^6. DinNass am 8. Jänner !86l Die „vaibachcr Zeltnng" erscheint, mit Ausnalim, der Sonn- uni, Feiertage, täglich, uno lostet sammt den Bellte» im llomvtoir ganzjährig ll st., haIbj.1 l, rigäfl. 5U sr.. mit Kreu < b a >, d im ^uml'-toir ganzj. 12 fl.. h.ill'j. 6 fl. Fur oic Instclliu'g >»'« Haus ssiit. hall'j. äU fr. mchr zn entricht!». Äi i l dcr Pu il Porto frei ganzj., u»tcr Kicilzbaoo u»o gedruckter Vldreffe 15 st., halbj. ? st. ül, tt. In sertiolisgeb >! h r slireineGarmond'Spaltei!' zeilt oder den Raum derselben, ist für l malige (Hi,,, schallxng U kr., sür 2malig< 8 kr., fnr 3»lalige lU lr. u. s. w. Z» dicsc» Äebnlncil ist noch der Insertions-ÜtüN'cl per ^U lr. sür eine jcdlsmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserat, bi« i,n„l von Gozsdll zum Obergesp.n deö ssrassoer Komilates' ^l„ Johann u. Damaszkin zum Obergespau des ^emeser Komilate« . endlich den ^diölanö ^ Karncsonyi zlim Oberge-Wan des Toronililer Komitales allergnädigst zu ernennen gernh!. .. Se, k k. Apostolische Majestät haben mit der Aller-höchsten Enschllsßm.g vom 24. Dezember v. I. den itMlMtor^lr.'lh l>,^ Pf.nrer zn ilobenz bei zinittel-md. Joses Fran; Müller, ^nm Ehrcndomberrn am ^eckancr Domkapitel cillergüädigst zn lr>le„nen geinht. ^m !!. Iäiuicr l800 wild i» der k. l. Hof« lind ^t^nöonick.rti i» Wien das l. Sli'tck deö Ncichö- o^ssll'e „udäll uluer 1800 ^^" ^^l"Ns!ii.'vsNm^ vom 13. An^lsl Vom i> ? ^^.''"' ^ ^'""cr ^^0. ?""" r. k. ^.daltlon^^'neall reö Iieichö^sebl^tteS. Die „Preuß. Ztst." über das Nuud-Ichreldeu des Herrn v. Schmerling. D.is 3iu no schreiben deö Staatöministerü v, ^MMM" "" t^le StMll'.iltcr bczlich»rt eine» »ll>s„ ' .. '7"'".ne>. F,r,sch,nt Ocslelllichö m.f ocr V.l'„ lm>slltntlo,'cUcr E»!w!ck!l!,i^. ^ti>/^^^'"^ '^' >'»ü'laSselbc noch nicht in t>en ^n„,o. n„v i,^ch nijs,, Nichtn»qen bin ,nil Sicher^ vc em l^cs Vilo uo>, rcr »cucn Or^iusalion oc»n eö »l »ich! sclbst e», ^ ""'^''U'^ges.ß. so.,o.r„ „nr ric Anlüodignn^ emeS w!chc ' ' c '^ö.7 ^"""pic. ^..ch.r.rtcn.ne.'. de»»b^n werden dem^e.^ de.,ell'^u aus Vcrmu'bl.n^n nnd Schl^^sol.!!'.,. mrwi.scn. t^rcn Vcft^llgl.ng o^er ^cl.chl,^».., ^ir ^'!l 0c„ i» !ll!.'sichl gcstcllllil Grun^cscNs» «n t». ^llicr die in dlm Nnnoschreibe» anfgestslNen Pri». 'ple„ »cll'N l„w dis dar^» ^knüpften positiven Zn. A 1ch?.'!'/'7 "^lich w b.I.n^re.ch. oaü s,c m.ftrn' "'" l >.,ch ,s., E,>lw.cklu»^^p..oz^ ocö 5tmsclst,.ms c ' gm.z »cu^ Ht.dinm fülncn. Wie s.chllich anch H " ' '^-"' "" kmftrl.chcn M.nif.ste vom ^ lc.m.nrlni.n^o.uVqm.n^nocrAl'sichtlnoar,^ ' b.l dcm E^laü icncr Manifeste ma^ebcno «ewe-" >^ne..i so .,l doch nicht zn vettcn.m.. d.ß die Vesl,>n.nu>,^» dcö 0k'0bcl.D,Ploms dmch die ncne» ^nilchcllü'gcn in wichtige» Pm.lten umgestaltet, i» audcsl'ii wl,e»!lich ern.clicrt weiden. Dcr H.nlplübclstciiid. dcr-dem Oklober.Dlplom anbetete luw dcr die s^.isreiche» Wirkungen ucr« kümmerte, welche die Regierung davon erwartet hatte, lag cchoe Frage darin, oaii die i, Hliislchllich Ungarns war das Gcssp« gebungövlcht i,l den klarsten 'Ausdrücken von d,r Z»» stiminilug des ^an^tages abl'ängig gemacht worden. Hu dem Haudschreibt» a,< den Ireiberrn v. Vl'y war nnzivtidenlig sestglseßt. daß „oas Rechl. Glsehe zn geben, abzuälidern, anö;u!eg»n oocr aufzuhsden nnr von dem glsepllchln i.'al>desfi'lrslen in Gemeinschaft mit dem Laxdlage ausgeübt nnd anßerbalb dessslt),n nicht ^nr Glllnog gelnacht wcrden solie." Dell ^cind» tagen der anderen Hlronlä>ider biogegen war anf dem ^clde der Gesetzgebung in nnbestimmler Welse nur lin>,- «Mitiuirkllüg" zugeslcheil' nno wenn nim die '^fsliguissc des Reichsralbcö dergestalt unterschieden wurdeü, daö für die Einfübruug nelier Sttllrrn nnd Auflagen nno für die Elhohung dcr bestlhenden, fer« ner für die Anfnnbme neuer Äiileyeu, für tie Kou-verlilni'g der Siaal^schlilden und für jede Veräuoe» rung des nnl'l'wrgllchiu Staatöcigenthumö die Zustimmung jener Htorpelschaft. i:i jrdlr andeikn Auge« lsgribeit aber, mit ElnschlllL der Feststellung des Viidget«, nnr ibre Mitwirknng i» A»0slcht genomineil war: so lag die Deninog nal)e. d^ß unter dem Ieß° lerem nur ein bercitlie!,^^. begnlachleudeö Volum zu verstehen sei, daß also die Landtage d,r anderen Krön» lander, im Vergleich mit Ungarn, »ur in sebr unltl-geollneiem Mli^c znr Tl)ellnahme au der Gesepge» bung berufen sein sollen. Hilriu lag elne namentlich von der deulsch,n Ve<.'ölleru»g jchmer^Iich empfundene Zurücksepimg. Mil richligem Blick bat Hcrr von Schmerling die Vc-seilignug dieses Uei'tlstanl'l''; an lie Spipe seines Pro» grammö gestellt. Oesterreich soll „mit allen semen Vestan?lbtilen uud in alleil diesen ^zleichailig nud gleichinaßig" in die 3teil)e der konstilutionellen Sla.uen eintieien. illnch im weiteren Vei^nf dcö Nlludschlli« beuö wild mit N'.ichdluck die Tendenz belo»l. ^zwi« lchcn llugarn uno deu übrigen Zaudern Oleicharlig« seit und Harmonie dcr polilischcn Pcl»zipieu" herbei' zuführen. Hicrauö schliul uns nut Noihweneigkeil hclvoiznheben. DaL das Mürmknngürecht, welcheö den Landtagen durch daö Diploui vo,n 20. Oktober zu' geslchell ist. sorlau als ein Zustlmmungörccht allfge« fapt werden soll; u»» lvenn daö Zirkular des Herrn Mmlstelö line ausdrückliche Aenücinng hierüber »icht enthält, so glauben wir voranüseyen zll müssen, raß slc