^W. DilWss nlu 25. Fesiruar l862 Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halo-Mrtg b fl. 50 kr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 6 fl. Filr die Zustellung in'S Haus sind halbj. 50 kr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 10 fl., halbj. 7 fl. 50 lr. Llnstrtionsgelckhr ftlr eine Garmond - Spaltenzeile oder den Raum derselben, ist für Imalige Einschal-tung 6 kr., fllr 2malige 8 kr., für 3malige 10 kr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 lr. filr 2 Mal und 90 lr. für 1 Mal (mit Inbegriff des Insertionsstcmpels). ^Kaibacher Ieitung. Prälmmmtions > AtlkimdWUg. Auf die „Laibacher Zeitung" nebst „Blätter aus Krain" wird ein neues Abonnement eröffnet. — Der Pranumerations Preis beträgt: Vom Z. März bis Ende Dezember: Im Comploir adglholl .... Oft. R8kr. Im Comptoir imter El.'uvill. . . RO « — « In ^aibach, i»'s Haus zl'glsleM . >o ^ Mit Post. m'ler Kicuz^and vsrsandt lH ^ ^o ^ Vom R. März bis Ende Juni l. I.. I„, llomptoir abgeholt..... 3 ft. ttH kr, ^m Eomploir unter Coliuett . . . 4 „ — ^ I» Laibach, in'ö Hans zngestellt . 4 « — „ Mit Post, »llUer Krcuzbanr versandt H „ — ^ Jg. v. Klcinmayr i: /. Damberg. greine k. k. Apostolische Majestät haben mit dcr Aller« yöchsttn Entschließung vom 1 l. Februar d, I. an dcm Lembergcr Mclropolitankapitcl «tt. ll»l. den Dom-Kustos mW infulirtcn Titulav-Abt von Zolkiew, Dr. Anton Ritter u. Manastyrst'i, zum Domdcchant, den Domherrn Iuliilö Ritter v. Galdccki zum Domknstos, und dcn Domherrn und Diözcsan»Schu-lcn>-. liili' Prcuücn ivcrdc yicrauc! c>ic UcbcrzrK^ung schöpfen löiiiicn, daß Oesterreich cö mit dcr Reform des Pnndcs cbrlich meiitt und dem Zeitgeist voUanf Rechnung zu tragen gewillt ist. Es ist Pfiicht Oesterreichs, sich der Sympathien Deutschlands zu versichern, und das kann es nur durch ein energisches Betreiben dcr Reform-Angelegenheit. Tritt Oesterreich mit Rcformvorschlägcu hervor, wclchc dcm Bldürfnissc dcr Zeit, dem sehnsüchtigen EinhcitS-verlangen des deutschen Volkes, der Machtstellung Deutschlands entsprechen, so hat es sofort gewonnenem Spiel. Nicht nur die vier iU'nigreichc und die kleineren Staaten, wclchc mit Oesterreich vereint die idcn< tischen Noten in Berlin überreichtcn, das deutsche Volk erklärt sich für Oesterreich. Preußen steht dann schauerlich isolirt und vereinsamt da, und seine weni» gen Freunde fallen ab, wie dürres Laub. Will cü auch dann noch die Einigung Deutschlands verhindern, will cs anch dann noch dcr kleinlichen Eifer» süchtelei gegen Oesterreich dic höchsten Interessen opfern, so mag cs dic nngcbcurc Verantwortlichkeit alif sich nehmen und die Folgen semcr thörichten Po» litik tragen.' Es wird nicht nur das ganzc deutsche Volk für immer gegen sich haben, sondern auch im eigenen Lande, wo noch manche Männer leben, die über der borussifchen Loyalität das deutsche Nationalbewußtsein nicht verloren, dcr Gegner genug finden und bei dem uimüpen Widerstände gegen die gerechteste Fordcrnng dcs deutschen Vollsgcistcs binnen lnrzer Frist crlicgen. — Mcs. Mes hängt davon ab. ruft der ..Botschafter", daß Oesterreich die Reform des deutschen Bundes in die Hand nimmt und dcn harrenden Patrioten scinc ernste Entschlossenheit beweist. Dann ist — >ws auch noch für Zwischcü-fällc cintretcn mögen — dic langvcrtagtc deutsche Fragc als gelöst zn betrachten. Daß die deutsche Frage auch im Auslande Gc> genstand eifriger Besprechung ist, beweist nur ihre Wichtigkeit; sic ist dic cinzigc gv?ßc miltclruropäischc Frage. Dcr „Levant", ein in Brüsscl crschcinciwcü Vlatt. beschäftigt sick ebenfalls damit, und sagt: «Wenn dic deutsche Nation weniger von Metaphysik befangcn wärc. so hättc sie seit langcr Zeit begriffen, daß die von Oesterreich vorgeschlagene Einigung, dic mittelbar oder unmittelbar fast das gcsammtc mittlere Europa umschlingen soll. den Vorzug über die prcu< ßischc Unifikation davonzutragen bcginnt, dic, dcn deutschen Bund zersetzend, iym nur einen kleinen Bnndeöstaat snbstituirt, zweifelhaften Ursprungs bezüglich der Vergangenheit und von wcscutlich um sich grcifcndcn Instinkten für die Zukunft beseelt. Was dcn dcutschc» Liberalismus anbelangt, so ware seine Pflicht, so sehr als