Nr. 4. Freitag, 5. Iiinnn 1894. 113. IahiMn. Vrllnumllat. lmldjalirin fl, ? ^», Im Comptoir: ^ Die «Lall,, Z,!>,» erlchrin« lüsslich. mi! «„«»ahme dsr 3°nn° und Ftitrlllgt, Dic Nbministlation befind« sich «aimnhnn st 1 >, liall'iiiliris! f>, 5, .'.<», ssiir die ^»ftrllüüss ii,ö Hnns na»zjä!>r>n sl, 1, Insl-rtlon^sseblir: ssiir ^ «lounri-jspw^ Nr, 2, die Medactio« «ftalinliulssllsir Nr I5>, SpsschNünbrn der Medaclion t>o» »< bie 11 Uhr vormittag« 'leine I»Icra!e bis zu 4 Zrilrn ^ü tr,, grüßrre prr Zeile L lr.; bei ollere» Wiederl,olu»nen per Zeile A lr, V ,,„d non ü bis 4 Uhr nachmillnst«, — Unsraiilierte Uriefe werben nicht angenommen, Vianulcripte nicht zurückgestellt. Ws^ Des h. Drcikönigs-Festes wegen erscheint die nächste Nummer am Montag den ». Jänner. Umtlicher Mil. Gesetz vom 27» December !893 betreffend die Gewährung von Unterstutzungen aus Staatsmitteln zur Linderung des Nothstandes. Vlit Zustimmung beider Häuser des Reichsrathes ftnde Ich anzuordnen wie folgt: . § 1- Meine Regierung wird ermächtigt, zur Unter-Uuhung der hilfsbedürftigen Bevölkerung in den vom Nothstände bedrohten Gegenden einzelner Königreiche und Lander den Betrag von 800,000 fl. aus Staats« nutteln nach Maßgabe des Bedarfes gegen Rechnungslegung zu verausgaben. .......^ ^<.,^^l Betrag ist zur Gewährung nicht ^?"^e"?" Unterstützungen und Subventionen, nsbchndere behufs Beschaffung von Lebensmitteln, von Saatgut, Stroh und von Viehfutter und nach ^iatzgllbe der obwaltenden Verhältnisse auch behufs Wiederherstellung zerstörter oder beschädigte? Objecte § ^ Von der im § 1 dieses Gesetzes genannten Tesammtsumme kann der Betrag von 500.000 fl zur Bekämpfung der Nothlage in den durch die Dürre des Jahres 1893 heimgesuchten Gegenden Meines König, reiches Böhmen verwendet werden. § 4. Rechtsurtunden, Eingaben und Protokolle bezüglich der in diesem Gesetze erwähnten Unter-Uutzungen und Subventionen sowie bezüglich der diese ^lNsactwn ergänzenden Unterstützungen, Subventionen und Darlehen anderer öffentlicher Fonds sind stempel-und geburenfrei. > > ^ . .§ 5. Mit dem Vollzuge dirses Gesetzes, welches «"z/^m Tage her Kundmachung in Wirksamkeit tritt, ,mo Meine Minister des Innern, des Ackerbaues und oer «fmanzen beauftragt. Wien am 27. December 1893. Franz Joseph m. p. Wlnbisch.Grätz m. p. Falkenhayn m. p. loacquehem m. p. Plener m. p. «,„ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit «urrhochstem Handschreiben vom 27, December v. I. ""erhöchstihrem Kämmerer Johann Grafen von ^edebur-Wicheln die Würde ein-S Geheimen "athes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. December v. I. über einen vom Minister des kaiserlichen Haust's und drs Aeußern erstatteten allcrunterthänigsten Vortrag den mit dem Titel und Charakter eines Haus-, Hof« und Staatsarchivars bekleideten Nrchivsconcipisten erster Classe Johann Paukert zum Haus-, Hof- und Staatsarchivar allergnädigst zu ernennen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. December v. I. über einen vom Minister des kaiserlichen Hauses und des Aeußern erstatteten allcrunterthänigsten Vortrag dem Haus-, Hof. und Staatsarchivar Phil. Dr. Karl Schranf taxfrei den Titel und Charakter eines Sectionsrathes nnd dem Archivsconcipistcn erster Classe Franz Freiherrn v. Nahdernn den Titel und Charakter eines Haus«, Hof« und Staatsarchivars allergnädigst zu verleihen geruht. Der Minister des Innern hat den Vezirkssecretär Thomas Drabek zum Polizcicommissär im Stande der Triester Polizeidirection ernannt. Nichtamtlicher Hheiü Reform der rechts- und stuatswiffenschaftlichen Studien. Mit dem Studienjahre 1894/95 tritt das Gesetz vom 20. April 1893 betreffend die Regelung der rechts« und staatswissenschaftlichen Studien und der theoretischen Staatsprüfungen in Wirksamkeit. Dieses Gesetz hat nur die gnindll-gcnden Principien des rechts» und staatswissenschaftlichrn Studienwes noch vi.l Geleg.nheit znr Lösung "ueralpmer Probleme bieten können, wird j.mand. f," dle mehr als hundertjährige Geschichte des Ae-wnls ^ ^ Inllschen Alpen kennt, die Triglavanippe "Nl mchl rechnen wollen. Keine Spitze bedeutenderen unl ^ lM den Ruhm der Jungfräulichkeit bis zu s, " Triglav heute ist, noch in den Herbst-werdp 3> ^gelaufenen Jahres auf Pfaden gcqnert rist,? äM" größte" Theile oder vollständig tou- ^'Mi neue ge..annt wcldcn müssen. Nus^" ?'k 'Laibacher Zeitung, es immer als ihre UMbe betrachtet hat, ihre Leser hinsichtlich der die Kenntnis nnsercr lrainischrn Alpenwelt erweiternden alpinen Leistungen im Laufenden zu erhalten, so möge dl'r Zusammenstellung einiger Touren, die in letzter Z»it in den Iulischen Alpen ausgeführt worden sind. soweit wir davon ultterrichtrt sind, Raum gegönnt werden. Im August 1893 haben wir ausführlicher von , der Ersteigung zweier Spitzen nördlich von üelo r>c)1^ berichtet, welche als neu, weil diese Berge von Touristen noch unbetretcn waren, oder wenigstens in dem Sinne, dass noch keine Angaben über sie in die Ocffent-lichklit gedrungen waren, immerhin Bedeutung be-i aiispruchen konnten. Die Bcheigung dieser beiden Gipfel, Cilclmlln und Vernar (Virnar), ist nach Ablauf von zwei Monaten schon am 14. October durch Herrn Dr. Julius Kligy in Trieft wiederholt worden. Der »m die Kenntnis der Iulischen Alpen hochverdiente Forscher brach mit dem Führer Andrej Komac von Mujstrana auf, stieg durch d^ Krma zur Scharte Vratica zwischen dem Tosec und l^lkelman empor nnd gewann über den Gipfel des letzteren und den südöstlichen Verbindungsgrat (in der Hanptsache der Ät'lar - Hintner'schen Anstiegslinie folgend) die Spitze des Vernar. Von dort schlugen die beiden, wie es scheint, anfangs Dr. Baumgartners Route ein, wichen jedoch von derselben bald gegen Nordwesten ab, wählten einen dirccten, im nnteren Theile sehr steilen und nicht ungefährlichlN, weil sehr exponierten Abstieg gegen die K„n^l Vorsteher von Pernwerth Vesuche