.>U R3H. Dinstag mn OH. Juni «HIH. Dir „Laibach^-r Zlitung" t-rschc-int, mit NiiSnahine dn' 3c>nn- uud sscicrtcigc. t.^lich, und fastet sanuilt den Bi-il^ei, im Conip.'oir ganzjährg 1l fr., niil Kreuzband i»i' Üooiptoir glin^jährig l2 ss., halbjährig c! fi. Für die 3'.l^ellil!»g in'S Hauj fi^d h a l l'j ä l, l i ^ ^0 ir. mehr zu entrichten. Viit der Post Port o-irüi ganzjährig, mtte: Krni^band mid czedruckter Adresse 15 fl.. halbjäsiri^ 7 fi. 3l)'fr. — In serati^'nHgebü h r für eine Zp.iltVnj.-ilc oder drn N.niü! derselben für tiil->»a!i^e Viüschaltung :'. kr., für pv.-im.iü^e 4 fr., fiir orc-i,u,i!iqe 5 fr. E. M. Inserat bi5 l2 Zeilm fost^i l ft, fiir !l M,ii, 50 fr. snr 2 ^.«a! nni) HN fr. fiir lM,l ein/uschalte». Zu Vil-ftn Gcl'ühre!! ist nach ^em „vrovis^rischeil Gcs,-l,>,c v^'m (i. Nouemper ll!<5i> fur Innratk'^äüN'tl" »och ll) sr. nir eiin» j.dcsma.'iqe Einschaltung l,l>, ständische Aerarial-! Obligationen vom verschiedenen Zinsfuße und zwar Nr. 140.383 mit cinem Fünftel der Kapitalssumme, dann die Nummern 143.423 bis 144.038 mit ihren ^nzen Kapitalsbcträgell, im gcsammtcn Kapitals« l'rtrage von 1,211.233 fi. 24^ kr. und im Zinsen ^trage nach dem herabgesetzten Fuße von 24.990 ft. ^ '/, kr. Die in dieser Serie enthaltenen Odligations-wummern werden in einem eigenen Verzeichnisse nach» traglich bekannt gemacht wcrdcn. Die k. „Wiener Ztg." bringt die Orgebnisse der ,^atscinahmen und Ausgaben der öster-"chischen Monarchie im Vcrwaltungsjahle 1834. Den Hauptrubrlken nach stellen sich folgende Rc-snltate heraus: I. Staatseinnahmen: Im Verwaltlmgsjahrc ^. Ordentliche Ein- 1834 1333 nahmen: Gnldcn Direkte Steuern ... 83.334.813 84,722.637 Indirekte Abgaben . . 133,233.802 130,268.412 Einnahmen vom Staats- cigenthnme, dann vom Berg« und Münzwcscn . 7,139.328 2,709.732 Ueberschnsse des ollgcmei- nen Tilgungsfondes mid des lombardisch-vcnetia- nischen Aniortisations- fondcs.....10,389.790 11,283.991 Verschiedene Einnahmen. 8.773.989 6,923.310 Zusammen . .243.333.724 233,930.102 L. Außerordentliche Einnahmen. . . *« 1,206.891 Gesamlntsummk'derStaats' einnahmen .... 248,333.724 237,136.993 Vci Vcrglcichung der Ergebnisse beider Iahrc zeigt sich cinc Vermehrung der ordentlichen ft. Einnahmen um.......9,403.622 Dagegen einc Verminderung der außer' ordentlichen Einnahmen um. . . 1,206.891 Im Ganzen somit eine Vermehrung der Einnahmen um ....... 8,196.731 Nach den einzelnen Rubriken ergeben sich folgende Resultate: 1. Direkte Steuern: Im Verwaltungsjahre 1834 1833 Gnldcn Grundsteuer.....39,169.232 60.000 224 Häuscrsteuer.....10,032.334 9,593.233 Erwerbstrucr.....8.696.827 8,448.334 Einkommensteuer . . 7,417.360 6,432.790 Andere direkte Steuern . 217.042 228.036 Zusammen. . 83,334.313 84,722.637 Bei Vergleichuug beider Jahrgänge ergibt sich im Verwaltnugsjahl-c 1834 cinc größere ft. Einnahme um.........832.138 es sind nämlich mchr cingefiosscn: an der Häuscrstcuer um ...... 4.>9.0«1 an der Erwerbsteuer ...... 230.493 au der Einkommensteuer ...... 964.370 dagegen weniger: an der Grundsteuer mn ...... 830.972 an den sonstigen Steuern um . . . . 11.014 Die Zunahme bei den drei crstgcnamütn Steuer» gattungcn wurde durch höhere Gcbttyrcnvorschreibuug (bei der Häuserstcuer insbesondere wegen be-dcnttnder Neubauten), ferner durch Tilgung von Rückständen und durch die energisch? ;'l78693 Tabakgefäll .... 22,308.792 21,467^363 Stempel, Taxen und Gebühren von Rechtsgeschäften .....26.1 l 7.391 24 906 342 Lottogefäll.....6.302.346 3234831 Andere Gefalle . . . 4,269.688 3,'879.499 Zusammen 133,233.802 130,288.412 Das Ergebniß des Verwaltungsjahres 1834 war demnach gegen das Vorjahr günstiger um 2,967 39N Gulden. Eine höhere Abfuhr haben geliefert: Das Salzgefäll um......2,208.993 fl. wegen Abtragung bedeutender Nückstandszahlungen für Fassungen vom Vorjahre und wegen des um 188.616 Zentner gestiegenen Matcrialverkaufcs-das Tabakgefäll um......841.227 ss. gleichfalls wegen höheren Materialabsahes: das Stempel- und Targcfäll und die Gebühren von Rechtsgeschäften um 1,211.249 fl., größtcnthcils wegen des beschleunigten Geschäftsganges in der Vc« mcssnng der Gebühren: oas LottogejM um......1.067 693 ft. in Folge der namhafteren Spieleinlagcn. Dagegen ist dic Vcrzchrnngssteucr um..........1,092.479 fi. und das Zollgcfäll um.....1,639.486 fi. gcgeu dic Abfuhren des Vorjahres zurückgeblieben. Der geringere Ertrag der Vcrzehrungsstcuer ist der geringeren Nein« und Bicrkonsumtion zuzuschrei« bcn; jener dcs Zottgefällcs beruht vorzugsweise auf den ungünstigen Zcitvcchältnisscn, welche auf den Handel im Allgemeinen lähmend cimvilkcn. 