MbacherOMma. ^^^. H."»^. ^'„,j/5s, 5.' »',,, l,^ Po'ft ganzj. ft. ,s.. halb«, fi. 7 50. «V» MllUU, ^v. ^>Ulll. ^ s««len ,5 l» «,,ß«t pr. Znll « »,. - bei «ftn« » ?>tz7 5 Drämmerations - Einladung. Mit 1. Iuli 1875 beginnt c.n neues Abonnement auf die „Laibacher Zeitung." Wir werden durch reichen und m anniafll lti aen c^lu,l, »rch sorgfäffige Redaction des p o l i l i s ch e n Theils durch eingehende Bcha,idlung aller wichtigen Tag es. Fragen in Original-Artileln von unterri^r^/ '"öbesondcrc durch reichhaltige, thatsächliche und kurze Berichterstattung über alle hervorragenden Neuigkeiten des In- und Ausland.« k«,I «l5 ^ ' "r materiellen Va n d esintcrcssen, durch schnelle Mittheilung thatsächlicher Provinz- und ^ oc al-A n ael e aen b ei t eV ^1 ^ ^ ^ ^ ?""^ Fragen aus dem Gebiete der « i t era tn r^and- und F o r stw i?t hscha ft, Industrie und ^ituna." auch fortan ihre Spalten bereitwilligst öffnen wird, durch Mittheilung von O r ig i nal - T el egr am men über alle wichtigen Erlianisse durck n^ 1^ tssanteste Original Romane enthaltende Feuilletons theils belehrenden, theils unterhaltenden Inhaltes, durch die Rubrik « zur Kundgebung der Wünsche und Beschwerden, wie bisher, bemüht sein, unserem Blatte ein a«aemciu«s Interesse zu sic^rn Die vollinlia.tl^ ;w>^^"7 wichtigsten Reichs- nnd Land es ge setze, Ministerial- und Landes-Ve r ord nun gen, wodurch die Anschassuna ^ Schnelligkeit, mit welcher die Verhandlungen des Neichsr ath es, tt and ta zes, Gemeinderäthes all?^ "'"; die ''^en dürften der ..Laibachcr Zcitung« den Vorzug vor anderen Blättern sicher... Die Besprechung i./allen Rubriken wird eine gemessn^ klldllch die äußere Form cmc anstandlgc sc.n. ^-l„«,r uno ««en^cyaswlo^e, Eine unserer ersten Aufgaben wird es auch im zweiten Semester 1875 sein, die Rubrik „Locales" mit thatsächlichen Beriten über »n, i« ^ « >. « Hauptstadt öaibach und im ganzen ^ande Krain vorkommenden wichtigen und interessanten Tagesereignisse reichlich auszufüllen *""^en «der alle in der UanoeS. 3vir ersuchen deshalb alle Freunde unseres Vatcr^ und Heimatlandes, alle Freunde des Fortschrittes auf der Bann der Kl^a^..«^.^. „ « 5^. ^ lichen, politischen, humanitäre., Vereine und Gesellschaften um ihre geistige nnd materielle Mitwirkung zur ^ miV^' von Original Korrespondenzen über besondere Ereignisse und Vorfälle, über die Fortschritte auf en N werbe aus allen Bezirke« des Bandes Krain, damit die ..va.lx.cher Zritung" ein Gemeingut des gcsammtcn^ ^ ^°"^ «nd der Ge- Wir unsererseits werden alles aufbieten, um die Verwirklichung dieses reellen patriotischen Programmes zu erzielen. Die Pranumerations-Ledingungen bleiben unverändert: W?'«^unter^fmvcr^t . . . ,.st._tr. W^ ^^aidach, w« Hau« ,ugcheM . . . . „,. _ ^. .... .2,._, ^lm^ir^n- ."' ^ ''.?-: Die Pränumeratiuns-Betrage wvllen portofrei zuaeseudet werden '" " Laib ach, im Juni 1875. cv « ^ ^, . ---------------------—_________________ Ignaz v. Klcmmaur ^ 5kedor Namdsm »U- Des h. Feiertages Westen erscheint die nächste Nummer am Mittwoch. Amtlicher Theil. Se. k. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. Juni d. I. dem Raths-secretäröadjuncten bei dem Obersten Gerichts- nnd Cassa-tionshofc Inlian v. Bochynsti in Anerkennung s«iner vorzüglichen Dienstleistung den Titel und Charakter eines Hofsecrelärs allergnüdigft zu verleihen geruht. Unger m. p. Der Iustizministcr hat den Bezirlsgerichtsadjnmten Anton Visintini in Tolmcin zuu. Bczirtsrichtcr in Castelnuovo ernannt. Agioznschlag ^u dcn Fahr- und Frachlgcbichrcn auf den österrcichi- schrn Eisenbahnen. Vom 1. Juli 1875 ab wird der Agioznschlag zu den hlcvon betroffenen Gebühren jener Bahnanstaltrn. welche znr löinhcbung eines Agioznschlages berechtig! sind "nd von diesen. Rechte Gcbranch n.achcn, .nit:i pZt. berechnet. ' Die zu gunsten des Publicn.ns bestehenden Ans-"ahmen von dcr Einhebnng rincs Agiozuschlages bleiben unverändert. u a " » Bon dcr Eiuhcbnng des Agioznschlagcs wurden ferner besrc.t: ... Die Gebühren des Tarifes vom w. Juni 1875 ,^ur be„ directen Braunlohlcnvtrlchr von dcn Stationen Stationen d«^!^^" Pilsen - Prisen-Komotau nach ^ e lÄ li.^' '' """' KaiserinMisabethbahn. für .3 «^ ^"" ^" Tarifes vom 15. Juni 1875 H?. :?,,i!»--«3,^.^-...» Wien, am 24. Juni 1875. Nichtamtlicher Theil. Zur Action der Siidjlaven. duna^n./"°'? H.'^ ^bt wieder einmal die Griw. Ta«e«^ °"b" südslavischcn Reiches an die S °v ' n"7^reten. Kroaten, Serben, Dalmatiner un A bll w^ ^"ltlgen sich ,n neuester Zeit mit diesem "eblingsthema. Handelt eS sich um Pflege nationale S.tten und Gebräuche, so wird sich qewiß leine einzige Slmnnc gegen die Verwirklichung derartiger harmloser ?i"^.Ä""'' s°llte jedoch durch die ftrojectiertc Action der Slldslavc., dcr österreichische Ncichsgedanke nur irgendwie verletzt wcrdci,. so wäre ein solches die Slaatscinheit schädigendes Project unbedingt zu verwerfen. Die ..Tricster Ztg." sagt an leitender Stelle? „Die südslavischcIdce ist dic Negation der bestehen, den staatlichen Verhältnisse und als solche trügt dieselbe mchr gefährliche Elemente in sich, als irgend ein anoc res Programm slavischer starbc. Was die Polen auch träumen mögen von dcr Herstellung des alten Polen, reiches, es sorgt neben Nußland ihr eigenes Vollswesen dafür, daß das taugliche Material zum Neubau nicht gefunden werden könne. Wenn die Czechen von der WcnzelS-trone schwärmen und sich mit Vorliebe in dcr Erinnerung an eine längstentschwunoenc Zeit ergchen, in welche die selben freilich in der Wirklichkeit sehr ungern zurück, vcrfctzt werden würden, so stören diese Phantasien immer weniger dcn Gang der Dinge; eingekeilt zwischen deutschen Stämmen und den nordslavischcn Stamm-verwandten durch ihren Eigendünkel wenig