und emftfieng hinwieder solche. Nun kehrte der Herr Statthalter nach Inns-brück zurück. Se. Excellenz Herr Gras Taaffe, der sich durch den hiesigen Aufenthalt sehr gelrästigt fühlt, hat seinen Aufenthalt ausgedehnt, demzufolge er bis über Jänner hier verweilen wird.» -— (Das Touriftenunaluck aus dem Großglockner.) In hölzernen Särgen, mit weißen Tüchern bedeckt, wurden die Leichen der auf dem Oroh. glockne,- verunglückten Touristen Dr. Ludwig Kohn. Robert Plck und Dr. Sigmund Pahau von Kals nach Einöd und von dort nach Lienz gebracht. Deputationen des Touristenclubs und des Österreichischen Nlpenvereineö aaben ihnen daS Trauergeleite. In Lienz wurden die Leichen in das dortige Spital gebracht, wo sie aus den Holzsärgen in doppelte Metallsäge gelegt wurden. — (Anarchistisches.) Die «Gazette, veröffentlicht ein Telegramm aus Tamines bei Namur, wonach eine Dyliamitpalrone in dem Wohnhause eines Vera/ bequemeren Triglavpilger von der Südseite zu werden. Da dieser Weg nur eine einzige Kletterstelle aufweist, über die sich mit geringer Mühe und kleinen Kosten ein auch für weniger bergsichere Touristen fußgerechter Steig herstellen lässt, so steht zu erwarten, dass eine der zunächst interessierten Sectionen unserer alpinen Vereine die Sache in die Hand nehmen und mit wenig Beschwer sich viel Ehr' und den Dank des alpenfahrenden Publicums verdienen werde. Der Abstieg wurde gegen die Flitscher Scharte genommen und ohne nennenswerte Mühe der südlich steh.nde dritte Felskopf des Triglav erstiegen, dessen stark verwitterte Gipfelkrone mit einem Steinmann geschmückt wurde. Dann gieng es auf dem schmalen Bande des «Kugy-Wea/s» hinab zum Fl'tscber Schnee und zum Zelemca-Kupfe oberhalb der Lnknja. Nach mäßiger N^st, bei welcher der überwältigende Tiesblick in das Trcntathal die Kühnen entzückte, wurde von der Nordkante der Zelenica direct zum Lutnja - Pass nn Abstieg erzwungen, der den schwierigsten Theil dieser Tag sleistung bildete und nach Dr.' Kugy's eigenem G.stcwdn'sse «mit zu dem Größten zählt, w^s man in den Ililischen Alpen unternehmen kann». Die Ausblicke, die wahrend des zweistündigen Niederstieges auf die Westflanke des Triglav und in die schauerliche Tiefe sich auftdaten, w^ren von gewaltiger und unverlösch-licher Wir ui'g. Mögen der kühnen Pfadfinderleistung bald weitere, für die Alpenkunde unseres Landes fruchtbare Unternehmungen auf diesen Höhen nachfolgen! —ä. Z)ennoch. Roman aus der Gesellschaft von L. Ideler (U. Derelli.) (3. Fortsetzung.) «Ich will wisfen, wessen man mich beschuldigt,» sagte Profesfor Senden mit scharfer Stimme. «Sie sollen alles erfahren.» erwiderte Herr Biber, «nur erst fort von der Straße! Das Publicum wird bereits aufmerksam, und was Sie beide miteinander auszumachen haben, dazu bedarf es am besten keiner Zeugen.» Fast mit Gewalt drängte er den alten Herrn ins Haus und in sein Zimmer hinein; der Professor folgte und schloss die Thür. «Ich hatt'» mich wirklich von ganzem Herzen gefreut.» bemerkte der Apotheker drinnen beinahe fassunqs-los, «und nun scheint es mir eine absch/uliche Mystification zu sein.» Mit diesen Worten reichte er dem Professor ein gedrucktes Blatt. Senden nahm es; es war das Wochenblatt des Städtchens, ein kleines, harmloses, politisch unbedeutendes Blättchen, das aber infolge seiner vielen Local-anzngen m jedem Hause von Walde nfeld gelesen wurde. Ost brachte es auch Familiennachrichten aus der Stadt, Verlobung«-, Geburts- und Todesanzeigen. Schweigend wies der Apotheker auf eine groß-gedruckte Anzeige, und Senden las: «Rosalie Albrecht, Professor Arnold Senden, Ver-lobte.» Nas Blatt entsank seiner Hand, ihm stieg es wie ein Nebel vor den Augen empor. «Das ist ein Schurkenstreich!» sagte er tonlos, mit zusammengepreßten Zähnen. «Es scheint leider Gottes so.» antwortete der Apotheker trübe. Der alte Jurist schlug die Hände vor das Gesicht. «Mein armes Kind!» stöhnte er. Es entstand eine Pause, die nur das einförmige Ticken der Wanduhr ausfüllte. Herr Albrecht hatte sich auf einen Stuhl geworfen; plötzlich sprang er auf und trat wieder vor den Professor hin. «Woher kommt dies?» fragte er und deutete auf die verhängsmKvollen Worte. «Ich weih es nicht.» antwortete Senden, noch immer zu Boden blickend. «Sagen Sie die Wahrheit!» fuhr der alte Herr deftig auf. (5 n Gefühl der leidenschaftlichsten Empörung wollte den Gelehrten übermannen. Zum zweitenmale zweifelte der Rechtsanwalt an seiner Aufrichtigkeit. Was berech, tigte ihn zu dirfem Zweifel? Sein Gesicht salbte sich dunkel vor Zorn. Der Apotheker bemerkte es und verstand das Gefühl des angegriffenen Mannes. .Herr Rechtsanwalt, der Professor Senden ist ein Ehrenmann,» bemerkte er mit Nachdruck. Arnold Senden wollte sprechen, aber der Zorn schnürte ihm die Kehle zu. Er rang nach Worten, um seinem Groll, seinem Ingrimm Luft zu machen, und f«l!mchn. Munü Nr. 4._________________________________^27_________________________________________5,^«nn.r ,8»4, arbeiters großen Schaden verursachte. In Charleroi wurden mrhrere Dynamitpatronen gefunden, welche an die Außenwand der Reparaturwerlstätte der Eisenbahn gelegt wmden waren. Die Untersuchung wurde eingeleitet, — Wie man versichert, hat in Paris eine Berathung der höheren Beamten der Staatsanwaltschaft und der Polizei stattgefunden, infolge welcher neue Maßnahmen gegen die Nuarchisten zur Durchführung gelangen sollen. In Saragossa verhaftete die Polizei einen Anarchisten mit Namen Salvador Franci, der eingestand, das Attentat im Licev' Theater verübt zu haben. Im Augenblicke seiner Festnehmung versuchte Iranci einen Selbstmord, indem er einen Revolver gegen sich abfeuerte und sich am Bauche verwundete. Nachdem man ihm den Revolver entrissen, versuchte er ein Flaschchen Gift, das er in der Tasche verbarg, auszutrinlen, wurde jedoch daran verhindert. Franci wird nach Barcelona eingeliefert. (Die Unruhen in Vicilien.) Aus Mazzara wlrd gemeldet, dass der Gemeindrrath alle Verbrauchs' steuern aus Mehl, Früchte und Getreide abschaffte. Zu gleicher Zeit aber erhöhte der Gemeinderalh und Mühlen-befiher Salvo das Mahlgeld um zwei Centimes per Kilogramm. Das aufgeregte Voll verlor darob alle Fassung, brach in die Mühle ein. zerstörte die Maschinen und Vorräthe und steckte das Hau« in Brand. Von der wilden That berauscht, stürzte die Menge sodann auf die Steuer.. Gerichts, und Telegraphengebäude los und zündete sie ebenfalls an. Von einem starken Winde angefacht, theilte Nch das Feuer rasch anderen Gebäuden mit. Die Sol< daten, welche das hypothelenamt beseht hatten, mussten, oa chnen zu schießen untersagt war. es ruhig geschehen "Hen, dass das Amt vor ihren Augen in Brand gesteckt wurde, und mussten es, nachdem ihre Löschversuche ge-c?