3. Die Einnahmen vom Staatse igen» thumc, dann vom Verg- und Münzwcsen , lieferten folgendes Ergebniß: Im Vcrwaltungsjahrc 1834 1833 Gulden. Staatsgüter-Ertrag . . 3,410.427 3,037.311 Abführen aus dem Betriebe der Staatseiscnbahnen 3,263.303 2.4l2.413 Abfuhren aus dem V»'triebc derStaatstelegraphcn. 234.000 1.169 'Abfuhren aus dem Betriebe der Staatöfabrikcu . 103.010 134.021 Vergwesen, und^ zwar: n) eigentliches'Bergwesen 334.906 Abg. 1,277.446 d) Pall dcr Moittan'Eisen-l'ahn im Vanate . Abgang 2.036.690 Abg. 1.300.000 Münzwescu.....173.273 Abg. 780^408 Sonstige Einnahmen Abgang 291.103 462.482 Zusammen . 7,139.328 ^709.732 Das Erlrägniß dcs Vcrwaltungsjahrcs 183l über. steigt sonach jenes des Vorjahres um 4,449.396 fi.. 574 was vorzugsweise den größeren Abfubren der Staats' eisenbabucn, dann dcm güustigeren Ergebnisse dcsVcrg-und Münzwelens zuzuschreiben ist. 4. Die Ucbcrschüsse des allgemeinen T ilgungsfonves und des lombard. »venet. Amortisatio nsfond es betrugen im fi. Vcrwaltungsjabrc 18.';4 ..... 10,^89.790 somit gegen jene des Vcrwaltungsjahres 1833 pr..........l 1.286.991 weniger um......... 696.201 was hauptsächlich von den in minderem Maße ringe» fiosscnen Staatsgüter-Kaufschillingen herrührt. ü. Die verschiedenen Einnahmen fi. fteNten sich im Verwaltungsjabrc 1834 auf . 8,773.989 übertrafen sonach jene im Verwaltuugsjahrc 18l!3 pr...........6,923.31« „m............1,830.679 was vorzüglich den vermehrten Einnahmen an Fis-kalitätcn und Heimfälligkeiten, dann an Münz- nnd Wecl'sclqcwinn zuzuschreiben ist. 6. An außerordentlichen Einnahmen ist im Verwaltungsjahre 1834 nichts eingefloffen. während im Vorjahre der Nest der Kriegskosten'Entschädigung von Toscana mit 1.206.891 fi. zur Einzahlung gelangte. (3orll. Jahrgang 1833. Dasselbe enthält unter Nr. 89. Die Verordnung der l. k. Ministerien des Acußern nnd der Justiz, und des k. k. Armee-Ober-Kommando's u. 3 I.März l 833, mit welcher die Voll« zugs'Vorschriften zu der kaiserlichen Verordnung vom 29. Jänner 1833. Nr. 23 des N.'G.-Vl.. bctrcf. fend die Ausübuug der Zivilgerichtsbarkcit der k. k. Konsulate übcr die österreichischen Unterthanen und Schnpgeuossen iin osmanischen Reiche, kundgemacht werden. Laibach am l2. Inni 1885. Vom k. k. Nedaktionö-Vurcan des Landcs'Regicrungs-Blattes für Krain. Richlamllicht'r Theil Vom südöstlichen Kriegsschauplatze. Unterm 6. d. M. schreibt die „Militärische Zci» tung": „Vis zur Stunde schwieg der Telegraph über wci> tcrc Unternchniungen der Verbündeten nächst Sebasto« pol. Das hartnäckige Schlachten vor der Ecntralba> stion wird seitens ves französischen Obcrgencrals so ziemlich ignorirt. Vegreifiich! Denn der Tag, ohue Erfolg, kostete wahrschciulich mehr als die Tage au der Alma und vor Inkcrman. Für einen Scheinangriff, und das konnte, wie die Dinge zur Stunde stcheu, jrncr Kampf nur sein, waren die Opfer zu groß, zumal die Voraussetzung, die Besatzung werde jenen Punkt der Festung verstärken und die Tschernaja Linic schwä» chen, unerfüllt blieb. Die Russen haben bei manchen Fehlern auch den nicht geringen Fehler begangen, daß sie sich Enpatoria's nicht bemächtigten, um Rücken und Flanke gesichert zu wissen. Ein Schreiben aus Sim> pheropol bestätiget die Ansicht uud die fcruere, welche die Wichtigkeit Simphcropol hervorhebt. Fürst Gottschakoff hat nämlich diesen letztem Knotenpunkt nicht mir in Verthcidigungstands gesetzt, sondern auch alle disponiblen Truppen daselbst konzentrirt, diese Besatzung der Festuug wurde nur abgelöst, aber nicht