Intelligenz-.Blatt zur Laibacher Zeitung X"'- 33. Freytag, den »5. May »325. Meteorologische Beobachtungen zu Laibach. Stand der j ! > Barometer. Thermometer. Witterung. Laibach ! <->________. , , , ,------------------------------—^—„^^^„^^^.___ ober ) - ?früh. Mitt. Abende. Früh. M^tt.l Abend F^,h Nitt. j Abnds u»ter ) S Z-säT" 3.^ Ü^ZTs^?" K. ^W 'K.jW N.^W b.9Uhrlb.ZU.Hrib.9Uhr!Echu!)^3^! sä 2>! i,g lg i,^ 28^ ,,i — 12 — il! — 16 s.heiterl s.heitel-'I scheittr 5 2Ü 1/2 28 o,2 — i5 — «u — l^ s.heiter shcitcr l,heiter ^ ^, 6 «l! 0,2 «7 »l,? i7!»i,7 — iZ —!2i — 17 s.hcitev s,heitei s,heitcr ' ^-^ 7 l? i»,7 17 li,c> l7'ii,o — >i — 22 — 17 f,hciter heiter heiler 1« > ^ U 17 11,0 «7 11,« «7,, 10,8 — ,5 — li — l? heiter schon woMg ^ ! ! 9 27 n,a, 27 ii,a 27! l,,a — >5 — 20 — »7 schön sckön schön , ^ ! ! io 27 li,»127^ , i,o 271 10,4 ^— ,4 — 1U — i5^.wolkiss'1 schö» heiter ^ ^ »Ai!' . > <, . , ^.^ ,, >< Gubernial - Verlautbarungen. Z. 525. (') _^^?^ , , St. G. V. , ,, ^ K u n d m ach ung der Vttäüßerung der Staatsherrschaft Maria Saal und der mit ""'derselben vereinigten Gült Taggenbrun in Kärnten. ^m 2/;. Iuny laufenden Jahres Vormittags um ia Uhr wird die öffentliche Versteigerung der Staatsherrschaft Maria Saal und der damit vereinigten Gült Taggenbrun in dem LandlMise zu Laibach im Rathssaale des k. k. Landes- Guberniums vorgenommen werden. Der Ausrufspreis ist auf den Betrag von Neun und Dreyßig Tausend Acht Hundert Vier und Achtzig Gulöen in Conven-tons - Münze herabgesetzt worden. Die Herrschaft Maria Saal liegt im Klagenfurter Kreist, zwey Stunden von der Hauptstadt Klagenfurt, nahe an der vorbepführenoen wiener Poststraße. ^.^ .:^,^ ^^ ^ Die Gült Taggenbrun, ebenfalls im Alagenfurter Kreise, ist von dn Stadt St. Veit 3^4 Stunden, von Klagenfurt 4 »j» Stunden entfernt. Die vorzüglichsten Bestandtheile, Gerechtsamen und Nutzungen, dieser beyben Güter sind: -^ " > , . -Ostens. An Gebäuden: Das-Pfleg-'und Landgerichtshaus im Dorfe Maria Saal, dann das Pfleg- und Meierhaus in Taggenbrun mit den dabey befindlichen Witthschaftsgebauden. — zo32 —» »tens. An Grundstücken: Bey Maria Saal an Rusticalgründen: , 22 Joch 227 Quad. Klafter Aecker; ! 1, - 766 -„,,.„ , - Wiesen; i - 32 - - Garten; ^ 6 - , 19 -,.,,,- Waldungen; ^^ 2 - io5/ ^-^^ - Huthweiden. Bey der Dominica!- Schloßmeierey zu Taggenbrun; 27 Joch 1698 Quad. Klafter Aecker; iu - 142 - - Wiesen; ^ 2 - io5g - - Gärten; . ! k ^«9 - »4i4 - . . - Waldungen^.^ ^W,:^!'i - > — - »o63 « ? Huthweidm^' r»l >lll.ez,.,i v^ f Ztens An Unterthan e n: 62 Rücksassen und 22 Zulehen, diese entrichten: l 2) An unveränderlichem Urbarialzins 242 fl. 67 kr. W. W, s t>) Das Laudeckmm. ^ e) Das Mortuarium. ' z <1) An bestimmten Roboth 6g Handtage. , Außer dem sind die Unterthanen noch be>> 70 Zug- und 20Z Handrobathen nach Verschiedenheit des Erfordernisses, bey Einführung deS Dienstgetreides und bey herrschaftlichen Bauführungen zu verrichten schuldig «) An Kleinrechten i» nanir»: - ° ^ -'<'<> '^ . l6i Stück Schweinschultern; 711^2 Stück Faschinghühner; »94 Stück Hühnel; 1993 - Eyer; 2 - Gänse; , "" 7 - Kitz oder Lammer; 10 - Kapauner; 9 - Haarzehing; l '-.',, Henne; 702 - Reinaugen; 25 Pfund Hechten: 111)4 Metzen Brein; 11 i^3 - Hopfen. H An Zins- und Sackzehentgetreide: -.... ^7. Hetzen i2 1^43 Weihen; ''"'108 - 40^6 Korn; ' i5:^'-^/'i6j4l! Gerste; ' 587 Metzen 29 i)3M Hafer; 55 - ^5ij3^9 Hierse. ätens. An Sackzehent: 166 Metzen i3 2j3^8 Weihen; 616 - 242^43 Korn; l^8 - !02j3jä3 Gerste; L?5 -: 26 5M48 Hafer; 26» - 21 i)3^3 Haiden; 190 - 142^46 Hierse. ' Nebst diesen ist der Garbenzehent theils allein, theils mit andern. Herrschaften, bey 12 Zehentgemeindenund 17 einzelnenParteyen abzunehmen, ätens. An Landgerichtsgaben: io5 1^48 Mctzen Hafer; 4 fi. 20 1^4 kr. an Bannpfenmgen; Zo Stück Kapaun er; 355 - Eyer; 6 - Rindzungen. stens. An Standgeldern ungefähr 6fi. Conv. Münze. ?tens. An Schutzgeldern 20fi. W. W. btens. AnZinsen von heimfalligenDominical-Realitaten3l si.3o kr.WW. Ztens. Die Reisjagd in fünf Iagddistricten. lotens. Di.e Fischerey M Gurken- und Glanfiusse, dann in 7 kleineren Bachen, theis ausschließend, theils mit andern Herrschaften. Zum Ankauf dieser Herrschaft wird Jedermann zugelassen, der hier« lindes zum Realitatenbefitze geeignet ist. Denjenigen, die nicht landtafclfahig sind, kömmt, wenn sie die Herrschaft erstehen-, für sich und ihre Leibeserben in absteigender gerader linie die Nachsicht der Landtastlfähigkeit, und die damit verbundene Be-freyung von der Entrichtung des unnobilitirten Zinsguldens zu Statten. Jeder Kaufsbewerber, der an der Versteigerung Theil nehmen- will, hüt den zehnten Theil des Allsrufspreises als Eaution bey der VersieigerungS-kommission entweder bar, inConv.Münze,Bank-Noten, oder mittelst annehm: bar« nach dem Börstcurse der Woche berechneten öffentlichen ObUga-^onen, oder mittelst einer auf Conventions- Münze angefertigten Prag-w.aticalsicherheit gewahrenden hypotekcmschcn Bürgschastsurkunde, ode?, endlich auck mit einem selbst eigenen gesetzlich gesicherten Cautionsinsiru-wente sogleich bey Anfang der Versteigerung zu erlegen. M Wenn jemand bey dieser Versteigerung für einen Dritten einen An- bothlmachen will, so ist er schuloig, sich vorher mit einer rechtsförmig für diesen Act ausgestellten und gehörig legalisirten Vollmacht seines Commit-tenten auszuweisen. Die erste Hälfte des Kaufschillings ist bey erfolgter Genehmigung des Verkaufsactes vor der Uebergabe der Herrschaft zu berichtigen, die zweyte Hälfte hingegen kann gegen dem, daß sie auf der erkauften Realität in der ersten Priorität versichert, und mit 5 Procento Conventions-Münze verzinset wird, binnen fünf Jahren in fünf gleichen jährlichen Ratenzahlungen abgetragen werden. Diejenigen, welche dii Herrschaft in Augenschein nehmen, und sonstige Ueberzeugung sich verschaffen wollen, haben sich an das Vsrwaltungs-amt Maria Saal zu wenden. Auch können alle zur genauen Würdigung des Ertrages dienenden Rechnungs- Daten und die Beschreibung der Herrschaft, so wie die ausführlichen Verkaufsbedingungcn bey der k. k. illyrischen Staatsgüter-V er-außerungs- Commission eingesehen werden. Von der k. k. illyrischen Staatsgüter-Veräußerungs-Commission. Laibach den 3u. April iösZ. /-'' .'/ i^ Franz Freyherr v. Buffa, k.k. Gubmnal-und Präsidial-Secretar, Kundmachung über die zum Verkaufe bestimmten stepermärkischen Staatsgüter. ^Hm Laufe des Militärjahres lS25 sollen nach einer hohen Hofkammer-. Präsidialverordnung vom 19. d. M. folgende in der Provinz Steyermark gelegene Staats- und Fonosgüter mittelst öffentlicher Versteigerung veräußert werden. Von Camsralgütern. Die Tobler Waldungen und Jagdbarkeit. Die Marchfutteramtsgült. Die Herrschaften Fohnsd 0 rf und Bayerd 0 rf. — io35 — Die Herrschaft Hauß und Grob min g. ^M-,^ Dje sogenannten Sommerstall'ungen auf dem Tummelplatzein Gratz, ' - - ^ .-> Von Fondsgütern. Die Herrschaft Thurnisch..,^, ^^ Die Herrschaft Studeni tz,—.—»....... Die Cillier Minorjtengült. Der Iosephhof zu Leoben. .' ' - , Die Leobner Dominicanergül't.'' Die Carmelitergült zu Voitsberg. ' Indem man den Verkauf dieser Realitäten vorläufig zur allgemeinen ^ Kenntniß bringt, behält man sich vor, den eigentlichen Versieigerungse ^ termin und Ausrufspreis jedes einzelnen Objectes mittelst einer besondern Kundmachung bekannt zu geben, wie dieß hinsichtlich des Iosephhofe.s und der Leobner Exdominicanergült bereits geschehen ist. Gratz den 23. April 1825. 3.566. (1) -»6 Nvo. 5933. Von Seite des k. k. inn. öster. tustcnl. Appellations-Gerichtes w»rd humit kund gemacht/ daß bep dem k. k. karmhncrischen Stadt- und Landrechte in Kla« Zenfurt, eine Stadt- nnd Landralhßstelle mit dem jähvlichtnGehalte von 1400 fi. > Und dcr Vorrückung in den höhern Gehalt von 1600 lind 1800 fi. in Erledigung gekommen scy/ es werden dpher alle, welche diesen Diensiposten zu erhalten wün« '^en , aufgefordert/ binnen vier Wochen, vom Tage der Einrückung dieses Edic« ^s in das Zeitungsblatt/ ihre belegten Gesuche durch ihre vorgesetzte Stelle an bas f. f. kärnthnerische Stadt« und Landrecht in Klagenfurt zu überreichen, ^nd ihre Fähigkeiten und Sprachkenntnisse auszuweisen. ,___Klagenfurt am 26. April 1825. , Kreisamtliche Verlautbarung. 3. 564. Kundmachung. Nro. 114. >. (1) Am 7. k. M. Iuny wird für jene Bauherstellung, welche die Adoptirung 3^ >m hicrortigen Nedoutengebaude unterzubringenden Eatastral - Mappen-^rchiues nothwendig macht, eine öffentliche Versteigerung bey diesem Kreisamte ^gehalten werden. Vermög des adjustirten Kostenüberschlags werden folgende ^'ofessionisten'Arbeiten ausgehothen: Maurer-Arbeit . . . -'.^ ' « ' . 3ü fl. 19 kr. Maurer-Materiale ..,!,. . . '. . 65-7* Steinmetz-Arbeit. . . . . . 73---« Zimmermanns-Arbeit . . . , » »9<^ ' ^8 « Tischler-Arbeit . . . . . . n3 - 10 « Schlosser-Arbeit . . . '. . . 8l! « 2c> -Hafner «Arbeit . . . . . . 2o - ?»7 - — ,o36 -" r Glasern Arbeit : ',.«-',,,- ^ " 118 ss. 7 U2'kr^ ^ „7. Anstreicher-Arbeit . ., ^.<^ ,,,« « < 5Z » Ho - ^ 'Welches mit dem Vevsatze bekannt gemacht wnd, daß die Baubedingnijsi Hiy dem Kreisamte eingesehen werden können. K. K. Kreisamt kaibach am 6. May i82Z..^ ^ '-)^ ^ ^ Vermischte Verlautbarungen. Z. 56,. E d i c t. Nro. Z8y . (») Vom Bizirksgerichte Schneeberg wird bekannt gemacht: Es sey auf Einschreiten der Maria Ianesch von Babenfeld wider Andre und Urban Mlakervon eben« bort, mit bezirksgerichtlichem Bescheide vom 27. May 1826/in die executive Fcilbiel thung des, demGcklagten gehörigen, zuBabenfeld gelegenen, der Gült Ncubabenfeld sub Urh. Nro^ 2i dienstbaren Reale, KHenzk.? I^ig» genannt, sammt darauf stehenden Wohn» und Wirthschaftsgebauden, wegen schuldigen ioc> ft, M. M. sammt Verzugszinsen und Erecutionslosten gewilliget, und seyen zu diesem Ende drey Versteigerungstagsatzungen, auf den 10. Iuny, 7. Iulp und 11. August i62,5 jedesmahl Vormittag zu den gewöhnlichen Licitationssiunden im Hrte der Rea? lität zu Babenfeld mit dein Anhangt anberaumt worden, daß wenn diese Nea« lität sammt darauf stehenden Gebäuden, weder bey der ersten noch zweyten Feil« biethung um oder üher den erhobenen Schayungswerth pr. Igo fi. M. M. an Mann gebracht werden könnte, solche bep. der drttltn Versteigerung auch unter demselben hintan gegeben werden solle. Bezirksgericht Schneeberg am 2. May 1825. Z. 559. . G d i c t. (,) >Aon dem Bezirksgerichte Staatshellschaft Lack wird übcr lxccutives Ansuchen dcl Herrn Mar. Zeball zu Lack, tie dem Iobann Curalt gehörigen < zu hcil. Gcift h. Z. ,5 liegende, der Staatsherrschaft Lack sud UrbalsNro. 