Ni. 103. Samstag, 5. Mai 1900. Jahrgang 119. Macher Zeitung. llhr!8z./s5"°nsprtl«: Mit Post verse ndun«: ganzjährig 3l) ll, halbjährig 15 X. Im Loinptoir: ganz' I»ser°». V^"« " ^ 3ür die Zustellung in« Hau» ganzjährig !t K, - Instrtlonsatbiir: Für lleine ^^ """ bl« zu 4 Zeilen b» k. grühere per Zelle 12 l»: bei üfteren Wieberholungen per Zeile 6 d. Amtlicher Theil. Verordnung des Finanzministeriums vom w ^^ April 1V00, "ssend die Aenderung der Farbe der Stempelzeichen für Spielkarten. 2? 8. April 1900. ' ^ «Vollswacht. vom 19. April 1900. ?bl'l 180s/'^' ^'"lsterimn des Innern hat unterm 30sten ^'i.'^"" Abenbpost. gedenkt der großartigen Flan. ^V'gen, welche zum Empfange des Kaisers Hrt f^?l 'n Berlin getroffen werden. Das Blatt ^^^MltGefühlen freudigen Stolzes begleiten die Völker des Habsburgischen Reiches die Fahrt ihres Monarchen, die sich ebenso zur Huldigung für die erhabene Person des Kaisers, wie zur eindrucksvollen Kundgebung des mitteleuropäischen Friedensbundes ge-stalten wird. In wenigen Tagen vollzieht der Krön« prinz des deutschen Reiches, die Freude seiner kaiserlichen Eltern, die Hoffnung der deutschen Nation, den Uebertritt aus den Lehr- und Bildungsjahren in den vollen Ernst seiner pflichtenreichen und verantwortungsvollen Stellung. Indem Kaiser Franz Josef diesem schönen Familienfest und bedeutfamen Staatsacte den Glanz seiner Anwesenheit leiht, legt er aufs neue Zeugnis ab für die Innigkeit des Freundschaftsbundes, der die Häuser Hohcnzollcrn und Habsburg eint, und die gleichzeitige Anwesenheit des Prinzen von Neapel erhebt die Feier zu einer Manifestation der unerschütterlichen Festigkeit jenes Dreibundes, der seit zwei Jahrzehnten eine ausschließlich defensive und friedenserhaltende Mission zum Segen aller Völker Europas entfaltet. Sinn und Bedeutung der Berliner Feste weiden darum im ganzen Habsburgerreiche wohl erfafsl und gewürdigt. Ein Band gemeinsamer Empfindungen knüpft sich in diesen Tagen zwischen beiden Kaiser-ftädten und aus lauteren Herzen dringt der Wunsch hinüber, dass der kaiserliche Jüngling berufen sein möge, alle Hoffnungen des erlauchten Elternpaares, alle Erwartungen feines Volles in reichlichstem Maße zu erfüllen». Der Berliner «Reichsanzeiger» schreibt: Der Tag, an welchem Seine kaiserliche und königliche Hoheit der Kronprinz des deutschen Reiches und von Preußen in das Alter der Großjährigkeit tritt, wird eine große Anzahl erlauchter Gäste aus dem Reiche und aus anderen Ländern an dem Hofe Seiner Majestät des Kaisers und Königs in Berlm vereinigen. Als erster hält Seine Majestät der Kaiser von Oesterreich und König von Ungarn seinen Einzug in die deutsche Reichshauptstadt, der ihm bereitete Empfang wird zeigen, dass die Verehrung für Seine kaiserliche und königliche Apostolische Majestät Franz Josef I. gleich geblieben ist, wie bei dessen letzter Anwesenheit in Berlin vor elf Jahren. Die perfönlichen und politischen Beziehungen zwischen beiden Herrschern und ihren Reichen sind auch heute von demselben Gefühle ver« trauensvoller Freundschaft und demselben Bestreben getragen, im Dreibund unter wertvoller Mitwirkung drs Königs von Italien den europäischen Friedens« inleressen und der Pflege guter Beziehungen zu ollen anderen Mächten zu dienen. In aufrichtiger Ehrerbietung für die höchste Persönlichkeit des hohen Gastes rufen wir Seiner Majestät dem Kaiser und König Franz Josef I ein herzlich.s Willkommen zu. Die «Norddeutsche Allgemeine Zeitung» schreibt: Als ersten der zur Feier der G^oßjähngteit Seiner kaiserlichen und königlichen Hoheit des Kronprinzen in der Reichshauptstadt eintreffenden fürstlichen Gäste bewillkommnen wir mit aufrichtiger Freude Seine Majestät den Kaiser und König Franz Josef I., den erhabenen Monarchen, der fchon unserem großen ersten Kaiser ein langjähriger bewährter Freund gewesen ist, und der als treuer Bundesgenosse des Kaisers Wilhelm II., wie durch seine edle menschliche Persönlichkeit dem Herzen des deutschen Volles besonders nahe ist. Der innigen Zuneigung, welche Kaiser Franz Josef unserem ^ Herrscherpaare und dem Kronprinzen, seinem Pathen-, linde, entgegenbringt, entsprang der spontane Wunsch, bei der bedeutungi vollen Familienfeier im deutschen ' Kaiserhause, die zugleich em Fest der ganzen Nation ^ist, in unserer Mitte zu weilen. In dem Besuche Seiner kaiserlichen und königlichen Apostolischen Majestät erblicken wir ein neues Unterpfand unwandelbarer Freundschaft zwischen den Herrscherhäusern Habi-burg und Hohenzollern und ein wertvolles Zeugnis des von Bismarck und Andrassy geschaffenen Werkes, das, durch den Beitritt des Königreiches Italien zum Dreibund erweitert, seine friedliche Bestimmung bisher erfolgreich erfüllt hat und in guten Beziehungen zu den anderen Mächten hoffentlich noch lange erfüllen wird._____________________________________ Politische Ueberficht. Laib ach, 4. Mai. In den Konferenzen zwischen von Szell und Dr. von Koerber ist, wie das «Neue Wiener Tagblatt» berichtet, auch die Frage der Befreiung der ungarischen StaatS-papiere von der österreichischen Rentensteuer, beziehungsweise die seitens Ungarn« dafür zu bietenden Entschädigungen erörtert worden. Weilers besprachen die Minister auch die Klagen der österreichischen Industrie über den wiederholt vorgekommenen Ausschluss von ungarischen Lieferungen, der zu zahlreichen Recrimi-Nationen Anlass gegeben hat. Feuilleton. "Aiinge an der kärntisch - lrainischen 'd lrainisch-steirischen Viinderscheide. «on Ulba Hlntner. Nack k (Fortsetzung.) "en zu^ ^n, allbewährten Grundsahe «Vom Leich. ä kehre ich zunächst ^ die ^"" ^nzgebirge der Karawanken zurück, w A" der m""? Augenweide, dann der Nervenkitzel! 2'tl. von ^'?elung des Savelhales gibt es keinen w Heren Tk?^'" ""^ '""n ""H "«r einen er. ^ klner all, A- °^ Hauptlammes der Karawanken ?l"o vm,« ^"Mmsse desselben auch nur an-N^n liX""" öur Anschauung bringenden Weise ^, des ,»?' ^ur an einer Stelle ist ein größeres U "fassen ^"'chen Gebirges mit einen, Blicke ^der d , ?". einer volksheiligen Stätte, wo alle h°V'e sleie, sV'" Wpenlandschaft sich begegnen di/.unvela p:K"Nenoe Äerglandsnatur eine Sleges-^ d3"sgleiV '^ «lpenschönheit aufgerichtet hat, dF^ an d„ S 5"b" in den Südostgauen der be i^ees. W^'st inbL^U""", grünen Strandbühne von h^e "'' Mcht unseres Weileus. Unsere Ge. ^ ""«)t an der Mllk, die ans Ufer Mg'; sie folgen dem Wandergruß, der mit leuchtendem Schimmer aus weiter Luftferne winkt. Mit tausend Armen zieht es uns hinan. Thalaufwärts geht's, der Wiege der Save und dem Strom frifcheit Alpwindes entgegen. Die heilere Thalweite von Lengenfeld-Mojstrana, eine liebe, vertraute Gegend, nimmt uns auf. Eine schwache halbe Stunde von der Stelle, wo die forellen-reiche Feistritz sich dem jungen Savus vermählt, gesellt sich von der Linken kommend, dem alpsturmwilden Jüngling ein Gießbach, der den Charakter des un-aeberdigen Gebirstindes nirgends verleugnen kann. Nur selten flicht er still rauschend dahin, klar bis auf den Grund; viel öfter wälzen sich seine milchtrüben Wasser unbändig tosend einher und benagen, die Thal« bewohner, die Alpwirtschaft und Holzarbeit hier festhalten werden, mit Schreck erfüllend, die lockeren, spärlich übergrünten Schutthänge zur Rechten und zur Linken. Es ist die Velca. ein Wildbach, der einen großen Theil der Gewässer der letzten Karawanlenhänge in, Westen in seinem trümmerreichen Bette sammelt und in launenhaft gewundener Linie zur Save hinaus seinen Weg sucht. Dieser Bach durchbraust ein wildschönes Waldthal voll ergreifender Weltabgeschiedenheit, und wenn seine Wasser reden könnten, sie würden gar manches erzählen von grausigen Felsrinnen und stillen Köhler-Hütten in weglosen Bergschründen, aber auch vom Farbenfegen üppiger Bergwiesen und sonniger Hänge, die tausendblütig blaue