MITTHEILUNGEN AUS DEM GEBIETE DER STATISTIK I1ERAUSGEGEBEN VON DEK K. K. STATISTISCHEN CENTRAL-COMMISSION. ZWANZIGSTER JAHRGANG. II. HEFT. WIEN, 1873. AUS DER KAISERI,!CH-K(»Nir.LICllEN HOF- UM) STAATSDRUCKEREI. IN COMMISSION BEI CARL GEROLD’S SOHN. STANI) Dl ll BTBLIOTHEKEN DER IM REICHSRATHE VERTRETENEN KONIGREICHE UND LANDER ZU ENDE DES JAHRES 1870. f v I. T H EI L. BIBLIOTHEKEN DER DNTERRICHTSAKSTALTEN. BEARBEITET VON JOSEF PIZZALA, RECHNUNGSOFFICIAL BEI DER K. K. DIRECTION DER ADMINISTRATIVEN STATISTIK. HERAUSGEGEBEN VON DER K. K. STATISTISCHEN CENTRAL-CONIMISSION. WIEN, 1873. AUS DER KAISERLICH-KONIGLICHEN HOF- UND STAATSDRUCKEREI. IN COMMISSION BEI CARL GER0LD’S SOHN. Durch Mangelhaftigkeit der Eingabe veranlasst, wurde das k. k. Iieal- and Ober-Gymnasiuin zu Mies unter die Gymnasien cingereiht, was hiernach zu berichtigen konunt. I n h a 11. Seite Vorvvort:................................................................................................ 1 Bibliotheken dcr Untcrrichts-Anstaltcn: Kinlcitung...................................................... 10 K. k. Univcrsitiits-Bibliothckcn................................................................ 12 Oeffcntliche Studien-Bibliotheken............................................................... 18 Bibliotheken der teehnischen Lchranstaltcn.................................................... 22 Bibliotheken verschiedener Institute............................................................ 23 Bibliotheken dcr Mittclsclmlcn: A. der Gymnasien.............................................................. 23 II. dcr Itealgyinnasicn........................................................ 26 C. dcr Rcalschuleo............................................................ 27 Tabellcn: A. Universitiils-, dflfentlichc Studicn-, tcehnische Lehranstalts-, und sonstige Studien- und Instituts-Bibliotbcken..........................•............................. 29 B. Delali dcr Biicher .......................................................................... 34 C. Bibliotlickcn der Gymnnsien.................................................................. 36 D. „ „ „ (Detail dcr Biieher)..................................... 44 E. Bililiothcken dcr Realgyinnasien............................................................. 48 F. „ n n (Detail der Biicher)................................ !>4 ■ G. Bibliotlickcn dcr Realschulen............................................................ 56 H. „ „ „ (Detail dcr Biicher).................................. 1>4 V o r w o r t. Schon in der 41. Sitzung der k. k, sta tistiselien Central-Commission, abge-halten am 9. November 1860, wurde die Vonialime einer Erliebung liber den Stand der Bibliotheken in OesteiTeich-Ungarn in Anregung gebracbt. In einer vorn Minister des offenlliclien Unterrichts in Italien Baron Naloli ver-anlasstcn Publieation iiber die Bibliolheken Itatiens wurde obne Namhaftmaehung der Quelle, aus \velcher die heziiglichc Angabe stammt, die Zalil der in den oster-reicbiscben Bibliotheken vorhandenen Biicber mit 2.408.000 angegeben. Darnaeh vviirde Oesterreieb miter die an Biicbcrn mul Biiebersairmdungen iirmsten Cultnr-staaten Europas ziihlen '). Es galt den Beweis zu liefern, dass jene Angabe, vvelche seithcr moglicbervveise in mauehes andere Werk iibergegaugen sein diirfte umi ga n z gecignet crsebeint, eine irrige Ansebaumig iiber den Stand jener Hilismittel zu verbreiten, welt*he in Oesterreieb der Pllege der Wissenschal'ten zu Gebote stelien, eine ganz \\ illkiirlielie, dureb niebls gereebtfertigte sei. ZudeiTi komite man sicli nicbt der Einsicbt versebliessen, dass eine Krbebmig des Standes der (»ffentlielien und Pri vat—Bibliotheken iu vielen Beziehungen von grossem wissenschaftlii:ben, wie eulturliistoriscbem lnteresse wjire, und \vurde daher aucli der Beschluss gefasst, bei dieser ersten Erliebung, von der man sicli keineswegs cin erseliopfendes Hild erwartete, nicbt stelien zu bleiben, sondern von Zeit zu Zeit diese Erbebungen zu erneuern, um so allmiilig in den Besitz einer Bibliotbeks-Statistik zu gelangen, welehe den Zmvacbs an Biieliersaminlungen und die Erweiterung der einzelnen dieser Institute veransehaulielit. l)as zum Z\vecke der ersten Erliebung i'iitworfene und in Anwendung gebraclite Formulare, welehes am Scblusse dieses Vorwortes im Abdruck wieder-gegeben ist, boscbiankle sieli aul' die wiebtigsten Momente und bot gleichwobl die Gewiibr, dass bei sorglaltiger Auslullung aller Fragepuncte ein selir reicbbaltiges Materiale geliefert werden kiinnte. Um dcr Erliebung, iliren Endz\veeken und Zielen den Boden zu ebnen, vvurde vorerst eine umfangreicbe Correspondenz mit Fachgelebrten, Vereinen ete. einge-leitet, da man auf die Untersliilzuug der Centralstellen und sonstigen Behorden nur 1) Ver^l. „Statistic.a del ltogno ii’Italia“ Biblioteclie. Fircnze 1865. pag. CXXV. 1 insovveit mit Sicherlieit recbnen komite, als es sicli um iiflentliche, dem Staale oder den Staatsanstalteu gehorige Bibliotbeken handelt, vviihrend beziiglieb der so reicben und wicliligen Stifts- und Kloster-, dann der Communal- und Vereins-Bib-liotheken tlie Unterstiit/.mig der Behorden nicht in jenem Masse i 11 Aussiclit genorn-men werden komite. Diese Erlieliung solile sicli, wie sclion Eingangs bemerkt, auf das ganze Reieli erstreeken. Durcli die im Jalire 1807 erfolgte politiscbe Z\veitheilung der Monarcliie wurde diess jcdocli leider unausfiihrbar. Man musste daher die Erhe-bung auf die Hibliotheken der im Reichsrathe vertretenen Kihiigreiclie und Lander bescbriinken. Im Jalire 1871 \vurde an die Ausfiihrnng der lange vorbereiteten Erhebung des Slandes der Bibliotbeken gescliritten. Den Fragebogen wurde die miiglicbste Verbreitung gegeben und die Erfah-rungcn, welcbe durch die sclion im Jalire 1800 eingeleitete Correspondenz gesammelt worden waren, leisteten nun treiTliehe Dienste. Der Fleiss, \veleben viele Bibliothekare bei Ausfullung der Fragebogen bekundeten, zcugt vom dem lebhaften Interesse, welebes der Idee einer Hibliotheks-Statistik cntgegengebraclit wurde. Als Basis der letzteren \vurde der Stand der Bibliotbeken zu Ende des Jalires 1870 gewablt. Melir als GOO Eingaben von Staats-, Landes-, Gemeinde-, Stifts-, Kloster-, Seminars-, Uniyersiliiits-, olfentlicben Studien-, teebniselien und sonstigen Lelir-anstalts-, Instituts-, Mitlelschul-, Vereins- umi Privat-Bibliotheken langten all-miilig im Laufe der Jalire 1871 und 1872 cin. Es simi diess ilirer Mebrzabl nacli bedeutende Bibliolbeken. Naeli Abrecbnung jener Eingaben, dureli welcbe nur das Vorbandensein einer Hticliersammlung, aber in keiner Biclitung der Umfang der-selben constatirt wurde, dann jener, in welcben eine von dem Formulare wesent-lieh vcrscbiedene Eintlieilung der Fragepuncte belielit \vorden \var, endlicli jener, aus deren Angaben ersiclillicb wird, dass die betreffende Biicbersammlung klein und oline jegliclien Wertli ist, eriibrigten 526 Bibliotlieks-Eingaben, in dencn in melir weniger entsprecbender Weise die einzelnen Fragepuncte beantwortet erscheinen. Es brauclit wobl kaum betoni zu vverden, dass jene (500 Bibliotbeken, von welclien Eingaben vorliegen, keineswegs die Summe aller in den im Reiebs-ratlie vertretenen Kiinigreiebcn umi Liindern existirenden Biicbersammlungen reprii-sentiren. Sclion im Jalne 1847 wurden in den deutsch-slavisclicn Kronliiudern an Pfarr- und Decanats-Bibliotbekeri allein 2.735 (mit al>3.620 Biimlcn) geziiblt. Von dieseii simi aber unler obigen 000 Bibliotbeken nur neun, somit ein versebwin-dender Bruebtbeil, geziiblt. Dagegen muss constatirt werden, dass von den grossen und wicbtigen Hibliotheken, nur selir wenige felilen diirften. Der Frage nacli der Zalil der Werke, dann der Untertlieilung in Bande, einzelne Hefte (Drucloverke im Umfange von weniger als zelin Bogen) und einzelne Bliitter (Druckscliriften miter einem ganzen Druckbogen) konnte von Seite vieler Bibliolhekare niclit volle Hechnung gelragen werden. Es empfiehlt sicli demnacli, um eine (»leichmsissigkeit zu erzielen, die Bande, cinzelnen Hefte umi ciiizelnen Blat ter hier in e in er Summe anzufuhren. Uie zum /ivccke der Aufnalime in die Bibliolheks-Statislik geeignet befun-denen 526 Eingaben wurden in s e c h.s Gruppen eingetheilt und ergaben sicli beziiglicb des Biicherstandes die nacbfolgenden Resultate. Anznlil der vorbandenen ant' jo eine Bililiothckcn ,"efte> ('1lie,ser Bib'io,- cinzelnen thoken entfal- Ocflenlliche Studien-, hohere Lebranstalts-, Instituts- und Mittelschul-Bibliolhekcn Bildiotheken der geistlicben Corporationen . Hof-, Slaats-, Landes- und Gemcinde-Biblio- theken ....................................... Privat-Bibliotheken.............................. Militiir-Bibliotlieken........................... Vereins-Bihliothcken............................. Zusammcn . Bliitter len Jiiervon 179 'N/' 11 11 1,602.537 8.952 136 1,487.489 10.937 38 J 846.329 22.272 23 328.842 14.298 99 / 286.895 2.898 51 [ 196.869 3.860 520 4,748.901 9.028 Sclion aus diesen \venigen Daten gelit hervor, dass die liier in Bede stehen-den Bucbersammlungen sebr reicb genannt vverden konnen, indem die im Dureh-scbnitte aul' je eine dieser Bibliotbekcn entfallendc Anzabl von Biinden, ilcften und cinzelnen Bliittern zivischen 2.898 — 22.272 variirt. Nicbt in gleieh bestimmter Weise wurden jene Fragepunctc, welcbe sich niclit auf den Biieberstand sclbst beziebcn, beantivortet. VVie luckenbalt das Materiale in vielen Uichtungen ist, mag aus dem Nacbfolgenden ersichllich iverden. Es \vurde nacbgcwiesen das Vorhandensein von: Jncunabeln . Manuscripten Landkarten . m Kupferstichen und sonstigen Bildern Miinzen und Medaillen............... j- 102 Eingaben mit 38.552 ) theils Biinden \ 34 n „ 05.904 (theils Stiicken, 183 n „ 3.250 Biinden, „ „54.312 Stiicken, n n 3.909 Biinden, „ „ 179.396 Stiicken, ,, 167.558 Nummcrn. 