H 151. Mittwoch am 6. 3uli 1864. Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn? und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halv-jährig ü si. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. « ft. Für die Zustellung in's Haus sind haldj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., halbj. 7 fi. 00 lr. VnstrtionsgebUhr für eine Garmond - Spoltenzeil« ober den Raum derselben, ist filr Imalige Einschaltung skr., für 2malige8lr., für 3malige 10 lr. u. f. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fi. 90 tr. ltlr 8 Mal, 1 si. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. für l Mal lmlt Inbegriff des Insertionsftemptls). <2Zmbacher Zeituna. Nichtamtlicher Theil. Vaibach, 5>. Juli. Lügen habcu kurze Veiuc — sagt ein Spruch-wort, daS die „Morniug-Post" nicht lichtete, als sie mit der Vcröffentlichuug der Depeschen bcgauu, welche der preußische Premicrmiuister uud der preußische Gesaudtc in Wien geschrieben habcn sollen, und in wclchcu das schwarze Komplot zwischen Nußland, Preußen uud Oesterreich, gcuauut „die neue heilige Allianz", enthüllt wird. Bon allen Seiten werden diese Depeschen nnn für apokryph erklärt, selbst Lord Nnsscll läßt sich im Obcrhausc zu ciucm Dcmeuti herbei. Es fragt sich nun, wu ist die Fabrik, welche solche Ätystifikatioueu mi ^w« anfertigt? Mail behauptet, in Frankreich; und schließt es daraus, daß auch der „Kölu. Ztg.", welche jenseits deö Rheins ihre iutimstcn Beziehungen hat, derlei Nachrichten zukommen, uud leider tw» ihr lol-portirt werdeu. Charattcrislisch ist, daß einige Tage vor dem Erscheinen der sogcnauuleu Depeschen die einzclllcn Pmilte derselben Wort für Wort in dem Vondoucr Witzblattc „Eule" cuthalleu wareu. Was aber wird durch solche Mystifikationen bezweckt? Es ist ciuc bekannte Thatsache, daß die wcstmächtlichc Allianz sehr gelockert ist. Indem man unu das Gespenst der heiligen Allianz herauf beschwört, will mau Frankreich zu einem engeren Anschluß au England treiben. Die beabsichtigte Wirknng läßt sich auch schon in den französischen Blättern bemerken. Die „France", die uoch gestern nichts als Hohn für die Politik Englands halte, bringt heute einen Leitartikel über „England nud die nordischen Höfe", der zu beweisen sich bemüht, welche wesentliche Unterschiede England von Oesterreich, Preußen uud Ruß-land trennen, uud daß diese Uuterschicdc auch für Frankreich cxislircn. „Zwei großc Strömungen von Ideen nnd Thatsachen", sagt die „France", „setzen dic moderne Gesellschaft in Bewcgnng. Die cinc ist die Bewegung des Fortschrittes und der Freiheit; die andere ist die Anstrengung des Widerstands nnd der Reaktion. Die Reaktion, daS ist das autokratischc Rußland, das tanm konstitntioncllc Oesterreich, das, Dank Bismarck, nur sehr wenig repräsentative Prcn» ßcn und das fcndalc Dcntschland. England abcrreprä-scutirt im Verein mit Frankreich die Zivilisation uud die Freiheit, und deßhalb trennt beide ein Abgrnnd vou dcn nordischen Höfcu." Und dann gelangt der Artikel zu dem Schluß, daß Frankreich und England mit einander gchcu müssen. Dicsc Zusammenstellung der „nordischen Höfe" ist ebenso richtig, wie die Behauptung, daß Fraut-rcich und England die Zivilisation (!) und die Freiheit (!) rcpräscntircu. Hur Geschichte der Konferenz. Dic „Wiener Abcudpost" veröffentlicht nachstehende Depesche der k. t. österreichischen Regierung, gerichtet an dcn Fürsten Mcttcruich iu Paris, dcu Grafen Apftonyi in London, dcn Grafen Thun in St. Petersburg nud dcu Grafen Karuicki iu Stockholm. Karlsbad, 24. Juni 1864. Indem das kaiserliche. Kabinct an den Londoner Konferenzen Theil nahm, war es von dem aufrichtigen Wunsche beseelt, durch einen festen und dan, Inni. Von dcr Eiuuahmc Alscus siud nunmehr cinc Menge Einzelheiten bctaunt geworden. DaS Wichtigste davon ist die große Lcich. tigkcit, Schnelligkeit und Sicherheit, mit dcr dcr Ucbcrgcmg bei Ostcr-Schnabct ausgeführt worden ist. Es tamcn'an dicfcm Punkte etwa hundert Verwundungen vor. Die Dänen schössen schlecht auf die in hellen Haufen herannahenden Boote; kein einziger Ertrintungsfall tain vor. Das Vorrücken zu Lande gegen Sondcrbnrg kostete dagegen mehrere hnndcrt Todte und Verwundete. Vortreffliche Dienste that die mit übergesetzte rcitcudc Batterie. Gestern Abend» wurdcn bcrcitS gegen tausend Kriegsgefangene aus Alscn