Der Weg zwischcn hier und dorl isl a» cinzeliull Stillril eüuaö schwierig, abcr Abtbcilnngen von uier oder sechs Soldaten von, Train machen den M>>q mit Dcpcschcn ohne Veläslignng." — Sir Colin Camp, bell's Korps, welches vermnwlich' bei Fnlrnckabad über dcn Ganges gcscpt hat. nnd sich von dort gcgcn Lucknow wcndei. bestcbt unserer Annadme nach nns lU,0M) b.s ^2.000 Mann. wälncno wir zu unserem Vergnügen gchcrn erfahren haben, daß Inng Baba» dur. dcr Oberbefehlshaber dcr Nepalesen. mit seinen, Heere von 10.000 Ohurka's. belebend ans l^ Nc. . gimcntern Infanterie und ^ Vattcricn zn l» Oeschüt. ' zen am 2l. Deze,nbcr in Segoiul, angckommcn ist, vermull)Iich lim von dcr Sciie gegen Lucknow vor«in< dringen. Es ist nicht nnwabrschciulich. daß sich jept bcrr.ts alle Korps vcrrmigt babei, und daß Onrc er. obert ist, wo dann den Soldaten nur noch die Auf« RV» gabc übrig bleibn würoc. unsere!, grinsa-uen Feind zll verfolgen und zn vernichte!,. -- Obc^'i Rowcrof' hat die Vicbcllen. i>000 Mann stark, worunter l!00 Sepoys, am 26, Dezember in dem Bezirke von Go> rlickpor angegriffen und vollständig geschlagen. El' nabm ilml'i' 2 Geschütze lind alle Zcltc, Bagage und 'Miinition a!'. Ungefähr 40 Feiildc wurden gclödtet und viele verwundet. Dieser Sieg hat jeucu Theil des Manors vollständig gesäubert. Ally Knrim soll in pen, Gefechte gefallen sein. — Das Korps unter General Sir James Outram ist, einen» nachträglich eingebenden Berichte zlifolgc. am 12. Jänner uon 30.0l,0 Manu angegriffen worden und hat dieselben mit V.rlust uon 400 Manu zurückgeschlagen- die Ong» länger betten nur sechs Verwundete. An, 111. Iän-ner erfolgte ein neuer Angriff, der 11 Stunden dauerte. Der Feind wurde von einem fanatischen Hindu gesuhlt, welcher vcrwnndel und gefangen ge-nommcn worden ist, Die Inslirgenten wurde», schließ, lich mit großem Vcrlnst zilrückgeschlageu. — Das 70, Regiment bengalische Infanterie ist am 30. De;em< ber in Calcutta nach China eingeschifft worden, Auch das 47. Regiment hat sich freiwillig zum Dienste im Auslande, erboten." China. — Ein Berichterstatter der «China Mail". wel> chcr cin Paar Tage nach dem Bombardement Canton betrat, sagt, daß die Straßen völlig verlassen waren. Die Häuser batten stark gelitten. doch lag nirgends cin Todter, indem Befehle erlassen worden waren, alle Leichen sogleich zu begraben. Das Innere der Stadt wie die Straßen waren uon jenen anderer chinesischer Städte wenig verschieden, die Tempel sehr zahlreich. Peh baite sich uon seinem eigenen Ncsioenzpalaste im Zentrum der Stadt nach dem Wmnn des Staltbal« terö in der südwestlichen Ecke der alten Stadt zurück» gezogen. AIs Herr Parkes mit ungefähr hundert See> soldaten die Thore gesprengt hatte, sab man den kai< serlichen Obcrkommissär im eiligeil Rückzug begriffen, und obschon cin anderer Mandarin den Ehrgeiz hatte, sich selbst für Hell auszugeben, ließ mau sich doch nicht irre machen und seßte dem wahren Aeh nach, der bald eingeholt wurde. Um seine Identität zu ko»sta< tiren. führte mau Chinesen zu ihm. die alle anf die Knie fielen und bestätigten. daß er der Chetoi (Ge> neralgonurrncur) sei. Auch der Futoi (Pih>kwei, Statt« Halter) und der TatarcU'Gcncral wlirdeu in ihren eigenen Iamuus gefangen genommen, )jeh bcuahm sich würdcv.ll und mit einer gewissen Heiterkeit' er soll den Bildern ähnlich sehe», die mall uon Heinrich V111. hat. Noch ein Paar Tage vor seiner Gefan« gennedmung soll er zahlreiche Hinrichtungen haben vor< nehmen lassen, um zn zeigen, daß cr lrot) aller Be< erängmß noch immer Herr im Lande sei. Tagstteuigkeiteu. — Die neue achte Anfinge uon Haidinger's Sclbstadvokat. ivclche soeben bei Friedrich Mauz in Wien erschienen ist, verdient vollkommen die günstige Aufnahme, welche derselben unter allen Ständen zn Tbeil wird. Was dieses Werk uor ähnlichen Unter, nchmungcn (auch Nachahmungen) uortheilhaft ansge> zeichnet, ist das Bestreben, stets