l^M^ A^g g ^^ ^95._______________Jahrgang 114. Macher Zeitung. i!!?^".^3^^ „anzjührig st, ll>, halbMn» st, ? f.a. Im «lomptolr: Mlr dir Zustrlluni, in« Hau« ganMi!« f>, ,. - Insert»°n»gebül: ssiir »" » gellen !is> li,, g,üs,sr>' ps, ^<>!>s « lr : bri vftslsi, Wisbsslioioiigsi, psr Zsilc » lr. Die »Laib Zeit » erschein» lüglich, mil «usnahme del Eoiin- und Feiertage. Die «d«lnlftr«tl»n befindet fich lonarelsvlah Nr, L, die Medaillon NahnhosaaNe Nr, lü, Sprechstunden der Redaction von « bl« ll Uhr vormitU»,«. Unfrankierte Briefe »erden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurückgestellt. «..""n« der k. k. Landesregierung fiil ..^ """ '' Mai 1895. Z. MWr. Nalh ^ ^ au5nahm2weise Verlängerung des jtch ^ .^' "l^ Ausziehordnung für die ßt. ^^lvach vo„, ,8. jjpril 1«W^ L. G. Kl. 8. ^. °"s bie Zeit vom l. bis einschließlich ^lglllla ^^^"^ll Termines für die Auf- ^ ""n Iahresmohnungen und ähnlichen Kestandobjecten. A . ^ !" Tta^ ?^" durch die Erdbeben-Katastrophe in ^ltnissc w ^ ^vorgerufenen außerordentlichen ^^geticht ' "uvcrnehinlich mit dem k. k. Ober-5'" ^^"'lijraz, der nach tz2 dcr obbezogcnen , ^it v°m i'^"^"""ll f"r die Stadt Laibach auf > lte Tern ''^ "«schließlich 8. Mai 1«!)5 be ^"""«cu n ^' ^'^ "e Aufkündigung von Jahres-7'kßlich, "" nhlllichen Vcstandobjectcn bis ein- verlängert. Die Nän-, ^t z^"""'«ten Ncstandobjcctc hat nach den im ^ cnt^"""« """ "- April 1890, «.G.Bl. i"" ""ch ^"""" «estimmungen, und zwar auch "^yh^ '"l zu geschehen, wenn die Kündigung Moneten Terminverlängerung erfolgt ist. 5'tseU ' ^^ ^""a ü» 3k"""° .^'" '"" """ ^age der Knnd. Der t. f. Landespräsident: lrtor Freiherr uon tlein m. v. Ul^ ——- 1 dni |kr deželne vlade za Kranjsko ° ^ maia l895- '•' tt l693/pr> fj^em 8* P°d^jsanji po najemnem in SaWla lftonZfl ffiest0 LJ^yano z dne \^w^o^ leta, dež. zak. št. 10, na döbo od 1. do vštetega 8.maja 1895.1. pada- joèega röka za odpöved letnih stanovanj in podobnih objektov. Z oziroiii na izredne razinere, provzroèeiu» po potreHiii kaiaHtrofl v I^jubljani. je do^ovorno H v,. kr. vi^jim dozelniiu HodiSèem v CJradci po § 2. z^ora,j navedenega na,jeinne^n in »elilnega roda za luento Ljubljano na döbo od 1. do všte-lega 8. nuga 1895. lcta omrjeni rok za odpoved letnih Htanovan,) in podobnih najeinnih objektov podaUnan do vätrtega 20. ma.ja 1. I. Odpovedane na.fetp objekte je po dolorilih. navedenih v § 2. ukaza z dn«1 18. aprila 1890. 1., dež. zak. št. 10, in Hirer tudi tedaj po teh doloèilih izprazniti, kadar He je odpoved izvrnila po zgorej nkazanem rokovnein podalj^anji. §2. Ta «kaz Htopi v veljavnost z dnevom, ko ne razglani. C. kr. deželni predscdnik: Viktor baron Hein s. r. Amtlicher Theil. Se. k. und l. Apostolische Majestät geruhten aller-gnädigst zu ernennen: zu Regimentscommandanten: die Oberste des Tiroler Jägerregiments Kaiser: Heinrich Grafen Giovanelli vonGhersburg, beim 3. Regiment; Franz Schmitzhausen beim 4. Regiment und August von Krawehl beim 2. Regiment; die Uebernahme des Obersten Adolf Pull des Infanterieregiments Nr. 89 nach dem Ergebnisse der Suverarbitrierulig als zum Truppendienste im Heere untauglich, zu Localdiensten geeignet, unter Vormerkung ür letztere in den Ruhestand anzuordnen; die Uebernahme des Obersten Maximilian Grafen von Hodih und Wolframih des Uhlanenregiments Nikolaus II. Kaiser von Russland Nr. 5 nach dem Ergebnisse dcr Superarbitricrung als invalid, auch zum Waffendienste beim Landsturme ungeeignet, in den Ruhestand anzuordnen und anzubefehlen, dass demselben bei diesem Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; den Obersten Eduard Beschi des Artillerie-Stabes, Vorstand der dritten Abtheilung der I. Section des technischen Militiir-Comitos, zum Commandanten des Festungsartillerie-Regiments Edler vou Kollarz Nr. 6 zu ernennen und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen; die Uebernahme des Linienschiffs-Capitans Arthur von Lobinger, in Marine-Localanstellung, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen; die Uebernahme des Oberstabsarztes erster Classe Dr. Franz Stangl, Sanitätschef des 12. Corps, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und dem« selben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen; zu ernennen: die Oberstabsärzte erster Classe: Dr. Iohaun Bartha, Festungs-Chefarzt in Krakau, zum Sanitätschef des ersten Corps; Dr. Karl Aafakovic, Commandanten des Garnisonsspitales Nr. 15 in Kralau, zum Festungs« Chefarzte in Krakau; Dr. Franz Herzog, Commandanten des Gar« nisonspitales Nr. 17 in Budapest, zum Sanitätschef des 12. Corps, und Dr. Georg Kraus, Commandanten des Garnisonspitales Nr. 6 in Olmüh, zum Sanitätschef des 14. Corps; die Oberstabsärzte zweiter Classe: Dr. Ignaz Hadwiger, Garnison«.Chefarzt in Königgrätz, zum Commandanten des Garnisonsvitale« Nr. « in Laibach; Dr. Johann Müller, Garnison«. Chefarzt in Fünfkirchen, zum Commandanten des Garnisonspitale« Nr. 6 in Olmütz; Dr. Michael Volleric des Garnisonspitales Nr. 16 in Budapest zum Commandanten des Garnison» spitales Nr. 17 in Budapest; Dr. Julius von Caesar, Garnisons-Chefarzt in Vanjalula, zum Commandanten des Garnisonspitale« Nr. 26 in Mostar und Dr. Josef Bahner des Garnisonspitales Nr. 25 iu Sarajevo zum Garnisons-Chefarzte in Banjaluka; dem Hauptmann-Rechnungsführer 1. Classe Josef Balzar des Garnisonspitales Nr. 8 in Laibach H, Feuilleton. 3« '"" d°s vaibacher Erdbeben. ">'l s^gentlich "' wn Meleda, welches 7'A „ ."' fand " ^'>"°tions.Erscheinungen "r-l^en ^ Viovri. ".'.'" den beiden Höhlen Osta-?"len A"er des Ml« "lei Veränderung trotz der >ur'l' dass ^D^meus. wobei jedoch zu be-l^ <° schwach waren dass ^ Ti«?uch in d^^"Mng!n an Gebäuden ver-ftsloMerg"r G°7 »o« ^m.om besuchten Theilen trotz der Heftigkeit des '°'" 14 auf d?n 15'. April f.e Tl!?enieise,l '"", Nne bereits eingelaufene Nach-°Mt°"yl wag'-' - >8e?.^rstM?. "«er oder der anderen der weniger >» «"! AbsK " ugend eine bereits lose Gesteins-, «s? sagen. Z. a^lmn sein, das hat aber nur ^n'» ans den y>« ? lelic" Höhlen, durch welche die ^n«z^ absliehen miGn, ldnnen 3" "n»d. dass «?'. ^"lgen haben, wenn sie so be-k."' dA den' °. den Ahsl«^ verlangsamen können. ^ m^r bN"? dieser Höhlen gesehen haben, ^tt.!'