^M. Milltaji a«l! 27. ^jlris W3 Die „üllibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Venn- und Feiertage, tllgsich, nud losiet sammt dm Veilagen im Comptoir ganzjäi)riss n fl., halb-jlilhrtg 5 fl. 50 Ir., mit Mreu^aud im Eomptoir ganzj. 12 fi., halbj. e fl. Filr dir Zustellung in's Haus siud halbj. 50 lr. l»chr zu entrichten. Mit der Vost portofrei ganzj., untn Kreuzband und gedruckter Udrrssc l5> si., halvj. 7 fl. 50 fr. Hnstrtionsgrbiihr sllr eiue Vlninond - Sftalteuzeile ober dm Raum derselben, ist filv Nualigc Einschaltung 6 kr., filr 2malige8k-., siir »malicic 10 lr. u. f. w. Zu diesen Gebühren ist uoch der Insertions-.Stempel per 30 tr. fi!r eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. fllr 3 Mal, 1 si. 40 t>. filr 2 Mal und 90 lr. fllr 1 Mal (mit Inbegriff des InsertiansstempelS). ^Kaibacher Mluna. Plilnummtillng - Ankündigung. Auf die „Laibacher Zeitung" nebst „Blätter ans Krain" wird ein nenes Abonnement eröffnet. Der ^Prannmerations-Preis be trägt: Vom K. Mai bis Gnde Dezember: Im Comptoir offen..... 7 fi. 34 kr. Im Comptoir unter Couvert . . 8 » — „ Für Laibach, ins Haus zugestellt ^t ,. — « Mit Post, mltcr Kreuzband . . »« — ,. Vom R. Mai bis Gnde Juni: Im Comptoir abgeholt.... l fi. »4 kr- Im Comptoir unter Convert . . 2 „ — „ In öaibach, ins Hans zugestellt. H ., — « ^'t Poss. unter Kreuzband . . V ,. HO .. Laibach Gnde April R^ii3. Jg. v. Klmmllyr sr F. Dambcrg. Amtlicher Wil. s0e. k. k. Apostolische Majestät Haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14, April d. I. dem k. k. Hof- und Burgpfarrcr Dr. Iohaun Schweß die Titulatur'Abtei i). ^>l. V. lle Null-, im Königreiche Ungarn taxfrei allergnäolgst zu verleihen geruht. Dic Oberste Nechuungs-KontrolSbehördc hat cinc daselbst in Erledigung gekommene Hoflonzipistcnstcllc drm Rcchnungsoffizial der Kamcral-Hauplbuchhaltuug Nudolph Peschl, verliehen. Am 25. April 1863 wurde in der k. k. Hof- und Gtaatsdruckcrei in Wien das XVI. Stück des Reichs« Gesetz-Blattes ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 37. Deu Erlaß des Finanzministeriums vom 22, April 1^63, womit der Nachweis der in Folge des Allerhöchsten Patentes vom 19. September 1>!5'7 im Verwaltungs-Iabre 1^62 bewirkten AuS-mn!,;ungcu vcrössenllicht wird. Wien, 20, April 1803. Vom k. k. Redaktiousbureau des Rcichö'Gcssh'Vlatleö. NichjMlichcr Theil Die Antwort Dänemarks auf die identischen Protest-Noten Oesterreichs und Preußens vom 17. April ist erfolgt, zwar nicht di-rekt, ciber um so prägnanter in indirekter Wcise. Die königliche Botschaft, welche der dänische Minister. Präsident Hall bei Eröffnung des dänischen Reichs« ^"lhes (nicht Reichstages, der bloß für Jutland nnd die dänischen Inseln zu tagen bcrnfrn ist) am 22, April verlas, erklärt ausdrücklich, dast die Mittbcilun. arn (s^lue beißen Proteste) der deutschen Großmächte ben Entschluß der dänischen Regierung nicht im Mm< ^Ncn erschüttern. Sehr merkwürdig ist folgende stelle der Votschaft: „Die vom Ncichsrathc angc-"°"nncncu und vom Könige bestätigten Gcsehe wcr-."' für das Königreich uud für Schleswig in Kraft ""en, s^f^.„^ „i^t in deu Gesetzen selbst dic Bedin- gung liegt, dap gleichzeitig Aehnlichcö in Holstein eintrete." Der erste Theil dieses PassnS der könig. lichen Votschaft involvirt die förmliche Inkorporation Schleswigs in Dänemark zuwider der Uebcreinkünftc von 185)1/2, wornach Dänemark sich verpflichtet bat. diese Inkorporation niemals vorzunehmen. Denn hatten schon die Dänen im Rcichsrathe das Ueberge« wicht, als uoch holsteinische Abgeordneten in demsel. bcn erschiene», so haben sic es. nachdem diese ent-fallen, doppelt und dreifach über die Abgcordueteu Schleswigs deutscher Zunge. Es herrschte also das dänische Volk in Schleswig „vcrfassnngsmäßig". welche Herrschaft aber gerade durch die Vereinbarungen, welche Oesterreich und Preußcu 1851/2 mit Dänemark getroffen haben und die der deutsche Bund ratifizirt hat. für immer hinlangehaltcn werben sollte. Der zweite Theil dieses Passus'nimmt ohne Weiteres dic alten diesen Vereinbarungen diametralisch eutge-geustehcnden Verordnungcu vom 30, März als zu Rechte bestehend au und uuterwirft insofernc Holstein den Beschlüssen des Neichörathcs, der doch, wie das dänische Kabiuet auerkcnnt, unr für das eigentliche Dänemark und für Schleswig cxistirt. Oesterreich. Wien, 24. 9'prjl. <5iu Telegramm aus Prag, 23. April 6 M,>r, mcloet.- Die Zeichiilingen auf die böbmijchc E^somptednul bctlngon hellte 5 stellte Stabs- und Obcroffizicrö des Armee- uud Nuliestandes, — unter diesen erschmtt der in der Zen« lralkanzlci des Kriegsministeriums kommandirtc Ritt« meister Johann Hoffmann als Redakteur des Militär» Schematismus bezeichuct, — Inualidenhäuser. Parteien. Beamte. Bildnngsanstallcn, Landes . Verwaltungs-brauchen in der Militärgrcnze und ärarlsche Grenz. Schulaustaltcu — cudlich die Seemacht und der übliche Anhang. — Ueber einen, in der belgischen Mühle des Herru Pongraz in Karlstadt ausgcbrocheueu Brand, meldet die „Agramcr Ztg.". daß ungeachtet der Asse« kuranz cin bcdeuteuder Schadcu eutstanden. Ueber die Entstehung des Vraudes ist mau uoch nicht im Stande mit Bestimmtheit etwas zu sagen. Die Schuel< ligkeit mit welcher das Fcuer mn sich griff, ist zu- meist die Ursache des bcdentcnden Schadens; es sind 12.000 McM Frucht, über 12.000 Zlutner Mehl. eine