^lt. ßi. Mittwoch, 15. Miliz 1893. 112. Jahrgang. --------------------------^_____________ ^ "-^ff^ - ""l,^^ U.^°Ib!^r^sl^°^"^^^ «anzjawg fi, ,ü, halbjährig ft. 750, Im «nmploir: ^ Die «Lalbachrr Zrining. rllchstnt tiwlich, mit «ulnnhmc der V°nn. und sstiertagt. Di, «dm»»i»«»»n, """ Inscratl bi« .., 4 >,, lr,, größere per Zeile « lr,; bei öftere» Wiebrrholungc» prr Zrile 3 lr, I " bi« li Uhr vormitt»««, — Unfranlierte «riefe werden nicht angenommen und Manuscripte nicht zurückgestellt Umtlicher Hheil. N"''g d es^lw" ch verlangte, nach erfolgter Zurück^ 3" erklH ^"angrns seitens des Bezirksrichters U> ha n und^°l""tsch bei Gericht nichts zu sachter n./ ^ ^ ent ernen wollte, von dem Ve ^ deutsch ^" borten: «Wane, ich werde d.ch "^w^^yren^ angeschrieen und mit ^i4stün- digem Arreste bestraft wurde, untersuchen zu lassen und willens sei, das Geeignete vorzukehren, dass dieser die slovenische Bevölkerung tief kränkende und beunruhigende Fall seine Sühne erlange, und endlich auch Sorge zu tragen, dass beim Bezirksgerichte Edelstein die daselbst auch heimische slovenische Bevölkerung in ihrer Sprache Recht suchen könne. Ich habe die Ehre. hierauf Fol-gendes zu erwidern: Ueber den in der Interpellation erwähnten Vorfall wurden schon vor Stellung der Interpellation auf Grund der in einigen slovenischen Zeitungsblättern darüber enthaltenen Notizen die nö' trugen Erhebungen eingeleitet und gepflogen. Diesen Erhebungen zufolge hat jedoch der B'zirksrichter in Eberstein gegen Josef Kollmann, welcher wegen Brandlegung mit fünf Jahren schweren Kerkers und mehrmals wegen Uebertretnngen gegen die körperliche Sicher» neit, gegen die Sicherheit der Ehre nnd wegen Dieb-stahls abgestraft ist, bei der Verhandlung am Nten November 189^ eine 24stündige, mit Fasten verschärfte Arreststrafe im Disciplinarwege nicht deshalb verhängt, weil Kollmann nicht deutsch sprachen wollte und die Zuziehung seines Sohnes als Dolmetsch verlangte, sondern lediglich deshalb, weil derselbe nach den übereinstimmenden Aussagen der anwesenden Zeugen sich dabei so unanständig und auf eine so ungebürliche W'ise gegenüber dem Äezirksrichter benahm, dass es dm UN' z willen der Zeugen erregte. Dass aber der Bezirli-r,chter bei Verhängung dieser Disciplinarstrafe den Kollmann angeschrieen und die Worte gebraucht hätte: «Watte, ich werde dich schon deutsch lehren!» erscheint durch die Aussaa/n der diesfalls vernommenen Zeugen, welche bei dem Vorfalle anwesend waren, ebensowenig festgestellt, als der weiter angeführte Umstand, dass Kollmann am nächsten Tage be» der Vorführung befragt worden wäre: «Ob er schon deutsch könne.» Wenn ich auch nicht verkenne, wie schwer die Lage des Bezirksrichters angesichts des geschilderten Benehmen« des Kollmann war. zumal auch Kollmann, dessen Umgangssprache die slovenische ist, der deutschen Sprache so weit mächtig ist. dass er dem Gange der Verhandlung in dieser letzteren Sprache zu folgen und auch Rede und Antwort zu geben in der Lage war, so habe ich dennoch entsprechende Verfügungen getroffen, damit derartige Vorfälle beim Bezirksgerichte Eberstein sich nicht wiederholen. Zu weitergehenden Verfügungen bietet aber dieser vereinzelte Fall insofern keinen Anlass, als Josef Kollmann gar nicht Einwohner des Bezirkes Eberstein ist. von der slovenischen Bevölkerung des genannten Bezirkes aber bisher keine Beschwerde noch darüber geführt wurde, dass sie beim Bezirksgerichte nicht in ihrer Sprache Recht suchen könne. Sodann wurde die Debatte über den Ackerbau-Etat fortgesetzt. Abg. Dr. von Heilsberg trat dafür ein, dass der Leobener Akademie der Charakter einer Hochschule auch äußerlich a/a/ben werde. Es gebe keine Hochschule in Oesterreich, welche höhere Anforderungen an die Hörer stelle, wie die Bergakademie in Leoben. es gebe aber auch leine Anstalt in Oesterreich, welche sich eines größeren Ansehens und einer größeren allgemeinen Achtung und Anerkennung erfreue. Abgeordneter Baernreith'ejr machte auf die übermäßige Ausdehnung aufmerksam, welche die Iaqdgründe in den österreichischen Alp^nländern anzunehmen drohen. Die zu Iagdzwecken erfolaenden Ankäufe von Grundstücken seien in den einzelnen Fällen nicht leicht zn verhindern, weil die Besitzer der Grundstücke durch die hohen Kausanbote angezogen werden. Abg. Fürstl v. Teich eck sagte, die Hauptursache des Niederganges der Landwirtschaft sei die. dass sich bei den Bauern ein gewisser Luxus eingebürgert habe. Der Bauer müsse zu seiner früheren einfachen Lebensweise zurückkehren. Weitere Ursache des Niederganges der Landwirtschaft seien die Steuern, die allgemeine Wehrpflicht und die Freizügigkeit. Abg. Graf Fries erörterte die Bedeutung der englischen Vollblutzucht. Redner bittet, die Post der Rennpreise ohne Gewissens-scrupel zu bewilligen. Damit würde der Pferdezucht und der Armee ein wesentlicher Dienst erwiesen. Abg. Masaryk stellte eine Resolution bezüglich der Ein« reihung der Förster als Beamte in die XI. Diäten-classe; Abg. Dr. Steinwender wegen Verkaufes des Studienfondsgutes M'llstatt; Abg. Hauck wegen Verbotes des Getreide-Differenzspielri und Erlag einer Caution bei jedem Speculationsgeschäfte. Abg. March et befprach die Stellung des Personals im Staatsforstdienste, für welches die 9. Rangsclasse in der Regel den Schlusspunlt der Carriere bildet. Die 11. Rangsclasse sei ein Unicum für akademisch gebildete Leute und wäre bezüglich des Forstpersonals ganz zu beseitigen. Der Redner anerkennt, dass das Ackerbauministerium manche Erfolge erzielt habe, aber es fehle der große Zug der Energie. Es lagere ein bureaukratischer Hauch über dem ganzen Ressort. Vor allem sei eine Vermehrung des Personales "e nicht'',Ia. sagen?. So sagte «'s sich^Kor^r unanfhörlich; ja er wieder ?lt abi u Tag u,^ Nacht, denn weshalb es sich X"' Isa Er s^."" "'m Sterben verliebt in die »vit^ skeptische X,s,5 ^ ?? 