Laibchkr TliMtt. Redaction und Expedition: Bnhnhosgafie Nr. 15. »rLuum«r»ttou«vreise r»Ierti»n«Pr«ise: ii«. Nr. 291. Mittwoch, 18. Dezember 1878.—Morgen: Nemesms. ll.Zahrg Mit der Po» : «a»,jahr.«. I». ,-ig-il bis S Aeileu ro tr. ^ Die slavische Idee. In mehreren Journalen wird der Ansicht Ausdruck gegeben, daß die Ovationen, welche dem oberkommandierenden General FZM. Freiherrn v. Philippovich dargebracht wurden, nicht nur dem ausgezeichneten Führer der tapferen österreichisch-uuganschen Armee, sondern der von ihm vertretenen slavische n Idee galten. Es wird betont, daß Freiherr v. Philippovich bei Entwurf seines Programmes, betreffend die Organisation der beiden oecnpierten Provinzen, den richtigen Weg einschlug und eiuer beabsichtigten Magyarisierung dieser Provinzen entgegentrat. In slavensreund-lichen Journalen wird hervorgehoben, daß durch die Ereignisse aus der Balkan-Halbinsel die slavische Idee einen gewaltigen Aufschwung erhielt und der morfche, unnatürliche, bereits in allen Fugen krachende Dualismus Zusammenstürzen müsse, es sei derzeit das gesammte Slaventhum in Oesterreich von der Hoffnung erfüllt, daß die slavische Idee jetzt festere Wurzel fassen, für das Slaventhum das Morgenroth einer besseren Zukunft anbrechen und die slavische Idee endlich doch zum Siege gelangen werde. In diesen Journalen wird weiter der Ansicht Ausdruck gegeben, daß auch der österreichische Soldat der slavischen Idee huldigt und dieser heutzutage nicht nur als Söldner seinem Kaiser und Vaterlande dient, sondern auch seiner staatsbürgerlichen Rechte vollbewußt ist. Die slavenfreundliche Presse, berauscht von der slavischen Idee, übersieht die Satzungen der in der österreichisch-ungarischen Armee herrschenden strengen und von ganz Europa hochgehaltenen und hochgeachteten militärischen Disciplin. Der österreichische Soldat, mag er welchem Volksstamme immer angehören, huldigt, wie bekannt, nur einer Idee, er folgt nämlich dem Rufe seines Kaisers und allerhöchsten Kriegsherrn, er steht über den politischen Parteien, er kennt weder ein deutsches, weder ein slavisches noch ein ungarisches, er kennt Nur ein Lager, und dieses istGesammt- Oester- reich; er huldigt weder der deutschen, weder der slavischen noch der ungarischen Idee, sondern dem österreichischen Staatsgedanken. Der österreichische Soldat hält bei Ausübung seiner ihm zustehenden staatsbürgerlichen Rechte einzig und allein die österreichische Idee hoch. Der Handelsvertrag zwischen Deutschland und Oesterreich besteht aus 27 Artikeln, deren Inhalt wir kurz fassen wie folgt: Der gegenseitige Verkehr darf durch keinerlei Ein-, Aus- und Durchfuhrsverbote gehemmt werden, und Ausnahmen dürfen nur stattsiuden: bei Tabak, Salz und Schießpulver, aus Gesundheitspolizeirücksichten und in Kriegsfällen (8 1). Dritte Staaten dürfen hinsichtlich des Betrages, der Sicherung und Erhebung der Eingangs- und Ausgangsabgaben, sowie bezüglich der Durchfuhr nicht günstiger behandelt werden (8 2). Die für bestimmte Gegenstände bewilligten Ausfuhrvergütungen sollen nur den Zweck haben, die Zölle oder inneren Steuern zu ersetzen, welche dafür zu erheben sind, ohne darüber hinausgehende Ausfuhrprämien zu enthalten (Z 3). Durchgangsabgaben werden nicht zur Einhebung gelangen. Diese Vrrsüguug hat auch auf jene Gegenstände Bezug, welche auf ausländische Märkte zum Zwecke des Verkaufes gesendet worden waren, ohne an Mann gebracht worden zu sein, und in das Inland wieder zurückkehren (§8 4 und b). Von Eingangs- und Ausgaugsabgabeu sollen befreit sein: a,) Garne und Gewebe einheimischer Erzeugung, welche in das Gebiet des ändern Theiles zur Zubereitung oder Verarbeitung gebracht und nach vollendeter Arbeit zurückgebracht werden, und zwar Garne und Gewebe zum Waschen, Bleichen, Färben, Walken, Appretieren, Bedrucken und Sticken, Garne in gescherten (auch geschlichteten Ketten nebst dem erforderlichen Schußgarne zur Herstellung von Geweben, sowie Gespinste (einschließlich der erforderlichen Znthaten) zur Herstellung von Spitzen und Posamentierwaren; d) die zur Reparatur aus- und dann wieder eingeführten Gegenstände aller Art; e) sonstige Waren und Gegenstände, welche zur Bearbeitung oder Verarbeitung im Grenztezirke ausgeführt und ohne ihre wesentliche