Ni. 146. SMMg, ',d " " » «°"^H.^ '«. ,.HhN ft, ^,, - InsertionSzebür: Mr D!e «Lalb, Zett.» erlche!»! täqllch, m!t «lu»üllhme der Von»- und Feiertage. Die Adwlnlftratlo» befindet stch Longreseplav Nr, 2, die Meborvlo» Vahnhofgasse Nr. lb. Kpiechstunbe» der Redaction von 8 bl3 ll Ud« volmMag» U»franl!erte lUvirsc wrrde» nicht angenommen, Wanuscripte nicht »»lückgfstell!. M 1. Juli c beginnt ein neues Abonnement auf die z Dailmcher Zeitung. Die Pränumerations-Bedingungen bleiben unverändert und betragen: mi. «lostuersendung: , ^ ^ "n'__ lr ^ ganzjährig . . I» st. - lr. ganzjahng ^» 'l. . halbjährig . . 7 . »tt ' halblang ^ ^ viertel/ährig . » . 7» » viertchahng ^ ' ^, . ' monatlich... » » 25 » monatllch. . . -^ » , , Für die Zustellung ins Haus für hiesige . Abonnenten perIahriGulden. ^ , z»^ Die Pranumerations - Betrage wollen portofrei zugesendet werden. ___ Amtlicher Theil. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Im" d. ^- "e "on dem Finanzdirector in Trieft Georg Freiherrn vonPlenler nbetene Versetzung in den dauernden Ruhestand aue^ gnädigst zu genehmigen und huldvollst zu st ^ «eruht, dass demselben be, d«skN' Anlass su ^ vieljährige Dienstleistung die Allerhöchste Anerkennung bekanntgegeben werde. Se. ! und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Ium d I. den Ministeriälrath im Finanzm.Mermm Dr M"' nnlian Schuster Edlen von Aonnott zum hof-wlhe und Finanzdirector in Trieft allergnadigst zu ernennen geruht. __________Bil, nsk. m. p. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. Ium d. I. den der Universiläts-Vibliothek "P"« Wenzel Schulz zum Universiläls-Bibliothekor daselbst aller- gnädig Gautschm.p. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Ium o. ^. oen Direttor des Staatsgymnasinms '«^Sambor D -Ignaz Pete lenz zum Director der Staatsrealschnle in Krakan allergnädigst zu ernennen geruh . Gautsch m. >>. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten aller-inädigst die Vorinerlung des Hauplmannes i. Classe «lfred Freiherrn Unterrichter von Rechtenthal und Salegg, des Landwehr-Infanterieregiments Eger j)tr. 6, für eine Majors-Localanstellung anzuordnen. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20, Mai d. I. den Consulats'Kanzleisecretä'ren erster Classe Georg Dordia und Nestor Muika in Iassy anlässlich der von ihnen erbetenen Versetzung in den dauernden Nnhestand den Titel und Charakter eines Viceconsuls, beziehungsweise das goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 18. Juni d. I. dem Zeichner der geologischen Rcichsanstalt Eduard Iahn das goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung von, 20. Juni d. I, dein Obmanne der Bezirks Krankencasse in Spalalo Johann Miotto das goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 19. Inni d. I. dem Kammerdiener Josef Fritz in Anerkennung seiner vieljährigen treuen Dienste das goldene Verdienstlieuz allergnädigst zu verleihen geruht. Der k. k. Landespräsident hat die Aezirksärzte II. Classe Dr. Ignaz Ielonschek, Dr. Julius Kotzmuth, Dr. Eduard Savnik, Dr. Bronislaus Gal lasch und Dr. Anton Pregel zu Vezirlsärzten mit dem Range und den Bezügen der IX. Nangsclasse, ferner den Bezirksarzt ll. Classe Dr. Alfred Mahr zum Sanitätsconcipisten mit dem Nauge und den Ne< zügen der X. Rangsclasse und der Berechtigung zur Weiterführung des Titels «Brzirksarzt», ferner den provisorischen ärztlichen Rkgierungsconcipisten Dr Nikolaus Mitrovic zum p>ovisorischen Sanitäts-concipisten mit den Bezügen der X. Nangsclasse ernannt. Den 25. Juni 1896 wurde in der l. l. Hof- und Staats» ruckerei das XVIII. Stück der italienischen, daS XXV. Stück er slovrnischen, das XXVl. Stück der polnischen, das XXVII. nd XXVIII. Stück der italienischen, das XXXIll. Stuck der olnischeu und das XXXIV. Stück der böhmischen Ausgabe des teichsgejehblattes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Saatcustaudsbericht )es k, f. Ackerbauministeriums nach dem Stande von Mitte Juni 1896. II. Die Kartoffeln, deren Anbau in einem großen Theile der nördlichen Zone erst in der ersten Juni-Hälfte vorgenommen wurde und stellenweise noch nicht beendet ist, hatten von der Nässe des Bodens zu leiden, welche vielfach ein mehr oder weniger vollständiges Ausfanlen verursachte, so dass, wie dies namentlich in Galizieu der Fall war, ein Nachbau stattfinden mufste, soweit die vorgeschrittene Jahreszeit einen solchen gestattete. Die aufgegangenen Pflanzen haben sich recht gut entwickelt, wenn sie auch vielfach durch Unkraut leiden. Auch die Engerlinge haben an den Kartoffeln, wie auch an anderen Saaten, vielfach großen Schaden angerichtet. Auch die Zuckerrüben hatten mit manchen Uebelständen zu kämpfen, wenn auch nicht in dem Maße, wie die Kartoffeln; der Anbau wurde durch die ungünstige Witterung verzögert; Vertrustung des Bodens verursachte nicht selten einen lückenhaften Stand, welcher Nachbau erforderlich machte; auch Unkraut und thierische Schädlinge, wie Engerlinge, Rüsselkäfer und Drahtwurm, im südlichen Mähren auch Nematoden und Glanzkäfer, haben vielfach schädigend eingewirkt. Gleichwohl kann der Stand der Zuckerrüben als be< friedigend bezeichnet werden, und es fehlt nicht an Nachrichten über tadellose Entwicklung. Klagen über Wnrzelbrand kommen nur vereinzelt vor. Das Auspflanzen der Futterrüben und des Kopfkrautes wurde zumeist unter günstigen Um« ständen fortgesetzt uud bei letzteren größtentheils schon beendet. Neide Pflanzengattnngen zeigen einen schönen Stand. Die Entwicklung der Futterpflan zen, welche anfangs bedeutend zurückgeblieben war, ist unter dem Einflüsse der günstigen Witterung so gut vor sich ge< Feuilleton. Die Atwrjmier Bienen. Eine Szttler Dorfgeschichte von Gdm u n l» I a l o b. Aus dem Ungarischen von Ludwig Wechsler. II. ^ Frau Asvat schlummerte eben unter dem großen hollunderbaum, als der Schwärm stch p"b/'ch. " d' warme Luft emporschwang. Er war so groß, oa,s er auf die Georginen Schatten warf. . . Sofort stand die Frau auf den Bemen und h'ett enen m! eine Vienenstange d'e Höhe, wobei sie mit lockendem Pf'ffe d.e Stimme °er leitenden Bienenmutter nachzuahmeu suchte. Doch bald sah sie voll Traurigkeit, dass der Schwärm sich immer höher erhebe und wett weg zu stiegen sich anschicke. , <>. Sie pfiff noch lauter und wurde roth vor ^«. lNimm. aber sie erreichte nicht einmal fo viel, dass d,e Almen wenigstens in der Richtung flohen, d,e pe wünschte. Die Thierchen strömten dem oberen Nachbar zu und ließen sich ganz bequem auf seinen alten Maul« beerbaum nieder. . , ,, 'Verflucht!» zischte Frau Asvät auf, «da hat,, Hr euch einen guten Platz ausgesucht.» Vor Zorn hätte sie sich das Haar auLraufer Mögen. t. Schon dachte sie daran, sie dort zu lassen; möget >'e verloren sein. aber da fiel ihr ein, welch em ^er lust das sei, uud was ihr Mann wohl sagen werde, wenn er an, Abend heimkomme. Was beginnen? Was thun? Es blieb ihr leine andere Wahl, als entweder voll Schamrölhe im Gesicht zum Nachbar hinüber-zngehen oder den Schwärm seinem Schicksal zu Über« lassen. ^ , r. .