'c^l geglaubt, dass 3 s'ch so verll.ben könnte sick ^uard ka?/" ??' Dennoch war es geschehen, !^ /erHtm )e'r?chnet. l,n^ ^lzt. ss. ""' oas lst nothwendig für e nen «°3 sch^n Z"1? Häuslichkeit, eine hübsche Nein< sagen? Keine Spur von Grund — ich glaub's auch gar nicht. Ich will bei Gelegenheit mit dem dummen, närrisch n Ding sprechen. Was mich betrifft, fo sage ich ^Ia^.» Nun begann Eduard wieder zu hoffen, natürlich l auch zu bangen. Vielleicht hatte Fine die Sache dumm angestellt. Aber es war wieder eine trügerische Hoffnung. ^Neuerdings sagte Isa «Nein», ganz entschieden «Nein». großer Feuerherd war, in dem das verheerende . ^ umso leichter um sich griff, als die Leute volW" "^ Kopf verloren hatten und rath- und thatlos y^ ^ herliefen. Das Rindvieh wurde zumeist gerettet, ^, jedoch die Schweine, die zumeist zugrunde gtlM M Die Mobilien verbrannten den meisten nahei" ^'^ ^ Leider wird wahrscheinlich das Grandunglück " ^i, Menschenleben fordern. Ein Kind wurde derart ^ Flammen verletzt, dass es den Brandwunden way"^ »eü inlürze erliegen dürste. Den Feuerwehren gelang ^ Grand, dem bereits 43 Objecte (Wohnhäuser «n ^ schaftsgebäude) zum Opfer gefallen waren, en^i-großer Mühe zu localisieren. Im ganzen ersche» zehn Gesitzer durch das Unglück betroffen. . _ Fl<^ — (Veschädigung des Donjo"'" ,^gste s a ch.) Aus Klagensurt wird berichtet: Durch?° V" Erdbeben wurde der Donjon in Friesach beschao'»,^-Donjon in Friesach ist eines der bedeutendsten "^ ^^ werke des romanischen Kunststils in Oesterreich " ^^ als Hauptbestandtheil der dortigen Vurg auf de^^ gefahr. Er nahm seiner Tochter das Versprechen ab, Dr. Körner ihre Hand zu reichen. Isa hätte dem tranken Vater nichts abschlagen können, und Eduard wurde von Tante Fine in discreter Weise verständigt. Wieder zitterte Eduard zwischen Furcht und Hoffen. Er sollte Isa's Hand erhalten, ohne ihr Herz. Durfte er diese Hand annehmen? Er liebte sie, er war selbst nicht unwert, geliebt zu werden; alle äußeren Umstände stimmten. Er gab sich selbst das Jawort. Aber er wollte von seiner tollen Verliebtheit noch schweigen. Am Endc würde ihn Isa auslachen oder er würde ihr unangenehm, da sie ihn doch nicht wiederliebtc. Und er sagte ihr in dem gewohnten leichten, heiteren Tone: «Warum sollten wir nicht eine gute Kameradenehc zustande bringen, Fräulein Isa? Ich wenigstens will mir redlich Mühe geben.» Sie zuckte die Achseln. «Ich thue es nur Papa zuliebe und bin meiner selbst nicht sicher. Vielleicht sage ich noch am Altare ,Nem'. Rechnen Sie mit der Möglichkeit. Ich bin nun einmal ein wetterwendisches Geschöpf...» Er lächelte. «Das wäre freilich pikant, noch vor dem Altare ,Nein< zu sagen.» Gewiss, sie wollte ihn uur iutriguieren. Doch war ihm unheimlich zunmthc. Wenn sie es doch imstande wäre. ... Sie blieben auf einem heiteren, freundlichen Neckfuh. Sie drohte ihm scherzhast mit dem bewnssten Nein. D« letzten Wochen der Brautzeit verbrachte sie mit dem kränkelnden Vater in einem Curorte. Eduard übernahm definitiv den größten Theil der Praxis Die Hochzeit wurde wegen des leidenden Zustandes von Isa's Vater in aller Stille begangen. Eduard fühlte sich beklommen, denn seine Braut war launisch und kühl gestimmt. Es entstanden kleine Streitigkeiten aus den üblichen Neckereien. Visweilen zweifelte Eduard an seinem Glücke. Vielleicht war Isa nichts weiter als ein herzloser Kobold, und am Ende sagte sie wirklich noch «Nein», nur um aufzufallen, um ihn für seine Vermessenheit zu strafen. Sollte er nicht lieber verzichten? Er vermochte es nicht. Mit gieriger Leidenschaft verlangte er das reizende Wesen, und seiu ganzes Sein und Wesen war erfüllt von dem Gedanken, ihren Trotz zu brechen, sich sie ganz zu eigen zu machen. Da stand sie nun vor ihm iu dem einfachen wäßen Brautkleide. Etwas Lieblicheres tonnte keine Künstlerphantasie ersinnen. Schon streckte er die Arme alls, um ihr endlich zu sagen, dass er sie liebe, um endlich sein übervolles Herz an dem ihren pochen zu lassen — da warf sie ein: «Dass uur Papa nicht sentimental wird! Sorge dafür. Es würde ihm schaden und ganz überflüssigerweise.' Er ließ die Arme niedersinken, durchschaucrt von einem ihm bisher ganz fremden heißen Weh. Sie empfand wirklich nichts für ihn und kein Herz schlug in diesem reizenden Spielzeug. Er seufzte schmerzlich auf. Sichtlich unwillig wandte sie sich von ihm ab. Nun seufzte er auch noch! Eine Stunde fpäter standen sie vor dem Altar der Dorfkirche, deren Einfachheit durch die Villencolouie des Ortes noch nicht verändert worden. Das junge Paar wollte noch am selben Tagc cine Gebirgsreise antreten. Eduard fühlte sich tief ergriffen. Es siel ihm auf die Seele, dass diese ganze Hochzeitsceremonie, und was ihr vorangegangen, eims ehrlich empfindenden Mannes nicht würdig war. Aber er wollte voll und ganz eintreten für sich selbst. Laut, kräftig, freudig, aus voller Brust sprach er sein «Ja». Mochte sie nun «Nein» sagen, wenn sie es vermochte. Papa war aus Furcht vor der Aufregung daheim geblieben. Sie tonnte aelaNen inr «Nein^ schleudern, würde sie es? Verwundert ha^e ei^ Blick erhoben bei seinem «Ja». Sie schien a" ^i,e, Traume zu erwachen. Verwirrt hauchte sie "9 ^ b' Laut, den der Priester für «Ja. nahm. M'' F Ceremonie beendet, das heißersehnte Z"l ^ ,,,^ h<"" seine Frau. Ironie des Schicksals! Noch ""'' ge L er nicht ihr Ja - ihr Ja, nach dem er ° A.e schmachtet. Und doch war er nun des neckycy' ^ müde: Er wollte ein Weib, das sein war ^ Seele. . hel^'ö «Nnlin «6u!»