* Drgau der Verfassungspartei in Kram. Nr. 12. AbonneinentS-Bedingnissc: Ganzjährig: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. S.— Halbjährig: . . . L.— , . , 2.L0 Vierteljährig: „ . . 1— . . . 1.2S Für Zustellung in's Haus: Vierteljährig 10 kr. Samstag, de« 6. Nvdcmbcr. Jnsertions- Preise: Einspaltige Petit'Zeile a. 4 kr., bei Wiederholungen a 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Administration und Expedition: Herrengasse Nr. 7. Redac 1 ion: Herrengasse Nr. 6. 1880. Der Papst und die Fanatiker des Slavismus. Mit der Eneyklika vom 30. September d. I. bat Papst Leo XIII den bisher nach dem römischen Kalendarium auf den 7. Mär; fallenden Gedenktag der SlavcnapLstel Cyrill und Mcthud als allge-meinen Festtag der Christenheit auf den 7. Juli versetzt nachdem schon sein Vorgänger Pins IX. diesen ' letzteren Tag für Mähren als Feiertag für die besagten beiden Landespatrone jener Markgraf-schaft erklärt hat. In dem mvähnten päpstlichen Mundschreiben wird mit großer Wärme der Ver-breitung des Evangeliums unter den Slavenstämmen durch die beiden, von Thefsalonichi gebürtigen Heiligen, sowie der von ihnen eingesührten slavischcn Liturgie aedacht nebenbei ist auch in politischer Beziehung iene Eneyklika bedeutungsvoll, indem sie der Stellnng, welche das Slaveuthum in dem jetzigen Concerte der Völker namentlich in Folge der Neugestaltung -er staatlichen Verhältnisse aus der Balkanhalbinsel rinnimmt, die volle Sympathie der päpstlichen Curie entgegenbringt. Es hat daher dieses Schriftstück deS Nachfolgers Petri nicht verfehlt, in den katholischen slavischcn Ländern die enthusiastischen Kundgebungen der Geist-lichkeit und der Laien,velt für das Papstthum her-vorzurufm. Auch in den slovenischen Blättern warm begeisterte Hymnen auf de» Papst zu lcscn, nicht Jeuilleton. Professor Petruzzi, ein krainischer Jngendbildner. I. Vielen unserer älteren Leser ist sicher noch aus 4>er aoldenenZeit der Jugend, da sie die »Humaniora" 1>ie menschenbildenden Wissenschaften) am Laibacher Gymnasium studirten, die originelle und geistesfrische Gestalt des Professors Petruzzi, welcher mit Prof. Martina! im Unterrichte an den beiden Human,täts-rlossen (der 5. und 6. Gymnasialelasse) abwechselte, pietätvollem Andenken; eines Mannes, der durch tzO Jahre in Kram als Lehrer thätig mar, dessen tz-ben und Wirken in einem so langen Zeiträume Unserer Heimat gehörte und vou lange nachwnkendem Einflüsse aus manchen seiner Schüler war. Ist es ja doch das beste Zeugniß, das beste Denkmal solcher ^bätiakeit, wenn, lange nachdem die Schollen über r>es alten Lehrers Grab gerollt, sich noch Schiller linden welche seiner dankbar gedenken und das Be-kürfnitz empfinden, einen schwachen Zoll ihres Dankes durch Niederlegung einer mit den eigenen Erinnerungen verwebten biographischen Skizze in diesen Blättern abzutragen. ^ Professor Petruzz, war durch Geburt und Abdämmung ein Angehöriger der italienischen Natio- ohne den Beigeschmack bitterer Bemerkungen gegen die staatliche Autorität in Oesterreich, die noch immer den Slovenen ihre nationalen Rechte vorenthalten soll. Das Slaveuthum, hieß cs in einem slovenischen Blatte, ist durch Leo XIII. als Großmacht in allen kirchlichen Fragen eingeführt worden. Auch in den weltlichen Dingen muß der uns gebührende Platz eingeräumt werden. Auffallend ist es jedoch, daß von Seite der der orientalischen Kirche allgehörigen Slaven-stämme, auf deren Zmiicksühning in den Schooß des Katholicismus jene Eneyklika eigentlich berechnet ist, bisher noch keine Zustimmung zu dem von Rom aus ergangenen Rufe zu vernehmen war. Vielmehr war vor einigen Tagen zu lesen, daß in Belgrad eine serbische Broschüre erschienen sei, voll der wüthendsten Angriffe gegen die katholischen Slaven, die das Haupihinderniß der Vereinigung der Balkanslaven zu dem geträumten großserbischen Reiche seien. Diese eine Thatsache beweist zur Genüge, daß jene tiefe Kluft, welche zwischen den katholischen Kroaten und den griechischen Serben herrscht, durch die päpstliche Eneyklika, auf deren Erlassung die Rathschläge des südslavischen Propagandisten Bischof Stroßmayer nicht ohne Einfluß gewesen sein mochten, kaum wird übcrbrückt werden. Schon seit Jahrzehnten müht sich auch in den slovenischen Landestheilen ein Cyrillusvereiu ab, durch inbrünstige Gebete die griechischen Slaven znr nalität, welche, wie die deutsche das Innere, den Küstenstrich unserer Monarchie beherrscht. Er ward am 18. October 1799 in Triest geboren. Im Umgänge mit ausgezeichneten Männern lernte sein poetisch beanlagter und wißbegieriger Geist frühzeitig die italienische Literatur in allen Richtungen kennen, im 13. Lebensjahre schrieb er schon italienische Verse, bis zum sechzehnten hatte er Dante, Tasso, Ariosto gelesen, nebenbei betrieb er Architektur und Perspectivzeichnen und lernte Französisch und Englisch. Die Fertigkeit im Zeichnen erwarb ihm Gönner und man hatte beschlossen, ihn auf sechs Jahre mit einem Stipendium nach Nom zu schicken, als der Sturm der französischen Invasion diesen Plan vereitelte und der dichtende und kunstbegeisterte junge Italiener ward nun (1815) nach Laibach geschickt, um hier seine Studien zu vollenden. In Laibach war Petruzzi ein Schüler unseres Vodnik, dem er im Vodnikalbum (1859, im Aufsätze : „Vodnik und seine Zeit") ein schönes Denkmal gefetzt hat. Vodnik lehrte Poetik, war ein Mann von Charakter, guter Lateiner, Kenner der griechischen Dichter, Freund der deutschen Sprache und Literatur. Petruzzi rühmt an Vodnik nicht allein die von aller Pedanterie freie, anregende Behandlung des Lehrstoffes — der Poetik — eine Behandlung, die ohne Zweifel auch nachhaltig auf Petruzzi eingewirkt hat, sondern auch seine der Jugend vorleuchtende katholischen Kirche zu bekehren. Allein bisher wa diese Propaganda fruchtlos, obwohl die habgierige Griechen die ihnen von hier aus zugekommene Glocken und Meßgewänder als gute Prise anzu nehmen nicht abgeneigt sich zeigten. So gering nun auch die Erfolge der päpstlichen Eneyklika bei den griechischen Slaven zu sein versprechen, so werden die Volksführer der österreichischen katholischen Slaven nicht ermangeln, dieselbe als Agitationsmittel in einer Weise auszubeuten, die gewiß in den Intentionen deS päpstlichen Stuhles niemals gelegen war. Wir gehen gewiß nicht fehl, wenn wir behaupten, daß schon in den bevorstehenden Reichsrathsverhandlungeu die Autoriät des Papstes gegen jene des Staates Oesterreich, der noch immer „die armen Slaven an die Wand drücken" soll, von irgend einem nationalen Fanatiker in's Treffen geführt werden wird. „Slovenski Narod" kündet bereits im Namen des Papstes den zu führenden Kampf für die Hebung des slavischcn Nationalbewußtseins an, er haranguirt die slovenische Geistlichkeit, ja keine Gelegenheit vorüber gehen zu lassen, um auf die schon vor 1000 Jahren von den Päpsten anerkannten Rechte der slovenischen Sprache in der Liturgie, um auf Cyrill und Methud als die Apostel aller Slaven hinzuweisen und dem Volke es ja recht zum vollen Bewußtsein zu bringen, daß der Slo-vene nicht auf der Erde allein da sei, um ver- Ueberzeugungstreue und Charakterfestigkeit, Unabhängigkeit und Geradheit. Außer Vodnik gewannen Richter und Gunz, jener als Professor der Geschichte, dieser als Professor der Mathematik, Einfluß aus Petruzzi's Bildungsgang. Die Liebe, die er früher für die italienische Poesie hegte, fühlte er jetzt für die deutsche. Schon in Triest hatte er Geßner und Geliert fleißig gelesen, auf Klopstock wurde er durch einen gelehrten Juden geleitet, der ihm besonders die Ode an den Erlöser empfahl, auch machte er ihn aus Mendelssohn und dessen Uebersetzung der Psalmen aufmerksam. In Laibach lernte Petruzzi Göthe und Schiller kennen, ersteren hauptsächlich durch den allseitig gebildeten Professor der Mathematik, Leopold Gunz. So sing er an, sich in deutschen Gedichten zu versuchen; „mit jedem Jahre — schreibt er — löste sich immer mehr die italienische Ueber-rindung ab, wenn auch der deutsche Geist im Innern noch nicht hell loderte." Mit seinen Jugendgefühlen Italiener, fühlte sich Petruzzi zur deutschen Sprache hingezogen; ohne seine Nationalität als Italiener aufzugeben, folgte er der Mahnung seines verehrten Lehrers Gunz, der ihm im Jahre 1817 „während eines kindischen Streites über Nationalitäten" zurief: „Werden Sie ein Deutscher!" Der Ruf mag heutzutage befremdend klingen, wo man auch kindisch über „Nationalitäten" streitet, damals verstand man ihn, denn man sah in der Sprache nur achtct zu werden, sondern daß er ein Glied der alten slavischcn Familie bilde. Nun ist männiglich bekannt, was unsere Volks-bcglückcr unter der Hebung des nationalen Bewußtseins verstehen, es ist die Aufhetzung zum milchendsten Raccnhasse; daher man im Vatikan wohl kaum von der Nutzanwendung auferbaut sein wird, welche die slovenischen Fanatiker von der päpstlichen Eneyklika machen wollen. Zwar hat Papst Leo XIII. den heiligen Cyrill und Methud als Apostel der gesammten Slavcn-welt proelamirt und die Ausführungen seiner Eneyklika weisen denselben einen Wirkungskreis von ungeheurer territorialer Ausdehnung zu, und zwar von den Balkanländern bis tief in das russische Reich hinauf und von Mähren über Böhmen durch die Donauländer bis an die Grenzen des ehemaligen Carantaniens; und doch ist Bekehrung aller jener slavischcn Volksstämme, die dieses weite Gebiet bewohnten, durch die beiden Slavenapostel nur eine legendenhafte, indem nach historischen Quellen nur das großmährische Reich und ein Theil der Donauländer dem Kirchensprengel des heiligen Cyrill und Methud angehört haben. Zu den Slovenen in Krain. Kärnten und Steiermark kam das Christenthum durch Missionäre der bairischen und Salzburger