Nr, 55 Mittwoch, 8, März 1916. 135. Jahrgang. MbllcherMZeitmg P»»»»»«»raNon»»»»i»: Nlit Pottv,rlcndunc>: f,. Di« «llllibachfl Leitung» lrjet,fi!:! «ssslich mit Aüfnabmt brr timi,- »!^ "-------- " »^^ > >- f»,« l^ftnl»« sich MiNl>«iöstrake Nr. lS: die M«d»»»«i»N Mil!o»iüftrll^ «r, 1«, 3. bit ,y ukl vormitlaßi, Unsillnlilr!«' Krisis wrsbfii nichl aiigsnonimtü Telephon-Pr. der Kedaktion 52. MchtclmMcher Geil. Die Taten der „Move." Aus Frankfurt am Main, 6. d., wird gemeldrl- In Tilbury find Freitag 18 Offiziere und Mannschaft» öcs „Elan Mactavish", jenes Schiffes, das von der „Mölve" aufgebracht und in den Grund anbohrt worden war, ein« getroffen. Wie dic „Frankfurter Leitung" aus London meldet, erzählte der dritte Offizier des „Clan Mactavish" unter anderem: Der Knmpf mit der „Möwe" fand am 16. Jänner statt. Der „Clan Mactavish" fuhr ungefähr 100 Meilen südlich von Madeira, als er zwei Schiffe sich« tete. ein Schiff hatte Licht am Vordermast. Wir überholten es rasch. Um 5, Uhr 50 Minuten aali das Schiff ein Morseysignnl ab. Ich antwortete. Das Schiff fragte, was für ein Schiff wir seien. Wir frassten zurück, mit lvaö für einein Schiff wir es zu tun hättcn und erhielten die Antwort: „Author" von Liverpool. Darauf teilten auch Wir unseren Namen mit. Plötzlich erhielten wir das Signal Sofort stoppen, ich bin der Kreuzer. Der Hwpi» tän stab allcu Maschinisten den Vefchl. die gröhle Gc-schwindigkeit zu entfalteil. Ich signalisierte aber zurück, dah wir stoppen würden. Es war also ein Bluff. Sobald das deutsche Schiff merkte, dah wir nicht hielten, eröffnete es da« Feuer. Unsere, Kanoniere erhielten den Befehl, das Feuer zu erwidern. Nun begann der Kampf. Die erste Granate, die traf, riß den Ventilator herunter und tötete einen Laslarcn. Die nächste Granate ging durch die Hu. bine des Stewards und ocß zweiten Offiziers und streute die Splitter ukrall am Deck umher. Ein weiterer Schuh wa-r ein Treffer auf die zlonnnandobrücke. Eine Granate pfiff über unsere Köpfe hinweg, eine traf den Oberteil des Maschinenraumcs, tötete 17 Laslaren unt» verwundete fünf. Dann traf eine Maimte das Schiff unter der Wasserlinie. Jetzt befahl der KVipitän dem Feuer Einhalt zu tun und das Schiff zu stoppen. Sobald die Deutschen unsere Signale sahen, gaben sie Antwort und stellten das Feuer ein. Mit mehreren Begleitmannschaften kam ein deutscher Offtzier an Bord. Kapitän Oliver erschien, und der Deutsche fragte, warum der Kapitän auf den deutschen Kreuzer feuerte. Der ifapitün erlvidcrte: Ich feuerte, um mein Schiff zu schützen. Wenn meine Regierung mir eine zwnone an Bord des Schiffes stellt, so benutze ich sie auch, denn eine Kanone ist nicht zur Verzierung da. Die Deutschen stellten uns nun auf Deck in einer Reihe auf. Sie sagten, daß jeder, der eine Belixguns, macht, erschossen würde. Nach einiger Zeit erhielten wir den Befehl, in die Boote zu gehen. Das Boot des zlueiten Offiziers und mein Boot erhielten den Befehl, zum Begleitschiffe der „Möwe", der „Appam", zu fahren, während dic anderen Schiffs, offizicre und der Kapilän auf die „Möwe" gebracht lour-den. Am nächsten Tage nachmiiiags wurden die anderen gefangenen Mannschaften von der „Möwe" aus die „Ap. pam" gebracht, wir selbst auf die „Mülve". Der Name war nicht an dem Kreuzer angebracht, aber an Kaisers (Geburtstag erschienen die Deutschen in G«!« mit dem Namen „Möwe" auf den Mützen. AIs wir von der „Äp-pcnn" fortfuhren, vcrscnltcn die Deutschen die „Cord. bridge", pinselten daim der „Möwe" eine dnntclgclbe'Farbe auf und nahmen dann noch andere Maskierungen vor. Nach 21 Tagcn wurde die „Wcstburn" gekapert. In jeuer Nacht wurde allen gefangenen Mannschaften, mit Ausnahmc der Leute vom ..(5lm> Maclavish" mitgeteilt, daß sie daö Schiff zu vcrlnssc,, hätten; uns dangen wurde gesagt, daß wir nach Deutschland gebracht würden oder daß man uns an Bord der „Möwe" halten lvcrde, bis da« Schiff versenkt würde, weil wir gefeuert hätten. Erst als alle Mannschaften von Bord loarcn. wurde unö bedeutet, daß wir mil Ausnahme des Kapitäns und der beiden 5W-nonicre gehen tonnten. 228 Mann von uns wurden auf die „Wcstburn" gebracht. Das Schiff stand unter Bc. luachung von acht Mann. Man hatte Bomben an dem Schiffe angebracht. AIs wir am 22. Februar in Teneriffa ankamen, wurde uns gedroht, daß wir alle in die Luft gespreizt würden, lvenu wir uns rührte',. Die „Wcftb.,rn" fuhr von der Südseite hcr in den .Hafen von Teneriffa ein. Ein briti. scher Kreuzer kam vom Norden. Als wir am nächste,, Tage auf die „Nihento" gebracht wurden, sah^n wir. wie die „Westburn" von den Deutschen, die sie eine halbe Meile in die See hinnusgebracht hatten, angesichts des britiscl>cu Kreuzers vor Teneriffa versenkt wurde. Lollll- »lld Piovinzilll-Nachlichtcu. Laibacher Gemeinderat. Der Laibacher Gemeinderat trat gestern abends unter dm Vorsitze des Bürgermeisters Dr. TavSar zu einer Plenarsitzung zusammen. Als Regierungsvertreter fungierte Landesregicrungsrat Kremen^ek. Zu Neri-fikatoren des Sihungsprotokolles wurden die Gemeinde-rate Franch etti und Marinln nominiert. Nach Eröffnung der Sitzung ergriff Bürgermeister Dr. Tav<>ar das Wort zu folgender Ansprache: Löb» licher Gemeinderat! Dic Bevölkerung unserer Landes» Hauptstadt ist von dein innigen Wunsche beseelt, Seiner k. ünd k. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Eugen ihren tiefgefühlten Dank zum Ausdrucke zu bringen. Das Land Kram und :nit ihm oii stadt Laibach haben es der ausgezeichneten ner f. und l. Hoheit zu dankcn, daß wir ^ obwohl wii im engeren Kriegs gebiet uns befinden — trotz drr lan» gcn Dauer des Krieges das Schlimmste nicht erlebt haben und noch heute einer Lebensweise uns erfreuen die in mancherlei Hinsicht an die Lebensweise erinnert, wir wir sie m Friedenszeiben gewohnt .varen. Laibach ift so-mit dem durchlauchtigsten Prinzen lind Herrn zum größten Danke verpflichtet und die Gemeindevertr>nnss ist sich dieser Pflicht in vollem Maße bewußt. Um dieser Dankbarkeit wenigstens einigermaßen gebührenden Ausdruck zu verleihen, stelle ich Anträge, deren Zweck es ift, den Namen des Erzherzogs Eugen mit der Stadt Laibach auf das engste zu verknüpfen, damit es auch späteren Nachkommen kund sei, welche Bedeutung für uns dem Heerführer Generalobersten Erzherzog Eugen zukommt. Ich stelle vor allem den Antrag, oaß das Plateau ober der Feftungsmauer des Laibacher Tchloßbcrges fin ewige Zeiten den Nanien „Erzherzog Eugen Wirte" zu führen habe. Durch eine entsprechende in Stahl gestochene Ausschrift soll jedermann, der das prächtige Panorcnna der schneebedeckten Alpen und d>er grünen Nicdemngen Unter-und Inncrkrains genießen will, lnifmerksam gemacht werden, daß dieses schöne Lano in dem siegreichen Weltkriege von Seiner l, und s. Hoheit Erzherzog Eugen gegen den welschen Verräter rühm- und erfolgreich verteidigt wurde. Aber auch im Innern der Stadt soll das Anden- Ursula. Roman von Courts-Mahler. (42. FoNlchlMg.) i^ackbiul? v,rboltn.) Uiesa sah halb erfreut, halb ängstlich in ihr Gesicht. „Wenn das nur gut geht." Mit,Wenn' und ,Mer' lommt man nicht weit. Ich versuche es. Und ich rechne auf deine Unterstützung." „Wie de,m?" ,Du mußt deiner Schwägerin vor allen Menschen liebenswürdig entgcgmlommen." .Das will i'ch tun, Ursula. Uno noch eins — such' mich bei Hans und