H^104. Montag, 9.Mlli 1898. IahlMg n?. Lmbllcher Zeitung. 'Mhiig!, ^p"is: Mit Post verse lib III!»: ganzjährig fl. 15, halbjahrig fl. 750. Im Comptoir: °'"e I«,/,', halbjährig fl. b>50. ssiir die Zustellung in« Hau« ganzjährig fl. l, — Insertionsacblir: Fiir ^^^" >«llic «is zu 4 Zeilen 25 lc,, größere per geile 6 lr,; bel öfteren Wieberholxilgcn per Zelle 3 lr. Die »Laib, Z!g.» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- imd Feiertage, Die Administration befindet sich Co„gres«piah Nr, L, die Redaction «armherzigergassc Nr, 15. Sprechstunden der Redaction non «bis il Uhr vor» mittags. Unsllliilierle Äriefc werden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurückgestellt. Amtlicher Cheil. Äller^? ^ und k. Apostolische Majestät haben mit Hofba,.?.^ Entschließung vom 29. April d. I. dem Merk, "^ Rudolf Tereba in Prag das "erleid ^^ Franz-Iosef-Ordens allergnädigft zu ^" geruht. Genera,?' ^manzminister hat den Commissär der iUN!K° "lon der Tabakregie Johann Gärtner Kretin daselbst ernannt. blvcleie?^'^li ^^8 wurde in der l. l. Hof- und Staats» "sgllbe n ^ XXVII. Stück dcs Neichsgesetzblattes in deutscher "usgegebeu und versendet. Nr. 73 °?"be enthält unter ^dtil 1«^u^""^"""g des ssinanzmittisteriulNs vom 24sten ,,, schleik ^, ' wouüt neue amtliche Wcchselblanlette in Vcr° ^ ?4» aesetzt werden; April 1«^» ^^^^"""8 des Finanzministeriums vom 24sten Antveis» ' luount neue amtliche Blantetle für lanfmännische »> ^lchiänf?^^"b^ Geldleistungen mit auf höchstens acht Tage 75 !,.'" Zahlbarkeit '" Verschleiß gesetzt werden; April I8u« "^lung des Finauzministeriunis vom 34sten ln^y'ä,, ,z, ^, womit neue amtliche Promessenscheiublantette in ^?N^W werden; wit de,>, m,^ "mg. des Handelsministers im Einvernehmen «nd ^« ^mnsll'r des Innern und dem Minister für Cultus ^ttoid». '^ ""'" ^' Mai 16W, womit die Ministerial» äffend d'^ b"l" 24. April I8!j5) (N. G. Bl. Nr. 58), be» bli eili^." ^estatrung der gewerblichen Arbeit an Sonntagen ^^^uen Kategorien von Gewerben, ergänzt wird. Nichtamtlicher Theil. Die Unruhen in Italien. ^N^ .'^itischen Correspondenz» schreibt man bloß em^ F^ge der Brottheuerung gröhtentheils ^üdi^^ "vrwaud zu den in den letzten Tagen in >, crb ss/"b der Noniagna stattgehabten Unruhen dle ^ ^t scho„ ^^ ^^,^ Umstände, dass, obwohl -^Wer 3"6 slch beeilte, die Brotpreise in aus-ü^ndell ^^ herabzusetzen und alle ihr zu Gebote Melt i,„^«^ ergriff, um der armen Bevölkerung >Uche v '" Verdienst zu verschaffen, noch immer Ver-^ stören '""l' ^^ öffentliche Ordnung und Ruhe i" Lontt.^"licherweise ist es an verschiedenen Orten ^^!uucn zwischen den Revoltierenden und der be- waffneten Macht gekommen, bei denen es Todte und Verwundete auf beiden Seiten gegeben hat. Es ist erwiesen, dass die Hetzereien gewissenloser Agitatoren, die Lehren revolutionärer Agenten an dieser Erregung der Bevölkerung die Hauptschuld tragen, und dass das Uebel viel tiefer liegt, als dies bisher geglaubt wurde. Aber selbst in conservativen Kreisen macht sich ein Mangel an Einsicht und Patriotismus bemerkbar, dev unter den bestehenden Umständen sehr peinlich berührt. Statt unter solchen Verhältnissen alle Partcizwistig keiten, persönliche Ambitionen und Meinnngsverfchicden heiten zum Schweigen zu bringen und sich um dic Regierung zu scharen und sie in ihrer unendlich schwierigen und gefährlichen Lage zu unterstützen, dauert von Seite der Opposition und noch dazu uo» Seite der gemäßigten Parlamentarischen Opposition der Krieg gegen das Ministerimn noch immer ungeschwächt fort. Man kann es schwer begreifen, dass Männer vo» dem Einstufst und dem Charakter eines Sonnino, Oiolitti und Vacelli sich entschlossen haben, das Ministerium sofort nach Wiederaufnahme der parlamentari schen Arbeiten wegen der letzten Unruhen anzugreifen, obwohl sie nicht bestreiten können, dass die Regierung bei dieser Gelegenheit so energisch nnd umsichtig als möglich gehandelt hat, und dass es bloß ihrem wohl< berechneten Vorgehen zu danken ist, dass größeres Unheil verhütet wurde. Die aufgeklärte öffentliche Meinung denkt in der Frage ganz anders als die Opposition und deshalb ist zu hoffen, dass die Kammer bei der Debatte über die letzten Ereignisse der Haltung der Regiernng volle An-erkennnng zollen und die Versuche ihrer Gegner verhindern werde, welche wohl wissen sollten, dass sie dnrch ihr Verhalten eigentlich nnr den zersetzenden Elemente» des Socialismus in die Hände arbeiten. Mag man auch über die Finanzfrage mit dem gegenwärtigen Ministerium und namentlich mit dem Staatsschatzminister in vielen Punkten nicht übereinstimmen, keinesfalls ist der gegenwärtige Moment geeignet, um das ganze Cabinet bis znm äußersten zn bekämpfen. Besonders bei so hochachtbaren und augesehenen Männern, wie die Führer der gemäßigten Opposition es sind, muss man solchen Patriotismus voraussetzen, dass sie unter den jetzigen Umständen vor der Herbeiführung einer Krise zurückschrecken werden. Wenn Männer, wie Visconti-Venosta, Marzano, Brin, die, ohnedies der parlamentarischen Kämpfe müde, sich am liebsten aus dein öffentlichen Leben zurückziehen »lochten, mit Rücksicht auf die allgemeinen Interessen im Amte verbleiben, so darf man wohl verlangen, dass noch verhältnismäßig junge Männer, wie Sonnino, Fortis und Giolitti, ihrem Ehrgeize noch Schweigen gebieten und sich gleichfalls den bezeichneten Interessen vollständig unterordnen. Die Discussion der Finanzfrage wird hinlänglich Gelegenheit bieten, um Kritik zu üben und abweichende Meinnngen darzulegen. Je ausführlicher sich diese Discnssion gestaltet, desto nützlicher wird dies für das Land fein und die Opposition wird dann nicht der Vorwnrf treffen, aus Ungeduld und persönlichem Ehrgeize die Lösung der wichtigsten Frage, der Vudget-frage und mit ihr der ganzen Finanzfrage hintertrieben zu haben. Der spanisch-amerikanische Krieg. Die Opposition in der spanischen Kammer sehte auch am 5. d. M. ihre Angriffe gegen das Ministerinn: Sagasta fort. Deputierter Romero Robledo vollendete die am Mittwoch unterbrochene Rede und besprach die von verschiedenen politischen Parteien den Colonien bewilligten Reformen, um zur Autonomie zu gelangen, welche dem Redner als Negation der territorialen Integrität, als ein Selbstmord des nationalen Lebens erscheint. Er beharrte dabei, dass man keine Soldaten nach Cuba schicken dürfe zur Vertheidigung einer Regiernng, welche