& \ r* x • ’ r: ' - ;-: 4;. .M ,5 - - -v ACTUS Im fKlSf'lO X/Y C ,EA 14 BIBLIOTHEK K^aibhs&J Gedruckt zu Laybach/bey Adam Friderich Reichhardt/ Einer Löbl. Landschaft Buchdruckern. r r *:?f. * W ? .#-, ' 1r"1 ■ •= ' - \i Vv 1 > " 1 ä ,# & / ■ Sk \ J» : C 1 r\.>■■ ■■ ■- e i- — l " « = ' * V v-/-:v-A illfe 1 ' - ' / ; , ' . ! i L . \ : :- '■ ■ M ' ’ v - . . '•' • v :: v . ✓ ' «•*« < » t* . - " ’ ■I , , . . / :••• ’i ' *i r •' i '■ tVl ■ ■ *: . * • ' f■ 1 ; i v,‘ ; -b ' . , .. > p i . * ' ■ ' ;.r , - ; ■' rty, I ‘ i V'- ' ' .' • «: - - ■- !$ ' ■ ■ - - . . J: > - ! - > ' ■ F ' ' '«'i ■ ,; :tlk$ HR? W , ..... ■ • , I:—- >| .: ■: '"'W * ■* ivfiiL*.; • , 'ly Ui ' N . ' ;-v • ' ft ' ■' fMMi; ■ ; ' X : - MUe solche in Wgmer Ullerhöchsten UersonWw Uöm.Kays. auch zu Aspanim/Kungarn/und Uöbaim Königl.Mthol.Wajest. rc. re. WrtzMerßogen zu Westerreich re. re. WKU8 deß Wechsten/ als Wrb» Lands-Fürstens in gram/ inderHaubt-Stadt Laybach von denen treu - gchorsambsten Standen gemeiner Landschaft daselbst/nach alten löblichen Gebrauch/und Herkommen vollzogen worden den 29. Augusti 1728. Jahrs: samt allen hierzu gehörigen Beylagen/welche hinnach zu finden. Wobey zu Ende angesühret worden eine Verzeichnus allerHerren/ undLand-Leuthen Geist-und Weltlichen Stands in Smtn ttdch dem AJpiiabet unpraeju-äicirlich. Alles mit gnädiger Erlaubnus. Wß HochundWohlgebohrnen Herrn/Herrn Lorbmign deß Heil. Röm. Reichs Graien von Saurau/Freyherrn :» ... . ■ _ « :n>Y '• .... , . . ' ■ ■ - ' ' f v ,.i . , • ■ . - " ' " " v • V. i.V" •«4 l **.*• . '*«• A *'* i • ' - -- \ ' ' : » i . : ' :> rtvrv i ' ' , , . . . • ; -\.u ': ',4' . f:. - - ’ \ ft :i 1 » K. * > \ ..'f- V •;,* -r/ . Ä- . . - * : • U > ' L. > . ehorsamer Wntmg. ciKit Mchwürvlgist. Kurch leüchtig / Kochgebohmen Würsten/ auch Koch- würdigen/ Kochend Molgebohrn/ Wolgebohrnen/ Koch o und SBol" Wdl« Bebohrnen / rc. Gesamten Hoch^öbl. Land'. Standen beß Hersogthinn Lrain. Onädigist-Anädig - und Dochgebiekende/ gnädig /und Günstige Herren /Herren re. re. e Widerred verbleibet/ Kayserl. MaM. rc. rc. in Lrain / sonderen auch löbl. Landschaft alda an reibung einer Erb - Huldigung gelegen/ allermassen soweldie treu- und gehorsambste Unterwürfflgkeit deren Standen/womit Ihren gnadigisten Erb-Lands-Fürsten zu-gethan zu seyn Sie Sich feyerlichist erklären / dann auch die Lands-fürstliche neu-verbündlicheGegen-Zusag-undBestattigung aller Zh-rer Freyheiten/ Gerechtigkeiten/und aller guten Gewohnheiten /so dies beyderseiths gleichsam vertragweiß abgehandlet wird/durch selch-fast ewiglebende Gedachtnuß zu einer künfftig- sicheren Richtschnur immewar gut dienen kenne; um dessen willen dann hech anzurühmen ftynd die Gesamte Oesterreicherische Vor-Lander/ und Erb-Landschasten / daß Selbe mehrere dergleichen Erb - Huldigungs-A&us sergsamlich haben in Druck stellen lassen/welches aber in discm HertzegthumLrain jederzeit unterblibm. B Als W)(W Als habe mit vorläuffig erhaltener Lands-Obrigkeitlich gnädiger Erlaubnuß laut deß von der Löblich - Landschaftlicher Confe-renz unten io. Jener l7Z8.au mich ergangenen gnädigen Befehls/ und zwar auß treuer Pflicht / und Schuldigkeit gegen meinen geliebten Datter-Land / nicht minder auß besonderer Ehrerbietung gegen diser Einer Hoch-Löblichen gesamten Landschaft in Kram/ dessen wol-hergebrachtes Archivunmtt i66z. biß in das jetzt-wehrende 1739. Jahr/als erstlichen durch meinem Aehndrey/ und zwanzig Jahr /ferner/ durch meinen Dattern vier/ und dreyssig/ endlichen durch mich/alsNepotm sibenzehen Jahre/ überhaupt aber/ durch drey herab folgende Geburt-Stamme vier/und sibentzig Jahre unaußsetzlich unter dem Titul eines Landschaftlichen Regiftratom bißanhero treu - gehorsambst bedient / und / ohne Ruhm zu melden/ mit guter Ordnung noch anjetzo besorget wird / alle hierzugehörige Schrifften herfür zu suchen/und hiemik eine außführliche/ und gründliche Verfaffung/folglichdieletzt-beschehene Erb-Huldigung in dem Hertzogthum gram nachrichtlich zu entwerffett / mich gehorsambst unterfangen wollen / welche dann auch gehörig übersehen / und in folgender Beschreibung den 23, May 1739* Conferentialiter genehm gehalten/und in Druckzu geben beschlossen worden. Solchemnach geruhen Euer Hochfürstl. Gnaden/ Lxcetlentzen/ Hochwürden/ und Gnaden/ auch Gnaden/und Gunst/ rc. Dises sehr geringe Werck/ welches doch zur Befest-undVerthadigung der Landschaftlichen Gerechtsame/auch zu grösser Ehre deß allgemeinen Vatter- Lands angesehen ist / von dero unwürdigen Offitiantm/ und getreum Landschaftlichen Regiftratom hoch-geneigt anzunehmen/ und mich in beharrlichen hohen Gnaden zu erhalten/ dahin 4ch mich unterthämg-gehorsambst empfehle Euer Hochfürstl. Gnaden/Ckeellentzen/Hochrvür- den/ und Gnaden/ auch Gnaden/ und Gunst/ rc. rc. Untttthämgs Gehorsamster Karl Seyfrid von Peritzhoff / auff Ehrenhaimb LdtldschaffbRegiftrator -eß Her-tzogthumsKrain. G) (8S MUmahlen ich für gank nothig erachtet / eh»und be« ZW vor zu dem Haubt - Werck gelange / alle so wol zwischen Ihre Kayserl. f# rc. rt. Unmittelbar / als durch die hoh * ansehr lich/und Hochlöbl. I. Oe. Stellen: dann diser treu-gehorsambsten Landschaft in Kramvorläuffig m Huldigungs-Sachen fürgangene Abhandlungen zu beschreiben / da ich altes von Anfang derKayser-lich-allergnädigistenAnkündungMerhöchstsDeroselbenherein-reyß/ was Haubtsächlichen in disek Angelegenheit nicht allein hier/dann ausser Lands hin / und wider schriftlich ein - und abgeloffen ist/ auff das genauiste anzumercken Mich beflissen/und dises nicht ohne erheblicher Ursach /damit man sich in derley künfftigen Begebenheiten hierauß desto füglicher ersehen/ auch Zu Veranstaltung aller Erfordemujsen gute Wissenschafft haben möge; wo anbey sich nichtzuverwundcren/ daß in Beschreibung dessen aufeine WeittänMkeit ankommen muß/ welches nicht beschehen wäre / wann das Werck mit Beyseiths-lassung deß Endzwecks hätte unterbrochen werden können. Cs werden übrigen sich auch nicht wenig finden /die/ als ob ich erstlichen keine Ordnungs - Art geführet/ andertens : viele Sache unberührt gelassen haben solte/in disem meinem Werckl einige Ausr-stellungen machen därfften/ dagegen aber zu wissen/ daß nach allem dem Vergnügen von darum zu dienen unmöglich war / weilen ich so wol das/ so etwo ausser Ordnung verbliben/ zu meinen Händen nicht erhalten/ dann volgends in jenem/ was/ und wie es eygentlich abgeloffen/ mit allen Nachrichten verläßlich nicht habeauffkommen können; Und dises dienet für meine gute Entschuldigung. Dem micm Der hoch-geneigte Leser wolle dahero mchtdieGerinfchigkeit gegenwärtigen Entwurffs/sondern dietüejft Ehrerbietung / und das gehorsame Vertrauen deß Verfassers/ der den Ruhm/ und Nutzen diser gesamten Löblichen Landschaft in gram hiemit/ wie möglichist/ nur allein zu beförderen suchet/ günst - und willfährig ansehen/ Da ich ansonst ohnedem keinen anderen Vorsatz hege/als eben andurch mich dem allgemeinen Urtheil gutwillig zu unterwerfen. A&um Laybach den 25.May 1759. mtwcfj ver Wlkrdmch- leuchtigist: Woßmächlig: und Mii- überwindkichister Wrst/undKerr/ Wen der Sechste vonUOttes Gnaden erwöhlter Kayserzn allen Zeiten Mehrer deß Reichs/ Kömg m Germanien/ zu Lastilien/ Arragon/ Legion / beyderSieilien/zuHieruftilem/ Hungarn / Böheimb / Dalmatien/ Lroatien/Selavonien/ Navarra/Grana» ten / Toleto Valentz / Gallieien/ Majoriea Sevilien/ Sardmien/Lorduba/Lorsiea/Mnrtien/Giennis/Al» garbien/ Algeziern/ Gibraltar/der Lanarifchen/und Indianischen snfitkn / und Terrae Firma; dej/Oceani» schen Meers/ Ertz»Hertzog zu Oesterreich/ Hertz og zu Burgund / zu Braband / zu Mayland / zu Gteyer / zu Larnthen/zu Lrain/zu Limburg/zu Luzenburg/ zu Gel« dern/zu Wirtemberg/Ober und Nider Schlesien/zu La» labrien/zu Athen/ undzu Neopatrien/$nrstzu Schwa» den/zu Latalouien/ und Asturien/ Marggrafdeß Heili» gen Reichs/zu Burgau/ zuMabren/ Ober-und Nider» Laußnitz/gefürsteter Grafzu Habfpurg/ zu Flandern / zu Tyrol/ zu Pfierd/ z u Kyburg/ zu Görtz/zu Gradifca, und zu Artheis,$(tni>grtif inElsaß/Marggrafzu Orista» ni/Graf z>rGoziani/zuAamur/zu Rufillion.zu Centa- nia, Herr auf der Windischen March/zu Porten««/ zu Bifca/'a, M Molins/ zu Salimö / zu Tripoli, und Me» cheln / re. re» Als nach Weiland deß AUerdurchlcuchtiglslcn/nnd g um m rc m unüberwindlichsten HErrn/Herrn JOSEPHJ/ Röm.Kaysers/ Dero glorwürdigisten Herrn/ Herrn Brudem Khristmildisten An-denckens natürlick)er / rechter Erb-Herr / und /etzt-regierender Erb-Lands-Fürst / rc. rc. Jnmassen nun seithero unumgänglicher Ursach willen ein solches verhindert worden/ auß sonderbaren zuDero treu-gehorsambsten Vafallm tragenden gnädigst-Vätterlichen Witten / Lieb/und Wolmeinung Sich endlichen in dem 1728. Jahr die altcher-gebrachte Erb-Huldigung in Dero gesamten J.Oe.Erb-Landen/ein-folglichen auch in disem Hertzogthum§rain in Eigener allerhöchsten Person zu empfangen allergnädigist entschlossen haben. Zu welchen Ende die zu Grätz anwesende hoch-ansehliche Herren/Herren geheime Räthe unter 2. Martii/wie auch gleichförmig die Hochlöbl. I.Oe. Regierung alda/ unter 6. äiw 1728. Jahrs solche Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. Allergnädigist-Geschöpstte Refoluti-on, auch Deroselben nach dem halben Juni/ besagten Jahrs indise J.Oe. Erb-Lande bestimmten Auffbmch diser gmmmfchen Landschaft/ ut Num. I. zu diser Volge vorlauffig angedeutet/ auf daß so-woltvegenderErb-Aemter/ und deren gebührlichen Verrichtungen/ dann auch/ was sonst in ein-und anderen wegen deß Empfangs zu beobachten seyn Mächte/ die Veranstaltungen in Lrain gemacht/und die Erinderung dessen bevor hinaus abgegeben werden möge. Es ist auch anbey/ und zwar allen Anfangs unter 2. Marti// laut Num* 2. an Herrn Landshaubtmann Wolf Weyckarden Grafen/und Herrn von Gallenberg/ als inWeeg-rmd Strassen Sachen gnädigist bestelten £>ber-Dire£tom von denen hochgedachten Herren/ Herren geheimen Rathen zu dem Ende der Befehl ergangen / damit in dem Straffen Repemtion-SBercf desto eyferiger fortgefahren/ und selbes in vollkommenen Stand zu bringen getrachtet werden solte. So haben Jhro Kays.Maj.rc.rc. Unter dato 15. Marti/ besagten Jahrs laut Beylage fub Num.3. Dero Unter-Lammer-Fouirrn/ Heinrichen Meichßner / und benebst Dero Hoff- Fourim Johan Baptista Robinet mit einem Credential- Patent an dise getreueste Landschaft auch derentwegen abzuschicken allergnädigist beschlossen^ aufdaß aller Orthen/ wohöchst-diefelbe aufDero vorhabender Reise eintressenMächten / sowol in denen J.Oe. Hanbt-Städten/als unter Weegs für Selbe/ und Dero Gefolge diegezimmende Beauemllch-keit/uud Quartier/ samt aller Erfordernuß zeitlichen bestellet / und waö dißsahls nöthig/veranstaltet werden folte; mit disen Kayserlichen zweyen Fouriren dann umzugehen / und aller Orthen denen Quartiers - Aufzeichnungen beyzuwohnm/ware dem Herrn Sey- ftid Bonaventura von Wertenthall/Einer Löbl. Landschaft in Lraitt Hestelten Quartier-Meisteren von Lands-Obrigkeit wegen aufgetragen. Unter 2O.Martij/1729. haben Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. Laut Beylage fab Num. 4. abermal herein gnädigist intimirct dm Paß-Brief/und das Patent fürDero alher bestellendenMeisterKoch/ Zachariasen Bvltzinger/und zugleich Dero Kayserl. Hof- Futtermnd Gegenschreibern / Iohan Frantzen Lukawscld , auf daß sie an Orch-und Enden/ wo obbemelte Quartieren schon außgewisen waren/ und zwar der erst-benannte wegen deren Haubt-Mund-und Hoff-Küchen / der andere aber zu denen Pserdt-Stallungen das behö-rigevorfehen/und veranstalten solten. Unter dato 22. dits hat erstgedachte hoch-ansehliche I. Oe. gc-Heime Stell/ut Num. 5. mit Beyschliessung deß unter 20, besagten Monats Marti/ unmittelbar von Hoffaußgefertigten Kays. Patent, tvortnmn nach außweis deß Num. 6. htebcy / nun die Lraii;erische Geist - und Weltliche Land-Stände den Tag vor der Erb - Huldigung nacher Laybachzu erscheinen insgemein beschriben waren/ herein in-timiret/und anbeyversichert/daßdiseallgemerne/ anstatt der alt-üb-lich sonderheitlicher Beschreibung denen treu - gehorsamsten Standen alhier an Ihren alt- hergebrachten Freyheiten unverfänglich seye/ Jhro KayserUMajest. rc.rc. auch disetreu- gehorsamste Stande über dises mit einem besonder - außtrücklichen Revers zu ihrer mehreren Versicherung zu bebenden gnädigist geneigt seyn wollen. Mehr unter dato Wienn den 20. March beliebte dem Gnädi-gisten Lands-Fürsten/ zuBestreittungdeß Erb-Huldignns-Wcrcks/ auch Dero Reise in die I. Oe. Erb-Lande von disen Land-Ständen ein poüulatnm donativum Allergnadigist also abzusorderen/ aufdaß dises Hertzogthum Krain wenigist Zwey/ und Dreyffig Tausend Gulden beyzusteueren haben solte/ so zwar: daß Sechzeheu Tausend Gulden/ als ein Oratis-Beytrag/ und ein gleiches Quantum Ai> ticipations-SBdse vorgeschossen werden machte/samt/was dessen Inhalt fub. Num. 7. das mehrere außzeiget. Dises allergnadigste Po-ftulatum aber wäre biß auf nächst-Land-tägliche Znsammenkunfft der Löbl. Land-Ständen verschoben. Und damit alleWeitlänffigkeitindem Erb-Huldigungs-Wcrck verkürtzet/ und hierinsahls desto schleiniger fortgefahren werden tönte/ haben Jhro Röm. Kayserl. und Königl. Aathol. Majest. rc.rc. Sich Mcrgnädigst gefallen lassen / eine unter dem geheimen Pndi- L 2; dio dio zusammen gesetzte Conferenz zu GräH anzuordnen/ mit der Vollmacht/ daß Sie in allen denen jenigen Erb-Huldigungs-Vor-fahlenheiten/wo kein erheblicher Anstand zu finden/ zu gewinnung der Zeit alles sogleich schlüssen/ und kürtzlich befolgen möge; zu diser Raths-Versamblung Ware Seiner Allerhöchst-gedachten Kayserl. Majest.rc. rc. Würcklich-nnd % Oe. geheime Rath/ auch I. Oe. Hof-Kammer Prxftdmt/ Herr Jacob Ernst Graf von Leßüe/ als Ob-Mann allergnadigisterküsset/ sonsten aber/ wo Sie Conferenz einenwichtigenAnstoß finden wurde/sich dißfahls bey Jhro Maje-stät/rc.rc.Zu beanfragen/und dannfchrners Dero Landsfürstlichen Bescheid zu gewärtigen Mergnädigist anbefohlen worden ist unter 27. Marti// fub. Num. 8. So haben die hoch - anschliche I. O. geheime Stell / und Hochlöbl. Regierung / beyde / fob dato 2. UptiliS mehr bemelten 1728. Jahrs/laut Num. 9. sich bey derLöbl. Verordenten Stell aU hier umb fürderlichen Bericht dahin erkundiget/ auf daß wegen aller alihiestgen Erb-Aemter die verläßliche Außkunfft in ein-und anderen/ auch über die Frage der Subftitution in Vertrettung deren / wann der wahre Lehen-Trager auß rechtmässigerUrsach abwesend ist/ wm er ex coinveftitis fobftituit’m köne ? so bald/ als möglich mit rathli* chm Gutachten eröffnet werden solte; hierauf Herr Landshaubtmann nebst denen Herren Verordenten alda in einem Conferential-3ufam* mentritt geschloffen: an alle/so wol alhier in Kram/ als ausser Lands befindliche Lramerische Erb-Amts-Lchen-Trager mit Beyschliessung diser Kayserl. Refolution umb ihre hiermfählig unverzogene Erklärung angelegentlich gelangen zu lassen/ welch-Lands-Obrigkeitlicher Verordnung von all-und jeden Lehens-Partheyen der Vollzug auch geleistet worden; und weilen theils in Land sich befindliche Obrist-Le-Hen-Träger wegen der Subftitution m bem Streit