MbachelWMtuW Nr. 1. Plä»ul»tl«t!°n«plcj« : Im «lomptoli ganzj. s> li, lall'!, sl. .^.5«. ssill dlt.^usseNuna tn» Hau« halbj.5,„ll. Mitd»Posi,„!»,!.fi.l5>, halbj.fi. 7.ÜU. DolmerstlM, 2. Isnner »».»oll» »«. l fi.» l»»st p».Zelli lm.«lt.,»». »l»>, »». io r». n. s. w. I„ »n l». 1868. Aintlicher Theil. Se. t. k. Apostolische Maiestät haben nachstehende Allerhöchste Handschreiben allcrgnädigst zu erlassen gernht: Lieber Fürst Anersverg! Ich crncnne Sie zn,n Präsidenten MeineS MinisterrathcS für die im Reichs-rathe vertretenen Königreiche nnd Länder. Wien, am 30. December 1867. Fran; Joseph m.;). Lieber Graf Taafse! Indem Ich Sie von der Lcilnng dcö Ministeriums deS Innern hicmit enthebe, ernenne Ich Sie zum Stellvertreter McineS Aiinisler-Präsidenten nnd beauftrage Sic in dieser Eigcuschaft zugleich die Abenden dcs Ministeriums für Laudesver-lheidigung nnd öffentliche Sicherheit zu führen. In Auerkcuuuug dcr ausciczeichueten Dicüsle. welche Sie in ersterwähnter Eigenschaft geleistet haben, vcrlcihc Ich Ihnen das Großkrcuz McineS Leopold-Ordens. Wien, am 30. December l«<;7. /r»nlz Joseph m. z>. Lieber Edler v. Plencr! Ich ernenne Sie zn Meinem Handclsminister. » Wien, am 30. December 18tt7. Fran.; Joseph n,. zi. lieber Ritter v. Hasner! Ich ernenne Sie zu Meineiu Minister fnr Cultus »nd Unterricht. Wien. am 30. December !8<^7. Franz Joseph n>. p. Lieber Graf Alfred Potocli! ^>ch »»nenne Sie zn Meinem Ackerbauunnister. Wien, an> 30. December. Fran., Joseph nl. p. Vieber Doctor t^iskra! ^ch ernenne Sie zn Mei>,em Minister des Innern. Wie», cm, 30. December !867. /ranz Joseph m. p. Lieber Profcfsor Herbst! Ich ernenne Sie zu Meinem Iustizministcr. Wien, am 30. December l«07. Franz Joseph m. p. Zum Beginne der neuen Acra 1^i6^. Sei nnS gegrüßt, wie wir den Lenz beglichen, Der Freiheit Herold uns, Dn ueues Jahr. Laß Deiner Göttin Füllhorn sich ergießen Voll Segen über Oestreichs Herrscherftaar, Und über Völker, die sein Reich umschließen, Die hent' ihm auf der Liebe Weihallar Die Wünsche, dic Millionen Herze» hegen, Ihln huldigeud als .silciuod niederltjl.cn. Und Anstlia, lünwallt von, Fcierllekc, Das Antlitz niild in» Mrrgenstrahl verklärt, Und tief bewegt vom Drang der Böllerfrende Ob solchen Glücks, ^a« Allen widerführt; Sie schallt henl', angethan i>n Pracht<>-s Donanslrandcs weite« l^auen, Geh^bc^, wie vom göttliche,, Pertrauen, Geh' aus dn- Freiheit Sonne! ihren tlicichen. Lieh! spendend, so wie Blüthen strent ^r Mai. Und schaff in nenes Leben, dessen gleichen, Noch lcincs in der Weltgeschichte sei: Und niemal» soll dcin Strahlenglauz ellilcichen, Ob Völlerstürnle brnnsen anch vorbei, To wird znr Wahrheit dann dic Sage werde» 7 ..Daß Oestreich« Glück das dauerndste n»>f Erden," ^ o l) a >l » 5 urf ch r. Lieber Doctor Brestcl! Ich ernenne Sie zu Meinem Finanzminister. Wien, am 30. December 1607. Franz Joseph m. z). Viebcr Doctor Verger! Ich ernenne Sie zn Meinem Minister. Wien, am 30. December 18<>7. Fran.; Joseph m. p. Lieber Fürst Ancrsperg! Dllrch Ihre hente er-folgte Ernennung znm Viinisterpräfidenten für die im RcichSralhe vertretenen Königreiche nnd Länder wirb es Ihnen unmöglich, die Fnnctionen eines Präsidenten des Hcrrcnhanses des ReichSrathcs weiter fortznsührcn, Indein Ich Sie daher von dcr erwähnten Stelle hiemit enthebe, spreche Ich Ihnen zugleich Mcinc volle Ancrltlmnna. für die ausgezeichneten Diensv auS, welche Sie währeud der gauzeu Zeitdauer dieses Ihres Amtes geleistet haben. Wien. am 30. December 1«. Vieber Doctor Gislra! Nachdein dnrch Pnbli» cation der neuen Staatsgruudgesetze Ihre Functioncn als vuil Mir ernannter Präsident des Abgeordnetenhauses des ReichSralhcs ihr Ende erreicht hab.u, so nehme Ich diesen Aillaß wahr, um Ihnen in Anerlennung der von Ihnen in dieser Stellung geleisteten Dienste Meinen Orden der eisernen Krone zweiter Classe taxfrei zu ver» leihen. Wicn. am 22. December 1«t'7. /ranz Joseph „z. z). >> .......,/, ,, lieber Minister Freiherr v. Äecke! Ich verleihe Ihnen in Würdignna. der vorzüglichen Dienstc, welche Sie als Leiter der Ministerien der mnanzl" »nd des Handels geleistet l»aben, Meinen Orden der eisernen Krone erster Elasse. Wien, am 30. December I8<;7. Franz Joseph m. ^. Lieber Ritter v. Hye! Inde« Ich Sie auf Ihr Anfuchen von dem Posten eines I»s7. ^ranz Joseph m. ^. Veseh vom 31. December 1»i;7, betreffend die Forterhcbuug der Steuern und Abgaben, dann die Bestreitung des Slaatsaufwaudr« für die Zelt vom l.Iäuncr bis Ende März 1W8; wiiliam si!r bis im RnchSrachs vertrslrnm Königreich'' mit» ^ö»d,> Mit Zustilnmuug dcr beiden Häuser des Reichs' rathe« finde Ich zu erlassen, wie folgt: Art. l. Das verantwortliche Ministerium dcr im Reichsrathe vertretenen Königreiche nnd Länder wird ermächtigt, die bestehenden dirccten und indireclen Steuer» uud Abgaben sammt Staatszuschlägcu uach Maßgabr der gegeuwärtig bestcheuden Bcsteucrungsgcsel.i erheben. Art. !i. Die in der Zeit vom l. Jänner bls Ende März 186k sich ergebenden verschiedenen PcrwaUungs' auslugen sind »ach Erforderniß für Rechnung der durcl» das Finanzgesetz für das Jahr !8l>k bei den bezüglichen Capiteln nnd Titeln festzustellenden Credite zn besüeite», Art. 3. Mit dem Vollzüge dieses (Yesel/5 wird dtl Finauzmiuister der im Reichsrnthe vertretenen Königreiche und Länder beauftragt. Wien, a»>, 31. December l^»7. Franz Joseph ni. ji. Auereperg >». j>. Taaffe n>. >». Plener"».!'