WoklirilblM Organ der Verfassungspartei in Kram. Nr. 274 LbonneluenIS'BedinffNisse: Kanzi-ldrjg: Fitr Laibach fl^ 4.— Mit Post fl. s.— SalbjLbriy: . . . 2.— , , . 2.LV «ierleljübrig: . . . I.— . . . I.-ZS Für Zustellung in s Haus: «iertiljShrig I« lr. Samstag den 7. November. Insertion 8 - Preije: Einjpaltige Petit-Zeile L 4 kr., bei Wiederholungen » 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Redaction, Administration n.Expedition Herrengaffe Nr. 12. 1885. Die Politik der Ililltlsttlllmg. Nur hie und da sehen wir uns veranlaßt, mit den Auslassungen der gouverncmentalen Presse nnd . ^sondere mit den Productcn dcs Wiener Prcß-b reci"'^ dieser Stelle eingehender zu be- > ^ denn im Allgcmeincn verlohnt cs sich nicht der Leistungen eommandirter Soldschrciber ^ zu ermähnen, und die Bevölkerung weiß j ? den Erfahrungen der letzten Jahre nur zu gut, ^ z sie von diesen einseitigen, parteiischen, zwischen . ^ Lobhudelei nach der einen und gemeiner nach der anderen Richtung hin und schwankenden Auslassungen ossiciöser und ossi-Organe zu halten hat. Gerade in der aller-* r- ^>eit aber treibt diese Art Journalistik das neuesten ^ ........................^ . » -i,verk der Unterstellung und Anfeindung gegenüber ^ " dcutschliberalen Partei wieder besonders arg einer Weise, die es denn doch verdient, Klein-Wir -^ntlich stigwatisirt und in ihrer ganzen § rl'!ckkeit und Perfidität hingestellt zu werden. ^ L uns hiezu umso mehr veranlaßt, als namentlich 9aib. Leitung" und der „Linblj. List" in ^ letzten Tagen in diesem sauberen Chor mit i'ebe ihre schrillen Stimmen vernehmen ließen; nten auch unsere krainischen Regierungsblätter ' lilen, wo es sich darum handelt, die deutsch-le Pnrlci mit grundlosen und muthwilligen Griffen zu übersckütten.__________________ Feuilleton. AZoM (!»onlMNndirLN dcr Poesie. bekanntlich gibt es Leute, die es durch die .7^,^ Uebung und Ausbildung eines angeborenen ^^^!^'isation»talentcS dahin gebracht haben, daß sie ' '^triide sind, >» jedem Augenblicke jedes bclubige " ^xstcllte Thema in Versen zu behandeln, wo^ in vorgeschriebenem A!etrum und selbst Nutzung bestinunter Reime, und Manche lösci, wunderliche Ausgabe gar nicht so übel. Man s -uaeben: diese Augenblicksdichter, die nicht erst 'ans „Stimmung" warten können und ohne 6^ Werk gehen, „commandiren die nur schade, daß die Verse solcher Vir- als wahre Poesie ebensowenig gelten können, dse" mirkliche Dichter! Im Allge- ivird man vielmehr sagen dürfen, daß, von Ausnahme» auf beiden Seiten abgesehen. . —.................................................... > satorifch begabte Raturcn nicht die wahr ten, daß es hohe Zeit sei, dem Gegenstände die vollste Aufmerksamkeit zuzumenden und alle Maßregeln vorzukehren, daß der herrschende und stets wachsende nationale Hader der Armee keinen Schaden bringe. Jedermann, dem es mit der Liebe zur Armee Ernst ist, muß zugestehen, daß die denlschliberale Partei einfach ihre Pflicht gethan, als sie das fragliche Moment zur Sprache brachte und auf die Gefahren hinwies, die aus dcn gegenwärtigen nationalen Zwistigkeiten für die Geschlossenheit und Einheitlichkeit des Heeres entstehen könnten; Jedermann hätte es gewiß auch mit Freude begrüßt, wenn, wie es gerade in einer so unendlich ernsten Sache besonders am Platze gewesen wäre, die aufgeworfene Frage auch in den Regicrungsorgancn in ruhiger und objeetiver Weise besprochen worden, wenn die ausgesprochenen Befürchtungen stichhältig entkräftet und die vorgebrachten Thatsachen auf Grund dcr der Negierung am luchtesten zur Verfügung stehenden authentischen gewiß in den meisten Fällen ebenso überrascht und bestürzt sein, wie cs der „Sänger des Rheinliedes", Nikolaus Becker, gewesen sein soll, als er eines Tages, in seinem Kölner Stammlocal arglos beim Schoppcn sitzend, plötzlich von einigen sidelen Bonner Studenten angeredet wurde: „Was? Sie sind Nikolaus Becker, der Dichter des Nheiulicdes? — Na, dann dichten Sie uns doch 'mal Eins!" Daß ein „Commandiren der Poesie", wie cs ohne Rücksicht aus die „Stimmung" im Vorspiel zum „Faust" der Theaterdirector will, ein Dichten, wie und wann es eben beliebt, nicht ernstlich ge- fordert werden kann, daß vielmehr auch bei dem begabtesten Dichter keineswegs das bloße Wollen zum poetischen Schaffen genügt: diese Wahrheit wnd von keinem Vernünftigen bestritten und bezweifelt werden. Muß gelegentlich doch selbst ein Goethe in das ihm vorgelegte Stammbuch das offene Bekenntnis; schreiben: „Dcr Dichtung ffndc» läsii sich hcnt' nicht fassen, Ich lntle nur die Blätter weih z» Kissen" und in den Gesprächen mit Eckermann äußert er einmal: „In der Poesie lasscn sich gewisse Dinge nicht zwingen, und man muß von guten Stunden erwarten, was durch geistigen Willen nicht zu erreichen ist." Achnlichen Bemerkungen begegne» wir wiederholt in seinen Schriften. In jenen „guten Stunden", wo „die Muse ihren Liebling besucht", kommt diesem „frei wie des Hiinmcls Geschenk" der Daten widerlegt worden wären. Ein solches Vorgehen der inspirirten Presse wäre anständig, wäre sogar patriotisch gewesen, allein es erscheint dem Ge-schmacke derselben ganz und gar nicht entsprochen zu haben und statt sachlicher Abwehr und sachlicher Widerlegung wurden und werden aus diesem Anlasse der deutschliberalen Partei die gröbsten Verdächtigungen an den Kopf gefchleudcrt, ihre Absichten werden in der unqualificirbarsten Weise entstellt und es wird ihr der Vorwurf gemacht, daß fie die Armee habe angreifen und mit Gewalt den nationalen Zwist in dieselbe tragen wollen. Ist das nicht eine Unterstellung der unbegreiflichsten, der verwerflichsten Art? Wenn irgendwo im Reiche Befürchtungen und Besorgnisse laut wurden, so ist es die strenge Schuldigkeit der Abgeordneten, dieselben zur Sprache zu bringen, und es ist diese Schuldigkeit eine doppelte und dreifache, wenn es sich um eine Institution handelt von so ungeheuerer Bedeutung wie die Armee, um eine Institution, an der jeder Oesterreicher mit Liebe und Verehrung hängt, die er d.iher auch, wie keine andere, vor der leisesten Schädigung durch irgend ein bedenkliches Moment gewahrt wissen will. Gerade wir in Oesterreich haben schon mehr trübe Erfahrungen als genug mit dem verderblichen Grundsätze gemacht: vorhandene Uebelstände nicht zur Rede zu bringen, sondern zu verschweigen und zu vertuschen. Nicht poetische Gedanke und zugleich mit diesem, wenn auch noch nicht nothwendig sogleich bis in alle Einzelheiten fertig, die dcn,selben entsprechende äußere Form. Dabei ist der schaffende Poet im Augenblick des Schaffens gar oft sich selbst kaum bewußt, warum er gerade diese Form wählt, warum er gerade so schreibt und nicht anders: sein Genius, sein sicheres Gefühl ließ ihn gleichsam instinctiv das Schönere, Wirksamere treffen, und oft genug werden ihm selbst erst nachträglich bei ruhiger Durchsicht des in jenem erhöhten Zustande dichterischer Tätigkeit Geschaffenen einzelne Schönheiten auffallen und zum Bewußtsein kommen. Es ist also im Grunde vielmehr die „Muse", welche „coinmandirt" und der Dichter ist der „Commandirte", der — cum krrrno «Ms natürlich! — als bloßes Medium willen- und bewußtlos folgt, der sich weniger im Zustande voller Aktivität, als vielmehr einer gewissen - man gestatte den paradoxen Ausdruck! — activen Passivität befindet. Damit soll indeß keineswegs verkannt weiden, daß die Poesie, so gut wie jede andere Kunst, bei der Ausarbeitung und Ausführung ihrer Produkte auch eine verstand e s m ä ß i g e, bewußte künstlerische Thätigkeit, ein wirkliches Arbeiten nicht bloß zuläht, sondern vielfach geradezu verlangt. In dcm Folgenden «vollen wir zu zeigen versuchen, daß und inwiefern, unbeschadet dem oben Gesagten, selbst voi/H einem wirklichen „Commandiren" dcr PoesifE Diejenigen sind die aufrichtigen Freunde der Armee, welche die vorhandenen Besorgnisse und Uebelstände einfach ingnoriren, sondern Diejenigen, welche dieselben in loyaler Weise und in redlicher 'Absicht Vorbringen, wie es seitens der deutschliberalen Partei geschehen ist. Das Vorgehen der Officiösen im vorliegenden Falle ist aber nicht nuc perfid, sondern auch verkehrt und ungeschickt, denn das Schlechteste, was man in einer Sache gleich der vorliegenden thun kann, ist wohl, Diejenigen, die sie berühren, als Gegner der Armee hinzustellen und sie als Leute zu verdächtigen, welche der Armee nahetreten wollen. Jedermann sieht und weiß, daß es sich derzeit nur um eine vorbeugende Thätigkeit handelt, indem ein schwerer Uebelstand zum Glücke noch nicht zu beseitigen, sondern nur zu verhüten ist und da kann wohl nicht zweifelhaft sein, wer dann der bessere Vaterl indsfreund ist: der vor dem drohenden Uebel die Augen verschließt oder der der Gefahr bei Zeiten in's Auge sieht und sie so zu verhüten weiß; den darüber kann sich wohl Niemand einer Täaschung hingeben, daß, mögen selbst die nationalen Gegensätze bis heute das Heer nur leise tangirt haben, es geradezu als ein Wunder erscheinen müßte, wenn diese bei der Fortdauer oder gar Steigerung der gegenwärtigen Verhetzung der Nationalitäten in der Zukunft an der Armee spurlos vorübergehen würden. Die deutschliberale Partei kann zwar im Hinblick auf ihre Vergangenheit und insbesondere im Hinblick auf ihre seit jeher offenkundige Stellung zur kaiserlichen Armee — die allein jeden Zweifel über die Lauterkeit und Loyilität ihrer Absichten bei Aufwerfung der in Rede stehenden Frage aus-schließt — auf das verdächtigende Treiben der Regierungspresse mit gebührender Geringschätzung heradsehen und sie wird sich hiedurch gewiß nicht abhalten lassen, auch bei nächster Gelegenheit ihre patriotische Pflicht zu thun; ein anderer Punkt aber ist es, der hiebei schwere Besorgniß wachruft. Die Haltung der officiösen Organe in dieser Sache gibt nämlich der Vermuthung Raum, daß die bloße Sucht, die deutschliberale Partei herunterzusetzen, nicht die alleinige Ursache hievon sei, sondern daß man durch den erhobenen großen Lärm die allgemeine Aufmerksamkeit überhaupt von der Diskussion dieses hochwichtigen Thema's ablenken und daß man um jeden Preis einer eingehenden und erschöpfenden Behand- von Seite des Poeten die Rede sein kann, ja, ein solches gefordert werden muß! Wenn von Rückert behauptet worden ist — ob der Wahrheit gemäß, muß freilich dahingestellt bleiben — daß er in seinen späteren Jahren bestimmte Stunden des Tages förmlich planmäßig für das „Dichten" angesetzt habe, so darf man wohl annehmen, daß doch seine poetisch werthvollsten Schöpfungen, die überdies; meist der früheren Lebenszeit des Dichters anqehören, nicht gerade in solchen Stunden entstanden sind, es sei denn, daß die „Muse" sich zufällig