Pranllmcriiiions - Prrisc ■. Fiir Laibach ^»nziiihrig . . . 6 fi. _ tr. Valbjahrig . . . z „ — «i-«eljiihrig. . . i ", 5„ " »fonatlicfj . . . _ 60 Mit Ber Post: ®«»U%ig . . . 9 fi. - (t. Palt>i<%ia . . . 4 „ 50 „ »'»teljiihrig. . . 2 „ 25 , lkitr Sustellung ins HauS viertel-25 tr., monatlid) U tr. Sinjelne Nummern 5 tr. Laibacher XdflbliitL Anvnimc Mittheilungen roerbeu nicht berucksichtigt; Manufkriple nicht zuruckgesendei. Btiuktioe: Bahnbosgasle Nr. 138. Expedition unb 3nftraimal bn ft, Y: •••;! i *#&• Bei groheren Inseraten unb 6f Einschaltungentsprcckendcr Rabati Nr. 134. Mittwoch, 16. Juni. — Morgen: Adolf. 1869. Die Borowitzer Affaire unb die national-klerikale Presse. Nachrichtcn aud Bohmcn erzahlen von cincm Attentate deutscher Beroohncr eined DorfeS gegen oriibersietjenbe czcdiischc Turner. Auch wir haben >n bet Nr. 132 unseres Slotted von dem Borfalle . .otiz gcnommen, im Gegensatze ciner gegnerischer-™ ausgesprochenen Bcrdachtigung, aid hattcn wir cnfelben vcrschrocigen wollen. Wir lassen die Sachc ohue rocitere Untersn-™lun9. wcil wir uberzeugt find, bah die Schuldi-rn- scien fie Deutsche odcr Ezechcn, fcien die Ursache © • ®tre*t6 notionalc Gehassigkeit odcr attberc Motive, bem ftvafenben Armc ber Gcrcchtigkeit ver-lOllcn rocrben. . Wir warcn iibrigens von vornhercin darauf °^vt, bah die national-klerikale Presse, wclchc ailed tell t um b‘c Baucrncxzcsse vom 23. Mai zu yStfertigen unb zu beschonigen, Kapital aud bet ^otoiBj^cv -Affaire zu schlagen vcrsnchcn roirb, . entl9lcich die bcibcn genanntcn Borsallc bcjiiglid) mer Tragwcitc unb Anddehnung gar nicht in ^"8>eich zu ziehen sinb, da die Borowitzer Affaire a r e>n Exzeh iff, wahrend die Affaire Jantschbcrg-«er)C ft* 5U cincm organifirtcn Ueberfall stei-jL ' der fogar cincti tragischen Abfchlnh gesunben • Unb wir haben und nicht gctanfcht. ift h ^‘nc6 "bcr brangt sich und tjicbci auf, bad ber r '° 1,Q*)C liegcnbe SSerglcich, roie sich die li-to.aten deutschen Jonrnale gegcniiber ber Eoro-. Affaire unb foie bienational-klerikale Presse ge-uber ber Jantschberger Affaire verhalten hat. jr« .®'e gesammte beutsch-liberale Presse hat die r:J'a're von Borowitz, vvraudgcsctzt, cd verhalte fctirh18 ®Q*^a9r' wie selbe in der »Politik" ge-_ ert ift, verurtheilt, einstimmig hat man bcr. Satz audgesprochen: ben Schnlbigen trcffe die Strafe. Auch wir finben kein Wort der Beschonignng, fcin Wort der Entschulbignng, salld sich bcr Sachverhalt bnrch bie Unterfuchuitg berartig heraudftellt, wie ihn bic Politik darstellt. Wir erklarai Gewaltaktc unb Rohciten fiir vcrbammendrocrth, roevbeu fie von rocm iminer audgciibt, ob nun von Deutschen, odcr Slovencu, ober Czcchcn. Sclbst roenn wir und auf ben spczisisch bcutschestcn bcr bcutfchcn Stanbpunktc stellcn roiir-bcn, so fanbeii wir uoch immcr kcinc Rcchtfcrti-gung, benn febft die Ehrc ber bcutfchcn Nation erfchicnc und durch ein dcrartiged Faktum nicht gcsahr-bet, schlcchtc Mcnschcn gibt cd ja liberal!, unb Exzc-benlen roirb cd iibcrall unb immcr gebcn; die dcutschc Nation wiirdc in ihrcr Ehrc erst banu Gcfahr lau-fen, roenn fie bcrartigc Exzcssc billigeu roiirbc, roenn ihrc journaliftifche SSertretung fagcn roiirbc, roarnrn sinb bic Turner nach Boroivitz hinaudgezogen, roa-ren ste fein zu Hause geblicben, so ware ihnen nichtd paffirt: Wir aber, wie gefagt, vcrbammen jebe Art von Exzcfscn. Anbcrd jcboch bic natio-nal-klcrikale Presse. Anstatt durch riickhaltlose Verurthcilung der Exzcffe sich auf ben Stanbpunkt bed Rcchtdbcwutzt-fcind zu stellcn unb burch Vcrdarnrnung der Vor-fdllc jebe moralifche Berantwortung von sich abzu-wiilzen, sindet fie a tie niiiglichen Momente hcraus, um ja bie Exzcdcntcn ittd befte Licht, bie Ange-grisfenen aid bic Urhcbcr hinzustcllcu. Dad ist cin Verbrchcu, cin fiigen, ein Beschonigen, cin Bcr-pflastcrn, um ja recht bcutlich, roenn auch unaud-gcsprochcn, ber Welt zu verkunben, roic man ben Exzc-bcnten im Herzen eigentlich so gar nicht gram ist. Uebrigcnd ist man auf bem dornenvollen Wegc, Vcrbrcchcn in gimftiged tzicht zu fctzen, in die rounderlichsten Labirinte bed Dcnkcnd gerathen, so baB bcr Ariadncsaden der Logik ben Qrrenben vollstanbig abgcriffen ist. Dad intcrcffantefle Stuck Logik jcboch liefert | cin hiefiged Blatl, roclchcd ben Vcrruf bcr Stadt Laibach unb seiner llmgebung nicht ben Exzcfscn lzuschrcibt, sonbern bem Umstanbc, ba§ man die jExzessc nicht, wie cd ber wahre Patriotidmud crfor-Bert, tobtgcfchwicgen hat. Abgcfchen bavou, ba§ berjenigc cine Wunde nicht hcileit roirb, roclcher sic blod verbccft, foubcnt nur berjenigc, roelchcr fie nufbedt, uutcrfucht uttb bie passenben Hcilmittcl bagegen anwenbet, abgc-schcn bavon klingt bcr cben zitirte Satz, datz nicht bic Exzcbcntcn, sondcni dicjcnigcn, wclchc die Ex-zesse nicht verschroicgcn haben, Laibach in Vcrruf brachtcn, beilaufig so, aid roenn jcmaitb von cinem burch Raubcr verrufcncn Waldc fagcn roiirbc: Nicht die Noubcr haben den Wald in Vcrruf gebracht, benn biefc thun ja nichtd, hochfteud bah sic bie Rcifcnbcii audraubcn unb umbringen, in Vcrruf haben ben Walb im ©egenthcile die Reiseuden gebracht, benn roiirben bicfctben nicht erzahlen, datz man sic otigefnllcn unb audgeraubt habc, so roiifjte fein Mensch ctroad iibcr bic Unsichcrhcit im Waldc. Also bad ist die Logik jener Clique, ivelche keittcn Anstanb nimmt, Schiinhcitdpflastcrchcn auf gefahrlichc Wnndcn zu legen, roelcben ed glcichgiltig ist, ob die Wunbctt unter ben Pflasterchen tiefcr freffen unb ben Crganidntud enblich in scinem innerftcn Marke zerstvrcu, fonbern zufricben find, roenn nur bie Autzenfeite verklebt unb bad Kranke bem Auge vcrdcckt crhalten roirb. Zu biefer Anfchauuug rocrbcn wir und nie bekennen, und roirb man immcr aid 23ertheibigcr ber Freiheit unb bed Rcchtcs finben, roir rocrben ben wahrcn Patriotidmud nicht im Verfchoncrn bed Ieuilleton. Das Turnen der Atadchen. 