H^- Dienstag, 23. Noücmbcr 1897. Jahrgang 116. kmbacher Zeitung. N^l ll'N.Mi« Postverlenduna: «anzjähna fi, l5. halbjährig fi. 7»N. Im Vomploir: ^ 'lnlei,,'.^'^»hri« st, 5 yd. Für die ZustcNunn in« Hau« nanziähri« sl, l, — InsertlonSllcbur: Fur ^^^^//' zu 4 Zeilen Uü lr,, grUhcre per Zeile e lr.: bei öfteren Wiederholungen prr Zcilr 3 lr. Die «iialb. Zeit,» erscheint «änlich, mi< NuKnllhme der H«nn° und Feiertage, Di, «b«lnlftr«ti»» befindet sich Longreslplah Nr, 2, die «tdnctivn Vllhnhosgasse Nr, lk. Lprechstunben der Nedattion von « b!» ll Uhr vormittag«. Unfrankierte Vliese »«den nicht «ngenommen, Nanuscripte nicht zurüllgeslellt. 2 Amtlicher Tl^eil. ^Ms^und l. Apostolische Majestät haben mit ^ eHn N ^"W'eßung vom 18. November d. I. ^ lijl>ill3""^chef im Ministerium des kaiserlichen b°len von Nl" b°"les und des Aeußern Rudolf "l ein,, s/ lsersheimb den Orden der eisernen Kuh, "" Classe taxfrei allergnädigst zu verleihen ^ijchsj'""d l. Apostolische Majestät haben mit « Wäm. Schließung vom 15. November d. I. ftljch ?"-Directionsadjuncten Friedrich Nentwich Münd i" "betenen Versetzung in den dauernden ?" Dienst >s""^""ung seiner treuen und ersprieß-^teid /'^""s ben Titel und Charakter eines "Mors allergnädigst zu verleihen geruht. Ledebur m. p. !^s/ ""d l. Apostolische Majestät haben mit vom 16. November d. I. dem Mich "^fRadimörsl/ inGroß-Meseritsch ^i""ltw e?" Versetzung in den Ruhestand in An> ?stleiftu,' " ^Ijährigen, pflichttreuen und belobten 2"üdiiO . ^ ^berne Verdienstkreuz mit del Krone °'°'t iu verleihen geruht. ^sttt"^ Majestät haben mit i^hrer „ "L'ehung vom 10. November d. I. >>W>W 3l b" Wufclassigcn Knaben-Volksschule zAeuz "^aul Oberlercher das silberne Ver. '"»hl. "llt der Krone allergnäbigst zu verleihen ß.. —'—______ ° ^adigs/' und k. Apostolische Majestät geruhten '^"j. d^."?' Titular - Postenführer Stefan A^ttg ^^es-Gendarmeric-Commandos Nr. 5 il/ bech^." Anerkennung der mit eigener Lebens- ""ens ^/? ""« "nes Menschen vom Tode dcs "" silberne Verdienstlreuz zu verleihen. i«3MerNs^?p°stolische Majestät haben mit vom 5. November b. I. dem ''l^uhch^ - ^'6 anlässlich seiner Versetzung ^s?'k"stleis<..n'"^""lennung seiner vieljährigen ^zu b,'^"s bas silberne Verdienstlreuz aller- ""leihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Das Expose des Ministers des Aeußeru. Wien, 20. November. In der Nachmiltags-Sitzung des Auswärtigen-Ausschusses der ungarischen delegation hielt Seine Excellenz der Herr Minister des Aeußern Graf Golu-chowsli das herkömmliche Exposö. In demselben be< leuchtete der Minister zunächst die Tntwickelung der internationalen Lige seit dem Auftauchen der lretensischen Frage und gedachte des von Oesterreich Ungarn im Stadium dieser Angelegenheit gemachten Blockade-Vorschlages, welcher aber bei dem britischm Cabinelte unter dlm Drucke der aufgeregten öffentlichen Meinung in England auf Bedenken stieß, infolge dessen auch fallen gelassen und erst viel später wieder aufgenommen wurde, aber nicht mehr im richtigen Zeitpunkte, wenn» gleich immerhin mit Nutzen. Es folgt sodann ein historischer Rückblick auf die Geschehnisse im Verlaufe der Zeit, der auf dem aclioen Eingreifen Griechenlands basierten Phase dieser Angelegenheit und eine Dar-legung der von allen Mächten mit höchster Loyalität aufgebotenen Bemühungen, zunächst zur Verhinderung des griechisch-türkischen Krieges und sodann zu desfen Localisierung, wobei bereits die segensreichen Folgen des Einvernehmens zwischen Oesterreich-Ungarn und Russland unverkennbar in dessen starker Wirkung auf die anderen Balkan-staaten zutage traten. Die Beleuchtung der griechisch-türkischen Friedensverhandlungm unter der M,twirlung Europas gab dem Minister Gelegenheit zu einer sehr warmen Vertheidigung des europäischen Concertes und seiner unleugbaren großen Erfolge. Die Lösung der lretensischen Frage, welch«? die Machte jetzt beschäftigt, bezeichnete der Minister als eine Ehrenfache für Europa. Nach der Erwähnung des beigelegten Conflictes von Mersina fprach der Minister über die unerläßlichen türkischen Reformen, die aber nicht im westeuropäischen Sinne zu verstehen seien, sondern nur die Schaffung erträglicher Zustände, vor allem von Garantien für die Sicherheit der Perfonen und des Eigenthums, bezwecken. Hiebei empfahl er dem Sultan, der wiederholt politifche Einsicht bekundete, eine rasche Initiative'. Das Bundesverhältnis mit Deutsch, land und Italien bezeichnete der Minister als den Grundpfeiler unserer Politik, hoffentlich auf eine längere Reihe von Jahren hinaus, und gedachte seines Besuches in Monza, wobei er in den Unterredungen mit den italienischen Staatsmännern die volle Uebereinstimmung in der Auffassung und Behandlung der politischen Fragen wahrnahm. Zur Ausgestaltung des Verhältnisses mit Russland übergehend, theilte der Minister mit, dass der beiderseitige Wunsch nach Erhaltung des 3l.»tu» l^uo unter Zurückweisung aller Eroberungsgedanken und der beiderseitige Enlschluss zur Achtung der Un« abhängigleit und des Selbstbestimmungsrechtes der ValkansUatm unter Ausschluss jeder Präponderanz rasch seine Verständigung darin suchte und zu dem Entschlüsse beständiger Führung behufs Paralisierung der auftauchenden Gefahren und Vereitlung der tradi» tiomllen Tendenzen speculatioen Geistes im Oriente führte. Oesterreich-Ungarn ist unter der Voraussetzung der Wahrung obiger Principien zum engsten Ein« vernehmen mit Russland, in welchem es eine neuerliche mächtige Friedensbürgschaft sieht, gerne bereit. Mit Frankreich, dessen Interessen mitOester» reich'Ungarn nirgends collidieren. unterhalten wir die besten Beziehungen und ein nicht minder freundschaftliches Verhältnis zu England, da die aufgetauchten Meinungsdifferenzen keinerlei nachtheiligen Einfluss auf die vortrefflichen Beziehungen zu üben vermochten. Zu Rumänien, das in Europa eine hochachtbare Stellung einnimmt, haben wir vertrauensvolle Beziehungen, die in den Besuchen der Souveräne ihren Ausdruck fanden und die zu pflegen und zu kräftigen beide Theile herzlich bestrebt sind. In den übrigen Balkan st anten finden wir sympathisches Interesse für deren innere Entwickelung und Consolidierung. Dass sie die Ermahnungen der Mächte beherzigen, ist ihnen zugute zu schreiben. Zum Schlüsse führte der Minister aus. dass in« folge der immer mehr gebieterisch sich aufdrängenden Probleme der materiellen Wohlfahrt, Europa vor einem hochbedeutsamen Wendepunkte stehe, indem der ver« nichtende, auf alle Schaffungsgebiete sich erstreckende Concurrenzlampf mit den überseeischen Ländern die Völker Europas zur Gegenwchr drängt. Dies sei eine schwere und ernste Aufgabe, die der nächsten Epoche das charakteristische Merkmal aufdrängen dürfte. Das 20. Jahrhundert sagt sich als eines des Ringens und Schaffens auf handelspolitischem Gebiete an. Der Minister gab sodann dem Wunsche Ausdruck, dass diese Erkenntnis durchdringen und die europäischen Böller die zu gewartigende Friedenszeit benutzen mögen, um sich zur Vertheidigung ihrer Existenzbedingung und zur Sammlung ihrer Kräfte vertrauensvoll zusammenzufinden. Das Exposi des Ministers fand große Zuftimmuna und erntete lebhaften Beifall. ^ Heuületon. ^kü!"