Nr. 85 Montag, 15. April 1915 137. Iahrga«l Wbacher Zeitung e»^1^U«D»3«N »l« «Lniblllyer Ie<»un»» «mb i»e<»«a««, D»» >>«»»»»ft»»N«» lGMt sich ViNo«!öft?nße «r. l«; b!e P»d»k««» Milwilöftrahe »l. ,». Gprechstunden der «ednNlü» «n 5 »« <»Mr donnlttag«. UnfnmNert« V«<»s» »e»b«n nicht »ngenmmxen, womisl'wle n!ch! »ulüc»sf>l«N». »«!««»«» 82. AmMchsT Geil. ! Der Iustizminister hat an ihrem Dienstort ernannt:! i» ^andesgerWsräten und Bezirksgerichtsvorste- ^ l,ern die Bezirlsrichler nnd Gcrichtsvorsteher Dr. Va- ^ lenlin Flerin in Seisellberg, Georg !>l o z i n a in Wippach, Jakob Anlloga in '>wrtseld und Dr. ^o^ l,ann M odie in Egg; ^n ^andesgcrichtsräten die Bezirlsrichter Oskar Dev in ttrainburg, Valentin Leviänik in ^aibach und Anton Nagode in Laibach; zu Nezirksrichlern die Nichter Dr. Rupert Ecle^ slinli in Tschernembl, Anton Kajfe^ in Laibach,^ Johann N o ln o l d in Nassenfuß, Antun Lajovie in < Kramburg, Jakob Luznar in ^andstraß und Doktor! Franz Kotnik i» Üittai. z PeUttsche UedersU«,t. j ^a i öa ch, !4. April, j Aue, r(,ü! xrieg^prejieguartier '.:nrd gemeldet: Tic! Flotteuabieilung Wulfs, bestand aus nier Monitoren,! zwei Patrouillenbooten und zwei Dampfern, ist am 12. d. nachmittags in Odessa eingelaufen. Die tadellose Durchführung dieser Überfahrt bedeutet mn so mehr eine besondere maritime Leistung, als cs sich hier durchwegs um lleine Schisfseinheilen handelt, die nicht für den Seediensl gebant wurden skeines der Fahrzeuge hat über 500 Tonnen) und gerade das Schwär.',? Meer ein naoi-zatorisch besonders zur jetzigen Zeit sehr jchwieriges Gewässer darstellt. Tic genannten Einheiten jind be> slimnU, als Repräsentanten der Flotte der Mittelmächte im Hasen von Odessa nnd in den änc^ven^endl'u Elrom-gebieten an der Ansrechl^rhalilii'g des geregelten ?chiss6. Verkehres mitzliwirlen. Dad Wolsf'Änrean ineldet von der Westfront unter 5en» 13. d. M.: Auf der Kampsfront vom Kanal von ^ollebele bis westlich des Ploegsleert^Waldes le.steten die Engländer zähen Widerstand. Troy harten Dampfes ! östlich von Wytschaeie geN'ann der dent,chc Angryf Po-! den. Feindliche Gegenangriffe verbluteten. Auch weitlich ! des Dorses Ploegsteerl machten wir Fortschritte. Hler ' nuirden 28 Gcschühe erbeutet nnd zahlreiche Gefangene ! genlacht. Vei den ^ämpseu 'vesllich von Mefsen sMes-! sines) nnd bei Wulvcrgheui ist die Beuie an (Gesänge-! nen, C!>eschüz;en nnd .Vtriegsmalerial im Wachsen. In» ! folge der großen Verwirrung in der englifchen .^rieg. ! siihrung leidet auch die Verpflegung der britischen Trup-! pen. ttanze Bataillone erhielten tagelang wenig oder i gar leine Nahrung. Die schweren blutigen Verluste der ' Engländer haben dazu geführt, das; alle Ersaylager in größter Eile ihre gesamten Vestände an die Front schickien. Ans einem einzigen Lager wurden ^500 Mann vor beendeter A-uöbildung in die vorderste Linie gesen-del. Es sind l?> bis 19jährige Vurjchcn, die lanm eine vicrwöchige Ausbildung hinter sich hab?n. Andere Tivi' fionen, die bereits über ein Drittel ihrer Leute eingebüßt haben,.wurden nicht alls der Front herausgezo» gen, obwohl zic feit ^6 ^ageu ununterbrochen im Hampf standen. Die versprochene Ablösung lonntc ihnen doch , nicht lverden, da die notwendigen Truppen fehlten. — ^ Es hat sich einwandfrei herausgestellt, daß der Eirund ^ zmu Abtransport einer portugiesischen Brigade ill die - Llähe von Boulogne in mehrfachen Meutereien dicfer ! Truppen bestanden hat. Tie war dnrch Entbehrungen, .' Verluste und Krankheiten so dezimnrl, >o daß sie sür ! toeilere dämpfe nicht mehr in Äetrachl lam. Seil langer ! Zeit ist Erscch aus PorOlgal nichl mehr eingetroffen. ! Englands Portugiesisches Hilfsheel- hat sich verblutet. — ! Äus Rolterdmll wird geineldeli Ttimmung^berichte aus l London besagen, daß seit Beginn oer deutschen Offensive ! in Franlreich eine tiefe Äiiedevqeschlagenheil in dcn fi-^ nanziellen und industriellen kreisen der englischen l Hauptstadt herrscht. Selbst die schlimmsten Pessimisten ^ sahen cinc solche, Niederlage Hmghs nichl voraus, die »auf das Konto des Herrn Clemenceau zu wichen sei, der die Verlängerung imd Verdünnung i>e:' ^.»glischeil Kampffront schließlich durchsetzte. Haigh jelbst wehrte sich gegen diese Maßnahmen, doch man hätte fich ü»n ihn nicht gefümmert. — Der „Nieuwe Rotterdamsche Ec»u> railt" fchreibl zur Offensive im Westen: Äian wiise in der französischen Hauptstadt sehr qm, dan die ^chlachb immer mehr an Dimensionen zunehme. Namenilich sei die Wirfnng der deutschen Tanls fnlchtbar, aus denri» viele Tausende von Gasbomben abgrsenevt werden. Im „Malin" schreibt ein militärischer 3achoersländia/r, Hindenburg verfolge offenbar das Hiel, die ganze eng-lifche Armee zu vernichten llnd lümmere sich wcniß darum, ob er dieses Ziel ans dem rechten oder aus dc« linken Flügel erreicht. — Die „Zürcher Morgenzeitung" meldet- Tehr bedenlende britische Neservetruppen wer« den anf Befehl des Marschalls Haigh angesichts d?« plötzlich drohenden lhesahr im Norden von Amiens ni'b Arras fortgezogen' nnd beschleunig! nach dcr Nordfron» gebracht. — Die „Zürcher Post" n'.eldci: Der Fall ixn, Armenticrcs hat die englische Flaudern»Arme? ihre« Deckung beraubt. Die ganze ^pern.Siellnng ist in seh's fchlverer Gefahr. Der deutsch? Porswfz bedroht ernstlich das strategisch wichtige Vaillenl und .^gleicht ,'>>.oht e? den wichtigeil Eifenbahnkuoicnvnntl ^aazcbrouck in den unmittelbaren Bereich der kriegerischen Operationen. — Aus London, 12. d. M., wird gemeldet: In cm.m Tagesbefehl danlt Feldn'arfchcll Haigh den ' > Truppen in Franlreiä) nir de^ glänzenden A.>___......, den alle Offiziere und Mannfchaften nnler den schwie» rigslen Umstanden geleistet haben und ^ihrt fort: Niele unter uns sind heute ermüdet. Diesen sage ich, dntz der Sieg von demjeliigen errungen werde» wird, der am längsten dllrchhäll . . . Die französische Armee ?"mmt uns schnell mit großen Verstärlungen ,^n Hilfe, uns lein anderer Weg, als den Kampf auo^i! Jede Stellung muß bis zum letzten Mann «lehallel» werden. Es darf von seinem Rückzug die Rede sein. Mi< unserem Nüssen gegen die Mauer und vertrauend in die (hcrechtigfeit unserer Sache, muh jeder unter' uns bis Feuilleton. Dramaturgische Benmtunge«. ! Vüo Dr. Ott, Jaul er. i VIII. Hos W s s e n d er dr a m atische n Handlu n g. Die dramatische Handlnng ist auf der Logik der Tatsachen ausgebaut. Aus einer gewifsen 2age und ge« Nüssen Charakteren entwickelt sich folgerichtig die Hand- z lung. Überraschungen nud Zufalle sind hier nicht am> Platze, die frei schweifende Phantasie '..'eicht der geschlos- l sen dcnlenden. Darill liegt schon ein wesentlicher Unter- ^ Ichlcd der dramatischen Kunst von der erzählenden. Der! s!"' .^7 '"""""Uler hat Zeit; er malt .ms, erzählt umständlich und breit, bringt Nebenfiguren nnd Neben-Handlungen arbeitet mit 'wunderbaren Zufällen und nberrafchenden Wendungen. Ihm liegt die ganze Hand--!,mg, d,e er ,n der Vergangenheit erzählt, ^uch als ab-geschlossen vor Augen. Er überblickt sie ganz und lann die mlsemanderliegenden Teile durch .Mck'ierweise und! Voransdeuinng verbinden. Er lann ruhig sagen- Des-! halb mußte er später noch viel Nöses erdulden." " ! Nicht so der Dramatiker: sür ihn wie für den Zu-! schauer spielt die Handlung vor den Augen zum ersten Male ab' er darf nicht den Anschein erwecken, als wüßte er weiter- noch weniger darf er darauf hinweisen, damit siele er aus der Rolle. Wo dies doch geschieht, hat lS sofort humoristische Wirkung. ,,Drch davon sei noch nichts gesagt, denn das kommt erst im nächsten Alt!" Daher muß die Handlung unmittelbar wirken: sie muh geschlossen, einheitlich und leicht überblickbar sein. Sit» tenbergcr sagt mit Nechl: „Der künstlerische Nenuß, den wir beim Anschauen eines Dramas empfinden, besteht l wesentlich darin, daß nur die Fügung der Handlung l flarer erkennen, als dies die handelnden Personen tun,-! wir halten die Fäden in Händen und identifizieren nns ! mit der belebenden Kraft, die in dem Ganzen wirkt." ! Das gilt auch für die dramatische Sprache. Sie darf ! nicht dunkel und geheimnisvoll sein. Alles, was wir ! sehen und hören, muß sofort aufgefaßt .verden können, ' muh fich in das uns Velaimt^ sofort einreihen (vcrgl. dagegen Wildgans!). ^ ^ ,,. „ ..