'j^ batz bad Turncn aid Theil bcr Er- borfi 0 iefet aflgemcin ancrkannt roirb, fo hort man bn« imrner die Fragc, ob bndfelbc auch fur sxj°^liche Gcschlccht anroenbbar unb vorthcil- fgrh ^Qn fotlte gtauben, bic Nothwcndigkcit ber @ei/r *Ctl Erzichnng auch fur bad wcibliche bie srn- mti6tc jebent klar cintcuchtcn, roenn man bcr t« vr*0* un^ Gcbrcchcn, wclchc vorziiglich bei ^."ouchen Jngcnd in Folgc cinfcitigcr Erzichung t(itc fretei1, betrachtet. Von arztlichcn Autori-ub ‘ sich Professor Dr. Richter unter anbern Mabchc,'turncn aud: „Vcrnachlassigtc Unf*R t "0 ift cine ber Hauptqnellen wciblichcr tflirfu,,1 r unb jcbes Fraueuzimmer hat bic Ver-Sluflhirš1^' ^an8£ sic lebt, die stetc llebung unb ju , ,.lm8 *^rer Mudkelkrafte sich angetcgen fein bon fprlff's.. damit bcantwortct sich auch f^oftem m brage. wclche man fo oft aud zwei- Fraucn- su ^6ren : ..Sollen benn die auenzimmer auch turncn?" Wir warcn in Ver- legenheit, biefc Fragc zu bcantwortcn, roenn unfcr Turncn nod) badjcnige roarc, road ed vor 10 Jahrcn roar, wad cd manchcn Drtcn tioch jctzt ift, namlich cine Anzahl von Kunststuckchcn an Reck unbJBarren, mehr mit Riicksicht auf Kraft aid auf Schonhcit unb Grazic audgefiihrt. Aber bic neuere Zeit hat bad lumen befonberd in benjenigcn Richtungen, roo cd auch fiir Schivachlichc, ©ebrcchlichc nub fiir Frauen anroenbbar unb hcilsam roirb, ungcmcin vcrvollkommnct, fo batz jctzt fiir bad Alter, fiir jebed Gcschlccht bie geeigneten Uebuttgen angeroenbet toerben konncn. Namcutlich hat bad neuereJDiabchcnturncn burch Einfiihrung bed neuercn (Spich'schcn) Sistcmd immcr mehr geternt, bad kraftigenbe unb gcfchmci-bigc Element ber Korpcriibungen mit bent gefatiigen unb cerfchoncnbcn zu vcrbiubcu unb bad Turncn fo viclscitig, unb befonberd fur bie Zrocckc ber Hcil-kunbe unb ber cblern Erziehnngdkunst anroenbbar zu machen. Wenn man und also mit bcr Fragc kommt: „Sollen benn bie Madchcn unb Frauen auch turnen?" so antroorten roir, gestiitzt auf roiffcn* schastliche Ueberjeuguug unb auf bie durch eigene Anfchauuug geroonnene Erfahmng, i miner roiebcr: „Laht fie turncn, turnen madit fchon." Die Urfachc, batz bad Turnen ber Mabchen bei Eltcrn unb Erziehcrn die rechte Wiirbtgung uoch nicht gefunben hat, ift roohl bic, dah man annimmt, ed rocrben ben Mabchen haldbrecherifchc ober bem Anstand entgegcnstchcnbc Uebungcn zugcmuthct. Ed mag allcrbingd von Turnfanatikcm in biefer ober jener Wcisc, roic auch dem feincrcn, roeicheren Drganidmud bed roeiblichen Geschlcchtcd kcinc 9?ech-nung gctragcn roorben [ein, so hat hingegcn bad ncucrc Turnen aud) in biefer Hinsicht ber Sachc fein Dolled Augcnmcrk zugcWcnbct. Ed ist ancrkannt, bah bie gciftige Erzichung mit ber forpcilichett Hand in Hand gehcn muh, dah gciftige Bilduug, Hcrz unb Gcmiith, mit leiblichcr Gcfundhcit und Frische gcpaart, und erst recht zu gliicklichcn Menfchcn machen. Aber gcrabc beim roeiblichen Geschlecht hat man ailed mogliche angeroanbt, ed bcr korpcr-lidjen llebung zu entfrembcn, hier rocchfeln Sd)»l-ftunben mit Slickcn, Hiikeln Nahcn, Stricken ab, unb nur aid Erholnng ist ben mciftcn ein Spa-ziergang geftflttet. Jnwieweit aber cin cinstiinbiger Spazicrgang gecignet ist, 6 bid 8 Stunbcn sitzenber Bcschastigung zu crsctzcn, dad zcigen bei oielcn die Dorkommenben Fallc von Nervenverstimmung, Riick-grabverkriimmung unb anberen Folgcn von Schwache. Die Gcsundhcit wird von unsercr mobernen Mab-chcncrzichung mehr bccintrachtigt aid geforbert, obgleich korperliched nnb geistiged Wohl unb Wehe ganzer Schlcchten, sondern in bern Vcrsnchc, das Schlcchte zu bessern, suchen, roiv werdcn nur Wortc des Ta-dcls, der Verdammung sindcn fur jeden, dcr die Bahn des Gcsctzes verlaht, sci dicser welchcr Nation immer auch angehorig. Nur der ift ohne Berantworllich-kcit gegenubcr einem Berbrechcn, dcr sich mit Abscheu von einem solchen abwcnbct. Eine Note des Iustizministers. In dcr Sitzung des Abgeordnetenhauscs com 11. Mai d. I. war Herr v. Mende Berichlerstat-ter iiber cine Petition, in welchcr dcr vielgciianute Obcrstlicntcnant Bartels den Schutz dcr Reichsver-tretung gegcn jene kriegSministcricllc Disziplinar-Vcrordnung in Anspruch nahm, durch die er we-gen eincr von ihm hcrauSgegcbcncii Broschure vor daS Militar-Ehrengericht gcwiesen wurde. Oberstlieute-nant Bartels bcstritt den konstitutionellen Charak-ter dcr bctrcfstnden Verordnung, die ohne Zustim-mung deS RcichsrathcS im Armcc-Verorbnuugs-blatte publizirt wordcn war und wclchc eine Ein-schrankung dcr atlncmcincn grundscitzlicheii Rcchtc eincr Kiassc von Staatsburgcrn cnthielt. Die Pe-titionskominission dcs AbgcordnctenhanseS anerkanntc auch die Stichhaltigkeit dcr vorgclirachten Einwen-dungen und sic lich durch ihren Berichterstatter den Antrag vor das HauS bringen, dasselbe moge die Petition dcm Jnstizminister zur Wiirbignng uberreichcn und denselben anffordern, bah er die Rechte dcr gesetzgebenden Gewait wahre. Der Justizmi-ster Dr. Herbst soll nun dicscr Tage eine Note an dcu Rcichskriegsministcr Baron Kuhn gerichtct haben, welche die Zuruckuahnie der kricgsininistcricl-len Disziplinar-Vcrordnung voin 21. April 1869 urgirt. Dcr Diinistcr erhebt in dicscr Note Ein-sprachc spczicll gegen die §§ 1—7 dcr Verordnung, welche Bestiminnngen dcr Strafjustiz ohne Zustim-mung dcr legislative« Faktorcn abandern, und cr-sucht den KriegSminister, die genannte