ä des Kraillischcn ^chreroercincs "s Pädagogischen Fachblalles. ^llr^ > U1. ^U^iesfn^^ar bemerkenswertere Arbeiten soll » " «tteiz >.?« 3>' "°" denen ich weih. dass sie sich « ^"na"" ^reines hinaus Beachtung und k>^r c>llaem? "' ^s sind dies z. B. aus dem c^' '9 N^^agogit und Geschichte der ^ilst ^) «A Basedow m,d seine Werke, von ^t i^ichisch""^^ndertjährigen Erinnerung an «« «NHadagogen. und nsch"^ '" ^"" a'" '^ (Iu^85^"en. von Prof. Leopold Ritter von 3 d?2). 7^I. A. Comeniüs. von Oberl. I°h. V>. ^.l .»' "on Prof. Paulsen (1895). '^«. *«ozz,. von Prof. Flor. Hintner l 'Ur dy'" "ichere Fundgrube ist die «Schul-^ Studium dcr Schulolganisalion, Lehrerfortbildung. Methodik und verschiedene Standes-fragen. Ich nenne beispielsweise: «Ueber Erziehungsvereine, von Ucbungslehrer Ioh. Sima, «Der Lehrer als Weltbürger» von I. Killer, «Die deutsche Sprache und die Volksschule in Kram» (1873). «Die Volksschule, eine Gemeinde-, Landes- oder Staatsanstalt?», «Schulgebäude in Kram» (1«74). «Unsere Volksschule» (1875). 'Das Turnen der Mädchen», «Landwirtschaft, licher Unterricht an den Volksschulen in Kram., «Der geschichtliche Unterricht in der Volksschule, von Ioh. Thuma (1876), «Der landwirtschaftliche Unterricht in Oesterreich und insbesondere in Krain», «Wilum musb gerade vom Volksschulllhrer gesellschaftliche Bildung gefordert werden?» (1877). «Die Klosterschu!.,,. (1877, 1878), «Ueber den Unterricht in den w^iblichell Handarbeiten. (1879), «Zum erdkundlichen Unterricht, insbesondere an den Volksschulen in Krain. (1860), «Das Zeichnen in der Volksschule» von Dr. Hertzer, .Rathschläge eines Brznksschulinjp^cwrs» (1883). «Wann und wie soll die zweite Landeslprache gelehrt werden?» von I. Aele". «Was soll der Lehrer thun und was soll er unterlassen, damit er sich sein Ansehen bewahrt?» von Georg Erker (1884), «Vadeeintichtungen in Schulgebäuden» von Benedicter (1886), «Zur Frage der Lehrbefähigungbprüsungen für allgemeine Volks, schulen» von Prof. Edward Samhaber (1888), «Dir deutsche Sprache und Literatur an der Lehrerbildungsanstalt, von Prof Weiß (1889). «Slavo-Deutsches au« der Schule und von der Straße» von Professor Flor. Hintner (1889 bi« 1891), .Die Erziehung fürs Leben» von Dr. E. Haufe (1890), «Zur Gehalts-regulierung der lrainischen Lehrer» von Prof. Wilhelm Linhart (1890), riger Gedächtnisfeier, von Professor W h°Uada ^1^4). .hcin« Sach« a!« Erzieher, von Trop. von Prof. Dr. I. I. Binder (1896). «Zur Geschichte der deutschen Grammatik» von Dr. F. Riedl (1896 und 1897). «Philipp Melanchthon, der Lehrer Deutschlands' (1897). «Die Wortsippe Zwei» von Prof. F. Hintner (1897), «Dem Gedächtnisse eines Volksdichters, von Prof. Flor. Hintner (1897), «Nilodemus Frischlin. (1897) u. a. Schon dieser flüchtige Blick zeigt die Fülle von Geistesarbeit, die in der Zeitschrift des Krainischen Lehrervereines aufgespeichert ist. Zeitungen haben ihre Geschichte, wie die Menschen, und ihre Schicksale wie diese. Auch an der «Laibacher Schulzeitung» ist der Wandel der Dinge in den letzten Jahrzehnten nicht spurlos vorübergegangen. Sie hat an Verbreitung Einbuße erlitten, aber sie hat den Schild blank bewahrt, ihren Charakter in ungünstigen Zeitläuften erprobt und bewährt, ihre fachliche Gediegenheit ist eine unverminderte. Und so schließe ich mit dem Wunsche: Möge die That« sache, dass sich fünf Iahrsünfte seit der Gründung des Vereines gerundet haben, diesem zur Befriedigung, zur Genugthuung dienen; möge es ihm beschieden sein, die Würdigung seitens der Lchrerschaft und der schulsreund» lichen Bürgerschaft zu finden, die er verdient, und möge sein Fachblatt uns auch fürder durch die Frische seines Geistes erfreuen, und die braven Federn seiner rührigen Mitarbeiter noch manchen förderfamen Gedanken in die Schwärze laufen lassen. i 4 u --------------------------------------------1 n-e MW nisse zwischen Gold und Silber liege. A". ^M nahm als Abschluss der Debatte eme H. ^. an, welche die Umwandlung des indimMuu ^. thums in collectives Eigenthum als den M ^ wirtschaft bezeichnet und den Enlfchluss au«!!"" ^ die Gesammtheit der legislativen Reformen" ^ des nationalen Marktes und eine Heravmln" Herstellungtlosten zu sichern. „übende" B' Nach einer aus Petersburg M^st"!"' dung verlautet dort. dass die geplante M'e ^ ^ Paares nach Livadia in der Krim, wo ^s f ^ M gegenwärtig in Nbbas.Tuman weilenden M'I^W Maria Feodorowna zusammentreffen lAe. " .. PM werde. Der k. u. k. Botschafter am russischen ^ ^^ Liechtenstein, wird demnächst wieder aus ieu eintreffen. . «,s Meh^" Nach einer aus ConstantlnoP l s »^ Meldung soll die Specialcommission.bey"'» ^ ih" der neuen thessalischen Grenze. w,e v^e ^ Arbeiten, die kürzlich bis zum ^ schoben wurden, sobald die Witterungsverij" ^ gestatten, wieder fortsehen. Wie man ^ Constantinopel meldet, hat die türkische m U ^ ,e griechischen Blatte «Eklessiastiti Allthm» i" " ^ ^ Provinzialbehörden den Befehl ergehen la,^^ ^' vorzugte Stellung der griechischen ^''1, zü über jenen der übrigen christlichen Eonle,, respectieren. . , slnlNlnis!