Nr. 243. Montag, 24. Oktober 1904. 123. Jahrgang. OMcher Mma. lihllll 5«^°"Prtl«: M!t Puslusrlsüt.!!»«.- na»,jHhr!« »n li. halbjiihiia ,s> i<, Im5l°ntor: nanz> >>n! ' bnlblähri« 1, «. ssiir die Z"stell«n<, in« Hau« aanziährig i! K, - Hnsertionsgebübr: ssür llein« '"'»erate bis zn 4 Zeile» 50 b, größere per Zeile l» l>! bei «fteren Wiederholungen per Zeile « k. Die «Laibacher Zeitung» erschein! täglich, mil «»«nähme der Nonn und ssrierlage, 3)ie Ndminlftlallon befiub»'! sich »ongrehplah Nr. li, die l»eba!t M,r vormittag«. Unfrankierte Briefe wtlden nicht angenommen. Manujlripte nicht zurüllgestellt. Nichtamtlicher Teil. Balkanpolitikcr über Mazedonien. Ncl,<>^ "^^^ '^^^" >ueldel: Von unserem Be-^ ^'^ldttcr ii, Sosia geht un^ eiu Bericlil iiber ^."sulilüiil^',, ^,, ^i^i^i^' ihn, j)^'^ oinslige bulga^ , ^' ''.'iinisl^präsideut Dr. Danev ii, einem (^e^ l u",o »i ^^- ^^ „lazedonischen Angelegeilheit '"!^'ll hat. Dr. Danev äußerte sich wie folgt: nie» ^" ^" ^'"lwicklnng der Dinge in Mazedo ^rn > ""^! '""'^'l' Anficht und ill, verfolge die M don ihren ersten Anfängen an anf>> eifrigste ^ur s? '^'^ ^''" Rückschritt, sondern vielmehr ein N'ciM >'^ ^^' konstatieren. Seit nuhrerell Iahreil lr»„< !." ^'^' »uozedonischen Bevölkerung die Er^ ^l» l^' ^' """ "^^ '"' bulgarischen Volke dm, ' / ^lliat, das; dao kimftige Heil der Maze^ i,,j'^ ^'glich in der Autonomie des Landes al,f ''lsv > !'"""^'^ ^ruudlage zu sucheu sei. das; alle ^l^ "' ""f "'"' -lunerion dec Landes fallen d^, !!^'" '""den inüssen. nnd das;, lvenn die Lage ^ti^ l^> ^^^'l!"'t N'erden soll, die Interessen der ^ l-naliiäten iin a.c'im'insmm'n Inten'ssc d(X' ^an-i,,,' "'Nqch^il nnisscn. Dicsc l?rlcnntnio, dic auch >,^,' M vcr^fs^ntlichl^i MV'üiorandiiin dcr in-l,^, ^^'l^'llllsntion an cinisicn ^t^,'ll>.'n .'»üta^c lriii, l»"li !> ^'"' aroslcn fortschritt in dcr (5nllr>ick ^»s.i ^ <^M, dcr sic dcr ^ösnnq näh'.'r dringt. An>>, '^' "^^ "llc, (>',ricchen, Torben nnd Vnl-'!t a»' '' ^' ^lpiratioiu'n ans da^ ^and alifsicbcn, ^>,,f "'^' dancrnde Bcsscrnnq dcr ^aqc nicht ,',n l"ln ' -' ^"' ^'bl"' Monatcn hat sich dich' (5r-schi^.'-' '" d^'n luilqarischcn leitcndcn >irciscn rnt-^uiiil "^" sicdrochcn nnd c5 N'äro sehr ^u bliuil f'"' ^' ^'^' ""^ andcrlvart^ l^'sll,clio. Nnr ^l'him',"'^' ^'^' lua,^'donischc fragc allmählich ihrcr dl'i, ^"' ^'.'^lichcn ^osnnsi wcitt'r ^ngcfnhrt lvcr-l'"l>nw .s '^ "^'^ ^'^' Voran^schnna. damit das Nc >U'us'(> i^ - ^^'lllic^' M,ar noch nillit qrcifdar^, liil^,.,)^^ "lis^iw^scn, aocr manch^'o s,(,'ln'ss^'rt hat, i',',,!, ""'»hiann^ dc<' ^andc<' schr ^'i>'traa.cn zu '^t/. a" d^'in dic B^'öltV'rnnsi ^ini^'o Vcrirancn Uehmc "s ^'"'^' ^'^'^ wirksaim'n fortqan.^ »^ ' ^" bin kolllomlm'n üdcr,^nat. das; die Mächk' ln'iln (5rrc'ichtl'N niä)t stehen bk'ibcn nnd das; allmählich ,',n dcn mühsam cilu^'si^hrlc'n ^icfornK'n nx'it^rc hil^nlrctcn nx'rdcn, n>n dlirch chrisllill)c 'Anfsichl5MMM' fiir dic öffentliche Sicherheit. Kontrollorgane nberhalipt, die Ordnilng nnd .'linhe iin ^ande danernd ,',n r>erbnrgen. Tamil hätte dann Mi^edonien 5 fiir da^ friedliche ^nsammenleben und die wirtschaftliche nnd politifche (5ntwickluug der einzelnen Vallan^ slaalen bilden. Vor allem wird dadnrch der Hcmpt-'.,veck, ein tatfällilich antonomeo ^iazedonien init nationaler (Gleichberechtigung, in greifbare Mhe gerückt. 3o handelt e5 sich also vor allem darnm, den geeigneten Modno cnwfindig zu inachen. loel-cher alle an Mazedonien interessierten Vallanstaa-ten znmedenstellt. Den maßgebendsten faltor nn-ter ihnen bildet loohl dabei zweifellos Vnlgarien. sollten die maßgebenden greise eininal so weit ge> langen, das; Vnlgarien mit den nächstinteressierten ^'>ros;mächten. den Ententemächten, eine Verständigung erzielt, welche ein im oberwähnten ^inne autonomem Mazedonien ermöglicht, dann ist die frage im Prinzip gelöst und die mazedonische Ve-völkernng lann dann getrost in die ^uknnft schanen. (^^ läge daher im allgemeinen Interesse, das; die ser Weg allseitiger Verständigung möglichst bald ge sucht und gefunden werde. Der nenernannte serbische diplomatische Agent in Tofia, Tveta 3imi«'-, bisher ^5hef der Abteilung fiir mazedonische Propaganda im serbischen Mini slerium de? Änßern, veröffentlichte in der offi ziöfen „Tamouprava" gelegentlich einer Polemil mit dem frnheren Tofianer diplomatischen Agenten Marinkovi<^ eine Beurteilung der mazedonischen Verhältnisse, in welcher unter Hinweis auf die na tionale, politische nnd kirchliche ^age in Mazedonien uud auf die gegensädlillien Interessen der verschie denen Nationalitäten empfohlen wird, bei der ^ö fnng der mazedonischen frage von rein nationa len l^esicht^pnnktei^ abzusehen. Es handle sich nicht mehr darnm, ob dort 3erben oder Vulgären die Oberhand gelvinnen, sonder»^ man müsse die frage vom allslavischen (Gesichtspunkte betrachte». Die (^rnndbedingnny für den Tieg der slavischen 3ache in Mazedonien ist das Zusammengehen der beiden slavischen Staaten. Ans welche Weise die mazedonische frage endgültig gelöst werden wird. hänge in erster ^inie von der Art ab, wie di.' serbische frage in Alt Terbien gelöst wird. Toll ten die 3erben von der heutigen Anarchie in All Serbien weggeschwemmt werden, wird die maze donische frage sicherlich zunngnnsten nicht der serbischen Interessen allein, sondern anch der bn! garischen gelöst werden. In jenen Gegenden Maze doniens, wo das slavische i5lcment nicht mit den Albaniern in Berührung steht, ist seine Lage im Vergleich mit der Lage in Altserbien nnd in den nordwestlichen Teilen Mazedoniens bedentend er träglicher. Eine Verständigung zwischen Tcrbien nnd Bulgarien auf realer Basis nnd ohne Hinter gedanken müßte deren gemeinsame diplomatische Aktion herbeiführen, nm die Türkei zu verhalten, daß sie die Albanier znr Ordnung nnd ')inlv zwinge und im Einvernehmen vereinbarte Neformen auch diesen gegenüber gewährleiste. Nach dieser dring lichen frage komme erst in zweiter Linie die Anto nomie in Betracht, gegen welche die Terben gewis; nichts einwenden würden, wenn ihnen die knltn relle Entwicklung verbürgt und die Überzeugung verschafft würde, das; sie nicht als verstecktes ^iel Feuilleton. ^ Der Hoteldicl,. escl)ichro,v. ^, (Schluß.) ^ flmt^"^^ ^" Banrat an dem Wolmzimmer ^>>>Nc>„^ "' ^" dann nochnial^ stärker nnd da ^.d M'twortete, trat er ein. ^''N,nor^^.^^' ^^"' l)"schte jemand durch das ^ >N'ii> ' ^ ^"'^^' "' d"^ elektrische Licht anf ' ^ war niemand zu sehen. ^Nlich,! >".'"' "llf dem Schreibtische stand das ^iff^^chchen ans braunen, liindleder. Er ^'do(h m's'!"" "lte damit aus deu, Zimmer, prallte ^' >hll » - ' ^"""!^' "u< """n Herrn zusammen. "l'f d^>m ^^"l'^'li forschend ansal) uud ihm dann >' d,v^'"?>' l"lgte. Dieser merkte sich die Nnm- ' ^' vrrs su'""""'^' '" l»"u d"' lveißbärtlge "^,, s^^'"llnde,i loar nnd ließ dann dranßen ^>,> "^'"^ pfeifenden Lant hören, ^'^n'ilnn"^ ^"' ^ ssclvachsen stand ein Mann ^qtr. ^ "' ^er salutierend die Hand an den Hnt 'Ü" d^^u ^'^e der Herr, indem er anf dao Ii>n U' ^ißer"!)^5 '"'^ "^' Nlm.be, lvir liaben '^^^»0'. l^"^' "icht lvahl c' >ineiser" Etloas ^ ^/ ^'ang^" ^,l"iA,'^' ^"' cr ist so kolossal schlan sollte « /' l'l'o.l . )' ^"ch"' bei sich habend Bisher haben Üblich >. 