CmlmtherIeitunK. »° »»» Dinstag am ««. Angnst »OKK. <^ie Laibachcl-^itima" erscheint, mit !?lusnah,ne der Sonn- >li,d Feiert,,^', täqlich. >l»o fl,üet sa,mnt veil Beilagen un lLu,»pl(,lr g,, njjährg 1l ft., !> .il d ia !> r ic> i, ft. -j'» lr., »nl ssveuibaud im Comploir ganzjährig l^ «.. ha Ibj äl>rig 6' si. Fur t>ic Zil^cllll»,^ in'S H.iü' >i>l? l, a I d i ä !> ci ^ .W tr. mehr zu entricht.». Vi > t ocr Po,l purtl.'-ttoi aan,iäs'ri.i untel Kreuzl'auo uud gedruckter Adresse l5 ss.. ha!b,ähri.) 7 st. 3U lr. - I» se ratio n ^ebi'i!, r fur eine S^'altenzeile u^er del, Rail», derselben, s»r clU-maliac Eiiisch^itiniq'!i kr.. slir yveimaltac 4 kr.. fiir drei,liali^e 5 sr. E. M. Inserate bis l2 Zeilen f»'^" » >l. fur :l '»jal , 50 fr. s,ir 2 Mal n-io ^0 kr. für > Mal nii^schaltcn. Zu diesen Oel'iilil'eil ist »ach dem „provisorischen Gesetze v»!» 6.' November l«50 silr Inserationsstäü'l'sl" noch l» lr. für eine jedesmalige Müschalwmi hi»;u zu rechneli. ------------«—-»-,.,---------.......------------.^»»»....»»,.«»»,«.............»«>»»',«^>, , ..........«,«,,,,»»>»«»»«» ,«»«»>«.........»...... ,^ ^«»»»»>........ i,»»«»^»»«»««»«»»^»»»»»»»»»»^!;» ^inllicher Theil. ^c. k. k. Apostolische Majestät habeu mit Allerhöchst eigenhändig unterzeichnetem Diplome dic Uebcrtragung des Standcsgrades Allcrhöchstihrcs wirklichen geheimen Rathes und jubilirtcn Appellations-Präsidenten. Hermann Freiherru v. Hcß, auf dcffcu Stiefenlclin und Adoptivtochtcr Hcrmanie Vonuct Edlc von Vayard allcrguädigst in Vollzug zu bringen gernht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 7. Angnst d. I. den Domherrn Johann Baptist Bcrgamasco zum Dom< dcchant, deu Domherrn Johann Paul Foraboschi zum Primiccrio, dann den crzbischöfiichen Kalizler Dominik Somcda und den Koopcrator an der Pfarrkirche S. Ouirino in Udine, Franz Cernazai. zu Ohrendoinherrcn an dem Mctropolitaukapitel in Udine abergnädigst zn ernennen geruht. Der Minister für Knüns und Unterricht hat eine am akademischen Gymnasium zu Wien erledigte ^'eh' verstelle dem Gmunassallehrer zn Laib ach, Dr. Karl Nclchcl. verliehen. Veränderungen in der k. k. Armee. E i n t h c i l u n g c n: Der Oberst und General-Adjutant Graf G a I-lcnbcrg zum 3. den Allerhöchsten Namen führenden Dragoner.ylegimcntc; 'die Majore und Flügel-Adjutanten: Ernst Gres> sclsberg v. Hohcuforst zum Linien-Infanterie-Negimcntc Varon Heß Nr. ^!> und Leopold Fischer znm Uhl"ttN'Regimcntc Erzherzog Karl Ludwig Nr. 7. Wcitcrs die Majore: Auton Proschc, znm 6. sscldjäg"'°^"lM"r!' Vinzcnz Fontaine v. Fcl' scnbrunn, Kommandant des l. Stabs-Infanterie-Bataillons, zum Infanterie - Negimcnte König uon Hannover Nr. 4^, Adolf Graf Pollheim, Kommandant des 2. Stabs«Infanterie'Vataillons, zum Infanterie'Regimcntc Kaiser Alerander von Rußland Nr. 2, und Johann Ncinlc, Kommandant der Stabs'Dragoncr-Abtheilung der lll. Armee zum Dra-goner'Ncgimcnte Großhcrzog von Toscana Nr. 4. Erne n n ungen' Dcn Oberstlieutenant Peter Tapawiha, ails dem Pensionöstandc, zilm Trainkommandanteu ini Hauptquartiere drr vierten Armee; die Majore: Heinrich Frciherrn v. Lewar-towsky des Pensionsstandes, znm Trainkomman-danttn des 4. Infant.-Arlnrckorps. und Anton Gayer v. Gayersfcld des Armecstandes, zum Feldspitä-ler-Oberdircktor der IV. Armee. Ucbcrschuug: Major Günther Graf Stollbcrg des Uhla^ llcn.Ncgimcntö Erzherzog Karl Ludwig Nr. 7 c>. >. zum Uhlanen-Rcgimcntc Graf Wallmodcn Nr. !>. Aichllllnllichlr Thl'is. Nördlicher Kriegsschauplatz. Ein Berliner Vlatt enlhält über das Vombar» dement von Swcaborg folgende Mittheilung, die von del, Offizieren des „Pelikan" l?crrnl?rcn soll: „Donnerstag, den 9. Augnst 8 Uhr Morgens, sehte dic rnglisch-französjschc Flotte eine französische Batterie von Mörsern und Hanbilmi nach der im Vereich der Stadt Sweaborg gelegenen Insel Abra> ham ans, und beschoß von hier die Scescite und das Arsenal. 48 Stnudcn lang wnrde ein ununterbrochenes Fenrr anf dieselbe unterhalten. Scholl am ersten Tage ll) Uhr Morgens erreichte eine Vombc ein Pulvermagazin, welches in Folge dessen in die Luft ftog und einen großen Theil der Stadt in Vrand steckte. Gcgcn Mülag siog ein zweites Pnlvermaga' zin und ein Artilleriemllnitionsgcbände in die Luft, so daß Abends schon die ganze Stadt in Flamme» stand. Pcim Abgänge des «Pelikan" am N. Abends waren nnr noch wenige Häuser und ein Theil der Festungswerke unversehrt geblieben, das ganze Arsenal aber ein Naub der Flammen geworden. Vom Lande alls erreichten, die feindlichen Geschütze die Flotte nicht, daher auf Seiten der Verbündeten weder Verlast an Menschen, noch Beschädigung bcr Schiffe zu betlagen ist. Dic Flotte hat in 48 Stnnden mehr als 20.000 Kugeln (Bomben ?e.) in die Stadt geworfen." Sweaborg deckt Helsingfors. das seit 18 l!) die Hauptstadt von Finnland, Sit) der Negirrungsbehör' den und einer Universität i,'t nnd 1U.l)00 Einwohner hat, das Militär ungerechnet. Die Stadt liegt auf der Landznnac Estna'ö, deren südlicher Theil vor ei-nein Iayrzebent noch ode und leer war, doch jeyt mit Villen, Parks und Badeanstalten prangt, wo im Som-tner Russen, Esth> uud Liefläuver sich zum Genusse der Seebäder einfinden. Rechts ist, nach einer Schil« dernng der „Kölner Ztg.", die Schifföwerftc, wo die rnssischcn Kriegsfrcgatten gebant werden; links ragt auf cinem Felsen, wo früher das Fort Ulrilasborg stand, das Observatorium. Neben den Werften licg/n dic Magazine und der 6—9 Faden tiefe östliche oder Kanssahrtcihafcn. Der südliche Hafen ist dcr Kriegs-Hafen, dcr früher voll Kriegsschiffe lag, da Hclstng. fors die Hauplstation dcr finnischen Ostsecflottc ist. Den Eingang zu dem Hasen deckt Sweaborg. dessen Werke aus den ^ Fclsenmscln Wargö, Groß- nnd Klcin-Ocsterswartö, Wcsterswarlö lind Lännan liegen. Dem Skansland gegenüber liegt Gustavsswärd. desscn Geschütze die einzige schmale Einfahrt, welche für Kriegsschiffe geeignet ist. beherrschen. Gnstavsswärd ist mit allen Hilfsmitlcln der nenern Fortifikatiollsl'linst erbaut; aber das Material bcstcbt aus jene», finnischen Granit, der sich bei Bomarsnnd so schlecht bewährt hat. Außer jenen fünf befestigten Inseln ist noch das, Anßcnwerk Langörn zu bemerken, das zwischen Wargö und dem ehemaligen Fort Ulrikasborg liegt. Die Festung Sweaborg mit ihren Alißenwer^ kcn soll 1200 Kanonen haben. Daß slc bei, Ausbruch des Krieges in sehr vernachlässigtem Zustande war. ist vielfach behauptet wordcn; im jetzigen Augenblicke wird die Armiruug desto vollständiger sein. da dir Verbündeten den rassischen Behörden mehr als ein volles Iabr Zcit zur Vervollständigung ihrer Arbri> teil gegönnt haben. Sweaborg. das Gibraltar des Nordens", wurde noch durch den schwedischem Fslo^ marschal! Augustin Elnlnsn'ärd angelegt. In, Kriege vo,i !788 ließen dic Nüssen Hclsingfors.^ das 17^3 i„ ihre Hände gefallen, in Ruhe; im Jahre 1806 pagegcn ergab slch am 3. Mai an rille Handvoll Russen das durch zwei Fregatten und eine starke Be> sammg vertheidigte Sweaborg nach kaniu zweiino» natlichcr Belagerung. Admiral Cronstedt, sonst ci„ tapferer Offizier, übcrliefettc den Rllsscn ll8 metallene und 197.'! cisernc Kanonen, 2000 Zentner Pulver, einen großen Vorrath von Kugeln und Waffen. 88 Kanonenboote. 208 Offiziere und 6000 Mann' Soldaten. I Dcr „Times" wird von der englischen Ostsee« ftoltc bei Swcaborg. tl. Augnst, aus geschrieben: „2ten August. Der Admiral ist nach Sweaborg hin-übergescgelt. um eine Nckognoszirung vorzunehmen nnd Bojen zu legen. 