Drgan der Verfafsnngspartei in ürain. Ar.288 Gan,ii-!>r!g: ^llldjäbrig : rttrrleljiilirig: FUr Laiba» ft. Mil Post fl. - Für Zustillung in s HeuS! LierteljShng 10 «r. Samstag den 13. Februar. I n 11 r t i o » r - P r r i I r: Einspaltige Petit-Zeile » 4 Ir, bei Wiederholung!» » 8 Ir. — Anzeigen bis S Zeilen 2V Ir. Hedaction, Administration u.Expeditionl Herrengaste Är. lr. !886. Rückblicke mif die lüigclnnftne Fand-tagssesslon. i. Die letzte Session des krainischen Landtages iählt zu der längsten, der wir uns erinnern; sie Nahm Zwei Monate in Anspruch und hat es auf 2o Sitzungen gebracht. Während der erste Theil dieser Session sich durch ein beschauliches Stillleben Nuszeichnete und die Protokolle d.-r ersten Sitzungen Nur von den Referaten der Minorität, die ihre Pflicht vom Anfänge an und bis zum Ende ganz und vollständig erfüllt hatte, zu berichten wissen, drängten sich gegen den Schluß die wichtigsten Geschäfte so zusammen, das; von einer ernsten, gründlichen Be-rathung derselben füglich nicht die Rede sein konnte. 5^ diesem scheinbar unrationellen Verfahren, das anderwärts der Leitung einer parlamentarischen Körperschaft zum Vorwürfe gemacht werden würde, liegt vielleicht doch ein tieferer Sinn, ein wohldurchdachtes System. In anderen Landtagen, die nicht die Prätension erhoben, große Politik zu treiben, und die sich nur gewissenhaft mit den Interessen des betreffenden Landes beschäftigen, besteht die hausbackene Ordnung und Gepflogenheit, dak der Landesausschuß seine Vorlagen, zu deren Ausarbeitung ihm Zeit und Arbeitskräfte vollauf zur Verfügung stehen, gleich bei Eröffnung der Session vorlegt. Der gegenwärtige Landeshauptmann von Feuitletml. Der Director der Dampfsäge. Eine Erzählung. (Nachdruck Verbote».) Vom geraden Wege abzuweichen, bereitete mir ittttner ein großes Vergnügen. Ich meine eS bei Leibe nicht im moralischen Sinne, sondern wörtlich, ohne den Beigeschmack etwelcher Allegorie. Durch die lyeite Welt wandernd, liebe ich es, von dem vor-aereichneten Hauptwege mich des Oefteren rechts oder links in die Büsche zu schlagen und, auf's Geradewohl meinen Weg fortsetzend, unbekannte Gegenden durchstreifen, um so die Freuden und Leiden einer Entdeckungsreise durchzukostcn. Denn warum soll ich gerade nur dort den Straßenstaub schlucken, ein rother Bädeker oder ein brauner Gsell-^elS wir im Vorhinein genau angegeben haben, w«S ich sehen und wie viel ich dafür bezahlen soll. Karum soll ich nicht, meinen Wanderstab als Zauber-ruthe gebrauchend, Neues hervorzaubern, um durch ungekannte landschaftliche Bilder, durch eigenartige Typen und Charaktere einsam lebender Menschen überrascht zu werden. Und so machte ich eS auch auf meiner letzten Herbstreise, indem ich die staubige Landstraße plötzlich schnöde verließ, mein Felleisen rechts in die Urwälder trug und so an die Leistungsfähigkeit meiner Krain, der Leiter des Landesausschusses, scheint aber dem entgegengesetzten Grundsätze zu huldigen: er brachte die wichtigsten Berichte und Anträge des Landesausschusses nur suecessive ein, von Sitzung zu Sitzung und so bis zum Schlüsse der Session tempo-risirend, wahrscheinlich deshalb, um dadurch die schwere Last, die ihm und seinen Collegen im Landes-ausschusse aufgebürdet ist und die sich durch eine gleichzeitige Vorlage dieser Elaborate nicht bewältigen läßt, den Landesboten recht eindringlich vor Augen zu führen. Sollte aber die Welt nicht überzeugt sein, daß diese Geschäftsmethode die Arbeiten des Landtages fördere, den Landesboten Zeit und dem Lande Geld erspare, so möge sie bedenken, wie bequem und zweckmäßig es sei, die wichtigeren Geschäfte so hinauszuschieben und zu verschleppen, daß die Beschlußfassung darüber im letzten Momente, unter dem Drucke des imperativen Sessionsschlusses durch keinerlei unbequeme, wenn auch noch so gerechtfertigte Prüfung und Kritik gehemmt werden kann. Es dürfte wohl selten Vorkommen, daß, wie bei uns, die Dikculsion über den Landesfond und über die wichtigsten Anträge, die sich an denselben knüpfen, erst am letzten Tage, in der letzten Stunde, zwischen Thür und Angel, ja, nachdem schon die Taggelder für die ganze Session vertheilt sind und manche Abgeordneten sich deshalb schon entfernt haben, auf die Tagesordnung gelangt und durchgepeitscht wird! Im Redoutensaale hörten Wanderschuhe eine immer größer werdende Anforderung stellte. Je höher ich hinauf kam. desto dichter wurde der Forst, und die hohen kräftigen Stämme, deren Reihen tiefer unten durch zahlreiche Rodungen der systematisch vernichtenden Menschenhand unterbrochen waren, rückten eng an den schmalen Pfad heran, wie die Häuser einer Ghetto-Straße. Wenn nicht frische Radspuren und jüngst eingestampfte Pferdehufe mich davon überzeugt hätten, daß es auch Andere vor mir gut befunden haben, den Weg fortzusetzen (wenn obbenannte Hufe vielleicht auch nur Mauleseln angehörten), so wäre ich angesichts der zunehmenden Wildheit des Waldes und der abnehmenden Helle des Tages umgekehrt. Der Weg wurde immer schlechter und der Verdacht, daß die mehr erwähnten Hufe Eseln angehörten, immer begründeter. Endlich war der höchste Punkt des Weges nur mehr wenige Minuten entfernt und meine Neugierde nach der zu erwartenden Aussicht eine sehr gespannte. Als ich aber in Folge der rascheren Schritte keuchend aus der Höhe angelangt war, drang mir ein warmer und dichter Rauch entgegen, der mir alle Aussicht versperrte. Für einen Kohlenmeiler war mir dieser Qualm zu bedeutend, und als er sich in langen Streifen in den Wald verzogen hatte, ersah ich auch den eigentlichen Grund seines Entstehens Ein überaus liebliches Bild bot sich mir dar: wir durch zwei Monate über jede Marginalnummer des Rechenschaftsberichtes pro 1884/85, wenn es sich auch nur darum handelte, jede Zeile dieses Berichtes noch zweimal zu verlesen, die längsten und langweiligsten Auseinandersetzungen; jede Petition um ein Paar Gulden mehr wurde salbungsvoll vom Anfänge bis zum Ende mit allen möglichen und unmöglichen Motivirungen der Abgeordneten vorgetragen, die sich davor in die Corridors flüchteten, während der Zuhörerraum und die Gallerie sich in bedenklicher Weise durch die vollständige Abwesenheit des Publikums auszeichneten; aber die Höhe der Landesumlagen zu prüfen, die so schwer das Land belasten, Steuererhöhungen von hundert Percent zu beschließen, über die Bedeutung und den Werth neuer Institutionen, die Tausende von Gulden jährlich dem Lande kosten werden, über ein neues Straßengesetz, dessen Bedeutung Jedermann empfindet, sich Rechenschaft zu geben — dafür sollen die kurzbemessenen Stunden der letzten Sitzung vollkommen ausreichen! Die Weisheit dieser Leitung der Landtagsverhandlungen begreift der gewöhnliche Sterbliche nicht leicht, selbst wenn ihm große Muster, die anderswo existiren sollen, zur Belehrung vorgehalten werden. Und selbst die Majorität des krainischen Landtages, die nach dem Vorbilde dieser großen Muster arbeitet, durfte sich nicht, wenigens nicht ausschließlich, von diesen Erwägungen leiten lassen; vielmehr durften ihr oder ihren Führern andere höhere Motive vor- eine kleine Niederlassung von fünf bis sechs Häusern in einer tiefen Thalwulde, gelbe Holzplätze, bunte Gärten und sattgrüne Wiesen, rings umschlossen von dunkelbewaldeten Bergrücken. Das Ganze machte den idyllischen Eindruck einer amerikanischen Hinter-wäldler-Eolonie, der durch das reizende kleine Kirchlein im Vordergründe noch erhöht wurde- Hinter dem Kirchlein standen in mäßiger Entfernung zwei große, weiß getünchte Gebäude, ihnen gegenüber eine Försterei, Scheunen, Stallungen und andere Wirtschaftsgebäude, zwanglos gruppirt und überragt von einem hohen mächtigen Schlote, dem der oberwähnte Rauch entströmt sein mußte. Die Arbeit der Dampfsäge, als welche ich die Fabrik bald erkannt hatte, war offenbar zu Ende. Kein Geräusch der Maschinen, kein Pusten ausgepreßten Dampfes störte die