Nr, 32 Freitag, 8. Februar 1916. 1->7, Jahrgang Mbacher !äl,>'« «Wiener Zeitmia, vom « ssebrunr ! 1»,« (Nr. 29) wurde dir Wetteroerbrcitunn. fo'nmder Prchc^eua. i nissc verboten: ' '' Nummer I «liamovin»» uum t. Februar 1918. Nummer 2 «Tiroler Aaueruzeiluna.. vom 2b Iäuner 1918 Nummer 29 «I>rävo I.idu» ooiu'27. Jänner 191« ' ! Di.' lwm Raft«! mid Amateurfthotonrapyiu Hugo Foltauet! vuu Falkelidlirq in Dinrüftlle n hergeftiNts Pholossraphic mit dem V'lde einer stehcniicu eulblöjtten Fiaucn^peison. ! Nummer 9 «Zchönbachrr iieitnnss» vom 30, Iäimer 191U i Nummer '.1 .Egcrläuder Vezillichlatt. vom !i0 Iäüncr 1918.' Nummer 1855, «1^ n(!M2.ilw littmui«», Druck: «cus l«I8.! N:«n«mcr 49 «I.», Il«'v,i« cl»> lu I'r«n8«,, Druct von Albert Renaud, Genf 1918, Te» N. Februar INI« wurde i„ der Hof. uuo St„ats-d»ilcfe»ci r>nS XX Stttrk kri^ MeichSgcschtilatt»« in deutscher^ ?suslinve nusneli'-deil ,:nb versendet. Dassolbe enthält unter Nr. 43 die Verordn,,!,« dts Ministeriums sür Landeöuerleidi-, gunq vom 2. Febiuar 1918, mit der im Einuernchmcn mit den? beteiligten Ministerien und im Einverständnisse mit dem !Nriests< minisleriu!.'! die V'rordimng vom 6. ssebriwr 1917, R. G. Vl. -Nr. 47, teilwch'e abss'ändeit wird, und unter Nr. 44 di.! ttund»: machine des Ältinistcrs des Innern vom 4, Februar l918 über j die Al'äuderunss der Greuzm der .cbiete in Österreich.! Deu 6. Februar 1918 wurde in der Hof- uud Staats- i druckerei daS I^XIX U',d I.XXII Stück der ukrainischen, das > I.XXXVIII,, X(^IV. ,md Xcvill, 3tück dr Präsident der ös!eri>'ichischen 'Dclcss>ilion .^auscr ^ teilte in Ncalllwortnnq drs Schivibcns der dr^i slavi- ! scheu Verböndo wc^n sl'fortiq^r (Einberufung der Dele.! gation in cinl'm Schrcibcil u^in ^ d. mit, daß cr bmb»! sichtige, die Deleqaüun einzubevusen, sobald dies mit Rücksicht auf die Vudgclberaiiinq und die, Anwesenheit des Grafen Czcrnin in Wien möglich sein wird. ! Im ungarischen Abqrordnetenhauft erklärte am 6. d., Iustizmilnster V a s z c> lN) l, im vierten kriegsjahre, da wir täglich den gcsährlichen Allswüchscu des Nolj.^e« rilionnls begegnen, miisse eino gewifse ^uillrulle a»f- ^ rechterhalten werden. Der Minister erinnerte daran, mi! welcht'r .e0ili, die nnr die 3ache ihrer Partei ^nm ^ Siege führen wollen, gegen icdenn>nm auftreten, der ^ nicht ihre Principien teil». Dieje Ideen nnd Tendenzen dnlde er nicht. .,,^n einer Zeit, wo es das offen einae» standene Ziel nnsercr Feinde ist, durch Herbeiführung innerer Unruhen unsere Stärke zu brechen, sann kein Staat, leine Tynaslie einen größeren Neweis von Friedensliebe liefern als wir, da wir mil den Voli^mlen iibcr den Frieden verhandeln.' Was die Duldung eines realtionlilen Voraelicils betriss<, verwies der Minister darlnif, d»ar. Aus Berlin, tt. Februar, uürd gemeldet- Vei den Verhanblunsscn hat es sich Weisellos wr allem nm die Feftfet'.ung des neuen Kurses w Vrest^itowsl gehandelt. Man ist der Meinung, das; sich Trockij -,u ciner Umlehr seiner Verhandlungsmethode 'iiche.-s: beeilen u,us;, wenn er nicht mit leeren Taschen nach Petersburg zurück-lehren will, wo sich inzwischen die Verhältnisse auher-ordentlich und leiueswegs zu Guusteu der Volj^evlli zu» gespitzt l)aben. Die Annäherung zwischen den Mittel» mächien und der Ulraina läßt einen nahen Abschluß er-warten, ttommt der Friede mit der NlVaiua zustande, ist Nordrußlnud sür unsere militärische und politische ^s,^' noch b.'denllmaswser. Aber Troclii und sein An-l)a..„ durft.» sich dcnn. crs< ,cchl b,,jl,„, de.n Beispiele de, Nlrcn.m '.,. f.i^,„. I^cich „. ,.in.^''.7 v ^ u-' gerl smd, daß s,ch „ns hcutc vielmehr die Möl,liclil> t bietet, aus dem Wege über die Ulraina den erwnrtetcn (Nesamtsrieden im Osten zn erhalten. — Nie dic „Mur-gcnpost" erfährt, hatten die Verhandlungen ausschließ. ^ lich den Zweck, eine Verständigung über die Verhältnisse ^ an der rumänischen Front und über die Maßnahmen,^ die demnächst dort zu treffen sei., »oerdeu, herbeizufüh» ren. Tie Verhandlungen mit den Vertretern d?r ztijever Nada sind so aussichlsvull, daß es höchste Zeit wäre, sich darüber llar zu werdeu, wie man sich nach Friedens' schluß der Ulraina gegenüber einrichten will. Was Äu» mänien anbelangt, so handelt es fich auch hier darum, die weitere Politil der Mittelmächle festzulegen, denn es scheint, daß unsere Diplomatie anch hiebei vor der Auf» gabc steht, bald über die Neuregeluug des Verhältnisses ' verhandeln zu lunnen. Nei den Verh mdlungen mil den ^ Rumäne» in Foesani dürste es sich zunächst um einen neueu Waffenstillstand handeln, öa die IXumänen durch ! die Zurilltziehung der russischen Truppen einen brei» ^ ieren Front»ibschnil< iiberlioinmen haben. ! Aus Berlin wird gemeldet: Äm t. d. M. ivurde d>e Versenlung eiues Dampfers mil einer Phosphntladung gemeldet. Schon oft lvurde berichtet, daß Phosphat zu den Düngemitteln zählt, die iibcv Sec in die feindlichen Miltelmeerländer geführt werden itüsfen, nm dort die ! sinkenden Erträgnisse der Landwirtschaft zu steigen. Unterseebootkrieg und Schifssranmmangel verursachten ! im vergangenen Jahre einen gewalligen Nnckgana in ^ der Einsuhr phoohaihalliger Dünn.emittel nnch Italien. ' Diese siel, dem „Eeonomista d'Itnlia" r>om 5. d. M. zu- ! folge, in Genua, dem Hnupieinfuhrhaflu Italiens von ; 89.639 Tonnen im Iahie 1915 ans 38.578 Tonnen im j ^ahle l91?i daraus gehl llar der Schaden hervor, den i die Ernährung unferer Feinde aus diesem mitte!lxiren ! Wege erleidet. ! Das Wulff-Bureau uielde'- Tc>: ......>,.!l'läin>jchc ' Prchbureau meldet! Die vlämischen Aollsavsiimmnnssen ! sür den Nat von Flandern gehen ihren normalen Gang. Bisher fanden in ungefähr 10" Millelpunlle» des vlä-! mifchen Bandes große Volksversammlungen mil vielen > tausend Teilnehmern statt. Eindrucksvoll gestalten sich ' vor allem die Kuudgcbungen m Gent, Vriisscl, Antwer» ! pen, ^öwen und lockeren. In Gent bewegte sich ein Zug ! ron 800l» bis l0.(X)s» Personen durch die Stadt nach dem ! Fre!<erz, das er auf t>c» Welt besessen hatte, aufgehört hatte zu schlagen. i ..Tu mußt dich fasseu, Elfriede . . . ..^lama ist tot." i 5 . ^'""' lanten, jammernden Schmerz.'nsschrei stieß ?) « ^" ""^ ""d !"»k am Bette der Toten nieder, sie ion... "^l'l!