Nr. 209. . Freitag, 12. September 1913. 132. Jahrgang. Wbacher Zeitung V»»»»«»»»»No««»»e»»: M,l Postv^isildun«: «anMri« »<> «. hlllbjahsig ,h « ^m Kontor: «»nMii» »2 I. halbjährig N ll. Fur d»r HustsUuna. ins Hnu« ganzjährig L X. — A»s«7«««»n,bÄ,r: ssür Neins Iükra's b<« zu oiir Zsilen .-,0 b. gröherl prr ZeOe ,L k^ bel öfteren w.eberlwlungrii per ZeÜ, b b. Die <'ll,bach«l»'siöslrai,e Nr, 1«: dle ßl«dak««, Milloiiöftrahe Nr, ik, Tpiechftunben der Nedallim, von « bi« <»lltt«« 52. Amtlicher Geil. Seine k. und k. Apostolische Majestät sind Montag den 8. d. M. abends von Bad Ischl nach Wien zurückgekehrt. Seine l. und l. Apostolische Majestät haben laut Allerhöchsten Handschreibens vom 3. September d. I. dem Sektionschef im l. f. Ministerium des Innern Sisinio Freiherrn von P r e t i s - C a g „ o d o die Würde eines Geheimeil Rales tazfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Den !l). September 1913wurde in der Hof. und Staats, dructerei das l.III. Stück der rumänischen, das I.X. Stück der slovenischen, das I.XII. Stück der polnischen und das LXIV. Stück der ruthenischen Ausgabe des Reichsgesehblattes des Jahrganges 1913 ausgegeben und versendet. »lach dem Nmtsblatte zur !«8t,ini. ^1 1^Io^n> «»oiuni». Die im Verlage des Stabilimento Musicale G. Verbi in Trieft erschien ens, in der Druckerei N. Gortini H, (5o. in Mai» land gedruckte Broschüre: «OmuHßio deil», «litttl 8t«,bilimout« Klußiculo 6. Vvrüi in oe.e»8iouo 6ol eentvn^rio <1s1I», nll»eit^ äi 6i„8epp« Voräi, 0twdrL 1813— Ottodro 1913». Nr. I «Der Pfeil, vom 31. August 1913. Nr. 1? «Der Weckruf» vom 1. September 1913. Nr. 102 «I/Lco üel L»Iäo, vom 4. September 1913. Nr. 69 «l'orrivrs ciol I.ono« vom 3. September 1913. Nr. 3986 «II ?npolo» vom 2. September 1913. Nr. 3b «I.0ur.8k? kraj. vom 30. August 1913. Nr. 16 «'1'ulocviöl!)' rul-n» vom 30. August 1913. Nr. 36 «Tüdböhmische Vollszeitung« vom 7. Sept. 1913. Nr. 104 «Ascher Nachrch ten. vom 4. September 1913. m A '^"^^ prouci>i. vom 3. September 1913. ^r. 3b <0«»llN8l«v^ll»lli zlowv». vom 2. Sept. 1913. Nr, 70 «Schlesische Vollspiesse» vom 5. September 1913. Nr. 37 «?i-»,v0 luclu» vom 7. September 1913. Nr. 67 «VmtH nu,m» vom 30. Vluqust 1913. Nr. 8 Der Beutel mit dem kostbaren Inhalt war vci fchwuuoen. ,Teufel, jetzt begreife ich alles," rief Antoinc, „dic scs telephonische Gespräch war nur eine List , . ." „Und wir sind wic blind in die Falle gegangen." „Das ist aber nur deine Schuld," warf Antoine feinem Bruder vor. „Du bist von jeher in allem so nachlässig gewesen. Hast du denn nichts Verdächtiges bemerkt, als du das Geschäft verließest?" „Nein . . . nein , . . nichts . . ." Aber plötzlich schlug er sich vor den Kopf. „Das heißt, weil du mich darauf aufmerksam machst: mir fiel ein Mann in braunem Paletot und weichem Hut auf, der vor der Haustür auf jemand zu warten schien, und wenn ich nicht irrc, habe ich ihn hier vor unserer Haustür wiedergesehen." „Ein Mann mit einem braunen Paletot? Dcr unterhielt sich niit dem Hausverwalter, als ich von der Bahn kam. Du hast unverzeihlich gehandelt. Er hat an dich telephoniert, weil er wußte, daß du unser ganzes Vermögen mit nach Hause nehmen würdest, und weil es ihm leichter war, hier einen Einbruch zu machen „Ja, und wenn du meinem Rat gefolgt wärest, wären wir nicht nach dem Geschäft gegangen und hätten dcn Dieb hier erwischt." So verging dcr Ncst dcr Nacht mit gegenseitigen Vorwürfen, die an der traurigen Tatsache nichts ändern konnten. Aber am nächsten Morgen wurden die (Neschäfts-srcunde des Hauses Gebr. Eorbelin mit der Mitteilung überrascht, daß auf telephonifchen Aufruf nicht mehr reagiert würdc . . . Laibacher Zeitung Nr. 209. 1906 12. September 1913. Ich konstatiere, daß es an der Kurzsichtigkeit der damaligen bulgarischen Regierung gescheitert ist. Aber nun, da der Friede von Bukarest geschlossen ist und die Nuhe auf dem Balkan hoffentlich für lange Dauer einkehren wird, ist die Vergangenheit vergessen." Das «Neue Wiener Tagblatt" führt in einer Beleuchtung der Lage auf dem Vallan aus, daß einem Manne von den Qualitäten Enver Beys wohl die tollkühne Idee zuzutrauen wäre, die Erschöpfung der Nal-kalrstaaten und die Passivität der Großmächte dazu auszunützen, um das vielgeschmähte Wort vom Status quo nach einem Jahre doch noch zur Wahrheit werden zu lassen. Aber die türkische Regierung kennt die Situation zu genau, um nicht selbst das Bedürfnis nach einer» baldigen Abschluß der Wirren zu empfinden. Damit stimme die erfreuliche Tatsache, daß die bulgarischen Delegierten eine sehr freundliche Aufnahme in Konstantinopel gefunden haben, überein. Die „Agence t,. W. Applets«. Autorisierte Übersetzung. ".'tachdruck