große Änzabl Säcke, so wie alle Maschinen daö Opfer des furchtbaren ElcmeutcS gcwordcu. — In Lemberss wurde der Gcmeindcrath uub Schucider Vajda verhaftet. Auf dem Eisenbahuhof soU der Znaven«Kapitän Cywinski angehalten worden sein. Aus Lczajsk wurden nach Lembcrg dic beiden Ziclinöki aus Lilbycza. die der beabsichtigten Theilnahme am Ausstände verdächtigt waren. an d<-.s Strafgericht eingeliefert. — In Krakau wurde eiu Pole, ciu hervorrageudcs. obwohl uicht im Felde tbätiges Mitglied der Aktionspartci aus Narschall. verhaftet. Derselbe befaud sich im Bcsit) vier falscher Pässe uud einer beträchtlichen Geldsumme. Krakau, 24. April. Der heutige »Czaö". welcher keiue Nachrichten von Gefechten bringt, zählt die Stärke und den Anfcnthaltsort der Insurgenten - Ab-tbciluugcu auf und sind deren drei im Kalischcr Gc« biete; die erste iu Kauic unter Doling mit 400Schüyen, 200 Sensenmännern und 40 Reitern; cinc zweite unter Taczanowsli in Pyzdry mil 5>00 glit bewaffneten Männern; dic dritte endlich in Slupcy nut 300 Mann Infanterie und 60 Reitern unter Skrzynski. Vei diesen Abtheilungen befinden sich :'»0 franzosische Offi« ziere. Im Sandomirslischcn stehen vier Abtheilungen unter dem Oberbefehle Czachowski's. Gestern wurdfu in der Gegend von Stobnica Kauoncnschlissc gehört. In Volhynlen bei Dubno sott der Aufstand aufgebrochen sein. Krakan, 25. April. Nach dem heutige» ..Czas« sollen die zur Verfolgung der RcmiszcwSki'schen Ab. thciluug auögeschiekteu Garde.Hiißarcn in den Kam« plnowsti'schcu Wäldern auf's Haupt geschlagen wor« den sein und sollen über .'l00 Todte uud Verwundete gehabt haben. In der Gegend von Myszkow fand gestern ^2-4.) ein Gefecht Statt. Die Rnssen brachten auf die dor-tigc Eiscnbahustatiou über 40 Verwundete (Russen), 4 blessirtc Anfstä'lldische uud 2 Gefangene. Eine von cincm Augenzeugen dem ^Czas" zugekommene sichere Nachricht erzählt vou drei am 24. in der Nähe der Warschau - Krakauer Eisenbahn stattgcfuudenen Ge« fechtcu; das erste bei Rogow, das zweite bei Brzc-zluy. das dritte bei Iaworuicki. ^cNtercs dauerte von 4 Ubr früh bis 11 Ubr Vormittags und wurde gegen den russischen Oberst AIcuicz mit <',00 Mann gekämpft. 60 verwundete Nusscu wurdcu vou dort uach dem Myszkower Bahnbof gebracht. Daß nach Tarnow gestern 3 Wagen mit verwundeten Aufständische» gebracht worden seien, bedarf uoch der Bestätigung. Deutschland. Berlin, 24. April. Von der polnischen Grenze wird unter dem 23. d. M. gemeldet: Bei Myszkow an der WarschaU'Wieuer Eisenbahu fand cin Gefecht der Russen mit den Polen Statt. Zwei Brücken sind unfahrbar gemacht. Bei Radomsko fand ein heftiger Kampf Statt. Verlin, 24, April. Die „Kreuzzeituug" bort aus Frankfurt a. M,: Während verschiedene deutsche Höfe das Ansuchen der französischen Depesche. sich der Prcssiou gegeu Nußlaud auzuschlicßeu. abgelehnt haben, hat Baden cinc freuudlichcrc Stellung zu dic° scr Depesche ciugcuommeu. Berlin, 24. Avril. Eiu Telegramm der »Nord. dcntschrn Zcltuug" meldet aus Westprenöcn^ Aus dcu Kreisen Thorn uud Kulm sind vc>n den Städten und vou den Gütern der Polen 600 Mann. damn« lcr 100 berittene über die Grenze gegangen. Von einem Detachement aus Lipno angegriffeu. siud die betiltcuen entflohen, das Fußvolk und dic Bagage wurde» festgenommen. 353 Karlsruhe, 24. April. Herr v. Noggcnbach 'beantwortete Hänssers Interpellation wegen Schlei wig-Holsleins dahin. Baden betrachte die Fünfziger« Protokolle durch das März «Patent als thatsächlich anfgeboben. Stettin, 24. April. Die ..Ostsee-Ztg.« melde« in eincr Korrespondenz von der polnischen Grenze vom 22. bieseö Monates: Dnrch kaiserlichen Ukas ist in sieben an die ehemaligen polnischen Provinzen grcn» zenden rnssischen Gonocrnemciits der allgeineine i'and» Nnrm einberufen. Jedes Gouveruement stellt 8000 Mann. Breslau, 23. April (Nachts). Die «Schlcsischc Zeitnug" meldet ans Ostrowo, 22. d. M.: Der Grenz« verkehr ist wieder unbehindert, Der russische General Prinz Wittgenstein ist nicht zurückgekehrt; er soll anf seine Güter gegangen sein. Nachrichten ans Wilna melden den Wicderansbruch des Aufstaudes in Vol« hynien »lnd Podolien. Es heißt, die Aufständischen haben bei Var gesiegt. Schweiz. Vern, 24. April. Der Bundesrat!) hat be« schlössen, der italienischen und der österreichischen Negierung anzuzeigen, daß lant amtlichen Erhebungen in den Grcnzkantonen ein Einfall in Tirol vom schweizerischen Gebiete aus nicht zu besorgen, daher für dic italienische Regierung kein Grund für außerordentliche Trnppenanhäufnngcn in Vcltlin vorhan« den sei. Italienische Staaten. Nom, 15. April. Die Königin Marie uon Neapel ist vorgestern Abends 8'/, Uhr an Bord einer spanischen Fregatte nebst ibrem Gefolge im Hafen vc»n Civitavecchia eingetroffen, nnd daselbst von ihrem königlichen Gemal, sowie dem Grafen und der Gräfin v. Tram bewillkommt worden. Ein Eltrazng brachte die hohen Herrschaften nach Nom, wo sie gegen Mit« lcrnacht auf der Station vor Porta Portesc ankamen Die Prinzen des bourbonischcn Hauses, der Adel und die übrigen Mitglieder der neapolitanischen Emigration hatten sich dort zur Begrüßung ilircr Herrscherin versammelt. Sämmtliche anwesende Damen trngcn Plnmcnslränßc. welche sie der gerührten und erfreu« ten Königin überreichten, Als die hohe Frau ihren Wagen besteigen wollte, nm sich nach den» Palast Farncsc zu begeben, umringte