Al. 288. Donncistllg, 22. Nolicmbcr 1900. Jahrgang 119. Lllibacher Mum. ^«"^"^"is: M: bel »lteren Wlrberholunaen per Zeile S b. ^ Vie «Lalbacher Zeitung» erscheint tüglich, mit «««nähme der Eonn- und fleiertage. D!e Ud»l»lftr»tlo» befindet fich p5 <°"""gen bisher ausgegebenen Einzahlungs-!?"ber i^Misparcassenamtes "erden mit 31. De-3 Zclbl,.« °u« dem Verkehre gezogen, doch bleibt "ll 3^W mittels der Scheine alter Emission noch Na^z 1901 zulässig Ü^l v«?»» ^n, Zeitpunkte können alte Scheine nicht ^^Iwendet. ledock l,i« .^s) Juni 1901 bei den Postämtern gegen neue Einzahlungsscheine unter Ausgleichung des Differenzbetrages durch Postwertzeichen ansa/tauscht werden. Böhmm. p. Callm. p. Verordnung des Finanzministeriums vom 19. November 1900, womit für den Monat December 1900 das Aufgeld be« stimmt wird, welches bei Verwendung von Silbera.ulden zur Zahlung der Zollgebüren zu entrichten ist. Mit Bezug auf Artikel XIV des Gesetzes vom 25. Mai 1882 (R. G. Al. Nr. 47) wird im Einver. nehmen mit dem königl. ungarischen Finanzministerium für den Geltungsbereich des erwähnten Gesetzes und für den Monat December 1900 festgesetzt, dass in denjenigen Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengebüren, dann bei Sicherstellung dieser Abgaben, statt Goldgulden Silbera.ulden zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von zwanzig einhalb (20'/,) Pro-cent in Silber zu entrichten ist. Bö hm m. p. Den 20. November 1900 wurde in der l. l. Hof- und Staatsdruckerei das I^XXXII. Stück des Reichsgesehblatte« in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatt« zur «Wiener Leitung» vom 20. No« vember 1900 (Nr. 265) wurde die Weiterverbreitung folgender Presserzeugnifse verboten: Nr. 91 «Der Freimüthige» (zweimalige Ausgabe) vom 13. November 1900. «Das Papstthum in seiner social'culturellen Wirlsamleit» von Graf von Hoensliroech, I Vand: Inquisition, Aberglaube, Tcuselsspul und Hcxenwahn. Leipzig, Druck und Verlag von Vreitlopf und Härtel, 1900. Nr. 92 «Kilerili» vom 18. November 1900. Nr. 313 «krivo liä'i» vom 12. November 1900. Nr. 314 «Mroänl kolitik»» vom 13. November 1900. Nr. 315 trauen des deutschen Volles sowie aller auswärtigen Mächte zu gewinnen. Das «Neue Wiener Tagblatt» gibt von der Rede ,die Charakteristik, dass sich in derselben Gras Bülow als Meister des Wortes gezeigt habe, der mit einfacher Sachlichkeit die größte Wirkung erziele. Besonder« wird die sympathische Art hervorgehoben, mit der der Kanzler die guten Beziehungen zu Russland hervorhob, den Wunsch nach baldiger Genesung des Czaren geschickt und eindrucksvoll einflocht und die bedeutsame Ansicht aussprach, dass eine verständige deutsche und eine ver« ständige russische Politik niemals miteinander collidieren tonnen. Feuilleton. sur Geschichte des Billaidspieles. ^l°nd,!A Jahrhunderte kam das Billardspiel in seicht r"° Frankreich fast gleichzeitig in die Mode. w? Unsers /s slch aus einem Rasenspiel entwickelt, ?lt grünem ^"'Ul" Croquet ähnlich war. Daher das Me Ech^ Tuche überspannte Brett. Die secessioni. U"cht k"^"t es zwar mit einem blutrothen schon lV"8tt »,? ohne für diese mörderische Farbe viele "stetzHgewinnen. Grün bleibtauch hier «die Spencer, nicht Herbert Spencer, Z ein eis/^°ph' der übrigens, nebenbei bemerkt, !>? « U" Mlardspieler ist -ein Spencer, der y kurzen K^l^lU das «lial^arci-pln)". Es wurde ^ lluf dpi? Ukl"' Kugeln, einem Bogen und einem t^üneln^^"' später auf einem quadratischen, " Tisch s .bespannten, mit Holzbanden um- der Classiker der Billardliteratur, !?"li" El " n°ch ein Brief vorhanden, den 8etiIebrua/iV"l lurz vor ihrem Todestage, am et K hab... ^ °" den Erzbifchof von Glasgow s^.auz ^-"an habe ihre «Wd1° äs billarä. ent-«2Cchas«,. chlche von Fotheringhay, um Raum l^?"ter A,..'t ^Hassen. Sie spielte also Carambole ^llck/^ Heik Poulet und Lord Lester, «des Kerlers 5> N iu verkürzen», aber der finstere Guileigh km ^ie lQ^lle «aus» ^il "Un des Villard« waren schon, wie alte "gen. mit Taschen vechhen. Wann der Stock den Schlägel verdrängte, ist nicht bekannt. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich schon das Quadrat zum Rechteck in die Länge gestreckt und die Banden waren, um ihre Elasticität zu erhöhen, mit Flachs und Wolle gepolstert. Im Jahre 1775 wird schon die «Carambolagepartie, erwähnt. Der Stock hatte noch leinen Lederlopf. Der Franzose Min gaud erfand ihn gegen Ende der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Der Name dieseS bedeutenden Mannes sollte von jedem Billardspieler in hohen Ehren gehalten und sein Bild gelegentlich bekränzt werden. Die Baumwollstopfung wurde durch den geeigneteren Kautschuk ersetzt. Das war aber noch kein vulkanisierter Kautschul, der erst in den fünfziger Jahren zur Verwendung gelangte, und damit war das Billard der Vollkommenheit um einen großen Schritt näher gekommen. Billardspielen