4. Augnst. Die Flotte schickte siä, an, nebst Mörser- nnd Kanonenbooten die Anker ;u lichten, um nach Sweaborg zu segeln. Da das Wetter jedoeb ungünstig zu werden drohte und die See hoch ging, so ward Gegenbefehl ertheilt, und das war ein großes Glück, da dieser uud der folgende Tag sehr stürmisch waren mit heftigem Regen nnd bewegter See. >'l. Augnst. Dcr Dampfer „Gorgon" ist von England angekommen, l!. Angnst. Dic Flotte stach um 10 Uhr Morgens von Nargcn aus in See nnd ging nebst den Mörser» und Kanonen» booten zwischen den kleinen Inseln bei Swcaborg, ungefähr 7000 Pards (l Mrd — !l Fuß) von drr Festung vor Anker: Die Kanonen- und Mörscrbootc werden ungcfahr 2!>00 ^jards vor den Forts Anker werfen und dann morgen Früh bei Tagesanbruch znsammcu ihr Feuer anf dic Batterien, Regierungs« gebäude :c. eröffnen. Einige Vootc wurden beute Abends halb !2 Uhr abgesandt, um nach Hollen» Maschinen zu snchl-n. Sie thaten dilß imtrr sehr güüstigen Umständen,, da das Wettt-r nebelig und der Himmel bewöltt war. Dic Franzosen wollen cinc Mörscrbattcric anf cincr kleinen Insel errichten und haben von Nargcn aus Sandsackc, Faschinen u. s. w. mitgebracht. Allein man fürchtet, ihre Stellung auf der Insel werde sich als unhaltbar erweisen. Die Rakctcnbootc sind heute Nachts sämmtlich zum Dienste bereit." Ein Brief eben daher vom 7. Anglist, glcich. falls in dcr „Times," mcloct: „Gestern Morgens um 9 Uhr sah sich dic Flotte in Stand gcseht. in See zu stechen, da das Wetter ansgezeichnet schön und ruhig war. Wir segelten über den Meerbusen lind gingen um il Uhr Nachmittags fünf Meilen weit von Sweaborg vor Anker. Die Bewohner strömten zn Tausenden an's Ufer, um uus herankommen zu sehen. Es muß cin herrlicher Anblick gewesen sein. Der heutige Morgen ist hell und ruhig, und wir werden unsere Operationen so« fort beginnen." .Destcr^cich. " W icn, 18. August. Der Tag des Gebnrts> festes Sr. Majestät des Kaisers wird von den Vol. kern Oesterreichs jederzeit mit den lebhaftesten Ge» fühlen dec« Dankes und der Ergebenheit gefeiert; denn !-r bezeichnet ihnen den Beginn eines Regenten, lebcns, welches mit rastloser Hingebung der Förde« rung ihres Wohles gewidmet il't. und zn den schönsten Erscheinungen der rnhmreichcn Geschichte dls Kaiseistaates zählt. So wie in der Haupt' mid Resl-dcn;siadt ist dic Feier des schönen T«,^ c>h"e Z'""' fel auch in sämmllichcn Kro„lä"r>"'n '" crl,cl'Mder, religiöser Wcisc begangen wor.cn. Gerade m den schweren Bedrängnisse» der Oe,en>v.rt, und umuttcn der crschütter,.^, B^l'e"hciten, welche dlc Welt ln ihren Tiefen beweglü, muß es allen Vatlrlaudsfteuu- tzT« dcn hohen Trost gcwäyrrn. dic Gcschickc dcs Landcö ili einer Hand ruhend zu wissen. dic Ocstcrrcich bis jctzt im glücklichen Vercinc achluuggcbietcildcr Starke unD umsichligcr Weisheit auf den Vahnen fortschrci-tender Entwicklung nnd Machtcnlfaltnng unter Vc> wahrung des wohlthätigen Friedens lind der Pficgc aller wohlbcgründetcn R'cchtc nnd Interessen der Ein-zelncn, wie der Gcsammlhcit, gclcitct hat. Dieser erhabenen Hand wird es nnter dc,n Vcistandc der Vorsehung sicherlich gelinden, das seit Jahren unablässig erstrebte Ziel zu erreichen nnd dcn hohen Wclt-bcruf Oesterreichs, eine Stütze der Orbnnng. des Ncchtcs und der erhaltenden Grundsätze im großcn Länder' und Völkerverbandc dieses Weltthciles zu bil> den, trcnlich zu erfüllen. Der Tag, den wir heute fcicrn, ist deßhalb ein Malmzcichcn für alle Angehörigen dieses Ncichcs, in unerschütterlicher Treue nnd Hingebung an den Thron zu verharren, in dessen Schatten ihre Wohlfahrt am sichersten geborgen ist." (»sterr. Eorr.) Wien. 18. August. Se. Majestät der Kaiser yat bewilligt, daß eine neue. mit der Gewinnstsum> mc von 8l0.N2l: fi. ausgestattete Klassenlotterie cr> öffnet werde, deren ganzer Reinertrag zur Hälfte für den Feldmarschall Windischgräh'Iiwalidcnfond und zur Hälflc für den Karolinenthaler Kirchenbau be« stimmt ist. Die Loose werden von heute an durch das k. k. privil. Großhandlungshaus I. G. Schnllcr und (5omv., welchem die Leitung des Unternehmens übertragen ist, ausgegeben. Die erste Ziehung dieser Lotterie erfolgt am 3. November. Die Loose sind in vier Klassen eingetheilt. Loose der 1. nnd 2. Klasse kosten 3, der 3. Klasse 6 nnd der 4. Klasse 10 st. — Ihre k. k. Hoheiten die sämmtlichen Herren Erzherzoge und Frauen Erzherzoginnen, haben Sich gestern Mittag nach Lnrenburg begebeu. Se. Maje« stät der Kaiser kam nicht nach Wien, und wnrde der allerhöchste Geburtstag in Lareilburg im Familienkreise gefeiert. — Ihre k. k. apostol. Majestät die regierende Kaiserin Elisabeth haben dem Krenzcrvcrcin, zur Unterstützung der Wiener Gewcrbsleute, fünfzig Gulden allcrguädigst zustellen zn lassen geruht. — Se. Majestät der Kaiscr Ferdinand haben nach Meldung der „Grazer Ztg." geruht, dem katholischen Gesellcnverein in Gra; die milde Spende . von 300 ft. znfiicßcn zu lassen. — Se. k. Hoheit der Herr Erzherzog Ludwig Viktor wird am 22. August Schönbrunn verlassen, und die Rcisc zn Höchstscincn Eltern nach Ischl antreten. — Der Herr Statthalter v. Venedig. Graf v. Vissingen, wird morgen von Innsbruck hier eintreffen, und Se. k. k. Hoheit Hrn. Erzherzog Carl Ludwig anf Höchstseiner Reise nach Tirol begleiten. — Se. Em. dcr Neichsprimas von Ungarn, v. Scitowsky. hat sich von seiner Krankheit vollständig erholt, und schreitet rasch dcr gänzlichen Genesung entgegen. — Mehrere den hochadeligen Stammen Italiens angebörigc Flüchtlinge, deren Vermögens-Segncster kürzlich aufgehoben wurde, beabsichtigen, eben so wie im verflossenen Winter dcr Herzog von Litta, nach Wien zu kommen, um deu Dauk für die Gnadc Sr-Majestät des Kaisers persönlich auszudrücken. — Der Hr. Sektionsrath Ritter v. Schmidt, welcher die Administration dcr Südbahn übernommen hat. beabsichtigt dem Vernehmen nach in Kürze ver-schicdeue Verbesserungen einzuführen, die sich namcnt> lich auf bessere Uebcrwachung der Sehicuenwechsel. Regelung dcö Verkehrs dcr Lastzüge u. dgl. m. beziehen. Hr. Sektionsrath Schmidt hat sein Bureau - im Bahnhöfe bereits übernommen. — Dic sämmtlichen pcusiomrtcu Offizkrc. welche bei dcr Armccauorüstnng vor zwei Jahren in dc» aktive,! Stand übertraten, werden in Folge der Ar-mccrcduzirung jctzt wicocr in den Pcnsionsstand zu-rücktransfcrirt. — Nach cincr Eröffnung des k. k. Truppen, kommando in Linz werden dnrch die successive stall' fiudcudc Nedu;irung dcr Artillerie-, Kricgsbrückrn-unb Fuhrwcscnsbcspannuugcn bei dem nicdcröstcrr. Fuhrwescnskommando circa 729 Reitpferde, 4200 schwere und 4000 lcichtc Zligpfcrdc, im Ganzen 8927 Pferde zur Disposition gelangen, von welchen nach dcr Ergänzung der obcrösterr. ^ricdcnstranspor!