X "t. 129. ' .!!l,,^^ !'.,.^ „?»".H, 3,^°,,"^,,»'' k'"' Mittwoch, IN. Imn. '"".» " I',, '.'f«..'.,.-;.!!.,.,'.,'.. >',...,. 1885. Amtlicher Theil. ^ Se. f. und I. Apostolische Majestät haben mit "llelhijchster Enlschlicßu"g vom 22. Mai d. I. dem vldenllichkn Professor u»d Vn, stände d?r geburtshils' ^Zen Klinik für Hebammen an dcr Uniuersi'ät in ^!>?n Dr. Gustav Braun in Anelkemumss seiner ver-./uftlichen Thätigkeit im Lehramte den Orden der fernen Krone dritter Classe taxfrei allergnädigst zu ""leihen geruht. «,„ Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 4. Juni d. I. aller-«"ad'gst zu gestatten gernht, dass dem Oberlandes-,^'chtsrathe Ferdinand Switalski i» Lemberg all' ^Islich t)^ s.hetenen Versehiuig in d,n bleibenden Ruhestand die Allerhöchst'' Zufriedenheit mit seiner ^ueu und ersprießlichen Dienstleistung bekanntgegeben y.„ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit ^höchster Entschließung vom 25. Mai d. I. dem ^Nechnllngsralhe »md Vorstände des FachsechuungH- .kftartements siir die Staatsschuld im Fincmzministe- ^>n Anloi, Falger in Anerkennung seiner vieljähri« ^ll treuen und vorzüglichen Dienstleistung taxfrei den ^'lrl und Charakter eines Negierungsrathes allergnä» °W zu verleihen geruht. Dunajewski m. p. Nichtamtlicher Theil. Englische Socialreformen. Die Zeiten, in welch?,, England sich in das eigene Schneckenhaus zurückziehen und den politische!, Gruppierungen und Umwälzungen des emopäischm Festlandes gegenüber ein gleichgiltiger Zuschauer bleiben konnte, sind an dem Tage abgelaufen, da Russland ^eine mittelasiatischen Grenzen bis inhe an den Machtbereich Britisch'IndienK vorgeschoben hat. Aber auch d'e Zeiten sind vorüber, in welchen das Inselreich, Unberührt von den festländischen Geistesstlömungell, «Wen eigenartigen und säst immer glänzenden Enlwick-"ngsgang nehmen konnte. Seit die Demokratie ihren ^'"zug in den prächtigen gothischen Westminste,Palast »ehalten, hat der Ansturm gegen manche, von dem °"he>, Conservatismus gehütete Unebenheit und Un. ^lechtigttit begonnen und lheilweise schon zum Siege geführt. Das reiche Maß ftarlamentaiischer Rechte und bürgerlicher Freiheit, dessen die Briten längst «heilhaf« tig sind, hat manchen Missstand kaum fühlbar ae» macht, der üb.'rall anders Entrüstung und Entsetzen erregen wiirde, und da die Engländer den Leisten mir anders zuschneiden, wenn der Schuh sie restlich drückt, so sind viele argc Missstände zu hoh?n Iuhren g«kom< men. Nun aber beginn! England nach französischem Muster wenigstens auf einz lncn Gebiclen zu reformieren um des Reformiere,,s willen, um der theoretischen Gerechtigkeit, dim idealen Gseichmaß nach. zukomme» — »ur auf dem G, biete der Religion und der Sitte, welche einen viel tiefer gehenden, weiter ins innerste H?>m des Failülieülebms drinqetide,, Einfluss üblN. als alle pol> ilche G(s,h^cbnng. ,'llr dort bewahvl der Engländer ei»? fast mitselallerl'ch!: Scheu oor j ed' weder Nclicrung. Umso mächtiger erweist sich der Einfluss festländischer Idee,' auf de,n socialen Gebiete, so weit dasselbe in den Gereich der sogenannte,, locialrn Frage gehört, also das Erwerbsleben und namenilich die Beziehungen zwischen dem beweg!ich?» wie dem unbewig« lichen Ätsitz und d.r Arbeit betrifft. Die von Kllll M.nx elüwnifelien Theorien deü Sucialstaates, so lang? Ze>t in England Verachtet und verlacht, sind während der letzten Iah e — nicht tben von englischen A'beitern, sondern von Aug,'hö!>>n der Mittel» classe aufgegriffen, in c^mmunistifcher Richtung vel-schärft und mit leidenschaftlichem Eifer, bedeutenden Gcldoftfern und nicht ohne Erfalg verbreitet worden. Zur Stunde freilich hält der g.sunde Sinn der meisten englischen Arbeiter der Äeredtsamteit der socialdemokra-tischen Apostel »wch Stand. Ienc Fieb^ansäUe und Krämpfe, von welchen die m.iften emopäischen N^tio» nen geschültelt weiden, hat ja dnk Inselre ch seil miem l>,lbel, Icchshliiidflt hilitcr sich; dit Churtlstenbeweguna ist dort l»ächt!f>er u»d zicfähllicher „rwesen, als ls hcUti,' der Anarchismus ill Ftuullcich u„d dir Social« deinutratie in Deutschland sind, und überwunden ist sie durch die von der christlich-socialen Bewegung an< geregle S'lbsthilse, wllche zur Glimdung von Er-werbz^enoffenschaften geführt Hal, und durch jene F^ bntsgrsetzgebung, welche die m.ssb'äuchliche Ausnutzung der Arbeitst,aft verhütet und bestraft, ohne doch die persönliche F eiheit der Arbeilsnehmer und der Arbeils« geber im geringsten zu b»cintiächtigtn. Im einzelnen mag auf diesem Erbiete noch viel zu vollbringen sein; aber was geschehen, hat derart segensreich nicht nur auf die materielle Lage der Arbeiter, auch auf deren Weltanschauung gewirkt, dass höchstens wäh> rend einer furchtbaren Erwerbslrise die engllsche So- cialdemokratie zur beachtenswerten