vermehrt, dagegen die Pässe von Inkcrman und die Tschcrnaja-Linic namhafte Zuzüge erhielten. Nach aUdcm steht zu erwarten, daß es hier zu heißen und blutign, Kämpfen kommen muß. soll einmal der Feld-zug in der Krim entschieden werden. Ucbrigens scheint man im russischen Lager über die Erfolge der Miirten im asow'schen Meere ziemlich getrö-stet; auch legt man auf die Befestigung von Ka> miesch und auf die Einnahme von Kcrtsch nur sc. kundäres Gewicht. Hiefür sprechende Motive werden freilich nicht entwickelt, liegen wahrscheinlich aber in der allerdings richtigen Voraussicht, daß der Felozng auf der Halbiusel nur nordöstlich von Scbastopol aus« zufcchten möglich ist, und daß dic besagten Küstcn-punktc znr Deckung eines allfallsigcn Rückzuges zu dicueu haben. Nir wiederholen übrigens, daß bezüglich des Einlaufens der verbündeten Flotte in das asow'schc Meer, das- leichte Aufgeben des Durchgau-ges bei Icnilale ein unverzeihlicher Fehler bleibt, wenn nicht dic Rnsstn dasselbe absichtlich erleichtert ha< bcn, um ciuc Vereinzelung der franlo-britischen Flotte zu erzielen. Gehen wir auf dic bisherigen Resnltatc, über welche der Westen jubelt, etwas uader eiu. Die Russen beobachten im Poutus dic strengste Defensive, uud zwar seit dem Einlaufen der verbündeten Flotten in das schwarze Meer. Da cs nnmöglich ist, alle anf der virlgcgliedcrtcn Küste situirtcn militärischen Kricgsstationcn mit Aussicht auf Erfolg zu vertheidigen, so crstrcckcn sie die Defensive nur auf dic Haupt-objcltc Ooessa, Cherson, Pcrekop, Sebastopol, Anapa und Taganrog. Dic festen Plätze Rcdut«Kale und Suchum»Kalc uud einige kleinere Forts wurden so» gleich freiwillig geräumt. Dic Räumung der taun-schcn Plätze Ialta, Aluschta, Sudak, Kaffa, Kcrtsch, Icnikalc, Gcnischti und Arabat wuroc zwar auch bc-schlosseu, sie hat aber nur zu geschehen, wenn gegen dieselben feindlich opcrirt wiro. Die drei Hauptobjckle der russischen Defensive in der Krim bilden Scbastopol, die Vcrbiuduugs-linie mit Simpheropol und dic Militärstraßc nach Pcrelop. Dic bisherigen Velagerungsvorgängc vor Scbastopol sind bekannt; sie sind für beide rühm. voll. Was die Position des Fürsten Gortschakoff am Velbcg und an der Katscha betrifft, so ist sie rbcn so für die Defensive als für die Offensive günstig. Und ein Angriff auf dic MMtärstraßc vou Pcrckop, uou Eupatoria oder von Jaffa ans ist wc> gen der in der Ebene aufgestellteu zahlreichen russischen Kavallerie nicht ausführbar. Es fragt sich nun: was wird Omer Pascha mit seiner Armee in dcm ungesunden Eupatoria unternehmen? Der türkische Feldherr erwartet dort, den neuesten Nachrichten zu Folge, stündlich die aus Paris übcr Valaklawa kom« mendcn Befehle. Ueber die Bedeutung der Expedition nach Kcrtsch ist bereits viel Vorteilhaftes gesagt worden. Schade nur. daß sich dort 20.000 Mann in vollkommener Unthätigkcit befinden, dic an dcr Tschrrnaja besser hätten verwendet wcrdcn können, wcnn dcr Angriff anf dic russische Zentral-Position wirklich beschlossen wäre. Es wcrdcn zwischcn Simphcropol nnd Scba« stopol 130.000 Mann Russen vermutbet. Da am Plateau vor Scbastopol 43.0l)0 Mann lagern, Ba-laklawa und Kamiesch von 10,000 Mann besetzt ist, nach Eupatoria und Kcrtsch 60.000 Mann detachirt wurdeu, so stehen an der Tschcrnaja höchstens nur 70.000 Allinte. Dic Russen ränmten diese wasserarme Position freiwillig und es frägt sich weiter: werden dic Verbündeten dort stehen bleiben können? Ein Angriff auf dic Operationsbasis dcr Russen muß erfolgen; dcr Fürst Gortschakoff muß aus dcm Felde geschlagen werdeu. damit dic Velagcruug von Seba-stopol regelmäßig beginnen kann, uud damit dic Alliirtru au de^ bcrets ausgetrockneten Tschcrnaja nicht vor Durst verschmachten. Wie dieser Zweck zu erreichen sein wird, ist eben die Frage. Sollte aber die Eroberung dcr Position zwischcn Simpheropol und Scbaftopol nicht gelingen, so wird dic Wichtigkeit der Befcstigungs' arbeiten von Valaklawa nnd Kamicsch zur Geltung kommen; denn diese zwei Stationen sind dic Rück» zugslinien für die Alliirteu. Aus diesem allcu geht