PrLnumerattonS-Preife: Fiir Laibach: Ganzjiihrig. Halbjiihrig . Bierleljiihrig Monatlich 8 fl. 40 kr. 4 „ 20 „ 2 „ 10 „ - 70 „ Laibacher Redaction: Bahnhofgaffe Nr. 132. Mit der Post: Sanzjilhrig. Halbjiihrig . vierteljShrig 11 fl. - kr. 5 „ 50 n 2 75 „ gilt Ziistellnng in« Haus vier-teljiihrig 25 kr., monatl. 9 kr. Sinzelne 9iummcrn 6 kr. Tagblatt. Anonyme Mittheilungen toetben nicht beriicksichtigt; Manuscripte nicht zuriickgesendet. Expedition- & Jnseraten* Bureau: Eongretzplae Nr. 81 (Such* handlung von Jgn. v. Klei«» mayr & Fed. Bamberg.) JusertionSpreife: Fiir die einspaltigc Petit^eile L 4 fr., bei treeimalign Ein-fchaltung L 7 kr., dreimaligrr a 10 kr. JnserlioiiSstempel jede-mal 30 kr. Bei grvtzcren Jnseraten unb iifterer Einschaltung enlspre-chender Raba>t. Nr. 20. Samstag, 25. Janner 1873. Morgen: Polykarpus. Moiitag: Johann Ch. 6. Jahrgang. Die Gemeinde-Autonomie. hi. Schon aus dem bisher Gesagten ergibt sich, dah die einzelnen Zweige des Polizeiwesens auf dem Lande cine ganz andere Anwendung erheischen als in den Stadten, dah in letzteren andere polizeiliche Vorkehrungen gerroffen werden miissen, als in einer Ortschaft auf dem Lande. Man wiirde den Ge-meindevertretungen bet Stadtc unrecht than, wollte man nicht ihren guten Willen, den neuen Verpflich-tungen nachzukommcn, anerkennen und die namhaf-ten Opfer wfirdigcn, welche fit sich auferlegt, um Leben und Eigenthnm ihrer Angehorigen gegen An-griffe zu sichern. Die Gemeindevertretnngen bewilligten die Mittct, damit der BSrgermeister, welchem die Handhabung des sladtischen Polizeiwesens nach dem Gesetze zunachst obliegt, die nothige Polizeimannschaft anwerbe. Die Wachter der Sffentlichen Sicherheit wurden entsprechend bcsoldet und bekleidet, nicht sel-ten besser als die Gerichts- und Amtsdiener des StaateS. greilich geniigt das noch kcineswegs. Es sollten, mo es noch nicht geschehen, eigene Polizei-instructionen ausgearbeitet und den Polizeimannern ein-gehandigt werden, in welchen alle Rechte und Pflich-ten so rote ein gemeinfahlicher gedrangter Auszug aus den Straf- und politischen Gesetzen enthalten wiiren, welche ihren Dienst betreffen. Nachdem man die Sffentliche Sicherheitswache so ausgeriistet, lonnte man sich der Hoffnung hingeben, dah die allgcmei-nen SicherheitszustSnde sich bessern, Bettel-. und Vagabundenwesen wenigstens in den Stadten ver-schwinden, Leben und Eigenthnm sich tines hinrei-chenden Schutzes ersreueu wiirden. Wie find nun aber diese Hoffnungen in fit* fiillung gegangen? Ueberall hausen sich die Klagen, dah die Leistungen, die man von der neuorganisier-ten Ortspolizei mit Recht erwarten konnte, bedeu-tend hinter den Anforderungen zuriickgeblieben find. Writ entfcrnt, dah die Angriffe auf sremdes Eigen-thum sich vermindert hatten, werden dieselben gar hausig mit solcher Frechheit ausgefiihrt, als wollten die Diebe den Wachtern der Sffentlichen Sicherheit geradezu ihre geistige Ueberlegenheit zeigen. Rause-reien mit schweren korperlichen Berletzungen, Excesse auf den Strahen und in Wirthshauscrn, Storun-gen der Nachtruhe find ganz gewdhnliche Vorkomm-nisse. Und wird nach der Polizei in solchen Drang-saten gerufen, so ist dieselbe uicht zu finden. Worin liegt denn der Grund solcher Uebtlsiande ? Einmal in dm Polizeiorganen selbst. Meist sind die Polizei-manner Angehorige der Stadt und alte Soldaten, die das Gnadenbrot geniehen. Wenn auch grohteu-theils mit den Personaloerhaltnissen der Stadt ver-traut, haben fie doch als Eingeborene der Stadt wieder so viele Verbindungen und Bekanntschasten, dah sir nicht ganz unbefangen bei Ausiibung ihres DiensteS sein konnen. Zudem, wenn sir alterc Leute find, besitzm fit auch nicht die nothige Thatkraft und glauben genug zethan zu haben, wenn fit bti Tag auf den Stratztn htrumgthtn und dts Nachts ihrt Ruht pflegen. Und dann ist nicht jeder zuin Poli- zeimann gefchaffen, wenn tr auch die Uniform trfigt; es ist baher mit nicht gtringtn Schwierigkeiten ver-bunden, unter den zur Berfiigung stehenden Jndi-viduen die richlige Auswahl zu treffen. Der Hauptiibelstand liegt aber in der Lritung des Polizeiwesens. Der Biirgermeister, welchem gr» setzlich die Handhabung der Ortspolizei obliegt, ist meist auf diese Obliegeuheit versessen und behalt das Polizeiwesen in eigener Hand. Bei ben o'tlrn Geschaften, die in einer Stadtgemeinde heute auf ben Schultern tines BLrgermtisters lasten, ist der. felbe auch bei reblichem Willen oft nicht in bet Lage, sich bacon zu ubtrjeugen, ob bie Polizeiorgane ihre Pflicht thun. Wenn ber Biirgermeister fein Amt vtrlatzt, bas einen grohen Theil bts Tagt« in Anfpruch nimmt, will tr Ruhe haben. Nur in ben settenften Fallen wird ber Bur germeister auher semen AmtSstunden noch Zeit und Lust findtn, sich' zu ubtrztugtn, ob bit Sicherheitswache auf ihrem Platze ist unb ihre Pflicht thut. Hiezu gehort vor allem etne gewisse Energie unb Riicksichtslosigkeit, Lust unb Liebe fiir Polizeiangelegenheiten, bie nicht immer auch „PopularitSt unb allgemeine Beliebt-heit," wofiir doch auch Biirgermeister empsiinglich find, im Gtfolgt habtn. Ohnt Riicksicht auf bit Ptrfon foil bit Potizti bit Gesetze hanbhaben, stets nur bas Sffentliche Wvhl im Auge behalttn unb Uebelftanbe, wenn fie auch noch so lange eingewur-zelt finb, schonungSloS ausrotten, falls fie gegen tr* genb ein Gefetz verstohen. Der Biirgermeister obtr ber Gemeinberath, bent bie befonbere Veitung bts AeuiLleton. Theater. ES war ein kuhnes WagniS, das die Direction unternahm, als fie Schillers „Don Carlos" auf unsere Biihne brachte, und wenn ber geroagte Ber-such nicht ganzlich MiSlang, so ist bas utnfo hpher anjufchtagen, als gerabc diese Dichtung an die Dar-sttller die hochsten Anforderungen sttllt und es diese finb, welchen bit Schuld ber Ermubung aufgeburbet wird, bit tin vitrstiinbigtr Unttrricht in Sachtn ber Weltweisheit selbst bei ber finbtichften Pietttt fiir den grohen Dichter oft verursachen fann. Dieses Drama, welches unt das Jahr 1787 entstand, wurde gleich bei feinetn Erscheinen einer scharfen Kritik unterzogen, unb war es besonders Wieland, der sehr absprechend daruber urtheilte. Er fand in den Per« fotten desselben nur ideate PhantasiegeschSpse, bei bencn man selbst die psychologische Wahrheit gSnzlich oermiffe. Schiller selbst oersuchte in seinen „Briefen fiber Don Carlos" tinent Theile ber diesem Werke gemachten Anwnrfe entgtgenzutreten, ohne bie Kritik baburch zum Schweigen gebracht zu haben. Mag auch ber Vorwurf, bah in biefem Werke ber Drang nach Amvenbung philosophischer Jbeen von Freiheit unb KoSmopolitismus, sowie das Streben ber Pijan* tasie, ben geschichtlichen ©toff zu ibealifieren, mit bent Streben, die in biefer Beziehung entroorfenen Cha-raktere burch psychologische Kraft unb Wahrheit zu inbividualisieren, barin noch in etnent grohen Streite begriffen sind, auf Wahrheit beruhen, immer aber bleibt „Don Carlos" ein thrwiirdiges Denkmal der hehren Dichtkunst, das allein schon dem Namen seines SchSpsers die Unsterblichkeit sichern wiirde. Auf die Darstellung ubergehend, miissen wir conftatieren, dah die Herren Carode unb Wauer ihr bestes KSnnen eingefetzt, um