Beschaffenheit und handelsübliche Benennung verändert zu haben wieder eingeführt werden (tz 6). Der Verkehr der Waren, welche einen Begleitschein erfordern, wird in einer Weise geregelt, daß die Abfertigung derselben thunlichst beschleunigt wird, indem die Abnahme des Verschlusses und die Umpackung unterbleibt. Die Aufstellung der beiderseitigen Grenzzollämter geschieht in einer solchen Weise, daß dieselben, an Einem Orte befindlich, gleichzeitige Amtshandlungen ermöglichen (88 7 uud 8). Innere Abgaben dürfen Erzeugnisse des ändern Theiles unter keinem Vorwande höher und in lästigerer Weise treffen, als die gleichnamigen Erzeugnisse des eigenen Landes (ß 9). Beide contrahierenden Staaten verpflichten sich gegenseitig, den Schmuggel zu unterdrücken und den Zollorganen die möglichste Unterstützung in deren Amtsthätigkeit angedeihen zu lassen (8 10). Beide Staaten besitzen vollste Gleichberechtigung bei Benützung der Wasser- und Landstraßen. Insbesondere gelten diese Bestimmungen für den Verkehr zur See, wonach die Nachweise über Laduugssähigkeit, Staatsangehörigkeit, und die Meßbriefe, durch Behörden deren Heimat ausgestellt, auch in dem anderen Lande Rechtskraft behalten. Die Bedingungen und Abgaben für die Benützung der Wasserstraßen sind für beide Ver-tragstheile gleich, und ist die Benützung von Chausseen, Straßen, Kanälen, Schleußen, Fähren, Brücken, des Lootsenwesens, der Krahne, Wageanstalten, Rettungsanstalten rc. gegenseitig (ßß l l bis 14). JeuiLleton. Bauernhäuser in Oesterreich. (Fortsetzung.) Das rheinfränkische Wohnhaus aber steht für sich allein ; Scheuer und Stallungen schließen zwei andere Seiten des Hofes ein; die vierte Seite bildet eine Einfriedigung und die Einfahrt in den Hof nach der Straße zu. Möglich ist es nun Mimerhin, daß auch bei unseren alemannischen Bauernhäusern Wohn- und Wirtschaftsgebäude erst später in eins verwachsen sind; wenigstens spricht die verschiedene Tiefe beider (in Andelsbuch und Grän), der ganz oder nahezu vollständige Mauerabschluß zwischen beiden, theilweise (Andelsbuch) wol auch die gesonderte Bedachung derselben, für eine solche Annahme. Leiderbieten Unsere Publikationen bei keinem der vier besprochenen Häuser einen Situationsplan, aus dem die gestalt und der Abschluß des Hofraums zu er-lehen wäre. Müssen wir daher auch die Stamm- verwandtschaft des alemannischen mit dem altfränkischen Hause, wie es sich im rheinfränkischen noch erhalten hat, im Zweifel lassen, so dürfen wir jenes doch in keinem Falle mit dem sogenannten sächsischen, westfälischen Baueruhause zusammenstellen, obgleich dasselbe auch Wohn- und Wirthfchastsräume unter einem Dache vereinigt. Denn die höchst eigenthümliche Anlage dieser Gehöfte zeigt gegen die Straße zu die große Einfahrt in die Diele, die überdachte Dreschtenne mit den Stallungen zu beiden Seiten, und hinter diesem länglichen Hauptbestandtheile des Hauses ist, wie eine spätere Zuthat, erst die Wohnung angebracht; am Ende der Diele der Herd und hinter dessen abschließender Mauer die Wohnstube M'.t den Schlafkammern zu beiden Seiten. Kein oberes Stockwerk gibt weitere Gelegenheit für Wohnräume; dem Herde fehlt selbst der Schornstein, und der Rauch hat keinen anderen Ausgang als durch die Thüren. (S. Spamers illustriertes Couversationslexikon, 2. Band, Sp. 359 ff.) Wir überlassen es demnach den Ethnologen, zu entscheiden, ob sich ein echt alemannischer Haustypus aufstellen läßt; wobei allerdings nicht außeracht zu lassen sein wird, daß sich Alemannen vor der sogenannten Schlacht bei Zülpich (496) mehrmals weit über fränkische, ja selbst thüringische Gebiete verbreitet haben, so daß eine Combination original-alemannischer Bauweise mit altfränkischer uud vielleicht auch altsächsischer (nicht späterer westfälischer) sich sehr wohl denken ließe. Ein in wesentlichen Stücken verschiedenes Bild zeigen die ländlichen Bauten von Nordtirol und Pusterthal, von Salzburg und zum Theil auch von Kärnten, Ober- und Niederösterreich, welche alle auf einen gemeinsamen bajuwarischen Typus zurückgeführt werden können. Zwar sind sie himmelweit verschieden von den Vorstellungen, welche etwa die lex Lairmariorum über den Salbau des bajuwarischen freien Grundbesitzers aus dem 6. und 7. Jahrhundert erweckt, wo das rußige