nur dcLb^Ib untelblieben ist. >n(il sic sich aui deni au die Lpiye gestclwn Plinz»p von selbst ergibt. Hast «beuso gewichlig waien die Bedenken, die blnsichllich der Zusail'menscßnng der Randlage geg,,! oic Oklob.r wung. wclchs nach dem ziemlich übcreinsl,minen. den U>ll)c>l dcr o'ff.nt!lchen Meinung in Oesttlreich oen Stand der Geistli^lcit und dcs großen Grnnd« l'eslßcs !u einem böhereu M^ße begünstige, als eö durch die realeu Verhälmissc gcrechlsciligt zu seiu schien. Dal) bieriil cinc Aendrrnng riilirete» soli, gebt aus dem Rundschlti^n deutlich hervor, obgleich eö sich in dieser Beziehung begreiflicher W.lst anf eine allgemeine Anceulnng bcschiänlen mußte; denn die grobe Mannigfaltl^lcil dcr östcricichischcn Bänder wird gerade in der Zns^miNl!ls,l)ung der ^.n>dtage ihren Ausdruck findcu lnüssen. lind z» dctaillirteu Angaben über die veischiedenen Wablglseße war daS Zirkular uicht dcr Ort. Indem es für die ^andeöstatule die Verwillüchung des Prinzips eincr Intcrcssen.Vertretung i» Aussicht stellt, scheint es dcn gcgru die bls» berigen Auoldnuugen erbobcuen Vidculcu gercchl zu werde» lind eiucu Gedanken alifzilstsUcn, der für alle ^uocslhcile das Nichtige und Wünschenswerte trifft. Denn eine wirkliche Intlrcssen.Vertretung wilj de» >n den verschiedenen Ländern vorhandenen Elementen ibrcn polnischen Einflnß je nach dem Grade ibrer wilklichen Vedeulllng ^imlff.n; si, wird demnach die Velüclnch-tigung des ständischen Princips hier ganz an^schließen. bort in einer den realen Verbällniffc» enlspischeodln Weise modifiziren. Daß das Princip linmilli'Ü'arer Wablen zur Anwendung kommen und das Necht der Wahl nnd Wäbll'alkeit ein aus»itdebulcs sein soll, wird nian als cine erwünschte Znsichernng hinnebinen dürfen, obgleich der genaue Sinn derselbeu erst aus den Spezialgeseßsn erkennbar sein wird. Wenn schließlich den öandesverlrelungen noch das Recht der Initiative lind Öffentlichkeit ibrer Verhandlungen zuge« sichert wird, so werden ibueu bierdnrch ausdnicllich und soforl Verechligungen zugewiesen, zn denen in den Oktober-Gesehen nur die all.roings cutwickl'lugs-fä'bigen Keime vorhanden niaren — Berechtigungen, von denen die eine die Vedenlnng rer Randlage nach oben hin. die andere daS Bewußtsein ibres lebendigen Zusainmenhanges mit dcm Volk zli steigern geeignet ist. Noch bedentsamer sind die Veränderungen, die mit der Institution des Neichsratbeö vorgenommen werden sollen. Wir bebalten »ins vor. in eincm so!« genden Urlikel darauf zurückzukommen. O e st errei eh. Wien. Se. kais. Hobeit Erzherzog Ferdinand Mar begibt sich an der Spitze ei»,r miliiärischen De-puialion. blst auS dem Ol'erstl» »l,d dcn Stabsoffizieren des Hnsaren-NegllNlNls z^onig von P,en^n Nr. ll). n^ch Berlin, um der ^richenfcicr des ver« stolbenen Königs von Preuße,,, rcxp. Negimenis'^n-babers. beizuwobnen. — Wie wir verncbmen. wird Le. kais. Hoheit Erzberzog Ferdinand Mar nnd der Herr FU^', Freiherr "- Schmerling anch Se. Majestät den König Wilbelm ans Anlaß seiner Tbron-bestrigung beglückwünschen. — Ei" Hirleul'rief des hochw. Fürstbischofs von Graz c.uS 'llulaß des Iabreswechsels schildert die Ge« fal'rru. welche das kalboüsch-kirchliche ö»beu. deu Pa» lliotiizmns bedioben. und enlbält namentlich folgende Slelie: »Seid qule Siaalcl'üiger dadurch, daß 'ß dcs euch geworrenen Eü'ftusfts ll'ätig am Woble des Bandes beiheiligi." V3ien, ^. Jänner. Nachdem die galizischc De< pntaliou von zablieichen ^andi'lelllen begleüel belilc Morsssus sich abermals zu einer feierlich,» Messe >n der Nnprechi^kirchc versannnell balle, begaben sich die drei Ausschüsse derselben: Dr. Smolka. Fürst l.'eo Sapieba und Graf D^icdnözky. znr Audienz bei dcm Slaalö,i,inistcr Ritter von Schmerling. Dr. Smolka las die mil vielen Unlerschriftt« oelsehene Adrcffl'. ocren Worllalll wir »achli^gc» wirren. Herr von Hchln.'lling l'eanlwo>tlle dieselbe in einstrr und wob!« 'wollender Weise. Er bem,r>'te die hier anwcsinde iDcputali?» iu ihrer Oesammtlieit als eine Versammlung vou Mänuern. dcuen sicherlich das Wohl ibrrs Vaterlandes am Herzen läge. die aber. weil sie kc,n Mandat von d,nl ^'aude habe. von den, Ministerium nur als ebrerlireltbe Palriotcn. nicht aber als Ne« präsenlanlln des Königreiches Galizicn betracht»! werde,' könne». Die Wünsche des Laudes werl>>n Gele« genbeit h.'ben. sich anf dem Landtags vcrncbme» zn I^ssel,. von dem er boffe. daß er längstexö i» zwcl Monaten werde zusammentreten können. Dem ^and' tage stebe die Iuiliatiue zu mit A!l,m. was die ^an-desinleress.n etfordern. und die Regierung wird r-ie Slimnic dcöselben gerne vernehme». Vor d.