__^ ^-___________^^ Freitag, 15. Februar 1907. 126. Jahrgang. Mlmcher Zeitung « ^, halbMlia » «.Für die Z.st llun?ins ü°.'.« ^''"Ä".' "'^' h<"bjä^<, ,ö «. Im Kontor: «m.zjühnss ÜMr li! »>^ he, oilr»» Wiebell,<,,,mnc,> prr Zeile » li, --------- Die »Lalbachrr Zeiiung. erschrlnt «H«lich, mit Äusnahnic der No>>!!° und Feiertage. Die Adminiftrallun befindet sich jioüglehplay Nl, 2, die »ledalliun Dalmatinssasie Nr, 10, Eprechsliiüde» bei Nedaltion vui, « l>iö i(i Uhr vor Millars. Uüjranlierte Vliese werde» »ich! angenommen, i!1lci»!,iiripte »ich! zurückgestellt. Amtlicher Heil. d I dcn ^ij. ' ''^"''a vonl ^. Februar Josef Pop d^O^n^ d? Eisemen Krone zweiter lcilM aencht ' ' ' ^^ allergnädiftst zu ver- i.ru ^ . (Nllchbrus verboten.) hatte' alle N,?"."' '^ l"n uoin 6« ^i^rc. Er ^ war e , K'' ""Inkognito zu wahren, und ^ß cr es ta ^ """ Schamgefühl, b'nter il»„' V) V " sonderbarer Lebensweg laq ^ durch senie e! n^'""""^'! "'^ Windungen, 5er Nirni. l,i ^'"U''a ^hre " beängstigen-"blichen Si^ ^""'', ^u Vater hatte einen nd^l a». Die ^ i^""/-^"^ und gehörte dem Ur-6H<' m,cs kaii > l ^' "^lamlute der morganatischen ""d ^iooito.nn iN' ?^?' D"' älteste Bruder wütigen diplö 'i -4 ^'"l das Neich auf einem ll""d als Leu , '^7 .^n. Fritz, der Jüngste, gnnenter. Tort l ^""n der vornehmsten Re glänzender Off»/;' """'" Manden. Ein flotter, ^l"bt b^i al > ^,^ d" Gesellschaft verwöhnt, ^. Zann kam d e 7 c?,7 "'^ Vorgesetzten. D« Weigerung des alt. .^"""' Nechselgeschichte. l"""N' das n ch ,m ' ^"rn, ein Giro anzuer-"Wc. Der Z. amme , ^"."gencn ^nd her-> Aus dein^ "^" bruch, die Entehrung. von den Seinen ^?^ ^'"us war Karl Steiner, A""de acgan , ' ü ".'^ "nd verstoßen, in die 'tthen Erfahrung 3" ' '" ^" Staaten die üb plages kaum .?.^°?' ^e Emigranten seines !'"") 'ichn verq,d ich ^ "eibe.,, ""d hatte sich bon, endlich unt >> v ^"Nlchen, ehrlich zn blei-'"'sck't, die auf do, . ^'"ll der Falschspieler ge-5" Passagiere au^ö'^ ^"' Überseedampfern Damals war - "ne, reich? .h^, .^' nnhe daran gewesen, durch lni m dle Sphäre der, Anständigkeit und des sorgenlosen Wohllebens sich zurück zu retten. Aber kurz vor dem entscheidenden Moment fand man das elende Herzaß doppelt in seinen Karten. Das hatte ihm den Nest gegeben. Er hatte sofort gewußt, daß er sich nie wieder davon erholen würde. Eciu Leben würoe jetzt bis aus Ende verpfuscht bleiben. Aber das hatte er sich bei der harten Gefüngnisarbeit in Sing-Sing doch zugeschworen, daß er seine Ansprüche an das Leben künftighin auf das bescheidenste Maß beschränken wollte. Sein Entschluß stand fest, nie wieder von der Fingerfertigkeit, sondern nur noch von der ehrlichen Arbeit seiner Hände seine Existenz zu fristen. Nach seiner Entlassung nahm er seine Loh»' ersparnisse uud setzte mit dem nächsten Schiff nach Frankreich über. Seitdem trug er den Namen Karl Steiner und ging dem Beruf eines Ehaufseurs nach. Dcr noch immer hübsch und elegant aussehende Mann fand bald eine Anstellung bei dem Grafen Dupr^t. Es war kein allzu anstrengender Dienst. Der Gras selbst zog ein flinkes Gespann edler Pferde dein modernen Vehikel bei weitem vor und hielt seine beiden 10- und 7OPferdigen eigentlich nur um der Mode willen. So sagte er wenigstens. Er wollte es nie so recht eingestehen, daß der Wille seines schönen und einzigen Töchterchens ihm Gesetze diktierte. Fräulein Hortense von Tupr^t war eine leidenschaftliche Autumobilistin. Es war ihr Stolz, Zwei der besten und vornehmsten Wagen Frankreichs zu besitzen. Daß man sie seit Karl Steiners Engagement auch um ihren Chauffeur beneidete, machte ihr ein lebhaftes Vergnügen. Dafür verzichtete sie zunächst auf weite Überlandfahrten und zog es vor. sich alltäglich beim Korso im Bois sehen zu lassen, um sich an der verärgerten Bewunderung ihrer Ni' valinnen im Reiche der Schönheit und des Automobils zu weiden. Mit ihrer Vorliebe für große Touren vertröstete sich Fräulein Hortense auf die Zeit des Landaufenthaltes. Auch Karl Steiner vertröstete sich auf diese Zeit. Seine juuge Herrin hatte es ihm angetan. Der Glanz uud der Duft ihres rotblonden Haares ver» folgten ihn bis in seine Träume. Er schürfte vergeblich in seinen Erinnerungen nach einer Huld-gestalt, die sich all Ebenmaß uud an entzückender Grazie mit Hortensc Tupr^t hätte messen können. Der bezaubernde Kontrast des madonnenhaft feinen Gesichts mit der blitzenden Schalkheit der graublauen Augen uud der kecken Linie des Mundes, der wie eine sündige Flamme aus all der bleiche« Zartheit aufloderte, drohte ihn um den Verstand zu bringen. So oft er fich auch in Verzweiflung die Aus' sichtslosigkeit seiner Leidenschaft vergegenwärtigte und seine hochfliegenden Wünsche dnrch selbstquälerische Vorhaltung seiner verbrecherischen Vcrgan genheit znm Schweigen bringen wollte: immer selbstherrlicher gebärdete sich die Liebe in seinem Herzen, pochte auf ihre Macht und verhöhnte seinen Kleiumut. Wenn Fräulein Dupr^t mit der sonnigen Lie benswürdigkeit, die sie alleil Untergebenen gegen über auszeichnete, ihm beim Besteigen und beim Verlassen ihres Wagens zuuickte, wenn sie einmal in Erwartung ihrcr Gardedame einige freundliche, aber ebenso belanglose Worte mit ihm wechselte: dann beeilte sich seine eitle Liebe, aus dieseu unbedeutenden Selbstverständlichkeiten überzeugende Beweise einer erwachenden Gegenliebe zu low struieren. Allmählich wurde es ihm zur fixen Idee, dah Hortense nur sein Geständnis erwartete, um sich ihm an den Hals zu werfen, und er setzte seine ganze Laibacher Zeitung Nr. 38. 334 15. Februar 1907. Staaten der Erde teilnehmen lverden, gewiß auch nicht vergeblich arbeiten. Staatsrat Martens ist freilich dnrch sein Amt zu einem gewissen Optimismus verpflichtet. Immerhin muß man ihm so lvcit recht geben, daß man die bisherigen Resultate vom Haag nicht so völlig bagatellisieren darf. Ob jedoch das hohe Ziel, das Kaiser Nikolaus in seinem Frieocnsmanifcste angedeutet hat, selbst in ferner Zukunft wird erreicht werden können, auf diese Frage ist die Antwort aus dem Haag ausgeblieben. Politische Vleberftcht. Laib ach, 14. Februar. Die Landtage von St eiermark, Mähren und Trieft wurden für den 25. Fc» bruar einberufen. Der zwischen den deutschen und czechi -scheu Sozialdcmokraten wegen der Kandidatur Doktor Aolers iu Favoriten ausgebrochene Streit spitzt sich immer mehr zu. Dr. Adler hat an das Vrünner czcchische socialdemokratische Blatt ein offenes Schreiben gerichtet, in dem er erklärt, daß in Wien nur deutsche Wahlbezirke bestehen, daß die große Mehrzahl der Wählerschaft von Favoriten und der Arbeiter Deutsche seien und die