Dach, getragen von der Firstsul, die Diele, den Hauptraum des Gebäudes, beschattete, während kleinere Winkilsul zur Abschließung von besonderen Gemächern durch bretterne Verschlüge den ersten Anlaß geboten haben mögen. Aber das Beiden contrahierenden Theilen wird vollständige Gleichmäßigkeit der Behandlung des Eisenbahnverkehres zugesichert. Die Beförderungspreise, die Zeit und Art der Abfertigung, insbesondere für transitierende Güter, sind für beide Theile dieselben, und haben nur solche tarifmäßige Gebären, welche zur Publication gelangt sind, zur Einhebung zu gelangen, sohin Rabatt, Refaktien rc. nicht zulässig sind. Die Einhebung von Besör-derungsgebüren an den Grenzbahnen soll auch in der heimatlichen Währung nach dem jeweiligen Kurse angenommen werden. Es wird Fürsorge getroffen werden, daß die beiderseitigen Grenzbahnlinien einen direkten Anschluß erfahren, damit die Güter ohne Verzögerung verführt werden können, und ist die Regelung der Transportbestimmungen nach gleichen Modalitäten in Aussicht genommen. Die Behinderung des Verkehres durch Sequestration, Pfändung von rollendem Eisenbahnmateriale hat zu unterbleiben. Eisenbahnwagen, in welchen Pferde, Manlthiere, Esel, Rindvieh, Schafe, Ziegen oder Schweine befördert worden sind, müssen, wenn sie demnächst zum Transporte von Vieh der genannten Gattungen aus dem Gebiete des einen Theiles in das des anderen verwendet werden sollen, zuvor einem durch besondere Uebereinkuuft festzustellenden Reinigungs-(Desinsections-) Verfahren unterworfen werden, welches geeignet ist, die den Wagen etwa anhaf-^en Ansteckungsstoffe vollständig zu tilgen. An ^rten, wo ein direkter Schienenübergang an den Grenzen stattfindet, werden Güter, welche in vorschriftsmäßig verschlossenen Waggons verwahrt siud, nach Beibringung der Ladungsverzeichnisse und Frachtbriefe ohne Declaration und Revision seitens der Zollorgane weiterbefördert, und gilt dieselbe Bestimmung anch für Güter, welche in das Innere des Landes unter gleichen Beobachtungen geführt werden. Die Vorsorge für das rechtzeitige Eintreffen der Wagen mit unverletztem Verschlüsse steht den Eisenbahnverwaltungen zu. W 15 bis 18). Den Angehörigen beider vertragschließenden Staaten wird in Bezug auf Antritt, Betrieb und Abgaben von Handel und Gewerbe, sowie beim Besuche von Märkten volle Gleichberechtigung zu gesichert. Hievon ausgeschlossen sind das Apotheker-, Sensalen- und Hausiergewerbe. Geschäftsleute, welche sich über Bezahlung ihrer Abgaben rc. Vonseite der Heimatsbehörden ausweisen, sind, falls sie zum Zwecke des Ankaufes von Waren oder mit Warenmustern in das Ausland reisen, abgabenfrei. Fuhrenunternehmer und andere Ver-kehrsvermittler, welche den Transithandel befördern, siud nur bei ihrer Heimatsbehörde abgabenpflichtig (8 19). Der Markenschutz und die mit demselben im Einklänge stehenden Bestimmungen bieten in Be- roße, durchaus gehende, längliche Vorhaus hat och der spätere baierische Hausbau als Erinnerung an primitivere Zeiten bewahrt, und in dem seitlichen Anschmiegen von Stube, Küche und Vorrathskammer ist vielleicht nur eiue weitere Entwicklung jener schwachen Ansätze zu abgesonderten Wohnräumen zu erblicken. Die Wohn-und Wirtschaftsgebäude sind auch hier regelmäßig an einander gebaut, nur im Unter-Jnnthale, in der Gegend von Rattenberg abwärts, wo es noch die meisten großen bäuerlichen Grundbesitzungen gibt, stehen die Wirtschaftsgebäude häufig isoliert in der Nähe der Wohnhäuser, wie das dann auch in Ober- und Niederösterreich und Steiermark nicht selten Wiede» kehrt. Die Tenne ist im Gegensatz zu deu vorarlbergisch-alemannischeu Bauernhäusern erhöht, über den Stallungen oder auch über dem sogenannten Hof, der, streng genommen, nur eine Fortsetzung der Diele, den ganzen Bauernhof nicht selten seiner ganzen Länge nach in zwei Hälften theilt (Bruckberg, St. Gilgen im Salz-butgischeu). (Fortsetzung folgt.) zug auf die Bezeichnung der Waren und deren Verpackung, der Fabriks- uud Handelsmarken, der Muster und Modelle, sowie der Erfindungspatente vollständigste Reciprocität. Der Schutz der Fabriks- und Handelsmarken hat nur so lange Giltlgkeit, als derselbe im Heimatslande währt (8 20). Weitere Bestimmungen regeln die Verpflichtungen der Konsulate bezüglich des