gefallen sei, als die Spanier gegen die Amerikaner bei Portorico und den Philippinen kämpften. Redner fragte die Regierung, was sie zn Gunsten der Spanier auf Cuba vorgekehrt habe, wo hunderttaufend Soldaten durch die Blockade abgesperrt und ohne alle Hilfsmittel seien. Er besprach die Schlacht bei Cavite nnd erinnerte an das Tele« graniin des Admirals Montojo, in welchem er das Auslaufen seines Geschwaders ankündigte, um dein Feinde gegenüber Aufstellung zu nehmen. Romero fragte, ob der Marineminister die Rückkehr des Geschwaders nach Manilla angeordnet habe. Marineminister Bcrmejo erwiderte, es sei kein Befehl ertheilt worden, die Rücklehr fei aus eigenem Antriebe erfolgt. Deputierter Romero Robledo fragte, ob das Geschwader bereits bei den Antillen eingetroffen sei oder ob es den Befehl erhalten habe, zu den canarischen Inseln zurückzukehren. Sollte dies der Fall sein, so Feuilleton. Eine irrige Lebensregel. Der ist glücklich, der Nothwendiges von Zufälligem zu scheiden und letzteres zu entbehren gelernt hat. Nur gut sein und seine Pflicht thun — das andere gibt sich! G e b a u e r. cv . I. . ^ ausn^ londoner Frauenzeitung wird die Preis-^ tk^worsen- „^ nomau ka» to ds poor, plain ! ^i»L s l^ good to P08369» all tl,6 »ttriduw« /?tNnit w'-f '^ lr^?" Vo,, wem das Citat her-i' ^ eM V^ "'ch.l' jedenfalls aber scheint es, als k Meqen ,." ' ^ "ner jener Stunden, wie wir alle >n der ^-ä" durchleben haben — Stunden, in ^ !"an nn „ sont Grau in Grau vor uns daliegt, weis^ " allem in der Welt und an sich selbst ver- !?! Tchw?5^!" bm" der Blick getrübt, wir fühlen s'Zt die ,. ^ - ""s uns lastet, wir legen ihm aber Uerin d?I/o 6M Ursachen zu Grunde. Die Ver-Mten be 5s h"t jedenfalls diese drei Eigen^ l7 "> dick, ""b ^ "ugm auch zusammengewirkt ?Ü^' jedln n""e" Anfall von Pessimismns zu er-df heuse ,1"^ sollte eine so impulsiv ausgestoßenc di' ""d si? ?« '5 ble Allgemeinheit angewendet wer-l^ti, ^,..'°ute nicht zum geflügelten Worte werden "hes n " .gerade solche Aussprüche haben schon «, Nie <>. l )" der Welt angerichtet. ^when !^l"tl und im Vollgefühl des Glückes " "l MlKspruch an Gleichempfindende appel- liert, wie er nur da vollen Wiederhall findet, wo Sonnenschein die Herzen durchleuchtet, so wird ein von schwarzem Pessimismus dictiertes Wort überzeugend wirken auf momentan oder permanent verdüsterte Gemüther, die nur zu froh sind, irgend welche Zufälligkeiten zu belasten für das, was vielleicht ganz wo anders seinen Grund hat, Und wer sncht, der findet schließlich auch. Es muss aber zugegeben werden, dass, wer sein Unglück den obgenannten Eigenschaften znr Schuld legt, sich selbst den Weg zum Bcsserwerden versperrt hat, denn der Armut und Hässlichkeit stehen wir ohnmächtig gegenüber und die wahre Güte wird derjenige, der sie besitzt, weder ablegen können, noch auch wollen. Wäre das Wort wahr, so müsste sich daraus ergeben, dass Schönheit, Reichthum und Schlechtigkeit, oder sagen wir: Egoismus, die Attribute sicheren Glückes sein müssten und das wird in Wahrheit doch wohl niemand behaupten wollen. Selbst die beiden ersten allein sind es nicht, so sehr auch beide von der Welt im allgemeinen und von vielen Frauen im besonderen als solche angesehen werden mögen. Die letztere Eigenschaft würde aber schon imstande sein, das Glück zu zerstören, das die ersteren böten, denn der Egoist ist niemals glücklich und zufrieden, er ist unersättlich iu seinen Ansprüchen und kann es nicht ertragen, etwas entbehren zu sollen, was anderen ge " "'Wahr ist es jedenfalls, dass Armut, Hässlichteit nnd Herzensgute, einer Frau mit auf den Lebensweg gegeben, sich gelegentlich als Quellen der Verbitterung erweisen mögen — bald nllig sic unter dem einen, bald unter dem andern leiden müssen, aber als Einheit dürfen die drei nicht betrachtet werden — im Gegentheil! Gleichwie wir vorhin sahen, dass die dritte Eigenschaft die Wirkungen der ersteren wieder aufheben mag, so ist es auch im entgegengesetzten Falle: echte Herzensgüte mag ausgleichen, was Natur und Schicksal uns schuldig geblieben ist — sie steht den anderen beiden besiegend gegenüber, nicht ihnen gleich, als nothwendige Erzeugerin grauen Elends. Die Armut trägt sich mitunter schwer, das ist wahr; mögen wir noch so philosophisch veranlagt, noch so idealistisch angelegt sein, es gibt Zeiten, wo sie uns dumpfe Verzweiflung aufnöthig't und wir es als tiefe Wahrheit empfinden,' dass das Wort «das Unglück veredelt' kaum ans diese Form des Unglücks anwendbar ist. Die Armnt reißt ihr Opfer unerbittlich znm Realismus herab, denn sie nöthigt es, Tag und Nacht, Stnndc um Stunde die Gedanken, das ganze Grübeln denjenigen Dingen zuzuwenden, die von Aessersituierten als die «Nichtigkeiten», als die «Prosa» des Lebens bezeichnet werden, und die doch so gebieterisch ihr Recht verlangen. Wenn die im Schoß des Glückes Sitzende ihr ganzes Sinnen und Trachten auf die Erlangung einer «Toilette» richtet, so ist das Frivolität; wo aber eine Arme genöthigt ist, alle Geisteskräfte auf das Problem zu concentriercn, wie sie zu einem «Kleide» gelangen könne, so ist das ganz etwas anderes — das sind Sorgen. Und neben ihnen haben Ideale keinen Raum. Tritt hierzu Krankheit, Verlassenheit, muss man ein Liebes hingeben und sich sagen: vielleicht hättest du es retten können, wenn du reich gewesen wärest, so verfällt die Seele der Verzweiflung in dem Maße. dass weder Häsölichkcit, noch — sagen wir: «allzugroße» Güte überhaupt in die Wagschal? fällt. Laibacher öeituna Nr. 104. 