Enzianglocken und brandrothe Felsnelken überziehen. In nächtigem Walbesschatten aber wuchert das merkwürdige Vogelnesterknabenlraut. und zwischen dichtem Heidekraut und zierlich n Bärläppchen ringt sich die zipjelblülige Cyclame hervor und badet im Gischt des Bergwassers ihr rosiges Köpfchen. Hier ist das Thor des Gebirges, wo wir ein-brechen. Wir haben uns vorgenommen, den Stier bei den Hörnern zu fassen, und deshalb gilt unser Besuch gleich dem linken Eckpfeiler der Karawanken, dem fels-beschildeten Mittagslogel. Er erhebt sich zu einer Höhe von 2144 m und ist nicht ein so ganz harmloser Gesell, als man denken möchte. Als nackter Felslopf von der Form eines Pyramidenstutzes springt er aus dem schönen, grünen Kamme empor, und nur wenige niedere Ausläufer sendet er, sei es als verbindende Arme, sei cs als stütznde Kniegelenke, zu feinen Nach« barn und ins Thal. Im Westen trennt der Belca» oder Iepca. Sattel (1442 m) den luftigen Felsbau von dem breiten Rückn des Malestiger Mittags-kogels. Zu diesem Sattel strebt der Weg empor, den wir eingeschlagen haben. Für das Wegstück nach der Belca» brücke könnten wir zur Noth das Bett des Aelcabachcs selbst benutzen, wenn wir ein paar beherzte Sprünge und ein kleines Fußbad nicht scheuen; aber wir ziehen es vor, dem gebahnten Pfade, eine bewachsene Lehne hinan zu folgen, der uns, nicht gerade zur Freude, nach einiger Zeit wieder zum Bache hinabführt. Eine Rast in dlM weltabgeschiedenen Thalgrunde versöhnt uns wieder vollkommen mit unserem Schicksal. Ein stiller Gottesfrieden liegt über diejem Plätzchen. Gleich Tilberblitz und sprühendem Perlschaum glitzert e« überall zwischen dem duntlen Gestein, die eilenden Wässerlein, die von allen Seiten zusammenlaufen, plaudern geschwätzig durcheinander, und die waldigen Hänge spenden erwünschten Schütten und lassen nur soviel Sonnenhelle durch die hohen Bäum rinnen, Laibacher Zeitung Nr. 103. 840 5, Mai 1900. Ueber die am 3. d. M. abgehaltene Sitzung des, ungarischen Abgeordnetenhauses wird gemeldet : Das Abgeordnetenhaus gibt dem Schmerze der Nation anlässlich des Ablebens Muntacsys Ausdruck. Das Haus verhandelt sodann die Vorlage betreffs Inarticulierung des hinsichtlich des wechselseitigen Schutzes des Urheberrechtes auf literarische, künstlerische und photographische Erzeugnisse mit dem Deutschen Reiche abgeschlossenen Vertrages. Polonyi lehnt die Vorlage aus culturpolitischen und staatsrechtlichen Gründen ab. Der Iustizminister betont, die Vorlage bilde eine Nrt Schutzzollpolitik für die ungarische Literatur; auch seien die staatsrechtlichen Bedenken Po« lonyis unstichhältig. Eine Mittheilung aus Rom erklärt die Nachricht, dass Fürst Ferdinand von Bulgarien bei seiner in Neapel stattgehabten Begegnung mit König Humbert über die Proclamierung der Unabhängigkeit Bulgariens, beziehungsweise die Erhebung des Fürstenthums zum Königreiche verhandelt habe, als vollständig unbegründet. Der Besuch des Fürsten beim König sei ausschließlich durch Motive der Höflichkeit veranlasst worden und habe in keiner Richtung den Rahmen eines Courtoisie-Actes überschritten. Aus St. Petersburg wird berichtet, dass sich auch jene Kreise in Russland, die lange in der Vorstellung befangen waren, dass ungeschmälerte englische Waffenerfolge in Südafrika und die von der Londoner Regierung geplante Gestaltung der politischen Verhältnisse in den Freistaaten zu einem besorgniserregenden Uebergewicht des britischen Einflusses in den nächsten Fragen der Wellpolitil führen müssten, durch die inzwischen sichtbar gewordenen oder doch zum Theil erkennbaren Ergebnisse der russischen diploma-tischen Arbeit im näheren und zumal im ferneren Orient, vollkommen beruhigt fühlen. Es gibt sich jetzt allgemeine Zustimmung zu Graf Murawiews fruchtbarer Amtsthätigkeit kund, die an den Grenzen Kleinasiens und Persiens wie in Teheran selbst und in den Küstenländern des Stillen Oceans die Entwickelung neuer Machtverhältnisse vorbereitet hat. Auch bei jener Gruppe der russischen Publicists, die kaum jemals zu befriedigen ist, bricht sich die Erkenntnis Bahn, dass die Methode der russischen Politlk zu er« heblichen Resultaten führt, welche Erkenntnis zm Folge hat, dass auch die Vorgänge innerhalb der engeren europäischen Welt nüchterner beurtheilt werden. So hat nur eines der großen St. Petersburger Tagesblätter — und auch dieses nicht selbständig, sondern mit grotesken Privattelegrammen seines Berichtei statters in Wien — Neigung bekundet, angesichts des Berliner Besuches des Kaisers Franz Josef in die Irrthümer gewiffer Pariser und Prager Blätter zu verfallen, während die übrige russische Presse die Monarchcnbegegnung beim Feste im Hohenzollernhause, auf dem auch der russische Hof vertreten sein wird, vollkommen unbefangen würdigt. Tagesneuigleiten. — (Der Vrigant als Richter.) Aus Rom schreibt man: Wandert da vor einigen Tagen friedlich ein Bäuerlein von Rosali nach Reggio Calabria. Die als genügt, ein Bild zu dauernder Erinnerung auf die Platte zu werfen. Von hier aus zieht der wohlmarkierte Pfad über den Rücken eines vom Iepcakamme abspringenden waldigen Spornes steil aufwärts, immer weitere und mächtigere Blicke in die Iulischen Alpen im Süden freigebend. Bald wird der Baumwuchs dünner, der Hang verflacht sich und das Schindeldach der Nertha-Hütte der Section Villach des D. u. Oe. A. V., die in putziger Zierlichkeit knapp an eine Schulter des Berges hingebettet ist, winkt, süße Rast versprechend, aus nächster Nähe herüber. Die Matten der Iepca.Alm breiten einen saftiggrünen Vorleger vor sie hin. So klein das Schutzhäuschen ist, so heimelig und behaglich muss es genannt werden. Die Vorzüge einer fast nach allen Seiten der Windrose freien Lage und infolgedessen schönen Fernsicht, guten Trink. Wassers u. s. w. werden durch diejenigen der inneren Einrichtung fast noch überboten. Wer hier einkehrt, ist wohl geborgen, und ein treuherziges «Pfiat Gott!» von dieser Schwelle findet sein Echo in dankbaren Bergfahrerherzen. Ein schöner Abcnd, genossen auf der Rampe der Bertha - Hütte, gräbt sich der Erinnerung für immer ein. In feierlicher Ruhe stehen hüben und drüben — in Nord und Süd — die ewigen Berge, und mit einem Blick umfassen wir die weiche, duftige Schönheit des Drauthales und die starre, kraftvolle Größe der julischen Nergwelt. Wer wünschte unterzutauchen vom Gottesfrieden eines solchen Feierabendes hier oben in die Flut des hastenden, unruhvollen Lebens dort unten, dessen leuchtende Wogen bis zu un« heraufbranden? Was in solchen Augenblicken durch die Seele de« Nergwanderers zieht, das findet unkn un Thale. glaube ich. seinen Weg nicht dahin. , Geldtasche ist wohl gespickt, denn er hat in dem Städtchen eine Kuh zu gutem Preise losgeschlagen. Wie er so nach« denkt, was er mit dem Geld anfangen werde und er sich bereits in seiner Phantasie als Besitzer einer großen Te-nuta mit vielen Knechten und Mägden sieht, tritt hinter einem Baum ein Nrigant hervor: «Ich bin Musolino, die Börse oder das Leben!» Heulend übergibt das Väuerlein dem Räuber den sorgsam behüteten Schatz, dann bricht es vor Traurigkeit auf der Landstraße zusammen — und mit ihm alle seine Luftschlösser. Da will es das Schicksal, dass der wirkliche Musolino des Weges daher kommt und des Bäuerleins ansichtig wird. Er lässt sich von dem Trostlosen die Unglücksgeschlchte er-zählen und sagt, er solle nur guten Muthes seine — Musolinos — Rückkehr hier abwarten. Kaum vergieng eine halbe Stunde, so lehrte der wirkliche Musolino mit dem falschen zurück, und der letztere, welcher gerade beim Geldzählen von Musolino überrascht war, musste vor dem drohenden Revolver des edelsten aller Vriganten dem Bauer die volle geraubte Summe wieder in die Hände zählen. — (Durch die Frechheit mehrerer Taschendiebe) wurde am letzten Sonntag in