Verordnung zuruckzuziehen und deren Zustandekonimen im ver-sassungSmStzigen Wege zu veranlassen. Das Petardeu-Attentat in Prag. Ueber die Mahregeln, welche die Prager Po-lizei in Folge dcs Petarden-Attentates ergriffen, be-richtet die „Politik" voin 13. d.: Die Verfolgun-gen der der hiesigen k. k. Polizei verdachtigten Per-sonlichkeiten und vermeintlichen Thatcr bci dcm Attentate auf das Polizeidirektionsgevaude werdcn von Seite der geheimen Organe jener Behorde auf Grund eingeholter Erkundigungen und untcrschiedli-cher Denunziationen mit einem ungewohnlich gro-tzen Eifer betrieben und Hausdnrchsuchungen vorgc- Generationen naturgcmah von den Frauen abhaugt. HLren wir, rote sich eine Frau (Julie Burow) iiber die heutige Erziehung des weiblichcn Geschlech-teS auslaht: „Es bleibt mir nun nur iibiig, da- ran zu erinnern, dah jeder Mensch, er sei M>>nn oder Weib, um zur Erfiillung seiner Pflichten gegen sich und andere voUkommen befcihigt zu sein, nichts so dringend bedarf, als dcr lciblichcn Gesundheit. Es muh daher tin Hauptaugcnmerk jeder Erziehung sein, dieses kostbare Gut dem Kinde zu sichctn. Seltsam genug erscheint es, als ob die weibliche Erziehung unsercr Zeit es gcfliffcntlich darauf an-legte, dasselbe zu zerstoren. „Die Bleichsucht, diese Krankheit, die mit jedem Jahrzehnt sich writer in der Welt ocrbreitct, die ungeheure Mcngc dcr fchiefcn, vcrkriippcltcn 2)iad= then, der friihc Derlust der Zahne und der Haare beirn weiblichcn Gcschlecht, daS find die Resnltate unseret cngcn, dumpsigcn Madchcnschulen und dcr thorichtcn Manic, die fruheftc weibliche Jugend fchon zu sitzender Bcschastigung in cngen, prcsscnden Klcidern zu zwingen Jch will nur darauf onsmcrksam machcn, dah dem kindlichen Kiirper das krumm sitzcn und leben in cngen vcrschlossencn Rciumcn unbcrcchcnbarcn Nachlhcil bringen muh. Auf dicscn in langcn Rcihcn stehenden SinderftiihU notnmen. Vorgestern fand eine grundliche Haus-durchsuchung bet Hcrrn Leopold Schmiedt statt und dicscr wurde sodann verhaftet, am geftrigen Tagc jedoch tvieder cntlasscn, nachdem er sein Alibi nach-gewicsen hatte. Dah der ausgefchriebenc PreiS von 1000 ft. seine Wirkung nicht verfehlie und eine Anzahl von Kompetenten sich eingefunden hatte, kann man sich wohl denken. Schlimm erging es einem ticrselben, er wurde in Untcrsuchung gezogen. Wie der „Tagesbote aus Bohmen" sicherem Vcrnehmeu nach mcldet, hatte daS Attentat nur dcr Vorlaufcr cinigcr weiterer Attentate sein sollen, die aber wohl schwerlich so unblutig, wie jeneS erste anSgefallen waren. Die Attentater bcabsichtigten die Sprcngung des Franzcns-Monuments auf dem Quai, zu welchem Zwccke cin Quantum von 25 Pfund Sprcngpuloer in einent Verstcckc untcrhalb der Ouaimaucr vorbereitet war. Das gelegtc Hohlgcfchoh war cine scchspfiin-digc, schars adjustirte Shrapncllgranate. Die Fiil-luug bcstand aus keilsormigcn Eiscnbestaudtheilcu und gehacktem Slei. Ein solchcr Bestandtheil flog in die gegeniiber bcfindlichc Rcstauratioii bis ins Billardzimmer. Die Lunte des Explosionsgeschosscs war in it einem drei Klafter langcn geschwcfcltcn Fabcn vcrbundcn, dcr wahrschcinlich von dem rnch-loscn Thaler in der FcrdinanbSstrahc angcziin-dct warden war. Die Detonation war so stark, dah bicfctbc bis auf dcr obcrcn Ncnstadt vcrnommcn wurde. Der Exzeh in Groh-Borowitz. Das »Prager Abendblatt" theilt auf Grund dcr bisherigcn amtlichcn Erhebungcn folgende rneitere That-facheit iiber ben Exzeh in Groh-Borowitz mit: Die beiden utit Fahnen gcschmiickteu Wagen mit den Mit-gliebent des Neupakaer Gesangs- und Turuvereins, benen ein Trornpeter voranritt, obwohl sic miter Ge-sang und uiiter den Klangen der Trompete durch das Dors suhren, hatten den grohten Theil des 206 meift zerftreut tiegeitde Hauser zahlenden Dorses unbehelligt passirt, als fie beim Wirthshause Halt machteit. Hier entfpann sich zwischen einem zwanzigjahrigcn Muller-burschen und zwei Neupakaern ein Wortwechsel, welchcr zur Folge hatte, dah, als die beiden Wagen sortsuhren, sich dem Burschen cin zweitcr nennzehnjahriger Bursche zugcsellte, worauf bcidc die yteupafaer mit Steinen bewarfen. Der ?arm zog bald auch andere Scute, meift Kinder, herbei, und es tam ait der Greuze des Dorses in der Richlung gegen Falgendorf zu Thatlich-keiten, wobei vier Neupakaer und jener Mullerbursche leicht veriest wurdcn. Der andere oben erroahitte Bursche wurde von den Neupakaern ergriffen unV fort« gefithrt. Da ihnen die Arretirung mbglich wurde, chen wird der erste Grund dcr Riickgratsvcrkriim-muugcn, der uiigleichen Hiiften, der zu kurzcn Fiitzc gclegt, mit denen jetzt so viele Menfchen ihr Erdcn-dafein hinschleppen. Dah die Tortur, welche die artnen Kinder bei ihren Sitzlcktioncn aushaltcn, im allgcmeincn fchlimmcre Folgcn bei belt Madchen als bci den Knaben hat, liegt in zwcicrlci Um-standcn. „Fur's erftc ift das Kuochengeriiste des weibli-chen Korpers von Haufc aus wcichcr, fcincr und durum leichtcr oerfchicbbar, als das dcs mannlichen, dann aber auch begunftigt die Klcidung dcr Knaben, das iiberall nur leicht anticgenbc, nirgend preffende Kittclchcn die Zirknlatioii dcs BlntcS und die Mvg-lichkeit des freien Athmens mchr, als die cngen und namcntlich die Herzgrubc und ben Magcn sehr bc-engenden Klcidcr der Madchen." Hoffen wir, datz es bald auch in dicser Hin-sicht anders werde, datz auch den Madchen die Wohl-that koiperlichcr Uebung zu Theil werde, und es seien hicmit vorziiglich alien Miittern die Bortheilc eincr rationellen korpcrlichcn Erziehuugswcisc mit ben Shorten, dah nur in einem gcsunben KSr-per cine gefunde Secle wohnen kann, an'S Hcrz gclegt. obwohl