feierliche abendliche Ruhe, die scheinbar über der ganzen Niederlassung schwebte. Nur scheinbar, denn als ich tiefer herabgestiegen war, der Kapelle zu, sah ich zahlreiche Arbeiter hastig und bestürzt durcheinander eilen, einzelne Arbeiterinnen weinend und händeringend, einander tröstend oder laut schreiend, und mußte wohl bald einem gewichtigen Umstande den Grund dieser allgemeinen Beunruhigung zuschreiben. Unbehelligt konnte ich durch die bunten, aufgeregten Gruppen hindurchgehen und wendete mich einem größeren Hause zu, in dessen unterem Geschoss chweben. Die großen Politiker der nationalen Partei n Krain wollen, so glauben wir, durch die lange Dauer der Landtagsverhandlungen ihre große Bedeutung constatiren; sie wollen sich ebenbürtig an die Seite der Polen und Czechen stellen; Laibach soll ebenso wie Lemberg oder Prag als ein politischer Brennpunkt ersten Ranges im Reiche gelten, als der Mittelpunkt eines slovenischen Fragmentes in jenem staatlichen Conglomerate, von dem die Föderalisten träumen zu Nutz und Frommen der Einheit, Macht und Größe Oesterreichs! Dieser Sinn, meinen wir, liegt in der sonst schwer begreiflichen Verschleppung der Landtagsverhandlungen und in deren sonderbarer Leitung, und auch in diesem — Sinne liegt Methode! Jetzt, nachdem die Resultate der letzten Session sich überblicken lassen, ist der objektive Beobachter in der Lage, seine Wahrnehmungen zusammenzufassen und sich ein klares Urtheil über die abgeschlossene parlamentarische Campagne und über den Anrheil zu bilden, der Jedem der Betheiligten an den Erfolgen und Mißerfolgen dieser Session gebührt. Das Land hat ein Recht, zu wissen, ob und wie Jeder seine Schuldigkeit gethan hat. Oie vorjiilinge Landesanflage von gebrannten geistigen Fliisliglreiten. (Rede des Abg. Baron Schwefel in der achten La»dt>igS-sijjung am 18. Becember 1635. (Fortsetzung.) Wenn ich mir erlaubt habe, zuerst unser Ver-hältniß gegenüber der Negierung und der durch das Ministerium erwirkten Sanction darzulegen, so obliegt mir nunmehr, strenge auf den Standpunkt mich restringirend, den die Debatte nach meiner Auffassung einnehmen soll, einen Rückblick zu werfen auf die Schritte, die von Seite des Landesausschusses seit dem Tage, wo wir dieses Gesetz beschlossen haben, bis zu jenem Zeitpunkte durchgeführt worden sind, bis zu welchem der Landesausschuß den Rechenschaftsbericht vorgelegt hat. Es ist dieß die Zeit bis zum 31. Juli des gegenwärtigen Jahres. Ehe ich zu diesen Ausführungen übergehe, hebe ich ausdrücklich hervor, daß ich mich ganz an die Geschäftsordnung halten und über die Grenzen dieser Periode nicht hinausgehen will. Was die Verhandlungen betrifft, welche von Seite des Landesausschusses später gepflogen worden sind, worüber ich mit Recht ein Gasthaus vermuthete. Rechts sah ^ ich durch die halb geöffnete Thür das düstere und raucherfüllte Schankzimmer, in welchem zahlreiche erhitzte Männer mit leidenschaftlicher Heftigkeit aufeinander losschrien, mit Scheltmorten und Vorwürfen sich gegenseitig oder einen Abwesenden, von dem sehr viel die Rede war, überhäuften in abgerissenen, wild hingeworfenen Sätzen, aus denen ich nur entnehmen konnte, daß ein bedeutendes Unglück alle Gemüther erregt hatte. Hierauf trat ich in die gegenüberliegende Gaststube, in der ich auch Menschen in eigenthümlicher Ge-müthsbewegung fand. Der Thür gegenüber stand, in Förstertracht gekleidet, ein hoher starker Mann mit suchsrothem Vollbart, der mit verschränkten Armen zu Boden blickte und durch Stirnrunzeln und Zusammenpressen der Lippen das Düstere seines Antlitzes erhöhte. Neben ihm saß eine rundliche Alte, offenbar sein Weib, deren gutmüthiges Antlitz iu Hellen Thränen schwamm. Einige Kinder lehnten oder saßen herum und zeigten je nach dem Alter und Gemüthsart mehr oder minder traurige Gesichter. Eine einzige Person im Zimmer schien die allgemeine Bestürzung nicht zu theile». Aus deö hübschen jungen Mannes ernst gehaltene», Gesichte schien eher eine gewisse selbstbewußte Ruhe und schlecht verhohlene Befriedigung hervorzuleuchten. Er war auch der Erste, der meiner ansichtig wurde und, zwar aber im Rechenschaftsberichte nichts vorliegt, und was jene weiteren Umstände anbelangt, auf welche der Bericht des Finanzausschusses vielleicht im Schlußsätze hinweist, die aber nicht in den Rahmen der heutigen Verhandlung passen, so will ich darüber mit Stillschweigen hinweggehen. Dagegen möchte ich nun aber fragen, welche Stellung hat der Landesausschuß eingenommen nach dem Beschlüsse des Landtages am 18. October des vorigen Jahres, welche Schritte hat er zur Realisirung unserer Beschlüsse eingeleitet, welche Verträge hat er abgeschlossen? Und sind alle Maßnahmen, die er in dieser Angelegenheit ergriffen hat, richtig gewählt und durchgeführt worden? Ich will auf die Ausführungen des Berichtes des Finanzausschusses über die verschiedenen Wege, welche der Landesausschuß hätte gehen können, nicht eingehen, der Herr Berichterstatter hat uns dieselben sehr klar und deutlich auseinandergesetzt, und ich erkenne ohne Weiteres an, es erübrigte dem Landesausschusse kaum etwas Anderes als der Abschluß eines Vertrages mit einem Pächter. Ich rede nicht von eigener Regie, nicht von Abfindung, wenn ich aber von einem Vertrage mit einem Pächter spreche, so möchte ich doch glauben, daß es sich da vielleicht um etwas Anderes als bloß um eine Abgabe „unter der Hand" ge- handelt hat, wie es im Berichte des Finanzausschusses heißt und was mir füglich nicht thunsich erscheint. Ich habe eine bessere Meinung von dem Landesausschusse und nehme an, daß in diesem Falle nur die regelmäßige Abschließung eines Pachtvertrages in Frage stehe. Ich glaube also voraus-sctzen zu dürfen, es handle sich hiebei nur um einen lapsus crrlami des Herrn Berichterstatters, wenn es in seinem Berichte heißt: „Ka^Io tedaj, tlotn'ui iückup oääati poä roko". Ich bestehe nicht weiter auf diesem Punkte und gehe gleich über zur weiteren Stelle des nämlichen Berichtes, aus der hervorgeht, daß bereits am 29. November v. I. Herr Dekleva ein Offert überreicht -hat, in dem er sich bereit erklärt, gegen einen Pachtschilling von 30.000 st. die Einhebung der Landesumlage mit allen Bedingungen, die ihm gestellt worden waren, zu übernehmen. Daraus geht hervor, daß der Landesausschuß die Allerhöchste Sanction vorausgesetzt und die Vorbereitungen zur pachtweisen Einhebung der neuen Auflage sofort nach Schluß des Landtages rechtzeitig in's Auge gefaßt ^ verwundert, aber doch mit einer gewissen Leutseligkeit, an mich herantrat, mir die Hand reichte und um mein Begehren fragte. Ich erzählte ihm, daß ich, von ohngesähr die Gegend durchstreifend, an diesen Ort gekommen ivar und hier übernachten wolle, das; ich aber bedauere, zu ungünstiger Zeit eingedrungen zu sein. Der Forstwart (als solcher hatte er sich mir vorgestellt) antwortete mit einigen höflichen Worten und bot mir an der einzigen thränenfreien Ecke des großen Eichentisches einen Platz an. Die Försterin, froh, von ihren traurigen Gedanken abgelenkt zu werden, zeigte sich gleich geschäftig, für die Bedürfnisse meines Appetites Sorge zu tragen, die Kinder folgten ihr nach und nach in die Küche, so daß ich bald mit dem Förster und seinem Gehilfen allein zurückblieb. Wie weiland der leidende König Amfortas schien der Förster nun zu warten, daß ich ihn um den Grund seines Schmerzes befragen würde, und da ich die reine Thorheit Parcival's nicht theilen wollte, so bat ich ihn mit freundlichen Worten um die Aufklärung der allgemeinen traurige» Bestürzung. „Ach Herr", begann der Förster mit einer festen, tiefen, doch oft von Seufzern unterbrochenen Rede, „uns ist ein großes Unglück widerfahren, das fast alle hiesigen Arbeiter, den abwesenden Herrn der Fabrik, vor Allein aber mich und meine Familie hat. Nun, wenn am 29. November bereits dieses Offert vorlag, welchem später noch andere gefolgt sein