n«vl«!«: I» «°mp»«l» »»»,!. <>^^.^'^ ^»^ ^»<«^ < Ä n<«lll on» ,,b«,: Ml ll«»ne ,n,»l»,» »!, ,» ^ c>l> Z ^lü ^^«^ „. »1. balbj. !l. »50. Wl d«« ^ufi«Nun° «n, H.»> ^^l^illili ^H.5)ssM1^ < Zeil«n «5 ll,. glößcrc per Z«ll« ^ lr., lsi e,!,-.. 1 >>>i4 Nichtamtlicher Theil. Aus dem kroatischen Landtage. Das Aergste und Ueußerste darf man erwarten, Wmn Meldungen vom linken Flügel des Agramer Landtags ihren Weg zur civilisierten Menschheit finden; aber auch das Nergste wurde ilbertroffen durch die "orgänge, deren Schauplatz in den letzten Tagen das Parlament Kroatiens und Slavoniens war. Sehr bescheiden waren die Erwartungen, mit denen wir aus Nnlass der Sessions-Eröffnung der Thätigkeit dieser parlamentarischen Körperschaft entgegensahen, gering d'e Hoffnungen auf Hebung des Unstandes, auf Vesse« rung der Sitten jener barbarischen Elemente, deren "listenz allein schon ein Krebsschaden und eine be-schämende Thatsache für den Landtag und die ganze Nation ist. Die scandalösen Scenen, durch welche diese parlamentarische Horde in der letzten Session die Würde des Verlretungslörpers, dem sie angehört, den Namen ihres Volles geschändet hat. erschienen selbst abgehärteten Parlamentariern und minder zart besai-leten Gemüthern als die höchste Leistung politischer Verwilderung und menschlicher Verrohung; aber die lraurigen Helden jener unerhörten Scenen haben diese Leistungen noch zu überbieten gewusst. Konnten sie sich auch durch das Urtheil des naiven Auslande« ge-troffen und zur Besserung veranlasst fühlen, wenn selbst Damenhände ihnen den Lorbeer des Helden-und Märlyrerthums um die Stirne flochten und jubelnde Kvios einer bethörten und verführten Menge sie aufs neue auf die entweihte parlamentarische Arena geleiteten! Sollten sie sich nicht vielmehr durch diese liebenswürdigen Beweise „nationaler Sympathie" zur ferneren tapferen Bethätigung jenes Heldenthums an-«spornt suhlen, da« den einst viel nussb rauch ten. un. gerecht beschimpften Namen der «Kroaten" aufs neue und mit einiger Berechtigung zum Objecte der Miss. achtung Europas machte? Der wüste Staröevic' und seine gleichgearteten Genossen haben in der That die Geschichte des kroa« tischen Parlamentarismus mit neuen beispiellosen Sco nen bereichert, die kaum das schwarze Parlament von Hayti in seinem Naturzustande zu den Triumphen mnes Constilutionalismus zählen würde. Sie haben d»e Sitten der Irokesen und Osagen in eine euro« Paische Landtahsstube verpflanzt und das Recht ver. w'tlt. fürder mit dem Maßstabe gemessen zu werden, der den Gebildeten aller Nationen gilt. Die Feder sträubt sich, Ausdrücke niederzuschreiben, welche der parlamentarischen Terminologie dieser „Volksvertreter" entnommen sind. Die brutalsten Beschimpfungen, welche kaum in den Colivnsationen der Kerkerzclle mit Gleich-mulh hingenommen werden dürste», sind dem Präsi« denten des kroatischen Landtag ins Gesicht geschleu» bert, seine persönliche Sicherheit ist bedroht worden, und rs fehlte wenig, dass die dichtbevölkerte G^llerie das erhebende Schauspiel eines sich ohrfeigenden Parlaments gehabt hätte, ein Schauspiel, das übrigens kaum ausbleiben dürfte, wenn der tapferen Leibgarde des grimmen Stai^vit nicht bald der kriegerische Muth durch energische Gegenwirkung eingedämmt wird. Diese Heroen von der traurigen Gestalt haben sich aber nicht damit brgnügt, ihre politische Reife und ihre schlagenden Argumente mit Wort und Faust zu documentieren. sie haben ihre politischen Ansichten auch niedergeschrieben und für dies Resumi ihres Glau« bensbelem'tnisses die äußerst zutreffende Form einer Adresse an die Krone gewählt, ja eben in VeNheidi» gung dieser literarischen Schöpfung fanden sie Gelegen« heit, aufs neue ihre ungebrochene Naturlrafl, ihre ungezügelte Sittenrohheit demonstrativ zu bewähren. Das Schriftstück. welchem Staröevii und Genossen Form und Bezeichnung einer Adresse gegeben. ist die ver-wegenste und absurdeste Leistung, die vielleicht je in dieser Hinsicht geboten worden ist. Die Adresse schreckt vor dem Acuhersten nicht zurück; sie lastet mit bru« taler Kühnheit alles an, was Recht. Gesetz und Hei« ligthum ist dem Vaterland«; sie gwfelt in Anklagen und Schmähungen gegen die Verfassung, gegen den unganfchen Ausgleich, gegen das Reich und gegen die Krone. Die Autoren der Adiesse erheben ihr ver-wegenes Wort gegen den Bestand der Monarchie, gegen den erhabenen Herrscher derselben, gegen das ErzHaus, unter dessen mildem Scepter die Völker Kroatien« und Slavoniens seit Jahrhunderten leben, dem sie in einträchtiger und unerschütterter Liebe in guten und schweren Zeiten zur Seite standen, zu dessen wackersten Streitern sie allezeit mitzählten. Staröevit und Genossen offenbaren in diesem Schriftstück frei und unverblümt, wer sie sind und was sie wollen, und gerade darum hat ihre Ndresft. so verdammens-wert sie ist. ihren Wert und ihre Bedeutung. Was wollen aber die Harren? Ist es nicht der helle Wahnwitz, der aus den einzelnen Forderungen spricht, Welche sie mit unglaublicher Unverfrorenheit vorbringen? Die „tausendjährige Verfassung Kroa. tiens" ist der Leitstern ihres Strcbens u»d Handelns. Selbständigkeit dieses „Reiches" vom Reiche und von Ungarn in allen Fragen der äußeren Politik, des Krieges, der Finanzen, des Handels und der Gewerbe, somit Vernichtung des Ausgleiches, Zerreißung des einigenden Bandes, das noch die Monarchie umschließt; ein kroatischer Landtag auf Grundlage des allgemeinen Stimmrechts mit Hinzuziehung Dalmaliens; dies sind die nächsten Forderungen dieser gefährlichen Schwär« l«er, deren Wahnsinn, wie man sieht, System hat. Sie protestieren gegen das königliche Rescript, das den Ausgleich mit Ungarn als Staatsgrundgesetz bezeich, net; sie sprechen im