2355 zinsbare^ ssecicit ich sammt Fuaehör und einigen wcni,,en Fährnissen auf »88» ft. 26 tr. gcscdähte Ganzhube< wegen slbulliqen 20a N. M. M. s^mmt Nebenverbindlichteiten., bey den mit ti.h ericdtlicklNi Decrete ddo. 2o. April l. I., au5 den' 26. Iuny, 2U. Iuly und 22. August »L25 im l^lte der Realität zu heil. Geist bestimmten Fcilbiethungbt^gsayungen, und zwar de? fer eisten und zsvtrtcn Fcildiethungstcissfahung nur um oücr üder den Schätzungswerts' tty de» dritten aber auch unter dem Schähunüswelthe an den Meistdicthcnde« veitauit. Das TchähuntzsplotocoN und die Licitatiousbedmgnisse erliegen in dieftr Gerichts» kanzle^ zur Emsicht. ^ Bczirtsgencht Staatsbcrrschaft Lack am 2o. April 182^ ,., ' . ', ' Z. H6». ^ (3 d i c t. (1) Von d?m NezirttgenH'te Staatsherrfchaft Lack wird übe? erecutivcb Ansüßen ls«» Mattin Scdul'hn'a, wegcn ^u fordeln habenden ^3 st» s^mmt Ncbenolibindlichfeitt«, tie dem Iobann Sttlscl incr .ishölige, zu Jauchen H. Z. 3 liegende, dei Scdaatsher^ schaft Lack sub Url'. Nco. 2/z3» zinsbare, gerichtlich mit .^u'gebör auf 1269 ft. 5? kr. geschähst N'e, bey dem mit dießgtlichtlicken Decrete vom heutigen Tage auf den «,. Iimy - «<) Iulo und ,9, Auqust l, I- früh 9 Uhr im Orte der Realität zu Jauchen bestimmen Feil! ieth»na5ta<;satzungen, und zwcir bey der ersten und zwcvien t>,»r uw «dei,ude,.<'n S'!'ä^un>is^erll), bey der, Kl>lte,»r aber aucy u>u^ie,!N„Hchätz,ungswel!ht tzN d,«n MeiA'iechen^en v.lföuft., ' , <.,^,. Die Lickationsbedmgnisse und das Schätzungsprotocoll «lliegen in dieser Gerichts» laniley,ur Einsicht. > "^ '^ ' '5 Bczirrögerichi Staatsherrschaft Lack am 3a. April »L25. ,^ l-Z. 812. cz d i c t. ',. (3) Das Bezirksgericht Ttaatsherrschaft Lack macht bekannt: Es babe über Ansuchen bei Lsren; Tratnig von Terne,,,,emvlr/tändlich, mit dem Matthäus Scduolsckat'scben Er» ben, Johann Und Franz'Sckuolschclk, die Amortisirung des, zu Gunsten des Matthäus Schuolschak auf der, dttn Lorenz Trätnig gehörigen, z« Terne H. Z. »2 liegenden, der Staatsherrschaft Lack sub Urb. Nro. «o^ zinsbaren Ganzhube intabulirlen, vorgeblich >n Verlust gerathenek Schuldscheins,ddo. «7.:May ,78a et intab. 2,. August ,782, pr. Hon ft. y^; h^„„ ^^z§ auf t>«m der Kn'che'St. Georg« ,u Altenlack zinsbaren Ackers u Vi5H«<:K, ebenfalls zu Gunsten del Matthäus Tckuolschat intabulirten, vorgeblich m Verlust gerathenen Schuldscheins tchq.^. December 1772, «t inwb. 4. December 178«, ,,pr.. 2 ^'" .! ' .,Be,irfsqerichtVStaa,ts),err^ ',' ' " ,," .,.,-. ^3.'i2L5. /, "^,,.'"" «K^d" i c'/t." . . ,' /(3) ' '' Dos Bezirksgericht Staatsherlschaft Lack macht befannt: Es habe über Ansuchen ber ElisabethAmbrusitsch vonNuden, ddo. »3. September 1824, Z. T^63, in die Amor» t'luMg des zu Gunsten der Ellsadeh Ambrususch, auf der zu Rüden Y. Z. 3 liegenden, ber Staatsberrsckafc Lack sud Urb. Älr'o. 1^75 zinsbaren hübe intabulirten Ehevertlages ^u. « i„ta!»u^f<, 2<). September »8c»3 gewilliget, Daher alle jene, welche auf den an» geführten Henathsvertraq cin Reckt zu haben vermeinen, dasselbe binnen einem Jahre? ^ "iochen und 3 Tagen sogewisi hierorts geilend zu macken haben, roidrigens nach Per» l»uf dieser Zeit über ferntlfs Ansuchen der Bittstellerinn benannter heiiathsvertrag für "ull und kraftlos erklärt und aus ,dem,betreffenden Grundbuche gelöscht weroen wird. Bezirksgericht Staatsberrschaft Lack am ». Üctoder 1624. l- 37V^5^^ ^G'^^'c^tT ^^7 "(3) Vor dem Bezirksgerichte der Herrschaft Pölland in Unterkram haben alle jene, wel« lb« an die Verlasscns^aft des am »6. März »323 verstorbenen Herrn Anton Sterger» sewcsenrn Oderberittcnen in Radenze, entweder als Elben oder Glä'udiger, oder aus ^as immer für einem Rcchtsgrunde Anspruch zu macken gedenken, diese ihre Ansorücke v'nncn einem Jahre, sechs Wochen und treo Tagen von untengcschtem Tage sogerriß hier« °"s selbst oder durch einen Bevollmächtigten anzubringen, wirrigens das Verlassenschatts» ^«yandlunqsgcschäft frischen den E> scheinenden der Ordnung nach ausgemacht, und je» « ^ °us den sich Meldenden eingeantwortet werden würde, denen es nach d«m G«l«he 2^hrt^^ Bezirksgericht Pölland den 23. Iulo '82H,_________^^______________ !' 3'»4??. ^ ' ^/,. '..,'^ l3) '"^ ^ ^ Von dem Bezirksgerichte Kieselstein in Kramburg ist über das Gesuch d«r "aruscha Suolschak, gebornen Karlin aus Wcssert im Bezirke Lack, als Marko ^'unischen Verl^ßübernehmermn , in die Ausfertigung'desAmortlsatiosis-Edicts . "!^>Uich des anszeblich in Verlust gerathenen, v'on deck Iosevh Hirschenfeldcr an n Georg Karlin über emen Betrag von 1200 ,fi..,L..W. unter 26. May 1L04 ausgestellten, und unter nähmlichem Dato auf die zu Unterfeichting H ?. 6 liegen; dt/ der löblichen Cameralherrschaft Lack sub Urb. Nro. 2224 dienstbare ganze Hübe intabulirten, in Folge Cession dd. el inw!>. iZ. März 180L aber anMürko ' Karlin gediehencn Schuldscheins gcwilliget worden. Es werden daher diejenigen, di? auf den gedachten Schuldbrief'Ansprüche zu stellen gedenken, hicmtt aufgefordert, ihr dießMlliges Recht binnen l Jahr, 6 Wochen und 3 Tagen sogewiß anjumclden und darzurhun,, alö.un^WjdMen der» selbe für getödtet und nichtig erklart werden würde. 'C- ?,.. ^, !> ":^'»^?K Bezirksgericht Kieselstein in Krainburg den y. November 182^. ' ". Z. 53a Feilbiet^ungs.Edict. ' ''^ ^'-' Nri/. ^33.' (3) Bon dem Bezirksgerichte Senosetfch wird hiemit bekannt gcM3st'/W sey'auf?ln-suchen des Anton und der.Cathalina Dcllllga,,, als Vormünder d'er Michael DcNagq'schen Pupillen zu Senosetsch, in die exc'6c)5 st. C. ?)i. geschätzten Realitäten, wegen schuldigen 204 ft. ,4 ,^2 tr. an Capital, und 5» ft. 2» kr. an bis 7. Nov. »625 verfallenen Interessen e. 5, c. gewiNiget worden. Da nun hiezu drey Termine, uno zwar für den ersten der 18. März, für den ziren« inn der 16. April und für den.Hr>tten der ,8. Mau d. I., jedesmahl frühe um g^Ubl te der Ämtötanzlcy dieses Bezirssgerichtcs mit dem Bcus.iyc bestimmt norden sind, daß »venn diese Nealita'ten roeder bey dcm erstcn noch bcydcm zwcytcn Termine um tie Schähung oder darüber an 3)lann gebracht werden tonnten, selbe beo tem dritten auch Unter demselben hintan gegeben werden würden; so haben die- Kauflustigen an vorstf' benden Tagen frühe um 9 Uhr in eicscr Gerichtsknnzleo zu erscheinen, allwo auch die Schätzung und Licitationsbedingnisse cinqcsehen werden können. Bezirksgericht Senosctsch den »». Februar 1825. Z. 528. '^^'/'-' '',','^ , ' "i-' OH i!'c. V'° 5'^7"^ ^^/' ^ '''Nro, 266. (3) Vor dcm gefertiqten auf den Verlaß dcs zll Mayerle am 5. April 1825 verstorbenen Gregor Wbbetitsch, aus welch immer für ciiic'N Rechtsgrunde Ansprüche zu machen gedenken, wie aüw jene, die zu diesem Verlasse etwas schulden, am ,9. Mao I. I früh um 9 Uhr um so gewisser in dieser Gerichts» kanzle» zu erscheinen, alS stch Nrstere die Folgen des 814. §. b. G. B. selbst zur Last legen, Letztere aber zur Berichtigung ihrer Rückstände im Rechtswege verhalten werden. Hom Bezirksgerichte Herrschaft Pölland am »9. April, i8::5. '--------------""" '/>,^ l ' .,!. V/.^ !,'' l»^ ^,'.^ >, .,v—-?-?-----------------------"-"" H 556, ' ^ ,!, < ' . ' '!- : ^ '^ , ^ '., (2) - Das Haus sub Nr. 17 in derKrakan.Vorstadt, unweit der neuen Brücke, bestehen» aus 5 zimmern, 2 Küchen, 3 gewölbten Kellclti, Scallung.für 5 Pferde und 2 Kühe, Wagen-, Holz- und Heusckupfcn, nebst den daranstoßenden 2 eingezäunten geräunN-gen Gärten, ist »on St. Michaeli 1Ü25 angef-niOLn, auf 3 oder auch auf mehrere Jahre in Pacht zu vergeben. Liebhaber wollen sich dießfalls im obbesagten^ hause bey dem Ol' gcnthümer gefälligst anmelden. 3.545 ' 1(3) In dem HaufeNrs. »72 am neuen Markte im ersteil Stocke ist eine Wohnung,,^ stehend aus acht Zimmern und einem Cabinette nebst sonstigem Zugeht r, auj künftige M>-chaeli-Ausziehzeit zu vermiethen. Das Nähere »st dep dem pauseigenl hümer im na'hm>>' chen Hause im 2. Stocke, zu llfahlen. Gu bernial- Verlautbarungen. 3> 55i. Concurs - Verlau tbarung Nro. 5Zi5. zur Besetzung der in der k. k. croatischen Militärgranze erledigten Schuldirectorsstelle. (2) In der k. k. croalischcn Militargvanze ist eine Schuldirectorssielle in Erledi< gung gekommen/ mit welcher 5,5i. Eoncurs-Vtrlautbarung. 26 gub.Nr.5857. (2) Zur Besehung der mit dem Tode des Joseph Mauritsch erledigten Lehrstelle ber drüten Classe an der k. f. No.rmalhauptschule zu Görz, womit ein jährlicher Gehalt von dreyhundert Gulden verbunden ist, wird hicmit der Eoncurs bis auf ^n 10. Iuny l. I. eröffnet. Diejcn'gen, welche für diese Lehrstelle einzukommen Zwenken / haben sich in ihrem eigenhändig geschriebenen, an dieses k. k. Gubcr-nium stylisirtcn Gesuche über Vaterland, Alter, Stand, Moralität, Sprachen, "^fällige Studien und bereits geleisteten Dienste auszuweisen. Vom k. t. Gubernium. Tricst am ,3. April »625. 3- 555?" " iicitations - Kundmachung. nä gub. Nr. 6«i^. ^2) In Folge hohen Hofkammerdecretes vom 30. / 3» h. 25. April l. I., wird lur Deckung des Wachskerzenbedalfs der hiesigen k. k. Stellen und Aemter für das "«chste M-li'tarjahr 1826/ und zugleich wegen Lieferung des , wahrend dieses Zeit-taums für das Wichsen der PBtuckpr.Pfund; „ VI. ? 