ihre Anzahl nicht viel iiber 20 betrug, so kann auch die Zahl der ihnen gegentiberstehenden Ex-zedentcn feiiie grofje gewefeit sein. In der That hatte der bei weitem grohte Theil der Bewohner von Grotz-Borowitz von dem an anhersten Ende des Dorses und in vorgeriickter Abendstunde vorgefallenen Exzeffe gar keine Ahnung, und namcntlich hatte keiu Mitglied des Ge-ineindevorstandes davon Kenntnih. Die Gemeinde-vorstehung von Groh-Borowitz verwahrt sich ganz cut* schieden gegen die Behanptung, dah dcr Exzetz vorbe-reitet war. Die beiden Neupakaer Bereine waren iiber Paka nach dent Zwiein gefcihreit und niemand fonitte oermuthen, dah fie bei der Riickkehr einen Umrocg von citter Stunde macheii und durch die beutfchen Ort-fchaften Bvhmisch-Prausnitz, Maftig, Klein- und Grotz-Borowitz fahreit werden. Sie passirten, wie gefagt, siiigenb und uuter dem Vortrittc eineS Mamies, der die Trompete Mies, diese Ortschasten und zogen h»-durch die allgemeine Ausmerksarnkeit aits sich, wurdeit aber nirgends auch nur im geriugfteit bchclligt. Nur in Groh-Borowitz !am cs zu bent bereits gefchilderten Exzeffe, deffeii Theilnehmer insgefammt die fcharfste Bestrasung zu gewartigen haben. Wie aus allcm hcrvorgeht, ftehen die bisherigcn Refultcite der amtUdjcn Erhebungen im fchdrffteit Widerspruche mit der Be-hauptititg, dah es sich dabei tint einen vorbereitetcn „meuchlerifcheit Uebcrfall" gehandelt Habe. Die Strasienbewegungen in Paris nnd einigeti andern Orten ftellcn sich nach offiziosen Berichten mchr und mchr als das planmatzigc Bor-gchcn cines rcpublikanifch-fozialistifchcn GcheimbundeS hcrauS. Eiitigc vou den Bcrhaftcten follcn Mit' gliebcr besfelben fcin. Die gegen bicfelben zu crhe-bcnbc Anklage wird auf Hochverralh und Komplot tauten. DaS ..Journal offizicll" bringt nun cnblich a»ch einen Bcricht uber die Unruhen in Pays, Nantes Bordeaux und St. Etienne. Die BehSrde, theilt es writer mit, wuhtc durch fehr gcnaue Nachrichten, dah cine gcwiffe Partei, gestutzt durch meh' rere Journalc, einen Tumult fur die Nacht vom 6. auf den 7. Jnni befchloffen hatte. Die getroffenen Vorfehrungen vcrhindcrtcn ernsterc Auftritte. ®’{ Justiz ift nunniehr mit alien Thatsachcn befchaftigt, wclchc biefe beflagenswerthen Ausfchrcitungcn vorricfcn und begteiteten. Jhrc Aufgabe ift cs, dir Urheber, Organifatoren, die Veranlafsung und die Vorgiinge bci dicscn rcvolntionarcn Unruhen alls' finbig zu machcn, wclchc fiir die Jntercsscn unb den Handel biefcr grofjen ©tabte ebenfo nachtheilig als bte LandcSgesctzc vcrletzend find. Die Aufgabe del Justiz ift cs, bie Bcwcifc fiir die Verbinbungen 5U licfern, welche zwischen ben Anstiftcrn dicser vel-schicdcncn Bewcgnngcn beftehen konncn. Das „Joul' nal" lonftatirt hierauf bie Gcbulb, Fcstigkcit, Mi' higung unb ben Muth ber Živil- unb Militat' behorben. Nirgends, wurde die Rcgicrung gezwungen, zum Gcbrauchc ber Waffen ihre Zuflucht zu tiehmen. ber, luenn cinmal nothwendig gemacht, ebenfo ct]1' fcheibenb alS fchrecflich gewefen ware. Die Regie' rung hat die Genugthuuug, es uermocht zu haben, die Unruhen allcnthalben ohne Blutvergiehen iu unterbriitfen und bcsgleichen ihre Mission bcS Schutze^ unb ber Humanitat zu erfiiUen. Schlichlich melbet bas ..Journal offizicll," datz von privatcr Scitc 10.000 Francs zur Verthcilunz an jene Agenten gefpenbet wurbcn, welche sich durch ihre fefte unb gcmahigtc Haltnng bei ben lctzten Unruhen bie Ancttennuitg ber Bewohner von Parw crworben haben. Am 13. Jiini haben feincrlci Unorbniiti0elt mehrftnttgefunben: allcnthalben herrfchfe vollkommcne Ruhc.______________________________________________ Politische Rundschau. Laibach, 16. Juni. Im Untcrrichts-Ministcrium trntb schon an wichtigm Vorlagm gcarbcitet, wclchc Dr. Hafner dcr RcichSvcrtrctung zur parlamcntarischctt Bchandluug ubergeben roirb. Dieselben beziehen sich kheils auf chi Statut fur die Hochschulen der dies-seitigen Reichshalfte, theils auf Gefetzentwiirfe, durch d>elche die Gehalte der Profesforen geregelt und ver-vessert werden fallen. Im u n g a r i s ch e n A b g c o r d n e t e n h a u s e wurdc das vorgelcgte RekrutirungSgefetz zur Spe-Zwldebattc mit allen gegen 25 Stiminen der anher-sten Linken angenvmmcn. Die Delegationswahl stkht nunmehr auf der Tagesordnuug; die Deak-Partei gcbcnft fcinert von der Linken zu wahlen, ftJorubcr beren Organe fich fchr aufgeregt zeigen, °°wohl die Linke nicht in der Delegation erfcheinen will. Die Tagesfrage fur die Pester Regieruug ist ^le Justizreform. Justizminister Horvath hat aus cr Annahme seiner Entwiirse cine Kabinetsfrage Semacht. Dennoch leistet Wenckheim, Minister des Jnnern, heftigen Widerstand. , Das c z e chifche Attentat in Prag wachSt ^ einem Ereignih. Mehr noch als in Folge der Mtdcckungen, welche die Polizei bei den Forschun-uach dem UrHeber der Petarde geraocht, durch ®!