235 64 127 75 ') Danoch forlwabrcnd Bibliotbeks-Eingabco einlaufen, so konnen die se Zahlen, welclio die Fruclit einer vorlaufigen Abzahlung sind, insofernc niclit als unumstosslich betrachtet werdcn, als in den spiiter erscbcincnden Heften der Bibliotheks-Statistik, welche diese Gruppen bchundcln, aucli die „Nacbzuglcr“ beriicksicbtigt \verden miisscn. Audi bcziiglich der Nacbweisung (les Kostcnaufvvandes haben sicli viele Biblio-thekare einer grossen Zuriickhallung befleissigt. Nur in 274 Eingaben erscheinen die betreffenden Daten angegeben. Die in denselben nacbgewiesenen Ausgaben betrugen 284.974 II. Niclit wenigcr als 252 Bibliotheks-Eingaben lassen dagegen die Fragepuncte iiber den Kostenaufwand giinzlicb nnbeantworlet. Ausserdem ersebeint verschwiegen der Name des Griindcrs in 41 Eingaben, das Griindungsjabr . . „ 96 „ die Zalil der Werke . . „ 42 „ n n n Bande • • „19 „ das Detail der Biicher „ 43 „ Noeb weit liickenbafter sind die Angaben iiber die Zalil der Beniitzungsfalle imd der entlehnten Biicber. Bibliothek /n Eigenthiimer derselben................................................................. Gegriindet vort...........................................................im Jahre . . Wem stelit ilu-e Beniitzung zu? O (Ten durch . Tage in der Woche? Often durcli . . Stunden taglicli? Zalil der Beniitzungsfalle im Jahre 1870 ? Besteht die Erlaubniss zur Entlehnung von Biicliern? Wie viele Biicher wurden ausgeliehen im Jahre 1870?.................................... ... , n.. , cinzelne einzelne VVorke, Bunde, Hefle Blatter Wie viel zalili die Bibliothek im Ganzen: „ „ „ r Darunter iiber Theologie............................. „ „ „ „ „ „ Beclits-undStaatswissenscbaften „ „ „ „ „ „ Medicin............................... „ „ „ , „ „ Pliilosophie................... Die beabsichtigte Erhebung iiber die Bibliotheken in Ocstcrreieh erfolgt aus wissenschaft-licben Zwecken, um eine, in vielfacher Hinsicbt wiehtige, bisher gfinzlich feblende Uebersicht der Buchcrschiitzc des Kaiscrslaales zu gewinnen: denn die Monarchie ist an solcben Samnilungen sebr reieh, ohne dass dieselben, bei dem bis zur Slunde bestelienden Mangel einer Ueberscliau, den Gclchrten dienlieb sein konnen, wiihrcnd in anderen Liindern derlei Sammehverkc zum Nutzen der Wissensehal't.seit geraumer Zeit bestehen. Ks wird daber an die P. T. Herren liigen-thiimcr und Vorstfinde der Bibliotheken das Ersucben gestollt, die Fragepunete des Formulares in thunlichster Vollsliindigkcit auszufiillen und dasselbe in mdgliehst kurzer Frist direct an die k. k. statistische Central-Commission einzusenden. Unior der Angabe: „in striete officiosis11 kann die Zusendung unentgeltlich erlolgen. Bei Ausfiillung des Fonnulares bittet man, neben jenen Fragen, welc.he cinfach durch Ja, Nein oder eine Ziflfer beanhvortet werden, noch zu beacbten: Als B c, n ti tzu n gsfS 11 c soli die Zalil der bcniitzlen Biicher eingestellt vverden, wobei jedes einzelne Bueh so oft geziiblt werden itiuss, als es Vcrwendung farni. Als llefte sind nieht die Abtheilungen heftweise ersebeinender Werke, sondern jene kleineren Druckstiicke zu bežeichnen, welehe mir eine geringe Bogenzahl (unter 10 Druckbogen) umfassen. Druckwerke unter einom Druckbogen gelioren in die letzte Rubrik „(> i n z e I n e Blatter". Unter die Rubrik „S c hulb ii c b e r“ sind die 1'iir die Volkssehule und die Mittelscliulen (Gymnasien und ttealsehulen) brstimmten Lehrbiicher aufzunebmcn, da-gegen die fiir die boheren Studien den botreffenden \Vissensehaftszweigen zužuzahlen. Sullte die Bibliothek ausser den aufgefiihrtcn Biicliern noch in anderen Faebern besonders zalil reiche Werke umfassen, so sollen diese Fiicher besonders namhaft gemacht werden, so dass fur die Rubrik „S o n s ti gc“ keine unverhaltnissmiissig grosse Zalil eriibrigt. Ebenso sollen anscbnlichereSamni-lungen, wclcbe ausser den bczeicbncten mit der Bibliothek in Verbindung stelien, nam entlich und mit der Stiick- und Numincrnzabl angegeben wCrden. Wieweit die Mittbcilungen iiber die Gescbiclite der Bibliotbek und iiber die vvertbvollen Einzelnbeilen derselben gelien sollen, niuss dem Erincsscn und der frcundlichen Bereitwilligkeit der Herren Eigenthumer und Vorstiinde iiberlassen bleiben. .le melir Nachricbten in dieser Bezieliung geboten werden, um desto mebr w ird der angestrebte Zvveck erfiillt und das Ergebniss fiir das wisscnschaftliche Streben von Nutzen sein. „r . r,.. , cinzclne ein/.elne Vverkc, Ha n do ,, ... n,-»< ličite B atler n Darunter iiber Gcschiehlc und llilfsvvisscn- scliaften . ....................... „ „ „ „ „ Matliematik........................... „ „ „ „ „ Naturvvissenschaften . . . . „ „ „ „ „ Philologie und Linguistik . . „ „ „ „ „ altclassische Literatur . . „ „ „ „ „ neuere Literatur und Helietristik „ n » „ „ Kunst und Musik....................... „ „ „ „ Schulbiicher.......................... „ „ „ „ Jugendschriften........................ „ „ „ „ debet- und Erbauungsbiieher . . . „ „ „ „ n Sonstige Werke........................ „ n „ „ Kncyclopadien und Saininelwerke . „ „ „ „ Zalil der bis einschliesslich 1500 erschieneuen Druekwerke (Incunabeln)? „ der Manuscripte? n und Arten der Cataloge? Andere Sammlungen der Bibliothek, und zwar: Bande Stiieke von Landkarten . .................... „ n „ Kupferstichen und anderen Bildern „ „ Nummern „ Miinzen...................................... „ „ sonstigen Gegenstlindeu .... „ Gelialt andere Beziigo Gulden osterr. Wiihr. Personalstand: Vorstand...................................... Andere Beatnte................................ Diener........................................ Die Kosten der Bibliothek werden bestritten von . . * Ausgaben im Jalire 1870: Fiir personliche Beziige........................ Biicherankaut' und Buehbinderkosten . . Sonstige Auslagen............................... Gulden osterr. Wiihr. Mittheilungen / 5-8 V Encyclopitdien und Sammelwerke . . . . 70.302 » n 5-4 rt Altclassische Literatur 69.583 n » 5-3 n Medicin 61.970 n n 4-8 n Jugcndscbriftcii 43.590 rt n 3-4 y) Matbematik 38.272 n » 2-9 n Philosophie 35.766 »» n 2-8 n SchulbUcher , 33.184 v 25 rt Kunst und Musik 16.266 j? rt 1-2 n Gebet- und Erbauungsbiicher . . . . . 11.753 » n 0-9 n Biicher verschiedenen Inhalts . . . . . 145.450 M 111 n Die vorhandenen Inčuna bel n und Manuscripte vvurden in den Tabcllen bei jeder einzelncn Bibliothck ersicbllicli geniaebt. I)a bei der Bearbeitung die Wahrnehmung gemacbt vvurde, dass in vielen Eingabcn die.se Bibliothcks-Scbatze naeli Biinden, in vielen anderen nacb VVcrken, in manehen naeb Stucken ausge-wiescn wurden, so musste von der Siimmirung I 'm ga n g genommen werden. An Landkartcn ersebeinen im Ganzcn 1.983 Bande und 14.199 Stiiek naeligevviesen. Diese Angaben simi insoferne niclit erschopleml, als in mehreren Eingaben die beziiglicben Fragepunete ganz ollen gelassen, in melireren aber daliin beanhvortct vvurden, dass die vorbandeneu Landkaiien unter den Biicbern naclige-wiesen erscheinen. lieziiglieli der Kup l ersticbe und s o us ti gen Itilder, von welehen in den liihlioliieken dieser (iruppe 847 liiimle und KO.728 eiuzeliie Bliitler vorban-den waren, muss beinerkt vverden, dass sieli miter den von den Mittelschul-Biblio-tlieken naeligewiesenen viele „ Zeicliniingsvorlagen" belinden, \velcbe als „Unter-ricbtsrnittel" wobl selir scliatzensvvcrth umi niitzlicb simi, strenge genommen aber die Bezciclinung Bilder, vvie sie liier aufgefasst sein vvollte, nieht verdienen. An Mii n z en und Med ai Ilcu vvurden in 48 dieser Itihliotheken <>;5.947 Stiiek geziilill. Der Kostenaufvvand des .lahres 1870 \vurde von 142 Bibliotlieken mit zusam-men 127.728 II. naehgevviesen. Von diesem lietrage entrallen auf die Ausgaben fiir das Personal 40.21)3 II. oder 31 Perccnt, fiir BiicbcranscbalTung und Bucbbinder-kosten 84.189 II. oder (>(> Perccnt, fiir sonstige Auslagen (Mietbe, Heinigung Sclireibre(|iiisiten etc.) 3.28(! II. oder 3 Perccnt. Der Zalil der Benulzungsfalle und der entlebnten liiiclier wurde in den Tabel-len bei jenen Bibliotheken, welcbe Unterrielitsanstalten angeboren, die Zalil der F-requentanten, Zoglinge, bezicliungsweise Schiller vorangesfctzt, ausserdein bei den Mittelschul-Bibliotheken die CIassen z a h I der betrelVendeu Scliule beigefugt. Summen - Daten lassen sieli iiber diese Puncte nielit gcben, da sicb das Materiale, vvie cin Blick indic Tabcllen darlbut, als allzu liickenbalt ervveist. Ungc-aeblet dieser [jiiekenliattigkeit, vvelebe allcntbalben bemerkbar vvird, diirftcn die liier gebotenen Daten berufene Facbmanner zu so manehen Scbliissen anregen. Nur ibre Auigabc kann es sein, zu bcurtheilen, ob die den Lehrenden und Lernen-den zu Gebote stchenden Ililfsrnittel in jener Beiclibaltigkeit vorbanden situl, vvie diess vviiiischensvverth ersebeint. Sie vverden ervviigen, ob niclit durcli Einleitung eines (Veiwi 11 igen Austauselies der Biicber viele Bibliotheken ibre spcciellen Intcrcs-sen gcgenseitig vvesentlich lordern konnlen. So sei liier nur beispielvvcise ange-fiibrt, dass die k. k. Universitats- und olTentliclien Studien-Bibliotheken 2.284 Schulbucher fiir Mittel- und Volks-Scliulcn besitzen, fiir vvelehe vvohl kaum ein Leserkreis in den Ssilen dieser Anstalten existiren diirttc. Dagegen vvurden in den Buchersammlungen der Mittelschulcn l.(J03 Biieher iiber Medicin gezahlt, die wobl nur in den seltensten Fiillcn beniilzt vverden dtirtten. Derartige Ervvagungen stehen, wie schon gesagt, nur deni Fachmanne zu, der Slatistiker glaubt alier sciner Aulgabc gereelit gevvorden zu sein, indem er mit miiglichster Objcctivitat die nackten Thalsachcn /.ur Darstellung und das gebo-tene Materiale mit griisstcr Genauigkeit und Gewisseribafligkei( /.ur Anschauung gebracbt bal. Universitats-ltibHothckcn. (Tabelle A. und 15.) In den im Reichsrathe vertretenen Konigreichen und Landern bestehen bekanutlieb secbs Universitiiten. Deren Bibliotheken besassen zu Ende 1870 690.987 Lesestticke (davon 678.590 Bande, 10.397 einzelne Hefte und 2.000 ein/.elne Bliitter). Diese Biichersammlungen haben mit Ausnabmejener zu Innsbruck seit dem Jalire 1860 eine namhafte Bereicherung erfahren, wie diess aus der nachfolgenden Vergleichung des Biicherstandes der dabre 1860 und 1870 hervorgeht. Die Zalil der ,,Biinde“ lietrug in der i"> Jalire im Jalire Zunahme in Universitats-Bibliothek: , zu Wien ... . . . . 159.644 208.300 30 „ Prag ....................................... 126.103 147.471 17 „ Krakau..................................... 102.822 139.962 36 „ Gratz....................................... 48.847 69.970 43 „ Innsbruck................................... 57.802 58.530 1 „ Lemberg..................................... 39.166 54.357 39 Zusammen . 534.384 678.590 27 Leider ist nicht zu ermitteln, in welchen Wissenszweigen der bedeutendste Zuivachs im Laufe dieser zelin Jalire stattfaud, da iiber das Detail der Biicher liir das Jahr 1860 keine Augaben vorliegen. Der Bucherstand vom Jahre 1870 wurde dagegen von allen Universitiits-Bibliotlieken mit Ausnabmejener zu Krakau, deren systematisclier Katalog eben in Ausarbeitung begriffen ist, aucli dem Inlialte nacli ziemlich vollstandig ausgewiesen. Die Zalil der Biinde, Ilefte und Bliitler, iiber deren Inhalt nabere Mittheilungen vorliegen, betriigt 539.306, d. i. 97-8 Percent von der Gesammtzabl der in den Universitats- Bibliotheken zu VVien, Prag, Gratz, Innsbruck und Lemberg vor-bandenen Lesestucke. Vergl. lloitriige zur Geschiclite i!cs Unterriclitsivesens in Ocstcrrcieli. Wion IHtil. Voh diesen 539.306 „Riinden“, „Heften“ un 11 77 Gebet- und lirbauungssehriften 3.691 » » 0-7 >; Jugendschriften 1.167 77 0-2 n Scbulhiicber 1.008 77 0-2 77 Iiiie.ber auderen Inhalts 60.452 n 11-2 T) l)ie bedeutendste dieser Riiehersammlungen isl die Universitats Bibliothek zu Wien. Vod Maria Theresia im Jahre 1777 ins Leben genifen, fiir Jedermann tiig-licli (mit Aiisnalime der Somi- und Feiertage) dureh 7 — 8 Stunden zur Reniitzung geiilTnet, besitzt dieselbe eincn Leserkreis, \veleher sieli niclit allein aus den Rcihen der studiere nden Jugend recrutirt, sondern aus Vertretcrn aller gebildeten Krcise der Residenz zusainmengesetzt isl. lis gcbt diess aucli aus der grossen Zalil der Reniitzungsfalle hervor, welelie sicb von 83.922 im .labre 1860 ') aul' 232.681 im Jahre 1870 steigerten. Die bedeutendste Vermebriiug des Riiehersehatzes dieser liibliolbck faud in neuerer Zeit stalt, und z\var im Jahre 1862 dureh Ankauf der S.991 Nummern um-1'assenden Freiherr von Reden'schen (auf Staatskoslen um den 1‘reis von 4.482 