5o « (fünfzig Eentner) zu 6 ,Stück pr. Pfund; ^ VII. - 56 „ (fünfzig sechs ., ) worunter ^5 1^2 Eentn. zu 6 ^vtück und 10^2 „ „6 „ „ VIII. - 78 l^2 „ (siebzig acht einen halbenEentn.) zu 6 Stück pr. Pfund. Alle g Partien zusammen 409 1)4 Centner, (vier hundert neun ein Viertl Centner). > ', 3) Der Bedarf an gelbem Wachse bestehe^in 7,(sieben) Centner. - ^ " 4) Wenn einmahl eine Wachskerzen - Partie, ausgebothen und bereits erstanden ward , findet durchaus kein Nachboth Statt, so wie überhaupt em allgemeine^ Nachb 0 th für alle Partien nicht geduldet wird« . 5) Ist zum Ausruftpreise,der gegenwärtige Contractspreis,von Einem Gul< den acht und zwanzig Kreutzer Conve n tio ns-Münze für jedes Pfund Wachskerzen, und von Einem Gulden zehn.Kreutzer Eonven« tions-Münze für jedes Pfund gelben Wachses festgesetzt. 6) Wird nur auf gute reine Waare, .d. i. sogenannte Tafelkerzen, und auf reines gelbes Wachs licitiret/ und hat jeder Mitlicitant Muster seiner Waare zur Licicatiol, beyzubringen, auch im Falle des „Erstehens solche bep der FeUbiethung^ Commission sogleich einzulegen. 7) Für jede einzelne Wachskerzen-Partie von Nro. I. bis einschlüssig Nro» VIII. werden zweyhundert Gu, lden.Co nve ntions - Münz e als An^ geld, und zwar entweder in barem GeWe, ,yder in Stqats - oder öffentlichen Obligationen nach dem börsenmaßlgen Werthe zu,erlegen, oder eine von der k. k. Hof- und n. öst. Kammerprocuratur geprüfte und als bewahrt befundene Slcherstellungsactt beyzubringen seyn. Den Nlchterstehern wird dieses Angeld gleich nach Abschlag der licitation zurückgegeben, jenes der Ersteher aber bey der Lllttatlon gegen Bescher lügung zurückbehalten. ^ , ' ' Bey den Partien I. bis VII. hat dießcerwHnte Angeld zugleich als CautioN zu gelten, bey der Partie VIII. werden drey hundert Gulden Couveti« Nons-Münze als Caution bestimmt, daher der^E-rsteher noch weitere EinhuN^ dtrt Conventions«Münze zu dem Angeldevon zwey hundert GuldtN Cvnventions'Münze nachzutragen hat. Für das gelbe Wachs ist ein Angeld und Caution im Betrage von fünfzig-Gulden Conu entions-Mün z e zu erlegen. 8) Wenn jemand bey der Versteigerung für einen Dritten licitiren will, so ist «r schuldig, sich vorher mit einer rechtsförmlichen Vollmacht seines Committcnten auszuweisen». 9) Um die Concurrenz zu erleichtern, werden auch schriftliche Anböthe unter folgenden Bestimmungen angenommen: ») diese schriftlichen Anböthe kommen bey der k. k. nied. ösierr. Landesregierung entweder vor oder bey der Licitation selbst, sind aber vor dem Beginnen derselben einzureichen. Sie müssen mit Mustern versehen seyn, die der oben Vorgeschriebenen Qualität vollkommen entsprechen , auch lm Falle, als daS Angeld nicht gleich bey der Limation deponirt werden sollte, den Empfang» schein, über das, bey dem k. k. med. östcrr. Provinzial-Zahlamte erlegte Angeld, so wie die bestimmte Angabe des Ziffers des Anboches enthalten und wohl versiegelt seyn; auf dem Couvert einer jeden dieser Eingaben muß übrigens die Nummer der Wachskerzenpartie, auf welche das schriftliche Anboth lautet, aufgezeichnet seyn» H Diese schriftlichen Eingaben werden nach völlig geschlossener Versteigerung in Gegenwart aller Licttantcn eröffnet, und mit dem betreffenden Bestbothe der^icitation, im Beyseyn und vor den Augen aller Anwesenden, verglichen werden, so daß, wenn in einem solchen schriftlichen Anböthe ein weiterer Nachlaß, gegen den Bestboth der?»c>tation enthalten scyn sollte, der dicßfäll'.ge Proponcnt für diese Partie ohne weiters Erstcher wäre, wenn nicht gleich bey der LlcitaNon selbst einer oder der andere der anwesenden Mitlicitanten, zu einem fernern Nachlasse an diescm schriftlichen Bcslbolhe sich herablassen sollte, in welchem Falle sofort diesem Letzleren d»e betreffende Lilfcrulig zugeschlagen werden würde.- 10) Hat ein Auswartiger eine dcrlcy Lieferung erstanden, so muß er für die Dauer der Eomrattszeit hier in Wien einen Bestellten Habens 1,) Hat die Lieferung des auf die Dauer des Militär-Jahres 1L26 berzch-neten Bedarfes mit i5. October 1826 zu hrginnen, und- es kömmc das stipuc ürte Bcdarfsquanium nach und nach an die einzelnen Behörden und Aemter, welche dcm Erstcher nach der Ratification werden bekannt gegeben weiden, jederzeit auf Verlangen augenblicklich in dasjenige Gcbaude der Stadt, welches dem Lieferanten oder seinem Bestellten angezeigt werden wird, in dem verlangten Quan» tum und in vollkommen guter, dem eingelegten Muster gcmz gleich kommenden Dualität auf Kosten des Lieferanten abzuführen , ohne daß jedoch für die Behörde »der das Amt die Vcrpstichtung bestände, den ausgewiesenen Bcdarf eben »n dm itchs Wmtermonathcn vollständig zu übernehmen. 12) Kann der Lieferant seinen gehöng qcssampllten Conto entweder gleich nach j«der Ablieferung, oder monathlich bey der k. k. allgemeinen Hofkammcr mit dn die öffentliche Berstcigccung des dem ercquilten Valentin Brezelniq gehörigen, in del PoNana-Vorstadt sud Oonlcriptions°Nr. 49 befindlichen, auf 4uft. M. M. sscrichtlichg»< schätzten Pferdes gcwi^Iiget worden. Da nun uon diesem t. t. Stadt, und Landreci'te hiezu drey Termine, und zwar auf den 14. und 2U. May, dann auf den i». Iuny l.I-, jedesmahl um 9 Uhr Bormittags im Orte des Unteistandes des in die «Zrccution gezogenen Pfcrdcs bestimmt worften sind, so wird dlcses mit dem Aeysaye zur öffentlichen Kenntniß gedacht, daß das frä.jlichc Mro beyder ersten und zweyten Zeildiethunz nickt unter dem Sch.ilzunqswcrtye. bey dci dritten aber um jeden Anboth hintan gegeben wer« den wird. Die ^citationsbcoingnisse können bey dem Bezirksgerichte Thum und Kalten» brun in Erfablunq gebracht ivcrden. Von dem t. k. Stadt- und L.indrechsc in Krain. Laibach am 25. April »622. 3> '7'. (2) Nro. 28», Von dem k. k. Stadt» und L«nd«chte in Kram wird anmit bekannt gemacht : Ss !,tl) übcr das Gesuch des Matthäus Eastagna zu Trieft, in die Ausfertigung dcrAmorti» lations . Gdicte rücksichtlich der dem Bittsteller in Verlust gerathenen Dornest, orvin. ^wuldc,bligation ddo. «i October,809, Nr. ,»»o, 2 6 Prc. pr. 5c>a fl, gewilligt worden, lss haben demnach alle jene, welche auf gedachte Schuldobligation «us was immer für ^nem Rechtsgrunde Ansprüche machen zu tonnen vermeinen, sclbe binnen der gcsehli-wcn Frist von einem Jahre, sechs Wochen und dreo Tagen vor dieftm k. k. Stadt-und "andrcchte sogewiß anzumelden und anhängig zu machen, als im Widrigen auf weite« les Anlangen des heutigen Bittstellers Matthäus Castagna die obgcdachtc S6?uldobliga» turn nach Verlauf dieser gesetzlichen Frist für getodtet, traft» und wirkungslos erklärt werden wird. Von dem k. t. Stadt- und Lan»rechte in Kram. Laibach den 5. Februar ,825. ^ '4"3. (2) Nro. 6673. Von dem t. f. Htcidt- und Landrecht« in Krain wird anmit bekannt gemacht: Es «ey über das Gesuch der Theresia Weber, WunoarztenSwicwe allhier, wider Dr. Rai» Mund Dietrich, Euratct d»r unbekannten Maria haidcr'schen Gl!,'cn,in die Ausfertigung ^er Amoctisatonsebicte, rucksichtlich des angeblich in Verlust gerathenen, zwischen Ioh. vaider und Maria Anna geb. Michcllitsch errichteten, auf ten am alr^n ^^arkte zu ?a>> !>ach sub Oonsc. Nra. »a liegenden ^>^use intabunltcn (KheocrtragK ddo. 2>. April l^LZ, lntab. 3„. April 1776, gewüligcr worden. Oü huben demnach alle jene, welche auf gcdach» ten (ihevertrag aus was immer für einem Rechtsgrunoe Ansvrückc machen zu tonnen vermeinen, selbe binnen der geschlichen Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drey 545. (2) Nro. 25,07. Von dem k. k. Stadt' und Landrcchte in Krain wird bekannt gemacht: Es fty über Ansuchen des Georg Licht, Buchhändlers allhicr, als erklärten Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach der am 4. Februar l. I. verstorbenen Anna Licht, die Tagsatzung auf den ,3.Iuny l. I. Vormittags um 9Uhr vor dies m k. k. Stadt-und L>indrcchte bestimmt ^°rden, bey welcher alle jene, welcke an dicsenVcrliiß aus was immer für eincmRechts» Munde Ansprüche zu stellen vermeinen, solcke sogcwih anmelden und rcchtsgcltend dar« thun sollen, widrigenssieHie Folgen des tz. U14. b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben ^"den. Laibach den 25. April ,825. __^_^__^»»»»»» l- Z. inli2. (2) Nro. 6998. . Von dem k. k. Stadt ° und Landrechte in Krain wird anmit bekannt gemacht: n 27. August i^bU ausgestellten, 6 Monathe nach Dato zahlbaren, fett 3». May .^L» auf das haus Nro. 256 in Laibach intabulirten Wechftls pr. 20a ft. gcwilliget worden, ^b haben demnach alle jene, welche auf gedachten in Verlust gerathenen Wechsel aus "as »nmcr für einem Rechtsgruntc Ansprüche machen zu tonnen vermeinen, selbe km. ?cn der geschlichen Frist von einem Jahr, sechs Wochen und drey Tagen vor diesen t. f. ^tadt. und Landrecktc sogewiß anzumelden und anhängig zu machen, als im Widrigen "Ut weiteres Anlangen deS heutigen Bittstellers Leopold Frorcnteich, obgcdachtcr Wcch, m nach Verlauf dieser geftylichen Frist für gelobtet, traft, und wirtungölos ectlärt rver» 5«n wird. Luibach den 5., August ,824. W^ Vermischte Verlautbarungen: 5: 553. V 0 rlufu ng (2) der Gläubiger nach der verstorbenen Maria Tonn von Preter näckst Mcraitsch, dann' naä? dem naä'herigen Verlahübernehmcr und cbcnfalö verftorbenen Joseph Rottar, unV endlich der des gegenwärtigen noch lebenden Besitzers der sogenannten Torin'schen Ma' litätcn, Valentin Mdnsch. Zur Vrforschuna/ des Schuldenttandcs nacd der zu Preker verstorbenen Maria Torin, dann dem secl. Joseph Rottür, als Vcrmögcnsüberncdmcr, und endlich dem ,c>egen>rärti° gen noch lebenden Besitzer des Maria Tonn'schen, später Joseph Rottarschcn Nachlasses, wiro auf Ansüßen der Grunoobrigkeit Yerrschaft Kreuz die LiMldiruiigslagsahung auf den 25. M.