eine Mengt neapolitanischer Bauern die Pferde, nm dicsclbeu abzuschirren und sich selbst einzuspannen. Da aber König Franz sich diesem loyalen Akt entschieden widersetzte, brglci» ietcn die Bauern mit brennenden Fackeln den königlichen Wagen bis an die Porta H)ortesc. Schon in Lyon war übrigens die Königin von einer Anzahl neapolitanischer Emigrirlcr cnthnsiastisch begrüßt wor« den, die sich zn diesem Zwecke von Paris ans dort« hin begeben hatten. Nom, 24. April. Der „Osscrvatore romano" demcntirl die von den Journalen gebrachte Nachricht, der Papst hätte eigenhändige Schreiben betreff Polens an die Kaiser von Oesterreich nnd Frankreich gesendet. Turin, 24. April. Die lieutlgc „Opinionc" schreibt: Die Antwort nnserer Ncgicrnng anf die französische Note in Vctrcff Polens ist nach Paris abgegangen. — Wir glauben, daß diese Antwort, obwohl sie den Wunsch ansdrückt, daß die Mitwir« lung Italiens zn einem günstigen Nesnltatc der Schritte Frankreichs bcizntrageu vermöchte, dennoch die durch unsere besonderen politischen Znstände geforderte Freiheit der Aktion anfrechthaltc. Turin,' 23. April (Nachts). Der Minister des Auswärtigen ist diesen Abend nach Florenz gereist. Die „Stampa" bestätigt das Einlangen einer Note der französischen Regierung bezüglich PolenS in Turin. Frankreich. Die „France" vom 20. April berichtet nach cincm Privatbrief aus, Petersburg, daß die russische Regierung in Kurland ein Bcobachtnngskorps mit dem Hauptquartier in Mitau und der Aufgabe, die Mceresgrcnzc dieser Provinz zu bewachen, zusammen» ziehen werde. Gleichzcuig werde eine Sicdivision nach Riga gesendet, um den licfiändischcn Meerbusen, wo man polnische ^andllngcn befürchtet, zn überwachen. Dänemark. Kopenhagen, 22. April. Hentc hat die Er« össlmng des RcichsratbeS stattgtfnndcn, der Ministcr-Präsioeut H>'ll verlas folgende königliche Votschaft: Durch die Vlschlüffc des Bnndeütages und der holsteinischen Stänreversammlnng sei der König in die Nothwendigkeit versetzt, wegen der verfassungsmäßigen Stellung Holsteins in der Monarchic Bestimmungen zu treffen." Ungeachtet die Bekanntmachung vom 30. März die Bundcsforderungen möglichst zn erfüllen suche, indem sie Holstein größere Selbstständigleit und Freiheit gebe, sehen die empfangenen Mittheilungen seitens der deutschen Großmächte außer Zweifel. daß diese Veranstaltungen angefochten wcrdcu. Dicß erschüttere jedcch nicht den Entschluß der Anfrcchtballling der Unabhängigkeit der freien Ent< wicklnug nichtdenlschcr ^andcsthcile. Die vom Reichs« rathe angenommenen nnd vom Könige bestätigten Gesetze werden also für das Königreich nnd für Schleswig in Kraft treten, sofcrne nicht in den Ge-setzen selbst die Bedingung liege, daß gleichzeitig Aehnlichcs ill Holstein eintrete. Ebenso könne der vom Rcichsratbe bewilligte Zuschuß zum Normal« Budget verwendet wcrocn. auch ohne Erreichung des entsprechenden Znschnsscs Holsteins, wenn die bctrcf« fendc Bewilligung nicht anders bestimmt. Ucbercinstimmcnd biemit sind diejenigen Gesetzes-vorlagen entworfen, welche wegen ihrer Wichtigkeit die Zlisammcnbcrnfnng einer außerordentlichen Reichs« ratdösession veranlassen. Die selbstständigc Orgaoi« sation der von Holstein und ^auenburg rckrutirtcn Truppcu - Abtheilllogen erheische ein nencs Normal-Vlldget für die gemeinschaftlich gebliebenen Militär-Anstalten, sowie die Durchführung der lauge verschobenen Ordnung der dänischen Heercs-Mtheilnng. Dic Zollrcform könne nicht länger verschoben werden, der vorgelegte Entwnrf berücksichtige die Wünsche und Anschannngen des Reichsrathes so we» scntlich, daß eine Verständigung ohne Schwierigkeit erzielt werden könne. Obgleich der Entwnrf schon einmal den Ständen Holsteins bchnfs ocr Annahme vorgelegt worden, werde, bevor derselbe in Gesetzeskraft trete, ric Gelegenheit werden, beizustimmen, damit die Durchfübruug gleicher Bestimmungen für das ganze jetzige Zollgebiet ermöglicht werde. Obgleich die Verhältnisse eine umfassende Revision der Vcr« fassnng erheischen, wnrde doch am Richtigsten befnn« den, dieselbe bis zur nächsten ordentlichen Rcichsiaths» session, welche binnen wenigen Monaten zusammen« treten werde, zn verschieben. Kopenhagen, 2:). April, Das Zollgesetz wurde vorgelegt; es tritt 1864 in Kraft. Wenn nicht ähn« liche Bestimmungen für Holstein in Wirksamkeit treten, ist die Rcgicrnllg ermächtigt, Anstalten znr Errichtung einer Zollgrenze zwischen Dänemark, Schleswig einer« scits und Holstein andererseits zu treffen, Grosfbritaulliell. London, 23, April (Nachts). Roebuk inter, pcllirt, w>is die Regierung wegen der amerikanischen Konfisziruügen englischer Schiffe beschlossen habe. und erklärt unter Beifall, der Kvieg sei derartigen inso-lcntcn Verkebrseiugriffcu vorzuziehen. 