Rr. 9l». Mittwoch, 1, Mai 1912. 131. Jahrgang. Mb acher Zeitung 5«t»»«u,rr<»liol,«prris: M« Poslvlllenbunn: „«nzj^xg LUX, liaüijlllirin ^ttr die «uslrllul'!, i„5 Haue nal'ij«!,"« 2 X. - InsrrUonogrbiilzr: ssür llrinc Iiilevalr bi« ,u 4 Zeilen 50 3 «ro^lf vtl Mr "t>; bei öfters,, Wiedcil»«».«^,, pn Zei!» 8 b, Die 'Laidachfl Heitimg» eisckriitt täglich, mit Nuinabme der Gönn- und Friert»«,. Vie Adn«inill«Non besmd« sich MiIIl«!ö«r»,!c Nr ""- dir Nldnklion Millüö^N'ul'l Ni, -"<>, Eprrchsluodm der Ncdaltion mm « bis iV NH, normiltlln«, Ulifraiilielle Urieje werben nicht cinßtüommen. Manuilrivtr "icht zunicheslelll. Telephon Nr. der Medaltion 52. Amtlicher Geil. »ach dem Amtsblatt«: zur «Wiener Zeitung, vom 27. und 2". Npril IiN2 (Nr. ii« und 97) wurde die Weiterverbreitung folgender Preh-rzeussnisse verboten: Nr. 172 .II liisorgimonw' vom 1«. April 1912. »r. 33 «Schlcsische «ollspresse. vom 23, April I9Iii. «r. 14-15 «Der jüdische Arbeiter» vom 12. April 19l2. «lr. 13 und 14 «Noto» un,ro6»» nom 12. und 19. April 1918. «r. 738 «rr7l!lll-i,»t»lt»> liu«» vom 12. April 1912. «r. 1? «Monitor, vom 21. April 1912. Rr. 16 «>Vpol-o vom 23. April 1912. Nr. 103 «L» I^iburti»». Xr. «9 «1^» k'minmz» vom 20. April'1912. Flussblatti «V° ultimo »ppoilo »i I^orHwri iwlil^ni uon Nr. 15 «Dorfzcitunq. vom 1^. April 1918. Nr. 18 «?!»,m«n>. vom 25. April 1912. Nr. 17 «Semnil/ I>8t. vom 2b. April 1912. Nr, 4« «Deutsche Zeitung» vom 22. April 1912. Veilage zur Nr. 98 .Neichenberzzer Zeitung» (Abend-an«ac,be) vom 24. April 1912. Nr. 4 «krivrosnicxv voel»ä u» »isillt i /veio» vom April 1913. Nr. 643 .«rv»t8lc» Nioö» vom 11. April I01L. MchtclnrMcher Geil. Ungarisches Abgeordnetenhaus. Budapest, 29. April. Die Abgeordneten und dir Kabinellsmitglieder wurden bei ihrem Eintreten in den Saal von der Ar» beitsparlei lebhaft begrüßt. Nach Verlesung des Allci-höchsten Handschreibens, betreffend die Enthebung des Grafen Khuen-Höderviliy und die Ernennnng von Lukäcs', ergreift der Ministerpräsident das Wort und erklärt, das; er vollkommeil übereinsliminc mit dein von KhueN'Hüdewän) entwickelten Programme, bctref-send das Verhältnis zu Österreich und Kroatien- er trete ferner für die von der früheren Regierung nnler« breitelei, Entwürfe bezüglich der Entwicklung des Heer-Wesens ein sowie für deren Erklärungen bezüglich der Verwirk! ickMUg der Wahlrefurm, die im Geiste des nationalen, demokratischen Fortschrittes anf dem Prin-zipe des allgemeinen Wahlrechts anfgebant fein foil, unter Wahrung der gerechten Ansprüche der reiferen Gesellschaftsklassen, sowie des einheitlichen nationalen Clxiraklers des ungarischen Staates. Der Ministcrprä. sident bedauert, daß in, Verhältnisse zu Kroatien eine Störung eintrat. Bezüglich der Einmischung des üsler. reichischen Reichsrates werde der Ministerpräsident in ruhigerer Zeit offen den Standpunkt der ungarischen Regierung darlegen. Der Ministerpräsident verurteile jeden Versuch, die gesetzlich festgelegte Gemeinschaft Ungarns mit Kroatien zu lockern. Das frühere Kabi» nett ergriff außerordentliche Maßnahmen, wodurch fich die Verhältnisse Kroatiens derart verschlechterten, daß normale Mittel keine Abhilfe schaffen konnten. Der Ausnahmsznsland wird fortdauern, bis die gefährlicheil Strömungen in Kroatien aufhören. Wir werden die Beschwerden Kroatiens in g rechte Verhandlung pichen, aber durch Slraßenlundgebungcn uud Anrufung freu«, der Regierungen können die Gravamina nicht beseitigt werden. Die Regierung ist entschlossen, die Wahlrcform rechtzeitig vorzulegen, damit die nächsten Wahlen auf Grundlage des nenen Gesetzes erfolgen können. Der Ministerpräsident hebt die Notwendigkeit einer Audo rnng der Geschäftsordnung hervor, einwickelt ein reich, haltigcs Arbeitsprogramm und appelliert an das Haus, die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen, wozu die Nr» gierung nach bestcu Kräften beitragen werde. — Das Haus beschließt, die Debatte über d,c Regicrungserklä. rung nach der kurzen Delcgationsscssiun vorzunehmen. Die Rede des russischen Ministers des Äußern. Aus Petersburg wird gemeldet: Die, Darlegungen, mit welchen der Minister des Äußern in der Duma die auswärtige Politil Rußlands gekennzeichnet und dir internationale Lage beleuchtet hat, finden in der öffent» lichen Meinnng eine sehr freundliche Aufnahme. Die Ausführungen des Ministers werden in dem größten Teil der Presse mit Zustimmung begleitet. Uberein-stimmend wird der überzeugende Eindruck hervorgeho-ben, den die Worte des Herrn Sasonov machten, und betont, daß die schlichte Sprache, die er geführt hat, für die Aufrichtigkeit und Durchsichtigkeit der Politik der russischen Regierung Zeugnis ablegt. Mit Anerken- nung wird darauf hingewiesen, daß ehrliche Friedenc»-lieb? und ein gesunder Optimismus in der Neurtei-lung der europäischen Gcsamtlage die charakteristischen Grundzüge des Exposes bilden. Lebhaften Veifall weckt die nnzweideutigr Versicherung, daß Rußland nirgends das Ziel territorialer Eroberungen verfolge. Als weitere Hauptmerkmale der Rede werden angesehen! die neuerliche Konstatierung, daß das russisch.sranzösifcl)e Bündnis dem Weltfrieden diene, der Hinweis, daß Rußland an der alten traditionellen Freundschaft und guten Nachbarschaft mit Deutschland festhalte, und die Betonung, daß der feste Entschluß Dsterreich-Unaarns, auf der Grundlage des Status quo aus dem Balkan zu beharren, die fernere Entwicklung der Beziehungen zwischen Petersburg und Wien nur günstig gestalten, könne. Alle diese Andeutungen, welche Minister Soso« nov über die Wege und Ziele der russischen Politik ge> macht hat, werden mit Billigung ausgenommen. Auch hervorragende Mitglieder der Duma würdigen in sehr beifällig« Weise den staatsmännischen Charakter der Erklärungen Sasonovs und bezeichnen als ihren Haupt« Vorzug, daß sie geeignet seien, zu der unter den geaen-wärtigen Bedingungen der internationalen Lage allge» mein herbeigesehnten Beruhigung der öffentlichen Slim, mung in Nußland sowie in Europa überhaupt beizu> . April. Das „Fremdenblatt" weist darauf hin, daß, trotz-dem feil deni letzten Scssionsabschnil't der Delegationen bedeutsame Veränderungen in der gemeinsamen nnd in der ungarischen Regierung stattgefunden haben, in der Situation selbst, wie sie vor vier Monaten bestand, keine Änderung eingetreten sei. Die internationale Lage ist dieselbe geblieben, aber auch die Obstruktion im unga» rischen Parlament dauert an. Es sei daher anzunehmen, daß die Beratung der Delegationen nur wenige Tage in Anspruch nehmen werde. Die Ungarn treiben seit jeher praktische Delegatiouspolitik und in der österreichi» scheu Delegation wäre es Zeitvergeudung, wollte man Debatten über eine österreichische Angelegen heil ab» Feuilleton. Die Mitgift meiner Frau. Von Aarl Murai. (Nachdrull verboten ) Das Mädchen, das ich auf dem geschlossenen Kränz-cljen der Restaurateure kennen und lieben gelernt hatte, war sehr hübsch und nett. Und wenn ich Maler wäre und meinen Geschmack in Form eines Mädchens auf die Leinwand zaubern würde, müßte dieses Porträt in jeder Beziehung ihr ähnlich sehen, die ich auf dem gefchlossc-»ten Kränzchen der Restaurateure lenncn und lieben ge. lernt lMe. Ihr Vater bemerkte meine Schwärmerei und meine Absichten, er lvar fehr