gerade da einstellte. Uebrigens wäre bei Rückert die Sache weit weniger befremdlich, als wohl bei irgend einem andere» großen Dichter, da seine Poesie, in der wesentlich der Gedanke vorherrscht, nicht so sehr in jener augenblicklichen dichterischen Begeisterung ihre Hauptg aelle hat, die in einzelnen Stunden, ja Moment' , schnell wie der Blitz über den Dichter kommt, als in der ruhigen Betrachtung des levenüerfahrt'iie», ineiischenkundigen, mit klarem Blicke die Welt beschauenden Weise», welche einen mehr gleichmäßig vestäadig vorhandenen Zustand des einmal daraus Angelegten vorauSsetzt und wohl am ersten ein dichterisches Schiff n zu beliebiger Zeit erlaubt. Häufig mag auch Nnckert'S „Dichten" in jenen Stunden ein bloßes Nachdichten oder Uebersetzen fremder Stoffe gewesen sein, eine T ätigkeit, welche eine solche Abgrenzung nach ^ bestimmten Stunden, ein „Coin.nanviren" an belie- ' lung desselben ausiveichen wollte. Es wäre nicht das erste Mahl, daß Jemand, der sich höchst unsicher fühlt, durch wüstes Geschrei und Verdächtigung Anderer eine nähere Untersuchung hintanhalten will. Da bleibt nur der Wunsch übrig, daß sich diese Befürchtung niemals erwahren möge. Uebrigens hat die inscenirte Politik der Unterstellung gerade in den letzten Tagen eine höchst bedeutsame Illustration durch die Erklärungen erfahren, welche der Kriegsminister im Heeres-Ausschusse der österreichischen Delegation betreffs der deutschen Armee-fprache abgegeben hat. Graf Bylandt sagte da, er könne seine patriotische Ueberzeugang nicht unterdrücken, daß sich mit der Zeit die Verhältnisse bezüglich der deutschen Armeesprache verschlimmern dürften, und ec käme nur den Wunsch aussprechen, daß die Kenntniß der deutschen Sprache in der Volksschule gepflegt werde, wobei ec zugleich die überraschende Bemerkung beifügte, daß mm jenseits der Leitha größeres Gewicht auf die Erlernung der deutschen Sprache lege als bei uns. Die Frage der deutschen Acmeesprache hängt mit der Frage des Eindringens nationaler Gegensätze in die Armee sicherlich sehr enge zusammen und es bleibt nur abzuwarten übrig, ob die Officiösen jetzt vielleicht auch den Kriegsminlster mit dem Vorwürfe überschütten werden, daß er unnöthig und muthivillig Uebelstände zur Sprache gebracht und die Armee gefährdet habe. In einem Pmkte wird aber die Regierungs-presse mit ihrem Unterstellungs- und Verdächtigungsversuche unter allen Umständen ein gründliches Fiasco erleben: sie war nämlich hiebei auch von der ehren-werthen Absicht geleitet, die deutschliberale Partei bei der Armee anzuschwärzen und diese gegen jene aufzubringen. Das wird ihr jedoch gewiß nicht gelingen. Die deutschliberale Partei darf es sich mit Stolz und Freude sagen, daß sie im Heere auf dis weitverbreitetsten Sympathien zählen kann und diese sind durch die Anregung, wie sie in der erwähnten Interpellation gegeben wurde, sicherlich nicht verringert worden; man hat vielmehr in der Armee — wir sind davon innig überzeugt — die patriotische und von der wärmsten Liebe zu ihr getragene Intention, die hiebei zum Ausdrucke kam, in ihrer wahren Bedeutung vollauf zu würdigen gewußt. Die Armee steht zwar aller Politik ferne und soll ihr auch für alle Zukunft ferne stehen, aber trotzdem wird man bigem Orte und zu beliebiger Zeit noch eher verträgt, da sie, die einen schon künstlerisch gestalteten Stoff nur bezüglich der Sprache umformt, ohne ihn wesentlich zu verändern, neben dem Verstände weniger eigentliche poetische Schöpferkraft als einen gewissen Grad von Technik und durchgebildetem poetischen Gefühl erfordert und diese Dinge einem Dichter im Laufe der Zeit so zu eigen werden, daß sie ihm kaum je in einem Augenblick völlig versagen. Wir deuteten soeben schon an, daß eS bei der Frage nach dem „Commandiren der Poesie" wesentlich auch auf die Art dieser Letzteren selbst ankommt. Es leuchtet ein, daß z. B. an den Schöpfungen deS Dramatikers und des Epikers iveit mehr als an denen des reinen Lyrikers die klar bewußte Ueber-legung, der Verstand mitarbeitet, während jener, wenn auch nicht bei jedem Gedichte in gleichem Gcade, im Ganzen mehr instinctiv schafft und von ihm, wenn anders sein Dichten rechter Art ist, vor Allem gilt, was oben von des Poeten „activer Passivität" gesagt wurde. Auch innerhalb der Lyrik, deren Gebiet ja ein vielumfassendes ist, sind natürlich in dieser Hinsicht Unterschiede zu bemerken, auch bei ein und demselben Dichter. Mm denke beispielsweise einmal an Goethe's „Ueber allen Gipfeln" und irgend einen seiner Sprüche, von welchen Letzteren bis zu einem gewissen Grade das oben von Rückert's Poesie Gesagte gilt. Ohne Frage ist jenes erstere, wunderbare Gedicht ungleich mehr als die Sprüche unmittelbar ihr, welche die Macht und die Einheit des Reiches in so ehrfurchtgebietender Weise repräsentirt, doch die Beurtheilung nicht vorenthalten können: wo mehr Berstäadniß für ihre wahren Bedürfnisse und für ihre Eigenart, mehr Verehrung für ihre Größe und ihren Glanz vorhanden ist — bei der Partei, welche selbst die Micht und Einheit des Reiches über Alles stellt, oder bei der, welche Oesterreich in ein föderatives Staatengebilde zerschlagen möchte. Aus den Delegiitioilell. Der Minister des Aeußeren, Graf Kalnoky, gab im Ausschüsse der ungarischen Delegation für auswärtige Angelegenheiten über die verschiedenen, in Bezug aus unsere äußere Politik an ihn gerichteten Fragen in der Hauptsache die folgenden Erklärungen ab: Das Verhältnis; zu Deutschland beruhe auf Grundlagen, welche durch Jncidenzfälle nicht zu erschüttern sind. „Wir wissen Alle, mit welcher Sicherheit Deutschland auf unsere Verläßlichkeit und wir auf die seinige rechnen können." Bezüglich Rußlands sind die bestehenden guten Beziehungen dieselben, welche der Minister im Vorjahre ausführlich charakterisirte. Betreffs des Orients erklärt Kalnoky, von einer factifch vollzogenen Vereinigung Ostrumeliens mit Bulgarien könne man nicht sprechen. Die bulgarischen Truppen weilen in Ostrumelien und haben eine Anzahl Freiwilliger hingezogen, zu einer organischen Zusammengliederunz kam es jedoch nicht; die Anerkennung des kalt aeoomiili erfolgte keineswegs, ist auch nicht in's Auge gefaßt, daher auch keine Macht eine officielle Aeußerung in diesem Sinne that. Nachdem daher der ganze Zustand ein ungelöster ist, mußte auch jede Vorbedingung fehlen, um für andere Staaten Gebietscompensation zu verlangen. In dieser Richtung geschah daher kein osficieller Schritt. Die Beantwortung der Fragen betreffs der Conferen; lehnt der Minister im Staatsinteresse ab. In dem die Konferenz beantragenden Circular der Pforte sei allerdings die Beschränkung der Conferenzarbeiten auf die o st rumelische Frage enthalten; wir und andere Mächte haben diese Einladung in diesem Sinne angenommen. Bezüglich Serbiens bemerkte Kalnoky: „Wir stehen zu Serbien im Verhältniß eines Freundes und wohlwollenden Nachbars, der unter Umständen gute Rathschlüge gibt. Solche aus des Dichters tiefstem Inneren geflossen, gleichsam unwillkürlich und unbewußt, ich möchte sagen, „über ihn kommend": dieß ist, will uns bedünken, so recht eines jener Lieder, an die der Dichter denkt, wenn er in der „Campagne in Frankreich" gelegentlich von seinen Gedichten sagt: „Ich machte sie nicht, sondern sie machten mich." Das wird in dieser Weise von den Sprüchen schwerlich gelten können, wie sehr sie auch, ivie Alles, was Goethe schuf, ein Stück von ihm und seinem Wesen sind. Auch bei ihnen bleibt es unumstößliche Wahrheit, wie in aller Poesie, sie mag heißen, wie sie will, in der ganzen Lyrik nicht bloß, sondern auch im Epos und im Drama, jenes Unbewußte, Jnstinctive, das eben den Dichter, wie überhaupt den Künstler macht, das ihm als das Geschenk des Himmels kommt, zunächst ohne sein Zuthun und von seinem Wollen ebenso unabhängig wie Regen und Sonnenschein, daß dieses das Beste bei allen Schöpfungen wirken muß und vor Allem auch schon bei dem in der Regel blitzschnell und nicht selten, scheinbar wenigstens, ganz unmotivirt und unvermittelt eintretenden Fassen der poetischen Idee im Spiele ist. Die schöpferische Begabung, deren Geheimnis; noch Keiner enträthselt hat, bleibt das A und O in jeder Kunst ; ohne sie wird auch der klarste Verstand, das tiefste Gefühl, der gebildetste Geschmack, die größte Gewandtheit sich vergeblich bemühen, ein wahres Kunstwerk zu schaffen. DaS Alles ist nicht« weniger als neu, wird erlhei lten wir, ober auf die Freiheit seiner Entschließungen beanspruchen wir keinen entscheidenden Einfluß. Diese Rathschläge bewegten sich ganz in derselben Richtung wie gegenüber Griechenland, wo ebenfalls ernste Vorstellungen erhoben wurden im Sinne der Mäßigung und Vorsicht." Der Kriegsminister Graf Bylandt machte in der am 4. d. M. stattgesundenen Sitzung des Budgetausschusses der österreichischen Delegation bei Zerlauf der Generaldebatte über das Kriegrbudget 1886 nachstehende bedeutsame Aeußerung: „Es le jn den Traditionen der Armee, daß die deutsche Sprache als D i e n stspr ach e angesehen doch müsse auch auf die Sprachen der ein- - l n Nationalitäten Rücksicht genommen werden. Nach dcm Reglement werde in der Unterossiciers- schule der Unterricht nach Möglichkeit in deutscher Svrache ertheilt, und cs ist dahin zu wirken, daß jeder Unterofsicier in deutscher Sprache wenigstens Mel-. erstatten und Aufträge verstehen lerne." Der Minister kann seine patriotische Ueberzeugung nicht unterdrücken, daß sich mit der Zeit diese Zustände verschlimmern mit Rücksicht auf die Verhältnisse der (?r könne nur den Wunsch ausspreche», daß d" Kenntniß der deutschen Sprache in der Volks-gepflegt werde. In Ungarn sind in neuerer A't Erlässe in Bezug auf die Mittelschulen ergan-aus dcnen man ersieht, daß man jenseits ^xitha größeres Gewicht auf die Erlernung der deutsche" Sprache legt als dießseits. Politische Wochenübersicht. c^ie „Grenzboten", die parlamentarische in Oesterreich besprechend, sagen: echen und Slovenen benehmen sich wie die b''der, welche wünschen, „groß" zu sein, weil sie ^ " '„ickt mehr in die Schule zu gehen brauchen k" ille Tage Kuchen essen können. Die Polen sind E ^ aroß"; sie dürfen lhun, was ihnen beliebt, d"iuenn sie Geld brauchen, muß der Nachbar sich's El," schätzen, eS ihnen zu verschaffen. Dabei sich, wie Fürst Georg CzartoryLki sagt, das Ä-bältniß zwischen Polen und Ruthenen zusehends, das leißt> der polnische Terrorismus hat es glücklich ^in^aeb'racht, daß das ganze ruthenische Volk nur Einen Vertreter im Neichsrathe hat — sollte xz gelingen, auch diesen Einen noch zu verdrängen, H^tcialich nur zu oft vergessen oder übersehen. minder als das soeben Ausgesprochene gilt ^ auch