auf dem Stand, punkle der neuesten GesclMbnng zu bleiben und jede Auflage mit neucu wcrthuolleu Zusähen zn uermch> rcu. Dabei ist das Vueh durä'aus praklisch geballcn. die Gesetze sind einfach und umständlich dargestellt nno ihre Anwendnng ist durch viele anschanlicl)c Beispiele crlälitert. alles dieses erklärt wohl znnächst den anj^r« ordentlichen Absah, den dieß gute Buch binnen wenigen Jahren gefnnden. — Ans dem Kalotaßeg, diesem merkwürdigen Gcbivgswinkel Siebenbürgens, läßt sich das ,.M. Mpl." schreiben: Schon oft halte ich uon dem Aberglauben gehört, daß Diebe, weuu sie mit dem Vlule eines uoch ungcbornen Kindel sich wasche», gegen alle Gefahren gefeit lind nnoerlchlich gemacht werden. Ei>> FaU, der sich kürzlich zntrng. bat leider gezeigt, da6 dieser Aberglaube nicht nur noch immer fortbesteht, sondern daß es auch Menschen gibt, welche fähig sind. demselben zu ^iebe die gräßlichsten Schandthaten zn begehen. Der Wirth eines cinzelustehcnocn Wirtbs» Hauses auf der von Klcmscnbnrg nach V.-Hliiiyad führenden Straße hat nämlich sein Weib. welches nahe zum Entbinden war, einigen Dieben nm 209 ft. ucr» kauft, welche ihr del» Bauch aufschlihen wollten, um so zu der Leibesfrucht zu gelangen. Die Vorsehung ließ jedoch diese,, gottlosen Freue! nicht zur Ausfüh' ruug kommen, das Komplot wurde verrathen und sowohl der Wirth nls t>ie Diebe sind eingezogen. — Eine originelle Off>rtc bringt die Bunzlaucr «Pharmazcutische Zeilung" : „Z.,^ i. April c. suche ich einen treuen Mitarbeiter für meine Apotheke mit 100 Thaler Gehalt Mio 10 Tblr. Weihnachten. Ei> nem jnngcn Äianne, dcr mit ^'cili und Seele Apo» theker U't. gewähre ich die freundschaftlichste Bchand» Iltng uno mache ihm seinen Aufenthalt in meinem Hanse dadurch noch angenehmer, daß ich ihm ai, sei. neu Anögeheta^en gestalten werde, einige Stunden auf memem Pouy zu re.lie.li. — Ein Banditenchef dcr Insel Sardinien fiel in dcr Nacht des 28, u. M. in die Händc der Gen-darmerie. Dieser gcfürchtclc Banoit, Namens Me> lcddu. loar nach dcr „Gazzctta di Cagliari" dcr Nc-slor dcr sardinischcu Banditen. Mehrfachen Mordes schuldig, bewohnte cr seit dem Jahr 1829. also volle 29 Jahre, eiuc unzugängliche Bcrggcgcud bciOrosei. Vergeblich waren biohcr auch die kühnsten und schlaue-sten Versuche der Gendarmen gewesen, den noch Schlaueren iu die Falle zu locken. Die ungcwöhü' lichc i^älte dieses Jahres halte dcu Banditen genö> lhigt. weiter als gewöhnlich herabzusleigcn. und dieß voraussehend hallen sich die Gendarmen ill einen nächt< lichen Hinterhalt gelegt, uon welchcill ali>3 sie dcnsel< bcn überfielen uno nach verzweifeltem Kampf znm Gefangenen machten. — Nach Angaben der „Bohemia" wurde zur Abhaltung dcr Jubiläumsfeier dcs Prager Kouscrva» toriums die eiste Hälfte des Juni d. Z, vorgcschla« gcu. Voill Ocsmllmt'Comlt»: gingen an die als Ton-sct^cr bekannten ehcmaligcn Konscruatorilliusschülcr: den fürstlich Fürstcubcrg'schcn Kapcllmcistcr Kalliwoda in Donaucschiiigeu, den löiligl. dänischen ^apcllmci-stcr Gläser in Kopenhagen. das Mitglied der königl. württcmbcrg'schen Hofkapcllc Herrn Albert in Stntt-gart uild an dcn Pragcr Konscrvatonliills - Direktor Johann Friedrich Kitil Ersuchschrcibel, mit der Bitte, für dic Jubiläumsfeier cine eigene Ouucrtmc zu kom-ponircll und dicsc bei dcr Aufführllng selbst zu oin-gircu. Vou allcu vicscu Koiupositeurcn langteu voll-komiueu zusichernde Antworten ein. Hcmcr beschloß das Counts, sännntlichc chcmaligc ^onscrvatoriuius-schülcr uliltclst Einladlingsschrcibcu. wclchc au allc Thcatcrorchcstcr zll vcrscudrn lind in der „Augsburgcr" lind „Dculscheil allgemeinen Zeitung", scruer i>l ocr offizicllcu „Wicucr" und „Pragcr Zcitllng" und in dcn «leipziger musikalischcn Signalcn" ciiizilschallci, wären, als Thcilnchmcr am Fcste ciuzuladcn. Eben so sollen alle Ehrenmitglieder dcs Vereins und sonstige musikalische Koryphäe» eingeladen und die Mnsik' Konservatorien