ben Jntentionen beS DichterS mSglichst gerecht zu werben. Auch Frl. B r a n b befriebigte, was wir von Frl. B ram bill a unb Hrn. RSber .rnr mit Borbehalt sagen kSnnen. — Zu bes letztgenannten Vortheile und zumNachtheile des Publicum« ging Dienstag „Ein Abenteuer in der Waldmiihle" in Szene, ein so gcschmackloses OpuS, wie es deren zum Gliicke nur wenige gibt. Das Sujet wiirde cine pantomimische Darstellung wcit eher vertragen, rooburch dem Publicum noch das AnhSren des sinnlosen Textes und der trivialen Musik erspart bliebe. Frl. Hardt unb bie Herren Aufim unb Zwer enz gaben sich reblich Miihe, daS Opus zu halten, doch da war der Liebe Miih' umsonst. Ein bebeutender Schritt zum Bessern war das darauffolgende Lustfpiel „Eine gliihende Kohle" von Wehl unb Horn. Feodor Wehl, friihtr Rt» bacttur btt „Deutschcn Schaulmhne," jetzt Gentral-inttnbant dts koniglichtr HoftheaterS in Stuttgart, hat das dcutfchc Lustspiclrcpertoir mit cinigcn gclun. geticit klcincrn Arbeiten bereichert. Dah dieses Lust-spiel eine Compagniearbeit ist, burfte demfelben laurn zu flatten gefomnten sein, da cS roeber im Dialog noch in ber firfinbung besonders OriginelleS bietet, es ware denn, bah bie Pointe beS StucktS barauf Ansptuch erheben fonnte, bit aber offenbar cittern Posfenfpiete aus bent 17. Jahrhundcrtc entnontmtn ist, in wtlchtm tint sprSdt SchSnt von ihrem Ber. chrer nur unter ber Bedingung die LiebeSwerbung annchntcn will, wenn derselbe wahrend ber Erklii-rung ein gtuhendes ©sen in dtr Hand haltt. Die Auphrung roar von Seite ber Fr. Kroscck, dcS Frl. Brand und ber Herren RSdcr unb Hof» bauer eine gelttngene unb brachte ben ©enannten Beifall ein. Die zum Schlusse gegebent Operette „DcS LSrotn Erroachtn" ward volltnds gttigntt, dtn lctztcn Rest des Unmuthes fiber bas anfcinglicht Attentat zu verscheuchen. DaS Libretto, zu welchem der Kapellmeister deS KarltheaterS Brand! eine rti« zende Musik gefchrieben, kann zu einer Zeit, roe PolizeiwefenS in die Hande gelegt ist, barf also nicht behabig in seiner Kauzlei sitzen, barf nicht glauben, gcnug gethan zu haben, roenn er bie-Amts-ftunbcn ausffiltt, Rapporte schreibt oder entgegen-nimmt und bie nothigen Anskfinste ertheilt. Er mufe auch mit cigenen Augen sehen. Vor atlcm mufe man sich cin Her; fassen unb sich aus bet* sufeen alten Gewohnheit emporrutteln. Jeberinann weife, dafe in unseren Stabten, ja in der Lanbcshauplstabt polizeiliche Uebelstanbe bestehen, die alle Welt bekrittclt, die jeber bcscitigt wfinscht, aber alle Bestrebungen scheitern an bcr alten sfifecn Gewohnheit bes Schlenbrians. Die Gemeiiibepolizei ist vielleicht instruiert unb sieht wohl auch selbst cin, bafe baS Stehcnlasscn von Wagen unb Karren vor Hausern auf offenttichen Platzen unb Strafeen ohtte Aussicht, unb insbcsonberc zur Nachtzeit ohne die vorgeschriebene Beleuchtung bcr Wagen unge-setzlich ist, bafe bas Hinaustragcn dcs Bastes auf bic Strafeen ohne vorgangige Dcsinficicrung unb das Liegenlassen besselben an heifecn Tagen unb bci fcuchtcr Witterung gesnnbheitsschablich unb fur die Einwohncr ber Stadt hochst belastigcnb ist; aber niemattb gctraut sich etnjugreifen; benn bag wtire ja ganz gegen bte liebe alte Gewohnheit. So konnen wir es erleben, bafe selbst in ber Lanbcs-hauptstabt bit Gassen bei Latrinenausleerung rocit unb brcit verpestet werden, bafe Grunbcigeittf) inner, bit selbst Gemeinberathe finb, bte bcsnchtcstcn Spa-ziergange mit Misthausen fl'antieren, die Lust urn btcfelbcn trie in den angrenzenben Stadtlheilen mit Latrinen- unb Jauchegcrfichen schtoattgem. Es ist eitmtal so alte siifee Gewohnheit, von ber man nicht abgeht; matt fcheut bte Anslage von roentgen Kren-zern fitr cin Desinfectionsmittel auch heute ttoch, weit soctwas nicirnBranchc roar. Fafet sich ein Bnrgcr-meistcr einmat ein Herz unb will mit bet Bcscitigung dicscr schretenden Ucbelftanbe ben Anfang macheti, so fallen alle, die cs betrifft, tibcr ihtt her, macheti ihn hintcrm Schoppen herunter und drohen, bei der nachstett Wahl nicht mehr fur einett folchcn Bfirgct-meiflcr stimmeu zu wollcn, bcr das alte Hcrkomincn — roentt auch gesnnbheitsschablich, gcsetz- unb polizei-roidrig — aufecr Brauch sctzcn will. Und so konnen roir ruhig bchanptcn, bafe in so mattcher Stabt wohl Diet fiber schlcchtc Polizciztistanbc gcschimpst wird, bafe aber auch ber Unvcrstand unb bte Thor-heit jener, roelche schimpfcn, an bett oerrotteten Zu-standcn mit schulbtragcn. Wfirdc mancher etroas von seiner Bcqucmlichkcit zum Opscr bringcn und die offenttichen Orgatte auf herrschende Uebelstanbe aufmerfsam machctt, miivbe jedci1 Burger in setttcm Krcisc zur Bcscitigung ber geriigten Acrgcrnissc bas Seine bcitragcn unb bie Polizciorganc untcrstutzcn schon jeber Unfintt in Musik gcsctzt roirb, ale ge-iungen unb amilsant bezcichitet roerben. Fr. Kropp (Gaston) unb Hr. Ausim (Placibc) machten sich um bie wirksamc Aufsithrung, erstere besonbers in gcsangtichcr, lctztcrcr in fchauspiclcrischcr Hinsicht, besonbers verbiettt. , • DaS zu ben hochst fehenswerthen Probuetio-ncN bee Prastigiateurs Hcrrn Louis Figer gc-gtbent kvstliche Lustspiel »Monsieur Herkulcs" hatte sich ebcnfatle einer recht lebenbigen Darstcllung zu erfreuen. Herr Carobc (MauS) bot in Maske unb Spiel cine kostlichc Charge, und Herr Zroe-renz (Casar) wufetc durch (cine groteske Komik die Heitcrkeit in Permanenz zu erhaltcn. Wenn wir schlirhlich auf die Benefizvorstellung dcs Hcrrn Holler zutfickkommcn, so gefchieht cs nur, um dicsetbe in ciucm Punkte richtig zu stellen. Es gc= langtc da cin ncucs Jntrigucustfick von cincm sichcrn Ritter von Mannsburg „Ein Palastabentcucr am Hose bcr Kaiscrin Katharina II." zur Auffuhtung, das die meisten wohl fur cine Driginalarbeit des Ritters von Mannsburg gehalten haben mochten, was aber nicht zutrifft, da es nur eine Uebersetzung aus dcm FtanzSsifchen dcs Scribe unb wohl bei 30—40 Jahte alt ist. Man merit dcm Lustspielc fefti Alter fibrigenS sehr beutlich an, das mit fei- und an ihre Pflicht erinnern, bairn wfirben bie Polizei-zustanbe gar balb sich beffern. Auf bent Lanbe ist bie Hanbhabung ber poli-zeilichen Vorschriftcn bebeutettb cittfacher. Da be-schrankt sich bie Polizci inbezug auf bie Sichcrhcit bcr Person unb bes Eigenthuius aus bie Ucbcr-wachung ber burch bie Ortschast ziehenben Settler unb Vagabunben. Trotzbem bas Einkolnmen nnserer Lanbgemeinbcn in ber Regel ein schr beschcibcncs ist, konnen bicsclben eitten sogcnaimtcn Bettclvogt, ober too bie Mittel zur Auerusiuttg cities folchett nicht zurcichcn, einett Nachtwachtcr bcstellcii. Sachc ber Bezirksvertretungen ware es, bie Gemeinbett bazn zu oerhaltcn, eigenc Polizci-Jnstrnctioncn fur bie Lattbgemeiiibcn zu berathen unb zu befchlicfeen unb ttach unb nach bahtn zu roirken, bafe cs keine Ge-meinbe ohne ein Organ ber ossentlichen Sichcrhcit mehr gebe. Bci gehoriger Vcrthcilung ber (Kctt-barmeriepostett auf bem Lanbc rofirben bantt bie Eittbrfiche, bie Dicbstahlc in Haus, Scheucr unb Fclb, bie muthwilligcn Bcschabigungcn, bie zahlrci-chett Braitblcguitgen, bie btutigen Rausereicn an Sonn unb Fcicrtagcn, bie nicht selten mit Morb unb Tobtschlag enben, alsbalb