n«rb°tel,) (28. Fortsetzung.) Gewiß kenne ich sie, stammelte Dixon. Es ist Frau Doyles Handschrift — ohne Frage; aber wie ist der Vrief hiehergekommen? Das möchte ich von Ihnen hören, mein Herr. Er war an Sie adressiert. Wahrhaftig, das kann nicht sein. Jeder Brief, den ich jemals von ihr erhalten habe, fing einfach mit „Lieber Herr Tixon" oder allenfalls mit „Mein lieber Herr Di-xon" an. Ich habe diesen Brief noch nie vorher zu Gesicht bekommen und weiß ebensowenig, wie ein beliebiger Mensch auf der Straße, was darin steht. Ich will's Ihnen sagen, Herr Dizon — wenigstens Ihrem Gedächtnis etwas zu Hilfe kommen. Aber vorher noch etwas anderes. Am Abend des Mordes erhielten Sie eine Depesche, die Sie aus dem Hause rief, und Sie weigerten sich heute vormittags, mir den Absender zu nennen. Jawohl. Gut, sagte Beale, und nahm sein Notizbuch aus der lasche. Ich habe hier das Original. Ich will's Ihnen varlcsen. uno Sie können mir dann ja antworten, daß das ebenfalls eine Lüge sei. „Dixon, Imperial Swdios, Regents Park. — Muß Ergebnis der Unterhandlung wissen; große Ungewißheit. Sieben Uhr selbem Platz treffen. N>crdc warten. Dauert nicht lange. ^- S." — Stimmt's i^ Dlxo?i schien eine Zeitlang ganz verdutzt. Ja, antwortete er dann endlich. Stimmt ganz genau, Herr Veale. sollen Sie mir nun, bitte, sagen, wer „S." ist? Ich ',ehe keinen Grund, warum ich das tun sollte, erwiderte T^xon nach kurzem Zögern. Ich habe Ihne». ja uorlM gesagt, daß diese Kenntnis Ihnen in dem vorliegenden Falle auch nicht im geringsten uon Nutzen sein würde. Warum stellen Sie also diese Frage noch. mals? Warum? wiederholte Beale, indem er die Augen» brauen hochzog. Warum? Ich will Ihnen gleich sagen, warum. Damit nahm er wieder den Brief zur Hand und las: „Mein lieber Frank, - Heute morgen empfing ich einen zweiten Brief von S." Hören Sie, Herr Dixon, von S.! Fahren Sie nur fort, sagte Dixon, ich höre schon. Von 3. ^ worin er zwanzig Pfund fordert und droht, daß, wenn sie bis vier Uhr nicht bezahlt sind, r. alles verraten würde. — Was bedeutet das? Dizon zuckte die Schultern. Darf ich Sie vielleicht fragen, Herr Neale, sagte er dann, ob Sie mich wahnsinnig machen und ins Irrenhaus bringen wollen? Es gibt noch schlimmere Aufenthaltsorte als Irrenhäuser, gab der Inspektor bedeutungsvoll zur Antwort. Und es scheint mir, als ob Sie die gefährliche Lage gar nicht begriffen, in die Sie dieser Brief versetzt. Das tue ich auch nicht, aus dem einfachen Grunde, weil mir das alles ganz böhmisch vorkommt. Oh, wahrhaftig! Es kommt Ihnen böhmisch vor? und Veale nahm nochmals den Vrief zu Hilfe. — „Ich sage dir frei heraus, daß. wenn du keinen anderen Ausweg aus all diesem Elend findest, ich Philipp alles erzählen werde." Kommt Ihnen das auch böhmisch vor? Mehr nochmals böhmisch! Sagen Sie doch so etwas nicht! Mir scheint's außerordentlich gutes Englisch zu sein. Dann werden Sie jedenfalls auch nichts von einer gewissen Lucy wissen? Von einer gewissen Lucy! Woher sollte ich etwas von einer gewissen Lucy wissen? Diesem Briefe nach sollten Sie alles von ihr wissen. Genug, sagte Dixon. ich weiß es aber nicht. Was sind das überhaupt für Sachen? Sind das Wahnvorstel lungen, nächtliche Gespenster oder was sonst? Nennen Sie's, wie Sie wollen. Hier steht es Schwarz aus Weiß — ich werde nach Vattersea gehen, um Lucy zu besuchen, die sehr krank ist. Wie soll diese ganze Verwicklung nur noch enden? Herr des Himmels, rief Dixon, der vor Staunen ganz atemlos zu sein schien. Jetzt wird mir's doch zu stark. Sehen Sie her, Herr Neale, Sie sind ein erfahrener Mann. Können Sie nicht aus meinem Gesicht und meinem Wesen entnehmen, daß ich von dem Inhalt dieses Briefes nicht die blässeste Ahnung habe? Wenn Sie nicht der bekannte Mann wären, der Sie sind, und wenn dte Sache nicht zu ernst wäre, würde ich denken, Sie woll ten sich auf meine Kosten einen kleinen Scherz machen. Mann, sehen Sie denn nicht ein, daß ich tausendmal Gelegenheit gehabt hätte, diesen Brief zu vernichten, wenn ich ihn bekommen hätte. Halten Sie mich denn für einen so unaussprechlich großen Esel, daß ich ein solch belastendes Schriftstück in meinem Atelier würde herumliegen lassen? Es lag nicht herum. Es war sorgfältig verborgen. „Verborgen" nennen Sie das, wo ich wußt«, daß diese Räumlichkeiten sofort durchsucht würden? Um Gottcswillen, trauen Sie mir doch nur ein bißchen Mutterwitz zu! Der Gedanke ist ja geradezu unsinnia,. Wenn ich einen Brief des Inhalts erhalten hätte, wie Sie ihn angeben — ich selbst weiß absolut nichts davon — wie sollte ich mir so blödsinnige Mühe gegeben haben, ihn aufzubewahren? (Fortsetzung folgt.) Laivachcr Zeitung Nr. 209. 