zu Paris, Brüssel, Wien, Mailand. Leipzig, München ersucht r^crocn, dnrch Abgeordnete an dem Iestc, sich zu bctheiligcu. Insbesondere aber wlirdc beschlossen, Künstler, die ihre Ausbildung am Prager Konservatorium erhalten, zu Solovorträgcn einzuladen. Nachdem allc einleitenden Schritte gc« schchcn, wurde folgcuder Plan für das Fcst entworfen. Dasselbe soll auf vier, resp. drei Tage vertheilt werden, uud zwar: Erster Tag. Proben. Abends cmc Fcstopcr im Thcatcr. Zwcitcr Tag. Früh: Hochaint, und zwar in drr in akustischcr Hinsicht besonders geeigneten St. Iakobskirche, bei welchem die Mcsse uon Chcrubiui, Graduate uou Haydeu, ('-moll-Offcrtorium uon Mozart, Tcdcum von Tomaschck auögcführt wcrdcu sollen. Abends erstes Konscroa« toriums°Flonzcrt uutcr Mitwirkung dcr aus demselben hcrvorgcgangcucil Künstler und mit uachstchcudcm Progrannn: 1) Konzert «Ouvertüre von Kalliwooa (ncli). 2) Konzclt für die Oboc, vorgetragen von Ludwig aus Müllchcn. 3) Aue, gesungen uou Frau Volschon-Soukup. 4) Kouzcrt füv dic Violiuc, vorgetragen von Naimui,^ Dreyschocl. li) Symphonie vou Kittl (neu), li) Konzert-Oliverture vou Albert (neu). 7) Konzert für die Klarinette, vorgctragcn vom Herrn Sobck aus Haunover. 8) Arie, gesungen vom Hcrrn Schültky. !)) Konzert für die Violine, vorgetragen vom Hcrrn Ferdinand Laub. l0) Kc»n» zcrt'Oumrlurc uoil Gläser (ncli). Dritter Tag. Proben für die Produktion des nächsten Tagcs. Vierter Tag. Großes <.>cuo(!il «lMi'lu^l mit folgendem Programm : der huuocrtstc Psalm von Händcl; die neunte Symphonie von Beethoven mit Chor, uittcr Mitwirkung dcr cingclaocnen Gäste und dcr disponiblen musikalischen Kräfte Prags. Bcidc Konzerte dürften im ständischen Thcatcr stattfinden. Zugleich wiro eine Geschichte des Pragcr Konscrvatorillms von Dr. Am-bros erscheinen. Telegraphische Depeschen. Trie st, 28. Februar. Sc. kais. Hol), der Durchl. Hr. Erzh. Ferdinand Mar sind von Venedig l'ier eingetroffen, haben Miramare bcsllcht n>w wer-dcil übcr,norgc!i wiedcr abrciscn. Tnrin, 2«. Fcbr. Dic Haupträdelsführcr dtt iil dev Miliiä'.akadclnie vorgefalleucn UnordnmM» wlirdc», »ach dcr Zitadelle gcbracht und sollen ^lisge« stoßcn werden. Vicrzcbn Aiidere wurden in dcr ^' vallcrickascrne eingesperrt. Oberst Pettincngo n'inde zum provlsorischcu Kommaudautcu der Akaocmic ^ nannt. Genua, 26. Febr. Der „Corricre mcrcal'tile" zahlt neuerdings sieben Nauba»fällc auf. dic voü> 22. bis 23. d. M. Abends auf offener Straße v»l' kamcn, Ucbcr dic Veranlassung dcr, in den letF Tagcn crgriffciicn Vorsichtüinaßregeln zirknlircn l^ Gerüchte, denen zufolge es sich um den Alisbri^ cincs ncucn Vmchworugsplancs handeln solltc. O>» unter amcrikanischcr Flagge angekommenes, angebli^ mit Waffen beladcncs Schiff lvnrdc bewacht u>^ demselbeii dcr Kriegsdanipfcr „Mozanibano^ zur Scill gelegt. Paris. 2«, Februar. Orsini, Nudio und Pie^ wurden nach dem Gefängnisse Roqnettc gcbracht; ^ Vcrurtheiltcn I'abcn die Kassation angemeldet, D. 2 fi^ ^4 kr, Theis 83 n 87 Pfund 2 si. 30 kr. Bacser 80 -> 83 M 2 fl, 20 kr. Wcißcnburg 83 ü 8K Pfd. 2 fi. ^ kr. Roggen (dctto) Neogradcr 78 l< 80 Pfund ^ ^ 40 kr. Pesthcr 77^ ü 70 Pfund--------. G"ltc (detto) «3 n ««/,„ Pft. 1 fi. 38 kr. Hafer (dell?) 4" i, "/^ Pfd. 1 ft. 10 kr. Mais (fest) 18i;!)er?' .', 82 Pfd.--------. 18ttüer 80 u 82 Pfd 2 fi. 3l1? Hirse 2 ft. Fisolen (ferner besser bezahl!) 3 fi. 20^, Rep6 (qcschäftcltos) ^'/^ ft. Nübül (vveishaltend) "^" 22 ss.. Lief. 22'/2 fi., raff. 34 ft. Rep«f»«'en "^ 1 ft. 45 kr. Honig weiß gcläntntcr 23—24 Y. Wachs fcinstcs Rosenaucr !)8 —l02 fi. Weinstein >'«' tural weißer — ss., rother — fi, Stärlmel'l la. — II.-,. —Zwetschken transito !1^ fi. Spiritus (stau) ohne Faß 22 kr. Waren einfuhr ans ausländischen Häfcn in Trieft Am 20. Februar. Vo'l NcwOork: 100 S. Weihrauch, li2N4^ ^aguualwlz. l!2« St. Campecheholz. 2 K. G>!»u^ lvareii, 71 Z Manufakllirwaren ' von Aiusterda!"' 