^, ' Daher müfsen Nebenfiguren und Episuden möglichst ^ sparsam venvendet werden und unserer Erkenntnis im« ! mer wesentliche Förderung bringen; für ttoßen Schmuck ^ ist lein Plai'. Anch Überrafchnngen und Zufalle smd so viel wie möglich auszuschalten. Nicht w a Z geschieht, sondern w i e es geschieht und w a r :, m es geschehen -n u f; ist die Ausgabe des Dramas. Oft ahnen wir den Verla'lf und das Ende dcr Handlung schon zu Ansang, ohne daß das Intcresfe abgestumpft wird s..Maria Stuart"!). . . r- ! Daher uinß alles vorhanden fem. was zum Ver- ständnis der .Handlung nötig ist: sie soll nicht dunkel ! seiu Noch wichtiger ist aber, daß nicht zuviel da ist, das ! unsere Aufmerksamkeit ablenkt, die Klarheit verwirrt. Daher möglichste Einsachheil der Handlung, Sparsam leit der Nebenhandlungen und m Mischung von Moti° ' ven In Schillers „Don Carlos" scheint de? Guten schon zuviel getan zu sein; in „Wallenstcin" und „Tell" ist die Schwierigfeit mit der höchsten ttunft gemeistert. Darin liegt auch die Kunst in der Verwendung d'<-ler Personen. Goethe, der in „G03 von Verlichingen" noch das ganze deutsche Volk der damaligen Zeit l,< Nnuern, Bürgern, Äittern, Fürsten nnd Zigeunern zu sck)ilderi^ unternahm, charakterisiert das „Volk" in „Egmont" nur mehr in vier Typen; er kommt i», „Tafso", in „Iphigcnie", in den „Geschwistern" mit drei Hauptpersonen aus. Schiller eagegen schwelgt mit Vorliebe in Massenszenen und vielen Mitspielern, er weih sie allerdings auch zu gedrcmchen. Eine ähnliche Beschränkung haben wir bei Wildgans ssefunden, wäh-rend Cchnitzler in seinem „Medardus" eine verwir-rende Fülle von Personen auftreten läßt. Auch hierin ist Shakespeare das unerreichte Muster. In seinen ge« schichtlichen Dramen arbeitet e^ mit großer Vorliebe mit zahlreichen Personen, aber er versteht es mcister< lich, Hintergrund und Vordergrund zu sondern; ^ie, Hauptpersonen stark hervorzuheben und für sie eine reiche, aber niemals aufdringliche Umgebung zu schafsei'. Also auch hier als Grundgesetze: Klarheit Übersicht lichkeit und Geschlossenheit. Das muhte besonders hervorgehoben ,.„^,., ^< ^. eine Zeitlang in dcr neueren Zeit die Meinung gab, Handlung ist überhaupt nicht nutig. Die ^leinschilde. rung dcr'Umgebung, das Zerfasern dcr 3??lenslimmung allcin vermöge ein Drama zu bilden. Heute kehrt mal, lauch Hauptmann und fein ssreis) reumütig wieder zum Handlungsdrama zurück, ja man drängt die Hlcinmale-rei ziemlich deutlich wieder in den Hintergrund zurück, wnhiu sie gehört. Laibacher Zeitung Nr. 85______________________________564 _____________________________ 15. April 1iN8 zum Euoe saulpsen. Tie ^icherheil lülsevec' Heinis low die Freiheil der Menschheil hälfen ill gleicher Wcise von unserer Hallullg in dieser lrilischen Stunde ab. — Au5 Paris, 1.'. April, wird gemeldet: Der Feind seftte heule die Veschießullg de^ Pariser Stadtgebiets aus weiltragenden (^eschülzen sort. Das Vombardement hat zwei Tote lu,d zwölf Verletz»' an Opfern gesordert. -^as Wolff.Nilreau meloel: Die Fcrnbesch!e»;»ng der Festung Pari^ hat zur Folge, das; die ^^evöllerung in immer weiteren» Umfange Paris zn räumei: beginnt. Die Gefch'nd lassen alles zurüct. Die Angestellleil müssen daher ihre Arbeit anf^ ficbcn nnd erlassen ebenfalls die Festling. Sie wollen «ll^esichlcl der drohenden Hungersnot ihr Lebeil retten. Alls Paris, 1_'. April, wird am'>" ^I> ",,'"n,v s,,s,ren in gesicherten Geleitzügcn. Au^ Ucrlin wird ammm ,^'!ie>c^i! ^.^v o,e ,f)ilft» imternehmuug der Armee in Finnland unterstützende Teil nnserer Teeslreittrüite is^ im 1.'. April nachmit-lags im Hafen bon Hclsingforo iSüdfinnlandj einqelau« se« nnd vor der Stadt vor Anker gegangen. Im englischen Unterhause erllärte am II. d, Ac» «1 n i 1 h, e^' wäre einc außerordentlich verbleildcte Hand» luüqh'veise, wenn die Regierung ^'land ^i? Webrpfllcht «-.iscik'geu wollte. - Ponar Law s^'.le n. a.: Wir l^amii bis Mt die an der Front erlittenen Verluste er» jctzen !>.!, cn, allein diese Verlust? waren belicht', h schwerer, alo man vorausgesehen h.in'. Tie kritische Periudc, die wir gegenwärtig erleben, dnr?te im Mai r^v Iüui zn Ende gehen. Di^er Feldzug nnrd ».linde» ftens noch acht Monate danern. Weitere Rekruten wer« d«°n in. gegebenen Augellblickc verfüibar iein. Wir ha» bei' bereit? Leute, die wir nnr mit üirr.'.ion'illaer '^'ls b> »ung in die Schlacht sch'.uen mä's'.','. Vonar Lolo ge> >^>le dc nn mit herzlichen Worten Amerila^ und <^.'hne jedoch ernstlich (Gefahr zu lanfen. Es isl nicht wahr, daß hinsichtlich der Ein» heil im Oberlotnmandu eine Meinungsverschiedenheit bestand. Seil Beginn des Hrieges vcmühie, sich jede Regierung, die größte (5inhei,l im Kommando in mili» iärischer Hinsicht zn erreichen. Die größte Schwierigkeit bestand nur in der Art und Weise der Verwirklichung. ^m en.qlischcn Unterhausc wurde bei der Beratung des 1»canilschaf>'.'evsa!.>geseheo ein irischem ^nsal^anlrag, der die Dienstpflicht für Irland von dcr (Äenehmignng durch dao irische Parlanlcllt abhängig t. Die Erörterung war durchans«gemäßigt im Tun, und sowohl öer General' sekretär für Irland Dule wie Vonar Law versprachen die tunlichst baldige Einsühr'.mg von Homerule auf der (Grundlage der Forderungen !>es irischen Konvents. Die Legierung würde versuchen, das Home,rule>Gesetz gleich-zeilig mit der Vorbereitung der Ausführung des Mann. schasi-^rsal'.gesehev zur Durchführung zu bringen, ^er ^usah, der das Gcsel) siir Ivla,ld zur Anwendung bringt, wurde mil 281 gegen 116 Stimmen angenom-men. Wie ein Amslerdamcv Vlatl aus London eisährt, hat der Unterslaaloselrelär des Krieges, Mac Phersc",, einem Parlamentarier ans eine Anfrage schriftlich ge» antwortet, daß es möglich fei, eine Kanone herzustellen, die weiter als achlziq Meilen schießl. Die nötigen Mas;-nahmen seien bereits getroffen. Das liillische Hanptqnarlier melde! vom il. d. M.'. Palaslin'i'Front: Vei ^iiafat scheiterten erneut mächtige Angriffe der Engländer, Westlich der Straße Icrnsci» lem -Nablus hat die beiderseitige Artillerielätigkeit zu» genonlmen. Im westlichen Iovdan-Tal haben nnsere Truppeil mit blanker Waffe feindliche Stellungen ge» stürmt. -- .'.iausasns.Fronl- Südlich vou liars isl Ka»' a.)sman von unseren Truppen besetzt worden. Tcr Feil'd »uurde ans dell Werten südlich von Valum verlriebeil. Mehrere (beschütze ulld viel 'illinnilion sielen in nnsere Hände - An den übrigen Fronten isl die Lage nnvev» ändert. iiokab und ProvinM-Nachrichten — iTitelverleichung.l Seine Majestät der 5? aiser hat dem Apotheker Mag. Pharm. (Gabriel Piccoli in Laibach den Titel eincs kaiserlichen Rates verliehen. (Vom Laiüacher Hausreniment.) Scinc Maicstät l>er K Anton Vatovec, deiu Eiuj.-Freilu.-.^orp. Iol)x:ni^lar, ^r Marto Orissjanovic, Gjuro Puhaca, Ferdinand Stolze? llud Stephan Zupan^i.1; zum drittenmal? die Eil. berne Ta p fe r ke i t s meda i l le 2. .M. de»» Ti<.-Feldw. Johann Sovre; zuiu z!v e i t e u maI c die S > l' b e ruc Tap f e r keil s m c txv ille 2. .<«N. dem Hel!»». Rudolf Kalian, den ZssSf. Edimrd Axnoh. Martin Iri^eli, Rochus Sitai- lind imrl Tuv^-ar, deu ,«wrp. Anton »ore»e. Fronz Mal,erhold llud Fran,^ Prosen, den Infl. Hrauz Pavlovcic-, Anton Peteruelj nnd Dnmian Zelj; d,e. 3 i^ bei:ne Tn p fe r t e j t s in e da i l l e 2. .^1. de>, Nes.^ Fähnrichen Franz Ha^nrihar. Hans Kern, Alc^andei? Üll, naöef, Micharl SIemen>;ek und Gabriel Tltpanchich, »»s», Eiuj.-Freilu.-Feldlu.'.^adettaspirantei, ssran^ Horvat, beil Feldw. Alois Gült. Franz Medve^el imd Alois Omai». denr Nef.-Necl).-Unteroffizier 2. Klasse Leopold 5kerja:,ee. den Emj.-Fre,ilv..Asssf. Johalui Kristau, Knrl Vl Fra»,z Nozman, den Korp. Ernst Bachmeiel. Viuzeu^ Vedcnk sKarp. mit Einj.-Freilo.