1907 12. September 1913. Prinzgemahl hat. Männer und Frauen haben ihre getrennten Parlamente. Sämtliche Frauen haben das Stimmrecht, das sie für oder gegen einen Beschluß der Männer ausnützen können. Aber auch die Männer haben das Recht, die Vorschläge der Frauen anzunehmen oder abzulehnen. Wie verlautet, soll dieses System vorzüglich arbeiten. — (Die Fluglunfi in China.) In den Kampf um den Fortschritt der Fluglunst tritt nun auch China. Ein chinesischer Student Tsoc Kwong Wong, der in Europu studierte und sich erst vor kurzem in Vrooklands sein Flie-gcrzeugnis erwarb, hat eine neue Flugmaschine erfunden, das erste von einem Chinesen ersonnene und gebaute Flugzeug. Der Apparat lehnt sich in seinen Grundformen an das britische Arineeflugzeug an, bringt aber einige wesentliche Änderungen. Vor allem gleiten die Trag? flächen nach hinten mehr zurück, wodurch nach der Theorie des Erbauers die Lenkbarkeit und Stabilität erhöht wird. Mt Rücksicht auf den Umstand, daß die Ausbessc-rungsmöglichkcitcn in China zurzeit noch sehr gering sind, hat der Erfinder sein Flugzeug so einfach wlc möglich ausgestattet. Tsoe Kwong Wong wird in den nächsten Monaten nach Peking reisen, um mit dem Kriegsminister über die Organisation des Flugwesens im chinesischen Heere zu verhandeln. Eine Reche Stubenten und junger chinesischer Offiziere werde demnächst die Reise nach Europa antreten, um sich hier Fliegcrzcugnisse zu erwerben. Visher haben nur zwei Chinesen diese Prüfung bestanden. Der Erfinder des neuen Flugzeuges wird als ein unaemein intelligenter und entschlossener Mann geschildert, der sich während seines Aufenthaltes in England sehr reiche Erfahrungen auf dem Gebiete der Flugkunst erworben hat und nun beabsichtigt, seine Kennwisse seinem Vatcrlandc nutzbar zu machen. „Immer mehr", so erklärt er einem europäischen Journalisten, „kommt man in China zu der Erkenntnis, daß in einer inodernen Hecrcsorganisation die Luftschiffahrt und die Flugkunst unentbehrlich geworden sind." ^ < Mißverständnis.) „Hat dein For-Terrier einen Stammbaum?" — „Nein, er bleibt an jedem Namn stehen." 3olal- und Prollinzial-Nachrichtcn. Vcrichtc der Gesellschaft für Höhlenforschung in Laibach. Die Aiglovica lie, hohem W a s s c r st a n d c. Von Paul Kunaver. Es war eine trockene Jahreszeit, als wir unter Führung Dr. Certs das erstemal die Niglovica erforschten. Da wir mit Apparaten nicht genügend ausgerüstet waren, befriedigte diese erste Bcfahrung der großartigen Höhle unseren Leiter keineswegs. Er stellte sich die Aufgabe, in die ^iglovica noch einmal bei hohem Wasserstande und Regenwetter einzudringen. Damit wollte e», die Grundschc Theorie entkräftigcn; denn mit ihrer Tiefe von 93 Metern und der vermuteten Höhe von 5ft6 Meter sollte die tiefste Schachtstelle ins Niveau des Reifnitzcr Tales reiche». Wenn also ein Grundwasserspiegel vor-Handen wäre, so müßte sich dieser, nachdem er das Tal immbiert hatte, auch in der Niglovtra befinden. Der Tod raffte leider den kühnen Leiter der Höh' lenforscher unserer Gesellschaft zu früh von seiner mühevollen, aber interessanten Arbeit hinweg. Uns, seinen Nachfolgern, bot sich im heurigen regenreichen Sommer Gelegenheit, die von Dr. Ccrk gestellte Aufgabe zu losen. Am Abend des 24. Juli d. I. goß es, als wären alle Schleusen des Himmels geöffnet. Das Poljc von Koftanj (Ra«'natal) war hoch überschwemmt, die Saug-löcher der Zato und Unterricht im Einvernehmen mit dein s. k. Ackerbauministerium zur Vcr« lcihung. Der Bezug dieser in Monatsraten ockurfiv zur Auszahlung gelangenden Stipendien ist von tadellosem Wohlvcrhalten und von dem Nachweise abhängig, daß der Studierende in jenen Semestern, in denen keine Prüfungen abgehalten werden, mindestens aus zwei Gegenständen Kolloquien mit befriedigendem Erfolge abgelegt hat; der Fortbezug der Stipendien tmm nach Absolvierung des vierten Jahrganges für weitere drei Monate behufs Ablcgung der Diplomsrigorosen, resp. Staatsprüfungen verlängert werben. Bewerber um diese Stipendien haben ihre mit dein Tauf(Gcburts)- und Imp-fnngsschcine, dem Nachweise der österreichischen Staatsbürgerschaft, dem Mittellosigkeitszeugnisse, ferner mit dem Zeugnisse der Reife zum Besuche von Hochschule,! oder mit jener über die von ihnen mit gutem Erfolge schon zurückgelegten Jahrgänge der Tierärztlichen Hochschule ordnungsmäßig belegten Gesuche längstens bis zum 31. Oktober beim Rektorate der l. k. Tierärztlichen Hochschule in Lenibcrg einzureichen. iEntfllll der Kontrollversammlunqen.) Das Kriegsministerium hat im Einverständnisse mit den kompetenten Zentralstellen verfügt, daß auch im heurigen Jahre leine Kontrollvcrsammlungen abzuhalten sind. Ebenso wie in den