hervor, daß dic Panhie iu dcr Krim für beide Theile uoch gleich steht und daß die gelungene Expedition nach Kertsch nicht so bedeutend erscheint, um den Westen zu vermögen, anf Mitteleuropa mit stolzem Selbstvertrauen herabznseben." In Odessa wurde am 27. v. M., wie dcr „Militär. Ztg." geschrieben wird, am Bonlevard der Sieg (?) dcr russischen Truppen an dcr Zentral-Bastion durch 19 l Kanonenschüsse gefeiert. Es gal'j ten diese Salven, von den Küstenbatterien gelöset, einer doppelten Feier i diesem Siege und dcr Einweihung der ncuerrichtetcn Langeron - Mortier < Batterie. Laibacb, 42. Inni. Ans Zentral'Afrika haben wir dic betrübende Nachricht erhalten, daß uuscr Landsmann der hochw. Herr Josef Läpp, katholischer Missionär in Char-tum, iu der ersten Hälfte des Monats April d. I. an der Disscntcric gcstorbcn ist. Dcr Verblichene, ein jnnger begeisterter Priester, hatte sich im Septeni« ber 1883 mit dem hochw. apost. Provikar Dr. Ignaz Knoblecher nach dcm neuen, gefahrvollen Bestimmung^ onc katholischer Wirksamkeit begeben. Oesterreich. Wieu, 10. Inni. Se. k. Hoheit der durch« lauchtigstc Herr Erzherzog Ferdinand Ma,r haben nach eingeholtem Beiratbe Sr. Majestät des Königs Ludwig von Vaiern in voller Zustimmung zu dem von Allerhöchstdcmselben allsgesprochenen Kunstnrtheile, den festgesetzten Preis von Ein Tausend Stück Dukaten in Gold für dcu besten Plan zur Votiukirchc in Wien dcm mit den Zeichen eines weißen Kreuzes im blauen Felde versehenen Projekte zucrkaunt. Verfasser dieses Entwurfes ist zu Folge dcr demselben unter Siegel beigelegten und nach geschehener Wal'l eröffneten Adresse Herr Heinrich Fcrstcl in Wien. Zugleich habeu Se. k. Hoheit dic im K. 9 des Kon» kurs'Programmcs vom 3l. März 1834 erwähnte Remuneration von je Ein Tausend Gulden in Silber folgenden, von Höchstdemsclbeu in Uebereinstimmung mit Sr. Majestät dem König Ludwig als ausgezeichnet erkannten Projekten zu gewähren befunden: „ihs" von Vinzcnz Statz in Köln. „H. E. I. O.U. " von Fr. Schmidt in Köln. „In w',1 s<>«l« von G. G. ungewitte r in Kassel. ,,/Uemplo« von Wilhelm D öderer in Kloster. welcher 1l9 fi. 10 kr. pr. Aktie HVH bcträgt, in dcr Art bewerkstelliget werden, daß pr. Aktie noch eine Hinaus>ahlnng von !)i^ ft. ü0 kr. stattfindet. Wien, 9. Iiiüi. Se. Majestät der Kaiser Ferdinand habcn dem Privatvcrcine zur Unterstützung der Hausarmcn Prags, außer dem Beitrage von 4->0 fi, für den Monat Mai vor Allcrhöchstihrcr Abreise nach Ploschkowitz, noch einen Vetrag von ^. welches der Präsident des k. böhmischen Museums im Namen der Sektion für böhmische Sprache und Lite-ratnr am 1. d. Ihrer Majestät der Knijcrin über» reichte, war auf das Prachtvollste ausgestattet. In Form eines großen länglichen Quarts ist dasselbe in violetten Sammet gebunden. Der Vorderdecke! ist im Gevierte mit flachen durchfiochtenen Arabesken in Silber geziert, auf deren Grund in erhabener Arbeit ein viereckiges, in den Ecken abgerundetes Fcld in Gold sich erhebt, das nach oben und unten in kreis-runde, nach rcchts und links in eckige Ausläufer über> gebt. In dem unteren kreisrunden Ausläufer erhebt sich eine Wassergöttin in anmuthigcr Stellung aus den Fluthen, die Arme ausgebreitet, den Kopf und Blick nach oben gewendet. Den Händen der Wasser« Nymphe entgleiten Reihen von Perlen, die in sanften Linien das goldene Feld umfassen und auch innerlich dasselbe durchziehen und in fünf Felder abtheilen. In dem innersten und größten Felde über der Wassergöttin sitzt auf einem Löwen Äohemia, mit Wohl. gefallen auf die perlenholendc Nymphe herabblickend. In dem oberen kreisrunden Ausläufer über der Ao-Henna erhebt sich der Pegasus, die Flügel zum Auf. schwung gebreitet. In den vier Ecken des goldenen Fcloes ruhen von Perlcnrcihen umschlungen vier Ge> nien. Rechts vom Haupte der Vohcmia der Gcuins der Poesie, den Vlick nach dem Dichtcnoß gerichtet, in dcr Linken ein Vlatt, in der Rechten die Feder. Ihm gegenüber, tem Haupte dcr Pohemia zur Linken, rubt der Genius der Musik, die Rechte auf die Leier gestützt. Unterhalb des Löwen, links vom Haupte