>aerin und der Arzt eilten herbei... w" sm'st en.Il 7'br helfen . . . Frau von Nudow nnnler schwäch?,."' ' - "„merklich hatte ihr Herz stand wie '^schlagen, bis es still- Tod in den Armen der T^l ' ' "" ^""^"' ^^'^" Ein härterer Cchlcw ,>la^' ^ sonnte Herrn von N'.do« u.^^"'^ ^ncr Gattiu uicht treffen. Frau Maria wär ^^' der Familie, fondern auch des qrsnn „ '^ ""I "' ",nd der Wirtschaft auf dem Gu.^^/^'^ tat/qe Liebe, ihr scharfer Verstand, ihr lräfUa Nn ' Kiffen über die Familie hinaus und seitdem siferlann h"te, daß ihr Gatte, ein herzensguter, edler, c'ber schw" cher Mann, der Verwaltung ihres Gutes nicht gcwach-: sen war, nahm sie sich dieser Verwaltung in einer Weise an, welche die schönsten Früchte erhoffen lieh. Dem alten Infpeltor Böhmer war es allerdings nicht recht, daß er jcht alle wirtschaftlichen Maßnahmen mit der cnergi-! schen nnd klugeu Frau besprechen, ihr alle Bücher und! Rechnungen vorlegen mußte, die sie mit sachkundigem, Auge prüfte, und daß er am Schlüsse des Jahres strenge Rechenschaft über alle Teile der Wirtschaft geben mußte. Der Erfolg dieser strengen, sachgemäßen Aufsicht blieb aber uicht aus' das Gut, das sich früher iu ziemlich ver» wahrlustem Zustande befunden hatte, blühte von neuem auf' alle Schuldeu wurden abgetragen, man konnte zn° versichtlich in die Zukunft fehen und Herr von Diudow konnte sich rnhig in feine ^ieblinaMudien, Geschichte, Genealogie nnd Sammlung von allerhand Altertümern Verliesen. Frau Maria wacht.' über ihn und sein Eigen» tum. Da lras die edle Frau ein Schlag, von dem sie fich nicht wieder erholen sollte, der ihr das Herz brach. Ihr ! Sohn Edgar stand als Offizier bei einem Negiment in ! Berlin. Ein uubefouuener Streich zwang ihn, den Ab- ! fchied zu nehmen, und er lehrte in sein ellerliches Haus < zurück. Frau Maria war genötagt, eine große Summe zur Bezahlung seiner Schuldeu aufzuuehmen. Aber das hätte ihren Mut noch nicht gebrochen und dir Liebe zu ihrem einzigen Sohne nicht zerstör'. In ihr lebte die Hoffnung, ihren Sohn doch noch zu einem tüchtigen Menschen zu erziehen, da Edgar wohl leichtsinnig, aber nicht schlecht von Charakter war. Sie lämpfte geaen feinen Leichtsinn an, vielleicht mit etwas zu großem Strenge — und da kam der Schlag, der 5ie niederwerfen sollte. Eines Tages war Edgar verschwunden; mit ihm die Tochter des alten Inspektors Nöhmer, die, wie sich jetzt herausstellte, die Geliebte Edgars gewesen war. und — was das Schlimmste war - die Hasse, die unter Böhmcrs Perwallung stand nnd gerad.' dnrch größere Getrcideverkäuse wohlgefüllt gewesen war. Dann liefen noch einige Wechsel ein, die Edgar auf den Namen seines Vaters ausgestellt hatte - kurz, sein moralischer ',«. sammenbruch trat unverhüllt zuiaqe. . . ^ Das war der Schlag, der Fr.m Mar.a n.ederloan. Sie deckte Edgars Schulden abermals, s,e mchte gut zu machen, was er gefehl. hatte: der Name ihres Sohnes sollte nicht mit Schmach und Schaude beladen werden -- aber die Liebe zu ihm nxir iu ihrem Herzen erstor-beu leiu Name durste vor ihr nicht mehr genannt werden er sollte vergessen sein. Doch das mülterl,che 5erz vermochte den Schmerz um den verlorenen Sohn nicht ,u überwinden. Der Kummer nagte an 'h"^ >" lränlelte seit jenem Schlage, schwächer nnd schwacher ward ihre Kraft, bis das gebrochene Herz stillstand, uno sich ihre müden Augen zur ewigen Ruhe schlössen, lIoLtsshung folq< 1 Schacher Zcttu^g Nr. 82______________________________210_________________________^__^ 8. Februar 1918 len vern:ochlen freilich trotz aller Krafta>:strengullg nicht die großen vlämischen ^xndgcbungen zn vereitelli. Das englische Unterhaus hat »üt 2A0 gegen 141 Stimmen die Kompromißvorschläge des Oberhauses be» füglich der Verhältniswahl abgelehnt. Im englischen Unterhause erwiderte Bonar Law auf eine Anfrage Asquitho, mit Rüctsicht anf wichtige mili' tärische ^nteresseil sei es unmöglich, ohne den, feinde n»erlvolle Einblicke zu bieten, weilere Einzelteilen oder Erklärungen über den Tätigkeitsberickit des Vcrsaillcr 5lriegsrates zu geben. Ein Genemlissinlüs sei incht er» nannt worden. — Bonar Lalv anNoorlete an» eine Anfrage, es seien im ganzen 14. i 2«! an, Kriege unbeteiligte Männer, Granen nnd Kinder durch deutsche Untersee-boote und Flugzeuge getötet »vorden. Alis deln Haag wird der „Pol. Korr." gemeldet! Die Zahl der Massenversammlunge» englischer Arbei« ter, in denen gegen die Kricqszieie der Regierung scharf Stellung genommen »uird, ist i,i den lebten Wachen sehr angewachsen. Als die wichtigste,, dieser Kundgebungen werden die in London und Liverpool sowie die in den Industriebezirken von Clyde - Tmleside > Sheffield und Barrolu veranstalteten bezeichnet. Die Arbeiter, die sich in London versammelt hatten, kündigten den Wider» stand bis zum 'Äußersten gegen die vo>» der Legierung zuletzt verfügleii Rekruleliaushcbnngen an und erhoben die Forderung, daß an allen fronten ein Waffenstill-stand eilitrele und Verhandlungen mit den Millelmäch-ten über den Abschluß eines Frieden? „ohne Anaerionen und ohne Entschädigungen ' eröfsnel werden. Der Ne> lrutieruilgsministcr Sir Auckland Geddes erschien in der Liverpouler Arbeitcruersannnlung, uin aus sie mäßi« ssend einzuwirken. Die Versammlung beharrte aber ein^ liellig bei der Forderung, das; sich die Regierung dem Standpunkt der Arbeiterschaft in bezug ^us die Kriegs« Ziele anschließe und zur Ermöglichung cincs iniernatio» naleu Arbeiterkongresses beitrage. In der gleichen Rich, lung bewegten sich die in den Arbeiterversammlungen der ^nonstricbezirke von Ellide'Tv,lie>!d^-Shessie!d und Barrow gefaßten Beschlüsse. Alle Berichte, die von nn-befangener Seile im Haag eintreffen, stimmen in der Ausfassnng überein, daß die fortwährend zunehmende Newegnng in der Arbeiterschaft ein sehr ernstes Moment der in England herrschenden Lage bildet. Aus Konstantinopel, 5. Februar, wird gemeldet-, Der Stellvertreter des Ministers des Äußern, Halil Nei, gab vor der Parlamenlskommission snr answärlige An-s,elegenheitcll Erkläruugen ab, in denen er erklärte, daß die Meerengen dem internationalen Handel und den Handelsschiffen stets offen standen, den einen Fall ihrer Schließung ausgenommen, wenn die Sicherbeil Kon-stanlinopels gefährdet war. Unter diesen Bedingungen werden die