sollen, dann glaube ich, daß die Conclusionen, welche der uns vorliegende Bericht aus der Sachlage zieht, daß nämlich der Landes.iusschuß sich in einer Zwangslage befand, als er den Pachtvertrag? mit Herrn Dekleva abschloß, nicht zutreffend erscheinen. Ich begreife, daß der Landesausschuß, wenn er nicht unter der Voraussetzung der mit Bestimmtheit erwarteten Allerhöchsten Sanction im Voraus zur Durchführung der gefaßten Beschlüsse einleitende Schritte getroffen, sondern auf das Herablangen dieser Allerhöchsten Sanction, die erst am 7. Jänner d. I. erflossen ist, gewartet hätte, dann nicht mehr in der Lage gewesen wäre, mit Jemand Anderem zu verhandeln, und daß er sich dann in einer Zwangs- § läge befunden hätte. Ich wäre für diesen Fall sogar der Ansicht, daß der Landesausschuß unter solchen Umständen sehr gut gethan hätte, wenn er statt einer sofortigen und überstürzten Erledigung der Sache durch den Vertragsabschluß mit Dekleva sich Zeit gelassen hätte, um im Wege einer regelmäßigen Ausschreibung mehrere Eoncurrenten herbeizuziehen und dadurch einen erwünschten Abschluß zu erzielen. Aber diese Zwangslage bestand nicht, denn wenn bereits am 29. November ein Offert eingereicht werden konnte, dann war bis zum 12. Jänner, wo die Allerhöchste Sanction kundgegeben wurde, vollständig die Möglichkeit gegeben, auch anderen Offerenten die Gelegenheit zu bieten, sich um den Pacht zu bewerben, dadurch wäre der Landesausschuß in die Lage gekommen, die Wahl zwischen verschiedenen Anträgen zu haben. Also die Eonclusion des Herrn Berichterstatters, daß sich der Landesausschuß in einer absoluten Zwangslage befunden habe, scheint mir ebenso wenig zutreffend wie die Argumentation wegen jener Verzögerung, welche von demselben Herrn Berichterstatter der Negierung zur Last gelegt wird. Eine Verzögerung, welche, wie ich beiläufig nur noch bemerken will, nicht eingetreten wäre, wenn man bei der Beschlußfassung auf die warnende Stimme von dieser Seite besser geachtet und wenn »ran das Ausgleichsgesetz mit Ungarn besser in's Auge gefaßt hätte, eine Verzögerung aber, welche noch viel bedeutender gewesen wäre, wenn die Regierung correct constitutionell gehandelt und die erforderlichen Eorrecturen unserer Beschlüsse von einem neuen, weiteren Beschlüsse des Landtages abhängig gemacht aus das Schwerste betroffen hat. Ich habe mich noch nicht vom ersten Schreck erholt, verzeihen Sie mir daher, wenn ich verwirrt uud zusammenhanglos erzähle, so wie auch mir erst nach und nach durch einzelne Thatsachen und Nückerinnerungen die ganze Größe des Unglückes klar wurde." „Es war um 0 Uhr Abends, als die. Arbeit der Dampfsäge wie gewöhnlich mit dem Zeichen eines langen Pfiffes beendigt wurde. In langer Reihe begaben sich nun die Werkführer und Arbeiter zur Schreibstube des Directors, um den verdiente» Wochenlohn, wie jeden Sonnabend, zu erholten. Er pflegte sie sonst an der offenen Thüre zu erwarten und schnell zu befriedigen. Wie verwundert waren nun die Leute, als sie die Thüre der Schreibstube verschlossen fanden und auf mehrfaches Pochen von Innen keine Antwort erfolgte. Einige von den Jüngeren liefen sofort in die Wohnung des DirectorS oder suchte» ihn, laut rufend, in den Wirthschasts-gebäuden, während die Zurückgebliebenen ungeduldig an der Schnalle rüttelten oder die Widerstands' fähigkeit der Eichenslügel zu erproben begannen. D>< Versprengten kehrten einzeln zurück, ohne den Director gesunden zu haben, der Forstwart und ich wurden^ herbeigeholt und bestürmt, die Schreibstube zu offne"' Ich suchte die Gemüther zu beruhigen. In der Tha nichts Böses ahnend, schrieb ich das merkwürdig^ Ereignis» einem unliebsamen Versäumnis» oder de hätte. Im Finanzministerium sitzt nicht der gefällige Sectionschef Baron Kubin und beim Sectionschef Baumgartner verwendete sich wahrscheinlich kein krav irischer Abgeordneter mit einem exccptionellen, ofsiciellen Mandate, um bezüglich der zukünftigen Beschlüsse unseres Landtages bindende Verpflichtungen zu übernehmen ; Seetionschef Baumgartner scheint vorsichtiger gewesen zu sein und es für zweckmäßiger befunden zu haben, jene Abänderungen, die nothwendig waren, selbst vorzunehmcn, statt sie von einer künftigen Be-s chlußf^ssung dieses hohen Hauses zu erwarten. Wenn also, ich wiederhole cs, für den Landcsausfchuß eine Zwangslage nicht vorhanden war und wcnn wir andererseits die Abänderungen, die die Landtagsvorlage in Wien e>fahren hat, nur dankbar anerkennen müssen, so glaube ich, daß vom Landesausschusse in dieser Angelegenheit ein Vorgang hätte beobachtet werden können und müssen, welcher in gar keiner Meise mit den Interessen des Landes hätte in Collision aerathen können. Meine Herren, ich betone es, daß ich Niemanden anklage, faß ich auch gegen den Lcmdesausschuß keine Anklage erheben will, ich denke niel zu objeetiv und ich bin viel zu sehr ein Feind aller persönlichen Reibungen und Schwierigkeiten, als daß ich hier nicht einzig und allein das Landesinteresse im Auge behielte, dem wir Alle ge-nreinfchaftlicki und vollständig zu dienen haben. Von diesen Anschauungen geleitet, glaube ich nun. wird ^ gestattet und sehr zweckmäßig sein, wenn wir Landevausschuß auf einzelne Jrrthümer auf- merksam machen würden, die bei dem Abschlüsse des Pachtvertrages mit Herrn Dekleva vorgekommen sind von denen im Berichte des Finanzausschusses nichts steht, was mich, ich muß es sagen, vom Herrn Berichterstatter sehr überrascht. (Schluß folgt.) Ein Sprachengesetz. Willi, 4. Februar, x. 8. — Das Ereigniß des Tages bildet die Einbringung des Sprachengesetz-En t-d,urfes durch den Deutschs st erreichischen Club. Die Majorität wurde durch denselben überrascht, unangenehm überrascht; denn wiewohl sie sich anfänglich der Illusion hingegeben haben mochte, cs » ndle sogenannten parlamen- tarischen §oup: die Illusion schwand, als sic des tzzortlautcs dcö Entwurfes inne wurde. Nur zu kigld drängte sich den Fraetioncn der Majorität die L-hrlässigkeit des Direktors zu, der er sich anch st zuweilen schuldig machte. Mein Forstwart aber, sogleich die ganze Tragweite des Ereignisses ^urchbl'ckt hatte, ergriff ein Beil, das rasch hcrbei-»kkchafft worden war, und hieb in die Thür eine Ke Spalte, die, von willigen Händen flugs ver-kt^kert ihn und uns Alle bald hindurchließ. Aus den ^ schen der Schreibstube lagen in großer Unordnung ^>ie Atechnungsbücher herum. Die eine Tischlade war ^lb herausgezogen und unter ihr auf dem Boden ty n wirr durcheinander Briefe, Rechnungen, Hritungsschnitzel, Notizbücher u. A., in der zweiten ^ischlade fanden wir in einem Wüste von abgenützten Zedern, ausgeschossenen Patronen, Kapseln und ge-^vHen'en Pseifenköpfen - die Casscnschlüssel." Ich war der Erste, der sie bemerkte", siel ^ tzxr Forstwart ein, „ergriff sic und öffnete mit ^ilsc dcö ersten Maschinisten, der eigentlich Mit-^ljeßer war, doch den Direktor seit langer Zeit walten ließ, mit einiger Mühe die Casie. Wir !