DienstKZ ' den 2?. May______ 1828. Arainburg ven 23. May. Gestern zogen sich um unsere Stadt starke Gewitterwolken zusammen. Ein Landkutscher hatte das Unglück, daß ihm der Blitz beide Pferde todtete. Den im Wagen sitzenden Passagieren wiederfuhr nicht das geringste Ungemach; sie kamen blos mit dem Schrecken davon. Das durch seine Nägelfabrikat'on bekannte Dorf Steinbüchel, meistens von Gcwerken bewohnt, brannte am 17. d. M. fast ganz ab. WUien den 21. May. In Gernäßyeit des von Sr. Majestät dem Kaiser bei dem gegenwärtig ausgebrochenen KrieMwi-fchen Rußland und der ottomannischcn Pforte angenommenen strengen Neutralitäts-Systems, haben die k. k. Agenten in der Moldau und Wallachei den Auftrag erhalten, in dem Fall < daß die bisherigen Hospodare der beiden Fürsienthümer, bei welchen sie accreditirt waren, der Administration dieser Fürstenthnmer enthoben werden sollten, ihre Amtsgeschäfte niederzulegen. Diesem Befehl zufsl-ge, haben beiee Agenten, auf die Nachricht, daß den Hospodaren, bei erfolgtcm Einmarsch der kaiserlich-russischen Truppen, die Beendigung ihrer bis-herigenAdminisiration offiziell bekannt gemacht worden war, den Moldauischen und Wallachischen Di-vanK die Niederlegung ihrer Geschäfte angezeigt, und hicnächst Iafsy und Buchurest, respective am 9. und !o. d, M., verlassen. Fürsienthümer Ms ldau und Wall ach ei. Neber die weiteren Bewegungen der russischen Truppen seit ihrem Einmarsch zu I assy, meldet cin Schreiben von der Moldauischen Grenze vom 14. Mai Folgendes: »Der Hauptübergang der russischen Kriegsmacht hat bei dem ungefähr zwei Stunden von Quaran« taine-Orte R eni entfernten Dorfe V adului-Is« sac, jedoch erst in der Nacht vom 7. auf den 3. d. W., folglich um 24 Stunden später, als das Einrücken über Skuleni in die Hauptstadt der Moldau selbst, Statt gefunden. Diese Verspätung ist durch das zu eben jenem Zeitpuncte eingetretene Anschwellen des Pruth-Flusses veranlaßt worden, weß-halb, nachdem alle Versuche, bei Tamar 0 va Brücken zu schlafen, vereitelt worden waren, erst ein anderer Uebergangs - Punct gesucht werden mußte." „Da nach bewerkstelligtem Uebergange die russischen Truppen sogleich mit größter Schnell-Zkeit das Ufer deö Se reth besetzt hatten, und dann erst gegen Gall atz gerückt waren, so ward dem Topuk-tschi (Commandanten der türkischen Beschlis - Besahung in diesem Dtstricte) der Weg zum Rückzüge nach Brail a abgeschnitten, und selber, sammt seiner aus 40 Köpfen bestehenden Mannschaft, gefangen genommen." „Obwohl von einer aus Braila nach dem Sereth detaschirten türkischen Kavallerie-Abtheilung die auf jenem Flusse besiehenden Fähren am 6. mit Tagesanbruch zerstört worden waren, so passirte solchen dennoch am selben Tage, ohne allen Widerstand, ein russisches Corps von 10,000 Mann (worunter 4000 Mann Kavallerie nebst einem ansehnlichen ArtMcrie-Park)/Kelches Bralla gegenüber ein Lager bezog." „Um die Besetzung der Hauptstadt der Wallachei so schnell als möglich zu bewerkstelligen, isi gleich nach dem bei V a du lu i-Issa c erfolgten Übergänge / cin Corps von booo Kosaken in der geradesten 2?6 Linie nachBuchurest beordert worden, wo es am il. d. M. eingetroffen sein soN. Eine von I assy, unter Anführung des General Kleist, ebenfalls nach de? Wallachet aufgebrochnenTruppen-Colonne