^t. 22. Samstag,^. Jänner 1889. 108. Jahrgang. Macher Zeitung. «»n,<«^ ?, "^"^t Mlt Poftv«rl«ubung : «an»jiil)l»g st. 1», haldjähllg fl. 7,bO. Im »omplolt: ^ Die ..«»»da««'? »<«,wn!e «ed»ction Vahnhosgasst «i, Sprechstunden b» «ebaclion tä»!i lt.. ^röh«e vcr ,», ?> : b«i ü»»«,"" w,,»>,rhnl„i,!,«>i »,- ^eils » lr. M ,<> hjz ^z y^ vulMllll,,,«,— Nnfronfit?» ^^,»<' meis/fi n,el>» -»Nssinommf^ und vlllnnsclivtt n«»<,nlüs>«V»lll Mit 1. Februar beginnt ein neues Abonnement auf die Dailiacher Zeitung. unv ^ ^.lü " " "lerations. Vedingungen bleiben " eründert und betragen: mit Postvtlsendung: fllr Laibach: h N^ ' ' 15fi.-lr. ganzjährig. . N fi. - tt. 32?- ^ " 5b „ halbjährig . . 5 „ 50 „ ,'^ - - 1 „ 25 „ monatlich . . — „ 92 „ ^bonn/«^'^ Zustellung i„s Haus für hiesige "nnenten per Jahr 1 Gulden. lrei^^,^ PränumeratlonH'Veträge wollen Porto» ."zugesendet werden. 2g. v. Kleinma^r H Hed. Vamberg. Amtlicher Hheil. Allerl^^' ""d k- Apostolische Majestät haben mit Stalls?'" Entschließung vom 19. Jänner d. I. dem sch^^ltkselrathe und Leiter der Bezirkshauptmann-Wlick'ü ^"'b"a Paul Ritter von Kosinsli an-den ?, ^ VW ihm erbetenen Versetzung in den daucrn-^euen ^"^ "' Anerkennung seiner virljährigen Und Lk ^^ ersprießlichen Dl'enstleist'mg den Titel ,ner d. I. dem an P)?" ^ den evangelischen Religions'Unterricht golden M'len "' Vw" Joseph Zivolsky das «^^erdlenstlreuz allergnädigst zn verleihen geruht. Nichtamtlicher WeilV " Bulgarien. Nicht aan^"^"'" '^ kin für den Prinzen Ferdinand die H "i unbedenklicher ""'erer Conflict aufgebrochen; ^ na«i ""^ Regierungsantritte zwischen ihm und zu einem?"' Episkopate bestehende Spannung hat leren und ^"" Auflehnung von Seite dee letz-leiteny ^. ^ einer sehr energischen Gegenmaßregel 'Hen dew l-^'"""g geführt. Der offene Krieg zwi-^......"'"""">- ^^^^ ^^^ ^ Laudeshierarchie ist damit erklärt und wird voraussichtlich zu Conse quenzen führen, welche weder dem Prinzen Ferdinand angenehm noch der Erhaltung geordneter Zustände in den bulgarischen Landen zuträglich sind. In Rußland herrscht hierob eitel Freude. Man glaubt dort endlich wiederum einen Puult gefunden zu haben, wo die Hebel angesetzt werden können, um die Stellung des Prinzen Ferdinand zu erschüttern, und schürt dem' entsprechend mit allen Kräften in der glühenden Lohe. Der äußere Anlass des Streitfalles ist bereits aus wiederholten Meldungen bekannt. Als kürzlich die «Heilige Synode» zusammentrat und sich zu derselben die Metropoliten aus ihren bischöflichen Sitzen in der Residenz einqefunden hatten, ergicng an dieselben in officiösem Wge die Aufforderung, bei dem Prinzen Ferdinand um eine Audienz anzufuchen und demselben als dem Regenten des Landes die Aufwartung zu machen, Der Obmann der Synode. Metropolit Simeon, erklärte es für eine absolute Unmöglichkeit, mit dem Prinzen zu verkehren, so lange er sich N'cht von verschiedenen Anklagen und Beschwerden, welche die Synode wider ihn erheben müsse, gereinigt habe. Unter diesen Anklagen kommt neben dem Vorwurf, dass der Prinz die katholische Propaganda im Lande fördere u»d in einer in seinem Palais eingerichteten Kapelle für sein^ Mutter uud sich die Messe lesen lasse, uuter andcrm auch vor, er habe ohne Erlaubnis ein Nonnenkloster bei Kalofer betreten, im Hofe desselben ein Zelt aufschlagen und von einem katholischen Priester die M>sse lesen lassen; er habe sich als angebliches Nationalgeschenk ein Grundstück dieses Klosters angeeignet und er habe in einer orthodoxen Kirche sowohl sür seinen velstorbenen Vater als für den verstorbenen d mschen Kaiser Fri'drich III. ein Traueramt abhalten lassen, was nach den Satzungen der orthodoxen Küche nicht zulässig sei, da ersterer Katholik, letzterer Pro» testant gewesen sei, und was dergleichen Anwürfe mehr sind. Alle Versuche des Ministerium«, die Mitglieder der Synode wegen dieser Gravamina zu beruhigen, waren fruchtlos und hatten nur das eine Ergebnis, dass die Synode eine geharnischte Erklärung geg>n den Prinzen und dessen Ministerium zum Beschluss erhob. Nach maucherlei Häkeleien wmdcn die drei Führer der Opposition, die Metropoliten Simeon, Clement und Constantin, mit Gewalt a>ls Sofia entfernt und unter Bedeckung in ihre Diöcesen zurückbesördcrt, wo sie nun ihre Opposition mit den in solchen Fällen bei ki'ch« lichen Würdenträgern von jeher üblichen Agitations» mitteln fortsetzen und für dieselbe eine breitere volks» thümliche Unterlage zu gewinnen suchen. Ein ofsener Conflict zwischen den hierarchischen Gewalten eines Landes und der Regierung desselben ist nirgendwo von Vortheil für den innerpolitischen Frieden, und in nuem jungen Staatswesen der Balkan-Halbinsel am allerwenigsten. Dort hat sich von jeher Russland auf den b(sonderen Beschützer seiner «glaubens-verwandten Brüder» hinausqespillt; dies musste für die nordische Macht den Rechtstltel bilden, wenn