11. erworbenen) Ribliothek, dami im Jahre 1868 dureh die Legate des k. k. Universi-tiits-Professors Franz Ritter von llaimerl (322 ausgevviihlte juridische Werke) und des Pral aten Josef’Scheiner (1.021 Nummern theologischen Inhalts). Die relative Aminih dieser Ribliothek an Ineunaheln (214 Werke in 226 Riinden) und au Manuseripten (135) wird in der Eingabe hervorgehoben und dadureh zu erkliiren gesueht, dass nach einer noch jetzt in der Ribliothek cursiren- ') Vergl. Beitriiffe /.ur Gcscliiehte des Unterrichtsvvcsens in Oontorroiuh. Wi en 18(51. den Trndition miter der Regicrung Kaiser Fran/, I., dessen Munificcnz die im Jahre 1827 erfolgte Enveiterung der Bibliotheksraume dureh einen Zubau zu danken ist, eine Commission zalilreiche und wichtige Werkc, darunter namentlieli viele Manuscriple, dieser Rildinthek cntnahrn, \velche der Ilofbihliothck einverleibt w o rde n sein diirften. So cnvahnt I>enis in seiner „Buchdruckergeschichte Wiens“ mancher seltenen Erzengnisse der Wiener Presse aus dem XVI. Jahrhunderf, welebe in der Universitats-Bibliothek zu Wien vorbanden sein sollen, sielt aber niclit nriebr vorfinden, obgleieh sieli ilir einstiges Vorhandensein aus dem iiltesten geschriebenen Nominal-Catalog naclnveisen lasst. Zuniichst der VViener steht die Universitats-Bibliothek zu Prag, welche gleichfalls unter Maria Theresia durch die im Jahre 1777 angeordnete Vereinigung der Biichersammlungen der zwei \veltlichen Facultiiten im Carolinum mit jencn der zwci geistliclien Facultiiten im Clemcn t iuu m und mit siimmtlichen in Bdlimen damals vorliandenen Bildiotbeken des im Jahre 1773 aufgebobenen Jesuiten-Ordens cnlsland. AVescntliche Bereicbcrungen erfuht' dicselhe durch die bald naeh der Griin-dung erfolgte Aufnalime der graflich Kinsky’schen, Ritter v. Wrssowitz"scIien und Ritter von Erlsfeld’schen Bihliotliek, dami dureii die Biichersammlungen der seit 1781 in Biibmen aulgehobenen Kliister1). Von den durch Seltenheit oder Schonheit, wie durch ihrc Verlasser bcson-ders hemerkens\verthen Biicheru und Manuscripten ziihlt die Eingahe folgende ant : «) im Faclie der l)ruek\verke: Die althohmische Prager Bibel voin Jahre 1488; die Tischno\v*sche oder Kut-tenberger Bibel vom Jahre 1489; die Kralitzer Briiderhihel aus den Jahren 1579 his 1393; Arnesti archiepiseopi Pragensis Statuta provincialia, in nova Plzna 1470; die Fust-SchofleFsche Bibel vom Jahre 1401 ; Gratiani Deerelum von SchdlFer, auf Pergament gedruekl, vom Jahre 1471 ; Romancero, d. i. cine Sammlung spaniseher Romanzen meist aus der zweiteu Hiilfle des XVI. Jahrhunderts; der Thewerdankh in der Augshurger Ausgabe des llanns Sehiinsperger vom Jahre 1519; 11 rosvvithae Opera nuper a. C. Celic inventa Norimhergae 1591. I>) im Faehe der Manuseripte: Pericopae dominieales et festivales, eine Pergament-Handschrift des XII. Jabrhunderls, welehe 1130 vom Herzog Sohieslaw II. der Wyssehrader iJomkirehe geschenkt \vorden, mit zahlreiehen Gemiilden aul' Goldgrund; das Passional der Aehlissiu Kunigunde, einer Tochter Ottokars II., aus dem Jahre 1312 mit hochin-teressanten Ahhildungen aus der Leidensgeschiehte Christi; Ulrieh von ltichen-thalsConeilium/.u Costenlz mit vielen auf die Vorgšinge des Konstanzer Concils und die Verbrcunung des IIus bezugliehen Malereien; Stilny Naučeni Kfeslanske Niihercs in Spirk, (inschiclite umi Bcschreibung dor k. k. Univcrsiirits-Uildiolhck y.u Prag, Wion 1844 und Hanslik’s Wcrk gleichen Tilcls, Prag 18S1, pravdy mit iiusserst zarten, besonders iiir die Kostiimkunde dcs XIV. Jahrhunderts, aus dem der Codex herriihrt, \vichtigen Miniaturen. Die iilteste der Universitiits-Bibliotheken ist die von VVIadislaus Jagiello bei Renovirung der dortigen Hoebschule im Jahre 1400 erriclitete Universitats-Bibliothek zu Krakau, vvelche jedoeh bis zum Jahre 1777 aus mehreren getrennten Sammlungen bestand und damals nicht viel iiber 20.000 Werke umfasste, so dass der Ilauptzmvachs erst im laufenden Jahrluinderte crlbljjte. Vor dem Jahre 1777 besass jedes der viel en akademischen Collegien seine eigene llibliolliek. Nachweisbare Biicherschenkungen datiren bis zum Jahre 1439 zuriick. Erwahnt vverden Schenkungen durch Bencdict von Kožmin 1560 und Johann Hroseius 1639. Eine von den iibrigen Biichern abgesonderte „polnische Abtheilung“ enthalt gegen 30.000 Nummern, darunter circa 20.000 Brochuren. Angaben iiber Biicher und Manuscriple, \vclche durch Sellenheit oder Schon-lieit, wie durch ilire Verfasser besonders bemerkensvverlh simi; 1. Pergament - llandschrift dcs platonisehen Timacus (latcinische Leber-setzung), nngeblicli aus dem X. Jahrhundert. 2. Briefe des ličil. Pauliis mit Glossen des Walafried Strabo. Perg. Codex aus dem Jahre 11 (iG. 3. Sachsenspiegel, geschricben durch Konrad von Oppeln in und ftir die Burger von Krakau im Jahre 1308. 4. Perg. Codex, enthaltcnd die Universitiits-Matrikcl seit dem Jahre 1400. !). Pauli 1’aulirini liber viginti artium. Cod. perg. aus dem XV. Jahrhundert, beschriebcn von Josel' Muczkovvski (Krakau 1833). 6. Sogenanntcr „Codex pictoratus“ des Ballhasar Uchent, vollendet liiOK, mit 27 beriihmten Miniaturgemiilden, bes). 7. Bolimische Chronik des Pnlka\va, perg. Codex aus dem XV. Jahrhundert mit Miniaturgemalden, beschriebcn von Adalbert Kctrzynski (Posen 1869). 8. Joannis de Turrecremata Explanatio in Psaltcrium gedruckt „Cracis“ ohne Jahr, beschriebcn von Carl Estrcichcr (Warschau 1868). 9. Catholicon, gedruckt in Mainz 1460. 10. Eine grosse Anzald der allcsten polnischen Drucke u. s. w. Die Universitats-Bibliothek zu Gratz wurde nach Aufhebung des Jcsuitcn-Ordens im Jahre 1776 durch die Vereini-gung der dcn Jcsuiten-Conventen zu Gratz, Marburg, Lcoben und Judenburg eigen-thiindichcn Biichersammlungcn gcbildct uud im April dessclben Jahrcs der oflent- Ki lichen Beniitzung iibergeben. Einen grossen Zuwachs erliieit dicse liihliothek, gleich jener zu Prag, in Folge (Jer miter Kaiser Josef II. erfolgten Auflieltung der Klii-stcr. Von den Stilten Sl. Lambrecht, Neuberg, Stainz, Seckau, Roltenmann, Maria-Trost u. s. w. wiirden grosse Biicherbestande nacli Gratz transportirt und Iiier der Universiliits-Bibliothek einverleibt. In neuerer Zeit erfnlir dieselbe eine wesentliche Bereieherung durcb die Aufuahmc der 10.275 Bande zithlenden Biichersammlung der mediciuiseh-chirurgischen Lchranstalt (1803), ferner wurden derselben zuge-fiihrt: im Jahre 1865 800 Bande juridischen Iulialtes von Freiherrn Otto v. Sterneck, 1867 bei 2.000 ausgevviihlte wissenschaftliche Werke durcb ein Legat des Mini-sterialrathes Hitler v. Lesser und in demselben Jahre eine grosse Bticherzahl (im Wertlie von 1.000 tl.) dnreb ein Gesebenk des llofbuchhiindlcrs Braumuller in Wicn. Beziiglieli der in dieser ISibliotbek befindlielien, durcb Seltenlieit oder Scbon-heit sieli auszeiebnenden WVrke \\ird auf Professor Gustav Sebreiners Werk „Gratz“ 1843. Sc it e 431 und 432, vervviesen. Die Univcrsitats-Bibliothck zu Innsbruck wurde friiber, als jene zu \Vien, Prag und Gratz, und zwar im .labre 1 741» durcb Maria Tberesia ins Litbcri gerufen. Hald naeb ibrer (iriiudung besass dieselbe bereits 12.262 Hiinde, indem vom Schlosse Amras 4.377 Uiintle, aus dem ebemali-gen Wappentburme der Innsbrucker llolburg 2.694 JJande nebst der 724 Bande umfassenden liibliotlicca regiminalis entnommen \vurden, wozu nocb 4.467 Bande aus der Wiener llofbibliotbek gelangten. Spiiter kamen bierzu die Biicberscbatze der aufgelosten .lesuiten-Collegien zu Innsbruck, Hall (16.6S2 Hšiiule) und Bmcn, dann vieler anderer aufgeloster Kloster und Štifte. Von den zablreieben Bereicberungen, welebe diese Bibliolbek durcb Legate und in sonstiger Weise im Laufe dieses Jabrbunderts erfahren bat, \volIen wir mir die folgenden, bcsonders bedeutendcn anlubreu. Durcb das Freilierr Ignaz von Heinbarfscbe Biicberlegat vom Jahre 1843 kamen 5.997 Bande, durcb Ankauf der Johann Schuler'schen Biicbersaminlung von Seite der Begierung circa 8.000 Hiinde im Jahre 1860, und durcb die Vermittlung des Universitiits-Prolessors J. Ficker im Jahre 1864 die Fr. Bobmer’sche Bibliothek (2.073 Biinde auserlesene historische Werke) in deu Besitz der Univcrsitats-Bibliothck zu Innsbruck. Von den Cimelien dieser Bibliothek werden die folgenden besonders angefiihrt: A. Von den Manuscriptcn: 1. Ein Evangelienbueh aus dem XI. od(?r XII. Jahrhundert; 2. ein Gebetbuch auf Pergament mit 75 der schiinsteu Iranzosischen Miniaturen aus dem XIV. Jahrhundert; 3. ein lateinischer Psalter aus demselben Jahrhundert; 4. ein Curtius u. 5. einVirgil auf Pergament aus dem XV. Jahrhundert; 0. ein lateinisches Gebetbuch 1496; 7. ein Seneca aus dem XVI. Jahrhundert; 8. und 0. ein Missale aut Pergament, das zvveitgenannte mit 33 Miniaturen, beide aus dem XVI. Jabrbundert. //. Von den Inciinabeln: 1. drei Holztafeldrueke aus der Zeit vor Erfindung des Buchdruckes; 2. die crste lioelist seltene Ausgabe der Clemcntinen, Fust und SclioiiFher 1460; 3. die erste deutsehe Bibelausgabe. C. Von anderen „r)ruck\verken“ 1. l\lallhioli's Commenlar zum Dioscorides Venetiis 1865; 2. Horatius Opera Parmae 1701; 3. Codex Bezae Cantabrigiensis evangeliorum et aetuum apostolorum. Ibrem Aller nacb diejiingste und dorBiindezabl nach die scbwiiebste der seclis Universitiits-Bibliotbeken ist die Universitats-Bibliothek zu Lemberg, deren Hauptstoek dureb die Douldetten der Garellischen Biicbersammlung, \velebe Josel' II. dieser Bibliothek sebenkte, gebildet wurde. Durcli Sebenkungen, Legate, Ptlichtexemplare n. s. w. wuclis die Bibliothek raseh an und besass im Jahrc 1848 SI.000 Biinde. In Folge des Bombardements am 2. November 1848 in Brand geratlien, biisste dieselbe einen grossen Tlieil ilirer Biicher ein, denn kaum 13.000 Biinde konnten gerettet werden. Eine im Jabre 18U0 von der Regierung ange\viesene Dotation per lii.000 11., Sebenkungen durch Fiirst Lubomirski, Prolessor Kulik in Prag und Graf Stanislaus Borkovvski tr.igen zur Beconstruirung der Bibliothek wesenllieli bei. Al.s besondere Sehiitze dieser Bibliothek werden angefiibrt: aj Bucher: 1. Acta Sanetorum ed. Bollandus Antverpiae 1643 lf.; 2. Biblio-theea IratruuiPolonoruin, quosUnilarios vocant Irenopoli-Uleutberopoli 1656 1692; 3. Skultet, Postilla Koše. na polski jezyk przet ; 4. Birkowski, Kazania, Krakow 1620; J>. Skarga Kazania prygodne, Krak6\v 1610; 6. Modrevii Coment. de republica emendanda Basileae 1 iii>4; 7. ,Ianuszowski, Statuta etc., Craeoviae 1600; 8. Con-stilueie statuta y przywileie luiiO—1616, Krakow 1616; 0. Volumina legum, Varsoviae 1732—1776; 10. Constitucie scymu. waln. warszawskiego 1631 1683; 11. Protokol scymu od r. 1773—177» Warszawa; 12. l)yarusze seymu \varsz, z. lat 1762, 1764, 1766, 1778, 1780, 1782, 1784, 1788; 13. Juriš provineialis, (juod speculum saxonum nuneupatur, libri tres, Craeoviae l!