Amtsblatt zur Lalbachcr Zeitung. wr. 100. Dinstag den 2. Mai 1854. Z. 229. u. K. k ausschließende Privilegien. Das Handelsministerium hat am 9. März 1854, Z. 5132M9, dem Michael Pinapfel, bü'rgl. Riemermeistcr in Wien, ein ausschließendes Privilegium auf die Erfindung einer Vorrichtung, mittelst welcher jedes bespannte Pferd, welches niederfällt, ohne in seiner Lage beirrt zu werden, binnen kurzer Zeit ausgespannt werden könne, nach den Bestimmungen des a. H. Privilegicngesctzes vom 15. August 1852, auf die Dauer eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 7. März 1854, Z." 4584M07, dem Jakob Franz Heinrich Hemberger in Wien, ein ausschließendes Privilegium auf die Entdeckung und Verbesserung, die Kraft der Spannung des Dampfes durch Ueberheizung auf berechnete Weise zu vermehren, nach den Bestimmungen des a. h. Privilegicngesetzes vom 15. August 1852, auf die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegiumsbcschreibung, um deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm 9. März 1854, Z. 5^83^357, dem Anton Heinrich, Sekretär des nicd österr. Gcwerbevcr-eins in Wien. ein ausschließendes Privilegium auf die Erfindung einer Agrikultur-Maschine, deren Bewegung auf dem Acker durch die Kraft von Zugpferden, das Umgraben, Besäen, und Ebenen des Ackers aber, so wie das Mähen des Getreides durch die Kraft einer Dampfmaschine bewerkstelliget werde, nach den Bestimmungen des a. h Privilegiengesehes vom 15. August 1852, auf die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilcgiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 7. März 1854, Z. 4534j?95, dem Louis von Haber, Gutsbesitzer in Prag, auf Grundlage des von seinem Bevollmächtigten Dr. Josef Max von Winiwarter, Hof- und Gerichts-Advokaten in Wien, überreichten Gesuches ein ausschließendes Privilegium auf die Entdeckung eines Verfahrens, wodurch man mit Umgehung des bisher üblichen Schmelzhütten - Prozesses alle Silber-, Kupfer- und Blei-Erze, dann Zink-, Nikel-, Kobalt- und Antimon-Erze mit Er-sparniß an Zeit und Brennmateriale direkt rcdu-zircn könne, nach den Bestimmungen des a. H. Privilegiengcsetzes vom 15 August 1852, auf die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm 13. Aärz 1854, Z. 458^310, dem Heinrich ^eck, Kaufmann in Brüssel, auf Grundlage "es von seinen Bevollmächtigten Filipp Zim-wermann Witwe und Sohn in Wien Übersichten Gesuches, ein ausschließendes Privile-6wm auf dle Erfindung eines Reaktivs gegen ^e Bildung des sogenannten Pfanncnstcins in '"""Pf - Kesseln, nach den Bestimmungen des ^ h. Privilcgiengcsetzes vom 15. August 185?, "> die Dauer von neun Jahren verliehen. Diese Erfindung ist im Königreiche Belgien ^ dem »I. Dezember 1848, auf fünfzehn ^ahre patcntirt. , ' > '^ Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 12. März 1851, Z. «U5UM8, dem Franz Proll, Seifensieder in Wien, Vorstadt Matzlcinsdorf, ein ausschließendes Privilegium auf eine Verbesserung in der Erzeugung eines Waschpulvers, nach den Bestimmungen des a. H. Privilegiengesehes vom 15- August 1852, auf die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Ausbewahrung, Das Handelsministerium hat am 11. März 1854, Z. 5U78M3, das dem Alfons Dietz in Wien unterm 15. November »849 verliehene ausschließende Privilegium auf eine Erfindung in der Anwendung der Federkraft mittelst gewöhnlichen