Nr. 208 Dienstag, 12, September 1916. 135. Jahrgang. Mbllcher Heilung V»2»»«»er»N«»»p»^»: Mit Poftversendilng: ganzjährig W l5,, !ia!b,äi,ng 1ü l^ Im Nontor.- ganzjährig »» », halbjährig 11 dm«n»ftrntl«n befind« sich Viiiloi»östrlltze ^iir. 1«; die Dl,v»KN«n Millllöiöslrahe Nr. 1U. Eprechstunden der Redatlwu en, hindert aber nicht, daß wir das Entgegenkommen anerkennen müssen, wo wir es finden. Was besonders den Unwillen der französischen Blätter lMvorgc rufen zu haben scheint, ist die Mitteilung, daß Frankreich die Initiative ergriff, um der Schweiz vor dem Kriege freundschaftliche Iusicherungen für den Kriegsfall zn machen. Man fürchtet offenbar in Frankreich, dieser freundnachbarlichc Alt, wofür die Schweiz dankbar ist. könnte als Beweis für eins heißen will, mit Leib und Scelc an einen ungeliebten Mann gebunden zu sein? Bei gewissen Charakteren und unter günstigen Verhältnissen kann es wohl geschehen, daß sich mit der Zeit Gleichgültigkeit in ruhige Zufriedenheit verwandelt. Die Fehler verblassen, die guten Eigenschaften lreten mehr hcrvor, eines schleift sich am anderen ab. Und die kleine»! täglichen gemeinsamen Interessen täuschen allmählich über den Mangel innerer Gemeinschaft hmnxg. Bei Juliane war das ganz ausgeschlossen. Es war, wie sie selbst oft gesagt, ein Tropfen No bellenblut in ihr, defsen WirAmgen nur durch Liebe unschädlich zu macheu gcwefen wären. Jeder kleine Mißton wird ihr zur grellen Dissonanz, jede kleine Schwäche äu einem abstoßenden Fehler. Unter dem Trubel und der Aufregung der HochMsvorberöitnngcn >var Juliane laum zur Besinnung gekommen. Tann folgten oic wect> selnden Bilder der Hochzeitsreise, die Empfangsfeierlichkeiten für das heimkehrende Pair in der festlich ge-Ichmückten Villa, das unwillkürliche Vergnügen i es Ae-sltzeigreifens, und dann —? Ja, dann kam eben die nüchterne Wirklichkeit, von der jetzt alle Schleier ol-fic-I<»i, mit denen Aufregung, Selbsttäuschung oder ähi.li-ches sie' noch umkleidet haben mochten, es kam das tägliche Leben mit seinem unausweichlichen Beisammensein. Mit dem allen galt es sich abzufinden. Heidinger war auf seine Art, fehr verliebt in seine Frau und stolz auf ihre Schönheit, aber daß er es eben cim l. k. Landespräsidium eingelaufene« Spenden.) :^) Zu Gunsten des Landes- und Frauenhilfsvcreines vom Roten Kreuz für Kram: Kais. Nat Leopold Ianowsky, Kranz-ablöslmg für seinen verstorbenen Bruder, k. k. Professor Iofef Ianowsky 30 K; die Staatsobcrrealschule ln Laibach, Monatssftende des Lehrkörpers 62,60 K; Walter Kuchenbnch in Dresden durch die Passierscheingruftftc Feldpost 439 10 K; Verwundeter Gummar Isak, IN 30, 4. K., durch die Labestation in Laibach 4 K; die Verwaltung des Mattes „Slovcncc" 12 K; das fb. Ordi- nariat in Laibach, Sammlungen der Pfarrämter 1267,28 Kronen; Bezirkshauptmannschaft Tschernembl, 13. Sam-iMvcrzeichilis 149,96 K; Vezi,rjtshauptmannschaft Loitsch, 24. Sammelverzeichnis 43,90 K; Spende des Herrn Josef Zidar in Laibach, Überlassung der Bureau-miete der GctrcideverkelMmistalt 187,50 K; VeMs' haup tinamisch aft Stein, Sammlung des Psarra!N)tcs Mannsburg 240 K, Pfarrer Iamnik in Sela 11,68 K, die Gemeillde Goldenfeld 4,80 K, die Vürgerkorporation Stein 5 K, zusam. 261,48 K, Summe 2028,72 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 154.841,17 K, zusammen 156.869,89 K. — li) Zll Gunsten des Kriegsfür sorge fonds: Sftarkassezinsen 296,34 K; die Bezirks' hauptmanuschaft Tschermmbl, ein Prozent Gchaltsrück-lässe der Beamten 2^,32 K; detto Laibach 15 K; detto Littai 31,20 K; detto Laibach 59,16 K; detto Polizei-direktion Laibach 32 K; detto Landesregierung Laibach 211,27 K; ein Ungenannter einen Goldring und ein (5rayon; Spende des Herrn Josef Zidar in Laibach, Überlassung eines Viertels der Bureaumiete der G^ treideverkehrsanstalt 93,75 K, Summe 790,04 K, hiezu, die Summe der früheren Verzeichnisse 113.778,25 K, zusammen 114.568,29 K. — «) Zu Gunsten der Witwen und Waisen der gefallenen Krieger aus, Koain: die Firma KNnmayr H Bamberg in Laibach 500 K; Samnüung der Gemeinde St. Peter anläßlich der Ausgaben von Mehlanweisungen per 50 K zur Hälfte für Invalide 25 K; die Volksschulleitung Krainburg aus dem Erträgnisse des Schulfestes am 16. August 150 K, Summe 675 K, hiezu Summe der früheren Verzeichnisse 2884,67 Kronen, zusammen 3559,67 K. -^ ) Zu Guwten der Fürsorge für erblindete Kricher: Spartassezinsen bis 1. Juli 1916 10,46 K; Franz Schweiger, Dechant in Haselbach, 50 K; Brüder Moskovn-, Ledcmiederlage in Laibach, 100 K; die Volksschulleitung in Krainburg aus deml Erträgnisse des Schulfestes am 18. August 1916 142,32 K, Summe 302,78 K, hiezu die Summe der früheren Verzeichnisse 10.767,33 K, zusammen 11,070,11 K. — t) Sammet-blüchsjenergebnis: die Vezirkshauptmannschaft Litjtai, Sainmlung der Gendarmericpostcn Littai 26 K, Sagor 90, K, Islack ^,16 K, Watsch, 13,46 K, Hl. Kreuz 11,96 K, der Gemeindeämter Weixclburg 14,60 K, ^alna 5,30 K, St. Veit 9,62 K, der Bezirkshauvwannschaft Littai 25,15 K ^ 208,25 K; die Steuerämter: Laibach Umgebung 83,25 K, Gottschee 1074,72 K, Gemeinde Ncsscltal 163,23 K ^ 1237,95 K; das Steueram.t Laas 95,87 K; die Finanzlandeskassa Laibach 140 K; die Steuerämter: Landstraß 67 K, Reifnih 96,18 K, Idria 9.86 