SlmnWs für die unteren Klassen der Wymnafien und Realschulen Bon der deutschen und slovenischen Spruche und Litteratur a» der k. k. Oberrealschule zu Klagenfurt. ' Vierte umgearbeitete Auflage. Kk«genf«r1. Im Verlage von E. Liegel's Buchhandlung. 1860. Vorwort. RWerade zehn Jahre sind seit dem ersten Erscheinen meiner slovenischen Grammatik für Deutsche dahin geschwunden. Die rasche Verbreitung, die sie bisher ungeachtet ihrer Mängel und Gebrechen gefunden, und der Umstand, dass sie vom hohen k. k. Ministerium des Unterrichtes mit Erlass vom 21. Jänner 1857 Z. 15349 in dritter Auflage als Lehrbuch für die unteren Klassen der Gymnasien und Realschulen empfohlen worden ist, machten es mir zur angenehmen Pflicht, an die Bearbeitung derselben von neuem die bessernde Hand zu legen. Vorliegende vierte Auflage, wie die vorhergehenden für gebo¬ rene Deutsche und slovenische Anfänger bestimmt, dürfte nach Anlage und Ausführung, wie auch an praktischer Verwendbarkeit und Brauchbarkeit dieselben bei weitem übertreffen. Vom Einfachen zum Schwierigeren, vom Nahen zum Entfernteren stufenweise vor- wärtsschreitcnd, bietet sie einen reichhaltigen, nicht nur die Rede- und Sprechfertigkeit fördernden, sondern auch Geist und Herz bildenden Lehrstoff zur Verarbeitung dar. Um dem Lernenden das Erfassen und Behalten des fremden Ausdruckes nach Möglichkeit zu erleichtern, erscheint der gelammte Wortvorrath, den Gesetzen des Anschauungs¬ unterrichtes gemäß, in leichter fassbaren Gruppen vorgeführt und durch viele Beispiele und Sprechübungen zum praktischen Gebrauche verarbeitet. Jedem Lesestücke sind einzelne Aufgaben, bestehend in Fragen über den Inhalt-W Gelesenen, zur mündlichen und schriftli¬ chen Wrrbcitimg beigegeven; daher soll die slowenische Kvnversazion schon in V e r "mt'Wte r r i ch i s st u n U beginnen und sich ununterbrochen bis zur letzten des Sprachstudiums sortspinncn; denn Übung macht den Meister. Übersetzungen aus dem Deutschen ins Slowenische — und zwar src i e Bearbeitungen, nicht sklavische, wortgenaue Übertra¬ gungen, welche oft weniger Nutzen bringen, als nachtheilig wir¬ ken — sollen erst im zweiten oder dritten Jahre eintreten, wenn der Lernende durch die vorausgehenden Sprech- und Schreibe- Übungen mit dem Geiste der slowenischen Sprache bereits vollkom¬ men vertrant gemacht worden ist. Es möge mein Sprachbuch auch in dieser Bearbeitung überall eine freundliche Aufnahme finden und recht vielen die Gelegenheit darbieten zur vollkommenen Erlernung der slowenischen Sprache, wie sie in Krain, Kärnten, Steiermark, im Küstenlande und in den west¬ lichen Komitaten Ungarns gesprochen wird. Ein mit besonderer Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Schule bearbeitetes Wörter¬ buch wird seiner Zeit nachfolgen; bis dahin dürfte dem Lernenden mein „deutsch-slovenisches" und „slovenisch-deutsches" Taschenwör¬ terbuch" (E. Liegel's Verlag, Preis 2 fl. 80 kr. Ö.W.), wovon der slovenisch-deutsche Theil für 1 fl. 80 kr. auch besonders abgelassen wird, genügende Dienste leisten. Klagenfurt im Monate Oktober 1859. Allgemeine Vorbegrifft. I. Die Buchstaben und deren Aussprache. Die slowenische Sprache zahlt folgende Buchstaben: n, I), o, ö, d, 6, st g, b, ist st st, I, in, n, o, p, r, 8, s, st u, v, x, x. Darunter sind n, 6, st o, u Selbstlaute, die übrigen sind Mitlaute. Die Selbstlaute werden theils gedehnt, theils geschärft ausgespro¬ chen; oft werden sie stdoch lautlos, und als Halblaute bei der Aussprache fast nicht hörbar. Letzteres gilt besonders von 6, und zwar: n) vor r, wenn darauf noch ein Mitlaut folgt und b) in vielen End¬ silben (60, 6g-, ost, 6l, 6N, 61-, 6v), wo es auch das bewegliche 6 genannt wird, und bei der Biegung ganz Wegfällen muß, als vort (vrt), der Garten; dobor, dobra, dobro, gut; uöouoo — non, der Schüler. Die Mitlaute hasten iin allgemeinen denselben Laut, wie im Deut¬ schen, nur hat man sich bei der Aussprache derselben Folgendes zu merken: g) o lautet wie das deutsche z, und e, wie das deutsche tsch, als: o68tn, die Straße; ption, der Bogel; uöonoo, der Schüler; oöo, der Vater. b) b hat den Laut des deutschen ch, als: cluü, der Geist; nustlwn, klein; boi, die Tochter; plmti, stechen. o) I hat im allgemeinen den Laut des deutschen l; doch vor einem Mit¬ laute und am Ende der Wörter lautet es gemeiniglich wie v, als: volna (vovua), die Wolle; volst (vovst), der Wolf; dnl (dnv), gegeben; bi'l (biv), gewesen. In unbetonten und geschärften Endsilben pflegt man gemeiniglich nicht nur ol, sondern auch nl, 6l und il wie ov oder u auszusprecheu, als: prstntol (prstnlov, prststu), der Freund; viclil (vitlov, vidu), gesehen; sol (sov), ge¬ gangen; igral (igröv), gespielt; bll (bov), geschlagen. d) st und n^ müßen in einander verschmolzen, wie das italienische st und ist, gelesen werden, als: stub, lieb; njogdv, sein. o) s lautet stets rein wie das deutsche scharfe s (ff) uud 8 wie sch, als: 8iist der Sohn; 868tra, die Schwester; 8trio, der Oheim; IiiKg, das Haus. k) v hat fast den Laut des deutschen w, als: v»8, das Dorf; voda, das Wasser; nov, neu. g) 2 lautet ganz weich wie s in den Wörtern „Rose, Wesen", und x ebenfalls ganz gelinde, wie das französische j in Journal, als: xima, der Win¬ ter; vox, der Wagen; Leun, das Weib; roLn, die Rose. Vergleiche. sto8n, die Sense und stoxn, die Ziege; 86, noch und xo, schon; Kong, der Rothlauf und xonn, das Weib. Sldv.» Sprach, und Lrsrbuch. 4. Uufl. -i 2 k) Anstatt q, r, y und pH schreibt man im Slovenischen kv, ks, i und s als: fsloksundor, kilip. Zwielaute, Umlaute und Doppellaute sind der slovenischen Sprache fremd. II. Betonung der Silben. Der Ton ruht gemeiniglich auf der Stammsilbe. I» mehrsilbigen Wörtern fällt der Ton gewöhnlich auf die vorletzte Silbe. Zur Bezeich¬ nung der Betonung dienen die Tonzeichen oder Akzente, und zwar: Das Schärfungszeichen ("), wenn eine Silbe geschärft ausgespro¬ chen werden soll, als: brüt, der Bruder; küp, der Haufe; jö, ist. Das Dehnungszeichen (?), wenn eine Silbe mit starker, nach und nach fallender Stimme gelesen werden soll, als: brüt, nm zu lesen; küp, der Preis; so, isst. Die Vokale ö und o werden mit einem lange anhaltenden Tone gelesen, als: brems, die Last; roku, die Hand. Gemeiniglich werden jedoch die Tonzeichen weggelaffcn. III. Rechtschreibung. Hinsichtlich der Rechtschreibung gelten folgende Regeln: 1. Man schreibe n icht mehr und nicht weniger Buchstaben, als in der guten Aussprache Laute zu hören sind. 2. Alle Wörter, mit Ausnahme der Eigennamen, werden mit kleinen Anfangsbuchstaben geschrieben. 3. Die Silbentrennung geschieht im allgemeinen nach denselben Re¬ gel», wie in der deutschen Sprache. 4. Man gebrauche dieselben Unterscheidungszeichen, wie im Deutschen. IV. Das Geschlecht der Hauptwörter. Man unterscheidet ein dreifaches Geschlecht, nämlich: das männliche, weibliche und sächliche. Wessen Geschlechtes ein Hauptwort sei, erkennt man theils an der Bedeutung, theils an dem Auslaute. Nach der B'edeutung sind alle Wörter, die etwas Männliches bedeuten, des männlichen, die etwas Weibliches bedeute», des weibli¬ chen Geschlechtes, als: oöo, der Vater; «trio, der Onkel; vojvodu, der Feldherr; Leng, das Weib; böi, die Tochter. Nach dem Auslaute sind: g) des m änn lichen Geschlechtes alle Hauptwörter, die sich unfeinen Mit¬ laut endigen, als: vort, der Garten; loZ-, der Hain; prijutol, der Freund. b) des weiblichen Geschlechtes alle jene, die sich aufg endigen und die mehrsilbigen auf üd (bei Sammelnamen), sst, ist, ost, nst, ov, s^on und oxon, als: mirm, der Tisch; ptiou, der Vogel; korist, der Nutzen; cerkov, die Kirche; mlgdost, die Jugend; boioron, die Krankheit. 3 WM* Außerdem gehören hieher alle jene, meist ein- und zweisilbigen, Wärter mit einem Konsimanten im Auslaute, welche bei der Biegung im Genitiv ein i (i) bekommen, als: vss —vssi, das Dorf; rsö —roei, die Sache; pesem — pesmi, das Lied; psmet — pnmetsi die Vernunft. o) des sächlichen Geschlechtes jene Hauptwörter, die auf e oder o aus¬ geben, als: mesto, die Stadt; morfe, das Meer; seree, das Herz; dlsAo, das Gut. Das Geschlecht der Hauptwörter, die nur in der Vielzahl gebräuchlich sind, erkennt man ebenfalls an dem Auslaute. Männlich sind alle mir dem Auslaute i, weiblich mit dem Auslaute e und sächlich mit dem Auslaute n. Eine Ausnahme davon machen und sind weiblichen Geschlechtes nur ewige Wörter auf i, welche das i auch im Genitiv behalten, als: dullvo, das Buch, lluri, die Thür, vrsta, das Thor. V. Biegung der Redechcilc. s. Die Zahl ist dreifach: die Ein-, Zwei-, und Vielzahl (Singu¬ lar, Dual und Plural), je nachdem von einer, von zweien oder von mehre¬ ren Personen oder Sachen die Rede ist. 2- Endungen (Biegungsfälle) gibt es in jeder Zahl sechs, und zwar: 1. Nominativ (Werfall) anf die Frage wer? oder was? 2. Genitiv (Weffenfall) auf die Frage wessen? 3. Dativ (Wemfall) auf die Frage wem? oder für wen ? 4. Akkusativ (Wenfall) auf die Frage wen? oder was? 5. Lokal (Wofall) auf die Frage wo? 6. Instrumental (Womitfall) anf die Frage womit? oder mit wem? Der Vokativ (Rnffall) ist im Slvvenischcn dem Nominativ gleich. Abänderungen oder Deklinazionen gibt es drei. Zur ersten gehören die männlichen, zur zweiten die weiblichen, zur dritten die sächlichen Hauptwörter. 3. Personen gibt es in jeder Zahl drei, wie im Deutschen. 4. An Z ei t e n haben wir die G e g e nwart (Präsens),die V e r g a n g e n - heit (Perfekt) und die Zu kn n ft (Futurum). Statt der deutschen Mitver- gangenheit wird im Slovenischen die erzählende Gegenwart (das historische Präsens) oder die Vergangenheit gesetzt. 5. An Zeitformen haben wir: die Nennform, die Befehlform, die Wunschform, die Bedingungsform, die Mittelsinn u. s. w. 1» Praktische Formen- und Satzlehre. Das Haupt-, Bei- und Fürwort im Nominativ. 1. Der Mensch und dessen Wohnstätte. Ölovok-n, der Mensch. ln8g-o, das Haus. mo8to-n, die Stadt. bnstn-e, die Hütte". toi'K-n, der Markt. po8lopse-n, der Palast. VS8-I, das Dorf. eeisteev-kvi, die Kirche. I.op, a, o, schon. volile, n, o, groß. nov, n, v, neu. mn^lion, mal, n, o, klein. 8tnr, g, 0, al t. so ist, 80 sind. sn2, s68 ich, — ti du, — on, onn, ONO er, sie, es. 1.6p tor^ — ter^ jo lep. I.6PN IiiKn — lii8n so lopa. I.opn vg8 — vn8 so lepn. chepo mo8tn —ino8to so lepo. Olovek so velik. Ver^so nov. Iki8s so 8tnrn. önstn so novn. Oorkev so volilen. Vn8 so innig. ko8lopso so veliko. Nosto so 8lnro. lVovi ter§ so lep. Volikn In8n so pO8lopso. 8tnrn bnstn so inäslwnn. I.6pi toi'Ai — tor^i 80 lopi. lköpö IlI80 — IÜ86 80 lopo. I.6P0 VN8i — VN8I 80 lopo. Kikpo M68tn — M68tn 80 lepo. lll86 80 novo. Laste 80 8tnro. ?08lopsn 80 lopo. Vn8i 80 innskono. No8tn 80 veliko. Lopi tor^i 80 veliki. Uglo VN8I 80 lepo. Veliko pO8lopsn 80 8tnro. Lopg tor^s. Lopi kiäi. lkopi vnsi. Lopi ine8ti. Nnli bnsti. 8targ elovokn. Fragewörter. ktclo? wer? KnkKon (knkoZon), Knn, o wie? wie beschaffen? kns? was? Ktori, n, o welcher, welche, welches? Kilo js stkir? Kclo velik? Krst ^6 lexo? Krst ^'s novo? Krst «tsro? Krst H veliko? K-st je mLjkeuo? Kakssn so etovek? KakÄnr ss velik» Iiisn? Kaksno ste veliko poslopje? 5 Oöo-ooots, der Vater, msti-inutoro, die Mutter, böi-böoro, die Tochter. 8in-a, der Sohu, cloto-clötots j . otrok-u ;dasK.nd Nlscl, u, o jung, rclrsv, s, o gesund, bolen, Ing, v krank. Hub, g, o lieb. Oöo jo sclrsv. Asti 2. Die Familie. brgt-g, der Bruder. 808trg-0, die Schwester. clocl, clocloj-s, der Großvater. cloNios (bsbics)-o, die Großmutter. vnulc-s, der Enkel, vnusba-e, die En- 8tgr8i-8tgr8ov, die Aeltern. jkelin. clobor, brg, o gut. clobrotljlv, g, o gütig. vosol, g, o lustig, heiter. rmlo8ten, tng, o traurig. jo bolng. 8ei jo inlucls. Doclios jo 8tgrg. Dort jo Nobrotljlv. Drst jo vo8ol. 8o8trs jo Lslo8tns. Delo jo mlsclo. 8o8lrg jo üobrs bei. brat jo clobor 8in. üöi jo ljubo «loto. Dobrotljivi clocl jo bolon. Dobrg bsbies jo 8tsrs. Djubs mati jo Lslo8tns. Dobro cloto jo vo8elo. Dobri 8in jo bolen. Drst jo clobor ölovcck. Vnulcjo vo8olo cleto. 8tsr8i 80 bolni. 8ini 80 ^clrsvi. Dooro 80 Lslostno. Drsti 80 vo8oli. 8o8tre 80 inlsclo. Djubi 8tsr8i 80 clobrotljivi. Dobro cloos 80 vo8olo. Djubi brsti 80 6obri 8ini. Nulo 808tre 80 clobro beore. Dolni 8tsr8i 80 Lslo8lni. Djubs brstu. Djubi 868tri. Djubi stototi. L So i o inlncl? Lilo 2drnv? lno sinki stareki, ste poštene de¬ vice, so moeni morje. Oclrüsöeni otroci so lenti in oclräsöono cleklioe so clevioo. 8mo sinke starko. 8te veseli lenti in cleklioe. 8in je pokleven in pokoren mlacioneö. Lli smo moeni, vi ste sinki. Oni so pošteni lAnti, one so pokorne cleklioe. 8vs fanta, sve cleklioi, sta lent«, 8to cleteti. kriclna lent« st« äokra sina. 8t«ri «leclicn 8te dobrotljivi Lenki. Ničiva 8vn vesel«, viclv« st« La- lostn«, onaclva st« Köln«. x»l sem? Xaj si? Xaj le? X»l js sin? Lej le Iwi? Xsj je brat? Xsl le sestra? Kcto l? stareek? X jo podobna starlca? Xäc> jo vesel in priclen nilaclenee? Kclo j« poblsvoa clskliea? Xclo js polcoreir sin? Xclo js prijavna äsulca? Xclo js postbir moZ? 4. Nerschiedene Stände. Oesar-rj«, der Kaiser, krslj-a, der König, ^ospöcl-a, der Herr, kmet-g, der Landman», Bauer, clukovnik-a, der Priester, rclrsvnik-g, der Arzt, rokocleleo-lo«, der Handwerker. oesarioa-e, die Kaiserin. krsljica-o, die Königin. AOSpn-6, die Frau. kmetioa-o, die Bäuerin. vojsak-a, der Soldat, Krieger, tor^oveo-voa, der Kaufmann, siromäk-a, d. arineMann, Unglückliche. pgrljlv, «, o aufmerksam, marljiv, «, o fleißig, bestrebsam. Ion, «, o faul, träge. boAÜt, «, o reich. uboA, «, o arm. vsron, rn«, o behutsam, sicher. poterpoLIjiv, «, o geduldig. Nilostljiv, «, o gnädig, huldvoll, praviöen, öna, o gerecht, umen, mn«, o verständig, pogumen, mn«, o mukhig, tapfer, sroöon, ön«, o glücklich. kvaleLon, Ln«, o dankbar, ssciovoljn, «, o zufrieden. no, nicht, un-r nesreöon, unglücklich, neLnclovoIjn, unzufrieden, nepokoren itcl. leisem vojssk, nisi ter^oveo, ni rokocleloo. Oessr je milostljiv in pr«viöen. Oesarie« je milostljiv« g^osp«. Irrglj jo pravičen ^ospöst. 8r«t jo unmn in msrljiv kmot. I>on rokocioloo jo uko^ siromak. iVoLg- clovoljn ölovek ni sroöon — noraclovoljn ölovek je nesreöon. leisem bogät ter^oveo. klisi 2«6ovoijn in sroöon vojssk. lVi marljiv rokocleloo. 8in jo poboLon äukovnik. Lrat je Lclravnik. lVesroöni jo ukö^ siromak. 7 Lisino vossuki, nisto teroov-WS? Xsi) ctet-r xospnäär? Xa) Zeta)» A08poc1In)s? Xa) Ueta. klkipse? Xa) ctslryo KI»p«t? X.'d ctslL clektk? ctel^o dslils? tiÄ) äel» slu- Zadnilr? Lkij ltstsjo stuZätmiee? X-d ästa.ta es.nts? X-d äststs clelilloi? 8. Arten der Beweg niig. 2iväl-i, das Thier, ptica-s, ptiö-a, der Vogel. liaea-s, die Schlange, csrv-a, der Wurm. riba-s, der Fisch. Dod-iti, im gehen. Idt-ati, am fliegen, let-sti, im laufen, plav-ati, am schwimmen. skakati, skacsm springen, dirj-ati, am rennen. Iss-iti, im kriechen, so pläö-iti, im schleichen. ölovsk kodi, klica Ista, ^ivgl Isti in dirsa. Kaöa lari. Diba plava. 6srv so pla^i. Djudjs kodijo. ktics I stajo, bivali skäcsjo in dirjajo. Kass lazijo. Kiko plavajo, ösrvi ss plaziso. bivali nosijo in vorijo. Vsssls ptico Istajo. Mjkkmo ribo plavajo. Xäo koäi? Xäy xla.VÄ? Xclo Istg.? X ljubi sili? IvoFl'l till^illljo viklti? Lo<;ä ^rsyas? opoilllnjats, lies- uilvi? Xo^L Zilli bllllobil-l llO? Ko^L na) spostche siil ? I udravje! Ich wünsche wohl gespeist zu haben! 8recno! — 2 8o§om! Lo^ das sreco! 2 8oK0in! — -Zdravi ostanite! Lo§ te (vas) sprimi! Lopj te (vas) ob vari! Dobro (srečno) dosli! Glückliche Reise! Glück auf! Lebe wohl! Lebet wohl! bleibet gesund! Grüß' Dick Gott! Seien Sie mir Bebüte Dich (Sie) Gott! fgegrüßl! Seien Sie mir willkommen! 13 Neso-ri, das Fleisch, krnb-a, das Brot, bleb-a, der Laib, poggöa-e, das Wcizenbrot. kemlja-e, die Semmel. 8ir-g, der Käse, kava-e, der Kaffee. 1. voller član, ljubi piijulol! liaj cieba8? — 8. äem. — 1. Xaj jo8 ? — 8. .tem IN68O in Lupo, 8ir in krub, pOA-gco in komlje. — Voder tek! — 3. Asbvgbm. — liaksna je jocl? — 3. äeä je clobra in rürgvg. — i. Xaj pijoK? — 3. I'ijoni voelo in vino. — 1. Ivclo pije mleko in kavo? — 8. Aleko in kavo pijelg bral in 8e8tra. — Kilo pije pivo (ol) in ne- rdravo Lognje. — 8. ?ivo in žganje pijejo ngKi lilapoi in služabniki. — Vocla in vino je rclrava pijges, krub in meso jo clobra jei boss. Lnbn? Lnj Lnbn noös viti? lini napschn Žaba? Lrst NPILSN tovLrsiee? K-arhn, Lna, o reinlich. raxon, različen, Lim, ru2t6i§im, a, o zerrissen, eel, a, o ganz, boren, rna, o ärmlich. prftno8t, a, o einfach. krasen, 8na, o herrlich, sehr schon, čeden, rinn, o nett. nektvri, n, o einige, manche. o verschieden, manigfaltig. Oblačila lzudi 80 rarlicne. Obleka gospodov .je krasna in bo§ata; obleka kmetov pa borna in priprosta. iVekteri Iftiehö nossto oblačila široko in dol§e, nekteri spet oxke in kratke. Oospoda no8i dra§e klobuke, krasno Irluee, berrokavoo, sukisso in plazso, lepe rokavico in skornzo; kmotKnosizo borne klobuke ab kape, pripro8to blačo in jopiče, nogavico in črevho; družili sukenz in rokavic ne potrebüzejo. Oospo nosizo bo§ato oblačila in pro§ače, kmetiee priprosto saphe, zanko in predporto. I^am V86M je potrebna Ledna in snažna obleka: umazana in ra2tor§ana zo §orda. Llladenči in deklice ! va8o oblačila : 8uknje, 8razoe, klobuki, blače, no§a- vioe, crevlzi ild., naz 80 čedne in 8narne, ne pa umarane in rs^Iör^sne! Laksiul obiska is Isxa? Laksirs oblačila so xsräs? Laksna is obiska go¬ sposka? Laksna i« obleka kirisüska? Kai llösüo gospoäi? Lai Iwsiio kiusti? Lai irüssto kmeti in gospoäi? Lai irösiio kmstios? Lai uässto gospe? per8tan-a, der Ring, pipa-e, die Pfeife, tobäk-a, der Tabak, tobsonioa-e, die Dose, očali-oeal, die Brillen, mzilo-a, Lazka-e, die Seife. i§Ia-e, die Nadel. 8ivanka-e, die Nähnadel, nit-i, der Faden. Xep-a, die Tasche. ino8Nis-o, der Beutel. rokäv-a, der Aermel. §umb-a, der Knopf. 8Č6t-i, die Bürste. §lavnik-a, der Kamm. «karjo-skarst, die Schere. oinrola-6, der Regenschirm. palioa-e, der Stock, Stab. Den Schillern zur eigenen Satzbildnng, in Verbindung mit den zu¬ eignenden Fürwörtern. Das Zeitwort in der Vergangenheit und Zukunft. 17. S i n n e s t hä t i g k e i t en. 8k'8-ati, im — slisal, o, o hören vil-iti, im — vilil, a, o sehen vok-ati, am — vokal, s, o riechen. cüt-iti, im — čutil, s, o fühlen. Klat-ati, am — slatal, a, o ( tip-ati, tipljem — tipal, a, o i '' Unregelmäßige Bildung. iti, ^rem — 8ol, 8la, o gehen. müöi, morem — moZel, g^Ia, o können, priti, prilem — prišel, 8la, o kommen, moci, morem- moKel, ^la, o j - reci, reöem — rekel, Kia, o sagen. mor-ati, am — moi^al, a, o j ' 8treöi, 8treLem — stregel, ^Ig, o veleti, vvm.-^rvelel, a, o wissen. bedienen, aufwarten, bewirten, ^veleti, rvem—rvelel, a, o erfahren, kiti, 8«m — bil, a, o sein. so8ti, sem—selel, lig, o essen. poslom, posleL, n. s. w. (nur in der Gegenwart gebräuchlich) ich werde gehen, dann «rem, vom, reöem und 8treLem haben in der Besehlform: posli, komme, gehe, ili, voli,, reci und strehi. 8em slisal in vilil. 8i vokal in eutil. le 8el in prijel. 8mo 8li8ali in vilili. 8to vokali in eütili. 80 8li in prišli. Deklica se 8troKla bolni materi — leklice 80 stregle bolnim materam. Dete se sokalo — cleea 80 sokale. Otroci 80 slisali govoriti. Lolnice 80 čutile velike bolečine. Lom (bolem) ich werde (sein), Ko8, bo, bomo, bote, boso (kolo). Lom 8Ü8SI in vilil. Lo8 vokal in čutil. Lo Zel in prišel (posle in bo prikml). Lomo slisali in vilili. Lote vokali in čutili. Lolo (bojo) sli in prišli (posloso in boso priKIi). lleenso bo (bole) pisal; učenka bo rastala. Hlapci bolo(moM'(moraIi) voditi; lekle belo mo^Ie no8iti. Msem slissl , nisi vilil , ni čutil i. t. l. ne bom slisal^ ne bos vilil, ne bo čutil i. t. l. Läo ) e prišel? Läo)s set? Lclo )s rekel? Lo mo^el priti? Läo bo mä^el (moral) iti? Lomu )s strneta sestra? La) )e eütilo äete? Ls) )o viäila starka? Läo bo stregel bolniku? Lomu bo stregla sestra? Lomu )s pisal uesuee? La) so äslali klapei? La) bolo äslals sluLLbuiee? Wortfamilien. 13. 8t«ritl, storim thun, machen. 8tvar-i, Geschöpf, Ding. 8tvsrniog-6, die Natur. 8tvar-iti, im pt. erschaffen. ' 8tvarsense-a, Schöpfung, Erschaffung. 8tvsrnik-a, der Schöpfer. Slov. Sprach- und Lesebuch. 4. Aufl. 2 18 14. Uriti, krijem, ipf. decken, bergen. Krilo-s, Schoß; Flügel. skriven, vna, o geheim, krov-a, das Dach. skrivndst-i, Geheimnis, krovec-vea , Dachdecker. skrivsi, skiivaj, heimlich, pokröv-a, Deckel. skrivavoo-voa, der Heler. Odkriti, pf odkrivati, ipf. abdecken, enthüllen; pokriti, pf. pokrivati, ipf. decken, bedecken (pokrivalo, Hülle); prikriti, pf. prikrivati, ipf. verheimlichen; skriti, pf. skrivati, ipf. verstecken, verbergen; Zakriti, pf. Zakrivati, ipf. verbergen (o 18. Die Schöpfung. das Licht. SVltIobA-6) 19 Das Haupt-, Bci- und Fürwort im Lokal und Instrumental. 2* verö-s, der Krug. 8tokIonios-6, die Flasche. 8V6ög-6, die Kerze. 8vsönik-s, der Leuchter. ^-vLiKslios-o, das Zündhölzchen. bri8glo-s, otirsös-o, das Handtuch, inotls-o, der Besen. hsiuö-s, der Schlüssel. port-s, das Tischtuch, portiö-s, die Serviette. 8ol-i, das Salz. 8olnssk-s, das Salzfaß. ös8g-o tzlsLok), das Glas. noL-s, das Messer, vilioo-vilio, die Gabel. 2lios-o, der Löffel, skleüs-o, die Schüssel, tsb'r-zs, (pisänik) der Teller. mi2niog-6, die Tischlade. Der Lokal und Instrumental sind ohne Vorwörter nicht im Gebrauche. Die gewöhnlichsten Vorwörter sind: Mit dem Genitiv: 1)62, bro2, ohne; bo2 oöots, ohne Vater, vaterlos; dro2 «Win, ohne Arbeit. clo, bis, bis zu; 6o nsbs, bis zum Himmel; clo mo8ts, bis zur Stadt; clo potih, bis fünf Uhr. i2, aus; i2 mosta, aus der Stadt; 12 oorkvo, aus der Kirche. 06, von; ocl vs8i i vlstimo tuüi lepe poäobe. ?recl Kolo in po 8oli ueenei molimo in Lo^a ^abvaliino Lg lepe nauke. 8 ösm (womit) xissmo NA pAxir? 8 «ein pissrao NA takto? 8 esni Vi-Siiisto ^osxöct ueenllc xorkSA? L)o 86 uviino brAti in pisati? ÜA) viäinio V soiski inbi? lijs ssäho uöonoi in neonko? IHs soäi neonik? Ivjo viäiino tope poäobe? Lain pomLkauio peresa? Käo vreLuje peresa? Kjs io tiuta? Laj pise)o äöklieo? La) borü neonei? Wortfamilien. 15. Kopati, kopljem grüben. Kopse-a, der Gräber. kopaea-e, die Haue. irkop-ati, pk. -ovati ipk. ausgraben; pokop-ati, pk. -avsti, i()s. begraben (poköp, Bestattung; pokopuIiKes, Begräbuisplatr, Friedhof); poclkopnii, untergraben; prokopnti, übergraben; rurkoputi, auseinaudergraben; Loputi, aufgraben; rinkopkiti, vergraben n- s. w. 16. keti, p»1em singen. ?stj6-g, der Gesang. p6t6N, tnn, o Sing- petölin-n, der Habn. pövsti, um ips. oft singen. P6V60-V09, der Sänger, pevkn-ö, die Sängerin. 2gp6ti, rinpofsm pf. ein pövnti, ip5. singen. ?6t6Ün die Glocke tont; 8luviö pofo gesungene Messe; das Hochamt. p68sm-8mU^ Lied. P686N-8NI ! P68nili-g, der Dichter, Sänger. p68ni8tvo-n, die Dichtkunst. p68mnriog-e, das Liederbuch. Lied anstimmen, zu singen anfangen; p re¬ po; o, der Hahn kräht; svon pojo, die Nachtigall schlägt; pstu ms8n, eine priL^un, n, o, angezündet, psrvi, u, o, erste. potrÖ8-iti, im, bestreuen. umreti, u morjem (-mdrl) sterben, ko, als, da, während. 21. Die Begräbnisfeier (possreb). ^ivljenfe-g, das Leben. 8mert-i, der Tod. zrrod-n, das Grab. l oLn-s, die Rose, ovetlios-e, die Blume. 8vos, n, e, sein. I§s8 ^O8pocl uösnik se umeri. VÄ ueenoi 80 Ag Ifübiii in 8po8tov-nli. ?ri8li so V8i ksnti in v8e deklice k podredu. 8-mtic in cleklieo 80 I>i!i v öerniir obigöilik. Ulscli in oäräZoeni 80 imeli pridane 8veöe. poko- psiiKeu 80 uspeli lepo ps8em. Lo 80 pokopovsli Isübe^s ueeniku, 80 soknli 22 in 2dilioivgli po njem kunt^in dvklioe. Ooli ^rok so potryDi s ovetlieumi, in röLgmi. — 'l'ukö Spoštujočo in öustho pridni uöenoi in uöeuke svofsAU ljubemu uösniku. Lodite tudi vi livuIeLni svopm stürisem in uöenitiom, kteri so 28 stsrisi vusi pervi dobrotniki. öustite gib v Livhenfu in tucli po smerti. Rede- und Sprechübungen. 3. Gehen und Kommen. Oci kod pr,iäB^ Woher kommen Sie? krichem 12 mestu. Ich komme aus der Stadt. Lum presto? Lum pofdote? Wohin des Weges? wohin gehen Sie? Krem v iöbo. Ich gehe in das Zimmer. Krem po brstu, po sestro, po vodo, Ich gehe den Bruder, die Schwester po krubu. holen. Ich geheum Wasser, um Brot. Krem nupref, pu kmulo spot pridom. Ich gehe fort, komme aber bald wieder. ?ofdi 2 menoj nu vort! Komme mit mir in den Garten. Kor, doi pridito. Kommen Sie herauf, herab. i^otor pridito. ^4^. Kommen Sie herein. 8em pridito, som pojte. Kommen sie her. Nulo poöuksgte; kmulh senr spot Warten Sie ein wenig; ich bin gleich pri vus. wieder bei Ihnen. ko kmulo pridito; so mi mudi. Kommen Sie recht bald; ich habe Eile. Kof, koz bom nu2Üf. Gleich bin ich wieder da. 1 kdon, onu, ono »°. 2 dvs, dvo 3 trije , tri 4 stirjo, stiri 5 pot 6 sost 7 sodom 8 osom 9 devot 10 doset 11 odnuzst 12 dvunufst 13 trinkst 14 stirnufst 15 potnufst 16 sostnugst 17 sedemnufst 18 osemnajst Zahlwörter. Grundzahlen. 19 dovotnujst 20 dvujset, dvüdeset 21^ep in dvszsot 22 dvu in dvuzset i. t. d. 30 trideset 40 stirdeset 50 petdeset 60 sestdeset 70 sedemdeset 80 osemdeset 90 devetdeset 100 sto 101 sto in eden 102 sto in dvu i. t. d. 200 dvostd 300 tristo i. t. d. 1000 tuvLent, tisuo i. t. d. 23 O r d n u n g s z a h l c ii. 1. porvi, g, o 2. tlrugi, g, o 3. trehi, g, e 4. eetsrti, a, o 5. peti, s, o 6. sesti, s o i. t. cl. Unbestimmte Zahlwörter. Veliko, mno^o, viel; vee, mehr; majlieno, mulo, wenig; manj, weniger; nekoliko, einige; nekih, etwas; nie, nichts; preeej, ziemlich; koliko, wie viel? toliko, so viel. 22. Die Zeit (öas). lmto-a, das Jahr, stoletje-a, das Jahrhundert, inesee-^es, der Monat, teclen-ilnn, die Woche, cksn-ckne (^' o? jecha uri? dopoldan. de opoldne. Vvanaj8tje. do pol ene (dvsk, tred i. t. d.) de ena öetertinka na eno (dve, tri, 8tiri i. t. d.) de ena. de od eni rjutraj. klavno je pet bilo. de ni8em 8li8al. öuj, ravno ura dije. Okoli 08mid je. O pol devetid pojdem. lVi 86 tako P02N0. Devet! je Le ena oetortinkAPer!. 8korsj do pol d68etid. ^6 je d686t minut na devet. 1o ni po2no, to je 86 2^odej. Wie viel Uhr ist es? Es ist Mittag. Es ist zwölf Uhr. Es ist halb eins (zwei, drei rc.) Es ist ein Viertel auf ein (2, 3, 4) Uhr. Es ist ein Uhr früh. Es hat eben 5 Uhr geschlagen. Ich habe die Uhr nicht schlagen gehört. Horcb, die Uhr schlägt so eben. Es ist nngefäbr acht Uhr. Um balb neun Uhr werde ich anfbrechen. Es ist noch nicht so spät. Neun Uhr! es ist ein Viertel darüber. Es wird bald zehn Uhr. Es sind schon 10 Minuten über 9 Ukr. Das ist noch nicht spät, das ist noch früh 26 D l' e sillan, g, o, gemauert. lesen, s, o, von Holz, Holzern, prostoren, rna, o, geräumig., tesen, sim, o, enge, probiv-ati, am, wohnen. krobivamo v prostornih in bogatih g-rajsinab in poslopjih, v coclnib kisali ali vdornih lesenih bajtah. V ^rajsinak in poslopjih prebivajo bogati AO8poPi> in §ospe, v kmotiskik bisak prebivajo kmeti, in kmetice, v niskik in tesnih bajtah pa ubo^i clclavei in siromaki. Krajsinc in poslopja so pokrite 2 opekami ali skoclljami, kise kmotisko in bajte pa s slamo. V Arajsinak so velike iskane, sobe in spavnico s velikimi vratmi in okni, v kmotiskik lnsak ooclno isbo, shrambe in kleti. Orajsino in kise so siclanc, bajte pa lesene. krock kiso je clvor, na llvoru stuckcnoo, sa kiso mali ali veliki verti. prebivajo IjuchA? Ljs xrst>ivs)o Aospocti? kje prebivajo kmeti? I<)s prebivL^o siromaki? X)s so i^baos? L)s iiüLiuo )s vašemu veličanstvu povöckati! äes svm siromak; jes niö ne vem. kralj, kje si cloms? 8IuL. V mali vasi ns pomoranskem (kommern). kralj. ^Ii imas se oöets in mster? 8IuL. 8amo mater, ps je Le 2I0 stara. ' - krslj. -Sst-EsLivi? 8IuL. Ons preäe. kralj, koliko si sluLi ns äan? 8IuL. 8eäem krsjesrjev. 29 Krslj. Nb mors sseclmimi krsjcsrji ns llsn živeti ? 8Iuž. I'ri nss je ilober kup chiveti. Krsls. NIi jej ti nie ns posiljss? 8Iuž. Nekoliko tolarjev sem sej poslsl? ILrslj. ?rsv si storil. Ii si priäsn sin. 7sm ns oknu je sto xlstov. --- 8o tvoji. 2g instsr bom ps ssm «Kerbel. 8Iuž. llvsls vssemu veliesnstvu! Steigerung der Beiwörter. 27. vep, schön — lepsi, s, 6. slsb, schwach; schlecht — slsbsi, s, e. potreben, bedürftig — potrebnisi. blsclen, kühl — blsclnc^jsi, vroö, heiß — ^roöeM. pobožen, fromm — pobožnisi merriel, kalt — mer^Iejsi. topel, warm — toplejši. äober, gut — boljši, bolji. msjben, klein — msnjsi, msnji. velik, groß — veöi, veksi. berkek, stattlich, nett — xorsi. Vocls je öloveku ^ärsvsjss k«leot' nsj boljše vino. 2rsk je ns kmetib eistejsi in boljši ^rskor v mestib. 8oneeje svitlejse kskor messe in 2V626e. Norje jo Flobokejse kskor so reke in potoki. Vo6s so potrebniss kskor vino in ol. Veclne oblseils so lepse kskor umsüsne. 8pomlsä je veseW letni ess kskor je öims. äessn je blsänejss kskor poletje, ^imsjensj- merrlejsi ess v letu. Ävljenje je krstko, mlsäosbse krsjss. vobrs vestne slssss kskor 6ensr. vobrs vöst se ns^veee bo^Ästvo ns svetu. 2emljs je msnjss kakor sonoo, pa veös kskor' messe. Voüs so teLss kskor rirsk. V mestib so biss visje, sirse in prostörnise ksk«- v vssek. Lelo se srvenisi kskor rsclovoljni; Klio nesreönisi, -kskor nersclovoljni! / 30 28. Ovea-e , das Schaf, bueels-e, die Biene, volna-e, die Wolle. 8terck-l, der Honig, njen, a, o, ihr. Die Biene und das Schaf. nm, schätzen, plk-ati, nm, stechen, cksti, clnm, geben, ckaj-sti, em, (öfter) geben, rackovoljen, ljna, o, freiwillig. „Imaß, o človek! voöo dobrotnico mod Livnimi, kakor na8 buöele?" upraZa buöela. „0 ja!" človek ogovori. „lioKa pa?" buöela pobara (uprg8n). „Ovca jo meni 86 veös dobrotnica, kskor tl; njens volna nii jo potrebna, tvoja 8torck le 8lackka. kotrebno je pa boh'86, kakor Io 8lackko. 8o ono ti povöm, /aksj ovco veö obrabam, kakor buöele. Oven mi volno rackovoljno daje, buöela pa piks. Kai llujo iiLin ovos? Xsj äsjs nam kuöela? Xaj jo potrebnise, volna ali stercl? Xaj äslamo i^ volno? Xaj äslaino 8 storäjü? Xclo jA storcl? Xaksna jo sterä ? Xäo volno rnclovoljno clujo? Xclo pika? XoZa ölovelc ko!j obrajta, oveo all bnöolo? 2nlcüj ölovok ovco bolj okraj ta? Xäo vä povedati velo bsson (taksi)? 29. Der Wolf und das Lamm. Volk-a, der Wolf. js^nje-la, das Lamm. na^el, ^la, o, schnell, hastig, raven, vna, o, eben, gerade, dolžen, žns, o, schnldig. mot-iti, im, trüben. teci, teöem, fließen. 8gj no toce v dre^, ra/ler^-sti, am, zerreißen- /s^leck-sti, am, erblicken. 8o2gcireti, -clorem, aufschreicn- 86 vjüü-iti, im, in Zorn gerathen. 8podej, unterhalb. ZKorej, oberhalb. takrat, teckrij, damals. es fließt ja nicht aufwärts. Volk Ai'6 k potoku pit in /SAleds js^njo, ktero veliko niLoj pije, , '' ^KnitE- on. IVnAlo 86 volk Ladern: „.l3^nj6! 23kaj mi voäo moti8 ?" — „lisko je to, ljubi volk," ogovori uboAO j3Anje: ja2 pijem 8poäej, tl pa 2S0rej, 8aj ne teee vocla v bre^l" — „Volk 86 vje^i in pravi: „kavno , je 26, roko 8p6t 6olsl6, robso 5pet Lveksli; V8i uch 80 2 vo86lsem 8lÜ2ili Lolocleu. re8, wahr, richtig. vps8ti, vps6om, einfallen. (o) 8lsb-oti, im, schwach werden. odnomsA-ovsti, usom, die Kräfte 86 0Kls8-iti, im, die Stimme erheben, verlieren. 86 8pünt-sti, sm, sich empören. omsd-ovsli, usoin, schwanken. 86 nsvelie-sti, sm, uberdrnßig werden, (lodro volso diti, froh, heiter sein. 30. Der menschliche Körper (ölovoZko truplo). Iskot-kta, der Ellbogen. po8t-i, die Faust, cllsn-i, die flache Haud. por8t-s, der Finger. 861-66-s, das Herz. por8i-por8, die Brust. no(lrij6-s, der Busen, trodud-s, der Bauch. 2olo(loo-?ukLj so ss spüntuli človeški uäi? Kuj so ucli storili? Kukü SS jiui js xoZilo pervi (Zrugi, tretji, sterti) llu»? Kuj SS r^oär (geschieht) s truxloin? Las xrsvi Zluvu? Kuj storijo ssäuj uäi človeški? Kilo ini povö celo pripoveäko? Kuj se učimo in ts xrixovsäks? 31. Der Kranke und der Arzt. Aersliea-e, das Fieber. oditi, odidem, fortgehen, tresli, tresem, schütteln. politi se, im, schwitzen, ter^-ati, nm, reißen. slovo jemati, Abschied nehmen, nie ne maraj, mache dir nichts daraus; od 2§olj dobrot me bo skorej konoo, ich werde vor lauter Wohlbefinden bald zu Grunde gehen. Lolnikg je vprašal Zdravnik, bubo mu se bilo po noei. „Oelo noö," mu odgovori, „sem se potil. „lo je Le dobro", pravi Zdravnik. — vruo(0 jutro pove bolnik, da ^a je celo noe merrliea tresla. „lViö ne maraj," reče Zdravnik, „to jo dobro." — Irelje jutro Za ropot pobara, kako je spal. „Mo nisem spal", mu odgovori bolnik, „po vsik udib me je terjalo." „Mo ne maraj," mu reoo spet rdrav- nik, „to je prav dobro; rdaj boleren slovo jemlje." — Ko rdravnik odide, pride prijatel in §a uprasa, kako se kej ima. „Iško dobro", mu odgovori bolnik, „da me do od r^olj dobrot sknrej koneo." Ko^u js uprusul üllruvnik? Kaj je uprusul ndruvnilr bolniku? Kuj oä^ovori pervo jutro? linj 0 Bruder- Schwester- ' sohn, Vetter. i die Nichte. kredstursi, die Vorfahren, preded-s, der Urgroßvater, predsbios, die Urgroßmutter. ! der Oheim, Onkel. u;se-;eu tetu-e > ufns-e ! die Tante, Base. 8trina-o 1 tsst-u, der Schwiegervater. ts8U-e, die Schwiegermutter, set-u, der Schwiegersohn, sinuku-e, die Schwiegertochter. 8vak-u, der Schwager. 8vukinfg-e, die Schwägerin. po poli drst, der Stiefbruder- po poli 868tru, die Stiefschwester. 2u Logom 80 nsm tzubi stsrisi pervi dobrotniki. Oöetov 80 nsm strie, in stricovs Lons 80 nsm 8trins. Astern brüt 80 ufeo, in üjoova Lons 80 nsm ufns. 8trioovi in ujoovi 8ini 80 brstrsui (brstsnei), beere ps drstrsne. Oeetovs (oöins) in msterns 8O8tru so nsm tets. 8 8ini tetinimi 8mo 8i 868trsni (sestriei), tetino beere 80 pn 868trsne (sestriene). 8p08tujmo tzübegs strioa in 8trino, ufoa in ufno, toto in tetinega moLs! ^.ko (wenn) nsm Ifubi stsrißi umerjefo, 8mo ubogo siroto brex očetu in matere. lXasi predstarißi 80 naß tzubi ded in bsbiea. Oni 80 oco in muti naßik 8tsri8ov. Dedovi in bsbiöini 8turi8i 80 nuß precletl in prechbubieu. I,jübiino in 8p08tusino eelo Llubto; tuko bomo äobrib sturisev bvuleLni otroei. Läo ^s i>Ls stiie? Käo fs nasu tsts? Läo i« nriss, iuLseka? Läo so nssi prsästLrisi? Loinn pravimo (nennen) bratanse? Loinü prLvimo po poli brat? Lomu prLvimo sirota? üako ss imsnujs (heißt) otrok bs2 stLrisev? imsurgs nas sostttä? 23. Mi, «em, b«m, sein- Litje-u, das Wesen. bivslißöe-s, Wohnplatz, biten, tnu, o wesentlich. bodoe, u, e künftig. biv-uti, um pf. sein, wohnen. bo!>o no spostnjo, ksko g-s boäo äruffi spostovsli? Käor voliko vo, mslo vorjsmo. Ksxnik ssm sobi vorjsmo. lVe vorjsmemo mu, käor jo IgAsb Vssk äsn ims svoj voöor, tsko tucli nsj äsljso xivljonjo svoj konoo. Oöi so okus nsso^s trupls. Käor nims v Z-Isvi, mors v po- tsb imoti. M vssk äsn prsxnik. Loo- no plsöujo vssko ssboto. vobor sosoä jo boljši, kskor äosot strioov. 8 svojim oöosom stori Zmspoäsr voö, kskor s svojo roko. Käor veliko govori, voliko vo sli voliko IsLo. LostonoZ-s Spoštujejo vsi, Ktori ^s poxnsjo. vni nssog-g Livljonjs so krst- ki; urs nsso smorti jo noxnsns. öo^ jo xsöotok in konoo. Ko^L kaznuje 8ox? Kdo pade v jamo? Kdo malo verjame? Komü ne ver- jamemo? Läo sam sobi verjame? Kje mora imeti tisti, bi nima v Alavi? Kolibo jo vreden dober sosed? Kdo opravi voö 2 oeosom kakor 2 rokä? Kakšno jo nase Življenje? Wortfamilien. 25. pust, a, » öde, wüst. kust-s, der Fasching. pusösvs-6, die Wüste. pusten, tns, 0 Faschlugs- pusösvnik-s, der Einsiedler. pust-iti, im, pf. / . - pusöobs-o, die Einöde. püsö-sti, sm, pf. j pusöobon, bns, 0 öde, unangebaut. pust-ovsti, ujom ipf. Fasching halten, äolopust-s, der Feierabend. äo-pustiti, pk. — püsösti, pf. zulassen (äopustok, Zulass); ir —, auslaffen; oä —, nachlassen, verzeihen (oäpusesnjo, Verzeihung, oäpustljiv, verzeihlich); 0 —, unterlassen, vernachlässigen; pro — überlassen; pri — zulassen, gestat¬ ten; rsü — zerlassen, schmelzen; s —, loslassen, herablaffen; xs - verlassen. 26, blir», nahe. 8o dli'L-sti, sm, sich nähern. blixonj, njs, 0, nahe. blixsvs-o, die Nähe. , dlixnji, der Nächste. blixej, blirjo, näher. 38 86 približati, pf. sich nähern, herbeikommen; 86 pribliLovali, nach nnd nach herbeikommen. Neber sebe — svoj und iijoK» — ii^sKov. 34. nosto!Lno8t-i, die Unschuld. 86 obnä8-ati, sm, sich betragen. 8poln-ovali, ujom, erfüllen, olnsn-iti, im, bewaren, erhalten. Alej, sslejte! sieh, sehet! Sprüche. Vu8a-e, die Seele. stoILnlk-a, der Schuldner, pamot-i, die Vernunft, das Gedächtnis. nostolLon, Lna, o, unschuldig, pamston, tna, o, vernünftig, nm, raLum-a, der Verstand. rarmmsn, mna, o, verständig. stolA-a, die Schuld. stolLon, Lun, o, schuldig. I,juln 8vojoAS dli'LnjoAa, kakor 8äm6Aa 86Ü6. ObngKaj 86 tako, sta t6 dosto kvalili mlasti in 8tari. I der Künstler. 39 stav-iti, im, bauen. nsrH-nti, nm, j verfertigen, irill-nti, nm, mauern. irnlol-ovnti, rsiom, j machen. V mostiii prebivajo nmotnilei, odortniki in rolrocloloi. 80 i oliocloloi, letori (lolajo nass odlaöila, lenkor: sivsrsi, öovlzarsi in lilobüöai^ji. vruKi rokocloloi nam pripravljajo LivoL, leakor mlinarji, mosarji in poki. Fuss >>iss nnm stavijo tosarji, ^iäajo ^illarji; pollisjo äolajo mirinrji, soänrji, lonöarji, kluearji in kovaöi. Zlatarji ciolnjo psrstano, urarji uro, mnlnrji mälajo lopo polloks i?a oorksv in ia kinstili? Xsj psösjo pski? Xaj imajo tsr^ovoi 11» proäaj? 36. Woraus etwas verfertiget werden kann. a. Kleidungsstücke. Volnn-O, die Wolle, pnvola-n, die Baumwolle, platno n, j Leinwand, port-a, i svila (Lilla) -o, die Seide. Lamet-n, der Sammet, sukno-n, das Tuch, slamn-o, das Stroh, usnjo-n, das Leder. ivolnst, 3, 0, wollen... psvolnat, n, o, baumwollen. plntn6n,n,o, j porton, n, o, j svilnnt (Lillsn), n, o, seiden. Lnmoton, a, o, samniten. sulenon, n, o, tuchern. slamnnt, n, o, strohern, usnjen, n, o, ledern. 