Iakobinertone zu dem Monarchen und kuüpfen ihre Loyalitär an Bedingungen; sie machen ihren Patriotismus abhängig von der Erfüllung aben. teuerlicher und staatsgefährlicher Wünsche! Die zarte Mahnung zur Würde und Mäßigung beantworten sie mit fchroffer Ablehnung. Aber. soll man an die Zu» rechnllngLfähiyleit von „Politikern" glauben, welche im kroatischen Grohmachllaumel nicht allein Fiume. Dal« malien und Gebiete von Ungarn, sondern auch — Steiermarl. Kärnten, Krain und Istrien als „kroatische Provinzen" reclamieren? Nur ein mitleidsvolles Lächeln könnten sie uns abringen, wenn nicht, wie gesagt, viel System in diesem Wahnwitz wäre, wenn sie es „icht verstanden hätten, eine unreife, fanatisierte, verwilderte Menge um ihr Banner zu scharen, sich auf Massen zu stützen, die gefunden Ideen erst wieder gewonnen werden müssen. Die ernste, würdige Abwehr jener Adresse durch den Landtagspräsibenten war das Signal zu den wüsten Scenen der letzten Tage, die Verhinderung jeder par-lamentllrischen Thätigkeit der ausgesprochene Zweck der« selben. Da thut dringend kräftiges Handeln, energisches Tingreisen noth. Man beantragt die Ausschließung der ungestümsten Tumultuanten — aber wird dies nicht abermals Excesse und Tumulte zutage sördern? Auch der Schluss oder die Vertagung des Landtages wird erwogen, da die Hauptsache, die Entsendung der kroatischen Reichstags'Abgeoldneleli nach P?st, glücklich durch, geführt ist. Jedenfalls ist es höchste Zeit, den Agramer Landtagsscandalen ein Ende zu vereitm. und an der kroatischen Nation selbst wäre es, dies Ende herbeiführen zu helfen. Vielleicht ist die Adresse der Starie. v!kn Frank und Sipus, entsendete die Rechts-Partei d'.e Abgeordneten Radosevit und Sladovi zulömmlichkeiten im Gefolge haben würde. Der A"' trag Riviöres wurde von der Kammer zurückgewiesen» Die Bureaux der Kammer nahmen hierauf die iVa" dieser Commission vor. Nur vier Mitglieder derselbe" sind gegen und sieben für die Regierungsvorlage. D>e Commission ist fast einstimmig für die Votieru«s eines höheren Credites, um die Angelegenheiten M^ lichst rasch zu beendigen. (Belgien.) Sämmtliche Minister waren vorgestern vormittags zum Könige berufen; infol^ dessen circulierten Gerüchte von der Demission des ge" sammten Ministeriums, welche jedoch in unterrichtete" Kreisen bezweifelt wird. Dagegen verlautet, dass t»e Minister Jacobs und Woefte aus dem gegenwärtig^ Ministerium ausscheiden und Malou mit der Umb" dung des Cabinets betraut werden soll. (Zur Congo-Conferenz.) Die fehr vel' breitet gewesene Annahme, dass die Congo-Conserenz zunächst nur die direct belhetliglen Staaten vereinH werde und dass die nicht direct beiheiligten Grohm^ erst behufs Zustimmung zu den Befchlüssen der lion bei Erwähnung der Abhandlung Scopolis über die unterirdischen Pilze diesen Gesichtspunkt nicht hervor« »«hoben, und zwar Humboldts abec nicht Hoffmanns beziehentliches Werk angeführt. Hacquets vom Verfasser erwähnter Wahlspruch „NuiiHuaru 9t,wtzu3" (nie müssig) ist auch der Wahl-fpruch der kaiserlichen leopoldlnisch'carolinischen Ala« demie der Naturforscher; sehr wahrscheinlich war Hacquet Mitglied derselben, und er hat ihn wohl von ihr angenommen, so wie dies, wenn ich mich recht erinnere, auch Wilhelm Haidinger, der Schöpfer unserer geologischen Reichsanstalt, gelhan hat. Beide würdige Folgemänner des großen Schweizers Albrecht von Haller, welcher zu sagen pflegte: «Ich werde arbeiten, so lange ich athme", und in der Thal bis zum letzten Athemzuge seinem Spruche gemäß lebte. Dem Texte geht der „Inhalt" voran, worin auch angegeben ist, was die zweite, ohne Zweifel für den nächsten Jahrgang des Programmes der Staats« Oberrealschule in Laibach bestimmte Hälfte bringen wlrd. namllch Nachrichten über den botanischen Garten das Landesmuseum und dessen Herbarien, den Museal« verein, die Lycealbibliothel in üaibach und das Ver-zeichnis der auf die Flora Kram« bezüglichen Schriften und käuflichen Herbarien. Der erfte Abschnitt über die Botaniker, welche länaere ^eit in Kram lebten, weist wegen Uebergehung des Verfassers selbst eine empfindliche Lücke auf. an deren Ausfüllung der besonders «mdle P.lzflora von Krain durch zahlreiche gediegene Abhandlungen mden letzten Jahrgängen der k. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft und der österreichischen botanischen Zeitschrift höchst verdiente Verfasser durch seine hier unpassende Bescheidenheit sich nicht abhalten lassen soll. Ein Wunderkind des CircuS. (Schluss.) Eines Abends saßen wir im Gärtchen (der Haus. Herr halte uns erlaubt, manchmal in den Garten zu gehen), und ich hatte meine Arme >m den Hals meiner lieben Mutter geschlungen und dachte bei mir, das« sie doch recht blass und recht elend auss.-he, und mein armes kleines Herz pochte so heftig in kindischer Furcht vor einem unbekannten Unheil. Die Sonne stand schon tief am Himmel und die «heilige Stadt" badete sich in einem Ocean von flüssigem Golde. Meine Mutter blickte traurig in die Ferne hinaus und hatte die Hände wie betend gefaltet. Da fiel ihr feuchter Blick auf mich, und sie umfasste mich mit beiden Armen, indem sie schluchzend ausrief: — „Mein armes, armes Kind, ich bin heute sehr krank! — Was soll aus dir werden, mein armes, armes Kind?" — Sei nicht traurig, Mütterchen! rief ich, du wirst bald wieder gefund werden, und dann werden wir spazieren gehen und du wirst wieder deine Künste machen. Weiht du? In dem schönen blauen Kleide, worin du so hübsch aussiehst. Meine Mutter schüttelte traurig das Haupt. — Nein. sagte sie, nein, mein Herzenskind, ich werde nicht wilder gesund werden und werde dich bald verlassen. Ich werbe sterben und sie werden mich hin-auslragen m die Campagna, und du wirft allein