>°V, Die Aufgabe der Finanz.Control.ConM^ Griechenland bildet noch '"Mer "n ^M Discussion in den Athener Blättern. ^ ^ der Commission sind bemüht, sich "» ^ de genauen Studiums des griechisch"' A"dg^ ^ Rechnungsabschlüsse der letzten ^">,,s Mde^" Einblick in den Stand der Finanzen ^ ^eng verschaffen. Dieses Studium bereitet g o«^ u leiten, zumal da die budgetären »"fst"" ^,^ die thatsächlichen Eingänge oft <"« z^ abweichen. Die Commissure dürften l"' , e> nicht allzu langer Zeit mit der Neg ""^gel^ Einigung' hinsichtlich jener SwatMnn ^ ^ch^ welche für den Dienst der KH" > ^ . Anleihe und der alten werben sollen. Hinsichtlich d'eser p" ^. M einnahmen wird, wie man aus NW» '^ ^sM der Finanz-Commission das Recht e. ^,M Controle und Einmischung zustehen, " ,^ 10 die Wirksamkeit der Commission ""'„ le'H Darüber hinaus werde jedoch d.e ComnW ^ Recht der Ueberwachung besitzen, u"d ^ ^ Regierung werde bezüglich °ll" ^7 Ä"K einnahmen volle Actionsfrechelt beya" ^^^B, werde der fachmännische Rath der 6on ^h ° der griechischen Negierung auf MnstY^^ ^eg" sichtlich der Verwaltung von Staatseinnahmen zur Versugunu^^^^ Tagesneuigleiten. ^ ^ -(»era«ni«°°nve^ rollo. °n der Küste bei 2!"«", " ^ glll" ^ Wintercurorl für die vornehme "lop.'" llunll^ii «u« lande.) Nach einer °" ^«"lcheN ^ F M.ldung entbehren die in der «u«"" ' ^ dec «^ culierenden Gerüchte über Schienenbeste°u ^^ ^ fische. Regierung im Au'lanbe ^^«^^e <"^"! lediglich glö^re Bestellungen aus v .^ ft"°Mlle" lande erfolgt. Die oben erwähnten ^" M" "° z» zurückzuführen, dos« die N" ^ anzuneh«««, da,« in dlese« «0«"«" ^Ü^Ieiwna Nl. 268, 2411 23. November 1897. ^ »l°«n Aulflammen von sehr kurzer Dauer vor ^ll? ^"' änlich wie e« l« Jahre 1892 der 3H>>!>, " gezeigt halle, und das« er ln normale« ^i ,?,> ""^tbar ist. Vtan lann aber au« diese« ^«d!,N ""' baft e« eine Menge Kometen gibt. ^l n!^.'""" umkreisen, die wir aber au« gleiche« ü!!^ "'^ wahrnehmen lönnen. Dieses Aufflammen ^l,«.?^" Umstand, das, der Komet nicht schon ^°'«°t worden ist. ^^.^""ulluöse Vorgänge in Graz.) «kch ,' "ud vom 21. d. M. gemeldet: Vine gtftern chll^,"^ale de« Gasthauses «Zu« Sandwlrt. ab. H«h. ^lUlch-sociale Versammlung, welcher Reich«. l°»bl„/^" »l«ann al« Rebner beiwohnte, wurde ^°»>e»°, ^benlocaliläten de« Saal,« befindlichen ^l. die?^" ""^ Arbeitern gestört. E« gelang der l«tll»'f «z ^multuanten au« dem Locale zu entfernen, ^lthlll«^ ^"sse aus der Straße fortsehten. Pa die «^. 'wllchleutt zur Vewälligung des Tumulte« nicht !^> ^ie » ?"^° N'litür requiriert und nach Mitter-«il bt, V bieder hergestellt. Vei dem Zusammen« , ">'N ll>^ ""b der Wachleute mit den Tumul. M^> °" l«nf Wachleute verwundet, barunter zwei '"«t h„^ ^tbeiter wurden schwer verwundet, darunter ^ lllltb ""I" Naionnellftich in den Oberschenkel. Der-^Nttba,. ^" 2ause der Nacht. Weilers wurden "' »«llltn °" "^en Ausruhrs vorgenommen. Für !^8l »>^^ socialdemokratische Versammlungen an-? oh,,« n3e ^"^' ^" ben »nnensülen abgehalten, ver->hl>y, ^^nsall. die zweite, in der Slelnselder >l ViH ° >^^»le Versammlung, welche der Arbeiter« ^»wM^d" gestrigen Vorgänge verboten, «us dem '^Unsn ""^l von Wachleuten beseht war, > «ln,,° . ungen von «tbeilern statt. Der Grund ^dttb^^ "" barin gelegen, das« flch das ? l" h^ "" h°tte, der Abgeordnete «xmann halte "!«lh<>, ". °U' dem Auerspergplahe befindlichen Caf^ ^""z«n ^" ^ ^^ nachmittag« waren alle An-^»hk w.??""' Vorkehrungen M »usrechthallung ,^, Angetroffen. '°°'>! tb?,7 " ^ st u r m.) «« Ib. d. M. raste ln , , " zu» l^ ^^ben« ein heftiger Schneeftur», der t,^lll. ^"«an ausartete und erheblichen Schaden z.lllll^" ben nürdlichen Landesthellen verursachte ^'hlt ^ °"ll«trlebene Schnee gugsverspälungen, die ^!»ttlhl^7"'"k »ünzllch ruhen, «ine Reihe von ,?"' l"»«,n.,.3^ ^"«e von Ttrandungen wird ^, ^ ""'llch schtlntn diese an den dänischen Küsten k> !> ei« ^ s°hl zu erreichen, «uch in Nor-"lleht^.T'^neeftur« geherrscht, der Slörungen in ^^ iz.Mtnissen herbeiführte. «»/'llilch,g Licht ln China.) Da« V"""N«n -.. " lich nicht gerade übermäßig, sich ,!,^>,ng . /uropliijch« Euitur anzueignen, auch die l,^l llt». ."leltricität sür die V^leuchlung und al« ,,?l °i fiH ^" sich bisher nicht eingebürgert, jedoch ,^'t.a zuV hlich °"^ nach dieser Richtung selbst ^^llhtllt ?' ^^zllch wurde, wie der .«leltrl-^.?"8 dun chinesisches Syndlcal gegrünbet zur M "'bl Hz " elektrischem Licht in hang.tschu.su. der ^ ?'Ndotf^ ^°"^i Sl.liang. Auch in dem bekannten !">»«>' do« w ? °" V'n«.tse.ll»ng hat man mit M^N Tlck« "" zu elektrischer Veleuchtung be. ^ b" ^M °'^°'lU' einer Stadt ln der europäcr. ^.M>n^ "l Hu.»««, ist man sogar bereit« so ^/" Vele..^. elektrischen Strom nicht nur zur "'llem, .? ""s zu verwenden, sondern ihn auch ^«8tr!^ben. ^!!"l t>e« « be« Fußballspiele,.) Die X''lh dotier» """°"lwen Staate« Georgia hat ^^ l' welche« da, Fußballspiel streng ver- !^ und Provinzial-Nachrichten. ^ ^ zlg"^"" ller Firma G. Tönnies. ^^I°gen°^^b". im harten Kampfe ums Da-^ l^?^n l'n- ^ H"5en nach flüchtigem weltlichen d'H"°n c,.^"''« h«vor. die im unerschülter. ?'>« ? M lllll^l« saubermacht rechlschaffener «rbeit ^«>» l"^ Btlt., "^rnbfte Element erblicken, die durch 3"» ^lblin ' ^ °"ch andere zu« Glauben an den >d«> der°« 5 "lbeit belehren. Ein solch »ackerer 'l^nslen ««"^ ber Firma Tünnie«, der «.z^l. l^'°l»e da« «lbeits'Eoangelium nicht ^°"! .)". der " °"5 "" de« gtößten Erfolge !> ?^" ^°" ««inen befcheldenen Anfängen !?'tz " den, n "es industrielle« Unternehmen ge. V d. ^'«sol«"^"" ^" und zum Nutz" ge. !>! Üb?' <»etl V"" h°ben »reu im Sinne ihres Vor. l ^ " dl« «.'°"«es«ht und ben Ruf der Firma ^ "nz«n dt, ^geren Vaterlande« be. Die zahlreichen Angehörigen ber Unternehmungen der Flr«a ließen sich das schöne Vorrecht nicht nehmen, den bedeutungsvollen Vebenltag des sünfzigjährigen Vestanbe« in festlicher Welse zu begehen und e« bot die Veranstal-lung in allen Theilen ein ehrende« Ieugni« von dem Geiste der Arbeit, der Pflichttreue, des Frohsinnes und der Wahrhaftigkeit, die alle Theilnehmer beseelte. Samstag, ben 20. November, wurde eine de« An« gedenken del a« 14. November 1886 verstorbenen Gründer« ber Firma Gustav Tön nies geweihte stille Messe in der Friebhofsllrche zu St. Christoph gelescn, der die Ehef« und die Veamten anwohnten. Am Grabe des Verblichenen hielt sodann ein Vetrieb«. beamter einen warmempsunbenen Nachruf und legte einen Kranz namen« ber Veamlen und Arbeiter auf demselben nieder. Abende veranstalteten die Arbeiter ber Firma einen imposanten Fackelzug; über dreihundert Mann an ber gahl zogen fie «it klingende« Spiel vo« Fabrikgebäude zu« Stammhaus ber Firma, fodann zu« Wohnhaus