Nr. 148._____________^Dienstag, I. Juli 1902. 121. Jahrgang. Mbacher Zeitung. «riinumeratlonSprelS: Mit Pustversenduna: ganzjährig 30 ll. halbjÄhrig 15 X. Im Kontor: ganz- ^ lMin >, Sprechstunden der Nedaltion uon » bi« 10 Uhr ^ uornlittags, Unlianlicrle Briefe werden »ich! llngcnomine», Manuffriple nicht ^iiriillgestelll. Amtlicher Teil. Seine k. lmd k. Apostolische Majestät haben dad nachstehende Allerhöchste Handschreiben allergnädigst zu erlassen geruht: lieber Dr. von K oerber! Da zlvischeil den gesetzlichen Vertretliugm der im Neichsrate vertretenen Königreiche und Länder nnd der Länder der ungarischen 5lrone hinsichtlich des Verhältnisses, in welchem dieselben zn den dosten der gemeiilsallien Angelegen-heilen beizutragen haben, ein Uebereinlommen ini Zinne des ^ ^. dec, Gesetzes vonl 21. Dezember 1^67, R. G. Bl. Nr. 110 (8z 19, 20 und 21 des ungarischen Gesetzartikels XII. vom Jahre 1^.7) nicht erzielt wo, den ist, finde Ich ans Grund des i; :i des zitierten Gesetzes (8 21 des zitierten Gesetzartikels) mit einer Geltung für die Zeit vom 1. Juli 1W2 bis 3«. Juni 1!X)3 zu bestimmen, daß zur Bestreitung des Answan des für die gemeinsamen Allgelegenheiten, wie sich derselbe nach Abzug von zwei Perzent zn Lasten des imgarischen Staatsschatzes auf Grund des Gesetzes ooiu ^. Iuui 1^7l, N. G. Vl. Nr. ^, ergibt, die im Reichsrate verti'etenlnr Königreiche i»nd Länder (ill !13l) Perzent uild die Länder der ungarischen Krone 33'l)fN Perzent beizutragen haben. Ich beauftrage Sie, dies zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Wien, am 2«. Juni 1W2. Franz Joseph m. p. Koerber m. p. Seine k. und f. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juni d. ,V den bei der General-Prokuratur iu Verwendung stellenden, mit dem Titel lind Charakter eines Generaludvokaten hekleideten Oberlandesgerichtsrat iu Brülln Julius Hauer zum Generaladvokaten beim Obersten Ge richte l,nd Kassationshofe allergnädigst zu ernennen geruht. Spens iu. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juni d. I. den Nat des Obcrlandesgerichtes in Prag Johann Kr^. mür zum Hofrate des Obersten Gerichts- und Kassationshofes allergnädigst zn ernennen gontht. Spcns m. p. Der Ministerpräsident als Leiter des Mini-steriums des Innern hat den Ingenieur Aoleslau Bloudek zum Oberingeuienr für den Staatsban-dienst in ,Urain ernannt. Nach dem Amtsblatte zur .Wiener Zeitung, vom 28, »nd 29. Juni 1902 (Nr. 147 und 148) wurde die Weilervelbreitiing folgender Preßerzeugmsse verboten: Nr. 1<>9 «Nlli»^!». Ansichlölaiten mit obszönen Varstellunnen. Nr, 25 ,ill>v' voin ^0 Juni 1902. Nr. 12 «Nrc,inn^ lwl<>«' für Juni 1902. Nr. 124 »lI«t)0'/.!M)''i» vom 18. Juni 1902^ Nichtamtlicher Teil.. Bulgarien. Eine Inschrift des „Neuen Wiener Tagblatt" ails Pera führt ans, daß die dortige politische Welt fich in ilirer zuversichtlichen Beurteilung der Dinge Wedel durch die Episoden im Firmilian-Falle, noch dlirch die publizistischen "Diskussionen der Erhöhung Bulgariens zum Königreiche irre ma^en lasse. Man wisse, daß Bulgarien auch nach der St. Petersburger Reise des Fürsten der Rangserhöhung weder ferner, noch näher stehe, Wenn das Königreich Bulgarien in seinem heu-tigen Verhältnisse znr Türkei verbliebe, lnäre dies, da man keinen Fall eines Vasallenkönigreiches kennt, ein völkerrechtliches N'ovum, das zweifellos den Glanz der Kronen beeinträchtigen würde, so daß mau bei der russischen Politik t'eine Neigung voraussetzen könne, dies zu fördern. Die gleichzeitige Unabhängig. keit5-Erklä!'ung würde aber die Lösung eiues Grund-stems ans dein Berliner Vertrage bedeuten, nm dessen Schutz sich die russische Politik gerade hener im E'n> tlauge nut Oesterreich-llngarn sehr eifrig bemüht gezeigt hat. Es fehle sowohl an Gründen, wie an Au^ zeichen, die russische Staatsknnst nnter die Anklage solcher Wetterwendigleit zu stellen. Die Vasallen hemme das bulgarische Staatswesen in keiner Weise, Es fehle also an Motiven, dem Sultan den Verzichf ans die Oberhoheit znznmnten und es ist fraglich, ob er sich einem Geheiße einwandlos unterwerfen würd,.. Man riskiere aber eine Kriegsgefahr allenfalls zur Befreiung geknebelter Völker, aber nicht zur Stillung der Eitelkeitfreier. Den Weg der „vollzogeneu Tatsache" werde Bulgarien schwerlich betreten wollen. da völkerrechtlich auch Ostrumelien noch nicht verdau: ist und ein neues luit n mand iu Bulgarien denken wohl daran, einen mel'7 oder weniger sicheren Iutunftserfolg durch lieber-stürzuug zu kompromittieren. In Besprechung des gleichen Gegenstandes be> merkt die „Reichswehr", die Türkei, als der Suzeräu staat Bulgariens, werde gutnullig von ihren Hoheils» rechten nichts abgebeu. Wie sehr der Sultau darauf bedacht ist, sein Ansehe» und seine Machtstellung zu wahren, habe der ^trieg gegen Griechenland bewiesen, denn die kretensische Autonomiefrage war einen kost-fpieligen Feldzng nicht wert. Politische Uebersicht. Laibach, 30. Juni. Die amtlichen Blätter in Wien und Budapest machten am 2!-!. d. M. die sanktionierten V e > s ch l i'l f se der Delegation e n kund. Diesolbcu umfafsen das gemeinsame Budget für 1W8 mit einem N'etto-Erfordernisse von M;,052.372 K, den Olkupa tions-Kredit init 7.81.l.<)lX» K, die N'achtragstredile mit 7/N»..^,<» K, den außerordentlichen >tredit für die Feldhaubitzeu mit 3« Millionen Kronen, endlich die Schlußrechnung für das Jahr 1AX). Das „Vaterland" meint, die bekannten Kommentare, der Wiener Presse zu der K ü ndig u n gsnote der österreichischen Legierung hätten ihren ^weä verfehlt, de>iu Herr von SzNI habe sich daraufhin erst recht uach Natot zurückgezogen, und ans den auswärtigen Blättern sei zn ersehen, da',5 man auch im Auslande wisse, daß selbst die tatsächliche Kündigung der Handelsverträge das gemeinsame Zollgebiet und den bestehenden Ansgleich noch keineswegs anshebt uud daß Herr Dr. von Koerber eine etwaige Drohung mit der Zolltrenuung mir dadurch verwirklichen tonnte, daß er den bestehenden, 8 1.4> Ausgleich dem Neichsrate unterbreitet und dessen Ver-wersung herbeiführt. Die Ankündigungen mancher Blätter über Vorbereitungen zur Zolltrennung seien sicherlich verfrüht, es werde überhaupt zum Zollkriege nicht kommen. Uebrigens sei man in Deutschland be- Feuilleton. Käferchen. Humoreske von Uaul A. Airstein. (Fortsetzung.) „Nun — ich habe auch nicht schlafen können. Tu hast mich gestört, und es sollte der Kinder edelste PM,t sein, den Schlaf der Eltern nicht zu stören." „Die Tür flog mir aus der Hand!" „Wie?" entsetzt wandte sich der Professor zu feiner Frau. „War etwa wieder Zugluft ;„ h^- Woh« unngV" Zögernd antwortete die Frau: „Ich — glaube nicht, Konrad." „stein, Vater. Ich wollte sie schnell schließen, und - da . . ." „Ach so! Dabei flog sie dir aus der Hand! Hm . . hm . . ." Er legte den Finger an die Nasenwand, als wäre ihm des Rätsels Lösung aufgegangen. „Das sind Tal fachen, deren Zusammenhang immerhin einleuchtend ist! Aber —" er hob ein wenig den Gelehrtenton — „wenn jemandem eine Tür aus der Hand fliegt, dai r. find seine Gedanken sicherlich geteilt; dann wendet er dem Werle des Türschließens nicht die volle Aufmerk-samleit zn. lind das ist's, was ich dich fragen wollte." Er hob den Zeigefinger der rechten Hand und streckte ihn gerade gegen Ella aus. „Was hat dich also beschäftigt, als dn mit d<>m Türwurse meiue Nuhe störtest?" Da aber war's, als erwachte Käferchens Groll von neuem. Und wie ein Wafserfall sprudelte es von ihren Lippen: „Ich laß' es mir mcht mehr gefallen! Ich laß' mich nicht mehr Käferchen nennen . . . Ich bin er^ wachsen. Jeder dumme Mensch glaubt, mich necken zu dürfen-------" Sie wurde wieder so wild, daß Vater und Mutte/ erstaunt sich anblickten. „Kä ... Kä ... — Ella!" rief die Mutter da zwifchen. Aber Ella hörte nicht. Sie war von der ihr zu-gefügten Kränkung so schrecklich erregt, daß sie schluchzte, weinte, tobte, schrie und trampelte, uuo immer wieder nur: „Ich laß' es mir nicht mehr ge-fallen - von niemandem!" dazwischen schrie. ! Einen kleinen Moment der Ruhe benutzte dir Mutter, um auch etwas zu sagen. Der Vater war vor^ läufig noch sprachlos. „Ich finde es nicht hub,ch vo,i dir, Ella, daß du deinen Eltern Vorwürfe machst, weil sie dir einen ,n gebraucht man nur . . . »renn man jemanden recht lieb hat." Das stimmte Ella nnn wieder weich. „Ench — Euch meine ich ja gar nicht", schlnchzte sie, „von Ench höre ich's gern, nur--------" Sie konnte nicht weiteri die Aufregung hatte ihr die Kehle zugefchnürl. Diesen versöhnlichen Momem benutzte der Vater: „AIs du nns an jenem schönen Iuniabcnd nach langem Hoffen beschert wurdest, da trat meine liebe, verstorbene Schwester, deine Tante zn mir lind sprach- Konrad, ein Mädchen ist's, aber ein lieber, goldiger Käfer! Ini Andenken daran behielten wir den Namm bei." „Das ist's ja eben. Seit ich denken kann, hat mau mich gehänselt lind gelleckt. Auf der Straße die Jungen riefen »Maikäfer, Maikäfer' hinter mir her, und boten mich aus . . . fürn Pfennig und 5> Nadeln!" Scholl lange hatte der Professor den Kopf geschüttelt. „Nein, nein, nein! Eil: Maikäfer bist du nicht. Du bist ein Junikäfer . . . hm, hm — aus der Klasse der I'ii.vllopcrtlm, die — wenn sie, auch den Rosen bluten schädlich werden können — immer noch an> sehnlicher und schöller sind als die NelolonrbiälU'. hm ... die Maikäfer!" Er räusverte sich nach dieser Offenbarung seines Wissens. — „Es war ein schöner Gedanke deiner seligen Tante, dich nach diesen mun. leren Tierchen zu benennen." „Dumm war's", platzte Ella heraus. Beide Eltern richteten sich hoch auf. „Ella — schäme dich!" Sie nagte die Unterlippe. Und der Herr Professor begann voll neuem. „Ich will dir diese Unart nicht übel nehmen: denn du bist erregt. Was aber — hm . . , brackte dich dazu?" „Der dumme Dr. Willert war's . . ." „Wie? Mein Assistent?!" „Ja! Ich traf ihn auf der Straße . . . er klagte., er hätte fo viel zu tun. Ganz liebenswürdig frage ich ihn, was er denn zn arbeiten hätte. Und er sagt mir ins Gesicht, er schriebe über die Schädlichkeit d^- Laibacher Zeitung Nr. 148. 