Lsibachrr WoihrMalt, Organ der Verfassungspartei in Kram. Nr. 100 . Abonnements-Bedingnisse: Ganzjährig: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. S.— Halbjährig: . . . 2.— . . . 2.SV vierteljährig: ... . 1-2L Für Zustellung in'S Haus: Vierteljährig 10 kr. Samstag, de» 15. Juli. Insertion?. Preise: Einspaltige Petit-Zeil- L 4 kr„ bei Wiederholungen » S kr. — Anzeige» bis 5 Zeilen 20 kr. R ed act i on, Administration ». Expedition: Herrengasse Nr. 12. 1882. Der südsteirische Parteitag wird morgen in Cilli — nicht stattfinden, die Grazer Statthalterei hat die Abhaltung desselben, wozu sich schon bis 11. d. M. 2784 Theilnehmer angemeldet hatten, verboten. Das Wiener „Fremden-blatt" bringt über dieses Verbot nachstehendes Com-muniqus: „Zur Beurtheilung des behördlichen Wer-boteS des untersteirischen Parteitages darf nicht un-beachtet bleiben, daß auch der slovenische Tabor am 8. Juni über behördliches Verbot unterbleiben muhte. Schon dadurch allein verliert das Verbot des untersteirischen Parteitages den Charakter einer einseitigen, gegen die Deutschen gekehrten Maßnahme. Die Re-giemng will namentlich an den Sprachgrenzen alle nationalen Reibungen hintanhalten und den Agitationen entgegentreten, welche den Frieden der Na-tionalitäten trüben könnten." Die Grazer „Tagespost" bespricht die erwähnte Verfügung des steiermärkischen Landeschefs an leitender Stelle in einem längeren Artikel, welchem wir Folgendes entnehmen: „Während am nächsten Sonntage in Wien eine Versammlung tagen wird, welche sich die Gründung der deutschen Volkspartei zur Aufgabe gestellt hat, ist dem projeetirtm deutsch-nationalen Parteitage in Cilli ein vorzeitiges Ende bereitet worden. Er wird nicht stattfinden und die Wiener Arrangeure der großen Wählervcrsammlung werden die Genugthuung empfinden, daß sie an diesem Tage die öffentliche Aufmerksamkeit nicht Feuilleton. Aus dem Casino-Vereinsgarten. „Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang!" Wem von uns ist dieser alte, deutsche Rundgesang unbekannt? Und wenn irgend einem Sterblichen Text und Melodie dieses Liedes bisher unbekannt gewesen wäre, so hätte er während des Verlaufes der vom Männerchore der philharmonischen Gesellschaft in Laibach am 8. d. M im Garten der hiesigen Casino-Restauration arran-girten Liedertafel die volle Wahrheit des alten Liedes in höchst eigener Person erproben können. Herr Musikdirektor Nedved brachte mit seiner trefflich geschulten und wackeren Sängergilde unter Begleitung der Musikcapelle des k. k. Infanterie-Regimentes Großfürst Michael ein reiches, ja allzu reiches Programm zur Aufführung; nicht weniger als zehn Gesangs- und nicht mehr als zehn Orchester-Piecen! Die Gesangs-und Orchester-Vorträge dauerten von ein halb acht Uhr Abends bis zwölf Uhr Mitternachts. Zeitweise gab sich während der Gesangs-Productionen eine Störung im Zuhörerraume kund, die Meister Nedved in gewohnter Weise mit dem obligaten „Bst!" und mit strengen Blicken bestrafte. Der vermag aber auch während nahezu fünf langer mit der untersteirischen Versammlung zu theilen brauchen. Ganz und voll wird sie ihnen gehören, soweit nicht auswärtige Ereignisse eine ablenkende Wirkung ausübenund wenn etwa die Wiener Versammlung aus Concurrenzrücksichten auf denselben Tag verlegt worden sein sollte, an welchem in der Stadt an der Sann die innerösterreichischen Deutschen das Gelöbniß der unbedingten Treue und der unverminderten Anhänglichkeit an die nationale Sache erneuern wollten, so sind die Urheber dieses Planes in der Hauptstadt sehr vom Glücke begünstigt worden. Die Concurrenz ist beseitigt, ohne daß sie sich darum zu bemühen brauchten, und während die Herren von der Volkspartei voraussichtlich reden dürfen, wie ihnen um das Herz ist, sehen sich die Deutschen in den Alpenländern zum Schweigen verurtheilt. Wind und Sonne sind also, wie man sieht, nicht sonderlich gleichmäßig vertheilt, und indeß die Wiener Gründer jener Partei, welche bestimmt ist, inmitten der tobenden Schlacht die Front zu wechseln und aus das eigene Hauptquartier zu schießen, die Bahn frei vor sich haben, stellen sich den Verteidigern der gemeinsamen deutschen Sache schwer zu bewältigende Hindernisse in den Weg. Das behördliche Verbot erregt als ein Symtom der augenblicklich herrschenden Windrichtung Aufmerksamkeit und verdient als Beitrag zur Inter-pretation des Vereinsgesetzes Beachtung. Bisher wurde von den Behörden zugestanden, daß Ver- Stunden seiner Redelust „ewiges Stillschweigen" aufzuerlegen? Die dann und wann vorgekommene Störung ist nicht etwa der „saetiöfen Opposition" irgend eines begeisterten Zuhörers, sondern in erster Linie der übereifrigen Action der fervirenden Ganymed's und dem unberufenen Accompagnement klirrender Gläser zur Last zu legen. Sieben Nummern des Sänger-Programmes zählten zu den Novitäten; den größten Theil derselben begleitete das Orchester der Regimentsmusik-capelle. Einige kritische „Individualitäten" im Zuhörerraume bemerkten, daß die Militärgewalt sich nicht bei allen musikalischen Evolutionen dem Marschallsstabe des dirigirenden Civil-Musikdireetors fügte. Zum Glück wurden hiedurch der günstige Verlauf des Ganzen, die öffentliche Ruhe und Ordnung und der europäische Friede nicht gestört. Selbst viele anwesende Herren und Damen aus dem slo v en i s chen Lager gaben ihren lauten Beifall über das deutsche Lied kund. Den Reigen der Gesangspiecen eröffnet« E. H. v- S.-C.' prächtige Hymne: „Lobpreiset laut und rühmt und ehrt Den gold'nen Hort der Lieder! Er klingt vom Himmel reich befcheert In allen Landen wieder!" fammlungen mit Beschränkung auf geladene Gäste weder unter das Vereinsgesetz, noch unter das Versammlungsrecht fallen, daß sie eben ohne Rücksicht auf die Zahl der Theilnehmer als Privatzusammenkünfte anzusehen seien, mithin einer Erlaubniß gar nicht bedürfen und ebenso wenig verboten werden können. Die verschiedenen Parteitage in Wien fanden ebenso wie jene in den Provinzen unter dem Schuhe dieser Auffassung statt und als unter dem Ministerium Hohenwart die Wiener Behörde den von Dr. Kopp einberufenen großen Parteitag polizeilich überwachen wollte, remonstrirte der Einberufer und setzte schließlich seinen Willen durch. Es scheint, daß auch hierin eine strengere Praxis Platz gegriffen hat, eine strengere als unter Hohenwart." Die Grazer „Tagespost" sagt am Schluffe eines zweiten Artikels: „Uebrigens wird Niemand verkennen, daß sich der Cillier Parteitag sehr wesentlich von dem für den 9. Juni anberaumten Tabor unterschieden hätte. Der Tabor sollte eine öffentliche Demonstration werden, zu welcher Jedermann zu-gelassen worden wäre, der Parteitag war als eine auf geladene Gäste beschränkte Versammlung geplant. Diesen Unterschied übersieht das „Fremdenblatt" vollständig. Das Wiener Blatt nimmt ferner an, daß der Parteitag den nationalen Frieden in Unter-steiermark stören sollte. Diesen Frieden bedroht niemand Anderer als die Parteigenossen des Herrn Dr. Vosnjak; der Parteitag hätte gerade einen eelatanten Beweis dafür geliefert, daß selbst die Bezaubernd schön sang Herr Johann Kosler Engelberg's Mocgenlied: „Auf dem grünen Meerfeld blühen in Pracht Des Morgens sonnige Rosen." Stürmischer Beifall, in welchen auch die außer dem Casinogarten lauschenden, von der Entrichtung des Entroegeldes 6x oäo befreitgewesenen Kibitze beiderlei Geschlechtes — mehr als 1000 an der Zahl — einstimmten, ward dem vorzüglichen Sänger zutheil. Angenehm berührte Kremfer's Volkslied: „Kein Graben so breit, keine Mauer so hoch, Wenn Zweie sich gut sind, sie treffen sich doch." Unser hochverehrter „alter Fritze" sang Abt's: „Wach' auf, mein Lieb'" reizend; seiner Stimme wohnt noch immer „ewige Jugendfrische" inne. Großen Spaß machte Scherz' Humoreske: „Kommt ein Vogel geflogen". Die Anlage und musikalische Verarbeitung der Melodien im Style eines Mozart, Bach, Piske, Strauß, Mendelssohn, Verdi und Wagner muß als eine gelungene bezeichnet werden. Der Männerchor erwarb sich durch effect-vollen Vortrag der langen und schwierigen Piece: „Alpenstimmen aus Oesterreich", von R. Weinwurm, großen Beifall. Der Text bringt herzige Strophen, beispielsweise folgende: ^ slovenische Landbevölkerung den Contact mit den Deutschen nicht verlieren will und über die Hetzpolitik der slovenischen Führer nichts weniger als erbaut ist. Dieser Beweis hätte sehr entmuthigend auf die slovenischen Chauvinisten und insoferne jedenfalls zugleich sehr fördernd für den nationalen Frieden in Untersteiermark gewirkt." Der das Verbot enthaltende Statthalterei-Erlaß lautet: „Die von Dr. Eduard Glantschnigg, Advocaten in Cilli, unterm 7. d M. beim dortigen Stadtamte unter der Benennung „Conserenz deutscher Parteigenossen in Untersteiermark" angezeigte Parteiversammlung, welche am 16. d. M. im Theater-Gebäude zu Cilli abgehalten werden soll, stellt sich sowohl im Hinblicke auf das gewählte Versammlungslocal als auf Umfang und Art der Vcrfamm lung und Vertheiluvg der bezüglichen gedruckten Eintrittskarten als eine Versammlung dar, auf welche die Bestimmungen des Gesetzes vom 15. November 1867, R.-G.