seiner Frau ein bißchen zu mtschul-ols>en und sag' ihnen, daß ich im Grunde auf ihrer Seite steh«. Ja?" ..Das will ich gerne tun. Und — Liesa — ich hab' nie sehr viel von dir gehalten, warst /mir immer ein wenig unnatürlich und hcrzenskalt, trotz aller äußeren Liebenswürdigkeit. Heute bitte ich dir das ab. Du l'ist doch ein wertvollerer Mensch, als ich annahm. Man hat stch nur in deiner Erziehung etwas vergriffen." Licsa war ganz rot geworben und lachte cm .venig verlegen. .Du - Offenheit gegen Offenheit ^ früher fühlt' ich mich über dich erhaben. Ich war so unglaublich stolz auf meine Wohlcrzogcnheit und zuckte ein wenig die Achseln über die .wilde Ursula'. ?lbcr jetzt erkenne ich an, bah du mir ooch über bist, sehr viel und — und was du mir eben sagtest, das hat mir trotz allem wohl-geiau. Sei mir in Zukunft eine wirtliche Freundin, sag' mir ganz »ffen, was dir an mir nicht gefällt." Ursula küßte sie herzlich aus den Mund. „Es gilt, Liesa — unter der Bedingung, daß auch du ganz offen meine Fehler rügst." » Als sich Liesa verabschiedet hatte, sucht« Ursula ihren Mann auf. Er saß in seinem Arbeitszimmer über den Büchern. Sein Gesicht sah noch etwas schlaff und müde aus. Bei ihrem Eintritt belebte es stch jedoch sofort. «Nist du deinen Besuch los, Ursula?" «Ja, Liesa ist eben fort." Sie erzählte ihm ihrc Unterredung mit ihr. Er hurte ihr lächelnd zu. wie sie ihm ihren Plan, Hans Herrenfeldes Gattin zu protegieren, entwickelte. „Du glühst ja vor Eifer, kleine Frau. So lebhaft habe ich dich lange nickt gesehen." «Mir wl das arme Ding leid, Kurt. Ich köchle j^ gern helfen. Aus die Dauer lommt es Hans Herrcnfelde doch sauer an, so isoliert z" stehen. Und so lange seine eigene Mutter gegen ihn ist, wagt es niemand, die junge Frau zu cinpfangen." „Nur du wagst es. Bist doch ein mutiges. liebes Geschöpf." «Du nmßt mir aber helfen, Kurt." „Selbstverständlich. Soll ich mit dir zur Swdt^ fahren?" Menu du willst, bin ich dir sehr dankbar." „Natürlich will ich." .Und eine größere Festlichkeit müssen wir auch geben. Es wird dir doch nicht zuviel werden?" «sseinc Ähnung. Ich fühle mich so wohl wie ein Fisch im Wasser." „Gut. Dann veranstalten wir ein Gartenfest. Aus Freude über deine Genesung, Kurt. Alle müssen wir bitten, auch Hans Herrenfeldes Kameraden. Die iunae Frau nniß ganz offiziell in Szene gesetzt werden." „Hoffentlich verdient sie. daß du dich sn^ '-> .annimmst." — — Am anderen Tage fuhren Arnstettcnb z„r ^:am. Als der Wagen vor Hans Herrenfeldes Wohnung hielt, trat dieser gerade aus dem Hause, Erstaunt sah er auf das aussteifende Ehepaar und grüßte einigermaßen u»r-legen, „Ach, das trifft sich ja prächtig, Herr von Herrenfelde. Wir wollen Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin unseren Besuch machen. Da wir erst kürzlich von Wiesbaden zurück sind, hatten wir bisher noch gar nicht Gelegenheit, Ihre junge Frau kennen zu lernen," sagte Ursula freund lich. Sein frisches Soldatengesicht halte sich noch tiefer gefärbt, und seine Augen leuchteten intensiv. „Gnädige Frau — zu uns kommen Sie ^ zu uns? Nein, wic ich mich freue. Bitte — ich gehe natürlich wieder mit hinauf." Er begrüßte Arnstetten mit so kräftigem Hänbedruck, daß dieser eine kleine Grimasse nicht unterbrücken konnte. .Verzeihen Sie." rief Hans, «aber ich freue mlch zu sehr, daß Sie kommen." Er ging mit ihnen inö Haus zunick vluf de, 7 "vp, sagte er etwas unsicher: (Fortsetzung folgt) Laibachcr Zeitung Nr. 5b______________________________402___________________^___________ ^ März 1916 ten an den Heerführer Erzherzog Eugen für ewige Zeiten festgehalten werden. Fünf Brücken führen in unserer Stadt über den Laibachfluß. Tie St. Iakobsbrücke, die eben neu erbaut wurde, ist Eigentum des Staates. Ich trage mich mit der Absicht, bei der Regierung die Benennung dieses Neubaues „Erzherzog Friedrich-Brücke" in Antrag zu bringen, vorausgesetzt, daß der erlauchte Marschall hiezu seine Einwilligung gibt. Die zweite Brücke »rird im Ver-laufc der Regulierung abgetragen und durch eine neue ersetzt werden. Meiner Meinung nach sollte beim durchlauchtigsten Herrn Erzherzog-Thronfolger die Ermächtigung erwirkt werden, daß diese Brücke seinen erhabenen Namen trage. Tic dritte Brücke trägt den Namen des Kaisers Franz und wird diesen Namen auch fernerhin tragen. Die vierte Brücke ist Seiner Majestät dem Kaiser Franz Josef I. gewidmet. Die lehte Brücke, deren Entwurf dem Eiienbahnministerium bereits ' orlicgt, soll im Laufe des Jahres 1916 erbaut werden und hinsichtlich dieser Brücke stelle ich den Antrag, daß sie künftighin den Namen „Erzherzog Eugen Brücke" führe, so dab sämtliche Brücken in Laibach zum Zeichen der tiefsten Ergebenheit für ewige Zeiten durch Namen ruhmreicher Mitglieder unserer Monarchie ausgezeichnet sein werden, wobei die beiden Endbrücken die Namen jener Heerführer tragen sollen, welche die stolzen österreichischen Armeen im Weltkriege zum) glorreichen Siege geführt bauen. Bei diesem Anlasse darf nicht außeracht gelassen werdon, daß eine der größten Aufgaben unserer Stadtvertretung der Kriegs-invlüidcnfürsorffc gewidmet sein muh, deren es nach Friedensschluß auch in Laibach eine bedeutende Anzahl geben wird. Ich beantrage daher, daß heute schon der Beschluß gesaht werde, eine große Stiftung der Stadt Laibach für Kriegsinvalid^n ins Leben zu rufen. Für diese Stiftung hätte die Stadtverwaltung in der Weise beizusteuern, daß durch, eine Reihe von Jahren alljährlich ein größerer Betrag in den städtischen Voranschlag eingestellt werde. Heute schon stelle ich den Antrag, daß zu diesem Zwecke in den nächstjährigen Voranschlag der Betrag von 10.000 51 eingestellt werde. Die Stiftung aber mus; auch in der Laibacher Bevölkerung kräftige Unterstützung finden, und ich zweifle nicht, daß unsere opferwillige Bevölkerung auch in dieser Hinsicht rhre Pflicht tun wird. Seine k. und k. Hoheit Herr Erzherzog Eugen hat gnädigst gestattet, daß die Stadtgemeinde das ihm zu diesem Zwecke gewidmete Bildnis vervielfältigen dürfe. Jedermann, der zur Stiftung sein Scherflein beiträgt, wird in die glückliche Lage ''ersetzt, in den Vcsch des Bildnisses unseres ruhmreichen Heerführers zu gelangen, welches mit dem Faksimile der eigenhändigen Unterschrift des erlauchten Prinzen geschmückt sein wird. Sicherlich wird es keine Wohnung in Laibach geben, die nicht mit dem überaus sympathischen Bildnis jenes Heerführers geschmückt sein wird, der im -Süden mit eiserner Faust Österreich lind uns verteidigt, die wir Österreichs ergebene Untertanen sind! Ich bitte den löblichen Gemeinderat, meinen Anträgen zustimmen zu wollen und mit mir in den Ruf einzustimmen: Dem Generalobersten Erzherzog Eugen ein dreimaliges Slaval Der versammelte Gcmeinderat stimmte begeistert in dlcsen Ruf ein. Der Vorsitzende machte sodann die Mitteilung, daß er am 24. Februar dem zum Ehrenbürger, der Landeshauptstadt Laibach ernannten Armeekommcmdanten General der Infanterie Svetozar von Äorocvi^ das Ehrendiplom persönlich überreicht habe. Der ruhmbedeckte neue Ehrenbürger unserer Stadt entbot bei dem Anlasse der Stadt Laibach und deren Bewohnern seinen Gruß. Dem verdienstvollen slovenischen Literitin und Ehrenbürger der Stadt Laibach Professor Josef Stritar in Wien wurden vom Bürgermeister <>nläßlich seines 80. Geburtstages