möglich und allcrwättS die konstitutionellen Institutionen zu befestigen und zu ent» wickeln, gleichzeitig aber anch Deutschland zu erweitern, statt scinc Grcnzcn zn beschränken." Obschon dcr »Lcvant" großcnthcils dcn Interesse» dcs Orients gewidmet ist, so vertritt er doch dcn Fortschritt und hat sich in allen europäischen Angele« gcnhcitcn mit einem fortgeschrittenen Liberalismus idcntifizirt. Auch er aber tritt dcr unsinnigen Theorie entgegen, daß die alte staatliche Ordnung Europa'S über den Haufen geworfen, und eine Neugestaltung nach ethnographisch abgeschlossenen Nationalitätsgrup« pen versucht werden müsse. Auch ihm gilt die fundamentale Wahrheit, daß die Nationalität nur ein Moment ist im Leben dcr modernen Gesellschaft, nicht etwa aber ein Prinzip, vor dcm alle anderen Rücksichten sich beugen müssen. Auch er erkennt ferner, daß, wenn schon die Frage den Nationalitäten aufgeworfen wird, mindestens die Vorfrage gestellt und befriedigend beantwortet werden mnß, ob denn eine bestimmte Nationalität wirklich Großes oder mindestens WcrthvollcS für die Kultur im Aligcmcmcn geleistet hal>c. Erst mit dicscm Verdienste crwcrbcn Nationalitäten ein Rccht, sich sprzi-sisch gcltcnd zu machen, sowcit nämlich dic völlcr-rcchtliche Ordnung dcr Dinge und das Recht des Staates, dem sie angehören, cs gestatten, Sitzung ics Hauses dcr Abgeordneten am 2l. Februar. (Schluß.) Abg. Dr. Zyblikicwicz (Galizicn) erklärt, nicht vom theoretischen Standpunkte für daö Institut dcr Schwurgerichte plaidircn zu wollen, weil das heutzutage cin Anachronismus wärc, ebenso wenig oic Nothwendigkeit dieses Institutes in einem lon» slitntioncllrn Staate bcgründcn, sondern mit Oppor-tnnitätsgründen den Ausschußbcricht vertheidigen zu wollen. Um zu beweisen, daß der gegenwärtige Zu< stand dcr Gcrichtc dcr Prcssc keine Gefahr bringe, wcist man mit statistischen Datcn nach, wie gelinde dir Prcssc jeyt durch die bisherigen Gcrichtc behandelt worden ist. Man sagt ferner auch, daß die Presse duvch die öffenllichc Meinung vor etwaigen Ucbergriffcn dcr Gcrichtc hinrcichcnd gesichert ist. Ich, mcinc Herren, beneide jene Länder, von denen sich dieses sagen läßt. Von meinem ^andc läßt sich leider nur das Gegentheil sagen. Denn gerade die Zustände, iu denen sich unsere Justiz gegenwärtig befindet, sind es, wclchc dic baldmöglichste Einführung dcr Schwnrgcrichtc in Preßsachc,, zu einem sehr dringenden Bedürfniß machen. Ans den statistischen Daten, welche Herr Hofrath Tschabusch. nigg in dcr vorigen Sipung über dic Behandlung der Presse dnrch das Wiener Landcsgcricht gclicfeit hat, geht hervor, Laß durch dic ganzc Zcit dcr Wirk-samkilt dcs PrcßgescheS vom Jahre 1«ö2, somlt durch vollc ncun Iahrc, durch das Wiener LanbcSgcrich't auf nicht mehr alö auf 1U7 Arrcsttagt und auf 48l) Gulden Kantionsvcrfa'.! crkannt wurde. In Galizicn dagcgrn rechnet man die übcr die Presse verhängte Strafe nicht nach Tagcn dcs Arrestes, sondern nach Iahrcn schwercn 5icrlcrs, nicht nach Hundertcu von Gülden, jondcrn nach Tausenden, und dazu brauchte cö nicht, wie in Wicn, ncun volic Jahre; cs hat das Ia)r lV0l Yingcrcichl, as das crttc dcs konstitutionellen Regimes

und sonstigen Zustände erhobenen Beschwerden und konstatirt, daß seinerseits leine Anklage gegen den galizischen Ria> terstand crbobcn worden ist, und daß das Ministe» riunl in deu von den galizischen Unterbehördcn er-baltencn Angaben ganz richtig, der Herr Vorredner aber in seinen Angaben unrichtig unterrichtet sei Im Uebrigen sei l'eute nicht der Zustand der galizischcn Justiz, sondern das Strafverfahren ill Prcßsachcn an der Tagesordnung. (Bravv). Graf C lam < M artinift verzichtet aufs Wort. Schindler spricht gegen deu Ausschußantrag; er ist keineswegs gegen die Schwurgerichte im Allge« meinen, sondern nur gegrn ibre ausuahnisweisc An» wcndung in Prcßsachen. Diese ansnahmsweise Au» wenduug müßte zu unabsehbaren Konsequenzen führen, die der Redner durch praktische Beispiele an-schaulich zu macheu suci't, R icger — für den Ausschußautrag — hebt hervor, daß die GeneralDebatte sich in ciuc Debatte, ob Schwurgerichte in Pn-ßsachcn einzuführen seien, umgewandelt babe. Alle Nedner liabcn die Treff, iicbkcit des