836 9. Mai 1898. möge man es sagen, da dies von großer Bedeutung wäre. Sodann fragte Romero Robledo, ob die Regierung einen Plan für den Krieg habe, ob sie vermeiden wolle, ihn dort zu führen, wo der Feind die Spanier nicht erwarte, oder ob sie, was Spanien retten könnte, den Krieg möglichst in die Länge ziehen wolle. Sodann kritisierte Deputierter Romero Robledo die Ersetzung des Generals Weyler und zieh die Regierung des Mangels an Voraussicht. Er kündigte an, er werde beantragen, dass die Kammer eine Rentensteuer votiere. Schließlich erklärte der Redner, dass er jede Erhöhung der gegenwärtigen Steuern bekämpfen werde. Deputierter Silvela constatierte, dass die Neutralität, in welcher sich Spanien seit vielen Iahreu befinde, die Ursache seiner jetzigen Isolierung sei. Er werde die Regierung unterstützen, wenn ihn jedoch die Pflicht rufen sollte, das Ruder der Regierung ergreifen. Marineminister Bermejo stellte verschiedene Behauptungen Romeros über den Kampf bei Manilla richtig. Minister des Aeußern Gullon stellte es in Abrede, dass die Vereinigten Staaten officiell die Rückberufung des Generals Weyler verlangt hätten. Der cubanische Deputierte Armas vertheidigte das autonome Regime. Deputierter Uria griff den Ministerpräsidenten Sagasta sowie die Minister des Aeußern, der Marine und des Krieges in heftiger Weise an. Die Kammer nahm definitiv die Herabsetzung der Getreidezölle an. — Die Sitzung wurde sodann aufgehoben. Der «Figaro» veröffentlicht einen Brief des französischen Schriftstellers Pierre Lotti, in welchem dieser über eine Audienz, die er bei Ihrer Majestät der Königin - Regcutin Marie Christine von Spanien hatte, berichtet. Die Königin-Regentin habe ihm für die Sympathien Frankreichs gedankt und ihrer Entrüstung Ausdruck gegeben über die Verleumdungen, welche Spanien in der Cuba-Frage und insbesondere in Hinficht der «Maine»-Explosion widerfahren seien. Pierre Loti sei auch von der Mutter der Königin-Regentin, Ihrer l. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Elisabeth, in freundlichster Weise empfangen worden. Politische Uebersicht. Laib ach. 7. Mai. Der Anklage-Ausschuss des Abgeordnetenhauses lehnte den Antrag auf Eiusetzung eines Subcomit^s ab, nahm den Antrag Pientals auf Wahl eines Referenten an, welcher die Erhebungen, welche dem Ausschusse zur Beschlußfassung dienen sollen, Pflegen soll. Hierauf wurde Abg. Duck mit 20 Stimmen zum Referenten gewählt. 13 Stimmzettel waren leer. Die «Wiener Zeitung» brachte im amtlichen Theile eine Uebersetzuug des im Madrider Amtsblatte veröffentlichten Dccretes über den ttricgszustaud und dessen rechtliche Folgen für den Schiffs» und Handelsverkehr. Auf Grund der Mittheilung des k. und k. Ministeriums des Aeußern wird dieses Decret vom Handelsminister kundgemacht. Kaiser Wilhelm hat, wie bereits gemeldet, am 6. d. M. vormittags im Weißen Saale des königlichen Schlosses zu Berlin die Mitglieder des deutschen Reichstages, deren Mandate abgelaufen sind, empfangen und die Session mit einer Thronrede geschlossen, in welcher er den Abgeordneten für die verständnisvolle Bereitwilligkeit dankte, mit welcher sie der Lösung bedeutsamer Aufgaben ihre Mitwirkung geliehen haben. Die Thronrede hebt unter den zur Lösung gebrachten Aufgaben die Erledigung der Vorlage des bürgerlichen Gesetzbuches, der Militär - Strafprocess - Ordnung und des Flotten-gcsetzes hervor. Durch die Bewilligung der Mittel zur Verstärkung des Landheeres habe sich der Reichstag ein bleibendes Verdienst um die friedliche Sicherheit des Reiches erworben. Die Finanzlage des Reiches habe in der verflossenen Legislatur-Periode eine besonders günstige Entwickelung genominen. «Der friedliebende Charakter meiner auswärtigen Politik — heißt es weiter — welcher jede Beeinträchtigung fremder Rechte ferneliegt, die aber für den Schutz bedrohter deutscher Interessen stets nachdrücklich ein« treten wird, findet Ausdruck in dem guten Verhält« nisse, das zu meiner Genugthuung zwischen dem deutschen Reiche und allen Mächten besteht. Gegenüber dem zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika ausgebrochenen Kriegszustande betrachte ich es als die Aufgabe meiner Regierung, einerseits nach beiden Seiten hin den Pflichten unserer neutralen Stellung voll zu entsprechet«, anderseits darauf hinzuwirken, dass die deutsche Schiffahrt und der deutsche Handel vor Behelligung und Schädigung nach Möglichkeit bewahrt werde.» Die Thronrede betont schließlich, dass der Kaiser im Einvernehmen mit den verbündeten Regierungen stets bestrebt sein werde, die innere Kraft des Reiches zu stärken und dessen Ansehen unter den Völkern der Erde zu erhalten. Prinz Alexander zu Hohenlohe-S ch i llin gs fü rst, der Sohn des Reichskanzlers, ist zum Vezirtsprä'sidenten von Oberelsaß ernannt worden. Nach einer aus Rom zugehenden Meldung ist der Legations - Secretär Berti zum italienischen Geschäftsträger in Belgrad ernannt und der bisherige Oli»rF6 ä'^Onro» Riccardo Bolati als General-consul nach Budapest transferiert worden. Eine aus Belgrad von competcnter Seite zugehende Meldung tritt der von Sofia aus verbreiteten Behauptung entgegen, dass die serbische Grenzpolizei dem Secretär der bulgarischen Handels-agentie in Uesküb, Herrn Naumow, sämmtliche Documentc abgenommen habe, und schildert den wirtlichen Sachverhalt wie folgt: Herr Naumow wurde, wie alle Reisenden, in Ristovac der Zollrevision unterzogen und nach deren Vornahme sein Gepäck mit der Plombe versehen, welche bis zur Ankunft in der bulgarischen Grenzstation Zaribrod unversehrt blieb. Dort behauptete Herr Naumow, dass aus seinem Koffer gewisse Documentc verschwunden seien. Trotz der Unwahrscheinlichkcit dieser Behauptung setzte die serbische Negierung eine aus Zoll« und Eisenbahn' beamten bestehende Commission zur strengsten Unter-suchuug dieser Angelegenheit ein. Wie man aus Cetinje meldet, verlautet dort, dass Fürst Nikolaus seine längst projectierte M nach Petersburg demnächst antreten werde. , Der russische diplomatische Agent in Sof'", Herr Bachmetjew, weilte unlängst einige *^ in der montenegrinischen Hauptstadt. Sein ^" daselbst hat einen rein privaten Charakter getrage"' Die erste Rate der griechischen Kr leg entschädigung wird nach Beginn der ^^?^, Thessaliens, am 15. Mai, die zweite am ^'^ die dritte am 10. Juni und die vierte am 1"-^ gezahlt werden. ^ Wie die «Agenzia Stefani» mittheilt, ya' ^ italienische Regierung zur Ernennung gegenwärtigen englischen Botschafters in Constantly Sir Th. Currie, zum englischen Botschaft" R o m ihre Zustimmung ertheilt. ..^ Ans Port Arthur berichtet das Reut"^ Bureau, dass die Russen sechs sechszöllige und "^ achtzöllige Geschütze sowie eine große Menge illiB ausschifften und eine die Forts verbindende 3" .^ anlegen. Der Gouverneur ordnete an, es sei in M . der chinesische Name von Port Arthur cuntllch « führen. Im Trockendock von Port Arthur liegt O wärtig ein chinesisches Kriegsschiff. ^« In Liverpool ist die Nachricht eingetroffen, ^ die britischen Truppen in Sierra LeolU^ Südwest-Afrika die aufständischen Eingeborenen griffen und eine große Anzahl derselben tbdt Mehrere englische Soldaten seien verwundet lvo Tagesuemgteiten. — (Nanseu in Wien.) Der Nordpol"^ Nansen erschien am 6. d. M. vormittags im ^e^ phischen Institut der Universität und wurde vom N ^, zahlreichen Professoren und Hörern mit stürmischen^ und Prositrufen begrüßt. Die Begrüßungsansprache ^ Professors Dr. Albrecht Penck, welcher die Verdien^ Forschers hervorhob, erwiderte Nansen mit ^Ass^ Danlesworten für den ihm an der Stätte der ^^ schaften bereiteten Empfang. Im Festsaale des "!