war am !o. erst in der, zweiPostenvor Fockschan gelegenen, Districts-Stadt Tekutsch angelangt. In Iassy sind 6 bis 700Wann Infanterie, und 6o bis :oo Kosaken als Besatzung zurückgeblieben." «Der Basch-Beschli-Aga, Aarif Aga, von dem es anfangs geheißen hatte, er sei sammt seiner Mannschaft zu Iassy gefangen genommen worden, hat mit 52 Mann in der Nacht vom 6. auf den 7. den Weg über Roman nach Bakou eingeschlagen, und soll von dort aus, da er den Weg nach Süden bereits von Schwärmen von Kosaken durchstreift vermuthete, sich gegen die siebenbürgische Grenze gewendet haben. Bei dem DurchzugL durch die Moldauischen Districts-Städte wurde von den Leuten des Basch - Beschli. AZa die strengste Mannszucht beobachtet." M. B.) N u ß I a n V. St. Petersburg, 14. (26.) April. Seit den letzten vier Wochen herrscht hier eine kriegerische Stimmung und der Enthusiasmus des Wili-tairs ist ohne Gränzen. Die nach dem Willen des Kaisers von hier abmarschirten Truppen ziehen blos in die Gegend von Tulczm; die im südlichen Rußland schon lange kantomrcnden Truppen w'crdcn vor-lausig allein den Feldzug eröffnen. Sobald dieser Beschluß bekannt war, begehrten die meisten jungen Offiziere der Garde Venetzuug zu den ins Feld bestimmten Regimentern; allein der Kaiser schlug dieselbe ab. Diejenigen aber , die den Kaiser an dem wichtigen 14. (26.) Dec. 1826.umgaben, begleiten S. M. ins Feld. Der Tag der Abreise ist auf dcn 7. May festgesetzt. — Viele Ausländer hatten sich angetragen, den Feldzug als Volontairs mitzumachen, aber der Monarch gestattete es nicht.— Unsere Hauptstadt wird binnen kurzer Zeit sehr leer seyn, da der ganze Hof die Kaiserinn nach Odessa begleitet und vorläufig dort bleibt, auch die meisten Generals-und Offiziers-Frauen nach Tulczin reifen, um dort den weitern Gang der Dinge abzuwarten. Die preußische Staatszeitung schreibt aus Odes-sa vom 28. April. »Gestern und heute sind beinahe sämmtliche in unserm Hafen befindliche, nicht en-gagirte Schiffe, 22 bis 25 an der Zahl, für die Regierung zu Transporten befrachtet worden. Die Gesammtzahl der Schiffe hier beträgt nur ctwa 60, ohne diejenigen, welche der Krone gehören, und in Sebastopol und Nicolajef liegen. Die Truppenmärsche in Bessarabien sind jetzt sehr lebhaft und be< deutend; sie ziehen sich gegen Reni hin; das Haupt« quaver soN den 3a. April oder 2. Mai nach Kische-neff verlegt werden. Ferner ist es nunmehr gewiß, daß wir in kurzer Zeit Ihre Maj. die Kaiserinn in unsern Mauern sehen werden; man erwartet Höchst-dieselbe am 16. May. Schon sind alle Vorbereitungen zu Ihrem Empfange getroffen, und die nöthigen Häuser für das Gefolge gemiethet.—Auch aus Konstantinopel haben wir Briefe bis zum 12. April. Es war zwar daselbst Alles noch sehr ruhig; doch bemerkte man von vielen Seiten ein Murren und große Unzufriedenheit mit dem Sultan', so daß man es für wahrscheinlich hielt, während des bevorstehenden Bairamsfestes eine Empörung ausbrechen zu sehen. Indessen wurden die Kriegsrüstungen immer fortgesetzt, und alle einkommenden Weizen - Ladun-gen in die Speicher der Pforte geschüttet." (ANZ. Z.) Paris 4' May. Die am 3o. April mit ihrem Gemahl zu Paris eingetroffene Infantinn Maria Anna von Portugal, ist in dem Hotel des Prinzen in der Straße Richelieu