Zahl der organisierten deutschen Arbeiter mindestens dreimal so groß sei wie die der czcchischen. Daraufhin erklärt das Vrünner Vlatt: „Wir, als Sozialdemo^ traten, find nicht gewohnt, vom deutschen Standpunkte auszugehen. Der Widerstand der Deutsch-Vürgerlicheu gegen die Wahlrcform wurde durch die Versicherung der sozialdcmokratischen Partei abgeschwächt, daß die czechischen Sozialdemokraten Wiens keine Vertretung erhalten werden. Sollte in der Partei diese Anschauung die Oberhand gewin neu, sagen wir einfach, daß es besser ist, wenn wir uns von den deutschen Genossen trennen." Kaiser Wilhel m empfing eine Abordnung der M althes e r Ordensritter, um die Ernennuugsbulle nebst den Insignien des Groß-freuzes und des Ehren-Vaillis entgegenzunehmen. Auf die Ansprache des Aailli Grafen Praschma ent-gegnete der Kaiser, er nehme die Insignien des Großkreuzes und die Würde eines Ehren-Vailli mit besonderer Freude entgegen und es erfülle ihn mit Befriedigung, nnn auch zur katholifchen Ordcns-rittcrschaft in nähere Beziehung zu treten. „Ihr Gelübde", schloß der Kaiser, „bürgt mir dafür, daß Sie auch im Kampfe gegen den menschenfeindlichen Geist des Unglaubens und des Umsturzes sich als wahre Ordensritter erweisen werden. Ein vorbildlicher christlicher Wandel, barmherzige Nächstenliebe zu deu lrauken und notleidenden Brüdern, Gottesfurcht, Königstreue uuo Vaterlandsliebe, das siud die Waffen, denen Gott der Herr Sieg verleihen wird." Aus Berlin, 18. Februar, wird gemeldet: Zur Anwesenheit des bulgarischen Ministers des Äußern S t a nö ev in B e r I i n und seiner bevorstehenden Audienz beim Kaiser erfährt die „Information" von hoher Seite, daß dem Besuche eine hohe politische Bedeutung beizumcssen sei. Die Gerüchte, welche auf eiue Erhebung Bulgariens zum Königtum hinzielen, haben sich so weit verdichtet, daß man in dieser Audienz den ersten Schritt auf diesem Wege zu sehen glaubt. Daß die ersten Verhandlungen über diese Veränderung Bulgariens gerade in Berlin stattfinden, ist bei dem hohen Ansehen, das der deutsche Kaiser auf dein Balkan genießt, nicht verwunderlich. In deritalicnis ch enKa m m e r erklärte Minister des Äußern Tittoni anf eine Anfrage bezüglich der Ausweisung des italienischen Journalisten Maranini aus Trient, das Recht, fremde Staatsangehörige auszuweisen, sei in ^sterreich-Ilngaru wie iu Italien unbeschränkt. Hinsichtlich der Anwendung dieses Rechtes seien die Regierun gen der betreffenden Staaten einzig und allein den betreffenden Parlamenten verantwortlich. Der Unterstaatssekretär des Innern erklärte, bei den Berichten an die auswärtigen Behörden lassen sich die italienischen Behörden in jedem einzelnen Falle von Loyalität und Gerechtigkeit leiten. Tagcsncuigleiten. ^ (Ein Hochzeitszug auf No dein.) Aus Payerbach, 11. d., wird gemeldet: In höchst origineller Weise wurde das gestrige hier abgehaltene Preisrodeln eingeleitet. Das für 12 Uhr mittags angesetzt gewesene Preisrodeln wurde auf halb 1 Uhr angesetzt, da sich ein HochzeitZzug alls Payerbach-graven augemeldet hatte, der auf sieben mit Tannen^ reisig geschmückten mehrsitzigen Rodeln unter Jauchzen und Jodeln augerodelt t'mu. Es war eiu köstlicher Anblick. Voran die Vraut mit den Brautführern, hinterher der Bräutigam mit den übrigen HochzcitZ-gasten, in deren Mitte die ziemlich korpulente Brautmutter auf feschem Rodelzeug. Der Zug hielt bei der Ortskirche, wo der Trauuugsakt vollzogen wurde. Der seltsame Zug wurde beim Verlassen der Kirche von allen Seiten bejubelt. — (Wie man Hochzeitfeier t.) Unlängst wurde in Spisiö-Bukovica iu Kroatien eine Hochzeit gefeiert, zu der 25l) Persoueu geladen waren. Für die Gäste wurden eiue Kuh im Gewichte von 135 Kilo-gramm, drei Schroeiue (Gewicht 45l) Kilogramm), dann 28 Gänse und 70 Henuen geschlachtet. Die Gäste saßen an dreißig Tischen und tranleu nicht weniger als 36 Eimer Wein aus. — (Von, allerlei merkwürdigen V allfestl ichkei ten) plaudert eine englische Zeitschrift. Auch die Taubstinnmeu haben ihre Tanz» vergnÜMUgeni in Ct. Louiö gab erst vor nicht all> zulcmgcr Zeit der dortige Taubstunnuenverein ein großes Baüfest. Über 150 Taubstumme uahmen an der Feier teil und die wenigen Fremden, die geladen waren, lonutcu sich nur durch Zeichen sprack^e ver° ständlich macheu. Alle Gäste N>areu iu Phantasie kostümeu erschienen, uud es war sehr amüsant zu seheu, wie die Paare- zum Tanz schritten, gleichviel ob die Musik spielte oder nicht. Um zwölf Uhr kam die Demaslierung; da gab es eine Reihe komischer Szenen. Dauu schritt alles zu Tisch, kein Wort kounte luan hören au der lauaeu Festtafel, nur das Klappern der eifrig gebandhabteu Messer und Gabeln klang durch die Stille . . . Ein seltsames Ballfest fand auch vor 75, Iahr<"u in der GoHwooth ° Kohleummc statt. N(X) Fuß unter der Erdoberfläche drehten sich die Paare im lustigen Reiaen, mit, Lampen und Dichtern hatte mau deu Raum erhellt. Morgens um V^I^ Uhr trafeu die Gäste eiu und erst spät, am Nachmittag nahm die Feier ihr Ende... Einer der teuersten Bälle, die je in Amerika stattfauden, lvar der Vro> ley-Martinoball, der im Februar 1897 abgehalten wurde. Die Kosten solleu mehr als zwei Millionen Mart betragen haben; über 8(X) Gäste wuroeu be^ wirtet. Sie alle erschienen im Kostüm des 16. uud 17. Jahrhunderts. Fünfzig Knaben in Tudorgnvänderu versahen Pagendienstc und die Bedienten trugen Livreen aus der Zeit Ludwigs XIV. Ein merkwürdiges Tanzvergnügen wurde kürzlich in Asti in den Vereinigten Staaten augehalten, uud zwar - in einem Weiubehältcr. Ein Gutsbesitzer hatte sich einen riesigen Behälter anfertigen lassen, der 5O0.NlX) Gal lliuon Trmll>ensaft faßte, 80 Fuß Länge uud 31 Fuß iu der Vrciw maß der Raum und hier tanzten niehr als 100 Paare eine fröhliche Nacht durch, bevor der Traut seiner Bestimmung übergeben wurde. — Iu der kleinen eualisclM Gemeinde Parish kann man die Merkwürdigkeit erleben, daß die Tanzenden iu der Grafschaft Sussex tauzeu, indes die Musik iu Hamp shire spielt. Das Tauzbaus nämlich, das ehrenwerte' Gasthaus zum „fliegenden Ochsen", liegt gerade auf der Grenze der beiden Grafschaften; mitten durch deu Tanzsaal läuft die scheidende Linie. — (Eine lustige Geschichte der Ir^ r uugeu) hat sich unlängst in Belgien ereignet. In der kleiueu belgischen Gemeinde Ciney lebt ein ob-dachloser Irrer mit Namen Learaud. Diesertage be auftrage nun der Bürgermeister vou Ciney den Feldwächter uud deu Bäcker des Ortes, bcsagteu Legrand uach de-r Irrenanstalt vou Dave zu bringen. Da aber Learaud gerade an diesem Taae seine „lichten Augenblicke" I^tte und gutwillig