andererseits die Wahrheit: keine Naesie kann jener Eigenschaften als Beihilfen Er k r ,s->ervorbringung ihrer Werke entrathen. Der ^ ist Künstler, und sein volles künstlerisches » s-tsein, seine kühle kritische Ueberlegung muß, ls^^Begabung und Begeisterung unbeschadet, auch ^'seinem Schaffen Mitwirken. Und dies, gilt keines-« nur bei größeren Werken, cs gilt auch von ^ kleinsten, dein unmittelbarsten, innigsten HerzenS-Ne der subjectivsten Lyrik, wenn es auch hier ^"'venigsten deutlich hervortritt und oft gar nicht ^ vandtheit dieses «^mandiren" gar nicht mehr zum Bewußtsein i -n mag er eö ganz mechanisch thun! vmmen, fo,g, ) so würde die Harmonie zwischen beiden Stämmen nichts mehr zu wünschen lassen! Der Eine Ruthene freilich und die nichtslavischen südländischen Abgeordneten wollen von der slavischen „Autonomie" nichts wissen, sie rechnen auf besseren Schutz bei dem Centralismus und den Deutschen. Aber was nützt es? Polen, Ezechen, Slovenen und jene Deutschen, welchen die katholische Religion höher steht cls die Nationalität, haben die Majorität. Und das Ministerium? Es läßt sich auf eine Erörterung des Eardinalpunktes gar nicht mehr ein, stimmt aber mit der Rechten für die „Erweiterung der Autonomie" — diesen Ausdruck hat man nämlich jetzt für die Umwandlung des Reiches in einen Bundesstaat, vielleicht Staatenbund, erfunden." Das Hauptinteresse in den Angelegenheiten der Balkanhalbinsel concentrirte sich in der letzten Zeit auf die in Konstantinopel einberufene Con-ferenz der Großmächte; leider wollen deren Arbeiten nicht recht vorwärts gehen, es scheinen eben zwischen den Kaiseimächten einerseits, die für die Herstellung des 8tatus quo sind, und den Westmächten andererseits noch erhebliche Differenzen zu bestehen. Was die einzelnen Balkanstaaten betrifft, so herrscht dort begreiflicherweise eine nichts weniger als rosige Stimmung. Die theueren Rüstungen müssen getragen werden und eine definitive Entscheidung durch die Eonferenz ist für die allernächste Zeit mindestens nicht abzusehen. Dazu kommt das ungünstige Werter, das namentlich an der serbisch-bulgarischen Grenze die Lage der Truppen zu einer sehr beschwerlichen macht. Das „Journal de St. Petersbourg" erklärt anläßlich der zwischen Sofia und Belgrad zu Tage getretenen Polemik es für dringend, daß sich autoritäre Stimmen Europa's vernehmen lassen, bevor ein blutiger Conflict ausbreche, welcher ein Schimpf für die Menschheit wäre und dessen Urheber sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben würden, die Folgen allein jedoch nicht zu tragen vermöchten. Das Blatt tritt der Meinung des „Pester Lloyd" bei, welcher die Eonferenz beschwört, sich ohne Verzug zu versammeln. Die Wiederherstellung des Status «iuo sei umso nothwendiger, als Fürst Alexander sein Versprechen nicht gehalten habe, durch seine Haltung die Union effeetiv zu »rachen bezwecke, der Bevölkerung den wahren Stand der Dinge verberge und das Land terrorisire. Montenegro beabsichtigt die Grenze gegen Grahovo zu sperren. Der deutsche Reichstag wurde für den 19. und die französische Kammer für den 10. d. M. einberufen; die englischen Parlamentswahlen sollen am 25. d. M. stattfinden. Die Vorschläge, auf welche der Papst seinen Spruch in der E a ro l i n e n - Fr a g e begründen will, wurden durch den Cardinal-Staatssecretär den Eabineten in Madrid und Berlin eonfidentiell mitgetheilt. Durch diese Vorschläge wird angeblich die Rechtsfrage zu Gunsten Spaniens entschieden, Deutschland jedoch werden nennenswerthe materielle Vortheile gesichert. Wochen-Lhronik. Se. Majestät der Kaiser begab sich zu einem mehrtägigen Aufenthalte nach Gödöllö. Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth hat ihre projectirte Reise nach Jerusalem in Folge eingctretener ungünstiger Witterung aufgegeben und ist am 2. d. Bi. von Miramare über Laibach und Pragerhos ebenfalls nach Gödöllö abgereist, woselbst auch Kronprinz Rudolf und Kronprinzessin S t e f a n i e ein-getroffen sind. Joses Freiherr v. Bezecny, geheimer Rath und Gouverneur der Vodencreditanstalt, wurde an Stelle des verstorbenen General-Intendanten Baron Hosinann mit der interimistischen Leitung beider Wiener Hoftheater betraut; Baron Bezecny ist na- mentlich in den Wiener musikalischen Kreisen eine bekannte, hochgeachtete Persönlichkeit. Der neugewählte Regent von Braunschweig, Prinz Al brecht von Preußen, und dessen Gemahlin hielten am 2. d. M. ihren feierlichen Einzug in Braunschweig. Freiherr v. Conrad hat den Beginn der internationalen Stimmton-Conserenz in Wien für den 16. November anberaumt. Die Betheiligung des Auslandes an der Conferenz ist eine überaus zahlreiche. In dem Befinden des schwer erkrankten Reichs-raths-Abgeordneten Dr. Herbst ist eine leichte Besserung eingetreten. Die Theilnahme an der Erkrankung desselben ist fortdauernd die lebhafteste. Der akademische Senat der deutschen Universität in Prag richtete eine Beschwerde gegen die Negierung an den Verwaltungsgerichtshof wegen der Zutheilung ron Räumlichkeiten der deutschen medicinischen Kliniken an die ezechische Universität. Die in Wien versammelt gewesenen Delegirten des deutschösterreichischen Lehrerbundes lehnten die Resolution wegen Wiedereinführung der körperlichen Züchtigung in den Schulen ab, beschlossen jedoch, den Gegenstand auf die Tagesordnung des nächsten Lehrertages zu setzen. In der in Wien tagenden Conferenz der Conser-vatoren puncto Erforschung und Erhaltung der historischen Baudenkmale wurden folgende Resolutionen angenommen: 1. Die politischen und kirchlichen Behörden seien durch ein Rundschreiben über die Zwecke und Ziele der Ceutralcommission aufzuklären und zu ersuchen, bezüglich etwaiger prähistorischer oder historischer Funde mit der Centralcommission oder ihren Organen in Verbindung zu treten 2. In Zukunft sei jede wichtigere in Kirchen vorzunehmende Reparatur oder Verschönerung von der Genehmigung eines Sachverständigen abhängig zu machen. In den Tagen vom 30. November bis 13. De-cember l. I. werden in Triest die Gemeinderathswahlen vorgenommen werden. In Bndweis fand im Locale des Deutschen Vereines ein patriotisches Fest statt, dem nahezu 1000 Personen anwohnten; Bürgermeister Siegeln ann hielt die Festrede; während des Verlaufes dieses Festes wurden gegen den Vereinsgarten zwei Schüsse abgefeuert. In Königinhof wurde ein deutscher Fabrikant, Namens B u s ch, gelegentlich eines Spazier-ganges von mehreren Czechen überfallkn und mit Knütteln geprügelt. — Die Schlußverhandlung über die Exceffe in Königinhof ist noch im Znge; die Mehrzahl der bisher einvernommenen Zeugen bezeichnten die Czechen als Urheber dieses Excesses. Die Hauptschuld treffe die Königinhofer Gemeindevertretung, die für die Sicherheitsvorkehrungen hätte sorgen sollen. Am 2. d. M. zwischen 1l und 12 Uhr Nachts wurden in Doboj (Bosnien) sieben vom unterirdischen Getöse begleitete Erdstöße verspürt. Dis finanzielle Lage des Königs von Baiern wird nach den neuesten Meldungen dadurch sanirt werden, daß das vorhandene Deficit — in runder Summe von circa 30 Millionen Mark — durch festgesetzte jährliche Abzahlungen von der Civilliste unter Garantie der Agnaten gedeckt werden soll. Der französische Gelehrte Desprez hat eine Erfindung von ungeheuerer Tragweite gemacht. Es ist nämlich gelungen, die elektrische Kraftübertragung auf größere Distanzen und mit relativ geringen, Kräfteverlust zu bewerkstelligen. Baron Rothschild in Paris hat für weitere Versuche im Großen 800.000 Francs zur Disposition gestellt. Am 29. v. M. feuerte ein Individuum auf der Concorde-Brücke in Paris einen Pistolenschuß gegen den Wagen des M in i st e r s d es Ae ußer en, Freycinet, in dem Augenblicke ab, als Letzterer von einem Ministerrathe in das Palais des Ministeriums des Aeußeren zurückkehrte. Es wurde Niemand verwundet; das Jiivivivuum wurde ver- > haftet und ist geständig, den Act aus Privatrach; unternommen zu haben. Der vor Kurzem in Rom verstorbene Cardinal Nina hat sein gesammtes großes Vermögen nicht etwa kirchlichen Zwecken oder dem Peterspfennige, sondern der Gattin seines Portiers vermacht. Wegen demonstrativer und regierungsfeindlicher Haltung wurden an der Universität in Warschau 50 und an jener in Moskau 100 Studenten relegirt. _________ promin- und Local-Nachnchtell. — (Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth) passirte am 2. d. M. auf der Rückreise aus dem Oriente am Wege von Miramare nach Gödöllö Abends die Station Laibach. Ein ofsicieller Empfang fand nicht statt, wohl aber wurde während des einviertelstündigen Aufenthaltes im Wartesaale I. Elasse das Souper eingenommen. — (In kaiserlicher Audienz) wurde am 29. v. M. der Herr Regierungsrath und Landes-Sanitätsreferent Dr. Friedrich Keesbacher empfangen — (Herr Dr. Julius R. v. Vesteneck), der dem krainifchsn Lindtage durch längere Jahre als ein hervorragendes, ebenso gesinnungstüchtiges als eifriges Mitglied angehörte, wurde jüngst vom Be-zirkswihlcomitk in Voitsberg einstimmig als Candidat für den steirischea Lanvlag aufgestellt. — (Aus der Gesellschaft.) Peinz Karl Auersperg, Lieutenant in der Reserve des 14. Dragoner - Regimentes, Neffe des Fürsten Karl Auersperg, H-'czogs von Gottschee, wird sich mit der Comtesse Eleonora Breunner, Tochter des Rnchs-grafen August Bceunner, Gutsbesitzers zu Grafenegg in Niederösterreich, vermählen. — (Per fo nal-Rachricht en.) DemLandes-gerichtsrathe Herrn R a i m u n d Z hu b e r v. Okrog wurde aus Anlaß der angesuchten Versetzung in der bleibenden Ruhestand in Anerkennung seiner vieljährigen treuen und ersprießlichen Dienstleistung der Titel und Charakter eines Oier-Landesgerichtsrathes mit Nachsiht der Taxe verliehen. Mit dem Genannten scheidet ein überaus pflichttreues und verdienstvolles Mitglied des kcainischen Richterstandes aus dem activen Dienste, ein Mran, der sich durch seine vortrefflichen Charaktereigenschaften und seine Gesinnungstüchtigkeit die Sympathie und die Hochachtung der weitesten Kreise zu erwerben wußte. Die aufrichtige Wertschätzung zahlreicher Freunde und Verehrer wird ihm auch künftig ungeschmälert erhalten bleiben und es möge ihm beschieden sein, den nunmehrigen Ruhestand noch lange Jahre in ungeschwächter körperlicher und geistiger Frishe zu genießen. — Der Herr Landes-Gendarmeriecomman-dant Herr Major Roman Gramposchich, der vor Kurzem sein 40jähriges Dienstjubiläum gefeiert hatte, wurde beim letzten November-Avancement zum Oberstlieutenant befördert. — (Eines officiellen Candidaten Glück und Ende.) W is wir schon neulich als wahrscheinlich melden konnten, ist mittlerweile ein getreten: Professor Schulte hat sein Reichsrathsmandat