Nr. 269. Donnerstag, 22. November 1888. W7. Jahrgang. FMcherMMum. «».U"""U°»»Vrel«: VNt P<,«vell«nbui>g ! «an»<«hrlg fi, ll, halbjähllg sl. ?,»o. Im «omptol»! ^ Dle ..llalbach« Zelwn," «scheint t«,«ch mit «u»nabme be^ Sonn. nn!, sse!flt»«e. Die «dmlniftration A,,^>» fl. ii. halblählig sl.».»o, Für die .^uft«llun» ,n» bau« ganzlähriz fl, i. — I»stltl«»»»!»kl: Für X befindet sich Äahnho<»asie 15, die »»cdactlon Vahnhrsgassc 24, Splechftundcn b« Mebaclion tänlich von ^ ""l In<»att b<« ,u 4 Z«il«n »« lr.. »rühne pll .^eile «l li,, b«i «lt«en W>eberholunz«n P«. Zeill « k. M 10 b!« 12 Uhr vormiltag«. —Nnsr»nli«lt«ne^ »erven n>«t »ng«nomm«l> unb Vtallulcriptt ni«lzurü«,«stlllt Umtlichei Hheil. w,,,^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit ei" ''Mler Entschließung vom 2. November d. I. iiber lzis' "llerunterthänigsten Vortrag des Ministers des lichen A" H""^ ""b des Aeußern den außerordent-s^". ^sandten und bevollmächtigten Minister Con. o^,,,s.^echrrrn von Trauttenberg znm auß.r. a>n ^"? Gesandten und bevollmächtigten Minister Uttubt ^'^ dänischen Hofe allergnädigst zu ernennen llller^^' ""b k. Apostolische Majestät haben mit knsinn^" Entschließung vom 10, November d.I. dem ^ttio A' Oberrcchnungsrathe der Triester Finanz-l^rill^ Verwega in Anerkennung seiner viel" Tit^ "freuen und ersprießlichen Dienstleistung den kiasf ,'"" Charakter eines Rechnungsdirectors allergnä-^ i" verleihen geruht. '3^.^ Dunajewsti m. p. Nichtamtlicher Theil. Russlailds Wehrmacht. ^ s! detzs, '? """lischen Bemühungen hervorgetreten. Es »uiw,? begreiflich, wenn sich die öffentliche M^i-^Mftiat^ "^ ^" kaiserlichen Mas vom 13. d. M. ^rem s ^H welchen eine neue Gliederung der wurde. '^ europäischen Rnssland anbefohlen llttlf^/^ neue Gliederung der russischen Heerestheile ^ Cb"" 'llllflafsung des bisherigen Militärbezirkes °'M d?» ' ^'k Auslösung des administrativen Vrr- !"'ge ^, feiten kaukasischen Armeecorps, die gleich. °en P^" !?'""ng aller Corps, mit Ausnahme der bei- ill jl ,^^°"^er und des Moskauer Grenadier-Corps. ^ w ^"uterie-Divisionen, ""d endlich die Äil- ^bene»^ "^'" Armeccorps aus dcn überzählig gc. Mlit^h.'Lionel». ^i^ die Auflassung des Charlower M t>ies/^ anbelangt, so darf man wohl annehmen. M"rn sl/c Kregel nicht so sehr auf administrative l^Itü ' '°"b"" darauf berechnet ist. die militärischen Westen des Reiches schon im Jenilleton. Pflanzen- oder Fleischkost? ä^r^i^/Mensch ein Fleischesser oder ein Pflan-Knz auf m^^"it ist ein sehr alter, er ist min-5^"ndtt»7^°goras zurückzuführen. Im letzten ^^°cq.,/^er neuerdings mit Heftigkeit aus. k,/llK ^ "tvussrau hielt das vegetabilische Regime tzl ?ni,y^^leßlich geeignete; Helvetius vertheidigte lisl^ yy. >^e. I„ Amerika, in England dauert der «< ^ahruna"« !."/. ^^ Anhänger der vegetabi-^ v»„ ^''g Und sehr zahlreich. Man zäblt tau-^ Mand ,-?^""n in den Vereinigten Staaten. 3^b 4^lt die Gesellschaft der Vegetarianer l°tk ^rzlich "^ Mitglieder. "< v der w,?^^ ""e Engländerin. Madame Kings-^t^ ?l^.. "'^en Facultat von Paris die These, «b'lisch, ^ung d's Menschen eine ausschließlich '» ^>wn!m "^le. ^er menschliche Körper ist. ^V^°n vi.v ^'^^ anderes als eine Zusammen- ^d ^ unk Q^"'"'te": Kohlenstoff. Sa.urstoff. ^'"VrH St.ck,toff. Nachdem die Vegetabilien !V« die V."""e enthalten, so kann mau annch-^et, 'Z. tdilr^ "Mabilische Nahrnng dem Menschen 'e d^ zu !i«^ ö" entwickeln, seine Verluste zu N^bilisH^"' Das unterliegt keinem Zweifel. '"" Nahrung passt ganz gut filr das Frieden mit den Armeeverbänden des Kriegsfalles in Uebereinstimmung zu bringen. Es weiden fortan nur drei Militärbezirke längs der Wcstgrenze bestehen, und man wird nicht fehlgehen, wenn man in den Truppen der Bezirke Wilna, Warschau und Kiew die feststehenden Rahmen für drei operierende Hauptarmeen erblickt. Diese Auffaffung verlnht indessen der Maßregel nicht geradezu eimn beunruhigenden Charakter, da durch dieselbe weder eine Verstärkung noch eine Verschiebung der grsammten Streitmacht m dcn Westprovinzen bewirkt wird. Daa/a/n muss die Auflösung des zweiten kaukasischen Corps deshalb als eine bedeutungsvolle Maßnahme angesehen werden, weil einerseits ein Theil dieses Corps, die 19. Infanterie-Division, endgiltig nach dem Westen verlegt und in den Bestand dcs Kiewer Corps aufgenommen wird, und weil anderseits durch diese Auflösung die 20. und 21. kaukasische Infanterie» Division, die Z. kaukasische Cavallerie-Diuision und noch andere Truppenkörpcr frei werden, die zwar vorläufig in den Verband des 1. kaukafifchen Corps übergehen, für welche aber in diesem Verbände lein rechter Platz besteht. Ein volles Armeecorps ist es, was da ohne» weiters dem neuen «kaukasischen Armeecorps» zugezählt wird. und es ist mindestens nicht unwahrscheinlich, dass bei der Bildung eines so starken Armeecmps von vorn» herein mit der Eventualität weiterer Abdetachierunqrn gegen Westen hin gerechnet wurde. Das «.kaukasische Armeecorps» wird nunmehr jedenfalls ein Kraftteservoir bilden, dem man für Delachicrungszwecke stets Truppen entnehmen kann, ohne befürchten zu müssen, organische Verbände zu zerreißen. Den Kernpunkt der organisaiorischen Veränderungen in der russischen Armee bildet ohne Zweifel die Formierung der Armeecorps zu je zwei Divisionen und die hieraus resultierende Aufstellung von zwei neuen Armeecorps. Diese Veränderungen sollen dem kaiserlichen Ukas zufolge wie folgt vor sich gehen: Das 2. Corps (Wilna) gibt die 2«. Division in Dünaburg an das 3. Corpö (Riga) ab, und dieses Co,ps überlässt dafür die 25. Division in Kownu dem neu aufzustellenden 16. Corps. Die für dieses Corp« nöthige zweite Division stellt das 4. Corps (Minsk) bei, indem es die 41.. m Minsk stationierte Division abgibt. Das 5. Corps (Warschau) bleibt unverändert, da dasselbe nominell anch jetzt schon aus zwei Divisionen besteht. Thatsächlich führt dieses Corps allerdings auch die 2. Infanterie. Division im Stande, die der alten wie der neuen Eiu-theilung nach zum 15. Corps (Kasan) grhört, und es ist eben die Frage, ob diese Division auch weiterhin in ihrem gegenwärtigen Standorte bleiben oder nach Kasan menschliche Geschlecht. Man kann zum Ucberflnsse an-nehmen, dass die ersten Menschen nul von Früchten und Wnrzeln lebten. Aber es handelt sich nicht darum, zu wissen, ob eine ausschließlich vegetabilische Nahrung möglich ist, die Frage ist eine ganz andere, nämlich die, was vorzuziehen ist: die Fleischnahrung oder die vegetabilische Nahrung, oder kurz gesagt, welche Nah. rung dem Menschen mrhr Kraft gibt. ' Man bildet sich in der R^gel ein, so führt Henri de Parville in einem Anfsahe über die «Kunst zu essen» aus, dass mau bei einem Beefsteak ganz andere Nahrnng zu sich nimmt als bei Gemüse. Das ist aber eine Illusion. Beefsteak oder Gemüse sind nahezu aus denselben Bestandtheilen gebildet. Man kann die Nahrungsmittel in vier Hauptgruppm theilen: 1.) die so« aenännten Prot.m-Materien, wie: Albumin. Eiweiß, Blutsaser; sie sind alle aus Stickstoff. Kohlcusioff. Wasserstoff und Sauerstoff gebildet; 2) dle fetten Sub-stanzen, welche nur aus Kohlenstoff. Wasserstoff und Sauerstoff bestehen; 3,) die Amyloiden. welche aus Wasserstoff uud Kohlenstoff bestehen, »me z. V. Zucker; 4) die mineralischen Stoffe, wie Phosphor. Schwefel :c. Dle Rolle, welche die stickstoffhaltigen Substanzen, dle Fettstoffe und d,e Amylmdcn bei drr Nahrung spielen, ist eine sehr verschiedene. Es ist auf Grund zahlreicher Forschungen erwiesen, dass die Proton-Substanzen dle Beine und Muskeln bilden, sie ersetzen die plastischen Verluste, die