-Bl. Nr. 135, über das Versammlungsrecht volle Anwendung zu finden haben. Da nach dem Programme dieser projeetirten Versammlung unter den obwaltenden Verhältnissen zu befürchten steht, daß durch dieselbe der nationale Friede in Untersteiermark gestört, die Bevölkerung aufgeregt und Anlaß zur Herbeiführung von Unordnungen gegeben werden könne, so wird die gedachte Versammlung auf Grund des tz 6 des oben citirten Gesetzes untersagt." Dr. Glantschnigg richtete an die Grazer „Tagespost" folgendes Schreiben: „Ich werde die Berufung gegen den erwähnten Erlaß nicht ergreifen, weil ich die Ueberzeugung hege, daß die hohe k. k. Statthaltern von dem Ministerium des Inneren den Auftrag erhielt, die Parteiversammlung zu verbieten. Welcher Erfolg wäre daher von einer Berufung an das k. k. Ministerium des Inneren zu erwarten? Bezeichnend für die Situation der Deutschen in Untersteiermark ist cs, daß auch die Südbahn- gesellschast gegen dieselben beeinflußt ist, welche Herrn Dr. Foreggcr gegenüber erklärte, die Fahrpreisermäßigung für die Besucher der Parteikonferenz nicht bewilligen zu können. Bezeichnend sür die Situation der Deutschen in Untersteiermark ist cs ferner, daß die Regierung fürchtet, es könnten in Cilli in Folge des Parteitages Unruhen entstehen — in einer deutschen Stadt, „Schützele deinetiveg'n Wag ich mein Leib und Leb'n, Wag ich mein Hab und Gut Und mein jung's Blut. Dort ist der Kaiser z' Haus, Schaut wohl in d' Berg oft h'naus, Soll't amol komma h'rein, Wurd' ihm nit z'wider sein." Unser Meistersänger Herr Johann Kosler elektrisirte die gesammte Zuhörerschaft durch gefühlvollen Vortrag des L ö ivenstai» m'schen Liedes: „O laß mich lauschen, laß mich träumen Bei deiner Töne Zauberklang, Mir ist, als ob aus fernen Räumen Manch' süßer Laut in's Herz mir drang." Die Herren Nazinger, Schaffer. Kosler und Till erwiesen sich bei Vortrag des A b t'schen Liedes: „Roth-Röslein" auch dießmal als vorzügliche Soloquartett-Sänger. Allgemeine Heiterkeit erzeugte Otto's Trinklied: „Die Beichte". Die erste Strophe lautet: Volk: „Hochwürd'ger Herr Pater! Ein sündiger Chor Fleht klagend und seufzend zu dir empor, Uns drücken gewaltig die Sünden." Der Pater: „So beichtet! Und reißt von der Sünde euch los; Ist groß euer Flehen, dieGnade ist groß, Vielleicht ist Vergebung zu finden." — wo man die slovenischen Fanatiker auf den Fingern abzählen kann, während die Umgebung von Cilli Eines Sinnes ist mit uns in der Verdammung der das Wohl deS Landvolkes schädigenden Tendenzen eines Dr. VoSnjak und Consorten. Man will durchaus Untersteiermark slovenisiren. Die Deutschen in Untersteiermark und die überwiegende Zahl der windischen Landbevölkerung ist jedoch entschlossen, mit allen gesetzlichen Mitteln dieß zu bekämpfen. Man kann Versammlungen verbieten, aber man wird es nicht hindern können, daß die patriotischen Bestrebungen der deutschen Parteigenossen in Steiermark in kurzer Zeit ein Gemeingut aller Steirer sein werden, mit Ausnahme der im Trüben fischenden slovenischen Hetzer, denn als warnendes Beispiel dienen die Orgien, welche nationale Fanatiker im Laibacher Gemeinderathe feiern/' Zur Ehrenrettung des Deutschen Schulvereines. In unserer letzten Nummer theilten wir den Inhalt jener Interpellation mit, welche der Abgeordnete Dr. Radey an den Statthalter in der steiermärkischen Landtagsstube in Betreff der Thätigkeit des „Deutschen Schulvereines" gerichtet hat. Heute sind wir in der Lage, nachfolgend die diesbezügliche Antwort des Statthalters Freiherrn von Küb eck zu citiren: „Der „Deutsche Schul-verein" übt seine Wirksamkeit auf Grund der vom Ministerium des Innern bescheinigten Satzungen, welche in den tztz 1 und 2 als Vereiiiszweck die Unterstützung der Bestrebungen zur Erlangung und Erhaltung deutscher Schulen, die Gewährung von Geldunterstützungen, die Anstellung von Lehrern und Beistellung von Lehrmitteln, Vorträge, Herausgabe von Druckwerken bezeichnen. Die von dem Vereine im Unterlande entfaltete Thätigkeit hat bis nun den Behörden einen Anlaß zur Constatirung einer Überschreitung der durch jene Satzungen festgestcllten Actionsgrenzen und sonach zu einem weiteren Vorgehen gegen diesen Verein nach Maßgabe der Bestimmungen des Vereinsgesetzes nicht an die Hand gegeben. Hiernach waren selbstverständlich auch die Schulbehörden nicht in dem Falle, in der bisherigen Wirksamkeit des Deutschen Schulvereines als Folge des Hinübergreisens über den Rahmen der statutarischen Wirkungssphäre des gedachten Volk: „Sind wir vereint zur guten Stunde An einer trauten Tafelrunde, So trinken wir gern Wein." Den Schluß der Gesangs-Piecen bildete Krem-ser's lebhafte Polka fran^aise „Liebesglück": „Ach! ach! so mit dir im Tanz zu schweben, Ach! ach! ach! wie lang' Hab' ich's ersehnt, Ach! ach! der Umarmung hingegeben, Ach! ach! die kein Lauscher uns mißgönnt. Hörst du, wie die Geigen klingen, Hörst du, wie die Flöten singen?" Ein Theil der Zuhörerschaft hätte die Vertretung des gemüthlichen Kärntnerliedes gewünscht, jedoch n^axiönti sat!" Die Regiments-Musikcapelle executirte in präciser Form Piecen aus den Opern: „Oberon", „Afrikanerin", „Zigeunerin" und „Jüdin", auch hebende Tanzstücke. Der reiche, schöne Kranz, welchen die bekannte lebende Damenflora Laibachs beistellte, — die hübschen deutschen Lieder unserer wackeren Sänger, — endlich die gute Bedienung von Seite des neuen Casinorestaurateurs Herrn Verhazy, der eifrigst bemüht ist, den Casino-Restaurations-Localitäten ihre altbewährte Anziehungskraft wieder zu verleihen, gestalteten den Abend des 8. Juli 1882 zu einem Festabend der philharmonischen Gesellschaft in Laibach und ihrer sämmtlichen Mitglieder. Vereines etwaige Verletzungen der Vorschriften über das Schulwesen oder Eingriffe in den Wirkungk-kreis der Schulorgane wahrzunehmen und bei de» kompetenten Behörden Abhilfe, beziehungsweise entsprechendes Vorgehen gegen den Verein auf Grund des Vereinsgesetzes in Anspruch zu nehmen. SobaÜ eine Überschreitung der Satzungen in concreta Fällen wirklich zu Tage tritt — wobei ich nn bemerke, daß die Schulbehörden über die in der Interpellation niedergelegten, unbestimmt und allgemein enthaltenen Andeutungen Erhebungen einleiten — werden die mit der Handhabung des Vereinswesens in erster Linie betrauten politische»' Behörden in gewohnter, bisher stets geübter Pflicht treue nach den Bestimmungen des Vereinsgesetzck ihres Amtes gewissenhaft walten " Diese Antwort wurde von der liberalen Majorität des steiermärkischen Landtages mit große« Beifalle ausgenommen. Die lobenswerthe, eisrigeThätigkeitdes„Deutsch« Schulvereines" erfuhr in der am 7. d. M. stattgefundenen Sitzung des steiermärkischen Landtages auf Seite der liberalen Abgeordneten wohlverdiente, ehrenvolle Anerkennung. Abg. Dr. Ehmer sagte: „Der „Deutsche Schulverein" greift nur über ausdrückliches Begehren der betreffenden Gemeinde« ein und drängt sich Niemandem auf. So geschah es auch in der von dem Interpellanten Radey erwähnten Gemeinde Ratsch, welcher auch der Kaiser zu gleichem Zwecke 200 fl. spendete. Das Wirken des Vereines müsse, namentlich in Gegenden mit gemischter Bevölkerung, als ein sehr segensreiches bezeichnet werden. Der Verein verfolgt nicht Zwecke einer politischen Partei, sondern Ausgaben der Cultur und Humanität, die er auf friedliche Art mit den Waffen des Wissens durchführen will. Diese Tätigkeit kommt auch den Slovenen zu Gute. Auch der slovenische Bauer hält es für sehr wünschenswert^, daß seine Kinder deutsch lernen können." Abg. Dr. Heilsberg wies in energischer Rede die Verdächtigungen der Interpellation Radeh'ö zurück. Die Behauptung, daß der Verein gesetzwidrig vorgehe, sei unwahr und eine grobe Verleumdung, welche zurückgewiesen werden muß, wenn sie leider auch nicht die erste Denuneiation von gegnerischer Seite ist. Wenn die Deutschen in Steiermark den deutschen Lehrern Ehrengaben spende», so nennt Radey das „demoralisiren". wenn die ^ Slovenen in Krain Aehnliches thun, findet er nichts auszusetzen. Abg. Herman bemerkte: „Wir erwarten nichi Schutz und Recht vom Landtage, sondern von dem ^ obersten Machtfactor." Redner räth den Deutsche», j praktisch zu sein und dem slovenischen Ausschwung I gegenüber neidlos und wohlwollend sich zu ver- I halten, in sämmtlichen Schulen des Landes das. Slovenische einznsühreu, damit die Beamten, welüc im Unterlande eine Anstellung suchen, nicht bemüßigt ^ sind, auf die Bewerbung zu verzichten. Abg. Dr. Schmiderer: „Wenn Herr Henna» sagt, die deutschen Städte des Unterlandes fürchte» von der slovenischen Hochflnth überschwemmt z» i werden, so ist das eine Beleidigung der unter-steirischen Deutschen, nur der deutsche Herman ist in der slovenischen Hochsluth untergegangen, übrigen Deutschen des Untcrlandcs wcrdcn ihre Nationalität zu verihcidigcu wissen " (Lauter Beifall.) Abg. Dr. Rechbauer: „Ich muß sehr entschieden gegcn die Ausführungen des Abgeordnete» Herman protestiren, daß hier die slovenische Natio» nicht ihr Recht findet. Seit dem Beginne des parlamentarischen Lebens hat die Nationalitätenfrage mehr Fortschritte gemacht als früher in Jahrhunderten. Früher hat man den Namen Slovenen gar nicht gekannt, sondern nur vom Windischen ivl Gegensätze zum Krainer gesprochen. Jetzt, unter de: Herrschaft des constitutioncllcn Principes und der so sehr verfehmten liberalen Partei, hat sich der slovenische Stamm zur Geltung gebracht. Die Nationalitätenfrage wird unabweisbar ihre Lösung finden müssen, und zwar dadurch, daß man jeder Nation die Möglichste Befriedigung gewährt. Aber Alles hat seine Grenzen; Sie müssen dem Staate die Mittel bieten, sich zu erhalten und gegen einen äußeren fteind zu vertheidigen. Die Möglichkeit der Verwaltung gibt nur die