Schutzes der Angehörigen beider Staaten, erörtern die Rechte derselben, normieren die Dauer dieses Vertrages und dehnen die Giltigkeit dieses Vertrages auch auf Liechtenstein und Luxemburg aus 21 bis einschließlich 27). Tagesneuigkeitrn. — Ernennungen. Der Minister für Cultus und Unterricht hat die bisherigen Mitglieder der Centralkommifsiou zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale: Regierungsrath Albert N. v. Camesina v. San Vittore, Oberbaurath und Professor Heinrich R. v. Ferstel, Professor Alois Hauser, Custos Dr. Friedrich Kenner, Professor Johann Klein, Regiernngsrath Dr. Eduard Freiherr v. Sacken, Oberbaurath und Professor Friedrich Schmidt, Hofrath und Professor Dr. Theodor Sickel und Professor Dr. Heinrich R. v. Zeißberg — nach Ablauf ihrer Functionsdauer neuerdings zn Mitgliedern dieser Kommission auf die statutenmäßig bestimmte Dauer von fünf Jahreu ernannt. — Ueber einen Unglücksfall in Bosnien wird der „Agr. Ztg." unterm 20. v. M. aus ViZegrad nachstehendes berichtet: „Am 14. November, gegen 4 nachmittags, begann ein heftiger Sci-rocco, der gegen 8 Uhr abends zum Orkan wurde. Auf dem ungefähr 2000 Fuß hohen Berge Bukova-Stiena, dessen felsige Ostseite steil gegen Visegrad abfällt, war in einem ehemaligen türkischen Wachhause eine Kompagnie des 29. Infanterieregiments als Feldwache untergebracht Gegen halb 9 Uhr abends brachten zwei Mann der betreffenden Kompagnie die Schreckensnachricht, daß der Stnrm das von starkem Eichenholz gebaute Wachhaus zusammengerissen habe. „Wir wissen nicht, wie viele unter den Trümmern liegen. Was sich nicht retten konnte, liegt darunter begraben," meldete der eine von ihnen mit schmerzerfüllter Stimme. Der Stationskommandant Generalmajor Samec befehligte sogleich die Genie-Kompagnie znm nothwendigen Rettnngs-werk. Bei strömendem Regen, heftigem Orkan und fortwährendem Donner und Blitz eilte die Rettungsmannschaft mit Aerzten an die Unglücksstätte. Knietiefer Koth erschwerte den Marsch ins Gebirge hinauf, und athemlos kamen die braven Leute nach anderthalb Stunden an die Unglücksstätte. Um ein großes Feuer standen die unverletzt Gebliebenen und einige Minderbeschädigte. Das große hölzerne Wachhaus lag zusammengebrochen am Boden, und platt darüber das schwere eichene Dach. Mit möglichster Schnelligkeit und größter Borsicht wurde das Dach gehoben und die niedergestürzteu Balken beseitigt. Drei Mann lagen erschlagen nnter den Trümmer», vier Schwerverwundete uud fünfzehn mehr oder minder Leichtverwuudete wurden nnter uud zwischen den Trümmern hervorgehoben. Einer von den Schwerverwundeten, ein Zugsführer, starb tagsdarauf im Feldspital in Bisegras, die übrigen Schwerverwunoeten werden mit dem Leben, jedoch mit bleibenden Schäden davoukommen. ^ — Das neue Kabiuet iu Italien ist bereits konstituiert: Depretis würde als Präsident gleichzeitig das Innere, der Senator Magliaui die Finanzen, General Mezzacapo Krieg, Tajani oder Puccioui die Justiz, Tornielli das Aeußere, Briu die Marine, Spantigati den Ackerbau, Coppiuo deu Unterricht, Laporta die öffentlichen Arbeiten übernehmen. — Aus der Dichterwelt. Karl Gutzkow, einer der Reigenführer der modernen deutschen Dichtung, ist im 67. Jahre seines Lebens in Sachseu-hauseu bei Frankfurt a. M. gestorben. Er war am 17. März 1811 in Berlin geboren, wo sein Vater Universitätspedell war. Kanm 21 Jahre alt, betrat er das Gebiet der Literatur. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Dampfbad in Laibach) Herrn An-tou Gnesda, Besitzer des Hotels und Cafe's „Elefant" in Laibach, gebürt die Anerkennung des Verdienstes, einem laugst gefühlten Bedürfnisse, einem von der hiesigen und durchreisende» Bevölkerung längst ausgesprochenen Wunsche durch Errichtung einer in seinen Hotellokalitäten befindlichen, modern constrnierten Dampf-Badeanstalt volle Rechnung getragen zu habeu Das ueu errichtete Dampfbad wurde vou der krainischen Ballgesellschaft zweckmäßig hergestellt und von Herrn F. Doberlet elegant eingerichtet. Im Entree befinden sich 12 Aus- und Ankleidekabinen mit Ruhebetten sammt Toilette. Das Dampfbad selbst zählt zwei Dampfkammer», die erste mit mäßig warmer und die zweite mit hochgradiger Temperatur; es befinden sich darin ein geräumiges Bassin nud ausgiebige, vorzügliche