K) Ncumarktl 100 K; Sparkassezinscn bis 1. Juli 1916 99,99 K; die Stcuerämter: Idria 14,25 K, Littai i26,49 K, Laibach Umgebung 102,31 K, Idria 11,20 K, Großlaschitz 501,72 K, Sunune 2894,32 K, hiczu die Summe der früheren Verzeichnisse 21.538,74 K, zusammen 24.433,06 K. - (Zum Tchuh der Eoellastnnic.) Die Verordnung der k. k. Landesregierung für Krain vom 27. Juni 1916, Z. 20.589, L. G. Bl. Nr. 27, betreffend den Schutz der Edelkstanic vor übermäßiger Ausnützung, findet fast übrrall eine unrichtige Auslegung, weshalb nachfolgende Erläuterungen von Vorteil sein dürften. Nach K 1 dieser Verordnung ist die Schlägerung von Edelkastanienholz in Wäldern ohne behördliche Bewilligung verboten. Es muß sonach für jede derartige Schlägerung, wenn lie nicht schon vor dem Inkrafttreten der Verordnung (8. Juli 1916) im Gange war, die behördliche! Bewilligung eingeholt werden. Die Allsicht, daß für die noch nicht in Angriff genommenen Holzschlägerungen, für die jedoch der Abstockungsvertrag vor dom 1. Juni ^916 abgeschlossen wurde, die behördliche Bewilligung nicht erforderlich ist, ist soinjit eine irrige, da sich nach tz -j der Verordnung dicse NberganaFbestimmung nur auf die Fäl-lungszcit im laufenden Jahre bezieht. Diese mit der Cchlagsanmcldung in keiner Beziehung stehende Bestimmung ist nur dahin auszulegen, daß, wenn der Holzschlag schon vor dem 8. Juli 1916 in Angriff genommen oder der Abstockungsvertrag (nicht der Kaufvertrag oder Schlußbrief) nachweislich vor dem 1. Juni 19l6 abgeschlossen und allenfalls eine Fällungszeit aus-bedungen ist, die wegen Einhaltung der vertragsmäßigen Lieferzeit für das Holz schon vor dem 1. Oktober 1916 beginnen müßte, so kann im Jahre !916 alo Übergangsperiode die schon in Ausführung begriffene Holzfällung fortgesetzt odnikar Franz, 6., Prek Lorenz 3., Inf. Pristov Valentin, 5., LstInf. Najgelj Franz, 10., verw.; LstInf. Rautach Josef, 12., tot; LstInf. Remic Franz, 1., vcrw.; NefZgs. Nosmann Thomas, 3., tot; die LstInf. Rus Anton, 10., l>koda Anton, 4., ^kodlar Alois, 2., verw.; die LstInf. ^kulj Josef, 2., kribar Leopold, 12., tot; ErsNesInf. Sop2i^ Anton, 2., kriegsgef. (war verw. und kricgsgef., als Aus-tauschinvalide zurückgekehrt); LstInf. Stefan5i5 Stephan, 2., tot; LstInf. Slra^ar Thomas, 11., verw.; LstInf. Strmljan Paul, 10., lot; Inf. Strojin Johann, 6., die LstInf. Strucelj Martin, 8., Struna Ignaz, MGA 3, Tancar Josef, 5., LstGefr. Tischler Lorenz, 8., verw.; LstInf. Toma5i5 Johann, 2., tot; Gefr. Tomazin Josef, 3., die LstInf. Urbanja Josef, 12., Vesel Franz, 10,, vcrw.: LstInf. Vescliö Johann, 2., tot; LstInf. 7'idmar Matthias, 5., Korft. ^abljak Franz, 11., Gefr. Zajc August, 11., LstInf. Zajimcc Iohinn, 8., Inf. Zapret Anton, 9., verw.: LstInf. 2itw Alois, 2., tot; LstIns. 5nidar>w Daniel, 12., verw.; LstInf. ^nidar^i^ Frcrz. ^1., tot; LstInf. ^nidar^i'"' Frinz I, 6., verw.. 5's'Inf. Zuni<- Michael, 2., tot; LstKorft. Zupan^^ Johann, 7., Korp. Zupam-i^ Josef, 12., die LstInf. ZuftaMo Martin, 2., ?urga Johann, 11. K., verw. — (Spielverbot in der ungarischen Klassenlotterie.» Ungarische Kollekteure sind bekanntlich mit allen Mitteln bestrebt. Lost der ungarischen Klassenlotteric auch in den Reichsratsländern abzusetzen und scheuen sich auch nicht, selbst Kuverte mit falschen Adressen zu benutzen, um die Inhibierung der Sendungen zu verhindern. Das Publikum wird vor dem Ankaufe derartiger Lose um so mehr gewarnt, als Konfiskation der Lose, Verfall der eventuellen Gewinste zu Gunsten des Fiskus und empfindliche Geldstrafen die unangenehmen Folgen der gesetzwidrigen Erwerbung devartiger Lose sind. — (Billigeres und nahrhafteres Brot.) Von morgen an wird in allen Nriegsverkaufsstellen uud in allen Bäckereien aus Wnizen-, Korn- und Maismehl erzeugtes Brot zum Preise von 52 Hellern erhältlich sein. ^^^^^^ mittels Kil'olin ye^«ilt «,e»xlen. « «ng^m k^so!g au5iss? fi,i-den am 15. September uorniittags staitt; die Prüfung selbst beginnt am 16. September um 8 Uhr früh. Für die Einschreibung der Schüler ist der 18. September bestimmt. Näheres an dcr Anku»diguna,stafcs dec Anstalt. — (An dcr k. k. Stnatsnewcrlieschule in k!nil>nch) beginnt das Schuljahr Moulag den 18. September, und zwar an den Abteiluilgcn: Fachschule für Holz- lind Steinbildhauerei, Frauengewerbeschule und Offener Zeiäien- und Mooelliersaal. Me Oinschreibungeu in die beideu crst-aenannten Abteililngen finden an, 16. und 17. September, in den Offenen Zeichen- und Modelliersaal am 24. September sta'tt. Näheres besagen die Plakate am schwarzen Brette. Der Zugang zur Direktionstanzlei ist ausschließlich durch das Haustür Nr. 1l) in der Gorupgasfe. — (C-vangelischcr Kindergarten.) Die Einschreibung in den Kindergarten findet Freitag den 15. und Samstag den 16. d. M. von 9 bis 12 Uhr vormittags im evangelischen Pfarrhausc (Maria-Thcrcsienstraße) statt. Weitere Einschreibungen werden dann täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags nu Kindergarten selbst entgegengenommen. Beginn des Unterrichtes am >8. Sevicmber um 9 Uhr früh. — (Todesfall und Leichenbegängnis.) Am 5. d. M. ist in Nudolfswert Herr Advowt Dr. itarl Slanc im Aller von 05 Jahren an Herzschwäche gestört,.». Herr Dr. Slane, aus Markt Tüffer gebürtig, hatte als