2Isto-a, das Gold, srokro-n, das Silber. Loloro-a. das Eisen, ^joklo-s, der Stahl, bskor-krn, das Kupfer, svinoo-non, das Blei, kositor-trn, das Blech, moll-g, ü, das Messing, ein-n, das Zinn, porst-i, die Erde, sslin^n-o, die Töpfererde. b. Das Hausgeräthe. 2lat, n, o, golden, srobern, n, o, silbern. LolöLon, 2na, o, eisern, selllon, n. o, stählern, daleron (llusrnst), n, o, svinöon, a, o, bleiern, lrosiktchsij o, blechern mollon, n, o, messingen omast, s, o, zinnern, porston, n, o, irden. Alin^ast, n, o, irden. 40 kamsn-inna, der Stein. ro§-a, das Horn, kost-i, das Bein. Iss-a, das Holz, papi'r-rja, das Papier. kainnsn (kamnat), a, o, steinern. roLsn, a, o, hörnern. kosten, n, o, beinern. lösen, a, o, hölzern. papirnat, n, o, papiern. T)as Kü ch en g erat h e (kubinj'ska posocka). kosocla-s, das Geschirr, loneo-neg, t . xi-k-r-kr- ! T-Pf, H-fn,. kotsl-tla, der Kessel. ponva-s, die Pfanne. raLsn-Lna, der Bratspieß, kubavniea-s, der Kochlöffel, skak-a, das Schaff. pokrbv-a, der Deckel. moLnar-rja, der Mörser. cs6ilo-a, der Seicher. Kieses, klesö, die Zange, korica-s, das Dreifuß, ^rsblja-s, die Ofenkrücke. Lsrjsvnica-s, die Glntpfanne. pomijnzak-a, die Spühlgelte. sekalo-a, das Hackmesser, stsr^alo-s, das Reibeisen. zsrbss-a, der Korb. > sänjioa-s, das Handkörbchen. Läo narsja skate? Läo narsja lones? Xoäu Aoloböoku nu drevesu in Koco pusko sprdLiti, pu buöölioa pribronöi in AU v roko piöi. ?usku poöi v strun — in Aolobösk xdruv in vosöl 2 drovesa 2loli. Kdo inu je Livljenjo odrg¬ nil? licenci, üöite so ocl Livalico in bodite bvule^ni. Kam je paäla busstiea? Käo je pactst v voNteo? Kaj stört ^olobestr? Kaj spusti ^otodesk V voäo? Kaj SS 2A0(ti L buestteo? Kam SS vseäö Avlobsstr? K svöt-iti, im, leuchten. /elen-eti, im, grünen. seAod-iti, im, ergehen, geschehen, vvet-eti, im, blühen. voclno, rmiraj, immerfort. vselej, vsipdar, immer. kasel jo v lopi dolini mlucl kantiö svojo ovöico. Vesolo si jo 2vi2Aul in pol. Kilo jo spomludnch jutro in krulj prido nu lov. ^uAlodu vosoloAU kantiea in AU poklice k' sobi : „Kuj si luko dobro voljo, ljubi moj?" — ksstirook mu odgovori: „2akuj bi no bil dobro voljo, suj so našemu krulju no Aodi boljo, kukor meni." — „Kako bi to bilo? kovej mi, kuj to tuko sroonoAu dolu?" mu krulj pruvi. kuntiö 2uöno praviti: „8onoo rumono nu nobu moni ruvno tuko prijarno sije, kukor naseinu krulju. Hribi in dolino moni ruvno tuko rolonijo in ovotHch kukor nusomu krulju. lmum 2druvo roko in noAö in Zdravo oöi, imuni potrebno obleko in vso, öosur potrobujom. l^duj pu rooito, uli ima krulj voö k»k,or ju^." — krijurno n>u krulj odgovori: „?ruv imaš, ljudi moj santiö! lbo bodi vodno vosoloAu sorou." Rede- und Sprechübungen. 6. Vom Essen. tMkvttd-kosilcuto (rujtorkovato) ? Kosiloo jo 26 pripruvljono. kridito nu kosilce (na Mino, nu vooorjo). krav rad! 2 vesoljem. Kedäj jurinato? Koduj večerjate? Um wie viel Uhr frühstücken Sie? Das Frühstück ist schon bereitet. Kommen Sie zum Frühstück (zum Mittagsmahl, zum Abendessen). Mit Vergnügen. Wann essen Sie zu Mittag? Wann abends? 45 gü/ingmo o polclno, V606rs8M0 P8 ob 866mib. ?0K6I'Nit6 mi/o! M/g so POAöl'NsoiM. krinosito nam portiöo. krinosito §ovojo mo80 in pooonlro. koöonüa so prgv äobig. Xnj Ls volito («ksLsto) ? 8opo /ulivalim, imäm 2r>6o8ti. ^Ii vsm 8M6M ko/aroo vina ponückiti! 8to preäobri, 86m Lo /n6o8ti pil. Mittags essen wir um zwölf Uhr, abends aber um 7 Uhr. Deckenden Tisch. Der Tisch ist gedeckt. Bringen Sie uns die Servietten. Bringen Sie das Rindfleisch nnd den Braten. Der Braten ist vortrefflich. Was befehlen Sie noch. Ich danke Ihnen; ich habe genug. Darf ich Ihnen ein Glas Wein an¬ bieten ? Sie sind zu gütig; ich habe genug getrunken. Gebrauch des Genitivs. 42. Sprüche nnd Sprichwörter. teLsvn-s, die Beschwerde. zmnKki-6, der Sieg, poln, 8, o, voll, pis/on, /nn, o, leer. Z-otöv, n, o, sicher, gewiss. Iriiviöon, önn, o, ungerecht. 86 bos-ovali, usom, kämpfen. ölnZD-ä, das Gut. boAS8tvo-r», der Reichtum. toli-n, das Gedeihen. roö-i, die Sache, das Ding. O88t-l, die Ehre. laL-i, die Lüge. 8lov68^8, der Ruf. öo88r oüü N6 vicli, tucki 861'00 N6 Mil. 1^6 vors^ini V86K8, ligr 811818, N6 8tori V86K8, lesi' moro8, N6 pl'gvi V86A8, kar V68, N6 Loli V86ZA, kgr vidiK, no liaLi V86A8, ligi' 2N88. 8o^ so livulo vroilen, olovole pokvalo. Ö688V so polno 8oroo, rado i/ U8t Lrö. kotrobs N8M so 'gm-0V8ti, ns6in, sich schämen. kmalo, 8koros, bald. vürvsti, vnisom (Befehlform vari), hüten, bewaren; — so, sich hüten. 46 Wortfa milien. SS. 8ackiti, «aäim, pflanzen. 8s6ovnik-g, der Obstgarten. 8gä0N086N, 8na, 0, fruchtbringend. 8aäjor6fa-6, die Obstbaumzucht. 8gchor6s6e-jea, der Obstzüchter. Lötism, 868ti, niedersitzen. 86 Sitz, Stuhl. 86062-8, j 8eälo-g, der Sattel. 86älar-rja, der Sattler. 808Wka-6, die Gemeinde. od-8s, das Besitztum); pr6«l8eIj6 in liinilioin, mit Salz und Brot bewirten. Lenk 86 pri Llovanlb 8pIok,i>i«M» 8po8tuss. Kgster 8topi ^o8t v In8o, inu berL 8 kruboin in 8olso po8tr626so. k^ruk 86 8plob „boLji elsr" imenuje; V86les 86 Aovori oä nsessa 2 velikim 8p08t0V8nsem. M23 2g krub morg V8eles öi8tg biti. No 8M6 8o naöeti, preclem 86 Kri2 662--ns6KS M 8tori, in käor 8 krukom lopo N6 I8VN8, tuili 2 Isuclmi lepo ravnati N6 2na, pravi pregovor, üomu kruba N6 stati, so toliko, kakor Ag N6 8pv8tovati. V8akg strobtichba, ki ng tlg pasto, 86 8korbno poboro in 86 Livini gli v o^ons verLe. sto 2 nogami poteptati, In bil velik Arolr. Einige 6ovese M680, das Rindfleisch, teloöso M68O, das Kalbfleisch, ovoso M68O, das Schaffleisch, stivsaöina-o, das Wild, peöonka-o, der Braten. KInbg8g-6, die Wurst. 8lk>ning (8peb), der Speck. ma8lo-3, daS Schmalz. 8irovo inu8lo (putor), die Butter. L e b e n s m i t t e l. sssee-g, das Ei. mokg-o, das Mehl. 8ol-i, das Salz. olz6-g, das Del. Ki8 (fe8ili),-g, der Essig, popor-prg, der Pfeffer. IgLko P86NO-8, der Reiß. 8lgclkör (euker) -g, der Zucker. 8okoIgstg-6, die Schokolate. Eigenschaften derselben. Ackrgv, g, o, gesund. 8kostljiv, g, o, schädlich. 8l8cleli, stk8, o, süß. ^ronok, nkg, o, bitter. kritek, tk8, o, herb. Ki86l, 8>8, o, sauer. 28r6k, rku, o, ranzig. 8l3n, 8, o, salzig. neslän, 8, o, ungesalzen. < 80Ü6N, öng, o, saftig. «iröv. g, o, frisch, ungekocht- vkv86n, 8N8, 0, schmackhaft. M6Ü6Ü, Iikg, o, weich, mürbe, torst, g, o, hart. IN6I26I, 2l8, 0, kalt, kilasten, strm, o, kühl, topel, pla, o, warm, vroö, a, 6, heiß. prisoten, tnn, o, angenehm, kukan, g, o, gekocht. P666N, 8, o, gebraten, vgrsen, g, o, gesotten, obeljen, geschmalzen. pri8>nosen, n o, versengt. Rede- und Sprechübungen. stanoviten, tng, o, beständig. kwpo, KOI üo vi emo ge (isns. 8onoe lopo sige. 8oneo pripeka. Velika spsrioa g'e. Vreme ge nestanovitno. Vreme se do sprevei'Klo. Oblam se. Ima nakag'a. Ve2 Kis, 8N6K Zre, toös Kre. 2o nakaplgugo. I'ersi, rosi. V02 so vlig'a. Kermi in se bliska. Vclarilo ge. Veter so ge v^cliKnil. Veter piss. Narpravlja so. Heute ist ein schönes, schlechtes Wetter. Die Sonne scheint. Die Sonne versendet glühende Stralen. Heute ist eine große Schwüle. Das Wetter ist unbeständig. Das Wetter wird sich ändern. Der Himmel überzieht sich mit Wolken. Es wird finster. Es regnet, es schneit, es hagelt. Es fängt an zu regnen. Einzelne Tröpfchen fallen. Es regnet gewaltig. Es donnert und blitzt. Es hat eingeschlagen. Der Wind hat sich erhoben. Der Wind bläst. Die Wolken zerstreuen sich. 49 45. Gottes Fürsorge. kran-iti, im- , napas-ati, sm tränken. Liv-iti, im s nayren, erhalten. i-g^i, (rastem), wachsen, sit-iti, im, sättigen. roä-iti, im, hervorbringen. nach ober, oberhalb. 80^ so nas voöa üobrota. On skorbi sa vso stvari na semlsi, poä somlso in naä somlso. 8o§ stori, cla Lito is somlso rass, cla ürovso solom, lopo ovoti in saclso rocli. koA stori, cla sonce siso in somlso Areso, äa cios in rosa subo somlso napada. Ltvsril so kciK Isubo sivi¬ no, cla nam «laso volno sa oblačila, meso sa socl in koso sa obuvalo. öoK brani ptice po6 nebom, on sivi ribe po vocli, on siti in napasa vse šivali na somlsi. koA no posadi nobeno stvari; kako bi posadil človeka, ki so Alava vscb stvari! Llovvkn s is o rumeno sonco, člo¬ veku poso vesele ptice, človeku plsvsso ribe po vocli: ves svet se sa človeka poln bossib clodrot. Läo )s QL) vsöa äobrota? 2akLl is Lob na) vsöa äobrota? Sa, Ictsrs stvari slrsrbi 8oA? Ltsrs stvari Ävs na remhi — poä rsmtjä — naä rsmtjä? 2akäi js stvaril LoZ rumeno sonss? italcäi is stvarit LoA divino? Ltsrs oblaeila äslamo 12 volne? 2akL) ns pohabi Lo§ nobsns stvari? 2alrL) ns porabi LoZ ölovska? Xas is ölovek na remiji? Gebrauch des Dativ's. 46 kova-o, das Elend. mravlsa-e, die Ameise, roves-a, der Arme, Elende. snanso-a, die Bekanntschaft. naclloAg-e, die Noth. sramoten, tna 0, ehrlos, spomin-a, das Gedächtnis, die Erin- sapels-ati, em, verführen. nerung. pocluc-iti, im, niiterweisen. 60A so oce vsem Isuclom. ölovek se Aospoclar vsem stvarem, kose so človeku mile prisstlico. kevi se nacllo^a sestra. Vino rasvo- selsuso clovoliu serce. 8pomin so človeku nas svestossi prisatels. ölo- veku ni clobro samemu biti. Lolso so lačnemu saspati, kakor äolsnomu ostati, öolsso se umreti, kakor sramotnemu siveti, lici se oä mrav- lse, priclnemu biti, licenci! üöite so pokornim biti. lVo clas so liuclob- nim tovarsem sspolsati. 8in! clas so «vosi malori pocluciti. 6ospoä ! boäi nam milostlsiv. Loloson ini no pusti voselomu biti. ?ravicon mos so svost Lo^u in ljuclom. 4 Slov. Sprach- und Lesebuch. 4. Aufl. 50 Komü ss Lox oss? Kilo ss §ospoäär vsem stvaröm? Kas stori vino? K, 8la, o uiti, uidem, U8ol, 8lg, o, vniti, vnidem, V8«I, 8ln, o 2gfii, L-^dem, r:a8el, 8la, o befinden. obküz-nti, gm, begehen, umgehen, odknj-nti, gm, abgehen, fortgehen, prokäj-nti, gm, vergehen. prilinj-iiti, gm, kommen. rnxliäj-nti 86, gm, auseinandergehen. uknz-nti, gm, entfliehen. vkch'-»ti, gm, eingehen. rmkng-nti, gm, irre gehen. Hod, koza der Gang; doköd, Herankunft; i^kod, Ausgang, Auf¬ gang: 8ono6 irkasu, die Sonne geht anf; odkod, obkofg, der Umgang; odknjati 86, umgehen; das hl. Abendmahl nehmen; okksjilo, die Feier; Kommunion: V686>fe —8trak mo obknja, Freude—Furcht wandelt mich au; odkod, Abgang, Abreise; podajati, poknzkovati, muffig gehe»; predod, Durchgang; 8prekod, Spaziergang; 8prokafali 86, spazieren; 8pr6kgjaveo, Spaziergänger; prikod, Ankunft; prikodenj, künftig; prikodnzn8t, Zukunft; ukazavoo, Deserteur; vkod, Eingang; 2gliod, Untergang, West: 8onv6 nakaza, die Sonne geht unter. 34. leei, toeem. fließen, laufen. 'Ichk-a, der Lauf. tok-a, Lauf, Fluss. teöaz'-s, Lauf, Jahrgang, toö-iti, im, schenken; rinnen, tek-ati, nm, laufen. toräj-n, d^r Mundschenk. Dotoöi— dotökati, einholen; ixtoöi — iztekati, ausfließen; oteei— otekati, anschwellen; otok, die Geschwulst; otkk, die Insel; potoöi— potekati, verfließen, schwinden; potök, der Bach; preteei — protoksti, ver¬ fließen, entschwinden; pretok, Verlauf; pretekol-kla, o, vergangen; pri- teöi— pritekati, heranrinnen; pritok, Flut; 8teei—8t6kati, znsammen- fließen; 8tok, Zusammenfluss; uteöi — utekati, entfliehen; — 86, ab¬ fließen; utök, Flucht; satoei — Zatekati anschmellen; ^steklina, Geschwulst. 50. Kovodo-a, Rind, konj-a, Pferd. 086l-8l», Esel. Die Hausthiere. Kov6gg Livina, Rindvieh, drokniea-o, Kleinvieh, kobils-e, Stutte. Lrobe-ta, Fellen. 08lioa-e, Eselin. oslo-ta, Eselei». 54 vol-n, Ochs, ovsn-vnn, Widder. Ko2ol-2ln, Bock. morj386o-8on, Eber. P68-P8N, Hund, mnöok-ökn, Kater, potolin-n, Hahn. Solöb-n, Tauber, ^örlion-o, Turteltaube, purnn-n, Truthahn, eolsk-n, Hengst, pocl^nnn-o, Ratte. krnvn-o, Kuh. ovon-o, Schaf. Ko2g-o, Ziege. 8vinjg-o, Schwein. p8ios-o, Hündin, msöks-o, Katze. Kurs, koko8-i, Henne. Aolobion-o, Taube, rnon-o, Änte. purn-o, Truthenne, bik-n, Stier, min-i, Maus. perutninn-o, Geflügel. tols-tn, Kalb, jn^njs-tn, Lamm. Ko2lo-tn, Bocklein. prn8o-tn, Ferkel. p8iösk-ökn, Hündchen mnöo-tn, Kätzchen. piZös-tn, Küchlein. Aoloböo-tg, Täubchen. K08-I, Gans, kopun-n, Kapaun, psv-n, Pfau, kokljn-o, Gluckhenne. Laute der Hausthiere. Rg2^-otnti, oöom, - bor2nti, korLom, j wiehern. krül-iti, im, j ov.I-iti, im Punzen. mük-nti, sm, l , äroti 86, äorom ! brüllen, bokstnti, bskoöom, blocken, mokotnti, mskoöom, meckern. Krül-iti, im, girren. kokv-sti, Isj-sti, nm, bellen, ronö-nti, im, knurren, mijnvk-nti, nm, miauen, psti, pojem, krähen, kokoänk-nti, nm, gacker», nm glucken. KNKnti, nm, schnattern. Vsnkn Livni imn 8voj Kinn. Konji btzrLsjo. Vol in krnvg mii- kntn. 8vinjn kruli in prn8o ovili. Ovon boksöo in K02N moksös. ?68 Injn in mnökn mijnvkn. ?stolin pojo in kurn kokoclnkn, Kolobi pn Kru¬ lijo. — krnviönomu 8s unmiii Livljsnjs njöKOvo Livins. isucli ösrnn krnvg imn dolo mloko. Klsj llsrovnnomu konju ns 2obo. Ovsms pnstirjomn volk ovoo Inkko ukrnäo. Koclnr ni msöks clomn, 80 miZi äobrs voljo. Knkor 8tnri ptiö pojo, uöi mlnäs 8vojo. Dein knkor öornn Livinn. öolj ko (je mehr) ovon dsksöo, vsö volkov 86 8toös. 8Inbn KO8pock,'njn jo knkor K0K08, ki V8S rn^kopljo. 2imn jo boln Kot Aolob, pn jo volöjik 20b. V8nkn krsvn po nvojom tolotu vokn (muka). 2rolo jnbolko 8nmo pnclo. V8S mnöko 80 po noöi öorno. ktiön po petju PO2MN8. 2 volikimi ^O8pocli ni äobro piKöots obirnti (jo8ti). Knr mnökn roäi, mi8i iovi. V8nk klnpoo 8vojo kobilo bvnli. Kclor 2 lZo- ß"OM 2nöno, 2 Lo^OIN jonjn. ?rN2N0^N 8kollnjg 86 mis kmnlo nnvo- iiön. Volk 8it, ovon pn ools ns moro biti. ^^ üters Živali so lrmstu »Ls poiräbniss? äolsr Kon) in osol? nain änss kravs? Ls) äoklvsino oä ovco? Ls) nein äs)o ko^s.? Ls) )ö krsvg., ko^s, ovos.? LsA-ati, am, s. proma^ati. 2ma^aveo-v6g, der Sieger. rnnsKaven, vna, o siegreich. 36. ?rie-ati, am, zeugen. kriea-6, der Zenge. prie-ovati, ujem, bezeugen, prieujoö, a, 6 gegenwärtig. priöusoöo8t-i, die Gegenwart. propriö-ati, am, überzeugen. 8priö-ati, am, erweisen. 8priö6valo-a, das Zeugnis. Hu-iöo, in Gegenwart. 57 Lonoo-nos, das Ende, rüb-iti, im, gebrauchen. kredra^a total Lsreno 86 Vam rabvaüm, da sto mi toliko dnarja poslali. 36- dito propriöani, äs »a bom prav dobro porabil. Dobro spoxnmu. da do 2daj 86 nisem vrodon toliko dobroto. ka ja2 boöom vso 8toriti, kor mi bo mo^oöe, da 86 skoroj Vašo dobrotljivosti vrodno^a storim, kroljuba total bro2 Vase pomoei so no morom daljo uöiti; poblovno Vas toroj prosim, usmi'Iito 86 ins lir no odte^nito mi svoje dobrotljivo roko. 8102 Vašo dobroto mi m mo^oeo Livoti. 8o^ Vam plneaj Vaso dobroto! 8o enkrat 86 priporoöi Vasi dobrotljivosti in ostane do konoa svojoAg Livijonja V Djublani 30. Monika 6od-a (ü) Fest, Namensfest, boseda-e, das Wort, veeen, öna, o ewig, paö, doch. öastiti Dan8 jo ti8ti sreöni dan, Ktorowa 86 V8ako loto vosolim. l^io 2a- -r<; merito mi toroj, öastiti gospod! da Vam tudi dan8 pisem in Vam-K^ Vasomu voselsm« g-odtz i2 8oroa V8S do1»ro Lolim. V8oloj 8to mi bili naj voöi dobrotnik. 0 da bi 86 Vam psö vrodno rabväliti mo^ol ra V86 8proj6t6 dobroto! kg 2S8t6nj iKöom bo8od, da bi Vam povedati mo- ^ol, kaj dan8 mojo bvgloLno 8oro6 Htzöuti.-Djubi voöni 8o§ naj Vam da naj voöo 8roöo V86 Vg86 Livo dm. koniLno pro8im, da mo tudi vpribodnjiö no porabito «n kakor moj druAoöo 2a mo 8korbit6. 8o Vam lopo priporoöovajo 08tanom Vas naj bvalöLni'Ki sluLadnik lVa Dunaju 17. junija 18 . . 53. odtoA-niti, nom, entziehen, abwendc». poräb-iti, im verwenden. Vg8 bvaloxni . I. I. 54. 8projoti, sprejmem, empfangen. oböüt-iti, im, fühlen. 2amor-iti, im, verargen, übelnehmen. Zastonj, vergebens, umsonst. 58 Rede- und 10. Allgemeine LvA Vas sprimi! foniLni sluKg. . ^6 tako 2A-ostgj »« NgAg k-? krosim, vsestite 86. Obisöite nas v kratkem. koniLno 86 priporoöim. lbepö 86 rskvalim. Agio Vam bom vestno iivaleLen, Veliko stöbre^a ste mi 8torili. Uöstite tako stobri in povejte mi. örer ovinkov. Re skördite 86. Re vnemite mi 2g rlo. j Re ramörite mi. l Ri8öm tsko mislil. Uvala Lo^u; Löss bosti rabvaljen. LftAu dosti potoLeno. Vse je 2»ubljeno. Kaj se Vam je pripetilo o. primerilo ? Ne prav veseli, 6g Vas rstrave vistim. Ri86M tsko 81-66611, Vg8 PO2Ngti. Ne prgv veseli, 6s ste ngs obi- skgli. Sprechübungen. H ö fli ch k ei ts fo r IN e ln. Seien Sie mir willkommen! Ergebener Diener. Schon so früh auf den Beinen? Belieben Sie Platz zu nehmen. Besuchen Sie uns bald wieder. Ich empfehle mich unterthänigst. Ich danke schönstens. Dafür werde ich Ihnen immer dankbar sein. Sie haben mir einen großen Ge¬ fallen erwiesen. Haben Sie die Güte, mir zu sagen. Ohne Umstände. Seien Sie ohne Sorgen. Nehmen Sie es mir nicht übel auf. Es war nicht so gemeint. Gott sei Dank! Gott sei es geklagt. Alles ist verloren. Was ist Ihnen begegnet? Es freut mich recht sehr, Sie gesund zu sehen. Ich habe nicht die Ehre, Sie zu kennen. Es freut mich unendlich, dass Sie uns mit Ihrem Besuche beehrt haben. 55. Vom Gesänge. Nasa-e, die Messe. struLina-e, die Gesellschaft, ß-orios-e, der Bühel. ribati, ridljem, wiegen. Aostijg-e, die Mahlzeit. nchst ko^a iti, gegen jemanden ziehen. L^poä. rok iti, von statten gehen. 8Iajso rvöi ns svetu ni, ^rskqr je lepa pesem. I>epo mati poje, kestgr riblje stete svoje -, äste gotovo laliko raspi. 8 petjem si otroci kratek ess stelajo: veselo si kmet Lvirg-a in poje, steklioa po travniku, fantiči po liribiii in ^oriealr. Vse si poje, sta §re stelo lore spost rok. 59 koje predli vojsaki nad sovräLnika. lVi svete mass, NI postens dru- Line, ni vesele gostije, kjer bi ne bilo lepik pesem. In tako je prav, kesem Io tsm slisati ni, kjer ni postenik ljudi. lkepa P686IN je dra^a, 2>gta reö. Lsj js usj slujss ua svetu? Läa poje? LeäLj pojü vojsuki? Xäo si s petjem kratek eas cleta? 2akLj si delavec poje? Lje ui slisati lepik pesem? 56. Vraöilo-s, j die Vergeltung, rbdljs-ati, am, / povraeilo-a, i Rückerstattung. Lböljs-evati, ujem j ver'ehern. Vrance in Dragotin. V. Xaj delaš, ljubi prijatelj? O. ?isem. V. Xsj pises? v. ?i- 86m list svojemu ljubemu stricu. V. Lje so sdaj tvoj ljubi stric? D. V svojem ^radu prebivajo. lam Livijo Le «tiri leta. k. 8 cim pa so pečajo? v. 8o trudijo ^a rboljsevsnje svoje kmetije. Lo^ daj, cis bi jim delo sreöno slo spod rok, cla bi jim bil obilnisi prido- lek vredno vrsöilo. V. 7o je tudi moja Leija. Lakorsna je setev, do tudi Letev. 57. lValoAg-e, die Aufgabe. potkm, pntlöj, hernach, darauf, sprekod-a, der Spaziergang. vkup, skup, skupej, znfamineu. uren, rna, o, hurtig. doknnö-ati, am, vollenden. 2äi se mi, poideva se mi, vidi se mi, mir scheint es, mir dünkt es. Vriderik in ?svl. V. bjubi moj! kaj bos äans delal, ko ir solo prides? k. Doma bom ostal, da svoje naloge dokonöäm; rdi so mi, da so prav bude. ?. ?okaLi mi jib. k. dik nimam pri sebi. k. Kje jik imäs? ?. V svoji irbi sem jik pustil, ko sem sel na vert. ?. öe ti je prav, pojdem pa s teboj, da jik vkup izdelava. Iško bom tebi pomagal in se tudi sam kej novega naučil. ?. Ue prav veseli; le pojdi. ?. Itedar pa naloge izdelava, kaj pa potöm? ?. öe ti je prav, ^rova na sprekbd. k. ?rav je prav. ?ojdeva pa na polje, da vidiva, kako erL, pšenica in dru^o Lito ovetk ?. 8edaj pa le urno na svoje delo! Wortfamilien. 37. Varovati, varujem, hüten. Varen, rna o sicher. varuska-e, die Kindswärterin, vark-s, Beschützer, Hüter. nevaren, rna, o gefährlich. 60 varstvo-a, der Schutz, Schirm. novarnost-i, die Gefahr. obvarovati, ovürovati, behüte»; Zavarovati, versichern. 38. lbeei, lejem, sich legen; brüten. Do§g-e, die Lage. loka-e, das Lager; Lagerplatz. De^-ati, um, sich legen. leL-ati, im, liegen. Dleöi, ausbrüten; naloLati so, sich satt liegen; oblegati, liegen blei¬ ben ; — 86, sich abliegen; odleöi — odle^ati, uachgeben: bolehen jo od- lo^W poleei - polo^sti, sich legen; Herumliegen; poleLül», der Faulenzer; preleei — prole^ati, sich anderswohin legen; preleLati, durchliegen; ^aleei — raleAsti, Brut anlegen; öale^a, die Brut; ^aleLati, versäumen (durch Liegen). 58. Vroö, a, 6 erhitzt. prijeti, primem, erfassen; überfallen, sereen, öna, o herzlich. odleöi, odleLem, uachgeben. rs^o^Isv, brero^lüv, a, o unbedeckt. Martin, ?»vl in doLok. LI. Kaj moram slisati, kuvl! d'voji slürisi so mi p o večini i, ein lvLis. L. )'o vidi«. Ker Zdravja nisem varval, inoram xdgj terpeti. LI. Kaj pu?di je? ?. 6lava mo /miraj^boli. LI. Oci eesa pu? k. Vco- raj sem dil bre^o^lav na soi/ou in dorr: mi jo 2ae,elo po ^lavi kübsti. LI. Ke prielna vodo pij; ii bot-2e odleglo. ?. öoA mi dsj kmalo Zdravemu biti. N. Vpribodnje bolj vari svojega Zdravju, du prav nevarno ne rbolis. Kje pu jo tvoj brüt doLef? ?. M ne ves, du jo tudi bolan? Ium v postelji §a najdeš. Idi, idi Au obiskat. U. 8odi mi soröno pozdravljen, doMk! Kaj te je tako nu^io prijelo? 3. kriju- telj! ravno to sem storil, Kur so num gospod uöenik prepovedali. A. Kuj pu kej? 3. Ves vroö sem se nuKln merrle vode nupil; 2duj pu terpim, du ti ne morem povedati. LI. lbs vuri se in vse rad stori, kar ti Zdravnik ukuLe. ?erjs-u, das Gefieder, enden, dna. Wert Kur je ribi voda, Da more Liveti; Kar ptioi perje, Da more leteti; 59. opr-eti se, em, sich stützen, o wunderbar, wunderlich. eines Freundes. Kar stareku palica, Da se more opreti: Io jo nam prijstolj diu tem eudnem svoti. 61 60. kavn-ati,am, lenken. brati, berem, sammeln, lesen, nabrati, naberem, sammeln. Nach . Koncali solo smo veseli, lVabrali lepili naukov si; ko nsib 2 Lübek, Lüliovso. Magdeburg, Devin. Magyar, Nustsur, O^or. Mähren, Noruv8lig. Mailand, Mlano. Main, Illssns. Mantua, Näntovu. Marburg, Aäribor. Mecca, Lleku. Meißen, NiLnice. Mittelländisches Meer, 8reäo2omno morse. Moldau, Veltuvu. Montenegro, 6erng§oru. Posen, koLnuns. Prag, kruAg. Preußen, krÜLisu, kru8ko. Pressburg, ?oLüii. Raab, 6sur. Ragusa, Dobrovnik. Radkersburg, Kast^ons. Reifnitz, kibnios. Rhein, kgsnu. Rohitsch, KoKSteo. flssn. Rom, Kün; Römer, Kim- Russland, Kü8isu, ku8ko. Sachsen, 8->k80N8ko. Sau, 8uvu., Schemnitz, 8öävniou. Schlesien, 8ise2ku. Schottland, 8kot8ko. Schweiz, 8vssos. 63 Scuttari, 8kg porösten, stng o, mnthwillig, böse; plesti, pletem, flechten, winden; post- pir-ati, sm, stutzen; postpors-o, die Stutze; postir-ati, sm, niederreißen; — so, niederstnrzen; posten Zlas, ein guter Ruf.) lVesroöa ne orjo ne kopijo, ps vonstar stobro Livi. öo^ stgj vsoloj veö in nikstar manj, se rwbvsljsjo bersöi 2s sprejete stari. Lokati umerje, rövoLs ps LoZ; vrame. 8vota msti rwmlja vse drsni. Lo^ je stöber oee, ps olroei so porestnl. 8nsAa jo Lo^u strs^a. vsn jo ost öotzs stsn. Ljor Log- ne postpirs, nl postpore in vso so tsin postirs. Kstor ims boLji «trsk, mn jo biti Isbko vsrb. Kovöri, Kar jo res» stori, ksr smes, to ste sto/.i stn nobös. 8vet bro2 öloveks, nebess bro2 LoKg. Veo je vreston posten ^las, Kot srebern pss. Lo^- ne potro- bujo spletene sibo, ampak bustobno^a öloveks, sts L njim tepe. Kstor ne uboZ-s, tepe nsstlo^s. 8mo ost stsns ns jutrs, Kot kspljs ns voji. tv!^ poinenja porvi— äru§i — trsfli . . . proxovor? Die 8oncm-a, die Sonne. mesee-ses (Inns), der Mond. 2V62sts-e, der Stern. mlaj-s, der Neumond. pervi krajoo-jos, erstes Viertel, sip oder polns luns-e, Vollmond. rimsks eests-e, 63. Gestirne. sastnji krsjoe-jos, letztes Viertel, stiinios, jütornios-o, der Morgenstern, voöörnics-o, der Abendstern. nopromiöns rvo^sta-o, der Fixstern, premiöns Lvo^sts-e, der Wandelstern, ropata Lvorists-o, der Komet. die Milchstraße. mi^Ij-sli, sm, flimmern, losk-otsti, oöem, funkeln. pripök-ati, sm, brennen: sonoo pri¬ peka, die Sonne brennt heiß. svotilnios-o, die Leuchte; o, gestirnt; Lgvpiti, — vpijem, ausrufen; stalno mesto, sjsti, sijem, scheinen, svöt-iti, im, leuchten. Aor-eti, im, brennen, blisö-sti, im, glänzen; schimmern, (obök-s, Bogen; nebeški — Himmelsbogen; 2V67.stnst, s, ' Standpunkt; premik-sti so, sm, sich bewegen; ostloö —iti, im, bestimmen.) Tops jo oveloös lestins, ps so lepšo jo rvö^stnato nebo. listor v jssni noöi o^lestujo nebo, mors risvpiti s prerokom: nebess v7na- nüjejo slsvo boLjo. liskor vso roöi ns svotu, je ustvaril 8o^ tusti irvorsto in jib ns nebeškem oboku kot svotilnioo pridni, ltlno^^? rvo- rste, Kar jib vistiino in no vistimo, sm veliko vobko voeo ost nsso Zemljo; ustijo so nsm ps tsko msjbostd, kor so staleö ost nas. Nlaj Elov. Sprach- und Lesebuch. 4. Aufl. O 66 bliky naši Zemlji jo Iv n g; 2gto so nam 261 vera, kakor vso drugo Lve^do. lVaj daljo 06 nas 80 2verdo, ki jib Imenujmo rimska sli mlečna cesta. lVoktorim ^verdam jo dal Log svojo lastno svitlobo in odloöil vsaki svojo mesto: imenujemo jib nepremično 2vv2do ali so^ioa. 8pot drugo 2v erde nimajo lastno svitlobo in stalnega mosta na nobu, ampak so premikajo okoli sonc, oro2no-a, prepücl-a, der Abgrund, luknja-e, das Loch. die Felshöhle. Viclno nel>6 8 80N60M, 2 luno in 2 2V02uj88 vrovina; Zterti riol gs ^morilrg, kloro ss lola 1492 86röni IEi8lof liolümb ng8ol; poli äol ;o pa ^V8lrali;a. Lvropa, ^2ija in Afrika 86 imenü;6;o 8tari, ^insriüa in ^Vv8lrülija pa novi 8vot. XH aLMsmo na neini;i? Xvlilco äslov svetä Zt^'smo? prebivamo mi? X^e;s bit Xristus roisn? X^'e so n»; vise Avre. in nas veee reke? X^s so nr»; vses xasöavs? Xtere Aore imemissmo sueLuilro? x;s SS lläjäelo snsZnilii? Xäo prebiva v §o2äib — ua plsuiuab? 5* 68 66. Der Wanderer (popotnik). (korota, porotnics-o, der Flügel; ärvSaö, anders; 02r-oli so, öm, blicken: sreä, inmitten.) 1. popotnik priäom öo2 §vro, Oä äoma vnamem so slovo; In kamor so oko 0210, kovsoä so mi nov svot oäprö. 'I'uä tukaj sonoo Kro okro^, Dolino viäim, brib in lo^; ka sonoo naso bolj blisöi In Iirid nas lopso koloni. 2. 'kuä' tu ovoto ovotboioo, ko njili sume buöolioo; ka nasib ror jo lopsi ovot, Duöolio nasib slajsi moä. 8K02 mosta boäim in vasi, kovsoä äruAsö so govori. äar ptuj'o nikogar no pornam In sroä Ijuäi povsoä soni sam 3. DoLela ljuba ! kjo leLls, Li jorik moj mi govoriš? Ljor snsnoi moji so Livs, krijatli moji v grobib spo? 2äibujom, prasam voäno: kjo? krijatli! k vsm Loli sorov. korüt imeti si Lelim, Da k vam äomü, Kot ptiö, mletim. 8trol. Rede- und Sprechübungen. 11. Über das Sprachenlernen. M so uvito slovenski? Kako Vam äopsäo slovonsöina? 2akvalim, prav äobro. ^Ii so 26 äolj öasa ueito? 8o Io pol Iota, gospoä! 2a tako kratok öas Lo äobro go- vorito. 8e gro so; Io veasi so mi irroka so upira. 8Iovenscina jo pri nss in urääniku, vojsaku in z.ä rav¬ niku onsko potrobna. Lernen Sie slevenisch? Wie gefällt Ihnen die slovenische Sprache? Ich danke, sie gefällt mir sehr gut. Verlegen Sie sich schon lauge darauf? Erst ein halbes Jahr, mein Herr. Sie sprechen schon gut für diese kurze Zeit. Es geht an; nur die Aussprache ver¬ ursacht mir zeitweise einige Schwie¬ rigkeiten. slovenische Sprache ist in unseren Gegenden dem Priester und Beam¬ te», dem Soldaten und dem Arzte gleich nothwendig. änbovniku Die 69 gebe ich mir auch alle Mühe, mir diese nützliche Sprache vollkommen eigen zu machen. Io jo jasno ko deli član; satö Das liegt klar am Tage; deshalb si tudi nu vso moö prisado- vam, da 86 to^a potrebnega josika dobro nauöim. lVi dvomiti, da boto slovenski v krat- Ohne Zweifel wird Ihnen das Slo¬ kem tako gladko govorili, kakor venische bald so geläufig sein, wie rojon 8Iovonoo. einem gebornen Slovenen. 67. Sprichwörter. (Ob nas-ati 86, — am, sich betragen; handeln; prasn-ovati, ujem, feier»; ujamem, ujeti, fangen; rasdroti, — dorom, zerstören; oböt-ati, am, Versprechungen machen; naraven, auseinander). Voda veliko prine86, pa tudi veliko odu68e. 8mort nie ne pra- sa, po svojem 86 obnaša. lVosrooa nikoli no prasnujo. Komur ni 8l'6oa prirojena, jo nikjer ne najde. Dobra volja dar poslati. IVov gospod, nova pravioa. Vratjo in 868tre 86 daleč: narason naj bolj ljubijo. Sreöa oloveka le sroöa, ujeli 86 no da. Vas nima rok, ven¬ dar človeku saupanjo rasdoro. Kdor sgodaj Ostaja, mu kruba ostaja. Ni 8mo od dan68, ko ro8a na travi. Kdor nooo, kmalo isgovor najde. 8 össom 86 V8o posadi. Kdor dolgo obeta, no utori rad ali ne moro. Lrd xomönjajo ti pregovori? 68. slatna voda-o, i . . des-ja, der Regen. kisla voda-6, s Sauerbrunnen, ^g^^vnica-o, das Regenwasser, toplioo-toplio, Warmquelle. ploda-o, der Platzregen. stojoea voda-e, das stehende Wasser, snösnioa-o, das Schueewaffer. studenönioa-o, das Quellwasser. lednioa-e, das Eiswaffer. 7ri delo nase somlja pokriva voda. Voda 86 doli v morja, josora, reko, potoke in vire ali studence. Vso vodo 86 stekajo v morjo, ki obdaja colo semljo. Voda jo velika dobrota. Vres vodo bi »6 rasla setov na polju; bi so travniki no selenili, bi no rodilo 70 clrevHO po vertili. Vocia so naj n^rävisa pisaoa. iVi vsaka vo6a enako cista in 6oblg: nas Inilssa ?»i pitje so stüäenönica. Oesovnioa, snesniea in loelnioa ni clobra sa piti. Rinko in stoHeoe vocio nikoli no pijmo! Loliko MiuIHs xolnivL voän.? Lakä se äelt voäg.? Lsm ss stäkaHo voäs? 2skäH He voäs, vellLn «lobrota! XtsrL voä^ Hs 2ärn.vg, 2^ ^itHs! Ltsr» vocln. Hs neriäravn.? Wortfami li en. 14. Ilati, «Inin — cknjati, ckajem, geben. va«m-e, j . , 6ar-a, 6 26mljo 86 popotnik PO morju poda v ptujo debelo. kopo vremo j6 kilo: S0N66 jo prijavno sijalo in barka j6 gladko tekla po Zelenik valovili. Veselo mornarji pojo in si kratek eas delajo. sopot¬ nik na droclu stoji in 86 pogovarja 2 mornarjem, popotniki lisko dol»o, prijate!, 26 sluLite na morju? Uoruar. Oä svojili mladik cini, gospod. popotniki liaj 80 pa Vas ooo kili? Uornar: Tudi mornar rdiNidürKriWe, kakor ja2: in 80 86 pred dvgjstimi leti potopili, ker 86 jo ladja Zdrobila. popotniki liaj 80 pa vas dedej bili? Nor n ar: Noj ded so tudi na morju slutili in utonili (86 poto¬ pili) v strašnem brodolomu;smert so storili moj preded, kakor šeni slisal praviti. popotnik: Ob, kako se 86 upalo na morje? Uornar: prijate!! kje so pa vas oee umerli? popotnik: Doma na svoji postelji. Nornar: In kje pa vas ded in predbd? popotnik: Obadva doma na postelji. Uornar: 6udim se, da 86 upate doma se v postelj, v kleri so vsi vasi prednamoi p mn orli ? 8mert nas najde na potu, kakor doma, na sukem. kakor na vodi. Wortfamilien. 43. tlnatl, Lenem, treiben. 6on-iti, im treiben; jagen; ^oniö, ^onjaö-a, der Treiber. doAnati-doKsnjati; ne moro mu dognati v delu, er kann ihm in der Arbeit nicht Nachkommen; herbeitreiben; i^Ansti-ir^anjati, austreiben; nasnati-na^snjstl, antreibcn; po^nati-pobgnjati, antreiben; emporsproffen, keimen; po°anjk-a, der Antrieb; pre^nati-preKsnjati, vertreiben; ver¬ bannen; pregnan, a, o, verbannt; übertrieben; pre^naneo-noa, der Ver¬ bannte; probnanstvo-a, die Verbannung; preganjati, verfolgen; prega- njaveo-vca, der Verfolger; prignati-priganjati, herbeitreiben; prodnati, s. prodnati; rargnsti-rarganjati, auseinander treiben; ugnati koga, je¬ manden durch vieles Antreibeu müde machen; vgnati-vganjati, ein¬ treiben; magnati- — naganjali, irgendwohin treiben. 44. Vreei, verLem — metati, meeem werfen. vovreöi—dometati, hinzugeben; i^vroei-i^metati, binanswerfen; na- vreei-nametati, anwerfen; opovreci, nmstoßen (den Beweis); ometati, be¬ werfen; podvreöl-podmetati, unterwerfen; provreei-premetati, überwerfen; privroöi-primotsti, hinzufügen; ra^vreöi-raxmstati, auseinanderwerfen, 75 zerstören; nvroöi, umwerfen; so ^vreöi po koin, jemandem uacharten; rnne- tati auf einen Haufen werfen. 74. Velik, a, o groß- majhen, a, o klein, visok, a, o hocb. niriek, xka, o nieder, širok, a, o breit, osek, ?:kg, o enge, (lol^, a, o lang, kratek, tka, n kurz, obširen, rna, o weitläufig, prostran, a, o weit, plan, a. o stach, raven, vna, o eben, starin, n, n steil, n-orät, a, n gebirgig, sub, a, o trocken, moöiren, rna, o sumpfig. Visoko xore, ki jib Formen der Erdoberfläche. ^ol, a, o nackt, pust, a, o wüste, posöv», a, o sandig. kameniten, tna, o steinicht. hribovit, a, o bügelig. ^o^clnat, n, o waldreich, skalnat, a, » felsicht. obrasöen. a, o bewachsen, obclelan, n, o bebaut- rocloviten, lna, o fruchtbar, senöen, ena, o schattig. (^otel, tla, o, hohl; dumpf, plitev, tva, o seicht. ^'obök, u, o tief. -^ost, n, 0 dicht. reäek, äks, o schütter; selten. voöen sno^ pokriva, imenujemo snernike. ?esö6no ravnine imenujejo pusöavo. V pusöavab je vso ^olo in pusta. Via so kamenitne all kribovite, s peskom in kamenjem po¬ krite. V pusöavab se ne najcle okrssöenib hribov in senönik clobn; vsa momlja je pesöena , suka in neroclovitna. Noöirnib krajev ni najti v njib; kaka voclioa, kak vrelec je kaj recika stvar v prostrani puščavi. XHr8ne morejo biti ^orä? Kkl-bsno more biti morajo? Xrvb^no more biti polje? Xal(8iia more biti äoliim? Xkkbiäiia, more biti pihava? I^bärm ^'o puäeava? 75. Sprichwörter. 8un-iti, nem stoßen. obrüs-iti, im abschleifen, obös-iti, im hängen. OKi'b-ati so, Ijeiu auswcichen. na posocko prositi, um ein Darlehen bitten. 6e vleöes oöeta v. 81. Das Vaterland. /^ibolj-i, die Wiege. spominj-ati, am, erinnern, rojstni krgj-a, Geburtsort. Tstsj-ujom, ovsti, verlängnen. Vsak postön ölovok imsfsvojo domovino, ktoro toliko ljubi, ds riivljonjo da 2a njo, ako jo jpGroba.^l^asa domovina jo dormla mo¬ torna, kjor jo nass Tibolj tekla, kjor smo porvo roLioo tor^sli in porvo motuljo lovili. "ludi ptiöioa svojo Ano^do pOTna, kakö bi ölovok poka¬ dil svojska rojstno^a kraja! Vsak bomoo (§riö) nas spominja vosolib mladik dni, vsak stüdonoo nam pripovodujo od sroönib časov preteklo mladosti, koloni travniki in pisano ledino nam kaLojo, kako veselo jo bilo svojo dni nase Livljonjo. kdo bi svoji ljubi domovini 2g vse to Irvale no dajal! — koma^aj svojemu kraju, kjer si doma, karkoli moreš, da bodo lopo prebivališče pravo sroöo in ^advoljnosti. M sra¬ muj se svojsAg ljudstva in no rabi svojo^a jo^ika. Loseda materna jo Livo rinamnjo matorno ljubezni; kdor to 2namnjo rmtajujo, mstoro vreden ni. ktsi-i Kraj ss irnenm's nass äoinovinn? 2alräz treba rnLtsrno äsLslo lju¬ biti? Lteri jWik se imenuje inLterni js^ik? Kaj sine äoinovini äolLni? ünj mornino storiti goinovino? Lclo ni vreden svoje inätsre? 81 82. B e l i s a r. (Vdjvoda-e, Feldherr, Herzog; gutrovo-e^a, das Morgenland; vitor-a, der Held; «bo^simo prositi, Almosen bilten; po krivem ratdriti, unschul- digeriveise anklagen; oei stakniti, die Angen ausstechen; steber-bra, die Säule, Stütze; nasmoklgati so, lächeln; so v brado potočiti, in den Bart hinabniilien.) Zlopsooni vojvoda Lölirar jo služil rimskemu oosargu na gntrovcm. Vso sovražnike je premagala nge^ova roka. Uune in 6ote, Vandalo in kerrianc ge uru^al imenitni viter. Ka stare cini pa go mo^el —ka¬ kor pravijo—slep ubo^aimv prositi, ko krivem ge tul ratoren in oei so inu staknili, vccek ge Ms palici vodil, da si ge rivora prosil. 6il ge lep voesr in prigarno ge sonee sigalo. Lolirar, svogo cini steber celega cesarstva, ge sedel slep na cesti bliro Lari^rada. koksra mla- denea: „?KIi sige sonce tudi po 6ari^radu?" — „„Vso strelce se sve¬ tijo od sonca,"" mu deček odgovori. kdlirar se k Larigradu okorne, se nasmeblga in od veselgs se inu debela solra v sivo brado potom. „„Žlakag so obračate po nokvalornom mestu, ki ge vam ljubo luc vre¬ lo?"" o-a kantic poprasa. I-opo mu Lolirar odgovori: „dar som Igubil, Igubim in bom Igubil deželo materno". Läo gs bit NsliMr? Lomu gs sliiLI? Lters sovrLLniks gs prernA^al? Lag so mu ua stare cini storili? Lalcäg so um oei staknili? Läo xa gs voäil? 2akLg gs llseek voäil? Luko sta SS poZoväigala iisksAÄ vsesra ksliriar in inlaäsneö? Lakssu i^§lscl nam clsgs Lsliriar? Rede- und Sprechübungen. 14. Häusliche Mro po^rmgati — po^erniti. 2 mire spravlgati — spraviti, dubo prinašati — prinesti. Reso rerati — deliti. 8obo pometati — pomesli. Irbo prevetrovati — prevetriti, lire navijati — naviti, navreti. I.uc utringati — uterniti. kostilgati — postlati. ko vode boditi — iti. vorva nositi — nesti. Ime kresati — ukresati. kue pririoati — prižgati. Slov. Sprach- und Lesebuch 4. Aufl. Verrichtungen. Den Tisch decken. Den Tisch abdecken. Die Suppe aufkragcn. Das Fleisch schneiden — theilen Die Stube auskehren. Das Zimmer auslüften. Die Uhr aufzieheu. Das Licht putzen. Das Bett machen. Wasser holen. Holz tragen. . Jener machen. Ein Licht anzünden. 6 82 previse öeckiti — poeecliti. kerilo pro8Ü8sli — pro8Ü8iti. kerilo rg2ob68gti — ru2obo8ili. Obluöiti — vbleöi. 8iseiti — 8leei. Örevlsc^ obüvuti — obuti. örevlso ir/.uvuti — i22Üti. Lernou udo^sims ckusati — cluti. Dekletu obluöilo pomorsuti — pomeriti Dekli mesclo pläöuti. Obleko kerputi — rcukörputi. Krub peöi. Ne80 kübuti. Llleko vsriti. krüLili. Ovreti. Die Schuhe reinigen. Die Wachse trocknen. Die Wäsche aufhängcn. Die Kleider anziehen. Die Kleider ausziehen. Die Schuhe anziehen. Die Schuhe ausziehen. Dem Bettler ein Almosen geben. .Dem Mädchen ein Kleid anmessen. Der Magd den Lohn zahlen. Die Kleider ausbesscrn. Brot backen. Fleisch kochen. Milch absieden. Ein Eingemachtes bereiten. Eier im Schmalze bereiten. 83. Der Vater am Totenbette. (2uklsä-s, der Schatz; k priclno8ti oducliti, zum Fleiße aufmuntern; pri^o8poäuriti, erwirtschaften; irrublssti, auflockern; bo^uto rocliti, reich¬ liche Früchte tragen (Reben). Lmet vicki, clu 86 mu 8mort bliLn in cis 8vosimu 8i'nomu no mors boAN8tvr> 2gpu8titi. ^Stores zu boee V8gs k priclno8ti oducliti, rokoö: „Dsuba mosu 8ins! V8e, Kur 86m vumu pri^o8pocläril v 8vojem Liv- Isonsu, do tu v vinog-ruclu nuZIu". — Io iri^ovorl in umorse. Lor 8 tu 8inu monilu, äs so v vinoZn'uciu rukläcl Lukopsn, 8tu Au priüno pro- kopovslu. 