Vorjahren wurde auch heuer veranlaßt, daß die zur dauernden Beurlaubung gelangende sowie die zur Waffcnübung eingerückte und tne der zehn-wöchigen militärischen Ausbildung unterzogene Mannschaft vor ihrem übertritt in das nichtaktive Verhältnis über die ihr in diesem Verhältnis obliegenden Pflichten eingehend belehrt werde. — Sonntag den 14. d. M. von 2 bis halb 6 Uhr nachmittags veranstaltet der hiesige Nadfahrcrverein „Ilirija" auf der Reichsstraße von Laibach bis Loitsch und zurück ein Wettrennen um die .KlubMeisterschaft. Zwecks Vermeidung von Unfällen wird das Publikum, namentlich aber die Fuhrleute, auf genaue Einhaltung der Vorschriften des Stra-ßcngcsetzcs (Gehen, Fahren links, Vorfahren rechts) aus' mert'sam gemacht. Die Veranstalter werden eine genügende Anzahl von Ordnern aufstellen, die an allen wichtigerm Wegkreuzungen und Krümmungen auf Ordnung sehen werden. — «Sanitäts - Wochenbericht.» In der Zeit vom 31. August bis 6. September lamen in Laibach 10 Kinder zur Welt (1.8,00 Pro Mille), darunter l Totgeburt; dagegen starben W Personen (26,00 pro Mille). Von dcn Verstorbenen waren 11 einheimische Personen; die Sterblichkeit der Einheimischen betrug somit l4M pro Mille. Es starben an Typhus 1, infolge Unfalles A, an verschiedenen Krankheiten 16 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 9 Ortsfremde (45,00 ?i) und 10 Personen aus Anstalten (50,lX) '^). Infcktionserkrankungen wurden gemeldet: Typhus 1, Trachom 4, Difththeritis 2. — ^Kranlenbewessunff.» Im Kaiser Franz Iosef-Epitale der Barmherzigen Arüder in Kandia bei Ru-dolfsivert verblieben Ende Juli 70 Kranke in der Behandlung. Im August wurden 186 kranke Personen aufgenommen. Von diesen entfielen 168 auf Ortsfremde. Tic Summe der behandelten kranken Personen betrug somit 256. In Abgang wurden 158 Personen gebracht; gestorben sind 4 Personen. Mit Ende August verblieben 94 Personen in der Behandlung. Die Summe aller Ver-pflegstagc betrug 2869, die durchschnittliche Vcrpflegs-dancr für einen Kranken N,2 Tage. — Im Kaiserin Elisabcth-Frauensftitale in Rudolfswert verblieben Ende Juli 62 Kranke in der Behandlung. Im August wurden 87 Personen aufgenommen. Von diesen entfielen 83 auf Ortsfremde. Die Summe der behandelten tranken Perso^ nen betrug somit 149. In Abgang wurden 82 Personen gebracht; gestorben sind 5 Personen. Mit Ende August verblieben 62 Personen in der Behandlung. Die Summe aller Vcrpflegstage betrug 2060, die durchschnittlich« Ver-pflcgsdaucr für einen Kranken l5,16 Tage, ll. — (Vom Eairacher Automubilonmilms.! Man schreibt uns aus Oberkrain: Seit mehreren Wochen verkehrt auf der Linie Vischoflack Bahnhof-Sairach und zurück ein dem Personen- und Frachtenverkehr dienendes Auto. das sich eines nicht unbedeutenden Zuspruches erfreut. Leider vermißt dieses, wie in Kreisen unser Kronland passierender Reisender bereits des öfteren geklagt wurde, der Oricntierungsaffichen über die Abfahrts- und Ankunftszeiten dieses Autos, wie solche in allen größeren Orten, insbesondere des Oberlandes sowie in der Landeshauptstadt wünschenswert wären und von anderen Auto-Transportunternchmungcn, wie z. B. der Cillier und Loitscher, schon lange vorhanden sind. — (Neuschnee in dcn Bergen.) Aus Oberkrain wird uns gemeldet: Mittwoch dcn 10. d. M. fiel auf sämtlichen Berggipfeln und Verglömmen des Oberlandes reichlicher Neuschnee, der im Karawankengebicte und in den Juli-scheu Alpen bis zur Höhe von zirka 1200 Meter talabwärts reichte. Die Temperatur sank infolge der in den Tälern und Ebenen überaus heftigen und reichlichen Niederschlage beträchtlich unter das Normale. Die Oberkrai-ncr Bergwclt entfaltete infolge der gestrigen kristallklaren Ausheitcrung ihren vollen, durch die glitzernden Ncu-schneemassen feenhaft gesteigerten Zauber. — «Erhöhung der Baumwullgarnpreise.j Die ^-port, und Verlaufsuereinigung österreichisch-ungarischer Baumwollspinncr hat den Verkaufspreis von Vündel-garncn für Ungarn um 20 bis 30 Heller pro Bündel erhöht. — Die inländischen Baumwollspinner haben ihre Verkaufspreise für Vaumwollgarne angesichts der Preissteigerung der Rohbaumwolle um 1 bis 3 Heller pro englisches Pfund erhöht. — (Vnlltenlullnndiernnff.» Die neue Eisenbeton^ brücke über dcn Gurkfluß in Waltendorf ist nunmehr fer-liggestellt. Deren Kollauoierung findet am 19. d. M. statt. Auf ihre Probebelastung wird die Brücke in den Tagen vom 18. bis 20. d. M. geprüft werden. Die Baukosten dürften sich auf 130.000 bis 140.000 X belaufen. Dieser Brückenbau war bei dem schlechten Zustande der gegcn-wärtigen hölzernen Brücke eine unaufschiebbare wirtschaftliche Notwendigkeit. II. — (Unfälle beim Weißtrainer Eiscnbahnbau.) Der Taglöhner