Kon-zipient in verschiedenen Advolaturstauzlcien, eine Zeitlang auch in Laibach, gewirkt, nnd war dann seit dem Jahre 1880 nnnnterbrochcn in Nudolfswcrt als Ncchts-anwnlt tätig. Außer seinen Bcrufsgcfchäften widmete er sich vorzugsweise nat,ionallonoimsch<.u Fragen m'i^ besonderer Nücksichtnahmc aus die Bedürfnisse des Unterlandes, förderte durch Wort und Schrift den Bau der Unterkrainer Nahn und war auch sonst publizistisch tätig. — Das Leichenbegängnis fand i.m 7. d. M. statt. Am Koudnt'!?, den Herr Propst Dr. Elbert mit zahlreicher Assistenz fülM, beteiligten sich alle gesellschaftlichen Kreise der Stadt, so Herr Landesregierungsrat Aaron Ncchbach, H«lrr Kreisgerichtsfträsidcnt ion Garza-rolli, Herr Bürgermeister Rosman, Herr (^lnnna-sialdircttor Bre/. nik, die Beamten aller Ämter und die Gymnasialprosessoren, iveitcrs die Gutsbesitzer der Umgebung; mich war selbst aus mtlegenen Ortschaften, »vie aus Tschcrmo schnitz und Aradi^e, die Landbcuol-tcrung in dichten Scharen herbeigeströmt. Die Laibachcr Advokatenlanuner war bei der Leichenfeier d«im,ch ihren Vizepräsidenten, Herrn Dr. Papc/, vertreten. Am offenen Grabe brachte der GesangsMem „Dolonjsto pevslo druUvo" cmcn ergreifenden Traucrchor zum Vortrage. — Dem Verblichenen, !>er sich um das Unter-snnd unbestiittenc Verdienste erworben, bleibt ein chrcn- ' des Andeuten gesichert. — (Tell'stmorducrsuch.) Samstag nachinittags warf sich die 2U Jahre alte, vereholichte, in Ober-äi^ta Nr. 22 wuhnt)afte Tclcgraphel, meiste rsssi>;ta in selbst»,ör!x'ri-scher Absicht nuler den fahrenden Zug lind erlitt ain .^opfe und an beiden Händen schwere Verletzunge»,. Das Motiv der Tat ist nnbetanut. Die Schwerverletzte wurde ins Landesspital überführt/ * (Tönung ans dem blebnude der Polizeidircltion.) Als gestern kurz vor Mittag ein Polizeiagent die 21 Jahre alle Private Maria Pcronitti aus Amulca, derzeit wohnhaft am Tabor, wegcn Verdachtes der geheimen Prostitution dem Jourualbeamtcn vorführte, sprang sie auf dem Rückwege iu dcn Arrest aus dem Vorzimmer des zweiten Stockwertes auf die Alciwcisstraßc iu dcn Vorgarten und blieb liegen, ohne sich äußerlich vlc gc^ ringste Verletzung zugezogen zu haben. Über Anordnuug des Poli.^iarztcs wnrdc die' Lebensübcrdrüssigc mit dem Nettuugswageu ins Krankenhaus überführt. ^- il5in ftzeistesncstöiter» ist oorgcstcrn heimlich aus der Irrenanstalt iu Ctuocnec entwichen und hat fich iu den Laibachfluß gestürzt. Er wurde in Slapc durch her-beigecilte Fischer ans dcnr Wasser gezogen und wieder in die Anstalt eingeliefert. * «Mn praktischer Dieb.) Anfing d. M. kam nach Ilovica ein l7jährigcr Bursche mit cincm Fahnndc zum Haufe des Besitzers Valentin Kunst, zertrümmerte eine Fensterscheibe, stieg ins Zimmer und entwendete .) K Geld, eine Nickeltaschcnuhr und ein Nasicrmcfscr nebst Schleifstein. Nach getaner Arbeit fuhr er »lit dein Nade davon. * (Ein gefährliches Weib.) Als unlängst eine junge Frau eine Freundin besuchte, entwendete sie ihr ein auf dem Bette gelegenes Geldtäschchen mit 12 K. Um den Verdacht von sich ab'.uwälzc», lud sic die Nestohlcne ius Gasthaus und zahlte einen Liter schwarzen Wein. Nun brachte die Polizei in Erfahrung, daß diese Frauensperson ihrem Manuc dcn Betrag von 200 K, ferner zehn Leintücher und Porzellangeschirr entwendet halte. Das dem Trunke ergebene Weib vertrank das Geld in kurzer Zeit bis auf dcn letzten Heller, und da sie noch immer eine durstige Kehle hatte, veräußerte sie die Leiutücher und das Geschirr um einen Spottpreis. Unlängst cut' deckte sie im Keller ein Faß Wein, dessen Pippe aber versperrt war. Sie öffnete mit einem Dietrich das Schloß und 'nahm 20 Liter Wein heraus. Als sie dieser-tage von, Galten zur Rechenschaft gezogen wurde, zertrümmerte sie mehrere FciistersclM'cu. * (Verhaftete Diebe.) Kürzlich verhaftete ein Si-cherhcitswachman» den lljährigen Knecht Jakob Ko.,aü aus Sairach wegen Diebstahlcs. In dessen Koff r ln-fnudcn sich mehrere SclMitclu Münder, Seife, Hand-lücher, Peitschen, ei» Gummischlaucl) samt Fahrrad'-mantel sowie ein Paar Sohlenleder. Der Guimnimautel, dessen Eigentümer unbekannt ist, trägt die Bezeichnung Popular Pneumatik O. G. 26X15/8 Kriegö^eumatit ohne Garantie. Wic die Polizei feststellte, ist der Bursche ciu Fcchrradieb und befindet fich wegen eines in Kcain-burg verübten Fahrraddicbstahles in Untersuchung. Er wurde dem Gerichte eingeliefert. — Samstag nachmittags verhaftete ein Sicherheitswachmann auf der Pe-wrsstraßc den 14jährigen Knecht Josef Gulnit ans Mariafeld, weil er dringend verdächtig war, einem Besitzer in Kallenbrunn zwei Kaninchen und drei Liter Speiseöl entwendet zu haben. Wie die Polizei feststellte, hatte dcr Bursche seinem neuen Dienstgeber eine Flasche Speiseöl entwendet und sie seinen Eltern gebracht. Gut-uil, der aller Diebstählc geständig, ist, wurde dem Gerichte eingeliefert. * (Bein» Kartoffeldicbftahl ertappt.) In einer dcr letzten Nächte wurde durch eine Besitzerin in der Tir-naucr Vorstadt eine Taglöhnerin in dem Augenblicke überrascht, als sie eine große Menge von aus ihttm Acker allsgerissener Kartoffeln davontragen wollte. Die Diebin wnrde einein Eichcrheilswachmann übergeben. * (Ein Fünftroncnfalsifitat.) Uiüängst konfiszierte die hicsigc Polizei einer Fraucnperson