unter Eskorte von Uhlancn, Kürassirrcu uud Zicthcu-Husaren hicr riu- nud iu dcn vrrschicdcncn Kirchen für die Nacht untergebracht. Es befanden sich darnntcr bci dreißig Offiziere. Die Gefangenen gehörten zum größten Theile dcr dänischcn Infanterie an. Doch warcn auch einige als Ordonnanzen verwendet gcwcfcnc Dragoner darnntcr. Daß dcr Ein^ zng dcr gcfangcucu Däncn, wclchcr natürlich mit Spannung crwartct ward, von dcr Bcvölkcrnng mit schr getheilten Enlpfindungcn angcschcn wnrdc, löu-' ucn Sie denken. Daß dcr dänischgcsinntc Straßen Pöbel im ^iordcn der Stadt sich an einer Stelle un gebührliche Aeußerungen gegen die begleitende Eskorte erlaubte nnd dafür einige Kolbenstoße und flache Säbelhiebe nach links uud rechts ausgetheilt wcrdcn mußtcu, war weniger auffallend nnd nur cin vor-übcrgchcudcs tlciucs Intermezzo. Einen ganz sonderbaren Eindruck machte cö jedoch, eiucu Theil dcr Gcfaugeueu, natürlich gcbornc Schlcowigcr, das „Schleswig Holstcin mccrlimschluugcu" anstimmen und im Ehurc singeu zu hören. Wie froh im Allgemeinen die Gefangenen waren, in die Hände dcr Dcntschcn gcfallcn nnd ihrer schr traurigen kriegerischen Aufgabe somit cin für allemal enthoben zu sein, louutc man dcu meistcu au dcu Gesichtern ansehen. Prinz Friedrich Karl hat folgenden Armeebefehl erlassen. „Hauptqnarticr Apcnradc, den möglich ist, während dcs Krieges eine Anstalt in ihrem Bereiche neben sich zn dulden, deren Benutzung ihnen versagt bleibt, während die letztere für den Feind unmittelbar nach etwaiger Besitznahme dispo« nibcl sein würde. Wäre andererseits die Benutzung der Hahn jetzt m:ch für dic Preußen ermöglicht gc« wescn, so hätte dieser Bortheil vielleicht die strategy schcn Nachtheile dcs Fortbestehens dcr Brücke auf-wiegen löuucn. Unter dcn obwaltenden Verhältnissen nbcr mußte ihr Todcsurthcil gesprochen werden. Es ist dieß wieder cincr jcncr eklatanten Fälle, wo übel angebrachte Ehikanc und Widerspenstigkeit uaturgc-niäß anf das eigene Haupt des Schnldigc» zurückfällt. Dic Halbinsel Kckcnis ist dcn 1. Juli von dcn Dänen geräumt worden. Es wurden dort noch I I vernagelte gezogene Geschütze erbeutet. Oesterreich. Trieft, I. Juli. Gestern fand auf dcr Werfte S. Marco dcö Herrn Josef Toucllo der Stapcllauf dcs großen Schraubcudampfcrs „Graf Rudolph von Habsbnrg" Statt. Leider war dabei ein Unglücksfall zn beklagen; denn bcim Abschlagen dcr Stützbalken stürzte ein Arbeiter, von einem Balken getroffen, vom Gerüst herab und beschädigte sich schwer am Kopfe, so daß cr in das Magazin getragen werden muhte, wo ihm sogleich Hilfe zn Thcil wnrdc. Einc Vcr> letzlmg dcö Gehirnes hat nicht stattgefunden uud hellte bcfiudet cr sich anf dem Wege dcr Bcsscrnng. Der Staucilauf selbst ging änßcrst glücklich vou statten. Das iu schönen Linien geballte Schiff glitt pfeilschnell Qi!s dem Geleise herab, dic Reibung entzündete das Holz der Untc>lagcn, dic an den Seiten hoch aufdampfte^ und im Augenblick lag dcr Schraubcr wcit iu der Tee, von dcr Etrömnng seitwärts getrieben, und dann mit Tauen und Ankern befestigt. Das vom besten Wetter begünstigte Schauspiel gewährte, wie immer, einen prächtigen Anblick, nud cs war schade, daß sich nicht eine größere Anzahl von Inländern cingcfundcn hatte, für wclchc die Sache ciuen hohen Reiz habcu mußte. Mit dein gewöhnlichen Zuac warcn, da kein Eftrazug zu Staude gekommen, cinigc 60 Touristen eingetroffen, die alle äußerst bc^ friedigt waren nnd von denen viele ihren Dant bei dcr Fahrt auf dcm „Mareo Polo" dem so schr verdienten Hcrrn ToneNo in warmen Worten ansspra-chcn. Der „Marco Polo" dehnte jcine Fahrt bis anf die Höhe von Eapodistria ans. An Bord hattc sich cinc große Gcscllschaft eingefnnden; Damen und Herrcu, uud bcfondcrs den Wiener Gästen, nnttr denen sich auch dcr Dirclwr dcr Nordbahu, Prof. Stummer, brfaud, gewährte die Tour im Golfe reichliches Bergungen. Herr Toncllo hattc mit bekannter Eonrtoijie Erfrischungen zur Verfügung gestellt, und dcn Domen Bouancts überreicht. Die Wcrfte war in dcr Zwischenzeit, ehe die Fahrt auf dcm „Marco Polo" vorgenommen wurde, von zahlreichen Personen in Angenschcin gcnommcn worden und die anf dcm Stapel liegende Fregatte „Erzherzog Max", welche später mit einem Panzer bekleidet wird, erregte dnrch ihre schönc Konstmltion nach den Zcichnnngcn dcs l. k. Oberingcnicurs Herrn Romato das