zurückgelegt. Ec zeigte dies; den llnter-krainer Wählern in einem ausführlichen Artikel des hiesigen siovenischen Regierungsorganes an; derselbe ist ungemein charakteristisch für den ganzen Minn, ein sprechender Beweis für dessen ungezügeltes Streberthum und seine maßlose Selbstüberschätzung. Daß es in dem Eutsagungsarlikel Schukle's von leeren und abgedroschenen Phrase» über seine lauteren Absichten, seinen unwiderstehlichen Drang, den Unterkrainern daS goldene Zeitalter zu bringen, über Gleichberechtigung, Slovenenthum und der- gleichen wimmelt, das ist selbstverständlich, und dabei wollen wir uns nicht aufhalten, wohl aber lohnt es sich, die Art und Weise etwas zu besehen, wie er seine Mandatsniederlegung zu motiviren versucht. Herr Schukle will angeblich von der Rechten, und namentlich auch dem größten Theile der slovenischm Abgeordneten mit Beweisen der Sympathie uad Anerkennung überschüttet worden sein, trotzdem aber kann er nicht umhin, auf seine Abgeordnetenstelle zu verzichten, weil von einigen Seiten eingewendet wurde, daß seine Wahl keine freie und vollkommen legale gewesen und daß sie nur unter dem Drucke der Regierung zu Stande gekommen sei; das habe alle seine guten Absichten vereitelt. Welch' merkwürdige Schlußfolgerung! Wäre es nicht viel natürlicher gewesen, wenn Professor Schukle, getragen von dem Vertrauen der Rechten und im stolzen Bewußtsein auf die Rechtmäßigkeit seiner W.hl, ruhig die Entscheidung des Legiti-mationsausschusses abgewartet hätte, die — falls seine Behauptungen richtig sind — ja unbedingt zu seinen Gunsten hätte ausfallen müssen. Wir wollen Herrn Schukle's Wählern kein unnöthiges Compli-ment machen, allein das scheint doch unglaublich, daß sie eine so lahme und fadenscheinige Ausrede, als er ihnen hier bietet, für baare Münze nehmen sollten. Und um kein Haar besser sieht es mit dem zweiten Grund aus, den Professor Schukle für seine Mandatsniedirlegung vorführt; dieser soll darin gelegen sein, daß er bisher in keine Ausschüsse, insbesondere nicht in den Gewerbe- und Steuerausschuß gewählt worden sei, und zwar auch nur deshalb, weil an ver Giltigkeit seiner Wahl ge-zweifelt wurde. Eine solche Argumentation kann man wirklich nur kindisch nennen. Seit wann gilt die Praxis, daß sich ein Abgeordneter seines Mandates zu entäußern hätte, weil er in diesen oder jenen Ausschuß nicht gewählt wurde? Und welcher Zasammenhang soll zwischen der Legalität eines Wahlactes und ver Entsendung in die Ausschüsse bestehen? Glaubt denn ver Herr Schukle in der That, daß es auch nur Einen Menschen in ganz Krain gibt, der sich solches Zeug statt einer Begründung aufbinden läßt? Das weiß doch Jedermann, daß Herr Schukle einfach deshalb nicht in den Gewerbe- und Steuerausschuß gewählt wurde, weil seine Gesinnungsgenossen der Ueberzeugung waren, daß ihm die Fähigkeiten und die Eignung fehlen, in denselben ersprießlich zu wirken, und mit dieser Ueberzeugung werven die Clubgenossen Professor Schlukle's schwerlich irregegangen sein. Wo uad wann hat er denn gezeigt, daß er in VerwaltungS-und Finanzfragen, speciell in gewerbe- und steuerpolitischen Angelegenheiten selbst nur die geringsten Kenntnisse und Erfahrungen besitze? Herr Schukle scheint ferner nicht zu wissen, daß Bescheidenheit auch dem jungen, neugewählten Abgeordneten ziemt und daß sein Verlangen, sofort in zwei wichtige Ausschüsse gewählt zu werden, eine arge, einem parlamentarischen Neuling sehr schlecht anstehende Ueber-hebung war, die von seinen Parteifreunden durch vollständige Jgnorirung seiner Person nach Gebühr gestraft wurde. Bescheidenheit ist freilich nicht Herrn Schukle's Sache; hat er doch die — wie sollen wir gleich sagen —> Naivetät, seinen Wählern die Behauptung an den Kopf zu werfen, daß cs bei seiner Wahlangelegenheit sich beileibe nicht um eine persönliche Angelegenheit oder um einen krankhaften Ehrgeiz handle, sondern um eine sehr wichtige Sache, um die theure Nation und um daS vitale Interesse der Wählerschaft. Das ist doch der Gipfel der — Bescheidenheit, und eü kann dann nicht mehr verwundern, daß Herr Schukle auch dem Präsidenten des Avgeordnctenhauses noch eine» Beweis der selbstlosen Uaterordnung seiner Person geben wollte, indem er zugleich >wt der Mandatüniederlegung daS mehr als ungebührliche Ansinnen an ihn stellte, Hirz» rin Viertel-Bogen Beilage. mit aller nur möglichen Beschleunigung für die Einleitung der Neuwahl Sorge zu tragen, damit ja das Abgeordnetenhaus — natürlich nur nach Professor Schukle's eigener Meinung und Hoffnung — ehebaldigst wieder das Glück habe, ihn in seiner Mitte zu sehen. Und wie einfach liegt doch eigentlich die ganze Geschichte mit dieser Mandatsniederlegung, die Herr Schukle mit so viel unnützem Wortschwall, sophistischen Argumenten und bombastischer Selbstverhimmelung verbrämte! Es war mit größter Wahrscheinlichkeit zu erwarten, daß der Legitimations-ausschuh — wie es nach den bekannten Vorgängen auch kaum anders sein konnte — den Antrag gestellt hätte, die Wahl Schukle's als ungesetzlich zu annulliren, beziehungsweise den im Hinblick auf die für Schukle ungiltig abgegebenen Stimmen factisch gewählten Grafen Margheri einzuberufen, und daß das Abgeordnetenhaus — wie Herr Schukle wohl auch bei den verunglückten Anläufen gemerkt haben mußte, die er zu Gunsten der Agnoscirung seiner Wahl nicht nur auf der Rechten, sondern auch bei der oppositionellen Minorität gemacht hatte — einem solchen Antrage mit überwiegender Majorität zugestimmt hätte. Dem wollte Herr Schukle ausiveichen, und zwar war es ihm vor Allem darum zu thun, die Einberufung Margheri's zu verhindern. Das ist des Pudels Kern. Ob sich Professor Schukle nicht vielleicht schon darin getäuscht und ob der Legitimationsausschuß oder das Abgeordnetenhaus selbst nicht trotz seiner Resignation sich veranlaßt finden wird, sich mit dem Wahlacte zu beschäftigen, das wollen wir heute nicht weiter untersuchen. Ein anderer Grund des gethanen Schrittes war der, daß damit die Erörterung der Haltung der Regierungsorgane bei dieser Wahl — von dem Eintreten der slovenischm Abendpost angefangen bis zu den aus präsidialen Kreisen an verschiedene Personen ergangenen schriftlichen und telegraphischen Kundgebungen — unmöglich gemacht werden sollte. Das letztere Motiv war es wohl auch, das Baron Winkler veranlaßte, Herrn Professor Schukle die Zustimmung zur Mandatsniederlegung zu geben. Beide mochten früher gehofft haben, die Sache werde glatt verlaufen, als jedoch nicht mehr zu zweifeln war, daß sie eine schiefe Wendung nehme, da mußte Herrn v. Winkler höchlich daran gelegen sein, daß eine detaillirte öffentliche Verhandlung der osficiösen Action bei Schukle's Wahl um jeden Preis vermieden werde. Baron Winkler, wie seinem Schütz' ling mag es schwer genug angekommen sein, durch diese Mandatsniederlegung die Illegalität des Wahlaktes indirect einzugestehen, einzugestehen, daß Alles, was seinerzeit in der Regierungspresse für die Eor-rectheit desselben herbeigezogen wurde, uur leeres Geflunker war, einzugestehen, daß die öffentliche Meinung, die von Anfang an die Wahl Schukos als ungesetzlich ansah, im vollen Rechte war. Selten noch oder nie hat eine officielle Candivatur und die Professor Schukle's war die oificiellste, die jemals vorgekommen ist, — ein so trauriges Ende genommen als diese, und mag cs auch Z" Neuwahl kommen, mag diese ausfallen wie immer, die Mandatsniederlegung Professor Schukle's bildet unter allen Umständen eine Niederlage nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die Kreise, die seine Candivatur in so eigenthümlicher Weise begünstigten. Ja diesem Pnnkle ragt die Angelegenheit allerdings über das persönliche Gebiet hinaus uad verdiente deshalb eine etwas eingehendere fleuch-tung. S' wie die seinerzeitige Candivatur Schukle S und die dabei in Anwendung gebrachten Mittel eine überaus markante Illustration zu dem Auftreten der derzeitigen Regieruag in Krain bilveten, so muß letztere mit Herrn Schulte nun auch das Mßgeschi theilen, daß sogar die Rechte des Abgeordnetenhauses, die doch in Wahlsachen nicht allzu serupuio» ist, die bezügliche Wahlaction zu stark fand, um Beilage zu Nr. 274 des „ttaidacher Wochenblattes". deren gemachtes Ergebnis; agnosciren zu können, iiommt es wirklich zu einer Neuwahl, so will Herr Eibukle neuerlich candidiren; er wird dann aber->»als genau so ein officieller Candidat sein, als er k? das letzte Mal war. Daß er nichts Besseres wünscht und hofft und daß auch seine Protektoren ihn nochmals unter ihren hohen Schutz nehmen «dollen geht >vohl am besten daraus hervor, daß Professor Schukle auch seine neueste Enunciation in einem Negierungsorgane niedergelegt hat und daß Lekteres sie an leitender Stelle veröffentlicht. Der 4und scheint also auch für eine eventuelle neue Nahlcainpcigne bereits wieder besiegelt. ^ ^ (Die zunehmende National i-sirung ^er Unterrichts-Anstalten) in rim-lnen Gegenden der Monarchie, so namentlich . I in Krain, übt wie nach so vielen anderen Dichtungen auch auf das Erfordernis; des Pensions-yats des Heeres einen nachtheiligen Einfluß aus. Wie dämlich aus den bezüglichen Erklärungen des Kriegs-Ministers in der Delegation hcrvorging, veranlaßt der betonte Umstand manchen Familienvater, früher üls sonst aus der Armee zu scheiden, um seinen ändern eine entsprechende Erziehung zu Theil werden zu lassen, was eben in manchen Provinzen bei d? meit vorgeschrittenen Nationalisirung der Schule l!Üm mehr möglich ist. (Slovenische Liturgie.) Als wir der durchaus richtigen Worte gedachten, HM? der Herr Fürstbischof in der Versammlung ^Cäcilien-Nereines gesprochen hatte, gaben wir > . . , der Befürchtung Ausdruck, daß dieselben bk!auerlicherweise kaum von besonderer und nach-h.. Wirkung sein werden. Eine theilweise Be-dieser Befürchtung ist rasch eingetreten. ld erschien nämlich im ..Slov. Narod" ein >dLl,r?cbcinlich von einem fanatischen Kaplan Herrin der Leitartikel, in dem gegen den Standpunkt des L^iscliofs in energischer Weife Front gemacht, förmlich und in nicht sehr sanfter Weise . rissen wurde. Die Worte Dr. Missia's werden ^le'ere Phrasen bezeichnet; zu seiner Vertheidi-Slina könne man eigentlich nur sagen, daß er sich kr nickts Rechtes dabei gedacht habe; man sehe, d! >,,.r Fürstbischof so lange unter Deutschen gelebt Kn? die alles Slavifche anfeinden. Man wolle ^ckt' untersuchen, warum die slovenischen Bischöfe nervös seien, wenn sie von der slovenischen Liturgie ^ die Ursache dieser Nervosität sei ohnehin be- und die denkenden Leser wissen sie. Mit dem ^..s^nden Methodjahr sei nun die Gelegenheit ver-das Vorrecht der slavischen Liturgie gleich ' ^teru und 60 ^Millionen slavischer Brüder kl sichern. Statt daß die slovenische Liturgie ' sen w>rd, wird die Arbeit der Hl. Cyrill und ^-tkod gesch"'»ht' die eigene Nation und 60 ^'ll onen Slaven. Besser wäre es, neben der ^ cjjx die eigenen Latifundien auf etwas Wür- r» denken: auf die Erneuerung der Liturgie '^sprachlicher Beziehung, wie cs der allmächtigen >, .