Partei anschwellen könnte. Dagegen drohte eine andere festländische Krankheit, der Vismarä'sche Staatssocialismus, im Insel-reich? den Umfang tiner Epidemie anzunehmen, denn auch do,t hat sich der Eigennutz einzellier Stände und der Wettstreit der Parteien den „arm-n Mann", der jetzt das Wahlrecht erhält oder doch über kurz oder lang dasselbe erringen wird, zum Sp'elball ausersehen. Der Hass gegen die wohlhabende Miltelclasse hat eine» namhaften Theil der englischen Aristokratie dazu gelri'ben, ein? Stütze in den breiten Massen zu suchen, und die Hirtenbriefe anglikanischer Bischöfe schwelgen förmlich in focialistischs" Ideel' und in Citaten aus Rouss",u. Robespierre, L.mi3 Vlanc. Proudhon, Karl Ma?x, Lassall?, Engels und Männern ähnlicher Rich, tung. Das« ma;, nicht mehr „Voll.« Wasser über Woli-s Land dürf'- laufen", nicht mehr die gesellschaftliche Entwicklung sich selbst überlassen dürfe, vielmehr die Gesetzgebung ordnend in alle socialen Verhältnisse eingreifen milsse, dai ist eine aus fo manchem vor-m'hmen Munde gepredigte Lehre, deren Eindringlichkeit auch Ministerium und Pa>lament nicht immer widerstehen können. Abcr der in die Maske der hin-qeb'nden Liebe zu dt>n unttren städtischen Classen gekleidete E!gennuh hat sich in England schnell erwiesen als ein «Theil von jener Kraft, die stet« da« Böse will und stets das «ute schafft". Die Mehrzahl unserer Leser entsinnt sich wohl uoch des „Hilfeschreies der Enterbten Londons", welcher vor etwa anderthalb Jahren laut wurde, als eifrige Zeitungs-Verichterstatter in das Ostende der Riesenstadt eindrangen, dort die ..Krähenntfter", die engen, schmutzigen Quartiere entdeckten, in welchen die Armen massenhast zusammeng pfercht waren. Die melo-dramatischen Schilderungen des Jammers übten einen tiefen und dauerhaften lk ndeuck, weil einerseits con» staüerl würd-, dass viele Tausend- von Kindern ohne jede Ahnung von Religion aufwachse,, und dadurch der relig'öie Eifer angeregt wurde, und weil andererseits Viele Aiistolraten die Entdeckung benutzten, um sich auf dem staatssocialistischen Rosse vor den Massen zu tummeln. Im Haule der Lords wurde durch Earl Salisbury, der Vvl Menschenf,eundlichteit übrig hat wr,l er sie nicht den Pächtern und Taglöhnern auf seinen ausgedehnten Landgütern zuwendet, der Antrag auf Einsetzung einer Untersuchunyscommission eingebracht, die ja, das war die Voraussetzung, nur dem Büraerthum Nachtheiliges ermitteln tonnte. Die Commission trat unter dem Vorsitze des Thronfolgers zusammen und m beitete fleißig und gewissenhaft. Und Jemlleton. Der Handschuh. Eine llcinc Studie. . Nenn die Seife nach einem Ausspruche Liebigs ."' «rat imfser der Cultur bilden soll, so kann man H" "och ,', 't größerem Rechte den Handschuh den "ladmesscl ocr Eleganz nennen. Eine gut gantlelte ^Nd wirk der Eigenthümern,, selbst wenn ste sonst dn?<> rinfach lzetleidet ist, einen gewissen Anstr'ch! ^Vornehmheit'verleihen, während das Gegentheil. '" «chnmhiqer alter Handschuh bei kostbarer Toilette. /Ft fatal« Geheimnisse über den Charakter der T,a-s?"c ausplaudert. So sehr siH auch dcr Handschuh h, einer Entstehung in dcr Form vervollkommnet ein ? lehr hat er dagegen an bedeutsamer Symbol,! d°,,^büßt. Heutzutage hält man auf einen gulpassen-,i'' Handschuh, insofern? eine wohlgeformte Hand, ^. der vornehmsten Schönheiten des menschltchen wks^ ' dulch die Bekleidung l.icht beeinträchtigt deu.c darf. aber wer denkt noch daran, welch be« eins'""'/ w°lle dieser kleine Theil unseres Anznges de^, ^ Sinnbild der Macht. Zeichen der Ausfor-Ete,^' ^llbeipfond und Ehrengabe im Leben und ""unserer Vmfahrcn spielte? nuk.^ unseren Beariffen sind Handschuhe en, ^er^ p" es in der That ge-lingen wird, indetreff des neun: Bündnisses bis Ende Dezember ein Einverständnis zu erzielen, in welchem Falle von einer formellen Kündigung Umgang genommen werden könnte. Gleichzeitig mit den Verhandlungen über das Zoll« und Handelibllnonis werden auch die Berathungen über die Revision des österreichisch'ungarischen Zolltarifs, und zwar zunächst im Hinblick auf die Eventualität der Wiedereinbrin-gung der Zollnovelle, sodann aber im Hinblicke auf die allgemeine Handelspolitik, beziehungsweise die bevorstehenden Verhandlungen wegen Erneuerung der ablaufenden Handelsverträge, eingeleitet werden. (Die Reichsrathswahlen) gehen allmäh-lich ihrem Abschlüsse entgegen. Vorgestern wählte der Großgrundbesitz in Mähren 9, in Schlesien 3, in Kärnten. Istrien, Görz und Graditzka je 1, die Städte in Galizien 13, die Handelskammern in Steiermark 2, die Landgemeinden in Dalmatien 6 Abgeordnete. Im ganzen wurden somit 36 Mandate vergeben. Bezüglich des Ergebnisses der Wahlen verweisen wir auf die Depeschen in der gestrigen Nummer. Die Landgemeinden Dalm aliens wählten Klaik, Domherrn