dcr Wasscrgöttin ist der Genius dcr Wisscnjchaft angebracht, über einem aufgeschlagenen Vuchc sinnend, ihm gegenüber der Genius der bildenden Kunst mit dem Grabstichel beschäftigt. Die geflügelten Genien habcn sämmtlich Vezug auf den Inhalt des Buches, das neben poetischen Erzeugnissen und wissenschaftlichen Artikeln auch musikalische Kompositionen und bildliche Darstellungen enthält. Die Ecken dcs goldenen Feldes und seiner Ausläufer sind sämmtlich mit böhmi» schen Granaten, Amethysten. Karneolen und Chrysoprasen geschmückt, die konvcr geschliffen, in kronarti-gen Einsätzen « Mi>- gefaßt sind. In den Ecken dcr ^ beiden Deckel sind böhmische Rauchtopase ovaler Form lind konvexen Schliffes in goldener Einfassung auf silberner Garnirung angebracht, auf denen das anfgc-schlagcm Buch rnht. Auf dem rückwärtigen Deckel erhebt sich auf silbernem, arabeökeuartig durchbrochenen Grunde iu crhabeucr Arbcit ein goldener Schild mit dcr Aufschrift! ,M>lj(-n co>kü«. Die Zeichnungen z»l der sinnig gedachten äußeren Ausstattung sind vom akademischen Maler Herrn Josef Mams entworfen, die Arbeit in Golo vom Goloarbeiter Hrn. F. Ehloupek, die Buchbinderarbeit vom Herrn Makowsy ausgeführt. — Bekanntlich haben die in Wien ctablirten Italicner vor längerer Zeit den Beschluß gefaßt, Me< tastasio in der italienischen Nationalkirchc iü Wien cm Monumeut errichten zu lassen. Das von ihnen unter Vorsitz dcs Herrn v. Galvagni gcbilocte (5o-lnitc> lM den in Rom verweilenden Udinesrr Bildhauer Vincenzo Lucardi mit der Ausführung dieses Monuments betraut, das bereits vollendet ist und in kurzerj 3ust, wie das „O. di Roma" berichtet, nach Wien transportirt werden wird, Zara, 2. Juni. Roch zur Lebenszeit des letz. ^'u Vladika von Montenegro blieb ein kleiner Grenz-^?^ theils der österreichischen Gemeinde Pastro- vich. theils der anstoßenden Montenegriner Nalnr gehöngrn Thales Koij.i?ko zwischen diesen Viachbarn streitig. Vor einigen Wochen habcn montenegrinische Hirten durch Benützung dcs streitigen Antheiles für ihre Heerdcu ihren Anspruch darauf neuerdings kundgegeben uud Grcnzzcichcn gepflanzt. Der k. k. Kreishauptmann uou Eattaro, Stefan Dojmi. hat nun darüber in energischer Wcisc neue Gegenvorstellungen dcm Fürüen Danilo zukommen lassen, und es ist ihm im Laufe dcr Verhandlungen gelungen, von Seiten des Fürsten die schriftliche und unbedingte Anerkennung des ausschließlichen österreichischen Hoheitsrechtcö auf den streitigen Bodenstrich zn erlangen lind auf solche Weise diesen veralteten unangenehmen Grcnzslrrit vortheilhaft zu erledigen. ! Deutschland. Der Köuig von Württemberg soll das vom ge« malen Baukünstlcr Heideloff eingereichte Projekt, die altc Welfenburg Wcibertcuc bei Weinsberg, von der noch bedeutende Ruinen vorhanden sind, mit Benüz-zung dcr letzteren wieder herzustellen und daselbst cinc Rnhmcshallc für verdiente und cdle deutsche Frauen zu errichten, gebilligt und die Königin das Protektorat dcr Sachc übernommen haben. Fulda, 4. Inni. Das Verbot dcr Betheiligung am Fcstzugc bei dcr Vonifazinsfcier erstreckt sich nicht bloß ans das Militär und die Kollegien, sondern auch auf alle unteren einzelnen Stellen, sodann auch auf das Gymnasium. Schullchrerseminar uud dic Real-schule. Alle einzelnen Mitglieder dieser Behörden und Anstalten, so wic sämmtliche Subalternen, katholische wic evangelische, habcn mit Namensuutcrschriften die ihnen gewordene Insinuation dcs Verbots bescheinigen müssen. Dcr Besuch dcs Domes während dcr Feier wird in dcm Vcschlnß dcs Ministeriums jedoch ausdrücklich als gestattet bezeichnet. Nicht gcuug damit, ist zufolge gestern eingegangenen Beschlusses des Ministeriums dcs Innen, den ehrwürdigen Vätern Jesuiten das fernere Predigen und AbHallen dcr Mission plötzlich untersagt, uud für den Fall dcr Unfolgsaniksit cntsprcchcndcr Zwang in Aussicht gestellt wordcn. Der hochw. Herr Dom-Pfarrer verkündigte dcm heute Morgen zur Anhörung eincr Predigt im Dome versammelten Volke, daß äußcrc Hindernisse die fcrncren Predigten unmög. lich machten. Frankreich. Ein Korrespondent