Bischöfe, sowie von dem Patriarchensitze Aquileja. Mögen auch Herr Jureiö und Consorten zur Bekräftigung der Behauptung, daß die Kirchensprache in Krain die slovenische gewesen, daß das Evangelium durch das Brüderpaar von Thessalonichi Hierlands verkündet worden sei, sich auf die Autorität des Papstes berufen, so bleibt doch die Thatsache unumstößlich, ja sie ist von allen Forschern der Landesgeschichte und zwar nicht bloß des Laien, sondern auch des geistlichen Standes durch die evidentesten Beweise eonstatirt worden, daß das Christenthum nach Krain nicht von byzantinischen Glaubenspredigern, sondern durch deutsche und italienische Missionäre verbreitet worden ist. Eines der ehrwürdigsten slavischen Schriftdenkmale aus dem 9 Jahrhunderte ist die in altsloveni-scher Sprache von einem deutschen Missionär nieder-geschriebene Beicht- und Abdieationsformcl für die zu taufenden Slovenen. Unter den vielen hundert Gotteshäusern im Lande, deren Häufigkeit eine so charakteristische Erscheinung für Krain ist, kommt nicht ein dem ein Bildungsmittel, nicht ein Raeenmerkmal und die Besten der Slovenen, ein Vodnik, ein Preschern, kannten und liebten die deutsche Sprache, lehrten oder dichteten in deutscher Sprache lPreschern hat in beiden Sprachen gedichtet, auch seine Sonette mitunter in beiden Sprachen zugleich verfaßt und drucken lassen). Petruzzi selbst sagte, daß er von seinen Lehrern, worunter Vodnik, indeutschen dichterischen Versuchen „Aufmunterung und liebevolle Leitung" fand. Nebstdem lernte er die slovenische Sprache unter Metelko, und Botanik unter Präsect Hladnik, dessen Name in dieser Wissenschaft noch fortlebt. Welche Wendung aus dem schwärmerischen Poeten nach absolvirter Physik (damalige achte Gynmasialelasse) einen Theologen machte, wissen wir nicht. In Görz studirte er vom 19. bis znm 21. Jahre Theologie, dichtete bald deutsch bald italienisch, las aber auch die vorzüglichsten deutschen Werke und übte sich in der Botanik, wobei ihn der Verkehr mit den trefflichen Botanikern Berini und Brumati in Ronchi bei Monfalcone unterstützte. Noch gährte es aber in dem Kopfe des angehenden Gottesgelehrten, der Drang nach Erweiterung seines Gesichtskreises, nach Vermehrung seines Wissens entführte ihn bald aus den stillen Hallen des Görzer Seminars in die Arme der einstens berühmten ^Ima mnter Padua, einer damals in unserem Süden wegen ihrer minderen Rigorosität sehr beliebten Universität. Der H. Cyrill und Methud geweihtes vor; da doch, wenn diese Beiden die Glaubensapostel der Carantanischen Slaven gewesen wären, das dankbare Volk gewiß zn deren Erinnerung heilige Stätten erbaut hätte, während rs doch Kirchen gibt, die den Namen des heil. Rupertus, des Landespatrons von Salzburg, oder des heil. Hermagor und Fortunat tragen, welche Beide Bischöfe in Aquileja waren. Wenn demnach unsere modernen Glaubens-Helden, deren Einer vor nicht gar langer Zeit in einem slovenischen Drama die Christianisirung der Slaven in eynischer Weise verhöhnte, nunmehr die Fahne des heil. Cyrill und Methud entrollen, um die Bolksleidenschasten ausznhetzen, so ist cs am Platze, solche Derwische, die die Geschichtsfälschung als ein Gewerbe betreiben, daran zu erinnern, daß sowohl urkundlich beglaubigte Geschichte, sowie die Volks-tradition bezüglich der Christianisirung Krains auf Salzburg und Aquileja Hinweisen, und sowie dem Lande Krain mit dem Christenthume die Segnungen abendländischer Cultur aus Italien und aus Deutschland zugeflosseu siud, so wird cs auch in Zukunft dem maßgebenden Einfluffe zweier großer Kulturvölker schon dnrch seine Lage erschlossen bleiben, obschon es unsere modernen Vandalen mit der Barbarei eines nebulösen südslavischen Zukunftsreiches beglücken möchten. Constitntioneller Verein in Laibach. (Versammlung vom 26. Oktober. — Schluß.) Ueber den zweiten Gegenstand der Tagesordnung: „Der Deutsche Schulverein" erstattete Dr. v. Schrey daS Referat in nachstehender Weise: Die dermalen noch andauernden politischen Verhältnisse in Oesterreich nnd ganz besonders in Krain haben unter dem Schlagworte: „Versöhnung der Parteien" dahin geführt, und scheinen dahin geleitet zu werden, daß das Dcntschthnm aus seiner berechtigten Stellung verdrängt werde. Seit Oesterreich besteht, war das deutsche Element der Kitt des Staates; die Einheit der Sprache im Verkehre, im Amte, im Schulunterrichte war Eines der wichtigsten Bande, das die Thcile dcs Reiches dem Ganzen anschmiegte. Durch diesen geistigen Verband seiner Völkerschaften ist das Reich gekräf-tigt, ist Oesterreich groß und stark geworden, sind der Bevölkerung die Scgnungcn der Cultur er- Facultät nach Jurist vertiefte sich Petruzzi hier in Giotto's, Mantegnä's, Sanfovino's Meisterwerken, studirte nebstbei Anatomie und Physiologie, letztere unter dem berühmten Professor Gallini. Ausflüge nach Venedig, Vicenza, Verona wurden zu Kunstzwecken unternommen, und so die Theorie glücklich mit der praktischen Anschauung vereinigt. Durch alle diese Phasen hindurch gegangen, wenn auch wechselnd in den Lebenszielen, doch die Jugendjahre eifrig mit Studien ausfüllend, finden wir den Exjnristen im Jahre 1823 — es ist sein 24. Lebensjahr — als Lehrer der Humaniora am Gymnasium in Zara. Lateinische und griechische Philologie waren seine Berufssücher, welche er mit dem vollsten Eifer betrieb, ohne seine Empfänglichkeit für scheinbar fernab Liegendes zu verlieren, z. B. in Mußestunden, angeregt durch den Umgang mit höheren Officieren der damaligen Festung, Kriegswissenschaft zu studiren und alles darauf Bezügliche von Vegetius bis auf Folard und Vauban, von Cäsar bis auf Erzherzog Karl's Strategie durchzublättern oder, wie im Jahre 1829 auf einer Reise durch Dalmatien bis Cattaro, im Geleite eines Empfehlungsschreibens des Generalcommando's alle Festungswerke des Königreichs zu besichtigen. Der kriegswissenschaftliche Dilettantismus Petruzzi's könnte Lächeln erregen, wenn er eben nur Hauptzweck und nicht, wie Petruzzi selbst später sagte, ein Mittel schlossen, ist Oesterreich ein Verfassungsstaat geworden. Heutzutage pflegt man dieß Gcnnani-sirung zu nennen, indem man, Mittel und Zweck verwechselnd, Übersicht, daß die Regierungen, welche so aufgeklärt waren, auf die Pflege der deiusche» Sprache einen Werth zu legen, damit nicht die Enteignung der Muttersprache der slavischcn Bevölkerung beabsichtigten, sondern dieselbe nur ali Mittel benützten, um minder entwickelten Nationen die Vortheile der Bildung, der Aufklärung, dcs Fortschrittes auf allen Gebieten zugänglich, um ff zu Bürgern dcs Gefammtstaates zu machen. Die deutsche Cultur war auch für Km» von großer Bedeutung; was wäre wohl unser Vaterland, wenn unsere Voreltern die deutsche Sprache nicht gepflegt hätten? Aus sich selbst hätte Krain die Mittel, ein Kulturland zu werden, nich! gewonnen, dnrch den Einfluß deutschen GeiftcS, deutscher Sitte ist dieß möglich geworden. Andernfalls wäre unsere Heimat heute noch das, was etwa Bosnien ist, ein Land der Unwissenheit, der Barbarei. Wir danken cs also der Einsicht unser« Voreltern, daß dieselben, ohne die krainifche Sprache zu mißachten, doch gleichzeitig die Vorlheile fremder Cultur, deutscher Bildung nicht nnterfchätzten. Und was so unsere Voreltern für das Land, für uni gethan, das müssen wir für unsere Nachkomme» thuu, wir müssen mit Ausdauer uud Eifer' bestrebt sein, unser Vaterland auf jener Stufe de: Cultur zu erhalten, aus welche dasselbe durch de» gesunden Sinn der Bevölkerung bisher gebracht wurde. Noch können wir die Stützen, die uns ge° sührt, kaum daß wir gehen gelernt, nicht hochmüthig ivcgwersen, noch dürfen wir dem neuen Idiome, das nntcr dcm Namen der slovenischen Sprache sich nur erst im Werden befindet, die Eignung, eine hochcntwickelte Cnltursprache zu ersetzen, nicht zuerkenncn. Mögen sich Einzelne in dieser nationalen Abgeschlossenheit geuugsam wohl fühlen, ^ cs mit dem Fortschritte ehrlich meint, muß su eines Besseren zn belehren trachten. Auch >n dumpfen feuchten Bauernstuben lebt cs sich, doch wer etwas Bcsscres anstrcbt, wird vor Allcm dafür sorgcn, daß Licht und Lust in das Gclaß komme So muß auch Licht und Lust, Aufklärung u»? Frcihcit nach Krain herein, damit ein gesunde? tüchtiges Staatsbürgerthum gedeihe. Eines der wich' tigsten Medien hiesür ist aber die deutsche Bildung. gewesen wäre zum besseren Verständnisse der alten Schriftsteller in ihren kricgshistorischen Berichten-Als Latinist fand Prof. Petruzzi einmal Gelegenheit, seinen militärischen Freunden einen Gegendienst z>l leisten. Die Franzosen hatten während ihrer Jnva>l0>> im Bezirke Sebenico von dem Portal eines Hort» den venetianischen Löwen aus carrarischem MarM das Symbol der einstigen Meerherrscherin, herabgestürzt und verstümmelt. Kaiser Franz I-, in alt° österreichischer biederer Denkungsart, ließ ihn wiedel aufrichten und Prof. Petruzzi verfaßte für denselben ans Wunsch des dalmatinischen Generalkommando» folgende Inschrift: ,,1?ianc;i8eu8 1 ^uLtriae Imx-'' rrrtor 1819 Daliimtiam porlustrans Venotum Iraner» Oallorum kuroro vversum iustaurauclum euravü-Limo 1828." In Dalmatien war aber auch Petruzzi aLr Neigung zu der einst in Görz so eifrig betriebene» Botanik bald wieder erwacht. Unter seiner Begleitung begann der Lyccalprofessor Alschinger seine For schungen über Dalmatiens Vegetationsverhältnisse, z» welchen auch der früh verstorbene PolizeieommissÄ Rubrieius manchen Beitrag lieferte. Die in Zar>> gedruckte „I?Ioru Mckronsis" war die Frucht der ge meinschastlichen Bemühungen. Aber auch manche Talent ward durch die eifrigen Forscher zum Stadium der Pflanzenkunde geweckt. Petruzzi aber gewann durch diese Studien die Freundschaft un Gegen dieselbe ist seit mehr als einem