>h^"wen zu lömien, in der die Land-uegt. A'^"eben, deren Besitz in den Kessel-vlelen Stellen verengen riesige Trümmerhaufen den Hühlengang so arg. dass bei jedem Hochwasser ein Rückstau erfolgen muss. An anderen Stellen ist dem unterirdischen Wasserlaufe sein alter Weg ganz verlegt worden, und er hat sich neue Wege bahnen müssen, die er in unzureichenden Klüften fand, an deren Erweiterung er fortwährend arbeitet. Die Schichtungstlüfte bieten die ersten Angriffspunkte, und der härtere Kern der Schichten ragt lamm- oder coulissenförmig bei solchen neuen, noch nicht vollständig erodierten Gängen hervor, und zwar entweder horizontal, senkrecht oder schräg, je nach der Stellung der Schichten. Erst mit der Zeit werden diese Vorsprttnge durch den Anprall der harten Gegenstände, welche das Hochwasser mit sich führt, abgeschliffn. Diese sind Sand. Steine und selbst große Felsblöcke, und sie bilden das Aus-scheuerungs-Material, durch welches die Tunnelform Wo die Schichten steil einfallen oder gar wo sie senkrecht stehen, neigen sie mehr zum Einbrüche als bei horizontaler Lagerung. Im großen Ganzen kann man am ganzen Karste eine bestimmte Normal-Lagerung bemerken, innerhalb dieses Gebietes M es aber zahllose Stellen, wo die Schichten anders einfallen, und dies kann man nicht nur auf der Oberfläche, sondern noch weit besser in den Höhlen bemerken. Man kann daber nicht oft genug auf die Gefährlichkeit diefer zum Einbrüche stark neigenden Stellen für die W^sser-Circulation aufmerksam machen, und tnes gllt besonders für jene Kesselthäler, denen nur eine einzige Abflug, palte zugebote steht. Das Thal von Treffen ist ein solches Beispiel, wo der Abfluss der Niederschläge nur aus einem einzigen Wege erfolgen kann, und dieser führt durch unzugängliche Räume, in denen man etwaige Veränderungen nur an ihren Folgen erkennen kann, ohne die Mittel zu besitzen, um Abhilfe zu schassen. Erderschütterungen wird es in den Karst Ländern immer geben, denn sie sind durch große Bruchlinien durchzogen, auf denen sich die Folgen ungleicher Ver. schiebungen von Schollen der festen Erdrinde bemerkbar machen. Ganz das Gleiche ist auch anderwärts der Fall, und lein Fleck der Erdrinde ist davon sicher, nicht früher oder später in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Glücklich sind jene zu preisen, denen dies erst nach einigen Jahrtausenden bevorsteht. Jene, die gegenwärtig darunter leiden, kann nur eines trösten, dass in analogen Fällen der Verlauf ein derartiger war, dass ein Zustand der Ruhe stets wieder eingetreten ist, und dass gerade das Andauern der Stöße, die immer schwächer und schwächer werden, als Anzeichen be« trachtet werden kann, dass der Verlauf ein normaler ist und dass keine Störung eingetreten sei, die den Process hemmt und zu einer Wiederkehr stärkerer Erdstöße führen kann. Dieser gesetzmäßige Verlauf ist ein Vortheil, den die tektonischen Erdbeben gegenüber den vulcanischeu Erdbeben besitzen, deren Verlauf ganz unberechenbar ist. Ueberblickt man die Liste der Erschütterungen in Laibach, insoweit als man auk dem Chaoi der Nachrichten Klarheit erhalten kann, so gelangt man zur Laibacher Zeitung Nr. 101. 854 3^Mi^^ anlässlich der auf sein Ansuchen erfolgenden Uebernahme in den Ruhestand den Titel und Charakter eines Militär»Rechnungsrathes mit Nachsicht der Taxe zu verleihen; die Uebernahme des Marine - Obercommissärs I.Classe Johann Milic auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Titel und Charakter eines Marine-Generalcommissärs mit Nachsicht der Taxe zu verleihen und anzubefehlen, dass ihm der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die Uebernahme des Marine - Obercommissärs 2. Classe Wilhelm Hermann auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Titel und Charakter eines Marine-Obercommissä'rs 1. Classe mit Nachsicht der Taxe zu verleihen. __________ Der k. k. Ackerbauminister hat den ForstinspectionL-Ndjuncten August Guzelj von Illyr.-Castelnovvo nach Rudolfswert übersetzt. Heute wird das VIII. Stück des Lanbesgesehblattes für Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 13 den Erlass der k. l. Landesregierung in Laibach vom 27. April 1895, Z. 5500, mit welchem auf Grund der Artikel VII und IX des Gesetzes vom 1«. Jänner 1895, «. G. Nl. 3lr. 21, beziehungsweise des 8 7 der Ministerial. Verordnung vom 24. April 1895, R. «. Vl. Nr. 58, die daselbst vorgesehenen Ausnahmen von der Vorschrift der Sonntagsruhe festgestellt, rücksichtlich zugestanden werden. Von der deduction des Landesgesetzblattes für Krain. Laibach am 3. Mai 1895. Nichtamtlicher Theil. Die Reise Sr. Majestät des Kaisers nach Graz. Die «Grazer Tagespost» schreibt: «Se. Majestät der Kaiser hat der am Montag in Audienz empfangenen Deputation aus Graz die Zusage zu ertheilen geruht, bei der feierlichen Eröffnung der Universität und des Landesmuseums in unserer Stadt zu erscheinen. Dieser Entschlus« des Monarchen wird allerwärts Freude hervorrufen und von der gesammten Bevölkerung mit innigem Danke entgegengenommen werden. Se. Majestät der Kaiser beweist damit neuerdings die Huld und Fürsorge, die Er unserem Kronlande und der Haupt« stadt desselben entgegenbringt, sowie die rege Theilnahme, welche die culturellen Bestrebungen der Steier-marl bei Allerhöchstdemselben finden. Für die Stadt Graz sind die Tage der Anwesenheit des Monarchen stets Tage allgemeiner hoher Festfreuden. Sie begrüßt den Herrscher im voraus in altgewohnter Treue und Anhänglichkeit.» Mai-Feier. Bei Besprechung der Mai-Feier der Arbeiter weist das «Fremdenblatt, darauf hin, dass gerade in Oester« reich der Arbeiterstand weit weniger Ursache zur Klage habe als in den meisten anderen Staaten. «Früher als in manch anderem Lande — bemerkt das genannte Blatt — wurde bei uns die Kinderarbeit abgeschafft, die Arbeit der Frauen und jugendlichen Personen eingeschränkt, wurden die Gewerbe-Inspectoren eingeführt, welche zunächst und vor allem für die volle Wirksamkeit des Arbeiterschutzes einstehen. Die Dauer der täglichen Arbeit wurde dem freien Uebereinkommen entzogen und in ihrer Maximalhöhe gesetzlich festgestellt, die gesicherte Ordnung in den Arbeitsstätten normiert, Unfall- und Kranken-Versicherung eingeführt, die Sonntagsruhe gewährleistet und erst neuestens wieder ausgedehnt. Auf einer weiten Linie, im ganzen Umkreise der die Arbeitermassen beschäftigenden Production hat die Staats- und Gefetzgebungs-Gewalt in Oesterreich längst und früher als anderwärts mit dem System des «freien Spiels der Kräfte», mit dem Verlass auf die «Wirkung von Angebot und Nachfrage» gebrochen, hat sich die Pflicht des Gemeinwesens vor Augen gehalten, dem Schwachen beizustehen im Kampfe ums Dasein durch gesetzliche Schutzwehren und socialwirtschaftliche Stütz' Pfeiler. . . . Und nun die actuellste Frage des Tages, die Wahlreform! Es gibt ja wirklich keine einzige Partei, welche nicht die Wahlreform für nothwendig und dringend hielte, und keine, welche nicht die Ausdehnung des Wahlrechtes fpeciell auf die Arbeiterschaft in ihr Programm aufgenommen hätte. Der Wunsch der Arbeiter nach Erlangung der politischen Rechte begegnet keinem Widersacher und wurde von der Regierung selbst als der wichtigste und unabweisliche Bestandtheil der Wahlreform bezeichnet.» Politische Uebersicht. Uaibach. 