Nr. 180. «H,,»!«?.°.°.H'.H?»,:'^!,'i''!'" Mlttwoch, 6.August. >«'«"'^iie^,,'^^"!«'"" 1884. Amtlicher Theil. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Statthaltern« rathe und Landes'Sanitätsreferenten in Pension Dr. Wilhelm Pißling als Rilter des Ordens der eifer-nen Krone dritter Classe in Gemähheit der Ordens. statuten den Ritlerstand allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juli d. I. dem Provisionierten Oberkunststeiger der Bergdirection in Idria Adolph Harmel in Anerkennung seiner viel» jährigen ausgezeichneten Dienstleistung das silberne Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Gescheitert. Nach mehr als einmonatlicher Berathung ist die Londoner Conferenz in der egyptischen Angelegenheit total gescheitert, ohne das« die diplomatischen Vertreter auch nur zu einem provisorischen Arrangement ge> langt wären. Die englische Niederlage ist eine voll« ständige, und Mr. Gladstone wird der torystischen Opposition gegenüber, die ohnehin ob der unter seinem Patronat abgehaltenen liberalen Massen-Meetings aufgebracht ist, einen schweren Stand haben, denn dass die Opposition aus dem Fiasco, welches da» englische Cabinet auf der Conferenz erlitten, ausgiebiges Ca. Pital schlagen wird, lässt sich leicht voraussagen. Die egyptische Angelegenheit aber steht heute viel schlim-mer, uls vor der Conferenz, denn damals war wenigstens Aussicht auf baldige, wenn auch nur partielle Regelung der wüsten Verhältnisse im Nillande, während man sich nun einem unabsehbaren Chaos gegenüber befindet. Um Anfang der «ben abgelaufenen Woche schon schienen alle Theile von der Aussichtslosigkeit weiterer Unterhandlungen überzeugt zu sein. Der englische Vorschlag, die egyplischen Zinsen zu reducieren, fand nur bei der einzigen Türkei Anklang, denn diese ist freilich daran gewöhnt, weder Capital noch Zinsen zurückzuzahlen. Der diplomatische Vertreter der Pforte fand daher an einer Zinselneduction absolut nichts Bedenkliches. Am Montag aber trat der französische Bevollmächtigte Varröie mit neuen Vorschlägen hervor, in denen er die Z'nsenherabsehung a>, eine'Bedingung knüpfte, indem er dieselbe von einem zukünftigen Fehl-betrag in dem Ergebnisse der Grundstener abhängig gemacht wissen wollte. Am Dienstag wurde dann der «eue französische Vorschlag von den Engländern in der Weise ergänzt, dass man an das Zustandekommen eines Compromisses wieder zu glauben begann. Demnach sollte Eczypten selbst acht Millionen aufnehmen, deren Verzinsung durch die elste Hypothek auf Staatsein, künfte sichergestellt würde. Dann würden die reducierten Zinsen der seitherigen Anleihen figurieren, hernach die Verwaltungskosten und der etwaige Rest der Ein« nahmen würde zur Nachzahlung der Zinsabzüge der bisherigen Anlehnn verwendet werden. Dieses Arran-gement sollte volläufig eine dreijährige Giltigleils-dauer haben. Für die Zinsabzüge sollten Bons aus« gegeben werden, deren Zahlung nach eingetretener Besserung der egyptischcn Finanzlage zu erfolgen hätte. Die französischen Delegierten hatten den neuen englischen Antrag, welcher nur noch von einer zeitweiligen Herabsetzung der Zinsen der egyplischen Schuld sprach, aä rslgrsuduiu genommen. Waddington wartete auf Instruction«», die endlich einlangten, und Samstag erklärte er in der letzten Conferenzsihung. die kaum eme Stunde dauerte, auch den provisorischen Vorschlag der englischen Vertreter für unannehmbar. Gleichzeitig untelbreitete er einen allerletzten Gegenvorschlag, dem-zufolge die Schuldencommission eine Reduction der Zinsen höchstens um ein halbe« Procent lediglich durch einstimmigen Beschluss aller ihrer Mitglieder beschlie« ßen könne. Sollte ein solcher einstimmiger Beschluss nicht zu Stande kommen, so hätten die Mächte darüber zu entscheiden. Da nun wieder Lord Granville diesen Vorschlag brüsk ablehnte, so war nichts weiter zu machen, und über Vorschlag des Präsidenten wurde die Conferenz „auf unbestimmte Zeit" vertagt. Ueber Antrug des italienischen Vertreters Cavaliere Nigra 3«^ "°ch 2" Protokoll genommen, dass hiemit alle Mächte ihre vollständige Actionsfreiheit wieder zurück-erlangt haben. Das ist da» Ende der jüngsten europäischen Con. ferenz! Der Bruch zwischen den rivalisierenden Mäch-ten Frankreich und England ist hiemit offenkundig. und Mr. Gladstone beeilte sich, noch am felben Tage in der Unterhaussitzung das Fehlschlagen der Conferenz sowie als ernste Folge desselben anzukündigen, dass das vorherige französisch« englische Uebereinkommen, dem zufolge England u. a. sich verpflichtet hatte, das egyptische Territorium binnen drei Jahren vollständig zu räumen, ungiltig sei. Auf der Conferenz stand England mit feiner engherzigen, selbstsüchtigen Interessenpolilik isoliert da, und Frankreich erhielt in der Unterstützung Deutschlands einen mächtigen Rückhalt, wie man denn überhaupt in der ganzen Affaire die Ingerenz der gewaltigen Hand Bismarcks erkennen will. Bismarck bekundete in der That das Streben, zu zeigen, dass Deutschland auch in Egypten specielle Interesse» zu wahren habe, was er namentlich durch das Aufwerfen der Sanitätsfrage bewies. Die entschiedene Ablehnung der von England bei Bismarck angesuchten Intervention zu Gunsten der britischen Vorschläge beantwortete Gladstone mit der schroffen Abweisung einer Discussion über die pitoyablen egyp< tischen Sanitätszuftänds. Schließlich musste er sich zu Versprechungen in dieser Hinsicht bequemen. Wie man sieht, hat die Conferenz nur Anlass zu verschiedenen gegenseitigen Anfeindungen der interessierten Mächle geboten und die Situation statt sie zu klären, noch mehr verwirrt. Es ist England nun einmal nicht gelungen, die europäischen Gläubiger entgelten zu lassen, was seine Misswirlschaft und gewissenlose Ausbeulungspolitik in Egypten verschuldete. Es ist zumindest gewagt, wenn die «Time«" sich vom Fehlschlagen der Conferenz freies Spiel für die englische Herrschaft in Egypten versprechen und die Haltung Deutschlands als einen verkappten Coup gegen Frankreich erscheinen lassen wollen. Die von einem Londoner Correspondenten ausgesprochene Vermuthung, England werde im