die Glückwünsche der Stadt Laibach übermittelt, desgleichen dem VürgermMcr der Stadt Prag, Dr. Karl Gro^, anläßlich seines zehnjährigen Vürgerineistcrjubiläums. Der Stadtgemcinde Sarajevo wurde anläßlich des Hinscheidens des gewesenen Bürgermeisters Fchim Efsendi ('ur«i^ das Belleid der Sladtgemeinde Laibach ausgesprochen. Bürgermeister Dr. Tavöar wies mit Vedauem auf den Umstand hin, daß ihm aus Offizierskreisen vielfich Klagen darüber zukommen, daß Wohnung suchenden Offizieren nicht immer jenes Entgegenkommen bewiesen werde, c?us welches sie berechtigten Anspruch haben. Der Bürgermeister konstatierte, daß die Militärbequartiörung sich auf gesetzliche Vorschriften stütze und daß daher jedermann verpflichtet sei, den Offizieren freundliches Entgegenkommen zu beweifcn. Der Vorsitzende gab weiters bekannt, dah der Cäcilien, verein der hiesigen Twmpfarre den Betrag von 700 ,v—. — lDcn Zuckerbäckern zur Kenntnis.) Auf verschiedene Anfragen, ob auch die Zuckerbäcker unter die mit dcr Ministcrialvcrordnung vom 20. Dezember 1915 N. G. Bl. Nr. 379, gemeinten Gewerbetreibenden zu zählen sind, hat das k. f. Handelsministerium entschieden, daß unter die zitierte Verordnung alle Gewerbetreibenden fallen, die ihre Waren im Wege des Ausbackens erzeugen, somit anch die Zuckerbäcker. lcc—. — (Oinschränkma. im Zuckcrverbrauche.) Über Erlah der k. k. Landesregierung für .strain wurde verfügt, büß von heute an den einzelnen Parteien pro Tag nur i/> Kilogramm Zucker vcrkaufl werdet darf. Diese Verfügung bleibt bis zur Einführung dcr Zuckertarten in Kraft. Übertretungen werden strenge bestraft. i^- . — lMn neuer Bnckcr im V. Vrutrai,on.) Am 9. d. beginnt Herr Johann I a kin, Wiener Strafte 5, (Haus Fröhlich) mit der gewerbsmäßigen Broterzcugung für den V. Nrotrayon. Die Parteien dieses -Nnyons werden daher auf diese neue Brotucrkaussstelle aufmerksam ge' macht. ,«!—. — (Die diesjährige Erzeugung von Maismehl.) Wie die „N. Fr. Pr." von zuständiger Seite eisährt, wird die Streckung dcr Edclmehle durch Maismehl im laufenden Erntcjahre von jener im vergangenen Jahre wesentlich verschieden sein. Zunächst wird das Verhältnis vom Maismehl zum Edclmehl cin sür den Geschmack günstigeres sein, indem nur zwanzig Prozent zugcmischt werden. Nicht minder wichtig ist aber, daß das Maismehl, das in diesem Jahre auf Grund der erlassenen Vorschriften erzeugt wird, sich wesentlich uon joncm unterscheidet, das im Frühsomincr 19!5i notgedrungen in Verkehr gebracht werden mußte. Heuer wurde die Ausmahlung nach Anhömng des Beirates dcr.Kricstsgctrcldcvertehrsanstalt so eingerichtet, daß in Gebieten, wo in normalen Zeiten Maismehl nicht ncnosscn wird, aus dem Mais 20 Prozent Grieß, 40 Prozent Mehl und N Prozent Futtermehl erzeugt werden. In Sleicrmark, Körnten, Kratn, Tirol und Vorarlberg, wo auch in der Friedcnszeit Mais genossen wurde, geht die Ausmahlung etwas weiter; dort werden 40 Prozent Grieß, 60 Prozent Mehl und 27 Prozent Futtermehl aus dem Mais erzeugt. In» vergangenen Jahre dagegen wurde dcr Mais bis auf 82 Prozent ausgcmnhlen, so das; nur 15 Prozent Kleie als Viehfutter abfielen. Damals mußte somit dus ganze Futtermehl in dem zum menschlichen Genusse bestimmten Prodoktc belassen werden, weil nicht genügend Mais zur Verfügung stand. Das Futtermehl schließt aber das im Mais enthaltene Fett in sich, das leicht ranzig wird, und diese Futtermehlantcile haben den unangenehmen Geschmack und bei empfindlicheren Personen uuch Verdauungsstörungen hervorgerufen. Da die heurige Aus-mahlungsvorschrift eine vollständige Absonderung des Futtennehles Vorsicht, wird das Miismohl von vollkommen einwandfreier Beschaffenheit sein und dcm Noggcn-mchl an Schmackhastigleit :mo Velömmlichleit keineswegs nachstehen. Diese Gewißheit "iestcht in uml so häherein Grade, als in diesem Jahre nur vollkommen trok-kener Mais zur Vermahlung gebracht wird, während im vergangenen Jahre mangels an Altmais auch noch nicht ganz einwandfrei trockene Ware ber ingezogen werden mußlc. Dieses feuchte' Maismehl war aber nicht haltbar und zeigte häufig bitteren Geschmack. — (Spende.) Ihrer Exzellenz der Frau Baronin Schwarz wurde von Herrn Albert Samassa in Laibach dcr Betrag von 300 K zu Hunsten der in den Spitälern verpflegten verwundeten nnd kranken Soldaten übergeben. — (Verlustliste.) In der Verlustliste Nr. 382 sind folgende aus Kram stammende Angehörige dcs Infanterieregiments Nr. 17 ausgewiesen: LstInf. Adami5 Johann, 2., tot: Inf. Ambras Ignaz, 9„ kricgsgcf.. Inf. Ambio/^' Johann, 12., Ins. Avsec Anton, 2., ocrw.; Inf. Vabi5 Franz, 5., krlcgsgef.; Inf. Ba^nik Laurenz, 2, LstInf. Badavinar Gabriel, 1l., vcrw.; Inf, Vajec Franz, 9., kriegsgef.; Inf. Vaznik Josef, 1., verw.; ResInf. Vebcc Valentin, 1.. tot; Inf. Ncljan Matthias, 9., vcrw.; Inf. Nenda Johann, 9., triegsssef.; Geft. Ver-toncclj Franz, 9., tot; Geft. Bitenc Alois, 2., lxrw.; Inf. Brodnik Josef, 6., wt; Inf. Brulc Franz, 6., verw.; Inf. öamva Franz, 1., tot; die ÜstInf. Celi« Josef, 1., Cerar Ignaz. 5.. Inf. Cerk Alois, 1., i'crw.; Inf. öerne Johann, 2., tot; Inf. Cesar Josef, 9., Geft. Cot Johann, 5., verw.; LstInf. Cvajnar Anton, 7., tot; LstInf. Deröar Josef, 7., Inf. Dolenc Johann, 9., oerw.; Inf. Dürnbacher Johann, 9., kriegsgef.; LstInf. Erjavec Anton. 4., verw.; Inf. Fojkar Johann, 9., kriegsgtf.: Lst.- Laibacher Zeitung Nr. bb___________________403_______ 8. März 1916 Inf. Fricc Paul, 11., Inf. GarM Anton, 12., verw.; Inf. Glavaö Lukas, 9., lriegsgef.; LstInf. Godcc Valentin, 7., ResInf. Gorjcmc Josef, 4. Ins. Grebenc Johann, 6., verw.; Ins. Grebenc Josef, 9., lrien.sa.cf.-. Inf. Grosiöar Franz, 4., tot; LstInf. Gr/ina Franz, 5>., kricgs-gcf.; Inf. Gubanc Franz, 1.. LstInf, Ho^evar Franz, 11., verw.; Inf. Högler Andreas, 9., kricgsyef.; Inf. Hostnik Josef, 1., verw.) Inf. Hribar Alois, 9., lriesss-gef.; Inf. Hrovat Franz, 12., ucrw,; EjFrw. Huc Alois, 9., Inf. Hvasti Michael, 2., tot; Inf. Isch Ludwig, 6., verw.; LstInf. Ielov^m Franz, 5., kriegsgcf.; Inf. Ienko Emil, 2., verw.; Inf. Jeras Franz, tot; Inf, Ietielnik Josef, 1., verw.; Inf. .Kastelle Johann, 6., lrl; Inf. skatrasnik Franz, 12., verw.; Inf. Kav^nil Johann, 9., kriegsgef.; Inf. Klemem'N' Alois, 12., verw.; die Inf, Klep^ar Peter, Knavs Josef, 9., tricgsgcf.; Ins. , Kocjan Franz, 10., Ins. Kolnr Franz, 12., vcrw.; Feldw. Kopriv^ck, Anton, 1., tot; die LstInf. 5l0'al Aliton, 1., Ko^ir Johann, 5,, verw,; Gcsr. Ko^iir Matthias, 6., tot; Inf. Ko^ir Rudolf. 9., LstInf. Kotar Alois, 5., verw.; LstInf. ssoua<" Johann, 5., kriegsgef.; die Inf. Kovllar Albin, 1., LstInf. Ku^ar Michael, 8., verw.; Inf. Kusolc Johann, 9., kriegsgef.; Zgf. Lackner Leopold, 1,vern,.; Inf. Lap Peter 9., lriegsgcf.; Inf. Leni^ Heinrich, 10., vcrw.; Inf. Lcsar Alois, 9., lriegs-gef.; Inf. Lcsar Johann, l0., tot; LstInf. Lierschaft Johann, 7., verw.; Inf. Logar Josef, 9., lriegsgcf.; Inf. Ma^ek Vartholoinäus, 2., tot; LstInf. Malern' Lllpold, 5., vcrw.; Gefr. Manc Rudolf, 12., tot; Inf. Märn Franz, 1., vcrw.; LstInf. Matja^ Johann, 11., Inf. Mauser Georg, 9., vcrw.; Ins. Mausscr Felix, 7., tot; Inf. Mnvro5i5 Johann, 9., vcrw.; die Inf. Mcja<"- August, Mestek Johann, 9., kricgsgcf.; Gcfr. Mihcl.n.^ Philipp, 7., die Inf. Mohori^ Iatob, 2,, More Alois. 