« ?,.""' blassen, um nicht mit zu verbrennen. ^ o «^ """°e" die Zollwachen überfallen, verjagt. o>e Zollhäuser verbrannt. Die herbeieilende Truppe wurde m't Nevolverschüssen empfangen und ein Hauptmann schwer verwundet, die Telegraphenleitung zerstört. Einzel-h »ten fehlen noch, doch scheint der halbe Ort nieder-abrannt worden zu sein. In der Provinz Syralu« wurde den Unruhen. Dank der rechtzeitigen Auflassung der Consun,. steuern vorgebeugt. Der Aufstand in Pietr3perzia wurde im Vlu e erstickt. Die wilde Menge zündete zuerst di Zollhäuser an dann schüttete sie Petroleum auf die Dach U tt^"Ä?^ Gemeindehaufes sowie aller andere" öffen^chen Gebäude und steckte sie sämmtlich in Brand D.e Truppe traf in später Nachmittagsstunde cin und ^- "5L"^" Revolverschüssen empfangen. Der befeh.gerbe Offmer ließ eine Salve abgeben, welche fün, ^r^wu^"""^ und, wie ei°ne DepesF s'agt'. die .N^ (Die Sammlungen Dr. Holubs.) Wie R il 1""^ ^a. Ztg.. mittheilt, beabsichtigt der Afrila-w /.ss .^""l bolub den naturhistorischen Theil jener « s?1^ ü^°"""'"^en, die er von seiner letzten Afrika-im n^. a ^ ""b "or einigen Jahren in der Rotunde ^ "«gestellt hatte, dem Hofmuseum zum Ge-IHenle zu machen. «N a^ !?'" aerettetes Segelschiff.) Wie der .3'"''telegraphiert ""b, b°t der ungarische Dampfer -in «^^' im Adriatischen Meere die Mannschaft «ub n «?" dalmatinischen Insel Sola Grossa in K?«!^« "^°^ aufgefundenen größeren italienischen ml? x ^ «Teresina. trotz des herrschenden Orkanes ^ äußerster Anstrengung gerettet. Das Schiff selbst Wahrscheinlich wären diese Worte sehr scharf aus ^ ?l ^ glitt sein Blick über die Gestalt des vor U.z'Uü^ Mannes. Das Haar dcs Rechtsan-w^«^ "^^^" ""'b- U"d angesichts des An. l^?"es sänftigte sich der so gerechte Zorn des als er ," t^"' ^"^ ^^ "'^ "'^ ""'^ l"ne Stimme, «^ /.^ ^. Ihnen mein Ehrenwort. Herr Rechts-anwalt verstehen Sie wohl. das Ehrenwort eines Un^?i. ." "' ^"'^ ^'ben absichtlich niemals eine "?abrhnt aufsprach, dass ich an dieser Zeituugs-un?^? ^"^'^ unschuldig bin und dass dieselbe Sie als mich". ^"""^ "'^ mehr überrascht haben tann, „iln/^ d"2 Ehrenwort des Professors Senden ge< "ugt,. ftrl der Apotheker rasch ein. Gps'^! Nechtsanwalt sah nachdenklich in das ernste ^jlcht des lungeren Mannes, aells. ^- ^niigt.. sagte er dann und bot dem An-huldigten d,e Hand. «Verzeihen Sie. Herr Pro-cm. wen., ein alter Mann sich in der Sorge nm '"n em^ges Kmd hinre.Hen lieft nud sich vergaß » Warm drückte ihm Senden die Hand. '^ch lann es Ihnen nachfühlen,, sagte er leise. Avn.5 » " ^"" im Himmel,, wandte sich mm der rink 5V." ^" ^°f'W' 'was ist dieses aber für Ihrem Gesicht an Il/rer erkenn. "?"^'''"°s'9knt '"r meinen Glückwunsch riech ^ !",^'' dass die Nachricht erfunden sei. g?->° gar n^,^.^'^"'g' «^^ ich persönlich haben?, belheillgt mn. Wer lann das gethan «Mir ist es ein Räthsel., erwiderte der alte musste seinem Schicksale überlassen werden. Nachdem der Sturm in der Nacht vom 29. aus den 30. December nachgelassen hatte, lam die «Teresina» dreißig Seemeilen von Nncona dem «Szent Üaszlo» neuerlich in Sicht und tonnte nach mehrstündiger Arbeit ins Schlepptau genommen und nach Ancona gebracht werden. — (Vom Wetter.) In Rom liegt eine dichte Schneedecke; die Stadt bietet mit den verschneiten Kuppeln. Thürmen und Statuen einen ungewohnten Anblick, In der Umgebung von Vari und L.'cce herrscht Schnee» stürm. Furchtbar wüthete ein solcher Sturm, wie ein Telegramm aus Ravenna meldet, an der Küste der Adria zwischen Porto Corsini und Ehioggia; zahlreiche Fischer-barken werden vermisst; bei Cesenatico verunglückten vier Matrosen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Personalnachricht.) Herr Lanbespräsident Baron Hein hat sich gestern nachts mit dem Schnellzuge nach Wien begeben. — (Hofjagd.) Aus Mürzsieg wild vom 3. d. gemeldet: Seine Majestät der Kaiser ist mit den Jagd« Men um 3 Uhr von der Jagd zurückgelehrt. Da« Ergebnis derselben waren elf Thiere und fünf Kälber. Zeine Majestät der Kaiser, welcher zwei Thiere erlegte, hat trotz der grimmigen Kälte und des fortwährenden schneidenden Windes eisenscst ausgeharrt. Morgen vor« mittag« wird auf dem Glockriegel, nachmittags im Höll-graben gejagt. — (Wärmstuben.) Der Winter ist zum Schrecken aller Armen in seine vollen Rechte getreten, zu der grimmigen Kälte gesellt sich ein schneidender Wind, der die Ftraßen durchsegt und durch Marl und Bein dringt, so dass jeder trachtet, so rasch wie möglich sein warmes, behagliches Heim zu erreichen. Den Armen, welche ge> zwungen sind, stundenlang im Freien zu verweilen, harren bittere Leiden, denn es fehlt leider bei uns an einer Einrichtung, die selbst kleinere Orte längst als dringende Nothwendigkeit erkannt haben und daher besitzen: Wärm« st üben. Mit geringen Kosten luße sich die humane Institution ins Leben rufen, und wir sind überzeugt, dass ein Appell an die zahlreichen Menschenfreunde unserer Stadt nicht unerhört bleiben wirb, gilt e« doch ein Liebeswerl für die Aermsten unter den Armen. — (Vom Eislaufplatze.) Zur Freude