bcschrankt, bie Sichcr-heit von Leben unb Eigcnthum geforbert unb fomit bie geritigen Opscr hunbertfach vergiitet werben. Politische Rundschau. Laibach, 25. Janner. Inland. Die foberatiftische unb klericale Prcssc hat gegeitroartig, ba cine unvcrmciblichc Pause zwi-schen Vvllenbung unb Sanctionierung bes Gesetz-vorschlages fiber bie Wahlresorm cingctrctcn, alle Hanbe voll zu thun, um burch Liigentelegramme unb selbftgemachte Gcruchtc bie uttroiffenbe Masse zn Unterfchriften aus bie bekannte Petition gegcn bie Wahlresorm zu prcsscn. So roic nach ben Polen roerben in Wien nun auch nach ben Dalmatinern bie sobe-ralistischen Nctze ansgeroorsen, auch sic gibt man schon ffir gewontten unb zur Bekampfung ber Wahl-reform um jeben Prcis entfchloffen aus. Trotzbem ist cs langst ausgemacht, bafe fie ihre Stimmen nicht gegen bie bireclen Wahlen abgeben roerben. Sic haben ebeu bett Wcg ber praktischen, mit gegc-bettett Verhaltniffen vernfinftig rechnenben Politik cingeschtagen. Und geroife gcschah es nicht zum Nach-theile ihrcs Lanbcs ober threr Nationalitat, beren Jntcresfen zu roahrett unb zu htiteti sic als ihre oberste Aufgabe betrachten. Solche Politik, roic sic bie Sublanbcr unb Dalmatincr nun feit JahreS-.frift befolgen, roirb geroife ihren Kronlanbern mehr Nntzen unb Vorthcil bringcn, als bcr Anschlufe an himlosc Vcrschrovmngcn ebenfo macht- als bank-loser Parteicn ihnen jemals zu bringen vermochte. nem abgegrtffenen Jntriguenbilbe auch nicht eine originelle Scitc bietet. Die Darstcllung hatte gcnug zu thun, um bem altcrsschroachcu Stfickc auf bie Seine zu helfett, was ben vcrcinten Anstrcngungcn ber Hcrrcn Ausim, (Ear obe unb Wauer sowic bes Frl. Branb auch zum Theile gelang. Der crgbtzlichc Schwank „Dic Bercinsschwcstcr" that, Dank bem wirklich vorzfiglichen Zusammen-spiclc bes Frl. Harbt unb ber Hcrrcn Ansim unb Zwerenz, wie das erstemal seine volle Schnl-digkeit. Ein seltsamer Locomotivsiihrer. Skizzenbild aus etitcra Reise'.agebuche. Jch befand mich auf einer Reise dnrch die Tfcherno Sem (zu Deutsch: schwarze Erde). „Sie haben es tange in der Morbkatte aus-gehalten!" fagtc mein Reise- unb Mtzgefahrte, als ich mir enblich burch daS Chaos der Vermum-mungen, Petzc, Dccken, Kopf- unb Bcttkisscn eine Gaffe debohnt unb mich so bequetn at« nur irgend mogtich roieber auf meinett Platz gedrfickt hatte. „Jch will Ihnen gleich Rede und Autwvrt stehen," antwortete ich, „lassen Sir mich nur erst mit meinem Pedal in den verbammt schwerfiilligcn Die amtliche „ Grazer Zeitung" fagt mit Ruck-sicht auf bie czechisch klericale Anti-Wahlresorrn-Pe-tition: „Matt bittet um ben offencn Staatsstrcich unb roagt zu fagen : burch bic Wahlresorm sollc „bcr Glauz ber Majestat bes Thrones verbnnkelt, ber Willc unb bic Macht bcr Krone einer geroissen hcrr» schenben Partei unterroorfen roerben", roahrenb man boch selbst mit ben ?Funbamentatartikcln aus ein Standcrccht zurfickgrcift, roclchcs in seiner Auflehnmtg bie Macht ber Krone nach blutigem, langjahrigem Katnpfc barniebcrgeroorfctt unb als mit bem Wohle der Volker unuertraglich in tiachgcfolgten Lanbesorbnuttgen absolvicrt hat. Man appclliert an bie absolute Geroalt, obgleich man selbst die geschichtlichc Mission, roelche ber Absvlutismus in Oesterreich wie in jebcm anberat Staatc zu erfullcn hatte, als eitte unberichtigte Unterbrechung bcr histo-rischen Sontinuitot branbtnarkt, hintcr roelche zurfick-gegrifsen roerben mfissc, roentt legale Zustandc in Oesterreich platzgrciscn sollcn. Wie nennt man bas? Doch solche Einflitsterungen konnen tein Gehor sinben, auch roentt Organe, roic ber „Czech", ttoch tansend Wegc roiifeten, solche Petitionen an bie Stufcn bes allerhbchsteu Thrones zu bringcn." Ffir eitte ber nachstcn Sitzungen dcs Abgeord-netenhauses fteht den galizischen»Abgeorbneten eine roettig erfreuliche Ucberraschung bevor. Drcifeig ju-dische Gcmeinben Ost- unb Wcstgaliziens haben bem Abgeorbneten Dr. Kurattba Petitionen um Ein-ffihrung birecter Reichsrathsroahlen ubersenbet unb mehr als bie vicrsachc Zahl von galizischett Vcreinen, Ge-mciiibebcrtretungcn unb anberen KLrpcrschasten sprach sich bricflich bahtn aus, bafe fie riickhaltslos in bem-selben Sinnc sich an bas Abgeorbnctenhaus roenbett wfirbett, roenn sic bei Abfaffung solcher Gesuche bes gesetzlichen Schutzcs scitcns bcr politischcn Bcatntcn in Galizicn sicher roarcn. Wie aus Warschau gemclbet roirb, etnpsiehlt bte „Gazcta Warszawska" ihren Lanbslcutcn in Galizicn, sich gegen bie birecten Wahlen nicht vcrgcblich zn ftemmert. Nach Ansicht bes genatfltten BlatteS ware eine Allianz bcr Czcchen unb Polen ffir letztcre gefahrlich, zumal bie Regierungen Bclcrcbi's unb Hohcnwarts beutlich zcigten, bafe jeber foberalistische Versuch in Oesterreich scheitern mfissc. Anslavd. Jin prcufe. Abgcorbnctenhausc ist nun auch bas zweitc Paar bcr Falk'schcn Kirchenrcform-Entwfirfe, tmmlich fiber ben Gebrauch kirchlicher ©trafmittet uttd fiber bett Ausritt aus ber Kirchc, bcr vorberathenben Commission iiberwicsen worbett. Die breitagige Gcneratdebatte hatte bas sachliche Jntereffe an ben Gcsctzcn, so grofe bassclbe auch ge» D^T Fortsetznng in der Beilege. "WU Fufesack gelangett. . . . So, jetzt bin ich unten in Sichcrhcit! Solite ich Sic mit nteinen Fufecxcr-citien ctwas zu schr incommobiert haben, so nch-mett Sic, bitte, einfach Revanche, sobalb bas Aus-steigen an Ihnen ist. Mein Vcrzichcn braufeen hatte fibrigens feinen triftigen Gruttb. Schon auf ber vorvorigen Station betrachtete ich unseren Loco-motioffihrer mit mistrauischen Blicken. Es war mir, . als hatte er zu bem Heizer mit wciblichcr Zunge gcsprochcn..." „Mit wciblichcr Bunge? Sie belieben zu scherzen !" „Nein, bitte, das betiebe ich nicht! Wie gc-fagt, mit weiblicher Zunge. Jch rebete meinett Mann an, aber er gab keine Antwort. Jch be? trachtctc ihn von allcn Scitcn, komttc aber nichtS verfattgliches cntdcckcn. Wer fantt auch einen ge« wLhnlichen Ruffcn in wintcrlichcr Tracht von einer gewohnlichcn Ruffin in wintcrlichcr Tracht unter-scheiden! Der Bart freilich, ber cwige, nur bem Manne eigene Bart mufete hier bas Entfcheidende scin. Jch hatte auch schon Žuft, auf die Maschine zu fpringen unb zu unterfuchen, ob ein Bart in bet aSermummung des LocomotivsuhrerS verborgen liege, ba, benkeri Sie sich, ttiftct kurz vor bem Sig. not zum Einstcigen der Dampfrofelenker ben Pa- vetlage zn« „Laibacher Tagblatt" «r. 20 Vo« 85. Jilrmer. totfen toot, doch erschopft, da ja bit Hauptdebatte doch erst nach bet Arbeit bet Commission kommen roirb; auch artete bit Discussion bereitS in einen gereizten Wortwechsel unb in gereizle Recriminalio-nen zwischen ben Bertretern ber einzelnen Parleien aus. Die Ultramontanen argern fid), bah so roentgc von ihnen zu Worte gekommen finb. In ber Commission sinb boppelt so viele Freunbe als Gegner ber Entwurse, namlich 14 gegen 7. Dah auch bit Conservativen fflr bit Gesetze sinb, ergibt sich baraus, bah einer von ihnen, Bethusy, ;um Vizeprasibenten ber Commission gerotitjlt worben ist. Die Commission roirb einige Berdesserungen an ben Cnirofirstn Falks mil bcffen Zuftimmung vornehmen, nament-lich roirb baS Cinjprnchsrecht