abgetreten. Ihr Gefolge ist sehr unbedeutend, und besteht außer einer weiblichen Dienerinn nur aus einem Neger und einem Lakaien. Die Infantinn ist eine schöne Dame, und de? Marquis von Loul« weicht von dem gewöhnlichen Körperbau der Portugiesen dadurch ab, daß er schlank und wohlgewachsen ist. Das ho he Paar wird nur lwenige Tage in Paris verweilen, und sich sodann nach Auteui! begeben, wo ein Landhaus für dasselbe gemiethet worden ist. (Prag. Z.) Der Msniteur vom i3. May gibt nun auch die russische Kriegserklärung gegen die Pforte nebst ihren Beilagen. Zugleich enthalt^ derselbe eine königliche Ordonnanz vom ii. Mau, welche Sechzig-tausend Mann aus der Altersclasse von 1827 zu den Fahnen ruft. Der Zeitpunct ihrer Ginreihung soll nächstens bestimmt werden. Im mittelländischen Meere befinden sich jetzt 67 französische Kriegsschiffe, die Gocletten ungerechnet , in Dienstthätigkeit. Sie sind mit ungefähr 17,000 Seeleuten bemannt. Die Gazette de France sagt - «Die russischen Armeen sind über den Pruth gegangen; sie 17! stehen im Begriff auch über die Donau zu gehen und gerade aufKonstantinopel vorzurücken. Statt 40,00a Wann, die zur Besetzung der Moldau und Walla-chei hingereicht hätten, sind 25o,ooo in Bewegung. Das schwarze Meer ist mit Schiffen bedeckt. Odessa ist mit Lebensrnittel- und Kriegsvorräthen angefüllt. Das Schwert ist aus der Scheide gezogen; die Türken müssen nun ihre Unterwerfung unter denTrac-tat von Akjerman und unter den Tractat vsm 6. July , so wie das Versprechen, die Kriegskosten zu bezahlen, in dasHauptquarnerdes Oberbefehlshabers der russischen Armeen bringen^ wenn sie oaö ihnen drohende Ungemitter beschwören wollen." (Mg. Z.) Wsrtugal. Der Moniteur vom 11. May enthält Folgendes: «Eine telegraphische Depesche aus Bayonne vom 10. Mai 1628 meldet, daß Dom Miguel zu Coimbra, Aveiro, Sctubal, Villa-Franca, Via-na, und in mehreren andern Städten,, ohne irgend einen Widerstand, zum König proclamirt worden sei." „Lissabon ist ruhig, und Psrto war am 26. sehr still.« «Die gegenwärtigen Absichten sind, unverzüglich die drei Stände einzuberufen." Mir glauben (fügt der M 0 niteur hinzu) die Gewißheit zu haben, daß in dem Falle, wenn sich der Infant wirklich zum absoluten Könige pro-clamiren lassen sollte, der königliche Minister, welcher bloß bei dem Prinzen-Regenten accredirt ist, Zuf der Stelle seine Functicnen .einstellen würde." (Oesi. B.) Dn C 0 nstituti 0 nnel enthält folgende nähere AngabenüderdieVorfälle in Lissabon bis zum 26. April: «Der absolute König hat gestern: in Ausübung seiner unbeschränkten Autorität, ange« fangen, Titel, Orden und Gunstbezeugungen zu vertheilen. Zuerst ward sein Arzt bedacht. Dieser erhielt den Titel eines Baron v. Queluz. Der Commandant der Fregatte Perola erhielt das Kre.n des Thurm- und Schwertordms. Man sagt, der Marquis v.Lonl« sei zumHerzog von Ramalbao ernannt, und solle die Ehrenbezeugungen eines Prinzen von Geblüt erhalten. Ein Theil des ig. Regiments hatte sich am 25. auf dem Paulsplatz aufgestellt,, wahrscheinlich um an den Ereignissen des TaaeZ Theil zu nehmen; bald darauf kam aber der Mar-auis v. Tancos, Cbe? des Generalsiabs der Pro- vinz und der Besatzung , und befahl den Truppen wieder in die Kasernen zurückzukehren. So un< erklärbar dieser Umstand