Meerengen auch in Zukunft geöffnet bleiben. Lokal- und Provmzial-Nachrichtci! — «Mnberusung Enthobener.) Für die Geburtsjahr» oängc 1899, 1898,'1897, 1896, «895 und 1894 werden, wie schon gemeldet worden, die Enthebungen aller der-zeit vun der Heranziehung zum Militärdienst Enthöbe' nen österreichischer, ungarischer Staatsbürgerschaft so-wie bosnisch.hcrccgovinischcr ^anoesangehörigteit außer Hrast gesetzt, und zwar gleichgültig, ob ?ie Betreffenden nls Dienstpflichtige ldes Heeres, der Kriegsmarine ode. der Landwehr) oder als Landsturmpflichtige, als Gagi-sten lGagistenaspirantenj oder als Mannschastspersonen, generell oder individuell, auf unbestimmte oder be-stimmte Zeit, endgültig oder bloß vorläufig enthoben sind oder aber lediglich mit Abwariebewillignnaen be-lcill wurden oder Einrnckungsauffchübe erhalten haben. Ausgenomme,' von dieser allgemeinen Verfügung sind nur: 1.) Personen, die in Bergbaubetrieben beschäftigt sind und darüber, daß sie unter diese Ausnahme fallen, seitens der Betriebsleitung individuell besonders ver» ständigt werden- 2.) die Angestellten der Eisenbahnen ^Straßenbahnen nicht inbegrisfen) und der nachfolgend namentlich angeführten Tee. und Bmnenfchiffahrts» Unternehmungen- Österreichischer Llovd, „Austro-Ame-ricana", Österreichische Schiffahrtsgesellschaft ,.Dal-matia", Schifföreeder „Tripkovich D.", Osterreichische Danipfschiffahrtsaktiengejellschaft „Nagufa", K. u. See-schisfahrtsattieimesellschaflen „Adria", „Ungaro-Eroa-w", «Levante" nnd „Atlantica", ferner Erste k. l. priv. -Donau-Dampfschifsahrtsgesellschaft, Kön. nng. Fwß- und Seeschiffahrts-Attiengesellschaft, Süddeutsche Donau-Dampfschisfahrtsgesellschaft und Ungarische Binnen-schWhrtsgesellschast. Hinsichtlich der n'Uer l lind 2. be-zeichneten Personen findet noch eine besondere Über-j,rüfuna. der nnbedingten Notwendigkeit ihrer weiteren Enthebung nach speziellen Weisungen statt. Die Ein» rückung derjenigen, deren Enthebung nun außer Kraft qesetzl wird, hat zu nachstehenden Terminen ;u erfolgen: i>,.> ^.'s„,'sl!^i!,i.'n der s^'bnrl3ialn'gänge 1899, 1898 ---------------- nrtsialiraä'ncie 1896, l895 und 1694 hingegen am ^. April. Eine Sonder-beftimmung gilt hinsichtlich der Angehörigen der land» wirtschaftlichen Berufstreise, die den Fruhjahroanbau zu besorgen odcr bei demselben unmittelbar milzuwir-teu haben. Diese haben, nnd zwar sowohl von den Ge> burtchahrgällgen 1899, 1898 und 1897 als auch von den Gebunsjayrgangen 1890, 1895 nnd 1894, alle am Uten Februar d. I. einzurücken, wofür sie zur Zeit des Früh. jahrsanbaues Urlaube erhalten. Bei Erteilung dieser Urlaube wird hinsichtlich des Zeilpunkles aus die örl-lichen Äerufstreise, die durch die Außerkraflsetznug der inen. Auch den übrigen Angehörigen der landwirlschafl-lichen Berufsreise, die durch die 'Außerkraftsetzung der Enthebungen getroffen werden, ist es freigestellt, bereits am II. Februar d. I. einzurücken, in welchem Falle anch sie auf Urlaube in gleichem Ausmaße Anfpruch haben. Die zur Einrückung Verpflichteten haben sich an dem für fie bestimmten Einrücknngstagc, bis spätestens l l Uhr vormittags bei dein in ihrem .»ilitärischen Le< gitimatiunsdollllnente bezeichneten Kommando einzu-finden. Etwaige kleinere llberschreitnng>'n der angege« bcncn Stunde sind nnr dann zulässig, wenn sie durch die Vertchrsverhällnisst- begründet werden können. — Militärische Urlaube für Huchschiller.) Das Net-toral der Wiener Technischen Hochschule veröffentlicht folgende Kundmachung: „Das f. l. Ministerium für Knilns und Unterricht hat im Einvernehmen mit dem Nriegslninisterinm folgende Verfügungen getroffen: Tie zur militärischen Diensileislnng eingerückten Studieren-den bedürfen in Hinkunft zur Inskription keiner Militär» behördlichen Bewilligung, falls ,ie in )er Hochschulstadi militärisch eingeteilt sind. Außerdem kann den Studie-renden ein vierwöchiger Urlanb znr ^.hicgnng von Prn-fungen oder ein zwölfwöchiger Urlaub znr Inskription lind zur Msolvierung eines Scmester^i erteilt werden. Die Frequenzbestäligung könnell die Studierenden nur dann bekommen, wenn sie die Vorlesungen mindestens durch sechs Wochen tatsächlich besucht h >ben. Die Mög-lichleit für die Absolvierung eines Semesters wird den Stndicrenden für das Wintersemester in der Zeit vom 1. Februar bis 28. April und für das Sommersemester ab 28. April geboten, sobald eine utsprechende Fre-qnenz zn erwarten ist. Die Inskription für den ersten Turnus findet vom I. bis 8. Februar statt. Prüfungen werden, falls die nötigen Vorausschungen ersüllt sind, jederzeit abgehalten. T-cn Studierend.» -.st der Besuch der Hochschule in Uniform gestattet; sie haben spätestens acht Tage nach Urlaubsanlrilt jener Dienststelle, die den Urlaub bewilligt hat, eine Bestälign.ig vorzulegen, daß sie sich zur Inskription oder Prüfung gemeldet ha. bcn, nnd außerdem bei ihrer Einrücknng eine Bcsläli. gung über die Prüsnng oder me Absolviernna des Sc> mesters vorzulegen." — sDie Advokatenprüfuug ocr eingerückten Konzi» pientcn.) Seil,e Exzellellz der Iustiziuinister hat eine Anfrage der Abgeordnelen Tr. Wilhelm Neumann und Genossen, betreffend die Anlegung der Advokaten. Prüfung durch die eingerückten Advokaturskonzipienteu, solgenderillaßeu beantwortet: Die auf die kaiserliche Verordnung vom 17. August 191U gestützte Iuslizmini» sterialverordnung vom 21. August !9l^ bestimmt, daß den Advokalurstandidaieu die außerordentliche Militär» dicnstleistung, die ihnen bisher nur ungefähr znr Hälfte eingerechnet werden konnte, grundsätzlich zur (Yänze ln die siebenjährige pratuschc Verwendung einzurechnen ist Tiefer Einrechnnng Mllßte aber eine Grenze gesetzt »oerden, weil es sonst bei längerer Dauer des Krieges nicht ausgeschlossen wäre, das; zum Schaden des Stan-des und der rechtsnchenden Bevölkerung Kandidaten ohne irgend eine wirkliche Praktische Schuluug zur Ausübung der Advokatur gelangen. Die erwähnte Iustizministe. rialoerordnllng bestimmte daher, daß von der 4>ährigen Vorbereilunqszeil bis zur Prüfung mindestens 2'/^ Jahre, und zwar ein halbes Jahr bei bericht uud zwei Jahre bei der Advokatur, in tatsächlicher praktischer Verwendung zugebracht werden müssen und nur die rest-lichen 1". Jahre durch Anrechnung der