der Marienkirche in Constantinopel, wie der «Eastern Ex« Press» erzählt, eine Panik hervorgerufen, bei der eine Anzahl Damen nicht uneiheblich verletzt wurden. Ein Taschendieb stahl einer Dame die Uhr; ein junger Mann bemerkte indessen die kleine Operation und schlug den Spitzbuben nieder. Sein Complice verfiel, um seinem Kameraden zu helfen, auf das finnige Mittel, eine Dame kräftig in den Arm zu stechen, so dass sie laut aufschrie. Die Folge war eine Panik, die bald die ganze andächtige Menge ergriff. Alles stürzte nach den Thüren, viele Personen wurden zu Boden geworfen und mit Füßen getreten, > anderen wurden die Kleider zerrissen. Eine ganze Anzahl, Damen fiel in Ohnmacht und mehrere wurden bei dem Gedränge erheblich gequetscht. Die Taschendiebe entkamen natürlich in dem Tumulte. Am gleichen Abend wiederholte sich das Manöver in der Peterskirche in Galata, einem ^ Stadttheil von Constantinoftel. Dabei entstand ein Handgemenge, und ein Malteser wurde von den Spitzbuben! durch Messerstiche schwer verletzt. ! — (Die Kraft der Meereswogen.) Ein kürzlich in dem berühmten südfranzäsischen Badeorte ^ Biarritz erfolgtes Geschehnis ist geeignet, eine schwache, Vorstellung von der riesenhaften Kraft der brandenden Meereswelle zu geben. Trotzdem in Biarritz fast immer ein strahlend wollenloser Himmel herrscht, ist das Meer oft in wilder Aufregung. Kürzlich brach dort eine Meereswoge weit über den Strand hinweg in das Land ein und stürzte in einem Augenblicke einen eisernen Signalthurm von 45 Meter Höhe um. Dieselbe Welle fegte eine Sanddüne von 1'/, Meter Höhe fort, deren Gewicht auf 2400 Centner geschätzt wurde. Auch in Biarritz kann man oft das Schauspiel genießen, wie Wellen von mittlerer Grüße mit unglaublicher Leichtigkeit Steinblöcke von 40 bis 50 Cubikmetern vor sich herwälzen. Ueberhaupt leidet fast die ganze Westlüste Frankreichs in hohem Grade unter der Gewalt der Meereswellen, die Jahr für Jahr immer weiter in das Land vorzudringen und die Küstenlinie zurückzudrängen scheinen. In einigen Gegenden des Landes weicht die Küste jährlich um einen vollen Meter zurück. In der Landschaft Aunis, wo die Küste aus widerstandsfähigerem Kalkboden besteht, beträgt das Zurückweichen des Strandes immerhin noch 30 Centimeter in jedem Jahre. Sogar die Bretagne, deren Granitgestade wie eine Festung aus dem Meere aufragen, verliert alljährlich etwas an Boden. Hier ist es die Unterhöhlung der Felsen durch die Brandung, die auch die scheinbar für die Ewigkeit geschaffenen Granitmauern untergräbt und schließlich zum Vruche bringt. An allen Meereslüsten herrscht ein ruheloser Kampf zwischen Meer und Land, aber an der Westlüste Frankreichs bleibt der Ocean beinahe allenthalben Sieger in diesem Streite. Local- und Provinzial-Nachrichten. Arainischer Landtag. 15, Sitzung am 4. Mai 1900. Vorsitzende: Landeshauptmann Otto von Detela und Landeshauptmann-Stellvertreter Leopold Freiherr von Liechtenberg. Regierungsvertreter: K. k. Landespräsident Seine Excellenz Victor Freiherr u. Hein und l. k. Landes-regierungssecretär Wilhelm Haas. Schriftführer: Landschaftssecretär Josef Pfeifer. Nach Eröffnung der Sitzung durch den Vorsitzenden wird die Verificierung des Protokolles der vierzehnten Sitzung den Verificatoren übertragen. Abg. Visnikar verliest die in der gestrigen vertraulichen Landtagssitzung gefassten Beschlüsse: Der Landescassier Karl Zagar wird über sein Ansuchen in den definitiven Ruhestand verseht und es wird ihm in voller Anerkennung seiner mehr als vierzigjährigen, treuen, unermüdlichen, ausgezeichneten Dienstleistung die Pension nach der III. Gehaltsclasse, 3. Gehaltsstufe, im Betrage per 3600 k bewilligt. Der Lanoesausschuss wird ermächtigt, die hledurch erledigte Stelle zu besetzen. Dem Gesuche des Cassecontrolors Franz Trtnil M Versetzung in die III. Gehaltsclasse kann nicht Folge gegeben werden. Dem Gesuche des Nehrpersonals an der landwm' schaftlichen Schule in Stauden um Einrechnung °er Qutnquennalzulagen in die Pension wird nicht M gegeben. Der in die Pension einrechenbare Iahresgehalt ^ Ordinarien zu Studenc wird in drei Abstufungen «" 3600 X, 3800 k und 4000 K festgesetzt und erW die Vorrückung in die höhere Gehaltsstufe nach Verlaus von je fünf in zufriedenstellender Weise vollstreckten Die"!'" jähren. Dr. Stefan Divjak gelangt bei Wegfall der von ihm bisher genossenen Quinquennalzulage in die M Gehaltsstufe mit 3400k, welcher Vezug ihm aber"! von dem Zeitpunkt an geblirt, in welchem er die Fabw' arztesstelle in Iosefslhal niedergelegt haben wird und py nur dem Lanoesdicnste widmet. Dem Dr. Johann Nobida dagegen ist der neu Gehalt in der ersten Gehaltsstufe mit 3200 ll. von 1. Jänner 1900 an flüssig zu machen. ... Der Zeitpunkt, von welchem die Dienstzeit f> r " Vorrückung in die höhere Gehaltsstufe weiter zu lame hat, wird für beide Ordinarien mit dem 1. Jänner 1"" festgesetzt. ^ Mit dem Zeitpunkte, in welchem die beiden ^ narien in den Genuss der neuen Bezüge treten, ist »y der Pauschalbetrag von je 102 X für die VedienM. Wäschereinigung und Beleuchtung einzustellen, das^ werden ihnen die übrigen Emolument", welche sie lilsy genossen haben, auch weiterhin belassen. ^ ^ Der Rechnungsrath Victor Hosmann wirb aus , I V. Gehaltsclasse in die erste Gehaltsstufe der M ^ Haltsclasse versetzt und ihm auf die diesfälligen "or" mäßigen Bezüge noch eine Personalzulage M"^ 200 X bewilligt. Diese Stelle zahlt nicht auf "' sustemmiißigen Personalstand der Landesbuchhaltung " ist sonach als eine Stelle oxtru »tuwm zu behäng Bezüglich der Pensionsansprüche des Rech"""» rathes Hofmann wird normiert, das« derselbe bis z Jahresschlüsse 190l lediglich auf die ihm dermalen u^ bürende Pension im Iahresbetrage von 2800 k. ^, Anspruch hat. wogegen sich dann der PensioüsbeM zufriedenstellender Dienstleistung erhöht, und zwar: nach Ablauf des Jahres 1901 auf 3200 k . » . 1902 » 3400 ' und . . . . 1903 . 3600 ' ^ Der Landesausschuss hat aber das NA, lt Nechnungsrath Karl Hofmann auch vor diesem H"^ in den Ruhestand zu versetzen. sM, Der Vorsitzende verliest den nachstehenden 1^^ ständigen Antrag der Abgeordneten <öubic, P" Baron Schwegel und Genossen: .^ In diesem Jahre feiert Seine Majestät unser gnädigster Kaiser seinen siebzigsten Geburtstag. ^ .^z Alle Länder und alle Völker Seines weiten " ^ werden mit hoher Freude und Begeisterung b"'v^heit seiern und sich mit den Kundgebungen treuer 6^<-' e und den innigsten Glückwünschen dem Allerhöchste« ^ nahen. inende" Auch das Land Krain und die dasselbe bewoy' ^. Vollsstämme, Ihrem erlauchten Herrscher ""b^AHes immerdar in Liebe und Verehrung anhängend, v ^g, in diesem feierlichen Augenblick ihre Gefühle zu" drucke zu bringen. as,Ms Die Unterzeichneten gestatten sich daher oen zu stellen: Der hohe Landtag wolle beschließen: ^, Der Landeshauptmann wird beauftragt, " ^„sten sprechendem Wege Seiner Majestät die tief "8 ^ z" Glückwünfche des Herzogthumes Krain zur l?en" bringen. ^„ O- Nachdem der Vorsitzende constatlert. dal» " ^ betrag von sämmtlichen Abgeordneten unterschriebe ^ gründet Abgeordneter Gubic in begeisterter"^" Antrag, welcher sohin unter dreimaligen, ^°nl„,lnls Slava- und Hochrufen auf Seine Majestät " angenommen wurde. . F,na>^ Abg. Hribar berichtet im Namen des " ftll ausschusses über den Voranschlag des Landen s,cy das Jahr 1900. — In der Debatte, an verschiedene Redner in eingehender Welse "' ^e wird zu den einzelnen Capiteln des Vorauf Reihe von Anträgen gestellt. _., „nd ^5 Bei Erfordernis Capitel 4 «Landescultur ^^ ^ liorationen» ergreift Abg. Povie das "^ehe"'" die Ergebnisse der Karstaufforstung in ehr ^ ^ Weise auseinander und spricht zum Schluß ^ss'"' des Verwaltungsausfchusses der Karstaufforstung ^z. die Anerkennung für ihre ersprießliche THH ft ^ Abg.Voziö beantragt: beauftragt, der Wasserverforgung im 3^"/^«M ;, pacher Gerichtsbezirle eine größere ««'"" ^ La" widmen und besonders die schon öfter wieve^ hu" tagsbeschlüsse noch im Laufe des heurigen ^ " « zuführen. ^ ^ a^besauf'^l Abg.Povie klärt auf. dass sich der L" ^nlH die Wasserversorgung im Karstgcbiete in er :, rwendet werden dürfen, auf welchen die Marke "nb es « "llu zeugt, dass die Pöller schussficher sind, der K>f>^" di« Behörden den Verlauf von nur mit ^uhmarle versehenen Poliern gestatten. ^richte°rn""^ Anträge werden, nachdem sie vom «< ^ bribar empfohlen wurden, angenommen. Nildum,« ^'^^ ^ bes Erfordernisses für Unterrichts-, Antrag. ""^ Kunstzwecke stellt Abg. von Lenlh den der »ii,s!