Johann Aidar war mit dem Wälzen und Heben der Bausteine beschäftigt, wobei er sich, als er emen größeren Stein aufhob, einen Lcistenbruch zuzog. — Als der Taglöhner Josef Hrovat Gcleisschienen auf den Wagen auflud, fiel ihm eine Schiene auf die Hand und zerquetschte ihm beide Mittelfinger. — Der Tag-löhner Johann Zupan wurde in einem EinschnitteMion den herabgerutschten Erdmassen bis zum Oberkörper verschüttet und erlitt hiebei so bedeutende innere Verletzungen, daß er ins Spital abgegeben werden mußte. ll. — (Unfälle.) Der acht Jahre alte Keuschlerssohn Iohunn Ogrinc in Ponova vas wollte am vergangenen Montag zu Hause einen Lederriemen abschneiden, rutschte aber mit dem Messer ab und stach sich ins rechte Auge. — Der 25 Jahre alte Versicherungsagent Josef Vratok stürzte diesertage bei Senosetsch vom Rade und fiel so unglücklich zu Boden, daß er sich an Händen und Füßen mehrfache schwere Verletzungen zuzog. — Dem Grubenarbeiter Paul Murga fiel diesertage in der Bleihütte zu Littai während der Arbeit ein schweres Eisenstück auf dcn rechten Fuß und zerquetschte ihm vie große Zehe. — ! Verhüteter Unfall.) Aus Zwischenwässern wird uns geschrieben: Am 9. d. M. ereignete sich am hieft-gen Bahnhöfe anläßlich der Kreuzung des vormittags um halb >0 Uhr von Laibach kommenden Personenzuges mil dein zur gleichen Zeit von Tarvis in der Richtung nach Laibach fahrenden Personenzugc ein beängstigender Vorfall. Ein kleines Mädchen sprang nämlich, als sich der Tarviser Zug bereits in Bewegung gesetzt hatte, vom eben zum Stehen kommenden Laibacher Zuge auf den Tarviser Zug über, um ihre dort befindliche Angehörige zu erreichen, die sie bei der geöffneten CouMüre erwartete. Allein der Sprung war schlecht ausgefallen und das Mädchen kam in die vl> denklichsten Schwankungen. Nur der Geistesgegenwan des diensthabenden Kondukteurs, der herbeisprang und das strauchelnde Mädchen in seine Arme auffing und ills (5oup^ hob, war es zu verdanken, daß sich nicht e^n schwerer, ja vielleicht tödlicher Unfall ereignete. — (In der Hauölache ertrunken.) Die zwei Jahr», alte Nesitzerstochter Franzisla Smrekar in Ober-Vry, Gemeinde Gradi^e, fiel unlängst in eine unweit des Elternhauses befindliche Hauslache und ertrank darin. — (Raub.» Am 8. d. M. nachmittags lernte der in Gleinitz bedicnstete Knecht Bernhard l'rne aus Trebeljevo bei Littai ein Dienstmädchen aus Laibach kennen, dem er im Laufe des Gespräches Liebesanträge machte. Beide gingen sodann nach Unter-.^i^ka und besuchten dort mehrere Gasthäuser. Gegen Abend lockte Die hiesige Katho tische Buchhandlung hat mit der Herausgabc von vosss lümlichen Erzählungen begönne», die bisher im allgcmc^ nen nicht leicht zngänglich waren. Die Erzählungen der älteren Schriftsteller sind nämlich zumeist in verschiedenen Zeitschriften zerstreut, die nicht einmal in Bibliotheken mehr vorhanden sind. Alljährlich sollen, von Prof. Ivan Grafen au er redigiert, vier Nändchen zu 60 // erscheinen, jedes Bündchen wird für sich abgeschlossen sein Das kürzlich erschienene erste Bändchcn bringt Josef Ogrinec' historische Erzählung „Vojnimir ali pogansivo in krst", die bei ihrer ersten Veröffentlichung in dcn „Ve^crniee" reichen Anklang gefunden. Vcigcgeben ist eine kurze Biographie des Autors; dies wird auch bei den folgenden Bündchen der Fall sein, sobald den öejen, ein neuer Schriftsteller vorgeführt werden wird. — („Der Olulfstrom".) Von Hans Ludwig Rose g g e r. dem Sohn Peter Noseggers, erscheint demnächst im Verlage Schuster ßcrn Grafen Berchtold bevorstünde, gänzlich unbc gründet sind. ,----------------- Wenetianisehe Träume. — „KINO - IDEAL". Modernes, soziales Drama aus dem Offiziersleben. Ebenso ergreifend und wundervoll gespielt, schöner noch in Photographie und Szenerie wie das „Kind von Paris". Für Schuljugend geeignet. 6 Tage: Mittwoch den 17. bis Montag den 22. d. M. täglich um 3, 4/„ 6, 7V, und 9 Uhr. Preisaufschlag 10 Heller. 30iu 6-2 Lllibacher Zeitung Nr. 209. 1909 12. September 1913. Die Cholera. Blldnpsft, 11. September. Nach einein Berichte des Ministeriums des Innern hat die bakteriologische Untersuchung bci den gestern in Budapest unter cholcrauerdäch» tigen Tymptomcn erkrankte» sieben Personen Cholera asiatica eisseben. Budnpcft, 1,l. September. Einem Bcri6)tc des Mi' l'.istsrinms des Inner» zufolge werden heute aus der Provinz zwanziq Vrtranllingen unter choleraocrdächtigcn Erscheinungen s^meldet. Vlldappft^ 11. September. Dcr „Pester ^loyd" veröffentlicht ein Interview mit dem Staatssekretär im Ministerium des Innern Gmil Horuath, der erklärte, daß seiner Ansicht nach, obwohl in der Hauptstadt bereits sieben Fälle von Cholera asiatica amtlich