Institutes der Jury anerkannt und es handelt sich demnach nur um Widerlegung der Grüude, dic gegeu ihre theilweisc Einführung vorgebracht wurden. Etwas au sich Gutes kann aber auch in theilwciser Einlührnng nie schaden und es wird jeden« falls gut se>n. endlich, wenn auch nur thcilwrise, damit zu beginnen, konstitutionelle Formen stehen überdieß in organischem Zusammenhang mit dem Prinzip der Mündlichkcit uud Oeffcntlichlcit der Preß. gcrichte unter Zuziehung der Jury. Durch dieselbe wird das Recht sicherlich erfolgreichst gewahrt wcrdeu und weder für die Regierung noch für dic Gesellschaft kanu aus deu Ansprüchen der vom politischeil (5hcf zusammengestellten Gcschworcueu ir^ndwic Gefahr erwachsen. während dem Angctlagten durch das Urtheil des bezahlten Richters noch nicht der nöthige Schun gegeben ist. da auf deu Richter, der doch immer auch ein Mensch bleibt, durch dle politischeu Behörden überall ein Druck ausgeübt werden kann. Die Vcrsctzbarkcit uud Avancirbarkcit dcr Nich-tcr beeinträchtigt ebenfalls die Unabhängigkeit der Justiz, Die Richter selbst werden es dem Hause danken, wenu ihnen durch Einführung der Jury ihre schwierige Stellung erleichtert wird. Dem angeführten Prinzip: «Gleiches Nccht für Alle", wild durch die einseitige Einführung der Gc> schworenengerichte in Preßsachen kein Eintrag gethan, weil die Presse eine Wohlthat ist, mit deren Förde» rung gewiß Niemand cin Unrecht zugefügt wird. Die Jury ist uicht bloß ciu rechtliches, soudern auch ciu wichtiges politisches Institut, wic der Reo» ucr auch alls Zitaten nachweist; sie ist ihm auch ein Nccht des koustitutioncllcn Staatsbürgers und das wirksamste Mittel zur weiteren Ausbildung der Justiz im Laufe und im Sinne der Zeiten. Der Neduer spricht gegcu die bei der Einfüh« rung der Jury in Preßsachcu vorgetragcuen Gründe und meint, man sei cin mattherziger Liberaler, wenn man uicht das im Prinzip anerkannte auch in der Praris zur Geltung zu bringen suche. AuS diesem Grunde plaidirt er für dcu Ausschußantrag, Kurauda spricht gegcu die vom Abg. Schindler gegen die Presse erhobenen Anklagen, meint, daß es keine unangenehmeren Gegner als Dilettanten geben könne, und behauptet, daß die Presse darum dic Bevorzugung der Jury verdiene, weil sie bisher das rechtloseste Institut gewesen ist. Schindler hat nie die Würde der Presse au-grcifcu wollen, ucnnt die Wortc des Vorredners un. artig uud verwahrt sich gegen mehrere Behauptungen des Abg. Ricger. Brinz wird sich durch den Vorwurf matther« zigcu Liberalismus uicht abhaltcu lasseu, gegen dcu Ausschußantrag zu stimmen. Oesterreich. Klassenfurt, 18. Februar. Der Gemeinde-rath uuscrcr Stadt hat yeutc folgenden Aufruf erlassen: Mitbürger! Am 26, Februar feiern wir das Fest der durch dic Rcichsvcrfassung in's Lcbcn gcsch» ten Volksvertretung, Die Lage des Vaterlandes und bic in unserm Vcrfassuugsleben geschehene Aenderung verlangt cinc crustc lind würdige Feier des Tages. Darum beten wir zum Allmächtigen um seinen Schuh uud Scgen und wollen das Fest mit der Gründung einer An> stalt begeben, womit wir das Wohl uuscrcr Jugend und dic Zukunft dcs Vaterlandes bcdcukcn. In der Zeit der politischen Erniedcruug Deutsch lands, durch dcuselbeu Feind, dem wir ltjü!) gegen« über standen, wurde das Turnen zum Mittel der leiblicheu uud sittlichen Kräftigung und Hebung dcs Volkes. Dic glorreichen Freiheitskriege der Jabrc 18 l 3 — ittl.'i bestätigten diese Erwartung in dem Muth und der Begeisterung der für das Vaterland kämpfcndcn Jugend. Der besiegte Feind hat nachher ocn deutschen Gc> danken in seinem Heerwesen durchgeführt, die Sic» ger aber hielten ihn nieder sammt dem durch ihn geweckten freien Volksgcist. Im letzten Kricgsjahrc verkehrte sich das Vcr> hältniß. und wir konnten eine Erfahrung machen, welche die allgemeine Einführuug des Turn »Unter» richtes bei unserer Armee zur Folge hattc. und im Turnen abermals das Mittel zur Hebung der Wehr« baftigkcit des Volkes erkennen ließ. Oesterreichs Feinde rulicu jctzt uur, ihre Siege siud eine fort-währende Drohung für unsere Zukunft, eine Nöthi-gung zum unausgesetzten Kricgsznstand, den wir mit Geld und Arbeitskraft auf dosten und Gcfabr deö National«Vermögens