Staatssprache. Wo Nationen auf verschiedenen Kulturstufen stehen, kann von einer Mischen Gleichstellung im Staate keine Rede sein. Das mögen Sie sich gegenwärtig halten. Die Deutschen haben das Reich gegründet, geschaffen und erhalten, ihre Stellung ist eine Existenzbedingung des Staates geworden. Wenn man vom Germa-nisiren spricht und in der Interpellation so weit «eht — was mich mit Entrüstung erfüllte — daß man durch die Erlernung der deutschen Sprache die naturgemäße geistige Bildung und Entwicklung vreisaibt.'fo kann ich nur erwidern, das haben Sie ja selbst gethan, Ihr ganzes Wissen und Ihre Bildung ist deutsch. Wenn Sie das abstrelfen, was an Ihnen deutsche Bildung ist, was bleibt dann übriq?! (Rufe: Nichts! Beifall.) Und ein prächtiges Beispiel der Germanisirung ist der Abgeordnete Herman, der deutsch gebildet ist und nun als Slo-Venenführer eine Rolle spielt. So germanistren wir. (Heiterkeit.) Sie sollten es erwägen, daß Sie Ihrer Nation den größten Schaden thun, wenn Sie deutsche Bildung von derselben fernehalten (Rufe: Jawohl!) Man verlangt slavische Mittelschulen- Unsere Re-oierung die gewiß sehr eonvenient ist, hat in Laibach eine slovenische Anstalt errichtet, aber man hat keine geeigneten Lehrbücher auftreiben können. Wenn Sie sagen, die slovenische Sprache ist älter als die deutsche, dann, meine Herren, stellen Sie sich ein trauriges Armuthszeugniß aus. Denn wenn sich Ihre Nation in den tausend Jahren nicht mehr entwickelt hat. so hat sic es nicht weit gebracht. (Bravo) Sie wollen die sloveni,che Amts,prache und haben kein einziges juristisches Werk und die Richter eoneipiren die Erledigungen deutsch, um sic dann mit Hilfe des Wörterbuches ms Slovenische ru übersetzen. Man beurtheilt unser Streben, Cultur und Bildung zu verbreiten, falsch, beschimpft einen Kerein mit edlen Zwecken und damit die ganze Nation (Ruse: Jawohl!) und neuestens geht man sogar noch weiter und greift die Einheit und Un-theilbarkeit des Landes an. Jeden solchen Versuch werden wir mit Entschiedenheit zurückweiscu. (Beifall.) Ihre Uebergriffe werden dem Volke, welches Sie angeblich vertreten, nur schaden. Ihre Anschuldigungen gegen den Deutschen Schulverein sind vom Statthalter als unwahr bezeichnet worden. Abg Dr Sprung bemerkte: Die Anführer der Slovenen wollen allerdings deutsch lernen, aber sie wollen nicht, daß die von ihnen Angeführten es ^"^us^der^Rede des Abg. Grafen Wurm-brand reprodueiren wir folgende Stellen: „Dem slovenifchen Volke deutsche Bildung zu versagen, ist ein Unrecht und ein Verbrechen an dem Volke, und ich glaube, diesen Vorwurf werden sich die jetzigen Führer der Slovenen nicht ersparen können, wenn sie so aufgeklärt sein werden, um zu begreifen, ivas ihnen durch diese Entziehung der deutschen Sprache geboten wurde. Fragen Sie die gebildeten steirischen Bauern, ob sie sich von Steiermark trennen wollen, ob sie Sympathien für Eroatien oder Serbien u. s. w. haben so werden Sie erfahren, daß sic Steierski bleiben wollen im Gegensätze zu den Kroaten. Den nationalen Kampf suchen nicht wir. sondern Die-ieniaen. welche ausschließlich durch diesen Kampf zu ,iner Bedeutung kommen können. Wir sollen Bit-dunq bieten ohne Zwang. Nicht das Gefühl des Nasses und der Differenz wird uns förderlich sein, sondern das Bewußtsein der Liebe zu dem gemein- samen Reiche. Wir sind reich in Bezug auf Cultur, und bieten wir die Gaben der Cultur und des Fortschrittes, ohne zu verletzen, so werden wir die Stellung behalten, die wir seit Jahrhunderten innc-haben." (Lebhafter Beifall.) Auch der in Graz stationirte Deutsche Verein wollte gegen die. Interpellation Radey's Stellung nehmen und folgende Resolution zur Annahme beantragen: „Der Deutsche Verein von Graz verleiht seinem tiefsten Bedauern Ausdruck über die Anwürfe der sogenannten slovenifchen Partei des steiermärkischen Landtages wider den Deutschen Schulverein; er erklärt diese Anschuldigungen für jedes Grundes entbehrend; er spricht seine Ucber-zeugung dahin aus. daß die Kenntniß der deutschen Sprache dem Landvolke im steirischen Unterlande aus kulturellen und wirtschaftlichen Gründen unentbehrlich ist; er erinnert daran, daß ein Eingreifen des Deutschen Schulvereines nur dann erfolgte, wenn es erbeten wurde, und er erwartet zuversichtlich, daß die Bevölkerung der Steiermark ohne Unterschied der Muttersprache dem Deutschen Schulvereine durch Masseneintritt die Mittel gewähren werde, seine Wirksamkeit zu erweitern und dadurch die würdigste Antwort zu geben auf eine ganz unbegreifliche Herausforderung." Die Behörde jedoch untersagte den Zusammentritt dieser Versammlung. Eine Thatsache gewährt uns Deutschen volle Beruhigung und Befriedigung, nämlich, daß bis jetzt mehr als hundert slovenische Gemeinden gegen die Verdrängung der deutschen Sprache aus Amt und Schule Protest erhoben haben. Die egyptische Frage. Europa, in erster Reihe England, war es, welches in Egypten den Grundstein zur Entwicklung europäischer Cultur legte und dort die ersten Handelsstätten errichtete. Engländer, Franzosen, Preußen, Sachsen, Baiern, Württemberger, Oesterreicher und Angehörige anderer Staaten waren es, die seinerzeit den Wanderstab ergriffen, um im Lande der Pyramiden sich ein neues Heim zu gründen, um dort das von Europa inaugurirte Civilisattonswerk anszusühren. Namentlich erhob sich Alexandrien zur ersten Handelsstadt Egyptens; in seinem großen Hafen verkehrten jährlich mehrere tausend Schiffe mit mehr als zwei Millionen Tonnengehalt. Der Handel zwischen Egypten und Europa stand noch vor Kurzem auf höchster Stufe, Industrie und Handel Europas errichteten in Egypten Absatzplntze, welche Europa ungeheuere Reichthümer zuführten; namentlich für England ist Egypten wichtig und der Suez-Canal ein Haupthebel zur Förderung der englischen Handelsinteressen geworden, England kann Egypten nicht lassen. Die egyptische Frage ist in jüngster Zeit eine national-religiöse geworden, der fanatische Mohamedanismus erhob sich gegen die europäische Civilisation; europäische Cultur und europäischer Handel empfingen vor Kurzem das Erkenntniß der Landesverweisung aus Egypten, mehr als 30.000 Europäer mußten nach Jnseenesetznng gräßlicher Auftritte Alexandrien und Kairo, kurz gesagt, Egypten verlassen. England zuerst erhob gegen diesen Gewaltaet Protest. Eine Diplomaten-Conferenz wurde zur Regelung der egyptifchen Angelegenheiten berufen. Leider gelang cs dieser Conferenz bisher nicht, ein günstiges Resultat zu erzielen -, nahm ja ein Hauptfactor des anzuftrebenden Kompromisses — die^hohe Pforte — gegenüber der Conferenz eine ablehnende Stellung ein. Egypten rüstete sich in erster Linie gegen Angriffe von Seite der englischen und französischen Flotte und in Alexandrien beschäftigte man sich mit der Befestigung des Hafens. Der englische Admiral erhob gegen diese Fortifieationsarbeiten Protest und richtete am 10. d. M- Morgens an den Gouverneur der Stadt Alexandrien ein Schreiben, in welchem er ankündigt, daß das Bombardement am 11. d. M., um 4 Uhr Früh, beginnen werde. Der englische Consul zeigte dem Minister-Präsidenten Ragheb Pascha in einem Schreiben den Abbruch der Beziehungen zur egyptischen Regierung an. Mr. Cartwright sandte auch ein Schreiben an Derwisch Pascha, in welchem Derwisch Pascha für die Sicherheit des Khedive verantwortlich gemacht wird. Sämmtliche in Alexandrien anwesenden Gene r a l - C o n f u l n — den englischen ausgenommen — haben auf die Nachricht von Admiral Seymour's Ultimatum folgendes Schreiben an den englischen Flotten-Commandanten gerichtet: „Die großen Interessen, welche unsere noch immer zahlreichen Unter-thanen in Alexandrien haben, und ihr bedeutendes Eigenthum legen uns die Frage an Sie auf, ob Sie mit der Antwort der egyptischen Regierung bezüglich der Befestigungswerke zufriedengestellt sind. Im Falle, als diese Antwort nicht befriedigend sein sollte, so glauben wir uns in der Lage zu befinden, Ihnen bündigere Zusicherungen erwirken zu können, so daß, da ein Bombardement Alexandriens keinesfalls stattfinden kann, ohne große Gefahren für die christliche Bevölkerung, selbst die eingeborne, herauszubeschwören und unberechenbaren Schaden an europäischem Eigenthume zu verursachen, wir mit großem Vergnügen hören würden, daß, bevor Sie die Befehle Ihrer Regierung in dieser Beziehung ausführen. Sie ihr diese Bemerkungen unterbreiten werden." Eine von englischer Seite angeordnete RecognoS-cirung eonstatirte, daß die Hafenbestigungsarbeiten in Alexandrien noch am 10. d. M. fortgesetzt wurden. Der interimistische englische General-Consul Cartwright übersendete den General-Consuln der übrigen Mächte eine Note folgenden Inhaltes: „Ich beehre mich, Sie zu benachrichtigen, daß es wünfchenswerth ist, Ihre Staats-Angehörigen aufzufordern, Alexandrien zu verlassen und sich innerhalb vierundzwanzig Stunden nach Empfang dieser Note aus einem im Hasen befindlichen Schiffe einzuschiffen." Nachfolgend veröffentlichen wir die wichtigsten auf das Bombardement Alexandriens Bezug habenden telegraphischen Depeschen: London, 11. Juli. (Am Bord des „Jnvineible", 8 Uhr Morgens.) Um 7 Uhr Morgens eröffneten „Alexandra", „Superb" und „Sultan" das Feuer; die Forts antworteten sofort, allein die Geschosse fielen vor den Schiffen in's Wasser. Andere Schiffe eröffneten später das Feuer; um */»8 Uhr war die Kanonade allgemein, nach zwanzig Minuten stellten zwei Forts das Feuer ein. Das Fort