Falle eines Fehlschlagens der Con< ferenz die Zahlung der Entschädigungen verschieben und für die dringendsten Bedürfnisse Egyptens durch eine kleine Anleihe Vorsorgen, dürfte denn doch nicht fo leicht zu verwirklichen sein. Vorläufig kann man begierig auf den Effect sein, welchen das Scheitern der Conferenz in England hervorrufen wird. Gladstone wirb aller Anstrengungen bedürfen, um sich gegen den Ansturm der Opposition hallen zu können. Jemlleton. Warum die Wurst schief geschnitten wird. Die Gnädigste schreibt: „Lieber Freund! Sie kennen sicher da« tiefsinnige Sprichwort: Was zu viel ist, ist zu viel! Sie haben mir hundert und mehr Briefe geschrieben und ich habe immer geschwiegen. Wenn das Schweigen wirklich so schwer ist, wie Sie in Ihrem letzten Briefe ansein-andeizusehen sich bemühen, dann packen Sie nur gefälligst em mit Ihren hundert an mich gerichteten Ariefen und Ihrem tausend sonstiger Feuilletons und verneigen Sie sich achtungsvollst und ergebenst vor der Größe meiner Schweigsamkeit. Ich wusste nicht, dass ich so verehrungswüldig bin, aber ich bin ge-lehrig und acceptiere gerne eine Lehre, welche mich nun doppelt verehrungswllrdig macht. Aber — was zu viel ist, ist zu viel! Erinnern Sie sich, was Sie mir in hundert und so viel Briefen — (zum hundertsten habe ich Ihnen nicht einmal gratuliert; es War Unrecht und ich leiste jetzt amende twuoi'kdls) -^ vorgeplaudert haben, über alles Mögliche und noch e»mge Dinge mehr, und ich habe alles gläubig hin-nenornmen und eine wahrhaft glänzende Schweigsam. «>t entfaltet, vor der Sie einen gar fo großen Re-ipect haben, aber jetzt muss ich reden, auf die Gefahr yln, beträchtliche Einbuße an meinem Nimbus zu er-selben. 2 Sie erzählen, dafs der Profesforenlörper der Uni-erMt Leipzig sich einmal zufammengelhan habe, um ">e Hrage zu beantworten, warum die Wurst fast im-da!» O'^ geschnitten werde. Sie berichten ferner, An^"y^ Erachten« die einzig richtige und logische tb-l. " *"m einem Professor der Mathematik er. "j«ll worden sei: Die Wurst werde darum fast im- mer fchlef gefchnitten. weil es nur Einen geraden Schnitt gebe, der fchiefen Schnitte aber unendlich viele möglich feien. Also darum, bloß darum? Ach. diese Männer, diese Professoren, und insbesondere diefe Mathematiker! Und dann Sie, Sie gläubiges Gemüth, dem ein Mathematiker gleich so schrecklich imponiert! Ich sehe Sie schon förmlich, wie Sie sich rüsten, sich über die Frauen zu moquieren, denen gegenüber man felbst mit mathematischen Fundamentalsätzen und geometrischen Beweisen nicht mehr auslangt. Sie streiten einem das Weiße aus den Augen und das Blaue vom Him« mel herunter, und wenn sie nicht gelaunt sind, so machen zweimal zwei auch nicht vier. Nur gemach, lieber Freund! Ich streite nicht gegen mathemalische Fundamenlalsätz«', aber ich lehne mich auf gegen will« lürliche, unberechtigte und unlogische Schlussfulgerun-gen, die man aus ihnen ziehen will. Dass unendlich viele schiefe und nur ein gerader Schnitt möglich feien, dazu braucht lein Mathematiker aus Leipzig zu kommen, um uns das zu beweisen. Das wustten wir auch ohne ihn; aber seine Folge, "lng ist falsch. Sie wäre richtig, wenn überhaupt eine Tendenz bestände, die Wurst gerade zu schneiden. Auch da wäre sie nur theoretisch richtig, wenn jede einzelne Wurstscheibe auf ihren Schnittwinkel hin mit Zirkel und Winkelmaß, mit Reihschiene und Trans» pmteur bis aus ein Tausendstel Millimeter genau ab» gemessen und berechnet würde; in Wirklichkeit würde, wenn die Tendenz zum Geradeschneiden vorhanden wäre, gewöhnlich ein gerader Schnitt constatiert werden , auch wenn er es nach mathematischen und geometrischen Ansichten nicht wäre. Nun rufe ich die gesummten Hausfrauen des Erdballs und dazu alle Wurst. m,d Delicatesscnhändler zu Zeugen auf, ob sie jemals das Bestreben gehabt haben, die Wurst ge. rade zu schneiden. Ich sage nein! und bin Überzeugt. dass ein vieltausendstimmiger Chorus mir begeistert zustimmt. Wie steht es nun mit der Erklärung des gelehrten Professors? Die Wurst wird schief geschnitten weil man sie schief schneiden will. Das ist meine Antwort, das meine wissenschaftliche Entdeckung. Wie stehe ich da!? Sie brauchen nicht die Nase zu rümpfen. Ich weiß. was Sie sagen wollen; Sie verweisen mich auf den Gelehrten des Münchener Bilderbogens und auf seine epochemachende naturwissenschaftliche Entdeckung. Er fchläft unter einem Apfelbaum und da fällt ihm ein Apfel auf die Nase. Er wacht auf, nimmt einen Zirkel zur Hand und einen Bleistift und beginnt zu messen und zu rechnen, und nachdem er einen Tag gemessen und gerechnet, da hatte er da« große wissenschaftliche Resultat gefunden: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! Viel besser ist auch meine Wurst-Theorie nicht, ich fehe es ein. aber besser ^st sie doch, denn schließlich gibt sie ja doch eine positiv?, ausreichende und abschließende Erklärung. Die Frage ist beantwortet, das Problem ist gelöst. Die Wurst wird schief ge-schnitten, weil man sie schief schneiden will. Die Sache ist sehr einfach, Ihnen fogar zu einfach, das verschlägt nichts. Ich mache Sie daraus aufmerksam, gerhlUr Herr, dass alles wahrhaft Große und Classische sich durch Einsachheit auszuzeichnen pfleg». Nachdem ich nun eine wissenschaftliche Streitfraae solcher Art endgiltig beantwortet und definit" S/löst ya^ wäre meine Aufgabe eigentlich zu ^/'.^H,g-n noch ein Utbrige«. um "< SA' ?"^ ? ^.h. und will einer noch v.el sch'v'-^^^^^^ ^,^ gehen: Warum w.ll """ """ schneiden? ^»„ii,". dass eine fchief geschnit. .„« V? perlst, al« die gerade geschnittene? Lalbacher Zeitung Nr. 180 149N 6. Auaust 1884. Inland. (Zur Landtag« .Wahlbewegung.) Be-lannti'ch sind vor kurzem verschiedene Meldungen auf» getaucht, wonach Verhandlungen bchuf« Erzielung eines Eompromisses im steierischen Großgrundbesitze im Zuge wären. Nenn solche Unterhandlungen wirtlich angebahnt wurden, so waren sie von vornherein aussichtslos, da die liberale Partei in diesem Wahlkörper die unbestrittene Majorität besitzt, die selbst in dem Falle, wenn der Reclamation des Fürsten Liechten« stein hinsichtlich der Besitzer landtästicher Häuser statt« geglben würde, nur ganz unwesentlich tangiert wäre. Mit dem Scheitern des Compromiss«Versuches zerfal« len auch alle jene Combinationen, welche inbetreff der Person des neuen Landeshauptmannes auftauchten. — In jenen Kronländern, deren Landtage in nächster Zeit neugewählt werden sollen, ist die Wahlbewegung dereits in vollem Zuge. Insbesondere gilt dies von Kärnten. für welches Land die Wahltermine auf den 8.. 