>3!j; 14. Laski Statuta nova inelitae provinciae gnesneusis, Craeoviae 1527; lo. Matthiolus, Herbarz ginaJc Bvlinarz 1S96; 10. Spiczinski o ziolach tutecznyeb y zainorskieh, Craeoviae 1606; 17. Syrennius Zielnik Krakovv 1613; 18. Jncoronazione di S. M. J. B. A. Ferdinando I. a re del regno lombardo-veneto dese. a. Alless. Sanquirico; 10. Danu-bius panonieo-mysicus Hagae 1726; 20. Atlas major sive geographia Blaviana 1662; 21. Paproeki, Herby ryeerstvva polskiego 1584; 22. Oknlski, Orbis polonus, Craeoviae 1641 — 1648; 23. Niesiecki korona polska Llw6w 1728—1743; 24. Za-luski Epistolae historico-familiares 1709; 25. Staszyea dziela Warszawa 1816. b) Manuscripte: 1. Alberti M. episeopi Ratisbonensis traetatus de vita et virtutibus b. virg. Mariae Cod. memb. saec, XV.; 2. Statuta juriš armenici per 2 Sigisnuindum f. approbata; 3. Regula fratrum minorum. cod. memb. saec. XV.; 4. Liber praecationum in lingua boliemiea saec. XV.; S. Actus apostolorum rum epistolis. ('od. iriembr. fol. de nuno 11540 fam. med. bulgaric. liLei*. poloustaw.; G. Aelus apostolorum eum epistolis. Cod. cbart. fol. de anno 1598 fam. med. bulgar.; 7. Canones ss. patrum Cod. cbart. fol. de anno 1I599 lam. russie.; 8. Vitae regum <;t arcbiepiscoporum Serbiae (Carosl'awnik) Cod. cbart. fol. 179 saecu!. XV. famil. serbieae liter. pnlonstaw.; 9. Dorotliei sermones. Codex cbart. saecul. XVII. famil. russicae. liter. krup. polouslaw.; 10 Patericon Peceriense. cod. cbart. de anno 1G19, famil. russicae, liler. krup. polousla\v.; 11. Slatni litevsky, Cod. cbart. fol. saecul. XVII. initio famil. parvorussicae liler. skoropis. Hiermit biitteu wir die vvicbligsten Daten, \velclic in den Eingaben der Univer-sitals-Bibliotbeken entbalten \varen, ersclnipft, und eriibrigt uns nur nocb der Be-ant\vorlung jener Fragepuncte einige Aufmerksamkeit zu sclienken, \velcbe in den Tabellen A. und B. nieht beriicksicbtigt werden konnten, um ilen letzteren keine ubermitssige Ausdebnung zu geben, \vodurcb die Uebersiehtlicbkeit wesent-licb beeintraebtigt worden wiire. Die Lesesiile der Universitals-Bililiotbeken .stelien Jedermann zur unent-geltlicben Beniilzung olfen und z\vnr jene zn Wien im Wintersemester von 9 Ulir Vormittags bis 1 UbrNacbmitlags und von 8—8 Ulir Abends, im Sommersemester von 9 Ulir Vormittags l>is ,'j Ulir Naclimiltags ununterbroclien n. z. tiiglicb mit Ausnabine der Sonn- und Ftuerlage, jene, zu Prag an Montagen umi Donuerstagen durcb 8 Stunden, an den iibrigen Wo Tage und an diesen Tagen durcb 15 Stun-den. SelbstverstSndlicb treten in den hVricn-Monal en einige Bescbraukungtm cin. Die Knllelinung der Biielier isl nn gewis.se Normen gebunden und durcb be-sondere Verordnungen des k. k. Ministeriums fiir Cullus und Unterricbt geregelt. Wie aus der Tabeli«; A. ersiclitlicb, \var ** 7-1 *• Medicin fj rt 0-8 rt Naturwissenscliaften . 13.440 rt rt 0-4 >• Kncjclopiidien und Sammelwcrke . . . . 12.725 n n 01 rt Altclassiscbe Literatur ... . . . . >♦ 4-7 n 1’bilosopbie r> 9) 40 »» Pbilologie und Linguistik 8 147 rt rt 3-9 n Gebet- und Erbauungsscbriften .... . 5.444 rt rt 2-0 rt Malbematik . 5.245 V) 2-5 rt Kunst und Musik , 2.347 n rt 11 rt Scbulbiicber 1 270 rt n 0-0 rt Jugendsebriften 700 n »» 0-3 n Lesestucke verscbiedenen Inlialt s .... . 14.744 n 7-0 n Die der Biindezabl nach reichste dieser Buehersainmlnngen ist die offentliche Studien-Bibliothek zu Salzburg, welelie zur Zeit der Griindung der Salzburger Universitat von den Erzbischijfen Marcus Sitticus und Pariš Lodron ins Leben gerufen, naeli erlolgter Auf-bebung der Universiliit in eine iiHentliche Studien-Bibliotbek nrngewandelt und als solche am 7. Miirz 1823 der ofFeirtlichen Beniitzung (fiir Jedermann durch 5 Tage in der Woche je 6 Slunden lnng) iibergeben wurde. Diese Anslalt ist namenilieb in 15ezug aul’ die grosse Anzabl der seltensten und koslbarsten Werke, welclie sie besilzt, unz\veifelbaft eine der reicbsteu ') Vergl. Roitriign zur Ges"liichtc (les Unlerriclitswesens in Ocsterreicli. Wien 1861. 2» Bibliotheken Oesterreiclis. Die Aufziihlung der wichtigsten dieser Bucherschiitze vviirde allein mehrere Seiten in Anspruch nehmen, Eine besondere Abtbeilimg dieser Anstalt bildet die Bibliotheca patria Salis-burgensis mil 0,4IG Werken, darunter 45G Dramata IJnivers. Salisb., 2.0G7 Disser-tationen, u. z. GOI rechts- und slaatsvvissenschaftliche, Gl8 theologische und 848 historisch-philosophische, fiir welche ein eigener Katalog vorhanden ist. Auch die zunaehst bedeutendste der Studien-Bibliotheken, die offentliche Studien-Bibliothek zu Olmiitz, war urspriinglicb eine unter Maria Theresia im Jabre 1774 gegriindete Universilats-Bibliothek, vvelehe dureh die Vereinigung der Biichersammlung des (im Jahre 1773 aufgelosten) Jesuiten-Collegiums zu Olmiitz mit den Bibliotheken aller anderen in Miibren und Scblesien aufgelosten Jesuitcn-Collegien entsland. Im Jahre 1785 erfuhr dieselbe einen weiteren namhaften Zmvachs dureh die Einverleibung der Biicbervorratbe von 40 in Mahren und Scblesien aufgelosten Kldstern. Am 2. April 1787 wurde diese Bibliothek zum ersten Male zur bffentlichen Beniitzung erolVnet, gegemviirtig ist sie zu Jedermanns Gebraueh wocbcntlich fiinfmal dureh 4 bis G Sl nuden geolTnet. Zu den \verthvollsten Schatzen dieses Institutes gehiiren die folgenden Manuscripte: 1. Mclanchthon Loci communes. Ein Pergament -Codex in deutseber Sprache von Melanchtbons eigener Hand geschriehen und 2. zwei biibmiscbe Bibeln auf Pergament im Regal-Folio, beide aus demAnfange des XV, Jabrbnnderls stammend. Aus der Eingabe der Studien-Bibliothek zu Laibach ist ausser den in den Tabellen enthaltenen Angaben nichts Bemerkenswerthes zu entnebmen, als dass sieb unter den Manuscripten mehrere altslavische aus dem Nachlasse des Slavisten Dr. Bartlmii Kopitar belinden, dann dass dieselbe von Jo.sef II. gegriindet, aber erst im Jahre 1703 erofliiet wurde. Die iilteste Biicbersammlung dieser Gruppe ist die offentliche Studien-Bibliothek zu Klagenfurt '), \velebe zugleicb mit der von den protestantischen Standen im Jahre 15G3 erricbte-ten Gelehrtenscbule ins Leben trat, im Jahre 1G04 in den Besilz der Jesuiten O Ueber ilicse Bibliothek hunileln: Ankersbofcn Hermann, „Gcscbichte von Kiirnten", 3. Batni, Scitc tiiž. Hermann H., „Klagenfurt wie cs war und isl“. Programin des Klagenfurter Gymnasiums i8!it. Kinzelne Aufsiitze in der Zeitsclirift „Carinthia“. gelangte und naeli Aufliebung des Jesuiien-Ordeiis in eine ofteniliehe, jedem Gebil-deten, insbesondere aber deri Angehorigen der Studienanstalten zugiingliche Bibliothek vervvandelt wurde. Den namliaftesten Zmvachs erhiclt dieselbe im Jahre 1802 dureh 4.403 (.nit Vorbelialt des Eigenthums fiir den Fali der Auflosung des Instituts) vom Grafe n Peter von Goess uberlassene Werkc. Als itn Besitz der Bibliothck betindliche Selteuheiten werden die folgenden angefuhrt: 1. Biblia polyglotta (bebr. cbald. griecb. und lat.) In Complut. Universit. industr. A. G. de Bracaria, 1514 auf Kosten des Cardinals Ximenes gedruckt; 2. Lanis F. T. de Magisterium vitae et artis Brixiae 1684; 3 Trissino G. G. la Sofonisba; 4. Museum florentinum, Florentiae 1731; 5. Le pitture antiche dErcolano, Napuli 1757; G. Bitratli d'uoinini illustri Toscani, Firenze 1768; 7 Bossi. Baccolta di statue anticbe, Kom. 1704. Widniung an Clemens XI; 8. Montfaneon B. de. L’anti([uite expliquee el representee en figg. Pariš 1722; 9. Eneyclopedie par Diderot et d’AIembert. Livourne 1770. Als Prachtausgaben: 1. Callimaco greco-italiano, Parma 1792; 2. Petrarca F. Birne, Padova 1810 bis20; 3. Horalius Typ. J. Baskerville Birmingh. 1770 4. Moliere J. B. Poqiielin de, Oeuvres, Pariš. Didot 1791. Die ini Jahre 1774 von Maria Theresia angeordnete Vereinignng der in den aufgelosten Jesuilen-Collegien zu Linz, Trannkirchen und 8teyer aufgehiiuften Biieher bildete den Grundstock zu der iiffentlichen Studicn-Bibliothek zu Linz, \veleln: dem Sludienlond gehort und von Angehorigen des Benedictiner-Stiftes Kremsmiinster seit dem Jahre 1784 unentgeltlich verwaltet wird. Um deren Be-reieberung baben sicli vorziiglich verdient gemacht der Landscbafts-Physikus I)r. Kraedl (1782) und Domdechant Matbiius Ilaubeder (1849). Viele vvahrhaft kostbare Werke spendeten Franz 1., Ferdinand I. und der regierende Kaiser Franz Josef 1. Angaben liber Bueber der Bibliothek, welehe dureh Sellenheit oder Seliouheit, wie dureh ihre Verfasser besonders bernerkenswerth sind : 1. Quatuor Evangelia latino sermoue eonscripla, cum praefalionibus, Animonii canonibus et eapitulatione. Manuscript aus dem 12. bis 14. Jahrhundert; 2. Eysengrein, Nemelo-Spirensis Guilielinus. Centenarii XVI. continenles descrip-tionem rerum inemorabilium in Cbristi ecclesia gestarum. IngoMadii, apud Alexan-drum et Samuelom Weissenbornios Iratres, 1566 —1568; 3. Aijuino, Thomas de, Jneipit p rima pars secunde edita a fratre Thoma de Aijuino. Mogunliae, per Petrum SelioelFer 1471; 4. Concilium zu Constanz. llie endet sieh das Coneilienbueh ge-sehehen zu Constencz (dureh Ulrieli v. Beichentbal). Augspurg, von Anton Sorg 1483; 5. Theuerdank, Niirenberg Hans Sehonsperger 1517; 6. Breydenbach. Rernardus de, Peregrinationes. Per Erhardum reiivvich de Trajecto inleriori im-pressum in civilate Moguntiua 14(i8; 7. Grcgorius IX. .Inei|>if comjiilati« nova decretalium Gregorii papae IX. (ohne Ort mul Jalir); 8. Molitor, Ulrieus, Tractalus pulclicrrimus (le laniis et phitonicis mulierihus (3: 2. Ciceronis epist. ad Atticum Lugduni i{>85; 3. Theocriti Idyllia Hasileae 11541; 4. Aristotelis ars rbetorica Spirae 1508; l>. Isocratis seripta Basileae lli82; (>. Europiiischer Staatssecretiir 1742; 7. Europaisebe Staatskauzlei 1G98. Dic Professoren-Bibiiothek des k. k. Gymnasiums zu Capo dlstria, gegriindet 1700 vom „Collegium Nobiliuur*, enthiilt a n Merkwiirdigkeiten: Ein Druckvverk vom Jabre 1480, entballend die Statuten von Mailand, von Magister Paul de Suardis. Ein Manuscript. liji! Pergament-Dliitter von 1423, entbalteud die Statuten von Capo d lstria, angehlich das einzige existirende Exemplar — (dasselbe erliegt seit einigen Jahren bei der k. k. Statthallerei in Triest). Die Bibliothek des k. k. Gymnasiums zu Trient besilzt an Incunabelu: I. M. T. Ciceronis Opuseula philos. Venet. 1490; 2. 1’. Ovid. Nas. Metamorpb. Venet. 1497; 15. Valerii Maximi exempla. Ven. 1488; 4. Martialis emu duobus eommcutariis Ven. 149i»; l>. Solinus de memorabilibus mundi 1491; <5. Dionvsii Halicarnassei Origines sive antiquit. romanae Treviso 1480; 7. Appianus Alexandrinus de bellis civilibus Ven. 1500 ete. Die Museums- zugleich Gymnasial-Bibliothek zu Troppau. Dieselbe wurde von Professor Ens, Hauptmann Miiekusch und Burgermeister Schiissler im Jabre 1814 gegriindet. Um deren Bereieberung maebten sieb beson-ders verdient Graf Josef v. Sedlnitzky. Domberr v. Scbubert in Breslau, Graf llaug-\vitz, Graf v. Falkenhayn, Areliivar VVenzelides in Nikolsburg, Dr. Josef Witteczek, k. k. Hofratb , dann der scblesisebe Landtag dureli Bevvilligung einer Jahres-Subvention von 1.200 fl., welehe jedoch in den letzten Jahren nur theilweise zur Auszahlung gelangte. Als ausgezeiehnete Werke, die itn Besi ti' der Bibliothek Ijefindlieh sinil, \ver-dcn genannt: i. Host's »Gramina Austriaca“, cin Gcsclienk Franz 1.; 2. (Jtiilielino Dnranti „SpecuIum judiciale"; 3. cin Teuerdank vom Jahre 1317. Die Scherschnik:sche Stiftungs- zugleich Gymnasial-Bibliothek zu Teschen. Wie die eben besprochene ist aueh diese vom Gymnasial-Priifecten, Propst Leopold Scherschnik, im Jabre 1808 zuniiebst zu Unterrichtsz\vecken gegriindete Bibliothek der Beniitzung des Publieums gebffnet. Dieselbe ist Eigenlhum des Schersclinik’schen Stiftungsfondes, \velchem das llatis, in dem die Bibliothek unter-gehracht ist, n n d ausserdcm ein Capital von 8.880 fl. geli ort. Die vorhandenen 187 Maiuscripte in 220 Biimleii stammen grosslenlhcils aus dem 18. Jahrhundert umi enthalten wcrthvolle Beitriige zor Gesehichte Teschens urid seiner Institute, dann zur Gesehichte Schlesiens. Die Bibliothek des k. k. Gymnasiums zu Žara- Dieselbe besitzt die beslen tind ausfiihrliehsten Sammlungen aller zur Ge-schiehte Dalmatiens erforderliehe.n Quellen in Biiehern und Manuseriplen. Besonders enviihnt \verden von den Biiehern: „Sacra Metropolis Ragusiua“ und „Bibliotheea Ragusina.