9., Mo5e Johann, 4., verw.; die Inf. Mramor Franz, 9., MubF Franz, 10., kricgsges.; LstInf. Muhi." Peter, 5>, tot; LstInf. Murenc Lconhard, 1., die Inf. Murgel An-Wn 1-, Mu"i^ Johann, 7., verw.; Ins, i/lcmcc Franz, 7 'tot- die Inf. Novak Anton, 10., Noval August, 9., LstInf Novak Gottfried, 1., die Inf. Novnk Johnnn, s ^Novak Johann, 11., Omahcn Franz, 12., Omcrza Alois, 1., Orehck Albert 7., verw.; Inf. Pal5i^ ?ln-dreas Pavte Anton, 9., wegsgcf.; d,e Inf. Pcstcli Johann/10., Pctcrlin Franz, 1., uerw.; ^nf. P.rc Franz 2^ tot; die LstInf. Pirman Fr.nz, 5>„ Plalnar Mchael 7. Gcfr. Plcftenjak Johann, 9. .erw.;, In Podbregar Matthias, 9., kriegsgcf.; Inf. Podobn.k Andreas 7., verw - Inf. Podobnik Franz, 9., kriegsgef.; ^ns. Po-dobnik Johann, 2., LstInf. Polajnar Franz, 7., toi; Inf. Ponilvar Fran-,, 9., kricgsgcf.; Inf. Prah Michael, 2., ^oerw.; Inf. Praprolnil Josef, 6., tot; LstInf. Prewar l Jakob, Gesr. Prijalelj Karl, 1., verw.; Inf. Pu^nr Franz, 9., LstInf. Pu^iö Markus, 5., rneysgef.; Inf. Pust Josef, 9., tot; Inf. Radovw Josef, 9., verw,; Inf. Ravnitar Alois, 9., tot; Inf. Razovza Frariz, l., LstInf. Rcginn Anton, 7., vc.rw.; Ins. Neins Josef, 9., tricgs-gef.; LstInf. Rcpov/ Johann, 4., Inf. Nihlar^U' Jalob, 7., EjFrw. Gcfr. Nojc Anlon, 6., vcrw.; LstInf. Rcz-man Josef, die Inf. Snjc Alois, 1., Scb,mc Karl, «., tot; LstInf. Nebenik Franz, 2., verw.; Inf. Regina Georg, 6., tot; Inf. Scnicn Johann, 1., LstInf, Sersin Alois, 2., die Inf. Sewilnr And., 11., Sinjur Joh., 8.. Verw.; Korp. ^kerlj August, 10., tot; Inf. klulj Alois, 6., LstInf. Knclcr Franz, 1l., die Inf. Sodnit Michael, Spehck Jalob, 1., vcrw.; Inf. Spendau Anton, «0., tot; die LstInf. Kpcnlo Johann, Srakar Franz, 11.. Stele Josef, 4., Stopar Johann, .;., verw.; LstIxs. Strajnar Anton, 5, lricgsgcf.; Ins. Strubclj Josef, 7., vcrw.; LstInf. Stublcr Josef, 5., Inf. ^ustar^ Nl.dolf, 2., tot; LstInf. Svetina Thomas, '^., Inf. Tcrcin Valentin, 9., kriessss,cf.; LstInf. Tu'.ir Georg, 11., rerw.; Ins.-Toin^ Anton, 9., tricgsgef.; LstInf. Turk Franz, 7., ResInf. Umck Valentin. 1., verw.; Inf. U^ar Johann, 9., lricgsgcf.; Inf. Valentin'^ Johann, «., Inf. Tit.-G«fr. Vidrih Andreas, l0.. verw.; Inf. Vrbajs Franz, 9.. tot; Inf. Zabulovcc Ioscf, 9., lriegsyef.; Zgf. Zajc Vlasius, 5., tot; Inf. ZalraM Franz, l>., LstInf. 2ganjar Anton, 2.,. LstInf. ?nid..,r>i5 Ioscf, 1, Inf. Zoran Franz, 12., Inf. Zupan Anton, «2.. LstInf. Zu pan Franz. 4., verw.; Inf. Zuftanc Johann, 2., tot; LstInf. Zupan5i<"! Franz, l i. 5t., vcrw. — Ferner sind in der Verlustliste Nr. AM folgende mis Kraw stammende Hecresangehörige ausgewiesen: oom Infanterieregiment Nr 22: Inf. Mnru^ Marlns, ^ngclcilt dcm IR 17, 12., tot; — vom Infantericies,iment Är. ^7: Inf. Ga-H«r5i5 Lukas, 4., vcrw.; — vom Insantcr^regimcnt Nr. 97 (zllgctcilt dcm IN 17): die Inf. ^kcrjnnc Franz, Urano Marlin, 9., kricgsgcf.: LstInf. ^akraj^cl Franz, 11., vcrw.; — vo„i Landwchrinfantccicr^gimcnt Nr. 27: Inf. Kral),«' Franz, zugeteilt dcm ^stMV w, vcrw.; — vom Landsturmbatnillon 15,7: die Inf. Derni«- Matthins, Mcdja Älasius, Z.^ vcrw.; - com Pionicrb itaillon Nr. 3: Pion. Papc5 Josef, 2.. verm. ^ l„Aus den Litcratlirschä^en ftcs Islam".) lllcr Senff-G corgi, der morgen in ^aib ich einen Vor trag über die Litcraturschlche des Islam ls.Il.-n N'ird, sä)ricbcn die «Brnnnschwcigcr Ncucslcn Nachrichten' c,n liißlich eines Nortragsnbcndcs im Hofthc.ter iu Äraun schwcig: „Senfs (^rorgi verdient die Anertennung, daß er dcn in vieler Hinsicht für uns sprühn Stoss seiner „Pcrk'n lnrlischcr Dichtlunst" in meisterlicher Form an geordnet und, im liihne» Vertrauen .nif die Wirksamkeit natürlichen Empfindens ,md d!e fortreißende Gewalt leidcnschastlicher Erregung, aus dem liiclgcstaltigcn Geiste des Stoffes heraus diesen in vollendeter Vor-tragslunst seinen Zuhörern verständlich und eingängig gemacht hat, so daß seinen Darbietungen ein immer nichr wachsender, durchaus ehrlich zu nehmender Beifall zuteil wurde. Die Elegie, das Üiebeslied, das lyrische Stimmungsbild, das Scherzgedicht erotischen Inhaltes, die Ballade, die dramatische Rede, das vatriotisch-assitato« rischc Pathos - sozusagen alle Schwingungen und Auö^ druclsmiitel der deklamatorischen Kunst sehte der Vortragende bei seiner Auswahl in Bewegung, und nirgends versagte der jeweilige Inhalt aus Unzulänglichkeit der Offenbarnngsform. So verdichtete sich das Gastspiel VcnffGcorgis zu eiucm lehrreichen und künstlerischen Genuß erlesener Art." — Der „Münstprsche Anzeiger" schreibt: .,, . . Scnff-Georgis Art des Vortrnges erfreut vor allem durch lebcnZsrische Jugendlichkeit und dmch ein liebevolles Eingehcn auf den oft lief verborgen» liegenden Geist dieser Dichlung.'N. Nunstl^risch beherrscht er allc Register der Sprcchkunst mit großer Meisterschaft, und man wird ihn sicher gern gcl.'gcnllich in einen, anderen Programm, wo er sein' Temperament frischer und freier entfalten tann, wieder hören. Daß ?r cs verstanden hat, die Zuhörer zwei Stunden^ lang so lcbhast zu fesseln und daß dic Zuhörer sich so willig und dankbar den srcmdartigcn Darbietungen hingaben, ist für den Vor^ tragslünsllcr wie für scin Publikum die schönste Anerkennung und der größlc Erfolg dics^s "lbcnds." — (Poftvcrlchr zwischen Osterreich und dem wene ralfimwernement Warschau.) Am'.V März wurde dcr Post-verkehr zwischen Qsterrciä, .md dem Generalgoücrncment Warschau eröffnet. Zugclaffcn werden nur „ollständig ftanlierte offene Vriesscnounge» aller Art. »>nd zwar sowohl gewöhnliche als auch eingeschriebene, serner gewöhnliche Postanweisungcn. Dic Äricfscnduugen dürfen nur in deutscher Sprache abgefaßt sein, keinerlei Mitteilungen über militärische Angelegenheiten enthalten und müssen die genaue Bezeichnung des Absenders tragen. (Anf den Postanweisungsabschnittcn sind Mitteilungen, wie dermalen überhaupt im Auslandsverlehtre, unzulässig,) Die Versendungsbedingungen und GelMrcnan-sähe sind dieselben wie im Wechsclverlchrc zwischen Österreich und Deutschland. Die Postanweisungen sind m Mnrlwährung auszustellen und dürfen höchstens nuf 500 Mart lnulcn. Sie werden im Generalgouvernement Warschau nach dcm festen Wertuerhältnissc 100 Nubcl gleich l5>0 Mark nusncz.ihlt. An, Postlicilehr uchuu,'» im Gcncralgüuvcl.>c!„cnl Warschau s^laendc Postorlc tcil: Alcrandrolvo, Veudzin, Arzczinl), (5iechanow, (5zen-stochau, Gostyniu, Grodzisl, Grow', .Ualisch, Uolo >lo-nin, Kutno, Lcnczyca, Liftno, Lodz, Lowicz, Mlarra, Pnbianicc, Ploct, Plonst, Przis„ysz, Rawa, Nysin, Sicrndz, Sicrpc, Sticrnicwice, Sluftca, Sochaczew, Sosnowicc, Tomaszov (N'reis Vrzeziny), Tuict, Wic-lun, Wloclawck, Zdunsta Wola, .lüßcrdcm die Orte aller Kreise, in denen diese Postortc liegen, und die Stadt Warschau selbst. Darüber hinaus sind Postanweisungen auch nach allcn anderen Orten im Generalgouvernement Warschau zulässig. In dcr Aufschrift dcr Sendungen nach Landortcn ist dcr Name dcs zuständigen Poslortcs bei dcm dic Sachen abgeholt werden sollen, mindestens aber dcr Name das Kreises, anzugeben. Zugestellt werden sie nicht. — (Spiclvrrbot in der nngarischrn klassenlotteiic.