Militärdienst-zeit erseht werden können. Der Anregung der Anfrage» steller, die Bestimmung aufzuheben, daß von der Vor-bereitungszeit auf die Prüfung mindestens 2^: Jahre in wirklicher praktischer Verwendung verbracht sein müssen, kann daher keine Folge gea/ben werden, — sDer Handelsminister über die Hündholztnapp» beit j ^n Beantwortung einer im Abgeordnelenhanse von' den Abgeordneten Dr. von Äaechle und l"cnossen gestellten Anfrage, betreffend den Mangel an ^mdhol-zern. erteilte Händelsmimster Seine Exzellenz ^recherr dun Nieser'folgende Aufschlüsse: Dem Handelsmmi. sterium sind schon Mitte Oktober 191? Klagen darüber zugegangen, daß die vorhandenen ^ündhölzchenvorrate, namentlich in Wien ,md Nicderostcrrcich, zur vielge gehen und daß sich daher ein bedeutender Zündholz-mangel fühlbar macht. Diese wohl nur vorübergehende Knappheit ist daraus zurückzuführen, daß die in der let> ten ^cit für den Hivilgüterverlehr verfügbaren Vr» triebsmittel der Eifenbahnen zur Beförderung von Kohle und wichtigster Lebensmiltel, wie Kartoffeln, Getreide, Mehl, Obst usw., voll in Anspruch genommen loerden mußten, so daß die Beförderuug aller anderen Zivil-guter in weitgehendem Maße eingeschränkt, ja zeitweise überhaupt eingestellt werden mußte; unter diesen Ner< hältnisscn war es nichl immer möglich, Zündhölzchen zu befördern. Hieninter haben insbesondere die an der Südbahn gelegenen Fabriten, denen übrigens auch das erforderliche Rohmaterial nicht zugeschuben werdeil tonnte, zn leiden gehabt, so daß die vorhandenen Vor» rate an Zündhölzchen nichl immer rechtzeitig und regel-mäßig in Verkehr geseht werden konnten. ^ lDie Ausgestaltung der Wirtjchaftsräte.j Im März des Vorjahres ging das Amt für Volksevnährnng daran, Landes-, Bezirks- und Gemeindewirlschaftsräls zu errichten. In jeder Gemeinde mil eigenem Statut und, wenn nötig und möglich, auch bei den übrigen we-meinden sollen eigene Gemeindewirtschasisräte aufge-stellt werde»,, um die (^emeindevorstehung in allen wich« ligen Ernährnngssragcn zu beraten. Ä^i zahlreichen (Ne-meinden sind solche Körperschaften bereits gebildet wor» den, nnd das Amt für Voltsernährung trachtet, diese Einrichtung, die eine fruchtbringende Mitarbeit aller verfügbaren Kräfte ermöglicht, immer Weiler auszu-bauen. Die Ernährungsinspelloren wnrden daher vor kurzem ueucrlich allgewiesen, die E.richtnng von Wirt-schastsräten anf jede nnr möglich'.' Weise zu fördern nnd vor allem anch dahin zn wirken, daß in der lokalen Presse über das Wirken derselben fortlansend Bericht crstattct werde, damit die Öffentlichkeit ein Bild der Tätigkeit der Wirtschaftsräte gewinne. - , gehörten, sowie an die Familien, an die Verwandten und Be-lannten der (befallenen, der im Kriege Verstorbenen, Verwnndelen, Vermißten, Invaliden oder in befangen-schafl beratenen die dringende Bitte gerichtet, die Schriftleiiung durch Einsendung von Material in die Lage zu verschen, ihrer Aufgabe völlig nachkommen zu löniien. In Betracht kommen: Aufzeichnungen, Tage-bücher swenn auch Bruchstücke!, Rulizen, interessante Feldpostsarten und Briefe, Berichte über Heldentaten und ausgezeichnete Dienstleistungen von Offizier und Manu, Lichtbilder dekorierter, gefallener oder invalider Regimenlsangehöriger, Gruppenbilder der Feldabtei-lnngen, Marschformationen, Ers>iezn wollen von den Emfendern die einzelnen Stücke beschrieben nnd mit näheren Dalen versehen werden, damit Verwcchslnngen ausgeschlossen sind. Aeschenkweisc Überlassung vorerwähnten Maleriales und von Tro» phäcn werden zur Ausgeslaliung des Rcgimenlsmuseums dankbarst entgegengenommen; die Widmung wolle am Gegenstande entsprechend angebracht werden. Aiich aus Znsendung jeglichen Materials aus der Zeit der inter-nationalen Besetzung Kretas und Skutaris, an der das 2,, bczw. 4. Bataillon des Regiments beteiligt war, wird gerechnet. Zuseudungcn sind an das Kommando des Er-satzbalaillons IN Nr. 87 lSchriflleiinng des Kriegs-albums) in Cilli zu richten. Nei den 87ern im Felde kämpften auch Steirer vom IR )tr. 27, 4? und Schilt-zenregimenl 26, Kramer vom IN Nr. 17, 7er und 9er Jäger, Küstenländer des IN Nr. 97 ,md Schützenregi-menls Nr. K, Wiener Kinder von, Landsturm, Ungarn ^, , ^. ^, .,„ c)ii 8. Februar 1918 des li. und 21. Feldjägerbataillous, Kroaten des IN Nr. 96, Mährer des IN Nr. 99. ober^ und uiederuster-reichische Schützeu, Marschtompai'ien des IN 89 l^mi-^ien) und des ungarischen IN Nr. ^ Heldenmuts, te,w unmittelbar in deu Neiheu, . dich', »vodurch wettere Kreise an de» Täte» ihrer Väter, hatten uud ^öhne interessiert sind. Jedermanns Mttaroeu ,sl unentbehr-lich! Gedenket der'Witwen und Waisen der Helden von "ipna (5',erneliw, Doberdo, ^osvi-a, vom Monle San Gabriele'und der hilfsbedürftigen Il,validen. die für den sicheren VesiN eurer Heimstätten ,hre (Nesnndheit liaben! Opfern i'nn auch wir, die die ^riegsfurie der-schout, für jene, die ihr kostbarstes ^pfer darbrachten! ^_! (Die Beschlagnahme von AbfnUfeti.) Die Anmeldungen der durch Ministerialverordnimg vom 28. Dezember 1917, N.-G.-Vl. Nr. 51«. beschlagnahmten AbfaNfette entsprechen bis jetzt in keiller Weise den Erwartungen, wes-lxrlb angenominen wird, dah die Bestimmunneil der Verordnung loeileren kreisen nicht zur Kenntnis ge>lansst sind. Tahor wird nochmals darauf hingelvieseir, daß auf (Nrund der genannten Verordnung alle Arten von Abf Fleischhauer. (Gastwirte. Tranlsiedereien, Ab-t>eckereien, ^iederfabriten sowie gewerbliche uud industrielle Betrielie jcgliä^r Avt in Betracht, bei »velchcn zu niensch-tichem Genusse, nicht nceigncies Fett abfällt, unter anderen auch der in Fettabschcioeavpcvratrn alls Abwässern an° fallende Fettschlvamm - bei der Österr. OI- und ^clt° zentrale A. (^.. Wien, I.Vez., Seihergasse Nr. 1. spätestens am >. eines jeden Monats anzumelden sind. Übertretungen dieser Verordtmng unterliegen empfindlichen Geld» und Freiheitsstrafen. Die Beschlagnahme der Abfallfelle cr° folgte in Erkenntnis der dringenden Nu^wendiglcit. angesichts der durch den Futtermangel noch inehr verscl^irft^n Iettluappheit auch dic neringsien Mengen von Fellstoffcil ^u erfassen, um dcrcn VcrUx'rtunn im Inie^csse dcr öffcnt. lichen Versorgllng zn sickern. — lSpende.j Die Familie N e u w i r l h hat statt Vlumen ans den Sarg ihres teuren Toten den Netrag von 100 l< für die Kriegsblinden gespendet. — lKrauzablösnng.j Anläßlich dcs Ablebens des Herrn Ferdinand Neuwirlh hat Herr Leopold Vürger^ anstatt einer .