gestanden/ dahero erachtet wäre/ erdeute strittige Theille wegen ihrer anführenden Klagen mit denen fürgebendett rechtlichen Behelffen in einem Außschus ordentlich zuvernehmen/und solcheJhro Kayserl. Malest. rc. rc. Zu De-roselben gnädigister Refolution unter einisten gehorsambst hmauß andeuten. Nun auf einige benanntliche Strittigkeiten in Erb-Amt-Sachen. zu komrnen: So ist zwischen Herrn Frantz Antoni Grafen von Auersperg Obrist-Erb-Land-Kameren/ und Obrist-Erb- Land-Marschal-len in Betreff der/ wegen deffen bekannter Unpäßlichkeit/ und obham dener zweyen Erb - Aemteren gethannener Subftitution die Streit-Sach nacher Hoff gekommen/ und von Seiner Kayserl. Ma/est. rc. rc. Laut Beylage fab. Num. io. Kraft Dero allergnädigster Refo!uti-on de dato Laxenburg/ den 5. und intimato Graß den IO. Maij/ 1728* daß von dem Herrn Frantz Antoni Grafen von Auersperg/ Obrist-Erb-Land§ammerer/ und Obrist-Erb-Land Marschall-Anit dem Georg Stgrrmnd Grafen wn Auersperg Z. Oe. Regiments-Rath / als widerfolgenden altern/ dann nach Ihm/ dessen Herrn Brüdern Ditims Grafen von Auersperg zu vertretten allergnädigist zuerkennet wäre/mit beygescht-künfftigerRegul: daßdieErb-Aem-ter von denen invettirten auß der Familie bey vorseyender Erb-Huldi-gung/ederzeitnachdem RangdeßAlters verwaltet werden sollen. Sintemal aber erst-hochgedachte zwey Herren Gebrüder/ Sigmund/ und Dilmas Gmffm von Auersperg die Ihnen obligende Verkettung deßObrisdErb-Land-Marschall-Amts auß erheblichen Ursachen allemnterthanigist abgebetten/haben JhroKays.Maj. rc.rc. unter 19. Juni/1728. fub Num. n.hiebey/Herrn Antoni Joseph Grafen von Auersperg/ hochgedachten Obrist-Erb-Amts-Lehen-Tra-gers altern Herrn Sohn solches auch endlichen allergnädigist beyge-ieget. Sonstm hat Jhro Röm. Kays. Maj. rc. rc. würcklich geheime Rath/und Landshaubtmarm in Kram/ Wolf Weickard Graf/ und Hermn Gallenb erg/ Obrist-Erb-Land-Jägermeister alda wegen der an dem Huldigungö-Tag obhandener eigner VerrichtungdeffenHerrn Brüdern Seyfrid Balthaser Grafen/und Herrn von Gallenberg an seiner statt bestellet; und zumalMischen disem/und Obrist-Erb-Land Stabelmeister/ auch folgenden Erb-Äemteren deß Rangs halber noch damalen/ als die GraffenKüßl mit sothannen Erb-Amt belehnet waren/sich der Streit ereignet/und zur Zeit der Erb-HuldigungKayserS Fcrdinandi, deß dritten glorreichisten Andenckens : dann Kayserö Ferdinandi deß vierten Römischen Königs: und Leopoldi deß El sten Kayserl. Majest. rc.rc. mildister Gedächtnuß abermal so beygelegt worr den/daß gegen einem herein gegebenen Revers laut Beylag fub N. 12. dem Obrist-Erb-Land Stabelmeister / und folgenden Erb -Aemtern imprsejudicirltch biß weitere endliche Außmachung der Sach / und hierüber schöpffende allergnädigste Resolution dem Obrist-Erb-Land-Jägermeistern derVorzug gelassen werden solle. Dahero jetzt-Regierender Erb-Lands Fürst in Kraft heremgelangter Verordnung de dato IO.Maij 1728. fub Num. iz. es auch dermahlenbey dem obbe» sagt/ und bißhero gepflogenen Revers zu Abhaltung aller irr-und Strittigung allergnädigist bewenden liessen. D W ~ Fehrners: weilen deß zwischen der Steinerisch-und Orttenecki-fchen Familie der Herren Graffen von Lamberg vormahl anffgerichten Vertrag gemäß die Obrist-Erb-Lehen-Tragerey deßLand-Stallmei-ster-Amts derzeit den Herrn Frantz Antoni Fürsten von Lamberg be-treffete/dahingegen hoch-gedachter HerrdiseBedienungauß erheblichen Ursachen nicht leisten könte/ ist demnach dises Erb-Amt laut Kay-serlicher Refolutiondedato 14. May/1728. an Herrn Frantz Bernhard Grafen vonLamberg/alS altisten Anwarther alhier in Land gedi-chm taut Num. 14. Zu dem Obrist-Erb-Land-Stabelmeister-Amt/ weil Herr Georg Sigmund Freyherr zu Egck/ undHungerspach seines hoch-erleb-ten Alters/ und Schwachheit halber Nichterscheinen könen/ist aridest sen Vettern Herrn Ferdinand Joseph Freyherrn zu Egck/und Hungerspach diseVerwaltung unbedenklich angefallen. Das Obrist -Erb- Land- Falckenmeister-Amt in Arain ist vvrr Herrn Frantz Antoni von LantheriJhro Majest. rc. rc. Würck/ich geheimen Rath/ und Landshaubtmann zu Görtz/ immaffen Er Herr mit Seiner Landshaubtmanns-k'unAion daselbst ohnedem genug beschäftiget ftXHV fout Refblution de dato Z.Iulij 1/28. ut Num. 15. dessen Herrn Vettern/ Johan Grasen von Lantheri ebenfahls/ qua Subftituto überlassen worden. Und obschon die Besorgung deß Erb-Land-Vorschneider-Amt in graut dem Johanniter-ober Malteser-Ordens - Rittern / Herrn Jgnatio Grafen Sauer von Anckenstein / als altist-Obrist-Lehen-Trägeren derzeit obgelegen/ diser aber/nebstzn auch dessen erster Anwarther HerrErasembFriderichGrafSaner vonAnckenstein solchem Amt vorzustehen stch erheblich entschuldigte/ist demnach Kraft Kays, obiger Resolution, die allergnädigiste Veranstaltung dahin gemacht worden/ daß solches Amt Herr Leopold Graf Sauer von Ancken-Fein/I. Oe. Regiments-Rath auf sich nehmen müßte. Dises ist/was sich biß anhero wegen der Subftitution, tmfo -eß Vorrangs ereignet/immaffen die übrige Erb-Aemter / benannt-lich: Obrist-Erb-Land-Hoffmeister/ Herr Frantz Seyfrid Graf von Thurn/und ValfaEna, I. Oe. geheime Rath / und Lands-Vitzdom inLrain/dann/ als Obrist-Erb-Land-Mundschenck/ Herr Joharf Caspar Graf von Kobenzl/ Jhro Majest. rc. rc. Würcklich geheime Rarh/und Obrist-Lamerer/ fehrners : als Obrist-Erb-Land-Tmch-fcß/ Herr Frantz §arl von Hochenwart/ welcher laut obiger Refolu* tion von Beybringung deß nur vor alten Zeiten pro inßgni gebrauch- fett Reichs-Apfel allergnädigist verschohnet Ware/ endlichen: als Obrist-Erb-Land-Silöer-§ammercr/Herr Aloysius Graf5lazianer/ anjetzozuKatzenstem ihre Aemter in eigener Person alleruntttthani-gist zu bedienen sich erkläret. Unter 2.Aprilis mehr erholten 1728. Jahrs laufften zugleich ein vier Kayserl. I. Oe. Verordnungen/ vermög erster laut Nu m. 16. zu der bevorstehenden Erb-Huldigung einige Kayserl. Leib-nnd Hof-Statt-Wägen voraus hereinzu schicken veranlasset worden/in Kraft der änderten fab, Num. 17. der Burgerfchaft alhier auserleget iß/ sich in der Bereitschaft zu halten/ und aller Orthen/ alwo Jhro Majestät /rc.rc. in Dero herein Reise eintreffen sollen /sowol in dem Gewehr zu stehen/ als auch die etwann vorhandene Stückezu lösen/laut dritter unter Num. ig. woltm Jhro Majest. rc.rc. in jenem Orth/ wo Sie eintreffen sollen/durch etliche Lands-Mitglieder unterthani-gist bedienet werden / anbey daß die benöthigte Vorspann für Dero Kayser/.Hof-Stätt-Wägen unter Obsicht eines reitenden Viertel-Commißkrij veranstaltet wurden. Und endlichen in Kraft der vierten füb Num. 19. allergnadlgistanbefohlen war/ damit bey bevorstehenden Kayserl. Heremkunft sich die Landschaft in Kram auch ihrerseits mit Auffschlagenden Küchen/ nndbenöthigten Viä:ualien gegen pater Bezahlung zu rechter Zeitgemäß der nachkommenden Specifica-tion in der Bereitschaft halten solte. Hierauf unter 4. dito besagten Jahrs/ utNum. 