Attarten hingegen nnd Amyloiden bllden durch ihre Oxydation die Körperwärme und erzeugen die Kraft. zurückversetzt werden soll. Das gleiche gilt von der 13. Cavallerie ° Division, welche bisher nominell dem 13. Corps (Moskau) zngehö'rte, thatsächlich aber in Lnblin lag und welche nunmehr nominell dem Kasaner Corps zugewiesen wird, ohne dass ihre thatsächliche Verlegung dahin feststünde. Das 6. Corps (Warschau) soll die 8. Infanterie-Division an das Kasaner Corps abgeben, um den normalen Stand von zwei Divisionen zu erlangen. Auch hier ist es jedoch eine offene Frage, ob der nominellen Abtrennung dieser Division anch die räumliche folgen wird. Das 7. Corps (Sevastopol) und das 8. Corps (Odessa) bleiben in ihrem Stande un> verändert. Das 9. Corps (Orel) erhält vom 12. Corps (Kiew) die 33. Infanterie-Division, welche gleichzeitig nach Stawropol verlegt wird; dafür gibt das 9, Corps die in Orel garnisonierende 36. Infanterie-Division an das 13. Corps (Moskan) ab, und dieses überlässt wie-der seine überzähligen Divisionen, nämlich die 3. Infanterie-Division von Nischny Nowgorod und die 35. Division von Iaroslawl dem neu aufzustellenden 17. Corps. Das 10. Corps (Charkow) und das 14. Corps (Lublin) bleiben unberührt, da diefelben fchon dermalen nur zwei Divisionen im Stande führen. Das 15. Corps (Kasan) erhält, wie schon erwähnt, nominell die 8. Infanterie-Division und die 13. Cavallerie.Division zugewiesen, ohne dass es seine nunmehrige 3. Division, die 40. Infanterie-Division zu Saratow, abzugeben hätte. Dieses 15. Corps bildet also den dunkelsten Punkt der ganzen Heeresresorm. Wird dieses Corps die beiden ihm zugehörigen und im Westen stationierten Infanterie - Divisionen sowie die ihm zugewiesene, gleich« falls im Westen garnisonierende 13. Cavallerie-Division thatsächlich an sich ziehen? Dann würde der Bestand der Truppen in dcn Westprovinzen allerdings um zwei Infanterie - nnd eine Cavallerie - Division vermindert werden, wie seitens der «Nordischen TelegrapheN'Agen-tur» behauptet wurde. Aber ist es wahrscheinlich, dass sich die russische Heeresleitung dazu entschließen wird, gerade jruc Heereikörper nach dem fernen Osten zu verlegen, welche zum Theile erst vor kurzem nach dem Westen vorgeschoben wurden? Und wenn diese Absicht bestünde, warum belasst man dann gerade dem Kasaner Corps ausnahmsweise eine dritte Division? Mufs nicht gerade dieser Umstand die Vermuthung wecken, dass diesem Corps nur deshalb eine dritte Division zu» gewiesen wurde, um die beiden anderen Divisionen nach wie vor im Westen detachiert belassen zu können? Überblicken wir sonach die Veränderungen, welche die russische Armee durch den Ukas vom 13. d. M. Die Erfahrung hat gelehrt, dass die Kraft der Muskeln sich vermehrt, wenn man die Ration der Fettsubstanzen und Amyloidcn erhöht. Damit ein Mensch sein Maximum an Arbeit leisten könne, ist es nöthig, dass er in seiner Nahnmg Feltsubstanzen und Kohlen» Hydrat finde. Die Gemüse enthalten Kohlenstoff und etwas weniger Fett als das Fleisch, aber desto mehr Kohlenhydrat. Auf den ersten Blick scheint es also. dass die Vegetarianer recht haben. Die vegetabilische Nahrung würde also zugleich Muskelkraft und Frische geben, aber man darf sich mit der Conclusion nicht beeilen. Sehen wir die Dinge etwas näher an. Le« vaillant verurtheilte während einiger Tage Sperlinge zu einem absoluten Fasten, dann gab er den einen Fleisch, den anderrn Fruchtkörner. Die ersteren ver« dauten das Fleisch und blieben am Leben, die anderen konnten die Körner nicht verdauen und starben. Dieses Experiment ist sehr instructiv. William Edwards constatierte an sich selbst mit dem Dyna-monuter. dass seine Muskelkraft sich nach Fleischspeise vermehlt hatte. Die Ingeni-ure kennen genau die Wir« kung des animalischen Regime« ihrer Arbeiter. 650 Arbeiter, welcher in einer Fabrik beschäftigt waren, wnrden einige Jahre hindurch ausschließlich mit Vegetabilien ernährt. Die Folge war, dass die Hilficasfr, welche den tranken Arbeitern die Hälfte des täglichen Lohnes zukommen ließ. stets im Desicite war. Man modlsicierte die Nahrungsmittel, indem man Fleisch« nahn'Ng hinzufügte, und der sanitäre Zustand besserte sich rapid, so dass die Arbeiter, welche dik dahin in. Luibachci Zcituug 3tt. 2l;9. ___________________________2294_______________________________________________22. November M^ erfährt, so sehen wir. dass die Zahl der militärischen Verwaltungsbezirke um einen verringert, die Zahl der Armeecorps aber um zwei vermehrt wird; dass ferner vier Armeecorps zu je drei, die übrigen fünfzehn Corps aber gleichmäßig zu je zw>i Infanterie-Dlvisimi'N formiert werden sollen, und dass füglich die kaukasischen Truppen sowohl ihrer Zahl als ihren Verbänden nach eine Reduction erfahren. Mit Rücksicht auf die Stärke der Besatzungtruppen in den westlichen Gouvernements stellt sich die Reform dann als bedeutungsvoll dar, dass die oft geleugnete Verlegung der 19. kaukasischen Division an die Westgrenze zur Thatsache geworden ist. dass weiter in den Truppen des aufgelösten 2. Kaukasus-Corps eine verfügbare Nachschubsreserve geschaffen und dass durch die Verschiebung der einzelnen Divisionen, speciell das 9. Corps (Orel), entschieden naher an die Westqrenze herangerückt wurde. Die beiden neuerrichteten Corps, deren Stabsstationen auffallenderweise nicht bekanntgegeben wurden, werden keine directe Ver« stärkung der Streitkräste im europäischen Russland herbeiführe», doch kann gerade die Thalsache, dass über die Bestimmung dieser Corps Unklarheit herrscht, nicht eben beruhigend wirken. Was endlich die gleichartige Formierung der Corps zu je zwei Infanterie« Divisionen anbelangt, so lässt dieselbe eine doppelte Deutung zu. Sie kann als eine abschließende Maßregel aufgefasst werden, durch welche die Organisation der höheren Truppenverbände stabili» siert werden soll, sie kann aber auch dahin gedeutet werden, dass durch dieselbe die einzelnen Corps an Truppen entlastet werden sollen, um gegebenenfalls in den Verbänden dieser Corps Raum für nachzuschiebende Divisionen zu besitzen. Man wird also die Reform in ihrer Wesenheit als ernst, wenn auch nicht geradezu als bedrohlich ansehen müssen. Die volle Bedeutung derselben kann erst zutage treten, wenn die Thatsachen lehren, in welcher Art die Bestimmungen des kaiserlichen Befehls durchgeführt werden. Politische Ueberkcht. (Parlamentarisches.) In dieser Woche werden noch Freitag und Samstag Plenarsitzungen des Abgeordnetenhauses stattfinden. Man hofft, in denselben die Höferechts-Vorlage zur Erledigung zu bringen. Heute versammelt sich das Abgeordnetenhaus nicht, und zwar wegen des Hoftrauer-Gottesdienstes für weiland Herzog Max in Baiern. (Der Budget'Ausschuss) genehmigte in seiner letzten Sitzung die Vorlage, betreffend die Ge-bürenerleichterungen bei der Convertierung von Dar« lehensforderungen mit einer unwesentlichen Aenderung, sowie den Theilvoranschlag pro 1889, betreffend den Posten «Salz», im Erfordernisse der Bedeckung; endlich die Resolutionen des Abgeordneten Roser, betreffend die endliche Lösung der Viehsalz-Angelegenheit, und des Grafen Hompesch, betreffend die Herstellung gemahlener concentrierter Dungsalze in Kalnez. Im Laufe der Debatte erklärte Regierungsvertreter, Scctionschef von Ott, dass die Regierung nach erfolgtem Ausgleich mit Ungarn mit der ungarischen Regierung Verhandlungen über die Viehsalzfrage einleitete. Die ungarische Regierung lehnte jedoch ein Eingehen in dieselbe mit Berufung auf das Gesetz vom Jahre 1868. Art. 11, welches im Jahre 