zur Laibacher Zeitung. M^ zg. Dinstag den 8. Mar? 13H2. Guvernial - Verlautbarungen. Z. 3o6. (0^. Nr. 3627. C u r r e n d e des k. k. illyrischen LandeS Guber, niums. ^- Oesterre,chsche Knechte und Lohnkulscber, welche in das Großh'vzogthum Sachsen We mar reisen, haben sich m>t orient» lichen Passen und Dilnstdüchern zu leaitimnen. _- Glmaß einer von d«r k. k. Pollzeihofstelle an die t. t. vtremlgie Hofkanzlc» gelangten Mittheilung hat d»e großherzogliche Weimar'» sche Regierung unterm l/. August vorigen Jahres elne «nordnunq ttlaffen, nack welche» sich die Aneckte fremder Frachtfuhrleule und «ohnkutscher, wenn sie das Gtvßht»zogthum Sachsen « We mar betreten, vom ,. Ianne» 18H2 an, bei Vermeidung ihrer ^urückwci« sung über di< ?and«sgranze, durch Reisepässe, oder tu»ch von ihrer Htimathsbehörde ausge^ siellte Dienstbücher zu legitlmiren haben. — Dilses wi>d in Fol^e des hohen Hofkanzle»' Decretes v>-'M ,l. Jänner lauf nden Iahlcs, Z. »29c,, zur Darnachachtung bckannl gemacht. — Laibach am ,q. Hotnung ,6^,. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes-Gouverneur. Garl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primör, Vice-Präsident. Friedrich Ritter v. Krelzb,«g, k. k. Gubermalrath. Z. 3o5. (0 ^ 3^.2602. ^ C u r r e n d e des k. k. illyrischen La n deS-Gubt», n»ums. — Votschrift wegen Austragung der aus den Dltnstverhaltmsscn «bgcltileten Fordeiungcn des Staates an seine Beamten und Diener, und der Letzteren an den Staat. — Zu Folg« «ilier m,t dem hohen Hoftanzlel« Decrett vom 24. September vorigen IahrcS Nr. 2L63n, alcher bekannt gegebenen, »0^ Seite der k. k. ^bersscn Iuss,zstclle der hohen k. k. vercimglen Hofkalizlc« milgethkiltcn allerhöchsten Entschließung vom 10. August vorigen Jahres, sind Fv'dclungcn d,s Stastcs an seine Beamten ui d Dlcn«r, odcv der Letzteren an den Staat, welche aus ten Dienstverhältnissen ab* geleitet werten, nn administrativen Wcg, aus« zutragen. — La,bach am 16 ssebruar ^8/^2. Joseph Freiherr v. Weingarten, Lande5- Gouverneur. E«rl Graf zu Wtlsperg, Raitenau und Primör, Vice - Pväsident. Johann Freiherr v, Schloißnigg, k. k. Gubernialrath. Z.295. ^ Nr. 3737. Verlautbarung sberVeränd«r»ngeu in den auöfchlie-ßenden Privilegien. — Die k. k. allg. Hofkammer hat nachstehende Privilegien zu verlängern befunden. — Für das 3. und 4. Iat>-das am 4. November 1839 an (-.-»et»lia ä^ ^.0-run?>i und 3«;l verliehene Privilegium, auf die Erfindung einer Echnellttocken-Maschine für Schafwolle, für das 2. Jahr. — Das dem Alois Wanauel am 5. December 1KW, auf eine Verbesserung dcr Messung von Flüssigkeiten verliehene Privilegium, für daö 2. Jahr. — Das an Joseph u,nd Leopold Contrinei am 30. December 18^3 160 verliehene einjährige und bereits fur das 2. Jahr verlängerte Privilegium, auf die Erfindung eines Mechanismus zum schnellen «"d sichern, Laden der Percussions-Gewehre, sur das 6. osaln- - Das oem Michael Lorenz am ^. December v. Jahres verliehene Prim eg.um auf die Erfindung und Verbesserung M der Her. stellung verschiedener Metall-Bronze-^nkel, " daä 2 Jahr — DaS dem Joseph Fischer !m 26 Dumber 1640 ertheilte einjährige ^ivtt^aium auf die Entdeckung eines Wassers, N"näu^ genannt, für ^?." Inhr. - Das