beS SlaatcS gegen bit Anstellung von Geistlichen genauer formuliert roerben, um zu verhinbern, bah baS Recht fur roechselnbe politische Stromungen ausgcbeutet roerbe. Der Termin ber Eroffnung bes b e u t s ch e n Reichstags roirb in berliner parlamentarischen Kreisen erst in ben Mui verlegt. Dagegen meinen ossiciose Corresponb^nten, bah bit Forberung ber Arbeilen fur bit Vorlagtn an btn Bunbtsrath im Staatsministerium vtrmuthen lasse, bah btr Zu-sammtntritt des beutschen Parlamente« in kfirzerer Zeit bevorstche. Der Gcsetzentrourf fiber bas beutsche gestungSnetz, roelcher svroohl bit Borschlage fiber ben Ausbau einer Anzahl sester Platze nach btm ntuen System ber Fortificierung betailliert, soroit bit fur bas Cingehen ciniger gestungen britten unb vierltn Ranges enthalt, set mit (Sin|chluh be« sinan-ziellen Theils alS festgestellt zu betrachlen. Das italienischt Bolk theilt keineSwegS so undeoingt ben Enthusiasmus Lanza'S unb ber Mailiinber fttr ben Imperator. Den Berherrlichun-gen, roelcht bie ossiciose Presst JlalienS btm An-benfen beS Cxkaijers roeiht, tritt bie boriigt bt> m o kra tis cht Presst sehr tutschicben entgegen. Dicsclbe halt fiber ben tobten Kaiser ein strengeS Gerichi unb meint, bah bessen Anbenken schon bes-totgtn unltrgehen musse, well er nicht ausgehort, bahin zu arbeilen, bah bit Freihcit in ben Armen btr Corruption erstitrbe. Er hat stetS zu niebrig von ber Mtnschenrourbe gtbacht, so bah tr znleyt geglaubt, oUe Crinnerungen unb Jnstincte, oiler pvlilische Sinn set in ben Rationed so vollstanbig verloren, bah man ohne Gefahr bas Atuhtrstt ihntn bitten burse. Nicht etroa nur tin bemofratischts Blatt siihrt Mazzini'S Urthtil: ..Napoleon III. ist tine permanente Gefahr stir ben Frieben Eutopas," roeiler aus, a lit kommen bahin ubercitt, er set vor tauter CgoiSmuS zuletzt ohne alien ObjeclivitatS-sinn gtrotstn, btr bit Seele tints Regenten sein soil; Jtalien abcr rofirbe, so lange er gclebt, auS btr Lage tints BasalltnstaattS nit zur Selbstanbig-teit gtlangt stin. Dit Borbertitungen zur russischrn Ex-pebit i on gegen Khiroa roerben, nach tintm Petersburger Britft btr „Sptn. Ztg.," fthr geheim betrieben; es bringt nichts barfiber in bie Otfftnt-lichktit, alS bah roirklich bit Abstnbung brtitr mu lilarischtr Colonntn btschlosstn roorbtn stin soli, roelche bie Ausgabe hatttn, conctntrisch gegen bas Khanat vorzubringen. Die AuSrfistung btr Exptbi-tton bfirstt nicht vor btm Spatsrfihjahrt abgtschlos-stn stin, ba Winterfelbzfige in ben tigtntlichen Ge-bitttn bes continentalen Klimas zu ben gefahrlich-sten Wagstficken gerechnet roerben mussen. Als Sach-berstanbige unb eventuelle oberste Letter ber Expt-bition sinb Gtntrallituttnant v. Kaussmann, Chef ber Armee in Turkestan, unb General v. Krziza-norosky, Generalgouverneur von Orenburg, nach ber rnssischen Hauptstabt berusen roorbtn. Zur Tagesgeschichte^ - Eine lustigeGespeustergeschichte. Die berlinec ,',Stb. Zig." schreibt: In ben hiesigen aristokratischen Kreisen erzahlt man sich tin artige« Gespenstergcschichlchen, welcheS in eincm bcnachbarlen Mrstenthum pasiiert sein soll unb ber Originalitat halber hier tin Platzchen finben mbge. Ties im Walbe ocrsteckl lag eine alte FSrsterei, ein ehemaliges Jagb« schloh bes regierenben Herrn. Es war ein chrroiirbiges (Sebaube, fast zanz von Epheu fibcrroachscn, bie Spitze ces Giebels mit bem gastlichen Slorchnefte gefront, .oahtenb liber bem (Singange ein Paar riejenhaste Ge-meihe prangten. In biefer Walbesibylle roaltete bet OberfLrster D., ein alter Kampe aus ben BefreiungS-fctcgen, eine jener Hfinengestallcn, benen man nur noch in alien Sagen and Ritterromanen begegnet, kurz ein Mann, ber sich nicht vet'Tob unb Teufel ftirchtete. Piotzltch routbe biefe Einsamkeit butch ben lauten Husschtag eines PferbeS untetbtochen, unb balb hielt ein ffirstltchet Diener am (Singange ber Fvrsterei. Kurze Zeit batauf sprengte bet Obetfbtster D. mit bem ©iener ber nahen Resibenz zu. Jnzwischen fiber-jog sich ber Himmel mit btohenben Gewitletwolken; ber alte D. roar tciber Erwartcn jiemlich lange bei bem Ffirsten zurUckgehalten worben, unb ber Abenb btimmerte bereitS herein, als er endlich (einen Rappen befteigen tonnte, um den Heimweg onzultelen. Am Thote jeboch btfanb sich eine alte Weinwirthschaft, in welchet bet Dbetfbifter gem sein Schoppchen Irani; hente abet fchien er entschlcfien, biefer Gewohnheit nicht zu hulbigen, benn eben roollte et votbeireiten, ale bie Stimwe bes Wirths ihn baton vethinberte. Lllerbings machte eg biefem etroa« Mtthe, ben Alien zu beroegen ; aber schliehlich roitligte er boch ein, um jo mehr ale eben ein gewaltiger Regengnh losbtach. AuS bem beabfidjtigten Einen Schoppen routben jeboch mehtere; alte, tteue Freunbe bes ObetsorstetS hotten sich eingefunben, man trank unb schroatztc, bis enblich pach (sthrotrt unsormlicht Ftllmfitzt), btr roaht-scheinlich on bem Julub *), ober gar an btm Ge- sicht ftstgefrortn, unb ich stht btutlich ttnen — Weibskops. Der ganze Zug mit seinem lebenbigett unb tobten Inventar ist also ber Obhut eines Weibes onvertraut!" 3)itin Platzgtslihrtt Itgtt ob bitstr Enthullung stin Gtsicht in tiefernste Fallen, als unser Gegen-fiber, tin langtr hagtrer Herr, ber in einem to-lossalen Batenpelz flat unb von einer Sntgleisung Ober tintm Zusammtnstotz mit tintm onbtrtn Zugt nicht sonbtrlich vitl zu befiirchtett hotte, feinen schmalen HalS aus btm emporgeschlagenen Kragtn-wulst orbcitete unb mit pseisenber Stimme sagte: „Der Zug siihrt um mchts sicherer, roenn vorn aus ber Maschine ein Ruffe steht. Im Gegen-theil, roir sinb jetzt bcsser baran." ..Ein russtsches Wcib, bas einmal in sein Arnt einbreff icrt worben, ist tnir hunbettmal lieber ole ein Ruffe. Ich bin schon mil so manchem be-trunkenen Locomotivffihrer gcsahrcn, bah ich mich sckiet barfiber rounberte, roie ber Zug glficklich sein •l Pclz aus bem Rohcstea gearbeitct, mit ben Haareu nach iuueu. Enbziel erreichte. Wenn Tie sich trinntrn, passitrtt just zroischtn bitstr unb btr solgtnbtn Station, zwischen Rjasan unb Riajsk, vor ttlichtn Jahrtn tin surchterliches Ungliicf. Der gonzt Zug fitl in btr Wt nttrnocht bit Boschung hinab, unb nur bit Maschint mit btm btttunktntn Locotnotivffihrtr blitb aus btm Damm." ..Wahthastig, ich entsinnt mich!" ontroortcte ich. „Wir sinb gtrctbt hitr aus btr vtrhangniS-oolltn Strtckt. Dtr Trunktnbolb, btr ganz alltin hottt umkommtn musstn, rotil er butch sein rasen-bes Fahren bei schlechter Kuppelung ber Waggons bas Unheil veranlahte, tom ganz unbeschabigl ba-von, roahrenb ber Tob rings tint ffirchttrlicht Erntt hitlt. Run roerbe ich ober ganz entsdjieben auf ber nachsttn Station an bit Direction nach Moskau telegraphieren, auf bah fit unS bas WeibS-bitb von ber Maschint schofft. Ich rotih nicht, tin Weib alS Locomotivffihrer ist mit benn boch ein zu starker Fehler roioer bie Zeitrechnung. Es mag roohl bas fleijchgeborene Roh banbigett konnen, abet mit bem Dampstoh ist benn boch nicht zu spahtn." (Fortjetznng folgt.) bit eltfte Stanbt hetonfam. Jetzt lleh sich D. abet nicht mehr halite; ber Wirth nbthigte ihm noch einen Mantel auf, ba es noch immer wie