^ Hauses fand abends der von der t. und t. gcograpv ^ Gesellschaft veranstaltete Vortrag Nansens st^Hi! Protector der k. u.t. geograph. Gesellschaft Se. l.u.l-,^, der durchlauchtigste Herr Erzherzog ^"''.dst Ministerpäsident Graf T h u n, zahlreiche Mitgliedes Generalität, der Marine, sowie der Hochadel, ^ Gemeinderäthe und die Creme der Wiener Oest,! ^ waren anwesend. Herr Erzherzog Rainer begrÜP ^ Festucrsammlung, insbesondere die Gemeindcvertrete ,^ Wien, worauf Bürgermeister Dr. Lueger " ^ namens der Wiener Bevölkerung einen Willkommens iu einer beifällig aufgenommenen Rede entbot. ,^, Erzherzog N ainer knüpfte an die rühmliche ,,, reichischc Nordftolexpedition an und gedachte der ^ ^ Payers und Weiprcchts, sowie auch des den ^ ^ Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef trW^ Eilands und drückte seine Freude aus, Nansen "^,^ zu können, der im Dienste der Wissenschaft die ^< irdischen Güter wagte. Die Nede des Erzherzogs "^>,/ wurde mit enthusiastischen! Beifall aufgenommen- ^ .^ hielt Nansen, mit anhaltendem Händeklatschen emp! ^ einen Vortrag, wobei er die wichtigsten ErgcbM^ Forschungen seiner Nordpolfahrt ill kurzen Sügen ,^ zeichnete. Der Vortrag wurde mit stürmischen«.^ aufgenommen. Nach dem Vortrage fand ein ^ Z)ev Granne r»otn Ool'öe. Roman von vrmanos Vandor. (11. Fortsetzung.) Und rings um diese bezaubernde Gestalt breitete sich ein Paradies von Blmueu, eine verschwenderische Fülle von Roscu und Orchideen. Sie lag gleichsam auf und in Blumen gebettet. «Das ist sie!» sagte Najah tonlos. «O, Najah — Najah», schluchzte Thora, «du hättest mich nicht so unvorbereitet hierher führen solleu! Wie konnte man nur ein Bild von solcher Vollendung schaffen!» «Ein Künstler hat sie als Leiche modelliert — die Todtenmaske abgenommen, nennt man es, glaube ich», sagte die Indierin. «Der Senator nennt diese Nische seine Kapelle, seinen Altar. Sie war ja auch seiue Göttin, und doch konnte er--------> Ihre Stimme erstarb in einem dumpfen Murmeln. Thora versenkte sich lange in den Anblick der schönen Mutter. So also hatte sie ausgesehen! «Wie dankbar bin ich dem Schicksal, dass ich wenigstens ihr Bild mit hinaus ins Leben nehmen kann!» dachte sie. «Wie muss der Vater sie geliebt haben! In all den Jahren hörte sie nicht eine Secunde auf, seiue Göttin, sein alles zu sein! Hier vor dieser Nachbildung ihres einstigen Selbst verträumte er wahrscheinlich seine schönsten Stunden; hier vergaß er Gegenwart uud Zukunft und lebte der Vergangeuheit; die Stundcu, die er hier zubrachte, waren seine Andachtsstunden, aus denen er sich Kraft fürs Leben schöpfte. O, wi? glücklich muss eine Frau gewefen fein, die so noch übers Grab hinaus geliebt wird! . . . Ich danke dir, Najah», wandte sie sich an die Indierin. «Was ich auch in den verflossenen Stunden durchgekämpft uud gelitten habe, diese wenigen Minuten haben mich beruhigt, mich getröstet. Jetzt will ich nach dem Vater sehen!» Die Indierin schritt langsam voran. Wenige Secunden später schloss sich hinter beiden wieder die Thür zu den Gemächern der verstorbeneu Senatorin. Draußen, anherhalb der dumpfen, düftesattcn Atmosphäre der orientalischen Gemächer, wich der Bann, den der Aufenthalt in dem phantastischeu Reich der Tooteu um Thoras Gemüth gelegt hatte. Grell fiel das Licht der nüchternen Wirtlichkeit in ihre Seele. Sie empfand plötzlich nichts anderes, als eine namenlose Angst um das Leben des Vaters. III. Thora hatte erwartet und gefürchtet, dass sie Mathilde im Vorzimmer zu des Vaters Gemächern antreffen würde und dass diese wie der Engel mit dem feurigen Schwert den Eingang zum Schlafzimmer des Vaters bewachen und besonders ihr den Eintritt verwehren würde. Zu ihrer Erleichtcruug sah sie, dass sie sich mit dieser Aunahme getäuscht hatte. Das Entree war leer, und unbehindert gelangte sie in das Krankeuzimmer. Der Senator lag besinnungslos in seinem Bette. Seine Gesichtsfarbe war beinahe ebenso weiß, wie das Leiuen seines Nachthemdes, und die schneeigen Bezüge des Bettes. Seine festgeschlossenen Augen lagen schwarz. umrändert und ties eingesunken in den Höhlen. Beim flüchtigen Hinfehen konnte man glauben, bere" Leiche vor sich zu haben. ^B Auch Thora zuckte bei dem hoffnungslosen*^ des geliebten Kranken nervös zusammen; ^z/ Gliedern zitternd, suchte sie nach einem StNV^ ^ als ihre Blicke betroffen auf den ruhig und slH Bette hantierenden Herrn sielen. . ^, ^ Sie hatte diesen Mann, soviel sie wB^il zuvor gesehen. Nein, sicher nicht. Die stattlich^ ^ßj ein undefinierbares Etwas imponierende 6^.^ und mehr noch das nicht gerade fchöne, aber .^ ordentlich interefsante Gesicht würde sich "' ^ ohnehin scharfen Gedächtnis nicht so leicht »e ^ haben. Wer war das nur? Es war doch V^t^ dem alten erprobten Hausarzte der Familie, S>a rath Dr. Hausmaun, geschickt worden. . ^ Jetzt erst bemerkte der Fremde die eMge ^ junge Dame. Secuudenlang richteten sich s^u^ A" kalten braunen Augen forschend auf die lieble scheinung. '"°^ der Nordpolfahrer Payer einen stürmisch genommenen Toast auf 'Nansen ausbrachte, neu (Verrechnung derGebüren für die N /" Statuten der Kaiser-Ferdinands-l^,sbahn.) Die «Wiener Abendpost, fchreibt: Be-No^s ^ ^ ^" Verwaltungsrath der Kaiser-Fcrdinands-don?" ^^ ^äem den Beschluss gefasst, die Gebürcn ^lässr^^ ^' " ^' "^che der Gesellschaft für die tricks! ^^ ^^'neuerung ihrer Eisenbahnconcession neu-t>or°e ^ ^csellschaftsstatuten dnrch die Finanzverwaltung Iah?^ben wurden, zu Lasten der Bctriebsrechnung des bersew ^'^ ^" verrechnen. Diese Nachricht hat nicht die 3 f,s>" ^ Oeffcntlichkeit Aufsehen zu erregen, da Heiles ^i^ ^errechlnmg eine Schinälcrung des An-kin ^iur Folge ^bcn würde, mit welchem der Staat an der k gewinne des öffentlichen Eiscnbahnuntcrnehmens nun ^ " Ferdinands - Nordbahn participiert. Wie wir bacht/'^^"' ^ das Eisenbahnministerium deu ge-Zllst^. .