271 F. Zucker; uou Cardiff: 710 T. Sieiukohttll' vou Glasgow: li F. Salmiak. l90 T. Eisen, ^ T. Coks. 84 F. Soda- von Messina: 28 F. O^ 8 F, Capilocnere, 0 K. Manna, tt F. cingem. ^!' dern, 6 Cant. Korkholz, 4- B. Fischhäute, 33 ^ Essenzen, «4 F. Sardellen. 226 F. Weinblcrcn. " ^ S. Haselnnsie, 203 S. Leinsamen' uon Smy'»"' 1007 S, Klwppcr... 77 S. Kreuzbeercn, ^4 ^ Mandeln, 93 B. Alizzari. ^6 F, Wachs; von '^ lona: 10 Z. Ocl; uon Antivari: 18 Z. Wolle. Am 21. Februar. Von Grimöby: 363 .T. Steinkohlen; "">'^'H c.istlc: 40 T. Sleinfohlen. 3l Z. Irdengeschirr."^ F. Mennig. 91'^ T. Gußeisen. 42 T. Cocks. ^ F, Alaml. 10 F." Bittersalz. U) Z. Magnesia. < F. Kali; uon Liverpool: 4ll0 B. Baumwolle. "Z Irdengeschirr. 36 F, Oel, «0 T. Gllßeiscn, 73,'' Schiefertafeln. 2!i K. Seife. 6 F. Alann; von "^ Ürrdam: 160 S. Zinn. 346 F. Zucker, 2 K. ^z< und Messing und andere Waren; von Zantc! F. Oel. ^> Mtkorologischc Dcabachtungen in Laib ach. ^___________^' l'l'ducn't ^____________________________^>lir!!^r^<^ 27. Fcl'niar tt llyr Mrg. !i2?, <»7 — tt. 3 (^r. 0X0, slill tnU'c i<» .. Abv ^ :;2<;.<>l> ^, ^^-^ _^_ ^- ^ il'U , wit'.- 25. ,'. «Uhr Mrq. '325.2!> — b.8' («r."l< ' ftill^ ' triibc ,,., 2 ., Nchm. ^2^.^ — i.2 .. 8VV. still tml's <' ' ____>0 .. Nbl^ :i2:^87 ___IU 2^4 3W, schwach tnil^ s^ Mrz "^UHr^jt^ :;22 75ft —'^.2 Gr. 0^0." ftllj"........Selm» ' .,5 2 .. Nchm, !i22 4l > < .2 ., 0lX0, still Schütt ^' ^ <<» .. 'li'd, 322..'ill — 0.5 , 3>V. schwach tnibc ,^^^^^ Druct uu5 Verlag uon I^naz v. Klcl»»n»»^yr ^ A Vanlderg iu ^aibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. V««lkcrtt. Börsenbericht aus dcin McndUntlc dcr o>^crr. kaiscrl. Wicner Heillmg. Wjcn, 27. /tbr»«l, Mittng» 1 Uhr. Für Industrie - Papiere durchwlgs einc ssane Ttimmung; Kredit-Afticn vm» Anfang bis zmi, Schlu,,^ in Mcn>er Trn-^^>U; nach A^rftschluß tine »twas l'csftro Stnnmuxq fur dicfts Papier. ^_ Ttaa>öch'apis>c U'l,'hl ch»c wcscntliche Veränderung '" dcli Kursen, aber das GcsclM ohne Lcbcn. - Dcmscn sehr stau nnd billiger als gcstcrn. Naliena! - 'Anlcln'N zu 5, V, ^ '/^ ?V>? flnlchm'.'. ^ <«5. 8. «'.zu 5°, .. '^ ' « " ^oinb, Vmtt. A,!tel,cn ;u 5"/» «. '^"«? StaatSschilldvmchr.'il'imgfü z» 5°> "l /," «-, dctto ' „ ^'/.7, ^^"/.'^' dcito „ ^°/, ,)^V. -<>^/. ^,tt. .3°/ 50 50'/. K " dett° v.li. „ 4°/« W----- Banlo - Ol'l.gai.onc» ,„ ^.)"«/ ^« ^ '/. -«>5 ^'ttcr.e - Anlche» y. ^ ,^,^ /° 228 -^il) ^t'o ., ,^,, l»2'/. -13?'/. (öoüili 3icn!!ä'el»e ' " 1<;^1<;,/ ti^il,'zWf P,'.u,d^iest z„ ^ °/ 7.,_7.','i,'l dl^ih». ^> icr.' ^l>!ig. ^, ^ «^, >,7 >^ ^ s,jj Wlo,Milzcr dst>^ .^5«/° «« j<1 Doli.n! Dc>mp,,ch.-^l'l>g. ^ ^ «^ i^tt - 87 klo^d detto (>,i H'll'.r) ., s, >>/ U8-KU 3°/« Prioriiatö Oblig, dcr S>^al>z.^!s,>!l'.ch"' (t>cs,!lscha,t zu 27.') Flanks p>, Stx.f III !12 ylftieii d,r N.itil'il.Ubcnis yß^ ^s^2 ^»'/, Psandl'ricsl der ^^ilil'Nlill'.nis l^uil'Nlitliche z»»'/-l»<>V bett« Mährige l»!i'/_<»2'/ detto «jährige ki, ./ ^,,,' dctto vcrloSbarc 8^—t<4 '/ «ftien »er Oesterr. Krebit-Vlnll.Ut 254—,->^ v „ ?.'. '^tst. Esfomplc-Oe,. 121-"'1'/ „ Yil,'rd!'nhn 185" ^ ^ „ St>^ils>>sc!!b,'O,s,lischasi zu „ Kmsclin- ^lislibeth-Vcihn ^» ^ 2<»0 sl. mit ^0 pl>t. (zin^U,!»»,, l«>2 '/. l(>2 '/, „ S,ir-Norddcl,tsche Vc^iüdnnz^l' '.13'/.-i>5 „ Thtii^Vahn »<>l-N>l'/ „ i!o»ll'.'Veüet. Eisenbahn 255'/, 25N .. /taiscr ^rau.< Joses On.nll'ah» lV —193'^ " Tli.st«- Vos, lU!j—,0t»'/ ^.'ll'scOai, „ Donau-Dampischissfahrts-Üosf l<»o >/ -in/ " ^^ ^'"^ 4l,>; 4"^ , >" '^tth,r Kelt,nb,,G,s.ll,ch»,l .ii» ttt)" „ W,e»cr T<»»pfn,,-^.ssllschasl «s-«« « ^veßh, Ty>n. l/iise»''. l. ^niiss, l»^2N ^ >' , " d.ttl' ') <5,.,i,-s ,!. ^'>imi» 2i)-.l0 <8sterh»jy 40 ft. Lol> 82-82'/, Vain, 40 ^ 44—44'/ Valffu 40 ^ 3^ 38^ Vlcirv 40 „ Il> —!j!)'/ Gt, ^eno'« 40 , 36—:l8 '/^ Windischg'äo ^0 » 25 V—26 Telegraphischer ^urs-Vericht der Stantspcipicrc vom 1. März 1858. Gt)schuldvtrssl>>,<>i!>!,,,^» vett°'"a..s d" >/la'.,,,.Uio,nn t.s Zwauqs i'i '^ !