des Herrn Wilhelm Tön nie«; ein geselliger Abend ver-einigte fie schließlich in lkosler« Vierhalle. Sonntag erschien eine Abordnung von 2b Mit» gliedern au« de« Vea«ten- und Nrbeiterftande vor ben Thess der Firma und überreichte denselben einen von bin Veamten und Arbeitern gewidmeten kunstvoll ausgeführten silbernen Lorbeerlranz und ein schöne« Album, da« die Photographien der Bediensteten nach Gruppen und Nrbeiterlalegorlen geordnet und Ansichten aller ber Firma gshörigen Industrieanlagen enthält. In seiner Dankes, rede betonte Herr Gustav Tön nie«, das« die Firma das Wertvollste ihres Unternehmens in der Treue und Anhänglichkeit, in dem unveränderlichen Fleiße und ber Schaffensfreude ihrer Mitarbeiter erblicke und nicht jede« Unternehmen so glücklich ist. eine solche Veamlen. und Arbeiterschaft zu befih-n. Um halb 11 Uhr vormillag« wohnten die Fefttheilnehmer eine« Gotlesdlenfte ln der St. Peterslirche an, nach welchem ihre »holographische Aufnah«e stattfand. Um 12 Uhr mittags füllten fich die Säle ber alten Schießftütte mit frohgemulhen Festgäften. Den Stiegen, aufgang und den großen Saal schmückten Zierpflanzen; vor der «ll grünen Gewächsen verkleideten Estrade waren die Vüsten Ihrer Majestäten des Kaiser» und ber Kaiserin postiert; in finniger Pietät zierten den Saal da« Vilbni« und die Vüfte des Gründer« ber Firma, »n ber Festtafel nah«en die Lhef« ber Firma, die Herren Gustav, «dolf, Wilhelm und Emil Tünnie«. deren Familienmitglleder, zahlreiche geladene Feflgüste, gegen 300 Arbeiter der hiesigen Unternehmungen und Deputationen der auswärtigen Niederlassungen der Firma theil. Unter den Honoratioren besanben fich die Herren Vertreter ber G.'werbebehörden: Landesregierungsrath von Rühling, Handelelammtrpläfibent Perban, lalser» licher Rath Murnil. Magiftralsrath Seschel; serner waren anwesend die H?rren: Pfarrer Malens el, Director Grasselll, Gemelndkralh Dr. Krlsper. Dr. Suyer, Dr. Mahr, Vertreter der Presse u. a. m. Vor Veglnn de« Vanlelle« begrüßte Herr Gustav Tön nie« die Anwesenden, gedachte in ehrenden Worten de« Gründer« der Firma und begrüßte die ältesten sowie die anderen Mitarbeiter der Firma. «n fünfundzwanzig Arbeiter, die über zwanzig Jahre ununterbrochen bei ber Flrma thätig find. wurden nun Ehrengeschenke in der Gestalt von Sparcassebüchern mit Geldeinlagen vertheilt. Herr Gustav Tön nie« sprach sodann den Ve-Horden und öffentlichen Anstalten fowie den erfchienenen Vertretern derselben für da» seine« Haus« stet« ent. gegengebrachte Wohlwollen ben Dank au« und begrüßte die Vertreter der Presse und die Ehrengäste. Er fordert die Versammlung auf, dankbar emporzublicken zum er. tauchten Förderer und Schlrmer all?« Guten. Schönen und Nützlichen, allerhöchftwelchlr l« Jahre 1683 da« Elablissement ber Firma zu befichligen und dessen Gründer auszuzeichnen geruhte und schloß mit den Worten: «Lassm Sie diese «eine Darlegungen und Danlesäußerungen in Ehrsurchl und unverbrüchlicher An. hängllchleit in be« wetlhinschallenden Rufe ausllingen: «seine Majestät unser allergnäbigfler Herr und Kaiser Franz Josef 1. lebe hoch, hoch. hoch!» Mit jubelnder Vegeifterung stimmte die Versammlung in die patriotische Kundgebung ein, inde» die Musikkapelle die Vollshymne intonierte. Veim Festbankette wurden mehrere Trinksprüche ausgebracht, die ber Bedeutung be« Festtage« gewidmet waren. Herr Vuchhalter Rosina sprach namen« ber Veamten den Chef« der Flrma den Dank aus und schloss mit dem Wunsche, das Unternehmen möge fich weller-enlwickeln. blühen und gedeihen. In ähnlichem Sinne sprach Arbeiter gubermann und späterhin brachten andere Gedlenftele ähnliche Wünsche zu« Ausdrucke. Herr kaiserlicher Rath Murnil würdigte in längerer Rede die großen Verdienste de« Gründer» ber Firma u« die Hebung der Industrie de» Lande» und MbeNe in großen Zügen ben Lebenslauf desselben. Er entrollte ein lebensvolles, fesselnde« Vilb des unermüdlichen St«' ben« und Wirlens eine« Ehren«anne« der von kleinen Anfängen «it den bescheidensten Mitteln durch eigene rastlose Thätigkeit, nachbe« er in fremden Ländern, die er sürbass durchwanderte, wertvolle Erfahrungen gesa». melt, seinen industriellen Unternehmungsgeist zum Veften seiner neuen Hei«at verwertete. I» Jahre 1647 grünbete V. Tönnies ein Zimmerergeschäft im heutigen Sta»». hause in b?r Wienerstraße, im Jahre 1850 eine Tisch, lerei, war sodann bei den Eisenbahnbauten Nien-Trieft al« Unternehmer betheillgt, infolge dessen er i« Jahre 1856 einen giegelofen erbaute; l» Jahre 1660 errichtete er aui dem Platze ber heuligen Fabrilslocalitäten eine Väge.Anlag« und Vauschlosserei, im gleichen Jahre entstand dank der hergestellten Bahnverbindung und ber Herstellung der Gebäude in N»brefina da» Vtein«eh. unlerneh«en dortselbst, welchen Grünbungen fich auch die Erwerbungen neuec Steinbrüche anschlössen. I« Jahre 1866 wurde eine Gießerei, Schmiede und eine kleine «echanische Werlftätte, l« Jahre 1869 eine Filiale de» Vllugeschgsle» in Trieft eröffnet. Veit jener Zeit erstreckt fich die Thällglelt ber Firma auf alle Nachbarpro« vinzen, Kroatien und Ungarn, der Export ist bedeutend und die Erzeugnisse ber Maschinenfabrik werben weithin abgesetzt. Redner schildert die vortrefflichen llharaltereigenschaften des Gründers, ber vo« einfachen Arbeiter fich zu einer hochangesehenen Lebensstellung durch eigenes Verdienst emporgeschwungen, ben die Mitbürger durch ihr Vertrauen, die Arbeiter durch ihre Anhänglichkeit ehrten. Ee wirkte ersprießlich und die Industrie fördernd al« Mitglied der Handel«- und Vewerbela««er, seine Maschinen« erzeugnisse wurden wiederholt aus Ausstellungen prü«iiert und seine groß?