„.,.- ^ Sir blickte ringsumher, ob ste vielleicht jemanden finde, den sie hinüberschicken könnte. Keine menschliche Seele war weit und breit zu scheu. Nach langem Kampfe mit sich selbst lenkte sie ihre Schritte dem Hause des Nachbars zu. Sie hatte keine Ahnnng davon, dass nur Peter zu Hause sei, der eben das Gras im Garten abmähte. Sie athmete erleichtert auf, als sie niemanden im sslur erblickte. Der riesige Haushund kam ihr freundlich mit dem Schweife wedelud enta/gen. Er konnte nicht genug seine Freude darüber bezeugen, dass er endlich auch im eigenen Hofe die geehrte Frau Nachbarin begrüßen könne an deren Küche ihn so viele süße und schmerzliche Erinnerungen knüpften. Er bellte laut auf vor "Frau Asvät nahm sich kaum Zeit, den schönen i Kuud auch nur einmal zu streicheln, voll Schreck nahm . sie wahr, dass die an dem Maulbeerbaum in dichten Scharen 'hängenden Bienen sich wieder verdächtig zu t bewegen anfiengen. «Schade, schade! Ich hätte den Bienenkorb mit , ein wenig süßer Milch besprengen müssen. Nun kann's mir geschehen, dass sie nicht Hineinsliegen.. , Als der auf das Hunbea/b>ll unbemerkt l>rl»ei-, geschlichene Bursche diese Worte hörte, war er mi> einem Sprunge im Hause und brachte einen Topf voll Milch. «Hier ist süße Milch! Ihr müsst eilen; wenn wir zögern, fliegen sie davon.» Frau Asvät hatte jetzt keine Zeit zum Nachdenken, rasch besprengte sie den Korb mit Milch und hielt den« selben mit der langen Stange zum summenden Schwärm empor. Dann pfiff sie wieder, um die kleinen Thiere ailzulocken. «Gebt doch her, ich will ihn halten,» bat der Bursche. Doch der Frau fuhr der alte Zorn durch den Sinn, und sie erwiderte schnippisch: «Lass nur, mein Junge, ich helfe mir schon selbst. Hilf du dir auch nur selbst.» Peter ließ den Kopf sinken und lehnte sich traurig an die Gartenthür. Die Bienen untersuchten und prüften unterdessen das ihnen angebotene Quartier. Sie flogen hinein nnd spazierten wieder heraus, wollten aber durchaus nicht erustlich von dem ueuen Hause Besitz nehmen. Es war. als warteten sie auf etwas. Frau Asvüt hielt den Korb eine Weile, bald aber wurde sie so müde, dass sie glaubte, der Arm breche 'ihr ab. Sie zitterte am ganzen Leibe, und ihr Psiss klang auch so matt, dass mau ihn kaum bis zum Baume hinaus hörte. Den Korb auf den Boden zu stellen, wäre > bedenklich gewesen, da die Hälfte des Schwarmes schon I hineingeflogen war. - «Komm' doch, Peter, halte ein wenia die Stanae l »ch kann mcht weiter.» "' Laibacher Zeitung Nr. 146, 1250 27. IuniM^^ gangen, dass sowohl Klee als Wiesen im allgemeinen der Quantität nach eine Mittelernte liefern dürften. Doch musste drs beginnenden Futtermangels wegen an vielen Orten der Schuitt vorzeitig vorgenommen werden. Beim Klee wurde der vielfach beobachtete schüttere Stand durch eiue beträchtliche Höhe weltgemacht. Die Grasarten hingegen haben öfter durch die Nässe insofern gelitten, als durch dieselbe das Wachsthum minderwertiger Pflanzen, so namentlich des Rosskümmels, sehr begünstigt wurde; daher hat sich dort auch verhältnismäßig wenig Vodeugras entwickelt. Die Heumahd ist fast überall verzögert und hat an vielen Orten noch gar nicht begonnen, was nicht selten ein Ueberständigwerden der Gräser zur Folge hat. Qualitativ lässt die Heuernte manches zu wünschen übrig; vielfach wurde das Heu durch Inundation der Wiesen verschlämmt; andererseits war wieder in vielen Gegenden die Witterung dem Aufdörren uugünstig. Unbefriedigende Ernte-Ergebnisse sind in ziemlich vielen Gegenden von Böhmen und Mähren zu verzeichnen. In Berichten aus den anderen Ländern jedoch sind die güustig lautenden Nachrichten in der Mehrzahl. Die Weiden haben sich bedeutend gebessert, so dass die Futternoth größlentheils behoben erscheint. Der Raps hat zumeist gut abgeblüht und entsprechend Schoten angesetzt; die Klagen über den Glanzkäfer waren etwas seltener als gewöhnlich. Die guten ErnteAussichten überwiegen demnach die minder günstigen, welch letztere hauptsächlich Schlesien betreffen. Die Mischlingssaaten, welche heuer häufiger als gewöhnlich als Ersatz für eingegangene Kleesaaten gebaut wurden, haben sich fast allgemein recht gut eutwickclt. Beim Flachs machten sich zwar vielfach jene Ucbelstände geltend, unter welchen die anderen Sommersaaten zu leiden hatten; doch sind dieselben größten-theils überwunden, und liegen zumeist recht günstige Nachrichten vor. Hopfen zeigt sich gesund; doch ist der Stand seiner Entwicklung an verschiedenen Orten sehr verschieden; in manchen Gegenden von Oberösterreich und Kärnten wurde er erst angebunden, was theilweise auch für Böhmen gilt, während er in den übrigen Theilen! dieses Landes die halbe Stangenhöhe erreicht hat; in, Marburg aber haben die Hopfenpflanzen schon die volle Stangenhöhe. Schädlinge (Erdfloh, Drahtwurm und Rüsselkäfer) treten nur vereinzelt auf. Der Wein hat sich kräftig weiter entwickelt und zeigt meist zahlreiche Gescheine. Ueber einen ausnehmend reichen Ansatz wird aus der Znaimer Gegend berichtet. Hie und da hat die Nässe schädigend auf die Blüte eingewirkt, die in der südlichen Zone ziemlich allgemein auf ihrem Höhepunkte steht, in der mittleren aber zumeist erst beginnt. In der nördlichen Zone kamen bisher nur einzelne Frühsorten zur Blüte. Zu den im vorigen Berichte erwähnten Schädlingen kommen noch die Rebeublatlmilbe in Niederösterreich (Kremser Gegend), ^ruti« in Deutsch-Tirol und ^ortrix uvana in Italienisch-Südtirol und in Dalmatien. Die Peronospora zeigt sich hie und da in allen Wein-läudern der mittleren und südlichen Zone, das Oidium im Küstenlande und in Südtirol, beide aber nirgends in starkem Maße. Beun Obste zeigen stch nun dle ungimsttgen Folgen der theilweise überreichen Niederschläge in dieser und in der vorangegangeneu Verichtsperiode; die Blüten zeigen sich ziemlich häufig unbefruchtet, und viele Fruchtansätze fallen ab. In der nördlichen Zone blühen jetzt noch viele Apfelbäume. Local beschränkt waren die allerdings manchmal bedeutenden Schäden, welche den Obstbäumen durch Maikäfer, durch deu Frostjpauner und andere Raupen, durch die Apfelmotte und die Blattläuse verursacht wurdeu; ganz außerordentlich groß sind aber die Verwüstungen durch deu Apfelblütenstecher; derselbe trat in alle« Kronlündern geradezu verheerend auf. Bei den Zwetschken kommt sehr viel Taschenbildung vor. Demnach sind die Aussichten auf die Obsternte nunmehr keiueswegs allgemein, sondern nur noch local günstig, und überwiegen bereits die ungüustigen Nach' richten. Politische Uebersicht. Laib ach, 26. Juni. Der Reichsrath wird sich, wie schon gemeldet, Mitte September wieder versammeln, und seine erste Aufgabe wird die Berathung des ihm zu uuterbreiteuden Voranschlages für das Jahr 1897 bilden. Infolge defsen sind bereits sämmtliche Ministerien mit del Ao-fafsuug und Zusammenstellung ihrer Theilvoranschlüge beschäftigt. Wie bereits berichtet, ordnet ein Erlass des Hanoelsministeriums statistische Erhebungen über die Arbeitsvermittlung in Oesterreich au. Zweck derselben ist zunächst, den derzeitigen