“ •B. Bibliotheken der Realgymnasien. (Tabelle K. und F.) Mit Begino des Schuljahres 1870/71 hestanden in Oesterreieli 32 Real-gvmnasien. Zur Erhebung des Standes der Bibliotheken habeu 23 dieser Unter-riehtsaustalten brauchbare Eingaheii geliefert. Eine derselhen \veist gesondert die Biiehersammlung Ciir die Prolessofcu und jene liir die Schiller naeb, daher Ciir 24 Bibliotheken von Realgymnasien die Daten vorliegen. In denselhen befanden sich 32.802 Biinde, 0.118 llefte und 220 Drucksehriften miter einem Druekbogen, zusaininen daher 42.140 Stiicke, wovon dem Inhaite uaeh 33.494 (84°/») detaillirt nachgevviesen \vurden. Von den letzleren entlalleii auf: Jugciidschritlcn......................................3.418 Stiicke oder 13-3 Pereen - Gesehichte und deren llillsvvisseusehalten . . 4.224 „ „ 11 ‘D „ Neuere Literatur und Belletristik.....................3.913 „ „ li t) „ Schnlliiicher . . . . 3.G80 Stiicke oder 10 4 Perc Allelassisehe Literatur . . . . 3.0(57 „ »9 8-0 m Encyclop;idien umi Sammelwcrke . . . . . 2.«39 ,, 7-4 Nalurwissenschaften . . . . 2.JJ8J M n 7 3 n Philologie mul Linguislik .... . . . . 2.3S7 rt n 00 Theologie . . .... 827 rt rt 2-3 n Philosophie .... 800 rt M 2-3 V) Mathematik .... 79« Y> r> 2-2 rt Kunst und Musik .... 430 rt 1-2 M Reehts- und Staatsvvissenschaften . .... 201 „ 0-7 rt Gebet- und Erbauungsltucher . . . .... 73 VI v> 0-3 r Medicin . . . . 17 01 M Hiicher verschiedenen Inhalts . . . . . . . 4.404 12-4 r Die meisten dieser Biichersammlungen \vurden erst in jiingster Zeit angelegt iniil erfreuen sich dennoch eines ganz anerkennenswerthen Urtifanges. Einige davon gehorten vordem Gymnasien an, welche in Realgymnasien umgewaudelt wurden. C. Bibliotheken der Realschulen, (rl'abelIe G. und H.) In den ini Reichsrathe verlretenen Konigreichen mul Liindern bestanden im Beginn des Sehuljalires 1870/71 S3 Realschulen. Davon haben 40 liibliotheks-Ein— gaben vorgelegt. In diesen 40 Biichcrsammlungeu hefanden sich 72.210 Bande, 23.870 Ilelte und 3.477 Schriften unter einein Druckhogen zusammen 99.1)1)7 Lesestiicke. Beziiglicli dcs I n hal Is wurde f ur 88.022 Lesesliieke (oder 88l,/u der Gesammt-zalil) der Naclnveis gelielert. Von diesen entlallen auf: Natunvissenschalten ...............................13.1 IS Lesesiiicke oder 14*0 Percent Geschichte und ihre IlillsNvissenschatten . . 13.014 rt rt 14-8 »9 Jugendschriflen . 11.000 n rt 12-5 rt Neuere Literatur und Belletristik .... . 8.940 rt n 10-2 rt Schulbiicher . 7.Tol n rt 8-8 »*> Mathematik . 4.844 r> US l£ncyc!opadien und Sarnmelvverke .... . 4.344 n n 4-9 Philologie und Linguistik . 3.849 rt n 4-4 n Kunst und Musik ... . 1.741 r> rt 2-0 r> Theologie 891 n n 1-0 n Altclassische Literatur 570 r> n 0-0 n Philosophie .... 433 »* n O-S 39 Hcciit-s- umi StuatswissenscluiCtcii .... 371» Lesesliieke oder 0-4 Pcreent (Jelici- uiid lirbauungsbueber..................... 331» „ „ 0-4 „ Medicin ............................................ 249 0-3 VVorke versehiedrnen lnlialts.....................10.553 „ 18 8 * l)ie Anlage dieser liiichersammlungen .slanimi gleiehlalls aus jiingerer Zeit. Vod einer derselben wurde (las Grundungsjahr nicht bckannt gegeben. Von den ubrigcn 31) vvurden errichtct je cine in den Jaliren 1851, 1856, 1857, 1859, 18t»0 nrid 1804; je /,wei 1849, 1853, 1802 und 1808; je drei 1855 und 1801; je vicr 1852 und 1870; fiinl' im Jahre 1854 und s e c h s im Jalire 1803. l)ie \venigeu „besonderen‘- Mittheilungen, welehe sicli in den Eingaben der Rcalschul-Bibliothckcn vorfariden und ciniges Fnteresse haben, vverden in der Tabelle E) anmerkungs\vei.se angefuhrt. Tabellen. Tnhelle A. Universitats-, offentliche Studien-. technische Lehranstalts- Stnmlort ElgciiMiiimcr N11 m o oder Itostiiiimiuiu il e r I* i I) I i o t !i c k Gruu-il ungs-jalir Die Bibliothek besass Wicn Prag • Krn luni . (Srut//. . . Inn»bruck Lemberg Salzburg Oliniit/ . Laibacli K lil y c n Tu rt Mii/. . . • flor/. . . . WIen . Prag . llriimi K ni k a n Wien . Prag . Krakau Wien . die k. k. IJniversi der Staal und »lic graflicl Giies’>clie Familit* der Studienfond . . der Sta.it................ Z u s a m ni e n offentl. Slud.-Rihliotliek Z ti s a iii m e n 1777 1777 1400 1 77« 1745 1784 89.9*39 115.220 40.798 33.831 27.443 «las k. k. i»o!yleclinische Institut^ . . <1 i o ]>o!ylechnischcn Landos-Instilute . »las k. k. technische Institut . . . • Z u s a in m c n . dic* k. k. Universitats-St ern\varte die k. k- Iheresianische Akademie 1017 1774 '■) 1793 1503 1774 1822 02.400 48.792 27.843 18.892 19.289 9.214 1810 1800 1849 1810 18(1.430 13.000 2.890 4.941 1792 1797 1.939 013 1.238 28.848 208.300 147.471 139.902 09.970 58 530 54.337 02.200 54.057 40.238 32.081 30.491 13.494 233.701 34.800 12.358 0.018 G.334 5.888 4.000 509 5.400 7.030 4.025 1.130 200» 2.273 1.058 83 5.120 1.141 2.000 1.971 32.032 520 3.448 2.000 12.000 900 I 4o4 94 3 391 li.7‘12 572 i) Uiinde = 214 Werke, 2> „ = «:t 3 ) N um in er n. ») ltande = 4.280 Stiick. ») Unter den Hiicliern enllialten. «) Ha n de = 2.520 Werke 7) „ = 1.375 ») '*) Bande = 25« Werkc. „ aussertlein 214 altjiolnische IVkunden. Ilin,le = 1.718 Weike. „ = 8*18 Da* Jnlir iler KrofTnuiig. Hlinile = 484 Werke. Oyinnasialachulcr. ») K a t a 1 o g e s I alphalictisehor (Grnml-Katalog) ant Ouarliellcln ; I nlphnlicCincher Nmninal-Katalog in 18 grojsen Foliobiindenl i Ilibel-Katalog in ....... Koliobaml ; I Ileal-Knlal.ig auf Oclaviclteln Ober ilie nielit nufgestcllten, lilo** rf|>onirleu Landkarten, ausserdem 103 Standorts-Repertorien in 42 Foliobanden; und sonstige Studien- und Instituta Bibliotheken- im Siudien-Jahr 187071 Anzahl ilcr Kostenaufvvam! im Jahre 1870/71 Landkarton Kupferstiche u. andere llilder Mii II7 (Ml Frequea-tariten der Austali 11 e-nutiungH- aus d it Ribliotbek en tleli ut c n Biielier aunetige Zu- Incunabel n .Manu- scripte lliinde Stiioko ) ta n d e S tU e k e und Mcdail- len Kata- logi* lalle der liibliu-lliek na! II lielier Aus- gaben. sam- raen im Stuilien-Jabre 1870/7 1 fiulden ost« rr. Wahr. >) 220 2) 135 318 a) 4 3.004 232.081 15.881 12.052 0.02f> 758 19.438 1.528 3.780 307 27.341 1.) 2 1.709 112.531 112.531 ? 5.004 505 5.509 1.200 3j 5.575 1.334 4.254 8.772 c) 3 009 1 1.284 7.00o 4.910 5.579 191 10 080 1.315 *) 1.705 5) • 185 5) • 200 .1) 3 907 00.000 9.000 4.340 118 4-40.4 *) 1.707 ') 1.038 501 1.147 O 5 501 5.000 7.704 3.000 4.487 00 8.213 ») 270 9) 370 37 148 42 548 tO.240 t) 11 1.082 29.353 11.950 4.177 4.420 259 8.850 37 2.853 42 33.490 19.012 8.532 450 849 104.1»0 24.799 30.524 1.897 >7.220 1.717 1.270 132 275 30 738 K) 3 5.539 2.907 1.815 1.000 2.815 i l0) 1.0'»:! H) 1.008 92 295 4 5 'i 295 1 «>37 h) 10 0.299 3.307 2.100 1.149 07 3.310 ,:lj 334 419 230 132 i) \ 1.009 2.210 1.000 3.210 20 i 223 2 H 12 50 U) 3 10.000 3.300 1.500 842 37 2.379 572 195 20 1 a 1.400 3 50 440 970 30 1.440 19 59 23 49 143 190 \) » 0.139 980 500 1.000 1.500 ! 275 887 54 1 1.308 2.133 29.377 11.925 8.503 5.901 134 14.000 a 882 933 22.000 8.013 3.000 ‘9. KS 1 4.375 1,280 4.800 1.000 200 120 9.375 3.000 8 S 2 174 449 1.353 300 897 1.197 1 12 83 3 112 378 1.815 5.242 150 2.127 31 2.308 20 105 3 11; 2.307 32.277 19.470 0.195 9.424 351 1 5.880 H 83 138 1 2 730 92 300 300 300 300 H5 41 470 38 1 2.1 2.“>0 250 j 303 128 4'i 48 009 11.525 2 ■'*) 302 2.402 1.945 350 000 950 1») 88 Hami« Facb- uiul 21 It .in de Stand-Katalogc ; c) I alpbabetiscber, 1 Zettel- und 1 Itepusilorial-Katalog; tl^ 1 Autorcn-, 1 Tilel-, 1 Stnndorts-Katulog; c) 1 C rund-, I al[iliab<‘tiscber, I 8ysteina1iscber, l Local- und l Nuiumern-Katalog; fj 5 Bucher-, l Incunabeln-, 1 Manuscripleu- und 4 Miinz-Kataloge; K) 1 alpbabeliacber, i F arh- und t (irund-Katalog ; h) Buebcr-, Incunabel-, Landkarten-, Classiker- ete. .Kataloge; i) 1 (irund-, I Inventar-, 1 sjrstematiscber und 1 alphabetiseher llaupt-Kalalog, ausserdem 3 Neben-Katalogo; k) 1 alpliabetiseher, I Materien- und I Local-Kalalog; I) 3 IIniipl- und 3 N<*bi‘ii-Kataloge. Stnmlort Eigentliiimer N n m e oder licstiiiimiiiig il c r It i h 1 i o 1 h e k Griiu-ri u ii gs- J-ahr Dio Bibliothek besass Mii H (‘i1 21 22 23 24 25 20 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 H'ion Olmiitz . Sni/, »mr ir Prag . . Trlost . . . Prag* . . Pribram . • Loobon . . . Tetsflien-Iiltlnvonl Tabor ............ Oborliojinorsdorf (Sclilesion) . . Kamion (Rdhuien) Eulonborg (Miih-rcn J.............. FreMinur (Oemer-reich o 1» der Knns) VVelssnaHser (Bohincu J . . . ; Wicn............... die k. k. evangdisrh-thcologische Leliranutalt . . . „ n orieiitalische Akndemio......................... n n IJniver.silat . . | f. d. philologisehe Seminar „ „ medicin inch-chirurgische Lehranatalt . . der Studienfond . . dio k. k Univorcitiit der Stant ..... der Hnndolftfttnnd . . k. k. Iierg-Akailemie | medic.-chirurg. I.ehranslult f. d, pathol.-aual. Anstall f. d. chem. I.ahoratnrium f. d. Hand.- u. nnut. Schule I. d. llandels-Akadeinie konigl. holmi liolierc Landwirtli*ch. Lehranstalt . dio landwirt!>sehaftliclie La: 1 o t h o k fiir: 1 Wi«n die k. k. 1’nivorsitat 208.300 13 354 28.227 16.323 4.241 52.249 2 Prag n n „ 147.471 16.337 15.454 8.040 4.7.61 34.516 4 (irntz. „ n rt 75,858 9.898 7.757 12.436 1.791 11.686 5 Innsbruck . . . 64.530 8.468 :>.767 3.706 1.676 12.968 0 Lemberg .... * rt n ..... 54.866 5.563 6.108 2.832 1.360 1 1.783 7. u 8 a in in o n . 5 51.025 53.620 63.313 43.337 13.819 123.202 - Sal/burg .... dio ollVntliotiP Sludien-Ilibliolhek 79 600 9.320 8.222 3.642 4.538 10.347 8 Olmiitz „ r r> 62.593 9.297 8.571 3. 181 1.867 12.311 0 Laihach .... ,, 45.(67 6.353 2.582 3.074 1.098 7.909 1 ( Lin/. „ ,, v rt 30.700 10.138 3.376 2.990 1.126 3.473 12 (•or/. » 16.160 555 1,222 1.314 980 2 988 7. u 8 a in m o n . 234.720 33.683 24.173 11.201 9.629 37.028 14 dio poljteclm Luiiden-lnstituto . 12.358 289 15 H i ii n n d n k k. U. teolmi.sciio Institut . . 8.276 749 31 14 245 10 Krnknu - it n rt (i. 6 6 5 7 11 9 33 105 Z. u s u m m o u . 27.299 7 760 40 47 639 17 Wlen dio k. k. Uiiiver.sitat*-Sternwnrte 6.839 602 18 l*rag „ „ 2.000 10 Krakau H n ii n 2.529 20 H i en n „ tliorosiaiiisclio Akadeiuic 38.080 4.147 4.200 607 1.383 7.741 21 n „ evang.-tlieul. Lohrau.stalt 8.000 4.152 94 9 254 637 24 Oliniit/. „ „ medic.-ehirurg. „ 1.750 2 1.598 16 26 25 Salzburg .... „ n ii u n 709 429 28 Trlest „ Handels— u. naulisclie Scliulo 3.627 64 39 21 28 1.024 29 Prag „ Ilaudcls-Akad omie .... 2.891 4 246 1 65 611 | 30 Prihrani .... „ k k. liorg-A k ademie . . . 2.863 32 TetHcbeii-Lielnvenl „ laiuhvirtliKoli. Lohranstult 1.878 39 33 Tabor „ ii n 1.569 11 78 60 81 ! 