Pharos schien am stärksten beschädigt und der Leuchtthurm nahebei ebenso. Die Schiffe scheinen bisher unbeschädigt. London, 11. Juli. Eine Depesche des „Standard" vom Bord des „Jnvineible" in Alexandrien von 9 Uhr Vormittags besagt: Das Bombardement dauert gegenwärtig zwei Stunden; die Forts Marsa, Aida und el Kanat wurden in die Luft gesprengt; viele Geschütze auf anderen Forts wurden demontirt; bisher wurde noch keinerlei Zeichen einer Uebergabe gegeben. London, 11. Juli. Reuter's „Office" meldet von der Rhede Alexandriens von 11'/4 Uhr Vormittags: Das Bombardement dauert fort. DaS Feuer der Forts wird immer schwächer. London, 11. Juli. (Am Bord des „Chiltern", 2 Uhr Nachmittags.) Einige Forts wurden Mittags zum Schweigen gebracht, andere feuern nur sporadisch weiter. Obwohl der Feind offenbar ungeheuer gelitten hat, setzt er doch das Feuer fort. Die Geschütze deS „Temeraire" richten schreckliche Verwüstungen an. Bisher haben, soweit ersichtlich, die englischen Schiffe wenig gelitten. Die Kanonen der Flotte beherrschen jetzt die Eisenbahn nach Kairo, also die eventuelle Rückzugslinie Arabi's. Um 1 Uhr Nachmittags sind weitere drei Forts in die Luft gesprengt worden. Das Feuer von den Forts wird immer schwächer. London, 11. Juli. (Am Bord des „Chiltern", 5 Uhr Nachmittags.) Die äußeren Forts widerstehen noch. Die Forts zwischen Alexandrien und Ramleh beginnen soeben zu feuern. Die Zerstörungen sind furchtbar, die Kanonade schrecklich. London, 12. Juli. „Inflexible" und „Temeraire" eröffneten heute Morgens das Feuer auf das Fort Moncrieff. Reuter's Bureau meldet aus Suez vom 12. Juli: Seit 48 Stunden ist kein Handelsschiff in den Canal eingesahren. Die Schiffe, darunter das indische Paketboot, stationiren auf der Rhede. Die gelammte europäische Bevölkerung ist jetzt an Bord der Schiffe. London, 12. Juli, 1 Uhr Nachmittags. In Alexandrien wurde die Parlamentärflagge ausgehißt. Dampfer mit einer ebensolchen Flagge nähern sich der englischen Flotte. Alexandrien, 13- Juli. Die aus den Gefängnissen befreiten Verbrecher zündeten die Stadt an mehreren Orten an und verübten unzählige Greuel-thaten ; 100 Europäer wurden massaerirt. Politische Wochenübersicht. Den Landtagen wird ein Questionnaire der Regierung vorgelegt, welches die Erweiterung des Wahlrechtes auf die Fünf Gulden-Männer und die Einführung der direeten Wahlen in den Landgemeinden zum Gegenstände haben soll. Ueber die vom Rcichs-Kriegsministerium pro-jectirte Reorg anisation der Armee äußert sich das militärische Fachblatt „Die Wehr-Zeitung" nichts weniger als günstig und schließt das genannte Blatt feine Kritik mit nachstehendem Passus: „Eine großartige Idee können wir trotz allem Bemühen hinter dem großen Reformplane nicht vermuthen, und was ihm an Elasticilät nnchgerühmt wird, vermag uns gar nicht zu imponiren. Daß man ein Bataillon stärker machen kann, wenn man Leute von anderen Bataillonen dahin transferirt, ist zwar eine tiefsinnige Wahrheit, diese Thatfache ist aber unabhängig von der Zahl der Bataillone im Regimente, und wir möchten uns den Vorschlag erlauben, man möge einmal versuchen, ob sich nicht das gewünschte Resultat auch innerhalb unserer gegenwärtigen Regimenter erreichen ließe. Wenn dieß gelingt, dann wäre cs vielleicht doch noch möglich, das gegenwärtige Projcct aä acta zu legen. Hoffen wir es!" Am 9. M. fand im mährischen Städtchen Zwittau eine Wanderversammlung des Brünner „Deutschen Vereines" statt. Der Reichsraths-Abgeordnete Dr. Sturm hii lt eine glänzende Rede, der wir folgende bedeutunasvolle Stellen entnehmen: „Die neue dcutsche Volkspartei — oder richtiger die kleine Gruppe von Männern, welche sich diesen Namen beilegt — will die nationalen Interessen der Deutschen mit dem offenbaren nationalen Machtbestreben der Slavcn in Einklang bringen, sie will Feuer und Wasser mischen, sic will das Unmögliche, und mußte daher auch sofort mit ihrer ersten Forderung — der deutschen Staatssprache — den heftigsten Widerspruch der maßgebenden slavischen Stimmen erfahren, wie ich und meine Gesinnungsgenossen. deren Antrag die deutsche Sprache als Staatssprache festzuhalten, von der Majorität im Sprachen Ausschüsse begraben wurde. Auch wir Deutsch Libcralen wollten im Jahre 1879 das Werk der Verständigung neuerlich ausnehmen, und mußten nur davon abstehen, weil unsere nationalen Gegner nicht die Verständigung, nicht die Gleichberechtigung, sondern ihre eigene und alleinige Herrschaft suchen. Die Unternehmer der neuen deutschen Volk-Partei werden sich sehr bald überzeugen, daß ihnen unsere nationalen Gegner nur die Wahl zwischen Unterwerfung und Feindschaft lassen, und mögen von einem Beginnen noch rechtzeitig abstehen, welches zum Frohlocken der gegenwärtigen Regierung und ihrer Partei mitten im schwersten Nationalkampse Zwietracht unter den Deutschen säet, unseren nationalen Feinden die Hand bietet und gleichzeitig den Arm der Freunde zu lähmen sucht. Die allgemeine Ueberzeugung, wie nothwendig uns jetzt vor Allem Einigkeit ist, und die Befriedigung, daß eS uns gelungen, im parlamentarischen Wirken Einigkeit zu erzielen und das Bewußtsein der deutschen Solidarität zu erwecken, wurzelt in der ganzen deutschliberalen Bevölkerung viel zu fest und zu tief, als daß cs den von der heutigen Regierung unterstützten Agitationen dieser neuen Männer gelingen könnte, zu erzielen, daß wir einig wären mit unseren Feinden, uneinig aber mit unseren Freunden. Aber auch der große Staatsmann des Deutschen Reiches, welcher so unfehlbar die äußeren Verhältnisse aller Länder und doch so befangen und einseitig die inneren Zustände seines eigenen Landes beurtheilt, war über unsere Zustände irrig unterrichtet, als er zwischen dem deutsch-österreichischen Volke und seinen erwählten Vertretern unterscheiden und den Letzteren die Schuld an der von ihm selbst beklagten gegenwärtigen Vorherrschaft der Slaven beimessen wollte." Das protestantische Seniorat zu Neugrad in Ungarn faßte gegenüber der p ans l a v i fti s ch e n Propaganda folgende Beschlüsse: 1. Das Seniorat hält es für seine Pflicht, mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln die panslavistifche Propaganda zu verhindern und ist bereit, zu diesem Ve-hufe die bürgerlichen Behörden in ihrem patriotischen Vorgehen zu unterstützen; 2. solche Studenten und andere Individuen, die sich durch ungarfeindliche Demonstrationen compromittirt haben, können in diesem Seniorate selbst dann kein kirchliches Amt erhalten, wenn sie hiezu auch die nöthige Qualifikation besitzen; 3. das Seniorat ertheilt seinen Districtual-Veiteetern den Auftrag, dahinzuwirken, daß nach-gewiefcner Panflavismus als Wahlhinderniß bei Kirchenämtern im ganzen Districte erklärt werde, und daß Theologen, die wegen solcher Umtriebe bestraft wurden, vom Superintendenten nicht zu Geistlichen ordinirt werden dürfen. Ausland. Der bekannte tapfere rufsischeGencralSko b eleff, welcher durch seine panslavistischen Brandreden im slavischen Lager zur Berühmtheit gelangte, ist am 7. d. M. zu Moskau in Folge HerzfchlageS (?) gestorben. Nach Bericht der „Voss. Ztg." breitet sich der Nihilismus auch in der russischen Armee und in der Marine aus; die Stimmung des Earen ist eine düstere. __ ______ Locale Nachrichten. — (Ein liberales flovenis ch es Blatt.) Am 16. d. M. wird in Cilli die erste Nummer des von untersteirischcn deutschen Fortschrittsmännern gegründeten slovenifchen Blattes „Kmetski Pri-jatel" (der Bauernfreund) erscheinen. Das Blatt wird vorläufig jeden ersten und dritten Sonntag im Monate herauSgegeben werden und politische, wirtschaftliche und Schulsragen im liberalen Sinne besprechen. Herausgeber und Redacteur ist das Mitglied des Deutschen Vereines, Hof- und Gerichts-advocat Dr. Eduard Glantschnigg in Cilli. (Ueber den Kircheneinsturz in der Wocheiner-Feistritz) brachte vor Kurzem auch die Grazer „Tagespost" eine längere Notiz, worin die Frage gestellt wurde: ob denn gegen die an diesem gräßlichen Unglücke Schuldtragenden eine strafgerichtliche Untersuchung eingeleitet wurde ruü wie weit dieselbe gediehen sei? Während der großartige, erst vor einigen Wochen angestrengt Wiener Ringtheater-Proceß in wenigen Wochen vr schnellster Weise seine Erledigung empfing, herrscht über die schon vor Jahresfrist erfolgte Wocheiner-Feistritzer Katastrophe, welcher sieben Menschenleben als Opfer fielen, noch immer ein unerklärliches Stillschweigen. Es ist hohe Zeit, daß über die Schuldtragenden sich der Arm der Gerechtigkeit erhebe. — (Slovenis che Heimatskunde.) In de« vor Kurzem erschienenen Jahrbuche der hiesigen „8Io-venska illatiea" kommt eine hydrographische Skizze über die Save und ihre Zuflüsse vor, der wir folgende an's Abenteuerliche grenzende Angaben entnehmen: „Die Wurzner Save entspringt in den karnische» Alpen, welche Lrrdji 20b (Mangart) heiße«. Unter dem Kamme des herrlichen Preßinek (soll wohl heißen Prisank) entsteht die obere Save aus zwei klaren Zuflüssen 2544' und 3900' hoch. Bald darauf versickert sie ober Wurzen in dem Fußschutte und bildet zwei sumpfige Seen, aus denen sie sodann als klares Gebirgswasser her-vorquillt. Nicht weit von diesem letzten See in der Nähe von Weißenfels erreicht sie das D 0 rf Unterwurzen und fließt im weiteren Laufe vor-über an den Schloßruinen von Bigaun (Katzenstein) und Wallenburg, wornach sie etwas vor Radmannsdorf die Wocheiner Save aufnimmt, welche auf dem Plateau des