-Divisionen mit guten, schweren' Pferden und nach Ansscheidnng dcr zur Kavallerie geeigneten Pferde die Mehrzahl zum öffentlichen Verkaufe kommt. — Eine ordentlich protokollinc Prokura ist gegen dritte Personen. mit welchen dcr Prokuraführer Geschäfte abgeschlossen hat. so lange als bestehend anznschen. auch dann, wenn der Tod dcö Machtgc-bcrs eingetreten, bis selbe in dem Mcrkamilprotokollc gelöscht und dicß bekannt gemacht worden ist. — Ein Erlaß des Ministeriums für Knlius nnd Unterricht erklärt die Volksschulen als Pfiichtschnlcn. Dic cincr Schnlc zugeschriebenen Familien sind verpflichtet, ihre schulfähigeu Kinder in dieselbe zu schik-kcu; sie sind aber auch berechtigt, dic Aufnahme der-fclbcu zu verlangen. Mehrcrc Vcslimmungcn znr Rc-gelnng des Einschulnngswcscns wurocn gleichzeitig vcrlanlbart. — Nachdem dic Vcrsammlnng dcr deutschen Na-turforscher und Aerzte nicht stattfinden wird. werden auch dic Mitglieder dcr k. k. gcologischcu Rcichsan° stalt, wclchc an dcr Vcrsammlnng Theil nchmcn wollten, in dcn ih»en zugcwicscucn Vczirkcn verblci- ^bcn, und bis zluu Herbste dic geologischen Forschungen fortsetzen. — Vci dem Umstände, als sämmtliche auswärtige Mitglieder dcr internationalen Jury für die Knnst' abthcilnug dcr Pariser Ausstellung gleich uach dcr crstcu Sitzung sich von Paris cntfcrntrn, nm crst im Monat Oktober zur Vollführung ibrrr Ausgabe dahin znrückzukchrcn, hat auch »as kaiserlich östcrrci. chischc Unterrichtsministerium den zum Mitglicdc jc> ncr Inry criiannten Professor der hiesigen Knnst« Akademie, Herrn Eduard van der Null, über sein Ansuchen zur einstweiligen Rückkehr nach Wicn ermächtigt. — Es ist im Antrage, bezüglich der Kommcr-zial-Warcnstcmplnng und dcr VanmwolN'ontrollc das Vcrfahrcn dcs dcutschcu Zollvereins auch in Ocstcr« reich zu adoplircn. Die Schlußverhandlungcn über dicsc Frage sind auf Grund dcr von den Handels, kammcrn eingelangten Gutachten bereits im Zuge. — Ueber die Fremdcufrcqncnz in Ischl bringt dic „Liuzcr Ztg." folgcndcn Dctailanswcis: Was das Ausland anbelangt, so zählt bisher Preußen 324, England 121. Vaicrn 89, Schweden 2!), Hamburg 44, Nordamerika 40. Sachsen 6l>, Dänemark 34, die Donaufürstcnthümcr 32, Rußlaud !>3. dic Schweiz lind Vadcu jc 20, Frankfnrt a. Äi. 14, Mecklenburg 16, Württemberg 8, Vraunschwcig 1«, Holland uud Frankreich jc 19, die Türkei und Vrcmcn jc 7, Scr-bicn. Oldciü'urg, Sardinien uud Ncapcl jc 2, Hau-novrr 17, Hcsscn 11, Spaincn, Anhalt'Dessau uiw Mcriko je 4, dic jonischcn Inseln 3, Pcru, Griechenland. Anhalt-Kölhcn, Holslciu, Weimar. Lübeck und Egypten jc 1. endlich Vclgicn 6 Parteien. Aus dcm östcrrcichischcn Kaiscrslaatc erscheinen: Ungarn nut !74, Vöhmcn mit l!l>, Oberöstcrrcich mit U>1, Stcier^ Nlark mit li4, Salzburg nüt l>2 Parteien, währcud anf dic Haupt- und Residenzstadt Wicn 661 Parteien entfallen. Man zählt darunter 2 Hcrzogc, 2 Pnn-zcu, 17 Fürsten, 1 Marquis, 119 Grafcu. 80 Frci. hcrrcu und 202 andere Adlige. Dcr geistliche Stand umfaßt bisher 4l>, dcr Mililärstand l>9, dcr '^eaiN' lcnstand 393 Parteien. Dlc Zahl der bis 11. d. angekommenen Anzie beträgt 87. — Währcnd dicscr Tage laincn in Regcnsburg orei Engländer, die Hcrrcn Philipps von London und Eooringtou uud Prescot von Vcdfort, ,zu Schiffe an nud zwar anf cinem ganz kleinen Nachen, auf wcl-chcm sic dcn Main aufwärts und durch dcn Donau' kaual hichcr gclaugtcn und ihre Reise nach Wicn, nnd, wic man sagt, bis zur Mündung dcr Douail in oas schwarze Meer forlsetzcn wcrocn. — Der Nachweis dcr Answandcrcrzahl, dic sich im abgelaufenen Jahre nach den vereinigten Staaten gewandt, erregt um so größeres Inlcrcssc. jc mehr verschiedene Umstände darauf hinzudeuten scheinen, daß mit derselben ein Höhcvnnkl bczcichnct sein dürfte. Nach dcr amtlichen Vorlage zu Washington warcn u, dicscm rincn Jahre in dcn Häfcn des Rcichcs 4v. uach dcr ncucn Wclt. Dic irische Aus' waudcrllng war bcreits im Abuchmcn bcgriffcn: sie batte ihrcn Höhepunkt im Iahrc 18ül erreicht, wo sie alls 1N3.883 Scclcn stieg, währcud Deutschland zn derselben Zeit 69,883 cntscndctc. Seitdem sank dic Zahl dcr irischen Ankömmlinge von Jahr zn Jahr: 18Ü2 auf 11.^37' 18-i3 auf «13.14«; 1«!!4 auf 101.600. In Folgc der Knownolbing - Vcwegung, welche eben so gegen irische und katholische Einwanderer wic gegen die Deutschen gerichtet ist, möchte sich im lanfcndcn Iahrc wohl ciuc noch bedeuten« dcre Verringcrnng heransstcüen. Ein Umschlag in Deutschland dagegen, odcr nuudestens ein Zahlen» stillstand dürfte sich vielleicht erst im gegenwärtigen Iahrc bcmcrkbar machen. — Um so viel möglich dcn Spekulationen in Getreide auf den Mittclpreis. wic ihn die Regierung fcssgcstcllt. in Frankrcich zn begegnen, ist dort be« schlössen worden, dic Frnchthallcn im ganzcn Kaiserreiche nnr an Einem uud demselbeu Tage dcr Wochc zu öffnen. -^ Der ,.Kath. Wahrfrd." schreibt: Für Dr. Knoblcclicrs Missionöanstalt in Mittelafrika sind bei der Redaktion dicscs Mattes unaufgefordert schon vielfältig Vciträgc cingefiosscn. Das hochw. Scckauer Ordinariat empfiehlt nun mit Kurrende vom 2li. Inli d. I. die Thcilnahmc am Marienvrrcin in Wicn, dcr die Förderung dieser Mission zum Zwecke hat, und fordert dcn Klerus anf. jährlich, etwa am Vcrcinsfcsic desselben, am 8. September, in der Kirche eine Sammlung zur Untcrstütuiug dieser Mission zu vcr« anstalten. Icdcs Vcrcinsmitglicd trägt jährlich 1 ft. oder monatlich !> kr. für dic Mission von Iunerafrika Ixi. Dicsc verspricht uach dcm vierten Jahresbericht des Maricnvcrcins, ungeachtet drr großcn Verluste an Kräftcn, dic schon dcm Klima crlcgcn sind. das' crfrculichstc Grdcihcn. Sind cinmal die Missionsgc» bäudc vollcndct. dic Missionäre nicht mehr Tag uud Nacht allen Einflüssen eines ungewohnten Klima's ausgcsctzt. auch cinmal mit frischem Wasser versehen, nnd mit dcn Vcrbaltnngö- uno Gcsuudheitsrcgcln, wclchc ciuc bcsscrc Zouc crfordcrt, vertraut, so läßt sich crwarlcu. daß die cnropäischcn Missionäre untcr dcm göttlichcn Vcistandc, besonders in dem höhcr gc-lcgcncn Gondokoro, cs gar wohl anshaltcn. Provikar ^Knoblcchcr vcrsichcrt, daß cine schwächliche, abcr gc» sundc Natur sich viel cher und leichter an das Klima gewöhne, als eine starke uud abgehärtete, die sich viel schwcrcr^ändere (wir glauben, sich auch zu viel zutraue, und dahcr mehr durch übermäßige Anstrengung, als noch dnrch dic klimalischcn Vcrhällnissc crliegc.) " Mit Vczichung ailf den K. 40 (für Ungarn ^. .';-;) der mit allerhöchster Entschließung vom 4. Hcptcmbcr 16'!2 scstgcscktcn Vestinnnnngen über dic Einrichtung und Amtöwirksamkrit dcr politischen Lan-dcsbchördcn hat das Ministerium dcö Inncru in» Vcr« nchmcn mit dcn Ministcricn bcr Instiz und der P° uanzcn, der Landcsstcllc bezüglich dcr Genehmigung von Micthvcrträgcn für dic Unterbringung der Vc>-zirkö« (Stuhlrichtcr.) Aemter, mit Iudcgriff dcr Arreste uud Naturalwohnungen, so wic auch hinsichtlich dcr Hcrslcllungcu voi^ R'cparaturen uud Aoaptirnugcn für oic genannten Lokalitäten in gcmicthrten Privatgebäu->dcu, dcusclbcn Wirkungskreis cinzuränmcn befunden, wrlchcr dcr Landcsorganisirungskommission mit dcr, cinvcrstandlich mit dcn Ministcricn dcr Justiz und der Finanzen erlasscncn Verordnung vom 2. Dezember >8"2 zugestanden wurde. Die Landesstcllc hat jedoch von dcr definitiven Erledigung mit dcr Finanzlandes-oehördc und gccignetcn Falls, bcsondcrs wegen dcr Zahl nnd dcr gchörigcn '^cschaffcnhcit dcr erfordcrli-chcn Arreste auch mit dcm Obcrlandcsgcrichlc sich in das Vcrnchmen zu scpcn. Es vcrstcht sich von selbst, c>aß dort, wo die Landcsorganisirnngskoiumissioncn iwch fuugiren, erst nach crfolgtrr Auflösung dicscr Ml>"" !, Kommissicmen in den dießfälllgen Wirkungskreis ein» zutrctcl» liaben werocu. " Es baben sich bei der Dampfsehissiabrt ans der sächsischen Elbestreeke insofern Unzuträglichkeitcu ergeben, als bel den hänfigcil, kurzen Krümmnngen und dcn theiliveise hohen Ufern dcs Slromcs. sowic bei dcr oft ziemlich geringen Breite dcs Fahrwassers das bei Nachtzeit lino dichtem Nebel von den Dampfschiffen zu führende weiße Licht nicht immer und na> mcntlich lici nebeliger Witterung rechtzeitig und in solcher Entfernung wahrzunehmen gcwcseu ist. um bei dem Begegnen der Dampfschiffe unter sich uud mit andern Fahrzeugen gegen die Gesahr cines Zu< sauunrnstoßes geilügend sicher zu stellen, und das kgl. sächsische Finanzministerium hat sich durch die gemach, ten Wahrnehmungen veranlaßt gefnuden, anzuordnen, daß bei dcn Fahrten der sächsischen Dampfschiffe aus dcr sächsischen Elbe die von ihnen zu führenden Laternen mit weißem hellen Lichte statt am Mastc, ferner-hin an der vordcrn Spipc der Dampfschiffe in ent-sprechender Höhe. so daß dieselben in angemessener Entfernung zu