nicht iu die Austait gefolgt wäre, kehrten seine Wächter mit ihm in meh Hoffnung auf dic größere Ungezwungenheit des Landlebens, die ihm erlauben würde, die junge Dame ohne Zeugeu zu sprechen. Es schien ihm ein besonders wichtiger Tag zu sein, als er mit seinem 70-Pferdigen vor dem Palais im Faubourg auf Hortense und ihren Vater wartete, um sie auf ihr Schloß hinaus zu bringen. Die Sonne meinte es so gut, und der Himmel blaute so fröhlich! Camille, der rotbäckige Dicke, das Faktotum des Duprütschen Hauses, öffnete das Portal. Zuerst erschien das Fräulein, lichter und lieblicher noch als der Maitag. Ein besonders gnädiges und aufmunterndes Lächeln umspielte ihre Lippen, und silberner noch als sonst klang ihr freundlicher Gruß: „Guten Morgen, Charles!" Nach ihr kam die ein wenig dünne Gestalt des alten Grafen zum Vorschein, der Typus des angegriffenen Kavaliers mit der durch Kosmetik« uud Schneiderkünste notdürftig aufrecht erhaltenen Jugendlichkeit und Elastizität. Und endlich an dritter Stelle ein noch sehr jugendlicher Herr in der kleidsamen Tracht der Marineoffiziere. Ein Fremder, den der Chauffeur noch nie gesehen hatte. Er mußte auch vor kurzem erst angekommen sein, denn sein Gesicht prahlte noch mit der Patina der Tropen. sonne. Sicherlich ein Verwandter, dachte Karl Stei-ner; er wird sich jetzt verabschieden. Aber er verabschiedete sich nicht, sondern nahm Hortense gegenüber im Wagen Platz, nachdem er ihr und dem Grafen beim Einsteigen geholfen hatte. Man wird ihn für ciuigc Tage geladen haben, überlegte der Chauffeur, als fich das Automobil ratternd und stampfend in Bewegung setzte. Man wird ihm erlauben, einen Vock zur Strecke zu bringen, und ihn dann wieder nach Hause schicken. Ich werde einige Tage länger warten müssen — das ist alles. ' (Schluß folgt.) Unrecht Gut. Roman von V. Eoronh. (6b. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Dröhnende Schläge der Turmulir verküudeteu die dritte Morgenstunde. Alle HcniZ bewohn er zogen sich wieder zurück unt> auch Arsens suchte ihre Schlafstube auf, lcate sich jedoch nicht mehr zu Bett. Bis die Sonne hoch aiu Himmel stand, verglich die einsam Wachende Armband und Flakon. Auch nicht der leiseste Zweifel konute, herrschen, daß beide zusammen ge» hörten. Das war dieselbe Zeichnung, dieselbe Zusammen stelluug der Edelsteine. Baron Noiseuil be> liielt also Necht mit seiner Behauptung. — Uud doch - - unmöglich! Eiu Bruder deu anderen beraubt oder gar getötet? O ueiu, daF lvüre ja ungeheuerlich und daran zu glauben, Versündigung an den heiligsten Gefühlen der Menschheit! — Ader würde nicht auch Ieau jeder Niedrigkeit fähia seiu? — O, wenu Guido auch uur ahnen sollte! - Nie, nie darf er das erfahren, nie! Nicht um den Preis ihres Lebens würde sie dieses Geheimnis verraten. — Aber wie schrecklich, eiue derm-tiae Last immer mit sich zu schleppen! Den ganzen Tag über ging sie wie im Traum herum und suchte, als die Nacht mit ihrem Sternen« nefunkel herauzog, ihr Lager auf. „Schlafen — schlafen!" — Das war ihr sehnlichstes Verlangen, aber der Schlummergott überhörte dieseu verzweifel« teil Schrei uach Nuhe. Vou Fieberfrost geschüttelt Ia>g sie ,dn, aus den schweren Li'ooru lastete die Müdigkeit. Sie fielen immer zu, öffneten sich aber ebenso schnell wieder. Nein, Arsene vermochte nicht zu schlafen. Es war ihr stets, als sehe sie die gebeugte Gestalt eines kranken Mannes mit starrem, blassem Antlitz, deu Ausdruck nräßlicheu Entsetzens iu seinen verglasten Augen, anftmlchou und mit droheud erhobener Hand an ihr Bett wanken. Sie meinte eiue röclielude Stimme zu hören, die ilir zurief: „Fühlst du deu fnrchtbareu Frevel nicht, meiueH Mörders Sohu angehören zu wollen?" „Ja, ja, eo ist Frevel, vos machte, und wie es schien nicht erfolglos. Dem inochte die Frau nicht lange zusehen und sie machte der Hausfrau den Vorschlag, sie möge ihr l2tX1 X geben und könne sich dann ihren Gatten gcm^ nehmen. Die Hausfrau, eine Witwe, ging auf dieses Anerbieten ein und zahlte den gewünschten Be» trag, worauf die Kürschnermeistersgattin ihre Sieben» fachen packte und zu ihren Verwandten reiste. Von dort wird sie einen Scheidungsprozeß gegen ihren Mann anstrengen. — (Griechenlands Ruhm und feine Rosinen.) Die holländischen Importeure haben sich über die griechischen Rosinenhändler zu beklagen. Diese pflegen nämlich, lvenn die Rosinen teuer wer» den, sich ihre sühe Ware teuer bezahlen zu lassen und sie obendrein in Mechter Qualität zu liefern. „Oder, was noch einfacher ist, sie liefern gar keine." So heißt es wörtlich in einer Adresse, die soeben die holländischen Nosinenimporteure an das griechische Par-lament gerichtet haben. Sie haben sich nämlich zusammengetan und gegen die schlimmsten „Grecs", wie im Französischen der allgemeine Ausdruck für Spitzbuben lautet. Prozesse angestrengt. Nun steht das Vertrauen der Holländer in die Schnelligkeit und Unparteilichkeit des griechischen Prozeßverfahrens kcineslvegs so felsenfest, und deshalb beschwören sic die griechischen Volksvertreter, den uralten Ruhin Griechenlands im Auge zu behalten und den Hol« ländern zu ihrem Recht zu verhelfen. „Der gute Name", so sagt die Eingabe, „den Griechenland seit den ältesten Zeiten auf den Märkten der ganzen Welt besaß, ift in Gefahr, und außerdem leidet darunter der Rosinenhandel I" Hoffentlich macht die Petition trotz ihres kühnen Sprunges voll Griechenlands Größe auf ten Rosinenhandel Eindruck auf die Parlaments» Mitglieder. — (Die Kannibalen am Kongo.) Aus dem Kongogebiet hat der „Temps" von seinem dortigen Korrespondenten folgende Berichte über die Greuel der Menschenfresser erhalten: Vier europäische Agenten, Weiße, wurden verrätischerweise von den Vondijos überfallen und gefangen genommen, die, sie zu einem Feste eingeladen hatten. Zwei der Agenten wurden sofort geschlachtet und verzehrt. Das war noch cm Glück für sie. Die beiden anderen wur« den vorher längere Zeit lebend am Ende eines Seiles geschüttelt. Diese furchtbare Marter hatte den Zweck, das Fleisch der Opfer mürbe zu machen. Und es wurde nicht einmal der Versuch gemacht, diese Greuel' taten zu beftrafen. Das ereignete sich in einer französischen Kolonie und die Bondijos wohnen keineswegs in abgelegenen oder unzugänglichen Gegenden, sondern im Herzen des französischen Kongo, ü"s Zimme'r betrat, "' d^/Gema^"^^.'"