Ogradnik, 3200' hoch, nicht weit von der Görzer-Venezianifchen > Grenze in der Nähe des Triglau entspringt." Es ist nicht eine ganze Druckseite, die uns eine ganze Blumenlese von argen topographischen Schnitzern bietet. Nach dem Gesagten müßte die Save von ihrem Ursprünge an thalaufwärts gegen Kärnten zu fließen, um dann von den Weißenfelser Seen an ihren Thallauf zu beginnen; äußerst kühn ist ihre Biegung gegen Vigaun, bevor sie sich mit der Wocheiner Save verbindet. In der gleichen originellen Weise wie die Save werden auch ihre Zuflüsse von dem neuslovenischen Hydrographen behandelt. Es kommt darunter eine Radovnica aus der Kerma vor, womit wohl nur die Radolna mit ihrem besuchten Wasserfalle bei Asp gemeint sein kann. DieBorounifchza und Isch za, beide an den Abhängen des Krimberges und seiner Verzweigungen entspringend, kommen nach der neuen Landeskunde ausDürren-krain ober Laibach her, der Gurkfluß hat seinen Ursprung bei Auersperg u. f- w. Man kann wohl sagen, daß in jeder Dorfschule Krams der Jugend richtigere Begriffe vom krainifchen Flußsysteme beigebracht werden, als sie der erste literarische Verein Sloveniens dem Volke in dem besagten Artikel darbietet. Würde ein Schuljunge eine derartige Beschreibung des Laufes der Save geben, so bekäme er eine schlechte Note, hingegen honorirt die „Novevska matieu/ derartige Geisteöproducte in brillanter Weise und was noch mehr bedeutet, eS hat jeder Aufsatz, um als druckfähig erklärt zu werden, ein Richtercollegium zu pafsiren. Wenn nun die ! Weisesten der Nation, wenn die Zionswächter der geistigen Nahrung des slovenifchen Volkes solch grobe Verstöße als druckfähig anerkennen, so muß es mit der slovenifchen Kritik sehr schlecht bestellt sein. Wie mag es mit den sonstigen Publikationen des besagten Vereines aussehen, zu deren Prüfung nicht so naheliegende Behelfe dem Leser zu Gebote stehen? Und dennoch wagen es einzelne Schreier, mit solchen seichten Geistesproducten als Waffe in der Hand der riesigen, über eine Fülle von gediegenen Werken verfügenden deutschen Schulliteratur den Krieg auf Tod und Leben zu erklären und ihr jede Berechtigung abzusprechen, daß sie als Lehrbehelf in den krainifchen Volksschulen in Anwendung komme! Sogar im Reichsrathe wurde auf die riesigen Leistungen der slovenifchen literarischen Vereine hingewiesen, die dm Bergleich mit den geistigen Produktionen anderer Drationen nicht zu scheuen brauchen. Prüft man jedoch die Sache näher, so tritt sehr häufig die ganze Erbärmlichkeit einer „Literatur auf Bestellung" zu Tage, rvofür riesige Honorare verschleudert werden. Sollten wieder einmal die nationalen Prahlhanse auf die riesige Literatur Hinweisen, die sie zur Belehrung des Volkes geschaffen haben, so wird es gut sein, sie an die thalauswärts fließende Save zu erinnern. — (Der Antichrist in Laibach.) Unter den hiesigen Betschwestern herrscht großes Entsetzen Aber das geheimnißvolle Auftreten eines Agenten der englischen Bibelgesellschaft, der als geborner Slo-vene mit dem Volke sehr gut zu verkehren weiß, und den Absatz der Psalmen David's und der Evangelien in slovenischer Übersetzung auf dem Lande mit sehr gutem Erfolge schon seit einiger Zeit betreibt, außerdem ober in Laibach zur Aneiserung der Bibellectüre schon mehrere Conventikel abgehalten haben soll, an denen sich die neugierigen Töchter Eva's und darunter solche, die im Rufe großer Frömmigkeit stehen, in Unerwarteter Anzahl betheiligten. Der vermeintliche Antichrist hatte sich eine Wohnung in dem Hause «ines sehr gottesfürchtigen Bürgers eingerichtet. Als „un dem Pfarrer des betreffenden Stadtviertels von einigen argusäugigen Betschwestern rapportirt wurde, soll derselbe, gar nicht ahnend, daß Belzebub sich seine Pfarre für solche Manöver ausersehen könne, schier außer Fassung gerathen sein, zumal sich das Gerücht verbreitete, daß die Theilnehmer an besagten Honventikeln mit einem Angelde von 50 fl., ja sogar von 100 fl. für die neue Religionsfecte angeworben Würden. Die Mithilfe der Polizei wurde in Anspruch genommen, jedoch scheint diese die Ueberzeugung gewonnen zu haben, daß es sich hier um keine Proselytenmacherei handle. Dennoch wurden am verflossenen Sonntage in sämmtlichen Stadtpfarrkirchen die Gläubigen vor falschen Propheten auf das Eindringlichste gewarnt. Wie man vernimmt, ist der Absatz der slovenischen Bibeltexte auf dem Lande sehr gut vor sich gegangen. Zwar haben einige Landgeistliche, als sie hievon Kunde bekamen, von den Kanzeln herab gegen den Antichrist gehörig gewettert, ja ein Pfarrer verbrannte sämmtliche Bibeltexte, die er in seinem Pfarrbezirke auftreiben konnte, jedoch nach diesem Executionsacte soll erst der Appetit der Psarr-insassen nach der verbotenen Speise gewachsen sein, so daß von dem bei einem Subverschleißer erliegenden Vorrathe in Kürze Alles aufgekauft war. Es läßt sich nicht läugnen, daß die unter das Volk gebrachten slovenischen Bibeltexte, die ein handliches Format besitzen und an Correctheit der Sprach- nichts zu wünschen übrig lassen, sich einer großen Beliebtheit erfreuen; es ist dieß ein Beweis, wie sehr sich unser Landvolk nach evangelischer Nahrung sehnt, die ihr in seinen Gotteshäusern nur selten geboten wird, und wie wäre dieß auch von unserer Geistlichkeit zu erwarten, welche, obschon sie vor Allem Bibellectüre betreiben sollte, an slovenischen Hetzblättern und an Oeistesproducten L la Brenzelj mehr Geschmack findet. Wenn nun von der Kanzel gegen die Bibelverbre.tung im Lande gepredigt wird, so muß es gewiß auffallen, warum gegen andere religiöse Flugschriften, die durchaus keinen kirchlichen Geist athmen, nicht auch in gleicher Weise vorgegangen wird. So z. B. erschienen im Vorjahre etliche slovenische Tractatlein Über die Slavenapostel Cyrill und Methud voll von kirchengeschichtlich-n Fälschungen, unser Herrgott wird darin so behandelt, als ob er den Himmel nur für die Slaven erschaffen hätte, und außerdem wird ein Geist nationaler Unduldsamkeit, ja sogar die rituelle Absonderung der Slaven von den übrigen Katholiken aevrediqt. Solche nationale Extravaganzen verdienten vielmehr als antikatholisch von der Kanzel bezeichnet »u werden, als der Ankauf einer Bibel, denn selbst Papst Leo XIII. fand sich schließlich bemüßigt, die panslavistischen Demonstrationen, die man mit der Cyrill- und Methud-Feier verbinden will und wozu der Diakovarer Bischof Stroßmayer schon Alles vorbereitet hatte, geradezu zu verbieten. Um auf den Laibacher „Antichrist" wieder zurückzukommen, haben wir noch nachzutragen, daß am verflossenen Mittwoch in der Florianigasse vor dem Hause, wo er wohnte, ein förmlicher Auflauf stattstand. Eine über hundert Köpfe zählende Menge tobte daselbst, Rufe: „Hinaus mit ihm, gehet los auf ihn" ließen sich vernehmen, man wollte die zugesperrte Hausthüre einbrechen. Glücklicher Weise war der Prophet nicht zu Hause und Polizeirath Perona hatte mit Beihilfe von sechs Stadtwachmännern seine schwere Noth, die aufgereizte Menge zu beschwichtigen. Am Donnerstag verließ der „Antichrist" Laibach unter fürsorgender Begleitung von Vertrauten, um vor Pöbelangriffen gesichert zu sein und begab sich sammt Frau, Kind und Kegel auf der Bahn nach Triest. „Slov. Narod" scheint sehr befriedigt darüber zu sein, daß der „falsche Prophet" sammt dem „Plunder" der Bibeln Laibach verlassen hat. Nun aber trifft es sich, daß die von der englischen Bibelgesellschaft herausgegebenen slovenischen Bibeltexte von einem eifrigen Mitarbeiter jenes Blattes einer sehr eingehenden stylistischen Verbesserung und Richtigstellung seinerzeit unterzogen wurden, so daß sie als ganz umgearbeitete und sehr gelungene slovenische Übersetzungen anzusehen sind. Es ist daher eine große Versündigung gegen die Geisteskinder eines Gesinnungsgenossen, wenn man ihren Feuertod und ihre Verbannung aus dem Lande so ostentativ begrüßt, als es „Ehrennarod" thut. Auch den „falschen Propheten" streicht „Narod" aus der Liste der Slo-venen und zählt ihn den deutschen Obersteirern zu, obschon er den unbestritten slovenischen Namen Suröiä führt und ein geborener Radkersburger ist. Einen klassischen Beweis für die Echtheit dieses Slovcnen liefern die Aussagen der von den Besuchen bei demselben ganz verzückten Betschwestern, welche behaupteten, daß er so schön spreche und bete, wie es selbst der Herr Pfarrer von St. Jakob nicht vermag. — (Eine silberne Reiter st atuette Adolfs von Schweden) befand sich im Besitze der gräflich Barbo'fchen Familie in Kroisenbach. Dieses vorzügliche Kunstwerk, fünf Pfund schwer, war einem Grafen Barbo, welcher nach dem Ueber-tritte zum Protestantismus schwedische Dienste genommen hatte, vom Könige Gustav Adolf geschenkt worden. „Novice" berichtet nun, daß vor Kurzem das auf 500 fl. und für besondere Liebhaber auf 1500 fl. geschätzte, mit dem Barbo'schen Wappen versehene Familienstück von einem Frankfurter Kunstliebhaber um 21.000 fl. erstanden wurde. — (Feuersbrünste fanden inKrain) statt: am 26. v. M. in Veliki-Arovec (Bezirk Radmannsdorf), 27 Wirthschastshäuser, Gesammtschaden 45.000 fl.; am 27. v. M. in Wocheiner-Feistritz, Kohlenbahnhütte, Schaden 5000 fl.; am 14. d. M. in Dolenjavas (Bezirk Krainburg), zwei Wirthschafts-häuser, Schaden 3000 fl. und am selben Tage in Feldsberg bei Weixelburg das Meßnerhaus. — (Durch Hagelschlag) wurden die Feld-und Weingartenfrüchte in den im Gurkfelder Bezirke gelegenen Gemeinden