5!ord Palmerslon erwiderte, er könne die eventuelle Entschließung der Regierung vorerst nicht mittheik'n. Bentinck tadelt den amerikanischen Gesandten wegen des bewußten Begleitschreibens. Die Debatte darüber bleibt resul' talloS. Im Oberhaus wnrde derselbe Gegenstand be-sprochcn. Earl Rnsscll erklärte, er werde deßbalb in Washington Vorstellungen machen, Türkei. Konstantinopel, 18. April. Der hiesige amc> rikanische Gesandte hat bei der Pforte Beschwerde erhoben, weil Fürst Eonza dem amerikanischen Generalkonsul und Agenten, der hier das Exequatur erhielt, die Ancrkcunnng verweigerte. „Levaulbcralo" bestätigt, daß der Vizckönig von Argypten alle finanziellen Verpfiichtnngcn seines Vorgängers betreffs des Snezkanals übernommen. Die Pfmte hat an die Unterzeichner des Pariser Vertrages eine zweite Note, betreffend die für die hciligeu Orte gewidmeten Güter gerichtet. — Um den in Albanien so häufigen Akten der Blutrache ein Ende zn machen, bat sich die türkische Regierung veranlaßt gesellen, in Ianiua einen Erlaß in türkischer und griechischer Sprache zu proklamircn, der schwere Strafen anf die Ausübnng solcher Rache-alte setzt und die Familien der Urheber derselben mit Deportation bedroht. Die Pforte bat Anstalten getroffen, um dem Ausbruchc eiues Bürgerkrieges unter den Miriditcu vorzubeugen. Veranlassung dazn gibt das Attentat, welches die Partei des abgesetzten Miridltcnhanptlmgs Bib Doda gegen den »eucu Häuptliug Marco Doda verübt hat nnd dem er nur dadurch entging, daß die Mörder, die aus einem Hinterhalt anf ihn schössen, ihn für todt hielten, als sein Pferd nntcr ihn, zusam-menstürzte. Griechenland. Athen, 1«. April. Alle in der Bcrnan'schcu Angelegenheit Verhafteten wurden freigelassen, und zwar die Meisten als grnndlos beschuldigt. Bei der Feier des Osterfestes wurdcu uierzchu Pcrsoncu durch unvorsichtiges Schicßeu getödtct oder verwundet. Tagesbericht. Wien, 24. April. Se. Majestät haben. wie mehrere Pester Vlättcr berichten, die Abdankung des Krouhüters und Sep> temvir Baron Albert Prönay angenommen, <^. l.'. Mit Allerhöchster Einschließung vom 20. d. M. wurde der vom Landtage der Bukowina für das Jahr 18(5'; beschlossene Üandcöfondszuschlag genehmigt. K.l'. Die kroatisch-slavonische Stattbalterli gibt bckauut. daß Sc. Majestät mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Februar l. I. die Herausgabe einer authentischen Sammlnng aller für Kroatien nud Slavonien giltigen Gesetze nnd Verordnungen, welche nach der Anfhebnng des ^andeögesetzblattes bereits erschienen sind. oder künftighin erlassen werden, in kroatischer Sprache mit lateinische» nnd cyrillischen vettern nnter dem Titel »8!><»'!>il<« anzuordnen gernht habc». <^. <.'. Es ist wiederholt darauf hingewiesen worden, die Bebanptnng, das österreichische Kabinct lege einen besonderen Nachdruck anf dir religiöse Seite der poliu'schen Frage, müsse unbegründet sein, da in der am 17. in St. Petersburg übergegebenen österreichischen Note dieser Pnnkt gar nicht berührt sei. — Wir glanben bemerken zn dürfen, daß diese Schlnß-folgernng uns uicht berechtigt erscheint. Die Rück« sichten, welche die Gemeinsamkeit des in St, Petersburg unternommenen Schrittes dem österreichischen Kabinct vorschrieb, würden wenigstens nicht ausschließen, daß die kais. Regicrnng jenen religiösen Momenten, die so schwieriger nnd d.lilater Natur sind, cmc fortgesetzte Beachtnng zuwende. l>l. ^'. Die an der polnisch«galizischcu Grenze vorgekommenen Grenzverletzungen haben begreiflicher« weise zu Verhandlungen zwischen dein General Gra« fcn v, Berg zu Warschan und dem kaiserl. General« Konsul daselbst dringenden Anlaß geboten, oa die cm« ;clnen Fälle zn konstatiren und festzustellen waren. Dic Vorkommnisse, zum Theil sehr flagranter Natur, werden von österreichischer Seite m>t all' dem Ernst uud drin Nachdruck crnirt, den die Ehre und Würde ?es Staates und oas Interesse der bclheiligtcn Per« soncn erheischen. Die Korrespondenten der „Times" nnd anderer Blätter, welche befürchten, man sei ebenso wohl von österreichischer wie russischer Seile beflissen, oie Sache zuzudecken, mögen sich also vollständig bcrnhigen. — Dic kaiserliche Armee zählt nach dem neue» steu Militär-Schematismus 3 Fcldmarschällc (Erz« herzog Albrecht, Graf Wratislaw und Freiherr von Heß). 14 angestellte Fcldzengmeister und Generale der Kavallerie. 7C> angestellte Feldmarschall« Lieutenants, l27) angestellte General-Maim's u>w 261 angestellte Obrislen; ferner unangcstellt: 28 Feldzeugmcister und Generale der Kavallerie, 13:; Felimiarschall-Lieutenants, 178 General-Majors und 35>8 Obriste. . - Iu Klageufnrt ist am !7, d, M. Frau Elisabeth Baronin v. Lazarini, die Tochter des nm die österreichische Industrie hochverdienten, im Jahre 1840 verstorbenen Direktors des technischen Kabinets Stephan Ritter v. Krcß, im <>2. Lebensjahre gestorben. — Ei»e auf dem Gebiete der orographischen Forschung sel,r interessante nnd zugleich dankbare Anf« gäbe hat sich Professor Simony in den Bildern der „Gletscher-Pl'änoinenc" gestellt und nach der nns vor« liegenden Probe glänzen» ansgrführt. Die Bilder baben den Zweck, alle wichtigeren Er>cheinungen der Gletscher: Zerklüftung. Moränenbildung. Oscillationen in der Mächtigkeit und Ansbreitung der Eisströme, Gletscherschliffe, erratische Blöcke n. s. w. znr Anschan« nng zn bringen. Die Zeichnnng ist eine außerordentlich sorgfältige, die nach dein Aquarellbildc ange» fertigten Photographien sind vorzüglich. Vermischte Nachrichten. Zn Salnrn in Südlirol starb dieser Tage Eduard v. Rosmini, welcher durch volle 0'.! Jahre unter 19 verschiedenen Landrichtern ununterbrocheu als Dinrnist Dienste geleistet. — Eiu englisches Fachblatt „The Ehcmical News" macht alleu Ernstes (?) den Vorschlag, daS Venchtgas zn Toilctlczwccken zu verwenden, und cutwickelt darüber folgenden Idcengang: Wenn schon Fcucrfiicgcn vou Gold uud Diamanten, untermischt mit Rcltig uud Salatblättcru. iu „funkelnder" Wir-lung