jeder Zeit hinreichend sichtbar sind. aufgestellt werden sollen. Wicn, l9. August. Znr Feier des Geburts-festes Sr. k. k. Apostolischen Majestät wurde geslcru (am 18ten) Vormittags um 1l Uhr im St. Stc-phausdom von Sr. fürstlichen Gnaden dem hochw. Fürst' Erzbischof vou Wicn ein solennes Hochamt mit 'l> Oluu! zclcbrirt. welchem die Herren Minister und Rcichsräthc, der Herr Statthalter von Niedcr.Ocstcr> reich, der Gemeindrath und Magistrat der Residenz mit den Funktionären dieser Körperschaften, sämmtliche Militär» und Zivil-Autoritäten ?c. nnd eine große Anzahl Andächtiger ans ollen Ständen der Bcvölke» rung beiwohnten, um dcn Segeu dcs Allmächtigen für das Wob! des allgeliebten und hochverehrten Monarchen und Allcrhöchstseincö Hauses zn erflehen. Pon Seite dcs k. k Militärs wurde auf den« Glacis vor dem Franziskanerthor eine große Kirchen-parade der Garnison abgcl'allcn. Die einzelnen Mo< mente der beil. Messe wurden durch Gcschühsalvcu von den Bastionen bezeichnet. — In der St. Annakirche sand am 16. d. M. Vormittag 11 Uhr aus Anlaß dcs Namcnsscstcs Sr. Majestät dcs Kaisers der Franzosen ein feierlicher Gottesdienst mit '1> 1>l>m, unter Mitwirkung einer ausgezeichneten Kapelle Statt. Nach beendigter Kir> chcufeier nahm Sc. Erzellenz dcr kaiserl. französische Gesandte Baron v. Bourqueney dic Glückwünsche sei. ner 'Nationalen entgegen. Nachmittags um 4 ^ Uhr war in dc,n reich nnd glänzend ausgeschmückten Gc« sandtschaftshotcl eine große Fesllafcl. bei welcher dcr Obersihosmcistcr Sr. k. l. Apostolischen Majestät. Se. Durchlaucht Fürst Karl Liechtenstein, dic Gesundheit Seiner Majestät dcs Kmscrs dcr Franzosen aus> brachte, wclchc Se. Erzellcnz der Baron v. Bour> queney durch Ausbringung cines Toastes anf Se. l. k. Apostolische Majestät erwiederte. Unter den eingc« ladencn Gästen bemerkte man uoch das säinmilichc diplomatische Korps. Se. Exzellenz dcn ersten Gc-ncral-Adjutanten Sr. k. k. Apostolischen Majeslät. IML. Grafen Karl Grünne. den Herrn Flügeladju» tauten Sr. Majeslät Grasen O'Donncl, Se. Erzel-Icnz dcn Präsidenten des Reichsrathes Freihcrrn v. Kübrk, Sc. Erzcllenz dcn Hcrrn k. l. Minister der auswärtigen Angelegenheiten und des kaiserlichen Hauses Grafen Bnol. Schanenstcin und die >ämmt-lichcn übrigen Herren l. k. Minister. Se. Erzellcnz deu Unterstaatssclretär iiu Ministerium des Aenßern. Frcihcrrn v. Wcrncr :c. — Au der Brcchrnhr siud erkrankt genesen gestorben in Venedig am 16. August 2 4 I « Paoua „ l,!. „ 3 l) 2 " Viceuza „ 1^>. „ 6 ? ? " Verona ,, 1". „2t !» « Mailand,. 111. ., 10 07 " Ärescia „ 1«. „ 24 33 24 " Udinc « lU. ^ lä ? ? " Görz „ 16. .. 6 2 ii "^npodistria« lil. « 2l 10 3 — In Trie st sind oom 16. August Abends um A Uhr bis zum 17. Abends um 8 Uhr. in der Stadt 7. in oorslädtischcn Umgebungen 7, in den Dorsschaf» ten dcs Gcbietcs 4, im Spitale 2, zusammen 20 Personeu au der Cholera erkrankt. 46 gcncscn und 13 gestorben. — In Behandlung 419. Preßburg. Die hiesige Haudclslammcr hat in ihrer jüngsten Siynng zufolge eines eingelangten Erlasses der hicrortigcu k. k. Finanzlandcsdireklion von der Kammer den Beschluß gefaßt, das hohe k. k. Handelsministerium mittclst cincs motioirtcn Vortrags neuerdings auf die höchst traurigen Krcoilvcrhältnissc dieses Kamn,erbezirkeo aufmerksanl zu machen, und zugleich zu bitteu, daß gegen dic täglich wachsende Geldnoth von Seile der h. Staatsverwallung Fürsorge getroffen werden möge. Kronstadt, 6. August. Vor einigen Tagen siud. wie man dem ,,P. Ll." schreibt, einige Herren von hier uach Bukarest abgereist, lim im Auftrage dcs hiesigen Handelsstanocs znnächst alls priuatcm Wege Erkundignugcu ciuzuzichcn, ob man daselbst geneigt ist, einem Unternehmcu, welches die Führung einer Eisenbahn von Kronstadt nach der.Walachei über Bukarest uach Ibraila lind Giurgewo begründete. Unter-stütulng augcdeihcn zu lassen nnd sich an demselben zu betheiligeu; insbesoudcre. um die au dieser Linie iutcressirlcu Gllindbesitter zn 'Anerbietnngen zn veranlassen. Die hiesige Handelskammer wiro demnächst eine Denkschrift über die Wichtigkeit dcr in Neoe slc-hcudeu Eiscubahuliuic vcröffcntlichcu. Detttschlaud. Das Kasseler Konnstorium hat über dir Handhabung dcr kirchlichcn Zucht cincn ncucu Bcschlliß gefaßt. Der Erlaß leitet das fast gänzliche Ver. schwinden der Vußzncht aus der rationalistischen Ab schwächlmg lind Eiitleeruug dcs Begriffs der Süude her mW gebiete: daher den Inspcktorcn zu cröffncn. daß die gegenwärtige, »nil der Kirchcnordnnng von 1l)67 im Wiocrsprllch stebcndc Einschränknng dlr Kirchcnblißc auf gcschlcchlliche Sünder sofort zu be< seitigcn und diese Buße. und zwar mit voller Oef. fentlichkrit. auch aus andcrc Ucbcrtrerungeu, besou-dcvs auf Verächter des göttlichen Wortes und der Sakramente, in Anwendnng zu bringen sei. Als der ersten Kmegoric angchmig s^'ll diinn Irdcr gelten, der während cincs I.ihreö den Gotte<^irnst nicht l'/. sucht, uud als dcr lel)tcru, wer scil längerer Zeit vom Abendmahl sich entfernt gchaltcu hat. Frankreich. Paris, l3. August. Auch für 903 Vcrur» theilte vom Zivil hat der Kaiser aus Anlaß dcs lii. August thcils volle» Erlaß des Nestes ihrer Strafeu, theils Velkürzungen oder Umwandlnngen dcrselbcu bewilliget. Wie man aus Marseille vom 9. d. schreibt, l,at Schiffskapitän Magnan, Urheber des Pl.ines eines Geschwaders vou Flußdainpferu zu Operationen in, Orient, mit seinem ersten Versuche vollkommcu rcussirt. Bci sehr- liochgebcndcr Scc und widrigen Wiiwen hielt sich der „C:)gnc Nr. l0", ein altes lind am wcnigstcu zum Zweckc taugliches Schiff, so gut, daß mchrcrc Mitglieder vou sich freiwillig erboten, dic Vcrsichcrung dcs Geschivaders zil überncbmcn. Marschall Eastellauc ist seit vorgestern wicdcr zu ^you. lvo cr seinell bisherigen Posten alich ferner bekleidet. Dänemark. Kopenh^en. 11. Angnst. Hcntc erfolgte dic Eröffnung ocs dänischen Reichstages. Dieselbe geschah im Namcu des Königs durch dcu Prcmicr-ministcr Bang, welcher ncbcn dem Gcsepc über die Vcrfassungsäudcrung die Vorlage anderer driugcudcu Gescnc ankündigt. Im Volksthing »rurde das frühere Bureau -- Höchstengerichtsadvokat Rotwilt mit 7.'i (unter 82) Siimmcn zum Präsi>?cnlcn. Ernnnistcr und Erzbischof Monrad (Oberinspektor des Schnlwc. srns im Königrrichc) mit 73 Stimmen zum ersten und Gll,'sslrer Vroberg in Kopcnyagcii uut 42 Stimmen zum zweiten ViVpräsiocMcn -- provisorisch >vie- dergcwählt. Bei dcr Wahl zum zweiteu Vizepräst. Renten hat dießmal anch der ultla-lationale alte Pa« stör Grnndwig viele Stimineil erhalten. Rotwltt ueigt sich zlir Partei der Banei »freunde hill^ Mou» rad, dcr frühere Führer dcr Opposition »lud Vrobcrg gchörcn Vcide dcr national - loilslit:'.iiollcllen . söge« nannten Iunistcn > Partei an, dic im Allgcmcinen auf der Seite dcö jehigen Ministeriums steht. Rußland. Aus St. Petersburg verlautet, oaß dem. uächst in Berlin Unterhandlungen über dcu Anschluß der Ostbahn an die Petersburg'Warschauer stattfinden werden. Es soll dcr betreffende Bevollmächtigte von dcr russischen Regirrung bereits ernannt scin. Amerika. Dcr Dampfer „Amerika" verbrannte am 24. Juni bei Eresccut-City; Bemaunung und Passna.icre. daruntcr !32 amerikanische Soldaten, gerettet. Aus Neu »Granada erfährt man, daß General Obando zu 12 Jahren Verbannnug vcrurtheilt ist. Oberst Kin> ney soll in Greytown gelandet scin. In mchrcrcu Orten Nicaragua's war die Cholera ausgebrochen. Nach eincr Korrespondenz des ..Newark» Herald" aus Rivas ill Nicaragua war dic Waller-Baude am 28. Inili von den Regierungstrup^cn bei Sau Jean del Snr anf's Hanpt geschlagen worden' die cingcborncn Revollitionärs nabmen nämlich