!. Nun waren sie """"/ "^M, sammen die große Lcbensreise anzutreten, ol .^ iy weise mit der Hochzeitsreise anfängt. «"' ^,B ' beiden Hände und sprach mit vibrieren^ ^e^ «Es war vielleicht ein Irrthum, Isa. der uns« ^ geführt hat. Mir ist heute sehr bange gen" ^s " soll nicht vor den Altar treten ohne "e" ^M eine ebenso banal klingende als lMM ^ay" Ich ... ich ... ja ich liebe dich "ehr " ^ Aber du .... .. .„Hes ^ Er konnte nicht vollenden. Ihr l"° "d fte"^ hatte sich verklärt. «Ja! Ja!» rief sie law ^M ^. Es klang wie eine Erlösung. «Warum - - MlB wolltest du Nein sagend stammelte " ^M H «Warum hast du m'ich denn nie gef""' ^'s "'" fragt? Tante Fine oder dem Papa """ ^l sagen!» < c, <5ck dachte" «Mein Gott, ich Dummkopf! ^ Mlst^ würdest lachen.. — «Ich lachte auch! " ^ !"',, sehr komisch mit deiner feierlichen Menr- .^ ro^ aber glänzende Thränen rannen " fMoss^ ! Wangen. Thränen der Freude! Und er,^ ^ selia in die Arme. ,, /-else^" F.v.Kapff^'' __3!^r)ei»ung Nr. 61. 511 15 Mr, 1893. geschickt^ s'^ Erzbischöfe von Salzburg errichtet. Kunst« 13 N ^^ ^ Neste seiner Frescogemälde aus dem »vurdin 3 5^ berühmt. Erst im vergangenen Jahre histor ^ . . ^ Vorbereitungen zur Restaurierung des Mini „:,. ?"^2en Vaues getroffen und durch das Land I?" ^ 6"""s und Unterricht, die kärntnerische Haltung ?""^ ^'^ bie Central-Commission für Ergeleitet D^^"^"'^"e diese Unternehmung ein-und w-.^ ^jtaur,erungsarbeiten haben schon begonnen «esetzt werden'^ "^'^"nlich in größerem Maße fort- Peru^wi^" ^"^ "°ch Chicago.) Aus Lima in points^ 3- ^det. dass dort am 12. Februar der berübm., ^"''l ^"lon Nem, ein Verwandter des in den s. "°ls gleichen Namens, eintraf. Vcm ist Ayres s V ^"^" des August 1«92 aus Buenos-wch Cl>i^°''^" "^ der festen Absicht, sich zu Fuß geben 5 ^ i""' ^^"^^ der Weltausstellung zu be-zweier ^ ,. Argentinien marschierte er in Begleitung blieben 5ki. ^ ^^^ ^°" '" ^°"^ ^°l° zurück- dir ^-^. " ungeheueren Schwierigleiten, die ihm ist Bem entschlossen, sie bis zum Narz'Tn^um Tode verurtheilt.) Wien, 13ten der die «1^^ ^^" "lte Pfcrdewärter Stefan Verös, ringen 5«l!c?"^ ^arie Pöscher erwürgt und ihre gc-den St.« ' ^"" geraubt hat, wurde zum Tode durch We b,k ""urtheilt. Verös, der sich aufs Leugnen ver-stoßen w' " ^be die Greisin nur im Streite ge-Obtvobl k^"^ ^ ^^blich todt zusammengesunken sei. b"ch eine, n ^" ^p"lhe mächtig, musste Vcrös er den«.-».' .^^"'etsch ungarisch vernommen werden, weil rutsch mcht sp^^ ^^^ October v^^^^' Leuchtthurm.) Die im letzte Tock'. '^"^"e Marqmse de Flocqueville, die ^estamentp ^?^^"^alls Davoust, hatte in ihrem Ueuchttburw."" "^ Francs für die Errichtung eines Cchenlun° w.. ?" """ französischen Küste bestimmt. Die ^aatsratb/s '" ^" ^bten Sitzung des französischen ästete Lp«^""2"°'"N!en, «nd der testamentarisch ge-^'lhtet werd "" "'^ °" der Küste der Bretagne er- b°d, ^/^"seinsturz in Karlsbad.) Aus Karls-^ch einen n' ^'^ gemeldet: Die ganze Stadt ist '""ere Tbeil i!^ ^ '" große Aufregung verseht. D s?!" 'st vorgestern mitternachts eine ganzr Älter v'on i!l ^ °"^ Butter und drei Töchtern im d"s ha„2 l, s,^ ^^ Jahren, erschlagen und beraubt und ^r Tbii,^ ? " °" vier Ecken angezündet worbcn. ^lK? ""bekannt, ^" Nuda^s! ^"""o eines Vetreidehänblers.) ^ndler Ant ^ vorgestern der bekannte Getreide« > t- In ein « ^^ durch zwei Revulverschüsse ent-t " richte?« ^bschiedsschreiben, welches Fuchs an seine '^n Nui« ', ^'bt er missglückte Speculationcn, die Bordes an ^eiführten, als Ursache seines Selbst- ^fchclftig/^!" Krematorium in Wien.) In Wien ^^ '^ gegenwärtia ein Comiti des Feuer- bestattungsvereines »Die Flamme» mit der Frage der Erbauung eines Crematoriums, für welches bereits ein Entwurf ausgearbeitet ist. — (Abgeordneter Nebella.) Aus Troppau wird gemeldet: Der wegen Sittlichleitsoerbrechen verfolgte, flüchtig gewordene ehemalige Abgeordnete, Vezirls-richter Ne delta, stellte sich Samstag dem hiesigen Landesgerichte. Frühlingsmoden. Der erste helle Sonnenstrahl, der losend an bem braunen Geäst da draußen auf- und niedergleitet und dir starre Natur wachküsst, er findet auch die Mode wohl-qerüstet, denn eine Fülle von Stoffen, Besätzen, Bändern, Confections, Hüten und Schirmen legt sie dem jungen Frühling zur Auswahl vor. Von Stoffen ist nach Farbe, Zeichnung und Qualität ein wirklicher «oindarrzi» äo l-icliL««o>» auf den Markt gelangt, der namentlich in dem schillernden Genre und dem Oonr« oinlir«!