Stand der Arbeitsvermittluug in Oesterreich festzustellen. Hieran sollen sich Maßnahmen schließen, um die Lückm und Mängel, welche derzeit in dem System der Arbeitsvermittlung iu Oesterreich bestehen, zu beheben. Das «Fremdendlatt» führt aus, es sei schon au der knappen Skizze der vom Ministerium beschlossenen Methode der einzuleitenden Ermittlungen zu ersehen, wie buntscheckig und zusammenhanglos bisher das social so bedcutuugs« schwere Problem der Arbeitsvermittlung in Oesterreich behandelt worden war. Nur muss vorerst der that» sächliche Staub der Dinge eruiert werden, damit eine neue uud organisierte Form gesuuden werden kaun. «Es mag manchem vielleicht ein gar weiter Weg scheinen, der da zu dem dringlichst erwünschten Ziele eingeschlagen worden ist; aber er ist der allein gangbare, wenn das Ziel erreicht werden soll. Uud dieses Ziel kaun wohl nur in der Herstellung eines regen und lebensvollen Zusammenhanges aller Arbeils-nachweisstellen unter einander, zugleich aber in der Loslösung der Arbeitsvermittlung aus dem Banne des geschäftlichen Eigennutzes erblickt werden. Die geeignete Form dafür zu fiuden, welche beiden Zwecken gerecht wird, dürfte bei patriotifchem Zusammeuwirken des Staates, der Länder, der Gemeinden und der Fach» corporationen denn doch kein Ding der Unmöglichkeit sein.» Das «Vaterland» wendet sich gegen die Deutung, welche einige Budapester Blätter drr Instruction an die ungarischen Bischöfe zu geben verfuchen. «Man will,» bemerkt das genannte Blatt, «gewaltsam den Kulturkampfs aus ihr herauslesen und eme " meugung in innerpolitische AngelegenheUen s>> ' obzwir rein nur die kirchliche Disciplin Oegemtano Instruction ist. Die Instruction wird als eme ^ enthaltende Verfügung angesehen, obgleich me » u rischeu Encykl.ken uuseres heiligen Vaters M z v Iahreu geradezu sämmtliche Punkte behandeln.' .^ Der deutsche Reichstag setzte WM" Verhaudluug über das bürgerliche Gesetzbuch, un° i^ über das Familienrecht, fort. Die §5 ,^., .„. 1286 wurdeu in der Fafsung der ColmmM,^ genommen unter Ablehnung des von den ^ < Demokraten zu § 1286 gestellten Antrag. ^ welchem dem Manne die Ehe vom 20. LebenöM" ^ gestattet und eventuell auch vou dieser ""^< Umgaug genommen werden solle. § 1287 ""l ^l-genommen. Zu 8 1288 wurde ein von den ^ ^ Demokraten gestellter und vou den Abgeordnet ^ und Gräber befürworteter Antrag angelwmmen, ^ welchem nur bis zum 21. Jahre zur ^H jsi, einer Ehe die Einwilligung des Vaters erforder ^ Nach einer der «P. C.. aus Rom MA^ Meldung wird in dortigen p.nlamentarischw ^^ angenommen, dass sich die K a m mern gege" M Juli vertagen werden. — Die Kammer hat ''"^n. Budgets uud der Senat dercu fünf i" ^> ch so dass sich eine provisorische Vudgetgebarung. > ^, uur für eiue sehr kurze Frist, als nothwendig," ^ wird. Bei dem raschen Tempo, m welchem ""^^>i. meutarischen Arbeiten fortschreiten, ist zu "' ^, dass beide Häuser die Budgetdebatte in.^" ,^e Tagen des Juli erledigt haben werden. D>e ^^. der Budgetcommissionen constatieren die " ^^ts' i Besserung, welche sich iu deu italienisch"' M-finanzen vollzogen hat. — Der frühere A <,„d< präsideut Crispi hat den festen E"tM^ ,^n, gegeben, sich gänzlich ins Privatleben zu"^"^^. und ist um die Liquidieruug der Peusion ei"Al" M. die ihm für seine dem Staate geleisteten Dienste 9 ^ Dichs Ansuche» wurde bereits dem obersten MY" hie Hofe vorgelegt. Wie es heißt, hat Herr CrisPl " ^ Bewilligung einer einmalig.» Abfertigung inl ^ ^z von 20.000 Francs angesucht, uud man glaut".^. diesem Verlangen baldigst Folge a/gcben werde" ^H Herr Crispi beabsichtigt, in Zukunft feinen " ^, theils in Neapel, theils in Palermo zu ueh'ne^^l behauptet allgemeiu, dass die Haltung der ^MZ des früheren Cabinets, welche für deu l^MO" Regierungswechsels nicht ihn, sondern ben ^>i Sonnino an die Spitze der Geschäfte geste" ^ möchten, Crispi znr Verwirklichung seineS I^B längerem erwogeneu Planes, aus der politisch^ gänzlich zu scheiden, bestimmt haben soll. Müg Aus Paris verlautet, dass zur Ver"^ ähnlicher Katastrophen, wie diejenige Mores, ^ Handlungen zwischen dem Ministerium des ^ ^ch und der Türkei wegen Besetzung vou Ghadawes ^l Frankreich eingeleitet worden seien. Das ^.M auf diefe Oase vo» commerzieller uud s^.Mll Wichtigkeit sei niemals diplomatisch genau ^' l>ö worden. Auf den Karten erscheint sie zu 7 M gehörig; die Türkei aber habe sich nie l^ ^l Oase interessiert uud immer die VerantwortlwU ^ die Handlungen ihrer räuberischen Bewohne gelehnt. _________________________ Noch hatte sie nicht den Satz vollendet, als der kräftige Bursche schon die Stange in der Hand hatte und den Bienen so wunderschön pfiff, dass diese immer dichter in den Korb zogen. Als man zur Vesper läutete, waren alle darin, und man musste den Korb nur nach Hause tragen. Frau Asvät sagte in versöhnlichem Tone zu ihrem treueu Helfer: «Gib Acht, dafs sie nicht ausfliegen, während du sie hin überbringst.» Die flogen wahrlich nicht aus. Peter trug den Korb mit der größten Sorgfalt in den Händen. Zu Hause stellteu sie den Korb in den kleinen Blumengarten, und als Inliska vom Felde heimkehrend iu die kleine Bienenzüchter« trat, sagte die Mutter freudig: «Siehst du, es sind schon zwei Körbe da. Bleibet hier, bis ich nach d?m Abendbrot sehe, suchet Blumen und traget sie auf deu Stäuder, damit der Schwärm desto lieber bleibe.» Das allein gelassene glückliche Liebespärchen jubelte vor Freude und legte so viel Blumen vor den Korb, dass die armen kleinen Bienen am auderen Morgen kaum hiuauskriechen konnten. Das jubelnde Gekicher hatte die untere Nachbarin herbeigelockt, welche die beiden Bienenzüchter eben dabei nntraf, als sie sich einander herzhaft küssteu. Sie schreckte sie mit lachenden Worten auf: «Nicht wahr, Iuliska, die Bienen waren nicht theuer /. Dabei küsste sie ihr vor Gesundheit blühendes °"l ^'" N""e trug, vor glücklicher H»iqne-Afs. Der Wirklichkeit nacherzählt von Henna«,, Hirschfeld. (1. Fortsetzung.) Ohne Wahl griff des jungen Mannes Hand in die zerstreut liegenden Blätter und zog das nächstbeste heraus. Ein leichter Auffchrei ertönte in demselben Augenblick; er kam aus dem Munde des ältlichen Fräuleins, aber er verhallte im Durcheinander des Aufbruchs in das Speisezimmer. Das Mahl verlief ebenfalls heiter, aber bei den aulgebrachten Trinksprüchen doch immerhin durch eiuen gewissen Ernst im Hinblick auf die Ungewissheit der Zukunft gedämpft. Die Hände der jungen Brautleute hatten sich gefasst, und als nach aufgehobener Tafel sich die Gesellschaft zu einzelnen Gruppen auflöste, zogen sich Hedwig und Hugo iu ein Seitenzimmer zurück, das, vou den Festräumen ausgeschlossen, dem juugen Paar für einige Augenblicke die süße Lust einer verschwiegenen Plauderstätte gewähren sollte. In der weit ausgehöhlten Fensternische, Hedwigs Lieblingsplatz, von dem hochragenden Pflanzentisch und von den schweien, faltenreichen Vorhängen beinahe völlig verdeckt, standen sie in selig bangem Schweigen, und doch war ihr Herz so voll, doch hatten sie sich so viel zu sagen. Aber