^ranzwidmung dein Deutschen Kriegs» waiseilschah den Betrag von 80 X gewidmet. — . Februar a»n städtisch',',, Mililcir. bequarticninsssnmtc (Rathansulatz Nr. 27, dritter Stock), und zwar: für Parteien im 4. Stadtbezirke (Poijana^ bezirk) und für den II. Stiadtbezirk (Rathauspla^, Alter MarN, Karlstädter und Unterkrainer Straße,» Freitag den 15. d.M.; für den ?II. Stadtbezirk lTirnau und Gradi^e bis znr Franz Iosefstrcche) Sainstag den 16. Februar; für die Gassen zwischen der Pre^rengasse, der Franz Iosesstraße, Blciweissiraße, Sndbahnstrahe und Miklu^strahe) Montag den 18. Februar; für den IV. Stadtbezirk ar, feiert heute 'yr 50. Neburtssest. AuS diesem Anlasse brachten ihr Astern abends die hiesigen slovenischeu natioualen Per-in 91.^ ^'? Vrwathause des Bürgermeisters am Nain nchm Vi! 7/d Hu.de,.en .ählend'N Teil-niesiaen lln^« ^ ^wndcheu. Der aus Sängern aller tors H ubad die v Iti^V, ^ 5""^^^'". Triqlava", Urala do sko ' vor. Nach dem der Iubilantin eine aus weiblichen u^'m^, chen Ve iretern von 4b nat,onalen Vereinen gebildcleAl^d "ung cine Adresse, worin der Gefeierten der Danl für 'hr unermüdliches erspriehlichcS Wirken auf dem Ge-biete der lullurell-sozialen Organisation zum slusdruckc gebrach« »,„d jh^s vielfachen Verdienste um die gedeihliche Entwictluug des nationalen Teins der Tlovencn zum Ausdrucke gebracht wird. Der Festatt wurde von der auf der Straße versammelten Teilnehmerschaft mit leb» haften 5ivio»Rufen begleitet. Inm ^chlnssc wurde vom Säugerchor die Hymne „Liepa na^a doinovino" ange. stimmt und die ^nbilanlin durch er» eute ^ivio.Nuse geehrt. — sTauerlrautabgabe.j Parteien mit den gelben Le> giiimationen l' werden morgen, Montag und Dienstag im Geschäfte Iakopi^ an der Nömermamr Sauerkraul erhallen. Fnr morgeu ist folgende Ordnung festgesetzt: vormitttags! von 8 bis halb 9 Uhr Nr. 1 — 100, von halb N bis 9 Uhr Nr. 101—F>0, von 9 bis halb 10 Uhr Nr. ^01—300, von halb 10 bis ,0 Uhr Nr. 801—400, von 111 bis halb 11 Uhr Nr. 401—500, von halb 11 bis 11 Uhr Nr. 501—600; nachmittags von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 601 — 700, von halb 3 bis 3 Uhr Nr. 701 bis 800, von 3 bis halb 4 Uhr Nr. 801—900, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. 901—1000, von 4 bis halb 5 Uhr Nr. 1001 —11N0, von halb 5 bis 5 Uhr Nr. l 101 — 1200. 9. K. k. österreichische Hlassenlotterie. Die Ziehung der dritten Klasse findet am 12. nnd 14. Februar statt. Preise der Lose: ein ganzes Los 120 K, ein halbes Los 60 K, ein Viertellos 30 X, ein Achtellos i5 K. Lose für diese Klaffe empfiehlt die Laibacher Kreditbank in Lai» bach als Geschäftsstelle der K. k. österreichischen Klassen-lollerie nnd ihre Filialen in (Mi, >llagensurt, Trieft, Spalato uud Görz (derzeit iu Laidach). - lTodesfall.^ Vorgestern ist in Laibach Herr Fer» dinand N euwirt h im 74. Lebensjahre gestorben. Dcr nunmehr Verblichene hatte vor Jahren in unserer Stadt ein Laudesproduktengeschäst inne, das nch wegen streng reeller Gebarung eines großen Ansehens erfreute, wie deun anch Herr Neuwirth Persoulich wegen seines bie> deren Wesens allgemeine Wertschätzung genoß. Die Leiche wurde heute vormittags uuter zahlreicher Beieili. ssnntt rwn leidtragenden, namentlich solcher ans Han» delslreisen, aus den Südbahnhos überführt, um über-morgeu in (5z«sathnrn beigesetzt ,^u werden. — ^Todesfall.) Nestern ist hier im 96. Lebensiahrc nach längerem Leiden .Herr Franz l'' ei; ar k, Trafikant nnd ehemaliger Kustos der Laibacher lAtalmca, verblichen. Er war wegen seines originellen Wesens all» gemein beliebt. Vor Jahren hatte er sich mit regem Eifer namentlich dcs slovenischen Theaters angenmn-men, als es noch in den ^italnica.Näumen in der Schel-lenburggafsc untergebracht war. Das Leichenbegängnis wird morgen um 4 Uhr nachmittags vom Sterbehause, Schellenbnrggasse 1, aus stattfinden. Das heutige Gastspiel der l. und t. Hojjchauipielerin Adele Sanbrock im Kino Central im Lanbcsthealer. Die heulige Vorführung des Dramas „Uusuhnbar" inter» essiert schon äußerlich dadurch, daß niemand Geringerer als die große Künstlerin Adele Sandrock, die man bisher nur einmal im Film gesehen hat, die Hauptrolle einer .Mutter" spielt. Der Künstlerin kommt die natürliche Herbheit ihres ^harnlters und Spieles in der ihr zu-gewesenen Nolle prächtig znslatlen. - Vorführungen um 4, halb L, ?. und halb :) Uhr abends. -~ Moraen Samstag der große AnSslatwnMilm „Dir Tochter des Kömgs aus Travanlore", Liebesronwn einer indisci,.-., Prinzessin, in fünf Akten. ' ' Kino Ideal. Programm für heute Freitag dc-n «. Fc» brunr: Der beliebte Künstler Waldcmar Psylander im Film „Der tanzende Tod", Tragödie eines Pierrots m vier Akten. Hauptrolle: Walbemar Psylandcr. Dazu noch ein oinuirl, Verlautbart! 7. Iebruar. »eine besondren Vreignifse. Der Thef des Generalslabes. Wien, 7. Februar. Auö dein kriegöpresicauartier wi:d gemeldet: Nach dem Abflancn der in den letzten Jänner» taaen nnternommenen Angriffe der Italiener ncgcn die Höhenstellnngen östlich von Äsiago l>eschränlte sich der Gegner anf Feucrüberfälle und normales Störungsfeuer. das lxild schnxicher. lx,Id lebhafter auf nnseren Gräben lag. Äilf beiden Teilen lain es gestern zu einzelnen lleinc^cn linlernehmnngcn, wie z. V. zum Angriff einer italienischen Halblompanie im Astico-Talc, der volllonimen wirkungs« los blieb; dann unsercri'eits zur Besehung einer borge« iriebenen negnerisct>en Tappe durch ein kühn eingeleitetes Tturmpalrouillenunternchmen. daö trotz inehrfachcr (i^. genanssriffe,And Vereiteiunnöverfuche tx's Italieners von bleilx-ndem Erfolge begleitet war. Das schöne und llare Wetter begünstigte cm der ganzen Front die äus^ist rege Fliegertätigleit, wobei ein feindlicher Ballon zuin Absturz gebracht wurde, österreichisch-ungarische nnd delitsche Flie» gerabtcilungen warfen mit sichtbare," Erfolg Bomben auf die ^lusthasen von Pad'ia und Trcvignano und das Barackenlager südlich von Asiago ab und beschossen init Ma» schinengewchren Echeinwerferai'tcilungen und Fliegerul?