bald Reißans und ließen ihre amerikanischen Helfershelfer die Snppc allein ausbrockcn; 13 )ja»kcc's blicbcu todt auf dem Plat), und ibrc Leichen wurden verbrannt. Walker felbst ist nach Einigen gcfallcn < uach Anderen cnt' kommcu. Bei den Todten fand mau angeblich wich« tigc Papiere. Dcr Rcst dcr Bande floh im klägli. chcn Zustande nach dem Gebiet vou Costa'Riea. ,uo ihrer von Seiten der Behörden keine gastliche Aus» nähme warten mag. Alis Havannah vom 22. v. M. nichts Ncucs als dcr Bankerott ciucs Handlllngshau» ses mit 1,500.000 Doll. Aus Mcnto vom !9. v. M. hört man, Santa'Anna wolle dcn Revolutio» närcn Zugeständnisse machen. In dcr Hauptstadt Alles still. Die Mormonen im Salzsee«Thale saheu einer Hnngcrsnolh ciltgegen. da eine Insekten-Land«' plage die Saaten urrzchrtc,- Mehl war zn 6 Doll, pr. 10« Pf. schr rar. Ein gewisser ?jo,l„g. der seit Kurzen, dort predigt, empfiehlt seinen Brüdern mit sammt ihren Familien kurze Laudparthieu zu machen. Seine eigene Familie besteht aus 90 Frauen oder Sultaninncn nnd Kindern wie Sand am Mccre. In Neworleans nahm das gclbc Fieber immer mehr über Hand. war jedoch nicht scdr bösartig. Das dortige Vc« raudah'Holcl, welches mau auf 130.000 Doll, schäht, ist cin Raub ocr Flammcu geworden. In Chili trat der Kongreß am 1. Juli zusammen, und der Präsi« dent wnnjchtc den MitglicDlrn Glück zu dcu Forlschrit« tcu dcs Laubes in Handel und Wissenschaft. Die Minen von Copiapo besserten sich im Ertrag und die Wittcrnng war günstig. Markte in Valparaiso flau. In Pcru glaubte mau allgemein an die Erwähluug des Generals Caslilla zum Präsidenten. TclcglWhischc Dcpcschrn. " Paris. 18. August. Der „Monitcur" enthält ein kaiserl. Dekret, die Eruennung Eaurobcrt's zum Senator betreffend. London. Sonilabend. Eine Depesche dcs Generals Simpson vom 16. d. M. ineldet: Pelissler und ich beschlossen, morgen Früh das Feuer aus dcn englischcu und frauzösischcu Batterie» zu eröffnen. — Die Königin ist Morgens nach Boulogne abgereist. ' Mau mcloet ans Rom von« 10. Anglist. Die spanische Gesandtschaft ist hier so gut wie geschlossen,-nur der Graf Moreno ist noch hier znrnekaMiebe,, in der Eigenschaft eines Verwalters der llaM'nalc,' Gutcroqjcltt ' die übrigen Geschäfte sind der franzo« sischeu Botschaft übcrwicseu woroen. H»'- P"ch"l> l>e< si"det sich zil Porto b'5lnzio. w. ftmc Oc.nall» bett-!n>"l. .....^............^ , ^„„,,.,. Druck und Verlag uon H, v. Kileinm^nr H.' ^. Gaiull.l-r« i:i L.ubael). — Veraniw0rl!,iä..r Äe5att.'ur: ss Va»'l'"g Börsenbericht au5 dein Al)k!>oMattc oer öster rVns. Wiener.Zcicung. Wien l8 August 1855, ^!Mags l Uhr. Dic Stmmnmg für Papiere war e>ü>isti^. 5 "/., Mrtall.' und National - Anlchm' l'sgchrt „nd zur Notiz höhcr. Nordba!)!! - Altion cvössiutlii mit 201'/. und hvbcl, sich bis 2N2'/.. Staatscin»bal,u-'Aktien hicltcu sich bn 3^2'/, l'is 343. Dampfschiff-Afticn 572 — 57«. Wcchftl ,»,d Vakmn biilbcu zu den gcstriqcn .Nurse» off.nrt. Nnistlrdaül 95, -- Augsburg 115'/. Vrilf. — Frankiurt 1<5 Vricf. Hainlurq 8^ Bri.f. — Livm'no —. - i!m>-dun 11.,l Vnes. — Mailand 1,4^ Prüf. _^ Paris 133'/.. StaatsschlUdvevschrcil'unssci! zu 5"/, 7^'/, -75 detlo „ ^'/.'/.. «!5'/< ^5'/. dctlo ^ l^. ., 5'7„ «8-»'» National-A»l.s)en ,. 5 7„ 80'/.—«"'/. Lombard. V.nct. ^lnllh.n . ,. s» 7.. W V7 Hr»»d.-nt!a,1,'Obllg, N, Ocsln.z» 5 7« 7« 77 dttlc, andrrcr .flr<,'!iländcr ü "/« ft« '/, 74 Glc^guitzcr Qblig. m. R. zu 5 7« i,2 -!»2 '/. Ocdnil'MglV dcttö dctto ,.5 7« W'/^-M>7, Pcnhrr lltto detto „ 4°/<» NH-92 V. Mailänder dctt» dcttu „ 4 7« U0-!»0'/. ^ott.ric-A„lchl» vmn ^ahrc 1834 22« 22!» dcttu d.tio 18N» 119 V, l2(> dctto dcllo 1854 l»8"'.-W'/, Vanfo-Obligalioncn zn 2 '/, "/„ "5 -55 ',-, Vanf-Ätti.» pr. Stuck 9,'nv, östl-rr. Staats^ ^lftnbahu^cftlljchast ,^u 20U ft. od.r 5U0 Fr. ^42 7.-342 7. Novdbahn - Mlim qctrcnnt 202 7, -202 7. B»dwcis-Vi»z-(«»!und!U'!,' '^2U -^27 Prcßbmg-tyln. Ciscnl'. 1. (jinissil'n 18-20 i'rtlo 2. „ mit Priorit 2.i—.'!0 Dampfchiff-Asticn »74 -57«, dctto 12. (zmisswu .'>2 -92 7, Nlirdbalin ' dttto 5 7« 82-8:! Gk'ggnihcr d.lto 5 7» 70 7«'/, Donau'Dampfschiff-Obli.^. 5 7» 8«..ftl (i'umo - Nsnlsch.i»,' ' «3 - i:i 7. i5Nc'lh.,zl) 40 st. Lose 71 7,-72 Wiudisch;,rätz^oft 25 7.- 25 '/, Waldftiin'schr « 24 7.-25 .'l^lcuich'sche „ 10 7,-10 7, K. f. Vollwichtige Dlisat.'U-A^io 20 7.—21 Telegraphischer Kurs - Bericht der Stliatsplipine vulN 20 Aliglist 1855. S00 st. 229 ., „ „ 1854, „ W0 si. 98!l/8 Nktieü dcr s. f. priv. öfter. StaatSeisenl'ahn- szcscllschast zu 200 ft., voll eingezahlt .'l!»l ft. V. V. »üt Ratenzahlung...... 340 l/2 ft. Ä. A Grnndeull.-Odligat. anderer Kronländer zu >'»"/„ «9 3/l^ Vank-Mtien pr. Stuck...... 9/2 2 Mnoal. Au^'l'un,, sur U»>' e>'n!d.!! («ur. Gulp. l 10 1/4 Uso. Franfsurl a. il'i. (fnr 120 st. südd. Vcr- cins-Nähr. i>n24 !,2ft. ^uß.Guld.) 115 l/2 3 Mount. Hatül'M'g. fur l00 Mark Banco. Mildm 84 3/4 2 iüional Llvorno, süe 300 ToricauischeLire, Guld. 1 <4 l/4 2 Monat London, fur 1 ^>!>»d Stel'lMi,. Gll!dslcrr. i.'ire, Gnld.n l 14 5/8 2 H,onat Marseille, für 300 «Nankcn, Gulden 134 1/4 2 Monal Paris, ,'in ^M' Franken . . Gulsen »34 l/2 2M,'„ai Bukarest, fnr 1 Gulden . . . i»i>l-i. 234 31 T. Sichl. K. .». vollw. Mnxz^Ducatrn ... 2l l/4 ui. (itnl.^gio. Fremdenführer iu L iibach.') Eisenbahn - Fahr o r d n u n g. > Anku,isl Alf.ihrt in von l! aid ach L a i b ., cd Schnellzug "^ ^'" "l,r Mi» von kaü'ach nach W'l» . . . ssri,l> --- " 5 ^> vo,i ^lli<» nac«) ^.itt'ucb . . . Alicodü n — — Persouenzug von Laibach nach U!,^!l . . . Vorm, -- " '0 !« dio dlo ... Al'.ntö ^ -^ 9 l<" von Wien nach ^aidach , . . Friit, , ' -^ " l dl^ dlo ... Nacl'M. ^ 01 — ^ — tfnsillv - verein <(Z>»sn!°g,!,clut'« „ä>5st d« Slsrn.UIl',). LoliK,lu,'.l von !! Ul)l Friil, >,>e >u Udl Adrods a»öss,!^, m,c wis!">schafll!l',!,, l>el,cleist,'<jc,ls^ri^.'!!, ^e.i.l Zolriil 0>,' !o»>,'!i dura> MngNedtr ,ingtful,rt «no e,nl„ Dlilkiiü^niüiil'eo? voeg.ft.Ul w,rd.n. Tlln'liZ'.'U-Verein l von 8 Nln ss>l,I, Ilb !^> Ulis .'»!'<'!>!>« N.offncl, m,t ,v,sl'r!schifl- für )i:i!c,l>,fsr; zrl'm^' !o»^> durct' Mill,>i^er oi'ueiulil! u»d «in^m tieekliol'smll^Iitt'» voeg>st>Ul ,v.rd>,'^. ^aude^-Mliseuu» (,m El,'). mit n>Ulil>,is:üli. sch»'» U»L .'linissiiiliil^!, 3!imm>!>n>»>», ^vice Zülrill: M ! I t >v o ch i>on 3 l'is 5» Uhe ^lachxuUig Son»t»,c,von ,,, lus n Uhr. fremde köini»,, llch »uH an ^nd,rn Ta^on d.im Mus.cll»Lu!tos Hrn. D »'scd man meiern. Historischer-Vercill (im ^cl'iilqll'.iud.). mil Bibliothek, numismiitüchel, Ulkl!,id.„ : U"d ?lnii>i,iitn!c<'° ^ammlunss, Freier Zxlriii sxr Mit^ücder und li,niefnhrl. Fremd»', ! ä ^ ! i ä> von 5> bis 7 Ubr Nachmitlac,. Zn a»tcrn Taasz»>l,n üder 7l„. melduoa b,im Ver^inefttl^tar Hl,». Dr. K I u ,i lA»rapI>>tz Nr. 28,) K. k. Landwirthschaft-Gescllscliaft und dcr In- dllstric-Vl'rein, in o.r s.>lend.'raas^ H^'h.^ir. ,9!;. Ichmid'H en>»moloss>>che ,,»d ^on,l,'il>e>,s.uumlu!!a. sins-l'esonVl»^ a»sr in den l,VlUti>n ^ia>»6 cuffi<'sundcn.» MoUnck^ü u»0 Iüs.klsN) In 0>r Vch,!chk> Hanl>>?lr. 76. A!,!ii>'ldimq l'<>m, Ves,h,r d,r Samiülun.i fgeafnw.irilg in d>r Hnndluxg d<^ Herrn I. Vtüre am alle» Markt.) ^ Ve,träqe. f^ir d i c se Al,drik wcrdc» b.r^itwilliqft aügenemm?». Z l^20. (3) Orlcdistte Stipendien au der Ack<5r bauschulo iu Htaibaeh. An d,'ii ?lck'i^auschul>,'n in K>ain sind fül den ersten Iahrganq derselben in Lailiach drci Stipendien sür illnge Bauernsöhile in Erle-di^ung qekommcn. Die Bcwcldel um diese Slipcndicn haben ihre besuche längstens biö l 5). September D. I. bci dem Zentralausschnsse der k. k. ^and^ lV!