erhalten müssen, weil es dem wclirpftichtigcn Theile dcr Bcvölkerung an einer Vor« bcrcitllng für eine raschere Kriegsbereitschaft fehlt Den Erfahrungen dcr Geschichte sollen wir uns nicht verschließen, damit uns die Ereignisse einst nicht u!i> vorbereitet treffcu, und dec Wahrheit wollen wir gedenken, daß ein Volk seine Ehre und Selbstständig kcit verliert, das sich uicht selbst zu schuhen vermag. Darum denken wir die Feier dcs Tages dcr Reichs» Verfassung am würdigsten mit dcr Gründung cincs Foudes zur Errichtung einer Turnhalle zu begehen, welche mit dem Volksschulwcsen in unmittelbare Vcr> binduug gebracht werden soll. Wir hoffen hicfür auf die Unterstützung dcr Bevölkerung dcs Landes und dcr jetzigen Regierung. welche die Beziehung des Turnwesens znr Volkserzichung und zum Heerwesen würdigt, und richten an Euch. Mitbürger, die Bitte, das begonnene Werk vollenden zu hclscu. Freudig und opferwillig habt Ihr stets beigetra« geil, wenn es sich um die geistige Erziehung unserer Kinder handelte; hiezn l>abt Ihr cin Gebäude cr> richten geholfen, das dic Zierde der Stadt, ein sprechender Zeuge Eurer Bürgertugend ist. und eine Schule habt Ihr eingerichtet, die unsere Jugend für Kunst und Gcwerbc heranbildet Bleibt nicht stehen bei halber That, vergcßt auch der lciblichcn Erzic» hung nicht uud ihres hohen Wertbrs zur Hcrcml'll. dung cincs gesunden uuo kräftige» Geschlechtes, Gc> wanolhcit und Ausdauer, ^cll'stvcrtraucn und Si> cherhrit sind die Tugenden, die Ihr damit an unsc» rer Jugend heranzieht, wodurch sie tüchtiger wird für dic Beschäftigungen des Friedens, aber zugleich eine kräftigt Vorbildung gewinnt, wcnu sic cinst die Rettung und Vertheidigung des Vaterlandes zu sci-ncm Dienste ruft. Und Il,r Alle, dic Ihr für das Fest dieses Tages Frcurcnfcucr anzünden würbet, helft cin bleibendes Denkmal für dic Wahrheit uno Echtheit Eurer Gesinnnng schaffen. Statt mit Kerzen hinter den Fenstern die Straßen zu beleuchten, gebt Beiträge für ein patriotisches Werk, mit dem wir unsere Liebe zum Vatcrlande. unsere Sorgfalt für dic heranwachsende Jugend bethätigen. Wien, 22. Februar. Dcr Fürstcrzbischof von Wien hat cinc Kurrende an den Kurat« uud Regu-larklcrus dcr Wicncr Erzdiözese crlassen. worin er sämmtliche Pfarrer uno Kircheuvorständc ermächtigt, dem Wllnsche und Ansinnen dcr GcmeindcvcNrctun« gen zn willfahren, wcun dieselben am Jahrestage dcr Verfassung ein Hochamt oder cinc feierliche Messe zu veranstalten beabsichtigen. Se. Eminenz fordert die Kirchenvorsteher auf, an diesem denkwürdigen Tage ihre Gebete zum Himmel für das Wohl Sr. Majestät, für den Gcsammtstaat Oesterreich, die gc-dcihlichc Entwicklung oer Verfassung und dic Erlcnch-tnng dcr Näthc dcr Krone und dcs Volkes zu Gott empor zn senden. Deutschland. Berlin, 20. Februar. Im Abgcorbnctcnhausc crklärtc dcr Kultusministcr in Beantwortung cincr Interpellation, daß cr mit dcm Erlasse dcs Coblcnzcr Schulkollegiums an dic Lehrer wegen Fcrnbaltnng von Wahl-Agitationen cinvcrstandcn sei. Ein Antrag, daß dic Erklärnng keineswegs befriedige, das Halls vielmehr in dcm Erlasse ciuc Verletzung dcs dem Staatsbürger verfassungsmäßig zustehenden Rechtes zur Betheiligung am politischen Leben erblicke, wird von dcr gcsammtcn Fortschrittspartei und andern Ab« geordneten unterstützt. Italienische Staaten. 3lom. Die finanziellen Bedrängnisse, in denen sich dcr hl. Stuhl befindet, haben mehrere, den böchstcn Krciscn dcr Gesellschaft angehörende Personen in Rom veranlaßt, dcm bcil. Vater cincn Plan vorzulegen, demzufolge dic scit dem Monate Mai dcs Jahres Iklil Sr. Heiligkeit übcrschicktcn Geschenke öffentlich ansgestellt. lind sodann in cincr Lotterie ausgespielt werden sollen. Sc Heiligkeit hat seine Zustimmung gegeben uud eine Kommission ernannt, die sich mit der Ausführuug dieses Planes beschäftigen wird. Vor-länfig wurde bekannt gegeben, daß ein Verzeichnis dcr anszustcllcnden Gegenstände mit gcnanrr Mcrth-augabe derselben abgefaßt, daß dic Eintrittsgebühr zur Ausstellung mit 2l1 und der Preis eines Loses mit ltt Vajocchi festgesetzt werden, lind die Ziehung in Rom am l). Dezember d. I. stattfinden soll. -- Usl'fr t^ig lsle^rripliisch mit^cilieilll Aüentat gegli, ps» fl Tor,no" (.il'er u»r dissri VI,ut .i!l,i») sl'I isü^ Milil'l-üü'i^ : I„ dlin Ali^snl'i'cke. ,ils Hr. L.'m'Ietle an? ptm W.'