-^nnlen Idee entsprechen würde. So beiläufig t einige der polemischen Ausführungen, aber dj^^roben werden genügen, um den Ton und die der Angriffe zu charakterisiren. Als Haupt-!>> k ivird gegen Miffia auch noch die Berufung ^ de" fanatischen südslavischen Agitator Stroß->>> r ausgespielt, der in seinem genialen Hirten- ^ o^er ^ ^ ^ slavische Liturgie geschwärmt habe. ^ , für heute. Wir koaimen auf die Angelegen- h? „euerlich einen eclatanten Beleg bildet für ^ 'stirte nationale Stimmung, der ei» Theil ^ ^ Geistlichkeit verfallen ist, und die insoserne politische Seite hat, noch zurück. ^ (Behufs Aufbesserung der Lage d Diurnisten bei den verschiedenen ^ ^ . s - Behörden und A emtern) Überreichte Kjjen bestehende Diurnistenverein dem Ge- sammtministerium eine Petition, in welcher die Wünsche der Diurnisten sormulirt wurden, wie folgt: 1. Es wolle eine Abänderung des Gesetzes vom 19. April 1872, N.-G.-Bl. Nr. 60, dahin ermöglicht werden, daß auch länger dienende fähige Diurnisten, namentlich solche, welche auf Beamtenposten verwendet werden können, definitive Kanzlei-beamtensstellen gleich den mit Certisicat betheilten Unteroffieieren mindestens nach einem gewissen Turnus, eventuell Percentsatze erlangen sollen 2. Daß dem Diurnisten überhaupt und nach Maßgabe seiner Verwendbarkeit und Dauer der Dienstleistung insbesondere eine den Zeitverhältnissen entsprechende Entlohnung unter Ausfolgung eines Ausnahms-decretes zu Theil werde. 3. Daß der seit jeher in der Oeffentlichkeit dem Gespötte preisgegebene Name „Diurnist" in die seiner Natur nach entsprechendere Bezeichnung „Hilfsbeamter" umgeändert werde. 4. Daß auch lange und treu dienende Diurnisten einer entsprechenden Altersversorgung theilhaftig werden können, und 5. daß bezüglich der Enthebung von Diurnisten überhaupt und^insbefondere solchen, welche zur Versetzung von Manipulationsposten verwendet werden können, eine bestimmte Kündigungsfrist nor-mirt wird, in Krankheitsfällen aber einerseits der Verlust der Entlohnung nicht sofort und des Dienstpostens andererseits erst nach einer angemessenen Präklusivfrist erfolgen dürfe. — (Zum Bahnprojecte Herpelje-T riest.) Das Elaborat des Triester Gemeinderathes, betreffend eine neue Hafenanlage in der Bucht von Muggia und die Herstellung einer Verbindungsbahn zwischen der künftigen Station Herpelje und der Südbahnstation oder dem Petroleumhafen, wurde vom Handelsminister ablehnend befchieden, da die Station der Eisenbahn Triest-Herpelje definitiv in St. Andrä in Aussicht genommen sei. Dagegen forderte das Handelsministerium die Ingenieure Buzzi und Righetti auf, ihr Concessions-Ansuchen, betreffend eine Verbindungsbahn zwischen der Südbahn und der Station der Herpelje-Eisenbahn, nebst den nöthigen Details vorzulegen. — (Staatsbahn hofbau in Laibach in Aussicht.) Wie uns mitgetheilt wird, sind über Auftrag der Generaldireetion der Staatseisenbahnen seitens der hiesigen Jngenieursection der Staatseisenbahn zwei Pläne behufs Herstellung eines neuen Staatseifenbahnhofes oder Erweiterung des bestehenden Bahnhofes der Kronprinz-Rudolfbahn ausgearbeitet worden. Das erstere Project geht dahin, auf der städtischen Wiese, unmittelbar neben dem Südbahngeleise, vis-k-vis dem Eoliseumgebäude, den neuen Staatsbahnhof mit den nöthigen Magazinen und den Loealitäten für das Zollamt zu erbauen. Die Ausführung dieses Projektes hängt in erster Linie von der Zustimmung der Laibacher Gemeindevertretung ab, da die Stadtgemeinde Eigen-thümerin des bezeichneten Grundes ist. Erhält dieses Project die Genehmigung, dann wird der bisherige Staatseisenbahnhof (Rudolfsbahnhof) als Rangier-bahnhof benützt werden. Sollte das erstere Project nicht verwirklicht werden können, dann würde der Bahnhof der Staatseisenbahn, der Rudolfs-bahnhof, eine bedeutende Erweiterung erfahren. — (Für die durch die Elementarereignisse in Oberkrain Beschädigten) hat die krainische Sparkasse den Betrag von 1000 fl gespendet. — Die Sektion Krain des deutschen und österreichischen Alpenvereines hat ihrerseits ebenfalls eine Sammlung für die schwer Betroffenen eingeleitet, die einen guten Fortgang nimmt und ein ansehnliche« Erträgnis; liefern dürfte. — Das Ackerbau-ministerium ertheilte der forsttechnischen Abtheilung für Wildbach-Verbauungcn in Villach die Weisung, in die Gegend bei Kronau, Ratschach und Weißen-fels, sowie jene des Wippacherthales sobald als möglich einen Fachmann zum Behuse der Projec- tirung und sodannigen Effectuirung einer zweckentsprechenden Abhilfe zu delegiren. Der betreffende Forsttechniker wird folgende Aufgabe haben: a) den Gemeinden und den betreffenden politischen Bezirksbehörden anzugeben, wie man sich momentan am zweckmäßigsten gegen neue Ausbrüche der Wildwässer schützen könne, vorbehaltlich der systematischen Verbauung dieser Gewässer und ohne dieselbe durch vielleicht unrichtig gewählte provisorische Herstellungen zu erschweren; d) in beiläufiger Weise die Beträge zu ermitteln, welche für die systematische Verbauung dieser Wildbäche nothwendig sein dürften, damit eventuell noch die bevorstehende Landtags-Session benützt werden könne, um die finanzielle Seite dieser Verbauungen, beziehungsweise die Aufbringung der voraussichtlich erforderlichen Summe zu regeln. — (DerFamilienabend des Laibacher DeutfchenTurnvereines), welcher heute Abends 8 Uhr im Casino-Glassalon stattfinden wird, dürfte, wie ja die Unterhaltungen dieses Vereines überhaupt, sehr genußreich verlaufen. Das Programm, an dessen Ausführung auch die Musikcapelle des k. k. Infanterie-Regimentes Freiherr v. Kuhn N^. 17 besonders betheiligt ist, verspricht nicht Weniges: 1. Vindobona, Matsch von W. Raab und I. Schramel. 2. Thauperlen, Walzer von I. Strobel. 3. Weißt Du noch? von E. S. Engelsberg, vorgetragen vom Vereinsquartett. 4. Ouverture zur Oper „Die Zigeunerin" von Balfs. 5. Strandgut, dramatisches Gedicht von F. Copp6e, vorgetragen vom Vereinsmitgliede F. Jakubetz. 6. Edelweiß, Polka Mazur von I. N. Kral. 7. Lieber Gustav! Heiteres Soloquartett mit Clavierbegleitung von I. Nentwich, vorgetragen vom Vereinsquartett. 8. Das erste Herzklopfen, Salonstück von R. Eilenberg. 9. Der Raritätensammler, humoristischer Vortrag von E. Walter, vorgetragen vom Vereinsmitgliede M. Wesiag. 10. Liebesbrief, Polka fran?aife von C. M. Ziehrer. 11. Auftreten des Maestro Popolini mit seinen staunenswerthen musikalischen Leistungen. 12. Operettenschau, Potpourri von Ambrofch. 13. Die Drillinge, komisches Terzett mit Clavierbegleitung von R. Genee, vorgetragen von den Vereinsmitgliedern Karl Manisch, Joses Pock und Josef Dornik^ 14. Maritana, Walzer von R. Dillingcr. 15. Große Zaubervorstellung vom Professor der Magie und des Spiritismus Dr. Kamrutra. Der Verein wird auch dießmal seine alte Anziehungskraft bewähren, umsomehr, als die Zahl seiner Freunde sich täglich mehrt. — (S p a r c a s s e n w id mu n ge n.) Monate sind verflossen, seitdem Herr Baron Winkler die Beschlüsse der Sparkasse wegen Subventionirung der deutschen Schule sistirte und noch steht die endgültig? Erledigung dieser Angelegenheit aus, so daß es den Anschein hat, als ob das Ministerium, an welches sich die Sparkasse im Beschwerdewege gewendet hat, nur mit Unbehagen an eine Entscheidung herantrete!, würde, mit welcher entweder eine langjährige, die Spenden der Sparcassen für öffentliche Zwecke niemals controlirende, geschweige denn ablehnende Negierungspraxis beseitigt oder eine zwar in das heutige Regierungssystem hineinpassende, jedoch in Folge des allgemeinen Aufsehens, das sie hervorrief, etwas unbequeme Entscheidung der ersten Instanz umge-worfen werden soll. Inzwischen verlohnt es sich der Mühe, durch Vergleiche zwischen dem Vorgehen der politischen Behörden in anderen Kronländern die Lauterkeit und Wahrheit jener Motive zu ergründen, aus welchen man in Krain den gemeinnützigen Intentionen der Sparkasse ein Veto zuzurufen beliebte. Die Spende für die deutsche Schule in Laibach, welche ja die Stadtgemeinde errichten mußte, sei nicht nothwendig, meinte Baron Winkler, und dieß genügte ihm, um dieselbe zu untersagen. Es möge nun untersucht werden, ob sich die Negierungen anderer Kro»-länder in derlei Fällen den dortigen Sparkassen gegenüber ebenfalls von so — geschraubten Ansichten leiten lassen. Uns liegen die Rechnungsabschlüsse der wichtigsten Sparkassen des Reiches vor, alle widmen dem allgemeinen Wohle größere oder kleinere Beträge und dieselben finden anstandslos die Zustimmung, ja noch mehr, die warme Anerkennung jener einsichtsvollen und objectiven Aufsichtsbehörden, welche in dem Umstande, daß die Pflicht zur Erhaltung oder Errichtung der von den Sparcafsen sub-ventionirten Anstalten Gemeinden oder anderen öffentlichen Corporationen obliege, durchaus keinen Grund finden, die Sparcassen an deren Unterstützung zu hindern. So finden sich in den betreffenden Ausweisen die verschiedenartigsten Humanitären und gemeinnützigen Spenden, als: für Journalisten-Vereine, für Dienstbotenvereine, für Museen, Schützenvereine, Touristenclubs, für Feuerwehrtage, für Thurmbauten, für Straßenbauten, Trottoirs, Trinkwasser-befchaffung, Canalisirungen, für Kirchenreparaturen, für Verschönerungsvereine, ja sogar für Übersiedlungen wissenschaftlicher Anstalten. Speciell für Schulzwecke aber kommen die größten Widmungen vor. Die mährische Sparkasse in Brünn spendete für den Bau einer Knaben-Bürgerschule ein Capital von über 150.000 fl. und für eine deutsche Mädchen-Bürgerschule einen ähnlichen Betrag, die Sparkasse in Graz widmete 114.000 fl. für einen Gemeindeschulbau, die Aussiger Sparkasse 20.000 fl. für den Neubau eines Flügelgebäudes der Knabenvolksschule u. s. w. Die größten Spenden kommen in der Regel solchen Schulzwecken zu Gute, die zu erfüllen in der Verpflichtung der Gemeinden liegt. Nach Ansicht des Herrn Baron Winkler werden also von den österreichischen Sparcassen Hunderttausende von Gulden „unnothwendig" gespendet. Und doch fällt es keiner Regierung ein, solchen gemeinnützigen Intentionen gegenüber die Strenge der Aufsichtsbehörde, hervorzukehren und den Sparcassen in der Bethätigung derselben Hindernisse zu bereiten. So war es auch in Krain vor dem Regime Winkler der Fall, in welcher gesegneten Zeit die Aufsicht über die Sparcassen nicht vom politischen, sondern