-y »«25 festgesetzt. Alle jene, weiche bey diesen sogenannten Torin'scben Realitäten aus wc>3 immer für einem Nechtsgrunde einen 2ln^pruch zu machen vcrmciin'n, haben am odbcstimnitctl' Tage mit ihren aNfäNigen Behclftn in die diehorti^el AmlSlanzlcy zu erscheinen. Bczulrqericht Ogg ob Pocpctsch am »2, April i325». ' Z.. 5ä^> (2) Nro. H2Z. Das Gut Selo in Unterkrain wird verpachtet, die dabey befindlichen Fahrnisse aber werden verkauft werden. Das Bezirksgericht- Sittich im Neustärtler Kreise macht hierdurch bekannt: Cs sey auf Ansuchen'des Hrn. Doctors Ios. Alsner, als Valentin Pegam'schen Testaments-Vollzieher und Verlaßberichtigungs-Curator, dann über Einvernehmung uno Einwilligung des Haupt-Erden Mickacl , Suppantschitsck, in die Verpachtung des Guts Selb, dann in die Ver-außerung der Valentin Pcgam'schen Verlaß-Fahrnisse gewilliget, und zur Vornahme der Guts-Verpachtung im Ganzen- oder in Abtheilungen auf drey Jahre, der ,9. May, und zur Veräußerung der Fahrnisse, der 20. und 2i.. May l. I. zu den gewöhnlichen Stunden bestimmt worden. Das Gut Selo liegt unweit der Neustadtler Commerzial-Straße, ein« halbe Stunde von St. Veith entfernt mit einem niedlichen Schlosse!, unt> mit den erforderlichen Wirtschaftsgebäuden vers.hen, besteht aus Unterthanen- Gerechtsamen, Hoheiten/Garten- mid Meier-Gründen. Das Clima alda ist sehr gesund, die Lage des Guts ungemein schon, und vom Schlosse aus können die Meier-Gründe ganz und bequem übersehen werden. Zum Ausrufspreise der Guts-Pachtung mit der heurigen Fechsunglsl im Ganzen auf drey Jahre der jahrliche Pachtschilling pr. 442 fl. 8 kr. bestimmt worden, und wird, Falls um, diesen Ausrufspreis keine Anböthe gemacht werden sollten, dann die stückweise Realitäten-Verpachtung dieses Guts versucht werden. Die Fahrnisse bestehen in 5 silbernen Eß-, 5 detto KaffehloffellV unl> ein Vorleg-Löffel, in verschiedenen Haus- und Kellereinrichtungsstucken als, in mehreren Bettstätten von hartem und weichem Holz, Bectgewand, in Kleider-, Bücher- und Sckreibkästen, Toiletts-Kasteln< Schreib-, Spiel- und andere Tische vom harten und weichen Holz, mehreren Sopyen -Wt gleichen und andern Sesseln, in verschiedenen Spiegeln, Kupferstichen, Stock- und Wand-Uhren, Koffern, Porzellain, Zinn- und Glas-Waa-^ Flaschen-Kellern, Tassen, eine eiserne Cassa-Truhe, in mehreren Mssern mtt Eisen bereift, .ln Kupfer-Geschirren, Bettungen :c. :c.; an >t°n Rcbbct Senior zu Stritt, in die crccutive Fcilbuthung der qcgner!chon, aufist. '5 kr. gcr.chtlich gcsckähtcn Fährnisse, bestehend i» «in« Krautdoltung, cmcr Gctreid. Nuhe, emer Kicidertruhc < einer toppcUen Bettstatt, und des auf »ättfl. gcnchillch ge. schätzten Weingartens in Faltern, pto. schuldigen 5-, ft. 4L^2tl. M. M. sammt Intel« «mn und Untösten gerviNiget wolden. — io46 — Da zu deren Vornahme drey Termine, als der 2a. May, 2a. Iuny und 28. Iuly d. I., jedesmahl Vormittag von 9 bis ,2 Mr für die Fährnisse im Orre stritt, und r'on 5 bis 6 Uhr Nachmittag für den Weingarten in Faltern mit dcm Anhange festgo seht worden, daß, wenn diese bemcldeten Fährnisse und der Weingarten in Faltern n't' der bey der ersten oder zweyten Feilbiethungütagsayung um den Schätzungöwcrlh oder darüber nicht an Mann gebracht werden konnten, selbe bey der dritten Feilbiethunastaa» fahung auch unter dem Sckätzungswerthe hintan gegeben werden würden. Wozu die Kaufsliebhaber mit dem Erinnern vorgeladen werden, daß sie die Kaufsbedingnissc täg» llch in den gewöhnlichen Amtsstunten allhier einsehen tonnen. Bezirksgericht der Herrschaft Thurn am Hart den «8. April ,825. » 552. (2) ^ Gin Verwalter von mittleren Jahren, d«r als solcher bereits gedient haben, der trainerischen Sprache ganz tundig, ledig, im Unterthansfache, in der Grundbuchsfüh» rung, Landwirthschaft und im Rechnungswtstn bewandert seyn muß, und eine (Kaution von 5c«, bis »ooa ft. M. M. leisten kann, wird gegen voitheilhafte Bedingnisse a»f eine in Unterkrain liegende Herrschaft, mit der tein Bezirk verbunden ist, gesucht. Nähe» re Auskünfte gibt Herr Dr. Anton Pfefferer in Laidach, an den sich jene, die sich übel aN« obige Erfordernisse auszuweisen velmegen, entweder mündlich oder, mit ftanticttn Briefen wenden können. .,, Laibach am 7. May iL25.________^^______________________ ' ^ , u , Z. 534. Bad-Nachricht. (Z) Dem hochzuuerehrenden Publicum wird bekannt gemacht, daß das Baden in dem Laibacher Flußbadt beym Hause Nro. 2z in der Prula mit 7. May d. I. anfangt, und die Badlustigen taglich von Ü Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends auf das bestmöglichste bedienet werden. Der Prels eines Bades mit zwey Handtüchern ist 20 kr.; mit Leintuch und Bad< Mantel hingegen 24 kr. Für Reinlichkeit der Badwannen, der Wasche und der Ammer wird vorzüglich Sorge getragen. 'Laibach den 29. April i6Z5.______________________ Ko schier. H. 544. <5) " Bey den Buchhändlern Korn und Llch t, und beym Papierhändler Hohn ist zu haben: Der große Brand des ' Dorfes Schifchka bey Laibach in del Nacht vom 17 auf den 18 April »L25, in welchem ,5u Wehn, und Wirth- schafts» Gebäude ein Raub der Flammen wurden. Der gefühlvollen Menschheit »n einem Gedichte vorgestellt von Professor Frank. Der Ertrag Dieses wird zur Unterstützung der Verunglückten verwendet, und ganz nach dem Sinne der milden Geber von den betreffenden Behörden vertheilt werden. Der Preis ist 6 kr. 6. M., ohne dadurch der Gcoßrnuth Schranken fetzen zu wollen. —-. ,,o55 — Gubernial - Verlautbarungen. 5k u n d m a ch u n g dcr Vcrkaufsvcrstcigerung des rum krainerischen Religionsfonde gehörigen, im Neustädtler Krclft liegenden Staatsgutes Wcinhof. Ecmäß dc^ v^n dieser k. k. Staatsgüter-Bcräustcrunas-Com.'uissiois am ', Jänner vorigen Jahres geschehenen Kundmaclning wird hicmil erinnert, va'^in Folge hohen Hofkammer-Präsidial-Deoretes von^L.Apnl d.^^., Nr 210 dos mm krainerisckenRellgwnsfonde gehörige « Uhr m dem Oubcrn:al-Ratys. ^mme7de7L^austizu Laibach, w, Wcge der öffentlichen Versteigerung ni ^lluic ausqebothen werden, wird. Die vorzüglichsten Besiandth-ile, Gerechtsamen mid Ertra^ru-briken dieses nur eine Stunde von der Kreisstadt Neust.dtl entfernten ^^nA'a^wey Stockwerke hohe, nnt Ziegeln eingedeckte Sckloßgcbauv« famm allen forderlichen Wnthschastsgebauden und dem Schloßwmnen, dann eine herrschaftliche, eme Viertelstunde vom Dchloj^ an dem Gur^-ssusse befindliche Mahlmühle'. " Z^7^ Bey Besitzveranderungen der zu diesem Staatsgute gehörigen Unterthanen das Siebentel sowohl von dem Kaufschilling, als auch von der Grundschätzung in Erbschaftsfallen, mit Ausnahme der l«o 11)12 kanonmäßigen Huben, deren Besitzer,iuProcent entrichten. «) Die unterthänige Natural-Roboth, welche aus 15989 Hand-und n3o4 einspännigen Zugtagen, dann 108 Pfund Gespunst bestehet, und wovon 2533 Hand- und 1976 einspannige Zugtage, dann 35 Pfund Ge-spunst gegen eine Natural-Getreidgabe reluirt,, die übrigen n656 Hand-und 9Z2ü einspannige Zugtage, dann 72 Pfund Gespunst aber auf unbestimmte Zeit gegen jährliche 9^.0 st. i5 kr,, iino über Abzug des gesetzlichen Fünftels um 752 fi. 12 kr. abgelöst werden. l) Der Küchen-, respective Kleinrechtendienst von jährlichen 20 2)3 Stück Schafen, 2« 2^5 Lämmern, 2/, Kapäüner, ,28c» Hühneln, 14I1 5)4 Eyer, i3l2 1^2 Haarzählingcn, 33 Pogatschen und 24 Eimer 22 1)2 Maß Zinswein. Von der Dienstdarkeit, wofür gegenwärtig und auf unbestimmte Zeit eine jahrliche Reluition mit 102 st. 35 2)4 bezogen wird, kömmt den Unterthanen das gesetzliche Fünftel nachzulasscn< ' x) Das unterthanige Zinsgetrcid, welches 55 Metzen, 2 Maß Frohn-weihen, 46 Metzen 26 Maß Zinsweitzen, 21 Metzen i3 ,)3 Maß Korn, 53 Mctzen 26Maß Hiers, 67 Metzcn 5 ip Maß Haber, 6 Metzcn 23 Maß Brein, und 2 Metzen ?3 Maß Bohnen betragt. Diesen Getreiddienst/ . wovon das gesetzliche Fünftel nachzulassen "ist,, haben die Unterthanen bis zum November und December jeden Jahres abzuschütten, oder aber nach dem, in diesen Monathen bestehenden mittlern Marktpreise mit Geld abzulösen. 5) An Zehenten. Der Weinzehent und das Bergrecht in der Pfarr St. Peter, in den Gebirgsgegenden ober dem Brunn soiao, 3aäe5cK> Vinidol! und Gurkberg, wovon das gesetzliche Fünftel in Abzug kommt. Das Bergrecht betragt jahrlich lö H40 Eimer. " 1067 ^" 6) Die Amtstaxen und Accidentien, welche bloß in den Grundbuchs« Schirmbriefs- und Schreibgebührs-Taxen bestehen. Der Ausrufspreis für diests Religionsfonds-Gut ist auf Z0675 st. ^" kr., sage Dreyßig Tausend Sechs Hundert Siebenzig Fünf Gulden dreyßig'Kreuzer in Conventions-Metallmünze herabgesetzt worden. Als Käufer wird Jedermann zugelassen, der Hierlandes zum Besitze ^on Realitäten geeignet ist, wobey noch bemerkt wird, daß Se. Majestät laut hohem Hofiammcr-Deerct vom 18. April 1818 den christlichen Erkaufern der Staats- und Fondsgüter, welche dieselben unmittelbar von der^ --k. Verällßcrungscommission an sich bringen, und zum Besitze landtafl'-lbcr Güter nicht geeignet sind, die Dispens von der Landtafelfähigkeit und Entrichtung der doppelten Gülte für die Person des Käufers, und seine ^ gerader Linie abstammenden Leibeserben zu ertheilen geruoet haben. Wer an der Versteigerung als Kauflustiger Antheil nehmen will, hat 6ls Caulion den zehnten Theil des Ausrufspreises bey der Versteigerungs-Immission bar zu, erlegen, oder eine von dem k. k. Fiscalamte geprüfte ^nd dcw5brt gefundene ftoeijussorische Sicherstellung beyzubringen. Dicst Caution, welche in der Folge die Stelle eines Reugeldes vcr-^tt, wird, wenn sie bar erlegt wurde, dem Meisibiethcr an der ersten Kauf-lchillingshälfte abgerechnet, die sideijussorische Sicherstellung aber nach voll-sandig berichtigtem ersten vertragsmäßigen- Kaufschillings-Erläge ihm zu-^uägcsteüt werden. Alle übrigen-Licitanten erhalten die eingelegte Caution nach vollen-^lcr Versteigerung, oder auf Verlangen sogleich,, wenn sie sich erklären, ^men Anboth weiter mackcn, und das Ende der Licjtation niÄ: abwartcn Ul wollen, zurück. -Wer für einen Dritten einen Anboth maHcn will, ist schuldig, sich vorher mit der Gewalt und Vo'ämacdt seines Der Meisibiether hat die erste Hälfte des Kaufschiüwgs umnittel-^"r nach »rfolgter höchster Bestätigung des Vcrkaufsaetcs, und noch vor ^"wirklichen Uebergabe des Gutes, bar zu berichtigen, die zweyte Hälfte "ber kann er gegen dem, daß er sie auf dem erkauften Gute in erster Prio-Uar versickert und mit Fünf vom Hundert in Conventions-Metallmünze "Unset,, in fünf gleichen jähr!ichc>vRaten- Zahlungen abtragen. . Bey mehreren gleichen Anbothen wird demjenigen der Vorzug gege.