auch ist, so ist er doch zuverlässig. Die Acte, wodurch die Munizipalität den Prinzen-NegnUen aufforderte, »großmüthig den Wünschen und Blttcn aller seiner Unterthanen nach. zugeben, die Krone von Portugal anzunehmen, und sich zum absoluten König zu erklären," ward von allen Mitgliedern derselben und etwa hundert Personen unterzeichnet." (Allg. Z.) Kieverlanve. Der Prinz Friedrich von Preußen ist in Amsterdam angekommen. — In Amsterdam ist die Errichtung einer Dampfmühle Zum Getreidemahlen genehmigt worden. Es soll dadurch die Ausfuhr des Mehls außerhalb Europa mehr in Gang gebracht werden; ein Handelszweig, dcr bis 1780 in Amsterdam sehr beträchtlich war. (W. Z.) Gsmamüsches Neich. Konsiantinopel, 25. April. Die Gewiß, heit, die man nun hat, daß der russische Kaiser seiner Armee Befehl gegeben habe, dieFürstenthümer zu besetzen, und in das Innere des türkischen Reichs zu dringen, setzt hier Alles in Bewegung, und be« Wirkt erneuerte und strenge Befehle dcs Großherrn zur allgemeinen Bewaffnung des Landes. Nach der in der Hauptstadt angeordneten Dislocation der Truppen sollen 30,000 Mann bei Rustschuk, 6a,oo<» Mann bei Adrianopel, und die Hauptarmee von 100,000 Mann sich bei Konsiantinopel versammeln. Wenn man indessen.aus dem genauer bekannten effective» Stand der letztern, der nicht über25,oao Mann betragen dürfte, auf die Stärke der übrigen Armeen schließen will, so wäre die angegebeneZahl der bei Rusischuk und Adrianopel versammelten Truppen Der Ge- neralschatzmeister ist zur Armee abgegangen, und da die öffentlichen Staatskassen schon jetzt erschöpft sind, so hat der Großhcrr seinen Priratschatz (Nasxnö) zur Bestreitung der Kriegskosten eröffnet. Die türkischen Befeylshabcr aus dem Festlands sind mit Ausbesserung ihrer s^ca P!aec beschäftigt. Mehrere Hunderte von Arbc^ -'cn zu Jam- na, Larissa, Zcitun, Arta un5 5 ..''>,'aZu Herstellung der Gräben und Wälle verwcncet. Reschw Pascha macht in diesem Augenblicke ei,leInspections-reise, um sich ^von dem.Zustande jener Festungen durch den Augenschein zu überzeugen. Die ausKon-siantmcpel zu Arta angekommenen griechischen Bi-fchöft/ ine den Gnechkn im Namen der Pforte Am- F72 nestle verkünden sollen, sind nachMorea gegangen; man sagt sie hätten von dem griechischen Patriar-chen auch den 2luftrag, gegen den Grafen 6apodi-sirias den Bann der Kirche auszusprecben. — Zu Malta hatte die russische Escadre die Weihe dcr, ihr für das Admiralschiss von dem Kaiser verliehenen St. Georgs-Flaggc, mit der größten Feierlichkeit vollzogen. Admiral Graf Heyden hat ein, von einem neapolitanischen Maler verfertigtes Gemälde, die Seeschlacht von Navarin, nach Petersburg geschickt. Briefe au' Konsiantmope! erzählen, eine im schwarzen Meer kreutzende russische Fregatte habe in der Nahe von Varna ein Boot ans Land geschickt, um Wasser einzunehmen; dieses Boot sei aber von den Türken angefallen worden, worauf die Fregatte sich dem am Ufer gelegenen Fort genähert und eö durch Kanoncnfcuer zerstört habe. Diese Nachricht scheint doch noch nicht ganz verbürgt. Ilebrigcns er» wartete man zu Odessa mit jedem Augenblick den AuZbruch des Krieges. Die Regierung miethete fortwährend mehr Sckiffe zum Transport von Truppen. Die Türken ließen keine Schiffe bei Konsian-tinopel mehr vorbeipassiren. Triest, 6. Mai. Ein in >cn von Corfu eingetrossencr Schiffer cnä^t, d.