. Hafner ">.,., Giskra >" p. Herbst »». i>. Nrestel "> >» Berger >«> ,< Se. t. l. Apostolische Majestät haben mit Ällcs-höchster Entschließnng voin A>. Deceniber v. I. den bisherigen Directionsadjuucten der Section für Ziffer-wrsen nnd translatorischc Arbeiten iln Miliislerium drS kaiserlichcn Hauses uud des Äeußern, Titularsrctions. rath Iofeph Eisl znm Director diesrr Section unter gleichzeitiger Verleihung deS Titels und Eharaltcrs eines Hofrathes, bcn bisherigen Hofsecretär Ferdiuand Prant. ner znm Directionsadjuncten mit dem Titel nnd ilha» ralter eines Sectionsrathes allcrgnädigst zu ernennen mtti dem Hofconcipisteu Karl Hacker den Titel und Cl>. ralter eines Hofsecretürs huldreichst zu verleihen geruh». trunken. — In diesem Hause, denkst Du, sei so etwa« auszuführen, ohne erwischt z» werden? Narrensftossen?" „Uud gerade in diesem Hause", lautete die leise Gegenrede im eindringlichen Tone. „Gerade hier ist so etwas leichter, wie anderswo. Höret mir zu: Mit, ternacht wird bald schlage». Schon vor einer Stunde ging im Haufe Alles zu Bette. Das Hausthor ist geschloffen uud heute kommt da herauf tcin Gast m.h,. weil man Niemandem aufmacht. Uel'e« raschung ist hie, also nicht zu besorgeu. Der Fremde schläft sehr fest; er hat schnell und ziemlich viel getrunken, »nd wird daher nicht anfwachen. Selbst das Nachtlicht, das bei ihm brennt, dient ims trefflich. Es steht hinter dem Ofen uud läßt alle Gegeuständc in, Halbdunkel gut aus> nehmen. Der Mann scheint gar nicht mißtrauisch, er ist vom Lande. Uhr sammt Kette »nd dcr große, schöne Ring liegen anf dem Nachtllistchen. Die Brieftasche hat er wohl unter dem Kopflisfeu, allein ein Theil davon sieht nnter den: Polslcr hervor, weßhalb ich fie bemerkte. Die Neifetaschc liegt auf dem kleine,, Sopha." - — „Nun gut, Florian, weun man das Alles so leicht haben kann, wie dn sagst, warum denn einen Mord?" sagte Anton. „Wohin willst Du Dich denn fluchten mit dem Ge» slohlenen, ohne daß sie Dich in wenigen Taacn erwischen, Du Narr?" rifcrle dieser. „Stirbt der Fremde aber, so will ich ihn so geschickt nnd nngesehen bei oer< schlossenem Hansthorc vor Tagesanbruch'aus dem Hause transportiren sammt allen Habseligleiten, daß nie der leiseste Verdacht auf uns falleu kann." - „Wie wäre das möglich?" „Sehr leicht - durch Fcnslet! Höret »»ich vollend« aus, Weuu er todt ist, so tappe ich mich still au« uuserem Tract über die Stiege, erleiche den Hos, wo eine Veite» auf den Hclllwde» jühll: diese lehne ich 9 Für dic Votivtirche in Wien sind im Wege des l. k. Bezirksamtes Rudolfswerth nachstehende Be< träge eingegangen: ft. tr. Vom Herrn Eugen Ritter v. Fichtenau, Guts« besitzer in Preisek.....l — .. Karl Rüdes, Gutsbcs. in Fcistcnbcrg l -„ „ Anton Viucenz Smola, GutSbc» sitzcr in Stauden.....1 — „ I.Syr«'. HcrrschaftSbcfitzer in Ru> pertshof........5 -- ,. Franz banger von Podgoro, Guts» bcsitzer in Poganitz .... 5» -^ von Fran Ida Langer von Podgoro, Guts» l'tsitzerS'Gattin in Poganitz . . 2 -von Fränl. Johanna Edle v. Emperger, Stiftsdame in Poganitz.....1 — vo>n hochw. Herrn Barth. Arco, Probst in Rudolfswerth......2 — vom Herrn Franz Tau. Iellouschel, Eanonicns in RndolfSwcrth.....1 — „ Joscf Shagar, Canonicus in Ru< dolfSwerth.......l — „ Simon Wilfan, Eanoincus in Ru- oolfSwerth.......1 — „ ,, Anton Velin, CanonicuS in Rudolfs- werth ........I — Johann Kraälovic. Pfarrer in Hünigstcin.......- 5)0 „ .. Cm. Tomölic, Lehrer in Höuigstein W ., .. Sebst.Cebaöcl,Caplauiu Höuigstein - 25 Johann Bacnil, Pfarrer in Precna 1 - - „ ,. Josef Prcäa, Coopcrator in Pl'ttlw >^ ,. Kaspar Martin,;, Pfarrer in Wal« tendorf........— 60 .. Andreas Skrabez. Pfarrer in Töpliz 40 „ .. Jakob Gruden, Localcaplan in Pöllandl......, . — .'.0 Georg Hnmar, Pfarrer in 6er- moönic........ W „ ., Josef Oreinil, Localcaplau in Podgrad........- 4(1 StefanTurk.LocalkaplnninBruSnic ^- .50 .. ,. Jakob Jerin. Pfarrer in Weißküchen — 50 ., Iguaz Icrin. Pfarrer in Pension. in Weißtircheil......I — „ Jalob Skala. Pfarrer in St. Margarethen ........— 30 .. Josef Rome. Pfarrer in St. Peter - 30 ,. .. Petcr Mohär, Cooperator in St. Peter.........- 40 .. Josef Ekcl, s. l. Bezirks.Vorsteher in Rudolfewerth.....'> .. Wilhelm Dollhoff, k. l. Bezirks- Commissar in Rudolfswerth . 2 — „ ., Johann Ackermann, f. k. Bezirks« Kanzel ist in Rudolfswerth . . - 50 „ .. Theodor Napret, t. l. Kreisgerichts. Präsident in Rudolfswerth ...'! — „ „ Heinrich Sajiz, k. k. Staatsau- walt in Rudolfswerth . . . 2 -„ .. Toussaint Ritter vou Fichteuau, Gutsbesitzer und Bürgermeister in Rubolfswerth...... 2 — Fürtrag . . 42 05 Uebcrtrag . . 42 05 Sammlungsbetrag in der Stadt Rudolfswerth 1 2 von Frau Maria Grcßcl, Herrschaftsbesitzeriu in Treffen........" — vom Herrn Eduard Schasser, Gutsbesitzer in Weinbüchel.......1 - „ „ Vlarkus von Trabulovic, GutSbe« silier in Kleinlak.....l 20 „ SantoTrco, GulsbesitzerinKleindorf 1 — „ „ Ritter Moriz von Bcstcncck, Herr» schaftSbcsitzer in Ncudegg . . .10 ^ -„ ., Dr. IuliuS Wurzbach Edlcr von Tanncnberg,Gutsbes.in LandsprciS 5) — „ ., Josef Rosmann. Dechant nnd Pfarrer in Treffen . . . . 2 --,. .. Friedrich Prcmerslein, Cooperator in Treffen.......— 50 „ ., Barthol.Iarz,Coopcrator in Treffen l --„ „ Johann Schnller, Pfarrer in Ober» nassenfuß .......— 40 „ „ Simon Plenicar, Cooperator in Obernasscnfnß......— 25 ., Johann Kasteliz. Pfarrer in Nas- scnfuß ........1 — „ .. Alois Kumme,'. Eoopcrator in Nafseufilß .......i .. .. Josef ^uhadoluit ^ Pfarrer in Heil. Dreifaltigkeit . . . . 5)0 ! „ „ Vinecnz Pont, Pfarrer in St. Ruprecht .......i ... ., Johann Müller, Caplan in St. Ruprecht .......— 5>0 ,. .. Vlasius Leni!tk, Caplan in St. Ruprecht .......- 50 .. Franz Cul, Pfarrer in Neudegg - 50 .. Jakob Marolt, Pfarrer in Hl. Kreuz - 50 ,. ,. Josef Gregoric, Localcaplau in (>atez ........