allgemeinste Interesse. — Da anf Eandia die Blattern ausgcbrochen sind, so wurden anf dcn jollischen Inseln alle Provenienzen von dort her mit ciner siebentägigen Kon-tnmaz belegt. Anch in Zante und Eephalonien sollen cinigc Blattcrnfälle vorgekommen sein, und in Eorfu selber zeigten sich drei Fälle. Ausland. Verlin, 2. Juli. Dcr „N. Pr. Ztg." wird aus Aarhuus berichtet, daß cs dcm Hanptmann ^Schtopv gelungen sei, eine dänische Flottille von 8 Segelschiffen uud 14 Kähnen bei MorSwilldc in Beschlag zu nehmen nud im Hafen iu Sicherheit zu bringen. Dnrch einen Parlamentär wurde angctün» digt, daß Middclfart (anf Fnhxcu) vorläufig uicht beschossen werden solle. — In Kopenhagen ist dcr Eindruck des Unglücks sehr tief nnd „Dagbladct" gibt demselben lebhaften Ansdruck. - Heute Nach. mittag sind hier 1400 däuifchc Gefangene angetom« men, dic sofort nach Ncissc weiter befördert werden. Stockholm, 1. Juli. Einc kleine Flottille ist gestern von hier zur Unterstützung dcr ncnlich angc» langten Verstärlnugcu bei den Einfahrten von Stockholm, bei Waiholm uud Södertclgc autzgrlanfeil, Bukarest, 2. Juli. Einem stark verbrcitctc» Gerüchte zufolge soll das Ministerium Eogalnitsche cmo iu kürzester Zeit zurücktreten und durch ein Ml< nisterinm Erctznlcseo ersetzt werden, da Mrst Eousa die ucrschicdcncu Erlässe vom 2. Mai in Koustanli-uopcl nicht durchführen loniilc. Wiener Nachrichten. Wien. ^. Inli. Nachdem die Tüdbahn - Gesellschaft N'it ihren ssabrits«Etablissements vun Graz in cinc andere 3tadt zn übersiedeln wünscht, so wurde von drr Agraincr Ttadt^Rcprascntanz elnstinunig beschlossen, dcr be» nannten Gesellschaft den AMl'liH zu stellen, zu diesem Zwecke Agram zu wähku, wo hma/lM nch die Stadt-Vertretung bereit erklärt, dieser Gesellschaft M' thun-lichc Unterstütznng angcdcihcn und anch dic zn biescm Ächnfc erforderlichen Grnndstückc längs dcr Eiscn< bahn unentgeltlich überlassen zu wollen. — Bei dcr am 1. Juli d. I. iu Vcncdig vor« genommenen Serien - Zichnng der Obligationen des lombardisch'vcnctinnischcn AnlchcnS vom Jahre 1859 wurde die Scric Nr. 12 gezogen. — Am 27. Juni hat es in der Nähe von Trier geschneit; cs zeigten sich nämlich förmliche Schneeflocken. Am Johannistage hatte cs anf nahegelegenen Anhöhen gereift. Rechenschaftsbericht über dM katholischen Gcsclleuverlw. (Schluß.) Dcn hieranf vom VercmslWcr, Herrn Schwcnt-ncr, erstatteten Berichte zufolge slnh im ^Nis'c dcs nennten Jahrganges dcm Vereine an Beiträge» ei«« geflossen: Von Sr. fürstbischöflichcn Gnaden . 50 fl. — kr. ., einem nnbctannt sein wollenden Wohlthäter einmal 30 nnd einmal 20 fl........50 „ — ,. „ mehreren Wohlthätern ^21, 10, «, 5, >'>, 2, 1 fl......144 „ — „ An cmgclöstcn Eonpons . . . . 17 „ II „ Hiezu dcr «assarcst vom letzten Rech« »uugsabschlnssc .... . 4« „ 23^ „ sonlit im Giisammtbctragc von . . 309 fl. 34z kr. wogegen verausgabt wurdcn: An Micthzins . . . 80 fl. — lr. Für Beheizung u. Bc^ lcuchtullg. . . 69 „ 72 „ für Bücher ünv Zcil^ fchriften . . . 38 „ !)7 „ „ Dicncrlohn . . 30 „ — „ „ Diverse Auslagen 18 „ — „ soinit iiu Ganzen......230 fl. 09 kr. wclchc dcr obigen Gcsammtcinnahmc gegenüber einen Ucberschuß gcbcn__________ von.........72 fl. <;-'>,; kr. bestimmt znr thcilwciscn Dccknng der auch für den lanfenden Jahrgang mit 250 fl. präliminirtcn Ausgaben. Nebst dcn obcn ansgcwicscncn Einnahmcn ist in Folge dcr öffentlich gegebenen theatralischen und Ehrist-baumvorstcllung ciu Reinertrag von 47 fl. 62 kr. erzielt worden, welcher znr Bestreitung einiger uicht präliminirtcn, jedoch aber nothwendigen Ansgabcn. worunter z. B. für's Einbinde,, mehrerer Bücher der Vercinsbibliolhet u. dgl. bestimmt blieb, und hinsichtlich dcr annoch rcstircndcn 23 fl. 14 kr. anch für weiterhin bcslimmt bleibt. In die Vercinssparanstalt sind nach dem schließ-lichen Berichte dcs Vcitcrs derselben Herr Professor ^sar iin ^ailfc des letzten Jahrganges von den Vcr-cinsmitglicdern 248 fl. 30 kr. eingelegt worden, während die einzelnen seit 185)8 nicht bchobcncn Einlagen sich anf 304 fl. 50 kr. belaufen. - - Den vorzüglichsten Gegenstand dcr in Folge des vorliegenden Gcsammtbcrichtcs angeregten Debate ten bildctc dic Frage: In welcher Art und Weise sich denn eine zahlrcichcrc Bcthcilignng dcr Gcscllcn ^aibachs au dcm Vereine könne erzielen lassen? Anf die Ertlärnng des Hcrrn v. Goldenstcin, daß