13. und 19. d. M. anberaumt sind. Die Wahl der Wahlmänner in der Gruppe der Landgemeinden ist bereits vollzogen. Das conservative Wahl.Comite fiir Oberösterreich sowie jenes fiir Salzburg haben bereits ihre Wahlaufrufe veröffentlicht. Die Wahlen selbst sind für Oberösterreich auf den 25. und 30sten August sowie auf den 3. September, für Salzburg auf den 1., 4. und 9. September d. I. ausgeschrieben. (Ungarn.) In Arad und Umgebung werden bereits umfassende Vorbereitungen für den festlichen Empfang Sr. Majestät des Kaisers. Allerhöchstwelcher bekanntlich den dort statlfindenden Manövern beiwoh-nen wird, getroffen. Nnliisslich dessen, dass Se. Majestät bei dieser Gelegenheit auch das Gebiet des Temeser Eomitate« betreten wird, hält der Municipal-Ausschuss des EomitateS am 11. August eine außerordentliche Generalversammlung, in welcher Beschlüsse bezüglich der ehrfurchtsvollen Begrüßung des Monarchen an der Grenze des Comitates sowie betreffs der Verpflegung der auf dem Gebiete des Comitates concentrierten Truppen gefasst werden sollen. (Kroatien.) Banus Graf Khuen, vorgestern von Ischl zurückgekehrt, dürfte Ende dieser Woche in Begleitung des Leiters der Justiz.Abtheilung, Klein, die bereits angekündigte vierzehnlägige Reise nach der oberen Militärgrenze antreten. — Die beiden oppo« fitionellen Parteien treiben, obwohl die Neuwahlen für den Landtag erst im Spätherbst stattfinden, schon jetzt eine sehr üppige Wahlagitation. Dabei liegen die beiderseitigen Organe »Pozor" und »Sloboda" ein» ander recht wacker in den Haaren und letztere erhält verdientermaßen Lectionen über die politische Gesin« nungslosigkeit der Rechtspartei, die heute dasselbe Russland als den „mächtigen Onkel" der Slaven an» bete, da« ihr vor nicht gar langer Ait als Auibund aller asiatischen Barbarei und Reaction erschienen. Ausland. (Das deutsche Reichs.Gesundheitsamt) soll eine Erweiterung erfahren. Es heißt, dass die Cholera.Epidemie den Anstoß gegeben habe. die Amts« vefugnisse dieser Bthörde nach mehreren Richtungen hin zu erweitern und deren Einflnssnahme auf gesund, heilspolizeiliche Maßregeln zu verschärfen. (Italien.) Während in Südfrankreich die Chalerafälle mit jedem Tage abnehmen, die Situation in entschiedener Besserung begriffen ist, kommen be-unruhigende Nachrichten au« Italien, obwohl man gerade dort bemüht war. alle Staaten Europas an nöthigen und unnöthigen Absverrungs- und Des-infections - Maßnahmen zu überbieten. In verschie« denen Orten des Königreiches sind zumeist unter zugereisten Franzosen Cholerafälle vorgekommen, darunter verhältnismäßig viele mit tödtlichem Ausgang. Da gleichzeitig die ungünstigen localen Sanitätsverhältnisse constatiert werden, sind die angeordneten strengen Maß-nahmen im Innern des Landes dringend geboten, in mancher Hinsicht wohl dringender, als die Qllarantaine an vollkommen ungefährdeten Grenzen. (Frankreich) Die vorgestrige Sitzung des Congresses in Versailles dauerte nicht lange. Nachdem der Präsident die Versammlung für constituiert erklärt und der Ministerpräsident Ferry den Revisions-Gesetzentwurf auf den Tisch des Hauses niedergelegt, wurden die fünfzehn Abtheilungen, aus denen die Versammlung bestehen soll, durch Wahl gebildet und dann darüber berathen, auf welche Weise der Aus» schuss für die Revision ernannt werden soll. Die Sitzung wurde dann auf den nächsten Tag verlegt, damit die einzelnen Gruppen, die gleich nach der Sitzung in Versailles zusammengetreten, sich über die Wahl der Auischussmits,lieder einigen können. Gestern hat die Wahl des Ausschusses stattgefunden. Ob die Berathungen des Ausschusses lange dauern werden, lässt sich noch nicht sagen, doch wird man sie zu be. schleunigen suchen. Während seiner Berathungen müssen die öffentlichen Sitzungen natürlich eingestellt werden. Wie lange die öffentliche Erörterung über die Revision selbst dauern wird. muss eine offene' Frage bleiben. Ferry äußerte am Freitag, dass in zwei Tagen alles beendet sein werde. Dies wird jedoch vielfach bezweifelt, da nicht allein eine große Anzahl von Unleranträgen zu erwarten sind, sondern sich büi der allgemeinen Berathung auch die Hauptredner des Senats und der Kammer, wie de Broglie. Buffet, Leon Say, Jules Simon (Senatoren), Andrieux, R'bot, Allain-Targi, Goblel, Clemenceau, Laguerre (Deputierte), betheiligen wollen. Viele Senatoren, namentlich vom linken Centrum, glauben übrigens, das« die Berathungen sich in die Länge ziehen werden. — Der Senat — 17 Sitze desselben sind un. besetzt — stellt zum Congress 283 Mitglieder, die Kammer 557. Die Verfassung bestimmt, das« die Hälfte der Mitglieder des Parlaments nebst einer Ueberstimme nothwendig sind, damit ein Antrag be-treff« der Veränderung der Verfassung Gesetzeskraft erhält. Da da« Parlament nun aus 300 Senatoren und 587 Deputierten der Verfassung zufolge besteht, so ist die absolute Mehrheit 429. (Sualim) wird neuerdings von den Insurgenten, die an 17000 Mann stark sein sollen, bedroht. In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli griffen sie die Verschanzungen auf dem Festlande an. Sie sollen bei dieser Affaire, in der sie mit starken Kräften vor-giengen, nicht unerhebliche Verluste erlitten haben. Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Kla-genfurter Zeitung" berichtet, den durch Brand verunglückten Bewohnern von Rattendorf in Kärnten eine Unterstützung von 3000 fl. zu bewilligen geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der „Vote für Tirol und Vorarlberg" meldet, der Feuerwehr in Civezzano 60 fl., dem Schießstande in Tajo 100 fl. und der Gemeinde Vill zur Anschaffung einer Feuerspritze 100 fl. zu spenden geruht. — (Die Cholera.) NlS ein erfreuliches Symptom der Abnahme der Cholera im füdlichen Frankreich darf die Thatsache verzeichnet werden, dass vorgestern in Toulon kein einziger Sterbefall an dieser Epidemie vorgekommen ist. Auch in Marseille ist die Seuche sichtlich in Abnahme begriffen. Dagegen weiden neue» lich mehrere Cholera«Erlrankungen »nd auch vereinzelte Sterbefälle aus mehreren italienischen Grenzstädten gemeldet. Allerdings wird gleichzeitig hinzugefügt, dass die betreffenden Fälle sich meistens auf auS Frankreich eingewandcrte Arbeiter beziehen und lediglich sporadischer Natur sind; nur in Pancalieri scheint die Situation etwas kritischer zu sein. da dort bereits an zwanzig Cholerafälle verze,chnet wurden. Die Quarantine wird übrigens an den Grenzen Italiens mit großer Strenge gehanbhabt. Im Durchschnitte befinden sich jetzt täglich in sämmtlichen Quarantainen des Königreiches 7500 Reisende, von denen jedoch gegen 3000 auf den Schiffen untergebracht sind. Infolze der Hemmung des Neiseverlehres. welche durch die an den Grenzen der verschiedenen europäischen Staaten in Kraft bestehenden Quarantaine Verordnungen verursacht worden, ist die Conferenz der Association fiir die Reform und Codification des Völkerrechtes, die in kurzem in Hamburg abgehalten werden sollte, für das nächste Jahr verschoben worden. — (Seltsame Vegetarier) sind die Angehörigen des ostafrikanischen Stammes der Massa>> So lange sie unverheiratet sind. essen sie Fleisch nach Herzenslust; aber von dem Augenblick ihrer Vermählung an ist es ihnen streng verboten. thierische Kost zu berühren. Der genannte Vollzstamm bietet überhaupt dem Beobachter interessante Eigenheiten. Er unterscheidet sich in Sprache und GesichtsauSdruck sehr scharf von den Bantu« oder den übrigen Negerstämmen des Landes. Die GesichtSzüge ähneln am meisten denen der Galla« und Somalis. Aber auch die Wohnstittten, die gesellschaftlichen und gottesdienstlichen Gebräuche. die Kleidung :c. unterscheidet die Massni als eine durchaus eigenartige Völkerschaft. Uebrigens scheinen sie sich keines« Wegs gern von der thierischen Kost zu trennen; denn sie pflegen sich erst in den dreißiger Jahren zu ver« heiraten. Möglich, dass die Gesetzgeber des Stammes, die jene seltsame Sahung aufstellten, dadurch einer allzu' frühen Verehelichung, wie sie bei anderen NegerstämnttN heimisch zu sein pst^gt, vorbeugen wollten. In diesen« Falle haben dieselben ihre Absicht gründlich erreicht gründlicher als sie selbst sich vorstellen und bezwecke« mochten. Der Führer der letzten englischen Expedition nach Ostafrika, Mr. Josef Thomson. hat sich mit den Nein. Sie lassen sich aber dennoch von Ihren Gelehrten in« Bockshorn jagen und ergebe,» sich. wenn diese behaupten, dass da« eitel Spiegelfechterei fei. Nicht nachgeben, sage ich; lernen Sie streiten von mir. Die Gelehrten haben natürlich die Wissenschaft für sich, aber unzählige Beispiele beweisen, dass die praktische Lebenserfahrung ihnen gegenüber doch Recht behält. Ein sehr berühmter Arzt sagte einmal zu einem unberühmten Eollegen: .Ich musö abreisen und über-gebe Ihnen einen Patienten, der an einer lödllichen Krankheit leidet; in längstens einer Woche wird er sterben." Nach einem Monat kommt er zurück und erkundigt sich. ob er recht gehabt habe. ..Nein", lautet die Antwort, »der Mann ist frisch und gesund und arbeitet schon wieder in seinem Geschäfte." „Un-möglich", erwidert der berühmte Mann. ,nach allen Regeln der Wissenschaft musste der Patient sterben; Sie haben ihn einfach falsch behandelt." Ihr Mathematiker wird, um zu beweisen, dass die sch'efe Scheibe nicht ausgiebiger sein könne, mit einem geometrischen Beispiel kommen. Man kann auf einer Berglehne nicht mehr Weinstöcke pflanzen, als man auf der ihr entsprechenden ebenen Grundstäche pflanzen könnte, obschon e« sich ja nicht bestrellen lässt, dass bei einem rechtwinkligen Dreiecke die Hypo« thenuse länger sein muss. als jede einzelne der beiden Katheten. Eine Hausfrau, welche eine Schüssel m>t Delicatessen garnieren will, weih. dass sie mit schiefen Scheiben besser und ökonomischer fahren wird, als mit geraden. Kurz und gut, ein Frauenparlament hätte in dieser Frage zu entscheiden und nicht ein Pioses. sorenkörper. Wieder ein wahrhaft drastisches Beispiel von der Zurücksetzung des schwachen Geschlechtes. 0 Wie weit sind wir noch vom Ideal des Frauen-stimmrechtes entfernt! Wenn Sie glauben, dass es beim Essen mcht auf den Schein, fondern auf das Wesen und rücksichllich der Ausgiebigkeit nicht auf das Aussehen, sondern' lediglich auf das Gewicht ankomme, fo sind Sie in einem schweren, unheilvollen Irrthum befangen. Geben Sie einer Gesellschaft dasselbe Quantum Wurst in unaufgeschnittenem Zustande, das sonst hübsch auf. gefchnilten ausreichte, und Sie werden aufgelacht werden. Man wird sich scandalisieren, dass Sie so wenig vorlegen, dass man dabei verhungern könnte. Sparen müssen Sie von den Frauen lernen. Wenn ich ein Stückchen Sammt zum Aufputz eines Hutes oder eines Kleide« brauche, so werde ich im Laden den Sammt schief geschnitten verlangen, so komme ich mit einem Viertelmeter aus, wo ich sonst vielleicht einen halben kaufen müsste. Das ist nicht gleichgiltig, denn in einen ordentlichen Sammt „legt sich schon Geld hinein." Weil nun das Schiefschneideu der Wurst rück« sichtlich seiner Zweckmäßigkeit so hoch über jeden Zweifel erhaben ist, wird daran schon seit Iahrhun« derten. vielleicht schon feit Jahrtausenden, seitdem wir einer keimenden Civilisation die Wurst überhaupt zu verdanken haben, unverbrüchlich festgehalten. Historische Anhaltspuntte fehlen uns allerding«. Ich habe nicht« davon gehört oder gelesen, dass man in Pompeji auch wohlerhaltene Wurstscheiben ausgegraben hätte. und auch in der Ilia« und in der Odyssee, wo die Wurst allerdings vorkommt, steht nichts über den schiefen oder geraden Schnitt. Das ist nun freilich sehr be-bäuerlich, aber Sie wissen ja, selbst Vater Homer schläft manchmal. Trotz alledem hindert uns aber nichts, als ganz positiv anzunehmen, dass die Wurst zu allen Zeiten und bei allen