> Ungarische Kollettcurc sind betanntlich mit allcn Mitteln bestrebt, Lose dcr ungarischen Kl isscnlottcrie auch in den Rcichsländcrn abzusehen und schcucn sich auch uicht, selbst Kuvertc mit falschen Adressen zu bcnich.',,, i,„, 5^ ^ hibicrung dcr Sendungen zu verhindern. Das Publikum wird vor dem Ankaufe derartiger Lose um so mehr gc warnt, als Konfiskation der Lose, Verfall dcr cvcntucl-lcn Gewinste zu Gunsten des Fiskus „nd empfindliche Geldstrafen die unangcnchmcn Fols^n dcr gesetzwidrigen Erwerbung derartiger Lose smo. — (Böhmische Int»«sllial-Banl.> In dcr ccstcrn abgehaltenen Verwnllungoralsschung der Aöhnnschcn »In- > dnstrial Bank wurde die Bilanz für das Geschäftsjahr !9l5» genehmigt. Sie weist einschließlich des Übigcs vom Jahre 1911 nach Abzug .der Ver-valtungslosten, Steuern und Abschreibungen cin "tcinerlrägnis von 1,79s».164 K 92 >h ( > ^52.191 5t 15 H) «us. Es wurde beschlossen, dcr am 22. b. M. stattfindenden Gcncralvcr-sannnlung nach Dotierung der Reservefonds die Verteilung cincr Dividende von 4 Prozent, d. i. 16 K per Aktie, vorzuschlagen und dcn Rest von 78.123 K wH m,f neue Rechnung vorzutragen. — (Deutsche ssnftenprcdigtcn.) Freitag beginnen in der hiesigen Domtirchc die deutschen FastcnpredigtcN und werden jeden Freitag dcr Fastenzeit fortgesetzt wcrdeu. Prediger ist hcucr dcr hochw. ^ "llois Folie S. I. aus Innsbruck. Beginn jedesmal "n halb i Ilhr abends, vor der Predigt kurze Krcuzwcgandacht. nach der Predigt Litanei und Segen. — (Vom Siaatsballdienste.) Seme C^cllenz der Herr Landcsfträsidcnt im Herzogtume zt'rain l.at dcn Bauprattltanten Ferdinand Schulz zum k. l. Bcmnd-junlten ernannt. — (Ernenmmn im städtischen ^ienfte.» In der gestrigen geheimen OemeindcratMung ivurde lc" städtische Hilssbcamte Eyrill Tav<'-ar zum Kanzlei,Mwltcn in dcr clstcn Rangbllafsc mit der .'tcchlswirtsaintcU vom l. Ollober 1914 ernannt. l^—. — ^Blim Boll?lcnfte.) Der k l. Nezirkssch»^ rat in Gollschec hat die Lchrsnpplentin Frm,ziska Stöckl zur provisorischen Lchrcrm an der ?wclklassigcn Volksschule in Licnscld ernannt. — Ter l. t. Bezirksschulrat in Stein hat die provlson^che Lehrerin an der Volksschule in (em^nik Vladimira Olga Plcvelj vi» culf weiteres der zweillassigen Volksschule in St, Goit>-hard zur Dienstleistung zugewiesen. — (Eine Handtasche mit «Held l.nd Dolumenten ge« stöhlen.) Am versiossencn Donnerstag abends legte eine reisende Dame, die am hiesigen Hauptbahnhofe auf die Abfahrt des Zuges wartete, ihre Handtifche auf eine Bank am Perron, deckte sie mit einer Pelerine zu und entfernte sich auf kurze Zeit. Als sie zurückkam, war die Handtasche samt Inhalt verschwunden. Sie enthielt über 40 K Bargeld, dann einen auf den Namen Johanna s'crin lautenden Reisepaß, eine weiße undone blaue Legitimation, ein ärztliches Zeugnis und meyrcre Rezepisse. — (Brände.) Samstag nachmittags kam in der Ge-treidehaisc dcr Besitzerin Maria Frelih in Govel, Gemeinde Sairach, ein Feuer zum Ausbruche, welches das Objekt in kurzer Zeit samt einigem Heu und Stroh sowie etlichen Wirtschaftsg^räten vernichtete. Nur dem raschen Eingreifen der Ort?brmohner ist cs zu verdanken, daß das in der unmittelbaren Nähe stehende Wohnhaus vom Feuer verschont blieb. Zur Zeit des Fe^er» ausbruchcs waren nur vier kleine Kinder zu Hause. Den Brand soll ein neunjähriger Knabe der Abbrandlcrin verursacht haben, der unter der Harfe ein Feuer anmacht«. Der Schade beträgt über 1000 K; das abgebrannte Ob» jcki war nicht versichert. — Weiters brrschcn Tuchfabrik !n Tqo^a bei Vigaun ncbsl einigen Werkzeugen und Kleidungsstücken nieder, wodurch ein Schade von 30W K »erurs.ichr wurde Das Feuer war auf dem Tackboden nuf unbekannte Weise entstanden. — (Ein empfindlicher (Geldverlust.) Ein Besitzer aus Hlcvr^c, Gemeinde Sairach, verlor diesert'lge auf dem Heimwege von Loitsch eine schwarzledeine. vielsächrige Geldtasche mit 1300 K und einem auf den ^c-»,<',, Tlo-hann ^ust lautenden Passierscheine. ^ (Im Schlafe bestohlen.» Am Klnooii'.llgluno wurde einem älteren Knechte, der betrunken in emem Stalle fchlief, aus der Hoftntasche ?in Geldtäschchen mit Z6 K gestohlen. — (Ein Einschleichrr.» Dicsert^gc schlich sich ein unbekannter Dieb aus den Gang des Hauses ^.'r, 6 in oer Bahnhofgassc ein und stahl aus <>incm unversperrten Klcidcrlasicll einen braunen Männ?rsioff inzuss mit weiß-schniarzcn Pnnltcn nnd braunem Unterfutter, ferner einen schwarzen Stoffrock. Ein Kriminalfilm, der auf einer wissenschaftlichen Vorausschung beruht, steht im Mittelpunkte des neuen Programmes des Kino Central im Lande«tl,eater. Es ist das halb mystische, halb wisscnsch,< nsations« drama „Im Bann fremden Willens". ,ng die- scs Films ist in vier Akten sehr gut ,mjgebaut und hat den großen Vorzug, einmal ein neuartiges, interessantes Sujet nuf dcn Film zu bringen. Darstellung i.nd Inszenierung dicscs Films find eine vortreffliche. y,""""Woche bringen »nieder eine schöne Reihe interessanter Bilder lon allen Kriegsschauplätzen, Dieses Programm wird nur heute Mittwoch und morgen Donnerstag vorgeführt. „Talambo" im Kino Idcil. Über dicses hervo?» ragende Filmwcrl, das uns einen »runtvullcn Aussäinitt aus der sagenhaften Geschichte Karthagos cM, haben wir schon geschrieben. Je öfter man dieses Monumer.tal-werk in Ausstattung, Regie, Darstellung und Photographie sieht, desto stärker wird man von dcn imposanten Waffenszenen, die dieser Film in bisher unrircichter lünftlcrischer lVeftaltuna. zeigt, gefesselt. Eine bessri-e Verfilmung des Flaubcrtschcn Romanes ist kaum zu den-lcn. den» auch nn Ltlarhcit dcr s5rz«hl,ma. feilt es sichten zulassen, zum Zweck der Feldbestellung der Flachs-,! Hanf-, Hopfen-, Tabak-, Rüben- und Weinbauarbeiten, dann der Heumahd, der Ernte- und Truscharbeiten, ferner der Holzgcwinnung und Lieferung mrd sonstiger land-z und forstwirtschaftlicher Arbeiten Pferde bereitgestellt, werden. Nebst den Pferden wird auch die nötige Begleit-, Mannschaft, und zwar für je zwei Pferde je cin Mann und für je 20 bis 30 Pferde je ein Unteroffizier mitgegeben, welche Mannschaft bei land-, bezw. forstwirtschaftlichen Arbeiten mitwirken wird. Die Änford'rung vcn Pferden ist von den Bewerbern in den außerhalb des Armecbereiches gelegenen Gebieten im Wege der politischen Bezirksbchöroe an die zuständige ' andesarbeits-nachweisestelle zu richten, welche die als notwendig erkannten Anforderungen an die Militärlomm mden weiterleitet. Die Pferde weiden nur >mf die Zeit des unbedingten Bedarfes abgegeben, und ?war sür die Perwendungsdauer von längstens acht Monaten, doch behält sich die Militärbehörde auch ?ine vorzeitige Einberufung aus zwingenden militärischen Gründen vor. Der heimische Gemüseanbau. Wien, 7. März. Vei dem bestehenden fühlbaren Man gel an Gemüsesärnereien erscheint es geboten, dem heimischen Gemüseanbau eine vermehrte Aufmertsmiieit zuzuwenden und zu trachten, daß Österreich durch eine intensivere Gemüsesamenproduktion im Lande leibst von der Einfuhr von Samen aus dem Auslande möglichst, unabhängig gemacht werde. Um die heimischen Interessenten zum vermehrten Gemüseanbau anzureacn bat das ^ Ackerbauministenum eine Aktion «ingclcltet welche eine Reihe von hiezu geeigneten Maßnahmen u/faht Sie soll vorerst versuchsweise in Nicderosteireich einsetzen und unter Verwertung der dabei gemachten Erfahrungen allmählich auf andere in Betracht lommmoe Länder ausgedehnt werden. Teutsches «eich. Vo» den Krie««schaupliltz<«. Berlin, 7. März. Das Wolff-Bureau meldet: Großes Hauptquartier, 7. März. Westlicher Kriegsschauplatz: Kleine englische Abteilungen, die gestern nach starlei Feuervorbereitnng bis in unsere Graben nordöstlich von ! Vermelles vorgedrungen waren, wurden mit dem Bajonett wieder zurückgeworfen. In der Champagne wurde in überraschenden Angriff östlich von Maisons de Cham-! pagnc unsere Stellung zurückgewonnen, in der sich die Franzosen am 11. Februar feftgeseut hatten. Zwei Offiziere, l5ll Mann wurden dabei gefangen genommen. In den Argonnen schoben wir nordöstlich von La Chalade im Anschluß an eine grvßero Spreugung unsere Stellung! etwas vor. Im Maasgcbiete frischte daö Ärtillcriefrucr westlich des Flusses auf, östlich davon hielt eö sich auf mittlerer Stärke. Abgesehen von Zusammenstößen von Erlundungötruppen mit dem Feinde kam es zu Nahtämp. fen nicht. In der Wocwrc wurde heute früh das Dorf Frcsnes mit stürmender Hand genommen. In einzelnen Häusern am Weftrandc des Ortes halten sich die Franzosen noch. Sie büßten über 3W Gefangene ein. Eines unserer Luftschiffe belegte nachts die Bahnanlagen von Bar le Duc ausgiebig mit Bomben. — Ostlicher und Val- > kanlricgsschauplah: Die Lage ist im allgemeinen unverändert. Oberste Heeresleitung. Die vierte Kriegsanleihe. Berlin, 7. März. Die Sparlasse der Stadt Berlin wird nach einem vom Magistrat gefaßten Beschluß den Betrag von 50 Millionen Mark zur vierten Kriegsanleihe zeichnen. Italien. Die Kammer. Zürich, ?. März. Die italienisch Kannner verl>a'n-dclle gestern Anfragen und Interpellationen. Deputierter Medici, tvelcher fragte, ob die Regierung im Auslande , dic Bedeutung dcs italienischen Krieges zu vorteilhafterer Einschätzung bringe, erhielt die Antwort, daß die Regierung im verbündeten und neutralen Auslande mit ollen Mitteln arbeiten lasse, um auf diese Weise die dargelegten Tatsachen lind (Aesichtspuntte sülveit als möglich zu verbreiten. Auf eine Anfrage des Deputierten Ciccotti,^ ob Kriegsgefangene zu Arbeiten, namentlich zu solchen im öffentlichen Interesse, vertoendet toerden, antwortete dcr Unterstaalssekretär des Innern, das; die Regierung grundsätzlich die Verwendung on Kriegsgefangenen zu öffentlichen und privaten Arbeiten erlaube, wofcrne ihnen eine gewisse Entlohnung gegeben werde und sie mit der freien Arbeiterschaft nicht konkurrieren. Die Mehrzahl der > t^fangenen salbst wünsche Arbeit und das Komitee des confer Noten Kreuzes habe der italienischen Regierung gegenüber dcn Wunsch ausgedrückt, das; die (befangenen eine gewisse Beschäftigung erhalten, was teilweise bereits geschehen sei. Auf Interpellationen lvegen der Unzuläng« lichtcit der Unterstützungen an die Familien der Krieger > erwiderte der Kriegsminister, das; die Regierung mangels der erforderlichen Mittel nicht mehr tun könne. Die Ausgaben für Unterstützungen haben bereits 43 Millionen Lire ^ monatlich erreicht. Bei der Anweisung von Unterstützungen kommen in den Gcmeinderäten häufig Mißbrauche vor,! denen die staatlichen Behörden gelegentlich steuern, worauf! viele gereizte Klagen erhoben werden. Trotzdem auch der Schatzministcr und der Vertreter des Ministers des Innern ähnliche Auskünfte gaben, erklärten sich die Interpellanten zum Teile für nicht befriedigt und erneuerten ihre Ve-schwcrdcn in Form eines Beschluhantrages. lvelchen sozia» listische Deputierte auf der Stelle formulierten und den dcr Kammerpräsident der Geschäftsordnung gemäh zur Verlesung brachte. Ministerpräsident Salandra er. klärte daraufhin, dah die Regierung den Veschluhantrag nicht anerkennen könne, weil die Minister zur Sache be« reits alles gesagt haben, was sie sagen konnten und weil ein solcher Beschluhantrag Mißtrauen zur Regierung be»! deute. Er bitte demnach, den Antrag zurückzuziehen und er erklärte von vorneherein. dah die Regierung, falls die Zurückziehung nicht erfolgen sollte, einen Termin für eine Erledigung anzusetzen nicht geneigt sei. Deputierter Vigma erwiderte im Rainen dcr Antragsteller, dah dicse an ihrem Veschluhantrage festhalten, worauf der Mini« sterpräsidcnt Salandra den Vorschlag machte, die Erledi, gung des Antrages auf sechs Monate zu vertagen. Depu. tierter Ciccotti bemerkte, es wäre Zeit. dah die Kam. mer mit diesem Karnebaisspiele aufhöre. Die Regierung werde allmählich in eine unerträgliche Lage gebracht. Es sei unverkennbar, dah die Regierung von der Kammer rrur so unterstützt werde, wie der Strick den Gehenkten unter-stütze. Auf dicse Weise werde die Regierung zermürbt und allerdings auch der Krieg sabotiert. Bei diesen fortwährenden Anzapfungen und Nadelstichen könne die Re» gicrung tci'ie Autorität und die Kammer leine Würde lvahrcn. Wenn man glaube, dah die, Regierung nicht fo sei, wie sie unter den gegenwärtigen Verhältnissen sein sollte, dann haben diejenigen, d,e dies glauben, die Pflicht, die Verantwortung des Regierend auf sich zu nelnnen. Sonst habe all dieses Treiben keinen Zweck und vermindere nur die Voltsachtung für die Kammer. Sodann teilte dcr Kammerpräsident mit, dah ihm ein Alitrag von vierzehn Deputierten, deren zwölf sozialistische Deputierte sind, zugegangen! ist, die Beschluhfähigkcit deß Hauses festzustellen. Abermals erhob sich Ministerpräsident Sa« landrn -und gab vor den anwesenden 15N Deputierten folgende Erklärung ab: Der Deputierte Ciccotti hat die Frage auf einen unvorhergesehenen Boden geführt. Ich stimme nicht allen seinen Behauptungen zu, erkenne aber zum Teile ihre Richtigkeit an. Als im vergangenen De» zember die Regierung eine Vertraucnßtundgebung von dcr Kammer beanspruchte, Ixvt ich wiederholt in klaren Worten um eine aufrichtige Abstimmung und beklagte, dah diejenigen, welche das Kabinett nicht auf dcr Höhe feiner Aufgaben erachteten, durch eine Abstimmung aus Toleranz oder aus Mitleid den Ministern und dem Lande einen schlechten Dienst erweisen. Daraufhin erhielt die Regierung die bekannte Stimmenmehrheit und wir durften glauben, dah die Kammer nns unbefangen und ernsthaft unterstütze. Heule sehen wir hingegen, wie mal« alles versucht, um Erörterungen vorweg zu nehmen, welche logischer-lr>eise seinerzeit im Rahmen des Budgets Platz finden würden. Ich frage mich uni» die Kammer, ob dieses fortwährende Spwl mit namentlichen Abstimmungen um je-den Preis und bis zum Äußersten würdin ist. Die sozialistischen Deputierten Trcves, Dugoni, Sciorati und andere rufen: Nun, so stelln Sie doch Rede! Weshalb fliehen Eic die Erörterung? Deputierter PramboIini: Wir wollen nicht auch ciuen Maullorb, wie Sie ihn dem Volte aufgezwungcn haben. Ministerpräsident Salandra ^fortfahrend: Mir scheint, dah die Kammer, lvcm, eS so fortginge, dem Lande nicht nach Gebühr diene» iönnte uud ich würde mich genötigt sehen, der Krone angemessene Entschlichimgeu zu unterbreiten. Deputierter Trcves: Fangen Sie mm schon mit den Erpressungen auch gegen die italienische Kammer an? Tcp. Prambolini: Diktator auf Pappel Die Deputierten Turati, Trcves. Du-goni, Prambolini u. andere rufen: Drohen Sie mit der Kcmnmcrauflösuug, weil Sie fühlen, die Kammer nicht mehr halten zu können? Wollen Sie also mit Gclvalt auf Ihrem Ministerpostcn kleben bleiben? Ist das Ihr Liberalismus und Ihre angebliche Achtung vor der Kammer? Schämen Sie sich nicht, derartige Drohungen antzzustohcn? Deputierter M o n t ig u a r nicr i tritt in einem Zwischenrufe für Salandra ein, erhält jedoch von dcn Deputierten Sciorati und