mit Molben goh, unb fort fprengtd er zum Thor hinauS. Um ben Weg zu kfirzen, fchlug bet Alte einen ihm bekannten Holz-weg ein unb lich feinen Rappen stark ausgreifen. DaS ©emitter tobte mit aUer Macht, ber Winb bengte bie alien ©tSmme fast bis zur Etbe. PIStzlich fcheute bas Pfetb bes ObetfvtsterS. Sides Lenten, Anfeuern, ja felbfl ein Schlag mit ber Gette verrnochlen bos Thier nicht voa bet Slelle zu bringen. D., in bet Meinung, ein umgejlUrzter Baum fei bie Urfache, will eben ab» slelgen, als ein gteller Blitzstrahl herabfShrt unb bent« lich einen ©arg beleuchtet, ber quer fiber bem Weg steht. Ein Sarg? Wie fommt um biefe Zeit ein ©arg mitten in ben Walb? Wenn nur balb roieber ein Blitz tome! Der Blitz kam unb erhellte ben Deckel bes SargeS. Jetzt roar aller Gebanke an einen Spnk votfiber, es roar gtasjliche Wirklichkeii. ..Wrllst bu mit ein Zeichen geben, Allvaler ba oben, boh auch ich mich bereit rnachen foll zur Reise ins JenseitS? nun, wie bu willst, lange genug Habe ich beine Gnabe ge« noffen, mein HanS ist beftelltunb ungeachtet be« Regen« jog er bie Mfitze ab unb lieh sich ben kahlen Schabel beplatschern. Er Halle lange gebetet, bas Ge-witter roar votfiber, ber Monb brach hervor unb be« fchien ben Sarg. Der Dbeifikfter versuchte nun sein Pfetb am Zfigel an ber geifterhasten Erscheinnng vor. UberzufUhren. Da fchlug es im nahen Dorse 12 Uhr, langfara flffnete sich ber Deckel be« SargeS — unb ein Mann in SBauerntracht flteg behutfam hervor! Mit einem Satz roar ber ObetfLrstet an seiner ©eite; mit ber Linken packte er ihn on bie Kehle, wahrenb bie Rechte, mit ber Rcitpeitsche bewehrt, bie Schlage hagelbicht auf feinen Rllckcn fallen lieh. An, an, Herr OberfBrfler, hbren Sic auf 1* „$Berbammtcr Ketl, wie fommst bu hieher V „Ach, Hett Obetsvrstet, ich muh ja ben Satg nach F. bringen, unb roeil e« so stark regnete, Habe ich mich ein biechcn reingelegt." Der ObetsLrster soll sich am meiften barfiber gedrgert haben, bah et so lange mit blohem Kopse beim heftigsten Regen gebetet. — (3 euerfe fie P u lvermaga z'ine.) Jeder leicht explobierende HanbelSarlikel roirb heutzu« tage mit Vorsicht behanbelt, nut bei bem gefShrlichsten von alien, bem Pulvet, roirb ein Leichtsinn gefibt, roelcher oft Unglfickejalle ber fchtedlichftm Art nach sich zieht. In Englanb Hal man nun, butch Schaben flug gemacht, eiferne Schranke construierl, roelche nach Art ber Kaflen, an« boppellen Platten zufammengefetzt sinb, die mil einer bem Fenet roiberflehenben Mifchung ge-ffillt finb. In bie einen gab man Patronen, in bie anbetn offence Pulver unb fetzte fie so bem Fcuet au«. Dicse Prfifnng gieng in Woolwich vor sich; fech« Slunben roar bie praliminierte Frist, unb trotzbem bie Schranfe in Kohlenfencr von ber GrLhc cine« Hcufchobct« versenk, waren, bcstanben sic bie Probe glanzenb. Nachbem bie erroiihnte Zeit verstrichen roar, roollte man erfahren, roie lange bad Pulver unver-fehrt bleiben rofirbe unb lieh bie -Schrcinke im Fenet. Nach Betlans Don 16 Slunben ejcplobierte bet cine, ber anbere nach 19 Slunben, boch bet letzte Schtank routbe nach 20 Slunben Fcuetprobe herau«genommen, unb nut bie oberste Pulvetschichie roar etroa« erodrmt unb vcrkohlt. Local- unb Provinzial-Angelegenheiten. — (Samenkatalog von C. Schmibt« Kunst- unb ®anbel«gdrtnerei in Laibach.) Es liegt un« ba« Prcievcrzcichnie fiber Gemfisc, Fclb«, ®ra«» unb Btumenfamen, so roie fiber Rosen, Obst-boume, Bccrcnobst. ZictgehSlzc, Eoniferen, Florblumcn, GerodchshanSpflanzcn, Staubengeroachsc u. s. w. bet auggejeichneten Samenhanblung unb Kunflgiittnerei von C. ©chmibt in Laibach vor, unb roir miissen ge* stehen, bah un« nicht nur bie Rcichhaltigkcit bcefclben in Erstanncn fctzt, fonbetn bah e« un« nicht minder mit hoher ©efriebigung erfUllt, bah ein berorttge« Untcrnehmcn, ba« mit ben berfihmteften be« In« unb ttuelanbe« zu roetteifern vermog, binnen so kurjer Zeit bet unS in Laibach zu so hoher BlUthe gediehen ist. Wir btirsten nicht fehlgehen, wenn wit dem ttichtigen SeschSftSleiter und auSgezeichneten Fachmanne Herrn I. Ditrr etn hervorragendes Verdienst urn den Auf-schwung des UnternehmenS zuerkennen. Wenn wir die cinzelnen Abtheilungen deS reichhaltigen KatalogS durch-gehen, so sehen wir unter ben Zierblumen vor allem die liebliche Rose in ihrer zahllosen Mannigfaltigkeit vertreten. Wer einmal die HandelsgSrtnerei wahrend bes Sommers besncht hat, wirb gewih iiberrascht ge-wesen sein von bet Pracht und Manigfaltigkeit ber Pelargonien, Fuchsten, Verbenen, Georginen rc. Auch ben Flor ber sogenannten Teppichbeete — cine Zu-sammenstellung farbiger Blllthen und Blattpflanzen nicht aus Rasen, sonbern wie aus eiitem Sammtteppiche — haben wir selbst in ben prachtvollsten Garten Wiens nicht reicher unb geschmackvoller gesehen, als in ben Schmibt'schen EtablisiementS. Wenn wir nicht irren, wnrben vergangeneS Jahr bei 8000 Pflanzen bazu verwenbet. Nicht mtnber retch als ber Blumenflor ist in bent ©amenkatalog bie Gemiise- unb Obstkullur vertreten, so dah er sich in biefer Beziehung was Feinheit unb sorgsSltige Auswahl betrifft, kiihn beri bekannten Katalo-gen von Ouedlinburg unb Erfurt an bie Seite stellen kann. Wir hatten im vorigen Jahre Gelegenheit, Gemiise zu versuchen, zu welchen ber Same aus ber Schmidt-schen Handlung bezogen wurde, unb wir miiffen ge-stehen, wir haben tein feineres unb geschmackvolleres verkostet. Ein besonberes Berbienst hat sich biefetbe erworben burch ben Bezug ber pariser Gemitse-samen. Die pariser Gemiisekultur ist weitbelannt, so-wohl ihrer srtthen Seise, als ihrer vorziiglichen Glite halber. So find nach unseret besten Ueberzeugung bie pariser Melonen, welche im Freien ganz vorziiglich gebrihen, jebem Gartenbcsitzer zu empfehlen. Desglei-chen stihrt ba8 Etablisiement von Ohstbaumen in Py-ramidenform bie vorzUglichsten Sorten, von E r b -Beeten, biefer allgemein gefchtitzten Tafelsrucht, eine ungemcin reiche Auswahl von Arten. Wir sahcn da-von im vorigen Jahre Friichte, welche man eher stir Heine Aepfel, bettn fttr Brbbeeren h'alten mochte. Da-runter zeichnete sich befonbets eine Sorte „Browns Wonder” (Browns Wunbererbbeere) butch ihre kolof-fale Tragbarkeit aus. Ein nicht geringes Berbienst ertoirbt sich baS Unternehmen auch burch Verbreitung bet vorziigtichsten Kartofs els or ten. Jebe Haus-frau weih, welchen Werth eine schmackhaste Kartoffel besitzt. Wir haben biefen Winter sammtliche Sorten aus SchmibtS Handlung gekostet, abet zu sagen, welche bie bejte set, vetmLgen wir nicht; fie ftnb eben alle gleich vorzllglich. Hervorheben mochten wir be-sonberS bie ameritanischen Monstre-Erbtipfel, Klimax unb KLnig bet Friihen, bie sich alle burch autzer-orbentUche Ertragsstihigteit auSjeichnen. — ( „ 8a ibacher ©chutzeit u n g. " ) Die SamStag, ben 25. b. ausgegebene zweite Rummer biefer Zeitschtift enthtilt an erster ©telle eine Erlau-terung berjenigen gesetzlichen Bestimmungen unb An-sotberungen, bie bei ber Lehrbefahigungsptiifung silt VolkSschulen in Anwenbung kommen, fobann ben zweiten Theil ber Abhandluug „Dunst, Thau und Reis," eine Runbschau iiber die wichtigsten Begebnisie aus bent Gebtete beg Lssentlichen