liebenswürdig nnd forderte mich in lvarmen Worten auf, aus feinem Glase zu trm-lcn. Auch ihre Mutter verfuhr sehr freundlich mit mir, sie erklärte feierlich, daß ich zu jenen braven und wacke. ren jungen Männern gehöre, denen felbsl die besorgte-stcn Mütter ihre Kinder anvertrauen lönncn. Natürlich meinte sie damit die heiratsfähigen Kinder. Nach der UntcriMung begleitete ich sie in ihre Wirtsstnbe und trank dort einen Kognak, der meinen Massen in Ordnung brachte, doch an der Glut meines Herzens nichts änderte. Die Liebe, welche sie nachts in mir rnveckt hatte, versprach eine dauernde lind ewige zu werden. Und nachdem die Liebe solchen Kalibers war. fragte ich „ach einer gewissen Zeit ihren Üiatt'r, für welche Art von Stammgast er mich l>alte? Ob für einen, der ein Recht daraus besitzt, außer den WirlslMlsartj. lrln auch die .Hand des Fräuleins zn erhallen. Nachdem mir eine brjal>cnde Antwort zuteil gewor» "'", hielt ich bald um die Hand des Fräuleins an. das sich zu mir hingezogen fühlte, lind dem ich entschieden gefiel. Nach Erledigung de5 seelischeil Teiles der Sache wurden auch die materiellen fragen ausgeworfen und ,o war ich bald im klaren darüber, woraus die Mitgift mciucr ^rau bestehen würde. Mein zukünftiger Schw,c gervatcr fagte ungefähr folgendes zu mir: „Was'ich au Vermögen l'chl", ^s steckt >m Ge-schäst und so kann ich Ihnen kein bares Geld geben. Da-mit Sie aber anständig leben lönncn, ja sogar etluas erübrigen, l>abe ich mir folgendes ausgedacht: Mittags-mahl und Nachtmahl erhalten Sie umfonst. S.c können aus der Speisekare auf sehr gutem Platze stehen. Der Ofen ist weder nahe, noch weit und d,e Ecke ,st eine fehr srenndliche Ecke, die jeder (vast fich aussnchen wird. ! So hoffte ich, daß diefe Tifchc ein Einkommen von zehn bis fünfzehn Mark ergeben würdeu. Die Verlobung und Trauung fand bald darauf statt und als glücklich Verliebter kümmerte ich mich weniss um die Mitgift meiner ^rau, sondern mehr um die Hrau als um die Mitgift. Und erst in der Mitte des zweiten Monats fiel mir ein, nach dem Erlrägniffe der Tische zu fragen. Mein Schwiegervater halte die Tagesrech. nung des Zahlkellners schon bei sich. Als ich die End-summe sah, fühlte ich mich bitter enttäuscht, denn das Erträgnis der drei Tische während dreier Monate be. trug kaum sechzehn Mark. Mein Schwiegervater bedauerte, aber - so be-merkte er — gegen den Geschmack der Menschen kam«, man nichts tun. Die Gäste »vollen sich überhaupt nicht zu jenen drei Tischen setzen. Sie gehen lieber fort als sich dorthin zurückzuziehen. Es muffe irgend ein Aberglaube dahinter stecken, denn unter normalen Umständen, m>< gesundem Menschenverstand sei so etwas unverständlich. Als ich meiner Frau die eineinhalbnionallichen G^ lrägniffc ihrer Mitgift vorrechnete, sprach s>e- „Ich hab mir's gleich gedacht. Der ^"r hat «"yr Verstand, als du oder jemand anderer 'e" ^e 'd m die Wirtsstube setzen, dami! er cm we."ss beobachte und mich dann aufkläre. Ai beobachtete. Der Freund tra.. d ^ ^ ^^)^ alles genau und erlla c' ^ ^,^^ ^. flauer Fuchs ,e.. D .^. ^ ^ ^ ein wen.g ""^""nd '' . ^ ^ ,^^ .^ ^ cinen ^!"''' lSchwß f°lg..j Lawacher Zeitrng Ni. 99. 940 1. Mai 1912. führen, eine um so iiberslüssigere, als ja das östcrrcichi» fche Parlament jetzt tagt. Dic Delegationen sollten aus» schließlich sich nlit der Beratung über die gemeinsamen Angelcgenheiten befassen. Aus Sarajevo wird berichtet: Die politische Lage ist „nuerändcrt geblieben nnd die Landtagsparteien Hal-km an dem Entschlüsse fest, vorläufig keinen Schritt .,ur Entluirrung der Krise zu unternehmen und die Ankunft des Ministers v. Vilinsti abzuwarten. Infolge» dessen herrscht allentlMen Apathie gegenüber den saupten und das nötige Übergewicht erlangen wird, dann kann auf eine ersprießliche Tätigkeit des Landtages ge. rechnet werden. Derzeit bietet die Situation, wie ge» sagt, äußerlich das gleiche Bild wie früher und alles politische Getriebe scheint zum Stillstand gekommen zu sein. Nur die beiden kroatische» Klubs haben diescrlagc line gemeinschaftliche Konferenz abgehalten, um über 5ie Stellungnahme zu den Vorgängen in Kroatien zu beraten. Die gefaßten Beschlüsse werden vorläufig ge» l)e,mgel)alten. Übrigens glaubt man in den hiesigen poli. lisa>n kreisen, daß das Kommissariat in Kroatien vor dem Wiedcrzusammcntritt des bosnischen Landtages ein Ende gefunden haben wird. Nach einer Meldung aus Nelgrad wird in Regie, rungskreisen die Überzeugung geäußert, daß das Ka» binctt Milodanovn- seine Stellung in der Skup>tina behaupten werde. Die Regierung verfügt allerdings in. folge des für sie ungünstigen Ausgangrs der gestrigen Stichwahl in der SkuMina bloß über eine Majorität von einer Stimme- man erwartet aber zuversichtlich, daß die altradikalen Dissidenten das Kabinett unter« stützen werden. Tagesnemgtcitcn. iWoher kommen unjere Tchirmstöcke?) Daß spazier» und Schirmslöckc eigens gezüchtet werden, ist oen wenigsten bekannt, da man sich meist mit der Aus» tlmft über die Holzart begnügt. Es sind nun zlvei bc> deutende Zuchtstätten sür die Stöcke in Europa bekannt, und zwar Maule bei Paris und einc andere in der Nähe Wiens. In Maule sind nicht weniger als 20« Hektar der „Zucht" von Schirmstöckcn, Spazierstöcken, Alpenstöcken nnd dergleicl^en gewidmet. Man pflanzt zu diesem Zwecke junge Eschen, Eichen, Kastanien, Ahorne und noch einige andere Baumartcn. Nach einiger Zeit, ungefähr nach einem Jahre, lvcrden die Bäumchen am Fuß abgeschnitten, um das Treiben mehrerer Zlveige zu veranlassen. Häusig werden die Zweige noch ihrer Knospen beraubt, um eine tveitere Verzweigung, die zur Knotenbildung führen würde, zu verhindern. Man läßt ihnen dann nur einen Büschel Blätter am oberen Teil. Die Behandlung einer solchen Schule erfordert alfo eine. Pflege, bei der die Gärtner hauptsächlich als Chirurgen wirken, und diese Tätigkeit erstreckt sich auf die Ver-zi.rung der Nindc mit verschiedenen Mustern. In der Regel ist ein Wachstum von drei Jahren bis zur Vcr> Wertung der Pflanzen nötig. Jeder Stock wird für sich abgeästet, in der Sonne getrocknet und dann in ein Dampfbad gebracht. Danach ziehen ihm Arbeiter die Rinde ab, lvas mit großer Geschicklichlcit mit einem einzigen Schnitt geschieht. Nun wird er ausgerichtet, in der gewünschten Länge abgeschnitten, und der Griff je nach Geschmack gebogen. Manche Stöcke werden, bevor sie geschnitten werden, besonders behandelt, damit aus ihnen Schirm, und Slockgriffe in der Form von Ringen oder eckigen Figuren entstehen. Man läßt sie zu diesen, Zweck einige kleine Zlveige treiben, die dann unterein, ander oder mit dem Hauptstamm zum Verwachsen ge. bracht werden. Dazu ist selbstverständlich größere Übung und Geschicklichkcit des Gärtners erforderlich. Die Cchirmfabrilantcn haben schließlich mit den Stöcken nichts weiter zu tun, als sie zu lackieren, und im Halle der Benutzung für Regenschirme das Metallgerippc zur Aufnahme des Schirmtuchs ansetzen zu lassen. Die „gc. »vachscncn" Stöcke sind von unbegrenzter Haltbarkeit, und man sollte besonders dann, wenn der Stock seinen Zweck als Stütze zu erfüllen hat, nur einen echten Naturstock wählen. — lEin Förster, und Iägerheimj für alle, invalide und erwerbsunfähige Forstleute und Jäger beabsichtigt der Wohltätigtcitsverein „Hubcrtusfonds" zu errichten. Wie man aus Wien schreibt, hat der Ausschuß beschlossen, 1000 X als ersten Baustein aus Vereinsmitleln hiesür anzulegen. Ferner hat der „Hubertusfunds" weitere 1000 X der „Sterbekassc des Reichsverbandes östcrrei. chischer Forstleute und Berussjäger" gewidmet. Einem alten gebrechlichen Förster bewilligte der Ausschuß 100 Kronen und erwirkte ihm noch den Betrag von 400 X. T>as Sekretariat befindet sich in Wien, XV., Friedrich, platz Nr. 6. — lHofton in Deutsch.Afrila.j Der Münchner „Iu. gcnd" wird geschrieben: Als seinerzeit die Otavibahn in Deutsch.Südwestasrika gebaut werden sul/te, kam nach Omaruru ein Rcgierungsrat extra aus Berlin, um mit dem Häuptling Michael loegcn Gebietsabtretungen zum Vahnbau zu unterhandeln. Der Regierungsral machte am Tage seiner Ankunft in Omaruru die Bekanntscl)afl der dortigen Offiziere, mit denen noch lustig gekneipt wurde. Am nächsten Murgen sieht Oberlentnant X. den Regie-rungsrat durch den Sand in Frack, Lackschuhen, Zylinder aus sein Haus zulvaten- erstaunt fragt er ihn, wo zum Kuckuck er denn in diesem höchst unafrilanischen Kostüm hinwolle? Da sagt der Regierungsral: „Ich bin aus dem Wege zum Häuptling Michael, um die Verhandln,,, gen einzuleiten; sagen Sie mal, Herr Oberlentnant, wie redet man den Mann an: Hoheit oder Majestät?" — „Ja, wissen Sie", sagt Oberleutnant X., „das kommt ganz auf die Auffassung an, ich sag' immer ,du Mistbock' zu ihm." — lNeamte als Tabalstostcr.j Es gibt im fra^ö-fischen Finanzministerium eine Kategorie von Beamten, deren Tätigkeit im Publikum lvenig bekannt ist. Das sind die vom Staate angestellten Tabalkoster. Dieser hohe Gerichtshof, der über das ganze in Frankreich ver« arbeitete Rauchlraut strenges Urteil fällt, besteht aus einem Vorsitzenden und fünf Sachverständigen und hat vom Morgen bis zum Abend nichts anderes zu tun, als Zigarren/ Zigaretten und Pfeife zu rauchen, um sich über die verschiedenen Tabaksqualitätcn, die ihnen vorgelegt lverdcn, Rechenschaft zu geben. Aber nicht nur die Produkte drr einheimischen Industrie haben sie zu ds' achten, sondern auch die fremden Zigarren und Higa-retten, die in Frankreich verlaust werden, unterliegen dem Kriterium ihrer Zunge, und es ist der angenehmere Teil ihrer Arbeit, wenn sie die teuren Havannazigarren zu kosten bekommen, die von der Regie verkauft »verden. Diese Beamten, die ein schweres und vcrantwortungs» reiches Amt ausüben, sind frühere Inspektoren der Ta-bakfabrilen, die ein genügendes Dienstaller haben und durch Proben ihre Befähigung für diese Tätigkeit nach-weisen. Sie sind dann zu der durchaus nicht leichten Arbeit verurteilt, von neun Uhr morgens bis fünf Uhr abends Tabak zu rauchen, und es sind häufig nicht die besten Sorten, mit denen sie sich am längsten beschaf-tigen müssen. Die schädlicl^en Einflüsse diefts fortgesetzten Rauchens, die eine große Trockenheil im Munde hervorrufen, und leicht zu Nikotinvergiftungen führen können, werden mit großen Menge», von schivarzem Kaffee be-kämpft, der ein Gegengewicht gegen dcn Überfluh des zugesührte» Nikotins bietet. Außerdem wird nur durch den schlvarzen Kaffee die Möglichkeit gegeben, den Ge-schmack der verschiedenen Tabaksorten be,m Kosten aus» tinandcrzuhalten. — fW«zu der Zopf der Chinesen gut ift.j Das modrrnisierte China hat zlvar offiziell dcn Zopf abge-schafft, aber das altehrwürdige nationale Abzeichen der Himmelssöhne belvahrt noch immer unzählige Anhänger, die sich angeblich dabei sehr wohl befinden. Allerdings, so erzählt die chinesische Zeitung „Men-tai.p5.hao.paii", man muß diesen Zopf täglich waschen, kämmen und er hindert manchmal die Beweglichkeit des Kopfes, aber da-gegen besitzt er sulgcnde nicht zu unterschätzende Vui> züge: erstens ist er der beste Ohrschutz: wenn zwei Chinesen sich raufen, packen sie sich nie bei den Ohren, sundern beim Zopf. Zweitrns aber ist er ein ausgezeich-netes Nettungsmittcl. Wenn man ins Wasser fällt, kün.. ncn die Bootsleute einen am Zopf herausziehen und einen schnell an den Schisssrand festbinden, so daß sie auch die anderen retten können. Drittens ist der Zopf für die Geickarmen sehr nützlich, sie brauchen keine Handschellen, sie führen die Verhafteten einfach an« Zopfe. Viertens gewährleistet der Zops den friedlichen -den Bürgern die Ruhe. Wenn du au, Abend ausgehst, genügt es, einen Zopf zu haben, um frei überall um-hernxmdeln zu können. Die Geheimpolizisten und Schuh-leute wahren dieses Zeichen konservativer Gesinnung, blicken wuhlwullcnd aus de,' Zopsträgrr und brauchen kl'inc revululiunären Anschläge zu befürchten. Wenn ein Brand ausbricht und die Polizei herbeistürmt, um die Schuldigen festzunehmen, verhaftet sie erfahrungsgemäß zuerst »nmer d,e Leute ohne Zopf: die Männer mit den, Zopfe aber find unantastbar. Die Testamentsklausel. Roman von ar der Mann aus den, Wagen geschleudert wurden nnd lag nun rc< gungslos neben einem Meilenstein. In diesem Augenblicke fuhr der Zug vorbei. Die Insasse« standen dichtgedrängt a» den Fenstern, um zu sehen, was geschehen war. Aus dem Wagen stieg mit bleicl/em Gesicht ein zweiter Herr. Es lvar RechtsaMvalt Neckmaun. Der ganz benommene Kutscher kletterte vo» seinem Bock herab und sah instinktiv nach seinen Pferden. Eva Marie aber war schnell zu dem Bewußtlose» hinübcrgceilt und beugte sich voll Mitleid über ihn. Nun trat Vcckmann zu ihr heran. Sie erhob das erblaßte Gesicht. „Sie sind es, Herr Rechtsanwalt? So ist der Ärmste hier gewiß Herr von Leyden?" „So ist es, Fraulei^l Delius. Das ist ei» schlechter Empfang. Mein Gott — er ist doch nicht tot?" Eva Marie beugte sich herab und legte ihr Ohr aus die Brust des Verungliickle». „Nein, gottlob, er lebt," jagte sic ausatmend. Dann richtete fir fich einpur. Aus den, Haus? wave» wehklagend die Magd und Frau Delius herbeigekommen uud mach« lei: ein großes Lamente. „Schnell eine Schüssel mit Wasser und ein Tuch," ries Eva Marie der Magd zu-Die stub eilig davon. Eva Marie untersuchte den Kops des Verwundelen. Er schien unverletzt. Aber das linke Nein lag steis und schwrr an dem Meilenstein und als es Eva Marie wegziehen wollte, seufzte der Ohnmächtiae und schlug die Augen aus. Laibachcr Zeitung Rr. 99. 