« Verdienst» von Seiner Majestät den Kaiser, der da« Etabliss.ment im Jahre 1883 durch Nllerhöchftseinen Vesuch «««zeichnete, durch Verleihung be« goldenen Verdlenftlreuzes anerlannt. Redner hofft, indem er noch«al« die Vedeutung de« Gründers u« die Hebung der heimischen Industrie rühmt, dass dessen Nachfolger jederzeit i« Geiste de« Verblichenen dessen Werk fortführen werden. Die Worte des Herrn kaiserlichen Rathe« fanden lebhaften Wiederhall in ber Versa««lung und wurden, wie auch die folgenden Reden, »it be« größten Veifalle ausgeno««en. Herr Üanbe«reglerung«rath von Rühling be» tonte, das« es fürwahr ein seltene« und fchöne« Fest sei, da« heute gefeiert werbe. Mit Stolz dürfe die Flr«a Tönnle« zurückblicken auf die Zeit eine« halben Jahrhundert«, welche« verflossen ist. seit der biedere und aller-seit« hochgeschätzte Vater ber gegenwärtigen Herren Fir«a-lnhaber sein Unternehmen in Laibach gegründet hat, da«al« noch in sehr bescheidene» U«fang». Veither hat fich da« Unterneh«en von Stufe zu Vtufe zu jener Achtung gebietenden Stellung entwickelt, welche e« heule «inni»«t. Mühende Niederlassungen besitzt die Firn,» in Krain und i« Küstenland« und ihr Ruf reichl weit über die Grenzen biefer beiden Kronlänber hlnau«. Diesen fchönen Erfolg zu erreichen war lein Kinder-fpiel. Gall e« doch den Ka«ftf aufzunehmen gegen bie leidige Unterschähung helmischer Arbeit und insbesonber« l« Maschinenbaufache gegen die «ächlige Eoncurrenz de« Nu«lande«, na»entlich jener England» und Deutschland«. Galt e« serner doch stch anzupassen de« Uebergange au» de« ehe«ali«en patriarchalischen Verhältnisse zwischen de« Ge-schäft«herrn und dessen Dienern in da« «oderne «er-hältnl« zwifchen de« arbellgebenden Unterneh«« und einer auf eigene Kraft vertrauenden. s,lbftbe»us«ten Arbeiterschaft. U« diesen und allen übrigen vielfachen der Ent-faltung jedweden Unternehmer« fich entgegenstellenden Schwierigkeiten gegenüber zu reüssieren, bedürfte e« eine« ernsten und zielbewußten Streben« der Unternehmer ge-paart «it energischer Thatkraft. E« bedürfte aber auch einer von Liebe zu reblicher Arbeit durchdrungenen, den Intentionen der Unterneh«« reife« Verftändnl« entgegenbringenden Arbeiterschaft. Daf« die Fir«» Tönnie« heute die ehrenvolle Stellung unter den öfterrelchifchen Industriellen einni«»!, Welche sie eben genießt, ist ein beredte« Zeugnis dafür, daf« die Flrmainhaber seit ber vegrünbung ber Fir«a von jene« Streben und jener Thatkraft, deren ich früher gedachte, ununterbrochen beseelt waren, das« fie e« verstanden haben, feil jeher auch bei ihren Arbeitern da« Verständnis sür ihr Ziel zu erwecken. Und das« fie die« in einer Weise gelhan haben, welche ihnen die Liebe und Anhänglichkeit ihrer Arbeiter erwarb, basür zeugt die zahlreiche Theilnah«e derselben a« heutigen festlichen Mahle, dafür zeugt ble spontane Ooation, welche die Arbeiter ihren Arbeitgebern gestern gebracht haben, eine Ovation, welche beiden Theilen zur gleichen Ehre gereicht. Ein derartige« harmonische« Zusa««enwlrlen bietet ble erfreuliche Gewähr, dass die Fir«a Tbnnie» aus ihrer so ersolgreich eingeschlagenen Nahn auch ln Zukunft fortschreiten und ihre Ziele erringen wird, sich zu» Nutzen, de« Lande wain zur Ehre. Und dl»» WM VoU! Laibacber Neituna Nr. 268. 2412 23. Novembers. In ähnliche» Sinne richtete der Herr Regierungsrath in slovenischer Sprache Worte an die anwes-nbe »rbeiterschaft und schloss mit be« Wunsche, das« die Flr»a Isnnie» in aller Iulunft von Vlück und Segen begleitet sein »öge. R. v. Ianuschowsly sprach ua«en« der Vertreter der Presse seinen Dank für die Begrüßung au«. Handel«la»»erpläfident Perdan brachte ein Hoch aus die Familie I0nnle» aus, Dr. Mahr pries den Veift der Treue, des Fleiße« und der Gründlichkeit, die das Hau« auszeichnet, Dr. Krisper rühmte die Flrwa und deren Arbeiterschaft und andere Nedner berührten in schwungvollen Worten Ereignisse des Festtages. Die Zwischenpausen füllten in angenth«er Weise Vortrüge der Do^aler Musikkapelle au« und es herrschte die angelegteste, freudigste Stimmung bis in die spätesten Nachmittagsftunden. Den Festtag beschloss ein Lanzlrünzchen, da« ein schöne« Nild de« Frohsinn« und der Ve«üthlichleil bot; die Räume erwiesen sich sür die riesige Zahl von Tanz-» luftigen und Zllsehern zu llein und e« herrschte häufig ein fast lebeneglsähiliches Gedränge. Viele Honoratioren erschienen auch bei de« Nbendsefte und verweilten längere gelt im Anblicke be« fesselnden, bewegten Lebens und Treibens. __________ — (Entscheidung.) Ueber eine dleslällige Veschwerbe hat das l. l. Minister!«» be» Innern ent» schieden, dass der Inhaber eines behördlich angemeldeten und besteuerten Vauunl«neh«er - Gewerbes deshalb, weil er außerhalb der Gemeinde seine« Standortes in sein Gewerbe einschlägige Vauten ausführt, zu einer neuerlichen Gewerbsanmeldung gesetzlich nicht verhalten werden lann. —o. — (3lotarlat»la«»er.) Vei der Wahl in die hiesige Notariatsla»mer sind nachbenannte Notare gewählt »ordln: gu« Präsidenten Joan Vogola in Laibach; zu Ka«»»»itgliedern: Victor Globvknil in Krainburg, N,lo Lenlel in Vischoftack, Joan Planlan in Lllibach, Dr. Nlbin Poznil in RudolMert, Lulas Svelec in Lltlai und Dr. Franz Vol in Lalbach; zu Gisahmänncrn: Anton ttomotar in Oberlaibach und Stanlo Pirnat in Nassenfuh. — (Genossenschaftliche«.) Diel. l. Lande«, regierung hat die geänderten Statuten de» Schiedsgerichte« der hiesigen Schuhmachergenosslnschaft genehmigt. —o. — (Per sonalnachricht.) Vel der vor kurze« stattgefunden«« Wahl der Ezger Sanitälsdiftrict«. V?r. tretung wurden die Realilätenbefiher Franz Terar au« Ologovlh zum Obmann, Franz Vtdims^l aus Nich zu« Obmann-Stellvertreter und zu Mitgliedern Ludwig Ru« au« Prevoj', Josef Kuhar au« Vide«, Johann Slrulelj au« Kraxen, Johann huinllar au« Drillai, Franz Culjat» au« St. Gotlhard und Ignaz Kloptlö au« Mo« lilulsch gewählt. —o. — (» u « de« Verein «leben.) Nie un« milgecheilt wird, ist in «ich. politischer Vezkl Stein, die Gründung eine« Consu«vereine« al« Genossenschaft »it beschrünller Haftung im Zuge, welche sich zur Auf» gäbe stillt, den Mitgliedern alle bei der Wirtschaft ersorderlichen Waren, »it z. V. Lebensmlttel, Velleidung, Gerätschaften, Samen u. s. w., von guter Oualllät, zu billigen Preisen beizustellen. Die Statuten wurden bereits zur behördlichen Genehmigung überreicht. —o. — (Iahre « vieh « arlt.) Aus be« gestrigen Iahieiviehmatll wurden aufgetriebcn: 966 Pferde und Qchfen, 605 Kuh?. 75 Kälber. zusa««en 1646 Stück. Außer eine« Käufer au« Mähren, der einige Ochsen aufkaufte, waren fremde Käufer nicht anwesend, der Ntllehr in Kühen mit Kälbern entwickelte sich nur unter den heimischen Händlern, und so war i» ganzen der Handel nur ein mittelmäßiger. * (Deutsche Vühne.) Innerhalb weniger Wochen haben wir eine ansehnliche Iahl von Operetten gehört und da noch eine »njehnlichcre folgen wird, könnte der Verlchlerftatter eigentlich zur Vemerlung