ist nicht nur eine Kunst, es ist auch eine Wissenschaft, jawohl! Physikalische und mathema« tische Gesetze treten in Function, und oft fehr com-plicierle. ... Der Philosoph Herbert Spencer hatte im Kaffeehause mit einem ihm unbekannten jungen Manne eine Partie gespielt und kläglich ver. loren, Spencer, der vorzügliche Spieler. «Mit einem so unwissenden Menschen spiele ich nicht mehr., sagte Spencer zu seinen Freunden. «Er muss seine ganze Zeit auf das Billard verwendet haben, er ist ein voll. ständiger Ignorant!» Aus diesem Worte spricht der Aerger des geschlagenen Meisters, die verletzte Eitelkeit des guten Spielers, aber ein Körnchen Wahrheit liegt doch zugrunde. Wer es zur wirtlichen Meisterschaft im Billardspiele bringen will, muss sehr viel Zeit darauf verwenden. Die Thiere im Kampfe grgen die fortschreitende Cultur. Bisher hatte man geglaubt, nur mächtige Schneewehen, eine Viehherde, ein quer über den Schienen liegender Baum oder Balken lönnen einen Eisenbahnzug aufhalten, die jüngsten Erfahrungen haben uns jedoch eines anderen belehrt. Unlängst berichteten die Zeitungen, dass zwischen Lutterbach und Cernay im Elsas« ein Zug die Fahrt unterbrechen musste, weil die Schienen mit einer dicken Schichte Raupen bedeckt waren. In ähnlicher Weise wurde vor einigen Jahren in Algier ein Zug durch einen Heuschreckenschwarm zum Stehen gebracht. Im Grunde genommen handelt es sich, so schreibt ein Mitarbeiter der «Münchener Nllgem. Zeitung», bei dergleichen Vorkommnissen um nichts anderes, als den Selbsterhaltungstrieb der Thiere und ihren ewigen Kampf gegen die industriellen Fortschritte. In der That scheinen für die Thiere die Bedingungen ihres Gedeihens und Fortlebens in dem Maße abzunehmen, als das Herrschaftsgebiet des Menschen sich erweitert und srine Thätigkeit raffinierter und mannigfaltiger wird. Zahllos sind die Arten, welche die fortschreitende Cultur vernichtet oder doch auf den Aussterbe - Etat geseht hat. Aber die Thiere lassen sich nicht vernichten, ohne dagegen zu reagieren. Die Heuschrecken und Raupen verheeren oft erbarmungslos ganze Gegenden, in welche sie die Laune des Zufalls gfworfen hat; die Phyllo» xera kam vielleicht Frankreich schon theurer zu stehen als feindliche Invasionen; die Lapin« in Australien zwangen einmal durch ihre Vtosstnhastigleit die englischen Ansiedler satt dazu. ibn?n Km m<«». ... Laibacher Zeitung Nr. 268. 2210 22. November 1900^ Das «Neue Wiener Journal» weist auf das Entgegenkommen hin, das der Kanzler gegenüber der constitutionellen Empfindlichkeit des Parlaments an den Tag gelegt und wodurch er einen großen Theil der Gegner entwaffnet habe. Cr habe nicht als Höfling, sondern als em verantwortlicher Rathgeber gesprochen. Die «Oesterreichische Volkszeitung» betont die in der Rede Bülows enthaltene Anerkennung des Budgets» rechtes der Volksvertretung und spricht die Ueberzeugung aus, unter seiner Kanzlerschaft sei keine Abenteuerpolitik nach außen zu besorgen. Das «III. Wiener Extrablatt» rühmt die Offenheit und Klugheit in der Rede Vülows. Politische Uebersicht. Laibach. 21. November. Zum Wahlaufrufe der deutschfortschritt, lichen Partei in Böhmen bemerkt das «Frem. den-Blatt», es sei darin ein erfreulicher Wandel gegenüber den bisherigen Kundgebungen der Pariei insofern zu constatieren, als nicht mehr ein ausschließlich nationales Programm verkündet, sondern mit großem Nachdruck auf die schweren wirtschaftlichen Folgen der Krise hingewiesen, die Idee des nationalen Friedens mit ungewohnter Wärme vertreten und jede Provocation der Ezechen sorgfältig vermieden werde. Das sei umso höher anzuschlagen, als die Rücksicht auf die Loncurrenz der Radicalen leicht dazu hätte verleiten können, die schärfsten Töne anzuschlagen; daraus, dass dies nicht geschah, könne man auf gesteigertes Selbstvertrauen der Gemäßigten schließen. Nach einer Wiener Meldung der «Politik» ist es bereits endgiltig entschieden, dass die meisten Landtage, darunter jene von Böhmen, Mähren und Schlesien, für den 17. December einberufen werden und dass die Session bis zum 22. desselben Monates dauern werde. Infolge der Weihnachtsfeier« tage, der Wahlen und der darauffolgenden Reichsraths» session werde die Regierung in der Tagung der Landtage eine längere Pause eintreten lassen. Das Blatt berichtet weiter, im böhmischen Landlage werde trotz der Kürze des vorweihnachtlichen Sessionsabschnittes nebst politischen Debatten auch eine Discussion über die Ehe des Erzherzogs Franz Ferdinand geführt werden. Bischof Dr. Doppelbauer von Linz hat ein Hirtenschreiben erlassen, welches sich auch mit den Neuwahlen zum Reichsrathe befasst und unter anderem Folgendes bemerkt: «Wählen wir nur solche Männer als Abgeordnete in die gesehgebenden Körperschaften, von denen wir die Ueberzeugung haben, dass sie selbst Gott