aller Anhänger des schönen Eissportes hat die grimme Kälte der letzten Tage eine Prächtige, spiegelglatte Eisbahn geschaffen, die zu fröhlichem Getümmel einladet, auch zahlreich besucht und ausgenützt wird. Morgen wird um 3 Uhr nachmittags ein Militärconcert, gleichwie in den früheren Saisonen, stattfinden. Zur Veranstaltung cines ElscostümfcsteS, das gewiss ebenso anregend wie sehenswert wäre, fehlt leider das Wichtigste: eine genügende Beleuchtung, wie man vom vorigen Winter her weiß. — (Erhöhung von Adjuten.) Eine in den letzten Tagen erlassene Verordnung des Finanzministers Dr. v. Plener gewährt denjenigen Prallilanten bei den Ztaatsä'mtern, welche die PriUung aus der Staats-Rech-nungsroissenschast oder die Verlehrsprüfung für Post. und Telegraphenämter mit gutem Erfolge abgelegt haben, eine Erhöhung ihres bisherigen Aojutums von 300 auf 400 Gulden jährlich. Da die Praktikanten bereits sechs M> nate nach ihrem Eintritte in das betreffende Amt in der Herr, «und, offen gestanden, Herr Professor. eS ist mir sehr lieb, dass Sie so gar nichts damit zu thun haben. Ich hielt Sie stcls für einen verständigen, achtbaren Herrn, und es wollte mir nicht in den Kopf. dass sie an einem solchen dummen und schlechten Streich Gefallen finden sollten. Das sagte meine Tochter Rosalie selbst, und doch mnssten wir Sie ja zuerst für den Urheber ansch n.» «Das jagte Ihr Fräulein Tochter auch?, fragte der Apotheker. Der alte Herr nickte. «Sie sagte heute, dass sie Ihnen, dem vie älteren Herrn, stets mit Achtung bea/gnet sei und dass Sie, der Gelehrte, doch andere Lebensaufgaben hätten, als eiu junges Mädchen zu compromittieren.» Senden blickte wiederum zu Boden. Gewiss war Nosalie Albrecht dem oiel älteren Manne stets mit Achtung begegnet; er konnte sich über das junge Mädchen nicht beklagen. Sie hatte ihn behandelt wie einen Bekannten ihres Vaters, höflich und ohne jedes Interesse. Das aber konnte ei nicht anders erwarten. Er raffte sich auf und sagte, ohne auf die letzte Be« nerkung zu antworten: «Wir müssen den Thäter herauszubringen fuchen und dann werde ich ihn zur Rechenschaft ziehen.» «Gewiss,» versetzte der Nechtsanwalt lebhaft, «denn auch für Sie ist es eine Beleidigung,» War es das? Arnold Senden empfand mit plütz. lichen« Schmerz das sonderbare Spiel dcs Zufalles. Was jttzt eiue Beleidigung für ihu fein mufste. wäre sonst vielleicht für ihn ein grenzenloses Glück gewesen. Nun aber durfte es nicht seiu. (Fortsetzung folgt.) Lage sind, die Prüfungen abzulegen, so können dieselben schon nach einem halben Jahre in den Bezug des höheren Adjutums treten. * (Deutsches Theater.) Heute findet das erste Gastspiel der rühmlichst bekannten Serpentine Tän-zerin Bettina Rusfini statt. Weiters wirb zum erstenmale das Luftspiel «Der Präsident» von Kläger gegeben, in welchem Director Frinke zum erstenmale in dieser Saison auftritt. Zum Schlüsse folgt eine Reprise des vollsthüm-lichen Singspieles «Das Versprechen hinterm Herd», Das qröhte Interesse erregt zur Zeit der Serpentinetanz, dessen Vorführungen von ganz unbefchreiblichem Reize sind. durch die unübertreffliche Grazie, die geradezu verblüffende Fertig« leit, welche die Tänzerin an den Tag legt und durch das magifch schöne Farbenspiel, welches bei gänzlich verdunkeltem Zuschauer- und Vühnenraum, welch letzterer mit schwarzen Tüchern verhängt wird. dabei zur höchsten Entfaltung kommt. Der Serpentinetanz mit seinen verschiedenen Variationen besteht im wesentlichen darin, dass die Tänzerin ein fabelhaft weites, langes, fuhfreies Gewand während des Tanzes so geschickt schwingt und flat» tern lüsst. dass die weichen Falten alle erdenklichen Fi« guren annehmen, bald schraubenförmig gedreht, bald eine Riefenblume, bann wieder Wellenbewegungen des Wassers täuschend darstellend, welches die Illusion des Beschauers aufs höchste steigert. Durch die graziöse Bewegung des Körpers und namentlich der Arme wird stets das Bild aus der Bühne ein anderes, aber es ble>bt immer im Rahmen des Darzustellenden. Die Namen der aufzuführenden Tänze, wie «Schlangentanz», «Schmetterling», «Wasserlilie», verrathen die Themata, wrlche die Tänzerin sich gestellt hat. In letzterer Zeit hat sich erfreulicherweise der Besuch bedeutend gebessert, und zu den künstlerischen Erfolgen gesellt sich nun auch der pecuniäre. Wie uns mitgetheilt wird, stehen dem Publicum im Laufe des Monates Jänner einige genussreiche Abende durch das Gastspiel hervorragender Künstler bevor. Da auch die Saison mit Riesenschritten dem Ende naht, so ist an der regen Theilnahme unserer kunstsinnigen Bevölkerung nicht zu zweifeln. — (Vom l. l. Postsparen ssen-Nmte.) Im Monate December betrugen die Einlagen in Krain: Zahl der Einleger im Svarverlehr 15, im Checkoerkehr 1; der Sparoerlehr weist eine Summe von 16.010 fl. 8b kr., der Lheckoerlehr von 965,675 fl. 99 kr., das Totale eine Anzahl von 13.01? mit 981.686 fl. 84 kr. auf. Die Rückzahlungen betrugen im Tparverlehr: Anzahl 43» mit 17.500 fi. 2 kr., im Checkoerlehr 1104 mit 317.871 fl, 36 kr., Totale 1543 mit 335.371 fl. 38 lr. — (Die Philharmonische Gesellschaft) veranstaltet Sonntag den 7. Jänner 1894 im großen Saale der Tonhalle ihr zweites Mitglieder>Concert unter der Leitung ihres Musildirectors Herrn Josef Zöhrer und solistischer Mitwirkung des Herrn Karl Lasner (Cello). Beginn des Concertes halb 5 Uhr nachmittags, Ende 6 Uhr abends. Programm: 1)L Cherubini: Ouvertüre zur Oper: «Der Wasserträger.» 2 ) Jules de Smert: Erstes Violoncellconcert ri-mol! mit Orchesterbegleitung. Solo Herr Karl Lasner. 3.) W. A. Mozart: Symphonie 8'moll (Nr. 2 der Ausgabe von Vreitlopf und Härtel). n) ^Iießl-o moüo; k) Hn^ant.6; c:) ^Ilegl-o, I^liucUo; cl) ^lle^ro assai, k'innls. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der g?it vom 24. bis 30. December v. I. lamen zur Welt 12 und starben 16 Personen, und zwar an Diphtheritis I, Tuberculose I, Entzündung der Athmunasorgane 4, Magenkatarrh 2. Altersschwäche 1, an sonstigen Krankheiten 7. Unter den Verstorbenen befand sich 1 Ortsfremder. 