1887 wieder auf zehn Jahre er« neuert wurde, ab; es sei aus finanziellen Gründen daher auf eine Ermäßigung der Viehsalzpreise keine folge von Indisposition im Durchschnitte fünfzehn Arbeitstage jährlich verloren, seitdem kaum drei Tage Verlust hatten. Wie ist das zu erklären, da das Fleisch nicht mehr und oft sogar weniger Nahrungssubstanzen enthält als das Gemüse? Die Vegetarianer vergessen bei ihrem Raisonncment ein sehr wichtiges Moment. Der mensch« liche Organismus vollführt im Innern des Körpers eine enorme Arbeit, von der man sich nicht immer eine richtige Vorstellung macht. Die Arbeit, welche das Herz eines Menschen während einer Lebensdauer von 18 Jahren verrichtet, würde genügen, um einen Eisen« bahnzug bis zur Höhe des Montblanc zu heben. Die Verdauung bedarf, wie jede Function, der Kraft. Der Ursprung dieser Kraft ist die Nahrung. Es ist klar, dass, wenn die Nahrung, um ins Blut überzugehen, den größeren Theil der Kraft absorbiert, nicht viel mehr übrig bleibt, um die Organe functionieren zu machen. Es hängt daher sehr viel von der Verdauungs« fähigkeit der Nahrung ab. Die Hülsenfrüchte sind schwer zu verdauen und enthalten weniger Eiweißfloffe als die Fleischnahrimg. Außerdem enthalten sie viel Wasser. Dieses Wasser absorbiert, um die Temperatur des Kör« pers anzunehmen, viel Wärme. d. h. Kraft. Wenn auch gennsse Veqctabilien dem Organismus ebewo viel Krast und vielleicht mehr liefern könnten wie das Fleisch, so ist dennoch, weil sie sofort eine bedeutende Kraflaus« gave erheischen, der Gewinn reduciert, und der Arbeiter v«wrt an Muitcttrcch. Nurz. da« Gemüse ist ein vor- Hoffnung. Der Finanzminister constatierte die notorisch bekannten Bemühungen und Preisausschreibungen der Regierung, um ein geeignetes Viehsalz zu finden. Die ungarische Regierung betone den finanziellen Stand' Punkt mit Recht, da eine Preisermäßigung, die nicht bloß den Zwischenhändlern zugute kommt, einen Aus' fall einiger Millionen bewirken würde. Der Finanz« minister lmrde übrigens die vom Ausschusse geschehene Anregung zu neuen Verhandlungen benutzen. (Reichsraths«ErsaywaHl.) Bei der Reichs« ralhs Ersatzwahl im Städtebezirte Stryr wurde Vezirks-richter August Edlliacher (deutsch-fortschrittlich) mit 902 von 942 Stimmen gewählt. (Das Eiserne Thor.) Die Regulierung des Eisernen Thores wird bekanntlich im nächsten Früh« jähre in Angriff genommen werden; da aber für diese Arbeiten im eisten Jahre höchstens ein Betrag von 150.000 bis 200.000 fl. und im zweiten Jahre ein solcher von 500.000 fl. erforderlich sein dürfte, wird sich. wie aus Budapest geschrieben wird, eine besondere Credit «Operation für diesen Zweck als nothwendig er« weisen. (DerWehrausschuss) nahm die Paragraphe 24 und 25 der Wehrvorlage, welche den Einjährig-Freiwilligendienst betreffen, unverändert an. Der Antrag Pfeifers, bei schlechtem Erfolge der Ojficiers-Prüfung eine Wiederholung nach zwei Monaten zu gestatten, wurde abgelehnt. (Aus dem kroatischen Landtage.) In der jüngsten Club-Conferenz der kroatischen Nationalpartei wurde der Gesetzentwurf über, die Hauscommu« nionen verhandelt. Seclionschef Stankovic entwickelte den Standpunkt der Regierung und empfahl den Entwurf zur Annahme. Abgeordneter Simonouic lehnte den Entwurf ab. da er die Communionen unnütz und verderblich findet. Sectionschef Stankovic und die Ab' geordneten Miskatovic und Egersdorfer sprachen für den Entwurf, worauf dieser als Basis der Special« Debatte angenommen wurde. (Handelsvertrag mit der Schweiz.) In der vorgestrigen Sitzung der Delegierten zu den Ver« Handlungen über den Abschluss eines Handelsvertrages mit der Schweiz wurden die Redaction und Ueber« setzung des Vertragstextes nahezu beendet. Es ist für heute noch eine Sitzung in Aussicht genommen, und wird der Vertrag selbst wahrscheinlich Freitag, jedenfalls aber noch im Laufe dieser Woche unterzeichnet werden. (Der deutsche Reichstag) wird bekanntlich heute zusammentreten. Der Bundesrath hat in seiner vorgestrigen Plenarsitzung die dem Reichstage zu ma» chenden Fmanzvorlagen, nämlich das Etatsgrsetz und die Anleihe für Zwecke des Reichsheeres, der Marine uud der Reichs-Eisenbahnen, abgeschlossen. Das Erscheinen des Anleihegesehes entspricht dem Vorgange früherer Jahre. Als außerordentliche Ansgaben neben dem Bedarse des Reichsheeres, der Marine nnd der Reichs - Eisenbahnen werden im nächsten Rechnungs« jähre noch zu decken sein: der Reichszuschuss für den Zollanschluss Hamburgs und Bremens sowie für den Nordostsee-Canal. (Die russischen Truppe »Verschiebungen) werden zwar noch überall lebhaft besprochen, allein fast durchwegs in ruhiger Weise. Die russischen und in voller Uebereinstimmung mit denselben die französischen Blätter fuchen die russischen Truppen-Dislocationen als solche darzustellen, die nirgends Anstoß erregen können und nicht im entferntesten einen treffliches Nahrungsmittel, welches nur den Nachtheil hat, dass es viel Kraft erfordert, um assimiliert zu werden. Ist es nicht sehr logisch, die Vorarbeit der Verdauung andere machen zu lassen? Die Thiere sind es, deren Fleisch wir essen, welche sich dieser Arbeit unterziehen. Indem wir ihr Fleisch essen, finden wir die nöthigen Substanzen bereits präpariert. Wir haben auf diese Weise schon eine likdeutrnde Kraftökonomie gc» macht. Das Fleisch ist ein vervollkommnetes Nahrung«, mittel, welches uns eine uiel leichlcre und schnellere Verdauung gestattet. Es ist das condrnsierte Gemüse. Das Thier Hal die Arbeit gehabt, und wir ernten. Dennoch kann das animalische Regime, wenn es im Uebermaße ausgeübt wird, Nachtheile haben. Man isst in der Regel zu viel. Die guten Esser, welche das Fleisch ohne Mühe assimilieren, absorbieren zu große Quantitäten davon. Die Folgen sind: Vollblütiglcit, Dyspepsie, Schlagfluss. Rheumatismus. Herzkrankheiten u. s. w. Die vegetabilische Nahrung hat diese Nachtheile nicht. Die angemessenste Nahrung ist die ge» mischte. Die Vegetabilien erfurdein zu große Kraftausgabe drr Digestion; man muss also die Arbeit ver« mindern, indem man einen Theil der Ration durch Fleisch elsetzt. Das Fleisch muss also bei einem gesunden Menschen ein Hilfsmittel und nicht die Basis der Nahrung sein. Das einfachste Raisomn'ment zeigt, dass das ge< mischte Regime das rationellste ist. Der Mensch ist offenbar ein Allesesser. W. /. bedrohlichen Charakter tragen. Die Aeußerungen ?^ sonders der russischen Blätter machen indess>>n den 6>" druck, als ob diese Organe eine üblere Aufnahme "" Beurtheilung dieser Maßnahmen seitens bes ""' landes erwartet hätten. Auch dort, wo man b>e ". deiltung der russischen Truppenverschiebuna/n /ewe' wegs gering anschlägt, gibt man zu, dass ste bereits bekannten Programme entsprechen. «,., (Aus Griechenland.) Die griechM ^ gierung kündigte in der Kammer an, dass die " ' Handlungen wegen Herstellung einer Eisenbahn Athen nach Larissa demnächst 'zum Abschlüsse gela"^ werden. Wegen der Fortsetzung dieser Linie uon ^ rissa bis nach Salonichi haben bereits die iwtW^ Auseinandersetzungen mit der Türkei begonneil, gleichfalls baldigst zum Abschlüsse gelangen werden. (Frankreich.) Die Verf^ssungs-Revisions^o^ mission der französischen Kammer beschloss, sich u den Plan periodischer Verfassungs-Rcvisionen niä,t a > zusprechen. Auch der weitere Vorschlag ei»er the"""'^ Erneuerung der Kammer wurde abgelehnt, ebenso . Recht der Vertagung und Auflösung der Kammer Mi den Präsidenten der Republik. Das Anflös""M^ wie es jetzt in Giltigkeit ist, wurde verworfen- ^ .