in Uomat ein Fünsttoncnfalsifitllt. Das Falsifikat ist aus Zink und Zinn gegossen und ist an der mangelhaften Rcmdfchrift leicht erkenntlich. * (Ein diebischer Ladendiener.) Am Samstag verhaftete die Polizei einen 15jährigen Burschen, der bei seinem Dienstgeber, ein'.m hiesigen Papierhändler, Pen-lalbleistifte, «Mkische Lampen, Ansichtskarten, Notizbücher lind eine auf 65 K bewertete Halskette eulweudot halte. Bei der durch Pulizeiagenten in der Wohnung der Ellern des Bursche» in Udmut oorgenommencn Haus durchsuchung wurden cine M'.'nge entwendeter Gegen» stände, danmtvr siebeil ärarische Bettdecken, eine Bluse und ein Brotsack vorgefunden. Die goldene Halskette fand der Polizeiagcnl am Hals eines Mädchens, dem sie der Diel, unter der Angabe, sie beim Hauptpostamte gefunden zu habeu, um dcn Spottpreis von 60 Heller verlauft hatte. — (Ein Schwein gestohlen.) In einer der letzten Nächte wnrde dcm Besitzer Antm, Slivar in Hrenowitz ans dem nnucrspcrrtcn Schweincstall ein junges Schirein, das er einige Tage ziwor für die Zncht gelauft halte, Mtwcndei. Vom, Täter fehlt jede Spnr. — ((s-ine diebische Arbeiterin.) Der Gastwirtin uud Besitzerin Anna Seucrkar i» Brcsowitz wurden in dcr letzten Zeit nach und nach verschiedene Effetlcn im Wertc von über 105 K nebst zwei goldenen Fingerringen gestohlen, ohne daß sie dem Täter auf die Spur kommen konnte. Tiesertage gelang cs ab,.'r dcr Gendarmerie, die Diebin in der Pcrsrm cincs l6jähligen Mädchens auszuforschen^ das durch mchr^re Wochen bei der Bcstohle-»cn als Arbeiterin beschäftigt war und so Gelegenheit hatte, die Diebstähle unbemerkt auszuführen. Ein Teil dcr entwcndcten Effekten wurde bei ihr noch vorgefunden und koufiszierl. - (Bmn Fenster «cftiirzt.» Die in Sclo bei Moste wohnhafte 48 Jahre alte Taftezicrersgalnn Nosaltn Mali stürzte an der Vleiwcisstraße beim Fensterreinigen vom Fenster und zog sich fchwcrc Verletzungen an dcn Beinen zu. — (Schadenfeuer.» Am :i. d. M. um 7 Uhr früh brach in der Stallung der Besitzerin Theresia Gnidovec in Sela, Gemeinde Haidowih, em Feuer ans, das in der kürzesten Zeit dieses Objekt einäscherte. Das Feuer hatte dcr süuf Jahre alte Soh», 5cr Abb indlcrin verursacht. Der Schade beträgt bei 4000 K, die Versicherung nur 400 K. — Au, 5. d. M. nachmittags ist aus bisher unaufgeklärte Weife Im Wirtschaftsgebäude dcr Bcsttzerin Joscfa Kra^ovie in Iev^e, Gemeinde Sankt Peter, ein Feuer ausgcbroch.'n, das nebst diesem Objekte das Wohuhaus lind drei Wirtschaftsgebäude einäscherte. Es verbrannten darin alle Einrichtungs. nnd Kleidungsstücke, ferner Wirtschaftsgeräte und die bereits eingebmchtc Erntc. Der Schade dürfte 8000 K betragen, die Versicherungssumme beziffert sich auf nur 2400 K. — (Dcr Arbcincl,crin einen Hahn ansgcschlaqcn.) Der 16 Iah« alte Taglöhuer Franz ^auor^'k g^ricl mit eincr Grundbesitzern, in Ie^iea, l,ei der er seil cinigcn Tagen in Arbcit stand, in einen Streit und versetzte ihr einen so wuchtigen Fanstschlaa ins Gesicht, daß er ihr einen Zahn aus dem Oberkiefer schlug. Iavor>ck, dcr überdies mehrere Ticbstähle auf den, Gewisse» habcn soll, wurde durch dlc Gc»d^rmeric verhaft^ »>,d dcm Bezirksgerichte eiugclicfert. — lVcrhliftunst.) In Uuter-SclMnit; nuirdc dcr ztuccht Frauz Glnvan, ein lau», >4iähric,er Burschc, ucrhaftcl, weil er nn Iuui nach Vcrübuug eines Geld und Esfettcndicbstahlcs zum Nachicile seines Dienst-Kebcrs, ciuco Besitzers in ^elimljc, unter Nücklassung seines Dicustboteubuchcs aus dcm Dienste em Besitzer Franz Kune in Rudnit in Kränze gewundene Zwiebeln und Kuoblauch, weitcrs der Besitzerin Maria DcÄnan in Daljua vas aus dcn, Schwcineslall eine Henae sowie eimn sch> ar-zen, gut erhaltenen Regenschirm entwendet zu haben. — (Drei AlpcnhiMcn auMbrochcn.) Vor 14 Tagen wurden in ^.'mi dol zwei uud in Mrzli dol cine Alpen^ Hütte aufgebrochen, Alls der einen Hültc ciltlucudeleu die Täter zwei Fleischlonfervcn, zw>:i Schachteln Sardine», cinigcn Kaffee, Tee und Zigaretten sowie Zigarren, daun einc Armeeseldlampe, Rasierseise lind einc Tabakpfeife. In den anderen ziuci Hütten, die in dcr gleichen Nacht nnd jedenfalls durch dieselben Diebe aufgebrochen wurden, erbeuteten die Täter >c,in Paar gut erhaltene Röhrensliefel, einen sechsläufigen, geladenen Revolver, eiwas Speck, Zucker und Branntlvein. — (Verstorbene in Lailmch.) Frairz Burger, Tischler, 18 Jahre; Lorenz Furlan, Siecher, 31 Jahre; Theresia Icfenlo, Spitzenklöpplerin, 3^ Jahre; Franzisw Goslin<'ar, Taglöhncrintochler, 24 Slnnden; Maria Zl>-paiK'ii^, Inwohnerün, 64 Jahre; Anton ^onla, Vcr fichcrungsnngestellter, 21 Jahre; Friedriä) Mousll.da, HeiMssohn, 9 Monate; Franz Leben, Flüchtling, 20 Jahre; Milo.^! Prttjag.,, Anton Grus, Infanteristen; Karl zioroschetz, Gcricytsobcroffizial, 61 Jahre; Malcin Ol^inwowsci, ^audwehrmann; Franz Milej, gelvcfcller Besitzer, 84 Jahre; Anna Levsltt, Besitzerslochter, clf ^ahrc; Johanna Flerin, Kellnersgattin, /^4 JalMc; Anton, Ponitvar, Zimmermann, 66 Jahre; Maria Brc-zec, Inwohnerin, 62 Jahre. Dottor Burns Teiettivdrnma in drei Attcn im Kino „(ientrnl" im Landetzthenter. Dotlor Buruo ist ein Delet-tivdrnlna, deffen ungetnnstoltc, natürliche Haudluug das Interesse des Zuschauers in ständiger Spannung hält. Prächtige Aufnahmen von ladelloser Photographie soloie auch gutes Spiol der darstellenden Kräfte siud weitere be-uiertenoloerle Vorzüge dieses interessanten Films, der jedenfalls eine gute Atquisitwn bedeutet. In Wien haben die Erstaufführungen diefes bedeutenden. Detetliudrmims vulle Häilser erzielt. Auf den, Spielplau steht euch das netle, Lustspiel „Mama hat cs newollt". Ill einem zeit-gomätzen Rahluen spielt sich hier eine umerhalleude Handlung aib, die das beliebte Echwienermutterlhema ausarbeitet. Die neuesten Saschn- «nd Mcfttrr-Iilmwochc,,-l'crichtc ergänzen d, hochintcrefsanlc Kriegsallual!