^"valtungsrathsbcschluss sofort nach dessen El«H . ^nunen einer Prüfung unterzogen und nach dem ^altun ^^^ben nunmehr einen Erlass an den Ver-^nnta f^^ gerichtet, in welchem diesem letzteren be-des ^.?""' wird, dass die fraglichen Gebüren zu Lasten die benn^^^"^ ^" verrechnen sind und dass somit bez üss !^9te Vuchnng zu Lasten der Ertragsrechnung ^traa^ ." ^lsenbahnunternchmens bei Prüfung des wusste ^"^"les der Staatsverwaltung bemängelt werden ^sch^ ^Merkwürdige zoologische Natur-eini^ "U"3) Die «Grazer Tagespost» schreibt: Vor Entdeck, ^" ^"^ """ Naturforschern die interessante Graz^'A gemacht, dass die Wasserleitung der Stadt ^nenl ^ . beherberge. Diese Entdeckung stammt aus ^"en?""ischen Laboratorium. Vei Destillationen be-^uicrte ti ^^ Chemiker häusig eines von Liebig con-rühre l,'s,""hlappllratcs, welcher aus einer weiteren Glas-Aschen ^' ^ine engere Glasröhre umgibt, deren speist?"" ""^ ^ Wasserleitung mit kaltem Wasser iüngsj ^> ^' 3" nlehrercn dieser Apparate wurdcu nun ganz >y^?"ble kleine Fischchen entdeckt, welche sich daselbst nicht a» ^' befinden schienen. Da diese Beobachtung ^Urde V' ^"l, sondern eiuen Monat später bekannt klären «i?" ^ Aufgabe der Zoologe», dieselbe auf-bass ^' ..^an faud die Erklärung in der Annahme, Aschen !^'i"gvügel an ihrem Gefieder die Eier von ^ltraa/" ^^ ^"^ ^^ städtischen Vrunnenanlagcn alls h " haben und auf diefe Weise die Reservoirs, lunger ^?^ städtische Wasserleitung gespeist wird, mit ^nilnw br" bevölkert worden seien. Ob sich die Ab-^väre z^l,s>crleitung auch Haifische heranwachsen! Es l" G^s< '"^^n, ^"^ b^e merkwürdigen Thiere etwa Ü^iglina ^s Thicrschutzvereines der öffentlichen Ve-^ach^ ^ zugäuglich gemacht würden. Minder gelehrte ^gen Erfs ^ bezweifeln allerdings die Nichtigkeit der Me ^ Gärung und meinen, ein lnstigcr Vruder Studio ^strn^?k" Spass erlaubt. Das wäre bei den jetzigen Zeiten auch keine üble Lösuug. ^ Pct^s ^ Expedition Zichy.) Wie man ^itivl, 5 lg ^^lbt, trifft die wissenschaftliche Ex-"°" lvo sj s. ^"scn Zichy demnächst in Kasan ein, ^ <"w "^^ Sibirien wenden wird. ^!?uose .^nd crew sky), der bekannte Clavier-^^^dcrSchrecken aller Hotels, in denen er ab- fragte sie; einc ^e^ugsvulle Angst und Scelenpein durchbebte ^lten ie^"^^ "icht! Absolute Ruhe, gänzliches Fern-b'llqu^!' ^"^ der kleinsten Aufregung ist aber f, Th,,V,.!"ltetc der ärztliche Bescheid. Mz zy^a lampfte eine Minute mit sich felber. Ihr I l!>de , ^"" Vater hin; sie wusste, dass jede ?l'Navn "eiche sie fern von seinem Krankenlager ^de.m,'"'stc. ihr qnalvolle Ewigkeiten dünken i> er . ^""°ch' durfte sie den theuren Kranken, M ^Hm Bewufstseill erwachte, der Aufregung ^""den P.' ' ^ ihn an die Vorgänge der letzten 3i "" jch.^ '""' "usste, aussetzen? Sie schwankte. II l" nickt f,^"' ^ "'it sich im klaren. Solange der ?Ande. > Besinnung war, wollte sie unter keinen ^zt ^,^ "on seinem Bette weichen. Sie bat den "anlen "lMungsmaßregeln für die Pflege dcs Dr n d« 'Ich?/^" blickte sie secnndenlang an. 2v ^eruf f. '.°lftn gestanden, lieber eine Pflegerin d^'nsse /s^ ^" Kranken., sagte er ruhig. -Eine cin. ^heren ^'" .^der Zeit zu haben. Die Damen h! >"!cn^ "!^ lind für den praktischen Dienst « sie it" ?^^^ zu gebrauchen. Die Gefühle, V^bri.,, '-'( ^"enn sie sich der Pflege eines kranken M ihn?,. ,..""'' silld ja schön und gut, aber es ^'^ndirn ^.'^ "" praktischer Fähigkeit. Auch der ^habe."U bedarf einer gewissen Technik in der (Fortsetzung folgt.) steigt. Denn um sechs Uhr morgens setzt er sich schon ans Clavier uud übt und übt ununterbrochen bis um zwölf. Mauchmal aber rührt er sich auch den ganzen Tag nicht vom Flügel weg, und selbst in der Nacht ist man nicht vor ihm sicher, denn mitten aus dem Schlafe springt er oft auf, fetzt sich hin und phantasiert zum Entsetzen aller jener, die gerne schlafen und Ruhe haben möchten. — (Plan zur Hebung des untergegangenen Kriegsfchiffes «Maine».) Ein ingeniöfer Amerikaner ist auf eine eigenartige Idee gekommen. Er will das im Hafen von Havanna liegende, infolge der Explosion untergegangene Kriegsschiff «Maine» unter Zuhilfenahme von Druckluft hebeu und nach er< folgter Reconstruction wieder kampftüchtig machen. Er beabsichtigt dies in der Weise durchzuführen, dass er zuerst den Gefechtsthurm luftdicht verschließt. Auf einem längs dcs Wracks aufgestellten Schiffe werden dann mächtige Pumpen angebracht, welche mit der Spitze des Gcfechtsthurmes in Verbindung gebracht werden. Wenn sich das Schiff nun in einer Tiefe von 3<^ Fuß Wasser befindet, so ist nur ein Druck von 15 Pfund pro Quadratzoll nothwendig, um das Wasser herabzudrücken. Das Herabdrückcn' des Wassers durch die Luftpumpen kaun nach der Meinung des Proponenten leicht so weit durchgeführt werdeu, dass die Taucher uirgends tiefer uuter Wasser arbeiten, als die Distanz zwischen zwei Decks betragt, so dass für deren Sicherheit stets Vorsorge getroffen werden kann. Ein Druck von 80 Pfnnd pro Quadratzoll würde nun genügen, um das Wasser successive aus dem Schiffe auszutreiben; die zerrissenen Theile der Wandung werden dann wasserdicht übcrplanlt und das Schiff kommt infolge des eigenen Auftriebes wieder in die Höhe. Nach diesem Plane soll also das Wasser dort wieder hinausgctrieben werden, wo es herein» kam. Der Plan soll dem Senate unterbreitet werden. — (Das größte Golder geb u is) der Goldfelder von Alaska bezifferte sich im vergangenen Jahre auf etwa zwölf Millionen Mark. In diesem Jahre dürfte das Ergebnis sich wohl auf das Vierfache belaufen, immerhin aber nicht eine Höhe erreichen, die den vielen Tausenden von Menschen, die da arbeiten, genügen könnte. Local- uud Provinzial-Nachrichten. — (Seine k. und k. Hoheit Erzherzog Eugen in Laibach.) Seine k. uud k. Hoheit der hochw. durchlauchtigste Herr Erzherzog Eugen hat nach Höchstseiner Ankunft im Hotel «Elefant» Ihre Excellenzen den Herrn Landespräfidcnten Baron He in und den Herrn Divisionscommandanten FML. von Höchs-mann empfangen. Nach dem Dejeuner, zu welchem anßer der Suite Adjutaut-Oberlicutenant v. Smrccsany, k. und k. Oberstabsarzt Doctor Josef Ulrich und hoch- und dcutfchmcistcrischer Rath von Weittenhiller auch der Superior des hiesige» Deutschen Ritter-Ordens-Priesterconventes Pollak und Dr. Vot beigezogcn waren, hat sich der Herr Erzherzog in das Commendcn-Gebäude begeben und sodann die Fabrik des Hof-Glockengießers Samaffa besichtigt, wo er auch ciuigc Einkäufe zu machen lind sich über das Etablissement in schmeichelhafter Weise zn äußern geruhte. Um 4 Uhr ist Seine k. n. k. Hoheit der Herr Erzherzog nach Villach abgereist. * (Hoher Gast.) Seine k. u. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Josef Ferdinand ist am 7. d. M. vormittags aus Klagenfurt mit größerem Ge-folge in Lecs eingetroffen und hat sich über Veldes zur Hahnenjagd auf mehrere Tage in das Revier Pokluka begeben. Anf dem Bahnhöfe in Lees geruhte Seine k. u. k. Hoheit die Aufwartung des Herrn Bezirks-Hauptmannes Ritter von Kaltenegger entgegenzunehmen. Seine k. u. k. Hoheit geruhte in Veldes in der Cnrhans-Restauratiou dcs Herrn Tirman ein De'jeuuer eiuzunehmcn. Dem Vernehmen nach dürfte Seine k. n. k. Hoheit 8 bis 10 Tage auf der Pokluka zur Hahncnjago verweilen. — (Allerhöchste Auszeichnung.) Dem Weingroßhändler und ausschließlichen Besitzer der Fürst Alfred von Montcnnovo'schen Weinkellern Herrn S. G. Schwabach in Füufkirchcn wurde von Seiner Majestät dem Kaiser der Titel eines t. und k. Hoflieferanten verliehen. — (Pe rfonal Nachricht.) Seine Majestät der Kaiser geruhte allergnädigst die Beurlaubung des Oberstlieutenants Joses Schaffcr von Oevermart, übercomplct im Infanterieregiment Leopold 11. König der Belgier Nr. 27, Platzcommandantcn in Graz, nach dem Ergebnisse der Supcrarbitricrnng als derzeit dienst-untauglich mit Wartegcbür auf die Dauer eines Jahres anzuordnen. ^. — (Ein ficht in die Erwerb stellerreg ist er) Ueber Einschreiten der Wiener Handels-nnd Gcwerbckammer hat das Finanzministerium mit Erlass vom 27. April l, I. eröffnet, dass die Steuer-bchörden die Kundmachung über das Aufliegen der Erwerb-steuerregistcr zugleich mit der Veranlassung ihrer orts-üblichen Verlautbarung und Ausnahme in das Amtsblatt jeweils auch der Handels- und Gewerbekammer ihre» Bezirkes mitzutheilen haben, welcher es überlassen bleibt, deren weitere Publication durch die Tagesblätter oder dergleichen zu veranlassen. Writers wurden die Steuerbehörden angewiesen, auch nach Ablauf der zur Auflegung der Register vorgesehenen vierzehntägigen Frist denjenigen Erwerbstcuerträgern, welche sich durch ihren noch nicht in Rechtskraft erwachsenen Erwerbsteuerzahlungsauftrag legitimieren, die Einsicht in das Erwcrbsteuer-register der SteuergeseÜschafteu zu gewähren, welches bei der Steuerbehörde, wo die Erwerbsteuercommission für die betreffende Gesellschaft ihren Sitz hat, aufliegt. Dies gilt insbefondere auch für die im Laufe der Veraulagungs-periode ueu zuwachsenden Erwerbsteuerträger. — (Oe st erreichisch-un garischer Invalid e n d a n k.) Wir werden ersucht mitzutheilen, dass der ans Anlass des 50jährigen Iubilänms Sr. Majestät des K aisers errichtete militür-humanitäre Verein «österreichisch-ungarischer Iuvalidendant', welcher dem uuter dem Protectorate Sr. Majestät des deutschen Kaisers stehenden ^Invalidendank» in Berlin nachgebildet ist, mittelst Erlass des k. k. Ministeriums des Inuern, Zahl 11.855, genehmigt wurde. Die Bureaux des ^österrei-chifch-uugarischeu Invalideudant» find 1., Kärntnerstrahe Nr. 59, und wird daselbst die constituiercnde Generalversammlung des Vereines in den nächsten Tagen stattfinden. — (Urlanb für die Iubiläums-Aus-stellung.) Nach eiucm jüngst crflofsenen Reichs-Kriegs-ministerial-Erlass wurde gestattet, dass den Generalen, Stabs- und Oberoffl'cicren, dann den Militär-bcamten des k. u. t. Heeres, welche den aus Anlass dcs Allerhöchsten Negierungs - Jubiläums stattfindenden festlichen Veranlassungen (inclusive Eröffnung uud Vefuch der Jubiläumsausstellung) beizuwohuen wünschen, zu diesem Zwecke — nach Zulässigkeit des Dienstes — kurze Urlaube für Wien bewilligt, und dass diese Urlaube, wenu sie vierzehn Tage nicht überschreiten, in die nach der Urlaubsvorschrift normierte Zeit nicht eingerechnet werden. — (Neue Blanlette für Wechfel. Anweisungen und Pro messen scheine.) In der «Wiener Zeitung» siud drei Verordnungen des Finanzministeriums publiciert worden, wonach neue amtliche Blaulette für Wechsel, für kaufmännische Anweifuugcu über Geldleistuugen mit einer auf höchstens acht Tage beschränkten Zahlbarkeit und für Promessenscheine in Verschleiß gesetzt werden. Die neuen Blankette werden vom 1. Juli ab mit der Stempclwertsbczeichnung in Kronenwährung ill Verschleiß gelangen, während die derzeitigen Älankette nach Maßgabe der vorhandenen Vorräthe noch bis zum A0. November d. I. daneben ausgegebeu werden. Die außer Gebrauch gesetzten, nnverwendet gebliebenen Blankette werden vom 1. Jänner bis 31. März 1899 bei den Stempelverlags- und Verschleißämtern gegen neue Blankette unentgeltlich ausgetauscht. Nach dem 31. März 1899 findet weder ein Umtausch noch eine Vergütung statt. Die Verordnungen enthalten eine genaue Beschreibung der äußeren Form der neuen Blankette. — (Entscheidung in Wasserrechtssachen.) Ueber eine einschlägige Beschwerde hat der Verwaltungs-gerichtshof eutschieden, dass die nach Wasserrecht auf der Liegcnfchaft haftenden, eiucm Vorbcsitzer auferlegten Verpflichtungen (Regelung bestandener Wasscrablaufverhält-uissc, § 11) auch für den Nachfolger im Besitze dieser Liegenschaft rechtswirksam sind. —o. — (Arzneitaxc.) Das Directorium des öster-reichischcu Apothekeruereiues hat sich der Aufgabe uuter-zogeu, eiue umfaugrciche Taxe für nicht officinellc Arzneimittel unter Zugrundelegung der in der officiellen Arzuei-taxc enthaltenen Grnndfätze, nach welchen die Taxbemessung für die officinellcn Arzneikörper stattfindet, zu bearbeiten. Diese Arzncitaxe, welche im Selbstverlage des obgedachten Aftothekervcrcines soeben erschienen ist, ist bestens geeignet, bei amtlichen Taxierungen und Re-taxiernngcn von Recepten hinsichtlich der nicht officiuellen Arzneimittel als Grundlage zu dienen. — (Eircusdirector (5 orradini.) Wir haben bereits berichtet, dass reichsdeutschc Zeitungen die Nachricht brachten, dass der Circusdircctor Corradini am 1. Mai in Gothenburg verunglückt sei. Es scheint dies gerade bei jenem Bravourstücke geschehen zu sein, welches auch die Laibacher bei dem Aufenthalte des Circus Corradini in Staunen und Bangen wiederholt bewundert haben. Corradini ließ sich, auf einem Pferde sitzend, das auf einer Plattform stand, bis an die Spitze des Circus-zcltes empor ziehen; dann wurde mittels Zündschnur ein unter der Plattform angebrachtes Feuerwerk in Brand gefetzt. Unter dem Sprühregen der Rateten stand das brave Pferd «Blondin» regnngslos uud ließ sich auch durch den Beifallssturm, welcher, trotz der Mahnung am Programm, bei diesem Anblicke stets losbrach, nicht be-nuruhigen. Diesmal aber scheint es, nach so oftmaliger Wiederholung des Kunststückes, doch geschehen zu sein; denn das Pferd, so wird gemeldet, wurde unruhig, stürzte aus der schwindelnden Höhe in die Manege herab nnd erschlng sich und seinen allzu kühnen Herrn! Die Kinder des Directors sind, so viel uns bekannt, dem Berufe des Vaters nicht gefolgt; nur eme Tochter pro- Laibacher Zeitung Nr. 104. 