-ci,iimrra'>."reise: Kür Laid » ck >-'U,iLbcig . . . » ii. «o kr. --«-,2drig . . . > 1 . L0 „ «'--'.-rjÄcis. . . i . l» , . . . - . 7» . :! Ser Post: - . . n st. — kr. H.diädr!^ . . s . SY . ULHrig' . . , , 7L. < > ^!-Ncllu>lg H»^s Lirrl-I- -47:g ÜS rr.- ii°ri,Uch A k. Lai dach kr Nr. in. Aunrys:,.- V-:i:;i>rilno.-.» nicht ? :ü^.ct.^ . : "'kL-''-:''?"-.«:« i.iä>r i. Montüg, 5. August 1872. - Morgen: Verkl. Jesu. r'cdaklion: ^ .,d )Lr. r^. Skvcdiusn und Z»scr«ter Zurean: »I -«sch-avrl!r; I. r>.r'n:n::n2NrLF. Bnmbrr^> " -r-e -— - ^r-neU-. ^ : c nia- s 7 kr. rlc. .lVi.-vLrcr' ... ..: - r,L7 sjrir^r <<-'s^a>runq -liU»-r-sr srab.,«L. Mrgaug. Zur Lehrersortbildung in Krain?) Bei dem allgemeinen Aufschwünge, den gegenwärtig das österreichische Volksschulwesen in Ausführung der neuen Schulgesetze nehmen soll, tritt au unsere Lehrerschaft die Forderung, mit allem Eifer an ihrer Fortbildung zu arbeiten, um so gebieterischer heran, als ja Krain iu Bezug ans Volksbildung in der Reihe der österreichischen Länder bisher eine der letzten Stellen ciugcnommen hat. Verbesserung der Schule ist bedingt dnrch die Hebung der Lehrerbildung; diese aber wird uicht nur durch Lehrerbildungsanstalten erreicht, sondern durch unablässige Selbstbildnng auch jener Lehrer, diebe-reits in BerufSthätigkeit siud. Gegenwärtig schrritet alles mit rasender Geschwindigkeit vor; uicht nur wer stille steht, hat verloren, — schon derjenige, der mit dieser allgemeinen Fortbewegung auf geistigem Gebiete nicht gehörig Schritt hält. Bald wird rr von strebsameren Berufsgenossen, die seit der Verbesserung der Lehrerbildnugsanstallcu ohnehin von Anfang her einen graßen Vorsprnng gewonnen haben, überholt, verliert in dieser Erkenntnis die Lnst und Freude zu seinem Berufe, zuletzt auch vollends den Muth und die Thalkraft. So scheu sich ältere Lehrer der Geringschätzung von Anfänger» preisgegeben, denen sie vermöge ihrer Erfahrung Rathgeber sein sollten, und nehmen sich unter ihren Berufs enossen aus wie lebende Monumente einer laugst vergessenen Zeit. Solche Lehrer sind ei» Nachtheil für das allgemeine Interesse, ein Hemm schuh für den Gesammtsortschritt in, L-chulwesen eines Landes, der de» Fortschritt die Bildung der Vehierindividuen zur Grundbedingung hat. Den *, Aus dem Jahresbericht der k. k. Lchreibilduiigs-Anstalt in Laibach. Lehrer» i» Krain ist es um so »othwendiger, sich ihre Fortbildung angelegen sein zu lasse», weil sie bezüglich der Mittel zn derselben weit ungünstiger gestellt sind, als die Lehrer aller übrige» Länder. Der Unterricht findet bei uns in einer Sprache statt, die sich noch auf der ersten Stufe der Entwicklung befindet, daher v^. läufig laum erwähriens-werthe Mittel zur Fortbildung bietet. Man gestehe sich dieses nur offen; denn auch die Nation kann nur daun gedeihlich an ihrer Wortbildung arbeiten, wenn sie den Zustand ihrer Schwäche ohne Rückhalt anerkennt und sich die Lückenhaftigkeit und Mangelhaftigkeit des eigenen Wesens stets vor Auge» hält. Nichts schadet in dieser Hinsicht mehr als Selbstüberschätzung. Während die deutschen Lehrer in ihrer Literatur Foribilduugsmittel in Hülle und Fülle besitzen, müssen die slooenische» erst an der Schaffung derselben arbeite» u»d sich da- Nö-thige unterdessen aus eiuer fremden, ihnen wenig bekannten ^ileralur zusammenjuchen. Gerade res-wegen aber ist cs dem Lehrer in Krain noch immer sehr »othwendig, sich dem Studium der deutschen Sprache mir Eifer hinzugebeu. Man braucht deswegen »och durchaus kein ?eutschthümler zu sei», mid die Pflege einer fremde» Sprache h>rt uoch nicht die Vernachlässigung der Muttersprache zur Folge. Mau denke uur daran, daß die gesammte slovenische wissenschaftliche Literatur entweder aus unmittelbarer Ucbersetzuug oder aus der Bearbeitung oder doch Benutzung deutscher Werke heroorgegangen ist. Die sloveuische Schulliteratur, wie sic jetzt dasteht, reicht uoch bei weitem nicht aus, um alle» Bedürfnisse» ciues VolkSschullehrers abzuhelseu, uud es müßte uur blinder Kauatismus genannt werden, wollte man lieber in der Bildung zurückbleibe», als deutsche Werke lesen. Die Fortbildung hat i» zwei Richtungen vor sich zu gehen: in Bezug auf die Schule und in Bezug auf die sociale Stellung des Lehrers. Die letztere Aufgabe ist keine leichte. Unter dein