Jahr-kbnt viel gesündigt worden — vor Allem in der Volksschule^ Als der krainische Landtag das Schul-dtlen ZU ordnen hatte, stand dessen Majorität auf ian Standpunkte nationaler Engherzigkeit. Man kackte es dahin, daß in allen krainischen Volks-sibiilen nr>t Ausnahme jener der Bezirke Tottschee und Weißensels — die slovcnischc Sprache üllkin als die Unterrichtssprache dceretirt wurde, Und lediglich in den wenigen vierclassigen, dann in jenen dreiclassigcn Schulen, für welche die Schul-Gemeinden es wünschten, konnte die deutsche Sprache M Unterrichtsgcgcnstand gelehrt werden. Wer da tv ib daß die Gemeinden am Lande der Meinung d». köstlichkeit blindlings folgen, und wer da weiß, dnk Nctztere in der Regel die beharrlichsten Gegner d.r deutschen Sprache sind, der kann cs auch er-fj„dcn, warum nur wenige Gemeinden einen s-ückcn Wunsch M Geltung brachten. In Folge rissen wird — mit wenigen, zu zählenden Sr I kmen an den krainischen Volksschulen nur l^licli Eine, die slovcnische Sprache gepflegt, und di Ecnntniß der deutschen Sprache, auf welche in ^cit jeder Krainer stolz war, nimmt von ^ahr in der Landbevölkerung ab, ja selbst m«,ksscknlen der Landeshauptstadt lassen dem k ..,^n Sprachunterrichte nur eine spärliche Aus-^rÄmkeit angedeihen. Doch nicht genug an dem, dvi, neuerer Zeit auch den Mittelschulen, deren ^.sEkeit eben nur auf Aneignung der wissen- Schätze anderer Nationen gegründet ist, ^n^iakter streng szenischer Lehranstalten aus-will die deutsche Staatssprache aus den entfernen, will sogar der Handelseorrespon-^ . Xi- krainische Sprache vorschreiben. besser geht es in anderen Kronländern. " „freut sich des tschechischen Sprachcnzwang- o in Galizien ist die deutsche Sprache aus W,?' ,,nd Amt schon lange verpönt, neuester Zeit ^ ,,pn nuck die italienischen Theile des Reiches dem °uch v- rt den Garaus mache», und in u n sübrt der magyarische Chanvinismns — cnua - s-inc Razzia gegen deutsches Än E^n allgemeiner Angriff gegen das Deutsch-in Oesterreich dieß- und jenseits der Leitha ä dic Parole des Tages geworden, man bemüht Ä. dasselbe im Reiche zu erpropriireu. Hunst des damals >n Dalmat.cn weilenden Feldzeug-^reikerrn v. Melden, welche ihm noch lange u„,..rich,S-n,°l-g°»h-it-n »-,,ch»sst-. ^ Ueberall sich für Land uiid Volk mteressirend ^leate sich Pctruzzi in Dalmatien auch auf die irische Landessprache, er eignete sie sich an, um E poetischen Schriftsteller kennen zu lernen von L/ihn besonders die Nagufaner anzogen. Schreiber ein Schüler Petruzzi's, erinnert sich noch, A er ihn«« die Verse eines Gunduliü mit dichterischer Begeisterung reciti^^ Petruzzi aus Zara an ^ - mnmnasium in Laibach versetzt. Obwohl von (Üu^taliener und seit der Kindheit fast ununter-^ unter Italienern lebend, uud von ihnen als M'.se der ihn an die Anstalt zuruckfuhrte, ^ ' den Grund zur deutschen Bildung gelegt. d-Vspäten Jahren schrieb er selbst, er danke d Nnrsebuna, »daß sie die Schritte des südländischen Lkl nas nach einer deutschen Lehranstalt lenkte, ^"h hen Regierung, die den reifen Mann nach Abwesenheit wieder in dieselbe Anstalt LA wo er auf den in der Jugend gelegten ^ fortbauen, sich den deutschen Geist allmälig y. und zum klaren Bewußtsein seines eigent- lichen Beruf-S gelangen konnte." Angesichts dieser bedrohenden Verhältnisse hat i der Deutsche Schulverein gebildet. Sowie die Slavcn in der Schule den Hebel ansetzen, um sich mittelst derselben die Zukunft zu sichern, so müssen die Deutschen dafür sorgen, daß die Erziehungsstätte späteren Generationen eine wirkliche Bildungsstätte bleibe. Zum Schutze deutsch-nationalen Wesens an den Sprachgrenzen im Gebiete gemischt-sprachiger Bevölkerung und in Sprachinseln, wo der Staat zur Pflege des deutschen Sprachunterrichtes nicht mitwirkt, der Bevölkerung aber nicht die vollen Mittel hiezu zu Gebote stehen, soll die Gesammt-heit der deutschen Oesterreicher eintreten, damit die deutsche Jugend nicht in sremden Elementen unter-gehe. — Seine hauptsächliche Wirksamkeit, durch Gründung und Unterstützung deutscher Schulen, wird der Schulverein in jenen Ländern bethätigen, wo in einzelnen Landeslheilen compacte deutsche Bcvöl-kerungsgriippcn vorkommcn wie dieß namentlich in Böhmen und Mähren der Fall ist. Allein auch bei uns in Krain, dessen Verhältnisse anders gestaltet sind, wo das deutsche Element nicht für sich abgeschlossen, sondern im ganzen Lande als ein cnlturclles in dcm Sinne gilt, daß mittelst der dcuischen Sprache der Schulunterricht zum vollen Bildungserfolge geführt werde, ohne daß dadurch eine Verkümmerung des Unterrichtes in der slovenischen Sprache herbeigesührt würde, wo cs sich also im Allgemeinen nicht um ausschließlich deutsche, sondern um solche Schulen handelt,., in welchen auch der deutschen Sprache die gebührende Beachtung geschenkt wird, — kann der Schulverein durch Unterstützung der Gemeinden bei Schulcrwcitcrungen, Aufmunterung deutscher Lchrcr n. s. w scgcnsrcich wirken. Abgesehen davon aber wird auch Krain die Förderung des dcntfchcn Wescns in anderen Krön ländern zu Gute kommen. Es entspricht also den Interessen der Krainer, die Zwecke des Deutschen Schnlvereines thatkrästig zu sördern, und namentlich sci die krainische Vcrfassungspartci dazu berufen, diesem Unternehmen ihre volle Aufmerksamkeit zu-ziiwenden und zn diesem Ende durch Bildung einer Seetion für Krain die Bestrebungen des Vereines, welcher nun schon in allen Kronländern festen Boden gefaßt, und seine Wirksamkeit bereits allent halbcn begonnen hat, zu untcrstützcn. Am Schlüsse seiner mit allscitigem Bcisalle begrüßten Ansführuugcn cmpsahl der Referent nach folgcnde Resolution zur Annahme: „Der constitutionclle Verein anerkennt die hohe Wichtigkeit der Aufgaben des Deutschen Schulvcrcincs für die Pflege der deutschen Sprache und namentlich sür die Bildung der Jugend und in weiterer Linie für die Stärkung des österreichischen Staatsbewnßtseins, er empfiehlt die Werktätige Unterstützung der Thätigkeit dieses Vereines, und ermächtigt den Vereinsausschuß, die Sektion sür Krain zu constituiren." In der hieraus eröffnetcn Debatte sprach zuerst Prof. W. Lin hart, indem er auf die große deutsche Sprachinsel Gottschee hinwies. Redner con statirtc dic Thatsache, daß bereits der Keim zur Verslovenisirung dieses Bezirkes gelegt sci, indcm an der unmittelbaren Grenze des Gerichtsbczirkes Gottschee mehrere slovcnische Schulen errichtet wurden. Der Gottscheer sei wie jeder Deutsche Kos mopolit, und deshalb führte sogar die Stadt gcmcindcvertrctung von Gottschee die slovcnische Sprache in ihrer Volksschule ein. Die slovcnische Sprache bildct übcrdicß in mehreren anderen Schulen des Gottscheer Bezirkes einen Lehrgegenstand, und dadurch sci eine thatsächliche Gefahr der Verflove nisirung entstanden Aus diesem Grunde unterstützt der Deutsche Schulverein bereits Gottscheer Studenten, welche sich als Lehrer für ihren engeren HeimatS-bezirk heranbilden Mithin wäre zur Genüge be- wiesen, daß der Deutsche Schulverein auch für daS Land Krain von großer Bedeutung sei und könne Redner deshalb die beantragte Resolution nur freudigst begrüßen. Herr C. Leskovic meldet sich in administrativer Beziehung zum Worte und gibt bekannt, daß Mitglicderkarten für den Deutschen Schulverein in der Administration des „Laibacher Wochenblattes" zu beheben sind. Ebenso stelle er den Antrag, daß der constitutionelle Verein als solcher dcm Deutschen Schulvercine mit einem Gründungsbeitrage von 20 fl beitrete. (Beifall.) Zu diesem Gegenstände ergreift schließlich Herr C. Dcschmann das Wort und erörtert, von welch' wohlthätigem Einflüsse auf die flavifche Bevölkerung Krains das deutsche Culturelcment schon in früherer Zeit gewesen ist. Redner wirst einen historischen Rückblick aus das 16. Jahrhundert, wo N i k 0 d em u S Fri s ch li u die erste deutsche Schule in Laibach gründete. Derselbe habe eine Schulordnung entworfen, wclche als eine musterhafte zu bezeichnen ist. Viele krainische Studenten suchten und fanden damals deutsche Bildung an den gelehrten Schulen in Wittenberg und Tübingen. Männer wie Trüber uudDalmatin brachten die gediegenen slavischen Bibelübersetzungen zur Zeit der Reformation mittelst Unterstützung der deutschen Fürsten zu Stande und legten den Grund für die slovcnische Literatur. Allerdings wollen einige tonangebende heutige Seriblcr dcr slovcnischcn Nation hicvon nichts erwähnen, sie predigen nur Deutschenhaß. Wahrlich schämen sollten sie sich, die Geschichte ihres Vaterlandes so wenig zu kennen, oder dieselbe absichtlich zu iguoriren. Nach den großen Reformatoren kamen die Jesuiten in das Land und mit ihnen ging es auch mit dem Volksschulwesen abwärts. Vor dem Rathhause der Stadt Laibach wurden damals die slovcnischcn Bibeln verbrannt. Erst unter der hochherzigen Kaiserin Maria Theresia brachen wieder bessere Zeiten für die Volksbildung an, und wurde dcr Volksschule besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Aus dieser Epoche stammen mehrere berühmte krainische Männer, so z. B. Linhart, der eine Ge-schichte von Krain schrieb. Damals beschäftigten sich mit dcr Erforschung des Landes zwei berühmte Naturforscher Haquct und Scopoli, Beide von der Regierung ins Land geschickt. Als die Franzosen in das Land kamen, war der französische Einfluß vorherrschend und cs widmeten sich die Krainer mit Vorliebe dem Studium des Französischen. Nach der Rcoccupatiou kamen mitunter deutsche Professoren an das hicsigc Lyccum; so war namentlich Prof. Richter dcr erste, der mit dcr historischen Quellenforschung begann, und der als Geistlicher von den klerikalen Standesgenossen manches Unangenehme auszustehen hatte. Von Professor Richter stammt dcr einzige Nekrolog, dcr beim Tode des slovenischen Dichters