^ gleichen wurde das von Voulangcr beantragte Veto fünf Stimmen abgelehnt. , ,,,, (Die Flncht auö dem Vatican.) ^ ^ ricale «Germania» lässt sich aus Rom teleglM'^ melden: «Nach längerer Ueberlequng wurde lM can die Abreise des Papstes von Rom in einem Knru falle beschlossen.. ^, ». kei del (Die Pforte) v-rsprach Deutschland, ve» Unterdrückung des Sclavenhandels im Rothen ^ mitzuwirken. Taaesneuialeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, nne das ^ ger Abendblatt, meldet, zur Unterstützung der ^ die am 3. September d. I. eingetretene Ueberschwem ^ am härtesten getroffenen Bewohner des Bezirke» 2500 ft. zu fftendm geruht. ----------------- . Alls — (Vom Wiener Wien wird uns gemeldet: In der letzten ^" ^g>,st des Vurgtheaters hat der neue Director Dr. ^, Fürst er sein vollständiges Programm entwickelt. ^ selbe lautet in den markantesten Zügen wie M ' ^s Pflege der classischen dramatischen Literatur steMe ^ die Hauptaufgabe hin, und jede Aufführung p^ ^ wie dies manchmal früher geschehen, ^^" ^,^ ^ scemert, sondern eine Mustervorstellung sein» «^h zü" ductionen zweiten Ranges kann nur ein zwmer -p ^ ^ gestanden werden. Autoren wie Schönthan, f '„.iM bleiben in Hinkunft ausgeschlossen. Moderne l" ^^ Schauspiele werden, sobald sie nicht das f"" ^ Empfinden des Publicums tangieren, also "" AchB' tiger Auswahl zugelassen. Das Monopol emzeln ^ ^ spirlcr auf große Rollen muss aufhören. Icd", ^jck Größte, muss sich in Nebenrollen verwenden la,ien. ^ lich müssen die Urlaube eingeschränkt und den v ^„h verkürzten Schauspielern ein anderer materl geboten werden. ers^^' — (Während der Abrichtung ,„ ^ s e n.) Am Samstag nachmittags ereignete ' ^rli^ großen Kaserne in Sarajevo ein h^", .„ mit ^ Unglücksfall, indem ein Unterofficier, '""ye ^ hel> kruten die Uebung des Zielens vornahm, """^„M,'"' selben erschossen wurde. Niemand hatte "ne "^. be die scharfe Patrone in den Lauf gekommen ^ ^' Rekrut zielte auf Anordnung des Unterosttm ^^ Kopfe desselben und drückte in der festen " ^.M dass das Gewehr nicht geladen sei, aus ^, ^nte Commando «Feuer!» ab. Die Kugel d"Ng . ^ dai osficier oberhalb des rechten Auges m den "^ er sofort todt zusammenstürzte. ..,„.) ^'" -(Eisenbahnbau in Kro° 'H ^M Berichte aus Agram zufolge wird a^a ^ „.«gH stellung der binnen kurzem ihrer Volle'M » ^ ^ gehenden Eisenbahnlinie NeU'Gradlsta-^ ^n " der Linie Mitrovica-Vinkovce in Angr'N u st-Se" den, durch weiche mit Hilfe der ^me ^ der ungarischen Staatsbahnen eme ""vm ^^^ l> bahnen mit den Orient-Bahnen Herges" .^Wl"" ^ Weiter ist der Vau der «icinalbahn ^ar^ P^e" ^, bereits in Angriff genommen, und M hald'gen ., ^ Vici„albahn Esseg-Nasiö.Pozega se'ner ^ gM' swung entgegen. Auch "e P"j« ^ vcrlehrspolitisch wichtigen Lnncn Äarcs ^ ^,^ " ^ Novska und Sisset-ttarlstadt haben dere ei"e" ..^M lagen gewonnen. Die Hauptstadt AgraM ' ^ „»ve' ^ stattlichen Bahnhof mit Aufnahmsgeba"° ^ d«e " pl Geleisc.Anlagen erhalten, und äußrem ^erv der staatlichen Unterstützung der "6^ n- ^hce'< seitens der Regierung in — (Großer Brand.) ^/'-d^ bestehende Wollspinnerei der Fratclll P'° ^r, ^" j"^ ist vorgestern gänzlich niedergebrannt. ^fer. strophe sielen auch drei Menschenleben s .^MachcrFeitung Nr. 269. _________ 2295 N. November 1888. l Kinder in den Flammen umkamen. Per durch den y""° verursachte Schaden erreicht fast eine Million M,' "N der Fabrik waren sechshundert Arbeiter be- ^ ^ (Sanitäts.Inspectoren.) Mehrere Blät-^'"5en folgende Nachricht aus Wien: Die Regierung _ M't'gt s^ch ^^ ^ ^^^^ Saniläts-Inspectoren zu 'üns ^' ^^ ^'° Aufgabe haben sollen, die öffentlichen hblli? l!' ^^°^)cken und insbesondere die Schulen in ^uemlcher und sauitäts-polizeilichcr Beziehung zu über- liH ^(Eingefrorene Schiffe.) Infolge einesplötz-^ emgetretenen Frostwetters sind auf der Rhede von zen W^ 22 und auf den übrigen Rheden des Schwar-!?Iben k"^ ^ fremde Schiffe eingefroren. Unter den> schiff ^^" ^ch "uch einige österreichisch - ungarische ^II^ Der Dniepr ist gleichfalls gänzlich zugefroren. "Mfteratur beträgt 11 bis 14 Grade unter Null. ze«^.(Umlegung des Fella-Bettes,) Der c»,z ""d in Pontafel mit Eifer ein neues Flussbelt ".onll '"' ^'^ Arbeit lässt sich nur in den Winterer'ü ^^len, in welchen man vor Regengüssen Kenia '"^ ^"^ ""6 dem bachähnlichen Flüsschen in lchüfsf ^""den einen Verderben bringenden Gcbirgsfluss h^'". Die Flussbettumlegung wurde durch die letzten ^"^sser nothwendig gemacht. ^hter? ^'" verhängnisvoller Traum.) !«r»>. ^ träumte einem im zweiten Stockwerke der Ka-sich - °" ^elln in Hannover liegenden Soldaten, dass er ^ ,>e>nem väterlichen Gehöfte befände und das Gc-in^""Kuh im Stalle höre. Schlastrunlen gieng er, Kch. . bs'cht in den Stall zu lommen, zum Fenster des htt N..?.'""s' öffnete dasselbe uud stürzte in die Tiefe, buchen ^e """ außer mehrfachen Arm» und Vcin- "^^auch tödtliche starte innere Verletzungen. H,e N^,. (Ausweisung von Journalisten.) «„z h "" Polizei hat zwei französische Journalisten Lyj^. preußischen Monarchie ausgewiesen, Monsieur ^'"er d l' ^respondent der «France», undMr.Ovidt. ^er^^""^' welcher von der Waldbegründm'g ^s^ Volzrente erforderlich ist, überfchreilct zumeist ' ^>elck ^ ^ diefem Grunde vermögen Veobachtun» ÜÜ!" EtllV Beschaffenheit des Bestandes in den ein- Existenz verfolgen sollen, nicht durch 3ie Maöonna. "ünstler.Novelle von U. Walbenburg. H , (6. Fortschung.) ^ lein ^"b"e Montegua Pabua verlassen hatte, .^el, """!e."le ,„^.^ ..^^ ^udovika's Lippe» ge- ^" Erite jf, ^ leder zufälligen Erwähnung desselben l^' l)h>^ ^l" P^^^ ^,^^ ^ ^^^ darüber hm-V'chtigen^°"l ein «espräch einzulassen. Dem tü« ^l,U! ' /"tutterauge aber entgicng es nicht. w,e Qe>l tr os, ""2 Hamens ihr das helle Blut in die it^tigt/" u"d eine große Verlegenheit sich ihrer z^> oh si. "!^ ne jedoch eines Tages Ludomka ^ n ' lackt. "?^ wünsche, Andree Montegna wieder, ^c ' H » ^ laut auf und erwiderte: «Nein. '"hl em^"ü gerade nicht behaupten, dass ich ^>"?I ' lh" wiederzusehen!. ^'"' wo , "" l" hinausgeeilt in den Garten, ^^"g ibr^cü unberufene« Auge die gewaltig»' ^X^" »iub.s. """" '" ihre" Zügen las. sank sie "iinen a ^ "'^^ ""^ brach in einen Strom ^/''^ ^'!° .halte die bitterste Strafe empfangn, '^e !Ü iMH l '^" Harzen für seinen grenzenloscn > ^°„^" gewordcu war; - sie liebte den-!"t ^lkn 9i^ ber ganzen Glut und Inniglell ^le"^h rt'e. den sie durch ihren Stolz und ' '"Nleit j„ hie Welt hinausa/tricbe,, ^>!^''^w^ ^"dree Padua verlassen, hatte 'balz si."fl er war nicht aelmnmen. Der "e vielleicht um eineö andcr.n Weibes Einzelforschungen gelöst zu werden. Der Beginn forstwissenschaftlicher Untersuchungen reicht weit in die Vorzeit zurück, fällt überhaupt mit dem Entstehen der Forstwirt-fchaftslehre zusammen. Namhaften Auffchwung haben die forstwissenschaft» lichen Forschungen erst zu Beginn des Jahrhunderts erhalten. Schon Pfeil sagt in seinen kritischen Blättern: «Fraget die Bäume, und sie werden euch sagen, wie sie erzogen werden wollen,» Speciell in Oesterreich wurden exacte sorstwissenschaftliche Untersuchungen erst durch den im Jahre 1874 zu Wien lagcndrn Forstccmgress angeregt. Nach dem mit Allerhöchster Entschließung vom 8. Juli 1875 genehmigten Statute über forstwissenschaft« liche Untersuchungen zerfällt das österreichische Versuchs« wesen in zwei Glieder. Das erste Glied wird aus ständig bestellten Organen der Slaatsvrrwallung gebildet, welche, unter einem Vorstande vereint, die l. k. forstliche Versuchs, leitung in Mariabrunn ausmachen. Das zweite Glied wird durch vorübergehende Heranziehung geeigneter forst-tcchnischer Kräfte der Monarchie zur Vornahme