'ln. Und warnm schleppen die Leute auch ewiss ihre Juwelen mit auf Neiseu heruin! Zll töricht!" Er hatte unterdessen das Licht wieder anfge^ dreht nnd sah sich nm. -- Ja, war er denn verherl^ Dort stand ja doch die braune Ledertasche wieder auf dem Schreibtische! Und er hatte doch gesehen^ wie der weißbärtige >lerl< natürlich trng er einen' falschen Bart, mit der Tasche in del Hand in '.icnm> iner 2:l verschnmnden war! Er nahm die kleine Tasche hoch nnd betrachtete m> - in demselben Moment erlosch von neuem dao Licht, eine Tür klappte, nnd ein Schlüssel drehte sich draußen im Tchloß. Himmelsakra!" — sscrr Brick hatte Angen, die sich nnr sehr schlecht an Dunkelheit gewöhnen konnten, nnd deshalb tastete er si^nnsicher dnrch das Zimmer, stieß an T,sche^r,ß ^tnhle nm und gelan'gte dann an eine faljche^nr. denn diese snhrte ',l„n .Tchlafgemach des fnrsten. Als es ihin endlich gelang, wieder Licht zu machen Und wütend an der verschlossenen Tür zu rütteln, war dranßen längst ein anderer Herr mit einem weißen Barte, einem Kncifer nnd etwas schleppendem l^ange davougeeilt. Auch dieser Herr fluchte vor sich hin, aber nnr,weil er hellte abend ganz erfolglos „gearbeitet" hatte. . . Ja, dies war der lange vergeblich gesuchte Ho teldieb, der in der großen Woche Baden-Baden so uusicher gemacht hatte, daß man schließlich den berühmten Herrn Brick telegraphisch herbeigerufen. - Und dieser nnnbertrefflich geschickte Dieb entk, digte sich jetzt an ungesehener Ttelle seines Barten nnd Kneifers nnd ging elastischen l^a:iges. die Hände auf dein Nucken verschlungen, dlirch die fchöne Halle hinaus. Niemand hielt ihn anf. Inzwischen war Lia. als sie ihren satten mit der Tasche eintreten sah. in bcster Laune wieder anfgesprnngen: „>iomm. jekt gehen wir noch eme ^tnude '.n den Zigeunern! Mir ist ein Stein vom Herzen lier nnter." . ^ ,, . Bei diesen Worten wollte sie d,e nasche m einen Schrank einschließen nnd sagte lnstig: „Na. die Juwelen nnd die Pläne waren alw gerettet! Nnn komm--------" , „Halt!" sagte eine strenge Ttnnme. Eme Man nerhand griff ihr über die Schulter und bemächtig sich der Tasche. Sie schrie anf nnd haschte dcmnch, aber wi>) versteinert hielt sie mne. als sic sah, das; man ihren Mann am Arm ergriffen hatte. Iwei sremde Mcm ner waren im Ziinmev. der ältere von beiden ^agte'. „Sie haben ausgespielt, mem Lieder! Diesmal haben wiv Sie ertappt — di^e Inn^len .i.'liä.,',, dem Fürsten Helpenstem." Laibacher Zeitung Nr. 243 2178 24. Oktober 1904. die Annexion in sich birgt, welcher sich die Serben, voil den EMenzbedingungen ihres Staatswesens dazu gezwungen, bis zur Vernichtung entweder der eigenen oder der bulgarischen Eristcnz widersetzen müßten. Politische Uebersicht. Laibach. 22. Oktober. Das „Fremdellblatt" veröffentlicht eine Untei> redung mit dein Abgeordneten Dr. von Fuchs, wonach von einer Fusion oder Vereinigung des Zent r n m - K l n b 5 mit der Ehri st lich -s o z i a l e n P a rt e i dermalen nicht die Nede sein könne, sondern nur von. einer Annäherung. Eine solche müßte aber eine ernstgemeinte, nicht bloß scheinbare sein. Es gebe eine Neihe sozialer Fragen, in denen ein gemeinsames Vorgehen sehr gut denkbar wäre. Der Zentrum-Klub stehe auf dein Standpunkte, daß die Arbeitsfähigkeit des Parlaments mit allen Mitteln angestrebt werden müsse, denke aber nicht an eine offizielle Annäherung an den deutschen Vollzugsausschuß der linken. Tem am 1-1. November abzuhaltenden Konsi storium zur Prekonisation einer Anzahl italienischer und ausländischer Bischöfe wird ein zweites K o n s i st o r i u in am 15. Dezember zum Zwecke der Heilig- und Seligsprechungen folgen, welche bei Gelegenheit der fünfzigste» Jahresfeier des Dogmas der unbefleckten Empfängnis angekündigt wurden. In keinem der beiden Konsistorien werden, wie man aus Nom meldet, ueue Kardinäle ernannt werden. Es sind allerdings fünf Kardinalshüte erledigt, allein man erachtet die Ausfüllung dieser bücken für vorläufig nicht dringend, davon abgesehen, daß der Heilige Stuhl traditionell drei bis vier Kardinalssiue zu seiller Verfügung hält. Das neue P o r tugi e s i s ch e K abinett legte in der Deputiertenkammer seine Politik dar. Die Regierung erklärte, sie werde den wirtschaftlichen und finanziellen Fragen sorgfältigste Aufmerksamkeit schenken, und die produktiven Kräfte des Bandes zu entfalten bestrebt sein. Es seien Maßnahmen zugunsten der Landwirtschaft beabsichtigt- auch werde der Abschluß von Handelsverträgen nicht anßer acht gelassen werden. Das Gleichgewicht des Budgets werde durch Sparsamkeit in seder Nichtung und durch Neformen des Finanzsystems gesichert werden. Die Negierung werde die schwebende Tabakfrage regeln und dabei in dein einznbringenden (^esehe nicht an dem vorläufigen Tabakvertrage festhalten. Sie werde die Abkommen des Staates mit der Bank von Portugal zu ändern bemüht sein, und sich die Entwicklnng der Portugiesischen Kolonien angelegen sein lassen. Insbesondere werde sie aber die nötigen Schritte tun, nm die Herrschaft Portugals in Süd-Angola wirksam zu gestalteu. England ist, wie die „Reichswehr" ausführt, bemüht, die russischen Verlegenheiten auszunützen. Tallin hat der Zug nach Tibet seinen Zweck erreicht, und schon hat sich die britische Diplomatie anderen Gebieten zugewandt, wo der britische Einfluß bisher mit russischen Interessengegensätzen zu kämpfen hatte. Das indische Amt hat mitgeteilt, daß der älteste Sohn des Emirs von A f g h a n i st a n, Sirdar Inyat Nllah, sich nach Indien begeben werde, lim mit Lord Eurzon über die Beziehungen Afghanistans zur indischen Negierung Verhandlungen zu pflegen. Ill Afghanistan haben von jeher englischer nnd russischer Einfluß um die Herrschaft gerungen. Nun scheint endgültig die britische Diplomatie deil Sieg davongetragen zu haben. Auch iu Persien wird demnächst eine britische Erpedition eintreffen. Sie wird als Handelsmission angekündigt, gen an so wie die Expedition Jounghus-dand nach Tibet, die nrsvrünglich ebenfalls nur Handelsinteressen dienen sollte. In Rußland wird mail über dieses Vordringen Englands ill Afgha nistan und Persien sehr erbittert sein. Das Vorgehen Englands ill Asien ist jetzt ein zn zielbewußtes und programmäßiges, als daß mall nicht erkennen sollte, daß nnr Nußlands schwierige Lage nach Kräf» teil ausgenützt werden soll. Tagesneuigleiten. (Ein dreijähriges Mädchen von einem Frettchen e r würgt.) In Nanterre hade» unlängst Eltern auf ganz seltsame Art »nd Weise ein dreijähriges Töchtcrchen durch den Tod verloren. Das 5llnd lag ill der Wiege und schlief, während die Mutter das Zimmer für kurze Zeit verlassen hatte. Als sie zurückkehrte, bot sich ihr ein schrecklicher Anblick. Kissen i«nd Bettzeug warcn über .md über mit Blut besudelt. Ter herbeigerufene Arzt konnte der trostlosen Mutter nur die Mitteilung von dem Tode des Kindes »lachen. An der stehle und hinter dem Ohr eiltdeckte er zwei Bißwunden, aus denen das Blut geflossen war und die den Tod des kleinen Geschöpfes herbeigeführt hatten. Der Arzt und di^ Eltern standen vor einem Rätsel nnd konnten sich nicht erkläre», wer dein Kinde die Verletzungen hatte beibringen können. Schließlich fand der Vater in einer Ecke des Zimmers ein eingeschlafenes Frettchen, das Maul voller Blut. Es war kein Zweifel, daß das Tier, das einein Nachbar gehörte, durch die offen stehende Tür sich eiiM'schlichen nnd das schlafende Mädchen wie ein Kaninchen erwürgt hatte, ^ (Die schwatzhaften Schmuggler.) Aus einem Schnellzüge von Brüssel stiegen an der Station Feigneis zwei vornehm gekleidete Herren ans, die, da sie kein Gepäck bei sich führten, von den französischen Grenzbeaniten unbehelligt gelassen wurden. Als die beiden jedoch die Zollabfertigung hinter sich hatten,ließ einer von ihnen die Worte fallen: „Die haben wir aber gewickelt!" Zufällig hatte ein Zöllner von seinen«. Fenster aus diese Äußernna ge-hört, und als darauf die beiden Reisenden zurück gerufen wurden, fand man bei ih»en s»r 1l!.