Vodnik gcschricbcn wurdc, ein Beweis, daß auch der deutsche Gelehrte die slovcnische Literatur zu schätzcn wußte. ES ist daher vollkommen unwahr, wenn unsere Gegner die Deutschen als Unterdrücker alles nationalen Wescns dcm Volke verhaßt machen wollcn, Dcr größte slovcnische Dichter Prcschircn schricb beispielsweise neben seinen slovcnischcn Dichtungen auch ganz vorzügliche deutsche Sonnette, ein Beweis, daß ihm das Deutsche sehr lieb und werth war, während heute, wenn es nach dcm Wunsche gewisser Herren ginge — in Krain kein deutsches Wort gesprochen wcrdcn dürfte. Große Verdienste hat um die krainische Schuljugend sich auch der deutsche Professor dcr Mathematik, Schulz, erworben. Es wären somit Beweise genug vorhanden, wie wohlthätig dem Lande die Concurrenz zwischen den heimischen und auswärtigen Lehrkräften gewesen. Die jetzigen Bestrebungen, welche das deutsche Element in Acht und Bann legen wollen, bezwecken nur die Erreichung egoistischer Zwecke unserer nationalen Volksbeglücker. (Lebhafter Beifall.) Bei der Abstimmung wurde die Resolution sowie der Leskovic'sche Antrag einstimmig angenommen- Nachdem kein weiterer Antrag gestellt wurde, erklärte der Vorsitzende die äußerst animirte Sitzung nach einstündiger Dauer für geschloffen. Locale Nachrichten. — (Aus dem Gemeinderathe.) In der am 29. v. M. abgehaltenen Gemeinderathssitzung wurde der von den Gemeinderäthen Dr. Schaffer und Dr. von Schrey eingebrachte Dringlichkeitsantrag auf Constituiruug eines vom Bürgermeister zusammenzusetzenden Comitö's, welches die Modalitäten der Feierlichkeit anläßlich der bevorstehenden Vermählung des Kronprinzen Rudolf festzusetzen und hierüber dem Gemeinderathe Bericht zu erstatten hätte, nach Motivirung dieses Antrages durch GR. Dr. Schaffer angenommen. — Die Abschreibung eines uneinbringlichen Zinskreuzer-Rückstandes im Betrage von 96 fl. 10 kr. wurde bewilligt. — Behufs seinerzeitiger Negulirung der Dampfmühlgasse wurde die Einlösung eines zwei dortigen Besitzern gehörigen Terrains im Flächenausmaße von 487'98 Q.-M. um den Betrag von 405 fl. 66 kr. genehmigt. — Die Errichtung einer Parallelklasse mit Anstellung eines AuShilfs-Lehrers für das Schuljahr 1880/81 an der zweiten städtischen Volksschule in der Zois-straße wurde genehmigt, dagegen soll der Ueber-füllung der ersten städtischen Volksschule im Lyceal-gebäude, wo kein geeignetes freies Schulzimmer existirt, durch Ueberweisung einiger Schüler in die zweite städtische Volksschule abgeholfen werden. -— Der Lehrerin Julie Moos wurde eine Quinquennal-zulage im Betrage von 60 fl. bewilligt. — Namens der Polizeifection beantragt GR. v. ZHub er die Abweisung der Recurse zweier Waarenverkäufer wider die vom Magistrate durchgeführte Beseitigung ihrer Verkaufsstände am westlichen Eingänge in die Schulallee. In der lebhaften Debatte über diesen Gegenstand sprachen sich dieGemeinderätheDr.Zarnik, Regali und Dr. Drö gegen den Sectionsantrag aus. GR. Dr. v. Kaltenegger stellt den Antrag: der Magistrat sei aus Humanitären Gründen zu beauftragen: zu ermitteln, wie den Ansprüchen der Recurrenten in geeigneter Weise durch Anweisung anderer Standplätze abzuhelfen wäre. Dieser Antrag wurde mit 13 gegen 8 Stimmen angenommen. — Das von mehreren Bewohnern des Jakobsviertels eingebrachte Gesuch um Aufhebung des anläßlich der Legung des Trottoirs in Wirksamkeit getretenen Verbotes, durch welches die fernere Aufstellung von Wagen vor den Wirthshäusern in der Florianigasse untersagt wurde, wurde nach längerer Debatte, in welcher GR. Horak sich für die Aufrechthaltung des Verbotes, die GR. Regali, Peterca und Drv sich dagegen aussprachen, abgelehnt. — GR. Regali begründete seinen selbstständigen Antrag auf Vermehrung der städtischen Sicherheitswachmannschaft, welcher der Polizei- und Finanzsection zugewiesen wird. Nach erschöpfter Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stand für die geheime Sitzung der Antrag des Bürgermeisters auf Vermehrung des magistrat-lichenConceptsperfonalszur Behandlung.GR. Jurüiü wünscht, daß derselbe in öffentlicher Sitzung erledigt werde. GR. Dr. Suppan macht aufmerksam, daß auch diese Vorfrage nur in geheimer Sitzung entschieden und erst später wieder eventuell die Sitzung zu einer öffentlichen erklärt werden könne. Die Versammlung beschließt in diesem Sinne. — (N a t i o n a l e S A n standsgef ü h l. Bekanntlich stand nach der letzten öffentlichen Gemeinderathssitzung auch ein Antrag wegen Vermehrung des magistratlichen Conceptsperfonales auf der Tagesordnung der gleichzeitig ausgeschrieben gewesenen -geheimen Sitzung. Personalfragen werden, wie in ^ allen Ländern und wie in der Natur der Sache ge- ' legen, auch seit jeher im hiesigen Gemeinderathe in vertraulicher Sitzung behandelt und wiederholt geschah das gerade auf Antrag der national-elerikalen Minorität. Da Letztere aber bei der Gelegenheit zur Abwechslung wieder einmal einen Scandal in Scene setzen wollte, so stellte sie das ganz ungehörige Verlangen, daß eine eminente und ausschließliche Personalangelegenheit dießmal in öffentlicher Sitzung verhandelt werden solle, worauf die liberale Majorität getreu der ausnahmslosen Uebung und schon aus Rücksicht für die betheiligten Persönlichkeiten selbstverständlich nicht einging. Da stellte Dr. Zarnik im Widerspruche mit der Praxis der ganzen Welt die haarsträubende Behauptung auf, daß die Abhaltung einer geheimen Sitzung nur einstimmig beschlossen werden und daß man sonst die Minorität nicht hindern könne, die Sache in ihren Zeitungen vor die Oesfentlichkeit zu ziehen. Gibt es etwas Unsinnigeres uud zugleich Unerhörteres als diese Behauptung? Darnach genügt es in einem öffentlichen Vertretungskörper, daß der nächst beste Scandalmacher sich mit der Abhaltung einer vertraulichen Sitzung nicht einverstanden erklärt und es müßte dann selbst die delicatefte und privateste Angelegenheit an die Oesfentlichkeit gezerrt werden. Die national-clerikale Minorität wurde sofort in der bezüglichen Sitzung belehrt, daß auch das primitivste Anstandsgefllhl ein Mitglied eines Vertretungskörpers hindern müsse, Gegenstände aus einer vertraulichen Versammlung einer Zeitung zu hinterbringen, was aber die betreffenden Mitglieder unseres Gemeinde-rathes durchaus nicht hinderte, die Vorgänge der letzten vertraulichen Gemeinderathssitzung, natürlich jedoch in verdrehter und mangelhafter Darstellung im „Slovenski Narod" zu behandeln. Wäre es nicht überhaupt bedauerlich, wenn von irgend einem Mit-gliede der Gemeindevertretung unserer Landeshauptstadt die Gesetze des Anstandes nicht respeetirt werden, um der betreffenden Herren willen läge sehr wenig daran; im Gegentheil, dieselben haben damit nur einen weiteren eigenen und also gewiß authentischen Beitrag zu ihrer Charakteristik geliefert und abermals gezeigt, daß die Schranken der Sitte und parlamentarischen Gepflogenheit für sie nicht existiren und daß sie für das, was immer und allerwärts das öffentliche Leben als „Anstandsgefühl" beeinflußt, auch heute noch nicht das geringste Verständnis; besitzen. Sie sind eben nicht civilsirt genug, es fehlt ihnen der erforderliche Grad von Bildung und infoferne könnte man die Ausschreitungen unserer national-elerikalen Wortführer nachsichtiger beur-theilen, wenn sie nicht manchmal, wie jetzt wieder, zugleich den Wahn Hütten, sich für regierungsfähig zu halten. Wie wenig sie das aber sind, zeigt neben der Verkehrtheit und der Gefährlichkeit ihrer politischen Anschauungen kaum minder ihre völlige Verständnißlosigkeit für Takt und Anstand, überhaupt ihre gänzliche sociale Inferiorität. Was schließlich die Angelegenheit selbst anbelangt, an die die national-clerikale Gemeinderathsminorität ihren Scandal an-knüpfte, die Einberufung des guiescirten magistratlichen Eommissärs, Herrn Svetec, zur Dienstleistung, so hat die liberale Majorität hierüber das Urtheil der Bevölkerung wahrlich nicht zu scheuen. Der Vorgang ist nicht nur ein ganz berechtigter, sondern auch iu Hinblick auf die Stadtfinanzen dringend geboten, die eö nicht zulassen, Jemanden, der sich nach dem Ausspruche seiner eigenen Parteigenossen der vollen Arbeitskraft uud eines glänzenden Einkommens erfreut, für sein ganzes Leben aus dem Gemeindesäckel 300 fl. zu bezahlen, ungeachtet er der Gemeinde gar keine Dienste leistet. Der Fall zeugt zugleich wieder für die weitgehende Toleranz, welche die liberale Partei auch politischen Gegnern gegenüber stets zu üben gewohnt ist. Eigentlich hätte Herr Svetec schon längst zur Dienstleistung «unberufen oder feine ihm ohne jede Gegenleistung bezahlte Quiescentengebühr eingestellt werden sollen. Die liberale Gemeinderathsmajorität aber verschob dieß bis zum gegenwärtigen Zeitpunkte, wo die Anforderungen des Dienstes eine Vermehrung der Concepts-kräfte und damit eine Steigerung der Ausgaben unausweichlich machen, wo daher andererseits mit Rücksicht auf die Steuerträger die Einstellung einer ungerechtfertigten und überflüssigen Ausgabe zur dringenden Pflicht wird. — (Aufgefeffe n.) Zur letzten Versammlung des konstitutionellen Vereines schienen die national-elerikalen Journale offenbar einige ihrer hervorragenden Mitarbeiter als Beobachter vor dem Eingänge des Casinos ausgestellt und mit der Aufgabe betraut zu haben, die Personen auszuspüren, welch! dieselbe besuchen würden. Diese müssen nun ihren Blättern mit gewohnter Gewissenhaftigkeit berichtet haben, daß dreizehn Mitglieder an der Versammlung theilgenommen hätten und auf Grund dieser verläß- ^ lichen Informationen versteigen sich „Ehrennarod" . und „Slovenec" sogar zu eigenen, im übrigen höchst j uninteressanten Leitartikeln, worin namentlich Ersterer ! von den erschienenen dreizehn Schwaben spricht und die