geben, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist. Diese werden dann gewiss den ihnen zustehenden Einfluss in solcher Weise ausüben, dass die Gesetze Gottes und des Staates wieder in vollsten Einklang zueinander und beide zu der ihnen gebärenden Achtung kommen. Jeder, dem die Beobachtung der Gebote Gottes und der Gesetze des Staates heilig ist, jeder, dem die Förderung der geistigen und zeitlichen Wohlfahrt des theuren Vaterlandes und des katholischen Volles am Herzen liegt, übe sein Wahlrecht aus und wähle nur solche Männer, von denen er erwarten kann, dass sie als Abgeordnete für diese hohen Güter eintreten werden! Wählet also wieder mit jener Einigkeit, mit der ihr bisher eure Wahlen vollzogen und so erfreuliche Erfolge erzielt habt.» . . . Auf dem nächsten Consistorium dürften Cardinalsernennungen nicht erfolgen, sondern einem späteren, etwa zu Jahresbeginn 1901, abzuhaltenden Consistorium vorbehalten bleiben. Man schließt dies daraus, dass einerseits bisher keinem der Candidate« für den Purpur eine officielle Verständigung zugekommen ist, welche dem Herkommen gemäß der Ernennung im Consistorium um vier Wochen voranzugehen Pflegt, an« dererseits aber das Consistorium spätestens zwischen dem 15. und 20. December wird abgehalten werden müssen, da auf demselben die Nominierung der Legaten für die Schließung der heiligen Pforte zu erfolgen haben wird. — Es gilt ferner in vaticanischen Kreisen als gewiss, dass auch die Besetzung des vacanten Bisthums in Metz im bevorstehenden Consistorium nicht werde erfolgen können, da ein Einvernehmen zwischen der Curie und der deutschen Regierung über die Person des künftigen Bischofs bisher nicht erzielt sei, indem die Erfüllung des Wunsches, dass derselbe deutscher Na» tionalität sei, beim Staatssecretär Rampolla auf Schwierigkeiten stoßen soll. Wie man aus Odessa schreibt, wurde der Commandant des Odessaer Militärbezirkes verständigt, dass das XIII. und XIV. Schützenregiment, welche im Verbände dieses Militärbezirkes stehen, Anfangs December aus China wieder in ihren alten Stand« quartieren eintreffen werden. Die Einschiffung der genannten Regimenter nach Ooefsa hat bereits in Taku stattgefunden. Tagesneuigleiten. — (Wozu die Nothleine gut ift.) Aus Meerane (Sachsen) schreibt man dem «Hannov. Cour.»: Am Montag abends hielt der von Gühnitz nach Meerane verkehrende Personenzug plötzlich auf freiem Felde. Erschreckt eilten die Fahrgäste an die Fenster, und einige öffneten die Thüren, um auszuschauen, ob ein Unglück im Anzug set. Die besorgten Gesichter heiterten sich aber sehr bald auf, ja es gab ein allgemeines schallendes Gelächter, als festgestellt wurde, dass zwei von den Jahr-marltsfreuden in Gößnitz kommende Frauen in ihrem Nbtheil sich in die Haare gerathen waren und dass die elne, die in dem erbitterten Ringlampfe am schlechtesten weggekommen war, die Nothleine gezogen hatte. Natürlich hatte der Kampf der beiden Drachen noch ein kleines Nachspiel, denn die königliche Eisenbahndirection lässt ihre Iugbeamten nicht umsonst als Friedensrichter anrufen. — (Der Aepfeltag von Nasel.) Man berichtet aus Basel vom 6. d. M.: Der heutige Tag wird den Schullindern Basels als improvisierter Festtag noch im Gedächtnis bleiben, wenn sie alte Leute geworden, und den zufällig in unferer Stadt anwesenden Fremden bot er ein Schauspiel, auf das sicherlich niemand gefasst war. Die sämmtlichen Kinder der Prlmar- und Secundar-schulen. also weit über 10.000 an der Zahl, wurden korb- welse mit Aepseln beschenkt, und zwar nicht von bet Schule aus oder von einem localen Wohlthäter, sondern von den Dorfgemeinden des benachbarten Canton Baselland, gum Andenken an den unerhörten ObstM" dieses Herbstes hatten 45 Gemeinden zusammen cw" 2250 Körbe voll Aepfel, und zwar nicht etwa AbMvn. fondern schöne Früchte, nach der Stadt gefandt, "" der man dermaleinst in so bitterer Fehde lag, oas« ° eine Wlederversöhnung lein Mensch zu denken wagte, un nun mussten es die Cnlel erleben, dass sie zu Tausenven mit Körben und Säcken und Netzen in die Schule m" schierten, um reich beschenkt von den Leuten von Basel"" heimzulehren. — (Das Reisegepäck einer Theater Prinzessin.) Man schreibt aus Paris: Sarah «"" hardt hat eine Gastspielreise nach Amerika ang«"""' nachdem sie mit dem «Aiglon» die Sahne der Theale einnahmen während der Ausstellungszelt abgeschöpft Y (rund 2,100.000 Francs in sechs Monaten!), lihe sich einschiffte, ließ sie nach ihrer majestätischen <^wH ihren Leib-Interviewer kommen, eröffnete ihm nach"'"' dass fie «hinübergehe., um sich andere zwei »""' zu holen, und dictierte ihm ein Verzeichnis der unaM' Toilettestücke, die sie mitnimmt. Die Liste ist stattlich §«""»' um auch den verwöhnteren Landsleuten der Frau w und Frau Astor zu imponieren. Hier ist sie: 16 v"' 9 Pelzmützen, 60 Kleider. 120 Paar Schuhe, eln «">' mit Parfümerle, ein Koffer mit Hausmitteln, 28 Strap Mäntel, 48 Regenschirme. 