941 1. Mai 1912. Reisetage in Holland und Belgien. Von Zr. Gmil Mocü. (Fortsrhung.) Der Boden, aus dem sich das Leben abspielt, ist n^rall dun maßgebender Bedeutung, tximit auch der Eindruck der Landschaft. Im Siidosten von Holland bringen die Ausläufer der Hügel des Rheins uud die sich daran anschließend<'n Auen dem Lande eine anmut» oollc Bewegung. Der Westen aber ist flach, Ackerland; trockengelegte oder noch sumpfige Mulden im sandigen Vuden werden nur seilen durch Baumbestände, unter, bvocl^n. Tief gelegene, von Schissen befahrene Kanäle. >>"d Windmühlen begrüßt man dankbar als Abwechselung, die aber mit zunehmender Häufigkeit an Reiz der-liert. So ist die Eisenbahnfahrt meist recht uerquicklich. Bei mcincn Worten über die Menschen in Holland «nd Belgien muß ich betonen, daß es sich nur nin Wahr-"ehmungeil liandeln kann, denn man müßte ein gewieg, ter Anthropologe sein, um hier die verschiedenen Men« schenarlen auseinandcrzul)allcn und ihre Verschiedenheit äu begründen, aus einein Nodc'U, wo jahrhundertelang verschiedene Menschenrassen gleichzeitig gelebt haben:-Deutsch?, Vlamen, Wallonen, Spanier, Franzosen. Und die Grenzen der Reiche sind auch hier nicht die der Völkerschaften und so gehen die einzelnen gnt bekannten Grenzen dieser verwaschen ineinander über. Eine, scharfe Scheidung aber habe ich an der Grenze zwischen Vcl° gien. und Frankreich bei Eomincs gesehen'. Hüben und drüben wird französisch gesprochen, aber die Wage der Lebhaftigkeit und auch der Feinheit des Wesens sowie d^ Benehmens hebt sich gleich bei der Grenze schnellend in die .Höhe zu (dunsten des Franzosen im Ver-gleiche zum Belgier. In der Bevölkerung von Holland und Belgien scheinen die Braunen und Schwarze!, zu überwiegen, besonders unter den Männern. Unter diesen sehlt aber lcineswcgs der Kops mit lurzgelraustem Blondhaar und roten Wangen im weißen Gesicht; oder die kräf« tigeren Züge mit rotem Schnurrbart. Ein besonders kenntliches Gepräge haben die, Gesichter uiit keilförmig "der quer gestutztem Knebclbart. Großgelvachfene kräf< tige Männer sind nicht selten, die kleinen scheinen die des Mittelmaßes zu überwiegen. Blonde oder rothaarige Frauen habe ich nur wenige gesehen, noch viel weniger solche, für die man das Beiwort „schön" gebrauchen könnte. In Rotterdam sind die Frauen sehr stattlich, in Antwerpen wird es wohl die Vermischung verschie» denen Vlntes sein, die Schönes gezeitigt hat. Die Göttin der Anmut scheint Holland aber nur mit schwachem Hauche bedacht zu haben. Auf Kinderspielplätzen sncht man vergebens Zierlichkeit der Bewegung bei einem Neigen oder dergleichen. Dieselbe Beobachtung macht man bei der Schuljugend, auch bei der weiblichen. Auch die frischen, jungen Mädchen aus den Ortschaften der Westküste sind in ihren Bewegungen sclMrsällig und l>aben eine schlechte Körperhaltung. Die Kleider der Städterinnen sind zweifellos aus gediegenen Stoffen geniacht, aber zum wirkungsvollen Tragen auch des > schönsten und kostbarsten Kleides muß die "Trägerin „Ich fürchte, das Bein ist gebrochen, .Herr Rechts-nnwalt. Bitte, helfen Sie mit dem Kutscher den Herrn in unser Haus tragen. Ich l)abe bei den Samaritern einen Kursus genommen und will versuchen, die erste Hilfe zu bringen, ehe das Bein anschwillt. Nach dein Schloß kann er jetzt nicht transportiert werden." Während Beckmann vor Schreck noch immer sas. sungslos den Kulscl)er herbeiholte, beugte sich Eva Marie zu Leydrn hernieder. „Habcn Sie Schmerzen, mein Herr?" fragte sie sanft und voll Güte. Er wollte sich lächelnd aufrichten, siel aber sofort zurück und biß die Zähne zusammen. „Mein Bein — was ist mit meinem Bein?" „Sie haben sich bei dcm Sturz aus dem Wagen verletzt. Fühlen Sie sonst noch Schmerzen?" „Nein, - nur im linken Nein, mir scheint, es ist gebrochen." Neckmann und der Kutscher wollten ihn aufheben. (5r^ Marie hielt sie zurück. „Bitte »oarlen Sie," sagte sie hastig und eilte ins 'Vaus. Wenige Minuten später kam sie wieder heraus »lit einem schmalen Brett und einer Tasche mit Verband-"tensilien. ..Es ist lxsser, ich stütze das Bein, ehe wir ihn hineintragen," sagte sie zu Beckmann und mit einem l'eben, Nahrhaften Samariterlächeln fuhr sic zu Armin !l"vendet fort- „Ich muß Ihnen gleich hier auf der Landstraße eineil Verband anlegen, sonst verschiebt sich ^"n Transport der Bruch und Sie leiden doppelte ^chmerz<'ü." Armin antwortete nur mit einem schwachen Lä-''^'m, Welch's andeutete, daß er mit allein einverstanden lFortsehung folgt.) etlvas an Bewegung und Haltung beisteuern. Die Hol. ländcr, Fraueil und Männer, sind auffallend aus-gesprochene „Fersengehcr", daher die Beschuhung in der Regel „vcrhatscht" aussieht. Die Wohltat der Gummi, absätze scheint man noch nicht zu kennen und der lär-mendc Tritt stört manchen edlen empfindimgsvollcn Augenblick in einer stillen Bilderaallcrie. Im allgemeinen sind die ernsten Gesichter oor» herrschend, auch bei Kindern; wenn diese vor 9 Uhr in die Schule nxinder» oder auf Spielplätzen siehl man selten ein wirklich fröhliches Lächeln. Das fiel mir besonders im Zoologischen Garten in Amsterdam aus; selbst beim Affenhausc und dem großen Wasserbecken mit den Seehunden und ihren urkomischen, an alte, listig drcinsclxmcndc Männer erinnernden Gesichtern leine Lustigkeit, sondern nur aufmerksame, ernst dreinschauende Mienen. Das kann man ja schließlich noch hinnehmen; sehr oft ist dic ernste Miene auch teil-nahmzlos nnd es war mir nicht selten sehr peinlich, wenn ich jemanden für eine Dienstleistung reichlich bl>- , messen entschädigte und er das Geld ohne Danl und ohne auch nur das geringste Zeichen der Zufriedenheit einsteckte. ' Wenn man die zahlreichen Spiegel steht, die an der N^and der Häuser außen angebracht sind, so ist es wohl gestattet, daraus zn schließen, daß Neugierde cin Zug des täglichen Lebens ist. (Fortsetzung folgt.) - lSpc»dc,i für das Note Kreuz.) Die Proteklmin des Landes, nnd FrauenhilfsvereineZ von, Noten Kreuze für Krain, Ihre k. und k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Marie Christine, hat für Zwecke des Roten Kreuzes 50 X und das Ehrenmitglied des genannten Vereines, die krain ifche Sparkasse, 500 l< gespendet. — lk. t. Lchrerbilbnngsanstalt in Laibach.j Der k. l. Landesschulrat für Krai'n hat an Stelle des krank-heitslialber beurlaubten Professors Franz Oro^en den approbierten Lehramtskandidaten Johann Vise» n j n l zum Snpplenten an der l. l. Lehrer, nnd Lehre, rinnenbildungsanstall in Laibach bestellt. — lVoni Voltsschuldicnstc.) Der t. l. Bezirksschulrat ill krainburg hat an Stelle der krankheitshalber beurlaubten Lehrerin Julie Iatli^ die gewesene Lehr-supplentin an der Volksschule in Ralschach bei Weißen« sels Juliana R o t a r zur Supplentin an der Volks» schule in Feßnitz bestellt. — Der k. l. Landesschulrat für Krain hat die »^'prüfte Lchramlslandidatin Anna Keß. I er zur Snpplenlin an der Ül'ungsschule der f. k. Leh» rerbilouncMiistall in ^aibcich ernannt. — lDic Lnibnchcr Kreditbank) in Laibach wird mit !5, d. M. in Grado eine Agenlie eröffnen, die während der ganzen Saison alle Nank° und Wcchselstubengcschästc vermitteln wird. Die Lokalitäten werden sich im srecmcn. testen Teile der Stadt, in Vialr Gradenigu Nr. 3, bcfmden. — > rabe .n Neni^ka ^s, Andreas Pirman in Hl^Dre.faltlg e, , Franz Modic i» Vol<'je und Franz Mi..<- m Hndi vrh ~ Bei der am '9. März vorgenommenen NeMvahl des Vorstandes der Gemeinde Aßling wurden gewählt- znm Gemeindevorsteher der Schneidermeister Antoii cebnl,, zu Geineinderäten der Grundbesitzer Otto Smo ei ,n .