-Abzeichen), Pete» (I'armau. Franz s'erne. Josef ("'erne, Loreiiz Debelja'l, Johann Gorenc, Franz Hcx'evar, Cdllard Hostnil, Aloi^ Jenstcrlc, Franz Kepic, Franz Kop<^-, Robert K«^eHfi> Josef zwiitnik, Miclx:el Lasiä. Josef Ma-ru«,^, ««ton Me^nar, Matthias Peükrj (Korp. luit Elnj>Freill».-Al,z.), Josef Pche, Marliu Pov-^iä, Viuzeuz Riedl, Alois Sbasck^ lun, Johann .^iukovel', Frnnz .^libar, Issimz >>>u»ti^, Franz Tomcc, Matthias Tschiutel, Anton Man. Iraoz Voaelnik, Iofef Vrane^ic, Gottlieb Woschih, ssr i.nd Johann /5llidar5ic, ix»,, Gcfr. Iohan" (Nailftcriic, Fratlz Illde^, Alois Kastelic. U«op«lt> zw,^ir. Äll',?, Vtral»< lje, Frauz Pavlin. Iuscf Petcrlin, Klemcnt Pvmiesi» i«"-fr^itvr mit Cinz.>.ssr<:iw..Aliz.). Fia„z Nehbcrg«-r. ^Wnt«, Nel^lj. Ioscf Samsa, Philipp Eecbacher. Johann Ho Alois A«l^ mun; di« Bronzene Ta p fe r ke i t s me v«.i»le dem Ldst.-Fähnrich Emil Junz, den Eini.^Frciw.-Ueü»».« Kadeltasftiranten Iol)ann Glil>a, Anton Moder nnd Hosef Zvunar, ferner 2 Feldwebeln, 3 Zuasfiihreru. ,riste« «n^ 1 Offiziersdiener. — trachtete lauge und aufmerksam sein Bildnis. Er Oonnte noch immer, troi) seiner fünfzig Jahre, als ein schön«, stattlicher Mann gelten. Jedenfalls <».ar feine Erschei-nnng von einer Vornehmheit, die noch manches Fr«««' herz zn berücken vermochte. Sollte ihm jelU nicht vielleicht doch noch da5 Vlück winken, nach dem er in seiner Jugend gestrebt unv das er dann im Treiben der großen Welt -iernachläW< halte? Konnte ihm nicht die Tochter das Glück, brmgen, das er bei der Mnltcr vergeblich gesucht hatte?------- Dieser Gedanke war ihm bliharlig durch die Voele geschossen, als Elfriede vor ihm stand nnd er ihre s*A* Ähnlichkeit mit ihrer Mutter bemerkte. Und er ließ Hn nicht wieder los. Und er fah schon im Geiste, wie er a» Arm der schönen, jnngcn Gattin die Pruul'-ä'"me seine» , Schlosses durchschritt wie er ihr all feinen NleichinM ! zeigte und sprach: „Das ist alles dein!" — Wie s,ch das Heer seiner Veamlen und Diener vor ihr beugten, »>e die Frennde und Nachbarn feiner schonen, jungen O"' tin huldigten. - Das alles sah er im Geiste und ft»»»< richtete ei sich empor, seines Sieges gewiß. Gortsehung folgt.) Hatbacher Zeitung Nr. 85 5S5 15. April 1913 Minl^nibcrziclM inc^^sciinl, 1 Somnxriibcrzichcr, zwei Einzcl'aribeil'slückc lWnscn), 2 Einzclwcstcn. 2 Einzclhost'ii. i' BcrilfssäMr^en, 1 Paar Wint<,'rhan,dfc. 2.) Untcr-tleidung lind Wäsche ftir Viännvr und Kimbcn: U Tan-l^üiden, 2 Mchthcmdcn, ,^ llnbcrlcil'chcn, 4 lliitcrhoscn, <> Paar Striiinpfe < Socken) 12 Taschentücher. :<) Ol,cr-klcidung für Granen nnd Mädä^n: 2 Wcrkwgsflcidcr, ru> Sonitta^skloid, 1 (öiilzclschotz, 2 Einzclblufcn, l Winter-niaiü^'l odcr K'anwltrag^n inHacsainl, 1 Ilinhliii^luch, ou, Äiorgl.'nlk'id iSchlafrock), 3 Schin^ii, 1 Paar Ninwr-haiidschlihc. 4.) Untcrklvidimn »nd Wäsche sür Fralicn nnd Mädchen: 6 Taahcii'den, ^ ^achlhemden odor Rachtjnclcn iüs^sainl, 4 Vein,tleider, ^l lluterröä^,'. 0 Paar Etrümftpe, 12 Taschentücher.' 5.» Mcidung und Wäsche für Kinder: l, feinden, 4 Nachthosen, ti Un^rhötzclfeil, 2 .Meider (Jacken. Blusen. .Nitlel). (i Paar Strümpfe (Sockenj. !i Schürzen' Hi3nor!nerden, bestimmt wi der nächste» Vcrleilnnn mi die l)ieihe kommen, über die Frage, wer eine Vescheinimma, erhält, wird eine, spezielle Vet«rfsftrüfnnnstonnnis,'ion, ^^, ''ainmeiiA-seht anö Vertretern aller BevöllernnMchicht'en. entscheiden. Vor allem werden dabei der M'darf nnd die itteilK'nfol^c der Anmeldnngen incchgcvcnd sein. Mit der ersten, Anfteilnng wird «caen Ende dieses Monatcö oder in den ersten Ta^cn dc^ nächsten begonnen loerden. Dies ssilt für dao Mnze iiand. — (Scifell-Z.isnlltnrten fiir Maler, 'Anstreicher und Lackierer.) Tas Handeli'iinnisterinm hat A'alern. Anstreichern. Lackierern und AiMhöriaen verwandter Berufe einen erhöhten Seifenliezug im Ausmatze einer halben Seifen-tartc beluilligt, weil die Tätigkeit dieser Personen eine oftmalige, gründliche Reinigung erfordert. Tie Stellen, die mit der Seifenlartenanögabe betraut sind, wurden verständigt, das', sic diesen Arbeitern die, ihnen nunmehr gebührende Zuscchtarte schon in der kommenden Verbrauchs-periode (April uis Juni) auszufolgen haben. - (Zulassuna. dcr Bewerber zur dicMlmncu Post-uffiziantcnprnzis.) Tie t. f. Post- und Telessraphendirektion in Trieft beabsichtigt/ den in der Regel für den Monat Oktober vorgesehenen Beginn der Postoffi'zianlenprar,is in diesem Jahre en sind ,;>ir (5r^>rinnnng des Nachwriscö der fi^- die '^lilasslins! zur Postoffiziantenpraxis nornnertvn Vl)rnl!s' sehnnssen bciznschlieMn: der Heimatschcin, ein von der anständigen politischen Behörde ausgestelltes LcinnundHenssnis iiber oie staatsbürgerliche, und moralische Unveschollciihei!, der ^>eburls^Tauf-)Schein, ein slantsärztliches Zellgnis üder die körperliche C'igming und volle Dieusttanglichteit, das letzte Schulzengins, bezw. Entlassungszelignis Mcr die vollständig absolvierte Bürgerschule und der Nachweis der erforderlichen Sprachkeuntnisse. Die derart instruierten besuche sind bis längstens I.Mai bci der t.t.Post- und Telegrapl)endirettion in Trieft einzubringen. Spater einlangende Gesuche tonnen für den obeumM^benen Termin nicht berücksichtigt werden. . (Das Nccht des .Nnufmanues zur Mrundunn detz ^ertaufsbctraaes.) Der Angctlagte lxüte für cinStück pak-l,erte,l Käse,, für den or 32 k bezahlt hatte, 40 I, gefordert, ^ic PreisprüfungZstellc erklärte, daß dcr höchste zuwchge Gewinn 2l> v. H/betrage, ws; der .^eäse somit im Verlaufe nur !^.-1!i kosten durfte. Tas ^ndeögericht l>at den Angellaglen »vegen Verbrechens dcr Preistreiberei zu cmer »lohrtägigen Arreststrafe verurteilt, lvoil auch die genngste i>verschreinina des nock, znlässigen Gewinnes eine Preis-ir>cN»l,'rei behüte. Gegen seine Verurteilung hat der Angelegte die '.'('ichligteitsbeschwerde ergriffen, dcr vom Kassa-lionühof stalt^eMtx'n »ourdc; das Urteil wurde aufgehoben nnd der Angeklagte freigesprochen. Dcr Vorsiheirdc begründete das C-rlenntnis folgendermaßen: Es handelt sich um einen Mehrgewinn von 1-0 ,,. Was den Bruchteil des filers anbelangt, so lom.nt er überhaupt nicht in Betracht, da man ^e.Ie emes Hellers nicht herausgeben tann. Was die Mehnorderung dos Hellers anbelangt, so ist dessen Wert mil Rnasuht auf die allgememc wirtschaftliche, ^aae und die autzerovdeMIiche Teuerung der Bctxnfsgegcnstände ein so geringer, das; er als die Ursaä>e einer Preistreil>e,rei nicht '" i>-rane touunen tonne. Ein Heller ist, nicht neeignct. aus einem znlässigen einen überinätzigell Preis zu macheu'. Hie^u foinme noch dcr notorische Mangel an Hellerftiickcn d>.r den Kaufmann oft uicht in die Lage versetze, den Hel« jer herans,;ugebeil. Der Kaufmann ist daher berechtigt, den Heller dem Verla>Nspreisc zuMschlayen nnd diesen Ver-lans«^preis nach oben abzlirllndc'n. Tagesneuigkeiten. sscn wundersame ^uflxchn wohl nur in dieser nllhorordentlich«, Zeit möglich gewesen ist. Dcr als kriegs-verlm'ndungsfähig befundene Apothekerlehrling fand es langweilig den einfachen Soldaten zu spielcl,. Wie davon lootommc»? lim ins bürgerliche Lebon zurückzukehren, hätte er eine Bescheinigung seiner körperlichen Untauglich-leit iMben müssen, und »m zum Offizicr aufzurücken, hätte er sich im Kriege auszeichneil inüssen. Beides war ihni zu schlmerig Aber er fand einen anderen Ausweg. Er nahn, einen Bogen Papier, der am 5wpfc die Aufschrift ..Militärisches Gesundheitswesen" trug. und schrieb darauf seine eigene Ernennung zun, Assistenza'rzl I.Klasse. Hierauf kommandierte er fich nach Nizza, wo er alsbald dre Kranken, zu behandeln begann. Kein Mensch lain dort auf den Gedanken, dah der junge neue Arzt nicht Arzt sein könnte. Weder die Patienten noch die Kollegeu merkten ertoas. 