Dobrava, Großlack, Kersinverh, Krcuzdorf, KleinLalna, Leuc, Neudorf, Plesivca, Staravas, Staje und Zavertaüe arg beschädigt. — (Vom Blitze getroffen und ge-tödtet wurden): Die Meßnerin Maria Anna Serschek in Podgoro (Bezirk Großlaschiz), der Kleinhäusler Paul Svetko aus Martinsbach (Bezirk Loitsch) und der Knecht Franz Hiti in Psarrdorf (Bezirk Loitsch). — (Der Mertulek-Wassersall bei Kronau.) Die Sektion „Krain" des deutsch-öfter-reichischen Alpenvereines hat zu dem bisher schwer zugänglich gewesenen, daher auch fast gar nicht gekannten Wasserfall im Hinteren Mertulekgraben gegen- über der Ortschaft Wald einen auch für Damm gangbaren Fußsteig anlegen lassen und daselbst eine Wegmarkirung vorgenommen. Hiemit ist den Besuchern des oberen Savethales Gelegenheit geboten, ohne alle Beschwerde zu einer der großartigsten Alpenscenerien zu gelangen, es ist dieß ein grandioser Fclsenkessel, in den das aus den nahen Schneefeldern hervorquellende Gebirgswasser in ziemlicher Mächtigkeit aus bedeutender Höhe herabstürzt. Die imposante Umrahmung dieses Wasserfalles wird von der grotesken Felsenlandschaft der himmelanstrebenden nackten Felsenspitzen des Schpik, Pone, der Schiroka Petsch und Kukowa Schpiza gebildet. Bei der Herstellung dieser Weganlage hatte sich die Section Krain der zuvorkommendsten Unterstützung der krainischen Jndustriegesellschast und ihres Direktors, Herrn Karl Lukmann, zu erfreuen. — (Aus der evangelischen Schule.) An der mit dem Oeffentlichkeitsrechte ausgestatteten evangelischen Volksschule wird das Schuljahr 1881/2 am 15. d. M. geschloffen und findet in dieser Schule am Sonntag den 16. d. M. eine Ausstellung der Schülerinnenarbeiten statt. — (Für Gicht- und Nervenleidend e.) Wir erwähnten schon wiederholt an dieser Stelle des von Herrn Franz Joh. Kwizda, k. k. Hoflieferanten und Kreisapothekers in Korneuburg, erzeugten Gichtfluids. Wie die fortwährend einlaufenden Atteste bezeugen, ist dieses Präparat als sicher wirkendes, ja fast unfehlbares Mittel gegen gichtische und rheumatische Leiden zu betrachten. In Folge der zahlreichen und oft wirklich überraschenden Erfolge, die mit dem Kwizda'schen Gichtfluid erzielt wurden, ist die Nachfrage eine solch' rege geworden, daß Herr Kwizda sich veranlaßt gesehen hat, die Depots seines Präparates namhaft zu vermehren und ist nunmehr dasselbe in allen Apotheken Oesterreich-Ungarns zu beziehen. Vom BücherLische. Als neueste Erscheinungen indiciren wir folgende sehr beach-tenSwertbe Druckwerke: 1. Die Concnrs-Ordnung, erläutert durch die Spruch» Praxis, S Lieferungen L SO kr., redigirt von Dr. Anton Riehl. Advokat in Wr.-Neustadt, Wien, Man z'sche k. k. Hof-DerlagS- und Universitäts-Buchhandlung. 1882. 2. Cominentar zum östcrr. allg. bürgerlichen Gesetzbuche von Dr. Leopold Pfaff und Franz Hof-m a n n, Universitäts-Professoren, Wien, 1882, dieselbe Buchhandlung. 3.Die österreichische Civilsustiz-Gesetzgebung, herau»- gegeben von Dr. Karl Krühwald, Wien, 1882, dieselbe Buchhandlung. 4. Der österreichische Civil - Staatsdienst, ein systematisches Handbuch, herauSgegeben von Dr. I u st i n B l o n S k i, Wien, 1882, dieselbe Buchhandlung. (Vorstehende vier Fachdruckschriften werden von Seite juridischer Kritiker allen P. L. praktischen Justizmännern besten» empfohlen.) 5. Jllustrirte Geschichte der Buchdruckerkunst» 25 Lieferungen L SO kr., Prachtwerk, von Karl Faul-mann, Wien. 1882, A. H a r t l e b e n'S Verlag. 6. Die ,,Adria" von A. v. Schweiger-Lerche»' f e l d, 25 Lieferung!» mit 200 Illustrationen L 30 kr., A. Hart-lebcn's V rlag in Wien. 7. „Alt und Neu". Vergangenheit und Gegenwart in Sage und Geschichte dargestellt, 25 Lieferungen mit 200 Illustrationen 5.30 kr., obiger Verlag. 8. Adrian B a l b i'S Allgemeine Erdbeschreibung» Handbuch des geographischen Wissens, 45 Lieferungen mil 400 Illustrationen und 150 Texlkarten L 40 kr., obiger Verlag. (Die unter 5 bis incl. 8 bezeichneten bestens und reich au»-gestattetcn Werke werden in allen gebildete» Familienkreijen freundlichste Anfnadme finden.) 9. ,.Das interessante Blatt", literarische Specialität, erscheint jeden Donnerstag, daS Neueste in Wort und Bild. Redaction »nd Administration: Wien, I., Schulerstraße 14. 10. Kleines Armee-Schema, Dislocalion und Ein-tbeiliing des k. k. Heeres, der Kriegsmarine und Landwehr, Preis mit Porto 55 kr., Verlag: L. W. Seidel L Sohn, Wien, 1882. 11. Allgemeine Sportzeitung, Wochenschrift,Organ von 105 Sportgcscllschaften in Europa. Nedaction und Verlag bei V. S i l b e r e r, Wien, I., Elisabethstraße 17. Preis jährlich 10 fl. 12. Nationales Erbauungsbuch für das deutsche Volk in Oesterreich. Zweite Auflage, yeransgegeben vom Dcnische» Club i» Brünn. 1882. 134 S. PrnS elegant gebunden 60 kr. Vorrätliig >» v. Kleiiimayr'S und ^edor Bamberg'» Buchhandlung in Laibach. Wenn die starke erste Auflage eine» Buche» binnen zehn Tagen vergriffen wurde, wie die« bei dem nationalen LrbanungSbuch der Fall war, so ist die- der beste Beweis dafür, daß e« eine Lücke i» unserer Literatur auSgcfüllt hat und gewiß »nr anerkannt Gute» dein Leser darbietet. Zwar ^edurftee» nicht eine» solchen änßeren Hilfsmittel», »»> da» -rutsche Natioualgefübl zu erwecken, denn „schon mächtig brause» die Wasser deutscher Begeisterung und wollt die meiste» Deutschösterreicher habe» sich dem lockenden Einlull-Liede eut> rafft und reiben sich de» Schlaf der Trägheit aus den Augen", aber immerhin wird das Büchlein uoch anregend aus deutsche Gemüther wirke». Ein wirkliches ErbauuugSbuch wird es für Diejenigen, in denen noch die deutsch-nationale Gesinnung nicht völlig zur Herrschaft gekommen ist, oder die vielleicht durch öußere Einwirkungen wankend geworden sind. De» Reigen der Gedichte eröffnet Oesterreichs berühmter Minnesänger Walther von der Vogelweide mit seinem schönen Liede „Deutschlands Ehre". Diesem schließe» sich Fischart, Opitz, Zesen, Gleim und Klopstock an. Besonders führen wir des letzteren Gedicht „Da-Leutsche Mädchen" an, wovon die erste Strophe lautet: „Ich bi» ein deutsches Mädche»! Meiu Aug' ist blau und sanft mei» Blick, Ich Hab' ein Herz, DaS edel ist nnd stolz und gut." Außer unseren Dichterheroen Schiller und Goethe begegnen wir besonders zahlreich Dichtern aus der Zeit der Befreiungskriege. Wer kennt nicht die feurigen Lieder eines Ernst Moriz Arndt, eines Theodor Körner oder eines Max v. Schenkendorf? Franz Grillparzer, unser großer Dramatiker, bat mit den folgenden wenigen Worte» seine deutsche Gesinnung vollends zum Ausdrucke gebracht: „Als Deutscher biu ich geboren; Bin ich schon einer? — Nur, was ich Deutsches geschrieben, Das nimmt mir keiner". Daß auch unser heimatlicher Dichter, der für wahre Freiheit und Deutschthum begeisterte Anastasius Grün in dem Buche zu findeu ist, finden wir selbstverständlich. — Von den »och lebenden Autoren, die dem Aufrufe zur Einsendung von Originalbeiträgen bereitwilligst Folge leistete», sei hier nur der bekannte Schriftsteller Karl Emil Franzos erwähnt. Drastisch schildert er in dem Gedichte „Wir Deutschen all' in Oesterreich" die gcgen-wärtigen Zustände: „Wer schuf Dein HanS? Von »ns der Plan, Der Kitt aus uuseru Ader»! Nnd streichst Du'S noch so scheckig an, Man kennt die deutschen Onadern!" oder: „Doch von der alten deutschen Treu' Soll uns kei» Teufel treibe» ! Herr Gott im Himmel steh' uns bei, WaS deutsch, soll deutsch verbleiben!" Den Schluß der Sammlung bilde» die drei preisgekrönte» Hymnen für da» deutsche Volk in Oesterreich von Joses Winter, Reinhold Fuch« und Eduard Wengraf. II. 13. Führer durch die Karawanken von Ludwig Jahne. Unter dieseuiTitel hat soeben diesection „Austria" des deutsch-österreichischen AlpeiwereineS ein sehr praktisches und mit großer Sachkenntnis verfaßtes Handbüchlein für Tonristen, welche AnSslüge in die Karawankenkette ,u machen beabsichtigen, heranSgegeben. Die von der UinversitätSbuchhaudlimg Lechuer in Wien besorgte Ausstattung läßt nichts zu wünsche» übrig; dem allgemeinen Theile, die Oro- nnd Hydrographie, den land-schastlichen Charakter, die Comniniiicatione», die Bevölkerung und deren wirlhschaftliche Verhältnisse in den zu schildernden Gebirgsgegenden umfassend, folgt der speeielle Thell mit Angabe der einzelnen Stationen an den Eisenbahnen und Straßeuzugen, von wo aus die Touren zu nuteruehme» sind; letztere sind in knappster Form angedeutet. Die größte Sorgfalt wurde auf die Schilderung der einzelnen Bergfahrten verwendet nnd kann eben dieser Theil des WerkchenS als eine mesentlicheBeieichernng unserer alpinen Literatur angesehen werden, indem der Verfasser selbst alle diese Bergtouren nntcrnommeu nnd in dem Büchleiu seine reichen gesauimellcn Erfahrungen niedergelegt hat. Von der eminenten, auch von krainischerSeite zu ersteigende»Punkten beben wir den MittagSkogel aber Lengenfeld, den Golitza, den Stou oder Hochstuhl und sein Gebiet, die Begunschitza, die Koschutta, den Kraiiier Storeschih hervor. Bei letzterem wäre wohl eine ausführlichere Behandlung seiner östlichen AnSläufer, namentlich der Saplata ober Höflein zu wünschen gewesen. RühmenSwerth ist die große Correetheit in den einzelnen Details, und es trägt wesentlich znr Benützbarkeit dieses Haudbüchleius bei, daß die slavischen Namen überall in deutscher Schreibweise gegeben sind. Ein paar unterlaufene Jrrthnmer werden in einer spätere» Auslage, a»f die das Büchleiu gewiß nicht lange warten lassen wird, zu eliminircn sein. So