-e", welcher den Kaufschilling in kürzern Fristen zu erlegen sich erklatt. Die übrigen Verkaufsbedingnisse, der Capitalsanschiag und die nähtte Beschreibung dieses Gutes mit seinen Bestandtheilen, können bey der k. k. illynschen Staatsgüter-Vernußerungs-Commission eingesehen werden. Auch ist es jedem Kauflustigen unbenommen, am Orte des Staats« gutes selbst, alle Theile desselben persönlich in Augenschein zu nehmen. Von der kais. tön. Staatsgüter-Veräußerungs- Commission-Laibach am )«. AprU iÜ25. F r^a n z Freyherr v. Buffs, k, k. Gubernial- ^ind Präsidial-Secret.äl. K u n d m a ch u ll g. <^)k k. k. illvrische Staatsgüter-Veräußenings-Comnusston macht im Nachhange der Currcnde vom 3«. d. M., Nro. 9c,, womit die nochmahli' lige Veräußerung der Cameralherrschaft Maria Saal im Klagcnfurtcr Krcift kuud gemacht wurde, beka!^>,t, daß i>u gedachten Kreise n0ch nachge^naintte Staats- und Fondögüter im Laufe dieses Militär-Jahres, im Wieder öffentlichen Versteigerung werden ausgebothen werden, und zwar: ,») Die Cameralherrschaft Wolfsberg mit den Eisenwerken zu St. Ger< traud und Kollmtz; K) die dem Religionsfonde gehörige Minoritcn-Gült zu Wolfsberg/ dann die Güllen Preblau und Toscheldorf; «) die Camcralhcrrschaft ^^- Leouhard mit d^m Eisenwerke; ä) die Cameralherrschaft St. Andra. Die eigentlichen Perstcigerungstage, so wie die Ausrufspreisc werden nachträglich durch detaillirte Kundmachung' zur öffentlichen Kenntniß gebracht werden. Von der k. k. ilipr. Staatsgüter - VnäußerunZs,.. CommissioK- Laidach a!N 2o. April 1825. , Frayz Freyherr v. Buffa, ^ k. k. Gubernial-und Präsidial-Secretär. — lo5g — 3> 5/,a. Kundmachung Nro. ZZoy« des Eoncurscs zur Besetzung einer erledigten Assistenten-Stelle bey dcm hier« landigcn Nnvigalions-W^'cn. (3) Durch den am 21- d. M. erfolgen Todfall des Navigations-Assistenten Joseph Petvirsch lst bey dcm hierlandigcn Navigations-Wcsen eine Assisientcn-Stelle w>t dem G.chalte von jährlichen 3oc> fi. M. M. und dcm Vorrückn ngsrechtt in die höheren Gchaltsclassen von Züo ss. unt» i-e^oeuve ^oo fi. M. M. m Erledigung Hesommen. Diescs wird mit der Erinnerung zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß jene, welche sich zu dicser Etclle geeignet glauben, und sich darum zu bewerben gcden« ken, ihre dicßfall'gen G«s«chc bis äc>. Iuny d. I, bep diesem Landcs-Gubernium «»nz-urcichen,, und sich über ihr Alter, Stand- und Movalnät, dann über ,hre Kenntnisse und Fähigkeiten, sc> rv« ubcr die etwa schon ,n ogcnd einet Käthe« Zone g?lc>sseien Dienste, insbesondere aber üb« die Land,cs!>rache gehörig auszu» leisen haben. Bom k,. k. illyr. Gubernimn ;u szib^ch den 28. April,ab25. Benedlcr Mansuet v. Frzdenek, l, k. Gub. Settetär. In Folge einer Eröffnung des k. k. Gubcrniums zu kcmbcrg vom 8.^, Erl). 3kl. April l. I., Nro. l/öoI, ist bey der k. k. galizisch^n Kammerprocuratur eme Fiscaladjunclcnstelle mit dem Gehalte jährlicher locia st. und dem Richte zur Vo,rn!ckung in di^ höhere Bcft'ldung^classe von 1200 si. und i5oo ft. in Erk'd» Sung gekommen. Die Bewerber um diese Stelle haben ihre gehörig belegten besuche unmittel-^a.r a,i die dortige Kanimcrprocuratur biü leyten Map d. I. einzureichen und sich Über folgende Gegenstände rechtsbestandig auszuweisen: 1) Vor allem über die zur Erlangung der Adlwcatur in den Provinzial-Haupt- siadten in der allgemeinen Gerichtsordnung vorgeschriebenen Eigenschaften, mithin, nach tz. 5Z9, 5äc> und 5., l , mit der erlangten Doctors-Würde, einer d«ojaHngen Ncchtsprax,s und der abgelcgtcn, für die Advocatuv vorgeschrrebenen Appe,llanons - Prüfung; 2) m>r der Kenntniß der polnischen oder wenigstens einer andern slavischen und der lateinischen Sprache; 3) mit der abgelegten und gut bestandenen Fiscal-Prüfung^ und endlich 4) mit der Kenntniß der altern pohlnischen Gesetze und Institutionen.^ ^ Von dem f. k. illvrischen Guberinum. Laibach am 29, ^lpril ,825.______ Stadt-und landrechtliche Verlautbarungen. Z. öIg. (I) Nro. 22o5. Von d?m k. k. Stadt- und kandrcchle in Krain wird bekannt gemacht: Es habe der Herr Gcorg «igmund Freyherr v. Gussich bcv diesem Gcnchtc um die Todeserklärung dcS abivesenden und unbewußt wo befindlichen Priesters Mathias r"ssel, n,,n Behufe der Erwartung der Löschung der von dem seel. Sigmund '"dam Freyherrn u. Guffich zum Vortheile des gedachten Priesters unterm 26. De, — ic>6o — cemüer 1765 ausgeste'Uen, auf der Herrschaft Gradatz sammt incorvorirten Gütern iütabulirtenTischtitclurkunde gebethen. Der Priester MalhiasFasset wird demnach ,^ in Willfahrung dieses Gesuches mn dcm,Beysatze, vorgerufen, daß, wenn derselbe binnen Jahresfrist nicht erscheint, o!)er auf sonstige Art dieses Gericht oder den ihm aiv Eurator beygegebenen Dr.,Ziermolle in die Kenntniß, seines Lebens setze»', dieses k. k. Stadt- und Landrecht selben für todt erklären, und die Extabulatwn obiger Tlschtiteluvkunde bewilliget werde., Laibach am 18. April ,«25. z.Z-9'2- - >nt. Iuin) 1765 ausgestellten Earta bianca pr. 750 fi.; (1) der uom Nähmlichen und dessen Ehefrau Maria Anlonia, dem 'Icscph Franz Paumgarlner, ddo, 4, sloucmber 1706 oi. intab. 26. April 176,^, gewilliget worden. ' Es haben demnach alle jene, welche auf gedachte Urkunde,', aüs was immcr für einem Nechtsgiunde Ansprüche machen ,u können vermeinen, selbe binnen der gesetzlichen Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drco Tagen vor diesem k„ k Stadt- und Landrechte sogewiß anzumelden und anhängig zu machen, als im Widrigen auf weiteres Anlangen des heutigen Bittstellers Martin Mrack, die ob-gedachten Urkunden nach Verlauf dieser gesetzlichen Frist für getödiet, kraft- und wirkungslos erklärt werden würden: Von dem f.k. Stadt-und Landrcchte inKrain. Laibach den 12. Iuly 1624. z.Z. 951. (3) Nro. 4.77. Von dem k, k. Stadt- und Landrechte in Krain wird anmit bekannt qcmacht: Es sey über das Gesuch des Eduard Tneglcr, Inhaber der Herrschaft Rottenfcld und k. k. Gefällspächter zu Tschernulsch, in die Ausfertigung der Amonijanons-Zdicte rücksichtlich der an Blas Strikmi, Handelsmann alihier, vom Hrn. Georg Weikhard Frcyherrn v. Gall ausgestellten Carta bianca ddo. iy. Mär^ 1758, pr-ioo st., int. 2. Iunv 176c», dann des Keirathscontractcs vom 2. July 17^5/ zwischen Joseph und Elisabeth Trugler gcbornc von Jenkensheim, int,, y. Juny l?95, und der Quittung des Joseph Tncglcr an deiv Max. Anton r>. Ienkcn^ he,m, ausgestellt über Z25u st-, ddo. 2a. Juno, ini^l». 9. Iulp 1796, respv. der daran Es haben demnach alle jene, welche, auf gedachte in Verlust gerathenen Urkunden und die an selben —" loni '»» ^ befindlichen Intabulations-Certificate aus was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche machen zu können vermeinen/ selbe binnen der gesetzlichen Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drey Tagen vor diesem k. k. Grade- und Lcmd-rechte sogcwiß anzumelden lind anhangig zu machen / als im Widrigen auf weiteres Anlangen dcs heutigen Bittstellers, Eduard Triegler, die obcgedachten Urkunden sammt Certificatcn nach Verlauf dieser gesetzlichen Frist für gctvdtet, kraft-Und wirkungslos erklart werden würden. Von dem k. k. Stadt- und Landrcchte in Kram. Laibach den 12. Iuly 182,4. ö> 533^ (3) Nro. 252^"" Von dcm k. f. Stadt» und LHndrcätc in Krain wird bekannt gemacht: 5. Iuny !' I> ^ormnlv,a,s um 9 Uhr vor di>'se!n k, t. Stc>dt> und Laneicchie bestimmt worden, >-^, >relcl'cr cille jene, ivclche an dicscn Verlaß aus was immer für einem Necl'tsgrnnde ^nspiüä,^ zu stellen ?' rneincn. sclcl'e sogcwih anmcldcn une lcckcsgiltcnd daithu» sollen, l'ldrigcns j,e die Folgen des §. U»4 h. G. B. sich jclrst iu,,,uschrciden haben >rcrocn.' ^aioach am ,U April »625._____________________________________________ i- F. 62. (3) Nr. 8525. Bon dcm t. k. Ntadt-und Landrccdte in Krain wird anmit bekannt gcmacvt: es s y üi'cr das Gcsuch ocö Dr. Bernard Koql / judilirtcr lz>udcl!N.ilrath und Protomedi», c-us, in die Ausfertigung der Amolilsations-Eoicce rücksichtlich der auf dem hause Nr. i6<, '>» der Stcidt ooigcmcrtten, angeblich inVerlusl gerathenen Urtuntcn, als : «) des von Io» hann Anton v. Schluderdach, dem Bernhard v. Schludcrback untcr 16. März 1776 aus-gestellten TischUtcl-Instruments, vorgemerki unterm n. Mao 1776; b) des ron Lud« w>q ^»n Schludcrbach, dem Johann Kush über 2.^)0 ss. ciusqcfcrtigten Sckuld- und ^icthvcrtraqes ddo. ».Februar i7<)c,, vorgemcrlt am 20. März 179»; und 1^) des Ad« lyeilungs Protocolls ddo. ,. Febr. i?95/ pr. 2400 st., vorgemerkt am ,9, Iuny 179s', Zervilliget worden, Es haben demnach alle >ene, wclcke a'.if gedachte Ultunccn aus was 'Mmer für einem Rcchtsgrunde Ansprücke maäien zu köinicn vermeinen, selbe Innne» ''"gcsehlichen Frist von einem Jahre, secks Woä)c,n und drc« Tagen vor diesem r.s. Stadt« l'nd Landrcchte sogewiß anzumelden unt> anhängig zu machen, als im Widrigen auf wei-^ es Anlangen des heutigen Btttstcllers Bcrnard ilogl , die odgeoachten Urkunden nach "erlauf dieser geschlichen Frist für qetootet, lraft» und wirkungslos eltläll worden würden. ^ 3aiback den , l. Jänner ,825^____________________________^».