5>m Gegenteil, man erw'inte die Geschicklichkeit des jungen Assistenzarztes an und beförderte ihn dalM nacheinander zum Stabsarzt. Oberstabsarzt und schlich!ich zum Leiter dreier Lazarette in Nizza. Schon sollte er mit dem Kreuze ,der Ehrenlegion ausgestattet werden, a«s cr spurlos ver-schniand. indem cr sich selbst an eine andeve Stelle vn° sehte. Anscheinend machte ihm seine Lauflxchn keinen Spatz mehr, fönst hätte er sich auf diese probate Weise wohl bis znin Unterstaatsseloctär hinausbefördern lünuen. Das französische Blatt, das diese abenteuerliche Geschichte erzählt, macht darauf aufmerksam, daß dieser Apothekerlehrling nicht als ein gewöh»liä)er Betrüger, sondern als ein Genie anzusehen sei. Ein (^loisser l>abe sich in Frankreich schon früher eiinnal selber zum Olx'rbefehlshabcr. Ersten Konsul und Kaiser ernannt nnd sei darauf vcrschwuudcn — allerdings, ohne dah er seine Versetzung selbst verfügte. In diesem Apothrkerlehrling schienen ähnliche geniale (i^ben zu liegen. , (Das Wichtigste.) Nach Beendigung der eingehenden Besichtigung, die ein in der Kriegszone. kommandierender französischer General in dcr gegenwärtigen kritischen Stunde vorgenommen halte, erliey, er den nachstehenden T'ener4. April, ^olsscudc^ offizielles ilummuni» qm> wird'aus^'sicbm: W g'dl verrottt-lc Gewissen. In dcv Unmöglichkeit, cin Mittel zn finden, um das Gc,. sicht ',li »'>nl)rc>i,.vcrfälli ftaiscr >tarl m das Elammcln eines in Vcrwivnmg geratcnc>n Menschen. Er ist nun darciüs mi^meseil. scincn Tchwaqer der Fiilschnng zn bcschuldiqcn, indem cr mit cnu'ncr Hand nnen lügen-haslen Te^t dcs Dottllnclttrs hcrMl. Das Original, dcsscn Teri von der französischen Neqierung veröffent. licht worden isl, war in Ocgcnwart dcs vom französi-schen Ministevpräsidenicn delegierten Generalsekretärs j»i ^«iliisterium des Äußern, Jules Cimwn, nniqeteill worden welcher eine Kopie desselben mil GrmächlicMg de^ Prinzen dem Mmslerpräsidenlen übergeben hat. ^cv Pvin'i hat sich hierüber mil Ribot selbst in einer Weise nnlerhallen, welche keinen ^inn gehabt halte, wenn der Terl nichl jcner geweseil ».nire, der vun dcr französischen Negiernng verössentlichi worden ist. 'Vl es nicht ossensichtlich, daß eme Besprechung nichl halte eingeleitc« werden tonnen und daß der Präsident der Nepnblil den Prinzen nicht ein zweilesmal emp. sangen I,älle, »renn dieser a„s Initiative Osterreich-Un- garns dcr Überbringer eines 3chrisistückcs gewesen ioäre, das unsere Rechte bestrilt, 'lait sie zn bestätigen? Der Nries dcs 5laisers Karl, > '^>ie wir ihn zitiert haben, ist vom Prinzen Sir.l„s selbst Negicrimgshnup. lern gezeigt worden. Übrigens tonnen zwei. ^ccnnde des Prinzen nnd insbesondere jener von ihnen die Authen» tizilät des Briefes bestätigen, welcher ihn ->lim Prinzen erhalten hat, um ihn abzuschreiben. Wien, 14. April. Amtlich wird Verlautbart: Die lchten Äussührunssen des Herrn Clemenceau ändern nichts an der Wahrheit der bisherigen amtlichen Erklä. run.qen des l. und l. Ministeriums dcs Älchcrn. Prinz Sixtus von Nourbon, dessen 3eiuer l. und l. Apostoli» schen Majestät bekannter (sharaktcr eine Fälschung aus» schlicszt, wurde derselben ebensowenig beschuldigt wie irgendwie eine andere spezielle Perjönlichteit, da vom l. und t. Ministerium des Äus;eru üicht festgestellt wer« den tann, wo die Unterschiebung dcs falschen Briefes erfolgt ist. Hiemit wirb die Angelegenheit als beendet ertlärt. . Wien, 14. April. Seine l. u. l. Apostolische Majestät hat an den Tenl schen Kaiser folgende Depesche abgesendet: Die Anschuldigungen des Herrn (5len«encean gegen mich sind so niedrig, dast ich nicht gesonnen bin, mit Frankreich über die Sache ferner ,^u diolniieren. Unsere weitere Antwort sind meine Kanonen im Westen. In treuer Frenndschast K a r l. Von den Kriestsfchauplätzen. Wien, I^i. April. Annlich wird verlantbarl: Uz. April: Bei (5apo Tile nn dcr untersten Piaue schlugen wir einen nächtlichen Angrifj dcr Italiener .^usüll. »er «h«f des Hen«ralstabe«. Wien, 14. April. Amtlich wird verlantbarl: 14. April: An der italienischen Zront keine besonderen Vreiz» nisse. Ter Ches des Generalstabe». Teutschem Reich. V»» den KritgHÄMlplätzen. Berlin, 18. April. lAmtlich '. Grußes Hauptquartier, 13. April: Westlicher Kriegsschauplatz: Aus dem Tchlachtscldc an der Ly6 üiachien unsere Angriffe gegen eiligst ans Kraftwagen und mit dcr Bahn herangeführte englische Divisionen nute Iurlschritte. Pon dcn Höhen dun Messen » r f f. Berlin, 14. Apr,!, i^.mmm^ "N!>i^ v,"uplcinartier, 14. April: Westlicher Kriegsschauplatz: Auf dem Tchlachtfelde an der Lys gewanncl. >^r in zähen, Kampfe Boden. Tüdlich vom Donve-Nache durch, stießen die Truppen des Generals von Eberhard! die feindliche Ttellung südwestlich von Wulvergl,c,li «no erstürmten nach erbittertem Ringen mit englischen, zum Gegenangriff cingcsetUcn Verlande'! Mcuvc i»lcrl. (5in in den Abendstunde,, durchgeführter Angriff «uler Huh» rnng des Generalc. M n c r ck c r brachte un^ in den Be» 3aibacher Zeitung Nr. 85____________________________566___________________________________!5. April 1918 sitz der Höhe westlich vom Orte. Aei Vailleul wnrde wechselvoll gctämftst. Die Orte Merriö und Nieul. Ver» quin wurden sscnommcn. Tem Schlachtfclde zustrebende feindliche Kolonnen erlitten in unserem durch l5rb» und Luftbeobachtung wirksam sseleiteten Feuer schwere Ver-Inste. Aus der Tchlachtfronl zu beiden 2citen der Tomme Artillerictämpfe. ^in Angriff mehrerer englischer Ba» taillone gegen Hainvillero brach blutig znsammen. Zahl» reiche Gefangene blieben in unserer Hand. Nördlich von Tt. Mihiel sührteu wir einen erfolg» reichen Vorstoß gegen amerikanische Truppen aus, füg» ten ihnen schwere Verluste zu und brachten ttcsangeuc zurück. Im Lufttanlpse wurden in den beiden letzten Tagen :l7 feindliche Flugzeuge und :l Fcssellmlloue abgeschossen. Leutnant Wenlthl'sf errang seinen lil. ^nftsieg. H,n den anderen Kriegsschauplii.«« nichts Neu«S. Der Grste Generalqnartiernreift«: von 2udendorff. Die Vahn Clcrmont-Amiens unter deutschem Artilleriefeuer. Berlin, 14. April. Tas Wolff-Vureau meldet: Seit dcm deutschen Erfolge auf t>cm weltlichen Avrc.Ufer Iie<,t die Bahn Clermont-Annens unter Artillericfeuer. Tiefe Bedrohung einer ihrer wichtigsten Verbindungslinien mit dcm britischen Heere, das sie allein nicht zu sichern vcr° mochte, zwingt die Franzosen seitdem zu unausgesetzten (Gegenangriffen, die bisher sämtlich unter äußerst schweren und blutigen Verlusten zusammenbrachen. Nach den vergeblichen Anstürmen am 7. und 8. April versuchten die Franzosen am frühcn Morgen des 11. April nach stärkster Artillcrievorbercitui^ vom Nordrande, des Scnecat-Waldcs bis zum Arriöre-Walde anzugreifen. In mehreren dichten Sturmlvcllen hintereinander fluteten sie heran, aber nur der ersten Welle gelana, es. das dcutsä^c Tperrfcucr zu unterlaufen. Als dic Stürmenden vor den deutschen Gräben anlangten und sahen, daß ihrc Unterstützungen iin deutscl^n Artillerie- und Maschincngelrx'hrfeuer liegen geblieben lvaren, gaben sic sich ohne weiteren Widerstand gefangen. Ter Rest der französischen Twßtruppen, der im Sperrfeuer vor den deutschen Gräben lag, versuchte sich wieder zurückzuziehen, allein nur einem geringen Teile gelang es. Die Mehrzahl der Flüchtenden brach tm Strich-feuer der. deutschen Maschinenyeluehre zusammen. Alle Opfer der Franzosen, hier von den Engländern verlorenes französisches ^and wiederzugewinnen, waren umsonst. Tic Bahn Clermont-A miens liegt unter dcm schweren deutschen Feuer, das sich am Nachmittage des 11. April zu besonderer Heftigkeit steigerte. Die Bahnhöfe von Tommartin und Rcmiencourt stehen in hellen Flammen. Tie nördliche Bahnstrecke wurde gleichzeitig von Fliegern angegriffen, die sie seitdem täglich mit Bomben bcwcrfcn. Das Versagen der englischen Führung. Berlin, 14. April. Tas ^olsf - Bureau »neldct: Das Versagen der englischen Führung, das eine auf so manchen anderen Teilen des Schlachtfeldes beobachtete Erscheinung ist, hat sich auch bci Armenti^rcs wieder-holt. Die Besahung der Stadt lvar völlig im unklaren über die wahren Verhältnisse an der englisch.portugie» fischen Front. Auch diesmal halte die englische Führung mit der Befehls» und Nachrichtenübermittlung nicht bis zu den untersten Stellen durchdringen können. Die Eroberung von Merville. Berlin, 14. April. Das Wolff. Bureau meldet: Der wichtige Ort Merville war einem Negimcnt als Angriffsziel zugewiesen. Vis dicht oor die Häuser hatte es sich im ^ause des Tages