.^" lil'sli'g. „in i» sei,, H?tel si„z!,tllll!i. 1'siü.iktl' ?sss.'N Jäger 0r>'i Iiirimpusn. sic mit Dolche,, »ni^ Rcvolucr» l'slvaff„sl ,Vlir<-li mid .il'ge» 0!,^ P.rsl'l, l^l-s ^oisch^flers Schlimme,) i,l, Lchiloe fülirls». Zw.-! t'ers,!^-» wlirdc» sogleich sest» gi-iiommei!. wälneno osr Dr,üe späier gcfuüdln iviivo,; .,!!' rrsi il'Ulss» der fllN^öslschen Mllmnb,holde ül'sr-^cl'ln. D,^ E'ne ist ,m '^sl^el. der Zviic em '^»lll. s,r Diilll sin Neapolit.mlr. Die ^Patric" widerlegt die Nachricht von dcr Niederlage der Spanier in Mexiko. Puente.National befind sicb 70 Kilometer von Vera. Cruz auf dcr Straße nach Meriko, und die Spanier hätten sich vor Ankunft dcr Franzosen nicht über 1« Kilometer von Vcra Cruz entfernt, Außerdem batten dic alllir» ten Truppen keine isolirtc Operation vorgenommen und Vcra»Cruz nicht verlassen. (Großbritannien. In der Sitzung des englischen Obcrbauscs vom >7. d M, gab Lord Clarendon unanfgrfordcrt cine auf jüngst crschicncne Briefe Cavours bezügliche, sehr iliuständliche Erklärung ab. Cauour erzählt in einem aus dcr Zeit dcs Pariser Kongresses datirten Briefe ans Paris an Rattazzi. Lord Clarendon habe Pie« mont füi den Fall cincs Krieges mit Oesterreich dic materielle Hilfe Englands ucrsprochcu. Nun erklärt Clarendon im Obcrhause. cr habc (5aum>r niemals zur Bekriegung Oesterrcichs mifgeinuntett. Bloß dic-ses hadc er a>^c>, ^ selben diente, im Ansstcrben begriffen ist und >l"l ivenigc Eremplarc davon noch in ihrcm Dicnstc sind-Eiucm Württcmbcrgcr Zoologen ist cö nun durch Krciizling dcr dänischcn Dogge mit dem Ncusou»n> läildcr gclli'igcn, cinc Racc zu crzcugcn. wclche dic-sclbc Eigcnschaft wic dic bcrühmtcn St. Gottharder Hlindc besitzt. Einige Exemplare stchcil dasclbst bc< rcits in Verwendling, — Jener tätowirtc Ncuseclälldcr, wclchcr m^ dcr «Novara" ' Expedition nach Oesterreich kam. lN der Staatsdrilckcrei die Buchoruckerei erlernte nnd l>el seiner Heimkehr mit cincr Vuchdruckcrprcsse. Sch^i'' ten u. s. w. beschenkt wurde, spielt jetzt eine Rolle in dem neuseeländische,, Raccnkampf. Er. der beim Schillcrfcstc nnter dcm Personale der Staatsdruclcw liach dcntschcn Weisen marschirtc. bcschäftigt sich jep damit, anf der Wicncr Prcssc Proklamationen der aufständischen Ncuseeläudcr zu druckcu. die Haß. Nach uub Too den Engländern predigen. R83 — Algier lag am 11. Februar unter eiuerSchnce^ decke, die an manchen Stellen l.'i bis 20 Centimeter dick war. Seit dcr Eroberung, l6li0, blicb nur sechs Mal der Schure in Algier liegen, namentlich in den Wintern 18lj!>, l844, 18li9 nnd I860. Aus der ^Provinz. Idria, 23, Februar. I. Am Gedenktage dcr Verfassungsvcrleihung wird anch hier laut Gemeinderath-Veschlusses in der Pfarrkirche ein feierliches Hochamt abgehalten werden . zu welchem die Vcamtcn der verschiedenen hier« ortigcn k. k. Aemter eingeladen sind. Gemäsi einer von der Casino-Gcscllsäiaft getroffenen Vereinbarung soll writers auf ihre Kosten die Feier mit einer Reveille der bergämtlichen Musikkapelle beginnen, 2l Pöllersalven den Auliruch des Festtages l'er Bevölkerung bekannt gegeben uno eine Vc-theilllng dcr Staotarnicn mit Speisen nnd Geld stattfinden. Auf den darauffolgenden Sonntag, d. i. den 2. März, ist in den Kasino - Lokalitäten die Abhaltung cincs Festballeö bestimmt, qclcgenheitlich welchem abermals die Armen mit Gaben bctheilt werden sollen. Dieses Festprogramm zeigt, daß die Bürger Idria's. — wenn es gilt, die patriotische und mild-thatige Gcsinnnng an Tag zu legen — ihre Nach» barn ans der Landeshauptstadt gerne nachahmen; aber was ihnen jedoch noch zur Nachahmung zu cm» pfehlen wäre, ist die endliche Einführung einer cnt< sprechenden Stadtbcleuchtung. Die Ausbringung dcr hiezn erforderlichen Geldmittel dürfte keinen Schwic« rigkeiten unterliegen, indem, wie zu hören ist, schon seit langer Zeit von den direkten und indirekten Stcncrn Zuschläge mit 8 und 10 p<5t. eingehobeu werden, die nach Ansicht kompetenter Veurthciler, bei einer wirthschaftlichen Gebarnng genngcn. nm zu den zwei gegenwärtig in der über 400 Häuser zählenden