-.. W „ Johann Protl, Pfarrer in St. Loreuz a. d. Tcmeniz .... - 50 ., Anton Zorman, Ndminisl. in Selo - 40 .. .. Jakob Stcrl, Pfarrer in Umbru« — 50 .. .. Peter Warthol. Pfarrer in Hinje 50 „ „ Peter BiSjak, Localcaplan in Haj. doviz.........— 50 .. Mathia« Marolt, Pfarrer in De- liernil......... 50 „ .. Franz Omachen, t. t. Vezirlsrichter in Treffen.......- 50 ., Josef Podboj. l. f. Bezirksgerichts. adjnnct in Tn'ffcn.....— 50 ,, ,. Josef Aferianz, t. k. Kanzlist in , Treffen........- 10 ., Max Rom, k. l. Kanzlist in Treffe,, — 10 „ Johann Schmalz, l. l. Stenerein- uehmer in Treffen.....— 10 von Frau Anna Paschitz, Hansbes. in Treffen - 50 vom Herrn Ioh. Manbliu, Orgelbauer „ - 20 .. Gregor Arko. Agent .. - 10 „ Anton v. Raab^ Bezirksgerichts» AmtSlciter in Seisenberg ... 1 — „ „ Ignaz Basquar, GerichtSbeamter in Sciscnberg...... ! — ! Fürtraa . . 8l 22 Nebertrag . . ttl 22 vom Herrn Johann Posch, Bez.o .. Jos.Hrovath, Metzger in Teisenberg — 50 ., Franz u. Klcimuayr, PapierfabritS- bcsitzer iu Seisenberg .... — 70 .. Josef Nachtigall, Hausbesitzer in Seisenbcrg.......— 5>0 .. D. Dcreani, Kaufm. in Seisenbcrg — 50 .. „ Tellian, Hausbesitzer ,. — 30 ,. Franz Soritsch, Hausbes. .. — 40 .. v. Poka, Postmeister ., — ZO ., ", BlasiuS Urbauia, Pf.irrer in Pen- fic»n, iu Seiseuberg.....— .50 fünf Kinder in Ruoolfswerth auS ihrer Spar» büchse....... . . <;x Su»mit ^ . l^8 ^ Welters sind für oiefcn Zweck im Wege de« l. k. Bezirksamtes Ourkfcld eingegangen, und zwar: Vom hochmirdigcn Pfarramte Hafelbach !i fl. - l>'. uolu hochwürdigen Pfarramte Scharfen- berg............2 .. 20 .. vom hochwürdigen Pfarramte Tschatesch 2 ., - „ Zusammen ^ ^ 7 fl. 20 kr. Nichtamtlicher Theil. iiaibach. l. I«nuer. Der NeujahrStag briugt den Völkern Oesterrcichs daS werthvollste Geschenk eiue« volksthümlichen Ministeriums. Die Männer, welche Se. Majestät der Kaiser an die Spitze der Geschäfte berufe» hat, hnbcn an der Schaffung der Grundlage unserer neuen Staatsära, dcu Staatsarnndgcsetzen, redlich mitgewirkt, sie entstammen' jener parlamentarischen Majorität, welche das sin- M Zeit denkwürdige Werk deS Ausgleich« durch ihre hohe politische Einsicht, ihre patriotische Selbstverleugnung und ihre fachmännischen Kenntnisse vollenden half. Dieses große Werk ist erst jetzt vollendet, nachdem die Gleich, heit beider Reichshälften dnrch die Einsetzung eiuer cou-stltuUm,«llen Negierung mit allen gesetzlichen Bürgschaften hergestellt ist. «» der Spitze oes "«»«» Ministeriums steht Fürst Carlos Auersperg, geb. 1. Mai 18l4, Sohu des Fürsteu Wilhelm, der schon im böhmischen Landtage von 1846/47 die Interessen der deutsch.liberalm Fortschrittspartei vertrat. Bei Beginn der constitutionellen Epoche wurde er Präsident des Herrenhauses. Hier war er der Führer der Majorität und seine Thätigkeit erfuhr von liberaler Seite immer die grüßte Anerkennung. Der Fürst, der feinem Vater bei defseu Tode (25. Jänner 1827) succedirte, ist geheimer Rath, Obersterblandlämmerer und Ovcrstcrblandmarschllll in Kram und der windischen Mark und fühlt noch den Titel eines Herzogs von Gottschee. Der geheime Rath und Kämmerer Eduard Graf Tanffe wurde zur Leitung des Ministeriums des Iuucru am 7. März 1867 berufeu, er hat es während der schw< an die Hofmauer an, ersteige dieselbe, ziehe die Leiter auf die andere Seite und bin am Platze neben der Kirche. Von da gehe ich in den inneren offenen Hofraum des HauseS, wo wir unseren klciuen Handwagen stehen habcn, nnd komme mit diesem in die Nähc unseres Gasthauses. Es ist sehr finster draußen, aber ich finde mich fchon zurecht. Ihr Zwei erwartet mich mit dcm Todtcu, der qan; angezogen sein muß. am Fenster. Der Wüschestrick dranßen am Gange muß dazu dicuen, daß wir den Leich« „am damit umwiudeu. DaS Licht muß lange uorhcr ausgelöscht sein, und wie ich unter dcm Fenster erscheine ..... Ihr werdet mich schon höreu — so lasset Ihr den Todten ohnc Geräusch und möglichst sachte durch das Fenster, und so auch seine Reisetasche und den Rcgcn« schirm, welche Stücke Ihr ebenfalls am Stricke befestigt. Ich nehmc dcn Mann, lege ihn sammt Effecten auf meinen Handwagen und führe ihu auS der Stadt. Draußen dei der großen Mühle, gegen die Tnchfabrik zu. werfe ich ihn in dcn Fluß." - - — ..Hu! Du bist ein verfluchter, schrecklicher Kcrl. listiger als der Teufel, der Dich beseelt!" sagte der jün° gerc dcr Brüder, fröstelnd vor Schander. „Dann komme ich zurück," sctztc Florian seine Nrdc fort, „ersteige die Hofmauer, ziehe die Leiter uach mir und bin im Hause. Wenige Minuten darauf bin ich bei Euch. Morgcu früh ist der Fremde mit Sack nnd Pack abgereist, und ich möchte den lcnucu, der uns Drcicu ausehen wird. ob wir auch nur eine Mans be» leidigt haben?" „Aber wie soll er denn sterben?" fragten die zwei Znhorcr gefpannt. „Ganz natürlich unblutig!" erwiederte der teuflische Anstifter. ,.Wir — uämlich ich erwürge ihn lautlos, und Ihr helft mir uu.r, wenn er sich stark wehren sollte, indem Ihr ihm die Hände und Füße yaltet." — „Nein!" sprach Joseph, „wir sind arge Schelme und liederliche Kerle bisher gewesen, haben manches Schlechte ausgeführt, im Spicle betrogeu uud dergleichen, ader Raubmörder, das waren wir doch nicht. — Ich fagc mich los! Mach' Du, was Du willst, lauger Florian, ich halte nicht mit!" — „Uud ich dcukc wie mein Bruder!" sagte Auton. „Ihr seid elende, feige Schufte, zu keiner energischen That tauglich, die Courage braucht und wobei Ihr Euch für immer helfen könntet. — Out! es reut mich nur, mit Euch so viel Zeit verloren zu haben. — Ich lege mich nieder." — Er begab sich wirklich in seiu Bett. Nach einer Bicrttlstuude kam er abermals zu dcu Brüderu getappt und sprach längere Zeit so eindringlich in sie: wie sie das unsichere, mühevolle Leben und zwar ganz ohne Ge-fahr, in ein