229 Paar Handschuhe, v ^ anzüge, 2b Schlafrücke. Wohlgemerlt: die Theaters" find nicht mitgerechnet. Die sind eine Welt für sich. ° ° der anderen Welt, der einer Dame der GesellsaM ^ ihrer Garderobe, nichts gemein hat. 58 ungeheure » <^ verschiedener Form, doch gleich kräftiger Bauart, !"^ stimmt, diese Kostbarkeiten aufzunehmen. Für die ^ die Sarah Bernhardt mitnimmt, um sie brlw" ^, spielen, genügt dagegen ein winziges Kästchen. «^ ^ ihrer nämlich wohlgezählt vier. Die Schauspiele"« ^ sich von einem Masseur begleiten, einem Künstler '^ Faches, den die Theaterprinzesslnnen einander si^" machen. Zuletzt hatte die Rijane ihn geangelt, unv-Bernhardt war boshaft genug, ihn ihr wegzuftsa)", ^ — (Ein Kindermagen.) Das Eollegilw ^, Wundärzte in London hat für sein Museum eine ^ würbige Sammlung erhalten. Es ist ein Olasla'w ^ Gegenstände, die sämmtlich im Magen eines noch «" ^ zehn Jahre alten Mädchens ausgesunden """?^dei Vor einiger Ieit wurde ein mageres, bleich aus^^ Mädchen in das Krankenhaus gebracht; es "« "^ gemeiner Schwäche und nahm zusehends ab. ö? ^Mlnell' leit, verbunden mit Erbrechen, waren unter den Hy"H ^ Die Aerzte konnten sich die Ursache dieser Uebel«' ^ erklären, bis das Mädchen eines Tages einen ^ /^ <, langen Gartennagel erbrach. Man fragte es aU5 ^, gestand, noch fünf andere verschluckt zu haben. ^ ^ hie stand war sehr gefährlich; gleichwohl entsaMen ^e Aerzte dazu, den Magen zu öffnen. Vier »v '^ ^l waren bei der Operation zugegen, und '" ^ ^si^ gange wurden viele im Magen befindliche ^^" ^ e» entfernt. Ium größten Erstaunen der Aerzte " Msi aber mit den fünf Nägeln nicht sein Vewenven- gZ entfernte mit der gange 42 eiserne G"tenn »^ messingene und eiserne Nieten von V« räumen; gewisse Pfahlmuscheln werden den Schissen gefährlicher als Riffe und Stürme, fogar gefährlicher als das Feuer. In Amerika mufste man in einigen Staaten des Nordens gegen die Sperlinge wie anderwärts gegen die Wölfe Sicherheitsmaßregeln er« greifen. Vor einigen Jahren wurde die Mongolei durch Wanderratten verwüstet; sie hatten das hohe Gras der Vteppen bis auf den letzten Halm vernichtet und überall den Boden unterwühlt, wodurch auch die Wege ungangbar wurden. So hat man erlebt, dass ein Walfisch, der sich in den Windungen eines unter« seeischen Kabels gefangen hatte, die bourse auf der Börse von einem Pole zum andern ins Wanken brachte. Vor einiger Zeit berichteten die Dubliner Zeitungen, das« eines Abends die Stadt plötzlich in tiefe Finsternis gehüllt wurde durch eine Ratte, die, indem sie die Umspinnung eines elektrischen Leiters benagte, einen Kurzschluss hervorrief, defsen erstes Opfer freilich sie selbst war. Dasselbe ereignete sich in River.Head in ben Vereinigten Staaten, aber die Ursache war leine Ratte, sondern eine Menge Aale, die sich in einem hydraulischen Rade der Centralstation gefangen hatten und es dadurch zum Stehen brachten. Ein noch erstaunlicheres Ereignis berichtet die «Inkpendance Belge» aus Italien. Die elektrische Kraftübertragung zwischen den Wasserfällen in Tivoli und der Stadt Rom war eine Zeitlang aufgehoben aus dem einfachen Grunde, weil Schnecken das Oel in den Isolatoren ausgesoffen hatten. Und so könnte man noch eine Menge Beispiele aufzählen für den stets lauernden Kampf der von der Cultur verdrängten Th«re. der der Schlüssel zu manchen unerklärlichen Vorgängen in unserer Heil ist. Z)is Aeinral. sloman von L. Ideler. l?4. Fortsetzung.) «Wenn die Damen diesem Gerüchte nicht wider, sprechen und ihn bei sich verkehren lassen, wird es ^wohl wahr sein!» erwiderte Roderich tonlos. Alle ! Frühlingspracht, alle Freude war ihm mit einem Schlage versunken. Er dachte an seine Knabenliebe, und wie Margareta Winkler ihn einst mit ihrer Ver» lobung überrascht hatte und dadurch seine Freude über sein gelungenes Examen vollständig vernichtete. Nun kehrte er aus dem blutigen Kriege heim, und Else von Bertlingen liebte seinen Todfeind. Vor seinem Geiste tauchte Wiesenthal auf, die alte, hässliche, kleine Stadt; er sah wieder über die flachen Wiesen fort und fah, wie das große, graue Mühlrad sich im Muffe drehte. «Ich kann mir nicht denken, dass d« Damen von dieser Prahlerei Zarnckes überhaupt etwas wissen!» meinte der Forstmeister nachdenklich. «Wer wird ihnen denn so etwas wiedersagen? Das thut niemand. Und selbst wenn es wahr wäre, wär's doch eine empörende Taktlosigkeit von diesem Menschen, die stille Neigung eines jungen Mädchens in den Kneipen breitzutreten, denn Zarucke sitzt fast immer in der Kneipe, er hat ja auch gar nichts zu thun. Und warum wird dann die Verlobung nicht veröffentlicht? Ich weiß, dass ich Ihnen dies anvertrauen kann, lieber Hochkamp. Fräulein Erika hat einmal mit meiner Frau über dlese An« gelegenheit gesprochen und sich sehr misiliebig über Zarncke geäußert; so sympathisch ihr Herr von Wenden gewesen sei, so unangenehm sei ihr dieser Freier, und sie würde es sehr bedauern, wenn Else stch durch die trüben Verhältnisse bei ihnen bestimmen liehe, gerade diesem Bewerber ihre Hand z IH Das klingt doch wieder gar nicht nach 3ie 9" " hH sollte auch meinen, die Angehörigen ""'^de, A überhaupt etwas davon wissen. Wollen w,r elA und ich, nach dem, was wir selbst «'t ö""MlF" haben, die Vertlingen 'schen Damen vor tnelem nicht warnen? Wir könnten es!» .sieden, ^ «Nein», sagte Roderich ganz "t^PlN'" Gegentheil, wir müssen mit Rücksicht .""' ^'!