veranlasst werden, die Spielzeit stehe l» Ieichcn der «Mufiquelte.». Nun, sie wird da nlcht stehen bleiben und die gehalt« vollere Kunstgattung wird auch zu Worte kommen. Ein recht erfreulicher Versuch wurde in dieser Richtung gestern «lt der Aufführung der einactlgen lomifchen Oper «Die Nürnberger Puppe» von «dolphe sharks Ada«, dem bekannten Co«po»isten des «Postillon von Lonjumeau» unternommen. Wenn auch leine« von Nbams Werken als classisch bezeichnet weiden kann, so sichern doch die rhythmische Grazie und der melodische Reichthu« zum «indesten einlm Theil derselben noch eine längere Fort« dauer. Die Musik in der «Nürnberger Puppe» ist feine Elsellerarbeit, in der genug Wertvolle« und Dankbares für gute Länger steckt und da auch auf verwöhnte Theater» befucher e> quickend wirkt, denn es gibt holde Musik und harmlose Scherze. Den richtigen Ton in gesanglicher und schauspielerischer Veziehung in der älterenSpieloper zu treffn, ist sür unsere modernen Operettensänger schlierig, denn für fi« ift die alt« komische Oper und deren Gesangsweise «ine untergegangene Kunst. Umso loben«»«!« «scheinen die Le.ftunaen der Künstler, die zwar manchmal zu lebr w» Op:«tt«ha^draftUcht ve.sillen. im aan».nN «nb Vollkommen velrledlgte Fräulein Porty, die durch ihre Vesangslunst. insbesondere in der großen schwierigen, feine« musikalisches Verständnis und gute Schule voraussehenden Coloraturarie, da« Publicum aufs angenehmste überraschte, reiz?nd aussah und «lt schall» hafter Anmuth in Prosa u >d Gesang de« hübschen W-rle zu eine« schönen Erfolge verhalf. Ihre Leistung verdient es, dass die Oper nochmalz an einem günstigeren Theaterabend, an de« Stl««ung vorhanden ist, aufgeführt wird. Fräulein Porth erhielt wiederholten, verdienten Veifall. Die Herren Nehel.Mahr und Trebisch nahmen sich ihrer Rollen verdienstlich an und e« wäre unrecht, ihr Verdienst um die gute Sache durch Ausstellungen zu sch«älern. Die kleine reizende Plauderei von Dreyfuh, «Wenn Frauen reden», ein Vi> tuosenftückchen, da« seine Runde über alle Vühnen «achte, wurde von Frau Magada Schlesinger mit beweglichem Geist, Witz und spielender Zungenfertigkeit virtuos zur Geltung gebracht. Dle Künfterln »urde durch wiederholte Hervorrufe geehrt. Den Abend beschloss Suppe's «Schöne Galathea». Fräulein Kollin war diesmal stimmlich indisponiert und sang augenscheinlich «il großer Anstrengung, führte aber die Partie »it Ehren durch. Die braven Darbietungen von Fräulein Klinlhoss sowie der Herren Trebisch und Vertoni sind bekannt. Letzterem sei empfohlen, sich etwas gefchmackvoller zu coftümieren und besser zu schminken. Da« Hau« war müßig besucht. ^. *(«u« de«Polizeirapporte.) Vo« 20. auf den 21. b. M. wurden acht Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Trunkenheit und Excesse«, zwii wegen nächtlicher Ruhestörung, eine wegen schwerer lörplrlicher Beschädigung und drei wegen Dlebftahl«. verdachte«. — Der Arbeiter Anton Hocevar wurde gestern «orgen« durch den Arbeiter Anton Struna «iltelft eine« Federmesser« am linken Nr«e schwer verletzt und in da« Tiollsvltal abgegeben. Der Thäter wurde verhaftet. — — Vom 21. auf den 22. d. M. wurden vier Ner-Haftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Vacleren«, eine wegen Excesse«, eine wegen Trunkenheit und eine wegen Vetteln«. —r. * (Vahnunfall.) Laut eine« Telegramme« des Vllhnftationsamte« Veldü« gerlelh der Oberbauarbelt« Franz Valloch a« 18. d. M. nach«ittag« bei km 46 zwischen Scheraunih und Iauerburg unter den Nahn« wagen und brach den rechten Oberarm. Ueber die näheren Einzelnheiten diese« Unfall« werden weitere Erhebungen gepflogen. —r. — (Hund «wüth.) Wie un« mitgetheilt wird. traten lüczlich bei eine« dem Vcfitzer Franz Valenkii aus Mereie. politischer V?zirl Nbelsblrg, gehörigen jungen Spihhunde Zeichen von Wulhlranlheit aus, infolge dessen er getüdtrt wurb?. Pc» die g/pflog!>nen thierärztlichen lör» Hebungen sowie die Section des Cadavers den Verdacht auf Wulhlranlhtlt sicherstellten, wurden unltr Anordnung der Hundecontumaz für die Ortschaften Merec>, Podftenje, Podftenjsl, Topole, Dornegg und Pobtabor, dann sür die ganzen Gemeinden Illyr. »Feiftrih, Ratcjovobrdo, Küllenbeig, Pcem und Smelje bis zum ?. Februar 1696 alle sonst vorgeschriebenen vetkrinär-polizeilichen Maßregeln eingeleitet. Vier vom gelöbleten Hunde gebissene Personen befinden sich in ärztlicher Behandlung. —o. Neueste Nachrichten. sihung des Abgeordnetenhauses am 22. November 1897. (OrTclcgramm.) Abg. Dr. Groß fragt den Präsidenten, ob er geneigt sei, den vom Budgetausschuss noch nicht ge» nehmigten Bericht über das Ausgleichsprovisorium an den Ausschuss zurückzuleileu. Präsident Abrahamowicz verweist auf Pläcedenzfälle und betont, die Geschäfts« ordnung enthalte keinerlei Bestimmungen, dass der Be> richt allen Nusschussmitgliedern zur Kenntnis gebracht werden müsse oder erst der Genehmigung deS Budget» ausschusses bedürfe, zumal der Bericht im Einverständ-nisse mit dem Obmanne des Vudgetausschusses abgesasst wurde. Das haus geht sodann zur Tagesordnung über. Erster Gegenstand derselben ist die Wahl des zweiten Vicepräsioenten. Von 163 abgegebenen Stimmen ent« fielen 116 auf Dr. v. Fuchs (katholische Vollspartei). (Lebhafter Beifall rechts) Da« Haus seht hierauf die Specialdebatte über die Nothstandsvorlage fort. Abg. Plaß bedauert die Verzögerung in der Erledigung der Nothstandsvorlage und bespricht den Ausgleich mit Ungarn. Abg. Zeller tritt für den vollen Ersatz des Schaden« der Ve< schädigten sowie für die gleichmäßige Vetheilung der einzelnen Kronländer ein. Abg. Dworzak wendet sich gegen die Obstruction, welche die Nothstandsaction ver> schleppt habe. Redner weist die Insinuation Pergelts. dass die Lzechen mit der Schadenerhebungsziffer zu operieren verstehen, als verletzend und unbegründet zurück. Die Debatte über die H§ 1 und 2 wird ge« schlössen. Generalredner contra Aug. Lorber polemisiert gegen Dworzat und verwahrt sich entschieden gegen iden Vorwurf, daft die Minorität pflichtvergessen sei, Redner bespricht die Verhältnisse m Steie ^ empfiehlt die Annahme seines Antrages, "^M Regierung sofort nach Schluss der °r ^ Landtagssession einen Gesehentwurf vMA ' ^i, den durch die Hochwasserkatastrophe bedrw eine ausgiebige Staatöhilfe gewährt weroe.