Pavli-novit, Advocaten Bulat. den Bürgermeister von Ragusa, Pozza, und den Conle Vojnoviö, welche insgesammt der Nalionalpartei angehören. (Ungarn.) Der ungarische Ministerpräsident v. Tisza weilte am verflossenen Sonntag in Wien. Man bringt seine Anwesenheit mit der Reorganisation des ungarischen Oberhauses und der bevorstehenden Ernennung von dreißig lebenslänglichen Oberhaus-Mitgliedern in Verbindung. — Wie „Nemzel" meldet, ist der Gesetzentwurf über den Landsturm im Honved. Ministerium fertiggestellt und wird noch im Laufe des Sommers dem Ministerrathe vorgelegt. Ausland. (Aus dem Vatican.) Wie man der «Pol. Corr." aus Rom meldet, ist inbetreff des Zeitpunktes des nächsten päpstlichen ConsistoriumS noch nichts bestimmt, und ist es noch ungewifs, ob daifelbe im Juni oder September abgehalten werden wird. — Im Vatican ist man im Augenblicke lebhaft mit der Frage der Entsendung von Missionen an den Congo beschäftigt. Es besteht die Absicht, dieselben in Zukunft den Zöglingen eines in Löwen zu errichtenden Seminars zu entnehmen, allein es handelt sich darum, die Stationen den Lauf des Congo entlang ungesäumt mit Missionsanstalten zu versorgen. (Die franzöfifche Kammer) genehmigte vorgestern das Listenscrutinium endgillig mit der vom Senat vorgenommenen Aenderung. (Russland.) Aus St. Petersburg wird ge. schrieben: Eine der wichtigsten unter der Regierung des gegenwärtigen Kaisers eingeleiteten Reformen, die Abschaffung der Kopfsteuer, geht dem Vernehmen nach ihrem Abschlüsse entgegen. Diese Maßregel war nn Jahre 1882 im Principe beschlossen, wurde durch das Budget von 1883 für die Kleinbürger, durch das von 1884 für die Bauern, die bei Gemeinden eingeschrieben sind, vollständig, für die Fabr,ksbau?rn und die auts-herrlichen Vau.ril auf die Hälfte durchgefühlt. Jetzt sollen auch nuch die letzten Reste der Kopfsteuer aus< gehoben werden. Der Ausfall, der sich bisher aus 15 Millionen Rubel belief, foll hauptsächlich durch die EapitalrenteN'Steuei, im übrigen aber durch eine Erhöhung der Ablösungssumme gedtckt werden, durch welche die Bauern in fünfzig Jahren freie H'!,en-thümer werden. Die wichtigste, für die Entwicklung des wirlfchafllichen Lebens heilfamste Wirkung der beabsichtigten Refmm dürfte darin bestehen, dajs nM der Kopfsteuer dle sol,darische Steuervetpflichwug der Gemeinden wegfällt, vermöge deren die fleißigen unv nüchternen Gauern für die Rückstände der trägen, dem Trunke ergebenen Gemeinde steckt. Im vollsten Widersprüche zu diesem Gebrauche stand der altbekannte Brauch, den rechten Handschuh als Zeichen der Ausfordcrung zu Boden zu schleudern. In England, wo die Gesetze allen Angeklagten erlaubten, ihr gutes Recht durch Zweikampf zu erhärten, ereignete sich noch im Jahre 1818 die letzte folche Ausforderung. Ein gewisser Ashford war beschuldigt. Thoreton« Schwester ermordet zuhaben. Erbeschwor: „Nicht schuldig, und ich bin bereit, mit meinem Körper dafür einznstehen." Darauf zog er den Handschuh aus und warf ,hn auf den Boden des Gerichtssaales. Der Gerichtshof verbot jedoch den Zweilampf. und das darauf Bezug habende Gesetz wurde annulliert. Selbst am Rande des Grabe« begegnen wir der Ha"bsHA Symbolik. Der englische Adel, die hohe Mispel, und die britische,, Könige wurden mit Haubs^"^ beigesetzt. Manchmal wurden biesllben auch über Grabe, zumeist aber in der Kirche aufgehangen- ^ wenig sonderbar mulhet uns nüchterne Kinder h 19. Jahrhunderts auch die in England. Scholl^ und einigen Gegenden Deutschlands in früheren»^ übliche Sitte an. älteren, unvermählt gebl'ev^ Frauen einen Handschuh als Ehrengabe ins «^ nachzusenken. Im modernen Leben finden w" ,, Attribut höchstens auf dem Sarge des CavaU" Osficiers. . . ^, Wenn wir nun noch erwähnen, dass d>!e u ^ sendung königlicher Handschuhe in früheren I"^ ",,e" derlen in England die so ausgezeichnete Stadt'" ^, Freihandelsplatz verwandelte, und der am Tt)"^e ld' gehängte Handschuh gleich einem Palladium V" ^ ner und Verbrecher schützte und fremde Kaufte»^ „ Privilegien der Bürger theilhaftig machte, soF" „<.c wir dies bevorzugte Stück unseres Anzua/s "'^nst politischen, erotischen und socialen Bedeutun« "'"^g zu haben, und müssen ihm schließlich nur ^A,Hc>' eine nachrühmen, dass es sich in dem unauM' ^ Wechsel der Mode einzig und allein «"verar,^ ^, hallen hat, bis Sarah.Vernhardt, aus dervlo " ^ Tugend machend, eine Carricatur des H^' .f..,,^ creierte, die andere, mit runden Armen ^'^,„. Frauen gewiss nicht mehr lange nachahme" ' . ^ge /l'out. I'ari« port« men ^nln.