<Ä3^M 27. ^) Gedruckt mit Edsen von Kleinmayerschen Schriften. Dienstag denF. April 18^4. Kriegsschauplatz. 5^on einem am 2'. März bey Arcis-sür. Vlube Statt gehabten, für die verbündeten Trup. pen höchst ehrenvollen und vortheilhaftcn Ge» ftcht, wodurch der Kaiser Napoleon gezwungen wurde, uhcr d,e Aubc, di? er in der Hoffnung sck^en'?^'" "^ '^"be" anzugreifen, über. ^V« N^".^ '" Z"ß" E'le»„d mitmisehn-llchcm Versuste zurückzufahren, si.id so eben aus dem kalserl. postagcr ;u Bcir sür-Aube fol. gende vorläufige Nachrichten eingegangen, die man dort aus dem Hauptquartiere des Feld« marschalls Fürsten von Schwarzenberg zu Pou« gy, am 22. März erhalten hatte. Der heutige Tag (2.. März) war ausser, orde.ullch glänzend. Der Feind Müde auf al« len ^"kte'' zurückgeschlagen. Sein Verlust "!"k,7'ßerst groß gewesen scyn. Unter den ^/zene" beftnden sich ,00« Mann von, der al e Garde; auch waren bereits 7 eroberte Ka. ^'"'/l'!ßebracht Die nähern Details wer. den stündlich erwartet. . Z"gleich wird aus Bar. sür. Nube gemel. !A/"ß der Feind auf dem linken Seine. Ufer !. 'I ^pkratton unternommer hatte; d^si Troges t ?.f"^ ^"be besetzt war, und die leich. re« Gruppen bis über Nogent. für. Seine streif. Crb^in.^? ^erfeblshaber der Sübarmee, V"^" "on Hessen-Homburg, ist der Be-ncht elngelal.fen, daß am 's. zwi chen dieser Armee, und der des Marschalls Augerau, sehr glänzende Gefechte bey St. George vorgefallen sind. wobey die Oesterreichischen Truppen Wun« der der Tapferkeit gethan, und den Feind auf aäen Punkten geworfen haben. Alle Anstaltet, waren getroffen, um am ,9. einen Hauptan. grlff gegen dle Stellung des Feindes bey Les Echcües ;u unternehmen. 2Xi näbern Details von den wichtigen Ge, fechten <,„ der Aube am 21. werden linverzualich crwarret; u„d von diesem so wohl, a s vo^ :rH^e^'^VV^3 V^^Re^^'l'u^äN^: F. M. Bacher soll am ,1. und .2 ^ Franzosen auch be^ 3a Fette sous ^..^..' ^ schlagen, und men haben. Vielesnone^^A«'^^ und eme Kasse, der Sage nack von 2« MiN Fra»ken, wurde erobert. Das Korvs d^ ?>/. zogs von Padua wurde ve^ichttt. ^ ^ ^"' 5>:> ^ ^'°^^ ""'" ^- März, «F"sA . c ^ "°" Chaumont bis Brat, ist gänzlich verheert; in keinem Dorfe sieht e n Au er ^.^"^""^ des Ho! 7s a"? ^f^lH ^^en wurden. Die Einwohner ^b/^llch äußerst ««glücklich, denn viele Tau. stnde sind ohne Wohnung und fast otme alle Nahrung. Der Kaiser Napoleon pflegte in Sachsen, wenn ihm-das Elend und der-Jammer der unglücklichen Bewohner vorgestellt wurde, zu sagen: <^'e6t Icl T"^'i.5. (Es ist halt Krieg) Mögen sich die Franzosen nun auch da, mit trösten. Bei dem Rückzug bis Ba?-für-Aube^ fanden dic Franzosen auch nickten: Halmchen Stroh, weil ihnm kcme Lebensmittel so wie den ver-bündeten^Trupuen nachgeführt wurden. Der guten franz. Weine bedienen wir uns zur Labung und Stärkung, abcr nicht im llebcrmaaß, so wle die Herren Franzos., die sich über den Durst der wilden deutschen Horden, wic u,ns prc» f^m.-z)0ie noch Se. Majestät Navoleon, Kaiser der lum ziemlich zusammen geschmolzessen großci Nation zli nennen belieben, bek^M? dvch kümmert uns das-wenig. Nährend tc>« Mann, die durch die Schtvcitz ,;u den verschledenew Armeen in Kurzem zichcn werden. Ucberhaupt vasin-en un« aufhörlich starke Artilleriettams Puloer und MunUtvniwagen, dann aller Gattung Kriegs» rolk durch unser kand. Zu Genf wurde nachstehendes Vüllctm bekannt gemacht: G?:^f, den 15. Mär; 18'4. Am l,. griff Marschall Augercau das Korps des General Vianchl vorwartä Macon an. Er wurde zurückgeworfen, und verlor 2 Kanonen, 20 Offiziere, und ^,500 Soldaten an Gefangenen. Am 8. d. M. überfiel Capirän Lurcn an der Spitze der österreichischn', und Walliser»Jäger den Posten von Domo>d'Ossola; er nahm einen Odcrsil'.eulenant, 2 Osfiztere und 200 Soldaten gefangen. Die übrigen italienischen Trup« pcn wurden zerstreut, und zogen sich bis Aroua zurü^. Capitän