z. B. ist Kronan als Sitz einer ..BezirkShauptmannschafI" angeführt, auch ist die Behauptung, daß man von Lengenfeld aus den Triglan nicht sehe, eine unrichtige I er präsentirt sich von der Ortschaft Lengenfeld, sowie auch auf einer kurzen Strecke anßer dem Bahnhöfe in einer untergeordnet erscheinende»Stelluug zu deu ih» uuigcbeuven Hochaipseln. Mit „Jahne'S Karawanken" nnd den im Jahre >879 erschienenen „Sausaler Alpeu von Frischauf hat die unser Land von Kärnten nnd Steiermark scheidende Alpeukettc eine so auSaezeichnete Detailschildening erfahre», daß es n>r die Zwecke der Alpentouristik kaum etwas nachznholen gibt, -p>r wünschen diesen beiden in der Kleinmayr'schen Bnchhaiidluug vorrathige» Werken die verdiente Verbreitung in den Kreisen der krcmnschen Alpeusreundc. Jahne'S Führer kostet 1 fl. 20 kr. 14. Umgebungskarten von Villach und Tarvis. Herausgegebcu vom r. k. Militär-geograph. Institut, l : 7^000. (Preis I st. üv kr.) In vierfachem Farbendruck (Straßen roth, Berge brann, Gewässer bin», Eultureu grüu). Die Karte reicht von Pntcrnion und der Gerlitzeualpe im Norden bis Flitsch n»d Veldes im Süden, von Hermagor nnd dem Monte Eiiuoue im Weste» bis zum Wörther See und Jaucrburg im Osten und umfaßt somit bei einer Große von 75/'>9 ein. da» Nuterdrauthal, das Gailthal, daS Canalthal, da» Roscnthal, die Gailthaler Alpe», den Dobratsch, einen Theil der Karawanken l'MitiagS-kogel bis Kotschna), einen großen Theil der jnlischen Alpe» (Kanin, Montaggio, Manaart, Zalouz, Triglnu). Die Karte zeichnet sich durch große Ucbersichtlichkeit, äußerste Exaktheit uud überaus gefällige Ausstattung aus uud kauudaher Alle», die in dem betreffende» Gebiete Touren nuszuführcu beabsichijge», n»r wärmsten? anempfohlen werden. Indem wir diese Specialkarte hervor-keben, glanbe» wir unsere Leser auch aus de» Katalog der vom gedachten Institute herausgegebenen Kartenwerke aufmerksam machen zu sollen. Seitdem der Vertrieb der Karten dieser Institutes der R. Lechner'schen k. k. Hof- nnd Universitäts-Buchhandlung in Wie» übertragen ist, findet eine immer weitere Verbreitung der betreffenden Karten statt, zumal fast jede Buchhandlung jetzt in den Stand gesetzt ist. diese Kartenwerke am Lager zu halten. I» Laibach bekommt man sie bei Ottoinar Bamberg. Van Seite der Lechner'schen Buchhandlung ist ein Preisverzeichnis auSgegeben, welches in praktischer Eintheilnng süinintliche im Handel befindliche Kartenwerke enthält nnd mit je einem Uebersichtsblatt der beiden größten Werke des Institutes, der Specialkarle der österr.-ungarischen Monarchie nnd der General-karte von Ceiitral-Europa verkeheu ist; die Svecialkarte der Monarchie soll 7^0 Blätter umfassen, von denen bis jetzt bereits 409 erschienen sind. Das Preisverzeichniß kan» in allen Buchhandlungen gratis bezogen werden. Von Krain sind bisher 11 Specialkarlen erschienen, von denen einzelne auch die angrenzenden Landestbeile vom Küstenland, Kärnten, Steiermark nnd Croatien enthalten; ausständig sind »och die Karten eines TheileS der BezirkShailptmannschafte» Gurkfeld, Rudolsswerth, Gottschee uud der gauzen BezirkShauptinaunschaft Tscheruembl. Verstorbene in Laibach. Am 6. Juli. Maria Kuez, DienstmauuS-Gattin, 37 I., AichamtSgasse 1, Blutzersetzung bei Blattern. — Agnes Boc. Dienstmanns-Gattin, 82 I., Einödgasse 6, Lungentuberkulose. Am 7. Juli. Jakob Jeriha, Taglöhner, 36 3., Kuhthal II, Zehrfieber. — Theresia Matek, Taglöhuers-Tochter, 9 M., Hühnerdorf 12. — Ernest PoLgaj, Diurnistens-Sohn, 8 M., Hradetzkydors 25, Brechdurchfall. Am 8. Juli. Josef Pirkoviö, Agentens-Sohn, 17 M., Floriansgasse 35, Rhachitis. —FranzNranker, Taglöhner (derzeit Sträfling), 23 I., Chröngafse 15, Herzschlag. Am 9. Juli. Maria Premk, Taglöhuers-Tochter, 18 M., Rosengasse 27, Blattern. — Rudolf Stepic, Zimmermalers-Sohn, 3 I., AichamtSgasse 1, Serophnlose. — Maria KerLiö, Magd, 88 I., Florianigasse 30, Lungentuberkulose. — Jakob Petelu, Kenschler, 71 I.. Schwarzdorf 36, Altersschwäche. Am 10. Juli. HelenaMahkota, HauSbesitzerS-Tochter, 4M., Krakauergasse 7, Durchfall. Am l l. Juli. Josef Ciber, Buchdrucker, 24 I., Polana-straße 25, Lnngenschwindsiicht. — Franziska Kotnik, Hausbesitzerin, 62 I., Deutscher Platz 7, Herzlähmnng. Im C i v i l s p i t a l e. Am 28. Juni. Apollonia Jeunikar, Taglöhneriu, 28 I-, Pyämie. — Am 5. Juli. Josefa Traun, Verzehrungssteuer-Bestellrens-Tochter, 15 I., chronische Lungentuberkulose. — Franz Duhovuik, Taglöhuer, 26 I., eitriges pleur. Exsudat. — Am 9. Juli. Rosalia Gutmacher, Wärterin, 24 I., Pnenmotyphus. — Anna MerknLiö, Tag-löhneri», 44 I., chron. Lniigeuschwindsucht. — Maria Kopaö, Taglöhners-Gattin, 53 I., Herzlähmung In der Spitalsfiliale Polana. Am 7. Juli. Leopold Streßen, ArbeiterS-Sohn, 2V, I., Masern. — Am 8. Juli. Franziska Altmann, Hauptschubführers-Lochtcr, 2 I., Blattern. Witterun^sbullctin aus Laibach. ii 13 Luftdruc, inMilli-meter» auf 0 reducirt TageS- inittel Tages- Mari-^Miui-mittel m»n> ! inum 733'S 732-2 730-8 732 0 733 0 72S-6 1328 Thermometer »ach LelsiuS 4- 21-2 -i- 2-t'! -s-23-2 -1-25-1 -1-18 5 -t-1« 0 -s- l-t'8 -t-18-3 -t-28-! 30 0 >23 0 -j- 23-5 -l-22'0 4-23-5 4-15-2 -16-8 4-10-3 4-120 4-12 «i Nieder ichlaq i» Millimeter» 0-2 Ost 32 5 00 00 Witterungt-Eharakter Tagsüber ziemlich heiter. Heiß, windig. Heiß, windig, Wetterleuchten. Morgens heiter, Nachm. Regen, fernes Gewitter, starke Güffe. Morgennebel, ktare Luft, Abeudroth.___________ Vormittags zunehmende Bewölkung. Nachmittag» Negen, Abkühlung. Wolken »iidSoiitt'nschei». klare Luft. Wer sich einen solchen neuerfundenen Wevl'schc» hcizbarcnBadestuhl kauft, kann sich, auch wen» er nur ein Zimmer zu seiner Disposition hat, ohne jede Wasserleitung oder sonstige besondere Eiiirichtuna mit 5 Kübeln Wasser und 5 kr. Kokten «in warmes oder kaltcö Nad oknc alle Umstände bereite». Vor den Sitzschasfetn habe» die WeyN-be» Badestühle da» voraus, daß der ganze Körper von den Fußsohle» bi« zum Halse im Wasser ist. vor de» bisher übliche» Badewannen, daß sie nur ein Drittel deS Wassers und des Raumes einnehmc», leicht transportabel und billig sind. Preise mit Ofen, Ablaßbahn. BerlängerungSrohr und Emballage, laikirt fl. :r i-5I>, blank fl. Lti'.'iO, ohne Ofen mit Ablaßhahn und Emballage, lackirt fl. 2«'-, blankfl. SS'—. Die fäinmtlichen Transportkosten bi« betragen fl. Die Badestühle sind vom stärksten 14er Zink, haben zwei mit Zink überzogene Holz-böden und wird jede Garantie dafür geleistet. 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Der Wahilicii geinäß bcstäiigc hiermit, daß durch da» Hcillicrfahrc» des Herr» I.I.F.Mip mHkideiHolsteinj uud uamcutlich durch den Gebrauch feiner ^"^züglichcu Pulver, ich nach5-jährigerFunktionsstörung derBenauungs-vrgaue (Magcukatarrh) in wenigen Wocheu voukommeii liergestrllt wurde, und mich, nach so langen Qualen uuever de» Lebens freue. ^ Herrn P o v p , ivelchen ich als den »ur allein verläßliche» Helfer in dieser schreckliche» ^raukhcit gcfiiiioeil habe, liiermii meinen besten Dank. Alle ähnlich Lewenden wollen sich vertrauensvoll au diesen Herrn wenden. Tannwald bei Reichcnberg jBöhincn), am 18. Aovein- K. Huder, k. k. Tclegrapheu-Bcamter Die Richtigkeit des Borstchendeu sainmt der iliiter-schrist bestätigt: Genicindcaint Tannivald, 3./12. 1880. , ^ (I.. 8.) Jos. Ribsch, Gemeindevorsteher. Den uiit Zweifel befangenen Leidenden wird ^aS Buch „Magen- uudDarnikatarrl,", welches von J. J.F. ^ ^ ? Poliklinik in Heide (Holstein) franco uud sr->°°gcgebrn wird, zur Durchlesung empföhle»^____ I» »» > AIvü. (832) 3-4 «rdinirt zu Laibach im . . 2. Stock. Zimmer Nr. 31, an Wochentagen v. g—1 und 3-5, an Sonntagen von 9-12 Uhr. „ULot«I , von ^ Zn der Tasche zu tragen gegen_ Eteekeiicke >ti'u,i>>li,i1c„ «iS MlLMM durchlöcherte ^ gefüllte PL7cKI-IliIkILI.l.- KLI«pfkttl)08kK « ra « Nr. 1, per Stuck 6 kr. per Stück Nr. 1. ' In England zwangsweise in Schulen eingefuhrt. » «»«»« »»»« » « « « « ^ d * ^......... I u :: »- iZ l-, s Allen Dosen sind höchst elegant anSgestattet nnd können für alle weiten wieder angefüllt werden. Auch Nr. > Dosen eigne» sich vorzüglich gegen Motten, weil überall vlacirbar. stnd diese Kampserdosen das w,rk-KvLvll MvNvll samsteund eonvenirendste Mittel; alle Geheimmittel sind aufgelöster Kampfer! »>it Beimischung billiger Substanzen. (V34) 10—6 Nr. 1 Dosen: 1 Dutzend unfranco, 3 Dutzend franco! 