oder vulkanisirtcn Kautschuks auf Schmidehammer, mit Ausdehnung der Wirksamkeit auf den Umfang des gesummten Reiches auf das fünfte, sechste und siebente Jahr verlängert. Das Handelsministerium hat am 11. März 1854, Z. 453H293, dem Franz Flurschütz, Schmicdmeister in Florisdorf ein ausschließendes Privilegium auf eine Erfindung in der Konstruktion von Wägen ohne Langwied, ohne Häilgtaschen und ohne Hängriemen unter dem Namen: »Zephir - Wägen", nach den Bestimmungen des a. H. Privilegiengesetzes vom 15. August I«52, auf die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Ge-Heimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm »3. März 1854, Z 445^283, das ursprünglich dem FelirRoth in Wien unterm 5. Februar It^4t» verliehene, von diesem an Leopold B. Hofmann übertragene ausschließende Privilegium auf eine Erfindung und Verbesserung an der unterm 28. April l^> privilegirten Börsen - Strickmaschine auf das neunte Jahr verlängert. Das Handelsministerium hat am 13. März 1854, Z. 493lj324, das dem Josef Hein-zcn unterm 18. April l85»i verliehene ausschließende Privilegium auf die Erfindung einer flüssigen Orseillc für Druck und Färberei, auf das vierte, fünfte, sechste, siebente und achle Jahr mit Ausdehnung der Wirksamkeit auf den Umfang des gesammten Reiches verlängert. Das Handelsministerium hat am 12. März 185,4, Z. 458UM3, das dem Johann Bcr-ninger in Wien unterm l!. Februar 1847 verliehene ausschließende Privilegium auf eine Erfindung in der Verfertigung von Hüten aus Filz und Seide (Comode - Hüte genannt) auf das achte Jahr mit Ausdehnung der Wirksamkeit auf den Umfang des gesammten Reiches verlängert. Das Handelsministerium hat am 7. März 1854, Z. 45M29», dem Michael Lamarche, Privatier in Wien, ein ausschließendes Privilegium auf die Entdeckung und Verbesserung in der Erzeugung einer neuen Gattung von Dachziegeln, welche sich derart mit einander verbinden, daß sie gegen das Unwetter undurchdringlich seien, bei gleichem Raume ein um die Hälfte geringeres Gewicht habcn, ein Zimmer-werk von leichterer Konstruktion zulassen und wohlfeiler als die bisherigen Ziegel zu stehen kommen, nach den Bestimmungen des a. H. Pri- vilegicngcsetzeö vom 15 August 1852, auf die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewabrung. Das Handelsministerium hat am 7. März 1854, Z. 4583M«, dem Adrian Stokar, k. k. Ingenieur m Marburg, ein ausschließendes Privilegium auf die Erfindung einer Vorrichtung an Eiscnbahnrädcrn und Achsen, mittelst welcher sämmtliche an einer Lokomotive, einem Tender oder Wagen angebrachten Achsen sammt Rädern am Hauptrahmen gelagert, unter sich verkuppelt werden, und dennoch jede Krümmung der Bahn leicht passiren können, nach den Bestimmungen des a. h. Privilegicngcsetzes vom l5. August 1852, auf die Dauer EineS Jahres verliehen. Die Privilcgiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 7. März 1854, Z. ^53^292, dem Anton Ehmann, Maurergesellen in Wien, ein ausschließendes Privilegium auf eine Verbesserung in der Konstruktion von Oefen, Sparheroen und anderen ähnlichen Heiz- und Feuerungs-Objekten, nach den Bestimmungen des a. H. Privilegicngesetzes vom 15. August 1852, auf die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung »ncht angesucht wurde, befindet sich im k. k, Privilegien - Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung Das