1246 1 Juli 1902. züglich der Zollpolitik kamn ill geringerer Verlegen heit als hier. Hoffentlich werde diese Verlegenheit d?r verbiindeten Reiche nicht zu einer billigen Gelegenheit fiir allerlei Tritte. — Das „Nenigkeits - Weltblatt'' sagt, mit dor ü>litteilung der beabsichtigten .^tiindiguna der Handelsverträge habe Oesterreich die Handel-,-politische Führnug übernommen und könne, falls sich Ungarn gegen Oesterreichs Forderungen stemmt, dnr-h die nnrtliche xiindigung einen Anstand schassen, dei' siir Ungarn verhängnisvoll wäre, da der allgemeine Zolltarif für die Inndnurtschaftliche Prodnktion llo garns feinen genügenden Schntz böte, Wolle Ullgarn einen autonomen Tarif, so miisse es sich mit Oester reich entlveder verständigen oder die ^olltreiinnng !>' einem Augenblicke vornehmen, wo Oesterreich der wirt^ schaftlich Stärkere ist. Tie SMl'sche Formel sei dnr'h das energische Anftreten Dr. von Koerbers eigentlich luertlos gemacht worden. Ans Görz, 2l^. Inni, wird berichtet: In der heutigen Sitzung des Landtage s wnrde die Wahl des flouenisch-liberalen Abgeordneten Dr. Treo ve^ rifiziert. Tie slovenisch-tlerikalen Abgeordneten stimni-ten gegen die Verifizierung. . Tie Miriditen haben die V erbind u n g zw > ^ s ch e nSkutari u n d P rizrendz e r st ö r t. Tel Gonverneur hat Truppen und Geschütze entgegen ge-sendet, doch ist es bisher zu keinem Zusammenstoße gekommen. Tie italienische Kammer hat mit !<».'> gegen 7!» Stimmen den Gesetzentnmrf betreffs Aenderung der Znckersteuer genehmigt. — Am Schlüsse der Sitzung wurde der Antrag angenommen, den Gesetzeutwurs, betreffend die Alkoholsteuer, ans die Tagesordnung zu stellei'. Tie Regieruug hatte sich gegen den Antrag aus° gesprochen. Aus Stockholm, 28. Juni, wird gemeldete Nachdem sämtliche Mitglieder des M inist e r i u ni s dem Könige ilne, Portefeuilles zur Ver>° fiigung stellten, ersuchte dei- König deil ehemaligen Premierminister Vostroe e m, den Posten als Premierminister zu übernehmen. Vostroeem lvil' ligte eili. Tie jetzigen Äiinister bleiben bis znr Er-nennnng des nenen Ä>linisteriums im Amte. Ter rnssische Gesandte notifizierte dem diploma» tischen Korps, ^, n s; land ziehe sich von der Beratung der Bedingungen fiir die Ueber gäbe Tieu^ Tsins au die Chinesen zurück und trete fiir die s» fertige bedi>,gungslose Ränmnng ein. Tagesncuigteiten. — (Fürstliche Buchdrucker.) Hofrat Alfred Ncrclel, Stadtbibliothelar in Mainz, veröffentlicht einen längeren Aufsatz, der sich mit den fürstlichen Persönlichkeiten befaßt, die in den letzten 400 Jahren Gutenbergs >lunst erlernt und ausgeübt haben. Den Neigen eröffnete Reichs-fürst Nikolaus Nadziwill, der den charakteristischen Beinamen „der Schwarze" trug (1515 bis 1565). Außer Ludwig XIX',, der schon in seinem 10. Lebensjahre den Buchdruck erlernte, und der Dauphine von Frankreich, Maria Iosefa, zählt die französische Königsfamilic fünf ausübende Typographen. Baiser Josef II. besaß in seinem Kabinette eine Presse mit allein Zubehör. Der nachmalige .Naiscr Friedrich III. erhielt tcreits 1843 von Hänel in Berlin Unterweisungen in der Handhabung des Buchdrucks, und vom jetzigen König Eduard VII. von England sollen noch Lithographien vor-' Handen sein, die ihn im Kittel eines Buchdruckers am Setz-lasten darstellen. Im ganzen zählt Vörclels Arbeit 80 Angehörige europäischer Fürstenhäuser auf, die von Gutenbrrgs Jüngern zu ihren „Kollegen" gerechnet werden dürfen. — (Es ist alles schon dagewese n). auch der berühmte Trict mit dem Geldspind von Madame Humbert, nnd dieser sogar schon vor sehr, sehr langer Zeit. Im Jahre (^7 n. Chr,, so erzählt der „Gaulois", unter der Regierung de5 Kaisers Nero, realisierte der Ritter Antistius Plautus, den man von der bevorstehenden Konfiölation seiner Güter verständigt hatte, heimlich sein Vermögen und ließ es ,i,ur Nachtzeit aus Rom fortschaffen. Er schützte alsdann eine lange Reise vor. und damit man ihn nicht ans seinem Wegc beunruhigte, verbreitete er das Gerücht, er habe seine Reich, tümer in einem großen Koffer eingeschlossen, den er im Falle seines Todes während der Reise Nero vermachte. Als er durchaus nicht zurückkommen wollte, öffnete man den Koffer: Er war leer! Später erfuhr man, daß der kluge Ritter eine hübsche Villa an den Ufern des Vodcnsees gelauft habe, mid daß er sich die Langeweile in der Verbannung durch Angeln vertreibe. Erst nach dem Tode Neros, unter der Regierung Vcspasians, kehrte er nach Rom zurück. — (Der „lochende See" und seine Qpfe >-.) Man berichtet der „Franks. Ztg." aus Newyorl: Die erste:» Opfer der vulkanischen Störungen in Wrstindien sind nichi aus Martinique zn suchen gewesen. Der „kochende See" mil Dominica hat sie gefordert. Im Dezember vorigen Jahres traf auf der genannten Insel Wilfred M. Clive, ein Engländer, ein, der auf einer Tour um die Welt begriffen wur und vornehmlich bisher von Reisenden nicht berührte Gegenden aufsuchte. Dominica ruft bei dem Forscher den Eindruck hervor, als ob eine dünne Erdschicht über einen glühende;, Lovaflnß ausgebreitet sei. Uebcrall entspringen heiße Quellen dem Boden, manche davon mit schädlichen Gasen gesättigt. Dominica hat die üppigste tropische Vegetation, die man sich dcnlen kann, und die Erforschung des Innern dieser nur U! (englische) Meilen breiten nnd 2!) Meilen langen Insel bietet daher die größten Schwierigkeiten. Aus diesem Grunde dürfte es erklärlich sein, daß die Kunde von dem „lochenden See" erst vor 20 Jahren an die Oeffentlichleit drang. Dis Gewässer liegt ^auf einem Rücken des Mont Diablotin, des höchsten Berges von Westindicn, 2000 Fuß über dem Meeresspiegel. Der See hat 300 Fuß im Durchmesser nnd ist von 100 Fuß hohen, steil abfallenden Felswänden eingeschlossen. Er ist zweifellos der Krater eines erloschenen Vulkans. Elive begab sich, vc>n zwei Farbigen begleitet, am 20. Dezember auf den Weg nach dem See. Ncich zweitägiger harter Arbeit - die tropischen Ranlengewächse machten den Reisenden das Vordringen besonders beschwerlich — kam man auf dein Gipfel der den See umgebenden Felswand an. Die Schwarzen, die den See schon hänfig gesehen hatten, waren überrascht und beunruhigt, weil sich auf ihm nicht die Dampf-wolten befanden, die sonst bemerkt wurden; auch war das Gewässer viel unruhiger als svnst. Ungeachtet der Warnungen seiner Führer stieg Clive doch hinab, ebenso einer dec Schwarzen, Der Zurückgebliebene sah nun beide Plötzlich ohne ersichtlichen Grund hinstürzen. Entsetzt ergriff er die Fluctit. Eine sofort nach Rückkunft des Schwarzen nach Laudat ans-^nistete Hilfserpedition fand Clive und seinen Begleiter tot. Der See war mit einer starten Schicht eines Gases überdeckt. Diese Erscheinung hatte man bis dahin nie bemerkt, ebenso wenig das Verschwinden des Gewässers, das zum Entsetzen der Bewohner von Dominica turz vor dem Ausbruche des Mont Pel<'e zu beobachten war. Gegenwärtig b/it dcr S c wieder sein früheres Aussehen. — (Ein S ch n e i de r t r i c.) Wie man säumige Zahler einfängt — dieses große Geheimnis hat der Inhaber einer großen Londoner Schneiderfirma herausgebracht. „Sie haben in meiner Rechnung einen Fehler gemacht", mit diesen Worten trat diesertage ein junger Mann erregt in seinen Laden. „Das ist unmöglich", versicherte der Schneider sanft. „Es ist aber so", antwortete der junge Mann heftig, „sehen Sie hier — 40 Shillinge zu viel." Der Geschäftsinhaber verglich die Rechnung" mit seinen Büchern. „Sie haben recht, mein Herr", gab er dann zu. „Ich werde 40 Shillinge ab-zichcn, und . . . wie viel sagten Sie doch, daß Sie darauf bezahlen wollten?" Der junge Mann wurde rot. hustete und holte endlich einen Fünfpfundschein hervor.....Das wirkt jedesmal", sagte der Schneider vertraulich zn einem, der dabei gestanden, „Nichts bringt einen Mann zu solcher Eile, alü wenn inan ihm zuviel auf die Rechnung setzt. Wenn ciii Kunde mit den Zahlungen zurückbleibt und sich fernhält, schicke ich ihm eine .zu hohe Rechnung. Er kommt mit dcr größten Eile, um den Flhlcr verbessern zu lassen, und ein wenig Diploma,ie tut das übrige. Das Beste aber ist, txch es seine Gefühle durchaus nicht so verletzt, wie wenn ma» das Geld von ihm einziehen ließe . . ." — („Dcr Verzückte") — l'iupiraru — ist eine hcchst charakteristische Gestalt im neapolitanischenAollsleben. Er h^t die Gabe, die Lottonummern zn prophezeien, die bei der nächsten Ziehung herauskommen. Eine wunder schöne Gabe, wird man sagen. Da kann ja der Mann jeden Samstag nnt wenigem Gelde viele lausend Lire gewinnen. Wie man weiß, werden bei der Lottoziehuna fünf Nummern zwischen 1 nnd 90 gezogen. Errät man zwei dieser Nummern (^iilko ,^cl>(X'<>), so beträgt der Gewinn das 4000fache des Einsatzes. Solch ein „Verzückter" mnß also doch wohl Geld die.Hüll» und Fiille gewinncn. Indessen so einfach ist die Sache nich'. Der Verzückte Hal wohl die Gabe. die Lottonumincrn richtig zu prophezeien, aber unter der Bedingung, daß er sie nicht selber spiele. Wenn er selber seine Nummern setzt, so lomm'n sic nicht heraus! Nicht einmal den anderen Leuten darf ?r sie klar und deutlich sagen. Er nennt ihnen leine Nummer.,, sondern spricht zu ihnen verzückte Worte und Sätze, aus denn, man dann mit Hilfe von Kabalebüchern die Nummer en'-lälseln muß. Dabei unterlaufen häufig Irrtümer. Die Leute fctzen falsche Nummern, der Gewinn bleibt aus, und die wütenden Lottospieler geben dann alle Schuld dem arme. Verzückten. Denn er prophezeit ja nicht umsonst. Ein Verzückter will auch leben, nnd eine gute Prophezeiung ist unter Brüdern zehn Lire wert. So wenigstens dachte der Verzückte Vincenzo Esposito und prophezeite frisch drauf los, bis end-lich eii,es seiner Opfer gegen ihn Strafantrag wegen Ve-t.uges sielltc. Vor Gericht brachte er eine Menge Zeugen bei. denen seine Prophezeiungen wirklich zu Lottogewinnen vcrholfen haben. Aber es half alles nichts. Er wurde zu vier Wochen Gefängnis verurteilt. Er erklärte, baß er gegen da«, Urteil Berufung einlegen werde. Und dann, auf einmal, verfiel ,'r in Verzückung. Mit weit aufgerissenen Augen