Namen Volksschullehrer ist nicht nur der Schnllehrer im eigentlichen Sinne des Wortes, >onc>ern auch der Valkslehrer zu verstehen. Er soll nicht nur die Jugend schulmaßig unterrichten, er bat auch auf die Heranziehung des ganzen Volkes zur nützlichen Staa'S- nnd Weltbnrgerichaft wohlthätigen Einfluß zu nehmen. Diese Aufgabe theilt er mit dem Seelsorger, und zwar so, daß ihm der ungleich schwierigere Theil zufällt. Denn während jener uur mit der religiösen Erziehung seiner Gemeinde betraut ist, die ein, wenn gleich das wichtigste Moment der morei lischen Erziehung ist, hat der Lehrer diese letzter, mit der Anleitung zu ciucr vernünftigen Lebens Praxis in eine schöne nützliche Verbindung, in eine wohlthätigc Wechselwirkung zu bringen. Wer soll auch anders diese Ausgabe übernehmen ? Und jemand muß es thun, soll für die Verminderung der Roheit des Volkes, für die Veredlung desselben etwas ge» schehen. ES ist eben nichts anderes, als eine immerwährende zweckmäßige Fortbildung ehemaliger Zöglinge der Schule, »ud die fällt jeoenfalls dem Lehrer zu. Freilich gehört, will er dieser Aufgabe gerecht werden, eine ganz andere Ausrüstung mit Kenntnissen, eine bessere Vor-, viel Selbstfortbildung und mehr Ansehen bei deyi Volke dazu, als sie eben unser heutiger Volkslehrer besitzt. Dafür verdiente er aber anch eine bessere materielle Stellung. Er müßte, selbstverständlich auf einer bereits gewonnenen Grundlage, dem Studium des Volkes uud der socialen Tagesfragen mit unermüdlichem Eifer obliegen; dann könnte er durch Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse zur Förderung des Wohl- Äuillelon. Misbrmich des Beichtstuhls. W"' haben uuscrn Lesern an dieser Stelle schon öfters rcctt schlagcndc Bespiele geboten, wie vou Priestern der katholischen Kirche die heiligsten Ein-richlungen derselben, wie die Kanzel, die zum Verkünden nnd EvUlnicrn des Eva">'>eliiims bestimmt ist, zur Verhetzung des Volkes, zur Verhöhnung der Schnl uud SlaalSgruudgesttze unfs schnödeste mis-brancht werden. Aber nicht nnr die Kanzel, anch der Beichlstuhl wird, uicht eliva vou ciuzcluen Priestern und Mönchen, sonder» von ganzen religiösen Körperschaften anf das fchniühlichsie misbrauch!. Freilich enlzvg sich bisher das dnnkle Treiben in dieser Beziehung vermöge des „Beichlsiegels" der -Ocffentlichkcit uud somit auch dem Strafgerichte. Der Keckheit ciucs KanucliicrmöucheS iu Vinz, des Paler Gabriel Gady, ist es zu daukeu, daß eiu solcher Falt vor die Oeffentlichkeil uud die Schranke» des Volksgcrichtes gezerrt wurde. Pocheud auf die Unantastbarkeit seiner Kutlc, die ihm ciue Bürg schast der Straflosigkeit für alles sündhafte Gelüste bieten sollte, vermaß er sich, den Redacteur der „Linzer Tagespost" vor die Schranken des Schwurgerichtes wegeu „Ehrenbeleidiguug" zu fordern, weil er der Welt enthüllt halte, wie ein Beichtkind des Karmeliters, Anna Dunzinger, dem Wahnsinn verfallen. Die linzer Gefchwornen, zwölf schlichte Männer ans dem Bürgerstande, keine „gottlosen Liberalen," keine sogenannten Pfaffenfeinde, sondern Männer von tiefer religiöser Ueberzeugung, womit sich gera-das Denken und gesunder, osfeuer Sinn ganz gut vertrag!, haben in seierlichem UriheilSipruche erklärt, d.iß sie einem Mönche nicht das Recht zncrkcnnen, unler dem Deckmantel des heiligen Bußsacrauicules „ihre Fraucu uud Töchter mit unsiathigeu Reden zu beschmutzen, sic ans Dinge ansmerkiam zu machen, die ihr reiner Siuu uichl versteht" — die zwölf fchlichlcn Bürger auf der linzer Geschwornen-ba»k Huben im Namen dcS öffeuilichen Rechts- uud Siulichkcitsgefühles erklärt, daß „es einem Priester nicht gestattet ist, einer Tochter Haß uud Verachtung gegen ihre Eltern eiuzupflauzeu, damit das heilige Band, welches die Naiur geknüpft, der kindliche Gehorsam und die Obiorge der Mutter keine Schranken mehr bilde für dic Ausübung von Uii-sittlichkcilen, die durch eine sinnlich religiöse Fanati-sirnng von langer Hand vorbereitet wurden." Die Geschwornen von Linz haben den Zcitungsrcdacteur, welcher es unternommen hat, das heuchlerische Treiben ans seinem Versteck hervor aus Tageslicht zu reiße», von der Anklage der Ehrenbeleidiguug los-gesprochen, wohl bewußt, daß diese Lossprechung zu gleicher Zeit die schärfste Vcrnriheilnng des wunderlichen Karmeliterheiligen