- seinen Ausdruck findet. Diese neuesten Erzeugnisse der Textilindustrie, scheinbar einfarbig, sind recht fein gestreift und mit allerkleinsten Pünktchen und Sternchen gemustert, aber bei der leisesten Bewegung, dem geringsten Faltenwurf, leuchten sie plötzlich auf in allen Farben des Prismas oder bieten über« laschende Effecte dadurch, dass sie in der einen Hälfte der Stoffbreite alle Variationen eines Farbentones, von der dunkelsten bis zur hellsten Nuance, wiedergeben, indessen die andere Hälfte der Stoffbreite alle Nuancierungen eines anderen Farbentones aufweist. So ist z. B. der untere Theil eines aus solchem Stoff gearbeiteten Rockes vom dunkelsten bis zum hellsten Grün, der obere Theil desselben vom dunkelsten bis zum hellsten Violett schattiert, was namentlich dann, wenn diese Stoffe fächerartig plissiert werden, von eigenthümlich schillernder Wirkung ist. Vorzüglich eignen sich solche Stoffe noch zur Anfertigung dcr weiten Bauschärmel und der Echarpen. Den eleganteren Frühlingstoiletten will die Mode durch Peking in Seide mit Reliefstreischen, glacierle Tafetas, ombricrte Peking und einer ganzen Serie von Phantasie-Seidengeweben gerecht werden. Die Musterungen sind auch hier als nebensächlich behandelt und bestehen meist aus allerfeinsten Streischen, kleinsten Pünktchen. Das Hauptaugenmerk ist daraus gelenkt, dafs durch die Anordnung des Dessins und die Textur des Stoffes die möglichst schillerndsten Reflexe erzielt werden. Die neuesten Saisonmodelle verblüffen völlig durch die Mannigfaltigkeit in der Iusammenstkllung der verschiedensten Stoffe und Farben. Mit Ausnahme der allereinfachsten Toiletten für Morgenspaziergänge und für die Reise, welche mit Vor» liebe aus Homespun oder diagonal gestreiften Wollen» geweben nach englischem Schnitt angefertigt sind, kommen bei allen Toiletten zwei bis drei verschiedenste Stoffe zur AnMndung. An Pariser Modellen ist die untere Weit-des Rockes nicht mehr so groß wie diesen Winter, man begnügt sich mit einem Umfang von vier Meter unten, während oben um die Hüften herum der Rock ganz glatt und faltenlos sitzt. Wollentleidern dienen zur Garnierung Blonden und Volants aus ombrierten oder schillernden Seidenstoffen. Für Seidentoiletten wird Sammt clian. geant, als Aufputz verwendet. Von den Wollengeweben im l^oni-6 «tian^ount und omdr«!: find hauptsächlich Andines, Wollencrepes, Alge-rienne«, Poupelines hervorzuheben. Infolge der ihnen eigenen schillernden Restexe wirken sie wie seidene Gewebe, und erst der Tastsinn, nicht das Auge überzeugt, dass sie aus feinster Schafwolle gewebt find. Dem russi-schen Sammt, obwohl in der Mustercollection kein Neuling mehr, wird noch vollste Aufmerksamkeit gewidmet und die neue Farbenscala auch auf ihn übertragen. Diese umfafst an neutralen Tönen: gobelin (ein helles Blaugrau), beige, drap, chaudron und hauptsächlich Zusammenstellungen von reseda mit rosa, marineblau mit grün, grün mit övöque, gobelin mit rosa, reseda mit öve'que. Bei den Taillen vermeidet die Mode jede Schablone, sie sind der denkbar größten Vielseitigkeit überlassen, wenn sie auch meist auf der Grundidee basieren, durch Aufsetzen von Revers, reversartigen Volants und recht weiten Vauschärmeln, welche nicht mehr nach aufwärts streben, sondern an der Achsel abfallen, die Büste recht breit erscheinen zu lassen. Da es mit diesen Bauschärmeln nahezu unmöglich ist, in eine Ueberjacke zu schlüpfen, find alle 'Pelerinen, Camails und kragenartigen Umhüllen so recht Schoßkinder der Mode geworden. Zur eleganten Toilette trägt man Krägen aus schillerndem Sammt mit Sattel von Passementerie und Spitzen, Einfachere Umhüllen find aus hellen Tucharten gearbeitet, mit Blonden, Volants und Krägen aus ombrierten oder changierten Stoffen ausgestattet und mit recht grell abstechendem Futter versehen. Noch niemals trug man flachere Hütchen als die, welche man für diese Saison vorbereitet hat. Es sind niedliche Tellerchen mit einem Fond aus Tüll und Iais, Iais-Bijouterie oder auch zartem Strohgeflechte, um welche sich Guirlanden aus zarten Blüten des Heidekrauts, Eriken, Schneeglöckchen winden; oder auch ist der Fond des Hutes aus einer einzigen Blume, wie z. B. einer großen Chrysantheme, ciner dunlelrothen Centisolie oder einem Bouquet von Geranium. Die Krempe bildrn ganz kleine, dicht aneinander gereihte «olioux» von ponceaurothem, resedafarbigem ober schillerndem Sammt. Auch Schmetterlinge aus Tüll mit electriqueblauen Flittern, Tülls mit Flittern, birnförmige Nadeln aus Bijou« terie-Iais sind gesuchte Garniturmotive sür Frühlings-Hüte. Der herrschenden Modelaune Rechnung tragend, werden die Sn-wut-ln» am häufigsten mit in zwei Tönen schillernden Stoffen überzogen und mit echten oder un» echten Metallgriffen versehen, in welche echte oder unechte Edelsteine gefasst sind. S. Assies. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Aus dem Reichsrathe) In der vor-gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden folgende, auf Kram bezügliche Resolutionen angenommen: «Die k. l Rlgierung wirb ermächtigt, zur Vornahme der Vor« arbeiten behufs Regelung der unterirdischen Wafserläufe in Krain künftighin in die Voranschläge des Meliorations» Fonds entsprechende Beträge gegen Einrechnung in den seinerzeit aus dem Meliorations-Fonds zum Zwecke dieser Regelung zu widmenden Beitrag einzustellen.» — «Die k. k. Regierung wird dringend aufgefordert, dem Reichs-rathe ehestens einen Gesehentwurf, betreffend die Beitragsleistung des Staates zur Trockenlegung des Laibacher Morastes sowie rücksichtlich der anderen diesem Unternehmen zu gewährenden Begünstigungen zur verfassungsmäßigen Behandlung vorzulegen.» — «Die l. k. Regierung wird aufgefordert, in wohlwollender Weife für die Besserung der Lage der Bergarbeiter in Idrta weiter zu sorgen.» Zte Volenprinzefsin. «oman von die honnr? , " des Stadtrathes nicht schwer. ß"r glaub «""""stubc des Gasthofes zu gclanqen. tonne«. "' er ungestört mit der Kleinen sprechen zu w" dem N!^ ?