Handelsministerium hat am ll Mälz 1854, Z 4579M2, das dem Adolf Schönstein in Wien verliehene ausschließende Privilegium ddo. 25. Februar 1^52, auf eine Verbesserung in der Oelraffinerie. auf das dritte Jahr verlängert. Das Handelsministerium hat am tt März »854, Z 445H285 das dem Lad is laus . März l^5,3 verliehene ausschließende Privilegium auf die Erfindung eines bestandig wirkenden Wasseiklärungs - Apparates, auf das zweite und dritte Jahr verlängert. Das Handelsministerium hat am 9. März 1854, Z. 548^356, dem Anton Hei n r i ch, Sekretär des nied. österr. GewerdevereinS, ein Privilegium^ auf die Erfindung eines Kreis-walzwcrkes zur Herstellung von Gegenständen aus schmiedbaren Metallen, nach den Bestimmungen des a. H Plivilegiengesetzes vom 15. August 1852, auf die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbcschreibung, um deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien - Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 2tt Februar 1854, Z. 2548^51, das ursprünglich dem I. B. Hoffmann verliehene, und von diesem an die Firma Iohann Baptist Eggcr in Villach übertragene ausschließende Privilegium ddo. »6. Februar 1847, auf eine Erfindung im Pressen von Röhren und Platten aus Blei, Zinn und anderen flüssigen Metallen, auf das achte, neunte und zehnte Jahr mit Ausdehnung der Wirksamkeit auf den Umfang des gesammten Reiches verlängert. 362 Das Handelsministerium hat unterm 18, Februar »854, Z. 32U2jl71, der Handels' Ditta Gebrüder Maruti in Mailand, ein ausschließendes Privilegium auf die Verbesserung des Verfahrens bei Bemessung der Fein-heitsgrade der Seide auf eine fne unveränderliche Art, mittelst einer Skala, nach den Bestimmungen des a. h. Privilegiengesetzes vom 15 August »85,2, auf die Dauer von füuf Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 22. Fe-biuar l854, Z. 321ij»80, dem Simon Mascher, Schmidmeistcr zu St. Peter bei Leoben, und Ignaz Obersteiner, Realitätenbesitzcr zu Leoben in Steiermark, ein ausschließendes Privilegium auf eine Verbesserung in der Beheizung aller Gattungen von Oefen und anderen Heihen zum Hausgebräuche mittelst noch nicht bestehenden Vorrichtungen, wodurch Brennstoffe erspart und selbst der kleinste Abfall desselben benützt werde, nach den Bestimmungen des a. h. PnvUegiengcsetzcs vom 1,. August 1852 , auf die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung, Das Handelsministerium hat am 22. Februar »85,4, Z. 35»2j2tt5, dem Korneliuö Fuchs, bürgl. Spengler, ein ausschließendes Privilegium auf eine Verbesserung der von ihm erfundenen prwilegirten Wagenlateruen, nach den Bestimmungen des a. h. Privilegicngesetzes vom »5,. August »852, auf die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archiue in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 22. Februar »854, Z. 35»5M«, dem Josef Nöst-linger, Schiffmeister zu Stadl bei Lambach in Oberösterreich, ein ausschließendes Privilegium auf eine Erfindung im Baue von Frachtschiffen ohne den sogenannten „Küpfen", unter dem Namen »Trauner", nach den Bestimmungen des a. H. Privilegiengesetzes vom 15,. August »852, auf die Dauer von drei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, um deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 2U. Februar »854, Z. 35»4j2<)7, dem Hermann Sommeiller, Ingenieur und Ober-Direktor der Eisenbahwcrkstätten von