angenehm müssen die Czcchen endlich doch sich den Umständen an.' bequemen. Anders die Südslaven. Von Anlage die leb« haftcstcn unter den Slave.., ist ihnen ein großes süd» slavisches Reich zur fixen Idee geworden und alle ihre Gedanken, alle ihre Bestrebungen kennen nur dieses cine Ziel. Dcr Kroat will um sein engeres Heimatland die StammeSgcnosscn scharen und warm wird es ihm in. Hcrzcu, wenn er an König Zvonimir und die großen Hecrzüge der kroatischen Zupaue denkt. Der Serbe vergißt niemals dcn Bluttag am Amsclfeldc und der Haß gegen den Os.nancn erbt sich uugctrübt im Blute fort. Dem Slo-venen, dessen StammeSart erst vor Deccnnien zum lla. ren Dasein gebracht wurde, bedeutet der Wunsch „ach Vereinigung aller österreichischen Slovenen zu einer geschlossenen LanocSgruppe doch nur den Durchgangs» punlt zur südslaoischcu Monarchie und nicht minder blitzt uns überall in dcn slavischen Ansiedlungen auf der Balkan-Halbinsel und im Donaugebiete derselbe Ge> danke, wenngleich mannigfach variiert, entgegen. Unter türkischer Herrschaft gibt demselben allwärts der grim, migc Haß gegen diese Herrschaft noch eine besonders intensive Färbung. In diesem Hasse liegt aber auch wesentlich das treibende Motiv der südslavlschen Idee. An Agitation mangelt es niemals. Sie ist zur heilig vcwnhrlen Tradition geworden und wenn drüben im Türkischen die Wogen einmal höhcr gehen, dann setzt sich ihr Rollen fort ins benachbarte Gebiet. Der Dalmatiner, welcher ohnehin Dank dem steten Gezänke zwischen den großen Landcspartlien, nicht der nationalen Dinge vergessen kann und der eben jetzt deutliche Ve» . weise davon liefert, hängt warm am stammverwandten i Rajah und freut sich, wenn das künstlich zum Größen- 1 wnhn heraufgezogene Boll in den schwarzen Vergen l»e» l Türken wieder eine Nase drehen konnte, wie jüngst in z der Padgorizza.Affaire solches geschehen ist. ! Der neuerlich wieder angeregte Plan von der Ver- 1 cinigung Dalmalieus mit Kroatien und Slavonien, na« < türlich mit Beseitigung deS lroatijch.unaarischen Ber- « hällnisses, schwebt dem einen Theile der Siloslaven als 1 die erste große Etappc zur weiteren Verwirklichung ihrer ^ Absichten vor. Von Castel-Vastua bis Sen.lln lauft eine « lange zwcischenllige Operationsbasis, deren eine Flanke ^ den Serben die Hand bietet und deren andere Flanke ? Montenegro und Albanien berührt. Diese ganze lana- ! gestreckte Wandergruppe in streng nationalem Sinne ge- « hallen, wäre ein wahrer Brennherd, um den Vrand « in den slaoisch.türlischen Gebieten zur hellen Flamme l anzufachen. V Wir brauchen uns nicht die weiteren Folgen zu 1 vergegenwärtigen, wir brauchen nicht daran zu erinnern, ? daß unter den Südslaven selbst große Divergenz über k die concrete Gestaltung ihrer verschiedenen Projcctc zutage « treten würde, wir brauchen nicht zu untersuche» bis zu D welcher Grenze überhaupt die südslaoische Planmacherei z mit dem österreichischen Staatsgedanlcn verträglich sei, Ä uns genügt die Wiederholung der allen und heule ein» 1 zig rationellen Thesis, daß nemlich nichts zuzulassen sei, > wodurch die Frage nach der Zukunft der unter osmani. « schem Scepter stehenden Länder eine bestimmte Gestalt z annehmen könnte. Diese Frage, einmal ausgeworfen, « bedeutet den nach Europa hineinschauenden KrieaSruf. l Die Nuhc Europa'S ist aber doch noch mehr werth, al« 3 die Realisierung der Träume, welchen di: Großen und H Kleinen unter den Südslaoen nachhüngen. Wir selbst ! aber in Oesterreich sind weit davon entfernt, diesem « Stamme sein eigenes Wesen beschränken zu wollen, doch H wir fordern, daß derselbe sich dem StaatSgebanlen beuge V und daß er seine Pflichten gegen das, was ist, nicht > etwa vernachlässige, um Dingen nachzujagen, die zum ^ mindesten in weiter Ferne liegen. Gut wäre es aber, ß wenn man in der angedeuteten Richtung stets auf der > Wache stünde und wenn man zunächst in dem südlich- « stcn Kronlande der Monarchie das allzu hitzig über- « schäumende slavische Gefühl dämpfen möchte. Sonst Z könnte eines Tages die alte Geschichte vom Zauberlehr- 1 ling sich mit neuen Decorationen abspielen."__________ « Das Programm der „Äcichspartei," welches am vorletzten Sonntag in Hötting bei Gelegen- < heit der beabsichtiaten Eonstilulerung dieser Partei Hütte " lundgemachl werden sollen, lautet, wie der „Bollsfrnmd" erfährt, wie folgt: 1068 1. Der patriotische Verein „Innsbrucks Umgebung" erkennt es als eine unbedingte Nothwendigkeit, daß alle Katholiken des Kaiserthums Oesterreich eine rege Bethei« llgung an den politischen Vorgängen der unzertrennlichen und mitheilbaren Oesammtmonarchie bethätigen, um die erschütterte katholische Grundlage des Staates vor weiterem Schaden zu bewahren, das noch bestehende Gute zu erhalten, das schon verlorene wieder zu erobern und die katholischen Ueberlieferungen des Habsburgischen Herrscherhauses zu wahren. 2. Um ein einheitliches thätiges Zusammenwirken aller Katholiken in allen Ländern der österreichischen Monarchie auf politischem Gebiete zu erzielen, ist es ge» boten, daß die factisch bestehende Verfassung, welche vom rechtmäßigen von Gott gesetzten Träger der Kaiserkrone sanctioniett wurde, als der allein gegebene politische Kampfplatz gegen die Feinde der katholischen Grundsätze erkannt und als solcher durch Beschickung des Reichsraths betreten und im Interesse der katholischen Kirche ausgenützt werde. 