>tt)schc,ft' Gesellschaft in Laidach ( Salender« gafse Hs.rNr. N)5») cinzuveichen und in dcnscl den nachzuweisen: 1) Daß sie in Krain geboren sind; 2) das III. Lebensjahr zmückqel.'gt haben; 3) dcö L.senö, Sä.neibenä l»nd Rechnens, mind^ stenö in dcr Muttersprache, kundig; ^) kölperlich vollkommen scsund, und 5) uon tadellosen Sitten sind. Diese Elfordernisse zlir Aufnahme in die Xckerdcmschule sind durch ein Zcligniß des bttlef^ senden Herrn Oltspsa^erü nachzuweisen Die stlpcndlsten in !?ail>ach erhalten freie Wohnung in der Ackerbanschnle u«d z>,,r Bekösti qung 1U st, monatlich, so wie den theoretischen und praktischen Unterricht unentgeltlich auf dem landwirlhschaftllchen Aersüchbhofe. Für Leibwä sche und Bekleidung müssen die Scipenoisten selbst sorgen. —- Da die gegenwärtige Zeit durchaus auch eine« Fortschritt in oer landw'Nhschaftlichen .'luübildung erfordert, damit der Grundbesitzer mit größerem Vortheile seinen Besih bewirthschaften könne, und da heut zu Tage in der Landwuthschafc qehörig auggebild.-te jun^e Leute leicht gute Bc' oicnsttMgen finden, so verbindet dai, Zentrale mit der Verlautbarung der erleo^tcn Stipendien oie weitcre Aufforoerung an die Grundbesitzer Krams: sie mögen ihre jungen Söhnc cnich ohne Sllpenolcn ln 0le Ackcrbauschule schicken, in^em eii'e einfache Beköstigung und Woynung in ^ml>ach keine allzu großen Aublagen verurjachel uno ihnen der ganze Unterricht unent^elr-llch erlhcllt wiro; noch geringer belaufen sich die Auslagen an den Ackerbauschulen am Lande. Die Unterrichlögegclisiände im ersten Jahre sind: Maem. Naturlehre, landlvlrth ckaft-liche Chemie, Naturaesancdte unserer Hausthiere, Viehzucht, Obst-, Maulbeer-oaum- und ^Veidenzuckt (tbcoretisch und praktisch,, und lan?wntd!ckafll,che Pfian» zenkunde (o. >'. Kcunlniß der Futlerkrauter, Oiflplianzen ln»d ^lrzneigewachse). Ueberd>cß haben die Ackerbauzö'glmgc dri beionderem Fleiße iAclVqsnhl'it, sich der i« Pfiege gesunder UNd kranker Thiere praktisch zu unterrichten. Die Untcrnchtügea/nstände des zweiten und dritten Jahrganges a,.f den Acker bau schulen am üande sind: praktische Landwirthschaft in allen ihren Zweigen Der Schulenanfang der Ackerbauschule in Laibach ist am 2. November. D,e An» Meldungen haben eine Woche früher zu gesche« hl'N an der landwirthschafllichen Schule a»f der unteren Polana in ^aibach. Vom Zentrale oer k. k. Landwirthschaft-Geiellschaft l,» Krain. i!aibach am u>. August I«'»5». 3- »247. (l') Haus und Gruud stücke-Verkauf. Dab in r>er Mütc des schr dcdclilcodln und wegen dcs H^nde!sUllk!'l)ses bnülimlen Ortes So-dclschilsch, aliwo ein sehr bcdcutendel WochcnmaM Elalt siiidet, qeligene, ein St<.>ck l)ol)e, ganz ncu gel'autc, gcwölble, init ^icqci riügcdcckte lnid g/Niz fsUfrsicheir, aub t> a»0ßtn Zimmern, I Kcllrr, l Küche t'tst.hendc Hcus ^/l. :>^, nebst lincm s.hl gcläumi' gcn Hoftaume, 2 Stalluugen, > K'llcr ui>d einer Dopp'il^rps«,', zu Eprl-uiatilineli aller Art vollkommen gecigm't-, d^nn die da^i gci)öligfn l^lundsiücke, als: 4 Joch l5?8lHKI^ster AcckVr. >0 Joch «-l8llKIaf.-tcr Wiesen. ^ Il'ch 70» llKlaftcr Hoä'wlill? und l Joch >30lHKl.i!tci Wilson mit Obst, ill aus!>ils Hand zu jcder Zcit gegen sei)r billige Z^hiungsbec dingniffe zli vernniscn. Dl^s ^iäheie deim Eigenthümer slldst im be-s.zgten Halise und Orte. Z7 "s?7'^"(«^ Hopfen, neuen Saazer l^5^lger und Ku>cher, >o wie Ep.Ut^r S'egelgut, nebst Amerikaner und alten l^:",3ger und l552gcr Saaz.r zu den möglichst billigen Pr.isrn haden Getriidcr Tänzer aus P l l'g <,d zwar von nini an im Blauhause zum »Klecblat t" b.i Herrn Matc thäug Urch ln Lai^ch. ——————— Kund mach u n g. Das Haus Nr. 5l in Rebcr ist aus freier Hand ;u verkaufen, Es bestehr aus '' bewohnbaren Lokalitäten, einer Wcrkstatte uno I kellern, nebst einem Garten Dle nähere Auskunft ertheilt der Eigenthümer selbst in der Spitalgaffe Nr, 272. Hmsmann'schc Hand Dreschmaschinen, »euester bester, zweckmäßigster und solidester Konstruktion, für welche die Unterzeichnete, hie si' 'uerst auf dem Kontinent einführte und verbesserte, in Minchen l65l die Ehre» - Medaille, ,n Dresden !>-<52, >" Weimar Ift54 die silberne MeoMe erholen, liefert und empfiehlt sie zu folgenden Preistn: ,-., « " n) Gewöhnliche Sorte, sehr dauerhaft, leicht bewlgbar und schon, zu .... l:>U fl. d) Verstärkte Konstruktion, mit Schwun.^ad, großen Wellen :c......IM> ss. c) Glößte Sorte, ooi, doppelter Breite, vorzugsweise für die 'Aöpel .... 2',l» si. mit dem Bemerken, daß sie flir Leitung (stündlich <><» 'Äaiben Wintcigetlc,de), Konstluktion und Dauer ein Jay! la.ig Garantie leistet und,jede Machine, welche nicht konoemtt, sogleich zurück' >i^mmt (5l>"ge Adressen auü Oetter.eich seien, unter mchr a!ü ?'^en, angegeben^ (5 T-riedlcr in .^ajchai. v. Msi >n Ocde.burg, Mlchtrv m St>aß..tz. v. O)ril,'hos >/Volle.oN.chen, ilaugcu 'N Keraletz. v. Bcczeredy », ^aöw.r, v. sstalka in Sagy-füw SckUltt"Uu >n v.mberg u s, w., durch 'v.lche ein Urtheil uder die uon Unte.zelchnefer gel.rferten i)aud Dr.schmaiännen zu crh^lttn ist. Zu >echs zahl-elck^" Bestellungen daraus, wie auf landwi.lhsckaftliche Ma,ch,nen und Gcräthe jeder Art, empfi.hlt ,lch die Fadlik lai,dwllli)ichafl!icher Maschine-l und Gerathe von Dr. Wllyclm Hamm in Leipzig. ^R'. R»». Dinstag den 3K. August KO55. 3. 5W, ll (I) Nr. ,4:t19. K u n d m a ch u n g. An dcr hinortigen k. k. chirurgischen ^.'ehr^ anstalt ist die Lehrkanzel der thematischen Medlzin, womlt ein Gehalt jährlich.r r zu überreichen haben. Innsbruck am 28, Juli 1855, Von d^r k. k Statthalterei für Tirol und Vorarlberg. Z. 487. « (2) Nr. 13929. « Kund m a ch u n st wegcn Verfrachtung verschiedener Eisen. Materialien von Hzegedin nach Temeövar. K. 1. Die Staatsverwaltung beabsichtiget, die nachstehende Verführung von ciicu I(tt)UU Zentner ^cl'ienen und anderer Eisendestand' theile für d>e ^egedin-2^me6varer ^tautü.lsen^ bahn im Wege der öffentlichen Konkurrenz durch Ueberreichung schriftlicher Ossnte sicher zu stellen und dieselbe dem Mindestfordernd^n zu üdcrlassen. ^, 2. D'ese l3lscnmattrialien müssen vom Statwnsplatzl' ln Szegedin auf der Theisl, Donau und dem Begakanale bis Temeövar verführt werden. ß, I Diejenigen, welche d>e Verführung dieser Gegenstände zu übernehmen oeadsicht^cn, haden ein Andor zu überreichen, wor,n rerPreis für den Transport pr. Z.ntner von Bzegedn, biö auf den Ablicfcrungöolt gestellt, mit Ziffern und Buchstaben deutlich ausgedrückt seln muß. Dasselbe muß oe» Vor- und Zunamen oder die protvkollnte Firma d<ö Offerentrn, den Cya-rakter und Wohnort, endlich auch die Erklärung rnthalten, daß der Offerent d>e klUidgcmachten Bedingnisse eingesehen habe und sich denselben in alllN Punkten unterwerfe. In so fern ein Anbot von Mehreren gemein« schaftlich gestellt wird, haben sich dulden in »ulidlln,, d. h. Einer für Alle und Alle für Einen zu velpfliü ten. K. 4. Anbote, auö welchen dle Preiöforde-rung nicht mit Bestimmtheil zu entnehmen »st, oder welche den sonstigen Anforderungen mcht entsprechen, bleiben unbeachtet. § 5. Die Anbote sind auf c>nem 15 ^reu^ zer Stempel, versiegelt m,t der Ueberschrift: »Anbot zur Eisen c Material-V^rsührung von Sz^ gedin nack Temesvar«be> derk k.Z.ntral Direktion für Eisenbahnbauten (Wollzeile, lm alten Post-amtsgebaule). längstenü b.s ill. August l. I., Mntaqö l2 Uhr zu überreichen. §> 6. Jedem Ossete muß ein 5A Vadium entw,"^r im B,nen oder in l)>ezu gesetzlich geeig-. neten staatöpop'er.n veiliegen. Dlescö Vad,um kann auch be, der Staatöelsenbahn-Haupt^ssc in Nic» odcr bei irgend einer Staatoelsenbahn-B^u-Kass/ln den Kroxländcrn erlegt werden, und »,t dem Offerte sodunn nur der Erlagschein beizulegen. §. 