^ ^ltsam schweren Schritten U"d ordV ^ ^.'6w alles, zählte das Geld nach <"U lender Auf- zugewotten A""ö "6" boch etwas einein Komplicen ^- "Z^oo ""borgen haben?" "ir eintrat? ^'' ^""" waren geschlossen, als sucht. Verm s^"^ ^wurde sofort polizeilich unter-Geld?" ^" tm etwas?" fragte Arfene. „Vielleicht "Nicht doch." "Papiere?" "Ebensowenig " "Was sonst?" Uufre^un^ in ^' ' ^ in der begreiflichen '""Kte. verkran^'^ ^ ^eser Vorfall versetzen ^^will ho " ^^"^ bald dies. bald das. herumwühlte?" niemand in meinein SekrMr s". t>er?cho?/v1,^.^^ lich mit jenem Ausdruck auf acanete ihm mit k,!'"^""" ^atte, aber Arsene be-^ "Walle doch den l^ ^ ""d erwiderte: Er wird dir der i^., ?^"^^den Polizeibeamten. „.. ..Ja. das beMiä^? ^ dergleichen geschaH." klarte der als ^eua, ^'c^'" Kommerzienratl" er- -6s ist gut 3 gerufene. Alle entfernten si^^ """ "«"n bleiben." An diesem und !^?' "ommerzienrat niem^ "3^" Tage empfing der lagerig, aber so <^" ' ^ war zwar nicht bett° 'einem Prokuristen ^?"« "'^ "end. ^ß er alles Auch Katbarin T^lw mußte. Man merkte an l, x ^de"t> und verstört aus. Voden drückte. " bittere Sorge sie fast zu nung einer Wrx5^"^ Gewitterschwüle, wie die Ah° lastete auf jedem ^"' ""abwendbaren 5wtastrophe rsene war wie gewöhnlich um Tante und Onkel beschäftigt. Sie fchenkte den Kaffee ein, reichte die Tassen Heruni, stellte des Koinmerzienrats Lieblings« Zigaretten auf den Tisch und las die Zeitung vor, aber alles gescl>ah mechanisch und zerstreut. Über ihre Lippen wollte sich immer eine Frage drängen, blieb jedoch unausgesprochen. Friedrich brachte verschiedene Briefe, Huber for» tierte sie, nahm einen derselben und reichte ihn seiner Nichte. „Von Madeleine!" rief sie erfreut. „Ich werde ihr sofort antworten. Du gestattest doch, Tanw?" „Gewiß, mein Kind." Als Arsene lebhaft aufsprang, vernahm ihr scharfes Ohr die leise an Katharina gerichtete, aber nur mit einer verneinenden Bewegung beantwortete Frage: „Sagtest du rhr alles?" Einen Augenblick war des Mädchens Fuß wie festgebannt, dann eilte sie doch hinaus, cuxr mit einem Gefühl, als ginge ihr ein scharfer Stich durchs Herz. Es gab alfo wirtlich etwas, das man nicht verbergen tonnte und dennoch zögerte, ihr zu enthüllen? — In ihrem Zimmer überflog sie nur flüchtig der Francois Schreiben. Es ging ihrer mütterlichen Freundin gut. Sie hatte sich nun doch selbst etabliert und großen Zuspruch und schrieb: „Komm zu mir, Töchterchen, wenn man dich um deine Hoffnungen betrügt. Geht dir ein lichter Stern, zu dem du anbetend emporsahst, unter, so taucht vielleicht dafür ein anderer, noch strahlender auf. Ich habe mir immer ein Kind gewünscht und wäre mir ein solches vergönnt gewesen, so hätte ich es auf meinen Armen durchs Leben getragen. — Es follte nicht fein. — Da hing ich mein Herz an dich, die Waise. — Wenn, was Gott verhüten möge, die Stunde kommt, wo du keine Hei-mat mehr hast, dann sucl>e sie bei deiner Madeleine, Ich habe an einflußreicher Stelle viel von deinem 'Talent gesprochen und könnte dir soaar unetaeltlichcn Unterricht erwirken. Daß du dich aber wohl und zu Hause fühlst in nieinen bescheidenen Räumen, dafür wollte ich schon sorgen. Für dich sollte ein liebes, lauschiges Nestchcn eingerichtet werden." (Forts, folgt.) Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Garnisonsabend. Die milden Hoheitsrechte, die Prinz Karneval vom NeujahrZmorgen bis zur Fastnacht ausübte, sind zu Ende. Willig machte alt und jung seinem lustigen Szepter, das in unserer nüchternen Zeit, wie der schmerzbetäubende, Vergessenheit bringende L^thetranl der Alten wirkt, ihre Verbeugung, denn der Fasching legt mit seinem märchenhaften Flimmern ill manche mürrische Versonnenheit Bresche und bringt manchem Griesgram noue Lebenswärme wiedergewinnend.' Freude. Trotz der Kürze des Karnevals will es uns be^ dünken, als wenn gerade in diesen Faschingswochcn ganz besondere Kraftanstrengungen geinacht wurden, um seine Existenzberechtigung zu beweisen. Beweis dessen das letzte siegreiche Gefecht der prinzlich tar-nevalistischen Truppen, das vorgestern im großen Saale des Kasino stattfand. Der lustige Krieg, in welchem das Zündnadelgewchr des Humors und die Sprengbomben des parodierenden Witzes den froh lichen Sieg errangen, ging unter dem Feldzeichen „Fajchingsabend im Vari<5t6" in Szene und noch ein, mal entflammte im Kasinosaale sinnbetörende heitere Freude, noch einmal sprühten die hellen Funken des Witzes und Huniors in den, im elektrischen Lichter,-glänz erstrahlenden Räumen. Künstlerischer Unsinn, unsinnige 5iunsr, char-mante — galante, lyrisch ° burleske — parodistische Poesie, die das Herz vergnügt, wo jeder tut was er tun kann, jeder sein Bestes gibt und bereit ist, das von anderen Gebotene dankbar anzunehmen nach dem Wahlspruche von Jean Paul: „Harmlose Heiterkeit ist unsere Pflicht und sei unser Ziel!" Vielleicht liegt in der kleinen Kunst, in ihrer An mut und ihrem losen Spiel, oft eine größere Kunst, als sich der Verstand des reinen Toren träumen läßt. Wir haben ja viel witzlosere und was noch weit schlimmer ist, geistlosere Dinge über uns auf den Welt bedeutenden Brettern ergehen lassen müssen. Gönnen wir daher der kleinen, heiteren Kunst, mit ihrem frischen, belebenden Atem, ihr Recht! Heitere Klänge der wackerm Militärkapelle der Belgier eröffneten dm Abend, dessen reiches Pro gramm zwei vom Herrn Militärkapellmeister Theodor Christoph geleitete, zu Herzen sprcch dichtes „Die Ehre auf Reisen", cin^ Schöpfung der Künstlerin, gefangen. Iil der Kabarettsgene „Miß Deadly sin and Mr. John all Right", übte das anmutsvolle Soubretten» talent von Fräulein Simone Rech er, die an Herrn Oberleutnant Praxmarer einen gleichwertigen Partner fand, neuerlich seinen reizvollen Eindruck auf die Besucher. Zwerchfellerschütternde, zündende Wirkung be° gleitete die voni Herrn Hauptmann Ertcl köstlich vorgetragene große vieraktige Oper „Ditnlp) entzückt die Zuhörer durch den fein gezeichneten, anmutig-sinnigen Vortrag des reizenden Liedes: „Die Waise kommt" von Oskar Strauß und eines feschen Walzerliedes. Schließlich vereinigt sich die ganze lustige Gesellschaft zu einem übermütigem Ensemble, das — wieder zeitgemäß ^ als letzten Schlager das Marschlied „O diese Weiber" altl:chen Prüfungen an Mittelschulen zil entrichtende Taxe Hinausgegebell: „In teilweiser Ab' änderung des Ministerial-Erlasses vom 29. Noueln-bcr 18,^.0 finde ich zu bestimmen, daß künftighin bei den im Stnne des Schlußabsatzes des h. o. Erlasses vom b. April 188eil die Verlegung der Ferien eine iörmUche Revolution im Leben zahlreicher Familien, d^'ren Hnu^väl.'r VoanUo sind, hcrvarrllfen müßte. * (Falsche F ü n f k r o ne n T a ler.) Wie uns mitgeteilt wird, kursieren in der Stadt falfche Iünfkronen-Taler. Die Falsifikate sind ziemlich ge-llnigeil und können leiäii als echte vereinnahmt werden. — (Vc reins we fen.) Das k. k. Landesprä' sidium für Kram hat die Nildnng des Vereines „6<>6d«iw 6iu5tvtt v 1'n«tüM" mit dem Sitze in Adelsbcrg nach Iilhalt der vorgelegten Statuten, im Siline des Vereinsgesetzcs zur Kenntnis genommen. ^ (Verein der Ärzte in Kr a in.) Di<> ilächste außerordentliche Gencralversammlnng filldet Dienstag, den 26. d. M., um halb 8 Uhr abends un Salon der Restauration „znr Rose" statt. Tages-ordnung: 1.) Verlcsnng des Protokolles dn letzten Generalversammlung und Vericht des Ansschnsses. 