^l. kreu^ Alpe», Simon Berwncelj >n ^ava, M'chael De<'.nan in Birnbaum, Martin 5"'/"" m Mlmg, Paul Klinar in Nleiosrn, Lorcnz Valoh in Aßling, ^o° hann Krivie in Sava, Andreas ^ustr l>i ^ rungssuche und zur Begattung. Bald darauf fliegen die Weibchen wieder hinab zum Boden, wo sie fich in locke-rer Erd? in dvn Fluren und Gärten einwühlen, um l> 60 bis 80 Eier abzulegen, aus denen die äußerst schädl«. chen Engerlinge entstehen, wogegen das erschöpfte Käfer. Weibchen nach der Eierablage in, Boden abstirbt, alfo nicht mehr znm Vorschein kommt. Ans oiescr Wahi> nehmung beruht der Umstand, daß beim verspätete? gammeln der Maikäfer vorherrschend nur Männchen, die an den breiteren Fühlerflächen zu erkenne» sind, zur Vertilgung gelangen, wodurch der Zweck nicht erreicht wird. Der beste Erfolg der Vernichtung der Maikäfer liegt daher im frühzeitigen Abschütteln der gepaarten Käfer von den Bäumen am frühen Morge» vor Sonnenaufgang, da zu diefcr Tageszeit die Käfer noch träge ruhen und infolgedessen durch eine kräftigere Erschül» terung der Baumkronen wie leblos zu Boden fallen und liegen bleiben. Auch das Sammeln der am Boden lie» genden Käfi'r ist am zeitliche» Morgen bedeutend leicl)-ter, weil dic Käser träge sind. Die gesammelten und ge. löteten Käser bilden ei» gutes Futter für die Hühner. Wo größere Mengen vun Maikäfern gesammelt werden, können sie in Säcken eingeschlossen, ni minderhrißen Backösen erstickt und getrocknet werden, um hierauf tag. lich als nahrhaftes Hiihnerfulter Verwendung zu finden. Dieser Vorgang bei der Sammlung und Verwendung der Maikäfer ist jedem Landwirte in seinem ^gruen Interesse zu empfehlen. Gelegenheit hirzu wird jeder bäuerliche Besitzer in den nächsten Tagen mehr als genug finden. - lHaushaltungslurs.j Aus Gurkfcld wird uns geschrieben! Am 25. April wurde in St. Georgen unter dem Kumbergc der dort abgehaltene achtwüchentliche Haushaltungskurs unter dem Vorsitze des Herrn Landes-ausschußbeisitzers Dr. Josef Zajec aus Laibach qe< schloffen. Ali der Schlußprüfung nahmen die Vertreter drr Gemeinde, des Ortsschulrates, die drei Pfarrer der Ortsgemeinde, mchrere Lehrer und Lehrerinnen oe« Nachbarschnlen samt dem Nezirksschulinspeklor Herrn Ludwig SliasiN) sowie viele .Hausfrauen teil. Dir Schlußprüfung beehrte auch öer Herr Amtsleiter Dr. M allhias aus Gurtselo mit seinem Besuche, In oeni schön dekorierten Saale des I/.«l)i-i»5l;vl<1>ic, ^tvc tX' fand sich eine Ausstellung von weiblichen Handarbeiten, durch welche die schönen Erfolge dieses Kurses deutlich illustriert wurden. Bei der Prüfung überraschten die sicheren Antworten um so mehr, als die Mädchen mei. stcns nur eine einklassige Volksschule absolviert haben. Die Leiterin des Hanshaltungskurses, Fräulein Lehrerin Maria Odlasel aus Stein, sowie Herr Obstbauin-strullor Martin Hu nie k uud Herr Molkereiinspcttor Pevec aus Laibach fanden daher um so mehr verdiente Anerkennung. Nachdem Herr Lanoesausschußbei. sitzer Dr. Zajcc den großen Nutzen der HauslMungs. turse betont halte, appellierte Herr Bezirtsschulinspellul Stiasny an die Mädchen, dem Landesausschusse für die Abhaltung des Haushallungslurses dankbar zu sein, und sprach sohin den Wunsch aus, daß der Landesalis-schuß im Bezirke Gurtfeld noch viele andere .Haushal» tungskurse veranstalten möchte. Gegen 1 Uhr sand em gemeinschaftliches Festessen statt, das von den Kiirslei/. nehmcrinnen schmackhaft zubereitet worden nx»r. Selbst-verständlich fehlte zum Schlüsse auch nicht der P"w. graph. ^- ^ - lDic Musikkapelle der freiwilligen Z"""«A' und »tctiungs.qcsclljchast in am ^7. April abends unter Leitung ^H"'' 5,^ meistlvs Arnold Vassal auf Promenadekonzert, deu'/m.ch ^.^Zr/'wofn't'e wirlung herangezogen wurde. ""'/^/^^uauna ein sehr.zahlreiches gewinnen koniite, d">; !'") / ^ ,' ^^ ^,,^ ^ Wege stetigen putschn 'b'^^^^ ,^ ^,„l>^ E,ge»tnm.ru. ^" ' " Z ^.^> H,„p dienuug der im Winterdienste 1911/12 ueuciugcführteu nur dreimal wöchentlich bestehenden Verbindung Paris-Trieft herangezogen. — Zug Nr. 701 bedicut außer der Pariser auch die Wien NestbahN'Triester Verbindung via Amstetten und führt folgende direkte Wagen: Paris» Trieft 1. und 2. Klasse- Schlafwagen Tlntlgart«Trieft; München-Triest 3. Klasse; Wien Westbahnhof-Triest 1., 2. und 3. Klasse und Linz Triesl 1. 2. und 3. Klasse. — Zug Nr. 702 lTanern-Ei.preß), der ab Trieft nur die Toucrnbahn-Relationen bedient, ist gegen Zug Nr. 2 um eine Stunde später gelegt; er gehl um 6 Uhr nach. mittags dun Trieft ab. Durch ihn wird die tägliche Ver° bindung Triest.Paris vermittelt; er führt an direkten Wagen Triest-München 3. Klasse; Schlafwagen Trieft-Stuttgart, Triest>Paris I. und 2. Klaffe. Tie Wiener Verbindung entfällt bei Zug Nr. 702. Die Benützung des „Taucrn-Erpreß" erfolgt gegen EinHebung normaler Schnellzngsgebühren lohne Aufschlag). — Zug Nr. 705 ist gegen den Zug Nr. 501 um 10 Minuten später gelegt; Zug Nr. 706 gegen den Zug Nr. 502 da« gegen iün 20 Minuten früher gelegt und ab Aßling 'beschleunigt, damit in München der Anschluß an ?> 57 erreicht werde, wodurch ermöglicht wird, daß der Vlissin-ger Wagen bei Zug Nr. 706 rollt und die Fahrtdancr der Relation Triest»Vlissingen um 3 Stunden 40 Mi» nuten gekürzt wird. —Die Züge Nr. 705/706 finden leine Forlsctznng in der Strecke Linz-Rusenbach, be-dienen somit ausschließlich die Tauern.Relalionen; sie führen an direkten Wagen: Berlin.Triest 1., 2. und 3. Klasse sösterr. Route'via Prag); Prag»Trics1 I., 2. und 3. Klaffe snur vom 27. Juni bis 15. September); Berlin-Triest 1., 2. und 3. Klasse (deutsche Route); VlissingeN'Triest 1. und 2. Klasse; Schlafwagen Mim» Wien S.-V. über Lcoben und Trieft«Berlin über die Pyhrnlinie; sie führen an direkten Wagen: Berlin-Triesl I., 2. und 3. Klasse, lösterr. Route via Pragj; Linz-Trieft !., 2. und 3. Klasse und Speisewagen; Wien S.»N. > Trieft l,, 2. und 3. Klasse. Die Züge Nr. 707 und 708 sind nur un-wesentlich modifiziert; sie bedienen die Tauernrelationen und führen an direkten Wagen: Köln»Triest l., 2. und 3. Klaffe; Berlin Trieft 1.^ 2. und 3. Klasse ldcutschc Route); Speisenxigen MüncheN'Triest; Prag wird morgen um 6 Uhr abends einc Ausschnßsihung abhalten, worin unter anderem über die eingelangten Drnckofferte und Manuskripte beraten werden soll. — Mne Tokol'Akademie) zur Feier des 50jährigcn Bestandes der Sokolorganifationen wird Samstag, den 4. Mm, „n, 8 Uhr abends der Turnverein „Solol I." im hiesigen „Meftni dom" veranstalten. Das Pro« gramm, das Vorträge des Vercinssalonorchefters, Ge. sangs. und Klaviernummern, eine Deklamation sowie Turnproduktioncn umfaßt, werden wir nachtragen. Kin. trittslarten sind im Vorverkäufe in der Trafik Tolene in der Pre5erengasse, weiters in den Geschäftsstellen Vidmar am Domplcche und Kosteve an der Petersslraße zu haben. — lDcutschc Maivorträge.) Heute abends um 7 Uhr beginnen in der Domknche die deutschen Maipredigten, gehalten vom Redemploriftenpaler Herrn Franz Doutschke ans Eggen bürg. — lkonzessionierung der Funtentclegraphenanlage der Erdbebenwarte in Laibach.) Das l. l. Handelsminl-sterium l>at mit dem Erlasse von, u>. April d. '^., Z. 9308/P. <-x 1911, der Leitung der Erdbebemvarte'in Laibach die erbetene Bewilligllüg zum weiteren Betriebe einer bereits bestehenden Funkeiltelegraphenstation unter Vorbchalt des jedcrzeitigen Widerrufes und unter der Vorausset'.ung erteilt, daß bei Streiks, katastrophalen Ereignissen usw. der Staatstelegraphen, fowie der Hee-res» und Kricgsuiarinevenvaltuug dcrs Recht vorbehalten bleibt, die Anlage aus die Dauer des Bedarfes aus» schließlich für ihre Zwecke in Anspruch zu nehmen. Von der Vorschreibung einer Auerlennnngsgcbühr hat das genannte Ministerium im Hinblicke aus die Gemein» nichigkeit der Anlage abgesehen. ^. — iDer Laibacher ^eitball.) Hente Mitlag, Punll 12 Uhr 0 Min. 0 Sek. mitteleuropäischer Zeit, nach der sich unser moderner Verkehr abwickelt, fällt zum ersten, male der Signall,>all auf dem Realschulgebäude. Der ge° naue Zeitpunkt ist die Auslösung, also der Augenblick, in dem der Ball zu fallen beginnt. li. — (Der Pirol,) einer der schönsten Vögel unserer Auen und Wälder, hat im heurige» Frühjahre am 29. April zum erstenmale im Twolnvalde seinen charak» tcrislischen Gesang hören lassen. Interessant ist es, daß der Pirol in Scharen zu sechs bls acht Köpfen einzn» treffen pflegt, die sich nach einigen Tagen paarweise ab' sondern. ~i». — ^Nachrichten aus Hdria.j Man schreibt uns ans Idria: Das Schuljahr wnroe an der hiesigen gewerb» lichen Fortbildungsschule am verflofseuen Sonnlag ge° schlössen. Die mit einer Vorbereitungstlasse verbundene zweillassige gewerbliche Forlbildnngs>chn!e zählte 55 Schuler, beziehungsweise Schülerinnen l.