in dicscr Äeziehnng die Herren Meister zunächst nnd am leichtesten einwirken könnten, wnrdc nach dcm Antrage des Hcrrn Dr. Blciwcis cinmüthig beschlossen, daß dcr erstattete Pezicht in zweckdienlicher Erweiterung veröffentlicht M unler die Herien Meister vertheilt werden möae. Dicscui Brschlnssc entsprechend folgt hienlit eilic übersichtliche Darlegung dessen, was dcr Verein jedem demselbcu beitretenden Gesellen sei» nnd bieten soll nnd in der Wirklichkeit auch dar bietet. Im Allgemeinen hat der Verein dcm sich sclbst überlassenen Handwerksgesellen das heimatliche Hans zn ersetzen. Jin Vereinshansc, welches ihm an Wert» lag,,'» allnbcnolich vou 8 bis 10 Uhr, an Sonn- ,,„h ^ Feiertage» auch von 111 bis 19 Uhr Vormiltngij Mlb iil den Abendstunden bis 10 Uhr osfen steht, lau» und soll cr recht l,c,n,isch sich fichlcn, da slndcl cl nicht nur seinc Slaiidesgeiiosslü, sondern, soferne cr sich ihnen gehörig angeschlossen hat, auch seine Gest»-umlgsbrüocr, n:it welchen cr in dcn großen Bruderbund eintritt, welcher über mehr nls 350 Städte i» Oesterreich und Deutschland ausgebreitet, dahin strebt, daß sellle Mitalicdcr l>ls christlich rechtschaffene und entsprechend gebildete Gcwcrbömänucr dereinst in der bürgerlichen Gesellschaft dastehen könne». Zu diesem Zwecke werden, wie in dcn Vereinen überhaupt, so auch ill unserem den dcnisclbcn nngchörigcn Mitgliedern mannigfache Mittel gcholcn, und zwar: 1. Bchnfs dcr geistigen Ausbilbnng wird barl» dcr Unterricht ertheilt: ä) theils in dcr Natnrgcschichtc, theils in dcr Geographie au Sonntagen von 11 vis 12 Vormittags voi» Herr» Professor Konschcgg; !i) im Echrcibcn und Gcschäftsaufsätzcn an Dinstagen von 9 biö 10 Uhr Abends vom Herrn hehrer Trojas; l',) il» Rechnen an Douncrstagen Abends vo» 9 bis 10 Uhr einstweilen vom Vercinsvorstehcr; ä) im Gesänge, „no zwar: im dcnlschcn an Freitagen von 9 bis 10 Abends vom Herrn Ritter v. Knrz zu Thür» und Goldenstem, und im slovcmschen an Montagabenden von 9 bis 10 Uhr vom Hcrrn ^chrcr Belar. Ncbe»< bei stcht in dicscr Bcziehnng dc» Mitgliedern anßer l>e» obasißegebenc» Tages- und Wochenschriften auch die vo» Iah»' z» Jahr dcjriichtlichm VcrsiM'ibliothcs zn Gcbotc, dcrcn Bücher verschicdcnarilge», zunieist gewerblichen und untcrhaltlich belehrenden Inhaltes unter der Aufsicht dcr jeweiligen zwci a«S dcn Mit-^li^ern sscnonlnleneu Bibliothekare Einzelnen auch ill ihrc Wohn.«'« l»ijs hcssiinmtc Zeit lnitgcgcbcn wcrdcn. Und in so ferne znr geistigen Au^i,ijchst darauf gerichtet, daß dessen Mitglieder sich von alle», dem überhaupt fernhalt'cn, wcs bc» guten Rnf Einzelner sowohl, als anch dcs PcrcinS sclbst beflecken nnd beeinträchtige» to»ntc. Erzielt wird dicscS in bcr Rcgcl dlirch Bespiel, durch brüderliche gegenseitige Erlnncrnng nnd Znn'chtmej-snng, und im Falle solcher fruchtlosen Erinncrnngen durch freiwilliges Austrclcn odcr dnrch förmlichc Ans« fchlicßllng des bctrcffcndcn Unverbesserlichen ans den, Vereine, welche Ausschließung anf cinmüthigcu Beschluß dcs Vorstehers uud dcr Vcrcinsorducr, dcrc» gewöhlilich 9 603 von dcn Mitgliedern auf cm halbes Jahr gewählt werden, erfolgt. Nebenbei wird auf die Belebung des gläu-dig-sittlichen Sinncö hingewirkt dnrch Vortrage über kirchlich-religiose fragen, welche voni Vorsteher an Sonntagsabeuden gehalten werden, so wie anch dnrch die Anlcitnng der Mitglieder znr Theilnahme am Vcrcinsgotteodienslc. welcher dreimal im Jahre statt-findet, derart, das; am Feste des heil. Josef, Vcrcinö-patrons, und am Stefanifcslc die Mitglieder an der heil. Kommunion gemeinschaftlich thcilnchmcn, wozu jedoch dieselben nnr angeleitet, in leincr Weise aber gcnöthigct oder angehalten werden. -;. Damit die Mitglieder sich anch an eine haushälterische Ordnung gewöhnen nnd zn der so nothwendigen Sparsamkeit angeleitet werden, besteht im Vereine eine Svaranstalt, in welche seit drin Jahre 185»; von den Veicinsgefellen !M)? fl. 52 kr. eingelegt worden sind. Die Einlagen geschehen mit wenigstens LO Nkr.; nnd sobald die Einlage dcs Einzelnen dcn Betrag uon 5> fl. erreicht hat, bleibt dieselbe für den Einleger mit 5 pEt. beim Handluugs-hausc Maicr angelegt, bis dieselbe wieder behoben wird. 4. Aber anch in anderer Beziehung gewährt der Verein seinen Mitgliedern nicht geringe Vortheile. Wird Jemand krank oder sonst unvcrschnldctcr Weise