dic alabasternen Stirnen der Damen schmücken, in welchen» Grade müssen es erst brennende Vouquctc kleiner zierlicher Gasflammen thuu. welche anmnthig in die dunkel» 5'ockcu rcizcudcr Damen eingestreut werden? Man denke sich das reizende Oval eines jllgendlich.rosigcn Mädchcnautlitzcö vou dem Strahlen-glänze des Gases gleichsam in cincm feurigen Nahmen eingefaßt! In transparenten, prachtvoll ge< schllsfcncn Glaskugeln von der Form und Größe el« ncr Wallnnß werfen lilipnlanische Argandbrcnncr von dem geringen Eousnnw von V^ Kubikfuß pr. Stm'de ihre strahlenden Neftcrc von sich, uud vermitteln c>' neu Totalcffekt, der mindestens dem echter DiamaiK ten gleichkommt, w^'nn ihn »uchl gar überholt. Eiu goloenes'. das Hinterhaupt l>,nf.isftnocs Nch bildet gleichzeitig die Kanalisation (Nöhrennctz). welche uach oben in ci» klcines. zierlich gearbeitetes, mit Di«^ manten und Perlen reichbesetztes Krönchcn ä In Eu-geuie ausläütt. Im Inncru dieses Krönchcns ist der Gasometer a,'gebracht, natürlich gleichfalls vom fein» sten Golde mW in der dem Charakter des Kopfputzes einsprechenden Form eines Kürbis, eincr Kohlrabc ober eincr Melone. Der Drnel anf dieses improvi« sirtc Gasreservoire kann ansgesührt werden durch ciuc schwache Feder, der man die Form einer kleinen Eidechse gibt, die anscheinend zwischen den Salat« blättern, den Radieschen oder anf der Melone her-umsriecht uud die höchste Spitze des Zicrrathcs bildet. Ein kleiner goldener Hahn bewerkstelligt nach Belieben die Zirkulation o?er Absperrung des Gases. Um diese Toilcllen-Gaöbeleuchtu»^ nwmö'^Iichst lange zn erhalten, dürfte man nur die ^tlifc der Crinoline aus dünnen elastischen Stahlrohrs! verfertigen und durch ei", den Rücken hinanflaufcndcs, unter dem Tüll verborgnes Anfsteigrobr von Kautschuk mit dem Kopfnetze ucrbindcn; auch ließe sich auf diesem Wege noch ein zweiter Gasometer anbringen, so daß bei dem geringen Konsnmo die Toilcttcnbcleuchtuug mindestens die Hälfte des VallcS unterhalten werden kölmtc.(!!) Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 25. April. Die „Norddeutsche Ztg." hört miß Posen, daß den daselbst in Gewahrsam be-sindlichlu rnssischen Unterthanen vom Amncstie'Erlaß protokollarische Mitthcillmg gemacht ist. Die Mehrzahl hat die Absicht zu erkennen gegeben in die Hei» mal znrückznkcbrcn. n»d hat dazu die Erwirkxng russischer Pässe erbeten. .Hannover, 25. April. Das Votum Hannovers am Bundestage erklärt die Festsetzung des Vcr> hältuiffes der Hcrzogthümer in der Gesammtmonar» cl'ie durch die dänische Pelauntmachnng vom 30, März als rechtsnnverbindlich, Danclnark sei anzufordern, bie Regnlirung zurückzunehmen und die Ausführung der Vnndesbeschlüsse, in der Frist von sechs Wochen ""zuzcigen. Das Votum cuthält einen Protest gegeil weitere Inforpovirnng Schleslvigs. »Kassel, 25, April. In der heutigen Stände« Eitznng n.,,,^^ alif Antrag Wippcrmauns einstimmig beschlossen, die Regierung sei zu crsuchcu, beim Buudc !>ch dahin ausznsprecheu, daß die Rechtsverhältnisse Schleswig.Holsteins auf Grnnd dcS Bnndesbeschlns. ses von» l7, Srptcml'll- ^«4l imd !85>^ ge« troffenen Verabredungel» und Verwerfung des Lon« doner Protokolls. Frankfurt, 25. April. Die heutige „Enropc" behauptet: Herr v. Vismarl habe den Entschluß znm Proteste wegen des dänischen Erlasses vom30, März erst gesaßt. als er erfahren, daß Frankreich in der Mipdiüiglma. dieses Erlasses mit Oesterreich überein, stimme. Dasselbe VIalt meldet ferner: Die drei Mächte hätten die Abbernfnng ihrer Gesandten ans St. Petersburg beschlösse», falls der Ezar den For« derungcn der bekannten Noten nicht entspreche. «Europe" will aus offiziöser Onellc noch wissen: Die russische Diplomatie sei instruirt, dnrch Temp»' risiren die drei Mächte hinzuhalten, damit Rnßland Zeit gewinne. Turin, 24. April, (Nachts). Die „Stampa" schreibt: Die Nachricht der „Opinionc" ist unrichtig. Die Antwort anf die französische Note ist noch nicht nach Paris abgeschickt worden; dennoch wird der In« halt der Antwort kein anderer sein können, als in dem von der „Opinionc" gegebenen Siunc, ^ Turin, 25. April. Der König hat das Dekret l'cznglich der Vilduug der Gesellschaft eines italieni-schen Credit Mobilier unterzeichnet, welche von Pc< reire, Äixio, Foillc', Gallicra, V^slogi Baldnino nnd anderen französischen imd italienischen Kapitalisten . gegruudet wnrde. Mitt.igsrente 71. 35. London, 2.j. April. Es sind Nachrichten vom 11. Abends aus New-Wrk eingetroffen. Die Süd. Journale enthalten Berichte über die Gefechte bei Charleston. Die Unions-Panzcrschiffc wurden zurückgetrieben, eines ist gesnnkcn. Der heftige Kampf mit den gelandeten Truppen dauert fort. Mehrere eng. lische Schiffe wurden aufgebracht. London, 25. April. «The Preß" bebauptel: Earl Russell l'abe anläßlich der Konfiskationen ein Ultimatum uach Washington geschickt. Der Gesandte werde sofort zurücklehnn, wofern dieses Ulliniainm abgelehnt winde, Kopenhagen, 25, April. Die Rcichsratbs-Mitglieder Vliren-Finrcke. Valtbasar Ehristinscn, Ha>^ '^l und Krüger beantragen eine Adrcssc an den König, '"orin aus Grlind der Bestimmungen der Vcrfassnng ^cn die Bekanntmachung vom 30, Mär;, besonders die Artikel fünf und sechs derselben, Beschwerde ge-führt wird. Stockholm, 23. April (Mittags). Die finnische Zeitung „Helsingforö Dagblad« fordert in eiuem Beachtung findenden