^i, Das Haus nahm in der Sptt"ldeva" ^ ^ (s 1 und § 2) gemäß der Nusschu «an» ^^^ Zusähe Schlesingers an. wonach j" ^,M fl, <>"' zur Wiederherstellung der Flussläufe 1"" gestellt werden. . ,^n M Die Sitzung wird um 5 Uhr unterbrochen beginn um halb 8 Uhr abends. . AM In der «bendsihung wurde nach "'" „ch?" die Nothstandsvollage in allen LeiuM" ^ ^D. Ausschufsanträge angenommen, ebenso «", ^z M tionen. Hierauf verhandelt d°s Abgeordnete^,^ die Tagesordnung der nächsten Sitzung, stattfindet. _______^ Wien. 22. November. (Olig.-Tel.) Se-^ ^ der Kaiser empfieng nachmittags den ^, Aeußern Grafen Goluchowsli in laMrer ^^ Wien, 22. November. (Orig.-Tel.) ^ ., ^d" des Kaisers fand heute Mittag d« wem Marine-Recruten statt. ^ ,. ^er ZM Wien, 22. November. (Orig.-Tel.) " .^^ Ausschuss der ungarischen Delegation Y" ^ V Berathung des Marine-Budgets begonn^'^i Delegalions-Diners finden am 2. uno > Wien, 22. November. gannen im erzbischöflichen Pala's d'e V M ^^B unter dem Vorsitze des Eardinals F"!'' Oaid! , von Prag. Au denselben nahmen theU. " ^M' Gruscha, Wien; Haller, Salzburg: KM^K Fürstbischof Kohn, Olmütz; die E"b U^M Lemberg, und Rajcevic, Zara; Brixen; Kahn. Klagenfutt; Napotn.l, M " ' jzH Graz; Valussi, Trient; Dr. ^''' Doppe^/ die Bischöfe Rößler, St. Me"^/^n ' Linz; Flapp, Parenzo - Pola; f^ ^ Machnitsch, Veglia; Uccellm«, ^au« D^ M, Lessina; MarceN, Nagusa; Z°nnomH ^ Vudweis; Brynych, Königgrütz; Scyo^ ^ Bauer. Brunn; Solecki, PrzemYsl: " ^« g"7" der Generalvicar von Vorarlberg ZM»' ^B^ katholischen Bischöfe von Stanislau un° ^ ^, Rom, 22'. November. (Or.g.-Tel. .^, O< der Papst, welcher sich heitsMandes erfreut, ertheMe.se.t S ^ ^ ^ Paris, 22. November. (Orlg.-T"') ^,^ heB « seht die Untersuchung eifrig fort. ^ " ^ ^e dem Grafen Walsin llsterhazy U"° . ^ Zeugen ein contradiclorisches Verhör °"^DieF^ Barcelona, 22. November. (^"^e'SM^F' des Generals Wryler mieteten meyrer ^^c^ dem General entgegenzufahren, ^'g^flea^ dass es infolge der hier herrsch "^" l- > irgendwelchen unliebsamen ^'^ " .f de" ^ j^ könnte, für welche die Verantwortung « '^ W,^ fallen würde, follen sie die M'Hl "^her" "^l rathen, nicht in Barcelona zu lan°en, ^^ nach Palma auf der Insel Stadt Barcelona bereitet für den ^ . lichen Empfang vor. ^ . ^l) ^" London, 22. November. (Orlg-^ " ^ 50.000 Pf. St. ^ ^ia^el.) Hel" Melbourne, 22. November. (^^1- M< ungeheurer Staubmasse begle.tettr M ' ,0 in der Nacht des vergangenen 3"'^ MlM jcle lichen Theil der Colonie Victoria, w" ^ ^ verunglückt und mehrere Städte verw",' ^^-S Wimmora wurden viele Kirchen " ^^^ Gebäude zertrümmert. Verstorbene. Mls«F Ami.. November. M"ia ^ ^.d 4l1 I., Stadtwaldftraße, Magen reb^.^ ^rä" lrräml'ri», «1 I., Nathhausplaß ^, ' ^Z. Im Civilspital.^ ^ A ,n 1 «. N 0 ve m b e r. Anton Viliuin carcli». ^«»^'^'^ Angekommene Freulde« Hotel Elefant. , v, fMl Am 19. November, t. u. t. Feldmarschallieutenant, ^ f. u-l ^ - Steiner, Pist. Oam5 Llllcs, Koh"' ^ 3)cst^. ^ Wien, - Kahn, Kfm., Pans. ^.?jffn"' ^ ^.B.? Globoöuil. Besißer, Eisnern. - 5!""^ s'"»^ bauer. Ksm., Wilhelmsbnrg. , z, M""his'> >^ Am 2 0. N ° « emb e . F"^ PliillK.^^i<-Krcnncr, Fabrilsdesitzer, Aschofla^ ^,,3"" s. Gemahlin! Leitenhofer. Ksm.. ^ ^sn,.! ^' ^ besitzer, St. Barthlmä. — VanbeUarl, "' ______________________________________2413 23 November 1«»7 M «z^ "'Mpecwr, Trieft. - Planck. Privat. Steyr. -^ntne!?' .^erlaibach, - Kanders. Kfm,. Prag. — Ml» ^uchhiindler. Rann. — Rieser. Gutsbesitzer, Villach. Mn'Nj"'"urlln^Abth.ilunnschef; Kreidl. Vraßen. Bayer. ^«,Mn. ^>> ll"", Stier. Kolliö. «ftte.. Wien - Man. ^inimf,'> °"bl»°fen. -- Weih. Kfm.. s. Gemahlin. Budapest, schwell "' bsm.. Ichenhausen. - Dr. Poznil. l. l, Notar. »'"sMn 2- iioeb. Kfm.. Karlsruhe. - Klauhner, Kauf-Mftroß "' «t.Tohllnn (Tirol). - Dr. Hudovernil, l. l. Notar. V^ Hotel z,'loyd. »'5' ^ b's 21 November. Weipert. Monteur; ?>.U""ui>. Klllsner. Marlfierant: Smrlal. Revidcnt; l'bti N.,.' weisende. Wirn. -- «azivoter. Ncalitäteubesitzer. ^>l!!«, C,"°". ^ Domicelj, Hausbesitzer. Cilli. Golob. Mmverw'n^ ^^°usel. Flr,schhauer. Tüplitz. - Sadnil. Wlich. N" lters.Galtin. Vigaun. - IerneM. Linienschiffs-Ml N^. — Hudolin. Nfm.. Prezid. — Sosu. Haus-3>. ki«"' Sucher, Opcina, - Domicelj. Kfm.. Ralel. -7NHuV"'bent. Lai.ach. - Verger. Privat, trieft -l,M!h^.. "'vlr.St. Barthllnä. — Spann.Bürgermeister,Lola. 2"'^ N! » 'k' P^^^ Nrumlllltl. — Manver. Arbeiter. Mber. ^'', t.l.Steueranltsadjunlt, Gottschee. — Bernhardt, ^s,. "vsaiach. - Früvand, Kapelnar, Geschäftsleute, "Noziehunn vo« 20. November ^ 3^' tt 17 :W .W 80 ^^^58 48 4 68 7 ^olllgische Veobachtungen in Laibach. -^»^^^Seehiihe 30« 2 m. d^d ^'b 6-5 S. schwach bewölkt ^^~ ^ ^ NW. mähig fast lienMt ^'^l Ta ,^ ^'^! windstill jiheilw. heiter> 0 0 v^bei dem A""^ ^" gestrigen Temperatur 2-7'. um '5> yeutigen Marlte ftnd c>. sixenrn! b Wagen mit Getreide. 4 Wagen mit Heu und Stroh, und 18 Wagen und 2 Schisse mit Holz. ft !------ Hafer , 6 20 7z- Rindfleisch pr Kilo — «4------ Halbfrucht > ------------—Kalbfleisch > «0------ Heiden » 8 50 9— Lchweineflrisch » 56 — Hirse » 7 80 7- SliMjnisleisch » 36 Knluruz » 6 30 650 Hcilmdrl pi. Hnisf - 55----- Erdäpfel » 2 30— - Tauben » 1? -Linsen , l2 H^l pl, M..^N. 1 78 -Erbsen » 12 — - Sui'l! » . 1 70 -Fisolen » 10 — > Hiilz. harteS p>-, Rinbsschmalz Kilo — 94------- Master 6 80 Schweineschmalz» -70------- — weicbcs, > 5 — Speck, frisch . — 60-------Wein.roth..pr.hltl.-------24 -— geräuchert» —66------- weifter. ' -------30 In kürzester Zeit verschwinden alle Unreinlichkeiten der Haut bei täglichem Gebrauche von melousine- ##? mv <» ><¦ Gesichtssalbe. I»i-«ils: 1 Tiojfol 3f> ]{r. Hygienisch-medicinische Seife dazu 35 kr. Allein-Depöl: „Mariahilf'-Apotheke des M. Leustek Laibach, Resselstrasse Nr. 1 3a.e1oerL der IFT.eisclsiLai-a.Qr'bx-ä.cicÄ. Telephon Nr. 68 zur gen1. Benützung. LUXARDO? MARASCHINO Ä Ä weltberühmtep ||S(f|j| liqueur mmš überall zu haben. Jrajraj f Ausweis über den Gcschiiftsstmld der l. l. Priv. wechselseitigen Brandschaden Versicherungsanstalt in Graz mit 31. October 1897. I. Gebäude-Abtheilung: 104.688 Versicherungen,-249.680 Ge« bäude. 