34 Oberliennersdorf „ ii u 483 25 18 30 Kulenbcrg . . . „ For.st.scliule 1.454 55 47 38 Wei8Kwas8«r . . „ „ 1.835 39 H len dil IMiiidoii-lii.stitiil 2.073 39 24 25 125 191 7. ii .s a m ni o ii . 78.580 8.417 4.932 2.789 1.871 10.978 *) Durmitor 5.888 kloino Schriftcn cumulativ nufge.stellt, liotlicoa pntria“. Von dom Hestc ppr 5.144 I. os os lii oko enlfallcn auf dio Incunalie In und Manuscriptc* 2.987 Lescst iioko. sonstige Studien- iind. Instituts-Bibliotheken. (Detsiil der Biicher.) * a h | der BUclier o n t f a I I c n auf -**—, deren Iii-lialt iiiclit detaillirt naclige-wiesen \v u rd e Mnthe- matik Natu r-\visscn-seli aften Philo- logi.' umi Kingu i-stik altelas- sisehe Literatur noiiere Literatur umi lh»ll etri-«tik K u nttl U11 Mimik Seli ul-li lic h »'r .lugend-st* liri f ten debelil ml Krhau-ung«-hficher Fiiiejrelo-padien UII S a m m el-\verke Oiielier anderen In hal te« Zu- sainmen 2.055 12.318 7.772 7.050 11.511 3.100 302 130 022 13.009 33.750 i | «07.939 301 3.234 8.988 0.000 O.Od 15.433 1,499 2.210 7.375 11.599 142.157 5.314 J. 3 09 4.207 5.533 4.535 480 300 340 4.718 l J 10.802 75.8!i8 «82 3.990 7.030 8.080 530 3.022 1.743 58.480 ') 0.044 985 6,056 2.300 2.577 8.481 452 340 08.1 859 1.321 2.558 j 54.860 9.065 30.225 28.701 10.888 48.046 6.127 1.008 1.107 3.091 30.045 00.452 539.300 11.719 583 3.020 1,204 1.932 5.240 1.147 173 82 485 9.004 053 59.084 3) 19.9 IG 2.750 4.022 3.797 1.972 1.445 559 557 232 2.033 1.949 4.829 59.378 4) 3.215 731 3.331 1.617 3.308 3.590 422 203 203 2.892 888 7.280 45.007 543 2,299 389 1.284 2.382 ur, 54 19 12 047 1.079 30.127 ') »73 032 702 1.080 1,317 2.390 123 229 170 22 237 903 14.930 •*) 1.230 5.245 13.440 8,147 9.873 15.065 2.347 1.270 700 5.444 12.725 14.744 209.780 24.934 2.148 4.839 «) 5.082 12.358 1. 0*> f 025 22 2.847 52 032 2 038 8.270 1.033 2.000 914 35 743 014 179 154 30 104 34 0.005 4.202 8.004 930 35 3.590 000 179 154 30 790 7.154 27.299 1.404 702 0.839 120 1.880 2.000 1.514 470 375 148 2.507 22 987 3.900 1.042 2.391 4.525 727 1 .001 412 380 538 3.973 38.080 124 386 122 200 1.028 934 8.000 2 4 5 2 11 84 1.750 182 98 709 1.334 243 203 104 30 54 3 04 416 3.027 19 335 24 39G 14 423 300 128 325 2.891 108 987 72 1 030 2.803 105 1.55 7 31 140 1.878 24 100 24 45 38 21 8 55 1.403 106 23 97 30 10 274 483 03 192 12 29 1.050 1.454 100 421 1.125 1.835 21 60 21 3 183 032 09 347 52 214 07 2.073 5.24:; 13.990 1.748 2.518 5.089 1.441 1 .GO 7 1 .002 432 4.058 11.595 78.392 188 . *) Zumeist Ineunabeln umi Matiusc ripte. s) UetritTt «lie nUibliotheca patria.“ r’) Meist Bau- umi Maschinen haukunde. 7) L) a run ter tiber Astronoinie 2.251 umi iiber Meteorologi« 480 Lesestiicke. 3* Tabelle C . Bibliotheken Stmidort Eigralhilmor G v ni n a i i a I - It i li 1 i o t h r k Zur BenGtzung der Bibliothek simi bereehtigt die Schiller c h ausschliesslieh zuin Gcbrauche der Lelirer beatinunt ist. *) Auaaerdein 861 Siegel- uud Gyp*abgiis*e. der Gymnasien. Kostenaufvvand im Jahre 1870/71 besass im Jahre 1870/71 fiir aua der Dihlio-thek ent-lelintrn Biicher Per- sonal it ii ch er Stiicke Stiicke Gulden linterr. Wiiliruitj im Jahre 1870/71 373 291 13G 112 238 547 4.000 640 3.000 4.547 25« 258 301 243 3.380 1.237 200 350 243 !) C.588 36 387 275 09 265 70 27 360 415 151 270 230 107 1.290 673 707 1.048 317 1.611 1.796 561 88 80 88 80 310 168 296 296 1.000 474 204 258 186 118 200 118 200 161 318 318 434 373 85 60 178 60 173 342 1.287 200 342 1.267 600 26 125 37 2'JO 2.209 172 63 Zur Bemi Uu n;; dt*r Bililiollick Dic B i b1i o t h c k hind liorechtigt Gruii- •S Stundort Eigoiitliiiiuer die s il ung*- * 4< •C C 3 Pro les soreu Scliiiler C J a h rdei Bililio-tlipk \Verke Biiude llefle llliittcr u o U. (J y m n a 8 a 1 - U i I* 1 i o t h i* k de« G y m nas i n ms Tircl. 23 Innsbruck da.s k. k. Gymnasium .... 1» S. 8 1.190 3.770 1.043 24 Ilo/.on die Stadtgemeiude P 8 1781 2.230 4.409 019 ] 25 Trlont da.s k. k. (>ymnasium .... P S. 8 1838 4.093 3.733 1.020 0.050 2» IIiiII die Geineinde P S. 8 1851 2.800 ! 27 Itrixcn das k: k. Gymnasium .... P s. 8 1754 1.098 2.717 3.388 28 ltov e red o „ » n w .... P s. 8 1821 481 1.234 170 • • • 0 (iymna.sicn mit (j Bibliulheken 18.729 0.840 0.050 Vorarlberg. 29 F<>Iilkircli .... P. s. 8 1812 2.025 3.870 3.079 584 Bbhmen. | 30 I*rng (Altstadt) . . da.s k. k. Gymnasium .... P. s. 8 5.294 9.059 1.307 002 31 „ (Kleinseite) . M «t *» « .... P. s. 8 1820 4.701 8.335 j 32 Leltmeritz5) . . . * „ „ n .... P. s. 8 1812 4.997 9.019 ; 33 tt it it n .... P. s. 8 4.408 7.507 4.308 404 34 Koniggriit/ . . n tt tt n .... P. s. 8 1819 4.059 7.174 2.297 35 Jičin r, tt tt tt .... P. s. 8 1815 3.273 5.804 2.252 28 30 NciiIiuiin tt it tt n .... P. s. 8 1807 2.017 4.270 04 37 Briix die Gemeinde P. s, 8 1850 2.340 3.010 979 417 38 39 I riK^k r das k. k. Gymiia.sium .... j P. s. 1 8 f 8 1778 1778 1.400 1.240 3.505 2.100 01 81 40 Ihippuu da.s KtiidtiNche Gymnasium und das PiariHten-Collegium . . P. s. i 1804 070 1.440 38 41 42 Itcichcnnii .... das Mtiidtisclie Gymnasium j P. s. !■ ’ 050 927 533 412 19 43 Mies ..... „ k. k. Ilealgymiia.sium . . . P. s. i 1870 348 509 29 18 12 Gym»:i.sieu mit 14 Bibliotlieken 05.052 I 1 .888 1.548 Mahren. 44 Itriinii da.s k. k. alavisclie Gymn sium P. s. 7 1807 1.259 1.099 1.100 45 Olmiit/. „ „ „ deutsehc „ P. s. 8 1500 2.004 4.804 1.241 513 40 n n n rt »lavisclie „ P. s. 0 1808 1.007 2.099 1.308 •> 47 Iglau das k. k. (iymnasium .... P. s. 8 10?? 1.540 4.027 0 48 Ziiahii X n n n ... P. s. 8 1.935 4.114 300 49 Nikolsburg ... rt tt n tt .... P. s. 8 1.114 3.000 50 KrcinHicr .... tt tt tt tt .... P. s. 8 1851 1.319 2.054 51 Stružnic tt tt it it .... 1*. s. 4 1033 05G 1.488 12 52 Gaya die Geiiieiude P. s. 3 1869 300 215 111 1 9 Gymiia.sit'ii mit 9 Bibliotlieken 11.800 24.100 4.084 510 *_) Ausaerdem 200 Alterthiiiuer. z) Simi niclit geziihlt. 3) l)aa Ministfriuin 1'iir Cultus und Unterricht hattc 1111 1809 einea flelrag von 1.000 11. zur Au.schaflung von Iluchero gewidinet. 4) Hemuneration dea Schuldicner& fur Bibliothekfcdieuste. b o s a s s im Jahro 1370/71 Anzahl dor Kostenaufvvand im Jahrc 1870/71 l65 I.r.13 293 i 296 4 33 3 77 2 280 2.831 21)4» | 250 47 208 27 2 1 21 438 2 178 2.720 2.913 209 2 i 211 43 59 340 207 2 500 1 1 230 j 3. (M)» 3.045 354 ! 3:>i 7 36 3 Gymnasien 57.065 1.630 365 Galizien. 58 Lemberg das k. k. akadem. Gymnasium P. S. 8 3.509 4.734 709 59 „ „ „ „ II. Gymnasium . . . P. s, 8 1818 1.200 1.500 43 60 „ „ „ Franz Josefs-Gym- nasium P. s. 8 1851 1.821 2.670 1.163 Gl Krakau das k. k. Gyinnasium (St. Anna) P. s. 8 1812 2.682 4.216 60 62 „ n n n r> (St.Ilyacinth) P. s. 8 1859 833 1.067 63 PrzemjHi der Studienfond P. s. 8 181G 1.872 4.486 421 74 G4 Rzes/.oiv das k. k. Gvmnasium .... P. s. 8 1.849 3.798 G5 Tarnow tt tt r> n .... P. s. 8 1784 2.016 3.397 GG Brzczany tt tt rt tt .... P, s. 8 1789 1.853 3.242 687 236 G 7 Ko toni ea . . tt tt n tt .... P. s. 4 1862 1.793 2.799 584 G 8 Itoelmia das k. k. Gymnasium .... P. s. 4 1821 1.188 2.210 266 205 69 Neu-Sandec.... »n rt ti .... P. s. 8 ISIS 1.079 1.622 70 Wadonico .... tt tt tt rt .... P. s. 5 18GG 234 473 71 Jaslo die Gemeinde P. s. 3 1869 364 331 125 14 Gymnasien mit 14 liibliotheken 22.293 36.545 4.058 515 Bukowina. 72 Czernonitz . . . . J das k. k. Gymnasium .... P. s. 8 1820 6.G34 5.523 4.960 5 73 Suczana j „ griech.-orient. Gymuasium P. s, 8 18G0 791 1.261 2 Gyinnasien mit 2 liibliothek en 7.125 6.784 4.960 5 Dalmatien. 74 Zara ... . . 1 das k. k. Gymnasiuiu .... P. s. 8 1816 3.8G3 7.154 1.116 415 75 Spala to n rt rt tt . . . . P. s. 8 1849 1.349 2.779 393 7G SIbu tt rt rt tt .... P. 8 1854 64 G 989 695 3 Gymnasien mit 3 liibliotheken 10.922 2.204 445 •) Diese liibliothek fuhrt de 11 Namen Museutns-bibliothek und »telit »jedem Gebildcten und uacli llildung Strebcndeu** zwei Ta ge in der Woohe durchje 4 Stunden zur lieniitzung offen. 2) Darunter fiir Mietlie 420 fl. Diese liibliothek ist auch ftir da« 1'ublicum geoffnet und /.war z\vei Tage in der Woche je 2 Stunden. b o s a s s im Jahro 1870/71 A n z a h 1 d o r Kos1enaufwand im Jahre 1870/71 Landknrteu Kupfcrstiehe uuri and ere Oilder Schiiler Be-nutzung.s-Hille der Biblio-thek a na der Bihlio-thek ent-lehnten Biiclier fur Soli- Zusam- men Oinde Stiicke IllCU- nabdu Manu- scriptc Ha »de Stuckc M ii n 7. e n und Medaillen Kata- loge dea Gym našitima Per- 8<>nat Hiicher sti ge Aua-gahen i m Ja lire 1870/71 Gulden osterr. \Viilirung- 42 120 87 12 106 20 1.000 3 1 533 10.000 4.325 805 4.750 235 203 550 *) 505 943 550 435 68 \) 226 1 497 5) 3.622 3 3 273 1.636 1.273 436 1.273 49 137 50 156 342 50 10 41 23 93 3 168 2.30(1 442 442 52 083 80 333 43 1.590 3.622 974 17.234 9.564 284 1.382 661 2.327 105 88 29 6 312 4.120 1.150 00 472 400 200 200 153 78 1 981 1.200 360 360 76 31 2 643 1.180 436 436 | 3 170 1 487 300 300 25 75 84 12 78 25 3 2 491 580 625 400 625 400 17 53 488 270 270 33 93 143 83 3 379 2.000 1.000 558 558 240 242 174 2 179 837 86 86 90 126 50 2 130 500 21 21 5 138 56 2 467 1.100 450 136 136 3 26 4 72 2 142 140 140 2 29 1 172 178 1.428 16 838 311 5.923 8.420 5.517 3.532 3.532 31 39 3 528 1.911 897 429 429 9 54 177 1 267 200 200 40 93 177 795 1.911 807 629 629 13 458 3 173 50 1 3 118 161 197 74 326 lo;$ 90 150 90 150 12 20 110 318 1 69 50 170 120 120 25 478 3 173 160 318 348 321 599 360 360 *) Humi e = 187 Werke. 5) Ausserdem cin zoologisehes Cahinet mit 3.676 Nummern (daruuter eine ornithologische Sammlung besonders zu «rwiihnen), ein botnnisches Cabiuet mit 881 Nummern mul eine Mineralien-SammUing mit 5.086 Stfiek. Zur Tubclle C. Lunder Z a h I der G y in n a si en H.1,1,0-tlirken Die Bibliotheken besassen Sliickt Oenterrelch unter der Kihih . ■ OeHterrolch ob der Kiiiih . . . , Salzburg Stelermark........................... Kiirnten ........................... Krain................................ iior/................................ Triest............................... Istrien ............................. Tirol ............................... Vorarlberg................. Hohmen............................... Mii hren............................. Schlenien.......................... (»ali/,len .......................... ltiikowi»a........................ Dalinntlen......................... Z u « u in m e 11 . Aiualil der Lcsesliieke 5.296 6.589 11.068 1.281 832 2.910 1.91 11.800 25.045 22.293 7.425 5.858 10.291 10.608 2.582 16.250 2.465 2.383 871 7.062 4.059 18.729 3.870 65.052 24.106 57.065 36.545 6.784 10.922 553 268 847 562 885 708 129 643 950 840 .079 .888 .084 .630 .058 .960 .204 26 6.650 584 1.548 516 36:; 515 44: 279.704! 