2.) Verteilung der Dr. Löschne.r-Mader-Stiftung. !-!.) Ailtrag des Ausschusses, betreffend eine Statnten« änderung. 4.) Selbständige Allträge der Mitglieder. — (Der Laibacher Lehr e rverci ll) veranstaltet Samstag, den 1(i. d. M., um 8 Uhr abends iiil Hotel „Südbahnhof" einen Vereinsabend, bei welchem Herr Schulrat Dr, I. Bezjak seinen Vortrag über die Kernsche Theorie fortsetzeli wird. Gäste will« kommen. — (Der Ull tc rstützu n g svere i n für slov e n i s ch eSchrif t ste l l e r) wird alll 5. März im „Narodni DoNi^ seine ordentliche Hanpwersamm« lu»,g abhalteil. — (Unte r h a l t ll ng s abe n d.) Die Chor-»litglieder des hiesigen deutschen Tlieaters veranstalteten am 12. d. M. zu gnnstcn ihres Neiscfonds oineil gemütlichen Abend im Saale „Stadt Wien". Um halb l) Uhr konnte niemand mehr Einlaß finden, denn ein distinguiertes Publikum hatte alle Sitzplätze okkupiert. Der Abend verlief glänzend und der Humor d^r Theaterleute erfocht einen schölleil Sieg. Die Damen Ziehre r und Pola brachten Lieder mit fröhlicher Laune erfolgreich zum Vortrage- die Herren Herr mann, Nietl, Pove und Po bisch er wnrdcn gleichfalls für ihre gediegenm Gesangsnnm--mern stürmisch beklatscht. Herr Maierhofer rentierte mit künstlerischer Pointicrung einige der schönsten Dichtungen von Nosegger, Stieler nild Vanmbach. Herr K a m in a ll f eiltunckelte in feinen Prosavorträgen große Zuilgeilgelällfigkeit nnd viel Humor: Herr del Zopp la^ zwei taufrische HilNlo-resken ans seiller Feder vor, die nngemein gefielen-Herr Mollik als Vari6t6komiker entsessckte einen Stnrin vo»l Applaus, der ihn immer wieder zwang, noch ein „Üozzelach" losznlassen. Die Pidcc de resistance aber bildete Fran U r b a n , die in der Masse der Fürstin Nicarac min „Prillz Methllsalem" lilit einer Harfe erfchien und 13 Gelegenheitsstroplieu salig. die del Zopp verfaßt hatte. Herr Kapellmeister Schlllidt saß am Flügel nnd begleitete die musi» talischen Nummern; er wurde nicht beklatscht, des-nngeachtet gebührt ihm voller Dank. Dao Programm war erst nach Mitternacht erschöpft; der Abend hatte wirklich einen gemütlichen Verlanf genommen. '* (Feuer in der P re ßh ef efabr i t.) Gestern gegen 8 Uhr abends bemerkte ein Passant ans dem Keller der Preßhefefabrik am Krakauel-daimm Ranch emporsteigen. Er verständigte hievon den Eigentümer Max Zalokar, der mit seiner Fmuilie bereits zn Nette war, und es gelang dann nach '/^stündiger Arbeit das Feuer zu bewältigen. Die an Ort und Stelle erschienene Abteilung des Feuer' wehr- und Rettnngsvereines trat nicht in Altion. Ialotar ist nicht versichert; er erleidet einen Schaden, von 500 Iv. Das Fener dürfte dnrch unvorsichtiges Gebaren mit Zündhölzchen entstanden sein. — (W ah lv or berei tu ll ge n.) Man schreibt uns aus Gottschee: Die Gemeindevorsteher des Gott-scheer Wahlkreises, Vertreter der Lehrerschaft und all-dere Vertrauensillällner fanden sich am N. d. M. im Geilleindeamte der Stadt Gottsäiee ein, um übn die kommende Neichsratswnhl zu beraten. Herr Bürger» meister Üoy, zmn Vorsitzenden ernannt, eröffnete die Versammlung, begrüßte sie und machte die Mit-teilnng, daß Fürst Auerspcrg sich bereiterklärt habe, die ihm angeboteile Kandidatur anzunehmen. Diese Nachricht rief allgemeinen Veifall hervor, sämtliche Anwesenden stimmten dm in überein, daß jede Spaltung im Interesse des Landes beseitigt sei. Uni die Wahlbewegnng besser zu organisiereil und dnrch einmütiges Vorgehen die größtmögliche Stimmen-anzahl zu erreichen, was die hohe gesellschaftliche Stel-lniig des Fürsten unbedingt gebietet, wnrde ein 2 Bedürfnisse der von der Na.tur stieflliütterlich bedachten Heimat, die innere Zwiftigkeiten durchaus nicht vertragen könne, und empfahl, mit vereinten Kräften für die Manoats-belnerbung des Fürsten Anersperg eiabinettskanzlei." — „Für den An trag der Gottscheer Gemeindevorsteher und Ver-traneii-sniälltler sage ich herzlichen Dank und lverd^, dicseni Antrage folgend, mich um das Mandat von Gottschee bewerben. Fürst Anersperg." - (Die Filiale des Slavonischen A lpen v erei n e s für den Gerichtsbezirk Idria hielt unlängst ihre Iahresvollversammlung ab. Dabei wurden in den Ausschuß folgende Herren gewählt: Vaclav Helm ich, k. k. Postmeister (Ob mann). Franz T. Goli, Handelsmann und Hans-besitzer (Obmannstellvertretcr), Augustiil Habcc, k. k. Werksvolksschnllehrer (Sekretär), Hmto Pete v-nel, k. l. Steneramtsadjnnkt (Kassier), Rafael G o st i « a . k. k. Wertsvolksfchullehrer (Allsschußimt-alied). — Ta^s Programm der Filiale für das lau-fonde> Jahr ist: die feierliche Eröffnung der Alpenhütte auf dein Iavornik bei Schwarzenberg, die Her-» stelln.ig eines Steges über den Idrijcafluß bei der sogenannten 5lobila.wasseNvehrc, ferner das Markieren einiger Wege. Im Gasthause des Herrn Franz Di« di5 in Idria beabsichtigt man einc Tafel anzubringen, die» zur Orientieiung über die verschiedenen hoch interessanten Ansfliige (besonders in botanischer Hin° ficht) dienen wird. - (Goldene Hochzeit.) Ani verflossenen FaWngsmolltag feierte das Grulldbesitzerpaar Josef nnd Ursula Skubic aus Dobrava bei Sittich das Fest der goldenen Hochzeit. Die kirchliche Feier, der eine ungewöhnlich große Anzahl der heimischen Aevölke-rnng anwohnte, fand in der Klosterkirche zn Sittich statt. Die Jubilare, welche ein Alter von zusammen 151 Jahren aus'tnei'sen, begingen das Fest ill seltener Geistesfrische und körperlicher Rüstigkeit. .....ik. - (V o m Polts schu l dic nst e.) Der Lehrerin Fran Marie Pseni 5 nik in Ratschach wurde krankheitshalber ein sechsmonatlicher Urlanb bewilligt. --»- - (K r a n k e n b e lr> e g ll n g.) Im Kaiser Franz Iosef-Spitale ill Glirkfeld standen im abgelaufene Mollate l6 inällnliche und W weibliche Krallke in öer Bchandlunsi. Hievoil waren iin Monate Dezember !i8 verblieben lind sind im Laufe des Monates Jänner 4"? zngewachsen. :itt Perfonen wurden als geheilt, 15 als gebessert nnd 2 als ungeheilt entlassen. Gestorden ist ein Mann und eine Frau, mithin verbliHen mit Ende Jänner :'.0 Kranke in der Spitalsbehandlung. Die dnrchschnittliche Verpflegsdauer für einen >ttan^ ken betrug l2:2 Tage, die Sumnlo aller Verpflegs-tage 1039. --«— - (Schadenfeuer.) Am 6. d. M. früh kam in der Keusche des Josef Nareglov in Oberschöndorf. Gemeinde Gurlfeld. eill Feller zum Ansbruche, das die Keusche und einen Schweinestall einäsa>rtc. Na° reglov war llicht versichert und erlitt einen Schaden von UX) K. Das Felder dürfte durch Unvorsichtigkeit der Ehegattin des Nnreglov entstanden sein. —5— - . (D i e 3 ch r e ck e n s tatc i n e r Mlltt e r.) Alls Triest. 