VolksuntettichteS im In- unb AuSlanbe; unter ber Rubrit „Locales" eine schatse unb wohlverbiente Zuriickweisung ber getneinen aScrbdchtigungen unb Anwiitse, welche „Slov. Nat." gegen das Comity beS „trainischen Schulpfennigs" geschteubert; Correspondenzen aus Jnnerkrain unb Billach, enbtich unter ber Rubrik „Zeitnngsfchau" eine Kritik bet slovcnischen Schulbliitler. Wir empfehlen bas Blatt nochmals alien Freunden ber ©chute unb bes FortfchritteS. — (Krainifchet Schulpfennig.) Wei-tete SBeitrage ftnb eingegangen: Ergebnis ber Biich-sensantntlung in Laibach 9 fl. 81 tr„ Bom Ortsfchul-rathe in Brunnbors burch bie k. k. Bezirkshauptmann-schast Umgebung^ Laibach 34 si., unb zwar: Josef Graf Auersperg, Besitzer ber Herrfchast Sonnegg, 25 fl. • Dr. Dolar, Besitzer von Ebenporten in Wtijsl, 5 fl.; OberfLrster Franz Stuchly in Hammerstiel 3 fl.; Josef Schubl, Bezirkswundarzt in Brunnbors, ben JahreSbeitrag von 1 fl. Alois Waldherr, Institut«, inhaber, 10 fl. — (J n G o tt f,chee) sinbet morgen am 26ten Jiinner 'bie von vielen gewlin)(t)te E r Lffnu ng eines Fachcurses fU r gewerbliches Zeich-tte n im Zeichensaale bes bortigen Gymnasiums statt. — (UnglUcksfall.) In ber Nachl vom 18. auf ben 19. b. gerieth baS Bett beS achtzigjahtigeu KeufchletS AnbreaS Jero« in St. Martin, Bezirk Laibach, — wahrfcheinlich burch Utivorsichtigkeit beim Tabakraucheu — in Brand. Als bereits ein Theil ber holzernen Wanb burchgebrannt war, bemertte unb Itifchte man bas Feuer; bet alte Andreas Jeras fanb leiber ittfolge Rauches burch (Srsticfen seinett Tob. — (Zur Wohlreform) wirb ber „N. Ft. Pr." ntitgetheilt, bah bas neue Wahlgesetz beziiglich be« Wahlrechtes in ben Lunbgenteinben Aehnliches be« stimml, wie bie jtingst vom bBhmischen Sanbtage ab< gefinberte Lanbtagsroahtorbnung. ©o wirb fUr bie Wahl ber Wahltnanner in Zukunft nicht, wie bisher, die HLHe ber einheimischen BevLlkerung mahgebenb sein, sonbern bie effective BevLlkeruugsziffer. Fiir je 500 Wahler wirb ein Wahlmann gewahlt; Restbetrage, welche sich bei ber Theilung burch 500 ergeben, haben flit 500 zu gelten unb dies nicht bios, wenn sie, wie bisher bas Gefetz normierte, ntehr als 250 betrogen. Das Scrutinium wirb an jebem einzetnen Wahlorte ber Wahlbezirke vorgenommen werden. Im Haupt-wahlorte wirb bas Ergebnis ber vcrfchiedenen, von ben betreffenben Wahlcommifsionen ber einzetnen Wahlbezirke vorgenommenen Scrtitinien nur einfach zusam-mengestellt und summiert. — (Ueber Auftheilung ber ©e* meinbeumtagcn.) In manchen, insdefonvere tleineren Gemeinben herrfcht noch ber Gedrauch, Um-tagen zur Deckung ber Ausgaben fiir Ortseinrichtun-gen, bann fiir Schulhausbauten unb fiir fonstige fach-tiche ©chuletforberniffe ' ohneweiters nach bem Huben-stanbe, statt butch Zufchlage zu ben birecten ©teuern aufzutheilen. Diefer Borgang entfpricht jcdoch nicht dem Gefetze, unb es ereignete sich bereits ntehr als Gin Fall, datz bie bezirksbehLrbliche Bewilligung zur Einbringung fotcher gefetzwibrig aufgetheilter Ge-nteinbeuntlagen verfagt wurbe, unb zwar aus folgen-den Griinben: Nach § 72 ber Gemeittdecrbnung vvm 15. Marz 1864 kann bet Ausfchutz zur Deckung ber Gemeinbeauslagen woht brei Arten von Gemeinbe-umtagen, niimlich : 1. Zufchlage zu ben birecten ©teuern ober zur Verzehrungssteuer; 2. Dienste fUr Gemeinbe-erforbetniffe, unb 3. Auflagen unb Abs,aben, welche in bie Kategorie ber Steuerzufchliige nicht gehtirten, — befchliehen, allein bet § 77 befchranft ben Znfchlag zur Verzehrungssteuer auf ben Verbrauch im ®e» meinbegebiete, ber § 78 binbet hohere Procentsatze ber Zufchlage an bie Bewilligung bes Lanbesaus-fchuffe«, beziehungsweise an bie Ertassung eines Can-besgesetzes, unb selbst bie Vettheilung ber Dienste fiir Gemeindeerfordernisse ist gemah § 79 nacb dem Matzstabe ber birecten Besteuerung vorzunehmen; enb-(ich ist zur Einsiihrung neuer Auflagen unb Abgaben, welche nicht in bie Kategorie bet ZuschtLge zu ben birecten ©teuern ober zur Verzehrungssteuer gehtiren, sowie zur ErhLhung schon befiehenber Auflagen unb Abgaben biefer Art, gemfifj § 80 ein Lanbesgefetz ct-forberlich. Nun gehbren abet Gemeinbeumlagen, welche nach bent Hnbenstanbe aufgetheilt werben, nicht in bie Kategorie ber ©teuerzufchlage, unb es ist fottach zu ihrer Einfiihtung, fcwie zu ihter ErhLhung, gemah § 80 bes Gemeinbegefetzes, ein Lanbesgefetz etfotbet-lich. Das Wortgefiige bes § 80 lStzt zwar anfchet-nenb vermuthen, bah ber althergebrachte Gebrauch ber Umtage nach bent Hnbenstanbe nicht unter vie Bestimmungen biefes Paragraphes fallen tiinne, weil berfelbe nur von bet Einfiihtung neuer, beziehungs-weife Erhiihung schon bestehenber Auflagen unb Abgaben biefer Art hanbte, allein biese Borausfetzung hat nur ben Schein unb nicht ba« ©ein fiir sich: benn fobalb eine Umtage biefer Art innethalb ber Zeit ber Wirkfamkeit be« Gemeinbegefetzes vom 15. Marz 1864 befchlosien wurbe, so unterliegt sie felt)fiver-stLnblich ben Bestimmungen dieses Gefetzes, nicht aber ber alten Gepflogenheit unb tritt als neue bon bie« fern Gefetze fpeciell noch nicht anetfannte Abgabe in« Leben, unb es muh iht biefe Anerkennung erst tier-fchafft werben. — (Iheuetungsbeitage fiir Beamte. ) Das Gefetz vom 21. Dezember 1872 betreffenb bie ber Regierung eingerttumte Ermachtigung zur Fort-erhebung ber ©teuern unb Abgaben, bann zur Be-fireitung bes ©toaisaufwanbe« in ber Zeit vom lften Janner bi« Enbe Marz b. I. enthalt unter § 3 bie Bestimmung, bah die mil dem Finanzgefetze vom 24ten Marz 1872 bewtUigten auheiorbentlichen Theuerungs-beitrage in ber gebachten Zeilpetiobe in bent bisherigen Ausmahe auf Rcchnung ber mil bent ©taatsvoran-fchlage fUr bas Jahr 1873 bei ber allgemeinen Kafsen-verwaltung praliminierten Auslagen fort zu erfolgen ftnb. Nach einem Erlah bes Finanzministerinm« an bie Ptiisidenten fiimmtlicher Finanz-LandeSbehLrben ftnb fonach biefe TheuerungSbeitriige genau nach bent-felben Percentenausmahe unb unter benfelben Verrech-riungSniobalitaten wie fiir die zehn Monate be« Jahres 1872 in ben Monaten Janner, Februar unb Marz b. I. bis auf weitere Weifung zu erfolgen. — (StaatSzufchuh zu ben ©tubien-fonbs.) Der Finanzausfchuh bee AbgeorbnetenhaufeS berieth neulich ttber bas ErforberniS fiir ben Staats-zttfchuh zu b?n Stubienanstaiten, unb es rourben; fUr ©teiermorf statt 277.151 fl. im Drbinariunt nur 193,000 ft., im Extra-Orbtnarium statt 122.685 ft. nur 122,000 fl. genehmigt; fUr Kiitnten statt 51,860 fl. im Orbinarium nut 33,000 fl., fiir Kra in statt 92,311 fl. nur 69,000 fl. eingesteUt; fiir Triest statt 54.396 fl. im Orbinarium unb 54,800 fl. im Extra-Orbiuarium nur 42,000 fl. fiir ba« etfiere, fUr baS letztere 54,000 fl. genehmigt; fiir Jsttien statt 31,486fl. im Orbinarium nur 23,500 fl., im Extraotdinarium statt 11,247 fl. nur 11,000 fl. bewilligt; fiir GLrz statt 46,392 fl. nur 35'000 fl., fiir Dalmatien statt 121,797 fl. nut 109,000 fl., beibe ©ummen im Or-binarium eingestellt. Aus bent Bereinsleben. Der constitutionelle Verein in Laibach hielt geftern seine fliitfte Jahresverfammlung (44. MonaiS-verfammlung) ab. Vorsitzeuber war in Verhinberung bes Obmanns beffen ©tellvertreter