°l>tden bald, daß in den cinzclncn Fächern, zu deren Öffnung sich d" Maschinist die Kunstgriffe noch ^»>ierkt hatte, außer werthloö gewordenen Losen, ^tissenen Checks, schlechten Münzen u. s. w. gar vorhanden war." » ,Sie können sich die allgemeine Bestürzung — die Casse, die viele Tausende enthalten — u>ar leer! Außer den Summen für die peinigende Ucberzeugung auf, daß sie einem parlamentarischen Acte von schwerwiegender Bedeutung gegenüberstehen, einem Acte, zu welchem sie, wie schwer es ihnen auch ankommen mag, werden Stellung nehmen müssen. Der Entwurf, das Ergebniß der eingehenden und gründlichen Berathung eines Kreises hervorragender Politiker, stellt sich eben schon beim ersten Anhören als ein ernster, die ernsteste Erwägung erheischender Vorschlag zum nationalen Frieden dar. In seinen Forderungen zu Gunsten der deutschen Staatssprache die äußerste, allerdings das Interesse für die staatliche Administration im Auge behaltende Mäßigung beobachtend, läßt sich derselbe in Beziehung auf die nichtdeutschen Sprachen von jenem vollen Respect vor der Gleichberechtigung leiten, der im Art. 19 des Staatsgrundgesetzes über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger zum Ausdruck kam. Die Mitglieder deS Deutschen Clubs haben, der Einladung des Deutschösterreichifcken Clubs folgend, den Antrag unterstützt. Auch diese That-sache verdient Beachtung. Sie beweist, daß die Vertreter des deutschen Volkes in seiner überwiegenden Mehrheit den Frieden ehrlich wollen. Wenn die slavisch-clerikale Majorität ihn ablehnt — dann wird cs aller Welt klar sein, wer den Unfrieden will. _________ Politische Wochenübersicht. Zum Präsidenten des österreichischen Abgeordnetenhauses wurde Smolka (mit 279 von 289 Stimmen), zum ersten Viccpräsidcntcn Graf Richard Clam-Martinitz (mit 167 von 276 Stimmen; 105 leere Stimmzettel) und zum zweiten Vicepräsi-denten N. v. Chlumecky (mit 257 von 273 Stimmen; 11 leere Stimmzettel) wiedergewählt. Die von uns neulich schon erwähnte Kundgebung des Deutschen Clubs, betreffend die große Rede des Fürsten Bismarck in der Polendebatte des preußischen Abgeordnetenhauses, wurde schließlich in der Form einer Resolution der Mitglieder des Clubs gefaßt. Aus Anlaß dieser Manifestation des Deutschen Clubs sah sich der D e u t s ch ö st e r re i ch i s ch e Club veranlaßt, ebenfalls eine Resolution, und zwar folgenden Inhaltes zu fassen: ,,Der Deutschösterreichische Club, welcher die Verteidigung der Interessen des deutschen Volkes in Oesterreich stets in die erste Reihe seiner Aufgaben stellt, betrachtet diese Bezahlung der Arbeiter, für die einlaufenden Baumstämme. alt, Reserve für plötzliche Unglücksfälle, hatte der Direktor auch das ganze Vermögen der Arbeiter-Unsallversicherungs-Gesellschaft, der Witwen-und Waisencasse unter seiner Obhut. Alle die ver-hältnißmäßig großen Summen, welche die älteren verheirateten Arbeiter sich seit Jahr und Tag erspart und als sicheren Fond für die Zukunft ihr?r Angehörigen zurückgelegt haben, — sie waren verschwunden." „Auch meine Ersparnisse", warf der Förster ein, „und das wenn auch geringe Vermögen meiner Frau hatte er entwendet. Mein Forstwart wollte sogleich die Vorkehrungen treffen zur Einfangung des augenscheinlich entflohenen Direktors. Nun war aber guter Rath theuer, weil Niemand zu einer vernünftigen und raschen Handlungsweise verwendet werden konnte. Die Einen eilten zu ihren Weibern und Kindern, ihnen das Unglück mitzutheilen, Andere liefen kopflos die Straße aufwärts oder abwärts in den Wald, um des Flüchtigen habhaft zu werden. Wieder Andere begnügten sich mit Flüchen und Scheltworten. Auch Solche, die nichts verloren hatten, wüste, junge Bursche, zeigten sich äußerst erzürnt, weil der Ausfall deS erwarteten WochenlohneS sie verhinderte, eine Nacht wild zu durchzechen. So blieben wir zwei allein zurück und da mir mein Forstwart versicherte, er hätte schon einen Plan ge- Vertheidigung als eine interne Angelegenheit des staatlichen Lebens. Nachdem der Deutsche Club, entgegen den mit dem Deutschösterreichischen Club getroffenen Vereinbarungen über die gemeinsame Behandlung politischer Fragen, einseitig eine dem obigen Grundsätze widerstreitende Kundgebung beschlossen und dadurch eine wesentliche Veränderung der bisherigen engen Beziehungen der beiden Clubs herbeigeführt hat, behält sich der Deutschösterreichische Club vor, sein künftiges Verhältniß zum Deutschen Club in weitere Erwägung zu ziehen." Das vom kroatischen Landtage beschlossene Gesetz über die Verwaltungs-Reform erhielt die kaiserliche Sanktion. Der Landtag wurde ans unbestimmte Zeit vertagt. Der festliche Empfang, welcher dem Fürsten von Montenegro am russischen Kaiserhofe zu Theil wurde, gibt den officiöfen Petersburger „Nowoje Wremja'' Anlaß zu nachstehendem, namentlich vom österreichischen Standpunkte höchst beachtend werthem Communiqus: Fürst Nikolaus von Montenegro sei der natürliche Erbe und würdigste Nachfolger der alten Regenten des serbischen Volkes und werde gegebenenfalls an die Spitze dieses Volkes treten. Ja, er werde alle slavischen Stämme des südlichen Europa unter seinem Scepter vereinigen und deren alleiniger Beherrscher werden. In dieser schweren Aufgabe des Fürsten Nikolaus werde derselbe von dem gesammten russischen Volke unterstützt werden. Die slavischen Völkerstämme der Balkan-Halbinsel werden erkenne», daß ihre Macht nur in einer solchen Vereinigung unter der Leitung des heldenmüthigen montenegrinischen Fürsten festgegründet sein könne. Die Botschafter richteten aus Anlaß der Bukarest er Friedensverhandlungen an die Pforte eine übereinstimmende Note, worin derselben folgende Punkte empfohlen werden: l.den Berliner Vertrag absolut zu respectiren, 2. jcve Idee einer Kriegsentschädigung zu Gunsten Bulgariens aufzugeben, 3. die ostrumelische Frage, welche eine rein interne sei, nicht zu berühren, 4. die Vertreter der Mächte in Bukarest bezüglich des Fortganges der Verhandlungen auf dem Laufenden zu erhalten. Das zwischen der Türkei und Bulgarien betreffs Ostrumeliens abgeschlossene Übereinkommen lautet im Wesentlichen: 1. Die Würde des General- faßt, den Flüchtigen bei Einbruch der Nacht an einer gewissen Stelle zu erwarten und zu fangen, so begab ich mich zu meinen Angehörigen, um sie langsam auf das Furchtbare vorzubereiten. Denn bei mir, lieber Herr, handelte es sich nicht nur um den Verlust des Geldes, auch das Glück meines Kindes war vernichtet." Der Förster richtete sich auf und wischte sich die Thränen aus den Augen. „Gehen wir hinaus", sagte er, „damit ich meine heißen Schläfen an der frischen Abendluft kühle." Der Förster schritt langsam voraus. Der Forstwart, der tief erröthet war, verschwand in der nebenliegenden Thür. „Da sitzt sie, meine arme, verlassene Tochter!" sprach schmerzlich bewegt der Förster, als wir rar das Haus getreten waren. Einige Schritte vor uns kauerte auf einer niedergebröckelten Gartenmauer ein junges Mädchen, heftig schluchzend. Der Widerschein der Abendsonne vergoldete ihre Hellen Ha^re und als sie dem herantretenden Vater das Antlitz entgegenhob, sah ich die schönsten blauen Auge», denen reichliche Thränen auf die blaffen Wangen entströmten. Das zarte, hübsche Gesicht war ei»,s von jenen, denen der schmerzvolle oder doch weli-müthige Ausdruck angeboren scheint. Der Förster sprach einige tröstende Worte zu ihr, dann eilte er voraus, als wollte er sich mit Gewalt von t»?>» traurigen Anblick loöreißen. Zwecke der Stadterweiterung dient, welche gerade die krainische Ballgesellschaft mit anerkennens' würdiger Opferwilligkeit unter den widrigsten Verhältnissen zu fördern bestrebt ist. Für derlei Ding' haben die Patrone des „Slov. Narod" freilich kei« Verständnis;. Nach ihrem Geschmack soll Laibach je länger je lieber bei seinem dermaligen kleinstädtische Charakter bleiben, denn nur in diesem Falle kan» der Slovenismus hier gedeihen. — (S loven is ch e Amtirung in Kärnten.) „Slov. Narod" bringt mit der ganzen ihm zu Ge' bote stehenden Druckerschwärze die Nachricht, daß Justizministerium die slovenische Sprache in KärntS als „gerichtsüblich" erklärt habe. Nun, wir leben i§ Jahrhundert der neuen Entdeckungen, es ist E nicht zu wundern, wenn plötzlich Etwas, was Kärnten bisher „nicht gerichtsüblich" war, sich „gerichtSüblich" herausstellt. Wozu auch ist BaB Pino slovenischer Reichsrathsabgeordneter? M finden also dieses „Gerichtsüblichkeitsdogma" sH erklärlich, aber auch sehr unbedenklich, da die N völkerung in Kärnten genug bei Sinnen ist, um der ministeriellen Erlaubniß, die Gerichte mit sloö nischen Eingaben zu molestiren, keinen Gebrauch machen. Welchen Zweck — bei Lichte betrachtet ^ verfolgt eigentlich die nationale Propaganda mit t>e^ Erzwingen der slovenischen Amtirung? Hauptsächli jenen, die deutschen Beamten zu verdrängen und ^ ihre Stellen slovenische Fanatiker zu unterbrin^ sowie den slovenischen Anwälten zum Brot zu ^ Helsen. Nun ist aber unser Nachbarland Kärntens der glücklichen Lage, über diesen interessanten j«r^ schen Nachwuchs nur in sehr beschränktem Maße! verfügen. Die Gerichte dürften also wohl nur in die Lage kommen, von der juridischen Fict^ der Gerichtsüblichkeit der slovenischen Sprache » brauch zu machen, wenn irgend ein slovenischer W schußverein oder auswärtige slovenische Advoc^ dieses neueste Dogma deö Ministers Praxak anm werde». Daß in der Kärntner Bevölkerung ^ Sehnsucht nach der slovenischen Amtirung zu ^ spüren wäre, hat man bisher nicht vernommen- ^ Gcgentheile waren es slovenische Gemeinden, M die slovenische Ausgabe des Reichsgesetzblaltes ^ Achtung zurückschicklen und die deutsche reelainirt Und die Haltung des von slovenischen Wählern ^ wählten Landtagsabgeordnetcn Dr. Abuja, sich als Feind jeder nationalen Hetze declarirte, deutlich, daß man der slovenischen Landbevölkc^ in Kärnten mit den Schmerzenürufen nach slol'eMl Gerichtssprache, slovenischen Schulen u. s. w. und Gefühle unterlegt, die dieselbe niemals hat. Die slovenische Amtirung ist ja auch in Krain man täusche sich hierüber nich insoweit sie über den seit jeher üblich gewesenen Verkehr mit den Parteien hinausgeht, nichts Anderes als ein Sport der nationalen Hetzer, ein praktisches Bedürsniß liegt derselben nicht zu Grunde und Jahre lang hat die Justiz in Krain ehrenvoll deutsch gewaltet, ohne daß die Bevölkerung daraus einen Nachtheil erlitten hätte. Wie gesagt, wir glauben, daß diese neueste ministerielle Concession für die Slovenen Kärntens am Papiere bleiben wird. Daß sie symptomatisch für die herrschenden Verhältnisse, für die gesteigerte Versöhnungslust der Negierung ist, wollen wir freilich nicht in Abrede stellen. — (Im Kleinen groß, im Großen klei n.) Dem Vernehmen nach beabsichtigt der Stadtmagistrat, in der Sternallee ein sogenanntes Wetterhäuschen zu errichten. Doch soll dasselbe — nach Slov. Narod" — der Stadtgemeinde nichts kosten, sondern die Mittel hiezu im Subscriptionswege aufgebracht werden. Man ist wohl sehr im Jrrthum, wenn man meint, daß auf diesem Wege der noth-wendige Aufwand gedeckt werden wird. Voraussichtlich wird sich ein Dr. Tavüar oder ein anderer gleich-besaiteter Deutschensresser finden, der cs durchsetzen wird, daß alle meteorologischen und sonstigen Bezeichnungen, Inschriften u. s. w. dieses slovenischen Wetteranzcigers nur in der schönen slovenischen Sprache angebracht werden. Hiesür auch nur einen Kreuzer auszugeben, werden die Deutschen sein bleiben lassen. J»l Uebrigen möchte der Gemeinderath gut daran thu», sich mit ernsteren Dingen zu beschäftigen, derlei kleinliche Neclamemittel können die Bevölkerung über die Unfruchtbarkeit des Wirkens desselben nicht lauschen; sie ist verständig genug, um sich durch solche Spielereien keinen Sand in die Augen streuen ru lassen. — (Aus Gottschee) wird uns vom Anfangs d M> geschrieben: Vor Kurzem lasen wir in einer Zuschrift des „Slov. Narod" aus Neisnitz, daß dortselbst, um einem dringenden Bedürfnisse abzu-nelsen, ein Zweigverein des slovenischen Schulvercines -rundet wurde. Wir würden diesem Ereignisse wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben, da wir über die Erfolge slovenischer Vereine, die nur auf die c-pferivilligkeit der Bevölkerung angewiesen sind, genügend Erfahrung besitzen, wenn in der Zuschrift nicht auch angeführt würde, daß für Gottschee Herr Dechant Jos. Kreße zum Eassier gewählt worden sei. Diese Nachricht versetzt uns hier in ungeheueres Staunen! Wie, der Herr Dechant Jos. Kreße von Gottschee Eassier eines slovenischen Schulvercines? Hat denn der Herr Dechant schon vergessen, daß der Patron der Pfarre, Fürst Carlos AuerSperg, seine Zustimmung zu seiner Ernennung nur unter der Bedingung gegeben hat, daß er sich allen nationalen Agitationen ferne halte? Was würden die Bürger eines rein slovenischen Ortes sagen, wenn ihrPsarrer ein Functionär des Deutschen Schulvercines wäre? Daß der Herr Dechant durch diescn p r o v o c i r e n d en Schritt weder das Einvernehmen mit der hiesigen Bürgerschaft noch auch die Interessen der katholischen Kirche gefördert hat, wird dic Zukunft lehren. — (Die Triest er Gemeinderathswahlen) endeten bekanntlich mit einem Siege der sogenannten Progressopartei. Dieses Resultat kam umso nncrwartcter, als einerseits zufolge eines reichs-aerichtlichen Erkenntnisses eine Neihe von neuen Wählern in dic Liste ausgenommen worden war, von dencn man annehmen konnte, daß sie die Zahl der Gegner der genannten Partei vermehren würden, und andererseits Letztere sich für diese Wahlen, die nach dem Triester Wahlstatutc zugleich als Wahlen für den Landtag gelten, mit besonderem Eifer orga-nisirt hatten. Die Entscheidung über die Majorität der künftigen Stadt- und Landesvertretung von Triest lag im dritten Wahlkörper, indem dort auch sämmtliche Beamte eingereiht sind, und man glaubte auf eine Niederlage der Fracnon des „Progresso" in diesem W.ihlkörper rechnen zu können, während dieser wider alles Erwarten schließlich auch hier mit seinen Eandidaten durchdrang. Nach diesen Wahlen brachten nun die hiesigen slovenischen Blätter, namentlich „Slov. Narod", sehr ausführliche Artikel über dieselben, und insbesondere im Hinblick auf das Resultat im dritten Wahlkörper wurden darin die Beamten verdächtigt, daß sie mit dem „Progresso" gestimmt hätten, es wurden gegen die Regierung und in erster Reihe gegen den Statthalter Baron Pretis alle möglichen Vorwürfe ausgesprochen und laut der Ruf nach einem „Rodich" erhoben, kurz, es wurde eine völlige Slavisirung auf allen Gebieten als das einzige Heil für Triest hingestellt. Mittlerweile aber fand der Sachverhalt in Triester Blättern eine ganz andere Darstellung, indem gerade die Slovenen beschuldigt werden, daß sie es gewesen seien, die durch ihre Stimmen der Progressopartei zum Siege verholfen hätten, bloß aus Aerger und um an der „Associazione" (die Vereinigung der Gegner des „Progresso") dafür Revanche zu nehmen, daß diese bei der letzten Reichsrathswahl die Wahl Nabergoj's nicht unterstützt und bei den letzten Wahlen die Aufnahme slovenischer Eandidaten in ihre Listen verweigert hatte. Wie wir ferner einem uns direct zugekommenen Berichte aus Triest entnehmen, soll dieses Manöver der Slovenen nicht nur aus Grimm gegen die „Associazione", sondern auch darum unternommen worden sein, um damit gegen den Statthalter Baron Pretis zu demonstriren und Letzterem wenn möglich Verlegenheiten zu bereiten. Hier aus der Ferne vermögen wir natürlich die Details der Vorgänge bei den letzten Triester Wahlen nicht endgiltig zu controliren, allein so viel steht fest, daß in Triest die Ansicht die allgemeine ist, daß der überraschende Wahlausgang nur durch dis Haltung der slovenischen Wähler hervorgerusen wurde. — (Die mißliche Lage der Holz-production in den A l pe nländ ern), hauptsächlich hervorgerusen durch die anderen Ländern und Interessentenkreisen gewährten außerordentlichen Tarifbegünstigen, hatten wir bereits mehrfach und zuletzt wieder aus Anlaß der Landtagsverhandlungen zu besprechen Gelegenheit. Eine Deputation von Holzproducenten aus den beteiligten Ländern, die vor Kurzein in Wien war, um kompetenten Ortes Abhilfe zu erlangen, bekam leider im Allgemeinen wenig tröstliche Auskünfte. Die abnorm niederen Tarife aus Galizien nach den adriatischen Häfen motivirte der Handelsminister damit, daß den galizischen Producenten für den durch den deutschen Schutzzoll verlorenen Export nach Deutschland ein neues Absatzgebiet geschaffen werden mußte. Die Südbahn wieder verweigerte eine Herabsetzung der Tarife nach Ungarn, weil die dortige Regierung so hohe Tarife zu Gunsten des Holzes in Oberungarn und der Slovakei verlange. Als Ersatz für die verlorene Möglichkeit, aus den Alpenländern nach Triest und Ungarn den früheren großen Holzhandel zu