sei, dem der linzer Bi-schosRadigier »och kur; vorher inilfammt dem ganzen Kloster das denkbar beste Leumundszeugnis ans-gcüellt. Das Verdienst, dieies Ergebnis herbcige-führt zu haben, gebührt zum uicht geringste» Theile der wahrhaft meisterhafte» Vertheidigungörede des Dr. Dürrnberger, die, weil sie zugleich den Gang des ganzen Prozesses rcsumirt, wir hier folgen lassen: „Meine Herren Geschworucn! Sie sind heute zn Richtern über einen Prozeß berufen, der in feinem ersten Aufkeiiueu schon mächtige Welleulreise in der öffenllicheu Meinung crrcgl hat; hübe» uud drüben wurde um die Sache, derc» Entscheidung Jhucu auheimgestellt ist, bereits lebhaft, ja oft leiden-schastlich gestritten; hübc» »nd drüben wurde i» der Hitze des Gefechtes der vbjecliven Wahrheit uahe-geireten; hier durch Ueberireibungen, dcrt durch bewußies Ableugnen von lhatsächlich Geschehenem. Daß dieser Meinungsstreit so lebhaft cntbrauut ist, wen wollte es wunderuehnien? Ist er denn slandeS, durch Bekämpfung der Unwissenheit, Dummheit und de^ Aberglaubens, durch Verbreitung der Humanität sich große Verdienste nm das Bolk erwerben nnd ein wahrer Wohlthäter der Menschheit werden. lsctzung fol^t.t Politische Mmüschau. Laibach, 5. August. Inland. Der „N. Fr. Pr." vom Samstag gehr die Nachricht von einem Erlasse zu, mit welchem die Regierung de» ihr unterstehenden Satthaltereien die Richtschnur sür ihr Verhallen bezüglich der be-vorstehender Niederlassung aus dem Deutschen Reiche ausgewiesener Jesuiten erthcilt. Nach diesem Erlasse sind die Landesbehörden zunächst auf die Verordnung vom 13. Juni 1858, R. (H. Bl. 95, „betreffend die Erfordernisse und den Nachweis des gesetzlichen Bestandes geistlicher Orden und Congregationen", gewiesen, insofern es sich um die Gründung neuer Convente handelt. In dieser Beziehung verfügt die obige Verordnung: „Handelt es sich nm die Gründung neuer Convente von geistlichen Orden oder Congregationen, welche in Oesterreich bereits gesetzlich bestehen, und ergebe» sich nicht etwa besondere Bedenken, so ist die politische Landes stelle ermächtige, dem Bischöfe" (der dieselbe von der beabsichtigten Errichtung eines neue» Ordenshauses in Kenntnis zu setzen hat) „die Zustimmung zu geben ; sic hat jedoch hievon dem Mi-niMi.nn für Cultus und Unterricht die Anzeige zu erstatten. Ergeben sich besondere Anstände, so ist die Sache dem genannten Ministerium vorzu-!egen." Die Frage aber, ob einzelnen Personen acistlichen Standes, die nicht österreichische Staatsangehörige sind, die Niederlassung in Oesterreich zu gestörten sei, wird in dem Ministerialerlasse „dem Ermessen und dem Takte des Statthalters" zur Benrtheilnng überlassen. Freilich werden die ciii-waiidernden schwarzen Mgel nur in seltenen Fällen förmliche neue Eouventc gründen, sondern, wie es bisher die Regel war, einzeln bald in dieser, bald in jener Stellung, als Aushiisspricstcr ode- als Seminar-und Privatlehrer sich einnisten. Wenn die Gewährung oder Abwehr dieser unwillkommenen Gäste dem „Takte uud dem Ermessen" der Statthalter überlassen ist. so wird schließlich alles aus diese Charakter-Eigenschaften der bezeichnten 'Rcgieruugsorgaue ankommen. In Prag fand nun im Sale der „Mestauska Beseda", nachdem der Carolinumssal dem brüsken Dränger Czizek nicht gewährt worden war, die Versammlung der czechischui Doktoren statt, welche nicht ein Detailgefecht in dem unendlich großen Kampfe, welcher gegenwärtig lebhafter als je in der ganzen Menschheit ausgekämpst wird zwischen dem selbstthätigen sittlichen Bewußtsein und dem starren Formalismus, zwischen dein, was die einen und die anderen für Religion und Moral halten? Ja, ei» Detailgefecht iu diesem großen, weltbewegenden Kampfe haben wir vor uns, in dem um die Fragen gestritten wird: Was ist sittlich, was unsittlich? W^chc sind die Rechte und Pflichten eines Priesters bei Ausübung seines Berufes? Wo ist die Grenze, wo auch die weite Hülle, welche ein kunstvolles Gewebe von confessioncllcn nnd hierarchischen Vorschriften um die Gewalten eines Klerikers schützend wirft, zu rüge wird, oder wenn sic sich dennoch auSdehucu wollte, zerrisse» werden mnß, um dem öffentliche» Gerechtigkeitssinne Geimgthuung zu gebe»? In einem solche» Streite objectiv zu bleiben, ist immerhin eine schwierige Sache, ist ja