2ukluclu ni8tu nurslu, pu v clobro prekopunom vinoAiuclu in v rirublssni remlsi 80 simu torto košuto roclilo. — l^us dolski Luklscl so pricinÜ8t. Laz stori oös, äs, bi sino b priänosti obuäil? Kisi st» 8IIIÄ storita ? SS fs üxoäito? LH ss uus bolssi nuktää? Volik, groß, msl, müskon, klein. 8roe' ? 8tim prava mati. Skušnja so kos preroka. ^ko boöoZ voliko lot Lteti, ' . mora8 od mlado^a ranerno Livoti, kokona sodlnsinaso 8ola Kropo8ti. kisanoo imä tri Ig8tno8ti: so moder, inooon in bo^at. ^.ko ölovek no moro biti lop in bogüt, kakor bi rach iabko so clobor in poZtön. llolsm so «loder pla8, Kot Äat pa8. O^ons in voda 8ts dobra 8luLäbnikg, pg kuda KO8podarsa. Erklärung der Sprüche. 87. Ach in et Methemir und sein Sohn Ab da la. (voea-o, die Kinder; sodro-g, der Kern; prevzeti 80— vramem, sich übernehmen; obupati, verzweifeln; prebirati, verachten; ooniti, schäz- zen; naklop-a, der Anschlag; blisöoba-e, der Wttmglanz; oklo-niti 86, umklammern; Livisonso ravnati, das Leben einrichten.) Slovoöi Minot Notbomir pokliöo nekoga dno 8vdso^a 8ina Od¬ dala, ki so ns8topil 21. loto, tor mu takole govori: „Obdala, 8in mos! ti 8i nas mlasm med mojimi otrooi; ti 8i moja edina tolaLba. Vo8, da imam v tlari^radu brata, ki doos ninrs, tebe pa Isubi. Večkrat te so Ls btol od meno; 2«ias pa so prikla doba,., da odideš k nssmu. konavlsam ti 80 onkrat sedro 8vosoAa dosodanso^a nauka. ?08lu8as: „6Ios, da vidig v80, kar 80 Is viditi da. IVobena 8tvar nas ti ne bo tako vi8oka, da bi 8vdso^a pogleda no btsl povridiZmiti do nse, pa tudi no tako niška, da bi ravno tako rad no 8pu8til 80 do nse. lloiti 80 mora8 od pogleda v 8onoo in od pogleda na öorviöka v prabu." „V 8reoi 80 no prov^Fmi, v no8rooi no obupaš. 8na,8oks ti bodi ?ado8ti 2a to, en 8meblsoj vo8eliee 2a uno; 8rooa in ne8reka 8i roko podassto." „Vari 80 plamena divss seno; nikdar no bodi treten. doria in togota Kordi V8ako lioo, 80 bolj pa um in duZy." „chsubi V80 lsudi; pa vi8oko sib le malo 2med nsik 8pO8tus. V8i 80 tvoji bratse; teZa 80 vodno spominsas." 86 „6ast isöi in ooni. Ona povišuj öodndst in so tudi vookrst plaouso. Lo^astva no proriraj; po njem moros dobro storiti sirotain, pod- pirsti nodolrnost in so smosati naklopom kudobnib ljudi. Od blisöobo pa Io bori." „Vrni so lari, bolj Kot strups. Isöi si ono^a prijatla. in kodar ß^a nasdos, dobro As ouvas in vsri; ps nikar no misli, da si ra dol^o dass gotovo nssol, Kar si isksl. kodkokrat ovoti sloo, so rodkoso ovo- tios prsvo^a prisstolstva." „Ireron bodi vodno. kisano^a so s sononim voromo^ni." „övorsto so okleni vero svojik starik. bis voruj tistim, ki niö no vornan, in beri odnsib, ki podiraso vso, nikoli ps niö no ridag'o." „Io so, mos sin, mosi nauki in prosijo. Vtisni si sili v svoso duso. 8pominsss so vsakega dno tistega, Ktori ti sib se govoril. IVo das poginiti semenu modrosti v nerodovitni remlsi in ugasniti pismen» oootovo Isuberni v sorou nobvalorne^a sins." z^kmot umolkne. 8in mu spodobno pogubi roko in mu oblsubi, rvosto rsvnsti svojo ri visenj o po projotib nsukib. 88. Die Wohnungen der alten Slaven. (Nab-s (ü), das Mos; spno-s, der Kalk; blsto-s, der Koth; do- sks-o, das Brett; voss-o, der Ast; mssiti—ramasiti, verstopfen; omo¬ tati, omoöom bewerfen; prebiti, prebisom, durchschlagen.) 8iso stsrib 8Iovsnov so bilo leseno sli ridano. Imolo so sliri steno, luknjo so ramssili 2 msbom, omotali ps r blatom, ^pns niso pornali. kokrivsl! so biss vessmi, slamo/ ali deskami, krostör mod strobo in štirimi stonsmi so imonovsli irbs. 8trops ni bilo. bra¬ ven irbo so stals öümnsts, to so sbrsmba 2s potrebno roöi. Ob steni go bils Klop, ki so si lavs rokli. Mb mira so bils stol, okoli Kto¬ rowa so ns tlob sedeli, ludi poei so stari 8Iovani ro imoli: dimniki sim ps niso bili rnsni. 8kor steno so prebili nekoliko okro^lib Inkens, ds so bilo ir irbo viditi. Vsko lukngo ra okö so imonovali okno. OoLali so stari 8Iovoni ns tlob na slami ali stolgi. Io spriöugo beseda postolg. 6o ravno so nsso postolgi dru^aöo, go imo vondar vstalo. Lsksiis Iiiss so imsü start Lloveui? ütsrs Iiisirs ciste so Zs poniiAlt? kts- rili äolov odsto/t Kiss? Ltsrtli Iiisaili äslov stari Llovsai niso xosaati? Ltsri Irrr» v bisi ss imenugs i^ba — sxLvuisa — Kist u. s. W. Rede- und Sprechübungen. Krankheiten. kana-o, die Wunde. dora, gotiks-o, die Abzehrnng. sons-o, die Rose. neduba, susioa-o, die Schwindsucht. 87 otoli-n, die Geschwulst, tvor, vrocl-g, das Geschwür, mörrlioa-s, das Fieber, vroömos-s, das hitzige Fieber. löKsr-rsa, das Nervenfieber. lrölsrn-o, die Kolera, msrtüll-g, der Schlagfluss. omotiea-o, der Schwindel. pisüönieg-o, die Luiigeiisucht. borvn-o, die Ruhr. voslonion-o, die Wassersucht. rlgtsnion-o, die Gelbsucht. linKolj-Isu, der Husten. Irorö-g, der Krampf. troä-g, die Kolik. 8lndü8t-i, die Schwäche. robss mo bolijo, ich habe Zahn schmerzen. sslnvn mo boll, ich habe Kopfschmerzen; 15. Beim Krankenbesuche. Oobor rinn §08p6cl! l2 lesg ngrejene, posebno so okng eessne in ve¬ lik« in skorej povsssss 2 2alimi, öergvno priprostimi 2gAiinjgli previ- 6606. 8te^na (ulioe) so široko, suli6 in eessne tsr imajo potrebne jgrke ng strun ob. lVikjer in nikoli ni vicliti §nozg press liisniini vrgti, gm- pak Ag branijo ng ssvorisöu 2g kiso, ssg popotnik, stopivsi v liiso, nie gorsse^g ne vissi. 8kores 2g vsgko kiso in bisieo pg se gotovo mgz- ksn vertiö gli evetnstik. ss'um, kzer nss kmet ^noznisös ngprgvljg, si pi ilirani svgzosrski kmet nekgz prostora 2g ovetiee; in ko bi niö 91 drugsgs no mogsl, noprovi polog stonovolisöo vsoj o-tko grodioo, V ktoro Koko ovotioo posodi. Od spomlodi du porno sušeni no bo nikoli bros ovotio. V bigi, v blovib, na dvorišču, v skoduju — povsod so vidi, dajo tom Ijubo^on do oodnosti domu. Loksvs morejo biti vosi? Lolisve so Iilso? Kaj ss stoi« k poliistvu? K-tj so votivno v soboti? Koksvo so VLSI v Kvojol? Ooss pri sväjesrslrili bisvb llikoli ve lvovsko? 92. Sinnsprüche. kdor dolgo Io isöo in rbiro, lVo riodnjo ostanke pobira. kdor drobtino no bosti, Tudi koso vreden ni. 8in, ki storsov no Spoštuje, 8oin od sebe «robo.suje. kdor v mlsdosti dnorjo trosi, 8i v storosti kruka prosi. Rede- und Sprechübungen. 16. Vom Schreiben. Hodite tokö dolni in vröLito ini to porö. 8oj sein Vom dovi ono vroriol. Io ni dobro, ?KIi smom 2 jekle¬ nim peresom pisoti? kisito dobro in bro2 pogreškov. kririodjsl si bom, kolikor mi bo mogoeo. ko eernilo je prego¬ sto, ne teeo. Mjto go, kor go imstv v tintniku. Tukaj je drugo. To je prov dobro. ?KIi smem se 20 polo popirjo pro¬ siti? I2 seroo rod go Vom dom. Io popir prepusöo oernilo, kakor pivni. lu imste boljšega in tonsego, Vse, kor imam, Vom je no ponudo. Haben Sie die Güte, mir die Feder zu schneiden. Ich habe Ihnen diesen Morgen eine geschnitten. Die taugt nicht. Darf ich mit der Stahlfeder schreiben? Schreiben Sie gut und ohne Fehler. Ich will mich bemühen, so viel in meinen Kräften steht. Aber die Tinte ist zu dick, sie fließt nicht. Schütten Sie die weg, die in Ihrem Tintenfaße ist. Hier ist eine andere. Diese ist sehr gut. Darf ich noch nm einen Bogen Pa¬ pier bitten? Vom Herzen gerne. Dieses Papier fließt, wie das Flie߬ papier. Hier haben Sie ein besseres und fei¬ neres. Alles, was ich habe, steht zu Ähren Diensten. 92 to rlobroto Vam ostanom volili Ich bin Ihnen dafür sehr verbunden, clolrmik. 6o Vam ja2 v Kaki rooi ustroöi Wenn ich Ihnen meinerseits einen morem, mo ko soröno vosolilo. Dienst erweisen kann, so werde ich es mit Vergnügen thun. 93. Der Garten. Vort-a, Garten. saclovnjak-a, i Obstgar-rmlinjak-a, Pflanzgart, vino^raä-a, l . 8a6ono8nik-g, j ten. loba, §ro6a-o, das Beet. no§ra6-a, s Weingarten.Blumengart. plot-a (u), Zaun. Obstbänme (saclouosiio ärsvjs). ^ablana-o, Apfelbaum. örosnja-o, Kirschbaum, öosplja-o, Zwetschken- bruska-o, Birnbaum. visnja-o, Weichselbanm. bäum, vinska torta-o, Weinrebe.sliva-o, Pflaumenbaum, orek-a, Nussbaum u.s.w. 6votiog-o, Blume. roLa-o, Rose, vijolioa-o, Veilchen. GartenLlnmen. vortnioa-o, Gartrose. limbar-rja, Lilie. kbnöok-öka, Nelke. tülipan-g, Tulpe, biaointg-o, Hyazinte. solnönioa-o, Sonnen¬ sblume. Gartengewächse (selsnjLä, Lslsnjsva). ssaKocla-o, Beere, solata-o, Salat, kümara-o, Gurke, ilinja-o, Melone, roclkov-kvi, Rettig. malina-o, Himbeere, bron-a, Krenu, kapus-s, Kohl, oobula-o, Zwiebel, öoson-sna, Knoblauch. Gartenkräuter (^sliseu). tro8lr6lieu-s, Pröbstling. koronjo-a, Möhre. ropa-o, Rübe. poci^omljioa-o, Erdapfel. buöa-o, Kürbis. potorsilj-a, Petersilie, sivka-o, Lavendel. Aomilioa-o, Kamille. tz-orüsioa-o, Senf. Lalboj, Loboj-a, Salbei, molisa-o, Melisse. onoL-a, Anis. koLmarin-a, Rosmarin.mota-o, Münze. inajoron-a, Majoran. llusioa-o, Quendel. rütioa-o, Kcrbclkraut. I.-ti ss iweuP'ejo vinö§ra6i? Kje se xo nLv-iZi »«.tiLss)« vinÜAi-aäi? Liters vorts imellujsmo s»äovlljr»ks — evetnjrcko — Lklinsake? La) nali/stamo v SÄäovnjakiii? Ltsrs evetles lepo Zlsijo? Imenujte mi irslctors nctravitiio sslisea it6. 94. Die Blumen. (2ibol-i, die Wiege; spomin-a, Andenken; v spomin, zum Andenken; kinc-ati, nm, schmücken; po»änj-sti, nm, hervvrsprossen; ckisava-o, der Wvhlgeruch; rajsk, n, o, paradisisch; trobljivost-i, die Verwesung; izro¬ čiti — irrocovsli, einhändigen; locitov— tvi, der Abschied; vonoc-nca, sopok-pka, der Kranz.) Ovotlioo nns sprdmljajo po vseb nasili potil, oci riboli ,Io ^roba. Veto so naj rajsi i^ra s ovotlienmi, tudi docek jil, rack tor^a in «le¬ vico racke sackijo. Rada so klnca L njimi Lenin in nevesta, moL in Lena, krijstol prijatlu i^rocujo pri ločitvi v spomin voneo ckiso«'ali cvetlic; tucki pri veselica!, so cvetlico, ki povisrijojo nase vesele, bialjübljono matero ^rob, Kjer trava selena '2 troliljlvosti upanja rnamnjo poganja, sackijo poboLno lieere ckisoco cvetlico, ki razširjajo svojo rajsko dišavo, Ker jil, spominja veselja, ki ga njil, dobra mati sckaj uLiva v nobosib. Rede- und Sprechübungen. 17. Beschäftigungen im Garten. H motiko/ kopati. Lebe sli^ ^recko oKrdbati. Semena ali sadiko saditi, vrevosoa rmsajati. 6opico na «obla copiti. lerto obroLOvati in okopclvsti. sortam kolice pristavljati. Iv r^ati. 6votioo v šopek (venec) povijati. Sadike pobrati. Divjake po/ckabtnovati.) Sadje toisssti (obter^ovali). Ovotico presajati. Vodeno odrastlike porerovati. Sadje na prodaj voditi. Mit dem Spaten graben. Die Beete umgraben. Samen oder Pflanzen setzen. Bäumchen setzen. Prepfreiser auf die Stämme impfen. Die Neben beschneiden und nmgraben Die Reben anpfählcn. Die Weinlese halten. Einen Blumcnstraus winden. Die Setzlinge begießen. Wildlinge veredeln. Obst pflücken. Blumen übersetzen. Die wilden Schößlinge beschneiden. Das Obst auf den Markt führen. 94 95. Die Kirche und deren Th eile. 6erkev-kvtz/Kirche. kriL-a, Kreuz. boLji bram-a, Haus oltar-rja, Altar. sGottes. leoa-e, Kanzel. 2vonik-a, Turm. kanckera-o, Fahne. 2von-a, Glocke. po6vba-e, Bild. pokopalisce-a, Friedhof. spoveünica-e, Beichtstuhl. vrgle-orgel, Orgel. pevalisce-a, Chor. kerstni kamen, Taufstein. La^rack-a, Sakristei. 6orkev ima visok 2vonik, raven kakor sveca. Verb 2vonika so sveti 2>st Kri2 in na kriLu so suce petelin, ki kaLe veter. 2vonik ima stiri lins, sko2 ktere nam Zvonovi slušno pojo. Veliko vrsta so poä 2vonikom, stranske. pa na vsaki strani. V cerkvi je manj sli voc oltarjev in leča, pa pevalisce 2 orglami 2a Aockco in pevce. ?o cerkvi so stoli, iti oerkev? ÜZ.Kö se cerkev se äru^Lel rmslisis? 2akLz se imcinijc cerkev kisa. boZja? vLtiaio v cerkvi? 2akäj se obiramo v cerkvi? Lteri kraj se knsmijs xokoxs.Iiscs? 96. Sprüche. lucki sovražnika je treba poslušati, kockar resnico govori. Huckoben sinjo očetova rang, ki se ne ckä 02ckraviti, kakor s smertjo njegovo. Unogo bolze jo, biti pohvaljen ock ckrugega, kskor samega sebe bvsliti. lloljse z c, s pravičnim pes bocliti, kskor s krivičnim se vo2iti. „blno in ckvo je tri", tako računi pravični; krivični ps „eno in ckve je pet", sko so vec našteti no more. Xsr se clotetu brani, ta ckelazo pizani Iznclze. kesnics ze ckubu to, kar zs očesu svitlobs. 97. Drei Freunde. (8o«lnik-a, der Richter; soclkg-e, das Gericht; sockni stol-a, der Richterstnhl; pnvolze-a, der Befehl; 2ato26nee-nos, der Angeklagte; marati 2a kaj, sich um etwas kümmern; nt ogniti, Zeit haben; po krivem 2gto2iti, unschuldiger Weise anklagen). l^ekäo ze imol tri priMelje; clva ze seröno ljubil, 2s tretjega pa nie ni kej maral. lVekegg üne clobi povelje, naj pritle preä sodnika, ker jo bil bucko, pa po krivem 2at02on. „literi i2metl vas, reve prija- 95 toljom, „pojilo 2 M6noj 2g priöo; Im6o 86M 2at026N in krglj 86 1621." — korvi prijat6lj 86 bor2 i2Kovarjg, 6g no ut6KN6 iti, Ü6r uns prnveliko opraviti. LruKi Kg apromlja 6o vrat, tgm pg 86 vorno in o6i66, li6r 86 8o6m'kg 2boji. 'krotji pg, ng Kt6I'6Kg 86 jo naj m^nj 2g- nasal, jo 86l 2 njim, jo Kovoril in i2priöal, 6g jo 2gt026N60 N060I26N, tako 6g Kg n! 8o6nili 16 i2pu8til, ampsk tu6i obilno obilaroväl. — ll'ri prijätoljo imä ölovok ng t6M 8v6tu. Xako 86 obnašajo ti prijütolji ns umortno uro, Ko6ar 8o6nik ng 8o6bo kliöo! Donar, njoKvv naj boljši plijgtolj, Kg bo porvi 2SPU8til in N6 pojllo 2 njim 86 60 mortvaäko jamo N6. krijstolji in Llgbta Kg bo6o 8promili f8pr6mljali) 60 njo in 86 vornili V8SÜ 60 8vöj6Kg 6oing. Irotji prijatolj, ng litor6Kg jo v 8V0- jom Livljonju naj manj mislil, 80 njOKOVO 6obr6 66lg. 0n6 8SM6 poj- 6ojo 2g njim 60 8o6n6Kg 8tola; onv Kg bo6o tgm 2gK0Värjal6 in MU U8milj6njo i2pr08j>6. Rede- und Sprechübungen. 18. Vom Frühstücke. Obkori6 li08i'lpal6 ? k ' ko nava6i Ko8llöamo ob 8o6mib. K08Ü06 jo pripravljono. kojtö liO.silvat. Xoj pri6om. Vsm jo V86Ü Krull 8 8irovim ma- 8lom? Nm wie viel Uhr frühstücken Sie? Wir frühstücken gewöhnlich nm 7 Uhr Das Frühstück ist bereit. Kommen Sie zum Frühstück. Ich komme gleich. Ist Ihnen Butterbrot gefällig? Do V2omil6. Nehmen Sie nur. Dlaj jo p086bno ckobor; Kj6 Kg Ihr Thee ist vortrefflich, wo kaufen kupüMo. Sie ihn? di rg6i, Vsin 6sm ns6pi8 8ts- Wenn Sie wünschen, so will ich emio? Ihnen die Adresse vom Laden sagen. Ai bot6 pO86bno u8ti'6Kli. Sie werden mir einen großen Ge¬ fallen thun. Ism äobito tu6i 8ls6kor in lesvySie werden da auch Zucker und -prLV xo coni. Kaffee z» billigen Preisen finden. 6g2 N6 xisom rg6 ksvo; imsm rchsi Ich bin kein Freund vom Kaffee; ich 8okols6o. ziehe Schokolade vor. Vi imst6 prav lop poroolsn. Sie haben ein sehr schönes Porzellan. 86m Kg na üraLbi kupil. Ich kaufte es iu einer Versteigerung, ko eoin 8to plaoali 2g 6vang^8tero ? Wie theuer bezahlten Sie das Dnhend. 8om 6al llvanafist Kolllinar^v 2a Ach habe 12 Gulden sür 12 Ober-und 6vanaM 8glio in aklollio. Unterlassen gegeben. 8t6 ^ik prav po eoni äobili. Sie haben sie wohlfeil bekommen. 96 98. Ko8-iti, im mähen. 8U8-iti, im, dörren, ^räb-iti, im, rechen pinti, plejem, jnlen. treti, tarem, brecheln. 8ej-ati, sm, säen, or-ati, jem, ackern. 8nci-iti, im, pflanzen. Leti, Lanjem, schneiden. (Gctr.) klep-ati, Ijem dengeln, vpre^-ati, am/einspannen. korm-iti, im füttern, reci-iti, im, pflegen, nähren, napaj-ati, nm tränken, vij-ati, nm, auswinden, plenj-ati, nm, Getraide- kästen füllen. Der Prinz und dieNachtigall. (Leckak-a, der Thor; treba je, es ist nvthig; 8v pritep8li, — tepem, hcr- bcikommen.) Nlaä kne^ 86 8probaja 8 8vojim učenikom po lo§u. 8Iaveek ua veji napoje. Alack Kne2 ^a vitli, 8li8i ^Ia8 ne8li8an in ^a boöo imeti ; pa ptieek Olileti. „Xaj je to", pravi kner noxaclovoljen, „8laveek, ki tako lepo poje, Livi po KOöäib, v mojem pO8lopju pa je toliko vrab- oov?" — ,,„2ato"", pravi uöenik, „„Ker ti Iioee 2g prikoänje Livljo- nje lep nauk ciati: Leclaki 8o 8smi pritepö, pamotnili Ijucii pa je treba i8kati."" Tjs 86 js 8pret,sjst mlsä Im62? Xäo js bil ns njsxovi 8ti-sni? üssttsi IrnsL psti? 2sIrLj pvstsns nsi-säovoljsn? üslrsen nsnli wu äs neenik 2S i-ritioächs Ävtjenje? eep-iti, im spalten, terk-ati, am klopfen, pbati, plram, stechen. ziehen, metati, meöem, werfen, eggen, öeck-iti, im putzen. Kiv-ati, am nähen. 8naL-iti, im reinigen, regati, roLem, schneiden, tor^-ati, am pflücken, verati, veLem, binden, kop-ati, Ijem graben, prati, perem, waschen, kop-ati, Ijem. baden. ple8ti, pletem, flechten, miti, mijem waschen, stricken. pa8ti, pa8em, weiden. pre8ti, proäem, spinnen. 8ek-sti, am hacken, viti, vijem, winden. kriti, krijem, decken. 8ukati, 8U66M / , brÜ8-iti, im schleifen, vert-eti, im > ? lov-iti, im fangen, jagen, va^-aii, am, wägen. mlo8ti, moljem, melken, treb-iti, im, reinigen.^ LZati, L^em brennen, ssnoj-iti, im j h., e,, " «triei, atriLom schneiden. 8il-iti, im f o - Ha8ati, ba8vm, anflegen. 2 oo6zom 8tori AO8poclar vee kakor 2 roko. Oe Leli8 2V68töAa 8luLabnika imeti, bocli 8am; in ee koöeZ prav orati, morg8 8am ra oralo äerLsti. Mor 8eje bre2 Knoja, 8labo AM8poclari. kreä vratmi Ii to bom volku vorZla." Volk so rsLvosoli, in misli, (la bo kmalo sit; oolo noö oak« porl stroko, kclaj mu bo mati otrok« vor^l«. ?roti jutru msli otrok« mi- lujo, rokoo: „Mio so no boj, ljubo mojo cloto! Oo volk priäo, K« bomo ubili." Volk jo xclaj Läloston potopno in pravi: „V toj kisi tlru^gci govorijo, 6ru§«oi mislijo." Ocl ko§ti govori basen? La) isoe volk? 1ropr«tz«-o,' Teppich. b) Gerüche des Landmanns. Vor:-«, Wagen. koöij«-6, Kutsche, kolosolj-ljn«, Kalesche. Kola—Kol, Leiterwagen. kos-g, Korb. j«sli—j«sol, Krippe, korito-«, Trog. vgjot-i, Leitseil. k«ssulljo,nisL,6, Backtrog, vori^« (kotlng)-o, Kette. Loi^v-i, Wiesbaum. bio-g, Peitsche. ssmokölnics-o, Schub¬ karren. ß-«ro-S«r, Karren. plUA-« ) clrovo-voss? ,Pfiug. orslo-«, ) lijsk-«, Trichter, soä-s, Faß. s«ni—ssni, Schlitten, drsng-o, Egge. kos«-6, Sense, sorp-s, Sichel, sekira-o, Axt. motik«-6, Haue. lopst«-o, Schaufel, vile— vil, Heugabel. ß-rgbljo—tzrsbolj, Reche n. Lskolj-klj« - - F vroes-o, j Lornik-g, Handmuhle. kropivnio«-6, Gießkanne, tisksvuios-o, Presse. k«cl-i, Kufe. brent«-6, Bute. 99 vodro-s, Eimer. Aolida-o, Gelte. öeber-drch/Bottich. pinja-o, Butterfaß. torlies-o, Brechel ^robon-s, Hechel, u/ds-o, Zaum. 8ödlo-a, Sattel. Mm-s, Zoch. komat, Komet, vorv-i, Seil, Strick, vövuioa-o, Wurfschaufel. o. Werkzeuge des Handwerkers. Orodjo-s, Werkzeug. sstzn-6, Sage. pila-o, Feile. 8veclor-drs, Bohrer. dloto-a, Meißel. to8lo-s, Hohlmeißel. mod-s, Blasebalg. silo-g, Ahle. nsklo-a, Ambos. kopito-a, Leisten. vitlo-a, Winde. klin-s, Keil. 8kodol-dls, Hobel. tolksö-a, Schlägel, liönik-a, Schlachthobel, brsdlja-o, Zimmerart. mosariea-o, Schlachtbeil. props8-a, Schurzfell, drota-o, Pechdraht. Zur eigenen Satzbildung in Verbindung mit Zeitwörtern. Sprichwörter. > - , / 8Isbs bekira 86 nikoli ni bila ukrsdona. Ims ^rsbljo, vil ps nims. Mva vroea nova 8i'oös. V8sks novs motl/s rscls moto. Kdor ns tor^u Ki8o /ids, ims veliko moz8trov. 2 vovnioo 8i po8ozujo, / Llioo pa vraöufo. voln o orodjo dolo 8kraj8S. Lnoinu Lob v roko ds vo8lo, drugemu p s to8lo. 8Isbn orodjo jo oo8ts k zamudi; mojatra okrsdo in dolsvos utrudi. NoMrov 8in ddatikrat ni imons vreden, 'lko zo moni plug- in drsna (za to mi ni mar). ?ovch' mi, k-st vicliti v i^bi? 2a IcLi so skattjs? Ösinü so zorbasi? V «sm vodimo sadje us tsr^? V eem nosimo vodo? V eem se moremo voditi? 6esa po- trsbnjs trmet pri detn? Ham tirani Icmot svoje 2ito? 8 eim Irüptjemo? 8 ein» br¬ avino? 8 eim svetimo po i^balr? 8 eim siva sivdr? 8 eim siva ersvijLr? bltero orodje potretnsts trovLe? Xtors orocha potrsbn^ö tosär? Laj «tekamo s svedrom? Xäo potrebuje äaxo in pito? 103. Beschäftigungen des Handwerkers. kovati, kujem hämmern, tkati, tkem weben. dolb-8ti, om meißeln. «kodlj-sti, am, hobeln, dsrv-sti, am färben, kad-iti, im räuchern, mleti, moljom malen. 8tru^-iti, im drechseln. Vort-ati, sm bohren, ks^-sti, am sägen, pil-iti, im feilen. to8ati, teZem zimmern. rn'd-gti,am mauern. Arsd-iti, im bauen, pid-sti, pi8om blasen, dol-iti, im glühend mache». Iik-ati,ain glätten. klati, koljom schlachten. /Krati, ŽAom brennen, poöi, poeem backen. mo8-iti, im kuetten. pro8lzj-ati, am, sieben, ß-on-iti, im, treiben, vij-sti, am winden. 7* 100 Lukner ckola 8ukuo ir volne. Tka/ec tko platno, ir ktoroSg bela šivilja 8rajco, ruke in clruSo roči. Krojač rarroro sukno sli platno 8 škarjami in Sa 808ij6 8 Zivanko in nitjo, lika Sa pa X bkavnikom. ^povljär äola 8 Lilom in dreto na kopitu ir usnja, ki Sg 'r norem pri- reruje, črovljo, škornje, 8loboclr^ (pantoleljne) in čirmo (8clunir8okuke). Korrnsr clols koruko. Kovač v kovačnici poclpise o^enj r mebom, ki Sg r nOSO Sonc in tako relero rarbeb. kotloj vrame 8 kleščami ir vSnja, Sa)polori na naklo in Sg 8 klaävom kuje. Nirär 8koklja deske 8 8koblom, jik lika-^ ličnikom in dela tablje, mire in druSo reči. Ubnar melje rito, kok peče ir moke kruli ali pogačo. Zlosar kolje r norem ali me8»rieo rivino. Vornik vpiere konja v vor ali 8»ni, Sa pOSgnja (Koni) r bičem in vocli r vajetjo. V sauek 86 vdrimo po 8N6SU in po ledu. Vor r enim Kole8om 86 imenuje 8amokdlnica, r dvema Kol68oma pa gare. Oospoda 86 vori v kočijak, kmetje pa na kolsk. Rede- und Sprechübungen. 19. Bem Mittagessen. koSernilo miro, je re poldan. krino8ite pertiee. ?rino8ite mi rbco, vilice in nor. Vajte mi tuäi talir (krornik). Kaj bomo ddbroSa ra Ko8ilo (lo Karkoli raukärete. Decken Sie den Tisch, es ist schon 12 Uhr. Bringen Sie die Servietten. Bringen Sie mir einen Löffel, eine Gabel und ein Messer. Geben Sie mir auch einen Teller. i? Was können wir zum Essen haben? Was Sie befehlen. Kakšno jubo (rupo) imate ? Was haben Sic für eine Suppe? Neseno, podrSauo, Srako vo ab mleč- Eine Fleisch-, Brenn-, Erbsen- oder no rupo. Milchsuppe. .le Svveje (telečjo, ovčjo, svinjsko) Ist das Rind- (Kalb-, Schöps- M68O dobro? Schwein-) fleisch gut? krav clobro jo. Ja, es ist sehr gut. Ocl divjino imamo rajco, kljunjačo in Bem Wildbrät haben wir Hasen, propolioo. Schnepfen und Wachteln. krinssito mi ddbroSa mo8a 8 spi- Bringen Sie mir ein gutes Nind- načo, r repo, 8 korenjem, 8 fleisch mit Spinat, Rüben, Möh- kümarami, r Srakom, r ločo ab reu, Gurken, Erbsen, Linsen oder 8 krompirjem. Erdäpfeln. Koj koj; kmalo. Sogleich. krinesite nam pečenke. . Bringen Sie uns einen Braten. 2aukareto pečeno teletino, pečeno Befehlen Sie einen Kalbsbraten, SOvocbnössuko M68Ü, kračo, me- Rindsbraten, geräuchertes Fleisch, 101 S6N6 KlohgSö, pisos 2 laškim P86- NOM, P6L6N6 KOloI)O, pöööNO ^08, mei'üli» mesö ?, prinesite nam kapusa ati solate 8 sesiliom in olsoin. Kakšne ribe imate ? Imamo söuke, postervi, sepulj«!. Kakšni vina iinate? štajersko, «iberske, estrasske, laske, franeorke vina. ^Ii imate tudi dober ol? 'In so vse, Kar Lelite. l'ijino na Vase Zdravje ! Schinken, Bratwürste, ein Huhn mit Reis, gebratene Tauben, eine gebratene Gans, kaltes Fleisch? Bringen Sie uns Kraut und Salat mit Essig und Ol. Was für Fische haben Sie? Wir haben Hechte Forellen, Aale. Was für Weine haben Sie? Steirische, ungarische, österreichische, italienische,', französische Weine. Haben Sie auch gutes Bier? Hier ist alles, was Sie wünschen. Trinken wir auf Ihre Gesundheit! 104. König August Von Pohlen. (?odkev-kvi, das Hufeisen; rarlom-iti, im, zerbrechen; mosster-tra, der Meister.) Noemi poljski kralj ^vpmst se uks2al kovaeu, da mn naredi pod- ksv. Ko jv bila iim-M (naresena), so vname Krals in so ranlomi v svo- sib rokak, reköö: „Nosster! tvoso podkve "so 2a nie." Koväö molöi in Kern dru^o narocli. Krals mu ponudi «Iva cekina. Kovac su vname, pa su s štirimi persti ranlomi, rekov: „Krals! tudi tvoji ookini so 2a nic" in odide. Ort tc»Aä so tu xovorr? Kus ss povä otl Irrasia «Vvxusta? üas so xovä oä lrovava? 105. Eigenschaften, welche Formen bezeichnen. Iwi!ek!lcharf; Mer. gladek, glatt, vegast, schief, kriv, krumm, spicast, spitzig. vozlat, eckig, trivialst, dreieckig, štiri vozlat, viereckig. podol^ast, länglich, obel, oval. 2odat, gezahnt, koseät, LÄHs- votel, hohl. top, stumpf. skerb, schartig. uabrusen, geschliffen. svitel, blank. mekek, weich. Stoff zu Satzbildungm in Verbindung mit Hauptwörtern. 102 Alte Erfindungen. (Irnajdba-e, die Erfindung; preja-e, das Gar»; platno-a, die Lein¬ wand; ruda-e, das Erz; drag kamen, ein Edelstein; üanjka -e, die Schlinge; sirovo maslo-a, die Bulter; itd.—in tako dalje, und so weiter.) lVektere ixnajdde so silno (20I0) staro. ^e oi) öa^^dradamfi in Uöriesff 80 2nali sočivje'in meso kukati, mosö peci, Lito mleti in kruli iL njega peci, olje 12 olik stiskovati, koöe staviti, prejo presti, platno tkati in oblačila šivati, kecali so se Le s poljedelstvom in Livinorejo: tudi vertnarijo so Le pornali. Imeli so drevo, so ve (la ne tako, Ka- korsno je nase, brano, šerp, cepi, stiskavnico ra olje itcl. '?udi so 2nali Le rudo kopali in jo topiti. Kovali so perstans in druge lepo- tije; obrekovali so drage kamne; imeli so istato in sreberns dnarje. ludi lice in stiistno^e Livali so v starik casili Le lovili na ranjko in mreLe. Ir Virgidja vidimo, da je tudi boelarstvo Le bilo rnano sta¬ rim narodom. lVjive gnojiti so nmeli (2nali)'^az 600 let pred Kristu¬ som. I'udi drevje so rnali cepiti in sirovo maslo in sir pripravljati. ?ervo barke so bili čolniči: stari Kenicani so pa Le imeli dobre barke. Oerki in kimljanj so pornali solncne in vodne uro, ktere so pa Le pred njimi Kaldejci in Kgipeani iznašli. Lters 80 imjstarss EÄjäbe? K»; so rnali ob öasu ^krabkmovsm? Ivters kmetisks oroäjg. so najproj imeli? Krij viilimo 12 VirAltijli? liedüj so jsli irjlvs gnojiti? Licksus so bile porv!- barke? — Ltsre reei morejo biti xoäölxaste? Kakšne morejo biti mire? ttaksvi morejo nori biti? 106. Waffen und andere Schutzmittel. top-a, Kanone. bat-a, Keule. noLnice-noLnic, Scheide, sotor-a, Zelt. tabor-a, Lager. terdnjava-s, Festung, bramba-e, Wehr, oklep-a, Panzer. v ^rii in sicer v dolinak srednje ^rije. 1u so rasle nrrsALita in mnogi drugi sadeLi sami od sede, in tu je tudi domovina skoraj vsek nasid Livad. Odtod so se razširjali ljudje dalje ali dliLe; ti so sli tu sem, uni pa Ije. IVajpred so prebivali v derlogid, v pecinak ali v votlem drevju. 8 časom so se pa marsikaj koristnega naučili. lVapravljali so si brambo xoper divje mec-a, Wurfspieß. kopje-a, Sper. sülica-e, Lanze. sablja-e, Säbel. puska-e, Biichse. samokres, pistola-e, Pistole. dodalce-a, Bajonet. ?ervo stanovalisce človekovo je bilo OroLje-a, Waffe, söit-a, Schild, öelada-e, Helm, fraöa-e, Schleuder, strelica-e l st pusica-e j lok-s, Bogen, tul-a, Köcher, 103 nivali: ostro ali spičasto Kamno in Kosti. IVjiK porvo oronjo so bili bati (kiji) in leseno sulice, ponnojo kračo in loki. Daljo so si narojaii lopo in sotoro in nivalskik kon. 8otoro so imolignlasti potujoči pastirji (nomadi), klori nikjer niso imeli stanovitnoZn bivališča. 8tari Slovani so imeli ščite, močo in kopja ; vso vojaško orodjo so imenovali oronjo. lieclar jo bila sila, jo ino^ol vsak na vojsko. Mb voclja pa se jo imenoval vojvoda. Ivjs so psrvi človek! st3.N0Vii.Ii? IHs so nsjprecl prebivali? imenujte mi oroZja starib näroäov? Imenujte mi orodje nasib vojsakov? ' Das Ävalstvo-a, das Thierreich, pleme-mena, Art, Gattung, nival-i, das Thier, ptioa-o, der Vegel. riba-o, der Fisch. červ-a, der Wurm. Svetjo podobon volikoinu poliistvu, v kterem jo vso nivö potrobnil» in koristnik stvari, I^innä so jib voč kakor 30,000 plemen: veliko jib pa so no ponnamo. Mk stvar jo fijnA potrebna v Liven ali v vesolje; bron koristi ni roči; vso slunijo kloZm v kvalo, človeku pa v prid in korist. Vse nivo stvari nam pa onnanujejo vStZÄrnogmänöß-g, neskončno inddro^a in dobrotljivega Loga in njegovo očetovo skorb, sveto bonjo previdnost. Vso, kar nivi, nas opominja Loga bvaliti in nam poma¬ da, častiti Oospoda toliko čudonov. kepo govori pobonni lob: „Vprašaj nivino, in to bo učila, in ribo v morju ti bodo nannänile. Kdo no ve, da jo vso to Oospddova roka storila?" 107. Thierreich. golannica-o, Amfibie. nemljchvodnica j ninek-nka l. . ... mergolinoc-nca j 108. Die Nahrung und Bekleidung der Thiere. ILerma, pičg, klaja-o, Futter, some—semena, der Same, nerno-a, das Sameukerii. nornjo-a, die Korner, červ-a, der Wurm, komar-rja, die Mücke. gosonica-o, die Raupe, konopno somo, der Haufsame. proso-a, der Hirse. btz'r-a (ü), der Fenchel, morkovina, das As. plon-a, der Raub. Lorjo-a, das Gefieder, kona-o, die Haut, dlaka-e, die Haare, konuk-a, der Pelz. griva-o, die Mähne. söotina-e, die Borste. «pirs, luskina-o, die Schuppe. lusčina, lupina-o, die Schale. volua-o, die Wolle. Vsaka nivülica na svotn najde svoj nivon: ona svpjo travico, druga svojo nčrn/co , trolja svojo meso. Očo nebeški vso nivi o svo- 104 jem času. Vsaka rival ima svoje larliono telo, tako skvarjeno, kakor Kg potrebuje. l^ektere po malem larijo, druKg naKlo letajo , rdaj po ? dvvb, po stirok, tudi po seskHib in se po vee noKab, nektere pod nebom lörkajo, dru§e pa po vodi svitajo (plavajo). karbona je tudi ^oilejs, ktero jo Ll>K rivabm omislil. Ävali vroöik krajev imajo tanko dlako, po merrlib krajib ps korub. kerje ptioam, dlgkg kondom, volom in kravam proti rimi dKH Kvstch raste, da jib ne rede, kibe imajo Kladke terde spire ali luskine, da labko po vodi plovbo. Oblekg rivalska sluLi tudi človeku; ptico ngm dajo perje ra postelj, ovce volno ra odlaoil» itd. X60 js stvari! Živali? Kaj Iiain d^riansijsjn Ävati? Kaksnajs Živalska oäeja ? Ilters Živali imajo mslrko psrjs? IHs nosijo Lvali toplo kaÄMe? Kaj clodivaino o Rede- und Sprechübungen. 20. Vem Besuche. Ldo terks? — de noter Wer klopft? Herein! övK Vas spriini, draKi Kospod! Seien Sie mir herzlich willkomnien ! Ne prav veseli, da sto rdrsvi naräj Ihre glückliche Rückkehr freut mich prišli. unendlich. kdaj ste prišli? Wann sind Sie angekommen? 2e dsvno Vas nisem vidil. Es ist schon lange her, dass ich Sie ^lW ste bodili? diekaj öasa sem bil ng kmetili, nekaj pa po svetu. 8te kaj dobre volje bili? krav dobre volje smodili—kakor kralji smo se imeli. krav rdravd-ste'viditi. 2rak mi j> ra v ljudi, ^daj pa pojdem se nekoga obiskal. K/ ^li me bööoto spremWi ? Vam nie no morem odrem. Kaj dela Vasa Kospa sestra? Vans jej je prav budo. lipam, da jej bo kmalo odleglo. kordravite mi svojo ljube starise. lVo bom porabil, jib pordräviti. nicht gesehen habe. Wo sind Sie gewesen? Einige Zeit war ich auf dem Lande, die andere aber auf Reisen. Haben Sie sich gut unterhalten? Wir haben uns herrlich unterhalten. Sie sehen sehr gut aus. Die Luft schlägt mir recht gut an. Jetzt gehe ich aber noch jemanden besuchen. Wollen Sie mir Gesellschaft leisten? Ich kann Ihnen nichts abschlagen. Was macht Ihre Frau Schwester? Heute fühlt sie sich recht schlecht. Ich hoffe, dass die Krankheit bald brechen wird. Grüßen Sie mir Ihre lieben Al¬ tern. Ich werde nicht ermangeln, es aus- zurichteu. 105 109. Der thierische Körper. 6odee, Schnauze, Maul. KIsun-u, Schnabel, rissoo-veu,-Ruffel. perotniou-o, , Lrolo-u, Rachen. krilo-u, s "^e. tipuvnik-g, Füblhern. ücipüvnieu-o, Schere. in-Ig, jexieu-e, Stachel. pluvutu-o, Flessfeder, ikru-o, Rogen. Lloxu-e, Schleim. ro^-u, Horn. kubu-o, Fittich. ro^ovi-ro^ov, Geweihe. ^roben-u, Kamm. kopito-u, Huf. purksls-klsu, Klane. 08tro^g-e, Sporn. 80p, kopu-e, Federbnsch. 8ok-u, Saft. kreinpels-plsu, Kralle, rop-u, Schweif. ^erö-g, Hocker. muvlis-o, Beutel. volnu-6, Wolle. Limu-e, Pferdehaar. kruclu-u, Bark. brucluviou-e, Warze, postlnuciok-llku, Lappen, koomu-6, Zotte. Ko8öiou-e, Gräte: Bein. nu^sin-o, Instinkt. metiür-rsu, Blase. ^noräo-u, Nest, plitvu-e, Kiemen. rulo LiveLu i8Üoso in priprüvlsuM. )'nn klagen; mornir- uti, üin murren; torp-oti, im leiden.) ... .Osel so toLil, oIs80 Aglli, kukor ineni, ki 8oin xinirus 8l6p." lr te bu8ni 80 nöimo, iiullovülsni8o Liveti. l'onii8iimo, Kus nn'nusn ciru^i torpoti in no koino veo morinruli in toLili? Oct Irterili ^ivuti ss govori v tes dušni? Ktere bivati so I)!Is iisLuUovolsno? Kuko sid ss poctueit Kert? Lus ss Heimo m ts busni ? 106 111. Nutzbares von den Thieren. Korm-e, Hanl. 8gvba-6, Pelz. volna-6, Welle, dlaba-o, Haar. Köotina-o, Berste. Lima-6, Pferdehaar, ro^-a, Horn. Ko8t-i, Knochen. 8lonoko8t-i, Elfenbein. 2ob-a, Zahn. M68o-a, Fleisch, kri-borvi, Blut, mloko-a, Milck. mnslo-g, Schmalz. 8irovo 8M6tana-o, Sahne. 8ir-a. Käse, loj-a, Unschlitt. 8alo-a, Fett. «p«b, 8lanina-6, Speck. ma8t-i,Schmer, maäöa, ma8Öoba-o, Fett örsva-o, Darm, kraoa-o, Schinken. Ei. boljäk-a, Eiweis. rumonjak-a, Dotter, ^noj, n^ovno-s, Mist, blato-a, Keth, porjo-a, Federn. ma8lo-a, Butter. jajo6-a, Das Weib und die Henne. (Obilon, Ina, 0, reichlich; N68ti—N686m, legen (Eier); pit-ati, rnn mästen; morebiti, vielleicht.) ^sna jo imela K0K08, ktora ji .je v8ak dan jajoo 2N68la. Ko bi jo bolj obilno rodila in pg8la, 8i mi8li Lena, bi na dan po dvo, morebiti 80 po tri jajoa od nje dobivala : Zatorej jo prav obilno pitati ^aöno, bob08 pa jonja N68ti. I.akomno8t oloveliu Zkodisto. Lai SS pripovsäujs oä ZSIIS? 2akä) fs bila Zsna kaznovana? Lai dobivamo od Kurs? La) uam da)s krava? Lä) dobivamo od oves? 2a ka) so )a)ea? La) čislamo 12 volne? La) dslamo s psrjsm in Zimo? Rede- und Sprechübungen. Sl. Vom Spaziergange. Kaj pdöuomo po jodi? Kar 86 Vam hubi, bprobodimo 86 en malo. Kam 8ts namenseni? Kaj 86 Vam rdi, bo bi v drevored ali v Akij 8li? Norediti ki bilo prijetniZe v bab vsrt ali na polje? M polju bo prevroö» ; velika vro¬ čina prikajs. Was wollen wir nach dem Essen be¬ ginnen ? Was Ihnen gefällig ist. Machen wir einen kleinen Spazier¬ gang. Wohin gedenken Sie zu gehen? Was meinen Sie, wenn wir in die Allee oder in den Park giengen? Vielleicht wäre es angenebmer in einen Garten oder auf das Feld? Auf dem Felde wird es zu heiß sein. 107 ?g posmo v bliLnji IoA. So gehen wir m den nahen Hain. ?opolsom Vas kras potoka, ki so Ich werde Sie längs des Baches po clolini viso. führen, der sich durch das Thal schlängelt. Obornimo so na stosno — na lovo. Wenden wir uns rechts — links. ^Ii so obornomo po oosti ali po Schlagen wir die Hauptstraße oder Sts^i? den Fußsteig ein? sstaubig. Oosts so provoö blatna-prasna. Die Hauptstraße ist.zu kothig — zu Kako lopa sonntora! Vso so polno Wie schön ist die Natur! Alles ist nobösko^a blagoslova. voll hiuunlischen Segens. 112. Th ätigk eiten der Thiere. lVos-ti, om, legen (Ei), plocl-iti, val-iti, f . ... loöi, lo^om k brüten gnoicil-iti, im, nisten, clos-iti, i'm, säugen. so pas-ti, om, weiden. xob-ati, Isom picken. xri--ti,om, Meißen popact-ati, am, f glost-ati, sm, - Irrüst-ati, am, f " mor-iti, im, morden, äivs-ati am, tMhen. ransaz-ati, am, l Lroti, Ärom, fressen, clav-iti, im, würgen, sreh-ati, am, i , piti, pijom I ' prorivok-ovati, usom, Wie¬ derkäuen. srnhigen. nacllob-ovati, usom, beun- prilirovati so, schmeicheln, pik-ati, am, stechen, prask-ati, am, kratzen, m/s-iti so, im, mausern, lov-iti so, im, bänten. clorst-iti,' im, laiche». so plüü-iti, im, schleichen. so mot-sti, am sich winden. . plon-ati, am, klettern.sgen. mäli-sti, am, wedeln, liürsk-ati, am, i riti, rijom, wühlen. so sopir-iti, iin stolzieren. sVop-ati, am, ,. « , ' hinken, krovh-ati, am, f plav-ati, am, schwimmen. grobsti, grobom f lar-iti, im, kriechen. Hocl-iti, im, gehen, stöp-sti, am, i-, korak-ati,am, f lot-oti, im, laufen./ omalr-ovati, schwanke», so gib-ati, Isom, sichbewe- lot-ati, am, fork-ali, am, f sorlo-tati, am, flattern, lov-iti, im, fangen. Bewegung. »lirs-ati, am, rennen. ! schreiten am, schießen. ' skakati, skaöom, Hüpfen Kss-ati, am, bellen, misävk-ati, am, miauen, tül-iti, im, / ... rujov-oti, im, f blul-en. mük-ati, am, muhen, bük-ati, am, brüllen, ronö-ati, im, knurren. Töne. po"'/osem i.. propov-ati, am, s kräk-ati, am, krächzen. AOZo-tati, am, schnattern, /vor^ol-oti,im, f övorö-oti, im, zipitschern. vrisc-ati, im, schreien, öivk-ati, nm, pipen. -- - - trillern. KIopo-tati,osm klappern, rrostol-pti, im, f AOmül-iti, im wispern, bronö-ssti, im, summc». ovil-iti, im, winseln. Fi'ül-iti, im, girren. 108 ?tioe ^nerclijo, no8o lai'oa in plodijo. lVektero^ ptice lopo prepe- vajo in žveimolijo, ciru^e p» Zmrclo krakajo in vrisvi^o. Lura rodijo rornlo in clru^e semena. ?8l ^loilajo kosti. Uaclce 86 prilirnjojo in pra- skajo. Uekteri P8I raili popäclajo. I6 2a lepe reci 8kerd6ti, ki ni80 neodboilno potrebne. Oä ss tn govori? Kni nassl pstslirr nn ^noM? iVIi is bit nnjclsnsAn IrnnmÄ vs8et? 2nlräi ni bit vesel n-mclsneAa kamna? tvsj nas nei basen? 109 115. Eigenschaften der T hi ere. Domaö, zahl», doröö, reißend, divji, wild, roparsk, räuberisch, strupen, giftig, proderren, frech, bojöö, j furchtsam, plašen, j scheu, bister, scharf, ognjen, feurig. tzroroviton, grausam. ßibcon, flink. mesorortenflleischfresseud.okoron, j korvireljon, blutdürstig. neroden j ungeschickt. rvit, heimtückisch. butast, tvlpisch. premedon, schlau. prekanjen, verschmitzt. plosöst, platt, stirino^ät, vierfüßig. ravikan, j krumm,zurück- rakrivljen i gebogen, bodöö, l to.njast j letvö, krilat, geflügelt. prirau, gefleckt. progast, gestreift. kosmat, kooast, zottig. kodrast, kraus. pernat, gefiedert. rogovilast, zackig. Das wilde Pferd. (kervoten, tna, o ursprünglich; 86 klat-iti, im, heruniirren; dan današnji heut zu Tage; potegniti jo, entfliehen.) korvotna domovina nasik konj jo ^rija. ko voliliili pusöavali mongniskib, okoli uralskega jörora, okoli potoka 'lan na kitajskem in v jurni 8il)i'rii 86 klatijo 86 da» današnji oelo brode divjik konj. Divji konj ima dobeliso glavo kakor domaoi; usesa 80 dolge, ooi posebno Live; grivo ima kratko in kodrasto, dlako po rivotu dolgo in redko; ropajo kratkega: vsi divji konji so po barvi sivi, kakor mis. Divji konj jo silno bojeö in dvakrat kitrojsi od domüöega. ko prostili kra- jib, kjer jo dosti pašo in tudi vodo no pomanjkujo, so divji konji po¬ sebno radi, ko lotu so radi kopljejo, kred slabim vremenom, vikarjem in derjoin jo potegnejo v gorele pod koscato drevje. 