sorgenfreies umschäffen, wie fic alle au« derswo zu Auschcn und Vermögen gelangen könnten, wogegen fie in dcr Vaterstadt, als „das liederliche Kleeblatt" verschrieen, nie auf eincu grünen Zweig gelangen würden, bi« sie endlich einwilligten, ihm beizusleheu, iu-dcm sic sagten ,- „Gut, wir erwürgeu den Fremden nicht, da« thust Du allein, Florian, darum verantworte es auch allein vor Gott. Unser Plan ist es nicht, nur dcr Deine. Wir thäten dem Frembeu nichts, aber wir sind Deine Frcuudc, darum hiudern wir Dich nicht und verrathen Dich nicht. Helfen wollen wir Dir in Betreff dcr Fortschaffung der Leiche, allc« übrige geht uns nichts an." Mit solchen leereu Sophistereicu suchten die Brüder ihr Gewissen zu beschwichtigen, als ob Mitwissen-schaft, Theilnahme und Mithilfe beim Morde nicht eben so verbrecherisch nnd strafbar wären, wie der Mord selbst! -- Eben schlug es auf dem nahen Kirchenttmrme hinter dem Hause 1 Uhr, als die drei Gesellen des Vtl> brechens sich anschickten, zur grauenvollen That zu schrei, teu. Lautlose Stille herrschte im Hanse. Das geringste Geräusch, der uubcbeuteudstc Lärm hätte dcu harmlosen Schläfer gerettet. Aber die verderbliche, tückische Stillr der Nacht dauerte fort. Draußeu fchlug ein sanfter Regen an die Fensterscheiben. ..Alle« ist uns so günstig, wie ich es nicht erwartet", ermuthigte Florian flüsternd feme Geführten. Der Fremde zeigte durch eiu cou-tinuirliches Schnarche» an, daß sein Schlaf tief und fest sei. — Leise öffnete Florian die nur angelehnte Thür iu das Zimmer, wo das gräßliche Drama vor sich gehen sollte. — Seine lange Gestalt, lauernd und mit Augeu. die vor Mordlust funkelten, nahm sich wirklich wie die eines Dämons au«. Er näherte sich mit einem kurzen und dünnen Slricke in dcr Hand dem obern Ende des Bettes, nnd obschon Joseph früher rund hcrauS erklärt hatte, er wolle sich am Morde selbst nicht bethei« ligen, trat er doch auch zum Bette hin. - Auton staud uuweit dcr Thüre uud sollte auf einen Wink daS Nachtlicht cuMasen hinter dein Ofen. -- Florian hatte jetzt den kurzen Strick unter dcm Halse de« Schläfer« geschickt durchgeschoben und eine Schlinge gemacht. — Der Wink erfolgte - - gleichzeitig erstarb das Licht.-------- Ein dumpfes Geräusch, ein kurzes, unterdrücktes Stöhnen uut Röchelu folgte, uutermischt mit dem Laut« llthmcu des Würgers und feines Gehilfen, welches immer schwächer nnd schwächer wurde uud endlich ganz auf' hörte. Alles war vorbei! — Nach einigen Minuten der gräßlichtn Grabesstille rief eine halblcife Stimme: ..Anton, mach' Licht!" — (Fortsetzung jolgl,' A Ngen Uebcrgangscpochc mit Glück geleitet und ist ein Mann uon hoher Begabung, vollkommen geeignet, den Ministerpräsidenten in vorkommenden Fällen würdig zu ocrtrttcn und dic wichtigen Pusten dcr Landeso^rtheidi« gung lind Polizci zu verwalten. Karl Gistra, dcr uene Minister des Inncrn, l^20 in Mährisch'Trnban gcbovcn, zog schon iu dcr Bcwegnng uon 1848 durch seine Talente die Aufmerksamkeit ans sich; er ging als Parlamentsmitglied nach Frankfurt, wo er als Redner glänzte. Später widmete er sich der Atwocatnr und wurde in Vrünn der gesuchteste Advocat, ward iu den mährischen Landtag uud Ncichöralh gewählt, dcklcidete im Kricgöjahre 1860 die Bürgermeistcrstelle in Brinm u'.ld erwarb sich auf diesem Postcu die Ancrkcnnnng von Freund und Feind durch sein stclS tactuollcs und patrioli» sches Bench^ncn. Seit Eröffnung dcr Session ist er Präsident des AbgeordnctcnhanscS, iu welcher Stellung er großes Geschick und Würde entfaltete. Professor Dr. Eduard Herbst, iu Wien am !i. December 1«20 geboren, erhielt hier im Jahre 1843 die Doctoral«, würde und trat dann in den Staatsdienst. Mch mehrjähriger Dienstleistung bei dcr Hofkammerprocu» ratnr und als Suftplcnt an der Wiener Hochschule wurde er 1847 zum ordentlichen Professor dcr Rechtsphilosophie nnd des Slrafrcchts in Weinberg ernannt und 185li in gleicher Eigenschaft an die Prager Hochschule übersetzt. Sein „Handbuch des allg. vstcrr. Straf» rechtes", ein geschätztes Wert, erschien 18-x'), die „grundsätzliche Entscheidung des obersten Gerichtshofes in zwei« felhafttn Fragen des SlrafreclM" erschien 18.'>:,i und dcr Nachtrag !8alcktikcr des Hauses. Mau glaubt, cr werdc seine Mi.v'chmnteit znnächst der Reform dcS E^uil. und Htraspr^csscö zuweudcu. Dr. Brestcl, dcr ucnc . ,P lcner. HandclSminister. leitete <7 . '. b'S 1800 das Finauzministcrinm, besitzt gediegene ^cnnln,s,c ,n Finanz, und Handelösachcu, für welche wir auucr dcr dtrctts im Finanzministerium bewährten Tuch-tiglett nur auf scinc Parlamentarische Thäligfcil, welche d.c An merkfamlc.t der dcntsch.libcralen Partei aus ihu lenkte hinweisen dnrfen Eultnsminister H aSne r war Präsident deS Unterruhtsratheö, hat als Rcctor Mayni. ftcuS der Wlcncr Universität mit Takt nnd Freimuth d^n imM auegebrocheneu Slrcit zwischen den liberalen ^tndcnlen und Thercmucrn glücklich bei^leqt, gcnieht en Rns enies in reUglösen Fr^„ freisinnigen Mannes von e.ncr Gründlichkeit dcS Wissens, welche ihn :n der uns so Noth thuenden Reform im Untcnichl^wcscn hin. wnglch besäh.gt Graf Potocki, Ackerbanminister, ^t anf Wunsch der Polen zn diesem für sic rescrvirlcn Posten berufen. Er hat sehr ausgedehnten Grnndbesil; nnd scinc landwirthschaftlichcn Erfahrungen werden geschätzt ^Dicö sind dic Männer, welche das Stcncrrudcr des Staates in der stürmischesten Epoche OcslcrrciM ergriffen haben. Das Vertrauen , aller, wclchc cö inil lhrcin Vntcrlande redlich meinen, begrüßt sie. möac cS lhncn gelingen, daS stnrmnmtobtc Schiff in den sicheren Haft» dcS lnncrc-n nnd änßcrcn Friedens ;» führen Oesterreich. Wien, 30. December. Die „W. Abbpst." schreibt,) Das