>(!>. l «» 7/8 T-arlehen.) in Krain. und Acra-1 ^ '/2 « — rial - Obligationen von Tirol l ^ " 5 — Vorarlberg und Talzbura ' l 3 >»! verlos«!,,/v ^ ,».-. .- " i Grundentl.5un^O5!i^tionen v n^',:'' "'" ^ 'W Grund.nN.-ObIigat. von ander.«'o ^ ..' ' 7"5/,. (5M. 0 fi. ""^^,,i„^,^ «ttien der öslerr. '.ss/,t>it ^ Y<.,.V ,/ - ' ' llU2 1/>i fl. in . ^1.?'' '^ ^" ,^. j» (jM, Altien l'er 'laiicr Felsl»,inds-!).','td'l'al»,' " sl. ,n (>M. Aktim der Elis.b.tli-WlNbahn z, '2y<> ss, '^' , "- i" "M> ?ltti.» der snd-nordd.utschen-V^biudungSbahn '" ^' ^'^,^'^^^ 2.'. 5.,.^ ""W sl, (M. . . /^.^/ , 585 ,^CN. ^ Wechsel. Kurs vom 1. März 1858. "'3'm"' ß5 "« Holland. Ntl^ Guld.. «1 5,5 2 Mcnat. Han'buni ,'s,/,. '^'^ ^"''' Gilld . ,<»5 Pf. 3 Mrnat. ^ndon ,'iir >' ^"f ''^'nlo. Ou,d. 77 «^ 2 MomU, ^"'laub n,r H'."^ Sterling ft'nld. . ,0.l4 ^ ^nal. Marscillc fs,r 'M . ^'"' ^'"' <ÄuId. . 104 3/4 2 Mo.mt. ^uiö. fs.'r ^,('^'""''''^n,^. . . 122 7/8 2 Mo„at, " l- "°'l Viu?i ^ '" -l'TSich.. "u"z-Hufat.», ^,o . 7:z/« ^-^b.Zeit.Nr,49v.2.M^I8b8.) Vold- und Kilber-Kurse uom 27. Februar 1858. Gcld. Ware. Kais. Münl-Dukaten Agio.....7 3's — dto. Rand- dto. ,. .....7 l/2 75/,^ Gl)ld ul lnnr«:«, „ .....71/4 — Napollousd'l'r „ ..... 8.14 8.<5 Souvl^aiüSo'or ,, ..... l 4.4,7 ^rirdrichsb'l'r „ . . . 8.'>2 8,4i i!ouisd'l)r ., ..... 8.25 8.27 lH»g>. So»crei.ju^' „ . .' 10.20 >0,2l Russische Imperials ,. . ' ' ' «25 8.2« Sllbcr-?laio ..... 5 g^ 55.« „ Coupons ........ ü 3/8 55/8 Thaler '^reußisch-Eurrant . ^ ' ' l.ZZ '/ l.33 '/^ Eisendnlin.Fn^rdnung _________ "°" Wien nacl. Triest, Abfahrt Ankunft Eilzug Nr. 2: "yr Mi». Uhr ??:i», vo» Wlen . . ^, .. . ^r«ea^. ' '. '. ' ^ ^ ^ .^ .. , Personeuzug Nv. 4: Persouenzug Nr. «» ^»er> ., ^ "'Wi'"......^U/g ^. ' 57 ^. ^ Eilzug Nr. 1 : j von Tri,!t . . . n, ^ , .. ^a.bach , . ' ' yachts 1. > .5 «Personenzug Nr. 5:^"' " " ' ' vo„ Trie,! . . ,„ . Zi.ge.. 1. Klasse 26 ft. 10 k,, "'-Klassc 13 ft. !; 23fl.3^'' "asse 34 st. 1 r,, ll. ^ Wnpvcise uon Graz nach Trieft: -be> den g^'öh'llich?» Zi,gen l. Kl^e 16 fl. 10 kr., oer y,cr angekommenen Fremden. Dr» ,. Mä.z ÜX/.8, .. 5'- ^>-o» Steiger, P-i^rie.-, vo>, «.az. ^. >zl, m,d - Hi- Dr. H.uech, l-. t, Re^ lln'nis-ilizc, vo» Tl^'iso. — Hr. Maierhofn- ^ k Bea.me, vo„ ?^a>„. - Hr. Zime.ma», HaodelSmam,' ron 2d,en. - H„ He,b^ R.alil.tc.ch.s.^r, vcn Den ^ Hr.Wenisch, Ba.ckb.amte, mid ^ H,-amce, ro» ^.'^...adisra ^ ^"""'' ^' iH. 338. (2) ^-^—^----- licht, wno m>l Bcz»g ^ui o.>ö keilln. »^V« . . Anton Sorre vcm «.„„ch .el'ö.igl,, ^,ina nickt 2lul) st-, sondcm »,Hz kr. Materialiril auf . . li>25 » 5 » Hand' und Zugrobath auf ll^ll » N> >> zusammen auf . 5A5»!> st ^l5» kr. buchhalterisch veranschlagt worden sind, l,nd daß auch l)^)l- oder wäh.end der Lizitalionsverliand-lnng, jedoch jedenfalls vor Verlauf der Mtttagö-stln.d^n des ^izitalionstagcö schriftliche versiegelte Offnte, weiche mit Vadium, 5Z5» >)ek Ausruf» preiseS, belegt sein müssen, eingebracht werden können. Der Bauplan, Voranßmaß, die Baudevise und L.z.tatwnsbedmgmffe können von Jedermann >n den gewohnlichen ?lmlsstunden hicrantts ein» gesehen werden. K k.^ezi.ksamtFeist.itz am l!5 Febr. l85«. Z. 362. (l) ....... wird in eme genuschte Waren H^nd- lunq auf dem Lanl>e aufgenommen. Näheres dlerülxr zn erfragen bei M. Nanth, ^ St. Pctcrs'Vorstadt Nr. 3. Z^ 26.^M " ^>z 5^ G O G O i!'s G ktz 5^ O ss^ O O N 5i ssi 5i G W ^Z Mittelst welcher l'ekannt geinacht wird, ^^ ^H daß der echtc Bchneeb.rgs .^räutcr. z^W ^ stände in nachstchcnccn Dcpot'g l,efi„l>el, z«V ssH als: in u^il'ach l.'ci Iodann Krascho^ z?N ^Z vitz; zu Ncustacul in ilvai!, l'ei Dom. ^ GZ Nizzoli. Apotdclcr; in Gmmw l>ci o^ «PZ Joy. Marocntti; in Wippach bei äw U Ios. L. Dollenz- in Idria bei I. l?D >^d Grllz; in ViUach l'ci AndreaüIc r. c?^ ^ lach. Preis per Flasche , ft «2 tr. 3^ Z. 3^1. (1) ........ ........"