von Untersuchungen hergestellt. Ueber eine weitere Anregung des österreichischen Forstcongresses vom Jahre 1882 hat Se. Excellenz der Herr Ackerbaumiuister in richtiger Beurtheilung des Wer> les solcher Untersuchungen für die Praxis nicht nur eine ständige Conferenz als organifches Glied des Verfuchs-wcscns im Ministerium eingesetzt, sondern auch. um die fachlichen Kräfte der einzelnen Länder des Reiches mit der ständigen Versnchsleitnng enger zu verbinden — die Errichtung eigener Landes'Versuchsstellen ins Leben gerufen. Die in solcher Weise gegründete Landes-Versuchs» stelle für Krain hat sich nunmehr am 11. November l.I. constituiert. Die von Sr. Excellenz dem Ackerbauminisler ernannten Mitglieder traten über Einladung der l. l. Landesregierung an, genannten Tage zu einer Sitzung im Rathssaale derselben zusammen und wurden vom Regierungsverlreler, k. k. Regierungsrathe Herrn Joses Dralla, namens der k. l. Landesregierung begrüßt und aufgefordert, zur Wahl des Obmannes und Schriftführers zu schreiten Ueber Antrag des Schönburg-Walocnburg'schen Forstmeisters Herrn Josef von Obereigner wurde der k. l. Landes-Forstinspcctor Herr Wenzl Goll mit Accla« mation zum Obmanne gewählt. Der neuernannte Ob« mann begrüßte die Versammlung in herzlichen Worten, dankte sür das geschenkte Vertrauen und schlug zum Schriftführer der Landes-Versuchsstclle den k. l. Forst-Inspcc-tions-Commissär Herrn Ferdinand Pjetschka vor. Auch dieser Vorschlag fand allgemeine Billigung. Hieraus begrüßte der vom l. l. Ackerbauministcrium designierte Ver» treter, k. k. Oberforstrath und Vorstand der Vcrsuchsleitung in Mariabrunn, Herr Ludwig Dimitz, die begründete Landcs-Vcrsuchsstelle für Krain im Namen beS k. k. Acker, bauministeriums und der Vcrsuchsleitung. Redner gab hierauf einen historischen Uebcrblick über das Entstehen exacter sorslwissenschaftlicher Untersuchungen und den mo« mentanen Stand des Versuchswesens überhaupt und insbesondere in Oesterreich. In der Fortsetzung schilderte derselbe diejenigen Ziele, welche bei den anzustellenden Forschungen in Krain zu verfolgen wären. Auf Grund diefer Auseinandersetzung und bei dem Umstände, als momentan nur die Auswahl der Versuchs-flächen zu treffen ist, wurde im Wege collegialer Be« rathung festgesetzt, dass vorerst lediglich Durchforstungs«, Lichtungszuwachs- und Waldweide«Versuch anzubahnen wären. Die Mitglieder der Landes-Versuchsstclle haben willen aufgegeben sei, quälte und peinigte sie uuuutcr. brochen, bis cs ihr förmlich zur zweiten Natur geworden war. an ihn zu denken und sich heimlich mit ihm zu beschäftigen, in t^r Hoffnung, dafs er doch eines Tagcö zu ihr zurückkehren werde. Aber ein Tag nach dem andern vl'rgieng, Woche reihte sich an Woche, Monat an Monat, und Ludovika vernahm nichts weiter uun Andree Montegna. als dass sein letztes Werk. welches rr geschaffen, ihn zum großen, berühmten Manne gemacht, dass der Herzog Oouzaga ihn wie einen Anlder liebte und ehrte, und dass die schönsten und angrschcnstci, Frauen Mantua's um die Gunst des jugendlichen Malers buhlten. Immer bleicher und vleichci wurden Ludovita's rosige Wangen, immer lrübrr ihr helles Auge, so verzweifelt sie sich auch gegen die Ueberzeugung auflehnte, dass sie Alldrce Monteqa liebe. Trotz der wiederholte» Vorwürfe ihres Vaters zog sie sich mehr und mehr von den glänzenden Festlichkeiten, welche dieser liebte, zurück, und des Abends, wenn die Dämmerung hereingebrochen war, dann wandelte sie in den ver-schwieaeucu Laubgänqeu des Gartens auf und nieder !md dachte an jene Zcit. in welcher Andree als ihr Sclave der nach einem gnädigen Wort von chren rost. aeu Lippe" schmachtete. z„ ihren Füße» gelegen und zn ihr von seiucr Liebe gesprochen hatte. Ach, wenn er übt ciiuual wieder ihre Hand ergreifen und ste bilteu würde, sein Weib zu werden, sie würde chu „icht wieder mit höhnischem Lächeln von s,ch stoßen, sondern sich zu seiner Sclauiu machen, um sich uur das Necht zu gewinnen, immer m seiner Nähe zu weilen. Aber alles Hoffe» und Träume» war ver-m'bcns; - Audree kam nicht, u»d ma,,cher Meud ich diefcr Aufgabe folcherart unterzogen, dafs Herr Forstmeister Scheyer aus Ratfchach Durchforstungs» Versuche; Herr Oberförster Hanusch in HaaSberg Lich« tungszuwachs- und Durchforstungs-Versuche; Herr Forstmeister Posch in Iauerburg Lichtungszuwachs', Durch» forstungs- und Waloweide-Versuche; Herr Forstinspections-Adjunct Buberl in Littai Durchforstungs - Versuche; Herr Forstmeister v. Obereigner Lichtungszuwachs-Versuche; Herr Forstmeister Micklitz in Radmannsdorf Durchforstungs- und Lichtungszuwachs-Versuch? und endlich Herr Forstmeister Hladik in Gollschee Lichtungszuwachs-Versuche übernommen haben. Die Uebernahme der einzelnen Versuche, beziehungsweise Untersuchungen, vermochte nur in der angedeuteten Weise zu erfolgen, weil die obwaltende Standorts- und Ärstandesbeschaffenheit der zur Verfügung stehenden Wald» objfctc nicht allen Forschungen entspricht. Mit der Aufnahme fo exactcr Forfchungen wird unleugbar eine neue Aera für den grünen Wald heraufdämmern. — (Aus demReichsralhe.) Aus Wien tele» graphicrt man uns unterm Gestrigen: In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses legte der Herr Ackerbau-minister den Meliorations-Fondsabschluss pro 1887 vor. Iustizminister Graf Schönborn beantwortete die Interpellation des Abg, Sleinwender betreffs Ausschreibung von fünf kärntnerischen Auscultantcnstcllen dahin, dass bereits sein Amtsvorgänger beim Oberlandesgerichte Graz Erhebungen pflegen ließ, welche zeigten, dass bei straf» gerichtlichen Verhandlungen in Klagensurt mit Slovene« durch Dolmetsche verhandelt werden musste, weil zwar eine hinreichende Zahl slovenisch sprechender Richter, aber nicht von slooenisch sprechenden Auscultanten und Praktikanten vorhanden war. Die Erhöhung der Auscultantenzahl geschah auch mit Rücksicht auf ein unabweisbares Bedürfnis. In Kärnlen leben 102,252 Slovene« neben 241.585 Deutschen, cs ist demnach das Verlangen der Kenntnis beider Landessprachen gerechtfertigt. Graf Schönborn beantwortete ferner eine Interpellation betreffs Confiscation mehrerer schlesischer Blätter dahin, dass die Beschlagnahme vom Prcssgerichte als gerechtfertigt anerkannt wurde. Der Minister sagte: Mir fehlt ein genügender Anlafs, um die vom Interpellanten gewünschten Weisungen an die Staatsanwaltschaften zu erlassen, da von den im laufenden Jahre vorgekommenen Beschlagnahmen nur drei die richterliche Bestätigung nicht fanden. Der Minister hält das Recht der freien Meinungsäußerung als wichtigen Factor des öffentlichen Lebens hoch und anerkenne für dies Recht nur die im Gesetze gezogenen Schranken, allein es ist auch seine Pflicht, darüber zu wachen, dass diese Schranken nicht überschritten werden. Hiemit erscheint auch die Interpellation des Abg. Vcrgani wegen Confiscation eines Zeitunasblatles beantwortet. — (Regierung»» Jubiläum Sr. Ma» j est ä t.) Wie man uns aus Adels berg mittheilt, hat ein u'igenannlseinwollender Wohlthäter für den im Bezirke in Bildung begriffenen Iubiläums-Stiftungsfond für arme Waisrn die bedeutende Spende von 3000 fl. gemacht. Ferner hat Herr Iofef Gor up, welcher an-lässlich des Regierung«»Jubiläums Sr. Majestät im Vereine mit dem Herrn Franz Kali st er der Schul» gemeinde Slavina ein neues Schulhaus im Werte von über 20.000 st, gewidmet hat, auch den obgedachten Waisen'SlislungSfond mit der namhaften Spende von 100 fl, bereichert. fand Ludovika in Thränen aufgelöst oder in stummer Verzweiflung. Au demselben Tage. au welchcm vor einem Jahre Andree Padua verlassen, war in der Villa Bellini rine große Festlichkeit arrangiert. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich die angesehensten Familien. Herzoge und Grafen verschmähten cs nicht, die hell er» leuchteten Näume des Malers und Kupferstechers zu betreten. Vornehme Herren und Damen in den reichsten Kleidern wandelten in dem Garten auf und nieder, und auch die Gattin und Tochter Bellini's befanden sich in überaus lustbarer Toilette unter den» felben. Letztere sah in dem fchwarzen Sammtgewande außerordentlich blass aus, und die kostbaren Perlen» schnüre, welche den stolze» Nacken und den vollen Arm umschlangen, verliehen ihr ein bezauberndes, aber düsteres Aussehen. «Ihr s?id ltanl. schöne Dame,» sagte Signor Latanrlli zu Ludovika, welche die Werbungen des reichen Patriciers ehemals schr begünstigt hatte, ihm aber seit einigen Monaten entschieden schroff qegen» übertrat. «Euer Ausschm ist wirklich berforg»!«-erregend.» Ludovila sah den Sprecher groß und durchdrin-gend an. «Sorgt Euch uicht um mein Aussehet,,» sagte sie dan» kurz. «Mir war nie wohler als gerade jetzt.» «Signorina. cs ist cm Fremder draußen, der die Siguora Viltoria Vellini zu sprechen wünscht.» uuler. brach ein Dieucr die Unterhaltung. «Die Signora ist aber nirgends zu finden und —» ! (Forschung solgt. ^aibachcr Zeitung Nr. 269. 2296 22. November 1883.___ — (Steirische Landesanleihe.) Man berichtet uns aus Graz: Dem steirischen Landesausschusse wurden drei Offerte auf die neue Anleihe, und zwar von der Bodencredil-Anstalt, Länderbanl und Unionbank, über» reicht. Die Entscheidung bleibt dem Landtage selbst vorbehalten, welcher zu diesem Zwecke in der zweiten De-cemberhälfte zu einer aä lwo stattfindenden Session zusammentreten wird. — (Ernennungen.) Der Präsident der k. k. Finanzdirection für Krain hat den Steuerinspector Herrn Anton Rebel in Trieft und den provisorischen Finanz-concivisten Herrn Johann Loncar zu Steuerinspektoren in der IX. Rangsclasse ernannt. — Das Oberlandesgericht für Steiermark, Kärnten und Krain hat den Rechtspraktikanten beim Landesgerichte in Laibach Herrn Anton Rogina zum Auscultanten für Krain ernannt. — (Für Obstzüchter und Obsthändler.) Wie man uns mittheilt, wurden die krainischen Stationen: Aoelsberg, Dornegg-Feistritz, Kühlenberg, Laibach, Littai, Loitsch und St. Peter in den Frachtbegünstigungs-Taris der Südbahn mit den ostdeutschen Bahnen einbezogen. Die weitere Aufnahme einiger krainischer Staatsbahn-Stationen steht nahe bevor. — Das lrainische Obst, wel-chem heuer die württembergische Absatzquelle infolge ber dortigen überaus reichen Obsternte verschlossen ist, wurde erst durch diese Tarifermäßigung in Ostdeutschland con-currenzsähig, und dürfte sich demnach in Kürze ein bedeutender Handel mit dem im ganzen Lande massenhaft aufgespeicherten Obste entwickeln, was im Interesse der verzweifelten Obstzüchter, die das Obst heuer nicht verwerten können, nur lebhast zu wünschen wäre. Wie wir vernehmen, gebürt das Verdienst, diesen Vegünstigungs-tarif für Krain erwirkt zu haben, dem hiesigen Groß« Händler Herrn Rohrmann, der sich diesbezüglich in wiederholten mündlichen und schriftlichen Vorstellungen an die interessierten Bahnverwaltungen gewendet hat. In-dem wir dem Verdienste des Herrn Rohrmann An« erlennung zollen, erfüllen wir nur eine angenehme journalistische Pflicht, und glauben wir hiezu umsomchr verpflichtet zu sein, als es vielen Obstzüchtern nicht bekannt sein dürfte, dass gerade Herr Rohrmann, welcher der Begründer dieses neuen Geschäftszweiges in unserem Kronlande ist, sich auch vor zwei Jahren den besonderen Dank der trainischen und steirische» Obstzüchter dadurch erwarb, dass er durch seine Anwesenheit (in Obstgeschästen) in Deutsch» land den cartcllierten Obsthändlern an der Obstbörse «Zum bairischcn Hof» einen argen Strich durch die Rechnung zog, infolge dessen das solidarische Vorgehen aufhörte und die Obst-preise fast um 100 pEt. gestiegen sind, wodurch '/., Million österreichischen Capitales gerettet wurde. Schließlich dürfen wir es nicht unerwähnt lassen, dass diese Frachtermäßi-gung (72 Mark per Waggon), welche die Südbahn im Vereine mit anderen interessierten Bahnverwaltungen dem Lande Krain gewährte, wieder deutlich beweist, dass die Südbahn das Land Krain nicht — wie allgemein geglaubt wird — stiefmütterlich behandelt, sondern dem< selben in gerechter Würdigung des ihr an die Hand gegebenen Materiales auch Vorzüge einräumt, deren sich andere Länder schon seit geraumer Zcit erfreuen, nur will dieselbe vorerst durch gehörige Informationen der Interessenten instruiert werben. — (Jubiläumsfeier im Maria num.) Pas Collegium Marianum in Laibach veranstaltete am vergangenen Montag anlässlich des 40jährigen Regierungs« Jubiläums Sr. Majestät des Kaisers eine Festlichkeit, welcher ein distinguiertes Publicum, u. a. Fürstbischof Dr. Missia, Landesfträsident Baron Winkler. GM. Ritter von Schilhawsky, beiwohnte. Die in der That gelungenen Productionen der Zöglinge fanden ver» diente Anerkennung; insbesondere möchten wir hier lo» bend hervorheben das patriotische Singspiel «ÜivoiT H,v5t)sj^», die Declamation «6lok llabsdui-zki» sowie auch den musikalischen und gesanglichen Theil des FesteS, welcher die erfolgreiche Thätigkeit der Herren ?. A n -gelicus und Lehrer Josef Majer recht vortheilhaft illustriert. Das wohlgelungene Fest wird der Anstalt nicht nur die alten Freunde und Gönner erhalten, sondern ihr sicherlich auch neue zuführen. — (Todesfall.) Im Irrenhause zu Studenz ist am vergangenen Montag der gewesene Vertreter der Vesichcrungsanstalt «Gresham» gestorben. — (Militärisches.) Das gemeinsame Kriegs« Ministerium hat angeordnet, dass über die von Neserve-Cadctten beigebrachten und als annehmbar bezeichneten Lebensstellung«»Nachweise dem Reichs «Kriegsministerium fallweise mittels Nachweisung zu berichten ist, damit die Ernennung der Betreffenden zu Lieutenants in ber Re« serve zum nächsten Beförderungstermin veranlasst werden kann. — (Der slovenische Schriftstellerverein) veranstaltet heute abends im Glassalon der Laibacher Citalnica einen Unterhaltungsabend. — (Bier-Erzeugung in Steiermarl.) In der Zeit vom October 1887 bis November d. I. wurden in folgenden Brauereien gebraut: Gebrüder Rei-ninghciuz 211.125 Hektoliter. Erste Actien°Brauerei (vormals Schreiner) 126,000 Hektoliter. Hold« Erben ;n Punligam 54.000 Hektoliter. I. Iapl 10320 Hektoliter, I. Schilcher (Sandwirt) 6750 Hektoliter, Seifert in Gösting 1992 Hektoliter. — (Wochenausweis der Sterbefälle.) Dem soeben publicierten 45,Wocheuausweis der Sterbefälle in den größeren österreichischen Städten entnehmen wir folgende Daten: H« Gesammtzahl HöZ^ N2.Z der ß^Z Städte Hss^ Verstorbenen_______ ^ T —^3 »,ilnn,. darunter "^L Z°Z^ M W s"'°Nl' Ort«. Zrä6 N° '"' men fremde "««-- Laib ach . 27.756 15 12 2? 10 50-6 Wien. . . 805.798 214 185 399 41 25 7 Prag. . . 186.317 65 70 135 20 37-7 Graz. . . 106.343 31 31 62 5 30'3 Klagenfurt 19.699 5 6 11 5 290 Trieft . . 160.099 57 3? 94 2 30'5 Görz. . . 22.920 5 10 15 — 34 0 Pola. . . 27.321 4 4 6 — 15 2 gara. . . 