dcs „ssonstitutioncl" «vor Sebastopol, 22. Mai" gibt dic nael,folgcnde Aus« kunft übcr dcn Rücktritt dcs Gcncrals ssanrobert, welche cben deßhalb, weil sie in Paris veröffentlicht wird, eine besondere Beachtung verdient: - - - „General Eanrobcrt ist frciwillig von fei-uem Kommando zurückgetreten, um die von ihm bei Alma befehligte Division wieder zu übernehmen. Dcr Eindruck dieses Schrittes auf dic Armcc war um so tiefer, als Jedermann hier dic Veranlassuna desselben kcnnt; dic ehrfurchtsvolle, die Armcc an ihren (5hcf kuüpfcndc Zuneigung hat sich nntcr diesen ernsten Umständen in sehr rührender Weise kundgegeben. Alle Welt wußte, daß General Canrobert uur deßhalb zurücktrat, weil er nicht wolly, daß seine Person cm Hinderniß fti, und weil n>. in der Unmöglichkeit. Lm-d Raglan und dic cnglisti'c Armee, denen es Mühe kostctc. die doch unerläßliche uud aus den gc-wichtigsten und gebieterischsten Gründen bezüglich dcr Expedition von Kertsch gegebene Eonlre-O rd r c ;u vcrgcsscn. zu einer nöthigen Bewegung zn voran lassen, weil er — sagen wir — cö vorzog, durch Ablcgung dcs Oberbefehls der Unentschlossen-hcit jcdcn Vorwand zu nehmen. Ihm erschienen das Vorrücken von unsern Positionen aus, dcr mit Waffengewalt erzwungene Uebergang über dic Tschcrnaja, datz Abschneiden der Kommunikationen dcr russischen Armcc, dic Untcrbrcclmüg dcs Verkehre dcr Garnison von Scbastopol mit ihrer Operation^- uud Approuisionirungs« Basis als ein nothwendiger Plan, der große (5l,ancen des Erfolges bezüglich cincs Angriffes auf die Stadt enthielt; zu dessen Rcalisirung mußte man jedoch aus der Unbe-weglichkcit hervorgehen; die englisch.- Armce, die sich so gut schlägt, ist abcr nicht schr beweglich. Sie ist nicht an Märsche gewöhnt, sie ist mit Gepäck über« bürdet und es fehlt ihr noch an Transport-und Vc-' spannungsmatcrial. Darum begegnete auch der Ope-mtionsplan des Generals Eanrobcrt im englischen Hauptquartier fortwährend neuen Hindc r, nissen und selbst nach bereits gefaßten« Entschlüsse einem Trä g h e i t s-W id e rst a n d e, dcr Alles hemmte, während doch Zeit, Jahreszeit und die An-knnft der Verstärkungen unmittelbares Handeln erheischten. Da glaubte General Canrobert freiwillig von seinem Kommando zurücktreten ;u müssen. Wenn srit dcr Contre-Ordrc von Kertsch noch Persönlichkeitsfragen obwalteten, so mußte diese in Folge dieses Schrittes verschwinden; jedenfalls aber gestattete dic Demission des Generals das Ergreifen neuer Maßregeln." Die angekündigte große Musterung der Besatzung von Paris fand am 4. d. Nachmittags um 2 Uhr auf dem Marsfelde Statt. Dic Infanterie zählte etwa 30.000, die Kavallerie und Artillerie «000 Mann. Der Kaiser war von dem Könige von Portugal, der ihm zur Rechten ritt, und dessen Bruder, so wie von einem glänzenden und zahlreichen Stabc begleitet. Beide Souveräne hatten dic Orden gewechselt. Nachdem der Kaiser sämmtliche Trnppcnlhcile, welche die zwci großen Seiten dcs Marsfcloes einnahmen, gemustert hatte, ließ er sie, indem cr sich mit scincv Brglcitung vor dcr Militärschulc aufstellte, an sich vorbei defiliren. Sowohl während dcr Musterung, als während des Vorbeimarschircn? fand auf ausdrücklichen Befehl des Kaisers keinerlei Kundgebung der Truppen Statt. Erst als diesc ihre früheren Stcllungcn wicdcr eingenommen hatten und der Kai< scr, indem cr sich entfernte, nochmals dic Reiben dcr Truppen durchritt, erschallten wiederholte Vioatrufe. Das militärische Schauspicl hatte schr zahlreiche Zn° schauer herbei gezogen. Neueste Post^ * Wien, 11. Juni. Die „Ocsterreichischc Corr csponden z" bringt folgende Telegraphische Depeschen: "Paris. 1l). Inni. An dcr Vörsc wurden' gestern Nachmittags folgende Depeschen angeschlagen: Gcncral Pclissicr an Marschall Vaillant. Aus der Krim 6. Iuui, 10 Uhr Abends. Heute habcn wir nebst unseren Verbündeten das Feuer gegen die äu< ßcren Werke Scbastopols cröffnct, dic mit Gottes .