doch der principiclle Mei-nungskrieg schon so allgemein geworden, daß cs einem denkende» Menschen unmöglich ist, sich außer oder über den Streit zu stellen. Alles, was wir sprechen und thu», selbst die gewohnheitsmäßigen Handlungen des Alltagslebens, trägt, im Grunde genommen, ein principielleS Gepräge an sich, welches die Stellung des Einzelne» in jenem großen Kampfe kennzeichnet. die bereits viel avisirte Petition an den Monarchen um Theilung der Universität, richtiger um Einführung des Utraquismus, beschloß. Das Schriftstück, welches i» gewuiidneu Phrase» doch nur dem Ziele der Czechisirnug der alten deutschen Hochschule zusteuert, soll dem Kaiser durch eine Deputation von je zwei Doktoren aus jeder Facultät überreicht werden Während in Böhmen die Alt-czechen den juugczechische» Anlauf, die Opposition gegen die Schulgesetze aufzugeben, bereits glücklich wieder vereitelt habe» und im passiven Widerstand-nach wie vor alles Heil gesncht werden soll, macht sich im mährischen Schulwesen ein merklicher Umschwung zu ungunsten der naiionalen Fa- . »atiker bemcrklich. So hat die Gcmeindcverirctuug von Weißkirchen den Beschluß gefaßt, an dem dortigen, im vorigen Jahre nen errichteten Realgymnasium statt der czechischeu Sprache, die bisher Uu-terichtSsprache war, die deutsche als solche einzu-sühre», nachdem sich die slavischen Bürger bereit erklärt hatten, ^bedeutende finanzielle Opfer zu bringen, wenn die ihren Kindern nöthige deutsche Sprache zur Unterrichtssprache erhoben werde. Einigen Trost für dieses „schlechte Beispiel" be-sonncner Slaven mögen die czechischeu Journale darin stade», daß man in Belgrad, wie dem „Vaterland" telcgraphirt wird, Ricgcr u»d Palacky zum Jubiläum der Thronbesteigung des Fürsten erwartet und überhaupt auf eine „glänzende Vertretung des prager Stadlrathes" hosst. Da läßt sich vielleicht noch ein Bischen toastiren nnd demoustriren! Die deakistischen Blätter beginnen für die Nothwciidigkeit zu plaidircn, ungesäumt zur Herstellung geordneter Zustände in Siebenbürgen uud zur Beruhigung der dortigen Stimmung zu schreite». Daß dort in der That vieles faul sei» müsse, beweist das Ergebnis der dortigen Wahlen. Die Deak-Partei hat in Siebenbürgen eine erkleckliche Anzahl von Sitzen und vorgestern auch jenen hochwichtigen von Gyerayo-Szt. Miklos in Szekler-land verloren. Die Majorität der Deak-Partei beträgt übrigens noch immer hundert Stimmcn. In Ä gram wird soeben ein neuer Versuch gemacht, um die Eintracht in der Ministerpartci wieder herzustellen. Auf die eindringliche Mahnung des Baron Prandau, eine Spaltung der „nationalen Verfassungspartci" — so nennen sich gegenwärtig die Unionisten - thunlichst hintanzuhalteu, wurde ein Comitö gewählt und von diesem ein Clubprogramm ausgearbeitet, von dem man erwartet, daß es auch die sogenannten extremen Unionisten annehmbar befinden werden. Dies poteuzirt sich bei jedem Prozesse inten- > siveu Denkens und entwickelt sich dann zum dia- ! metralcn Gegensätze, wenn sich der Benrtheilnng P:r sonen, Gegeustäude uud Verhältnisse darbieten, welche in unmittelbarer Beziehung zu deu Kernpunkten des Streites stehen. So liegt nun die Sache hier; auf einer Seite steht eiu Mönch in Ausübung feines Priesteramtes, auf der ändern Seite eiu ZeituugS-Redactenr in Ausübung sciucs Berufes: der öffeut-licheu Meinung eine Stimme zu leihen. Gleichwohl fiele es mir nie bei, die principiclle Stimmung, die auch iu jcdcm vou Ihnen, meine ,^-rr"!, lebt, ja nnthwendig leben mnß, weil auch sich nicht cmaucipircu können von der allgemeine.. Strömung der Zeit, anzuruscu oder gar auS-beuteu zu wollen; ueiu, ich baue lediglich auf ihre vollste Objectivität, ich bitte Sie darum im Namen jenes liberalen Glaubensbekenntnisses, welchem der Geklagte und ich anhängen und dessen erster Artikel lautet: Gleiche« Recht für alle. Sie werden, meine Herren Gefchwornen, bei der Benrtheiluug des gcge»wärtigeu Nechtsfalles eiue große Anzahl von Fragen vorgelegt erhalten, das Beweis»,aterial ist zu einem complicirten Knäuel augewachsen, und eine gewaltige Menge von That-sachen hat sich zu einem förmlichen Labyrinthe auf. gebaut. Ausland. Aus Berlin wird über die Dreikaiser-Zusammeukunft geschrieben: „Der Kaiser von Rußland beabsichtigt, wie auch gleich die erste Nachricht von