^ die im dortigen Hafen liegenden zwei fran^sn^cn Fregatten und zwei BriggK die Expedition von To^lon. mit 10,000 Mann erwarteten, um mu derselben vereint nach Morea zu segeln. (Allg. Z.) Konsiantincpel, 6. April. Berichte aus Konsianünopel melden, daß die Pforte nunmehr ihre-Rüstungen vollendet habe, und sich hinlänglich in Siand gesetzt glaube einer Invasion von Seite der Russen Wirevstand ;u leisten. Alle Türken betrachten den gcgcmvävngen Krieg als einen heiligen Krieg/ und eilen von allen Seiten Zu den Waffen. (?. äi Ver.) Ionische Dnseln. Corfu den 3. May. Fast alle aus der Levante kommenden Schiffe berichten, daß die messenischen Festungen durch die alliirten Flotten und eine Anzahl griechischer Schiffe aufs strengste blo-ckirt worden. Dadurch dürften die ägyptischen Truppen bald in eine große Bedrängnis gerathen. Einige Tausend Albaneser, im Dienste Ibra. him Pascha's, forderten unlängst ihren seit 18 Monaten rückständigen Sold, und bemächtigten sich/ als man ihren Vorstellungen kein Gehör gab, in einem von ihnen erregten Aufruhr der Festung K 0 r 0 n. Sieben Tage wurden sis von den ägyptischen Truppen belagert, es kam zu einem Gefechte, in welchem von beiden Seiten mehr als Tausend Mann Todte und Verwundete am Platze blieben. Man versichert, daß die Albaneser der hohen Pforte die Anzeige gemacht hatten, daß wenn man ihre Forderungen nicht befriedige, sie gesonnen seien Koron den Griechen zu übergeben. Die Operationen der griechischen Truppen in Wesigriechenland sind jetzt gegen AnatcUko und Messolunghi gerichtet. Der General Church nahm am.2^.. April eine Stellung bci Poro und machte 3o Türken zu Gefangenen. Fast um die« selbe Zeit bemächtigten sich diejGriechen eines Convoy's von 200 mit Proviant beladenen, für Misso-lunghi bestimmten Lastthiere. Die aus 3oo Mann bestehende Garnison von Anatoliko glaubt man, tonne nur noch wenige Tage Widerstand leisten,. Der Oberst Fabvier übernahm das Kcm- . mando der Festung K 0 rinth , dessen vorige Garnison sich mit den für Osigricchenland bestimmten Trupp-cn vereiniget hat. Ihre Stärke wird auf 6000 Mann angegeben, die unter Vpsilanti's Kommando stehen. (O. 'p.) Amerika. Ein Schreiben aus Laguayra vom 3. April, in Englischen Blättern, meldet, daß? mehrere Municipalitäten von Venezuela die Einberufung einer Nationalversammlnng zu Ocana verlangt haben, um Bolivar zum Dictator von Kolumbien zu ernen-, nen. Die Bewohner von Venezuela scheinen, die-sem Schreiben zu Folge!, sämmtlich der Meinung zu sein, daß es unumgän glich n0chwenoig sey > B0-livarn die unumschränkte Gewalt zu übertragen, um den Übeln, welche Columbia zerrütten, ein Ziel Zusetzen. (W. Z.) verschiedenes. Kapitän Franklin soN bei Sr. kömgl. Hohell dem Lord - Ober - Admiral die Erlaubniß nachgesucht haben, eine neue Reise nach den Polar-Gegenden Zu unternehmen, um die noch unvollendete Aufnah« me der Küsten zu beendigen. Der berühmte Amerikaner Essper befindet sich gegenwärtig in London (er ist Consul der V er. einigten Staaten zuLyon) und hat fürsemen Freund, den Schauspieler Price, ein Drama geschrieben^ welches mit Nächstem aufgeführt werden wird. Nevacteur: F"r. Vab. Oeinrich. Ferleger: WnssZ M. Vvler v. Rleinm«ur.