Stadt zur Verbreitung des Lichtes bestimmten Laternen — noch einige bciznschaffcn, und wenigstens in den Win» tcrabenden durch ein Paar Stunoen das Licht zn uu» tcrhalten. Neueste Nachrichten und Telegramme. Paris, 23. Fcbrnar. In dcr gestrigen Sc< natssihung äußerte sich Prinz Napoleon an die legi< timistischcn nnd klerikalen Redner gewendet, wie folgt: Für mich ist das Kaiserreich Nnhm im Auslande. Vernichtung dcr Verträge von 18lli, Vegründuug dcr italienischen Einheit. Ordnung im Innern; aber Freiheit, vor Allein Freiheit der Presse, mwcschränkter Unterricht, aber nicht in Händen von religiösen 5tör» pcrschaftcn, Gedeihen nnd Wohlbefinden dcr Massen lind Ansrottnng dcr Bigotterien des Mittclaltcrs. Kopenhagen, 22. Februar. Gutem Verneh. men nach sind die deutschen Antwortsnotcn gestern hier übergeben worden. St/Petersburg, 23. Februar. Ein Dekret bewilligt den Einwanderern Steuerbefreiung. Militär« freiheit und freie Religionsübungcn, und macht den Melaniten besondere Versprechungen. Für Legalisation nnd Giltigkcit der Verträge ist besonders gesorgt, Nelv-Aork, 8. Febrttar. Die Erpedition Vllrnswes hat den Pamliwsnnd «erlassen, und ist nach dcr Insel Noanoko gegangen. 'Hongkong, l.^. Jänner. Dic englischen Mis. sionärc haben Ningpo verlassen. Dcr Fall von Hang' tschcuf bestäligt sich. Nachrichten aus Peking'vom 13. Dezember melden, dast dort Nuhc herrscht. Der englische Gesandte Vrucc hat, cinvcrständlich mit dem Prinzen Kung, ein rcvidirtcs Neglcmcnt für die ^anktsckiang^Schiffahrt erlassen. Aus Japan wird berichtet, daß die Gesandten Englands und Frank-reichs eine bewaffnete Wache aufgestellt haben. Der Fürst von Mito ist gestorben; dessen Sohn ist den Fremden freundlicher gesinnt. Die englischen Ausicd« lcr in Aolnhama erhalten eine eigene Kirche und ihren Priester. Protokoll der 7. Versammlung, welche am N. Februar 1862, von 6—8 Uhr Abends sin Gcscllschaftslokalc abgehalten wurdc. Vorsitzender: Herr Präsident, l. l. Landcschcf Nr. v. Mepitsch. Schriftführer: lster Sekretär Dr. E. H. Costa. 19 Mitglieder. 1. Dcr Herr Präsident begrüßt die Versammlung, und spricht sein Bedauern dariibcr aus, daß scinc Uclicrhänfnug mit Bcrufsacschäftcn cs ihm nicht erlaubt, bei den Gesellschaftssitzungen so oft den Vorsitz zn fnhrcn, als cr es wnuschte. 2. Das Protokoll der VI. Versammlung wird gclcscn, und ohne Bemerkung genehmigt. 3. Zu Mitgliedern wurden einstimmig gewählt: Herr Franz H r a ö o vec, k. k. Äezirksvorstchcr in Samuöcga, Post Fridau; „ Josef Pfeifer, t. k. Fiuanzbczirtskommissar zu Laibach; „ Lnkas Nottcr, t. k. Finanzbezirkslommissär zu Laibach. 4. Herr k. f. Bergkommissär^ Wilhelm gutter v. Fritsch intcrpcllirt dcu ersten Sekretär über den Zeitpunkt deö Erscheinens dcr nächsten Hefte dcr Gc-scllschaftszcitfchrift, deren Inhalt und Umfang. Dcr crstc Sctrctär bemerkt sohin, daj; das 2tc .5cft — dic Fcstfcicr vom 16. Jänner, tnc Protokolle dcr ül. nnd !V. Versammlung und dic im crstcn Quartale 18ttl bekannt gewordenen Entscheidungen östcrrcichischcr Gerichtshöfe enthaltend, und beiläufig 3 Äogcn stark — längstens in den crstcn Tagen des März, und das folgende Heft mit allen dic Ornndzcrstnckcluugöfragc behandelnden Arbeiten, dessen Umfang sich jedoch im Voraus nicht feststellen läßt, in der crstcn Hälfte des Monates April crfchci-ncu wird. 5. Hierauf wird zur eigentlichen Tagesordnung, nämlich zur Grundzcrstücklingsfragc geschritten. Der Sctrctär Dr. (^ H- (5 ofta führt zur Vertheidigung dcr Hcrstückungsfrcihcit Fragmente aus dcr beschichte dcr^Staatswirthfchaft und aus dcr Statistik vor. Dagegen wcndcn sich dic Hcrrcn k. l. Bcrg-Kommissär Nittcr v. Fritsch in cincm längcrn Vor-tragc nnter dcm Titcl „Noch ein polcmisircndcs Wort dcr Empirie über Grnndzcrstückung iu Main", nnd Direktor Dr. H. Cost a' in einer kürzeren Abhandlung gcgcn die bezüglichen Ausführungen des Herrn Vizepräsidenten Dr. Schöppl. Nach Beendigung dieser Vortrage wird die Frage wegen deren Drucklegung angeregt, und cs entspinnt sich hierüber dic Debatte, in welcher sich hauptsächlich dic Hcrrcn Dr. Schöppl, SnpPanz, A h a-cic und Hlaonig bcthciligcn. Schließlich stellt dcr crstc Sekretär ill dcm An-bctrachtc, daß auch die