konstatiert sind, teine Ursache zur Veunrnhigung der Bevölkerung vorliege. Tas Ministerium des Innern habe alles getan, um der Ausbreitung der Krankheit zu begegne». Bezüglich dcr Absperrung der ^ebcnsmittclzufuhr aus den cholcra-verseimit^n Gegenden sei ein internationales Verfahren notwendig, das bereits im Zuge sei und in Kürze zu einem posmvcn Ergebnisse geführt haben werde. Tliccsc, li. September. Bei den gestern hier vor gekommenen choleravcrdächtigc» Erkrankungen hat die bakteriologische Untersuchung Cholera asiatica ergeben. Tarajevli, ll. September. In der Stadt Tuzla ist heutc ein choleravcrdächtigcr KranN)citsfall aufgetreten. In eincr Fabrik in Lukavac ist ein ans Slavonien zu^ gcreistcr Arbeiter an Cholera erkrankt. Sonst ist im Bc^ zirkc Tuzla lein Zuwachs zu verzeichnen. Es verbleiben somit drei Kranke und ein Nclonvalcszent. In der Stadt Pn-la ist kein Krankheitsfall zu verzeichnen; im Bezirke Vr^ta ^and kein Zuwachs, es verbleiben somit fünfzehn Kranke. In Kamac ein Kranler, zwei Bazillenträger: im Bezirke Vjelina lein Zuwachs, verbleibt ein Kranler. Vutnreft, ll. September. Der Cholcrastand ist seil dem Ausbruche der Epidemie folgender: l555) Kranke, l!l>i Todesfälle, 159 Erkrankte genesen, Im Krankenstände verbleiben 7A5 Personen. Auf die Gesamtzahl der Todesfälle entfallen 79 Militärpcrsoncn. In Bularcst hat sich lein neuer Fall ereignet. zll'nftantinopcl, 11, September. Vom 5,. August bis lj. September wurden in Konstantinopcl 2^ Cholera-crtruükungen verzeichnet, von denen zwölf tödlich verliefe», Brand. Ncusah, 11. September. Im Keller des Stadthauses brach licute Feuer aus, durch das das ganze Gebäude mit dichtem Ranch erfüllt wurde. Vom ersten Stockwerk flohen die Beamten rasch ins Freie. Da wegen starker Rauch cntwickluna im Sticacnhanse die Flncht aus dem zweiten Stockwerk uumöcsiich war, mußte» etwa zwanzig Beamte mittelst Leitern hcrabgeholt werden. Zwei Beamte wurden nicht unerheblich verletzt. Abcnvs gelang es, den Brand zu lokalisieren. Vom Balkan. Talonichi, ll. September. Die „Agcnce d'Atb/>nes* meldet: Die „Agencc t^graphicuic bulgare" vcröffcnt lichle cine Note, in der erklärt wird, das; Bulgarien troh der feindseligen Haltung Serbiens und Griechenlands ans einer internationalen Untersuchung der Massakers bc su'bt. Nir müssen daran erinnern, daß sich Griechenland »icn.klü ciner Untersuchung an und für sich widersetzt hat, wohl aber dagegen ist, daß an der Untersuchung Persönlichkeiten teilnehmen, die allgemein als übertrieben bul-garenfreundlich bekannt sind. Die „Agence M-grafthique bulaarc" beschuldigt die Serben und Griechen begangener Gewalttätigkeiten, namentlich in KilM, Doiran und Serccs. Wu weise.; diese Verleumdungen nachdrücklich zurück. Schwerer Unfall durch ein Militärflugzeug. Vnechcnbcurcn, 11. September. Beim Aufstieg eines Militärfliegers im Manövergelände des 10. Armeekorps stürzte heute früh ein Fahrzcng in die Menschenmenge. Vier Personen wurden sofort getötet, mehrere Personen verletzt Das Flngzcng hatte sich nur wenige Meter von der Erde erhoben, als der Motor versagte, das Flugzeug umkippte und in die umstehende Zuschauermenge fiel. Berlin, 11. September. Über die Flugzeuglatastrophe in Nucchenbcurcn meldet eine im Kriegsministcrium ein-gelrossene Depesche: Der abgestürzte Doppeldecker ist heute vormittags unter Führung des Oberleutnants Schneider, der von Oberleutnant von Teubern als Beobachtung^ osfizicr begleitet war, zu einem Aufllärungsflnge aufgestiegen. Infolge böiger Seitenwinde mißlang jedoch der Start. Der Apparat wurde mit dein linke» Nadc aus den Boden gedrückt, aus der ursprünglichen Richtung getrieben, machte eine scharfe Wendung und raste in die Menge, die hinter einem Spalier von Gendarmen zusah. Vier Personen waren sofort tot, zwei wnrden schwer verletzt. Die beiden Flieger blieben unverletzt. Der Apparat wurde schwer beschädigt. Japan. Tulio, 11. September. In einem Theater fand ein von Taufenden von Personen besuchtes Meeting statt, in welchem dic Redner die Forderung ausstellten, daß die mandschurische» und die mongolischen Fragen mit Waffengewalt entschieden werden. Die Blätter verlangen, daß entweder Truppen nach China entsendet werden oder das Kabinett die Demission gebe. Es werden Vorbereitungen für eine große regierungsfeindliche Kundgebung getroffen. Tlilio, ll. September. Die Japaner haben zum Schutze ihrer Geschäftshäuser in Nanking Truppen gelandet. Tolio, 11. September. Hier hat ein junger Mann Selbstmord verübt, der sick in einem hinterlassenen Schreiben dee Mordes an dem Direktor im Ministerium des Rußcrn Ab»" bezichtigt. Dcr Biirsscrmcistcr von Ncwyork ssestorden. Ncwnorl, ll. September. Blira,crmcistcr Galinor, dcr an Bord des Dampfers „Baltic" dcr White Star Line eine Reise nnternahm, ist auf hoher See infolge Hcrzschlages gestorben. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e k. Angekommene Fremde. Hotel „Elef«nt". Am 1 1. September. Mittcr v. Gutmannsthal, Guts» besitzer, Säiloß Weixelstein. — Eger, Industrieller, Eisnern. — I. Nenirr, Gutsbesitzer; ss. Renier, Privat, Gurlfcld. — Fr. v. Hassenbauer, Hauptmannsgattin, s. Tochter, Komorn. — Fr. Ootola, Vergiatsgattm. s. Tochter. Idria. — Fr. Gmeyner, IiMmcursMtill, Oöding, — Fr. Lackendacher, Private, Trieft, — Grünbaum, Heidel, s. Gemahlinnen. Schneider, Pecker. Kflte.; Foerster, Humburger, Heitzner, Krivanec, Deutsch, Turck, Weiß, Greiner, Franl. Denes, Stepper, Rsde., Wien. — Chilzly. t l. Gerichtsrat, s. Gemahlin, ltralau. — Dr. Pilshofei. l. t. Nezirlshauptmann, Adelsberg. — Schuster, Bankbeamter. Wiener« Neustadt Kchberg. — Vartus, Assistenzarzt, Möslot. — Kohn, Kfm,< Prag. — Klein, Kfm,, Narolinenthal. — Cech, ssfm.. Proßnih. — Richter, Kfm.. Graz. — Riva. Kfm., Villach. — Nilolits. »fm,, Szeged. — Rom, Privat, Gotisch«. Grand H,tel Uni,». Am 11. September. Dr. Kasic, Samobor. — Gyur» lovich, Postlontrollor, Belgrad. — Prali5, Poftlontrollor, Vu» lovar. — Nemanii, Regierungsrat; Stein, Kfm.; Heller. 8isd., Graz. — Kampert. Lissau, Stutart, Erle, Woldberger, Scheibl. ltunz, Spitzer, Lazar, ltollmann. Kahler, Laufer, Rosenbaum, Ritschel. Müller, Franckel, Rsde. - Subal, Nemfeld, Schlehan, Ielinel, Flaschner. Kflte., Wien. - Werner. Kfm.. Aßlmg, -Bartolo. «fm.. Klagenfurt. - Fischer. Pollal, Kflte,; Grab, Nso., Prag. — Warner, Rsd.. Innsbruck. ttraemer, 3tsd.. Bremen. — Lie an, Rsd., Feistritz. — Faninger, Rsb., Görz. — Manol, Kiro. Haberl, Rsde., Budapest. — Steeaer, ttvvai. Ivanieviö, Azbolt. Rsde., Agram. — Schraller. Rsd., Schtln» berg. — Walmarin, Rsd., Sarajevo, Meteorologische Veovachtungen in Laibach. Seehöhe 306 ii m. Mittl. Luftdruck 736« mm. ,, i!^l. N. 737 4 18 0 SO. mäßig ! heiter ^ 9U. Nb. 38 4 11 7 NW. schwach ^ 12l 7 Ü7F. 37 5.' 6 9 SO. schwach NebeI 0 0 Das Ili^^mtls! der gestrigen Tempenttm !)etrasst lit H°, Normale 1o 5 . Wien. N. September, Ulttervoranssag!,' für den 12, Sep' tembei für Steiermarl, Ncirnten und Krain: Vorwiegend heiter, mib,'stimmt, etwas wärmer, spater Abflauen oes W,«deK. schöne? Wetter. — Für Ungarn: Nachts schr fühles Wetter erwartbar, später Nachlassen der Winde, im Often noch Nieder» schlage, Kino „Ideal". Heute letzter Tag des ausgezeichneten Progmnuncs mit dem feinen Nordiss Lustspiel „Dei Pompadour" sowie dem Drama „Entlarvt". — Morgen die sensatioitcllc Kriminalnovcllr „Wer ist der Täter?" Preise nnd Zeit wie gewöhnlich. - Dienstag „Venezianische Träume", die Sensation der Saison. Sechs Tage bis Montag den 22. d. M, Vorstellungen um Z und 4'^ Uhr Nachmittage sowie um ss, ?'^> und ^ Uhr abends. 36'^ Wegen Abreise ist echtr&ssiger, stichelhaariger* Foxterrier billig abzugeben. Anfrage in der Administration dieser Zeitung. 4 * /liiiiif schön möbliert, jedes mit separatem Eingang, sind sofort zu vergeben. Anzufragen: Judengasse 1,1. St. 3347 6—4 Aktienkapital: 150,000.000 Kronen. Geldeinlagen gegsn ElnlagtbOcher und Im Koilo-Karrens; Bewahrung von Krediten, Eikompte van WBChteln etc. Filiale der K. K. priv. Oesterreicbischen in Laibach CreUstalt für Hl und kmk Prešerengasse Nr. 50. «¦'¦».¦» Reserven: 95,000.000 Kronen. Ka«f, Verkasf i. Beltknitf rn Wtrf-papiere«; BBnenordreic: Varwaltaif. von Depots; Site-liepittti; Mllltlr-Heirittkivtlenen etc. Kurse an der Wiener Börse vom 11. September 1Ü1&. SchhiflkurK ... ., Geld | Wore AJlg. StaatHchuld.-------------- Vmz. £ (Mai-Nov.)p.K.4 «/-7« si-96 £ , i(l/"„ - .. P-U.4 81-76 trot, ~ k. st. K. (Jän.-Juli)p.K.4 8176 */•<>« _¦ >, „ p. A.4 si-n srnti .¦ä 4'20/0».w.M<,t.K.h.Aug.i..K.4-2 Slih-0 86 80 J= *'Sä% M „ „ ,, p.A.4-2 86-60 86-80 .5 4-2°/„ „ 8lll..A,ir.-Okt.,..K.4-2 86-70 86 90 * ?"*% ., „ ,, ., p.A.4'2 86 70 86 90 Lose v.J.18fl()in&O()M.Ö.W.4 1*30 1670 Lo»ev.J.i8Wzul00tl.ö.W.4 460-- 460-LoRev.J.lHMzulOOfl.ü.W 670- Lot>ev.J.i864zu sinfl.ü.w!"., S30— L — St -Doman.-Pf. iü0f).300F.& _•_ ._._ Oesterr. Staatsschuld. Oest.Staat8Bchatz8ch.8tfr.K.4 96-66 9(1-86 Oent.Goldr.atsr.Go]d.Ka«8e..4 tOG-90 lOTio t\\ «" i :\, " P-A"Kt. 4/OfiflO /07/0 Oent. Rente i.K.-W.stsr.p. K.4 «?— 82-20 t\", n" * ". " " »>U. .4 82-10 82H0 üe«1-Rente i. K.-W. steuerfr. (lttlv) p. K..... Xf-jm *••«« Oe8t.Invoat-Rcnt.Rifr.n:k.Hi/; S 7^/0 Franz JoBo(sb.i.Silb.((f.s )&# /oe/o /07^ Gaiiz. Karl Ludwigsb M.g)4 £ ™ *w» KudolfBb.l.K.-W.Btfr.(d.S.)4 M-40 8S-40 Vom 8taste k. Zalilnnjf übnrn Klsenlmlinl'riorIt»lH-Ohllj(. Böhni.Ndnlbnhn Km. 1HH2 4 —•_ __•__ Hohm. Westbahn Km.lKHf». . i 84--- 86-— Böbm. W.