treiben, versprach die Südbahn für die Holzproducenten aus den Alpen-ländern einige Tarifbegünstigungen auf der Route nach Triest, dann nach Oberitalien über Peri und Ponteba, um so wenigstens einige Coneurrenz mit Galizien und eventuell neuen Absatz nach Oberitalien möglich zu machen. — (In dem ossiciellen Berichte) des Landesschulrathes für Kärnten über das dortige Volksschulwesen wird auch die Thatsache erwähnt, daß in den Volksschulen der an Krain und an das Görzer Gebiet angrenzenden kärntischen Landes-theile in auffallender Weise von Jahr zu Jahr die Frequenz von Schülern aus jenen beiden Kron-ländern zunimmt, was nur wegen der Erlernung der deutschen Sprache geschieht, deren Aneignung den betreffenden Schülern in dem eigenen Later-lande vorenthalten wird. Es wäre zu wünsche», daß der krainische Landcsschulrath von dieser ossiciellen Mittheilung Kmntniß nähme, um dem schreienden Uebelstande Abhilfe zu verschaffen, daß Angehörige unseres Landes in die Volksschulen eines Nachbarlandes mit einigen Kosten geschickt werden müssen, um sich eine Sprachkenntniß anzueignen, deren sie ganz gut in den heimischen Schulen theilhaftig werden könnten. Höchst beachtenswerth ist ferner die in jenem Berichte mitgetheilte Thatsache, daß in dem meist von Slovenen bewohnten Völkermarkter Schulbezirke, trotzdem die Schule dort utraquistisch ist, der Schulbesuch die erfreulichsten Fortschritte in ganz Kärnten macht. Dieser einzige Umstand ist ein sprechender Beweis für die gute Einrichtung des betreffenden Schulunterrichtes, den die unberufenen slovenischen Wortführer im Reichsrathe auf einen mageren slovenischen Sprachunterricht reduciren möchten. — (Der erste Kammermusik-Abend), der am 7. d. M- stattfand, inaugurirte die heurige Neihe dieser musikalischen Produktionen in höchst gelungener Weise. Durchdachte Gesammtausfassung, verständnißvolles Eingehen in alle Details des Werkes und wirkungsvolles einheitliches Zusammenspiel ließen bei allen drei Nummern kaum etwas zu wünschen übrig und man merkte es allen Mitwirkenden — Herr Hans Gerstner erste Violine, Herr Ernst Psefferer zweite Violine, Herr Gustav Moravec Viola, Herr Theodor Luka Violoneell und Herr Josef Zöhrer Pianoforte — an, daß sie durch mehrjährige gemeinsame und eifrige musikalische Thätigkeit sich auch im künstlerischen Sinne aneinander gewöhnt haben und daß sie sämmtlich in ihrem Können speciell auf diesem Gebiete in sehr erfreulicher Weise sich vervollkommnet haben. Das Programm war im Hinblick auf den gleichsam einleitenden Charakter des ersten Abends recht glücklich zusammengesetzt; cs enthielt Haydn's Quartett in 6-äur, das Spohr'sche Quintett op. 130 in D-moll und als Schlußnummer Beethoven's Quartett op. 18 Nr. 5 in ^-äur. Die kunstsinnige Gemeinde unserer Kammermusikabende war zahlreich erschienen und spendete den überaus gelungenen Leistungen, die geboten wurden, vor Allem der exacten und feinfühligen Aufführung des Beethoveu'schen Quartetts, den lebhaftesten und verdientesten Beifall. — (Das zweite Concert der philharmonischen Gesellschaft) findet morgen Sonntag den 14. d M. im landschaftlichen Re-doutensaale präcise halb 5 Uhr Nachmittags statt. Das Programm ist folgendes: 1. L. v. Beethoven: Ouverture zu „Coriolan". 2. L. v. Beethoven: Erstes Concert für das Pianoforte mit Orchesterbegleitung. Clavier: Fräulein Paula Loger. (LIIoAro von drio. — I^argo. — Allegro seksrArmdo.) 3. L. v. Beethoven: Siebente Symphonie; ^.-äur. a) koeo sostenuto und Vivaeo. b) Msgrotto. e) krssto. ä) Allegro eon brio. " (Faschings chronik.) Der Handelsball findet, wie wir bereits gemeldet, heute Abends in den Casinosälen statt. Nach den gemachten Vorbereitungen wie nach der bisher im Publikum geäußerten Theilnahine zu schließen, dürfte oer Ball allen gehegten Erwartungen vollauf entsprechen und sich zu einem der glänzendsten Abende der heurigen Carnevalssaison gestalten. Der Besuch wird voraussichtlich ein höchst zahlreicher und auch das Rein-erträgniß zu Gunsten des humanen Zweckes ein sehr ergiebiges sein. ^— Um mehrfach geäußerten Wünschen zu entsprechen, wird an einem Tage gegen den Schluß des Faschings im Balconsale des Casino's eine Tanzunterhaltung für Kinder statt-sinden, falls Anmeldungen hiezu in hinlänglicher Zahl erfolgen. Diejenigen Vereinsmitglieder, die ihre Kinder an der fraglichen Unterhaltung theilnehmen lassen wollen, werden gebeten, sich zu diesem Zwecke bis längstens 25. d. M. aus dem beim Vereins-custos aufliegenden Bogen einzeichnen zu wollen. — (Theater.) Die Hoffnung, die wir am Schluffe unseres letzten Berichtes aussprachen, hat sich erfüllt: Herr Tewele gastirte dreimal bei vollen Häusern und unter dem lebhaftesten Beifalle des Publikums. Alle die bekannten und oft gerühmten Eigenschaften des Künstlers: die scharfe Charakteri-sirung und einheitliche Auffassung der von ihm dargestellten Figuren, die enorme Zungenfertigkeit, die bezeichnenden Gesten, cas ausdrucksvolle Mienenspiel und jene Summe von kleinen, aber entscheidenden Details, die gerade bei einem Künstler des komischen Faches entscheidend in's Gewicht fallen— erzielten auch hier jene volle und glänzende Wirkung, der Herr Tewele seinen großen und allgemeinen Ruf verdankt. Schade, daß der geschätzte Gast, der an zwei Abenden nur in Einactern und am dritten in „Gervaud, Minard u. Comp.", einer schalen Gondinet'schen Posse, auftrat, nicht eine seiner zahlreichen größeren Rollen spielte, mit denen er seinerzeit im Wiener Stadttheater seligen Angedenkens, namentlich auch auf dem Gebiete des feineren Lustspiels, seine schönsten Erfolge erzielt hatte. — Einen sehr animirten und genußreichen Abend verschaffte dem Publikum die Aufführung von Kneisel's „Tochter Belial's", eines der besten Stücke dieses Autors, das als Benefice von Frl. Lanius in Scene ging. Frl. Lanius, eine der strebsamsten und talentvollsten Mitglieder unserer Bühne, empfing zum Zeichen ihrer allgemeinen Beliebtheit, wie für ihre vortreffliche Leistung an diesem Abend seitens des dichtbesetzten Hauses oftmaligen und lebhaftesten Beifall; selbstverständlich fehlte es auch nicht an prächtigen Blumenspenden. Die Darstellung war übrigens seitens aller Beschäftigten eine sehr zufriedenstellende und neben der Beneficiantin hatte vor Allein Herr Sprinz als „Warnberg" einen besonders glücklichen Abend. — (Im Institute Huth) fanden im Laufe der vorigen Woche zwei Theater-Vor-stellungen statt, wobei seitens der Zöglinge ein dramatisches Mährchen in deutscher und ein Lustspiel in französischer Sprache in sehr befriedigender Weise zur Aufführung gelangten. Die zahlreichen Zuhörer spendeten den hübschen Leistungen der mitwirkenden Jnstitutselevinnen reichlichen Beifall. — (Der Deutsche Schulverein) bewilligte in seiner letzten Ausschußsitzung die zur Erhaltung des Bereins-Kindergartens in Laibach für das Jahr 1886 erforderliche Subvention. — (Der Fischereiverein für Krain) ließ im Verlaufe des Jahres 1885 die im Studenzer Thiergartenrayon bestehende Fischzucht-Anstalt bedeutend erweitern und in dieselbe Anfangs Jänner l. I. 30.000 Bachforelleneier einlegen. Witterungsbulletin aus Laibach. »« Z e»f«dru< inMilli Metern auf » rkducirt Thkrmonittkr nach Nteder-»chlaq in «uu». Metern WiII,runq«»»tharakler Lag»«- mit'»l Tag,«- Imittel Marx MIIM ^Min>- s 73» » - 2, i'S "1 »7 Heiterer Tag. Nachmittag« windig. Abends bewölkt. « 7»3« - 18 - 5» 0 0 Meist brwölk», Nbknd« kaltrr Ostwind. 7 7ZSV - 1 « »L — <<> oo Vormittag» dünn bkwölkt, Nachm. Sonnenfch»in. « 7SZ 1 - r r IZ - v'tl Rasch»« Eltigen d,«Baro-m,t,r«, zicmlich hiitrr. 7SS, - «i I-L — 1LD N»b»I. Höbtnreif. gegrn Mittag« Donninschtin, Siachmitlag« trüb». 