Douchen. Die ganze Anstalt trägt den Charakter der Zweckmäßigkeit, des Comforts und der Eleganz. Die hiesigen Aerzte, namentlich die Herren RR. Dr. R v. Stockt, Dr. Valenta und Dr. Kappler, gaben über diese neu hergerichtete Auftakt ein sehr günstiges Gutachten ab. Das Dampfbad leistet gegen Rhenmatismen, Gicht-, Nerven- und Rücken-marksleiden, Verkrümmungen, Leberleidcn, Haut-ausfchläge u. a. Krankheiten die besten Dienste mit günstigem Erfolg. — (Von Neujahrs-Gratulationen) kann sich jedermann durch Lösung einer Enthebungs-karte L 50 kr. zugunsten der hiesigen Armen in der Handlung des Herrn C. Karinger, Rathausplatz, befreien. — (Aus der evangelischen Gemeinde.) Sonntag den 22. d. um 5 Uhr abeuds findet im evangelischen Schulhause, ohue Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis, die Bethciluug armer Schulkinder mit vom hiesigen evangelischen Frauenoereiue gespendeten Weihnachtsgeschenken statt. — Diesem Humanitätsacte folgt eine Bersammluug sämmtlicher stimmberechtigten Gemciudeglieder, in welcher über die Verwendnng der gesammelten Orgelgelder Beschluß gefaßt werden wird. — (Zweite Benefizvorstellu » g.) Donnerstag den 19. d. findet auf hiesiger Bühne zum Vortheile des fleißigen Darstellers von Väter- und Charakterrollen, Herrn Ehrlich, eine Vorstellung statt. Der Benefiziant wählte das anf der sloveni-schen Bühne eingebürgerte, heimatlichen Stoff verarbeitende und vom Schauspieler Herrn Kocel in das Deutsche übertragene Schauspiel „Die Tochter des Brandlegers", und hofft mit diesem Bühnenprodukte eiu volles Haus zu machen. — (Landschaftliches Theater.) RofenS dreiactiges Lustspiel „Die Compromittierteu" zählt zu den gelungenen Produkten dieses fruchtbaren Bühueuschriftstellers. Der lebenslustige Sohn eines Banquiers macht sich das Vergnügen, die Mitglieder der ihm befreundeten Familien durch ein Pamphlet öffentlich und dnrch Täuschungen und Jntri-guen in eigenen Kreisen zu kompromittieren. ES beliebt diesem lustigen Vogel, zwei Biedermänner, ein junges Ehepaar nnd ein Brautpaar gegen einander zu Hetzen, er betritt jedoch, nachdem er alle durcheinander gebracht, den Rückweg, versöhnt die streitenden Parteien und führt schließlich selbst eine junge, hübsche Braut heim. Die Novität enthält prächtige Szenen; eine der besten ist jene, in welcher dem loyalen, conservativ und regierungsfreundlich gesinnten „Privatier Audorf" voufeite eines oppositionellen Vereines in Gegenwart des strengconser-vativen Gerichtspräsidenten das Ehrenmitglieds-Diplom überreicht wird. Die Aufführung vollzog sich gestern in minder klappender Gestalt, in meh-- reren Szenen erfolgte das Auftreten der berufenen Personen zu spät, der Souffleur ließ sich allzulaut vernehmen, einige Bühnenmitglieder hatten ihre Rollen noch nicht völlig verdaut, die Herren Knöbel (Journalist Kanne) und Schi schkar (Diener) zeigte» sich als gänzlich untauglich zur Ueberuahme einer selbstständigen Rolle. Herr Fried mann stand nicht auf der Höhe eines Gerichtsrathes (Werner), Herr Baum (Assessor Andorf) hatte zu viel Holz, und Herr Waldburger (Carl Möller) hielt in Hand-und Fnßbewegnngen nicht die entsprechenden Grenzen ein. Den Preis des Abends theilten Herr Ehrlich für die gemüthliche Darstellung des „Privatiers Audorf" und Frl. Solvey, welche die sechzehnjährige, muntere, naive „Mathilde Audorf" meisterhaft spielte. Auf der Bahn des Anstandes bewegten sich die Herren Direktor Ludwig (Franz Audorf), Arenberg (Lieutenant Senders), Kocel (der Präsident) und Frl. Binder (Gabriele). Die Direktion möge die Wiederholung dieses prächtigen Lustspieles insolange hinaus vertagen, bis die Rollen des „Gerichtsrathes Werner", des „Banquiers Möller" und des „Journalisten Kanne" mit entsprechenden Bühnenkräften besetzt werden können. — (Aus den Nachbarprovinzen.) Die österreichische Seebehörde in Triest hat im Aufträge des Handelsministeriums alle Anstalten getroffen, um, falls ein neuer Handelsvertrag mit Italien bis zum 1. Jänner 1879 nicht zu stande kommen sollte, sämmtliche italienischen Schiffe, welche an unsere Küsten gebracht wurden, um zu fische», abzuweiseu. Den Schiffen, welche Sabotage betreiben, wird die Einfahrt in österreichische Häfen verweigert, nnd von den italienischen Schiffen anderer Art