uno theatralischer Gederde rief er den Richtern zu: „Und siehe, die Sonne schien um Mitternacht!" Da konnten auch die Richter der Versuchung nicht widerstehen. Sie nahmen das Kabalebuch zur Hand und fanden, daß man acht und vierz'g sttzcn müsse. Sie taten es, und bei der nächsten Lottoziehung kamen die beiden Nummern wirklich heraus. Jeder Nichter gewann einen ^indo ^l><<:<>. Jetzt ist nun ganz Neapel begierig auf das Urteil der Verufsrichter. — (Ein ergötzliches M i h v e r st ä n d n i s) hat es diesertagc in der württembergischen Abgeordnetenkammer gegeben. Der Abgeordnete Haug vom Bunde der Landwirte hatte den Antrag eingebracht, es möge eine Kommission eingesetzt werden, die zu untersuchen habe, wie dem ländlichen Reallrrdit durch eine Landeslasse aufzuhelfen sei. Als der Minister des Innern von diese», Antrage nichts wissen wollte r nd sich anch verschiedene andere Redner dagegen erklärten, glaubte der Abgeordnete Schaible - Nagold, ebenfalls ein Vündlrr, seinem Freunde beispringen zu müssen. Der folgende Redner, Henning, sagte darauf: „Der Herr Kollege Echaiblc hat sich alle Mühe gegeben, den Antrag Hang plausibel zu machen" ». s. w., worauf der biedere Schaible da^> Wort begehrte und unter stürmischer Heiterkeit erklärte: „Ich weise den Vorwurf mit Entrüstung zurück, daß ich den Antrag habe plausibel machen wollen!" — Die bösen Fremd Wörter haben schon manchem wackeren Landwirte Verdruß bereitet. — (Der „A r i z o n a - K i cke r") taucht wieder einmal auf, ein erfahrungsgemäß unfehlbarer Vorbote der 5lN!>o!l lnoi'w. Unter dem Titel „Schweine, Schießeisen und Leitartikel" schreibt er: Es ist uns sehr unangenehm, irgendwelche Gebräuche und Gewohnheiten unserer Stadt tadeln zu müssen, aber wir bestehen darauf, daß unsere Mitbürger ihre Schweine von» Zeitnngsgebäude fernhalten. Während wi>,' gestern gerade beschäftigt waren, einen Leitartikel iiber die Stabilität unserer staatlichen Einrichtungen zu schreiben, Wferü — Das lasse ich nur nicht gefallen, von ihm am allerwenigsten!" „Herr Dr. Willert ist ein fleißiger, strebsamer Mensch." „Ein Narr ist er", unterbrach ihn seine Tochter, „der das ganze Jahr auf der Erde liegt, um Pflanzen nnd Käfer ^n sammeln!" „Ella!!" Iekt geriet der Professor in Anfregnng-, denn er sah seine Wissenschaft in Gefahr. Aber nicht lange. Dann drehte er seiner Tochter den Ni'iclen nnd ging in sein Arbeitszimmer. „Tu bist eben ein unerzogenes ,tzt selber schuldig fühlte. lind die Eltern tranken Kaffee nnd riefen fie nicht dazn. Und die Eltern zogen sich an nnd gingen for!; aber sie nahmen sie nicht mit. Sie sagten ihr nicht einmal Adieu! Nur auf einen Moment erschien noch die Agitier. „Näume das Kaffeegeschirr aus Papas Arbeitt zimlner und mach' ein wenig Ordnung anf dem Schreibtische!" nickte kurz nnd verschwand. (Schluß folgt.) Ver Schwiegersohn auf probe. humoristischer Roman von Gustav Rehfeld. (45. Fortsetzung.) Seinen Worten lieh Mar Schulze sogleich die Tat folgen. Er begab fich in das Hotel, in welchem er lo> gierte, znriick, speiste mit ausgezeichnetem Appetit und hielt dann eine mehrstündige Mittagsruhe. Hieram gab er sein Gepäck dem Wirte znr Anfbewahrnng, er-warb einen mittelgroßen Koffer mit diebessicheren'. Verschlnsse, füllte die eine Hälfte desselben mit Wäsche, sowie Kleidungsstücken, die andere mit diversen Zervelatwürsten, Schi»,ten nndGebäcl, speiste noch einmal nnd machte sich dann anf den Weg nach dem künftigen Schauplatz seiner Taten. „Tonnerwetter!" sagte der Wirt vom Restaurant an der Ecke, der ihn vorbeipilgern sah. „Kanin ist Nummer siebeu fort, fo rückt fchon Nnmmer acht heran! Das Tntzend wird bald voll sein!" Um fünf Uhr schcllte es an der GaNenpsorle der Villa Fimmel. Tas Dienstmädchen, das zn öffnen kam, konnte sich nicht enthalten, grosze Augen uud einen noch gröberen Mund zu machen, als es den mit dem Koffer in der Hand Trans'.enstehenden gewahrte. „Tarf ich mir die Frage erlanben, ob vielleicht Herr Rentier Fimmel zn sprechen ist?" sagte er, höf-lich den Hut ziehend. „Ja!" sprach die holde Maid. „Kommen Sie mir herein'" Zugleich machte sie, wie eine, die sich darauf aus' tennt, Miene, ihm den Koffer abzunehmen. „Nein, danke, nicht nötig!" wehrte er indes artig ab. „Wollen Sie, bitte, mein Fräulein, Herrn Rentier Fimmel für mich um eine Minnte Gehör bitten! Ich hätte ihm drei Worte zu sagen!" Als die Magd diesen unerwarteten Besuch aw kündigte, wollte Amandns anfangs seinen Ohren nicht trauen, so erslannl war er, das; der Wechsel der Ve^ satzung sich derartig schnell vollzog. Das sonderbare Benehmen des jungen Mannes, den er erst vor we» nigen Stunden verabschiedet, hatte das Haus derartig in Anfrnhr vrsetzt, das; die frühere Ruhe uoch nicht wiederhergestellt war nnd das; der Hausherr vou A'!t zu Zeit aufinnrrte wie ein bissiger .^ietlenlmnd, den man sich den Scherz gemacht hat zu hänseln. Schon wollte er den Bescheid erteilen, er sei nicht zu sprechen, als die „drei Worte" ihn, stntzig machten. Vielleicht war es doch kein neuer Schwiegersohn! So entschloß ev sick denn, den Fremden zn sehen. Areitspnrig trat er anf ihn zn. „Sie wünschen?" Wenn Mar Schulze gefürchtet hatte, Anmndus Fimmel iönne ihn von jener flüchtigen Vegegnnng m der We!s;bie> kneipe, Greisswalderstrasze, Berlin, wiedererkennen, so war er in einem dicken Irrtum ge-wesen. Ter Rentier erkannte ihn nicht wieder. „Habe ich vielleicht die Ehre, vor Seiner Hoa,-wohlgeboren, dem Herrn Rentier Fimmel, zu stehen?' Laibacher Zeitung Nr. 148.________________________________1247 1 I^i 1902. hatte eines der Schweine des Senators MacBride den Mg unter unser Bureau gefunden und kratzte und scheuerte den Rücken an dem Ballen unter unserem Fuhbodcn.Das ganze Gebäude zitterte so, baß wir gezwungen waren, mit einem Besenstiel bewaffnet, der Kreatur auf den Pelz zu rücken urd sie hinwegzubleuen. Kaum zurück, wurden wir wieder unterbrochen durch den Eintritt eines langen Lümmels von Cow boy. Er hatte seinen Revolver in der Hand und richtete an uns die Frage, ob wir der Editor des „Kicker" und Schreib'r des Artikels über den Ball am Babcock-Kommers seien. Wir hatten nämlich unser Mißfallen über die Behandlung deZ Wirtes bei Gelegenheit dieses Balles ausgebrückt, den man einfach über den Haufeil geschossen, weil er einem Cowboy, dcr ihm 80 Dollars schuldete, weiteren Trinllredit verweigerte. Auf unsere Bejahung fing dieses gemeine Individuum ebenfalls auf uns zu feuern an; allein, wir hatten uns vor-absehen. Wir bückten uns, und da wir unser Schießeisen leider nicht zur Hand hatten, ergriffen wir unseren Wasserlrug. i.i dem wir für gewöhnlich das für unsere Zeitungsschreibcrei nötige Lagerbier holen, und warfen ihn unserem Widersacher so kräftig und glücklich an seinen Verstandskasten, daß er wie weiland Goliath zu Boden stürzte. Die in der Tasche d.'s Gerichteten befindlichen 7 Dollars 80 Cents behielten wic zur Anschaffung eines neuen Kruges und zur Reparatur d'^r zerschossenen Wand. Durch alle diese Störungen waren wir so zerstreut, daß es uns nicht möglich erschien, den Leitartikel zu vollenden. Der „Kicker" erscheint also heute ohne den-selben. Wir gedcn zu gleicher Zeit allen unseren Feinden Nachricht, daß wir von jetzt an unser Schießeisen bestand^ bei uns tragen werden und uns durchaus leine Oewissensbih'e machen, dasselbe sofort, wenn nötig, zu gebrauchen. Wir laden bei dieser Gelegenheit zur Avonnementserneucrung deö .Kicker" ein, bemerken aber, daß wir bis auf weiteres keine Vcrlhühucreier an Zahlungsstatt annehmen, da diese im Preise sehr gesunken sind und wir noch einen großen Vorrat davon haben. Lolal« und Provmzial-Nachrichten. Das «Paterland» und der krainifche Landtag. Wir erhalten folgende Zuschriften: Verehrliche Redaktion der «Laibachcr Zeitung» Laibach. Mit Bezug auf Ihren Artikel «Das .Vaterland' nnd der krainische Landtag» in Ihrem Blatte vom 27. d. M. ersuchen wir unter Berufung auf 8 19 P. G. um die Aufnahme nachstehender Berichtigung: (ts ist unwahr, dass Ihre Darstellung über die Aufnahme des Sitzungsschlusses seitens der Parteien am 23. d. M. richtig ist. ' Wahr ist vielmehr, daß die Schließung der Sitzung von den katholisch-nationalen Abgeordneten mit lebhaftem Bcifalle und Händeklatschen aufgenommen wurde. Unter denjenigen, welche am stärkste» applaudierten, befand sich Abgeordneter Dr. Sustersie. Es ist ferner wahr, daß der tatl)olisct>nationalc Klub in den beiden Sitzungen am 21. und 23. d. M. vollkommen solidarisch vorging. Einzelne Klubmitglieder wurden allerdings - teils »lit Rucksicht auf ihren geistlichen Stand, teils auf das vorgerückte Alter, wie Abg. Pakiz — von der Teilnahme an der turbulenten Obstruktion befreit. Inl besonderen muh jedoch festgestellt werden, daß sich Abg. Pogacnit in der Samstagsitznng an der turbulenten Obstruktion aktiv beteiligt hat — am sagte Max Schulze, ehrerbietig dm Hut ziehend und denselben in der Hand behaltend. „Am ich!" versetzte Amandus erhaben. „Ich bin entzückt, wahrhaft entzückt, hochverehrter Herr, der unendlichen Ehre Ihrer werten Bekanntschaft gewürdigt zu werden. Dürfte ich nnr vielleicht die bescheidene Bitte erlauben, einige Worte im Ver> tränen an Sie zu richten?" Der jnnge Mann sprach so nnterwnrfig, er b> zeigte so sichtliche Freude und Bewunderung bein: , Anblicke des Herrn Fimmel, daß dieser sich unwiderstehlich dazn veranlaßt fühlte, den so überaus höflichen Besucher in seinen Salon zu nötigen. „Bevor ich Ihnen den Zweck meincZ Besuches ueime", fuhr Max Schulze hier mit tiefer Verneignng fort, „gestatten Sie mir vielleicht einige Worte der Vorrede, hochgeehrter Herr, wie es bei vornehmer, beuten Gebranch ist!" Bei vornehmen Leuten! ^Iehnliche5 war dem braven Amandus doch noch nie geboten worden! Kein wunder, wenn er nnr zn gern in die „Vorrede' willigte. ,,^ch werde die Ehre, welche Sie mir gütigst er-weisen, nicht mischl-anchen, ich werde t'nrz sein, wie e5 sich im Vertehr mit Elitenaturen ziemt, die alle» schnell Nliffassen!" fuhr Max mit zahllosen tiefen Verneiguw >N'n fort. ''lmandnö machte ein Gesicht wie ein Bär, dem 5>W Fl.'ll getraut wird, nnd stieß unwillkürlich eil' 'Uohligeo knurren ano. Da er nicht sogleich ein passen» ^'5 Wort der Erwiderung fand, winkte er nnr herab äffend mit der Hand, wie znm seichen, daß er gmidia ^Nll,^ ,;u hören. (Fortsetzung folgt.) Montag aber gerade in ein Gespräch mit dem Landes-Präsidenten verwickelt war, als der Sturm im Hause losbrach. Endlich stellen wir fest, daß uuser Klub am 23. d. M, jeder Verhandlung über die Aufstellung eines neuen Schlüssels für die Ausschußwahlen vollkommen ferne-gestanden ist. Laibach, 2tt. Juni 1902. Die parlamentarische Kommission des katholisch-nationalen Klubs im krainischen Landtage. Dr. ) über die Ausschreibung der Stelle eines Nuchhaltung^assistenlen bei,'' Elellrizitätswerte mit den systrmisiertcn Bezügen der VI. NanaMasse. beziehungsweise der Stelle eines Vuch-halwngspraltilanten (Referent Dr. Star5): c>) über die Velleibung der Stelle eines Magistratslonzcptsabjunllen (Referent Dr. S ta r5): (!) über d.is Gesuch der jtadtlschen Sparkasse, betreffend die Bestimmung dcs ZinsfubcZ beim Ncchselescompt und bei Verpfändung von Wertpapieren (Referent Dr. Tartar): .