838 9. Mai 1896 ducierte sich als elegante Schulreiterin auf eben dem unvergleichlich gut dressierten «Blondin», der nun seinem Besitzer ein so schreckliches Ende bereitete. — (Vom P o st d i e n st e.) Das Handelsministerium hat den k. t. Finanz-Conceptspraktikanten Josef Franzel in Komotau zum k. k. Post-Conceptspraktikanten in Trieft ernannt. — (Telegraphenverkehr nach Centra l< Amerika.) Telegramme für die Insel Barbados, dann für Costa-Rica und Nicaragua unterliegen der Re-gierungscontrole; nach den beiden letzteren Ländern werden Telegramme nur auf Gefahr des Absenders angenommen. * (Constitutioneller Verein.) Samstag abends fand in der Casino-Glashallc die Jahresversammlung des constitutionellen Vereines unter dem Vorsitze des Obmannes Herrn Dr. Adolf Schaffer statt. Der vom Vereinscassier erstattete Rechnnngsabschluss wurde genehmigt. Aus dem Rechenschaftsberichte des krainischen Schulpfennigs ist zu entnehmen, dass ^ 1 Schulen betheilt wurden. Den größten Actrag erhielt die Schule in Obergras, die bald nach der Eröffnung ein Opfer der Flammen geworden ist. Die Versammlung sprach der krainischen SParcasse für die großmüthigen Spenden, der Firma Jg. v. Kleinmayr ,,, Als Se. Majestät der Kaiser geendet tB ertönten brausende Hochrufe, die Volkshymne "» intoniert, der Vorhang des Kaiscrzeltcs theilte!" auseinander, fo dafs das Publicum den Mona.H erblickte. Der Kaifer begab sich zum diplomat Corps, hielt Cercle und trat hierauf den RuM' in der Ausstellung an. _^ Nach fünfviertelstimdigem Besuche verließ.^ Majestät der Kaiser die Ausstellung, über dl« Monarch sich sehr anerkennend aussprach. H Majestät der Kaiser wurde von brausenden ^ rufen dcs massenhaft cmgefammelten Publicums beg". Die Zahl der heutigen Befucher in der Iubila^ Ausstellung wird auf 40.000 gefchätzt. Nach del ^ fahvt Sr. Majestät des Kaife'rs entwickelte l'^ der ganzen Ausstellung ein reges Leben. Die V^ äußerten ihre volle Bewunderung über dc>s sehene. Abends machte eine imposante Beleucht von 1200 Bogenlampen und 8000 Glühlampe" . grüßten Eindruck. Sowohl die Rotunde wie a«^ beiden Hauptavcnucu waren taghell beleuchtet-Glühobelisken waren sehr effectvoll. Unruhen in Italien. (Vriglnlll-Tclrgramme). ^ Rom, 7. Mai. Die «Ageuzia Stefani' ^ aus Mailaud: Heute früh wurden mehrere H^ bei Porta Venezia gcplüudert. Das Militär H die iu der Via Torino uud auf dem Corso VH sowie au audercu Punkten der Stadt err>? > Varricaden. Zahlreiche Ruhestörer wurden theils tödtet, theils verwundet. Alle Arbeiter striken. I">p eines in dem republikanischen Journal «W^ Popolo» veröffentlichten Artikels wurden der D^ nnd einige Redactcure des Vlattes sowie der Dep" de Andreis verhaftet. ^' R o m, 8. Mai. Die Nachrichten aus W"^ rufen hier schmerzlichen Eindruck hervor. Die Jo" z betoueu, dass den Vorfällen iu Mailand nB^ Steigerung der Vrotprcisc zugrunde liege, sundew,^ es sich um Tumulte voraussichtlich pulitischen Ch^ ^j handle. Der «Italic» zufolge werden der M'^' die fechs Minister, die fich wcgen der heute ^ findenden Feier des 50jährige» Bestandes dcs ^ ^j in Turin befinden, am 9. d. M. nach Ron» i"^ lehren, an welchem Tage ein Ministerrath st^j,' wird. Gegenüber den verbreiteten Gerüchten vo>., sammlunge» in Rom constatiert die «Agenzia S^ dass iu Rom vollständige Ruhe herrsche. Es H jedoch die geeigneten Vorsichtsmaßregeln O ^ Eiu Dccret des Präsectcu verbietet jede ofp Ausammluug. Der spanisch-amerikanische Krieg. (Original-Telegramme.) ^« New York, 8. Mai. (World-Meldung.) .zi Puerto Plata auf Domingo »N^l mau eine furchtbare Kanonade ^ Moute Cristi. Mau glaubt, dal^ EscadreSampfous mit dercapv^ fcheu spanischen Flotte kämpft' ^ K anonade hat u m 9 U h r f r ü h b c g"' > « Washington. 7. Mai. Eine DepM' Admirals Dewey sagt im wesentlichen, er h"" ' spanischen Batterien zum Schweige» gebracht u' ^ « Kabel abgeschnitten. Die Bucht und alles l^ , ständig in seiner Gewalt. Die Stadt M"^,! ^ habe er wegen Maugel an Trupps H >, uesetzeu köuneu. Die Amerikaner hätten nll ^ ^ Verwundete. — Eiu Telegramm des Admirals ^ ^. meldet, dass er Herr aller Befestigungen sei. I^' habe er eine Landung durchgeführt und 256 veN ^ Spauicr zu Gcfa'ngcueu gemacht. Gegenwälw , es ihm an uichts. .<,,! New York, 7. Mai. Es ist der M^,« gaugeu, alle verfügbaren Schiffe zu chlN'^^ 40.000 Mauu zu befördern. Die Schiffe lN^i ^ fünf Tagen in Key-Weft eintreffen. Hieraus ^s ^ eine wichtige Aenderung des strategische» P^>^ ^ züglich der Invasion Cubas geschlossen. Fernes die sofortige E»tse»du»g einer große» Menge ^ mittel von Chicago nach Chickamauga angcord^! ^, Loudou, 7. Mai. Der amerikanische ^ ^ Hongkong foll nach Washington gemeldet hab^ die reichsten spanische» Familien in Manilla amerikanische Bürgerrecht augesucht haben. GelegratNine. ^ ^ Wien, 8. Mai. (Orig.-Tel.) Nach cineH ,^ der «Budapester Corrcspoudenz» entschied sich ^ garische Ministerrath bezüglich der Anregung "^ ^ reichischcn Regieruug, betreffeud die Aufhe^! ^ GctreideMe bis zum 31. Juli, dahin, dass >< Maßregel derzeit weder für begründet iwch >" ' mäßig halte. Laibllcher Zeituna Nr. 104. 839 9. Mai 1393. Angekommene Fremde. vs.« 5 «« Hotel Elefant. ^ "Mb. Mai. Dr. Slanc, Advocat, s. Familie, Rudolfs. besiktt"^"sle, Vanlvorstalid, Bielitz. — Mnri, Realitäten' ^bri,!,«? l 'b- — Ovin, Gutsverwalter, Krainburg. — Neuner, Rs„ "' «I' Gemahlin, Wien. — Ietschock, Privat, s. Gemahlin, Herz z»7l. uhly, Golbmann, Voslovits, Vurian, Neumann, l'tm N,"^' Goldstein, Singer, Holzer, Kfltc, Wien. — Dll' Iai,c' «?"'gent, ^yon. — Adler, Kfm., Frankfurt. — Märte-M «l '' ^"lolje. — Motinal, Kfm,, Trieft. — Leipen, °^> Pola^' "" ^^'"^'' ^ "' ^' ^bech' Papst, l. u. f. Regiments« duichlihab""°^t der 25. Infanterie-Truppen-Division in Wien, ^"'alick . Infanterie-Regimenter Nr. 4 und 41, Chef des ^. 3. ^^preußischen Kürassier - Regiments Graf Wrangel °ld^'°"nbach, Handl, Winzil, Rcitter, Sieghäffer, Kflte.