rein vom geschäftlichen Standpunkte gehandhabt wurde. Es wäre eine würdige Aufgabe des Ministeriums „über den Parteien", dieser Praxis Hierlands wieder Geltung zu verschaffen. — (Eine Kahnfahrt auf der Save.) Der bekannte Schriftsteller Heinrich Noö entwarf kürzlich in einem Feuilleton der „Neuen Fr. Presse" die Schilderung einer von ihm unternommenen Kahnfahrt auf der Laibach und Save, der wir die folgenden Stellen entnehmen: „Setzen wir uns einmal auf den Kahn. Wir befinden uns östlich von Laibach, bei der Station Salloch, bis wohin die Bahn das Schiffchen von Wien gebracht hat, ungefähr dort, wo der Schienenweg auf einer Brücke den Laibachfluß überschreitet. Verschlafen schleicht das Wasser unter dem Kiel hin, auf dein wir uns ihm anvertraut haben. Es ist, als ob seine träge Fluth noch immer die Dämmerung der Unterwelt in sich trüge, durch welche sie so weite Strecken hindurch geflossen ist. Durch den Gegensatz der Wiesen und lichten Eichen, zwischen welchen das Wasser in langsam sich zusammen- und aufdrehenden Kreiseln sich fortbewegt, schaut eS selbst noch dunkler, schier von der Farbe des grünen Jaspis, aus. DaS Steuer hat wenig Arbeit, so können wir uns getrost dem Zuschauen überlassen, wie alte Gestalten aus dem Meere, in welches sie mit längst verrauschten Wellen hinabgeglitten sind, wieder in den Schatten dieser Eichen heraufkommen............. Der Laibachfluh, den man sich der stillen Fluth wegen als einen langen Seestreifen vorstellen möchte, hat oft zu Luftfahrten eingeladen. In der Chronik Valvasor'S liest man eine lange Beschreibung von einer Flotte und dein kaiserlichen Schiff, die herumfuhren, als im siebzehnten Jahrhundert Kaiser Leopold die Erbhuldi- gung entgegennahm; da war Alles in Gold, Sammt und Atlas, und die Heimkehrenden wurden von den Blitzen der Kanonen begrüßt. DaS sind alte Gestalten, aber auf der Landzunge dort harren unser noch ältere. Neben Weidengestrüpp verflacht sich das Ufer, und in einiger Entfernung rinnt das Wasser von einer ganz anderen Farbe. Wir haben nicht mehr das schier schmutzig anzusehende tiefe Gelbgrün vor uns, sondern perlblaue Wellen, die lustig zwischen weißen Schotter-Inseln hinabjagen. Es ist die Farbe jener Flüsse, die aus dem Kalkgebirge kommen: des Jsonzo, der Isar, der Leutschach. Hier ist ein Landspitz, und da wühlt sich das tiefe schwarz-grüne Wasser in die lichte Fluth hinein, die seicht, weit ausgeflacht, sich in vielen Rinnsalen gegen Osten wendet. Die Laibach ist in die Save eingemündet. Hier, wo es auf beiden Seiten quillt und rauscht, von der trägen Laibach und der raschen Save, binden wir den Kahn an. Es wird ein Feuer auf der Kiesbank angezündet und der Wein hervorgeholt. Man könnte das ein Opfermahl nennen, wie eS Jason feierte, und auch wir möchten der Mutter Erde, der Götter und der ver« storbenen Heroen gedenken............... Lange noch, während schon unser Kahn eine geraume Strecke auf den lichten Wellen der Save fortgeglitten ist, begleiten uns längs des Ufers die unheimlich dunklen Streifen deS Laibachwassers. Als hätte er es vorher nicht gewagt, so erzählt uns der Fischer, den wir zur Begleitung mitgenommen haben, erst jetzt von deck boshaften Gespenst desselben, welches mitunter bei der Nacht die Fahrenden erschreckt, mitunter aber auch als liebreizender Jüngling mitten unter tanzende Mädchen tritt, eines derselben um die Hüften nimmt und mit ihm, vom Wehegfchrei der Genossinnen begleitet, unter den lautlosen Wellen verschwindet. Wir vernehmen das Alles nur mit halbem Ohre, weil es uns gefällt, durch das Wasser dieses neuen Stromes, auf welchen wir gerathen sind, auf den Kiesgrund hinabzuschauen oder zu einsamen Fischern hinüber, die hier und dort vom Rande eines WörtheS aus Netze und Neusen einlegen oder herausziehen.......... Allmälig wird der Lauf rascher und zielbewußter. Schnell eilt der Kahn an den nahen Ufern vorüber, wilder werden die Hänge, schattiger der Eichwald. Jetzt freilich ist der Strom verödet, andere Verkehrswege haben ihm die Lasten abgenommen. Es ist aber noch nicht gar so lange her, daß uns auf solcher Feiertagsfahrt allerlei seltsame Schiffe begegnet wären. ES waren dieß Einbäume, wie man sie auch noch vor einem Menschenalter vielfach auf den bairischen Seen erblickte — ein jeder nichts Anderes, als ein einziger ausgehöhlter Eichenstamm. Wenn man sie nicht mehr gebraucht, kommt es vielleicht auch davon her, daß man keine solchen mächtigen Eichbäume mehr findet. In alter Zeit hat man auch gerne zwei solcher sonderbaren Boote zusammengebunden. Der scharfsinnige Chronist vergleicht dieselben mit Sautrögen und meint, hier bewähre sich das Sprichwort: „Gleich und gleich gesellt sich gern." Denn ein Fluß, der Sau heißt, könne auch keine anderen Schiffe als Sautröge leiden wollen. Jetzt sind wir in ein solches Gebiet gekommen, wo ein Pfad längs des linken Ufers her in das Gestein gehauen ist. Ich glaube, daß die Anlegung dieses Pfades weit über alle geschichtlichen Ueberlieferungen hinauüreicht, bis in jene Zeiten hinein, aus welchen uns die Sage von der Argonautenfahrt nachklingt, ein Wiederhall urältester Ueberlieferung vom Verkehr nebelhafter Barbaren-länder des Ostens mit der großen Halbinsel des Mittelmeeres — Wiederhall aus einer Zeit, zu welcher man in den Ländern lateinischer Gesittung von Jster und SavuS sprach, wie heute die Europäer vom Congo. Von jenem Pfade aus schleppten Menschen oder Zugthiere an Seilen die großen Schiffströge stromaufwärts. Jetzt ist zum Theile Gras- und Wald-wuchS wieder über ihn Herr geworden. Dieser Pfad muh merkwürdige Gestalten gesehen haben. Nicht ungerne landen wir von Zeit zu Zeit in einer der Felsenbuchten, um welche er sich herumwinden muß, und lauschen in solchem vom Stromlaufe abgezweiz» ten Versteck dem Flüstern der Wellen, die sich draußen an den Felsen brechen, und den Erzählungen unserer eigenen Einbildungskraft, die leichten FlugeS in die Flucht der Zeiten dringt................Manchmal mag es uns auch gelüsten, den Kahn unserem Fischer zu überlassen und eine Strecke weit neben demselben auf dem verwachsenen Pfade hinzuwandeln. Das sollen sich auch Diejenigen gesagt sein lassen, welche nicht mit einem Kahne reisen. Ein Spaziergang auf diesem uralten Wege zwischen Hrastnigg und Sagor ist die angenehmste Unterbrechung der Eisenbahnfahrt von Wien zur Adria. Zahllose Reisende werden sich das gedacht haben, wenn sie aus dem Fenster ihres Wagens zu dem Psade hinüberschauten, zu dem Well« und Wald hinanreichen. Aber sie haben e» ja s» eilig, und eine namenlose Schönheit ist gar keine-Wie durch ein Hochgebirge rauscht da der Strom. Den Eindruck zu vervollständigen, geschieht e» an manchem Ort, wie am Abhang gegenüber von Trifail, daß auch noch starke Quellen in Wafserfallform dazu« geschüttet werden, als befänden wir uns hoch oben in den Werkstätten des Triglav, wo zwischen Nebel-ballen und Schneefeldern die Berggeister ihre Urnen leeren, und nicht da unten zwischen den Menschen und am Schienenwege. Die Bäche, die hier in der Entfernung weniger Klafter von der Save „urquellen", hängen als breite Schaumstreifen zum Fluß hinab, und einer derselben treibt dort, wo er ausbricht, eine Mühle und stürzt hinter den Bädern in die Save. Diese urquellenden Bäche mögen auch Demjenigen, der von Norden kommt, die erste Ahnung von den Wasserläufen des Karstes beibringen. In der Nähe eben jenes mächtigsten Quellbaches ist auf dem Felsgrunde des Stromes ein jäheS Gefäll, über welches er in wirbelnden Schnellen hinabjagt. Diese zu vermeiden, hat man schon vor Jahrhunderten am rechten Ufer eine Strecke deS Wassers eingefaßt, etwa so wie einen Mühlgang, und auf ihr, der ruhigeren Straße, gleitet unser Kahn glatt neben den Wellen, Wirbeln und Steinblöcken hinab- So kommt allmälig das Endziel unserer Fahrt, die Station Hrastnigg, heran. Der Kahn ist nun wieder auf einen Karren der Eisenbahn gebracht worden. Wir aber sagen dem Strome unseren AbschiedSgruß-Mit seinen Wellen ziehen unsere Gedanken leicht nach Osten hinunter. Der Wogengang ist eine Straße, welcher nicht nur das Bedürsniß, sondern auch die Einbildungskraft gerne folgt." — (Straßen und Plätze.) Jüngst war in einem hiesigen Blatte eine Schilderung deS elenden Zustandes der Schellenburggasse zu lesen. Dieselbe war vollkommen richtig, sie paßt aber zugleich mehr oder iveniger auch auf eine große Reihe anderer Straßen. Wie im vorigen Spätherbst, gleicht die Stadt auch jetzt einem Kothmeer. Wie sieht z. B. die Wiener-straße aus, die Hauptverkehrsader der Stadt, wie die Uebergänge bei der Barmherzigenkirche, dann „Elesant"-Luckmann, Luckmann-„Stadt Wien", die zu den allerfrequentirtesten gehören rc. rc. Wir erhalten täglich klagende Zuschriften aus dem Publikum, verzichten aber auf deren Veröffentlichung, da bei dem heutigen communalen Regime auf rechtzeitige und gründliche Abhilfe ohnehin nicht zu rechnen ist. Und wenn selbst jetzt alle Anstrengungen versucht würden, die öffentlichen Passagen in einen halbwegs erträglichen Zustand zu bringen — was übrigens durchaus nicht geschieht — so wäre eö angesichts deS ungünstigen Wetters zu spät und kaum rasch durchführbar. Es muß eben bei Zeiten Sorge getragen, die Straßen und Uebergänge müssen früher in einen haltbaren Zustand versetzt werden, kurz, es muß das ganze Jahr hindurch auch geregelte und ! vorbauende Thätigkeit herrschen; daran aber mangelt es bei der Straßenverwaltung wie eben auch rn j Äen sonstigen communalen Agenden derzeit vollständig- (Lerwegener Rau bans all.) Großes Aufsehen erregte in ganz Untersteiermark und Krain ^ie Nachricht von folgendem frechen Raubattentat: Äm 26. October gegen 8 Uhr Abends lagen der Reiche Grundbesitzer Martin Pipesch fammt Familie Irnd Gesinde gerade beim Rosenkranzgebete auf den H»en ols ^ ^ Thür öffnete und fünf kräftige Dlännec mit rußigen Gesichtern, jeder eme geladene Wole iü der Hand, eintraten. Wiewohl sich im Himmer sieben Personen, darunter drei Knechte, befanden bemächtigte sich Aller ein derartiger Schrecken, daß sie stH willenlos fesseln und knebeln ließen. Die Räuber, die im Hause offenbar schon von früher Her Beschs wußten, durchsuchten nun mit aller Nuke aäe Raume des großen Hauses, nahmen bffccten und über 2000 fl. Silbergeld, das unter H>em Bovendache verborgen war, mit fick, theilten in aller N"he die Beute und entfernten sich. Dem Hauer Papefch gelang es zuerst, sich aus seiner unangenehmen Situation zu befreien, indem er die Etricke » ,»« , I OO : Nr. 833, 887, 1022, 1026, 1118, 1578, 1799, 1878, 1940, 2027 , 2101, 2177 , 2211, 2298 . 2329. 2421, 2479,2601, 2955, 3026, 3033, 3095, 3138, 3209, 3213, 3230 und 3281; i> »»v» SOI» <»,,!»