wird bei der Benützung eines österreichischen Hafens die höhere Tonne»gebür eingehoben werden. — Wie verlautet, tritt der kroatische Landtag am 28. d. zu einer kurzen Session zusammen, — Von Podove nach Sissek reisende Handelsleute erzählen haarsträubende Dinge über die Lage der bosnischen Flüchtlinge, die über Türkisch-Kostajnica nach Novi expediert wurden. Sie hatten eine zwölf-stündige Fußtour bei einer Kälte von zwölf Grad zurückgelegt. Dabei sind die meisten halbnackt, nur mit einem Hemde bekleidet. In der Nacht hörte man den Jammerruf der Unglücklichen. Vom Büchertische. Die Manz'fche k. k. Hof-, Verlags- und Universitätsbuchhandlung inWien bereicherte den Büchertisch mit neuen Erscheinungen. Von Obentrauts Jugendbibliothek erschienen die Hefte Nr. 16 bis einschließlich 30, enthaltend: Biographische Skizzen, Erzählungen, Märchen u. s. w. Diese Hefte tragen die Titel: Josef Hardtmuth, Alt-Wien, eine Weltumsegelung, Fürst Kaunitz. Anastasius Grün, Haus Liechtenstein, zehn Märchen, Tonmeister Gluck, der Untersberg, Fürst Lobkowitz, Maximilian Kaiser von Mexiko, Griffel und Pinsel, van Swieten, Nikolaus Zriuyi. Ueberdies erschienen von den bekannten österreichischen Volks- und Jugeudschriften zur Hebung der Vaterlandsliebe, redigiert von Dr. Isidor Proschko, die Hefte Nr. 10: Erzherzog Karl, 11: Die Franzosen in Wien, und 12: Aus dem treuen Tirol. Ein echt österreichischer Hauch durchzieht diese erwähnten neuesten Erscheinungen auf dein Büchertische, und eignen sich beide ganz vorzüglich für Familienkreise, für die Schuljugend und Schul-bibliotheken in erster Linie, nachdem Inhalt und Schreibart geeignet sind, das patriotische Gefühl zu wecken uud zu stärken. Unter dem Titel „Mann und Weib" werden zwei Bände „Liebesgeschichten", enthaltend: eils interessante und pikante Erzählungen, als: „Geleitbrief", „Felix der Begehrte", „Der Flößer-Hans", „Der Herren-Sepp", „Die Braut von Kain und Abel", „Es regt in Lust ein Liebespaar", „Der Hinterschöpp", „Maria im Elend", „Der Liebste ist mein Glaube", „Mich hat Gott verlassen", „Hans und Grethe", aus der Feder des populären österr. Schriftstellers P. K. Rosegger der Oeffentlich-keit übergeben, worauf wir hiemit die Aufmerksamkeit unserer geehrten Leser lenken wollen. Bestellungen hierauf besorgt die hiesige Buchhandlung von Kleinmayr L Bamberg. Witterung. Laibach, 18. Dezember. Dichter Nebel anhaltend, windstill. Temperatur: morgens 7 Ubr — 5 6^. nachmittags 2 Uhr — 2 6° 6. (1877 — 5 3'; 1876 -s- ö'O'> Baromeicr im raschen Steigen, 723 70 min. Da? gestrige Tage?m>ttcl der Temperatur — 101", um 8 6° unter c>em Nvrmale; der gestrige Nie-dcrschlag 22 50 wm. Schnee. Angekommene Fremde am 17. Dezember. Hotel Stadt Wien. Novak, Oberförster, Klacca. — Nar-dclli, Feldkirchen. — Wengraf, Ksm, Wien. — Marquis Gozzani, Krainburg. Hotel Elefant. Wehrhan, Bergingenieur, sammt Frau, Littai. — Millanich-Lnchese, k. k. Lieutenant, Mostar. — Halla, Forstreserent, Stein. Hotel Europa. Tatzauer, k. k. Hauptmann, Graz. Mohre». Grablovitz, Triest. — Aenik, Wocheiner-Feistriz. — Kocjan, Lesche. — Tomazin, Arch. Verstorbene. Den 17. Dezember. Michael Baje, Aufsehers-Kind, 1»/« I., Elefanten gaffe Nr. 30, Fraisen. Den 18. Dezember. Franziska Sodnik, Kastell-Strashaus-Ausseherskind, 13 Mon., Rathausplatz Nr. 24, Diphtheritis. Theater. Heute (ungerader Tag): Salon Pitzelberger. Komische Operette in 1 Act von Jacques Offenbach. Hierauf: AufdenKnieen. Lustspiel in 1 Act von Er. C. Zum Schluffe: Die Hochzeit bei Laternenschein. Operette in 1 Act von Jacques Offenbach. Telegramm. Budapest, 17. Dezember. Abgeordnetenhaus. Nach längerer Debatte und Erwiderungen Tisza's, der sich gegen den Vorwurf verwahrt, er habe unnöthigerweise die Vertrauensfrage aufgeworfen, und erklärt, daß dies nur durch den Antrag Helfy's erfolgte, wird die Indemnität für das erste Quartal 1879 mit 199 gegen 125 Stimmen bewilligt. Telegrafischer Kursbericht am 18. Dezember. Papier-Rente 61'45. — Silber-Rente 62 70 — «old-Rente 72 70. — 1860er Staats-Anlehen 113 — Bant- actien 782. — Kreditactien 22710. — London 116 95. — Silber 100 5. — K. k Münzdukaten 5 58 — 20-Franc«-Stücke 9-34-/,. —100 Reichsmark 5775. Für Weihnachten empfiehlt Kuäokf AirbijH, Conditor in Laibach, Congreßplatz, seine