3. Unvereinbar mit dieser Thätigkeit stellen sich die Bestrebungen der staatsrechtlichen Oftposition oder der sogenannten Rechtspartei dar, welche hartnäckig und um jeden Preis auf der Abstinenz beharrt, einer Abstinenz, welche die Kräfte zersplittert, seit 14 Jahren nicht nur nichts erreicht, sondern vielmehr vielfache Niederlagen erlitten und alle günstigen Zeitpunkte für Erhaltung der latho« lijchm Grundlage des Reiches versäumt hat. 4. Der patriotische Verein ,,Innsbrucks Umgebung" erklärt infolge dessen mit aller Entschiedenheit, daß er mit dieser Rechtspartei nie mehr gemeinsame Unthätig -leit pflegen will und tritt unumwunden in die katholische Action ein, welche sich zur Aufgabe stellt, unzertrennbar vereint mit dem katholischen Kaiserhause der Habsburger die katholische Gesammtmonarchie Oesterreichs zu erhal« ten und wiederherzustellen, und zwar auf Grundlage der katholischen Rechtsanschauungen über daS Verhältnis der Kirche zum Staate" In wie weit ein solches Programm in einem Staate, welcher allen in demselben eingebürgerten Confessioncn Rechnung zu tragen hat Anspruch auf Durchführung zu erheben berechtigt ist, wird die nächste Zeitfolge consta-tieren. Deutschland und Belgien. Die von der Regierung des deutschen Kaisers an die belgische Regierung gerichtete und vom 17. d. datierte Note in Sachen des DucheSnc.Gesetzes lautet: „Der unterzeichnete außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister Sr. Majestät des Kaiser« vun Deutschland und Königs von Preußen hat sich beeilt, die Note Sr. Excellenz dcs Ministers der auswärtigen Angelegenheiten Sr. Majestät des KönigS der Belgier, Grafen d'ÄSpremont'Lyndcn, vom 23. deS vorigen Monats zur Kenntnis des Herrn Reichskanzlers ^u bringen. Se. Durchlaucht hat mit Dank die Mittheilung entgegengenommen von den gepflogenen sorgfältigen ge« sichtlichen Untersuchungen inbctreff deS gegen ihn beab» sichtigtcn Mentales, durch welche sich herausstellt, daß von dcr belgischen Regierung moralisch und politisch verdammte Thatsachen vorliegen, welche indessen in dem gegenwärtig bestehenden belgischen Strafgesetze nichl vor< alfehln sind. Darüber, daß die königliche Regierung sich durch diesen Umstand veranlaßt gefehm hat, auf eine Vervollständigung ihrer Strafgesctzgebung hinzuwirken, hat die Regierung Sr. Majestät des Kaisers und Kö' nigs, des erhabenen Hern, des Unterzeichneten, die leb. hafteste Gemissthmmo empfunden. Sie verspricht sich von der gleich^iti,, stattfindenden legislativen Behindlung dieses Gegenstandes in Deutschland und Belgic», einen wohlthäten Einfluß auf das öffentliche Bewußtsein im allgemeinen, sowie auf die Entwicklung deS Völkerrechts, und f,ibt sich gern der Hoffnung hin, daß di: Wiedcrlshr von E» Mischungen belgischer Unterthanen in die innerm d?ut-schen Zerwürfnisse in demselben Geiste dcr Versöhnlich-keit und guten Nachbarschaft, wovon die Ncqirrung Sr. Majestät des KiwigS dcr Gelgier in dem stalle Duchesne einen so danlenSwrrll^n B.'weiS geliefert, hintangehalten werden wird. Der Unterzeichnete (Peiponcher) ist beauftragt worden, diese Eindrücke zur Kenntnis Sr. Excellenz dcb Herrn Grafen d'Nspremont'Lyuden zu brmyc:!." Die „National-Zeitung" knüpft hieran die Ve. merlung, es werde wol jetzt der Verstimmung der letzten Zeit eine Periode zunehmender Verständigung folgen. „Freilich könnte sich diese Aussicht nur dann realisieren wenn es in Belgien gelingt, die ultramontane Partei in den Grenzen zurückzuhalten, in welchen sie wenigstens die äußeren Beziehungen des Landes zu schädigen unvermögend ist. Wir haben auch in dem Augenblick, da Deutschland über die Vorkommnisse in Belgien, über die Sprache seiner Minister gerechte Ursache zur Beschwerde hatte, gegenüber dem Rufe, Belgien sich selbst zu überlassen, daS außerordentliche Interesse hervorgehoben, welches Deutschland an der Unabhängigkeit Belgiens besitzt, und das es zum Schutz Belgiens beruft, so lange dieses Land selbst Werth auf seine Unabhängigkeit legt. Wir können deßhalb heute mit erhöhter Befriedigung eine Wendung zum Bessern in den Beziehungen beider Länder constatieren. Die politische Haltung, wie die Wehr-haftigleit Belgiens sind keineswegs für die Erhaltung des Weltfriedens so gleichgiltige Verhältnisse, wie in Deutschland hie und da angenommen zu werden pflegt. Seit Deutsch-lano durch den Besitz von Elsaß und Lothringen auf jener Seite gefestete Grenzen hat, ist die Macht, welche Antwerpen hält, und die Zwischenglieder zwischen den französischen und deutschen Eisenbahnen in ihrer Disposition hat, ein Factor, mit welchem jede kriegführende Macht ernstlich rechnen muh, auf deren unabhängige und friedliche Politik, wic auf deren Thatkraft zur Erhaltung einer selbfiständigen Stellung ein besonderes Gewicht gelegt werden muß." Politische Uebersicht. Uaibach, 27. Juni. Ueber die Zusammenkunft in Iugenhelm stellen mehrere englische Blätter eingehende Betrachtungen an. Der „Daily Telegraph" glaubt die Lage der Dinge richtig zu beurtheilen, wenn er sagt, cS liege kein Anzeichen vor, daß Oesterreich sich bewegen lassen sollte, sich von der Allianz mit Deutschland loszusagen. „Gleichzeitig ist eS verständlich genug, daß eS sich enger mit Rußland zu verbinden wünscht, denn Oesterreich wie Rußland mögen wol dic Nothwendigkeit erkennen, ihre Verbindung mit Deutschland zu behaupten, aber dabei auch bedacht scin, zu verhindern, daß Deutschland einen überwältigenden Einfluß gewinnt. Für die Annäherung zwischen Wien und Petersburg liegt in dieser Erwägung eine hinreichende Erklärung, ohne daß man dabei gleich Gelüste zur Bildung einer Eoalition zu argwöhnen brauchte." Aus den Entscheidungsgründen für das Urtheil im Prozesse Aruim ist hervorzuheben, daß die Compclenz des berliner Stadtgerichts begründet erscheint, weil Ar' nim den Einwand der Incompeteuz in der yesetzllch vorgeschriebenen Form und Zeit nicht erhob, vielmehr aus dcm ganzen in dem Erkenntnisse umständlich dargelegten Verhallen ArmmS hervorgeht, daß er bis zu den Schlußstadien des Prozesses nicht einmal die Absicht hatte, eine Incompsenzeilnedc zu erheben. Die von de« M?