Treves folgende Antwort: Ihr bürgerlichen Deputierten sagt ja in den Korridoren, dah die Kammer aus Idioten und Äsern bestehe und bedangt gleich uns, dah die Regierung leine Erörterungen zulasse. Ihr Jesuiten! Ministerpräsident Salandra fortfahrend: Ich bitte die sozialistischen Deputierten, dem Lande nicht das Schml-spiel zu neben, dah sich die Kammer jetzt kleinlichen Wort-gefcchten und unfruchtbaren Eä>armützeln hingibt, die einer Versammlung, die Selbstachtung besitzt, unwürdig ist und schliehlich dem Lande selbst schaden. Diese Erklärung, welche der Ministerpräsident in äuhcrst erregtem Tone ab» gab, w,rd mit lebhaftem Protest, aber auch Applaus auf° genommen und vielfach erörtert. Der sozialistische Deputierte Dugoni ergreift hierauf das Wort. um dagegen zu protestieren, dah die Negierung die sozialistischen Depu« tierten zum Verschlveigen ihrer Gedanken zu nötigen der» suchte. Er wiederholt seinen Antrag auf Feststellung der Veschluhfähigleit durch Namensaufruf. Nach einigen lär. mcndcn Wortwechseln stellte der Präsident fest. dah die Kammer bcschluhfähig sei und schlicht die Sitzung. Zürich, 7. März. Die italienischen l'nrlamentarischm Kreise und die italienische Presse beginnen das Vcrhal« ten der sozialistischen Partei und die Tragweite desselben ernsthaft einzuschähen. Die Drohung dcs Minister» Präsidenten Snlandra, sich nn die Krone zu wenden, sin» det im allnemcmcn leine ssünstiac Veurteiluna,. Deputier' ter Pantano glaubte im Namen seiner radikalen und zahlreicher anderer Parteifreunde den Ministerpräsidenten Salandra privatim vor Fehltritten warnen Zu sollen. Man ftaat sich, ob Salandra. an eine Demission dcs Ka-> binettes oder an den Ersatz einzelner Minister oder an Laibacher Zeitung Nr. 55 40b ______ 8 März 1916 dle Auslösung dcr Kammer oder! derm sofortige Verta° «uny dachte und neigt der Annahme zu, daß er die Ver> tagung der Kanrmcr gemeint habe. Inzwischen haben ftch auch einige nlchtsozlalistische Deputierte entschlossen, tn der Form von Interpellationen oder Beschlußanträ-yen von der Regierung die Erörterung der lrirtschaftlichen Hauptfragen, wie die Fragen der Schiffsfrachten, der Kohle, des Getreides, des Schwefelkupfers und des Geldkurses zu verlangen. Mehrere Deputierte haben Anfragen an die Minister, betreffend die Ursachen der wiederholten Gisenbahnunfälle, insbesondere der Unfälle von Militärzügen, angemeldet. Das Ministerium hat bereits angeordnet, daß alle Militärzüge von besonderen Beamten yelsltet und überwacht werden. Der See» und der Lustkrieg. Versenkt. London, 6. März. Lloyds Agentur meldet: Der britische Dampfer „Masunda" wurde versenkt. Die Ve> sahung ist gerettet. ' Frankfurt a. M., 7. März. Die „Frankfurter Zeitung" meldet aus Amsterdam: In hiesigen Schis» fahrtstreisen wird mit Bestimmtheit erzählt, daß vor der Humbermündung der englische Torpedobootzerstörer „Murray/- gesunken ist, wobei 22 Mann der Besatzung ertrunken sind. Die „Möwe". Dresden, 7. März. Köniq Friedrich August ver» lieh dem Korvettenkapitän Burggraf und Graf zu Dohna«Schlodien, dem Kommandanten des Schiffes „Möwe," das Ritterkreuz des Militär-St. Heinrich. Ordens. Leipzig, 7. März. Der Flottenbund delltschcr Frauen hat dem Korvettenkapitän Burggrafen Dohna-Schluoicn 3000 Mark zur Verwendung nach freiem Ermessen für die Besatzung der „Möwe" angeboten. London, ci Verdun wird von dcn französische:, MilitärlrUilern luciterhin als durchaus ernst, bezeichnet. Natürlich lvcrdcn die angeblich ungeheuren deut. schen Verluste lind die französischen Verteidigung»- uub Gcaenangriffsma^nahnien zur Beruhigung dcs Publikums gehörig herausgestrichen, lcillveisc nntcr Anführung deut. scher Blätlcrstimmcn. Fast durchlvcgs wird die Befürchtung einer neuen lwcrraschnna, sowie einer lucitcrcn Auödchnilng der Kampffront laut. In schonungsloser Weise scheint das von Clcmcnccau geschehen zu sein. denn sein Vlatt ..Hommc cnchainc" wurde, wic aus den leeren Stellen bei der Anführung seines Artilcls in audercn Vlätlcrn hervoracht, wrgcn des Aufsatzes „La Crife dc Verdun" von der Zensur verboten. Die montenegrinische Königsfamllle. Bordcauz, 6. März. (Agence Huvas.) Die montenegrinische Herrscherfamilie wird Mittwoch hier ankommen. Wieber eine Ezplofion in einer Pulverfabrik. Lyon, L. März. Nach dem „Noubellifte" ereignete sich Sonntag früh in dcn Voltawerlen bei Saint Marcel in Savoycn, die der Pulverfabrilation dienen, eine grohe Explosion, die bedeutenden Schaden anrichtete. Verluste an Menschenleben sollen nicht zu beklagen sein. Der Betrieb muhte eingestellt werden. Griechenland. Gerüchte von einem Wechsel im Kabinett Skuludis. Amsterdam, 7. März. Wie ein hiesiges Blatt aus London erfährt, meldet der Athener Korrespondent der „Times," daß alle Regierungszeitungen die Gerüchte von einem bevorstehenden Wechsel im Kabinett Slu» ludis in Abrede stellen und darauf hinweisen, daß so etwas unmöglich sei, solange der Zustand am Balkan derselbe bleibe wie bisher und die Beziehungen zur Entente normal seien. Um die ungeheuren Kosten der Mobilisierung zu vermeiden, beschloß die Regierung, noch zwei Rescrvejahrgänge von Heer und Flotte nach Hause zu schicken. Die bulgarische Regierung habe für die Grenzzwischenfälle vollständige Genugtuung angeboten und sich erbötig gemacht, eine Untersuchung einzuleiten und die Schuldigen zu bestrafen. General Plamcnac ncftorben. Wien, 7, März. Die „Südslavischc Korrespondenz" meldet aus Cctinje vom 6. d.: Der frühere montenegrinische Kriegsminister General Plamcnac, cin Verwandter der königlichen Familie, ist hier im Altor von 102 Jahren gestorben. Das Begräbnis des Generals, der im Land großes Ansehen genoß, wirb mit allen miMärischen Ehren stattfinden. TMsilcilinlcitcn. — (Der musitalische Nachbar vor Gericht.) Vor einem Londoner Gerichtshöfe lam kürzlich ein nachbarlicher Streit zur Austragung. In Chclsea-London wohnten Villa an Villa cin Hauptmann der englischen Armee und der Sc-lrctär der chilenischen (Ncsandtschaft in Paris. Der Chi« Icnc, cin grohcr Musikfreund, gab sohr häufig Musitabcndc. dic sich bis 2 Uhr früh und noch längcr hinauszogen und dic Icidcndc Frau des Hauptmanns in der Nachtruhe störten. Am 1. November vorigen Jahres richtete der Hanplmann einen höflichen Brief mit der Bitte an seinen Nachbar, mit Rücksicht auf die Kränklichlril fcincr Frau, dcr dcr Arzt absolute Ruhe vorschrieb, dic Musttprodul-lioncn nicht nach 11 Uhr nachts auszudchncn. Dicser Brief wurdc durch cincn noch höftichcrcn von scitcn des Chilenen beantwortet, dcr sich zu jeder Rücksichtnahme vcrpflichtctc. Nur für dicscn Abend entschuldigte cr sich mit dcm Umstand, das; dcr Pianist Artur Mubinstcin bci ihm zu Gaste! scin lvcrdc, das; also'vielleicht ctwas längcr musiziert wer-dcn lvürdc. Äis Ende November wurdc das Vcrsprcchcn auch eingehalten. Dann aber erhielt der Hauptmann cin Schrcibcn seines Nachbars, in dcm ihm dicscr mitteilte, das; er sich nicht wcilcr in scincr Willensfreiheit cinschrän-tcn lassc. In dcr nächstfolgenden Zeit dchntc dcr (ihilcne scinc Musilabcndc wicdcr bis zlvci Uhr, ja sogar bis 8 Uhr morgcns aus. Dcr Hauplmann klopfte cines Nachts an der Täfcluug cincs Zimmers so wngc. bis die Musik aufhörtc. N<,Id hürtc cr abcr ein fürchterliches Krachen an dcr Haustür und fand daranf acht Schcibcn dcr Glastür