^^^——»«^>—^ A em t li ch e V e rl a utb a r u n g e n. 3 529. Nachricht an Gartenfreunde. (2) » Aus mehreren Zuschriften , welche der gefertigten k. k.Obcrpossamts-Zcitungs-, ^Pedttion eingeschickt wurden, hat man ersehen, daß viele Gartenfreunde der U'ngen Meinung sind, daß auf die zu Frauendorf rcdigirte allgemeine deutsche ^"Nen-^eitung ,m Laufe des Jahres keine Bestcllunqen mehr angenommen wer« ^n, und daß bey eungen k. k. Postamtern eine willkührllche Erhöhung der Preise ^latt gefunden hat. . Die Unterzeichnete halt sich demnach verpflichtet, ein vcrehrungswürdlges Pu° °ucum zu benachrichtigen, daß die allg c N'. eine deutsch e G ar ten - Ze rtun a ^ nickt nur nach den fortlaufenden Nummern des gegenwärtigen drtttln Ichrga"N' aes sondern auch auf spec^llcs Verlangen m N Ven vorhergehenden bev' de./^ahrgängen jcderze.t uollständ'.g zuhabenist, und daß aus d.c! «ben so nüftliche a!s mit grosier» Beyfall aufgenommene Zeitschrift zu d'.n a^:eu> b.lliaen aan-jährigen P«>sen und gcgen portofrcve Lieferung, nehmlich fuv ^^ ^ahraana i'«25 ;u 2 st. ohl,e Eouvert, oder,;«2 fi. 2« kr. m>t V^uoen; da^'r^ den Jahrgang i«23 odtr 18,2/, ;u 1 ss. /,<> k«. m Gübergellx 7>ach dem 20 «,,>"' dev der ge'ferngtcn Zcitungö-Expedition odev'bey jedem ?. k. Pfanne u-. .'oal"/ Karnthcn und Stcncrmark, so wie im Königveichi Ungarn, Httbenbürgcn uN» Eroati,en Pränumcvationen angenommen werden. Die f. k. Ob-erposiamts - Zcttungs - Expedition zu Laibach. 2^2". E ura tels» Verla n g u n g, ^ (3) " ' "^ über Peter Linmger auS Cllli, mu Vorladung seiner Glaubiger. Voin Maqistrace dcr k. k. landcSfürstl. Kreisstadt E'illi,,, als Personal-Bchorde, wird hiemit bekannt gemacht-, man habe nothig befunden, den Peter W^S^ Vlnacr und Handelsmann hier, wegen unbesonnene« übler V«rmo^ens-<^c^ rung und beretts mehr als uicrmonathlichcr bcsthaftigungsloscr Abwesenheit zu^ wch, die freye Verwaltung, scincä Vermögens abzunehmen, demelbcn als ^" fchwender unter Euratel zu sitzen, und ;u seinem Curator den Herrn Dr. M",' Andrä Chcss, den Eigenthümer emcr Handlung hier, aufzustellen. Wo wcitcrs die Fortführung der Handlung dleseS Curanden feiner Ehcl^ Anna ^ininger,- als zugleich Hauprglaubigcnnn desselben, anverlcaut'vurt>i!U Mcrlas, aiK Oessionär des Herrn Siqmund v. Pagliaruzz:, zu ^aiba^ ^ b,c öffentücl-e Fellbietbung des dein Bcrgmannc Fr.inz Ponton ailqchörige», a>n ^ ^.^, »!> fr acsch^tztcn, ln dcl Belgstadt Idria lie^ndcn haufts Nro. 12», fümmt tcn ^^^. acböriacn Gä'tcn, dann An > und Zuqcdör, im Wege der Execut,o„ qen'ü'g", , hlcizu mit Anhange dc«. 326. §. dcr a. G, 0, tre» 'Lermine. näbm!«d sür dc» ^ '^. dcr >. Juno, für'den zwertcn t-er 27. Iulo und für dcn dritten der 2. ""a'ül ^ ,,^' ,^ Mmmc worden, wozu die Kauflustigen um 2 Ukr N,iä mittag m dieser ^ncklr''^. zu crsäeiticn habe», wo inzwischen auch die KMsdcinngni^ cmgilsycn «tl^n . Z. K. BezulSgcncht Idria den 2». Apcil 1Ü25.. — 10/^7 «^ Gubernial-Verlautbarungen. Z. 526. . (2) . '.-Nr°. 89. ^ St. G. V. Kundmachung der vcrstcigerungsweistn Fcilbicthung der dem krainmschen Re- ligionsfonde gehörigen, im Neustädtler Kreise liegenden Herrschaft Rupertshof. «^Nachträglich zu der am 29. Iuly 1823, und mit Bezug auf die unterm 2. Hormmg 1L24 geschehene Verlautbarung, wird hiemit bekannt gemacht, daß die zum krainerischen Neligionsfonde gehörige Herrschaft Rupertshof am 18. I>uny d. I. um 10 Uhr im Gubernial-Rathssaale des Landhauses zu Laibach im Wege der öffentlichen Versteigerung zum Verkauft ausge« bothen werde. Bey dieser 11 Meilen von der Hauptstadt Laibach und 1 Meile von der Kreisstadt Neustadt! entfernten Herrschaft Rupertshof bestehen folgende Bestandtheile und Gerechtsamen: 1) Das zwey Stockwerk hohe, mit Schindeln eingedeckte Schloß sammt den erforderlichen Wirtschaftsgebäuden, die Kcllergebaude in den Weinbergen Il.ci)<3i- und L.i«^i), und die Ruinen des Schlosses ^>v^»u. 2) An Dominica! - Gründen : 3 Joch 58i, lD Klafter Garten m 4 Abtheilungen. n5 — i56« ÜI -- Aecker in/,2 Stücken, ^g __ 1023 m — Wiesen in 5<) Theilen. 55 ^ 786 !H — Weiden in 1/. Abtheilungeil. 1,5 — 975 ^ — Gestrüppen in?3 Stücken, und endlich 7629— 108 ll! — Waldungen, welche mit Eichen, Buchen, Tannen und Fichten bewachsen sind. 10 Joch /. lü Klafter Weingarten in den 2Berc.cn ^cl.erund^i^e!. 2) An Zehenten, mit Vorbehalt des gesetzlich nachzulassenden Fünftels, und zwar: ». Garbenzehente von Weihen, Korn, Gerste, Haiden, Haber.' l>. Iugendzehente von Kalbern, Farkeln, Kitzeln, Lämmern, Bienenstöcken, ganz in den Dörfern n» ^"i^, Nüi«"^ ivloii^c!i ou.5, c^«^. (Z. Beyl. Nr. 38. d. 13. May L25.) C — !0ä8 — dann von den herrschaftlichen Gerällthern zl! Oiiorzoi^ercndac-li, Un- rerzci^v^ai-LnI^Hcli, ?riztava bey i>1llioux, Woin^oif, 0erin1i.c>,i2, ^Viie» «c^c-näorf, mit drey Viertel von ^«c!ili!.5, 'WicäLiv.ul;, Oder-, (^losz-nnäl^ielni'ie^e^ Ol^or-, l_Iul.c!i vrn5llliln?, Hr8^n25LlI^ ?i^^2i^oli- Nil^aux^ (^dLi-je UNd lileinler^kenäork mit Zwey Dritteln jU I52l^ie1m<3 im Felde, 3e1im.il7.«ni1)!'f, Vc!!-s,1i bey 5t. LllrU^Ilne^ Ilol', . 3i,i-a55 , ?iill,ava bey 3d. Lai ckolino> ^»szenfc-lä, mit eiNeM HalbeN ^ zU Ober- IIutoi-^Llüntli^ Qc:Ii2>,, Oder-Dii^rZlusclinovi!.^ Mlt dlkY Achteln zu ^äj)lU2-, IInter5N8c-,kit2, 3e1ize^6^ 0I^l'5ui><:!iltx mit ei< nem Drittel vom Dorfe Wrn5nit2) und einem Viertel vom Dorfe ?ri5tav2 bey iVlilwux. e. Weinzehente: Ganz in den Weingebirgen ürib, Kr.nzKenänN, No^er und VinZ«- kc,'r , 3^r,nc:tx von 5 Bergholden / 5aäe5<:Ii, l^adl-ou!.?^ ^c-niiei'^) 8uc!c!5oli bey I^iil'cn, daNN 8un7.^ni><^ar2 UNd^NIel^Iieniverii) V0N deN halbtheiligenWeingarten zu^«de>j1i!l0N2, /,«ru>i/,, c,ul>«ric;, (^rusz-Kicinrie^el, 3,»6e«e^ VcüQli bey ^lis^äorf, ^Vrcsznvii./., silllake, daNN V0N den halbtheill^ gen Weingarten zu llr5e1iN25e!I.i, UI)or- Hinervvalzcliovnx und 1.325« mit zweyen Dritteln zu ^Vr68uvil.x und ^Vonäia zu 3>,c:rinel2 von /» Bergholden, dann von den hubtheiligen Weingärten zu ^s«cn" ielä, 5t. Lartlielmc!) V^rck bey 3l. Zartiieliue, I'r^tavÄ^ endlich Mlt einem Drittel zu 'Wi'!i5ni!,x. <ä. Bergrechte zu (i3l)c!!^'« , llrii), X.int5cIic;ii6!iII^ Ii,c;I>c!r) Vinärolieri Di'L5avl!,X) V^LQciia, 5l,erme>./^ 5aäe8c^, Miu«nix ^ Oa^r«»!,?, I^en» I»s>i^, Nlclianx, FaciLzoii bey I^ikLN, ^eruux, Qros»- Kleinritz'e^ UNd 3»<1e8<:1i. 4) Die hohe Jagd in der Pfarr St. Michael 3wppN5eI,, einem Theile der Pfarr St. Barthelme, dann ^okcrmn8clini!.2, und die Neisjagd vom Berge ^>ll>en bis zum Ende des N-^enwaläe«. 5) Die Fischerey im Bache 3^vvci-enii2^ in 3 Abtheilungen. , , 6) Die jährlichen Urbarial-Eindienungen von den zu dieser Herrschaft gehörigen 147 ^3 Huben bestehen dermahl im Gelde: In obrigkeitlichen Zinsen mit — — — 224 fi. 221)4 kr. — 10ä9 " In St. Georgen-Rechte -- - - ^ ?' 22 2l4 ^ - unwiderruflichem Gespunsirelulten^ - 52 . 22 2)4 ^ - widerruflichen dto. — ^ ^ - unwiderruflichen Robothgelde--------- 52 . 4° 2^^ - Samfart im Gelde - - " " 'b3 - 29 2^ ^ - Zins von öden Huben und Taberroboth 5-------------^-------- Zusammen 65i fi. 47 " ". wovon nach Abzug des gesetzlichen Fünftels pr. -^o^2^2^------- noch verbleiben 621 fi. 25 2)4 kr. und sobin mit Zurechnung dcr von einigen Dörfern für eine Ackerungsschuldlgkett i" bezahlenden Relution, pr. " ^ " ^zg"/. un"dtt rettiM Billich-Fanggebühr pr. 1 fi. 5o^____^ fl. 2 - kr. ^ ' in die herrschaftlichen Renten jahrlich einßießen 52^fi. 27 2^4kr< ' In Naturalien: "ln ^lemrechtcn, vermöge dem Rectificatorio,y KaMmcr, 179 '^ Hühn/^2 M En«r, und 52oHaarzahlinge, wovon jedoch dasgesetzl,- "' ki!ntette3 di^ besteht jahrlich in >5 Metzen ^ Maß We^en 2 M ken ^orn, W Metzen 2« Maß Hiers, 588 Metzen 28 2s3 Maß Mtze. Mühle mW °c> ^ ^, „5 ^ h„.„, i,ie u.te>tl)«„c., s° «« MUMUMW (einverständlich, doch ohne Zcitbestnwmmg) )ah^ ^> Maß Weitzen abgeschüttet, und 658 ^2 3"^ d«n 976 Handt.ge 2^ wstet, wovon nur das Fünftel in Abzug i« kommen^at. Der Weitzen ist am Lucastage, das,st am .9. Octoder^den^alM, abzuschütten, oder nach dem an diesem Tage in der Stadt Neustadt! bestandenen mittleren Marktpreise zu reluircn. Sackzehente: Die jährliche Schuldigkeit bestehet in 5 Metzens ,^2 Maß Hiers, 25 Metzen i5 Maß Haiden, 258 5^2/«, Haarzahlinge und 38 1^4 Stück Hühner, an welcher Eindingung das i^5 nachzulassen ist. 7) An Laudemien. Dieses wird bey allen Besitzveränderungen ohne Unterschied, von der Kauf- oder Schatzungssumme über Einlaß von ^5 mit 1^7 abgenommen, und zwar bey Uebertragung des Eigenthums unter-thänigen Realitäten, von Weingarten aber wird bloß die Verbriefungs-taxe mit /,5 kr. bezogen. 8)Amtstaxen und Accidentien. Diese werden nach der be-. siehenden Taxordnung, und der bisher bestandenen Gewohnheit abgenommen. Nebstbey gebührt der Herrschast, als provisorischem Bezirksgerichte der drey Hauptgemeinden lupUl,,, sw^ix^ und VVru5ni2, das 1 und 20^0 Mortuarium, dann oje adclichcuNichteramts- und Gerichtstaxen, in so lan-, ge als derselben diese Gerichtspfiege zugewiesen bleibt. Der Ausrufspreis für diese Staatsherrschaft ist auf ^M3 fl. /^5 kr., sage Neun und Vierzig Tausend Sechshundert Drey und Vierzig Gulden 45 kr. Eonventions - Münze herabgesetzt worden. Als Käufer wird Jedermann zugelassen, der Hierlandes zu einem Realitatenbesihe geeignet ist, und es sind zu Folge hohen Hofkammerdecrc« tes vom 18. April 1618 die Kaufer der Staats- und Fondsgüter, welche diese unmittelbar von der k. k. Veräußerungs-Commission an sich bringen, hiedurch für sich und ihre in gerader 5inie abstammenden Leibes-Erben landtafelfahig. Wer an der Versteigerung als Kauflustiger Antheil nehmen will, hat den zehnten Theil des Ausrufspreises als Caution bey der Versteige-rungs-Commission bar zu erlegen, oder eine von der k. k.Kammerprocu« ratur geprüft und bewahrt befundene fidchussorische Sicherstellung beyzubringen. Diese Caution, welche in der Folge die Stelle des Reugeldes ver« tritt, wird — wenn sie bar erlegt wurde, dem Meisibiether an der ersten Kaufschillingsrate abgerechnet, die fideijusorische Versicherung aber nach dieser vollständigen Berichtigung zurückgestellt werden. .Alle übrigen Licitanten erhalten die eingelegte Caution nach vollendeter Versteigerung, oder auf Verlangen, wenn sie sich erklären, keinen — io3i — weitem Anboth machen und das Ende der Licitgtion nicht abwarten zu wollen, sogleich zurück. "''!