^mr benachrichtisste Nawschc, waiten. ^'uch. und sie ließ nicht lange auf sich war herzlich von beiden Seiten; 2" in G ,ml^c. b« Z""gin darüber, endlich K? ihresH.?^M "nes Bekannten zu sein, der ??^"f fI'" war ^ nahm sie wie em N V° w^ ihren Mm,d, was tt,?^ppeln k?« n b" erduldeil musste, obqlcich dn> thate;,^" des Langen ihrem zartw Gesichtchen wehe A ^erher^om.?^^" ^ge" Sie mir, Christian, wic Mn?VeMh^ die Z'mraw nach w 3?'l '^um fädr^"^'n a.'f einem Sessel Platz ueh-ö" M)b'ren?>^"den Volke scheinen Sie nicht mehr N ^"ldblättV' ^N selbstgefällig. .Aber dn. l" Misch herausgemacht. We ^ doch N solenn geworden! Alle Achtnnq! solch einer Schachmaschmeu- 'Schweinen <^^ U'" S,e von diesem Elend!» rief Na- tuscha heftia.'^Schön der bloße Gedanke an jene Sclaverei macht mich schaudern. Unser Mynheer van Speulen war ein Unmensch ein grausamer Bösewicht!» «Gewifs war er das!» bestätigte Bistrop. «Es war himmelschreiend, dich so eingesperrt zu halten. Wie ein Thier hat er dich behandelt. Wenn ich nicht ge wesen wäre, wie oft hätte er dich gefchlagen. Umso arößer war seine Wuth, als ich dich damals entwischen ließ. Ja, das habe ich mit Absicht gethan; jetzt kann ich es wohl sagen. Haha. wie der Mensch getobt hat! Denke mal, unser bestes Spinett hat er aus Zorn zerschlagen, ganz im Klump hat es dagelegen. Ah — was mir mit einemmale einfällt!» «Was denn, lieber Christian?» «Hm, damals fand ich in dem zerbrochenen Cla-merboden ein Papier. Der Merkwürdigkeit wegen habe ich es zu mir gesteckt. Ich bewahre es noch immer auf, denn manchmal stehen ganz sonderbare Sachen in julchem Document. Ich habe immer irgend einen fragen wollen, was die Schrift eigentlich bedeutet!» «Waien denn die Buchstaben fo unleserlich, dass Sie den Sinn nicht selber herausfinden konnten?» «O nein.» meinte Christian, «es ist polnisch, was ans dem Papier steht. Du kannst mir vielleicht helfen, Meine, du bist ja eine Polakm. Weiht du, ich hätte das Ding auch schon so manchem zeigen können, ab>r ich traue nicht jedem. Vielleicht enthält es ein Geheimnis!» «Aus dem Spinett haben Sie's genommen?» fragte Natuscha, währenddessen Christian seine Brief, lasche hervorfuchte und dieselbe öffnete. «Gewifs, aus dem Claviercymbel mit den bunten Schäferfiguren.» «Das ist ja das Instrument, welches der Speulen im Werder kaufte, als er mich mit sich nahm.» «Ach, was du sagst! Das ist ja höchst merk« würdig!» entgcgnete Christian, seine Brieftafche durchstöbernd. Zwischen Dienstattesten, Zeitungsausschnitten und ^knitterten Papieren lag das Document, welches er in Danzig in dem Raritätencabinet aufgehoben hatte. Mit gespannter Miene überreichte er dasselbe der Zwergin. Diese hatte kaum einen Blick darauf geworfen, als sie in helle Thränen ausbrach und einen wehmüthigen Kuss auf die Schrift drückte. «Was ist das? Was hast du?, fragte Bistrop, aufspringend. «Dieses Schreiben ist von meinem Vater, sozn-s,gcn sein letzter Wille,» entgegnete Natuscha schluchzend. «O, mein guter Vater! Dies hast du kurz vor deinem Tode in jenem Instrumente verborgen, damit es .mserc Feindr nicht finden sollten. Aber das Geschick wollle es anders. Das Clavier kam in fremde Hände, und so ist alles, alles verloren gegangen!» Christian hatte mit hochgezogeneu Augenbrauen l)< n Wolten der Zwergin gelauscht. Seine Miene nahm linen lauernden Ausdruck an. Unwillkürlich spitzte sich fein Mund und krümmten sich seine Finger. Mit ge» schicktem Griff hatte er das Papier wieder an sich g< rissen, denn so viel war klar, er hatte wirklich eine wertvolle Schrift mit sich herumgetragen: cm Geheimnis ! Ein Geheimnis! Welches? (F,ttjthuna folgt.) Lalbacher Zeitung Nr. 61 5l2 15 My ls93. " (Deutsches Theater.) Am 5. Jänner 1876 wurde «Fatinitza» zum erstenmale im Karl«Theater aufgeführt, und diese Aufführung war insoferne von großer Bedeutung, als damit die Präponderanz der Wiener Operette über die französische Ware dieser Kunstgattung besiegelt war. Für Laibach ist der Name der Operette mit einer trüben Erinnerung vermischt, denn sie bildete die letzte Aufführung im alten Theater (16. Februar 1887). da in den Morgenstunden des folgenden Tages das Schauspielhaus ein Raub der Flammen geworden. Von trüben Erinnerungen war jedoch gestern keine Spur vor Handen, das total ausverkaufte Haus war äußerst animiert, nahm die erfreuenden Rhythmen und Misen der lustigen Operette, die gleich einer Novität zündete, mit großem Veifalle auf und bereitete dem Vcneficianten Herrn Straßer. der viele schöne, geschmackvolle Vlumenspenden erhielt, einen überaus warmen, herzlichen Empfang. Herr Straßer zählt zu den anerlamlten Lieblingen des Publicums, und das mit vollem Rechte, denn er bildet, wie wir wiederholt bemerkt, das belebende Elemeut der Operette, führt seine Partien mit Lust und glücklich m Humor durch, ist stets rollensicher und musikalisch fest. In gleicher schätzenswerter Weise führte er auch gestern den lustigen Reporter Goltz durch. Die Aufführung war überhaupt wie das Publicum animiert, gut vorbereitet und hatte einen durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen, an dem die Träger der Hauptrollen den Hauptantheil tragen. Director Frinle, der nach längerer Pause wieder auftrat, charakterisierte vorzüglich den General Kantschukoff und bot in jeder Beziehung eine fein durchgeführte, treffliche Leistung. Fräulein Dors errang mit ihrer schönen Stimme und ihrem agilen Spiel, Fräulein Koll in durch ihre tresslichen Gesangsvorträge, Herr Straßmeyer (Pascha) durch ein