^°"bes»usschuss werde beauftragt, sich bezüglich l"nde «l« ^ ^^ Studiums der lrainlschen Geschichts-^ulen k « ^^ obligaten Lehrgegenstand an den Mittel« "'inisteri ^""^^ ^"'" ""t bem l. l. Unterrichts-der U»fn " "^ Einvernehmen zu setzen. Sollten bezüglich ^enstand » ^"^^ Unterrichtes als selbständiger Lehr-»lindes« < ^Anwendungen erhoben werden, so wäre zu-^lchicht/ < "^^^ Berücksichtigung der heimatlichen Nchtes a ? Nahmen des allgemeinen Geschlchtsunler- NUsch^'^ubic beantragt: Es werde der Landes-«nd G " °"""^t, sich an einen Fachmann der Geschichte verricht ä""' Worte meldet, worauf die Anträge 0 Ve? C^^' «".ehmigt werden. ^sausl^s" ^ ^antragt Ab. Paliz: ES sei der ^>llunaX? beauftragen, dass er sich an den fluchen u,, °? ^" Unterlrainer Eisenbahn mit dem bit zu h ." ^kste Errichtung einer Bahnstation in ^lchul^w °lik stellt folgende Anträge: Der Landes-. hles de,«. beauftragt: 1.) im Laufe des heurigen Essend ^" ^"dlagsbeschluss vom 3. Jänner 1896, be-w^'Gereuts.?"ka.°chierung ^^ Gemeindestraßc Idria- j? den, Lrs..^^"lühren; 2.) sich an die l.l. Negierung ' ' dass k-^" ^" "enden, die nöthigen Schritte zu kanten s ^ ^ ber Kundmachung des k. l. Landes- ? ^Uswel^ . "" """ 26. Juni 1893 hinsichtlich !,?^glichen"«^^ «°rfahrens v°n Wägen auch mit ° in (ii ".s ^lUmmungen in Kroatien und im Küsten- d n ?emeind°s°Ä Fracht werde; 3.) die Einreihung °"der Br^- be St. Veit - Manöe - LoZe - Slap und ^nica u?bl"se bis zur tüstenländischen Grenze He ^^"" die Nezirlsstraßen zu fördern. Bei C ^ ^ ""^ ^^^ werden angenommen. 3 ^ Lmik!? ^ stellt Abg.Luckmann conform ?> des U?""^chussvorlage dcn Antrag auf Ein- 6^ "nd 7^^2es von 24.000 k an Annuitäten pro 1 Ns^K v«" <^°"l Rechnung des Theilbetrages per '""b.000 k°" Darlehen der lrainischeu Sparcasse per l>5 hierauf' .^^enommen.) ,° Ech « s« .Berichterstatter Abg. Hribar nach-^ 1 2> l^anträge: ^^desfo^^^terfordernis für das Jahr 1900 k ° ^esam^,"" dem Betrage von 3.048.339 k >^"s sich "ung von . . 375.513^ °V'«"neh^ ' - ' ^'"^ ^Os» 9ur N >. i^zuheben- ""2 dieses Abganges sind im Jahre "'ll d.^"" ^ein w."^" Zuschlag zur Verzehrungs- ?! ^älilnini ^"' und Obstmost sowie vom Fleisch b>^ Eine s" «en Erlrage per . . 290.48b k ^..""n La./ "^2e Landesauflage auf den Ver- "'«"ten ^"euren und allen versüßten geistigen 3"X und vom Verbrauch . 3 plälimin," '^iten "om Hektolitergrad 60 Ii ^? ^jlaae "" ^"rage per . . 840.000 X ^^?"h^n^ 2 wird nur bis zum Insleben. ^^ ll^..>ren »l^UHen «rantweinsteuer eingehoben ^n Vr«". ""« gleichzeitig mit der Erhöhung 3.) Eine selbständige Landesauflage auf den Bierverbrauch mit 2 k per Hektoliter — mit dem Ertrage per...........150.000 X 4.) Ein 40procentlger Zuschlag auf alle directen Steuern mit Ausnahme des Zufchlages zur Personal-Einkommensteuer. Dieser Ertrag wirb präliminiert mit 1,294.361 T b.) Der an Stelle des Zuschlages zur Personal-Einkommensteuer zu tretende Staats - Beitrag wird mit.............76.000 X als der aus das Land Krain entfallenden Tangente von^ Betrage per 6,000.000 k, welcher bei der neuen Personal-Einkommensteuer mehr eingehoben wird, präliminiert. III. Das Deficit von 67.930 k ist aus den Cassa-beständen zu decken; sollten diese jedoch dazu nicht hinreichen, mit einer Creditoperatlon. für die der Landes-ausschuss die nachträgliche Genehmigung des Landtages zu erwirken haben wird. IV. Der Lanbesausschuss wird beauftragt, für die Beschlüsse »ub II. die Allerhöchste Genehmigung zu er-wirken. Die Schlussantrüge werden genehmigt. Sohin beantragt Berichterstatter Hribar folgende Resolutionen: I. Mit Rücksicht auf den günstigen Erfolg der Landesauflage auf gebrannte geistige Flüssigleiten wird sür das Jahr 1900 dem betreffenden Dienstpersonale eine besondere Remuneration im Ausmaße von bpCt. vom ganzen Reinertrage, welcher nach Abschlag der Remuneration den Betrag von 200.000 k übersteigt, bewilligt. Dieser Ertrag wird vom Consum von 1,615.156 l gewohnlichen und 26.600 l versüßten geistigen Flüssigleiten auf Grund der Auflage von 36 b vom Heltolitergrad der gewöhnlichen und 12 k vom Hektoliter der versüßten geistigen Flüssigleiten berechnet. Der Landesausschuss wird er-mächtigt, diesen Betrag nach seinem Ermessen an jene bei der Landesauflage mitwirkenden Personen zu ver-theilen, welche sich durch besondere Oeschicklichleit und Pünktlichkeit auszeichnen. Aus demselben Betrage ist eventuell auch dem Rechnungsosficial Heinrich Lindtner eine Remuneration zu erfolgen. Gleichzeitig wird der Landes-ausschuss ermächtigt, einen Theil dieses Betrages wie im vorigen Jahre fruchtbringend anzulegen. II. Der Landesausschuss wird beauftragt, sich bei den Pachtversteigerungen der Verzehrungsfteuer in Krain als Offerent im Name» des Landes zu betheiligen und zwar bei allen Pachtversteigerungen, welche bis zur nächsten Landtagssession stattfinden werden. III. Der Lanbesausschuss wird beauftragt: n) mit Rücksicht darauf, dass in den Jahren 1882 bis 1898 an Landeszuschlügen 46.221 fl. 98 kr. weniger empfangen wurden, als mit Hinblick auf die ausgewiesenen Summen der eingezahlten Staatssteuern mit den außerordentlichen und den Kriegszuschlägen Hütte eingehen sollen, einen ähnlichen Ausweis, wie jener im Berichte des Finanzausschusses enthaltene, auch sür die Jahre 1863 bis 1881 anfertigen zu lassen und sich sodann an die l. l. Finanzdirection in Laibach mit dem Ersuchen zu wenden, die obige und vielleicht auch die für die Jahre 1863 bis 1881 constatierte Differenz aufzuklären und dem Landesfonde, wenn es sich zeigen follte, dafs er verkürzt worden ist, zu dem betreffenden Betrage verhelfen zu wollen; in Hinkunft aber zu verfügen, dass der Landesfond stets fo viel Umlagen erhalten werde, als ihm mit Hinblick auf die Summe der eingezahlten Steuern gebürt; b) zu erwägen, wie die Amtierung beim Landes-ausfchusse derart zu regeln wäre, dafs jedem Landes-ausschussbeisiher eine ständige Conceptslraft zugetheilt werden würde, und diesbezüglich dem Landtage in der nächsten Session entsprechende Anträge zu stellen; «) zu erwägen, wie durch Personalvermehrung eine durchwegs Pünktliche Amtierung bei der Landesbuchhaltung einzuführen wäre. und auch diesfalls im nächsten Landtage Bericht zu erstatten. Wenn es dem Landesausschusse nothwendig erscheinen sollte, so wird er ermächtigt, auch noch in diesem Jahre eine Amtslraft für die Lanbes-buchhaltung zu bestellen; ä) sich an die l. k. Regierung mit der dringenden Aufforderung zu wenden, die bereits gegründeten und in Gründung begriffenen Erwerbsgenossenschaften und Ma-gazinsvercine in Krain in der ausgiebigsten Weise mit der Anschaffung von Maschinen gegen günstige Rück-zahlungsbedingungen, mit nicht rückzahlbaren Unterstützungen und mit unverzinslichen oder geringverzinslichen Vorschüssen zu unterstützen und die betreffenden Gesuche in der allerkürzesten Zeit der Erledigung zu-zuführen; o) sich an das k. k. Unterrichtsministerium mit der dringenden Aufforderung zu wenden, so fchleunig als ,„ögl!ch in Laibach eine Werkmeisterschule für Metall-gewerbe mechanisch-technischer Richtung und Baugewerbe zu errichten, weil eine solche Schule