« «agt d«e e^e>'l ^ und gtniale Künstlerin. /1'out. 1'«ui»." SeY» U Aber warum unjere Damen? . , e,, iM E. Wahlhe' Laibacher Zeitung Nr. 129 1055 10. Juni 1885. — (Einsturz einer Brücke.) Man telegra. phiert aus Berlin, 8, Juni: In der DamftfschMation Tabberl» (Waldschlüsschen), einem Vergnügungsotte an dtr Eftree. ist in der vergangenen Nacht infolge zu starken Menschenandrana.es die Einsteigebiücke zusammen, «ebrochen. Etwa vierzig Personen stürzten in da» vier 3uh tiefe Wasser, wobei zwei Erwachsene und ein Kind umkamen. — (Spatzennest in einer Lafette.) In Woolwich wurde diesertage in einer Höhlung in der Achse einer Lafette eines Neuoftfünder-Geschühes, au« welchen, mittags und abend» Signalschilsse abgefeuert werden, ein Sperlingsnest mit fünf Jungen gefunden, b'e von den alten Sperlingen mit der glühten Regel. 'nHszigleit gefüttert werden Während der ganzen Brüte« «eil ließen sich die Spähe» durch das Schiehen nie im S'hen stören, und jehl stiegen sie ab und zu und ein Und au« zu ihren Jungen, als wenn sie der ganze trie« bische Lärm nicht das geringste angienge. Es ist Befehl gegeben worden, die dreisten kleinen Gäste ganz Unbehelligt zu lassen, und so Wird denn die Spatzen» samllie in ihrem eigenthümlichen Zufluchtsorte am Enoe ^cherer aufwachsen, als wenn das Nest sich an einem Wenizer zugänglichen Platze befände. — (Ein einfaches Post bureau), wohl das einfachste der Welt. befindet sich an der Südspihe von Amerika. Dort hängt an einem Felsen des äußersten Vorgebirges der Maghellanstraße. gegenüber Feuerland, «in Fässcheu. das durch eine eiserne Kette befestigt ist. dasselbe wird von jedem vorüberfahreuden Schiffe ge. bssnet, um entweder Briefschaften hineinzulegen oder demselben Briefe zu entnehmen. Diese Post-Ablage ver-waltet sich sonach von selbst, sie ist dem Schutze der ^ttsahrer anheimgestellt, und man hat lein Beispiel, bass jemals ein Missbrauch des öffentlichen Vertrauens gemacht worden wäre. Jedes Schiff übernimmt die frei-UMgt Expedition der Einlagen, deren Bestimmungsort "' der Richtung seiner Fahrt liegt. — (Diezärtliche Ehehälfte,) „Da hast du mich wieder, liebe Frau. und danle Gott mit mir. dass Doctor und Vadecur mich gründlich von der Gicht ««heilt haben." — ..So? Aber es ist doch schade. Eduard, dass wir von jetzt an nicht mehr wissen können, wann das Netter sich ändert." Launen oder Stimmungen. Ueble Laune, inn'rc ssehde Peinigt mehr wie cnch'rer Schmerz. Bürde. , Launen und Stimmungen? Ist beides nicht nanz das« l-!«'»/ ^^ hat schon je jemand zuaencbcn, „launcnhnsl" zu ,ein/ Ein jeder behauptet von sich selbst, nur „Stimmunaen" Unterworfen zu sein, seine Nebemncnschcn hinaeaen nennen den» selben Iustand „Laune" — und wer hat recht? Es ist wohl ein Streit, in dem nie ein Apftcllsenat ein endailtisses Urtheil wird Men lönnen, der jederzeit „wegen Mangel an Newciscn" wird eingestellt werden müssen. Ich gebe zu. dass „jederzeit" cm zu superlativisch absvre-chende« Urtheil ist. Ein launenhafter Mensch kann fast nie die Ursache seiner Gcnmthsvcrfassung angeben, während einer Stim» nmng immer bestimmte Ursachen zugrunde liegen, und diese imd es nun, denen ich das Wort reden, die ich in Schuh neb-Men will. ^ v >, Was aber ist der Unterschied zwischen beiden Gemüths« zustanden? Besteht er in greifbarer Form? Nach meiner An-nait gewiss. Die Ucmuen entspringen nur in u„S, sind Kinder — __________________________________ des Uebermulhes. der Langeweile, selbst eine üble AngcwohN' heit — bic Stimmungen aber lommcn von außen über nns. Und wenn je jemand sagt: „Ich bin trüb gestimmt", und weiß nicht warum, so will cr es nicht sagen uder er iibcrsnh dic Geisterhand, dic an längst vertlungcne Saiten rührle. In un> scrcr Seele sind so viele Freuden und Schmerzen begraben, deren wir nie gedenken, und der Duft einer Vlume, das Tönen einer Melodie, ein Vlatt Papier mit belanntcn Zügen vermögen sie in uns wachzurüttcln. dass vor dem Zauber der Vergangen« heit die Gegenwart versinkt. Die Menschen aber nennen es Laune. Man spricht so viel von laimenhafien Frauen, von Man« ncrn fast nie. Das ist cm billcics Unrecht, aber leicht crllärt. Vis vor lmzem sprachen und schrieben ja nur die Männer öffentlich, Fürs zweite ist das so vicl reicher entwickelte Ge-mülhslebcn der Frau ein fruchtbareres Feld für Stimmungen, die von den strenger urtheilenden Männer» „Launen" genannt werden. Drittens aber — lk5t, not luust — ist die zum klag« losen Dulden und Leiben geborene (?) Frau in fast allen Fällen nachsichtig gegen die Launen ihres Herrn und Meisters, fügt sich ihnen oder weiß zum mindesten sie zu behandeln. Die m geordneten, glücklichen Verhältnissen lebende Frau wird selten launenhaft befunden, vlndcis aber die Frau. die aus ihrem Gclcife heraustritt, auch nur einen Schritt über die dem Fühlen und Wirken der Frau gezogene Grenze wagt. Ist sie nicht ein ungewöhnlich starker, energischer Charakter, so ist sie der „Launenhaftigkeit" rettungslos verfallen. So wenigstens nennen die Menschen, was doch meist nur Stimmungen sind. Wenn die Durncn auf dem selbst