Sardinien, derzeit in Paris, auf Grundlage des von seinem Bevollmächtigten Jakob Franz Heinrich Hem-bergcr in Wien überreichten Gesuches, ein ausschließendes Privilegium auf die Entdeckung eines Apparates zum Zusammendrücken und zum Verdünnen der Luft oder anderer elastischer Gase durch die unmittelbare Wirkung des Wassers, nach den Bestimmungen des a. H. Privilegiengesetzes vom »5,. August 1852, auf die Dauer von drei Jahren verliehen Diese Entdeckung ist in Frankreich auf fünfzehn. Jahre seit 4. Oktober »85» patentirt. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 23. Februar ,854, Z. 352^213, dem Alois Turek, Architekten in Prag, und Josef B Mentzel, Spenglermeister und Zinngießer in Karolinenthal, ein ausschließendes Privilegium auf eine -Verbesserung der Zimmeröfcn , durch welche mit geringer Quantität von Kohle oder Koaks eine anhaltende gleichmäßige Warme erzielt werde, nach dem Bestimmungen des a. H. Pri-vilegiengesetzes vom 15. August 1852, auf die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Priuilegiumsbcschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Pnmlegien-Alchive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 22. Februar »854, Z. 3442j2W, dem Johann B. Givord, Ingenieur-Mecdanikcr aus Lyon, derzeit in Wien, ein ausschließendes Privilegium auf die Erfindung einer sogenannten Aetherma-schine, bei welcher die Dämpfe des Aethers der Kohlensäure, die von Alkohol abstammenden (5hlorätherarten u. s. w,, als Triebkraft für Dampfmaschinen und Lokomotive verwendet, durch einen eigenthümlich konstruirten Dampf-entwicklungs- und Kondensations - Apparat die einmal verwendeten Aetherarten ohne Verlust zu ununterbrochener Kraftentwickelung benützt und durch eine neue Konstruktion der Stopfbüchsen die vollständigste Verdichtung aller beweglichen und unbeweglichen Theile der Maschine mit Ersparung an Brennstoff erzielt werden, nach den Bestimmungen des a. h. Privilegiengesetzes vom 15>. August »852, auf die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht w^:rde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm 22, Februar 1854, Z. 320^,77, dem D. G. Fischet und Söhne, landesbefugten Oelfabrikanten in Prag, ein ausschließendes Privilegium auf die Erfindung einer neuen Konstruktion der sogenannten Oeltöpfe, um die Erzeugung des Rüb-öles billiger und vortheilhafter zu bewerkstelligen, nach den Bestimmungen des a. h. Privilegien-gcsetzeü vom 15. Auqust !X>2, auf die Dauer von drei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 22. Februar l«54, Z. 314^202, dem William Pidding, Privilegiumsinhaberin London, auf Grundlage des von seinem Bevollmächtigten Dr, Franz Wert fein, k. k. Notar in Wien, überreichten Gesuches ein ausschließendes Privilegium auf eine Verbesserung in der Bereitung und Behandlung zuckerhaltiger Stofft, sowie der zu solchen Zwecken dienenden Apparate, nach den Bestimmungen des a. h. Privilegiengeseheö vom 45 August 1852, auf die Daucr von drei Jahren verliehen. Diese Verbesserung ist in England auf 1l Jahre, seit dem l7. Februar l^53, patentirt. Die Beschreibung, um deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 23. Februar 1854, Z. ^W^9tt, auf Grundlage des uon seinem Bevollmächtigten Julius Ellen berger, Civil-Ingenieur in Wien, überreichten Gesuches, ein ausschließendes Privilegium auf eine Erfindung und