ihre Bataillone gegen die Tinken ins Feld geschickt wurden oder ihre diplomatischen Agenten zugunsten der Rajah intervenierten. Die religiöse Gemeinschaft bietet den Vorwand und dm vermitt,lt>den Anhalt zu jener unausgesetzten Einflllssnahme, welche die motzkovitische Propaganda in den ehemals tüllischen Gebieten aus« zuüben versteht; das religiöse Gebiet ist dasjenige, auf welchem die russischen Agenten am ehesten auf ein verständnisvolles Entgegenkommen bei den Massen der Aeoölkerung rechnen können und das sie deshalb alle. zeit mit besonderer Vorliebe im Auge behalten haben. Hieraus erklärt sich die sichtliche Befriedigung, mit welcher der in Sofia ausgebrochene Conflict in Muslau und Petersburg begrüßt wurde, und werden die Erwartungen erklärlich, welche man an denselben knüpft. Inwieweit diese begründet, inwieweit sie überspannt sind. wird die Zukunft lehren. Kenner der bulgarischen Verhältnisse glauben eine Enttäuschung der Hoffnungen in Aussicht stellen zu können, die in moikooitischen Kreisen auf die weiteren Nachwirkungen des ausgebro« chenen Zwistes mit sanguinischer Kühnheit aufgebaut weiden. Sie bestreiten den Einfluss des bulgarischen Ep skopats aus die großen Massen der bulgarischeu Bevölkerung. Bekanntlich waren alle hervorragenden geistlichen Winden und Pfründen in Bulgarien ehedem, bevor ein eigenes nationales Exarchat in Constantinopel errichtet worden, ein ausschließliches Dominium phana riotischer Griechen, welche dieselben geqen eine eilleck» liche Barsumme von den ökumenischen Patriarchen erstanden haben und dann, nachdem sie in ihren Diöcesen installiert worden, wieder ihre Anlagecapitale nnd einen möglichst großen Ueberschuss von ihrer gläubigen Herde, die von ihnen noch unbarmherziger als von den tür« tischen Gewalthabern geschoren wurde, hereinzutreiben wussten. Diese hohen geistlichen Würdenträger erscheinen den RajahS nicht als ihre natürlichen Fürsprecher und Beschützer, sondern als eine ganz besonders lästige Gat. tung unbarmherziger Blutsauger. Seit die bulgarische Kirche von der griechischen Jeuisseton. ^ Freundschaftsdienste. ^zt. war°^ ^W/brich Glauber, ein vielbeschäftigter "den war '"""' Fremden oft darüber befragt "dig' Hal« ? ""'A geheiratet habe. Es ist merk« gissen ^ die Welt Junggesellen, die sich in einem 3'alion brliin ? "' '"""er wieder mit dieser Inter. n l' einew m/ c ^""^ ^ i°»st niemandem ein- , ^" erfreut >"'^" ^m Beispiel, dcr sich wallender "" Gluhe hesikt^" ^" Nede zu stellen, warum er l^" beUeAA« ^ der Wein im Stammgasthause 5? Neullierkp ^ ^ """be Doctor Glauber un- w« "achte un/U""ber von Redseligkeit überkommen die ich in Folgendem dew« belK. "ergebe: Als Anfänger, von Praxis a ? Kleben?'b. 'H ziemlich unbeeinflusst von »en. IchVa? ""er meiner Studien' und Alters-Wte Heir^„^^'! ^muth an. wie sie vor-Wohlwolle., ? 3 ^"' Stellungen ergatterten, um »' "2 K ""flussreicher Persönlichkeiten buhlten. Hbahn verl^'?"" Ehrgeiz ""« keiner ehrenvollen '° gut wie irgend einer. UN""«, in V H. ^"' "" ""en Namen uud Unl« ^ber ^ . ^ Welt erwerben. ^"r oder N ""' durchaus nicht, mich hiezu Wir selbst nur zweifelhafter Mittel zu be- ' "'l. memem Können und Leisten, wollte ich alles zu Erreichende verdanken. Dadurch kam ich in den Ruf eines Sonderlings, man ließ mich als solchen gelten und nach rminer Fayon selig werden. Nur die Heiratsvorschläge hörten nicht auf. Immer wieder kamen wohlmeinende Leute mit Anträgen an mich heran. Patientinum, beseelt von dem allen Frauen ohne Ausnahme innewohnenden Triebe des Ehestiftene, priesen mir in verführerischen Farben den Segen des häuslichen Herdes. Vormünder, welche über entwickelte Nichten verfügten, drückten ihre Besorgnis um mein ferneres Wohl und Wehe aus. Vermittler von Beruf offerierten mir junge Erbinnen, Muster an seelischen Vorzügen, Göttinnen an Schönheit, mit langjährig garantierter Liebe. Ich widerstand all diesen Lockungen. Unbeirrt gienq ich meinen Weg. als hätte ich die Ohren „lit Wachs verstopft a/geu die mich umtö'nenden Syrenen-llänqe. Uebrigens existierte gegen etwa in mir auf. tauchende Heiratsgelüste ein Hindernis. Dieses Hinder ms war schlank, wohlgebaut, hatte schwarze Haare, blaue Augen, frische Wangen, feine Hände, den kleinsten Fuß und Zähne wie eine Maus. Ich war in dieses reizende Hindernis verliebt bis über beide Ohren. Sie werden mir darauf sagen: ich hätte es hei» raten sollen. Ehrlich gesagt, daran hatte ich nie qe-dacht. Frihi — so hieß das Hindernis — war Probier« mains, ll in einem großen Eonfectionsgeschäfte. A geordnete Doblhamer hat in einer Versammlung des katholisch-politischen Casinos in Ried mitgetheilt, dass in der Schulfrage demnächst ein wichtiger Schritt der Regierung bevorstehe, nämlich die von der Regierung im Herrenhause einzubringende Vorlage. Dass die Vorlage — fügte Doblhamer hinzu — nicht im Abqeord-netenhause. sondern