-lätcn. 2.) Die sieben Frechdachse, Tchiuauk i» zwei Akten mit Leo Pentcrt und Melitta Petri in den Hauptrollen. 3.) Der Tulch, ein Frauenschicksal in drei Alten mit dcn beliebten Lilly Beck, Lars Harso» »nd Bcttil Jun-grcn in dcn Hauptrollen. — Für Iua,cnt> nicht ncelssnet. - ? ? ? Trilby ? ? ? - Kino Ideal. — (Inserate für die „Laibachcr Zritm,,,") werden uun nun an immer nur au« v or <» n n. ehc »l> c u Tag c bis 7 Uhr abends aufgenommen wcrdcn. Eine österreichische Spezialität. Magmlciocndnl empfiehlt sich der Gebrauch dec echte» «Molls Seidlitz. Pulver» als eines altbewährten Hausmittels von de„ Magen kräftigender uud die Pcrdamma.stätiateit nachhaltig steigernder Wirlüng. Eine Schachtel Ii 2 60, Täglicher Versand ssegeu Pust-Nachnahme durch Apotheker A. Moll, f. u. l. hofliefcrmlt, Wien I., Tuchlauben ^'. In deu Apochete« der Pioviuz ucr' lanssc man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schntz» marle uud Unterschrift. l46ü « Laibacher Zeitung Nr. 208 __________ 1484 12. September 1916 Der Krieg. Trlrgvammr des k. k. Oesterreich« Ungarn Von den KricffsschllUftliiljelu Wien, ll. September. Amtlich loird vrrlaulbarl: ll. Sepleillber. Ostüch^r .'triegsschnuplahi F'.oiu gl.s,en ^ünnänien: ^iörolirl, von Orsovn wiesen »nsere Tr»ppr» »»rhrcrr feindliche Angriffe nl>. festlich drr Vote», um, l^yölgyö »nd (>sil wnrde »mscrc Front ctwa^ znrnckge. inlmmrn. Heerrssronl. de>) Generals der Kavallerie (5rz-herzog Karl: Starte feindliche Angriffe nindlich dec« l^oldenrn ^istrill-Tales n»d bei NafnlliN'la l>liel>e» er folglos. Sonst triuc Ereignisse. Hecrcsfronl des General seldnmrschalls Prinzen Leopold von Bayern^ Am n»le-rrn Stochod wiederholte der Feind seine heftiflrn An« griffe, die im Arlillcrirspenjenrr oder vor den eigenen (Gräben znsa>n»>cnl>rachrn. An der nlnigc« Fro»l ist die Lasse »»verändert ^lalicnischer Kriegsschauploh: An der Froni Mischen dem (fisch- und Astach Tnle ent falteten oie Italiener eine erhöhte Tätigkeit. Unsere Höhenstelllinge» in diesem >in»me slandc,» gesle.n nnter starte», Artillerie nnd Mine»se»er. Im AbschniUe Monte Spil »nd Mu»cge»-augriffe warfen ihn sogleich wieder hi»n»s. <»>! dirfnn-ge»c bliebe» in nnserrn Hände». A»ch nm Mo»te Mnjo scheitelte ein feindliche» Angriff. An der »l>rige» Fro»t im Iildwefte» hielt drr (^rschichtnmvf z»»>cist bei nmßi grr Starte in mehrere» Abschnittrn an. - Südöstlicher Kriegöschauplah: An der Vojnsa leine (sreignissc. Ter Stelwerlreter des ^hefs des General stad es: u. Höser, Feldmar schall eutnant. Cabsrna l>erich Genoralstabes vo>n !>. Seplember. In Vallarsa griff oine starke feindlickx-Abteilung linsere Stellungen zwischen dein Monte Spol nnd dein Monte Eorno an. Es gc-äang ihnr in einige nnserer Gräben einzildringeu. Ein kräftiger Gegenangriff gewann sic zn de»i größten Teile, zurück und fügte dem Gesurr sch>rx-re, Verluste zu. Der Feind verlor. gegen zllxinzig (,^c-ftnincnc. Im Tofaimgcdicte wiescn wir cincn feilidlictxil ''lnw'isf N<'A'>l die Uon den Mpim Hin 7. d. M. im Tr<^ r'cnaüzcsw'Ic eruberlen 2uo eill bebl)dftcu Zugsuertelir gcmoldct worden w. September, bester» fand nnler dem Vor sihe des Ministers de6 Äußer» ein gemeinsamer Hliiilisten ral statt, ell loirlsä)ahm,eu eiuoerüehullich Be. schllis; gefatzt. Titznnn der Vorsitzenden des österreichische» M'nemdürtc,! Hauses. Wien, 11. September. Wie die „Parla»,entskorvespol,-denz" meldet, hat heute vornnttags cine vom Präsidenten deH ^lbgeorduetenhausrs Dr. Sylvester einberufene Sitzung des Präsidiums des ''Abaeordneteichmlses staltgef»,, den, zu der auher dem Präfidentenl die Vizepräsidenten InM, Pernorstorfer, Nitter von Pogacnit nnd Noinancznt erschielnen! waren. In der Sihnng wnrdrn die lanfenden Präsidialgeschäfte erledigt nud die VerteiluW der Präsi-diailagendcn für das tommende Winterhalbja'hr vor° genommen. Vesnche i» Lenlberg. Leinbern, 11. September. Die „Viazetta Lwows^" moldel: Änr 9. d. M. beehrte Gc»era.lfeldnmrsÄMll Priirz ^e,»pold von Bayern ssole^entlich seiner Reise an die Front der zweiten Armee die Stadt Aemberg mit einem kurzen Besuche. Da jeder Empfang abgesagt luar, haite sich am Bahnhöfe nur der Stadanl Generalmajor uon )»ti»iil eingefunden, in dessen Begleitung cine lurze Rundfahrt dinxl) die Stadt unternoninien ll»d dann die .Uriegs-aussteünng der ziueiten ^lv»iee besichtigt lourde. Bei seinem Erscheinen, in der Sladl und in der ^lusstellnng wurde der Prinz vom Pul'lilum leul)aft be^rüf'.t. ^!m Ü. d. abends verlief Prin>z Leopold nnseve Stadl. Lelnlicrn, N. Septeinber. Aln w. d. M. lim, 1 Uhr .i!) Min. nachts traf der türkische Vizegenevnlissinnis E»ver Pascha im Bahnhöfe von, Vemberg ein. Hu>m Empfange l>crlle sich der Stadtkommandant ^neralniajor von !