-) über die Löschung des Servi-tuts, wonach der Stadgemeinde das ^echt zusteht auf d^n Tunauer Parten Lehm graben z» dürfen (Rchronl DotM Laibacher Zeitung Nr. 148. 1248 1. Juli 1902. Tavi-ar); /) über den Bericht des städtischen Neckte Vertreters, betreffend die Servitutslast auf dem seitens dcr Stadtgemeinde von Ivan Ierman gelausten Hause Nr. 7 in der Dalmatingasse (Referent Dr. Tavöa r). — 2.) Ve-richte der Finanzsettion: u) über zwei Angebote, betreffend den Anlauf der Parzelle Nr. 118/2!) der Katastralgemeinde Karlstädtervorstadt ans dem Golovec (Referent Prosenc); li) über das Angebot des Josef Iavornil um Ablauf seines Grundstückes an der Landwchrstraße (Referent Dotter Siar 5); o) über das Gesuch der l. l. geographischen Gesell' schaft in Wien um Veitritt der Stadtgem'cindc zu dieser Gesellschaft (Referent Len5e); d) betreffend die Ablrc^ tung von Grund seitens der evangelischen Gemeinde, be ziehiingslueise die Anlage eines Trottoirs vor dem Gitter der genannten Gemeinde an der Maria Theresienstraßc (Referent Dr. Starö); (>) Bericht über den Ncchnungs-abschluß und die Vilanz des Ainortisationsfoiides des städtischen Lotterieanlehens für das Jahr 1!>01. weiters über die Hauptbilanz des städtischen Luttcrieanlehens und über die Annuitätenrechnung sowie über den Gewinn und den Verlust dieses Anlehens für das Jahr 1901 (Referent Dottor Starö). — 3.) Berichte der Bauseltion (Referent Su-öe l): n) über den Returs der Emilic Popp. betreffend die Beseitigung des neuen Gitters an dcr Unterlrainer Straße l)) über die Verpflichtung der Stadtgemeinde gegenüber dem l. l. Militärärar, betreffend die Vcrbauungömodalitäten in dcr Umgebung des künftigen Militä'rvcrpflegsmagazins cm der Nordseite der Südbahn; c) über die Parzellierung der Realität der Vinzenz-Kongregation Parzelle Nr. 159/^ und 527/2 auj der Petersvorstadt! d) betreffend die B-deckung der Pfosten auf dem Kastellturme und betreffend die Bewilligung des erforderlichen Credites. — 4.) Verick,t> des Direltoriulns des städtischen Eleltrizitä'tswerles: l>) über die Zuschrift der l. l, Post- und Telegraphcn-Direltion in Trieft, betreffend die Abänderung einiger Punkte im Vertrage über den Erhalt des elektrischen Stromes (Referent H u b i c); li) über das Gesuch eines Gewerbetreibenden, betreffend du Abgabe des elektrischen Stromes zu Motorzweclen (Referent G r o « e l j). — !).) Berichte der sfinanzfeltion: n) über den Erlas; des l. t. Landespräsidiums, betreffend das 3A,ige Darlehen an einen Hausbesitzer (Referent Dr, Star 5); d) über das Gesuch eines Hausbesitzers um Verlängerung des Zahlungstermines für das 8 ^ igc Darlehen (Referent Dr. Star 5); <>) über das Gesuch zweier Stadtbcdienstct»'N um Aushilfe (Referent Mall i)). — (Ernennungen an Mittelschule n.) Nii> man uns aus Wien meldet, hat Seine Exzellenz der Herr Unterrichtsminister dem wirklichen Lehrer an der Kommunal-Unterrealschule in Idria Dr. Vladimir Herle eine Lehrstelle am Staatsgymnasium in Krcnnburg, dem Professor an. Staatsgymnasium in Krainburg Dr, Valentin K orun eine Lehrstelle am I. Staatsgymnasium in Laibach, dein Professor am Staatsglnnnasium in Krainburg Dr, Franz Riedl ei lc Lehrstelle am 1. Staatsgymnasium in Laibach und dem wirtlichen Lehrer am Staatsgymnasium in Nubolfswert Io!/f Nester eine Lehrstelle am Staatsgymnasium in Laibcih verliehen, weiters den Supplenten Anton Ier 5 inovic am I. Staatsgymnasium in Laibach zum wirklichen Lehrer am Staatsgymnasium in Krainburg und den Supplentrn Amal Hlerlj am Staatsgymnasium in Rudolfswert zum wirtlichen Lehrer an dieser Anstalt ernannt. — (P r o m o t i o n.) An der Grazer Universität wird heute Herr Gabriel Piccoli Mn.. Mag. dcr Pharmazie. zum Dottor der Philosophie promoviert werden. — (Ernennung im E i s e n b a h n d i c n ste.) Der Oberoffizial der Südbahn in Laibach. Josef Mazi, wurde zum Inspektor ernannt. — (V i l de r a u s ste l lu n g.) Die Ausstellung der Vilder, Studien und Skizzen des Malers Michael Ruppc wurde gestern von Seiller Exzellenz dem Herrn Landes-präsidentcn Baron Hein eingehend besichtigt. Die Aussteü lung, aus welcher bis nun schon 12 Vilder verkauft wurden, bleibt nur mehr bis morgen nachmittags 5 Uhr geöffnet, dann müssen die Vilder in die Kunstausstellung nach Salzburg abgehen. — '(Wohltätigtei ls-Konzert.) Die Orts-giupfte Laibach des österreichischen Eisenbahnbeamten-Vereines veranstaltet übermorgen im Garten der Siidbahn-Restauration ein Konzert, dessen Reinertrag der unter bei.« Protektorate Sr. l. und l. Hoheit des durchl. Herrn Erzherzogs Franz Ferdinand stehenden Kurstiftung für erkrankte Eisenbahnbeamte zufließt. Das Programm besorgt die Musikkapelle des l. u. l. Infanterieregiments Leopold II. König der Belgier, mit einer reichen, abwechselnden VortragZ. ordnung. Das Konzert beginnt um 8 Uhr abends; das Entree beträgt für die Person 50 1>, Ueberzahlungcn für den humanitären Zweck werden dankbar entgegengenommen. Gedruckte Vortragsorbnungen sind zu 10 k an der Kasse erhältlich. — (Die L ai b ach e r V e re i n s mu si l la pe l l") konzertiert heute abends 8 Uhr im Schweizerhause. Entree !W l>; Mitglieder und Kinder frei. " (Aus dem Gerichtsfaale.) Der pensionierte Detektiv Michael ^uber in Laibach w.irde vom l. ! Landes-gerichte daselbst zu 3 Taa/n Arrest verurteilt, weil er den stellungspflichtigen Vurschcn Michael Stert und Michael Vixol Fahrkarten nach Amerika verschafft und ihnen so vec holfen hatte, sich der Stellungspflichl durch Auswanderung zu entziehen. * (Verlorene Gegenstände,) Auf dem Mge von der Judengasse. Vurgplatz, Kongreßplatz, Wolfgafse. Marienplatz, Petersstraße und Bahnhofgasse zum Südbahn-lwfe wurde eine goldene Damcnuhr santt goldener Uhrlrik wrloren. -- Unbekannt wo in der Stadt verlor ein Fräulein ein goldenes Ohrgehänge. "(Gesunde u) wurde in der Iudengafse ein goldener Ring. * (Gebt acht auf die Kleinen!) Am 28. v. M. spielten mehrere drei- bis vierjährige Kinder ohne Aufsicht M der Tirnauerläübe, Ein Knabe stieg in den am Ufer be- findlichen Kahn, um auf dem Wasser zu schaukeln. Ein Mädchen folgte ihm nach, ergriff den Kahn, glitt aber hiebci alls nnd geriet mit dem Unterkörper ins Masser, Mit den Händen s'ch am Kahne festhaltend, schrie es um Hilfe. Ein Eicheiheitswachmann rcttelc das Kind aus der gefährlichen Situation. " (Mit dem Rettungswagen.) Der Zimmer-mann Johann Poga^nil aus Zalo^ca im politischen Bezirke Krainburg wurde gestern vom Südbahnhofe aus mit dein Rettungswagen ins Landesspital überführt. Derselbe haue sich während der Arbeit mit der Hacke schwer am linken Fuße vn letzt. " (Entwichen.) Dcr Zwängling Alois Strajnn entwendete gestern nachmittags dem veim Baue dcs Justiz-Palais beschäftigten Spenglergehilfen Johann Baden ew?n dunkelgrünen Rock, ein Gilet und eine Hose, weiters dem Spcnglcrgchilfen Johann Vorkuta eine Kappe und wnroc flüchtig. * (Eine brennende E i se n b a h n b r ü ck e.) Am 29. Juni gerieten die Bretter und Schwelleu der über den Gruberlanal an der Polanastraße führenden Brücke in Brand. Das Feuer wurde von dem Eifenbahnwächter Johann Zlatnar noch rechtzeitig bemerkt uud gelöscht. Dasselbe entstand dadurch, daß von der Zugsmaschine glühende Asche auf die Brücke gefallen war. — (R e a l g y m nasiu m f ii r M ä d ch e n i n R u -dolfswert.) Wie bereits gemeldet, soll dem Vernehmen nach in Rudolfswert ein Mädchen-Realgymnasium errichtet werden. Vor einigen Jahren hatten bekanntlich die Schul schwcstern Ol> ^cni-^ !)nn«! die Errichtung einer höheren Mädchenschule in Rudolfswert angestrebt' da sie indessen ihr Projekt nicht realisieren konnten, so erbauten sie in der zwei Kilometer von Rudolfswert entfernten Ortschaft Sanll Michael ein den damaligen Erfordernissen entsprechendes Institut, welches von Jahr zu Jahr an Frequenz zunimnn nnd auch anerlennllngswerte Erfolge erzielt. Der Besuch der Anstalt nimmt seitens dcr internen Zöglinge aus Unt!r, Ober- und Innertrain, ja selbst aus der Steiermart und dem Küstenlandc jährlich zu; die Anstalt wird übrigens von Externen, d, h. so ziemlich von allen Mädchen aus Rudolfi-w«'rt, ocncn die Angehörigen cinc bessere Ausbildung au-gcdeiheil lassen wollen, fleißig besucht, obzwar dies füc letztere aus verschiedenen Gründen beschwerlich und mit Umständen verbunden erscheint. So sind die externen Zöglinge, se>bst wenn ihnen seitens der Angehörigen das Mittagessen täglich in die Anstalt geschickt wird, bemüssigt, den Weg von vier Kilometern auch im Schnee- und Regenwetter zurückzulegen. Manche Familien helfen sich dadurch, daß sie bei ungünstigem Wetter gemeinschaftlich Nagen aufnehmeil und die Kinder nach und von St. Michael fahren lassen, was lruhl mit erheblichen Kosten und Umständen verbunden ist. — Durch die geplante Errichtung eines Privat-Realgymna-siums in Rudolfswcrl wäre nun allen Ucbclstä'nden mit einem Schlage abgeholfen. Insbesondere