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Nichtconveniren-des wird anstandslos zurückgenommen. — Händler erhalten bei größerer Abnahme Rabatt. ren, Syphilis, Rasen-, HalS- u. Haut - Krankheiten ». Manncs-schwächc in allen Folqen der 8 's » - v» s ^ " 8-" i-L 2 S-'Z - 2 k» -1 dr-Q oL « L r- O ^ L) r» 2L O ^ L) , ' 6 ^ .r: 2) O 6,8 ^ '2 o ^ c: L os o -3 '2 ^ § ^ c« co L cr- L- a do s 8 ,G Raiiicalmrek Sclbstschwächung, Samenfluß^ Pollutionen, lleberreizung.Nerven-Krankheiten, wcificm Flust.ande» renDamenleiden,Brüchen,Hümorr-hoiden leitet schonend »>it gewiffen-haster Sorgfalt und daher vielfach do^umentirte», besten Erfolge IV». ^r«88, emeritirter Secundararzt der be-treffendenFachabtheilun g des Krankenhauses, Viva, Stadt, Seiler-gasscl, (nächst d. Graben), von 10—5 Uhr und meistens auch ________ brieflich. (57k)50-4L Cement-Fabriks-Verkauf. Zu Folge Ediktes ddo. k. k. Bezirks-Gerichtes Pateniio» 21. Juni 1882, Z. 1662, wird am 2«. ^iili 188S Vormittags 11 llkr beim k. k. BezirkS-Nerickte Puternion iu «ärnten die Feistritzer Cement-Fabrik in Mögr«, i>n gerichtlichen Schätzwerihe von 36.272 fl. 15 kr. ö. W., im Wege der freiwillige» Feilbietung veräußert werden. Der Verkauf erfolgt eventuell auch unter dem Schähwerthe, in diesem Falle jedoch unter Vorbehalt der <8euel>i»ignng von Seite des k. k. LandesgerichteS Klagenfurt als VormuudfchaftS behörde der »niiorcunen Anna und Bertha Hudelist. Das Vadium beträgt 86-^8 fl ö.W. DaS Schässungsprotokoll, der Grundbuchsextract und die Lizitationsbedingnifse konueu beim k. k. Bezirksgerichte Pateiniou eiugesehen werden, uud gibt hierüber auch Dr. Friedrich Horrakh, Advokat in Klageufurt, Auskunft. (8b2) 2—1 Klagenfnrt, am 1. Juli 1882. Die Feistritzer Fabriks-Unternehmung A. Hndelist Comp. Garantirt echter, reiner aus der ersten kärntnerischen Fcigcn-Kaffee-Fabrik des Varl Vlion in Villach. » L « < - Thee-Jmport Haus, stteS Versandt - Geschäft. und (Hrö In I^nxros-I»,«offeriren ab Ilanldui per Poft e». jedoch uilver zollt, da wir den Landeszoll hier nicht zahlen können, geqen Nachnahme bei 5, vi«-,' Eniballaqe in Säcken....................L 5 Kilo. Nr. Oe. W. 21. echt arabisch fl. 7.10 22. sehr edel . „ 6.5V 24. » I.. qelb, edel . « 5.- 30. Olil»». qrün, kräftig . „ L.-27. i ea, sehr ergiebig „ 5.- 25. II., gelb, edel 4.4V 32 reinschmeckend „ 4.0 33. N'»inin^«>, ergiebig 3.V0 34. Ni», kräftig und rein .. 3.70 H»««. per '/r Kilo von fl. —.75 bis per Faß ca. 5 Kilo fl. 1.7 Prompte Bedienung. Preislisten, sowie kleine kinnen zu Diensten. Wir liefern »ai'I» wie linis,-«'* für vorstehende Preise und zwar 5 Kilo (incl. Sack), »iolit 4V; Kilo wie ei» großer Theil der Ver sandlgeschäfte. Bei wirklich reeller Lieferung, wie es bei unS Pruicip ist. können i'c-l,««' Krtts,'« « nicht billiger offerirt werden. Wir gewähren unserer " «»i I» >11 bei einer Bestellung von 4 je 5 ILi»,».:;o/o («91)26-21 l.'Illt6rpretv IdoInterpreter 6llx1i3oIiS8 ^ournLl kür Vsvtselis li'Iilterprvtv itLlionisoliss >souillLl Kr vsutscl>« mit «»nlriut. r'iiäen ^ninvr-n>i>l>»k>-ti»el>>!»> uiiö ^us- ^VirIcsLill8l.üI1iIk8mit-tsl laei LiIsruunZ odiAsr 3 8xrg.ct>6n, NLmsiitlioli kur das LelliststlMum; vor?iislidists, sekon mit 6sn deseliki-üenslon L6nntni8seu vervemllZLrL kran^ös., engl. u. itLl. I^eetürs. >VöeIi6vt.1io1i IXummer. Inhalt äer 3 LI. vsr-soliisclkn. OuktrtÄlprkis isäkL äer8.(ko8t,6uc1>1>. oä. llirset) nur 1 N. 75 (1 11. 5 ». >V., 2 tr8. 50), aucli in Li'ivkw. eili-86Ni11>S.r. 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Diesem Fabrikate ist eine weitverbreüete gnte Anfnahnie und grobe Beliebtheit von Seite des cousuniiteuden Publikums zu Theil geworden, da dasselbe nicht die geringste Beimischung von gebrannten Rüben, K ö r-n e r n, C a r o b b e, Birne» oder gar sonstigen, znm Theile Ichädlicheii Abfälle» enthält uud lediglich aus den allerbesten Krcinzfeigen erzengt wira. Vorräthig in alle» größeren Svecerei- uud Delicatesscii-Handlungen. (823) 12—6 kMUVLS It It. ZL» i» «18 v i tv von 0r. V.m.r3.dvr, I-vidraknarrt vlä. 8r. tl63XLi3srZ ^laximiliLa I. von Lloxieo ote. Vas init. oiver >V6ltiru88t6lIunx8-I'i'eit»>ttv,>rrj1Is (I^onäon 1862 — I'arig 1878) kU8A6L2ieIiNl'1.s, voi! ^ii>L»iLin»1e unä k^^ienisedg krLpLrat Lur ävs ^lunäo3 unä «Isr LLUno. Dvpvl.8 in »llen r6nomm!rt,6n ^pot.I»vIcon nn<1 I*i»rfumvrisn äsr 03t.orr.-unx. Llonaroliis unä <1v5 ^U8lr»nät!8. — virooto Logtsllunxsn vor» min6s3tsn8 3 1)08vn k 1 K. Ov. vorävv ülrerLllIirn ziortotrs oÜvetuirt. vom «i^enen (805) 16—9 tl» I., I*«8tK»»88v s S. ZA Rur dis 1. August. K 4iikv<»ikrm1 r8»i»i»1ttvltvr ^»ISKvI reu Zr^üvutvuü I»ei »I»- K68SlLtvI» «18VI» rm Mode-, Weißwaaren- und Consections-GeschNe des u»8« li^I Il« k . Laibach, Preschernplatz. (848) 4-S 1^8,18. KÖHlAl. kosMllUonskmä lurkleräe s vo« E M^ranL ^ol». ILHviL«!» ii» IL«» neuK»»rK- I k. k. Hoflieferant. * V««8«II»« I«t kür UI« ^»,»ri«„ o8t«rr«i«I»i8«I»-»ii»sa» >8«I»«i» m»«I It»It«i»l8«I»«i» 8t«»t«„ »u88«I,II«s««»»»> i»rlvtl«xli^t III,«> Ii, ,1«,» KZ»«8tt»II,i,,^«,, KI»^«I II«^«8tAt«i» »I«r IL«»i>tAli, >«»» Li,^I»i»,t, »I«« I^K»,I«« v«i» >»>»,,»», vni» U««t««I»I«i>«I «I«8l^A,,Ix8 v»i, 8«I»^v«»I«*> 8«HvI« v,«I«»^ I»»I»«r Z?«D«i»,»II«I,I^«tt«i» ,»1t »,i«8«i«ick«»tlt«l,«i>» «»>8«- <. und dient laut langjähriger Erprobung zur Stärkung vor und Wiederkräftiguug nach grüße reu Strapazen, sowie als Unterstützungsmittel bei Behandlung vo» äußeren Schäden, Gicht Rheumatismus, Verrenkungen, Steifheit der Sehnen und Muskeln re. 1 l^I»8«I»« 1 k. 40 It» . Sr. Hochwohlgeboren Herrn kittvr voll 8illimdsrßd1, via volläoiti, kom Geehrter Herr! Ich füble mich verpflichtet, Ihnen miUntbeilen, daß daS mir freundlichst ^«^»»«It« >L. It. IT««tit»i1>«»>«IIiiI«I vai» L n«>»« ^«1» I^,»lL«In, It. It I>«kII«I«^»„t 1,» «Ii» V»^«Ü8II«I»«8 FIItt«I I«t ^»«I«I»«8 1«I, I,, ^», «1 H Lll«», nämlich bei einem erst entstandenen «I»«ui»»»- an der Schulter einer Eselin, sowie bei einer 8«Ii»«i»»ii««I«I»»»i»«L »>«"»' Gi«I««It« «i,» Z^n««I,«I eines Pferd s i»»It ,,»»«I«^I,«r«i,, Lrt«lK« angewendet liabe. Rom, den 16. April 1881. Achtungsvoll 0»vl«« HV>«It»i»«x «I«88«II»«>, »»-«««»«I»» I»«I»««II^t, ,1,» I«>» «»»»»^ »»»»««^«,^,I«i>tII«I»« ZLi'LoItx« «^:el«lt« und ersnche deshalb nm abermalige Zuseudnng eines größeren Qua« lumS dieses It. It. i»«^Iv IT««1It«itI»»i^-M I»iI,I. Schloß Ilbenstadt in Hessen-Darmstadt, 20. Juni 1878. W ^1««Ii1»I» L,I ^It-L«I„Ii>N«i»-^H «8l«^I,„r^. Echt zu beziehen: L»II»»«I> r W. Mayer» Ap., I. Swoboda.Ap., .H. L. Wenzel» Ap.; »I««I,of->»It r L. Fabiatii» Ap. l ^il«!«!»«»'«: 4l» Lebau» Ap.: <^i»vI1'«i>I»ii,-^r Joh Prantner; r P> »netter, «p.: C. Älemeutschitsch VIII»«!,, F. Scholz, Ap., Außerdem befinden sich fast in allen Stadien und Märkten in den KronUnderii Drvot«, welche zeitweise durch die Hrovinz.Jouruale veröffentlicht werden. VE- Er«L».K^ lvenu der Hals der 6 Flasche mit einem rotheu Papierstreifen verschlossen ist, der mein untenstehendes Facsimile u. meiue Schutzmarke trägt. wir einen Fälscher meiner geschützten Marke derart nachweist, daß ich denselben der geeicht, licht» Bestrafung unterziehen kann, «,»»»»> i»»«t «In« l»«ea»»i»«»«« I»1« ieu - - - ^^0) Das am Fuße der «Unlisol»«» und 8tel»e» reizend gelegene »r»iL8VLI^is, zwei Stunden von eröffnete im Anfang seine neu eingerichtete Kaltwasser Heilanstalt abermals unter der ärztlichen Leitung des erfahrenen Nestors der Hydrotherapenten, des vr. Msä. Varl Mlllläv. Für Comfort der Gäste ist bestens gesorgt, und billige Preise machen auch Unbemittelten den Besuch der Anstalt möglich. Kranke werden ersucht, sich bei Herrn vr. Illlmäs im vaä Ltoill ia Lra-m wegen Ausnahme zu melden. Msn-r Der Doctor spricht deutsch, englisch, französisch und italienisch. r > E»- »» »M MSSS findet aus Allerhöchsten Befehl Sr. k. u. k. Apostolischen Majestät die XXI.8taats-Ml. oNerie für Civil-Wohlthä'tigkeits-Zwecke der diesseitigen Reichsbälste statt. E 3 Haupttreffer L fl. 60,000, fl. 20,000, fl. 10,000 O österr. Goldrente, ferner 18 Bor- nnd Nachtreffer zu fl 600, fl. 400 und fl. 200 Goldrente, U M 10 Treffer L1000 fl., 15 Treffer L fl. 400 und 20 Treffer s. si. 200 Goldrente, endlich Baar-W gewinnst« im Betrage von fl. 102,000. Li» L«8 S N. ' Lresser im Betrage von a. 220,000 Die näheren Bestimmungen enHält der Spielplän, welcher mit den Losen bei der Abtheilung der Staats-Lotterie, Stadt, Riemergasse Nr. 7, 2. Stock, im Jaeoberhose, sowie bei den zahlreichen Absatzorganen zu bekommen ist. iri« Los« *v«D«i«»» i»«rtor»^«i Lu««8«,»ck«i. ^2» Wien, am l. Mai 1882. (829) 5—3 Voll üor k. L. Lotto-Vvkälls Virvotioll. ä°r 8t->-ts LL. R"«» »» MMW V« «»MW IGIMWGIW AMW« 8Iii^Iill!ö86. lileicliziiclitigl!. lilmiiilMlil! lliii!ktz6«M!ö8i:eiileii. ^nei lLvni»i,„x88kI»i eH»vi, über die vortreffliche Wirksamkeit des vom Apotheker Julius Her-Zittl»»)' ii» HVI«ii bereiteten nnterphosphorigsauren M§- Ii»IK - -ZHL Herrn Jnlinö Herbabny, Apotheker in Wien. ^«1 LlIIelivG ^11v8t. Bei meiner vieljährigen und auSgebreitcten Praxis habe ich nnendlick oft Gelegenheit, Ihren nnterphosphorigsauren Kalk-Eisen-Syrnp in Anwendung zu bringen, und war die Anwendung desselben stets mit oem besten Erfolge gekrönt. Bei Lungentnberkulose im ersten Stadium wnr der Erfolg jederzeit überraschend, bei Bleichsucht ebenfalls; so auch bei Skropheln der Kinder in kleinen Gaben angcwcndet, erzielte ich immer die beste» Resultate. Es ist daher dieser uuterphoSphorigsanre Kalk-Eisen-Syrup allen denen, welche mit diesen Leiden behaftet sind, mit dem besten Gewisse« wärmstens anzuempfehlen ; wer denselben mit Ansdaner gebraucht, wird sich stets von dem besten Erfolge selbst uberzengen. Indem ich Ihkien genehmige, diese Zeilen zum Wohle der leidenden Menschheit z» veröffentlichen, zeichne ich hochachtnng-voll H« x»i,,I, i I»«,,,,I,,o, P akt Arzt c°>! s o >-i u ^ k, xk l^ Heiligeu-Dreifaltigkeit» in W.-Büheln bei Marburg, 14. April 1881. ' Preis einer Flasche 1 fl. 25 kr.» Per Post SU kr. mehr für Packnng. °M» Wir bitten ausdrücklich K,»IIt-«l8«»-8>i-»il'v«u zu verlangen» und aufobige be-hördl. Protokoll. Schuyniarke zu achten» die sich aus jeder Flasche befinden muß. tkiltl äl-V«i86iilIiiiigü-I)t liii' ilie l'i ovliiMn: Mon. äptjlilkliv ..nur kkM-Ilöiriglick" ll«!8 .luI. lloiltillins. Kilizml« 90. I-«K»«t8 tii» >i««R v. R »nl^oe»^. cso?) 0 0 H Li- Vi^I««t« t)««I« X,»„«ttl, Apotheker._________________ Druck von Leykam-Josefsthal in Graz. Verleger und verantwortlicher Nedacteur: Franz Müller in Laibach.