>««: Nr. 70, 127. 184, 229, 261. 347, 397, 401. 474, 491, 709, 751. 771. 796. 801, 806 und 828; » Hi« r L r Nr. 64. 472, 511. 547, 613, 630, 684, 685. 693. 757, 768. 815. 862, 865. 1101. 1309, 1350. 1556, 1560, 1931, 2067. 2078, 2079, 2107. 2239. 2263, 2305. 2314. 2382, 2384, 2431, 2458. 2468, 2493, 2715, 2884, 2940, 2960, 2962, 2977 und 29791 >» >»« » <»,!>,>«» : Nr. 247. 371. 400. 403. 416 und 428; lit. Nr. 370 im Betrage per 10009 fl. ., 871 10000 1047 ,. ,. ,. 100 „ „ .. 1183 ,. ,. 1420 ,. 1356 .. ,. ,. 200 „ 1485 ................ 50 ,. 1506 „ ,. 1000 „ 1561 ,. ,. „ 4000 ,. .. .. .. 1589 .. ,. ,. 200 ., „ „ „ 1664 „ „ „ 5000 „ „ .. 1800 ............... 7200 „ .......... 1322 ............... 5500 ., .. „ >832 ,. ,. 12340 „ ,, 1833 ,. „ ,. 6400 „ Hiezu die lit. L, Nr. 1827 im CapitalSbetrage per 24.130 fl. mit dem verlosten Theilbetrage per 24090fl., während der »»verloste Rest per 40 fl. durch CapitalSa»ögieich»»g baar ausbezahlt wird. Vorbczeichuele Obligation» werden mit den verlosten CapitalSbetrage» in dem hiefür in österr, Währung entfallenden Betrage nach Verlauf von sechs Monaten, vom VerlosimgS-tagc au gerechnet, bei der kraiuischcu LandeSeasse in Laibach nnter Beobachtung der geschlichen Vorschrift baar ausbezahlt, welche auch den nnverlvsten Restbetrag per 40 fl. der Obligation lit.-V, Nr. 1827 per 24130 fl. mit dein verlosten Theilbetrage per 24090 fl. durch CapitalSankgleichnng baar anSzahIcn wird. Innerhalb der letzten drei Mvnate vor dem CinlösuiigS-termine werden die verlosten Schuldverschrcibttngcn. als auch sännnlliche Coupons bei der LandeSeasse gegen 4"/» Einlaß, nach Tagen berechnet, zn Gunsten des krainischen GrnudentlastuugS-fondes escomptirt. UebrigenS wurde noch zur allgemeine» Kenntnis, gebracht, daß folgende bereilS gezogene und rückzahlbar gewordene Obliga-tionen noch nicht zur baarenAuSzahlung präsentirl worden find, und zwar: »>it Coupons Nr. 260, 296 ?>. 50 fl.', wit Coupons Nr. 10. 29. l!!7. 314. 481. 624. 866, 889, 935, !045. >192. !243. 1421, 1729. 1757. 1780. 1929. 1956. 1958, 1997, 2017, 2147, 227 l, 2445.2629 . 2669 . 2695 . 2936, 3029. 3030, 3202, 3203, 3204 -1 lOO fl.: mit Coupons Nr. 167, 655. 729. 819 n. 500 fl.', mit ConponS Nr. 250, 296. 570, 8>'>7. 870, 992, 1215. 1366. 1669. 2265, 227!'. 2539. 2576. 2690 mit dem Lheilbelrage per 760 fl, und mit dem Restbeträge per 240 fl. uud Nr 2876 n IVOO fl : lit. Nr. l5!4 per 500 fl.'. ., ., „ 1807 ., lOOO fl. Da von dem fnr die Rückzahlung bestimmten Tage dieser Obligationen an das Recht ans deren Verzinsung eniWt. so wurdc die Ciuhebuug der dieöfall^,, Lapilalsbetrnge mit der Warnung in Crinneinng gebrach,, das, in dem Falle, wenn die über die Verfallszeit hinaus lanlendcn ConponS dnrch die k. l. priv. österr. Nationalbank eingelost werden sollten, die behobene» Interessen von dem Capitale in Abzug gebracht werden mns>lc». Verstorbene in Laibach. Am 29. October. Cacilia Schcgatiu, Inwohnerin, 57 I, Kuhthal Nr. II, Lungentuberkulose. Am 30. Oktober. Mariauna PodpeSkar, Magd, 83 I., FloriauSgasse Nr. 10 Herzlähmung. — Paul Bonear, HauS-befitzerS-Sohn, 10 Mon , Domplatz Nr. 17, Bronchitis. Am 2 November. Matthäus BreSkvar, Pfründner, 63 I , Karlstadterstraße Nr. 7, MaraSlitnS, — Fra», Radunc, Trafikanteus-Sohn, 1 I. 6 Mau., Fral>ziskauergasse Nr. 6, Angina. — Anton Korbar, Korbflechter, 51 I., Polanadamm Nr. 50, Lungentitberkulosc. — Margaretha Pristov, Inwohnerin, 63 I., Chröngasse Nr. 5, Wassersucht. Am 3. November. Maria Stnpar, Maurerpoliers-Gattin, 48 I, Römerstraße Nr. 20, Entartung der Unterleibsorgane. 3m Livilspitale. Am 27. Oktober. Franz Svcte, Arbeiter, 29 I., chron. Lungentuberkulose. — Josef Okoru, Taglöhner, 45 I., Herz-klappevfehler. — Ursula Modic, Juwobneri», 72 I., Marasmus senilis. — Am 28. Oktober. Maria BoLi§, Berg-knappenS-Galtiii, 29 I., Wochenbettfieber. — Anna Smrekar, Inwohnerin, 66 I., chron. Darmkatarrh. — Am 29. Oe-tober. Marianna Hirschenfelder, TaglöhuerS-Tochter, 11 I, PySmie. — Am «0. Oktober. Ursula Jvanöiö, Arbeiterin, 36 I., chronisje Lungentuberkulose. — Maria GroSel, Schuh-macherS-Gattiu, 42 I.. Lungentuberkulose. — Anua Javornik, Schmieds - Gattin, 56 I., allgemeine Wassersucht. — Am 1. November. Johann Krike, Inwohner, 74 I., Hydro-thorar. — Alois Tertuik, Arbeiter, 44 I., chron. Lungentuberkulose. Witteruiiflsbiilletiil aus Laibach. ZU Surtdrue i-Milli-meiern aut » reducirt Taqe«- mittel Thermometer nach «ielku« 4age«- mittet Mari-Minimum ! INUM Nieder- schlaa in Millimetern Witteru»g«-Lharaktee 732 7 31 N 1 2 7328 7307 7»2'4 73!! 0. 3Z 3'8 83 Sv V8i 68 85 ! 7 3 85 «8 32 108 ------------ S-r^ «8 2 2»8 Reif, heiter. Abkiidroth. !>>eis, Por,n, Graupensall, dann wechselnde Bewöl-knng, Nachts Regen. ,'>ieqeu anhaltend, Ileberschweninning anfdeni «iorast, Regen l ohne Unterbrechung. 737 5 8 5 8 0 5^ »» 5 U 733 0 8'3 ;> 5>! 7'l> 10« Trübe. Trübe, abwechselnd schwacher Regen. Fast den ganzen Tag Regen. Im Oktober betrug das Monaliniltel der Temperatnr 9 6a. u», OB« unter dem Normale, das Marimum war 1^8" den K.. da» Minimnn, — 3'2» den ZI., der Äesantmt-Siiede,schlag 27Z'l mm. Eittijelendel. Für Wichtleidende. Herr» kranr 60I1. LvirÄa lr. Ir. Hoflieferant und ürcisapotheker in Korneulinrg. ES gereicht mir zum Bergungen, Ihnen mittheile» zu können, daß daS von Ihnen bezogene mich von unsäglichem Reißen sowohl aus der Brust, als auch im Kops und liauplsächlich iu de» Obre», wogegen ich bereits alle mögliche» Mittel erfolglos anaewendet habe, nach dessen Gebrauch ^ l» >»»»< Ich werde nicht ermangeln, dieses , Oll II»I»^ alle» au Gicht und Rheuma Leidende» aus'» K> 5.,, « I»I« »», uud zeichne uiit meiuem besten Datik Ihr ganz ergebener iVl. N i e d e r - h i l l e r d 0 r s, 29. September >884. Betreffs der Be<«gS>inelle» verweisen wir auf die Annonce K», in heutiger Nummer. <178S> Uiele bansende habe» sich nach Durchsicht und Anleitung des Schristchens „Der Kran-kensreund" durch einfache Hausmittel selbst geheilt. Es sollte daher kein Kranker, gleichviel an welcher Krank heit er darnieder liegt, versäumen, sich das kleine Buch von Richters Verlags. Anstalt in Leipzig kommen zu lassen. Mau schreibe einfach eine Correspoiideuzkarte und die Zusendung erfolgt ohne Kosten. ' 1813 Herrn a I» » L v I I* > v v « I i, Apotheker in Laibach. lieber Ersuchen bestätige ich, daß ich Ihre deren Bestandtheile mir bekannt sind, i» vielen Fällen von Magen- und Hämorrhoidal-Leiden als heilkräftig erprobt habe. ,1863) Laibach, im Jänner 1884. k. k. RegierungSrath und LandessanitätSreserent Die Wirksamkeit dieses wunderbarenMittelS bestätige» nnch die berühmte» Aerzte von Triest die Herren Dr. D'Agostini, Dr. Cambon »nd Dr. Ritter von Gorachncch,> Im verflossenen Monate Oktober l. I. sind bei der krainischcn Sparkasse von 1465 Interessenten ................................. 307.277 fl. - kr. eingelegt n. an 1690Iliteressc,ltcn 428.195 fl. 37 kr. riickbezahlt worden. Laibach, am 1. November 1885. <-87i, llirmittii «Ikl' Id^iiiizclieii 8s>äil(tl^k. FaWliiechltSlNg e> empfiehlt Mrrvndiv«' aus der Li-auei-si llei- Kebi-. Koslei' in Kistkll jtl 25 und 50 Llllschen. i«j» kctliLoncmc. MM M «s i' 8» .»r« I Im ,» l.itlv ««iit »ilt» v«i>i I 1 2 k 2!> Z «>«».«»«»» vo» denen 5>0.5>«>0 sicher gewinnen. I)»!« /.Ul' VertvosuiiK kommeiKl« (j«8»ii>mteni>itnl betrügt 9.550.450 » I.in »nmenllicli^r Voi^ii-I itivser Oelillotteriv in >tor ^ünsdi^i, b^»iiel,ru»^. Ie 50,5,00 <7o»1n»o, Uiv in ttvlieii^rvllt'inloi' 1'nI»«'II« v„> I xi»!«'>>>'» ^>!l«!,vn «lli'rejisivv nic liei- /.NI' Lttt- I 8^1>«iilnnx !?«'lir»x» ii. Der Hauptgewinn der ersten Classc beträgt 5,0,000^I»i'k, steigert sich in der zweiten Classe ans t>0,000, drillen 70.000, vierlen 80,00«» fiinslenvo,000, scchi>tcn >00,000 und siedten ans eveitt. .->00,000, spceiell aber!!0«l,000, ','00,000 )I nrk:e, BUt dem Perkaus der Originalloose dieser Geldlotterie ist >i.i« „»Io» II-,dctrant »nd delicben alle Diejeniaen, welche sich durch Antons von Originallooscn delheiligen wollen, die BefteUungen an dasselbe Nreel zu richlen. Die geehrten Besteller werden ersucht, die entfallenden Belräqe in Olxtoi'i'. I!^»Iinotk>n oit^i' t'«>i>n>n> l>>ui der rvcslellung beiznschliebe». Auch kann die Eiuscndnng der Gelder U»i'r'I> I^'-tuii^- i^mi^ geschehen, ans Wunsch werden Ordres ach >><>i' I'nxtiiiti'linuliiii« ansgesührl. Zu der Gewinniichnng eisler blasse koste! 1 g3tir68 Oi-iginaI!oo8 lt ^,!>, 3.50 1 ll3>l)68 Ol-igiN3'Io05 h,^. ll 1.75 I-r 1 viei'löl 0i-igiii3ll008 i> '>i,l>, 0.90 >>k j erhält (leder die uiit dem staalöwappcn versehenen «>i'i^>ii»ll»»^t, in Händen und gleicher Zeit dcn »nO-11,'Iou, V,'vl»u!iii„x^,>Inn, aus welchen, alles Näh,re U> ersehen isl. »ach ,-iiel>nng erhall jeder nehmer die amtliche mil dem Staatswappen versehene (iv>vin»II>it<>. I>i„ ,Vuü/.»ItttiN!- >t>>r «!<>>vitttt<> ^,1'-xeliiobt iOni>>n»»!!«ix ^>>n,n>>t n»><»>' !->t»»I-i^,>i»ii>>>'. sollte »'irer Lewarlen einen, ^nipsänger der ^erloosnngS-plan nicht eonveniren, so sind wie gerne bereit, die nicht convcnircndc» roose per .-jiebnng wieder .»nlick,»,nehme» „nd den daslir erhaltenen Betrag jueiilsyierstatten, Aus Ä^nnsch wird der amtliche »I'l<>i>»,,n/L>-I>t»» zur >>i»sicht„ah,»e i,n PoranS grat»' rersantt. IIn, alle Bestellungen mit -orgsalt an^stihren zti könne», bitte» wir dieselbe» I»tttitinl>^II^Ii^k j jedensalls aber vor dem 14. Xovi'ittllit;!' I ^.'r NN» I->>rt r»^> I«>n i-.,I Vslentin L Lo. IS rr ittß»8ii, K. M»III«,,. Mit drei Kreuzer tLalich kann man eine gründliche Reinigung leines Körpers ^cbeiführe» nnd hierdurch einem Heer von Krankheiten vor-?...» welche durch Störungen im Ernähnmgs- nnd Vcr-».„^„n'-leben (Verstopfnug, Magen-, Leber- nnd Galleuiciden, Sämorrhoidolbeschweiden, Blutandrang, Appetitlosigkeit -c.) »»rvoracrufe» werden. Wir meinenbieAuwendung derApotheker L» Brandt's Schweizerpille»» erhältlich L Sckaciitel m'lkreuzcrin den Apotheken. Man achte genau darauf, daß iX, 2-eb >ehtel nl§ Etignett ein weißes Kreuz in rothem Grund ?nd den StanieuSZttg R. Braudt'S trägt. <1762) ULU biete asm Vlüvkv äiv »auä! Mrk u»npt-66villll im gUllLtiZsllk'LlIe bietet äie»,»,»»-«» »««» «7«» velekv rnm sölledmiet ullägLrsLtirtist. vis vortLellkatts Linriclituv^ des ususn klanes ^prart, äs.88 im I^auke voi> vemeeuLlonsteii äurel» 7 6I ^on 1I «»»!« ,, V»I»»»^ ^ur sickereu Lntselieiäuoß kommen, ->»^„ntsr bsünäen sieK 8s.uxttreSer von eventuell Mark SOI» «««», speeiel! »der 3Us,v.L>I. IS.«»«»«» ^Uro« «»«»« 20 56 ly« 253 512 816 LN IO «»«»I» ««»«» «»«»«» I «»« »«<» »«».<»«»« H«» ««»« ?«»««»«» ««»«»«»«» »<».«»«»:!>,720 :r O.OOI» 1^,990 Usvvinns L^l.3l>l>. 200, «<».