dessen Besuche in Berlin meldete, mit großem Gefolge die Reise hieher anzutretrn. In feiner Begleitung werden sich der Groß s ü r st - T h r o n f o l g e r und uoch zwei andere Großfürsten befinden, ob auch Fürst Gortscha -koss, ist uoch ungewiß. Dagegen gilt als ausgemacht, daß der Kaiser von Oesterreich von dem Grafen Andrassy begleitet sein wird. Aus diesem Grunde scheint es naheliegend, daß auch Fürst Gortschakoss, wenn dessen schwankender GcsundheitS-zusraud es erlaubt, sich dem Kaiser von Rußland anschließen wird. Ebenfalls unterliegt es jetzt keinem Zweifel mehr, daß zur Zeit dieses Kaiser-Con-gresses der deutsche Reichskanzler von sei»em pommer'schen Landsitze hier eintreffe» wird. Daß diese Begegnung der drei europäischen Kaiser, der Machtinhaber des ganzen Ostens unseres Erdtheils, directe politische Zwecke verfolge, ist weder erwiesen, noch auch wahrscheinlich, daß aber die politische Bedeutung derselben eine emineiite ist, wird man nicht leugnen könncn. Denn man wird mit Recht in dieser Znsaimmnknnst eine Sicherstellung gegen jede Friedensstörung erkennen dürfen." Obwohl eine Vereinbarung zwischen Oester-reich-Ungarn uud Deutschland über eine gleichmäßige Haltung gegenüber Rom nicht zustande gekommen, haben sich die beiderseitigen Regierungen wenigstens gegenseitig verpflichtet, sich über ihre bezüglichen Entschließungen und Maßregeln jederzeit auf dem Laufenden zu erhalten, um sich damit die Möglichkeit offen zn halten, jeder e>"zelnen Frage in gemeinsamer Action gegcnübettreten zu können. Wie zu erwarten stand, hat die unverhoffte Nachricht von der Reise, welche der rusische Kaiser demnächst nach Berlin unternehmen wird, einen sehr unangenehmen Eindruck in Frankreich hervorgebracht und wird merklich zur Abkühlung des Anleihejubels beitragen. Man tröstet sich einstweilen mit dem Gedanken, daß diese Reise ihren Grund mehr in den persönlichen Beziehungen des Czaren zu dem deutschen Kaiser als in dcr politischen Situation beider Reiche habe. Der Besuch, deu König Wilhelm Napoleon III. im Jahre 1867 abgestattet habe, meint der „Moniteur", habe ja auch deu Kneg von 1870 nicht verhindert. Ans Rom wird der „Daily News" unterm 25. Juli geschrieleu: „Die Kunde von dem Entschlüsse der englischen Regierung betreffs der bei den Wahlumtricbcu in Galway betheiligten irisch-katholischen Priester hat im Vatican große Sensa- Es sci nur nun gestattet, den Leitstern Ihnen zu nennen, der Sie sicher aus diesem Labyrinthe führt, der die Lösung des Knäuels zur leichten Aufgabe macht, dieser Leitfaden ist der Begriff der Sittlichkeit. Was sittlich ist, ich brauche es Ihnen nicht zu sagen; dcr Begriff lebt in Ihrem Bewußtsein, er ist uns angeboren nud braucht nicht definirl "zu werden; was gut, wahr und recht ist, verstehen wir anch ohne Philosophie; in diesem angeborenen Er-keunungöverinögen liegt ja unsere Menschenwürde, das ist von Anbeginn in unseie Brust verpflanzt und lcbt und wirkt, warnt und belehrt auch in der Seele derjenigen, denen die Worte zum Begriffe fehlen. Freilich man hat auch hieran rütteln wollen ; sittlich ist, was die K'rche vvrschreibt, so wurde die Parole ausgegebcu, und diese rein formelle Sittlichkeit«-Theorie hat den» anch jene Älüthen getrieben, deren Duft schon unzählige Gemüther vergiftete ; die Werkheiligkeit. den ProbabiliömuS und den Grundsatz, daß dcr Zweck die Mittel heilige. Kein redlicher Mensch glaubt daran, nnd selbst diejenigen, welche äußerlich dcu Gebote» jeiier Autorität nachlebcn, vermöge» sich von dcr angeborenen, nicht octroyirten Stimme des Gewissens nicht zu emancipiren. (Fortsetzung folgt.» 'tion hervorgerufen. Die irischen Priester, die den heiligen Baler häufig besuchen, pflegten ihm stets zu sagen, daß ihr Einfluß auf die Bevölkerung so überwältigend sei, daß die englisch! Regierung es nie wagen würde, sie nur anzurühren. Dic Wirkung, welche die Nachricht im Batican verursachte, stand in, Verhältnis mit den Illusionen, denen man sich bisher'hingab." Die Caudidatur Greeley'S für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten sängt an, den Anhängern Grant's Sorge zu machen. Der new-hvrker Correspondent der „Daily News" schreibt geradezu: Während Politiker der gemäßigten Richtung noch vor vierzehn Tagen der Ansicht waren, daß die Chancen beider