dem 6on. diiU. ^.am-j.nVam 19.März 1837 verliehene 15jährige Privilegium, auf eine Verbesserung der Gasde. lruchtung, wurde wegen Nichtentrichtung der Taren aufgehoben. — Ferner hat ^iebl aus das ihm am 15. Jänner v. Jahres verliehene 2iak>riae Privilegium, auf die Erfindung dehn-da-er Ninge, freiwillig Verzicht geleistet, und Albert Johann Cramer das Eigenthum de5 am 22 September 1637 ihm verliehenen 5jahri. aen Privilegiums, auf die Erfindung emerzweck' «äßigeva Benützung der Seife, an Johann Ste-stal laut Cession vom 30-November 1340, ab< ^treten. - Endlich hat Eduard Buschmann Ouf die Geheimhaltung der Beschreibung seines unterm 17. August 1L40 ertheilten Primlc. aiums, auf Anfertigung der Holz-Mafmk, verdicktet und um die Behandlung derselben nach. dem ersten Matze des §. 3 des a. h. Privile. aium-Patentes vom 31. März 1632 gebeten. Cs wnd hiemit nach der hohen Weisung der k k. allgemeinen Hofkammer vom 16. August 1338, Z. ^°'/..°7, die Abschnft der Beschreibung des genannten Privilegiums zu Jeder« manns Einsicht in das Privilegimregister emgc-traae'n., Welches in Gemäpheit des allerhoch« stcnHatcntes vom 31. März 1332 zur allge« meinen Kenntniß gebracht wird. — Laibach am 21. Februar 1942, Ludwig Graf v. Cavrianl, ,k..k.Gul). Secretary______ Ktavt- uuv lanorechtlilhc Verlautbarunaen. ^' ^Von dem k. k. Stadt- und Landrechte jn Kram wnd bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen deü Johann Bapt., Alois und Simon Urbas, dann per, Frauciöca Schmidt, gcbornen Urbaö, als erklärten Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 14. Jänner M2 hier iu der Stadt verstorbenen penslomrten.k. k. Oubernial-Kanzellisten Anton Urbas, dlc Tag- satzung auf den 1l. April 1842 Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte bestimmt worden, bei welcher alle jene, welche an diesen Verlaß aus wa3 immer für einem RechtSgrundc Anspruch zu stellen- vermeinen, solchen so gewiß anmelden und rechts-.geltend darihun sollen / widrigens sie die Folgen des §. 814 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben hchen werden. — Laibach dln 22. Februar 1842. I. 310. (1) "^" Nr. 1317. Von dem k. k. Stadt« und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte aus Ansuchen des Hrn. Anton. Ritter v. Abramöberg, wider Hrn. Wenzel Ritter u. AdramSderg, pw. 300U fl.c. 8. c., in die öffentliche Versteigerung der dem Erequirten gehörigen, auf 27470 st. geschätzten Abrams-berg'schen Gül.t gewilliget, und hiezu die dritte, Feilbietungstagsatzung auf den 18. ?lpril 1842 um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- ' und Landrechte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß diese Gült, wenn solche nicht um dcn Schätzungsbettag oder darüber an Mann gebracht werden könnte, selbe auch unter dem Schätzungsbetrage hintangegebcn werden würde. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dießfälligen Licitationsdcdingnisse, wie auch die Schätzung in der dießlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtöstundcn oder bei dem" Executionsführer. 1),'. Kalttschltsch einzusehen und Abschriften davon zu, verlangen. — Laibach am 22. Februar 1842, Z7309. (1) Nr. 1254. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es seyen die über Ansuchen de5 Franz Ianesch, gegen Joseph Sernitz, wegen 300 st., zum Behufe der öffentlichen Versteigerung des, auf 1215 fl. 30 kr. gerichtlich geschätzten Hauses und rücksichtlich Hofstatt, 6on3c^Nr. 158, Urb. Nr. 216 in der Kothgasse hier, in Folge Edicts ääo. 11.' v. M. auf den 14. Februar, 7. März und 11. April l. I. anberaumten Feildietungs-Äagsatzun-gen dergestalt übertragen worden, daß die erste auf den 11. April, die zweite auf den 23. Mai und die dritte auf den 27. Juni l. Z., jedes--mal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte mit dem Beisahe bilstimmt wechcn, daß für den Fall, als die- genannte Realität bei der ersten oder zweiten Tagsatzüng nicht wenigstens um den Schätzungswerth au' Mann gebracht werden könnte, solche bei'der 161 dritten Tagsatzung auch unter dem Schätzungswerthe hintangegeben werden würde. - Dle Licitationsbedingnisse und dle Schätzung können entweder in der dießlandrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden oder bei dem Erecutionsführer Or. Kautschttsch eingesehen werden. - Laibach am 22. Februar 1842. E d i c t. Von d«m k. k. Siadt- und Laudr st. E. M. Vcimrg ^kcstamclNs der Ellsadllh Frcu„n v. Saloay, gebocnen Gräfinn v. Q^val, ääo. Laldach den 23. Mai »798, sollen die In-l>r«ssen der von »hr errichteten Armlnsilftung von halb zu halb Jahr, »nt Vorzugsweser Bedachtnahme auf o«« Verwandten der Snf-lerlnn uno ihres Gemahls, unter d»e wabl« haft bedlnftlgen und guc gesitteten Hausar«-men vom Adel, wie allenfalls zum Theile une ter bloß NliblllNrte Personen in Laibach jedes« mal an d»e Hand verthctlt werden. __ Di<» jenlgen, wllche vermög dleses wörtlich angegebenen Testaments e>ne Unterstützung aus blesec Armcnst'ftung ansprechen zu können glauben, werden hemit erinnert, ihre an daS i>ohe k. e. illyrische OubernlUM stvllsirten Bitt» glsuche um emcn Anlhell aus diesem jetzt zu oettheilenoen SltfiungslNtereffenbetrage pr. 60c» ft. E. Vt. be» ozeser Armen,nsti. tuts « Eommisslon b,< ^nde Aplil d. I. einzureichen, darin ihre VermögenSvelhäll-lnsse Hthöllg darzustelitn, und den Gauchen dlc Aec«eise, wcnn sie solche nichi schon del frühe;n Vertheilllngen dlesec Slifcungsl intet essen beigebracht haben, N' oder mehrmal er-hallene Unterstützung kein Recht auf aberma, l:ge Erlangung derselben be» künftigen Vcr« thellungen dleser Sllftungsinteressen begründet. —. Von der Almemnstltuts» Commission iaibach am 3. Ma^z »6^2. vermischte Verlautbarungen. Z 2g2. (5) O d l c c. Nr. g?. Bom l. t. VezilkZgerichle NeumHlltl rrir2 allgemein betannl g,machtl Es sey über Ansuchen dcK Hrn. C^rl Reßer, Bormund der mmbcrjädri« gen Johanna KaNiscdnig'scben Ilben, zur Erfor« schung »er Schuldenlast nach der am 27. Septem« d,r »627 zu Neumalttl verstorbenen Johanna Kallischnig. eie Tagsatzung auf den 2,. April »842 Valmitiags um 9 Uhr vor diesem Geeichte be-stimmt rvorben, bei «relckcr alle je»»?, welch» an diesen Verlaß au5 was immer fü, einem Grnno« einen Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gewiß anmcloen »nd rechtsgtllend darlhun selion, widrigen« Ne die Folgen dlö §. 6^4 b. <3. V- sich selbst zuzuschreibe», haben werden. K. K. Öeiilrögellchl Neumarltl »en 5o. Jan» uer »642.