6ordi in porine so tudi po rimi njik klov. Distjo, ki jo r dreves padlo in so o je¬ seni posušilo, jo njik kornm; sneg pa jo njik pijaoa, kedar ramerrnejo potoki in studenoi. Lolni so malokdaj; cepa rboiö, jil> ordravlja sama narava. Oäkoä jo prišla Živina v našo krajo? Kjo jo pervotna äomoviiia konj? Laksou jo älvji konj? tijs Livt najrajši? Kam so xo6äjajo konj! o xoräoin vre- inenn? Io üinii? Kakssn jo elomaöi konj? Rede- und Sprechübungen. 22. Im Kaufladen. Äaklna ß-ospa! ali so Vam no ljubi, Gnädige Frau! Ist es Zhnen nicht noter stopiti? gefällig einzutreten. 110 .4li so nočeto Usesti? Ist es nicht gefällig, sich niederzu- laffen? Kaj bi rasti imeli ? ^berito si. Was befehlen Sie? Sie können wählen. ?o čom to prostate? Wie theuer verkaufen Sie dieß? lVaj ni2s eens jo . .. Das allergenaneste ist . . . Lo jo prostrano. Das ist sehr theuer? stau ne preeenim nikoli, öolj po Ich überbiete niemals. Ich kann nichts coni (boljši kup) ne morem stati. daven ablaffen. llloAlojto, kako lepo in stobro je Betrachten Sie die Scheuheit und bla^o? Gute der Waare. Koliko vatlov (palic) bi rasti? Wie viel Ellen befehlen Sie? '1o platno (port) je kaj torstno. Diese Leinwand ist sehr fest. Uberite si tusti kaj trakov (Lnorie) ? Wünschen Sie auch einige Bänder ? 8ukna bi rasta 2a pisse. Ich wünschte ein Luch zum Mantel. Lu imate kaj lepo robo (blgKO): Hier haben Sie eine herrliche Ware: öorno, tomnorolono, sivkasto, schwarz, dunkelgrün, graufärbig, plavo. blau. Dajte mi tusti svile, gumbov, niti. Geben Sie mir auch Seide, Knöpfe, Zwirn. 8i so kaj rasti vlstili? Wellten Sie seust nech etwas sehen? Lu je moj nastpls. Hier ist meine Adresse. 8e priporočim tusti v pribostnje. Lassen Sie mich für die Zukunft empfohlen sein. 116. Vierfüßige Thiere (stirinoLno Livali). Xival-i, das Thier. strobnica-e, das Kleinvieh. Livina-o, das Vieh. ^ver-i, ein wildes Thier. Kovejs Livina-o, das Rindvieh. riverina-e, wilde Thiere. tovorna Livina-o, das Lastvieh, stereöa 2vorina-o, reißende Thiere. proLvokajoöa Livina-o, Wiederkäuer, roparska 2vorina-e, Raubthiere. stojivka-o, das Säugerhier. lovska 2vorina-o, Zagdthiere. s) Hausthiere. No^a » Maulesel. ^06-^,^,. mula-o, j ' kamola-o > kljuso-ota, Mähre. kuucc-nca, Kaninchen. Siehe Seite 53. bsrt-a, Dogge. kostor-stra, Pudel. küLoj-a, Spitz- 111 8Ion-s, Elefant, nosorog-«, Nashorn, tur-a, Auerochs. bivol-a, Büffel. Ios-a, Elennihier. sedldn-a, Renuthier. d) Waldthiere jvlon-a, Hirsch. divja, kora-e, Gämse, kosuta-e, Hirschkuh. rsjvc, reo-a, Ha>e. severni jolen s. sedlo». vövorioa-o, Eichkätzchen, svrna-e, Reh. morska muna, Meerkatze, sernjäk-a, Rehbock. polk-a, Billich. divji korvl-rla, Steinbock. opica, nn-rkovea-e, Affe. v) Raubthiere. Kev, oroslän-a, Löwe. 7igor-gra, Tiegcr. leopärd-s, Leopard, pardosam-a, Panther. Kiens, risa-o, Hyäne, volk-a, Wolf, medved-a, Bär. ris, bistrovid-a, Lnchs jarbec-a, Dachs. Irsica-e, Fuchs, skriövk-eka, Hamster, koker-bra, Biber, sobol-a, Zobel, popelica-e, Hermelin. kuna-e, Marder, dikür-rja, Iltis, läsica-o, Wiesel, jvr-a, J^el. kert-a, Maulwurf, stakor-a, Spitzmaus, viära-e, Fischotter. Uaj korlstnisa in naj potrobnisa rivina jo goveja rivina, mvd ktero štejemo biko, vole, krave in teleta. Koristna domača rivina so tudi svinje, ki nam dajejo meso, slanino, salo in drugo potrokne reci. Lnako potrebna jv tubi drobnica, med ktero stejeino ovce in kore. Konj se imenuje po svoji cvdni podobi me<öddÄästs Dolg jo bliro dosvt, visok pa bliro štiri vrovljv. On jo voci kakor oira. lVjogovo truplo jv 112. krepko, kakor I>i iic samib kit spleteno kilo. 6Iavo ima butasto, oöi velike in oMDre, kosalo ^lovo in persi in velike o-rive. Lokve imä silno širok, poči nosoiii kakor preroron, jerik oster kot sest in robe toko močne, (lo r njimi vse kosti rclrobi. kep jo po tri votle clol^ i in tako močen, clo r njim eloveko pobije, Tev rnjove, kakor bi ir remije Kermelo. Kralj rverin mu pravijo. kocasi in ošabno bocki. Vsak (len moro noj monj i5 funtov meso imeti. Starosti po uöoko le 25 M)u? kakšen ir^Isä narn ää^'sjo bneele? 118 Rede- und Sprechübungen. 23. Zn einem Gasthause. schwer. — Geben Sie mir eine andere. Bringen Sie mir ein Licht, Licht¬ scheren und Schwefelhölzchen. Wecken Sie mich morgen um 6 Uhr. Wann geht die Briefpost ab? Ist das Posthaus weit von hier? Haben Sie Zeitungen? Wünschen Sie politische oder belletri¬ stische Zeitungen? Zimmer. ms Machen Sie schnell ein Feuer, da es mich frieret. Schließt die Thüre gut? Gehen Sie den Schlüssel holen. Wie schiebt man den Riegel vor? Dober llsn! 1s2 bi raä kako i2bo. Guten Tag! ich wünschte ein Zim¬ mer zu bekommen. M bi ralli irbo 2 ono aii 2 llvema Wünschen Sie das Zimmer mit einem postoisima? oder mit zwei Betten? 2 eno postvlso, ps raä bi so v per- Mit einem Bette; doch wünschte ich vom nallstropju. es im ersten Stock. V spollnsib i2bsb no stanusom rsll, Ich liebe nicht, im Erdgeschosse zu Ker so tamno in mokrotno. wohnen, weil es dunkel und feucht ist. Dasto mi ksko ollroöno mirno Geben Sie mir ein abgelegenes, stilles i2bo. Do bor2 V ML 2skürito, Ker mra/..'.^.- ^.ii so llüri llobro 2aklopgso? kosllito po kljub. Kako so 2stisno 2gpäb? ^Ii mi no morste Limnioo cisti ns- Können Sie mir stakt des Federbettes mosto pornioo? / nicht eine Matratze geben? krinosito so eno 2Aiavso.' Bringen Sie noch ein Kopfküssen. 'Is ollesa so prelabka-pretoLks. Dasto Diese Decke ist mir zu leicht — zu mi llruAO. krinosito mi büö, vtornsaioo in vLi- Aslivs. Xdullito ms 2sstro rn8tljikn-o Gewächs. X6>-i ^ös-a,! Pflanze. 8sdikn-o- 8ndox-n j Planje. drevd-v68n, Baum, drovsg-n, Bäume. Thätigkeiten der Gewächse. ssorm-n, Busch, ssormovso-s, Gesträuch, msb-n, (ü), Mos. ssobn-o, Schwamm. Lul-itl, im, . . . ...' . ' kennen. oim-iti, im, s rn8-ti, em, wachse», po^äns-nti, nm, treiben, berst-sti, im /. v listje iti,s k-w-pe". xelen-eti, im, grünen. cvet-M,i'm 0V68tl-0V6t6M s xnred-iti 86, im, sich ver¬ mehren. di'8-nti, im, dufte», xdr-iti, im, reifen, rod-iti, im, (Früchte) tra¬ gen, bringen. von-eti, im, welken. 8U8-iti 86, im, dorren, odpnd-nti, nm, abfallen, trokn-eti, im, modern. Enj-ili, isem, faulen. Cnos-iti, im, düngen. 86 mnox-iti, im, sich mehren. vleöi, vleöom, ziehen. 8örk-nti, nm, saugen. ixblgplsnti,gm, dünsten. Ai'Ii-ati 86, Isem, sich be¬ wegen. mns-nti8o, nm, schwanken, trepe-tnti, 666m, zittern. v>8-6ti, im, hängen. Kum-oti, im, rauschen. ?rokrn8nn >6 odosn NN86 xomlsö: tnkd XelöNN in lopo PI8NNN so, (In 86 okd nikdnr nnjrledsti N6 Muro. 8tknl so je premodri 8tvnrnik ix inno^oterib r»8tlsin, ki kinönso lioo nn.86 xsmlso. ?o vmoliili plnninnli in Alobokib dolinnb, po 8t6rmiü poöinnb, kjerkoli jo po8eies rodovitno X6mlj6, X6leni trnvn in (Ir6vs6 ; oelö ns 8troiii Iinsdo xörnieo 8voso M68to in rn8tlsika 8voso xivlsenso. 6udno 86 mnöxiso rn8tlsin6. Nnle xornion vvter rnxngKg, dru^o imnso mnsbono porsioo in otrooi Kn rnxpibüsoso, 8pot ilrUAg imnso 8voso bäbieo. V pimi in v Iiuciom volru ol>86vn priiolln (nntorn) nn80 X6mlso po viLinnIi in Alodinnii x mno^ovär8tnimi X6li8ei. Mkoliko 86M6NN XNN68I) ptio6, elru^o ziriplnvs PO rolink in po morju v ptuso lersso, (In 86 lnm xnroäi in 8 ön8oni 8go rsstlsills? «icksllo Iiorist nsm äouäZsso rsstsiiiis? Loreninn-6, Wurzel, knl-i, Keim. 128. Th eil e der Pflanze. cimn-e, Keim. kilkn-6, Halm. stoblo-n, Halm. Iikn-6, lubse-n, Bast. 120 listnato drevjo-a, Laubholz; bovjs, silovje-g, Nadelholz. Kastljine sbrkajo po korenini svoj river ir remije, po deblu in perju pa ir rraka; vodne rastlino pa tucli 1'2 vodo. ludi rastljine imajo svojo rivljenjs, pa druxaeno kakor je rivalsko. poglavitni deli rsstljin sor korenina, deblo ali steklo, listje, ovet, šemo in sad. Kore¬ nina ima rivnioe, tanke nitke in eevke, po kterik vleoe Livni sok ir remije. Deblo sli steblo vleee sok smerjo) ir korenin in ga pošilja vejam in perju. ?erje je krasna ocleja rgstljin, po kterem irblapljajo rastljine preobilni sok. Ovstje, naj lepši del sadike, daje raslljinam ralo podobo in ob svojem basu sad dorori. Ovet je mnogotere barve in podobe. Kavno tako rarliono je sadje: mesnalo ali sobno, terdd ali mebko, v lupinab ali v lusöinab, koristno pa tucli škodljivo. Imsiaijts mi po^Isvitus ärsvesns Nets? I2 ktsrik äslov obstoji evetlieL? usra äonLss, ärsvjs? 129. Dre Bäume und die Ärste. (8ekira-e, die Arsi; toporisöe-a, der Arftstiel; strab biti, sich fürchten; oglasili se, imjsich vernehmen lassen; kaj rälega storiti, etwas zu Leide tbuu.) peljali so svoje dni ir neke kovsonioe poln vor sekir skor neko dobravo na somenj. 8ones je sijalo in dervnioo, lepo irbrusene, so se v sonou toliko lesketale, cla je bilo clrevje strab tega smertnega ororja. „Kclo nas bo rešil? io sekire nas bodo vse posekale!" je 121 cljalo drevje in milo sdikovslo. M to so oo-lasi star dob in pravi: „„iVo bojte so! dokler nobeno drovo lom sekiram toporisöa no da, nam no morejo kaj salona storiti, naj si bodo so tako isbrusono."" Lid' ss prPovedujs od sekir in od drevju? Luj nus uni tu bussn? 130. Die Henne und das Küchlein. kisöo si jo na drevo pomagalo, so po vojsk sikalo in reklo: „Usti, mati ! tukaj je slo slo prijetno !" — „„Doto, doto!"" svari mati, „„Kurs, bers kosi nasaj poči perulnioe, oo no, to ko jastreb"" — „OK, mati! kaj jastrok? ?rej ko prileti, s«>m so — —80 ni isFOvorilo, ^a jo so jastreb sirski! in rasmosaril. ^ko koöos rlolß-o siveli, poslušaj stariso. Luj se pripoveduje tn oä piseetu? üuj se ueimo iir te bušni? 131. Die Bäume. a) Waldbäume (kostno drevje). Oipa-o, Linde, dob, krsst-a, Eiche, bresa-e, Birke, bukov-kvi, Buche. Asbor-kra, Weißbuche, jelsp-o, Erle. Noooson-sna, Lärche, smroka-o, Fichte, jola-o, Tanne. joson-a, Escke. ja^nod-a, Pappel, topol-a, Zitterpappel. javor-a, Ahorn, krost-a, tllmbanm. vorbs-e, Weide. knjka-o, Kiefer. j Mhre. boroveo-voa " sromsa-o, Else. rakits-o, Bachweide, klon-a, Feldahor». mekton-a, Spindelbaum. jorokika-o, .Vogelber- baum. tis-a, Eibenbaum, krinnvoo-voa,Wachholdr. oiprosa-6,Zipleffe. b) Obstbäume (sadno oder sudonosno drevje.) Kostanj-g, Aastanienbaum. oljka-e, Olivenbaum, murba-o, Maulberbaum. tovorika-o, Lorberbanm. palmovo-, kavno-, datlovo drevo, Palm-, Kaffee-, Dattelbaum. Siehe Seite 30. Vsak kraj na somlji ima drevje po svoji potrobi. Oni »n drovjo raslo v toplik, druL njega prav uku8no in 8laclko mleko, kijö ga kakor kravjo mleko ; tucli sir stslajo i-t njega. l^sj vss mlska clajs 0 sonensm i^bostu. Ktsro ärevssa rLstoso v nasik krasili? Ktsro ärsvss raste v Aorkik äsZsIak? Kas korrstnsZs nam äonässso ärsvssa? 132. Die Linde und die Reisenden. (TLitsk-tka, der Genuss; privoliti, im, vergönnen; oölt-ati, am, Vorhalten; opravlj-ati, am, verleumden.) Trustna popotnika saglsstata o polstanski vrosini nraven sssts lipo, ki stalsö okoli ssneo «lela 8 svojimi koseatimi vsjami in prosta v njeno seneo poöivat. stogovarjata se, se ogreta na lipo in pravica : „Tspo je res to strsvo; pa je vsnstar skosta Zemlje, Ker ljustsm nobe¬ nega uLitka ne clajs." — „„Ob nsbvaleLna ölovska,"" rsös lipa, „„pas nista vrsstna, sta /sivita! kavno /staj uživata moje clobrots, pa mi se /smljs ns privosita, na kteri stojim, in mi ss ositata, Kar mi ni stansga. — Aarsiksto opravlja svojsga stobrütnika, ker meni, 6a mu js ska/al premalo stobrot. kaj ss pripovsäuss oä lips in poxätuikov? ütsri Ijuäjä so poäobni tsina popotnikoma? La) ss nsimo 12 to basni? 133. und Gras ar te n *). Sträucher, Isrta-s, Rebe. Iunslj-g, Hopfen. bs26g-^ga, Hollunder, leska-e, Haselstrauch. groLcljies-a, Zohannis- berstrauch. clren-a, Kornelkirsche. Getr aide-, ternjoliea-s, Schlehe, pavola-s, Baumwol¬ lenstande. robiäa-e, Bromber¬ strauch. bsrsljln-, Efeu, terst-a, Schilfrohr. biojo-a, j loe;e-a, j todak-a, Tabakspflanze. sirk-a, Meerhirse. kopriva-e, Brenneffel. pelin-a, Wermuth. kislioa-e, Saurampfer. *) Giftpflanzen sind : ki-istavss, Stechapfel; robnik, Bilsenkraut; Kassa jäAoäa, Tollkirsche; trobslika oder tasnsZ, Wasserschierling; smsrälsivss, gefleckter Schierling; äivsi pstsrscks, Gartenschierling; poälssk oder nsivso, Herbstzeitlose: votösi korsn, Seidelbast; osrlsuka, Nachtschatten; urLsniea, Eisenhut; kokols, Tollkoru und pisanka, Raden. 123 borovniea-e,Heidclbere. mak-a, Mohn. Ian-g (ü), Lein. bob-a, Bohne, konoplja-o, Hanf. liLdl-a, Fisole. grab-a, Erbse, grshorioa-e , Micke, dilüs-a, Spargel. trobentica, Schlussel- binkostniea-o, Pfingst-lodineiea, Gänftblüinchen. blume. nelke. snicht. r:vonevk-ekg, Schnecglöck- .smärnioa-eMaiblumchen. potoönioa, Vergissmcin- chen. Siehe Seite 92. Die Schwestern. Veselo so stiri sestre Livole. Lorvi jo bilo ime Iskra, drugi 8sps, tretji Voda, sterti ps kesniea. Lrisel jo öas, 6s so slovo jemals in porvo milo vprašale: „Iskra! kjo tobo najdemo?" „„Noje prebivalisöe .jo"", pravi Iskra, „^torda «Kala. A joltlom udarilo kre- men in našlo mo bote." — 2daj Iskra 8apo pokara : „8estra! kjo pa tobo najdemo? 8apa odgovori: „„l'am, kjor so poro na drevesu raklo maja in trepetajo sumi, tam jo moj dom."" — lXa to 8aps vodo po¬ bara: „lije si pa ti doma?" Voda pravi: „Kjer Zeleno loejo raste ali pa Llabtni bo^eg ovoti, tam kopljite in našlo mo bole."" Xdaj pa vso tri kosnieo pobarajo: „vragu! kjo bos pa ti doma, da to naj¬ demo?"" — „„Noje sestro!"" kosnioa milo odgovori, „„na tein svetu doma 2a mono ni; vso mo sovraLi: ljudje me preganjajo in Inidobni svet me sorti, le tain v nebesib je moj dom."" 134. N ntze n d er P sl a n z e n. (Lerma-o, das Futter; piöa-e, die Mast; kurjava-o, die Behei¬ zung; öreslo, die Lohbeize; vogljo-a, die Kohlen; pepv!-a, die Asche; porst-i, die Erde; vel-oti, im, heißen.) Vsi deli drevja in meliso so nam koristni: some, sad, listje, skorja, st er-mn, deblo, perje in konrnjv. 8plok nam pa drevje in rv- lisoa rrak eistijo. Aato jo na kmetih med drevjem in molenjem veliko bolj Zdravo in veselo, kakor v mestih. Lod kossatim drevjem prebivajo ptioe, po germovju podiva Zverina: trava jim daje kerino in veruje pieo; naj vesi dobisek od rastljin pa elovek ima. Drevje daje derva xa kurjavo, les ra vsako orodjo in pripravo: skorja da eroslo, listje steljo in gnoj: tudi voglje in pepel se prodaja. lVi germioa, ni xeb'söa, da bi nam no dalo Liveru, obloko ali Zdravil, ludi mah, eoravno drevju in senožetim škodljiv, pije po visokih gorah do2 ir oblakov, nataka 124 8tuclen66 in roke, varuhe (lrevjA/proümle 2IM6, olironujo perst in seine po skolovju, cio ju veter ne ro2pis6 in poesvje ^olo neoslone. Vsoko ro- Lieo, ki se veselo v jasno nebo 02iro, nom Ko2e tlobrolljiveKo stvör- niko, vsoko 2ernieo, ktero 8oA toko eullno mnoLi in nom v 2iv62 cleli, veil Irvoliti 60^0, kinom vso to cloje. Laj koristno^o mun äonssa äre^'s? Rede- und Sprechübungen. xzericyieoene A Koj je novega v novieoli? 8e ne vein; listonoso se ni 2 njimi. - M vsoko jutra v kovorno koäite? 8e vom ljubi 2 menoj kosili ? 8em Le ckru^om obljubil. lloeele, v koleke (piket, vlst) i^roti? kreslebo i^räm. ^iö ne cko. Kecite rojsi Kerte prinesli. ?o eem i^romo? Klio lioje? Korte niso clobro mesone. 8em se 2«lol. Kno korto se je odgrnilo. Koliko clobitkov imate? V^i ste clobili. ^notv biljor i^roli ? Koj se bo
  • olj nnano rudo so: kotlovina (bskor), kositer in Lolono. Melono je naj koristnisa ruda, so pa tudi naj obilniso najdo. völajo so in nje^a mno^ovorstno orodja, bron ktorib bi clovok ne moAol obslati. Lalcsns perstl nadLiaino? Ltari Irainnl 80 Nisi bosi' ünani? ILtarv ruäs jio- Muts? lLaj 8ö äela. in nlatL? Ls-z mors biti srsborno? Öemü uain sluni Loleno? b> 80I-1, Salz. soliter-tra, Salpeter. Lvoplo-a, Schwefel. 136. Die Natur (narava, natura, stvarnica). Arak-g, Luft, rracjo-a, Atmosfäre. vetor-tra, Wind. juA-a, Südwind, sovor-rjs, Nordwind. krivoo-vea, Westwind. jüternik-a, Ostwind. vibar-rja, Sturm. Is«rja-e, Seesturm. neviltta-o, Ungcwitter. blisk-a, Blitz, strola-o, Blitzstral brom-a, Donner. ^Ias-a (ü), Schall, don, pok-a, Knall. 126 jek-a, Echo. potre8-a, Erdbeben. Dampf. 8opar-rja, j mo^Ig-e, Nebel, oblak-a, Wolke, «ler-rja, Regen, ploda-e, Platzregen. roaa-e, Tba». 8lang-6, Reif, toca-e, Hagel. 8»6^-g, Schnee, leä-a (ü), Eis. ivje-a, Rauhfrost, wrar-a, Frost, merrlota-e, Kälte, porär-rja, Brand. Hitze. vroöina-e, ^orkota-e toplota-e, Warme. rarja-e, Mvrgenröthe. mävrica-e, Regenbogen. burjava-e, Nordlicht. i8kra-e, Funke. plamen-a, Flamme. Kamor pOAleclamo, viäimo mnoAOterik 8tvari borjik, kterim pra¬ vimo natora. Xrak all 8apa je tekoča rec, ktora colo remljo obclsjg in V86 rivi. Rolf nsm jo rraka potreba, kakor vsakdanjega krubg; kjor ni 8apo, jo 8inort. ?o rraku plavajo «liZave in 8mrarl; po rraku pricio luö in ^Is8; po rraku letajo ptice. öi8t6j8i ko je rrak, bolj je nam rärav. — O^enj jo 8tvar, klora kakor toplota rivi v nmo^oterib roced. Lror toploto bi no riveli ljuclje, ne rivina, bi no ra8loV8o, bi bilo lerclo ko/ locl in kamen. 6e na.8 toplota močno K r oj o,, joj/strävimM. vroöinaj^ce ni toploto in na8 rode, je mrar in rima. — ^cicia je ci- 8ta, prercsina, tekoča 8tvar. 7ece po V8ob rilad remije, pa tucli poci nebom v oblakib plava. Vocla jo naj rlsdtneJi balram naKo^a riv- Ijmija. Xsj js vläiii V rcstori? Xskä SS inrevirjsjo vetri? Läsj SS blislra ill xorml? 2» kaj js o§snj? 2s ksj js 2s Irsj js voäs? 137. Loriö pri 8voäib. - (kroklja-o, die Stange; 86 8po je bil nek Lici v moLisso vmts llnarje zgubil. iVajme ^Ig8nika in cis okli'eati, cla rlolii li8ti 8to groKev najrlenine, N^te rlnarjo nuza^ prino86. Dokler 8o ^la8nik po ülioaii pre.ä ^iciom tako preklioche, prillo »oke kmet, prii>686 M08nfo Ariu reköv: „ko^Iej torkove«, more¬ biti 80 to llnarzi, ki 8i sik ti zgubil ?" 2icl 86 tega razv686li, popalle motnjo, - so ollpre^in zaene llnarso 8teti: pa Sv mu njegovo ve86lje kitro v žalo8t oberno, ko pomiki, lla bo mogv^ 8to groöev naz'llenino pläöati, kakor zo bil oblzubil. 2aöno töllaz misliti, kskö bi 86 temu pla- 128 öilu utegnil. Ro vso dnarjo presteje, pravi kmetu: „krijatei, ti si Ls sam iL mösnje «to grošev vrel, kör jik je prej v njej osemsto bilo, 2daj jik je pa Io sedemsto ? krav si storil, kor si se sam plačal." Rbö^o^a kmeta to besede Iiudo ranico, no Lato, kor mn 2id obljübljeuib grošev plačati noco, ampak kor Ag tolikega nepoštenja dolLi, cla si M je sam iL mošnje vrel. — On Lačno kleti in prisegati, da ss dnarjev ni dotaknil in da jik je ravno tako prinesel, kakor jik je našel, 2id pa le umiram svojo terdi. 6rosta k sodniku na sodbo. Ro sta preči njim obadva prisedla: 2id, cla je v mošnji osemsto grošev kilo, Ldaj pa da jik jo le sedemsto; kmet pa, cla so dnarjev ni clotaknil, ampak cla jili je tako prinesel, kakor jik je našel, je modri sodnik karalo to reö v^llnil, in takole raLSodil: „Oba imata prav: ti ^icl si osemsto grošev Ljubil, ti kmet si jik pa le sedemsto našel, po takem te dnarje nisi ti 2id Ljubil, ampak kdo druoi. 2atd vremi ti kmet te clnarjo vse, in jik ne daj nobenomu, dokler se tedi tisti ne oZIasi, kateri je le sedemsto grošev Zgubil, ti ?lid pa potorpi in čakaj, cla se ti bode tisti oglasil, ki je osemsto grošev našel. 139. Rudolf von Habsburg. (LIoL beseda, ein Mami ein Wort; slokast, a, o, krumm, gobo- grn; se kos-ati, am, bereuen; oster, tra, o, strenge; cesarska straLa-e, kaiserliche Wache; ko^a posvariti, jemandem einen Verweis erstellen.) kudolk Habsburški, oco nase cesarsko rodovine, je bil rojen leta 1218. Lil je visoko, tanke postavo; njokov odra? jo bil miren, pa mil. Kos je imel slokast, pa malo lasi, dedel je kar priproste revi: v vojski si jo vcasi sam repo nabiral in jo pekel. Kosil jo po navadi sivo suknjo, in večkrat si je v vojski svojo srajco sam šival in po¬ pravljal. V druLbi je bil prijaven in šaljiv. 6e mu je kak viter: rekel, dajo predober, mn je djal: „6Iej, prijatel! Le večkrat sem se kesal, da som bil preoster, nikoli pa se ne bom kesal, da sem usmiljen in dober." — 6o cesarska straLa vcasi kakega siromaka ni do cesarja pustila, joje posvaril rekoč: „Kil sem mar Lato kralj, da me bote pred ljudmi Lgpirali?" Rudolf je bil prijaven do vseb ljudi; Latu so ^a ljubili kot svojega očeta bogati in siromaki. Rmorl je leta 1291. Lil jo vsi^dar pravičen, poboLen, polileven, Lvost in moL beseda, in dolgm po njegovi smerti je se Livel med ljudstvom pregovor, ce se jo kdo Listal: Ko, ta Le ni moL beseda, kot Rudolf!" ikäo jo Uit Rudolf Habsburški? Ivodkj jo bit rojsu in kodLj jo uiuLrl? Raksou jo bil Rudolf? 2akäj so. ga ljubiti vsi xodlorui ? Rako jo Ludvik kra¬ ljoval ? 129 140. Die Volks Hymne. 1. 6oZ- okrsni, LoA obvsri IV sm co8srjs, /Vvstiip,! Uociro äs nsm ^o.8pollsri 8 sveto vorspomoögö ! Lrsnimo mu krono äostno 2opor V86 8ovrs2nik6; 8 Üsb8bur8kim ko tronoin vostno 8r6ös torcins ^V8trg6. 3. Asö vo^sks ns^ vsruso, Ksr 8i pricino8t 2scioki; Ki8tri g 86 bl'62 8lsv6 ni, V86 2S ciom in 23 668srjg, 2s 668srgg bls^o, kri! 4. ckerduo clsgmo .86 8kl6Niti, 8Io^s prsvo moö rock'; V86 Isbkö nsm bo 8toriti, /Vko 2cIrÜ2imo moöl. Lrsto vocii V62 6clins IVg8 (ko oiigs 6N6AS; 2ivi 668sr, ciomovins! Voöns koäo ^V8llYS! - 9icdc- und Sprechübungen. 25. Verschiedene Redensarten nnd Ausdrücke. Kolo kskor psston 8N6^. L686Ü0 pr6^ri2niti. l62ko mi ^6 chslo. vokro niu ^'6, ko ribi v vocii. Loäsr 2smvÄ'. , ( ' Io 86 ni 60KNSN0. völs, kskor 66rns Livins. Os ^6 V6ö 8li83ti, kok viäiti. Oovori kskor bi ro2io6 8sciil. A02 b686tig. vo ^o8t6Ag priti, vrovi in cisvi. IVi tsko Iniä kskor 8trs86"n. ü cioLju 86 rsvns. Voh's ins boli. IVa vrst ns no8. Weiß wie der neugefallene Schnee. Den Sinn eines Wortes verdrehen. Es ist mir schwer angekommen. Er befindet sich wohl, wie der Fisch im Wasser. Wenn er die Augen zuthut. Dieß ist noch nicht ausgemacht. Er arbeitet rastlos. Tag und Nacht. Bei ihm ist mehr Schein als Wirklichkeit. Er ist von süßen Worten. Es bleibt dabei. Ernst werden Immer, täglich. Er ist nicht so schlimm, als er aussieht. Es sieht aus, als ob es regnen wollte. Ich entschließe mich schwer. Ueber Hals und Kopf. Slov. Sprach- und Lesebuch. 4. Aufl. 9 130 potrebne kskor «ii'omsk kos kruds. I'oliko imsm opraviti, ds no vom, kjo so mo «Isvs äorki. ^Nu niXmär) 2s-nj, no msrs 2g-isi. ^8vo)o 2moto rskiivs. 80 vlsöi Kot mö^Is bro2 votrs. ks^Ioeno mu povosi Mlümmir so rumeniti. ko svosi ^Isvi; po svosi lsi'mi. Uo Iwöos ns niö spraviti. koäko Kot böig visns. kroLi kskor pos ns kost. Io so bo LAocklo, kollsr do v po- Er ist blutarm. Ich kenne mich vor der Menge der Geschäfte nicht mehr ans. Er kümmert sich nicht nm ihn. Er bemäntelt seine Fehler. Er steigt (kriecht) langsam herum. Stelle es ihm deutlich vor. Sich in der Stille aus dem Staube machen. Nach seinem Gutdünken. Du willst mich zu Grunde richten. Äußerst selten. Er gibt acht, wie ein Nadelmacher. Dieß kann niemals geschehen. tok noäosss. V svoto oljo ll^ti. ^oljo mo oddszsfo. 8trsd mo z'o odsol, sprolotöl. s.8i/ksi1 llomislftsto. loliko mo skorbi Kot Isnski suoA. loräo Kot ksmou. lorpi'm ko ksmou ns potu. Vpizo, ksr mu 12 §orls Aio. I'oliko dos oprsvil, ko Lsbs pri los- nfsku. Loäo vornil ko vrsdeo proso. Irosmsto vost imoti. KoLg so mi zoki. ddö so ^g no primo. Iskö clsloö ns) no prillo. Kiö mi ns ollroco. 8vojo^g oöets posnoms: po vootu so jo rvorg-ol. kotudision clovok. Hsnil ins zo> llöbre^g pjemons, clodro rodovino diti. Die letzte Oelung ertheilen. Die Begierden wandeln mich an. Der Schrecken, die Furcht hat mich befallen. Er bildet sich etwas ein. Es kümmert mich nicht. Steinhart. Zch leide unaussprechlich. Er schreit aus vollem Halse. -Dn wirst gar nichts ausrichten. Er wird es nie abkehren. Ein weites Gewissen haben. Die Haare stehen mir zu Berge. Es greift ihn nichts an. Darauf soll es nicht ankommen. Er schlägt mir nichts ab. Er geräth seinem Baker nach. Ein verschlagener Mensch. Er hat mir eine Wunde geschlagen. Von gutem Schlage sein. -lik fo prišlo kot listju in trsvo. -lo )ssno Kot ribfo 0K6. Ims voöo ooi Kot Mlocioo. Asrs 2g to Kot 2g Isnski snoZ-. sso ssm sodi roksv 2ssil, Es kam ihrer eine ungeheure Menge. Es ist ganz heiter. Bei ihm sind die Augen großer als der Magen. Du bist ihm der niemand. Er hat sich selbst geschadet. 131 Is moosn kot 8tsmpibnr. Er ist ein zweiter Herkules. 1s snmislgsn. Er ist in Gedanken vertieft. Vss si snixililsn-!. Er lhut sein Möglichstes. lVs 2mmsrim mu. Ich verdenke es ihm nicht. IsAn mi ns mors ovisöi. Das kann er mir nicht bestreiten. krstno slamo mlatiti ; rakom LviL- Leeres Stroh dreschen; sich mit lee Aati; bob v stsno mstati. ren Dingen beschäftigen. kopolnoms, na ravnost mi js oä- Er Hal es mir rund abgeschlagen, rsksl. lira is nssrsöna bila, ko is mati ms Zch bin in einem Unstern geboren. roclüa. Is vss v opravilik. KnLugiv prsrök. Kiiv navk. - kounrogsn tolar. Msvoslgtv elovok. ^mislgsno ims. Is vss v nsmar pustil. Io ni mogoča opravila. Nost narsliiti, nsrszati. Oöi pobssiti. Kong bsros. Ura bijs. krsmoöilo so gs. Oba eno Aoclotn. Sovražnika razkropiti. koboLno Livsti, Nug's kos. Io proprsAsl; js misli sprovorAsl. Kar bsssclo ni bilo 12 ngSAg. l>ii mu pocl sonoom para. 1s sei kriLsm svstr^ Komü v bsssclo ssöi. Kospoclar mu gs slovo clal. lVng so pss obssi, nag so kar boso. .Io tma kakor po noöi. Ns niö ksg ns mika. Ims! go bla^a in bla^s. ko nobeni esni si ns cla clopo- vsclati. vag vsakomu, Kar mu §rö. Er ist ganz von Geschäften überhäuft. Ein falscher Prosit. Eine falsche Lehre. Ein falscher Thaler. Ein falscher Mensch. Ein falscher Name. Er hat alles fahren lassen. Dieß schlägt nicht in mein Fach. Eine Brücke schlagen. Die Augen zu Boden schlagen. Das Pferd schlägt aus. Die Uhr schlägt. Das Wasser hak durchgeschlagen. Sie sind beide von einem Schlag. Den Feind in die Flncht schlagen. Ein frommes Leben führen. Er ist ihm gewachsen. Er hat umgesattelt. Er konnte kein Wort hervorbringen. Es gibt nicht seines Gleichen auf der ganzen Erde. Er gieng in die weite Welt. Jemanden im Reden unterbrechen. Der Herr hat ihm den Dienst anf- gesagt. Es koste, was es wolle. Es ist stockfinster. Ich habe keine Lust dazu. Er besaß unermessliche Güter. Er läßt sich auf keine Art begreiflich machen. Gib jedem, was ihm gebührt. 9» 132 Nu jo 26 V nsvsäo prišlo, loipi, 8sj to N6 bo konoo. 86M IIS 2ßmbi. ?oä nie 86M äsl. Xkcko Vsm jo Lilo pri sercu ? Ii68ni06 86 äjl'2sti. Io 86 vsm lopo väsjg, priloAS. Ni jo Nil poti. lksrmoiio N6 dolblo. 1s2 NI86M kriv. V86 odvollg; V80 i2tskn6. Ims äobor jo2ik. ku8ti M6 pri miru. Ns rsvno8t, po potu povoästi. l2 ^Isvo 2NSti. -Is2 116 M0I6M POMSASti. lio^s ns Is2 p08tsviti. No M0r6M i2voä6ti. V volik 8trsll ß'S jo priprsvil. Io NgA>6 je26. 86 mi ANU8I; 86 mi Agbi. Io blSAO 86 N6 äs 8poögti. t)n jo mullg. Noroo pltsti. 0brs2 mi N6 äopuZös. LüA PI6N68I; öo§ NS8 vsri. ksr 1666, N6 P0I666. R02 bo8oäs. Ns öolu bili. 8 trobuliom 28 krukom. 6iö N6 äs niö. Ni V8sk äsn prs2iiik, Voäo 2 r686tom 2gjomsli. k«8 mojo P686M P6>. ^Ist6 ssrsäo 8i obätsti. Es ist ihm schon zur Gewohnheit ge¬ worden. Dulde nur, du gehst ja nicht zu Grunde. Ich verliere dabei. Ich babe es in meinen Schaden ge¬ geben. Wie war Ihnen zn Mnthe? Bei der Wahrheit bleiben. Das steht Ihnen gut. Er steht mir im Wege. Geben Sie doch nicht mir die Schuld. Die Schuld liegt nicot an mir. Er stöbert alles aus. Er hat ein gutes Mundstück. Lasse mich in Frieden. Es gerade heraussagen. Ans wendig können. Ich kann nichts dafür. Jemanden der Lüge strafen. Ich kann nicht dahinter kommen. Er har ihm große Furcht eingejagt. Er ist gäbzornig. Mich eckelt es. Diese Ware läßt sich nicht an Manu bringen. Er ist unbedeutend. Narren feil haben. Ich schäme mich. Gott behüte. Er hält Wort. Ein Mann ein Wort. An der Spitze stehen. In der Fremde sein Brot suchen. Mit dem Sitzen gewinnt man nichts. Es ist nicht alle Tage Sonntag. Sich eines untauglichen Mittels be¬ dienen. Dn wirst nach meiner Pfeife tanzen. Schlösser in die Luft bauen. 133 Anhang. Entwürfe zu schriftliche» Arbeiten. 141. Nos dom. Uns dom stoji — kso? Kakson so? Nus so nakasa okoli Kiss? Kaj so razprostira pred kiso ? ?la bisose ^ord, v Ktorom 86 nabasa —. Lliro kiso teöe potok, ki Leno — kas? ^Ii se okolioa ravna — kribovita — Avrsta — rodovitna? Kas se prideluso? Kakson rar^Iod so podobni? 142. Ketni öasi. Koliko letnik öasov steso loto? Kako ss imenusoso? Kodas so rsöne spomlad in kako dolgo torpi? Kas so ^odi po letu? Kodas so rsöne sosen in kako dolgo terpi? Kas so godi v soseni? Ktori öas obsoja LIMA in kas 86 godi PO 2imi? * 143. kogreb miloba soueenea. Kdo jo umori ? Kako ti so bilo pri sercu? ^Ii si spremljal Isu- boga tovarsa do groba? Kclo so? Kako oblečen? Kso sto so sosli in ksin sto ga nesli? Kas se se rgoclilo na pokopslisöu ? 8e se kas napelo - sdkalo? Komu so posebno teklo sokö? Kas si outil, ko si Zapu¬ stil kras miru in pokosa? ^li obvarse mladost smerti? 144. Kmetisko opravila v spomlacli. Koclar sneg skopni, kas stori kmet? Kas svarii na »sivo? Aakas vproLo konse ali volo? Kas rarorso s plugom? Kaj stori, ko se njivo rasoral? Kas sejo na ra^orano nsivo? Kaj so rigodi, ko se 2ornse vse¬ sano ? — Kas opravlsa kmet na vertu : okopavati, obrekovati, obseko- vati. — Kas so «lela na travnikik: grabiti in Kamnje spravlsati, vodo napeljevati, plote graditi itd. 145. Kmetisko opravila v seseni. Kteri das se imsnujo sosön? Opravila so mnogoverstno: Lito se Lanso in v skodnso spravlja, otava so kosi in susi, sadso so obira ali trose. Kaj so soso v tem Sasu? Kas so godi r rastlsinami in mladimi drevesci? Kas so godi s kmotiskim orodsem, ko so vso oprsvlseno? 134 446. 8pomloä in jos4n. 8pomlo4, in jesoni voliko vosoloAS in prijotno^o. 8pomlo4i in Kesoni noö in 6on onoko — roclo 4oLujo in so blsclno noöi — so orjo in soje. Kokson rsriloeok? 8pomlo6i ronoroj lopso, prijotniso, kokö Kesoni? 8pomlo4i so äni «loljsojo, noöi krojsojo, Koko josoni? 8po- mlscli vso kolono in ovoti, Kokojesoni? 8pomls4i Lito rostojo in cvoto, koj so ssocli 2 Litom josoni?V spomls6i so vso (koj?) oLivljo, josoni umiro in ror:po4g. Opominj, 6s domo umorli , po sopot ustoli. 147. ki ijotol tolaLi prij otlo, ki mu jo brot nmorl. Voliko AAubn in Lolost tobi in moni - smort jo pokosilo tobi — mon! — Konjki je riosIuLil nojno Lolost in obilno solro, 2okoj ? ko pustivo Lolost — sol26 — on jo sel v boljši kroj, komor tu6i miclvö. Io misol noj toloLi, roto no Lolovsti, soj so domo spot viclili itcl. 448. krijotol toloLi bolno^s prijstlo. Vsoloj som bil vosol tvojo^o pismo, Io brotovo^o som so pro- strosil, rokoj? Wolost rno jo obslo, 4o . . . lor bi no bil vorjol, 6o tobo določen toko no^lo potloöilo, kor si bil . . . . Oponjo, 6s bos kmolo o/6rovol, lo stori koj? kuäi pri nos veliko bolnik , po vsi o^äroveli, toroj rsupoj. Lotlor bom vtöKnil, to obisöom, 6o . . . vo tisto^o eoso so orärovi. . . . 149. llöilisöo. Ljo stoji nöilisoo? — Koliko nodstropij stojo ? Koliko irb so nsbojs v vsokom no6stropjn? Koksno so? Ko,I,9p28g IUI8 osio, UI 900 '621 - ' ' 00MP "nui9lloqou I,86lI82 9^' ^,8p90o6 P90P9UI os s8), ^su888o6g '889O90P 2 I9,8sio6 III 9P1P0 '1,s8,o6 9s 98 09)1 '8Z9LI2 OIll 86 "81,00 8Z POOP9M '029, 8,1 8U IllN "OOOOP 8ll U9pg 80908 lls P90P9M '008081)6 200,8 ,o6 8U 8„8s,.Ig POOPOUI ui 8),iu,o6og '881 z U988q ION s8H 0,IP0Z2 os 98 sog L opllä 088,8U s8),8^ L sv), -' !,8IM UI 9l,os I80U ,80),OZN.I(1 O,88sp,2 9UI90l, 98 8P "9s,989O 0),I,9^ 160,8 98 ,08 UI "9P86 8P "98 lOOUll.Ig "0),90 20),8 „I80U 108 >980 '1089 U920,c,0 os,O8 8 '^,81 'so),o6 UI OIU 0IllIP0,c,82 9U 8P "8)PUP00 8Z90P -YIU 9s 8l,90^ OUjOsjOä UI 0,9890 IPU, 86 " Opsuios UI „80U0809U Oll,OlI 9s 9socio ^U0W8U so^8 8MI ssoqo kibvo 0)P80)I 9s l6o9j osoqo 0 suo sl^)I2 0^89^010 UI 9su8^o;o6o<1 '9^^ 8oos Ipuosuso 0)PI0)19II osnuoun 98 s^Xl 6 0sks8II8U 9P80 98 os)I 0lp>8 21 osoosui sv)1 ^9sll8.vnsp1 9sllU8U28U s8)1 8qopoä ljlsu 9f 8U8)j8X L S.IOZ OUOsllZO 08 900Z 90901 900Z ouosuZo '991 9sni9p2I P8 9sn,9PI.l6 OUl;98o6 98 >8)1 'I)>8l00 0sl!09l! VUq9806 98 M90 8 UI IPO^8>iq9o6 0 su)s 9^o6 98 >8U 9)sO.I — 9.I0Z — 9UP0P : 'PP 81800Z ^8U^80 ^8UP^OPO.I — lls 8U8)>8X oslls, -9P28.I 98 0)>i!)j UI 9s 8)P19O. 0)s8)1 ^9s 9s)f UI gsNllOUII 98 0)>8Z 8UI^0UI0p 8sOM 'P91 '8,8^0 8lllllpI.I96 808M0P IPM 8U18IOO)! UI8U os 1^ 9sui/)8 — 920)1 — 900.0 PO — 9080)> PO 0IU80I<10p sll^ ^>0^ s8)1 sllO^ 8s9p sll)1 8UI^I2 IU8U Os sll)> 8^ 0UIsllIU9UII 1,8012 909W 'KUIOI^ 981 P08O18 901,6 ZOg 9s s8)s 8^ Os80800 98 sliPO^ ö ^01,6 9U08001989o6 0s8O8,91p0 sllp 981 136 tri IN6866 86 vornejo. ?ervi jo 8liränjono 8krinjioo p tujcu nurrij ligi. Oru^i jo «iste ir: vo6njriko potossiiil, trstni 8ovrsrniks 8morti otel. L6o,j6 nsjlepKo i8i in Ljutrsj krolju prino86, kur inm, in mu vsrno pot pokoro, kovroöilo. 137 Ansgewühlte Musterstücke. 161 Llate resnice- (8pisal Llomseü.) 1. kdor sam sebe povišuj, 2. 1.6 terpljenje nasik dni ?rsrno ^lavo ornanuje. IVam vesolje posladi. 3. Der 2a soneom mora biti: 2a veseljem ralost priti. 162. Volk in «sei. (8pisal N. Vilüar.) Volk pade v globoko jamo in si no moro ir: njo pomag-sti. k jami so nameri i) osel, in volk zaprosi: „bjubi prijatel! pomagajte mi ir jamo, oo no —poginom." Osol mu pomada:-pa komej jo volk rosen, popade osla in Za rarterZa. 6Iej, komu pomagaš. 163. kred Loxom bomo vsi enaki. (Lerbska naroäna pesem.) kralji so »6 bodo rnali, no pornali 86 eesarji, ne ubo^i ranioe- vali, ne stimali se bogati, ko pred sodbo bomo stali, kjer gospod 6o^ sodil bode vso pravično in grešnike. 161. koljskl prezovori. (2bral Nürloäie.) I, Pulj e 80 ra na8 ridali, mi pa ra ljudi. ksjek strupa isee, kuoela pa meda. kdor je po letu len, strada po rimi. 2ivel ni, po komur lep spomin ne ostane. kakor ti spostujes starse svoje, bode tebe «pestovala deca tvoja. ?ovsodi je dobro, ali doma naj bolje. 161. t) ?osIaMi—posILjsati, versüßen. 162. i) ss ksm nameriti, von ungefähr irgendwohin kommen; 2) popasti, ergreifen. 138 165. Valk m Ir«!««. (Lsopovs bnssll, poslovenil I?r. Nstöllro.) krivki volkg srsöa, 86 prsslrgsi, in Kg prosi, (Ig bi ji /.avolj njsns starosti priögnsssl. „?U8tim ts", ji roös volk, „ös mi bitro tri rssnivs POV68." — ,,„1'o 80"", MN ngKlo oclKOvori lssisa trspstajs, »„mojs tri rssniöns Lslj6: clg bi jar: tsbs nikoli vnö ns viilila, cla bi so skorgj stsKiiil o, b(Lpiskcl 7.. ^errcn.) Volk js vslik/iio^ mssarski pes, pobüljsno, in buclobno Elscla. 8tar ss nikoli .ns cla ukrotiti. 168. /.aä»v»Ijilg n«ck«I1ll»8t. (8loÄI Ll. üsstelle.) 1. Kaj mgrg r:a clnarjs, 2. 8aj njsmu-vclpirg 6raclovs, Mnljs, Vijolioa ovst, Itclor srsöno obvaH's 8Igslkosli nabirg lVs6o!Lno ssros! Obilno mu svst. 3. Oa ssp'ss pikljajo, OclLsjg 0 Kg vir, l'rijgimo miKljajo Nu 2V62äies mir! 165. 1) 8g «tsFnitl, verenden, zu Grunde gehen. 167. 1) kälsöslr SS io irusuovul Lrtvob'o Md^nvs- inäjlikus postuvs viter: ^uu lileuovslii, veseli svstovuvoe esslrsAg. Irruljg 168. 1) OäLsjatl, den Durst Men. I69.8IavjanI. (8xisst <1. Ro^msn.) 8lavjani so bili oä nekdaj pobočni in verni, delavni in pridni' krotki in poklevni, ter so ljubili drusnjo, petje in nedoILno veselje. 8voje starse ljudi 80 visoko spoštovali; 80 lepo skei beli xs bolnike in siromake. Vsak, ki jo prišel k njim, ^nan ali ne-rnan, jo bil gosto- Ijubm« sprejet; in v80, kar je Insa premogla jedi ali pijače, inn jo bilo na ponudbo. 8lavni lVemec Derder jib takole slavi in öasti : Kamor 80 prišli tibi in pridni 8Iavjani, 80 x V68olim sercom polje obdelovali, radi Kleve polno Livine in omaro polno kita imeli, 80 2 ranimi roko- delstvi pečali, in 8 tim, kar jim je Zemlja in pridnost donasala, na svoj dobiček kupčevali . . . lVa iVemskem 80 ruclo kopali, Lnali jo kovati in liti, 80 8ol ngrejali, platno tkali, mod Kobali, sadonosno drevje sadili, godce radi imeli in po domače vo8elo Livek. 'kudi usmiljeni 80 bili, druge ljudi' rudi, skoraj proradi gostovali, in ljubili svobodo svoje dsLole; svoje predpostavljene so radi poslušali in ubogali, rop in poLiganje pa 12 vse svojo duše sovrsLik. 179. Kiti«» sloveiiskib prexovsrav. (lilsbräl v Lurnilr.) Dokler bo sreča sla s teboj, bos imel prijatlov roj. Kdor ni daljo prišel, ko do korita, mu je vsaka mlaka morje. Kdor ima denarje, ima vse vajot^v rokab. öessr oko ne nagleda, to sercu ne preseda, i) krava sreča se le enkrat ponuja. Kar vsem dopado, se nesiva brer sbade. 2) Vse se s časom predela, le termi nwtika konec stori. Kakor se človek dola loti, tako se odseda. 2) kod K0L0 smo vsi kervavi, na svojo moo naj nikdo nio ne stavi. 8kopost je bei norosti, varčnost lici modrosti. Kdor i? deLele gleda, s Em se ni varno na soncu greti. 171. Življenje v K»rad. (8xiss.l V. cksnsÄö.) ko gorak prebiva mir in pok6j. V gore se podaja človek, sit posvetnega suma iu brupa; mika in vleče ga tje, kjer veje dub ns- vddsenjsD, kjer cist srak napaja nase persi. Drug svet se tu odpira našim očem. 2di so nam, da stojimo blise nadsomskib krajev, Liveje „ 170. t) ?rsssäst>, Drücken verursachen; 2) Krn? ^bsüs vZivuti, in Ruhe (ohne Arger) genießen; 3) oZss2i1 Otiban.) 1. Kar reines blaASAa sadu roäi, Kar žlaktneAg v naročju svojem krije, Kar mi'ieK» izviru '2 nje mo öl, — , ,< Vse človek sum, nje ljubček, nuj užije. 2. Človeku dozorelo je drevo, In njemu vklanja polno so klasovje, In pridno cbelioo le za-nj bero, IVje^ov je ssd, je zernjo in satovje. 