gewählten, ungewöhnlichen Lebenswege sie ritzen und verwunden, so tn,m sie die Wunde verstecken, sie wird aber selten klüftig genug sein. den Schmerz so vollständig beherrschen zu können, dass darunter die Stim« mling nicht leidet. Und Menschen, welche die Do> nen nicht sehen, nennen es dann Laune! Und zu dieser lieblosen Kritik sind am meisten die geneigt, die uns am öftesten verletzt uud unsere Stimmung in cinc trostlose verwandelt habe». Darum geht nicht unbedacht strenge ins Gericht mit den Llluucnhastcu. Gar viele, die ein gar zu reizendes „Capricen» gcsichtchcn" hatten, wurden dazu erzogen. Ein Kind, das noch nichts erlebt, hat n u r Launen, n i e Stimmungen, diesen be» gcgnet scharf und energisch. Für die aber. denen heimliches Weh die Stirne nmdüstcrt. ihr Benehmen gegen uns unglcichmähig macht, hübt Nachsicht — nicht Lalmc. Stimmung ist cö nnr. ' Die davon Befallenen leiden selbst oft am meisten darunter, wie FcuchtcrSlebcn sagt: „Man hat allerdings Stimmungen, aber wehe dem, dc» sie haben!" Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Personalnachrichten.) Generalmajor Groller von Milden see ist zum Curgebrauche in Karlsbad eingetroffen. — Die erste Regierunzsraths' stelle bei der l. l. Landesregierung in Klagenfurt ist dem l. k. Regierungsrathe bei der l. t Landesregierung in Ezernowitz. Herrn Grafen Kielmannsegge, unter gleichzeitiger Verleihung des Hofrathstitels verliehen worden. — (Bank „Slovenija" in Liquidation) Mit Bezug aus die ergangenen Edicte, den Beschluss der Generalversammlung vom 1. März 1885. Z, 1521, und die Verordnung deö hohen k. k. Landesgerichtes Laibach dtto. 23, Mai 1835, Z. 3272. erfolgt die Aus. zahlung mit 7 st, aus jeden noch rechtsgiltigeu Actien. Interimsschein gegen Ausfolgung desselben und ordnungsmäßige Qnittierung des entfallenden Betrage» vom 16. Juni l. I, an in der Kanzlei deä hlerortigen Advocate« Dr Karl Ahazhizh Bis Ende Dezember l. I, nicht behobene Beträge werden gerichtlich deponiert. Giltige Actien sind nunmehr jene, auf welche auch die dritte Nachzahlung mit 24 st. pro Aclie, somit zusam-men der Betrag per 164 st. einbezahlt wurde. Die ge« stempelte Quittung kann auf den Original-Nctienscheln selbst geschrieben werden. Jene, welche noch rechtsgiltige Actienscheine im Erböwege erworben haben, wollen sich mit der Einantwortungs-Urlunde ausweisen. — (Porträtgruppe.) Die nach e!ner photo« graphischen Aufnahme des hiesigen renommierten Photographen Herrn Lainer von der Kunstandlung A. F. Tzihals Nachfolger am Graben in Wien in Oel ausgeführte Poiträ'tgruppe der Familien Ieschlo, welche letztere ihren Eltern anlasslich der goldenen Hochzeitsfeier überreichten, ist in der Buchhandlung von Klein» mayr und Vamberg am Eongreseplatze über Wunsch der Kunsthandlung in Wien zur öffentlichen Besichtigung von heute bis zum kommenden Montag ausgestellt. Wir machen auf dieses überaus gelungene, sowohl durch die künstlerische Gruppierung der einzelnen Personen als auch durch die sprechende Aehnlichleit derselben sowie durch die vollendete technische Ausführung hervorragende Kunstwerk aufmerksam. — (Promenade. Concert) Heule um 6 Uhr abends findet in der Sterna llec ein Promenade-Concert mit folgendem Programme statt: I.) Marsch; 2.) Ouvertüre zur Oper «Othello" von Rossini; 3) „Bei uns z'Haus", Walzer von Strauß; 4) Arie und Recitativ aus der Oper „I Masnadieri" von Verdi; 5) „Tombola", Polka frany, von Panhanns; 6.) Divertissement aus der Oper „Carmen" von Bizet; 7) „Zehn Mädchen und kein Mann", Quadrille von Strauß; 8) „Ballstraußchen". Polla schnell von Strauß. — (Aus dem Schwurgerichts-Saale.) Gestern vormittags waren bei der ersten Verhandlung vor dem Schwurgeiichtshofe des Verbrechens des Tobt-schlages angellagt der 23 Jahre alte bäuerliche Hand-werter. Anton Kolalj und der erst 17 Jahre alte Bauernbursche Blasius Taviar. beide aus der Sanct Wolfgang Pöllander Gegend im Vischostacker Gerichtsbezirke. Wegen des Verbrechen» des Todtschlages. Am ü April d. I, am Ostersonntage, hatten die beiden Aogellagten in Goreinaschetina ohne besonderen Anlass den Knecht Peter Atibil mit Holzscheiten aus den Kopf geschlagen, so dass derselbe zwei tödliche Verletzungen erhielt und am Thatorte sofort zu Boden fanl. Die Roheit der beiden Angeklagten gieng so weit. dem bereit» todten, auf dem Boden liegenden Otibil noch Hiebe mit den Holzscheiten zu versehen, so dass dessen Gehirnschale im buchstäblichen Sinne des Wortes zersplittert wurde. Selbst die Vertheidiger der beiden Angeklagten (die Advocate« Dr. Sajovic und Dr. Tavkar). hatten lein Wort der Vertheidigung für diese beispiellos? Roheit. Die Geschwornen (Obmann Herr Nuchdruckereibesiher Johann Kovac) bejahten beide gestellte Schuldsragen einstimmig, bezüglich des Nna-llaaten VlasiuS Tavc'ar auf das