Völkern aus Gründen der Raison schief geschnitten worden ist. Dieser Umstand ist aber an sich schon sehr wich. tig. Es könnte ja sein. un« selbst steht darüber lein Urtheil zu, dass uns alle Raison und alles rechte theoretische Erkenntnisvermögen abhanden gekommen sei, dass wir nicht imstande wären, das Zweckmäßige zu erkennen und bewusst das Rechte zu thun. Sellist dann wlirde die Wurst noch schief geschnitten werden, weil uns hereditäre Veranlagung dazu förmlich zwin-gen würde. Ich beobachte oft einen kleinen fünfjäh' rigen Jungen, der geboren wurde wenige Tage, nach" dem sein Vater, den ich sehr gut gekannt, gestorben war. Es ist erstaunlich zu sehen, wie er alle kleine" Eigenheiten an sich hat, die für seinen Vater charakteristisch waren, dem er sie doch nicht abgesehen h^ Die Anlage, die Wurst schief zu schneiden, haben W>r also jedenfalls auch schon mit auf die Welt gebracht-Sie sagen, es sei schwer, die Wurst gerade zu sch"^ den und darum werde sie auch meist schief geschnitte", wie es auch schwer sei, das Rechte zu thun und das z Richtige zu treffen. Wieder falsch, mein Freund! I. 6"lw'0 mich dieser Schlag versetzt, sagen allllfli^sl ?^' nachdem die Baronin Simaise die un. ««MUs^I'N.^W 'ei' l« h°"° °«ch "e Landry verneigte sich. um zu gehen. «Noch ein Wort, mein Freund," fprach die Ba. ronin. «Hat Ihr angeblicher Gebieter, der Baron. Ihnen den Befehl gegeben, ihm nach Paris zu folgen?" „Der Herr Baron hat mir nichts gesagt, aber ich werde ohne Zweifel morgen einen Brief mit näheren Weisungen von ihm erhallen." „Landry. Sie werden über meine Tochter wachen?" „Ich werde es. aber auch Herr Lagcnde wird das Gleiche thun!" Der Diener verbeugte sich respsclooll und verließ das Gemach. Als die Baronin allein war, sank sie auf die Knie und faltete betend die Hände. «Himmel, erbarme dich meiner Kinder, erbarme dich meiner!" sichte sie. «Habe ich denn noch nicht genug gelitten? Befchütze meine Tochter, o allmächtiger Gott! Lafs allen Schmerz, alles Weh mich allein tragen!" _________ 14. Capitel. Gor der Krisis. In Chalou hatte die Uhr soeben mit lnutem Schlage die siebente Morgenstunde veikündet, als ein Wagen vor dem lmdenbrschalteten Hause hiell. in wel« ^chem feit drei Jahren der Doctor Lcgendre wohnte und der armen Johanna Vaillant all' seine Pflege und Sorgfalt angedeihen ließ. Der Kuischer hatte nur eben die Zeit gehabt, vom Bocke zu steigen und den Wagrnschlag zu öffne,,, als in der Thllr des Hauses der Arzt erschien, welcher Johanna am Arm führte. Hinler ihnen schritt die Dienerin des Mädchens, eine schwere» Handtasche tragend. ^ Der Arzt bat Johanna, die trotz ihrer Krankheit nichts von ihrer Schönheit eingebüßt hatte, einzusteigen, wahrend der Kulfcher das Gepäck besorgte. ^ ?"Aät "^m "eben dem jungen Mädchen Platz. Ehe der Wagen sich in Bewegung setzte, sprach er zu der am Schlage stehenden Dienerin: «Vergessen Sie leine meiner Weisungen. Haben Sie die größten Rücksichten für meine Pensionärin und widmen Sie ihr während meiner Abwesenheit Ihre ganze Sorgfalt. Ich hoff?, nur wenige Tage fortbleiben zu muffen, jedenfalls aber bleibt die Thür meines Haufes aller Welt verschlossen. Die fremde Dame darf mit niemandem verkehren!" Die Frau wiederholte ihr Versprechen, der Weisungen des Arztes bis in die kleinsten Details ein« gedenk sein zu wollen; dann sstzte sich der Wagen in Bewegung. Vermuthlich also ohne Wissen Lagardes hatte Doctor Legendre eine Frau aufgenommen in dem Hause von Chatou, eine Frau, welche er fer» hielt von der Welt, welche er den Blicken der Maschen verbarg. War es abermals eine K, ant> welche m"' s""^ Obhut anvertraut? Kemesweae! Die ttAA^er besah ihre vollen Geisteskräfte. dc>ch^w^^^^t Doctor jede deiilbare Smgfal,, l" " abzuschätzen. , „„ die beide,, Reisenden Geae" "eun Uhr ""« wicS eine Karte vor, <"l ^.,Vihm ein separiertes Coupi überlassen 3erdt« musA" m.° einer der Unterbeamten °Mtte Laibacher Zeitung Nr. 180 149? 6. August 1884. stücken weder vorgezählt noch vorgewogen, noch vor-gemessm wird, ans der Anßenseite jedes Packstückcs in deutlich ersichtlicher Weise die Angabe der Menge ihres Inhaltes zu tragen haben. Znr Bestimmung des § 3 bemerkt das Comite, dass dein Verkäufer, welcher dem Känfer für die Richtigkeit der Mengenangabe haftbar ist, das Rcgressrecht gegen denjenigen zustehen soll, voll dem er die Ware bezogen hat. Im H 5 wäre nach der Ansicht des Comite's noch die Bestimmung aufzunehmen, wann das Gesetz in Wirksamkeit tritt. __________________(Fortsetzung folgt.)___________________ Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Ehrenbürgerdiftlom.) Gestern mittags wurde dem Herrn Landekfträsidenten Freiherrn von Winkler das kunstvoll ausgestattete Ehrenbürgerdiftlom der Landeshauptstadt Laibach durch den Herrn Bürgermeister Peter Grass elli, in dessen Begleitung sich auch der magistratliche Kanzleidirector Herr Mihalii befand, überreicht. — Bei dieser Gelegenheit gab Herr Vürgelmeister Grasselli den Gefühlen besonderer An« hänglichleit und Hochachtung der Stadt Laibach filr den Herrn Landespräsidenten in längerer Ansprache beredten Ausdruck. — (Staats. Stipendium,) Das k. k. Ackerbau« Ministerium hat für die landwirtschaftliche Lehranstalt »Francisco-Iosefthinum" in Mödling, und zwar für den nächsten dreijährigen Lehrcms 1884/85. 1885/86. 