-^>vatw""»Ulst. Wien. ^. Zupan, Verwalter. Cilli. — Seljat, !,^Naer ^""^ ^ Oberpfüll, k. l. Professor, Gottschee. — Mach ' Gutsbesitzer, Podgora. — Pischini, Baumeister, A°g, ^.^.Klirz, Vertreter, Brunn. — Pnschencgg. Kfm., ^°z. ^ ^chlenler, Reisender, Salzburg. — Ferjcmcic, Kfm,, ^"°!ttjch ""kd, Kfm., Innsbruck. — WindSbach, Verwalter, . Hnn, - Hotel Lloyd. ^' Ntutw,«-"' bis 5. Mai. Dr. Gestrin, k. l. Landesgerichts. 7 «riin " '^ert. ^, ^io, Steuereinnehmersgattin, Tschernembl. . ^ln«r ', "^"r, Mottling. - Aparnil, Lehrer. Widcm. -^klile^ ' l- u. l. Hauptmann, Klagenfnrt. — Weiß, k. u, t. ^N'eur .5""esvar. — Ienisch, Ingenieur, Wien. — Dadic. "dllle.' «^">ender, Äapperswyl. — Engel, Reisender; Schreiber, i^'ln'b' 3,"^' Vuchhalter, Mien. — Hintermann, Kfm,, !«> ^ss^"s' iifm., Cabar. — Velican, Kfm.; Hodnil, Be< ^. ^''"eistritz. — Nrelih, Kfm., Kirchheim. — Treven, >^^" " Olifciö, Kfm., Altenmartt. Verstorbene. Am 4. Mai. Max Maurer, Kaufmann, 44 I,, Iliber-eulosi» pulm. Im Siechenhause. Am 4. Mai. Iosefa Tomiö, Inwohnerin, 39 I,, ve-menti» pllrlll. pro^s. Lottoziehnng vom 7. Mai. Linz: 39 34 42 85 63 Trieft: 37 35 78 42 27 Meteorologische Beobachtungen in Lnibach. ___________^_______Seehdhe 306-2 m. ««2° GZ ZH 7 2 UN. 731 2 13 2>NO. zml. start ^ewöltt ' ""^ ^ ^l^^3 7^N^3tO. zml^ starl^ ^bew^ltt ^ ^^ ?U.Mg. 734 9 10 9 SO. mäßig theilw. bew. 8. 2 » N. 7341 164 NO. zml. start bewöllt b'8 ___9^A^?35 5 12 5 A fchwach bewiiltt________ 9.l?U.Mg.i 735-0 > 9-3, NO. schwach ^ fast bewijllt > 0 0 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 11'6° und Sonntag 13 3°, um 1 4" unter, beziehungsweise d'2« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Ianuschowsly Ritter von Wiffehrad. Cassierin gute Rechnerin und mit schöner Handschrift, findet in einem hiesigen Handlungshause dauernde Stellung-. Solche, die in obiger Eigenschaft schon serviert haben und auch etwas von einfacher Buchführung verstehen, werden bevorzugt. (1764) 3—3 Es wird ersucht, Offerte unter < Gassier In 1898> an die Administration dieser Zeitung zu richten. Volkswirtschaftliches. Lailmch, 7. Mai. Auf dem heutigen Markte sind er. schienen: 2 Wagen mit Getreide, 4 Magen mit Heu und Stroh, und 10 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. M«.< Mgz,. ' MN,.^ M«.^ fl-lr, fl..lr. ft. lr, fl.,lr7 Weizen pr.Heltolit. 14 5015 2b Butter pr. Kilo. . — 90^m Korn » 9 5010 50 Eier pr. Stück . . — 2------- Gerste » 8 — 8 — Milch pr. Liter . . —!i0 - — Hafer » 7,80 8.- Rindfleisch pr. Kilo -!«4—!— Halbsrucht » -----------^- Kalbfleisch » -60------- Heiden » 10—10— Schweinefleisch » —70------- Hirse » 8—750 Schöpsenfleisch . —^40------- Kuturuz » 7,50 7 50 Hiihndel pr. Stiick — 60------- Erdäpfel » 3z?5 — — Tauben » 19------- Linsen » 12----------- Heu pr. M.-Ctr. . 1 78 —>— Erbsen » 12-------^- Stroh » .. 170------- Fisolen > 12-------!- Holz, hartes pr. > Rindsschmalz Kilo — 94 — — Klafter 6----------- Schweineschmalz» — 70-------— weiches, » 4 20------- Spcck. frifch .» - 64-------Wein,ro>h.,pr.Hlll. —,— 24 — — geräuchert » —^72------- — weißer, » —,— 30^— Laibacher Actiengesellschaft für Gasbeluechtung. Wir erlauben uns, die Mittheilung zu machen, dass wir am Mittwoch, den II. Mai, abends halb 7 Uhr im alten Modellieraaale dor Oborrealsohule durch Fräulein Helene Hohtmann aus Limburg a. L. einen Vortrag abhalten lassen über das Thema: „das Kochen und Bügeln mit Gas''. Fräulein Hohtmann wird während des Vortrages (auf Gas) verschiedene Speisen zubereiten und auch etwas Wäsche bügeln lassen. Indem wir alle Interessenten, besonders die geehrte Damenwelt, zu diesem Vortrage höflichst einladen, empfiehlt sich hochachtungsvoll (1831) 2-1 die Direction- Course an der Wiener Börse vom 7. Mai 1898. n»« dem gellen Coursblatte '^." b'°Iü'»>er-Iul! INI 75>1Nl W '^ ^» Ll»«,,,^"^"°ber K,i 7ü l«l 9.. >"k«2 "/. °"°"l°lt 2i.l) st. 1Ü3 !>a 1»!4 ü„ ^M.^'"" st, ^ 4«/. »IS 50 120 K0 3'««^ "^ ln 3l" b'/<°/. 128l.0 1L9 5U 5°rH - . ^ ). «ür 20a Ki. «/'< '-- - - 98-K0 10N5U tz, ' ' . . . ilXl - lUO 7« ^^<^-«<"il.«»l' 2,1 «0 ^,2 W Velb Ware ««» «taatt znr Z«hl»»« Whernommen« Gistnb.»Prl»»^> Obligationen. VMabtthbahn eoo u. 3«0<) «l. 4'/, °b 10°/, «. St. . . . Ilü 90 1,7 3« »llsabethbahn, 400 u. «000 »». 2 M. 4°/>...... 120'« lL, 4» »ran» Ioief.V.. »M. 1»S4, ««/. lUU- 100 60 G»llz«lche Karl»Ludwig > Bahn, diverse Vtllcke 4»/« .... 99 2ü ,W 85 Vorailvergei Nahn, b!°,4>/,<>/nVcha»iitg,»l-Abl.'vzl. l<>0 35 l«> !l,°> dlo, Plüm,<«lnl, 5 100 n. e. W. IU Thtlß.Reg..2«le 4°/, 100 fi. . ilil) ^l40 25 GrundenU.» Obligationen (für t00 fl. LM.). <»/, ungarifche (100 fl. «. «.) . 87 25 9» 25 4°/„ troatilcht und slavonische . 9775 9»'?!> Ander« össenll. Anlehen. DonaU'Neg.-Lose 5°/«, . . . 12» 50 130 ä« bto. »»lnleihe 187» . . ,09 — —- «nlehen der Etnbt Vör» . . llLbll —'— Nnleyen d. Etadtsstmeilide Wien ,04'— 104 W Aüleuen d. Stablgemelude W!en (Gilber »der Gulb) . . , . 12N 50 127 50 P:»mie!l«lnl, b, lFtabtgm, Wie» leu 50 170 50 lti n?5 Staat«bllhn8»/«^Frc«,5<)0p.Tt. 8i9'- —- ßildbahn 8°/, il Frc«. 500 p. St. i«2 05 i«ä «5 dto. ü«/,K LU0fl. P. loN fl. !26'4N l27 ^» Nng.'ga'.iz. Vahn..... ,0» 80 »09 «u «»/, Untertialnei Nah»«» . . 9950 100 — Zank-AlN» thell,.,Otst.,20N ll.25°/»». «l 50 »5 — L.'mderbanl. Oest., 200 fl. . . 229 85 230 35 O's!err,-unzar. Vanl, «0 fl. V. 2<9 - 250 - dto. bto. (lit. L) 200 fl. T. 29O5 Südbahn 200 fl. S..... l 72 5Uz 73 — Südnoidd, Nerb,-N. 20» fl. «M. 208 25 209 - Tra»,wat,-V«s,.Wr.,i70fl.».W. --— ->- dto. Em. 1887. 200 fl. . . 51« 50 517 — Il»m»»y'««s.. NeueWr,, Pri> rltüt».»ct». u« — ino - Liest»«« Brauerei 100 st. . . 147 5^ i,,y 5^ Mu„t°n.O«stllsch., Oest,.alpin« ^7 id ^7 <>„ Präger «8l 50 Wassens.-<».,0est.lnWien.10<»fl. 318 — «i»>— Wnssac,,i'iie0 201 bU «lar^Lose 40 st. «Vl. . . . «5 _ s.zza 4»/„D„mu-H«mpfsch. 100fl.«V. 170,^ 174,^ vfener Lose 40 fl..... «770 ^ ^ Pnlssy'Uose 4« fl. IM. . . . ««.uz «7 25 «ollien Kreuz, Otst.Vel.!,,, ION. 1975 ^u^ö Rothen Misiiz, Una, V«s. v.,bfl. i(,4<, i,_ Mudolpl)-L°le 10 sl..... .jjj — go-.. Galm Uose 40 fl. «M, , . . 842h 95._ Ot.-Oen°l«-Lose 40 st. «M. . 7^.5^ gy.^y W«ldstei»-L,se 20 fl. «Vt. . . hg.!. g«.I_ »ewinstsch. b. 3«/. Pr,-3chul>». d, »,»«nmblt»llsjalt l. «». 172h ^25 bt». bto, ll. Em. 1«» . . „.^ ^..^. 2l Deutsche «elch»b«nln«t«« . . 5» 85 5» 90 IUllienische V«t«t«, ... 44 e>l> 44 «0 D«v<«.«u>el ....'< l i«7^»«l>8„'