arbeitslos, so bekommt er eine Unterstützung von gewöhnlich I fl. auf die Woche, sobald er schon drei Monate dem Vereine angehört nnd in die sogenannte ssesttasse oder Prwatkassc der Mitglieder einen monatlichen Beitrag von 10 Nkr. eingeliefert hat, außer welchen monatlichen 10 Nkr. die Mitglieder für den Verein weiter gar nichts zn zahlen haben. Ans dieser Festtassc nun werden die Kranken nutcrstützt und für dcn Fall des Abstcrbcus nach Thunlichkeit die deichen-tosten bcstritten; zngleich aber bekommen aus dieser Fcstlassc ihre Unterstützung anch die durchreisenden Vereiüsgcsrllen, jcder zn ' 20 Nkr. Solche Unter-stützuug gewähre» alle Vereine in Oesterreich nnd Deutschland deu Durchrciscudcn entweder in Geld, oder dnrch Beherbergung nnd Vcrpftcgnng des Wander-gesellen, sobald er sich als Vercinsmitglied ausweist, durch das Vcreinswandelbnch, in welche» nrl'st der Angabc der bestehenden Verriuc schöne Grundsätze für die Wmidcrszeit nnd für das ^rbcn überhaupt enthalten sind. In wie ferne nun alle diese im Vereine gebotenen Mittcln ^inzelMi, M'tN' den Pemnsgcnojsen auch thalsächlich zu Gnle kommen, taun lediglich von dem gutcn Willen nlld von der Ausdauer Einzelner um so mehr abhängen, als ja das ganze Vrreinswesen mit ssevnhaltnng jcdcs wie immer gearteten Zwangs auf vollster Freiheit beruhet. Freiwillig sind die Opfer, welche uou Seite der edlen Herren Wohlthäter nnd Lehrer an Geld nnd an Zeit dem Vereine gebracht werden; frei sind anch die Gesellen nicht nnr bezüglich des Eintrittes in dcn Verein nnd des Ans' tt'lii^ Nl»s demselben, sondern anch bezüglich der Bewegung in dcmfclben, natürlich ilnmlM her durch Rücksicht auf dcn Vcrcinszweck gezogenen Grenzen. Aus)ug m>8 dem ^rulocalk lier m-tleMcheil 6ihlmy der „Hlillück- uild^emel'silMlllmer" sür.Mnil in Lailinch, an, 5. Juli l. I., Nachmittags :l Uhr. Unter dem Vorsitze des Kammer < Präsidenten Lambert C. Qlckmann. Gegenwärtig: II Mitglieder und Ersatzmänner. 1. Der Scllctlir verliest das letzte Sitzungs-Protokoll, welches unverändert augcnonin^n M^ «Nle;> A Zuschrift der Börse-Deputation in Trieft ddto. 27. Mai 1.^04, Z. 15)75, womit die Kammer aufgefordert wnrdc, sich bci der projcktirtcn Indnstric-ausstcllung in Trieft in geeigneter Weise zn bcthciligen. In dieser Einladung wurde das Ansuchen gc sjM. bekannt z^u geben, oh nnd hcinn'sche Industrie zn hebcu. und glaubt, daß an oicser, ^ojcftirsc,l ^n^nlln,^ fjch v'kjc UnblWicllc ^u Kram l'cthciligcn WÜrkcn. W^s den Kosten-beitrag anbelangt, könne denselben die Kammer ans ihrem Fondc. welcher mir z» den dringendsten Ans-lagen bestimmt ist, nicht leisten. Zweckmässig wäre es, wenn Diejenigen, welche zur Ausstellung expo«! nircn, cineu vcrhültnißmäßigcn Kostcnbcitrag leisten würden. Die Aufgabe der Kammer jedoch soll es sein, bci dcn Finanzbchordcn zn erwirken, daß dcn Exponenten dcö Zollgebietes die zollfreie Rückfuhr ihrer efponirtcn Güter zu Theil werde. Herr Vizepräsident Sama s s a stellt sodann dcn Antrag, dcr löblichen Börse-Deputation in Trieft für ihre Einladung zu danlcn und zn erklären, daß dic Kammer alles anwenden wolle, was sie von ihrer Seite zum Zustandekommen dcr projeltirten Ausstellung anzuwenden vermag, daß jedoch über dcn ModuS dcr Kostcnbciträgc das Ausstellung«-Comiti berathen und bcfchlicßcn möge. Hcrr Kammcrrath Sup an erhält sodann daS Wort und stcllt dcn Antrag, die Kammer wollc ein Eomitö aus fünf Mitgliedern wählen, Welches Eomilö dicfcn für Kram so höchstwichtigcn Gegenstand in Verhandlung nchmcn und hierüber in nächster Sitzung Bericht erstatten möge. In dcr hierüber cntsponnencn Debatte, in welcher Herr Samassa gegen und Hcrr Kammcrrath Plcuvelß fnr dcn Antrag des Herrn Snpan sprachen, wnrdc nnt Majorität dcr Antrag dcs Hcrrn Kanuncr-rathes Snpan mit dem Zusätze dcs Hcrru Ersatzmannes I. G. Nintlcr. daß 2 Mitglieder aus dcr Handels-, 2 ans dcr Gewerbe- und 1 Mitglied ans dcr M^>ntanscltlon gewählt werden mögen, angenommen. Sonach wurden dic Herren Kammcrrüthc Snpau, Plc'wcli; und Horat und dic Herren Ersatzmänner Fl-eiherr v. Zois und Schwcntncr in dieses Eomit»i gewühlt. . . ^ ?? Sekretär trägt vor dic Zuschrift dcr k. k. ^andcsrcglcrnug i'aibach ddlo. 12. Mai 1804, ^' ^,' '"omit die Beschwerde dcr hicrortigen Spczcrelhandlcr gegen die Greisler und Viltnalien. handler wegen nnbcfngtcn Verlaufes von Spczcrci-n..d Eolomalwaarcu ftinc Erledigung erhält. 