2. Mai In der gestrigen Sitzung des Budget-Ausschusses wurde zunächst die Berathung über die Resolution betreffend den Mahlverlehr zu Ende geführt. Berichterstatter Abg. Dr. Hallwich vertrat in feinem Schlussworte die von ihm beantragte Resolution, indem er die von einer Seite vorgebrachten Einwände ausführlich widerlegte. Bei der Abstimmung wurde diese Resolution bis auf die Worte, welche eine eventuelle gänzliche Aufhebung des Mahlverkehres fordern, einstimmig und sodann auch die letzteren Worte mit großer Stimmenmehrheit angenommen. Zum Berichterstatter für das Haus wurde Abg. Dr. Hallwich bestellt. Der Ausschuss nahm sodann die Wahl eines Mitgliedes in das Subcomitö für die Regelung der Veamtengehalte vor. Gewählt wurde Abgeordneter Dr. Graf Pininski. Es wurde fodann der Dringlichkeitsantrag des Abg Freiherrn v. Schwegel betreffend die Steuerbefreiungen für die durch das Erdbeben gefchädigten Häuser in Laibach und Umgebung in Verhandlung gezogen, über deffen Annahme wir bereits gestern berichteten. Die Regierungsvorlage betreffend die Rückzahlung des dem kärntnerischen Grundentlastungsfonds gewährten Staatsdarlehens wurde in Verhandlung gezogen und einstimmig angenommen. Schließlich erledigte der Ausschuss die Capitel des Budgets: «Oberster Rechnungshof» und «Subventionen an Verkehrsanstalkn». Das Subcomite' des Wahlreform°Aus-schusses hält heute wieder eine Sitzung. — Das Subcomite zur Vorberathung der Regierungsvorlage betreffend die landwirtschaftlichen Beruf's-Genossenschaften und Rentengüter wählte den Abg. Vladimir Ritter v. Gniewosz zum Obmanne. — Morgen den 3. d. M. findet im Abgeordnetenhause eine gemeinsame Besprechung des SubcomiW der Civilprocefs-Commission des Herrenhauses und des Redactions-EonMs dcs Civilprocess'Ausschusses des Nbgeorduetenhausks statt. Die drei Clubs der coalierten Pa^e^ gestern über die auf der Tagesordnung Ml,» stimmungen der Steuerreform Vorlage. , „^>l!< Im ungarischen Abgeordnet "^ beantwortete gestern der FinanznulMter " «^. pellation des Abg. Molnar betreffend V" ,^l uugar. Bank, indem er erklärte, er könne ?-"» ^>M Lösung dieser hochwichtigen Bankfrage I'H '" Meii zeitige Erklärung einlassen. Der StandPlM.t " ^„ Regierung ist derselbe, wie der der frühe""'.. ^ wir auch — sagt der Minister — überzeM ' .^ die selbständige ungarische Notenbank eine","" MMi für die Zunahme des allgemeinen Vermog ^ ^ des Staates bildet, würden wir doch NM> diesbezügliche Vorlage unterbreiten.» ^.M bie Wie aus Berlin mitgetheilt Reichspartei, gegen die Umsturzvorlage der^ ^it fafsung zu stimmen. Auch der «M'F3 del""' Reichspartei bei der heutigen zweiten "»»'u ^M sturzvorlage die gemeldete Erklärung ^' ^c b" dass die Commissionsvorschläge, mit «"»' < ^ B auf das Militär bezüglichen Paragrapye. ," annehmbar seien. >, «dicktet, ^ AusMadrid wird vom 30. «prll H^ e,"l der französische Botschafter Marquis de R""! ^ längere Conferenz mit dem Mimsterpralloe» novas del Castillo halte. ,,hM M Das englische Unterhaus geH^eM achtstündiger Debatte ohne Abstimmung '" ", ^Pal' die Gesetzesvorlage, wonach jeder Wähler o. lamentswahlen nur eine Stimme hat. ^W Die erste schwedische Kammer ^ den zwischen Schweden und Norwegen vei«», delsvertrag zu kündigen. ««-«tlM ^ Trikupis lässt eine Note veMe ''^lit' welcher er erklärt, dass lein Blatt und ln . ft, der griechischen Kammer (Trikupis') Ansichten zu vertrete^ ^D'' ^ «F wird als eine vorläufige Verzichtet"« Theilnahme am politischen Leben aufgeM.^ »vi"' Wie aus Rio de gaben die militärischen Führer " "Ner " M ihrer Bereitwilligkeit Ausdruck, die Regiern' u ^Zwischen Japan und einer Meldung der «Times, eine Spa""" Kei'°^ über welche die japanische Presse "^ ° ^M °h Man vermuthet, dass die japan^e "'^M ",,, Forderungen Russlands nicht nachgebe" ^.Olb ' glaubt, dass Russlands Streitkräfte "^ M nicht stark genug sein werden, «m H^ !°<« rungen entsprechend zu unterstützen. IM"'^ >" ^ sich die Kriegsschiffe der europäUen " ^ ,n japanischen Häfen." - Li-Hung-T schM '^ ^ ersten Unterredung mit dem Grafen ^ ^M ., Mäßigung in seinen Forderu^en ermM ^ ^ mit die Interessen der westlichen ^^«Mt. ^ würden. Darauf habe aber G"f ^o«. M' die Sache lediglich China und Jap"" °"" ^«' dritte Parteien nicht einzumischen yauc'- ^h »l > Zum Conflicte zwischend Eng"" M^ ragua berichtet man, dass d,e engm^ h<^ Entschädigungsansprüche für Verluste S'^ ^ <. englischen Unterthanen an der gewaltthätigen Verfahren nicaraguaM,n, wachfen sind. ^^^ Ueberzeugung, dass der Proceß emen ganz normalen Verlauf nimmt uud bald seinem Ende zugehen wird, wenn nicht irgend eine Stauung eintritt. Vergleicht man den Verlauf des Erdbebens mit jenem von Ngram, von Belluno, von Klana und anderen, fo ergibt es sich, dass überall einzelne stärker fühlbare Stöße zwar wiederkehrten, dafs aber die Intensität der Erscheinungen fortwährend abnahm. Die Zeit der ärgsten Gefahr ist daher sowohl für die Stadt Laibach als auch für die Höhlen des Karstes vorüber. Wohl mag noch hin und wieder irgend ein bereits von den früheren Erschütterungen baufällig gewordenes Object in der Stadt auch durch einen leichten Erdstoß den Garaus bekommen, und ebenso kann in den Höhlm uoch später ein Stück irgendwo abbröckeln, eine besondere Gefahr dürfte aber kaum mehr vorhanden sein, weder für die Stadt noch für die Höhlen. Was in den zugänglichen Räumen etwa beschädigt wurde, dürfte längst weggeräumt sein, wo es die fremden Besucher stört, wo keine hingehen, mag es ruhig liegen bleiben. Ob das Erdbeben von Einfluss auf die Wasser-Circu-lation gewesen ist, das werden erst die nächsten Hochwässer zeigen. Im ungünstigen Falle wird der Staat wohl energisch eingreifen müssen. Zur Beruhigung der Karstbewohner mag es aber dienen, dass man selbst in diesem schlimmsten Falle nicht zu verzweifeln