Artikel Neutralität für Finnland in einem eventuellen Kriege. Die nachstehende telegraphische Depesche wird der »Wiener Zeitung" mitgetheilt: Trebinje, 24, April. Eilf Rädelsführer wurden wegen der Zerstörung der lnrsigcn Schule ein» gczogeu und uach Mostar abgeführt. Alle Türken sino bcwaffuct, bedrohen ocn Kainiakanl und die Mi-liz, welche aber !» gcnügc»ocr Anzahl auf dem Platze ist. Konstantinopel, 20. April. Der Vizckönig von Aegyptcn hat den früheren Statthalter von Mas« snah znm Statthalter des Isthmus cruanut. Dieser Isthmus wird zu eincr besonderen Provinz erklärt uno als solche verwaltet. Die Einzahlung von 35 Millionen Fr. anf die der ägyptischen Regierung gehörigen Aktien wurde zwischen dem Vizckönig und der Suczkompagnie vereinbart. Genannte Regicrnng nimmt den bis März 1804 auszuführenden Ausbau des Süßwasserkanals von Kairo bis zu Wadi Tomilas anf sich. Warschau, 23. April. PodlcwSki. der gegen die preußische Grenze znm Zusammentreffen mit einer Bande gezogen war, die eben das Königreich betreten hatte, ist bei Nypinc gefangen worden; die erwähnte Bande wurde in die Flncht geschlagen. Am 20. April hat General Mellcr-Zakamenöky die voll Somyovski geführten Insurgenten bei Vrzuca jenseits Pilica, am 21. cine von Radomsk unter dem Befehl des Hanptmanne Obukhou aufgebrochene rus> sischc Kolonne eine 400 Mann starke Insurgenten-bände in rer Nähe von Przcdbosz geschlagen. Calcutta, 23. März. Singapore, 21. März. Alls Saiguu wird nntcrm 3. März gemeldet, daß Gocong, der Hauptort der rebellischen Distrikte, fast ohne Widerstand genommen wurde, nachdem von Shanghai und Manila Verstärkungen eingetroffen waren. Hougkonss, 14. Mä'rz. General Tardif, Le< bretons Nachfolger, ist beim Angriff anf Shaonhing gefallen. Kapitän Gordon wnrdc znm Kommaudan' ten von Wards disziplinirtem Ehinesenkorps ernannt. Es zirknlin neuerdings das Gerücht, daß Rußland der kaiserlichen Regierung Hilfe znr Unterdrückung der Tnipiüg'Rebcllion leisten werde. Hakovadi soll 0er S.iminrlplatt sci». vc»in Amur würden ^indlrup' pen koillmeii, 'Ac>!llir Verein befindet. Es kann daher l>ur im Interesse derjenigen Gl'werbölcute und Industriellen, welche dem Vereine bisher noch nicht beigetreten sind, der Wunsch ansgesprochen wcr« den, das^ sie sich durch ihren Beitritt den Weg zu einer auf dem gesuudcn Prinzipe der Sclbstbilfc bernbendcn Unterstützung in Fällen des Bedarfes nnd der Notl) ebnen mögen. Vom Verwaltnngörathc des Ausbilfskassa-Vereinö in ^aibach am 21. April 1803. „Juristische Gesellschaft" in Wach. Protokoll der XXNll. Versammlung, welche am 17. April 180.'», von 0-8 Uhr Abends im Vereinslokale abgehalten wurde, Vorsitzender: Präsident Eduard n. AnUil. Schriftführer: Zweiter Sekretär ^apr^l. Anwesend: Se. Erzcllcnz der Herr Slaltballcr ^r.-ih. v. Schloißnigg lind 17 Mitglieder, 1. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung imd theilt der Versammlung ein an ibn gelangtes Schreiben des Herrn Dr. Inlius v. Wnrzlach mit, womit derselbe der Gesellschaft den Dank für seine Ernennung zum> Elmnmitgliede ausdrückt. Der Vorsitzende erwähnt sobin. daß der Tod abermals der Gesellschaft ein Mitglied, den Herrn Komitatsgcrichtsrath Anton Aparnik entrissen habe, und bemerkt, daß, wer den biederen Charakter, das besonnene Streben, das rege Nechtsgcfühl und die Gesinnungstrcuc bcs ehrcnwerthen Mannes gekannt, grwiß beistimmen wird, daß die Gesellschaft Grund habe, diesen Verlust sehr zn bedauern. Ueber Ein» ladung des Vorsitzenden erhebt sich znm Zeichen der Theilnahme die ganze Versammlnng. 2. Der zweite Sekretär verliest das Protokoll der zweiten General- (X.Xll.) Versammlung vom 12. März l. I. und dasselbe wird ohne Bemerkung ge-nehmigt. 3. Der zweite Sekretär berichtet über den we< sentlichstcn Einlanf: Das h. Handclsministnium in Wien sendet der Gesellschaft im Tanschwege regel« mäßig den „österreichischen Zcntralanzeiger für Handel uiw Gewerbe" zu; die juristische Gesellschaft in Gießen versprach die Uebcrmachung der Publikationen des Juristen - Vereins für das Grobherzogthnm Hessen, der im Jahre 1802 begründet, alljährlich ein Mal feine Versammlung hält, zur Zeit 250 Mitglieder zählt und dessen erster Jahresbericht sich bereits nnter der Presse befindet; die jnristische Gesellschaft in Berlin sendete für unsere Bll'lwthek die stenographischen Berichte der ersten beiden Inristentagc 1800 nnd 1801; der sogenannte Plädirverein in Mien übersendete seineu interessanten Rechenschaftsbericht für das Vereinsjahr 1802/03 sammt Mitglilderverzeichniß; der löbl. Landes« Ansschnß in Görz die stenographischen LaudtagSver« handlnngen in italienischer und slovenischcr Sprache; Herr Krcisgcrichtöralh Dr. Voiska verehrte der Gesellschaft mehrere interessante Werke. Der zweite Sekretär verliest sobin das Schreiben, womit Herr Dr. Schöppl seinen Dank für die Wahl znm Ehrenmitglicde ansspricht; ferner ein sebr interessantes Schreiben des Apellationsgcrichts. Präsidenten Dr Belitz als Sekretärs der juristischen Sektion der schlesischen Gesellschaft für vaterländische Knllur zu Breslau über die Thätigkeit dieser Gesellschaft und theilt zugleich mit, daß über Ersuchen die Kopie einer, in den dortigen Vcrsainmlnngen znm Vortrage gekommenen, noch nicht in Druck erschienenen Abband-Inng des Strafanstalts'Dircklm's Schlick: „Ueber den Vcrlnst der bürgerlichen