7«» « - »o < r - «r 0'7 Vormittag« SchneefaU, bewölkt, 11 - i v oo l Trüb» Tag. Au die geehrte Redaktion der „Laibacher Zeitung". Ihr Loealberichterstatter benichtc da? Vorkommen eine« Druckfehlers in jenem Circulare, womit zur Theilnahme an dein im GlaSsalon der Casino-Restauration am 6. d. Mts. stattge-fundeiien gemütkliche» T a ii z k r ä » z ch e n der H a »-d e l S - C o m m i S eingeladc» wurde, zn niibernfeiieu, vorlauten, ja b e I e i d i i, e n d e u A u ö s ä l ! e ii auf die C o »i i! 6 - M i t g I i e d e r. Die „Laibacher Zeitung", in deren Spalte» nnr zu oft s i ii » st ö r e u d e Druckfehler , auch fremdsprachliche u n-vcrständliche Phrasen Vorkommen und von halbsludeiiteu st y l iv i d r i g verfaßte Notizen gebracht werden, durfte keines-wegeS zur obe» erwähnte» ochässigen und beleidigenden Ämid-gebuug berechtigt gewesen sei«, nmso weuiger, als sie die Gebühr für Aiiiioiicirimg dieses Tauzkräincheiis schweigsam eiuge-säckelt hat. (1S42i Die bomiti'-Mitglieder'« Jiistructoren und Hauslehrer. Die Institution der Justriictore» nnd Hauslehrer erfreut sich in Laibach einer solchen Ausbreitung wie kaum irgendwo in einer Stadt gleichen Ranges. Gymnasiaiten und Realschüler der untersten Classe», oft selbst fast »och in den Kinderschuhen steckend, sind jederzeit bereit, gegen eine kanm nenuenswcrthe Entschädi-guna die Stelle eines „JnstruetorS" anzniiehmen, und cs gibt in Laibach gewiß wenige „bessere Familien", namentlich deutsche, die sich für ihre Kinder, die durch die Pforten des Abc in die Geheimnisse aller Wissenschaften eingesnhrt werden sollen, nicht auch de» Luxus eines „Instruktors" vergönnten. Beider Auswahl derselben wird aber häufig auf einen Umstand zu wenig Bedacht genommen, der neben allen sonstigen Eignungen, die ei» solcher pädagogischer Beiralh unserer Kinder besitzen soll, gewiß sehr in's Gewicht fällt, nämlich: die genügende Kenntniß der deutschen Sprache. Bei den bekannten herrschenden Verhältnissen an «»seren Mittelschule» gibt es sogar in den höheren Classen Schüler genug, die selbst mit der drutsche» Sprache auf höchst gespanntem Fuße stehen und kaum einen deutsche» Satz richtig uicdcrschreiben könne». Wie cs mit dem Unterrichte im Deutschen in solchem Falle bestellt ist, kann dann wohl nicht fraglich sein, und wer uciß, in wieweit das schlechte Deutsch, das man bei uns nur zu oft zu hören bekommt, auch mit diesem Umstande zn-samittenhäiigt. Ich habe selbst in dem Punkte bereit« recht mißliche Erfahrungen gemacht und halte mich deshalb verbunden, alle Eltern, denen daran gelegen ist, daß ihre Kinder da» Deutsche richtig sprechen und schreiben lernen, darauf aufmerksam zu machen, bei der Auswahl des „JnstructorS" darauf zu sehen, daß derselbe der deutschen Sprache vollkommen mächtig sei. An jeder unserer Mittelschulen wird es gewiß Lehrer geben, die den Eltern auch in dieser Richtung gerne an die Hand gehen werdcn. bin Vater mehrerer Mittelschulen besuchende» Söhne. wickiM MW-M «ach Analyse der k. k. Versiichsstation k Weine i» Klosterneuburg als hervorragendes «Stärkungsmittel für Schlvä^yliche, Kranke» ReconvaleScenten, Kinder rc., gegen Blnt-armnth uud Magenschwäche von vorzüglichster Wirkung In >/, und V, Origiiial-Flaschen und unter gesetzlich depo nirter Schutzmarke der Spattischen Weittgroßhandlnng vnv/mvk z» Original-Preise» L fl. S.5V »ud fl. 1.SY. V, Flasche fl. L.—» ' - Slasche fl. I.IO. Zeriier diverse hochfeine Ausländer-Weine in Qriginal flaschen und z» Original-Preisen : z» habe» : In t bei den Herren »pothekein Jos.Twoboda, üvilh. Mayr, bei Herrn Delicatessciihündlcr L. Wenzel» bei Herr» Speeereihündler Gustav Treo: in bei Herrn Frau» Dolen; ; in bei Herrn Georg Drininger; in ». At«« , bei Herrn Delicatessen hänler Otto Wölfling. (IS26) Mliom? r«Ia»ter IlM Md- VS MMdUMlM, vrpnodl dvi ttu8lsn, ttalslcl-snltksilvn, I/Isgvn- und MLsenkslsi-i-k. IlviliM Mlloiii, liLi-lubiul Ulli! ^IH!. Eiilgelendet. Herrn <» » I» » I ^ I i v v «» 11, Apotheker in Laibach. lieber Ersuche» bestätige ich, daß ich Ihre deren Bestaudtheilc mir bckanut sind, iu viele« Fällen von Magen- »nd Hämorrhoidal-Leide» als heilkräftig erprobt habe. <1863) 2 Laibach, im Jänner 1884. I», . L,„II k. k, RrgieriiiigSrath und LandeSfanitälSrefcrent. Die Wirksamkeit dieses wnnderbareiiMittelS bestätigen auch die berühmten Aerzte von Triest die Heneu Dr. D'Aaostini» Dr. Cambon nnd Dr. Ritter von Gorachiicchr, Soeben erschienen und in allrn Nttchlrnndlungrn ?»» vr-irhrn: Text von P. K. Rosegger, UM) complct i» 10—12 Lieferungen it 00 kr. ö. W. K Destegger-Allnon. Tttt von K. Woseqger. D Die L-erlagShaudlung hat keine Kosten gescheut. die l-eidcn Lieblinge de« deutsche» Publikums auf das Pornkhmste auszustatten. — Fin Familienbuch im edelsten Sinne teS Wortes, darf das ,,D cfrcggcr-Albu m" nirgends fehlen, wo man Hcrz und Sinn har für Große» und Schönes. Vcrlanvon »',-,»>,2 wie», I., Amialiassc ll. autorisirt und garantirt durch königliche» Decret von 187» für den Bau eine» neuen Hafkns. W^Jedes Los ist mit dem geringsten Ve-MMtrage von ^5 Francs nnd mit dem A-^höchsten von S Millionen garantirt. „„ Obligation ist rückzahlbar zu >00 Francs, d. b. ZZ Francs alk Minimalgewinn und e>5> Franc« für den ,ing,zahllkn EmlssionSprcit^ wa« jedem Käufer garantirt wird. ro. Februar- 20. Mai — 2t>. Augu ist — 20. November I ,»il 1 10 Tausend Gewinne» von zusammen ÄI «i88IK Tlillt«»,,« ,, Die Gewinne werd,n am Tage nach dc> Ziehung baar antbezallk! nach allen Weltgcgendkn bei größter Discittion. EniissionöpreiK. Die dksinitiven, auf den Inhaber lautendes an den 180 Ziehungen tbeiln,hii,,ndrn Oriftinal-tbljgati»nen, mit dcr linisrichrisl der Mnnicipalilüt von Barletia und den noihigen Dell>» in deutichir, französischer nnd italienisch,! Sprach, versehen wert,« gegen Baarzahlun.i von «S Fr. - sr ft. »0 kr. ö. W ansg,ged,n Wa» kann sie auch zum Preist von IM Fr. - LI> fl. ö, W. ci^dilweife bizik» hen, indem man mit ijner Anzahlung von IN Fr. - z fl. o, W. beginnt und den Rest r°n W Fr. - fl. ö. zg, j„ Mo»a!sra„» von 5 Fr. - r fl. S« kr. ö. W . zahlbar in der ,rsten Woche j,d,n Monats, IKttK ab. t l§t Dit Abnehmer dieser letzteren ^bligaliont* n,h,n,n nichlsdeNoweniger sosorl an obigen Ziehungen, sowie an all'» folgenden «heil. Diejenigen Ab»»hn,,r, welch, ib«e liaten bis Ende I^«i tilgen, erhall'-' «ine» Rabatt von Ii> Franc«. I'der Abnehiner erh-Ut al»Sro>i'' Zugabe 3Lose dkl bevorstehenden,groß"' Jtalitnischeii National Lotteri' t>nZ Farben), welche a» Z großenL>'' hnng«, mit ein»,» Hauxtlrrffer re» l>>0,»ll«> Francs varticipiren. 1 » ><),»,<)«,». i » »« out», r 2.'.,<>t>t» - ü<>,<)<>«) » » 5.00» 2 » 25.«<> -- 5»<»t». » » I «<»«» »»«<>. » » ü<»<» 2<>t)<». «0 ltU» -- 80<»<>, 2»0<> » 2«> »<>««<». Die Liste der Gewinn-SIu»»n wird gratit »ugefendet. Di» Obligallone» der Stadt Iktta bietin die m»ift»n ' u. z«. bi« zur vollsitiudigkN Til»»"^ d»r Anleihe. 2,de tbligalion kann also licherwet'« r,ffer b>« zu »in,in irag» vo»SMillion,nFranc« g-«i»n<>, Wider in Hlali»,, noch i» Euror' »riftirl »in»Lo«-)I„l,ibe, welch» i»il von Barlella zu v»rgl»ich,n w»re, d,"' . di,i« ift di» einzige mit einrr so collllA teil Anzahl von Losen und so vict,n »nd fort>vahr,nd,n G»winii-AU' stch>»n ! sie ist auch di» best» wegen der den §nh,ibe>n von Obligation'" gebolen«», unl,ugb«r sich»r«n Garantien. 