« wehrlanonen l>ei Mestrc, Demission beo ttaliineiie^ Teidler. Wien, 7. Februar. Das Mgeordneleuhaus setzte heute die Generaldebatte über den Ttaatsboranschlag fort. wegen Tchlnß der Cihung teilte der Präsident mit, das; die Regierunq Teibler Teiner Majestät dem Kaiser ^ ihre Demission unterbreitet hab^. Das Haus vertagte sich sofort. Die nächste Eihung wird aus schriftlichem Wege einberufen werden. ^ In parlamentarischen Kreisen verlautet, die Demission sei aus den Beschluß des Polen-llubs zurückzuführen, gegen oas Eingehen in bis Spe« zialdebatte über das Budget wie auch gegen ein zwci< nwnatiges Nudgetprovisorium zu stimmen. Wien. 7, Februar. Tie morgige „Wiener Zeitu«q" wird das nachstehende Allerhöchste Handschreiben ver» öffentlichen! Lieber Riiter von Seidler! ^m Linvcrständnisje mit den nbria.en Mitgliedern dcs Mildisterinms haben Sie Mir angesichts der parla-mcnlarischen Situation die Bitte um (Yewährnnq der Demission des wesamtlabinettes nnterbreiiei. Da Ich qanz besonderen Wert daraus leqe, dah daS Mein volles Vertrauen besitzende und unter den schwie« lisssten Verhältnissen bewährte Ministerium im Amte verbleibe, sindc Ich Mich nicht l'estimilt. der gestellten Vitte zu willfahren. Baden, am ?. Februar 19l^ 5iarl ln. i». Teutsches Reich. Von den Kliefisschauvliitzen. Berlin, 7. Februar. Das Wolfs - Bureau meldet: (hros',,'^ ^^,„p pagne scheiterte. Im Maas»Gebietc hielt die Artillerie« tätigkcit im Anschluh an eine südwestlich von Oines erfolgreich durchgeführte Erkundung tagsüber an. Vizeseldwcbel Eßlin schoß in den letzten drei Tagen sechs feindliche Flugzeuge ab. Von den anderen Krieffsschauplichen nichtö Neues. Dcr Erste G?ncrala,uartiermeis Courant" zufolge hat Lord Nhondda ein Manifest erlassen, worin alle Personen, die Lcbensmiltcl aufge-speichert haben, aufgefordert werden, ihre Vorräte frei» willig für die öffentliche Verteilung zur Verfügung zu stellen. Es wurde ein Termin von einer Woche zur Herausgabe dieser Vorräte festgesetzt und versprochen, daß diejenigen, die der Aufforderung freiwillig nach» kommen, nicht bestraft werden und die Hälfte der beim Verlaufe ihrer ^ebensmiltel erzielten Preise zurück-erhalten würden. . Nußland Der Feldzug der Polen gegen oie Boljzeoiki. Peterolmrg, 5. Februar. ^Agentur.) Am 26. Jänner bemächtigten sich polnische Legionen in der Ttärke von W.000 Mann, die unter der Führung des Gencralstabes des Hauptquartiers standen, der c^tadt Noqa^ev, Ter Stadt'Tovjel wurde zerstreut, der Eovjct der Bauern sowie die Kommissäre uerhaftct und das Schahamt mit 1,600.000 Rubel Varaeld mit Veschlag belegt. Tic russi» schen und polnischen Tozialistcn wurden verhaftet. Ter polnische Generalstab erklärte Nogaüev für ein von Mohilev abhängiges Gouvernement nnd als einen Teil der polnischen Monarchie. Ter ausführende Ausschuß, der in Übereinstimmung mit der Versammlung handelt, betrachtet die gegenrevolutionären Unternehmungen der polnischen Bourgeoisie und ihrer Legionen als direlte Bedrohung der Macht dcr Soviets u"d verfugt deshalb die Verhaftung der Vertreter dcs Bürgertums, die nnt dem Feinde im offenen Kampfe gegen uns gemeinsame Sache machen. Tie Regierung hat eine Agitation unter den polnischen Truppen in die Wege gelettet, um d,e Soldaten dazu zu bringen, die Offiziere des General-stabes zu verhaften. Neue ztcimpfe in SUbrußland. Petersburg 6. Februar. (Agentur.) Der Solijet von Ufa erhielt ergänzende Nachrichten über die Einnahme von Orenburg durch die Streitkräfte des Sodjcts und den sicheren Übergang sämtlicher öffentlicher Anstalten, einschließlich de» Telegraphenamtes, in die Hände der revolutionären Truppen. General Dutob rettete sich in die Umgebung don IleZl durch Flucht, indem er feine Truppen verließ, die schwere Verluste erlitten, trotzdem jedoch neuen Widerstand in der Umgebung von Trojct versuchten. Der Sobjet von ^eljabinSk entsandte sofort an die bedrohte Gtelle genüssendc Perstärlunnen. um die Widcrftandsvcr-snchc zu unterdrücken, Zusannnenstähc und Scharmützel werden nls bevorstehend erwartet. Die Ukrainer in Kijev. Verlin, 6. Februar. Das Wolff-Vureau meldet: Der Vorsitzende der Rada des 26. Korps hat an die Ientralrada in Kijev einen Funlenspruch gerichtet, worin er erklärt, dah das 26. Korps mit seinen 50.000 Kosaken auf den ersten Ruf der Zentrairada ausrücken wird, um alle Bolj-«evilen aus der Ukraine hinauszufegen. — Ein loeiterer Funkenspruch besagt: Dn Aufstand der Bolj^evili in Kijev ist daran, vollkommen beendet zu werden. Das Zentrum der Stn Petersburg hatte am Morgen bekannt-gemacht, das; Prozessionen verboten scion, lueil sic Anstoß erregen könnten und der Bischof sowie die übrigen Geistlichen für dic Aufrechterhaltung der Ordnung verantwort» tich gemacht würden. Dic Rote Garde hielt sich fern. Die Aufhebung dcs Bodenbesitzes. Petersburg, 5. Februar. (Agentur.) Der dritte Haupt-longrcß der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte nahm die Landgcsctzc, dic das Eigentumsrecht an privatem Landbesitz aufhoben, an. Dieses Recht ist jedem vorbehalten, dcr das Land mit eigeilen Händen bestellen will. Die Beschränkung gilt nicht für Berufsgenossenschaften. Die Kämpfe in Finnland. ! Paris, 0. Februar. lAgencc Havas.) In Finnland ^ sind die Hauvtträftc der Weihen Garde nördlich der Linie ^ Abo-Tammerfors vereinigt. I>, dieser ft^gend wird eine allgemeine Schlacht erwartet. Petersburg, U. Februar. (Agentur, i Taunuerforö ist eingeschlossen. Am 1. Februar um 5 Uhr früh begann ein blutiger Mmpf, der mit dem vollständigen Siege der Roten (^rde endete. Die Weihe Garde unter dem Befehle des Barons Mannerheim wurde geworfen nnd zieht sich gegen Norden an die Westküste dcs Vottmschen Mcerbllftns zurück, verfolgt von der Roten Garde. Die gegenseitigen Verluste sind beträchtlich. ! Petersburg, 0. Februar. Dic Abendblätter, meldend Die finnische Weiße Karde, die von der Noten Nwrde aus dcr Gegend von Wiborg nach Norden gedrängt worden ist, hat sich dort wieder gesammelt und nach Eintreffen bedeutender Verstärkungen die Offensive evgriffen. Sie bedroht Wiborg ernstlich. Ter Generalstab in Wiborg erhielt die Mitteilung, das; dcr Generalstab dcr Weihen (5k,rde sich in Karbial befände. Stockholm, 7. Februnr. „Stockholms Tidninnen" meldet