Candidaten ungefähr gleich seien, herrscht jetzt allgemein die Ansicht, daß Greeley mehr Aussichten habe als Grant. Einem Kabel-Telegramme aus New-Aork zufolge hat Karl Schurz sich in seiner Rede in St. Louis zu gunsten der Candidatur Greeley's ausgesprochen. Er verlas 'einai Brief des letzteren, in welchem derselbe sich zu einer gründlichen Reform des civilen Staatsdienstes verpflichtet. Schurz sagte, dic gegenwärtige liberale Bewegung sei eine Revolution, welche die demokratische und die republikanische Partei absvr-biren, den Norden und den Süden mit einander versöhnen und die Regierung gehörig reinigen werde. Zur TaljeSgeschichte. — Sicherung der staatlichen Tra-cirungsarbeiten gegen Störungen. Anläßlich einer kürzlich in West-Galizien von OrtS-insassen verübten Störung und Hinderung der durch Organe der k. k. Generalinspection der österreichischen Eisenbahnen im Austrage des Handelsministeriums vorgenommenen TracirungSarbeiten hat der Handels-Minister mittelst Erlasses vom 25. Juni 1872 die k. k. Statthalterei für Galizien aufgcfordert, mit allem Nachdrucke dafür Sorge zu tragen, daß ähnliche Vorfälle, welche auf den ordnungsmäßigen Fortgang der im öffentlichen Interesse zu beschleunigenden Traci-rungsarbeüen der Generalinspection höchst nachtheilig «„wirken könnten, in Zukunst nicht mehr eintreten. Zu'diesem Zwecke wurde der Statchalterei die unverzügliche Einteilung der geeigneten Verfügung empfohlen daß von Seile der politischen Staatsbehörden wie der im Wege derselben zu instruirenoeu Gemeinden, welche über die dem Lande durch Eisenbahnbau-teu in «ussicht gestellten Vortheile zu belehren sind, den mit Vorerhebungen oder Terrain-Aufnahmen betrauten und mit einem dieSfälligcn schriftlichen Aufträge sich auSwelsenden Organen der Generalinspec-tion der österreichischen Eisenbahnen die thunlichste Unterstützung gewährt werde. Um die Durchführung dieser Verfügung zu erleichtern, wurden gleichzeitig die Organe der Generalinspection wiederholt angewiesen, den Beginn der TracirungSarbeiten den betreffenden politischen BezirkSbehörden unter Bekanntgabe ^ der durch die Tracirung berührten Gemeinden von Fall zu Fall anzuzeigen, und wurde die Generalinspeetion unter einem beantragt, bei der Inangriffnahme neuer TsackrungSlinien jedesmal die entsprechende Mitihei-lung an die betreffende Statthalterei zu richten. Sofern übrigens die Widersetzlichkeit der Landbevölkerung m befürchteten TracirungSschäden ihren Grund haben sollte, wurde im Bedarfsfall eine an die Gemeinden zu erlassende Aufklärung, daß der Staatsschatz zum Ersätze der durch seine TracirungSorgane verursachten und gehörig nachgewiesenen Schäden verpflichtet sei, als räthlich bezeichnet. ^ocal- und Provinzial-AngelegenheiM!. Original-Corres-ouVeuz. Gottschee, 1. August 1872. Den Bemühungen unsere«, Bürgermeisters gelang es endlich, sür daS anf-znführende Gymnasialgebäude eine passende Parzelle zu mäßigen, Preise zu erstehen. Mit dem Bau wird im Frühjahre 18^3 begonnen werden. Auch sür dic Wohnungen der Professoren ist bestens gesorgt, und wir schmeicheln uns mil der Hoffnung, daß sich dieselben in dem freundlichen Städtchen bald heimisch und wohl fühlen werden. Nur wegen der provisorischen Unterbringung der l. I. zu eröffnenden 1. Klaffe hat es noch einen Haken, seit man von dem Plane, daS Braune'sche Magazin dafür zu adaptiren, Umgang nahm. In einer Privatwohnung wird sie kaum untergebracht werden können, denn wir glauben nicht, daß jemand, der die wenig confervativen Bestrebungen der Schuljugend kennt, feine Localitäteu zu Schulzimmern hergeben wird. Man betrieb eben dic Sache anfänglich mit zu großer Lässigkeit und Sorglosigkeit und hat nun daS Nachsehen. Local-Chronik. — (Tagesordnung) der morgen am 6ten Augnst nachmittags um 5 llhr statlfinbenden Ge» meinderathS-Sitzung: 1. Vortrag der Rechls-section über zwei Berufungen gegen die vom Magistrat verbotene Benützung der Fahrstraße von der Stadt nach Unterrosenbach mit schweren Frachtfuhren und gegen die Pflastermaulh-Entrichtuug der Materialsuhren daselbst. 2. Vorträge der Finanzsccüon: a) wegen Eintausches der Wiese am Badeplatz ober der Kolesia-Mühlc; d) wegen Genehmigung der Ausgaben sür dic Gasbeleuchtung im Musikpavillon in der Sternallee; o) wegen Anschaffung der Sommerbekleidung für dic städtische Wachmannschaft. 