<)M Franken belgische Spitzen, womit sie vom Hals bis zu den Füßen mnwickclt waren. Die Schmuggler wurden in das (Yefängllis „ach Avesncs gebracht. - (W c rhat si e?) Der idyllisch am H^rz ^ legene Ort Breitlingen, der vom aroßen Vertehn' lim Getriebe der Welt noch nicht angekränkelt ist, hat M s» berichtet der „Fränkische Kurier", manches cn's drl' „gnten, alten Zeit" herübergerettet, das recht pm"!," ist. Vor einigen Tnaen dnrchwanderte gravitätische Schrittes der (Yemeiudediener die Ortsstraßc'. "o" „Iung-Areitnngen" gefolgt, rührte er in a"ucs!"M'» Abständen die Gemeindeklilinel und rief da,m m »mchtiaei» Baß die Worte aus: „Terjeniae, lvcl' cher gegenwärtig die (Gemeinde Klistier 3pM' i>» Besitze hat, wird dringend ersucht, sie sofort den', Orte schnlzen zu überbringen." Es war nämlich rw» "'> Gemeinde „für vorkommende Fälle" ein solche a» scheinend fiir viele Krankheiten nül)Iiches InstrllM"" o»!U'schafft worden. Der gegenwärtiae Inhalier, tu'' eö sich beim Ortsschulzen geboret, hatte es nicht w>> der abgeliefert, und der Schulze benutzte »m» ^ für ihn nicht ungewöhnlichen Weg des An^Imam"'' lini wieder zinn (Heineinde Eigentum zn lomiiieii. (Eine alte Fabel.) Unter diesen T'w widmen die „Lustigen Blätter" dem neuen Dili"' von Oskar Vlumcnthal „Der tote Löwe" das fol>'»o-Gedicht: Ein toter Löwe lag im Blmncntal, eui stolzer zwar, doch ungefährlicher Schläfer. Da kamen nächtlich durch den Sandkanal gekrabbelt ein paar krit'sche Totenkäfer, Die wollten ihn verscharren, doch es stand ein Mensch dabei, bewehrt zn Stich nnd Str^l. nnd sprach: „So will es Thron und Vaterland kein Lebewesen an die Königsleiche!" Die Totenkäfcr schlichen ohne Dank heil» zn der Sippe fleißigein Gewimmel: der unbegrab'ne Löwe aber stank durch ganz Europas Blätterwald zum Himmel, -- (Ein moderner Met hu sale,») >'.' in dem serbischen Torfe >tame»!ca bei Nisch i" ^'N" dernswerter Frische und RnstiM'il, Er hat b,s 1 ,^ ein Alter von ahre 17^7, n"hi>l ^ dies ist sein Name als ^'^'^ jähriger unter Kara Georg, dem Großvater des ! ^ qen Serbenkölligs, an den Aufständen der S"'b"' < nnd kämpfte aegen die Türken in mehreren ^ni ten, bis er eine schwere Verwnndung "'l^-,^"? ' „ ner Wiedergenestma, orglinisierte er eine <'l> ^ starte Freischar, mit der er den Türken Mk M" nnd nach Ränberart die Dörfer plünderte. I"> ^ ^ >.^:l kämpfte er mit den Grieche» für deren ^''^'^ vom türkischen Joch, und nachdem das ^w^ ^ Griechenland proklamiert war, blieb er m l> .^ Lande einige Zeit, da die Tnrlcn eine» HM'» -p . auf seinen Kopf gesetzt hatten nnd sein H"»>" ^ »och unter türkischer Herrschaft sland. Als er """' .^ griechischen Boden verließ, wnrde er r>on ^'N ^ ken siesangen, entkam aber nach Belgrad, wo cr ^ späteren Fürsten Milo5 Obrenom«' für ei»"' > ^ Aufstand aller Serben zu begeistern sllchte. ^>>> '^.,„ später ging er nach Nußland nnd n'bern''Mu^^- „Was?" rief der Vaurat. „Sind Sie von Sinnen? Diele Tasche gehört mir; ich bin der Vaurat Dankler aus Berlin! Ill der Tasche sind meine Baupläne." „Ach, was Sie sagen! Nun sehen Sie mal an!" — Und der Detektiv öffnete die Ledertasch.', die voll voll Etuis mit kostbareil Schmnckstücken war . . . Noch einen Schrei stieß Lia aus. dann fuhr si>' wie der Blitz zum Zimmer Hinalis nnd aus die Straße. Fünf Minuten später stand sie atemlos vor dem pursten Helpenstein im Kurgarten: „Durchlaucht — etwas Unerhörtes.....man be- schnldigt meinen Mann des Diebstahles ^ — loir haben die falsche Tasche-------- bitte, kommen Sie mit und rekognoszieren Sie meinen (satten!" Was blieb dein Fürsteil anderes übrig als sofort dem Verlangen dieser kleinen Fee in schwarzem Tüll zn willfahren? Der rosa Hnt stand ihr auch gar zu reizend. Er fuhr mit ihr ill das Hotel nnd befreite den Vaurat aus seiner uuangenehmen Lage. Aber die Pointe war die, daß beide braune Taschen die falschen waren nnd beide den» entflöhe^ neu Diebe gehörten! Die richtige hatte Frau Lia höchsteingenhändlg in ihv^u Koffer eingeschlossen gehabt. Sie durste nach diesem Erlebnis nie wieder der Ierst«uihoit ihres Mannes reden, fabro "!>.". ?'^"?5" '"""^' sie auch .lie wieder Vrven z^sepan""'' "' "" »ort ""N' die Das Majorat. Noman von Vwald Nuguft König. (3b. Fortsetzung.) (Nachdruck vsrbowl.) Vor der Tür des Herrenhauses hielt ein Wagen, es war eine gewöhnliche Droschke ans der Stadt. Ter alte Kammerdiener begegnete ihr im Flur, sie fragte ihn, ob Bestich gekommen sei. „Nur der Herr Notar Telleubach", antwortete er mit einer Miene, die keine freundschaftliche Gesiu iillilg für den <>5ast verriet. Theodore erinnerte sich der Äußerungen Da-goberts über diesen Herrn; das Znsammentreffen »lit ihm konnte sofort zu unliebsamen Erörterungen führen. „Er muß das Haus verlasseu, ehe Varon Dagobert es betritt", sagte sie beunruhigt. „In einer Viertelstunde wird mein Vetter hier sein, können Sie nicht Sorge tragen, daß eine Begegnung zwi scheu ihm nnd dem Herrn Notar vermieden wird?" „Varon Dagobert ist zurückgekehrt?" fragte Jakob in freudiger Überraschung. „Sie habeu ihn gesehen, gnädiges Fräulein, mit ihm geredet?" „Er wartet im Parke, bis ich ihn angemeldet habe", nickte sie, „gehen Sie zu ihm, bitten Sie ihn, er möge so lange warten, bis sich der Notar entfernt habe." Der Kanunerdiener schüttelte ablehnend sein graues Haupt. „Das Warten könnte ihm zn lange werden", erwiderte er, „der Herr Notar wird hier speisen wollen —" „Wenn er meine Nachricht hört, wird er auf unsere Tafel verzichten." „Es ist möglich, gnädiges Fraulem, " ,^ glaube es uicht. Ter alte Herr geht ke,m'M ' " ^, aus dem Wege, und was die beiden """" ^gr» sagen haben, das muß ja doch heute oder > .^.„ einmal gesagt werden, lassen Sie »un den , freien Lauf, Sie können nichts daran ände" - ^. Mit schwerem Herzen trat Theodore u,^, Arbeitslabinett des Vaters, während der a^' ^ merdiener in die (^esindestnbe eilte, um ^ H,, frohe Ereignis zn verkünden und sich llN l ger und der Bestürzung der Zofe zn """'>'- ^., Der Notar erhob sich und ging ""l " . .,M>>' beugung der Baronesse entgegen! ih"' crnn bestürzte ihu. - ^o ^ Auch der Baron blickte überrascht aus, in das bleiche Antlik seiner Tochter schau"-' „Was ist vorgefallen?" fragte er "'^' ^hiw' „Ich fürchte, ich bringe dir le,nc M'' ^,„ Nachricht", antwortete Theodore nnter "' ^t flllsse ihrer bangen Ahnungen, „Baron ^. ist zurückgekehrt? „^, sei'' Der Barm, fuhr von leinen, ^'"..,.. sich »"' Besicht war todesbleich geworden, er N"^ ' ^,ht<' der Hand schwer auf den Schreibtisch, ' -> ^lnN'"' sein Klick auf der Tochter, die in d"1" '.,^,^» Bestürzung nur eine Vestätignng NN" -fand. ...'