1 w'rd trsncht. den enlsallend,» B lrag mili'lfl >lloN-Aniv»is>l" oder in Banknolcn mittelst reconimandirlen Bri,se« vor I N. H»l>r>?ar l blbitl »>nz»f,nd«n an di» > »»>> » »»«<-111 « ^ ,n «IloU,n>. Piazza «an Gioraio Als das anerkannt, als es angeboteii ist, und außerdem mit Bewilligung der k. k. Hoskaiizlei laut Beschluss vom 7. Deceuiber 185? und späler am 23. März186I durch Se. Majestät de» Kaiser miiielst Patent gegen Fälschung gesichert, das ist ein Vorkommen, wie cS kaum je bei einem V«!iL8-KS« t geschehen ist. Es handelt sich in dem gegebenen Falle nämlich »m deu seit langer Zeit schon rühmlichst bckanule» ^Up«»8 W^i t»«« illi« !in »»r I»vi» a d Siidbahn,N Oe, welcher, »ach tausendfältiger Ersalirnng, durch seine antiarthritischc nnd aiitirheiimalische Wirkung initlclsi voranSgehcudec Negenerirnng des Blutes nnd der Säfte iudirect für Gicht und Rheumatismus die entschieden günstigste Cur nach sich bringt, Iluregelmäßige Blutmischung bedingt durchschnittlich znr völligen Behebung eine gewisse Zeit des GebrnncheS eines Präparates, Natur-wasl'crS re. u»d siudcu wir ans Basis dieser Erfahrung den Gebrauch der Cnren in Bädern, Wasser-Heilanstalten :e. eingesührt. In gleicher Weise, und zwar entschieden bewährt in der Wirkuug. ezcelleut und in, Erfolge eminent, führt nun nicht blos sicher, soudcrn besser als manche Badecnr de- »'»««->>« L « (in seiner Anwendung als Frühjahr-, Sommer-, Heibft- oder Wintcr-Lurmittcl während eines längeren Gebrauches) zur gründlichen Heilung aller der LSIiilv«»'»»-entspringenden Hebel. Und so hochedel an sich diese körperliche Flüssigkeit sich für die Menschheit erweist, so mannigfach sind auch die erwachsende» Leiden unter Dcgenerirnug der Blnlfubstauz. Deßhalb, wo Verhältnisse in Beschränkung der Heit und »»znlän ilichkeit der Mittel keinen inimerhin zwcifelhaflen Badebesnch gestatten, diS ist bei Gichtleioeu, bei alle» »eralteten, hartnäckigen llehel» (Rinderfüße, stets eiternde Munden), Hantanssäiläge», jeder Art Wimnierln, Flechten, köSartige» und fressenden Keschwiucn, ist der TViiS»«!,«««!»« L I»«« das einzige mid naheliegende MUtel für Jedcrma»», sich Gesundheit nnd Leben nen z» schaffen und nieiter z» erhalten. DaS Theelrinken in der Form des Aliindes ,o heilivirkender Kräuter zeigt sich ,„nächst als ein »nd lösendes nnd inintreibeudeS Mittel für inneren Gebrauch, wodurch /-aine Organismus des Körpers in einer Weife durchzogen wird, daß für alle ein---li-en ^heile eine normale Abfondernng (wo solche gestört) hervorzur»fe» ist. AnS diesem Uinftaiide ergibt sich dann aber selbstverständlich noch, wie dieser Blu1rei»ig>MLS-Thee ^ besonders vorlheilhast bei l»«, ,„»,»8^ » «>«n I « I»» r ,»»U FIII«, snmie bei jeder Form von IlU,»«, , >'< I «« !>»«,»« I»t, i,,», ,,I», M« 1«^, V» »lv« ,>»>» «« >t«», n. s. w. wirken luiiß. Und selbst Nebeln secnndärcr Natur, dnrch Mangel richtiger Function der Hanptorgane hervor-Windbeschwerden, Unlerlcibsvcrstvpfnng, Pollutionen, Mannesschwäche, re., werde» bald und gründlich durch bei Nebel» AV»'s?bei Frauen -e., Leiden wie Skrophelkrnnkheitei: ^ geheilt. Daß solch ein Volks-Heilmittel »nd dessen ansehnlicher Bedarf schon znr I »„Gel""'« o«I« r V«, I NI«« I»,»»« sichren konnte, läßt sich leicht begreifen, ist cS deschalb nölhig, den BlutreinignngS-Thee direct von der Quelle, nämlich von r l», *>», ,» bei Wien, oder in stehende» Niederlage» zn beziehe». „ . . „ . ^ Schließlich sei »»r noch benierkt, daß ein Packet für volle acht Tage gcnngt ,,„d daß weitere GebranchK-Anwcisnng jeder Packu»g, i» diversen Sprachen gegeben, Preis per packet ö. W. fl. 1. oms- W»E»N ^ s Peter Lastnik; Anton Leban, Apotheker; Carl Fabian,, «ttpoth.; Carl 8avnik» »e..^el,ekcr; I r 4lloiö Gatsch; Fr. Wacha, »Ilpotheker; r Dom. Rizzoli, Apotheker. b, t n«t H «I KI »tl« fl ml» r!s-s(°pf beseitigt in einer halben Stunde doS vollständig geschmacklose, sehr leicht und angenehm ei»-zunehmende Medicamcnt in Kapselform. Erfolg garan-tirt. Preis 1 Dosis 6 fl. 5V kr Pr. Post 25 kr. mehr. 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Piccoli. — Ich warne vor Ankauf des vo» andere» Firmen offerirlen, coustntirt »nechte» Homeriana-TheeS. Paul Homero in Triest (Oesterreich). Entdecker und Zubereiter der allein echten Hoineriana-Pslanze. Danksagung. 3m Interesse aller Lungenkranken erbringen die Unterzeichneten dem Herrn Pa»l Homero in Triest (Oesterreich) für selbstgefundene Hilfe vom schweren Lungenleiden dnrch die Lnr mit der von ihm entdeckten n»d nach seinem Namen „Homeriana" benannte» Medieinalpflanze ihren schnldigen Dank. Carl Wagner in Innsbruck, UniversitätSstraße 32 m Tirol (Oesterreich). — Franz John in Bodenbach llO in Böhme». — Georg Stöckl i» Hernals bei Wie». Oltakringerstraße Nr. 60 (Oesterreich). (I9S3) ! ! ! ! eine Zierde jeder Wohnung, sowohl für Speisezimmer, als auch Salon, da dieselben alle» Anforderungen, welche an Eleganz, Dauerhaftigkeit und Solidität einer guten Uhr verlangt werde» kann, »ollkoinnien entsprechen. K Preis in Eben-" holzlastc» Preis inCichen käste» r» Ilil s inll. 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Line 7'ia«e?t«70L^. 176S >KMM i5^t!-nr^il.ir i>» i.'iti i^uici'i« l 7. rue ll^r.i»g»f', 2 källl8 Verleger und verantwortlicher Redactcur: Franz Müller in Laibach- Druckerei „Leykam" in Graz *2? \ rannw» ApTke Reichsapfel. Ü■ 1 UljMllUI Jjil Ulen. Dlllir^inifl lino C pnian vormal* risiversal-Pillen genannt, verdienen letzteren EjIISI/1 vIUK^UU^uTlllCiaji Namen mit vollstem Hechte, da es in der That bcinaho keine Krankheit gibt, in welcher diese Pillen nicht schon tausendfach ihre wunderthätige Wirkung bewährt hätten. In den hartnäckigsten Fällen, wo viele andere Medicamonto vergebens angewendet wurden, ist durch dieso Pillen unzählige Male und nach kurzer Zeit volle Genesung erfolgt. 1 Schachtel mit 15 Pillen‘41 kr,, i Kolle mit 6 Schachteln (1,1,05, bei unfran-kirter Nachnahmesendung fl. 1,10. (XM eiliger als eine Holle wird nteilt versendet.) Eine Unzahl Schreiben sind eingelaufen, in denen sich die Consumenten dieser Pillen für ihre wiedererlangte Genesung nach den verschiedenartigsten und schweren Krankheiten be-dauken. Jeder, der nur einmal einen Versuch damit gemacht hat, empfiehlt dieses Mittel weiter. PSflSr* Wir qeben hier einiae der vielen Dankschreiben wieder: Leongang, am 15. Mai 1883. Hochgeehrter Herr! Ihre Pillen wirken wahrhaft "Wunder, sie sind nicht wio so viele andere angepriesene Mittel, sondern sie helfen wirklich nahezu für Alles. Von den zu Ostern bestellten Pillen habe ich die Meisten an Freunde und Bekannte vertheilt und Allen haben sic geholfen, selbst Personen von hohem Alter und mit verschiedenen Leiden und Gebrechen haben durch sie, wo nicht dio volle Gesundheit, doch bedeutende Besserung erfahren und wollen sie fortgebrauchen. Ich ersuche Sio daher mir wieder fünf Hollen zu senden. Von mir und Allen, die wir schon das Glück hatton, durch Ihro Pillen unsere Gesundheit wieder zu erlangen, unseren innigsten Dank. Martin lleutinper. Bega, Szt. György, 10. Februar 1882. Geehrter Herr ! Nicht genug kann ich meinen innigsten Dank aussprechen für Ihre Pillen, denn nächst Gottes ililfo wurde meine Frau, welche schon Jahre lang an Miserero gelitten hatte, durch Ihre Blutreinigungs-Pillen hievon geheilt und wenngleich sio auch jetzt noch bisweilen welche einnehmen muss, so ist ihre Ge- 1 sundheit schon so weit wieder hergestellt, dass 1 sio nrit jugendlicher Frische allen ihren Be- j Prost-Balsam ::;i ,f0-Ief erkannt als das sicherste Mittel gegen Frostleiden aller Art, sowie auch gegen sehr veraltete Wunden etc. 1 Tiegel 10 kr. 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Euer Wohlgoboren I lr. der Voraussetzung, dass alle Ihre Arzneien von gleicher Güte sein dürften, wio Ihr berühmter Frost bal-s a m, der in meiner Familie mehreren veralteten Frostbeulen ein rasches Ende boreitete, habe ich mich trotz meines Misstrauens gegen sogenannte Universalmittel entschlossen, zu Ihren Blutreinigungs-Pillen zu greifen, um mit Hilfe dieser kleinen Kugeln mein langjähriges Iiä-morrhoidal-Leiden zu bombardlren. Ich nehme nun durchaus keinen Anstand, Ihnen zu gestehen, dass mein altes Leiden nach vierwöchentlichem Gebrauche ganz und gar behobeu ist und ich im Krolse meiner Bekannten diese Pillen auf’s Eifrigste anempfehle. Ich habe auch nichts dagegen einzuwenden, wenn Sio von diesen Zeilen öffentlich — jedoch ohne Namensferti-gung — Gebrauch machen wollen. Hochachtungsvoll C. v. T. Wien, 20. Februar 1881. Tannocbinin-Pomade liofer, seit einer langen Reihe von Jahren als das beste unter allen Haarwuchsmitteln von Aerzten anerkannt. 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