1880/87, ein Stipendium von jährlichen 250 fl, 3. W, bewilligt Zur Aufnahme in diese Lehranstalt wird erfordert: 1.) Die zustimmende Erklärung der Eltern oder Vormünder; 2.) cin Lebensalter von mindestens sechzehn Jahren; 3.) der Nachweis über ein? solche Schulbildung, wie sie in den mit gutem Erfolge zurückgelegten unteren vier Classen der öffentlichen Mittelschulen erworben wild. Sehr wünschenswert ist der Nachweis über einige durch Praxis auf einem Landgute erworbene Kenntnisse. Bewerber um dieses Stipendium wollen ihre Gesuche mit den nöthigen Beilagen bis längstens 3l. August 1884 bei der Direction des „Fra»cisco«Iosephinum" in Möd« ling, von welchem Instituts Programme zu beziehen sind, einreichen. Stipendisten sind von der Entrichtung des Schulgeldes nicht befreit. Vom k. k. Ackerbau-Ministerium. — (Für die dritte Schwurgerichtsperiode) im Jahre 1884 wurden bei dem k. k. Landeggerlchte in Laibach als Vorsitzender drs Geschwornengerichtes der l. k. Lanoesgerichtspräsivent Herr I. Kapretz und als dessen Stellvertreter die k. k. Landesgerichtsräthe Herren R. Zhuber v. Okrog und L, Rauniker, und beiden» k. k. Kreisgerichte in Rudolfswert als Vorsitzender der Herr t. t. Kreisgericbtspräsident V Je uniler und als dessen Stellvertreter der t. l. Landesgerichtsrath Dr. A. Vojska berufen. — (Todesfall,) Nach dreitägiger Krankheit starb vorgestern in Egg ein hoffnungsvoller junger Mann. der Hörer der Rechte Herr Anton Kersnil, Bruder des k. l Notars und Landtagsabgeordneten Herrn Ianko K e r s n i k, — („Gorjanski Dom.") Am 17. August d. I. findet in «Vorje bei Velbes die Einweihung des vom dortigen Leseverein zum Andenken an die 600jährige Zugehörigkeit Krains zu Oesterreich erbauten „Gor- die beiden sofort nach dem Zuge, welchen sie zu be< nutzen hatten. Doctor Legendre und seine Schuhbefohlene stiegen ein und legten fast wortlos die Reise nach Epinal zurück. Als der Zug hier eintraf, war es sieben Uhr abends. Herr Legendre trug Johanna, welche schlief, an den bereitstehenden Wagen. Gegen 11 Uhr erreichte de,selbe Mareille. Das Hau« des alten Capitäns war hell erleuchtet, Gertrude wartete im Erdgeschoß. Johanna wurde vom Wagen direct in ihr Zimmer und zur Ruhe gebracht. In der früheren Umgebung, in der nichts verändert worden war, sollte Johanna am künftigcn Morgen erwachen, sollten ihre Augen auf den ihr einst so vertrauten Gegenständen haften. Würde dieses Erwachen die Nebel verscheuchen, welche so lange Zelt hindurch den Geist des Mädchens umnachtet gehalten? Auf alle Fragen, welche Jacques Vaillant, Jacques Orandin und selbst Gertrude an Doctor Legendre stell« ten, halte er stets nur die einzige Erwiderung, man müsse den kommenden Tag erwarten. Morgen!" W>e inhaltsschwer schien den angstvoll Harrenden dieses eine Wort! Dieses Morgen sollte höchste Seligkeit oder n^men-lose Verzweiflung im Gefolge haben. Wie endlos lang war diese Nacht mit ihren Qualen, 'hrer Sorge. Schlafe, arme Johanna, schlafe unler dem Dache des Hauses, aus welchem das UnMck dich vertriebe»! Schlafe, dein Vater und dein Verlobter wachen in Liebe und Sorge für dich! (Fortsetzung folgt.) janski Dom" statt. Das Programm der Einweihungs-feier wurde folgendermaßen festgestellt: Um 10 Uhr vormittags feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche. Nach der Messe Festzug von der Kirche bis zum „Dom". Vor dem .Gocjansli Dom": 1.) „^epa nain. äomo viull", vorgetragen vom Sängerchore in Gorje; 2.) Ein« weihung; 3.) „0c6 N2,5", vorgetragen vom Sänger-chore in Gorje; 4) Festrede, gesprochen vom Herrn Professor Franz Ouklje; 5) Voltshymne, vorgetragen vom Sängerchore in Gorje. — Um 1 Uhr mittags ge» meinsch,,ftliches Festessen bei „Kacon". Hierauf freie Unterhaltung und Tombola. — Um 6 Uhr nachmittags Abfahrt nach Veldes. Fahrt und Gesang auf dem Vel-deser See. — (Von der städtischen Bade»An st alt.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Für die Damen sind als Badezeit im Bassin der hiesigen städtischen Bade-Anstalt Kolesia die Stunden von halb 9 bis halb 12 Uhr vormittags bestimmt; es können daher von diesem Bade nur jene Damen Gebrauch machen, welche über ein Dienstpersonale verfügen, welches die im Hause nöthigen, unverschicbbaren Arbeiteil des Vormittags sowie den Mittagstisch besorgt, während jene. gewiss in der Mehr« zahl Vertretenen, welche diesen Geschäften selbst obliegen oder bei selben doch helfend und überwachend mitwirken, auf diese Wohlthat verzichten müssen und auf die Ca» binen, in welchen das Wasser kälter und das Baden beiweitem nicht so angenehm ist, angewiesen sind. Die löbliche Gemeindevertretung würde des DankeS dieser letzteren gewiss sein, wenn sie sich bewogen finden sollte, eine Aenderung erwähnter Anordnung in der Art ein« treten zu lassen, dass den Damen das Baden im Bassin abwechselnd auch in den Nachmittagsstunden, wenn auch nur ein paar Tage in der Woche, möglich gemacht würde. Die gelanten Herren werden ihnen diese Begünstigung gewiss nicht missgönnen. -m- — (Blitzschlag.) Am 31. Juli gegen 10 Uhr nachts schlug der Blitz in das Haus des Besitzers Jakob Onus»? in Ußeuk ein. wodurch das Strohdach in Brand geseht wurde. Der Blitz nahm dann seinen Weg in das Wohnzimmer und zertrümmerte daselbst vierzehn Fen-sterschciben. ohne jedoch zwei Mädchen, welche darin schliefen, beschädigt zu haben. Das Feuer wurde durch herbeigeeilte Leute sofort localisiert. — (Selbstmord.) Diesertage hat sich der k. l, Lieutenant des zwölften Uhlanen. Regiments. Ritter Brand von Santa«Lucia, in Klagenfurt durch einen Schuss in die Stirne entleibt. Die Leiche wurde nach Prag überführt. Der Verstorbene war ein junger, lieben», würdiger und vielseitig geschätzter Officier und. wie versichert wird, glücklicher Bräutigam. Umso auffälliger erscheint dieser Selbstmord, für welchen man vergeblich nach Ursachen forscht. — (Am Hochschwab gestorben.) Samstag Mittag verliehen vier Herren, darunter Graf Goeh, Graz, um eine Partie auf den Hochschwab zu unternehmen. Sie übernachteten beim Bodenbauer und bestiegen Sonntag gegen 4 Uhr morgens den Hochschwab Oben angelangt, hatten sie des Nebels wegen wenig Aussicht, außerdem war es kalt und stürmisch. Die Touristen verzehrten in bester Laune ein frugales Früh< stück und traten um 9 Uhr den Abstieg au. Nach andert-halbstündiger Wanderung ftel Plötzlich Graf Goeß leblos zu Boden, und konnte trotz aller Bemühungen nicht mehr zum Bewusstsein gebracht werden. Ohne jegliches vorhergehendes Unwohlsein hatte blitzartig ein Nerven-schlag den Grafen gelobtet. In trüber Stimmung eilten die drei Herren zum Bodenbauer, und fendeten Leute zu der Stelle, wo der Todte, bewacht von einem der Führer, lag. Die Leiche wurde in die Todtenkapelle von St. Ilgen übertragen. Graf Anton Goeß war ein passionierter Tourist und fehlte fast bei keinem der vom steiermärkischen Gebirgsverelne veranstalteten Ausflüge. — (AuS Görz) wird berichtet, dass über An< orbnung deS k. l. Handelsministeriums auf dem dortigen Bahnhofe die mit den italienischen Zügen ankommenden Reisen ärztlich untersucht und deren Wäsche desinficiert wird. In der Villa Candutti wurde für dm Fall des Ausbruches der Cholera ein provisorisches Lazareth ein-gerichtet. Neueste Post. Original.Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 5. August. Die „Wiener Zeitung" ver-öffentlicht ein kaiserliches Handschreiben an den Minister des Aeußern, Grafen Kälnoky, in welchem der kaiser-liche Wille ausgesprochen wird, dass in den Statuten des Stefans- und Leopolds- und Eisernen Kronen» Oldens jene Bestimmungen aufgehoben weiten, wrlche mit einzelnen Ordensqraden den Anspruch auf Slandes-erhöhung oder obligate Verleihung der geheimen Raths« Würde veibinden. Wicn, b. August. Der deutsche Kaiser verlieh unter lebhaften Ovationen Gastein und traf in Salz. bürg ein, wo er freudig empfangen wurde. Erzherzog Ludwiq Victor besuchte den Kaiser. Prag. 5. August. Nach Depeschen aus Königgräh wurde gestern vom Commando des vierten Nrmeecorps in Iosefstadt dem Königgrützer Bürgermeister eine Zuschrift übermittelt, wonach Se. Majestät der Kaiser die Auflassung der Festung und theilweise Demolie-rung der Schanzen gestattet. Königgratz habe nicht mehr als befestigter Ort zu gelten. Die näheren Ve-stimmungen werden fpäter erlassen. Nom, 5. August. Dem „Journal de Rüme" zu« folge wird der Pipst den Erzbischof von Wien beim nächsten Consistorium zum Cardinal ernennen. Rom, 5. August. Nach dem officiellen Bulletin vom 3. August mitternachts bis 4. August mitternachts sind in Cairo ein Todesfall, in Porto Manrizio ein Todes« und ein neuer ElkranlungKfall an Cholera, in Cariguano (Canton Sesfena) ein Erkrankungsfall, im Canton Campllgnmo zwei Erkrankungsfälle, wovon einer mit lödtlichem Ausgange, Weilers in Ojasco ein Todesfall, in Villafranca ein Todesfall und im Lazarett) von Larignano gleichfalls ein Todesfall und fünf Elksankungsfälle vorgekommen. Auf dem Dampfer ..Citta di NapoU" ist ein Matrose gestorben. Der Dampfer wurde infolge dessen einer zwanzigtägigen Quarantine unterworfen. Paris, 5. August. Die vom Congress gewählte Commission besteht au« lauter Ministeriellen. London, 5. August, nachts. Im Oberhause gab Earl of Granville inbetreff der Conferenz ähnliche Erklärungen ab wie Gladstone am Samstag im Unter-Hause. Granville fügte auf Anfrage hinzu, die Regierung schätze die Unterstützung Ilaliens und der Türkei, sie habe aber auch keinerlei G>und, über die neutrale Haltung der anderen Großmächte zu klagen. Die null-mehr nothwendige!» Schritte seien von der Regierung erwogeu worden und er hoffe, den ersten derselben morgen ankündigen zu können. — Marquis of Salis-bu,y beglückwünschte die Regierung und das Land zum Scheitern der Conferenz und sprach die Hoffnung aus, das englisch »französische Abkommen werde in einer Weise schweben bleiben, dass es niemals wieder hervorgeholt werde. London, 5. August. Im Oberhmise kilndigte Granville an, Nlirthvrock werde in Begleitung Barings nach Egypten gehen, um zu untersuchen, was zu lhu" sei. — Das Unterhaus bewilligte mit 174 gegen l4 Stimmen den Credit für Gordon. London, 5. August. Die «Times" melden aus Fu-Tscheu vom Gestrigen: Die chinesische Regierung offerierte eine halbe Million Taiils. Palenülre verweigerte die Annahme dieser Summ?. Die Unterhand« lungen wurden hierauf abgebrochen. Athen, 5. August. Eine Feuersbrunst zerstörte den königlichen Palast fast gänzlich. Beim Rellungstvcrk'' wurden 14 Soldaten a/lödlet, 8 verwundet. UolkswirtschaMches. Ocsterreichisch«ungarische Bank. Stand vom 31. Juli- Banknoten - Umlauf -jü5 211000 fl. (->. 441li000 fl), Silber 12« (A3 000 fl. s-^092000fl,). Gold «425:l000 fl. (^!!6000 sl-1. Devisen 15219 000 fl, (-j-4.'i()00 fl,). Portefeuille 132 802000 si-(4- 3 260000 fl.). Lombard 24518000 fl, (4. <,.'j5,000 fl,). HYP"' thelar-Darlehen 88 083 000 fl, (-j- 129000 fl.). Pfandbricsumlaul 85 702 0l10 fl. (^ 185 000 fl) Meteorologische Veobachtunsseu in Laibach^. « "Z kß3 Z5 8 3,3 5P ^ 5 s-V 5"__________5" 3^ ?Ü.Mg.! 7N9.14 -l-15.8 windstill Hess« ^ b. 2 ., N. 737.70 -j-27.0 NO. schwach heiter 0,00 9 ., Ab. 737.50 ^-20.2 NW. schwach mondhell Morgens diinncr Nebel, dann heiter' mondhelle Nacht-Das Tagesmittel der Wärme -j- 21.0« um 2.0' über dem Nol' male. ________Verantwortlicher Redacteur: I. NagIii. Ein gesendet. Nein seidene Stoffe 75 kr. per Meter sowie 5, fl. 1.05 und fl. 1,30 bis 5,90 (farbig gestreift und carnerte Deisms) versendet in einzelnen Roben lind ganze" Siüclcn zollfrei ins Haus das SeideN'ssabril-Dcpot von «i. H«^ neberg (lünigl. Hoflieferant) in Mrich. Muster munched' Briefe nach der Schweiz losten 10 tr. (47) !)--7 Maßstab 1: 75,000. Preis per Blatt 5,0 lr.. in Taschenformat aus Leinwand gespannt 8l1 lr. Jg. u. Rlemmayr K Fell. Klimlmg8 KlMamlllMg in Aciil^lH. W Für alle meinem schwer geprüften Herzen so W M wohllhnendcn Beweise der Theilnahme während der ^ M Krankheit und bei dem Leichenbegängnisse meines ^ geliebten Mannes W sage ich tief bewegt meinen innigsten Dank. W W NudolfKwert am 4. August 1884. W > Emma Mm. W Laibacher Zeitung Nr. 180 1493 6. August 1884. Course an der Wiener sörse vom 5. Anqust UM. (^ ^ 0^^ 2°«^:°««.) «eld War,- Stalns.Anlrhe». «ot»n«n,«.......8:10 8l«', v!lberc<:ut'.......^ll,^ ^^ 05 l'^n i", «loattllose . »s.o st, lz5l5 i««Uel 4^„ gan^e zo»> , ll>4 l.c, i»o - ^«0« <«/, hünsttl 100 , >4!>. 75 144 50 i««4>'r '»tualtlosi . , I0N „ Is,l» ?s. ,70 il^ ,"">« , > - 5U , 1«!»»5 lea Vl. «°wc'M'!Ntn>lche»ne . pnSt, 3l>- - 1l. lc i l> l>5 Unz. olbrent« «°/, . . . , iz« iu >,2 «5 - ^, ,, «"/«..,, »2'»!,, »^'4Y » v»Vi<,lvenll, n«/, .... 8»-os. h« ^" , <Ülscub,.N»i, i»0fl.ö,«V.S, 148-—,1^.» s.0 » ^s!bi!h«.Pt!ol!t«te« . . !»e-5c, »etzc, , Slaat«.Obl. (Unss. Oftb.) ,,8'5l> — - » „. . , Uom 1.18?« ,o, — Ili! 40 , Vl«m«,g.^!,,e 4°/, ,00 st. . . Iiz.,5 ,15.50 Arundentl.. Obligatlsnen (f»l io«fi.«..H.). l°/°b«hmlsch«.......^.z^ _._ A «»"zischt.......1«I50l0i- «°/°n,»bnl°Nllu,,!len,.tabtst«n! Wien lL5 50 IL5 80 Pfandbriefe lfüillwfl.) Vobencl. allg. öfttrr. 