für die günstigere Entwickelung biefer in Krain sehr gut vertretenen Ge-werbszweige unumgänglich nothwendig ist und für das Land und das Reich bezüglich der ErwerbsverhAMe von sehr großer Bedeutung jem nmd; 5) am Ende eines jeden Jahres dem Landtage eine rechnungsmäßige Nachweisung über den Vermögensftanb des Univerfitätsfondes vorzulegen. IV. Die mit dem Landtagsbeschlusse vom 24. Jänner 1887 eingeführte Taglie per 2 fl. für die Vertilgung der Fischotter wird vom 1. Juli 1900 angefangen gänzlich abgeschasst. Abg. Murnil beantragt die Resolution III u in nachstehender geänderter Fassung: Der Landesausschuss werde beauftragt, sich an die l. l. Finanzdirection in Laibach um Aufklärung der Differenz zwischen den eingegangenen Steuern und den Landesumlagen zu wenden. Abg. Subic beantragt zur Resolution III o die stilistische Aenderung, wonach die Errichtung »einer Werl-meisterschule mechanisch-technischer und kunstgewerblicher Richtung und für das Baugewerbe» anzustreben ist. Die Resolutionen I und II werden unverändert, die Resolution III a nach dem Antrage Murnik. die Resolutionen III d, c und ä unverändert. Punkt III e nach dem Antrage löubic und die Punkte III i' und I V unverändert nach dem Finanzausschussantrage angenommen, die Vornahme der dritten Lesung des Voranschlages aber auf später vertagt. Sohin wird die Sitzung vom Vorsitzenden um 2 Uhr unterbrochen und die Fortsetzung derselben auf 5 Uhr nachmittags angeordnet. Bei Wiederaufnahme der Sitzung um halb 6 Uhr nachmittags beantragt Berichterstatter Hribar die Genehmigung des Voranschlages des Landessonbes pro 1900 in dritter Lesung, und zwar mit nachstehenden richtiggestellten Ziffern in den Beschlüssen I und III: 1. Das Gesammterfordernis für das Jahr 1900 des Lanbesfondes mit dem Betrage von 3,044.339 X und die Gesammtbedeckung von . . 375.813 » woraus sich ein Abgang von .... 2,S«tt.52ft il. ergibt, wird genehmigt. III. Das Deficit von 93.680 X ist aus den Casse-beständen zu decken; sollten diese jedoch dazu nicht hin-reichrn, mit einer Creditoperation. für die der Lande«-ausschuss die nachträgliche Genehmigung oe« Landtage» zu erwirken haben wird. Sohin wird der Voranschlag mit allen anderen Anträgen und Resolutionen in dritter Lesung genehmigt. Es folgen nun Berichte des Rechenschaftsbericht«-Ausschusses über verschiedene Partien des Rechenschast«-berichtes. Der § 4 «Sanitätsangelegenheiten, wirb nach dem Antrage des Berichterstatters Grasselli zur Kenntnis genommen. Zum § 4 «Landesunterstützungen» melden sich die Abgeordneten Dr. Hit nil und Bozie zum Worte, wobei sich der letztere betlagt, dass die nothleidende Bevölkerung von Wippach bei der Unterstützung nicht berücksichtigt wurde. K. l. Landespräsident Seine Excellenz Freiherr von He in gibt dem Bedauern Ausdruck, dass die Gemeinde Wippach leiner Unterstützung theilhaftig geworben sei; dies war in diesem Falle nicht möglich; Elend herrsche wohl an vielen Orten, aber dasselbe müsse durch Elementarereignisse verursacht sein, wenn nach dem dies-fälligen Gesetze Unterstützungen gewährt werden sollen. Das permanente Elend in Wipvach sei nicht durch Elementarereignisse hervorgerufen, es sei allgemein und habe seinen Grund in den Wasserverhältnissen. daher er dem Landtage die Regulierung der Wippacher Wasserlüufe empfehlen müsse. Hierauf wird der tz 4 zur Kenntnis genommen. Die Berichte über § 7 ^. «Landes-Zwangsarbeits-anstalt». tz 7 V. «Landes - Wohlthätigleilsanstalten. werden nach dem Antrage des Berichterstatters Kuiar, nachdem Abgeordneter Dr. Schaffer einige Aufklärungen gegeben, zur Kenntnis genommen; ebenso tz 7 (). «Landesmuseum», Berichterstatter Freiherr von H u r z b a ch. Zu ß 8 ü. «Gewerblicher Unterricht» stellt Bericht-erstatter Klein folgende Anträge: 1.) Der Landesausschuss wolle dafür Sorge tragen, dass Lehrcurse für da« Kleingewerbe nicht nur in Laibach, sondern auch am Lande, und zwar in verschiedenen Zweigen, beispielsweise für Schneider, Schuster, Zimmer, leute. Maurer, Tischler u. s. w, und zur geeigneten Zelt abgehalten weiden. 2.) Es sei nach Möglichkeit dafür zu sorgen, dass sür den Schneioer-Lehrcurs in Laibach ein entsprechender Zaal in einer Schule acquiriert werde. Abg. Oubic interpelliert den Landeshauptmann, warum die Landes-Gewerbecommission noch nicht ins Leben getreten sei. worauf Landeshauptmann v. Detela mittheilt, dafs die Wahl der Mitglieder nunmehr vollzogen sei und die Commission noch im Laufe dieses Monates in Action treten werde. Sohin werden die Ausschussantrüge angenommen. Der tz 8 6 »Landwirtschaftliche Schule in Stauden», tz 9 «Stiftungen», Berichterstatter Schweiger, tz 10 «Personalien», Bnlcht.erMer Gras^elN, werden z« VennW zmommen. Laibacher Zeitung Nr. 103. 842 5. Mai 1900 Abg. Kosak berichtet über § 11 des Rechenschaft«, berichtes, «Verschiedene Angelegenheiten» und beantragt die Kenntnisnahme desselben. Abg. Azman beantragt, es sei der Landesausschuss zu beauftragen, einen neuen Gesetzentwurf gegen die Trunksucht im allgemeinen und gegen das Branlwein» trinlen insbesondere auszuarbeiten und in der nächsten Landtagssession vorzulegen, wenn dies jedoch nicht angezeigt wäre, sich an die Centralregierung mit dem Ersuchen zu wenden, einen solchen Gesetzentwurf dem Reichsrathe vorzulegen. Abg. Hribar beantragt: Die l. l. Regierung werde aufgefordert, bei der heurigen allgemeinen Volks-zählung anstatt wie bisher nach der Umgangssprache die Zählung nach der Nationalität einzuführen. Nach einer kurzen Unterbrechung der Sitzung wird der Ausschussantrag, dann der Antrag NZman an« genommen, der Antrag Hribar aber nach dem Vorschlage des Abg. Dr. Schaff er dem Verwaltungsausschusse zur Vorberathung zugewiesen. Abg. Hribar berichtet im Namen des Finanz-ausschusses über dle Frage wegen eventueller Abschaffung der Diäten für die Landtagsabgeordneten und beantragt conform mit dem Landesausschusse, diesfalls keine Aenderung eintreten zu lassen. (Angenommen.) Abg. Murnil berichtet im Namen des Finanz, ansschusses über die Petition des Stadtmagistrates in Laibach um Bewilligung zur Aufnahme eines unverzins-lichen Staatsdarlehens per 30.000 k für den Bau des Stubenberg'schen Armenhauses und stellt den Antrag: Der Stadtgemeinde Laibach als Verwalterin der Gräfin Stubenberg'schen Stiftung wird bewilligt, dass sie das vom l. l. Landespräsidium mit Erlass vom I2ten December 1898, I. 1367/ki-., dieser Stiftung zugesicherte unverzinsliche Darlehen von 30.000 3 aufnehmen und das Pfandrecht für dieses Darlehen auf der Realität «Stubenberg'sche Stiftung», Einlage Nr. 12, Catastral-gemeinde Gradisce, einräumen könne. (Angenommen.) Ueber die Petition der Milchgenossenschaft in Ledine bei Idria um Bewilligung eines unverzinslichen Dar-lehens per 1200 k wird nach dem Antrage des Finanz, ausschusses (Berichterstatter Murnik) beschlossen, den Landesausschuss zu ermächtigen, der Milchgenossenschaft in Ledine ein unverzinsliches Darlehen per 800 X gegen Rückzahlung in fünf gleichen Jahresraten zu 160 k vom 1. Jänner 1900 zu gewähren, wenn er sich von der Nothwendigkeit und Zweckmäßigkeit diesfalls überzeugt haben wird. Landeshauptmann-Stellvertreter Freih. v. Liechten-berg übernimmt den Vorsitz. Abg. Bozit berichtet im Namen des Verwaltung«, ausschusses in Angelegenheit der vom Gemeindeamte Suchen angestrebten Ausscheidung der Gemeinde Suchen aus dem Gerichtsbezirle Gottschee und Zuweisung der« selben zum Gerichlsbezirle Neifnitz und beantragt: 1.) Per angestrebten Ausscheidung der Ortsgemelnbe Suchen aus dem Bezirlsgerichtssprengel Gottschee und rücksichtlich der angestrebten Zuweisung dieser Ortsgemeinde zum Bezirksgerichtssprengel Reifnitz werde die gesetz-erforderliche Zustimmung des Landtages ertheilt. 