den Beamten-familien, deren es in Rudolfswert an 80 gibt, wäre damit eine unschätzbare Erleichterung in der Erziehung dcr Mädchen geboten. -— Das in Alissicht genommene Gebäude, dus sr'ihere Bezirksgericht, würde sich lrxgen seiner günstigen Lage und des dazu gehörigen großen Gartens hiezu vortreff^ lich eignen. Freilich werden mehrfache Adaptierungen erforderlich fein, deren Durchführung dem für diese Sache ein-gcnommenen Propste. Herrn Dr. Elberi, zwar viel Arbeit und Mühe verursachen, wohl aber auch den Dank der interessierten Kreise eintragen wird. —«— — (S a a t c n st a n d in U n t e r l r a i n.) Trotz der äußerst ungünstigen Friihjahrswitterung sind die Ernteaus' sichten in Unterlrain so vortrefflich, wie dies seit einem Dezenniuni nicht der Fall war. Die Heuernte ist über jedes Erwarten günstig, und dcr Lanbmann hat seine Freude daran. Hiezu kommt das prächtige Wetter (32 Grad 15), so daß das Heu am selben Tage, an dem es gemäht wird, auch schon eingebracht werden taun. Die Reben stehen seit einigen Tagen in Blüte; die anhaltende Wärme sowie die leicht bcwegte Luft bie!et die beste Garantie für ein günstiges Ab-blühen und ein vorzügliches Weinjahr. Mit der Einbringung der Wintersaaten wurde bereits in der abgelaufenen Woche begonnen. Die Erdäpfel, die rote und die Futterrübe standen schon viele Jahre nicht so schön wie heuer. Auch die Obst-arten, als Aepfel, Birnen, Pfirsiche, in einigen Gegenden auch die Pflaumen, werden eine ergiebige lind vorzügliche Ernte geben Durch den Friihjahrsfrost haben nur die Nüsse in den Niederlingen gelitten. Die Beerenfrüchte haben einen »l.'nnenswerten Ertrag geliefert. — Höchst günstig zu deuten ist die Tatsache, daß nun, da an den Landmann die meiste Arbeit herangetreten und er in der verheißungsvollen Ernte wieder sein Auskommen erblickt, die Auswanderungslust nach Amerika vlötzlich verschwunden ist. Während im Winter wöchentlich im Durchschnitte nur aus einem politischen Bezirke 40 bis 50 Personen dahin abreisten, kommt es seit dcn letzten Wochen nur selten vor, daß hie und da eine Person um Rcisebewilligung nach Amerika einkommt. —«— — (Lei ch e n f u n d.) Am 17. v. M. wurde im Gebklc der Stadlgemeinde Rann die Leiche einer 20 bis 25 Jahre alten weiblichen Person, durch die Save angeschwemmt, vor-gc funden. Dieselbe ist von tlciner Statur, hat rötlichblondc Haare lind einen Blähhals. Belleidct war sie mit drei Kleidern, cincm kurzen weißen Hemde und z>vci Jacken, Die Lciche dürftc fünf bis acht Tage im Wasser gelegen sein. Eir positives Rcsnltat der Nachforschungen nach der Provenienz dieser Leiche »volle der t. t, Nezirlshauvtmannschaft Rann mitgeteilt werden. —ilc. '— (Von Tobsucht befallen.) Am 24. Juni wurde in Neudegg, wo am selben Tage ein Viehmarlt stattfand, ein gewisser Jakob Bobi^ aus Hmel^, Gemeinde Hönigstein, verhaftet, da er eine Zechprellerei begangen und außerdem bei den Marltbesuchern gebettelt hatte. Vobil/ wurde nach Treffen eskortiert und in dem Arreste des dortigen Bezirksgerichtes interniert. Am 28. Juni nun begann ^ Nobn' zu toben, zertrümmerte die Fensterscheibe» und riß sich die Kleider vom Leibe. Mit Mühe gelang es den Wüten den zu bewältigen »nd zu fesseln. Der Tobsüchtige wird nach ^ Laibach überführt nnd dcr Beobachtungsabteilung der Irrenanstalt übergeben werden. Bobi<' ist 48 Jahre alt, Weiß-g.rber von Beruf und vcrhciratet, doch lebt dessen Familie in Wien. H. — (Wandervorträge.) Im politischen Bezirke Nadmanns do if werden die tierärztlichen Wander -vortrage für das heurige Jahr an folgenden Orten und Tagen abgehalten werden: am 31. August in Mitterdorf (Wochein). am 7. September in Kronau, am 8. September in Reifen und am 14. September in Vigaun, —o. — (U nfall eines Ra dfahrers.) Am 28. Juni fuhr der Hulhändlcr und Gastwirt Leopold Kovaö in Rudolfswert gegen Ratex z». Die Reichsstraße daselbst hat ein ziemlich starkes Gefalle, und da Kovcu-, im Vergabfahre» nicht geübt, das Rad nicht beherrschen tonnte, stürzte er mit demselben, wobei er eine Auslegelung des Oberarmes und mehrere Kontusionen am Kopfe erlitt. Er wurde ins Spital der barmherzigen Brüder nach Kandia bei Rudolfswert über führ:. —6— — (Erloschene Epidemien.) Der Scharlack, cm welchem in einigen Ortschaften der Gemeinde Sairach drei erwachsene Personen und 14 Kinder erkrankt waren, ist erloschen, ohne ein Opfer gefordert zu haben. — Gleich falls erloschen sind die Masern in dcn Gemeinden Sankt Martin, Obertuch^in und Podhru^lo. Von den daran erkrankten 15?. Kindern sind zwei gestorben. Nun sind die po Ülischen Bezirke Loitsch und Stein gan; frci von Infrltious trankheiten. —<,. Geschäsjgleitmly. — (O e st e r re i ch ! s che s F i r m c n r e g i st e r.) Der Handels- und Gewerbetammer in Laibach wird m:^ geteilt, daß im Verlage der Buchdrnckerci von Moriz Frisch in Wien. !.. Bauernmarkt:!. dcr V. Jahrgang des seit d^i Jahre 1898 erscheinenden Werken „Ocsterreichisches Firinci'. register", welches ein übersichtliches Verzeichnis sämtlichem piololollierten Firmen (einschließlich der Aktiengesellschaften) Oesterreichs enthält, zur Ausgabe gelangt. An den diesem Firmcnrcgister zugrunde liegenden Stand vom 81. Dezembl^ 1901 knüpft bekanntlich das vom Handelsministerium feit dcm 1. Jänner l. I. herausgegebene, wöchentlich erscheinend Zlntralblatt fiir die Eintragungen in das Handelsregister a». Der Preis für das „Oesterreichische Firmenregister" stelU sich in Oesterreich-Ungarn alls 6 li per Exemplar einschließ lich der portofreien Zusendung. — (Viehmarlt.) Auf den gestrigen Viehmartt wurden 125N Pferde nnd Ochsen. 285 Kühe und 145 Kälter, zusammen 1718 Stück, aufgetricbcn. Dcr Handel mit Pser-dt» war miltclgut, jener mit Rindvieh hingegen sehr lebhaft, da wie gewöhnlich Käufer aus fremde,, Orten erschienen waren, Ausweis über deu Staud der Tierseuchen in Krain slir die Zeit vom 18. bis 27. Juni 1902. Es herrscht: der Nläschenausschlag bei Zuchtpferden im Bezirke Itein in dcn Wemeiuden Domschale (1 Geh), Dlaqomel (l Mh)! der Rotlauf im Bezirke Radmaunsdors in der Oemei»^ Breznica (2 Geh.); die Vchweinepest im Bezirke Gottschee in der Gemeinde Seele (1 Geh.); im Bezirke Laibach Umgebung in den ^ meiuden St. Georgen (2 Geh.), Livlem (2 Geh,), Pmnzl'M'l (4 Geh.), Schlemitz (2 Geh,), Erloschen: der Nläschenausschlag im Bezirke Stem in der Geniei»^ Tersain (1 Geh,); der Notlauf im Bezirke Nudolsswerl in der Gemeinde Tbp"r (1 Geh.); die Schweinepest im Bezirke Adelsbcrg in der Gemeinde V0l uesiss (1 Geh.); im Vezirke Gottschee iu der Gemeinde GolM ft Geh.), Lienfeld (3 Geh.); in, Vrzirke Tscheruembl in °" Gemeinde DiMitsch (0 Geh.) K. k. Landesregierung für Krain. Laibach am 27. Juni 1902. Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.- Bureaus. Die Erkrankung König Eduards. London. 80. Juni. (Mittag.) Nach einer ""'!iA'' Erklärung wurde dcr König gestern während einiger S den auf ein besonderes Lager getragen, was eine wolM.^ Wirkung auf ihn ausübte, Die Königin ist fortwähre'' ^ Krankenzimmer, Iedcr Lärm wird ferne gehalten. D^r >' ^ bekommt lcine Korrespondcn.z ,^u Gesicht und wird M^ .,^< Frage befaßt, die sich auf Staatsgeschäfte bezieht. 6l 1^ bisweilen seine Kinder, aber nur auf kurze Zeit. ^l hig und die Geduld des Patienten sind bewundcrunaM".^! Die Wllndc. welche sehr tief ist, wird mindestens ^ ^-läalich verbunden. Das Verbinden bereitet große Sch>" ^M--Di? Aerzte Äarlow, Laling und Treves haben seit d" ^,,,. nähme der Operation das Palais nur sehr selten c"U Zcit verlassen. Die Wirren iu Südamerika. ^>, Newport, ^!0, Juni. Eincm Tclegra'"^ "!^ hen' Haytien zufolge haben die Schiffe der Neg'c">ng ^ h,. gestrigen Kampfe mit den Aufsländischen Kap 5M ^b„i, schössen, ohne die Konsuln vorher benachl'chl'gl ^ ^h,. Dcn ganzen Tag über fiel ein Kugelregen ubcr °' ^e^ Die Konsuln sind im Vcgriffc. sich an Vord eines - ^s cinzuschisfcu. Der Versuch dcr Negicrnngsttuppe", ständischen .zu vertreiben, mißlang. gaiSocfot geitmig Sit. 148._____________^______________________1249 1. Sufi 1902. Caracas, 30. Juni. Durch ciu Negienixgs-Dewt luurde über mehrere Häfen und denOriuolofluß derVlockade zustand verhängt. Der Isthmus-Kaual. Washington. 2s). Juni. Die Vill betreffs de3 Baneb des Isthmus-Kanales wurde heute vom Präsidenten Roosevelt unterzeichnet. Wien, 30. Juni. Den im Prozesse des Iockeyllubs verurteilten Grafen Josef Potocli, Nikolaus Szemere und Andor Prchy wurde die Ausweisung von Seiner Majestät dem K aiser nachgesehen. K on st a n t in upe l, 1. Juli, Hier haben sich vi<>r Peftfälle ereignet. Neuigkeiten vom Büchermärkte. Diehl D. A., Zum Studium der Werkfcihigleit, K1 20. — Politisch.anihropologische Revue I., K 120. — Schucking Dr. W., Der Staat und die Aguaten. XI «0. — Ehren, berg Dr. N.. Große Verm^eu. ihre Entstehung und ihre Ve< deutung. 1(3.60. — Liebi'ch C, Dav Arbcitshecr. ein Zu« luuftsbild der staatlichen Beseitigung der Arbeitslosigkeit, li. 1 20. — Handlmann O,. Russisches Paßbüchlein, K —' 72. — Geller Dr. L. , Karolinengruud 38, lukercul. milm. ^- Maria Vav^ petiil. Arbeitcrstochter, 2 I., ? M., Schießstätlgasse 15, Rhachitis' Keuchhusteu. ' , ^ , Am 28. Juni. Johann Zupan, Arbeiter, b? c> Radetztyftraße I I, sekundäre Verrücktheit und chronischer Darm-lalairh. Am 2^. Juni. Franz Ralovec, Kondulteurc«sul,n 3 M.. Rudolfsbahnstraße 18. Lli,igcntuberlulose. — Andreas Martine,^ TaMiner, 61 I., Radetzkystraße !I, Carcinoina ^-Theresia ^warcclj, Arbeitersgattin, b2 I., Radetzlystraße 11 Carcinoma. . ^ Am 3 0. Juni. Hedwig Cop, Kondulleurstochter 9 ,c> Malia Theresien-Straße 11, Scharlach, ' ' Im Iivilspitale. Am 2 3. Juni. Johanna Steroec, Inwohnersgattin 72 I., ^lllr»k;mu8 H veinei'ti» Lonili». Am 2 4. Juni. Jakob Terdina, Wachszirherlehrliug. 15 I., lubbreul. initiai-i»;. — Otto Heinz, Architekt. AI I.^ > Vulnu« lace»-», contli82 ck I^uxatin p^dri^ »ii,. Am 2 5. Juni. Maria Rebolj, Inwohnerin, 70 I., Lmpll^8. pulm. H In5ullx:l06iltia coräiA. — Magdaleua Putre, Kaischlersgattiu, 38 I., l'neumoni» ck Vüium «orcli». l Äleteorologischc Beobachtungen in ijaibach^ ^ Ceehohe 303-2 m. Mitll. Luftdruct 736-0 mm. ^ .... 