4 Personen aus Anstalten. Infectionslranl-heiten wurden gemeldet: Scharlach 2, Typhus I, Keuchhusten 2 und Influenza 165. — (Aus Abbazia) wirb geschrieben: Nach einer sfchsunddreißigstündigen Bora, die aber keineswegs von ungewöhnlicher Heftigkeit war, erfreut sich das hiesige Curpublil-um seit mehreren Tagen eines überaus herrlichen, während der Mittagszeit geradezu sommerlichen Wetters. Die Hotels, Pensionen und sonstigen Logierhäuser sind jetzt schon sehr gut besucht, obwohl die eigentliche Saison erst in einer Woche beginnt. Die aus dem Norden zugereisten Ankömmlinge, die ihre Heimat bei e,nrr Kälte von 10 bis 15 Grad verlassen haben, werden hin durch cine erquickende Sonne überrascht, deren luarme Strahlen alles, was sich fortbewegen kaun, ins Freie hmauslocken. Die Stranbpromenaben nach Volos^a einerseits, nach Ila und Lovrana anderseits sind mit Spaziergängern überfüllt, zwischen 10 Uhr vormittags und 3 Uhr nachmittags die winterlichen Uebertte'^""- vollständig außer Gebrauch gesetzt. De Fremden! !'. weist zahlreiche Notabilitäten aus Wien und Budapest auf. schr stark ist die wissenschaftliche W lt vertreten und innerhalb dieser letzteren besonders die midicmische Fa-cullät. — (Erfroren.) Nach liner uns aus Oberkrain zugehenden Nachricht wurde am I. d. der 73jährige, dem Äranllveingenufse ergebene Peter Noc aus Iauerburger-Gereulh zwischen dieser Ortschaft und Iauerburg erfroren aufgefunden. ^ Laibachcr Zeitung ^>r. 4. 28 5. Jänner 1894. — (Slovenisches Theater.) Gestern wurde vor total ausverkauftem Hause der «Freischütz» zum zweitenmale gegeben. Die Hauptaufmerlsamleit con-centrierte sich diesmal auf Fräulein Iosefine Iamnieka aus Ngram, welche als Gast in der Partie der Agathe auftrat. Die jugendliche Sängerin, eine anmuthige Bilhnen-erscheinung, zeigt in ihrem Gesänge eine gute Schule und verfügt über hübsche, ausreichende Stimmittel, die ihr, verständig verwendet, bei dem gestrigen Auftreten vielen Beifall einbrachten. Fräulein Iamniela wurde sowohl auf offener Bühne als nach den Uctschlüssen wiederholt gerufen und überdies durch zwei prächtige Bouquet-spenden geehrt. Inbetreff der anderen Sänger und des Chores haben wir unserem neulichen Berichte nichts Wesentliches hinzuzufügen; das Publicum zeigte sich von der Gesammtleistung befriedigt und lohnte die Hauptdarsteller ebenfalls durch Beifall. Im scenischen Theile wurden etliche zweckmäßige Aenderungen vorgenommen, desgleichen erfuhr das Spulwerl in der Wolfsschlucht einige Bereicherung, so dass sich die Vorstellung auch von dieser Seite vortheilhaft repräsentierte. Zu bemängeln wäre allenfalls das zu der sonstigen Umgebung nicht gut passende Zelt in der Verwandlung des dritten Actes, endlich scheint auch der Mond über dem neuen Theater noch immer nicht recht aufgehen zu wollen, -n- * (Bahnsrevel.) Am 25. v. M. morgens brachte der von Laibach nach Tarvis verkehrende Personen-zug bri Radmannsdorf eine von fremder Hand auf die Schienen gelegte Knalllapsel zur Explosion, weshalb der Train angehalten werden musste. Die eingeleiteten Erhebungen ergaben, dass die Knallkapseln von zwei Burschen (Vahnwächters-Söhne) aus Bosheit gelegt worden ^ew bürsten, um einem ihnen verhassten Vahnwächter einen Streich zu spielen. Die beiden Burschen wurden verhastet und dem l. k. Bezirksgerichte Radmannsdorf eingeliefert. —r. — (Sanitäres.) Die Diphtheritis-Epidemie in der Gemeinde Görjach ist nahezu erloschen, da sich der der-malige Krankenstand nur noch auf 3 Kinder beziffert; ebenso ist die Keuchhusten«Epidemie in der Gemeinde Lengenfeld in Abnahme begriffen, und beträgt die Zahl der Kranken nunmehr noch 14 Kinder. In Wocheiner-Mitterdorf sind derzeit zwei Personen blatternlrant. o. — (Vora.) Wie uns auS Trieft telegraphiert wirb, wüthet seit zwei Tagen in Trieft eine heftige Nora, die leider Viele Opser erforderte, indem zahlreiche Personen zumeist durch Beinbrüche schwer verletzt wurden. Die Lloyddampfer «Iris» und «Trieste» konnten nicht aus» laufen, der Verkehr der Localdampfer wurde eingestellt. Pie Bora hielt auch gestern an, wobei heftiges Schneetreiben bei —6 Grad herrschte. — (Die «lpothekerLaibachs) geben bekannt, dass die Apotheken hierorts mit gestrigem Tage angefangen, während der Wintermonate November, December, Jänner, Februar und März um 7 Uhr früh geöffnet und um 9 Uhr abends geschlossen werben. Die Nachtglocke unb Nachtinspection ist bei jeder Apotheke vorhanden. — (Aus Vigaun) in Oberlrain wird uns mit» getheilt, dass in der dortigen Strafanstalt vor kurzem 40 weibliche Sträflinge an Influenza erkrankten, von denen 10 bereits genesen sind. —0. — (Eanonisch installiert) wurden die hoch-würdigen Herren Johann Skvarc auf die Pfarre Nudajne und Michael Arlo auf die Pfarre Sturia. Illusion, »».or». Samstag den 6. Jänner: Erscheinung des Herrn (Dreikönigsfest). In der Domlirche Pon'i-ficalamt um 10 Uhr: Fünsstimmige Vocalmesse «in iionororri 3. liapriHSlig» von Dr. Fr. Witt, Graduate und Offertorium von A. Foerster. Sonntag den ?. Jänner: Dominica infra ootavlun Npipkaniao. Hochamt in der Domkirche um 10 Uhr: Miss» in nonoreni 8. k'ranLiLCl ä6 I^nl^ von Karl Santner," Graduate von A. Foerster, Offertorium von I. K. Ablinger. Samstag den 6. Jänner. In der Stadtpfarrlirche zu St. Jakob Hochamt um 9 Uhr: Messe von C. Kempter, Graduate von Carli, Offertorium von Tresch. Sonntag den 7. Jänner. Um 9 Uhr: Messe von Schöpf, Graduate und Offer-torium von Witt.