im Herrenhause zuerst verhandelt werde, habe den unzweifelhaften Vortheil, dass sich dort die Bischöfe darüber äußern können. (Der österreichisch-ungarische Lloyd) ist bei der Regierung um die Bewilligung eingeschritten, seinen über den im Vertrage stivulicrten Schifftpart hinausreichpnden Bestand an Schiffen — größteutheils allen hölzernen — zum Verkaufe zu bringen und hier-aus die nöthigen Fonds für Vertheilung einer Dividende zu erlangen. (Reichsrathswahl,) Wie aus Lemberg ge« meldet wird. ist die Ersahwahl eines Reichsraths-Abgeordneten im galizischen Großgrundbesitz Wahlbezirke Zolkiew-Rava-Sotal an Stelle des Ritter v. Mniszek, der sein Mandat niedergelegt hat, auf den 21. Februar d. I. anberaumt worden. (DerungarischeUnterrichtsminister) Graf Csaly hat rmt Bezug auf die Nothwendigkeit der Aneignung der deutschen Sprache neuesten« wieder einen sehr beachtenswerten Ausspruch gethan. Der Minister sagte nämlich einer Deputation des oberungarischen Culturvereines, er habe den deutschen Sprachenerlass nur im Interesse der ungarischen Cultur, welche von der sehr vorgeschrittenen deutschen viel zu lernen habe, hinausgegeben. (Im deutschen Nundesrathe) hat die Behandlung des Gesetzentwurfes über den Schutz der deutschen Interessen und die Bekämpfung des Sclaven» Handels in Ostafrika eine unerwartete Beschleunigung erfahren. Vorgestern nachmittags fand eine Plenar» sihung des Vundesrathes statt, deren Tagesordnung gleichzeitig die Einbringung des gedachten Eutwmfes und den mündlichen Bericht der Ausschüsse für Handel und Verkehr sowie für Justiz und Rechnungswesen über diese Angelegenheit enthielt. Die Vorlage wum unverändert angenommen und gelangte sogleich an den Reichstag, welcher heute darüber verhandeln wird. (Das neue serbische Wahlgesetz.) w' man aus Aelqrad meldet, hat der laut Artikel 203 ver neuen Verfassung mit der Ausarbeitung des neue" Wahlgesetzes betraute engere Verf.issuugsausschllss. w^ cher vorgestern im königlichen Palaste seine erste V^ rathung abhielt, einen Dreierautzschuss mit der Ans"' tiqung eines Entwurfes des neuen Wahlgesetzes betrau > Gleichzeitig wurden behufs Studiums der in Däneniarl, Belgien und Frankreich giltiqen Wahlordnungen P^ fessor Dr. Milovanooic und Gymnasial-Director Z'^' novic. zum Studium der Wahlordnung GriechenlaM der Professor Andreas Gjorgjevic und der aeweM Sectionschef im Cultusministerium, Gjaja, an Ort nn Stelle entsendet, da die Wahlsysteme der genannt^ Länder mit dem verfassungsmäßig stipillierten neuen serbischen Wahlsystem dle meiste Nehnlichkeit haben. (Das Haupt der Nihilisten.) Aus Oc» wird dem Reuter'schen Bureau gemeldet, dass ^ Russe Tihomerov. der bis ganz kürzlich der FM" der nihilistischen Flüchtlinge war. aber seine f"l"^" Ideen aufgab und gleichzeitig in seine politiM Glaubensgenossen drang, sich der russischen RegierM zu unterwerfen, vom Zaren begnadigt worden sei U" demnächst nach Russland zurückkehren werde. (Die Anklage gegen Bratiano.) ^ von Blaremberg vorbereitete Antrag, Bratiano in ^ klagestand zu verschon, N bereits von einer betr^ lichen Anzahl Deputierten unterzeichnet. Die Anllag soll auf sämmtliche Bratiano zur Seite gestandene Minister ausgedehnt werdm. «, (Spanische Finanzen.) Nach dem <^Mpe hatten die Finanz»« Spaniens mit Schwierigkeiten z kämpfen. Der Fiuanzmiuister habe sich veranlasst 8 sehen. 22 Millionen bei der Gesellschaft, welches Tabakmonopol besitzt, ferner 90 Millionen bei der V"' von Spanien zur Dcckung der laufenden Ausgaben i entleihen. ,§, (Aus Bulgarien.) Nach den bisherigen A' Positionen wird Prinz Ferdinand seine Reise nachH lippopel am 1. Februar antreten, und ist dessen Rilwf" nach der Hauptstadt für den 23. Februar in A"sM genommen. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die zu spenden geruht. — (Eine Schnurrbart.Affaire.) 2)" A Grund des irischen Zwangsgesehes zu mehrmonatig Gefängnis verurtheilte Landliga.Apostel Mr. Hart'"" ton gedenkt gegen die Gesangenhaus'VerwaltuNg .^ Klage wegen Vergewaltigung anzustrenqen, da ih" '^ Schnurrbart nicht — wie das Gesetz von 16S2 ^ stimmt — mit der Schere abgeschnitten, sond"" ^. einem Rasiermrsser gewaltsam abrasiert wurde. 