herangearbeitet. Gegen Abend sehte eo ,zum Sturm an. Die Maschinengewehre nahmen die Hauptstraßen der Stadt unter Feuer. Rechts und links davon stürzten sich dic Hompauien in das zcr-schossene Städtchen. Äiit schnellen Sprüngen folgten dic Maschinengewehre und säuberten die Straßen. Aus allen Nebengassen strömend, brachen di«. deutschen Trup-pen mit lauten Hurrarufen Ins zum Weslrande des Ortes vor. Ter Engländer war geflohen und hatte seine Maschinengewehre zurückgelassen. Tarüber var es Nachi geworden. Auf dem Marllplahe wurde nach aufgestellter Sicherung ein paar Stunden gerastet. Bei Tagesanbruch ging es erneut vorwärts. Westlich der Stadt empfingen die Engländer, die sich nachts dicht am Ausgange ein» gegraben hatten, die Deutschen mil Gcwehrfeuer. Wie-derum gingen die Maschinengewehre zwischen Häuser-trümmern am Westausgange in Stellung und eröffne-ten ihr ruhiges, wohlgczielles Feuer. Plötzlich winkten die Briten mit weißen Fahnen, erhuben die Hände und kamen herüber, als das deutsche Fencr schwieg, kamn eine halbe Stunde später setzte das deutsche Regiment den Vormarsch fort. Merville blieb unbestritten in deut-schor Hand. — Südlich von Hebuterne wurden am Mor- gen des 12. d. starke feindliche Patrouillenvorstöße ab-gewiesen. Dentsche Artillerie beschoß in den ^achmit. lagsstunden mit gutem Erfolg den äußerst regen Bahn^ und i^raftwagenvcrlehr, der zwischen Doullen^ und Armcnti^res suwle auf den Straßen von .'lrras bcob» achtet wurde. Der Bahnhuf von ^n Horlicre wurde von den Teutschen in Arand geschossen. Unter den Gesänge-nen aus den erfolgreichen Klampfen beiderseits des Lys-Baches befanden sich sieben Offiziere. Außerdem wur-den zahlreiche Maschinengewehre erdeutet. Am 1-. d. um 3 Uhr morgens grlffen die Franzosen mil Flam-menwcrfern die deutschen Stellungen aus dcm Munt Ncnand an. Der Feind wnrde teils dnrch Feuer, teils durch sofortigen Gegenstoß zurückgeschlagen. Die Be» schießung der Städte Roye imo ^aon durch die Fran» zosen hielt weiterhin an. Die feindlichen Schützengräben bei Armentiöres. Berlin, 14. April. Das Nulss. Bureau meldet: Ausbau und Anlage der englischen Verteidignngsstellun-gen bei Armentii-res waren vom hygienischen Stand» Punkt ans äußerst mangelhaft. Schon im Jahre 1915 versicherten englische nnd französische Offiziere, die deut-fchen Schützengräben seien im Vergleich zu den ihrigen die reinsten Salons. Hier an der Lys tonnte man sich von der Wahrheit dieses Allsspruches nbcrz'ugen. Vor allem waren die Gräben der im ungünstigsten nnd sump-sigstcnGeländeabschnitt eingesehtenPurlugiescn in einem geradezu verwahrlosten Zustand. Man begreift nicht, wie Offiziere und Mannschaften jahrelang in diesem Schmutz nnd Schlamm nnd in folch mangelhaften Unter-lunftsränmen leben konnten. Die schweren Krantheilen nnd Epidemien unter, den portugiesischen Truppen sind in erster Linie hierauf zurückzuführen. Die Hlcichgültig-lcit der englischen Offiziere gegen das Wohl und Wehe ihrer Bundesgenossen ist hier erneut bewiesen. Die Beschießung von 5iaon und Reims. Berlin, 14. April. Das Woljf-Bureau mcldel: In den Funtsprüchen von Lyon vom !2. und 1A. April wagen es die Franzosen, die Beschießung der Stadt Laon zu leugnen und anderseits auf < ie Beschießung der Reimser Kathedrale zurückzukommen, die bisher sk'ls von den Deutschen geschont 'vuro-?. Die Friuzisen !)C' Häupten, daß ihre schwere Artillerie lediglich die wich» tigen französischen Bahnlinien nordlich von Laun unter Fener genommen hat. Die Treffer in der Laoner Käthe» drcile und die Todesopfer während des ^?ichcndcc;än^. nisses am Karfreitag überführen sie anss neue der be-wußten Lüge. Gilt das srnnzösisclx Feuer tatsächlich nur den Eisenbahnlinien Laons, so muß die französische Ar^ lillerie außerordentlich schlecht schießen, wenn sie auf die geringe Entfernung von neun Kilometern andauernd ihr Ziel verfehlt. Was die Beschießung von Reims be-trifft, so sei an den Heeresbericht vom 7. erinnert, laut dem das Feuer auf diese Stadt lediglich znr Vergeltung für die anhaltende Beschießung von Laon eröffnet wnrde. Nie wenig im übrigen die Franzosen und ihr englischer Bundesgenosse Frankreichs Städte schonen, zeigen die Trümmer von St. Quentin und die auhültendc Zcrslö» rung von Noyon, deren historische Kathedralen sranzö» fischen und englischen Granaten zum Opfer fielen. Im übrigen können neutrale Besucher die Beschießung von Laon, der sie als Augenzeugen noch am 11. April bei-gewohnt haben, bestätigen. Außerdem befinden sich in deutscher Hand zahlreiche photographische Ausnahmen, die Zerstörung Laons durch die Franzosen darstellend. Die Ostsee-Provinzen für den Anschluß nn das Teutsche Neich. Vcrlin, 1?,. April. Ta5 Wolff-Bureau meldet: Der vereinigte Landesrat von Livland, Estland, Riga und Oi'cl hat im Schloß zu Riga unter groMr Begeisterung und Jubel einstimmig den Beschluß gefaßt: Ten Deutschen Kaiser zu lntten, Livland und (5stlant> dauernd unter militärischem Tchuh zu behalten niid bei endgültiger Durchführung der Loslösung von Nußland »oirtsam zu unterstützen. Ten Wunsch ausznsprcchen, daß aus Livland, Cst-land, Kurland, den vorgelagerten Inseln nnd der Stadt Riga ein einheitlich geschlossener monarchisch-konstitutioneller Staat mit cinheitlicl)cr Verfassung und Verlvattuug gebildet und an das Teutsch Ncich durch Personalunion mit dem König von Preußen angeschlossen loerde nnt> den Teutschen Kaiser zu bitten, diesen Wunsch der baltischen Bevölkerung huldvollst zu genehmigen und oesien Verloirt, lichuna lierbeizl.ifülircn. Feindliche Kriestftbcrichtc. London, 13. April. Britische ÖeerMierichlc vmn >',. April. Als Ergebnis der »ämpfe in der letzten Nacht in der Nähe von Neuve Eglise gelang eö dem Feinde nach langen, Ningen, sich den Eingang in das Torf zu erzwin-gc',.. Heute nwrzens wurde er durch cincn lräftia.en (Yegen. angriff von unfevcn Truppen wieder hinausgeworfen, wo bei er eine Anzahl Gefangener, darunter einen Bataillou<" loinmandanllen, in unserer Hand lies^. Ein locitercr A>^ griff, der vom Feinde in später Morgenstunde genman wurde, ist aliy^'schlogen worden. Im Laufe des MoM'n-5 machte der Feind noch andere erfolglose Angriffe an vev- ' schiedenen Stellen längs der Tchlachtfront nördlich vom ^a B^^ snch des Feindes südlich von Metern wurde mit Erfolg al>< geschlafen, ^sgleichen vier ssegen unsere TtelluiMN südöstlich von 2^a'illeul gerichtete Angriffe. Bei diefen verschiedenen erfolglosen Angriffen wurden dem Feinde schillere Verluste zugefügt. Heute nachmittags entwickele sich ein anderer kräftiger Angriff zwischen Metere» und dem Veequcfluß und südwestlich von Metcren m,d Wul» verghem. Ernstliche ,kä»ipfe fanden cni dieser ssront nicht statt. - Am anderen Teile der brilischen ssronl verlief der Tag ohne ein Ereignis von Bedeutung. Her H<»e» ;«»d der LmtkriLy Oin Lnftangrijj auf Mittrleuqland. Berlin, 14. April. Tas Wolfs - Bureau meldel! ^n der Nacht vom 12. auf den 1 '.. d. M. qriff Freqatlel'' lnpitän Ttrass er mit einem unserer Marincloft» schiffqeschwadcr wichti.qe Ttaffeiliersiellnn.q^' und Bcr« ichlsfllNssoplät'.c der .Kric.qoindilstric Äiittelenssla.:^' a». Bcworfen wurde»: Birminql)aul, Äi^iinql,am, Shessield, Leeds, Hull und (^rimsdy. Truk der außerordentlich starlcn artilleristischen ttegeiiwehr und Flieqclversol' qilü.q sind alle Luflschifse woljlliehalte« zurürlgetelirt. A» dem Erfolqe haden besonderen Anteil die Liiitslliifslom» «.andnnten Hauptmann Mauqer, die i,lapile»l' nanie (5 h r l i ch lHerberi>. von Frendenrci ch «»l' Flemminq sowie .Korvettentapillin Arnold 2 ch ü tll' mit ihren tapferen Neslchun.qen. Der Chef des Admiral»tabes der Ätarl"e- , London, !1. April. Amtlich Wird vcrlautbarl: Fcind Iick>e ^uflschiffe üverflogen gestern die Ostküste und g^'slcn die östlichen Bezirke Mittclenglandö an. Ei» oder ,;n>ci -'>" greiser drangen tiefer in das Binnenland ein und nxnfl'ü einige Bomben ab. Ter Angriff omiert nocl,» a". r Höhe von Monrovia (Lilx-rio). l>eschos; dic dmhtl"^ Station und verursachte außerordentlichen Schnden. '^'^^ ricktelc es das (beschütz auf dic >lal'elstajmn. Amerilanische Kriegsschiffe in der cnnlischen flotte. London, 11. April. Neuter meldet: „Tail») Ehroü>^ erfährt von einer hochgestellten Marinenutorität, dab ^ ' jetzt an>erikaniscl>e Kriegsschiffe bei dcr großen britis^," sslotlc befänden. Mnrinesetretär Taniels erklärte, dak' ^ amcrilanisä)cli Kriegsschiffe auf dein Wege nach EiV^^ seien. Jetzt dürfte festgestellt werden, daß sie bui der lN'^' britifchen Flotte find. Frankreich Die Veschiefzunn von Paris. Paris, 11. April. (Aaence Havas.j Tie Beschiel)'"^ dev Pariser Gebietes durch das deutsche weittragend' ., schütz hat in der Nacht wied« begonnen. Eiir tt>esclp^ ' ^ in einer tagsüber belebten Straße den Fahrdamm a"f ^ brachlc einen Abzligstanal zum Bersten. Ein anders schoß krachte eine Mauer in einem kleinen twfe z"'" ..