___________________________ Neueste Nachrichten. In der gestrigen Sitzung des böhmischen Landtages wurden durchwegs erste Lesungen von Nothstandsvorlagen vorgenommen. Dieselben wurden sämmtlich der Budgetcommission zugewiesen. Vom Abgeordneten Dr. Scholz wurde ein Amrag inbetrcff einer Gesetzvorlage über den Gebranch der Landessprachen und vom Abgeordneten Dr. Vasaty ein noch aus der vorigen Session herrührender Antrag in-betnfs der Errichtung eines Obersten Gerichtshosts für Böhmen eingereicht. Onrrstlandmarschall Fürst Lobkowicz fordert die Abgeoldmt.n in deutscher und czechischer Sprache auf, in Zukunft Anträge nur soweit sie meritorischen Inhalt haben einzubringen. Er werde langathmige Be- gründungen nicht mehr in Druck legen lassen, da die Ausführung derselben der ersten Lesung der Anträge vorbehalten bleiben soll. Abg. Dr. VaZaty ruft: Das ist ein Novum! Das ist nicht parlamentarisch. Der Oberstlandmarschall ruft gleichzeitig den Abgeordneten Dr. VaZaty zur Ordnung, weil er in seinem Antrage auf Errichtung eims eigenen Obersten Gerichtshofes für Böhmen gegen den Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, Dr. v. Stremayer, einen Vorwurf erhoben hatte. Die Abgeordneten Dr. VaZaly und Genossen haben eine Interpellation an den Statthalter angemeldet inbetreff einer Unterredung des Prager Polizei-directors Hofrathes Dörfl mit dem Redacteur eines Wiener Blattes, bei welcher Unterredung Hofrath Dörfl Mittheilungen aus der Untersuchung gegen die Mörder Mrva's und gegen die angeklagten Mitglieder der «Omladina» gemacht haben soll. Gelegranrtns. Wien, 4. Jänner. (Oriq.-Tel.) Infolge der abnormen Kälte wurden die Hofjagden in Mürzsteg einen Tag vor anberaumtem Schluss abgebrochen. Seine Majestät der Kaiser ist mit den anderen Iagdtheil-nehmern abends in Wien eingetroffen. Während Seine Majestät der Kaiser an der Seite des Prinzen Leopold in die Hofburg zurückfuhr, stürzte ein Wagenpferd und brach sich den Fuß. Der Kaiser setzte die Fahrt im nachfolgenden Hofwagen fort. Teplitz, 4. Jänner. (Orig.-Tel.) Das Stadtver-ordmteu-Collegium ernannte Seine Excellenz Minister Bacquehem einstimmig zum Ehrenbürger. Palermo, 4. Jänner. (Orig..Tel.) Ein Decret des Königs verhängt den Belagerungszustand über Sicilien. Morra wurde zum außerordentlichen Commissär mit besonderen Vollmachten ernannt. Angekommene Fremde. Am 3. Jänner. Hotel Elefant. Präul, Techniker, Prag. — Zelnil, Pfarrer, Oemsenil. — Schollmaycr, Forstverwalter, Schneeberg. --Stcrgulc u. Meden, Vigaun. — Poct, Obcringenieur, Niesa, Tachauer. Oroßlauischa. — Wellisch, Agram. Hotel Stadt Wien. Eckstein. Kaufm.; Ruhmauu, Kohn, Wien. — Wiliczek, Prag. — Handler, Schönberger, Villach. — Fuchs, Realitätenbesitzer, Hijfflein. — Dr. Samnely, Jurist, Neulloster. — Fatur, Oberburg. Hotel Vaierischcr Hof. ssink, Gotlschee. — Kohn. Ndelsberg. Gosthof Kaiser von Oesterreich. Wolter. Schwarzbach. — Netz, München. — Krosl, Finanzwach-Rrsp., Kramburg. Verstorbene. Den 3. Jänner. Clemens Ekert, pens. k. u. k. Major, 71 I,, Polanastraßc 35, Schrumpfnieren. — Rusamunde Ipavitz, Private, 43 I,, Polanadamm 14. Herzlähmung. Den 3. Iänner. Theresia Brisli, Schnhmachers.Oattin, 43 I., Lungentuberculose. ____________ MkswirtschaMches^ Valbach. 3. Jänner. Vuf dem heutigen Markte sind er-schienen: 3 Wagen mit Heu und Stroh, 7 Wagen und em Schiff mit Holz. Durchschnitts.Preise._______________ ---------------------Mtt,- Mgz,----------'--------------M^M^ Weizen pr.Meterctr. 7 50 8,5(1 Vutter pr. Kilo . . — 82------- Korn . 6 50 6 50 Eier pr. Stück . . — 3------- Gerste . 6 50 6 50 Milch pr. Liter . . - 10------- Hafer » 7 j __ 7 50 Rindfleisch pr. Kilo — «4------- Halbfrucht . ---------------Kalbfleisch » "58------- Heiden » 8 — 6 50 Schweinefleisch » ^ 56------- Hirse » 6—6,— Schöpsenfleisch » - 36------- Kukuruz » 5 50 5 60 Hähndel pr. Stück — 45------- Erdäpfel 100 Kilo 2 20-------Tauben ' " !8------- Linsen pr. Heltolit. 13-----------Keu pr. M.-lltr. . 3 57------- Erbsen . 13-----------Stroh ' -.26?------- Fisolen . v-----------Holz, hartes pr. «indsschmalz Kilo 1- ____ Klafter ?!30------- Schweineschmalz » ft8____— weiches, » b 20------- Speck, frisch . 5«-------Wein,roth.,100 Lit. - - 24 - — geräuchert » — 64____— weißer, » - — 30 — Meteorologische Beobachtungen iu Laibach. « -Z M ^ «nstch. ßa^ ____L ^Z^Z^ _______^ 7 u. 4. 2 » N. 738 6 -11 z O heftig theilw. heiter 0 - 00 9 »Ab. 740-2 -11-6 O.'heftig bewöllt Tagsüber meist bewölkt, heftiger Ost anhaltend, — Da« Tagesmittel der Temperatur —11 9°, um 9 1« unter dem Normale. Verantwortlicher RedacteuV: Iulius^hm-Ianuschowsly ________________ Ritter von Wislehrad. Ball-Seidenstoffe von 45 kr. visfl.ii-a5p« Meter — sowie schwarze, lveiße und farbige Seidenstoffe von 45 lr. bis fl. I I «5 per Meter — glatt, gestreift, larriert, gemustert, Damaste :c. (ca. 240 vcrsch Qual. und 2000 vcrsch. Farben. Dessins :c.) Purto- und zollfrei in die Wohn-ng an Private. Muster umgehend. Briefe losten 10 lr. und Postkarten 5 lr. Porto nach der Schweiz. (till) 5—1 8oläon-f2bs,l( 6. »onnobhsy l> u. K. uoii.), lül-ieli. Als bedeutsames Zeichen der Zeit muss angesehen werden, dass dem Rufe nach Riictlchr zu einfacher, ualurgemäßer Lebensweise, den zugleich mit anderen Menschenfreunden am ein« dringlichsten zuletzt Herr Pfarrer Kneipp erhob, sich immer nam-haftere Vertreter der ärztlichen Kunst nnd Wissenschift anschließen. Namentlich die Erkenntnis, dass die überhandnehmende Nervo< silät, die Unruhe nnd das große Unbehagen unserer Zeit auf den so verbreiteten (Yennss der Modegetränle Kasfcc^und Thee zurückzuführen sind, wird immer allgemeiner. Autoritäten ersten Ranges warnen bereits dringend und ausdrücklich besonders vor dem Bohnen-.N'affee, über den Prüf. Virchow in Berlin sagt: «Man ist nun endl'ch auf die Wahrheit gcllnnmcn, dass das Coffem, der Kraftbestandtheil des Kaffees, ein die Nerven start erregender und, in größerer Menge genossen, geradezu giftiger .Mrpcr, ähnlich wie der Nrantwein, ist.» Sanitätsrath Dr. A. Lntze meint: «Wie schädlich drrNohneN'Kasfeeist, wissen die wenigsten ?c.» Dr, Hahncmann verbot ihn, «weil er lein Nahrimgs-, sondern ein