7. Die V^dicn der nicht angcnom-nencn Offerte werden sogleich nack erfolc^ter Entscheidung über die Offerten - Verhandlung den Eiq^n-thümcrn zurückgcsteNt. Das Vadium des Ersle^ hns hat sogleich als Kaution für die übernommene Verpflichtung zu dienen; cö bleibt densel' ben jeduä, freigestellt, dasselbe nach Sel'eben auszuwechseln oder auf fid<'juffor,sche Art sicher zu stellen. §. 8. Die in §. 3 erwähnten Bedingnisse werden zur Einsicht für d>c Offerenten in Nicn bei der Zcnttal - Direktion für Eiftnbahnbauten, in den übrigen Krculandern aber im Expedite dcr k. k. statthalterei, dann del der k. k. Bauleitung in Nagy Kikmda, während den gewöhnlichen Umtsstunden bereit gehalten werden. Von der k. k. ZentraliDmktwn für Eisenbahn-bauten. Wien am 4. August 1855. Z. 499. « (2) Nr. I807N. Konkur 5 , Kund ,n achun g. Bei dem k. k. Nebenzollamte II. Klasse und dn Hafen- und Vanitätsagentie in Sdobba, ist die Stelle dcs Einnehmers, zugleich Hafen- und 3ee-Eanitälsagenten mit dem Gehalte jährl 4(N) st., dem Wemisse einer freien Wohnung, oder in Ermanglung derselben deö systemmäfügen Quartiergl'ldeS, dann der Pflicht zur. Leistung der Dienstkaution im Betrage eines Iahreögc« haltey, endlich mit der jährlichen Remuneration von 90 st. für die Besorgung deö Hafen- und Sanitätsdienste» zu besehen. Bewerber um diese Stelle haben ihre gehötig belegten Gesuche, unter Nachweisung der zurückgelegten Studien, der mit gutem Erfolge be--stanoenen Samtalö'AgilUen Pnifunq, dÜung mid über die erworbenen (ÄefaUs- und Dienstkenntnisse, dann über eine tadellose Moralität aus^uweissn und anzugeben, ob und in wachem Grade sie mit Beamten oder Angestellten im Bereiche die. ser Finanz-Landes-Direktlon verwandt odcr ver schwägert sind. Von dcr k. k. steierm. illyr. küst.-nl. Finanz Landes-Direktiun, Gia; den 9. August l855. Z749-t7"^'(2) Nl^489«. HI o ,l k u r s. In dem Amtsbereiche der küst^nlälidllch kral-nischcn Post-Düektion ist die Post.rpebienten. stelle zu Weichseldurg in Krain in Erl.digung gekommen. M>t diesem, gegen Dienstucrtrag zu verleihen« den und am ». Februar l8l»hre bisherige Beschäftigung und Vermögensver« Hältnisse und über den Besitz einer für den Post« dienst in jeder Beziehung geeigneten feuersicher» Lok<,!ität bis Ende August l855 bei der gefer« tigten Posioirektion einzubringen, sich sonach die nöthigen Kenntnisse über Postmanipullition und Postvorschriften eigen zu machen und vor dem Dienstantritte die vorgeschriebene Prüfung abzulegen. K. k. Postdirektion. Trivst am 2. August 1855 ^^_____________ ^.'45^ K o n k u r s. Durch den eingetretenen Todtfall des Nundarhtcö Anton Schugel ist die Stadtc wundartzten. Stelle bei dem gefertigten Stadt-gcmeindc- Vorstande, mit jährlichem Bezüge von ?tt si. auS der Stadlkassa, in Elledigung gekommen. Bewerber haben ihre Gesuche langstenb bib lU. September d. I. an das Atadlgtmeiadec ^lmt Tschernembl einzureichen. Gemeiildcvorstand der Stadt Tschernemdl am 14. August l855. H !25,U. (l) Nr^ IVUg" Edikt. Vom k. k. Kreiögericht«! in Neustadt! wird bekannt gemacht: von Muchader Hausnc>, Anspruch zu steNen ver. meinen, aufgefordert, ihre Rechte binnen I Jahre, sechö Wochen und drei Tagen, von dem unten angesetzten Tc»qe, bei di.sem k k Kreibg^richte so^cwiß anzumelden, widrigenö auf f,tne»-tö ilnsuchen des BlltsteUerö dlc Amortisation m Vollzug gcseht werden würte. Äleuüadtl am l4, August 1^55.. Z. >228, l2) Vi>. .'!9U7. Edit l. Von dsm k. k. Gczirts'geticbti Sinosch^lsid wild hiermit l'tkannt ssl-v,acl)t: VS sei übel Ansuclirn dls Her,n M^Ü)iaS Premlou voi, Giosnidtl^kll. di'' ,sscklin Ansplüä'e haben, hiermit «>in. ntlt, diese binnen einem Jahre, sechs Wochln und oiti Ta^en sl'gewiß anzumclden und daiz>,tl)un, wid'igfns sie nach 35e>lauf dieser Frist nichl m.lir genött und aijl,'le ge^oriaen, in, Nass'nluß" ^rlmo. buch.» zuli Uib. Nl 35« uortominllldel' Hul^lil"! kein Kaufi^igsr erschienen, und ,6 hal" '""^ /'l' der auf den »8. August d. I, a„^'l'.c.mt.n zwe.to, FtildietunqStaqsatzuna sei" ^rdl.'l'l". 4W Z, !2>6. (2) '.'ir, '2100. E d i k !. I» del Excimi^lN'l^chi dls Andi.aii »dnamc: von Ne.iä>ci!ai!, wider Johann Kump von cbendorl, wegen <>us dcn> gcr!chl!iche,i Vcrglci.be vom ,5. Iul, 185«, Z 2984, schuldigen 23 si, c. z. c , werde«, die Termine zur cxctntiven Feilbitung der auf 376 si. bewrrtheten, im Grutidbuche Goltschee iul> Ncklif. Nr. «357 li. !3<:7 vorkommenden ^ Huben, an! den l». Juli, den 8. August und d.n 5 Scplem-bcr, jr0lal,!.'i !riit, von 10 — 12 M)r im Gerlchts, sitze mil d>'m Anhange anb^r^nmt, das; die Reali-tät bei dem drillen Termine auch unter der Schäl-zung hintangeqebcn weiden »oird, Das OchäliungZprolotoll, ler Grundbücher-trakt und die lliz'lalionöbecingnissi' können hicranils lingrsehen werden. K. k. Nezirl-sgericht Gottfchlt am 8 Mai 1855, Nr, 8922. Bei de,:< zwciten Termine ist kcin K^usiustigss erschieiiün, daher die weitere und letzte Ta^ satzung vor sich gehen wild. K. k. Bezirlsgcricht Gottschee am 8. August «855. Z. l2,9. (2) . Nr. 222«. Edit t. Von k. k. Bezirksgerichte Gottschee wird liiemit bekannt gemacht: Es sei die cictullue Feilbietmig d,f. den Eheleulen Georg und Gertraud Nadler gc hön'gcn, zuNieg <>ul> H. Z, 5! gelegenen, im Gruno-,buch<- von Goltschee 5,il) 'l<.in XX, t'littls-Nr, «799^ - vorkomnnnden, laut SchätzungsprolotoUes v. 30. Ap,u l. I., Z. «926, auf H82 si. 45 kr. bewcrthetcn Hud. - realität, zur Hcrcinbringung der Forderung dc5 Herrn Johann Tschecue von Gottschee, aus dem Uttheilc cicic» 12 Juli «854, oxc^uliv«? iinal). 9. Jänner 1855, Z. 4l59, Ps. 200fl. n.bst hieran seit dem 24, Sept. l85l> rückständigen 5"^ Zinsen, Gerichlskosten pr. 3 fl 5l kr. und anerlalueinii Exckntionstosten bewil. ligel, und zn deren Vornahme die Tagsa^un^en auf 'du, 9. Juli, den 6. Aligust und auf de,< «0. Erp tember l I. , jedesmal von lO—«2 Uhr 8mil, tags im Gerichtssiyc mit drm Beisätze angtordnct «worden, daß dic R»a!iiat bei der listen und zweilcn Tn>l.satzung nur uni oder ü'l'er den Sckazungswlill), d!!'.!> ang'grden wri d»'n. Hirvun »verden die Kaufllisiigen mit dem vcr-fiäudiget, d.isj j.dcr l'izilant >0"^ des Schätzungs" rvellhest als Vadiinn z« Handen del iiizitationt'KlKN. lnissiol, zu erlegen t>'l)?, lü'd daß das Schatzungs-prolokull, die il^atiuiisdedinssniffs und cei Grunoouch. extlafl l)ierqllicl)ts «mgeü'hcn weioen tonnen. K k. Bezirksgericht Aollschcl am ,<;. M5. 'Nr. 3862. Nachdem dei dem 2. Termine lein Anbot erfolgte, wird der weitere und letzle Termin vor sich gel>en. K. s Äezirksgericht Gotlschee am 7. August «855. Z. l202. (2) Nr. 2014. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Tschernemdlwird hiemit vlkannt gcinacht' E8 sl< die i„ der ErckiilioliSs^che dcs Josef Pezhc von Moschwald, alö Z.ssionär des Karl Schu-ster, gkssen I.ikol) Fugin^ von ^»ctteldorf mit den, düßgerichllichsn Bescheide vom 10. Otwder »853, Nr. 4875, dewilligct gewcs.nc, ader sistirte lp.kulive Versttige'ung der. dem L.htcin sscdörisscn Häl,le d,r im Osüüdduchc der Herrschaft Pölland 5iil) '1"r>me>l-den, gerichtlich auf 220 si. s,l'schätzt.ü Hal^l)uve, wegen schuldigen »25 fl. rcaffilnmt und zu deren 3''ornat)me die Tagsal^ing auf den 5, Scptemdcr, auf den 5 Oktober und auf den 5. November l. I, Frl'ih 9 Uhr in dieser Amtskanzlci nnt dem?lnha,'ge «lNsseotduct >rordcn, d.'ß diese Nkaliläc nur dei der dritten Taqsatzuiig auch unter dem SchatzungSwer-lhc l)>ntangeg«l)tu wird. Das Schatzungöprotokol!, die l.Uzitalionsbcding. niffe nod der Grundvucheertrakt können täglich in den gcwöhnlichsn ?lmtt'stundln htergclichtö ringeschen werden. K. k. Bezirksgericht Tscheruembl am 18. Juli 1855. 