noch ehe einer der jungen Leute den Anfang machen konnte, ward die Innenthür die mit den Gesellschaftsräumen in Verbindung stand, abermals geöffnet. Der schwache Schein der beschirmten Lampe, die auf einem Tischchen im Hintergrunde des Zimmers stand, lieh die Eintretenden erkennen. Es waren die Frau vom Hause, Hedwigs Mutter, eiue M^.jH troneuhafte Erscheinung, u»d das Fräulein ""! M die Sibylle der Familie, wie die etwas altjnngl „„l lartenschlagende Verwandte scherzweise im Hause g wurde. ^F Hedwig legte den Finger an die Lippen." ^ sie auch vor der Mutter ihr Beisammensein tN ^ scheidenden Verlobten nicht zu scheuen, so war <) ^ die spitze Zunge des Fräuleins bekannt. Es NA ^ keine Wahrscheinlichkeit, dass man die Anwesens^. jungen Paares entdeckte, denn: «Nur auf einen ^ blick, liebe Bergling» hatte Frau Weltenberg g^Zi» und sich sofort auf dem kleinen Canapee dicht a ^ gang niedergelassen. Das Fräulein nahm an ihre ebenfalls Platz. .. h^ «Ein Mutterauge sieht und ein Mutteroy^c scharf,» begann Frau Weltenberg mit 3^^ Stimme. «Meines einzigen Kindes Wohl uno ^ ist mein eignes Glück uud Leid, und wie ""^„»il lichen Sohn liebe ich meinen Eidam. Ich ben" ^ Ihnen ein unwillkürlicher Ausruf eutfuhr, W' ,„, Züge plötzlich den Ausdruck des Erschreckens ann^ ^ als Hugo uach dem harmlosen Spiel die Ka H, und sie mit bedeutungsvollen Worten zu stA ^L Ich weiß mich frei von Aberglauben, und ^ .^ rieselte es mich wie ein Schauer, als ich 3h" ^ ^ bemerkte. Ich bitte Sie, Liebe, was ist gesHeye" Sie in Hugos Thun beunruhigte?» ylnt^ Das ältliche Fräulein zögerte mit der i" ^' «Sie sagen sich ja selber frei vom Merg'^ erwiderte fie nach einer Weile, «und ich "'^^s^ die gauze Kartenschlägerei ist nichts wert und- ^ ^. treffen der Ergebnisse bloßer Zufall gewesen. " Laibacl>r «eituna Nr. 146. ^"^^_________________________________________27. Imn 1896. Die schweizerische Bundesversamm-lung wurde am 25 d. geschlossen. Sie tritt am t 7. December wieder zusammen. ! Der spanische Senat verwarf nach längerer , Debatte, an welcher sich die Senatoren Comas und ! Danvilla und der Minister des Aeußern betheiligten, ^ mit 88 gegen 44 Stimmen das Amendement Comas zur Antwort auf die königliche Botschaft. Die Kammer genehmigte ein Gesetz, durch welches die Regierung zur Umwaudluug der schwebenden Schuld ermächtigt wird. Eine aus Bukarest zugehende Meldung signalisiert das Gerücht, dass Fürst Ferdinand von Bulgarien dem Könige Carol im Laufe des Iull einen Besuch abstatten werde. Nach einer der «P. C» aus Constantlnopel zugekommenen Meldung scheint die Anordnung der Pforte mit Bezug auf den Zusammentritt des kretensischen Landtages am 29. d. hauptsächlich den Zweck verfolgt zu haben, den gestrigen Vorstellungen der Botschaften, betreffend die Durchführung der bekannten drei Punkte, zuvorzukommen. In unterrichteten Kreisen der türtischen Hauptstadt werden vielfach Zweifel geäußert, ob durch diesen Schritt der Pforte allein eine Besserung der Lage auf Kreta sich werde erzielen lassen; erstlich erscheine es fraglich, ob sich d,e Deputierten in der zur Beschlussfähigkeit erforderlichen Anzahl einfinden werden, ferner sei zu besorgen, dass die durch den Beweis ihrer Widerstandsfähigkeit und durch die Hilfeleistung aus griechischen Quellen er-muthigten Kretenser nunmehr höhere Forderungen erheben, beispielsweise Autonomie wie in Samos ve» langen dürften, wenn nicht etwa gar der Anschluss an Griechenland proclamiert werden sollte. In den diplomatischen Kreisen Constantinopels hält man an der Ueberzeugung fest, dass nur durch eine rasche Annahme der bekannten drei Punkte seitens der Pforte eine entscheidende Wendung zum Bessern auf der Insel sich herbeiführen ließe. Es würde dann das Maximum der Einräumungen genau umgrenzt erscheinen, zu dessen Erwirkung die Mächte und zu dessen Durchführung die Pforte bereit seien, wodurch die lretensischeu Aspirationen auf eine bestimmte Grundlage gedrangt und auf thatsächlich Erfüllbares eingeschränkt werden könnten. Allgemein herrsche die Neberzeugung, dass em Pacificationsversuch mit rein militärischen Mitteln diesmal sich bedeutend schwieriger erweisen werde als 1889 da die Stimmung der Kretenser gegenwärtig infolge des damaligen Privilegien - Verlustes und der seitherigen Verwaltungssünden stärker erregt ist. Tagesneuigleiten. — (Für unsere Solbatengriiber und vssarien auf den Schlachtfeldern.) Nachdem XVI. allgemeinen Verzeichnisse der Spenden sind b ib.Iuni d.I. 45.242 st. 15 lr.. 295 Mark und drei V. Guldenstücke an den Centralvereln zur Erhaltung der Kriegerdenkmale vom Jahre 1866 in Böhmen eingelangt^ - (Großer Felsabsturz.) Aus Vozen w.rd uns unterm 25. d. M. telegraphiert: Ein Felssturz von ^deutenden Dimensionen verlegte gestern abends die Südbahnstrecke zwischen Waldbruck und Ahwang. 6n «"lehr wurde nachts eingestellt und konnte erst uw 6 Uhr frilh durch Umsteigen wieder ausgenommen werden Es sind über 1000 Kubikmeter abgestürzt. _______ habe ich Fälle gehabt, deren Uebereinstimmung mich selber erschreckte und — , ^ ^- «Wir kommen von der Sache ab,- unterbrach die Hausfrau den sibyllinischen Gast — «ich mochte oie Gesellschaft mich nicht vermissen lassen. Also Hugo nahm die Karte — , < ^ «Ganz recht. Und haben Sie auch gesehen, welche Karte es war, die aus alleu heraus der junge zuluns-t'ge Kriegsheld sich erkor?» . .. «Ich sah nicht genau; ein Ass war es, wie ich meme.. lautete Frau Welteubergs Antwort. . «Ja, ein Ass. Aber welches Ass? Es war. --säst widerwillig kam es von den Lippen der Allzuugfer ^ «es war Pique-Ass!» . . ^ . . ^ «Und dies bedeutet? Sprechen Sie, Neste!. drängle Frau Weltenberg, da die Sibylle eiue Pause, vielleicht "ur eine Kunstpause, machte. „,.,-» c«.,, «Pique-Ass. - die Stimme des Fräuleins sanl ^um geheimnisvollen Flüstern herab — «P'que-^s "deutet schwere Krankheit — Tod!» _ «Großer Gott im Himmel!» schrie es m oer ^«swuische auf. In halber Ohnmacht lag Hedwig m des Geliebten Armen, die sie vor dem Fall aufgefangen hatten. , Zu dem doppelten Erschrecken der armen Mutter Ollte sich die Ueberraschm'g. Dienstwillig bemM nch auch das Fräulein um das zum Glück nur leiql l'k aubte Mädchen, das bald seine Besinnung wieder-"langt hatte. ,. , ., ^ «Wirf die unselige Karle fort!