braucht, den die Fortschritte der Wissenschaft haben die Mittel an die Hand gegeben, um auch diese schwierigste aller technischen Aufgaben lösen zu können. Alippen. Roman aus der Gesellschaft von T. Tschiirnan, (80. Fortsetzung.) «Kanns der Strusa etwa?» fragte er mit verbissenem Trotz. «Als seine Braut müsste sie auch noch jahrelang warten, denn mit seinem Vermögen ist er so ziemlich fertig und seine Apanage reicht nicht hin, einen standesgemäßen Haushalt zu bestreiten.» Er stampfte mit dem Fuße auf den Boden. «Es bringt mich außer mir, dass sie mir gerade diesen Strusa vorzieht!» stieß er heftig hervor. Er sah mit finsterem Blick vor sich nieder, und so bemerkte er nicht, dass über Zähringens Gesicht ein seltsames Aufleuchten gegangen war. «Also der Strusa?» sagte Ralph nach einer kleinen Pause. «Ich hatte keine Ahnung davon, dass er sich in solcher Weise für feine hübsche Base interessiert. Bis« her ist mir nie etwas derartiges aufgefallen.» «Mir auch nicht — niemand überhaupt! Ich glaube auch nicht daran. Er ist ein Don Juan der gefährlichsten Art, rücksichtslos und ohne alle Gewissens-scrupel. Nichts ist ihm heilig!» «Schäm dich, Fred!» Der Lieutenant nickte trotzig bestätigend mit dem Kopfe. «Es ist doch so!» murrte er. «Ihr nennt mich leichtfertig, aber ich sage dir, Ralph, neben dem da bin ich ein wahrer Erzengel. Wenn es sich um seine Leidenschaften handelt, ist er zu allem fähig - buchstäblich zu allem!» Fred sprach im Tone "es,""",- es UF" er glaubte jedes Wort, d°s er U' ^ « ? Unthat, deren er in dieser Stu"de ^ fW Grolls seinen glücklichen Nebenbuhler ^ halten hätte. ^, ^Maubert'^M «Es mag ja sein, dass Manches „ch^ fällt,- fuhr «fort. -Wie Me » gefallen? Jeder Mensch, der se"'e /"«! ^te", ° ^ sie reizend finden. Dennoch "Me U heB ""ls< falsches Spiel treibt. Er halb so angelegentlich mit ihr, U " ^e. ^ keit der Gesellschaft auf eine fall^^r e'k.„1 Ä Man soll nicht bemerken, um j yl ^ ,ch Dame bewundert! - Aber passe ihm auf den Weg! ^ H ^ew't «" muss au die frifche Luft; der «ops ^" Zerspringen!» .^« m'd ^ Der Lieutenant stürmte davon blieb in finsterem Sinnen MiM. geh^',^^ War es möglich? Hatte " H6 ^ hB Eine gewisse Dame? Konnte F"o . zeichnung Tessa gemeint habend . ^eB ^s e Ahnte man in der GtM^ War Strusa so wenig Herr """ ^ v^rat >^F sich durch irgend eine Unvorstch gl" M^ ^ Das Blut klopfte dem M °n ' ^h " und vor seinen Augen flimmerte e» ^ gofsenes Blut. .^.^ er >"'' «Er mag sich Huten,- murmelte zusammengebissenen Zähnen hmdl ry- (Fortsetzung folg') -^K^Wng Nr. 101.____________________________855________________________________^Mm t995. Tagesnelligleiten. dtli^n«?^ befinden des Herzogs von EM, '^ Der letzten telegraphischen Meldung aus ^an« gebess t ^ ^" Befinden de, Herzogs von ' ^d^?!!^ 3"ytag.) In Wiesbaden ist am >K ist ,«. ?" Vuftav Freytag gestorben. Mit Hchler au« . °" genialsten und vielseitigsten deutschen "nl> Praum.l, 7^" geschieden. Nicht nur als Epiker ^"tiler lin l^'°^"" °"ch als Cultur- und Literar-^lAtt ^. tt^ ^"^"a einen dauernden Platz in der ^chleil>lt. nlr2, jedoch, in liebenswürdige Form ge-^logllckf m ""ätzten. In seinen Dramen liebte er Alne ^...^obleme. aber mit natürlicher Lösung, ^e. ebens. in >. ^ "« und durchsichtig, aus einem M die E.'"/ °ie Technil in der Composition verftän-""^ war ° '"^ ^" Schwulst und graziös. Gustav ^"«" unk /^ 2"" 161« zu Kreuzburg in Schlesien i ^ 184, l!> °"^ ^" Berlin den Doclorgrad. Im ?^ bttöffen'.?^ " bas Lustspiel «Die Vrautfahrt». "NkN Nul «7.^? " seine ersten epischen Dichtungen; ^chaus^l dramatischer Dichter begründete er mit ^"sol«Vl, '"le Valentine» und >p» m """ Handschrift» ein Seitenstück er- °"^ hinaus V?" ^"Ytags über die Grenzen Deutsch- E^"langreiM^"" deutsch.franzöfischen Kriege erschien Mlungen M ^'" 3«ytags, eine Reihe historischer ^"lasste. " """ dem Titel «Die Ahnen. zu- ^>l!u^"bahn.Unfall.) Der am 30. April ?""" «ochni«?'!^" Personenzug Nr. 1? ist in der >? 2ast^» c l°l«e Unachtsamkeit des Personals mit '^ . ^ (Kn^" "^lhsten Zuge ihre Reise fortsetzen. 3>nd^^^°sser.) Insolge des seit vier Tagen Sender N^ ^'" h" die Naab und die Teih im Muren S^'? zahlreiche Ortschaften überflutet und l?1"'dielen angerichtet. Die Saaten find ver- ^"; auch w 5''^ weggerissen, der Verkehr ist unter- Cl " (c^^rocesz gegen Oskar Wilde.) M ' ^lai ^ . " Schriftsteller Oskar Wilde gieng eiNkw" «ach dl^!"^' ^ Ende. Die Geschwornen ^htlbr^ l""bw Berathung, dass sie sich zu °^^nVr1n"^"nigen konnten. ^ i >ene V U l bonPiraten.) Die in Gibraltar " ri Ü' »°ähr^ ""^' ^'s°"""e -Anna' meldet, ° ^" Situation. ^>t l, ?K lver^ ^""""er und Elend der verheerenden lt^eM" gelt?? wir stündlich daran erinnert, daf« i» Ii^ b"hin ^7?"' " der das Streben aller Menschen-^lenÄ und ,. ,"c'^' d°« menschliche Leib und Elend >is° 7°"n herv°/ l^/" ^' «chte Zeit bringt den Vl>! ^r letzte« 3' ^^ ^" ^^chter, und wer die Er-!"' te^^enwärli^^ :""^' "^" zugebcn müssen, ^ lMn Plak ' 9/ ^eit der Noth die rechten Männer ^3?"enHz>and! Ein unerschütterliches Gefühl '<^' ez ,ch^'»le't beherrscht alle Nationen in Zeiten >H" luv U" °Ne Politischen Tagesfragen, alle« »lt„e "Ml, die ... '^e. "° " gilt. dem leidenden Bruderhand zu reichen. Wie ^t ?' »velch»,?." °" menschliche Mitgefühl vernom-3'°^. "biger U"?"be Refullate die mit echt humani-Z<" zeitigen 7"'"lt ins Leben gerufenen Hilf«. ?'°lbe5 .bez Itt/'sen am deutlichsten die bisherigen ><>Gew^r? Hilfscomitts. das die VtH^°"°gend? m>^" feinen Mitgliedern zählt, dem .. ^"- ^"""er bcizutreten sich zur Ehren« M ^ eln °li?Uind h"el^"" eingelangten telegraphischen Mit« ""° s/°ufe/" 6l-000 Gulden an Spenden !