........... --------- A. Wendelitt, Buchhändler in Wien, Klüdl, Sohlmark! Nr. 262, st.id zu l'abcn und werden gegen frankirte und an ol'igc Firma adressirte Einseüd.mg von 12 fr. C, M. nach allen Thcilcn dn' österreich. Monarchie franko per Post erpedirt' Verzeichnisse alterer und neuerer Werke, welche fi'ir Iedsii, der sich aiisnalm.öweise für üttholischc Literatur intcrcssilt, als praktischer Wegweiser in diesem Gel'iclc unentbehrlich sind. e«5 «LN8 .U»lR, HH58 >vir (^llll. snl^f ZK;; «mi i«l l^il). W. MM^UIllMl ^ .7^^.^^'^l^n^U^^ ^«-'i'o' wr „n. .Nt. ^l.i.lxlim-.'n ^uNrÜF. v.r.i"l^ 7.u !u!il^^^ '" ' I>n>mi.'^wn ^".M!..l,ng n ^rlurt. im innMi- 1838. 12« Z. 320. (2) Nr, '»397 Edikt. V.5N dem k. t Bczirksamte Mottling, als Ge^ richt, wird v<,k>,nnt gemacht: Es sei über Ansuchen des Mathias Derganz von Ober Laasc, dir ercrutil'!,' Feil^ietung der, o.m Johann Mihclzdiz!), uon Vertazhc ^,r. 3, ^hörigen, a/rictMich auf 8l8 fl beü'cstl^cte» , im Grundbuch dcr Güil 'V, azl)el0ll)of «uli Ncklf, Äcr. 5'^ des Gutes Smllk Fol. 97 und l59 uno des Gul.s Semizh »>,!) Ko»sk Nr. 755 vorkommende!! Realitäten, wegen schuldig.n 200 N O. 8 c„ btwüligct. u>,d zu dc.cn Vornahm" die Tagsatzung auf drn l l, März, den »2 April und den !4. M"i l858, jedcsnial V^r-mi!la«s uzn 9 Uhr in Loko der Realitäten mit dem Beis..tze ,^ng(0!dnct wordtn, daß >.'dged,ichte Rc^Ii tc"ten erst bei der dritten Tagsatzung allenfalls auch unler dcm Schähnngswerthe i)intc,ngcgebc!i werden K. k. Bfziltö.mt Mottling, als Gerichs, am 4. Dezember »857. Z, 32». (2) Ar. 2936. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Gurkfeld, als Ge licht, wird l)icmit b.t.'nnt gcmackl: Es fei liber Ansuchen des Franz Icrschilsch, von Goriza s^n,'26«. 7. I.M., Z.2936, in die Amurlifüunq des auf deff,!, Realität Berg . Nr. 627 ü'bcn glaubt, hiemit aiügeforders, dasselbe binnen cinem Iohre, sechs Wochen und drei Tagen sogcwiß dar zuthun, als im widrigen Falle auf neuerliches Ansuchen des Hypothekbesitzers dieses Kapital nach Verlauf obiger Frist als getilgt erklärt, und in dessen grundoüchliche Löschung gcwllligct werden würde. Gurtfeld am 25. November >857. Z 323. (^) Nr. 4509. Edikt zur Einberufung der V erl a ss e n s ch a f t s< G l a u b i g e r. Von dem k. k. Bezirksamte Großlaschitz, als Gericht, werden Diejenigen, wllche als Gläubiger an die Verlassenschaft des am 23. Dezember l857 ohne Testament verstorbenen k. k Bezirkamts'Konz-listen Herrn Barthelma Scnica. gebürtig zu ^ieustarü, eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Darlhuung ihrer Ansprüche den 25. März ,858 Vormittag 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigens denselben an die Verlassen-schaft, wenn sie durch die Bezahlung dcr angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, als insofern ihnen ein Pfand-recht gebührt. K. k. Bezirksamt Großlaschitz, als Gericht, am 9, Jänner «858. Z 324. (2) Nl. 684. Edikt zur Einberufung der Verlasse nschafts Gläubiger Von dem k. k. Bezirts^mle Großlaschitz, als Gericht, weiden Diejenigen, welche als Gläubiger an die Verl.lssensch.ifl des am l2. Jänner l858 uerstordcnen Georg Lasar, von Malavas Nr. 6, eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Dartliuung ihrer Ansprüche den ll. März l858 Vormittags 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigcns denselben an die Vcrlaffen' schaft, wenn sie durch Bezahlung dcr a»ig?meldttc>, Forderungen crjchöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, l.ls insoferne ihnen mi Pfandrecht gebührt. Großlaschitz am »4. Februar l858. 3? 325. '2) Nr. 43 l. Edikt Von dem t. k. Bezirksamte Adelsbcrg, als Gc-richt, wild hicmit bekacint gemachte Es sei über das Ansuche» des Johann Bolle von Slavina, gegen Jod.'nn Bostianzhizh vox Sla° uina, wegen aus dem Vergleiche ddo. 8. Juni 1857, Z. 3051, schuldigen 152 fi. 30 kr. E. M. <^. «. e., in die exckutioe öffentliche Versteigerung der, dem ltetztern g.hörigcn, im Gcundbuche Adlers Höfen «u!i Urb. sir. ,7 vorkommenden, in Slavina liegenden Realität, im qerichtlich erhobenen Scl'ä't-zunqswerlhe von «365 si. 40 kr. (5. M., gcwilligct und zur Vornahme derselben die erste F tagsatzung auf den 8. März, die zweite auf den 8, Apri! und die dritte auf den 10. Mai »85«. jedesmal Vor. mittags um 9 Uhr in dicscr Amtskanzln mit t.