20. an alle/ und jede Grund-Herrschaft - und Obrigkeiten gemasiener Befehl ergangen/ damit sie sich zu diserKayferl. herein Reise/wo allerhöchst Dieselbe durchztcchtn därfften/ mit Vidtuaiien/ und anderen Noth-wandigkeiten für Lent-und Pferde genugsam versehen solten. Es ist abermahlen fob dato Grätz den 6. Aprilis 1728. eine I.Oe. Regierungs-Verordnung ut Num. 21. hereingelangt/ auf daß die hiesige Herren Stande mit Sorgfalt darob seyn solten/ daß zu jenen Orthen/wo Jhro Kayserl. Majest. rc. rc.die Stationen halten werden / eine genügsame Provifion vor Dero Hof-Statt / auch zu Dero Bedeckung mitgehende Hartfchier-und Cavallerie-Pfcite am Haberen/Heu/und Stroh beyzeiten die Veranstaltungen beschehen Mächten. Unter nemblichen clato wäre außgefertiget ein Lands -Obrigkeitliches Verbot-Patent fob Num. 22. wegen alles Jagm / und Schießen in dem gantzen Land Kram/ umb damit Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. und Dero Hof-Statt zeit ihrer Anwesenheit alhier so-wol mit groß-als kleinen Gewild/ auch Feder-Wildpräth desto genüßlicher versehen werden tönten. Unter 9. Aprilis/1728. hat die Hochlöbl. I. Oe. Regierung denen Standen alhier wegen genügsamer Vorsehung deß Publici mit Vi^-alien das behörige abermal herein intimiret/ und beyncbens von denen an dem Ehrsamen Magiftrat zu Grätz hierüber bereits er* gangenenAnmerckungenut^m. 2z. zu dem Ende/ als nach einer Richtschnur solches inArain gleichmäßig zubefolgen ein Exemplar ab hero eingesandet. In gehaltenen Außsthus unter io. ditoofft-bemelten 1728. Jahrs wäre geschlossen/daß so fehrn bey Seiner Kayserl. und Königs. Kathol.Majest. rc. rc. Ankunft/ und weiterer Reise nach Görtz/ Trrest/und Fiume das Wasser Mauntz bey der Herrschaft Haßperg über die bereiterrichtete Brücke sich erhöchen / und diePassierung darüber gefahr-oder gar unmöglich scheinete/ zuEntgehung diser Gefahr sodann an die Haßpergische Grund-Obrigkeit ernstliche Befehle ergehen zu lassen/ damit mit Plett- und Flöß / anbey mit Schiffen in der Bereitschaft gestanden/ folglich die Überfahrt in dergleichen Nothfahl vorlauffig veranstaltet werden möge. Unter ttemtichm dito 172z. ist das Lands - Obrigkeitliche Patent anßgefertiget worden an alle / und jede geistmnd weltliche Herren und Land-Leuche / auch die unter der Ritterschaft Ojsicier / Platz - und Pferd-genüssende/endlichen aufalle Grundherrschaften in Krain / wie die Beylag fiib.Num. 24. deß mehreren außkveiset/ mit Befehl: damit die Erste nicht allein bey fürwehrend - künftigen Einzug Ihro Kayserl. Majest. rc. rc. als auch bey Deroselben Erb-Huldigungs-Fundtion mit allen Decor zu bestimmender Zeit unaußbleibentlich erscheinen/ volgends die unter der Ritterschaft / und zwar jeder in ey-gener Person zum auffsitzen fertigstehen/ auch letztlichen die Grund-Herrschaften / wo Ihro Kayserl. Majest. rc. rc. etwa nur durchzie-chen Mächten / mit allen nothwendigen Vidualim versehen seyn solten. Herr Landöhaubtmann/und Herren Aerordente in Lrain haben unter obigen dato an Herrn Adam Seyftid Grafen von Auer-sperg/rc. als Spänungs-suris-Inhabern der Herrschaft Neuhauß/ undAlt-GuttenbergdieAufiag erlassen/ auf daß Er Herr irr dem Schuttinifchen Hauß zu Nemnärcktl / almo Jyro Majest. rc. rc. xQuar- Quartier vor eine Nacht außgestecket worden/ die benöthigte Noch-durften/ und Reparationen nach Inhalt der von dem Kayserl. Kam-mmFouriren eingelegten Specification fürkehren solle. Den i o, dato besagten Monat-und Jahrs langte ein Kayserki-ches Duplicat an die Herren Land-Stände in Arain / betreffend: die Kays, allergnadigiste Decifion über die inSachen der March-Rou-te zmAussnehmung der Erb-Huidtgnng fürgekommene Anstande/ ab wo in -ritten Paragrapho die Kayserliche Reise von Klagenfurth biß nach Maybach über dem Berg Loibl allergnädigist refolvirt zu seyn angedeutet worden/ mit demBeysatz: daß alles / was an disem Berg noch abgienge/ mit besten Fleiß vollendet werden solle/ Massen Ihr» Majest. re. rc. zur Bestreitung deren hierzu noch erforderlichm/und von dem alhiesigen Herrn Ober-Weeg-Direä:om calculirfen Unkosten eine von vier Tausend zwey Hundert/ und zwantzig Gul- den samt dem benöthigten Holtz allergnadigist angeschaffet hätten/ so Mes auß dem Num. 25.mit mehreren erhellet. S-nsten haben Herr VrxMtnt/ und Herren Verordente m Ltain aufteneobenunter 2. dito, in Betreff der vonJhroMaj.rc.-c. xrn Seiten der alhiesigen Land-Leut allergnadigist anbefoblener Stations-Bedienung/und Vorspann-bekeitschaft ergangene I. Oe. geheime ConferentiaU Verordnung nicht allein / was gestalten in ein/ und anderen daöBchörige fürgekehret/in dienst-schuldigsterAntwort/ Imt Num.26.tmtw i2.dits hmauß gegeben / sonderen sich anbey auch in deme beanfraget/ imntaffm Sie zu Erbauung eines traten Schifs von hier biß Ober-Laybach / gleichwie es zur Zeit Kaysers LEOPOLD höchst-seligen Andenckens veranstaltet Ware/ da Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. widrigen fahls aufdem Laybach-Strom nicht also bedienet werden machten/ würctlichen schon dieHand angeleget/ ob es dann bey disem Werck Jhro Majest. rc. rc. allergnadigist bewenden lassen wolten? nicht weniger: ob allerhöchst-Dieselbe JhrenEinr zug alhier zu Pferde/oder in Wagen halten wurden ? fehrners: ob der Empfang/ wie anno 1660. geschehen/ fürgenohmenwerden solle? dann: ob die gesamte Land-Stände in gram bey derErb-Hnldigung in Campagne, oder/ welche auß ihnen in Mantel-Kleideren zu erscheinen haben Mächten ? worüber der Bescheid hinnach fub N um. zi.und 37- erfolget ist. Es haben die Herren Verordente in Lrain unter 12. Aprilis r?28. an Herrn Gencralm zu Karlstadt/ Joseph Grafen von Ra-batta ein Ersuch-Schreiben abgeschicket/ auf daß Er Herr aufetwo E ein- einlauffendenKayserl.Befehl die unter seinem Corhando stehende freye Compagnie zu Larlstadt hieher nach Laybach rucken zu lassen keine Bedencken tragen solte. Unter obbesagten dato laut Beylage fob Num. 27. hat die % Oe. hoh-anschliche geheime Stell / und Regierung alda von Herren Land -Ständen einen Entwurfs gesuchet/ wie nemlichm die Feillchaften der Victualien/auch dtepretia rerum anzustellen waren? um damit man bey Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. Hereinkunst mit allen Nochwendigkeiten in der Genüge/ und Wolseile außlangen könte. Ausdas oben unter i2.Aprilis 172g. an Herrn Generaltt zir Larlstadt von denen Herren Verordnten gesteltes Ansinnen/ist laut Num. 28. hiebey von der I. Oe. Löbl. Kriegs-Stell fob dato 16, ditS zum Bescheid sovil erfolget/daß vermög exprtfse eingelangter-aller-gnadigister Resolution die Kayserliche Bedienung durch KayjMchs teutfcheMihz allein bewürcket werden solle. Unter 19.und17.dits fob Num. 29. langte ein KayserlicheS Duplicat ein/mitAndeutung: was gestalten Jhro Kays. Maj. rc. rc. Dero privilegtrfmHostFouragc-3«dm mit Namen Löw Sinzenhei-mer zu seiner Verrichtung und Beschaffung der Fourage einen Paß-Brief aller gnadigist hatten außfertigen lassen/damit man so mol demselben/ als seinen hierzu nöthigen Leuten in diser Anligenheit allen möglichen Schutz/ und Vorschub atkf Ortmleisten solle. Fehrners habenJhroKayserl.Majest.rc.rc.ut Num. zo.un-ter dato 19. Apnlis 1728. Ihre vorhabende March-Route von Laxenburg aus/ bißGrätz/von dannen biß§lagensurth/undvon§la-gensmtl) endlichen biß Laybach zu dem Ende allergnadigist herein in* timirrt/ auf das die Veranstaltung deß jenigen/ was bereit anvor an-befohlen/ vorlauffig eingerichtet werden möge. Sub Eodem, laut Num. 31. haben Jhro Majest. auf die Landschaftliche obig Erkundigung allergnädigist beschlossen/ wasmassm Die Herren Stände mit dem neu - aufbauenden Schif/ welches zu Deroselben allerhöchsten Dienst gewidmet ist/ mit allen Eyfer sortfahs ren sollen. In dem übrigen/ als dieHerren Stände in §rain zu gehorsamster Befolgung deß von Hof gnädigist abgeforderten Entwurfs wegen Taxirung der Vi&ualien unter 16. dito mit dem alhiesigen Herrn Lands-Vitzdom in einer Conferenz zusammen getretten/hat sich in dem W ) (W ii -eine ein Streit ereignet/ immaffen wolgedachter Hm Lands-Vi'tz« Hom die pretia rerum in Kraft dessen etwo habender Inftru&ion zu taxirm allein berechtiget seynwolte; zumal aber