aus Hclsinyfors: Die russische Negierung strebt die Wiedervereinigung Finnlands mit Nusfland an. Sie hat offiziell die Soldaten und Matrosen aufgefordert, sich den finnischen Roten Garden anzuschließen. Die polnischen und ukrainischen Abteilungen, die sich weigerten dies zu tun, wurden entwaffnet und nach Sveaborg gebracht. Demselben Blatt zufolge sind in Helsingfors mehrere tausend Mann von der Flotte in Kronstadt und russische Rote (Harden eingetroffen. In Helsingfors schössen Truppen mit Maschinengewehren. Außer dem schwedischen Theater wurden auch Pribathäuser geplündert. Schiffe der russischen Flotte ginnen vor Sveaborg vor Anker und drohten, die Stadt zu beschießen. Nach cinem Telegramm des «Svcnsta Dagblad" ist in Helsingfors von der Roten (Aarde auch der Chefredakteur einer dcr größten Zeitungen ermordet worden. Tagesnemgleiten. — (FingerabdrUcke »li» Ausweise vor 22U0 Jahren.) Die Engländer erheben Anspruch darauf. Fingerabdrücke als Ausweise zum Wiedererkennen von Menschen eingeführt zu haben, und sprechen deswegen von dein „chiton-schen System". Ein Mitarbeiter der führenden Wissenschaft« liehen Zeitschrift der Vereinigten Staaten „Science". B. Laufer vom Field-Museum in Chicago, weist jedoch nach, daß Fingerabdrücke als Ausweise sich bereits im dritten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung finden; die orientalischen Voller haben sich ihrer zuerst bedient, und diese Kenntnis scheint nicht vcrlorcn gcgangcn zu sein. Mohammedanische Reisende, die nach Tibet oder Japan gelangten, lernten Fingerabdrücle dort kennen. Der persische Geschichtschreiber Naschid-Eddin (um t300) berichtet vom chinesischen Staatsratc. dah bei seinen Entscheidungen, die schriftlich al>gcf interessanten Familie !dor Palmen an. Man braucht indessen nicht zu glauben. ,'daß die Hemden in diesem glücklichen Lande fix und fertig ^zum Anziehen an den Zlveigen, häilgen, es bedarf noch ! einiger Vorbereitulrgen, und die Eingeborncn fangen es folgendermaßen an. um sich dieses unerläßliche Kleidungsstück zu versclfaffen: Sie fällen eine Seepalmcü irt. die ganz besonders reichlich in dieser (hegend wächst mid mit einer sehr widerstandsfähigen Rinde besetzt ist. Aus dem Stamm des Baumes schneiden sie eine Klobe von 50 bis till ^
  • en brauchen, um die Arme hineinzustecken, nnd ein etloas rauhes und grobes Hemd, das aber trotzdem für ihre Zwecke ausreicht, ist fertig. — iEchneehemben, eine alie Kriegslist.) Die im go gcnwärtigen Kriege, oft angclvandte weiße Schutzfleiduny l"r 2oldatcn, die sich in einer Schncclandschafl aufhatten müssen, ist durchaus nicht eine Errungcuscl^ft dcr nelien Ieit. Bereits im Jahre 1142 wurde diese Kriegslist go braucht. In jener Zeit belagerte der Graf Stephain von Vlois mit einein starken Heere die Stndt Oxford, in der sich seine Nase und Mitbewcrborin um den englische Thron aufhielt, dic Kaiserin Mathilde, Tochter Heinrichs 1. von Ellgland lind Gemahlin Kaiser Heinrichs des Fünften. D»r Lage der Eingeschlossenen tvar unhaltbar und es schien ihnen keine andere Wahl mehr zu bleiben, als die Stnbi del, Belagerern auszuliefern, wodurch auch die Kniseri,, in MfangensclM geraten wäre. Da setzte plötzlich in der, Vorweihnachlswoche ein starler Schneefall ein. Die Kni. scrin hüllte sich nun. ebenso wie die sie betreuenden dent, schen Ritter, in weihe Linnentücher, und es gelang ih,«i, unter dieser Verkleidung, sich unbemerkt durch die Linien der Belngerer zu schleichen und den Strand zu erreichen, don wo aus sie Gelegenheit fanden, nach Deutschland zu rückzukehren. — iVinen gelunnenen Scherz) veröffentlicht dcr „Nebclspalter": Der Bräutigam bespricht mit dcr Braut die Besorgungen des morgbgrn Tages. ..Vom Zivilstanbes-amt", sagt er. „fährst du nach Hause, lind während du dich umkleidest, fahre ich erst zu P» ^„' Lpcisc^alc ciixr Hcil-cllncr. ^ „(tzxrn,^ ^i-wih". entaca»>.'tc der (.^ast, sich von seinem Mitw«muhl llr^eb<'!ld. - „Nun, ssestorn lrxir ei» Horr hier. dor »nr ei,,<,> Krone Trinkgeld nab", s^w dl'r MIl.,cr und blickt ^ur Teile. - ,.O". sagw dcr Gnsi, srincn Überzieher zu-snöpscnd. „vielleicht lommt er l^nk- wieder." . e!i sich die WirislenlV darüber den Kopf, bis ihnen die l5rleucht>mu lam durch c'ine nnic Einquartieru»)aus.. Unter.veqs qliti rr M'S und f,cl s. nnqliicllich, daß cr sich cine Einllom-'"ling der Gcdm-me z„zl)g, m, deren ^olqen er mn ,^oei. ^» Tage slavb. ^ ltkrtappte" Holzdiebe.» Dieserl.,qe l'eivai ^i>, wc,,. ^»arm im Von<"l Martinj hrib, Bczirl Loitsch, wnrde vor einigen Tagen ins Haus oes Nesi^ers >^'^s Isleim- eingebrochen. Tie Diebe erbentetcu drei geselchte Schinken, zwei Tchullcrn, einen gefüllten Schweinsmagen, einen ganzen Schweinslopf sowie an» deres Selchfleisch, nnd nahmen auch i'ünf Schlüssel mit. -— Zur gleichen Zeit wurde >no Haus der (Gertrud Mi» heve ebendurt ciugebvochen. Der Tater drang in daö ^)iinmer ein, worin der Flüchtling Rosalia Poolers, ichlies, lind begann heriünznsloöern. Turch das Geränsch erwachte die Schlafende und begann um Hilfe zu rufen, »vorauf sich der unbekannte Eindringling suforl aus dem Staube machte, nicht ohne ein Slütt Helchsleisch, einen Schlüssel nnd eine 7vl"schl' Petroleum mitznnehmen. - ll?in diebischer Knecht.» Äm :i. d. M. wurde der Besitzerin Apollonia >,iepic in Podre5e in Abwesenheit der Hausleule alls dem versperrten Hause ein Sacl mit 40 Kilogramm Weizenmehl uebsl inchreren «raincr-Würsten gestohlen. Tuvch ulnsichtige ^lachforsch»>ng ge-lang es der (Gendarmerie, den, Täter in der Person eines bei der Gestohlenen loffer eilie silberne Taulenuhv, einen goldenen Fingerring, einen lichtblauen 51>orl, dann ,^>ol'lf M'eler ^eiiooand nnd , t w ei!', und 2 nl z», d?r cdensowol)! als schinerzstillende Eimril'Mlss bc>i ^liedrl-r'lfien. a>5 s.incr muSlel' inid nerven ftällcndrn Wirkung weqrn al«> Zusah zu Väderu lc. mit Erfsl, ^braucht wird. Eme Flasche X 3 20, Täglicher Nersanv gr««, 1'iackmahme duich Aputdrlrr A.Moll, i. n. l. Hosliejecant, Wir,! I.. Tuchlnul'cn 8. In de,, Depots der Provinz verlange mm, ausdrücklich Moll« Präparat mit dessen Schutzmarte und llutcrschrist. 