Versassungspartei ob dieser Unglückszahl bedauert. Dabei haben beide Blätter ganz übersehen, daß schon zur Beschlußfähigkeit mindestens zwanzig Mitglieder anwesend sein müssen uud daß sonst der anwesende ! landesfürstliche Commissär die Versammlung gar nicht eröffnen lassen durfte. Mit den „dreizehn Schwaben" und der „Unglückszahl" hat sich also insbesondere der sloveuische Officiosus wieder einmal gründlich blamirt. Was aber die Zahl der Erschienenen anbelangt, so können wir „Nar." und „Slov." versichern, daß jedenfalls viel mehr Mitglieder anwesend waren, als vormals je zu den Versammlungen des politischen Vereines „Slovenija" gekommen sind, der nun seit Langem nur mehr in der hierländischen Vereinsstatistik existirt, in Bezug auf seine sonstige Wirksamkeit aber sanft entschlafen zu sein scheint. — (Das „Häuflei n" w ä ch st.) Die deiE ciatorischen Hetzereien der Nationalen gegen die Mitglieder des constitutionellen Vereines haben den entgegengesetzten Zweck erreicht. Es macht sich nänilich eben in Folge Ersterer eine vermehrte Theilnahme an dem Vereine wahrnehmbar, dein jüngst wieder mehrere neue Mitglieder beitratcn. Noch ist also die, wie es scheint im Programme der gegenwärtigen Negierung gelegene „Versumpfung" freiheitlicher und konstitutioneller Regungen in Krain nicht erreicht worden, ein erfreuliches Zeichen der Mauuhastigkeit und Gesinnungstüchtigkeit der Parteigenossen. — (Abstrafung des „Slovenski Naro d".) In der verflossenen Woche fand bei dem hiesigen Landes- als Strafgerichte die Appellverhandlung bezüglich jenes Strafurtheiles statt, mit welchem der Nedactcur des „Slov. Nar." wegen Beschimpfung der Herren Leo Suppautschitsch und E. Wawreezka durch die Bezeichnung „Mörder" zu einer Geldstrafe von 10 fl. von dem hiesigen k. k. Bezirksgerichte verurtheilt worden war. Beide Theile appellirten gegen dieses Urtheil; der Angeklagte, weil er für die Urtheilsfällung das Schwurgericht coinpetent, übrigens den AnSdruck „Mörder" nicht als strafbar hielt, die Ankläger, weil das Urtheil zu milde ausfiel, und weil eigenthümlicher Weise der erste Richter einen Milderungsgrund darin fand, daß die „Laib. Ztg." durch jenen Artikel, in welchem sie das Bauernattentat in Zwischenwässern auf Auf- ? Hetzungen zurückführte, das Parteiblatt „Slov. Nar." ^ in Aufregung versetzt habe. Bei der Berusungsver-Handlung suchte Dr. Sarnitz, Vertheidiger des an-geklagten Redacteurs, die Jneompetenz des k. k. Bezirksgerichtes mit der Behauptung nachzuweisen, daß alle durch die Presse begangenen Ehrenbeleidigungen vor das Forum des Schwurgerichtes gehören. Außerdem bestritt er, daß das Wort „Mörder" in dem fraglichen Artikel als ein Schimpfwort aufzufassen sei. Dr. Schrey, Vertreter der Ankläger, wies diese Einwendungen zurück und verlangte im Punkte des Straffatzes die Anwendung des strengen Arrestes, weil der fragliche Narod-Artikel zugleich zur Gehässigkeit gegen das Deutschthum aufreize, aus welchem Grunde auch die Verwandlung der Arrest- in eine Geldstrafe um so weniger zulässig sei, als nicht nur nicht anzunehmen sei, daß durch Erstere der ange-klagte Redacteur einen Verdienstentgang erleiden, sondern wahrscheinlich das Gegentheil eintreten würde. Das Landesgericht bestätigte in Betreff der Schuldfrage das erstrichterliche Erkenntniß, erhöhte jedoch die Geldstrafe von 10 auf 25 fl. Als erschwerend wurde angenommen, daß die Beschimpfung mittelst der Presse, vaß sie gegen zwei Personen und mittelst pines selir groben Schimpfwortes erfolgte, sowie daß der betreffende Artikel des „Sl. Nar." die Aufregung zu vergrößern geeignet und die Absicht darauf gerichtet war. Mildernd wurde lediglich das tadellose Vorleben des Angeklagten Max Armiö berücksichtigt, dagegen der von dem ersten Richter - ohne daß die Verhandlung hiefür irgend einen Anhaltspunkt gegeben hätte — angenommene Milderungsgrund der angeblichen Aufregung durch den Artikel der „Laib. Ztg." nicht angenommen. Diese Entscheidung ist für die nationale Presse ein Mahnruf, in den rohen Schimpfereien innezuhalten und sich eines anständigeren Tones zu bedienen. Zu bedauern ist nur, daß die Strafe nicht den unbekannten Verfasser des Schimpfartikels trifft, dessen Rohheit und Leidenschaftlichkeit nunmehr den vorgeschobenen Redacteur des „Narod" vorläufig um das makellose Vorleben" gebracht hat. Die Offieiösen der dermaligen „Laib. Ztg.", welche den „Sl. Nar." rnit Vorliebe citiren, werden über dessen Abstrafung rvobl kaum sehr erbaut sein, sie kennen ja wohl den Batz: „Sage mir, mit wem Du umgehest, und ich saae Dir, wer Du bist." ^ sNeueste S ch la mm au sb rü ch e des Stovenfkr NarodIn der SonntagSnummer des Dr VoZnjak'schen Leibjournals wird unserem hochverehrten Herrn Landeshauptmann dessen Natu-Llwohnung in der Burg nebst den. Bezüge seiner rnäßiqen Functionsgebühr als die ärgste Bedruckung der Slovenen durch einen „t^oe" imputirt. Wir werden durch diese neueste Kundgebung „des Anstandes und der Sitte" der Schriftgelehrten des Narod" auf die Vermuthung geleitet, daß Dr. HoZnjak in dem Vollgefühle feiner Vicercgentschaft in Krain bereits auf ein Naturalquartier in der ^ura fpeculirt. Seine Angriffe gegen den Herrn Landeshauptmann wegen dessen Functionsgebühr find jedoch das Höchste, was Frechheit zu leisten vermag, indem uns aus verläßlicher Quelle mitgetheilt wird, daß eben der Jmportslovene Dr. Vosnjak während des letzten Landtages die maßgebenden Abgeordneten der liberalen Partei zu einer Erhöhung der in Krain ^erhältnißmäßig niedrig gestellten Funetionsgebühren des Landeshauptmanns und der Landesausschußbeisttzer Zu bewegen versucht hat, was jedoch von den liberalen tzlbaeordneten abgelehnt wurde. Damals soll Dr. ^oZnjak die Bezüge des Landeshauptmanns als in keinem entsprechenden Verhältnisse mit dessen Stellung stehend bezeichnet haben. Damals wäre deren Erhöhung etwas Selbstverständliches gewesen, wahrscheinlich weil damit auch einige reichliche Brosamen für ^)r Vosnjak abgefallen wären, nunmehr ist die bestehende mäßige Functionsgebühr ein „Blutgeld". Wo ist da eine Eonsequenz? WeiterS ärgert sich ^)r Voönjak, daß der Landeüausschuß jüngst die ^ecundararztstclle in Studenz einem des Slovenischen vollkommen kundigen.Kärntner, der durch lange Zeit ^ Psychiater in einein großen Jrrenhause Dienste geleistet hatte, verliehen und nicht einem von ihm droteqirten Doctor der Mediein auü Krain, der nie Psy- ^iatrie betrieben. Ein „ämn.^in". jammert Vosnjak, Nutzte unter Dr. Kaltenegger's Regime einem weichen. Der Jmportslovene Dr. Vosnjak hat ein sehr kurzes Gedächtniß für ähnliche Vorgänge, die bei seiner Anstellung als Zwangsarbeitshausarzt stattfanden. Damals stand dem Untersteirer Dr. Vosnjak ein tüchtiger krainischer Arzt, der sich namentlich um die Armenpflege in Laibach allgemein anerkannte Verdienste erworben hatte, als Bewerber gegenüber, es mußte jedoch der „Kramer" dem „tu^so" aus Untersteiermark weichen, von dem nur bekannt war, daß er in seiner Heimat ein rühriger Agitator gewesen sei. Der Unterschied zwischen damals und jetzt besteht nur darin, daß man damals einen „tu^ec;" aus Untersteiermark in Landesdienste aufnahm, um ihn zu versorgen, während jetzt ein kärntnischer Slovene in Landesdienste tritt, um seine psychiatrischen Kenntnisse in der Landesirrenanstalt zu verwerthen. Am meisten rumort jedoch Dr. Vosnjak in seinem Leibjournal darüber, daß bei Besetzung der Adjunctenstelle im Landesbauamte nicht ein von ihm protegirter krainischer Techniker, sondern ein tüchtiger Ingenieur aus Brünn ausgenommen wurde. Wider ein gegenüber einem „clom^öin". Nun weiß Jedermann, daß Bau- und Straßenangelegenheiten tief in den Säckel des Landes ein-greifen. daher der Landesausschuß nur das Interesse des Landes gewahrt hat, wenn er sich bei Besetzung der gedachten Stelle nicht von landsmannschaftlichen Rücksichten, sondern nur von den geliefertenNachweisender vollen Eignung, nach den inderConcursausschreibung gestellten Erfordernissen leiten ließ. Am wenigsten hat der Jmportslovene Dr. Vosnjak Grund, über Zurücksetzung von Krainern zu jammern, indem es ja allbekannt ist, daß. wenn es nach seinem Wunsche ginge, bei Stellenbesetzungen in Krain vor allem auf seine enragirten Parteigenossen, unbekümmert ob ihre Wiege in Krain, Kärnten, Untersteiermark, Tolmein, Istrien oder gar in Kroatien gestanden, Rücksicht genommen werden müßte; dort jedoch, ivo es sich um höhere Vertrauensstellungen handelt, sind ihm Strohmänner die liebsten. Gewiß hat ein Mann, der alles daran setzte, daß in Krain zu Reichsver-tretern etliche ,,tuM" gewählt wurden, denen die krainischen Verhältnisse spanische Dörfer sind, oder der noch vor Kurzem die untersteirischen Slovenen mit einem deutschen Seifensieder als Reichsvertreter beglücken wollte, kein Recht, sich zum Schutzherrn der Landeseingebornen aufzuwerfen. — (^ulla 6i6s sins linea.) Die slovenischen Blätter lassen gewissenhaft keinen Tag vorübergehen, ohne einige schmähliche Verdächtigungen zu erheben. Angesichts einer so reichen Thätigkeit der nationalen Organe auf diesem Felde müssen wir auf Vollständigkeit in der Wiedergabe dieser ehrenwerthen Enuneiationen verzichten und uns auf Stichproben beschränken. Für heute nur ein Beispiel. In der letzten Versammlung des konstitutionellen Vereines hatte, als die Verhandlung über den Deutschen Schul-verein auf der Tagesordnung, stand, auch Professor Linhart einige Worte gesprochen und angeführt, daß dessen Thätigkeit in Krain vornehmlich dein kleinen Ländchen Gottschee zugute kommen könne. So natürlich und naheliegend diese Bemerkung für einen Fachmann war, der zudem ein geborner Gottfcheer ist, hindert dieß „El. Nar." doch nicht, Professor Linhart zu denunciren, daß er eine oppositionelle