zündendes Couplet gleich den Vorgenannten reiche, wiederholte Anerkennung. Das flotte, frische Marschlied «Vorwärts mit frischem Muth' (Herr Straßer, Fräulein Dore und Kollin) musste über stürmisches Verlangen dreimal gesungen werden. Die Episodisten, Chor und Orchester hielten sich brav. Das Scenische sowie das Schattenspiet war hübsch arrangiert. Einige Verstöße der Regie werden bei der Samstag-Reprise voraussichtlich verbessert werden, so diverse verspätete Auftritte u. f. w. ^. — (Wald brande.) Am verflossenen Samstag nachmittags kamen fast zu gleicher Zeit zwei Waldbrände zum Nusbruche. Ueber den unweit Laverca stattgesundenen Waldbrand wird uns mitgetheilt, dass es in dem nächst der Ortschaft gelegenen «Oedoli lirid > im Antheile des Franz Keber aus Daljnavas um halb 4 Uhr zu brennen begann und das Feuer, vom herrfchenden Winde begünstigt, in kurzer geit eine Iungbestandstäche von beiläufig zwei Joch in Asche legte, wodurch der genannte Besitzer einen Schaden von etwa 150 fl. erlitt. Dem ebenso raschen als energischen Eingreifen der herbeigelommencn Ortsinsassen aus Daljnavas und Laberca gelang es, unter der Leitung des Besitzers Herrn Karl Lentsche aus Laverca den Brand bis 6 Uhr abends vollkommen zu löschen und dadurch die augenscheinliche große Gefahr für die angrenzende Waldung und für die Ortschaft Daljnavas selbst zu beseitigen. Crhobenerweise hat der elfjährige Inwohnerssohn Franz Zupan aus Daljnavas. welcher angeblich von seiner Mutter um Holz geschickt wurde, Laub angezündet und so den Brand verursacht. — Inbetreff des zweiten im Walde des Gutsbesitzers Herrn Franz Hren stattgehabten Brandes wird uns aus Littai gefchrieben, dafs in dem unweit des Gutsgebäudes Ponowitfch gelegenen Walde um 1 Uhr nachmittags Feuer entstand, welches, gleichfalls vom heftigen Winde angefacht, schnell um sich griff, sich bi5 auf den Gipfel des Berges hinaufzog und im Verlaufe von zwei Stunden eine Fläche von 12 bis 18 Hektar einäscherte. Der Wald bestand aus schlagbaren Buchenbäumen und aus jungen Fichten. Der Schade ist ein ziemlich bedeutender. Bei der Löschung des Brandes waren die Bediensteten des Beschädigten thätig sowie eine Abtheilung der Littaicr Feuerwehr nedst einer Gendarmeriepatrouille. Das Feuer verursachte auch hier ein Knabe, welcher Laub angezündet hatte. — (Falsche Fünfzig-Guldennotcn.) Am 8. d. M. sendete die Firma Gebrüder P. Ojorgjevic in Belgrad an ein Wiener Haus einen Geldbrief mit 1094 fl., bestehend aus Noten zu 100 fl., 50 fl., 10 fl., 5 fl. und 1 ft., um ein fälliges Accept einzulöfen. Bei der Oeffnung des Converts zeigte es sich. dass 14 Staats-noten zu 50 st. ziemlich gelungene Falsiftcate sind. Sie wurden b« der Polizei - Direction deponiert. Hier fand man, dass die Noten ein neuer Fälschungstypus und durch lithographischen Druck hergestellt sind. Trotz des tauschenden Gesammteindruckes sind an den Nuten einiae Merkmale gefunden worden, die dem Laien das Falsificat zu erkennen ermöglichen. So ist auf dcr deutschen Seite am oberen Rande links statt .(^I.DNX. aedruckl «6UNVI5N.. Rechts bei dem Knaben, der den Cirkel hält, fehlt die Null (0) vor dem Worte «Gulden, und ebenso vor «I^nrint. auf der ungarischen Seite der Note. Uuf der ungarischen Seite sind ferner die strafgefetzlichen Bestimmungen in den unteren Feldern aus feines Seidenpapier g<. zeichnet und in die beiden Rechtecke eingeklebt. Aus beide,, 3ci!^> sanil man durch Befeuchtung die roth-n Ziffern der Serien und Nummern verwaschen. Die Fälscher dürften diefelben sein, die auch falfche Noten zu einem Gulden erzeugen und in den Handel bringen. Vor einigen Tagen wurde aus Belgrad gemeldet, dafs an der Casse der Serbischen Creditbank 100 falsche Einsernoten präsentiert worden sind. — (Die Bundesgruppe Laibach des deutschen Böhmerwaldbundes) hielt am vergangenen Samstag ihre diesjährige ordentliche Hauptversammlung unter dem Vorsitze des Obmannes Herrn Dr. I. Binder ab. Aus dem vom Zahlmeister Herrn Röger vorgetragenen Thäligkeitsberichte geht hervor, dass die Bundesgruppe Laibach sowie alle vom Böhmer-walde entfernten Gruppen lediglich die Verpflichtungen haben, Geldmittel aufzubringen und an die Hauptleitung abzuführen, welcher Aufgabe die hiesige Bunde?a.ruppe mit bestem Erfolge nachgekommen ist, da die Einnahmen nach Abzug der kaum nennenswerten Ausgaben 55 fl. 71 kr. betrugen und auch abgeführt werden tonnten. Die hiesige Nundesgruppe zählt gegenwärtig 130 Mitglieder. Die Neuwahl des Ausschusses erfolgte als weiterer Puult der Tagesordnung, und sind für das laufende Jahr die Herren Dr. I. Binder und Nikolaus Rudholzer (Obmänner). A, Dzimsli und I. Pechani (Schriftführer), Iofef Herne und Adolf Leeb (Zahlmeister) gewählt worden. Im Anfchlusfe an die Versammlung hielt Herr Oberlehrer Johann Benda, ein gebürtiger Böhmerwülder, einen fesselnden Vortrag über: «Die Dichter des Böhmet-waldes». — (Ein neuer Telegraphentarif.) Mit der eben erschienenen Nummer des Post- und Telegraphen-Verordnungsblattes gelangte auch der vom Handelsministerium nach dem Stande vom 1. Jänner d. I. neu herausgegebene große Telegraphentarif zur Verlheilung. Er ist gegen die früheren Ausgaben bedeutend verstärkt und ist in seiner jetzigen Form namentlich für die Geschäftswelt ein verlässliches und bequemes Nachschlagebuch bei allen Fragen der Beförderung telegraphifcher Nachrichten in das In- und Ausland. Von den vielen neu aufgenommenen Bestimmungen, die durch stärkeren Druck