Arzneimittel ist,» und Dr. Johannes Stuhlmann l,at bis auf Stunde und Minute mitgetheilt, wann sämmtliche Thiere, an denen er mit verhältnismäßig kleinen (Naben von Eoffcm experimentierte, an diesem gestorben sind. Noch viele andere, gefeierte Aerzte verdammen gcradezn den Bohne» K'affeege»nss, Der berühmte Physiologe Prof. Brillat>Savarin in Paris mahnt: «alle Väter und Mütter der ganzen Welt haben die Pflicht, ihren Kinder» den Vol»u>n-Kaffee aufs strengste zu untersagen,, der, wie schließlich Dr. Birlmayer meint: «als langsames'(M durch die fortwährende Erregung die Nerven- und Mustellraft schwächt und den Menschen gleichsam zu Tode lieblosl.» Trotz dieser Mahuungen wird uuu freilich niemand dem beliebten und meist zum unentbehrlich»',, Bedürfnis gewordenen Kasfcgennss entsagen woll.n. Znm Glück für alle Kasfcetrinler ist dies auch nicht mehr nöthig, seit durch Kathreiners berühmtes, bereits all« gemein als vorzüglich anerkanntes Verfahren ein Malz.Gaffer als Zusatz zum Bohnen-Kaffee erzeugt wird, der nach ärztlichem Aussprnch »dessen schädigende Wirlungen aufhebt» (Dr. I. Ha. schel Wien), und dem unter allen Kaffeeznsatzmitteln «der erste Platz gebürt» (Dr. M Mannsseld, Wien), weil ihm Eiaenschaften innrwohneu, welche die bisher gebräuchlichen Kaffee-Siirrogate niemals erlaugeu lünnrn ?c, (Pros, Dr. Hosmann, Leipzig), Vlber auch dort, wo Kmdrrn und Kraulen durch deu Arzt der Vohnen» Kaffee gänzlich verboten werden m,iss, bietet der Kathreiner'sche Malz. Kaffee mit Vohnen-Kasfeegrjchmacl den einzig empsehlens» werten und beslcu Ersatz siir densrlbrn. (i ^> W Tief erschüttert bringen wir die traurige Nach. M « rlcht, das« unsere innigstgeliebte Schwester, Fränlein W > Nosllmunda Ipavitz > W heute um 6 Uhr abends nach langem, schwerem W ^ Leiden, veisehen mit den Lriistungcu der heiligen W M Religmu, in ihrem 43. Lebensjahre sanft im Herrn W ^ entschlasen ist. » , , , v ^ M .Die irdische hülle der theuren Verblichenen Wird W » Fre.tag den 5. Jänner um >/<5 Uhr nachmittags im > « Sterbehause Polanadamm Nr. 14 eingesegnet und > » auf dem hiesigen ssricdhnfe zn St. Christoph im W » elgenen Mrabe zur Erde bestattet werden > W »i^«^ ^l''^" Scelcnmessen werden in mehreren > ^ Klrchen gelesen werden. M W Laibach am 3, Jänner 1894. M W Die trauernden Geschwister. > » (Separate Parte werden nicht ausgegeben.) W Danksagung. Tief gerührt durch die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, welche mir anlässlich des Ablebens meines unvergesslichen Gatten, des hochwohlgeboreueu Heinrich Koch Edlen u. Meißwehr l. u. l. Major i. N. in so erhebender Weise zulheil wurdcu unb außer-stände, ledem Einzelnen hiefür persönlich danken in lunnen, spreche ich hiemit insbesondere der l und l Generalität, den l. nnd k. Officiers-Eorps der hiesigen Trnppcnlörper sowie deu Herren de, Ruheslandes w.e allen memen lieben Verwandten, ^r.nnden uud Belauntcn fur die zahlreiche Betheiligung an dem Lcicheubegangmsse uud die Krauzspeudcn meinen tiefgefühlten Dank aus. Laibach, den 5, Iänuer 1894. Die trauernde Gattin. > Danksagung. W Allen werten Freunden uud Bclanuten, welche ^ während des Kranlenlagers nnd bei dein Hinscheiden M nnscrcr innigstgcliebten Mntter, der wohlgeborcncn M Frau > Josephine Mayer W uns trdstrnd zur Seite standen, sowie allen denen, ^ welche der theuren Verewigten durch Nranzsvendcu ^ und durch die Begleitung zur ewigen Ruhestätte die M letzte Ehre erwiesen haben, sprechen wir hicmit den M tiefgefühltesten Danl aus. W Laibacham5. Jänner 1894. W Die trauernde Familie. Ttlbadirr Jrituitfl «r.4. 29 SlJnnrr 1894. cLanöestheater in Faibach. «L, Vorst, (Abonn.-Nr. 63.) Ungerader Tag. ^ Freitag den 7i. ^äipier ^89^ Gastspirl der liwisslichen Hof-, Sulo» und Serpentine»Tänzerin Vcttina Nuffini. Zum erstenmale: Der Präsident. Origmal'Lusispiel in einem Actc von Wilhelm Kläger. Hierauf (Minna Vaviera als Gast): Das Versprechen lnnterm Herd. Scene aus den üsterreichischen Alpen mit Nationalgesängen von Alexander Baumann. Zum Schlüsse: Serpentine-Tanz. «e. «orst. (Nbonn..Nr. 64.) Gerader Tag. Samstag den ti. Jänner Der böse Geist zumpaci-DaglllmnduZ oder das liederliche Kleeblatt. Zauberposse ntit wesang in d^ei Acten von I. Nestrol). — Musik von Adolf Müller jun. 3». A3 ». Dr. p.-. ö60 »- V Q»Ha1^a Hnö 7. H»nnv»rH»> 1V93 «»Üvtolr od 3. nrt popoi^Hi« St. 34. Dr. pr. 561. Zaöetek ob pol 8. uri zveöer 8iiegulèica in »kratje. Èarobna igra z melodramom v petih dejanjih. Po pravljici nemäki spisal ('.. A. Görner. Slovenski deci priredil Fran Gestrin. Die Apotheker Laibachs geben dem P. T. Publicurn bekannt, dass die Apotheken hierorts, mit gestrigem Tage angefangen, während der Winlermonate November, December, Jänner, Feornar and März um 7 Uhr früh geöffnet und um 9 Uhr abends geschlossen werden. Die Nachtglocke und Nachtinspection isL bei jeder Apotheke vorhanden. (101) Dlenitvermlttlungibureau O. Flux, Rain 6, sucht für sofort: zwei Herriohaftsköohlnnen, sehr gute. dauernde. Plätze, 10 bis 12 fl. Lohn; mehrere eln-faohe u. feinere Gasthaus- u. Pflvatköohlnnen für Laibach, Umgebung, Göiz, Triest, AdeKberg, Slejf-rniark etc., etc.; elnfaohe und feine Btubenmadoben, mebrere Kellnerinnen (darunter auch nach Agram). älteres Klndsmädohen, Casslerln in ein Geschäftshaus, mehrere Mädohen für allet, Kuttoher etc. (104) Salon - Petroleum (4589) feinst amerikanisches 21—13 bei IPeter* X_^a.L*@iiik. Einladung zum LaMclierKßllißMiJariiw-Krämlißi welches Donnerstag ien 11, Jänner 1894 im dlas-Salon des Casino stattfindet. Tanzmusik: Die Kapelle des k. u. k. Infanterie-Regiments König dar Belgier Nr 27. Tanz-Arrangement: Herr Tanzlehrer W. Fridrich. Anfang halb 9 Uhr. Entree 60 kr. Um einfache Toilette wird gebeten. Hochachtungsvollst (98) E>euH Corsa.lt*. Falls jemand die Einladungskarte aus Versehen unliebsamerweise nicht erhalten haben sollte, so wird derselbe gebeten, dies als Einladung zu betrachten. Der Kartenvorverkauf findet aus Gefälligkeit in der Haupt-Tabaktrasik statt. Maßstab 1 : ?b lXX). Preis per Vlatt 50 kr., in Taschenformat auf Leinwand gespannt 80 kr. Jg. v. ßleimnayr H Fed. Hambergs Huchhandlung in laibach. Sparcasse-Kundmachung. Im abgelaufenen Monale December wurden bei der krainischen Spar- casse von 2190 Parteien..............480.H67 fl. 84 kr.! eingelegt und an 18öO Interessenten.........512.293 » 13 » rückbezahlt. Behufs Erlangung von Hypothekar-Darlehen sind im verflossenen IV. Quartale 100 Gesuche überreicht und in Summe sl. 1.886001 an-j gesprochen worden; 94 Gesuche wurden durch Bewilligung von fl. 1571565; ganz oder theilweise berücksichtigt und 6 wegen Mangels der statutenmäßigen Deckung abgewiesen. Laibach am 2. Jänner 1894. (l06>, ___________Die Direction der krainischen Sparcasse. 