Demonstration gemacht hätte und er ist überdies; so freundlich, daran den Wunsch nach einer Maßregelung zu knüpfen. Wie perfid, wie gemein! Wahrlich, wir haben von der gegenwärtigen Regierung keine zu hohen Begriffe, aber wir glauben, diese endlosen Denunciationen müssen auch ihr schon widerwärtig sein, zumal wenn sie nicht nur unverschämt, sondern zugleich so albern sind, wie die vorliegende. — (Parteitag in Wien) Laut neuerer Berichte findet der allgemeine deutsch-österreichische Parteitag am 14. November Vormittags 10 Uhr statt. Am 13. November Abends 6 Uhr wird die Vorbesprechung, am 14. Abends eine gesellige Zusammenkunft im Sophiensaale abgehalten. So wie sämmtliche Bahnen, bewilligt auch die Südbahn den Teilnehmern zur Tour- und Retourfahrt in der Zeit vom 12. bis inclusive 17. November eine 50percentige Preisermäßigung in allen Wagenclassen und bei Benützung aller Züge, einschließlich der Schnellzüge. Der Zutritt ist ausschließlich den mit einer auf ihren Namen lautenden Karte Eingeladenen gestattet, und dürften die Einladungen demnächst ausgetheilt werden. Bei der hohen Wichtigkeit des Parteitages ist es höchst wünschenswerth und eine Ehrensache für die krainische Verfassungspartei, daß dieselbe hiebei zahlreich vertreten sei. Jeder Geladene, dem es Zeit und Umstünde gestatten, möge nicht versäumen, an demselben Theil zu nehmen. Eine dießsällige Besprechung der Theil-nehm enden wird morgen Sonntag den 7. November um 11 Uhr Vormittags im blauenEasinosaalestattsinden, auf welche wir hiemit unter dem Beifügen aufmerksam machen, daß alle Herren, die die Absicht haben den Parteitag zu besuchen, gebeten werden, sich dabei zuversichtlich einzufinden. — (Kaiser I o s e s s f e i e r.) Anläßlich der am 29. November d. I. bevorstehenden Säcular-seier von Kaiser Joses's Thronbesteigung hat der Oberlehrer Herr Sigmund Berger in Neu-Raußnitz in Mähren ein Büchlein herausgegeben, das in gedrängter Form das ganze Leben und Wirken dieses unvergeßlichen Monarchen, sein Denken und Schaffen umschließt und den Lehrern eine willkommene Lebensskizze Kaiser Joses's gewährt. An die Darstellung des Lebenszuges des gefeierten Kaisers werden seine Charakterzüge, Briefe, Aussprüche und Erzählungen aus seinem Leben gereiht. Um 50 kr. kann das Büchlein in jeder Buchhandlung bezogen werden. — (Wo chen-E h r o n i k.) Am 30. v. M. wurden 500 Rekruten des heimailichen Infanterie-Regimentes Nr. 17 von Laibach mittelst Südbahn nach Wien transportirt, um in ihr dort garnisoni-rendes Regiment eingetheilt zu werden. — Das Andenken an die im Gottesacker zu St. Christof in Laibach ruhenden Verstorbenen fand am 1. d. M. durch reichlichen Blumenschmuck und solenne Beleuchtung der Gräber beredten Ausdruck. Am Grabe seiner Gemahlin erschien auch Se. Excellenz der k. k. FML. Freiherr von Pürker aus Agram. — Die Generalversammlung der Mitglieder der philharmonischen Gesellschaft in Laibach wurde für morgen den 7. d. M. einberufen. — Am 30. v. M. wurden nachstehend verzeichnete krainische Grundentlastungs-Obligationen verlost: Mit Coupons k 50 Gulden: Nr. 71, 283, 319, 350, 410, 473, 490; k 100 Gulden: Nr. 17. 105, 108, 463, 628, 539, 765, 783, 878, 916, 929, 970, 1030, 1068, 1131, 1178, 1278, 1335, 1356, 1530, 1594, 1638, 1649, 1706, 1716, 1830, 1941, 1962, 1970, 2008, 2143, 2271, 2302, 2381, 2418, 2431, 2470, 2558, 2572, 2579, 2595, 2625, 2707, 2878, 2933, 2935, 2951, 2981, 3116, 3133, 3137, 3183, 3192, 3193. 500 Gulden: Nr. 5, 15, 16, 162, 224, 244, 342, 371, 389, 499, 615, 637, 651, 710, 803; ü. 1000 Gulden: Nr. 2l, 75, 1 12, 156, 230, 238, 252, 306, 359, 469, 492, 527. 565, 569, 625, 635, 846, 872, 908, 963, 1014, 1142, 1163, 1197, 1209, 1335, 1487, 1507, 1515, 1525, 1662, 1688, 1698, 1774, 1783, 1794, 1824, 1833, 1843, 1869, 1981, 2059, 2082, 2093, 2094, 2264, 2330, 2362, 2372, 2386, 2505, 2572, 2614, 2625, 2643, 2706, 2725, 2748, 2836, 2861, 2865, 2869, 2870, 2882, 2930, 2935, 2948; rr 5000 Gulden: Nr. 17, 314, 375, 619, 621; iit. : Oblig.-Nr. 149 per 940 fl., 377 per 10000 fl., 623 per 400 fl., 805 per 2960 fl., 850 per 90 fl., 1014 per 120 fl., 1242 per 200 fl., 1431 per 300 fl., 1376 per 100 fl., 1631 per 5000 fl., 1710 per 100 fl., 1799 per 410 fl., 1804 per 8100 fl., 1817 per 4600 fl., schließlich von der Obligation mit Coupon Nr. 386 per 5000 fl., der Theil-betrag per 1430 fl. — (Personalnachrichten.) In Laibach starb im 80. Lebensjahre der wegen seines freundlichen, humanen und echt österreichischen Charakters in allen Gesellschaftskreisen hochgeachtete Domherr Josef Ritter von Hillmayer. — Auf seinem Landgute nächst Sava in Krain verschied im hohen Alter von 82 Jahren der pensionirte k. k. Districtsarzt und Medicinalrath Herr Dr. Primus Dolar. — Herr Lorenz Ulöar. k. k. Bezirksrichter in Nassenfuß, wurde über eigenes Ansuchen in gleicher Eigenschaft nach Radmannsdorf versetzt. — Das Jubiläum des Herrn FML. von Schmigoz, Militär-Commandanten in Triest, wurde durch Fackelzug, Serenade und Festdiner gefeiert. — Herr Seetionsrath Wilhelm Pichs, zuletzt Oberstaatsanwalt in Graz, hat sich am 1. d. M. an seinen neuen Bestimmungsort — nach Wien — begeben. -— In Graz starb Herr Karl Ritter von Coppini, Hofrath im Ruhestande. — (Landschaftliches Theater.) Lecocq's anmuthige Operette „Der kleine Herzog" ging dreimal in eleganter, splendider Form über die Bretter und erfuhr freundliche Aufnahme. Das bekannte Converfationslustspiel „Das Stiftungsfest" erheiterte das leider spärlich anwesende Publikum bestens; der Verlauf dieses vortrefflichen Bühnenwerkes war ein klappender, frischer. Minder beifälliger Empfang wurde der bekannten tuberculofen Allerseelentagkomödie „Müller und sein Kind" und dem französischen Familienschauspiele „Haus Fourchambault" zutheil; in Beiden spielte der theatralische Gott der Unterwelt, genannt Souffleur, die Hauptrollen. Weber's unsterbliches Meisterwerk „Der Freischütz", dessen Aufführung in voriger Woche verunglückte, wurde vorgestern in Folge Neubesetzung zweier Hauptpartien („Agathe" : Fräulein Endler und „Max": Herr König) sehr beifällig begrüßt. — (Der Laibacher Pulverthurm.) Die Übersetzung des Pulverthurms an die jetzige Stelle wurde im Jahre 1800 von der damaligen Provinzial-Baudireetion angeregt. Er stand vorher bekanntlich auf dem Schloßberge in bedrohlicher Nähe der Stadt (Explosion vide Valvasor). Das Grundstück war miethweiser B.sitz eines Unterthans des Deutschen Ordens. Die Bewilligung des Ordens zur Abtretung des Ackers zu obgevachtem Zwecke ist vom 10. Juni 1801. Der Acker wird als „hinter dem abgetragenen Hochgericht" gelegen bezeichnet. — (Als einen Unfug) bezeichnet es ein Circulare des k. k. Guberniums in Steiermark vom 18. Februar 1804, daß ein in allerhöchsten Diensten stehender Beamte in der „Unterhaltung eines Wirths-hauses" betreten wurde. Das Erstaunen über diese Sittenstrenge unserer Altvorderen dürfte sich aber legen, wenn der eigentliche Sinn obiger Verordnung enthüllt wird; es wird nämlich unter dem Ausdrucke „Unterhaltung" die Pachtung eines Wirthshauses verstanden. Eine solche zu übernehmen war Beamten ebenso untersagt, als bürgerliche Gewerbe zu treiben. Dem Uebcrtreter war strenge Strafe angedroht. — (Von der Südbahn.) Der Stadtrath in Triest richtete ein Memorandum an das Ministerium bezüglich der Erneuerung der Verzichtleistung der Südbahn auf ihr Vorrecht bezüglich der Fortsetzung der Rudolfsbahn nach Triest. — (Trifailer Kohlengewerkschaft.) Der Trifailer Kohlengewerkschaft wurde die Ausgabe einer zweiten Serie von Actien bewilligt, womit auch der Ankauf der Werke in Sagor durch die genannte Gesellschaft perfect geworden ist. Original-Correspondenz. Von der Kulpa, 2. November. Seitdem wir uns häufiger, als dieß sonst der Fall war, hier der Segnungen slovenischer Amtirung erfreuen, hat der Mangel des Verständnisses für behördliche Verfügungen noch mehr überhandgenommen. Die neuen slovenischen Ausdrücke, welche die Behörden im Schweiße ihres Angesichtes gebrauchen müssen, sind dem Volke eben nicht verständlich, und Letzteres ist genöthigt, sich dieselben von jenen Wenigen erklären zu lassen, welche so glücklich sind, in die Mysterien der neuslovenischen Sprache eingeweiht zu sein. So hat jüngst die Bezirkshauptmannschaft Tschernembl sich veranlaßt gesehen, mehrere Parteien zu einer, den Psarrhosbau in Radoviza betreffenden Localaugenscheinsverhandlung mittelst slovenischer Jntimationen vorzuladen. Die Decrete wurden den betreffenden Leuten (Besitzern aus der Gegend) zugestellt, welche dieselben lasen, jedoch da sie nur der krainischen, nicht aber der neuslovenischen Sprache mächtig sind, nicht verstehen konnten, so daß sie genöthigt waren, sich an Beamte mit dem Bemerken, daß sie aus diesen Vorladungen nicht klug werden, und mit der Bitte um Auskunft zu wenden, in welcher Angelegenheit und was die Behörde von ihnen verlange. Wenn die Anwendung der neu-slovenisch-serbisch-kroatischen Terminologie, wie „Slo-venec" bewiesen hat, selbst den ausgebildetsten Slo-venen Schwierigkeiten bereitet, so ist es freilich nicht zu wundern, wenn dieses Idiom dem krainischen Landmanne unverständlich ist. Verstorbene in Laibach. Den 29. Oktober. Josef Balentinöiö, KeuschlerSsobn, Jlouza Nr. 84, Atrophie. — Stefan Lachainer, Hausbesitzer und Bürger, 71 I., Rosengasse Nr. 7, Herzlähmung. Den 20. Oktober. Josef Fink, Ableber, 60 I., PeterSstraße Nr. 48, ?btln8is pulmonum. — Josef Ritter von Hill-inayer, CanonicnS, 80 I., Domplatz Nr. 13, Marasmus. — Helena Jakli,;, Polizei-AgentenS-Witwe, 70 I., Barmherzigen-gasse Nr. 5. Den 31. Oktober. Margaretha Strauß, Taglöhncrin, 64J-, Kuhthal Nr. 11, Marasmus. Den >. November. Johann Milheve, Taglöhnerinssohn, 4J. 9 Mon., Hradetzkydors Nr. 7. Fruisc». — Helena M. Kastelie, OrdenSschloester, I., Knhthal Nr. II, ThphvS. Den 2, November. Karl Tertnik, Wagenkupplerssohn, 1 I-, Kirchengasse Nr. ü. 3n> C i v i l s p i t a l e. Den 29. Oktober. Johann Wagnkr, Taglöhner, 38 I., Erschöpfung der Kräfte. — Maria Biz>ak, Inwohnerin, 80 I., Marasmus. — Den 30. Oktober. Emil Horvatek, Nähcrinssohn, 4 W., Atrophie. Telegraphischer Kursbericht am 5. November. Papier-Rente 72-15. — Silber-Rente 73'20. — Gold-Rente 87'15 — 1800er StaalS-Anlehen l30'75. — Bankaktien 816. — Creditactien 280'40. — London II7'30. — Silber — — K. k. Müiizdncaten 5'63. — 20 FrnncS-vtücke 9.36. — IVO Reichsmark ü7'87. ____ Witterunstsbulletiu aus Laibach. Lustdruv inMitli-Metern auf 0 reducirt Tinik«- mittel »!' 