> ganz schweigen. Außerdem, wenn die'""8° . ftM wirklich liebt, würde es auch gar mchts .^M^.» sie nur gegen uns ausbringen. Begegne !A" ha« '^ Angerberg, so werde ich ihn gar "«t 2" ON"' gewiss, aber ich werde still meines «je»" ^ jeden Eclat vermeiden.» «H ^^-«he «Es wäre ewig schade, verhielte es ' h,e ^ so», seufzte der Forstmeister, «aber f«' A ^ H. lst unberechenbar, sie lässt sich mcht 3^"^"° klärt oft genug mit ihren Strahlen eme" _________________ ÄllÄ <>ll Am nächsten Tage kam ein Vote vo« ^M ^ nach der Oberförsterei. Fräulein , Klingeln öffnete lhm eine schlanke, elega" ^ ergraute Dame, deren schöne b""" Hth/s..^"ch bald war leine Spur von dem Verluste bewegt b"' ^" Armstümpfe saß ein Kunftarm, der M . """ gebogen werden lann, während ein wunderbar IlO .z ^ktes lünstliches Nein, das wie ein echtes lllze'," Stelle des verlorenen Gliedes ersetzte. Dieser, linew « ^" Oberst auf einer Reise nach Newport in »Xlt .< ?k" dortigen Hotel ein. Sein Zimmerdiener Kbtnde " wean von ungefähr 14 Jahren. Am dbtts/>,"s er sich zur Ruhe begeben will, llingelt der «th zyz, -"egerlnaben herbei. «Schraub'mir den rechten !i l«r° ü" Angesichtes zu zucken, fährt er fort: «Und l^du!. mk n,^ll Kopf los, aber . . . vorsichtig, ^> Tin "lne Negerjunge wirb weiß vor Ent-°">" ab,r lü Anblick steht er im Zimmer starr umher, »e «llf "^ w er mit drei Schritten an der Thür, reiht !"»"!, 'm "lt einem letzten Ungstblick auf den Wunder-"leibh^" die Treppe hinabgestürzt, als sei der Böse ^"Person hinter ihm her. ^r ,g ^ln lletnerRoman um eineWurst) Mz ^ °" sich ^H in der Bellevillevorstadt von Obiger ^ I" einen Wurstladen trat ein lleiner, ^"8te z.,"^e. legte zehn Centimes auf den Tisch und ^ t»tt c,,. ^ ^"velatwurst. Diese wurde ihm gereicht, k""lte °? °"^°^ ^ ^eich nach seinem Abgänge M<. ^ " Händler den Abgang einer ganzen Lyoner Bie ^ "ur der Junge gestohlen haben lonnte, und ?.H ^." ^Hilfen aus, den Vurschen zu verfolgen, ss hart « "°be eingeholt, und der Gehilfe fasste TW«. N°, Knicke an und wollte ihn zur Polizei °?' l"°n w« ^lchwor der Junge seine Unschuld und ^" lann», ,? leine Taschen untersuchen; der Commls Men ° "" Erbarmen. Es sammelten sich bald viele I. e den » ^" Wachmann trat in die Gruppe und ,Kte s,s> ,ben verhaften. In demselben Augenblicke !> Juni ! ? "°" Schmutz starrender, alter Bettler. ^ lie. « unschuldig, ich habe die Wurst gestohlen, -?^^^r gab die W..rN »,-m Commis und fügte hinzu: «Während das Kind hinten im Laden die Cer-velatwurst laufte, lonnte ich vorne unbeachtet stehlen. Man verhafte mich, aber nicht das unschuldige Kind.» Alles llatfchte dem Bettler Beifall, der sich Ludovlc Midon nannte, 60 Jahre alt und ohne Wohnung ist. Selbst der Wursthändler wurde gerührt, als er die Geschichte vernahm, zog die Klage zurück und ließ Midon im Besitze der gestohlenen Wurst. — (Die Chinafrage ist gelöstl) Laut eines soeben vollzogenen Uebereinlommens der Mächte soll von jeder Annexion abgesehen und allgemein die Politil der offenen Thür befolgt werden. Um indessen bei der wirtschaftlichen Erschließung Chinas Reibereien und Eoncurrenzlämpfe unmöglich zu machen, soll die gesammte Einfuhr, wie folgt, monopoliesiert werden: Der Import von Kanonen, Lehrmitteln und Versandtbier fällt Deutsch, land zu; Caviar, Schnaps, Iuchtenleder und Petroleum darf nur Russland einführen ; Frankreich hat das Monopol für Federhüte und erotische Lecture. Italien für Macaroni, Oesterreich für Wiener Würste, Amerila wird in China Anleihen finanzieren, die Türlei solche machen. Die Ein-fuhr von Vibeln, Fußbällen, englischem Leder und Pflaster bleibt Großbritannien reserviert. — Auf dieser Basis hofft man mit Recht, das chinesische Problem voll und ganz gelöst zu haben! («Münchener Jugend» Nr. 48.) Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Sanktioniertes Landesgeseh.) Seine Majestät der Kaiser hat dem vom Landtage des Herzog, thumes Krain beschlossenen Gesetzentwürfe, betreffend die Regelung des Sanitätsdienstes in Krain, ausgenommen Laibach, die Allerhöchste Sanction ertheilt. — (Subvention.) Das l. l. Ministerium für Cultus und Unterricht hat der gewerblichen Fortbildungsschule in St. Martin bei Littai für das laufende Jahr eine Subvention von 300 k bewilligt. —o. — (Ein Dementi.) Die gestrige «Wiener Abendpost» schreibt: In einigen Blättern wird heute über eine Entscheidung des l. l. Ministeriums des Innern berichtet, derzufolge jene Vier-Guldenmänner, denen zwar die Vier-Guldensteuer vorgeschrieben, aber ein Nachlass zuerkannt wurde, in die Wählerlisten aufzu-nehmen seien. Wie wir erfahren, hat das Ministerium des Innern überhaupt leine Veranlassung gehabt, in der berührten Frage eine Entscheidung zu fällen. — (Die silbernen Fünf.Kronenstücke.) Mit 15. d. hat der Umlauf der silbernen Fünf.Kronen-stücke, wie das «Frdbl.» berichtet, seinen gesetzlichen Höchststand von 64 Millionen erreicht. In der zweiten Novemberwoche wurden nämlich die letzten noch fehlenden vier Mill. Fünf«Kronenstücke in Umlauf gebracht. Aus der überaus raschen Einbürgerung dieser Münzsorte folgert das Vlatt die Annahme, ihr Contingentbetrag werde bald erhöht werden. Die Bemessung des Höchstbetrages mit 64 Millionen Kronen beruht auf der kaiserlichen Ver-ordnung vom 21. September 1899, und die Steigerung des Umlaufes lann also nur mittelst Gesetzes oder mittelst einer dieses letztere surrogierenden kaiserlichen Verordnung versügt werden. __(WafserrechtlicheLocalcommission.) Ueber Ansuchen der k. l. vriv. Südbahn. Gesellschaft um Genehmigung eines Projectes, betreffend die Ableitung des Uebersallwassers aus dem der Firma Schwarz. »ieen N""fte dargestellt war, die Vüchse"über °uzsah z slisch und lebenskräftig er auf diesem ^ solal^ blicke hafteten auf dem Bilde, und ^ l"it I-^' Artung setter U^gen, bis die ihren »l°z 'Vllez 3"!" füllten, t? etwa« "h"!' sagte sie leise. «Sie haben mir ^Men hl" in bestellen?, wandte sie sich, . 'Den s??"ltsam unterdrückend, an den Gast. F thtil^vten Gruß l. erwiderte Roderich; ernst ^? Cchn?"° Weiften seine Blicke das graue Haar. H. leak 2 ,""d Kummer gebleicht!- dachte er. ^erz"; er ^ und Brieftasche des gefallenen il» o^terbe^ ^"t>e her Dame. «Ich habe damals V"»eben ^Wochen, diese Sachen Ihnen selbst W l Wedan',. "" ^i seinem Tode zugegen. Sein ^ Liwi/« ^""n Sie, und mit Ihrem Namen "ufe der Jahre die Züge sich verändert ^ lchU b" "ste Wd von mir, das ich ihm > 3!' w,' l""b er mochte sich nie wieder davon ">l ^le z^ 5 ne leise. ^>e hasche war mit Blut bespritzt; auch in M Kart "N Etuis war Blut gedrungen, und der ' ^ ieigte einen großen dunllen , ^^'«AN^ Herzblute hat er die Treue gegen Sie deckte die schlanken Fmger über die Augen, »wischen denen die Thränen unaufhaltsam hervorquollen. Graf Hochlamp sah wortlos neben ihr, in tiefer Ehr-erbietung vor dem gewaltigen Schmerze; er versuchte nicht, irgend ein Trostwort auszusprechen; was konnte " "^Endlich fasste sie sich und reichte ihm die Hand. «Ich danke Ihnen tausendmal!» sprach sie. «Und da Sie sein Freund waren, sind Sie nun auch der ""'" Der Graf erhob sich. um zu gehen; er mochte jetzt nicht stören, denn er sah, dass die ungeheilte Kerzenswunde von neuem blutete, und wollte zart die Trauernde mit ihrem Leide allein lassen. «Darf ich bitten, dass Sie einmal wiederkommen, wenn Sie noch länger in unserem Städtchen ver. weilen?» fragte die Dame. «Ich möchte gern noch etwas Näheres hören, aber ich fühle, dass es mir beute zu schwer wird.» Roderich versprach es gern. denn er fühlte sich vom ersten Augenblicke an zu Fräulein Erika hin. aezoaen und lonnte es begreifen, dass Winterstein sie so lange und so treu geliebt hatte. In diesem Momente öffnete sich die Thür und eine junge Dame trat rasch ein. «Tante!» rief sie lebhaft, aber das Wort erstarb ihr auf der Zunge, als sie den fremden Herrn gewahrte. Sie blieb wie angewurzelt stehen, und eine dunkle Rothe breitete sich langsam über das feine, lleine Gesicht. Der junge Graf trat rasch aus sie zu. «Erinnern Sie sich meiner noch, mein gnädiges Fräulein?» sprach er. (Fortsetzung folg).) Iublin " einer starken Stellung vertrieben habe. Der FeM ^ sich in der Richtung auf Petersburg MUMM ^ Eine von Wrede nach Harrysmlth vorgegangene M" meldet, dass bei den letzten Operationen 22 «um» tödtet wurden. Laut Berichtes General Hunters ein größeres Lager, in dem sich 1000 Mann, M»^. truppen befanden, angegriffen nnd dasselbe h^^ schössen. Auf Seite der Engländer gab es zw" ^ ^ während die Buren fechs lodte und zehn Verw"' hatten. General Littleton berichtet, dass "«e ""^, stellung westlich von Balmoral am 19. b- /^.H Buren überrascht wurde, wobei nach den b"Y"' Meldungen fechs Mann getöotet und fünf M»" mundet sowie ein Officier und 30 Mann gel""»" A nommen wurden. Die Position wurde fpäter von Engländern wieder erobert. . ,..^ London, 21. November. Den AbendM^, zufolge theilt ein aus Capstadt eingetroffener ^ ., brief mit, dass der stellvertretende Präsident ^ ,^ vaals, Schalt-Burgher, am 9. d. im Military ^ Johannesburg an den erlittenen Wunden ges!