- rief s«, be.de Vande des Geliebten umklammernd. «Gib ste m,r, dass '^ Nr vernichte, oder ich sterbe vor Angst l» (Fortsetzung folgt.) — (Stenographen - Congress.) Der filr.od 25. bis 26. Juli in Budapest anberaumte erste re zrnationale Gabelsberger-StenographeN'Congrcss wurde U, r mehrfache Anregung ausländischer Vereine auf den m . bis 29. September verschoben. Pt — (Bon Chicago nach Budapest zudc iße.) Ein in Chicago lebender Ungar Namens Paul si, rälysi machte — wie wir im «Bub. Hirl.» lesen d? die Wette, innerhalb neunzig Tagen von Chicago de Füße nach Budapest zu reisen. Die Schisftfpesen und O Wegzehrung muss er sich unterwegs erwerben. S cälyfi hat Chicago am 18. Mai d. I. verlassen, G d wenn er die Wette, bei der es sich um 1500 Dollars E ndelt, gewinnen will, muss er am 16. August in ei ldapest sein. A — (Eine Doppelhinrichtung.) In Berlin g nden am 25. d. M. srüh im Staatsg/sängnis Plötzen- h die beiden Raubmörder Kurz und Wohlan vom charsrichter Reindel hingerichtet. Die beiden hatten d, n Ackerbürger Schulz ermordet und beraubt. gi — (Kessel-Explosion.) Am 24. d. M. fand y > Bord des Kreuzers . Blake» bei Lands-End eine d ssel-Explosion statt, wobei ein Heizer gelobtet und fü„f 3 wm verletzt wurden, h — (Hilfeleistung bei touristischen U n - n illen) D>r Cenlralausschuss des Deutschen und 3 esterreichischen AlpenvermiS hat nachstehende «Aufforde- ei .na» in seinem Acbeitsgcbiete verbreitet: «I>n Interesse g >s Fremdenvetlchrs liegt es, dass Unfälle in unseren ll lven lhunlichst verhindert werben, vor allem aber, dass, y «Falle ein Tourist in eine Nothlage geräth, rechtzctt.ge c ilfe gebracht wird. Um letzteres i« Mer". "schert es „allem nothwendig, dass jVap.ialien, allmählich kleine Häuser sür elne Familie ^r mehrere Familien zu errichten. Im Anfange unter cht günstigen Aussichten arbeitend, kam leider das junge nternehmen iiber die einleitenden Schritte nicht hinaus ,d stellte bald seine Thätigkeit, ohne irgend einen altischen Erfolg erzielt zu haben, ein. Wir verzichten nauf die Ursachen des Misserfolges näher zu beleuchten, id jedoch fest überzeugt, dass es durchführbar wäre, nach m Muster der deutschen Vollsbaugescllschast in Berlin, ren Satzungen von der «Oesterreichischen Heimstätten-esellschaft» zur Richtschnur genommen wurden, den pichten des Mittelstandes, wozu Beamte, Lehrer, leschästSleute u. s. w. gerechnet werden können, den rwerb eines Familienhauses aus solche Weise zu möglichen, dass man nichl mehr als die bisherige Zohnungsmiete zu bezahlen hat, um in einer gewissen eit das erworbene Haus in sein Eigenthum zu er< alten. Unsere Aufgabe kann es nicht sein, die Bedingungen a» zulegen, unter welchen ein solcher Verein ins Leben ?rufen und auch lebenskräftig erhalten werben könnte, luf einen Umstand müssen wir jedoch aufmerksam machen, er alle Beachtung verdient. Häuser mit billigen Löhnungen, nach den Typen von sogenannten Familien-älisern, könnten selbstverständlich nicht in der Stadt selbst, »ilssten vielmehr im Umkreise derselben erbaut werden, lun waltet dagegen kein Hindernis ob, da man sich inerseits, wie das Beispiel anderer Städte lehrt, an rößere Entfernungen leicht gewöhnt, anderseits die rrbauung einer elektrischen Bahn, welche die bestgelegenen Zunlte des Gemeindegebietes berühren wird, bestimmt rwartet werden kann. Baugründe lönnen jedoch im Umkreise ber Stadt n genügendem Ausmaße und zu billigem Preise erworben »erden, und dadurch wird man auch umso leichter in >ie Lage verseht werden, Familienhäuser mit billigen Vohnungen zu bauen. In jüngster Zeit ist neuerlich dle Giünbung eine« Nereines, dessen Endziel gleichfalls die Erbauung von Hamilienhäusern sein soll, in Angriff a/nommen worden; 'äheres ist uns über die Grundsatz', nach welchen der 8'rein vorgehen will, nicht bekannt; sind die Bedingungen lnnehmbar, ist die Grundlage gesund, dann wird es dem Vereine auch nicht an Mitgliedern fehlen. Hochwichtig ilr das Gedeihen solcher Unternehmungen wäre die Ge< Vinnung maßgebender Persönlichkeiten, die an die Spitze derselben treten müssten, und die Förderung durch hervor« ragende Institute, in erster Linie durch die große Wohl« thäterln des Landes, die lrainlsche Sparcasse. Der Staat, oas Land und die Gemeinde werden sich sicherlich jedem Unternehmen gewogen erweisen, das dem Besten der Allgemeinheit dienen soll. Nur muss — wie schon betont — ein solches Unternehmen auch die Wahrscheinlichkeit oes Gelingens filr sich haben und von den richtigen Persönlichkeiten in Angriff genommen werben. — (Für Schulkreise.) Aus «nlass eine« vor« gekommenen Falles, dass eln Üehramtszögling, welcher eine Lehrerbildungsanstalt ohne Ocffentllchleitsrecht besucht hat, vor Erlangung des vorgeschriebenen Normalalters zur Reifeprüfung zugelassen wurde, hat das l. k. Mini« sterium für Cultus und Unterricht die Schulbehörden mit Hinweis auf den § 41 des ReichsvolkSfchulgefehes darauf aufmerksam gemacht, dass ein Lehramtszögling, welcher den Unterrichtscurs an einer mit dem Oeffentlichleltsrechle versehenen Lehrerbildungsanstalt nicht durchgemacht hat, nach der bezogenen Gesetzesbestimmung das Reifezeugnis vor dem zurückgelegten neunzehnten Lebensjahre nicht erwerben kann und dafs daher in dieser Beziehung jeder Dispens ausgeschlossen ist. —o. — (Für Droguisten.) Das hohe l. l. Handel«. Ministerium hat an die hiesige Handels» und Gewerbekammer folgenden Crlass gerichtet: In Berücksichtigung mehrfach geäußerter und seitens der Handels- und Gewerbe» lammern befürworteter Wünsche ber Großdroguisten in« betreff einer Erweiterung ihrer Befugnisse beim Bezüge von Arzneiwaren und kosmetischen Mitteln aus dem Auslande, hat das l. l. Handelsministerium im Ein« vernehmen mit den l. k. Ministerien des Innern und der Finanzen eine entsprechende Abänderung der einschlägigen Nestimmungen des 8 ^ der Durchführungsvorschrift zum Zollgesche in Verhandlung genommen. Um jedoch den Großdroguisten schon dermalen alle jene Erleichterungen im Bezüge ber bezeichneten Artikel aus dem Auslande zuzuwenden, welche im Rahmen der gegenwärtig in Nraft stchenden Bestimmungen zulässig erscheinen, haben sich die betheiligten Ministerien dahin geeinigt, das« an Stelle der bisher üblichen, im § 16 der Durchsührungsvorschrlft jcdoch nicht ausdrücklich angeordneten sallweisen Be-milligung den Gcoßdrogulsten über Ansuchen von den politischen Landesstellen generell,», die einz'lnen Artikel ober Kategonen von Artikeln anführende Bezug«» bewilllgungen widerruflich aus die Diuer eine« Kalender, jahres ertheilt werden lönnen. Die l. l. Zollämter werden angewiesen, sich mit diesen generellen Bezugsbewilligungen bei Nussolgung der darin bezeichneten Artikel zu be» gnügen. — (Gemeinderath«.Sitzung.) Der Lal bacher Gemeinderath hält heule, den 27. d. M.. um 6 Ub abend« im städtischen Rathzsaak eine außerordentlich Laibacher Zeitung Nr. 146. 1252 27. Juni 1696^ öffenlliche Sitzung mit folgender Tagesordnung: 1.) Bericht des Präsidiums. 2.) Verlesung und Verificierung des Protokolles über die letzte Sitzung. 3.) Bericht der Personal- und Rechtssection: a) über die Zuschrift dcr Landesregierung, betreffend die Percentual- und andere Gebüren von Rechtsgeschästen bei Ablösung von Gebäuden und Vaugründen zu Regulierungszwlcken; d) über die guschrist des lrainischen Landesausschusses wegen der Ergänzung der Schenlungs'Urlunde, betreffend den Grund vor dem Landcsmuseum «Rudolfinum»; o) über das Gesuch der städtischen Sanitülsdiener Nilolaus Rus und Johann Kosicel um Gewährung einer Remuneration; ä) über den Recurs des minderj. Karl Tauzher, betreffend die Erweiterung der NlUgasfe; e) über die Verleihung der ausgeschriebenen Prallilantenftelle bei der städtischen Easse; f) über die Zuschrift des Vrünner Gemeinderalhes um Absendung eines Gesuches an das Herrenhaus des österreichischen Reichsralhes, betreffend die Gemeinde« umlagen von der den Eisenbahnen vorgeschriebenen Steuer. 