>en lurze Zt.zs/"'" ein staunenswerter Betrag für i Nltt,i^t». der i. ^" iedoch niemanden wunder- edle. goldene Herz des "l'cher^ Dieners kennt! Die Nachricht fügt ^ "i. «hie Neue Freie Presse sammelte allein 12.000 Gulden:» Ja, ole Wiener Presse hat ihren alten Ruf glänzend bewährt! Nicht das Bedürfnis nach sensationellen Nachrichten trat bei der Berichterstattung in den Vordergrund, nicht die Sucht, durch haarsträubende Schilderungen Angst und Schrecken zu verbreiten und die Beunruhigung der armen Gequälten zu steigern: Hilfe, Beistand forderten alle Wiener Blätter, ohne Rückficht auf ihre Parteiftellung, in herzbewegenden Worten appellierten fie an da« all» gemeine Mitleid, und alle Schilderungen, alle Berichte verfolgten nur den einen edlen Zweck, die «ufmerlfamleit der Welt auf da« Bedrängnis der Stadt Laibach zu lenken, alle stellten sich auenahmslo« in den Dienst der edlen Sache. Die Bevölkerung Laibachs undKrains möge aber auch an kommenden glücklichen Tagen allen ein danlbires, treues Gedächtnis bewahren, die ihr in den Tagen des Schreckens Trost und Hilfe brachten! * Der gestrige Tag verlief leider nicht so harmlos wie der vorangegangene, denn es beunruhigten neuerlich zwei Erdstöße die Bevölkerung, deren Nervosität dadurch frische Nahrung erhält. Beide Erfchütterungen können als mäßig.stall classificiert werden, waren von schwachem unterirdischen Geräusche begleitet und währten gegen zwei Secunden; beiden gieng ein Vibrieren des Erdbodens voran. Der erste Stoß erfolgte um 1« Uhr b Min. vormittags, der zweite um 12 Uhr 31 Min. nachmittag«. Wir betonen bei dieser Gelegenheit nochmals, dass es ganz unbegründet ist, sich durch diese im nor< malen Verlause des NrbenS liegenden Erscheinungen beunruhigen zu lassen. Pas beste Mittel gegen Nervosität ist und bleibt angestrengte Arbeit, während das müssige Grübeln in den unbedeutendsten Ereignissen neue Schrecknisse sieht. Wir haben beispielsweise die Beobachtung gemacht, dass Leute, die ihre ganze Aufmerksamkeit angestrengten Arbeit widmen, solchen Erberschütterungen gar keine Beachtung widmen, ja dieselben meistens gar nicht spüren, Daher sei angestrengte Thätigkeit allen wärm» stens empfohlen. * Die Varackenbauten schreiten vorwärts. Der Magistrat hat telegraphisch in Prag Closets bestellt, W5lche in der Sternallee, unter Tlvoli und an anderen Orten ausgestellt werden sollen. Stadlphysicu« Dr. Kopjiva und Gezn lsarzt Dr. Supanc haben saniläts'polizeiliche In-structionen und eine Hausordnung für die Baracken aus» gearbeitet, welche der städtische Gesundheitsrath genehmigte. Die fertiggestellten Baracken sind complet beseht. Es sei nochmals betont, dass nur jenen Personen Wohnungen in denselben angewiesen werben, welche erwiesenermaßen wirklich obdachlos sind. 5 An leitender Stelle ist die Verordnung der Landesregierung veröffentlicht betreffend die ausnahmsweise Ver» längerung des Termine« für die Aufkündigung der Iahleswohnungen. Die sanitären Zustände find andauernd befriedigend. Die Landesregierung hat die Vezirlshauvtmannschasten Rudolfswert, Vurlfeld, Krainburg und Adelsberg be« auftragt, die disponiblen Ingenieure zur rascheren Durch-fuhrung der commissionellen technischen Untersuchung der Häuser in Laibach zur Verfügung zu stellen. Aus der dritten Section (Architekt Gorbel) wird uns über die Untersuchung der Ursu linen-Kirche berichtet: Die Sicherungsarbeiten werden durch den Baumeister Faleschini ausgeführt. In der Kirche sind sämmtliche Gurtbogen der Seitenaltarwölbungen gerissen. Drr Hauptriss geht in der Richtung vom Gurtbogen über den Altar der hl. Ursula (südliche Seite) zum Gurtbogen über den Altar des hl. Franz von Paula (nördliche Seite). Auch das Hauptgewölbe der Kirche ist beschädigt. Im Chorumgange (südliche Empore) sind die Fenfter-gurlen beschädigt. Das obere Thor darf von niemandem betreten werden, bevor die Sicherungsarbeiten nicht vollendet sind. An der Norbseite des Chores muss die Unter« pölzung der Fensterstürze vorgenommen werben. Der Plafond über der Orgel ist beschädigt. Der Aufenthall im Oratorium soll vermieden werden. In der Sacristei ist der Aufenthalt gestattet. In der Clausur beim Sacristei-aange müssen zwei Bogen unterstützt werben. Das söge-nannte geistliche Chor kann benutzt werden. Ursulinen-Klofter. Im Oartentracte sind die Rauchsänge ab-aeftürzt Nach Mittheilung der Oberin besteht das Project einer Slockwerlauffehung auf einen Theil des Kloster« und die Installierung einer Centralheizung. Der Dach-Nubl hat bedeutend gelitten. Gemeinde-Gang an der Stiege im zweiten Stocke: Bei der nordwestlichen Ecke hat sich die Hauptmauer losgelöst, weshalb die starke Pölzung vorgenommen wurde. Im Gemeinde-Zimmer, Arbeitszimmer der Schneiderei und den anNobenden Localitäten sind starke R.sse sichtbar. Aus der ersten Section (Oberingenieur Röllig und Ktrabal) erfahren wir über einzelne Häuser. Nessel-ttraße Nr. 16 (Besitzer Schmutz): Das Gebäude ist im ersten Swck in seinen Mau?rn und Gewölben so vielfach zerklüftet nnb zerrissen, das da«felbe bi» zur Parterregleiche abzutragen ist. Im ebenerdigen Geschosse find die Gewölbe zu beseitigen. Auch da« Par-terre ist ziemlich stark beschädigt. Petersftraße Nr. 73 (Besitzer Valentinclt): Das Küchengewölbe ist deformiert. Die Mauer beim Hof-zimmer ist auszuwechseln. Mit Hinficht auf da« kleine Object find die Schäden sehr bedeutend. Die Rauchfänge sind gebrochen. — Petersftraße Nr. 71 (Besitzer Kakar): Da« Gebäude sammt Stallung ist zu de-molleren. Dasselbe ist so zerrissen, das» an eine Er-Haltung desselben nicht zu denken ist. — Peter«« ftraße Nr. 69 (Besitzer IM): Das gassenseitige Gebäude ist in seinen Mauern so zerrissen, dass an einen Aufbau desselben nicht zu denken ist. Passelbe ist bis zu den Grundfesten abzutragen. — Peters« strahe Nr. 67 (Besitzer Irlit): Der hinter dem Hof-zimmer befindliche Hofanbau ist zu demolieren. Da« Hofgebäude ist in einem so schlechten baulichen Zustande, dass es demoliert werden muss. Kuhthal Nr, 8 (Besitzer V-odnil): Im Hof? ist die separat stehende Kammer (Schusterwerkstatt») in ihren Mauern vielfach zerrissen, an ein Erhalten derselben ist nicht zu denken. Dieselbe muss demoliert werden. — Kuh -thal Nr. 6 (Gesiher Ierancic): An der Hofseite ist das Mauerwerl beim Kellereingang, einschlishlich der Gurte der Hosthür und des Fensters rechts der Thür sammt dem angesetzten Ofen, zu demolieren. Das Gewölbe über der Kellerstiege ist ebenfalls abzutragen. Das Mauerwerl des Stallgebäudes ist in einem äußerst misslichen Vauzuftande und muss entfernt werden. — Kuh thal Nr. 14 (Besitzer Dovk): Das gassmseitigc Wohngebäude ist in seinen Mauern so stark zerrissen, dass das Object nicht zu erhalten ist; dasselbe muss abgetragen werden. Ebenso verhält es sich mit dem Stallgebäude an der Straße, welches abgetragen werden muss. — Kuh-thal Nr. 10: Im Eingänge müssen das Gewölbe und die Gurten abgetragen werben. Die linksseitige Hauptmauer mit der Feuermauer ist ebenfalls abzutragen. Alle Rauchfänge find durchweg« gebrochen an allen Häusern. * Der verheerenden Katastrophe wird so manche« lullslhistoilsche Denkmal zum Opfer fallen. Wir lenken die Aufmerksamkeit vor allem auf die zahlreichen, schwer deformierten Kirchen aus dem