°"M Eine amtliche Bestätigung dieser Meldung liegt nicht vor. ^. London, 21. November. Evening ^"""^ verzeichnet unter Vorbehalt das Gerücht, d^ ^ marschall Lord Roberts vom Pferde gestürzt ," sich fchwere Verletzungen zugezogen habe. Präsident Krüger. , ^ Marseille, 21. November. Das 6oMH den Empfang Krüger« hat befchlofsen, "" "^ dt» darauf, dafs der Dampfer «Gelderland» ertt ^ Abendstunden in der hiesigen Rhede eintreffen Krüger erst morgen feierlich zu empfangen. ^ Paris, 21. November. Daö Plä'2 ft Generalrathes des Seine-Departements be Leben gekommen. ^--«^1 Meteorologische Veobachtuugen ".^ a">< Oechöhe UU6-2 m. Mittl. !iustdruck^>^^ ^l ------1---I^ss-"I----------- U , « ^ ^ ^^« ?3l 8 ! l ^< 22 l?U7Mg., 738-9, 7 U, N. schwach ' tur^'^ Da« Iage«mitt«l der ««ftrigen Lempe" «ale: »'4'.____________ ____^nu^«»' «erantw«r«iche« «rb«ete«r- «,ts« " J!!!Het ßeitano SRt. 268. 2213 22. SGobetnber 1900. Neuigkeiten vom Büchermarkte. 'Nu!^t' Dr.DerMeizzuftand, physiologische Elperimental. l( 7 20. -Schmidt, D?. G. V., lurz. l/^"hrbuch der Chirurgie, l.. k 8 40. — Salzmann, ^"l! il?^ A"""!» CiliariS und ihr Verhältnis zur Um- l« 5,^ Matzen auer, Dr. R-, Impetizo coul^ioä»., !"ttil4l«H'"aer. Prof. Dr. E.. Die Syphilis und die lli^Kranlhriten.li 9.—Strauß, Dr. H., und Roh«. Ü»z^,. 'Die Vlutzufammenjetzung bei den verschiedenen 'M^«?'12- ^ bennig. Prof. C. R., Lerne ge< ^^Nlmcltz suchen, Uebungen zur Pflege der Sprechorgan,, »i«^ Wither, Dr. H., Leitfaden zur Pflege der k'l h^""" und Neugeborenen, li 2 40. — Körner, Dr. 0., VMnc der Elinnne, K --72. ^,H°"°M in der Buchhandlung Ig, V. «leinmayr^ 5^/""er« in Laibach, Congresöftlatz 2. Uibacher Bicycle-Club. ^enstag, don 27. November 1900 h ausserordentliche nauPtversammlung. 1) P> . Tagesordnung: 2. t|JJ*nzungswahlen. 3.) Ai *. tunK des Fahrsaales mit Acetylen-Gas. ^ 9 Uhr abends. Ort: Casino-Clubzlmmer. -fiOl Heul Clgnnyn^rrTrn-n-i ^er Vorstand. Höchste Nuszelchnung eines alten Haubmittels. Der seit 35 Jahren erzeugte Bräzay'sche Franzbrantwein erhielt auf der Pariser Weltausstellung die höchste Auszeichnung', den Lranä ?rix. Wir registrieren dirs bereitwilligst von einer ein« heimischen Marle, die es verstand, dieses wirlsame Hausmittel in alter unverfälschter Eigenart bei allen Völkern beliebt und begehrt zu machen. (4360 2) Mit traurigem Herzen geben wir allen Ver-wandten, Freunden und Belannten die Nachricht, dass unser innigstgeliebter Vater, Herr Eduard Pitschmann l. l. Finanzwach-Respicient i. R. nach lurzcm, schwerem Leiden gestern um 6 Uhr abends im Aller von 73 Jahren, versehen mit den heil.Sterbesacramenten, zu Gott abberufen worden ist. Die irdische Hülle des unvergesslichen Dahin» geschiedenen wirb Donnerstag, den 22. November, um 4 Uhr nachmittags zur letzten Ruhe bestattet. Aoelsberg, den 21. November 1900. (4356) Familie Pitschman. [Dr. J. O. POPP'» Man verliert die Ziilinc durch die k \T a mTTTiTk X"%T M7-1 vielfach mit bo schädlichen A N A ' M H K N Säuren erzeugten Mim'lw;.«ser. XI ll ii ± XI Jj ±\) 1. X" Anatlierin schützt ' ne, k. \. u r •! u , u,,ru .. ,. Zahnfloisch zuverlus er- | k. k. Hof-Zahnanl, WIEN, 13/ß a Mn und Leiden ui... ,,,.,..*. die Nur echt mit blauer Etikette, )|V (*16a) Fäulniwrreger. 8—1 franz. Golddruck mit meiner f=H i n i.ja n i. n .tn Firma. ö » «. A *U, U. 1 —, II. — DV. Depßtt: Apotheker Pioooll und die meisten Apotheken und Parfümerlen. Fnr Steinmetz- und Schlossermeifter "'" ° Mantinit« Befeftigungsmittel für Steine, Metalle, Holz «. Alleinverkauf für Krain bei Vrüder Vberl, Laibach, Kranciscanergasse. Nach auiwarls mit Nachnahme. HaoDtaiederlage für Kram: Michael Kastner, Laibach. * W Für die mir anläsSlich des Hinscheiden« meiner R Gemahlin von allen Seiten zugelommene herzliche D Nntheilnahme danke ich hiemit aufs verbindlichste. I Neumarltl am 20. November 1900. I (4348) 2-2 Dr. LlllllN. Course an der Wiener Börse vom 21. November 1900. «««°e« «f««^« «ourebl««« )le notierten «ourse versteh«« sich ln «rmenwährun«. Die Notierun« «ümmtlicher »ctten und be» .Diversen Lose, »ersteht sich per Vtücl.____________________________ > " ll°at,schul^. »«" ««« "l!li^'llu, vr i ^«/ "" "°" N^' "euers«, W ^ l» V^ lll'«, il»-«o z^^.^ ' ' ' «5 5 «? ,b s^>^^--__ «o« Vt««te z»r Z»hl»»> »ier««««e«e «isenb.'Prwr.» »lilabtthbahn «00 u. 5000 «. 4»/, »b lll°/,...... l»»'— ll«-?b «l«llbt»hb»hn, 400 u, WOO Vl. 4»/, . . .... 11N50 — - Fl. Vt.) Vilb. 4»/. . . . «»0 95«) v««rlb«r>» »ahn, . bl». ft« Ultimo .... llb »» i« 40 4°/, dto. Nrnte w »ronenwühl., steuerfrei, per «lass» . . . 90 35 90 5b 4°/» dto, b»0. dto. ptl UM«» . 90 »!» 90 55 Un«. Et,.» bto. dto, Gllber 100 sl. . . . 99 lv ,00'10 dt». Vtaatl'Obli«. - dt». dt». 5 50fl.-»»00Kl. l«3 50l»4 5« Th««».«t«..«o1e 4«/. .... ,40 - l4l - 4°/. »«««. »runoenU.<0bll«. 90 45 9l « 4»/. tr«»t. und stavo». d«tt« 9,50 « ^ A»d»r, llffnlll. Anl,h»n. 5"/»D . 9?'5« — - «eld ««« ßsanbbrleft »tt. «»dcr. alla.estin50I.V«l.4'/, 9» 75 94 75 «.