£ Mauifestationen, zu denen sich die czechifchen ^'gane bei dicser Gelegenheit hinreihen lassen. *-fan kennt es bereits, roie bas, was von dcn eze-Mchen Journalen gestern noch „der Bliithe der Nation" zugefchrieben wnrbe, morgen nur von »Gassenbuben" auSgegangen oder qar „vou gegne-^scher Seite" znr Kompromittirnng der Czecheu »rrangirt worden fein foll. Es ist daher auch gar zu verwundern, bah in der Hand deS „Pokrok" ^ Prager Petarde eigentlich zwei ganz verschiedene cltutten annimmt: cinmal ist fie „eine im gan-unschadliche Komodie, von der viele glauben, a“ sic von deutscher Seite angerichtet worden," das anderemal soll sie wieder „die Fenertaufe Revolution" bedeuten. Dazu bemerkt der „Ta-Wbvtc": „Wjx hoffen, bah die Profezeiungen des vv'rvk niemanden taufchen werden; aber warnen °ge er sich lassen vor der Gefahrlichkeit des Spie-' i>as er da zu treiben angefangen und daS fei-,lt Partei, ja der ganjen Hauptstadt nnheilvoll "den kSnnte. „Wer daS Schwert zieht, soll durch Schwert umtommenund wer in einem »'Kfelich geordnctcn Staate seine Forderungen mit fi* . rusnng auf Petarden unterfwtzt, der barf * ^ "icht wunberu, wenn ihrn — Kanouen a»t-tBotttn." Dem „Baterland" telegrafirt man auS Boil11: ..Die heutige Kotholikenverfanirnlung in 0 tan hat ihre HochfchStznng und Verehrung -kgen den hochwurdigsten Bischof von Linz egen seines mannhasten Einstchens ftir die Rechte r Jathotischen Kirche in lebhafter Weise zum AnS-uae gebracht." Dadurch werden die Grnnd-”e'e^e wohl noch nicht anfgehoben werden. tin " wie man ben StaatSminister spottweise “"I1 hat, soll „Vizek6nig" werden — namlich j Algier. Wer ihn ersetzen soll, wird nicht Zur Tagesgeschichte. der © °nglischen Oberhause ist gestern T) s "ber die englifche Kirchenbill entbrannt. m . Hans und die Tribiinen waren uberfiillt, ber und die Prinzessin von Wales anwesend. lvnstrcpetitionen gegen die Bill wurden eingereicht. Granville beantragte in langer Rede die zweite Le-9' Harrowby die Verwerfnna. Die Abstimmung «f°lgt schwerlich vor Freitag. itnit* ® “tore ft bereitet sich ein iteixer Konflikt dt« mr ^cm ®cnat und ber Regierung ans Anlatz der B.c'c6entro»rfe6 in Betreff der Reorganisirung <&• ir$e vor; die Regierung mochte dabei eine vnsi? nac^ ^rt der rnssischen, aus den Metro-cinfitfT Unb dischvfen des LandeS zufanimengesctzt, beflhnJrl unb uberhaupt dem ganzen eine mSnchisch-©eLt ®orm geben, wogegen sich jedoch ber k Qrtl® Q^en Sraften wehrt. Man glaubt deshalb, d-rselbe bald aufgelost werden wird. — In Folge eines kaiserlichen Handfchreibens verlangte der ungarische Justizminister die Akten des Prozesses gegen K a ra ge orgiewitsch zur Einsichtnahme. — Gustav C h o r i n sky, wegen Mitschuld am Morde bekanntlich zu einer zwanzigjahrigen Kerker-strafe verurtheilt, soll nunmehr einer osterreichischen Jrrenanstalt iibergeben werden, da die Gerichtscirzte dessen Wahnsinn vollkommen sichergestellt haben. In Berbindung mit dieser 9?achricht des „N. W. T." fteht wohl das in der „Wiener Ztg." veriiffentlichte ge-richtliche Edikt, durch welches Gustav Graf Chorinsky wegen gerichtlich erhobenen Wahnsinns miter Kuratel gesetzt und dessen Bater, geheimer Raih Graf Chorinsky, zum Kurator bestellt murbe. — Einem Telegramme der „Triester Ztg." zu-solge beabsichtigt die Regierung den Bau der Pre-dilbahn auf Staatskosten auszusiihren. — Mehrere Journale meldeten, daf; bei der Eskortirung dcs B isch ofs R udi gier in das Lan-desgerichtsgebaude auch das Dienstpersonale des Klo-sters der Barmherzigen in Linz dem Bischof „Vi-vats" zugerufen. Dies rief uuter ben Brudern des Ordens, besonders unter ben Prioren, welche soeben bei der Provinzialwahl in Wien versammelt waren, allgemeine Mihstimmung hervor; der Prior des Lin-zer Klosters richtete aus telegrasischem Wege allsogleich cine vcrwciseude Anfrage, ob die Meldung der Journale wirklich richtig fei, und erhielt der „Linzer Ta-gcspost" znfolgc die befriedigende Antwort, das; nie-mand aus dem Klostcr der Barmherzigen anwesend war und daher dem Bischose auch keiue Ovationen von Seite dieses Personals dargebracht wurden. — Am 10. d. M. begann vor dem Kreisgerichte zu K o r n e u b u r g die Schluhverhandluug gegen den 25jahrigen, des dreisachen Meuchelmordes angeklagten Muhlenbesitzer Johann Solterer aus Ziers-dors. Die Anklage erzahlt Folgendes: Am 10. Marz 1868 fond man den Kleinhausker Joses Bogelsinger aus Gettsdorf auf der Strahe von Ziersdorf nach Getts-dorf durch eincn Schuh iinNacfeit getodtet. Der Ber-dacht lenkte sich auf Solterer, fitr welchen der Ermor-dete einen Anftrag in Wien ausfnhren fettle. Die Un-terfuchung lenkte die Aufmerkfamkeit der Gerichte auf drei fruhere, innerhalb 2 '/2 Jahreu vorgekommene plotz-liche Todesfalle. Es wurden die Leichen der Dienstmagd Marie Hosbauer (ant 4. Dezember 1866 verstorben) und des Bruders des Angeklagten Ferdinand Solterer (am 5. Februar 1867 verschieben) ausgegraben. Die Uutersuchuitg ergab Arsenikvergiftung. Der ermordete Bogelsinger Hatte dem Angeklagten die Millel ver-schasfl, urn die Dienstmagd unb die Folgen seines Um-ganges mit ihr uuschadlich zu machen, da Solterer zu heiraleu gedachte. Bogelsinger hatte ebenfo das Gift zur Befeiligung des Bruders Sollerers beforgt, dessen Ermordung eine gewinnsiichtige Absichl (Erbschleicherei) zu Grunde lag. Der Augeklagle hatte dem Bogel-siuger hohe Summen (1400 ft.) gctiehcn, um diefen schweigen zu machen. Allein es eulstauden Geldstreilig-feiten zwischen beiden, unb da die Aeutzeruugeu Bogel-singers deu Morder gefahrdelen, so erschotz cr ihn. Die Umstanbc, so wie Zcugenanssagen sprechen ent-schicdcn gegen Solterer, so datz seine Berurtheilung wohl zweisellos ist. — Zur Arbeiterbeivcgung in Brnnn. Aus BrUnn wird unterm 12. d. M gemeldel: Sowohl gestern als hente ist in den hiesigen Schafwollwaareu-Fabriken keiue weitere Arbeilseiustellung vorgekommen und neuerdiugs in mehreren derselben die Arbeit wie ber aufgenoiumen worden; in zweien hatten bic Arbeitcr bie Forlsetzung bar Arbeit flir Monlag zugefichert. Wie man hort, follen bic niaterictt Diet besser gestellten Schlosser einer hiesigen Maschinensabrik einen hoheren Lohn verlangt unb, ba dieser ganz unberechtigten For-bentitg nicht uachgekommeu wurbe, die Arbeit eingestellt haben. — Gestern wurbe bie Thatigkeil bes Bruuuer Arbeiler-Bilbungs- unb UnlerstlitzungS-BereineS amllich eingestellt, unb bas Lokal