12.614 12 6 18 6 74 2 Von der Gesammtzahl der Verstorbenen sind in Laibach 37 0 Procent in Krankenanstalten gestorben. — (Gefundene Kindesleiche.) In einem Hause der Schellenburggasse wurde gestern früh beim Ausleeren der Senkgrube eine Kindesleiche weiblichen Geschlechtes aufgefunden. Dieselbe mag an 6 bis 10 Tage in der Senkgrube gelegen habe», denn die Finger» und Fußspitzen waren bereits abgefault. Die Leiche des Kindes war in Fehen eingewickelt und hatte auf dem Kopfe ein Häubchen. Der Leichnam wurde in die Todten-kammer übertragen und wird heute gerichtlich obduciert werden. — (Beamte der Staatsbahnen sind leine Staatsbeamten) Vom Erkenntuisgerichte wurde der Börsebcsucher Daniel Bloch wegen versuchter Verleitung eines Inspectors der Transvcrsalbahn zum Missbrauche der Amtsgewalt zu drei Monaten schweren Kerkers verurtheilt, wogegen er die Nichtigkeitsbeschwerde ergriff. Der Cassationshof hat dieser Nichtigkeitsbeschwerde stattgegeben und Bloch freigesprochen, da die Beamten der verstaatlichten Eisenbahnen nicht als Staatsbeamte zu betrachten sind. — (Dieb stahl oder Verlust?) Am letzten Iahrmarltstage soll angeblich dem Hausknechte bei der Sternwarte (Virant) eine Brieftasche mit dem Inhalte von über 160 st. gestohlen worden sein; es ist jedoch auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass derselbe die Brieftasche im Dränge der zahlreichen Geschäfte im Stalle verloren hat. — (Diebstahl) Wie man der «Klagenfurter Zeitung» schreibt, wurde vorgestern über Anzeige des Kaufmannes Vicior Hüfferer in Villach dessen Commis Alois Tsches chart aus Reifnih in Kram bei Ankunft des Klagenfurtcr Secundärzuges im dortigen Südbahnhofe verhaftet; Tschescharl hat in wiederholten Angriffen aus dem Verlaufsgewölbe seines Dicnstgcbers Waren im Werte von über hundert Gulden entwendet, und wurden entwendete Waren bei der vorgenommenen Hausdurchsuchung vorgefunden, wonach Tschescharl, der von einer Vergnügungsfahrt nach Klagenfurt heimkehrte, arretiert wurde. — (Gemeindewahlen.) Bei ber Neuwahl des Gemeindevorstandes ber Ortsgemeinbe Obergras im politischen Bezirle Gottschee wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher Josef Kord isch von Obergras, zu Gemeinderäthen Anton Po je von Obergras und Franz Knaus von Mittergras. Neueste Post. Original'Telearamme der »LaibacherZtg.» Wien, 21. November. Heute fand die feierliche Einweihung der anlässlich des vierzigjährigen Kaiser-Jubiläums erbauten Kapelle im Hemalser Officiers Töchterinstitut im Beisein des Kaisers, des Kronprinzen« Paares, der Erzherzoge Wilhelm und Rainer, des Kriegsministers, des Grafen Taaffe. Minister Gautsch und zahlreicher Generalitäten statt. Erzbischof Gangl-bauer celebrierte die Messe. Die Ansprache der Obervorsteherin beantwortend, sagte der Kaiser, er liebe das Institut, weil er wisse, wie s,hr es drm tapferen Manne, der a»f dem Felde dl'r Ehre sein Blut einsehe, in letzter Stunde Beruhigung gewählt, sein Kind in solcher Pflege und Erziehung zu wlss<>n. Wien, 21. November. Erzherzog Franz Ferdinand ist heute nachmittags nach Berlin abgereist, um auf Einladung des Kaisers Wilhelm an den Hofjagden theilzunehmen. Berlin, 21. November. Die kaiserliche Familie nahm im Berliner Palast dl'n Winteraufenlhalt. Rom, 21. November. Im nächsten Consistorilim wird der Papst zu Eardinälen ernennen: die Erzbischüfe von Rouen, Lyon, Mecheln. Prag, dann einen spani« 5chm und zwei italienische Prälaten. London, 21. November. Das Unterhaus vem' mit 330 gegen 246 Stimmen das Amendment ^ stonc's, betreffend die irischen Pachtzinsenrückstallve. ^ nahm in erster Lesung die irische PachtallkulWw Petersburg, 21. November. General Paucker n" zum Verkehrsminister ernannt. , ^ !„ Athen, 21. November. Kaiserin Elijabetti'^ Nauplia eingetroffen und begab sich nach ^ ^.M, König geht wahrscheinlich nach Corfu, um die M > zu besuchen. ^^ Volkswirtschaftliches. Lllilmch, 2l. November. Aus dem heutigen Markte ^^ chienen: 6 Wagen mit Getreide, 2 Wagen mit Heu u»" 7 Wagen und 1 Schiff mit Holz. ________________Durchschnitts.Preise. ^^^^ n, ,ll n !lr. -^^ Weizen pr. Heltolit. 6 34 7 30 Butter pr. Kilo . . "" g.. -Korn » 4 22 b «0 Eier pr. Sliicl . - "" g ^. - Gerste » 4 82 4 30 Milch pr. Liter . - ^ ^ ^ Haser . 3z 9 3^- Nindsil isch pr. K'lo 5^ - Halbfrucht »-------5 90. Kalbfleisch ' "58-"^ Heiden » 4 39 5 2tt Schweinefleisch ' "" «Z ^ -" Hirse . 4 39 4 50 Schöpsenfleisch ' ^5^- Kukuruz » 4 55 5 33 Hlwdel pr. Ttücl . ^g ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 50-------tauben » ^ 5a - ^ Linsen pr, Heltolit, 12-----------Heu pr. M.-Ltr. . ^,", ^ ^ Erbsen . 13-----------Llroli < - - V Fisole» . 11-----------Holz. hartes, pr. ^y^ Äindsschmalz Kilo 1----------- Klafter b«^^ Schweineschmalz» -80-------—weiches, » ^zs^ Zpccl, frisch, . - 56-------Weiu, roth,. MM- ^ ^ 30 ^ — geräuchert » - 70------- — weiher. ' ^^^> Allgelomlllcue Fremde. Am 20. November. aM^ Hotel Stadt Wien. Parth, Saudecler, Gras, Sch'dl"!^ yM Kaufleute, Wien. - Nigryui. Ncisender. Budapest- ^ Linz. — Walter. Architekt, Cilli, — Gras Foll'" Me, LinienschMLieuteuant, Trieft. «-^«da^'"'' Hotel Elefant. Schuster. Architekt; Dr.Herdlicla, l^!^,^,,,,, Scharz. Reisender; Haujeli, Klofutar, Ml"'- Mz. ,^ Niller. Kaufmaun. Gcaz. — Drlleua. Reisender, ^""' Dellcs. Privatier; Drlles. l. l. Concipist. Trieft. 7^ ^„ge>, Schreiner, Waschüsch, Ministcrialratl) i. N., Cttli. „, ^ Reisender. Vrünn. — Dr. Luscnberger. Oberarzt, ^„ch^ Maria Petsche. Alleumarl. - Andcrl. Kaufimnm^------- Verstorbene. ^^ Den 20. November. Iosefa Altman, Co'^^ Witwe, 73 I.. Polanastrasze 25, Lunsseneutzünou"«. ^B' Iamuil. Veschcrs-Gattin. 76 I., Ttudeuteuaasse ^l N, ^" - Iohanu Samide, Zimmerman», 56 Jahre, KUY'V" genüdem. ImTvitale: ^^ Den I 7. N 0 uember. Francisca Lahajnac, 37 I., chronischer Darmlatarrh. , M'vob'^i,!, Den 1«. N 0 uemt» er. Mara.aretha Pr", ^^rbc't"" 68 I,. 0e2 pulnwmim. — Agues Verlar, 37 I., Tuberculose. . ^. ^ ^ Deu l 9, N 0 ve m b e r. Josef Sojar, In>"^ Tubtrculose. Im Garnis 0 nssPitale: ^„B'"' Den 1 9. N 0 vcmber. Robert VibuS, l- l. 4 44 I.. Gehirnhautentzündung. ---------------------------------------- -'^aitlll^ Meteorologische VeobnchtuMN^n^^^ ^I^L^ «'H ! "°^I___^-----^Ms^o ^I7^l7M^35'1 2^-NO7 schwach °"^^ 21, 2 . N. 736-7 b 6 NO. schwach ".^er >>B 9 . Nb. 738? —04 NO. schwach . „ig; >"" ^' Vormittags bcwüllt. nachmittags Aufhc^w^' „„> Nacht. Das Tagesmittel der Temperatur ^ unter dem Normale. ^------1^^ . _________________^^__________.—-------lNnall^ ^^»^ Verantwortlicher Redacteur: 3-^"^^^ Eine sehr interessante. 132 Seite» lange "^cil"H,o>'' lung über Taubheit und Ohrengerä'uschc "iw ^ 3!'^ Nerufsstüruug versendet sür 10 kr, franco ^94)^>^ Wien, IX., Kollingassc 4. ^------ ^1 (26) 52-4G ~~-^S' * bestes Tisch ..Erfrisclinng^^ •rprobt k«l Huston, Hahkrankb»1" ' ___________und B'a»"lkÜÜrr!>-^| , Heinricli Mattoni, KarlsliaiiJ1!11^/ —iWndjer geitnng Wr. 269.________________________________________2297___________________________________________ 22, Moiifmier 1888. Course an der Wiener Börse vom 21. November l888 «a« dem gellen «0^^. 6,, Oll» WO" ^X.V...... «." «"' '««on z°° «laatslose «50 fl. ,«2 »n i»4-s,o l«eltt M/ c.Z""^ 50a „ I40 — 140-50 !> Et°,«,«O''stel ,00 « 140 ?, 141 «s. l««(< b"/° ungarische...... 10450 105-50 Andere öfsentl. Anlehcn. Do»au'Ncg.»>.'oIe ü°/<, 10a fl. . 122 25 ,22'75 bio. «nlcihe 1878, fieuerfrei 10575 10« 75 Anlehen d. Ss«i — Nnlchcn d. SlablgcllN'inde Wien (Silber unb Void) ,...—-- —>- Plämien-Nnl.b.Stablgem.wien »435? 144 — Pfandbriefe («!r IU<» . <» bo « , «'/,"/, '01 - i«l 4u«Ichr.3»/i, 103 25 103 75 Oefi.HypolhelcnbanI I0z. 5'/,"/° I0l — -- Ocst..»ng. >^anf verl, 4'/,°/», . 1«? 75 i«i 2^ dte, « <"/„ . , 99 »n ino 20 dto, ,. <°/o . . 89 90 100 !<0 Unss, alla, Bc>^cncr>:bil'?Ic!iennel. in Pm im I, lU^!!' vcrl, 5'^ —'— —'— Prioritllts-OliUglltioncn (slit 100 fl,) ibvth^weftl>abn l. Emission --— >.. — FlrdinandsoNoi^bahi! in Vllber 100— 100 b0 ftra»zI°le<<Äab»..... — .