Luxen hat noch immer die Stellung von Domo-d'Ossola mne, und nach erhallcnen be« tcachtllchen Verstärkungen Detaschements in die Ebenen von Italien herab geschickt. General Grafv Vubna. Zu Genf waren am 8 März biv Nachmittags Z Uhr d«e Thore geschlossen, da Nachsu« chungen gegen eingeschlickene verdächtige Perso« nen vorfielen. Auch erschien der Befehl, daß innerHaupt 24 Stunden sowohl Bürger als Iu-sassen sich vor einer er>!anntenKomm.ss:on zufiel« lcn hätten, wo d,e Bürger weissc Karten, dje Insassen rothe und die Fremden grüne Auftnt« haltslatten erkalten sollten. Wer sich nicht hinlänglich ausweisen kann, muß die Stadt verlassen. D e u t s ch l a n d. Bei der vor 7 Jahren auf Befehl des fran zösiscben Gouvernements erfolgten Auslerung des Kassel'schen Zeughauses soltten F<5 Stück 4pfündige Kanonenkugeln nach Frankfurt auf D:enstwägen transporlirt werden. Die Gemeinde Nied-Dünzebach bezahlte dafür Z» Thaler, und sie wurden, auf den patriotischen Rath des Pfarrers Qucntel, in d;e K Personen öffentlich bckaunt gemacht, und ein Register eröffnet, worin , durck^Tag?, jeder ansaßige Bürger et>iscl.iciben kann, daß er dieser oder jener Person sein Vertrauen nickt schenken könne. Am l i. d. machte eine Abtheilung von6ao M«nn der Besatzung von Osteude eilten Streif, zug naH Brügge. Ob!chon d7,oooM, in 11 verschiedenelllNülen ausg^hs-den. Diese Summe enthält bloS die durch die Senatuskonsulle bewilligte Anzahl; wer ober daS französische Konscriplisnsspsiem kennt, weiß wohl, daß immer wcit über die im SenatuS- tonsuIt besilMMteSumme ausgehoben wird; man kann also füglich anderthalb Million, annehmen. Dazu haben 19 Departements die hanseati« schen, hollandischen, römischen und loSkani« schen, fast nichts beygetragen, so daß die ganze Lastauf die übrigen 111 Departements und ihre Z6 Millionen Einwohner gefallen ist. In diesen iil Departements wurden im Durch, schnitt jährlich 1,200,000 Menschen geboren, wovon die Hälfte, 600000, männlichen Ge« schlechls anzunehmen ist. Nach genauen Beob. achlungkn erreicht kaum die Hälfte der Ge. bornen das zwanzigste Jahr, zur Zeit der Kon» scriplion sind also von dcn in einem Jahr ge» dornen 600,000 Knaben kaum ^00.000 Männer am Leben. Nach den Hebungslistcn wurden in den letzten zwey Jahren auf die Kl«sft oon 1792 gehoben 258.000 Mann, »on den 179I Gebornen 2ZZ/ZZZ; von den 1795 Gebornen 260.000, dann 72,Zoa auf jede der Klassen von 1736 bis 1791. In diesen letzlgenann» len sechs Jahren hatte man schon früher eben so viele ordentliche Aushebungen, jede von 100,000 bis 120,000 Mann, gemacht, sodaß auch von jedem dieser 6 Jahre, mit Einschluß der Rückgriffe, 200,000 Mann genommen wur» den. Rechnet man hiezu di? sogenannten frey« willigst, Aushebungen am Anfange des Jahres mit mehr als 50,000 Mann, die Präseklur« garoen, die Erseßung der widerspenstigen Kon» scribirlen zc., so findet sich, daß von allen , von »786 biS I/9H gebornen Knaben höchstens ein Vierlheil dienstfrey blieb, wovon vielleicht kaum die Hälfte streilfahig ist, und daß also, auch bey dem glücklichsten Erfolg, Frankreich den Krieg nur noch eine kurze Zeit aushalten kann, weil seine Jugend bald ganz aufgezehrt seyn wird." Großbrittannien. Die Engländer haben einen Angriff gegen Bergenop «Zoom gemacht, der aber zarückge, schlagen wurde, und wobei sie über 1500 Mann verloren. Ein Privalschrciden aus Rosendaal vom la, März enthält folgende Nachrichten über dieseS Ereigl.iß: Dienstags Morgens >o Uhr gingen Zaoo Engländer mit Leittrn und allem versehen, was zu einen, Sturm erforderlich isi, von hier und den nahegelegenen Ortschaften ab. Ihr Bestimmungsort blich Anfangs ein Geheim-niß. Man et/uhr jedoch bald, daß sich diese Truppen an jenem Tage nach Halleren, einem zwischen Sleenbergcn und Bergen » op » Zoom gelegenen Dorfe, begeben hallen, von wo aus sie in der folgenden Nacht gegen letztere