geschlosien unb versiegell. Die Arbeiterbewegung Hal sich librigens theilweise auch auf bent Lanbe verbreilet; wir crhallcn daranf bezugliche Nachrichlcn aus Wischau unb Bulschowitz; in letzlerem Orte wurden an einer Fabrik bie Fenster cingcschlagen; bie Arbeitcr sorberten Lohnerhohuug; eine Einigung zwischen ihnctt unb thren Dienstgebern wurbe crziell, unb so wurben bie Arbeitcn wieder anfgenommen. Im Laufc ber geftrigen Nachmitlagsstnnben sand beint Statthaltcr eiite Bcralhung in Sachcn ber Arbeitcr bewegiiitg stall, zu welcher ber Burgenueistcr Dr. v. Oil, Bcrtrclcr ber Hanbelskammcr, unb eine be-bcutenbe Anzahl von Fabrikanten eingelaben waren. Dent Bernehmen nach kam babei auch eine Proklama-tioit an bie Arbeitcr zur Sprache, welche biese aus-sorberl, in ihrem Beginnen auSzuharrcn, ba ihnen balb bie Hilfc ber Briiber Vont Lanbe zn Theil iver« bcit loiirbe. Der Aitfrttf soll von bent Borstanbc bes ArbeiterbilbuugsoereineS unlerzeichnel gewefen feiit, unb bic Namcn fammtlichcr Borstanbsmiiglicbcr cnlhaltcn haben; bic meisten berselben hatten aber crklart, bah mil ihren Unterschristen Mihbrauch gctrieben worden fei, unb bah sic von bent bewuhlcu Aufrus gar kcine Kenutnih hatten. Lokal- und Pr ovinzial-Angelegenheiten. Original-Korrespondenz. az. Cilli, 15. Juni. (Bersammlung beS Verfaffungs-Vcreines^) Die biesmoualliche eilste Bersammlung uuseres polilischen Bereines war auherst zahlrcich bcsucht unb animirt. Pros. F. er-ftattete zunachst einen laitgereit Bcricht iibcv belt Wiu-bisch-Fcistrizcr Tag, ber, wcil aus Wahrhcil benihenb, mil ungctheiltcr Zustimmung ausgenoninteit wurbe. Hierans entlebigte sich Prof. Marek seines in Win-bisch-Feistriz ihrn geworbenen Auftrages, bie Ver-fainnilung zu befrageit, ob sie mit bent Beschlusse ber Verfasiungsfrennbe in Winbisch-Feistriz, bie nachste Zusammenkunsl in Cilli zu veranstallcn, etnuerflaitben set. Die Anfrage wurbe mil Bcgcisterung bejaht unb znglcich bie Bereinsleitnng beauftragt, die Gemeinbe-verlrelung urn ihre Zustimmung zu befrageit unb im Bcjahungsfallc urn ihre kraftige Unlcrstiitzung zu bitten. (Die Anfrage ist bereits gefcheheit unb hot bie Gemeinbeverlretung einhcttig ihre Zustimmung erlheill uub kraftige Untcrstlitznng zugcsagt.) Der nachste Ge-genstanb ber Tagesordnung war ein Borlrag des Prof. Marek, ber mil gewohntem Fcncr unb in an-ziehenber, grohe Gesichlspunkle erfaffenber Weise eine Forlsetzung seines Thema's: „Die Kullurvolker En-ropa's" brachle; Klarheil unb Wahrheit gestaltcn bes Hcrrn Rcbncrs Borlrage zum belehrenden Gennsse. Hierans ergriff Dr. Neckermann das Wort, um in einer lnngercn Rede iiber das ncuc Handels - unb Gewerbekammergesetz barauf hiitzuweism, wic noth-wenbig cs set, bah man von ber bishcrigcn bcquenteit Uebung, in biefcr Richlnng Graz fast allein arbeitcn zu lassen, abgeheit miisse, bah es bie Jnlcrcsscn bes Unlcrlanbes ununigangUch crforbertcit, sich an dicser Wahl thatigst zu betheUigeit, unb bah ber Bersaffungs-vcrein auch in dieser Fragc riihrig eintrete. tleber letztcreit Anlrag citlspann sich cine lange Debalte und wurbe schUehlich bie Vereinsleiluug, vcrstiirkt bitrch ein Komilcc von 6 Mitgliebern, beauftragt, bie bctreffeu-ben Wahllistcn znsammenznslellen unb bie weileren nbthigen Schrilte unverzuglich einznlcilcn. Auch wurben, ' ba ber Bcreinslcitung baran gclegen fein iiiuhte, bie Ansicht ber Bersammlung iiber bie zn euipfchleitbeit Kanbibatcn kennen zu lenten, vorfchlagsweise von ber Bersammlung Kandidaten ans jeder Sektiou ansge-stettt. Die Wahl ist, wie bekannt, veri'tber uub Hal ber Bcrfassungsvcrcin' bic Genugthuung, in dieser Sache nicht vergeblich gearbeitel zu haben. Mil AuSnahmc von 2 Kandidaten namlich, die er flir das Unterland aufgestettt, find sammtliche von ihrn in Borschlag ge-brachtcn Herrcn gcwahll worden. Lokal-Chronik. — (Eine Gcgcnabresse bes traini* fchen filer us) an das Ministertnut des KulluS zirkulirt nach einer Mittheilung ber heutigen „9iovice“ zur Unterschrift bei den Seelsorgern auf bem Lande. Jhr Jnhalt ist gegen das Promemoria des Laibachcr Gemeinderathes gerichtct, fie soll in tcmfeuben von Exemplaren miter das Volk zur Belehrung iiber die schlimnien Jntentioncn jeiteS Vertretungskorpers vcr-theilt werden. Auch die Anhanger der klerikalen Partei in Laibach sollen ein Mitztrauensvotum gegen den Ge-meinderath im Schilde fiihren. (Der geniale Ge-danke dnrfte wahrscheiulich in der Restauration des Kasinos des katholischen Vereins ansgeheckt worden fciit.) Doch rathct „Novice" baumt ab, indent fie utciitt, datz die Promemorias bed Bereines Slovenia, der Landesausschnhmajoritcit, bie Proteste bev Hanbels- nitb Gewerbekammer imb ber Gimnasialbirektion geniigende Mihtranensvota siir bcit Laibachcr Gemeinderath feien. So Viet nns tefciimt, ist bisher beim Gemeinde-rathe noch keinerlei Knnbgebnng gegen seine Denk-schrift eingelanfen, wir konnen auch kannt glauben, bay bie Gimnasialbirektion einen Protest gegen ben Vorwnrf „ber gclockertcn Disziplin" erhoben, den der Regiernngskommissar selbst als cut Faklum zngestan-deit, zn dessen Behebnng sich die Regierung an den Lehrkorper selbst gewendet hat. Man ist begierig, ob der Klerus in Krain seine Denkschrist auch dcm Laibacher Gemeindcrathe znkommen lassen wird, und ob dies etuxi nnter jeiter Firma geschehen werde, wie der samose Wahlausrus siir bie vorletzten Lanbtags-wahlcn. — (Steuerabschreibung.) Wieber ist beit Steuerkontribnenten unseres Lanbes eine iiicht uit-bebentenbe Erleichternng zugekomnien. Zusolge hohen Finanzministerialerlasses vom 16. Mai l. I., Z. 3570, wurbe das Presidium ber k. k. Finanzbirection