- —.— Oillizislhe «asl'l,'ubwig.Nahn 2n>. 188l 3U0 fl. S. 4'/,"/° - »»W I0!»'3» Ocfte«, Norbweslbahn . . . »o« do in? — ^iudcnbUtzel ...... —— — — Staatsbahn 1. «mission . . !»»'— — - Siidbahn i» »"/^..... 144'— 145'— ,, b s>"/„..... 12« — 1«.','50 Nnq.ssaK,, Vahn..... !>9 3, 100 30 Diverse Lose lpcr ^lli^, ületülosc loo fl, . !8, 75 1«3 2f> Llaly°Lost 40 jl, . . , . 58'— u PalflyLose 40 sl..... 5,7-«« b7'75 Nothen lllcii,. oft. Gcs.v, I0sl, I? 9N 's 30 Nubols<^olc 10 ll. , . ,»'75 2N - enlm'kose 40 fl..... — «4-.. St.'Genoi«.i!osc 4« sl. . . «4 s.o b» _ W.,ldNcin«i?esc 20 fl. . . . <,>— <2'— Windischsslätz.^'oft 2a fl, , , s3 - b4>^ Vanl-Acticn (Per Slück). »i!glo<0cft»i. H!anl »ON sl. . Ü80N Il^ K, »»nlvcrcin. Wien«, wo fl. . 9? 75 l»« 2,', Hzducr.,1Nnf«„öft.zoofl,S,4<>°/„ 2«4'25 2«^> — Lrbt,.Vnst. f. Haiid,u,O,i»0sl. ^o« - «U«" Crebilbanl, «11^, Ung. 2N0 sl. z^l-2'> »"l'7s D>,p?stl>.l:b>lnl, «llls,, 2l>0 fl. , ,8i - 1ft2'5N ««complc O,, Vüederöst, «wfl, »N8-— «i2 — b!)pothele»b..öst.!i<)0fl.2s,»/,»'5l» »>» — Ocs!«r..unn. Vans . . . . «?» - »?«'- Unionbanl 200 si..... 210-75 «"'- Ljerteblsbllnl, AllH., 140 fl. . 154'- i^< ^c» Veld ware Nctiln von Transport-Unternehmungen. (per Stüs). «lbrccht.Ällbn 2no fl, Silber . —- — - Nlfölt'-ssi!!»!,Wahn 200 fl, Silb . l»1 ,91 l0 «ufsin'Tcpl, «iifcnl,. zoo fl, 3M.------— - Vöhm. lliorbbahn 150 sl. . . .--------'— Veftbahn 20Y ft. . . . 8I« — 3'3 - Vuschli Dampsjchiffahrt« ° Ves. Oeftrri, /i00 sl, llch0fl.e. 404 — 40V — Elisabeth'Nahn 200 fl. LM. . —-— —— , «in,.«ubwei« 200 sl,. ——------- . VI>l>,Tlr,!I_I,ii, 187320dfl,S. —— — — ss»dlnand<»'Noldb, 1000 fl. TM. »4l>l» H4»5 stianz-Iolrf Bahn 2uo fl. Gilbn —-— — - Nlinflirchcn<«al!,sc^L!s,z!00sl.S. —- — - Oal>,,llarI<^udwig-V,ü«l)sl,CM, 211 25 2II»0 Grc>5-ttesIackerE,-N,20«sl,ö V, —'— - .— Kablrnbclq «iilcnbah» lou sl. . —— —- — ><^slb,n!.0bcrb,LiscnI,.2uo fl. S. —-- —-Vcmdcr^.L ^rnon>!h»^,,fsy»lkiscn bHdn.Orscllscha« »0« sl. ö. W, 20k — «0» — Lloljd^ost,»«»^..Trieft s,a^>sl,TM. 442 - 444 — Oefterr. Nolbweftv. »un s>. Silb, ,sn 75 i«?>2» rlo. (lit. N) 200 sl, Silbcr .197 50,9^ — Pr»n°Dulcr Oiscnb. Ibofl, «silb. 8^75 l«'2b «udolf.Äalü! 200 fl. Silber . il>4'— 1»4.»K Sicbcnbilrgcr Lisenb. 200 sl. . - '— — — Staat»eifrnbahn 200 sl. ö.W. . >l» 40 »52'80 Siibbahn 200 sl. Kilber . . , <.,9 50 10(»-- KÜd.«olbd..Verb.,V200fl,!lM. is,« 75 ,b4«b Tiamwav'^cs.. Wr. 170 sl, ö. W. ««z ^5 2^5 75 „ wr., neu 200 fl — ». ^. _. Iicinilporl-GclcUschasl ic»0 sl, . —»— —>». Ung.-gÄliz. Li" unb Stahl-Inb. in Wien 100 sl. . — — —-— «tiscnbllhn>v..l.'e!hss, I, 80 N,40°/l, 90 2^. 81.?5 „Elbemühl", Papieif u, V,«O. ^.,^ ^^,^ lilontan'Gcsellsch,, öflnr.»alpine 42'7l> 43 ^i< l'ianer Eiftn'Inb.. Ves. 200 fl, «91— »92 — Lalgo^Tari, Vifenläss. 100 sl. . 191— >9ü — Wllsscnf.»G,0eN»>7?> 599', i'onbon......... Ill'75 !»2 50 l'llli«......... 48 15 »825 Valuten. Ducaten........ b-77 «'?» W-Fianc^'Etiiilr..... »-S4 90» Lilbel......... —-— — — Deulsche N^ichObaxlnoten . . K» 77» 69 »5 Italienische Vanlnoten f100l!i»t) 4?'«l> 47 75. i'ainn.Rul'fl per Sliill , . . ! »4„ I'25 ^< Neunzehnte regelmässige p I inet il -Vanaaunlug | 1 krainischen Industrie-Gesellschaft I ^5 in I^ait>ach f$ |* Dienstag am 4. December 1888 5§ ¦Ö urn 4 Uhr nachmittags im Directionsbureau der Gesellschaft. w « " Tagesordnung. £5 ^\ «,) Bericht über die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres; /^ ^C h) Bericht des Revisions-Ausschusses; r^ -^c c) Bericht, über die Ausführung der in der Generalversammlung vom 7. Mai a. c. »? ^r gefassten Beschlüsse. y|^ ^HC Die Herren Actionäre wclcfio i)ir Stitnrnrechl auszuühen boab.sic]itif;en, werden im Sinne des ft 10 3f^ ^Jf der Statuten ersudit, ihre Aclien 'bi» 30. November 1. J. bei der Gesellschaftscasse zu deponieren und die V^ ^J Legilimationskarten daselbst zu beheben. (5079) 3—3 C^ |B Brieflicher Unterricht I Sl 'JchfuI>rung (alle Methoden), Cor- • | 'sPondenz, Rechnen, Comptoir- S. S (. arbeiten. (1173) 60-37 § § j. wnijertw Krsolg. Probebrief gratit. S. M *¦¦ *¦ cono. commerc. Fachschule ^ | Wollzeile 19, Wien, I. I WAhth Director Carl Porge« I ¦ B. hei|ung für brieflichen Unterricht. Ll ¦ l«her wur(]cn 10 500 junge Leute ¦ ^^^^JierPraxiij zugeführt. M Kundmachung. l'cheil '^kmralvrrsamuiluilg des gl>werb-»v^ "litzhllfscassevercines in Rudolfs« t>1ch'.'"glstrirrte Genossenschaft niit lö,^"", Haftung., hat dessm Auf-lvllide,, ^lchlussrii. Als Liquidatoren Vlol,' ^ Mitglieder: Herr Martin Han,, ^ Wenzel Kindl und Io-^lnt ^."iec vun Rudulfswert bo-Rsei,sH^ldem die Anmerkung im Gc-M ^"Usregister erfolgt, wird bemerkt, ">eii,sch.sF"chnung der Liquidatoren gc-l'" N, '^ "l."" obiger Firma und ^"i hü ^ Liquidation zu gc- ^ttt^s!!s ^"den die Gläubiger aufge-lllell)^' ^ "" der Genossenschaft zu ^ 3lov'A"sg.'richt Rudolfswert, am ^^oenlber 1888. loZI^TT"^--------------------------------- ^ Nr. 1653. , Von. ,""lntmachnng. ^bolfz, ' l- Kreis- als Handelsgerichte ^>ch, wird dem Dr. Wilhelm resp. dessen Verlasse s'" v°i, ?> be», dass Fraucisca Pllckel- ^ . ^aibach wider ihn die Wechscl- ^ dass ^^fl. hiergerichls eingebracht !"^. 3"^"^ Zahlungsauftrag 'hn a,^ ?"'" l«88. Z. 1653. dem s/'" H^'llw! Curator liä ^>u.i. ^.''"Vralk«vic.k.k. Notar in y.'^kstellt worden ist. ^^°deH^ncht Rudolföwert. am v ii,\!ZVršbi Joäefe Sopotnik, i«Äfeiso a Oika' kot varuha WUt% uli 'Olrnk P'-oli njemu zarad HU^ ^»neniaujskih Iroskov go-h^nAn'on ]»fefrerer kurator/ein ^ ' WdeJ? ve v znesku lü5 «I(J-^N77,rvCelovCi in proänja VN i n.ln (:eniiev »late ure V^^obra t ,nnna odlokoma z Üblj^dne10.novernbral88a A 3t. rsruolönät, Wien wclch. ohne M'chc '''"'. "^''"//^_V""" «^ Ä.^«e» der vielc» 'rc.M'sc,, Nachah.m.nM. (5^15-2) ^ .„.^.7«tt9. Zweite exec. Fellwtuug. Am 3N. November 1888, iiormiltaas von 11 bis 12 Uhr. wird in ^Htdesd.sg^t.^uÄeMd^ ,md Edicts vom .W. August 1888. ?e N alil^'u Einlage-Z, 173 der Ca a. siralaeu.eiudc Morale uud Elnl.-Z 128 ^.r Ca a ralqemmlde Ulrog staltfiuden. zs k Nrtsgericht Littai. am 3l),'w. October 1868. Pfanllanltlilüe Liälation. Montag den 3. December 1888 werden während der gewöhnlichen Amtsstunden in dem hierortigen Pfandamte die im Monate September 1887 verschten nnd seither weder ansgclösten noch nmgeschriebenen Pfänder an den Meistbietenden verkauft. Mit der krainischen Sparcasse vereinigtes Pfandamt. Laibach, den 22. November 1888. (22) 12-12 (5233—1) Nr. 9639. Curatorsbestellunss. Vom k. k. Al'zirlsgrrichte Tschernembl ^ wird bclanut gemacht: Der zufolge Verordnung des k. k, Kreisge,ichtes NudulssMrt vom 30steu October 1888. Z. 1522. für blödsiuuig erklärten Agnes vou Blockeudorf wurde Herr Audreas Lakuer von Tschcruembl zum Curator bestellt. K. k. Bezirksgericht Tschcrnembl. am 7 November^^888^________ Mii^is ' Nr? 6164. Cnratorsbestellnng. Vom t. t Bezirtsgcrichte Wippach wird bekannt gemacht: Es sei der in der Execulionssache des Vlaz Mlakar von Gorenjarovan gegen Franz Fevjancic uon Goce Nr. 41 er- lassene diesgerichtliche Rcalschähungs-bescheid vom 7. November 1888, Z 0134, dem uiltcr einem deniselben bestellten Curator lul liclum Kaspar Vidrich von Goce zugestellt worden. K. k. Bezirksgericht Wippach, am 9len November 1888. (5077—1) Nr. 8331. Cnratorsbestellllng. Den uubekauuten Rechlsliachfolgern des Mathias Krajcc von Grahovo ist über die Klage des Mathias Krajec von Grahovo Nr. 14 auf Anerkennung der Ersihuug der Realität Einlage-Z. 45 der Catastralgemcinde Giahovo Herr Carl Puppis zum Curator 26 actum bestellt worden. K. k. Bezirksgericht Loitsch. am 9te^ October 1888.