2 UN 736 6 ^-4 SW. nMg ^ ynter ^" 9 » Kb 736-5 20 4 SW, mäßig j heiter "i^VF."" 735 4^ 18 3, NNO. schwach heiter j ^Ü Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 22-1", Nor-male: 19 1°. j Verantwortlicher Redakteur: Anton Fun ! el. ^ Wie steht es mit der Verdauung? Diese Frage ist eine! ' der ersten, mit welcher der Arzt sich an den Patienten wendet , — Heutzutage ist auch jeder Gesunde und Kranke sich drssnl bewußt, daß ein geregelter Stoffwechsel die Grundlage des Wohl» i ^ befindens bildet. Umso wichtiger aber erscheint die Frage sür i jene, die sich zu einem Kurgebrauche fiir einen Badeort vor^ i zubereiten haben. — Als ein ausgezeichneter Behelf, den Stoss. ' Wechsel zu regeln, wird ärztlicherseits die Franzcnsbader Natalie- ^ quelle empfohlen, welche vermöge ihres Lithiongchaltes und der > großen Mengen an völlig freier Kohlensäure, insbesondere bei « Üeberschuß an Harnsäure (Gicht), Rheumatismus . Nieren- und " Blasenleiden, mit großem Erfolge Anwendung findet. — Dir ! Nataliequelle ist daher ein diätetisches Getränt, welches bei > Stoffwechsel ° Erlranlnngen nicht genug empfohlen werden kann. ' TROPON leicht verdauliches Eiweiss natürliche Kraftoahrang o^ hergestellt aus Fleisch und Hüisenfrüchten. I Man beachte die Gebrauchsanweisung in den Paketen. 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""" ^°" ., „ «prll,-0lt,pr.K,4 2°/<, 101-50,101 ?o ,»5«L4tl ,, 100 sl. . .,252—>«i>4- dto. ,. 50 sl, . . 252'- l254'— Dom .Planbbr, k 120 sl b«/» . Ä9U — 2N0-— Klaalüschuld der im ßeich«» rat» uellletenenßüniyleich» und Länder. Oeflerr, «Üoldrente, slfr,, »00 sl,, per ttasse.....4"/» 120 »!5 120 85 l'tu. Rente lnllrolleuwähl., stfr., per Uciffe.....4"/« »975, 9»-N> blo. dtv. dlo, pkr UMmu . 4"/» W UU 8l»«o Oesterr.Invrstiliuns Rente,slfr,, per Nasse .... 3>/,°/u 90-A» »i iu Eisenbahn. VtaatSschuld» vtrschrelbungen. «üjabethbabu in W,, ftenersrei. zn «0,000 Hrune» , , 4°//<<>/<> l26'8ii 127'«5 »iüdolsöulll!» 20 ^u Glaateschulbversch«lbun> gen abntftl«p.",« vu» 200 sl......— — —'— «iXld Wa« Vom Vtante zur Zahlung übernummtne u. 3000 M. 4"/„ ab ic>«/„...... 115-- N5?l> EIilllortI)l>ahn, 400 u, 2000 M. 4°/,......... 11» 90 ,<9'9!' ssranz Joses-«,, «m. l8U4 (dtv. Et,)Eilb., 4°/u..... :»9 25 iun-2b GaliMe Knri Ludwig Vahn (dlv. Et.) Silb. 4«/„ . . . »9'25 !«x>'?5 Vorarlberger Nahn, Eu>. 1»«4 (dw. St.) Eilb. 4«/^ . . . 99 50 100 20 Staatsschuld der Land« der ungarische» Krone. 4"/„ UN«, Goldrenle per «asse . 120 70 1ii0'9l' dto, dto. per Ultimo . , . . 120 70 120 90 4"/l, dtu, Rente i» ^roncuwähr,, steuerfrei, per Kasse . . . 9? liu 9» 10 4°/« dto. bto, dtü, per Ultimo . 9? i,U 98 - Ung. Tt. Els.-«nl, Gold 100 fl, KN - IN! 40 dtu. dto. Silber 100 sl. . . . 100 — 1(X)'4U dtu, Ltaats-vblig, (Una.. Ostb.) V. I. 1876....... 119-119 40 dto, Schantrenal. -Äblös^Oblia. 1W - 10» »0 dto, Prä!»,-«, ü. 100 sl, — 200 ji 2<>»i »U^o? 50 dto. dto. o. 5>0sl. — 100K Ü0Ü3U2N7 5» lheih Re^, Lose 4"/„ . . . , 182- K,»'- 4«/u ungar, Ornndcntl, Obllg. «7 75 98 75 4"/ — — «nlehen der Etadl Gürz , . 9« «0 —- «nlehcn der Stadl Wien . , , 105 2» N'l! 2^, dto, d!u, (Sillier ub, Gold) iii»^l, 124 li» dto, dto, 97'25 98 25 Üt -österr, Landes Hup, Anst. 4"/° 99— iou-— Oest.-u»a, Äa»l 40>/ljähr. verl. 4<>/,.......... 100 25 101 2!. dto bto. 5Njähr, uerl, 4°/o I0N25 101 25 Spallasfe, i,i!sl.,WI.,vcrl.4''/« 100 - 1U0'5« ßisenbahn-priolität«. Obligationen. sserdiliands-Norbbalil! !tm, 1880 l'w'io loi l« Oesterr. «ordweslbal,!, . . . 109 40 iw^o Olaatöbah» . - -„.;.-<,/ ^" b»j — — Südbabn ü. »«/..verz.Iünn.Iuli 29 bto. k5°/°...... 11975! -.-^ Un«,-«°llz. «uh»..... 108 25,09-25 4"/« Unterlraincr «all».'!! . 99 5U 100- Diverse Las» (per Stüll). «erzwellche l!°se. 8°/« «odenlredit Lose E,n. 1880 2«?'- s«g - g«/° „ ., E>", 1889 2U3-- 2«5- 4«/° Douau-Dampfsch. 100 f!, . —-— —-—, 5«/l, DonanMeguI.Lose . . . 2»? 25 290 «5 Unverzinsliche i^ose. Äildap-Äastlica (Dombau) 5 fl. 19'35 i«N ^5 Kreditlose iu<» sl...... —-— —— Clary-Lose «»sl EM. . . . 186 —190 — 0fe»cr Lose 40 sl..... 190 — 198 - Palffy Lose 40 fl, CM. . . . 190-— 193 - Rolextireuz, Oest. Ges..». 10sl. — — - — ,, ,, l'»g. „ .. bfl, L9— 30 — Rudolf Lose 10 sl...... 75-— 8(,_ SaliwLose 40 fl..... 237- 23? 5,1 2l,-Genui« Lose 40 fl. . . , 2 — Wiener Co»im,Lose v. I, 1874 —'— — .. Gewinsljch, d, »"/»Pr, - Echnldv. d, Aodenlredilansl,, E,i,,l889 ü?-— «9 — Laidacher Lose..... ?,,--. 77 _, Gelb Vare «Men. Transport» Unter« nehmungen. Aussig Tepl, Liscub. 50N sl. , . 2795' 2«0» «au- u, Äetriebs'Ges, für stäbt. Elraftenb. <» Wien lit. ä, . —-— — — dto. dto, dto. !>t. L . 284'—2«5'- ÄUIiin. ^iorbuahn 150 fl. . . »«5 — 400 - Äujchlicyrader Eis. 500 fl. KM. 25l<,- 253» dto. bto. (lit. 6) 200 sl. 987' 991 Dunau-Vampsschisfayrlö - GeseN. Oesterr.. Ü0U fl. NM, . . . 8?« — 8««»- — Dur, Äodenbacher (t, -B- 400 li 533 — 5»e -- sserdiimnd« yiurdb, icioa fl.KM. 584c,- 5«s0 Leinv. li^iruow'Iassy-Etse»b.° Oesellschafl 200 sl, E, . . . 5Uü' - 5N9 — Lloyb,0est., Trieft, 500 sl,«M. 8LN-— 824 — ocslerr.'Nurdwestbalin 20!» sl, L. 4-lO'—442 — dto, dtll. (lit. lj)20Us!.S. 4^>75 44?75 Praa/Dur.cr Eisenu.100sl,aba,s1. 193 50 I9ö 50 Etaatzeisenl'a!?!! 200 fl. S.. , 7<>l!'5l »»!><» Südlin!)» 200 sl, S..... U5-25 2» Sübnordd.Peiu, O, 20(»sl, EM, 401'5U4l>5-Iramwm, Ges,, NeueWr.,Priu- citäti Äülen 100 fl, . . . ,35— 150 — Uun.,.W!iz,Eisenb,200 fl. Silber 434-— 4»«-- Un,i.Wcs»b. j Hand. «, 0.1W fl. —— —'- dto, btu, per Ultimo . . «7525 s,?y'25> kredilbanl, ?lllg, ung,, 200 fl. , 701-— ?U2-^- Vepusitcnbanl, Mg., 200 fl, , 4i>» ^. 421 «Mompte-Ges,, Ndrüst., 500 fl, 488'— 4»8 5>1 . 51«-— 520-— „Schlüglmülil", Papiers, 2W fl, 280 — 830 — ,,Strl,rcr»l.", Papiers, n, >8,.G. 342 — »44- — Trisailer N'oylenw. Gesell, 70 fl. 400 — 4('2 — Wasfeuf..O,,Oest,inWien,10Usl. ä»5 bU K30 5« Waggon-Ueihllns»,,Allg., in Pest. 4U0«.......'. s<«,-«5ä.. Wiener Vangesellschaft 100 sl. . l5«-—»58— > WienerberaerZtegel-Ältiel! Ots. s?9- S79 b« Devisen. ttnrze Elchlen. Amsterdam....... 19? 80 i«8' - Deutsche Pläue...... 11? 32 1175« London........ 24017 240 40 Parii!......... 9ä'42 9ä'liü St. Petersburg...... —'— —'—' Dalulen. Vnlaten........ N3U 1133 2l».ssraucs Zimle..... " "«> >»li Deutsche üieichödaulnoie» . . 11? 32 117 47 Italienische ^.,»l!w!>'» , - - 94- 94-20 Rüliel ^'oteu...... i!ö2i,„ 2-5»,^ *«•» it^i,!«-,,, iMunubrivi.ii, riioi-uAiiMi, auu«ii, |{ -ij^^ V^t-t-»-' "T! , "^ il Pnvat-Depdts (Safe-Deposits) lioieu clc, »«Tlirn und Vnlai*u. ||| BaHA- UHO. Vi/aCJlSlQI-Q-es,;;^^^ |i wntor »lffoa.»«! VtrseHluos dar Pnrt«l (t0J............ LOB-Verfllohürung. Lallmch, SpJtalgaHHe. WirUnmg rn Bir-EWagan !¦ Cinti-BQWeol-uri art «h-CmU. Laibacher Zeitung Nr. 148. 1250 1. Juli 1902. (2489) >«Ms^ ^ » ^^, Arendrerungs- ,uegen AtcherfteUuug der Artikel Oeu, Ktvol), Holz ! " Dic Arcudieruuüs ^rwdluug wird alMhatt^ ' ' ^ Mr Mchstehcudc bci,m,si^rMc„^r^ 3 ftk t^lich Hch m°««tlich ^ ZZ> ^ <^ _______________^__________ L Orhäcl^S'lvu A^,en- ill, SoMMtr ilU ävillttl 3U I Z sllr die Hcu, Stroh, K H"l — weich l hart weich! hart V" V Z^ Vrcunholz itohlc Ulld---------------------------------------------1--------------^1—___ _ ___-l—___ _. KA G ^H AreudierungS Hafer 4200 3400 ^4500 , 5600 850 ! 2100 ^ Holz k H^ Holz» Z. ^.2 M ZZ Kation auf die Ztit Gramm K '^ > "'' Z ^82 j 428 ß ^'^« ^« ^^------------------------------------------------------------------------------------^! Kilogramm N Kilogramm <" ^Z .332 ^Z ^^___________vom bis vom bis ^Portionen B. Kubitmet^ ^t.-Z. Kubi^^^^ - S Graz........... - 710 140 60 60 910 467 — 29 902 - 240 3802 2" ^ Tchattleiten........ _______ .^ ,._. __ '^ _ __ ^ __ __ «: Lcobeu.......... — 8— — — 8— 2 - 30 4 — 140 2 « Maveilt.......... " _______ ^_ __ 2 __ »^ __ ^_ 4 - 3) ,_ Iudenbura........ ^ 8 9 - - 9 4^ - 1>/. 32 - b 160 _^ n ^ V Bruck a. d. Mur...... p 99--- 9 42 -10 --50 — -------------------------------------------------^-------------------------------------------------------«9 --------------------------------------------------^---------^----------^---------^----------^------------^--------------------^----------- D » Marburg......... 5 ^ 468 — — — 468 111 — — 4b - — 582 -Z ^ — — Straß........... ^. ^ 6 6 — — ^. 6 20 - 2 40 - 10 300 ^ 8 Windisch.Fcistritz...... ^ 2 — 292 — — — 292 30 — 7'/^ — — 30 — '«'I « _ ,_ ^zini ........... °5 16 18 — — — 18 44 — 15 21 — 82 60 ^" is____________________________________________ L____________________________________________________________________^ «^D .- — Z Peltau .......... !Ü " 10 10 — — — 10 56 — 18 — — 67 — --------«---------------------------------------------------------------------------------^ ^ ^ -----------------^--------^--------^------------------------------------------_^----------^--------z------------------ - L Laibach..........____ ^ "" ? - 209 90 - - 299 235 - - 24? - 11?« ?i" Z Töplitz ..........'-N'i - . ___________ 12 _ 3 - _ - .. -----.-------------------------------— «_. ^ "--------------!-------!----------------------z— ^5. «^. Klageusurt Uüd Ti. Peter . 2 3 ^ __ 354 ^g „ ^. 4<;2 268 .' .- 198 — — 850 ^Z 3« — — w ^ I 3^" «^ St. N^ta.d.O.lmd Glandorf ^ ^ ^ __ 146 - - - 146 16 6 - - 3l - l_----------__^---------------!-------------------------------------------------------- si^ 2- »------------------------------------------l------------------------------------------------------------!--------' <^D « - Nittach (Seebach)...... - " " . 464 - - ^ 464 89 22 2 45 2_ 26 _N Z_______Z---------------------------------------------------------------- „ 5, ^ Z------------------------------------->-------!-----------1------------------------------------------ Tarvis .......... ^ " ^ 9 9!— — — 9 35, ._ 10 ^. ^. ßo — M ! I ^ Malborgeth........ _, ß 1 1 ______ 1 19 ... 2 - - 12 - - — — L Predil (Pajzsperre)...... " 2 __________ ^ 3 — 1 __ ^ 10 __ «5 Geebach (Talsperre bei Naibl) . «2 ^ ________ .^ 2 -1 — 1 L — Klitsch (_!rnsil'„spcno Flillchrl^laniV) " —__ — — — g— 1 — __ 10 — !