'p"'" sich cinc Debatte, iu welcher Hll Ersatzmann Kord in dcn Wunsch aus. sprach, daß der löblich, Sladtmagistrat in ^a bach die gehor.ge Aulncht p^„, ,„öge, in wie weit die Greis-ler nnd V.l nal.cuhm.dler ihre Bcfngnissc überschreiten. Hcrr Kan.merrath Ho rat nnd Hcrr Kanuncr. rath Schreyer ip^„ ^^n dic Ansicht dcr Bc-sthwcrdc uhrcr. ,ndcm man dcr gcgcbmcn Gewerbe« U'"')"t so wenig als möglich Schranken setzen soll. 4. Hcrr Kammcrrath H oral stellt den Antrag, dak tnnstlghln die Protokolle dcr Handels- und Gc-wcrbclammcr stenographisch aufgenommen und im Bnrean dcr kamnicr zur Einsicht eines jedcn Kammcr-m,tgl,edcs hinterlegt werden. Die Sitzungsprotukolle follcn fortan von zwei Kammcrmitgliedcrn kontrasignirt nnd im Ansznge Hcrr Kammclrath Horal bemerkt Weilers, er habe m der Pcrson des Herrn iiiiagistratsbcamtcn Globotsch. I!tt cincu geeigneten Stenographen gefunden, welcher steh ihm gegcnübcr crklärte, dic Stcnographirung dcr^ Kanlmciiitzungsprotolollc um dcn jährlichen Gehalt von 00 fl zn übcrnchmen. Hcrr Horat beantragt, daß Hcrr Globolschnit z»m St,^graph.en dcr Kammer mtttelN Dekret m.t MyM h<^gtcn GehaUc angc' stellt wci'd?, ft.cl 4. Dicsc Anträge wurden zmn Äcschlnssc erhoben, 5. Der Sekretär trägt vor die Einlage mchrcrcr Indnstricllcn und anderer I„sassm uon Obcrlrain womit dieselben dic Kammer crsnchcn, sich hohen Orts dah.n zn verwenden daß die ..„bedingte PyAMrS. aufnahn'e ans der Mallepost. Iio.ne ^ibach 'Aach erhalten, soh''' d>c beuche P.stdireltions-Vcrord? """? « U ^' l^4 zurückgcnommcn werde, daß 3ie dieMli7Pc ition'"'^^lchlnß gefaßt, anf das Na^üZlH ^^tef^ ^'" .zep^DN erhallenden Bmchios d,e wesentlichsten Begründnngs-mumente lieferten. " " m H7' 5"'"!uerrath Plciweiß beantragt, in w Bericht das Anstichen aufznnchmcn, daß nickt ,n.rauf der Post-No»te .aibach . Vi«ach/ 2de!. anch an der Post-Oolite ^^y-Klagcufurt, dic unbedingte! ^al'^^^r^usnahulc beibehalten werde l Dieser Autrag wurde von, Herrn Kammcrrath! Snpan untcrilützt und hiezu vom Herrn Kauunelrath Horat noch das Amendcmcnt HMejetzl, daß obiges Ansnchcn wegen MctuWcr PaWiersanfnahmc auch qlif die Pofi. Route St. Peter. Fiumc ausgedehnt werde. 0. Herr Kaminerrath Plciwciß bezicht sich auf das Protokoll dcr lctztcn Sitzung, und mterpellirt das Kammcr^ Präsidium, NMM ^ie übcr scincn Antrag vertagte Beralhu'.»,) nber die vom hiesigen l. k. Landcsgerichte angeregten Kompetenzfragen in geringfügigen Streitigkeiten in Handelssachen stattfinden wcrde? u(1 C. Dcr Hcrr Präsident inacht die Mittheilung, daß er im Sinne des tz. 11 dcr Kammcr-Gcschäfts-Ordnung diesem Gegenstand auf Grundlage dcs letzten Kammersitzungs-Prototolles im Sinne dcs vom Hcrrn Kammcrrathc Snpan gestellten Antrages deßhalb ohne weiterer Bcrathnng von Seite dcr Kammer erlediget habc, weil von Seite dcs hiesigen k. t. ^andcsgcrichtcs neuerlich wegen soglcichcr Erledigung daS Ansuchen gestellt wnrdc, und es an der Zeit gebrach, dicßfallö eine neuerliche Sitzung auszuschreiben. Hcrr Kammcrrath Plciwciß nimmt dieß znr Wissenschaft, crfucht jedoch, daß in Hinkunft derartige wichtige Gcfchäftsstückc immcr nach voransgchcn-dcr Bcrathnng erlediget weiden mögen. Sonach wurde die Sitznng um 5 Uhr Nachmittags gcfchlosscn. Handels- und Vewcrbekammer fur Kram. ^aibach am 5. Inli 1>>li4. Präsident. Sccr'l.'il. Neueste Nachrichten und Telegramme. München, -4. Inli. Die österreichischen Zoll-bevollmächtigten haben die Mittheilung gemacht, daß sie in Folge eines in Wien bci dcr Berathung dcs hcsscn-darmstädtischcn Vcrmittlnngsvorschlags eingetretenen Zwischcnfalls ncncstcn Datnms vor Ende dcr Wochc kaum in Stande scin würden, cine bestimmte Ertlärnng ihrer Regierung abzugeben, beziehungsweise die Verhandlungen fortzuführen. Kissingen, 4. Juli. Gestern sind hier angc kommen die durchl. Hcrrcu Erzherzoge Stephan nnd Joseph; letzterer sammt Gemalin. Höchstdirselbcn dinircn hellte bci Ihrer Majestät dcr Kaiserin und reisen mvrgcn, Ihre Majestät dic Kaiserin Mittwoch nnl 10 Uhr nach Schwcinfurt, Donnerstag früh nach Schölibrnnn. Berlin, 4. Juli. Der Ezar bl«ibt sich vm, Kissingcn mit den, Großfürsten Thronfolge- zu ciuem mehrtägigen Besuche nach dcn, Haag. Von Haag ans reist der Großsürst-Thronfolgcr nach Schcveningcn, um dort dnrch «lchrerc Wochen die Seebäder zu gebrauchen. Lübeck, 4. Juli. Prinz Johann von Glücks bnrg, jüngster Brndcr dcs Dänriilonigs, ist nngc tolnlncn und reift dem Vernehmen nach Nachmittags nach Berlin ab. Stralsund, 4. Juli. Die „Stralsnnocr Ztg." meldet aus Arcona, Samstag Mittags: Fünf preußi schc Kanonenboote sind mit cil,cr dänischen Fregatte und einem Raddampfer im Kampfe. Eine g^Mlic Batterie wurde zur Unterstützung dcr Knumirubootc nach Drnnbtc beordert, vinchmittags 2'/, Uhr zogen sich die Schiffe nach olcivicttclstimdigcm Schießen beiderseits zurück. Gestern Nachmittags 5 Uh! näherten sich die dänischen Kriegsschiffe „Tordenotwlo", 34 kanoncn, „Schleswig". 