dises Wider altcherge, brachte Gewohnheit/ und derley Taxirung ohne Landschaftlicher Mitwürckunggantz ftuchtloßzuseynscheinete/ als ist von feiten der Landschaft unter dato 20. Aprilis / ut Num. 3 2. zu dem Kayserlichen Hof hierüber der unterthänigiste Recurs genehmen worden. Worauf die I. Oe, hoch-anschliche Herren geheime Räche unter 24. ApriliS oft ermeltenJahrs zum Bescheid sovil angedeutet/was gestalten so wol in disem/als in anderen Confcrentml - Zusammentret-tungen obgedachter Herr Lands-Vitzdom/mit und neben derLöblicherr Landschaft derzeitbiß aufdiezu seinerZeit inSachen erfolgende Lands-fürstliche Refolution die pretia rerum gemeinschaftlich taxiren solle/ wie auß Beylag fob Num. 33, das Mehrere zu ersehen. Subdato 20.April 1728. seynd die Land-Tags-Patenteft laut Num, 34, wegen Erscheinung der Herren/ und. Land-Leut zu der Beratschlagung deß Kayserl. Poftulati, und refpe&ive anbegehrtm jDonativi der Sechzehen Tausend Gulden außgefertiget worden. Aufdises folgeteunter nemblichen dato abermal eine I. Oe. Regierungs-Verordnung / womit bey denen gesamten Ständen die An-mahnrmg beschicht wegen der Erb-Aemter/ und deren Mignietv und Inschriften/deffmAußkunst sobald/als möglich einzuschicken/worauf zerschiedene Lehen^Trager in Kram von Lands-Obrigkeit wegen aber-mal um ihre Erklärung ersucht waren. Fehrners: so ist unter 39. April mehr ermelten Jahrs von der Landshaubtmanschaft in Sratn / und in Strassen-Keperation-Sa-chm Obct’-Direä:ion, auch Praeßdentett/ und Verordeuten-Amts-wegen alda/ein Strassen-Patent außgefertiget worden / auf daß die Weeg/ wo Ihro Kayserl. Majest. rc. rc. auf Dero vorhabender Reife durch dises Land ziechen Mächten/ vor allen anderen mit möglichsten Cyfer in vollkommenen Stand gebracht werden sollen/ so mit Beylag fub Num. 3 5. mit mehreren zuentnehmm. Unter eben disem dato laut Num. 36. ist an dtc Communitct zu Nmmärckl die Auflage ergangen/ wegen Jhro Kavserl. Majest. rc.rc. Hereinkunst/nicht allein durch den Marckt daselbst die Strassen zu re« paritw sonderen auch das Marckt-Thor in etwas zu erhöchen. Sm 3♦ $iatf/172 8* laut Refolution tyebty fub Num. 3 7. ist i3 W ) ( !W abermal das allergnädigiste Placet eingeloffen wegen deß erbauenden neuen Schiss/ beynebens aber auch anbefohlen wäre/ auf das für Dero Kayserliches Gevolck die kleinere Schiffe ebenfahls in der Bereitschaft geftellet/und in Brauchbaren/wie dann nicht wenigerdie Land-Strassen zwischen Laybach / und Ober'. Laybach in wandelbaren Stand gesetzt/ und erhalten werden sollen/ aufdaß solche nach aller Erforderlichkeit fowolzum fahren/ als reiten gebraucht werden tönen. Auf die oben den 24.Aprilis eingelangte I. Oe. Verordnung haben die Herren Land-Stände dhterfob dato 4. Maij 1728* wogen derSubffitution etwelcher Erb-AeMter in Train in ein/und anderen die Außkunft berichtet/ weilen ich aber in nemblicher Materi gleich anfangs schon das Mehrere berühret/ als erachte unnöthig zu seyn/ hierüber weitere Erinerung ju wachen/ausser jenes/ was das Obrist-Erb-Land-Silber-§ammerer-Amt anbetrift/ da nach genauer Durchsuchung der Landschaftlichen A&en, die Herren Land-Stände nicht gefunden hätten/daß alhier inLand-Krainbey einer Erb-Huldrgung einObkist-Erb-Land-SilberAammekerdie Bedienung gehabt hatte/ weder auch nach disem einige Intimation solcher Inveftitur alhero eingeloffen wäre/dahero dieGraffen Kazianer zuKazenstein ihren etwa erlangten l'itutumbey Ihro Kayserl. Mejest. it. rc. Z. Oe. Regierung/ undHof-Lammerzn eäiren haben machten/ worüber die Um gehorsambste Land-Stände gegen sothannerVerleyhung nichkes tim zuwenden sich hiermit erkläret haben. Wegen der Infigniett / und Inschriften ist gehorsamst angezeiget/und gebetten worden/ daß denen Erb-Aemteren alhier gleichförmig/ wie indenmVor-Länderen nach alt-hergebrachter Obfemnz allergnädigistzugetheilt werden Mächten. Unter 7- May i728.wäre der Land-Tag angestellet/ alwo so wol die Geist-alö Weltliche Herren Stände in Lrain Sich in grösser Anzahl eingefunden/ und auf tue Intimation der bevorstehender Erb-Huldigung/ nicht weniger/ auf das oben erdeut-hereingelangte Kays, allergnädigistePoftulatum, laut Num. Z8. hiebey Ihre nnterthä-nigste Erklärung erstlichen dahin eröffnet/ waßgestalten Selbe mit all-ersinnlichen Wunsch/und Trost Jhro Kayserl. Majest.rc. rc. als Ihren natürlichen Erb- Lands-Fürsten mit. allen Seufftzeren erwar-theten/ verhoffende/ nach Ihren möglichsten Kräfften/und Refped aüerunterthänigist empfangen zu könen. Zum anderen: was das allergnädigste Begehren anbetrift/ haben Sich die treu * allergchorsam-ste Land-Stände erkläret/ solches nach der letzt-gewesten Erö-Huldi- gung W ) ( W 13 Mlg LEOPOLDI Primi, höchst-seligen Andenckens Mit Zwelf Tausend Gulden allemnttrthänigist abzureichen/ in gehorsambfter Zuversicht: es werden Zhro Kayserl. Majest. rc.rc. in allermildister BehertzMng diserschr betrübt-undGeld-losen Zeiten mit der andere fettöanvetlart^tcr Anticipation der Sechzehen Tausend Gulden die treu-gehorsamöste Land-Stande aüergnadigist verschohnen. Unter nemblichen 7. dato offt erholt: 1728. Zahrs lvolten 3H# ro Röm. Kayserl. auch Königs Kathol. Majest. k rc. durch Dero I. Oe. hoch-ansehlicheHerren geheime Rathe denen treu-gehorsamb-fUn Ständen alhier allergnädigist sovil andeuten: wiedaß Erstlichen U\) Dero Kayserlichen Einzug die Herren Stände alda m Ca m pag. nc-Kletderen/ bey der Erb-Huldigung aber die Aliniftri, und Obrist-Erb-Aemter/auffer deß Obrist-Erb-Land-Jägermeijttr/ undObrist-Erb-Land - FMenmeisters / in Mantel-Kleideren erscheinen sollen. Andertens : das Geschütz solle erstlichen bey dem Empfang/ ander-tens: wann Seine Kaylerl. Majest. rc. rc. das Stadt-Thor würckli-chw erreichet haben/ und durch dasselbe schon hereingctretten seynd; und drittens: bey Anstimmung deß TE DELIM Laudamus abgefeuert werden. Fehrners wirdet anbefohlen/daß hingegen weder ein Aufzug der Gült-Pferden / noch eine Beleuchtung in denen Städten anFensteren/ noch sonstenaufrichtende Ehren-Porten fürzukehren/ sondern alle dise Unkosten zuentübrigen wären/ welches auß Bey/ag iub Num. 39. mit mehreren zu entnehmen. Unter 8. Mai/1728. ergienge ein Lands-Obrigkeitlicher Befehl an Herrn Frantzen von Kreitzberg / damit Er in seinem Hauß zu Adlsperg/ welches für Zhro Majest. rc. rc. Logirung bestimmet wäre/ das Mthige nach der entworffener Specification beyschaffen/ und die aufgegangene Unkosten bey der Löblich Verordnten Stell cm bringen solle. Es seynd noch mehr dergleichen Verordnungen von Lands-Obrigkeit wegen an mehr unterschiedliche Partheyen in Land abgegangm/gleichen Inhalts/ wie oben/ damit dlleStationes in Arain/ alwo Jhro Kayserl. Majest.rc.rc. Dero (Kartier halten wurden/nach dem von denen hierdurch paftlrtm Kays. Hof-und Kammer-Fourirm hinterlaffenen Entwurf mit allen Nothwendigkeiten versehen werden solten. Den 13. dito 1728. iub. Num. 40* wird abermal ein Lands-Obrigkeitliches Patent außgefertiget an alle/und jedeGeist-undWelt-liche von Prälaten Herren-und Ritter-Stand mit Befehl: daß Sie zu der hemnnähenden Erb - Huldiguns-kunüiou mit all-gezimmen- 1 den den Dccor sogewiß erscheinen sollen / als in widrigen gegen denensek ‘ den Außbleibenden mit schärften Einsehen fürgegangen werden solle. Es langte sehrners ein eine I. Oe. Regierungs-Verordnung de dato 15» Maij/1728. in Kraft welcher denen Ständen eine Specifi-cation herein intimiret worden ist jener erforderlichen Vi&ualien/ so zu derErb-Huldigung in Laybach für Jhro Majest. rc.rc. Selbsten/ dann für acht Erb-Arnts-und