Pr. v. © chrey. ©chriftfiihrer A. Dim itz. Anwefenb 43 Mitglieber. Der Vorsitzenbe erbffnete bie Betfammlung mil etner langcn, fehr beifallig aufgenommenen Anfptache, bie bemnachft oollinhaitlich veroffentlicht werben wirb. Der ©chriftfiihrer veilas fobann ben Bericht bes Ausfchuffes liber bie Gefammtthatigfeit des Vereins, welche ben Lefern bes „Tagblatt" ohnehin aus ben regelmiihigen Mitlheilungen bekannt ist, jedoch nebst ber vorerwahnten Rebe zur Kenntnisnahme fUr alle Bereinsmitglieber, wie alljiihrlich, feparat in Druck gelegt wirb. Wit entnehmen demfetben nur, dah ber Verein gegenwdrtig 230 in Laibach mid 130 aus-wSrts bomicilietenbe Mitglieber ziihlt. Der Kasiiet Le« kovic legte ben RechnungS« abschlutz vor, aus welchem wir entnehmen, bah bie Einnahmen in ber Zeit vom Juni 1871 bis Eude Dezember 1872 1244 fl. 75 ft., die Ausgaben 1319 fl. 1 kr. betrugen. Zur Prlifung bes RechnnngsabschlusseS wurben die Herten C a n t oni und Hengthaler gewahlt. Blirgerrneister Des ch m a nn erfiottete hierauf Bericht Uber die bisherigen Ergebniffe zugunsten bes kra inis chen ©ch utpf e n nigs. Regierungsrath La schan ergrtff fobann bas Wort zu einem Dringlichkeitsanttage: Oeflerreich stehe abermals an einem Wenbepunkt seiner Geschicke. Die Annahme ber Wahlresorm, welche bas Ministerium, treu an alien Grundscitzen seines Progtamms festhal-lend, bemnachft zur Vorlage bringen wirb, foll enblich dutch LoslLfmig von bet Willklit fbberaliftifcher Lanb-tage ein Vollparlainent ermoglichen. Der Serein Habe sich zwar schon Itingst fiir biefe Reform auSgefprochcn, allein ber gegenroartige Augenblitf, in welchem bie alien Gegner ber Wahlresorm unb ber StaatSeinheit sich abermals zu einem Stutmlouf gegen die Verfaf- r 1)111 ^ 50 % billigcr als fiberall Nurnberger, Kurz- & Spielwaren-Lager des (14—3; Julius UTaijer. Dr. Mobs Moscle, ^ Masseverwalter. Iiwaqo SIB mShm °/„ oe W ni;l V Gegen Gicht, Rheumatis mus, gegen Nervenleiden jeder Art, als: Ncrvenschmerzen, halbscitige Gesichtsschmerzen, Migranr rhenmatische Zahnschmerzen, Huftwch (JSchias), rhenmatische unb nervose $eriaffectiotteu, Kreuzschmerzen, fltgtn allt Arten VLHmun-gen, gegen Magcii- und Unterlcitsfrimpfe, gegen allgemeine KSr-ptrschwache, Bittern, Mn«kelschwache nach vorangegangenen Vet-letnmgeit, als: tiertjeilte 2Bunben, Knochenbtiiche jc. das anerkannt bcste und wirksamste Heilmittel bet bom Apothtktt J. Herbabny Unzahlig finb bit toiuiberbaren Heilttsolgt, bit mit bcra ..Neuroxylin1- in Civil- und Mllitarspit&lern jotoie in ber PrivatpraxiS, (clbft in belt verzweifeltsten Fallen et» jielt tvurben, glanzende Zeugnisse beriihmter Univer-sltats-Professoren bcs In- tinb An«lanbtS, zahtrtiche Atteste bet renommirtesten Aerzte, tie Anerlennung be« Neuroxylin seitens ber etsttn ntebizinischen Jontnale beftatigen bie« tinb bieten W voile Garantle "DW stir die von kelnem andern Mlttel errelchte Hellkraft des Neu-roxylln. Bereits hat boo Neuroxylin titten Weltruf er= langt, ba eS nach allen Staalen Entopas unb selbft nach Amerika versenbet trirb. Sen ben hunberten ber Anerkennung«schreiben, bie aus allen SHafjcit ber Gesellschaft votliegen, lafjen wir tin AuSzuge eittige burch biefe« Stott vtrossenttichen. Bei befoRterS hartnackigen Fallen von Gicht tmb Rheumatlsmus empsehltn toir 3. Htrbabny'S nach An-gabe medlzlnischer Autoritaten bereitete unb vitlsach etprobte (701 - 8) Vegetabilische Auti-Giclitpillen als bas beste unb verl&sslichste Mlttel jur grtind-llchen Heilujig bet neuter, ober btyi.'vu Gicht, be« acuten O-elenksrheuii’atlsmas, fcgenamtt Gliederreissen, bet ohronisohen Gicht: als Podagra (Zipperlein), Rllcken-(chmcrsin, ber fliegenbeit Gicht, be! gichtifchen Rervtnschmetjen, Kopfschntetz, ltatbfeitigem Kopsschmttz, Hetzasseetionen, ferner bet ®elenr8ati|ivtoellimgcn (beppcltc (Slieber geuannt), Gelenlsent-janbttngtn, Gelenlssteifigkeiten, allgemetner Bluttragheit, Mil, tinb Leberanschwellungen, Appetillosigktii, Wassetsucht, habt-tuetlcr Stuhlverstopfung, Nitbtrschlag unb ©rite im Hatne unb verschiebenen Hiimorrhoibalteiben. Preis titter Origlnalschachtel ber vegetabillschen Antl-Gichtpillen 1 ft. 50 It., per Post flit 1—C Schachteln 10 tr. Emballage. Preis tints Oiiginal-Flacons ,.Neuroxylin" (griin embattiert) 1 ft., bio. starkere Sorte ftit hartnackige Rlieumatismen, Gicht ttnb Lahmungen (roja embolliert) 1 ft. 20 It. o. W. - Bet Postvetfenbitng witb fir 1—6 Flacous 15 It. Emballage berechnet. Haupt-Central-Depot be« ,,Neuroxylin" und der vegetabillschen Antl-Gichtpillen ftit Wien bei Hettn I. Hetbabnp, Matiahilftrstratzt Nr. 38; flit Laibach bei Serrn Er n Smu S B i rf ch i tz, VanbschastS-Apolheke; Klagen-furt bei H«rrn Dr. P. Hanser, Apotheker; Graz bei Hettn B. Gr ablowitz. sung Qufiaffen, lasse eS als opportun erscheinen, den Reichsrath an die balbige Losung biefer Lebensfrage zu mahnen. Redner schlSgt daher Dor, cine Petition an beibe Hauser des Reichsrothes zu richten, mit der Bitte, den Wahlreformentwurs mil allem Ernst zu pritsen und der Regierung zur Erwirkung Der allerhochsten Sanction vorzulegen, bamit derselde sofort ins Leben treten tonne. Der Antrag mirb, nachdem Dr. Suppan ihn unterstiitzt, einstimmig angenommen. Es roirb schlietztich zur Neuwahl bes Aus-schusses geschritten. Ms gewcihlt erscheinen bie Herren: Dr. Suppan, Dr. o. Schrey, LeSlooic, Dr. Schaffer, Lanbcs-Bolksschulen-Jnfpector Pirker, Finanz-Commissiir Dimitz, Dr. Ritter v. Kaltenegger, Dr. KeeSbacher, R.-R. Laschan, Dr. v. Riihling. Hiernach roirb bie Versammlung geschlossen. DaS Zeitnngsverzeichnis der Annonccn-Expedition von Haaseiisteln Voglev ist foebeti in 12ter Anflage erschienkii und gewiihrt dmch sorgsiiltige ZnsammM-stellung bon mehr a(8 5000 politischcn Tagesbliiilern eiite U e b c r f i d) t dcrPrehverhiiltnisse allerL 8 n -ber. Die Angaben liber Auflage, Seileapreife sc. laffeii ati Oenamjfeit nichts zu wttnschen tibrig und find nicht allein ftit ben die Pubticitiit benutzendcn GeschiisiSmann, fonbern fttr ba6 gefammte Publicum von hohem Juteresft. Die Her-ausgebcr, welche sich urn bie Entwicklung bcs Annoucen-Berkehrs schr ocrticnt gemacht unb ben feomiittevcnben Einstutz iunerhalb biefer Geschiistsbrauche ausschliehlich burch ihre foKbcn unb coulaiitcii Geschaftsprtnzipien erreicht, habeu aufjcvbcm stir citie hochst geschmackvolle Ausstattung be« Kalatogs Gorge getragen, die demselben einen bevorzugtcn Platz in jedem Sotnptoir sicheck.______________________ Stau tsl'onds. Spetc. Rente, ost.Pap. bto. dto. oft. in Silb. Soje von 185-1 . . . . Lost eon i860, ganze Lose von 18B0, iyiin.it. Pramitnsch. v. 1864 . Gr undent!. - Obi ©teiermatl ju 5 pEt ftarnteit. Strain, u. Ktistenlanb 5 „ Ungatit zu. . 5 „ Stoat, u. ©tat). 5 „ ©iebenbiitg. ju 5 „ Action. Natiouatbank . . . Union - Bank . . . 6rebitanftatt ... R. >>. E«eompte-Ges. »nalo.-osterr.Bauk Oest. Bobtncrtb.-A. £>ejl. Hypoth.-Bank ©teiet. Eseompt.-Bk. Franco - Austria Raif. Ferb.-Nordb. ©tibbabn-Gcsellsch. flaif. Slisabetb-Bahn. Sarl-Lubwig'Bahn. ©lebenb. Eisenbahn ©taatsbahn . . . BSE^S: Pfandbricfe. Kation. 6.ŽD. vetlo-b. ttng. 8ob.«6tebltonJL *6fl. iist.Bob.