- Wer für einen Dritten einen Anboth machen will, ist schuldig sich bevor mit der Gewalt und Vollmacht seines Committenten auszuweisen» Der Ersteher der Herrschaft hat die erste Hälfte des Kaussckillmgs ' unmittelbar nach erfolgter höchster Bestätigung des Verkaufsactes, und noch vor der Nebergabe der Herrschaft bar zu berichtigen, die zweyte Hälfte aber kann er gegen dem, daß er sie auf dem erkauften Gute im ersten Satze versichert und mit 5 vom Hundert in C. M. M. verzinset, in 5 gleichen jährlichen Ratenzahlungen abtragen. Bey mehreren gleichen Anbothen wird demjenigen der Vorzug eingeräumt, welcher den Kaufschilling in kürzern Fristen zu bezahlen sich erklart. Die übrigen Verkaufsbedingnisse, der Kaufanschlag, so wie die um« stündliche Beschreibung dieser Herrschaft und ihrer Bestandtheile können bey der k. k. Staatsgüter-Veräußerungs-Commission in Laibach täglich in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. Auch ist es jedem Kauflustigen unbenommen, alle Theile der Herrschaft in laco in Augenschein zu nehmen. Von der k. k. illyrischen Laibach den 3o. April iL2ö. ^ Franz Freyherr v. Buffa, k. k. Gubernial- und Präsidial-Secretär. ' St. G. V. Kundmachung der Versteigerung des Camera! - Gutes Ritters feld. ^m 13. Ilmy 1325 UM zehn Uhr Vormittags wird in dem Naihssaale der k. k. nieder-österreichischen Landesregierung das Cameral-Gur Rit-, tersfeld, im Wege der öffentlichen Versteigerung, mit dem Vorbehalte der höheren Genehmigung, an den Meistbiethenden verkauft werden. Dieses Gut liegt in dem Viertel O. W. W., drey Stunden,von St. Pölten und eine halbe Viertelstunde von Traismauer entfernt; der ^lusrufspreis dieses Gutes ist Fünf Tausend Fünf Hundert Gul-den Conventions-Münze. » M, Die vorzüglichsten Bestandtheile dieses Gutes sind: ' - M '. Erstens: An Rustical-Waldungen 5 Joche 762 Quadrat-Klafter im Gebiethe der Herrschaft Traismauer. Zweytens: Die Grundherrlichkcit 2) über achtzehn behauste Unterthanen in den Dörfern Nittersfeld, Ge- meinlebarn und Götzersdorf; ^ ' , ' d) üdcr 74 Ueberlandgewähren. ^' "'/ ^" '' "v ''"'''- ^^ Drittens: An Geld-Natural-Diensten und sonstigen Bezügen: ») Im Geloe i/,5 fi. L 1^4 kr. Wiener Wahrung; 1.) Weinmostdienst 9 2^ Eimer Weinmost; «) An Natural- Robot!) im Durchschnitte Lo Handrobothtage; < 6) das Laudemium, Mortuarium und die sonstigen Taxen. Viertens: Besondere Gerechtsame: ^ , .' ^ 2) Die bisher von der Herrschaft Traismauer verwaltete Justiz-Gerichtsbarkeit über die behausten Unterthanen, und die Ortsobrigkeit in dem Bezirke von Rittersfeld; 0) die Schankgerechtigkeit daselbst; '- - - '. ^ ä) die Fischerey in dem Traisenmühlbache vom Eintritte bis zum Aus^ fiusse dieses Baches in die Rittersfelder Iurisdiction. Zum Ankaufe wird Ieder.mann zugelassen, der hicrlandes Realität ttn zu besitzen geeignet ist. ,....., ^^,' "„' ,^. Denjenigen, die in der Regel nicht landtafelfahig sind, kommt hier-bey für sie und ihre Leibeserben, in gerader absteigender Linie, die mit dce Regierungs-Circular-Verordnung vom 24. April 1818 kundgemachte aller^ höchst bewilligte Nachsicht der Landtafelfahigkeit und die damit verbundene Befreyung von Entrichtung der doppelten Gülte in Hinsicht dieses Gutes zu Statten. . Wer an der Versteigerung als Kauflustiger Antheil nehmen will, hat als Caution den-zehnten Theil des Ausrufspreises bey der Versteigt rungs-Commission bar, oder in öffentlichen auf Metall-Münze und am Ueberbringer lautenden Staatspap eren, nach ihrem cursmaßigen Werthe, zu erlegen oder eine auf diesen Betrag lautende, von der k k. Hof-,und nieder- österr. Kammer-Procuraturvorläufig geprüfte und als bewährt b«^ ftäsigte Sicherstellungs- Acte beyzubringen. Das Drittheil des Kaufschillingö dieses Gutes, wenn er den Betrag von bo,ooo fi. übersteigt, im entgegengesetzten Falle aber die Hälfte, ist v^ — io53 — dem ErsteUr 'öier Wochen nach erfolgter Genehmigung des Kaufes, noch vor der Uebergabe zu berichtigen; dwin den vorausgelassenen Fallen verbleibenden zwey Drittheile oder die verbleibende Hälfte kann er gegen dem, daß er sie auf dem erkauften Gute in erster Priorität versichert und mit jährlichen fünf vom Hundert in Conventions-Münze und in halbjahrigen Raten verzinset, binnen fünfIahren von jenem Tage an gerechnet, wo die Zahlung der ersten Hälfte oder des ersten.Drittheils der Kaufsumme er«-folgte, mit fünf gleichen jahrlichen Ratenzahlungen abtragen. ^ Die übrigen Verkaufsbedingnisse, Beschreibungen u. s. w. des Gutes Rittersfeld, können an jedem Montage, Mittwoche und Sonnabende Vormittags von 9 bis 12 Uhr, in dem Präsidial-Bureau der k. k. nieder<-österreichischen Landesregierung eingesehen werden. ^ Das Gut selbst kann übrigens auch von den Kauflustigen in Augen« schein genommen werden. Von der k. k. nied. österr. Staatsgüter-.Veräußcrungs - Provin-zial-Commission. Wien am 14. April 1826. Vermischte Verlautbarungen. 3. 5c»o. Feilbiethungs ° Odict. ' (3) Von dem Bezirksgerichte Staatsherrsckaft Lack werden übet Ansuchen des Herrn ^yomas Tboman, Pcimus Iamnig'schcn Loncursmafsa-Hcnvaltcii, sa'mmiUch zur Primus Iamnig'sckcn Gcmtmasja qehorigen, ohne Ansaat auf ,^5o ft>, mit ocr Ansaat auf ,^La ft. 3g tr> gerichtlich geschälten Nealicäten, nähmlici.' tas haus sub Nro. U> zu ^ack sammt cen d^zu gekörigen vier Waldanthcilcn, der Stalwng und heusclupfc, mit dem hinter dem hause liegenden Garte», dann die Äcker und Wicsantheile u Urilx^l,, bey dem mit dießgerichtlichem Decrctc vom brutigen Tage auf den i». Iuny, 12. Iul» Und ,3. August l^ I. früh um 9 Uhr im Orte der Realitäten dcsiimmtcn Feilbielhungs» lagsahungen, und zwar bey ver ersten und zwcrten nur um odcr über den Sääyungs-^'crth, bey der drillen aber auch unter dem Schähungsirenhe un den MeisNicchencen Vertäust. Die dicßfälligen Licitationsbedingnisse und das Schähungsprotocoli tonnen ftrrohl 'n dicscr Geriäitslanzley als auch dey dem Massarerwalter Herrn Thomas Th?man ein< gesehen werden. Bezirtsgericht Ttaatsherrschaft Lack am 25. April »625. _________________ 2» 523'. G d i c t. - (^) , Bon dem Bezirfsgerichte Staatsherrschaft Lack wird über cxecutives Ansuchen de> ^rrn Franz Schaller 'von Kropp. der den Mathias L°tr>sch>schcn Erden gehörte, zu ^wde.nm liegende, gerichtlich m,t dem anstofiendcn W'cSsteck und Formachanthtll n ""8«>, auf i»6 ft. geschätzte Acker u lli-ibec:!,, rrcgc» schuldigen '»o ft- sammt Neben« »!"b>ntlichteitcn, deo dem mit ticßgelichtlicdtm Dccrete oon>l heutigen Tage auf ocn »^. ^uny, ,^ 2u!o und »6. August l. I. Nachmittag 5 Uhr im Orte der Realitäten z« ^tudenim bestimmten Zellbiethu.'.üstagsllLungen, und zwar bey der ersten und zweyten Feilbietbungstagsahung nur um Vdcr über, dcn Schähungstrerth, bey der dritten aber auch unter dem Scdähunc,ü>vertbe an den Meistl.'ict!-'en!c!> verkauft. , Dic erliege» in diescr Gcrichtu' ' tanzlcy zur Oinsicht. Bezirksgericht Staatshcrrschaft Lack am 26., April »825. <- Z. 522. (5) ^ Nro. 332. Das Bezirksgericht Kicsclstcin in Krainburg macht hremit bekannt: EZ huue aus Ansuchen d« Mciluscha lHäuolsckaq, geborue Kcrlin vou Wcsterc, die öffentliche Fe>l< bicthung dcr zum Verlasse dei Primus Brcnk gehörigen , der löbl. Staatöhcrrsckaft ^!acl unter Urd. Nro. 22,9 dienstbaren, auf 65« ft. gerichtlich geschaßten ganzen Pude >n ttn« terfcicbnng, wegen schuldige.» 2c>6 ft. MM. sammt Nebcnvclbindlichkciten, im Wcgt "der Execution bewilliget, und zur Vornahme derselben drey Tagsatzungcn, und zwal di,e erste auf den 25. May, die zweyte aus den 25. Iuuy und eic drute auf ocn 20^ Iuly 1825, jedesmahl von 9 bis> 12 Uhr Vormittags im Orte ccr Lage mit dem Anhangs bestimmt, daß diese Ncalttät bey der ersten und zweyten Tagsahung nur u>n oder nbcl den SchätzungLwerth, bey der dritten abeü auch unter demselben hmtan gegeben wer» den würde. Die Licitationsbedingnisse tonneu in den gewöhnlichen Aincöstuutcu bey diesem Go lichte täglich eingesehen werden. Bezirksgericht Kicsclstcin den 25. April ^825. Z. 53.. , (3) Von dem Bezirksgerichte Kicsclstcin in Krainburss ist auf Anlangen der UrsulaScbe' bath, die neuerliche offentlicht Feilbicthung der dem Jacob Stofilsch gehörigen , >ü, de>" AmteNirkcntorf, Dorfe Tabor, unter hauS ^ Nr. 21 liegenden, der löbl. Herrschaft Ra0» mannsdcrf unter Nrd. N,ro. ^4> untcrthänigen, auf >5oa ft. M. M. gerichtlich geschah' ten Kaufrcchtsbube und F.ahrniss^, wegen scduleigcn/,2> fi. c. ^. c., im Wege der Ore> cution bewilliget,, nnd zuv Vornahine derselben die Tagsahwigcn auf den in. April' »Z, May und »8„ Iuny 1.625 Vormittags von 9 bis- »2 Uhr im Dorfe Tabor' mit dcM Beysahe bestimmt warden, daß wenn diese Realität und die Fährnisse weder bey deM ersten noch zweyten Termine um die Schätzung oder darüber an Mann gebracht wec< den könnten, solche bco dem dritten auch unter dcr Schätzung verkauft werden. Dic Lic>tation,sbedinKnisse tonnen m den, A,mlMuu,deu bey duscm Gerichte täglich eingesehen wcrdcn. Bezirksgericht Kieselstein in Krainburq den ,5. März »82^. Anmerkung. Ncy der ersten, Tagfahung ist auf den Hubgrund tem ?lnboth geschehen» Z?533^ Feildiethungs. Edict. Nro. »?«- (3) Von dcm Bezirksgerichte der Herrschaft Oörtsckach wird- bekannt gemacht: Es s«e über Ansuchen des Herrn Dr., Lorcnz Gbcrl, Y.urator der Niclas Iamnig'schen Kindel und Erden von Zwischenwässcrn, wegen schuldigen ,5i fi. 17 kr. c. ^. <:.', dic exccutive Fcilbiethuüg dcr dem Michael Smreter gehörig?