_______________________________________________"_________________________________________K_________________ -- «. Trieft........... ^ 71 — - - 71 220 — 65 53 — 470 252 «»»>V ." — — " -«2 ^ <5apodiftria........ H) ____________ .z 1 ^ _ 2 — 0. 46 3 -___—_ c><« ^ ^> Würz........... - 152 120 — — 272 172 — 36 55 __ __ ^5^. "> V la......... __________ .^ 3—2 zrlfall.r __ :i — «> tnglische ______________________________s________________________________________________________________________________________________________s____________I Kohl« I l ___. ^o> « ! ! I ! ! «^3 ^ - Pola"........... ____________ , _______ -^ 5l" »-_____________ __________^^______________________________________^^____ ' Für die Station Graz wi,d i» erster Linie a»s Lieferung von Heu und Stroh flir die ganze Sicherstellungsperiode reflektiert und werden mit Rücksicht ans die vorhandenen Reg>^ Vorräte in diesem Falle benötigt bis Ende September 1903: 12.890 >, Hen, 7.386 », Strenstroh, 251 <> Gehäckstroh und 2,184 jährlich. < Das Heu ist iu Marburg gleich wie i» den übrigen Staiiomu unbedingt mit Stroh zu binden- es weiden auch Alternativanbute ans Lieferung des Bedarfes für die Zeit von» 1. September 1902 bis 31. August 1903, cuentnell 30. September 1903, an Heu und Stroh entgegengenommen. , " Es werden nur Offerte auf arendirruugswcise Abgabe mit Unterhaltung des vorgeschriebenen Reservevorrates an Steinkohle berücksichtigt; dieser Sleinlohlenbedars betrifft da» Truppeiispital, die Insanterie^adeUcnschule, die Infanterie und Draulaserne, ferner das Kan^leigebäude dcr Landwehr. Der Ersteher ist verpflichtet, anch den anläßlich der Zwiebackerzeugnng beim Milita'rvrrpslegsmaga^inc in Marburg sich ergebenden Bedarf von zirka 500 <, Steinkohlen beizustellen. " Für die Statiou Laibach werden nur Anträge auf Lieferuua. von 900 n^ harten (Scheiter) Brennholzes k 423 k^ letzten Schlages entgegengenommen. ' Fiir Trieft wrrbcn auch Anträge auf Lieferung von 2600 >»' hcntcu Brennholzes angenommen. " Für Görz werden nnr Anträge aus Lieseruug von 1000 <> harten Brennholzes und 400 <> englischer Ttückstcinlohle entgegengenoluuien. " Flir Pola werden nur Unträge aus Lieseruug entgegengenomluen. — (Der obm ausgewiesene Bedarf ist bis Ende September 1903, daher siir 13 M^uate berechnet) '" Letzten Schlages. Unmerluua. Anbote auf Lieferung der vorstchcnd bezeichneten Ariilel louuen nach Punkt II des Bediugnisheftes für den KontraltSkauf auch auf Teil«Quantitäten ^stellt '""^'',' welche erst i,u Jahre 1903 zur Konsumtion gelangen, werden a»ch erst im Jahre 1903 bezahlt, In den Preisen für Lieferung sind stets die verschiedenen ousumiu, iubegriffen verstanden, Sollle jedoch das Gegenteil gemeint sein, so muß dies an^driicklich im Osferle eulhallen sein, , s.^fioii Außer den voraugeführleu Verps!egs°Crsorderuisseu u»d dem Bedarf für Truppeu-Konzentriernugen fowie des Mehrbedarfes für Znbnßen in der Nrendlerungö"«' ^' hat der Arendalor den Bedarf für die znr Maffeuübnng eiurnckeuden Urlauber, Referve-, ss,^^ss^Ut>,. und Laudwehrmiinm'r, dann die Futterartilel fur t»e e,» Kontraltspreifen beizustellen. und Kuhlen, da«« teilmr,,» «,.., Dcr beiläufil, lurreute Iahresbcdars beträgt >« ^ r- 3 «. ^ ^ Z w 3> 8 .3 Z .^, ^' Ttroh Holz <" ^ «n .» c» . Kubit' Meter« Meter, geutuer ^^ ^,^. 12168' 192' «876» 1400' — 1614 28824' -__ _ ___ 21 - _ -98 — 61 — X6 1080 ' — — — l! 2? — — 110 — 68 129 — 3^ 1152 1W 110 — 68 12« — W0 — 136 k>808< — ^')87^ W3' — — 3493» ^ 74 — 46 46 - 68 1910 «2 3624 - 22 t« 90 — 216 — — 223 — 13« 132 — 54» 467 276 124 — 7? 168 — 586 — 153 ! „—. 4016 — 2260 707 — — « 853? — — — 12 — 9 — 616? — 3542 804 — — b»62 1812 — N20 50 213 — — 575tt 3557 26? 264 152 155« 112 ,- 69 104 — 3l)5 - 136 Uj - 8 29 — 76 - 15 _ __ ^ 10 - 63 -— — 6 9 3« — — ^ — — 9 — K4 — — 881 — 544 660 — 2600' 16'!0 — - __ - 8 - 17 - -1388 3804 — 2052 516 - ' 400 " 1604 666 2093 - 3121" 6357 — Allgemeine Meöittg^.^, 1) Es werden ausschließlich ''"r schriftliche Offerte angenommen. Die gesiegelten Offerte haben an den oben angegebenen Verhandlungstagen lanastenK bis 10 Uhr vormittag«, und zwar die Offerte für Leoben. Marein. Iudenburg uud Brück a-d, Mur be« der Bezirkshau^ die Offerte für Pettau beim Stabtamte Petlau- die Offerte für Tawis Malborgcth und die Kärntner Sperren beim Geme^ die Offerte für Cilli beim Vclten-FilialMagazin in 3'^.'^"«V ' l"I ^„"^'^" ?°5°"^ b" den bet.-e ende,, k. „. I, Militä>V.'rpssegs.(Filial°)Mag°zinen einzulangen Punkt XVIl des Vedmgni.Heftes : nachträglich oder m telegraph,,ch.r Form einlangende Offerte werden nicht berücksichtigt. Sollte in einem Offert der Pre.sansatz i« Mern von Mem m Buchstaben differieren, so wird der Aus^ in Buchstaben als der richtige angesehen. Jeder Korrektur l,n Offerte lst vom Offerenten desstn Unterschrift beizusetzen 2.) Die nähere« «ediugnisse und speziellen Vrdingnngen, wie Lleserrateu, Miete von Depots :c.. lönnen ,eden Tag vou «bis 12 Nhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags bei den betreffenden ,. u. l. Mllitar.VerPfleg -Magazinen, dann bei der Nezirlshauptmannschaft in Brück <,. d. Mur. beim Stadtamte in Pettau und bem. Gememdean. e m Tarms eingesehen werden, woselbst die für die Verhandlung eiqenv vorbereitete., amtlichen Bcdingnis. wie ddto. 2''. Imn 1902 erliegen An die Einhaltung der in diesen, Hcsle enthaltenen Bedingungen ist jeder Osserent mit der E'nbruMNg. des Offertes sch°n gebunden^ Bedmgmshefte können gegen Bezahlung vou 6 Hellern per Druckbogen von allen l. u. l. Mllltar.VcrVflegs.Magaz,uen, auf Wun,ch auch durch die Post bezogen werden -v ^ u 3.) Jeder Offerent mit Ausnahnie der in Vertragsverbindlichkeit stehenden, als vollkommen solid bewährten und der Ver-haudlungs'Nomlmss.on als befähigt nnd vertrauenswürdig bekannten Uuleruehmer, hat unbeschadet seiner ttautionspflicht über seine Fähigkeit m,d das Ausreichen seines Ver nögens zur Uebernahme des zu bezeichnenden Geschäftes ein Soliditäts- und Leistung. fäl)igle'ts.Zeugi>is und zwar^ wenn er e.ne protololl.erte Firma sül.rt, von der der zuständigen politischen Behörde erster Instanz beizubringen. DaS Zeugnis darf nicht über Wei Monate at sein und l,at über Ansuchen des Unternehmers .m W.'ge der Yandels- und Gewerbekan.mer. beziehungsweise der politt ch n Behd d ngst^s an dem der Verhandlung vorhergehenden Tage bei dem be reffenden l. n. k. Militär-Verpflegs'Magazine inzulaugen. Die Folgen einer etwaigen Verspätung hat m allen Fallen der Unternehmer zu tragen. »u ^uu 4.) Jeder Offerent. der nicht Vefreinng genießt, hat sein Anbot durch ein 5«/,iges Vadimn von dem «ach dem offerierten Preise ermittelten Werte dcr ganzen znr Abgabe angebotenen M.nge zn versichern Das Vadinm is nicht den^ zuschließen, sondern ,mt diesem nnter e.ncm besonderen Kuvert derart abzusenden und zu überreichen, daß das Vadium ohne Oeffnung des versiegelten Offertes von dem lnezu Berechtigten übernommen werden kann. Dem Vadimn ist eine üeizuschließen. gleichwohl ist das Vad.nm auch im Offerte zu spezifizieren. Gemeinden sind v^ einer Kaution unbedingt besre.t und werden ebenso wie landwirtschaftliche Vereine und Produzenten auf die vorsteht geschriebene pachtweise Besorgung der Mll.tarverpflegung besonders anftnerksanl gemacht. """ärnien aus o,e uoi,leyeno ane. 5.) Komplexm-Anbote, welche sich auf mehrere Stationen beziehen, werden in dcr Regel nicht berUMHtiat 6,) Die Abgabe der Artikel hat m den betreffenden Stalionen unmittelbar an die Fassungsberechtialen stattzufinden und sollen die Depots der Arendatoren nicht welter als 19 km von °en Militär-Unterkünfl^ Materialien sind von den Arcnd.toren "nbed.ngt den Truppen iu ihre Ubilationeu zuzuführen, dah r in, qestell en Preise die Iu. fuhrskosten als inbegriffen gelten, wenn das Offert nicht ansdrucklich das Gegenteil enthält. Ist von den Nnterlnnfteu ilber t V km. ,o hat der Ureud.,tor auch die Insnhr dcr »utterartilcl losteulos zu besorge». Wegen Ueberführung der Velpflegzarttlel in die Konlnrrenzorte ist nach Punkt XVll. lchtes Alinea oeS Bediuguis. Heftes ein' besonderes Anbot zu stellen, da ansonsten angenommen wird. daß die Ueberführung in dem anaeforderten Preise inbegriffen ist. Bei gleichen Anboten auf d.ese Ueberfuhrung hat jene des Arendierungs-Erstehers deu Vorzug 7.) Die Offerenten verzichten bezüglich der Erklärung der Heeresverwaltung über die Annahme ihres Offertes auf die Einhaltung der im 8 «62 desallg. b G. B. dann in den Artikeln 318 uud 319 des U de Erklärung der Annahme eines Versprechens oder Anbotes festgesetzten Fristen. "rill),,n,en vanoeiöge,ehes sur tne 8.) Die Preise für die Arendier.mg sind inklusive Verzehrungssteuer sa.ut Zuschlägen, Mautgebühren ^oll- und sonstiaeu Abgaben zn stellen: P^P^''b^fer il 4200 Gramm, per Portion Heu i. 5300 Gramm, per Portion Gehäck^ per Portion Streustroh » 2100Granun, per Meterzentner Bettenstroh. per Knbikmeter harteö oder weiches Holz ^ «ezeichnung der Gattung des harten oder weichen Holzes und Scheiterlänge. per Meterzentner Angabe der Provenienz. Statt harten Holzes lann we ches Holz offeriert werden, Offerte ans Mischholz sind m ahmsw e da m zulässig wenn lokaler Verhältnisse wegen d.e Ne,stellnug e.ner Yolzgattung allein Schwierigleiten unterliegt ,ud U den Prozentfad der beigem.schten Holzsotten bestimmt anzugeben. Das Etreustroh. welches zum vierten Teile ans Vchavstroh zu bestehen hat kann entweder als Ganzes zn einem Preise oder in beiden Ttrohgattun^ und als Maschineil.Mt.iStroli) und zu besonderen Preisen offeriert werden. "W""ungen «eparien 12.) In den Offerten betreffs Lieferung der speziell erwähnten Artikel ist diese Art deö Geschäftsabschlusses ausdrücklich anzugeben. 13.) Den Lieferanten (Verkäufern) werben bei Lieferungen franko Bestimmungsstation die Frachtbriefe aeaen Rückueraütuna «... m 3 Die k. u. k. Intendanz des 3. Korps. (I X. Offert-Formular. Stempel) ! Ich^f ertigter erkläre hiemit infolge Kundmachung Nr. 4165. ddto. Graz, Juni 1902. für die Arendierungsstation..... samt Konlurrenzortcn . , x«.i^ .,. , . eine Portion Hafer ^ 4200 e zn - - . . !'