-m Ant)an^e bistimmt worden, daß die feilzubietende Nealicat nur bei der letzlen Fcilbietung auch unNr dem Schatzungswerthe an den Meistbietenden Hinlangegeben werde. ! Das Schatz».ngspsotololl, d.'r Grundbuchs^'-lrakt und die ^j^itali^nsbeoingnissc kö»nen bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ein gesehen werden, K. k. Bezirksamt Adelsberg, als Gericht, am l. Februar l856. Z. 326. <^2) Nr. 563 Edikt zur Einberufung oer V e rl a sse n sch a f ts < Gläubiger. V^n delu k. k. Blzilt'samte Oottsche?, als Ge-richt, werden Diejenigen, welche als Gläubiger an dic Verlassenschaft des a!:i 27. Juli »857 ohne Testament vristurdeucn Postexpedienlen und Älecili' tatcül'csitzsl's Aollls H.nif von Gollschec eine Hordcru'ig zll stellen habcn, aufgefordert, bei diesem Gcrichll zur Anmeldung und Darthuunq ihrer Ansprüche dctt l 7. Mä'rz ,858 ^oriniltags 9 Uhr hicramls Ul erscheinen, oder bis dahin ihr Gesuch schiift-lich zu überrnchen, widrigens denselben an die Ver^ lasscnschaft, wenn sie durch Bczahlunq der angk' meldete» Forderungen erschöpft würde , kein weilerer Anspruch zustande, als insofcrne ihnen ein Pfandrecht gebührt, K. k. Bezirksamt Gottschec, als Gericht, .nn 5. Februar ,858. Z. 327. (2) Nr, 3250. Edikt. Vom k. k. Beziiksamte Gottschce, als Gericht, wird bekannt gemacht: Os ssj ül,er ^lnsnch?n des Georg Röthcl von Keflern, <>ls Mathias Tschinlel'' schen Kc'nrursmassa c Verwalter, in die Vera'llsterung des dem vlinorbeoen Mathias Ts^intel und dlssr» Ehegattin M^'gdalcna Tschinkel gehörigen bewcgli-(den und unbeweglichen Vermögens, worunter die im Grundbuche Gottschce «,,1» 'i'«,», I, Fol, 44, sl l«2 vorkommenden, zu Kofiern H^iis < Nr, 4 liegeüdcn Realitäten gcwiUigct, lind zu deren Vornahme die Taqsatzungcn, und zwar zur Veräußerung des beweglichen Vermögens und ersten Realfeilbietung auf den 22. März, zur zweiten auf den 23. AprlI und zur dritten Fcilbietung auf dcn 22 Mai l858, jedesmal Vormittags 9 Uhr loco Koftcrn mit dcm 'Anhange bestimmt wcrdcn, doß die beweglichen Objekte nur bei der ersten Feilbeierung um oder üb^r den Schätzungswert!) und gegen gleich bare Bezahlung, und die Realität bci der ersten und zweiten Feilbictur'g um oder über de'i Schätzungswert!), und bei der dritten nach verfaßter Klassifikation und ausgctragsnem Röchle bestimmten Tagslihung auä) unter demselben hintal,qegcbrn werden würde. Die Schätzunstsprotokollc, die Lizitationsbe-dingnisse und dic Grundbuchsextrakte können taglich in den Amtsstundcn hieramts eingesehen werden, K. k, Bezi ksamt Goltschec, "als Gericht, am 4. August l857. Z. 330. (2) Nl 295. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Kronau, ais Gericht, wird hicmit bekam,t gemacht: Es sei über das Ansuchen des Michael Mr^l von Kronau, gcgcn Josef Pinter von ebenda, w>-gen schuldign 60 st, E, W. <-, «, r, , in die ere^ kurive öfsri'tlichc Versteigerung dcr, dem üetzlcrn ge l)örigen, im Grui.dbuchc der Herrschaft Weißenfeie «»»!) Urb. Nr. 243 vorkommen0c:i behausten Realität zu Kronau ^.oxsk. 9tr. I!, im gerichtlich erhobenen Schätzuügsivlrthe von 25>6 fi, EM-, gewilligct und zur 3 richte in dcn gewöholichcll ^imtsstunden eingesehen werden K. k. Bezirksamt Kronau, als Gericht, an, 3. September 1857. Z. 2l2. A n m crku n g, Bei der zweiten Feilbietungs. tagsatzung h^t sich wieder k.in Kauflustiger ge. »icldet. Vom k. k. Bczilksamte Kronau, a!s Gericht, am l7. Februar l858. Z. 332. (2) Nr 4,90 Edikt Von dem k. k. Bezirksamts Oberlairach, als Gericht, wird hicmit bekannt gemalt: Es sei über das Ansucben dcs Andreas Stra siscker von Padesch, geg^n Natlbaus Sch'uz vo» Paku, als Rechtsnachfolger des Anton Suchadobnig von ebcndort, weize» auft dem Vergleiche r». 