< theidigern behauptete Nichtigkeit des erstinstanzlichen ^ lenntnisses wegen des Ausschlusses dcr Öffentlichkeit m Verlesung der lirchcnpolitischen Schriftstücke liegt, wie aus dcn bezüglichen Gcsetzcsstellen folgt, nicht vor; cliel>< sowenig ist der Vorwurf begründet, das Stadtgericht ha" über die Anklage hinaus erkannt. Das Erkenntnis W gründet sodann, daß die Urlundcnqualität der SchrP' stücke und Erlässe den urkundlichen BewciS liefern sul die Kirchrnpolitil der deutschen Regierung; die Hc> ichte Arnims seieu dcr urkundliche Beweis für die Art, ^ er seine Auftrag? ausführte. Das Erkenntnis hebt ^ ungcheure Wichtigkeit der Schriftstücke hervor, n>eW durchwegs Originalien waren und weist nach, daß ^ nim noch Beamter war, als er die Schriftstücke ve< seitigte. Dieses Urtheil wird den Grafen Arnim M wie die öffentliche Meinung nicht wenig überrasche" Anscheinend milder als daS Erkenntnis erster Inst"^' indem es die Unterschlagung und ein Vergehen gegc" die öffentliche Ordnung als unhaltbar erklärt, ist eS'" der That doch strenger ausgefallen, weil eS die fraß!'' chen, von dem Grafen an sich genommenen Actenst"^ als Urkunden im Sinne des Strafrechts und °^ preußischen Landrechts ansieht und infolge dessen e> erhöhtes Strafmaß gegen den Angeklagten aussetzt. ^ hat sich also wesentlich um die Abänderung einer 6" scheibung in einer controversen, juristischen Frage ^ handelt, während an dem politischen Ergebnis des P" zcsses, wie eS schon nach der Entscheidung der els"" Instanz feststand, absolut nichts geändert ist. .,, Die ministeriellen Journale versichern, daß die»" gemeinen Wahlen in Spanien im Oktober stalls werden. Der Zusammentritt der EorteS werde in»^ vembcr erfolgen. General Iovellar ist nachBefestiaM^ Mateo's aufgtbrochen, um die Verbindung mit dem O"" Martinez Eampos herzustellen, der noch lmM" ' Festung Miravert belagert. Hagesneuigkeiten. Vom GisenberathllUststage. Der zweite üsterreichisch-mMrischc Eiscnlierathu"^ tag wurde am vorletzten Montag in Wien vom PräsidA der wtener Handelskammer, Herr Johann Gögl, lB""^ Ansprache, in welcher er die Anwesenden namens, wiener Handelskammer begrüßte, eröffnet. Dcr ^"^ dent gab seiner Befriedigung darüber Ausdruck, daß . Angelegenheit des EisenberalhuugStages in Uns' sympathische Aufnahme gefunden und daß auch ^" H ter der Kammern aus der ungarischen Relchshiilfte >^ auf dem Eisenberathungstage eingefunden haben. ^.".^ sodann die Vorgeschichte zur Einberufung dcö 5""^ österreichisch-ungarischen Eisenberathungstages, spr"°> ,fi Hoffnung aus, daß die Berathungen von Fach""""^ der Eisenbranche von ersprießlichen Folgen begleitet I werden, und sprach schließlich dcm Handclsm<"i!l"" für die zu den Zwecken des Eiscnberathung^tageS « gewährte Subvention, so wie allen jencn Personen, ^e^ sich mit dcn Vorarbeiten zum Eisenberathungslage Feuilleton. Lucy Gray. Novell« von Walter Stahl (Schluß.) „Komm' zurück!" rief er. „Du wkst es nicht wa« U«n, mir entgegen zu handeln!" Sie eilte mdtsfen noch schneller vorwiktS, um aus dem vcreich seiner Stimme zu kommen, welche sic mit «iner tnlschlichen Angst erfüllte. „Mr. Wllson, Sie können nichts machen. Sie oer-lüßt Sie auf immer. Ich weiß jetzt alles. Die Beweise Ihrer Schuld si"d in meinem Gewahrsam. Ich habe nicht die Absicht, Sie zu verderben, doch verlassen Sie d,esls Laud. Ihr Name soll geschont werden, um Ihres Sohnes willen —" «Fluch ihm auf ewig!" murmelte cr fast erstickend vor Wuth. ..Still, o still," sagte Lucy, „villleicht steht er schon in kurzer Zeit vor dem Richter, der auch Ihr Richter einst scin wird." Er brach «n ein scheußliches Gelächter aus und s gte: „O, er wird sterben, das freut mich; Sie werden «uch ferner uoch leiden und ich bin gerächt l" Sie antwortete ihm nicht mehr, sondern eilte aus d haltend. „Wenn Sie," sagte er, „nur bezeuaen wo"^ daß dieses das Ihrige ist, so wird Mrs. Gral) da^, von dem Flecken befreit, der ihr so lange "ig" let hat." He „Ja, es ist das Meinige, eine GeichWc, ,^hc ich vor Jahren geschrieben habe; wo haben Sie °" gefunden?" , s^e Sie umgingen eS, ihm eine Antwort ""' W' Frage zu geben und er hatte sie auch bald o^« ^e „Lucy Gray," hob Mr. Morton wieder a", .^ Beweise, welche Sie gebracht haben, genügen "' ^ache sind eine tief gellänlte Frau und so weit wie^" H^ überhaupt noch gut zu machen ist, soll Ihnen ^ ^, teit werden. Das Verm0a.cn Ihres verstorben"' ^ ! gehört jetzt Ihnen." , ^ he- ..Ich werde eS nie anrühren, AmY >°".„ M-halten. Vergessen Sie eS nicht, daß «ch in "«," lichen Stunde gelobt habe, eS nie anzurühren- ^ „Umy," rief jetzt Robert, ..kleine AmY, zu mir!" «, er blicl" Sie trat dicht an fein Lager heran uno " ihr lange in daS thränenfeuchte Antlitz. ,» d^ „ES lagern Schalten auf deinem GeM, meine Schuld?" „,« «Nein, Robert; du hast das bcste gewollt. ^,„c „Du kannst noch glücklich werden, mem .