-r Hand lonne er nnr das versprechen, daß der polnischen Sprache ihr Recht weiden solle lind dap sie demnächsl l'lö llnlerrichlösplache eingefübrt werden wird. Eolt im Musilverein a»b>ra»l,n»l,i. jet'e sol! sslbststäurig konstiluirt »verden, jede ihren autonomeu Landtag haben, und vom Neichsralh oder allgemeinen Landtag möchten sie am liebsten gar nichts mehr hören. Wozu noch einen Ncichsralh? In P»st. Prag, Lemberg. da weiden sich die Abgeordneten der drei großen Naiionen veri'ainmeln und beschließe»' wir deuischc Fremdlinge i» Oesterreich mögen uns in Wie» mit der Wiedevherstillnng des Stefanstburmeö be-schäfligen. Nieder mit l)en, vcieinigie» Landtag! rufen die Ezechen uno Polen; in ihren Organen ist bereits die Fnnfllieilllng Oesterreichs (Inüerösterreich. böhmische Krone, ungarischc Kro»c, dreieiniges Königreich. Ga'izie") '.'ol^o.ien. uud eine Lemberger Zeiiling ist indiskret genu.i. Ga!i>ien. Pose» lind Warschau alü I„lai!d. Paris, Berlia nod Wien als Ausland zn bezeichnen. Agram, 6. Iönncr. Die erste kroatische Eisenbahn ist endlich ihrer Anöfülnung ual'e, so daß wir der Eröffnung derselben mit Beginn l^cs nächsten Jahres entgegensehen können. Der Unterbau un? der Hochball der gauze» Strecke Sleinbrück—Sissek ist znm giößie» Theile umgeben. Der Ba» iviro demnächst -nit Emlril! passender Nilternng auf allen Punkten beginnen, und die baule>tenden Ingenieure der Gesellschaft sind bereits auf ihre Posten (Lose) abgegangen. — Die StalionSplätzc dieser Bahnstrecke sind: Steindruck, Neichenberg. Lichte"wa!d. Widen. Nanu. Zapr,älc. Agram Gorica. Lelenik nnd S'ssek, — Die Hauptbaute» ans dieser Linie sind: die Leb-nen bei Widen nnd P.'dsnftd längs der Saue, let)« terc mit der Krapinabrncke; der Vabnhof Agram ruit den großenErdarbcilen in diesem Lose; die Savebrücke bei Agranr mit 8 Dnrchstnß'Oeffnuiigen »nd anf steinernen Pfeilern ausgefülnl; d,e BI«chbrücke. welche über diese Pfeiler gezogen wird. ist von derselben Konstruktion wie jene bei Koltori und Peltau; eö ist dieses ursprünglich amerikanische Brückcnsyllem mit einigen Abänderungen meist in dcr ntllcsteu Zeit in unserer Mouaräiic in Anwcudung g'komlue». — Zu den vorzüglichste» Knustl'auten auf dieser Strecke gebort ferner der Sisstker Baliirliof. welcher aus einem getrennten Personen- und Güterbahnhof bestehen wird; ber letztere kommt hart an di, Kulpa zu liegen und soll zugleich als Landungsplatz für die Dampfschiff-falM dienen. — Die großartigen Hochbauten, welche in Sissek aufgeführt werden sollen, und die etwa drei Mal so groß sind. als jene bci Agram, i^sst,, darauf schließen, daß die Gesellschaft auf den Sisse-ker Play, wie auch ganz billig, eiu ganz besonderes Gewicht legt, und daß sie die Znknnfl dieses bcdcu« tcnden Stapelplatzes im Auge Hal. — Es wäre zu wünschen, daß auch von Seite des Landes Schrille geschehen, um die Flußregulirung dcr künftigen Ve-dentnng dieses Pla^S so zn aklomooiren, daß wenigstens die Dampfschifffabit bis zil dicsem Punkte bei jedem Wasserstand möglich wäre; soviel uns bc-lauut, wäre» hiezn Vagger- uud Flußreglllirllngs-Arbeite» nur an einigen wenigen SleUen erforderlich. Das Kapital für den ganzen Unterbau dieser Strecke, iras bis jetzt vergeben, belauft sich beiläufig anf 4 Mill. Gulden, für den Hochbau auf 1 MlU>on.— Es ist daher von diese», Van anch ei» bedeutender Zufluß von barem Gelde für unser Land zn erwarten und steht ei» starker Absatz von Prodnkien, Wein :c. anf dieser Linie in Aussicht. — Die ganze Strecke soll 186! fertig uno befahrbar sein. Preßburg, 4. Jänner. Gestern Abends wnrdc dem Herrn Obergespan Grafen Josef Palffy zu Ehreu ein Fackcl^ug dargebracht. Del selbe bewegte sich vom Lorelizerthor bis zur Wohnung des Herrn Oocrge-sparis, und alS dieser erschien, wurde er von den zur Kongregaliou anwesenden Magyareil durch die Vcu-tuigasse zum Landhause, von dort lurch die Sattler-Gasse in seine Wolmung zurückgetragen, tine El)rc. die dem Herr» Grafen nicht zum ersten Male wiedcrfäbrt, da er im Jahre 1848 als Kommandant ocr Naiionalgarde ebenfalls auf den Händen getragen wnrde. Von da bewegte sich der Zng znm Wahl» prases Grafen Zichy. welcher ebenfalls herzlich dankic und versprach, seine Kräfte dem Valerlandc weihen zu wollen. — Ueber Ungarns Gctrcidc-E^port liegt folgende Notiz vor: Während des Jahres 18lil) wurden aus Ungarn zwti Millionen Metzcn Weizen. ÜliUO Mctze» Halbfrucht. 146.00(1 Metze» Korn. 200.000 Mpe» Gerste. 1.260.000 Metzln Hafer. l.200,000 Mepe» Mais. 100.000 Metzcn Hufe »nd 100.000 Metze» diverser Fruchigalttungcu ausgeführt. Diese exoorlir-tcu Prooulle. wovon wenigstens die Hälfte nach dcm 'Auslande transporlirt irurde, repräsenlircn ein Kapital von mindestens ti0 Millionen Gulden. Deutschland. Frankfurt, 2. Jänner. Der »Württ. Staats-anzciger" gibt sehr tröstliche Versicherungen über die Wchihafiigkeit Deutschlands. Es wird ihm geschrieben: „Wir glauben annehmen z» dürfen, daß der sardinische Gesmrdle in Bälde die verschiedene» Aoneiionen unc> oie Ailonng cincs ocrenugie» ^ö»>ale>ch6 Iralic» reu, Vuudc zu »otifizire» haben iviro. nnd die Holge da« voll wirr sein, oaß der Bundestag beschließt, einen Vertreter cineö Königreiches Italieu nicht anerkenne» zu können, wodurch Herr v. Varral ziuc>r nicht zur Abreise, aber zur Einstellung s Milüär« Kommission eulfallel seit längerer Zeit eine solche Thätigkeit. daß ilne Veamten bis acht Uhr Abends täglich arbeite» müsseil." Berlin, 6. Jänner. Dcr verstorbene König dalle, wie die «Schl. Z." meldet, nach der Silie des prenßischen Königh^riscS, die Vestinimungen über rie Beisetzung srlbst getroffen. D>e Lösllng mehrerer konstilnlionelltr Fragln wird balo bekannt werden, ob nämlich Angesichts des Artikels 54 der Verfassnng. welcher den auf die Verfassung vor der Landesver-irclung zn leistenden Eid bestimmt, die frühere Hul» dignng zu Königsberg noch slai^ufiüoen habe, ferner, ob der von dc,li Plinz-Nrgenlcn am 26. Okiober 1868 vor den vereinigten Häusern