-Steb/t. Geld | Ware 67-10j 67.10 71.30 71.40 94.25 94.50 103.90| 104.20 124,— 124.50 143 75 91.50 85.75 83.75 79.75 967. 261.— 333.50 1165 297.50 279.— 98.- 297.- 131.50 2195 188.75 249.75 228.— 175.— 333. 220.50 179.- 171.50 92.30 87.75 102.25 88.75 144.25 92.- 86.- 82.25 84.— 80.50 969. 262.50 334. 1170 298.- 281.— 102. 132^25 2200 189.25 250.25 228.25 176.-334.— 221. 180.— 172.- 92.50 88. 102.75 89.50 Oest. Hypoth.-Banr. Priori tftts-Obl. Siidb.-Ges.zu 500 Fr. bto. BonS 6 PCI. Nordwb.(l00fl. CM. Sieb.-B.(roo fl. offi.' Staatsbahn pr. Stitt. Staatsb. pr. St. 1867 Rudolfb. (300fI.ti.2B.) Franz-Ios. (200 fl.S.) Lose. Credit ioo fl.ti.2B. Don.-Dampfsch.-Ges. zu ioo ft. CM.. Triester 100 fl. CD bto. 60 fl. o.W. . Osener . 40. fl. o.W. Gelb 94.25 Salm PalffY . „ Clary . „ St. GenoiS„ Windischgrah Waldftein . Keglevich . RubolfSstift. 40 , 40 , 40 , 40 . 20 . 20 . 10, 10 , Weehsel (32Ron.) ftob.ro. AuM. 100 °fran!f. ioo onbon 10 Paris 100 )s. etftL ZrancS . Mtinzon. Saif.Mttm-DueLteu. 20-yraukSsttick . . . BeremSthaler . . . Eilber............. Ware 94.75 110.— 115.50 98*.— 98.50 87.50 88.- 129.— 130.— 124.— 125.— 92.50 93.— 101.10 101.30 184.53 185.50 98.50 99.50 117.50 118.50 58.— 59.- 30.— 31.- 40.— 41 — 27.50 28.50 38.— 38.50 29.75 30*75 24.— 25.- 22.5) 23.— 18.— 18.50 15JJ5 15^0 92.25 92 50 92.40 92.60 109.15 109.25. 42.6(i 48.70 6.15 5.16 8.69 8.70 163.- 163.85 107. - 107.60 dto. in 88 3. ritih. Telegraphischer Coursbericht am 25 Jiinuer. Papier-Rente 67.15. - Silber-Rente 71.50.- I860« StaakS-Anlehen 103.75, - tiantactien 966. — 6rebit 332 — - London 109.30. — Silver 107.40. - St. k. Mtin,-Ducate-, ——. — 80-Franc-Stllcke 8.71. Theater. H e u t e: G r o h e V o r |i e (1 n it n be8 fcheinbar Ueber-ltatiirlichen aus dem Gebiete der ntobtrnen Nekromantie, Mystik unb Nachahmung orienlaiischer wirtlicher Wnnber, borgeftcHt von Louis F i gsr. Vorber: Der Mord in der Kohlmeffergaffe. Posse tit 1 Alt Doit A. Bergen. Postexpeditor. Die krainische Jnbustrie-Gcsellschaft sncht einen geprtis-ten, becideten Postexpeditor ftit bn« f. f. Postamt in Janerbnrg Derfelbe hat anger bcn poftiimtlichen Arbeiten and) vcrschiebene schriftliche Arbeiten stir das Eisenwerk zn be-sorgen und erfjalt 35 fl. mvnatlichen Gehalt, sreie Woh-nnng, Beheizunq mid Belenchtung; im Falle ciner eifrigrn, zusriebenstelleitben Dienstleistung rotrb nach einjahnger Prvbe-jcit cine Anfbessernng be« Gehaltes crfolgnt. Bemerber miiffeit tebigen StanbeS, mit guteu Zeng-niffen verfehen unb ber brntfchen nub frainifchcn Sprache mfichtig skin. Baldiger Eintritt ist etwiiiischi. Eigenhctndig gefchriebeue und btlegte Gesnche wollen bi« Milte Febrnar a. c. an bie Direction ber krainischen Jnbttstrie-Gesellschaft in Laibach gerichtet loerben. Promeffen ouf l#<>Ocr IOO fl.-Lvse fttr bic Ziehnug am 1. Februar d. I., Haupttreffer 300.000 fl., L fl. 250 o. Zv. unb 50 tr. Sternpel. Promeffen auf ungl»rische Lose ilr bic Ziehnng am 15. februar d. I, Hanpttrcffcr 100.000 fl , L fl. 1.75 unb 50 if. Stcmpcl Lose der wieuer Armen-Lotterte Ziehung nm 25. Februar d. I., Haupttreffer 1000 Ducaten, it 50 fr. (bet Abnahrne von f> Sttick 1 Sttick graft«) ftnb zu beziehen burch (53 6) Rudolf Fluck, Wechselstube, Graz, _________________Sackstrake Nr. 4._______________ Witterimg. Laibach, 25. Januer. Trtibe. Morgen« bichter Schncesall, spater Anfhciternng. Temperatur: Morgrti« 6 Uhr 0 0", nachmittags 2 Uhr + 2 6° 0. (1872 5-7", 1871 - 5 4 ). © or o meter im Steigcn 729.63 Millimeter. Das gcstrigc TagcsuNttcl der Tcmpcratnr --1'3", um 0-6° tibcr bem Normale. Wieuer Biirse vom 24. Jiiuner C. J. II si ma n n „zur goldenen Quaste“ Laibacli, llauptplatz, cmpfiehlt sein stets mit dem Neuesten gut sortiertes Lager von: Seiden- mid Woll-Crepin, Gallons, Quasten, Behanye, Spangen, Woll-, Seiden- und Pelz-Fransen, sebwarz und larbig Reps, Atlas, Noblesse und Taffetas, schwarz und ffirbig Seiden- und Baumwoll-Sammte, Woll- und Seiden-Plusch, schwarz und iarbig Noblesse, Faille, Atlas, Moiree-und Sammt-Bander, schwarz, weiss und farbig Baumwoll-, Zwim-, Seiden- untl Woll-Spitzen, weiss und schwarz, glatt und fafonniert Selden-Tiill, 8 4 und */, Blondgrund fiir Brautschleier, Gaze, Frou-Frou, Hutschleier, Tiill’ anglais, Batist-Clalr, Moul, Crepe-Lisse, geschlungene und gestickle Moul-, Batist- und Leinen-Streifen, Mousselin, Organtin, Aermelfutter und Futterleinen, Sarsinet, Percail, Vor-hang- und Schlafrock-Quasten, weisse Vorhang-Kalter, Mobel-Chenillen-Fransen und Crepin, Wagenborten, Leinen-und Percail-Bander, Knopfe jeder Art, Seide, Zwirn, Na-deln etc. etc. Bestellungen nach Auswarts werden postwendend expe-diert und Gegenstande, die nicht auf Lager, bereitwijliget besorgt. « (12—10) Angekommene Fremde. 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Anch empfehle midi Damen. bit ihre Toilette zu Hanse verfertigen, selbe gujufdiiteibvn unb zn hesten, toic ich enblich anch z» miitzlgem Preise Schnitte nach genanrm Mas; ver-kause. Mil Hochachtnng Marie Locker, (51 — 3) Dii'tier Mark! Hs.-Nr. 199, ‘J. Slock. 50 tv. als Preis fine« OnginalloseS sinb zn gcroinnen Mit nut lOOO Uneaten effcctiv in Gold. Dicse Sottrric enthiill antzerbem Treffer von 200, 200, 100, 100 TUienttn, 400 Sildergulden, 3 Original Ereditlose nnv vide andere Kunst- und Werthg ge!kstande znsainmen 3000 Treffer ” S','1*' 60.000 fl. Die Zirhnng crfolgt am 25. Februar 1873. Kaufcr von 5 tiofcn erhalten I LoS gratis Bei geneigten augroSrtigcn Anstriigcn roirb urn gefiilligc Einsenbnng bes Betrage«, soroie um Beischliehuug von 30 Ir. fiir Zusenbung btr Liste feiiierjeit erfucht. Wechselstube der k. k. priv. wiener Han-delsbank vorm. Joh. C. Sothen, • 13 Wlen.fjipaben 13. Diese Lose ftnb auch zu haben bei Carl E. Schmids in Lalhaeh. 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Um vielseitig ausgesprochenen Wiinschen Rechuung zu tragen, hat die k. k. priv. wechselseitige Drandschnden - Verstchernngs -Iinliait fiir Ttciermark, Karntcn und Krai« eittc eigeue Abtheilung fiir die Verficherung beweglicher Sachen gear« Feuerschaden eriiffuet uud versichert sonach boo nun an anch Maschinen, Ware«, Fechsnng, Bor-rathe und bewegliche Sachen iiberhanpt. Nachdem die Anstalt jetzt schon 185.000 Objecte mit 80,443.000 fl. versichert halt, bei einer jahrlichen Einnahme von mehr als 500.000 fl. iiber einen Reservefond von 720.000 fl. verfugt und mit bewahrten in-und auslandischen Assceuranz-Gesellschaften Ruckversicherungen unterhalt, so ist dieselbe in der Lage, Risken in jedem beliebigen Werthbctrage bei voller Sicherheit und gegen matzige Pramien zu ubernehmen. Die VersicherungSantrage werden in der Vereinskanzlei (Graz. Fiiegcnplalz Up. S, II. Stock), dann bei der Gencral-Reprascntanz in Laibach (alter Markt Ip. 48) und bei den Di-stricts-< ommissapiaten entfltflcu genommen und daselbst auch alle geschastlichen Ansknnfte bereitwilligst ertheilt. (39—2) Graz, am 11. Janner 1873. Direction der k.k. priv. wechselseitigm Lrandschaden-Nerlichernngs-Anstatt fur Zteiermark, Kiirnten unb Lrain. Ornck von Jgn. v. Kletnmayr & Fed. Bamberg in Laibach. Betleget und filt die Redaction ocrantroottlichj: Ottomar Bamberg.