30 31 733 S 738 3 7Z«'0 7381 71VS Im abgelau Tage«- mittel -s-IS'7 -t-17'0 3 r Thermometer nach C elsiuS Mari-^Mini-»>»>» ^ »>»m Nieder-schlaa >» Mitli-Metern -l- 0'» 0-1 3', -t- 11 -j-llN 18 4'8 6'» S'v -t- L'O -i-12'3 11'2 - 3 U »-8 18'8 Witterungs-Charakter Trübe, Abend« Gewitter a»S Sw., starke Giiffe. Nacht« Resten ».Gewitter, Berge tief beschneit. »0 0 0 »'0 0 0 200 ienen Monat October war al» Starkkr Reif, Moraen-nebel, heiterer Tag, Ost-»'ind, empfindlich kalt. Reif, Morgennebel, wolkenloser Tag. Allgemeiner Laubfall. Nebel, tagsüber zunehmende Bewölkung. Trübe. Ostwind mtßig, Nachts starke Züge der Zugoögel._________________ Morgen« Schnee, tagüber trübe, regnerisch. age«,nittel de« Luftdrucke« 73S V min,, der Temperatur ^-11'» V.. da« Marimum derselbe» -»-23. da« Minimum —3 2° C., die gesammte Niederschlagsmenge 17ti-S uun. »MÄMLOllUIIK. Die gefertigte Direktion veranstaltet am Mittwoch de» 10. November d I. einen Gtielllchalls-Aliend, wozu die P. T. VerciuSinitglieder hiermit eingcladcn werden. Programm: o.) des löbl» k. k. 2Ü. Infanterie-Regiments. b) 1 Anfang 8 llhr. Laibach, am 4. November 1880. 2 8) «Lus I-ii M-" T» Krainifcher Alpenkräntersaft als uiigcniein heilsam anerkannt gegen Erkrankung derAth-mungsMrgane, Kehlkopf- und Bronchial-Katarrhe, Keuclihnsten, Heiserkeit, Hals-, Lungen- und Brust-leiden. Ausgezeichnet ist dieser Saft als Präservativ bei Nebeln und rauher Witterung. Vermöge seines äußerst angenchmcn (Geschmackes ist er Kindern sehr nützlich, ein BedürfniH aber lnngenkranken Menschen. Eine grös?c Flasche sammt Gebrauchs-Anweisung 58 kr» Zu beuchen nnr aus der liiilioin Nath Hausplatz, Laibach. <217) 8—1 ouSschliesilich der Düsseldorfer Röhren- und Eisen-walzwerke, und zwar: Schmiedeiserne Kessel und Siederöhren. , Schmiedeiserne, patentgeschweifite Dampf« , heiznngö- und Dampflcitungö-Nöhren mit lose» oder festen Flanchen (besonders für Zucker-, Spiritus- und chcm. Fabriken geeignet.) Bohrröhren, Ia,p. veläol, geschweißt mit Jnnei^ und Außengewinde. tyasröhren und Fittingö. Gufieiserne Zu- und Abfluss-Röhren, bestes österr. Fabrikat. Blei-, Zinn-, Messing- nnd Kupferröbren. Wußwaarcn, roh undemaUirt, Drehwaaren» Closets re. (187) 3-3 Aä.ri-ödlivIiMvn, I., gegel^ssei? Mamie880livLvIie, KvrvvnrerrüNuoK, gchcimc Jngcndsündcn und Ausschweifungen. R»r. HH » ui» 8 Hkluiil-Pulver laus pernauische» Kräutern erzeugt)-Das Peruin-Pulver ist einzig.mm allein dazu geeignet, um jede Schwache der Zeugnngs- nnd Gebnrtstyeile zu beheben und so dem Manne die Impotenz (MauneSschwache) »nd bei Frauen die Unfruchtbarkeit ,u beseitigen. Auch ist esein uiiersctzUme» Heilinittel bei allen Störiingen de» Nervei,sl>ste,i>S. Bei onrcy Säfte- iind Blutverlust bedingten ^ und liamentlich bei durch Auöschweifuuge«, Onanie uno nächtlichen Pollutionen (als alleinige Ursaetien der Impotenz) hervorgcr»seneu ves Mannes, wie auch bei nervösem Zittern in Händen uno Füße» sind hier die Mittel geboten» durch welche der unausbleibliche Erfolg erzielt wird.—Preis einer Schachtel sammt genauer Beschreibung > tl. 80 Io». . Zu habe» in I »II»»«!, bei Eraömuö B»rs«tv» LandschaftSapotheker. Geiieral-Ageut: 4ll. Gischner, dU>l. Apotheker, Wien, II., Äaisei Josetstrasie 14._l207) Verkauft werden: Lheater-löge und Reitpferd -, Verpachtet werden: Nast-oder Kaffee!)-»,»-Lokalitäten in Laibach: Aufgenommenwerden Wut»« wirthschafter und Gärtner, Handluligtlehrlinge; Dienst münschen: Vandlm'gs' LommiS,Magazineur,gabri». schreibet, Kutscher. Gouvernanten, Stubenmädchen uno lXöchiniien. Nähere» >n »- Äaile»-'», Annonce». Bureau. (216) (Eiiigesen-el.) V«» LSorL ts» P^klSSriroiirKKL. Das Lied zu Men: „Die Wacht am Rhein" Scheint in Tscheruembl verboten zu sein, Denn bald hätt'uns Herr B..............r arretirt, Hiitt'n wir dies Lied nochmal repetirt. Zwei Gottscheer. Kei8e-kl»>6, 8tüoli » Ll L, aus feiner Schafwolle, in schwerer Qualität, 3'40 Meter lang, 1'30 breit. <2I0)tt2-I) Nicht convenirende Plaidsmerden gegen Vergütung des Porto'sz». liickgeuonimen. Auf eine IS tt 8 k! I'I7 Meter L fl. 3, aus guter Schaffwolle. Sonstige Auswahl vou Tuch-waaren. Muster franco ic. Johann Stikarofsky, FabrikS-Nicdcrlage »L Der heutigen Nummer dieser Zeitung liegt eine Beilage von Wilhelm Nosin, Berlin, N.-W,, Jiwalideiistraße Nr. 92, betreffend seine neuen -tohlmag-netischen Gicht- und Rheuinatis-mus.Apparate, bei, auf die wir unsere geehrte» Leser besonders aufmerksam machen. ________________ SvitrvsKvrivk-Srll8t-So»don8 rnr Hmung von Lungen- uud Brustleiden, Husten, Keuchhusten, ^ Heiserkeit uud Bronchial-Verschleimuug. Die unschätzbare Pflanze, lvclchc dic Natur zum Wohlc und Seile der leidcndcn Menschheit hervmlmnqt, schließt das DM lieute unaufstcklärte Geheimnis; in sich, der entzündeten -/.A ^ Schleimhaut des Kehlkopfes und des Luftröhrensystems ebenso M/8L§W scknell al^ wirksam Linderung zu geben und dadurch die Hei- c, ?7 rr „nn der betreffenden erkrankten Organe möglichst rasch zu beordern Da wir bei unserem Fabrikate für reine Mischung von Zucker und SM'vcgerich garantiren. bitten wir um besondere Beachtung unserer behördlich ,-eoistrirtcn Schutzmarke und Unterschrift am Larton, da nur dann dasselbe echt ist. — Preis per Carton 3V kr. Viv1«»r 8elnniilt «L K K. landesbef. Fabrikanten, Wien, Wieden, Ällecgasie 48. ^evot für Laibach: Couditor; , und .S»Ii«8 v«»> Apotheker; : W. Tburuwald, Apotheker, neuer Platz. P. Virnbacher, Ava-^ur , Apotheker, Josef Nußbaumer, Apotheke „zum Engel", Gustav ' ^ Spitra, »ausleute. für Hllln^I.r Friedrich Scholz Apo Kumpss Apotheken für «'„II- I. Kupferschmied, Apotheker. Vvrsvllüunß Luvd ßvßvll rosillg.vdllLdmv. (194) 10—3 «heker. Gcola theker, Mitte der Stadt 8t. ^"in Äättltell, jür Schnitt-und Spectreiwaaren, mit G-wSlNrinrichlnM. -ft !°I°" ° -' V » » > - » A»,n>!,r» nirickitcu an den Haiisetgenthuiucr W ,-»»»« »II. 092)3-3 Die „Neue MPrirte Zeitung alb- von kostet incl. Zusendung rer Post: Nr-NWBKWP"' Är.'»0^ halber. 1'.. vier.eij. Sr. 7.3». , Erscheint jeden Somit»., Einzelne Sinmnier 20 tr.-40 Pf Probe-tlummcrn «erden auf Verlangen gratis und franco -»gesendet ? Zu Jahrgang 1881 tiefer» wir unser» Abonnenten zwei Prächtige Oeisarbeudruli-Bilder, betitelt: „Sorgenlos"». „Träumerisch", nach den gleichnamigen Gemälden v. Ein. Kayscr in München. als Prämien, gegen Nachzahlung von nur 1 fl. ö. W. per Blalt. — Man abonnirl in alle» Buchhandlungen »nd in der Administration dcr „Neuen Hllustnrlki,Zeitung" lü. k Zamarski) Wien, I.» Rc.ingaffc Nr. L. <^»»> (146) 12—7 versedvukt! Da« von der Maffaverwal-lnng der falliten „großen Britanniasllbe -Fabrik" übernommeneRiesenlager wird wegen einqegangener großer Zahlungsverrflichlungen und gänzlicher RLinnung der Lo-calitLten ML' um Vki Procent uutcr der Schatzuuc; verkauft, 'SU daber atko f»»« Für nur fl. <>.70, als kaum der Hätste des WertheS de« bloßen Arbeitslohnes, erhält man nachstehendes äußerst ge-diegenesBrilanniasilb.-Sveise-serviee. welches früher 3<>fl. kostete u. wird für das Weiß-bleiben der Bestecke 25 .iLdrv ßaraatirt. K Tafelmesser »>. vorzüglicher Stahlklinge, K echt englische Britannia-Silber-Gadeln, 6 massive Britannia-Silber-Speiselöffel, 6 feinste Britannia - Silber-Kaffeelöffel, 1 schweren Britannia-Silber-Suvvenschövfer, 1 massivenBriiannia-Silber-Milchschörser, ft feinst ciselirte Präfentir-Tabletls, ft vorzügl. Messerleger, Bri-tannia-Silber, 3 schöne massive Eierbecher, 3 vrachto. feinsteZuckerlassen, 1 vorzüglichen Pfeffer- oder Zuaerbehälter, 1 Üheefeiher, feinste Sorte, 2 effeclvolle Salon - Tafel-ieuchler, 2 feinste Alabaster-Leuchte» auffätze, 50 Stück. Alle hier angeführten SV St. Prachtgkgeustände kosten zusammen 12^- fl. «.70. -MI Bestellungen gegen Nachnahme oder vorherige >Aeld-cinsendungwerden, so lange der Norrath reicht, effectuirt durch die Herren Blau Lf Kann, E-« «Ii'nlti'iinn- ni» 8ilder»d^iken r kliünlx ili^lr. s». Hunderte von Danksagung«. und AiierkennungS-briefen liegen zur össentlichen Einsicht i» unserem Bureau auf. Bei Bestellungen genügt dic Adresse: Itt»u L i« i>. Philharmonische Gesellschaft. Nachdem die für Sonntag den 31. Oktober d. I. anbermimte Plenarversammlung wegen Mangel der zur Beschlußfähigkeit erforderlichen Anzahl Mitglieder nicht abgehalten werden konnte, so wird hiemit für kommenden den 7. d. M. Vormittags 11 Uhr im Vereinslocale eine neuerliche kleimveiMmmliiiU ausgeschrieben, zu welcher die ?. 1. Mitglieder unter Hinweisung auf den tz 23 der Statuten, sowie auf die icreits veröffentlichte Tagesordnung höflichst eingeladen werden. (rm Laibach, den 2. November 1880. Die Direktion. B c i Mlilk kiiillwim', Ni' L (215) Laibach, Atmialltt Nr. 8, neu angekoinmen: " —, j^perugu^er von euge von 70 kr. bis fl. 24.—, Feldstecher von fl. 7.5>'i bis fl. 40.—, Operngucker fl 5.— bis fl. 34.—, Reißzeuge von 70 kr. bis fl. 2 4lneroid-Barometer von fl 6.50 bis fl. 42.