>iiml eiügesunden. Um 3 Uhr nachts sehte der (^eneralissimns feine Neise zur Besichtigung der lnrtischen Gruppen e »erlllji,!dmills .Ulcmpmlzen ')ülplechl von Vliyeri^ Te»> qrosie» cn„lis,nc» Angriffe umn '.>< September fll„ lr» pester» llr^rcn^te, al (^linchu n»d si'itliistlich diN'D» find seit hente früh ncne >tii»«pse im (^ansse. Vei LlM^nevnI nnd .nn Wndchen von Len.ze zwis«l,en (^inchy nnd Ouml'les sind 'n den ncsttrn «r schilderten ^'nhtämpsen vl>r,,cschiil>e»c l^rälicn in den Hnnde» des Feindes „cl'lielie». Die Franzosen griffen sndlich der Scmme verged!>cl> l>ei ^elloy »nd ^er.nundu-viller^ nn. Wir gewann"»« einzelne am tt. Teplelnl'cr l>om l^rgxrr starl beseKte Hnnser uu» Sermi znrück nnd ma»1> ten i'll^'r .')!> l'.!efnnge»e. Fioül o »lit starten Kräfte» angreifende» Hinssrn wie am Tn^r vorher l'lntige Al'weisünq. Front des ^ieneruls der .'»I.nxillerie Erzherzog .^Nul: Die >i.i>npse zwischen drr <-jl,i!a ^ipn nnd de», Dnjeslr a,» 7. »»d >l. September stclle,l sich nlo ^l^snll, drr Nnssen dar, untcr Ancnül^lun des Gelände ^cwi»»eo uu»l illt ssrlrilcle »nd ebenso dnrchqesilhrlc ^rrtridi>NlNss des <^c»crnlc' <>lrnfr» i>. Bulh mer hat dieo vereitelt. Die )>l»jft» erlitte« nnqrwuhnlich sel>were ^rrlnslc. In den Karpathen ist die Laqe im nll grineille» nnuerändert. VuIl,i!il'liegöschal!Ulnl). >tci»c besonderen Ereignisse. Tcr lFrslc Geliern!Plnrtierxieisler! von ^ ü d c n d u r f f. Der Nlcichstnnzler im Hauptquartier. Bcrliu, ll. September. Wie der „^olalalizeisscr" mcldel, hm sich ^ieichsüinzlcr Dr. von Vethl:mml-Holl> ^tnlie». Mailand, 1,0. September. Ein londoner Bericht an deil „Curriere della Sera" läszt erlennen, d<^s; ungeachtet i>er boi der Ministerzusamilleiltliuft in Pallanza getroffenen Vereinibarnngen die enftlifche .^ohlenlicfcrnn^ au Italien, was die Menge nnd den Preis betrifft, ebenso nnbefrie-digend und ungesichert bleibt, wie zuvor. Die .^ohlenför-derMig uud tX'r Schiffsraum sind viel zu knapp nnd der 5e 3,'achstellnnss des Feindes gesichert vor Anker lag, in den dem hinteren Mnnitionsdepot benachbarten Ränmen Feuer aus. Das Bordtommaudo ließ so- fort die Munilionsdepots untcr Wasser sehen und verhin-derle derart die Vernichtling des Schiffes. Infolge einer Explosion erfolgte jedoch die Zerveitzung des Schiffstieles und damit eill Wafsereinsturz, so daß das Schiff auf den Moerec'gruud, also elfeinl^alb Meter tief, sant. Von 81 Offiziereil uud 115k Manil der Beiuannllug kamen, ^> Offiziere und ^? Matrosen nms ^oben. Die eingeleitete sorgfällige Untersuchung schließt jedweden offensiven An^ griff von außeu und jeden Defekt in den auf der Kriegsflotte verlandeten beschossen aus. Während nun eine 5lom-mission. an dcr alich herderragcude Zivillechniter teilnah '»ei,, über die Mittel zur Wiederherstellung des Kriegs-schif'ieo berät, Hal der Marineminisler eine eigene llnter-,uchllngstomiuissiou nnler Vizeadmiral Eanevaro einge seht, um jedloeden, auf lx^s llnglüct beziehbaren II»island auszutlären und festzustellen, ou das Unglück in irgend->r>elcher Verl'indung niil deu Zn,'isä)<'nfällen böswilligen Charakters, die sich türzlich i,n ^ande chromi»a!ldu!!t ^in>ienschifsZtapilän Commi Piceuardi nnd der zweite itomlnandanl Fre^allenlupiläil Fcrrero lainen ums ^cbeii, obwohl viele Fahrzeuge »bährenn der 10 Minnie» von der Explosion bis zum Unlerg mg des Schisses zur Rettung der Mensch.mlebm verwendet warden. Ter Oberbefehlshaber dn- Kriegsflotte, der Herzog der Abrnzzen, war drei Slnndc» oor der ^p'.'stoil, von Taren! nach Rom gef^hr^l. aß es, wenn auch in em>as strner Zeit, gelingen uerde, dls Schlachtschiff wieder D heben. Der Eindluck, den dcr Hilnucis der amtlichen Verichlc anf dle Moglichkcit eines Menlcues heruorgerllsen hü, jfticg'll sich anch in cineül -5eile der Presse wider, welche a»s die g>ahlr'.'ich.'n seit .^riegunnüblucl) vorgetoimnencn Unglücks fälle nicht nur ill der Marine, sondern auch im ^crleyrswcfen, !n den Heereöeimichlxilgen, Industrieanlagen^, Wälderi, lmo Malerialbesläilden hinweist, die wohl zumeist auf Attentate zumctznführen seien. Schließlich erhebt die Presse Vorwnrso gcgen dic Negierung lvegcn der verspäteten. Veröffentlichung des Aerichles. Versentt. London, 10. September. 1>>'ach einer Meldung der Lloyds Agentur wurde der britiiche Dampf!''' "l'^iage" ack, Borsten, Eiern, Ei^ gelb, Ei,oeiß, Fischtran, Obst, Nüssen, Nußternen, Klelx'-stosfen «Gummi), ^>arn, TM)ten, Pech, toufervierlen und eingeinachten Waren, Schwefel, Spiriluoseu, Spezereien, Stärke, ^liiumireifeu, Balalagummi, plllverisiertem Tal-cnm, Holzleer. Pflanzenfasern nnd Haser nach Holland wird gewährt werden. Frankreich. Die-^irienskostcn. Paris, ll). September. Die Denkschrift des Finanz-nimisters ^liibot beziffert die Ausgaben drs französischen Ctaalohauohaltcs für i9l6 »nl -und 32,85i , Allv-rdeu Franlcn gegen 22,7 Milliarden des Vorjahres; davon entfallen 2:>.,tt« Milliarden (im Vorjahre 15),? Milliar den) ans M'ieg5sosleu im engeren Sinne. Die Kohlennot. Paris, W. September. Dein Blatte „Ho,mme enck>aine" zufolge l)al der Arbeilslninister bei einer ^usammenlunst ^aibacher Zeitung Nr. 208 I486 12. September 1916 dem frunZösischcn Bürgermeister Maßnahmen dcr Regierung für eine