3^ falls wird der grausame Act in nächster Session im Parlamente zur Sprache gebracht werden. ^l — (Communal- Heizung.) Die EinN"^ von Boston erhalten seit Anfang des Jahres Iss^^ offenbar in der gehässigsten Art geschildert. Meine Mutter, eine Frau vom alten Schlage, richtete nun Brief auf Brief an mich. beschwor mich. das sündige Verhältnis aufzugeben, versicherte mir. sie werde keine ruhige Stunde mehr haben, so lange sie mich nicht aus den Banden dieser Liebe befreit wisse, und ent-wickelte dabei eine Beredsamkeit, wie eine Frau sie eben gegenüber dem eigenen Fleisch und Blut bekundet. Ich wurde schwach und schwankend, und eines Tages fasste ich den Entschluss, mit Frihi zu brechen. Aber wie? Ihr schriftlich oder mündlich den Abschied geben? Das wäre zu grausam gewesen. Sie mit Geld abfertigen? Erstens besaß ich damals sehr wenig, und zweitens hätte sie keines angenommen. Etwas anderes als Küsse habe ich ihr nie geschenkt. Lange sann ich über da« richtige Mittel nach; es wollte sich durchaus nicht finden ... An einem Herbstabende saß mein Freund Karl bei mir und beklagte sich, dass er ganz vereinsamt sei. Zum Heiraten, meinte er. verspüre er keine Lust. aber eme gute Freundin möchte er wohl besitzen, eine Freundin wie die schöne Frihi... Da durchzuckte ein Einfall mein Gehirn. «Fritzi?. rief ich. «Erobere sie und sie soll dein sein.» Karl sah mich ungläubig an. Allein er kam zu der Ueberzeugung, dass ich ernsthaft sprach. Eine tiefere Begründung ersparte ich mir. indem ich bemerkte, ich sei des Verhältnisses müde. und er könne nur keinen größeren Gefallen erweisen, als Fritzi zu «übernehmen». Er sei ein guter, braver Kerl. und dei ihm wusste ich da« Mädchen in den besten Händen. Der Plan wurde von uns reiflich durchgesprochen. Karl gieng mit Enthusiasmus darauf ein. nur be» zweifelte er. dass es ihm gelingen werde. Fritzi für sich zu gewinnen, zumal wenn er ihr nicht sagen dürfe, dass ich ihrer überdrüssig sei. «Trachte, sie zu bezau« bern, lasse dir von ihr em Stelldichein gewähren, ver-dränge mich dann aus ihrem Herzen .... Karl fand diese Abmachung macch'avellisjisch. ,md übrigen«, sagte er, fehle es ihm an Gelegenheit. Fritzi ungchört zu sehen. Dafür wusste ich Rath. «Morgen,» eröffnete ich ihm, «kommt Frihi zu meiner Ordinationsstunde Hieher. Sie läutet dreimal rasch nacheinander, so dass ich. während ich beschäftigt bin. genau weih. dass sie es ist und keine andere. Dle Dienerin kennt sie und lässt sie immer, statt ins Ordinationszimmer, gleich in das anstoßende Cabinet ein. In diesem Kabinette wirst du sie erwarten, wirst ihr sagen, ich sei dermaßen be. schäftigt. dass ich keinen Augenblick für sie frei habe — dann versuche dein Gttick.. «Und du glaubst wirklich ... ?. ^arf Karl zweifelnd ein. «Das nnrd slch ze,gen.» Alles gieng am Schnürchen... Als ich am nächsten Tage mit meiner Ordination, während drren ich das dreimalige Läuten vernommen, zu Ende war. tebrie Karl mit Sieger miene zu mir zurück. «Du hast's erreicht?, ftaqte ich «Ein Rendezvous f"r morgen um sieben Uhr abendb. Ein himml sches Gescköpf! Ich w, iß nicht, wie ich di. danken soll. Friedrich!. - «Mache sie glücklich, meh, verlange ich mcht.» Nun hatte ich. was ich wollte, und dab" " m" doch em wenig unbehaglich zumuthe. IchH die Empfindung, etwas Herrliches verscherzt, eine W" « weggeworfen zu haben, welche mir das Dasein /^ durchduftete. Und dann noch etwas: verletzte G'tH kam ins Splel. Dass es Karl gelingen würde. 3" zu g/nmmen. hatte ich als selbstverständlich ausgK „ chen. hatte es wohl auch theilweise aeglaubt. 3" ^chl b/gte ich trotzdem die Hoffnung, sie werde g" "'" oder wenigstens nicht leicht von mir lassen. gch t. „ Und nun hatte sie mich flugs aufgegeben. . schäme nnch. da,s diese Erfahrung mich so ^"II! aber sie schmerzte mich - o. wir Männer sind ^ man darf es vor den Fwueu nicht verrathen: w'^ W würden uns sonst verspotten mitsammt unseres, ahnllchlelt ... Der Abend nach der bedeutsamen ^ natwnsstur.de verlief mir s.hr unbehaglich. Vl/Hte als ware em Stück von mir abgebröckelt, als ^ "ur etwas. " . .^ ^ Am nächsten Morgen erhielt ich ein Ä"^ oessen Couvert die Züge von Fritzi's Hand trug- ^ traute meinen Augen kaum. Nach dem. was voM „? ^°l - was lo,mie sie mir noch zu sch^'b" ? ^ Vielleicht Reue? Eme Beichte? Ein Verst^ Nederannäherunq? Wahrscheinlich all das. Ie veute komme ich unbedingt. Ich konnte aesM ^ Sehnsucht nach dir kaum ertragen. Bis in dH ^ de.ne getreue Frihi.. Das war alle«! Ich ^>' an den Kopf. ob ich träume. Aber nein, ich "" völlig wach ... ___________________________________173 ,6. Jänner 1889. eine L, . ^3 Veheizung. Die Communalverwaltung hat wcirmt, n c.^'^^^^ eingerichtet, von welcher aus ge-zuapl.'!^ " '" ^^"n allen Einwohnern unentgeltlich Arm? ""^ Die Reichen zahlen nach Belieben, die su«,". «".nichts. Das ist allerdings eine einfache Lö-lttoke V^'" ^'"^" ^^ brennenden Frage. Mehrere Volt°n ^ ^" ^"on gedenken das Beispiel von ""'ton nachzuahmen. N°vemb« ?8«« Seprellte Liebhaber.) Anfangs lleimw«. ^ ^" ber ,m Jahre 1858 in der Schweiz TlMpl)" Siegfried, ein körperlich da rin« U "'Hl ganz normaler Menfch, nach Wien, um Mann >, "sprechenden Posten zu finden. Der junge Francs "°" l"""" ^ater, einem Pastor, 200,000 derbälf..'n < ^"^ ""b daher in den besten Vermögens-paares N ">. ^ ""^ die Bekanntschaft eines Ehe-M N?