3^7212. (2) Nr. 682. Edikt. Von dem k. k. städt. deleg Bezirksgerichte Neustal)tl wird bckaiuit gemacht: Es habe Anton Stritlar oo" B>od die Klage wider die ui'dtkaunten Erven des am Nikol.nderge dei, Gaderje verstorbenen Joses Rusche, auf Zahlung eines Betrages von til> st 4Z kr, eingebracht, und es sei die Tagsatznoa, zur summarischrn Verhandlung alif d.n <9. Novlmber d. I. Vormittags 9 Uhr . hieramls festgcscht worvcn. Da drr Anjenthalt der Erben diesem Gerichte ilndcümnt ist, so wurde Josef Pipan von (Aabcrlc .als Kurator der Geklagten vestcUl, dessen die Letz- lcrn mir dem ^ndangc er,i!,i»rt wcroen, Daß fie ois ^iir AagsalUlNg entweder zu erschlinei, , oder line»', ^achwallcr zu deslcUe», »yer dem rxi^nntcn Kura« lor die Nchclfe znc aliiälligci» Vnthlidlguüg mitzu-llililen hadlN, widrigins sie sich die wcllcrtu Folgen selbst zuzuschleidcn häl^n. NeustaOll am ll». August «855. ^j. »223. (2) Nr. 2264. Edikt Vor dem k. k. Bezirksgerichte Obrrlaibach wird kund gemacht: Es sci in dic/rekutive F. Nr. 364'/^ voilomenden, un«' laul Schätzuiig5prololl'l! vrm »7. 9lovtmber »854, Nr, 4ll, gerichllich auf l>U6st. 40tr. bewcrlhtteii >')!ealilät, weg,!, den Maitin Umk aus Stein schuld» gcn l0l fl. gewilllget, und zur Vornalune die Tag fatzungrn auf dcn »3. Stplemver, lä. Oktober und !5. Novcinder 1855, jcdeöinal Vormitlc!gs 9 Uh» in loco der illealttat nnl dcin Beisaß aogroidnel woidrli, daß oie Ncalitat bei den zwei ersten Tag--satzungcn nur um oder über den Schätzungswerty, dei der dritten adcr auch unter denselben l)intange< gllicn werden wird. Hiezu werden die Kauftustigen mit dem Beisaß eingeladen, dliß das Schatzungspsotokoll, ditLizilationb. bedin^niffe ulld der neueste Grundbuchölxcrakt zu Iermanns Einsicht in den gewöhnlichen Amtsslun, dlN hillamls bcreit liegt. Obcllaibach am »2. Juni »855. ^. »235. (^ Nr. 134«. Edikt. Vom k, k. KreiKgtrichte öieustadtl wird hiemil bekannt gegeben : Es wurden zur Vornahme der üder Ansuchen der Fr. Josefa Wulti von Neustadll, durch Herrn Dr, Suppanlschiisch, bcwilliglen rxettltiuln Keübi^ lung des, dem Exckuten Valentin Hirsch gihörigln, in NcustaDtl 8>il) Konsk. Nr. »79 g'lcgenen, in, vormaligen Giunobuche d»r Stadtgüll Neustlidtl 5u!> Rellf. Nr. 7« verzeichneten, ul«f 8U0 fi. gerichllich geschabten Hauseu saiiunl Gcill mal früh 9 Uhr vor diesem Htlichie mit dein an geurdntl, daß diese Realuattn nur bei der drillen ^cilbitlung unter dem Schätzungswerthe hintang'ge brn werden. Dessen werden die Kauflustigen mit dem ver ständiges, daß der Grundbua.'Slxiratl, d>,S Schäl-zu>lg5protok<.'U und die iilzicalionsbrdlngniffe im dieß-gl'iichtlichm Archive und beün Vertreter der Frau Exe kut,onbiührermn, Hr. Dr. Suppanlschiisch, lingeschln wcrdrn lön>>en. NeuslaDll am 8. August »855. Z. «227. (2) Nr. 52». Edikt. Vom k. k. städtisch-delegirlen Bezirksgerichte Neustarll, alb Abhandlungs.Instanz wird bck.innl gemacht: ES sei am «3. Oktober »850 Anton Pirz, Ao> lcber in dem Badeorte Töplitz, mil Hintella>sung klnetz Lodiziles gesiorben, >n welchem er seimn prüder ^ranz Pi>z den im Wcingebiige iluben lie-gendcn Wclngatten ltgiite. B^ dein Gerichte dei Aliflnlhallsorl dltscs Franz Pirz, so wic der wettern glstl^i!ch»n Erven Johann, Murl^ und Anna Puz unbelannt ist, so werden dilleloen aufgelorderl, sich binnen diesem Gerichte zu >i>ew»!' uno tie ErbSerklärung anzudringen, oder «inen iiie uollmächligten zu ocstcllen, widri^enfaUs die V" lassliischaft mit den sich meldenden Erbe,, ^und d603, gerichtlich c):>f ^5? si, 40 kr, bewcr. Nieten Realität, wegen dem Josef Pousche v^>n ^akn schuldigen «8« st. gcwilliget, und zur Vornahme dic Tagsatznngcn auf den »0. September, iO.Okto der und «2. NpVfmber 1855, jedesmal Vormit. tags 9—12 Uhr in hirsiger Amlskanzlei mit dem Bei. setze angeordnet wo>dcn, daß dic NealUlj't d»j den zwei ersten Tagsatzluigen nur um oder liber den Schätzungswert!), bri der dritten ab-r auch untcr demselben hintangegeben wctden wild. Hiszl, werden die Kauflustigen mu dem Bei^ »atze eingeladen, das, das Schähun,q5p!0tokoU. die l.'izitationsbccing"isse und der neueste Grunc duchser« l>att zu ^^dtüuanns E-üsicht in dcn gewöhnlichen Amisstunden dieiamls bereit liegt. Oberluibach anl 2«. Mai 1855. Z7"l2l5^ ^1 N^^sl? Edikt. Von dem k. k. Beziiksgerichte Odnlail'ach ivird diemit kund gemacht: Es sei in die Urb Nr. 378 vorkommenden nnd laut Tchätzungsprolokl'll vom 24. April «855, .z. «668, gerichtlich auf 768 fi, 5 kr. blw.ltl,et"n Nealiläl, »i«gen dem Georg Mikusch von edendort schuldigen 40 fi. c. «. c. gewilliget, und zu deren Vornahme die Tagsatzungen auf dcn «2. S«ptem^ bcr, «3 Oktober und 13. 9lovcmb,r l855, jedes» ma! Vormittags von 9 -. «2 Uh, in hiesiger Amts^ tanzlei mit dcm BeisaUt angtordnet worden, daß cie illealitä't bei den zwei ersten Teagsatzunsstn nur um odcr über den Schätzungswert!), bei der dritten aber auch unter demselben hinlangegebcn werden wird. Hiezu werden die Kauflustigen mit dem Bei-sahe eingeladen, daß d.iö Schätzungsprotokoll, die öizitationsbedingüiss? und der neueste OrundbuHser' tralt zu Jedermanns Einsicht ii, den gewöhnlichen Annsstunden hirramls bereit liegt. K. k. Bezirksgericht Oderlaibach am 22. Mai 1855. Edikt. Von de-.n k. t. BeziilsgerichteOberlaidach wirb hicmit kund gennchl: Es sei in die exekutive Feilbietung der, dem Primus Schott von Rakilna gehörigen, im Giund-bnchc FrcudeiUhal «ut^ Urb. Nr. 378 vorkommen, 0»n und laut Echatzungspiolokoll «om 24. Apcil »855, Z. i668, geüchtlich auf 7tt8 fi. 5> kr. b,wer. theten Realität, wlssel, dem Giorg Mikusch von Natitna schuldigen 40 fi. c. ». <:. gewilliget, und zlir Vornahlne die Tags.'hungsn auf dcn «2. Sep. lemdei , «3. Oktober und l 3. November «855, je» desmnl Vormittags 9 — «2 Uhr in hiesigr Amls. lanzlii mir dem Äelsaye angeordnet worden, daß die Realität dei den zwei ersten Tagsatzungrn nur um oder über den Schä'tzungswlrth, bei dcr dritten aber auch unter demsclden dintöngegeben werdm wild. Hiezil werden die Kauflustigen mittelst Edikt und mit dem Beisalze ema/laden, daß das Schäl» zungsprolot'oll und dic LizitationKbecnngnissc so wie der neueste Gruodbuchsexlrakt zu Jedermanns Ein-ficht in dcn gewöhnlichen Amtsstunoen hieramls de» reit liegt. K. k. Bezirksgericht Oberlaibach am 22. Mai ,855. Z7 «22 »^ ^2) ^lV. 2043. Edikt. Vom k k. Bezilksgcrichle Goltschee wird bek.innt gemacht: Es habe über Ansuchen des Mathias Tscheme von Obrern, die exekutive Versteigerung der, dem Paul Honig gehörigst,, in Hohenbcrg Nr. 7 steleg.nen, >m Grunbucht der Herrschaft Gollschce 'l'on^. IX, ^»8- 1258, 5uk R'ttit. Nr. ?5l vorkommenden, genchtlich auf 350 si, geschätzten "^ H^,be, und der aus 32 fi. 22 kr, bewerlheten Fayrniss,', w,ger, ichuldigen 55 fi, c. -5. «:. dlwiUiget, und zu deren Vornahme die Tausatzunüc" "uf ^en «5, Iulj. den 10. August und anf den 7 September d I.. jedesmal ^^ormiitags von lO—«2 Ul,r ilnAm'ssii^e mit 0cm Anhange K.smmm, dcisi dir Realität und Fahr» insse bei der 3. Feilbictung5t>,gs.,yu!ig unter dem Schäftungswerthe hinan.isgcbcn werden würden. Das Schätzunnsprotok.'ll. der Grundbuchßerlr^kl nnd die ^ilat!on3b.'ding!,isse können z,l den gcwöhn. lichen Amtsstunden hieig.richls eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Gollschee am 8. Mai ls'5. Nr. 3980. Da der 2. Termin ohne einen Anbot verstrichen ist, so N'ird der 3, nnd letzte den 7. Srpten^ der vlir sich gehen. K. k. Blzirksgericht Gotlschee am >0. August ^^ 1S55. Z. 1242. (2) 'öttTiT^ Edikt. Von dem k. k. V»e dieses k t. Bezirks gerichtes Iohan:, Dollincr von Nassenfuß zu sfiiu^ Kurator bestellt worden. K.k. Bezirksgericht Nssssenfllß am 12. Juli ,855.