62.288 10.749 352.741 12 105 38 44 23 27 31 181 8 233 87 52 178 40 1.084 71 61 81 5<)1 96 204 186 8:» 63 578 40 1.644 408 683 1.428 93 478 6.760 *) 2 Uihliotlieken mit 8.489 Leaeslfickea. *) 1 Uihliothek „ 4.341 3) 2 Oibliotliekcn H 12.471 p 4) 3 5) 3 6) ‘J 7) 1° 8) 6 „ * 22.487 „ 18.226 * 64.944 „ 59.286 „ 23.520 (Surnmarium nacli Liinderri.) im J a h r e 1870/71 A n z a h 1 d c r Kostenaufvvand im Jahre 1870/71 Kupferstiflic umi andere Hil«ler Schiller Be-niilzun^K -falle der Bihlio- tllfklMI auN dcn fii r Sunstige Zu- lammen Incu- nalieln Manu- scripte Bande Stiicke Miinzen Ulili Me«laillt*ii der (iyiiina.sieu ken ent-lelinten H iicher 1'ersonal I) iicher Aun- g-ahen i m 1 a h r e 1870/71 Gulden onterreichischer NVahrutig- 14 •> 301 912 3.040 >) 4.547 258 258 4 0.1*88 002 205 i) 243 4.800 550 550 5 5 150 1.790 1.000 352 ») 1.050 4) 2.323 831 1.011 108 1.011 108 17 04 474 2.500 1.000 290 290 5 38 258 373 434 1.094 318 318 1 S 2 530 172 2.209 1.829 285 290 8 23 2.153 1.225 1.270 100 5) 720 40 3.025 40 1.117 951 1.117 954 27 4 0 2.905 11.339 3.440 «) 31.290 7) 13.840 40 3.502 3.020 7 97 784 2.303 8) 17.GOO ») 7.030 40 1.982 25 2.047 80 333 43 1.590 3,022 974 «») 17.234 9.504 284 1.382 001 2.327 Ki 838 177 311 5.923 795 H) 8.420 >;») 1.911 1-) 5.517 >•») 897 3.532 029 3.532 029 3 173 100 318 348 321 599 300 300 119 540 117 0.089 29.033 19.093 1») 87.024 15) 57.002 304 17.004 709 18.077 4 Bibliothckcn mit 10.100 LcHe^tuckeu. l0) „ 50.745 ") 4 „ 10.142 7 n n 24.087 „ 1 Bibliolhek „ 10.488 „ “) 42 Bihliothekeu „ 255.301 „ 1S) 53 „ „ 289.901 p, Talielle 1). Nr. Stundort Bestimmung Gesaniint-zalil der Bande, Ilefte und eiiizelnen Dlatter V o n der G c s a m m t- Reehts- und Staats- VViascn- schaflcn Geschichte und deren llilfs-wissen-schaftcn <1 t* r Bi h 1 i o t h p k Thcologie Medicin Philoso-1» h i e i Wien fiir : •las k. k. Gyiiin. (zu dcu Schotten) 182 2 Kroms n r n • 3.070 100 90 286 3 Melk „ „ „ (Beuedictiner) . 5.419 145 46 757 4 Wr.-Neusta n .... 5.560 86 15 St. Paul ... n n *i (Benedictiner) . 1.790 166 IG Lai bacli „ „ n 3.091 67 2 1 52 263 17 ( 4.414 74 10 126 90 990 49 Mkolsburg . . . „ „ G yiunasiuin 3.006 81 89 479 i) Zumeist Schulprog-rarainp. (Detail der Biiclier.) zah 1 d c r B U c h e r e n t < a 1 1 e n a u f Zahl der Hucher, deren In-lialt ničli t detailli rt naehge-\viesen w u rde Mathe- inatik Natur- wissen- scliaften Philo-logic umi Ling-ui-a tik altclas- sische Literatur neuere Literatur umi II el! etri-a tik Kunst umi Musik Sch ul-li iicher Jugeml- schriften Gehet- uml Erhnu- ungs- hueher Encyclo-l>a dieu umi Sam mel-\verke lliiclier amleren Inhaltes Zu -sammeu 3 31 19 54 120 08 22 505 868 331 628 554 29 87 97 3.070 lfi3 413 517 077 1.910 24 08 410 20 34 235 5.419 42 42 204 50 715 158 204 1.850 58 107 335 1.038 017 258 9 100 136 4.341 101 28 10 018 7 203 413 3 24 3 1.700 47 253 872 702 603 725 153 4.014 281 20 327 80 3G7 1 12 19 250 1 4.881 6.258 30 270 174 538 78 1.171 110 442 900 350 024 1.017 100 28 >) 4.614 10.016 13 80 G5 128 338 9 325» 30 31 1.325 90 379 302 1.338 901 121 349 249 541 190 5.801 90 504 391 1.001 417 13 100 1.15 2 2 100 1.002 0.133 500 3 111 34 81 13 19 180 2 103 098 i) 4.862 57 131 581 100 50 500 73 00 1.790 89 175 455 445 277 20 125 387 20 517 190 3.091 25 97 300 12 122 8 144 2 70 1.000 2) 72 329 441 2.182 2.081 100 423 .... 20 7.708 15 G3 492 260 070 322 118 306 104 2.937 37 129 109 232 344 2 20 9 220 5 1.805 3 53 27 5 439 42 8 20 04 12 900 55 123 422 100 521 5 80 210 108 14 17 2.238 158 129 030 714 008 28 1.033 82 28 803 13 4.819 72 488 150 947 1.203 234 120 250 20 182 208 4.857 231 205 248 947 1.052 353 192 384 1.244 4 00 20G 5.004 «) 6.399 402 1.017 1.539 1.470 50 142 0.105 33 147 09 77 310 80 113 1.404 94 290 950 404 851 852 375 149 29 2.770 7.533 409 840 917 1.742 910 13 239 1.558 450 537 10.750 2) 818 140 300 807 1.010 1.496 95 149 57G 301 08 8.335 940 520 1.220 1.388 814 207 050 8.540 1.079 339 385 103 1.073 1.024 79 708 51 193 7.507 >) 4.832 348 751 1.787 900 1 440 212 202 757 592 9.471 411 700 001 715 1.584 35 187 656 100 383 831 8.144 08 132 343 020 1.432 200 300 291 4.334 220 279 502 052 081 33 381 557 99 39 152 4.012 2) 394 120 224 380 019 024 4 25 1 131 305 3.486 80 04 10 4 130 242 330 7 285 044 9 101 2.181 15 92 112 100 395 108 123 19 1.478 48 111 495 77 1.228 130 23 45 53 13 33 3 105 111 9 12 34 550 10 97 200 323 378 10 107 317 81 88 232 2.205 79 357 1.050 795 991 01 175 180 74 037 131 0.262 290 52 283 202 211 757 5 136 070 199 3.409 83 193 487 890 925 12 200 450 170 315 4.033 54 214 931 417 045 10 301 182 1 330 30 4.414 30 184 128 880 449 174 137 375 3.000 2) Zn m cist einr.elno Tllaf ter. Nr. Standort Bestimmiing (i osamni t- V o n d e r G e s a m m t- zahl der Loscstiickt* (Bande, llefte umi Blatt(*r) Bechta-und S la at 8-Wissen-schaften Geschichte tin«l deren Hilfs- sciiafleii <1 t» r Bi 1) 1 i o t h c k Theolog-ie Medicin I*h i 1 08 0-phie j 50 Kremsler .... I ti r : 2.054 21 98 197 51 Stružnic .... 1.500 03 20 195 52 „ 'eu-Sanolie (iymnaniuin . . . 450 2 2 45 72 Czermnvlt/. . . „ k. k. (i/mnasiuin 10.488 340 17 14 319 1.953 73 Snežana .... „ grieeh.-orient. Gymiiasiiiiii . 1.201 135 300 74 Za ra „ k. k. Gyiiiinsium 8.715 100 101 109 234 2.333 75 Spal ato „ „ „ 3.172 302 44 15 80 800 7(i Siffii n n n 1.084 52 10 0 225 Z u s a tn in e n . 340.772 10.583 5.457 1.337 9.161 50.452 z a h d e r B U c h c r c n f a 1 en a u f Zalil iler lliieher, P hilo- neuere Gchet- Cncjclo- •leren 1 n— ha It ni c lit Ma tli e- Natur* Avissen- aehafteii logie umi Lingui- stik allelas- siiiche Jtvralur literatur un<1 Bflletri-s ti k Kunst umi Mu sik Schul- hiiclier Jugenri-ch ri ft en und K rita u- Uh^H- bucher jiadieii mul S a nuni* 1-werk<* Hiiclic r anderen lolial t('K Zu-samme n detnillirt nacli^r- vriesen \vurdt* 58 250 333 358 348 235 551 8 197 2.054 50 113 194 135 210 1 40 370 7 35 01 1.500 o 12 23 1 1 2 0 49 109 1 15 327 250 3.500 1.000 1.000 8.000 250 500 500 500 800 0.150 35.500 «01 414 270 955 494 301 12 503 220 4.212 590 1.024 931 739 1.003 230 158 83 58 473 024 12.910 239 1(13 181 434 545 272 33 303 398 878 10G 3.884 04 144 305 178 30 105 435 3 493 55 2.315 153 331 385 490 394 38 427 981 4 340 890 5.443 119 509 141 359 493 41 100 207 20 203 528 3.833 125 315 925 014 153 450 545 300 00 4.270 189 301 080 031 580 155 028 518 75 332 4.981 109 359 90 520 210 57 727 730 12 47 27 3.798 103 327 198 400 313 987 248 100 82 3.397 51 117 408 340 329 31 494 018 4 77» 229 3.890 209 75 153 98 301 403 200 224 295 408 3.373 10 41 73 345 1 50 294 20 17(1 121 270 2.081 52 77 228 143 102 13 215 185 1 100 3 1.507 55 5 38 50 77 40 98 02 23 473 9 20 25 8 4‘* 99 l?9 08 450 551 887 1121 1.474 1.277 159 099 231 40 000 800 10.488 44 121 23 370 95 1 52 15 1.201 101 471 335 772 2.742 99 242 20 291 200 313 8.715 00 173 120 450 812 19 30 110 5 90 44 3.172 13 74 428 188 2 5 5 21 171 15 220 1 084 «.870 23.101 29.420 30.032 52.497 3.514 17.077 '4.017 1.748 15.095 1 30.538 320.105 20.007 Tabclle E. /ur Rrniitzung der Kibliottick Die Bibliothek JS M Ni 0) 3 M 81 and ort Eigcntliiimer sind be d Profes- Aoren echligt e Schiller Classenzahl (irun-dungu-Jahrder Kihlio-tliek Werke Bande llefte KIStter O U. der R<‘algymnasi uius- Ribliothek dcs R(‘algynina8iuins 1 Oesterreich Wlen (Landslrasse) unter der Enns. das k. k. Real-u. ()bergymnaa. P. S. 5 18G9 278 394 2 „ (Leopoldatadt) das Couununal-Real- und Ober-gy iiinasiuiii P. S. 7 1804 832 1.525 1.389 20 3 „ (Mariahilf) da« Cominunal-Real- und Ober-gymi>asium P. S. 7 1864 852 2.078 318 7 4 Itn (le n da« Landps-R(‘algymnasiuin . . P. S. 4 1803 1.700 2.479 62 5 Obcrbollubrimn r k. k. R«*al- u. Obergjmnas. P. S. 6 1865 1.913 2.607 20 6 Stockernu .... die Maiklgemeimle P. s. 4 1804 482 778 030 7 Wftidhofen a. d.Thaya das I.amlcs-Rcalgymnasiiiin . . P. s. o 1809 1.264 1.055 1.085 7.321 10.97G 3.484 53 8 Ocsterreich ob der Enns. FrelHtadt I da* k. k. IU>al- n. Obergyinnas. P. s. 4 1807 625 968 560 9 Karnten Vlllncll | das k. k. Realgy»unasiuin . . . P. s. 2 1869 115 280 80 ! I"! Kiialgymnasiuiu . . P. S. 4 1861 1.402 2.135 488 2 R t1 a 1 g*y m ii a s i e n mit 3 Hi !> I i o t !i t*ken . 4.435 1.488 13 Bohmen. Tabor 1 das k. k. Real-u. Ohergymnas. P. s. 8 1862 3.320 •) 5.060 212 n Wittinprnu .... ,, k. k Rcalgymnasium . . P. s. 4 1868 560 821 387 3.886 5.881 599 1 Diese It i l> 1 i «> t li «■ k diente Ton 1853—1870 dem f • y m it a s i u m der P. P. Franciscaner, welehes iin Herbsle 1870 zu eineni k. k. Real- umi Obergjmnnsiuin umgestaltet wurde. *) Aus dvn Aufuubinstatcn umi den LebnuittiM-Beitrugen der Schiilcr. ~) 1 n a eh Autorcn, 1 nach Fiiehern, 1 nach der Z«*it d»*s Ankaufs uud I nach der Aufstellung. •*) Dotalion. ‘) Fin Klati aun einer Rihel von Aquileja. 5) Meist philologischen und historisch(M) Inhalts. Realgymnasien. b 0 s a s s i m J a h r o 1870/71 A n z a h 1 der Kosfenaufvvand im 1870/71 Jahre Lamlkarten KupCerfttiche und andere 11 i 1 <1 e r Schiiler des Real- fiymna- siums Bert iil 7.u ngs-fiille der Bihlio-11» ek ans iler Itihlio-thek ent-lehnten Hiicher ffir son- stigc AU8— gahen Zu- Bande Stiioke Incu- 12 a lt c n Mami- scripte Iliinile Stiioke IVI (inzen und Medaillen Kata- loge Perso- nal Biieher sam- men im Jahre 1870/71 (iulilen osterr. Wiihrung 109 1) 379 379 13 54 203 300 2) ^ 424 .... 4.182 *) GOO 600 14 131 4 21 10 3 300 2.901 907 '*) GOO GOO 24 37 2 120 4.400 500 400 400 ‘J 3 3 12 1 71 350 350 7 20 8 2 2 79 300 280 200 4 204 4 18 90 1 73 350 350 71 2GG 4 15 284 420 1.242 7.001 5.929 2.879 4 2.883 10 2 3 5 74 1.000 1.45 1 18G 18G 3 9 4 1 02 200 200 12 03 2 ‘) 1 j 133 50 7) 80 80 12 03 2 189 80 80 113 2 27 1.485 2 400 380 380 8 33 4 3 280 2 97 3.200 407 467 8 140 2 4 30 1.771 497 3.200 847 847 *) £in Katalog hefindet sich in tler Ausarheitung. 7) Ausserdein ein Theil der Aufnahmstaxen. l)ie H<‘ichhaltigk<‘it dieser Iti h I iothek ist nainentlich (len zahlreiehen Spemlen d o s Prag-er BGrgerfi und Khrenhiirgers v«n Tabor, Johann Arheiter, 7.11 dauken. Untor den Biichern hclindcn sioli 21 altholnnische, 8 altdeutsehe und 5 a 11— lateinische Hiicher a us dem 10 Jahrhundert, ferner 30 althiihmische Biicher und 8 altbohmische Kalender aus dem 17. .Jahrhumlert. 9) In holintisrher Spraclie. 4 s o Zur Reiiiitzun^ •ler ItiHiuthfk D ie B i b1ioth ek XI Stamlort EigentUiinier .simi herechtigt •lic n Griin-<1 u n n— O) Profes- c Ja lir de r a n Scliiilcr n lliblio- W e rk e Runde lletle Rliitter S 8or en U t h e k o U. •ler Realgyinnasiums-RiMiol lu-k •les RealgyniiiaMuin.H Mahren. 15 Miilir.-Triibau . • •las Communal-Real£ymiiasium P. S. 4 2.114 IG Ungar.-HradiNch • „ k. k. Real- un«l Obergyin-nasium P. S. 8 IS 55 588 1.450 942 27 17 Frelborg •las Communal-Real^ymi)asium P. s 4 185» 588 89 G 31ti 18 Miibr.-ISeustndt „ LuiidcN-Realgyinnat>ium . . P. s. 3 304 941 420 19 Miihr.-Schonberff • n n rt • • P. s. :i 1854 175 003 5 11 «• a 1 y i ii ii a s i t • n mit 5 Rihliotlieken 0.012 1.080 27 Galizien. 20 I) roli ob y c/. .... •las Commumil-Real- un«l Ober-g-jiiinasiuiu P. s. 8 1858 1.009 2 158 438 21 Hrody •las k. k. Real£ymnasium . . . P. s. 4 1818 901 1.007 450 70 2 Reulgyiiinu.sicn mit 2 Rihliotlieken . 1.910 3.105 888 70 Dalmatien. 22 Cur/ola (las k. k. Realyyin a si u m . . P. s. 4 1805 742 200 70 23 Sebcnico n n n P. 4 1804 80 144 32 24 Oattaro n n rt P. 4 1804 112 199 107 3 Ria gymnasien mit 3 Hihliotheken . 1.085 339 70 >) Ausserdem 147 Gypsal>ilrucke von Miinzen. besass im Jahro 1870/71 Landkarlen Bande 18 IllCIl- uabelu Mnnu- scripU Kupferstiche und audere Hildi 204 314 ‘JO 404 1.630 1.030 Mtiuzeii und Medaillen i) 3G‘J 3G‘J Kata- loge An zah I der lie- aus der fiir de» niiUungs- Hililio- sonstige Zu- Ileal- fiille der tliek ent- Aus- sam- Gymna- Uiblio- lelinlen IVrso- HUclier men siuins tliek Iiucher nal im Jahre 1870/71 340 80 145 122 334 14G 480 37 29 j 46; 5.589 161 3.000 3.1G1 Kostenaufvvand im Jahre 1870/71 Gulden ostcrr. Wahrung 145 350 574 125 145 350 172 t Z a h 1 der Dic Bibliotheken besassen Lil mlkarten Liinder Real- gymna«ien Biblio- theken Wi*rke Hainlc llefte 111 ittor H itn de Stiicke OoHtorrolch mitor dor Enns . . 