ermach-tigt, Stenerbetrcige in ber Gesammtsnmme von 31.688 fl. 68 '/2 fr. auf Grunb ber allerhochsten Entschliehnng vom 31. Dezember 1864 nach bem von bent Finanzbirek-iionsprasibium einverstanblich mit ber Lanbesregiernng in -Absall bringen zn lassen; ber grotzte Theil bieser Snmme mit 31.668 fl. 44 */2 kr. cntfattt auf bas Berwaltnngsjahr 1867. Fur bas Jahr 1868 rcerbett bie biessalligen Erhebungen in berselben Weise, wie siir bas Jahr 1867 sogleich eiiigeleitet mtb mit aller Be-schleuniguug burchgefiihrt werden. In dieser Abschrei-bung find die bnrch Elcincntarschabcn veraiilatzten Nach-lasse nicht begrisseit, sowie auch aitjjcrbeut gegen die Mckstanbler mit moglichster Schonung vorgegaiigen wirb. — (GleichesRecht s i'tr ol(e.) Wir meinen bantiiter nicht bas biirgertiche Recht, foiibern bas utcbente Faustrecht, welches in Slovenien zur Geltuug kommen soll, beffeit Verkunder auf den Tabors wohl nicht gcbadit habeit nwchten, dah sie selbst bei dessen Dnrchfuhrung in hochst nnliebfame Beruhrnng mit bem Laudvolk kommen fonuten. Thatfache ist cs, bah die ncne Theorie des Deutfchenhafses sich an ihren Predigern zn rachen beginnt, uub es sinb uns schon mehrere Falle bekannt gewvrben, dah hitzkiipsige nationale Stadler bei ihren Ausfliigen cuss Land von Banernburschen in jener liebenSwtirdigen Weise bedroht roiirbctt, bie fie ihren polilischen Gegnern zu-gebacht habeit. Sie ninhteii all thre slovenische Bercd samkeit anwenden, mit bie taitbliche Begriffsverwirrung, bie ihren Kopfen mtb thren Riicken gefahrlich zn werben brohte, von sich abzulenkcn. Eine tragi - komifche j Nolle spielten jfitigst zwei Schwarmer siir bas Zu-kuuftsreich Slovenien, welche, von Schifchka heimkehrenb, eiiiem britten Herrn, ber sie begleitelc, bie votle pvli-tische Reise uusercs Lanbvolkes vorbemonstrirten. Sic glaubten schon bei bem clwaS miglaubigcn Kollegen jebett Zwciscl griiubtich beseitigct zn habeit, ba wurbcit sie von Dorilberziehenbeit Bauern in der grtibsteit1 Weise insultirt. Zwar versuchtcn sie die rohen ©tanter mit Ansbietimg alter Oratorik zn bcschtoichtigen, ja zum Beweise, bah fie wahre Volksfrennbc feien, nm-armten sic bie mit Steinwiirfen sic bebruhenben slo-vcnischen Briider. Das Ungetvitter wurbe biesmal j gtiicttich beseitigt, doch komite der anwescnde Zcuge j dieses Aktes feiit mihbilligendeS Stauueu iiber bie un-! erhorte Selbsteruiedcrung solcher Manner, die eiitst, die Geschichtc des Bolkcs lenken wolllen, nicht nnter ! driickcn. Witterung. Laibach, 16. Jnni. Uta* bent geftrigcn ©turmc aus SW., der 6cn gauzen Tag anhielt, Abends Winddrehuug nach NW., merkliche Abklihlung der i'uft, Nachts h iter, herrlicher Morgen, autzer gewiibuliche Klarheit der Lust. Warme: Morgens 6 Uhr + 10.3", Siachm 2 Uhr + 19,6° (1868 + 20.4", 1867 + 15.9"). Barometer: 326.31"', im fatten. Das ge-ftrigc Tagesmittel der Warme + 15.6°, uni 0.9,J iiber deni Normale. Angekoiiimene Freinde. Ain If). Juui. Stmit Wien. Baron John, k. k. FML., v. Mettgm, t. t. Oberst, Wien. — Jteuinann, t. k. Riitmeister, Wien. —Dr. Miuichreiter, Zahnarzt, Triest. — Haich, Kaufiuaun, Wien. — Pauluiii, Sesana. — Treu, Bauunternehmer Villach. — LLvy, Reiseuder, Breslau. — Leyree, Fabrikant, Wien. — Reisner, Han-delsmann, Wieu. - Jtllonscheg, GutSbesitzer, Jll.-Feistriz. — Carlin, Bauunternehmer, Naming, — Slautpfl, Kaufmanu, Giins. Elei'aiit. Mitlauc, Triest. — Baševi. Inšpektor, Triest. — Durstmiiller, Kaufmanu, Briinn. — Bareufeld, Wien. — Baluui, Privat, Alexandrien. — 9icuat, Hansbesitzer, Steiermark. — Deutsch, Kaufinauu, Czaka-thurn. — Wittner, Private, Jdria.____________________ Berftorbeue. Den 15. Juui. Margaretha Suhadolnik, 2)iagd, alt 39 Jabre, im Zivilspital an ber tSntartung der Unterleibs-eingeweide. Marlrtlirrichl. t "aibacli, 16. Juni. Auf deni beutigen Markte stud erschieueu: 3 Wageu mit Getreide, 3 Wagen mit Heu und ©troh (Heu 13 Ztr. 53 Pfd., Stroh 20 ytr. 75 Pfd.), 30 Wagen und 10 Schiffe (50 Klafter) mit Holz. Lurchschnitlsprcisc. fflitt. Mgz. iDift.* Mgz.- fl. tr. fl- tr. ft. tr. fl. I kr. Weizen pr. Mtz. 4!20 4 78 Butter, Pfund — 38 — — Korn „ 2 HO 3 — Eier pr. Stiick — — — Gcrste „ 2; 60 3 — Milch pr. Matz — 10 — — Hafer 2 — 2 — Riudflcisch, Pfd. — 22 — — Halbfrncht „ — — 3 20 iialtifleijcf) „ — 22 — _ Heiden „ 2 50 3 10 Schwetucflcisch „ — 20 — — Hirse 2 40 2 60 Schopsenfleisch „ — If) — — jiiiknrutz „ — — 2 82 Hahndel pr. St. — 3f) — — Erdiipsel „ 2 — — —• Tauben „ — 15 — Linscn „ a — — — Heu pr. Zentner — 80 — — Erbsen „ :i 20 — — Stroh — 70 — — Fisolett „ 4 — — — Holz, ljar., Klftr. — — 7 60 Riiidschmalz,Pfd. — 45 — — — weich „ — — f> GO Schweineschm. „ — 44 — — Wein, rother, pr. Speck, frisch „ — 28 — — Eimer — — 8 — — gerauch. „ — 42 — — — weitzer, „ — — 9 — Krainl'nrft, 14. Jnni. Anf dcm hentiqen Markle sind erschienen: 68 Wacien mit Getreide, 11 Waqen mit Holz und 95 Stuck fyerfclit. vulchschiiillsprcise. fl. kr. fl. kr. Weizen pr. Metzen 4 60 Butter pr. Pfund . 35 Korn „ 3 — Eier pr. Sliick n Gerste „ — — Milch pr. Matz . 10 Laser „ 20 Riudflcisch pr. Pfd. 20 Halbfrncht ,, — — Kalbfleisch „ 20 Heiden „ 2 60 Schwcincfleisch „ 21 Hirse „ 2 65 Schopsenfleisch „ — jiukurutz ,, 2 90 HLhndcl pr. Stuck . 27 Erdapfet „ — — Tauben „ 12 Linscn „ — — Heu pr. Centner . — Erbsen „ — — Stroh „ — — Fisolcn , 3 52 Holz, hcirtcs, pr. Klst. 5 — Riudsschmalz pr. Pfd. — 48 — wciches, 3 33 Schweineschmalz „ — 44 Wein, rother, pr. Speck, frisch „ — 33 Eimer .... (y — Speck, tjcrdiichert, „ — 46 — wciljcr . . . — — Gedenktafel iiber die am 19. I u it i 1869 ftattfindenden Lizitationen. 