.„ c>nwl>^ „Wo ist er?" fragte er mit mulM" gener Ruhe. , ^:,.h er l)'^ „Im Park, in einer Viertelstunde w" sein." ^ ,.. s./. wie "" „Und wie sieht er ans? N"^ ^ ihm ^ Vagabund, was könnte auch Besserem « -worden sein?" ^Laibacher Zeiwng Nr. 243.___________________________________2179___________________________________________24^Oltober 1904. .'«>,^ ^nerander ll. eine in gleichem Sinne abge ">jte Tentschlist. AIs er hieralif nach Serbien zurück Mte, t^U er an die Spitze einer Ränberbande, ^m» Änsbruch des serbisch türkischen XriegeS führte ^ bereits Ä!'ennzigiäl>rige eine lvichlige Mission ans, l»> n> der Ersersclüing der feindlichen Truppe,istärte ^Itaiid, Nnch der Befreiung feines Vaterlandes fand Endlich ^llilie i» '.^'isch. N'o er sich danernd ansie l" reichen Erdenballs gehört, ^'ebeilbei ^, '""> ^ahnfchmerzbehastete Männer, auch lvenii sie ^ "'N'U'n, ,nit unfehlbarer Sicherheit jedes Jahr ein-j,,, '"''' und zuiar jedesmal dann. N'enn ihr 5lraft-l>>, W'"" ^'' ^l'ninn der Herbstn.bel den schlitzen ,^>. '^'l ablehnt, der auf dein abendliche» Heim-t" """ überheißen Theatersäleil ein Attribut j^ bttm, ?"'^'""' Menschen sein sollte. Männer sind ^rm>> - »'einals linvernünftig, also tragen die '>>(!>/" ^^ Hirten, hellfarbigen nnd dabei so war ^^ '"" zugleich lleidsanieu Hüllen nur aus Eitel ^'»n s^^^ ^' ^egen keine Zahnfchinerzeil davon. ^^Ick<> f.^ "^'^ ""^ irgend eiilein Grunde doch ""d lass!^"'' ^""" ^"' ^' ^'l'sch '^"" ^nhnarzte "»sreis > ^'^ ^^'^ ^chlverenöter, der sie peinigte, »>cht-i vielleicht auch nur aus Eitelkeit, uui i^^,,/^'M'surchtete „dicke Backe" zu belonliueu: doch 6»>» !/i^ ^'^l^'u sic es. Mäuuer gehen nieinalS ""z>w?t ^^' "^ol'l'"lN'", sich dem Marlerstnhle si^> sisl/. """'' hätten sie zweifelsohne- nur halten l'"d » ^' '^^'"' "Bagatellen", wie Zahnschmerzen ^l'sicht' ^"^'^ ""l . . . machen aber trotzdem ein ^»stt ^ '- ^"'^^' ^'^' "'" ^""^' ''''"'"' höllischer ^'U l!!,^^ ^'Uljgen fangen, mnrmeln Verlvünschlin ^' ei, ^'^'l"^"> schreckliche Flüche. Und die Fra», ^lstel^ ^'"^'"^"' Schmerz an allen Nerven reißt. l"k> t>,'. , '^""^ ^"bei zu lächelu. Das ist die Kehr ^rk>>, v "^'" ^oiuödiespieleuv nut Blicken und icl, ,v> ,' "^^ >l>r so gerne vorgeworfen wird nnd ^. "icht die schlechteste. ^l'l'hde ^'"""l ""N "lan auch von >ian,illentee. ^n i>, l ' "."^ lieinen Umschlägen sprechen: sie «», ,,^s/. '^ämmerlein, legen sie aus und tommen Dorsch..! '', '^'"'aen frisch N'ie der jnnge Tag znm t^> ._ f , -""'»e einem Manne das Wort Kamillen li^j^. 'u"l' ec, nur: schon wird er widerborstig: 'l"^'!, r n ^'u -'lnsdrnck Umschläge, und seine da'3 Wu.. '" ">,heildrohend-. erleckst du dich aber gar. lU'l>t dn/ ?'''llZbeuiel in den Mund zu nehmen, so ^''' "achsthch,. Glas in Scherben, fm dich ^'""^ Hnnsmittel! ^eren Empsl'blung lie ^Mvch^"^""^"»' ""' Verachtung des Mannes ans, ^Irzt.^ , ^' "ber aus eine» N'irllichen, regulären t"ttzrnt s^ ^ ""^ ^l'"W'W nnd noch besser Sani ^llnsl. 9? " ' s" wächst dn beirächtlich in seiller '''^-^ ' ^'cl't n! überzeugen mns'.t dn den Mann verstehen, daß er ernsthaft frant sei. nnd du erhöhst sein Wohlbefinden nm fünfzig Prozent. Und wird die Backe immer dicker, schwillt Gnnmen nnd Znuge immer arger, so begehe um Himmelswillen nichl die Unvorsichtigteit, die Aermntnng anzudeuten, eö tonne sich ganz simpel mn eine schlechte Wuizel hau deln, die iedermann einmal plagi nnd allen X/enlen gleichermaßen fatal ist - rede lieber in gewichtigem Tone von einem Spezinlisten für Mchentatarrhe. nnd dn darfst der Ansmersfamteit genüß fein. Anders wird es schon, wenn der besagte Medizinmann ein Rezept verschreibt nnd regelmäßige Anwendnng der Medi-tamente verlangt. Regelmäßig! erst mnß natiir-lich die Morgenzeitnng zn Ende gelesen, der nnge fangene Brief jerlig gefchrieben sein, wenn der Tee oder >tassee anch inzN'ifchen talt N'ird . . . Außerdem - gut fchmeckt das Gurgelwasser selten. 'Also mag e5 u»gebraucht stehen, bis eS schimmelt. Wenn aber einmal das Dienstmädchen tränt wird Tienstmäd chen sind nngefähr ebenso schwierige Patienten nno n»r dnrch die Trohnng mit deni .<,lra»telU)(,no gesü gig zn machen nnd die verordnete Medizin nach al-tem Branch in die Wasserleitnng gießt, dann nx'iß der Hansherr im Vollgefühl seiner Autorität eine geradezu mustergültige Moralpanle über den Unver stand des weiblichen Geschlechts zn halten. Und be-weist seine überlegene ^ogil ohne weiteres, indem er selbstverständlich die Gnmmischnhe zn Hanse läßt, wenn es dranßen gießt, den Regenschirm in der Elel trische» stehen läßt nnd sich hinterher wnndert, lvenn er Zalmschmerze» belommt. Es gibt da Zusammenhänge von Ursache nnd Wirluug, die er schwerer begreift, als ei» ganzes philosophisches System. Sollte dir aber der Zustaud deines ManncS anfangen Bedenlen einznslößen, weil seiu Auge gar so trüb und seiue Stiru gar so fchuierzverschattet auS fchnut, iveil die Medizin nicht anschlägt, die Stim mung sich nicht anfhelll, »veil alle guten Biffen, die du ihm vorfetzefl, ihm nicht munden, so stelle ganz einfach im Umlreife deines Bereiches eine >lijte gnter Zigarren nnd ein paar Flaschen frischen Bieres anf. Nach einer Stnnde gncke N'ieder in dao „>irantel,. zimmer" nnd dn wirst die Flaschen geleert nnd die .Uisle gelichtet finden. Tn aber onrsst bernhigt sein: so lange sich das Rauchen und Biertrinten noch mit 'en ^ahnsch«' erzen vertragt, so i ü n st l e r.) Anläßlich der .ttnnstansstelluug in Bel grad wnrden die Herren Richard I a t o p i ü und Pros. Aibi^ dnrch den Sava-Orden !i. blasse, Ferd, Vesel, Ivan Grohar und Franz Govelar dnrch den Sava Orden l. blasse, endlich Josef Germ l«nd He»r. Mantel dnrch denSavaOrden l, blasse ansgezeichnet._______________ (Ter ^aibach er Genie indcrat) hält morgen um 5 Uhr nachmittags eine außeroroeut liche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: >., Bericht der Bnnseltion über den Rekurs der Hau<-besitzerin Anna ^upuet gegeu die Bestimmungen de' BaubeN'illigung, betreffend oen Znban zum Hauj.' N'r. ll) am Po'Miadamm (Reierent l^llbic), ^.) Ergänznngowahlen in den Verwaltungsrat oer städtischen Spartasse. 