Lande, von denen manche heute einer Ruine gleicht und vielleicht historische Denkmale enthält, deren Erhaltung von großem Werte sür die Geschichte des Lande» wäre. In Laibach ist die Kirche aus dem Schlossberge ein Opfer der Katastrophe geworden, indem sie so arg beschädigt ist, das« fie demoliert werben muss. Diese Schlosslirche, dem heil. Georg geweiht, stammt aus dem fünfzehnten Jahrhunderte und enthält unter anderm die Wappen sämmtlicher Landeshauptleute von Krain. So lange da« Caftell Kasernzwecken diente, fand hier alljährlich ein großes Fest statt, an dem sich die Bürgerschaft zahlreich betheiligte. Es wäre hoch. erwünfchl, dafs die interessanten Wahrzeichen dem Ge« düchtnisse erhalten blieben, indem man die Wappen und Inschriften der Kirche vor Demolierung derselben copieren würbe. __________ — (DieReise Sr.Majeftät be« Kaiser« nach Pola.) Se. Majestät der Kaiser wird sich am Dienstag den 7. d. M. um 4 Uhr nachmittag« mit einem Separat-Hoszug der Südbahn von der Station Hlhendors aus nach Pola begeben, um der feierlichen Taufe und dem Elapellauf Sr. Majestät Schiffe« »Monarch», der am 9. d. M. stattfinden wirb, anzuwohnen. In der Tuite Sr. Majestät werben sich befinden: General-Adjutant G.d.E. Graf Paar, die Flügeladjulantrn Oberstlieutenant Graf St.-Quentin und Oberstlieutenant Tengler, Ordon« nanzofficier Oberlieutenant Dlttl, ferner General-Adjutant FML. v. Volfras, Oberstlieutenant Sprecher von der Militärlanzlei, Linienschiffs'Lieutenant Huber, Hofsecretär v. Chalaupla. bann Oberstlüchenmeifter Graf Wollenstem. Hofsecretär Parafini aus der Cabinetslanzlei, Hofrath Ritter v. Klaudy und Hofreisencassier Hauptmann. Außerdem werden sich im Gefolge Seiner Majestät befinden: Reichs-lkriegsminister G. d. C. Edler v. Krieghammer mit dem Flügeladjutanten Oberlieutenant Nylri, der Chef de« Gencralftabes FZM. Freiherr v. Beck, der Ches des Bureaus sür operative und besondere Generalftabsarbeilen Oberst im Generalftabscorps Oslar Potiorel, General-Genie-Inspector FML. Edler v. Neck, der Inspector der Festungs-Artillerie Oberst Semrad und Regierungsralh Ritter v. Löbenstew. Sonntag den 12. d. M. srüh um 5 Uhr 35 Min. trifft Se. Majestät der Kaiser wieder in Wien ein. — (Einlösung von Staatsnoten.) De« soeben veröffentlichten Auswelse über den Stand der östelreichisch'ungllrischen Bank ist zu entnehmen, das» in der dritten Woche des vergangenen Monates von Seite der beiden Finanzverwaltungen abermals erhebliche Gold« erläge bei der österreichisch-ungarischen Bank zum Zwecke der Staalsnolen - Einlösung effectuiert worden find. E« wurden nämlich insgesammt 6 581 Millionen Gulden in Zwanziglronen-Stücken l>ei der Bank deponiert und hiesür von den beiden Fmanzverwaltungen Obki Millionen Gulden in Silbergulden zur Einlösung von EmpMen« Laibacher Zeitung Nr. 101. 856 3. VlaiM^ Noten und für 6 Millionen Gulden «anknoten zur Ein« lüsung von Staatsnoten zu füns und fünfzig Gulden bezogen. Die Einlösung der Staalsnoten fchreitet alfo rilftig vorwärts. — (Infpicierung durch den Herrn Landesprä fid enten.) Der Herr Landesprästbent Varon Hein fuhr gestern nachmittags in Begleitung des Präsi» dial'Eecretärs Varon Rechbach nach Mannsburg und Vodice, um sich von dem Umfange der Verheerungen durch die Katastrophe persönlich zu überzeugen. In Mannsburg wurde der Herr Landespräsident vom Vezillihauptmann Friedrich, dem Pfarrer, Bürgermeister und den Gutsbesitzern Anton und Julius Stare empfangen, besichtigte eingehend das Pfarrhaus, die Kirche (welche starl beschädigt, theilweife gesperrt ist) und dr>i Häufer gegenüber der Brauerei, die, total deformiert, demoliert werden müssen. Sehr fchwere Schäden weist auch das Schlofs Mannsburg und das Haus des Gemeindevorstehers auf. Die Fahrt wurde sodann nach Vodice fortgesetzt, das ein furchtbares Bild der Verwüstung bietet. (Wir haben feinerzeit eine eingehendere Vefchreibung der Verheerungen durch die Katastrophe bereits veröffentlicht.) Hier wurde der Herr Landespräsident durch den Pfarrer, Bürgermeister und Schullehrer empfangen, besichtigte die total zerstörte Kirche, den verwüsteten Pfarrhof, die Schule, Kaplanei und einige der demolierten Häuser, vertheilte an mehrere der ärmsten Bewohner Geldspenden und übergab dem Pfarrer einen größeren Netrag zur Vertheilung an die Infafsen der weit zerstreut liegenden Gehöfte. Die Betheilten fprachen in tiefbewegten, schlichten Worten dem Herrn Landespräsidenlen ihren Danl aus. — (Infpicierung der Spitalsbaracken vom «rothen Kreuze») Se. Excellenz Graf Franz Fallenhayn, Präsident der Vundesleilung vom «rothen Kreuze», ist mit dem Eilzuge der Südbahn heute früh in Laibach eingetroffen, um die zu Spitalszwecken aufgestellten Baracken des «rothen Kreuzes» zu infpicieren. hiebei interveniert der Vicepräsident des trainifchen Landeshilfsvereines. lais. Rath Murnif. — (Dankschreibendes Bürgermeisters) Bürgermeister Grasselli sandte an das Präsidium dc« Abgeordnetenhauses ein Schreiben, worin er dem Abgeordnetenhause sür die wohlwollende Ausnahme der Anträge auf Gewährung einer Staatshilfe sowie den Antragstellern und Rednern, welche die Anträge so warm unterstützten, den Panl des Gemeinderathes von Laibach ausspricht. — (Für die Kleingewerbetreibenden.) Unter Leitung des Schneidermeister« Mathias Kunc sprach gestern im Landespräsidium eine Deputation Kleingewerbetreibender vor, welche den gegenwärtigen großen Nothstand infolge der Katastrophe fchilderte und um H,lse seitens der Regierung bat. Der Deputation wurde die baldigste Unterstützung nothleidender Kleingewerbetreibender in Aussicht gestellt. *(Zur Lage in der Stadt.) Nach zwei prächtigen Frühlingstagen trat leider gestern nachts neuerlich jene« trostlofe Regenwetter ein, das die Leiden der armen Bevölkerung so sehr mehrt, da« Gemüth bedrückt und die Sicherungsarbeiten verzögert. Die Nacht verlief ruhig. Die Sicherheitszustände sind vollkommen zufriedenstellend. — (Veranstaltungen zugunsten der Nothleidenden in Lalbach.) D«r Les verein in Gmlfeld veranstaltet am 5. d. M. unter Mitwirkung mehrerer Vereine zugunsten der Nothleidenben in Laibach ein große« Concert. — Die Wippacher Schuljugend veranstaltet zu dem gleichen Zwecke am 5. d. in Wippach eine Akademie. — (Gehaltszulagen.) Der Landesausschufs hat sämmtlichen landschaftlichen Beamten je nach den verschiedenen Rangsclafsen 10-, 15« und 20procentige Gehaltszulagen bewilligt. — (Erlofchene Viehseuche.) Laut amtlicher Mittheilung ist die Maul- und Klauenseuche im Bereiche der Stadt Oraz und im Bezirke Umgebung Graz vollständig erloschen und ist sonach der Viehverlehr zu und von den Grazer Viehmärlten sowie die Abhaltung der Schlacht- und Nutzviehmärlte in Graz unter den sonst geltenden Bestimmungen wieder gestattet worden. — (I ° gdglück.) Am l. d. M. schoss in der Abend-balze Frau Lina Leniel in der Nähe des Gehöftes Mure einen prachtvollen Auerhahn, den siebenten in der Familie; sechs hatte ihr Gatte bereits heuer erlegt. — (Krainische Gaugesellschast.) Die zweite Generalversammlung der Actions« dieser Gesellschaft findet heute nachmittags um 5 Uhr im Hotel «Stadt Wien» statt. — (Verlosungen.) Ziehung der 1860er Staats lose. Den Haupttreffer mit 300.000 fl. gewinnt S. 1996 Nr. 13, 50.000 fl. gewinnt S. 5744 Nr. 14, 25.000 fl. gewinnt S. 15.877 N^. 