El)re" erst kürzlich eingelangt sei nnd anf die Tagesordnung einer der nächsten Vcr« saminlnngcn gesetzt werden wird. — Vom Saui.iny«Comite in Berlin ist das erste SitznngsprotokoU und der von der Akademie der Wissenschaften zu Berlin gemachte Vorschlag des Stif-tnngsstatlltes eingegangen. Da die Stiftung dem nrsprünglichen Plane zufolge an leine Nationalität gebunden sein und das Preisbewillignngsrecht auch der Wiener k. l. Akademie zustehen soll. so dürfte unsere Gesellschaft als juristische Korporation berufen sein, ihr Votum über den vorliegenden Vorschlag des Statutes abzugcbcu, und es wird daber der Antrag gestellt, die Prüfung und Äeschlnßfassnng hierüber auf Grund eines zu verfassenden Referates anf die Tagesordnung der nächsten Versammlung zu stellen. Am 10. d. M. hielt in Graz nach erfolgter a. l'. Genehmigllng der dortige Juristen. Verein seine kon-stitnirende Versammluug, Derselbe zählt dereltö 150 Mitglieder. Von den «Mittheilungen der juristischen Gesell, schaft" hat das 1. nnd 2. Heft des ll. Bandes bereits die Presse verlassen und wird in der nächsten Woche den Mitgliedern zugestellt werde». (Schlüß folgt.)___________ Verantwortlicher Redakteur: Iguaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr ö< Fedor Bamberg in ^aibach. Anhang zur Vaibacher Aeitnng. 1ünsll»nl»pril^t Wien, 25. Npnl. (Mittag 1'/. llhl.) (V>. Zt.,. Abdl,) Anfang' mid im V^Ianfc z!l!»Iich ^>t dch.nlplcl. W,N'5.' plötzlich dcv Schluß schr matt auf bic t.Ieqr.U's»',ch ^U^s^llz»^^»«/». lmgclinlgtt» 3i>ichr!chts» ans cincm Fianffiiltcr Znt!i„<,5l'!,! Ila^l^papi.l^i N.iti^na! - ?l»I.'!)<ü >i>^ I««,!»>cr Li,'s.> a,» »isistcil alt.lilt, von Industrie-(5ss/ftcl! Kr.dit-Ästiiii ll»d Krcdit - i.'l?s, bcsuodcrs gedrückt Wcchscl auf fr^mr.' Plaizc l'.l nicht »„b.d.ilt^idli! llmsäl^n crll a,n Schlüsse l'.iläufi^ um '/,//« hc>hc^ als .icslcn,.' G.id wicdn- siüssiq Veffeutliche Schuld. ^. dcs Kl«„tc» (siir NW st.) Meld War. In l'sterr, Wähniül, . z» 5)'7« ?<)»>t I.n!!!N''(fo>N'c'iiö . „ 5°/., 80,M 80 90 Nati>.'!ial??I»khcii mil April-Coupons . . ^ 5 „ 80 7.-- 2 — „ .< 1'^0ju 5(>0fl. . l,5.l<) l»5/>0 ., „ z»u)0fl. 9«;.— :«:i0 (^onir ' Nl!l!>!,sch. j»4'^ ^.!»!! 17.— Ü, dcr Krouländtr (tür 100 ft.) OlUululitlastuii^-Obligationc». !)iiedcr-O!stcr!-.i>„ d>V" 8!',- Strillmalf.....5» ., 8? -^ «7,50 Kiniit,, Kraiu u Kiiji, 5i „ «l,— «7 - il'lähn'i, u. Schltsi.» , l) „ 87.- 87 5)0 Uü^avu . . . . . . s» „ ?4 7i'> 75».5)0 Tcm. Van , Krl>. u Slav. 5 „ iil,75i ?^.^.'> Galizicu.....5» „ 7.^.50 74 - Sicbcnb. u. Vlllow. . . 5„ .2.5)0 7^ i.'5» Vllittianischss Alil. 1859 5 „ :»:: — !».),s,0 Aktien (pr. Ctück) Natimialbauf......795,— 79<:, - Krldil'Vlilslall zu 800 sl, ö. W. 201 HO 3^ - N. cv ^^»U!,-G.s. z. 5>00 sl, ö W. 0!i0 — Ä. 1780.-1762,-Staats, ^is.-Grs. zu 200 fl. (^M. l'drr 500 Hr......220.— 2^0.50 Kais. (5lls.-Äal)ü zu 200 si, l^M 10'.'5,0 15^l — S»d.-u»ldd.Vnl'.-V.200„ „ 132 25 132 50 Süd. Staatö-, loiub. v^u. u. Ccutr. ilal. (5is, 200 fl. ö. W 500 Fr. ,» 180 fl. !llg. 2Ü6,- 2clo War.-Gal!<.,ss>nl^udw,-Äal>!! z. 200 st. ^!l'.', >». l80 sl. (:»0".,1 ^iuz. 2l0 25 210.75 Ol!!. Tl'ü. D.nupssch ^.!.s. 5^ .^ .»3 l.— 4:^7,— O.s!.'!l.'ich, ^'luyl' i» Tvilft I^ 2,'ll.- 23>;,— Wi.un Da!l»>s!„,?'.'lll.'M's. ^ !^ !>!>5, - 400,— 'inilcr .»i.ti.ül'nick.ii . . ' . .'!95.- :l!»8, - Äö!)>». W>sl!'ahu zu 200 sl, . 1! 200 fl (5, M. m. 110 fl. (707o) Einzahlung. l4?.— —.- Pfandbriefe (sür 100 sl.) V.'alwnal- «zj.ih.u.1.1857z 5<7, 101.80 105.- l'.i»f.nis l0„ dctlu 5 „ 10l5)0 102.. (5 M. vnlosl'an' 5 „ 89 75 9<) 25 ^!atio»all'. lNisl'.W vnll,'».'!!'^^ „ 85 <'0 85 75 Uos^' (Pcr Tlüct.) Krcd.-Austalt sur Haudcl u. Ocw, zu 100 fl. öst. W. . . . 1^2.... ig-> ^, Do!i.-Dal,N'!s.-G. zu 100fl. (5M. 98.— l»8,5" Stadtgcm. Ofcu „ 40 ., (5. M. !ln__________ 40 sl.öst W. 37.75 38 25 Mid Ware ^alssy zu ä0 sl. EM. . 3">) „ 40 „ „ . 35,25 35 75 st. G.ül'is „ ^0 „ .^ . 3,; 75 37 25 WindisciMäh „ 20 „ „ . 21.— 21.50 Waldlt.m „ 20 „ „ . 23.— 23 50 Kc.,I.vich „ 10 ^ „ . Ili 75 Itt 25 Wechsel. 3 Muuate. Gcld Vlilf. Augsburg für 100 fl. sudd. W. 94 90 95.— inaulfllrt a. M. d.tto 9',.— 95.20 Haml'urg siir 100 Marf Aanlo 84,25 81,35 ^'»dou ,»r 10 Pf. Stcrliuq . 112,50 112 <>0 Pari^ fill 100 ^r,ni!s . . . ^4,^5 4475 (sours der Geldsovten. Gcld Ware K. Münz - Dulatcn 5 sl. 39 lr. 5 fl. 40 Nlr Klmnu . . : . 15 ., „ 1 ^ Nilss. In„'.'lia!s . 9 „ 2'.: „ 9 ., 28 „ Vn.'il!sthal.r . . 1 „ i!8 „ I „ 68/^ Silber-Agio . .111 „ 75 „ 112 „ 25 ., Effekten- nud Wechsel-Kurie an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien. Den 25i. April 18(N. Effekten. Wechsel. 5°' Mtalliques 75.10 Silber.....112. - 5<9iat -Aul. «0,60 ! Loudcn.....112.50 Vaüsastieu . . . 7U5 1 .ss. k. Dulatcn . . 5 39 Kndltaltim . . 202,10 !j Lottozichung vom 25. April. Trieft: l 4H 47 »H Htt. F relttdell Hluzeist ?. Den 24. April 1W3, Hl. Fürst Galihm, voil PeterSburli. - Hr. Pitliier, Iospeklor. voll Agram. — Die Hcrrtii! Neyer , k. f. Hauptmam,. mid z?ouac!c, Kaufman». uon Tritst. — Die Hcvrril -. Dculsch , — Vlirghard. u„d — Schulinann, z?clllftellle. vo» Wien. — Hl', ^ukma»», um, Gni;. — Hr. Dermolda. mm Gislilll,. Z. 805). (2j Nr. 855. Edikt. Vcm dem k. k. Vezirksamte Tschernemdl, alS Ge< richt, wird hifmit bekainit gcmachl: Es sei über das Allsuchen der Maria Petrizl) von Kerschlwrf, gegen Maria Ämkl, von Tschrrnemlil, we^ gen o,ls dem Vrrglciche vom 2!i. November 18W, Z. 4057. schlildigcil W0 si. öst. W. ^. «. c., in Die exekutive öffentliche Verstelgcrlm,; der, dem l?eßtern gr. hörigen, im Gllliidl)l:che Herrschaft Tscherncmlil 5ii!