3. lud' nizki mak le njemu zeleni, V radost njegovo rožico cvotejo, In öe zakladov «kritik poželi, V naročju maternem se mu odprejo. 185. 8tari teki. (8xisal d. dlsvratil.) Ko so stari Oeki, ki so zapustili prod kakimi 2000 leti Aore daljnik krajov proti sončnemu vzkodu, že vse, dni in tednov potovali, in so jim lope ravnice prikazujejo, jik stopi nekoliko na visoko Aoro, s ktere se je okoli in okoli vidilo. la Aora jo bila Aora po imenu kip med vodama O Ar o (Ktzer) in Voltavo. Inko z vsrka lepe reke in Aozde, Aore in ravnino uAlodajo, M uclero veseli k svojim nazaj, tor jim sporoeo, da je nova, prekrasna domovina že blizo. vruAi dan odidejo Aoro in najdejo vodo polno rib, zeleno bromove in kroA in krvA rodovitno zemljo. Llskoma po sončnem vzkvdu drÜAöAa dno «klico Oob «tarasino te^a roda in na to vos rod, sede pod košato drevo in tako govori: 185.1) .lo udreti k svojim, zu den Seinigen znrückkehren ; 2) ZMjsn livalLLnosti, von Dankbarkeit gerührt. 10 Slov. Sprach- und Lesebuch 4. Ausl. 146 „8preljnbi brotjo, prijolli in tovorni, ki 8te 86 L menoj vpotili! krioo 8om bi! 8ilo in teLov, 8 kteriini 8te mi cin llunu8njeKO dnevu 2V68lo 8ledili, dopÜ8tite 8vojim trudnim NOAOIN 8pociti 86, in LOL^ite bogovom, ki 80 nom to deLelo podorili, doritev livoleLnosti. Io je rovno ti8to doLelo, ki 8om jo vom obetol, deLelo bohoto Zverine in perutnine, mleko in medu, popolnomo priprovno ro 8recno 8el!5ce, kjer je obilno vode in rib, — kjer 8o vom ni boti nobenemu oovruL- niko. ker je tedoj to lepo in rodovitno doLelo v vo8ik rokob, p08ve- tujte 8e, 8 kterim vrednim imenom noj jo imenujemo." — 8toro8ini po povzdignejo, kokor bi jim bilo kr.koLno noclüemelj8ko 8tvor to mi- 8öl vdibnilo, V8i kmolu glo8 : „ktero vredniZo ime noj bito cleLelo poö dobilo, kokor ime po imenu tvojem, po imenu noLego vodjo! Ker je tedoj tebi ime 6 ob, noj 86 deLelo imenuje 6e8ko!" .— KIvoleL- no8ts 8vojego Ijud8tvo gonjen V8tone ö eb, pogledu proti nebu, po¬ klekne, poljubi Zemljo, ki 86 imo v pribodnje po njegovem imenu Lvoti, in votojoje roke proti nobu povzdigniva rede no gl«8 : „vo 8i mi po- Ltlrovljeno, premiio domovino, ki 80 te nom bobovi pribi unili! ?opred 8i bilo breL prebivovcov; Ldoj 8i nom podorjeno.. Obroni no80 moc, N080 krepkÖ8t in pomnoLuj no8 o pe8mob. ?o koko bi človek ne imel ve8eljo 8 tico? ?ogloj jo, koko vzdiguje pro8to gldvico no tunjkem in gibčnem vrotu; per8i 8e pogumno dviguje proti vetru, koliko lepote jo no njenem oblociln! koko 80 borve ci8te in 8vitle! koko umno 80 Lbrone, clo roLve86ljrijejo člove¬ ško oko! ?o noj oullnejKe je, koko Lnojo ticice letoti in peti. koLpue pe¬ rutnice in vLcli^ne 86 kvi8ko, io. 18S- vrsrs, 8srit in 8ses. (8xisat ä. Uvieilik. ISO. Islsrba. Ol'SVS, 8svs in 8oes 80 868tr6. Kekclsj 80 86 M6cl 86böi IN0NÜ6, ktsrs bo priboänii äsn pervs v moi'io pritok!». ^V666I' 8svs in 8oös 28- 8pito, Orsvs PS 86 16 potukn6 in kmslo 2SÖN6 tilw t66i nsproj. Xo 86 vjniro 8svs produiii, 28p82i, c!s 86 örsvs 26 vsli proti mni^'u: tors^ 80 ^62NS in ürnHs toks tuiii ons 8pu8ti proti morpi. Ko 86 8oös PI6- bnäi in vicii, äs 8t6 ,jo Pi'6ksnil6 868tri, 2glo proäero ns nssprotni 8trsni 8 8Üovito moö^jo Aorä, 86 861'äito 8ko2i 8kslnst6 80t68k6 2S26N6 in P6rvs v morje äo8p6. 4s pripovoäks, skorsvno i)386N, Opi8u^6 vonäsr 26363^ V86li trell po^Isvitnik 8lovl'N8kik rok prsv äobro. vrsvs 86 vs!i tiko in potük- n^eno, bi8trs 8svs äors: okoävä nspsjsls ö6ino morjo. 8oes ns8proti bobni urno 8ko2i 02K6 8kslnsl6 8trutz6 ^oribkib ^ors v rnorjo ^s- ärsn8ko. (21oL1 Itoäob'ub l^eäinstri.) 1. 0 ölovek, N6 Lslüj, Ki6 mslo ur ti j6 86 äsno, liboAi öiovsk, 66 2äibrij! In 8m6rt 2S66Ü 8lsän^o rsno; 188. 1) Utrinki, Aforismen; 2) UkrsL, sogleich, zugleich. 169. 1) I>roti inorsn spnstiti 88 — sich dem Meere zuwenden; 2) prskuniti, überlisten; äosxsti, gelangen; 4) skÄuuts slr«bu, ein felsichtes Bett- 170> 1) Lloäeuk äuju, e, — vssk, s s, 0. 149 2 veStzh'cm jo tedal vcaklij! V dnu bladne l»me, pod gomilo 8e ti bo serce vpokoMo; V nji cvete mir, mir — serca lek Irr verni vek. 2. I-ej, 8o^ le 8o^ mocän, In vsein stvarem v ljuberni vdan, On vse solrice na.se stele, !n up, I« nas v nesreči breje, le dar nlegov '2 nebes poslan. V nebo, v nkIMbljeno «leLelo. Red i^veliösncov kerdelo lVas vabi 2 mnoL'co bvleöin I2 80I2 dolin. 3. ledaj ne irdibül, Kbo^i človek ne Lalül, 60 8o§ 8 terpljenlsm to obise ?osrod --vetu »I v kotu bis«; 8red dritkib nüj^^ rvesto pomnuj Nu cvetje stisk, tsLsv, terpllenja IVam obrodi kdaj sad Ličenju, vg evete unstran Arobs lek- ^a vsöni vek ! INI- lVevibta. (8xiss,I 'pnsek.) 8oparen dan je. 8onoe pripeka na vss stvari in boco posusiti vse röLice na polju; nobena sapica ne pibM; nobena tica ne Lver^oleva svole mile pesmice v senčnem ^ermicu — tesna tikota krallule povsod. 8evne cvetlice na polM obešajo Lälostno svoje glavice in jämejo stokati v smertnib tekavabO: „Knr ne moremo veö" ! — 2daj 8e pri¬ vlečejo v soparni srak cerni oblaki, ktero sončni vroči Larki s sre- bernimi pasci robijo kosamne kope se rdruLijo v sivocern oblak, ki s bulo nesrečo preti; ir jermena obrara mu posamni bliski svi-rajo^ Kterim sledi dol^o —- rartebnjsno Asrmenje. Kmalo se ^sslisi tucll versenje — oblak vre. 2n tlrubim uÄroäom öi8tn norneng. ^rgkei so jüsne^g umg, kot^-— nobo nsä njik ß;Igvgmi ; so Igiikomisolni, rmorni, rg6ovoljni, övorsti in lporeoi v ljuberni in sovrertvu; stresni in ^roroviti v meseovenju; o4 eno štreni so gostoljubni, oä 6rugo pg ropgrski. Oni rivo prosto in bror postsv po6 svojimi emirji, ktero lo revoljo njik stgro imenitnosti spostrjjojo; torej jib ni se nikoli nobeden v eno ^errgvo sli po6 svojo oblgst sprgvil. ISS. ^lavek brer änmoljllbja- (2IoÄI td. l'omÄrl.) 6 Lk>r 4r6vo brer rgl'gg ovotjg, Lrer klgsovjg lepo rito, Ksr je Ig6jg bror rgvetjA OnANg v jerero seriiito; 2. kgrplgnjtiVAjo pobite 06 vremkng, loke sile, kvsr jo 6sn bror sonc» Svitu, ktgr jo noe bror luno milo; 154 3. Km- polja brer ror cvotecib. krox 8N8Z-S nar vise Z-Ore, Kar «levica brex rmleöib Kic, čistosti jasno xore; 4. Kar poclloxni brox povelja, krex obeta 80 sinovi, Kili- nebesa brox veselja, 8rex vlaclarja vsi svetovi i 5. Oj, to človek brex iskreno 3o ljubezni tlomoviiio, Ki, co xalost jo xaclene, Zapusti jo, «la po»ino; 6. .to ixclaja, ?mii imjo — Ko ra ptujstvo moo potrosi; Ki ni vreäen, cin varnjo, Oa g-a v sobi clalj se nosi! 200. Vskaiiavljevaaje xaratanskili v«ijv«ck»v- 1) (8pisnt üiuspielsr.) 6orotanski vojvodi so 80 vstanovljevali poti Kernsko Z-oro (Karn- bni-A) blixo cerkve svoteo-a kotra. I'am jo stol namroö kamen, na kte- re^g zg jo vsolto! prosiorojon kmet. 2 ono roko jo tiorxal maro^a- stOAi« bik», 2 «Iru^o pa enako barvo kobilo. V sivi borni suknji in v kmeekib crovljib jo stal neclalec vojvodu, x «lexelno xastavo olnlan ocl svojil, xläbtnikov in vitoxov. Ko so jo vojvotla, na palico naslonjen, priblixal kinotu na kamonu, jo poprasal kniot v slovenskoin joxiku: „Kclo so tinn priblixujo?" — lVa to otlcrovoro okoli setlooi.- „Oexolni Knox jo.^ ?ottzm klnot clalje poprasa: ,,^li jo pravičen so«lnik, ki isöo bla- ssor tlomovine? — ^ili jo sn ostorojon? ^Ii jo prijgron vmli pruvo vero?" — IVg to vsi ocl^ovoro: „3o in vsoloj bo2e, vets nesrečno, trikrat Aorje ti! 1'ikslo ternje bo te v serce, ltlorsls bodeš rano umreti. 1) xoro iti, untergehen ; 2) LArssiü, verlustig gehen. 156 3. Kclo ti mortvasko posth'o postljäl, Kdo ti nasul bo bladno molilo ? lVikdo ne Kode proka ponnäi, Lodlo «6 v njem tk lernte nemilo. 4. Ovetico drupo lopo cveto V pisam'b vertik, rajski livadi, pijejo roso, solnco porko 8pe jkn milo, boerkam pomladi. 8. Lrisel ko kosoc s koso ostro, 8 šerpom jeklenim prišla nanjica kona na rono padala l>o, Ian bom cvetela rdna samica. 9. peklo ko solnoo polo plave, Nerle siroto do^'o od noje : koso rosilo bodo na me, Delalo klad mi torkovo vejo. 5. I'i po samica tukaj nivis, Drunbo vesele so opibu^es, V potu odrsko krono rodiš , V kisi mranotni tu^ka stanuje«." 6. „„lLeno ne, sestra, uno milüj, V torn^'u rolons, v tornju ostaneni! 8reena som tukaj, mo»i vorüj, V Soiioi «taNUMN, von so no panem! 7. prisl, vetrovi, prišel bo pis, Lvoticam lomil krono cvetove, padlo bo cvetko, vtamn l njib blis, lLene branilo ternjo bodoče. 10. padla bo inernla slana im plan, 8mert na široko ovetko bo Lela: Nono bo varval «oncnati stan, 8o boin bivola v ternju vesela. 11. Kala prakljivik rok so no bom, lVopo lomastne, slasti senika: 'perdna ograja vrnejo in oj dom, lernte pa pika, kdor so dotika. 12. prišla ko nima, prišla bo smerl, 'pornjo mi bode jamo skopalo, Kril ko pomilo biserni port, V slailkem počitku truplo lokalo. 13.8kopnel bo snop in staja! so led, Vnovič in proba kodom popnala Krono «koristno, biserni ovet, 2ar^o pomladno cvetiva nala."" 204. itenl^a ln Keni1»nl (8xisa.t 8t. Lavisnöie.) Kenija ali kenijansko so naslanja proti inboclu na Lovsko pla¬ nine O in so dotika Lovca in 2a»o, proti jux-m nakusevoro, proti na¬ bodu jo moji kesiuta, proti polnočni strani kokolansko in Klavno (Okiusa). vol^a jo roni^anska donolica, od inboda do napada, klino 20 italianskib mH, široka pa jo, od sevorja do ,jutra, klino osem milj ali dve uri. Oela donolica ^'o lo dolina, okoli in okoli obdana od visokib «termik por, samo na nabodni strani je soteska, k^er «o ronijanska pot polep potoka konico nvija in vodi do kosiuto na veliko cesto. ?1aj viša pora jo Kanin (Oanino), ki so na inboclni strani cron oblake 204. 1)^Flitscher-Alpen. 157 vrdiguje. M M ne raste nobena travica, noben germ, nobeno drevo; samo golo skalovje je viditi. Druge rorijanske gore niso tako visoko, pa tudi no tako pusto in nerodovitno: na njib se vidijo inod golim skalovjem tudi senožeti in boste. klanjava rerijanske dolino je široka eno miljo, dolga sest ; po sredi teče potok, ki inu tudi Kerinu pra¬ vijo. örer potok je sred doline lesen most postavljen, ki vere obe strani. Vse stanovalisca rarun Voleja (tleeea) so v planjavi in se delo v štiri velike vasi. kerva vas se klice sv. durja (8. Oeorgio) in šteje 670 dus; druga je lVjiva (6niva), ki šteje okoli 250 prebivavcov; tretja vas se kliee Orjak (Oseaeoo) in stoje 880 dus, «torta pa na jnrnoirbodni strani V o loj i t org in stoje 130 dus. ko tein takem kivi na kerijanskom okoli 2900 dus v 500 bisab. — 8koriij na sredi dože- liee stoji' samotna vasica, ki no šteje orer sest bis in so klice 'krav- nik (krato di kesia). 'iu jo tarna cerkev. Vsi kerijaui morajo v farno cerkev k božji službi, kjer se bero tri sv. mase vsako nedeljo in vsak prarnlk oror leto. 8redisco cole deželico jo 'kravnik. la kraj je obridan okoli in okoli; rid, ki vasico obdaja, jo visok libro štiri crovlje; od eno strani do druge meri ves obridani kraj 75 kora¬ kov. V tem ridu so štiri vrata proti «tirom oddelkom farnim. lieri- janske bise so terdno ridano in imajo po dva, nektero tudi po tri nadstropja. Dimnik se vidi pri mslokteri bisi? lVektere bise so s slamo krite, večidel pa so pokrite r opekami. Žive pa lierijanl od svojib renbjiso, ki jib pridno obdelujejo, od živino in od kupčije, kri de bijejo or/.i, tursioe, krompirja, repe in ajde. ^Ii malo družin je, da bi ra svoje potrebe dovolj pridelali na svojem romljisou; skoraj vsi morajo tursico od burlanov kupovati, kerijanski svet je tako peščen in nerodoviten, da morajo gnojiti vsako leto ne samo polja, ampak tudi travnike, ako bodejo kaj pridelati; oe toga ne store, nimajo no kruba, no sena, — polja pa obdelujejo same renske. One spravljajo^ seno, vdrijo domu derva, gnojijo njivo in travnike, in pospravljajo poljske pridelke. Nožje so skorej vsi kup- cevavoi ali pa berači, so vlačijo okoli po svetu in se kar nie ne me¬ nijo O ra obdelovanje polja; poljskega dela se nikdar in nikakor ne lotijo, kerijani redijo tudi kravo, kore in ovce. Ivor se pa s poljedelstvom in r živinorejo preživita no morejo, so prisiljeni, da morajo kupčevati ali beračiti in si iskati potrebnega kruba. Osla rorijanskg dolina r Volčjo vasjo vred je ona sama občina ali srenja; na sredi pri larni cerkvi je njlb občinska uradnija D. Karun to uradnije imajo tu tudi solo, ki jo obiskujejo otroci ir vseb reri- janskib vasi. V loj soli se uöo otroci brati, pisati, racuniti itd. v reri- janskom in v talijanskom joriku, tako da se vadijo v obeb, in umejo, govore in pišejo v oböb jeriklli. 2) spravljati, pospravljati, Heimschaffen, einbringen; 3) SS rnsniti sakaj, sich um etwas kümmern; 4) obsinska uraänija,Gemeindeamt. 158 205 ^8Iovä ock mladosti. (2Io2iI kV. kresorn.) 1. vni mojik lopss poloviva kmalo, Alsdosti Iota! kmalo sto minulo ; Koliilo vo slo meni cvetki malo, 8e t«A» 102'00. La so koj osulo; 1) -- 1.6 redko nps sonce je sijalo, Vikarjsv jorv 80 poxosto Huis, llllsddst! vendar po tvoji temni zarji! 8ercs britkö zdibuje: öoZ- to obvarji! 2. Okusil zgodaj 86M tvoj ssd, spoznanje ! Veselju doksj strup njegov jo .vmoril; 8em zvedo!, du vost visto, dobro djanje - 8vet zunievati so je zs^ovoril; ljubezen zvosto najti, kratko sunjo! j ) Ubežale ste, ko 86 jo dun zazoril, Alodrost, pravičnost, učenost, devico 8rez «lot zalvsti vidil 8om samico. 3. 8em vidil, 6s svoj čoln po snpi sroöe, komur sovrnžnn jo, zsston^j odrsös, knk votor n^o nssproli temu vloeo, koAnr v zikoli vid'ls jo bornön. vri le peticu 3n imö sloveöo 2), Du rlovek toliko veljn, knr plnön, 8oni viclil öislnti Io to moä numi, Kur um slopi z ^olfijgmi, Isznmi! 4. I'o viclit', ber^o vi'diti nspnko, 30 sorcn runo vsokulo korvuvo; Aluclosti jusnost vonclur misli tuko, 8i kmulo iz soreä spocii in glsvo, Orsclovo svillo 2i6s si v obiske, kolono truto stsvi si v pusoave, kovsöä veselo lüöieo priLi^s 31 up §o!jüvi, k njim i2 stisk ji miZu. 5. M zmisli, 3) clu clib porvo ssp eo borlo Odnose! to, ksr misli so stvsrile, ?02sbi koj nosroo jprostmM škodo, In rrm, ki so so komoj zacelilo. 159 voklor, du smo bror dnu polnili socio o '^udd nas v starsik letib dusov sile. Klsto mluddst! po tvoji temni rurji 8eroe rdibvulo I>o mi, öo^ to obvurji! 286. Usmiljena 8I«veaka. (8pisal pvts§ kavla Oiaborra Dav. Nsrstsninb.) betu 563 po Kristusovem rojstvu so privibruli ns Donavo divji Odiri (^vuri). Ium so si napravili devet velikik taborov, ktore so ob- clali s preArudumi in prekopi. Dvesto petdeset let so nudletzovuli silni Obiri sosednje dekelo. 8truli jo objöl vsakoKU, ktcu'i jo io slisal imo Obira. ?osebuo veliko so imoli torpeti sosednji 8Iovenci. Obiri pu niso bili sgmo veliko rasti in pogumni, ampak tudi neusmiljeni in groro- vitni. kotu 570—590 so radeli Obiri nudlo^ovuti Don^oburde. Dudo so rarsujuli med njimi, in inursiktdr junak je ki! vjot inv suknost ocl- Lome Ned drugimi je liilo vjotib tucli petera mliiclib dedkov ir pleme¬ nito rodovine Deupibisdanov. Dol^o lot 80 terpoli in le enemu jo sreda poslükilu, du jr usol. Lilo mu je ime Deupikis. Zapomnil si je v mladik letib, du v Itaki njegov rod svobodno in slavno kivi. Iv njemu priti je bila tedaj mladonda vsakdanja vroda kolja in molitev. Ivo je po neskondnik stopali panonskik opravljal opravila sukunstva, in ni drugemu vidil, kakor nad sobo milo nebo: tedaj jo mislil na rajske verte svoje domovine, in kedar je ra^Ieclul clivje tabore obir- sko^a Kalanu, mu 2 vso modjd pred dušo stopijo brusno velidunsko palado lon^obardsko^a kralja. lVeke^u dno mu obvelja, se skriti v bliknji ^osdi in svojemu gospodinj» uiti. Vrel jo lob in tul in mulo kiveka: nod in dan Agri po Anstib dobravulp novodsi bodi in kamo. Kar sreda volku, in Aloj! divjo kival mn sluki ra voditelju in sprem- Ijovuveg. Ved dni sts bodila nusa potniku po lo^ib in ^orsb; sedaj beupibisu rununjku brubu. 8 prstnim kelodeom potuje dalje, uli ber ^a prosili ^lud, nupno lob in boeo volku ustreliti, du se prerodi k njegovim uiesom. ^Ii volk so umakne strelu in n^ine irprod oci I^eupi- bisovili. keupibis sedaj no ve, kuni bi se obernil: Alud mu vrame poslodujo moe in on se ^rudi nu remija. Vpebun ruspi, in ^lej! v sanji vidi mokg, Ktori mu rede: „Vstani in potcij proti oni strani, proti ktori so tvojo noßo obornjeno, bor tum jo Italiju, kumor priti relis." Hitro vstiino keupikis, potuje proti oni strani in prido do krajev, v bterib so ljudje stanovali, siveli pa so v teb krajib 8Iovenei. 8tarovidnu Kenku ruAleclu naseda potnika, in I>itro rupuri, du jo be^ün in da jo lakoten. lismili se Ag, skrije piu v svojem Krumu, duja mu nu skrivnem 205. I) 8s osuti, osujsin, abfallen; 2) slovses ims, ein berühmter Name; 3) rnrisliti, bedenken ; 4) A in strasen račun. dar cujom nad usodo kraljestev, dajem jim dobo slavo in svetlosti; toda o njik rojstvu ukrivam va-njo some smerli in rarpada. Larponjam svojo krila nad Zemljo, in bdim nn početjem in dja- njem njenik probivaveov. Vrklicnjom vijolico na kribu, in po^rorujom stare rarvalino v tla. V službi sem Vise moči, in dajem ter jemljem rivljonjo. dan rar^rinjam svilnate kodre po temenu mladenea, in rar- sevam sive lasoo po ^lavi slare^a mora. 8Iadki nasmekljaj na moje po¬ velje obdajo usta nodolrnkKg deteta, in ja?! colo ^erbaneim stsrcoku. 8tareKa me rdveto! va, ali kilaj bodo moji dnevi dosteti? kdaj se konca oas, kdaj so raono vernost? IVo prej, dokler ne ukaro On, ki mi jo irperva velo! v?!leteti. ILdar so dopolnijo sklepi Usteča, ki me jo v rivljonjo poklioal, takrat, no prej — pa nikdo ure ne ve — pojdem tudi ja? po potu vso^a rivo^a. 2VS. LIati vek. (?olex Oviäijs posloven!! Ll. Vab'Lvee.) kervi rodil se blatijo vek, ki je samsi brer varba, Lror postav Spoštoval ir nagiba pravico in vero; Lilo ni karni, no straba todäj, in na ploščo rudene Vosili niso Fiorocik besed: ni bilo so ljudstva 8vojeZ-a sodnika strab, brer sodnika bili so varni, 'lujib dorvl o^ledsvat, dordaj so na valnato morje ^niralg ni so r ^orskik višav posekana smreka; , lViso pornaii ljudje run svojega družili obrorij, lViso do rdaj se oklepali mest jim Kloboki okopi, Lilo ni tromb ir ravno, no roA ir rakrivljeno rudo, Lilo ni mečev, ni bilo čelad, narodi s« varni Lror vojaskik potreb prilerni ravrivali pokoj. Zemlja jo ravno tako vso sama od sebe dajala Osla, r motiko nikjer no kopana, ne ranjena s plugom, ler rsdovoljni ljudje s plodovi, ki rasli so sami, Lrali 'r divjaöo so sad in brali so jagodo gorsko, Brali so dron in malinoo, visečo na tornju bodeoom, Lrali so «padli rolod s koscateAS dovejo^a krasta. Lila je vedna pomlad; cvetlico, bror semena rraslo, 11 Slov. Sprach- und Losebuch. 4. vufl. 162 LoLul jo njoLni 26k'r, pikljujo 8Ü sspioo toplo ; kmulu roäilu jo tuä' plocl kitni Zemlju noorunu. Njivu jo dre? obrsvnuv romonelu oct polnemu klusju, Aloeni potoki so tekli in telclo so nokturne reke, In pu rumonkljutu sterä je 2 2elvne§u kupulu äobu. 2IÜ- Kovär « rsLetku Sälskex» leta- (?vIeA ilirstre^Ä poslovenil I,ikar.) 6lojte! tucli nsmje nupoeil o clun, äs 86 20pot sniäemo. Iketo jo bilo minulo, in kolikor jo kclo mo^ol sli kotel, se jo nuueil. 2äuj sie «s oäpoöili, in ropot sto tukuj, äu so uöite in äu bääete Ipiclje. Ne bojto se trucls, ne plüsito so torpljonju! 8 trucloin so priäoluje rito in ^roräjo. Da äelsmo, io je oäloeeno vsem, äobrim in lmclolmim, to je oäloeeno elovoku, ki imü um, pu tucli rivuli, ki ^u nimm Kmet vstopu rjutruj r^oäuj s svojo äru- rino, äs orjo in koplje, seje in brunu, kosi' in Lunje, mluti in sprsvlju v svoje Krume: pu tucli rurbojnik skoei ng nog-o o voeernom mruku s svojo äerkuljo, xo^ovurjuje se, kjo boclo ruseäuli^ in eükuli, kruclli in morili, /itur polni ritnieo: pu tucli mruvlja mrsvljisöo. lesur stuvi mostove prek voäs : pu tucli äubor (Kober) kise irpoä voäo. Uoärijsn prediru bukve moclrik nüroclov in rbirs clokre nuuke v svoje knjige; pu tucli buöelu letu po ovetlieuik kvu- äuk ter sprsvlju sluclki meä v svoje punjeve. Neusmiljeni trinog misli in tukta, kuko bi blirnjeAU terl in tlueil: pu tucli pgjk, strupeni precleo, snuje tunke niti in spletu mrero, cis lovi vu-nje musioo. 8umosilnilii clävijo nsroäo in rutirujo ^uästvs; pu tucli levi, risi in volkovi ter^ujo ceclo, pu- stirju preAnuvsi. 6Iejte, tuko äelu vsuk, clobri in kuclobni, rurumni človek, pu tucli nemo rivinöo. NIi clruKueon blu^oslov ims clobri in pošteni äeluveo, kukor kuäobni in mslopriclni. ku ne clelujo sumo, uinpuk vsuk äelu o svojem eu su, Iveclur sne^ rupuäo, rimu nspoei in so borie pribliru, isöetu kmet in rusbojnik Zavetju poä stroko, kmet v svoji kisi, clu veeerju veöerjo 2 Lo^om clobljeno in trezno pije küpljioo rumenemu vinou : rurbojnik pu, sin puseuve, se umuline v svoje simovnike dg povLivu pečenko, s kervjo polito, in se nulivu 2 vinom bi 62 mere. Aiclur pruxnuje po 2inci, uli keclur 86 pomlucl pribüLu, premelje Kumme, ter stuvi Kiss in puluee 8 kluävom in 2 Llioo v roki. Iveour truvu povene in se listje porumeni, keclur ve¬ trovi kuöe in slsnu rustlinje pobeli, se v^cligne tiou lustsvieu lskkik perut, in prezimuje v toplejšem krsju, uli keclur sne§ skopni in se lecl ru2tsjg, keclur ^ore o^elenö in se trüviou priksLe, se poverne spet ticu in Anjercli poä stroko. 210. 1) cmL'.'echen; 2) ^Lsäctkcti, im Hinterhalte lauern; 3) samosil- mlr, Tiran; 4) rimovrük, ZLinteraufenthalt; 5) xrsrcimovati, während des Winters sich aufballen; K) väräiLvIjati, den Gruß erwiedern. 163 l'udi mlsdim uöenoom, kedar Mbelka rumene, 86 grord^'e meböa in sola konös, 2a2ori rajsko vesele; sladks svoboda' p'lr vabi, misli vro, serös pm radosti igra, poti se odpirajo, volovi in brodovi p'b raLvska^o na vso struni in pragi domsöi se s solriami polivko, „va ste ini rdravi, mi!i oöe ! — cis vas pomudim, sladka msti! kako ti^e, dragi brate, ka^' delss, priseröns sestries ? Isko 86 takrat miio po^dravha in se mileje odrdravlja^. — Kedar v vertu ni veö kaj pobrati, v vinogradu ns veö kaj »terjati, kedar gole ve^s vetrovi sibe in gosta megls pokriva doline, kedar listje obleti in solnoo poblecii, takrat so risöenja Lslostns pösmioa: „2 Logom oöe, skerbite ra ms! 2 Logom msti, ne porabite me ! 2 Logom brate, obisöi me! 2 Lo^om sestra, le veiikrat mi pisi!" Ir; biss mu soirie oä- Aovär^a^'o, stari oee ps pravdo : „8e priäno so uöi, sinko !" Dra^i mo>i ueenoi! sosli ste se spet, in bvals 80AU, po 6ol^i lo- öitvi se ^opet viclimo. Vs ste nii Zdravi, da ste mi Livi! dar: vam ne bom nadomestil ne matere, ne priletnega oöets! — ali ako mi Log po¬ more, bom vsm dober uöenik, 2vos' pri^atel; vi pa mi bodite, kakor ste bili dobri uöenoi, veri! 8Iovonei in pošteni mladenei! 11* 164 RebersetzlmgMcke. 211. Die Sprache 1) ist ein Bild unserer Seele. Die Dankbarkeit ist eine schöne Tugend 2). Das Gewissen ist die Stimme des himmlischen Vaters. Arbeitsamkeit bringt 3) uns Ehre und Brot, Müßigang 4) nur Schande 5) und Roth. Wahre Freunde sind seltene 6) Gäste. Jünglinge! ehret das Alter, liebet die Tugend und Frömmigkeit und bewaret 7) die Süßigkeit eines gu¬ ten Gewissens. Ehre den Greis und in dem Greise die Tugend und Erfah¬ rung 8). Die Geschichte 9) ist die Lehrerin der Weisheit und Tugend. Jeder Vogel lobt sein Nest. Die Mäßigkeit 19) ist die Quelle 11) einer festen 12) Gesundheit. Die Leuchte 13) deines Körpers ist das Auge. Der Fleiß ist die Mutter des bevorstehenden 14) Glückes. Mit freundlicher Rede 15) er¬ reichst 16) du mehr, als mit dem Schwerte. Wer, o Herr! vermag (kann) die Wunderthateu 17) deiner Macht, Güte und Weisheit zu begreifen 18) ? Gesundheit ist besser als Reichtum und Schätze 19). Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme 20). Ein Freund im Unglücke ist ein großer Trost. Der Zorn schadet der Gesundheit. Auch den Thiereu ist das Leben lieb. Den Helden erkennen wir im Kriege, den Weisen 21) im Zorne, den Freund in der Noth. 212. Nesseln 1) brennen 2) Freund und Feind. Die Blume im Garten lehrt, wie lange die Schönheit währt 3). Ein Armer ohne Tugend ist wie eine Lampe 4) ohne Öl. Der Himmel ist die Heimat frommer Seelen. Ein weiser Sohn ist die Freude seines Vaters, und eine thörichte 5) Tochter der Schmerz ihrer Mutter. Die Zunge des Gerechten ist reines Silber. Reine Luft ist dem Menschen eben so nothwendig, wie dem Fische das Wasser. Ar- 211. 1) 6ovor-a; 2) Lsänost-i; 3) dajati, dajem; 4) lermba-e; 5) sramota-6; 6) rsdsk, dka, o; 7) okrän-iti, im; 8) skuZHa-s; 9) LZodovina-e; 10) LM6ruo8t-i; 11) vir-a; 12) lerdev, d»a, o, 13) svetilo-a; 14) priliodeH, dnja, 6; 15) b686da-e; 16) opräv-iti, im; 17) LudsL-a; 18) pr68kLi, — 8626M; 19) sa^lad-a; 20) drevo-drev68a; 21) modri^ä-Q-L. 212. 1) Xropiva-o; 2) LZati, Lgem; 3) tsrp-sti, i'm; 4) 8veti'iniea-6; 5) U68päm6t6u> trm, o; 6) roper; 7) 8vModa-s; 8) ukar-ovati, chem; 9) us samo ---»wxaL tudi; 10) vratk — vrst; 165 beit ist die beste Waffe wider 6) das Laster. Die Freude ist dem Menschen das, was Licht und Sonnenschein 7) den Pflanzen ist. Groß ist die Macht des Herrn : er gebietet 8) nicht nur 9) der Sonne und dem Meere, sondern auch den Winden und Fluten. Wahrheit ist die Pforte 10), welche zum Himmel führt 11). Die Ruhe des Gewissens gewährt dem Körper und der Seele in den Widerwärtigkeiten 12) des Lebens das gröste Vergnügen. Das Wetter erkennt man (erkennen wir) am 13) Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesiud 14), den Topf am Klang 15), den Vogel nm Gesang! In einem gesunden Körper wohnt gröstentheils eine gesunde Seele. Die Sonne, der Mond und die Gestirne am Himmel verkünden 16)- nns die Majestät des himmlischen Vaters. 213. Durch Geduld und Standhaftigkeit überwinden 1) wir alle Mühselig¬ keiten 2) des Lebens. Ein Bösewicht im Glücke ist einem Baume ähnlich, an dem schon der Wurm nagt. Durch 3) Fleiß und Emsigkeit 4) kannst du alle Schwierigkeiten überwinden. Gleichwie die Feile das Eisen, bildet 5) der gute Unterricht den Menschen. Ein gutes Gewissen ist mehr wert, als ein Haufe 6) Goldes. Ausgeartete 7) Kinder sind eine lebendige Geißel 8) ihrer Aeltern. Der Anfang der Weisheit ist Gott. Der Vernünftige lebt mit allen Leuten in Frieden und Eintracht 9). Barmherzigkeit ist eine schöne Tu¬ gend. Die Aeltern sorgen für das Wohl 10) ihrer Kinder. Der bescheidene Jüngling schweigt, wenn andere reden. Unser Leben ist kurz; aber noch kür¬ zer unsere Jugend. Gute Handlungen sind ein Schirm 11) wider die An¬ griffe 12) des Feindes. Der Schlaf heißt der Bruder des Todes. Die hei¬ lige Schrift sagt: Der Geiz ist die Wurzel alles Übels 13). Religion ist der höchste Schatz des Menschen. Die Zeit ändert 14) die Sitten und Gebräuche 15) der Menschen. Der Mond erhält 16) sein Lickt von der Sonne. Die Spitzen einiger Berge sind im 17) Winter und Sommer mit Schnee und Eis bedeckt 18). 214. Wie Gottes Sonne dem Bösen scheint, so thue 1) auch Gutes deinem Feind. Der Gerechte erbarmt sich des Viehes, aber das Herz des Gottlosen 2) II) psN-sti, sm; 12) -öxsmost-i; IS) xo (mit dem Lok.); 11) xossl-sl»; IS) Lvsnk-a; 16) kä- 2IS. 1) Ursmax-ati, am; L) Mpsrnost-i; s) -; 4) marlMost-i ; 5)r>ü-iti, im; 6) Lup-a; 7) imNobsv, tma, o; 8) siba-s; 9) z.astopv08t-i; 10) sreLa-s; dlaKostaiu's-a; 11) dramda-6; 12) riapäN-a, 13) Llo-LisKa; 14) spi-simas-ati, am; 15) vavacia-s, obi8a)-a; 16) Nobiv-aU, am; 17 po; 18) pokrit- a, o. 214. 1) Lkar-ovati, ujem; 2) brerbo^ea, o; 3) brermä^e^eu, rna, o; 4) pikh-ati, äm; 5) 86 povudiZ-ovati, ujem; 6) obstati, obstojim; 7) spOLnan^e-a; 8) imeti, imäm; 9) pribera- psLe-a; 10) koZoät, a, o; 11) kri-ti, krijem. 166 ist unbarmherzig. Eigene Erfahrung ist der theuerste Freund. Das höchste Gut ist ein makelloses 3) Leben. Des Lebens gröste Lust ist die Liebe, der gröste Schatz Zufriedenheit, das gröste Gut die Gesundheit und die beste Arznei ein treuer Freund. Wenn der Himmel heiter ist, die goldenen Sterne am Himmel glänzen und die Lüfte lieblich wehen 4), dann erhebt 5) sich un¬ sere Seele zu Gott, dem allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde. Schaden kann jedermann, nützen nur der Weise und Gute. Wahre Weisheit besteht 6) in der Erkenntnis 7) der göttlichen und menschlichen Dinge. Wer ein reines Gewissen hat, besitzt 8) den gröstcn Schatz. Ein gutes Gewissen ist dem Menschen angenehmer, als der gröste Reichtum. Ein treuer Freund ist ein lebendiger Schatz; er ist unser Trost in der Einsamkeit und unsere Zuflucht 9) im Unglücke. Wahre Bescheidenheit ist ein dichtbelaubter 10) Baum, der unter seinen Ästen die schönsten Früchte birgt 11). Nichts ist dem Jünglinge gefährlicher, als der Müßiggang: denn der Müßiggang, sagt ein altes Sprichwort, ist aller Laster Anfang. 215. Meine Seele preiset 1) den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes- meines Schöpfers und Erhalters 2). Das Auge des Menschen, des Vorzug, lichsten Geschöpfes auf Erden, ist gegen den Himmel gerichtet 3). Die rühm¬ lichsten 4) Handlungen verlieren ihren Wert, wenn wir sie anderen zur Schau ausstellen 5). Die klügsten Menschen sind nicht immer die besten. Die besten Kinder kann eine schlechte 6) Erziehung verderben 7). Die höchsten Berge und die grösten Flüsse finden wir in Amerika. Sehr viele Vögel fliegen gegen den Winter in wärmere Länder. Ein heftiger Wind entwurzelt oft die stärksten Bäume. In wärmeren Gegenden wachsen stärkere Weine. Unreinlichkeit scha¬ det der menschlichen Gesundheit. Schweigen 9) ist das beste Mittel 10) gegen Verleumdung 11). Die Wohlthaten, die man wackeren 12) Menschen erweist, sind Buchstaben, in Marmor gegraben 13). Der Faule 14) sucht sich einen Herrn, der ihm in der Woche sieben Feiertage gibt. Deshalb gab dir der Schöpfer eineZunge, zwei Augen und zwei Ohren, dass du mehr sehest und hörest, als redest. Im dritten Monate nach dem neuen Jahre beginnt 15) der Frühling, im sechsten der Sommer, im nennten der Herbst und im zwölf¬ ten der Winter. Wer mit 30 Jahren nicht stark, mit 40 nicht weise, und mit 50 nicht reich ist, der wird weder stark, noch weise, noch reich werden. SIS. Uovws-svati, ; 2) okrLlliov»vso-vo»; S) odsngsn, », o; 4) Sobsr, dr», o; 5) na oxISä xosläv^-Lti, am; 6) napLov, Lua, o, 7) sxriä-iti, Im; 8) iLruti, rn;6m; 9) mols-ati, Im, 10) sroäslvo-a; 11) odrokovaujo-a; 12 vorl, «, o; 13 vsäL-ati, am; 14) lound-L; 15) so sa- 167 216. Sei offen 1), aber habe dein Herz nicht überall auf der Zunge. Alle Übel auf der Welt lassen sich ertragen, 2), wenn uns nur die Hoff¬ nung bleibt. Gib auf das Auge deines Feindes acht 3), wenn du dich bes¬ sern willst. Die uns lehren, müssen wir ehren. Der Mensch gleicht 4) der Blume auf der Flur, die heute blüht und morgen bereits verdorrt 5). Sohn! pflege 6) im Alter deinen Vater und betrübe 7) ihn nicht in sei¬ nem Leben. Erwirb 8) dir Weisheit, welche besser ist als Gold. Wer Va¬ ter und Mutter mehr liebt, als mich, sagt der Herr, ist meiner nicht wert. Gott erweiset uns täglich unzählige 9) Wohsthaten. Das Gewissen ist die innere Stimme, die uns sagt, was recht, was unrecht ist. Wenn Gott mit dir ist, so kann dir kein Feind schaden. Verzweifle 10) nicht im Unglücke, denn Got¬ tes Vorsehung wacht über uns. Kinder, die ihre Ältern lieben, werden nie ihr Herz betrüben. Sei eingedenk 11) der Lehren deines Vaters, und vergiss nicht die Bitten deiner Mutter. Verlasset 12) euch nicht auf euch selbst, sondern bauet 13) eure Hoffnung auf Gott. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Hasse den Bösen nicht, sondern suche ihn zu bessern. Der kann leicht zufrie¬ den und ruhig sein, wessen Gewissen rein ist. Gehorsam ist die wichtigste Pflicht der Kinder; wer sie vernachlässiget 14), der rennt in sein Ver¬ derben 15). 217. Das erste Gebot der Liebe lautet 1): Du sollst 2) den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, und aus deiner ganzen Seele, und aus allen deinen Kräften. Sohn! liebe deine Mutter, die dich geboren hat, und beleidige 3) sie nicht, noch 4) lasse 5) zu, dass sie jemand beleidige. Liebe diejenigen, die dich hassen, und vergib denen, die dich beleidiget haben. Sage mir, mit wem du umgehst 6) und ich will dir sagen, wer du bist. Wahre Freundschaft kann nur unter denjenigen bestehen, denen die Tugend heilig ist. Viele Menschen berenen 7) ihre Sünden erst dann, wenn sie fühlen, dass sie schon dem Tode nahe sind. Denke täglich an den Tod, damit du das Le¬ ben mit ruhigem Gewissen verlassen kannst. Unglücklich bist du, wenn du die¬ jenigen für deine Feinde hältst 8), welche dich bestrafen, wenn du fehlst 9). Man soll das nicht verbieten' 10), was niemandem schadet, aber doch man- 216. 1) OäkritoserLsn, sna, o; 2) prsnss-ti, em; 3) pari-iti, im; 4) suäk, a, o, bitt; 5) povsn-iti, em; 6) streöi, stresem (m. ä. Dativ); 7) 2a1-iti, im; 8) priäob-iti, im; 9) drs2- stsvilsn, Ina, o; 10) obüp-ati, am; 11) si v spominu okrLn-iti, im; 12) 86 -anas-ati, am; 13) «tä,v-iti, im; 14) v nsmar püsL-ati, am; 45) pOAubl^svIs-a. 217. 1) 8s slas-iti, im; 2) Mittelst der Befehlform; 3) Läl-iti; im; 4) tucli ns; 5) pri- püsL-ati, am; 6) ss odkaj-ati, am; 7) odLal-ovati, ujem; 8) im?ti, imäm; 9) §rs8-iti, im; 10) xrsxovM-ati, am; 11) strää-ati, am. 168 chem nützen kann. Alte fall man ehren, junge soll inan lehren. Wo Liebe säet, da wächst Freude. Die heilige Schrift sagt: Wer einen treuen Freund ge¬ sunden hat, hat einen großen Schatz gefunden. Wer in der Jugend nichts arbeitet, wird im Alter darben 11). Wie du gesäet hast, so wirst du ärnten, und was du gesäet hast, das wirst du ärnten. 218. Ich bin jung gewesen und bin alt geworden 1), spricht David, und habe nie den Gerechten verlassen gesehen. Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr gehört, und keines Menschen Herz empfunden 2), was Gott denen be¬ reitet hat, die ihn lieben. Mancher wollte arbeiten und er kann nicht, man¬ cher könnte arbeiten und er will nicht. Lebe nicht, um zu essen, sondern iss, nm zu leben. Wenn der Jüngling wollte und der Alte könnte, so gäbe es nichts auf der Welt, was nicht geschehen würde. Sohn! wandle 3) stets den Weg der Tu¬ gend, auf dass deine Aeltern Freude an 4) dir haben. Als Sokrates einen reichen, aber unwissenden Jüngling sah, sprach er: Siehe einen goldenen Skla¬ ven 5). Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden. Was du heute thun kannst, verschiebe 6) nicht auf morgen. Mancher möchte leben und essen, hat aber das Arbeiten vergessen. Liebe Gott und die Menschen, und du wirst von ihnen geliebt werden. Unter den Heiden gab 7) es Menschen, die die Sonne, den Mond und die Sterne, ja sogar 8) Pflanzen und tote Gegenstände als Götter verehrten 9). 219. Jünglinge! versäumet 1) nicht die goldenen Tage eurer Jugend. Der größten Strafe würdig ist der Soldat, der seine Fahne verlässt. Wer nicht Hunger und Noch leiden will, muß arbeiten. Gute Bäume tragen 2) nicht nur Blätter und Blüten, sondern auch Früchte. Die Welt vergeht 3) mit ihrer Lust, darum suche den Himmel in deiner Brust. Das Wort der Mutter lenkt 4) die Schritte des Sohnes und die Wege der Tochter. Biele Menschen können nicht gute von falschen Freunden unterscheiden 5). Wer Gott nicht fürchtet, schämt sich 6) auch vor den Menschen nicht. Der Undankbare erin¬ nert sich nicht gern an empfangene 7) Wohlthaten. O Freund! willst du ein glückliches Leben führen (glücklich leben), so vergiss nie das vierte Gebot. Wenn du in fremde Lande kommst, verläugne 8) nicht deine Sprache und dein Vaterland. Hat dich ein Unglück betroffen 9), suche Hilfe bei deinen Freun- 218. 1) 8s postär-ati, am; 2) ob8üt-iti, im; 3> boä-iti, im; 4) uaä; 5) surer^-rHa; 6) väiäx-ati, am; 7) biti, ssm; 8) eslo; 9) east-iti, im. 219 1) 2amH-ati, am; 2) roä-iti, im; 3) mi-rmti, rmm; 4) voä-iti, im; 5) läL-iti, im; 6) ss sram-ovati, i^jsm; 7) sprsMi, sxrHmsm; 8) sata^ -svati , Hem; 9) raästi, raäsusm; 10) »s prspriL-ati, am; 11) Qaroä-a. 169 den, und du wirst dich überzeugen 10), ob sie dir wahre Freunde gewesen sind. Völker 11), die keinen wahren Glauben haben, wirst du schwer vom Viehe unterscheiden. Wer sich seiner Fehler nicht schämt, der gibt wenig Hoff¬ nung zur Besserung (dass er sich bessern werde). 220. Erinnere dich stets dankbaren Herzens an die Güte des himmlischen Vaters. Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufrei¬ ben 1). Wenn eine Wunde niemanden schmerzte, so würde sie niemand heilen. Ein Elend ist schwerer zu ertragen, wenn wir keine Freunde haben, die es mit uns theilen 2); aber man findet nicht leicht solche treue Freunde, die mit uns Mitleiden 3) haben, wenn wir ihnen unsere Noth klagen. Man sagt, der Zornige sei blind; allein man kann auch sagen, dass er taub sei, weil er der Vernunft nicht Gehör gibt 4). Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Der Bösewicht fürchtet sich vor seinem eigenen Schatten. Er, der alles leitet und erhält 5), bewart 6) uns vor jeglichem 7) Unglücke. Der Mensch soll sich als Jüngling Schätze sammeln 8), damit er nicht als Greis darben muß. Viele rechnen 9) sich das zur Ehre 10), wessen sich ein verständiger Mensch schä¬ men muß. Wo keine Scham 11) ist, da ist auch keine Ehre. Es gibt keinen Menschen, der mit seinem Geschicke 12) vollkommen 13) znfrieden wäre. Ein Tag ist hin 14), so sprich zu dir am Abend jedes Tages, und alle Zeit, die du nicht zur Erfüllung 15) deiner Pflichten verwendet hast 16), ist ver¬ loren. 221. Geh hin zur Ameise, du Fauler! und betrachte 1) ihre Wege und lerne Weisheit. Sie hat keinen Führer, noch Lehrmeister, noch Herrn, und doch bereitet 2) sie im Sommer ihre Speise und sammelt zur Zeit der Ärnte ihre Vorrathe 3). Wie lange, Fauler, willst du schlafen? Wann wirst du auf¬ stehen von deinem Schlafe? — Sage nicht zu deinem Freunde: Geh fort und komm wieder, morgen will ich dir geben, wenn du heute geben kannst. Wer einen Armen beleidiget, schmähet 4) seinen Schöpfer ; der aber ehret ihn, wer sich des Armen erbarmt. Der Reiche und der Arme begegnen einander 5): der Herr hat sie beide geschaffen. Wer in der Ärnte sammelt, der ist ein weiser Sohn; wer aber im Frühlinge schläft, wird zu Schanden werden 6). 