bleiben unter den bösen Menschen.... — Mütterchen! rief ich, liebes Mütterchen! Die Mutter streichelte mir die Haare glatt und fagte mit einer ernsten Miene, wie ich sie noch nie bei ihr gesehen halte: — Der liebe Gott will es so, mein Kind, und seinem heiligen Willen muss man sich fügen. Ich fÜhA dass mich sein mächtiges Wort heule oder morgen a° berufen kann, und es will mir fcheinen, alS dürfe '" nicht mehr säumen, dir ernste Worte zu sagely " dich begleiten mögen durchs ganze Leben als der SA einer sterbenden Mutter. Also höre mich an, lra«l' dir meine Worte genau einzuplägen: Wenn 'A. ^r und begraben sein werde, wirst du Wohl bei S'6" Guasco wohnen und manches rauhe Wort, """M, Schlag erdulden müssen, vor welchem deine ungl" liche Mutter dich dann nicht mehr beschützen la""^ — Ah, Mutter! rief ich. Signor Guasco >st"A mehr so böse wie früher, und er schlägt mich auch >"«, mehr so viel, seitdem du krank bist. Meine Muller lächelte traurig und fuhr f""'.^ — Was immer dich treffen möge, murre "" und sei freundlich mit allen Leuten; suche die "e^ der Menschen zu gewinnen, wo du es vermagst. ^ mein Kind, mein Kind. es ist ein großer Segen " ein großes Glück, ein Herz sein eigen zu nennen, »" ches uns liebt und für uns lebt; es ist eme g^ Sache, geliebt zu werden von guten Mensche", . es ist nichts trüber und fürchterlicher, als e,n "M" Leben und eine freundlose Todesstunde! Thue m^ damit die Menschen dir wohlwollen, und l,eve > ^ damit du wieder geliebt werdest! Vor allem aber ln dir. dass ich dich geliebt habe wie mich selbst, °a>" ^ mein Herzblut für dich gegeben hätte, «nd v"» mein Herzenskind gewesen bist, und dafs ,ch oia? i » aus dem Grunde meines Herzens! . ^e. Wie sie so dafah und zu «nr sprach "''^t untergehende Sonne einen Heiliaenschem um '^^ webte, da war mirs, als müsse .ch zu "ein r ^M beten wie zu Gott. und nnebemm. als müsse '°, sie weinen wie um ein verlorenes Glück. Und sie fuhr leife und schwerathmend fort. «aibacher Zeitung Nr. 246 2N29 24. Oktober 1884. selknz eingeladen werden würden, erweist sich als irrig, ^"ch letztere werden schon an der ersten Sitzung der Konferenz theilnehmen und haben auch schon die Einladung zu dichr Theilnahme erhalten. Die österreichisch-unMische Regierung befindet sich bereits im Besitze derselben. (Aus dem Sudan.) Ein Araber, der aus ^m Layer des Mahdi am 17. d. in Dongola an-glommen ist, sagt. dass daselbst viel Krankheit herrscht, ^'e Stämme Kabbabisch und Herlela weigern sich, dem Mahdi sich anzuschließen, und die Dagara-Slämme Hnd gleichfalls mit seiner Herrschaft srhr unzufrieden, ^lnn diese Stämme cooperieren, um den Rückzug des "iahdi zu verhindern, und die britischen Streitlräfte zu rechter Zeit vorrücken, dann glaubt man an Ak Möglichkeit der Gefangennahme deS ^tahdi, dessen Anhänger von einer Anzahl verschie-^ner Elämme rekrutiert sind. Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der "Vote für Tirol und Vorarlberg" meldet, der Gemeinde Costasavina zu Restaurierungen am Glocken« 'hurme der dortigen Kirche eine Unterstützung von ^l)fl. zu bewilligen geruht. — (Zur Militärkapellmeister.Frage.) ^er österreichische Militärkapellmeister ist in einer fa« talen Situation; er ist weder Civilist noch Militär, weder Ojficier noch Unterofficier. er bekleidet weder einen militärischen Nang noch bezieht er einheitlich bemessene "Nd gesicherte Gebllren, und auch seiner und der Sei» "'»en Zukunft sieht er bei dem Mangel eines Pensions. Normals und den geringen Mitteln des priv.'ten Mili» »arlapellmeister.PensionllfoiibS mit Sorge entgegeu. Seit Jahren machte sich in Kreisen der Militär.Kapellmeister kine Bewegung zur Verbesserung dieser Lage geltend, i" jüngster Zeit aber erst ist dieselbe in die rechten Bahnen gelenkt worden. Der Marinelapellmeister Herr Kouai nahm die Sache in die Hand. und von Lolle. st« der Landarmee unterstützt, wusöte er die Wünsche Und Hoffnungen seines Standes in die rechte Form zu beiden und an rechter Stelle vorzubringen. Vor einigen Wochen hat in Wien eine Versammlung der Militär-kapellmeister stattgefunden, in welcher dieselben nahezu sämmtlich entweder persönlich ober durch Vollmachten vertreten waren und einstimmig den Kapellmeister der Kriegsmarine und einige Kapellmeister der Wiener Garnison mit der Vertretung ihrer Interessen und der Erwiilung einer Reorganisation ihrer Vranche betrauten. T>ie Deputation fand an maßgebenden Orten liebens» m"^« und sympathisches Entgegenkommen, und im Ne'.HS.Kliegsnnnisterium wurde ein NeorganisationSplan ausgearbeitet, wornach den Militärkapellmeistern Rang und Charakter von Militärbeamlen der neunten Diäten, klasse mit den Bezügen von Hauptleuten erster ober zwei« ter Classe verliehen und — unter Einziehung des bisher vom Militär-Kapellmeisterverein aufgebrachten und ver» walteten Pensionsfonds — das Pensionswesen dem Staate übertragen werden soll. Dadurch würde die Position der Kapellmeister eine in jeder Hinsicht würdige und »eslcherte. und die» müsste auch auf die Hebung dieses ganzen Standes von großem Einflüsse fein, da bisher jeder Militärkapellmeister vermöge seiner Befähigung, persönlichen Tüchtigkeit und Bildung sich selbst seine Stellung schuf, hinsichtlich der Gebüren aber von den Garnisons. und Contractverhältnissen abhängig war. Die Regelung dieser Verhältnisse würde selbstverständlich auch im Kriegsbudget zum Ausdruck kommen, und, wie man unnimmt, würden sich schon heuer die Delegationen mit einem entsprechenden, höchsten Orts genehmigten Antrage des Reichs'Kricgsministeriums zu beschäftigen haben. In der Bevölkerung wird man die Wünsche der Kapell» meister und die denselben zu gewährenden Vortheile wohl allgemein als gerecht und billig anerkennen. Unsere Militärkapellen bedürfen ohnehin heut,, wo die Ecgän« zung der Mannschaft immer schwieriger wird, tüchtiger Dirigenten sehr nothwendig, und diese sind auch für un-günstiger situierte Regimenter nur durch eine Besserung der allgemeinen Lage der Militärkapellmeister zu er-langen. Nicht vergessen darf übrigens werden, dass sich nach den Wünschen der letzteren auch in der Adjustierung die würdigere Position iusoserne ausprägen soll, als die Kappen der Kapellmeister durch Goldschnüre und Gold-rosetten statt Silber der Neamtens» oder Officierslappe ähnlich oder gleich würben. — („Norma" von Papageien aufgeführt.) Wie der „Gaulois" schreibt, hat ein Italiener in Amerika den barocken Gedanken gehabt, einer Gesellschaft von — Papageien das Singen zu lehren. Im verflos» senen Monat gab er zu Lima in Peru eine Vorstellung mit denselben. Auf dem Anschlagzettel stand: «Norma" von Bellini (Fragmente) mit Solos und Chören, be» gleitet von einem Harmonium. Das Haus war überfüllt und spendete reichen Beifall, denn der „Gesang" der Papageien im Chor war höchst amüsant. Aber bei der Cavatiue „Casta Diva" nahm derselbe solche Propor-tionen an, dass die „Truppe" bei dem Lärm von grcn» zenlosem Schrecken ergriffen aufflaterte und davonflog und das Publicum ihrerseits erschreckte. Es gab eine solche Panik, dass das Publicum nur mit Mühe den Saal verlassen konnte und ein Mann dabei erdrückt wurde. Es ist übrigens nicht unmöglich, dass diese Pa. pageien eigentlich — Enten sind. -^ (Frische Erdbeeren.) In Spital am Semmering wurde diesertage die Frau Oberlehrerin von einem Kinde mit einem Bündel der fchönsten Erd» beeren überrascht. waS gewiss in dieser schon vorgeschrit« tenen Zeit zu den Seltenheiten gehört. — Auch bei Pettau fand man jetzt noch vollständig ausgewachsene Erdbeeren. — (Stilblüte.) In einer Breslauer Zeitung ist in der Besprechung eines Romanes folgender Sah zu lesen: ,.Es handelt sich in dem Romane um die Schicksale zweier Paare, die zu einem Knoten vcrschlun. arn sind." Mus» sehr fchmerzlich sein für die zwei Paare! Local- und Proumzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. (12. Sitzung vom 16. Oktober.) lForlsehuna.) Abg, Suklje forlfahrend: Der Herr Nbaeord» nete GrässeUi hat sich später auch mit Rechnungen besasst und ausgerechnet, dass die Stadt Laibach 30000 Gulden mrhr wird zahlen müssen. Ich werde sodann erweisen, dass die Differenz eine viel kleinere ist, dass es sich hier nur um eine Summe von 14« bis 15 000 Gulden handelt, und auch das werden wir in Erwägung ziehen, ob die Stadt Laibach wirklich nichts z» schaffen hat mit dem geistigen Niveau, auf welchem die Landbevölkerung steht. Für jrtzt aber kann ich nur das erwähnen, dass wir einem solchen Verhältnisse fast überall am Lande begegnen. Der Herr Abgeordnete Grafselli hat selbst anerkannt, dass wir active und passive Schulbezirke haben. Zum Beispiel alle Oberkrainer Bezirke, mit Aus« nähme des RadmannSdorfer Bezirkes, sind activ, alle Untertrainer und Innertrainer Bezirke sind Passiv, und dasselbe Verhältnis zeigt sich auch bei den einzelnen Orten. So zum Beispiel vertrete ich unter anderen auch die Stadt Rudolfswert. Was Rudolfswert und seine Schulumlage betrifft, so würde die Stadt sehr leicht auskommen, wenn sie nur für ihre Schulgemeinde zu sorgen hätte. Sie wissen, dass die Franziskanerpatres sehr billig den Unterricht ertheilen, und die zweiclassige Mädchenschule erfordert auch leine besonderen Kosten, hier also wäre ein Ersparnis für die Schulumlage. Der Herr Abgsordnete Grasselli hat sich heute des zu flüh dahingeschiedenen Abg. Riller v. Schneid erinnert. Niemand hat mehr zu beklagen, dass der Tod ihn so früh aus unserer Mitte gerafft hat, wie der heutige Berichlerstatter des Finanzausschusses, denn ich bin überzeugt, wrnn er noch unter uns sich be« fände, er selbst würde trotz seiner Sympathien für die Stadt Laibach dem Abg. GrasseUi entgegentreten und sagen: Ich vertrete hier im Landtage die Stadt« gemeinde Idria; sehen Sie in den Voranschlag des Noimalschulfondes, und Sie werden finden, dass der Nonnalschulsond nicht einen Heller für da« Schulwesen in Idria zahlt, und dennoch muss jeder Steuerzahler in Idria die Lasten der hohen Schulumlage tragen, wie alle übrigen im Lande Kram. Und schließlich, meine Herren, das sind doch Ve-meinden, welche ihre Schulen besitzen. Was aber sagt der Herr Abg. Grasselli zu einem armen Weiler, welcher Jahr sür Jahr seine blutig verdienten Gulden für den Normalschulfond abrechnet, aber weder ein Schulhaus in seiner Gemeinde hat, noch jemals einen Lehrer sieht. (Rufe: So ist es!) Denen gefchieht wohl ein Unrecht. Wer sich aber in Laibach auf einen so engherzigen Standpunkt stellt, dem muss ich wohl sagen, dass er die Schulverhältnisse von Kram überhaupt nicht kennt oder sie nicht kennen will. Dass die Verhältnisse gegenwärtig thatsächlich nicht gerecht sind, wie ich dies im Berichte des Finanz« ausschusses andeutete, hierüber, glaube ich, bedarf es keiner Beweise. Nur einen Fall will ich erwähnen, damit ich den Gegenstand erläutere! Nehmen wir z. V. einen Abvocaten, welcher, sagen wir, 100 fl. jährlich an Erwerb» und Einkommensteuer bezahlt, und zwar im Ordinarium. Wenn er in Laibach leben würde, brauchte er nur 10 st. Schulumlage zu bezahlen; wenn er auf oem Lande lebt und bemüssigt wäre, seine Kinder nach Laibach in die Schule zu schicken, müsste er vom Ordinarium und den direclen Zuschlägen 20 Procent, daher 40 st. zahlen, daher viermal so viel als sein College, welcher doch in günstigeren Verhältnissen in Laibach lebt. (Rufe: Hört l) Dabei können wir mit bestem Gewissen nicht bleiben. Weiters sagt der Herr Bürgermeister, dass die Stadt Laibach fast allein ihre Schulen