1. Feilb., Dvrrnis'fche Neal., Patnl, 1853 fl., BG. Oberlaibach. — 3. Feilb., Stcrmolc’fche Neal., Uuterschleiuitz, 150 fl., 60 fl., BG. Laidack'. — 2. ^citb., Gasperliu'fche Neal., Posenip, BG. Krainburg. — 2. Feilb., Fideu'sche Real., ttuterkoschana, BG. Adelsberg. (SflebigiiHflcii: Sekuubararzteustelle im Zivilfpitale Laibach, 315 fl. Adjutum, Naturalwohnung, 5 Klafter Brenu-holz, 18 Pfd. Unfchlittkerzen. Bis 5. Juli beim train ifcheit Laudesausschnsse. — Pennanente Diurnisteustelle beim Be-zirksgerichte Krouau. 80 kr. tagtich. Bis 24. Juli beim Bc-zirksger. Kroitmt._____________________________________________ Lin miblirtrs Zimmer Sternallcc Nr. BO 1. Stock (leo-i) 3u verlaffen und gleich zn bezieheu. AuskNuft dafelbst. Model uitb fottftiflc werben am Mittwoch bctt Jnni D. I. uub au belt folgenben Tageu von 9 bis 12 Uhr Nonnittag uub von 3 bis 6 Uhr Rachmittag im Hause Nr. :$7 an DfF Stcrtt-itUec im Wegc Sffcntlicher Lizilatiou verauhert. (159—1) Schon out M. Juli l. I. finfcet bic Zictiuuq dcr aflcrucucflcit herz. Braunschv/eig'lsohen Stonls-(iroinii-Ucrlii|"n»fl statt. — Diese Kapitalien-Berlosung, mit den reichbaltigsten Treffern ausgestattet, bietet bem Thcilnehmcr unbcdingt die gunstigsten Gcwmn-Chancen, inbem sammtlichc Gewinne, ohne Abzug fitr Slener vver sonstige Gebiihren, in effcttivcm Silbcr ancibezahlt'n'erden. Hanpt-Gewinne in Silber-Tbalern: 80.000; 75.000; 60.000; 55.000; 50.000; 40.000; .-56.000; 30.000; 27.000; 25.000; 20.000 k. 3ebc8 8o6, welches gehobeii wird, muf; unfehlbar einen der >»> Plane verzeichnelen Gcwiiine crl;altcn, uub loftct siir bic nachst lie#«* slehenbe Ziehnnq Ein Lo- niir fl. 2 iisterr. B.-N. Eilf 8ofc „ „ 20 „ „ . k„ Gefallige Anstriige werben (icflcii Einsendnng bed Betra>ie§ gegen Postnachnahine piinlllichst cffcftiiirt uub erfolgen bic Viftcit |ciiiei-zeit gratis uub franfc butch 14 m l Fi ivil. Ott, (153—2) StaatS-Effekten-Handlnng in Frankfurt a. M. Fiir Raucher. lnliliidiselivs Produkt. fiii' Raucher. Havanna-Tabak Aroma-Blatter* Diese mit dcm feinstcn Havanna-Aroma impriignirlen Blilttcr ertheilen als Kirilage in Zigarrenkisten verwendct, den darin beiindliclicii Zigarren oiler Tabaken selbst von dcr mimlesten Sorte schon nach 2 Tagen ein «»** jcrii^liinrM liiiv:innaiirliB<‘N I■'<»■!■ a • 80 dass selbst dcr Kenner davori getiiuscht wird und eine sente Havanna zu rancher) vermeint. Ein Blntt geniigt, inn 25 Stiick Zigarren in 2 Tagen zu aromatisircn und kann mit eine#1 Blattc dieser Vorgang fO mal wiedcrholt werden. U'1-gehraucht zwischen Papier aufbewahrt, verliert das Pilatt seine Eigenschal'ten nicht. Es gBhl dnhprkein bes#e' re* ITIittel, um >»»» ivriiig; Geld eni m*® l‘ein zu ■•aairlieu. "(13S—4) Haupt-Depot fiir Deutschland und Oesterreich bei C. Hauser, Mariahilferstrasse Nr. 116 in WIEN. Versendungen nach dcr Provinz gegen Einsendung Bctragcs odcr Postnachnahmc. Preis: Ein Paquet (eiithal-tend 6 Stiick) inklusive Emballage II. 1.60. SVeiliHF®1, wie ein l»a<|«iet wird uielit »I»,LeKeI»«® Wicderverkiiufer erhaltcn bedeutendc Perzentc, Ml'llt'f' lajeei« werden in alien Sladten Oerter* reielis neid Blentscliiainl* erriclitet. Wiener Borfe vom 15. Juni. Staatsfonds. spcrc. oft err. Wiibr. . bto. Stcutc, oft. Pax. bto. bto. lift.in ©ill), t’ofc Don 1854 . . . Lose von 18H0, ganze Sole von 1860, Fiinst. Priimiensch. v. 1864 . Grundentl.-Obl. Steiermarl ju 5 pCt. ftihnten, Strain li. itiftenlanb 5 „ Ungarn. . ju5 „ flrotit. u. Slav. 5 „ Siebenbiirg. „ 5 „ Aotlen. Nationalbank . . . Srebitanftatt . . . 91. 6. Escompte-Ges. Auglo-ofterr. Bank . Oeft. Bobencreb.-A. . Deft. Hypoth.-Baiit . Stcicr. ESeompt.-Bt. Kaif. Ferd.-Aorbb. . Siibbahn-Gefcllfch. . jtaif. Elifabetb-Bahn. Cart-Lnbwig-Batzn Siedend. Eifcnbahn . jtaif. Franz-Jofessd.. Fiiufk.-Barefer E.-B. Atfotd-Fium. Bahn . Pfandbriefe. Nation, o.au. vcrloSb. Ung. Bob.-Crcbitanst. Allg.ost.Bod.-Crebit. dto. m SSJ.rlickz. . Geld Ware 62.50 62.60 70.50 70.60 95.50 96.- 103.60 103.80 105.— 105.50 123.80 124.— 92.75 93.50 86.— 94.— 81.25 81:50 83.50 83.75 77.— 77.50 748.— 749.— 309.60 309.80 828.— 832.— 338.75 339.25 278.— 282.- HO.— 112.— 235.— 240.— 2285 2290 253.60 253.80 192.50 193.— 234.— 234.50 172.— 172.50 187.— 187.50 188.— 188.50 168.— 168.25 95.— 95.25 92.— 92.50 108.25 108.75 91.25 91.50 Deft. Hypoth.-BanI . Prlorltiita-Obllg. @iibb.=@cf. zn 500 ffr. bto. sUoneovSt. Norbb. (100 fl. CM.) Sieb.-B.<2ooft.6.W.) Rnbotfsb.isoofl.o.W.) Franz-Iof. (LOOfl.S.) Lose. Geld <>8.50 115.— 242.— U2.50 88.75 91.90 91.90 160« 99.- 115.50 24.1.— 1)3.— 89.- 92.- 92.10 Stebit 100 ft. ii. 20. , Don.-Damvffch.-Gef. zu 100 fl. CM. . , Triester too fl. (£$i. , bto. 50 st. o.W. , Ofener . 40 ft. o.W. 6 aim . „ 40 „ Palffy . „ 40 „ Clary . „ 40 „ Si. GenoiS„ 40 „ Mndifchgriitz 20 „ Waldstenr . 20 „ Keglevich . 10 ,, RnbolfSstift. lOo.W. Weohsel(3$ton.) AugSb. l00ft.fiibb.2B. gtantf. 100 ft. „ fonbon 10 Pf. Stert. Paris 100 Francs . Mttnzen. Laif. Miinz-Dneaten. 20-FraneSstiick. . . BereinStbaler . . . Sitber . . . . /168,50 169.— J ion.—>00.50 .1125.-130.— . 59.— , 80.-.1 38.-! 3S.iO | 42.50 *3.— | 34.- 34.50 37.50} 38 — 33.- 33.50 22.50 23.- 24.50 25.50 14.50 15.— 15.— 15.50 102.80 102.80 124. 49.25 5.86 9.91' 1.82 121.75 103.— 103.1» 124.20 49.30 5.87 9.92 1.82s 122.— Telegraphischer Weckselkvurs vom 16. Juni. 5perz. Rente iifierr. Papier 62.60. — 5perz. Rente Lsterr. Silver 70 65. — 1860er Staatsanlehen 105.20. — Bankaktien 749. — Kreditaktien 310.—. — London 124.10. — Silver 121.50. — K. k. Dnkaten 5.86. Verleger und fiir die Redaktion verantworttich: Ottomar Bamberg. Druck oott 3gn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach.