<^^ Dienstag, 11. April 1899. Jahrgang 118. kllibachel Zeitung. ^' ' ^n«/' ^lbj'üh?^,, ^ ° stverse „ dun 8 : ganzjilhrla fl. lü, haiMhrig fl. 7 5U. Im Comptoir: ^ Vie «Laib. Ztg,, erscheint täglich, mit Ausnahme der Tonn- und Feiertage, Die «ldmlniftratton befindet sich bi« z>' " u « ^"' 3Ur die ßusteNung in« Hau» ganzjährig fl. 1. — InseriionSllebllr: ssilr X Congreseplah Nr, 8, die «lbaction Äarmherzigergasfe Ztr. 1b, Sprechstunden der Redaction von 8 bi« l<) Uhr vor» aeüen uz ii,, größere per Zeile 6 lr,; bet öfteren Wledtlholungen per Zelle 3 lr ^? mittag«. Unfrankierte Arlcfr werden nicht annenommen, Manufcrlpte nicht zurückgestellt. ^Amtlicher Theil. Kchsttt En^/.'Apostolische Majestät haben mit 2>t zu «es' ? Atzung vom 23. März d. I. aller- T M ? geruht, dass der k. und t. Consul ^ftlttbiich^^ncig von Herwalt den 'Ä," t, ^ " Tatova-Orden dritter Classe und ^'l"lich °"lul Dr. Renli v. Kwiatlowski °"MM., """scheu zUtedschidje-Orden vierter ^, '" underage« dürfen. ^^ftei ^ k. Apostolische Majestät haben mit ^, - Titel ^^bung vom 6. April d. I. den i,Dtttoi ^ "nes Centraliiispectors bekleideten V^ zum l^ ",^rreichischen Staatsbahnen Karl b'O in ^"lonsrathe im Eisenbahnministerium ^, ^ "nennen geruht. Wittet m. p. ^>s'v7m,^^^ ^iajestät haben auf Mouses u^^""lter des kaiserlichen und könig- ^ n."^it^ ^ Aeußern erstatteten allerunter- 'Htz h 'M mit Auerhöchster Entschließung vom l«? tu^H.dem Vestallungsdiplome des zum H ^she.!^^ Generalconsul in Budapest er- H'"Ätt!.^!>,. königlich rumänischen Legations- ^kequa ' ^ctor Cuciureano das Aller- ^ "l huldreichst zu ertheilen geruht. ^ ^ f----------------- H''" tz^'M^lische Majestät haben mit ^^tliHl,'^ letzung vom 4. April d. I. den an der Universität in ^ti? des ^"" ^ianza zum außerordentlichen ^ "n^',,""chischen Strafrechtes nnd Straf. « ^>cn .,, ""wersität in Innsbruck allergnädigst >„.. ^ Bylandt ui. p. ^8 ^ —------—__ k. Ini,P. ^""sterieu des Handels und des ^^b l) ^ ^^"9 des Flaschcnbierhandels. ^>>e? '" veris,, ^^""s des gewerbemüßigen Handels >>N ill/7?>s"len Flaschen findet das Handels-^^^wernehinen mit dem Milnsterium des Innern im Grunde des § 24 der Gewerbeordnung (Gesetz vom 15. März 1883, R. G. Bl. Nr. 39) und des Gesetzes vom 4. Juli 1896, N. G. Vl. Nr. 205, zu verordnen, wie folgt: 8 1. Der gewerbliche Betrieb der Abfüllung des Bieres in Flaschen zum Zwecke des Betriebes von Flaschenbier wird auf Grund des § 24, Absatz 1, der Gewerbeordnung (Gesetz vom 15. März 1883, R. G. Bl. Nr. 39) an eine Concession gebunden. § 2. Bewerber um die Verleihung dieses con-cessionierten Gewerbes (Flaschenbierfüller) haben nebst denl Nachweise der zur Erlangung eines jeden con-cessionierten Gewerbes vorgefchricbenen Bedingungen (88 22 und 23 der Gewerbeordnung) sich über ein geeignetes Locale, in welchem das Gewerbe betrieben werden soll, -dann über den Besitz der zum rationellen Betriebe nothwendigen Einrichtungen und Betriebs» mittet auszuweisen. § 3. Vierbrauer, dann die zum Bierausschank berechtigten Gast- und Schankgewerbetreibenden (8 16, lit. c, der Gewerbeordnung) sind schon kraft ihrer Gewerbeberechtigung zum Abfüllen des Bieres berechtigt, ohne die im § 1 erwähnte Concession erwirken zu müssen. § 4. Die Verpflichtung bezüglich eines geeigneten Locales, in welchem das Abfüllen des Vieres in Flaschen betrieben wird, und bezüglich des Besitzes der zum rationellen Betriebe nothwendigen Einrichtungen und Betriebsmittel (8 2) trifft außer den Bewerbern um die Verleihung des im tz 1 genannten concessionierten Gewerbes alle jene Gewerbetreibenden, welche das Abfüllen des Bieres in Flaschen betreiben oder künftig betreiben wollen. § 5. Sofern beim Betriebe des Abfüllens von Bier Druckapparate verwendet werden, finden hierauf die Bestimmungen der Verordnung vom 13. October 1897 (R. G. Vl. Nr. 237) Anwendung. § 6. Der Vertrieb des Flafchenbieres in vorschriftsmäßig verschlossenen Flaschen (Flaschenbierhandel) bleibt ein freies Gewerbe. Die Befugnis zu diesem Vertriebe steht den in den §8 1 und 3 genannten Gewerbetreibenden schon im Grunde ihrer Gewerbeberechtigung zu. § 7. Den Inhabern von Detailhandelsgewerben (Gesetz vom 4. Juli 1896, R. O. Vl. Nr. 205), welche den Handel mit Flaschenbier nicht ausschließlich, sondern neben dem Verschleiße anderer Artikel betreiben oder künftig zu betreiben beabsichtigen, steht die Berechtigung zum gewerbemäßigen Abfüllen von Vier in Flaschen und zum Handel mit Flaschenbier vom Zeitpunkte des Inkrafttretens der gegenwärtigen Verordnung angefangen nicht schon auf Grund ihrer Gewerbeberechtigung zu, sondern es gelten auch für diese Gewerbetreibenden die Vorschriften dieser Verordnung. Den beabsichtigten Handel mit Flaschenbier haben sie der Gewerbebehörde ausdrücklich anzumelden. § 8. Als verschlossene Gefäße (H 17 der Gewerbeordnung) sind beim Vertriebe des Flaschenbieres nur solche Flaschen anzusehen, in deren Hals ein Korl-pfropf, welcher den Namen, beziehungsweise die Firma des berechtigten Abfüllers in deutlicher Brandjchrift trägt, dicht und so eingesenkt ist, dass seine äußere Fläche mit dem Rande des Flaschenkopfes annähernd in einer Ebene liegt. 8 9. Flaschen mit dem sogenannten Patentverschluss, bei welchem ein Porzellanpfropf mit Kaut-schutdichtung an einem beweglichen Drahtbügel zum Verschlüsse der Flasche dient, sind beim Vertriebe von Flaschenbier auch dann, wenn dieser Verschluss oder seine Umhüllung mit dein Flaschenkopfe verbunden ist, nicht als verschlossene Gefäße im Sinne des § 17 der Gewerbeordnung anzusehen. Es ist auch nicht gestattet, zum Vertriebe des Flaschenbieres Flaschen in Verwendung zu nehmen, welche mit dem sogenannten Patentverschlusse versehen waren, oder an welchen sich nebst dem vorschriftsmäßigen Verschlüsse noch ein Patentverschluss befindet. § 10. Der Gebrauch des im 8 9 erwähnten sogenannten Patentverschlufses ist nur den zum Bierausschank berechtigten Gast- und Schantgewerbe« treibenden (§ 16, lit. c, der Gewerbeordnung) im Verkehre nnt den Consumenten, beziehungsweise den Bierbrauern im Verkehre mit obigen Gast« und Schankgewerbetreibenden gestattet. Feuilleton. Alkohol und Irresein. «on Dr. I. slobida. ^tzl^niit^ bei den übrigen bekannten «An-'V ber z ^ kennen wir auch beim Alkohol 3°t'c." Kran, "Hm Einwirkung desselben ans den ^ch. ' von >!""6 "^ aeute und eine chronische > M^reich. ^'" wir erstere gemeinyin als l^< . "lchaftt.^ öu kennen Gelegenheit haben. G ^>N,^urchgeführte Versuche und ein-"X iM'sch ? um hauen ergeben, dass sich der ? ^^re 3i H vermindertes Auffassungsuer- X^lict^ "erardeitung äußerer Eindrücke, und ^ic ^bgi^' >"lere Auslösung von Willens« ?^' ^sA Wirkung des Alkohols ist stets eine ^ 'hl^''u^ ?"^negung, abgesehen von jener, . V"luii^" Doseil aujlritt, ist im Ausfalle ^^i.n^/' suchen. hH. 7 "eben ^'wwärtig nämlich ziemlich allgemein «^r.a,, o^'m Functional die «Großhirn- 'V'N!,.Ul se /,!'?""' vieren Psychischen Thätigkeit, ^, "lder ,' u ^"Üllenzellen den Sitz der Er- ^!!^! ^Präi..'! '"l weiteren Sinne der «Vor- ^3>5^ «us Grundlage dieser durch ^I^^l8^i^"chzeitig als Hemmnngsorgan '!^Mru^"!plel möge Folgendes dienen: Ein ^V^ der ,"""" Ilisanteriften ""e Beleidigung ^ ^^^Miu/?^" "lochte nut einem Schlage ''?M^^tt? 2 bewussten Begehrens (--Wollen) i ^ ^vor ' ausgelost durch das durch das X» ^l ^">eue Unlustgesühl — aber er thut ' ^s^llllungen. ""steten: Dijciplinar- Dieser «Hemmungsausfall», der eben normalerweise nicht vorhanden ist, repräsentiert jedoch nichts anderes, als eine Lähmung. Infolgedessen kommt es zum freieren Ablaufe fönst gehemmter Vorstellungen, die uncorrigiert und daher defect, minderwertig sprachlich zum Ausdrucke kommen. Auf denfelbeu Vorgang ist auch die fcheinbar erleichterte Auslöfung von psychumotorischen * Leistungen zurückzuführen. Nimmt die Vergiftung zu, so werden jedoch auch diese Hirngebiete tiefer gelähmt; ein volltrunlener Mensch liegt röchelnd und unbeweglich, wie gelähmt am Boden. Alle gnten Aeobachter geben zu, dass verhältnismäßig geringe Gaben Alkohols die Fähigkeit tieferer geistiger Arbeit beeinträchtigen. Die Gedanken sind schwer zu sammeln; vcrwickeltere» Auseinandersetzungen zu folgen, ist einfach eine Unmöglichkeit. Vald stellt sich Schwere der Auffassung und Mangel an Kritik ein. Der Bezechte weiß nicht mehr recht, was man von ihm will, was man zu ihm sagt, wie man es meint, kann nicht dauernd zuhören und aufpassen, schweift von der gegebenen Gesprächsrichtung ab :c. Die mangelhafte Anffasfmig und Kritik bringt gewiss die bei Berauschte» so häufigen Meilmngsdifferenzen nnd deren Folgen nut sich; ein Wort wird aus dem Zusammenhange herausgerissen, falsch gedeutet, das Wesen des Gejagten verkannt. Das Urtheil über eigene und fremde Leistungen geht verloren, desgleichen der UebeMick über Vedeutung und Tragweite der Rede und Handlung. Das ursprünglich schneller gehaltene Gespräch (Hemmungsausfall) wird bei fortschreitender Intoxication läppisch, uer» langsamt, die Worterinnerungsbilder und der »passende Ausdruck» gehen verloren, die Sprache wird wegen Lähmung der sie versorgenden Nervengeblete lallend, zerfahren, uilzusamineiiyängeilo. Andeutungen von Ideenflucht treten auf; anderseits kommt es zu zahllosen Wleoerholuugen des bereits Gesagten, zum Auftischeil * V«n «Angriffspünlten des Willens zugehörig». von Floskeln, Citaten und Redensarten, sprachlichen Neminiscenzen; dabei die «Freude an öden Reimereien», an schlechten Wortwitzen; Anfsuchungen entfernter Aehn-lichkeitcn — alles Erscheinungen, die häusig als «geist» reich» und genial gelten, die alier keine wirklichen höheren Leistungen vorstellen, sondern nur jene Ideenreihen und Verbindungen ablaufen, die durch die notorischen Substrate unseres Sprachvcrmögcns, wie Wortzusammen-setzungen, Reime, Klangbilder u. dgl. vermittelt werden, kurzum in der auffassenden Ueberzahl durch sogenannte äußere Associationen gebildet werden.* Auf dem Gebiete der Psychomotilität der Auslosung von Vewegungsvorstellungen kommt es zum Wegfalle der feinen Hemmungen, welche im täglichen Leben unser Benehmen, den Anstand, unser Thun und Treiben aufs genaneste regeln. Wir werden sorgloser, leb« hafter, freimüthiger, aber anch — rücksichtsloser (Hemmungsausfall). Obschon es eine wissenschaftliche That« sache ist, dass Alkohol auf nur sehr kurze Zeit und sehr unbedeutend unsere Muskeltraft hebt, scheint uns wegeil der erleichterten Auslösungen der Bewegungen unsere Kraft und Leistungsfähigkeit gesteigert zu sein. Daher die unter Laien so häusig verbreitete Irrlehre, «guter Min :c. stärkt». Das Mienenspiel wird lebhafter, die Gesten ausfahrender; der Betrunkene fängt an, sich auffallend zu benehmen, lant zu sprechen (gesteigerter HeilllimugsauKfall), hält .raffiniert inhaltslose» Reden (Kritiklosigkeit), schreit und lärmt, schlägt auf den Tisch, wirft um sich herum. Die leisesten Reize, ein Vlick, ein Wort, ein Einfall, sind imstande, Reactionen auszulösen, die m unsinnigen, triebartlgen, ungestümen Handlnngen ihren Ausdruck finden, bis endlich schwere Bewegungsstörungen, taumelnder, schwankender Gang die ekllge Scene be» schließen. (Foöjehung folgt.) * Z. O. Innere Associationen zu Glocke: Ton, Kirch« lhurm, Uhrschlag zc. Aettßere Associationen zn Glocke: Flocke, (Ävoßglockilrr zc> Laibacher Zeitung Nr. 82. * 640 §11. Die bestehenden Propinations-Vorschriften werden durch die gegenwärtige Verordnung nicht berührt. § 12. Uebertretungen der Vorschriften dieser Verordnung sind nach den Strafbestimmungen der Gewerbeordnung zu ahnden. § 13. Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Kundmachung in Kraft. Gleichzeitig wird die Verordnung vom 6. December 1891, R. G. Bl. Nr. 171. außer Wirksamkeit gesetzt. Doch darf Bier in solchen Flaschen, welche der Vorschrift des § 2 der eben erwähnten Verordnung entsprechen, noch bis Ende September 1899 in Verschleiß gebracht werden. Thun m. p. Di Pauli m. p. Den 7. April 1899 wurde in der k. l. Hof« und Staats« drucke«: das XX. Stück der kroatischen, das XXIll Stück der bvhmischeu und slowenischen und das XXV. Stück der polnischen, rnlhenischen und kroatischen Ausgabe des NeichsgeselMattes aus« gegeben und versendet. Den 8. April 1899 wurde in der l. l. Hof« und Staats» druckerei das XXVlI. Stück des Neichsgesetzblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 8. April 1899 wurde in der t. l. Hof° und Staats-bruckerei das XXI. und XXlV. Stück der slovenischen und das XXV. Stück der italienischen und rumänischen Ausgabe des Neichsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Politische Ueberftcht. «aibach, 10. April. In der am 7. d. M. unter dem Vorsitze des Vicebürgermeisters Dr. Erler stattgefundenen Sitzung des Vollzugsausschusses des Tiroler Landeswahlausschusses wurde der Befchluss gefasst, eine Ergänzung des Wahlausschusses, welche durch den Austritt von sechs deutschfortschrittlichen Mitgliedern nothwendig geworden ist, durch Cooptierung vorzunehmen. Die durch das Ableben des Abgeordneten Doctor Promber nothwendig gewordene Ersatzwahl eines Reichsraths-Abgeordneten für den Städtewahlbezirt Weihkirchen-Leipnik wurde von der mährischen Statthat terei für den 17. Mai ausgeschrieben. Die czechische Presse — so «Närodni Politika», «Melnick Listy», «Podripan» und «Politik» — beschäftigt sich zumeist mit den Rechtsfolgen der Abstinenz der deutsch-böhmischen Landtags-Abgeord-neten. Ueberwiegend gehen die Blätter hiebei von der Annahme aus, dass es zum effective» Mandatsverluste nicht kommen dürfte. Das letztgenannte Vlatt erinnert daran, dass das Gesetz, welches über säumige Abgeordnete den Mandatsverlust verhängt, aus der Zeit der deutschen Alleinherrschaft stamme. Die deutschen Abgeordneten hätten somit lein Recht zur Beschwerde, wenn dieses Gesetz auch auf sie angewendet würde. — Die «Brüxer Vollszeitung« sieht Ezechen und Regierung innig vereint zum Schutze der gefährdeten liberalen Lanotagsmandate. Das Blatt zieht daraus den Schluss, dass die Regierung von den deutschen Par- teien, gegen welche sie solche Rücksicht walten lasse, bestimmte Gegenleistungen erwarten zu können glaubt. Die Regierung dürfe hoffen, dass die Deutschfortschrittlichen sich ihren Wünschen gefügiger zeigen werde als jene Partei, welche durch etwaige Neuwahlen gestärkt auf den Plan treten könntc. — Die Münchner «Allgemeine Zeitung» deutet die Ablehnung des Antrages Aaxa als einen Act des Entgegenkommens der jung-czechischen Abgeordnetenschast gegen das Cabinet, welches es jetzt nicht zu neuen Differenzen mit den Deutschen kommen lafscn mochte. — Die Berliner «National-Zcitung» hält es für fraglich, ob die Regierung aus der Erklärung des Oberstlandmarschalls betreffs der abstinierenden Abgeordneten die Konsequenzen ziehen werde, weil die Neuwahlen zu Gunsten der Ra-dicalen ausfallen und dadurch die Lage noch ungünstiger gestalten würden. Anknüpfend an die Reise des italienischen Königspaares nach Sardinien und die angekündigte Begrüßung desselben durch ein französisches Geschwader, bespricht das «Fremdenblatt» die Beziehungen Italiens zu Frankreich sowohl mit Bezug auf den Dreibund, wie im Hinblick auf die maritimen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Die Begegnung der drei Mittelmeergeschwader bringe zum Ausdrucke, dass Italien mit Frankreich wieder auf gutem Fuße stehe und das englisch-italienische Freundschaftsbündnis ungeschwächt fortdauere. Italien habe dank der Zugehörigkeit zum Dreibunde die Trübung feines Verhältnisses zu Frankreich in vollster Ruhe ertragen können und da man in Paris erkannt habe, Italien sei aus dem sicheren Kreise nicht herauszuziehen, habe man sich demselben wirtschaftlich genähert, welches Ergebnis Oesterreich-Ungarn und Deutschland mit Befriedigung aufgenommen haben. Die guten Beziehungen haben sich auch darin bewährt, dass in dem englisch-französischen Uebereinkommen Afrika betreffend, das italienifche Interesse nicht beeinträchtigt wurde. Die italienische Handelsmarine wachse zu einem der Hauptvermittler des Welthandels empor, Italien sei eine bedeutende Mittelmeermacht geworden und stehe erst am Beginne seiner Seegröße. Der Salut, den die englischen und französischen Flotten dem italienischen Königspaare widmen, sei eine Begrüßung für die nach Jahrhunderten wiedererstandene Großmacht zur See. Die Canal-Vorlage, deren Berathung am 13. d. M. im preußischen Abgeordneten-Hause beginnen soll, dürfte zu einer fehr umfangreichen Debatte Anlass geben. Die Vertretung der Vorlage wird für die Regierung keine allzu leichte Aufgabe sein, da nicht nur von Seite der Agrarier die Vorlage bekämpft werden dürfte, sondern auch die Vertreter verschiedener Interessenten-Kreise, welche eine Schädigung durch den Bau des Mittelland-EanaleK befürchten, sich an dem Kampfe gegen dieselbe betheiligen werden. Zur Feststellung der seiteus der Regierung bei der Vertheidigung der Eaual-Vorlage zu beobachtenden Taktik hat am 5. d. M. eine Berathung der Minister Dr. von Miquel und Thielen mit verschiedenen Referenten ihres Ressorts stattgefunden. Der vorgestern in Newyort eingegangene Bericht über die Vorgänge vor Samoa hat das Interesse der Presse an der Frage aufs neue belebt. Die Re° ——------------------------------^ sie"»^ gierungskreise haben sich indessen, oa i ^,, amtlichen Nachrichten erhalte,: haben, "",^, gehen des Admirals Kautz noch 'M U . > dem deutschen Standpunkt geradeweg ,^,j war. Die Deutschland unfreundlichen ^ou ^ in dem letzten Berichte einen Vewcls oa>"^ ^l deutsche Gcneralconsul Rose allem I" ^s verantwortlich sei. «Newyorl Dimes>M^,,- > recht gehabt, die Durchführung der ElM ,,,, bers zu erzwingen. Deutschland '"">' ,,> Generalconsul desavouieren. Die «Trio ^ provisorische Regierung sei durch ,^i Beschluss der Vertreter der Machte eW > und es sei deshalb eine richtige s^" . ^ auch nur durch einstimmigen Beschluß a ^,, könne. Deutschland könne sehr wol)l ^ ^ Kautz eilfertig oder ohne gehörige VollM"" ^ habe. Da der letzte Zusammenstoß ">" ^ o^,. einigkeit der Consuln gewesen sei, lo l> ^ ^ die Nothwendigkeit einer Harmome z"'>^> Mächten. Glücklicherweise yätten stch ^ ^, geeinigt, dass die Obercommission "ach oe ^ und nicht nach dem MehrheitslieschlM ,,, habe. «Evening Post» sagt, Rose stehe "^ , technischen und gesetzmäßigen fechte», ,^,> wissen müssen, dass seme Gegenproclama" , fackel wirlen werde, und daher "ne ^ > ^ Berlin abwarten sollen. Die meistens" .^, Ansicht Ausdruck, dass die ObercomMy l"^, 5 vollständig beilegen werde. «Newyon ^ die in der «Münchener Allg. Ztg ' ^ ^ Aeußeruugen Whites seien offenliar 0"^, unternehmend patriotisch als genau ^ -g,l-, dacteur entstellt worden. White könne m^ ^s„ gewesen sein. Wenn englischer Einftui» ^ ^ müsse er nicht amtlich sein. England YiM , ^,,,, der Obercommission zugestimmt. Heu« ! ,^, 5 am Himmel sichtbar. Handclsstreltlg ^ />, Deutschlaud, den Unionsstaaten und "^^' immerhin bestehen, doch seien ernste <" ^ wahrscheinlich. Tagesueuigteiteu. ^ — (Eine Rettungsmedaille) ^ Stuttgarter «Beobachter, für folgende '"^ ^ Am U. October fiel ein 15jähriges ^a ^, ss. einer Malzextractfabrik als Arbeiterin a"s^M^ einen nicht verwahrten Kessel siedende" ^ ^. Die Aermste verbrannte die Veine bis z» ^F^ schwerster Weise; im Laufe der ärztliche" ^i ^ klärte der Arzt, dass zur Rettung 'h"^^ der verbrannten Haut von einem anderen ^^^ sei. Wer aber lässt sich sür einen andere ^ ziehen? Es fand sich niemand. Da en^ ,^j , der 16jährige Bruder des Mädchens, der ^^ ^ hängt, zu dem außerordentlichen ^p>",,^„d>^f Schwester das Leben zu retten. I" ^ abl>< r tion wurde dein muthigen Knaben buHI ^ >p'-an Vein und Schienbein, mit AusnaYlne^ ^, gezogen, uud diese brüderliche Haut '^ .» ge^^ der Schwester verbunden. Die Schwester >^i,i!^ Knabe, der dieses Stück schlichten Helde"^ „„M' lichen Alter geleistet hat, heißt Karl 6 ' > wohnt in Feuerbach. ^. ^" Z)er Zoctor. Roman aus den« Leben von L. Ideler. 7b. Fortsetzung. Wilson war noch nicht weit gelaufen, als ein betäubendes Knattern und Splittern an sein Ohr schlug, dem sofort menschliche Hilferufe folgteu. Der Expresszug war entgleist! Mit einigen gewaltigen Sätzen hatte das menschliche Raubthier sein Opfer erreicht; seine scharfen Augen erkannten in der Dunkelheit, an die sie sich fchnell gewöhnt hatten, dass die Locomotive sich in den Sand gewühlt hatte. Der Kohlenwagen und der erste Wagen waren umgestürzt und zerbrochen, aber die beiden letzten Wagen standen noch unversehrt auf dem Geleise. Von dem vordersten dieser Wagen wurde die Thür aufgerissen. Wilson hatte richtig calculiert, hier war das Geld, aber hier war auch der Officier und diefer war un< verfehrt. Er riss den Säbel aus der Scheide. «Kinder,» rief er mit weithin schallender Stimme, «verliert nicht den Kopf, schützt des Königs Eigen« thum! Der Zug ist entgleist, aber es hätte schlimmer kommen können! Wer lebt noch? Wer ist zur Stelle?» «Wir sind hier, Herr Lieutenant,» riefen einige Stimmen aus der Dunkelheit und die Soldaten umdrängten den allbeliebten Ofsicier, «es hat nur den vordersten Wagen getroffen!» «Bewacht das Geld!» commandierte der Officier. «Die Leute auf dem Bahnhofe haben schon unsern Unfall bemerkt, es wird gleich Hilfe zur Stelle sein. VerlaM inzwischen euren Posten nichtl» Die Soldaten gehorchten und stellten sich vor dein Wagen auf. Als der riesenstarte Engländer sich trotzdem in der Dunkelheit zwischen ihnen hindurch uud in den Wagen hineindrängen wollte, stieß eine derbe Hand ihn zurück. «Wer da?» fragte ein Soldat und der Engländer fah dicht vor sich die Uniformlnüpfe schimmern. Er gab keine Antwort. Hier stand alles auf dem Spiel. Vielleicht indes tonnte er doch noch etwas gewinnen. Durch das langsame, vorsichtige Fahren des Zuges war sein ganzer Plan vereitelt. Er hatte auf einen Trümmerhaufen, auf Todte und Sterbende gerechnet. Ehe dann vom Bahnhöfe Hilfe herbeikam, hätte er den ganzen Wagen ausraube» tönneu. Statt dessen stieß er auf einen besonnenen Führer und auf widerstandsfähige Mannschaften. Mit zusammengebissenen Zähnen stieß er den Soldaten zurück und schwang sich auf das Trittbrett des Wagens. Da fühlte er sich von hinten am Rockkragen ge» packt und der Revolverlauf des Lieuteuants blitzte ihm dicht vor den Augen. «Bursche, was hast du hier zu suchen?» rief der Officier. «Haltet ihn fest, Leute!» Aber es war zu dunkel. Die Hände, die sich nach Wilson ausstreckten, verfehlten ihn. Mit gewaltiger Anstrengung befreite er sich von dem Griff des Lieutenants und stürzte in die Nacht hinein, dle ihn nach wenigen Schritten schon schützend vor jedem Blick verbarg. Knurrend und zornig zog das Raubthier sich ___— -— z, hie " , zurück; der Sprung war missglückt "" A. ^/ kommen; jetzt galt es nur noch dle u ,M"/! Nun kamen auch die Arbeiter v0" B^ Fackeln und Laternen herbeigestürzt," leii" andere Unterbeamte, der am Nachn"""» ^ stunden hatte. cäan ^i/ «Was ist denn das?» rief "NB" , «Der Zug ist ja auf ein ganz f"Nch'^F^ gegangen! Wie ist denn das nur MW.^,M, , Der Locomotivführer, der stcy ^ jch^ gerafft hatte und nur leicht verletzt l"«^'^ «Die Weiche ist natürlich fal^L) "l ,, auf einen todten Strang gefahren. ,^' für eine nichtsnutzige Liederlichkeit»' ^ch»' «Wer hat den Vahndiensl heute ., verfehen gehabt?, fragte der Officier- .^. E ^ «Weichensteller Krause!» lautete ^hF ^ «Wo ist der Mann? Holt ihn! ^ ^ inquirierte der Officier weiter. , hin ^G «Schütz, Herr Lieuteuant! 3^^/^' Weichensteller, zu Befehl!» antwort hL in strammer, dienstlicher Haltung, w^) j^. fortliefen, um Krause herbeizuschaff"''^ " ^ ^ «Wo mag denn Krause üderl)". W^^ fragte ein Dritter verwundert. «3^^ ^ ^' vordem, ehe der Zug kam, an der ^ F.1 erkannte genau die Dienstmütze!» azfli^ ^ ^ .Er hat auf jeden Fall jetzt feine ^ ^ bemerkte der Officier streng. «Das Ae l'/' zu stehen kommen. Telegraphieren ,^l' Verlill um Hilfe,» wandte sich der an Schütz. ! (Fortsetzung folgt.) ^ ^^HttungNr. 82. 641 11. April 1899. ?^^f ^bte Mittel.) Mark Twain, der ^ ^°n Ln. '^^ Humorist, veranstaltete einst eine ^ ^ ""ragen »n Neuseeland. Eines Tages sprach das ist jenes Gesetz, das den '- z>»^, ^ujcher Getränke verbietet. Mart Twain er- -^'«Äe " "" Anhänger dieser Maßregel sei, ^ h^e ^lertenuen, dass sie auch ihre unangenehmen ,,'^U"d gab als Beweis dessen Nachstehendes " üuZ ^ '"'^ mehrere Jahre her, dass ein braver ^'°"s»el? ^^^" ln eine Stadt kam, für die das ' "«n ^ ^ galt. Er fragte nach einem Wirtshause, '^'-» bet ^ ^^'"' " '"^^^ nirgends wo anders etwas °"'Mel!, als bei dem Apotheker. Der brave . u al,o z^„^ Apotheker und setzte diesem sein ! -^"^nander. Der aber erklärte: «Ohne Recept "Mliü '^ I^nen kein Getränk verabfolgen». ' ^e ^ek ""a.Mete: «Ich sterbe vor Durst und 3" üicht . s"""' ^^zt zu suchen». «Dann kann ich 3^^/,^"', lautete die Antwort, «ich darf >' '^R n' "'^ bloß in dringenden Fällen verabreichen >^e. ,«.?^" jemand von einer Giftschlange ge- -? dtt ^'^° lst eine solche Schlange aufzutreiben?» ^'° der,' s^^ Gequälte. Der Apotheker gab ihm Kleber N """ der Bursche eilte fort. Aber bald -<' peeler' "äweiflung im Gesichte. «Nun?» rief ^ lc>nn ^""^'' jammerte der andere, «die ^bendrp "^ "^^ beißen vor Ueberanstrengung '5-"(Hi,, I.°uf Wochen hinaus bestellt». !>^' ^ odtenfchiff.) Der Transportdampfcr ^clt^ .?" Santiago de Cuba verlassen, um die ' .^°" au '." °"' ""^ ^"ba und Portorico um- " zu i/s, c "ischen Soldaten nach den Vereinigten i^»ill> ^"luhren. Die Zahl der an Bord der ^/^^^"ndlichen Särge beläuft sich auf 1900. M hurt, ^emgen Soldaten, deren Perfonalien z?^rde>/^^^" ^" Familien derselben aus- - ^ ci,i ^ ^ ^ ^^ "lcht identificierten Todten hin- chhyf ">>engrab auf dem berühmten Arlington- ,>,^^. ln der Mhe der Äundeshanptstadt !,?^ von ? ^' ^ spanisch-amerikanische Krieg hat Ausbruch am 1. Mai 1898 bis ^ ^^^ ^^" Vereinigten Staaten ins- ^/!" 32c, "" aelostet. Davon fielen vor dem ^M. 5^^ ^" ihren Wunden starben 125. Der "l0^ ' gicng an Fiebern und dem berüchtigten ^^ ('Aill^ ^^cagoerFleischlieferauten zugrunde. ^!',?'^lchcn ^ ^ alapropos».) Aus Newyork ?ch d^ ^>,^'^ standigen komischen Figur in der ^ des? ^^ ^^ sich Madame Leitner, ^! ^s h„, berkönigs I. Leitncr und Schwieger- ^..'^ ^ M englischen Staatsmannes, entwickelt. V° Äia.. ""^ hat sie in Paris den Namen ^»uerde, ^°^s» bekommen und unzählige Ge- '-! ,^lsi°»ier ^"" '^ "zählt. Vor einigen Jahren !- ei °'L war f ^^d ihrer Tochter. Als das Por- H^'hr ^i,' >"gte Madame Leitner den Künstler, '^„>t ei,./ "lldhaucr empfehlen könne: «Meine ' Ü<.?° dies.. .. wunderschönen Arm, und ich möchte ^i "2 und .- ^ besitzen.. —Madame schwärmt ,^z,',l'e sich .^t jedem, das sei der einzige Maler, ^>>e in ^^ ?^ "alen lassen. — Als Madame von ^ ^ ^^. "^eut zurück tanl, wurde sie von einer ^ Tardm.' n ^ bie Dardanellen gesehen habe. ^ " lichten? ___ Natürlich! - Das sind die Leute. — Wir haben zweimal ^ iii^cit ^"^ organische Bestimmungen.) ' <,»' ^itirz ^ "lt der Allerhöchsten Entschließung ^' i> ^ ^rtips, ' ^ Neuauflage der «Organisation ^!lvo? die ,?"^sinstitutes für verwaiste Officiers-^^M"ften /'"' 'Organischen Bestimmungen uud !>i?"trcte,/" Militürlehrer» genehmigt. Diese 'X ' ^rso, /°'°" in Kraft. Die Annahme des X ^s ^, '"- und Iöglingsstandes fowie die Auf-^ " Nach ^"tens i'n Officierswaisen-Institute :! ^ ^lüllt „. ^ Herstellung des neuen Instituts-i! ^Fitcirle^^"' ^ der neuen Dienstvorschrift 3^»l> ^eawtp ^lMen diese in die Standesgruppe X^ A i^.^ Liedern sich in folgende I. Classe, Militär- H/' Classe K Mlitürlehrcr I. Classe, Militär-^ ^ btid°„ " öwei ersten Gruppen gehören in «! ^ is, ^tand !^'"" in die X. und XI. Rangs-^^"gen zg. l>" Uiilitärlehrer richtet sich nach '3? i»i' ^r 3ip^ Militärpersonen, welche dem ^>tt/hüren ^>5^ oder Ersatzreserve des t. und t. ^e .'°der si^/"'uen, wenn sie die Lehrbefähigung ^V^ort "^schulen besitzen u„o die dentsche ^ d^^hrrr "" Schrift vollkommen beherrschen, V" le? ^ 9'gestellt werden. Die Betreffenden !^°>n B^^sjahr nicht überschritten haben, '^^eH"W sein und sich in geordneten »^llen "ssen befinden. Die Besetzung der er-^^« Ü ^n yl ^ itn Coucurswege. Die Reise-^ hc^ ''ell""a.sort werden nicht vergütet. l ln den eigenhändig zu schreibenden Gesuchen ihren Lebenslauf kurz zu schildern und zu erwähnen, ob sie auch Sprach- und Musikkenntnisse, Ge-schicklichkeit im Turnen, Fechten, Schwimmen u. s. w. besitzen. Ferner ist von Bewerbern des nicht activen Standes der Zeitpunkt zu bezeichnen, zu welchem sie die erbetenen Dieustposten antreten können. Als Beilagen gehören zu den Gesuchen: das Lehrbefähigungszeugnis, eventuell das Anstellungsdccret und ein Verwendungs-zeugnis, dann ein militär-ärztlichcs Gutachten, welches die volle körperliche Tauglichkeit des Bewerbers bestätigt. — (Zur Stadtregulierung.) Die k. k. Landesregierung hat einverständlich mit dem Landesausschusse die vom hiesigen Gemeinderathe in Abänderung des allgemeinen Stadtrcgulierungsplanes beschlossene Verschiebung gegen Westeu der Baulinie der Triesterstraße von der südwestlichen Ecke des Hauses Nr. 55 gegen die Pomörialgrenze bei Waitsch, anpassend an die Trace der Triester Neichsstraße, im Sinne des § 3 der Banordnung für die Landeshauptstadt Laibach genehmigt. —0. — (Der Laibacher Gemeinderath) hält, wie bereits gemeldet, heute abends um 5 Uhr eine außerordentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Mittheilungen des Präsidiums. 2.) Bericht des Direc-toriums des städtischeil Elektricitätswerkes über die eingelangten Offerte betreffs Errichtung einer elektrischen Tramway in Laibach. — (Vom Landesspitale.) Herr Doctor N. Weibel wurde vom krainischen Landesausschusse zum Secundararzt am hiesigen Landesspitale ernannt. — (Pers 0 nalnachricht.) Der Districtsarzt in Mottling, Herr Dr. Peter Kosenina, wurde zum Districtsarzte für den Sanitä'tsdistrict Laibach II ernannt. —0. — (Der Verwaltungsrath des Beamten-Vereines) hat in seiner am 21. März d. I. abgehaltenen Plenarsitzung beschlossen, die hohe k. k. Regierung zu ersuchen, die Aufhebung der Cautionen der t. l. Staats» angestellten in Erwägung zu ziehen und die Verfügnug zu treffen, dass die derzeit erliegenden Cautionen zurückgestellt werden. Obwohl der Beamten-Verein feit mehr als 25 Jahren den cautionspflichtigen Staatsangestcllten unter den für sie denkbar günstigsten Bedingungen Cautions-darlehcn ertheilt, so hält sich der Verein dennoch für verpflichtet, unter Hinweis auf die von ihm gemachten Ersahrungen die Aufhebung des staatlichen Cautionswcsens zu befürworten. Er motiviert dies damit, dass die Cautions-pflichtigeu iu dcu meisten Fällen die Mittel zur Cautious-bestellnng selbst nicht besitzen, dass die Beschasfuug dieser Mittel unter allen Umstünden für die Betreffenden mit empfindlichen Opfern verbunden ist, dass das Cautiouswesen deu heutigen Verhältnissen nicht mehr entspricht, dass dem Staate durch die Uebernahme, Evideuzhaltuug und seinerzeitige Nück-erfolgung der Cautionen unverhältnismähige Verwaltungs-tusten erwachsen, dass bei dem Wegfallen der Cautionen keine nennenswerte Vermehrung der Abgänge eintreten wird, und dass der Rückcmpfang der bereits erlegten Cautioucn zur Nangierung fo mauches Beamten beitragen würde. Wenn alle Momente für und wider gewissenhaft erwogen werden, fo erscheinen die Vortheile, die sich aus der Aufhebung des Cautionswcfeus ergebe«, cntfchiedcn überwiegend. Erwägungen dieser Art haben bereits auch im ganzen Deutschen Reiche zur Aufhebung des Cautions-zwauges geführt, uud es ist insbesondere in Preußen mit dem Gesetze vom 7. März 1898 der Cautionszwang beseitiget worden. — (Offertvcrhandlung.) Nach einer der Handels- uud Gewcrbetammer vom l. k. Handelsministerium zugekommenen Mittheiluug wird auf einen noch zu bestimmenden Tag eine Offertverhandlung, betreffend die Drahtlieferung für das Arsenal in Ferrol (Spanien) anberaumt werden. Weiters werden am 12./24. Mai 18W beim königlichen rumänischen Kriegsministcrium Licitationen für Lieferung von 70.000 m Äloufenleinwano, am 6./18. für Lieferung von 12.000 l^ Baumwolle (hygroskopisch), 13.500 kx Baumwolle (gewöhnlich), 24.000 Pkt. Tifon (hygroskopisch) und 157.500 iu Vcr-bandleinwand, am 16./28. April aber bei der königlichen rumänischen Post- und Telegraphcn-Direction für Lieferung von 18.000 kF Kupferdraht stattfinden, — (DasFest zum Besten desPreseren-D e n k m a l-F 0 ndes), das sich, wie bereits gestern berichtet, eines in jeder Beziehung ausgezeichueteu Erfolges zu erfreuen hatte, wird auf vielfeitiges Verlangen heute abends wiederholt werden. Anfang 8 Uhr, Eintritts-gcbür 20 kr. — (Zwänglings - Detachcment.) Am 10ten d. M. gicng aus der hiesigen Landes-Zwangsarbeits-anstalt eine ans 50 Zwänglingen bestehende Abtheilung nach Log bei Oberlaibach ab, woselbst dieselbe zum Zwecke der Schotterung uud Planierung des Oberbaues der Oberlaibacher Localbahn durch beiläufig 6 Wochen verwendet wird. —0. * (Erstickt.) Aus Krainbnrg theilt man uns mit, dass am 4. d. M. der Besitzer Jakob Stanovnik, vulgo Kozuh, aus St. Barbara, Gemeinde Zminec, an einem Stück Fleisch, das ihm im Schlunde stecken blieb, erstickte. Aerztliche Hilfe tonnte demselben infolge der großen Ent-fernung seines Wohnortes von Vischoflack nicht gebracht werden^ -"-^ *(Vom Postzuge überfahren.) Am 7.d.M. gegen 11 Uhr nachts wurde auf der Bahnstrecke zwischen Rakek und Adelsberg beim Kilometersteine Nr. 4873 ein von dem um 9 Uhr 59 Minuten in Nakek eintreffenden, von Trieft nach Wien verkehrenden Abcnopostzuge über-fahreuer männlicher Leichnam mit zerschmettertem Kopfe aufgefunden, Der Leichnam wurde fodann als der des bei der krainifchen Industriegesellschast in Servola bediensteten 30jährigen Arbeiters Peter Isepp aus Hohenthurm agnosciert uud von Äahnarbeitern in die Todlenkammcr nach Raket überführt. Ein Verbrechen dürfte in diefem Falle nicht vorliegen; vielmehr ist Peter Isepp, der unbefugt das Bahngeleise als Weg benützt hatte, plötzlich vom Zuge ereilt und überfahren worden. Von dem Vorfalle wnroe dem k. l. Bezirksgerichte in Zirknitz die Anzeige erstattet. —r. * (Eine vernn glückte Bergpartie.) Am 7. d. M. gegen die Mittagszeit unternahmen der aus Wörishofen in Baiern gebürtige Josef Kreuzer, seine Schwester Maria und der Kapellmeister der städtischen Musikkapelle in Stein Johann Lorber eine Partie auf die Kleinalpe der Steiner Alpen. Auf dem Heimwege gegen 8 Uhr abends verfehlte die Gesellschaft den Weg und irrte auf der Alpe bis gegen 10 Uhr nachts herum, zu welcher Stunde ein heftiger Schneefall alle Wegspuren verwischte. Die Genannten sahen sich gezwungen, die Nacht bei einem Felsen zu verbringen. Gegen 6 Uhr früh stieg Johann Lorber auf gut Glück in eine Tiefe von circa 250 bis 300 in ab, und gelangte sodann auf der Feistritzer Gemcindestraße um halb 10 Uhr vormittags nach Stahooica zum Gastwirte Karl Prelesnit, woselbst er Hilfe requirierte. Karl Prelesuik, der Forsthüter Johann Luzuar uud acht Arbeiter aus Stahovica machten sich, mit Rettungswerkzeugen versehen, sofort auf den Weg zu der Unglücksstelle und brachten bereits gegen 12 Uhr mittags auch Kreuzer und seine Schwester mittelst Seilen und Bergstöcken in Sicherheit. Dieselben erlitten nur unbedeutende Hautabschürfuugen und befiuden sich in häuslicher Pflege. —r. — (Lebensgefährlich verletzt.) Am3.d.M. nach Mitternacht zechten im Gasthaufe der Marianna Luftrik ill Zeier, Gerichtsbezirt Bischoflack, Anton und Audreas Knific mit mehreren Burscheu. An einem zweiten Tische hatten acht andere Burschen Platz genommen. Als sich letztere zum Abgehen rüsteten, giengen Anton uud Andreas Knific, Franz Tchovnik und Franz Lustrik vor ihnen aus dem Gasthause. Draußen trat Anton Knific zu dem mittlerweile herausgckommenen Josef Ferlec und sagte: ^I'uko 86 pri iiu.8 moooiuo». Ferlec aber warf ihn zu Boden und Johann Icnko schlug ihn mit einem Holzscheite derart auf den Kopf, dafs Knific fofort zu Boden fiel. Sooaun sprang noch Ferlcc hinzu und versetzte ihm anch mit einem Holzscheite mehrere Hiebe. Knific, dem die Schädeldccke eingedrückt wurde, befindet sich gegenwärtig im Landesspitale; die Burschen Josef Ferlec und Johann Ienko wurden durch den Gcndarmerieposten in Zwischenwässern verhaftet. —1. * (Schadenfeuer.) Am 4., 5. und 6. d. M. brach bei mehreren Besitzern in Gorice Feuer aus, welches offenbar gelegt wurde und einen Gesammtschaden von etwa 3858 st. verursachte, wogegen die Beschädigten auf eiue Summe von 1950 fl. versichert waren. Die wiederholten Fcuerausbrüche haben in der genannten Ortschaft einige Beunruhigung hervorgerufen. Als der Brandlegung dringend verdächtig wurde Jakob Smerdcl dcm k. l. Bezirksgerichte in Senosctsch eingeliefert. Die weiteren gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. —r. * (Feuersbrun st.) Am 3. d. M. abends brach im Hause des Georg Matekovii in Radouica Nr. 22 auf nnbctanutc Weise Feuer aus, welches das Haus sammt dem dazu gehörigen Schwciuestalle eiuäscherte. Der Schade wird auf circa 800 fl. beziffert, wogegen der Besitzer nur auf 350 fl. versichert war. —r. — (In Neumark tl) ist am 9. d. M. der Fachlehrer Herr Jakob Hull a vom l. l. technologischen Gewerbemuseum in Wien eingetroffen, um daselbst einen fünfwöchentlichcn Unterrichtscurs für Schuhmacher abzuhalten. .* (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 6. auf den 7. d. M. wurden fechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Excesses, eine wegen Bcttelns, eine wegen Vacicrens und zwei wegen Verdachtes der Mitschuld an verbrecherischer Erida. —r. — (Aus Abbazia.) In der Zeit vom 29. März bis einschließlich 6. April sind in Abbazia 625 Gäste zum Curgebrauche eingetroffen. Theater, Kunst und Literatur. — (Mufitalisch-Humoristische Soire'e.) Ueber den Clavierhumoristen O. Lamborg, der am 15. d. M. in der Tonhalle eine musikalisch-humoristische Soirie veranstaltet, berichtete seinerzeit die «Neue freie Presse» : Im kleinen Mufikuereinssaale gab gestern der «Clavierhnmorist, Herr O. Lamborg ein Concert mit außerordentlichem Erfolge. Herr Lamborg ist, obwohl er seinen Ruf zumeist in Deutschland begründet hat, den Wienern nicht unbekannt, da er sich als Sänger an der Komischen Oper in Wien die ersten Sporen verdiente. Laibacher Zeitung Nr. 82.____________________________________642_________________________________________^^N^Apn^.^ Der Künstler vereint mit einer natürlichen Komik glück-lichen Humor, große Schlagfertigkeit und ungewöhnliches Darstellungstalent. Als Musiker setzt er durch seine fabelhafte Geläufigkeit, sein riesiges musikalisches Gedächtnis und durch eine Menge von Fertigkeiten in Erstaunen, welche weit über das Maß des Alltäglichen hinausgehen, Herr Lamborg führte sich als Declamator, Sänger und Clavierspicler ein. Er ist imstande, wie in dem Finale aus der Oper «Der zerbrochene Eid», allein alle Solopartien, ja selbst den Chor und das Orchester darzustellen; er ahmt alle Stimmen, von der des Kindes bis zum gröbsten Bierbasse, täuschend nach; er carikiert gewisse Clavier-Virtuoseu mit boshafter Schärfe, er spielt bei verdeckter Claviatur mit einer Kleiderbürste, ohne Fehlgriff, er lasst sich endlich von den Zuhörern die Manien von Opern, Operetten, Liedern, Tänzen u. s. w. nennen und verbindet alles in« Fluge ohne jede Schwierigkeit zn reizenden Potpourris. Immer aber bleibt er Komiker und versteht es, sein Pnblicum in der heitersten Laune zu erhalten. Er schließt sich mit einem Worte vollwertig jenen Künstlern an, welche für die Heiterkeit des Publicums sorgen, zu dessen Lieblingen er ohne Zweifel auch in Wien zählt. — ( «l^stavoxnanntvo.») Nachdem Herr Professor Orozen in den letzten drei Jahrgängen des «Miteljski Tovariö» die Grundzüge der österreichischen Verfassung in einer Serie von 55, Artikeln dargelegt hatte, wurden dieselben diesertage seitens des slovenischen Lehrervereines in Laibach zur Feier des Allerhöchsten Regieruugsjubiläums Seiner Majestät des Kaisers in Buchform herausgegeben. Der Verfasser behandelt in seinem Werke — dem ersten dieser Art in der sloveuischen Literatur — das Wissenswerteste aus dem Bereiche der Verfassungstunde; seine Angaben basieren auf streng vcr-lässlichen Quellen, die Darstellung ist lcichtfasslich, bündig und für jedermann verständlich. Das 14 Druckbogen umfassende Buch bringt ein Bildnis Sr. Majestät und 51 farbige Abbildungen von Reichs- und Landeswappen, Orden und Auszeichnuugen. Wir können die «Verfassungskunde» jedermann bestens anempfehlen und fügen noch hinzu, dass dieselbe zum Preise von 1 fl. entweder vom slovcnischen Lehrerverein in Laibach oder von der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr M (Ori8i!,al°Tel««mmme,) . -^!)