12. d.. wird genleldet: Ein furchtbares Drama spielte sich gestern nachmittag in Opöina ab. Die Arbeiterswitwe S. Versalek war nach dein Tode ihres Mannes in bitterste Not geraten und hatte wiederholt erklärt, daß sie sich nnd die Kinder nm-bringen werde. Gestern nachmittag nnn entfernte sich die Frau aus der Wohnung, angeblich nm etwas Milch für die Kinder zu holen. Beim Weggehen versperrte sie die Wohnung. Bald danach hörten Nach> barii die beiden Kinder in der versperrten Wohnung fürchterlich schreien, gleichzeitig sahen sie Rauch hervordringen. Als sie oie Tür erbrachen, schlug ihnen eine Rauchwolke entgegen, die sie zwang, sich rasch ins Freie zu flüchten. Erst nls sich der Ranch einiigermnßen verzogen hatte, konnten die Nachbarn in die Wohnung eindringen, wo sie die beiden Kinder tot auffanden. Sie waren infolge des Ranches erstickt. Die Frau wurde unter dein Verdacht, das Feuer ill der Woh llling selbst gelegt Zn haben, lim ihre beiden Kinder umzubringen, in Haft genommen. Laibacher Zeitung Nr. 38. 337 15. Februar 1907. — (Herr Giu l i o Mortorra) ist gestern «ach Trieft ab^rM, lchrt jedoch Ende dicses Monates für einiac Tagc zurück, um die ilindcrreigm für die große Wohltätigkeitsvorsivllung zngunste,^ des "Zlixnqvc^iiu'O Krmn de^ österroichisch^n Hilfsver-emos für Lungenkranke" vorzubereiten. -(Der TouristenbcNl des Slove nifch.'n A lpl-n verein^) lieferte einen Nruttocrtraa von 7M) X, dem den numnekr nl gefchlossencn Rechnungen zufolge Ausgaben w d.r Hohe von ::5>00 X gegenilberstelicn ei^i s^ >l,- -Reingewinn von N00 X ^ ^ "^ ""en Theater, OunN und Literatur. «>it lcm ^,, //., ""^"" U»m,„„g .x« ,»' vu^!a„l> « «0°>m, Go,^ . " '«upc'Ü«! >md au» «eftiu ihm 'rc °. «!w n 5 ,'^ '""'"' '"'" S!^„ ,«ch ci, cr ch ei, "'"!.'?,"""' "" V°>lstinnli^„, I„n ^ ^ ^"'''"'wmli.Ä '"««ckcl., t.i. w,„ bUitte" " f?',^,"?"'"'""' wurde, die ihn, g . stem Mm', ?'/"' '"uo reiche Begabung in höch-ii u^ ^ti, "^l '' ^' ^"l'" die Mrige Au -^>n Be.^ . ^^"^"^' ^ deutschen Volt^ H'rrn Gu G?i ^'"^1-/"' ^rnsängers tie des A ^^^ ' /^^eprächtiMPar^ b'loes nn.sltali ^ n ^ " Saardam, dieses Vor^ ^'f«abe für ^" ^l?'"' ""' ungeinom lohnende wahrte cmck .. v .^"^buffo, gewählt halte: Er bo-Sp^cit an.,/ Fleier Nolle^eiue im Verlaufe .vr "^ d^ i^ ^/'""^^'" Eigenschaft^ und Ncw" Hn o? m " w'3"' ^"^"neister nnt bchag-W", N'smlglicl^ 'ir ^' """' ^>n charatt.risti° l o r orfreute s ch w . ' '^"'"g trug. ^rr Geis; -Hcrvorrus, O ? W'up"tlnlchen Veifallö und vieler Vortrage de^ ^. /^! ."'^^^' "^ dem wirksmne.l "' Zugabe 'eini-r "^' '"' duschenden V.ifall, der W'.aclvoll vö . >t^ "^ veranlaßte. Mit dem g,-ttandrisch MMw/^7" Abschied.liede an sei.i Ancrkemuni 3 "'^"a l") Herr Nietl warn.e d"' Ve e m, > ""^"lischo Teil war überhaupt ^'." P ^ ' " AuN'.hrung, der noch ein. ein- Di'holpri 'T7sa 3^'"' ^""' «""cht hätte, sicwheit d3s A»? . ^ ^werfällige Spiel, die Un-"'ut und die reizvolle An» Dper. Eö felilt. , ^ '^°"^ graziösen Huinor der H"r Her,,, „^?"' Le'chtigkeit und Natlirlichteit. ^'uztiichtig. 7,^ "l5 ^"'r Ivauov gesanglich ""d ohne jeden ^'" u'la"nlgend in der Prosa ""I indi.po, ie'^""'.^"ul"'' Pola war stimm ""d Nes.» N" ,,^!' a""chter Geziertheit in Sprache "'chrstinmngcn S,?" '-'"""''"" ^'"" U ' b a n. Die su Schluß dei .^ ^'^/"' uanientlich das Quintett ""d das Dop^'lter^ >?""' .^ p'ächtiae Sextett f"tig cinst.T '" l's zwmten Akteo waren sorg-luu^.Tienu ^^."^^" 'W wohnte Wir lebhaften An" mu '?. ^7^ "^' l'dton Aktes fand besonders des lebensvoll..: ^rchest.r hielt M""n°"" ^'"o gedacht sei. Das ^pell,neislcr. H^r " ^""ncu unter L<'itung d« ^nnflie^ndes ^ '^. H^' """"'' ^"ch leicht ^"les gerecht A ^' ^'!.^' ^ ^" Geist, des Venall. ^ Das Tk.?^ """ "'^lte freundlichen W«"ng bechtt, ^ ' w" gut besucht. Dle Vor-Schwarz nnt sei,3m n ^?despräsident Theodor "" sE i n o> "^N'che. ^ ^'^spondenz)'^"^ ^" Handels-'wlll in Wrz ,in .^nd^ ? 5'""'" b<'i G. Pater^ ^?z m italienisch^ ^'"! ^" Handel.korrespon^ tcchnnckiemClx^^ ^u?' "°" ^- V, Etna, '!''st"ll in ^ibach E. ^5?'"' "" dcr Handelsieh,. !'^' "l' Geschii t.,w^ ' ^ "'"' 1'"' Musterbriefe i'M'Ng der Nant' u d 3 ''" ^''onderer Neriicksich ^ohörigen 'stontorarb.it. '^""'^^lc >"wic die dazu s^brauchlichsl,,, ^o m> "" """' Beispielen der d"cr Abschnitt öeha x.s7 ""^ ^lauketl.. Ein beson Nichtigsten Privn !f ."'^ ^' Wr den ^'aufmann lwd die znin V^rstä . !?"' "'^ Verträge; überall d"' einschlägig» ^ '' ""l'N"' Erläuterungen ans Hnudels. nnd M.^l ^lum'' wie HandelZkui'de, "^'ch bietet nickt s^^^ ^"chlich vorhanden. Dac 'lo,; snr die Schule, sondern auch für das prattisä)«e kolninerzleüe Veben die gröhtcn Vorteile. — Vorrätig in der Buchhandlllng Ignag von Meinmayr öc Fed. Vamberg in Laibach. („W i e n e rMod e.") Das neueste Heft der „Wiener Mode" ist schon dem Frühjahr gewidmet; die zahlreichen Modelle werden umso willkommener sein. als sie durchaus Neues, Interessantes in der clegantesten Form bringen. Auch die übrigen Teile des Heftes werden allseitig, Beifall finden und beweisen wieoer, daß die „Wiener Mode" ihren Rang unter den führenden Blättern vollauf verdient. ^ (AusNord und O ft.) Band I, A. Kup -rin „Der Moloch". Unter dem Titel „Aus Nord nnd Ost" beginnt der rührige Verlag von Karl Konegen (Ernst Stülpnagel) in Wien die Publikation vou gediegenen Romanen und Erzählungen aus fremden, vornehmlich slavischen Sprachen, Der erste soeben erschienene Band der von Adolf Ladislaus Inlander redigierten Bibliothek bringt die neueste Arbeit de.s auch um Auslaudc gefeierten russischen Schriftstellers A. ätupriu, betitelt „Der Moloch", übersetzt von Dr. Jenny Herzmark. In dieser Erzählung bringt der Autor ein Schreckcnsbild des Kapitalismus, wie er sich in den eigentümlichen russischen Verhältnissen äuhert, gewissenlose, durch nnd durch korrupte Betriebsleiter, ein .Heer von kriecherischen Strebern als VeamtensclMt und daneben eine ausgebeutete, halbverhungerte und holbvertierte Arbeitermasse. Im ganzen ein soziales Bild von schrecklicher Grauen-haftigkeit und spannendem Interesse. Die Übersehung des Buches ist eine vorzügliche zu nennen. — Als zweiter Band wird das neueste Werk des dem deutschen Publikum wohlbekannten poluischen Dichters Kasimir Przerwa-Tetmajer „Die Revolution" angekündigt und in weiterer Folge der soeben in russischer Sprache erschienene Roman „Juden" von Iuszliewicz, sodann „Ol'soni", koreanischer Roman von Waclaw Siero-5zewski usw. — Die Ausstattung der Bände ist eine sehr vornehme, so daß der Preis von l X 8l) 1> pro Band überaus billig ist. «,(5 arducci sch we r e rt r a n tt.) Wie aus Bologna telegraphiert wird, ist dort Giosue- Carducci schwer erkrankt. Carducci steht im 71. Lebensjahre. Im verliana.enon Jahre wurde ihm der Nobel-Preis verliehen. Telegramme les l. l. Teleglllphcll-VmcftMllz'VllttM Dr. Lucgcr. Wien, 1-1. Februar. Abends faud beim Bürgermeister Dr, Lueger ein Consilium statt, woran auch Hofrat Neusser teilnahm. Über da» heutige Besiuden wnrde folgendes Bulletin, ausgegeben! „Subjektives Befinden nnd Mäftezustand waren heute etwas besser. Die Temperatur ist auf 38 Grad gesunken. Die Eß« lust ist uoch immer gering. Die Erscheinungen des Blaf^nlatarrhs dauern noch immer an; doch funk° tionieren derzeit die Niereu. Die übrigen Organe sind normal." W ien , 14. Februar. Wie das t. t. Telegraphen' Korrespondenzbureau erfährt, hat der vom Landtag des Erzherzogtums Osterreich unt^"r der Enns beschlossene Entwurf eines Gesetzes, mit luelchem in Gemäfcheit des § 4 der mit dem Gesetze vom 26. Jänner M)7 erlassenen Reichsratswahlordnung im Erz° Herzogtums Östel-reich nnt^- der Enns die Wahlpflicht eingeführt wird, die Sanktion erhalten. Pittsburg, 14. Febrnar. Professor Bros-l,ear von der Alleghany'Slernwarte ,neidet die Ent decking von Sonnenflecken in. Umfange von dreieinhalb Milliarden englischen Meilen, die eine be-lrächtliche Beweglichkeit entfalten. Ueuiykeiten vom Büchermärkte. Günther Konrad, Erhaltet unserer Heimat die Vogelwelt, mit einem Anhange: empfehlenswerte Stubentiere, Ii 60. Ludwig it. Fr., Im «ampf ums Dasein! Band 1: Wie verschaffe ich mir ein Darlehen ohne Sicherheit nebst einem Anhange: Wie vermeidet man einen ttonllns? li 1 20. — Krafft E.. Die Eheschließnng deutscher, öster» rcichisch'UNgar. und schweizer Staatsangeliörisser in England, k l «0. — Loofs, Dr. Friedr., Anti-Häckel, k I ^0. -Kausch, Dr. Osk,. Die Herstellung, Verwendung und Auf liewahrung vun flüssiger Lust, li 4 f>0. — Weiß Albert Maria, Lutherftslichologie, als Schlüssel zur Lutherlegeude, X 4 «0. - Chlumecty Leopold Freiherr uon, Öfter-reich-Ungarn und Italien, das Westballanische Problem und Italiens Kampf um die Vorherrschaft m der Adria, X 5. — Richardson E. C., Der Slilauf, ll 3 00. - Richter, Dr. R., Göthes Vczishungrn zu Elbogen a. d. Eger, li 1. ^ «reel Ladisl,, Lel,rl>uch der stenographischen «orlespoildexz schrift für Mittelschulen, li 1 :i0, Hartl, Prof H-. L.hrbuch der ebenen Trigonometrie, 1^ 1 t>4. — Vogt, Dr. A. v. und Ludwig, Dr. E,, Kommentar zur achte» Ausgabe der üstcrr. Pharillatopöe, l< 10. P lister, Dr. A,. ttaiser Wilhelm I. und seine Zeit, k 4-80. — Ledebur A, Die Legierungen in ihrer Anw>'N dung für gewerbliche Zwecke, X 4 "0. — Deutsche Liebes briefe, gbd. X «'40. — Ärentano Kl., Ausgewählte Schnf» ten. 2 Bände, «8-40. — Schleiermacher, Briefe, k4 80. — Leonardo da Ainci, Der Denker, Forscher und Poet. k 12. — Hanslick Ed., Vom Musilalischschüuen, gbd. li 3 60. — Lütgendorff W., Leo Freiherr von. Per Maler und Radierer Ferdinand von Lütgendorff, K 9 60. -Lexer M , Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch, L 6. — Das braune Haus. W. M. Tha^erays Vriefe an einr ameri« tanische Familie, X4 80. - Psleidcrer O., Die Entstehung des Christeutums, « 4-80. - Freu. Dr. K.. Wissenschaft, liche Behandlung und künstlerische Erzi-Hung, li 1 44. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. KIeinmayr K Fed. Na mberg in Laibach, Kongrehplatz 2. Verstorbene. Am i:l. Februar. Eduard v. Farlas, Hausbesitzer, SO. schwach ! » > 0 3 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur -17°, Nor< male .0-3°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Rllen die sich matt und elend fühlen, nervös und energielos sind, gibt Sanatogen neuen Lebensmut und Lebenskraft Von mehr «is 3000 Professoren and Aeratca glänzend begutachtet. Zn haben in Apotheken and Drogerien. Broschüren vetv senden gratis vl franko Bauer 8c O*^ Berlin SW 48 und die Generalvertretung C. Brady, Wien L j <179) 12—6 Philharmonische Gesellschaft. $>eute um lM>7)3 7 Ubr abends Damen* V2O „ „ -Berren-Cborprobe. Oate Rezepte haben Goldwert, und wenn man genau nach diesen Rezepten arbeitet, so wird man steta Erfolg haben. Ein kleiner Kücheuartikel: ,,Dr. Oetker • Baokpulver ä 12 Heller" wird jetzt in Millionen Päckchen versandt und 2ü Millioueu Rezepte sind gratis verteilt, damit sich jede Dame vou der vorzüglichen Be-sebaffeuheit überzeugen kann. Kuchen, Topfkuchen, Gesund lieitsgobäck, Schokoladekuchon, Englischer oder Königs-kuchen, Spekulatius und Teegebäck, mit Dr. Oetker» Baokpulver gebacken, brauchen keine Hefe, gelingen stets und schmecken ganz vorzüglich. Klöße und Pfannkuchen wenle:i sehr porös und leicht verdaulich. Der eigene Versuch wird jedo Dame überzeugen, daß Dr. Oetkers Baokpulver eben so gut in jedo bessere Küche gehfirt wio Mutter und Zucker. Man prüfe und urteilo. Dr. A. Oetker, Bielefeld, Institut für Küchonchemio. (56ia)2-l Warnung! an joder manu, der Geld und sonstige Goldworte ohne mein Wissen und meine Einwilligung in irgend einer Weise auf inoinou Namen verabfolgt, da ich in keinem Falle Zahler bin; auch für sonst gemachte Schulden, ohne Ausnahme, die auf meineu Namen gemacht, hafte ich nicht. August Tomažiè 3~ 1 Inhaber der Firma Joh. A. Hartmann. Vaibacher Zeitung Nr. 38. 338 15. Februar 1907. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kurslilattej vom 14. Februar 1W7. L<« notierten Kur»e verstehen sich in lsranenwabriing. Die wo"«"««« lümrllcher «l'ien und b« „Diversen Lose" versteht ftch l« Stull. Geld Ware «llgnneine Staats» schuld. «whettlich« «ente: lon». steuerfrei, Kronen (M«i.Nov.) per Kasie . , 99 »0 9» 4' lxil, (Zön.Iuli) >^r «»sie 99 Ib 99 3! 4 2»/, «. W. «»ten (Yebr.'Nu«.) per »«sie..... 100 «ü iu>) 4b »-»»/. ». «. Silber (Npril^)«.) per «aste , . . , . .»"»»<, 100-4«' 1««0er Sl»»t«ose «» ft. 4 »/„ ,l>5 «5 15? 8!» 1««»er „ tOV fl. 4 »/, Ll4 bl» xi« b> l«»4er ,. l- »6» - To«. Gtaatsschnld d. i. «eich«. rate vertretenen König« reiche und Länder. ^stnr. «olorente, stfr., Vold per Kasse .... 4°/, li? 99 4 Öft. Investltlone.