3 Das Wanufactur- und Kurzwaren- '< s Lager aus dem Eoncurse des Lranz ^ ß Nrlrp. Alter Markt, wird vom <§ ^ Montag den 8. Jänner ab zum H ^ gerichtlichen Schätzuugspreise gänzlich ^ z ausverkauft. ««»i s ß ______________ z Gefertigter empfiehlt sich zur Anfertigung von Civil-Kleidern au«? in- und ausländischer Ware nach der neuesten Facon. Uniformen und Unlsormsorten ___für alle Beamten sowie k. u. k. Militärs.___ 0^" Pxelscourante gratti«. "^P^ W. Cassermann (4517) 26—14 Laibach, SclielleuburgKasse Nr. 4. | Pro visions - Reisender für «inen sehr gut gangbaren neuen Artikel, speciell mil Gasthaus, Cafe und Hotel viel zu machen, wird gesucht. Besondere Kfnntnisse nicht erforderlich. Offerten sub «20% Provision» an die Annoncen-Expedition Ludwlf von SohÖnbofer, Oraz, Sportasse Nr. 5. d7j ^f COOrYAC W Czuba-Durozier & Co. m^^ä9 franz. Cognacsabrlk PROMOMTO Ä^. General-Repräsentanz Ruda & Blochmann, Wien-Budapest (&0&9) 32—17 §¦- TTfihfira.ll zn h&bfin. "^M Course an der Wiener Börse vom 4. Jänner 1894. «««^ „Meuen V°ursbl°tle Klallt».Hnl»hnu »«ld W°« »'/» «inhtMlch« «ente in «ölen v«z, Ma<-».»oembei . . . 88 4N g«-«,' !»Noten «lz.Ffbiullr.Nugu't 9«» »» <ü " „ ,, Npill vclober >>«,(, >>8 49 l«54« 4°/. G,4»- l«N(Xr »"/. „ °»nze «» I, l4«,5,47vb ^»oer ,. „MnftelN«, I, >.,-,«, 5.« >»»4tr Vtalltllllsl . . 10« l, 194 bN ,9l> 25 »/ ^ «^ - . »0 fi. I»4b0l»z^<> 'l'/» T«».^^. K l»0 st. . . !b? — lb» — ^/, v,st. Vold«ntt, fttuttfrtl «l> »0 l>9 — ^/» veft, «ottnrtnle. fle»,l bto. Rente l» Krvnenwähr. *v» dl,. dt,. bt,, per Mtlm, »«80 9«— »i»n»ah«. «ta«<»schnldvn 50 "lanz. Il>!evh Vahn in GUder "/."/»«udolvh V,» O,idt,,l.«r«>l„l,n», fteuerf.(dl«. ., Lt, slir »W «ri. «om. N ib 9? lü ^VorllrlbergerVllhn ln T«lb. ^u innn fl,,, ,,«fi.N°m. --- --- /' «to. in »ronenw, fteuerf. 400 «. «XX, Nr,,. ,oo pr.«°«. ,6«) ,?«) 55. ^»°»t»l<«>nl»vtr,chrt,b«». «lllllbethbahn »on ss. «M, »>/.'/« '» «°« ««»»»« »»» ^«hl»»> iber»»««t»e Eis». Prl«r.' tlllabethbahn «« u. »000 «. Mr »s^ Vl. 4»,., , , ll» »» '<« «» «liwbelbbahn, 4«U u. »ONO «l. »NU M, 4»/,...... l« l0 «»4 '0 ssrün, Io!spd°«Em. 1»»4 4»/, V? «b »»»» «lllizlschs Kcirl. llubwl« «Vllhn »8u «>7 -dtll. Rente 5ronenwübr,, 4°/«, fteuerfrel wl»s»<> «eronen Nom. S4 »" «» — 4^» dto, dl», bt°, per Ultim». 94 9« »» lN bt°.L«.«,«l «old,»nn.,4'/,"/„ l»»?z------ b<°. dto, Kilb, l(m fi,. 4'/,°/» l<»l 70 «>» 70 dt,. Staat»'0l»ll«, (Ung, lübsibi v, I, ««?«, ^ , l«z l»»'>L9N l>to,4'/,»/,Lchnnlre«»l «»! °0bl l»c> zz ,nl ez dt,. Vlzm.'Unl, k ><«> fi, ». W, »« Ibe<ß.«t«..Lost 4»/. «00 fl, , l4» — l45 Grnnb»nU.'GbUz»li»nt« sfür l«> fl ««.), »V. »alwlch'...... __ __ z°/, n»n öffenU. ßnl»hn». D°nllu.«e,,.Lo!e k»/, ...-------— — dt». .»nleihe <»?» , «0»— — - «»lshen bei Llad! »nr» , — — — — «nleben t>, Stnwzemewke Wien «'S 7» »N? »0 «lnltben b, Vlad»asms<»de V 15« - Prämien^«,!! 0, Glabtssm Wien »73 - l?4 — Vvritbllu.llnlehen verlo«». »»/, ll»0?ü«0lxb 4»/, »rainer Lond^An«, , , 9?»» 9»«« Psandbrks, ^f»r lVU fi.). Vobcr, «N, »» «nb«I.vl.4»/». 1« 75 „, 50 «odcr. «ll«, «str, wbNI, vl.4«/, 9«4> »«en dto, Pr«»'Vchlbv, «"/„.»««, ,,4»",i»»l» bto „ »«/n.ll.Gm. ,,4?5i,»» N-lsterr, Lanbe»'Hyp«nft. 4»/, e» ky >«o 4" 0efi,-un«, »«nl verl, 4'/,'/, . ----- .__ bt». » ^/» . ' «»»n INl, A» dto. bNjübr, „ 4°/, . . 9»-»»« ,n— Lilbbalni k »°/,..... ,4-? « l4» «0 Unz.gll«,, «'l,n , , ,0L-i»,- 4°/. U,ttert««tner Vllhne» . 98 b0 99 — Divers» zos« (per Stück), Vubllpffl Vastl ft «« ^,0 ^.zl, 4»'.DlM»u »reuz, unl. »el. »., b fi. „7^ ,2 ?b «ubolvd U° ,n-^ t»t». II. , >>4 — ?» «l l»« 7» lll? ?b Uvbenrr.-«nN..«fi ,N0st V 40"/^ 448 7» 449 ------ bt». dti>, per Ultimo Veptbr. «'« »^4 »5 «ret,«l!llnl. «Nl^ un,.. NX» fi. . 4"4 '0 ^«z b» DevoNtenbanl. Ally., iiN« fi. . VL» »>k — »««-«mvle »e! . «broN., «M fi » ö» - »»< — »b4 75 »be 50 0eft?lr.°Ung»l Vans «x» fi inn,! »00? Unionbanl NX' fi..... «b9 b« ««> — ««let»?»»««. «2«.. »40 st. «74 — l'<« — Al1i»n von Zllln«>«r». »" Gn>n »«> ». . »« - ' >» «> „ W,«b»bn »bo 4l» b0 D»n«u - D»«vNchlfillhrt » G«<. vefin-r «XI fi. «M. '. . , 408 — 4l> — DrauEWa»!. l>b.«.)>00fi.V. —— - Dur ifti>d,„l>n<1>fr«,°V.»0Nfi.V. 498 X»,'- Nsrdwllnt>«'N°rbi.l00NN.«Vl, «9»0 «»5 l'einb «lzerni,» Iaf!v>Wjtnb.' VeielllH. »00 «. V. . , »«» — '«4 l.0 1!I°>»d.»fterr,.lr'« !^n «i> öN dto, M, »» »00 «, V. . . «, 75 "4» « VrossDl^srKIsnb. l»Nfi. Vilb. »9 ?t 90 50 Siek^nkuraer- Eilenbahn, erstt. — - - E!«,l>l»eil,nbal,n l«X> fi. G. . . »09 - »09 ^0 SNdbubn »'X' fi S VNbnm-dd. perb.°V AX1 fi. >N. ivg ^ ,u? — Il»»!,»v°«»c> . Wr., l?0fl.0.«. »?b — ,?« . ^r»»w«y«Ge1., neue «l,.Vrt»> rit«t»<«rr«,n ,00 fi . 9» « "4 5« Un, fialz «ft!,n» »N0 fi. «lber »"< ?» »"< »» Ung Welt» ,M«°b »r«jM0fi.V. «« bv^X»» «> «Mener Uocalb«bnn,.»cl,.»e1 «» — — — lper G» lo« — «l»««n«»e1tlllch , 0»t«-»lpln, 4??» 4«»» ««,« «Yn-I» »«»el »« fl 4» - «94 b» O«l»»«»«i< G'einlo»'«, »« st. 48 - ?»<»^ „VchU«l»Kbl",V»P«'st. — - — — .Flevr«»/' V«Pierf n »<». ,« —<^5 — Trif«l« »oblen».»^ 70 «l ,59—,»9«> »»stens.»., 0»«.in «>»4 — «»? ^ »»W»n.Ue'. ^." Vilber - — " ^',»i