warme Interesse, welches vom Publicum au der Bewaffnung dcr Armee mit Hin tcrlao n ng Sgcwch« r c n gcnonlmen wird, veranlaßt zn dcr Mittheilung, daß die Schwierigkeiten, wclchc sich hierzulande ähnlich wie in anderen Staaten bei der Umgestaltung der Gewehre für die Hintcrladnng ergeben haben, jetzt größtenthcils überwunden sind. Bei den mcislcn mit der erwähnten Umgestaltung bctrantcn Industriellen bessert sich die Qua-lität der abgelieferten Gewehre von Tag zn Tag, ebenso ist auch die Zahl dcr umgestalteten Gewehre in rascher Zunahme begriffen. Klanenfurt, 28. December. (Ka nd tag s wah-lcn.) Zu dcr gcstcru ausgeschriebenen Wahl cincs Land-tagSabgcordnctcn für dic Bezirke Umgcbuug Klagcufurt, sscrlach und Fcldkirchen waren 408 Wahlmänncr erschienen. Gewählt wnrdc Herr Gutsbesitzer Hock von Tölt-schach mit ?5> Stimmen, 18 Stimmen fielen anf Herrn Einspieler, 13 anf Herrn Mcttnitz. Pest, 29. December. (Reichstag.) In dcr M ag n a l en tafcl wnrdcn ferner zu DclcgalionSmit« gliedern gewählt^: Graf Johann Zichy, Baron Bcla Vipthay, Johann Fanr, Graf Julius Szupary uud Ludwig Tisza; zn Ersatzmännern: NilolanS Ujfalusy, Graf Alexander Tclcky, Gras Dionys. Kalnoti) nnd Graf Emanncl Zichy. In dcr De p nl i rtc n t a fc l zeigte' Graf Mito an, daß er mit dcn Unternehmern dcr Alföld-Bahn den Vertrag abgeschlossen hc.bc. Ebenda wnrdc fol« gcnoc» 8icsnltal der Dclcgalionswahl tnndgcmachl. Zn Delcgirtcn crschcincil gewählt: Anton Zichy, Anton Esen» gcry, Baron Bcla Orczy, Joseph Pruckbcrgcr, Ludwig Horvath, Radich, sscrkapolyi, Klapka, Somssich, Zscdcnyi, Graf Wolfgang Bclhlcn, ^ndwig Fülöp, ^aron Gabriel Kcmcny, Gabriel Vator, Graf Joseph Zichy >,« , Georg Bartal, Branyovaczky, Fehdcnfcld, Gabriel Varady, ltaliloly, BoniS, Gabriel Bcthlcn, Emcrich Ivanta, Aurcl Vtainn, Trcfort, Koloman Ghyczy. Graf Stephan Estcrhazy, Hertelendy, Koloinan Tieza, Joseph Gano, Stephan Bitto, Peter Szcky. Baron Albert Banffy, Moriz Perczcl, Michael Bottta, Paul Szontagh, Baron Ludwig Simonyl, Pulszty, Baloiniri nnc, Manostouics. Die gewählten Ersatzmänner sind: Bernhard Szitanyi, Albert Wodiancr, Bujanovich, Ludnug Pap, Vojnicö, Gabriel Tolnai. Ignaz Soinossy, Hnszar, Szilnnyi nnd Anyos. _________________________ ^j o c cl!' e s. i. SVa r ca ^ > f.) ^» oer an» 30. D>clmbcr slall» geflli'd^iei! Gl»erc>lvctsam>!»luna wuldcn gewähll: Zuin Vol-sil^nden Herr A. Samassa, zu dcsjrn Stellueltrcler Hell V. Scunigi zu Cliialolt» die Helien: K. Holzet, A. Malitscd, D>. Suppa», Dr. ^ e ch r l ' zu Tirrclvlti, dic Hclltu M. P i r ^ l, I. C. Mayer, Fr. Suoan, Sa U'a sci) »> ssg, A. Treo, Kiischma,,,, , S l e d ln und H nd u u er i, i g; za Nschiunigöllvisoren dir Herlcn : Ios. Pajl, Ioh. Kosler u»d Nudesch. "'^ (Gewerbebanl.) Heute Nachmillag ', Uhr fiüdrl im Anreau der Bant die cunjlituilcndc Gcllclalocr« scmnullmg dri Attionüie dcr Laibachcc Griue»bebaut slatt, um zliüäckst den Nciicht deö biöherige« (5omil>^s über daö (5tacd>lis; d^c ti»c;clcilllc!i Actien - Ludsciiptioil eillaegcnzu' uchiucn und daini dic Wahl die Flinttioüärc der Äank zu vollziehen. ^ (Die Sylucslerlntivc) oou 1807.0U gc> slcllt.te sich sehr belebt. In den Localilättn des Casino's vellalmmlten sich Schüfe», Tunier und Eclugtr. Ti, 3lr-t>l!ciiccl>prl!e b,acl)le dU'ch ailvgezsichinie Lcislliugc» glncb aüs«Nl,i< li„e anilnillc Stinimlin^ hlivor, die sich von Stunde zu Stunde skigelle, als die vou dem Knlipconlil^ alrangir» t«u musilalisch.'theallalischtn Pioduttioile», zu deren Behufe eigens ciuc lleine Vilhne eriichlet war, in immer gllungc< uercu Piece» die Lachmusl»lü der Vosanuuelteu in Äcwl» gung s.tzteu. (^in hiU'jchcö Capilal uo>, Geijt, Will und Oeschiäüchtrit irat hier zu Tage, besonders in del von Heun Dr. Schafftr uuter allgemeinem, oft lm Beifall vorgelrageucn „Kneip - Zlilung." Eö isl unuiuglich, alle die Hellen zu nennen, vitl weniger zu würdigen, welche augenicheililich »ur dülch g'obs Opfer an Zeit und Bemühung dav Piogiumm des Comiu.>'e zu jo gelungener AuZjühlung bialtteu. Iu dem Augendlicle, alö daö Iahl 1807 sein 3luge schloh, dtliat Herr Schulz die Bühne uno dtllamitle iu gehobtuer Stimmung ein wahrhast treffliches Gedicht, das den (5ll,sl der Zeit und ihrer Ereignisse und die G.fahren, welcheu O^sl^rcich im neuen Jahre entgegengeht, an unZ voiNdctiilhrte, und in seiner zwcilen Hälfte „Oestcrieichö Ningen »ach neuer Kraft, nach Licht, Voltel'ildung und Fiei' heit" schiwlte. War be: Vorlrag ost durch Jubel untel-dlocheu worden, so stligerte sich dieser nach dem Schlüsse, als auch die Vollühymne cilüntc, zu wahrer Begeisleiung. Die letzte Snophc lautete.' D'rum Iaht iu unselM Kicis d»,» llius clsch^lle» ^ HliI dir, du neues Jahr, da« u»s entgegen weht! — Heil Oestreich dir! - - du laun st und d a i f st nicht salkn, — Dcm Kaiier Hiil, dec mit tnm Volte gchl! ! ! Hieraus deglüßle Dr. vtücll als Vc>l>lchll deö Tu»n« Vllciui die Veisammlung und insbesondere tie Gäst>>, unter denen auch mehrerl' Osficiel«, sprach Von tc»> Aufblühen des 3l!lnver?, der für diesen Abend so bereitwillig die Musilcapellc zur Disposililm stellte. Herr Oberstlieutenant Edler v. Vetter dankte im Name» des au dem Erscheinen in dieser Versammlung ver« hinderten Herrn Obersten. In cordial'soldatischer Weise betonte er das gute Einvernchml'», da4 hier zwischen Civil und Militär heische und wurden die mit Herzlichkeit gespro» chcucn schlichten Worte von den Anwesenden mit Jubel aufgenommen. Hierauf ergriff Herr Piosessor A. Heinrich das Wort, um im Namen der Sänger dciS herzliche Willkommen, wclchcs dcr Vorstand dcK Turnvereines Dr. Stticll den Gästen a/botcü, zu erwiedern. (5r träfligte die i» dem vorgetragenen Gedichte