^, stlirz. Bis zum Aufhören dcr Beschießung niar kein ^ an Menschenleben gemeldet. Tie Bevölkernng zeia^ ^ Ici llllruhc. Approviswllicruttgsaltgclcgcltheitcn. - lAus der Sitzung des städtischen Appr"'!'""'^ rungoauoschusseo vom l2. April.) ^en Bäcker" ^'"^' der Tl. Pclersslraße „nd /.u/.et in ^iosle '^'^..^^ bereits qcmeldet, vom Sladtma^islra« »oegen u"1 ^"' ner Un^ikölnmlichseiten beim Brolbaclen die ^"N^. aus die Tauer eines Monates ellt.'.oaen. ^^'^^ l^'<> reien suchen je>,',l nm Wiedererleilu»^ der '"^'^^"'" und uni Be'williqunq zum Brolbcntcl« au. ^^,^ ^!"^ disionierungsausschuß lehnt die Alljuchell "^^„ li r ^'' für Voltsernäliruna. empfiehlt, in oen ^^,„, die ^"' ßercs Brot herstellen z» lajsen,, so l»'^iebeu<' ^"'^ tmlfer für ihre Äbnel)N,er die lior.q^^^ ^^vschl^^ luenqe abschneiden und abw«M»> >o>l ^^'' i^,^^ gn^ ^^' lann nicht .zuqestimml werde», wcil ^ , ^^jhs ,',u uisä^u Gründen nicht möqlich '^ , ..s^ da gr^'!'^"' bacleu; auch wäre das Brol l„n ü'ch'^ '"" ' Laibacher Zeitung Nr. 85 567 15. April 1918 ^ilx bei der heuliqen B^schosfenyeil des Mehles qeNnß lnch« auöP'd^sk'p werden lönuteu und das Vrol iwch "ichr als'i^l mlsqelrm'tnel und rissig »väre. Ans;erd^äre hinsichtlich des Vwtgewichleo noch übler als «legeilwärti^ da>.dn. Der -'lnsjchuß beschließ! daher, daß ^s beil., "llten zu bleiben ^be, Der städtischen Äppruuisi'.nueru>lq aber wnrde in ^»sstcht gestellt, an nmM'dend^n stellen dlivchzuseycn, >aß das Nrot ill ^aibach a»ö "i) c^, Neizeli- ulld .'0 «^, Maismehl qe'backen nuirde. Dann wü-e lne Besserung der ^r^tbeschafsenheit <;n ,'ch.iffen. - ?ie Approdifiu-nierulu, verfnql in'ch über eine M's'e.e M.-nqe von ^ u^ ü i«,. den sie ^> ermäßigten Pleisen >>nler die sjillenden und ichl>omia.eren Äl'iitter vel«eilen wird. Die Verteilung wirb rcchl^itig belanntgeqeben »werden. — In der lau. senden Woche verieill die städtische Appruoisionierung 5iil0lira>n>u Heidenmehl. Für die nächste Verteilung ist Hirsebrei und dann wiedi'r Hei » fn >u e h l ln'sliunnt. Turch diese Verteilung wird >er Vorrat der städlischeu Appr^wisil.'nier!lng völlig er. jchöpit sein' weun leine neuen ^uschüb? ersolgen st'llten, ,V »ft die Holwrierullg der MelMirlen ganz cnisgeschlus. ss,^ _._ Lcr städtischen Appr^visiouiernng waren 30 WagM'nc' Erdäpfel zngejichett- hiev»n erhielt sie l'iötzkr nur 7 Vaggous. Die Erdäpfel stammen au>5 Plilon und' sleh.'U >» der Qualität einigermaßen den he>. uiifchl'n Erdäpfeln nach. Wie schon wiederholt betont, war ^idach lnch aller Proleste nnd Bitten rüclsichtlich >cr «^rdäpsewerjorgung iin allgemeiilen stars benach-nil»,!' auch heul/,ulage sind andere Städte,'mit Erdäp. seln »>cl besser als ^iaibach oersorgr. Da oei dem gegen» iottr»ia<'N Mangel an Fell, Fleisch und Mehlprodnlkn bie ß^däpsel für die Ernähnmg oon außerordentlicher ,B!g noch einuial durchgeführt werden. -- Nach eem heule auf die Siadl Üaibach entfcillendcn Flcis ch» l»nlingent müßte jede Person wöchentlich :uinde» s 30 Dekagramm Fleisch erhallen. Voll der städti. schen Approvisionicrung »unrde auch verlmttbart, daß das /.lk^ch Meimal wöchentlich ^u je ll) Delagramm verteilt n.>eck^, In der Imlsenden Wochc alier wurde die Sladt ^aibach troh Intervention der städtischen Approvisio» nie«ng bei den Fleischlieferungen um rund 2000 Kilo» «iramnl verlür^t. Daher mnszle bei der am Samstag er-folgen Verteilung die Qi'ote auf zehn Dewgrmnm Pru Perion herabgesehl werden. Der ^ppromsionie.rungs» «»Mchnß beschließ!, alle Vorkehrungen ^u treffen, damit -?<>« »hnehin steine Kontingent in Hinkunft nicht inchr geschmälert »oerde. Von der städtischen Appruvisionie» rn»z wurde die Beschreibung der Stammgäste in den Mftaoralionen und Gasthäusern durchgeführt. Hiebc'i s.elte es sich heraus, daß die 'jahl dieser Gäste rund nur ">(H beirägl- die ganze sonslige Verpflegung in den Gast» yiwjtl'n enlsällt lius Fluggäste und den Fremdenverkehr. Di? Upprovisionierung wird aus ihrem Kontingent wlchl Gäste nicht versorgen können, da nicht cimnal die ^«Umcher Vevöllerung so viel erhält, um lebcn zn kön» i,e^. Der Ausschuß beschließt, daß die Approvisionic» lung aus dem Kontingent nur die, Ttammgäste zu r>er> so»^« hat, während die Gasthäuser-und Nestaurationen für Ke sonstigen Gäste ausschließlich anf das teure, im» poriieric Fleisch angewiesen jein werden, dessen Ver> /aus die Approvisionicrung in eigener Regie wieder anf° ncymen wird. Strenge wnd darauf gesehen l^erdcn, daß fin- lie Stammgäste' die Preise, nicht höher als bisher 5s,echnel werden, weil die Gastwirte ebenso wie die "brige Bevölkerung das Fleisch zu Normalpreisen er- ^ lDie Ans.qabe von weiße» Fleischlarten) wurde "^"" für die, gauze laufende Woche eingestellt. Der v^^'''^"''"'" i""r lang genug: i^dc Partei hatte ^?' ^^"^''l' "no weiße karte anzusprechen. I ^7^.'""''"' die Fleischfarten nnr aus tris- E ^7 '"ranlheil, Abwesenheit ic.) ausgegeben. s> 5 ^3i" ^' .^"^"'''' ^s f" nfle n und 's e ch. «« »nb nachmittags von 2 bi5 5 Ubv ..^s. < ^ '! .ie «bgabe von Eiern an Parten"'de.^e b'e 7t e n nnb.ch t'e n Bezirkes. Auf j.de Person entsag lM sten, 10 Eier. Äliilzubringen sind die Fa.n U ,^w' - (Wegen Brotkarten verurteilt.) A,n dcri!oss"„recl)en >nil Arrest dis ^n sechs Mu. nateil bestraft wird. Hochtn» i« k» 8ckl- i«i Plooiüiillllichlilhttll. — ^Todesfall.) Vorgestern ist in Graz der dortige Mililärtommandanl, Feldmarschalleutnailt Ignaz Schnlidt Edler von Fussi n a, au Herzschwäche gestorben. Er war zu Vegiuu des Welllrieges ^ommali. dant der 44. ^audwehrbrmade in Laiba ch, mit der er i>l den Weltkrieg zog,' iu der Folge wurde er Komman-dani der 2^. ^andwchrinsanterielruppendivifion, dann der 4. und schließlich der 1. Infanteriedivision. Durch schneidige Führung erwarb er sich eine '»ieihe hoher ttriegsdeforalionen. Sein geschwächter Gesundheilszu. staud zwang ihn endlich, aus der Frout ins Hinterland zu gehen- er war zunächst Stellvertreter des Militär, lommandanten in Graz und wnrde im vorigen Jahre nach der Abberufung des Generals der Infanterie Mar-tiny vom Posten des Militärkommandanten „, Graz mit diesem .Kommando betraut. — (Todcsfnll.) Gütern ist in ^aibach die Besitzerin Frnu Johanna Sadnitar im 02. Lel>ensjahrc gestorben. Nv5 Leichenbcgangni^ findct morgen uin 4 Uhr nachmil-tagc' »o»l TmuertMlsc, Pelcrsstras^' t3, aus stntt. — sLederabgabe an Schuhüiacher i>: Lailmch und im Gcrichtsliezirle Laibach Umqebl.nq.l Schuhmacher in ^aibach und im Gerichlsbezirle Laibach Umgebung, die das von der Handels» u. Gewerbelaminer besorgte Leder anschaffen wollen, erhalten Lederbe^gsscheinc beim Ge. nossenschastsobmanne .Herrn Klirl .Hordeli« in Lai> bach, 3ll.'merstrciße 5, bezw. bei Herrn Johann K ranjc ili llnler»l^i>ka 4 (uächst der i»tirchej gegeli Vorweisung des Gewerbescheines. Das Leder wird in der Zeit vom l«. bis 30. d. M. verkauft werdeu. ^ (Vom Vottsschulbicnfte.) Der l. t. Bczirloschulrat in Goltschcc . l)at dii: abfolvierte Lehralntslanditxrtin Gabriele Högler zur Supplculin an der Volksschule in Masern bestellt. -- Der f. k. Bezirksschulrat in Nudolfswert hat an Stelle des krankheitshalber beurlaubten Lehrers Frauz Koftitar die bisherige Supplentin an der Voltsschule in Treffen Stanislaua Vudna zur Supplentin an