„,t Amy," fuhr er fort; „gedenke i" sie hin, Morton, in dieser meiner Todes tunoe u sie Euch — liebt sie und haltet sie werth! ^ ^„c" Er erfaßte jetzt Lucy's Hand und l^l ^" kurzen Schlummer. Als er daraus erway", 1069 schiiftlgt hallen, den Dank auS. Die Versammlung con« stituierte sich hierauf. Inbctreff der Einführung des metrischen Maßes und Gewichtes in der Eisenindustrie und nn Eisenhandel wurden nach einiger Debatte die folgende«: allgemeinen Bestimmungen von der Versammlung angenommen. Nach dcr im Jahre 1870 erfolgten Einführung des metrischen MaßcS und Gewichtes haben alle Einheiten für Preisnoticrungcn, Factuierung und Verrechnung überhaupt zu gelten: ou xrou 1000 Kilo gleich I Tonne; on d0tail 100 Kilo und 1 Kilo, für die Abfassung dcr Preiscourante wird die Angabe der Preise für die einzelnen Eisensortcn in der Weise cm» pfohlen, daß die Differenz dieser Preise durch fixe Zuschläge in Gulden und Kreuzern auf einen festzustellenden Grundpreis erfolge. Es wurden hierauf die vorgc» schlagcncn besonderen Bestimmungen bezüglich des Com-werzcisens mit einigen Mooificationen angenommen. Betreffs des Drathcs wird beschlossen: die Dimension«-rung und Bezeichnung des Drahtes hat nach der ncucn Kraft'schcn sichre zu erfolgen. Das Binden des Drahtes geschieht je nach seiner Stärke in Bünden von 2, 5, 10, 25 und 50 Kilogramm. Dcr Eiscnbcrathungslag wolle die Regierung ersuchen, dieselbe möge als das gesetzliche Maß für Drähte die Kraft'sche ttchre erklären und für den Gebrauch derselben die Aichung zulassen. Bezüglich dcr Position Blech werden die Anträge der wiener Kammer mit den von den Handelskammern in Graz und Pest gestellten Amendcmcnlö angenommen. Bezüglich des Artikels Fc^oneisen wurde von der wiener Kammer beantragt: „Fa^oncisen ist nach Metermaß zu dimensionieren und per 100 Kilogramm zu verlaufen. Der EiscnbcrathungStag möge in geeigneter Weise bemüht sein, eine Aenderung des bisherigen Zustandes der vollständigen Systemlosigleit in diesem Ar« tikel herbeizuführen." — „Dcr Eiscnbcralhungstag möge dahinwirken, daß für die westliche Rcichshälfte einheitliche Normalprofilc für Eisenbahnschienen seitens dcr Regierung eingeführt werden." Betreffs des Artikels Stahl wurde der Antrag der wiener Kammer: „Wird Stahl in ungehärtetem Zustande in currcntcn Dimensionen in den Handel gebracht, so soll derselbe wie Stab« eisen behandelt werden. Gehärteter Stahl wird hingegen, in Kisten verpackt, nach der bisherigen Gepflogenheit in Handel gesetzt," ohne Debatte angenommen. ' Inbezug auf die Artikel Sensen, Sicheln, Stroh-mcsser, Pfannen, Achsen und AchSstummcln und Ketten werden die Anträge der wiener Kammer angenommen, inbezug auf Zeugschmicdwarcn die Anträge der grazer Kammer, welche insbesondere die Einführung dcö Vcr. taufs nach Stück, Maß und Gewicht, anstatt der jetzigen Schock» und Bundrechllung, bezwecken. Feilen unt» Na- sfteln sollen in Partie», von jc zehn Stück, Gcwichtöfeilen nach dem Kilogramm verkauft werden. (Angenommen.) Bezüglich der Nägel und Drahtstifte wurde nach län> gerer Debatte der Antrug dcr wiener Kammcr angenommen. Derselbe lautet: die Stärke dcr Drahtstifte ist in Nummern dcr Kraft'schen Lehre, die Länge derselben sowie der Nägel und Drahtstifte hat in Paletten nach dem Gewichte zu geschehen, unter gleichzeitiger Angabe dcr annähernd genauen Stückzahl per Kilogramm. Beim Artikel Gußware wird bezüglich der Kochgeschirre dcr allmälige Ucbcrgang vom Wiener- zum Metermaß in der Weift beschlossen, daß dcr Verkauf nach Nummern gcschche, zu welchen dcr Inhalt in Litern und Maßen beizusetzen ist. Ueber Antrag des Generaldircctors v. Frey wird hierauf unter Voticrung des Dankes an die wiener Han delskammer für ihre bisherigen Bemühungen um das Zustandekommen des Eiscnbcrathungstagcs beschlossen, die niedcröslerr. Handlli» und Gcwerbctammcr auch als Exe» cutivorgan des Eisenberathungslages mit dcr Durchfüh. rung der gefaßten Beschlüsse zu betrauen und sie zu ersuchen, dicsfalls enlsprichcndc Publicationen zu erlassen, sowie eventuell bei dcr Regierung einzuschreiten und die Unterstützung dcr Vereins dcr Montan- und Eisenindusttiellen sowie deS Ingcnicurvereines in Wien und Pest in Anspruch zu nehmen. Von der Südbahu. Zu dem bereits bekannten Berichte über die am 31. Mai in Paris stattgefundene Generalversammlung der l.l. priv. Südbahngcscllschaft wollen wir noch folgendes nachtragen inbetrcff dcr Darstellung dcr Beziehungen der SiWahngescllschaft zur italienischen Re-gicrung. Dcr Bericht beklagt es bitter, daß dieselben gegen-wärtig keine freundlichen genannt werden können. Die Gesellschaft, heißt es in dem Berichte, besteht bereits zwanzig Jahre in Italien, sie hat daselbst ein Capital von nahezu 800 Millionen Francs investiert, welches Capital lhcilwcise unter den ungünstigsten Zcitverhült« nissen beschafft werden mußte. Die ununterbrochenen Dienste und Opfer wurden auch anerkannt, W im Jahre 1871 plötzlich eine Aenderung eintrat. Die italienische Regierung verlangte mit einemmalc eine Ueberprüfung der Rechnungen der Gesellschaft, wahrscheinlich, um sich dcr Vertrauenswürdigkeit dcr Gesellschaft zu versichern und den Mechanismus ihrer Rechnungslegung kennen zu lernen. Die Sache wurde einem Schiedsgerichte überantwortet und ist bis nun nicht lluögetragcn. Mittlerweile trat dic Südbahn mit dem Ansuchen an die italienische Regierung heran, die dermaligc Fahrordnung beschränken und eine mäßige Erhöhung der Tarife einführen zu dürfen. Gegen beide Forderungen nahm dic italienische Regierung einen äußerst schroffen Standpunkt ein. Die Sache wurde nicht einmal den Schiedsrichtern unterbreitet und es geschah > nichts als cinc Erhöhung dcr staatlichen Steuern, welche ' auf die Verlehrsentwicklung dcr Südbahn einen großen ^ Druck üben. Inbczug auf die Trennungs frage heißt e» in dem Berichte: „Wir begreifen die Bchinrlichleit, mit welcher die beiden Rcgi'.'rungcn auf die Lösung des Bandes dringen, welches die Constituicrung unserer Gesellschaft und die Ereignisse, wclchc seit jener Epochs eingetreten sind, um das italienische und österreichische Nctz geschlungen haben. Obwol du Schwicri^cilcn, welchc seinerzeit dieses Verlangm veranlaßt«, :i. insular dcS hc»^ lichen ,l,r zwischen dm licidcn Megicrutlgcn ycbildcl hat, zum >zrl,ßc.. Thcilc geschwunden sind, so begreifen wir doch, daß sowol die cinc, als auch dic andere noch immer ein großes In-tcrcffc hat, eine vollständige Unabhängigkeit des betreffenden Netzes herzustellen. Dic Trennung dcr bcldcn Netze ist übrigens der Gegenstand einer formellen Bestimmung des