«s' '^n zu bewegen wufsten, dass er zu ihnen gesall n ^' Nach kurzer Zeit fand Siegfried Wohl« Wel^n 11°"^^" ^ter des Hauses, Fräulein Ida V, um d7n 5? °"b Mutter und Tochter zu benutzen wussten, um ein '7"°5l"""gen Mann in der unerhörtesten Weise H^ppner, die Untersuchung führt Dr. wuuleins m TlMphil Siegfried dem Versprechen des Anllaa? ^ ^ ^n heiraten werde, wenn er die ein Vrn/l ä"b,t' kein Vertrauen mehr schenkt, so steht »«ane 5.1 /"^'chl' der einen der sonderbarsten Ro- l-us ^m Leben zu entrollen verspricht, stone^. c"^ Korrespondenz.) Mr. Glad-^»völbe ^° ^""" Besitzung Hawarden ein feuerfestes etwa 6l/n^Ü"" ^^"' ^" welchem die umfangreiche, aus Leben« «^ ^"^en bestehende Corresponded seines '^aufbewahrt werden soll. Clnyrna ^, ^ beben.) Nach einer Drahtmeldung aus llsien von ^ "" "°"Uk" Donnerstag Sparta in Klein-burch 'i^"^'" verheerenden Erdbeben heimgesucht, wo- "'^ Häuser zerstört wurden. Ein ^if^Nklnpfindlichleit gegen Schmerz.) ^pfindl ckf > "^^" äsende Geschichte von der Un-^«und. l . ^" Maoris gegen Schmerzen: «Mein ^chentt ^ ^ "' '^"e einem Maori ein Paar Stiefel öeit q^s ^^ lcdoch zu kurz waren. Eine geraume "jedoch 5s" lich. um sie an den Fuß zu bringen, als kleine,, 5 '^ ^ics unmöglich sei, erfasste er einen der gro^"^°^ ^"'" ^ das hervorstehende Stück der neui°.," "^ Estrich die Wunde mit dem Safte die Bluw " ^^" Flachslilie (I'uormium tonal), um "'Ht mebr^" ^'^^"' ä°2 den Schuh an und gab ihn einer ähnli^ ' ^"^' bis die Wunde geheilt war. Nach ""-' Es ?^ ^^°l'°" zog er auch den zweiten Schuh führen, lvel^ " ^ zahlreiche ähnliche Beispiele an« ^d«n Sch^ öU beweisen scheinen, dass die Maoiis ^uropikr ü "^ weniger intensiv empfinden, al« die ^'letklimn?^^°^^ Gewicht.) Im Bade. und stuhl, aus w,^ " ^lten Bismarck steht ein Wago ^"iert und ^«^ ^" ^""lt täglich sein Gewicht con° ^ """ ^süll„l in ein kleines Äüchelchen ein« trägt, welches an der Stuhllehne hängt. Es gab eine geit, wo er nahezu 130 Kilo wog, allein Dank dem ihm von Professor Schweninger auferlegten Regime brachte er es zu seiner größten Befriedigung auf 100 Kilo herab, und dieses Gewicht ist es eben, welches er täglich in gewissenhafter Weise controliert. — (Einsturz eines Tunnels.) Unweit Cardiff, in der Grafschaft Glammorgan, stürzte ein im Bau begriffener Eisenbahntunnel rin. Sieben Arbeiter sind todt, viele wurden schwer verletzt. — (Theaterreferent und Theaterdirecti on.) Aus Wiesbaden wird telegraphiert: Das Gericht ver-schaffle am 23.d.M. abends dem Theaterreserenten Misch Eintritt ins königliche Theater. Misch wurde vom Gerichtsvollzieher begleitet. Bekanntlich war ihm von der Di rection der Eintritt wegen seiner Recensionen verweigert worden. — (Der Gelbe Fluss.) Wie aus Shanghai gemeldet wird, ist der große Dammbruch des Hoangho bei Kaifung in der chinesischen Pcovmz Ho-Nan ge» schlössen und der Fluss, dem Millionen Menschenleben zum Opfer gefallen, nunmehr wieder in sein altes Bett zurückgetreten. — (In der Bierkneipe.) A.: «Ich darf behaupten, dass sich niemals einer meiner Kunden über meine Arbeit beklagt hat.» — V.: «Und welches Gc» schäft betreiben Sie?» — U.: «Ich bin Sargfabri» lant.» Haben sie Kinder? Ein Capitel zur Conversation. Man war sich srcmd, wurde sich vorbestellt und — soll sich nun uliterhalteli. Schweres Kunststück! Woher den Stoff dazu nehmen? Politisieren? Da lann man in Teufels Küche kommen, denn an der Nase lann man's nicht immer jedem ansehen, wes Geistes Kino er ist! Uebers Wetter sprechen? Warum den Bar» l'i<>rcn ihr Privilegium nehmen? Uebers Geschäft — mit einem Gelehrten? Ueber eine wissenschaftliche Streitfrage — mit einem Kauftnaun? Oder! die neue Velanntschast ist eine Dame — über Mode? über Küchenangelegenheiten? über Dienstboten? Wie kleinlich! Wie prosaisch! Ha — ein guter, ein prächtiger, ein un» bezahlbarer Gedanke! Man hat daheim ein paar Kinder, allcr< liebste pausbäckige Geschiipfchen. Das Herz geht einem auf, wenn man sie ficht, ja, wenn man nur an sie denkt! Man spricht so gern von ihnen; und wenn auch die neue Bekanntschaft . . . za, wenn!? Doch, daö ist ja leicht zu erfahren, man braucht ja blos; zu fragen! Und man fragt: «Haben Sie Kinder?» O weh! Hätte man lieber nicht gefragt! Die neue Velannlschaft war ein Herr in der Mitte der fünfziger Jahre, dem man wohl eine Familie von sechs Köpfen zutrauen könnte. Dass ihm freilich Kinderaeplärr beinahe so zuwider ist wie ein anständiger Wi», und dafs er demgemäß Junggeselle — das konnte man schlechterdings nicht ahnen! Vrrr! Die Äugen, die de> Mann macht! Doch in der Wllt ist nun einmal nichts umsonst, überall muss man Le >rgeld zahlen. Das entrüstete Gesicht des Junggesellen hat einen gc-wiyigt gemacht. Nie, nie wird ein Mann, von dem man nicht ganz genau weiß, dass er nicht Junggeselle ist, die Frage zu hören bekommen, ob er Kinder hade. Etwas anderes ist'e mit jener Dame, die einem bei der Vor« stellling als Frau Soundso bezeichnet wurde! Frau Soundso! Das schlicht die Möglichkeit »icht von vornherein aus, dass die