geleistete Eid zn erncncrn oder nur zn bestätige» fti. Die auswänigen Gesand-teu wcrdeu dem Kör.ig Wilbel,» l. neue Veglanbi« guugsschreibeu überreicheu. Graf Lanuay wiro in ^olge dessen nochmals in, Namen des Königs uo» Sardinien beglaubigt werben. Am lt. hat die Eröffnung des Testamentes in Gegenwart des jetzt regierenden Königs. der Königin-Wilwc, des InstizmilnsterZ, des wirlliche» geheimen Nalhes v. Ol'stfeldcr n. s. w. statigesunden. Der verstorbene König hat. dem Vernehmen nach. im I, l84!1 sein Testament gemacht, und zwar in der Be-hausnng des damalige» HansmimsterS Fürsten von Wittgenstein, z» welchem sich Friedrich Wilhelm IV., weil der Fürst krank war. begab. Anwesend waren bei Aufstellung des Testamentes in jenem Jahre noch die Staatsministcr Simons, Uhden und dcr verstorbene geheime Nat!) o. Räumer anS dem HlUlSmini- sterium. Diesem Testamente sind später melirere Ko< drille beigefügt worden, welche im Hauöministerinm niedergelegt worden sind. Am 3. fand in Sansonci auch die Oeffnuug der königliche» Leiche Statt. Wie es heißt, ist es der Wuusch des Hoden Heimgegangenen gewesen, daß sein Herz in einer Urne in dem Mansoleum zu Charlotlen-burg zn den Füßen der dort rnhcndeu königlichen Eltern beigesetzt werde. Der Leichnam wird in der Fritdeusllrchi zu Potzdam beia/setzt. Es heißt, daß der hohe Verstorbene auch den Wunsch ausgesprochen habe, es möchten der Königin« Witwe die Schlösser Sanssouci. Ebarlottenburg nnd Schönhansen a!S Wllwensitze verbleiben. Die B-i-sctzuug erfolgt am Montag 11 Uhr. nnd zwar nach dcr eigenhändigen Verfügnng des verewigten Mon« arche» unter dem Zerenioüiel, das bei der Bestallung des Koulgs Friedrich Wilhelm III. beobachtet wurde. Der General < Feldmarschall u. Nrangel wird dabei das NcichSpanier, dcr Minister uo» Anerswald die Krone, die anderil sieben Minister die Reichsinsignien tragen. Wie eö beißt, ist in dem im königlichen Stadl-schlosse zu Potzdam vorgestern Früh nach dem Hnll'i. gllngsakte deS Staatslninisterilims stattgehabten Mi-nisterralhc dcr Erlaß einer königlichen Proklamation, die dem Lande von dem eingetretenen Negiernngö« wechsel Kunde zu gebeu hat, zur Äcrathuug gekommen. Diese Kundgebung würde möglicherweise erst nach der Beisetzung des Hingeschiedenen Königs zu er« warten sei». Frankreich. PariS, l. Jänner. Es soll mm hier beschlosst!» morden sein. daL die französisch, Flotte wenigstens bis Enr>e Jänner vor Gaöta bleibt. Daß sie nicht uu< milielbar abberufen wird. geht daraus hervor, dag man soibtll neue Vorräthe von Ltbenemilleln )e. von Toulon für dieselbe abgehen läßt. Ein französischer Genie.Offizier soll sich über die Lage deS Platzes uno oie Ehaucen der Verlbeidigung an Ort und Stelle vergewissern und dem Kaiser darüber genauen Veocht erstalte». Ein französischer Arzt steht jetzt an der Spitze des Spitalwesens in der Festung. Ein naher Verwandter Abo - el - KaderS ist in Paris angekommen. Derselbe überbringt dem Kaüer ei» eigenhändiges Schieiben des Emirs, das anf die Maßregel betreffs der Entwaffnung in Syrien Bezug hat. Abd-el-Kader und seine Leute solle» nämlich uo» dieser Maßregel »icht ausgeschlossen werden, was ncitülllch dem Emir sehr mißfällt. Falls er sich dieser Maßregel 5urch ei»e französische Inler»,»lion nicht entziehen kann. soll er Syrien verlassen wollen. Man ist eifrig mit der Bildung der vierten Va« taillo»e beschäftigt. Es gehen überhaupt, trotz aller Friedens-Sehnsucht, srhr kriegerische Gerüchie über oas nächste Flübjalir. Man spricht sogar den von Aufhebung des Loskaufe« vom Militärdienste. Dieß ist jedoch weniger wabischeinlich; es dient zur Cha» rakterisiiling der Slimmiing. daß man solche Maßregel» für möglich hält. — Dcr Kaiser liat an den Papst einen Brief geschrieben, nm ihm die Ernennung der nenen Bischöfe anzuzeigen. In diesem Briefe schreibt Napo« leon lll.. er hal>e diese Wahl im Interesse der Versöhnung getroffen. und ,r hoffe, der heilige Vater werde seinem Eifer für die katholische Religion Gerechtigkeit widerfahren lasse». Die bevorstehenden Ei-ei.^nisse in China würden übrigens ueue Zengeuschaft für dieselben geben. Ob aber aus dieser anscheinend hcr^lichcn Korrespondenz eine wirkliche Besserung in den Beziehungen der beiden Regierungen einstehen wird. ist sehr zu bezweifeln. Großbritannien. London, 1. Jänner. Mazzini dat an den Sekretär des Garibaldifonds in Sheffield eine» Brief gerichtet, worin folgende Stelle vorkommt: „Ich rede nicht von der österreichischen Einmischung in nnsere venezianischen Lande. Es ist dieß eine Sache uon langem Bestände, sie yrüudel sich ans Verträge, wurde von ganz Enropa genehmigt, und ric Lösung muß ausschließlich uus gehören. Aber L. Napoleons Eiu-mischiing in Rom, wilche die polillschc Tyrannei eines Papstes nulerstützt. den alle Provinzen nacheinander verlasse», sobaw es die Gnnst der Umstände rrlanbt, — diese Einmischung, welche alle Möglichkeit der Ein» beit Italiens verneint, ist nicht genehmigt worden — nnr gedlilret... Sie ist nicht auf Verträge gegründet . sondern eine offene Verletzung derselbe». Sie erfolgle. wie der zweite Dezember, dnrch Neberrump-lung. Sie machte Anspruch auf Duldung aus dem einfachen Grunde. daß sie uur sel'r kurze Zeit dauern und das römische Volk seiner Rechte nichl berauben würde. Sie hat