2.) Der Landesausschuss werde beauftragt, die Acten dem k. l. Justizministerium zur günstigen Erledigung der Angelegenheit im Wege der l. k. Landesregierung vor« zulegen. Abg. R. v. Langer beantragt dagegen: Der Landes-ausschuss werde beauftragt, die nöthigen Schritte ein-zuleiten, auf dass die l. l. Justizverwaltung sowohl für die Gemeinden Suchen und Obergraz, als auch für die Gemeinden Osilnic und Kostet des Bezirlsgerichtssprengels Gottschee jr einen allmonatlichen gerichtlichen Amtstag einführe. Abg. Viinikar befürwortet in eingehender Rede den Ausschussantrag und schlägt vor, die Abstimmung über den Antrag Langer getrennt, und zwar mit Weg-lassung der Gemeinden Suchen und Obergras vorzunehmen. Abg. Dr. Schaffer «klärt, dass er für den Antrag Langer stimmen werde. Abg. Paliz tritt für den Antrag des Verwaltung«, ausschusses ein. K. l. Landespräsident Seine Excellenz Freiherr von He in erklärt, dass er sich der Frage gegenüber freie Hand vorbehalten müsse. Abg. Dr. Tavöar gibt der Ueberzeugung Ausdruck, dass der Ausschussantrag sicherlich einstimmig angenommen werden würde, wenn diesfalls nicht nationale Rücksichten obwalten würden. Er weist auf den Standpunkt der Justizverwaltung hin, welcher der fraglichen Ausscheidung gegenüber ein günstiger sei. K. k. Landespräsident Seine Excellenz Freiherr von Hein ergreist wiederholt das Wort und hebt hervor, dass solche Fragen nicht allein vom Standpunkt der Justizverwaltung, sondern auch von jenem der politischen und Finanzverwaltung und anderen zu beurtheilen sei. Schlichlich wird der Ausschllssautrag, dann der Antrag Langer mit Hinwegfall der Gemeinden Suchen und Obergras angenommen. Au5 Nutrag des Verwallungsausschusscs (Bericht« Rechbach) wird die im Straw- 5«zNe Vo^ch ^le^ve. an dk Unt«UoUichLase VcHitl«. straße in der Ortschaft Läse anbindende, nach Unter-Planina bis zu ihrer Vereinigung mit der von Maunih kommenden Bezirlsstraße führende Gemeindestraße in die Kategorie der Bezirksstraßen eingereiht. Bevor zum Schlüsse der Sitzung geschritten wird, entspinnt sich über die Frage, ob der Bericht des Ver-waltungsausschusses über die Regierungsvorlage eines Gesetzentwurfes, betreffend die Errichtung von Bezirksgenossenschaften und eines Landescnlturrathes in Krain, auf die Tagesordnung der morgigen Sitzung gesetzt werden soll, eine sehr lebhafte Debatte, in welche eine Reihe von Rednern eingreift. Sohln wird die Frage, ob im Gegenstande morgen verhandelt werden foll, dem Ver^ waltungsausschusse zugewiesen. Der Vorsitzende ordnet die nächste Sitzung aus Samstag den 5.d.M. vormittags 10 Uhr an, verkündet die Tagesordnung hiefür und schließt die Sitzung um 10 Uhr abends. __________ — (Ehrung.) Der Gemeindeausschuss von Alt-lack hat in seiner gestern abgehaltenen Sitzung den Herrn l. l. Oberlandesgerichtsrath a. D. und Großgrundbesitzer in Altlack Karl Ritter von Strahl in dankbarer An-erkennung dessen hervorragender Verdienste um das Zu» standekommen der Wasserleitung in Altlack und für dessen wahrhaft munificente Unterstützung zum Ehrenmitglied« der Gemeinde Altlack ernannt. — (Personalnachrichten.) Die seinerzeit nach Wien zum Besuche der Taubstummenanstalt entsendeten Herren Lehrer Stefan Primojik und Josef Armii haben diesertage die Befähigungsprüfung für den Unterricht taubstummer Kinder, und zwar ersterer mit Auszeichnung abgelegt. — (Lehrbefähigungs«Prüfungen.) Zu den Montag beginnenden Lehrbefähigungs - Prüfungen haben sich 21 Eandidatinnen und Candidate« gemeldet Von denselben werden sich neun Lehrerinnen und sechs Lehrer der Lehrbefähigungsprüfung für allgemeine Volks« fchulen und eine Lehrerin und ein Lehrer für allgemeine Bürgerfchulen unterziehen, während die übrigen Can» didatinnen und Candidate« Special-, beziehungsweise Er-gänzungsprüfungen abzulegen haben werden. — (Der Eintritt in die Landes-Irren an stalt zu Studenc) und der Besuch geisteskranker Pfleglinge ist nur in der Zeit von 12 bis 4 Uhr nachmittags gestattet. Mittheilungen über das Befinden geisteskranker Pfleglinge können von den ordi-nierenden Aerzten nur in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags eingeholt werden. — (Plahmusik.) Morgen um halb 12. Uhr vormittags findet, günstiges Wetter vorausgesetzt, in der Sternallee ein Promenadeconcert der hiesigen Militär-kapelle statt. Programm wie bei der letzthin des ungünstigen Wetters halber unterbliebenen Platzmusil. — (Sanität s-Wochen bericht.) In der Zeit vom 22. bis 28. April kamen in Laibach 22 Kinder zur Welt, dagegen starben 23 Personen, und zwar an Tuberculose 5, Entzündung der Athmungsorgane 3, in-folge Schlagflusses 1 und an sonstigen Krankheiten 14 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde und 11 Personen aus Anstalten. Von Infections-krankheiten wurden gemeldet: Diphtheritis 2 Fälle. --(Handel und Gewerbe.) Im politischen Bezirke Umgebung Laibach haben im vergangenen Monate Gewerbe neu angemeldet, beziehungsweise Con< cessionen erhalten: Jakob Gregore in Unter - Zadobrova und Anton Robida in Oberlaschel, Gemischtwarenhandel; Franz ^ in einem auch für den Nadfahtvellehr entspreche" Zustande befindet und soferne es die sonstige!« loc° Verhältnisse, sowie die Rücksichten auf die Erhaltung ^ eigentlichen Fahrbahn als zulässig erscheinen lasie", ^ Ztrahendeckstoff bloß aus einem Straßenbanquetle bep° .' das andere Vanquett aber für den Fußgeher- und ^ fahrverlehr freigehalten und nach Maßgabe der mn"^ der ordentlichen Slraßenbaudotation vorhandenen^ durch zeitweifes Ueberziehen mit Kieselschotter (G"" schotter) und Comprimierung mittels steinerner v ^ walze in einem angemessenen Zustande erhalten ^ '^z. Die Erhaltung der Radfahr, und Gehwege an den /"" strahen hat jedoch eine entsprechende strenge Ha"^° der Straßenpolizei in der Richtung zur Voraus!^ dass die für den Fußgeher und Radfahrerverley^ stimmten Banquette nicht durch Fuhrwerke, N"^l, » trieb und dergleichen zerstört, sowie dass Now ^ zwischen den Passanten jeglicher Art hi"l""2ac' werden. — Von dieser Verfügung wurden die wl , merieposten mit dem Auftrage verständigt, aU> Uebertretungen obiger Bestimmungen den Behörde".^« Anzeige zu bringen. ^ ^ * (Schadenfeuer.) Am 30. v. M- ft"^ in der mit einem Strohboden verfehenen und nm ^ eingedeckten, isoliert stehenden Harfe des Aschers ^ Gril in Petsch auf eine bisher unbekannte V", ^ Feuer zum Ausbruche. welches die Harfe sa".^. Centner Heu und 6 Centner Stroh gänzlich "M«, ^ Gril erleidet einen Schaden von ungefähr ^ ^^ welchem Betrage eine Versicherungsfumme von ^ gegenübersteht. n^a<5 . . (Ein bösartiger Hund.) M " ^ mittags wurden in der Vrunngasse zwei Aroener ^ Hunde der Besitzerin Maria Pulelstein angefallen ^ befanden sich in großer Gefahr, von demselben « ^ zu werden. Mit Mühe gelang es den Arbeitern, I"» ein Haus zu flüchten und dem Hunde zu entkomm ' — (Die Orgelbauerfirma Gebrüder Z"? ^ in Steinbüchel) hat kürzlich in der Melln^, Abbazia eine neue Orgel (Kegelladen-System) A" He" stellung gebracht. Wie wir einem fachmännischen ^" -l,l, des Musitoirectors in Abbazia, Herrn Gottfried l5 ^ entnehmen, ist das zum Bau sowohl der Zinn- ^ Holzpfeifen verwendete Material ein vorzügM ' ^ Ausführung derselben fein und tadellos. Vei °en ^, digen Pfeifen sind die Labien nicht eingerissen,' ^ gepresst, infolgedessen auch sehr leicht zu s"'' .^ell" großen Holzpfeifen sind aus feinem Fichtenholz, d»e ^ aus hartem Holze gearbeitet; die tonerzeugenoen jsei, sind aus hartem Holz verfertigt Die kleineren VH^ sind doppellabig und die offenen Pfeifen einwar" ^ Die gedeckten Pfeifen haben die Spünde mit Ml,, hF sehen. Die Stimmung der Orgel ist «" """ F Normal ^, — 870 Schwingungen, wobei der ^'^"f in der Kirche volle Rechnung getragen wurde. ^ ^ färbe der einzelnen Register ist wunderbar, >°ä' ' 50»' cional «', ein sanster, zum Herzen sp««"° ^ Flöte 8', so fein an Klang und zart, dass ^< von der wirklichen kaum unterscheiden lann, . s. l^ntla marl» 8', Octav 4', Mixtur 2', P""'^ "" Subbass 16' voll, schön leicht ansprechend, «""" lh>" Register schöner als das andere, vollständig ,^ ^ angepassten Charakter entsprechend. — ^".