. sage: eine Portion l Ve» ^ 5600 Gramm zu . , . l>, sage: . . :,, Gehäckstroh (Gersten- Hafer-, Weizen-, Halbfruchl- oder Noggenstroh) 5 850 Gramm " I zu > > - ti, sage: ' ' ^Zustande'" Streustroh^(Maschinen- oder Nitlstroh, de« vierten Teil «chabftroh) k 2100 Gramm 1 M.Z. 1 ' Beltenstroh (Hchabstr'oh iu ganzen Halmen) zu ... I». sage: 1 Kubikmeter harten, ungeschweinmten Buchen- (weichen) Holzes, u.zw. zu li .... ,.. sage: 1 Meterzentner Steinlohleu aus dem bewerte . . ., Kohlengrube......zu ...,,. sage: auf die Zeit vom.....^ « 6 . ,- - - 1903 i,n Arendiernngswege abzugeben, die Durchmarschverpflegnna nacl, ben Punkten ........des Bedmgnlsheflcs zn besorgen uud für dieses Offert mit dem beiliegenden . . " " Nium von ...-«-- l'' bestehend aus ....... haftcu zu wollen. Ferner verpflichte ich mich, i», Falle als'ick Erste er bleiben so'llte, längstens binnen 4 Tagen nach hievon erhaltener a.ntlicher Verständigung das Vadium aus die 10°/iae Kau on der Heeresverwaltung das Recht ein. diese Ergänzung selbst dur^Ri^eM deö Aiendierungsverdlenstes dulchMM)ren. ^ ^ Uebrigens unterziehe ,ch mich außer den m der Kundmachung verlalitbarten auch jeuen Bedingungen welcke in dem für die ausgeschriebene Verhandlung vorbereiteten Bedmgmshcfte ddto. 20. Juni 1902 enthalten sind. ' ^ ' Laut anruhenden Bescheides des . . . . zu .... wird mein Soliditäts« und Leistungösähialeits-Zeuanis direkte dem ,. u, k. Mil!tär.VerpsIegs.Magaz,ne übennittelt werden. ^ ^ ^««.ms oneur orn. N. am.........5902. ^„ N.N., wohnhaft in 3i. Formular des Kuvertes zum Offerte: An das k. u. k. Militnr-UerMegs-MaglNin eventuell Vezirlshanptmanns.haft, «tadtam«, Gemeindeamt in Offert infolge ttuudmachullg Nr. 4Ui.'> j .......zu der A lcudte rungs XI Verhalidiunl, am......1902. l>. ! jedoch mir unter Angabe der Lieferzeit, Liefe« Partien, Abgaben, wie VerzehrunMeuer, Abmaßgebühr:c,,als nebst drin etwa eintretenden 25°/..igen Mehrbedarf. Pserdr dri Offiziere und Gleichgestellten zu deu aktuelle» .i otettoertreter .noit mit bem Sauf» .^iu»(#icqucHtatiou3')$eiiflnifle . «nb einc SUifnafyniStaj'e Don 4 K tiebft einem üd)t- unb Spielmittelbeitrag Don 2 K 40 h ^u entrichten, roelrfje im gatle nid^t gut beftanbenct Prüfung jurücferftattet roerben. SBon auSroärttßen WufnafjmSroerbern ruirb bit» Wnmelburtg audj jdjriftlid) flrgen (Sinfcubung bei1 genannten $)orumente nnb %a^cn unb nad)» trägtidje Vorstellung angenommen. $ie jd)vifttid)en SUifnarjmSprüfungen be» ginnen 2) i e n 31 a ß, ben 16. SuIi, uni fyolb 10 Ufjr DormittagS, bie tminblidjen am gteidjeu Xage uni 3 UI>r uactjmittagg. ßufolge (Jrlaffež bc3 t)od)Iöbl. f. f. iJonbe«« fäulrate» Dom 28. Muguft 1894, Q. 2354, sönnen SdjiUer, roeldje nad) iljrern ©eburtžorte unb nad} irjren gfamilicnücrijättniffen beut SBereidje ber f. f. SBejirl^auptmannjdjaften Strainburg, 9kbniaun8borf, föubolfSroert, SCfdjer« nembt unb ber f. f. 33eairtLgerid)te Stein, itonb* strafe, 9toffenfufj unb Sittid) (SBeij-elburg) an-fleljören, ijicramts nur auSnaljniämeifc in bc= fonberä berüdfidjtigungSunirbigen gäHen mit (Genehmigung beS f. f. ijanbezfdjutrareä 9luf* nannte finben. Um biefe ©eitefymigung Ijaben bie ^. X. ©Item ober (Slteruftcnueitretcr ber Sdjüler mit einem rool)(6egrünbeten, bireft an bie genannte ©dfjulbefjürbe gerichteten ©efudje red)tjcitig einjuidjreitcit. $ie ^ircltion bed !. f. II. ©taatžgt)nuinfiiimfl. üaibac) am 1. ^uti 1902. (2513) 3-1 #1*110111(111)11110, ?lu ber 1.1. (Staatd'CberreaU^ttle itt Laibad) toerbeu bie im ^tiiti-Xeriiiinc für bet^ erfjuljaljt 1902/1903 ftattfinbenbeu 8Uifiiaf)in3. Prüfungen jum ©intritte in bie erste Silofft1 ®icu5tag, beu 15. 3uti ton 8 U^r Dovmittagö angefangen, ab' geljalten. 2)ie Wnutelbungen fyeju werben Sonntag, bcit 13. 3uli ton 9 bis 12 Ufjr bormittagd, im KonferenjÄimmer entgegengenommen. 3n bie erste Klaffe cintreteube Sdniler ijaben mittelst eineS Staus* ober Qkburt8jcrjcine3 uad}äUU)eifen, bafj sie bai je^ute ÜebenSja^r enttoeber fdjon üolli-nbet h^aben obec nod) in betn Štalenberjatjre, in u)cld)cž ber beginn be8 Sdjul* jafjreS fätlt, tjoQenbeu iwerbcu. Q^flltid) tuirb üon ib^nen bei ber Wufnatjme ein grcqucntationS-jeugniS ber SBotfgfdjule, tueldjer sie im Icjjt-verflossenen Sdjuljaljre angcljbrt b^aben, geforbert Werben, tueldjež bie ouöbrücflirfjc Söi^eidjuung, bafe ež jum ftwede beS (jinttittcS tu bie UJiittel-fd)itle aufgestellt luurbc, ferner bie SNoten auž ben Sitten, ber 9leligion§lef)re, ber (beutfdjon) llnterridjtöfpradie unb bem SRedjnen ju eut« Ijalten l)at. WuStuärtige Sdjiiler sönnen bie Slnmel» bungen aud) burd) redjtjeitige (Ätnfeubung ber 3)ofumcnte itnb ber $ar.e oon 7 fronen 20 fetter betoerfftelligeu. Soldje t)abcu fiel) am 15. ^uli Dor 8 lUjr toorntittofl« bem ©irettor Verfönlid) Uorjuftelleii. iJaibad) am 28. $?uni 1902. $ic ^treltioii. Blütenhonig und Alpenbutter von auserlesener Güte und Reinheit erhältlich bei Edmund Kavöiö Lalbaoh, Pr e&erengasse, gegenüber der Hauptpost. (584) 1 am 15. ^j.' V von halb 10 Uhr an abgehalten. Die Uumeldungen hiezu weiden am 13. Juli, vormittags von 8 bis 12 Uhr, in der Dircltions-tauzlei entgegengeuommen, wobei der Tauf» (Geburts-) Schein, das Frequentations-Zeugnis der lchtbesuchten Volksschule vorzuweisen, eine Taxe von k (! l>0 zu erlegen und die Erklärung abzugcbcu ist, ob die Aufnahme in die deutsche oder slovenische Abteilung angestrebt wird. Auswärtige Schüler löunen die Aumcl« düngen auch durch rechtzeitige Einsendung der genannten Dokumente und der Taxe jb werk« stclligen. Nach den Bestimmungen des Erlasses des k. l. Laudeöschulrates für Kram vom 28stcn August 1694, g. 2354, dürfen Schüler, welche nach ihrem Geburtsorle uud nach ihreu Familien-uerhältuisseu dein Bereiche der l. l. Vezirts» hanptmanuschastcu Krainbnrg, Nad« mannsdorf, Nudolsslvert und Tscher-nembl und dem Bereiche der l. l. VezirlS< gerichle Landstraß, Nassenfuß, Vtein und Weichselburg angehören, nur auöuahmsweise iu beondcrs bcrucksichtiguugswurdigm Fällen mit Genehmigung des l. l. Landeöschul» rates in die Laibacher Gymnasien aufgenommen werden. Die P. T. Angehörigen jener Schüler, welche hierorts eintreten wollen und uach dieser Bestimmung einer solchen Genehmigung bedürfen, werden daher aufgefordert, sich dieselbe vom l. l. Landesschulrate rechtzeitig zu beschaffe». Direktion des ersten Staatsgymnasnlms 30. Juni 1902. Gut erhaltenen Damon- oder niederes Herrenrad wird zu kaufen, eventuell für fünf Wochen zu mieten gesucht. (2484) 3-3 Anträge unter Z. 2484 an die Administration dieser Zeitung. Für Sommerfrischler ist in Krainburg eine komplett eingerichtete Wohnung bestehend aus zwei Zimmern und Küche, mit Benützung des Küchengeschiirs, sofort zu vergeben. Anzufragen in der Administration der «Laibacher Zeitung». (2610) 8—1 Letzte Woche! Lattermannsallee. Im Theater lebender Photographien von 6 Uhr au stündlich Vorführung des berühmten (2511) 3—1 • Elti-ßttöl (verbesserter Kinematograph). Von heute ab ganz neues Programm. Hochachtungsvoll K. F. LIFKA. Bauleiter oder Polier mit besten Zeugnissen und Referenzen, sucht Stelle bei größerer Baufirma. Derselbe spricht deutsch, slovenisch uud kroatisch, ist Spezialist in Verfassung von Kostenvoranschlägen und Plänen für die größten Bauten, und praktisch für jede Kanzleiarbeit sowie für schwierigste Abrechnungen. Anträge an die Administration dieser Zeitung unter Bauleiter erbeten. (2501) ^viiüiigsalbe ^, ist die kräftigste Zugsalbe, übt durch gründliche Reinig«nß yjftJjA^v eine schmerzstillende, rasch heilende Wirkung bei noch so : y^jätapV'^w. alten Wunden, befreit durch Erweichung von eingedrungenen /yrViHy\ Fremdkörpern aller Art. Erhältlich in den Apotheken. Pör xv^R^ Post franko 2 Tiegel 3 Kronen 50 HeIler- Vs&3*X{|% Apotheker Thierry (Adolf) LIMITED in Pregrada , i^y^v^^ bei RohitBoh-Sauerbrunn. (1080) 22 ^^^^^\\^! Man meide Imitationen und achte auf obige, auf jedem j ! Nj^^aajjp%/ Tiegel eingebrannte Schutzmarke und Firma. i Grösseres Gut oder Villa im Preise von 30.000 bis 1OO.OOO Oailclen wird s» kaufen gesucht. Gefällige Anträge nur direkt vom Besitzer erbittet Franz B©HftI an die Administration dieser Zeitung. (25lß) l Die Orfsgruppe Laibach des österr. . Eisenbahnbeamtenvereines voranstaltet zu Gunsten des Kurhaus- fondes für im Dienste verunglückte Eisenbahn- beamte (2515) 2—1 am Donnerstag, öcnl Juli 1.1 im Garten der Südbahnrestauration ein Garten-Konzert ausgeführt durch die Militärkapelle des k. u. k. Ini-Regiments Leopold II.,König der Belgier Nr.27. Beginn 8 Uhr. Entre 25 kr.* Društva avstr, zeleznicnih uradnikov krajevna skupina v Ljubljani priredi v j>rid zgradbi zdravisf za v službi ponesreèeu železniène uradnike v èctrtck, 9nc 3. julija t. L y restavracijskem vrtu u iužnea kolodvoru vrtni koncert koj ega izvaj a voj aška godba c. i^j ppBpolka Leopold II., kralj Bpl gijeev st. 27. Prièetek ob 8. uri. Ystopnina 26 *' »JALOUSIEN in allen Farben Holzronleaux, einfach bis liochelegant, zu den billigsten Ernst Geyer Braunau, Böhmen. ¦ÜJssgggpg Preisblatt auf Verlangen. Agenten gesucht. (1876) 20—11 GROSSE (2205)12-4 WERT-STEIGER- ung rasoheit durch rationelle Methoden in Papieren auszunützen, ¦ auch mit geringeren Mitteln. -¦•¦ OplDCIil allein hilft nichts. CDCni PC OrMrlLll Zuverlässige größere LniULUL auch für Minderbemittelte erreichbar. Ungar. Börsenjournal, Budapest. (2452) Q II. 107/2 Edilt. Wider die in Amenta unbekannt wo befindliche Magdale»a Hoge, verehelichte Ehlert. von Neulag, wurde bei d">> t. t. Bezirksgerichte in Gotischer.^ Sophie König von Koflcl'n, dcrzelt ' San Francisco, durch Dr. G"li Gottsch« lveaen 550 K eine Klage " gebracht. Auf Grund der Klage w"^ die Tagfntzung zur müudlich^n "'' Handlung auf den 5. Juli 1902, vormittags halb 9 Uhr, ki diesem 6' richte, Zimmer Nr. 3, auberauint. Zur Wahrung der Rechte der M! dalena Hoge, verehelichten Ehlert, , Herr Dr. Moritz Karn^ch'M. , Goltschee zum Kurator bestellt. ^'^ Kurator wird die Beklagte in dt'l zeichneten Rechtssache aus deren g.