4'/,°/» Void 121 l<5 lil 75 btv. in 5« , « <> . , 4. .101^10140 dto. , 4°/, . . «— »5 55 Ung. alla.Nobencr«bctienges. in Pest ln 34I.verl. 5'/,°/» . 10» — lOl 75 Priorität«. Obligationen (fUr ion st.). «lisabeth'wcsibahn 1. «mission 1<,ä bc 108 8li sserdinaiit^.Nvrbbah!» in Gilb. ibs, 50 I!^S-^ ßran,.Ioses'Vahn.....«0— !0-50 Ä^>,^schc iiarl. Ludwig »Bahn Em, ikxi l!0« n. V, 4>/,»/„ . , :co 15 iuc 50 Oest«r, «eibweftbahn . . . . ib» «l»!i04 lv «iebenlüiaer.....87 1»> l»7 40 Vtaatßbahn 1. »«isflon . . . ,8? — 157 7l> Vüdbahn «^8"/,......145 «5 K» 75 » z - Uuss,«,allz. «ahn . . . . »,«c» »»to Diverse Uose Lrlbttlrs? lose 4N fl...... 4,^ l5 50 Palfsh^ose 40 st...... II,,. ,l»5o «othen K,«!,, sst. Ves. v. 10 sl. i»-> 1» 15 i»udols.?e<« 10 ss. .... ,,,^ z.« Salm-Lose 4» st.....,' 5^5,, 55.' Vt.^ciilli«'^'»^ «i'!,se ^> ss, ' ' ^ zg ^ <,g — »ant - Nctlen Nnalo-Oestm. «anl «<>) fl. . . 111 l>: Ni 5^ «onl'Vcftllsibast, Witiici zaa ff. . .— -. . Vanlveicin. Wienn, laa st. . w» — '08 2'. »dncr..Nnft.,Oeft.»uust.^.4u°/, «7 - »»' cc> «"t'«nft. s Hand u. A. i«c> st° »14 7» »15 -«rdt.'Anft., M>,, Nn«. «no st. , ,15 75 »'« -Depositenb., «lla^oo n, . . .,„5 ,a„ 5<, ««comvt-.Gcs. a, »oy», yz» „ „ia -Lypothelcilb.. llft. ü<»0 n. ,5°/ ^, ^,^...l «z __ sänderba,!! "st, !i0ll fl. H, «>«° ^. ^^ ,<> ,^4 <„ 0efterr..Unss. «anl.....^n»-!«^.— Unionbanl ^«0 st. . . 15,« . . 10« i!» Vellehl«banf »n«,. 140 «. ' ^ it«— lib »5 »«Id V^« Nctien von Transvort» Unternehmung«:» tper Gtü. 17K50 17!,' — «nsfi«..Teyl. «isünb, ,00 N, IVl.------—>- Nöym. storbbabn 1,^0 st. . . . lüb - ibi.- , Weilbahn »oa ss. . . . ,».l!i —------- «nichtiehiab« N!b. 50« »l, 50 «<»e -„Elzd.>IiloI.IIl.H.l87»z!c>osl.V, iu« 5U.1»? — «erbinanbe.^lolbb. io«n fl. «Vt. zz»0> z»9l, fflan».Ios!!f»!vahn «00 st. Gilb «0? 75 «08 ?» Fi,'»b»!g.Ä, llnuss. «Fl. »N» ?5 l,a»5 «r»z'»östacher>i.'V, üoufl. ö.W. ^4°, 5t, «50 50 sahienblra°«isenl,, «c>o st. . . 35,— 5l — «al«»u»vd«b. lliiinb. »oofl. V. 148'^^ 143 «li «embcist» ^zrnow,»Iaffl» Eisen» bahn-Gcicll. »00 st. ö. W. . . ig»-> I8»'l0 ttoyb, öst.'llng., Inest 500ff,HP.', 554 - l^7 -Ocsserr. ^iolbweftb, »00 st. Silb. 177 50 178 b«o. (M. 1^ l<00 st, Süber . i8l >!j» 5n ^plag"^««! ^lisenb. 150 >l. Gilb, 4'>>50 42 5>, »ludoll. «ahn lean fi. Silber . i»i-— i«i 55 8!«benbürger Visen!', liottff. G, 17750 17»-VlaatOeilcubabn »ou «. 6. W. . zi4 »5 «14 5«. Veld Wa« «Ubbabn »00 st. «!Idn . 151.». i5(,',<> V«b.«ofdt>. «crb,««. «»st.VVl 149 »l, 14» bc Ibeih.Vahn «on N. «. W. . . ,50 - »üv bl. lr»mway.»e<.,Vi. ,7» ll, i. W. ,15 7k »il — X wl,, neue IN0 fi. . . ___ Iraxlpftrt.Vlscllschaft ,«? st . . - —— Tnl-nan»»?aluh »05 st, «. w. . — — -— Nn!,,.^U-, Vissnb. »00»5 Un», Hoi-dnsthal!!, ,oo N. Silber 1«« 75 i«7-Ui,«.Ä!^" !«°al,.!«ia,)»(»0ss.G. ,7, 25 175 5<> I»d«ftrie.»cti« spei «<«ck>. e, l,«0 st. 4N"/„,il ?s< 1i, .«tlbcmilhl", Pap,«f, u. «..O. «,5« «. ^, Viontan-Gelelll. «fterr..alpine . «^ 7« ,;.„ Praner «>snl'I>!d.»Ges. ,00 st. ,»4 — 195.__ Galno'Tarj. Vilenlaff, ino st. , i,>, i,,-5<» Wafsens..«.. Oeft. in w. 1«, »l, __ — »... Irifail« »ohlenw.,«!:s. 100 K. . . — ^..». Devisen. Deutsche Plahe......b, 45 «»K0 venbon.........1,1 50 l«7e Pari«.........«,0 «, »5 Petersburg......—>— —» Valuten. 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W2".i. ^a?or sämmtlicher Pariser Speclallttttcn. v°rsandt prompt und discret por Nauhnahuio. (3052-3) Nr. 5073. Bekanntmachung. Vom k. l. Bezirksgerichte Müttlmg ^rd kund^macht, dass den unbekannten Üben u»d Rechtsnachfolgern des Jure ^llrt. der Maria und Anna Milel von EN'ell Nr. 20 Herr Leopold Gangl vun ^uttlinl, als Curator u6 »cwm bestellt, nd dass demselben die Feilbietunqs« scheide vom 23. Apr.l 1884, Z. 3234. zugestellt wmden. il^ ?.' k- Äezirtsgcricht Mottling, am ^- Illui 1884. (3029—3) Nr. 5563. Bekanntmachung. Vom k. k. Bezirksgerichte Laas wird hicmit bekannt gegeben: Es sei den Talmlargläubigeln der Ioh. Zalar'lchcn Rralität Urb.-Nr. 335/.>2? lul Herrschaft 9tadlischek. Namens Iernej und Anna Rudolf von Rudofovo. Herr Gothokor J. JMoènik; JlaideuHchaft: Avo- I ¦ HHBnlHBM|^^H thoker ßlich. Gugliolmo; ltutlolfuweit: AjiothoW I ¦ |^QM|Gfl^H Dom. Hizzoli, Apothokor Joh. U'fcrgniaim; Gdrz: I I ^^HHrnLnn^^H A]iotliokor A. do Gironcoli; Adelsberg: Apothokor I I ng^^^||[N|liifl|^H Anton Loban; Sensaiui: Apothokor Ph. RitBchol; I P ¦jA^^HMfiBB^Hssl Jfta(ImannH(I°rf: -Aj'othokor A. Koblok; Tnctver- I H ^^^^Hf^^J^B ttentbl: Apotheker Joh. Llažok; Cilli: Anothokur I I mHB1HbsU«bSBB J. Kupiorechmied; Bimchoflack: Ap. C. Fabiani. I I Preis eines Fläschchens sammt QebrauchsanweistLng 35 kr. I I Ccritra-l-v-ersstndLt: Ajiothnko „zum Sdiutzonfjo]", C. Brady, Kremsier. I (3001—3) Nr. 2322. lXeassumienmg zweiter und dritter ezec. Feilbietung. Vom k. k. Bezirksgerichte Felstriz wird bekannt gemacht: Es sei übcr Ansllchm des Andreas F>ant von Prim die mit dem Bescheide vom 9. Juli 1880, Z. 4004, auf den 17. September und 22. Oktober 1880 augcordncte und sohin sistierle zweite und dritte executive Feilbietung der dem Joses Candck von Prcm Nr, 4 gehörige,,, »ud I/11 ad Gut Strainach vorkommenden gerichtlich auf 1300 fl. geschätzten Nea« lität im Reassumierungswege neuerlich auf den 2 5. Juli und 29. August l684. jedesmal um 9 Uhr vormittags. hier-g^richls mit dem frühern Anhange an^ geordnet und unter einem den unbekannt wo befindlichen Tabnlargläubigein Lo» renz. Maria, Marianna'. Johann und Anton Mandel und Josef Frank von Prrm Herr Lorcnz Ierovörk von Fristriz i^nr Wahrung ihrer Rechte als Curator lul lu:wm aufgestellt und ihm der Feilbie-luugsbescheld brhändigt wordc». K. k. Bezirksgericht Feistriz, .nn llXcn Mai 1884. ' (2700-3) Nr. 9300. Kundmachung. Von dem k. l. stlidt.'delrg. Vezirle. qrrichte in Reibach werden div unbelann. tr„ Erben der am 12. August 18l1 zu Mi'uiche», als Nlllürl,ct,c8 lkind t.cS Oeora Olnschlecher. Schuhmachergrs'llrl, von Maiil<, und dcr Kalharina Nabin, Ve-dientcnslochler von Standing, neborcnen Katharina Olüschlt'cher (auch Ohlenschla-sssr), welche hier in ^aibach. ^and Kraln, K^ssslhnm OcstsNlich, am '