Stadt einen Angllff machten, der aber dcn unglüch« lichsten Erfolg halle. Gegen 11 Uhr näherten sich «von Maun in größler Stille der Festung, erkletterten dem Anschein nach sehr glücklich die Wälle und drangen in die Stadt. Zu gleicher Zeit näherten slch die übrigen Truppen den Thoren, und da sie dieselben öffnen sahen, glaubten sie ruhig einziehen zu können. Mein der Feind, welcher vom Plan der Engländer sicher unterrichtet war, halte demnach seine Maaßregeln getroffen, und einen Theil seiner Slrcilkräfle in Bereitschaft gesetzt, um die Eng» länder. welche die Wälle erstiegen hallen, plötzlich un) von allen Seilen anzugreifen, wahrend daß er auf diejenigen, welche durch das Thor eingezogen waren, mit der ganzen Artillerie, die er in den versperrten Straßen aufgepflanzt hatte, ein mörderisches Karläl-schenfeuer machte. Mau schlug sich eine Zeit» lang in der Stadt mit größler Wuth, obgleich immer noch mit ungleichen Streilkrafte» , bis endlich die Engländer, welche die Wälle erstiegen hallen, »nd diejenigen, so durch das Thor eingezogen waren, gezwungen wurden, sich mit ein m sehr beträchtlichen Verluste an Tsdtcn, Verlvundelcn und Gefangenen, zurück, zuziehen. _______ Spanien. Die Madrider Zeitung sagt bey Gelegenheit des vom Kaiser von Frankreich den Spa» niern angetragenen FriedenS: „ Wenn Friede gcschlosse,' würde, müßte man dem Bonaparte Z0ti,c,0o Gefangene zurückgeben, die besten Offiziere und Soldaten, welche es jemals ge» gedln hat. Es wäre ihm leicht, jene CadreS mit 200.000 Manu frischer Truppen zu ergän» zeu , und er hätte alsdann ei«e herrliche Armee, womit er sich sehr bald rächen, und Deutsch» land und Italien von Neuem überschwemmen würde, und zwar um so leichter, da der Friedensschluß d»e sllliirlen entwaffnet onp getrennt hätte. Der Despotismus, womit er die Franzosen beherrscht, würde jedes Hinderniß übersteigen, welches ihm ibre Ermattung entgegensetzen könnte. Er würde überbieß ihre Eigenliebe aufregen, welche durch die Vorsichtsmaßnahmen der Mmen, um den Friedea dauerhaft M wachen, nothwendig gekränkt wäre. AnderstilS würden die Generale und Oberoffiziere sehr wohl znfliedeu seyn, die reichen Vol MoreapS Gemahlinn perlitß Eng. land und begibt sich oach Außland. wo ihr der Kaiser ein^n sehr schönen Pallost in der Gegend von PrlerSburg ein beträchtliches Jahr« gebalt und ioo,oao Rubel Missgll'l) ßidl.— Hie Summe, welche die deu'schey Flnste» deS ehemaligen Rheinbundes (Paiern und Wüllem-berg nicht nNldegriffen,) zu den Kriegskosten beilragen, belauft sich auf 17 Milli., ,16,500 fi. Die Festung Glogau uäd dle Zitadelle von Erfüll werden sich nicht lange mehr Hai« len die Kommandanten haben bereits zu capi» luliren angetragen. Magdeburg dürfte bald das nemlicke L00S lreffen. —Der Spanische Ge. neral Warillo, deßeu Korps, wegen perübter Plündetuaaeu, hinter die englische Stellung zu dem Nachtrabe beordert worden war, ist bereits wieder an das Ufer des Adour oorgesandtworden. Man erzählt sich.daß der F.M.Grafv.Bellegarde in daS Hoflager des KaiserS Franz nach Frank, »eich berufen sey, Freyherr 0. Hiller hingegen ihn in der Eigenschaft eines FeldMarfchallS unter dem Obttlommando des Königs v Neavel «n Italien e.seßen werde.^. Die „sse K,i.«": »ufchw Puschk n isi den 2/ M^^lenay.S berg ei.,aeab^.!,«, für^! ^el^ier Knuten daraus zu verfertigen ^n vpr schiedenen Gattern heißt es/tza^"^ zeld.secktor geführt worden wäre. Dieser -irr. ni^^'^ dyin berichtigt, daß ein deS Sp.o. ^.1/ V^dachllger vor den Herrn Major N'"^w der Polizei des dritten Arme" worde""sey "^^^"^« ^"' geführt N e kr 0 l 0 g. 7^n"^'" """es Leben hNr. Us-äußerst schnellwirkende Krankheit war eine Folge rastloser Anstrenauliaen an Kr^n kenbettcn und der persönlich^ ^lnsteZung^w I ' A «3^ Verewigte, sowohl im Bewußtseyn, Folge der nämlichen keine AnsteckuVgsgchhr Zu ^ .n und nirgends ftir.e ftuchtb/re^