3.) Bericht des Direktorin ms der Verzehrnngsslenerpnchtnng, betreffend die Übernahme der Verzehrnngsstenerpnchtnng für das Triennium 1!K»5 1!X»7 (Referent 3 e n e l o v i <") * < Z nr Verhaftung des Desraudau t e n ^> e n n e r) N'ird uus mitgeteilt, daß auch die hie sige städtifche Polizei nm ^ii. d. M. von der Sicher beitsbehöroe in Finme ein Telegramm erhielt, wo« in u>u die Verhaftung des Ludwig Pflick und seiner Begleiterin ersucht wnrde. die ihnen vom Te!randan ten Ienuer auverlinute Gelder bei sich habe» joUte», Tie Verhastung dieses Paares tonnte in Vaibach nicht stattfinden, weil das Telegramm nach der Abfahrt des Triester Schnellzuges anlangte. ' VereinSnlitglieder sowie zahlreiche sonstige Andäcl, tige iu der St. Ialobslirche, lvo vom Vizepräsidenten des Vereines, Herrn Tomvitnr S in olnila r, eine heilige Messe gelesen und eine Festpredigt gehalten wurde; der Gesang bei der Messe wnrde vom Vereins chore unter Veitnng des Herrn Kaplans Ferjan-<' i <"- besorgt. Um ^ Uhr nachmittags sanden sich in de>. eilten Schießstätte an MX) Arbeiter nnd Arbeiterin nen mit zehn Fahnen ein nnd begaben sich dann, mit der Vaibncher Vereinslapelle an der Spitze, znm Ver einshanse am Froschplatze, wo sie vom jubilierenden Verein erwartet wnrden, der alle Fahnen mit .Uran-zcn schmückte. Hierans belvegte sich der Iang<> Zug, in deni eine große ,'lnzahl weißgekleideter Mädchen zn bemerlen war, auf den St. Iatobsplatz, wo die firch liche Feier stattfand. Anf den» Plahe hatte sich eine Volksmenge angesammelt, die ans 5tRXi Personen ge» schätzt werden lann. Der Festredner, Herr ztnnoniknS Dr. Martin, feierte in seiner Ansprache die Ve dentnng des ^lrbeiterstandes nild betonte, daß die Feier auch znr Verherrlichnng dcr nndesleckten Mntter Gottes nnd zwar unmittelbar an der Gedenksäule der unbefleckten Inngfran stattfinde, welche Säule der Mnttergottes als Schirmerin ^aibnchs von de» lrai »ifchen Vandesständen errichtet lvoiden lvnr. Es er-folgte dann dnrch del, Herrn Prälaten Rozman d','^ ^'ftret.'n 7? ""-' Unc ^'in reicher >>err-, n»d fein 'Und ' tadellos." '^'iuld^,,..^ ^irückgefoninien fei, nm sei» Erbe ?'"'> und'.n^" ^l'' bedächtig eine Prise genoin '^änr ^'s"'.>> allch die Hand, mit der er den Ta "" ans. "^ lnhvie. zitterte, so perstand er eo doch. ,., , "To ,' '»'lie ,z.. belvahren. v^'l'^'n d n' "^' '""" 'b'" fluchn", sagte "^ .^ , ." '^"Nin einen warnenden Blick zn a,.'."ewi^ ''^ wWo.nmen sein." 'ch ^ ^l;, gelvis;", nickte der Varon, der nn» s "' ^ert'.'l? '"'!" wiedergeslmden hatte, „also iii '^^" 5ns '^'' Es ist gnt. ich habe mit den, '" st'l "' ""'ll "'">' i^eschäste ,;» erledigen, >""'. ^e 'u "" ^'l'"t der Baronesse, sich ^n ent i''.""d ,,.,"'"" l'^'' die »ände anf den Ml ">^^. '"mwerle mit finsterer Miene anf nnd ?5'^H ''?".''^" fragte er. „Wer hätte an die . ."' '^'»n l,'. pl"Vliche,i Ninllnnft denken lö,i ? "l"' 'hreu ^'" '"' dn'< <''.emn'r, Varo.'in Adel ,V/ ^^liti. ..^^', ""d ihren Bruder- sie bilde» ' '"''rdeli." "' ^'a<'"!!l'ev lvir bald inachtlo^ „Su bleibeii Ihnen noch .zwei volle Jahre: während dieser Frist kann noch vieles sich ereignen." Der Baron blieb stehen, ein verständnispoller Blick wurde Mischen den beiden ausgetauscht. „Wenn ich ihn nicht so sehr haßte, würde ich ih,n meine Tochter ,^nr Gattin geben", sagte er nachdenklich. Der Notar klopfte nnt dein Zeigefinger auf seine Dose nnd lachte, es war ein t'nrzev, höhnisches dachen. „Wa5 würden Sie dadnrch fnr Ihre eigene Person erreichen, Herr Barons" erwiderte er spot tisch. „Selbst lvenn Ihnen diefes Projekt gelang, was ja noch sehr fraglich ist. m .^miH Eichen horst würden Sie nicht bleiben können, Sie müßten die Herrschaft abtreten nnd sich nnt einer knappen Iah reSrente begnügen." „Sie haden recht, wir vewe können gemeinsam nnter"diesem Dache nicht weilen", saqte der Baron Und deshalb rate ich Ihnen, anf das vorhin angesprochene Projekt zn verzichten. Sie selbst wnrden anch im Falle des ^elm^„s nur Ärger davon haben, l^ednld, Herr ^aro», berufen <-ie sich anf das F'ainilienstatllt nnd warten ^ie <"' ab ,va" sich noch ereignen wird. >iu>nmen ^-ie dem Erben mit der größten Fre.indlichkeit entge aen fordern Sie ihli anf, seine Mntter .',n holen i'md niit ihr hier Wohilniig .'.ll nehmen." Was »inten Sie mir '.n?" nnterlnach ih>'. der Baron anflnansend. „Nlir das, was m ^hreni eigenen Interesse liegt! E5 inag mit mallcherlei Unbegnenilichleiten für Sie verknüpft fein, ich gebe das z„, c^er es ist wünschenswert, sogar notwendiq, daß Baron Daqo bert nnter Ihrer Aufsicht bleibt, er wird dadurch dem Einflnß des Advokaten Htemfelder entzoqen." „Und meine Tochter —" „Baronesse Theodore wird sehr bald heraus fühlen, daß sie treu ^i Ihnen halten mnß. wenn sie ihre eigene Ziikunft sichern will; nnd Baronin Adelqnnde haßt Sie.'.n sehr, alo daß sie jemals sich oa-.n verstehen könnte, Baronesse Theodore alo ihre Schwiegertochter anznerlennen. Eo gäbe noch einen anderen Weg", fuhr der Justitiar nach einer klei nen Pcmse des Schweigens fort, nnd jeht kla»^ seine Stimme wie das Zischen einer Schlange, „man könnte die Identität des Erben iu Zweifel ziehen, ihm aufgeben, dieselbe zn beweise». Gegenbeweise herbeischaffen nnd die Entscheionng dem l^ernhi anheimstellen." „Damit würde» wir nicht durchkommen , warf der Baron ein. „Hm, lvenn lvir beweisen, daß Baron Dago bert drüben gestorben ist, wenn lvir den amtlich ausgestellten Totenschein vorlegen —" „Wie wollten Sie das ermöglichen?" „Mit (^eld läs'.t sich c,1le,5 möglich machen! '.'lber damit haben wir lwch ^eil. Wie a.^aa,i. ned >»en Sie den Erden freundlich aus -" „Wie darf ich das, wenn seine Identität anqe sochteu n>erden soll"" Laibacher Zeitung Nr. 243. __________ ________2160 ________ 24. Oktober" 1904 Fahnenweihe, bei der Frau Iegliö als Patin fun gierte, worauf derVereinschor Pittonis Psalm 18(1 an stimmte. Während des Gesanges nahmen die Fahnen vor dem Portale der St. Iatobstirche Aufstellung, um das Allerheiligste zu erwarten, worauf fie sich zur Marienstatue zurückbewegten, wo sie stch zu eiuem Halbkreise nm das Sanltissimum fornnerten. ^Nach der Litanei ordnete sich der Zng zum Abgänge auf die Alte Schießstätte' hiebei erregten nainentlich die Arbeit terinnen in Zcationaltracht, über ÄX) an der Zahl, beträchtliches Interesse. - Abends fand in den oberen Lokalitäten der Alten Schießstätte unter massenhaften, Zudrnnge namentlich ans Arbeiterkreisen ein Fest abend statt, an dem die Laibacher Vereinskapelle s> wie der Vereinschor der katholischen Arbeiterinnen mitwirkte. Der von Dr. Ioh. E. .K r c t verfaßte und von Maria O v i j a «' gesprochene Prolog feierte die soziale Bedeutung der Arbeiterinnen; die Begrii ' ßungsrede des Herrn Prälaten R o z m a n hatte die Geschichte des Vereines zum Gegenstände nnd schloß mit einer Begrüßung der Gäste, namentlich jener aus Kroatien. Herr Dr. Ioh. Ev. 5t r e k besprach in der Festrede die Geschichte, Entwicklung nnd Bedeutung der Arbeiterinnen; Herr Plevniak ans Agram Redakteur des „Hrvatstvo", dankte für den entböte ucn Gruß und sprach seine Bewunderung über die Laibacher Organisation der Arbeiterinnen aus, wo bei er der Hoffnung Ausdrncl verlieh, daß eine gleiche Organisation anch in Kroatien werde durch geführt werden können. Unter den 5tlängen der „ I^m unkn. ^omovin^" kam es sodann zu einer stur mischenOvation für die kroatischen Gäste. — Den Abend beschloß eine Szene mit Gesang und leben den Bildern von Dr. Michael Opeka („Die Geben? deite unter den Weibern"), worin alle Stände der uu befleckten Iungfran huldigen. Die Darbietung, die allseitigen Anklang fand, wurde seitens des Vereins chores mit dem Vortrage von Marieuliederu begleitet - (Von der ersten Ä r ci i, r e n - L e i b -gard e.) Se. Maiestät der K aisesr hat die Über