«»«»« 150, 124, 100, 94.67, 40, 20. tlieseu Oeninnen ßsIanMn in vrgter Olasse 2000 ir" Ok8Lmmtdstrage von Ä. 117,000 sur Verlosung KM. L I» l. LN. LN. KN. L N. L N. LLl. LN. LN. LN. LN. LN. »«»«»«» »«»«»«» I «»«»«» .«»«» I4IS i»or Ilknptti'effsi' l.O>L88o betrüet N. LO.«»«»<» ^ «teil-ort 8ie>i in II. -nik N. «0 «»»«», III.Ll. «»«»« Kt.«»»«», V. N. »<».«»»«», ,«»«»«» in VII. aber »uk c-vent. VI SI c N »«»«»,»<»<» «»» «»«»«» stc. Og,vj„„iijc;I>unk:en sind iilaniniissig umtlid, Ov^vinllüioliunx «,»«1,, cli6«er xiossen vom Ltaatö gLrulltirto» 08 » ^ „ l 75 - , i viertel » » ^ ^ ^ /llo ^.uttrkev ^eruen sokort geseu Lin8en(lun8, r> >v.>i-uv8oUer^u(!liN!t>imo iIö8ljLtr»Msmitäer kost'u goretalt »Eekülirt nnü e-LLlt ^e6er-^ ^ voll uu8 äio mit äsm StLLtsvLppen verselisnen sin»I'^0 8 6 86lb8tINllLuävn. 0 Ijostellunßen vorävn 6ie ortoräerliclioo Lmt- I- kliius 8>^t>8 IieigekUxt, !NI8 velelien 80vot>I 7?- ^<'iiitl>vilu«8 äer Oevinn« rruk 6io vorbcliiodeno» ulb ^..„-..icImnLvn, lliv Iivtresseiiilen l^inlugo- -^o i!" elselw» sind iinil 8k;»66» >vir »acl, ^e>1l-r »N8eie» I»tvi688vntvn u»!u,f-;vsorllei t -uut- licdo ^'^o^iitngoii voi^enäen ^j,. ^>on «.mtliLlien I'Iun im Voi !N>8 ^»r I':in8ic>>tnltlii»o und ei'Irlnrv» bereit, bei ^'ivlit - 6onvenisnx äie l-v8e u.itclc/>t>>l»»k 6e8 I!etra^v8 vor cler /wllune 868°» ^„obinv". , ^ . üur"s,;„ ^„jj^itliluiik! iler (ie>vinnv erlolgt pla»mä88i8 »»tor ^tn»t!i-U>n'a»tio. prowi> 0 Oollecte var 8tet8 vom OlUelie dv8oniIer8 »nll Iiaben vir un8vren Iotero88ontvi> olt- dezua° ^ ^^<-1,ärgste,ggioiiv von ».,«»«««» ,»«»«»»«, 8«».«««», «»<»«» LO ««»«»etc Voi NU88i^>>l>i> >> Kuno dl'I ei ", ^11 nul oittv 86lir ru8v ? Ubb> »> ol,»vt werden, 'U»'! ,'°vntiriim> .u,.IUI.>».. „ um ^ , bubliji^t mul i.......................- .>,. , «>- ü»1<0»»ne„ i!l> IU880N. ^ 8I,NO„, >?>'I>!"'l-!i«'Iiüst i« Ilamluirx. ^ XV >r <>a»I<>'" lu'^rilni rl, t»r ,Iuk *k>i« I>c>,' I"- Vertiiux » nn>> bitten (Iui','I>kil>8joI>t- iecoli'8 IVl3g6ri-^886nr, rubereitet von 6r. ,?I660I^l7 ^pvMeker in Ist äurcb ibre LUS^ereicbnete XVirlcullA äie Kranktieilen lie8 I^sgen8 unci Unterleibes, Krämpfe, gastrisvlies fleber, I-eidesverstopfung, llsmorrkoillen, Keldsuvtit, Migraine, V/ürmerelc. ei» uoeatdebrlicbes Hausmittel xen'orclen. r/sm r« ^ LZsi b^ossersr Kks.Oli1s.ss^ ^Tr-re ^/a?c/is ^0 1763 1» „.Ilei^oilLeLt! Bestes Präscrvativmittcl gegen Diphteritis, Lungen-, Brust- und Halslciden; unumgLngtich nothwkndig für Sänger. Prediger und insbesondere für de» Lehrstand. welchem eS daran Negl, sich einr klare Stimme zu erhalten. ' Eine Schachtel 20 kr. Gunimibonbons 1 Schachtel I 0 kr. Malzbonbons . 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I'iidliltiiin In »eiliein eigenen lotei-esse vor Vep»«eI,»Iiinx un-ii-res i-i>d„,liel,!>t >>elt»,»,>e„ I'»b>-io»te, ,»i« >»» k>al»»u»8> n, ,,»i^>-„ « Oeken Ocker »I» verde«»e>-t« iNeickixxer-Oerei, »nempkolllei» 1 nsei V»)»I ie»t bst ttttk «lei- Innenseite «ler- l^ltüi en unsere 8el>n>/m»rl»e einxexos>>en. (1818) INL' I»r»!,,>ee>,- nn>I I'i-ei»I,, illick, seit Jahren erprobtes vorzügliches Mittel gegen kiekt, kkeumL unä ksvrvvnlviävn. II»« I»«^ Hl»^t »«iSl» «IIOl» , II Il^I» I»«I V« I ^« ,,It,,,,L« II, 8«^II I», lt FI,,Mit« I« ,,I,,I H«I», »>« ,» «I,,«„»,«« i l,,„l»,,»,„ , o»,« »«ei«»»«« »> , ^ « ,»»»1l,„III^I,It, I« «I« ^ , I»vt I«»,»I«„ K»»»«« I»HH« IIiiiiL« >», «II« »«>«^1» I«»L« »>»IL« I« ^« H « nl,«i»«l« ,, « »«Mtvl,^,,, I,»,,,»lMN^I,II^I, »,,^I, ^itünlL,,,,« vn, ,,,«I HH I« «I« , IL, ,,»«!» «, «»»«»«« ,» 81, »,i»»5«„ , I»,,«« » AlKi ^vI,» ,, « tv. ««»,, !« I„» v«^- «« , Holtl« ,» Tlt« I», I «I,»t^, t^,,«I« , I,»,»^I„ . Echt zu bcziehm i» >^»II»««I» bei den Herren Apothekern G. Piccoli, Swoboda» W. Mayr, I. v. Trnkoczy. ferner in den Apotheken zu »i»«-I»«»§l»It., VIIII, »^I« M,»« I,. IL« » MlL«», KI»L« »« »> «, >^,,I„I,,,, A. »,i,I«»II»«„ vr«I», H I«1i Ii,», I ,,^vl»i, VIII»»« I, Krciönpothekt des kraor ^od. Lviräa., k. k. Hosliescraut, in Loravuburß. Preis eiiicr Flasche 1 fl. v. W. <1775, Außerdem befinden sich fast in alle» Städten nud MäWen in den Kronländern Depots, welche zeitweif durch die Provioz-Jonrnale veröffentlicht werden. ^»»- «,-I'iiIIlL^»» Ik«^n«'I»»»»,^. Beim Ankäufe dieses PräpacntcS bitten wir dag P. T. Pubtikni» , stets K >v i ,z d a'S Gicht - Kluid zn verlangen nnd darauf zu achten, das! sowohl jede Flasche, als auch der Carton mit obiger Sltintunnrke versehen ist. »»» O L'^D LZn ^ ^ L ^ 5 ^! - » Z'ZZ ö ssssrsrs s ^ s tz s D 2 S S -rss -ros > M> r M WI - TL -sS-^ ' SS LL LL — r-r « Z ^ ^. L L. 5>r7 « L 71 c; rr » H^ kr ^ ö. ^ Z > ^ sT ^ d s rr. ^ .2 «L ^ d'- « "Z' L ^ ? s ^ s r- -ZT 8 8 «T 8 8 .2 « kÜ>-c» L, sü °s . »L > w v^ 8 rexxxxrererexxxre re rexxrexxxxxxxx x § X »r- «I»,»« diese gesetzlich deponirte Schutzmarke ist jeder Gichtgeist nach Dr. Mali« sofort als Falstficat zurück-___________________yiweise». 'Na ist » 50 kr. entschiede» da» erprobteste Mittel gegen Gicht und Rheu- Schutzmarke, lich behoben werden, wie dies bereits massenhafte Danksagungen beweisen können. Herrn Apotheker Vi in Laibach. Ihr nach I»»'. L 50 kr., sowie auch Ihre habe» sich bei meinem 2>/r Monate andauernden Leiden an Kreuzschmerzen »nd Gliederreißen vorzüglich bewährt, daher ich Ihnen für diese Arzneien nicht genug meinen Dank und Anerkennung aussprechen kann. Mit Achtung Möttling, am 10. Jänner 1882. ^ tTlillttll. Alpenkränter-Shrnp, krainischer, Brust- und Lnngenleiden. 1 Flasche öS kr. Er ist wirksamer al« atte im Handel vorkommenden Säfte und Svrnpe. Viele Danksagungen erhalten. 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Svo.oov «»,->< Die Ke^vinne gsrcnitiri lier 8isat. Einladung zur Betheiligung an den HHitt» - L 1» der vom Staate garan- tirten großen Geld-Lotterie, i» welcher 9 Mlüolleo 880.»»««lsrk sicher gewonnen werden müssen. Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld Lotterie, welche plangemäß nnr 100.000 Lose enthält, sind folgende, nämlich - Der Gewinn ist ev. 5«»«».«»<»«» Mark. Prämie 3»<».<»<><> Mark 1Gciv.L2<»«.N00M>ttk li'ililtls kür Osstsri'giel, : ^r>. I, im IlitULv clvr OeskIIseliiitl:. Letiva äer Oössllsoliakt k'ilials kür llnssrn: . S u. <» im Ilrruse 6vr 668ellsclia.st. . I'rc8, 87,284.420 — ^Lkresoinnakniv !tn kriimieii uncl Zinsen sm ,"0. ,suni 1883 . . . „ 17,I84.226'05 Lu8ü»I,l,>iieeo ttir Vvrsielioiungs- u. liniitünvkrtiüplö n. t'Ur liUelc- iräuko 6tc. seit Lö8tv)>6» 6er KvskIIseiiaft <1848) mvtir »>8 „ 149,800.000'— Io äkr letxten ^vöIsmonLtlielienOksvliüt'tsperiotlo >vur(leo bei äer Oesellseiinst fiir............................................. „ 63,992.275 — neue ^nti i>8v einxiereielit, vocliirclr cler OesamiotlietraF cier seit Ijestetien äsr Oesellsedskt vinMreicliten ^.iitnige siok-tuk....................................................... „ 1.824,770.129 ^ 8tellt. — ?rc>specte und alle weiteren ^»s8c>,Iii880 ver<1eii vrtt,vilt clureli clie vvnorLl-L^outur in T »ii»», I». l'riostvi'strLssv Xr. 3, 2. 8tovd dvl Httllllßl» ,1650» 12-11 TAew.L I <»<>.«<»» Mark I Gew. L «><».««<» Mark 1 Gew. L «O.ttttO Mark 2 Gew. L 7tt.N0« Mark 1 Gew. L «tt.tttttt Mark 2 Gew. L Stt.tttttt Mark l Gew. L .'ktt.tttttt Mark 5» l«ew ü. ktt.tttttt Mark »Gew.ü. I S.tttttt Mark ««Gew.ü I<».tttttt Ma,k 5<»Gcw.L .'»ttttttMark l tttt Gew. k^HOtttt Mark 2'»3 Gew.n Stttttt Mark .»12 Gew.ü 1 ttttttMark 8I^Gew.ü .',0V Mark 1.',0Gew t3tttt, 2 Ott, l-.tt Mark. 81 720 Gem. -> 145 M. 7!>i)0 Gewinne ir 124, 100, '»4 Mark. 8850 Gewinne ^ 67, 40, 20 Mark, im Ganzen 50.500 Gew. (vsßrünäot ISIS) 1!l!»llliilill'ii-lt>s>s>Iit»il, 1U>k», Hl>.. LMjNisMlIliljl; :!i», empsiehll sein reichlialligeS Lager alter Galtnngen »«>-«»»», und yvar: Viseu- bette», Betteinsütze, Mütrntze», aligenähteBettdecke», Bettwäsche re., sowie eine grabe AuSwalil von Brttfedern,Flaume»,D»»e» ». gesotlene>> 9kostha>rre». I"0—2.'>I Preiü-0'o«r«»te s«nn»,t Heich«»«g>'» grntis »»d franco. <1083) Wichtig bei Jagden in nasser Herbst- und Winterszeit sur Leder ain Schuhwerk, insbesondere sür Jene, ivelche trotz tln-weiter? zur Perrichlung von Gäng.-n bemüftigt sind und wurme, trockene Füsie bel>altrn wollen, ist einzig nnd allein II«',ausschl. priv.u>as>crdichteSLedrrttal)r»»gö-Fett, anerkannt das desle, alle anderen Lnrrogaie ilberlreffende Lcdcrconscrvirungsniitlel. Beweis dessen 22 A»i>slellungS-Prö' inien u. 1VV AnerkennnngSschreiben seitens des k. k. Militärs nnd CivileS. Zn ^aliritspreiien lagernd in allen grosteren Ortschaften der Monarchie, i» L n i l> a cli nur bei in.Nr»i»b»rn der Pett»» und in lyurkfeld bei I , i . Beim Knufc achle>man ans die ffabrils-Firnia am Deckel II«»»»Il>< St. Dalenti« in Niedkrösterreich.___________________________ <1851) Älillöll - 8iI!M, womit Jederniann Bilder- »nd SVlegelrahme», Holz. ÄlaS. Porzellan >c. sofort auf s Pra!t>t»'o»ste vergolde» nnd alle MttallHege»-stände verfllder» kan». Peer» >'er ^lasche Gchnellgold oder Lchiiell-filder fi. I.- geqen!1!achnahn>»oder vorherige Euisendung lauch in Vriefi»arken> bei I « «»I». ^ III in Brünn. l>M) II rn» heilt iauch 1,riefl>chi 1l»i» 11,.»^,.. Praterstraste Nr. »2. n sd komnien solche i» wenigen Monate» in 7 Ahtbeilmige» zur »cheren Entscheidung. Der Hauptgewinn I. Classe beträgt 50.000 N.> steigt in der 11 C>. auf 60.000 ^l.. in der III. aus 70.000 in der IV. ans 80.000 IU., in der V. ans 00.000 IU- in der VI. auf 100.00«» in der VII. aus 200.000 >1. nnd mit der Prämie »on ii00.000^1 cvenl. auf 500.000 >1. Für die erste Gcivinnziehung, wrlchc amtlich iesigestetlt, kostet Ü98 0lVIl3!'Ii081,111' 3 S. 601(1'. o. ff, Oll, 6 M'Il, lI-18 dglbk 0i'iL!i>gI^08 Nr 1 s. 80 kl', ö. ff. gll. 3 Ngi'^ l!k!8 mle! Ol'iLillHi'^8 W? 90 ^ ö. ff. llll. 1', »ud werde» diese »om Staate yaraiitirte» Original-Lose (keine verdotenen Pro,neffen) mit Beifügung des Original-Planes, gegen frankirte l?insend»»g des Betrages oder »egen Postvorschiisi selbst nach den entferntesten Gegenden »o» mlr versandt. Zeder der Beiheiligten erhält vo» nur nach stattgehal'ter Ziehung sofort die amtliche Ziehungsliste »naiifgcfordcrt zngefandt. Plan mit LtaatSwappe», woraus Einlage» nnd Ber-thfil»»g der Gewinne anf die 7 Classen ersichtlich, versende im Vorauf gratis. Die Auszahlung und Versendnng der Gewinngelder erfolgt »o» mir direkt an die Interessenten prompt »nd unter strengster Verschwicgcnlieit. LE7 Jede Bestellung kann man einfach anf eine Postein-zalilungskarte oder rer recoinmandirte» Brief machen. WE'Man wende sich daker mit de» 'Aufträgen der nahe bcxorstelicnden ^ichnng halber, sogleich, jedoch bis zum Ltt. «»Sr« i ,1. .D. »ertrauenSooll an (185?) ^»«ISIII« I II« < Il< I X« II., Banqnier n. 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