^fterr7öanbe«.Hyp..«nst.4»/, ««» 97 10 0e»..un«. V°»l 40'/^hr. Verl. , ^.. ^>/......... >? 75 s8 75 bt». dt». 50jHhr. verl. 4«/» 9? 75 98 75 spa«»Ne,«.»ft.»03.,v«l.4'/, 9«»5 99,5 ^s»«bllhn^riarillt»» Gbllzalion»«. Ftldlnllnde^torbbahn »«. l8« 9» - 98 80 desterr. Norbtoeftbahn . . . lO» - lft» 70 Vtaatlbllhn....... 410'— — — Güdbahn i» 5«/, ver». IHnn.^ul» «7 50 »»» 50 »u>. »l 5°/»...... ll» 7<» "0 «b Un« <«»llz. «ohn.....»06------------ 4»/, Untertralner Vahne» . »9 50 »00 — ,««rft «oft '- Wbm. «orbbahn 150 ft. . . «»-— 430 — »ulchtiebrllder »is. 500 ft. «Vl. 3140 3150 dto. l>t°, slit. «) ,00 fl. . li« 11,9' Donau ' DampfsHiffahrt» » «es. vesterr., 500 ft. «M. . , 75» — ?b« — Dul'Vobenbacher «.»«. 400 «rr. s»o — «»4 — »erblnanb»»Äordb. 1»00fl.!lM. »»»- ««» 2n»b.»C»ern»».»Iaffy'»i«,,0eft,ll! Wien,100ft. »75 - - «84 — «a««on«Ueihanst., »ll«,, ln Pest, 400 «rr........ »010 »03> «l. V«u«elelllch«ft 100 fl. . . Ib3 — »<« — «lttenerberg« Zi«a^l.«ctie»««e<. «5 —«5 — D»»ts»^ lturze sichte». »msterba»....... »99 46 »99 «0 Deutlche Plütz«...... »1? 70 »»? i^> wnb«,........ «4« 65 ,40 «5 P«ri«......... »» «b l» 9» Vt. V«ter«bin«...... — — — — DlU«l<3l. Ducalen........ »l-4» »»45 »0.Flllnc»'Vtü. ^^",„,,77" ^'^nnsi,s!N ___,,,,,^..^»"».......' '" .....»».»»«»».......»»»»»»>..».............»..... , ^..,,,, ........^.....,........,,,,,,«^...v » Mbl^«V""'/"'"?^""^ «""^p,«'^. l^n^«nnnnm« ,«n L»«««»^?^^^^^ ^l» ""118^3. Illkältn». N2.QllH ,.s»"^».^«'s«'. '""«' "««««"'. V",l«« «t«. °nt«r ^«n ooul»°t««t«° l«.ul«i,6« «oon.mn« unä >us Uiroroul« 5««n v,'«^. l, ^^^N V, 2ont. L 1, Vl 2out. X 190. .^, ^"' Vro8uonen nn<1 «Uon D^.srsn ««Butten. W^^'°^,v.r«""».«tt»«.«»,««,».,..«».°". ..... ^^^^ für einen junzvn ^lnnn in keßerer k'ttmilie 86»u<:lit. ^ntri^y »ub «L. p. 135» po»ty re»t.»nle I^»id»ck. (4359) 3—1 (4277) 3—2 IV. 139/95 13. OKIio. 8 privoljenjem e. kr. äelolne 8vä-nije v I^udlMni 6ovoljuje »« pro»w-voljnn, lllbulllrnim upnikom torej nv-kv»rn», noärodn», po ielji kupov^lcev »e 6raib» neäl. ^nwnu (izbri^lüiö i« Nrelj» I»»lno8» p0«y8».vn vloZ. «. 131 lc»t. odö. I^sös, obttlojsökz» ix 2iä»ns kigy sl. 5 v ?er»/;i(:kln, »uänib vrwv, lrnvuikov in zvlllluv, ler »« lioloü» n» lioi ms«t»v t'erlliiivi ßl. b 2» 6»n 29. novembr» 1900, priöensi ob 9. uri äopoläns 2664 ll, poä ll»tero »s p08S«tvo u« proä». ?reä ponuäbo )S poloiiti 10'/^ v»6ij. 8o6uiM »i priärii pr»vi«>, proäajo v 08min änvk oöobriti. l^»6roblii pozoji leie lu»oäno n» vpozlvä. 0. lcr. ollrlljno soäizöy v l^»60v^ioi, oäö. l, on« 10. novvmdr» 1900. fidBo^et ßettuttg 9Zt. 268. 2214 22.9ZouembctJ^- Stets vorrftthig: Neueste Aullage von Katharina Prato Die süddeutsche Küche Preis eleg. geb. K 6 — bei (8441)68 lg. v. Kleiraayr & Fed. Barabergs Buchhandlung Laibach, Congressplatz 2. 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Jene Herren Actionäre, welche an dieser Generalversammlung theil-1 zunehmen wünschen, haben gemäß § 12 der Statuten wenigstens zehn Actien ' ! bis spätestens acht Tage vor der Generalversammlung, d. i. bis 30. November , d. J., zu hinterlegen, und zwar bei der Oesellsoh&ft zu 8t. Anna in 1 Oberkrain, bei der Firma Vogel & Noot In Wien I., Ftthrlohgasse 7, , oder im Bankgeschäfte der Firma Born ft Busse in Berlin W, Behren- strasse 31. 1 St. Anna am 20. November 1900. (4349) | Der Verwaltungsrath > der Illyrischen Quecksilberwerke-Gaselischaft, Elegante Damen* ««i Kinderhüte Kappen Jür jYiäöchen und ^ zu sehr billigen Fresse« empfiehl» (9748)9". Karl Reckna^ 10ariehen^ zu mäßigen Zinsen und Rateni"!uierL 1000 K) coulant und discret eflec ^ Anfragen unter „DarleJ«° - sf fördert Rudolf Mosse, Wi»» \$\ ¦tätt« *_____________-^4 (4355) ^i>s Zoper Jero, Matijo in m%&$ mor, oairoma njih pravne d ^f katerih bivalisöe je nezn.a JdPJI'J podala pri c. kr. okrajn» ^ Ložu po Luki Mramor n'<* $. J tožba zaradi izknjižbe 04^ ^ podstavi tožbe doloöil 80 ' za ustno razpravo t |, , na 27. novenabr» ^ dopoldneobO.uri, prj «g, nj V obrambo pravic to^ ]> stavlja skrbnikom gospoa (OpJl . v Ložu. Ta akrbnik bo *? ^ ^ žene v oznamenjeni Pr»VD ^ „ njih nevarnost in Btro8W»Bfl $p ^ ne oglasijo pri sodniji a' jejo pooblasèenca. .. ^ V \ C. kr. okrajna *^\$>s. \ odd. I, dne 14. noveaibra^>» J*ß jn K omož.Burgar vVodicab;; io^ Marijo Jenko, omo2. hl*0*/ * rijano Jenko, odnosno * jb ^, neznane naslednike, *» ,$ pf|./ je neznano, se je VoanO0.J okrajni sodniji v Kranj»J'^ pr^-iz Gor. Bernika tožba J» , qjP plaöila 8 prip. Na po«8111 pisal se je narok jüö' na dan 26. nove*6^/1 ^ dopoldne ob 9. uri, Prl J \ v izbi St. 6. jflarij0 i|( % V obrambo PraJ'Crijane JM pl omo*. Likozar, io^/Ia^S S Gor. Bernika se po^^f/ t, gospod Rajko l'^'Vy Jh skrbnik bo «Miopal f^ ^f \ menjeni pravni stvari *^„y ^ nost in ».ro^ke do ^üjej0 P J pn sodniji ah ne ^ ^fl> % , C. kr. okrajna »° Wy J ' odd. II. dne 6. nove*W*>^ j M D«u