>n der Vor» bereitungsllasse 18, ,n der ersten 26 und im zweiten Jahrgang 9 Schüler). Den zweijährigen Handelskurs besuchten 35 Schüler. — Der zehnjährige Realschüler Franz Primo/.iö, der sich am Sonntag in der Nähe eines Steinbruches tummelte, glitt, so uuglücklich aus, daß chußtaisc hat anläßlich ihrer diesjährigen Voll» Versammlung aus dem Reingewinne dem Unter>tül)unczs verein armer Realschüler in Idria 200 K, weitcrs dem Wohllätigleitsvereine der hl. Barbara 200 l< und dein >l'iuderschul> und Fürsorgevereiu des Gerichlsspreugels Idria 10!1 l< gespendet. — Das zwangsweise veräußerte Gebäude Nr. 393 hat abermals der frühc're Bescher Josef Ipavee um den Betrag von 16.050 1v erlvorben. Dos Mlndcstangcbol halle 11.000 X betragen. —.> — — Mn Kind verbrannt.) Dieserlage befand fich die Keuschlerin Antonia t^eligoj in Klenil, G^richtsbezirk Adelsberg, mit ihren zwei Töchtern >in Alter von acht Monaten und drei Jahren allein zu Hause. Gegen 5 Uhr nachmittag machte sie in der Küche aus einen» offenen Feuerherde ein Feuer an und wollte oas Nacht» mahl bereiten. Sie ging sodann zu dem fünf Minnteil vom Hause entfernten Brunnen AUasser holen und ließ ihre beiden Kinder in der Küche allein zurück. Kaum 100 Schritte vom Hause entfernt, vernahm sie ein Ge° schrei und Weinen des drei Jahre alten Töchterchens. Sie eilte sofort zurück; vor dem Hause kam ihr das >tino mit brennenden Kleidern weinend entgegen. Die Mutter tauchte das Kind in eine am Hause befindliche Lache, wodurch die brennenden Kleider gelöscht wurden. Doch halle das 5>tino am ganzen ^ciuc so schwere Brand-wunde» erlitten, daß es lrok ärztlicher Hllje, nach zwcl Tageil starb. Min verdächtiger Wallfahrer.) Der l9jährige Vauernjuhn Antun Tnrl aus Hl. Kreuz in Unterlrain wollte nach Amerika ausloandern. Da ihm von den Ausivanderungsbureauz' die Beförderung verweigert wurde, verwandelte sich der pfiffige Bauernburfchc in einen Wallfahrer. Aber der aus dein Südbahnhofe po« stierte Sichcrheitswachmann hielt den Jungen, der vor» Wb, nach Oberlraiil eine Wallfahrt machen zu wolle», an lind verhaftete ihn. Der Burschv wurde dem Landes» ge richte eingeliefert. " Wu falscher Detektiv.) Als an. Sonnlag abends zwei Arbeiter und ein Nachtwächter in der Äahnhosgasse johlten, trat ein Mann zn ihnen, der sich als Delel» liv vorstellte und sie zur Ruhe verwies. Nun entstand zwischen dem angeblichen Detektiv uud den Männern eiit Streit, der aber durch einen Sichcrhcilsn>achma»n beigelegt wurde. Der falfche Detektiv folgte hierauf deu Exzedcnten in die Dalmatingafse und hull fie dort aber» mals an. Nun erschien auf der Bildsläche talsächlich ein Detektiv, über dessen Veranlassung der falsche Detek» tiv zum Amte gestellt wurde. Er entpuppte sich als ein 24jähriger Ladenknecht. Tx r Bursche wurde der Staats, anwaltschaft angezeigt. " Zwan zig» und eine Zehnlronennote, eine .goldene Herrennhr nebsl Elui, ein Sparkassebuch der Städtischen Sparlasse mit einer Einlage von 2000 l<, ein Handtäschchrn, ein goldenes Anhängsel, ein Brillanlohrrinq im Werte von 24l> K, u»d ein Maria-Theresienlaler. " cl)e Studie i»n Lichte der Romantik nnd der Antike" ist der etwas langatmige nnd mlisliscl^ Titel einer durchaus nicht »nislischen, sundern mit heller Klarheit geschriebeile», 148 Druckseiten umsassendeu slo venischen Abhandlung, worin Josef Pnntar der l>e° kannten ^igunsshen Theorie über die Architektonik i» der Pre^erenfchen Terzinen.Tichlung eine niianfechtbare Begründung zu gebeu und die volle Gültigteil der Archj. tettuiiillheorie auch für Pre.^erens Gasele »achznwcisen unternommmen hat. Zllr Erhärtung seiller Ausslellun-gen hctl er eiii außergewöhnlich reiches Zitalenmaterial aus allen möglichen Literaturen herangezogen, woraus ersichtlich gemacht werden soll, daß die Prinzipiell cims nach ganz bestimmten Norlnen vorgenommenen Auf° lxiues von Kunstwerke», sowohl der poetischen als auch der darstellenden, dem klassische» Altertum genau so be. wußt niid geläufig waren wie beispielsweise den Roman-lilern, die sich darüber des weiten und breiten auszu° lassen belieblen. In Pre^crens Werken weisen einzelne Änßernngen daraus hin, das; diese Prinzipien dem mit den Romanlikern in kongenialem Verhältnisse flehenden Dr, Pre^ere» ebeilsowenig unbelannt blieben, wie sie seinem genialen Mentor, dein gelehrten Philologen ('"'up, fremd ^ein konnte». Wenii demnach eine Analyse der Pro^erenschen Gedichte einen streng durchgeführten ar-chilestonischen Aufbau ausznnx'isen vermag, so könne man doch nicht im Erusl davon sprechen, daß diese offen znlage tretende, den Prinzipien der Romantiser und der Klassiker genau enispreclieiide Architektonik nur <>in Spiei des Zusalls »nd llichts von Pre^ere» Genulltes, beivußi Geschafselies sei. - Der hier kurz skizzierte BeweisaMg, der zugleich de» Eharalter einer Replik alls einige die ^igonsche Theorie scharf abioeisellde Kritiken trägt, will Puntar in einer folgenden zN>eiten Abl)vas dein Werke seit seiner Entstehung von Natur aus imulaneul ist. -- Puntars Werk, das auch dem Nichlphilologen eine Fülle vou fruchtbaren Anregnngen bietet, sei beslens empfohlen. —l>. Telegramme des l. l. Telearaphen-Korrespondenz-Bureaus. Viercrausschusz der uttssarischcu Dclcqntion. Wien, .jO. April. Im Viererausschufse der iln^ni» sehen Delegalion entwickelte der Minister des Äußern, Gras Berchtold, in eingehender Weise sei» polili-sches Efpus<', »vorin er belonle, daß die Richtlinie» der Aehre»lhalschen Politik auch fernerhin richlunggebelld sei» werde». Innerhalb des erprobten Dreibnndverhält' iiisses, »velch.nl »oir der Friedensidee gemäß treu bleibe" wolle», steht das Verhältnis znm Dentfchen Reiche UN' entlvegt im Zeichen des innigsten Einvernehmens. I" gleicher Weise tragen unsere Beziehungen zu Italic'" „nverändert den Steillpel eines engen BundesverlM' nisses, Was dn Dar lean n.acn des ruf- fischen Ministers Sasoiuw vlillin1)altlich beipflichten, daß dmnil ein wsvtvlillcö Unterpfand für die lveitcrc freund. lchastliche, AuZ^cslallunq des lvochsclfcitistcn Verhältnisses Meben erscheint. Der Minister hebt die freundschaft- 'chcn Beziehungen ^, Frankreich und England sowie d,e radltionellen srexndfchaftlich^'n Beziehungen zur Tiirl'ci Il'wur und ettuartet vlin der Ausgestaltung der Handels. "cz'chunMil mi! de» Mllanstaaten günstige Nüclwirtun° ^" auf die pDlilischen Beziehungen und betont die ircundschasllichen Vezi^hul,gen Österreich - Ungarns mit <"len udrigen Mächten. Bezüglich des italiemjch.turl^ !Mn KonflMes bcfiche lruh der nicht geringen Diver- ^nzcn die .Hoffnung, daß es den sorlgesehlen Bemü- yungen dev neutralen Mächte Klingen werde, Mcßl'ch ^)"r beide Teile annehmbare Losung zu finden. Der ^'lusirr h^s ^„^ «rund der Fühlungnahme mit dem ""uenischrn Kabinette die bcarimdclc Zuversicht, daß wli fetten Italiens leine Bedrohung drr Nuhc auf deu, enspolilil wirssam zu vertreten, sind w'r danuf angewiesen, mit der Ausgestaltung der Armee und d^l flotte uichl hinter den zeitgemäßen Äuforde» Nlnqen des Kriegswesens zurüetzubleilieu. Der Minister '.'"'psichll sohin das Budget einer freundlich Ausnahme »l'itens der Delegatione,, und spricht dic Zuversicht ans, daß diese in bewährter Opferwilligleit den dringenden Ansprüchen der .