erhält. Meine Herren, ich fprech« dem entgegen und werde sofort die Unzulänglichkeit dieser Anschauung beweisen, nämlich dass auch der Normalschulfond indirect zu den Kosten des Laibacher Schulwesens con< curriert. Es ist Ihnen bekannt, meine Herren, dass die Regierung in Laibach zwei Schulen allein erhält, nämlich die Uebungsschule für Knaben und jene für Mädchen. Würden diese zwei Uebungsschulen nicht bestehen, so müsste die Stadt Laibach mindestens für eine, wenn nicht für zwei Schulen Torge tragen. Oder glauben Sie, meine Herren, dass man davon nirgend! mertl? Ich bitte Sie, die Beilage 8. Seite 3, sich zu besichtigen. Dort werden Sie finden den Betrag von 2172 st. mit der Aufschrist „Staatizuschuss". und viel-leicht wird ei dem einen oder dem andern von uns merkwürdig scheinen, dass die Regierung so wenig für den Normalschulfond beiträgt. Wenn Sie die Gründe kennen wollen, dann besehen Sie sich das Schulgesetz vom 14. Mai 1869. Dort werden Sie finden den ß 66. Alinea 3, wrlches laulet: „Dem Schulfonoe derjenigen Länder, welche bisher eine Unterstützung oder Zahlung vom Reiche erhielten, wird auch in Z"-kunft eine solche nach dem miltleren 6"liia'"ft^n^ Einkünfte, welche der betreffende 3o«b ^ ^ ^ schule in den I°h"".'^u, H," ^,, """^/'" allgemeinen Neichs-mk.inften "ya.^^ v ^,„ Vei der ^^'."n« H,^ werden, welche für zuerst je," ^^^H^g^r «« ^ .„ ^^ olche K"^ ">"^t ^.„ verpfl.chtet ist. (55 5« "'^'Älher h"t da« Reich salbst die Normal-an Stelle dieser Normalschule ist die i^il^ck.s iievunllsicbule «treten, und weil die Koken . — Du bist noch ein Kind, und wenn ich von "en Verirrungen der Welt zu dir sprechen wollte, wurdest du mich nicht verstehen; aber wenn man dir 'nst Böses von deiner Mutter sagen sollte, wenn man '^ sündhafter Verirrungen vor dir anklagen sollte, °ann verzeihe ihrem Andenken und glaube, dass sie Uuht hat durch ein freudloses Leben und durch viele 'Hlaflose u>,d thränenreiche Nächte. 5,. 9ch schlang meinen Arm um ihren Hals und ^Mle und halte sie so lieb, so lieb! Und ,ch dachte "an. wie ich oft böse und eigenwillig gewefen, und s; lch dies alles wieder gut machen wolle, wenn Gott Ne leben ließe. Die Sonne war hinter dem Monte Mario unter» ^"llen. und der Himmel war fo tief blau und klar, 'v alles war so ruhig, als Wenn die ganze große "" in ein stilles Gebet versunken wäre. u,,s ^" !"'" ber kleine Signor Peppino, der Bajazzo dnl« ^ Kluppe, die Allee entlang und meldete mir, l'„k ^ komme, um mich zur Vorstellung abzuholen, ° das« die Casse bereit» geöffnet sei. er s ^ ^"b haben Sie leine Sorge, Signora, wandte h "H llutmüthig an meine Mutter, weil der Junge e« ' ^mn erstenmale den Katpfensprung produciert; UA lhm wie Wasser, und k "e Mutter neigte matt lächelnd das Haupt 'sichelte meine Wange. lchli^ ^' und wie qehl's denn mit Ihnen, Signora? '""°"Me Peppi,w weiter. Schon besser, he? dass ick A aeht mir so gut. seufzte meine Mutter, wein 3 ^ ersuchen muss. Signor Peppino, mich in b.z >>L'"N!er zu führen. Allein würde ich schwerlich "y'n gelangen. zu H ° ^'^ sich, meiner Multer seinen Arm ^kn, während ich sie von der anderen Seite unterstützte, und so brachten wir sie glücklich in unser Zimmer, wo sie in ihren Schlassessel sank. — Nun eile, mein Herzenskind, sagte ste, mdem sie mich küsste; eile, sonst wird Signor Guasco böse, und mache deine Sachen gut! Mir ist jetzt viel besser. Wecke mich. wenn du kommst, damit ich dich küssen kann Hörst du? Und nun leb wohl, mein Herzenskind! Und ich eilte mit Peppino in den Circus. Ich machte an diesem Tage meine Künste recht schlecht und bekam einige unsanfte Hiebe von Signor Guasco. ^. ». m r, « Weinend trippelte ich nach der Vorstellung, mein schönes Kostüme U'üer dem Arme, nach Hause und trat in unser Zimmer. Kein Licht brannte und nur der bleiche Mond warf unheimliche Streiflichter durch die trüben Fensterscheiben. Ich blieb an der Thüre stehen und blickte furchtsam in dem Dunkel umher. Eine sonderbare Angst vor einem unbekannten Etwas überfiel mich; ich hatte das unabweisliche Gefühl, dass etwas Schreckliche« in meiner Nähe sei. Ich weinte noch heftiger und suchte mich dabei zu überreden, dass die Schläge des Signor Gnasco mich noch schmerzten. Ich wollte auf das Vett zueilen, um Mütterchen zu wecken. In der Mitte des Zimmers angekommen, stieß ich einen Schrei aus. Es schien mir. als habe eine kalte Hand die meinige erfasst. In diesem Augen« blicke trat der Mond vollends aus den Wollen her-vor und badete das Zimmer in einem Meere bläu» lichen Lichtes. Da stieß ich einen zweiten Schrei des Schmerzes und der Angst aus. denn ich hatte den dunklen Gegenstand zu meinen Füßen erkannt - es war meine Multer, die gestorben war, ohne mich noy einmal geküsst zu haben. ^„ ^ V<,cano. Laibach« Zeitung Nr. 246 2030 24. Oktober 1884. dieser Laibacher Uebungsschulen von dem Erträgnisse abgeschlagen werden, deshalb, meine Herren, zahlt das Reich nur die kleine Summe von 2172 st., und des« halb glaube ich mit vollem Rechte, dass der Normal« schulfond, wenn auch nur indirect und theilweise, dennuch zu den Kosten der Stadt Laibach mitconcurriert. (Fortsetzung folgt.) Kanitätsbericht. (Fortsetzung.) Häufigste Todesursachen: Tuberculose 25mal, d.i. 25,7 Procent; Marasmus Ilmal, d.i. 14,4 Procent; Darmkatarrhe und Durchfälle 4mal, d. i. 4,1 Pi ocent aller Verstorbenen. Von den zymo-tischen Krankheiten gaben die Blattern Imal, nach Krankheiten von Diphtheritis und Typhus auch je Imal die Todesursache ab. Der Oertl ich keit nach starben: im Civil» spitale 33. im Elisabeth-Kinderspitale 3. im k. t. Straf, hause 6, im Siechenhause zum heil. Josef 3, im städtischen Armenhause 1, in der Stadt und den Vororten 51 Personen. Letztere vertheilen sich wie folgt: Innere Stadt 20, Petersoorstadt II, Polana 3, Kapuzinervorstadt 5, Gradischa3, Krakau 1, Tirnau4, Karlstädtervorstadt 2. Hradetzkydorf 1, Hühnerdorf 0, Moorgrund: Haupt» manca 1. IV. Aus dem Civilspitale gieng für den Monat Juni d. I. folgender Bericht ein: Vom Monate Mai d. I. in Behandlung verblieben.......411 Kranke. Im Monate Juni d. I. neu auf« genommen worden....... . 