-ntb. Kni.lHÖfii.K. 4 8420 S6'0 Ferd.-Noidb.E.1886(d.S.)..4 9460 !>6oo dto. E. 11104 (d. St. K....4 8690 8TM Fraru JoBefsb.E.1884(d.S.)S4 88-60 84 m Galiz. KarILudwigb.(d.Si.)H4 «2 fifi ss-ta Laib.-SteinLkb.200u. 1000Ö.4 S2 76 9S7f> Sclilußkurs Geld | W:irc Un.-Czer j K.1K!)4«I..S.7k4 83 26 S4!6 u W,b\! Ü08t- 2()0 "¦ Silllcr & 100-.....¦-- (ito.L.A. E. 1008 rd.S.) K 3V, 7«-qo 7«-o^ Nordwb.,Ocat. L. 15. aooflS.h /"¦- _ dtO.I B.K. 1908 (d.H.) KBt/, 7fl-7ß 75-78 dto I. l885200«.10(K)fl.S.4 M.«0 «;.TO itudolfsbahnK. lHH4(d.S.)S.4 8s-90 s/l-90 StoatKeiBcnb.-G^OO K. p. St a «><• — dto. Krp.Noti f.oo F. p. St. s 346 - »ft0--WWnorddcutKchnVbdKb.n.S. 4 **•?« sn-76 Ung.-gal. E.E. 1887200Silber4 8t tt 88-»6 Ung. StaatNschuld. UnR.Stnat8kaHscnßch.j>.K.4'/, 9S>-?.6 99-46 Ung. Honte in Gold . .. p. K. 4 t0J90 WZ 10 ng.Rcntei.K.atfr.v.J.l91O4 8116 8t 46 ng. Hrnt« i. K. stfr. p. K. 4 81-36 8166 ,, i. V^^n-AnlehwiäKMUl. <6*~ 46! — U.Thfii8H-R.„. S/.cg. }'nn.-(). 4 t!)S- XO3-- U.(»rundüntIn8tK.-Obg.ii.W.4 81-10 Silt Andere öffentl. Anleben. Bß.-he;ri.EiB.-L..A.K.l»O8 4Vi »0" P/7« wr. VorkehrKanl.-A. verl. K 4 81-/0 8170 Hv.K.4 79-60 80-60 |Wiv. J. 1905! v. K.4 86¦— 87 - Wien v. J. 1908 v. K.......4 82-20 8XZ0 liuss. St.A.lftOfif. KiOKp. U.6 /05-/0 103-60 Hul.St.-Go)danl.litü7 10!)K4Vj ««"« W1« Pfandbriefe and Kommunalobligationen. Bodcnkr.-A. öat., sio J. Ö.W. 4 8280 83 80 »oduiikr. A. f. Dalmat. v. K.4 94 - 96 — "«hm. Hypothekenbank K. .ft 10016 101/6 dto. Hypothbk.,i. ,r.7j.v.K.4 8876 6976 SchluBkui-H Geld ) Ware H5hm.Ld.K.-Sobn!dBfh.50J4 84-60 86-60 dto. dto. 78 J.K.4 84-26 86-20 •ilo' K -Schuldat:b.78j. 4 84-26 8626 Galiz.Akt.-Hyp.-llk.......& »»» 9/26 dto inh.ft()J.vcrl.K.4l/i «? 26 8326 Galiz.Landesb.filVtJ-v-K-*1''> 9!'~- 9*'— dto.K.-Ob).IU.Em.4üJ.4Va 90— <)/¦_- Istr. Bodenkr.-A. B8 J. «• W. 5 98-— 99- iBtr. K.-Kr.-A.i.siViViJ'K«*'/, «*•- «!>•— Mähr. rlypoth.-M.tt-W.u. K.4 82-60 8860 Nieil.-ö8t.Lnnd.-Hyp.-A.ftSj.4 8H-76 8476 Oejit Hyp. Bank i. üOJ.wl. 4 81-76 82-76 Oo8t.-ung.Bank5«J.v.ö.W.4 8636 87-36 dto. ftd J. v. K.........*¦ S7 20 88-20 Ontr.Hyp.-H.ung. Spark. 4>A S060 9r60 Comrzbk., Pest. Ung. 41J.4'/, 92- 98-- dto. Com. O. i. .r>0»/i J- K 4>/, 9160 92-60 Herrn. B.-K.-A. i.60 J.v.K42-no dto.Kom-Sch.i.&0j.v.K4>/j 9826 9426 Eisenbahn-Prior.-Oblig. Ka«cb.-Od«rb.E.18H9(d.S.)S.4 81 c,o 82-60 dto. Em. 1908 K(d. S.). . . 4 8076 8176 L/„ Pr.-Seh. der ung. Hypotheken-Bank 26-60 3O-6L Transjiort-Aktien. nonau-Dampf.-(i. 50011. CM. 1296- 1304-herd.-Nordbahn 1000 fl. C. M. 48W— 4930- Lkiyd, östorr........4(Ki K #«•— 626-- StaatB-Eisb.-G. p. U.SOOsl. 3. 704 76 706-76 Südbahn-G. p. U. . . . 500 Fr«, tin-40 131-40 Hank-Aktien. Anglo-ÖHterr. Bank 12011.19 K 140 60 34160 Bankver.,Wr. p. U.aOOfl.30 ,, 62176 62226 Uod.-C.-A.allg.üst.S(iOK57 ,, /'•¦>« - //»«'- Credit-Anst. p. U. 380 K 88 ,, 629-26 63026 Credit-B, ung. allg. 200 il. 45 „ 819-60 820-6Ü EBkompteb.steier. 200 fl. 38 ,, b67— 67/ Kakomptc-G.. n. ü. -ton K 40 „ 76*- 767 — Länderb.,ü«t. j>. U.2OOJ1.30 ,, 623-60 62460 Laibacher Kredit!.. 400 K aft „ 416— 420 — Oeat.ungar. B. I4()'i K 180,, 2W8-— 2078— Unionbank p. (I. . . 200 fl. 33 ., 699-HO 60060 Yerkehrsbank.allg.140fl.80 ,, 300-60 361-60 ZivnuBlon. banka 100 lt. 15 ,. 269 76 270-76 Industrie-Aktien. Berg- n. Htittw.-G., ü«t. 400 K 1272 — 12H2-Hirtonberg P.,Z. u.M. F. 400 K /6/6-— 1626- -Konigsh.Zement-Fabrik 400 K 367— 373 — LengonfeldorP.-CA.-G.260 K 112- 116— SchluOkur» (.old ) Ware Montarigea.,österr.-alj>. 100 fl. 921-26 9222t Perimo'iBiT h. K. u. P. lOOsl. 470 — <7<60 l'r.i. I .-Gesell. 000 K 3218- 3223 — It .>-Tarj. 100 fl. 70*50 70*60 S;i . K.-B. ... 100 fl. 777' • 7«/ — Sko .tawtrko A.-G. Pilg. 800 K 82160 82260 WafTen-F.-G.,5sterr. . lODfl. 994-— 1004 — WeißetiseliStahlw.A.-G.nooK 776— 7J0-— Wertb. Bergbau-A.-G. 1000. «»»•— «8« — Devisen. Kurie Sichten DDd Soh«ek>: Dputsche bankplät/^)...... //*•'«¦ //««•»• Italienische Bankplätxe..... 94 07* »4 27» London................ 24 10'* 24141* Paria................. 96 46 96 67- Valaten. Münzdukat«n........... 1144 n-49 ao-Francg-St(lcke......... 19-18 1916 ÜO-Mark-Stiioke.......... t» 62 28-68 Deutsche Hcichsbanknoten . . U8m*" //*¦"•>" Italienische Banknoten..... B4-— »i 26 Rubc'-Noton............ 264— ti6- — Lokalpapi ere nub rrivAtiiotier. d. Rillale*. K .K.pHr.eest. Credit-AnaUlt. Umaerei Union Akt. uooK *«»•— 246 — Hotel Union ,, 500,, 0 — — _¦— Krain. Banges. „ 200,, 18K 200— tio — „ Industrie,, 800,,SOK 420-— «30 — Unterkrain. St.-Akt. 100 si. 0 --•— 90- Banktinafufi 8 °/, Die Notioning sämtlicher Aktien and der „Diversen Lose" versteht eich per Stück.