244U ^ 8.3891, Anszua '" iibcr bcn Stand dcr im ^audc Krain nach den am 2. Februar lMtt uorlicgcndcn Berichten der politische« Vczir.sbchörden herrschenden Epizootic«. Maul» und «lauensenche: Im »czirle lljottschee: in t>er (Yrm'iil^e lX'ljill^ ii Ort,; im Vcznle üaibach llmgebnng: in d.n <^^!!!'.i„c' dri, (Yemrinoen Auc-epriss (1 O t', Gros; nschch N Ort). Nchelthal ,l Ort». ! Odci-gras (l Orl), Tod.rich'Y <2 Ort?); im Vezirle Gnrl° ftzld: m ds,i Gemrind?!, Iohcnnnstal sl Ort, ^rlle (1 Orl); lm Vezirle Krainburg: in den Gemnndcn E>snern t>,'). St, ^corffe» li Ort,; im Vezirle itaibach Umstellung: in du wcmrindlN Dobrova (l Ort). Frnnz^orf (3 Ortr), 2t, Georqcn sl O>!'. Ie^cn (3 Ort^), M^riaseld (1 O't), St, Ma'tin (3 Oite), Moste (I Ort). Otieiö'sla <8 Orte . Passer (l Ort. Tmniselj (I Orl>. Waitjch (2 Orte); im Vrzirle Littai: in d n Gemeinden Hotit ^1 Ort), »olcwrat (1 Ory i im Vezirte Loitsch: in t>n> Gememdn, Nltennwrtt (1 Ott), Laas > Orr. Siir.'ch (« Ort,-), Zirsniy ^3 Ortr); i» Vrzlrke Madmannsdorf: in dcr Gemeinde Veldes (2 Orte); im Vezirlc Nudolsswcrt: in der 0)nneilldr Döbcrnit li O^ti; im Bczilte Stein: ni den Oemrinften Ologowitz <1 Ort), Lullwih (l Ort); in der Stadt Laibach: in ib Gehöften, A. k. A^ndesregierung für Arain. Uaidcich, am 2. Fcbluar i»i8. —a- Soeben erschienen: -e~ Eine Perlenreihe neuer Notenbücher für die Jugend. Die reizend ausgestatteten Bändchen „In Schuberts Reich'S „In Wagners Reich", „In Mozarts Reich" usw. haben sich die Herzen unserer musikalischen Jugend im Sturm erobert! In Mozarts Reich (Irono liien). ])io lcicbt-Bton Original-Ralrliln * V°U M"Mrt> 1{fldl. Bwtl.oveii, Ililndel, Schubert, In SCWNCm5 RelC,h (M- P- "««« «nd C. P«rlow). Kinder. Jeic .to KlaviorstJlck« über Melodien Richard Wi.jri.orB. I. Teil: licit 1 bin ,-i Kanvs leicht, 11. Teil: Heft 4 und 5 leii-ht uud mittelsehwcr. In Franz Llszta Reich (E. Kronke). Oaiiis leichte Klavier- Rtucko mich MeiBter Franz Liszt. In Stephen Hellers Reich (E. Palow). Auswahl Reiner schönste« melodis-chpii Ktinlon, mit Hildern von Ludw. lli«hter, K 2 64. lm K|n«*errelch (M. P. Heller). Leichte Volkulieder, gosekt v<»" K.I. Rhode, op. 137. > Stiin(^ände 8ind mit hübschen alten Kupfern oder ucken geziert und besonders schön gedruckt. **¦* Jeder Band K 220. = |3 -i Vorräitifj i» dor Buch- und Musikalienhandlung lg. v. Kleinmayr« Fed. Bamberg Laibach, Konereßpiat2 Nr> 2 , Statt jeder besonderen Jlnzciflc. Josef Kosler und Philippine Rosier, öeb. Petrin, beehren sieb ihre am 6. d. m. erfolgte Uermäblung böflicbsl anzuzeigen. - Eaibach, im JHruar 1918. _______________________________480 Soeben erschienen: Soeben erschienen : I ;lillttH!i.J!liUilH,l;|,l!lld Leicht faßliches Lehrbuch für Amateurphotographen. I Von I I k. u. k. Ober.t. I Mit 106 Textbildern, 30 Bildertafeln und einer BeHchtungs-Tabelle als Beilage. I Preis K 302. I V nM\ auswärts gegen yomerige Einsenflnng ?on l 325 portofreie Znsenflnni I Laibocker Zeitung Nr. 32________________ _________214 ________ 8. ^br::ar 5 918 Amtsbwtt. 1.662 379 3-1 Kundmachung. Für das Jahr 1918 gelangen die vvm ^e-»esenett Proftssor Franz Metello geftifttw, Veldplämicn für Landichullchrer, und zwar icchs im Betrage von je achtzig ^80) Kronen 41 ti zur Perleihun«. Anspruch auf diese Prämien hnbm Land jchullehrer m ssram, welche sich nach der Huhenlng der vorgesetzten Echulbchörde durch siltlichleit. Bcrnfeelser, sor^'ciltlqe Pflege der sloveniichen Sprache und durch Veredlung von Obslbäu»!tn und gutc Bewirtschaftung der Schul» zilrtcn überhaupt anszcich! en. Bewerber lim eine dieser Prämien haben ihre gehörig belegten Gesuche längstens bis 30. April 1918 l-cim vorgesetzten l. l. Vc» zirleschullate einzubringen. K. k. Landesschulrat für Krain. Uaibach, am 2b. Jänner 1918. 422 Pr. VII 10,18/1. Erkenntnis I« Namen Seiner Majestät des Kaisers hat datz l. l. Landlißencht in Laibach als Prehaericht auf Hlntrcg der l, l. Staats- anwallschost zu Nccht erlannt: T>l« Inhalt der in dr»!clschrill «8In^enk1ci >'nrl>li» auf d,r 3. Se»tr ab^rdruct ten Stellen, l.iginnend nnt «l^u<^s, lli» und endend nut «Dr. 0l0«ei i t. eb Prchgesehes vom 17 De» zember 1862, Nr. k M. O. Pl pio »863. die Weüewtldrcilung dcis,ll,en uerdoteu und auf Vernichtung der mit Bescnlag belegten Gxem. plate deiseiden und auf Zerstörung des Eohes der blaüständeten Siellm ellunnt. Laibach, am 7. Feder 19l8. 374 3—2 Nc 328/18/1, 28/18 Sklep. Veled predloga Aue Dornig, po-sestuiee v Tržièu št. 28, dovoljuje se utedbu amortizaeije terjatev, vknjiže-nih na zemljišèu vl. St. (30 k. o. Tržiè, Ia8tnem prej Juriju in Milii Kokalj, TBakemu s polovico, zdaj pa Ani Dor-nig, in sicer: 1.) terjatve Marije Kokalj iz raz-prave z dne 2. oktobra 1840 v znrsku 164 fl. 2 kr. st. velj. ali 172 fl. 22 kr. a. v. ali 344 K 44 h na Jnriju Ko-kailu Ia8tni polovici tega zemljišt-a od 24. junija 1844, 2.) terjatve Gregorja Koschnika iz razprare z dne 2. oktobra 1840 v znesku 550 fl. at. velj. ali 577 fl. 50 kr. ali 1155 K na Mihaelu Kokailu lastni po-lovici U'ga zemljišèa. od 14. marca 1850 in na Juriju Kokailu lastni polovici tega zemljièèa od 16. septembra 1850, 3.) terjatve ml. Jane/a Kokaila iz dolinega pißma z due 22. avgusta 1845 ¡ znesku <)0 sl. _(>»/, kr. ali 94 fl. 77 kr. ali 189 K 54 h s pripadki na Mihaelu Kokailu lastni polovici tega zemljišèa od 22. avgnBta 184 5, 4.) terjatve FranèiSke Mali iz da-rilne pogodbe z dne 1_. in 18. julija, 1849 T znesku 550 fl. = 577 fl. 50 kr. ali 1155 K na terjatvi Gregorja Kosch-niga iz razprave z due 2. oktobra 1840 T znwku 550 fl. st. veljave ali 577 fl. 50 kr. ali 1155 K, ki je vknjižena na Mihaelu Kokailu lastni polovici tega zemljišèa od 14. marca 1850 in ki je vknjižena na Juriju Kokailu lautni polovici tega /emljifièa od Iß. septem-bra 1850. Vsi oni, ki imajo kake zahteve do teh terjatev, se pozivliejo, da iih najdalje do 1. marca 1919 naznanijo terou sodišèu, kakor bi se sicer na ponovni predlog dovolilo amortizacijo vknjižbe, oziroma pred-zaznambe navedenih zastavnih pravic in njih izbris. C. kr. okrajna sodnija v Tržièu, due 1. februarja 1918. 420 I 2/18-2, I 5/18-2 ! ! Aufgebot von Eparkajsebücheln. ! Nachstehende den untengeliannten ^ Antragstellerilnien angeblich in Verlllst^ geratene Einlagebiichcl der Krainischen Sparkasse in Laibach werden aufgeboten; deren Inhaber werden aufgefordert, sie binnen s