Frage »ach etwaiger Nachkommenschaft dankbar entgegengenommene Anregung zu einem beiderseits mit Interesse geführten Gespräche bietet. Und man fragt: «Haben Sie Kinder?» O weh! Hätte man lieber nicht gefragt. Erst zuckt es leise um die Lippen der Dame, dann blickt sie einen an. so eigenthümlich, so traurig« vorwurfsvoll, und schließlich perlt eine schwere Thräne aus den seidenen Wimpern hervor. Was hat diese vermaledeite Frage da wieder für Unheil angerichtet? Man ist erschreckt, bestürzt und ängstlich fragt man, ob man verleht, wehr gethan? Die Dame aber lächelte traurig: «Wie lonnlen Sir wissen, ahnrn! Ich hatte ein Kind! Das sagt Ihnen wohl alles?!. Gerührt, be« schämt, entrüstet über sich selbst zieht man ab. O diese Frage! diese unglückselige Frage! Nie — nie wieder! Und doch! Das liebenswürdige Ehepaar, dem man da vor« gestellt worden — der Mann lacht so herzlich und sie, die llrine, behäbige Frau, macht so recht den Eindruck eines fleißigen HauS-müttcrchens — das sieht gar nicht danach aus, als ob es schon einmal einem kleinen iiiebling die Augen zugedrückt hätte. Da kann man wohl die Frage noch einmal riskieren. Endlich muss man doch einmal damit Glück haben! Und man fragt: »Haben Sie Kinder?» O wch! Hätte man liebcr nicht gesragt! Sie schlägt crröthend die Augen nieder, und ein leifes, kaum ver> nehmbares «Nein» kommt über ihre Lippen. Er holt tief Athem und sagt kurz: «Leider — nein!» Und dieses «Leider!», das der Mann seiner Verneinung voraussandte, trifft die Frau wie ein bitterböser Vonvurf. Ihr beiderseitiger Wunsch war es ja lange, lange schon, einmal einen kleinen, führn Schreihals hä^ tscheln zu lönuen. Sie hofften und waren in dir^r Hoffnung glücklich. Und nun mit einemmalc war es der Frau durch dieses «Leider» zur Gewissheit, dass ihr über alles geliebter Mann, den sie glücklich und zufrieden gewähnt, einen geheimen Kummer hat, den er ängstlich vor ihr zu verbergen suchte. Sie konnte ja nichts dafür, dass der lang und heiß «' sehnte Slanlinhaller noch nicht da war, und doch traf dieses «Leider» wie ein Vorwurf, ein bitterböser Vorwurf! Ihr schössen die Thränen in die Augen. Und an dieser so jäh zerstörten Zu-friebenheit war einzig und allein die unglückselige Frage schuld: «Haben Sie Kinder?» Jetzt aber zum dritte»« und letztenmal«: nie — nie wieder! . . . Und das wird wohl das einzig Rich« tigc sein! pocnl- und Prouinzial-Nachrichten. — (Nichtertheilung der Allerhöchsten Sanction.) Der in der letzten Landtagssession beschlossene Gesehentwurf, betreffend die Besorgung und Entlohnung des Religionsunterrichtes an den öffentlichen Volksschulen, hat die Allerhöchste Sanction nicht erhalten. Den Grund hiefür bildrte die Abänderung des 8 5 der Regierungsvorlage, infoferne durch den Lanbtagsbeschluss die Entscheidung der Landesschul» behörde darüber, an welchen Schulen und mit welcher Zahl wöchentlicher Stunden an jeder der Schulen der eigene, an einer bestimmten Schule angestellte Religions-lrhrer den Religionsunterricht zu erlheilen hat, von der Zustimmung der confessionellen Oberbehinde und des Landesausschusses abhängig gemacht wird. Durch diese Abhängigkeit würde die durch Reichs- und Landesgesehe geregelte Competenz der Schulbehörde eine Schmälerung erleiden, welche, da bei der in Rede stehenden Entschei» dung vorzugsweise pädagogisch-didaktische Rücksichten maß« gebend find, unzulässig erscheint. — (Zur Theaterfrage in Laibach.) Die Planskizzen des Neubaues des landschaftlichen Theaters, wofür als Bauplatz der von der Stadtgemeinde Laibach dem Landsausschusse zur Verfügung gestellte Kaiser.Iosess» platz in Aussicht genommen ist, wurde bereits von den beiden damit betrauten technischen Organen des Landesausschusses, Landesingenieur V. Hrasly und Architekt Walter, nach vorhergegangener Information über die neuesten Theatereinrichtungen in Wien, Prag und Brunn ausgealbeitet und liegen nebst der Baubeschreibung in dem landschaftlichen Kanzleilocale im 1. Stockwerke links in der Burg den Theaterfreunden von heute nachmittags über den Sonntag zur Einficht auf. Montag, den Lttsten Jänner, nachmittags findet eine Enquete von Experten und Interessenten am Theaterbau über dieses Prozect und über eine von einem aus Laibach gebürtigen Wiener Architekten eingesendete Planslizze beim Landesaus« schusse statt. — (Vezirks - Lehrerconferenz,) Die Bezirks < Lehrerconferenz für Laibach-Umgebung wurde vor einigen Tagen abgehalten. Es erschienen dazu, wie die «Laibacher Schulzeitung» berichtet, mit Ausnahme einer, sämmtliche Lehrkräfte, darunter auch der St. Veiter Katechet. Herr Bezirlshauptmann Mahlot begrüßte die Versammlung, verlas das von dem gewesenen Herrn Bezirks - Schulinspcctor eingelangte Abschirdsschreiben und stellte den neuernannten Nachfolger desselben vor, der mit freundlichen Worten die Conferenz eröffnete. Der zweite Punkt