^riegöveiwallung ihr verständnisvolles Interesse nicht versagen werden, wodurch eine neuerliche Bürgschaft gescl)affen werden soll für die Sichtung un- scres moralischel« l»nd materiellen Besitztumes und der Sicherung des Friedens. Reichsrat. Sitzung dcs Ab geordneten ha uses. Wien, !;<». April. Präsident Dr. Sylvester wid» inet dein verstorbenen Abgeordneten Ulrich eineu N>ar. men Nachruf. Hierauf wird in dic Tagesordnung eingegangen, d. i. der Bericht des Slaatsangcstelltenaus' schufses, betreffend die Aufbesserung der Vezüge der Postangestellten. Berichterstatter Vojta leitet die Vcr-Handlung ein. In die Debatte griff auch derHandels» in i n i st e r ein, worauf die Beratung über die Dring» lichleitsanträge, betreffend die. Ncform der Hauszins» stcuer, fortgesetzt wurde. Die Verhandlung wurde hierauf abgebrochen. — Nächste Sitzung Freitag. Dic Wiener Gemeindcratswahle«. Wie,,, :^>. April. Bei den hlute vorgenommenen Stichwahlen im zlveiten Mchlkürper des Wiener Ge° »leinderates wurdeu gewählt: im 2. Bezirke 2 Deutsch» freiheitlich, im Z. Bezirke 4 (5hristlichsuzialc, im 9. Be-zirke 4 M)rlsllichsuziale, im ^«. Äczirl 2 Christlichsoziale, "n 18. Bezirt 1 Chrisllichsozialer und im 19. Bezirk l Chrlstlichsozialer. Heule wurden insgesamt 12 christ. llchsoziale und 2 denischfrriheitliche «emeinderäle ge-wählt. Die Christlichsozialen verlieren im zweiten Nahltörper 4, die Deulschfreiheitlichen gl-winnen 4 Man. dat<>. — Bei den bisherigen Wahleil verloren die Christ, lichsozialen insgesamt 8 Mandats wovon die Suzialisten ^ und die Deulfchfreiheitlichen 5> Ma»o. April. In Altcn-Weodingen brach in der vergangenen Nacht in einem Warenhause ^euer aus. Bei den Löschversuchen stürzten die Gesimse der Giebel herunter und begruben acht ^enerwehrlcute unter sich. Zwei waren sofort tot, einer starb auf dem Trails Port ins K'rantenliaus. Die übrigen wurden schwer verletzt. Explosion einer Sccmine. K'onstantinopel, ^>», April. Nestern stieß der Damp, srr „Texas" der griecliisch-amerikanischen Schisfahrts. .P'sellschafl Hadschi^i-Daud bei der Ausfahrt nach Saw» nichi im Hlise» von Smyrna auf eine Mine und sank sofort. Von 152 an Bord befindlichen Personen wurden 92, zum Teil verletzt, gerettet. Grnbcncrplosion auf Pcsso. , Totio, :;<>. April. In eiin'm Bergwerke der Hol-lmdo.Gesellschafl aus der Insel Mo erfolgte eine Ex.. pwswn, durch die 28:^ Bergleute von der Außenwell ab-arjchuitten wurden. Sie sclx'inen nnreilbcn v<'rloren ä» lein. Zum Untergange der .Titanic». Halifax 30. April. Der Dampfer „Malkay Nennet" ist mit 190 Leichen der „Titanic" hier angekommen. 116 Leichen wnrden in das Meer verfenlt. Neueste telephonische Nachrichten. ^ Wien, !. Mai. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht das Gesetz vom 26. April 1912, betreffend das Bau. recht. Wien, 1. Mai. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht eine Verordnung des Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 23. April 1912, betreffend die Staats« Prüfungsordnung für die Erlangung dcs tierärztlich» D'plums an den tierärztlichen Hochschulen. Nudapest, 1. Mai. Das „Ungarische Korrespondenz, bureau" meldet ans Agram: Gestern nachmittags fand unter dem Vorsitze des königlichen Kommissärs eine Konferenz der Abteilungschcfs und Seklionsvorstände fowie der Fachrcfercnlen 'der Landesregierung, des ober-stcn Gerichtshofes und der Staatsanwaltschaft statt. Wie der königliche Kommissär von Cuvaf mitteilte, l)abc sich mit Rücksicht daraus, daß das Kommissariat m Kroatien voraussichtlich längere Zcit dauern Iverdc, die Notwendig, teil ergeben, auch'reale, Arbeit auf kulturellem und Wirt» schasllichem Gebiete zu leisten, um die Notwendigkeit und ersprießliche 2ätiglcil d^s Kommissariates mner den obwaltenden besonderen Verhältnissen zu eNueifen. Der königliche Kommissär forderte hierauf die Chefs und Leiter auf, in dieser Beziehung ein Arbeitsprogramm zu entwerfen und es ihm vorzulegen, damit hieranf unter seiner Leitung Enqueten einberufen werden und Sach. verständige und Fachleute hinzugezogen »veroen können. Die Versammelten zollten w'm königlichen Kommissär reichen Beifall und stellteil ihm ihre und ihrer untergebenen Organe Dienste in volle Ausfichl. London, 1. Mai. Ein Deputation der Schiffahrts-lammer erschien gestern beim Staatssekretär des Äußern, Sir Eduxird Grey, um gegen die Schließung der Dar. danellen zu prollstieren. Der Staatssekretär verwies auf die Schwierigkeit, aus andere Mächte bezüglich ihrer militärischen Aktionen einzuwirken oder einen Druck auszuüben, und erklärte, er habe vor, nachdem er die Ailsicht des Gelreidchandels, von dem er eine Depu. tatiun emxirle, gehört hätte, nach Nom und Konstantin nopel Drpcschen zu senden, in denen er um die Zusage bitten werde, daß die Durchfahrt durch die Dardanellen in Kürze geöffnet NX'rde, damit die Schiffe wenigstens zeitweilig nach dem Schwarzen und Ägäifchen Meere srci passieren können. Konstantinopcl, 1. Mai. Der russische Nolscl)as Mühsn"' ^-. Saloimnmschcn. X A, - ' M üh sa m k' Der Sonneiwursch. K «.- ; Müller Dr. Emil. Tcchmschc itt'lmnöM'faM-n fur darstellende Geometrie. 4. Heft K l.50: MüIIrr Dr. ?. Ulrich. M'isch einfuhr? K 2 40- Müller ?l. und M. Gladdach. ^>r 'nuskuläre Kopfschmerz. X ^"'! M ü l l e r-W „ n d er 11 ch Marie, ^um Neujahrsfeste. ^ -.72; M u l l e r-W un-dcrlich Mnric. PnM"spie1c fur NaM'r e-Theater fur den Kindergarten und dic Fannbe X -72; MuIIci-Wunderlich Maric, Z'un WcihnaäiisscK-. l^ .^?2, M üIler - Wundcrlick Maric. Ve.hnachlsallsfuhrun-lic» für dcn Kindcrnartcn und die ^cmnlic. l< ^'^; M ü nsterlicrn Hu^o. Die Ämcrttancr 2 Vdc.. ^ ,4,^0; Münze r Kurt minder de. Twdt Noman l. b. : Mnx'k hnno und Pcrsch'nta Franz. Kunst und Leben in'A!r <1/?'^c'n'm^1"n'N''E^.^ tamo VuMM! ^. ^ 7.20 N o nw'r th Dr. Jo cph ^!!?^r..zltt^Nf, ^o^^lun/^ Naue mil cincm Wörterbuch von Karl Aartsch. l< '^.40; Niedcrnall F.. Person nnd Pcrsönlichtcit, X 4I0-Nirdncr Felix. Die, Geschichte dom Skalden Kssil. 1< 4M; Niemlinn Waller, Das klavierbuch. geb. K 3.00; Nics; en Dr. Mar von. Bcilränc zur Syphilis forschunss und Zum Ttudium des Impfwcscns. X ^2,—-, Noldn Prof. Dr. A.. Der Wintersport vom ärztlichen Standpunkte aus betrachtet. l< ,W; Nörncr Dr. C.. Praktische Tchwrinczncht. ein ,<^li»d- und Lehrbuch für Landwirte und Tierärzte, geb. X. 9.!j«, N us',vci u ni M., barsten G. und Weber M.. Lchrbnch dcr Äiolossie für Hochschulen, !< 14.1l). Voiräti« in der Buch.. Kunft. und Musilalienhand. lung Jg. v. Kleinmayr «i Feb. Nnmberg in Laibach, 5lon« ßreßplah ' 0 mm. .H KI Hn^ R» W"w dr» Himmel« ^«I ^" 9 U. Ab. ! 34 5^ 9-?> SO. mähig ! 