—Magnet Juductiouö-Apparate» Pantoskope, feinste Brillen und Zwicker. Operngucker werden unistctailfcht, ausf.cborgt und rcparirt. Pik« 8lh>iM>;r aus dem bürgerlichen Brauhause in Pilsen wird im Gasthanse Zur Rose sLaiiillch, Iu-engasse) in Gebinden zn mit Hinznrechnnng der Fracht nnd zu gleichen Preisen noch durch einige Tage KUIUIIM-I^MKikl' verkauft. (209) 2—1 änl zilt!, Imlickn ükkirlil 8oii>i;i' li. mul I<. .^08l«I,8cIii!n Reich nuSMattete, von der k. k. Lotto-GcfällS-Dircction garantirtc XX. Staats Wohlthiitikkeits Lotterie für Civilzwecke der diesseitigen Reichshälfte» deren Reinertrag zunächst dem Lande Bukowina behufs Errichtung einer Irren- und Kranken-Anstalt und dem rulhenischen National-Institure in Lemberg, dann nach Maß des ErirägniffeS der Landes-Jrren-Anstalt zu Palduna in Vorarlberg, dem Badener WohlibSIigkeitSkeitSbause, einer behufs Ausbildung der weiblichen Jugend der Arbeiter-Bevölkerung in Ebensee zu errichtenden oder zu unterstützenden Anstalt, dem nlährisch schlesischen Blinden-Jnstitnte, dem katholischen Vereine der Lehrerinen und Erzieherinen in Wien, dem Zehnkreuzer-Bereiue zur Errichtung höherer Schulen für Beamtkntöchter in Wien, der Geselllchast adeliger Kraueu in Wien zur Beförderung de» Guten und Nützlichen, dem HilsS- und Spar-Vereine in Wien, endlich dem Krankenhause der Elisabethinerinen in Älagenfurt zugewendet werde. 74.21 Gewinnfte im Gesiimiiltlittraq von 220.600 Gulden. 1 Haupttreffer mit fl. Gold-Rente 1 Haupttreffer mit 20.000 fl. G.-N« ! I Haupttreffer mit 10.000 fl. G.-R. Kerner 18 Vor- und Nachtreffer zu I <><>0 st., 4 00 fl. »nd Stttt st.. 10 Treffer k I 00» fl-, 1 5 Treffer 40Ü fl., 25 Treffer ic LUO fl. Goid Rente, endlich Baargewinnste z» fi„ 80 fl , 40 fl., 80 fl. und tu fl. im Gesammrbetrage von 1UU.000 fl. Die Hiehnng erfolgt unwiderruflich am I I. November 1880. I I» Ä U. K ^ Die näheren Bestimmungen enlhäit der Qpielrlan, welcher mit den Losen bei der Abihe!lungsr>rS!aat«. Lotterie», Stadt. Riemergaffe Str. 7, 2. Stock, im Jacoberhose. sowie be. den zahlreichen ^blatzorganeir unentgeltlich zu bekommen ist. (157) 3—3 I.»»» ,»enUen portotrel — kauft n> a ii billige Zerleii,Malieil-il.W»i)ei- ZUeikir'l? Bei (iss) ir-5 F> ^8 I KüL" MM'«» "LM ist die größte Auswahl in Damen - Consettion ? Bei AI. Laibach, Elephantengasse Nr. 11 LVL!sN8is, <165) 24—5 Fallsucht, Krämpfe, ouch die hartnäckigsten Fülle, heile ich in kürzester Frist nach eiuer mir allein eigenen nnd stets erfolgreiche» Methode, auch brieflich Specinlarzt I»» in Berlin N.W,,Lonisen-Straße Nr 32. Schon Hunderte geheilt. IVlLv biete ävm klüeke äie NLvä ! ? 4VO ««« »larli Haupt-Vevinn im ZUnsti^en k'aUo bietet äio all«»»— j «« u«8tv^i «««« V6Icds VON! >><«»-«>« gonolimiLt uncl A»ravtirt ist. Oie vortlioultiisto Linrieiitun^ clos neuen ?Ianes ist äerart, äass iin l^suko von vemzon Nonsten äuroli, 7 6!i>88<-» <^«,,1»»« rur sielierenZ LlltscdkiäunAkommen, illiruntor befinden sieb Haupt- -treüei-von eventuell Urrrlc ckspeeiell auer Z 1 6ev. L Ä7H» «» «»<»«»" L.N. L;«» «»«»«» 1 <»«»«»»«» LN. ««»«»«»«» L«»«»«»«» ^«»«»»«» LN »«»«»»«» 5 LN. «S.«»»«» LN ««»«»«»«» 12 LN. lOev.LN.L ; 24 „ LN. «<».<»<»«» ! 4 ^ LN. ««»«»«! 52 „ LN. S«»«»«» 108 „ LN. »«»«»«» 214 ^ LN. »«»«»«» 538 „ LN. I«»«»«» 676 „ LN. L«»«» 950 « LN. »»«»! 1 1 ».«»<»«» 26/j45 ^ LN etc. eto. Oie Oowinnsiolinngoii sind xluninüssiF ümtlicd kost^ostollt. ^ur näeksten or8ton 6s>vin»^ieliunk äiesor gros-8sn vom 8tg.»te Mraniirton Keltl-Vorlosun^ Ico8tet 1 SLNLK8 Origins1-I^o8nur Narlc 6 oder tl.3>/z ö.L.-N. Ilraldos » „ ^ 3 „ -1^ ^ 1 viertel n ,» 1V-„ SÜ Kr. „ ^>1s ^.uttrLge voräon sotoi-t gegen LinsonäunL, ?08t< inrialilunx; oller ^»eknalime 668 Ovtrrrgvs mit äer xi-össton 8orxts.lt s,u8ß«t'ül,rt unä srliLlt .Isäer-mann von un8 äio mit äoin Ltaiitsvappen vorselionon Ori LinLl-1^086 selbst in Wnäen. Oen Lestellunxen voräon äie ertor6erliel>en amt-liclion ?Iüno oruti« deigekllgt, »ns vvel, Ire» 8a>voI>I die Lintiieilunss avr Oe^iime s,nt'88on, uls auoti ilie lietrotsoiiclon Kinlugon xn erselion sind unä senden vir nkdi ^'ecler 2>eIi»nA unseren Interessenten unaukeetoräert iimtliolie leisten. Oie ^ussakluiig «lorOovinne erkolst stets prompt unten 8tr»Lts-(l!trantie unä kann äuren äireete 2u-sonäuugon oäerLukVerlÄngenäerlntersssentenäuroli unsere verdmäuneen an allen grösseren klLtren Oesterreioll's veritnlasst veräen. On8ere Oollooto vur stets vom UlUelce liesonäers deoUnstigt unä iialrsn >vir unseren Interessenten ott-msus äie grössten l'reffer an8dsrüililt, u. a solelie von Nark » L«» «»«»«» «« L «»«»«» , S«» «»«»«» »«»«» «»<»<» »««» «»«»«» ««» «»«»«» »«» «»«»«» te Vors.u88ielitlilti kann dei einem 8olel>en auk äer sexrUnäeten Unternehmen itderall aut' sine 8elirr6g6 Letlieiligung mit Lestimmt-ksit gerecdnet veräen, unä liitten >vir äalisr, uni rille ^uttrüge -iiistUliren /» können, uns äie Lestellnngen l,»läig8t »nä.jeäentiills vor äem 1 L. »I. »I. rnkommen rn l»88en. 4D knnli- uml < Iiü^I-kt'üi'Iiükt In Iliunliurx Lin- unä Verkauf »Iler ^rten 8tL»t80>>lißationell. Lisenliiilin-^etisn unä ^nlelienslose. I*. !8. ^ir äiillken ltieräurel» kür ä»s uns seitlier ßs-setiellkte Vertrauen unä inäem vir lrei Legiun äer neuen Veriosunß /.ur öetii eiligune einlaäen, veräen vir uns aucli kernerliin destreben, äurotl stets prompte unä reelle Bedienung äie voUs 2utrieäenlivit unserer geelirten Interessenten (181) IO »«ti«! .k. Zäii!ill'.r L Co., MWsöklors bei Vien, eiiipfehlen: nach limertkanischem System, bei der Wiener Geweibeansstelluiig i880 mit der Medaille III. Classe ÄS sr G Vmter-Vur. ^vrinviinG anliarthritilchcr antirhcumatischer Slati-eiiiiAiinßs-Vlies von Apotheker in Neunkirchen Ee ), wurde bei Gicht, Rheumatismus, Kinderfnßen, veralteten hartnäckigen Nebeln, stets eiternden Wunden, Gesch!echtS- »ud Hautausschlags-Krauk^ heiten, Wimmerln ni» Körper oder im Gesichte, Flechten, syphilitischen Geschwüren, Anschoppungen der Leber und Milz, Häinorrhoidal-Znständcn, Gelbsucht, heftigen Nervenleiden, Muskel- und GeleiikSschmerzen, Magendrücken, Windbeschwerde», Unterleibsverstopfnug, Harnbeschwerden, Pollutionen , Mannesschwäche, Fluß bei Frauen, Skrophelkrankheiten, Driilenaeschwnlst nnd anderen Leiden vielseitig mit^ den besten Erfolgen ange-weudet, was durch Tansende von Ancrkeii»»»gS-schreiben bestätigt wird. Zeugnisse ans Verlangen gratis. Packet! sind in 8 Gabe» gctheilt zn 1 Gulden, Stempel und Packung 10 kr., zu beziehen. Man sichere sich vor Ankauf von Fälschungen und sehe auf die bekannten in vielen Staaten gesetzlich geschützten Macken. Zu haben in I bei L*«1< i ; Adelsberg: Ant. Leban, Apotheker i Agram: Sig. Mitlbach, Apotheker', Vrod: Eng. Schrepel, Apotheker; Graz: I. Purgleitncr, Apotheker, BrüderOberranznicher, Weiid.Ernkoczii,Apotheker; Kraiuburg: Carl8avnik, Apotheker: Marburg: Alois Quandest; Möttling: Fr. Wacha, Apotheker; Rudolfswerth: Dom» Rizzoli, Apotheker. (197) 7—2 S 3 S ev -» i s 1 Einladung. Jene Herren, welche sich für die Gründung eines tvol»i»i8kls«i» Ii-1 ILi »II» in teressiren nnd einem solchen Vereine bcizntreten geneigt wären, werden hiemit höflichst eingeladen, sich am 7» November 1880 um 3 Uhr Nlichmittags im geometrischen Zeichenscwle Nr. 1, 1. Stock, des Realschul-gebäudes zu einer Besprechung zu versammeln. Laibach, im October 1880. Für das vorbereitende Comittz: (202) r-2 Professor LiiiLL . Deutscher Schul Verein. zuui Beitritt in dk» dcutsche» Schulvkrem Gründerbcitrag: Zwanzig Gulden ö. W. Jahresbeitrag: Ein Gulden ö. W. Beitritts-Erklärungen werden bereitwilligst angenommen und die Mitgliederkarten sofort ausgestellt von der Administration des »errellßLssv 7. (Mi> Hriichleidmiit« _ kmvfeble mein neu verbessertes elast. Bruchband, wklcheSvt zum Gebrauche sowohl bei der aiistreiiqensten Arbeit als auch de.' Nach» iin Bette ganz vorzüglich eignet, ohne auch »ue die geringste» Schmerzen zu verursache», und wird soqar durch das bestände! Tra>ien desselben in den meisten Fällen eine Heilung des Leidens erzielt. Bei der Bestelllinq bitte anzuqeben, ob rechts, links odera«! beiden Seite», Größe des Bruches und Hüften-Umfang-sandt vromvt aegen Nachnahme Außerdem noch qroiics Laiier all» Gattunge» Bruchbänder niit Feder, nach den »crschtedem>e» t5o»stru'ctionen, Gusveusorie» i.Tricot, Hirschleder». Gumou» welch letztere beide hauptsächlich bei Hodenbrüchen, wo da» Trag<»A Bruchbandes nicht mehr anqezeigt ist, z» emvfehlen sind, bäruiutter-Vvrfall-Bandagen, Kr«»,pfader»strümpfe>„ ^ stir- und Mutterspritzen, echte Pariser Jrrigatcurs, Peäi"'-vntives, Gum»>i-!«cttct»lagen, Periodentäschcn, t?isb«>>>"^ Leibbinden, Urinl,alter, Katheder, Bongies, Jnl>alation°° Apparate, M»tterkrä»,e, sowie alle chirnrg. Gunimiivaar» u. Artikel zur Krankenpflege in größter Auswahl n. z» sol. P«"'" E». - Baudagell-Fabrikant, Wn, I, tinll»«;» ^i'. W, iin lmiein (208) .1-1 mit oiusm VVOI-tUlk 4 MUlvllvll kulävll ill Koia bLLr vMßvLLdN, 1. epgen unä I»,»«- 2. eexen < , d. I>. Loliütlön (lureli ^rlivits- Liii8teIIung vilvr LntxaiiZ «los l^inlioiumöns in §ol86 vraiiäes oclör Lxplosinn, 3. gLgsn U,-„vI» vo» 4. kk!Mk>N 11, vo»8tvlivit: ü. auk Vnl»!»«»», (I. i. Leoäunxkn von >Vsrtd-liiiliiervn uller ^Vrt unä IjLitrgvlä i>or I'ost ru l^ana un6 /u ^Vasser, «Ivi» /.u >Vassor un6 . iuit'tlas cl68 auk O«!»^ 1 »»>!« »> »>lt und «»!»»« unticijintivt! ^nlilung ,1er vorsioliortcn 8un>me, itul I'««" u ul l)!t8 I>6iloutontl«l ul' ertlioilt, 8<»vo>il l>ei «lor eokortigten Oonoriil-^gontseliatt ul8 uuoli bei ilon I'rovin-! unä lioi llou 8i>oci»I-^80»turon in ullon grössoron Orto» 608 I^iinclv8. vto vvllvrLl-^svlltsodrtt Mr 8tvtvrwLrk,LLrllt0ll llllä Lraw lll vrar, »».Ho ^nflclüruiM eit HauDt-^xentseliLtten in u> Druck von Leykam-Josefsthal in Graz. Verantwortlicher Redacteur Karl Konschegö Nerleger Franz Müller in Laibach.