> Ncktf. >Nr. 170 vorkommenden Rttilitcit, im gcrichllich erhobenen Schat)lingslvcrthc von 770 ft. öst. W. gc-willi^el li»d znr Vornahme derselben die drei Feildie» tn»gStagslit)lingen alis den 2. Mni, ans den .'! I»»i und aus den 4, Inli jedesmal Vormittna.6 nin ^.> Uhr in loko der Realität mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilznbiclcnde Realität »niv bei dcr let/ten Frilbie-tinig alich unler dem Schaynn^ivcrlhe an den Meist-bietenden l)inta>,gegeben werde. Das Schäpnna.öpll'lol'oli, der Grnndonch^eltrlirl. lind die Lizitalionöbedimiilisse können bci diesem Gc« lichle ilidcngcwöl'nIi^eil Ail'töstnüden eingesel'en werde»:. K. l. Vezirksaml Tscherneml'l, als Gericht, am 1i!. März 1803. Z. 099. (3) " Nr. 994. (5 d l k l. Vom f. l. Vszirkiwmt, Gmkfcld, a!ö O.vicht. >l)ird lnrmit znr öffrnllichen .5tl»nUlij?i q»l'rcich! : Man hnbc i'll'cr Ei»schreiten des Heri» Mail'i^ö Pfelfer von A:ch. gegen Mn>l,'il,i! Roller dnrch ren Kurator Alois Malenschek von edendorl. im (5l»ve'.< sländnisse l'siocr Tl'cile die mi! dcm Vlslbeide^ vom Nt). Dlzcml'sr 1802. Z. 350^. anf dcn 7. April l, I. angfordnctc ll. Ncalseilbiltilügslagsa^nng mit dcm Velsahe a>S abgethan erkläll, daß der lll. auf den 7. Mai l. 3. bestimmte Termin noverändert bribe lallen, lind die Voinadme dcr Feilbielnng aber ii> der l.'iesl^cn Amti>kan^I»t st.Ulfiilden wird. ss, k. V'-zilköamt Gurlfcld, als Gericht, am 30. März 1803. Z. 72'». (:^) Nr. 27. .Auozzlcichs -Vorfahren widcr Johann Grilz.pvotokollirtcn Handelsmann, in Idiia. In Folge der mit Verordnung des hoch' löblichen k. k. Landesg.'rl'chlvs i'aibach vom ». Mäl-z d I, Z- l l2<», über daS Vermögen dcö Herrn Johann Grilz, Hand.'lömanncä ,i, Idria, bewilligten (5'inlcitunq dcö )lu6gl^chs - Ve'.fahrcn werden die Hc^en Gläubiger des Johann Grilz in G.'mäsihcit ^' 23 dcs Gesetzes vom l7. Dc-zemb. Mai l8tt3 bei dcm gefertigten Gericht5kommissär so gewiß schriftlich anzumelden, widrigens sie, im Falle ein Ausgleich zu Stande kommen sollte, von der Befriedigung aus allem, der Ausgleichs-Verhandlung unterliegenden Vermögen, insofernc ihre Forderungen nicht mit einem Pfandrechte bedeckt sind, ausgeschlossen werden und den in den §. 37», Ali, 3s und 39 dcs oben ange^ führten Gesetzes bezeichneten Folgen unterliegen würden. Die Anmeldungen sind mit 3 ' ..................' Lizitativlls - Anzeige Freitag d»n 1. Mai I. I. wilden ans freier Hand verschiedene ucue Zimmcr ° (5'inrichtnugsstücke. ^nchensslräil'schaslen. Kleider. Bücher, u. zn den gc-. wohnlichen Amlöstu»dkn im Hause N'r. 2<^. i,n > Stocke. Herr»^cisse. feilgeboten li»d an dcil Meist» bietenden gegen gleich bare Vezahlnng l'inlangegel'c» werden. 3. ^19. (1) Bade Anzeige. Die Eröffnung dcö an der Lailiach nächst dcr >'i'«I,'K gclcgcncn Marienlmdes erfolgt am l. Mai. 3. 7^7, (2) 3lnzeige. Die Unterzeichneten haben von der Frau Witwe Katharine Eichholzcr hier, die Watta - Stoff - Fabrikation gekauft, und übergeben die Niederlage für Laibach an dcn Handelsmann Herrn Josef Plei weiß am Hauptplatze, allwo die Herrn Kaustente, Naltamacher und sonstigen Wattastoss brauchenden Gewerbe nach zeitgemäß billig gestcll tem, festem Preise bedient werden. Laibach ll^. April I8li3. Terpiu) öc Zcschko. Z. 107. (4) MM"Mt A. A. Vestcrr. Privilegium un> A. Preuß. Ministennl-Approdalion. ^MH ^,» ^ ^>1»'/^^ «5H'i1 ^'t^ " ^' ^ '" " ^' >' ^ ^ Kräuter-Teifo, zur Verschönerung und Pcrbchc< _»^I.» .H Is)i ^ H«.tl^ ^.>.l> ^> ,.„„H ^,^>^ Teints und crpro!.'t gegeu allc Hautuul-ciuheitcn; ^n ucr- siegelten Orinmal-Päckchm ü l^ tr. öst. W.) 1^H» tr bst. W.) ^ 1 i,,/1^^ Vegetabilische Ttangen-Pomade, erhöht dcn Mau; und die Elasticität L^I « ^Il,H.<.H.^l> dcr Haarc und cignct sich gleichzeitig zum Festhalten dcr Scheitel; (in Ori^ ginalstüäcn ü 5)0 tr. öst. W.) Balsamische Qlivenseise ist zum Waschen und Badcn ausgezeichnet, dllrch ihrü bclcbcndc und erhaltende Einwirinng auf dic ("cschmcidigtcit und Weichheit der Hant; (in Päckchen zu N5 tr. öst. W.) 1^,» ^s^-»»^«,HHtt'^< Chinarinden-.H>el, aus cincr ?Iblochuug dcr bcstcn Chinarinde, mit ^.^K,» _»_H.ci«. l. l.l.11^ ^ balsamischcu Oclcn, znr Eouscroiruug und Vcrschöncrnng dcr Haare ^ ^5, kr. öst. W.) 1^-,' ss^Z'i^liHO''^ Kräuter-Pomade, zusannncngcsctzt au^ anregenden, nahrhaften L ^1, . _^H.'«x<,'«,t»vi<5 und l!8<>i»«tt' «^ ll<>^t'>»i<,^<,'l,, sowie auch in Friesach Apo«', ^dria .R. ^»'lln, ^»llyr. Fcistrii) .5«»^. ^l<»«'l»»>», .^ilastcufurt Aputh. ^l»l>!« 5I««,»«»r und ^«»l»n,»» !li„«,»»,,, .«rainbura '»'!>«'«»«». ^«zlz»«l», ^eustadtl Apoll,. «»««». «l«««»>l, St. Veit ^. «lz»,,«rl, Tplttal U. F,nx ^ «»!«,-> ^illach M«e>». K'»,-«», und für Wippach dci ^. Ä.'. Uullv»«. k. ?. KzMllllM welche sich in Steimmu'k ankauftli wollen, empfehlen wir die soeben ill Druck henmsiMebcuc Vrochnre des ^. Ä. ^lchlNMjr'6 Handels und Realitätenverkehrs Gomptoir ull Poft« platz Nr. « 5 8 in Graz, welche niehr als 200 Seiten füllend, die Details über fast alle derzeit in Steimnark verkäufliche» Realitäten nachweist. .. ^> >«« »,.. Dieses reichhaltige Tableau tanu gegen Erlag der Druckkostt« voll nur 20 fr. aus unserm Zcitmlgsvcrlage bezogen werden.