heutigen Vortrage dcr Hcrrcn Nittcr v. Fritsch und Dr. H. Eosta ncucs nnd schätzbares Matcrialc zur Würdigung dcr in Rede stehenden Frage enthalten; daß cs aber andererseits bei dem polemischen Charakter dieser Vor-trägc unbillig wäre, dein Herrn Dr. schöppl nicht noch dic Möglichkeit cmcr zwcitcn Abhandlung zu l'ittc»; dio mündliche Allöfilhrllnc, in einer Mo-nalövn'sammlmig nbcr vielleicht für die Mitglieder ermüdend sein dürfte — dic Anträge: <») dic hcntc gehaltenen Vorträge werden in dcr Gcscllschafts-Zcitschrift gedruckt; l^) dcr Herr Vizepräsident Dr. Schöppl wird eingeladen, scinc allfälligcn Gcgcnbcmcrtnngcn zusammen zn stellen, und cs sind sohin dicscl-bcn cbcufalls iu dcu „Mittheilungen" zum Abdrucke zu bringen. Diese bcidcn Anträge wurden zur Abstimmung gebracht, uud mit überwiegender Stimmcnmchrhcit zum Beschlusse erhoben. (Zchluß folgt) Zur Verfassmtstsfcier. Laibach. Die Theater«Direktion veranstaltet morgen Abend eine Fest-Vorstellung zur Feier ocö Verfassnngstages, nnd zwar zum Vcstcn dcr Ueber-schwemmten in Wien; sie verbindet also in sehr lob« lichcr Ncisc einen Att der Wohlthätigkeit mit der festlichen Vcgchuug des für jeden Ocstcrrcichcr denk' n'ürdigcu Tages. E>3 st^ht zll vermllthcn, daß troh des im Casino stattfindenden Fcstballcs die Räumc des Theaters sich füllen wcrdcu, nud wir crlanben nns daher jenen l'. 'l. Logcnbcsihcrn, welche an diesem Abende nicht erscheinen, dcn wohlgemeinten Vorschlag zu machen, ihre Logen dcr Thcaterdirck-tion zur Verfügung zll stellen, damit dcm cdlcn Zwecke kein Abbruch geschehe. Eingesendet. Gin frommer Wunsch des Dorf-schmid. Möchten doch die heuer in so großem Maßstabe stattgehabten Verheerungen durch Ueberschwcmmung zur Krcirung cincs Vcrsicherungsvcrrins Veranlassung geben, bei dein sich alle Anwohner von Gewässern (oic zeitweise ihre Ufer überschreiten) zu bcthciligen nicht blok aufgefordert, sondern sogar verpflichtet werben müßten. Da Beschädigungen von bedeutender Ausdehnung nur selten vorkommen, dürften die Prämicn-Ein» zahlungsansäyc geringer nnd diese für Inwohner der ärmeren Klasse in einem jährlichen Beitrag uon 2 bis 6 Kreuzer pr. Kopf, für Vermögendere nach dem Verhältnisse ihres Vcsihthums, und eben so anch bei den Hau>5» lind Grundbesitzern aufsteigend zu bemessen sein. Zur Bemessung der jährlichen Beiträge würde eine Dnrchschmttsbcrcchnung der während eines Zeitraumes von 20 —3l) Jahren stattgehabten Bcschädi» gungen als möglichst sicherer Maßstab dienen. Ersprießlich dürfte zugleich sein, wenn von der Summe der jährlichen Einzahlungen ein Theil aus« geschieden und dieses Geld zur Anschaffung von Net« tungsgeräthschaften :c. verwendet werden möchte. Mögen sich Männer von hoher geistiger Vega» bnng und Herzensgute der Sache annehmen und durch ihr Zuthun bewirken, daß cin Beweis geliefert werdc, wic viel vereinte Kraft vermag. — Ausruf an die Handel« und Vewerbetrei-bcnden Krains. Eine Versammlnng uon Bürgern in dcr Stadt ^'aibach hat am 23. d. M, beschlossen, nachstehende Herren, die in dieser Periode in die Handels» und Gcwcrbckammer gewählt werden sollen, vorzuschlagen: Für den Haudclbstaud: Die Herren: L. C. i/'u ckmann — Anton Krisper — Karl Hölzer — I. N. Müh leisen —, Fr. X. Souoau. Ersahmälmer: Die Herren: Val. Supan — Josef Pleime is. Mr drn Gcwcrbestand: Dic Hcrrcn: Ioh. N. Horn? — Will), Mud hol-zcr — Ios. Schwcntner — Ios. Schwings» h a ck l. Ersatzmänner: Die Herren Wilh. N o st — Mathias Schreiner. Für dic Montan Indttstric: Herrn I. l?. Potocnik ln Kropp. Diese Hnren besitzen das Vcrtranen des Vür« gerstandes in der Stadt, und werden im Kammer-Bezirke Krain dcm Handel» und Gewerbcstanbc cm« pfohlcn, H. Verzeichniß drr str die Ncbcrschwcmmtcn in Wien bei uus eingegangen Beitrage: Transport vom l. Verzcichniß i!0 fl — kr. Von Frau Gräfin Stubcnberg . . . 25 « — « Vom Herrn Kalmann ...... 5 ^ — « v « AK........ 2,— « n n Josef Hanffen . . . . u „ — „ „ ^ Ludwig Brenner. . . . . » — , Von ciucr Abendgesellschaft bei Gustav Fischer.......... 