Friedensvcrtrages zwischen den beiden Regierungen, und um zweifeln nicht, daß sich beide im gegenwärtigen Momente sehr ernstlich mit dm Mitteln zu ihrer Verwirklichung beschäftigen. Die Trennung ist auch in die Zahl der Verpflichtungen ausgenommen wor-dcn, welche uns durch lwsere Eonccssionsurlundm aus' erlegt wurde», und cs fällt unS nicht ein, dieselben irgend welche Schwicnglciten zu bereiten. Die einzige Ut'sachc, welchc dic Verwirklichung bindert und aufhält, Blick auf das Manuscript, dem er seine letzte Kraft ge. widmet. ..Gieb es der Welt, wie eS ist, Lucy," sagtc er traurig, „ich habe lcin anderes Vermächtnis zu hinterlassen. Laßt mich jetzt mit Lucy allein," bat er dann, ..ich gehe bald hinüber." Amy und George reichten ihm die Hände, welche er infinündrrlegtc und dann verließen sie alle geräuschlos daS Zimmer, ihn wie er gewünscht, mit Lucy allein lassend. . ..Oeffuc die Fenster," bat er, „und laß mich hinaus blicken." Sie erfüllte seine Bitte und die milde Luft des Sommerulicnds zog erfrischend ins Zimmer. Die Sonne Png unter, die Strahlen derselben brachen sich durch die zweige eines WeidenbaumcS und ficlcn gleich cincm Vemgenschem um das Haupt des sterbenden Mannes. „So hab- ich immer zu sterben gehofft," flüsterte er, „zu d.cser Stunde, in dieser Jahreszeit!" Das heilige Vertrauen einer solchen Stunde zu brechen, wurde Frevel sc.n! C« wurden leinc Thränen tief?°^" ^ ,^ "^ °l" ^7"'"' sondern nur eine «efe Dankbarkeit halte in beider Herzen Platz ge< ^ Die Minuten verstrichen — langsam erblaßte daS Sonnenlicht im Zimmer; noch beleuchteten die Strahlen "'deß die Fensterrahmen, als ob sie warteten, d7m frei-gewordenen Geist hinaufzuleuchten „ach einer höheren » "legwn. s „Nimm mich in deine Arme, Lucy," bat Robert "yalte mich fest, ich gehe hinüber." Er schloß seine Augen, dann öffnete er sie nochmals und blickte ihr still ins Gesicht, als wolle er ihr Bildnis seiner Seele als letzte irdische Gabe mitzugeben versuchen. „Lucy," flüsterte er kaum hörber, „drüben werden wir vereint." S:in schönes ernstes Auge, das bei seinen letzten Worten hell erglänzte, wurde jetzt matt und trübe, er sank zurück, sein Kopf ruhte an ihrem Herzen. Der letzte Sonnenstrahl war verschwunden und hatte seinen Geist hinwcggetragen. Als diejenigen, welche außerhalb dcs Gemaches harrten, eine Stunde später eintraten, hielt Lucy die weiße Gestalt noch in ihren Armen. Thränenlos und ruhig sagte sie zu Amy, welche weinend heran trat: „Sei still, Amy! Es ist endlich alles vorbei, — in einem anderen Leben werden wir uns wiedersehen." _________Und hier endet unscrc Erzählung, denn wir wollen denjenigen, welche nachgeblieben waren, um dem eben Dahingeschiedenen zu betrauern, nicht weiter folgen in ihrem ferneren Lebcnslauf. Genüge cs, zu sagen, daß Amy und George des ruhigen Glückes theil-haftig wurden, welches ihren Naturen am bcstcn zusagte. Lucy starb nicht, sondern lebte in der Welse wel-tcr, wie früher in Paris; ihr ganzes Leben war ein geduldiges, hoffnungsvolles Ausharren, bis daS Ende kommen werde. ^. „ ^ « Mr. Wilson lebte ebenfalls forl. Er verließ Amerika und erreichte fcru von dem Schauplatz seiner bösen Thaten ein hohes Aller; ruiniert und verlassen, selbst von der mächtigen Willenskraft, welche ihn so lange gc-leitet, war einc solche Existenz die größte Strasc für ihn. st die Schwictigleit, die jährlichen Lasten auf die beiden Itctze in Verhältnis zu den in jedem derselben investierten Vautapitale zu vertheilen, und dicsc Schwierigkeit rührt ausschließlich von bcr geringen Ertragsfähigkeit beS italienischen Netzes her. Doch lann dieses Zurückbleiben dcr Einnahmen in nlichster Zululifl verschwinden, wenn der im Monunte unterbrochene Aufschwung dieses Netzes sich wieder entfaltet, und wenn die Hindernisse, welche bisher dcr Entwicklung unseres Betriebes entgegenstanden, behoben scin werden. Die italienische Regierung hültc demnach ein großes Interesse, die Ursachen der Stockung zu beseitig/n und allee zu entfernen, was diese Stockung noch empfindlicher machen oder die Dauer derselben verlängern tonnte." . — (Sonst aber — leine Schmerzen?) Ein Telegramm aus Spalato meldet: „Das von den Filhrern der lri-vosciancr mit dem Rodich geschlossene Mlommm in der Land» wchraffaire enthält, wie aus glaubwürdiger Qnrlle verlautet fol gcnde Puntte: 1. Dienstleistung im eigenen Gebiet mit eigenen Waffen; 2. Befreiung von dcr Pflicht einer Uniform; 3, Ve-sreinng von bcr Visition; 4. Vefrmmg von des Eidesablegung." — lAuS Dalmatie n.) Dir „Presse" schreibt: „Mrh> rrrc wicncr Blätter bringen heute ein Telegramm aus Vpalato über ein angeblich zwischen den Führern der Erivoscianer und dem Baron R o d i ch abgeschlossenes Lompromiß, welche« ctstrren das Zugeständnis machen soll, nicht außerhalb ihre» Be^ zirleS verwendet zu werden, nicht die österreichische Uniform an-zichc« zu müssen und nur ihre eigenen Waffen tragen zn dltrsen. Wic wir hören, ist diese au? Spalato datierende Nachricht von A bis Z eine Teubrnz.Enlc. ES wurde lein solches Uebereinlom-mcu und überhaupt lcin Uebereinlommen geschloffen, ja nicht ein> mal zwischen den in dem besagten fpalatiner Telegramme be. zeichneten PaciScenlen verhandelt. Die Einrrihuna, der Bezirke Nagusa und Eattaro in den durch da« Gesetz vorgezcichnrten Rahmen wird demnächst durch eine ebcn im Laudesvertheidigungs» Ministerium in Vorbereitung befindliche Verhandlung erfolgen." - (Schadenfeuer.) Am 21. d. brach in Ngram 'm Gebäude dcs l, Generalcommando, und zwar in den Stal» ungcn Feuer aus, welches erheblichen Schaben anrichtete. Dem -ascheu Einschreiten der Feuerwehr ist es gelungen, de« verheerenden Elemente bald Einhalt zu thun und mi« Hilfe deß herbei zrcillen Militärs die bort