^ilfc Morgcn genommen sein dürften. — 7. Juni, N Uhr Abends. Um 6 '^ Uhr ward das Zeich e n z u m A n g riff gegeben, eine Stunde später weht c n unsere Adler auf de m M a> mclon und auf zwei Bair cd outen; dic feindliche Artillerie ist in unsere Hände -gefallen; 4ft» Gefangene werden a n-igcmcldct; unsere Manschaft hat die cr< ^ obcrtcll W crkc besetzt. Unsere Alliittc:: sind ! mit ihrer gewöhnlichen Entschlossenheit im Sturmschritte ! vorgedrungen. Dic Hingebung aller Trnppengattun-' gen war bcwuuderuugswerth. ! " London, Sonnabend. Lord Raglan berich-' tet vom 7. d. M. Gestern ward ein furchtbares Ge« ^ schützfeucr unterhalten. Abends crobcrtcn dic Fran> !zoscn das sogenannte weiße Werk nebst dcm Mmnc-l Ion. Brillante Operation, allseitige Vmvour ward entfaltet. " Odessa. 6. Iuui. (26. Mai.) Roch immer kcinc Nachrichten umi dcn verschiedenen Nonsularämtcrn aus dcin azmv'schen Meere. Priuatbricfc an3 Ber< diansk und Mariopol reichen bis 20. (17.) Maj. Bis dahin waren die fremden Getvcidcvorräthc unversehrt, bis ans geringe von den Franzosen am 2s». (14) in Berdians? verbrannte Quantitäten. Meldun« gen aus Sebastopol bis 2. d. s21. Mai) sind ohne Interesse. " Ancoua. .'». Juni. Dic Regierung nthcilti.' abermals dic Bewilligung zur Ausfuhr von K0.000 Rubbia MMs nach dein Anslande. Druck m,d Mrlag mm I^ Kieinmilyr 6l F. Wüwb^rst m Laibach.— Vermuwortlichsr N^dattcur: F, Vuml»c?g ^5^ ^ ^^^ 18 ^ ^^ V ö rse n b e r ich t aus dem Abenddlaltc 0er öster. kais. Wielier Zeitung. Wien 9. Ilmi 1853, Mittags l Uhr. Die Nufanas durch Gcldklcnnnc ^driicktrn Effrktcnlnrsc'cr? boltcü sich am Schlüsse in Folg? dcr Erleichterung dcr Oc!d-vcrhältnissr fühlbar. Bcsondcrs günstig zritr sich dic Stimmung in dcr Parthic dcr Dcvistn und Komptantcn, wclchc gcgcn gcstcrn um V2 ^'^ I pO't. zurückwiche!!. Vl?u StaatscftVft!,'. lvar bauptsächtich Natil'üal-Anlchlü gcnicht, in,d hcl' sich von 85 '^ bis '/,. Nordl'<,!,n-?lft!l>! bit! 197'/, ^druckt, schloss,« zur Nonz »N! mehr als 2 p<3t höhcr. Ainstcroain 1'/,-.'iN7, dctto .. 1 "/» 15'/. —<« dctw 8. ?.. „ ü°/„ l>5—W National-Anlchcii „ 5"/, ^'/.«--s^'/« Lombard. Vcnct. Anlch> n „ 5 '7^ lU0 7, -l,!0 7. Grundenllasi.^bliz;. 3i. Ocstn. zu 5 '/. 7« - 79 ',, dltt^,' and^rcr Kr^nländcr ä "/„ 70 - 77 Mc'ggnitzcr i^bliq. m. N. zu 5"/. «1 "/.—!>2 Ocdcnbur^cr dctto dctto „ 5"/« 90 -!!0 '/. Pcl^h.r tctto dctto „ 4°/„ 9l-9! '/. Mailänder dctto dctto „ 4°/« 90-90'/. Lottcric.'Anlchcü vom Zahrc 1 «34 222 - 222 '/, dctto dctto 1839 «19 1!9'/, dctto dctto 1854 104'/,-104 V. Va>,ko-Obligation.n zu 2 '/, "/,. 57 '^^-"^ Banf-Ntti u pr. Stück t'92~994 Gsfo,nptcba„f'?ltt!cn 9l "/.—92 Atticil dcr s. f. piiv, östcrr. Staats-Olfc!!bahnl,cscllschaft zu 2u0 fi. odcr 500 Fr. ' 3l8'/2-3l9 WicneNaabcr Alticn (zur Konvcrtir»»^ am,cmcldct) ^ 1!0V.~-1>< Nordbahn - Altic« l 99 '/, — 199 °/. Hurwcis-Liüz-Gmundncr 242 —'<44 Prrßburg-Tyrn. Oiscnb. l. Emission 20-22 lctto 2, „ mitPriovii 30—32 Ocdcnburg-Wicn.-Ncustädtcr — — Dampschiss-Asticn >,20 -522 detto 12. Gmiffii,'!! öl.'l—5l4 dctto dcs Lloyd üt)0 -»«Z W!cucr-Dampf!!!!il)!-Mticn 11«-118 P.sthcr Ktttci!b> ückci, - ','! ttil,1 55- «0 Lloyd Prior. Obliq. (in Eilbcr) H "/, 93 ''/. - 94 Aordbalm ' d.t<2 '/, Wiiidischgr i^-Losc 27 '^ ^ 27 V. Walc'sirm'sche „ 28 "> _29 Kcglcvich'schc „ 10'/,-10' K, f. vollwichtige Dusatrn'A^il, W '/ ^29 '/ Telegraphischer Kurs- Bericht der Etaatspapure rein li. Ilini 1355. Staatsschilldvcrschrclbliüqcü . z„ 5pCt. si. in <5M. 79 !/i dctto auö dcr National-Äülcihc zu ö "/.. s». m (lM. 84 13/16 dctto ' '....., 412 ., ., «9 1/4 drtto ........4 .. „ «3 l/i Darlchcn mit Vcilosmig v. I. <8:l9. für 100 fi. 12 > 1/4, „ 1854, „ 100 st. < 041/2 Mticn dcr f. f. pr.v. öftcr. Staatsciscnbahn- gcscllschasl zu 200 ff. Ä. V. odcr 500 Fr. 320 3/4 fi. V. V. V.nif-Akticn ps. Stück......1000 fi in C.M. Ästicn dcr Kaiscr sscrdinands-Nordbahn zn 1000 sl. (5. M. gcthcilt . . . . 20s lioln !l. Jini! 1855, Niüstcidam.fiir !0>>H^!länd. O>i!d., Nlhl. «02 Vf. 2 M, uat. Augöbnrq, für «0» Ouldcn ßur. Oulr. 124 Bf. Ufo iVranffurt a. M. lftr 120 fl. füdd. L^, («illdlN 123 Vf. 2 Monat. M rftiüc, für 300 ^rankcn, G»!dcn 14^ l/2 2 Monat. Paris, fur 3»»>> Frauf« . . Gulrcn >4^ Vf. 2 M^nat. >ss. K. v,'llw. Miinz-Dncatcn . . . 