der Tagesordnung, Bericht des Bezirks - Schul-inspectors, entfiel. Hierauf wurden die bekannten Referate verlesen, die ohne nennenswerte Debatte zur Kenntnis genommen wurden. Aus dem Berichte der Bibliothels-Commission erfuhr man nebst den üblichen statistischen Daten auch, dass der Bezirksschulrath sämmtlichen Schulleitungen ein Verzeichnis von passenden Iugendschrijten zuzusenden beabsichtigt. Nun kam der Hauptpunkt an die Reihe: Wahl zweier Vertreter in den Bezirksschulrats Nach zweimaliger Wahl erschienen endlich die Herren Go velar und Greg or in als Auserwählte. Darauf versammelte sich die Lehrerschaft im Gasthofe «zum Stern» zum gemeinschaftlichen Mittagsmahle; die Stimmung war eine sehr gute. Es fehlte auch nicht an lernigen Trinl« sprüchen; auch etliche Lieder wurden angestimmt. Besondere F,eude abrr gewährte die Anwesenheit des Herrn Bezirlshauptmanns, der leine Gelegenheit vorübergehen lässt, ohne.deu Lehrern seine Gewogenheit und Sympathien zum Ausdrucke zu bringen. — (Die diesjährige «Stellung».) Aus unserem Leserkreise sind uns mehrfache Anfragen über den Zeitpunkt der diesjährigen Assentierung zugekommen; auch äußert sich iu mancher dieser Zuschriften ein gewisser »Zweifel darüber, nach welchem Wehrgeschc — dem alten oder dem neuen — diese «Stellung» erfolgen wird. Die Sache berührt in der That weite Bevüllerungskieise und lässt den Wunsch nach entsprechender Aufklärung vollkommen gerechtfertigt erscheinen. Wie man nun aus in- l'ch ertunm, '^Vlam glichen die Minuten hin. End» !^ alsbald ' ^"^' "" b" Art ihres Läuten«. Ich ''ch gewesen - ^r - ^ ^bmet, in dem wir so oft glück-""ch. stub w, ^ flog mir an den Hals. umarmte ö Spiels, " "" ""'d' das ein schmerzlich vermiss. 3"We vor K.^d" "' die Hände bekommen hat. Ich k l Mögen °""7 ."^.t' "us '« <°gen sollte. Hatte ^? ^M'd/n? ^e. nur Voreili^m «rundlos Glau-V sie mit 1," I^uhr 'ch alles. wa5 mir zu w.ssen vüchllgt...' ^ hatte daz Mädchen ohne Anlasb ver- sagen, was vorgegangen, d^^ach? "' 3"hl sich von ihrer Veschästiaung r rt^e 3 'NY el«' F" ^Wichten Zeit musste und^"' und so b« "^'d'" Coll^innen, einen Gang U.^ in entsch..,^ F"vl s,e. on mir vorzusprechen V^ um ihre sie mi.^e nicht ^'r °"3n "er ließ Karl sie in Kar? ^beiHrm^ " Worte kommen, bestürmte 3 tt^ 3anny '« "' l"'d das Resultat war. das« °hne^"" lief d.> ^^^"^^''2 verabredeten. duchz^" Folgn a. ' 3ug""g des Z,falls „^ ^ """er meh? "s°b Seme Neigung für Fanny " ' 1" gehört zu zener Gattung, die als lchtes Glied in die Kctte der Ereignisse den — Eherma. einfilqt. Fanny ist srit Jahren Frau Dr. R. Ich aber machte feinen zweiten Versuch, meine Rechte an Fritzi einem andeln zu übertragen. Meine Mutter beruhiqte ich bruflich, so gut ich konnte; ich machte ihr Versprechungen, täuschte sie über drn Stand der Dinge, ließ mich mit ihr sogar in Auseinander» sehungen über Ehfplojrclc ein. So vergiengen sechs Jahre — ich halte uoch immer leinen Augenblick die Möglichkeit erwogen, Frihi zu meiner Frau zu machen. Plötzlich, es lam das geradezu verblüffend, erklärte Frihi mir, ein braver Kaufmann, ein Landsmann von ihr, habe ihr seine Hand angetragen. Sie würde nur ungern «Ja» sagen, denn ihr Herz häuge fürs Leben an mir, aber sie müsse an die Zukunft denken — ein Mädchen werde älter — »ind da ich keine Miene mache u. s. w. Mit Schlecken entdeckte ich. dass Frihi klug und vernünftig geworden war. Sie zu heirateu konnte ich mich nicht entschließen. Deshalb sagte sie mir Lebewohl und folgte dem Landsmann, der ein herrliches Haus» kreuz bekommen hat. .. Vlls diese Wendung eintrat, war ich den Vierzig nahe; für Schwärmerei taugte ich nicht mehr, eine SpMllationsheirat wollte ich nicht machen — die be« sagten sechs Jahre hatten mich definitiv zu dem Jung« qejl'Uen gestempelt, als welchen Sie mich heute sehen. Wer weiß, wie alles sich anders gestaltet hätte, würde seinerzeit in meinem Cabinet Karl statt der stellvertre« tendeu Fanny die leibhaftige Flitzi gefunden haben! F. Groß. l'atbllckel Zeitung Nl. 23._________________________________________174 26. Jänner 1889. formierten Kreisen mittheilt, besteht daselbst die Absicht, die Stellung des Jahres 1889 nach dem neuen Wehrgesetze vorzunehmen, mit Rücksicht auf den gegenwärtigen Stand der ungarischen Parlamentsverhandlungen über das Wehrgeseh lässt sich jedoch ein bestimmter Termin für diese Rekrutierung augenblicklich noch nicht absehen. Da in diesen Tagen noch das ungarische Abgeordnetenhaus sehr lebhaft mit der Berathung der Vorlage beschäftigt ist, dann aber erst das Magnatenhaus sowie das österreichische Herrenhaus dies Gesetz in Angriff zu nehmen hat, kann man schon heute — selbst den günstigsten Verlauf der ungarischen Wehrgesetzdebatte vorausgesetzt — das eine annehmen, dass der gesetzlich festgestellte Rekru-tierungstermin vom 1. März in keinem Falle eingehalten werden wird, dass