zcrbr«l)cn. Er lclcphonicrtc an die Polizei, dic dcn hitzigen Diplomaten mit blutcndcr Hand vorfand. Vor die Polizei zitiert, lyrics cr sich auf seine Privilegien und crllärtc. seinen Nachbarn künftighin schaden zu wollen, wo cr nur könne. Dicsc Äuherung und dic nächtlichen Nul^stürunsscn fanden ihr Nachspiel vor dcm Gericht, wo sich dcr anaeNaglc Di° Plomat nicht nur zum Schadenersatz bcrcit crllärtc. son« ocrn auch scinc Äußerungen, die er auf dem Polizciaint gewn hattc. zurücknahm. Der Richter sprach dcn Ange. Naglcn frci. in bczug auf dic nächtliche Nulicstörung bc-incrltc cr, dah dcr Hauptmann unglücklichcrlucisc auf Gc-räusche sehr reagiere und für Musil lein Verständnis habe. AI» Ausländer l,al^ dcr Angcllantc Berechtigung gchabt, trotz dcs Krieges Unterhaltungen in dcm genannten Aus» mah zu gclicn. Fünf Musilabcndc in lurzcr Folgc waren dcm Aufenthalt Rubinsteins in London zuzuschreiben. Die Unannchmlichleitcn. die der .Hauplmann in Kauf nehmen muhte, wärcn allerdings 'vcscnllich. dies sei aber eine dcr Unannchmlichkijcn, dic die Bcwohner grohcr Etädtc nicht scltcn hinzunehmen b>il»cn. — (Die Gewissenslast«.) Ein« originelle, für den aus Slrupellosigleit und Moralität feltsam gemischten ame- rikanischen Geschäftsgeist sehr bezeichnende Eirnichtun« befteht in den Vereinigten Staaten unter dem Namen: die Gewifsenslasse (Conscience Fund). Tagtäglich laufen bei dem Schatzamt für diese Kasse Scheck». Postanweisungen und Geldbeträge in Vriefen ein. und diese Überweisungen rühren sämtlich von Personen her. die auf diese Art aus Gcwissenbbedcnlcn Steuer- oder IollhinterIio hungen, die sie a-uf dem Gewissen haben, wieder gutzumachen wünschen. In vielen Fällen sind die Überweisungen von einem Hinweise begleitet, aus dem die Gründe der Sendung zu erlcnncn sind; aber daö Merkwürdigste ift. dah die Einsender nicht nur andeuten, welche Rechtsverlet-zuny sie durch ihre Zahlung gutzumachen wünschen, son. dern datz sic oft noch eine ausführliche Darstellung ihres Falles unter Nennung ihres Namens beifügen. Geschieht dies, so werden sie dadurch von aller Strafe für das be» gaugcnc Unrccht frci. Vor eincr Reihe von Iahrcn war cs cinem belanntcn Antiauitätcnhausc, das blühende Nie»' dculafsungen in London, Paris und Newyorl besitzt, gelungen, eine ganze Anzahl von Werlen berühmter Mtalat allmählich so übcrhand ge-„ummcn, daß cs wohl lcine Erscheinung dcs täglichen Lcbcns gibt, in der die Frage „Wird er heute lommcn udcr nicht?" cine grohe und allgemeine Rolle spiclt. Auch dic in itondon üblichen Familicnmahlzeiten, zu oencn diele (^ästc aus dcr Stadt lind Umgebung gclaocn wcrdcn, hcibcn unter dcr Zcppclin-Ncrvosität zu lciden, da man nicht gern abcnds auf dic Strahe geht, wenn es nicht unbedingt not« wendig ist. Darum ist cs, wie „Gaulois" mitteilt. Sitte geworden, auf die Einladüngökaiien das Wort „Vollmond" zu schrcibcn, was bedeutet, daß nach den Weiteiaussichten am bezeichneten Abend volles Mondlicht sein werde und dah deingemäh lein Zeppclinüberfall zu erwarten ift. (Wie viel Haarr hat dcr Mensch?) Angaben über dic menschlichen Haarc bringt Dr. Wcih in der „Deutschen Parfümcric-Zcitung". Es lommcn danach durchschnittlich auf cincn Ouadratzcntimctcr Haut des Scheitels 171, dcs Kinnes 23, dcr Vorderflächc dcs Oberarmes 8 Haarc. Dic Gesamtzahl dcr Haarc beträgt am Kopf etwa 80.(X>0, am übrigen Körper cUva 20.000. Tos Gewicht dc» lvciblichcn Kopfhaares stellt sich auf 250 Gramm und mehr. Dic schwarzen .Haarc sind Ux'nigcr dicht als die braunen und blonden, das Verhältnis ift W : W : 107. Das menschliche Haa-r zeirciht durchschnittlich erst bei 180 Gramm Belastung. Während bei viclcn Tieren der Haarwechsel periodisch ist (Sommcr- und Wintcrpelz), ift er beim Menschen fortlaufend. Es fallen täglich 40 bis 1l>0 Kopf» haarc aus; dic Lebcnsdaucr dcr Kopfhaare beträgt zwei bis vier Iahrc, dic dcr Augenwimpern 100 bis 150 Dllge. — (Das Geheimnis.) Katharina und Margarete trafen sich in cmcr ^cscllscha-fi und begannen folacndcs intimc Gcspräch.' „Molly hat mir gcsagt. daß du ihr das Geheimnis gesagt hättcst, das ich dir sagte und du ihr nicht sancn solltcst". flüsterte Katharina. „Unerhört", flü-stcrtc Margarete. „Ich sagte ihr. dcch sic dir nicht wiedersagen sollte, dah ich cs ihr gesagt habe". — „Nun." er-widcrtc.Katharina, „ich sagte ihr, dah ich es dir nicht sagen würde, dah sie es mir gcsagt hc>1, also sag« cs ihr nicht!" — (Humor im Kriege.) Einem mit Telephon beglück' ten Unterstand ging dic Sicaesmeldung zu: „Grotmo gefallen!" Der Horchpoftcn war noch cin Neuling im Fach und — vielleicht wirkte auch die Witterung oder das „in. famichtc" Kxmoncnräuspern etwas mit — verstand d« hochcrfreuliche Nachricht noch nicht auf den ersten Hieb. „Was is grod no' g'fall'n?" fragte er in seinem hrimi» schcn Dialekt. „Grodno gefallen!" lam's etwas lrüstiyer vom anderen Ende der Sprcchstrivpc. „Was is' grod no g'fllll'n?" echote es zurück. Die Antwort war eine nicht stcmz militärische Titulatur, die fast dcn Draht zerrih. ..Ich will dir's buchstabieren. Also pah 'mal Achtuna!" — „Z V'fälll" — „Gulasch. Nadi. Ochse. Teiloel. Nilolau«. Ofen: Grodn« gefallen. Verstanden!" — ..8' V'föll!" — „Schluh'" Kopfschüttelnd erzählte der Fcrnhorcher: D'Gulasch und a Radi. an Ochs und der Dcis>l saml'm Nikolaus und an Ofcn sei grod no g'fall'n. Do lennt sich der T 480 Arena. Preis viertelj.............. » 4'60 Arzt, praktischer. Pro Jahrgang......... » 4*80 Atelier des Photographen. Preis viertelj...... » 360 Aus der Natur. 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JP5T ^lO-teen^zTLiaaeria. a.-u.f -Vexl^gexy ^jnasoaast Mad. posts 1 ei. ^P| Hochachtungsvollst lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg, Buchhandlung Laibacbcr Zeituna Nr. 55 407 8. März 1916 PV* Das großartige verfilmte Problem im „KINO CENTRAL" im Landestheater Mittwoch 8. März: Donnerstag 9. März: „Im Banne fremden Willens" Sensationsdrama aus dem Reiche der Wissenschaft in 4 Akten vom Direktor des Deutschen Theaters in Berlin Walter Wassermann. Pilsner Restauration, firaiisce 2. | Erlaube mir, dem P. T. Publikum sowie den Herren Stamm- I gasten und Herren Offizieren bekanntzugeben, daß ein ganzer Waggon pilsner bereits eingelangt ist, wodurch ich wieder in der Lage bin, jedermann auf das boato zu bewirten. Somit empfehle ich auch meinen . besten Dalmatiner Opollo per liier X T-unö Qumpotöskirchner „ „ „ l- mr* B'er un& ^e'n üt)er ^'e 0asse* "^'-$ Für beste Wiener Küche ist vor wie nach dem Theater gesorgt. An Theatertagen, d. i. 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März 1916 bei 'der Hauptkassa der Bank, deren Exposituren Prag VII. (Holešovic), Prag VIII. (Lieben), Kgl. Weinberge und Žižkov, oder deren Filialen Brunn, Göding, Jungbunzlau, Kladno, ! Krakau, Kuttenberg, Laun, Laibach, Nachod, Prerau, Pribram, Rakonitz, Raudnitz a. E.y Taus, Troppau, Ung. Hradisch, Wischau und Wien, sowie bei deren Exposituren im IV., VII. und XX. Bez. gegen Empfangnahme der Legitimationskarte zur Generalversammlung hinterlegen. Prag, am 6. März 1916. XJöX» Y^J^^iral^TJLIXfJSX^ati. Die austretenden Mitglieder des Verwaltungsrates sowie des Revisionsausschusses können nach §§ 29, resp. 52 der Statuten wieder gewählt werden. Druck und «erlag von Jg. v. Kleinmayr HFed. Vamberg.