28 /2 ^>. Ccnt.Ä^io' K. K. Lottozichultgeu. 7l. 7^. ?:j. 8. ^4 Die lu^l'tt',, Zi.'dlln^t'» w»'ldcn ^m ltt. und Ü7. Juni l8.">5 !«> Wi»'ü a^l)^!l(tt N'iNc',. In Glaz ciiil 2. Juni 1855: 44. 4 l. 2tt. 5. U8. Die nächsten Zielu gen werdcn am 16. und 27. Juni l855 in Graz ^chlltcn ncr^n. In Tli.st am 9. Illüi »855: 5. 50 litt. 55 «4. Di»' n^chsto, Zi.'t).l!!sc!i N'cldcn am 23 Ilnn u^d 4. Iul, l^t5 !„ Tlii'st>grl)al^'l> w'rd.n. ^.^ Z. 3l4. .. Nr. 39^!>. Bei dcr k. k. Poli^-idirektlon bifindct sich ein gefundener Männerhut. Der Eigenthümer wolle sich darum hieranUs melden. K. k. Polizeidircktion Laibach am 8. Juni 3855. Z, 316. 2 (2) Nachocm oer Magistrat den Graoasch-zabach bcim l'i"i<,' ^,<>>!, gleich obcr der Kolcsie-Mühle, wie im vorigen Jahre auch für oaö laufende Jahr zum allgemei» nen Badeplatz bestimmt, so wird das Baden an jedem andern freien Orte hiemit strenge untersagt. Stadtmagisirat Laibach am 6. Juni »U55. 5. 8«7. (l) M3pen- und Wiesen-Ver-pachtnuO. Es sind mehrere hundert Joch Alpen nebst Wiesen nut edlem Graswuchs , wobei eme bedeutende Käse. wirthschaft betrieben werden könnte, eine halbe Tagrelse von Lalbach entfernt, zu verpachten. Anfrage im, Zeltungs-Tomptoir. Z. 825. (3) Maebnrgee -MnnabeVOee- Weine werden aussscschcnkt, in der Hcrrn-gnssc Nr. 2i)tt Z. 8ll. (I) Nnerhörte Preiswürdigkeit! Das landtäsiiche Gut Gritsch in Unterkrain, wo;u nebst Wohn- und Wirthschaftsgebäuden und einer neu gebauten Mahlmühle, noch 19 Joch 'Aecker, l^'', Joch Wiesen, l)',. Joch Weiden, an 2 Joch Weingarten und 5l Joch Waldungen gehören, ist sammt llllldil^ iil^^llcNl'. um den bei» spielll's billigen Vetrag uau I2.5l)l>st. Nl oerkttufen. TZ" Auskunft hierüber, so wie über den Verknus noch anderer Oü-ter, ertheilt A. I. Boehm. Besitzer von Grltsch, Post Treffen. Z. 827. (3) Wiesen-Verpachtung. Die große Koren'sche Prula^ Wiese wird für das laufende Fahr, oder auch auf drei Jahre, entweder ganz, oder in zwei Parthien verpachtet. Diese Wiese hat bei 7 Joch, ist zweimähdig und aus "dem edelsten Gras. Die Pacht-Bedingungen sind bei der Eigenthümerin in der Polana-Vorstadt Nr. 66, zu erfahren. 3. 872. llüiil'crtrc'fsVn an Pracht, tcchüischcm G.Halt mid nitsprcchmdsm Prns, gmil-ßl dil> ftit 7 Iahn» vicr M^l jcdcn aNgeineine ^lllevtellilnust »nd Bevorzugung vor aiidi>!ii Mnücv- »nd Modcu - ^l'uniilrü. ,".u> Pall^st wic iu schlichter ^lNidwolnuin^ ciusiciinift!), wird Ailf^ihlmig dcs darin si) ,,'ichl'altiq n»d praktisch (^l'^t«'»"! unnöthi^ . und hil-rmit nur um «ncu^cc» Beitritt ^u dcin cbcn bc^iniundcn ,-rsllcht. Dic Preise l'll-ibl'!! iiü'.'cränt'crt: >l fi. fur ric Zlni<^.il'>.' Nr/l, — 2 N. jür 1'ir. 2 — lind l st. sür 9lr. ^», dn'rn Uiltcvschicd bildn» Mchrbcigabln vi,'n tolorit.» orig. snniMschcu Kunsil'lättl'rn. Tcrt nild Mn'N'rl'l'^n bleibn sich in alll'H drri Au^al'i'n cil^ich. Nn^-v Züsichcrung proinvttr (''Minnm^ niiiünt Auftrag' an, dic Buchhandlung s«^ftL',".- V.^L^Zi»^' in Laibach und W. HF^^^tUK- in Görz. .< /lji;. st) ------------------------------— .msschl. primlcgirtes Nnatherl«- M Mundwasser prakt. Zahnarzt und Privilegiums-Inhaber in Wien, lnneic St.idt, Goldschmidgasse Nr 60^ Munde, l'n^crnachla,^ftcr Nmuqmn,. s.wohl tnustlichrr als bohlcr Zäl,»c n. Wuricln nch »ulir al6 um das Z.l,nfaä'c 'qestl'iqcrt bat .iu^Uagcu d^..' ^ü. und Auslandes d>r Ab,ak n»d Vcrbraxch Vegetabilisches Zahnpulver voll ,3. s». K'<-A»Hz^ Zahllarzt und Pri^il.gnlms-Inhal'cr dl's ,7^>^zHtl!z«,'Z,»-M,,«,»,z«'». 604. wird sn5 rl,'"'i?.^ '^. Ä!7s ^'"" daß durch d.fsm täqlichcu Gebrauch nicht >mr dcr q.wöhnlich so läst!qc Zahnslcin cntfcrnt w»d,ond.ni auch di.'Gla>lr dcr Zal)nc a>l Wciß, „nd 8arth.it >m»,.r zunimmt. (5i,„ Ech.cW .st.t 'w Ir D c Nirdcrlaqe "^:5"V'^ H"'" ^l^ Kaiftll, ...m Fcldmarschall Radctzfy" w!c in (>ap° d^ Iüna ^'^.5^ ^! ^'""""„71"'' '" ?"^b'l G. Grignaschi. in Eilli bci C. .^risp.r, in Klaq/nft.rt b.im Apothck.r Ant.» -».miß, ,n Tanus l's.m slpotlnfer ?llw, Htnfl.'r. iu Tricst bcim Npothckr Antonio Zampi.ri und in Villach bei Mathias Für,!-