1^ .Kanonen, bis auf .'!00<> Schritt dcr Insel Mn.cn nnd dcr Halbinsel Wittow zur Küstcnncognoscirnng. Zwei pnußisckc Eompagnien und eine gezogene Batterie besctzlen D i D« Dlinen verhielten sich passiv, dic preußische schütze gaben A) Granatschiisse. txwon sieben siäitbalc Treffer. Die Dünen zogen ftch zurück und waren Abends 10 Uhr östlich von Areona. Randertz« 4. Juli. Gestern trieben reeo^ios-cireild« Ubthciluilgcll des f<. Hußarcn nnd 5". I" «»tcncrcsiiincntb übcr dcn ^imfjord gcganncue däinschc Trnvpcn zurück, machten 00 Gcfangcnc, nnn>l'n :!0 verwundet, ohnc ncnncnswcrthcn eignen Verlust. Vrü'ssel, 4. Juli. Dcr Iuftiznlinistcr l>.t in cincm Tclcgrammc ans Kissingcn angezeigt, daß cr dcr morgigen Kammcrsil^nll^ behufs Dlscnsfwu dcs An , träges Orts. (auf Bcrmchrnug dcr Ncpräscntnntcnznhl) beiwohnen wcrde. Die Regierung hat sich vollständig entschieden dcnsclbcn zu unterstützen. London, 5. Juli. In der gestrigen Obcrhaus-sitznng erwiederte ans cine Interpellation Elanricardc's Russell: Die Murningpost'Depeschen betreffs dcr heiligen Mian; fticu ciuc pure Erfindung. Vialmcs-b»ny kündigt für Freitag ein Mißtranensvolum analog dem Disracli'schcn an. Iln Uutcrhanse beantragte Disraeli ein Mißtrauensvotum, die Regierung stark, angreifend. Gladstone enuicdcrtc. Kopenhagen, 3. Inli. Im Vollcthir.g kün. digtc Kühncl aus Jutland folgcudc Interpellation an: Ist dcr Eonfcilspräsidcnt Willens, dem Voltc-thing dic Gründc mitznthcilcn, worauf dic Rcqicrnng die Hoffnung cincö glücklichen Au^gnngcs dcs jctzigcn KampfcS stützt. Peranlworillcher Redalieur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Is«"« v. Kleinmayr st Fedor Bamberg in Laibach. «05 3ül!kll!ikl!l^! 3''^ Haltung bci geringflissigem Geschäft; Staatsfonds Nül '/.« biö './/.. ^üj.' INN v,„ Ills 1"/« hüh.r; Auch Iildnstriepllfticrc lMNcnthcilö um 1 bis 2 st. Wie», thcnrer. kloyd- und Mzische 5tarl i'ndwiqbahn - ?lktien hiiiqrc,l'i, uni ^ ft. billiM. Wechsel a»f sreulde Pläl?t nnd Comptanten »»»eründcrt. Oeld peinlich sMsig. ^cffcnttichc Hcinllo. ^. de, Sliiols» (für l00 li) ^» ^err 'A'.^'rün., . ,« 5>'/. <'^.— <>" -'0 ü'/. A»!.l,, v. l^il '»it.'«,l»t<.'/.l<7^0 i'?.40 l'l,'!s >.'«,>»!',li,l l^<:4 ' . . . ^6,20 9»i 40 Sl!d.l>'.'I»!.I).» v^il l«^l . . «7,50 87 75. Viil - '.I:,!, MlI .».i» .(§ouv. zu 5»/. 7l»,90 7!»,0:'' „ .. .. «Vl'«<.'uv. .. 5 .. «0,- M10 V>',tall>^n,«......5 .. 71.75 7I.K5 ^ti^mit Mai'lloup. . .. 5 „ 71.90 72.— dlttu......„ 4z.. 6:^ 75 0.50 „ „ .. ., l«l>0 zn 500,1, 9 reich . . ' zu 5'/. 88.— «9.- Ol'.r. Oesterreich . . .. 5 „ 88.— 89. Ga!,b>l>q . . . . „5., 86.— 8?.— <'.>«»>,»'...... 5.. 90.- 97.- L!.i,!<.,l.,5V. 59.— 9<1.-- >l'i»!>sl>i......5 .. is.l.— 9.j.'>0 3chlil!>. 7. 1867 .. ü „ 70.75 72... Vtnetiamsche«««!. 1859 .. 5 .. 96. .- Uktien (pr. Stuct.) N.Uionalbank......781. 782, Hltdit-Nnssalt ,u 200 il. i>. W. 192.10 19^0 N. ö. 6scom.'O,s. <. 500 ü.lV W.U08 — »N0.-K. Ferd.-N^dk,. j. 10. 2lX) ss Ü. W. 500 Fr. 3. ss'irl^^w.-V. z. 2'X,5.«iil.238.50 2.^.7.', O«'l.D>.'».'D>'iiN'!sch.'tich, i>lcyt> i» ll!.'^ K^ 2^!.— 2.!.'l.-- '!,». ?n'«l'i'».-?ls!g.5,00!l.^.'.".>. 450.- 470.-- 'i. W.«^'!», <>! 200 «. . 155.50 15>0.— lt,tis!>>iI'N-'.'If ^n z,i 200<1. (,5. ^'.. »!. 140 ,1. (70'/,) nlf ü.W verleb, 5 .. 80.00 80.8»^ Un.,l,lisll zu 5'/, p<,N.....K5..75 80. - Loft (l>r. Stuck.) Kl/d.lTlnst^Il fl'll H^»d,l »I. ,1. W. . . . 128.- 128.75 D,».-Dmn^'.^.illl„». O,«! .. 40 .. lV V. 2!l.- 25..- <5ftscha,y „ 40 .. <>M. 97. - 99,— Solm . 40...... :ll,50 -l2.50 wlld Waare '1'alff») zu 40 f!. CM. . 28.50 29.-- (5l>'ly ,. 40..... 27.50 28.— 2l. ^'.»ms .. 40 ... . 28.50 29. - Wxü'isch.liaß .. 20 „ .. . ^«.7.50 97 ?y Fr»ulsult a. ilit. 100fl, b7.«d'l'r . 