186,619.871 fl. Versicherungswert. II. Mobiliar-Abtheilung: 20,6,^7Versicherungsscheine, 67,060.094 Gulden Versicherungswert. III. Spiea.ela,las-Mthcilung: 71 l Versicherungsscheine, 153.542 st. Versicherungswert. Schäden: I. Gebänbe.Nbtheilunll. i Znerlannt in 419 Schadenfällen 284.328 Gulden 15, lr. Schadenvergütung. pendent für 8 Schaden« falle 10,442 ft. 49 lr. Schadensumme, II. Mobiliar'Abtheilung: Zuerkannt in 85 Schadenfällen 34.42! fl. 51 lr, Schadenvergütung, pendent für 2 Schadenfälle 5497 fl. 42 lr. Schadensumme. III. Spiegelglas »Abtheilung: Zuerkannt in 57 Schabenfällen 1234 st. 2! lr. Schadenvergütung, pendent für 10Schad?nfälle 212 st. Schadensumme, Meservesont» mit 31. December 1896: I,8W.852 ft. 41 lr. Graz im November 1897. (Nachdruck wiDd nicht honoriert.) (!,»„„) Course an der Wiener Gärse nnm 22 November l^97. «^ oem bellen 30« >> i. ^ »'/ A/' N^rNV"'' Wl. »5 >»,-»!. ^<.^W ""3^ ,«»b l4.z,. ''^ . 3« «' '»«^'»»75 '' 0l, ^- ' "»'" ,6» ?b »»» Vtaat« »»l /^«blll»> k»enl«m»e»» MIt»b.'V»l»».> »!^ I° d'r bw. sl^ Nltw« . , , , llN»«» l»» bü kto, ^rnlt in Kconrnlnähl., 4^/i, jici.e'ttei sürXX'lfronen Nom l00" l«<»" !>/« bt,', dw. per Ultimo . »W— l"»"i, ^,«l,«.»l.«yldl!>Nfi, 4'/,"/, »l'ül,!!«- dlo, blo. silbtl lW si, 4«/»° l00»t> »M»d v I. l»7«. b"„..... l»l,b5»l'5!i d:o.4'/.o/,Gch»»lrr,»I'»bl.'Ob., l0l - »0l »0 dtv. «5z»..!knl, ^ lm st,».», l»^«' i»3 !>o dto, btn. k za y, «.« lt»»-lb»-^ r^» R,«..2«lt «'/» »au «l. , l5s bU l«ll" HrnndlnU.«Gbllgatlo»»» 4«/,. lll»ll«Icht >mb jwv«nt sj'»i N ?,N.) . 9??0 «»?l» And»l» 2ff»nll. Anl«h»n. l>.m»!l.«.a,.Uo!« k°...... t«— <»l» ^ dtll. .«nleihs l87« l«'9«»tt!»«> «nlebln drr Vtadl «»r», . ll»b0 — — «nl,t»n d. Vtabt«lm»!nt>« «!en l»5 4« l<»4 40 «nlebell b, Klabt«tMs>?'»» l»? '/k Mümi»N'«nl. b. tztably«. »!„' «S6 — >»» ?b Uüds, llll«. «st. W^Oss Verl. 4»„ 98 l»l> 99 rv bt«, ^üul'Bchll,!,.«°/ l. Em, ll«?l»ll9»5 dt«. dto. »°/»,!I. «m. l,? ?b ll8-b<' i«,.eftecr,lianbl«.Hyp,.«n Otft Gl>liDL»l'1N»N Gt»llt»bab?>»' „kFn«.50<)p.Gt. ,lk !>0 „«? bu V«db°bn »"„ l»Frc«. oao p. St. ,»4 iu i«!,,» bt°, »'/, i. »«« fl. p. ,«> fl. „b 8» 1»» 8l» Un«.'»allz. V»l>l. . . ,U8 — n« bl» A«/, Ul>t>»rkr«<«7 «e>,n,!> 99 ^ L — fl«ls» Los» B»stl«- l«.«-- O st..... «' «»' Valffy.L°,z Notbinpts'.lj. U'^Uel»! ^ll. 9 »0 ,<,- «„dolph iin^ »oft..... »4 eo «« - La!n"U°!e <<> «. «Vi. - - - "- ?b-- K»..K«»w«»°l',oIt 4<» ft, »« . 79 - 8«'- Wclbfteln Lnl.> »" ll «M. , . l>7 - «0 -GenXnflich. d, 3"/„ Pr.'VchuIbv. b Oolo'litdiwuftan.l.»«. l«7!» l? 7«, «ngl^O-O. Banl »00 st. »ft»/,. ». ««» »0 lb5X» Val?lvere, u. «. l»Ofi. -'- -' - din, d!o per Nlnmo Ssp «<9 — Deposilenbaltl «ll,.. «o« st. . l«!4 - Nl, b<» »»com^te-»e^,. Ndrsst.. !llX> 5. 7üb'- 760 - »irl^n, »a«,:,d,. W«ent>-, ««>ft. ^»l» — »»» — H«>°t!.>l,!,.,t.>cst',»00ll.!ib°/„», «» »? — ÜHndsi-b^nl, Oest., l«»0 H. »,<»?!. i!»< l!» 0ef,7:v, n,!>ss5l, t'»:^, «l^ 5 »4? — »b0 - Un!lln^ni^ j>Nl' p, , . , zi9>,-' »«4 — »»'«^sjbo:,», ^!I« , lt> 2 »7«-e0 Ü7V — §ctt»n «an Zl«ln»pcsl' 3»tllN»HM»NßtN »usft«-rcpl, «i<«,b. 5lX) ft. . «»? l«4» V»h!n, «ordbahn l!i<> fi , ««» - »«4 - vuschttehrabec <«<. 5(X> sl. »V». lb«b lb<»9 d.». dt«. sUt. «»l,«i»l . »70 —»?«' Donau > Dampslchlssllhl« » s^^ , 0lN»t., ^!><» ft I'H, . , ,449- 4!.l - Dul-Vlldlnftnchtl «,.'>«. >W'>Y,K 74— ?4'l> fferd!rt.b. lU(« «,ri!,-. »4v0 »4lt, 2?»b.'!lzernl»w..(lass^<«!^>!d. «»»tltllichnft zoo fl 6. , »9« —»S4^ »lllyb, 0t«., Tratst. ü«'U «Ät 40l> - 4«S - vefierr, No^'weftd. »m> ff. « «4? - «4» — bt« blo, !ii. U) »»« li, - ««" »t.»,»« — Piag.Duler 5.1>>U st. 5 , 94 »b! »ü «!> V> ft, i. , , , ?9'7» »0 - Tln»N'<.»i><«l! , 434 — ll,»»«!».«»«!., «eut wi.. »!"v r««t».»« fi. Gilben «1, ?b «» ?b «»».««eftb.Mllsb-Vro^LlM.e »ll - «x-bd V«i —-. ».._. «»»l^.'j,, «llss. öss.. l) fl, . «8 l»0 94 ll» »N^> ,<^ »!en' und «lshl.H«!'. in <«!,» «<»<) fl .... «o— „^ ,^,,.,,_..,. Zeih,., «rste< »0 ß. ,»5—,««, Papiers, n. >s. «> 9S - 9) »o I.'slfl lou si, . ,4« — «4!. 75 i«" !>^ ,',' !-^ch., Oest,<»!»!!i.e !«« t,l, ,»« -. Prag?'. :^se»'Inl>.»Ve!. «<»« <:. «l,» ««» _ ^«^i^s.. «»0 fl. l»,4 —«z... Saplt!'!. «. «,'«. ,7»'- ,74 . » > !tN». " «ei. 70 fl. ,7,1«, ,7< l,y »>..«N!,.'..>,!e!b - ,,»»»,,9 9b Duc«lt„ ... . h,7 h„ »0°^»Ns»G«!l, , Y-b,, ß^4. D' ' »Hanföl, >. ^«8?^ z«„, mif'i,»,^ 45 ,0, 4h,<» ' »8,^ l i!«,. K h Uu°ht« Bri*' zu Lj, 6heben. (5320) ^«Weidenden V '^«Wt rln S|cherwirkendes tL>\ ' LeiPz»g-Connewitz. ^"" °iitt~—~~______—__(8fll9) H~ib rSSlÈV isl ein^roMo., %V\Vlbst per8eben. (6150)» - k ^8^J--?lL«ene rechti. ¦ k fiQ , St. 5378. V°fiei,;dJ VA Jezera vložil je i ' **. 6?io e praeH- 18- ok" ^ ö/ö» radi 260 gld. Toženemu imenuva) se je oskrb-nikom Josip Tel ban iz Kamnika ler se mu je vroèila tožba, è' z katero se je doloöil narok v skrrjSfno raz- pravo na 1. decembra l'^7, dopoldne ob 9. uri, pred tem sodiäöem z dodatkom doloöil § 18. Najviftjeja sk'epa z dne 18.oktobra 1S45, ät. 906 7 1 Z C. kr. okrajno sodiäce na Vruniki, dne 14. oklobra 1897. "(6069)1^8 St. 8541. Razglas. Umrlemu izvršencu Mihi Kalcu iz Kuteževa St. 6, oziroma Djegovim ne-znanim dedièem in pravnim naaled-nikom, se je postavil Andrej UrSiö .z Il.p Bistrice kurat.orjem ad actum in zadnjemu doslavil tusodni dražben. odlok z dne 24. septembra 1897, st. 7613. C. kr. okrajno sodiAèe v Ilir. Bistnci, dne 27. oktobra 1897. Im Saale des Hotels „Stadt Wien". 3ST"ar seclis Tag-e von Samstag, den 20. November, ab Edisons Kinematograph (Lebende Photographien). Täglloh Vorgtellnngen um 5, 6. 7 und 8 Uhr abends, jede Stunde eine Vorstellung. Erster Platz 40 kr. Zweiter Platz 20 kr. Eigene elektrische Lichtanlage. (523S) 2 Programm von Samstag bis Programm von Dienstag bis Montag: j Donnerstag: 1.) RegieruDfcs- Jubiläumsfeier der Königin 12.) Schnellzug. von England: 13.) Stiergefecht in Spanien, I. a) Ankunft der Königin von Windsor; 14.) Sliergefeclit in Spauien, II. b) Der Feslzug der Königin. 15.) Springpferd im Circus. 2.) Leibgarde- und Dragoner-Musik. 16.) Ballett-Tänzer und Tänzerin. 3.) Vorbeimarsch eines Infanterieregiments. 17.) Hund uud Kind. 4.) Erste Schritte eines Kindes. 18.) Rheinfall bei Schafshausen. 5.) Der Opernplatz in Paris. 19.) Krönung des Zaren in Moskau. 6.) Charakter-Komiker, 20.) Empfang des Zaren in Paris. 7.) Die Rache eines Gärtners. 21.) Fabriksthor zur Mittagszeit. 8.) Zwei Ringkämpfer. 22.) Geislerschloss. 9.) Meeresklippen bei Biariz. 23) Schnellinaler. 10.) Serpentiutänzerin, farbig 24.) Darne im Bade. 11.) Endlich allein, farbig.