4.) Bericht der Vausrction über das Gesuch des Josef Dermastja, um Auflassung der projektierten Straßen über feinen, dem l. und l. Kriegsärar behufs Erbauung eines Militärspltal« verlausten Baugrund in Udmat. 5.) Be» richt der Polizeifection über die Radfahrer-Ordnung. — (Erhaltung von Kunstbenlmälern.) Mit Bezug aus die in Nr. 142 gebrachte Notiz über den Erwerb der Topien der Wappenbilder in der St. Georgslapelle am Schlossberge wird uns mitgetheilt, dass dieselben vom lrainischen Üandesausschusse mit Unterstützung der lrainischen Sparcasse für das Landes' mufeum erworben wurden. — (Wohlthätigkeit» . Vorstellungen.) Die Gesammteinnahmen der beiden slovenischen Wohlthätig-leits.Vorstellungen am 9. und 10. Mai betrugen 1263 fl. 76 lr., die Ausgaben für dieselben 1072 fl. 38 lr., es verbleibt somit ein Reinerträgni» von 201 st. 38 kr. Wird hiezu das Reinerträgnls der beiden deutschen Wohlthäligleits-Vorstellungen im Betrage von 1348 fl. 38 lr. gerechnet, fo ergibt stch die Summe von 1549 st. 76 lr., die dem Iosrfinum durch die Veranstaltung sämmtlicher Wohlthätigleits'Vorstellungen zugefallen ist. — («Collegium Aloyfianum».) Das sürst-bischüfliche Knabensemlnar «Collegium Aloystanum» feiert am 1. Juli den 50. Jahrestag seines Bestehens durch Veranstaltung einer Akademie, bei der durch Zöglinge Gesangs« und Musilvorträge und Declamation«« und lebende Bilder zur Ausführung gelangen. Die Gescmgs-vorträge leitet der Musillehrer der Anstalt, Herr Professor Anton Foerster. Die Akademie beginnt um 7 Uhr abends. * (Vom Krainburger Gymnasium.) Das Gymnasium in Krainburg, das gegenwärtig drei Classen zählt, von denen die beiden ersten je eine Parallelclasse haben, eröffnet im nächsten Jahre die vierte Classe. Dadurch tritt neuerlich eine weitere Entlastung der Laibacher Gymnasien ein. — (Heimische Kunst.) Die hierorts best« belannle Kunftstickerin Fräulein Francisca Suhadolec hat unter Beihilse ihrer Schwester, Frau Fachlehrerin MarieHlavla, diesertage eine prachtvoll gestickte Fahne vollendet, die vom Suäaler Gesangvereine «^u,äi'»n8kn, Vila» zur Feier dessen zehnjährigen Bestandes bestellt wurde. Die Fahne zeigt aus der einen Seite aus blauem Seidenstoffe eine Leier mit der südslavischen Tamburica, aus der anderen eine im Detail wunderbar ausgeführte, auf weißer Seide gemalte Vila, entworsen und gezeichnet vom Fachlehrer Herrn Ignaz Zeplichal, von dlM auch die ganze Composition des in technischer Beziehung tadellos ausgeführten Wertes herrührt. Aus beiden Seiten finden sich überdies reich in Gold ausgesührte Zierate, bei denen ausschließlich Motive der slavischen Ocnamen» tationslunst zur Verwendung gelangten. —n— — (Ueberfallen.) An, 21. Juni gegen 9 Uhr abends überfielen mehrere Burfcheu aus Krainburg vor dem Gasthause des Franz Slrc in Gorenjavas die Burschen Noval, Vencel und Josef MedvedZek, wobei ein gewisser Valentin Rajgelj mit einem Tafchenmesser dem Medvedsel einen Stich in die rechte Schläfe neben dem Auge beibrachte; Noval und Vencel entgieugcn durch die Flucht weiteren Mißhandlungen. Der Thäler Valentin Rajgelj wurde verhaftet. —1. — (Ertrunken.) Vorgestern ertranl der sechsjährige Sohn des Verzehrungssteuer-Vedienstelen Verodöel im Glubtr»Canal. Das Kind badete die Filße und fiel hiebei ins Wasser, von dem es gegm 400 Meter weit soltgerissen wurde, bis es dem Arbeiter Lipovsel gelang, den verunglückten Kleimu zu eifasscn und ans U>er zu bringen. Die Hilfe lam leider zu spät, denn das Kind war bereits todt. — (Jubelfeier.) Wie bereits gemeldet, begeht am 27., 28. und 29. Juni der Marburger Männer. Gesangverein die sünszigjährlge Iubelleier seines Bestandes. Heule abends findet ein Feftconcert, morgen vormittags der Festelnzug auf den Hauplplatz, daselbst Fahnenweihe, um 7 Uhr abend« die Fcstliedertasel statt, bei der mehrere Gesangvereine mitwirlen. Uebermorgen findet die Feier durch einen Frühschoppen, eine Spende der Frauen und Mädchen Marburg«, ihren Abschluss. Die Säug.r« runde des Lalbacher dcutschen Turnvereines enchndet eine Abordnung zu dcm Feste. — (Vom Rabfahrfport.) Montag den 29. Juni findet wiederum eine Relaisfahrt Trieft-Üaibach statt, und zwar veranstaltet von dem italienifche« Veloce« Club Triestino, welcher die Z^it des deutschen Cyclist-Club Trieft (4 St.3 M.) schlagen will. Der Club wandte sich an den Obmann des Laibacher N.-C. mit der Bitte, am Ziel als officleller Depeschenübernehmer zu amtiercn; dieser Bitte wird enlsprochm werden in Rücksicht auf die sportliche und militärische Seite des Unternehmens. Cs ist säst als sicher anzunehmen, dass der V.-C. T. eine kürzere Fahrzeit brauchen, also den Record schlagen wird, da er kaum alle Hindernisse der Relaisfahrt des C.'C. T., nämlich Gewitter, Vora als Gegenwind, aufgeweichte Straßen und Proccssionen zu bekämpfen haben dürfte. Ein Schluss auf die größere Fahrtüchtigleit des V.-C. T. könnte erst gestattet fein, wenn dessen Mitglieder unter 3 Stunden 20 Minuten in Laibach anlämen, weil bei trockenen Straßen allein ein Vortheil von einer Viertelstunde fchon erwächst. Am 5. Juli findet in Abelsberg das 7. Gaufeft deS Karstgaues statt. Dasselbe besteht aus dem Gauwettfahren um 10 Uhr vormittags, dem Festmahl um 1 Uhr beim «Löwen», dem Gautage und der gefelligen Unterhaltung bis zur Rückfahrt drr einzelnen Clubs. Da der Gau fast 200 Mitglieder stark ist und namentlich die Clubs von Trieft, Görz, Laibach, Abbazia und Fiume heuer das im geographischen Mittelpunkte des Karftgaues abzuhaltende Fest besonders starl zu befuchen angelündet haben, so wird der 5. Juli eine große Anzahl Radfahrer in Adelsberg versammelt sehen. Es lönnen selbstverständlich auch Gäste theilnehmen, welche sich dem Gauvorsitzenden vorstellen, und ob der interessanten Wettlämpse bei drei Wettfahrten dürste eine Menge von radfahrenden Nichtbundesmitglildern die Zuschauerschaft verstärken; denn die Karstgau-Rennen erfreuen sich in Kram und im Küftenlande des besten Rufes und sind heuer noch besonders spannend, weil zum erstenmale von jedem der vier Clubs die besten Fahrer um die Karstgau'Meisterschast kämpfen werden. Die Rennstrecke ist auf der Straße Adelsberg-St. Peter gelegen, 10 km lang, fo daf« das Meisterschaftsfahren über 20 kni mit Wendepunkt gefahren wird. Das Hauplfahren geht über 10, das Iuniorfahren über 4 Kilometer. Die Preise sind Ehrengaben und Diplome sowie das silberne Meisterschafls'Ehrenzeichen; die sportlichen Embleme werden den Wert dieser sehr geschmackvollen Ehrengaben noch erhöhen, und die Diplome wcisen geradezu künstlerische Zeichnung und Ausführung auf. Was weiters die Gau-feste so beliebt macht, ist der echte kameradschaftliche Geist, der sich in jedem der Clubs und Cinzelfahrer kundgibt. Die hervorragend günstige Straße, aus welcher ein sehr geringer Verkehr die Strecke säst als Nennbahn erscheinen lässt, hat noch den Vortheil, dass bei Verschlechterung des Welters jeder per «Freund» nach Hause eilen lann unddieEnt» fernungen die Abhaltung des Festes an einem Tage noch in dem Falle gestatten, dass die Hin« und Rückfahrt mit dem Fahrrade gemacht würde. (?