^,z dll^"", Spiel mit vollem Werke kräftig, gesangvoll, davr ^ nicht schreiend; die Gebläse sind der n"de"c^ ^ angepasst und bestehen aus Regulatoren " '^ M" auswärtsgehenden Falten, deren Gang nm ^^^ schienen reguliert wird. Das Gehäuse ist clN»ay ^g^ in gothischem Stile ausgeführt, mit sp"""' ^lt»" versehen und leicht zugänglich, überhaupt '^ eingerichtet. > Die in« ^"«c -(Wasserstand der Save.) ^e ^ ^ April vorgenommenen Messungen des «va^' be" ^ Save beim Pegel der Littaier Savebrucke » ^„z, ^ höchsten Wasserstand am 8. April mit 1«^ ^r?^. niedrigsten am 6. und 30. April mit Sl « ^ ^ Der durchschnittliche Wasserstand betrug l" in der Vornkirche- ^ ^ Sonntag, den 6. Mai (S'd f,,n .^^lsamleit geheimnisvoll scheinender ?! Mosen s '""' eine Wirlsamleit. die z. V. durch ^lderhets^ H"lerfolge des Manierismus, durch die !?"U"8 vnn ? ^lähmter mittels Magneten, durch die 3 ^Wsn°ch w.aul das wir unsere Leser aufmerksam ,., «He in ^'berholt zurück. ^"""8en «,,^'" Rubrik besprochenen lilerarischen Vr-^ ^ 3ed ^^ ^" Buchhandlung I>''f° m 5""" Wilhelm, der die österreichische V? ^ahnl^f "ll' b^Niißte bei der Ankunft die ^'^ und l1""'lenden Fürstlichkeiten sowie die V'Wiche "?,^?tt die Ehrencompagnie ab. Als erwartste Kaiser Wilhelm ^ "''"e. H '" s!"ng militärischer Haltung ^?llnarsc5 ^' ^^lnientsmusik intonierte den V"le ^'^ sahnen senkten sich zum Gruße. ^ >'U'enq ^i ^^"en. als der Kaifer zu dem 'V^ 'auber^ "."b""3 ^r beiden Monarchen Kwl"'°Nder d '""'ch herzlichen Charakter. Sie ^dl?« ' Dabpi ^ '"ü"be und küssten einander H' >ch kr m""» ^"^ Fürsten entblößten "> 3 Waise? ^ Vorstellung der beiden Gefolge ^?gen' ^'?"z Josef die Generalität. Unt?r ?^ Ehrend °^""ichischen Volkihymne wurde V^zen sp ach"^'ue abgeschritten. Mit dem 3""z Josef längere Zeit. >V>n dnÄ^ "" ei» vorzügliches. Nach M W?"chen j,,Z"ncompagnie begaben sich die X^ Kaiserzimmer." « Minuten lausenden, stet« sich ^ ^r^enge d?'m,b^ "" dem Bahnhöfe dicht M^V" "°.'^ "V'" Iubelrufen begrüßt. ?>k ^rd""'" Bücher geschwenkt. Kaiser ^ ^VMte s^"" H°ch' und Eljeu-Rufeu be< k Gurgel L^ Zerührt. Als der Zug durch <^,ez'"N'fthboaen s^">' schmetterten Fanfaren. ^''''c< "d d/F" litten ich die Mitglieder des H ^ ^. z^ir ch^ d< erordneten aufgestellt. Ober-^' l olz >r n, s^l begrüßte den Kaiser Franz V^ ^"^ ^ Kaiser Franz < ^^landene, ^"°sse der ersten drei Kaiser V" V">it die "lchen ^"ches gestalte durch ^" diese? ^ll- ^ danke namens der ^V^begrW ?"""s der Huld und Gnade, l' H ^°^ I'lef auch X^st^ benach^'Ungarns, mit welchem das H^ und durch ^ > r feiere '1' """den sei. Der Obcr-^?^u >"d sss° "s ""lser als ehrwürdigen "l"s "Haltes mit dem Wunsche, der " sein. Kaiser Frau Josef er- widerte: «Ich danke Ihnen. Herr Bürgermeister, für die herzliche Begrüßung und bin hoch erfreut über den prächtigen Empfang, den Mir die Stadt Berlin durch ihre Vertreter bereitet hat. Ich sehe darin einen neuen Beweis der unverbrüchlichen Freundschaft, die Mich mit Ihrem erhabenen Herrfcher vereint und auch hier wie ^bei Uns in der Bevölkerung vollen Wiederhall findet. Ich bitte Sie, der Bürgerschaft der Reichshauptstadt Meinen herzlichsten Gruß und Dank zu entbieten.» Berlin, 4. Mai. Nach der Antwort des Kaisers Franz Josef an den Oberbürgermeister Kirschner wurden die Majestäten durch die Fräulein Kirschner, Iakoby und Knoblach mit Gedichten begrüßt. Die Fanfaren intonierten die österreichische Hymne. Unter Iubelrufen und Tücherschwenken setzten die Majestäten die Fahrt sort, alle öffentlichen Gebäude und Tribünen waren dicht besetzt. Als die Majestäten bei dem Denkmal Friedrichs des Großen vorbeifuhren, gaben die Batterien Salutschüsse ab. sodann fand der Vorbeimarsch der Regimenter statt, worauf die Majestäten das Schloss betraten. Kaiser Franz Josef wurde von der Kaiserin und den Prinzessinnen empfangen. Bei dem Betreten des Schlosses wurde die Standarte des österreichischen Kaisers und ungarischen Königs gehisst. — Kaiser Franz Josef nahm mittags am Familienfrühstück theil, welchem auch der Großherzog und die Groß« Herzogin von Baden, Prinz Heinrich und Gemahlin und der Kronprinz beiwohnte. Berlin, 4. Mai. Wie das Wolff'sche Bureau erfährt, ernannte Kaifer Franz Josef den deutschen Kaiser zum General-Feldmarschall der österreichischungarischen Armee. Berlin, 4 Mai. Kaiser Franz Josef besuchte nachmittags die hier anwesenden Mitglieder der königlichen Familie, den Grohherzog und die Grohherzogin von Baden und ließ eine Karte bei dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe und bei dem Staatssekretär Grafen Aülow zurück. — Nach der Rückkehr von Charlottenburg stattete Kaiser Franz Josef dem Prinzen Albert ron Preußen und dem Erbprinzen von Hohenzollern und sämmtlichen Botschaftern Besuche ab. Berlin, 4. Mai. Kaiser Wilhelm verlieh dem österreichisch-ungarischen Minister des Aeuhern Grafen Goluchowsli die Brillanten zum schwarzen Adler- Orden. Berlin, 4. Mai. Kaiser Franz Josef stattete der «Germania» zufolge heute gegen 5 Uhr nach. mittags dem Cardinal Fürstbischof Dr. Kopp im »Hotel Royal» einen Besuch ab. Berlin, 4. Mai. Nach drm Parademärsche der Gardetruppen beim Empfange Seiner Majestät des Kaifers Franz Iofef wird die Fahnencompagnie des Regimentes Kaiser Franz die Fahne dieses Regimentes nach den Gemächern des Kaisers Franz Josef, seines erlauchten Chefs, bringen. Das D/jeuner, welches Kaiser Franz Josef auf der österreichisch-ungarischen Botschaft nehmen wird, ist auf Sonntag festgesetzt. Die Stunde ist noch nicht bestimmt. Berlin, 4. Mai. Abends um halb 8 Uhr fand in der Bildergallerie des königlichen Schlosses bei Ihren Majestäten dem Kaiser und der Kaiserin ein Galadiner statt. Gegenüber dem Kaiser Franz Josef halte der Reichskanzler Fürst Hohenlohe Platz qenommen. rechts von diesem Graf Goluchowsli. dann derösterreichisch-ungarifcheBotschafterSzögyenyl-Marlch, Oberst Graf Waldersee und Freiherr von Beck; llnts vom Reichskanzler saßen der italienische und der groß. britannische Botschafter. Oberstkämmerer Graf Solms und Generaladjutant Graf Paar. Der ßrieg in Südafrika. London 4. Mai. Roberts telegraphiert aus Brandfort: Wir besetzten heute Brandfort, ohne großen Widerstand zu finden, und wie ich hoffe, ohne große Verluste Die erste Brigade der berlttenen Infanterie deckte die linke Flanke und die 14. Brigade der 7 Division die rechte Flanke. Unterstützt von der 15 Brigade rückte die Division Pole Carew direct auf Brandfort vor. Die Armee der Buren unter dem Befehle des Generals Delarey zog sich in nordöstlicher L o n don, 4. Mai. »Reuters Office» meldet aus Tabcmchll vom 3. d. M.: Die Buren räumten nachts den Tabanchuberg und zogen vermuthlich in drei Rich-tunacn gegen Norden, sie ließen aber eine Kanone zurück aus welcher das britische Lager ab und zu beschossen wird. Kundschafter berichten, eine Anzahl Feinde ziehe sich gegen Wepener zurück. General French verließ heute Tabanchu. wo Rundle commandiert. General Brabant dürfte unverzüglich zu Rundle stoßen. Ucuigkeiten vom Küchermarkte. ssalbs R. Wetterlalender und Verzeichnis der lritischen Taae 2 Halbjahr 1300 . li 1 20. - Uußues !e Noux I e M8 k l'ap». li 4 20. - Schmi bt K. E., Paris. ,llu-strierter Mhrer. X 4 20, - Keihlmann Fr., Methodische Anleitung zu den Wandtafeln für den Freihandzeichenunterricht, X 2 40. — Hinz. Dr. Med. Fried., Krilil der anticoncep-tionellen Mittel, «—72. — Kastner.Michalitschlo Else, Auf rothrr Heide. Ibyllr. X 1 80. — Nerga Giov.. Geschichte eines Schwarzblättchens, X 3 — (Gin neue» Vuch vo« «utor der „Lavalleria rustieana"). — Vlumentritt Ferd.. Die Philippinen, eine übersichtliche Darstellung der ethnographischen und histor.