gleichmäßige Kohlenvertoilung und die Regelung der Äohlenpreise im Winter allgekündigt. Das Bla'tt bemerkt: Zeit zehn Monaten werden die Versprechen nnmer wieder erneuert, aber der Preis der Kohle soi um leinen Centime gesunken, sondern um 25 Prozent gestiegen. Ter rumiinische Finanzminiftcr auf Ncisen. Pariö, 10. September. Dem „Matin" zufolge ist dcr rumänische Finanzminister Costinescu in s^oulogne eingetroffen und nach London weiterFereist. England Vin großer Mühlenarbeiterausstand. London, 10. September. Fn den Getreidemühlen von Liverpool, die zu den größten Mühlen Europas gehören, ist ein Streik ausgebrochen. Mehrere tausend Arbeiter haben als Protest gegen die Bestimmung, daß sie ihre Mahlzeiten nicht zu derselben Zeit einnehmen sl,: cn, die Arbeit niedergelegt. Französischer Männcrmangel. Johannesburg 10. September. (Reuter.) Von der Londoner Regierung wurden zwei Kompanien südafrikanischer Eisenbahner zur Dienstleistung nach Frankreich versetzt. Hie Kämpfe auf dem Balkan. Die Siege in ber Dobrudia. Sofia, 10. September. Die Nachricht von dem über die Rumänen in der Dobrud^a errungenen Siege wird von der ganzen Presse mit Begeisterung aufgenommen. Alle Blätter heben den Freudentaumel der Bevölkerung der Dabrudia hervor, die nach dreijährigem Martyrium zum Muttcrlcmde zurückkehrt. Blätterstimmen. Paris, 10. September. Nach einem Berichte des „Se° colo" der Ententemächte suchten den Ministerpräsidenten Zaimis auf und legten ihm die Bedingungen dar, unter denen der Iwischenfull mit der französischen Gesandtschaft als erledigt betrachtet lverden könnte: Erstens mühten die verantwortlichen Urheber der Tat bestraft werden; zweitens mühte gegen die Beamten vorgegangen werden, die es unterlassen hätten, den Iwischenfall zu unterdrücken- drittens müßten die Neseruistenbünde in Athen und in der Provinz sofort ausgelöst werden. Iaimis erwiderte, daß die Regierung das Notwendige tun und entsprechende Befehle erteilen werde. Die serbische SkupÄin««. Paris, 10. September. (Agence Haoas.) Die serbische SkuMna hat ihre Arbeiten in Korfu r wder aufgenommen. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Stev. 27.895. 2713 Razglas. V zmislu § 52 zakona z dne 6. argusta 1909, drž. zak. št. 177, jo prailöem aa sakol, ki Be meseca septembra na oblastveni ukaz zakoljejo ali vsled oblastveno ukazanega cepljenja poginejo, po popreèn^ tržui ceni, uradno zabcleženivLjubljani mopeca avgusta, 1916, doloèena odškodnina z K 68« za vsak •kilogram in za vbo vrste prašièev. To se daje na obèuo znanje.' C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 9. septembra 191G. Z. 27.895. Kundmachung. Im Smne des § 52 des Gesetzes vom «. August 1909. R.G.Bl.Nr.177, wird für die im Monate Sept»über behördliche Anordnung getöteten oder infolge einer behördlich angeord» neten Impfung verendeten Tchlachtschweine Nllch dem im Monate August 1916 in Laibach amtlich notierten durchschnittlichen Marktpreise die Entschädigungsgrundlage mit K 6'86 pro Kilogramm für alle Qualitäten festgesetzt. Dies wird hiemit uerlautbart. K. k. Landesregierung für Kram. Laibach, am 9. September 1916. 2628 3—3 Št. 26.023. Razglas. Z zaèetkom koledarskoga leta 1917 se bo podolila od umrlega c. kr. deželnovlad-nega svetnika Janeza Malikota napravljena »stanova za ubožne upokojene ljudskošolske uèitelie na Krajijskem v letjiem spesku 150 K. Pravico do te iißtanove imajo ljudsko-«olski uèitolji na Kranjskem, ki so inorali V8led bolezni pustiti službo predno so do-Jegli 10 službenili let, potem taki, ki so b>fi VBled bolczai upokojeni pred dokonèano *0letno službeuo dobo, koneèno upokojeni ^itelji sploh, ki se nahajajo vsled bolezni ali iz drugih vzrokov brez lastne krivde v veliki bed). Pravico podeljevanja ima c. kr. deželni šolski svet za Kranjsko. Primerno opremljene prošuje je vlagati najkasnejo do 1. oktobra 1916 pri c. kr. deželni vladi v Ljubljani. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 31. avgusta 1916. Kundmachung. Die vom verstorbenen t. l. Landesregie» rungsrate i. R. Johann Mahkot errichtete Stiftunss für notleidende pensionierte Volksschullehrer Krams mit dem Iahresertran.e von 150 K ist mit Beginn des Kalenderjahres 1917 zu verlechen. Zum Genusse dieser Stiftung sind berufen Voltsschnllehrer Krams, welche krankheitshalber vor Erreichung von 10 Menstjahren den Dienst aufgeben mußten, dann solche, welche trank» heitshalber vor Vullendnng der 40jährin,en Dienstzeit pensioniert wurden, endlich pensionierte Lehrer überhaupt, welche sich infolge Krankheit oder aus anderen nnverschuldeten Ursachen in großer Notlage befinden. Das Verleihungsrecht steht dem t. k.Lcmdes-schulrate für Kram zu. Die gehörig instruierte» Gesuche sind bis zum 1. Oktober 1916 bei der l. l. Landesregierung in Laibach einzubringen. K. k. Laudesregierung für Kraiu. Laibach, am 31. August 1916. 2673 E 38/16/17 Dražbeni oklic in poziv k napovedbi. , Na predlog zahtevajoèe stranke Hranilnice in posojilnice v Semièu bo dne 9. oktobra 1916, dopoldne ob 9. uri, pri tern sodišèu» v izbi št. 20, na podstavi s tem odo-brenih pogojev dražba sledeÈih ne-promiènin : vl. Št. 146 in 147 kat. obè. Štrek-ljevec in vl. §t. 94 kat. obÈ. Vinivrh, obstojeöe iz knietije s hišo, gospo-darskirai poslopji in raznimi zem-ljiškimi parcelami, cenilna vrednost K 10.328, najmanjfii ponudek K 688C. K nepremiÈnini zemljiška knjiga Štrekljevec vl. št. 140 spadajo sledeèe pritikline: 2 stiskalnici, 3 kadi, 5 žitnic, 2 soda, 1 brana in 1 plug, v cenilni vrednosti 286 K. Pod najmanjsim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki, odd. II., due 2. septerabra 1916. 