eine Freye-Tafel von viertzig Personen benöthiget seyndärften/damitSie Herren Stände die Beyschaffung gehörig veranstalten foltm. Auf anhalten derHerren Giudid,utib Rettort zu Triest ist bu ser Landschaft in Krainlaat Num. 4i.hiebey unter obbesagten 15. Mail 1728. anbefohlen worden / den fürgekehrten Verbott deren ausser Lands lieferenden Viärualien aufzuheben/auch Ihnen Trreste-ren bey bevorstehender Erb-Huldignng alda/ mitHoltz/ Heu/und Haber gegen parer Bezahlung alle Beyhilf zu leisten/ worauf unter 28. Maij/ 1728. dits Orts ein Land-Obrigkeitliches Patent, fub Num. 42. außgefertiget/ und Ihnen Triesteren hiemit in allen er-manglenden Vittuaiim auß disem Land ein Genüge befchehen ist. Unter r 5. Maij/1728. erhielte Herr Landshaubtmann laut Num. 43. eine Regierungs - Verordnung mitBeyschluß eines Entwurfs/ was ein jeder Erb-Amts-Lehen-Trager in an dem Erb-Huldigungs-Tagalda wegen deß Erb-Amtö zuveranstalten/und mit sich zu bringen habe. Fehrners: unter r 5. Monat Maij/1728. haben Jhro Mai.rc.rc. der getreuesten Landschaft in §rain Dero Will / und Meinung/ utNum.44. hiebey dahin entdecket/ waßgestaltenzu Dero allergnä-digisten Gefallen gereichen wurde/wann Sie einigem wenigen Personen bestehende/ dem Werck gewachsene Herren Deputirtc hinauß nach Gral)/ alwo Seine Kayserl. Majest. rc.rc. mit nächsten anzulangen gnädigist gedencken / wol inftruirt, und begwaltigt abordnen machten/damit das Erb-Huldigungö-Werck abgekürtzet/ und desto schleiniger befördert werden könte. Hierauf die Herren Stände mit denen benachbarten/ und verbrüderten Landschaften hierüber alsbaldige Correfpondcnz geführet/und befunden/ das dises Kayserlich-allergnädigste Begehren Ihren alt-ersessenen Privilegien/ und Frey-beiten zuwiderlauffe / dahero in diser Sache aufgeschoben / und eine Zeit zur Beratschlagung genohmen worden. Disemnach die Herren Stände unter z.Junij / l72Z.hierüber einen groffen Aussschus ge- mum is halten/und geschlossen haben: solche allergnädigist anverlangte Ab-Mdnng deren Deputaten allerunterthänigist zudepreciren/worauf die Refolution, wie hinnach zu sehen/ fob Num. 45* gefolget ist. Es hat aber die Löbliche Landschaftin Lrain/wie obgedacht/ den Verbott deren ausser Lands überlieferenden Vi&ualieti gegen Triest/Görtz/und Fiume, der Ursach wegen fürgekehrt/ weilen die Einfuhr an Seiten der Herren Steyerer wegen der selbst alda nöthig habender Erfordernuffen gegen disem LandKrain auch zuruck gehalten Ware / darum dann die Inhibition bevor an feiten SteyermarcktS reJaxirf werden müßte/biß dife Landschaft volgends auch Ihrerseits gegen Triest/ Görtz / und Fiume den freyen Paß eröfnet / welches auß der fob dato 20. Maij/1728. an Herrn Landöhaubtmann ergangener Refolution, ut Num. 46, mit mehreren zuvernchmen. Ihro Röm. Kayserl.und Königl.Kathol. Mojest,rc. rc. haben unter 24. dito 1728. fob Num. 47. hiebey allergnädigist aubefoh-len/was gestalten bey der Erb-Huldigung die würctljche Karnme-M'in MantelsKleyderen erscheinen/ und die nbchtgeBaldakm aber/ worunter allerhöchst Dieselbe sitzen werden / durch die Kayserliche draufftge Hof-Kammer samt allen Unkosten verschafft werden sollen. Unter dato Grätz den 29. Maij / 1728. ist an alhiesige Herren Stande die allergnädigiste Auflag ergangen wegen Einqua-tierung Dero Kayserl. Leib * Guardia deren Hartschieren / so in et-welchen 90. Mann bestehen solle/ damit derentwegen auch die hierzu erforderliche Vorspann zeitlichen veranstaltet werden möge / ut Num, 48. Als eine Löbliche Landschaft in gram wegen der Vi&ualiert schon also angeordnet/ daß von Tag/ zu Tag Seiner Kays. Maj.rc.rc. Ankunft in dises Land Zrain alle von Zeit / zu Zeit frisch samblen-de Comeftibilien alhero in die Stadt geliefert/ und denen hierzu bestellen UbernaHms- Commiilarieti / welche unterdessen denen Partheyen vor das Uberlieferende biß erfolgende Tax-mäßige Bezahlung ordentlich quittiren sollen/außgefolget/ und überantwortet werden müßten/ dahero ein Lands-Obrigkeitliches Patent ut Num. 49. fob dato i.Jumj/ 1728. zu dem Endepublicirt wäre an allejene Partheyen / so mit dergleichen Vi&ualien versehen / danrit dieselbe zu diser Beförderung sich in Stand setzen/ und bey andermahlig auß-gehmden Befehl hiermit schon in der Bereitschaft stehen sollen. Auß dem von denen hoch-ansehlichen % Oe. Herren gehef-mm Rathen unter i.dito 1728. Reicripto wäre auch fehr- ners zuvernehmen / welcher gestalten dieI. OeHochlöbl.HosKam-mer in allen Stationen angeordnete Nothwendigkeiten/ als auch die Vidhmlien zu dem Erb-Huldigungs-Tag/ mithin alle die Besorgung immittels eines Unter-§ammer-konrier auf sich genohmen/die Be-zall- und Vergüttung bey denen hierinnigen Kammeral-Aemteren an-geschaft/ und allerseits die Veranstaltungen auch mittels Herrn Lands-Vitzdom zu Laybach gemacht / und endlichen dise Landschaft aller diser Nothdurften vollständig entübriget habe ; hierauf Herr Landshaubtmann nebst denen Herren Verordenten alda unter 8. dito dienst - schuldigist berichtet / daß Sie die obgedachte Besorgung demHerrn Lands-Vißdom gantz gerne / auch würcklichen überlassen/ in Hofnung: das/ weilen die I. Oe. Hof-Kammer Selbe aller Sorg in Sachen entbunden/ Sie aller Verantwortung von darum-bcn auch enthebet seyn werden / nebst Erbietung: Ihme Herrn LandS-Vitzdom sonst alle mögliche Affiftenz zu leisten; und obwot dise Landschaft laut obkmeltenRefcripti aller Vorsorg bereit entlaß sen wäre/ so erscheinet jedoch eine an oftgedachten Herrn Lands-Vitzdom eingeloffeneganß widrige Lancat-Verordnung de dato 5. Iunij 1728. laut welcher Herr Landshaubtmann die erforderliche Beschaffung anfdenen Stationen auß denen Landschaftlichen Mittelen indessen zu thun/ Herr Lands-Vitzdom aber dißfahls aus dem Kayserlichen vErario weiter mchtes zu bezahlen hätte; um willen fehrner Sich dise Löbliche Landschaft besorget/daß die sogrosse Erfor-dernüssen / und ungeordnete Veranstaltungen auf allen Stationen dtfes Lands bey damahllg sehr grossenAußgaben/ und Seiner Kays. Majest. rc. rc. derzeit bewilligten Reiß-Gelder nicht in Stand Ware/ disen auf nicht geringes Quantum sich belauffenden Unkosten ohne Fundo auß eygenen Mittelen beyzuschaffen / als hat Herr Lands-hanbtmann / und Herren Verordente unter 12. dito obbesagten Ä?onatsIunij an die J.Oe. hoch-ansehliche Herren geheime Räche berichtet / was Massen die Landschaft eintzig / und allein um Jhw Rayserl. Majest. rc. rc. besserer Bedienung willen dife Abänderung zwar abermalen auf Sich nehmen/ anbey aber doch dieselbe gehorsamst/ und dienst-schuldigist bitten wolle/ daß es auß obangezoge-nen Motiven bey denen von Herrn Lands-Vitzdom in Sachen bereits gemachten Dlfpofitionett/ da die Löbliche I. Oe. Hof-Kammer samt der Bancalitet dise Besorgung schon einmal auß dem Kayserlichen iErario zu bezahlen Übernahmen/ und hiemtt das Land entbunden hat/ allerdings sein Bewenden haben Mächte. Unter Unter io. Zuni/*728* Jahrs ergienge ein LandsDbrigkeit-licher VerbottfubNum. 