257 „ Summe des Gesammt-Krankenstandes 668 Kranke. Abfall: Im Monate Juni d. I. ent- lassen.......278 Kranke, gestorben...... . 33 „ Summe des Abfalls . . . . 3N „ Verblieben mit Ende Juni d. I. in Behandlung.........357 Kranke. Es starben demnach 4,9 Procent vom Gesammt-Krankenstande und 10.7 Procent vom Abfalle. Von den im Monate Juni d. I. im Civil» spitale Verstorbenen waren 9 Laibacher, d. i. solche, welche von der Stadt aus krank ins Spital kamen, und 23 Nicht-Laibacher, d. i. solche, welche auf dem Lande erkrankten und von dort krank ins Spital kamen. Den Krankheitscharakter im Eivilspitale im Mo« nate Iuln d. I. betreffend, war derselbe folgender: 2) Medicinische Abtheilung: In die medicinische Abtheilung wurden im Monate Juni d. I. vorwiegend marastische Individuen, dann an Katarrhen der Ver« daulinstsorgane leidende Kranke aufgenommen. Die Sterbefälle betrafen meist tuberculöfe und hydropische Kranke. Der Krankenstand war ein geringer. In die Beobachtung«. Abtheilung des hiesigen Krankenhauses wurden fünf vorübergehend geistesgestörte Kranke eingeliefert; die Ursache ihrer Ertrankung waren vorwiegend pathologische Rauschzustände, in einem Falle acute Manie, in einem zweiten Falle epileptische Geistesstörung. Entlassen wurden fünf Kranke, theils geheilt, theils gebessert, ein Kranker in die Hautlranken-Abtheilung transferiert. (Echluss folgt.) — (Ernennung) Te. Majestät der Kaiser hat den Obersten Karl Heyrowsly, Commandanten des FeldjIgerbataillonS Nr. 31, zum Commandanten des 17. Infanterieregiments Baron Kühn ernnnnt. — (Personalnachricht.) Herr Oberst Otto Fux hat gestern abend« unsere Stadt verlassen und ist nach seinem neuen Bestimmungsorte abgereist. — (Club der nationalen Abgeord» neten) In seiner vorgestrigen Sitzung wählte der Club der nationalen Abgeordneten zum Präsidenten Herrn L. Svetec, zu Vicepräsidenten die Herren Dr. Ritter von N l e i w e i 3 und Murnil und zum «lasier Herrn Robik. ^- (Regimentsabend) Das Osficierscorvb des 17. Infanterieregiments veranstaltete gestern abends uuter Mitwirkung der Regimentskapelle im Casino< Glazsalon elnen RegimentSabend. ^ . " (^" "ste Schnee,) Eine eisige Bora lün. dete ftch gestern als Vorbote des herannahenden Winteis an. Nüster sah der Himmel darein, und der Nachmittag bescherte uns emen feinen Regen, der nur zu deutlich vermuthen ließ. dass ihm der erste Schnee auf den, Fuße folgen werde. Und so war es auch. Um 9 Uhr abends mengten sich die ersten Flocken in den eisigen Regen, und heute morgens sahen wir die Dächer mit dem ersten Schnee bedeckt. Nun heißt es wohl. die Winter, rocke hervorholen, denn die Situation verspricht eine ernste zu werden. — (Dr. Gregorec). Chefredacteur des „Slov, Gospodar". welcher von den Cillier Geschwornen und dem Cillier KreiSgerichte der Ehrenbeleidigung schuldig befunden und zu sechs Wochen Arrest verurtheilt wurde, weil er im ..Slov. Äosp." geschrieben hat, dass den Schuwereinslehrer Henker «die Schulden aus Ferlach vertrieben haben", wurde von Sr. Majestät die Arrest« strafe erlassen. — (Der küstenliindische sl ov enisch.politische Verein „Edinost") wird am 9. November in Catinara bei Trieft eine Generalversammlung nb-halten. bei welcher folgende Punkte verhandelt werden: 1.) Petition an die k. l. Landesregierung um Vermehr rung der slavischen Curse am l. l. Gymnasium in Trieft und um Gleichberechtigung der slovenischen Sprache an dieser Lehranstalt mit der italienischen. 2) Beschwerde an den Gemeinderath, weil vom Magistrate noch immer in das Territorium italienische Zuschriften und Kundmachungen gesendet werden, obwohl die k. l, Statthalterei schon vor Jahren die Verfügung getroffen hat, dass die Bewohner des Territoriums da» Recht haben, vom Magistrate slovenische Zuschriften zu erhalten; 3.) Anträge des Ausschusses, betreffend die Gründung einer flotte« nischen Leih. und Sparcasse in Trieft. — (Ein unheimlicher Fund) Unweit Weißenfels wurde diefertage der bereits in Verwesung übergegangene Leichnam einer jungen Frauensperson, und zwar ganz unbekleidet, aufgefunden. Die nackte Leiche lag am Ufer eines Baches zur Hälfte im Wasser Die Augen und Brüste waren wahrscheinlich von Raubvögeln ausgehackt, da sie zum Theil schon fehlten Merk» würdig ist es. dass von den Kleidern, falls eine Ver-unglückung beim Baden stattgefunden haben sollte, bisher nichts gesunden werden konnte. Ein Conducteur. welcher seine Tochter vermisst, konnte in der gefundenen Leiche dieselbe nicht erkennen. — (Aufgefundene Leiche.) Am 20. d. M Wurde die Leiche der geisteskranken Bettlerin Anna Oster« mann aus Ravno, Gemeinde Arch, in einem circa 1^/, Meter tiefen eingezäunten Brunnen nächst Arch aufgefunden. Die Verunglückte dürfte beim Wasserschi)' pfen in den Brunnen gefallen sein und darin ihren Tod gefunden haben. — (Unbestellbare Briefpostsendungen,) Seit 10. Oktober 1884 erliegen beim hiesigen k. l. Post« amte nachstehende unbestellbare Briefpostsendungen, über welche die Aufgeber verfügen wollen, und zwar an: Maria Vrelich. Neza Car Nr. 18, II. Sock. Johann Handler. Marie Melicher. Ioze Natlacen. äiM im Fimu^i, Alois Petric. Wienerstraße Nr. 11. I. Stock, Maria Pogacnik. Römerstraße Nr. 11, hofselts. Liza Severla, M. Ulman, Wagnermeister, sämmtliche neun in Laibach; Tone Luzbi (Luzli?) in Donischale; Franz Vatauschet. Maschinfühler in