—1. — (Fahrbegünstigung für Besucher der Schlachtfelder in Böhmen.) Wie das «Prager Abendblatt» vom 9. Juni d. I. bereits berichtete, , bereitet zur 30. Jahreswende der Schlachten und Kämpfe vom Jahre 1866 in Böhmen der «Centralvcrein zur Erhaltung der Kriegerdenkmale vom Jahre 1866 in > Böhmen» zu Königgrätz, im patriotischen Zusammenwirken mit den Localcomitis, auf allen Schlacht« und Gefechls-feldern Auferstehungsfeiern für die tapser gefallenen Krieger vor. Das Programm dieser Feierlichkeiten wird ! der Centralverein demnächst veröffentlichen. Laut Erlasses des l. k. Eisenbahn-Ministeriums vom 7. d. M., Z. 5540, ^ haben die öfterr. Vahnverwaltungen den Besuchern der < böhmischen Schlachtfelder aus Grund von auf Namen , lautenden und von dem «Centralvereine zur Erhaltung der Kriegerdenkmale vom Jahre 1866 in Böhmen» in Königgrätz ausgefertigten, nebst der Unterschrift des Ausstellers auch mit dem Vereinssiegel versehenen Legitimationen in der Z'it vom 22. Juni bis 10. Juli 1896 die Fahrt nach und von > den Eisenbahnstationen des böhmischen Kriegsschauplatzes < in der II. Schnellzugsclaffe gegen Lösung von Personen- ' zugslarten II. Classe, in der II. Personenzugsclasse gegen ! Lösung von Personenzugslarten III. Classe und in der > III. Perfonenzugsclasse gegen Lösung von halben < Personenzugslarlen 111. Classe zugestanden. Die betref« senden Legitimationen werden bei Lösung der Fahr« karten seitens der Personencasftn abgestempelt und bei der Rückfahrt als solche nur dann anerlanut nurden, wenn dieselben von der Personencassc in Königgrätz oder einer anderen am böhmischen Kriegsschauplätze gelegenen und vom Centralverein namhaft zu machenden Eisenbahnstation abgestempelt sind. Auf den Linien der l. l. privilegierten Südbahngefcllschast, welche sich diesem Zugeständnisse mit Rücksicht auf die bei derselben bestehenden Tour« und Retourmarlen, welche durchschnittlich 33 Procent Nachlass gegenüber den einfachen Fahrpreisen gewähren, nicht vollständig angeschlossen hat, steht es den Besuchern der böhmischen Schlachtfelder frei, bei Benützung der 11. Classe der Schnell« und Perfonenzüge die taris« mäßigen Tour« und Retourlarten zu lösen. Dagegen ist die l. l. priv. Südbahn - Gesellschast bereit, für die 111. Classe der Personenzüge, jedoch mit Ausschluss der Schnellzüge, «ine sül-.szigprocentlge Ermäßigung in der Weise einzuräumen, dass die Fahrt in M ^ss Personenzug gegen Lösung von halben Personc"M Fahrkarten III, Classe unternommen werden ""'. ^" Ermäßigung wird gcgen Vorweis der bezogenen, auj A lautenden und von dem Centralvereine ausgesertlglen nebst der U'lterschrist des Ausstellers auch mit dem «ere>^ siegel versehen.'« Legitimationen in der Ze>t 22. Juni bis 10, Juli 1896 gewährt. - I" ^ dieses Erlasses haben demnach diejcnigrn " "> Veteranen- und sonstigen Vereine sowie worporaMn . beziehungsweise Einzelpersonen, wel'e behufs ^' " der Schlachtfelder in Böhmen von diesen Fahrbegilnsl'gu"^ Gebrauch machen wollen, sich mit genauer A"g"v Vor« und Zunamen der betreffenden Einzelbesucher ^ Legitimationen bei dem .Centralverein zur Ech""«"«, Kriegerdenkmale vom Jahre 1866 in Böhmen» z" «° grätz schleunigst anzumelden. * , in der Domkirche. Sonntag den 2 8. Juni (funster S°. tag nach Pfingsten) Hochamt «ml" " Dritte Cäcilienmesse von Franz Schöpf; Gradual A. Foerster; Offerlorium Choral, m^Nel Montag den 2 9. Juni (heilige ^p/..,: Peter undPaul)Pontificalamt «m I"^»» Vocalmesse «0 oiouicns», Graduate und Ofl"l von Dr. I. Benz. ^b In der Stadtpfarrlirche St. ^ ^ am 28. Juni Hochamt um 9 Uhr: U"'>> >sl Franz Schöps; Graduate und Offertorlum von "» Leitner. ^s Am 29. Juni Hochamt um 9 Up> ' I. «() demon», o pm, c» äulciu Vir^o Mn'ia» >^ V. Benz; Graduate von August Leitner; Osse"" von Ioh. G. Tresch. <>^l In der St. PeterSlirche am 2^-^ Hochamt um 9 Uhr: öliusa IV von Hah"'^,, duale von Wendler (sünfstimmia.); «1'u os ^^tul" Hall-r; Offertorium von F. Will (achlstimmig); ^ I^l-^o von A. Foerster. PM^ Des h. Feiertages wegen erscheint die « Nummer am Dicntsag dcu 30. Juni. Neueste Nachrichten. Sitzung deo Herrenhauses am 2«. Iimi. (Oliumal.TrlMam»!,) /Hi^^ Der Präsident widmet dem verstorbenen ^ ^ Vrinls einen ehrenden Nachruf. Das ZnckerM v ,< wurde in zweiter und dritter Lesung unvew'lde . ^, genommen; ebenso die Regierungsvorlage, betreN ,^ Revision des Grundsteuerkatasters, mit dcr ^'^ M welche die Regierung auffordert, ehethunlichft " hel velle zu dem Gesetze, betreffend die Abschob«'"^, Grundsteuer wegen Beschädigung des Naturalell ^ einzubringen, wodurch die Anwendung des O^ß .z^lt auf die Waldbeschädigungen durch Brände ?c. e ^^i wird. Weiters wurde in zweiter uud dritter ^ uuveräudert angenommen das Localbahngeseh ^hB Gesetz, betreffend die Besteuerung der Häuser n^^ für zwei Jahre fatierten Zinsertrage, die G^ ^d eines Darlehens aus Staatsmitteln an da» ^g5 Kram aus Aulass des Erdbebens vom 3"^^^^ und die Errichtung von Genossenschaften beiM^.H^ Hirmit war die Tagesordnung erfchöpft, wora» . ^ Excellenz Herr Ministerpräsident Graf Vade' f^ Auftrage Sr. Majestät des Kaisers den Reich""" vertagt erklärte. Die Lage auf Kreta. W (Original-Telegramm.) ,,/-. ht» Constantinopel, 26. Juni. Anläfsl'^ ^» vorgestern von den Botschaftern unterno« ^ Schrittes bezüglich Kretas stattete der MHchas'"' Aeußeru dem österreichisch »ungarischen -^ ^„l^ Baron Calice einen Besuch ab. — Cal>ce^„z heute nach dem Selamlik vom Sultan »n empfangen. __________ Gelegra»nrne. ,^ ^ Wien, 26. Juni. (Orig.-Tel.) Se. ^ajc»" ^ Kaiser empfteng um 9 Uhr vormittags den Prm ^ des gemeinsamen obersten Rechnungshofes ^" de» Plener in halbstündiger Audienz, um N 'H. ^' Cardinal Agliardi und den Nobclgarden M»^' ^ halb 12 Uhr den päpstlichen AblegateN ^^5 mittags den persischen Gesandten Nerim Kyan, iein Beglaubigungsschreiben überreichte. _„ :.sO °' Wien, 26. Imti. (Orig. - Tel.) Ihre M ! igc' ttaiseriu reist am 1. Juli zu "'"^' do" Aufenthalte nach Baiern und begibt stcy " "ach IM. . ^ite ", Steyr, 26. Juni. (Orig.°Tel.) Eme h" ^e 3 Uhr ftüh im Strafhause Garsten ausg^,^ Nevolte wurde mit der aus Steyr requmerle' ,,^^ Assistenz bewältigt. Die bei der Schuchercl vc,^ i> Sträflinge drohten mit der Demolierung, 'w o Laibacher Zeitung Nr. 146. ______________________________^53____ ___ 2?. Juni 1896. vier in Kerkerzellen gesperrten Sträflinge nicht ausgelassen würden. Eine Verletzung von Menschen und Eigenthum lam nicht vor. .. Rom, 26. Juni. (Orig.-Tel.) Der Papst empfteng heute eine Deputation der Ruthenen, welche erschienen war, um für die Erhebung Sembratowicz' zum Cardmal zu danken. Die Audienz währte eine Stunde. Der Papst sprach sich über den Cardinal Sembratowicz lobend aus und bezeugte lebhaftes Interesse für die Fortschritte des Katholicismus unter den Ruthenen. London, 26. Juni. (Orig.-Tel.) Der Termm fur den Process gegen Jameson wurde endgütig für den 20. Juli festgesetzt. ^ .. Alexandrien, 26. Juni. (Orig.