der Volksschule in St.Michael bestellt und die bihcsrige prov. Lehrerin in Seiftubcrg Paula ^irnmbelj zur provisorischeu Lehrerin an ocr Volisschnlc m Obcr-Sn«ica ernannt. - Der l. l. Bezirtsschulra't in Aittai Herige Suppleiitin in Kai Hermine 2 licne zur Sup. Plentin an der Volföschnte in Äillichbcrg und die L<>l)r-snpplciiliti Vc'rnarda S i i l.'r iä zur proliisoriscken Lehre» riu nn dor Volloschulc i» Walsch cruaiiiil. — (Geun-iodcl'orftandc'wnlil.) Än Siellc lxs vcr,lür-I'c„c,!i (^mciiid^'ursiclierö Johann 5lrainari^ »ullrdc boi dcr n>n 2l. d. M. stattachnbtcn M-u., bezw. Ergänzunasluahl der Ge»wint>cral Iuscf Icleni^ aus Untcr-Suhor Mm Gcincindevürsti!hl)r von Euhor gcwäl?lt. — l„Slovenska Matica.") Heule um (> Uhr abends findet eine Sihnng der literarischen Sektion statt. — (Dcuischcr Sinnvcrciu.) Infolge dos morncn in der Tonhalle stattfindenden Konzertes wird die (gemischte) Chorprobe heute zur gewohntcn Stunde (Damenchor mn halb 8 Uhr, Mämicrchor nm 8 Uhr abends) abgehalten werixn. ^ (Die Tcftion Krain des Deutsche» und Österreich!» fche,l Alftenvercines) dringt ihren Mitgliedern zur Kenntnis, dah die Versendung der „Zeitschrift 1917" infolge uon Behinderungen in der Verfrachtnny durch Post und Bahn eine Uxnlere Verzögerung erfahren hat, so daß deren Zustellung erst im Monate Mai zn gewärtigen ist. Die Sel-tionömitglicder werden ersucht, diesen uiwcrmeidlichcn Schwierigkeiten Rechnung zn tragen nnd Geduld zu üben^ — ltteinc Sommerfrischler für Veld«.^ Das Ge-meindeamt Veldes gibt bekannt, daß heuer alle Kur-gäsle und Sommerfrischler wegen 'Mangels an Lebens« inittelu und äußerst schwierigen Vcrpflcgsverhällmssen gewarnt werden, über den Sommer nach Vcldes zn^ kommen, da sie vom Approvifionierungsausschusse, keine Lebensmittel zu erwarten haben. - (Eisenbahnunfall.) Dic schloachsinnige unt> schluer-hörige Geineindearme Maria Iakliä aus Ming wollte anf dein Heimlvege von Karner Vellach die Eiscnbahnstrecke übersehen und ging unter einem geschlossenen Zugschranken durch. Tahnbieb.) ?lw ^. d. M. nachts lrnirde ans dcr Bahnstation Laase bo,l einem epolter aus dein Schlafe ^-loeckt. Sie hielt Umschau, doch konnte sie nichts Verdächtiges entdecken. Am folgenden Morgen aber bemerkte sie, das; ein eisernes Fenstergitter ausgchobcn und ans tx«i Wreislerla,den 5? Kilogramm Zucker, 101 Pa'kel Zichorn und einiges Kleingeld gestohlen worden 'waren. Vom g«< stohlenen Zucker, wurden in einem unweit vom Tatorte stehenden Dörrofen 35 Kilogramm aufgefunden, die be.« Diel» nicht rechtzeitig l>alte in Sicherheit bringen können. — Wnen 2tier gestohlen.j Äm 4. d. M. nal^t« ilmrde dem Besitzer Alois Nobi^ in Gozd, Oezirß ttronall, aus dem Stalle ein acht Monate alter Stier im Werte von über 400 K entwendet nnd unweit bes Hauses an der Eisenbahnslrecke geschlachtet. — lSchweincdicbsiiihle.j In der Nacht aus den s. b. wurde der Besitzerin FrcmMa Äolnik in '-'irh, Nezirt Laas, ans dem Tlalle ein iunnes Schwein gestohlen und hinter dem Wirischaflsqebände abgestochen. — De» Hcrrschaftsbesitzer Karl Mai er in Loxc wurden ««s dcm Stalle zwei sieben Monate alte Schweine und de» Besitzerin Iosefa Furlan in Elap ein Zicgenbock ?nl-wendet. Die Schauspieler t»el> Deutschen Vollstheaters «m» Wien im Kino „(sentral" im Lalldestheater. Kino „Central" im Landcsihcatcr führt heute den neuesten Sascha Me^le» ssilin „3-ranl Boycrs Diener" zur Aufführung, ein von Konrad Wiene ansnezcickinet inszeniertes Drama mit spa«, ncndcr .Handlung, in dem Knrl Goch und Alfred Schrei l^er doin Deutschn Vollsthcatcr di<> Haupirollen fpie5e». Goetz findet für den incns^nschencn, schrullenhaften S«n^ dcrlintt aerade, die richiigc Einfachheit und schafft «»» MeistX'rleistuna, um die herum sich ein Drama von erschüt« terndcr Wirkung aufbaut. Sehr hübsch sind dic komischen „Neue Lichtspiclcreicn" und hochaktuell nnd hochinlcresscrns dic große Naturaufnahme „sslieaer zur 2ee". 3iicht sk« Iuacndlicho. — Morgen nenes crstllassia.es Prograinm! Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. MllhMlllliflhe Olsellslhllsl. Jeulschkl Lillgllklkill. Infolge des morgen Dienstag in der Tonhalle stattfindenden Konzertes wird die gemischte Chorprobe SV" heute Montast den 15. d. M. M» (nach neuer Ieit), nnd zwar für den Hamenchor um halb 8 Uhr, für ve» Herrenchor um 8 Uhr abends abaehalte«. N53 Der Vorstand. zu Kundmachung. ' * Am 19. und 20. April 1918 um 9 Uhr vormittags findet di« weiter« Verpachtung des Deutsthen Grund«» in Mirje bei dem Heubodea (äupa nad Kolezijo) und bei der Kolinska tovaraa zu Laibach auf drei Jahre an Ort uud Stelle gtatt, mud zwar in Mirje den 19. April und bei der K«-linaka toyarna am 20. April 1918. Verwaltung der D. R. 0. Kommenden Mottling, Tschernembl und Laibach in Mottling, am 13. April 1918. Laibach« Zeitung Nr^85_______________^ ________563___________________________________15. April 39Is Mtntsblatt. >«l 3 H4. . 1129 >. l. flkisftislllllssiellk in MOM. Tic l.l.P^ri^plüftmg^stellc in Rndolftweit hat i« Nefolgi'.ng der Weisung der l, l. Zentral-PreispiüfnngS» Kommission vom 22. Februar Isi«. H. N40, in il>rcr Eihnng vom 20. März 1918 für die »mch dcm biehliigcn Ortsgevn^uch ßa«gl>arsten Speisen, uisbeioildrre auch für die m der Verordnung des l. l, Amtvö für tolls' ernührung vom 31. Iänne, 191«. N. «, Vl. Ur. 41, vorgesehenen Einheitsspelsenfolgen «achftehende «ichtpreise im Gast» und Gch«ntgewerbe aufglftelit: ^. Für die gangbarsten Speisen: !. Speisen mit Verwendung heimischen Fleische«: 1. Nindsuppe. eiliuclllcht X 0 50, 2. »liüdfleijch ohne Blilaze X 1 «0, 3. Gemüse als Vulage »der Zuspeise X 0 60, 4. Kalbsdralen otme V^iage X 2 50, b. Rindsbraten ohne Bcilcg^ X l b0. «. Scl, 'il obnc Ncilage X 3 20, 7. G,! .> oder K«lbi>.): ») lleineS, «Is ,>!!!!),Ul«l X 1 40, b) großes, «ls «achtmahl X 2 l0, l. Eingemachte« (laldernc^): ») llriucs, als Frühstück X 1 40, b) großes, als Nacht- «ahl X 2 80; ll. Epcisen mit Verwendung kroatischen Fleisches: ». «intfleich ohn« Beilage X 3 40, 1s. Ri'.nds» odti jfulbebraten ohne Vcilage U 4 -. 11. Schweinebraten oh»« Beilage X 6' , 13. «lüyas: ») llcines. als Fiühslück X 2 40. d) großes. c:!s »achlmahl X 4 80, 13. kingrnwchtts (lälberneil): L) llcines, als FiülMct 3 ^ - , b) ßrches, als Nacht< muhl ll 4 —, 14. Eingemachte« (schwe'«etncs), «Is Frühstült « 8-40; III. Fastenspcissn für fieischlofr Tage: Ib. Fl'.slci!>l!ppe, eingelocht X 0 b0, Is. ^rniüsespeise ^ 0 l!0, 17. Mehlspeise, wainie, als ktrndel, Echmarre», Polai!inls 3 I 40, 1». Eierspeiss (pro Vi R» l>) aus zwei Lie,n X 1 80, I». Torte, cwe Portion X 1 -, ?0. Polizen, cine Portion ll 1 - , ll. sinheitssp«isensolgen i«l»n, 3. Gemüse als Beilage, zusamimn I 7-10; VII. Speisenfolge (für fleischlose Tage): Id. F«fte,.suppe, eingelocht. 16. Oemüse» spnse, 17. Mchlspcisc, warme, zusan mm X 2 bO. Ilnuierllog. Bei tm Epeü'enfolgcn I, II, 111 sind die E Prisen I und 3 beständig, wähiend als Fleischspeise bei I 3lmdflei!ch (2), oei II Kalbs oder Rindcbralen (4 oder b). bei III Schweinebraten (8) abwechseln. — Nack tzer nämlichen Megel tlfolat die ^lsanimen» ftrllung der Epcisensolgcn lV, V, VI. wobei viedcr die Spkikn I und 3 besünidig find. Während als Fleüchsprisc (n«S nicht heimisch.m Fleische) bei IV Rmdfleisch (»)^ bei V llinbs-oder ttalbslratcn (10). bei VI Tchwemöbtaten (N) adwcchseln. Ler Preis für jede Speisenfolge bestehi «ls der Summe der Preise für die einzelnen Speisen der gusamnnnstclliing. ^'llc Speisen« solgm find als Mitlachen gemeint, Für den «bendtisch werden lciue ^»samnisnftellunc;en vorgesrden, sondern di» Wahl im gesetzlichen Nahmen freincslellt. T>ie unter Za'al 17 genannten warmen Mehlspeisen sind nur beispielbvcisc genannt und »l« Bcslandteile der F^sienspeistnf^lss!,' VII «e meint. Einzeln werden solche in der N^gel nicht «bgegeben. Die Mehlspeisen gahl 19 nnl) i0 lönnen, wenn sie vorhandcn silid, als Peslmid» -teile des Menu oder außerhalb der üblichen» Mittagszeit verabreicht werden. ^ Rudolfiweit. am 20. März 1918. Tcr Vorsitzende: ^terlj i» p. K št. 64. -------------- I C. kr. und za presojanje cen y Rudolsovem. j C. kr. prcsojcvalnica ceu v Ttudolfovona i jc po naroöüu c. kr. oarcdnje komisije zu j prcsojaLJe ccn ua Dunaju z dne 22. febmarja j 1918, St. 1140, v STOJi seji dne 20. marc». 