es aller Rechte beraubt uud dauert seit ll Jahren fort. Sie ist in dcr That eine verlarvte Eroberung, lind bietet dem imperialistischen Frankreich eine Opc» rationsbasis zur Ausführung lang gehegter Usurpa< tiousplaue gegen Süd-Italien. die jetzt durch die ncut H» Einmischung vor Ga<>ia sichtbarer werd,»." . . . „I!i es cuch »icht »>ögl,ch. uns qegen ein Hinderniß bei» zustche». das durch eiueu allgemei»eu i'^vosante» Ails-druck europäischer Meinung anf friedliche Wcist bcsei< tigt werden könnte?... Könuteu Sie nicht Ihre» Landsleulen a» die Hand geht,,, dag sie, zur Vermeidung von Krieg und Ul'gerechtigkeit, mit Frankreich U»!erl'andlu»geu anknüpfen sollteu über die Noth. wendigkcit. Vllsprechungen zu halten und Italien den Italienern z» überlassen?" — Der „Herald" ncunl diesen Brief des italisnischeu Agitators erliaunlich unverschämt. Daö Schreiben will die Engländer über-reden, chre Regierung durch Agitation zur Politik der Nichtiiucroelllioil zn treiben, d. b. einer Politik, dir er so »emit, die aber, praktisch ausgefübrt, eincr Eininischling gleichkäme, die unS wahrscheiülich in Krieg mit Frankreich und Oesterreich und. der Himmel wc,ß lnit wem so»ft »och. Nürzen würde. Muß laud. St. Petersburg, 22. Dez. „Mit wachsa-men Augen beobachtet man hier die umfangreichen Rüstungen die eben jsht in Schweden stattfinde». Wie lch ucruehme, trifft man bereits auch von rus. Mchcr Seite, namentlich in Finnland, militärische Gcgenmaßregtln. besonders arbeitet man lebhaft an Verstärkung der Feslnngswclkc i» HelsingsorS; anch von T!upplnkonzen!rat!on daselbst ist die Rede. — Vor einigen Tagen ist es in Narwa wegen der Leib» tialnschaslefrage zu li»er offene» Nevolie a/kmumen. Dle Zahl der Vanern welche sich dabei beiliciligte». Ü'di man anf 300 «>,. Drei sofort requirirtc Ba-talllone nmzingellen die Aufständische», und die Spiel)' lnlhs»strafc waro an ihnen auf der Stelle vollzogen, ^cchz Nadelsführcr schlug mau i» Eisen, und sie Wld^bere.ls auf dem Wege „ach Sibirien." Vermischte Nachrichten. Ein Slnhllichler in Alföld. der in Erfahrung brachte. raL ihm ,i„e Kapenmnslk zugedacht sei. ent-zog »lch dieser Oomio» durch seine Abfahrt. Kaum erhielten die erclulirlndeu Musiker hiervon Nachlicht. als sie mit ihren Instrumente» nachfuhren. Sie er-relchtc» ihn ,,, den romaniischc» Maiöfelderu, umstell» ten imli'l, Wage» n„o l'sgaxnen die Produkiione», Der Stnblrichttv mußte das Konzert bis zu Eude an^ voren. woraus mau ibn weiterziehen ließ. "^ In Schi, sic» lebt »och heule, nach iiW Iabrcn. dle Eriunrrulig on die Wahlslädler Schlacht bei ^'eg> '^d gegen die Mongolen im Herzen deS Volles. ^>e heilige Hcdwig und der bärtige Heinrich sind noch heule klangvolle Namen. Wie der französische "on ,el»e ^l)nen an den Thaten Godfrieos von ^onil^n und des belligen Ludwig Theil nehmen läßt. ,o rul)men sich die älteren Namcu der Provinz Schle« '^'.,.!"^' 'lbkommenjchafl von den Kämpfern bei n!>,! ^'. . "" b''" The,lnehmeru an der ^'i.g. l'lso..delS fünf Familien gc- naout, deren Nam,« »„„ gemeiniglich als die älnslen dc ^wuiuz kennzeich„cl: dic Prill.v.p. Seudüß. Zeolip. ^ mchw,i) n»d Non.kirch. D.e Geschichte zwar uennl mildemi.ch m.r Nilicr Zedlin. der mit 1« Wunde» vom ^chl,ch,fcit. gelrage.. .^,^. aber die Familie». Traomo,, erzählt vo» 33 gefallenen Nolhlirch und em r Ver.uchlu,^ sämmillchcr Vcltrclcr genannter Geichlcchler bis auf fünf aus der Schlacht geretteter "" >el)'e Reprascotanien je»er Familien, dan ii ' ^"'"' " ^^lern erzählt dlc Sage weiter, daß Ne ,o., ,y„>. Wunden geheilt, am Jahrestage d a.!^ " ""^' ^'"' V'^ld s^ch "reiut - und ra, Il»t ln danlb.rer Erinnerung an ric wn»derbare "s inng. clnc »nmerwabrende Erbverbrndernug ge- ?. ,?' '^'" '"" "»«»der auöge.uachl hällc». sich ^ s ^.« '^^'^" ^"wandte und ^Vellcru uo» Wabl. lon wieder Zwclsaches: ei»mai. daß „Ich,, ,i„ 5,^ l" der Wiegr gewesen, gebolen am Tage der Schl.icht ll»d daü au s.,»er Wisge zur Feicr sei»sS Geburls. tages die Velt'-r» jenen Vertrag geschlosse». in de» ilc das ^i»i) aufnahmen, dann daß dcr llpte Noth. lnch ein gelehitcr Mo„ch im Kloster Sl. Gallen ge> ^'/."' ^l ai.f die ^u„dl vo» dem Unicrgange des ^'chiechies mit papstlicher Dispens daS Kloster ver- ^ n!', 7'^ ^'"'^ Stammvater aller noch lebenden ucothtirchs geworden. Lokales. ,i„ .^.'/p"'p" ".""'"'< bat sich vor einigen Tagen s '7' l''nkcr Hund hier gezeigt, und soll mehrere Hmde gel'.sse.. baben. Der Hund ist eing,fa»gen "en n..d ist da»n ,m Tbierspi.ale verendet. Wie ^. ""'/" "' Wu.hkiankheit konstatirt worden, ff^/t ""'' Wr alle Hundebesiper die drmgeudNe Pflicht, 'dre Huudc zu deoachttn u»d. wen» sich Zclcheu de .ssraukheil kundgeben, das Thier sofort todten zu lasse», damit nicht Menschenleben i» Gefahr kommen. Wir theilen im Nachstebenden mit. an welchen Symptomen die Wuthlranlheit zu ettcuneu ist. Man pftegt die Wuth in die rasende und stille einzutheilen. Die Zeichen der rasenden Wuth der Hunde sind nach Hertwig's und Anderer Beobachtungen: Veränderung des gewöhnliche!» VeuehmexS, Unruhe und vorherrschende Neigung, deu Ort ihreS Auf» euthaltes, ihres Lagers stets zu veräudcru, wegzulaufen :c., gioßc Neigung au lallen Gegenständen zu lecken. Verlust des Appetits, besonders zu fester und koiMentcr Nahrung, große Neigung zum Gcunß solcher