9. Februar »850, Z. 6l0, schuldigen 65 fi. (5M. c. 5 <^.. 'in die erekulioe öffentliche Vclsteigernng der, dcm i,'ctztclll grdörigen, im GrulNbllche der yorrilaligeil Hcirschafl Freudcillhal «n!) Uil'. Nr. l34 vollem-mcndcn Realität sammt An- und Zugehör, im geclcht' lich erhobenen Schätzungswcrthe von >023fi 2ü kr. EM., gewilligt und zur Vornahiuc derselben d'lt erkkuliven Feilbielungö 7 Tagsatzungen auf dcn 25 März, .iuf ccn 23. ?!piil und auf dcn 25. W> l858, jedesmal Vormiltagü l:n, 9 Ul)r in loko d!i gewöhnlichen Amtsstunden cingeselD^ wcrden. ^ K. k. Bezirksamt Oberlaibach als Gericht, as 23 September 1857. 3333. (2) Nr. >49i> Edikt.. Von dcm k. k. Bezirksamt? Obellaibach, a>l Gericht, wird hiemit bek'N,nt gemichl: Es sei über das Ansuchen d,>ö Josef Bniß voN Obcrloilsch, du.ch srinen Bevollmächtigten HclN' Dr. Suppanzhizh in Laibach, ge^en Johann ZhcN' zhur von Sibtlscbe, wegen aus dem Vergleiche tM. 5. April 1853, Nr. 2245. schuldigen 283 fl. 3l ls' EM. <^. «. <:., in die crekulioe öffentliche Vcrsie>' gerung der, dem Fehlern gehörigei, , im Grundblicb< der vormaligen Herrschaft Lollsch «uli Rcklif. sll. 580 verkommenden Realität sammt An- und Zuge-hör, ii:: gerichtlich erhobenen Schatzungswerlhc voN 2^99 fi. 20 kr. EM., gewillic,ct und zur Vornahme derselben die exekutiven Feilbietungs ^Tagsatzun^!' alif den 27. März, äus den 27. April und "U! den 27. Mai «858, jedesmal Vormittags "Nl 9 Uhr in loko der Realität mit dem Anhange b.stimmt worden, daß die feilzubietende Reality lilir bei dcr letzten Feilbielung auch unler de»^ gesehen werden, K, k. Bezirksamt Obcrlaibach , als Gericht, a"> 6. Februar l858. H 335 (2> Nr. 20!^' E d i k l. Von dc>n k. k. Bczirk5,imtc Nasscnfuß. ^ 'lrichl, wird hicmit be!.!Nüt gemacht: Es sei über das Ansuche,, dcs Anton Pml!^ von Hud^ne, gegen Iakoo Ierschizh von St. K>'''' zian, wegen dem Anton Pousche schuldigen >2<> ^ ^0 kr. E. M. 0 «. e., in die exekutive öffentl'^ Versteigerung der, dem Letzlcrn gehörige» , >!? Grundbuche d.r Herrschaft Klingenfe'ls «ul) Rck^ Nr. li^'/u vorkommcndeü Realität, im genchlll c'hobcnen Schätzungciwcrthe von 68 < fl. E. ^! gewilNgct und zur Vornahme derselben die Fiill" lungstagsatzuuqen auf den 23. März auf dcn ^ April und auf den ,5, Mai «858, jedesmal V", mitt.^s um 9 Uhr in loko der Realität mit vH Anhange bestimmt word.n, daß die feilzubiett». Rlalilät nur bci dcr letzten Fcilbiclul'g auch ll>^ dem Schätzungswcrlhc all dcn Meistbieteüdcn l)'" a»g»geden ^vcrdc. ^, D^s SchätzungsprotokoU. der Grundbuchs trakt und die ^izitalionsbedinstnissc könilen bci dM. Gcrichic in den gewöhnlichen Amtsstundcn ei''' sehcn wc'den. .^l K, k. Bezirksamt Nassenfuß, als Ocrl'cht, 30. Oktober ,857. >" .^"334""3) Nr. »''» Edikt. /M Von dem k k. Bczirlsamte Nasscnfuß, Gericht, wi>d hieinit bekannt gemacht: ^ Es fei über das Ansuchen des Hcri-n 3""/ Dolliner von Nasscnfuß, s,cgcn Anton Kl»ß ^ Strascha, we^cn aus dem Vergleiche vom l^/ lobcr 1855, Z. 2566, schuldigen 29 fi 45 ks- > e. «, 0., in die exekutive öffentliche "^rsl>>ß ' der, dem Letztem grhörigcn, im G>unsbU«^ Herrschait Kroisenbach «u!» Urb. Nr, 242 AA inenden Rcalilät, im gtlichtlich erhobene« ^, zui'gowerthe von »543 fi. E. M. , ^ewilNs^f» zur Vornahme derselben die Fcilbietui!»^^,r "^ W gen aus den 5,, März, auf dcn 7, April ^g l» den 5. Mai 185«, jedesmal Vormittags "^^ « in dcr dasigen Gerichtskanzlei mit d'"' ^!.;z' bestimmt worden, daß die feilzubiett"^,, lS"'^ .iur bei dcr letzten zcilbietul,g auch un!"/ ,>gcgl zungswerlhe an den Meistbi.tlnden l)'" ^f, wclde, ^ , „r,^" i'tftl" Das Zcha'tzungsprotokoll, der ^,' l'<'^!'l" trakt u:.d die llizit^tionsbedinstnissc tö""e ^,„g Gerichte in den gewöhnlichen Amtdst"'^ ,,'" werdet,. ^ ^e>>" K. k. Bszi-ksamt Nasssnfuß, ^' 12. Novenber «857.