3, je 10.000 fl. ge« winnen: S. 314« Nr. 7 und S. 13.309 Nr. 1, je 5000 fl. gewinnen: S. 249 Nr. 3, S. 1996 Nr. 3, S. 6303 Nr. 1, S. 6999 Nc. 14, S. 8249 Nr. 16, S. 9014 Nr. 15. S. 9583 Nr. 9, S. 10.055 Nc. 1. T, 10.395 Nr. 1, S. 14.127 Nr. 4. S. 14.549 Nr. 14, S 15.877 N^. b, S. 16.740 Nr. 11, S. 17.552 Nr. 9. 1158, 1259, 1336, 1404, 1933, 2164, 2596, 2654, 2735, 3344, 3782, A964 und 4160. Den Haupttreffer mit 150.000 fl. gewinnt S. 1933 Nr. 33, den zweiten Treffer mit 30.000 fl. gewinnt S. 3964 Nr. 50. den dritten Treffe mit 15.000 fl. gwinnt S. 4160 Nr. 60. Verzeichnis der Spenden für die durch das Erdbeben heimgesuchte Bevölkerung Krams. Dr. Josef Scheiner. Advocat in Prag. 600 fl.; da« flavifche Wohlthätigleitscomite in Petersburg 389 fl. 60 kr.; die Administration des «Obzor» in Agram eine weitere Collecte per 218 fl. 20 kr.; das Domcapitel in Djalovar 100 fl.; Dr. Katholicly, Primarius in Brunn, 10 fl.; die Stadlvertretung von Agram 600 st.; der hochwürdige Bifchof Dr. Stroßmayr 300 fl.; der Generalrath der österreichifch'ungarifchen Bank in Wien 3000 fl.; die Marltgemeinde Iastrebarsko in Kroatien die Collecte per 62 st. 80 kr.; die Marltgemeinde Daruvar die Collecte per 22 fl.; Ebner zu Niederdorf in Tirol (durch Herrn Doberlet) 5 fl.; Firma Schlager, Bertram «k Comp., 5 fl. 50 kr.; Iansly Ludwig. FML. a. D., Wien. 10 fl.; Eltzbacher Julius in Amsterdam 100 st,; Fux Hermann in Salzburg 5 fl.; Salzburg, Stadtgemeindevorstehung, 1000 fl.; Herring Einst Freiherr von, Präsident der l. l. priv. V. G. «Phönix» in Wien, 100 st. An Naturalien haben ferner gespendet : die erste Grazer Actien'Vierbrauerei (durch ihren Vertreter Herrn M. goppitsch in Laibach) 5 Hektoliter Bier; Josef Gruber, Bäckermeister in Abbazia, 11 Säcke Brot; Iofef Svara in Pola 5 Säcke Mehl; die erste Agramer Dampfmühle 10 Säcke Mehl; der Confumv-rein in Ro-jano bei Trieft 2 Säcke Reis und 2 Säcke Mehl; Georg Mede'n. Besitzer in Vigaun bei Zirlnitz, 10 Säcke Erdäpfel. An Frau Baronin Hein find folgende Spenden eingelangt: Administration der «Meraner Zeitung» 100 st., Karl RizP" letzungen vor, ein Arbeiter wurde schwer, zw leicht verwundet. , , Hoh^ Spalato. 2. Mai. (Orig.-Tel.) Se> l-«> ^ ^ Erzherzog Rainer ist nachmittags um M ^H Sinj per Wagen in Spalato angekommen " ^< an Bord des Schiffes .Pelikan» nachG"^" gereist. . MM b' Trient, 2. Mai. (Orig.-Tel.) D»e H d'/"Um., 6"fM Nsd., Mien. - Witz, Ing.. Oraz. -— Austin s. Frau. Oroßlack. — HerMalM^M^-^"^ Verstorbene. i?I^^ A m 1. Ma i. Anna Ienlo, Besitzerstochter, ., Nasse 31, Lungentuberculosc. . gs, 3" Am L.Mai. Georg iiotric, Hausbesitzer, manca 4, Hpnplßxi», c6ryl)ri. I ni (liuilspitale. ^0«"'.,.,,^' Am 29. April. N. Aljaz. Maadslmd, t°°^I, UW A m 3 0. April. Johann Bilen«-, Fle'Mr, ___^ tuberculose.___________ —-""^ Lottoziehnug vo« l. Mai. Meteorologische BcooachtuMl^n^^^ M.Älg^?42 8 "8 2 7"N. schwach hc'"^« ^ 2. 2 . N. 741-7 17 8 NO. schwach dem Hinscheiden ihres nimMeNelileil > Schwiegervaters und Großvaters, or» -,. Alois Nuda^ ^,t I l, l. Landeszalilamts-Ofsicial i. N- «" ^ ^, > wclcher heule früh um !> Uhr "a")'VKl'te''' "" > Leiden, verschen mit den heil. Smm, ^ > «0, Lebensjahre sauf! entschlafen ','' ^ ^ d. ^, > Das Leichenbraänaniö s^" °",se K"l'^" > um 4 Uhr nachmittags vom Trauer > ftrasze Nr. l> aus statt. . .„<3t.3 > Die heil. Seelenmessen werden ", oc ! lirche gelesen. > iiaibach am 2. Mai 1895. ^,t<"^ > Ti)ch er. - Alois M.'da, f"",,trol°r. ^ i" l Adol, Muda, l. ,, Stel.eramt^ou^ ^^ ! Therese «nda. Schw'eaertochte ^ ^,,. ^. ! Vajvoda, l. l. ssinanz'Mchnu.'g^ i^^is, Z' > gcrsohn - rianne. Nuaufte und Om»»^^^^^ -^ÜK^ttun, Ni, I0l,______________________________857___________________________________3 M°i ,89b Eourse an der Wiener Börse vom 2. Mai 1895. «»«»«, «M«»«, «»»«b!««. .«,,d^«.^,,,,,,, ^,.»,« «'«t°... " ^'"- . '0U25. -- ^"l-ü>!!^sl.'» N>./ 2«bN»4U5N Veld war» «u« Vtaate zur Zahln», übernommene Msent.Prlor.» vbllgatllint». Elisabelhbahn 600 u. 3000 Vl. ftlr 200 M. 4°/,..... 1»0-12l - «llsabellibahn, 400 u, 2000 Vl, 200 M <"/,...... 1»4 - 12475 Franz Joseph «., «m. 1884,4"/» 100 - 101 — Galizlsche »lall Uudwia, - »ahn, /,°/„ 1»S - 127— dto, dlo. Sllber im, fi., 4>/,°/„ 10t 10,Nü-l»> dlo. Etaa<«'0bl!<,. (Un«. 0Nb.) v. I. 1»7N. 5"/„..... 125 50 12«-- bto,4>/,°/c>Echanfre«al «bl-Obl. «MW 102 X» dlo, Prüm.Anl, k ,0« fl. U, W. i«li 75 ie^ - dto, dto. il bus!.«. W. IS« 25 163-Lü lhe!h Reg. Lose 4"/„ lOU fi. . 149 -»5 «50 25 Grundentl.»Gblizallonen cfül 10« fl. IM). 5°/„ galizische......-'---------— b»/n niederlsterreichischt , , . 109 75 — — 4"/„ lroatische »nb slavonische , 9N-LI» - -4"/„ ungarische (U«> st, o.W,) , 9»'75 »9-75. Andere Vssenll. Anlehen. Dona» Re«, Lose 5"/«.... 13» 50 133 .'><» dto, '«»leihe IN?« . . 10U75 10l»-?5 «nlehen der Stadt Gbrz. . . Ill 25! — - «nlehen d, Ttadtgemeinde Wien i<»?-4<> 108 2« Nnlcyr» d, Stadtaemeinbe Wien (Silber oder Gold) .... 131 75 l»2 75 Plümie» M»>. d, Clabtgm. Wien 1/2 — 17» - Bbrseba» «nlehen. verlolb. l»"/« l«» — l«3 - 4"/„ Zsrawrr «anl>e«.«lnlehen . 9ü »5» - - «tlb Ware ßsandbries, (fÜllOOfi.). »obrr,aUg,üft.ln«»I,vI4«/«». — — -- bto. „ „ lnbu „ 4°/o — — —'— bto. ,, „ w bU ,. 4°/o 99-90 l00'?0 bto. Pram'Tchldv. 3°/«, l.ltm. ll8 —N9 — dto. dto, »°/.,ll. Em. ll»7b1l9ü0 N. »sterr,Lande» Hyp,-«Ins<.4°/„ l00 — W0 80 vest, ungVanl verl, 4'/,°/^ loo 4« lUl «0 btll, dt°. „ 4°/„ . , l»0 40l0l^0 dto. bto, bolilhl. ., 4°/, . , 100 40l0l L0 Tpareasse, l.0s«.,»«I. b'/,°/u v>. lM bo — — Priorität»»Gbligationen (für lW fl,), Ferdinand» Nordbalin 4«/i, Untertrainer «ahnen . . 