-Tel.) Der «EgyMn Gazette» zufolge wird England im October 15000 Mann nach Egypten entsenden.__________ Angekommene Fremde. Hotel ssltfant. Nm 26. Juni. Freiherr Süll, l. l. OberlieutenanH Görz, Mordo. Nofati, Pluhaczek, Baar, Schremer und Wedetmd s. Gemahlin, Me., Wien. - Wiraut, ^"'' ,^- -^ ' ^fm.. Gemnch. - Mezzar. Ksm., Pisino - Nunbö, Restaurateur. Sagor. - Oregon? Vesiher. Mottling. - L.zmann, ttm, Budapest. - Ncumaun. Kfm„ Prag, - Cangonu, Kfm., CasteUamare. — Geisel, Laibach. - Fchl, Aßlmg. Hotel i!loyd. Am 26. Juni. Kulouic. Commis, Laibach, ^ Ieglic, Lehr«-. Leuqcufeld. - Pirc, l, t. Steuera.nt^ldiunct. Wien-Federer. Kfm., Prag. - Rutar, VeMer. Sagor. - Nohar, Pfeldchäudler, Kölschen. ^_________________ Verstorbene. Z .) .^ An, 2 5. Iuui. Josef Verovsek, Verzehrungssteuer. Controlorssohn, 6 I.. HUHnerdorf. ist im Orilber-Eanale er' trunleu. - Albiu Mitlavc. Schneiderssohn. 4 M-, Schneider, »asse 4. Fraisen. - Juliana Fink. Näherin, 23 I., Am Vruhl 17, Lungentuberculose. Meteorologische Veobachtnugen in Aibach. Z ZL ! LZ» j L^ l "'"" , do, Himmel« ^n^ „2 2U.N. 729 7 17 2 W. mäßig ! Ren?« ^' 9 » Ab. 730-1 16 4 N. schwach ! Reaen 27. > 7 U.M.! 731 9^13-2 j SSO. schwach! Regen j38b Das Tagcsmittel der gestrigen Temperatur 16 8", um 2 0' unter dem Normale. Perai'N'^nlicher Redacteur: Julius Ohm-Jan uschowslv slitter von Wisseb.rad. Danksagung. Außerstaude, allen jenen sofort und persönlich zu danken, welche mir in der schwersten Stunde meines Lebens Trost spendeten, meiner unvergess« lichen Frau die Ehre der letzten Begleitung erwleseu und die theuere Todte durch Blumeuspendcn ehrten, bitte ich, einstweileu auf diesem Wege meinen innig» sten. tiefgefühltesten Dank gütigst entgegennehmen zu wollen. Wilhelm Massiczel, Mililär.Intendant. Heinrich Kenda, Laibach grösstes La gor und Sortiment aller Gravatteu-Specialitäten. (438) 74 Fortwährend Cravatten - Neuheiton. ff In der heissen Jahreszeit || kann als das beste und zuträglichste || Erfrischungs- und Tischgetränk, g^ welches auch zur Mischung mit Wein, Cognac .H oder Fruchtsäften besonders geeignet ist, 3I „T-—--------saubwhtowk gc? empfohlen werden. Derselbe wirkt kühlend und (Tc belebend, regt den Appetit an und befördert die H,? Verdauung. Im Sommer ein wahrer Labetrunk. ß| (VH1.)_________________________________(2722)4 Za,±un.SLX!Zit A. 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Maria \ della Gonsolazione in Rom, vom Prof. l>c Keuzi, Director der ersten \ cy^^^l medicinischen Klinik der Universität in Neapel, vom ü ra»fc3lifi Senator Prof. fcemmola, Director der therapeu- [ W \Wffl tischen Klinik der Universität in Neapel und von = K W_ vielen anderen hervorragenden Aerzten; die fp^l THaSen' Tine fur E@|n| des Apothekers Fieeoliin Laib ach I^MÄl I-! regelt die Functionen der Verdauungsorgane, stärkt nyf/ffi l! I den Mag^n, fördert die Verdauung und die Leibes- lyi^-^jjl! Iff öfTnung. (504) 40—22 Laibachel Zeitung Nr. 1^6. 1254 27. Juni MW- Course au der Wiener Börse vom 26 Juni 1896. N°« dem uMellen Coursb°tte Ztll»t«'Anlll)»,l. >»c!b Warc »"/, Einheitliche Rente in Nuten »e«. Mal November , . . 101-30 10150 in Noten verz, ssebniar°Nul>ust 10125 101 4b „ Ellber verz, Jänner-Juli I0135!i0i55 „ „ ,, Npril-Octobr, INI 35 101 55 >»54er 4°/^ Elaattüosr. 25» fl. 144 30 146 - «860er 5°/o „ llllnze 5U0 fl. 145 — 145 50 18««el 5«/„ „ Fünftel 10« st. 155 — 156 — l864er Vtaatslose . , 1NU st. ,89 — 190- dto. ,, . . 50 fl. 18850 18» 50 z°/, DllM,-Pfdbr. i» 120 st. , . 157 25 158 25 t°/n vest, Voldrente, steuerfrei 122 SU 12280 z°/„ vest, Nutenrente, steuerfrei — — —'— t°/» bto. Rente in Kroneuwähr., steuerfrei für 20» Kronen Nom, 101 15 101 35 btu, dto, per Ultimo . , 10115 101 35 «kisenlmhn > GtoatSfchnldver. schrelbnnllt«. tllsabethbahn in G,, steuerfrei (dlv. Lt.), für 1UU st. G. 4"/» 121-50 122 25 .^.''iz-Joseph Bahn in Silber (div. Et.)s, INN fi.Nom^'/^/,, 125 70 126 70 »'///„ Rudolph Ä. l. E, (div. Et,) für 10(10 st. Nom.....—-— —-— 4°/» d«o. i, Kronenw. steuerf, (biv, Lt, . für 200 Kr, Nom. . . S9 15 10015 5°/„ Norarlberger Nahn lnTilli., 200 u. 10NN st. f. 10» st. Nom. —-— — — »"/„ dto. <« Nruneniv. steuerf,,400 u, 2000 Kr. f. 200 Kr. Nom. . 100— — — Zu Gtaatsschuldverschrelbnn» >en ablleftemp.Olstnb.'Nctlen. «lisabethbabn 20« st. CM. 5^///„ i vo» 200 st. ü, W. pl. Stück . 257 — 260 — dt°. Linj'Vudwel« 2»U fl. ö. W. 5>///n .......240 — 245— llt«. Slllzb.-Tlr. 200 st.«. W. 5°/^ 232'— 234'— «aliz.Karl-Lndw -M.ÄW fl.EM j218— 218 50 Veit. Wl,« «om Nlaatr znr Zablnng lw«NV»»n>« «ifenb.'Prior.» 0»lig»N«nen. «lifllbcthbahn 800 u. »000 M. für 20» M. 4°/«..... 11? ?b 118'25 Vlisabethbahn, 400 u. 2000 M. 200 M. 4°/,...... 121 b0 122 50 ssrnnz Iofevh V., «M. 1884,4°/„ 93-65 100 65 Galizifche Karl -Ludwig« Nahn, EM. 188l, 300 fl. L. 4"/„ . 89 — 100 — Vorarlberger Bahn. . Mente in Kronenwähr., 4°/«, steuerfrei für200KronenNom. 98'3U 99-10 4°/2 dto. dto. per Ultimo . . 98 90 9«10 llt0.Et,E.«l.Gold10aft..4>/,"/c> 124'— 12475 dto. btll. Silber 100 fl., 4'/,°,» 101 20 102-20 dto. Etaats-Oblig. (Ung. ONb.) V, I. 187«, 5°/«..... 121-80 12280 btll.^/iO/aSchanlrczlll-Ylbl.-Obl. 100-— 100-70 dto. Präm.-Nnl, il 100 fl. ü. W. 149 50 15050 dto, dtll. K bllft.ö. W. 14950 150-50 Theih°Ne8,-Lofe 4°/, 100 fi. . i»8 — 139 - Grundentl.«GbligaNon«« (für 10« fl. CM.). 4"/n lroatifche mid slavonische . 9? 25 98 25 4°/, ungarlfche (100 fi. ö.W,) . 9«-9U 9?»n Andtl» üss«ntl. Hnl»h»n. Donau-Neg.-Lose 5"/„.... 12620 127 — dto. .Anleihe 1878 . . 107 — 108 — Vlnlehen der Stadt Vörz, . . 112— —-— slulehen d. Stadlssemeinbe Wien 104 — 105 — Aulrhe» d. Stadtssenu'iiide W!en (Silber oder Gold). . , 126-50 — — Prämien Aul. b. Stabtgm. Wien 166'?5 16775 UvrfrbnuUnlehei!, »erloeb, 5'„ 101 — - -— 4"„ Rainer ll! 8850 —-- «elk Ware ßsanddri«ft (für 10« fi.). «obcr.allg.öft.ln5NI.vl.4°/^«. —-- -.-.. dto, „ „ llMpfsch. 10Nfl,«lM. 138'— 140" vfener Lose 4«1...... 60— 63-- Palff!,.«ose 40 st, CM, . . . 59 25 «025 NotheuNreuz.Oest.Ees. 0., INst. 18— 18'f.l> bothen ttreuz, Una. Vcs.v,, b fl, 10— 10'50 «udolph-Lllse 10 fl..... 22-50 23 5« Salm-Lose 40 N, CM. , . . 69— 7050 Vt.°Genoi« Lose 4« st. EM . «9— 71 — Waldstein Lok 2» st. CM. . , 61'- S3- Wlnbischü'M Lose 20 st. CM. . d. Vobcncreditaustlllt, I.Em. . 12 75 1375 dtll. dto. U, Vul 1888, . 25— 28- Laibacher Loss . . , , 22— 23— V«ld Wa« Hanll'Kltkn 90 — Staatseisenbahn 20« fi. V. . . 358 — 358-50 Südbahu LNO fl. S.....10250 108'— Lüdnorod. Aerd.-Ä. 20l» st. «M. 214 25 215 — Iramwny-Vef.,Wr.,i70st «.W. 476— 482 — dto. «in. <«8?.LN - " «gybler «isen- und Vtahl-3'ld. .<,,^. in Wien 10« st. ...» - »"' Wllggon-Lelhanst.,Allg.,lnPeft, ^z,^ Wr. Naugesellschaft' 100 st. . . "°^A.7 Wlenerbergerglegel°«ct,en«e!. 290 l" Amsterdam......- °"»„ zg-90 Deutsche Plätze.......^-gz llo»» Z°H". .' .' .-.'!.-'! "Üb ^'^ 3t. Peter«burg . ... - ^ ^ Ducate»....... - °" g.zj 20-Fiancs.Ntücle . . . , - ".»<> hg»?, Deutsche «eichsbanlnoten . °°,?„ 44«" Italienische Vnnlnoten , . . "?