Dinge, die sonst nicht zu ihrer Nahlung dicueu. wie Holz. Federn, Stroh. Wolle :c. Dieser anomale Appetit, nämlich die Neiguug, nugeuießbare, hcterogeue Substanzen zn verschlingen, welche sich bli der Mehizabl wuthvenudender Hunde befin-0>t. ist ein s>hr wichtiges Merkmal, da Derartiges bei keiner ander» Hnndskrankheit vorkömmt, obwodl oas spielende Benagen solcher Gegenstände, oder daS Graskauen bei Wilterlingsveräuderullge» nicht damit verwechselt wcroen darf. Fernere Zeichen sind: Hartnäckige ^'eivesoerstopfung, Neigung zum Veiülu. btjoüderö wen» sie zlim Zorne gereift wer» ren, wobei dle Hippen sich grinseuo verzerren u»d die Augeu, wie Veith bemerkt haben will, einen e>ge» »en widrigen, wie rölhlichen ^ichlschei» ausstrahle». Am erstell lind heftigsten änßerl sich ihre Veißsucht gegen Kal)en. Hunde weiden gewöhnlich erst bero-chen lilw dann gebissen, und zwar ohne voiberge-gaugeue,» Knurren und Vclleu. iu einem tücti>chcn Hinbeißen. Endlich gellen als solche Zeichen: Glanz- u»d lüchischen, ein Schnappen iu die ^uft. als ob fi< Fliegeu oder Iusetitil fangeu wolllen, ganz bcfouders aber die eigenthümliche Velällderung der Stimme, welche nnstreilig unter dle sicherste» Melkmalc. welche die aufgebrochene Huudöwulh charaklerisiren. glliört, Stall rre VcUens in cinzelueu, kurz a»>f« einander folgenden gleichartigen ^alilcn. wie es immer bei gesunden Hunden gc,chiebt. endet der erste einem Gebelle ähnliche Anschlag in ei» kurzes, heißeres, höchst charalleristischeS Gcht ertragende Hunde bciiu An» yöien stark löneuder Vlaüiustrumeute auzustinimeu pftegcn. Neuere Schiisisteller legen alif dieses Symptom bedeuleudeö Olwicht, iud,m »s hei wülbeudcn Hunden fast immer, und zwar oh»c souderlichc Ver-a»!ass»ng. nach el»zel»fn I»tervallcll. nie aber iu dieser Art bei andere» Kraukhllllu lv^hrgeuommeu wurde. Wahrscheinlich ist die Trockenheit des Kehlkopfes ! und cine krampfhafte Zulammeuschnürung seiuer Mus> lein Ursache dieser veläuderlen Stiinme. Alle wulhkraule» Huude konueil Wasser und andere Flü,si^keileu sehen, lecken uuo saufe», selbst im höchsten Grade der Klanll,'eil sind sie lcineswegs >mmer wasserscheu, ja sie schwimmen oft selbst durchS Waffcr- rlgcutlich wasstlscheu wird uur del wuihlrankc Meiisch. — Äci keinem lollen Hunde tritt vollsom« ulcne Vewnßllosigkeit srnher als kurz vor dem Tode ein; sie nkennen auch währcud deö ganzen Krank» btiisverlaufcs iliren Herrn ader bekannte Personen. Icisteu ost dem Befehle derselben F^ig. un» wedeln, anf sreunrllchcs Zureden mit dcm Schwänze. Wider, spcnstigkeit tlill uui bei Znuahinc der Kraukhcil odcl weuu sie gereizt werleu, ein. Das äliüerc Allsehe» dcr rasend tolle» Hunde ist in der eisten Zeit uicht besoudetü verändm. den zwei» ten oder dunen Tag werde» die Augen etwas gero» ihet uuo bei den meiste» von Zeit zu Zeit einige Sekunden lang mit d,u Augenlid,in verschlossen; ^»gleich zieht sich die Haul an der St,rnc uud über deu Augen in Falle», wodurch die Thiere ein schlaf, rigeö, mnrlischeS u»d vlldricüllchtH Ansehen tlhal' ten; später werdeu die Augen trüb uul» matt. nie aber fenriger und llbhafler wie i» der ersten Zs>l; oie mcislei! belommc» ei» rallheg. struppiges Aus. sehen u»d wcrdeu meist i» kurzer Zcil sehr mager. D.,s M..ul ist in den meiden Fällen mehr lrocken! als feucht und daher auch iu der Negel ohne Schaum und Geifer, nur wenn dcr Schlundkopf bedcnlcnd assizirt ist. und dnrch seine Anschwcllnng das Hin» nnlerschlucken dcs Speichels hindert, findet mau eine Ausnahme. Dcr Gang der wuthkranlcn Hunde ist anfangs kräftig, mit aufwärts getragener Ruthe, ge« schicht uicht, wie Manche irrig glauben, immer gc» rade aus. souderu nach allen Nichtuugen; sie spüren ruhig auf dem Wege nnd springen, weu» der Viß> parorismus eintritt, seitwärts, um den Biß a»zu. bringen. Im weitern Verlaufe dcr Krankbeit sau« gen sie an mit dem Hintertheile zn schwanke» und lassen die Nulhe schlaff herabhängen, kneipen sie aber nie zwischen die Beine. Bei der stillen Wuth ist die Mehrzahl dieser Erscheinungen ebenfalls zugegen, uur mit dem Unter« schiede, daß das Thier bei seinem anfänglich veran,-dertl'll Betragen mu^er lebhafter, vielmehr stiller, ruhiger und traurig wird. den Ulileiliefcr gleich beim Beginne der Krankheit wie gelähmt herabhängen läßt. Geifer und Alles, was das Tbier zu verschlucken sncht, unwillkürlich aus dem Muude läuft, auch der Beiß-lriel» und die Unruhe geringer 'i! es unter den gegcnwaliige» Verhältnissen schr schwierig i!t. eine Negierung ^i lonsl!!»iren. I» Turin wird der persische Gesandte am französischen Hofe mit ein,r außerordentliche» Mission an den König erwartet. Paris, 4. Jan.. Abends. Die heulige „Patric" enthält e<», Kolsssponoellz auc» Nc»m. !r'sl>t'e c^rn Nück« trilt deS KriegSininiNers als entschieden ankündigt. Moll,1g'or Bella soll dcssen Nachfolger sein. Paris, 6 Jänner. Wie der l'eutige «Moni-teur" anzeigt, wurde wegen des Ablebens des Kö»i.