220. 1) VLonL-ati, am; 2) äol-iti, im; 3) U8mi'l)onjo-a; 4) p08lÜ8-ati, am; 5) odra- Ho-vati, Hom; 6) odvar-vati, )om; 7) V8alc, a, o; 8) nadir-ati, am; 4) 8toti, ZtHom; 19)v Last; I I) 8ramor1)ivo8t-i; 12) 08oäa-o; 13) popolnoma; 14) mi-nuti, nom; 15) v 8polnovan)s; 16) odgr¬ niti, nom. 221, 1) kromiZH-ovati, Hom; 2) si 8pravH-ati, am; 3) raloxa-o; 4) /.aniL-ovati, Hom; 5) so sroL-svati, Hom; 6) 80 O8ramot-iti, im; 7) 86 ra Loxa pot^x-niti, nom; 8) ^oriLon, ona, o. 170 Vertraue auf Gott und er wird sich deiner annehmen 7); suche ihn, so wirst du ihn finden. Was der Böse fürchtet, wird über ihn kommen; was der Ge¬ rechte hofft, wird er empfangen. Der Weise redet bescheiden und verbirgt seine Kenntnisse; der geschwätzige 8) Thor aber sucht seine eigene Schande (bereitet sich selbst Schande). Der Mund des Gerechten ist eine Quelle des Lebens; der Mund des Gottlosen redet nichts als Thorheit. 222. Kinder! gehorchet euren Aeltern, auf dass es euch wohlergehe. 1) Ehre deine Aeltern mit Worten und Werken, damit du ihren Segen empfangest. Der Segen des Vaters bank den Kindern Häuser, der Fluch der Mutter reißt sie nieder 2). Die Ehre des Vaters ist die Ehre des Sohnes, und die Schande des Sohnes füllet 3) die Tage des Vaters mit Bitterkeit. Wer seine Mutter zum Zorne reizt 4), ladet ihren Fluch auf sich ; was du aber von deiner Mutter mit Sanftmuth erträgst 5), das wird dir mit Gutem vergolten 6). Reicher Segen wird auf dich warten und am Tage des Gerichtes wird deiner ge¬ dacht werden; deine Sünden werden zerrinnen 7), wie das Eis vor der Sonne. Nehmet Unterricht lieber, als Gold; denn die Weisheit ist besser, als alle Kostbarkeiten; alles, was man wünschen kann, ist mit ihr nicht zu ver¬ gleichen 8). Wer Unterricht und Bestrafung liebet, der liebet die Weisheit; wer aber die Strafe mit Unwillen erträgt, der zeiget seinen Unverstand. Wer ein weickes Herz hat, nimmt gern Gebote an 9); für den Thoren ist jedes gute Wort eine Geißel 10). Tritt zur Weisheit, wie einer, der pflüget oder säet, und erwarte ihre Früchte. 223. Das beste Gebet (n us lioljsu molitev.) Das Vater unter 1) ist ein für alle Mal (für alle Zeiten) das beste Gebet; denn du weist, wer es gelehrt hat. Aber kein Mensch auf Got¬ tes Erdboden 2) kann es so beten, wie der Herr es gebetet hat. Das scha¬ det aber auch nicht, wenn wir es nur gut meinen (mit guter Meinung be¬ ten). Wenn du cs aber verlangst, so höre, wie ich es mit dem Vater unser zu machen pflege (wie ich . . . bete). — Siehe, wenn ich das Vater unser beten will, so denke 3) ich zuerst an meinen seligen 4) Vater, wie der so gut war und mir so gern geben mochte. Dann stelle 5) ich mir die ganze Welt als meines Vaters Haus vor, und alle Menschen in Europa, Asia, 222. 1) 6oä-!t! 86, im; 2) xoäir-ati, am; 3) vaxolv-ovati, Hem; 4) M-iti, im; 5) voyoo pr6nä«-ati, am; 6) xovsr-niti, nein; 7) sLoxm-sti, im; 8) xrimöH-ati, am (esmu); 9) sxrHem-at! am; 10) Lsrvava siba-6. 223. 1) OLb nas; 2) V68ol)ni 8V6t-a; 3) 86 spomn-iti, im; 4) rajni, a, o; 5) mi8l-iti, im, 7) rar-tsguM, a, o; 7) imdssk dla^oslov-a ; 8) äobrota-6; 9) 86 Laä-iti, im. 171 Afrika und Amerika sind dann in meinen Gedanken meine Brüder und Schwestern, und Gott sitzt im Himmel auf einem goldenen Stuhle und hat seine rechte Hand über das Meer und bis an das Ende der Welt ausge¬ streckt 6), und seine Linke Voll Heil 7) und Gutes 8), und die Bergspitzen umher rauchend), — und dann fange ich an: Vater unser, der du bist im Himmel. (Nach Claudius.) 224. Der Knabe und die Schildkröte (kant in öropalla). Ein kleiner Knabe fand auf seinem Spaziergange eine große Schild¬ kröte auf dem festen Lande 1). Er wollte sie umbringen 3), wüste aber nicht, wie er es anzufangen hätte. Er fragte einen alten Mann und sagte: „Wie kann ich diese Schildkröte umbringen?" „Du brauchst sie nur in's Wasser zu werfend)", antwortete dieser, „dann wird sie sogleich umkommen" 4). Das Kind glaubte seinen Worten und warf die Schildkröte in's Was¬ ser ; diese aber, so wie 5) sie in ihrem Elemente 6) war, rettete sich 7) und verschwand. 225. Die Ameise und die Heuschrecke (mravlja in liodllioa). Bei 1) strenger Winterkälte 2) kam eine Heuschrecke zu ihrer Nachba¬ rin, der Ameise. „Frau Nachbarin", sagte sie, „leiht mir doch einige Speise; denn ich habe Hunger 3) und nichts zu essen". — „Hast du denn nicht Speise gesammelt für den Winter?" fragte die Ameise. „Ich hatte ja keine Zeit dazu" 4), war die Antwort. „Keine Zeit? Liebe Nachbarin! Was hast du denn im Sommer zu thnn gehabt?" — „Ich habe gesungen und musi¬ ziert", erwiederte die Heuschrecke. „Nun gut", ließ sich die Ameise verneh¬ men 5), „weil du im Sommer musiziert hast, so magst du im Winter tan¬ zen. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", 226. Der Pilger (romar.) In einem schönen Schlosse lebte einst ein reicher, aber hartherziger Ritter. Eines Tages kam ein armer Pilger in das Schloss und bat um Nachther¬ berge 1). Der Ritter wies 2) ihn zornig ab und sprach: „Dieses Schloss ist 224. 1) Luks, somha-o; 2) ob Livhoiy'o Hati -— äonom; 3) wirf sie nur ins . . .; 4) Kongo V26ti — vramom; 5) s Lim, kakor bitro; 6) Avoh'-vh'a; 7) 86 ototi, otmom. 225. 1) Ob; 2) buäa rima-o; 3) lakota mo xruäi; 4) saH — vt^x-niti, nom; 5) dosoäo 226. 1) Da bi Aa pronoA-iti, ün; 2) oäprav-iti, im; 3) äopust-iti, im; 4) poä tom po- Lchom; 5) prostor —propüZLati, am; 6)v roLmei; 7) obrLL-ati v kH. 172 kein Gasthaus". Der Pilger sagte: „Erlaubt 3) mir nur drei Fragen, und dann will ich wieder gehen". Der Ritter sprach: „Auf diese Bedingung 4) hin mögt ihr fragen. Ich will euch gerne antworten". Der Pilger fragte: „Wer wohnte doch wohl vor euch in diesem Schlosse?" — „Mein Vater!" sprach der Ritter. Der Pilger fragte weiter: „Wer wohnte vor eurem Vater da?" — „Mein Großvater!" antwortete der Rit¬ ter weiter. „Und wer wird nach euch darin wohnen?" fragte der Pilger weiter." Der Ritter sagte: „So Gott will (wenn es Gottes Wille ist), mein Sohn". „Nun (sehet)", sprach der Pilger, „wenn jeder nur eine kurze Zeit in diesem Schlosse wohnet und immer einer dem andern Platz macht 5) — was seid ihr denn anders hier, als Gäste? Dieses Schloss ist also wirklich 6) ein Gasthaus. Verwendet 7) daher nicht so viel darauf, dieses Haus präch¬ tig auszuschmücken (dass ihr . . .); thut lieber den Armen Gutes, so bauet ihr euch eine ewige Wohnung im Himmel". Der Ritter nabm sich diese Worte zu Herzen, behielt den Pilger über Nacht, und wurde von dieser Zeit an wohlthätiger gegen die Armen. Die Herrlichkeit der Welt vergeht, nur was wir Gutes thun , besteht. (Nach Ehr. Schmidt.) 227. Die beiden Frösche (Luki). Ein übermäßig heißer 1) Sommer hatte einst einen Sunipf ausge¬ trocknet?), und die Frösche, die ihn bisher bewohnt hatten (die in demselben wohnten), mußten nun nach anderen Wohnörtern 3) sich umsehen 4). Zwei von ihnen kamen zu einem tiefen Brunnen 5), wo es noch Was¬ ser genug gab. — „Ach, sieh da!" rief der eine, „was brauchen wir (ist uns nöthig) weiter zu gehen? Lass uns hier hinunter springen." „Ganz wohl", — erwiederte der andere, „hinunter springen ist leicht. Doch 6) wenn auch dieser Brunnen austrocknete, wie könnten wir wieder her¬ auskommen ?" Bei jedem Unternehmen (was du immer thust) denke an die Zukunft! Was dir für heute nützlich war, kann dir leicht morgen zum Verderben ge¬ reichen 7). 228. Der arme Greis (uboZ-i sturvsk.) An einem feuchten, kalten Herbsttagei) kam ich in einen großen Wald. Unter einem hohen Ahornbaume sah ich einen armen Greis, welcher auf einer 227. 1) ?rsvro8, s,, 6: 2) p08U8-iti, im; 3) predivLliL^s-L ; 4) i8^Lti, i88em; 5) voärrHäk-s, ; 6) pa kaj; 7) v p"8ubo diti. 228. 1) 3686Q8L äan -6ns; 2) breme-bremsus.! 3) 8kls-mti, rmm; 4) dorev, rrm, o j 5) raskMräv, s, o; 6) piZ-a, 7) si QLlo2-!ti, im; 8) sklen-iti, em. 173 Bürde 2) dürren Holzes lag und schlief. Einige große Blätter, die von dem Baume abgefallen waren, schienen ihn decken zu wollen. Die Hände hatte er gefallen 3), und in seinem linken Arme ruhcte der lange Stab, welcher die Stütze seines Alters war. Seine Kleidung war sehr dürftig 4), und sein wei¬ ßes, lockiges Haar war vom Wind und Regen ganz verworren 5). Im Schlafe stieß er bisweilen Seufzer aus (seufzte er), sein Gesicht aber behielt eine heitere Ruhe (war heiter und ruhig). Ein starker Windstoß 6) weckte ihn. Er stand auf 7) und nahm seine Bürde wieder auf die Schulter. Mit gesenktem 8) Haupte und wankenden Füßen gieng er an seinem Stabe weiter. (Nach Bone.) 229. Der Kaufmann und der Matrose (tsr^ovoo in mornär.) Ein Kaufmann fragte einen Matrosen, was für eines Todes sein Va¬ ter gestorben sei. Der Matrose antwortete: „Mein Vater, mein Großvater und mein Urgroßvater sind alle ertrunken." — „Fürchtest du dich denn nicht", fuhr der Kaufmann fort (sprack — weiter), gleichfalls (auch) auf der See zu sterben?" — „Aber sage mir doch", versetzte der Matrose, „wie ist dein Vater, Großvater und Urgroßvater gestorben?" — „Diese sind alle in ih¬ ren! Bette gestorben", erwiederte der Kaufmann. — „Siehst du nun", sagte hierauf 1) lächelnd der Matrose, „warum sollte ich mich mehr fürchten, in die See zu gehen 2), als du dich fürchtest, zu Bette zu gehen?" (Nach Meißner.) 230. Die beiden Bettler (beimes). Die Fürstin Gallitzin erzählt in ihrem Tagebuche 1) folgendes: 2) „Ich begegnete auf der Brücke bei Wesel einem alten, lahmen Invaliden 3). Er sprach mich nm ein Allmosen 4) au. Ich gab ihm einen halben Gulden. Da sah ich, wie er freudig zu einem armen Blinden, der auf einer andern Bank saß, hinhinkte 5) und die empfangene Gabe mit ihm theilte. Ich rief ihn zurück und fragte: „Vater! ist der dein Bruder oder Verwandter? — „Nein", sagte er, „er war mein Kamerad im Kriege; nun ist er mein Ka¬ merad als Krüppel. Er kann nicht betteln gehen, weil er nicht sieht; ich aber sehe; es ist also billig 6), dass ich auch für ihn Allmosen sammle." — Wie gerne gab ich ihm noch ein Goldstück! 229. 1) Na to; 2) 86 ns. mor^6 poäatl. 230. 1) OnevnL-a; 2) tols; 3) äoslursn voMk; 4) vdoxaimö pro8iti; 5) Lin; 6) bvLse-Loa; 7) 86 spoäob-iti, im. 174 231. Der Löwe und die Löwin (Isv in levics). Löwe. Lass mir das Kind nicht allein, Weib! Es ist noch schwach; leicht könnte ihm was zu Leide gescheh'n 1). Löwin. Wer sollte es wagen 2)? Du bist der mächtigste, bist der Kö¬ nig, und vor dir zittern alle! Löwe. Wer von allen gefürchtet ist 3), der muß sich vor allen ver- waren. Also, Weib! lass mir das Kind nicht allein (Schneider). 232. Nathanael und Salomo (IMgnuel in sslomon). Nathanael. Du schicktest den Müßiggänger zur Ameise hin, damit er die Weisheit des Fleißes lerne. Warum nicht lieber zur Biene? Ihr Fleiß ist viel bewundernswerter 1). Salomo. Der Honig ist süß, und ließ mich des Fleißes vergessen, der ihn bereitet hat. Die herrlichen Genüsse 2) sind es nicht, die weis: ma¬ chen. Ich selbst, mit aller Weisheit, die mir gegeben war, wurde zum Thoren (ward ich ein Thor), als ich mich den Süßigkeiten des Lebens er¬ gab 3). (Nach Schneider). 233. Der gewissenhafte Indianer (vestni Inckijsn.) Ein Indianer hatte seinen Nachbar um etwas Tabak gebeten; dieser griff 1) in die Tasche und gab ihm eine Hand voll 2). Am andern Morgen kam der erstere wieder und brachte ihm einen Thaler, der unter dem Tabak gewesen war, zurück. Als ihn, einige rathen 3) wollten, das Geld zu behal¬ ten 4), legte er die Hand auf's Herz und sagte: „Hier im Herzen habe ich einen guten und einen bösen Menschen; der gute hat gesagt, das Geld ge¬ hört dir nicht, gib es seinem Herrn zurück. Der böse Mensch sagte zu mir, man hat es dir gegeben, es gehört dir." Der gute sagte darauf: „Das ist nicht wahr, der Tabak gehört dir, aber das Geld nicht." Der böse Mensch sagte dann wieder: „Beunruhige 5) dich nicht, gehe und kaufe dir Brannt¬ wein dafür." — Ich wüste nicht, wozu ich mich entschließen sollte; endlich, um zur Ruhe zu kommen, legte ich mich in's Bett 7); aber der böse Mensch und der gute Mensch haben sich die ganze Nacht gezankt, so dass ich keine Rnhe hatte, und muste das Geld wiederbringen. 231. 1) LH Lalsga sxoäiti; 2) ss xreäörL-rüt!, Lern; 3) wen alle fürchten u. s. w. 232. 1) VeLöAL obLuäovaiHa vreäen; 2) tslssva vossHea-e; 3) 86 xieä-ai!, äui. 233. 1) 8s nem; 2) xoluo xerisLo-a; 3) svätvat!, svetlem; 4) dass ich-—sollte 6) si nsxoLH äölati; 6) was ich thun sollte; 7) ss vleL!, vielem. 175 234. Treue (svsstobu). Aus der Treue gegen den Menschen erkennt mau die Treue zu Gott. Pinchas, der Sohn Jair, ein armer, aber redlicher Mann, wohnte in einer Stadt gegen den Mittag. Es kamen Männer zn ihm, die ihm Getraide aufzuheben gaben; sie vergaßen es abzuholen und reiseten weg. Was that Pinchas? Er ließ das Getraide alle Jahre säen und ärnten und in die Scheune sammeln. Nach sieben Jahren kamen die Männer wieder und for¬ derten ihr Getraide. Pinchas erkannte sie bald, und sprach zu ihnen: „Kommt und nehmet die Schätze, die der Herr euch gesegnet hat; siehe, da habt ihr das eure." Simeon, der Sohn Schetah, kaufte von einem Israeliten einen Esel. Sein Sohn ward gcwar 1), dass am Halse des Esels ein Edelgestein Hieng, und sprach zum Vater: „Vater, der Segen des Herrn macht reich." — „Nicht also", antwortete Simeon; „den Esel habe ich gekauft, aber den Edelgestein nicht," und gab ihn dem Israeliten wieder. (Herder) 235. Der Jüngling Salomo (mlucisnse 8slomon). Zu seinem Lieblinge sprach einst ein gütiger König: „Bitte von mir, was du willst, cs soll dir werden." And der Jüngling sprach bei sich selbst: „Warum soll ich bitten, dass es mich meines Wunsches nicht gereuen möge? 1) Ehre und Ansehen habe ich schon: Gold und Silber sind das ungetreueste Geschenk der Erde. Um des Königs Tochter will ich bitten; denn sie liebet mich, wie ich sie liebe; und mit ihr empfange ich alles andere. Vor allem auch das Herz meines gütigen Wohlthäters; denn er wird durch dieses Geschenk mein Vater." Der Liebling bat, und die Bitte ward ihm gewähret 2). » * * Als Gott dem Jünglinge Salomo zuerst im Traume erschien, sprach er zu ihm: „Bitte, was ich dir geben soll, und ich werde dir's geben." Und siehe, der Jüngling bat nicht um Silber und Gold, nicht um Ehre und Ruhm und langes Leben; er bat um die Tochter Gottes, die himmlische Weisheit, und empfieng mit ihr, was er je hätte bitten mögen. Ihr also weihte er seine schönsten Gesänge, und pries sic den Sterblichen an, als die einzige Glückseligkeit 3) der Erde. So lange er sie liebte, besaß er das Herz Gottes und die Liebe der Menschen; ja durch sie lebet er auch nach seinem Tode noch diesseits des Grabes. (Herder.) 234. 1) Lapän-it!, !m. 235. l) 8s kes-aU, äm; 2) nslK-at!, !m; 3) sreLn-e ua rsuHi. 176 236. Alles zum Guten (Kur je prsvo, to je sciruvo). Immer gewöhne sich der Mensch zu denken: „Was Gott schickt, ist gut, cs dunkel) mir gut oder böse. Ei» frommer Weiser kam vor eine Stadt, deren Thore verschlossen 2) waren. Niemand wollte sie ihm öffnen: hungrig und durstig nmste er unter freiem Himmel 3) übernachten. Er sprach: „Was Gott schickt, ist gut", und legte sich nieder. Neben ihm stund sein Esel, zu seiner Seite eine brennende 4) La¬ terne. Aber ein Sturm entstand 5) und löschte 6) sein Licht aus; ein Löwe kam und zerriss seinen Esel. Er erwachte, fand sich allein und sprach: „Was Gott schickt, ist gut". Er erwartete ruhig die Morgenröthe. Als er an's Thor kam, fand er die Thore offen 7), die Stadt ver¬ wüstet und geplündert 8). Räuber hatten in dieser Nacht die Stadt überfal¬ len und die Einwohner gefangen weggeführt oder getötet. Er war ver¬ schont 9). „Sagte ich nicht!" sprach er, „dass alles, was Gott schickt, gut sei; nur sehen wir meistens am Morgen erst, warum er uus etwas des Abends versagte. (Nach Herder.) 237. Der Schäfer und sein Hund (oveär in njegov pss). Schäfer. Wo bist du gewesen, Hüter! dass du so spät kommst? Hund. Zürne nicht, Herr! mein Freund liegt krank darnieder; ich muste ihn daher besuchen. Schäfer. Dafür mag 1) dir dein Freund Dank wissen (dankbar sein), denn ihn hast du getröstet. Ich aber möchte dich züchtigen (strafen), denn mir, deiueni Herrn, hast du geschadet. Merke es : 2) Die gute That ist böse, worüber mau (wenn man deshalb) seines Amtes 3) (Pflicht) vergisst. In deiner Abwesenheit 4) hat mir der Wolf das schönste Lamm geraubt. Hund. Nicht möglich Herr! Ich war ja gestern, eh' ich zu meinem Freunde gieng, bei ihm und habe ihm erzählt, wie sauft und gut die Schafe sind, und wie Unrecht er thue, sie zu verfolgen 6) (dass er.. .). Er war ge¬ rührt 7), und versprach mir hoch und theuer, sie niemals zu betrüben (dass er sie . . .). Schäfer. Du Thor! Wenn dn den Wolf bekehren willst, must du ihn erst an andere Kost gewöhnen 9). Die Beg erde nach Fleisch macht ihn zum Feinde der Herden. (Nach Schneider.) 236. 1) Xs-1 86 mi -äi; 2) rraklov^en, a, o; 3) xoä miUm nebom; 4) pridan, a, o; 5) «s vräix-nit!, nem; 6) po^as-it.!, rm; 7) oäpert, a, o; 8) rarchati, 6m—poropLti; 9) obraben, a, o. 237. 1) NsH ti bo . . .; 2) 8i rapomn-iti, im KH; 3) <1vl2no8t-i; 4) Während du abwe¬ send warst; 5) oänes-ti, em; 6) prexävH-Lti, Lm; 7) sanken, a, v; 8) prissLi) seLem 9) kr»no xrivää-iti, Lm. 177 238. Allen kann man nicht recht thun (Vssm ni ustreöi.) Ein Mann ritt auf einem Esel nach Hause und ließ sein Söhnlein zu Fuß nebenher laufen 1). Da kommt ein Wanderer und sagt: „Das ist nicht recht, Vater! dass ihr reitet und lasst euren Sohu laufen. Da stieg 2) der Vater vom Esel herab und ließ den Sohn reiten. Kommt wieder ein Wan¬ derer und spricht: „Das ist nicht recht, Bursche, dass du reitest und lassest deinen Vater zu Fuße gehen, du hast jüngere Beine (Füße). Da saßen beide auf (setzten sich 3) beide auf den Esel). Kommt ein dritter Wandersmann und sagt: „Was ist das für ein 4) Unverstand, zwei Reiter auf einem Thiere! 5) Sollte man nicht (wäre es nicht gut) einen Stock nehmen und beide hinabja¬ gen? 6). Da stiegen beide ab, und giengen alle drei zu Fuß ; rechts der Va¬ ter, links der Sohn, und in der Mitte der Esel. Da kommt ein vierter Wanders-nann und spricht: „Ihr seid wunderliche Gesellen 7)! Jst's nicht genug, wenn zwei zu Fuße gehen? Geht's nicht leichter, wenn einer von (ix- msll) euch reitet?" — Da land der Vater dem Esel die vordern Beine und der Sohn die Hintern Beine zusammen und trugen den Esel auf der Achsel heim. — So weit kommt's, wenn man es allen Leuten recht machen will. 239. Das Rothkelchen (läsios). Ein Rothkelchen kam l) in der Strenge des Winters (im strengen Winter) an das Fenster eines frommen Landmannes, als ob es gern hinein (in das warme Stübchen), möchte. Da öffnete der Landmaun sein Fenster und nahm das liebe Thierchen in seine Wohnung. Hier pickte 2) es Brotsamen und Krümchen 3), die von seinem Tische fielen 4). Auch hielten die Kinder des Landmanus das Vöglein lieb und wert (hatten . .. gerne). Aber als der Früh¬ ling wieder in das Land kam 5) und die Gebüsche sich belaubten 6), da öffnete der Landmann das Fenster und der kleine Gast entfloh 7) in das nahe Wäld¬ chen und bauete 8) sein Nest und sang sein fröhliches Liedchen. Und siehe, als der Winter wiederkehrte, da kam das Rothkelchen aber¬ mals in die Wohnung des Landmannes und hatte sein Weibchen mitgebracht 9). Der Landmann aber sammt seinen Kindern freuten sich sehr, als sie die beiden Thierchen sahen, wie sie aus den klaren Äuglein umherschauten. Und die Kin¬ der sagten: „Die Vögelchen sehen uns an, als ob sie uns etwas sagen wollten." Da antwortete der Vater: „Wenn sie reden könnten, so würden sie sa¬ gen: Liebe erzeugt 10) Gegenliebe. (Nach Krummacher.) 238. 1) ?68 rraveu ssds eapl^-ati, am; 2) oässsti, seäem; 3) ss sxräv-iti, im; 4) kak' «su, «us, o; 5) LiviuLs — Leta; 6) 2 osla spoL-ati, am; 7) Luäeu, äua, o IHuHä. 239. 1) krilst-sti, im; 2) Lobati, rodhsm; 3) sLorMs-s; 4) 2 mire pä.äat!; 5) 86 vsr- uiti, usm; 6) orisleu-eti, im; 7) oälet-eti, im; 8) uauos-iti, im; 9) pripekati, em; 10 Lduä- ti-rm. Vlov. Sprach- und Lesebuch. 4. «up. 12 178 240. Die Rose (roLs). „Schade", sagte ein Knabe zu seinem Vater, „dass die Rose nicht auch Frucht bringt 1) und so der Natur im Sommer ihren Dank abstattet 2) für vie schöne Zeit ihrer Blüte im Frühling. Dn nanntest sie die Blume der Unschuld und Freude, — dann wäre sie auch das Bild der Dankbarkeit." Da erwiederte der Vater: „Bringet sie nicht zur Verschönerung des Lenzes 3) ihre ganze Gestalt dar 4). Und für den Thau und Lichtstral 5), der von oben ans sie niederfällt 6), opfert sie in der Luft ihren Wohlgeruch, und für den Frühling geschaffen, stirbt sie für ihn. Liebes Kind! der zarte, unsichtbare Dank ist der schönste, und wie vermöchte die Unschuld undankbar zu sein ? 241. Das Bäumchen (viövssee). Ein Vater reifete über das Meer in ein fremdes Land. Ehe er aber von dannen zog 1), berief er alle seine Kinder zusammen. Er selbst aber trug ein Bäumchen in seiner Hand und sie pflanzten 2) es gemeinschaftlich. Da sprach der Vater: „Wenn ihr dieses Bäumchen ansehet, so gedenkt eures Va¬ ters in der Ferne. Ehe es dreimal blühet, bin ich wieder bei euch, so Gott will (wenn es Gottes Wille ist)". — Also sprach er, und er zog von dan¬ nen, und das Bäumchen blnhete schön und lieblich das erste Jahr. Als aber der Vater über das Meer fuhr, entstand ein gewaltiger Sturm 3) und das Schiff scheiterte 4) an den Felsen, und der Vater ward in den Wellen begraben. Da weinten und trauerten die Kinder viele Mon¬ den lang und vor allem, wenn das Bäumchen Knospen gewann 5) und blühete, standen sie umher und weineten. Da trat ein kluger Mann, ein Freund des Verstorbenen, zu den Kin¬ dern und sprach : Sehet, das Bäumchen hat seine Bedeutung verloren und ist euch zum Schmerze (die Ursache des Schmerzes) geworden 6), darum will ich es fort (mit mir) nehmen und cs anderswo pflanzen, dass sein Anblick euch nicht ferner betrübe." Da antworteten die Kinder alle einmüthiglich (mit einer Stimme): „Ach nein! lass uns das Bäumchen; blühet uns auch nicht (wenn uns auch - . .) Freude auf ihm, sondern Tränen und Schmerz, so sind es Tränen der Liebe und Schmerzen kindlicher Sehnsucht 7) nach deni theuren Vater. Ach nein, nimm uns das Bäumchen nicht!" (Nach Krummacher.) 240. 1) äonäs-ati, am; 2) äajnti, äajein; 3) dass sie . . . verschönere; 4) Aertv-ovati, Hem; 5) svitioba-e; 6) 2 nebes paäati; 7) tid, a, o — skriven, vna, o. 241. 1) Oäiti, oäiäera; 2) vsaä-iti, i'm; 3) bnäa nevibta se V2äi§ne; 4) se rarbiti-bi^sin; 5) V berste iti, xrem; 6) postati, postanem; 7) brexensHe-a. 179 242. DeS Engels Wohlthat (bls^odsr ung-sljev). Ein armer Mann beherbergte einstmals in seiner kleinen Strohhütte einen Engel. Er freute sich des hohen Glückes von ganzer Seele und gab dem heiligen Gaste alles, was er hatte. Der Engel saß die yalbe Nacht an seiner Seite und redete himmlische Weisheit über den Wert der Tugend v"d über das Vertrauen zu Gott. Am Morgen aber, als er Abschied ge¬ nommen 1), ergriff er einen Feuerbrand 2) und zündete das Häuschen an, dass es in kurzer Zeit von den Flammen ganz verzehrt 3) ward. Der arme Mann war trostlos 4), dass er kein Obdach 5) mehr hatte; aber noch grö¬ ßer war sein Schmerz darüber, dass sein Gast, den er so liebreich gepflegt 6)^ hatte, eine solche Thal an ihm begehen 7) konnte. Er bezweifelte 8) die Heiligkeit desselben, und sein Herz glaubte nicht mehr an alles das, was ihm der Engel in der Nacht so schön gesagt und erklärt hatte. Als die Asche kühl geworden 9) war, räumte 10) er deu Schutt weg und sagte: „Ich will mit eigener Hand mir ein Haus bauen; wenn ich nur Obdach habe, so habe ich genug". Und siehe, als er Hand an das Werk legte 11), da fand er in dem alten Grundgemäuer 12) einen großen Schatz, dass er ein festes HauL bauen konnte und noch Reichtum übrig behielt. Da erkannte er die Wohlthat des Engels und glaubte an Gottes Weisheit und Güte sein Leben lang. 243. Die Wächter des Paradieses (6uvngi sv. ruju.) Die Eltern der Menschen wurden aus dem Paradiese vertrieben 1)' und trauerten sehr, und konnten sich nicht trösten. Da trat der Herr zu ihnen und sprach: Der Garten, den ihr verlassen habet, ward für euch gepflanzt, und grünet und blühet und duftet für euch, für euch reifen seine Früchte. Bis ihr es werdet verdient haben, will ich euch ihn geben, und ihr sollet wandeln 2) unter seinem Laube, und ruhen in seinem Schatten, und athmen 3) seine Wohlgerüche, und essen seine Früchte, und glücklich sein. Wenn ihr ihn aber unwürdig betretet, so wird er verdorren und niemals wieder blühen, und niemals wieder duften, und keine Frucht mehr zur Reife bringen. So sprach der Herr. Und die Eltern der Menschen wurden ruhig in ihrem Gemüthc, und fiengen an, die Erde zu bauen, und aßen ihr Brot im Schweiße des Angesich¬ tes, und verehrten den Herrn mit dankbarem Herzen, und hatten einander lieb, und waren freundlich gegen die Thiere des Feldes und gegen die Vögel der Luft, und hofften, das Paradies zu verdienen. So lang eine würdige Hoffnung sein Herz erfüllt, ist der Mensch gut und glücklich. 242. 1) Kiovo jemati, )smi)sm; 2) xlavuM-s; 3) popolnoma poZoroti-im; 4) vos pobit- a, o 5) strsba-o; 6) komu pO8treLi, strokom ; 7) ka) taosAa stor-iti, im; 8) ävomiti (naä Lsm); 9) so oblaä-iti, im; 10) rarkop-ati, h'om xepol; 1t) so äola priMi, prlmom; 12) temohm riä-a. 243. 1) IsKuati, isLsuom; 2) Lvä-iti, Im; 3) äib-ttt!, am. 12" 180 244. Eines Porgens trieb die Eltern der Menschen ein sehnend 1) Verlangen, sich dem Paradiese zu nähern. Sie stiegen auf einen Hügel, und schauten nach Eren hinüber, und sahen einen Cherub 2) mit flammendem 3) Schwerte dro¬ hend am Eingänge steh'», und erschraken sehr. Eilig kehrten sie zurück, und hatten kein Verlangen mehr, sich dem Garten des Herrn zu nähern; denn sie fürchteten den drohenden Cherub. Mit ruhigem Sinne fuhren sie fort, die Erde zu bauen, und aßen ihr Brot im Schweiße des Angesichtes, und verehrten den Herrn mit dankbare u Herzen, und hatten einander lieb, nnd waren freundlich ge¬ gen die Thiere des Feldes und gegen die Vögel der stuft, und hofften das Para¬ dies zu verdienen. Leicht besiegen wir die Versuchung, wenn Furcht die böse Lust erdrückt 4). 245. Aber das Verlangen, den Garten des Herrn zu sehen, kam wieder 1) und die Eltern der Menschen stiegen eines Morgens wieder auf den Hügel und sahen den Eingang offen, nnd den Cherub mit dem Flammenschwerte sa¬ hen sie nicht. Da sprach die Mutter der Lebendigen freudig zu dem Vater der Menschen: „Siehe, der Herr hat sich erbarmt, und uns den Garten wieder aufgethan 2), und den drohenden Wächter abgerufen 3). Lass uns also hinge¬ hen, und essen von seinen Früchten, und athmen seine Wohlgerüche und glück¬ lich sein. Und sie giengen. Bald aber kehrten sie wieder um, aus Furcht, dass der Garten des Herrn unter ihren Tritten verdorren würde, und giengen wie¬ der über den Hügel, und kehrten wieder nm, und eine große Bangigkeit 4) war über sie gekommen 6). Und sie mochten das Brot der Erde nicht mehr essen, und vergaßen den Herrn zu ehren, und waren unfreundlich gegen alles, was mit ihnen lebte, denn ein banges 6) Sehnen erfüllte ihre Herzen. Wem es nicht ganz sicher ist, dass die Sünde verderblich sei, den macht die Sünde böse und unglücklich. 246. Mit bangem Herzen erhob der Vater der Menschen sein Auge zum Himmel, und flehte zu dem Herrn und sprach: Erbarme dich, Herr! und sende deinen Cherub wieder, dass er mir drohe an Edens Thor; sonst kann ich 244. 1) VrvLa, ; 2) ksrnbim-a; 3) a, o; 4) LLäus-iti, im. 245. 1) 8« vsr-rüti, rmm; 2) oZproti, xröm; 3) rmiüäjj poklieatr, KUösm; 4) sila-s, tvimobA-s; 5) vbiti, vdiclsm (LvAar); 6) dritek, tka, o 246. 4) 2ör-Lti, im; 2) xo doHi dsssÄ, 181 hier nicht bleiben, und die Erde bauen, und mein Brot erwerben, und das Paradies verdienen. Es zieht mich fort in den kühlen Schatten und zu den süßen Früchten Edens: und wenn ich hingehe, so wird vielleicht der Garten verdorren, und niemals wieder grünen, und niemals wieder blühen, und niemals wieder duften, und keine Frucht mehr zur Reife bringen 1). Darum erbarme dich, Herr! und sende deinen Cherub wie¬ der, dass er mir drohe an Edens Thor. Und der Herr trat zn den Eltern der Menschen, und sprach zn ihnen: Der Cherub mit dem Flammenschwerte steht immer an Edens Thor, aber nicht immer sieht ihn euer Ange. Auf dieses Wort des Herrn wurden die Eltern der Menschen wieder ruhig in ihrem Ge- müthe, und fuhren fort, die Erde zu bauen, nnd aßen ihr Brot im Schweiße des Angesichtes, und verehrten den Herrn mit dankbarem Herzen, und hatten einander lieb, nnd waren freundlich gegen die Thiere des Feldes und gegen die Vögel der Luft, nnd strebten, das Paradies zn verdienen. Nicht nur was das Auge sieht und der Geist aus sich selbst erkennt, kann uns zur Tugend und zum Heile führen, sondern mehr noch, was das Herz auf Gottes Zeugnis 2) glaubt. (Schneider.) 247. Des Vaters Vermächtnis (Oöstovo sporoöilo). Lieber Sohn! die Zeit kommt allgemach heran 1), dass ich den Weg gehen muß, den (auf welchem) 'man nicht wieder kommt. Ich kann dich nicht mit- (mit mir) nehmen, nnd lasse dick in einer Welt zurück, wo guter Rath nicht überflüssig ist (mehr wert ist als Silber und Gold). Niemand ist weise von der Geburt an; Zeit und Erfahrung sind die besten Lehrmeister. Ich habe die Welt länger gesehen, als du. Es ist nicht alles Gold, lieber Sohn, was glänzet, und ich habe manchen Stern vom Himmel fallen 2) und manchen Stab, auf den man sich verließ 3), brechen sehen. Darum will ich dir eini¬ gen Rath geben 4) und sagen, was ich gefunden habe nnd was mich die Zeit gelehrt hat: Es ist nichts groß, was nicht gut ist, und nichts ist wahr, was nicht Bestand hat 5). Der Mensch ist hier nicht zu Hanse und er geht nicht von ungefähr 6) in dem schlechten Rocke umher. Denn siehe nur, alle anderen Dinge, mit ihm und neben ihm, sind und gehen dahin, ohne es zn wissen; der Mensch aber ist seiner bewnst, und ist wie eine hohe, feste Wand, an welcher die Schatten vorüber wandeln 7). Alle Dinge, mit ihm und neben ihm, sind einer fremden Willkür 8) und Macht unterworfen; er allein: ist sich 247. 1) 8o polagoma pribli^-ovati, ujern; 2) 2 noba pasti; 3) soopirati; 4) svetovat!, svstHsra 5) stauoviton, tua, 0 diti; 6) po slopi nakhuLdi; 7 ruonio proLäMi; 8 voh'a-s; 9) sara svo), a, e diti; 10) vse eno; 11) glaube nicht; 12 bemühe dich nicht vergebens; 13) vost-i; 14) od6s- atl, am. 182 selbst anvertraut 9) und trikgt sein Leben in seiner Hand. Es ist für ihn nicht gleichgiltig 10), ob er rechts oder links gehe. — Lass dir nicht weiß machen 11), dass er sich selbst ratheu könne und am besten selber seinen Weg wisse. — Diese Welt ist für ihn zu wenig, »nd die unsichtbare stehet er nicht und kennet sie'nicht. — Spare dir also vergebliche Mühe 12); bereite dir kein Leid und beware dein Bewustsein 13). —- Halte dich zu gut, um Böses zu thun. — Hänge 14) dein Herz an kein vergängliches Ding. 248. Die Wahrheit richtet 1) sich nicht nach uns, lieber Sohn, sondern wir müssen uns nach, ihr richten. — Was du sehen kannst, das sieh, und brauche deine Augen;' aber über das Unsichtbare und Ewige halte 2) dich an Got¬ tes Wort. — Bleibe der Religion deiner Väter getreu und hasse alle Strei¬ tigkeiten darüber 3); Gott wird dein Herz schon lenken. — Scheue niemanden so viel, als dich selbst. Denn inwendig, in uns selbst, wohnet der Richter, der nicht trügt, und an dessen Stimme mehr gelegen ist 4), als an dem Bei¬ salle der ganzen Welt und der Weisheit aller alten Völker. Nimm es dir fest vor, mein Sohn, nie gegen seine Stimme zu handeln; waS immer du sinnest und vorhast, schlage 5) zuvor an deine Stirne und frage den inneren Richtet um Rath. Er spricht anfangs nur leise und stammelt wie ein un¬ schuldiges Kind; wenn du aber seine Unschuld ehrest, so löset er gemach 6) seine Stimme und wird dir vernehmlicher 7) sprechen. Lerne gern von anderen, und wo von Weisheit, Menschenglü.k, Got¬ tesfurcht und Edelsinn geredet wird, da höre fleißig zu. Doch traue nicht zu schnell und in allem; denn die Wolken haben nicht alle Wasser, und es gibt mancherlei Weise. Sie meinen auch oft, dass sie schon die Sache hätten, wenn sie davon reden können und davon reden. Dem ist aber nicht so 8), mein Sohn! Worte sind nur Worte, und wo sie so gar leicht und behende dahin fahren 9), da sei sorgfältig auf deiner Hut 10); denn die Pferde, welche einen Wagen mit Gütern hinter sich haben, gehen langsamen Schrit¬ tes. — So dich jemand Weisheit lehren will, so siehe in sein Angesicht. Dünket er sich noch selber, und sei er noch so gelehrt und noch so berühmt, lass ihn und gehe seiner Kundschaft ferne 11). Was einer nicht hat, das kann er auch nicht geben. 249. Denke oft an heilige Dinge und verlache 1) keine Religion. — Es ist leicht, zu verachten, mein Sohn! aber verstehen ist viel besser. — Lehre nicht 248. 1) 8s ravnati, am; 2) äör2-ati, im, 2) o sv. veri; 4) mar biti Losar; 5) väär-iti, iw; 6) 8 Lasom' 86 OAlas-ati 7) §1»8Q6)8i, a, s; 8) l'smu pa ni takä; 9) bitro in labLo tsLi, teLew; 10 ss varvati in äobro xäriti; 11) izogibati so HeZovs ärusHs. 183 andere, bis du es selbst gelernt hast. — Nimm 2) dich der Wahrheit an, wo und wann du kannst, und lasse dich ihretwegen gern hassen und verspot¬ ten. — Thue das Gute für dich hin, weil es gut ist, und bekümmere dich nicht, was daraus folgen werde. — Wolle immer nur einerlei, und das wolle von Herzensgründe 3). Sorge für deinen Leib, jedoch nicht so, als wenn er deine Seele wäre. — Gehorche der Obrigkeit und überlasse es andern, sich über sie zu strei¬ ten. — Sei rechtschaffen gegen jedermann; doch vertraue dich niemandem gleich an. — Mische dich nicht in fremde Dinge; aber die deinigen thue mit Fleiße. — Schmeichle 4) niemandem und lass auch dir nicht schmeicheln. — Ehre einen jeden nach seinen, Stande, und dann mag er sich schämen, wenn er es nicht verdient. — Werde niemandem etwas schuldig, doch sei zuvor¬ kommend 5), als ob sie alle deine Gläubiger wäre». — Wolle nicht immer den Großmüthigen spielen 6), aber gerecht sei immer. 250. Hilf und gib gerne, wenn du hast, und dünke 1) dir darum nicht mehr; wenn du aber nicht hast, so halte den Trunk kalten Wassers zur Hand, 2) und dünke dir darum nicht weniger. — Sage nicht alles, was du weist; aber wisse immer, was du sagest. — Hänge dich nicht an die Großen. — Sitze nicht, wo die Spötter 3) sitzen; denn sie sind dir elendsten unter allen Kreaturen. — Nicht die frömmelnden 4), aber die frommen Menschen achte und gehe ihnen nach. Ein Mensch, der wahre Gottesfurcht im Herzen hat, ist wie die Sonne, die da scheinet und wärmet, wenn sie auch nicht redet. — Thue, was des Lohnes wert ist, aber begehre keinen. — Wenn du Noth hast, so klage sie dir, und nicht leicht einem andern. — Habe immer Gu¬ tes im Sinne. Wenn ich gestorben bin, so drücke 5) niir die Augen zu und denke, dass ich hingegangen bin zum Bessern. — Stehe deiner Mutter bei, ehre sie, so lange sie lebt, und begrabe sie neben mir. — Sinne täglich nach über Tod und Leben und habe einen freudigen Muth. Gehe nicht aus der Welt, ohne 6) deine Liebe und Ehrfurcht für den Stifter des Chri¬ stentums durch irgend ein Werk öffentlich bezeugt zu haben. (Nach Claudius.) Dein treuer Vater, Claudius. 249. 2a8MQk-0vati, Hom; 2) potoZ-niti 86, nsm (ra KH); 3) is eslsxa 86roa; 4) 86 pri- Ur-ovati, ujsm; 5) xo3tr626n, Laa, v; 6) 86 v6lik.oäÜ8N6Aa karati, karom. 250. 8i äomiZH -svati, ujsm; 2) p.ixravhsn imsti; 3) 8mskün-a; 4) 8V6toich'mso-nea; 5) ra- tis-niti, usm; 6) bevor du nicht . . . mit einem Werke . . . 184 Gruntzüge der Formen- und Satzlehre *). l. Die Wortbiegung. Einleitung. ß. 1. Die slovenische Sprache unterscheidet neun Wörterklasien oder Re- detheile (besecins plemena) : 1. Das Hauptwort (Substantiv, ims); das Beiwort (Adjektiv, prilog); 3. das Fürwort (Pronomen, rsime); 4. das Zahlwort (Nume¬ rale, Ktövllmou); 5. das Zeitwort (Verbum, 6. das Neben¬ wort (Adverbium, priisöniog); 7. das Vorwort (Präpofizion, preülo^); 8. das Bindewort (Konjmikzion, vvMik); dazu kommen noch 9. die Empfinduugslaute (Juterjekzionen, meümeti). — Der Artikel oder das Geschlechtswort (ölenica) fehlt der slovenischen Sprache. Die Biegung des Nennwortes, welche das Haupt-, Bei-, Für- und Zahlwort umfasst, heißt Deklinazion (Abänderung, Manja), die Bie¬ gung des Zeitwortes aber Konju gazion (Abwandlung, sprnxa). Die Bei¬ wörter sind außerdem der Steigerung (Komparazion) fähig. Die vier letzten Wörterklasien, die man unter dem gemeinsamen Namen Partikeln be¬ greift, sind unbiegsame Redetheile, d. h. sie werden weder dekliniert noch konjugiert. *) Bei der Bearbeitung vorliegender Grammatik wurden besonders nachstehende sprachwissenschaftliche Werke, an einzelnen Stellen wörtlich, benützt: Fr. Miklosich's „Vergleichende Grammatik der slavischen Sprachen" I. und III. Band; — desselben Verfassers „Bildung der Nomina im Altslovenischen (Denkschr. d. k. k. Akad. d. Wis¬ senschaften, IX. B.); — I. Navratil's „Beitrag zum Studium des slav. Zeitwortes", Wien, 1856; — ck. Solar's „Die Tempora und Modi im Slovenischen mit Rücksicht auf das Deutsche und die classtschen Sprachen" (IX. Jahresb. d. k. k. Gymn. in Görz); — Premru's „Sammlung ital., deutsch, und slovenischer Gespräche" (Görz 1850) und das für die slov. Volksschulen vorgeschriebene „Valiko borilo". 