50. hiebey/ wegen Verkauffung deß Bau-Gehültzes ausser Land/ damit bey Zhro Kayserl. Majest. rc.rc.Hereinkunft an solchem in denen Stationen kein Mangel erscheinen möge. Auf die von denen treu - gehorsamsten Land-Ständen alhier / wie obgehört / allerunterthänigist deprecivte Sechzehen Tausend Gulden Antidpation, haben Seine Kayserl. auch Königl. Lathol. Majest. rc. rc. unter 12. Juuij 1728. laut Beylag fub Num. 51. Ihr allergnädigstes Bewenden eingeschicket/ anbey auch diezuDero herein Reise gehorsamst bewilligte Zwelf Tausend Gulden ebnermas-sen zu allergnadigisten Gefallm angenehmen / jedoch mit dem Vorbehalt: damit die Landschaft Sich zu dem Nachtrag der noch abgängigen Vier Tausend Gulden ohne weitern Anmahnen bequemen solle/ welchen Sie treu-gehorsamste Land-Stände unter einem gehaltenen Außschus den 23. Zunij 1723. allergehorsamst verwilliget/ und Ihr-Ma/est. rc. rc. hierüber fub dato 8. Augusti/ ut Num. 52. hiebei) auch endlichen Dero allergnädigistes Wolgefaüen angedeutet. So haben allerhöchst-gedachte Kayserl. Majest. rc. rc. Dero treu-gehorsamstenKrainerischenLand-Ständen fehrners unter 12. Jumj 1728. laut Num. ^z. allergnadigist vorgestellet/ was gestalten nicht allem Dero Miniftri, geheime Räthe/ und Kämmerer / wie in vorgehender Verordnung zuvernehmen wäre / sondern andere Dero Land-Stände auch bet) i>cm Erb-Huldigungs- A&ü in Mantel-Kleideren erscheinen mögen. Unter 19. dito wäre auß heremgelangk - allergnädigist-Kayser* licher Refolution gehorsamst zuersehen/ das die Repräsentanz deren Stellen zuGrätzbey Zhro Kayserl. Majest.rc.rc. Dahinkunft/ und wehrender höchst-ernannt Deroselben Refidenz alda von selbsten aushören solle/ fo auß Beylag fub Num. 54. zu entnehmen. Zu welchem Ende unter nemblichen dato auch allergnädigist Mitgegeben worden ist wegen der Praxedenz zwischen Herren geheimen Rächen/ und Kammereren/ da gleichsam eine Haubt-Regul/ ut Num. 55. hiebey / aufgerichtet wird: daß bey Seiner Kayserl. Majest. rc. rc.Hof/ nur die Kayserliche geheime Raths-Würde/und Kammer - Stelle den Rang nach dem Senio gebe/ also: das die J.Oe. hoch-ansehliche Herren Rathe/ solangJhro Kayserl.Majest. rc.rc. Refidenz alda dauret/ sich deß Vorrangs enthalten sollen. G Nach- Nachdem obettfub dato Z.Jnnij i72& die treu- gehorsamste Land-Stände in Kram wegen der von Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. in Erb-Huldigungs-Sachen gnädigist angesuchter Abfindung einig hiesigerHerrenveputirten allerunterthänigist depreciret/ds haben allerhöchst-Dieselbe in Ansehen der beygebrachten Motiven/unb zwar forderist zu Erspahrung der besorgenden Unkosten laut Beylag fub Num. 56* unter dato 19. Junij 1728. bey demeauch allergnädigist beruhen lassen. ZhroRöm. Kayserl. und Königl.§athol. Majest rc.rc. haben unter 27. Junij/1728. ut Num. 57. abermalen herein allergnädigist intimiret/waögestalten höchst-Dieselbe den 16. Monats Augustr Nachmittag vonGrätz aufZlagenfurth/ und nach Anßweis der bereits aller Orthen anvor außgesthicktenMarch-kouten weiter herein zu Einnehmungder Erb-Huldigung aufzubrechen Sich allergnädigist entschlossen hätten/ nebst beygefügten Befehl: Daß bife tun - gehorsamste Stände in Smm immittels jene Pün&a, welche Sie b ey der Abhandlung in die Proportion Zu bringen vermeinen/zu Dero gllädigister Ersetzung hinauß fanden sollen. Dahero von denen Löblichen Land-Ständen alhier/laut Bey-lag fub Num* 58. unter zo. Junij/ 1728. abermal ein Patent im Land außgefertiget worden / worinnen der Land-Tag auf dem 27. Augusti bestimmet/ auch alle so wol Geist-als Weltliche Land-Stän-de zu Empfang Ihres allergnadigisten Lands-Fürsten / auch zu der darauf folgender Erö-Hnldigung mit gebührender Aufführung zettle chm zu erscheinen / fürgeladen waren. Nicht weniger / so haben die alhiesige Herren Land-Stände unter 6. Zulij sub Num. 5 9. auf die obstehende Kayserl. allergnadigt-ste unmittelbare Verordnung allerunterthänigist beantwortet : was Massen Selbe Dero hereinnahenden glorreichesten Monarchen / und Ihren natürlichen Herrn mit innerster Freud schon näher gewärtigen /mit gehorsamster Versicherung: jene Pün&a der Abhandlung mit nächsten allerunterthänigist hinauß zu fänden/ anbey Sie Herren Stände Sich auch allerunterthänigist beanfraget / zumal nach der allergnädigist hereingeschickten March - Route Seine Kayserliche Majest. rc. rc. an einem Donnerstag herein treffen solten/ ob dannder A6tus homagij an einem Sambstag gehalten werden därfte? und dises von darumben/ damit die Stände alhier mit erforderlichen Vi-6tualirn in Fischen nebst Herrn Lands-Vitzdom in der Bereitschaft stehen Mächten; hieraufunter rZ.Iulij 1728. ut Num. 60.Hiebet)/ in Kraft aüergnadigister Immediat - Refolution der Bescheid dahin außgefallen ist: daß t>erA6his homagij nicht an einem Sambstag/ sondern an einem Sonntag gehalten 'werden solle. Es haben die Löbliche Land-Stande Sich schon bevor mögli-ehest beflissen/in allen Stationen / alwo Jhro Kayserl. Majesi. rc. rc. emlogirm werden / nebst anderen Veranstaltungen auch die Noth-dmftenvon Schnee/und Eyß beyzuschaffen/ zu welchem Ende an viele ^erschidene Partheyen im Land zu Herstellung diseö Abgangs Verordnungen abgeloffen seynd; und damit zur Zeit Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. allerhöchsten Gegenwart alhier zu Laybach kein Mangel daran erscheinete/ haben die Herren Verordente alda Ihrer seits gehörig veranstaltet/ und gebotten / daß auß der Landschaftlichen Eyß-GrubenmitAußtheillung deß Eyß gesparsam gehandlet/ und hievon ntemandten etwas/ ausser denen Herren Capi, und denen für-nemberw Offitirm deß Lands erfolget werden solle. Unter ii. Julij 172S. haben Jhro Majesi. rc. rc. mit Einschluß deß (Stittouvß fub Num. 6i. hiebey allergnädigist angefü-get :was gestalten Sie auf Dero herein - und zuruck Reife in allen Stationen die militärische Begleitung allergnädigist schon angeordv net/ und hierüber an beydeOniäo-Stahrenbergisch-und Waderbornische Regimenter dahin allergnädigist beorderet hätten/ mit nachdrücklichen Zusatz: auf daß diseLandschast diser Miliz den gewöhnu-chen Beytrag/ ungeacht sie auß ihren Quartier/ und zum Theil ausser Lands gehe/ ein-so dem anderen Weeg auf dije kurtzeZeit/ denen Wenigen aber / so bey FiumS, und Triest hin / und wider zu mai schte» ren hatten/die Ettappen, gegen OräinanL-massiger Bezahlung abreichen solle. Anbey auch angemerckt worden/ daß die Kayserliche Hof-und Lamer-Fonrier/ welche zu Veranstaltung der Kayserlichen Quartier an zerschidene Stationen hin / und wider im Land herum reisen mästen/ jedesmals von einem Landschaftlichen Officier wegen unkündi- > ger Sprach/ und darinigmnbekanter Orthen biß an die Lands-Oon-linen nichtallein begleitet/ sonderen auch in hin/ und her reisen unter Weegs auf die Landschaft- Lrainerische Unkosten verpfleget worden seynd. Ansonsten auch / damit für die gesamte mitkommende zahlreiche Kayserliche Hof-Statt an denen erforderlichen Vidtualien / und Fourage niergmts etwas gebrechen Mächte/ dtse Löbliche Landschaft G 2 in in §rain aber wegen anderer vorhabmden wichtigen Verrichtungen alles dises nicht hat besorgen könen/ als hat Hm Landshaubtmann nebst denen Herren Verordenten alda für nöthig befunden/zu disem Ende pro hoc a£tü ipeciali, Sc extraordinario einen OrditMUNgs-Commiflariuhi zu benennen / worzu Herr Seyfrld Bonaventura von Werte nthall in Kraft eines offenen Patents, tmi> rc/pe&ivc In-ftruärion de dato 24. Juli» 172$. Laut Num. 26. dahm bevollmächtiget ware/aufdaß derselbe in allem Stationen der gantzen Kayserlichen Reise aller Orthen in dem Land den erforderlichen Vorrach an Viäiualiert so toolz als Fourage, Stroh / Brenn-Holtz / und was sonsten nöthig ist/mithin solches aufder gautzen Tour in dem Land vor Jhro Majest. rc. rc. mmia* vorreisend vorsichtiglich veranstalten solte. Es hat noch fehrnerö Herr Landshaubtmann/ und Herrm ÄZerordente in Lrain Kraft eines unter 24. Julij 1728. außgehen-den Patents die Veranstaltung dahin gemacht/ damit an dem Loibel-Berg eineGelähnder/ so vil immer möglich / gezogen/ und aufgesetzt werden machten / atlermassen sonsten