untergebrachten 20 Pferde zn retten. (Haifisch.) Nach Meldung der „Ndria" wurde am 24. d in dcr Bucht vou Muggia eiu 9 Fuß langer Hai gesehen. Auch in Fiumc wurde am selben Tage ein solcher in geringer Entfernung außerhalb des HasrndammeS bcmerll. — (Ue b crs ch w rmlnu ll gc n.) Nicht mn in einigen Provinzen Oesterreich-Ungarnö, auch in Fraulreich haben bebeu» tcndc Fliissc ihre gcwöhnlichcn Usergreuzen überschritten. Die Fliissr Garonne und Adonr halmi ungeheuren Schaden angerichtet, I« Toulouse wurden ulle Vrudcu durch das Hochwasjer wegge schwemmt und find zahlreiche Häusel eiuaeflurzl. Mehrere Menschen verloren ihr i'ebc«. Auch in Tarbcs, Auch, Nlbl/ und Mauluubllll sind Ungluckösallc zu bcllagen. DaS Wasser nimmt langsam ab, dcr Regen dauert jedoch fort. ^iocqles. Zur Warnung. Der Handels- und Mwerdelammer in ^aibach wurde vonscile des t. l. HandelSministtimmS cine vom l. l. Ministerium drS Ucußcrn mitgetheilte Kundmachung des l. und l. OencrolcvnsulateS in London übermittelt mit welcher vor wifnüftfung von GeschiiftSbe. ziehungen mit unbekannten englischen Fir-men gewarnt wird. Diese «unomachuna lautet: „Es sind beim gefertigten l. und l. Gcneralconsulatl in letzterer Zeit häufige Neclamationen von Kaufleuten und Industriellen in Ochclreich-Uugaiu gegen hiesig« Firmen eingelaufen, mit welchen dieselben in Geschäft«. Verbindungen getreten sind, ohne vorher über deren Solidität genügende Erkundigungen eingezogen zu haben und hievei zu Schaden lamcn. Ee wurde insbesondere wahigenommen, daß von« scitc hiesiger Winlelfilmeu in den verrufensten Stndl. thcilcn Londons zahlreiche Circularc ln betrügerischei Äbsichl versendet werden, in welchen Anträge enthalt« sind, zu besonders günstigen Bedingungen entwcde, Waren in Commission zu nehmen ober Geldbetrag, oorzustrcck.n. Indem eS mm für die in, Auslande wohnhaften beschädigten Parteien mil vielen Schwierigkeiten unl Unkosten vcrbunt.cn ist, hierlmidS ihre Ansprüche gel lend zu machen, ja, dicS in den meisten Füllen bei deu Umstände gänzlich unmöglich ist, daß solche Winkel firmen sehr häufig verschwmdcn, um an einem «ndert Orte und unter andnn Namen wieder aufzutauchen, wel dm hicmil die Kaufleute und Industriellen von Oester reich'Ungarn gcwarnl, sich mit ihnen unbekannten Fir men in Gcschüftsoelbindungcn einzulassen, ohue von de, hiesigen Vai'quicrS schließlich üocr deren Sollbilü und ZahlulillMhiglcil a.cnüacndc «luSlünfte einaehol zu hüben." - (Persoualnachrichten.j Der Herr l. l. i'ande« priisibent Ritter v. W < dmann und Herr ^andeshauptman Dr. Ritter v. Kalleneggrr sind vorgestern abends von M» dolsewerlh nach Laibach zmllclgelrhrt Fllrst Alol« siechten stein, l, l. Mnjor und österreichischer Mililälbrvollmilchligler a, Hose dce deutschen Kaiser«, ist aus Verlin zum mehrta«'»" Vcfuche scincr Familie in l!aibach eingetroffen. 1070 — (Ernennungen) Herr Franz Kokevar, l. l. StaalsanwaltschaftS-Substitut in Laibach, wurde zum LandeS-gerichtsrathe beim hiesigen LandeSgcrichte und Herr Dr. Karl Biditz, l. l. Bezirtsrichler in Altai, zum Landesgerichtsrathe beim ilreisgerichle iu RudolfSwcrth ernannt. — (Daö Iuben Schule sich in der lilucn noch nicht z.necht siudrn, dcr deutsche Sprachumericht von fauatischeu national-llcricalen Volls^ schullehrcrn vernachlässigt wird, dicseuucgen die Erfolge iu dcu Mittelschulen wesentlich gering sind, dem Schwindel eines idealen Slovenien wacker gedient wird; schließlich betont der Artilel, daß slovenische Mittelschulen die Aufgabe dieser Anstalten gar nicht erfüllen tonnten, denn unser ganze« öffentliches Leben sowol daS geschäftliche als da« amtliche, beruht thatsächlich auf dem Gebrauch der deutsche« Sprache; letzterer wird durch die Verhältnisse bediugt, und nach diesen müssen sich die Schulen richten, nicht abkr die Aerhiilttiissc nach den Scimlen. — T<-r zweite Nilssatz cuchält die Fonsetzung »nd (,cu Schluß dcr Debatten im lraiuifchen Landtage über die Erhöhung der Bezüge des weiblicher Le hrp cr fona le «. — Au dritter Stelle finden wir eine Rundschau auf die Schul gebiete in Dalmatieu, Tirol, Mähren, Böhmen, Deutschland. - Au virrter Stelle werden Loc a ln a ch r i ch tc n über Veränderungen im Lchrslaudc, Lan-dcsschul- und Gemeiudcsltzuugcn, Vezirl«lchrcrconf?renzcn, Musikschule und Schulbesuch mitgetheilt. Diesen folgen Original-correspond «u z e n au« Adelsberg, Mitterborf, TsHeruembl, eine Revue über erledigte Lehrstellen n. a. Als mlterstiiheude Mitglieder dcr laibucher freiw. Feueriuchr leisteten den Jahresbeitrag pro 1875: Herr Matthäus Finz......mit 2 fl. „ I. S..........„ 10 „ Lübl. Laibacher Actlengescllschafl für Oasbclcuchtniig......„ 30 „ (W»d furlg,sctzt) Nrnrstc Post. Paris, 86. Juni. Infolge der toulouser Ucbcr-schwemmun^ sind bereils xil5 Leichen »nifgefunden worden. Vularest, ^5. Ium. Nestern überreichten die Älircauz' der Kammer und des Senuts dem Fiilstc», die in Veaütworlul,^ ter sürstlichc« Botschaft von den Vcrlretung«lörperl, votierten Adressen. Der Fü,jt beglückwünschte sich bci Entuegennul)lnr delsrlbcn zu der Stabilität der Beziehungen und zu der Eintracht zwischen der Hlsetzgcbcndcll und der lHxeculivgewalt. Älcfandrien, ii5. Juni. D^s Gerücht, wonach die eyyptische Rcf;icrllnq eine neue Anleihe von zchn Millionen für öffentliche Ärcicilcn auf^uuchmen bcalisich« lige, wird officiell dementiclt. Rio de Janeiro, 25. Juni. DaS bisherig Ministerium erbat seine Enllussnng und crhiclt dicsclb?. Im neu gebildeten Ministerium übernahm dcr Herzog von üafias die Präsidentschaft und das KneaMnuislo rium und Varon Corlegift das Ministerium des ÄuS wartlgen. Telegraphischer Wechselrurs onm 26. Juni. Papier - Reute 70 15». - Silber - Rente 74 — — 1860c>. Slaals-Nnlchen IN 90, — Vaul-Ncticn 953. «lredit-Aclicn 218 25 London 111-45. - Silber 101 65 K. l Münz-Du-catcn5 24. — Napoleoußd'or 8 87. NX) Reichsmäil 54 50. Wien. 26. Juni. 2', Uhr nachmittags. (Schlnßcmse.) Ereditactien 217-50, 1860er Lose NI'90. 