große Auswahl von Bonbons, Bonbonnieren, Attra-peu, Cartonagen, Juxgegenständen n s w. Auch feinstes Kletzenbrod, Mandolato, Lebkuchen, Marmeladen, Compot, feinste und billigste Chocoladen, Früchte in zierlichen Körbchen und Schachteln und hunderterlei andere Artikel! Jede Bestellung nach auswärts wird aus das schnellste und genaueste effectuiert. (557) 10 - 8 >VI08lSl-ÜL (süßer italienischer Früchtensenf) zu haben bei AudoLWrbisch, Conditor, Congreßplatz. ,581) 6-2 Lur Auswahl praktischer Meikna^tsgaöen ^ empfiehlt die ergebenst Gefertigte ihr reiches ß-H und Stickerei-Warenlager, 8 bestehend aus: Damengilets, Echarps, Fanstschlingen, Gamaschen, Hand-schuhen, Hauben, Kappen, Kragen, Kleidern, Mäntelchen, Manschetten, Miedern, Pnls- nnd Seelenwärmern, Schürzen, Strümpfen, Theater-CapuchouS, HA Tüchern, Unterröcken n. s. w., sür Damen, Knaben und Mädchen. Ueberdies: Anstoßschnüre, Canevas, Chenillen, Damen- und Kinder-Wäsche, Häkelgarne, Häkel-, Stick- und Strickwolle in allen Farben und Gattungen, Nähnadeln, Knöpfe, Perlen, Seide, Stickmuster, Zwirn n. s. w. Achtungsvoll lö75) 2—2 Laibach, Judengasse. WWWWWWWWWW! iWWWWWWWWWWSi Wsil^arten in hübscher Ausstattung empfehlen MM L SsM. Herren Wäsche, "W8 eigenes Erzeugnis, solideste Arbeit, bester Stoff und zu möglichst billigem Preist empfiehlt k. .1. ÜÄMÄNN, Hauptplah Nr. 17. Auch wird Wäsche genau nach Maß und Wunsch an-gefertigt und nur beschaffende Hemden verabfolgt. (23) 107 Consectionen. r-» « 8 rr rr rr rr T. L s Zum Einkäufe scköner unä praktischer Christgeschenke für Damen empfiehlt «I St sein reich sortierte? Warenlager von: Damenhüten, Putzhimbchrn, Coiffure», Kindercapuchons, Wollhanben, Wolltüchern, Ballkriigen, Umhüllen, Paletots, Radmänteln, Hausjacken, Damenschlafröcken, Kin derkleidchen, modernsten Spitzengarnitnren, hochfeinen Echarps und Maschen, Fichus, gestickten Leinen-Battisttüchern, gestickten Brant-schleiern, Mqrthcngarnituren, Damen- und Kindermicder» ik., No«-veantes, sowie auch MM' Uähmaschmen aller bestrenommierten Sisteme. (585) 3 Verkauf auch auf Ratenzahlung nach speziellem Ueberemkommea. .3- rr s Nähmaschinen. Sind die Zeiten noch so schlecht Jedes Christgeschenkr möcht! Die Zeitverhältnisse erheischen cs gebieterisch, nur praktische Einkause zu machen, deshalb kaufe man äas zweite Kroll! wovon niemals zu viel im Hause ist, bei V« F° NLWALW Hauptplatz Nr. 17. § (588) 4-1 Für beste Ware und solideste Bedienung wird garantiert. Aufträge nach auswärts werden prompt effectuiert und Preisconrante bereitwilligst gesandt. im „Sotel Elegant." Das schon seit 20 Jahren im „Hotel Elefant" bestandene Dampfbad ist jetzt gänzlich umgebaut und allen Anforderungen entsprechend völlig neu uud elegant eingerichtet. Ich erlaube mir deshalb, dem hochgeehrten Publikum dasselbe zu recht fleißiger Benützung angelegentlich zu empsehlen und zu recht zahlreichem Zuspruch höflichst einzuladen. Ganz ergebenst Ein Dampfbad 70 kr.; ein Dutzend-Abonnement fl. 6 24; ein separates Dampfbad 1 fl. (587) 3—1 Gedenktafel liber die am 23. Dezember 1878 stattfindenden Licitationen. 3. Feilb., Leuz'sche Real., Laibach, LG. Laibach.— 3. Feilb., Debeuz'sche Real., Laibach, LG. Laibach. — 3. Feilb., Cervan'fche Real., Weißkirchen, BG Rudolfswerth. — 3. Feilb., Hren'sche Real., Leiten, BG. Teisenberg. — 3. Feilb., Brajdih'sche Real!, Grobpule, BG. Wippach. — 3. Feilb., Kapler'fche Real., Ober-feld, BG. Landstraß. —2. Feilb., Kosmatin'sche Real., Prevoje, BG. Egg. — 2. Feilb, Peöar-sche Real., Tlatschenza, BG. Egg. — 2. Feilb., Jeuko'sche Real., Dvorje, VG. Krainbnrg. — — 2. Feilb., Zalar'sche Real., Ko-rosee, BG. LaaS. — 2. Feilb , ivkerbec'sche Real., Podgoro, BG. Laas. — 2. Feilb., RavZelj'sche Real., Mtenmarkt, BG. Laas. — 2. Feilb., Vidrich'sche Real., Dorn, BS-Adelsberg—2.Feilb., Sterle'sche Real., St. Veit, BG. Laas. — Reass. 2. Feilb., Zni-deröii'sche Real., Bloskapoliea, BG. Laas. - Reass. 3. Feilb., Gole'sche Real., Kaplavas, BG. Nassensuß. — 3. Feilb., JurZtt-sche Real., Pruschendors, BG. Landstraß. — 1. Feilb., Jerman-sche Real., Unterseedorf, BG. Loitsch. - 1. Feilb., Ule'fche Real., Niederdorf, BG. Loitsch. 