Verbrechen des TodtschlageS. bezüglich des An» geklagten Anton Kokalj auf baS Verbrechen der schweren körperlichen Beschädigung. Blasius Tavc'ar wurde zu drei Jahren schweren Kellers. Anton Kolalj zu zwei Jahren schweren Kerkers, verschärft mit Fasten in jedem Monate der Haft. veruitheilt. — (Adaptiern n gen im Schweizerhause ob Tivoli.) Der Restaurateur des Schweizerhauses Herr Johann Cd er hat nun den ihm seitens de» Laibacher Gemeinderathes bewilligten Vau nm Rande des Tivoliwoldes ausführen lassen. Der frühere Sulon Erniedrigte und Beleidigte. Roman von Theodor Dostojewski. l»2. Fortsetzung.) Tr verstummte u»d schien über etwas nachz,,. »innen. Dann richtete er den Kops plötzlich auf. wickle mich bedeutungsvoll an und fuhr fort: — Mein lieber Freund! Ich will ein Geheimnis ber Natur Ihnen offenbaren, das Sie noch nicht zu lennen schiwtn. Wenn es möglich wäre (was übn. Nen« ftei her Beschaffenheit der menschlichen Natur Unmühl ch ist), dass ein jeder von uns unverhüllt "Ues f,>^ 6en sollte was er getrieben und was er Obacht, was er sich selbst zu gestehen fürchtet — rs ^Urde ein so übelriechender Dunst sich ergehen, dass "'r alle essticken müssten! . . . Sie klagen mich des Mers, der sittlichen Entartung an, aber meine ganze ^uld besteht nur darin, das« ich offener bin als die ""deren, dass ich das nicht verhehle, was die anderen °" sich selbst verbergen . . . Hören Sie. mein Freund, ?" ich Ih„en sagen werde. Es ist alle) Unsinn in ?" Welt bis auf da« Eine: — die Persönlichkeit. ?,?* Ich. Alles ist für mich und die ganze Welt ,st "mich geschaffen. Ich glaube noch daran, dass man :3 °er Welt das Leben gut zu genießen vermag. Das ^ der beste Glaube — denn sonst müsste man slch 'la'ften. Irgend ein Narr soll es auch gethan haben. ^/hatte sich so tief hineinphilosophiert. dass er alles ," "chtete. alles, sogar die Gesetzlichkeit aller nor- ""en und natürlichen Pflichten des Menschen, und --!...>. ""t »ekommen, dass er vor einer Null stand da«m^° "klärte er. die Blausäure sei im Leben »ran^l Sie werden sagen: das ist Hamletstimmung, ErV' Verzweiflung, mit einem Worle. etwas so ln, 5 '"' das uns gemein Sterblichen nicht emmal "aume beitomml l Sie sind ein Dichter, ich aber bin ein einfacher Mensch und beurlheile alles von dem einfachsten praktischen Standpunkt. Ich habe mich zum Beispiel von allen Pflichten schon längst losgesagt. Ich erkenne eine Pflicht nur dann an, wenn sie mir Nutzen bringt. Die Grundlage aller menschlichen Tu. genden bildet der nackteste Egoismus. Lieb' dich selbst — das ist die einzige Regel, welche Geltung hat. Ideale habe ich nicht und will sie nicht haben, ich habe mich nie nach ihnen gesehnt. Man kann in der Welt so lustig leben, das Dasein so hübsch genie-ßen . . . und 6N 80MM6 bin ich sehr fioh, dass ich ohne Blausäure auskommen kann. Wenn ich lugend-hafter gewefen wäre, wäre ich ohne sie schwerlich au«, gekommen! Nein! Es gibt noch so viel Schönes in der Welt: das persönliche Ansehen, der hohe Rang, das Restaurant, der hohe Einsatz im Spiel (ich bin ein leidenschaftlicher Kartenspieles) und endlich die Hauptsache: die Frauen ... in jeder Gestalt; ich liebe sogar die geheimnisvolle, sich tief verbergende Wolluft . . . Gewissensbisse habe ich me gekannt. Ich bin mit allem einvetstanden. so lange es mir gut lhut und es mir gut geh«. Und ich kann Ihnen sagen, wir sind unserer eine Legion, und es geht uns in der That gut. Alles in der Welt kann zugrunde gehen, wir aber gehen nie zugrunde. Wir werden so lange existieren, wie die Welt existiert. Die ganze Welt kann durchsallen, wir aber werden wieder an die Oberfläche tauchen. Und sehen Sie nur, wie lebmslräfl'g wir sind. wie alt wir alle werden! Ist Ihnen dies jemals aufgefallen? Die Natur selbst beschützt uns also. ha, ha, ha! Ich nnll durchaus neunzig Jahre alt werden. Ich fürchte den Tod — wer weiß, wie mau zu sterben kommt! Doch wozu davon reden! Der Philosoph hat mich angesteckt — zum Teufel mit der Philolophie! Duv0N8, mau euer! Wir sprachen vorhin von den hübschen Mädchen. .. Wohin eilen Sie? — Ich gehe; auch sür Sie wäre e« Zeit. .. — Ich bitte Siel Ich habe sozusagen mein ganzes Herz vor Ihnen ausgeschüttet. Sie at>r scheinen diesen klaren Beweis meiner Freundschaft nicht zu würdigen! Ha. ha, ha! Sie sind recht lieblos, lieber Dichter! — Warten Sie ein wenig, ich lasse noch ein Fläschchen bringen. — Die dritle Flusche? — Ja, die dritte. In B?zug auf di? Tugend mein junger Schützling (Sie gestalten mir. Sie so zu nennen), habe ich Ihnen bereits gesagt, dass umso-mehr Egoismus in der Tugend steckt, je tuaetiohafler sie »st. Ich will Ihnen, dieses Th'ma betreffend, eine allerliebste Anekdote erzählen: Ich liebte einst ein Mädchen, lieot,' es fast aufrichtig. Es halle mir viele Opfer gebracht . . . — Es war