Verbesserung, Pappe zu einer eben so wohlfeilen als zweckdienlichen Dachdeckung zu erzeugen, nach den Bestimmungen des a. H. Privilegiengesetzes vom »5. August 1852, auf die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privi-lcgien-Archwe in Aufbewahrung. Das Handelsministerium l)at unterm 24. Februar 1^54, Z. :l2lHl«2, dem Wilhelm Samuel Dobbs, Mechaniker in Pesth, ein ausschließende!, Privilegium auf die Erfindung einer mechanischen Heitzung mit Selbstregu-lirung, nach den Bestimmungen des a. H. Pri-vilegiengesehes vom !5>. August »85,2, auf die Daucr Eines Jahres verliehen. Die Privilcgiumsbcschreibung, um deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 24. Februar l!<,4, Z. 4«2!»j238, das dem Anton Pichler in Gratz unterm ?5. Februar l«52 auf eine Verbesserung im Schwarzfärben aller Gattungen von Filzhüten verliehene ausschließende Privilegium, auf das dritte Jahr mit Ausdehnung der Wirksamkeit auf den Umfang des gesammten Reiches verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 24. Februar »85,4, Z 42t der im Maximum ein Druck von Wtttt Zentner erreicht werden kann, zu verkaufen. Diejenigen, welche sich geneigt finden, dies, Presse an sich zu bringen, wollen sich direkte an das gefertigte k. k. Bcrgamt wenden, welches jede gewünschte weitere Aufklärung und die Zeichnung davon mittheilen kann. Idria am 28. April ,854. Z. 656. (l) " Nr. 1454. Edikt. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Planina haben alle Diejenigen, welche an die Verlaffenschast deS den l. d. M, !e,l»w verstorbenen Wirthes und Realitäten-btsitzers Andreas Gerdadaunig, von Flekdorf Nr. 4, eine Forderung zu stellen vermeinen, zur Anmeldung und Darthuung derselben den 24 Juni I. I. Früh 9 Uhr su gewiß zu erscheinen, oder dishin ihr schriftliches Anmeldungsgesuch zu überreichen, widrigens die sich nicht Meldenden, wenn die V»'rlaffenschaft durch die Bezahlung der angemeldeten Forderungen ers^öv,t würde , an die Vrrlasseüschaft lein weiterer Anspruch zustande, als insofern ihnen kein Pfandrecht gebührt. Planina am 8. Februar !854. Z. 663. (l) Nr. 4725, Edikt. Bei dem gefertigten k. k, Bezirksgerichte werden an dem 3. Mai d. I., Früh ! 0 U t, r nächste-hendt Gegenstände, als: l Filzhut, 2 Zwillichsäcke, l rother baumwollener Regenschirm, l blaues bäum Wollenes Halstuch, l Fischgabel, I Mä'nnerpelz, l Wage, l Hacke, l Stück Einwand, 1 Kessel, l. zertrümmertes Gewehr, 2 Mistgabeln, 4 Gold' ringe und ein silberner Fingerhut an den Meistbic. tenden gegen glcich bare Bezahlung hintangegeben werden. K. k. Bezirksgericht Umgebung Laibachs am ,5. April l854. 3. 629. (2) Nr. 1384- Edikt. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Gurkfeld haben alle Diei'nigen, welche an die Verlasscnschaft der, den 25. December »853 verstorbenen Iosefa Kle menöiö, gebornen Mihokoviö von ^urkfeld, als Gläubiger tine Forderung zu stellen haben, zur Anmeldung Und Darthuung derselben den 26 Mai l. I, Vormit' tags 9 Uhr zu erscheinen, over dishin ihr Anmeldungs' gesuch schriftlich zu überreichen, widrigens diesen Gläubigern an die V'ilassenschaft, wenn sie duich die Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, als in so ferne ihnen ein Pfandrecht gebührt. Gurkfeld den 3l. März 1854. Der k. k. Bezirksrichter: S ch u l l e r. 2. 638. (3) Nr. »640. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Nassenfuß wird h'errnit allgemein kund gemacht: Es sei über Ansuchen des Johann Tratter von Skrounig, wegen seiner Forderung pr. 7! fl, c. z. c., b't crckutlve Feilbietung der dem Anton Starina bon Verhek gehörigen, im Nassenfußer Grundbuche ^b Urb. Nr. 296 V« vorkommenden, gerichtlich auf 'V0 fl. geschätzten Parzellen, Nr. 473 und 474, ^Willigt, und zu deren älornalune drei ^eildietungs. "gsatzungcn, auf den 2. 7'uni, 3, Juli und 2. Au. ^ d. I, und zwar: jedeSmal Vormittags 9 Uhr m loco der Realität mit dem Anhange anberaumt ""den, daß dieselbe nur bei der dritten Fe>ll>l> ungstagsatzung auch unter dem Scha'tzungswerthe ^ "angegeben werden würde. Der Grundbuchsertrakt, das Schätzungsprotokoll und die üicl'tati'onsbldingnissc können täglich hier-gcrichts eingesehen werden. H. k. Bezirksgericht Nafsenfuß am 5. April l854. 3. 655. (3) Nr, !I6l8. Edikt. In der Erecutionssacke der mind,sjähriqen Mar ^areth Schilko von Planina, durch ihren Vertreter, wider Johann Sicher! von Planina, werden die Termine seiner auf »73 4 fl. 5 kr. bewerlhetrn Rea, lität, zur executiven Feilbietung auf den 3, April, den 3. Mai und den 3. Juni ,854, jedesmal Früh von >0 bis l2 Uhr im Gen'chtssitze mit dem anberaumt, daß die Realität bei d.m letzten Tcrmine auch unter der Schätznna. hintana/geben wird. Zugleich l,at ieder iüzitant ein Vadium pr. l73 si, zu erlegen. K. k. Bezirksgericht Planina am l2 Decem» ber ,853. Nr. 3797. Bri ber ersten Tagsatzung hat sich kcin Kaust«, stiger gemeldet. K. k. Bezirksgericht Planina am 4. April,854. Der k. k. Bezirksrichter: G e r t s ch e l. Z. 669. (l) Dade-An^zeige. Die Mineralbader in Töplitz nächst Neustadt! in Unterkrain. Unterzeichneter gibt sich die Ehre bekannt zu machen, daß die Badezeit der Mlneralwasscrquvl-len mit l. Mai anfangt und selbe in mehreren Touren bis in den späten Herbst fortdauern wird. Die Lage dcs Badeortes Höplitz in einem re,« zenden und malerischen Thale, des so romanti» schen Unt^rkraiiis, die drci schönen Badebassins, als: des Fürsten-, K^rls- und Iosefsbades, ersteres vorzugsweise durch Eleganz, edle Bauart und Bequemlichkeit zum Gebrauche der Honoratioren bcülmmt, so wie die bequemen Wohnzimmer, der zum Vergnügen und Erholung angelegte Park, entsprechen allen Forderungen, die man an eine dcrlel Kuranstalt zu stellen berechtiget ist. In diesem Jahre sind es zwci Dezennien, als der rühmlichst bekannte Karlsdader Brunnenarzt, O>. Hlava zek, die hiesigen Th.rmen für so aus-a/zcichn»-t in chrer Weise erklärte, als jene von Gastein bei Salzburg und Töplitz in Böhmen; damals ohne Zwelf.l schwellte d>e Brust j^deS HrainerS, als er sich inne wurde, daß jrne Welt-d.rüymten Bädcr, denen d!e Vunst der Allerhsch-stcn und Höchsten unablässig treu bleibt, lm Grunde nicht mehr gelten, als das b.scheidenc Töplitz >n scinem kleinen Hcimatlande. Es wäre an der Zeit, daß jeder mit verschiedenen Leiden behaftete Kranke daran erinnert werde, wie nahe und unter welchen günstigen klimatlscktn Verhältnissen ihm hier die verloren gegangene Gesundheit wieder geboten wird. Die Heilkräfte dxftr seit vlelen Jahren rühmlichst bekannten, wundelvollen Warmquelle, welche von 28 bis 2!) Grad N.uurwärme belebt wird, sind hinlänglich u»d allgemein bekannt, und beweisen sich als sehr heilsam in den v,rsch,c-dcnsten Formen der Drüftnkrankheiten, in g'cht,-schen und rheumatischen