7„ — » Zusammen . > 9 li st. — fr. Lalbach am 2^. Februar 1862, Die Redaktion dcr .Faitmchcr Zeitung." Theater. Hentc, Dinstag: Freien nach Vorschrift. Morgen, Mittwoch: Fcstvorstcllttng znr Vcrsas-sungssrier, zum vcstcn der Ucbelschmcmmtcn in Wien. Bei Bclcnchtnng des äußern Schauplaßcs: Der Zunftmeister von Nürnberss, von O. v. R cdwih Mtorolozischc Dcodllchtungen in Laib ach. Barometerssllnd " ! Nitdlrschlaq T,« M der in P.^ auf 0'n ^^"""" Wind Witterung !bmmn 24 Stunden ^"ll Beobachtung ^^„"tt "ach i««"."._______________________j in Pariser Linien ^.Februar 6 Uhr Mg. 32tZ.5ß 4. 2.4 Gr. A schwach Nebel 2 „ Nchm. 325.72 4. 6.4 „ 5. detto Regen 0.34 10 „ Abd. 32<:.03 4-4.« ., Windstille Ncbcl Druck und Verlag von Iguaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg. — Verantwottlichcr Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Anhang zur Kaibacher Zeitung. Effekteu- und 'Wechsel-Kurse au der s. k. öffentlichen Vörsr i» V3ie». Deu 2^. Zl-l'rlial «862. «.sssefteu. Wechsel. ä'/. Mal.'üi^ul, ?"ö' Gill>er . . !»<„'.« ö'/.'.»tat..?ll,l, fiigH i Ürn^n . , I?„<» B.ixlailil« . . 5::><. ^ H. l. D«f<,t,!' U ä^ Den 22. Februar l8U2. Hr. OldenNlil». Kallfmmnl. vo» 'liüllil'er^. — Hr. ^-chüel. K.n!»«».,!,,! von Wien. — Hl. Elipreilim. K»'»lf,!'a>n!. '.'0>l Zlume. — Hr. Hcljen . Handilöm !»». v. M.'icr. Hc>smt>sttl. l!»!" — 'Vll'otl. Sllidllreiidtr. von Stuttgart, D ^«lüiscl,»'. — Hr, Hirsche!. Hmioelömaim, von Cs»'k>Nllr». — Hr, Poor. Ges^äslöfül.'rsr. von Pess. — Hr. Sä'midl. Geschlifti>. reisrnker. vcm W>f„. — Hr. NlU't. uon Gr.'z. Z. «l. n (:,) Nr. «s ü Flacon fl.2.«», l entfernt ohne jeden Schmerz oder Nach- . ^. Mitglieder des Schützenvereines finden im dleßjährigen Karneval die gesellschaftlichen Tanzunterhaltungen, jc-deSmal mit Einem Tombolaspiele, am 26. Jänner, 1(). und '^j. Februar und am 2. März l. I. Statt, und beginnen um « Uhr Abends. Von dcr Direktion des Schützen - BercincS Laibach am 21. Jänner 1862. Z 37'. (l) Mit „ur 5<5 kr. l,ls Preis R Loses scum man bli d2 stattfindenden tiroßen Lotterie l NOtt Stück k. k. Dukaten in l^old, «tttt Stück k. t. Dukaten in Gold, »ON St. k. k. Vereinöthaler in Silber, dil vril Allnhüci)!^ ^^r^n f. f. Majeliätcn ^>spc»t>slt 2N«l) Treffer nemmntn. ^bnehnnr von .? Los n crh,ütln l i!os untnliultlich. qt»,i>n .ni<«N'^>t!^f» Aü'lr.i^ni wird um gsfülliqt fransirl, (ziüssüd,!!',, d.l' B'lr^o' ,> wi, »m !i,'si'ch!! d>r Zi'hliülilllstc s. Z »rsxcht. Tcrlci l,'i,'ft siiii' zu ba^n b,'i Gasthause Mllllfttlll Burgplatz. Schwechater Bock-Vier, die Halbe 16 kr. Schwechater Märzen-Bier, „ » t^ „ Grazer Lager-Vier, » » 12 >> Schwarzer Möttlinger Wein, die Maß li^ » Marburger Tischwein, „ „ 48 » Gurkfelder Tischwein, » „ 4t> >, FisclHcHiibimSi für die Mitglieder der philharm. Gesellseh ait. feamstag «leu 1. aWIarz im Z. 350. (y Die ^amellhan^sullg von M. Gmhllfsin Quedlinburg empfiehlt folgende Samensorten: Julguudcr'/uttmnllell, reich an Vlattwuchs und im Ertrage, besonders für ^andwirthschaft: . große, lange, rothe aus der Erde wachsende . . - " " gelbe ^ Ilissfd 7Thlr. " 'unde gebe «Pfd..'jSgr. „ runde rothe ^' " gelbe und rothe Teller ^ Runkelrüben . . . UM Pfd. 8 Thlr., « Pfd. ^ Sgr. Mohrrüben, weiße grünköpfige Riesen- . . . 10l> » !"> „ ^, ß „ » rothe grünköpfige Riesen- ... 100 « 1") ^ „ ß „ » Altringham.......U)0 „ 1.'> „ „ ß ^ Auf meine mit Sorgfalt selbst cultivirten Zuckerrüben-Samen in Sorten mache ich aufmerksam, bei vorzüglicher Qualität stelle ich die annehmbarsten Preise, besonders bei Abnahme m Parthien, Abbildungen dieser zuckerhaltigen Rübensorten stehen zu Diensten. Mein großer Samen-Catalog für Feld-, Garten-, Oeconomie-, Getreide-, Holz- und Vlumen-Samen von mir in großen Parthien gezogen, empfehle ich die Neuheiten, sowie L evkoyen, A stern und Florblumen, die einen wahren Schmuck im Garten bilden; Kalt-, Warmhaus- und M ode pflanzen, Stauden für den freien Grund, besonders mein Sortiment »Neueste Rosen«, hoch-und niedrigstämmige, steht 0tt Eimer Weine von verschiedenen Jahrgängen, wovon 60N Eimer rothe, ohne Gebinde an den Meistbietenden und ohne Vorbehalt einer Genehmigung, im Wege einer freiwilligen gerichtlichen Lizl-tatiou gegen gleich bare Bezahlung hiutangcgcben werden; woz" die Kauflustigen mit dem Bemerken eingeladen werden, daß thuen gegen angemessene Entschädigung kleinere Transport - AM überlassen werden.