! ^ Paris, 10. April. Veanrepa," ^^ «Echo de Paris», er wisse aus s")"" ^. ^ die Mittheilung des Acteumaterials "N ^ W-einen Minister erfolgt sei, dessen M«/ ^ ) sei. «Voltaire» dementiert die MW ' ^ Cassationshos eine ergänzende Untersuch"'" ^. werde. ^mvia»^ ,v Lepuy, 10. April. Bei dem ^„M' hiesigen Behörden durch deu Ministerplan" ^, ^ führte Dep. Iaquemin in einer AMl " -^ > Armee fetze in die Worte des Cabins, ^> Kriegsmini ters Vertrauen und erwarte ^„^ Lösung der Frage, -welche die öft""" ,, ^, beunruhige; eine Lösung würde von ^i^ mit Freude aufgenommen werden. ^ ^ee ^ feine gestrigen Aeußerungen über mc ^M, zugleich vom Herzen gekommen ""d ^ ^lt»"^ ^, gründe eingegeben gewesen. In A,,^l"!l« Ansprache des Präsidenten des ^^^iie^F Dupuy, er sei immer bestrebt, der aM ^^,^t eine Richtung zu geben, gleich "^M. revolutionären und monarchistischen ^ Die Philippinen. , (llrillinal Telegra,,,"«.) ,, I^M.' Madrid, 10. April. Me K0"" ^ unterzeichnete ein Decret betreffs VeM" ^l,< uud Amortisieruilg der philippinisch^ F^F Washington, 10. April. M^ ,^,1, gramm des Geuerals Otis aus M>""" ^,F Z-(general Lawton die größte, s"dlch ""^ l><^ legene Stadt Santa Cruz. Die FlUPP' ^,< ^ Todte zurück und eine große ^"^«M^" Auch fiele» beträchtliche Theile del ö"^ Hände der Amerikaner. Wien, 10. April. (Orig.-Tel.) Der ^ , ^ den Prinzen Wilhelm von Schannwur^ ^^M ^. Fürsterzbischof Dr. Kopp in oesond^ '^^ Wien, 10. April. (Orig.-Tel.) ^^^ ,,ch , des Relchs-Kriegsministeriums WV "^ M"" Requiem für Tegetthoff ciueu Kranz ^ Tegetthoffs niederlegen. Otalth^ ^/ Prag, 10. April. (Orig.-Te - ^ s ,^ch ^5 Coudenhove begibt sich heute nachmw" ^,' " bad, um dafelbst morgeu den dort .^ Congress zu begrüßen. . De"...^ Prag, 10. April. (Ong.-Tel.) M>> ^! Laudtagsabgeordneten wurde heute .^ >^i" Oberstlündmarjchalls zugestellt, lN " ^„ ^ gefordert werden, im Landtage zu e >^ ^, Fernbleiben zu entschuldigen. ^ - he'll lVM Rom, 10. April. (Orig.-Tel.) ^ ^.u, Verantwortlicher Redacteur: Anto?^^!< ^ Die volle Tchuldlosigtcit der ^ ^ ^ Schumi uud Friedrich Hodschcr, 3''^ ^ "/' Courad Schnmi k Co., wird in " ^^ ^ liegen. Anlässlich des Unglücksfalles, "0 ^v^.„ genannten Clienten betroffen worden 1^^ ^»c ^' der Concurreuz, aus begreifliche» ^ . ^. 5^ ^^ verleumderischer Gerüchte in Eurs ^ ^^re, ^ nun, dass ich jedermann, von dem '"^„er ^l <^ ehrenrührige Behauptungen Hinsicht^ ^fge!^ ^ Clienten oder des Herrn L. Schumi se ^^ z.^ ^? weiter verbreitet hat, sch0««"s^ ^ie "^ ^ gerichte überantworte» werde. lKü^ ^ leumdern ist mir bereits bekannt l gedachten Sinne gegen sie vorgehen- Laibach, 11. April 1899. ^^6^ ____________________________643 Ii.^prtl 1899. "Ugelommene Fremde. 5, lly, ß Hotel Stadt Wien. ^7Änli«''^pril. Vauer, Deutsch, Klement, Kflte., ^'^^-c° rin ""^' ^is. Kfttc., Udine. - Ramovi. l. l. «H'A'll°ch '""'": Hiibel, Bahninspector; Holzinger, s^ 7°^. ^' ^^ Karesch, Oberingenieur; Cernas, Kfm., ^ ^s,secl»,."°W, Rossi, Sussa. Me.; Dr. Faber-^^N^?lest, - Demsar. Kfm., Eisnern. -^«^'"n. 3ieii'° . ^^l^Ulrt. — Klette, Reisender, Warnsdorf. l"?1^ ^en?!^'^"snitz. - Windspach, Buchhalter, ^. "er ^"'«1' Il'st'tuls'Inhaberin; Fabian, Modistin; ^j?' ^«lllu ' " Stransly, Äsm.. Prag. — v. «eureti, ^ private ' ^"' Schivihhofcn. Privat, Tschernembl. — ^i'?"!'enbei'/^"u. — Marböcl, Reisender, Hieflau. — ^ ^°, U'n„ l""U"l' __ Grcger. Reisender, Sonnenberg. .^ i!und? ,' '^ Gemahlin, Adclsbcrg. - Klotzen, Kfm.. .V'5 Giacini/l- ^berinspector i Fuchohuber, Beamter, ^l^ ^"nerer ^ ^ldhauei; Goebel, Vinzl. Engel, Klemen, ^>^l)lei!,il'^b!tschet. Stern, Nuckel, Klaus, Angel, V^> Ae°>... H' Bloos, Kaufleute und Reisende, Wien. ""W,"'", s-Schwester, Marburg. — Wilkinson. ^ "no?I)erg. ^_ Slale, l, t. Thierarzt, Rudolsswert. lti^l» ?, ^ , botel Elelanl. !'tzl^Wer 5„ ?"°» Schcy' Dr. Germ, t. k. Ministerial. ^ Kiffer cv°"Mheim: Worves. Private, s. Tochter; ^ ^ >gc>'uer ^' ""^"' Pick. Haas. s. Gemahlin, Kflte., M ^enillscl'! '^!'U', Dresden. — Suftan, Privat, Klagen« ^>!?"". h^'^enieur; Kletem. Kren, Tenze, Gratom, !^l, ^Htt Nii^, ^' ^'""), Kaufmannögattin, Trieft. — ^«Metsch '^"stack. ^. Ried. Priuat, Fiume. - Zadnel, ^' "1,'lich ^ ^ ?"U>ch, Kfm , Ungarn. — Müller. In. <°^^^°e"baum, Graz. - Del Reja, Troger, Kflte.. 3°>» ^ <2ck,,. ' ^"^pest- ^ Moline. Private, s. Tochter, >>7^ui? 5 ,^'n. Vcünn. - Ioscht. Kfm, s. Gem., ^r«g. «, ^nvatr. Rudolfswert. — Hameinil, Guts- ^5"", ^'^ Prahor, Architekt, s Gemahlin; Masel, ^ol.' ^driwm' 7v"' Fabrikant, s. Gemahlin; Koppmayer. ^ ' ltflle '5 ^°nta, Brener, Lindow, Iolles, Pollal, "dlt^" Hüf'ei l>c"^^ ^l'var. Wien. - Dr. Szemeray. ^ü°?^'ltfn w'"'' Iiume. — Nowotny, Kfm., Brunn. >^ ' ^lkoiv'F"»- " Demberger, Fabrikant. Neumarltl. ">^^' «site., Trieft. — Pohl, Kfm., Dresden. — Weilnersheimer, Kfm., Ichenhausen. — Tröek, Kfm., Linz. — Do-micelj. Kfm., Rakel. Verstorbene. Am 3. April. Barthlmä Kahne, Tapezierer, 58 I., Rathhausplatz 10, (^rcinomatoZiZ. — Xaveria Leröel, Grund-buchsführerstochter, 12 I., Udmat 109, Neninßitig. — Johann Benedit, Meßner, 53 I., Petersstraße 76, Lungenlähmung. Im Civilspitale. Am 5. April. Gregor Trampus. Landmann, 24 I., ^umotia cLrebri. — Johann Kovat, Besitzer, 72 I., Krebs., Am 6. April. Karl Medic, Finanzwach. Respicient, 58 I.. LncLpIlllloinalaxi». Am 7. April. Josef Miletiö, Kaischlerssohn, 21 I., Lungentuberculose. Im Siechenhause. Am 6. April. Helena Peterlin, Arbeiterin, 77 I., l^klris» multiplex. Volkswirtschaftliches. Lailiach, 6. April. Die Durchschnittspreise stellten sich wie folgt: MarttPrei» Marlt-Prcis von bls von bis fl, lr7 fl, tr? fl. tr7 L^i7 Weizenpr. l0N kß 10 — 10 20 Vuttrr pr. Kilo . . 1-------— Korn » «40 850 Eier pr. Stück . . —, 3—>— Gerste » 7 50 7 50 Milch pr. Liter . . —, 7 - — Hafer » 6 50 630 Rindfleisch pr. Kilo -lßtt — — Halbfrucht » —----------- Kalbfleisch . -62- — Heiden » 8 50 850 Schweinefleisch . —,?0 —!— Hirse, weih » 9—6 Schöpsenfleisch » —^40 —!— Kukuruz » 5 60 b 60 Hähndel pr. Stück — 65 — — Erdäpfel » 2 50-------Tauben » —23 — — Liusen Hektoliter 13-------— Heu pr. q . . —'----------- Erbsen » 5-------^ ^^ , ^,----------- Fisolen » 11,!-------!— Holz, hartes pr. Rinböschmalz Kilo 1,08------- Klafter—----------- Schweineschmalz > — 78------— weiches, »--------------- Speck, frisch » — 68-------Wein.roth.,pr.Hktl.--------------- — geräuchert » — 70-------— Weiher, »--------------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 in. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. K "L W" I« b« Himmel« ^LZ ^ 2 U. Nl' 732 2 13'b......'Ermäßig , heiter "^ ^^Ab. 731^5 7-8^ SO. zml. starl^j halb bewölkt_____ 11. j 7 U. Mg. j 731 0j 6 1! NNO.'mähig shalb bewölkt > 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 7 - 7«, Normale: 8 7°. Für Vauteu, Maurermeister, HanSeigenihttmer. Mauerpanzerfarbe, deren Farbentöne sind unveränderlich, kalt. und lichtbeftändig. wetterfest, blättern nicht ab, und sind so leicht verwendbar. da!s jedermann den Fa?ade - Anstrich be« werlstelligen kann, Alleinverkauf für Kram bei Nriider Eberl, Laibach, Francitzcanergasse. Muster auf Verlangen gratis. Nach auswärts mit Nachnahme. (868) 11—8 Salmiak Pastillen werden mil gutem Erfolge bei Husten und Heiserkeit angewendet. _____ (llö7) 3 Preis einer Schachtel 10 kr., 10 Schachteln 75 kr. Erhältlich bei Gabriel Piccoli, Apotheker in Laibach päpstlicher Hoflieferant. Course an der Wiener Börse vom It). April 1899. «««dem oPciellen Coursbwtte ORZ"'"""" >'',>'!tzs. ' ' »»25 100 25 ««ld Na« Vom Vtaate zur Zahlung übernominruc (kiscilb.'Prlor.» Obligationen. ClUabrlybahii N00 u. 8000 M. 4°/„ ab 10"/„ C, St. . . . l!U'- »16 /<-Elisabethbahii. 400 u. »OOft M. ÜUO M, 4"/„...... «I» ' ü» »b ssra,iz Iujls V.. Em. l»84, 4°/, »» - W SU Gallzische Karl - Uudwlg«Vahn, diverse Stulle 4«/„ .... »»'— »»6, VorarlDerner Bahn, Vm. l884, 4^(d!»,St.)S.. s. l«a fl. N, W so 99ö dtu Et, lt Äl, Gold woll-, 4'/,"/„ 8^90 «7l, bto, dto, Silber inn fl,, 4'/,"/» l2i > l2l U>) dtu, Staats Oblig, (U»g, Ostb.) V, I, 1876. b"/„..... l20'2U >21 ?i> dto,4>/,"/„Zcha!llregal-Abl.°Obl. lW^,» l«l bto, Präm,'Ä«l. i^ luu fl, ö. W. l62 !3 — Thcih-»leg.-L°se 4«/„ 100 fl. . ,2« «b l»U «b Grundentl.' Gbliglltiunm (für ina fl. CM). 4°/, uiigarifche (lO0 fl. ö. W.) . 9Vö?> l^S f!5 4"/n lruatilche und slavonische . SS > 0 «V ü» Andere üffenll. Anlehen. Nonllil-Neg.-Lose b"/„. . . . ,2» )5 <30 ?n dto. «Ulllsihe 187» . . 10» 25> lUU L!> Nnlehen der Stabl Gc>rz . . 112 - — - ^lnleye» d, StlldlitM.iüde Wien 1<>4 «u 104 «<> Anlenen d. Stadln^neinde Wie» ^Silber oder Gold) . . . ,2525 ,2«'- Plämicn-Anl. b. Stabtgm.Men l?« 5^ l?? i>s> Äürseban'Anlehen, verlosb, 5"/, ,^v— ,on k-o 4°/, lttainer «andes-AlUehe» . «g zz W ll. Pfandbrief« (für 100 fl,). Vobcr, all^ösi.iü üOI,!,«!.^/, Uk— g»^ bto. Präm.'Schldv. »"/n, I- Em. 1W 50 illl - dto. bto. »"/„. II,/« . . 1UU »,> ioi-» 50 Siidbahn 3"/<> llFrcs, bUNp. St, l/U b0 ,?»-. bto, b"X, !l 200 fl. p. 100 fl. 124 S5 125'2< Ung.-galiz, Nah»..... 10? 60 l0ö-l>u 4°/^ Unterlrainer Vllhnm . . lw 50 IV») — ßanll'Actien (per Stück). Anglo-Vest, Vani 200 fl.«««/, «» ?b 270 2b A°bcr.-«nst,,Oest,,2N0fl.S,<0"/<, "b — 47? - LrblMnst. fHand, n,G. lUUst, "'- — ^ dto, dto, per Ultimo Seplbr. »ö?'»» 3»?'?b Treoitbanl. «llg, ung., 20« fl. . 662 — «^- Depositenbanl, «llg.. 200 fl, . 224.-225 ltscllmple<«l's,, «dröst,, 500 fl. 7^»? — 740- Giro-u,Lassend,,Wiener, UUOfl. 2hg 2°» 2!<1- HNpoIliciv,,Oest.,2NUfl,25"/uE. »^ »7 0 Länderbanl, Oest.. 200 fl. . . 23? 2ä «2? ?t> Otsterr.°»n«ai. Nanl. 000 fl. . »2U - ?»^ Unlonbanl 200 fl..... ^1" 2b ziu ?e> »ntlhiübaul. «Ul»., i« fl. . l^u- 17»- V«ld wa« Hctien von Granspurt. ^nternehinungen (per Ntück). Nussia-Tepl, Eisenb, 8NN f, . "«<> l«6t>- «Shm. «uldbahn 150 sl. . . 24?.. 249- Büschtiehradcr ltis, 500 fl. CM, l?5ü ^?s^ dlu, dto, (lit. ly 200 fl. . «»« ^ «»« — Duullii. DampNchiffaljrts. Ges., llesterr., 50» fl. CM, . . <4>, - 44« - Dnl Äobe!!bacherlt,.A,20N sl,<3. «b'bU 7«« Ferdinands Nurbb. IWUsl, CM, 2«80^ V3»^ Leil!b,-Czernow,°Iassy-Eisenb.« Oesellschaft 200 fl, S, . . »91 — 28» — Lloyd. Orst,, Trieft, ü«,0 fl, CM. ^K8 . 464 - Oes!err. Äordwcstli, 2W fl, G. »4S-t>0 245'— dtu, blo, (lit, U) 200 fl. S. 2ü» - »59 - Prag Dnxer Eiscnb. 150 fl. S. . »s— 99 - Ntaatseiscnbal)» 200 fl. S. . »63 00 S«» — Lüdbahn 2NU fl. V..... sl'— «2 bl' Siidiioidd, Verb.°N, 200 fl. CM. 20? 50 208-5» Tramway>Ges.,Wi,,I?nfl.ö.W. — — —'— dto. 8-— Tramway-Oes., NeucWr.. Pll,- riläts Aclien 100 fl. . , . 13!-- 124'- Unn naliz, Elsenb, LNNfl. Silber »»3 — 818 5»> Ung.Wcslb,(«aal>Graz)200ll,S. 218 b« »14 5,) Wiener Üacalbahnen» Act.>G«l. — — — — Indnstrie«Actien (per Stück). Vaull.es,. Nllg. «st., 100 fl. . . lll«-— l<1S 50 Vgybier «tisen» und Stahl'Ind. in Wien KM fl..... 101-— 102 — Eisenblllmw, Leih«,, Niste, 80 fl. 1^3 50 l44 b0 ,,ElbemNhl", Papierf, u. V.V. si>— 92 - Liesinsser Brauerei I0N fl. , . »81 — 188 - Montan Gesellsch., Oest. «alpine 24, zz 2,1 ?!, Plager Eise» Ind,«Ges. 200 fl. l„88 1^9« Salao Tarj, Steinlublen K0 fl. 555 — bi>9 - „Schloglmübl", Papierf. 200 fl. «98 5,' 21^ 25 „Eteyrerm/', Papiers, u.».°». iS5 — > e» Veld Wal« Trifaller Kohlcnw, Ges, 70 sl. i»^-l91 — Wassenf,-O„Oest,!!, Wir»,i0Nfl. 2»9 ^ «l-— Waliaon-Lelhanst,, '.'llla,, iüPest, Wf, Vangeseilschaft' 100 fl, ,' ' ^71 ^.^ Wenerberaer Ziegel ?lctie>,.Oef. ^.^? ^ ^ Diverse Lose (per Stück), Vudapest-Vasllica (Dombau) . ^. ,,,,> Eredltlose 100 sl...... .gg,"" »^. " lllary-Lose 4» fl, CM. . . . »°.^ ül._ 4«/„Nona>i Dampfsch. INUflEM. „3. ,,<. Ofener Lose 4U fl..... ""..„ '".^ Palffy^use <0 fl, CM, , . . A" ««. »^»»en zlienz, Ocst.Ves,u,,I0lI. °°.,,, °?.^ No!l,r!i Nle»z, U„n, Ges, v„5fl. ,,?" ?,, ' «»bulpl,-«u!e K' f!..... ^.°" ".- Salm!/uss ^0 fl, LM, ... 5" 177 17.^1 St, Grnuiö Lose 4« f, CM, . ??.'° «°,^ lil>a,bs!ri,! Lose 80 sl, CM, . . »^." °^ ^ Gewinsljch, d, !>"/„ Pr, Lchnldv, "" ^ " ^ d. BodcncredilnnslaK, I. Em. ,..,« >^, bto. dto. ll. )?, Italienischc Vanlnoten ... 4485 44 4ü PaplerÄliliel...... ,„7 ,,^,7 . •* It *L. -¦ ***AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAÄ*AAftAAAAAAAAAAAAAAA*AA*AAAAAAArtAAAAA*AAAAAAAftAAAAAÄAAAÄÄAAf»ArtAAAAAAAAAAAAAAftA^AAAAAAAAftAAAAA ftfttSAAAAAAAA** ArtftrtAftrtftft-*--*-!*^!*^!*! (I tks'tttiMkAtiti-^t+¦¦*-*-+&! ftftflA ft fr NS ^"S-S^TSl^ii.- Accen ||. •¦"• «• ItÄay^MT ,., Privat-Depota (Safe-Deposit») \N/***>^»»^^Ver3icherung. Lnibnch, Spltalgasse. ______________Verzl»iP| vtn Blf-EI»li|H !¦ Cutl-Cimtt- wwt wf gr»-«wK______ 5*1» Bail! \s Jakob!n1ea Insassen der CjC:< eQd- Bauplatzes für \ ollllhäti Sprechen dieselben V. aUs rnit fn Inst'tute den innig-V, Uem^e: (1401) öj ott tauaendmal! ^rSta,Jjnkbaren Pfarr-insassen ^, Pfarre SUakob in Laibach. ?:6attenlaubej beginnt soeben ein nenes (Quartal und wird in der nächsten Seit folgende « Romane und Novellen veröffentlichen: F Nlll eln Menzch. Roman von 3 1 lN»rk 75 f)s. W Vas 1. Vuartal kann zu diesem preise durch alle Buchhandlungen und » Pastämter nachbezogen werden. / ^^^^^^ »» »«< »^ > ^^ «B » ^^>^ » >B <^ ^^ ^- ^^^ ^^'...... In Laibach zu beziehe» durch: (1402) Jg. v. Kleinmayr ü Fed. Bamberg. Klattauer Topfnelken weltbekannte, großblumige Prachtsorten, in starken, blilhbaren Pflanzen: 12 Btüok in 12 Sorten . fl. 2 80 {24 » »24 » . » 5-60 [60 » »50 » . » 10 50 100 » » 100 » . » 20 — Dieselben ohne Beschreibung um 50 Procent billiger. — Versendung sofort in Postkisten (1400) gegen Postnachnafime. 3—1 Josef Bullmann Nelkenzüchter und Handelsgärtner liliitmn In Böhmen. (139Ö) " ~JET28g/98_ Odložba dražbenega postopanja. Na zalitevanje Janeza Kristan iz Razdrtega gledö posestva vlož. St. 230 in 231 kiit. obèiae Razdrto uvedeno dražbeno postopanje se je odložlo. C. kr. okrajna sudnija v Senože -ah, odd. 1, dne 18. marta 1899