1918; za fiedanjim krajevnim Segam prikladna naj- j navtdnejša Jedila in osobito tiuli v.u jednolne j obedne rede v amislu c. kr. urada aa ljudsko < prehraiio z due 31. jannarja 1918, drž. zak. > St. 41, pmtavila sledc-fa vodilne o«ne v j gostilnlikl In pivnifrfci dbrti: | A. Za na]navadne]sa Jedila: j I. Jedila z uporabo domaèega mesa (od aproTizacij): j 1. goreja juha, zekul ana K 0;f)0, 2. g«?eje meso Ljcz priloge K 160, ! 3. zel«injad kot priloga ali prijedek K 0'60, j 4. telcija peècaka brez prilogo K 2 60, 5. govaja pfècijka brez prilogo K 2 50, j 6. svinjaka poèeukabrez priloge K 3'20, ; 7. golal (goveji ali Uleèji): a) mali, kot; sajutrek K 140, b) reliki, kot yezerja K S-80, 8. obara (tele<"ja): a) mala, kot zajutrek K 140, b) velika, kot veèerja K 2 80; 11. jedila z uporabo brraSkega (iz UryaSke vpcljancga) mesa: 9. govejo meso brez priloge K 3 40, 10. goveja ali teleiija ptèeuk», broz priloge K 4-, 11. STiujska peèenka brez priloge K 6—, 12. golaž: a) mali, kot zajutrok K 2*40, b) Yeliki, kot ^eèerja K 4 80, IS. obara (teleèja): a) «als, kot zajutrek K 2-—, b) velika, kot veèerja K 41 —, 14. obara (»TiDJsk»), kot zajutrek K 2 40; III. poßtua jedila «a brczmesne dni: 15. poBtna jnba, zakubana K 0'50, 16. zeleDJadna jed K 0'60, 17. nioènata jed, topla, kakor Struklji, posie-njak (šmaren), polaèinke K 140, 18. j&joja jed (za jajce po SO h) iz dveh jajec K 180, ¦ ! 19. torta, 1 kos (porcija) K 1—, j 20. potic», 1 kos (porcijtt) K1-. B. Za jednotnc obedne rede: I. obedni red (i nporabo doinudcga mesa): : 1. gOTeja juha, »akubaua, 2. gotejo meso, 3. zclenjad trot priloga ali prijedek, ekupaj K 'J'70; II. obedni red (z uporabo domaèega mesa): 1. govoja julia, xRkulicua, 4. ali 5. to-leèja ali goveja peèenka, 3. zeleLjad kot priloga, «kupaj K 3 60; : IIJ. obedni red (z uporabo domacega me«a):! 1. goveja juha, »akuhaua, si. avinjska j peèenka, 3. zelenjad kot priloga, »kupaj, K 4-30; I IV. obedni red (z uporabo brvaSkega mesa): | 1. goveja julia, zakubaua, 0. govejo tqcbo, ' 3. zdenjad kot prilogu ali prijedek, skupaj' K 4-60; j V. obedni red (z uporabo brvuakoga mesa):! 1. goveja julia, zakubana, 10. goveja ali j telcèja peècnko. 3. zeleojad kut prilogu, sku paj K 510; YI. obedtii red (z upcrabo hrvaškcga meaa): 1. goveja julia, ztkub»nB, 11. svinjeka! pe^lenku, 3. steleujad kot jrilog», flkupaj j K7-10; [ VII. obedni red (aa brezraeme dni): j 15. poetna juha, «akuhaua, 18 «^ lenjtdna j jed, 17. mo^naia jed, toy]», «kupaj K 2• 60. j Opomba. Pri obodnib redib I., II, III. sta jeiiili it. 1 iu 3 stslni, do^im nantopa kot. mesna jed pri 1. govedina (2), pri 11. telei\ja j ali 6vinj.ska pp^onka (4 ali 5j, pri III. sviujska j peèenka (6). — Po istem pravilu so Bestmv- ( ljajo obt-dni redi IV., V., VI ',l^'jer Bta jedili j 1 in 3 stalpi, doèim naetopa kot mesim jed ( pri IV. goveiiina (9), pri V. tele^ja ali goveja peèerika (10), pri VI. sviujska peèeuka (11). Cena za vsak obedni red je ncstavljeua ix »vote een pogamcrnih jedil. Vsi obedni! redi veljajo za opohlanja kosila. Za Tefterjo j se jedilni redi ins« Hentavili; tu ae volitev j jcdil prepuWa prosti volji, v kolikor to do-voljuje pi'stavi. Pod Bt 17 navftdeua moènata jedila se inienujejo lamn primeroma kot Bestaviue za VII. obedni red. Ponauiezno se ta (topla)! jedila navadno ne oddajajo. Moèoate jedi j St. 19 in 20 se utrgnejo, ako bo na raipolago,! oddajati kot Best« vine obednega red« ali pa' iaven opoldanjega reda. ! ^ Rudolsovem, dno 20. marca 1918. Predsednik: Škerlj 1. r. 1139 g. 11.02«. ! Kundmachung Las im 8 ^ ber Ministerialverordnung vcm 2. Jänner 188ft. N. G. Bl. Nr. 10. eo wähnte Verzeichnis der ttus Grund der Ge-1 Werbeordnung in den im Neichsrate »ertre« ! tencn Nonissrsichcn und Ländern znm Absah l von Gislen berechtigten Wwerbslrute nach dcm ! Stande uon, 31. Ollober 1l»l? ist im Verlage ! dcr l. l. ^of' nnd Ttaatsdiuckerkl in Ä'ien l, j Scilerslätte 2^l, cischienen. ! Der Bezugspreis betriigt 2 ssroncn. ! K. k. Landesregierung für Krain. ! Laibach, .in, 3. April 1918. St. 11.028. Razglas. V zuložbi c. kr. dvorne in državne ti" fikarne na Dunaju I., SeiletHtättc 24, j* iaScl v § 1. iniuistrske n:iredbe z due 2. jannarj* 1886, drž, zak. St. 10, omenjojii, po s»anu z duo 31. oktoi)ra 1917 SMtavljeni »eanam obrtuikoT, ki so v zinislu ohrtnega reda upravièeni prodajati v kraljeviuah iu dcžolah, 7-afltopaiiih r dräavuem zborti, Rtrup<\ Cena tcga scznama znaša 2 kroni. (;. kr. dcž«)na vUila za Kranjsko. V Ljubljuni, tine 9. aprila 1918. N47 Pr. VII 44/18-2. Erkenntnis. z Im Namen Seiner Majestät des Kaisers i lzat das l. l. Lundesgericht i„ Laibach als ! Prchilrricht auf Antrag dcr l. l. Staats» j anwallschnjl zu Recht erlaimt: ! Ner Inhalt der in der Nnmmer 23 der in Laibach crscheincub^n periodischen Druckschrift «.luzoljlovan» auf der 3. Seite abgedruckten Slclle, begillnenb mit «kri^Io j«» und endend l mit «j« I27NSN» des Aufsatzes «^ismo iT ^I<»> i?««»!<« ^tlljcrullo», bessrüudet >»n objeltiuen 'lalbeftand des Vergehen« nach jitz 302 nnd j 305 Et. G. ! Vs werd« denniaclz zufolge drs tj 489 s». P. V. die von be» t. k. Staatsanwaltschaft , Vl. pro l««3, di« N«ieruerbr,itilllss tirrsellie» uerbotl» u»t> nuf ! H«ulchwna der mi» Nrschlass bclenteil Elem» l ylst'« derselben und auf Zerstörung dcs sutzes ^ yrr beonftlwdetl'n SteNe erkannt. H«il>ach, «l 13. April 191». I 1102 C 25/18-1 Oklic. Zoper Marijo Itavh, roj. SitariÈ, poBCstnico iz VavpÈjevasi žt. 5, sedaj v Ameriki, bivališèe jo noznano, se j« podala pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki po Hranilnici in poBojilnici v Semi en toiba saradi 620 K s prip. Nt* poclstayi toibe se doloÈa narok n a daft 18. aprila 191«. populdne ob '2. uri, v »obi nt. JU. : V obrambo pravic toionke m po-: stavlja za skrbnico go«pa Jera Grahek, Ipo8«atnica v Semicu St. 75. Ta skrb-| nica bo zastopala toieuko t oznamt-I njeni pravni «tvari na njeuo nerar-| rinnt in itroške, dokler se ta ali uc oglasi pri eodniji ali n« irneiinjo po-j oblažÈenca. 1 C kr. okrajna eodnija Metlika, odd. II, dne 7. aprila 1918. Mittag- u, Abendtisch sweat, raöbl Ziemer nlt ganzer »erpl^M für sofort gesucht. tief. Anträge mit Prfti?a»gab« »iWr „Ing.F.Klafteneyger, Tel. Brb,?tk*V, LAlbaoh". 1141 3 1 Pianino 1117 mit gntem Ton t 3 zu kaufen gesucht: Ing. H. Martiny, Trifail. in Laibach. Anträge unter „Bohöne I*agö ¦•- + ¦_ Administration dieser Zeitung. lrtl ¦>•- * Goldene Brosche mil drei Smaragden wurde Montag b«i i*T Prob« im JnbilituniKtboatur od«r u*t •*•' Ifpimwugn 9W* verloren, -^i Obkcb gut« Belohnung abxuyr^e« Jl©»* gaaae 7, H. ^Uek, link«. I U* 3 - * Bureaufräulein Cbristin, deutachoi'Nationalität. m\i %****>* einer »idtiUviBcheü Sprathe, mit alle» ******'" »rboifeu vertraut, iiir Forstäoii in UoMtiiir oi»^- Oefl. ZuBchrifton \wtrr ,,Otlt« 1 »r' pflogimögllohk«it1' ;ui ' ¦ Ad«'»»*"-tion (üi'sor Zeitung. 114$ Slovenische und deutsche Bücher, Sommtf' hosen ans weißem Wollstoff für Herren, ein Portoienill«, eiP Paar gelbe Herrenschuhe 1fr. 48 1149 billig zo verkanfen: Mestni trg 17, III, Stock, Tir It Schön möbliertes Zimmer niif sniiür lOiuKang und eloktr. ^'''»«^'»"ll ist »ofort uud zwei möblierte Zimmer ab Mai an ciae Familie zu vormlot«*' Adresse in dci" Admioistration äk»»*1 Zeitung. 1110 3 ! naü3-3 ¦ Razglas. Slliil3;'7 Podpisaui «estni magistvat raapisuje napravo lesene Irzne lope na Pogaèarjevem trgu. Tozadevni nažrt, proraèun, pogoji in drugi prijjoraoèki fc lahko egledajo r ¦**•• »tavbncm nradu eb uavadnih uradnih umh. ^y,9 \ T ponudbi je navcsti jednotne cone in na podlagi teh izraiunjeue aae»'1*» I da se ponudnik podvrže VBcm «tavljenim pogojem. fÄ j Ponudbo jo vložiti v iaveinetn Rtuvbucin uradu do 90. aprlla 1918 d« ^"' opoldne. ! IVIestni magistrat ljul>lj»*isHci> ! dne f>. aprila 1918. Ar»ck ««> «erl«