186^cr Lose »33 75, österreichische Rente in Papier 701t». Staatsbahu 276-. Nord« bahn 195--, 20-Fraulenstslcks 8 87'., nngarisch« Creditact,en 220 —, österreichische Hraucobaut 3i> l>0. ijstrrrcichischc Auqlobalil 114 50, Lombarden 93 50, Uuionbant 95—, ausirn-oriciitalische Paul — —. Lloydactlen 43«'—, austro-otlomauischc «aul —'--> türtische Lose 52 — , Communalanlshcu 106 30, EgYPtiM 1ü575 Fllll«, Saudel und Holkswirthjchastlickes. Wochenauswe,« der Natio,,albauf. (Nach 8 l< der Statuten, dann aui Grund dcS Gesetzes vom 25. Nustllst 186b> Veränderungen srit t>cm Monatsansweisc vom Itt, Juni l8?5: Banliiolen'Umlaus: 28s,.(itt!», Or«»^^»^^»»«^.^^ gatiouen 131.515 fl. 97 lr.; ft. 5.337.000 eingelöste u»d böl-scumäßl, v Durchschnitts-Preise. Mtl.. Vtg,.. i Pttt.^ M' st. lr fl.j lr. fi.'lr. H^. Weizci. pr. Mehen 4 80 5>21 Vutter pr. Pfuud - ^3 -!-' Koni „ 'j 20 3 82 Eier pr. Stück - 1 ? Gerste „ ^ 30 2 80 Milch pr. Maß - 10 ^ H°s" ,< ------ 2 10 Rindfleisch pr. Pfd. — 27 Hall'frucht „ ------- 4 2>> Kalbsisisch ,, ^ ^ . He-deu „ 2 50 2 95 Schwmicflcisch „ 28 ,' H^se .. 2 70 2!97 Liimmnuc« „ 18^! Kulurutz „ 3 - 3 25 Hähudcl pr, Stück - 30 E'däpsc, „ 150 - Tauben „ ^.,7 " Ll.lscn ,. 5 80------- He» pr. Zentner , 20 -^ Erbsen ,. 5 60 - .^ Stroh „ i« . ^,^ ssisolcn „ 5----------- Holz, hart., pr.Klft..... «?. N.ud^schu.alz Pfd. - 5l - - weiches 22" - ^ i^ Schwc>n.schmch „ -50------- Wein. roth., Cimcr -Is"' Spr Attgekommeue Fremd^. Am 26. Ium. Hotel Ttadt Wien. Dutschla, Privat, Weiß und GwadA Reisende, Wien. -^ Ieschess, Reis., Blüuu. ,, Hotel Elefaut. Kusattu, Tr,eft. — Vicciuni, Vcrora, - I""' Obcrlrain.. — Kastelitz, Unterlrain. Hotel. Europa, »regorin, Villack. ^ Brodjanicicr ^grM ^ Simandl, Bidem. Suardi, Oberlaidacl,. Vaierischcr Hof. slol, Maiiii^linr^ Lolil'arie, Ban"^^ nehmer, Selce. - Majer, Mllnche,!. Mohren. Pogac'nig samnit Frau, Unterlrain. — Iacirii, P"""'' Laibach. . Äuni. Wien: 23 30 84 51 49. ______Graz: 38 87 43 08 85. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^ 6 u. Mg.! 730.H«, . ^'l'6 » SW. schwach Nebel ^,, 26. 2 „ N. > 730.3» -s-I9,2 SO. mälzia Rcsteu «.^ 10 „ M.! 7U1.7, ^17.4 wmdft'll j Re«en '"> 6 U. Mg. 731 «« ' - 16.4 O. schwach Ncgcu ^ 27. 2 „ N. 733.,5 4-17.4 >NO. schwach' bewöllt ^ ^ 10., Ab 734.,« ^15.7 NO. schwach Regen , '^ Den 26. morgen« Nebel, später theilweise heiter. l,o^„. ziehende Ncgcuwollen, nachmittags bclvüllt, abwcchsrlnd ^>> Windig, Abendrolh, Rcgcn. Den 27. morgens Nebel l>4,^ Bergen, Regen mit geringen Unterbrechungen tagübcr nnd a""^ anhaltend. Das Tagesinttlel brr Wärme am 26. -s. 1?^.,»^ 27. j 16 b", beziehungsweise um 10° und 2.4'untc^del"^ male. Verantwortlicher «ebactmr: OtlomarNnm l> l^> <)l)l.'ltlll)N'lU^. Wien. 25. Juni. Die Bürse war infolge eines als positiv gemeldeten Falliments sehr flau. beruhigte sich aber später. Anlagewerthe verblieben in fester Haltullg _ V«ld «va« Mai- ),,„..(.....7015 7025 Februar-) """" ^.....7^5 7^.^ Iänner-j «.........., ( . . - 74 2Ü 7440 April- ) Eilbe.renlc ^ . . . 74.,. 74.^. Lose. 1d3U........ 361 — 263 » 3854........ 105-!<« 10560 » I860........ 112— 112 2<» « I860 zu 100 fl. ... 117 25 117 75 « l«64........ 134 134 25 Domaneu-Pfandbriefc .... 127L0 127 75 PrämirnllnIehendrrSlabtWieu 106— 106 5l' »ilhmen ) ^. . ,. . Wb0 - '- G»«,lizieu l^^'). - «7 60 88- Siebenbürgen l ,/5.' » . . 79-- ?i, 5^. Ungarn j '""«"a I . . «2 2b 82 65 Donau.Vitguliernngs-Losc . . 10325 10375 Ung. Eissul'l.hn-Nnl..... 101-25 101 75 Ung. Pram'cn Nnl...... 80— 80-25 Wiener <5°wnnmol Nnlchen . 92 75 93 - Actien von Vanlen. ««Ib Na« Anglo-Vanl........11? _ ,1725 Vantverrm......... 102— 10U — >»<»»,sNlrtd»l!Mft»U.....—'_________ G«lb Ware Eredilansillli........ 217-50 21775 liredilllnstult, ungar..... 220— 220 25 Deposilrnblllll....... 135- 136--- Escompteanstalt...... 75,5 — 760 - Franco-Vant ....... 3950 2975 Handelsbank........ 54-— 54 50 Nlltioiialbllnl....... 958-- 960— Oesterr. Banlgescllschafl . . . I6ii-- 164 — Unionbanl ........ 9930 99 50 Bereinebanl........ —- — — «erlehrsballt ....... »850 8»f>0 Uctlen von Transport-Unternrh-munaeu. Vtld War« Nlföld-Vahn........132 — 132 50 ilarl-Lndwig^Nahn.....233 50 284 — D°naU'DllniPschiff.,Gcsellschaf< 369— 871- Elisabelh-Weftbahl......17750 17U-— Elisalieth-Nahn (Linz-Vudweiser Strccke).........—>.- — — Ferdinands-Nordbahn . . . 1950 — 1955-— Yrsnz - Joseph - «ahn .... 159 25 I59'75 i!emb..«i,ern..Iassv.'.V»hn . . 135 50 1N6'— L^^d.Vtsrlilch........4Ü4 — 4^6'— ^ ^ ««lb «Nave Oesterr. slordwestbahn .... 148 — 148 50 »tlidolsS-Bahn....... IV52f» 13575 Staatsbahn........ 276'— 277 — Südbuhn......... 92— 9225 Theiß-Vahu........ iwj-_ I9^5l» Ungarische Nordostbahu . . . 124 75 125 25 Ungarische Osiliahn..... hl 75 5225 Tramway-Gefellsch...... —>— — ... Vaugesellschaften. Nllg. östcrr. Vangchllschllsl . . 11-— II 25 Wiener Bauyclellschast..... 27'- 277b Pfandbriefe. Nllg. dsterr. Bodcucrcoit . . . 96 75 97 — d«o. in 33 Jahren 87 25 87 75 Nationalbanl ö. W..... 9765 9780 Ung. Vobencredi«...... 86'75 87-— Prioritäten. Elisabeth.^. 1. Vm..... 92 50 93 ^ sserd.-Nordb.-S....... l05 - N'5 25 Kran,-Ioseph-V....... 94-25 94 50 Gal. itarl-L:,bwiu-V., 1. Nuasburg.........AA zi,z ffranlsnrt.........b4 0>' ^ isi Hamburg......... ,".^ 11,.^ London ......... lN4.' ^ ^ Pari« ........- "'" Veldforten. Oeld Ware Ducateu .... s'ftitü lr. b ft.A. ' NapolenSd'or . . 8 „ 88 .. ?"",/'' Proiß «asscnschsinc l .. 63'/. „ l „ "" /. ^ S'lber .... 101 „80 „10^ „ " »rui,,ischc,Hiu,.deutlastml«