jenes Mädchen, welches Sie be-stohlen? — fiagle ich, dc, ich mich nicht längen zurück-hallen mochte, in grober Weise. Der Fürst zuckte zu-sammen; seine gerötheten Augrn sprühten Wuth und Erbitterung. — Warten Sie — sagte er. als spräche er mit sich selbst, — ich muss überlegen, was ich sagen wollte... ich scheine wirklich berauscht. . . Er verstummte, meine Hand fest in der seinigen hallend, als wollte er mich daran verhindern, dass ich mich entferne. Ich bin überzeugt, dass er in diesem Augenblicke eiwoa. wie ich von diefer Angelegenheit Kenntnis ehalten haben konnte, und ob ihm nicht irgend eine Gefahr von meiner Seite drohe? Die Pause zog sich wohl eine Minute hin; dann veränderte sich Plötzlich der Ausdruck seiner Zügr und es zeigte sich wieder der frühere spötlisch°h?itere Blick. — Ha. ha. ha! — lachte er. — Wahrhaftig, Sie sind der reine Talleyrand! Nun ja. es ist wahr, ich stand wie ein begossener Hund vor ihr, als sie mir sagte, dass ich sie bestohlen! Wie sie winfelte, Laibacher Zeitung Nr. 129 107« 10. Juni 1885. wurde in zwei Theile gelheilt und auf ein erhöhtes steinernes Postament gestellt, desgleichen der einen Stock hohe Mittelbau ,.»»». Volkswirtschaftliches. Rudolfswert, 8. Juni. Dle Durchschnitts.Preise stellten sich auf dem heutigen Markte wie folgt: _____ Weizen pr. Hektoliter 7 81 Eler pr. Stück . . -! U Kor« .,-------- Mllch pr. Liter . . U Gerste .. 5, 4 Rindfleisch pr, Kilo . ^ Hafer ., 3 41 Kalbfleisch .. "^ halbsrucht „ «2 Schweinefleisch „ ' ^ Heiden „ ü 21 Schöpsenfleisch^ ., ^ Hirse .. 5 86 Hähndcl pr. Stuck . A Kukuruz „ 5 21 Taubeu „ ^2" Erdäpfel pr,Mcter«- ^ Z: « ?,? ;s 7 U. Mg, 733.77z 16.4 O, schwach heiter 9. 2 . N. 732.60 27.6 SO, schwach heiler 0,li0 !> . «b. 733.82! 18.4 ! windstill heiter Nachmittags vorüberziehendes Gewülle. sonst heiter. 2)"^ TageSmittel der Wärme 20.6«. um 2.7« über dem Normale^ Verantwortlicher Mebacteur! I, N a g l i l. ^ W SchmerzersüNt geben wir alle,, Verwandte», ^ Freunde» uud Bekannte» die tlesbell übende Nach« W ^ richt von drm Tode unseres inniasjgellcblrn Gallen. W M beziehuugsweise Ttiesuaters, des Herrn W i» Louis Chiades I « welcher nach langem, schmerzvollem Uelden heute früh ^ ^ um halb 5 Uhr in seinem 5?l. Lebensjahre iu el» W ^ besseres Jenseits abberufen wurde. W ^ Die irdische Hülle des theure» Verblichenen wird W ^ Donnerstag, den 11. d. M.. um 6 Uhr nachmittags W ^ auf dem Frledhose zu St, Christoph im eigeuen Grabe W ^ zur ewigen Ruhe beigcseht wcrdcu. W « Die heil. Seelenmesse» werden in der Kirche W Maria Verkündigung gelesen werden. M W Friede seiner Asche.' > ^ Schischka, den 10. Juni 1885. W W Louise Chiades, > W Gattin. W W Emil Gotsmnth, > W k, t. Postosficial in Graz. W M Stiefsohn. W »<«ldigung«a«slalt be« ssranz Doberle«. saibach. Wtaerll.Il.kMMM-lM. Mahftab 1: 75.000. Preis per Vlatl 50 ,r.. in Taschens""" auf üelnwand gespannt «0 lr. 3g. n. kleinmM K Fell. Hamuerg5 zz»Mamllung in Actibach. ___- 3------jäSSfwSSS bestes Tisch- * Erfrischungsgetränk erprobt bei Husten, Haiekrankheiten, Mad«"' ___________und Blasenkatarrh.________^ Heinrich Mattoni, Karlsbad odä fu • LaibacherZeituug Nr. 129 1077 10. Juni 1885. Course an der Mener Görse vom 9. 3mn 1NN5. ^« dcm 0^«^ C°ursblat.e Geld Nare Staats.Anlehen. K,'7«N!«.......«2-45 8« «0 ,U" ^ °/n Ctaatslose VN fi, „N?li 12? 2b I8«<" ^7« «UN te, ,00 „ 140 - 140 50 >8,,." S«»at«losc . . 100 ,. 107 6» I«8- . "'"»'«entenschelne . per St. «- «— Hvlft Volblcnte, steuerfre! , >«8 10 10880 '»cri, Nolenrenle, sleuersrei , 08L0 »8 S5 "»'Golblente 4 o/o .... 9860 98-75 " Aapierrenle !l«/n . . . , 92'8<> 92 0l^ " ^lNb, «nl, ,i!Ufi,ö.W.S, '4?-l0 »4» " "fibahn-Prioritatcn . . »8 - 98 40 " Staat«.0bl. (UN«. Oftb.) 133 ,5------- " ,, >. vom I, I»?« 10« K0 >« 9l».«nl. k inufi, ö,w. n« — 11« 50 ^'»'«eg.,l»ose 4"/„ icx» sl. . . 118 80 li» «0 ^undent!.'Obligationen 5°° böhmische......1U,.50 __.. s.°° «allzllche......,01 50 102 5t ^/« mähllscht......io°2b --- z/° Niedelüsttlrülchllche . - .10575 — — z°° 3°,",lifitrrelchischt .... 104 b° 10« - 5«° ^'rischc ... . . . . 104— 106-üO z°/ «""ilche und slavonische . W2- l04 -/'sltbeMrgische . . . . . 101 »b i«i 7b Vclb Ware L°/, Temes» Vanat .... 102 — 10278 5»/„ ungarische......102 00 103 — Andere Hffentl. Nnlehen. Dona»'Mtg,.rose 5>«/„ 10N fi. . 115 75 118 25 Kto. «»leihe i«7«, steuerfrei . 104-50 105 — Anlehen d. Stadtgemeinbe Wien 101-50 1U2-75 Anlehen d. Slabtstcmeinde Wic» (Silber und Gold) .... — — —-— Prämien-Nnl.dStabtgcm.Wlen 128 75 124 25. Pfandbriefe (für I/,"/« l»U'?5 ioo 2b dto. in 5.0 » „ 4«/n . »3-50 94 — bto. PramicN'Schuldversch,»"/« 98— 98-50 Oest, Hypothefenbaul inj. 5 >/,"/» 101 — — — Oeft.'ung. Vanl verl. !> °/„ . . i«3 — lo» 20 bto. „ 4 >/,«/, . 