be-fonders auffallend gemacht sind, sei die Anordnung erwähnt, dass die Telegramm-Annahmestellen das Publicum bei jeder Gelegenheit darüber belehren mögen, dass Fehl-Instradierungen am besten dadurch vermieden werden, dass man in der Ndresse den Namen der Bestimmungsstation als letztes Wort setzt. — (Ehrung.) Aus Klagenfurt wirb berichtet: Die Section «Klagenfurt» des deutschen und österreichischen Alpenvereines ehrte Samstag ihren früheren Vor« stand, Oberbergrath Ferdinand Seeland, welcher wegen seines vorgerückten Alters von der Ehrenstelle zurückgetreten ist, durch Ueberreichung einer silbernen Statuette, einen Bergsteiger darstellend. Bei einem Festbankett würdigten mehrere Redner die besonderen Verdienste des ehemaligen Sectionsvorstandes. — (Benefiz.) In dem Befinden des erkrankten Regisseurs und Komikers Herrn Hopp ist leider eine Verschlimmerung eingetreten, so dass derselbe in dieser Saison nicht mehr auftreten kann. Das Benefiz für diefes beliebte, vielseitig beschäftigte Mitglied findet trotzdem am Freitag statt, und wird das Publicum demselben seine Sympathien durch zahlreichen Zuspruch am besten aussprechen. — (Bergmannstag.) In den Tagen vom 14. bis 17. August d. I. findet in Klagenfurt ein all° gemeiner Bergmannstag statt, der erste seit jenem des Jahres 1888, welcher in Wien abgehalten worden war. Pie Section «Klagenfurt' deS berg- und hüttenmännischen Vereines für Steiermarl und Kärnten hat mit Bereitwilligkeit die Vorbereitungen für die bergmännischen Festtage übernommen und ist nach Bildung mehrerer Comitis hiefür bereits vollauf damit beschäftigt. — (Flafchenbierhandel.) Das Präsidium des Abgeordnetenhauses hat sich an die einzelnen Handelskammern gewendet wegen Abgabe von gutachtlichen Aeußerungen über den Flaschenbierhandel. Die gleichzeitig eingesendeten Fragebögen wurden seitens der Kammern an die betreffenden Gewerbetreibenden verschickt und die eingelangten Gutachten dem Präsidium des Abgeordneten» Hauses übermittelt. — (Im Abgeordnetenhause) des Reichsrathes wurde gestern die Berathung der restlichen Capitel des Staatsvoranschlages für 1893 zu Ende geführt. Die Anträge auf Permanenzerklärung des Steuerausfchusses und des Gewerbe-Ausschusses wurden, letzterer erst nach längerer lebhafter Debatte, genehmigt. Die nächste Sitzung findet heute statt. — (Vom Theater.) Heute wird Fulda's be« rühmtes Schaufpiel «Das verlorene Paradies» zum zweitenmale ausgeführt. Nachdem Herr Schwarz die Regie übernommen hat und eingehende Proben statt» gefunden haben, steht ein genufsreicher Abend in Aussicht. — (Aus Görjach in Oberkrain) meldet man uns: Die nächst dem Rothweiner Wasserfall aufgefundene Leiche wurde bereits agnosciert. Der Verunglückte heißt Simon Kejzar und war nach Tesnica bei Eisnern zuständig. ^^.^"2 Reifnih.) Herr Dr. A. Schiffrer, vlsher Secundariu« im hiesigen Landesspitale, hat sich als praktischer Arzt in Reifnitz niedergelassen, woselbst er a», als provisorischer Eisenbahnarzt fungiert. «.», — (Personalnachricht.) Graf Herbe« ^ marck und Gemahlin sind vorgestern nachts m c5 eingetroffen und bei ihren Schwiegereltern abgest'eg^^ Neueste Post. Drigmnl-Lclraruwmc der Laibücher Zeitung- Wien, 14. März. Wie verlautet, trifft der M.' übonnorgen abend! in Wien ein. Auf der ^', stattet der Kaiser kurze Besuche bei dem P""M^ Leopold in München und bei Erzherzog Franz vator und Gemahlin in Lichtenegg ab. ^ mungen über den Eintritt von Einwanderern Vereinigten Staaten. ^^-- Angekommene Fremde. An, 13. März. ^M Hotel lllefllltt. Wraf, Varoch, Lubel, Reis,; H"l>>a". ^jl. Reiner, Kooä und Hanseli. «auflte., Wien. — «""' W' lieutenant, und Somcl, Lieutenant, Graz. — Ktti»' ^ Unternehmer, s. Familie, Oottschee. — Beniatt, ^ ' ^,. Illwth, Besitzerin, Pirano. — Lonöaric, Selce, ^ Kfm., lUrosllanischa. —l Kuralt, Sekretär. Agram. B° Hotel gtlldt Wie». Schünberaer, Kfm.; (vruber. ^l, Ml, Nlmer, Reis.; Rosenthal, Schwarz, Herzrl, Ncich ""«M»«' Wien. — Stebck, Kfm., Brunn. — Maurer, KM" ^n^ Disponent, wraz, — Bartoi, Iancal und MoM"'' OeB Prass. - Rozman. Reis., Rudolfswert. - KlMp>" und («cttraud, Ichallcndorf. — Cernloviö, Hinterve^^. Hotel Bäurischer Hof. Vauer, Weinhänbler, Gleisdorf. ,hch bacher. Tischlermcistrr, Gottschce. — Bisjal, P"""''q?aibl< Hotel Sliobllhnhof. Steiner. Reis.. Trieft.- Fillaß",^ ^ Loucar s. Frau, Realitätenbesihcr, Siea,ersdorf, ^ <, ^ Maurermeister, Sclac. — Neuriherz s, Frau, ""'" Grüudach, Lack. Oieü.1' Gasthof Kaiser von Oesterreich. Schreiber. Reis. ^ M Mala, Krainburq. — Cerar, Bescher, GloMMy-Wocheiner'Fcisttih. — Pann, Wippach. Verstorbene. ^ 5, Den 13. M ii r z. Anton Salveti, Arbeiter, Polanadamm 50, Luna/nentzünduna.. 2 s-L« Z2_________________-^--^s^ ^^U7W^8 3 ' «'L^SW.KMch', ^enM g,o0 14 2. N. 737 2 12 2 SW. miißia. benM !) . Ab. 73» 2 i)4 SW. mäßiss bewöw ^, Vewullt, windig. — Das Tagesmittel der ^ ^ 9 9", um 6-9° über dem Normale. ^___-----^ Verantwortlicher Redacteur' I Nagl'ü^^^ > Das Söchngeschiift) » sein^ Aicht- und Schattenseiten^ > Zeitssemäße Winke fiir Priuatspecula" ^ > Die soeben erschienene Vrojchüre »"rsendct ! ^s > u„d gratis auf Verlana.cn dir Adminlstta'" . > Journales: llA) ^ > Wien. IX. Bezirk, Nasanasse Nr. V t. vl g1 Znr Ansgabo iat gelangt- ^ g Band I. II. Ill und IV von , jjj I Levstikovi zbrani spis'-1 g Urždil g g Franöliek Leveo. ^ fflnf » S Levstiks gesammelte Schriften werde« g Qj Fiände umfassen. hrosc'l'Pi ^4 A\ Subscriptionspreis für alle 5 Bände o j3>go, Q 5J ö. W. fl. 10-60, in Leinen gebunden' ."