Marburg; Anna Gazlwda in Brezje; Maria Kröpf in Klagenfurt; Franz Kobe in Syracuse; Pimpftngcr. Nuchbindermeister in München; Nntonia Kolbe in Wien; Antonia Pehal in Budapest; August Obrekar in Karlstadt; Paula Justin in Iellnih; Maria Snoj (2 Stück). Maria Sinlovic. Pauline So» tclßel, sämmtlich in Laibach; Annetta Marolla in Fiume; Ludwig Pollenz in Buccari; Anna Schrrling in Polos« lavas; Gertrude Pirch in Marburg; Cebnil in Nela; Josef Niebl. Spinnmeister in Lieben; Franz Pirkovik in Laas; v. Lilienthal. Josef Cirman vulgo Cerkoles, Fleischhauer, beide in Graz; FML. v. Stubenrauch in Budapest (2 Stück); Leo Mondlich. Apotheker in Ko> pezyce; Johann Salacs in Grohkanischa; Maria Lena Seidl in Corbetto; Anton BelaZlö in Trieft; Gottfried Voslovii in Soderschiz; Johann Cois in Läse. Aunst und Aiterntuv. — (Landschaftliches Theater.) Moscrs luftiger Schwanl „Der Bibliothekar" machte auch gestern viel Spass. Es wurde nach Herzenslust llclacht. und nach jedem Actschlussc hob sich der Vorhong, um die Darsteller vor die Rampe treten und den Applaus einheimsen zu lassen. den sie sich redlich verdient. Wollten wir alle nennen, die gesteni gut gespielt, wir müssten die Namen des stanze» Theaterzettels ab» schreiben, und wir beschränken uns lieber auf die Erwähnung der Vertreter der Hauptrollen. Es sind dies die Herren: Tom» mer, Linori, Rosen und Braun und die Damen: Venisch und Ha >, dtmuth. heute debütiert eine neue Operettensängerin aus München in der Partie der „Fiametta" in „Boccaccio". Auch eine neue „Naive" soll sich bereits innerhalb unserer Stadtmauern befinden, und ein erster Opercttcntenor soll gleichfalls seine Reise nach unserer Stadt angetreten haben. Hoffen wir, dass dieses Morgcndämmern einen schönen Tag verkündet. «» — (Tercsinll Tua.) Der Impresario der Tcrcsiua Tua. Alfred Fisch Hof, veranstaltet im Polyleama Rossclti in Trieft im Monat Februar einige Concerte, bei welchen auch der Tenorist Mierzwinsli mitwirken wirb. — (Deutsch'öftcrreichische National«Vi» bliothel.) Herausgegeben von Dr. Hermann Weichelt, Verlag desselben in Prag , dann in Wien bei M. Pcrle 8. Wir haben bereits auf diese Bibliothek anfmeilsam gemacht, welche scheinbar Zusammenhangloses brinqt, in der That aber die Lcsewelt mit guten Schriften österreichischer Autoren bekannt macht, mit Dichtungen, welche theils einzeln gar nicht erhält» lich, theils in ihren früheren Auflagen gänzlich vergriffen sind. Die uns neucstrns zugekommenen Hefte enthalten 2. W r ü n« dorf« Vollsstiick „In der Einöd", das Heldenlied „Don Juan d'Austria" von U. A, F r a n l l, die Novelle „Der Haus» tobuld" von Joses Raul und I. C, M a u r er s historische Erzählung aus Tirol „Herzog Otto". Was dieser Ausgabe für das Publicum cinen besonders praktischen Wert verleiht ist dass jedes Heft einzeln bezogen werden kann. ' Neueste Post. Original.Telegramme der Laib. Zeitung. Prag, 23. Oktober. Der Landlag wurde heute unter begeisterten Slcw> und Hoch.Rufen auf Sewc Majestät den Kaiser geschlossen. Cardinal Fürst Schwarzenbera. sprach dem Statthalter den Dank sur seme eifrige Theilnahme an den Arbeiten des Landtages und dem Oberstlandmarschall für die talluolle m,d unparteiische Leitung der Verhandlungen au?, worauf die beiden Würdenträger, letzterer in längerer Schlussrede, dankend erwiderten. 5iemberg, 23. Oktober. Der Landtag wurde heute nach Erledigung des Restes seiner Arbeiten vom Landmalschall mit einer Rede geschlossen, worin er all eines der bedeutendsten Ergebnisse der Session die erfreuliche Aenderung im Verhältnisse zwischen Pole« und Ruthenen und infolge dessen die definitiv« Verständigung nur als eine Frage der Zeit bezeichnete; er schlofs mit dreimaligem, begeistert wiederholten Hoch auf den Kaiser. Agram, 23. Oktober. (Landtag.) Nach Eröffnung der Sitzung begann die grsammte Rechtspartei ein Oe^ johle und rief dem Präsidenten zu: „Widerrufen. Der Präsident beantragte weitere Ausschließung der Starcevitianer Ivandija. David und AntoN Staröevic und hob die Sitzung auf. Morgen Sitzung um 10 Uhr. Die Ausgeschlossenen werden nicht mehr an den Verathungen theilnehmen. Die Adressdebatle beginnt morgen auf jeden Fall. Bremen, 23. Oktober. Die ..Weser-Zeitung" veröffentlicht ein vom Herzog von Cumberland unter delN Namen Ernst August vollzogenes, aus Gmunden voiN 18. Oktober datiertes Patent, wonach der Herzog d« Regierung von Braunschweig übernommen und voM Lande Besitz ergriffen haben will und nach Maßgabe der Reichsverfassung und der Landesverfassung regiere« zu wollen erklärt. Das Patent sei allen deutsche» Fürsten und freien Städten zugestellt worden. Genua, 23. Oktober. Gestern fand weder ein El-krankungs« noch ein Todesfall statt. , Paris, 23. Oktober. In Yport bei Rouen ist d« Cholera ausgebrochen. Seit 8 Tagen 11 Ei krault gen, 6 Todesfälle. Newyork, 22. Oktober. An Bord des Dampft" „Amerique" von der transatlantischen Linie, lvrM heute auslaufen sollte, ist Feuer ausgebrochen, da? jedoch bald gelöscht wurde. Der Schaden an veibralN" ter Baumwolle beträgt 500 Dollars. Das Schiff w nur wenig beschädigt. UMZwirtschaftliches. Iucker. Es liegen bereits die provisorischen Ausweise vsl über die Eracbnissc der ersten zwei Monate der neuen 6?w pagne. Im Monate August wurden im ganzen 144,877 mcll'I« Centner Rüben zur Versteigerung angemeldet, im M^A, September jedoch 8375 000 metrische Centner; daiion entsag" ans Böhmen 5 608911, Mähren 2400659. Schlesien 25? ?