101 4U 101-eo bto. ., 4»/,, . . »880 es'io Ung. allg. Nodencrebit>«lctlenges. in Pest in 1.1839 Verl. 5 '/,"/« 102 50 108 5t Prioritäts « Obligationen (siir 100 fl.) «ilisabelh-Weftbabn I. «mission 113 — 11» 5N fferb Vudwiss » N«hn Lm. !881 3U0 fl. S. 4 >/,"/<> . IN0-— 100 40 Oeslerr. Norwcstbahn .... 10» ?5 104-25 Vlebenbürger......»2 80 92 3c Geld Ware Staatsbahn I. Emission . . . 193 5» 194 — Südbahn >V 3 °/n......150-75 15I?5 „ l^ 5°/°......120 75^127 25 Ung.'galiz. Bahn.....,8 8c 1^0 1^ Diverse Lose (per Stiick) kreditlose 10« fl...... 17L-- 17550 «llarv'Lose 40 fl...... 42-75 43 25 4°/„ Donau-Dampssch. 100 fl. . 113— 114 — kaibachcr PrämieN'Änlehen «oll, 28 — 2350 Oscner i,'osc 4« ss...... 4550 46 50 Palfsy^'osc <0 fi...... 89 50 4b— Rothen Kreuz. ösl. Ges. v. 10 fi. 14 85 15 10 Nudolf.^ose 10 fl..... ,7 — lg Salm-Lose 40 fi...... 54.— 54-50 St.-Gcnois?l!ose 4Nfl. . . , 43— 48-75 Walbstcin-l'ose 20 fi..... 28 75 23-25 Wiübischgläy'Lose 20 fi. . . . 3075 37-25 Vanl-Actien (per Stück) «lnglo-Oesterr. Banl 200 fi. . . ,8 9c Nl» 3» Vanl'Gcscllschaft, wiener 200 fl. —------------- VanlverelN, Wiener, 100 fl. . . 102 - 102 50 Vbncr.'Nns!., Oest,^U0ft,S. 4«",^ 2»f>— 238 50 Lrbt,'Anft. s. Hand. u. G. ibftfl. 287-ö« 287 80 Lrebitbanl, Nlln. ling. L0U fl. . 287- 287 50 Depositenb. Nun. lW fl. . . . I9ü- 19« — Escompte-Ges., Nicdcröft. 500 ff. 586— 590 — Hvpothclenv.,öst. i!00 fl. »5«/°E. 58'— bo — ränderbanl, öst,, »oafi. V.bl»»/,.«!. > 9« - US 25 Oester,.Ung. Van!..... 859 — 8«1 — Unionbanl I0<> st...... 78-50 79 — Äeilchrsbanl Nllg. 140 fi. 144 25 140 — Geld Ware Actien von Transpsrt-llnternrhmungen. (per Etüs) Nlbrecht-Bahn L0« fl, Silber . —- . -Alfölb-ssium-Vahii 200 st. Silb. ,85 - 18550 Nusslss'Tcv, Eiscnb, 20« fl, CM.-------—-- Nöhm, Norbbahn l5><> fi, . , .-------____ „ Westbahn 800 fl. . . . '.^-».____ Vuschtichraber Eisb. 5>U0 fl.LVl. - —____ slit, ll) »no st. . ,9S 19? — Donau »Dampfschiffahrt« » Ges. Oeflerr. 5.00 fi, —------- Vlisabctb'Aahn 20» fi. EM. . . 23775 23825 ,. Lin,-V,!dweiS 200 fl. , , . .^.— — — , Sall,.°Iirrl,III E,1«?8ül>«fl.S 200 50 201 50 Ferdinands-Nordb. INW fi, ÜVt. »442 «447 §ranz«Ioscf.Vahn 2W ss. Silb. 211- - «11 50 yünsllrchcn-— llahlenbeln-llismb, i«0 fl. . . .-— 89 — ltaschau-Obcrb. (iisenb. 200 fl.V, 14825 14« 75 Lemberg-V»crnow,-Iassv Visen» bahn.Gesell. L0U ö, W. . . 227 75 228 — öloyb,öst,«unss, Trieft 5>00fl.EM. 5«3 — 5«5 — Oefterr, Norbwestb. WU ff. Silb. 18/50 Ib8 — dto. (lit, N) »00 fl. Silber . 18425 I«4 75 Prag«Duxer Eiscnb,i5Ufl.Silb. 87— 88 — Nubols'Nahn 100 fl. Silber . . 184 25 184-75 Siebenbillger «tisenb. 2N0 fi. . 184 — 184 50 Staatseisenbahu »00 st. ü. W. . 2»? — 2»? 50 Veld W«re Slldbahn 200 fi. Vilber . . . 158-> 188 5V Si!d-Nordb.-Verb..V.Loost,EM. I55-- 155 ?ü Theiß-Vahn 200 N, ö, N. . , 251 50 152 — Tromway-Ges., Nri?« fl. V. W, 2i2 — III« »5 „ Wr,, neu 100 fl, - — — — Tranepost-Mescllschnft 100 fi, , —- l>0 -Nnn.»ssali^. Lisenb, 200 fi, Silber 17« — 1?« 50 UN». '/iorboNbahn 200 ff, Silber 173 ?5 '74 25 Unll..Wefib,(Naab-Graz)200fi.E. 107-75 1«» 25 Induftrie.Nctien sper Stüil) Essydl und »indberg. Eisen« und Stabl-Ind, in Wien ino fi, , —>— — — Eisenbahnw.-erihg. I,«» si. — Praner Eisen-^ilb-Ges, «no j,,____. ^..^ Salno-Tari. Eisenrass. ,0N«. . ,^25 9^75 Wasiens^G,. Oest, in W. ,0V «. __.^ _^» Trisallcr Kohlen«,-V«s. IU0 si. . »_ _.— Devisen. Deutsche Plätze......«o 90 «1«/ Bonbon.........I»4 80 124 »5 Pari«.........49 80 49 40 Petersburg......— — — — Valuten. Ducaten........ 588 5U8 2«.ssranc«»Stücke..... 9 88 »8? Silber.........----------------- Deutsche ««ichsbanlnoten . . eo»0 »: — Die Filiale der Union-Bank in Tries! beschäftigt sich mit allen Bank- und Wechsler-Geschäften u> verzinst Gelder Im. Con.to-Corren.to und vergütet iiir Banknoten A*li Procont ce£on 5tiigigo Kündigung i 19 4V« „ auf 4 Monato fix, , liiv ]Vn,j>olecm» «l'or ß« Procont gogon 20tägigo Kündigung 0 « „ n 40 „ •f /4 „ „ 3monatlicho „ n n u t) » Oj, irn. Q-iro-Conto ,. *^Ooent bis zu jodor Hüho; Rückzahlungon |18. <1. 20.000 fl. h. viata gogon Chüijuo. Für P^ssoro Betriigo ist dio Anzeigo vor der Mit-^pbörso orfordorlich. Dio Bcstätigungon or-J5|]gon in oinora separaten Kinlugsbiichol. *^ Für alle Einzahlungen, die zu weloher Stunde immer der Bureau-^eit geleistet, werden die Zinsen von a^mselbenTage angefangen vergütet. SMT" Don Innaborn eines Conto-Corronts wird dor IncasBO ihror Rimosson per Wion und IJudapost franoo Provision vermittelt und obonso ohne Provisionsbelastung: Anwoisun-gon an dioso boidou Platzo erlassen. 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Zweite erec. Feilbietung. Nm 22. Juni 1885, um II Uhr vormittags, wird hier die zweite exec. Fellbietu»n der Realität des Mathias Bole von Slavina »ud Urb. Nr. 291 ad Herrschaft Adelsberg statt, finden. K. l. Bezirksgericht Aoelbberg. am 28. Mai 1835.