nähme des Gardewachtmeister, beziehungsweise d^'s Majors Allerhöchstseiner Ersten Arci^ren-Leibgardl' Ladislans Edlen von Äenesch >lnd Alerander Tkrem über ihr Ansuchen in den Ruhestand ange ordnet und bei diesem Anlasse dem ersteren den Oberstlentnants-Charakter verliehen. (V omSt e uerdie u st e.) Herr Tteuerein nehnier Friedrich M a r t i n «'i <' in ^llyrisch-Fci stritz wurde in den bleibenden Ruhestand verseht. Der provisorische Steueramtsadjunlt Herr Josef Pern e in Laas »ourde zum definitiven l. l. Ttener amtsadjunlten in der X l. Rangstlasse ernannt und dem k. l. Steueramte in Illyrisch Feistritz zur Dienst leistuug zugewiesen. — orts sowohl die Ansaat als auch die Einheinijnn^ der Feldsrüchte aufs beste. Der Schnitt des Heidens, welcher örterweisc einen vorzüglichen Ertrag abgab, ist ebenso wie die Maisernte znm größten Teile been-det. Die Ergebnisse der lederen sind jedoch fast iiber^ all schlecht. Die Hackfrüchte haben nach den Regenfällen im allgemeinen gewonnen, so oaß von einer fühlbaren Besserung gesprochen werden kann Die ilartoffel^ ernte war im ganzen gut, stellenweise sehr gnt; man befürchtet jedoch heuer eine geringe Haltbarkeit der° selben i auch ist der Stärkegehalt der Kartoffeln im allgemeinen ein viel geringerer, als in normalen Jahren. Der Durchschnittsertrag der Getreidesorten blieb etwas unter dein Mittelmaße nnd entsprach nicht den gehegten Erwartungen. Die Henmahd war im ganzen Bezirke vorzüglich, während sich die Grnmet' mahd infolge der anhaltenden Diirre lanm über das Mittelmaß erheben konnte. Die häufigen Nieder schlage, die sich Ende vorigen Monates einstellten, waren der Reifeentwicklnng der Tranben abträglich, da die Beeren bei einzelnen Tranbensorten zu faulen begannen. Die Lese mnßte deshalb früher, als beabsichtigt war, durchgeführt werden, so daß sich be-sonders optimistische Erwartungen hinsichtlich d.v ^.nalität, die übrigens allgemein eine gute ist, nnd unsere Weinbanern sehr befriedigt, nicht erfülle»» konnten. Desgleichen ist die Obsternte überall beendet. Äpfel, Nüsse und .Kastanien lkferten einen Vorzug» lichen Ertrag, während der Ernteersolg bei Birnen jehr mäßig, bei Zwetschken nur schwach war. ik. - (Öffentlicher Weiumartt in Gu rk> feld.) Da die vorjährigen Weinmärkte in Gnrlfeld einen zufriedenstellenden Verlauf nahmen, werden derlei Veranstaltnngen anch hener fortgesetzt werden Der erste heurige öffentliche Weinmarlt für die Pr>> dnzenten des ganzen Bezirkes Gnrkfeld nnd Unter Steiermarl wird gleich in der ersten Woche nach Mar^ tini, uud zwar Mittwoch, den 1(>. November, nach !) Uhr vormittags in Gnrlfeld im Garten des Herrn Fr. Gregors abgehalten werden. Vor dessen Beginn, nil! tt Uhr, wird der Landesweinbau-Wanderlehrer Fr. Gombaö in» Gartensalon des Herrn Gregoriö einen einschlägigen Vortrag halten. An der Vernnstal tnng können zwar auch andere Weinproduzenten Nnterkrains teilnehmen, doch soll, um entfernteren Produzenten, zum Beispiel des Bezirkes Rudolfs-wert nnd Tschernembl, den weiten Weg zu ersparen, ein ähnlicher Weinmartt im Zentrnm des betreffenden Bezirkes abgehalten werden, falls anch andere Ge meinden dafür das gleiche Interesse wie jene von Gnrkfeld bekunden folltcn. Es wäre wohl wünschensi wert, wenn am genannten Tage recht viele .Käufer aus Gegenden, wo gute Natnrware gewünscht wird, dortselbst erscheinen und die günstige Gelegenheit nns-niltzen würden, denn der betreffende.Känfer kann ohn^ jede Vermittlung und ohne überflüssige Zeitversänm-» nis jedweden .Kanf mit dem Produzenten direkt ab« schließen. Das Publikum wird gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß die Henrigen Weine noch besser als die vorjährigen und auch etwas alkohol-reicher sind, weshalb sie sich auch besser tläreu und hal< ten werden. Infolge der geringeren Fechsnng jedoch stehen die Preise derzeit etwas höher alo im vergan gencn Jahre. m ' (Ertrunle n.) Am lnit ihren .Kindern (Oberlent' nant Erwin nnd Tochter Panla), Herr Dr. A. Mat ° tosch als Vertreter des Stelzhammerbundes, Herr I. Veye r, akadenlischer Vildhaiier und Schöpfer de3 Denkmales das Denkmal.Komitee, der Ennser Män-»ergesangverein ,„Konlordia", Bürgermeister Vik tor von 3 ch e u ch e n st l. e l, zNn'i Vertreter der t. k. Hof und Staatsdruclerei, vereinigte. Lleoerm» träge, Vortrage von Dichtungen .kaltenlmnun' ' uslv. verschönten den Abend. Am Festtag !"^ prangte ganz Enns im Flaggenschmnck; die ^1 des Geburtshauses war mit Festons ans Re,'>^ '"' Blumen geschmückt. Nach zehn Uhr begal'e» >" sänitliche Vereine, die Angehörige», welche '» !" licher Zahl ans Wien, Linz nnd anS andere» ^''^ Oberösterreichs erschienen luaren, sowie ein T"! Festgäste znr Gedenkmesse in die .Kirche, von >"'"''' sich dann der stattliche Festzug auf den DentmM'^ begab. Hier hatten sich inzwischen noch weitere <^ gaste. Abgeordnete aus Linz, das Offizierskorps^ (>. Dragoner Regiments, Vertreter der St«idt ^'^ des Stelzhaminerbnndes, der Presse ein^'!»""' ' anch Herr Direktor Florian H i n t n er und Mn'"i lin ans Wels waren znr Festfeier erschienen. N"'^ nahmen die Vertreter sämtlicher Vereine mit >»' Fahnen, die Stadtgemeindevertretnng, der " törper mit den beiden Oberklassen der Mäd^'l'"',",, .Knabenvolksschnle und die Mnfik ans dem von "^ vielhnndertlöpfigen Menge uinringten ^^^'^,^ von nun an den Namen .Kaltenbrunnerhaill u'1 " U'ird, Aufstellnng. Nach einem einleitende» ^'»^ stücke nnd del, üblichen Ansprachen hielt T>', '!" Mattosch die Festrede, die anf alle AnN'ese»d"' '^ größten Eindrnck machte. Voll Schwnng >,'"^ ^'^,,' mit der ihm eigenen Gcfiihlswärme, >^>^^^'^!,>,' Festredner, selbst ein hochbegabter Dlal^tM,'^ den ganzen Lebe»sla»s, die Werle des Dichtcr'-' . hob dessen Äedentnng vor allen, für fei» H"''" ^., hervor. Am Schlnsse der formvollendeten '^'A'.^> tiindete Dr. Mattosch in seiner Engenschaft als ^^,, ter des Stelzhammerbnndes, daß dieser soel>eü »u . Heransgabe eines Sainmelbandes gemischtl'» ^' ,.) tes aus dein Nachlasse .Karl Adam ^"liei'lirll'',^^ beschäftigt sei, der in wenig Wochen scho» "'A^.. loerde und appellierte an die Anteilnahme der ^ ^, leute. Nnn siel die Hiille nnd das herrlich li""'!,^,,, Monument zeigte der Festversammlnng die ^, lebensgroße Halbfignr des Dichters ans ^"»z^,^. Hanpt desselben ist nach der kriehnbersclM . ^ graphie, die ihn im schönsten Mannesalter o"N ^ meisterhast modelliert, und von spr^'ch"^"'^,,,i!,>> keit. Nach der Enthülluug sprachen noch der ^ ^^^ des Tenllnal .koniitees, Dr. S tra b e r lN'l^,.> Bürgermeister von 3 ch e u ch e n st u c l. ^- ^, .k a ltenb runner, Advokat in ^"'^"5^. älteste nnd einzige noch lebende Sohn ^ ^A>^ brachte namens der Familie den Schöpfer»' ^'^,c^, zu eiuen, Festmahle l'' ^.^tc'^ räumigen, sinnig dekorierten Saale des H"^ , ^lstc^ l^'obei die fröhlichste Stimmung herrschte. >" ^„.' Toast brachte Notar Dr. Strabcrgcr " ,^> Majestät den .k aiser aus, worauf ci»c >" ,-^M' terer Toaste folgten. Der Vertreter der "^ ^„^ meindc Linz verkündete, daß nnn auch M ^'» Gasse del, Namen des gefeierten DickM'o^ ^si nierde. An die beiden Kinder desselben. ^^ ^ ,kaltenbrnnner und Frau von ^"^"^,^>vll"> -das Tenkmal.Komitee lvaren sehr viele M" ^ ^,,, telegrainme eingelangt, darnnter von ^^.i't" Hoheiten den Herren Erzherzogen Fl""^^l!i>l' nand nnd Eugeu, Graf Wickenbnrg, "^is! schallentnant Babi<', dem Ionrnaliste»- "' ^ ^i stellerverein „,Konfordia" (Wien) n, "- '' ,.iis;ll!