1. Feilb., Ponikvar'sche Real., Zcrovniea, BG. Loitsch. felr-M-LIl-Weii- «si'eii-llieilei'Irgi!, laäst dlomit rum ^nliauko von 2sitxsmii8soa WeilmMlM- Gegvkenken srAvdsnst sin. (577) Weihnachts-Lager der Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung von Jg. v. ÄeinmlM ä:Felt. Kamkerg, Laikalli. Empfthlensnikrthr Frstgcschenkc. Zugendschristen für das Utter von 8 bis 11 Jahren'. Erzählungen, Märchen, Fabeln, Sagen rc. Uesops Fabeln, 4. Aufl., 75 kr. . Bechstein L., Märchenbuch, 35. Aufl., 72 kr., Prachtausgabe fl. 1 80. — R., altdeutsche Märchen, 2. Aufl., fl. 180. Bilderräthsel, lustige, 2. Aufl., fl. 2 70. Blankenstein, unter dem Christbanm, fl. 1 20. Bonn, der Jugend Lust und Leid, fl. 1 80. Braun» aus dem Kinderleben, fl. 180. — Aus meiner Jugendzeit, 3. Anfl., fl. 1 80. — Scherz und Ernst, 2. Aufl., fl. 150. — Die Stiefmutter, sl. 1 35. — Des Mädchens liebstes Buch, sl. 9. Brentano, Rockel, Hinkel und Gackeleier, fl. 1 oO. Busch, Hans Hnckebein, 4. Ausl., fl. 180. — Max und Moritz, 14. Aufl., fl. 180. — Schnacken und Schnurren, 3 Theile, ä, fl. 1oO. Claudius, für kleine Mädchen, 60 kr. CoSmar, Puppe Wunderhold, 2. Aufl., fl. 1'80. — Pnppe Wunderholds Freundinnen, sl. 1 80. Dittmar, der Kinder Lust, 3. Aufl., sl. 2 40. Ebeliug, Fantaska, gesammelte Märchen, Legenden und Sagen, fl. 1 35. — Lustige Geschichten, sl. 150. — Lichtbilder aus dem ÄindeSleben, 2. Aufl., fl. Ernst, General Fritz, sl. 1 26. — Peter der Mohrenkönig, fl. I M. Fäsi, unter dein Christbaum, 90 lr. KUH6S uud Vbeling, »Zugvögel, fl. 1 20. lSodin, Märchen, 4. Aufl., fl- 2 10. — Polnische Volksmärchen, fl- 3. Grimm Gebrüder, Kinder- und Hausinärchen, 24. Aufl., 90 kr-; Velinpapier, 22. Aufl., fl. 180. — A. L., Märchenbuch, 2. Aufl., fl. 2-70. — Deutsche Sagen und Märchen, 3. Aufl., fl. 4 05. Gemmpert, mein erstes weißes Haar, fl. 1 35. — Die Herzblättchen, drei Bände, a fl. 135. Hahn, der erzählende Vater, 4. Anfl., fl. 1 80. Haltans, sinnige Erzählungen, 3. Aufl., fl. 165. Haustein, vier deutsche Märlein, fl. 2 40. Herzblättchens Zeitvertreib, I. bis XXIII. Band; eartoniert fl. 3 15, gebunden a, fl. 3-60. Hirschmann, Spiegelbilder, fl. 1 80. — Märchensrrauß, fl. 180. Hossmann Franz, häusliche Abende, fl. 1-20. Reinecke der Fuchs, 6. Ausl., fl. 180. Hossmann Franz, Deutsche Sage», 6. Aufl., fl. 2-40. — Kleines Sagenbuch, 4. Aufl., fl. 150. — Deutsche Volksmärchen, 5. Aufl., fl. 105. — I., Märchenbuch, 4. Aufl., Quart, fl. 3-60. Hosmann, der Kinder Wnndergarten, 6. Aufl., fl. 1'50. Honnwald, Buch für Kinder gebildeter Stände. Heraus- gegeben von Moltke, fl. 3. Jade, Hans Hänschen, 2. Aufl., 60 kr. Kindertheater, 15 Bändchen, L 30 kr. Koch, neue Bilder, fl. 2-25. — Blumeu und Perlen, 2. Aufl., fl. 180. — Knospen, fl. 120. — Rübezahl, fl. 180. — Spiel und Arbeit, fl. 4 05. Kolb, was wollen wir spielen, fl. 180 Landien, neue Märchen, 3. Aufl., 90 kr. Lansch, Kindermärchen, 11. Aufl., fl. 150. Lowe's, 12 Märchenbücher, L 45 kr. Märchen, von einer Mutter erdacht, 4. Aufl., fl. 2-10. — aus lOOI Nacht, 3. Aufl., fl. 180. — und Lagen, fl. 7-20. Märchenbuch, deutsches, 2. Ausl., fl. 1-80. Messerer, Gemüth und Humor, fl. 180. Müldetter, Buch der schönsten Märchen, fl. 2-40. Naveau, einfache Erzählungen, 2. Aufl., fl. 210. Psass, Märchen aus 1001 Nacht, 3. Aufl., fl. 2 70. ReiuilkS Märchen-, Lieder- und Geschichtenbuch, 4. Aufl., fl. 2-40. Scherer, illustriertes Kinderbuch, 2 Bände, » fl. 3-60. Seele, Erzählungen, fl. 1-44. Siedler, Festblumen, fl. 2-10. Stein A., Samenkörner, fl. 150. — 52 Sonntage, 15. Aufl., fl. 1 65. — Tagebuch dreier Kinder, 4. Aufl., fl. 1 65. — Mariens Tagebuch, 7. Aufl., fl. 1'50. Stein M., Buch für Mädchen, fl. 2 25. Sträsjle, die schönsten Fabeln, fl. 2 25. — Märchenbuch, fl. 1 80. Streich, Werkstätten der Handwerker, 7. Aufl., Folio, fl. 3 60 Trewandt, Jugeudbibliothek, 63 Bändchen, K 45 kr. Wildermnth, von Berg und Thal, 5. Aufl., fl. 2 70. — Für Freistunden, 4. Aufl., fl. 2-70. — Jugendgabe, 4. Aufl., fl. 2-70. — Jugendgarten, 3 Bände, eartoniert, L fl. 3-60, ge- bunden, k fl. 4-5. — Jugendschristen, I. bis XVI Bändchen, ä. 45 kr. — Kindergruß, 6. Aufl., fl. 2 70. — Aus Nord und Süd, 2. Aufl., fl. 2-70. — Aus Schloß und Hütte, 5. Aufl., fl. 2-70. Druck von Jg. v. Kleinmayr L Fed. Bamberx Verleger: Ottomar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Franz Müller.