9 „ 25 „ 9 ^lj ' !«»ss. Iu,pl!ia!« . 9 ., 51 ", 9 ',' 52 '/ VeltilXlhalsr . 1 „ 71 „ I ' 711 " Sill'er . 1,A .. 00 .'. 1l3 '.' 85> " Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. l. öffentlichen Vörse in Wien den t>. Juli 1804. 5'/ M.talliquts 72.1l' 1800-,r Nnliih, 90.85 ü'/. Nat.^.inleh. 80 40 Silbcr . . . «13.75 zfta»kafti„! . 782. London . . 115 30 Knditaltitn . 191.80 K. l. Dulaten 5 52 Frcmden-Anzeige. Den 4. Juli. Stadt Wien. Die Herren : Ott, Kaufman», ron Nia»sovitsch, AutSblsitzts, vr» V.ll^'a, — Fa,di<,a, Privat. ailsOl'erlraii». — Achatschiisch, BürgsV, von Ncum.nltl. Elephant. Die Herren: Pattay. P^stmiili,!', vr» Cavodistria. — Zörrer. Hulinachermcister; Külka und Winternih. Kauflrull; Dole/al und Namr. Hotfal'rilant,». vrn Wi,n. — Ant Gchwar;, Äiller. Patzer und?lrolf Schwarz Handcl^!»e. Baierischer Hof. Die Herren: Mull.y «lid Grllmaie! v,,'» Trieft. (1258) Bei >»,,. v. lU.l^jl«,»n>^ ^« G'«.,«. U,T,,»i»«^K in l'ail, ach ist zu haben: (Znr giilndlichen Heilung drr Unterlcibolirjlche): Die radikale Heilung der Bruche, °dlr: Abliandlnnst iiber Vrüche und Vorfälle, nebst Anaabe eiue^ „e„e,, »« fällbaren Mittels wodurch sie radikal sscheilt u.,d Bruchbänder un u!« a?^ macht werde». - Aon Peter Hicmon. Ans dein hranzüsischln. 2echste AinlaaV Prei« l fl. 2N tr. ' Dcn, Verfasser dicsc« vorlirssendcn Wnlci< ist ci< .»dlich N die in Folge Erlasses t^cs lioben k. k SlaalsMiniiisü!",!« uom :^ Mär; l. ^.. .^. 2ll0^ in ocr Vill'lülg l'fgliffells <^rste allsse« meine und wechselseitige Assekuranz-Gesellschaft fur Seuchen bei 'Nutzthieren, in Vsrbl»dling'mit einer wechselsciligen laodwirlhschafllichct, z^r.. dltanslalt. Diese Gesellschaft wird nach zwei Seiten bin wlrktn-. 1. sie wird ihvcn Mitgliedern nnl' Tyeilnrymern Entschadigllng für die d»>lch Vildseucl,r>, utvuvs.,cl,«er, V,rl»,Ne an Nxyvill, ltlNe»,. 2. durch Gtldvorsclwsse den, berabqelommeneil Vlcl?sta»de und dem dadurch ins Slockcn grrall'eilci! landwirlhschafllichln Vrlvicl'c iie stel>cn. nnd eine Gülickac'iquug sür t»iesell'ln uor Alle», wuoschcnswelld erschein!. ludet das qefellistte ss^mil^ vor All»«» die Grufthornvieh - Besitzer znm tbunlichst allge>neinln unD l'ii!ri»;s» Vlilritle 0 lr. öslcrr. Wadruuq als GründnnM'^lraa. ein< fur lillrinal. bann !)) der augcmcsse» l'erechucle Assekuranz Iabreslieilllig. mit Rücksicht ^uf »e» Dmchschnitt der Piehuerluste des l'elleffeüden Landes nach dem vom Tliellnebmer selbst augegel'tuen Wertdc des versicherten Llückes berechnet, beiläufig I"„ l'slr^ge». Auß.r Horiwieh werden auch Pferde. Maullhiere. Esel sseqen ei»en Gründungs'Veilrag von 5O Nkr. uud Ziegen. Schafe, Schweine x, mil 10 Nkr. per Slück versichert, lind außerdem l'Iribt für aUe diese Tliiergatlungen Ul'llaufiq die Prämie von !"/<, uom angegebeuen Werll'e fest,v! dcr ?!ssekurat,n ist. Es lieqt daber im Interesse jedes Eiu^eluen. daß die GeseUsHaft möglichst bald in's ^.'eben treten könn. und sich immer mehr u»d mel'r perglöLerl. Einem qröüsre» Vielistande werden qemisse Veqünstlgungeu bezüglich ocslan^e von melir ali; l<1 Slück beginn,n und ucldä'Itnlümäöla, steigen. W,ll der Tl'eilnchmcr der Gesellschafl anch in ihrem 2. Theile, als landwirlhschaflliche Nreditaustalt bsilllie». z^bll er Vine« Gulven stall fünfzig Grenzer als Olündlmgsl'cllrag ein für allemal. Ein halbjähriges Angeboren der Gesellschaft sichert den Anspruch Interessen. Alle diese Vortheile bedürfen für den verständige», um seinen Vielistand besorgten ^'andwirll' keiner weiteren Anpreisung. Die Assekuranz des Viehes befreit nicht von brr genauen Erfüllung der bestehenden oder von de» hohen Vebörden ausgehenden Scuchcnvor« schriften. im Gegentheile macht sic dieselben Jedem zu noch größerer Pfiicht. . F"r das Comity General-Agent slir da« Küstenland, Krain, Kiirntcn >i»d Lomb. - Venedig. Für dcn Bezirk Laibach und Umgebung übernimmt Anträge zu Beitrittserklärungen der Agent Wienerstraßc Nr. 74. Weiter« nbcrnel,m<>n Antr^ge fnr vorerwal'ntt VeittittSeMärungen die Herren: ^»«Iri'«.« /T«ll«»««,»i Nolllo«, l. ^<'«,,,!l<>r in Kropp. l<>»n»',> I4.<»V»l<»r ln llillai. ««'!».-,,»,. ^i,»,<»li» <„ <,'l, ndstraß. 5l. lX«»'»'«'« ln Plantna „nb Il'<»<>l'«'!i»»' in Stein, und wli."cn die nen'anfgcstclilen Agenten seinerzeit bekannt gemacht werden. Der Haupt-Agent str Kram uud Untttsteicrmark: NuKVN Vetl ion.