^'' bach sandten an Fran Hedwig v. RadicS ^ ' .^,^ telegramme: die Vorstehung der ^"'dc"' La'^' ten- nnd Volksliiche, die Franenortsgn'^^l, t>u des Deutschen Schnlvereines uud ^"'^^^,„^1"^ Talesianer Kongregation nnd das ^.^icr""^ ferner von einzelnen Prrfönlichtt'itc" ^^ ,^,ii>! rat Dr. A. Valenta Edler von Marchwn .,,.^ Baunigartner, Prof. Dr. Julius Vmdel, ^^^ W Högler n. a. n>.: von auswärts u. a.- ^ ^H sin Aichelbnrg ZoiS lTriest), Pa"l ^^f (O'^ (Görz), Baronin Natalie von ^ ,'^ 'Viitblil.''^ ' ,t struth, Schloß Planta in Tirol). ^'^'' ,-ch de ^„) Fran (Berlin )Generalkonsnl Th^do,^ ^,c^ A»dr<' »nd Frau. Schriftsteller ^. ,^,^h>,> nsw. Nach.nittags fand "» ^ ^ .,^ ^, Schlnß der brillant gelungenen ^'^.sla"'"^"' massenhaft besuchtes Festkonzert »"i ^,. mnsilalischen Vorträgen statt. , ,,o «"'^,1 (To des fall.) In ^ss "''^^ ^ sertage Herr Linienschisfsleutnan ^.^jahn lenz l,nch langer Krankheit ii» >'< ^aibacher Zeitung Nr. 24Z. ______ 2181 _____________________ 24 ^ltober 1904. ^on der ^rddebenwal te.) Grstern cr< ^lgten an fänitlichcn Apftnralril AufzcichlNlllgo,, emcs 'Mubchci^. V^iiüi I I Uhr ü.< Mimilco vmmitla^, -"iaximalau^schla^ I I Ilhr :'. l Mi»>llc» :l? Scluudru Theulrr, Kunst und Literatur. * (Deutsch l> Bühnr,) Das ländlichr Drama '^U'drc'smidl'n. von Josef Wcrl,»anll wurde vm-gestern "lt schönem Clfolqe zu», ersleninal«' aiisgesühtt. Die "'M»'^!! der Darsteller zenqten von Fleiß und «er. "»d,ns nnd fauden verdiente Änerlennnng. Dae« Theater '"" g»l besucht. Ein auöfi'chrlicher' Bcricht solqt. * .!. . ^ a 5 ^ l a l> IN 5 T !.'!! l !>! a l in H li ,!, «l!^'!! ^''^ ^''"l' >ilm,u'r i„ U>l!or lill^sl!l)lc'!>, ' ^wiildi^l' Stätte lik'jiir N'äliltl' »ion die im Bm, dl> "'>!">l' ^.'nsitlinlle mi, dl'»i H^!slc»Pllitz. Tlio T^»l "> Wird i„, ^^n^>>. ^l>! Hcll^ .N!ilUi'<^lt U'crdo,. »»l' > a>5 Hdülc a(^!u-l,t, llin die (^flV.II >il"> Ml'istrr^ ^'""l'lU sich ^m> M»sl>- n^"»tr„^ol! l.iüsllit dl'r ^M'!' >>»( l! l2i»a^Nl!!(N'N.________________________ Telegramme ^ ll. k. Trlegraphell-Dorrcspondeuz-DllrelNlg. Dcr luftlsch-japnnische 5irieg. Mn>? ^ ^ ^ ^'' ^' " ^ l^' —- ^llobrr. Tn' > usnjchl' Tel' ^i^' ,""lN'"ll" »il'Idl'l m>5 Pndsiddsi wn! ül. t,.: l e'i ' bic' l.^. t,. lmüpstc da5 ^rstl' ^>li,^^orpc' nil ^^-lln,ondolsf? Vc'fl'Iil dci ^>» Hol>^!> v^>, ;')misl»til>! Nilie ^'>^ ^"^ ^'^'^'"' schlln^ri^rn blimps«,' in dcnl vc»-l'l'rv'i '!^"'" ^'^ ^'^' lN'^Wr ^^llllst^ »,il Cln^l! ^^-^' " bliondos dlnti^c? Gl'jccht finid bei dl'r ,,.,, U'Ma dc5 Vor,Urac'l? stlitt. Til' ^»sst'n l'rd^ttl' , l„('!^i i,, (^'schii^. !<> MniutionoN'lizic'» und ""'"^'Anzmil^wctirl', ^l». ""^""' "'^ Oltodcl'. Wil' lN'in Nc'lit^rsch^ü ^'„t,"!' "^'^ ^"^'" lwm lU'!' l'^richl^'l N'iid, l^n ^i»e'"!-'- ^'^' ^'^ >'l»sN'» !U'N'» l>U> ^IllüCl' >l!!l^t!ö, l'slli/' "^' ^'N'(illl'!il".'ll'tcilnna lml'c dcn Tliilsilio '"^'m, Po„si,^, ii^rschrittc,,. ^,m7^'"' "''^ ^lto^'r. <^'l»,tlill,,) Mlnnwll 5 '"" l,e,ichtet iiln'r dno Enu'bnio dm- dio.znin ^ d'l>,. ,n "."iUik'ilt^, '.ic'achj^l sch»!>ac'll iidrr dir Vcrlnst.' 1n».i.. " '" ^"' Schlacht "»> Schdln' nnr sol^t: wc' "u, l^'nonünl'n nnirdrn clN'N 7)<»l» Mann, ^>lch >t'»lV "" ^"''"' wurden 1lj/)."><> ^cfilndc'n- cldl'ntrl ^ '"^ ">u' nros^ '.l'.'l'n,^' Pnloci', Die rnssiM'» ^,^>> würde» mit militärische, Elne' dc^ml.^'!!. ^^ <><><» ?„^^ ^' '^"ssl'n »vl'rdcn i„i!,^'san,t cins ^>'t >l '" a<'schaht, Ti^' Nnchforschnncu'» N'crde! lchl'l, V., ^''' -' l' » r a> ^.l. Oltoder. Wie nni» der rnssi M'„ ^ ^'"plil'n AlU'ntnr an-? (5limchill 0o>n ill'stri 2li,l»,«, ''""^ 'uird, sind seil den, li. d, M. no«^',' wu,,^ "^"!»dl't(> Nnsse, nach dem ^m-dcn !N'dmcl,t D o v l' r. 2!i. Ottobn-. Dcis bciltischl' l^l'ichwndcr plissiortc nm l Uhr nacinnitlMc' Tovcr. X/ o n d o », 21. Ottobrr. ^.'inch ringln Tl'lcnranin, Hilde l,ns die ^ischervool^ ^esene'/t. N'<.iln'i ein englischer >lliplll!N lU'l^ll'l worden sei, Ritter von Iaworski sv X/c ni d e i ii, 2l, Ot'tol'er, Ter Olnnonn d.>.' Pl.'lei!tlnl'<>, bitter oon I li >n o l ^ t i, isl plötzlich lV slorl'en. K,,ndgcl,l,ustctt für das allgemeine Wahlrecht. ^< n d w e i c>, ^!. Otwber. (^ieslern udendo slind in der ^ejedli eine von den e,',l'chisch nntionall'ii ^o ,;it>q.l (BndN'eic') nnd Zpntini iPl'lizi) die ^orliiiime in Vrünn nnd dli5 nllliemcine aleiehe Wnlilreeht desprnchen. Tie Versammln!,^, die l'on ,;irtli <'»llich ^chlns; derselben rottete pel, ein Trnpp ,nn^e> ^ente in der P(irtslms;e zilsonimen nnd ,;ozi singend, nnd verschiedene ^chinähluse lU!5swi;end in die-Ztern eck^lNie, »in osfenvm- nns den Ninqplcitz ,^n ^elanlien, ^n der ^terneelsidsse stellte sich iline» städtische Ticher l>eit^>vacl>e ent^enen und driinn^' sie ^nriick, wobei die Menge die Wache beschimpfte, Xnr.z dcnans lvnrden «N'N^l! letztere Steine lieivoiien. Tornnfliin .^ozi die ^icherheitswliche voin ^eder, iiliel,dem sie vorher wie derlwll, liber frnchtlos die Men.ie ,;nn> ^nseinander ^ehen ansliesordert hntte, nnd liieb die Tenionslrnn len durch die (yyrowetz^sse znrii!,' natiolmlso^iali'tische Ar beiterschml hielt liente vorn'ittsigs in der Neswnra iion ,,^>n!!! weinen ^ehwan" eine ^elsammlniui ab in welcher die l^rage deS cillaemeinen, gleichen, diret ten nnd geheimen Wahlrechten besprochen lvurd . '.'.'ach derVersaminlnng,^oge» die Teilnehmer, mehreie luindert Mann start', nationale nnd Arbeiterlieder sin gend nnd nnter ^lavarnfen aus das allgemeine, gleiche, dirette nxd geheiine Wahlrecht über den (Hra ben nnd den Wenzelöplav, Vor der Rampe des Mn senins machte die Menge halt. Abgeordneter ,^lofa'' l,ieli eine lnr,;e Ansp^iche und forderte die Menge ans. anseinanderingehen, Tieser Mahnung wnrde ^olg.> geleislet nnd der Platz in türzer >;eit geränmt, Erdbeben. A albo r g, 2.'». Ottober, Hente inittags wnrd-> hier eine ziemlich starfe, rine halbe Minnte an dauernde Erderschiitternng verspürt, Va reelo n a, 2l>. Oktober. Hier en>lodier< > eine Tynamitbonibe, »vodnich an zahlreichen Häusern grober schaden angerichtet wnrde. Der Urheber ist unbetannt. Tie Polizei verhaftete den Portier d.'<> Hanfes des „Vereins für soziale Ttudien". namens '^ainie Parran, wo anarchistische Vorlräge al.gelialten worden sind. Angekommene Fremde. Hotel lNelllnt. Äm 23, Oltobrl. VllleuNc. l. „. l. FeldmarschaN. Leutnant, Agiai«. Ehrlich, Lehrer, s. Frau, Püllau, Dr. Leiter, wechtsamvalt, Nrunel, — Ecl, zts,»., Pforzheim. Lohar, iifii,., Tulill. - Weihen, its»»,. ^i»me. — Veer, itfui,, Vildweis. — Ulrich, jtfm,, Verlin, — Weinlich, kfl»,, Piu^iii^, - Weisjl'erg. Kelahsy, Melnil, Kohn, Bnchmann, sseldl>«uer, Poliher, Rosanis, wriniliaum, <>ij»U>llllN!i, Pollal, Nnliner, Biechta, Neumann, von Petrilsch, Mancheimer, ltreibl. Löwin, Lternfeld, Krcdens, itllch, wrobman», (thrle. jtslte, Wien, Tpih, jtfm; Baronin LuNeioth, Private, Tnest. Hotel Ilirija. Am 23, Otto bei. Dreiiniss. l, u l ^lilillerieoffizial, Pola. — Unssar, Reisender; Appenheim, Uhi,nc>cheri Tol'eNi, Eichlomunssär, Trieft. — Lovsin, Pfarrer, Innerliain. Äeup, Ürfm,; Mandovsly. Reisender: Dirnschniied, lkleltriler, Wien. — Ohsasii. Pfarrer, Nezan, — Bahsin, l. t, weomrtrr. s Frau, Wippach, — Un^ar, weisender; Müller, Private, (ttraz. - Pratenschel, Private, St. weoraen - Nautter, Schristfeher, Lail>ach. — Laviemn', Privat. Soderschitz, Wolf, Reisender, Strinamansser. - Rauter, Vorstandsssattin, Podnart'jtrovp. - .