185 I. Deklinazion der Nennwörter. ß. 2. Bei der Deklinazion der Nennwörter kommt folgendes in Be¬ tracht : 1. Das Geschlecht, (Genus, spol), welches theils männlich, Heils weiblich, theils sächlich ist (moLki, Lonski, srodnji spol). 2. Die Zahl (Numerus, stovilo), die sich als Einzahl (Singu¬ lar, onojno število, onojnik), als Zweizahl (Dual, civojno število, dvojnik) oder als Biel- oder Mehrzahl (Plural, innoLno stovilo, mno- Lnik) unserer Betrachtung darbietet, und 3. Die Fälle (Kasus, skloni), deren wir sechs zählen s) Wer¬ fall (Nominativ, imonovsvnik), b) Wesfall (Genitiv, rodivnik), o) Wcmfall (Dativ, prisojivnik), d) Wenfall (Akkusativ, ksrsvnik), e) Wofall (Lokal, mestnik) und 5) Womitfall (Instrumental, druLivnik). Den Ruffall (Vokativ, kliosvnik) hat die slovenische Sprache bis auf wenige Spuren, wie z. B. brste, Kriste, '(ins u. s. w. eingebnßt; er wird daher jederzeit durch den Nominativ ersetzt. Die zwei letzten Biegungsfälle sind heutigen Tages nur in Verbindung mit Vorwörtern im Gebrauche. Das Hauptwort und seine Biegung. Z. 3.Das Hauptwortsimo, ssmostsvnik) istderName fnrein wirklich es (konkretes) oder gedachtes (abstraktes) Ding. Man unterscheidet drei De- klinazionsformcn oder Abänderungen des Hauptwortes. Nach der ersten Form werden die männlichen, nach der zweiten die weiblichen und nach der dritten die sächlichen Hauptwörter gebeugt. I 186 Vielzahl. Allgemeine Bemerkungen. 1. Der einzahlige Akkusativ belebter männlicher Wesen ist dem Ge¬ nitiv, der Akkusativ lebloser Gegenstände männlichen Geschlechtes hingegen dem Nominativ der Einzahl gleich; z. B. 8lisim ptiös v lo^u Lvor^oloti, ich höre den Vogel im Walde singen — slisim vo? po oosti ciorckrati, ich höre den Wagen an der Straße rasseln. — Sobald jedoch die Namen leb¬ loser Gegenstände die Bedeutung von belebten Wesen annehmen, so folgen sie auch im Akkusativ der Deklinazion belebter männlicher Wesen. 2. Das vor dem Endkonsonanten stehende lautlose s der Nennwör¬ ter wird bei der Biegung und Wortbildung ausgestoßen, sobald das Wort am Ende wächst z. B. povoo, Sänger — povog, povou rc.; (lro-ivA, Dros¬ sel— ciroza, 6ro2bu rc.; misel-, Gedanke — misli rc.; bolen, bolna, o, krank; osem, acht — osmib u. s. w. 3. Nach den Weichlauten ö, s und Z muß das nachfolgende harte 0 in den Fallendungen om, omn und ov der männlichen und sächlichen Hauptwörter stets in das weiche s übergehen, z. B. nor, Messer — x no- 26M, N026V, noLom, statt 2 N020M, noLov rc.; Krals, König — 8 krnlsom, kruljov, kruljomn rc.; ^roxuljo, Trauben — §ro^lljom u. s. w. Dieses Ge¬ setz erstreckt sich auch auf den sächlichen Auslaut des Beiwortes und auf die Nennform des Zeitwortes, z. B. vroo, a, o, heiß statt vroöo: nus, n, o, unser statt nsso: ^nniöovuti, verachten für rmm'öovuti u. s. w. 4. Zm zwei- und mehrzahligen Genitiv der Weiblicken und sächlichen Haupt¬ wörter wirdzwischen zwei Konsonanten im Auslaut, der leichteren Aussprache wegen, gemeiniglich ein S, vor f—i (hie und da ein u) eingeschaltet, z. B. ckoblo, Stamm— ciobol; iskra, Funke — isker; okno, Fenster — okon: oveu, Schaf — ovoo, auch oväo u. s w. Ungetrennt bleiben jedoch die Mitlaute, wenn der erstere von ihnen ein Sause- oder Zischlaut («, 2, s, L, se) ist, z.B. glista, Eingeweidewurm — Alist; rotisüs, Schwurplatz — rotisö u. s. w. 5. Anstatt der Biegungsenduugen VM. und OILL der männlichen und sächlichen Hauptwörter wird in den westlichen Theilen des slovenischen Sprach¬ gebietes gewöhnlich g,i» und L.IL8, gesprochen; doch sind die Formen or», 0MS, die richtigeren. 6. Den Übergang der Kehllaute x, d, k vor nachfolgendem i in die ent¬ sprechenden Laute r, s, v, wiewohl auf bestimmte Dialektgebiete beschränkt, Hal 187 sich bei Haupt- und Beiwörtern bis auf unsere Tage erhalten, z. B. otrok, Kind — otrooi; slamnik, Strohhut — slmnnioi; roku, Hand — roci; no^n, Fuß — nu norn; voiik, groß — volioüi, voiicimi. u. s. w. Übrigens spricht der Kärntner: nu otooo für nu otoku ; pri potooo für pi i potoku ; v Loluro für v öoluku-; v ?ruro für v ?ru»u u. s. w. denn das u des Lokals ist ihm fremd. 7. Einige Hauptwörter sind nur in der Einzahl gebräuchlich, wie die Sammelnamen, die gröstentheils auf jo auslauten und viele Benennungen von Eigenschaften und Handlungen, z. B. blsKO, das Gut, ssüso, Obst, smort, Tod u. s. w. — Hingegen können einige Hauptwörter nur die Mehrzahl auf¬ weisen, z. B. ustu,, Mund; bukvo, Buch; ckiri, Thür; vrutu, Thor ^rub¬ ijo, Rechen ; vüo, Gabel; porsi, Brust; clorvu, Brennholz; sonoi, Schläfe; nobesu, Himmel u. s. w. Mesonberc Bemerkungen zu -en Dckiinuzionssormcn. a) Zur 1. Form. 1. Mehrere einsilbige Hauptwörter mit gedehntem Vokal können im einzahligeu Genitiv anstatt a oder L ein gedehntes annehmen, z. B. xrLä, Burg — xraän; Aläs, Stimme — ^lasn; möä, Honig — moäü u. s. w. und schalten in der Zwei- und Vielzahl durch alle Falle, mit Ausnahme des Gsnitivs, vor der Biegungsendung gern ein »v (nach j, ö, s, b ein «») ein; auch der Einzahl ist diese Einschaltungs¬ silbe nicht fremd; doch muß im Dativ das nachfolgende rs in - verwandelt wer¬ den z. B. Einzahl. 1. sin, 2. u. 4. sinova, 3. u.5. sinovi, 6. sinovom; Zweizahl. I.u.4. sinova, 2. sinov, Z.u. 6. sinovoma, 5. sinovik. Mehrzahl. I.u. 6. sinovi, 2. sinov, 3. sinovom, 4. sinove, 5. sinovik. Eben diese Hauptwörter lauten in einigen Orten des slovenischen Sprachgebietes im zwei- und vielzahligenDativ, Lokal nndJnstrnmental auf 6m,ob und mi aus, z.B. ssraä, — — Burg, ß:raä6m, Araäök, Araämi; tat, Dieb — tatöma, tatom, tatök, tatmi. — Das altertümliche ! des mebrzahligeu Akkusativs haben jedoch nur wenige Haupt¬ wörter bis ans unsere Tage bewart, wie: trak, Band— traki; äar, Gabe äari: lsnä, Volk — Ijuäi; ^ost, Gast —ktostl; tat, Dieb — tati; o^lsä, Brantschau — äg'leäi; xraä Burg—Araäi; most, Brücke — mosti; äsn, Tag —äni; lakot, Elbogen— lakti oder lakti n. s. w. 2. Die mehrsilbigen Hauptwörter aus «r, «-i», rs- und ü- (auf nur die Namen belebter Wesen) schalten bei der Biegung ein ein, z. B. cosLr, Kaiser — cosarja, cesarju rc.; voäir, Wasserschlauch—voäirja. voäirjn n. s. w.; eine Ausnahme bilden prepir, Zank und voeer, Abend. 3. Die auf anslautenden, gröstentheils fremden Sprachen entlehnten Haupt¬ wörter nehme» bei der Biegung häufig ein i> an, z. B. apostslj, Apostel — apo- stoljna; krencslj, Bremse — kräncsljna; räbvlj, Scharfrichter — rLksljna u. s. w. — dagegen Zrcbolj, Nagel — Zroklja; parkelj, Klaue — parklja; örovelj, Schuh — crcvlja n. s. w. 4. Nach dem Muster jelen werden gemeiniglich auch die auf einen Selbstlaut aus- lantenden Hauptwörter männlichen Geschlechtes gebeugt, z. B. vojvoäa, der Feldherr — vojvoäa, vöjvoäu u. s. w., doch findet man in der Einzahl bei einigen nicht selten die weibliche Biegung nach dem Muster Zona, z. B. bei oca und starasina in Kärn¬ ten, wie I. oca, starasina, 2. ocö, starasino, 3. oci. starasini; 4. oöü, starasino, 5, (pri) oci, starssini, 6. (2) oöam (nicht oeo), starasino. 188 Die Eigennamen schalten gern ein t ein, z. B. 9oLo—doLsta, OoLetu u. s. w. 5. Die Hauptwörter auf S», «I, », so wie auch die Namen der Ortsbewohner auf au können anstatt des regelmäßigen I im mehrzahligen Nominativ annehmen, z. B. ssospod, Herr — gospodi oder xosxodje; kmet, Landmann — kmeti oder kmetje; Vjnbljaaean, Laibacher — Vjubljaneani oder Vsnbijsneaujs u. s. w. 6. Die Wörter Kims, Pferd, möZ, Mann, otrük, Kind, lonee, Topf, las, Haar, -öd, Zahn und noch einige wenige haben noch den altslovenischen Genitiv der Mehr¬ zahl beibehalten und haben könj, mäL, otrok, lönse, ^ob, lLs (doch auch nobl, lasi.) 7. Die Wörter otrok, Kind und lsnd, Bolk werden in der Vielzahl gebeugt: 1. otroci — ljudje; 2. otrök — ljudi; 3 otrokom — Ijndöm;'4. otroke — ljudi; ö. otroeib — ljudeb; 6. otroci — ljudmi. 8. Das Wort dau oder den, der Tag, bietet folgende unregelmäßige Bie¬ gung dar: Einzahl. 1. und 4. dau, den; 2. due, dneva; 3. dnn, dnevi; 6. dnn, due, dnevi; 6. dnevom. Zweizahl. 1. 4. dneva; 2. dni, dnov; 3. 6. dnevoma, dnema; 5. dneb, dnevib. Mehrzahl. 1. lini, dnevi, dnovi ; 2. dni, 3. dnem, dnevom ; 4. dni, dneve; 5. dueli, dnevib; 6. dnemi, dnevi. 9. Die Wörter kamen, Stein, Kot, Winkel, p üt, Weg, können in der Viel¬ zahl mit der sächlichen Endung kamna, Kota, pöta austreten. vom, Vaterhaus wird sonst regelmäßig dekliniert; zu Hause heißt domL, nach Hause domü. 10. Die Wörter starisi, starsi, Altern, und duboven, Priester können als Haupt- oder Beiwörter dekliniert werden. b. Zur U. Form. 1. Hauptwörter, die im einzahligen Genitiv das « zu betonen pflegen, können den Genitiv der Zwei- und Mehrzahl auf k» und den Lokal auf bilden, z. B. Aorä, der Berge, vodL, der Gewässer u. s. w. — Das Wort §osxL biegt gewöhnlich; folgendermaßen: Einzahl. 1. ssospL; 2. Aosxä ; 3. xosxsj, ^äsxi; 4. Aosxä; 5. ^osxöj 6. §ospö. Zweizahl. 1. §osxe; 2. AosxL; 3. xospsma: 4. xosxe; 5. §osx>öb: 6. xospema. Mehrzahl, l. §osxö; 2. ^ospL; 3. ^osxem; 4. ssosps; 5. gospeli; 6. Zo- sxömi. Die Mehrzahl Liegt jedoch häufig: Aosxs, o^osp, Aospam u. s. w. Das Wort beseda hat im Genitiv der Zwei und Mehrzahl bessd und besedi. 2. Hauptwörter, die im Genitiv der Einzahl den Auslaut i betonen, ersehen inB«, in, und il» gewöhnlich durch S>»r», «-»«i und «I>, als: xsL—xeei, xscöb, pceöm u. s. w. 3. klati, Mutter und bei, Tochter, werden dekliniert: Einzahl. 1. mati, keip 2. mätere, beere; 3. 5. mLtsri, böei;i; 4. mater, beer; 6. mätorjo, beorjo. Zweizahl. 1. 4. mätsri, kesri; 2. mater, beer, 3. 6. mLterama, keörama; 5. mäterab, beorab. Mehrzahl. 1. 4. mätsre. beere; 2. mater, köer; 3. mäteram, beeram; 5. mLterak, böerab (bceiüb); 6. mäterawi, böörami. 4. Lri, kerv, Blut hat im 2. Falk kervi, 3. 6. ksrvi; 4. kri, kerv; 6. kervjö. 189 5. Die auf «v auslautenden Hauptwörter werden so gebeugt, als wenn sie auf v» auslauten würden, was bei den östlichen Slovenen auch wirklich der Fall ist; nur bleibt ihr Akkusativ dem Nominativ gleich und im Instrumental bekommen sie ^»oder statt des bloßen n, z. B. osrkov oder ssrkva, Kirche — osrksvjo oder osrk- vijo u. i. w. Dieses iL i» bekommen im Instrumental auch alle jene weiblichen Haupt¬ wörter, denen das bewegliche » bei der Biegung ausgefallen ist, z. B. missl, Gedan¬ ke — misli — mislijo u. s. w. o. Zur III. Form. 1. Die Wörter ans ein gedehntes ü, wenn sie nicht eine Materie oder ein Ge¬ samtes bezeichnen, schalten bei der Biegung ein «8 ein, wie: oko, Auge; uliä, Ohr; ärsvö, Baum, Pflug; kolä, Rad; psrä, Feder; slovo, Abschied; imbö, Himmel; örsvä, Bauch; Luää, Wunder; tslo, Leib haben oässa, usssa, ärsvssa. Koloss re. — Okä hat in der Vielzahl neben der regelmäßigen Biegung oössa, oiss re., wenn von den Augen eines Wesens die Rede ist, 1. oöi; 2. oöi; 3. osöm; 4. oei; 5. osök; 6, oöml. 2. Die Hauptwörter auf die etwas Unbelebtes bezeichnen, schalten bei der Biegung durch alle Fälle ein »z ein, z. B. imö, Name — Imsua, imenu rc. ssms, Sams — ssmsna, ssmsnu rc. 3. Die Namen belebter junger Wesen auf «r schalten bei der Biegung ein S ein, z. B. Zote., Kind — äststa, äststu rc.; tslo, Kalb — teista, teistu re.; prass, Ferkel — prasst», prasstu rc. pisös, Huhn — pisset» u. s. w. Die Mehrzahl von ästs wird durch den Sammelnamen äsen ersetzt, und wie ein weibliches Hauptwort auf » behandelt; daher 1. äse», 2. ässe, 3. äesi u. s. w. In der Vielzahl wird häufig für Msdot» — Lrsbei; pisöet» — pissanei; pra¬ sst» — prasei; tslsta — tslsl (tsroi) u. s. w. gefunden. 4. Das nur in der Vielzahl übliche Wort Mm, Boden hat 1. und 4. tla; 2. tal; 3, tlam oder tlem; S. tlök; 6. tlami. ö. Dag Deiwort und seine Aiegung. K. 4. Das Beiwort bezeichnet die Beschaffenheit oder den Be¬ sitz einer Person oder Sache, z. B. la p g kißg, das schone Haus; «osaäovn Itisn, das Haus des Nachbars. Die Beiwörter und Mittelwörter haben für jedes Geschlecht einen bcsondern Auslaut: für das männliche Geschlecht!, für das weibliche 8, und für das sächliche o (nach ö, K, L und f aber s) und werden nach folgendem Muster gebeugt: 190 Zweizahl. Allgemeine Bemerkungen. 1. Bezieht sich daS Beiwort auf ein unbelebtes männliches Haupt¬ wort, so hat es, so wie das Hauptwort, den einzahligen Akkusativ dem No¬ minativ gleich; eine Ausnahme von dieser Regel tritt nur dann ein, wenn das Beiwort mit dem Hauptworte nicht im nämlichen Satze steht, z. B. lax imsm nov klobuk, ti pu stsroAg, ich habe einen neuen Hut, du einen alten. llllsclins novi svot^pro^bö vbrchts, slsroAu ps rmnomsrjs, die Jugend schlägt die neue Welt zu hoch an, und lässt die alte außer Acht. 2. Man unterschied im Altslovenischen eine substantivische (haupt- wortliche) und eine pryn om inale (fürwörtliche), mit Hilfe des nun erlosche¬ nen Fürwortes i (wofür jetzt o n) gebildete Deklinazion, welche letztere noch gegenwärtig fortlebt, freilich in bedeutend zusammengeschrumpfter Form. Die hauptwörtliche Deklinazion hat sich nur für das männliche Geschlecht ini ein- zahligcn Nominativ und in einigen nebenwörtlichen Formen erhalten, wie: nov, neu, visok, hoch, krsson, herrlich (die fürwörtliche Form ist novi, visoki, krušni), äosts, genug (für äo situ,) s porvs, anfangs; po mslu, allmählich u. s. w. Die hauptwörtliche Deklinazion — ,L, 0 entspricht dem deutschen ein, eine, eines und die fürwörtliche dem der, die, das, z. B. lop vort, ein schöner Garten — lopi vort, der schöne Garten; visok Arsch eine hohe Burg — visoki Arsch die hohe Burg ; nov klobuk, ein neuer Hut — novi klobuk, der neue Hut. 3. Für die Formen SKL, emu, em, welche uns die älteren Denk¬ mäler aufweisen, wird von einigen krainerischen Schriftstellern j.AS>, »MU, 191 il» geschrieben. — Statt des 1 im einzahligen Dativ und Lokal ist in Kärn¬ ten das richtigere eH, bei den steierischen Slovenen auch oH, zu hören, z. B. IVu lopoj trsti, auf dein schönen Rasen. — Der sächliche Auslaut 8, im mehrzahligen Nominativ und Akkusativ, welchen uns die Schriftwerke des sechzehnten Iahrhundertes darbieten, lebt noch heut zu tage bei den unga¬ rischen und chorvatischcn Slovenen, wie: osir n vrata, die breiten Thore. Besondere Bemerkungen. 1. Der bewegliche Halblaut « der Bilduugssilbeu sl, sks ou, or, ev re. wird, wie es schon erwähnt wurde, bei der Biegung ausgestoßen. Dasselbe gilt auch von ri, wenn es anstatt « steht, z. B. bolen oder dolLn — bolnemu, Volusmu re.; moöou oder moväu, moöua, moeuo u. s. W. 2. Der Uebergaug der Kehllaute M, Si, k vor nachfolgendem i in die ent¬ sprechenden L, 8, v findet bei dem Beiworte noch häufiger statt, als bei dem Haupt¬ worte, z. B. velieik (sür velikik) most; 2 visücimi (statt visokimi) Aospocti. Von einigen Schriftstellern wurde dieser Gebrauch auch auf den männlichen und sächlichen Genitiv und Dativ der Einzahl ausgedehnt, daher vstiooZÄ für volikeZn; susexa für SuKkAU n. s. w. 3. Personen-, Länder- und Ortsnamen, welche in beiwörtlicher Form auftreten, werden wie die Beiwörter abgeändert, z. B. Koroško, Kärnten, Koroškega, Ko¬ roškemu u. s. w. 4. Das Beiwort ruä, rnän, raäo hat nur die Nominative aller Geschlechter und Zahlen; dieß gilt auch von den thätigen Mittelwörtern vergangener Zeit, z. B. äslnl, n, o, — lloluln, llelnls, äölnli. Andere werden gemeiniglich gar nicht dekliniert, wie vsoe, erwünscht (doch in Krain xo vssöi); sovrä.r, feindlich; 2ul, leid (doch boseäs), tesö, nüchtern, (doch NU tosöe) und mehrere aus dem deutschen entlehnte Beiwörter, wie niäik, neidisch, loäik, ledig. Steigerung Les Peimortcs. Z. 5. Die Steigerung (Komparaziou, stopnovanjo) kommt nur den Beiwörtern und einigen beiwörtlichen Nebenwörtern zu, weil nur diese eine Eigenschaft nach drei verschiedene» Graden oder Stufen bezeichnen können. Es gibt daher drei Grade oder Stufen der Steigerung: Positiv (1. Stufe, porva stopnja), Komparativ (2. Stufe, «irn^a stopnja) und Super¬ lativ (3. Stufe, trstju stopnja). Im Positiv erscheint das Beiwort in sei¬ ner ursprünglichen Form. Bildung des Komparativs. Der Komparativ wird gebildet, wenn man dem Stamm des Beiwortes, welchen man durch Abwerfung des 1 im Nominativ erhält, die Endung si oder, wenn zu viele Mitlaute Zusammentreffen und die Aussprache erschweren sollten, isi oder Hgj anfügt, z. B. lop — iopsi, lopsa, lopss; pra- vivni — pravicnisi, pravlönisa, prsviönisv; tilallni — Iilaünojsi, Iilscl- nejsa, Klacinojso. 192 Zuweilen wird die Steigerung durch das vorgesetzte Hilfswort bolj bewerkstelliget, was bei der Mittclform Ser Gegenwart stets geschehen soll, z. B. bolj rucloe, mehr roth. Bemerkung en. t.Die einsilbigen Beiwörter mit dem Auslaute «I verwandeln diesen Mitlaut in L; steht aber vor dem «S ein Mitlaut, so wird dasselbe ausgestoßen, z. B. mtsä — mksjsi, a, o; dn. Durch Anfügung des L an die Ordnungszahlen und des Krut (pot, Kurt) an diese und an die Grundzahlen entstehen die Nebenwörter: perviL, erstens; äruZiö, zweitens; tretjie, drittens; estertii, viertens rc. und enkrat, einmal, pdrvikrat, das erste Mal; ävakrut, zweimal — ürü^ikrat, das zweite Mal u. s. w. in. Gattungszahlcn. Die Gattungszahlen (loöivno števila) auf die Frage: wie vieler lei? sind: enoj u, o, einerlei, dvoj, u, v, zweierlei, oboj, 8, o, beiderlei, troj, 8, o, dreierlei, övotör, 8, o, viererlei. --L, peter, u, o, fünferlei rc. stoter, 8, o, hunderterlei, tisuöer, 8, o, tausenderlei, kolikor, 8, o, wie vielerlei, tolikör, o, o, so vielerlei. iv., Vcrdoppelungszahlcn- Die Verdoppelungszahlen (mnoLivno stovila) stehen auf die Fragen: wie vielfach oder wie vielfältig? und werden von Gattungs¬ zahlen durch Verwandlung des Auslautes i in en oder ULt gebildet, als: 199 ecklirj 8, o, einfach. trojen, jnu, o, dreifach. ckvojen, jng, c>, zweifach. övotoron, rns, o, vierfach u. s. w. ckvojimt, 3, o, zweifältig; trojnut, 3, o, dreifältig; övotornnt, g, o, u. s. w. v. Unbestimmte Zahlwörter. Unbestimmte Zahlwörter fsplosno «levila) sind: Ninovo, veliko viel; msln, msjkono, wenig; noksj, etwas; nekoliko, einige; ckosli, ge¬ nug, (welches theilweise nach pet deklinierbar ist), nie, nichts u. s. w. II. KoiyuWion des Zeitwortes. 8- 8. Das Zeitwort (ß-IgAol), nächst dem Subjekte das wichtigste Wort im Satze, ist ein durch Personen, Zahlen, Zeiten, Redeweisen und auch durch Geschlechter biegsamer Redetheil, der eine Thätigkeit oder einen Zustand nebst der Zeit des Stattfindens derselben bezeichnet. Man unter¬ scheidet : k>) übergehende (transitive, prokajavno) Zeitwörter, wenn sie eine nach außen gehende, auf einen andern Gegenstand gerichtete Thätigkeit be¬ zeichnen, z. B. tor^sm ovotioo, ich pflücke Blumen; brat uel sestro, der Bruder unterrichtet die Schwester. I>) unübergehende (intransitive, noprekgjsvno) Zeitwörter, die eine bloß innere, in dem Subjekt selbst vorgehende Handlung bezeichnen, z. B. sirovo cvoti, der Baum blüht; pololin pojo, der Hahn kräht. o) rückbeziehliche sreflexive, povraöivne) Zeitwörter, welche die Handlung mittelst des rückbeziehlichen Fürwortes s o oder s i auf das Subjekt zurückführen, z. B.lsnt so uöl, der Knabe lernt. Voselimo so, freuen wir uns! grešen Il. bivsi, s o : 5. Unbestimmte 203 Zusammengesetzte Forme«: Vergangenheit (pretekli tas). (Ich war, ich bin gewesen.) Zweizahl. Vielzahl. sva l ^,bibl. 8wo> 8lu ! bila u. ste bile ste bili, e, e. sta ' sachlich, «te > so Bedingungsform (pozivnik). (ich wäre — ich wäre gewesen) bi i bi bila, e, e bi l 1. Einzahl. 1. 86M > 2. 8i l dil, 8, o, 3. ^e ' 1. bi > 2. bi ! bil, a, o 3. bi ! t. naj döm, ich sei 3. nas dS 1. naj di bil, a, o 3. Wunschform (Lelivnik). na^ bova-o nH bota-e Bedingend. (ich möge — möchte sein) nas bi bila, e Bemerkungen. bi , bi > bili, e, e bi ' na^ bümo nnj bbclo. na^ bi bili, e, e. welches mm seltener gesprochen 1. 8 Sm ist die verkürzte Form von boäem, und geschrieben wird. Es wird konjugiert: 1. böäem bodeva weiblich bödsvs bödemo 2. bSdss bödsta (Kosts) and bSdsts (bSste) ! bödste, (bSsts) 3. bode bodeta (bosta) sächlich bSdsts (bösto) dSdejo, bödo. 2. Anstatt naj bom, naj bo u. s. w. spricht man in Kärnten auch naj sein, naj je u. s. w. 3. In verneinenden Sätzen wird die Partikel ue mit sein, si, je re verbunden und man sagt: uisem (sllr das seltenere uessm), (ich bin nicht, ich habe nicht), nisi (du bist nicht, du hast nicht), ni (er ist nicht, er hat nicht), nisva (wir 2 sind nicht, haben nicht u. s. w.; nisem bit, a, o, ich bin nicht gewesen; sonst jedoch: no bom, ich werde nicht sein; bi ns bil, a, o, ich wäre nicht. 4. Der altslovenische Aorist sri u. s. w. ist nun zu einer.Partikel b i herabgesunken ; doch finden sich noch einzelne Spuren desselben, wie z. B. im Gailthale bas unorganische: Einz. 1. bssem, 2. besi, 3. bs; 1. besva, besvs; 2. 3. desta, beste; Bielz. 1. besmo, 2. btzste, 3. bsso und im Süden des slovenischen Sprachgebietes: bim (bsw), besi, bi; biva, bista — bive, bists; bimo, bist«, bijo. 204 6. Cmtheilung des Zeitwortes behnfs der Konjugation. ß. 11. Behufs der Konjugazion wird das Zeitwort in sechs Klas¬ sen (oblike) gebracht, welche auf dem Unterschiede des Infinitiv- und Prä- sensstamnies jedes Zeitwortes beruhen, und zwar: I. Klasse- Zu dieser Klasse gehören alle Zeitwörter, deren Infinitivstamm mit der Wurzel gleichlautend ist und die in der Regel die unbestimmte Art (I.) auf — ti, die Gegenwart (II.) auf— SM, die Befehlform (III.) auf — i, das thatige Mittelwort der vergangenen Zeit (IV.) auf .— sl und das lei¬ dende vergangene Mittelwort (V.) auf — sn bilden, als: Stamm nes- tragen, l. ne5-ti, II. nas-sm: III. nss-i; IV. nss-el, nus-Ig, uus-Io; V. NV8-SN, g, o. Uni die Verschiedenheiten der Zeitwörter dieser Klasse ersicht¬ lich zu machen, ist es rathsam, folgende Formen aufzustellen: 1. /arm. Nach der I. Form werden jene Zeitwörter konjugiert, deren Stamm auf «S oder t auslautet, die aber in 8 übergehen. I. Im Osten des Sprachgebietes werden »I und » vor dem Suffix 1 gewöhnlich Lusgestoßen, als: xrel, a, o (für prsäol); plsl, n, o, (für. plswl; «vsi, n, o (für evs- tsl) u. f. w. 2. Iä- (gehen) ütsm, wofür gewöbnlich Arena, verkürzt aus Arsäsm) lautet im Infinitiv itl und entlehnt sein Mittelwort vergangener Zeit vom Stamme sscl, daher sol, prissl, prisaäsl, nnsel u. f. w. (nicht uriüsi, nsjäel.) Der Stamm Ar öü— (gehen) kommt nur in der Gegenwart Areclom, Arom und im Mittelworte gegenwär¬ tiger Zeit Areääe, a, o und Areüö vor. Weitere Zusaminenziebungen bieten dom aus doüem, sem aüsioäem, vom aus veüem, sNsill aus susäöill und klnin aus Zsäsin. Die Besehlformen sinb: iäi, boüi, joj, vsäi, snsj, Uns. II. Form. Hieber gehören die Zeitwörter, deren Stamm auf 8 oder 2 auslau¬ tet. Vor dem Jnfinitivsuffixe geht L gewöhnlich in 8 über. Die Formen assen, moILsn, trsson u. s. w. sind unrichtig. III. Form. Umfasst die Zeitwörter, deren Stamm auf I» oder z» auslautet. Vor O wird ein "8 eingeschaltet. 205 Stamm. I. Arsb-, scharren Arsd-s-ti sknb-, rupfen slrnb-s-ti tsp-, schlagen tsp-s-ti III. Arsb-i sbnb-i tsp-i II. Arsb-sill »bnb-eill tsp-sin IV. Arsd-el, bin, o slrnb-sl, bin, o tsp-sl, pla, o V. Arsb-sn, a, o sicub-sn, a, o tsp-sn, a, o re. IV. Form. Hieher gehören die Zeitwörter mit dem Stammauslaut K und li. In der Gegenwart und im leidenden Mittelwort wird K' in L und in ö, in der Befehlform in s und s verwandelt. Die Gutturalen M und Sj. gehen aber in der un¬ bestimmten Weise sammt dem H in K über: "Stamm. I. ! ii. III. SSA-, langen ^sss-i für seAti ssZsin SW-i striA-, scheren strie-i f.striAth striZ-em striL-i psk-, backen psö-i für psleti^ poö-em peo-i rsk-, sagen n-sö-i sür rebti! rss-siv rse-i inZb — können hat in der Gegenwart worein IV, SSA-Sl, Ala, 0 ötriA-sI, Ain, o psbol, bin, o rsle-si, Irin, o für inoZsin. V. SSZ-SN, a, o striZ-sn, a, o pss-su, a, o ! rse-sn, a, o re. V. Form. Umfasst die Zeitwörter mit dem Stammanslaut, M» und », welche Laute vor k in « übergehen. Im Mittelwort leidender Form bekommen sie statt des ur ein 0. Stamm. I. II. m. IV. V. en-, anfaugen (ua) ss-ti (nassn-sni ! (^a)en-i (2a)ssl, a, o (2») eöt, a, 0 PN- , spannen (na) ps-ti pn-sill ! (ua)pn-i (na) xsl, a, 0 ! (ns.) pst, a, 0 ZV-, schneiden ' Zs-ti (Zs)llf-Slll Zevsi Zel, a, 0 ! Zet, a, 0 re. In der Gegenwart nehmen diese Zeitwörter gewöhnlich ein K vor dem »M des des Stammes an, verwandeln es aber in der Befehlsform gemeiniglich in « als : Zur — ausdrücken: Zarusill— Zeivi: inn — zerdrücken: inanem -— ineni; i,n — grei¬ fens (vsr) sainsill — versein!; vraineni — vdorni; saineill — ssini; iillkti haben, hat iinLin — imös. VI. Form, Diese Form umfasst die Zeitwörter, deren Jnfinitivstamm auf einen Selbstlaut auslautet, und zwar: a) auf s» als: 206 o) auf L oder u als; II. Klasse. Diese Klasse umfasst alle jene Zeitwörter, deren Jnfinitivstamm auf ui auslautet: Stamm I. II. III. IV. V. miAni-,winken miAN-iti mion-om miZn-i mi^n-il, g, o mi^n-jen, s, o 8llNi-stoßeN 8UN-iti 8UN-6M 8UN-i 8UN-1I, g, 0 8llll-j6N, g, o 1. Im Osten hat sich das altslovenische «» statt » erhalten, als: ^ginoti, für Lxünti; sonst ist es dem i, seltener dem « gewichen, als: minuti, verschwinden. 2. Die Zeitwörter, deren Stamm auf b, p oder k auslautet, werfen diese Laute ab, als: Kap— kaniti, träufeln; xrask—prüsniti, kratzen; tisk —tisniti, drücken rc. III Klasse. Diese Klasse umfasst die Zeitwörter, deren Jnfinitivstamm auf s aus¬ lautet, als: Stamm I. II. III. IV. V. reis—wünschen Lvle-ti Leli-m 2el-i Lele-I, n, o Lsle-n, u, o 86äs—sitzen 8v66-li 86äi'-in 8öä-i 8eci6-I, r>, o 8ecl6-li, u, o rc. Nach den Stammauslauten ö, s, L geht mit wenigen Ausnahmen s in s, über, als: Stamm I. II. III. IV. V. molöu—schweigen molög-ti molöi'-m molc-i molau-I, g, o moläu-n, s, o Igra — liegen IeLg-ti IsLi'-m ler-i IeLg-I, n, o IsLu-n, n, o rc. 1. Die Zeitwörter terxoti, leiden und Livoti, leben schalten vor en ein I ein, daher: Zivljonso, tkrxljenjs für Livsnjö rc. 2. Das Zeitwort Kotsti, Kteti, wollen, hat in der Gegenwart Koöem, vom, in der Befehlform Kott und im Mittelwort kotel, kotla, o oder ktsl, a, o; statt ns Kote ist auch notö zu hören. 3. Durch die Verwandlung des oti in iti werden viele unübergehende Zeit¬ wörter zu übergehenden, als: bogateti, reich werden — bogatiti, reich machen; Livoti leben — Liviti, nähren rc. und vermitteln den Übergang zur IV. Klasse. IV. Klasse, Diese Klasse umfasst die Zeitwörter, deren Jnfinitivstamm auf i aus¬ lautet : 207 Stamm. I. «teli-, theilen äsli-ti Isübi-, lieben hübi-ti no8i-, tragen nos.-ti II. III. «loli-m llol-i I>ubi-m Ijüb-i nosi-m nos-i IV. lloli-I, s, o H'ubi-I, u, o nnsi-I, n, o V. lleh'-on, s, o Ifublf-en, g, o N08-6N, n, o rc. Vor en geht das i des Stammlautes in H über, wodurch I, n, r, zu Is, ns, rs erweicht werden. Das cl vor s wird ausgestoßen, 8, 2, 8t, t wer¬ den in 8, L, 86, o verwandelt und nach den Lippenlauten d, p, m, v wird Is eingeschaltet, als: moriti — morgen: 8väiti— 8oson; rociiti — rojsn; voriti — voLöN; üupiti — kuplson rc. V. Klasse. Diese Klasse umfasst die Zeitwörter, deren Jnfinitivstamm auf s, aus¬ lautet, als: Stamm äols-, arbeiten issra-, spielen I. II. äolu-ti tlolg-m i^rg-ti i§rg-m III. IV. V. llels-s äölu-!, u, o clelu-n, u, o i^rg-s iAru-I, u, o i^ru-n, ri, o rc. 1. dlach den Lippenlauten b, p, in nehmen die Zeitwörter dieser Klasse gewöhnlich ljsm statt mn an, als: ärsmati, schlummern — dremljem; kopati, graben — kop¬ ljem; ribati, wiegen — Zibljem. 2. Einige Zeitwörter dieser Form nehmen in der Gegenwart em statt nm an; doch muß der Stammlaut ä in j, Ii und s in s, x und n in L, dann o, K und t in ö und endlich sk und st in sö übergehen, als: KL-iati, zeigen — kaLem; rsrati, schneiden — rsZem; sükati, drehen—sueem; pikati, blasen — pisem; pisati, schrei¬ ben — pisem; isksti. suchen — isöem; metati, werfen — mseem; lagati, lügen — »Zsm u. s. w. VI. Klasse. Zu dieser Klasse gehören die Zeitwörter, deren Jnfinitivstamm auf ovs, (evs.) auslautet, als: Stamm. I. II. III. IV. V. kurnovu—strafen ksrnovu-ti Icgrnu-sö-in stu^nü-s üurnovg-I Irsrnovu-n plsösvg—zahlen pluöövu-ti pluöü-so-m plsöü-j pluoovs-I plaoevä-n. u. s. w. Nach f, ö, 8 und /. wird o stets in s verwandelt. v. Bildung der Zeit- und Aussagesormen. 8- 12. Die Grundformen des Zeitwortes, von denen alle andern Zeiten und Aussageformen gebildet werden, sind: 1. Die Gegenwart. 2. Die unbestimmte Weise (Infinitiv), 3. das vergangene Mittelwort thätiger und 4. das Mittelwort leidender Form. 208 der Gegenwart auf -s,m, 1. Wenn in das K in L und Lsm und in der M. -ivg -ilu -itu — vs — tu — tu Vielzahl.. grsmo, greste, grsää (grejo). clamo ckasts, äackä (äajo). jemo, jeste, jeckö (jejo), snsmo, snsste, sneckä (snsjo). vemo, veste, veckä (vejo). Vielzahl. -imo oder jmo -ito -ito Vielzahl. — mo — to — jo (o, S). 1. — 2. — i oder i 3— j - i Wortes l>om und -em oder -im Einzahl. 1. —in 2. — 8 3. — Anmerkungen. der 3. Person der Vielzahl vor dem o ein « oder gedehntes i zu stehen kommt, so wird statt eso die verkürzte Endung n, für ij o aber « gebraucht, als: tepejo oder tepö, sie schlagen; tresejo oder treso, sie schütteln; evetsjo oder vvetö, sie blühen; reeejo vder rekö, sie sagen; pseejo oder psüü, sie backen; leZijo oder lers, sie liegen: govorijo oder govors, sie sprechen; inoleijo oder moles, sie schweigen u. s. w. Bor o kommt der Stammlant ü wieder zum Vorschein. 2, Die Zeitwörter gräm, ich gehe (für grsäenl), äam ich gebe (für ckaäsm), jsm, ich esse (für jsäem), snem, ich verzehre (für sneäem), vsm, ich weiß (für ve- äem) werden konjugiert: Einzahl. grsm, grss, Ars ciLm, ZLs. ckii jsw, jes, js snem, snes, snä vsm, vss, vs 1. Die Gegenwart. Alle slovenischen Zeitwörter (mit alleiniger Ausnahme des Hilfszeit¬ seiner Ableitungen) lauten in aus und werden konjugiert: Zweizahl. weibl. vo und to sächlich- to Zweizahl. Areva, gresta, grssta-e ckava, äasta, ckasta-e seva, jesta, jssta-s sneva, snesta, snesta-s veva, vesta, vssta-s Von der Gegenwart werden gebildet: 1. Die Befehl form, wenn man die Auslaute — s,m in aH, em und im in i und em in ezz verwandelt, als: dslsm, ich arbeite — dolaj; pasom, ich weide — pasi ; ljubim, ich liebe — ljubi ; jöm, ich esse — jöj; povom, ich sage — povoj rc. Zeitwörter auf — jom und jim, wenn sie nicht zur vierten Klasse gehören, werfen bloß die Auslaute — om und — im ab, als : pojem, ich singe — poj; 8toji'm, ich stehe — sloj ; gospodujem, ich herrsche — gospodüz rc. Die Personalendungen der Befehlsorm lauten: Einzahl. Zweizahl. od- jvu weibl. — vo ° >sächl. - - jta' — lo Anmerkungen. 1. Die Zeitwörter der ersten Klasse, die in der Gegenwart das k in K verwandeln, also in der Gegenwart auf Sem oder 209 unbestimmten Weise auf ei auslauten, bekommen in der Befehlform die entsprechenden Sauselaute dafür, als: roeem, ich sage (aus reb>) —reci; psvom, ich backe — peci; sosem, ich reiche — scsi; stresem, ich bediene — stresi rc. 2. Zeitwörter der ersten Klasse, deren Stamm in »» oder » auslautet, ver¬ wandeln das » der Stammsilbe gemeiniglich in «, als: vsamem, ich nehme — vsemi (usmi); SULMSM, ich nehme ab — snemi; sunjem, ich schneide (Getraide) — ssnji; Armem, ich bewege — Aeni rc. 3. Bei den Zeitwörtern der dritten und vierten Form unterscheidet sich die Einzahl der gebietenden Weise von der dritten einzahligen Person der Gegenwart durch die Betonung, die in der Besehlsorm stets aus der Stammsilbe ruhen muß, als: go¬ vori, er spricht — Aovärl, sprich du; molei, er schweigt — mölei, schweige du rc. 4. Unregelmäßige Befehlformen weisen folgende Zeitwörter auf: ssm — bock!, sei; imäm — imej, habe; vem — vsäi, wisse; Arem — iäi, gehe; lasem — la- Anj, lüge; varujem — vari, varvaj, varuj, behüte; umerjem — umri, stirb; pomo¬ rom — pomosi, hilf; clodim — äoboäi, bekomme rc. 5. Die 3. Person der Befehlform wird meist durch die 3. Person des Opta¬ tivs ersetzt, als: uaj stela für üelaj; uaj äölajo für ilelajto u. s. w. 2. Das beiwörtliche Mittelwort der Gegenwart, wenn man der verkürzten 3. Personalendung der Vielzahl (wenn nämlich das Zeit¬ wort einer solchen fähig ist), ö anfügt, als: äslnsa — ävlksioö, n, 6, ar¬ beitend; stcsis — stnssö, u, v, stehend; reko — rskoö, u, 6, sagend ovets — evstse, g, 6, blühend; vsrlo — vsäöö, g, e, wissend rc. Die Zeitwörter der sechsten Klasse, ungeachtet sie die verkürzte Per¬ sonalendung ö für Ho bereits eingebüßt haben, bilden doch dieses Mittel¬ wort mittelst derselben, als: posvečujejo — posveöuj'oö, s, e (von po- svevuso), weihend; priöüsosto — prieujoe, g, 6, (von priöusö), anwe¬ send u. s. w. Die Zeitwörter vollendeter Handlung können kein Mittel¬ wort der Gegenwart.aufweisen; nur recein, ich sage, hat ausnahmsweise reköö. Anmerkung en. 1. Einige Zeitwörter, die in der 3. Person der Vielzahl aus « auslauten, bil¬ den doch das Mittelwort auf <-H, als: boüö — doclöc, stechend; sterö — äeree, rei¬ ßend; nosijo — uosöö?'tragend ; sAö— sAoe, brennend. 2. blorem hat mvAÜe, a, s. 3. Das nebenwörtliche Mittelwort der Gegenwart, wenn man bei den Zeitwörtern der vier ersten Klassen die Auslaute sm und im in 6 verwandelt, als: terpün — terpe, leidend; kleöim — Klees, kniend; grellem tzrem) hat grelle, gehend rc. Die Zeitwörter der zwei letzten Klassen bilden dieses Mittelwort von der unbestimmten Weise, indem sie s4i in s,He verwandeln, als: trepetati — trepetaje, zitternd; igrati — issrnjs, spielend; kupovati — kupovage, kaufend rc. — Auch dieses Mittelwortes sind die Zeitwörter vollendeter Handlung unfähig. Slov. Sprach- und Lesebuch. 4. Aufl. 14 210 II. Unbestimmte Weise. Die Infinitivendung ist — 11, die auf verschiedene Weise mit dem Stamme verbunden wird, als: (iolsli, arbeiten; Kupiti, kaufen; pusti, weiden; ^ospollovsti, herrschen rc. Bon der unbestimmten Weise werden abgeleitete 1. DaS Lagewort (Supinum), wenn man das 1 der Jnfinitiven- dnng abwirft, als: clolnti, — llolst, arbeiten; i^rsti — i§rut, spielen; pusti — pust, weiden rc. und III- Das thätig-vergangcnc Mittelwort- Das I. thätige Mittelwort vergangener Zeit wird gebil¬ det, indem man die Jnfinitivendung 11 in I, la, Io verwandelt. Die Zeit¬ wörter der I. Klasse, deren Stamm auf einen Konsonanten auSlautet, erhalten vor 1 das bewegliche 6, welches jedoch bei der weitern Biegung wieder aus¬ fällt, als: viciiti — viclil, u, o, gesehen; torpoti— torpol, s, o, gelitten; llvluli —- äelul, u, o, gearbeitet; pusti — pussl, pusiu, paslo geweidet. Die vor der Jnfinitivendung verwandelten Mitlaute kommen wieder zum Vor¬ schein, als: ssei (aus ss^ti) se^sl, xln, o, gereicht; rsei (aus nskti) rsksl, Irin, o, gesagt; Aristi (aus AiÜLti) — xrirol, o, gebissen; pasti (aus puäti) — paäöl, üla, o, gefallen; plesti (aus plstti) — pletel, tla, o, geflochten. Das nach S» und p von der Jnfinitivendung eingeschobene s« fällt aus, als: tepsti, (für tepti) — tepel, pla, o; Arebsti (für g-rebti) Zrebel, bla, o rc. Mit Hilfe dieses Mittelwortes werden gebildet: 1. Die Vergangenheit, wenn man genanntem Mittelworte das Hilfszeitwort sein, si, jo rc. vorsetzt, als: sein llelul, s, n, ich habe ge¬ arbeitet; si äelui, u, o„ du hast gearbeitet rc. Die einfachen Formen zur Bezeichnung der Vergangenheit, nämlich Aoristund Imperfekt, hat die slovenische Sprache bis auf wenige Spuren eingebllßt. Hie und da hört man noch die alten Formen: äelasto, üa^asts, Lxudists rc., jedoch in der Bedeutung der Gegenwart. 2. Die Vorvergangenheit, wenn man dem Mittelworte sem dil, u, o rc. vorsetzt, als: ssin dil, u, c> iHudil, g, o, ich hatte verloren. — Dieser Zeitform sind nur die perfektiven Zeitwörter fähig. 3. Die Zukunft durch Vorsetzung des Hilfszeitwort bom, dos, do rc., als: bom llolal, s, o, ich werde arbeiten; dos äolul, u, o, du wirst arbeiten rc. 4. Die bedingende Weise durch Vorsetzung der Partikel 1)1 oder 1)1 1)11, a, O., als: di «iolul, g, o, ich würde arbeiten; di dil, s, o AKudil, ich hätte verloren. Aus dem ersten vergangenen Mittelworte wird weiter gebildet: 5. Das zweite vergangene Mittelwort thätiger Form, indem man 1 in vsl verwandelt, als: skril — skrivsi; stopil — sto- pivsi; poclolul — pocloluvsi; protorpol — protorpovsi rc. 211 Bei den Zeitwörtern der I. Klasse, deren Stamm auf einen Mitlaut auslautet, wird dem Stamme Kj angefügt, als: rokol — roksi; verhol — ver^si rc.; wenn jedoch zu viele Mitlaute zusammen stoßen sollten, so wird s eingeschaltet, als: ögöonm rc. Dieses Mittelwortes, welches im Munde des Volkes schon sehr selten geworden ist, sind nur die Zeitwörter vollendeter Handlung fähig. Endlich wird aus der unbestimmten Weise gebildet: IV. Das leidend-vergangene Mittelwort, wenn man dem Jnfinitivstamme, wenn er auf einen Selbstlaut auslautet, n, LL, no oder t, ta, Io, sonst aber en, ena, eno , anfügt, z. B. pu¬ llen, u, o, gefallen; vrllig-njen, u, o, gehoben; Isudijon, g, o, geliebt; nosen, g, o, getragen; iZmän, u, o, gespielt — plt, u, o, getrunken. (Das Nähere über die Bildung dieses Mittelwortes siehe oben.) Aus diesem Mittelworte werden gebildet: 1. Das Zeithauptwort, weun man Ho anfügt, als: iß-rän — iKimiijö, das Spielen; uöon — uöonjo, das Lehren; plt — pltjo, das Trinken. 