^ Niederöstcrreich 107 703 metrische Centner. An Steuern "". den «815942 fl. vorgeschrieben. In der gleichen Periode U Vorjahres betrug die Rübenanmeldung 6 381791 "^N Centner und die vorgeschriebene Steuer 5105 432 sl Ausgefu? wurden in diesen beiden Monaten 160 856 metrische OeM Raffinade und 124109 metrische Centner Rohzucker. Im «^ g'ciche zu derselben Periode des Vorjahres ist der ExP"",,, Rohzucker um 31132. in Raffinade um 47022 metrisches ner gestiegen. — Der guckcrmarlt war in den letzte« "^, Tagen sehr bewegt. Umfassende Contreminc'Dcckungcn ^ , ," ten auf den auswärtigen Märkten eine Haussc-Veweguilss. ',^, cher der inländische Nohzuclcrmarkt willig folgte, so dass V ^. lich die höchsten Notierungen der Vorwoche um 50 biö ^ ^ überschritten wurden. Der Umsah dürste in den lchtcn ^M in böhmischer Ware über 100000, in mährifchcr Ware" ^ 15000 Sack erreicht haben. Die Preise stellten sich auf ^ 15 kr. bis 21 fl. 90 !r. ab bähmische Station. ______< Verstorbene. _„«, Den 2 3. Oltober. Paul Lenassi. Theolog. 1,H. Vurgstallgasse Nr. 14, Lungcntuberculosc, — Michael iDli> ,, 50 I.. Kuhthal Nr. 2, Lungenschwindsucht. - Ioh°""L ^ wanter. Zwängling. 52 I,, Polanadamm Nr. 50. Plc"w H, Polona Zajc, barmherzige Schwester, 31 I,, Kuhthal -^^, Lungentubcrculose. - Franz Uanic'. Nienstmannssohn, l» -" Schiehstättgasse Nr. 8, Darmkatarrh. Im Spital«: .«I., Nen 20. Oltober. Helena Leslovlc, Inwohnerin. ° Krebscachexie. Landschaftliches Theater. ,.,,.„!>! Heule (gerader Tag) erstes Auftreten der Operetten!«'« ; „, Fräulein Sarolta Heinrich von München: Vocc» ^. Komische Operette in drei Acten von F. gell und R- w"' Musik von Franz von Suppi. ____^^5^^___________^7^20 7U.Mg. 737.82 4- 4.8 NO. schwach zieml. hel»" ^. 23. 2 „ N, > 737.04 -^ 4.6 NO. mäßig bewölkt ,^^^e « „ Ab.^ 735.59 -^ :l.0 NO. schwach Ncgcn , ^. Schöner Morgen, bann zunehmende Vewölkuna. ^". gegen Abend Regen anhaltend. Nachts 'M- Das Tagesmiltcl der Wärme ^- 4.0«, um 6,1° unter male.________ ________------- Verantwortlicher Medacteur: I. Nagliö^^^ Gewiesen. ^,- M- ES gibt von den HauSmMeln nur emes. w"^°,.<,sch "'^. slopfung. lleber.. Gallen- und Maqenle.den stF > ^,,, d r schmerzlos hilft, die« sind die von den ers ' Mtor ^ .Z Medicin geprüften und en.pfohw.sn ^hel" " ,„ dc" Schweizerpillcn. Erhältlich 5 Schachtel 70 Kreuze ^ Apotheken. 2031 Course an der Wiener sörse vom 23. Oktober 1884. <«»« >« °».<«l«, «^.««tt«. »eld «var, Viaa«.«nlehe». 3?'""e»t«.......««95 81 10 !Aü ?>6taat«klt . «5° st. I2i 50 lü^ iA3Ü A° hllnstll ioo, ,44il.l<6- .3:'" ^taat«l»l» . - 10« , l?5 25 ,75 7s. «^.^t^«- ^«^.^^ ^°/)«!l «°U»«e«t«, fteuersrel . io» 15 10» lo "tfter^. «otenrent«, steuelsle, . »« — 9«.^ ll°». V°lbt«nt, ,'/. . . . ,„5—,«,,o ' 3ftbah»^«rl°ritäten . . 97 — z,7-to » «Ulllt«.l)vl. (Ung. 0stb.)ii»z<:ii»«o » ^ , , vom 1.187» iot —!------- »?«»ü.n«a..eole 4«/« Ivost.. . 115 80 11« L0 «rnudentl. > Obliaationen «Ül 1!X» ft. H..H.). z»7^"lche.......I04 6«,<5l° b »^oatisch, und slavonische . io,- iaz.. »«/, I«««»val»»»nat« . . .lbc, —100-50 ««/«»nsaiisch«......I«o?clci4l> Nndere öffentl. »«lehen. D°nan<«eg.»Ll>------- «nleb«n b. Gtllblgemeinbe Wien io» l5 103 — «nleben b. «tabtuemelnb« Wien (Ellte, oder «old) ... .------— — Pl«mlNl»«l>l.b.«t«bt«em.wi»n l»z ,li il<5 ?b Pfandbriefe lsürloofi.) Vobencl. all«, «fterr. «V>°/, Eolb >2l 30 l»i «0 bto. ln 50 , « 4>/, °/0 »' 50 »' »l. blo. ln 50 , , <°/„ . 9« bc »» — bt«. PrämitN^SchnIbverschl.»»/,, bß »b V7 »5 Oeft. Hhvothelenbanl ,0j. K'/,°/„ .. ..— 0tst..nn». Äanl v«l. 0°/, . . lo: »0 101 46 vto. , »>/,'/» . ' 'oc. <0 10!. 60 dto. /» "/» - »550 »«7« Nng. allg.Voden«ebll»>cilen»el. in Pest lu «4 I. v«l. 5'/,°/° !»l »5 10« ^5 Priorität«. Obligationen (flil 100 fi>». «tlilablth.Westbahn 1. «milslon 1« tc 109 /0 sseldlna>ld«»Nolbbahn ln Silb. ic»t 5^ 1l«>4 — 1«< »s Vllbo.ulii,»«.....!>« I(>l bl>4U Held «v«" Slaat«b«hn 1. «„«sfion . . . ISl l5 —'— Vüdbahn «^ ««/,......»45 s>0 1t« '5 ^ , ^ ^,°......<« 7! !« - Unss..«all,. »ayn . . . . »»- ,»/o Diverse Los« (f« klü«). «lrebttlose ivs'ss...... 178 — 17« 50 amvslch. , n. Ill-— 1,5 «l ealbach« Priimie«.«nleb«n «»s«. «- - ,t- Ofen« t!ose 40«...... 417» «2 5° Plllssh.Lsise 40 si...... ,775 ,8^5 «othen «reu,, 5ft. «es. v. 10 ft. ,i »c» ,3'0 «udolf.^os« !0 st...... 18 5V i95b S»Im«?!>se 40 »...... 55 75 f.« 5y St..VcnZl«.Lo',-on Walbftcln°?ose zo ss..... ,« » zg.^y wiubilch«r«tz«e°se «> fi. . . , zo- ,b5> »ant. «ctieu (per kt«^), «nglo^Oeste«. Nanl ,00 ff. . >06 ,» 'l.« 1b V«nl.»csclllch<»lt, »0ln,««Ufl. ..- -- -«anlvereir.. Wiener, ,oo st. . , ,ol 1° 'c.< 50 Vdncr.'Nnfi., lDest.^oost. S.40°/. »»s. - zl5 5c «rbt.'«nft. f. Hand u. O. i«a st. «e »0 ,»»»<> «rdt,.«nN,, «llg. Nnss. zoo st. . «!N-'b »ü0»5 Depofil«nb^,«Ua.«o0sl. . . . ,«3 - !»0t -Gecoulpte.Vcl., Niebeiöft, «x, si. «ill — »lll — hypothelenb., öft. «A> fi. »5°/, i- t0'- .l « - -Siinbtlbanl «ft. 2UV ss.». «»»/,«. 1l»4 A, l«t 70 0csttrr.Nnss.Vanl.....561'—8L!» — Nnionbanl ION fl......5, ,<, z9 ß« Vcrlichlsbanl Kll^. lio N. . 14? — N7 »5 Netten vo» Transport» Nnt»r»ehmnngen lper «3tü..Z.)znoN.« 177 — 177 50 Dnr,Vobn,l>llcher«,.V.»<)0Il.«>. — ^ ^. . «lNebtth'Vahu 200 st. LVt, . . »z^- «, zc. „ ?in,.«ubwrl« !i00 fl. , . , ,0k 50 LU7 ,kl!»b.«TiloI.III,«,i87»»00N,V, IK?-—!i«? 5c, Nerblnand«>!Nordb. I000fl. T«N, ,55/ ,«9^ »»«»'»»Ioses-Vahu >00 st. Vilb zyh. »< 8 5>» ßenb. »<,<> st, «,!t77—i??^k Vtaa>«cllel!l>H!iu »00 ff, 5. H», , !«ol —^Nl »5 ««bbahn «X> ff. G«l»ef . I« ,5',4« 50 «üd «,?vb. «erb..» »«ff.iM 1«, 5^ -51 - -lhe,».«llhn «yfi, « ». . , ,,H ^ ^,. 5o ll«m»«h.»el..wr. 170 »l i» >^4 7 2„i,-, Wl,< neoe 10« f!, . .'i<,4— i<)i 5u Iian»pnrt»«l!eM,!tt 10'> si. , -- —-^ Nng..aa!«». «isenb. »oa st. e>,l»»r!i7l— ,7: ,^ Nng. ««bostbaKl, «on fl, Vilter 166 — »k« «» Nn9.Meftb.(«aab.»r«!,)»al»st.«. 1,17«, 17,-^ I»bnftrie.»etien (per «Nl«l>. «gybl nnb «nbbn-a. »lsen» n»b Stahl«3nb. w..l« ,li Pari«.........« 40 l<» 4« Vtter»bul,......— — —^. Valuten. Ducot«........ »78 »»« >0.Franc«'Gtll5 5» »0