-slente, stfr.. Kr. per Kasse . »'/,"/« 8» »0 89 l»< G — »iubolsbahn in Kronenwahrung. fteuerfr. (biv. Ot.) . 4°/^ 99 - 10« -tiolllilbtrger U»hn, steuerfrei, 40U Kronen . . . 4»/« 99 lb 100 l ö Hn lt«,t«schnld»»lschlell»«z«> »b>»st»«Ptllt ßilenbahn.AKNnl ilifabett>V. »oufl, KM. b'/«°/<> >»n 400 Kronen .... <«« - 4S» 85 b«»t» U«nz.«ub»ei« «X» fl. ». W, E. ü'/<°/» . . . . «2 il> 484 2b oetto Lalzbürg.Tirol Aw . 0 W E. ü°/« . . , . iL«' il><8l-!<) «eld Ware H«» z»»»lt «l )»l,l«»g lli«. »»»»«» G»lenbllh»'Bri«»ti. 40V Kronen 4°/„. . . 9» 15 «l» ik> eiisllbethblll,» «>» und »000 M. 4 al» 10°/«......ll5'«b '»so- Elisabethbahn 400 und »«X>«, 4"/«........<1S-U' ll? 8!, Hran» Josef-Bahn Em. I884 (dw. St.) Eilb, 4«", . , 99 ob n«> «^ »allzlsche Karl lludioig - Vahn 110 ?l> lli ?l «orarlberaer Bahn 4»/« detto per Ultimo 114 ,ü l14 »ö 4«/» ung. Rente in »ronen. »ühr. Mrel per l^aNe - - 9^ K« »ü «> 4»/, detto per Ultimo ub «5 lb » »'/,"/» detto per ttasse «4 «»> »^« Ung. Prämlen.Nnl. ü luo fl. »l»i b« «<»» f» dttto k b« fl. z!0< d' !l Iheiß-Rtg.'Lose 4«/« . , »,,< 50 lb» i>< "/, ungar. Grunbentl.-Vbllg ,b «<1 «« 3< 4°/, lroat. u flav. «runbentl. Oblig........Wio —- «ndere öffentllche «nlehe«. Vo«n. Uanbe«.»nl. (div.) 4°/» 95-- S6 - «o«n. ° herceg, Vifenb. - Lande». »Nlrhei, (div.) 4 >/,<»/, . 99 7« lOU ?' 5'/« Vonau Reg. «nltlh« 1878 ,«b' <0N - Mener «erlehl«-«nltlhe 4»/« 9S detto 19U0 4°/u u« »0 i<», «<> «nlehen der Stadt «le» . . «Uli «!> ,<»» ,'5 dett« (V. °d. ».) . . .l«l4<>'^^4' detto (1894) .... 97-1» »8,« detto (1898) .... 98 »n W0 !,! dett» (1900) . . . . 9l»'l!<» lu<> 2l detto Inv.-«.) 1902 9!» d!, l!'N b 5rl«bau-«Nn1et!tn verlo«b. 0«/« 99- 100 - «ulg. Slllllteeisenv.>Hyp,°Nnl. 1889 Vllld . . . . L«/u,1«'6b 119 6, «ulg. Staat«. Hypothelar «nl. 189».....«"/„ »9 »!« 12U dl> «elb «are Pfandbriefe ,«. Vobenll.,allg,esl,ln5«IU»l.4«/» 9»?b 99K«' 'k'ehm. Hypothelenbanl verl. 4°/« 99 5» 100 1' Central-Nod..ltttd,Vl., bsterr.. 4b I, Verl. 4'/^°/« . . , 101--. 10» Zentral Aoo,.«reb.°Vl., «sterr., «b I. verl. 4°« , . 99 5« l»U 5' nieb. I„s»..efterr,.s.«erl..Un». u.öffentI,Urb,Knl,^ol,4"/« 8»i,» 99--Uandesb. b. KV», Valizien und llodom. 5?'/, I. run «»!,> Mähr, Htipothclenb. veil 4'/^ 9» l' inu - )t..»steir,Landee.Hyp.Unsl 4°/^ 99d« i»«k<» oetlo lnlI.L°/uPi. verl. »>/,"/^ 9il- »3- betlo ft.'Schuldsck, Verl. «>/,°/n 8175 «l-75 detto verl. 4°/« 99-4" I«<»'4> Österr..ungar. Banl b« jihr. verl 4°/« S. w.....99 »0 100 5 detto 4°/» Kr.....99 »,5 >0<>-8b Zparl. l.»st.. 6<>I. »erl. 4°/, I00b<, toi- Eifenbahn.Prioritäts. Obligationen. ^rrdl«ande.Vtordb»l,n «m. 188« — - —-- dctto Lm, 19l>4 —>— - — csterr. Nordwestb. l!0u fl. S. lod «» 10««. ^laatsbah» b«0 Fl..... 4»S b«> —' -Odvllhn il 3°/» Jänner. Juli üaa ffr. (per Vt.) . , , 31475 ü<»/f öubbahn k 5«"«..... ,»4-8b <»k> °b Diverse Lose (per Stück). D»rz»n»llchl f»s». <«/o «obenlltbit.Llise Ein. l«m «8 - ^«2 - delt» Em. !8«9 <«3 50 z>93 b^ ,^«/« Donau»Nessulierung«' llolr ,00 sl, e. W. ... Äb4 »z 2«4 3 öerb. Prüm..«nl. v.lU0Fr.2«/o 1U0— U8- Pn»erlln»llch« l»>«. iludap.Vasilila (Domtau) b fl. «» b. v., 10 fl. 4«f>« 4nb> >>l)ie» lttell.z, ung. Ges. v., ^ sl. »»'- 30- «udols.Lose 10 fl......b«'— »'N - "lllm.Lole 40 fl. ». «i. . . inb — ÄU4-- Geld Ware Türl. «..«..«nl. Prüm..Obl«g. 400 Fr. per Kasse , , . 170 75 l?1 ?ü detto per M. , , , Inltn>ll»»«l>en. ««Ma'tevl Ellenb, 500 fl. . ü4N0 — »475 BOHm. Noidbahn l5N fl. . , 361- »«b- 'i-uscblielilader ltisb, 50« fl. KM 2Wa — «88» - detto (M N>»!!0«zer»..Ias!u. Elsenbabn» GelclÜchaf!, 200 fl. S K79 - 58U'2, ».'lonb. 2llerl..Iliefl..5s - delto(Iit U.)i!N« fl,O. p.Ul» 45» 5<1 45» b« Prag.Dilzes Visen b. 10« fl.abgsl »»z» l>0 »83- Llaaiseilb. 200 !l S. per Ultimo 6»«8 - 889 Lübb. üOO sl. Silber per Ultimo 164 4l! z«b 4> Nübnorbdeutschr Nerbindungsb, 2l>0 fl, KM...... 4U« - 40? - Tramway »Ges., neue Wiener, Priorilale.«ltiel! NX) ,l. . — — —--Ungar. Westbatni («aab>«laz) «U(, sl. S....... 403-^ 40« — «1. Lolalb..«Nlen.Vts. »ou fl. 190 —------ Vanlen. Anglo.Öslerr. Vanl. 1»0 fl. . . 31?- »18 — Banlverein. Wiener, per Kasse — —----- detto ptl Ultimo . . , b?0«" i>?1«' Bodenll.Nnsl, «slerr..»00fl.L in^- 1US5— Zr»tr..Vob..Kiebb, »lt., »no fl. übl» — «!i -Kiedilanstalt für Handel und Gewerbe. 160 fl, per Kasse — - — - detto per Ultimo «»8 50 sß9 5 Kredltbanl aNg. ung., 200 fl, . «35-zo 8U«I l»< Lepositenbanl, aUg., 200 fl, , 474 - 475 9' ESlompie' «rsellschall, nieder» Ksleir.. 4NN Kronen . . , «oa- «04--Oiro» und Kassenvereln. Wiener. 20N sl, . , . . 48» - «?'-Hvvothelenbanl, »fterreichlsche. WU fl. 3N°/u E..... 29Ü-— z»4'- Uänderbanl, ONerr,. «00 fl. per Kasje...... —'- —-- betto per Ultimo .... 4«8 4?« -„Merwr", Wechselst, «ttien. «lleleMckaft. 20» sl. . . . 841— «4ü — <»,lb War» Öf!err..ung. «anl 1400 Krone» 17«« - '??« ' Unlonbanl «00 sl...... l»»»25 5^>» <» «erlchllbanl, allg., 140 ft. . 34» »5 »4» «! 1n>»ftlil>ffnltNl»tz»n»«n». Banges, all«, ssterr., 10» fl . «»«'- l4l" Vnller»ohltnbeigb.°«el.io0fl. ?«3 - ?il? ^ Hilenb»hn»,.Leil,g.,trfle, lun fl. «1^- »14 — ,.Elbemühl", Papiers. u.V,.<3 »<»5 - «>1» ^ !ilettr..fl 44»— , Mnbh. u. Met.Fabril 40« Kr, . . ll?i — «I8l ^ Uieslnger Brauerei loo sl. , , »95-- ,1? - Mo»llln.GeseNIch,,öslerl.>lllvlne l>«4— Kl5 ^ ,.Poldi.Hü«e". Tiegelguhllahl. F..Ä..O, 2W fl, . , . 5»5'— b«ü ^ Ijrager Eisen»Ind..Ges, lm. 1905, 21N fl...... «45 — !l«5S ^ «ima.Vturany > Salgo.Tarjaner Eisenw. 100 fl..... «I«»- i?» !l» Talgv'Tarj Steinlohlen ino fl ü'4 - »:?-^ .Och!ögImlll,I",Papier<.,»0»fI, 378- »88 ^ ,.Ochodnica". «..«. s. Petrol.. Ind., b«U Kr..... 5»9 - <0« -^ ..Sleyrermühl". Papierfabril und V,.«...... 4«i - 4?l - lrifaller »ohlenw..». ?a fl. ü8l» — «A» -lürl. labalre«ie.«el. ,»0 Fr, per Kasse —'— — betto per Ultimo 4»S - 4» ^ «affens.Ves., «sterr., ln Wien 100 fl........ b«H-- °«7 ^ Waggon'Leihanstalt, allgem., in Pest, 40« »r..... —'— — ' Wr. Vaiig'seNschalt 100 ft. . . 1ö?»0 1«8 4s Wienerlxrger Ziegelf. .«N..»ef. 81« — 814 - Devisen. A»rze >lcht» »»> jch»ck». Imsterdam....... 198 9,' l»9 l!» beutsche P'ätze...... 1«? bl' 117-70 London ........ <4t 1« «41 »? Italienische Vanlplitzt . . . 9» 4» 9ü'bv Uarie......... »ö 4^ 9v«> Zürich und Vastl..... 95 4»» »z 5'i» Valute«. Dulaten . ..... il»« »14« llo-ssranltN'Gtü«e..... 1»"» 19 <» bel-sloten ... . »'.°>»"l »bl»" TTI-n- -vua-d. *Verlc«.\xL T*n Keu(«n, Pl»iiUbri<-s< n, l>riorllttten, AkUen, , Losen «te.f IkrviNViu null Valuten. | _____(*)_______Los-Versicherung._______________ I Bank- -va.2a.d- "^7"eclxsleigresc!b.aift L.HlbH«'h, NirllttrK"NNe. j Privat - Depots (Safe-Deposits) VirziitiDf tip Biralilagei InTioito-Kirrut ill us Sin-Rut«.