2672~ G 66/16/1 in C 67/16/1 Oklic. 0 tožbah Janoza Perušiè iz La-hinje pri Butoraju h. štev. 2 zoper Franceta PerušiÈ ravno tarn, sedaj neznano kje v Ameriki, radi 625 K s pp. in 745 K s pp. odredil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 15. septembra 1916, ob 9. uri dopoldne, pri podpisanem sodišÈu, v sobi St. 11. Tožencu imenovani skrbnik gosp. Josip Stariha iz Èrnomlja zastopal bo v teh pravnih stvareh, dokler se ali ne oglasi pri sodniji ali ne ime-nuje pooblaŠÈenca. C. kr. okrajno sodišÈe Èrnomelj, odd. II., dne 31. avgusta 1916. 2540 3—3 I 13/16/1 Einleitung des Verfahrens zur Todeserklärung. Der am 9. Jänner 1673 geborene Ianez Stanisa aus Konec, Pfarre Podgrad, und der am 26. Februar 1867 geborene Ioze StaniZa von eben-dort sind vor 28 Jahren nach Amerika ausgewandert und ist seit dieser Zeit keine Nachricht über sie eingelangt. Da hienach anzunehmen ist, daß die gesetzliche Vermutung des Tode« im Sinne des § 14, Z. 1 a. b. G. B., eintreten wird, wird auf Ansuchen der Maria Stanisa, Papierhändlerin in Wien, VII., Kochgasse 25, und Theresia Kozeny, geb. Stanisa in Wien, VII.. Wimbergergassc Nr. 10, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung erlassen, dem Gerichte oder dem hieniit bestellten Kurator Herrn Johann Smolil, k. k. Gerichtsoffizial in Ruhe in Rudolfswert, Nachricht über die Vermißten zu geben. Ianez und Ioze StaniZa werden aufgefordert, vor dem gefertigten Ge« richte zu erscheinen oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem 8. September 1917 wird das Gericht auf neuerliches Ansuchen über die Todeserklärung entscheiden. K. t. Kreisgericht in Rudolfswert, Abt. I., am 23. August 1916. 2690 E 83/16/6 Dražbeni oklic. Po zahtevanju Antona Sotler, tr-govca v RadeÈab, zastopanega po c. kr. notarju Fran Burgerju v Ra-deèah, bo dne 10. novembra 1916, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 1, dražba nepremiènine vl. št. 146 k. o. Hotemež, ki sestoji iz hiše št. 30 v Hotemeža z gospodarskim poslopjem, travnika 3589 m*, vrta 194 mJ in gozda 2190 m2. Nepremiènini, ki jo je prodati na dražbi je doloèena vrednost na 2982 K 62 b. Najmanjši ponudek znaSa 1958 K 42 b; pod tern zneskom se ne prodaje. C. kr. okrajua sodnija Radeèe, odd. I., dne 5. septembra 1916. Laibacher Zeitung Nr. 208 , ______________1486_______ _______ 12. September 19I6 NdN QRKdR Schellenburggasse Nr. 3 empfiehlt sein Lager VOn 2727 25 1 Herren- und == = Knabenkleidern. 1|T|| GftYlGAlfA I Ersatz für teure Kernseife. In Postkisteln . . brutto 5 kg- Preia l)er Ki8tel K 14'50 Reinweiße, weiche franka jeder Poststation. If 21 licfi«9 11 AHGAlf A in Stücken> vorzügl. reinigend. flrtiUall"rtillUIIatJUC? Für jeden Haushalt, Hotels, Spitäler, Fabriken etc. — Preis per Kilo K 2'50 von 5 Kilo aufwärts franko. Frankl & Co. Na eh f., Wien, I., Stubenring Mr. 12/6. 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Kraiii. Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiedurch zu der am Mittwoch den 27. September 1916, vormittags 1O1, Uhr im Sitzungssäle des Bundes Österreichischer Industrieller in Wien, III., Schwarzenbergplatz Nr. 4 (Haus der Industrie), II. Stock, stattfindenden XIX. ordentlichen Generalversammlung ergebenst eingeladen. Zur Teilnahme an der Versammlung sind laut § 28 der Statuten nur diejenigen Aktionäre berechtigt, welche bis spätestens acht Tage vor der anberaumten Generalversammlung, d. i. bis einschließlich 19. September d. J. ihre Aktien in Wien bei der K. k. priv. Bank und Wechselstuben-Aktiengesellschaft „Mercur", I, Wollzeile Nr. 1, in Stuttgart beim Bankhause Stahl & Federer Aktiengesellschaft,^ in Laibach bei der Filiale der K. k. priv. Oesterreichischen Creditanstalt für Handel und Gewerbe, in Weißenfels bei der Gesellschaftskassa hinterlegt und dagegen einen Depotschein, welcher als Einlaßkarte zur Generalversammlung dient, in Empfang genommen haben. Tagesordnung: 1.) Erstattung des Geschäftsberichtes über das Geschäftsjahr 191Ö/16 unter Vorlegung der Bilanz. 2.) Bericht der Revisoren, Erteilung der Decharge an den Verwaltungsrat und die Direktion. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 3.) Wahlen in den Verwaltungsrat. 2712 4.) Wahl der Rechnungsrevisoren für das Jahr 1916/17. 5.) Bestimmung des Wertes der Anwesenheitsmarken für die Mitglieder des VerwaltungsrateB sowie Festsetzung einer Entlohnung an die Revisoren für das Jahr 1916/17. Weißenfels, am 9. September 1916. Der VBFwaltungspaf der Shtiengesellschaft Stahlwerke WeiBenfels vorm. GBppinger l Co. 0% • 2692' Prima Kunsthonig mit Blütenaroma, erstklassige Ware, bei Mindestabnahme von 100 kg nur direkt an Grossisten liefert Ernst P. Frankl Wien, I., Biberstr. 26. Muster auf Verlangen gratis. 2693 Ein neues 3—2 Wasfenrad wegen ilbreise zu verkaufen. Anzufragen: Blelwelsstraße, Mädohen-Lyzenm, Parterre Nr. 6. Drucl und Verlag von Jg. v. ÜleinmayrH Fed. Number g.