>s von Preußn, der für de» 9. d. M. augesagte Ball in ocu Tuilerien alifgeschoben. Die I,'teresss!' d^r Schahbons wurden je nach der Verfallszeit al,f 3. I^ ^,,^ 4 P^^nt erhöbt. Vrüfsel, 6. Jänner. Der Graf vo» Flandern wird i» Begleitung zweier bö'herer Offiziere uächsten Dinstag in Berli» ei»!reff>-n. um dem Könige die Bei« IlidSbczeigiliigcn und Glückwünsche des Königs der Bclgler zu üdelbltugeu. Handels- und Geschäftsberichte. Mit d,,n 20. Jänner d. I. tritt anf dc» Bahnen der österreichischen Slaalseisfnbadn < G^seUichaft eine Erhöhnng der Fahr- lind Frachlgebüdre» »m 16—30 Perzeilt des bisherige» Belraa/s i» Wirksamkeit, Die Gesellschaft h.nidelt bei dieser Maßnabme >m Sin»e deö Alt. 8 ibier Kc>,!;sssio!'Surkunde. wcl« cher ibr das Necht eiorälüllt. die fel^escßte» Tarife in Gold- oder Silbermnnie nack de»l jewrüigeu Werthe dersllben i» der LanlcSwäbrung zu elhebe». u»o rechtfertigt diese Maßregel durch das gcgl»wär-tig dobc Silberagio vo» beinahe t>0 Perzent. Ei» Theil der deu Fiachtenverkelu bildenden ArlitVl. als: Kohlen, Getreii-e. Steiue. Hol;. Schiefer. ?iohci,cu n. s. w.. bleibt vo» diesem Zuschlage befreit. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. ^"' ........ 3,7, ^s Va>,'Mllclü.ind' c, .^. ' . .. Niedlrschl.ig Tag .. . V/. .. inP.La»f0°N knillempc^tur ^ z „^ W i l t t r u n g l'iuxc»'^ St»„^n »^ '""b'ichtung_______^^^^,^ - „ach 9ie,'u»,. ___________________________ Pariscl lüiiil" ii. Jänner 6 lll)r '^irg. ^25. >>0 — 8.2 ^r. ^V. schwnch trübe 2 ^ Nchm, ^2,',.^, —2.7 < ^'- dctto b,wöllt 'i 00 l. ditto d,tto 7. l» ^___________ l 0 .. Abd. 327, .25 -"5.7^ ..___>V.______detlo_________dttlo____________^'^______. 7. „ «I'uhr Mrg. 32«??ö j^.^«. 0 Gr. 80, schwach " Gchnce 2 Nchm. 3li? 2^ l— 5.N „ >">0. tctto betto 4> '" !0 „ «bd. 325 5st —5.3 . 80. dltto dcit^i Sch»c<> Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr se F. Namberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vamberg. "' Effekten- und Wechsel-Kurse an der k k. öffentlichen Vörse in Wien. Dcu 7. Jänner 1801. Effekten. Wechsel. 5'/« Matalli^ues <;>>.ü0 ^ Silbcr . . . 149,— ß°/«'-)i.,t.-','l»l. 7:l,.^0 ! Ll'iieuu . . 14^,7.) V.ml.illie'! . . 737.— ! K. l. Dulatcn ?.«5i Kreditc,fticii l5,^.'i<) l F r e », d e u 3t n z e i ft e. Dcu ü. Jänner 1U6l. Die Herren Poser, Privatier, uut» — Wrl'cr, Handelsmann, uon Tricsl. — Hr. Vu>v"'' Auszug ^»rolukolsl: der ordenMckM 8iljU!i^ der Zan>cl5- und Gcwclbckammcr für Kram am >3 November »>4tt«> Nachm. 3 Uhr, gsiuhmi^t in der Sitzung uom ü?. Dezember l«n Beisein deö l. k. ^andsörathe^ Herrn ^»»< >n«rl»n«», liis k. f. Miüiii.'i ial - Kc'mmiffär. Gcge n n.' artig: Herr Vi^e« Plänkeln Anton Samassa. Die Herren Kamnilrmitglicdcr: Hcimann, Mally, ^lavillger, ?tlis;>naul>, .^llirdi«, Trinker. Kraschovitz, j 1. D,iö in der Ithten Sißnn^ anf^cliommeiis Prolololi. wurde uorgclrscu. uuo sonach ^.!i< m^cnoM' nicn, gcfeili^el. 2. Minhlilni,^ drs k. k. Landes' Prolokollirnn^ slinrr Firnia znr Äclißernn^ zugefcrli> yet lvnrde. i,ll !i. Wurde auf Vcwlliiglm^ der ProtokolNrling angstragen. 4. Tekrclat der bobcn k. l, Lanresregilrnng i» Laiback, woniit rin Ontwnlf einer »llien Marllord^ unna. für die Sladt Lcnt. ncdsl einem Tarife ül'cr die 'Almalnue von Liandgelocrn — znr Vegnlachmng zligeferliget wnrde. ut '!lnönahme in» Pnnkic ter Marltpol,zet. als zwcckmä^ig defnuden. Das l, k. Ps^ilfsalnl Lael slcltt in seinem Vc-rickle an die dohc k. k. Laade^regleriing den Anlrag, daß die Handl'al'nng der Malk,poli,^! ivider die ge-sshüche Vtstimmuna des §. 1>!) dcr Oemcindeordnllng vom 17, März !«4l) ai, oas Vczirksamt ül'ergel'c, indem nach H, 122 des Gemcindca/sspss dem Ge^ mci,!dcvorsla»rc daS Recht nnd nicht die Pfiich! der Leserlichen Ahndnng gewisser Ucl'tllrctungc» zngewie' sen ist. Da nach Ansicht der Kammer im Sinne d«'s I'e> saglen Gemeindegeset)ts ecr Gemeinrcumsland nichl nnr das Recht, sondern anch dir Pflicht l'at. gewisse Uebcürctnngln zli aynden; die knnfl,ge Stelling der Genieinden einen nl'erdieß erweiterten WirlnngCkieis des Gemeindcuorstandes voran^seßl und cine Mcnkt-ordlnina, nicht »ur für die Gegenwart, sondern anch für spätere Zeilen gellen soll, — so wnrde cindellig i^er Antrag beschlossen, daß der lV. Abschnitt der vor' gelegten Markiordnnng dahin al'geäüdert weroe. raü dcr Gemeindeuorstaüd nnd nicht das Bezirksamt die malktpoli^llichen U'dcrtretnugen zu l'essrafcn habr. 6. Znschrifl des k. k. Landes- als Hai!dcI5gsnch> tcö ll'Ubach, womit das mit Hcrm Fllip Fatlori. Haudllsmann iu Lailxich. aufgenommene Protokoll nbcr die Anslvelsnng des Hondes znm Velriede einer Mcl'l> und Laudcsprodllklen-Handlnng in Lail'ach znr Prü' fling üdermitlelt wnrde. !ul 6. Diese Foulsallöwcisung wurde geprüft und als genügend defnnden. 6. Vom k. k. Landes- als Handelsgerichte Lai> l'ach wuroe mitgetheilt, daß Herr Josef Wringer, Handclömann in Lailiach. scincm Sohne Herrn Odnard Karinger die Prokura ertheilt yalx. nnd daß dicsc Pro> fura Ii.indelsgctichilich prolokollirt ivlirde. ml 6. TÜlirdc znr Wissenschafi gknommen unc! iin ^irmcn^Protokoltc der Kammer c,ngctlagfn. 7. Dckrctat der hohen k. l. Landrsrcgiernng in Laibach, womit dcr Kammer dcr Vericht des h>csigcn Sladtmagislrates vonl 2ii. September 18lil). Z. li!)()ti, l)etrefflU0 daö Oinschrcileu dls lrainischen Apoll)ekcr> greminms, um Erlassung einiger Gesetzes > Mooisika-. tionen znr Fördernug idrcr Gewerdsintrrrssen, zur Aenßcrnl'g zngsferligct wurde. :»es kais. Paicntes vom 2l). Dezember t8li!) a»f das Apothckcrwcsc» gesetzlich ansgcc'chnt werren möge», ol'wol)! das Gcn.'crl'egcslt) auf ras Apolhelerioesei! keine Zuwendung fiodel. nno 2. Das im Oilldiglü'gsfaUe cmcr s^hon dcNehcn-dcn Apotliclcrgcrcchts.nne, kcin Kooknrs für die nelien '^ewlrl'er. wie dermalen die Oepfiogendcit dlslcht. anögeschrieben werde, sondern daZ oie Verleihung ohn« Weitens an denjelligcn cifolgci, möge, w.lchsr das Etadllsftmcitt von der frndcrn I»h.'bnng odcr deren Erden ül'crüimlnl. vorausgeseßt, d.'