^enscholf^f»«,, Nalitna. — Keßler. Private, ttluilfelt». Verstorbene. Am 2 l. Ölt ob er. ssranz Piolur, ?lll>ei!ersjol)n, I^l Mon . ^laitenaasse l!<, l^ll^rrl,. ^l»»!»'«, int»xt,. Im Siechenhaufe: ?l m iii. Oltober. ^lnna Sztanlo, l'armh, Tchwester, Schneider, «3 I,, Warasnulc«. Im Zivilspitale: Am 20. Oltvber. Josef Poljanl. Püchsenmachel ssrhilfr, »!>I, linl^s^nl». — Johann Pozenel, Vlioeiter, l!0 I, Lottozichung vom 28. Oktober 1904. Graz: U ^2 ^7 41 09. Wien: 74 77 II ftli 8. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehilhe 306-2 m. Mittl. Lnftdruck 736 0 mm. ..,, iO. «lähig ! bewöllt 23. 2 . N. 736-0 Ib?j SW. lnühig bewölkt 0 0 9 . Nb. 736 3 13-2! SW, schwach bewölkt 24-l ? Ü7ss7'! ?3? 0 s 11 > NO, schwach bewollt - 0 tt Das Tllffesmittel der Teniperatur vom Samstag 10')", vom Soimtaa. 12 9", Normale !» 3°, bezw. 9 1". Verantwortlicher stedatleui: Anton Funlel. Kurse an der Wiener Dorfe vom AA. Olttolier 1^^4. N°« ^m 0^.2«« vu«^«« ^,.......^..^ ^...l. «„«»k... «^> ... n..m„„»»«^,„>a. Die »tolitnm« !«mllichsr «llirn »nd der .Dwrrlr» Loss» «rftel,! ftch per Etiicl >>! - ,!«»« «lilllbrthbah!!, 40« u. MM Vl, 4"/«......... l,»«» I«»-»'.« Franz Io>,s..«.. «m. «884 (blv. j S«) Glib., 4»/^.....»l> »li ,<« !»n (did, Ei) V!lb, 4"/ü . . . !'»'N5 «W!!l> «°railb,rg,r Vahn, (b«v, Gt.) GUb. 4"/u . . <«!!S" »»<".-> Klaalsschuld der Ländts dkr ungarischen Krone. 4"/„ ,»!«, Elllbrrnle v« «llsss 1«S— »»!»»« btll. b»o. prr Ultimo .... «««> ll» li,> 4"/. blo, Nm!c in Krnnlnwühr,, sttlicrlrel, per «asst . . «?!».', »« >ü 4"/„ b«o, d!°. b>o, per Ultimo , »7l»ü W1K U»g, S>, V«. «nl. Void l0<> . Staat« Qbli«. (Ung, vstb v, I. 187«.......— — — — dto, Vckanlreaal'Ablvs,'Oblia. — — —'— bin, Pr«m. «, l> , « «,<. — »<«-«> Theiß Nr«. i!°!» 4"/„ . . - , ! 4"/„ lroal, »»b Ilavon, detto 9« .V — — Hndtlt össtntl. HnlehtN. .^»/„DonaX'NeN'NnIcihe ««?« . N« NO ll»? »» Vlnleden der Stab! G«rz . . ..'— —-- Änlehen der <3 d»o, dlo. w »23 !»«> dto, dlo, (l»l»4), , . . W . ! »9 dto. dlo, (»«9»). . . . «»-»,!»,«,'»<» Mrleba» Vlnlehen. vrrlo«b, ü'V» l»9 l!s> l' 4l'/„ Rainer Landes «»letze« , >—> >—.- «'Id ware Pfandbrltst »lt. Voblr, all«, «s« inbn9.v«l.4"/„ 99 ?,. ,007,, Äi. Usierr La,.beeHyP,.«lns» ^ 9!. >«. ,<«,„« Oes«,,!»g, V°"» 4N'/Mr. Verl. 40, .... ll>» !i!> U>'> dto ' bl'o, ' bUjähr, «rl.4«/« 10U «>,,»», :<> Eparlasle.,, »I«,. '"3 ' »er>,4«/>. '<»> N. ,», üs, Gsenbahn.Psiolilälo. Gbligalionen. sserdinm'diNurdbah" ,»?!.<, ,<»« ^,» b,°, tl.>>"/«......"'.!." !l!<!N «aliz «ah"..... »"» ü.'. l,! 2l. <«/" U.„e?frainer «»l,"e>. . - . . Diverse zose (per StNck), «elzlnsllche -oft. 3'V« Vodeniredit Lo,e '/« D°nai!Damp 9<» ln-zx» .1°,.„»»,.,«,,«>,°^l,, ..^ ^^ Laibacher Lo!e . - - - -_____________^ «eld Ware «ltien. tzranspollunler» nehmungen. «us!ia,.T>Pl, «kilenb, 5M> sl, . . LLitü L!>»^ «au-u. Velneb« «e>, fNr stilbl, Strohenb in Wien lit, 4 . — — —>— dtll. b!o. dto, lit, U . - — — — V0dm. Norbbah» lbU >l, . . «45 - »4« - «uschllehraber !>,»«», »»<«)' »«,^- bto, bto. Oil, U) 2<.0 <««<, Doiillu Danipflchissnhrl«. Vesell. Oesterr,, 5»<«» sl KVf. , . . «59 — «:« — Duz Bodenbacher «t.U. 4/^» ll 495- .V.zz - sserdinanb» Nordli, WUU ll.llM, l>^,.- ül,«,»-Ürmb.' Czernvw, Illiiy - Kljenb,- Veselllchaf« 2N0 fl, S, . , . l.«N - b«i! - Lloyd, vest., lrieN. ü!><> »l, KM. ?!», ^ ?z>« ^ Oestll!, i>io>bwes>l>llw! »Wsl, S, 4<« . 4»? i»« dto. dlo, (lit, U) »lXi.ll, N. , N, . . s/,:, 5/, «15,4 ?.>, Giidbllhn L(X> !l S...... kl. U5 ^ rilätt Ättis!! «<»!> fl, . . . lü ü5 >k — Una-aaliz <> - Wiener «olalbahns,! Ml,«ei. . !>>. ^ - z«lnll»n. «nnlo OeN Banl li!« sl. . . ll«< 75 »«l 7b Vaillvrrri», Winie», ««« fl, . K5< — t,l>ü - Uodrr, «ns«,0esl. ü«0llS, - 9s.?-9?< — Krbt, Anst. f. Hai'd.u. »>»»<>. -— — — dtu bto. per Ultimo . . 60975 «7« 75 Kredilbnnl, «ll» !!»°,,2««fl, . 7S3-—?»4'- Depofiteiilia"!, «Na,, »<»" sl, , 433 — 4»5> - ««lumpte Gr!., Älbrvsl,, 4<»U li b»i - b»5 - «iro ». 5«al,env,. Wiener litt« >l. 4fl.8ft"/u K4« Un!y»banl üW fl, .... 5l4 - .'<4s> «erlehttbonl, »llg, «40 sl. . Ad« - 8<«. — Inlmllrie-Knles. nehmungen. «a»«el.. Vlll«. »st,, ,<»« !l, . . ,?, » ,7l. — U, ....—-- --— Ei!fnbahnw,'Lsll,<,,.Vrslt, UM. :?«'.- «7» - „Elblmühl". Papiers, u, U, «. ,4« - ,4» Licslnnrr Vraüerei "" ^ " alpine, 4«4 i>", -"' " Präger fl, Ü4!il. Salao Tarj >'.<»sl. l>?« ,,V»l0nl»!Ill>! ^NVU'!! !»<«>sl. »»4 ..Steyrerm", Papiers, u.«^ll>. 4«x ',, lrisailer llohleuw, »rlell, 7« fl, »«»! > W«ffs»f.°«,,0«P,inW!en,ll><»fl, »»« - ^<>> Waggon Leihanst,, «lla, in Pest. 40« X........ 6^,-- «»9 Dextjche Rfichlüiaxlnoten , , N7l»b1tt-7:> Ilalicnijchc Vlmlnolen , . . »bll« l»^'> Nudel-Noten...... z-b3^ «^ « -<.^.„ n.:<__ «,« a^^ 21 N2 24 Oltober 1904. ^^ — , , bis si. 11 35 per Meier — sowie stets das Neueste in schwarzer, weißer und farbiger «Hem MM > > berg.Geide. von 50 Kren»,, bi« sl. 11 8b P.Met. — glatt, gestreift, larrielt, gemustert, D°n,a,l.> ,^ > > > ^^ » » ^^ MM «M N > ^^ » F« ^^ 8«Ill«l> Nämzzts von 85 «s«u?. bis ll. 118ll »2» 8l>I«l« von Lll lls°u?. bis «. 1W UM > >D > > UH MW U» M ^W > > > zeilkn-lwM^l per Robe von ll. 8 gll . ll. «25 »sIllt 8e!ll« . Lll llsllll?. ' l>. ' »M > > > > > ^ 1^ > I ^ »^ ^^ » > > ^^ ^ F^ > F f°lll«lll 8el>>>>>M>>>> UMWVlUDlWllsllls'a»? M Metcr Franlo n. schon verzollt ins Hans. - Muster umgehend. - Doppeltes Vru-sl''"" >F>V^>W>> HF HF>W>VllUmllll^ «ach der Schweiz. (l9) b-4 Uemgkelten vom Klulyermarkle. Merriman Henry Seton, I'll« !.l! leben wissen? li 1 20. — Puttlamm er P. Was muh mau von der Fischzucht und der Teichwirtschaft wissen? li 1 20, — Vünger, Dr. E., Was muh man von der Elektrizität wissen? li 1 20. — Erhard P. Wie soll ich vortragen? li l 20.--Fischer K., Göthcs Faust, 1. Vand, li 4 80. — Ulvrich, Dr. St., >8«l« »r«l«u«, X — 00. Bock, Dr. C. E, Das Buch vom gesuuden und lranlen Menschen, gbd. X 9 lons Phaidros ins Veulsche übertragen von Rudolf Kahner. X 2 40. — Giordano Brnno, Vom unendlichen All uud den Welten, X 7 20. - Emerson R. W.. Essay-, 2. Neihe, X 3 li0. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v ttleinmayr DURt NACHF., Wien, I., Wollzeilo 9, wolclier siel. insbesondere w Ankündigungen von An- und Verkäufen, Kompagnon-, Stol o^ und Atfontur-fjesuclien, IJetoiligim^en etc. eignet, ersclim jwlen Dienstag , Donnerstag und Sonntag. Prospekt ^r* ' orl.ältlic.l,. (41-^ _____________________ — Vto^ vSS? Yil0 vAV V*^S7 V*p7 V*rV Y&U7 Y*** VH^^ ^ Ein neuer Militärroman von DllS» Verfasser von „Aus einer kleinen Garnison' • Fritz Oswald Bilse UiV Vafarlaii Frciw: li H-ttO. Zu lioxiehon ilurnh (4172)3-"' lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. ^ _^