Leiden, he, Hypochondrie, H,sterie, Hamorrhodial- und Ultterleibsbeschwer-dcn, bei Lähmungen, vielerlei chronischen Haut ausschlägen, den Flechten, der Bleichsucht, Un- fruchtdarkeit, wie bei mehreren Krankheiten des weiblichen G.schlcchteS und sonstigen Nervenleiden. Diese Therm.n wirken auch ungemein belebend aus die Nerven, reizend auf die Plutqefäße, auflösend auf die Schleimhäute, gelinde eröffnend auf den Darmkanal, besonders aber zeichnen sich die Thermen dieser Heilquelle durcd ihre auf Er« fahrung gegründete eigenthümliche Wirkung gcg/n Skrophelkranthcit.n vor allen andern Mineralquellen der österreichischen Monarchie aus, — sie sind demnach angezeigt gegcn eine Legion von Krans, heilen und hnrclchend diesen Quellen den Rauz zu vlndizir^n, den ihn.n die Natur schon bei ihrer Geburt verlieh. Zur arztlichen Hilfeleistung befindet sick ein Zlvll.Arzt, für M,ltär-Personer, ist ein k. k. Militär-Oocrarzt angestellt; das Kontingent, welcycs die k. t. Armee zu den hiesigen Kurgästen liefert, bürste mehr als auf 2ttl! M^nn zu stehcn kommen , die, wie sich von scibst versteht, v,rc schicdenen Regimentern und Nttwnen ana^hören, wodurch diejcs Bad um so mehr eine Must.rkarte allcr österreichischen Völkerschaften wird. Hinsichtlich der Wohnungen, Verkostung und der Bader «st die Taxv billigst gestellt. Kränkliche Kurgäste werden besonders auf ihrem ä>mmer durch männliche oder weibliche" Individuen bedient. Von 2e>tt des Unterzeichneten wird gesorgt, die 1'. '1". BadeaMe mit gesunden, gut zugench, ttten Speisen und guten Weinen zufrieden zu stallen. Zuschriften auf Bestellungen der Zimmer wer» d,n unter Adresse des Unterzeichneten, Post Neu» st^dtl, 8 T^ge vor dem Antreffen, erbeten. Badeort Töplitz nächst Neustadt! in Unter» kram, >m Monat April 1854. Daminik Nizolly, Badlpächtel. Z. 642. (3) Firma-Veränderung. Ich gebe mir hicmit die Ehre anzuzeigen, daß H.rr Carl Busch >tsch. d.r durä> «3 Iahrc meinem Oesäiäfte vorstand, demselben als öff.>ntl>cker 'ÄelcUsliL'ftr b.',:.M'l.n ist, und daß wir dasselbe nunmehr unter der, bei dem hochlö''l. k k. M»rcant>l- und W^chl^g^lcklc pr t.»-collirten Firma iSoinia & Boschiisch. fortführen wcrdcn, und füge zuglelch nninen innigst^l O^ok sur dab der früh^l n Fllma ^elcr^kl^ Vertrauen bei Frani Honng. Indem wir uns auf Obig.s blichen, cmpfchl,'n wir unser i>eu assolt'lteb Gal^' t., > e-und Nürn derg» rw^ ren^Lager, sowohl <.'" ßlus ^ls ^» lll-tln!, einem aene'^t»« Zu p,u >, und köml.n, o.i wir mit den ersten Bzuqsquellcn in Vcrdindung stchen. sowohl Qual,tät . Is Billigkeit der Ware v^rbürqen. Auch b.sindrt sich bei »„5 die Ni'dcilaae 5cr k. k. Privileg. Tischler-Werkzeug-Fabrik von I. Weiß öc Sohn in Wieu, dere drei Termi»e aul dc» 2 0 A-pril, 20. Mai und 2l>. Juni I. I., jedesmal Vormittags von 1, bis 12 Uhr in dieser Ge-ricbtskanzl^i mit dem Anhange anberaumt Worten, daß die Realität erst bei der dritten T^satzüna. auck unter dem S bar von Podgaber, gegen Mathias Fielen von Ro-thenkaU, p,n. 200 fi. c. 5. c., wird über das Reas. sumirungsgeluch vom >3. Jänner l. I., zur Vor. nähme der erecutiven Fcilbietung der, dem Letztern geliörigen, im Grundbuche der vormaligen Hst, können hieramts eingesehen wilden. K k. Bezirksgericht Sittich am «5. Jänner l85<. Z^64l. (3) Anzeige und Empfehlung. Der Gefertigte bechrc sich, zur gcM^.n Kenntniß zu