ausglsprochcue Hoffnung auj den glücklichen Fottbesland Oesterreichs durch line historische Parallele. Tic lautlose Stille, mit welcher Alle den tief empfundenen Woiten lauschten, scdlug ost plötzlich in wahrhaft bcgeislclten Iub«l um. Er schloß: Auch da« heutige Oesterreich werde sich zu tinem neuen Tage der Macht nnd des Glanzes cmpolschwingl», dcn» der Kaiser habe da? große göttliche Wort gesprochen: „Es weide Licht." — In dat Hoch auf seine Majestät siel ein nicht inden wollende» Iubll, bcgleittt von den Ülängcn der Musik. (5s folgten noch einige höchst gelungene humolislifche Vorstellungen und spät trennte sich di>,' Versammlung. c-. (Die Syl l)t >te r - Be se d a) des Mnnerchorö der Aialnica gestaltete sich zu einer der gcnuhleichsten und animiilislen. Die Chole und Intermezzos wurden mit vollendeter Fertigteit und Präcision vorqetragri' und mit Beifall aufgl'nommen. Besonderi hi-iler slimmtc die alle Nüumc füllenden Gäste u»d Mitglieder da« tomische Terzell: ,,,^,'vi> liiü >l« in tiu!ll!V!<'i>l- und das grohc lomische Quodlibet. Auch dai> Orchester ließ sich wi»der einmal hülen, inblM eö uca Henn Förster, srhr wacker spille und dafür lebhaften Beifall erntete. Es isl nur zu bebaue»i: . daß daüsllbe jo jellen Gelegenheit nimmt, jein, Kunlljnliqllil vorzusühien. — (Thcaler.) Geste,n wuide daü frnche ulliv ^u>:' spitle.' „Donna Diana" bei gefülltem Hause mit großem Beifall uueglführt. Nir Müsjcn vor allem F>l. Arthur wegen ihrcs nnsli. Deccmlicr. (Schlich.) Der „ächjlc Gegenstand der Taglsmdnuna, war der Voltiag del Acchloscclion i» Belresf 'd,r von tec Slad!> gemeinde au das lii vi I sp ! t a I zu entrichlendsn Pes. pfIegb lost en. Der Landesausschuß hat nämlich an die Stadt-gemeinde die Aufforderung wegen Beiichlignria, der von sübe» Quartalen her rückständigen Verpslegsglbühsen ,'ilr Etadt' angehüiige mit 8409 fl. 52 kr. gestellt und droht für den FaU der Nichlzahlung mil der Sec,U!s>ratiou der städlüchen Gefalle. Zum Velsländniß dee H.-genslande« muh bemerkt werden, daß für die Eanilütspflege eine Umlage auf die birette Steuer eingehaben wild, außer oieser Umlage hat das flache Land für seine im Civilspilal ve>psseg!en Gsmeindeangshollgen nichlö zu cnliichlt'N, die Stadt Laibach bat aber außer bi,srl Umlage "och tie volle Verpflegslaze zu berichtigen, wodurch die Mehrleistung im Verhältnisse zu den Landgemeinr»,» lähllich in lundll Summe ^l000 fl, beträgt. Der Ursprung bi.ser Mehtll'iKung isl auf die fraujosische Occupation zurüct zufühlen. Im Jahre 1809 führte lie sl.n'jösische 3iegi^ rung in .fttai» da(' O^lioi (eine All Velzehruogssteuel) ei», Damals wuide das Spital »och rurch die baimherzigen Brüder uulllhallen. Diese velließen Laibach im Jahre l8lI und nun' legl^ die fraüzösische Regierung der Stadt lichischislung beZ Abgangs.' bei den Spitalscinnahmen und endlich mit line Nichl6s^lion hat diese historischen Giundlaa/n in Vellach! gczogcn und mit Rücksicht auf die in diesem Gegl>nslandc slciitglsundencn Landlagsverhandlungen nachstehende An» fchamiügfn gfwonnen: 1. Ei»e Widmung dc« Octroi und ipcilel d^s Zuschlages zur Verzehrungsstcuer zu Spilale« zwecken bestehe nickt zu Nscht,' 2. nach dem Ges,tiZ< Mil V.lw.ihlüng gea/n j^des 4 Präjudiz weide die Etadtgemeinde für Verichtigung der Rückstände mit Vorbehalt allfülliger Nückoergütung Sorge tragen. III. Man sei geneigt, in einen Vergleich einzugehen, wornach die Stadtgemeinde zwei Fünftel der Verpflegstare silr jeden mittellosen StadtangehSrigen zu entrichten Hütte. lV. Filr den Fall, daß dieser Antrag abgelehnt würde, werde man dcm !1l e ich 6 g c r ich t e rie Enlschlidung anheimstellen. Dieser VesHIuh w^re dem Finanzausschüsse zum sogleichen Vollzüge hinsichtlich des zweilrn Punktes mitjulheilen. Eine Verweigerung ver Zahlunz glaubt die Rechtsseclion nicht zulässig, weil sonst Zwangimechtegeln in Anwendung lommen würden und weil es offenbar sei, dah die Stadt mit ter Umlage allein nock nicht genug für die Benützung des Spitals leistet. Dr. Costa ist mit der sogleichen Zahlung nicht linpflslanden und will e« auf die Üreculion ankommen lassen: er beftrcitet die Gcsehlichteil der sich nicht auf ein Gesetz, sond»rn aus eiuen bloßen Etalthaltereiellaß stützenden ^ahlungsanloiderung: jeder österreichische Richter werde im .^alle de<> Processe diese Verordnung nl« nicht zn Recht !.',slebe>,d crllären. Der Landesau5schuh mühte die Se--^uestlation erst bei der politischen Nelülde ansuchen, es sei aber zweiselbast , >.b di«s< ihm tas dlucnium g,. wühlen werde. Lurch die Zahlnng auch nur eine» Theiles würde man aber die Rechl^bestÄntigleit der Forderung an. flennen. Ir stcllt daher den Antrag, b,n Magistrat zu beauftragen, im Falle ter Sequestration ragegen an die Regierung, resp. an das Ministerium und dtN Kaisei selbst zu appelliren. GR. Tr. v. Kallcneqger al) Virichlelslalt^r wendet ei», der Landeöautschus; löune sich auf den sactischen Vlsitz deruss", u»d glcnidt, ri« Frage, ob die Zahlung zu leisten, sn zunHchsl eine lDwollumlürzirage, jedenfalls müsse aber tine pllilimiuarmähi^e Fril surge dafür gell offen weiden. Üi wird "un zuerst übcr die AnlrHge der Section abgestimmt, disseldcn w'ldt» «>il rem Amendemenl des Herrn Dr. Cosla (dem Landlsauöschusse mitzutheilen, dah die Gem'g der Eisgrube an den Landesaus-schnh gegen ein C.ipit^l per 1717 st. 48 lr. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. GR. Dr. Schüppl rescrirt Nc,menc> der Finanzfeclion !