3. Bericht der Polizeisec-tiou: a) wegen Beseitigung der GasfenverunreiniZung in der obern Gradischa- und in der Franziskanergaffe; b) über die Verlegung der Leichenkammer bei St. Christof und über die Erhöhung der Grabgebühren daselbst; o) über die Petition der Insassen des Stadtviertels St. Jakob um Verlegung des unterkrainischen Eisen-bahnhofe« in die Nähe der Karlstädterlinie. 4. Vorträge der Baufection: a) Wegen Uebernahme des Brunnens »eben der kirnauer Kaserne als öffentlichen Brun-d) wegen Bestimmung der Baulinie und Stra- ncn; ßenzüge auf den Baugründen hinter der „Neuen Welt" ; e) wegen Durchbruches einer Gasse zwischen dem ehemaligen Polizei-Directionsgebände und dem Fürstenhofe; cl) Gutachten über die Anfrage der hohen Landesregierung wegen Abhilfe der Wohnungsnoth. 5. Vorträge der Schulfection : s) wegen Reorganisirnng des gewerblichen Unterrichtes an der hiesigen Realschule; b) über die Rechnung der zweiten städtischen Volksschule, betreffend die angeschafften Lehrmittel; o) derselben Volksschule, betreffend die Verwendung der für Sonntagsschüler behobenen 21 fl.; agcu, ä vist» bebebbar, mit . . . ü',„. Ferner eseomptirt sie Plntzwechsel, Tomicile nnd Rimessen auf inländische nnd ausländische Plätze, - gewährt Kredite gegen Tepot und enheilt Porschiisse auf Staats- und Industrie Papiere gegen zu vereiicharende billige Bedingungen. — Ueberläßi 'Anweisungen ans LZien, Graz, Triest, Ulagenfurt, Marburg nnd iiberl'anpt ans alle inländischen nnd ausländischen Plätze, wo sich Credit Institute befinden. Effectuirt Anfträgc und besorgt äncassi, übernimmt den conimissionswcise» '.'ln- nnv Verknnf von allen Gattungen Effecten gegen billigste Bedingungen. — Uebemimint die Aufbewahrung von E ecten gegen billigste Gebühren. — Löst alle Gattungen verfallener Coupons gratis ei», nimmt selbe an Zatilungsstatt an »>id eSconiptirt noch nicht fällige. — Auswärtige Cvminillenten werden eingeladen, ihre Correspvndcnzen nninittctbar an die Filiale selbst zu richten, wo gegen '/,»"» Bergütnng alle ins Bankwesen einschlagende (-»eschäste dir cte besorgt werden Der selbständige Kredit-Verein siir ^rain (im Ber bande der Filiale i^er Lteierinärk. Csemnpte-Banki gewäbrt ikscompte-<>reöite im S,n>ie des 8 42*- d>r Statuten. Nähere Auskünfte, sowie Programme und Gefnchs-Fornmlare sinv im Bnrean der Filiale erhältlich. *) §42. Die Crcdit-Theilnahme bei der Steicrnuirkischen üscouivte^ Bank kann nur infelge cincS Ansuchens um bieseide gewährt werden, und wird überhaupt nur jorch n Personen zugestandeu, welche in Steiermark, beriebunj;sweise in L ernten und Zkr.iin <'.niäisi^ sind ooer daselbst protokolUrte Firmen haben, bezüglich der Ehrenhaftigkeit ihreö (5ha rakterS keinem begründeten Bedenken nnterlicgeu, und welche bezüglich ihrer Erwerbsähi^keit und Lolvcn; von der Gesellschaft als zulässig erachtet worden jutd. Lurch die Gewährung eines Crediteö wird man Theilnehmer der Bankgeselischast. (350-12) ÄMM'iMir. Den 3. August. De.i Lore»; Koinann, Schiieidcr, fein Kind inLnntichen G-ichlechti«, alt 4 Siundeu, uvthgeiaust iu der Krakanvolstadt Nr. 15 an Zchw.tche - Dem Johann Kastellitz, Verzchrung^u^r Aufseher, sei» Kind Agnes, alt 7 Modale, i'i d^r H'.ivuzmcrvorsladt Nr. 24, und Aiina Poiec, ein weggelegt.S SUüd, gegen 3 Monate alt, ini Ci-vilspital, beide an Diarrhöecholerina. Dem Herrn Franz Bernotl'. Schiieid^rnicisler, sem ,'k^d Adolf, all 2 Zahre und 2 Monate, in - e. Äapnziuerv«rstaLi Nr. 24 ain Wasserköpfe. Deu ». August, Dem Iosei Bidic, Seilerg'sclle, sein Kind Anialia, alt l Jahr nuo 28 Tage, in der Geadischa-oorsladt Nr. .'>? an> Z.hrficber. - Johann Sineraje. In itilntSarnicr, al! 77 Ja^e, in dir Stadt Ne 70 au SlllerS-schwäche. - Fränzisk.i Abiin, Fadrikeari'eiterin, alt 26 Jahre, im Cwiliptta! ani Eiicrnngefieb'r. Anmerknng. Im Monate Juli 1872 sind 87 Personen gestorben; unter vielen waren 41 inänulicheu nnd 46 weiblichen Geschlechtes. Ä-Mü-w.mcnc- Hrrti-,i>k. 7t!N 4. Anglist. I >, » »»« Dr. Kastne:, Hofgerichts Advoeat, und Schrämet, Wien. — Hague, Kroisjenbach. - ErZen, Jdria. — Stasko Karolina. Änhnel. Gasdirector, Elart, Binder, k. k Major, Ulrich nut g-.iniilie, Triest. Fischer, k k. Finanzcomnnssir, Tolmein. Scholtz, Zchram-berg Eilic, Haiidelsm., N'arlstadt. — Barbarovic, Schiffs-Capitän, Dalmatien. — Hren, Besitzer. Dnran.i, Finme. Ritter v. Gastet H-astnig Jeschenag, Leides. Sleffaa, k. k Ober lieutenant, Brnck a. Ä! - Swcrinsly. Pr >.