ß er die gsscpliche (^igünng l'ssiyt. Die 1. kille enthält 3 Punklc: ") Dast dir Vesit^er des Personal^lpothckerl'efngüisscs. im <^,lle sie lyr Geschäft ftlbst n!chl dclrcil'tn lö»»' ten oocr wollen, oerechtigcl N'ärcu, dlißsVN'c zu ver° vaä'lcn. l») D.'Ü das VefngniL n,,ch dcm Tode des Inhabers ohne nencrliche Konzssslomrnng an dessen Wüwe übergehe, nnd diese Verpachinngsrecht besiße; endlich c) daü nach dem ^!I,'slell.>en d.ö Apochckcrö und leiner Wün'e ixssr,» Pcvscmall'cfugnii'. gleich ».'ie dri r>cu übrige» Gcwcrdcl,. nach ^. li!) der G ^>. anch ans die mindj. Erben ül'crgin^l'. Ans d'N bereits vom Magistiale Laibach in obigem Veröle lülwickeltcn Grüüden. daß die förmliche Verpachtung des 'Apolhelergew^rbes sowolh für railsell'c als a>,ch für das Pnblikuin ersvlieüü'cher sci, als die 'Allsflellüng eines Provisors, n»? daü u,»lcr der Maske eines Provisors ohütdieß leicht die Vcrpachtnng stat> findet, daü weüerü schon »ach bcllehenden Vorschriften der Witwe eineS Aoolhelers, ohne ei„tr neuerlichen Verleie mixdj. Eiben ocs verstorbenen Apotl'skers oder dessen Wilwc, das beNehendc Geschäft unter Leitnng cincs befähigte» Promsors f»rl-füdrc. — beschloß die Kammer n>it Slimm.-nmsdl' beit den Anlrag anf Slaitgebnng der m'len Viüe. Was die 2. Ailte des ')!po!h>tes-Grc»il>lns an> belangt, dliß die V.rlcihung uon schon bcslcbenosn Pelsonall'efngnissen im Erlsdignngsfallc nicht anfGruüd läge emcr Konknrsalisschveibnng z» eifolgen liäils, ist es den destcheüecn Ges.-pcn gemäß ohncr>ieß dem Ermessen lcr verlsibende'u '^chörrc anl'rlmge^clN. welchcni Veiuerber das eiledigie Vefugüil, vcrlilhc». nnd ob hilbei anf den U'ber!'lhmer reu Warenlagers Rücksicht g'nommeu werden soll. Die Kammer b,schl,fßi oaher auch alls Ltattgs» l'nng di.ser Bitte den Aülrag. Nachdem dic S>N,mg geschlissen lvar. tbeille rer Herr Ministerial-.'Kommissär Anlon Lascha» der Kammer mit. daß ,r dnich die ans Anlaß der Auf-lösnng der k, k, Llüidcs' Ri gicrung in Laibach erfolgte Znldeilnüg zur f. f. St.'tlbalttrei nach Tricst. anch vo» seiiirln el'vcnvo^e» Poste» als Minlsttü.il Kommissär der Kammer enthoben sci, und daß co ,l'n> sehr schmerzlich sci. alls rcr Kammer schsiden zn müssen. Herr Aolon Laschan tankte der Kammer mit herzlichen Worten für das in >l,m gesetzte Wohlwollcn, nnd für da? der hoben Regierung glwäbrlc Vcr> lraucn u»d Unlerstnyung, inrcm er ersucht, daß die Kammer ihn fortan m fieundlicher Erilurung be» halten möge. Hicranf ergnff der Kammer« Präsident das Wort und l'l-lncrlle, daß die Kammer von dcr Anflösimg ^cr l'öhen l. k. Landcsregierling um so schmcrzlichcr betroffen war, als unser stets treues und ergebenes Land. welches immer bereit war. jedes Opl'cr daizu-bringen, wabrlich eine Berücksichtigung verdient hät e. Der Präsident danktc hieralif mit Wärme dem scheidenden Hcrril Minislerialkoniluissär für seine that> kräftige und w.irmc U^crstül)nng der Kammer und das derselben stels erwiesene Vertrauen, m,d wünscht demselben, in dankbarer Würoigung der utn die hei» mallichc Industrie erworbenen Verdieuftc, cine glückliche Zukunft. Herr Heimann schließt sich den Worteu tcs Hrn. Präsidenten an und bemerkt, daß uou den nämlichen Gcfüblen, welche der Herr Präsident in stincr R^e dem scheidenden Herrn Minislerialkommissär nlitlheilte. alle Mitglieder der Kammer ergriffen sind. nnd daß die Kammer keinen anderen Wunsch I'egc. als den ?ast der Nachfolger des scheidenden Hcrin Kominissärs ebciiso sein möge, wie sein Vorgcher es war. Handels- und C'ewerbckammcr uon Sraill. laibach den 1^. November 1860. ^räjipcrit. .?. U. Dr. .lati. ifi'anitscli, ©cfrfliu. Z. 2. Ä (2) Nr. 4«5. Kubldmachnng. Die schriftliche und mündliche Prüfung dcr am k. k. Laihacher Gymnasium au-qenil'ldetcu Privatisten wird für'ö l. Semester l^ft, Z 9l,'5:t, habeu sich die bczüglichcu Schuld' katholischer Neli-gion vor ?lblegl,nq dcr Piivatprüfuug bcl der k. k. Gymnasial-Dilektiou mit einem Zellgnisse darüber auszuweisen, daß sie den Religionsunterricht von einem hiczl: vom hochwlirdigen fürstb. Ordiualiat^ ermächtigten Priester erhallen und die Pflichten bezüglich dcr religiösen Uebilng<'n erfüllt haben. S. k. Oymttü^al-Dirclttioll. Laibach am :tl. Dezember l8ll<». Den I'. 7^. Schl'ihsnvcrcins - Mitgliedern wird zur gefälligen Kcnntniß gebracht/ daß die üblichen Gesellschaftsspiele mit Tanz im dießjährigen Carnwal am ft. Z. 23. (!Y / Das Gasthaus zur „Sonne" in der Stadt Ucujladtl, dessen Gebäude und Lokalitäten ganz neu hergestellt sind und worin sich ein neu errichtetes Kaffehhaus und die Casino-Ver-eiiwlokalitäten befinden, — ist sammt den zum Hause gehörigen Grundstücken, mit Anfang Februar d. I. zu vermiethen. Darauf Reflektirende wollen sich an die Inhabung deö Gutes Z'«^i,«z^ bei Reu-stadtl ohne Verzug wenden. Z. 23ll. (3) 2 möblirte Monatszimmer, sind sogleich iln Hause Nr. 8 in derKapuzinel-Vorstadt, v^-ll-viO dem Dlunpfbadc, zu vergebcu. Tas Nähere daselbst.