*bijaJ>cr" Ä Q in Halbfranz fl. 14-50, in Kalbleder, ^ y, A einband, fl. 15-60. ,. Verl^s' « Z* Subscriptionen nimmt entgegen o\ fa yA liandlung ^w> >2 | lg. v. Zleinmayr & Fed. Ban^1* g >^^rZeitungsNr. 61. 513 15. März 1893. H Course an der Wiener Börse vom 14. März 1893. ^ch ^ oM«^ C°ursblattc Sl°°t».gnlel)tN. Gelb Ware i>>^le,"er. Ä^" ' ' - '""' !'«'!-> l»5^r4°/ «^^^c'"ber , W.75 9« ü5 MC« ?',/ ""asllusc , li5.o fl, !i47-?5!I4»-75 l»«0rr ° " qanzl-5>0<> ft, 148 50 149-.. «'5«,!.« "'«»..,: KW «.'«'. -^^ /° - - , , 115 50 11« 20 Eelb Ware Elisabethbahn, 400 u. 2UO0 M, 200 M, 4"/„...... iliO'NO ^'^ ssraxz-Ioseph A, ltm, I««4 4"/« W85 l>!» 35 «alizische Karl ^ Ludwig Aal,!, Ei», 1»«l «00 fl, S. 4"/n - ! 97Z5 ^«25 iljornrlbrrner Vahn.Omiss. l«»4, > /,"/„ 122 »5 12385 dlo. d»o. Silb. 1<»<> fl.. <>/,"/<, WI 70 W2 70 t»o. StaalsObliss. (Unss. Obstb.) u. I. 1»7«>, 5"/., . .120-20 1212« blo.4'/,"/„Scha»lrelllll«lbl. Obl. 1«ili5 lOli 25 blo. Urb. Vbl.Obl. 5"/„ . . . — — — -^ blo. PrämAnl. »lOO fi.ö. W. 153-^58 50 dto. d»°, il 50ft.ü. W. 152 5!» 1!>3 — Thrik Ren. Lose 4"/„ 100 fl. . l 25 l"l-25, Grundentl.'Gbligatlllnen «ür 1W fl, llM.). 5"/„ „alizifche...... 105 30 1«>>-^ ü"/„ nieberösterrelchifche . . . l»w 75 —'— 4«/„ lroalische und slavonifche . l»7b0 »»'5<» 4°/, ungarische (il>o fl. W.) . 95-55 »«'5ü Andere üssentl. Hnlehen. Donau Ne„.'llole l."/,. . . , 1»0.— l»<»'5U dtu. -Anleihe l«78 . , 10» 85 IW-U5 «niche» der Sladt Vürz . . 111— -^ ^ ««leben d. Stnbtssemeinde Wicn 107 70 i«»?u Vlnleyen b, Sladtnemeinbr Wien (Silber oder Gold).... 1LN — 1«« ü0 Prämie» Ä«I. b. Ttablam. Wien I?'.' 50 1«> 50 Nörscbau «nlehen verlosb 5"/„ 10075 - - 4«/„ »rainer Laxdes «nl. . . l»7 50 N»50 Pfandbriefe ^ (für 100 fl.). , «o!>cl.alla,.ösl.in5»0I.vl.4"/V. N» - il!> 50 dto. ,. in 50 „ 4>/,"/u IUU ?l) 101 5N »elb Ware Bobcr. allg. östr. in öO I. vl.4°/„ S8 50 99 «c» bto. Pr«m.'Schldv.3"/,„I.!tm, 117—117^5.« dlo. ,. 3>/„,II.ltm. IIü — 115 5« N. üsterr, iianbes-Hup.Änst. 4"/<, «»75 IN« 50 Ocst.una. Vanl Verl. 4'/,"/» - 10« - iwü« dlo. „ 4"/n . , lOO'ltl» 100-7» dto. 5f>jähr. „ 4«/„ . . 100 LU 100-70 Sparcasse, 1 .«st.. »0 1.5'/,°/««, 103'— 104 — Prioritiitü'Gbligattonen (für u>0 Oesterr. «lirbwestbahn . . .>«!<>-!» HO-60 Slaalsbahn....... >200— ll00-?5 Siidbllh» ^ 3"/„..... 15l!-l>U 157 50 ,, k 5"/„..... 125 2« 1^« 4"/„ Unterlrüln. Ä. (d!u. 3t.) E. 98 !X» U» - Diverse Lose (per Stüll). Budapest Basilica (Dombau) , »— «30 «lrcditlose 100 fl...... ! 19850 1l»9'5» Clary Lose 40 st, CM. . , , 58— 5»-50 4N/„Dl>»au Dllinp« fl. CM. . . . U9— 70 — St. Oenuis Lose w fi. CM. . 67— «» — Waldslcin Lose i!U st. CM. . . 45— 47 — WindisilMav Lose 20 fl. CM. . 76— — — we»..3ch.d, 3«/„Präm.'Schuld». d. «odencreditanst.l.Em. 21'— »»^ bto. II. !tm, l»»9 .... ll»— 82 - Laibacher Lose...... 2«'—^ »3— ßank-Aciien (per Tlilck). «»«lo'Oest. «anl «00 fl. LO>« lt. l57'»5 tb? 75 Bankverein, Wiener, 1U0 fi. . l»b— t«50 »elb Ware Nodencr.'»nst,,5st.80Nfl.S.4<1«/, 4L4-50 42.',— Crdl.Änst.f. Hand. u. W. 100ss. 844-90,845'SO Crebilbant, Nllg, una,,, 200 st., 404 75.405-75 Drposilenbanl, All«,, 200 fi. , »«z,-—!L«4-— ltsc-omple Ges.. illdrös!.. 500 fi. «4U—!K48 — Giro u. ltnssenv., Wiener, 200 fi, «54 — 25b — Hl,Mhele!il>.,bst.,»OOfi. L5"/.,E, 79— »» — Lündcrbaiil. ösl., l!U0 fl, . . . 848-60 L4410 vesterr. Unaar. «anl «0« fi. . K«7 — 989 — Unionbanr ÄUO N...... 8Ü5-L5L58-L5 Verlehrsbanl, «llg., 140 fi. . i?»-— 17» 25 Actien von Hranllport« Unternehmungen (per Stück). Nlbrecht-Valm 200 fi. Silber . »6« 97 — Mölb Flum. Bah» 2<»0 fi. Silb. —— — — Nussia Te»>l, Visenb. 300 fl. . . 1545 1555 Bühl». Nordbahn 150 ss. . . i«8 —1»»- — ,. Westbahn 200 st. . . 377 — 379 — Buschtiehrader Eis. 500 fl. CM. H40 1150 dto. slit, ü) LlX» fi. . — — — — Donau ' Dampfschiffahrt « Ves. Oestrrr, l>00 fl. CM. . . . 3»I—5»4 — Dräu rltüti-slctien 100 fl. . . . 9«— 9N50 Una.-galz «tiienb. 200 fi. Silber 205 »0 i!<>n-5u Ung.Weftb,(Raab'Graz)L00fl.<3. 20350 Ü04'l<0 Wiener ilocalbllhnen'»ct. »Ves. 7« — 74 — Industrit'Aetien (per Stück). Vauaes,. «ll«. vefi., 100 ff, . 114'— 11« — ltgydier Visen, und Stahl'Inb. in Wien 100 fi..... «6— <>9 — — ,,«lbemühl", Papiers, u. »..«. 50- 52 — Liesingrr Brauerei 100 fi. . . 110 —111- - Montan.Velelllch. üsteri.'lllpint 58 70 59 30 Präger «tisen-Inb.-Ves. 200 fi. 455 — 458 — Ealaolarj, Eleinlohlen 60 fi. N1U —615 — „Schlünlmuhl". Papiers., 200 fi. 205— — — ,.S*!'n 2U « kr. Philharm. Gesellschaft. Heute abends 8 Uhr Besammt- GesanasDrotia Der Musikdirector. Geschäfts - Eröffnung. Gefertigte gibt bekannt, dass sie ihre meohanlBohe lascUnnstricbrn ni Kinfler - Conlection in Susen in die Sohellenburggasse Nr. G verlegt hat, wo auch gestrlokte Kleldohen von 3 sl. auswärts verfertigt werden. Auf Wunsch wird auch nach Maß gearbeitet. Gefertigte bittet um werten Zuspruch. Anna Haring. Auch wird zum Plissieren angenommen. 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Februar 1893. **L> Ueberrasohende ^^. / Neuheiten 4fP& Dame": und ^ W Mädchen-Confection. • —— von fl.121—aufwärts, ysßy von fl. 10 — aufwärts, » ^V^--------------------- s . ;w^yC von fl-10 — aufwärts, v4«$<^5w>>^V-------------- y/^^cV/^©von^ aufwärts, /^^^W^vonfl. 5-aufwärts. ^^^/ Vy^v/ üiddiMjßdiiiicii uiiiiuiiiiuii '/iC' / »/>/ j<-iler Kategorie. ^r ^^^k ^T ^ ^r ^\*L\^X% *l$rS Au»«erdem Bpeolalltäten in '**r/ srf Cravatten, Hemäeu, Krägen und Manschenen.