>) w,gen Verlängerung deö Vertrags über die Verpflegung der magistratlichen Häfllmge bis (lndeIuni 18L8. Ange nom« men. l>) wegen eines Ablommens mit dem Unternehmer Vollheim. Derselbe sllllt nämlich 1. den Änfpruch auf Vergütung der ihm dmch den Wehrbruch verursachten Mehrkosten pr. 2592 sl. 91 lr.; 2. auf eine (z>,lschädigung sür die Unterbrechung in den ErcavalionsarbeittN aus Anlah der Cholcrabesorgnisse, mit 4000 st. Bei der Unzwcifelhastigleit des ersten Anspruches stellt die Section den Antrag, dcm Vollhiim seine Forderung gegen Kompensation mit der zweiten ÜiUfchädigungs-Forderung zu bewilligen. Angenommen. Die Anträge der Nau section wegen Annuisung liquider Verdienst-betrüge für den Unternehmer Ptterza mit 2086 ft. 45 lr. und refp. 7.l9 fl. 96 kr. weiden angenom m e n, d>,m zsanzleipralticanlen Terlnik auf Antrag d.s Magistrates ein Adjutum jährl'chrr 200 fl. bewilligt und dic Sitzung sodin geschlossen, wornach die Vortrage oer P ol i zei s e c t i o n über die Fleischsatzuug und der Schulsection über die Oberrealschul'Ncchnung pco 1865/6« dec näcd< stln Sitzung vorbehalten bleiben. Programm der Monatsversammlniig des historischen und des Museal lie reins, welche am nächsten Freitag, den 3. Jänner, um 5 Uhr Abends, im Vocale des historischen VcrcinS stattfindet: 1. Berghalwtmann I. Trinker: Ueber Mineral« vorkommen auS der Gegend von Knapuvse. 2. Cnstos K. D c s ch m ann : :>) Ueber die meteorologischen Verhältnisse dc^ Jahres 1807; l>) über fos-file Fischrcstc in Krain. ^'aibach, ani 1. Jänner 1868. Von dm Gcschäfttzleitunge.l beider Vereine. Telegramme. Pest, :N. December. Ghyczy erklärt im „Hon", seine Partei nehme an der Delegation Theil, weil sie das Gesetz chrt, so lange es besteht, n>,d weil sie auch dort die nachthciligcn Folgen der MajoritätSpolitit nach Möglichkeit verhindern will. Ucbrigens werde die im linken Centrum eingetretene Krise vielleicht nur eine vorübergehende Mciiiungsdiffcrcnz scin, wo nicht, apftellire er getrost an das Urtheil der Nation. Der „Ungarische Lloyo" meldet.- DaS linke Centrum gchc damit um, ein neues pnblicislischeS Organ zu gründen; „Hon" werde die Ansichten der ausgeschiedenen Minorität vertreten. Dasselbe Blatt veröffentlicht die Ncujahrsadrcsse, welche die Stadt Ofen gestern an Sc. Klajestät aligesandt hat. Ung arisch-Bro d, AI. December. Der Ge» mcinderath hat dcm Herrn RcichSrathspräsidcnten Dr. Gistra das Ehrenbnrgcrrecht verliehen. Berlin, ^1. December. Die „Nordo. Allg. Ztg." hebt gegenüber dcu Behauptungen mehrerer Zeitungen hervor, daß dcv neue Plan, betreffend dieMobilma» chnng deS Heeres des NordbunoeS, selbstverständlich uur durch die lnilitärische Neugestaltung des Nordbuudcs geboteu sei und mit der europäischen Si> luatiou, welche übrigens keineswegs beunruhigend ist, nicht im entferntesten Zusammenhange stehe. Rom, 30. December. DaS .Morualc di Noma" lobt die italienischen Blätter, welche den Peters-Pfennig sammeln und die Ergebenheit der italienischen Bevölkerung für das Papstthum kundgeben. Der Papst wcl« chcr auch zahlreiche Privatspenden ans allen Theilen Italiens erhält, segnet die Spender. Paris, NO. December. In dem gesetzgebend den Körper dauert die Debatte über das Militärgesetz fort. Ueber die in demselben vorkommende'Institution der mobilen N at i o nalgar d e sagte N ouhe r, es handle sich darum, die Cadres für den Fall einer natio-nalen Eveutualität vorzubereiten. Die NegicrungScom» missiou mciut, daß die Dispensirungcn bei der neuen Natioualgarde nicht so zahlreich wie bei der alten sein sollen. Trotzdem werde man, weuu die Stcllvcrtrctuug untersagt ist, gestatten müssen, gewisse Kategorien von Bürgern zu dispcnsircu. Der Kriegsminister studirt diese Frage, die aber von der Lösung der Stellvertretungsfrage bei der mobilen Nationalgnrdc abhängig bleibt. Xelearaphische W?chse!couvsl uom 31. December. 5pcvc. Meiallrqu«« 55. — f>perc. Mcralliqnes mit Mai- und ^luvember-Zinscu 57.30. — 5pcrc,'National Änlchcn 64. -- Banl' eclicr, 6?^. — Credilaettei, 1^1..5<». - l^Wer ZtnalScmlehc» 81 50, Bllbel l1!),50. — London 121.70. - it. t, Bucalcu 5.79. Handel und Volkswirth schastl'iches. Zeitullsssbeilanc,,. I„ Folge der Wischsu d?m l. l. H^iidelsininisle^um nnd dc»r l, nugavischeu Ministcriuüi gctrof» friisn Vtreiiilianmg habc» „lit ^sgmn dcs Jahres I^tt eiüine Arilliioeruilgsii in dm Vcslinnnuiigni Nbcr dic Ocdllhvcn für dir Versmduua. drr Zniringru i,,, Ii'ilandc einzutrctcu Wir hedcn solgcuoc für datz Publicrim dnnntcuCwflthc Vcstimmnngcn dar-nus hervor: Cxtradcilagcn (Brochure», Bilder, Kalender u. dgl.), welche die Redaction ans Grund ihres Prograinincö u»d dcr Prii-munsraiiunSaiitiindiguiia. alle» Alionnentcu oder Einzelnen nuttr bssliininlm Vediügiiügeu liefert, loiriicn gedilhrenfrei lüit der ^ci-t»üiont«anlüi!d!gul!^,'l, der eigene» Zeilnua,, welche derselben beigelegt werden. Flir PriuatailMndigunsscil, die mit Zeitungen versendet werden, ist eine Gebühr von 40 Neukreuzc.nl, per Bogen oder den Theil eines Vogen« und fllr je hundert Ab-drilclc zu entrichten. Allc saiisligcu ExlralieilassNl uon Zrilnncieu, sie mögen von den Redacliom-n oder von andern Aerseudcnr her-rllhren, unterliegen den Vcstiinniuugen siir gcwö'hulichc Trucl-fachen (Kreuzbandseiidiingen) Die Znslellunss^qilhr' ftlr Zeitungen isl iu Zukunft niil V, Nenlrenzrr für jede mizelnc Zusen-buug einer Zeilschrift zu uercchue», wulici c« leinen llntrrschied inacht, oli ii» der Sendung ein oder mehrere Exemplare dieser Zeilschrift enthalten sind, wofern nur das Gesammtgewicht 15» i.'o!h nicht überschreitet. Zeituilgl>ftaclcle von höherem Gewichlr werden uicht zugestellt, sondern sind beim Postamt« abzuholen Die obigc Znsl?sluna.Sgeulihr ist, wie brüher, wenigstens sür riiu'n Monat in Voraus zu entrichtcu und si»d die bei Periechniüig dca Monalsbclrcige« sich ergebende» >irc»;erbruchllieile mil ems»! ganzen Kreuzer ei»;urcchne». il.nbach, ^1. Decsinber, Die DurchschnittS-Preise stellte» sich auf dem heutigen Markte, wie folgt: ' Mlt.