also eine Verschiebung der Stellung jedenfalls eintreten muss. Man wird sich eben gegen« wärtig halten müssen, dass auch bei der glattesten Beendigung der ungarischen Berathungen die nöthigen Pu» blicationen, die nöthigen Iustructionen an die Behörden, endlich die Frist, welche denselben zum Studium der neuen gesetzlichen Bestimmungen gegönnt werden muss, eine Verzögerung des diesjährigen Stellungstermines unbedingt verlangt. Sobald die Dinge in Ungarn in ein entscheidendes Stadium getreten sind, werden rechtzeitig die nöthigen Verfügungen getroffen werden, um dem Pu-blicum, welches an den Wehrgesetzangelegenheiten begreif» licherweife das lebhafteste Interesse nimmt, den bestimmten Assentierungstermin zur Kenntnis zu bringen. Für den 1. März hat man heuer wohl in keinem Falle die «Stellung» zu erwarten. — (Unglücksfall.) Am 21. d.M. nachmittags war der bejahrte Besitzer Johann Wien. — Greger, Bankbeamter. Trieft. — Podvasnil, Vtanm Untcrofficier, Pola. Hotel Vairischcr Hof. Stritof, Kfm.. Altenmarkt. Verstorbene. Den 25. Jänner. 2 Mm,,. Hradchlydorf 13, Rhinitis. — Anna 6crny, FA meurs.Gattiu. «2 I., Rathhausplatz 17, Apoplexm. -- ^" Urbanija, Kaischlers'Tochter, 5'/< I., Ilovca 20. Meteorologische Bcolinchtuilllcii in^aiblich^ 25. 2 » N. 742 4 — 6 4 NO. mäßig heiter ! " 9 . Ab. ! 744-3 ! -10 2 NO. mähig heiter ! Kälte anhaltend, heiter, Abendroth. Das TageSmittel Temperatur —11 1°, um 93" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii. Vom tiefsten Schmerze gebeugt, geben die Unter» zeichneten Nachricht von dem Tobe der unvcrgesslichcn Wattin, Mutter und Großmutter, Frau Anna (lerny geb. Uanmtha welche am 25. Jänner 1889 um 3 Uhr nachmittags in ihrem 62. Lebensjahre nach sehr lurzcn Le'den selig entschlafen ist. , Die Beerdigung der theuren Verblichenen fin°" Sonntag, den 27. Jänner, nachmittags halb 5 uyr voni Trauerhause Rathhausplatz Nr. 17 aus stall- Laibach am 26. Jänner 1889. Aosef Üernh, l. l, Ingenieur, Gatte. — Vic >dauungsstörungcn, Appetitmangel, unregclmäM « t AVVlutarmut ?c. :c. zuverlässig auf lürzestem '-UU^'i^ " Antwort gibt das 192 Seiten starke Buch <"H I. A Maaen.Darmlatarrh». Versandt gegen 10 kr. von "^M" Popps Poliklinik in Heide (Holstein). (Bei Ans""" ^ man diese Zeitung.) (^^^-1 Bei Kinderkrankheiten, welche so häufig säurelilgende Mittel eff°rffl wird von ärztlicher Seite als wegen seiner fl»1 Wirkung hiefür besonders geeignet: ^^ mit Vorliebe verordnet, bei Ma^enHüm10' ^ #., pheln, Rhachitis, DrüftfinanschwHlltin^e»1 LeUcli' ebenso bei Katarrhen der Luftröhre und... && husten. (Hofrath von Löschners MonograpJJ ?.l Giesshübl-Puchstein.) (W'J, Depot der k. k. Generalstabs-Kar^ Maßstab 1:75000. Preis per Blatt 50 lr.. w T^ auf Leinwand gespannt 60 lr. /^s!ß Jg. u. Klemmer H Feil. Klimlmgs H"^^ in ActibcTch. _»»chcr Zrüun» Nr. 22.__________________________________175_______________________________________2°. Jänner !8»9, Course an der Wiener Börse vom 23. Banner 1889. «»«d^ 0^»« «°ui«b>° >, ^,, , Veld Ware ^ Ctllllt^Aulchcn. Lilbenl»?"" '"""' i" «c»en 82 85 »305 l»UNei 5"/ ^'°°"l°sc , 250 st, 1^450 135 50 l»u"/„ nieberüsterreichische , , , 109-50 110 — 5"/„ steirische...... 10475 — — 5"/„ lroatische lind slavonische . 104 — 106 — ü"/„ sielirnbiiraische . , . , 105— 10540 5"/„ Trmrser Vanal . , , , 105 — 105 40 5"/„ unaarische...... 105 — 105 40 Andere öffcntl. Anlchen. DouauNcn.Lose 5"/„ 100 st, . 18150 122 — dlo, Anleihe 187» . , I0l>,— 107 — Anlehen der Stadt Gür^ . , 11« — — - Vlulehc» b, Stadlaeineinbe Wie» 105 5», l0c-2<> Präin,Änl, d, Stadlgcm. Wien 14250 142 75 Uürieuliau Vlnlrhen verlo«. 5"/„ 9l-5>0 !)5'50 Pfandbriefe (für 100 st,), Aooeiicr, alla.. üsl. 4°/<, G. . . 121 — 122 — bto, 0 4'/,"/«. ' ' 100-70 101'30 dto. 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Prošnje s sprisievaloin se imajo do 15. februvarja 1889 pri podpisanem obèinskem predstojniistvu vložiti, in morajo prosilelji dokazati, da so v obèinskem uradovanji popolnorna izurjeni, slovenskega in nemškega jezika v govor« in pisavi popolnoma zmožni, zdravi in ne-omadeževani. Terja se HX) gld. jamèevine. Obèinsko poglavarstvo Velika Dolina na Jesenicab dne 14. januvarja 1889. N a è e 1 n i k : Dr. Nantorä. Aviso für Hauseigentümer. Die von der krain. Baugesellsf-hasl nach Grazer Muster herausgegebenen Zinsbtiohel sind in der Buchhandlung von Klein-mayr & Bamberg um den Preis von 16 kr. per Exemplar erbältlich. (369) nrurfl.3 das schönste, sinnreichste Fest-Gesctak! Andenken an Verstorbene. Porträts in Lebensgrösse nach jeder Photographie. Anzahlung il. 1. Aehnlichkeit garantiert. — Photographie bleibt unbeschädigt. Lieferzeit 10 Tage. Prämiiertes Kunnt-Atelier Siegfried Bodasch.er Winn, II., (tItohh^ I'farr^iiKHt* (». Diissoldoricr Oel- I AijiiHi^Il-FurlteN Farben in Tuben. 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