98 l>0 99 — Divers» zose (per Stilcl), Uubllpes«.»as!l4'50 Palftn Lok 40 si. TM. . . . t>9'— !» Salm Lo fi. «Vl. . —---------'- Gew. Echb,3"/„Pr«m, Schuld», d, «obe»credltllnstal»,l,»m. , »1— ««'-" bto, btll. II. -^ La!bacher llolr..... -'- »4 »!. »elb «»« ßank»Acti Iibl.'Nnst. f. Hand. u. V. 1S0fi.-------— - dlo, blo. per Ultimo Leptbr. 401 — 401 l»0 llrebltbani. «ll«. un«., »00 fi. . 4«»-b0 4»!» liC Deposilenbanl. «Illg,. »00 fl. . »4S-— »49 Ü0 ««lcompleVel., Norost,. 500 st. »99 — 90» - Eirou llassenv, wiener, »oafi. 313 - 51t — Hl,pothelb,.0esl,,»0N fi, »b°/,E, 91-l.0 92 — Landerbanl, Oeft., »00 fl. . . »8ll 4V »»?'— vesterr-unnar. »an!, ßttU fi. . 1083 10lt°. (lit. L)»00fi. . b«4 —505-Donau ° Dampfschiffahrt« - »es., oesterc.. 500 fl. IM. . . . K83-—bsü — Drau Yerbinanoz Norbl,. lUOO fi.ilM. 5«4U 8S50 liemb,'lljcrnow'Iassy - ltisenb.» «s^lllcbaft »0N fi. L. , . . 3»b'—»36 5» Lloyb. Ost., Irteft, bUNfi. «M. 571-- 573 - Ocsterl. Noidwestl,,20N fi.V. . »«7 l»0 »88 50 b>o. bto. (lit. U> 200 fl. E. 291-75 »9» »5 Prag Dnxer ltlsenb. 150 fi. T. . 115 50 114-50 Viebenbürger ltisenbnhn. «trste —'— -'— Slaatscisenbahn »00 fi. 3. . . 429-75 43050 Sübbllhn 200 fl. V..... 105 — 105-75 Südnordb. Verb.V. L00 N. IM. »»4 — »»S — tr»mN»y'«ef..Wr.,I70fi.°.W. 47N — 47? - dto. rttlt«»«ct.(«aab'Vra»)»00fl.S. «1- «1 zo Wener Localbahnen > «ct. > »es. ?»ü0 —-— Inbustrl»«ArN»n (P«r Stuck). Vauges., »llg. öst., 100 fi. . . l« - «07-. «gNbler lttseri und Stahl.Inb. in Wien 100 fi..... ?<»-— 77-_ ltisenbahnw.Leihg., Erfte, 80 fi. i»8>— «z «u ..Elbemühl". Papiers, u. ».«. 8»»o «, «> Liesinger Vrauerel 100 fi. . . «4-5» i,z, ^ Montan-VeseMch., vest.»alpine »4 90 8t»-ü0 Präger Visen Inb.»»?!. »0« fi. «5l» — »54 — Valaolarj. Steinkohlen S0 fi. ?i< — ?z? — „Vchloglmuhl", Papiers., »00 si. »i»-— „^-. „Btevrerm,", Papiers, u. ».<». IL8-50 IS9-5«, Trisaller lfohlenw.»>75 b 77 20 Franc-« Stückl..... 9-e« 970 Deutsche «elch»banlnolen . . 59?7. 59-»»» Italienische Vanlnoten . . . «15 4b»» Paplel'Rubel...... 1-»V,. 1,1^ \Mit"feu'*-*» •» to Aftnhi-_ -^. ^eitung, (1830) 2—1 , 'JJeW voa Laibach ri»-l*'>cha"Ui'° der, Versammlung de, p'«i.3okrHj*'vonDrc-r In Vorfä»liftr". nach auswärts JJ3 kr. Wi.h 8C*. Bamberg IliiB S >«, well S Slandes mit P"v^-V^re ** V**"' Wien, * S: ^5©ft lm Prel"e bli ^Oj^Pat/ von Be.ltzern H^7 «'"»3 z1>c. 3'"" in^b/s Julius Moises. Josef "Us den '" ^"bach, „un znr "^lpril I895. JL| Kaiser-Franz.Josef-Bad Tüffer*, Untersteiermark [J Südbahnstation Markt Tttffer, Tag und Nacht Eilzüge, heißeste Thermen WP Steiermarks, MS1// Celsius, gleiohwlrkend wie Gastein, Psaffers, Aix les hams zur Heilung von Gelenkarheumatlamut, Oioht und Frauenleiden, Folgeübeln der Influenza, «ohwere Reoonvalesoenz etc Prachtvolle Umgebung mit Nadel-und Laubwäldern, schattige Parkanlagen, constables Klima (selbst im Hochsommer nie über 2:-l« Koaumur), gänzlloh wlndatlll, Fluwbäder In der Bann, grüliter Comfort, elektrische Beleuchtung, Curkapelle aus Wien. Mäßige Preise, Badearzt Dr. M. Ritter v. Sohön-Perlaihof. (1820) l8"1 ¦ Der Curort Kalier-Franz Joief-Bad Tttffer mit seinen Thermen ist durch die günstige Lage auf Dolomit bisher von allen Erdbeben gänzlloh veraohont geblieben. (1529) 3—1 St. 916. Oklic izvršilne dražbe premakljivega blaga. C. kr. okrajno sodiäce v Cirknici naznanja, da je na prošnjo Reze Hrovat (po pooblaSèencu Viljemu Hro-vatu iz Borovnice) proti zapuSöini Mice Zurca iz Girknice zaradi dolžnih 300 gold. 8 pr. izvräilno dražbo za-rubljenih, sodno na 30 gold, cenjenih, v zapuäcino Mice Jurca iz Cirknice spadajoèih lastninskih in posestvenih pravic do zemljiäc Valentina Barage iz Cirknice vlož. št. 763 kat. obèine Cirknica dovolilo in za njo dva roka, prvega na 2 5. maja in drugega na 27. junija 1895, vsakikrat ob 10. uri dopoldne, pri tem «odišèi v Cirknici odredilo in da se bodo zarubljene reèi pri prvem roku le za ali öez cenilno vrednost, pri drugem pa tudi pod njo in vsakikrat. le za gotovi denar prodajale. C. kr. okrajno sodiACe v Cirknici dne 3. aprila 1895. _________ (7658)1-1" &•227a Oklic. Na prosnjo tvrdke «Brata Schweiger» iz Crnomlja dovoli se izvršilna dražba Francu Komscku iz Dolenje Vasi sl,20 1astnih, sodno na 1264 go»d-c'e; njenih zemljisè vlo*. 8L 86 kat. obö. Loka,vlož.614 ad Telftji Vrh in ene èetrtine zemljišèa vlož. 97 ad Loka m na 47 gold. 30 kr. cenjenih pritikiin ter se v to doloèata dva roka, na 2 9. maja in na 2 8. junija 1895, ob 10. uri dopoldne, pri tem sodiMi 8 tem, da se bodo «st zemljisöa le pri drugi prodaji oddala tudi pod ce-nilom. Dražbeni pogoji, cenilnik in zeinlje-knjižni izpisek leZe pri sodi.öi na UPOcekr. okrajno nodisèe Cmomelj :raiiiit (1785) liefert billigst 3-2 Josef Kanduth in Uggowitz, Kärnten. " (1740) Str29ÖÖT Razglas. Pri c. kr. deželnem kot trgovskem sodisèi v Ljubljani se je izvrsil v za-družnem registru vpis firme: «Posojilnica in liianihiica v ('rnem Vrhu nad Idrijo» zadruga z neomejeno zavezo. Zadruga se opira na pismena pravila z dne 31. marca 1895, ima svoj sede2 v Crnem Vrhu nad Idrijo in namen pomagati svojim udorn v nravnem in gmotnem oziru. V to zvrbo bode zadruga: a) posojevala svojira udom denarja, potrebnega za njihovo poslovanje in gospodarstvo, èe bodo poso-jila vredni in se jim bode moglo zaupati; b) prejemala denar (hranilne vloge) na obresü; c) priskrbovala si, ako bi hranilne vloge ne zadostovale, s svojim zadružnim kreditom potrebnih denarnih sredstev; c) pospeöevala in podpirala a svo-jim dobièkom gospodarske za-druge in gospodarska podjetja v Crnovröki obèini. Naèelstvo obstoji iz naèelnika in iz štirih odbornikov, kat ere izvoli zbor za tri leta. Taèasni udje na-èelstva so: Naöelnik Janez Hladnik, vikar v Crnem Vrhu; njegov na-mestnik Gaspar Rudolf, posestnik v Lomeh st. 17, odbornik in blagajnik Ivan Vidmar, trgovec v Crnem Vrhu st. 21; odbornik Matevž i.ampe, posestnik v Crnem Vrhu st. 38; odbornik Jože Kavèiè, poseslnik v Zad-logu st. 11. Naèelstvo podpisuje v imeou za-druge na ta naèin, da se podpiäeta dva uda naèelstva pod /irmo, kalera naj bo pisana ali s peèatom natis-nena. Svoje nklepe razglašuje na-öelstvo z oznanili, podpisanimi po dveh udih naèelstva, ter pred uradno sobo nabitimi; dan, ura, kraj in dnevni red vsakega obènega zbora se mora najmanj osem dnij poprej naznaniti ali M posebnimi vabili ali pa z okli-cem obèinskega sluge ter »e mora vabilo nabiti na jednem javnem kraji. V Ljubljani z dne 20. aprilu 18^5.