>at, Ägram. Haas, Bankbeanue, Briinn. Cznmpal .^aufni, Szauuiiavy, Buchhalter, nnd ^öw, riaiism, Wien. jrnviSnjak, rilageiifnrl. I iss ttKr». Müller, Marburg. Riipnik, !. k. Führer, Segnian sainmt Fran, §is , Triest -- Schmit, St. Bartlmä. — Dr. Deu, Adeleberg Lügl, Lta tionsuLhes, Ä>adnia»ii>do>f. Heine mit Frau, Wie». — Peteriiel, Privat, Beides. Nöiuer, Beamte, Wien. Steiner, Graz.- Ponniana, Handele-m,, nnd Zinole, Beaiute, Triest. -Supaocie, Beamter, ^.'iltai. — Mandii, k. k. Lieutenant, Brnck a. d. L.. Wittmim;. Laibach, s. Aneust Deu !! abends ',! I Uhr lebhaftes Gewiter mit starkem Niederschlag, in den Alpen reichlicher Schneefall, seitdem die Lnsi stark at'gekiihlt. Heute morgens schwacher Giebel, später heiter, klare Lnst. Wärme: Morgens 6 Uhr ltt.8 . nachmittags 2 Uhr j- 22 5,° 0. ^I87l ^ >9.2 ; 23 9., Barometer seit heute früh im Fallen. 73 !.8l> DNUinieter. Las vorgestrige TagcSmüie! der Wärme -^-21 l°, das gestrige -f- 15-8 ; beziehnngsweise nm 1.3 ^ iiber nnd 4.0 ' nnter dem Normale. Der Niederschlag vom 3. nnd 4ten 2O.Ü0 Diillimeter. Telegrafischer Cursberichl der der.Ktrirrmärk. Lscsnlj'trüank inL'albüch, von der k. k. öffentlichen Börse in Wien am 5. Angnst Lchliisse der ÄiittagSbörse. f'ver,,. Metalliqnes mit Mai- nnd November-Binsen 66.50. — sperz. -liakional-Älileden 72. () — !86!!er Staats-Anlehen 103.80. — Baukaetien ö.'>5.—. — Lrvdit 336.80. Äiiglovanl 3l7.75. — Francobank 126.2 >. - Lonibarden 206 — Unionbank 2.2.—. — Wechsle;bank 329.50. Banbank 126.20.. — Anglobanb-ink 213. -. Bereinsbank I 5.50. ^ Tramwau 337.'4). London 110.40. -- Silber 108 25 — A. k, Vkiinz-Lncakcii :>.2'>. — 20-^-ranc-Lk!iefe8 8N,. Drrrrksagnrrg. Die nnS bei dem erlittenen schweren Ver-tnste nnsereS tbeneren. nnvergetzlichen Gatten, reso. Baters lind Schwiegervaters, dec Herrn Johann NLeßncr, k. k. SteneramtS Osfieiat, bezeugteu Bewei;e v.m Theilnahnie, sowie die besonders zahlreiche Begle:tuug des geliebten Geschiedenen zn seiner letzten Nnhestaite, legt nnS die Pflicht auf, allen Freunden, Bekannten unv Verwandten, insbesondere aber der philhrrni. Gesellschaft Miseren innigsten tiefgefühlten Dank anc>znsprca>en. <45 l) Die triuienide Faniilie. H A!ück ^lvkrg-Panagncn, grüngefiedert, siiiv ans ilireiii >iäfig in die Sternallee ans geflogen. Die , ing.fangcnen Bögel ivollcn abgegeben wer den im Aiiuüuccudlire.l», Hanptplatz Nr. 3!:^ (419) ^ dem Volbtttitlings- liiid /ortbildluigs-Iilstitliie des Fräuleins begiuut das nächste Schuljahr am «. in welches Kinder von 5 Jahren auswärts anfgeiicmmeii werden. Näheres Knudschaftspicch. in, Manrer'schen Hanse'.'ir. U!9, Stock. ' EinUtitpftrd, sehr aut zugeritten, ist zu verkaufen. Auskunft darüber ertheilt die Expedition diejes Blattes. (441—8) ^ Lörlttt-Comploir und die Wechstlftnbe^ rer Riiknen 60MIM88!ÜN8-83NK, nnd XE o reell und -t, Wertkipapiere uud Baluieu mil AücfsiäU aus dic jeweilige r.'age des Geldmarktes uul?r deu billigsten Bedingungen belelml. ^ GestbästSl c^litalen bleiben täglich ^ abends ohne Unterbrechung dein Publicum geöffnet. (IOr—6) x > ^ ^^ ^ »x Zv. >< VS ^ ^^^^^^^^^^ iibernilumt alle wie immer Namen labenden r»» : 6^. * am hiesigen Pl^rhe und ans der Provinz werden seln rascb. ausgefübn und dre durch das Börse Comptoir angRauftkH Die Austräge prompt voil i) llbr morgens bis 6 Uhr !^F- >> kill- uml ktnvi«' L«Ni>U8lIi Zisstspssiieee, Prioeilätü-Odligalionen, l-vse, !>>>»-, Uuiik- L I^iiliiüuiij; von t!ttin>onü, «>lv kt. IL. wo«!,'» >;>'!?<'» >>»> »i1<>e rli»! ^li^^liv vnn 10 I'or/. !nn>x,-luliet. VII«, <,'ntt»iix«-n !>,»,„ ^veti>>i> h!>'p<'i> inoii^tlu'ln! I!»l>'»/!ililui,^> I> von 5 ll. imlvvHil« v>>,^!>illi. (283-8) ttir i»ik< />< Im-,»»« ,» olme «eiter« til»vtirsl>lung. 40t>>l li ><. 8tiiiit.i-l,u^e 1839>n' LOl> l 6?>ee. 8li>!il!i-I.o»'e 2l>t<4 >iii>;uei-!>4ii> >'e!>,»i>'ii-I.o»t' 1870<:e 20n>! I^-ii'iilüiIiii-^vü» I870or (36 A>4in»>;>'» >?i>ti^).......................... >1. 6 II. 8 ll. 7 II. 4 '"2 2i>n A it i », «i a L r >i k> i: LI!> r r a IN Laibach. Herleaer nnd fiir die Restac'lun orrai'.iwlirtlich' Ban> .>e r.,