«, der Herrschaft Gortschach sub Ncct-Nro. 2U zl<,sl,'^rcn, zu Vasche Haus-Nro. ,7 liegenden halben Kaufrcchtshubc bewillig gct, und zu deren Vornahme in locc> der Realität drcy Licitationstagsahuna.cn, nähmlich aus den i3, Juno, ^6v Iuly und 22^ August l, I.,, jederzeit Voriniitags 9, Uhr nnt dem Anhange bestimmt woiden, daß wenn diese halbe hübe bey der ersten oder zweyten um den gerichtlichen SchahungZwerth pr. 752 ft, nicht angebracht werden sollte, fie dev dcr dritten auch unter demselben hintan gegeben würde. Daher werden die Kauflust'' szen dazu mit t>cm Beofcitze vorgeladen, daß dic Schätzung und LicitaticüöbctiüHnMe inj dcr tichgerichtlichcn Kanzlcy und beu dein h^rrn Eurator eingesehen werde« lönnnl> Bezirlö^cricht Görtschach am 27. AprU iÜ25., — io65 — Glibermal-Verlautbarungen:. Z. 5/^.. Nro. 6020. .d) In dem Hause Nro.. 220 am neuen Marktplätze sind zwey Zimmer im ersten Stocke Hofseite, nebst einer Küche, und Speisekammer, von jotzt bis Michaeli d. I^, um einen Preis von sechzig Gulden zu vergeben. Jene, welche dlese Wobnuna zu miethen gedenken, haben sich dieß-salls bey dem hiesigen, im oberwahnten Hause befindlichen k.k. Fiöcalamte zu melden,, Laibach am 7. May 1825^___________ Stadt- und landrechtliche Verlautbarungen. 3 »??. (^) Nro. 249. Von d«m k. t. Stadt» und Vandrechte in Krain wird anmit bekannt gemocht: el sey iiler das-G.suchdeK Aalthasa Hoffmmn, nnmine der Witwe Maria Luscscbih, in die Ausftlligung derAmortifations'Ecicte, rücksichtlich der von Maria Vlis^btth König ausgebenden, zu Gunsten dcr Franzisca ha l, auf d n auf Nabmen der Gd.leute Anton Und M,l«a Lusescblh umgeschriebenen, in d^r Statt Laiback gelegen,n hause fu Consc. 2lt. «g,, vorhin 2»5, seit »5. May 177» haftenden zwey <^»r!2e t>>ai,«>« ddo. «7 Iuny »76g und »6. Decem'.el »769, jede pr. 200 fl gclriliigl-t worden. Es haben demnach all« )ent, welche aus ctdacdte zwey <^2ila« l)iai, Nro. 39ä. Vom Bezirksgerichte S'chnttb«vg wt dem Anhange anberaumt worden, daß, wenn die^Rea« lität und Fährnisse weder bey der ersscn noch zweyten Fcilbiethrmg um die ^clicu» V"n^swertheodcr darüber an,Mann gebracht werden könnten, stlde bey der drit-l«N auch unter demselben verkauft werden sollen. A571 ß h. i> c t. 2iro. 586. (l) Vom Bezirksgerichte Schneeberg wird bekannt gemacht: Es sey dieaufEin» Weiten des Hrn. Mathias Iuvanz, Besitzer des Gutei GrunZelhof,, verwilttgte, E. — 1066 — wegen Protestation der Grafschaft Auetsperg fur die Herrschaft Nadlischeg 7 jedoch suspendirte exccutwe Versteigerung der mit Pfandrecht belegten, >m Execurions« wege auf 4ZI fi. geschaycen halben Hübe, Hauszahl 9 z« Großo,h!ak, iwegen jchul' digen 92 fi. 4 kr. Q. L. <-., n Folge herabgclangter Entscheidung des hochlebt. k. k. mn. ö-sterr. füstenlandischen AppellaNonsg«r>chtes vom 19. April i«25, Z. 6095, zu reassumiren, und seyen zu diesem Ende,drey Feilbicchungen auf den 13. Iuny, 11. Iuly und.8. August 1825, jedesmahl Vormutag zu den gewöhnlichen L:cltattonsstunden im Orte dz),n Bösenberg gehörigen, der Herrschaft Schnee-berg sub Urb. Nro.^yI und Rect. Nro. 179 dienstbaren, sammt Wohn- und Wirthschafis^ebauden im Execulionswege auf,Zoo fi. geschätzten Viertlhube, dann einer auf 10 st. geschätzten Kuh, wegen schuldigen 49 fi. /,8 kr. «.5.0. gewilliget, und es seyen zu diesem Ende drey Verstelgerungstagsayungen, auf den 2o. May, 3o. Iuny und Zo. Iuly 1L2.? zu den gewöhnlichen Llcnationssiun« den im Orte der feUgebothenen Realität >n Bösenbcrg mit dem Anhange anberaumt worden, daß wcnn diese Realilät und die Kuh weder bey der ersten nock zweyten Versteigerung um oder über den Scha'tzimgswerth an Mann gebracht werden könnten, solche bep der dritten Feilblethung auch unter demselben uer-kauft werden sollen.' Bezirksgericht Schnceberg am 27. April i825< 3> 563. Tinbtlufung (i) der nachbenanntcn Nctrutirungs.?zlück?tlinge. ^ Franz Schlffrer, aus dem Dorfe heil. Geist Nro. 24; Jacob Wcrnig, aus dNN Dorfe Ermcrn Nro. 2.; Martin haNmann, aus dem Dorfe heil. Geist Nro. ,4, wel» den, da sie sich auf die erlassenen Vorfordcluna.en zur Ergänzung des k. k. Fuhrweftus" Corps nicht gcsteNt haben, hicmit aufgefordett, sich biisnen drep Monathen vor diestl Bczükscdrigseit elnzufindcn und über ihr ?lusblciden zu rechtfertigen, weil widrigen» , gegen ftlbe nach den hierüber bestehenden Vosschriften vorgegangen würde. Bczirtsodrigfelt i?ack am 10. May l825. Das Nezi^sgeriHt Ttaatshensibaft yack macht bekannt: M habe über Ansuä'c« des Hrn. Jas. Gccbez< t. f. Lllcto.Eojlcctanten zu L^ck, sie pi-ae«. 7. May l. I., .-^> ^^2-in die Ausfertigung dcc Amortisationseticte rücksichUich oer zu Gunsten des k- t- ^°lto< Gefalls auf ftincm zu Lack h. Z. i>6 lie^tnten, der Stadt Lack zinsbaren hause, dan« auf den dazu gehörigen Waldantheilen u l>,l!,n^!i, St. Lorenzi und n Wc>, l«l «inen 6autiot>öi?etrag pr, «po st. C. M., intabuürtcn «Zautionsurkundcn dd. '2 c^i I>>l»l'. 22. Auqust iUi6 qewMigct, daher alle jcne, welche auf das benannte, vngebUch '« '^" l«lt gerathene Lautionö. Instlument ein Recht ,u haden vermnnen, anmit aufgclsf* 2067 5ert werden, dasselbe binnen 1 Jahr, 6 Wochen und 3 Taqen sogewiß hierorts anhän» ,aia zu machen, wierigcns ncich Verlauf dieser Frist, über ferneres Ansu'icn des Herrn Joseph Gerbez, dasselbe, rückl'ichtlich dessen I«t^>«lati»ns (^enisicat, fnc null und nich. tig erklärt, und aus den betriffenden Gruncdüchern gelcscht werten wuo. Bezirksgericht Staatshcrrschaft Lack am -?. May i«25. Z. 5^c> Licitations - Edict. uä Nro. <5y3. (l) Von dem Bezirksgerichte zu Senosetsch wnd hicmit begannt gemacht: Es ' ley von dem hochlöbl. k. f. Gtadt-und Landrechte m Ln'bach, «uf Anlangen des k. k. Fiscalamte», »Dminc des höchsten ^.ei-arz, gegen Anton Wirth zu Prawalv, wegen rückständigen 7 Flllschdayschllllngsraten, jede zu i89 st. !Z kr. sammt Gerichtskosten und Supererpensen, in die executive Fellbiethung der gegnerischen, der Herrschaft Prawald zinsbaren in einem an de^Commcrzialstraße zu Prawald gelegenen dermahllgen Einfchrwirthshause, dann Aeckern und Wiesen bestehenden Rea« litätc?» gewllliget, und von diesem mn hohem Erlaffe vom 11. l,. M./ Zahl 21ZN, requirirten Bezirksgerichte zur Vornahme dieser^icitation drey Fagsayungen, auf den iZ. Iuny,i6. Iu!y und 16. August d. I., jederzeit früh um 9 ^Uhr im Orte Präwald mit dem Anhange festgesetzt worden, daß, ,^alls die emzeln'feiljUbie-lhendc«, RealUaten wedcr bey der ersten noch zweyten Feilbiethungetagsayung um den Schätzungswertl) oder darüber n«chl an Mann gebracht werden konnten, sel-bt bey der dritten auch unter demselben hintan gegeben werden. Es werden dit Kauftxstigen und intabuln'ten Credircren ;u dieser ?icitation eingeladen und erinnert, daß die Schahungs-VcrkaufßhcdingNlffe täglich zu den ge» wohnlichen Amtsstunden hiev eingesehen werden können. Bezirksgericht Senosctsch den Zo April 1826. Z. k^bT"^ 'E"'^ »^ c r! Zlro. ZIo. (1) Vor dem Bezirksgerichte der Staatsherrschaft Michclstettcn haben alle jene^ welche auf den Verlaß des zu Allscheug verstorbenen Hüblcrs Georg Kern, vnl^o Stirof, aus was immer für eine,n Rechrsgrunde Ansprüche zu liessen vermeinen, solche den Zi. k. M. May Vormittags um l) Uhr jogewiß anzumelden und rechts-gcltend darzuthun, widrigens sie die Folgen des §. 81^ b. G. B. sich sclbstzuzu-schreiben haben werden. Bezirksgericht Vtaatsherrschaft Michelstctttn den 28. April 1826. Im Comptoir der Laibacher Zeitung wird fortwährend Pkänmmrativn angenommen auf: Neuesie Mannerbibliothck, enthalteno Erzähllmgen von Clauren, mit ^. 2c> kr. (i,. M, «ür e N^'N Aand, Ivcm'n l'crcitg ld Bände zum Empfange bereit lieqen. Pfeffel's poetische Werke (in 5 Banden), wovon der erste Band schon erschienen ist- » Band 56 tr,, alle 5 Bände 2 st. O. M. <^. Ferner ,st noch zu haben: Krgn-'s Gedichte, 2 Bände, in 12., 1825, zu 1 fl. i^^kr. Blumen und Knospen, gesammelt zur Würze trüber «Bttmden, in b., »U25, 4a sr. — io63 — Heldensßiegel der österreichischen Krieger, in 6., ^8 kr. Geschichte Wiens, mit 4 Situations-Plänen, in 12., 1 ff. 12 kr. Hedwiga und Limburgis, oder die starken Frauen, ein historischer Romak aus dem XIV. Jahrhundert, q,r 6 , i fl. 12,lr. Freund der guten Laune und des-Scherzes, 2'Bande in kl. 6.,/ 2 si. Was lesen wir heute, was morgen.. Ein. Schwank, der nicht viel kostet. 3 Bände, 6., l,fi. ,2, tr. Die zehn Gebothe Gottes, in biblischen Bildern betrachtet'. Ein vortreffliches und schr heilsames haus. und Lesebuch für Söhne und Töcltter, haut'vätcr und Hausmütter, In «o Fastenpredigten vorgetragen von Eas,por St.rdinz, Fr^nz!2^i,n«l» ordens. Prorinzial und gewöhnlicher Prediger zum ht«igen hieronymuö in "Wien, schön gebunden, gr. 6., ,825, , ft. 2b fr. VerhandlunZen und Aufsätze. Hexausgegeben von der k. k. Landwirthschafts- GcftNschaft in Stepermarf. »2 hefte, dann der in einem besondern Hefte enthalten« Pcrsonalstand der t, t. Landw,rtl)sÄ,afts-. Gesellschaft in Steyermar?! Provinzial-Gesetzsammlung für Kram und den Villacher Kreis. Jahrgang »8,Z, /l5 l-r.; 162a, 3 st, ^821, 2 ft. 2o kr.; 1822, 2 ft. 5a kr. Abhandlung über die Weinbereitung nach Elisabeth Gervais; aus dM Franzosict.cn. überseht von Frcyhcl'cn v. Masron, nebst einem Anhange der Hummel* scl)cn Anfündiqun^ dcs Wein und Vier-Apparates.. Abhandlung über dieGyvsbrüche in Oberkrain :c. :c., vonDr.Lorenz Vest, dann übcr die Eigenschaften des Gypses und feine Wirkung aus 0ie Pftanzcn, wa Dr. Ioban» Bürger. Aerarial-und Domestical-Quittungen. , Anzeigen für leerstehende,-und, wieder vermiethete Quartiere.. Exhibitenbögen. Kirchenrechnungen. detto.. Summarische Cxtracte.. Pupitlar-Tabellen.. Sperr-Relationen. Summarische Ausweise der Getrauten, Gebornen,- und, Gestorbenen,.,. Wirthschaftsamtliche Vorladungen^. Vorspanns-Anweisungen. , detto, Quittungen., Waldstand.s-Protocolle., Bcym Thomas Thomaschovitz in Krainburg ist eine mittelmaßig große, gcuU «cue, sehr glNe Kirchenorgel mit 7 Registern, um einen schr bllNgen Prcis j" hÄben< — Das Werk »st aufgestellt/ um, cs stxobnen und seme,Güte> unters"^ chen zu können.., B e r i ch t , Z u n g. B,ty dem Feilbiethungs. Eticte t>ow Aiüon iiüd C^iharixa Dellaqg wider Cacharina'2olll»l, bo». Ve^iikccherlsch^sc Weooftlsch, den 7. M^>), lt^25, Z. 53c>, Nro, l33, >ve!ch 87 , »»d im gege,uuä>li,gel! Nco. 33 eingesch^ltel ,w,nüe, i!^ «"" nachfolgende Ä „ >u,er tu.» g hll,,^< jll sligen: «0aß de^ der, tlstcu, UNd.jfveytiN, F«l!.tllt' thungblagsatzullg tein Kauftusilgcc sich gemeldet hat."