1,> 7 U.F. 3«'4f'6 ,s . ! » ^»^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur betragt 10 7«, Normale 12 0«. Wien, 3(). April. Wettervorausiaa,e jür dru 1. Mai für Steiermark, Ülärntrn und Krain: Wechsellibr, sväter ab« nehmende Bewbllung. unbestimmt, lühl, nördlich lebhafte Winde, — Für Tiiest: Wechselnde, spater abnehmende Äewöllimg. un» bestimmt. Templratuillbilahme, nördlich mäßige Winde. Für Ungarn: Sehr lühles Wetter mit geringeren Niederschlügen in nördlichen Gegenden, ^iachlfröste. Tagesbericht der Laibacher Erdbebenwarte und Funkcnwarte. «»rzrünbf! «m> der Kiainljche» Np«ll«!je 1«»?,, (Ort -. Grbnude der t. t. StaatS'Odrrrelllschule., Lane: Nöldl. Breite 46' 03'; vftl. Liinge von Greenwich 14" 31'. Vodrnunruhe: Mäßig stark. Nntennenstörunc,cn: Am 30. April um IU Uhr 30 Minuten IV-V4"*. Am 1. April um 8 Uhr III ii. Funlenstärle: An, 30. April um 1« Uhr 30 Min. e-äf. "* Hüuflgleil der N>«lu»^»: > « 1«, Minute: lll «häusi»» jede Minute « bl« » Flörunnen-IV «jehr hüufia» jede L. bi« 1«. Selimds ltiitlndüügs!, i V .lortduu««^» sasl liilbung zwischen «nteinie und e ober Lnusen >m Hbllyleplion, Slüile ker SlKruügr»: 1 »sehr ichwach», !ch>uach», 3 »mHhig st«rt», « «flail». » «sehr stall.. f illlutslärle d<« >>n«lsnspr!!che.- » »la»m vernehmbar», d «stdr <«hw»eb». « »lckwach», ,l!!ch». <> »lsH!>. z,.». Aeimlllli l W. «lllllheißs Alhhllülm in Aarbach. 55: Gicht heilt ^S Franzenstiader IVat;«lieciv««ile Ärztl. empfohlen auch bei Rheuma, Arterioskle™8"' Nieren- und Blasenleiden. Orlg. Franzembader EUenmlneral - ^*0" j ¦alz uud Moorlauge bei Gicht, KbeumatiBjiuB Erkrankungen der Gebärmutter, MeuJ-rur?erkrauk-rungen, Hysterie, Bleichsucht, Auvru*, ^D u heitan, Nemn.Mrui.geD, ^""ß^MWU. EmälUIcü Ld allen Apotnekeo, mwu,***ffJlwd^der weit. Kurstadt Franzensbad, erste» *JJJail. Hervorragendstes Herz & 3 Geur'C t Stephansp^tzS^ Alte k. k. FeldapothekeJ^N^^^^^^j Aten Metit! __^^^^..^____________________________ '------'T^Wapillen. benutzen. Wir sage« Laibacher Zeitung Nr. 99. 944 I.Mm 1912. Aktienkapital: 150,000.000 Kronen. fort, Vtrtatf und Belehnuoc veaWnri- miitrn: Birtenordret; Verwaltung rn Dutts. Safe-Daposlts etc. He der K. I pi Oesterreichischen (1835) in Laibach Crii-ittlt for Hani M fmk Franz-Josef-Straße Nr. 9. Reserven: 95,000.000 Kronen. Escinpte von Wechselt) u. DbvIibb ; G«H aliligen geg, ElnlagibOoher e.lai Ki»t»-lofrentj MllltBr-Htlritikiutloiai iH Kurse an der Wiener Börse vom 3O. April 1O13. SchloPkura Geld | Ware AI lg. StaatwhuH.-------------- PrnK. (ltai-Nov.)p.K.4 tevo 89-St fi 4«/0 .. ,• p. U.4 89<>C S9S0 L k. «t. K. (Jan.-Juli) p. K.4 89-66 #S-7f _ ,, „ p. A.4 *9«6 «9 7f SJ 4-Ž*/#».W.Fpt.F«b.AoK.p.K.4-2 924V fl2•*^ •<= *'87o ,. .i „ ,. p.A.4-2 »2 ¦*& »««' -S 4J°/, „ SHb.Apr.-Okt.p.K.4-2 9re» »J4zu 60sl.ö.W___310 — 316- St.-Domän.-Pf. 12011.300 F.6 287 — 2SS- Ocgierr. Staatsschuld. ¦.'«et.StaatMchatzsch.artfr. K.4 —'- — - <¦•«Kf.GoIdr.atfr.Gold K&ss«. .4 itftc tu- ,, ,. ,, p.Arrgt. 4 iti'80 //«•- Oefct.Rentci.K.-W.stir.p.K. .4 «»*« «9-7A „ „ ......Ü..4 "»60 S9U Cent. Rente i. K.-W. steuerfr. (1912) p. K............ WM 90-- O«b«. Rejitc i. K.-W. ttenersr. a»12) p. U............ 89*0 90-- (>««t.lnTeEl.-Rent.Btsr.p.K.8>/, 7Sav 1&10 Franz Josefab. i.Silb.(d.S.)5«/« "0 7t m?r> Galiz. KarlLudwigsb.(d.St.)4 6910 povo .^ordwb.,5.u.eüdnd.Vb.(d.S.)4 89te po-g* HodolXab. i. K.-W. aUr. (d.S.)4 S9-6O bo so i«n Statt« t. ZaLlnnjf übern. Mneibahn-P*r1rit&ts-0bllK. Böhm. Nordbahn Em. 18*2 4 /Jf- //z- Böhin. Westbahn Em.l8b5..4 81 Ot, »f.. Böhiu.Wo«tb.Em. 1895 i.K. 4 »i?» 82-*' Kerd.-Kor «*•'/« *»•?« Nordwb.,()est. L. B.200Ü. S.5 /Oi *o jorso dto. L.B.E.19On(d.S.)K3Vi SS«C —•— dto. E.1885 200 u.lOOOfl.S. 4 fi«-«0 Pf«o RudolfsbahuE. 188-Wd.S.)S. 4 60»e 9iSt StaRlBoisenb.-G.siOOF.p.St. 8 tf>r>~ »70- iltü. Er' /..-NeteöOOF.p.St. B 16*— I6Z-SüdnorddcutHcheVbdgb.O.S. * 9116 arte Ung.-gal.E.E.lB87 200 Silber 4 H9'80 fioio lin^. Staatsschuld. Uiig.Staatska^s^nsch.p.K^V, P»1«* 9960 üng. Bente in Hold . . . p. K. 4 /05-7« /i/$-S»f Üng.Hentoi.K.stsr.v..J.1910 4 *9to S9-2t ling. Hunte i. K. stfr. p. K. 4 892V S9 40 Ung. I'rämien-AnlehenftlOOfl. 4X-- 4*8 — U.TbeiBS-R.u.Szeg. I3rm.-0.4 294 76 to6 7t- U.f>rundontlastg.-()blg. ii.W. 4 90 tt »tSo Andere öffentl. Anlehen. Bß-Viftn. Eiiy.-T.. A.K.19O5! 41/» W7« 977' Wr.Vcrkehrsanl.-A. verl. K. 4 90— »f- dto. Km. 1900 verl. K .... 4 9010 911C • ializiechesT. J. 18»3vcrl.K. 4 f>0-7t et 7t Krain.L.-A. v.J. 1888 ö.W. .4 9fX6 hl-2t Mähii<-che8V.J.1890v.ö.W. 4 9f- 927« A.d.St.bndap.v.J.19O5 v. K. 4 «7-90 **fl« Wien lElek. v..). 1900 T. K. 4 89-SC Bo/tc Wien (iTiTcnt.''v.J. l«O2v. K. i »/•- »L•- Wien v.J. 190ÖV. K.......4 90- »v— Rusb. St. A.lB06s.100Kp.U. 6 tOtU tO4-- Bnl.St.-Goldanl.l907 100K4>/, 93-- 94-- Ffandhriese und Kommnnalobligationen. Hodcnkr.-A. öat., .r>üJ. ö. W. 4 »/"70 9T7C Bodenkr.-A.s. Dalmat. \.K. 4 9S— 99 — Böhm.HypothekenbankK . . 5 100-60 tot 60 dto. Hypothbk., 1.67J.T.K.4 9t'to 94Hi ScliliiCkiirs Geld |Ware Böhm.Lb.K.-Schaldsch...ri0J.4 91-76 927t dto. dto. 78 J. K.4 9i'it 92-7t dto. E.-Schnldsch.7R.1. 4 »17t er/o Galiz.Akt.-H7p.-Bk.......5 HO- —- dtc. iub.öOj. verl. K.4V» 982(> 99 SC Galir.Landesb.51'/jJ-v.K. 4'/» 9#to 99-r>v dtn. K.-Ohl.UI.Ena.42j. 4>/, WH 99-P.6 letr. Bodenkr.-A. 86 J. tl. W. 5 100 40 10140 l8tr.K.-Kr.-A.i.62»/jJ.v.K. 4'/2 }0<>'- 100 76 Mühr.Hypoth.-B.«.W.n. K. 4 9f0t 93-06 Nicd.-o6t.Land.-Hyp.-A.6LiJ.4 92-26 93-2t Üeet. Hyp.-Bank i. 50 J. verl. 4 81'— 92-- OeBt.-ung.HanksiO J.v.o.W. 4 9620 97-so dto. 50 J. v. K. . . ......4 »6-26 B726 Centr. Hyp.-B. ung. Spark- *xk fl7'7/1 BS-76 Comrabk.,FeBt. Unj;. 41 J. 41/» «*¦— P»- — dto. Com.O.i. hO>/,J.K4V, ^17»4 »«••« Herrn. B.-K.-A.i. 50 J.v.K4'/i »«¦- 09-- S| ark.lnncr»t.Bn(!.i.60J.K4Vi »77» pj.76 dtn. mb.ftOJ.v.K.....*'/4 OS— 94 — Srark.V.P.Vat.C.O.K . ^/2 ß7'« »*?« Ung. Hyp.-Il.inPeetK. .. 4'/j 9«— »$•_ dto. Koin.-Sch.i.50J.T.K4«/t S*«o #» «p EiKPntiabn -Prior.-OM ig. KaBcb.-Oderb.E.i88fl(d.S.)S^ W/n Pr.-Sch. der Hod.-Crod.-Anjrt.E. 1880 60 60 66-60 (icwinstuch. der 8»/, Pr.-Sch. der Bod.-Cred.-Anst. E. 1889 99 7« 106 7t Gcwinetech. der 4°/p Pr.-Sch. der ung. Hypothoken- Bank 462* tf2b Transport-Aktien. Donau-Dampf.-G.BOOfl.L. M. //«7— 1161 - Ferd.-Nordbahn 1000 fl. CM. 6O4O-— 6O80-— I.loyd, outerr. . ......400 K fl»» — ««' - Staata-EiHb.-G. p. ü. 800 fl. S. 74lto 74t tO Stidbahn-G.p.U. ...600Fr«. l0t*0 loeto Bank-Aktien. AnRlo-öeterr. liank 120H.18K «27-7« 128-7» Bankver.Wr.p.U. 2OOsl.3O „ •*/•— 682 — Hod.-C.-A.allg.öut. 300K64 „ 1247 1249- Crrdit-AiiBt. p. U. 820K.H2 „ 644-26 *4ttl Ürcdit-B.nng.allg. 2000.48 ,, S60-— «61- Edkompteb.stcier. üOOO.Sa ,, fl««- 616- F.Bkoinpte-G., n. f.. 400 K 88 ,, '/«!•- 766- Landerb.,önt.p.U. 200sl.28 ,, 68121 M2 2t Loibacher Kreditb. 4OOK28 „ 462 ~ 4H4~ OeBt.-nngar.B. 1400KSW80 „ /9*6- is*O- Unionbankp.U.. . SOOfl.88 „ eirto 6i2 6i yp.rkehr8bank,allg.l40fl.aO „ »68 - I6ü- ZivnoBten.banka 100B.14,, 28160 28260 Industrie-Aktien. Berg- n. Hüttw.-(... öst. 400 K n»6— 1142 "> HirtonborgP.,Z.u.M.K. 400K 1240— 1246- Königsh.Zement-Fabrik 400 K 40S-- 404-60 Lengen leider P.-C.A.-G. 860 K «*— 240-- Schlnflkurs Gold 1 Ware^ Montanne«.,5*terr.-alp. lOOfl. 9#» 2*\ 98T2* Pcrlmooacr b. 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