-politischrn Verhältnisse des Archipele, K1-44. — Damaschle Adolf, Kamerun oder Kiautschau? Eine Entscheidung ül'er die Zulunft der deutschen Colonial« politil, X —60. — Schulze I. u. E.. Hanbrack, Das Schnell« Schönschreiben in der Volleschule, l(3 60, — Keller Doris. Die Hausmannskost, ein prall. Kochbuch der süddeutschen Küche, eleg. geb.. l( 2 40. — Kimmich Karl. Stil und Stilveralei. chunn. « I 80. — Verndt, Dr. Met». 7 U. Mg. j 736 bs 10^6j S^schwäch ! theilwTbewTj 0-(1 Das Tagrsmitlel der gestrigen Temperatur 16 0". Nor« male: 12 b'. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. MU- Meilage. "WH d750) Unserer heutigen Nummer (Stadtauflagr) liegt ein Verzeichnis der bisher erschienenen Bände von Ueclams Mterhaltungs-Mbliothek wi. — Die Bande sind z» beziehen von der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr K Fed. Zamberg Stt.UttU Kronen, 15.000 Kronen nnd 12.000 Kro» nen sind die Haiipltreffer der Invalidendanl»ijotterie, welche mit 20°/, Abzug bar ausgezahlt werden. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerlsam. dass die I. Ziehung unwider. ruslich am 19. Ms,i 1900 stattfindet. s13!9») («wizda^ Veterinär. Erzeugnisse.) Zu den ,om» lärsten und renommierten heimischen Firmen zäl^ e Ilo« jene des Hoflieferanten Franz Johann Kwizda in ^l^ ,,, . y. Die von dieser Firma in den Handel gebrachten Vcicrinär« Erzeugnisse erfreuen sich in der That uicht nur in Oesterreich. Ungarn, sondern auch auf dem ganzen Continente und selbst in England und Amerila des besten Rufes. Jeder Landwirt lennt l das Korneubulger Virhnilhrpli'ver. das Schweinepulver und die Kolilpillcn jtwizda's und es gibt heute faum einen Pferdebesihrr sei er Sportsman. Privater. Geschäftsmann oder Landwirt in dcsfen S,all das Kwizda'sche Restitutiontfluib sich nicht eingebür. gert hätte. 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(1730) 2—2 Um zahlreichen Besuch bittet hochachtungsvoll S?x?i«z IVoirak Restaurateur. Grösste Auswahl,y^ eleganter ^r jCsf* S (1391) 14-7 yS »j(\ S S^ A^O ,S empfiehlt S ^\y yf zu billigsten preisen ^ž^ L. Mikusch ^r I^atlilia-a.splatz 15- Ttaittouiafri ^lasö^r^Heilanstalt | | £-------------- o o o o o •••SÄBÖ Aret Ür. A.W. Schmidt (fr. .Brünnlbad», Wien, u. «fc-ic''«* _ giff» Adniin.: Fr. Himmelbbjas (Ir. Ischl, Winter: Gnes-öo»"-^) iH^ Lang'sohe Verwaltung. — Protpeote kottanffel. ^¦*"^^ Flaschenbier ^ „ aem Branhanse Ijn* Eine Kiste mit 25 Halblitorflaschen ttS^)S) Bestellungen und Einzelverkauf: ( Prešerengasse 7 imW«^ Ureprnngsort: Giesshübl-Sauerhrunn, Eisenbahnstation. Cur- and Wasserheilanstalt bei Karlsbad. Frospecte gratis ______________ and franco. ^^__^^ FrühUngscor. „ Die ersten Frühlingswochen sind g«*o ,[e durc" Zeit, in welcher nach einem Correctiv iu rU(ene" die Lebensweise im Winter häufig hervor* ^ Störungen in den körperlichen Juncuo j^wird. Für diesen Zweck isty sowohl zur seihständigen Hauscur ai» auch zur «ibt»«1!WV Vorcur für die Bäder: KarlBb»«» *^Üidfl Franzensbad und andere Curorte yo l77)5, (VI.) Seite besonders empsoWe^^-^j In Laibach zu beziohon durch allo Apotheken, gr(5BSoro und Doliuateggen-Handlungon otc-________^^ Landschasts-Apotheke ,Zur Mariahili des PL Mr-. «L Leustet h Laiöacn Resselstrasse Nr. 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S6 bU »?^l> Valizische Karl »Ludwig'«ah», (div, Kt,> Gilb, 4"/» , , , 8» 50 9« SU «urarlberger Val»l, llm. '«»4. (div. GI,) 3!lb,, 4"/,, , . , »I! 40 y? l<» Staatsschuld der Ländtl der ungarischen Krone. 4"/„ ,m«, Goldrenle per Hasse , ne »5 ll? lk dto, btu. per U!li»w , . . , N« »5 l17lü 4"/„ b. dto per Ultimo , 92'dO U« 70 U»g. El,-, Gold ,l>«sl, ,»159 12150 bto, dlü. Eilber 100 fl. . . . 99 50 100^« btl>, Staat« Oblig, (Ung, Oftb.) v, I. 1U7U....... l>7'— il? 5« dtll. Nchaulreaal'Vlblös.-oblig. . 98'1i» 8« »ü dto. Prüm. «. il,<>(»sl,- lilXiN^. 164 2b <«5 l!t> dto, bto, k 5Nsl.--80U«r. 1S4—1«5 — Iheih Nt«.°«ole 4"/„ . . . , 12^50 I»9 50 4"/„ »„gar. Hrunbcutl.'Oblig. 92 50 93 30 4«, koat. und llaoon. bett« 92 75 93 ^b Andere Vsstntl. Anlehtn. 5"/„ Donau Nea,-Anleihe 187» . I0»'l>0 — — wllrye» der Ntad! ür^ . . — — —'— «nlehen d. Klad! Wie» . . , ,0»- 102«« dlo, dlo. (Lilber od, Void) ,22 40 —' bto, bto (18U4) . . . , »3 - »3 50 blo, dto, <1«»»^ . , . , »U SV WX!> Vülsebau Anlehen, verlosb 5" „ »»?.'»100 «5 4"/, «rainer liaxde« «nleh^n , — — 9U 35 Veld Ware Pfandbritst etc. «oder, alla,»st, in50I.verl,4»,2 95— 9«'— N,°i!sterr,Lll»de« H»P.°Ä»st.4°/„ 97 30 97 »0 Ocsl. ung, Ä«nl 40>/»jühr. verl. <"/„......... 9»'9»> 99^80 dio. dto, üujHhc. vcrl, 4°/„ . 9» 90 !'»-90 Vparcasse. l.Üst,.»0I,,verl,4°/„ 99 15 !00 15 Gisenbahn.Prlorilzt»' Obligationen. ss,rdlnanb««oidbllhn !»4 ü0 ,05 — 4"/„ Unterlrainer «ahnen . , 99 l>0 i(X» - Divtrse Lose (per Slücl), «erziuKliche i!l>,e. 3"/« Äobencrebi^üose Em. l»»o li39 50 240 t>0 3«/, „ „ !tm, 18UU 235 50 237'— 4°/nD°Nll»'Dllmpflch, «X,fl. . , 885—345'-5"/„ DonaU'üiegul, llose . . ,256 — 258 — Unverzinsliche Lose. Mdap.-Vasilica (Dombau) 5 sl. «3 — ,4>— Lrcbitlose 100 fl...... 400 - 401-50 illan, 1>ose 4« sl. llM, . . . 131 75 13» 75 Ofener Lose 40 sl..... 134-— 13« - Plllffy Lole 40 sl, CV. . . ,82 50 188 50 «utbenili-eu,. Ocsl.Hr!.t,,,l0sl, 42— 43 „ ,, UNg..... bfl, z,i ^. Ll 75 Nndolph Lose 1« sl..... N»'b« «ü ü Salm llosl 40 fl...... ,75-25 177 25 S!,'Ge»oi«'Lose 4«! sl. . , , iß« — 185 — WaldstrinLole 20 sl..... 17«— —-_ Gewinslsch, b, 3"/^ Pr,«Echulbv d, «odencrebitllüsl.. Em, 1889 5050 z« 50 Laibachcr Lose...... 49 — zy — Vcld Ware Nctien. Transport »Unler» nehmungen. «ulsta.repl. «lsenb. 500 sl. . 3155 »1«o-«au- u. Vetrieb» Ves. f. stübl. Ltrahenb. in Wien lit. X . 3»4 50 3»g — >!. 5<»<> sl. TM, 32?«»- »z»^ bto. dto, Ml, I!) 200 Vrs., Orsterr., 500 sl. CM, . . 72« — ?,<»-— Duz Äodcnbacher «. Ä, 4<>0 Kr. »23 - «29 — sserdi',ll»d« Nordli. XxwslÜM. «2,5 «225-Leinb, Czernow, Iassy ltisenb.» Gsjelllchas! 2(!l> s>. 3, . . 54» — 549 — Kloyd, Oes,,, Triest, 5!»» sl.LM, 792--- 79» - Oesterr, Nordwestb, LW sl, 3 484 - 4«? - bto. d!°, (ül. U) 2<1I) -.. 2. 477 — 479 - PragDuzer «tisenb, «U0,l, abnst. 185 50 ,87 - Gtaateeisenoahn 2<»0 fl, 3. . «42 — K41- — Lüdbahn 2l»<» fl. E..... 11I-—1!2 — Siibnnrdd, Verli.'V. 200 II, ,l>, llONsl. Eilber 4,4 — 4,8- U»«.Westb.(Naab Vraz^nuslT. 42«-— 430 — Wiener Hacalbahne» *lct. Hes. — — — — Danken «nglo Oesl. «anl 200 fl. . . U90'50 291 5 ' «anlvcrein. Wiener. 2»0 sl, . 5l9 - 52« - «ober,.Anst,, Oest,, 200 fl, 3, U40 - «4« - Crdt-«nst, s, Hand, u.«,l»!<'N. —'— —'— dto, dto, per Ultimo , , 727 75 728 75 «ireoitoanl, Alla, unn,, «00 sl 735 — 737 — Depositeichanl, Alla,, 200 sl, 43« — 440 - °nl. «ll«.. 140 fl, , „7 - »„ — Indullrie-Vnter« nehmungen. «auges.. All», »st., ,00 sl. . ,»« b« IS« »N Egydier «tisen- und N»»h>.Ii,d. ! in Wien 100 , Ges, ,00 sl zn^y ««>- Sa»«» 3ar>, Ltrinlohlen ,00 sl, st4y — «b»-__ ..Schlllllmühl". Papiers 2WlI. 300 — 3»v — ,,LteUrerm ", Papier!, u, «,.». 34« ^ »50 — lrisailel ttohlenw.'»es, 7« ll, 44,»-- 4HH-— w»ffei!s,°V,.Oest,inWien,,00fl, ^,«, _ «« — Wagl,°n-Leihanst..«llg..lnPe», ^00 ilr........ 10K0 1070 Wr. Baunesellschasl «><' sl. . . ,»« „ ,»8 — Wilnerberger Ziegel-«etien Ves. ?s« - 770 — Deoilen. Kurze Lichten, «mslerbam....... »00 55 »00 75 Deutsche Plühe...... ,18 «5 ,18 «) London........ »4» »5 «4» 05 Pari« ........ »« l» 9S«2. Kl, Petersburg ..... — — — — Yalulen. Ducaten........ »<»» 1« « !i!> Flancs'Vtüclt..... 1l»-27 198« Deutsche Neichsbanlnote» . , ,18 35 »18 5« Italienische «aninoten . , »» 90 9l ,0 «ubel-Äoten....... » »5^ 2 5«» »•* ^ Elsa.- uad "V«rlc«t>3.f "TTf.**« Fs»PJbrlff«iii. I'rlurlt&tffn, AaUftn, ¦"'- •*««, l»eTiB«,n «1*4 V»lat«a. *****-—i....... 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