2. Die Zeiten und Aussageweisen der leidenden Form durch Vorsetzung des Hilfszeitwortes, als: 5vm Inl, u, n, topen, u, o, ich ward geschlagen u. s. w. Durch Vorsetzung der Partikel naH kann die wünschende Weise (Optativ) gebildet werden, welche gewöhnlich nur in der 3. Person ge¬ bräuchlich ist, als: nsj llola, er mag (soll) arbeiten; nsj bi llolul, u, o, er sollte arbeiten rc. L. Diegung des Zeitwortes. Z. 13. Biegung des Zeitwortes in der thätigcn Form. Einfache Formen. 1. Gegenwart (sallunji öns). Einzahl. 212 2. Befehlform Vielzahl. NgAN-e^s NSAN-t^'o (o') (V6 liVN ik). 1. dol-amo 2. döl-a/s 3. dol-a/o 1. cI6I-«/ (arbeite ich) 2. döl-«/ 3. dol-«^' (na) dela) 1. dol-s/va, ve 2. döl-o/?a, /s 3. dol-o/'/«, /e ( n«1 de¬ lata, s) 1. döl-a/»to 2. del- a-'/e 3. dol-a^/e (ns) delajo)! Einzahl. s ngon-r (neige ich) na^n-r' na^n-r Zweizahl. ngAN-rv»^ r>e naon-r/tt, /e ng^n-r7«, /s (na) nag¬ neta, e) Vielzahl. NSAN-Eo NSKN-r/e ns^n-e'/e (ns) na»ne)o) ue-r'mo. ue-r/e ue-r-o ^e). j üe-r (lehre ich) llö-r üö-r uö-r'r«, ve üö-r/«, /s Üö-r7«, /s (na) ueit»,e) üö-r'r?ro üö-r/s üö-r'/s (na) uee). 3. Mittelwörter (priloLa)i). a) Der Gegenwart (beiwörtlich), del-a/o'ö,«, e, arbeitend j fehlt uö-e'ti, «, s, lehrend. b) Der Gegenwart (nebenwörtlich). döl-a/s, arbeitend ! fehlt j uee, lehrend. e) Der Vergangenheit thätiger Form. I. del-«/, «, o, gearbeitet j ns^n-r7, o, geneigt j ue-r'/^ a, gelehrt. II. (gearbeitet, geneigt, gelehrt habend.) ()io) del-avsr naAN-rvsr (na) ue-rrsr. ä) Der Vergangenheit leidender Form. dol-«», «, gearbeitet na^n-/e^ «, o, geneigt j uö-e«, «, o, gelehrt. 4. Unbestimmte Weise (nodoloöivnil!). M-a/r, arbeiten na§n-r/r, neigen j ue-rN, lehren. 213 5. Lagewort (ns m sni vni Ir). äsl-er/, arbeiten , nn^n-r'H neigen uö-r?, lehren. 6. Zeithauptwort tzlgAoisko im 6). äsl-errr/s, das Arbeiten ngKN-Ferr/e, das Neigen uö-srr/s, das Lehren. Zusammengesetzte Formen. 1. Vergangenheit (pretekli öus). (ich habe gearbeitet, geneigt, gelehrt.) cisl-er/, er, e, Ni,AN-r7, er, o j ue-r'/, er, o u. s. w. 2. Vorvergangenheit (prsciprstskli ö ns). (ich hatte geneigt) 1. «sm bii, n, o i. v^, j 2. 8i bil, a, o j lehlt s na^n-r/, er, e, ! fehlt. u. s. w. 3. Zukunft (pril, ocingi sa8). (ich werde arbeiten, neigen, lehren) 1. dem l, , , ! ! - '/ 2 bo8 f "bl-ar, a, o nu^n-il, er, e, uo-r/, «, e> u. s. w. 6. Bedingungsform (pOAOgivnik). g) gegenwärtiger und künftiger Zeit. (ich würde arbeiten, neigen, lehren) 1. bii ,,, , 2 elsI-aZ, «, o u. s. w. b) vergangener Zeit^- (ich würde geneigt haben) 2. bi bil, g, o, f lehlt nsssn-r/, er, e, fehlt. u. s. w. 1. 8SM> 2. 8i ! NSAN-rV, er, o ! uö-r/, er, o. 214 5. Wunschform (Lelivnik) g) gegenwärtiger Zeit. (ich mag (soll) arbeiten, neigen, lehren). 1. nch clöl-a»» nus nUAN-e»« uns 2. ng^ äel-a nsgm-e ! ng^ ue-r u. s. w. b) künftiger Zeit. (ich mag (soll) dann arbeiten, neigen, lehren) z ^0'" ckol-«/, «,o nu§ii-r7, o uv-r/, a, o u. s. w. 0) der bedingenden Weise. (ich möge (sollte) arbeiten, neigen, lehren.) 1. 3. äöl-a^ o nnj bi ns^ di iMAN-r/, «, o u. s. w. llö-rZ, «, o Biegung -es Zeitwortes in -er leidenden Form. Die slovenische Sprache hat keine eigene leidende Form. Sie drückt dieselbe durch Umschreibungen aus: 1. mittelst des rückbeziehlichen Fürwortes 8 6, welches mit der thätigen Form durch alle Zahlen und Personen unveränderlich verbunden wird, z. B. govori' 86, man sagt, es wird gesprochen; govorilo 86 ^6, es wurde ge¬ sagt u. s. w. 2. Durch Verbindung des Mittelwortes leidender Form mit dem Hilfszeitworte, als: Gegenwart: 86m bvulj6n, ich werde gelobt; Ver¬ gangenheit; 86m bil bvuljen, u, o ich ward gelobt; Zukunft: bom bvsljen, s, o, ich werde gelobt werden; bi bilu, o (xo) bvulj6», u, o, ich würde gelobt worden sein u. s. w. k- Cintheitnng der Zeitwörter nach der Zeitdauer. 14. Die slavischen Zeitwörter sind rücksichtlich der Dauer der Hand¬ lung, welche sie bezeichnen. 215 I. Imperfektive Zeitwörter. Die imperfektiven Zeitwörter (versivniki) drücken durch alle Zeiten und Redeweisen eine fortdauernde, d. i. unvollendete Thätigkeit aus und werden im allgemeinen ans die Frage: „was thust du?" oder „was ge¬ schieht jetzt?" gesetzt. Sie sind dreierlei: s) dauernde (durative, vorsivni ^In^oli), welche eine Handlung in ihrer ununterbrochenen (gegenwärtigen, vergangenen oder künftigen) Dauer anzeigen, und somit in der Gegenwart eine solche Handlung ausdrücken, welche eben vor sich geht, als: 1. nesti, tragen (nesem, ich trage eben, nesel sem, ich habe getragen w.); 2. vesti, führen; 3. vesti, fahren; (vsliere) ; 4. iti, gehen; 5. slnii, stehen; 6. leteti, fliegen n. s. w. I>) W ie der h o lnngsz e i twörter (iterative, sslnKoli pongvisuvni), welche eine in kürzeren Zwisckenräumen sich wiederholende, somit mehraktige und daher länger dauernde Handlung bezeichnen; demnach heißt 1. nositi auch tragen; 2. vocliti, führen; 3, vositi, führen (fahren); 4. Iioäiti, ge¬ hen; 5. stnvnti, stehen; 6. Iststi, fliegen, — allein mit dem Begriffe der Wiederholung der einzelnen Akte und somit, im Vergleiche mit den dauern¬ den, einer länger» Dauer der Handlung. So steht z. B. nosti in dem¬ selben Verhältnisse zu nositi, wie iti (einen Gang machen) zu Iioäiti, (mehrere Gänge machen, längere Zeit in verschiedener Richtung hin nnd her gehen). So sind auch voäiti und nositi aufznfassen: äorvn nositi heißt: Holz in mehreren Angriffen tragen, wiederholt tragen; nosti aber einmal, in einem Angriffe tragen u. s. w. o) Gepflogenheitszeitwörter (frequentative, opetovavni ^In- Aoli) welche eine ununterbrochene Handlung als öfter wiederkehrend darstellen, in welchem Falle der Deutsche gern sein „pflegen" anwendet, sie kommen je¬ doch nur in Zusammensetzungen vor, als: vsclilmvati, zu seufzen pflegen; äolotüvuti, herbeiznfliegen pflegen. Sonst sind die frequentativen mit den ite¬ rativen bei den Slovencu in eines zusammengefallen. Da alle imperfektiven Zeitwörter eine unvollendete Thätigkeit, d. i. eine Thätigkeit in ihrem Werden, oder in ihrer Dauer oder Währung ansdrük- ken und da eine Handlung, welche sich wiederholt, unvollendet oder fort- dauerd ist, so werden iterative und frequentative Zeitwörter häufig durch durative vertreten, besonders wenn erstere nicht mehr existieren. II. Perfektive Zeitwörter. Die perfektiven Zeitwörter (äovorsivniki) bezeichnen bald den Zeit¬ punkt des Eintrittes, bald jenen der Vollendung einer Handlung: alS" posti (den Weg antreten — Eintritt); sasukuti, (drehen machen — Eintritt); priti (kommen — Vollendung); vsäioniti (aufheben — Vollendung). — Einige perfektive Zeitwörter sind: s) unbedingt perfektiv, da sie den Eintritt oder die Vollen¬ dung der Handlung ohne Rücksicht auf die Dauer ausdrücken, als: 216 ZOO Menschen können sich hier nicht niedersetzen (sosti), gleichviel ob auf einmal oder nach und nach; 30 Pfund aufheben (vrcli^nili) auf einmal oder nach und nach, ein jedes besonders; andere b) bedingtperfektiv, welche gewissermaßen die Dauer der Hand¬ lung berücksichtigen. Diese sind dreierlei, 1. moment aktige, welche eine momentane einaktige Handlung bezeichnen, bei welcher der Zeitpunkt des Ein¬ trittes und der Vollendung zusammenfallen, die also nach den gemeinen Be¬ griffen dauerlos sind, als: süniti, stoßen, d- i> einen Stoß versetzen; — 2) kurzaktige, z. B. ponesti, popeljati, poigrati so - . . ein wenig tra¬ gen, führen, spielen rc. und — 3) mehraktige, welche die Bollendung der Handlung mit dem Nebenbegriffe ihrer vorhergegangenen längeren Dauer oder Wiederholung ausdrücken, als: ckorva iimositi, das Holz (nach und nach) hinaustragen; ckrovjs posekati, die Bäume (nach und nach) um¬ hauen; nanositi so, sich müde tragen u. s. w. Kennzeichen -er perfektiven nnd imperfektiven Zeitwörter. Die einfachen Zeitwörter aller Klaffen sind im allgemeinen imper¬ fektiv; nur die Zeitwörter der II. Klasse nnd die in ihrer ursprünglichen Forni mit Vorwörtern zusammengesetzten sind stets perfektiv. Doch gibt es auch primitive Zeitwörter, welche eine vollendete Handlung bezeichnen, als: pasti, fallen; ckati. geben; pustiti, lassen u. s. w. Durch die Zusammensetzung eines Zeitwortes in seiner ursprünglichen Gestalt mit einem Vorworte tritt eine Änderung in der Bedeutung und in der Dauer (bei den perfektiven nur in der Bedeutung) ein, denn: g) ein imperfektives Zeitwort wird in Folge dieser Zusammen¬ setzung perfektiv, als: plesti, flechten — splesti, zusammenflechten; vo- risti, binden — övorsti, zusammenbinden; piti, trinken — izpiti, austrin¬ ken ; und d) ein perfektives Zeitwort bleibt auch nach dieser Zusammensez- zung perfektiv, als: pasti, fallen und izpasti, ausfallen; «lati — po- ckati — geben rc. welche alle eine vollendete Handlung ausdrücken. Sobald jedoch in einem perfektiven oder imperfektiven Zeitworte eine Stammvokals- oder Klaffensteigerung stattgefunden hat, so ist es anck in der Zusammensetzung imperfektiv, z. B. pronssati (von nesti), sple¬ tati (von plesti) n. s. w. Da aber die durch das Vorwort näher bestimmte perfektive Handlung, (z. B. aufschreiben, unterschreiben) eben so dauernd sein kann, wie die durch daS einfache Zeitwort bezeichnete (schreiben), so verfiel der slavische Sprach¬ geist, der zur Bezeichnung der vollendeten und der dauernden Handlung zugleich ein und dasselbe Zeitwort in unveränderter Gestalt niemals anwendet, aucki bei dem zusammengesetzten auf das Mittel einer Formverändcruug. Diese geschieht im all¬ gemeinen, wie bei den einfachen abgeleiteten Zeitwörtern, bald durch Steigerung des 217 Wurzel- oder Stammvokals, bald durch eine andere Betonung, bald durch Versetzung in eine höhere Klasse, bald auf mehrere von den obigen Arten zugleich. Da durch die Steigerung und Betonung ein Vokal gewicht¬ voller wird, durch die Versetzung in eine höhere Klasse aber das Zeitwort um eine oder mehrere Silben anwächst, so wird dadurch die längere Dauer der Handlung versinnlicht. So werden z. B. aus den perfektiven Zeitwör¬ tern: s-plosti, O, p und k kommen wieder zum Vorschein, als: stlslcati, zusam- meudrücken (aus stisniti, für stiskuiti) u. s. w. 7. Von der III. Klasse werden einige Zeitwörter durch Verwandlung des sti in evat! in die V. Klasse übertragen, als: velevati, befehlen (aus veleti) u. s. w. 8. Häufig ist der Uebcrgang aus der IV. Klasse in die V., doch muß gewöhn¬ lich das o zn a gesteigert, die Auslaute des Stammes , n und r aber ein blo¬ ßes s eingeschaltet werden, als: püseati, lassen (aus pustiti), äonäsati, herbeitragen (aus äonositi); prelräsati se, herumwandeln (ans üoäiti); vstLvljati, einsetzen (aus vstäviti); välsati, wälzen (aus valiti) u. s. w. 9. Aus der gewöhnlichen Form der V. Klasse entsteht oft, besonders um einem zusammengesetzten perfektiven Zeitworts die imperfektive Bedeutung zn verleihen, eine um -v a verlängerte V. Klasse, als: pribliLLvuti ss, sich nähern (von pribliLati ss, äolotLvati, herbeifliegen (ans äolstati) u. s. w. 10. Endlich übergehen auch häufig Zeitwörter der V. in die Vl. Klasse durch Verwandlung des atl in ovsti oder svati, als! vrassvati, abkehren (aus vrirsati); Laplstovati, verflechten (aus raplstats) u. s. w. Folgende 6 perfektive Zeitwörter werden meist imperfektivisch gebraucht : 1. pornum, ich kenne; 2. spornum, ich erkenne; 3. premorem, xumorem, ich habe im Vermögen; 4. utegnem, ich habe Zeit; 5. suslurim, ich ver¬ diene; 6. ko rnese, dieß beträgt. III. Partikeln. Partikeln (Redetheilchen) nennt man diejenigen Wörter, welche weder dekliniert, noch konjugiert werden können. Sie zerfallen in N e b e nwö r- ter, Vorwörter und Bindewörter. Dazu kommen noch die Em- pf indung slaute. Das Nebcnwort. ß. 15. Die Nebenwörter (Adverbien, prireöniee) dienen haupt¬ sächlich zur näheren Bestimmung der Zeitwörter. Sie bezeichnen einen Neben- umstaud und geben an das wo? wann? wie? und warum? 1. Umstandswörter des Ortes. u) Auf die Frage: wo? (kje)? — tu, tukus, hier; tum, tumkus. dort; doii, unten; Aori, oben; ödolus, unterhalb; r^orgs, oberhalb ; notri, darin ; rungs, draußen; sprödes, vorn; rudej, rückwärts; bli^o. nahe; dulee, weit; dru^es, anderswo; domu, zu Hause; nikjer, nirgends; povsod, überall; sein ter tse oder sem pulse, hin und her, hin und wieder», s.w. 219 b) Auf die Frage: wohin (kgm)? — som, losem, her, hieher; tjo, hin, dahin; noter, hinein; drugam, anderswohin; nekam, irgendwohin; ni¬ kamor, nirgendshin; kamorkoli, wohin immer ; naprod, naproj, vorwärts, fort; daljo, dolj, weiter; Kori, hinauf, doli, hinab; kvisko, aufwärts; domü, nach Hause u. s. w. o) Auf die Frage: woher (odkod)? — drugod, anderswoher: Koder, woher, (beziehend): nokod, irgendwoher; tod, von hieher; ondod, dort¬ her; ondd, von jenseits u. s. w. 2. Umstandswörter der Zeit. g) Auf die Frage: wann (kodsj, kdaj)? — tedaj, dann; takrat, da¬ mals ; sedaj, rdaj, jetzt;kodaj, einst; nikdar, nikoli, nie, niemals; vse¬ lej, vsikdar, immer; kmalu, bald; koj, likrati, sogleich; borr, skorej, bald; dans, heute; jutri, morgen; davi, heute morgens; drevi, heute abend; niooj, heute nacht; rajtro, morgen früh; rjutroj, in der frühe; opoldne, mittags; rvocör, abends; r^odaj, frühzeitig rano, morgens früh; se, noch; Le, schon; letos, Heuer; lani, voriges Jahr; nedavno, unlängst; davno, längst; ravno, ravnokar, eben; potem, potlej, hernach; vöasi, zuweilen u. s. w. b) auf die Frage: wie lange? — doklej, bis wann? dokler, bis; do¬ slej, dosilimal, bis nun; dotlej, bis hieher; vedno, nopronoboma, im¬ mer ; smiraj, vselej, stets u. s. w. 3. Umstandswörter der Weise und des Grades, der Bejah¬ ung und Verneinung. a) Wie (kako)? — tako, so; kakor, so wie, als; kitro, na^loma, schnell; poöasi, langsam; »aläsö, vorsätzlich; napok, verkehrt; nevtöKoma, unverzüglich; rad, gern; seasoma, nach und nach: skupaj, vküp, zusam¬ men; rmstonj, umsonst; nevedoma, unversehens; nevldoma, ungesehen; vsoö, gefällig u. s. w. e) Bejahend: da (dro, ja), ja; seveda, freilich; res, rares, wahrlich; kaj pa da; seveda, allerdings; gotovo, gewiss: lilero, dorr ko ne, wahr¬ scheinlich ; mordtz, morebiti, vielleicht. Verneinend: ne, nicht; nak, nein: nikar, durchaus nicht; javelne, schwerlich: mar ne, etwa nicht u. s. w. 4. Umstandswörter des Grundes. Warum (raksj)? : rategmvoljo, rato, ratorej, deshalb. Wozu (oemu)?: ra to, dazu. Steigerung des Uebenwortes Die Steigerung ist die einzige Biegung, welche mit den Nebenwörtern vorgenommen werden kann. Sie haben dieselbe mit den Beiwörtern gemein; 220 doch werden abweichend gesteigert: stobro, gut — boljšo, bolj, bester, mehr; staloö, weit — staljo, stolj, weiter; voliko, viel, — voö; mehr; mulo, wenig — manj, monj, weniger; kmalu, bald — prost, proj, eher; 2gsti, hinter —rmstojo, weiter hinter; sprostoj, vorn — sprostojo, weiter vorn. 8. Das Vorwort Z. 16. Die Vor- oder Verhältniswörter (Präpofizionen, prost- lobi) sind Partikeln, die sich im Grunde alle auf ein Raumverhältnis bezie¬ hen und stets einen Fall (Kasus) regieren. Die Rekzion der Vorwörter ist im allgemeinen theils von ihrer Bedeutung, theils von ihrem Ursprünge abhän¬ gig. Die eigentlichen Vorwörter, die eine Richtung bezeichnen, regieren im allgemeinen den Wem- oder Wen fall; diejenigen hingegen, welche Ruhe andeuten, den Wo fall, während diejenigen, welche Richtung und Ruhe ausdrücken, den Wen- und Wofall fordern. Die uneigentlichen Vorwör¬ ter hauptwörtlichen Ursprungs regieren stets den Wesfall. Einige Vorwörter kommen mir in Znsammensetzungen mit Nenn- und Zeitwörtern vor, als: pu-, pro-, pro-, ra2-, u- und heißen untrennbare Vorwörter. Die trennbaren Vorwörter regieren entweder einen oder mehrere Fälle. 1. Vorwörter mit dem ^sskall: bro2, bo2, ohne; sto, bis, zu: i2, auS; ost, von; vor; s, 2 herab, (vor Weichlauten 2, sonst s;) 2. Vorwörter mit dem ^SlnkaU: k (vor k—b) zu, gegen; prosti, gegen (nuproti, entgegen und nasproti, gegenüber werden nach¬ gesetzt.) 3. Vorwörter mit dem ^Vsniall: Öro2, 062, über; 8Ü02, «kori, durch. 4. Vorwörter mit dem^oks-II: o, um, zu, von (sts); pri, bei. 5. Vorwörter mit dem : 8, 2, (vor Weichlauten 2, sonst s,) mit, sammt. 6. Vorwörter mit dem und : 2opsr, wi¬ der, zuwider, gegen, entgegen (mit dem Wcmfall, wenn es als Umstandswort dem Hauptworte nachgesetzt wird). 7. Vorwörter mit dem IVsn- und auf die Fragen: wohin? und wo? als: ns, an, auf; ob, um; po, um, nach, zu, auf, in; v, in, binnen, nach. 8. Vorwörter mit dem und auf die Fragen: wohin? und wo? als: most, zwischen, unter; nast, über, ob, gegen; post, unter; prost, vor. 9. Vorwörter mit dem ^Vss-, und 2 s, für, hinter, während (und zwar mit dem Wesfall auf die Frage: 221 wann? mit dem Wenfall auf die Fragen: wohin? oder für wen? und mit dem Womitfall auf die Frage: wo?) B em erku ngen. 1. Wie im Deutschen, gibt es auch im Slovenischen mehrere Haupt- und Umstandswörter, welche als Vorwörter auftreten können und als solche den W e sfall regieren, als: bliro, nahe, nächst; konoo, am Ende; Kraj, längs, neben; kro^, okroZ-, um, herum; mimo, momo, vorbei; n g m o 8 t o , statt, anstatt; okoli, um, herum; p o Io , neben; pogrnil, mitten durch, mitten entzwei; prek, querüber; rgrun, run, außer, mit Ausnahme; 8 roll, mitten in, mitten unter; vorli, an der Spitze, oberhalb; rgvolf, rgvolso (rgrgcl, rbo^), wegen; rastrsn, wegen, in Bezug, in Betreff; rruvsn, neben, bei; 2 vorli, oben über; t i k, knapp an; v p r iö 0, in Gegenwart; v s tri e , v 8 trit, neben in der Fronte. 2. Das Verhältnis, in welchem ein Ding zu einem andern stehen kanu, erfordert zuweilen zwei Vorwörter, als : i r m o cl (rmocl), von mitten aus, aus der Mitte heraus; ir ns cl (rnsci), von oben hinweg; irp oä(8po>tice, die sin¬ genden Vögel— ßreciö, gehend, beim Gehen, während des Gehens; kleco; kniend, während des Kniens re. Im Volke ist der Gebrauch dieses Mittel¬ wortes ziemlich eingeschränkt; eine Ausnahme davon machen nur jene Mittel¬ wörter der Gegenwart, welche zu wahren Beiwörtern geworden sind, z. B. vroö cknn, ein heißer Tag; ^oreen svotg, eine brennende Kerze. 2. Das Mittelwort vergangener Zeit thätiger Form ist ebenfalls zweifach. n) Das I. th ätigvergangene Mittelwort bezeichnet eine ver¬ gangene Handlung in ihrer Dauer und Vollendung, daher kommt es auch von imperfektiven und perfektiven Zeitwörtern vor, als: clvlnl, g, o, gearbeitet; cvvtül, s, o, geblüht; snubil, a, o, verloren. — Manche sind zu wahren Beiwörtern geworden, wie: xrol, reif, orebol, erfroren, umori, gestorben, minul, pretekel, verflossen u. d. gl., welche durch alle Fälle ge¬ beugt werden; sonst können sie nur die Nominative aller Zahlen und Geschlechter aufweisen. d) Das II. thätigv ergangene Mittelwort drückt eine vergan¬ gene Handlung im Momente ihrer Vollendung aus, daher kommt es nur den Zeitwörtern vollendeter Handlung zu, z. B. Als sie den Feind erblickt hatten (den Feind erblickt habend) . . . LovinLnikn rsß-Iecisvsi . . . Leider ist dieses Mittelwort in der Volkssprache fast gänzlich ausgestorben. 3. Das Mittelwort der Vergangenheit leidender Form bezeichnet eine vergangene Handlung in der Dauer oder Vollendung, je nach¬ dem das Zeitwort imperfektiv oder perfektiv ist, z. B. Xnkor ckobljeno, tako rgubljeno, wie gewonnen, so zerronnen. 8. Das Zeithauptwort. Das Z c itha up tw o rt (Verbalhauptwort) ist ein aus dem Zeitworte abgeleitetes Hauptwort und drückt in der Regel eine Thätigkeit oder einen Zustand aus, ähnlich dem deutschen Verbalhauptworte auf ung; manchmal wird durcb dieses Hauptwort die iu hauptwörtlicher Form anftretcnde Nenn¬ form ausgedrückt: als: clnrovanjo, die Opferung, das Opfern; preseljo- vanje, die Auswanderung, das Auswandern. Mit wenigen Ausnahmen findet man Verbalhauptwörter nur von Zeit¬ wörtern unvollendeter Handlung. 238 v. Gebrauch der Leideform. A. 27. Die slovenische Sprache hat eine leidende (passive) Form nur für die Vergangenheit und Zukunft (seltener für die Gegenwart) aufzuwei¬ sen und sie bedient sich zum Ausdrucke derselben, mit wenigen Ausnahmen, wie bei tepen, Krejan rc., der perfektiven Zeitwörter. Überhaupt ist die lei¬ dende Form im Munde des Volkes wenig beliebt; daher erscheint es auch in der Schrift viel gerathener, wo es nur immer möglich, dem passiven Satze eine aktive (thätige) Wendung zu geben, z. B. Ein gesitteter Jüngling wird überall geschätzt — knvsöck oisl-sio mluckiznöu löpe^s zmckerLunju oder povsüä 86 öi8lä mluckoneo lepeZ-g zuckeržunjg (nicht mlgäense ss oislän. Besonders fehlerhaft wäre die Leideform in jenen Fällen, in welchen das aktive Subjekt, nach der Umsetzung in die Leideform, in den Genitiv mit ocl zu stehen käme, z. B. Der Sohn wurde von dem Vater gerufen, oös so pokllonii sinn (nicht aber sin jo bil ock oöols poklieun). Allgemeine Bemerkungen. 1. Das deutsche Zeitwort „lassen" wird im Slovenischen verschieden ausge¬ drückt, und zwar in der Bedeutung heißen, befehlen, anordnen rc. durch ästi, velsti, ukLrati rmpovsästi, real, in der Bedeutung hindern oder nicht hindern, aber durch pustiti, z. B. dlovo oblsüo si fs äst usroäiti, er ließ sich eine neue Klei¬ dung allfertigen, uüstits AU, äs. xrs, lcsmor boes, lasset ihn laufen, wohin er will. 2. Das Zeitwort „müssen" wird gröstentheils durch märst! oder imsti ausge¬ drückt, z. B. Io imss (mors») SS äsus storiti, das must du noch heute verrichten. — „Ich muß" kann auch durch fs übersetzt werden, z. B. Llsm fs xovoriti, tebi poslu¬ šati, ich muß reden, du hören, lli mi fs spät, ich muß schlafen gehen. Ost wird, „man muß, man soll" durch das unpersönliche trsbs mit der Nennform ausgedrückt, z. B. ll?rebs fs xs^iti, man muß acht geben. 3. Das deutsche „sollen" als Pflicht oder Gebot wird im Slovenischen durch die Wunsch- oder Besehlform ausgedrückt, z. B. Otroei uss spostüssjo stsrss, die Kin¬ der sollen die Altern ehren. Hie und da entspricht demselben imsti, z. B. äutri bi imsls ärsLbs biti, morgen sollte die Versteigerung sein. 4. „Es gibt" und „es gibt nicht" wird durch die 3. Person des Hilfszeit¬ wortes ausgedrückt, z. B. M ussrsss brss srsös, es gibt kein Unglück ohne Glück. Lluogo ljuäl,ss tu, es gibt viele Leute hier. L. Nekzion «nd Wortfolge der Zeitwortes. Z. 28. I. Die Zeitwörter werden theils mit dem Genitiv, theils mit dem Dativ, theils mit einem andern Falle konstruiert. Den Genitiv ver¬ langen : u) Alle rückbeziehlichen Zeitwörter, z. B. Loj 86 fürchte Gott. Vgri 86 8lsl)6 tovnrßijs, fliehe die schlechte Kameradschaft. Diese Regel erstreckt sich auch über jene Zeitwörter, die nicht eigentlich rückbezieh- lich, aber doch des rückbeziehlichen Fürwortes 86 fähig sind. 239 b) Die Hauptwörter, die mehr ein Suchen, Wünschen, Stre¬ ben oder sonst eine Wirkung des Gemüt hes, als eine fisische Wirk¬ samkeit bezeichnen, als: iskati, suchen; čakati, warten; Leloti, wünschen; upati, hoffen; potrebovati, bedürfen; sträcksti, Hunger leiden re. z. B. Lso di iskal pomoči ? wo soll ich Hilfe suchen? 6lovok upa bolssvAa Liv- Isensa, der Mensch hofft auf ein besseres Leben. o) Alle Zeitwörter, welche den Akkusativ der Person fordern, verlan¬ gen den Genitiv der Sache, z. B. LoA nas vari nesrečo, Gott bcware uns vor Unglück. 8mort rosi človeka vsoAg torplsonsa, der Tod entbindet den Menschen aller Leiden. ck) Ferner steht der Genitiv statt des Akkusativs in allen vernei¬ nenden (negativen) Sätzen, statt des Nominativs aber nur bei der 3. Un¬ zähligen Person des Hilfszeitwortes nisem, wenn kein anderes Hauptwort mit demselben prädikativ verbunden ist, z. B. 2 veliko Aospocko ni ckndro ore so ns robati, mit großen Herren ist nicht gut Kirschen essen. Niko¬ mur ne ckolas krivice, thue niemandem ein Unrecht. — lUstoro ni ckoma, die Mutter ist nicht zu Hause. o) Auch das Snpinum verlangt in den meisten Fällen den Genitiv statt des Akkusativs, z. B. V ooklak se ne Are rascov lovit, in Holzschu¬ hen geht man nicht auf die Hasenjagd. Der Dativ steht: g) fast bei allen unpersönlichen Zeitwörtern: Isubi so mi, es beliebt mir; rcki 86.mi, ich habe keine Lust; tori so mi, ich bin nicht aufgelegt; ni mu para, es gibt nicht seines Gleichen; Are mi, es geziemt mir. re. Auch se, bocke, se bilo re. in der Bedeutung, man soll, man muß, man hat zu re. fordern den Dativ, z. B. Ne vem, kam se. mi se pockati, ich weiß nicht, wohin ich mich begeben soll. b) Bei den Wörtern r okati und praviti in der Bedeutung „nen¬ nen, heißen", z. B. Luko Vam präviso, wie heißen Sie? Karol mi praviso, ich heiße Karl. c) Nach den Zeitwörtern: streči, bedienen, aufwarten ; posmobovati so, verlachen; primorsati, vergleichen; rabavlsati, necken; rabvälsati se, danken; öückiti se, bewundern u. d. gl. Vsi so so öuckili nsoAovi učenosti, alle be¬ wunderten seine Weisheit. ck) Mit der Nennform biti wird das Bcschaffcnheitswort im Dativ verbunden, besonders wenn der Dativ der Person vorausgeht oder verstan¬ den werden kann, z. B. öloveku ni ckobro samemu biti, dem Menschen ist es nicht gut, allein zu sein. Lolsso so (človeku), lačnemu raspaii, ka¬ kor ckoirnomu ostati, es ist besser hungrig einznschlafen, als etwas schuldig Zu bleiben. e) Außerdem steht der Dativ der Person bei dem Zeitworte „ckati 86" in der Bedeutung „lassen", wenn es mit einer unbestimmten Weise verknüpft erscheint, z. B. No ckas so buckobuim napeljati (nicht ock buckod- >uk), lasse dich von Bösen nicht verführen. 240 Den Akkusativ verlangen die meisten übergehenden und einige unpersönliche Zeitwörter, z. B. Koka ms boll, die Hand schmerzt mich, öoimku Legg, der Kranke hat Durst. ix. Auch in der Wortfolge des Zeitwortes erfreuet sich die slovenische Sprache der grösten Freiheit. Im allgemeinen gelten doch folgende Regeln: 1. Das slovenische Zeitwort als Aussagewort soll am Anfänge des Satzes oder in der Mitte desselben stehen, und daher nur in den seltensten Fällen den Satz schließen, z. B. Lollur so vrscnjo lustgvico v rmso krsjo, vosolo so ml-alli in stari (nicht Kollar so lsstsvico v ngso krajo vračajo rc.), wenn die Schwalben in unsere Gegenden zurückkehren, so freuet sich Alt und Jung. 2. Das Hilfszeitwort kommt in der Regel unmittelbar vor sein Zeit¬ wort, doch darf es niemals, wie die kürzeren Formen der persönlichen Für¬ wörter, einen Satz anfangen, z. B. I-astavioo so so vornilo iz toplojsib krajov in so spot poiskalo svojo staro Zmjozllg, die Schwalben sind aus den wärmeren Ländern zurückgekehrt und haben ihre alten Nester wieder aus¬ gesucht. Villil sein (nicht som villil) porvo lastavioo, ich habe die erste Schwalbe gesehen. Lo prillojo oöo, poklical bom tobo in tvojo sestro, — tellss bom poklical (nicht bom poklical . . .). Wenn der Vater kommt, werde ich dich und deine Schwester rufen. —- Nur wenige Satzglie¬ der, besonders nebenwörtliche Bestimmungen, nicht aber ganze Sätze dürfen das . Hilfszeitwort von der Aussage trennen,, wie auch das obige Beispiel zeigt ( . . . in so spot poiskalo . . ). 3. In abhängigen Sätzen nimmt das Zeitwort fast ohne Ausnahme die erste Stelle nach dem unterordnenden Fügeworte ein; nur die kürzeren Pronominal-Formen mo, to, so rc. haben den Vorzug, z. B. Vom, lla si bolan, ich weiß, dass du krank bist. 8IisaI sem, lla bo prisol tvoj brat v ßosti, ich habe gehört, dass dein Bruder auf Besuch kommen wird. III. Ilie Partikel» im einfachen Satze. L. Gebrauch Les Nebenamtes. Z. 29. Über den richtigen Gebrauch des Nebenwortes hat man sich folgendes zu merken: 1. Das Nebenwort nimmt im Satze seine Stelle unmittelbar vor dem Bei- oder Zeitworte ein, zu dessen näherer Bestimmung es dient; dasselbe gilt auch von Len adverbialen Bestimmungen der Weise überhaupt, z. B. Dokla prillno llela, die Magd arbeitet fleißig. 2. Die verneinende Partikel n o, welche immer vor dem regierenden Zeitworte stehen muß, wird in verneinenden Sätzen dem Zeitworte auch dann vorgefügt, wenn schon ein anderes verneinendes Wort im Satze ist, z. B. Nikllo mu no moro pomagati, niemand kann ihm helfen. Es können 241 daher in demselben Satze zwei oder mehrere Verneinungen stehen, ohne dass dadurch der Satz bejahend würde. Nur in zwei Fällen hebt ns die Vernei¬ nung auf, und zwar: 1. wenn in dem Satze ein mit ns zusammengesetztes Beiwort "verkommt, z. B. öo^u niö ni nomo^oöo, Gott ist nichts unmöglich; — und 2. wenn das ns vor der Verneinung steht und im nachfolgenden Satze die Verneinung ausdrücklich aufgehoben wird, z. B. No nikjor, ampak povsoll som to iskal, nickt nirgends, sondern überall habe ich dich gesucht. 3. Die deutsche Bejahung und Verneinung wird im Slovenischen mittelst Wiederholung des Fragwortes (im Munde des Volkes gewöhnlich mit js-nak, naka, ns oder nach Umständen mit dem verneinenden nisem re.) gegeben, z. B. NIi so ooe llomä ? 8o — niso (in Kärnten llro — nak) — ist der Vater zu Hause? Ja — nein. 4. Die Vergleichung als oder wie wird durch kakor oder Kot, nach dem Komparativ anch durch ocl mit dem Wesfall (seltener durch mimo) übersetzt, z. B. 8ostra jo mlajša kakor brat oder sestra jo mlajša oll brata, die Schwester ist jünger, als der Bruder. 5. Einige Nebenwörter regieren den Wesfall, wenn sie mit Nennwör¬ tern verbunden werden, wie: momo, mimo, vorbei; bliro, in der Nähe und andere (siehe S. 221) z. B. momo biso jo sei, er gieng am Hause vor¬ über; bb'20 biss jo stal, er stand nahe dem Hause. Auch die verneinende Partikel no verlangt, wie schon beim Zeitworte erwähnt wurde, den Wesfall statt des Wenfalles, z. B. No isöom tvojega premokonja, ich verlange nicht nach deinem Vermögen. L. Gebrauch Les Vorwortes. Z. 30. Über den richtigen Gebrauch der Vorwörter merke man sich folgendes : 1. Den Wesfall regieren: broL-, des, ohne: bro2 llola, ohne Arbeit. Wenn das deutsche ohne vor einem Zeitworte steht, so muß es ent¬ sprechend aufgelöst werden; denn in diesem Falle wäre bro2 ein grober Ger¬ manismus. ll o, bis, zu, ge gen(orAg): llo mosta, bis zur Stadt; ljubezen (io 8o^a, die Liebe zu Gott. 12, aus, von: >2 mosta, aus der Stadt; 12 losa, von Holz. oll, von, ans, wenn es eine Entfernung oder ein Ausgehen von etwas bezeichnet: oll Kraja llo Kraja, von Ort zn Ort. s, vor Weichlauten 2, herab: s krika, vom Kreuze herab; 2 mi26 pasti, vom Tische herab fallen. (Ist wohl zu unterscheiden von i2.) 2. den W emfall regieren: k(b vor nachfolgendem k) zn, gegen, be¬ zeichnet die Bewegung nach einem Ziele hin: k llrovosu, zum Baume. proti, gegen, entgegen: proti mostu, gegen die Stadt; protijutru, gegen Morgen; 3. Den Wenfall regieren: öror, 002, über, gegen: öre2 §oro, *>«». und klsliuch. 1. Uult 0 242 über den Berg; ui buclobiso crs? ncbvalcLnost, es gibt kein Laster gegen die Undankbarkeit. sko2, durch, hindurch, darf uur beim Orts- oder auch Zeit¬ räume stehen: sko? vrsta, durch das Thor; «kor «tiri letu, vier Jahre hindurch — (hingegeu po blspcu list poslati, den Brief durch den Knecht schicken; 2 o^nsem in moecm, durch Feuer und Schwert). 4. Den Wo fall regieren: 0, um, zu, von (cis) znr Bezeichnung der Zeit: 0 botiöu, um Weihnachten; pesem 0 xvouu, das Lied von der Glocke. pri, bei, bezeichnet die Nähe im örtlichen Verhältnisse: pri brstu, bei dem Bruder; pri potoku, am Bache. 5. Den Womit fall regiert: s (vor Weichlauten 2), mit, durch (zur Bezeichnung eines Mittels): r: occtom, mit dem Vater; 2 okusom in mccem, durch Feuer und Schwert. 6. ?opcr, wider, gegen, entgegen, regiert, vorausgesetzt, den Wenfall, als Nebenwort nachstehend den Wemfall: Mpcr mene so vstal, wider mich ist er aufgetreten; meni xopcr rlcls, er arbeitet mir entgegen. 7. Auf die Frage: wohin? den Wenfall und auf die Frage: wo? oder was? den Wo fall regieren: nu, an, auf, in: nu vert, in den Garten — nu vertu, in dem Garten; na tri a133 Ausgewahlte Musterstücke. Seite 161. 2lata resnica . . . 137 162. Volk in osel . . . — 163. krack Logom bomo vsi enaki — 164. kolsski pregovori . . — 165. Volk in lesica . . 138 166. Volk . . . . — 167. kälsöek .... — 168. 2ackovolsna neäolänost . — 169. Llavjani .... 139 170. Xitiaa slovtznskik pregovorov — 171. Livljsnfs v gorak . . — 172. Kraka in inlacks . . 140 173. kobratimstvo ... — 174. Öiearija .... — 175. Xolscknioa .... 141 176. Xarocksks PSSMS . . 142 177. ^jäovo ssrno ... — 178. Xresnica . . , 143 179. Lupina inssckro . . — 180. Lviloprsjks ... — 181. ckunäkova öalost . . 144 182. Vulkani . — 183. Vile . . . . — 184. Xatora.in človek . . 145 185. Ktari 6ski ... — 186. ktics . . . .146 187. krava sreče ckoin . . 147 188. Utrinki . . . .148 189. Drava, kava in Koca . — 190. lolaäka .... — 191. Xevikta .... 149 192. Retlekem .... — 193. Lstlekemski klev . . 150 194. Xsrk in Xereani . - 151 195. LIesko serero . . . 152 196. Oast kmetijstva . . — 497, Lvonikaijsv» . . . — Seite IS8. ^rLbijs in L.rLdIsani . . 153 199. 6Iovek brer äomoljubss . — 200. VstanovlsevLnjs ßorot. vos- voäov ..... 154 201. 6onüi .... — 202. Iskrice Ävljenss . . 155 203. kor» inckl ternsein . . — 204. LerisL in lkei-.isani . . 156 205. 8Iovö oä mlaclosti . .158 206. Usmilsena Llovenka . . 159 207. Lkiilej odsoünse katrolrls . 160 208. Öss . ^ . . . — 209. 2lati vek .... 161 210. 6nvor o rseetku solsüe^rr Iota 162 211—250 Deutsche Uebersetzungs- stücke .... 164—183 Wortbiegung. 8- 1. Einleitung : . . . 184 Z. 2. Deklinazion der Nennwörter . 185 ß. 3. DaS Hauptwort und seine Biegung.185 Z. 4. Das Beiwort und seine Bie¬ gung .189 ß. 5. Steigerung des Beiwortes . 191 Z. 6. Das Fürwort und seine Bie¬ gung .193 ß. 7. Das Zahlwort . - .197 K. 8. Konjugazion des Zeitwortes . 199 Z. 9. Formen des Zeitwortes . 200 K. 10. Biegung des Hilfszeitwortes 201 8- 11. Eintheilung des Zeitwortes 204 Z. 12. Bildung der Zeit- und Aus¬ sageformen . ... 207 Seite 8. 13. Biegung des Zeitwortes . 211 Z. 14. Zeitwörter nach ihrer Zeitdauer 214 8. 15. Das Nebenwort . . 218 8- 16. Das Vorwort . . . 220 8. 17. Das Bindewort . . 221 8- 18. Das Empfindungswort . 222 Wortfügung. 8. 19. Der Satz im allgemeinen . 223 §, 20. Gebrauch des Hauptwortes . 224 ß. 21. Gebrauch des Beiwortes . 226 8. 22. Gebrauch des Fürwortes . 227 ß. 23. Gebrauch des Zahlwortes . 230 8- 24. Gebrauch der Person- und Zahlform.231 8- 25. Gebrauch der Zeiten . . 232 §. 26. Gebrauch der Aussageformen 234 8- 27. Gebrauch der Leideform . 238 8- 28. Rekzion und Wortfolge des Zeitwortes .... 238 ß. 29. Gebrauch des NebenworteS . 240 8- 30. Gebrauch des Vorwortes . 241 8- 31. Gebrauch des Bindewortes . 245 8. 32. Gebrauch des Empfindungs¬ wortes .246 8- 33. Der zusammengesetzte Satz . 246 K. 34. Die Satzverbindung . . 246 8. 35. Das Satzgefüge . . 247 8- 36. Verkürzung der Sätze . 249 ß. 37. Von der Lautlehre . . 251 8- 38. Von der Wortbildung . 253 Wörtcrgruppen. Seite Altersstufen . . ? 5,77 Amfibien. .... 114 Bäume ..... 121 Dorf und Stadt.... 34 Erdarten.125 Erdoberfläche .... 67 Eigenschaften derselben . . 75 Esswaaren und Getränke . . 13,47 Eigenschaften derselben . . 47 Familie ..5 Fahrzeuge ..... 72 Farben . . . . .18 Feste.88 Fische.... . . . 114 Formen .... 75,101 Garten . . . . . 92 Seite Geld.27 Gestirne.65 Gewässer.69,71 Gott und dessen Eigenschaften . 64 Handwerker.38,96 Haus: Eigenschaften. . . . . 90 Geräthschaftcn . . 16,19, 42, 98 Hausgesinde .... 8 Theile des Hauses ... 26 Küchengeräthe .... 40 Ländliche Behausung. . . 41 Ländliche Beschäftigung . . 96 Insekten . . . . .116 Kirche und deren Theile - - 94 Ländliche Beschäftigung . . 96 Seite Maß und Gewicht ... 27 Der Mensch dessen Wohnstätte ... 4 dessen Bekleidung ... 15 der menschliche Körper . 31, 79 Der Krankheiten ... 85 Tugenden, Laster . . . 127 Körperliche Eigenschaften . . 82 Sittliche Eigenschaften . . 84 Menschliche Laute ... 10 Metalle '.125 Natur und ihre Erscheinungen 48, 125 Pflanzenreich . . . 119, 122 Getraide- und Grasarten . . 41 Gartengewächse und Obstarten 51, 92 Theile der Pflanze . . . 119 Schlangen .... 115 Schule und Beschäftigung . . 8 Schulgeräthschaften ... 20 Seite Stände . . . . . 6, 38 Stoffe ..... 39 Thierreich . 103 Hausthiere .... 53 vierfüßige Thiere . . .110 Laute der Hausthiere . . 54 Bewegung .... 9 Nahrung und Bekleidung . . 103 Der thierische Körper . . 105 Nutzbares von Thieren . . 106 Thätigkeiten . 109 Eigenschaften der Thiere . . 110 Vögel . 112 Waffen . 106 Werkzeuge des Landmanns . 42, 98 „ des Handwerkers . . 99 Würmer . 116 Zeit: Jahreszeiten, Monate, Tage 23 Rede- und Sprechübungen. Seite 1. Allgemeine Grußformeln . .12 2. Höflichkeitsformeln . . .15 3. Vom Gehen und Kommen . . 22 4. Von der Zeit . . . .25 5. Kauf und Verkauf . . .35 6. Vom Essen . . . . 44 7. Vom Wetter . . . .48 8. Am Obstmarkte . . . .51 9. Heißen und nennen . . .55 10. Allgemeine Höflichkeitsformeln . 58 11. Über das Sprachenlernen . . 68 12. Vom Schlafengehen . . 72 13. Vom Aufstehen ... 77 Seite 14- Häusliche Verrichtungen . . 81 15. Beim Krankenbesuche . . 87 16. Vom Schreiben . . .91 17. Beschäftigungen im Garten . 93 18. Vom Frühstücke . . .95 19. Vom Mittagessen . . . 100 20. Vom Besuche .... 104 21. Vom Spaziergange . . . 106 22. Im Kaufladen .... 109 23. In einem Gasthause . .118 24. Fragen und Antworten . . 124 25. Verschiedene Redensarten . . 129 Wortfamilie«. Berichtigung. S. 71, Nr. 69, Z 1 ist „Veglia" statt „Lussin" zu lesen. Im Verlags von Hä. IiiSKSl sinä nook kol§enäo ^Vsrks ersobienen: 8LOMMLL «MIKL 2a slovensko uöonce Aimnsrijslnib in reslnib sol. Nxisal ^»usLiö. 50 Irr. Os. IV. Xratß^ pr6§Ibä 8lov6N8k6K3 8!ov8lvrt L msliin cirilskim in §IgA0liskiin berilom LS slovenske uöenoe. Kxisal ^ansLiö. 42 Lr. Os. W. Mstündiges Taschemörterdiich äsr «I»ve»!«vl»on iii>«>