> Mg,.^ Hill.. M«<,> fi. Ir. st. lr. fl. ll. ft. lr. Weizen pr, Metzcu — 7 Z«! Bnllcr pr. Pfund 4^-..— Korn „ ------4 4j Cirr pr, Stilcl - 2j Gerste „ -------I-i 50 Milch pr. Mas, 10 Hafer „ - - - 2— Rindfleisch pr, Pjd, 2l -- Halbfrncht „ -------5 W Kalbfleisch „ ..24^. . Heiden „ -------Ztt4 Schweinefleisch,. 22 - Hirse „ — -- 3 4" Schöpseusicisch „ - 12-- - «nkurutz ,. — ^- 4 — Hähndel pr. Slüel — 30 Erdäpfel „ I 70 - — Tanben „ - ltt......- Linsen „ 4 5,0------- Heu pr. Zenlurr — tt'» Erbsen „ 4----------- Stroh „ -70........ Fisolen „ 5> .'),.>—" Holz, hau., pr,Klst. ------- 7 5>0 Rindöschmalz Pfd. — 52------- - weiche?, „ -------s, 5.0 Schweiueschinalz „ — 42 — — Wer», rother, pr, Speck, frisch, „ — .'!0------- Eimer-------12 — — geräuchert,, —40^— - — weißer „ -------I.'l - Hlraillburst, 3»>. December. Auf dem heutigen Markte sind erschiene» .- '!2 Wage» nut Getreide, 5» Wagen mit He» und Slrol». 2ag?n mit Holz, 22 Wagen »lit Zpeel ii»d 15»7 Stück Vchwrme von >."> bii« 22 lr. Per Pfd. Durchschnilta-Preisr. ^ ^ ^ ^-- Weizen pr. Mche» « — Vullrv Pr. Pfund , 40 Kor» „ 4 40 Eier pr. Sliiel . . . -^ Gerste ,. — - Milch pr. Ma» . - N< Hafer „ 2 40 Nmofleisch pr. Pfd. !« Halbsrucht „ - - Kalbfleisch .. 22 Hcidrn » A ^O Schlveiiiesteisch „ 2! Hirse ,, >l 20 Schöpsenfleisch „ jiuturutz » >'i 7»> R,»dl!jchmal; pr. Pfd. — 47 — weiche, „ 'l .'.o Schweineschmalz „ — 42 Wein, rother, pr.llii„>er >lll, sl,sl!,, .. — :;.> ... weißer „ Spect, qcräuchcrl, Pfd. — 41 ________ Angekomlnene Frezndc. Ain 3l. December, Ttadt lli^ic«. Die Herren: Nildenberg, ssaiism,, vo» E!l>e>. scld. — Wojla, Hanselli »nd Glass. K.insll,. von Wie», Vlephss.lt. Die Herren: Fischer imd Hobann, Kaufll,, lw» Wien. - Treililla»», von Va»,berg. - Hi»^, Reitnleislrr, uon Haasberg. Vaierischer Hof. Die Herren: Wirth, Verzehrnuq^steuer: agcnl, uon Grafeudorf, — Vonk, Verzehrungösteiier-Aaen!, von Admon!, - Paulii, Ochsenhändler, von Triest. - T»le, v,^» Kropp.________«^»»»»»»»..^______ ____ L ll. Mg. M.?.,, — ',.4 ^O"siä?t Schiieegcs^b. ,. .'ll. 2 „ N. :l2!l,85. - 5>.5 ZO,mHiq Schneegestizb '''" l0„Ab. ^.,, -5.7 SO. »ulszig Sch»eegeM. ^"''''' l»U. Mg. !j24„« «i< O, schwach Schnee , '.. 2„ N. 324.^. - f;, 7 O. schwach Schnee ^"' 10,. Ab. 325).^ .- ?.z O. schwach . Sch»ec ^"'"" Te» :N. December: Dilnues Schneegestöber den ga!!;<>!i Tag anhaltend, bcr scharfem O.- und SO.-Winde empfindlich ta>>, — Dc» I. Jänner: Wulleudeck.! tagllbrr geschlossen. Dünner Schncefall anhaltend, den Vodo» mit einer frischen lockeren Schnee-schichte bedeckend. Das Tagesmillel der Temperatur mit - - 7.5>" ist inn 5)2" niedriger als das ans vieljährigen Beobachtunge» berechnete ^iormnlmiltcl diese« Tagcö uon — 2,8". Veranlwm'tliHer Ntdacleur: Inuaz v. H I e, i> ^< a n r ^ ,.—7—7V7 ^Uien '!0 December Die ailimirlc Slimmung erstreette sich an der Börse auf alle Pnpiergattungen und vorzüglich au, zlnslragende Staatsfonds nnd <,'osr. wiihren" j W^!kNvklWl. Deuisen nud Valuleir znc unveräudertrii Noliz vcrlchrie». Geld ziemlich flüssig. « Oeffentliche Täiuld. /^. des Staates (snr l00 st,< Geld Waare In 0 ^u üsterr. Währung stcncrsrei - pTt. rilchahldar . «8 25 88.7.'» "/^ Stcueranlehen in öst. W. . öb.25 ^5.?5> Sllbcr-Änlchcn vou ltt«i4 . . ?l.?5, 72. silberaul. 1865 (Frcö,) rllckz.ihlb, in ^7 Jahr. zu 5 pEt. 100 fl. 77 75 78.25 '.'iat.-Nul. mit Iän.'Honp. zn 5".^, C^.85 t,5 - - ^ „ „ Apr,-Coup. .. 5 ,. Ü4.20 Ü4.40 Metalliquc« . . . . ,. 5i „ 55.^0 55.^0 dclto mit Mai^oup. „ 5> „ 57.70 57.Uö detto.......4'^. 49. 49,25 Mit Verlos, v. I. 1839 . , , 147..'.0 148.. „ „ „ 1854 . . 7375 74.- „ „ „ I860zu ii00fl. 81.70 81 «0 „ „ „ 1860 „ 100 „ <»0.2,', l<0 50 „ .. „ l854 „100.. 74 W 7^,' «onlo'Neutcufch, z>> 42 !.. »li^t. !il.-0 22. Tolnaineu 5prrc in Silber lO.'j. 10.'j.25 li der Kvonlällder isi'ir 100 fl,, Or.-0 - Geld Waare OberÜstevreich . zu 5'/. 87.75 «8.25 Salzburg......5 .. 86.50 87.50 Böhme» .... „5 „ l'1.50 92.. Mähre» .... „ 5 „ ft«.50 "9.50 Schlcsicu , . . , „5 „ 8 8?,f<) Stelcrmart . . . „ 5 .. 88.— 89.— llügarn......, 5 „ 'j. - 64,- Ung. m. d. V.-(l. 1867 „ 5 „ 66.50 67.. Tem.B. m. d.V.-C, 1867 „ 5 „ 65.75 65.75 Acti-,, lpr. Stiict), Nalionalbanl (ohne Dividende) 6/A.— 675.— K.Ferd.-Norvb.zu 1000st. 0. W. 16!'0. - 1695 — Krcdit-Austalt ^ 200 st. 0. W 1"l.< 0 181.80 N, Oesterreich, ^,'loyd in Trieft Z I 182. - 184.- Wieu.Dampfm.-?lctg.500fi..- Pester Ketteubrücl« .... 350.— ttx.'».—- Anglo-Austria-Bank zu 200 sl, !09 25 '.09,75, ^cnlbergrr Eeruowihcr Äcticn . 166,5><> I!i7. - Pfandbriefe (silr 100 fl.) Htational: ^ vanl aus !> verletzbar zn 5'/« W 50 96./0 6. M. j Nationalb.aufü.W uerlo«b.5„ 91.80 92. Ung. Äod.-Crcb.-Nust. zu 5'/, „ '.'0.— 9i',25 Allg. öst, Boden-Ercdit-Änstall vcrlasbar zn 5"/„ i» Silber l'^2.50 1N3 50 Uose (Pr. Stuck.) Eieb.-A.s.H,u.G.,.100f!.ü.W. 129. - 129.25 Dou.-DmPfsch,-G.,.100fl.EM. 86.50 87... Stadtgem. Ofen ., 40 „ Windischgrcl!) „ 20 „ „ . 16.5)0 17 5» Waldstcin „ 20 „ „ . 20.75 2!.^ Kcglcvich „ 10 „ „ , 14.5s) ,,.. Rudolf-Aliftnng 10 „ „ . 18— 1.'i.."l Wechsel. (3 Mona,.') Angsburg für 100 sl. Mod. W. K,l.40 IN '> Frantfiirta.M 100 fl. dettu 101,5<> 10 ,<< Hamburg, fllr 100 Mart Vanlo 90 20 9 > London fitr 10 Pf. Sterling . 121 «;0 12 ' Paris filr 100 Franks . . . 48,30 ^ ' l^ours der Geldsortcn Geld Waare K. MUnz-Ducaten 5 fl. 78 kr. 5 st. 79 lt. Napolconsd'or . . 9 „ 7l^ „ N „ 72 M Russ. Impcrialt« . ^0 „ - „ 10 ,. 5M VcreinSthaler . . 1 „ 79 ,. 1 „ 79W Silber . . !20 „ >- „120 „ 2l»M ssraiiiische GrnudenNastungs . Obligatloue». ^W ualnutüuug: 87 Oklb, 93 Waare W