7 7 7.321 10.97« 3.484 53 71 200 OeNtorrelch ob dor Enns .... 1 «2.") 908 560 10 2 Kiirnten 1 115 280 80 3 9 Krnln 2 4,435 1.488 12 63 lioluncn 2 3.88G 5.881 599 8 140 ?*» iili r<» ii 5 0.012 1.080 27 li 8* («' allz len 2 2 1.91« 3.105 888 70 18 107 Dnlmaticn 3 8 1.08.1 339 70 28 Z u s a in ni e n . Anznhl iler LescstHcke . 23 24 32.802 9.118 42.140 220 142 7U5 1) 3 Bihliotlicken mit 2) * 3) 1 Bibliothek „ *) * 5) 2 Bibliotheken „ G.378 Lesestiicken. 9.312 „ 1.208 „ 1.214 „ 1.819 „ I (Summarium nach Landcrn.) •m J a h r c 1870/7J Anzahl dcr Kostcn Communal-k. k. '/. U N U 11) III O II . Gosamint-zahl dor Bando, Hefte und einzoliten Blatter 2.934 2.403 2.541 2.667 1.434 1.528 360 2.623 5.272 1.208 2.114 2.425 1.214 1.361 605 2.596 1.527 1.012 176 306 Theologie 36.306 319 91 10 80 12 17 13 Von der Gesammt- Rcchts-u n d Staats-wissen-schafton 5 108 2 Medicin Pii iloso-phie 27 12 12 28 123 7 30 * 202 140 55 13 115 3 34 Geschichte und d eren Hilfs-vvissen-scliaften 261 100 146 318 185 234 47 348 553 104 162 207 163 224 159 380 322 224 40 47 4.224 *) Zumoist llofto und einzelne Hliittor. (Detail d er Buchcr.) Z a h 1 der Buchcr entfallen a u f 7 1 U G rti n-dungs-ahr der Biblio-thek Die B i b 1 i o t h o k Werke Bande Hefte lliil ter Profes-soren j 1 Schiiler der Realsebul-Bibliothek der lealschule Triest. 18 Trlosfc P. S. 0 1863 384 908 56 73 Tirol. IB Innsbruck .... die Stadtgemeiude P. S. 7 1853 84 436 20 HovertMlo die k. k. Ober-Realschule . . P. S. 6 1855 403 1.027 369 11 487 1.463 369 11 Vorarlberg. 21 Felilklrch .... die Communal-Realschule . . I‘. S. 3 18C0 153 299 1.014 Bohmen. die k. k. deutsche Ober-Real- schule P. S. 6 1852 5.976 5.852 3.320 die k. k. bohmische Obor-Real- ” seliule P. S. ti 184! 1)3.552 4.517 473 24 Nopoinuk der Piaristcn-Orden P. 3 1868 604 576 192 1 3 Realschulen mit 3 Bibliotheken . 10.132 10.945 3.985 85 Mahren. 25 Itriinn die k. k. Ober-Realschule . . P S f 1852 3.743 5.985 472 20 n die Geiueinde P S 185' 674 565 481 27 Olniiit/. die k. k. Ober-Realschule . . P S 1854 3)2.723 3) 4.256 1.920 28 Iglau die Geiueinde P S 1 186- 494 1.316 16( . . . 29 Z n ni in die Landcs-Ober-Realschule . P S ! 1868 52 902 102 3 30 Stornberg .... ,, „ Unter- w P S 1861 704 81 f 384 165 31 AuNpitr. die Gemeinde . P S 187( 5£ 17f 31 40 7 Realschulen mit. 7 Bibliotheken . 8.914 14.0 K 3.55C 208 1) Von Biichern, Bildern umi Karton, welche sieh «lurch besondere Schonheit oder durch Seltenheit auszeiclinen, verden als iin Bcsitze dieser Bibliotliek die fol^endeu angefuhrt: t. Das Kaiser-Album von 1858 ; 2. Zahn, Ornamente und Gemalde a us Hurculnnuin und Pompeji (4 Bunde); 3. Dr. Fr. Ileber, Die Ituinen Roma und der Campagna; 4. Paul Lacroix , Les arts au moyen nge ; 5. L. Weisser, Bilderotlas zur VVeltgeschichte mit Krlšiuterungen von Dr. M. Menz; 6. Kaulbacb , Goethe’s Frauen-gestalten ; 7. Časar Daljr , L’architccture privee (3 Biinde) ; 8. llofstatt . Gothisches A, B, C; 9. Zahn Wilhelin, Ornamente aller classischen Kunstepochcn; 10. Oven Jones, Graminntik der Ornamente ; il. Molinos, Trn iti? de la construclion des ponts melali^oi* (avec atlas); 12. Dumont, Carle geologique ; 13. Scheda, Generalkarte des osterr. Kaiserstaates und Generalkarte von Kuropa und 14. Z\volf Spccialkarten. z) Meist Zeichnungsvorlagen. b o s a s s im Jahre 1870/71 Čandka r( en i*an«lo IllCU- naličili M a n ii- scripte Kupferuticlie nnd andere Bil der Mii n7.«mi umi M «*«lailli‘ii Kata- loge Anzahl dcr Schiller d er Iteal-schule i iii Jahre 1870/71 Kostcnaufvvand im Jahrc 1870/71 Be- aus der fur 8on- niit zmigs- Bihlio- stige fiille der tliek ent- Bililio- lehnten Pcr- A118 — tliek Biichcr sonal gahen Zusam- men Gulden tisterr. Wahrung 15 91 3 30 9 60 5 15 24 16 2 7 34 243 6 18 5 51 40 429 8 32 53 512 «9 950 18 9(18 )8 668 200 1 391 209 100 (»45 605 1.250 2 1.026 2 208 3 495 2 324 3 246 2 94 59 2.452 941 93 182 1.034 4.000 217 4.851 1.800 508 7.368 5.397 1.800 184 0.000 340 1.365 545 531 71 1.107 1.084 314 300 356 150 2.204 543 71 1.179 361 300 356 2.251 Davon gehoren 1.648 Wcrke hcziehungsvreise 3.343 Biiml«1 meist natururisseiiKchaftlichen umi mathematischeii Iuhalts der »emeinde Olmiitz, welche in den Besifz dieser Itiichor im Jahrc 1865 durcli ein Legat de« Freiherrn v. Baumgartner gelangte und **lbe der Bcalschul-Bibliothek /.ur Bcniitzung iiborlic.ss. An seltenen oder durcli die Namen ihrer Verfasser hervorragenden VVerken hesitzt die Bihliothek: 1. huleri Leonhardi , opuscula analytica, 1783 und 1785, 2 Bunde ; Instit utiones ealouli di(Teren(ialis 1755, 1 Kand; Institu-tionea ealouli integralih 1729—1794, 4 II u ude ; Scientia navališ 1749, 2 H a ude. 2. Die mathematischen Werke von Lacroiz Lagrangc, Laplace (Mecanique celeste in 5 Biinden), eiuzelne Werke von Alez. Humboldt, Ilyrtl, Iiarrande, Kttinghausen, llaidinger, Moli«, Balling, Berzcliun, Gmelin, Graham, Liehig, Moleschott, Schrtitter, Baumgartncr, Gauss, Grove, Chladni, Doppler, Fresnel, Nobili, Ampere, BufF, Negro, Mii <11 er, Lantini. 3. I*hysiotypi:i plantarum austriacarum. c3 Oi "3 3 .1- 3 m o U. Sl ami ort UigrcntkUiner Zur Itcnulzung dcr IliMiof lirk o Griin-dungs-Julir dcr Ilihlio-thck Die Bibliothck sinil l>c 1) Profes- surcu ■fihiiifi c SchQl(‘i' VVorkc 1)'a u d c iicfte lllatter 37 126 35 1G1 43 154 154 «) 217 108 (145 281 920 812 78 132 485 1.051) 088 2.047 1.700 737 195 932 500 304 804 283 200 100 283 200 100 300 Zah der Diese Bibliotheken besassen Lamlkarten Liinder Real- sehuleii Biblio- theken VVerke Binde Hefte Blatter Bande Stiicke Oesterreich untcr der Enns . . 10 10 19.342 5.063 2.254 21 359 Oesterreich ob der Enns • . . 2 1.866 3.532 1.368 99 12 2 Salzburg 1 698 2.273 836 55 Steiermark 1 214 239 63 24 7 56 Kiimten 1 1.628 2.482 21 Kraln • 1 824 1.548 424 5 €J (irz 1 879 1.459 1.170 10 4 Trlest 1 384 908 56 73 22 Tlrol 2 487 1.463 369 11 7 7 Vorarlberg 1 153 299 1.014 6 18 ttohmen 5 10.132 10.945 3.985 85 53 512 Miihren 7 8.914 14.016 3.550 208 34 243 Srhlesleu 3 5.993 7.629 2.989 175 37 161 (Jali/ien 3 2.268 3.719 1.070 419 4 151 Bu k onimi 1 2.010 1.578 1.353 11 30 Dalmatien 2 681 778 539 108 22 43 Z u b a m ut e n . 40 40 72.210 23.870 3.477 212 1.659 99.557 ') 5 Bibliotheken mit D.338 Lesestiicken. 2) 6 „ n 12.787 „ •'») 1 Bibliothek „ 4.112 „ *) 1 » n 1.^07 ■') 3 Bibliotheken „ 8.180 „ (Summarium nach Landern.) ,m J ah re 1870 71 Iucu- »abcln Manu- scripte Kupferstiche und audere Bilder Miinteu und Medaillen Biinde Sttickc 10 074 85 1 1 139 69 908 300 3 3.078 201 .... 154 ‘J 385 519 8 8 3 99 5.808 1.244 Anzahl der Kostenaufwand Im Jahro 1870/71 Scliiilcr Menil t7.u n ^ s-fiille der Biblio-theken a uh den fiir Sonstige Zu- aammen Real- schulen kcn ent-lehnten Bticher Persunal Biicher AU8- gaben im Jahre 1870/71 Gulden osterreichisuhcr VViihrung 2.720 0 0.315 2) 8.215 3.047 3.047 437 3) 5.000 550 550 272 2.973 3.065 300 300 110 410 1.120 1.027 1.027 194 720 1.172 100 100 243 1.001 304 130 130 197 1.800 500 204 204 391 51 162 162 309 4) 182 1.034 50 50 30 1.250 4.851 7.381 1.167 12 1.179 2.452 6) 7.308 «) 14.670 2.204 47 2.251 920 7) 2.700 7) g.200 804 804 1.022 «) 2.047 ») 932 583 583 485 1.700 900 300 300 130 11.174 37.127 «o) 44.544 10.628 59 10.687 °) 5 Bibliothcken mit 15.721 LesestUcken. 7) 1 Bibliothek „ 4.367 „ 8) 2 Bibliothcken „ 3.807 w S) 22 n „ 68.392 „ W » » «0.225 „ Ni*. Standort Bcstiminiini' Gcsammt- V o n (J er Gosammt lahl der L esestucke (Bande, Hefte und Blati er) Rechts- und StaatH- wi«sen- sebaften Geschichte tl e r B 1) i o t h e k Theologie Medicin Pbiloso- pliie llilfo- \visson- scliaften 1 WIcn (VVieden) •lit* fUr : Commnnal-Ober-Rcalflchule 4.585 42 19 10 42 526 2 „ (Schottenfeld) n k. k. „ n 3.449 22 122 11 868 3 n (Rombu) . . n Coinmnnal- v r 1.807 30 2 2 9 248 4 „ (Gumpendorf) „ II nter- „ 2.360 45 14 210 5 „ (Josefstadt) . n Privat-Ober- „ 1.261 10 12 278 6 „ (St. Johann) n k. U. „ 780 12 62 7 Wr.-Nousta n n 3.109 20 147 14 Marburg .... rt n n n 326 2 5 1 34 15 Klagonfurt • . . n n rt 2.503 5 12 25 228 16 Lai bach 1.972 3 153 18 Trlost s tii d t. „ „ 1.037 169 19 Innsbruck .... K „ 436 30 3 5 6 76 20 Itovorcdo .... n n n rt 1.407 31 1 254 22 Prag „ i. k. deutsche Ob.-Realschule 9.256 52 4 10 23 1.156 23 rt n bolim. „ n 4.990 6 29 21 12 253 24 N epom uk .... n Unter-Realschule (Piaristen) 769 70 70 25 liriinn n k. k. Ober-Realscbule . 6.457 36 92 7 49 927 26 99 „ Conimunal-Oher-Realschulc 1.046 5 3 4 106 27 01 uiii tz k. k. Ober- „ 6.176 526 28 Iglau Landes- „ „ 1.476 12 378 29 Z naim r> r »i n 1.007 19 4 1 1 1 54 30 Sternberg .... n „ Uutcr- „ 1.365 18 18 31 Aiispltz n rt n n 247 12 32 Troppau k. k. Ober- „ 6.079 14 1.071 33 Tesclicn n n n n 347 7 3 204 34 liiclitz n Uuter-Realscliule .... 4.367 241 11 60 624 35 Lemberg .... _ k. k. Ober-Realscbule . . 3.371 19 12 260 36 Tarnopol .... „ Unter- „ . . 1.401 10 3 4 20 98 37 Jaroslau .... k. k. Ober- „ . . 436 11 1 5 70 38 39 Czomonitz . . . Zara n griecbiseli-orientaliscbe Ober-Realscbule .... k. k. Uuter-Realschulo . . 2.942 486 2 16 44 16 366 222 40 Npalalo n „ Ober- „ 939 7 128 Z u s a in m e u . 94.718 891 375 249 433 13.014 5) Hefle verschiedenen Inhalts. Programnie. 3) Zumcisi Ilefte und Blatter. (Detnil der BiJchcr.) zah 1 der BUchcr entfallen auf • Zahl der Uuclier d ere n 1 filiali nicht deta i 11 i rt naclige-wiesen wurde Mathe- matik Natur- \vissen- Kohaftm 1'hilolo-gie uiul Lin-g-uistik altclas- sisclie Literatur neuere Literatur uiul Bclle-tris tik Kunst uiul Mu.sik Scliul- liiiclier Jugeiul-seliri flcn Gebet-uiul Krilil u-UII £8 - hiicher Knej-elo- I>adieii uiul Sammel- vverke Itiiclier a luleren In ha Ih. Zu- Bammen 121 580 347 9 173 11 34 'i 204 13 802 1.245 4.585 170 037 106 603 64 108 65 373 3 440 33G 371 117 12 130 22 27 286 201 14 1.807 142 436 130 35 7 13«) 80 26 15 1.090 2.360 125 170 35 12 124 50 60 180 205 1.261 135 65 37 11 100 18 90 60 680 ‘) 100 205 306 83 23 535 40 121 240 1 45 332 2.810 99 481 00 436 20 161 201 4 40 423 2.738 -) 302 120 270 158 307 23 160 55 42 25 1.671 720 127 213 229 281 21 125 33 2 114 311 2.043 ‘) 2.043 103 450 276 272 171 617 605 3 138 405 4.112 151 35) 128 51 428 403 660 224 543 3.100 34 85 1 30 17 !i\ 36 24 3 326 223 356 144 4 506 5 324 570 55 37 2.503 144 288 91 299 14 206 306 25 443 1.072 12 206 24 9 20 405 140 52 1.037 75 110 07 10 15 436 25 257 43 0 62 35 51 16 44 570 1.407 371 025 434 44 608 H 281 471 65 618 •’) 2.066 8.030 1.217 80 206 185 14 238 38 880 2.132 23 234 530 4.800 «) 100 30 80 51 76 55 114 27 62 116 760 661 1.263 249 100 591 430 300 585 28 375 724 6.435 22 51 62 16 1 274 50 48 360 7 3 38 1.046 332 2.260 283 93 2.682 6.176 44 200 30 95 1 73 480 3 124 27 1.476 30 01 50 201 54 226 141 42 24 057 50 31 40 26 442 240 2 817 ;J) 548 1 7 2 7 30 106 4 178 [i) 69 274 571 210 70 972 71 166 74 14 55 2.351 5.031 ') 148 5 22 14 92 347 179 378 911 134 420 774 92 80 454 4.367 101 285 00 4) 171 60 136 802 150 126 2.320 ‘1 1.051 55 107 44 5 8 35 187 458 2 43 1 10 1.180 212 20 08 68 <> 31 75 30 430 75 448 53 10 245 83 706 407 312 150 2.942 25 60 30 25 100 462 24 32 59 94 277 208 134 939 4.844 13.115 3.849 570 8.946 1 .741 7.757 11.006 335 4.344 16.553 88.022 6.606 Kinzelne Ulatter. 5) Darunter 2.070 Programme.