blinqen, daß er sein seit anderthalb Jahren in Eompagni? betriebenes Kltldelmacder Geschäft f.'rn"l)in wled»r unter seinem aU^inig.n Namen mit einem gesclnckt.n Weikfühler, in sli-nem bisherigen G.wölde nächst dem Theater an der sternalle, fortführt, und enipfi.hlt sick l^> diesem Anlasse dem hochverehrten Publikum mit seinem wohlassortirten, modernsten Warenlager, Für solide und lxUige N.dienung bürat Wilhelm Vetge, Kieidelmacher, Z. 538. (4) Frau Anna Tchmidt, StrohlM - Fabliraotin ai.o Wien, empfiehlt sich zum kommenden Maimalkte mit einem großen, wohl sort'rlen Vaaer von Damcn strohlMcn, Knabcn. und Gluck^nhüten, allen Aaltungen Strohgestecht, Bordüren, Quasten, Schnüren zu den billigsten Favnk6pr«iffeltioneii-. Gelchwü're u>id Ausschläg,-. G. v. Koltvwltz, Doctor der Medicin und Chirurgie und Accoucheur, führt die Direction der (Huranstalt fort. Die Traiteuric h«t Herr Carl Hrenn dieses Jahr zum ersten Mal übernommen, von b,ssen Seite die volle Befriedigung des Pl,blicums zu erwarten, steht. Dir möglichst dillig gestellten und schon seit mehreren Jahren ssleich gebliebenen Preise der Quartiere haben sich auch m dicsem Jahre im Juni und August nicht a/anoe't. Im ^l»z u»d 8«fpt<»>»k^»' sind sie bedeutend herabgesetzt worden, wahrend sie im Juli etwas erhöht wordcn sind ^luartierbestellungen haben unmittelbar in frankirte» Briefen nur an die Badevirec. tion nach Nel»hali5 l'e> (Zilli zu geschehen. Ueber Bestellungen erfolgt unverzüglich eine gedruckte Quartiers.'nweisul'g. Da keine Vorzahlung oder Darangade dermalen angenommeil wird, so sichert eine solche Ainveislmg nur bei pünctlichem Eintreffen am festgesetzten oder nächstfolgenden Tage das bestimmte Ouarlier. Mit der täglichen Beförderung der k. k. Briefpost ist auch gleichzeitig eine Personenfahrt zwischen Ci11i und Nruhaus verbunden. Die Abfahrt von (Zilli richtet sich nach der Ankunft der Trains und geschieht vom Gasthause ,,zum goldenen Löwe«" nächst dem Bahnhöfe. Die Brvschule über Ncuhaus bri (5illi ist in allen Buchhandlungen Oesterreichs zu beziehen. Bad Neuhans bei Gilli den AK. April »834. 3, 664, l,2) Tuch-, Schnitt- und Modewarenhandlung o e s Earl Wannisch am Hauptplatz, viz-'a»^ der Schufte:brücke Naibach, empfiehlt zu lmßerqewöhnlich billiqen Preisen ihr neu assoltirtes Warenlager von '>',««'>,, K^o«-»^iQ»^ F.oplRl«^^ HllUl- ZkKUAS, ^»«Tl,R>i^ ««^«^> UNd «5«^< L^<««S»U^ R'l-«,,R^ V«z«l«St UUd ^0l««0«-«N>0t>^ ^K»H»t», seideuen »^«M- uud ^n«-^ti«^lRor«^ t^nM-I^l«- HH'zUVRTlQ«^ uud alleu soustigell H«5>R»RlTtHGlTR'V«K. Feruer werden daselbst unter Fabrikspreisen verkauft: «n«K0»R-8«>,«K- so wie auch eine große Parthie N»-»Qn«RG in allen Farben und seidene I5o8o«R8«5>Tl»'«zo. Z. 643. (3) Anton VMellunscheg empfiehlt den hockgeehlten Damen sein ganz neu wohlafsorlirttö Putzwaren ^ La;er, bestehend l« schl- geschmackvollen Strohhüten, Bandern, Blumen, besonders schönen lZhemiftten, mit und ohne Unter.-Anmel, Kragen, gestickte Sommer-Mantils und Tücheln lc. lc. nach der neueste« Wiener und PanjVr Mode, zu erstaunlich billigen Fabriksprelsen. Auch werden daselbst Sttohhüte zum Putzen und Mod.lüisinn angenommen, so wie auV mündliche und briefliche Commifs>oncn, die ins Modefach einschlagen, auf das schnellste zur besten Zufriedenheit ausgeführt. Das Verkaufsgewölbe befindet sich in der Sternallec im Mally'schm Hanse Nr. 2^.