diser hohe Berg ohne solcher Vorsorg bey Jhro Majest. rc. rc. Lintreffung in das Land etwas prxcipitos erscheinen machte. Und weilen die Zeit schon nahe angekommen/ daß Jhro Kayf» Ma/est.rc.rc. dises Dero Treu -Gchorsambsteö Erb-Land Kram in allerhöchsten Person ehisten zu betretten Sich allergnadigist entschlossen/ har solchemnach die Lands-Obrigkeit alda jenes obangedeutL latent wegen der Vi£tudm an zerschidene Grund - Herrschafften / undLands-Jnsassen dahin/und so gestalten widerhollet/aufdas alle inbenannte Partheyen/ und zwar ein jedwederer nach der in di-sem Patent bereit entworffener Specification seinen obligenden An-theil den 25. Augusti in das alhiesige Lands-VitzdomrAmt gegen parer Bezahlung emlieferen solle. Laut Jnnhalt fab Num. 63. Unter 27, Julij 1728. haben die Treu-Gehorsambste Land-Stände in Arain zu gehorsambster Befolgung der obenangesührt Allergnädigist - Kayserlichen Imediat-Refolution jene Pün&a, so dieselbe bey der Erb-Huldigungö Abhandlung in die Propofition zu bringen vermeinet/ zu Jhro Majest. rc. rc. Allergnädigster Ersehung allerunterthänigist hinauß gesandt. m)(m 21 Und sintemal sowohl dieLöbl. Landschaft/ als dieBugerschaft alhier zu Layach nach ruhmwürdigen Beyfpill anderer Erb - Landen für gut erachtet/ zu allerunterthänigisten Ehren Zhro Kayserlichen Majest. rc. rc. öieNacht-Latern in der gantzen Stadt aufzurichten/ und darmit/ so lang allerhöchst Dieselbe alhier verbleiben machten/ die Stadt sattsamist zu beleuchten/ so ist dise Beyschaffung dem N. Bürgermeister/ Richter/ und Rath daselbsten aufgegeben / und hingegen die Bergüttung durch sondere beyderleits an alle Eigenthumer so mV als Bestand-Inhaber derHäuser außgefcrtigte Patenten laut "Num. 64. hiebet)/ unter dato 27.JM/ 172 8. mit einem Kraft be» sonderer Specification proportionirten Entwurf/ undBeytraggar leydentlich eingerichtet worden. Unter i-;.Augusti 172g. laut Nu m. 65. haben Zhro Röm. Kayserl. undKönigi. Lathol. Majest. rc» rc. nach Inhalt Dero aller-gnädigisten Jmmediat-Schreiben herein intimiret/ was masten die zu Dero bevorstehender Reife über Pontaffel nacher Görtz entworffe-ttc Soldaten - Marschen / weilen dtßfahls refpeäü der Landfuhr-Robbath von der Grafschaft Görtz nichtaußgelanget werden könte/ nebst der Graffchaft Gradifca auch difes Hörtzogthum Lrain ohne weitern Przejudiz , und Confequenz mithilstich erscheinen solte; um willen aber difes Land Kram in denen vielfältigen Durchzügen mit der erforderlichen Vorspann fast nicht möglich selbsten gefolgen könte/ haben sodann dise treu - gehorsamste Arainerische Stande/ ut Num.66. unter i9.$luguftt/1728. dise allergnadigist projedhrte Görtzerische Concurrenz der Vorspann aüerunterthänigist depreei-ret; anbey zu mercken/ daß eben in gleicher Verständnus die an dise Landschaft in §rain von Hof gegen Fiume pi Xtendirende Vorspann dcprcciret worden. In Betreff deren Viäualien: weilen Ihro Majest. rc.rc. laut -er obbemelt - allergnädigisten Refolutionm alle Vorkauf-und Teuerung bey allerhöchst - Deroselben Ankunft in dem Hörtzogthum Hrain alles Ernst verbotten/ ist unter i/.Augusti 1728. ein Lands-Obrig-teitliches Patent außgefertiget worden/ worinnen die Taxa der Vi-duaüen/ wie solche zur Zeit Seiner allerhöchst - Kayserl. Maj. rc. rc. Subftftenz alhier verkauft Werdensolten/zujedermans Wissenschaft publictrd worden/welche Taxam ich hiermit fub Num. 67. auch ipeciiice beyfüge. Und wiezumal die Ankunft Seiner Hochheit deß Printzen von Lothringen / nach disem auch herein intimiret Ware / so haben dise * H Herren Herren Stände alles dahin veranstaltet/ daß nicht Mein an gezirn-mender Quartier* und Verpflegs/auch Vorspanns - Bereitschaft/ sondern an all-erforderlicher 8LltionEedienung zur Genüge alles beygeschaffet worden. Diseö ist nun/ was ich vorläufig ünzu-mercken mir vorgenohmen/ dahero zweifle nicht/ daß eben die vorgehende Correfpondenz, und Erb r Huldigungs-Behandlung zu der-mahligen Absehen/ und künftiger Nachricht allerdings diensamlich befunden werden wird. -olget otzec nun WroSaL.WMst. M Nachdem Khro Uöm. Hi VVUVtMVV/V/ ^WVVH ^VVJUVl fehrners Ihre Reift den 24. Monats Augusti Nachmittag von Mgenfurth gegen Krain über den Loibel-Berg biß auf Landschaftliche LarnthemMauth genehmen/ woselbst zu Nacht verbltben/den folgenden Tag / das ist: den 25. Augusti frühe weiter hinauf biß Mer kan nicht unterbrochen werden/ eine kleine Erinderung zu machen/ wie es allenthalben in unabfälligen Andencken beruhet/ wasgestalten eben dise Anhöhe/ so Ihro Majest. rc. K. nun erreichet/ anvorhin durch eine ganß rauhe verkuncklete Zimlich grojse Berg-Höhle/ nicht ohne Entsetzung von jederman auß Karnthen inS Krain unumgänglich hatpaffieret werden müsten/welche hernachmal um so erschröcklicher geworden/ da kurtz vor Jhro Majest. rc.rc. Ankunft/ indeme solche schon allgemach gefährlich über einem Hauf-fen zu sincken begunte/grosses Unglück denen Durchreisenden anzudrohen angefangen; und wiezumal die höchste Noth erforderte / haubtsächlich bey annahender Erb- Huldigung dergleichen Gefahr an der Straffen balt-möglichst zu steueren/dahero die Löbliche Lank Stände in Lrain Sich Ihrerseits auf das eyfrigiste bemühet/und chne geringister Achtung einiger Unkosten solang gewürcketHaben/ biß nach abgesprengten völligen Spitz/eder Gipfel deß Berg die ob-öemelte Stein-Höhle/obschon nicht ohne euserist-angewendtergrösser Arbeit außeinander gelegt / und endlichen dises vorige Unwesen in einen recht füglichst - pradticablm Monarchen^ - würdigen schönen breiten Fahr-Weeg/ lvie sonstenLarnerischer Seits eöenfahls auch geschehen/ verwandlet worden ist. H % Ada 24 §8) (m Alda haben Ihro Röm. Kays. undKönr'gl.Zathol. Ma/.rc. rc. in Dero weiterer Hinaufnäherung zweye zu Deroselbm allerhöchsten Ehren aufgerichtete groffe Ruhm-und Glori-Saule angetroffen/ welche die recht-und lincker Hand deß Eintritts aufgroffenSteinenen kieäci^jen/undhieraujfolgmden Pyramiden/Ut deren Frontiipicio von beyden Seiten befindliche zwey Kayserliche grosse Adler mit Scepter, und Schwerd prxfentiretm/ alsdann die von denen Löblichen Land-Ständen in Arain mit selbst-verlangenden Seufzern erwünschte Land- Betrettung Dero Allergnadigisten Herrn / und Erb-Lands-Fürsten/ als in so gestaltig-durch dism kostbaren Stein-Bruch allerunterthänigist eröstneten gmmmfchm Coniinen mit der BewiLikommung laut nachfolgender infcription allergetreuist ünb& deuten lieffen. FACIES I. CAROLO VI. C/ES. M«. Germaniae Mavorti Rom. Iovi Orbis terrori Quod omnes omnium ante fe Maximomm Impp. Glorias fupergrefsus Commercium cum exteris fundando Scifsis montium lateribus Perfradtis faxis, & rupibus Immensö sere Latam ad Auftriaca littora viam aperiendo integrsö Popu- W)(M Populos in fpem felicit. crexit Boni omnis monum. pofuerunt Dicatifsimi Carniolias Status JEra Chrifti M.DCCXXVIII. facies ir. Tuquisquises Qui remotis adveniens oris Ducat. Carn. lolum ancipiti tangis pede CARO LI VI. Viri Immorta. Rom. Imp*.0™ Max. Augufti Admirare virtut. induftriae provinciam Cujus du£tü, aufpicijsque lata, & placida via Viatori Quem prascipites olim terrebant tramites Magno fudore aperta eft. FACIES IIT. Ingredefe Carnioliam tuam Maxime Cxhr. fuper omiies retro Principes fortifsime Providentifsirne CVI Geminos Glorias Colofibs Vt lastitias ex adventü tuo :eptae Alemoriam Nuliat^mpomm aboleret vetuftas* Gratulabundi ercxeriint Ducatüs Carnioliae Status FACIES IV, Hofpes, quam fpe£tas molem CAROLO VL Per imp. per Vi&or. per Triumph adColutnen Glorias Eveäo mrcm Per Commerciorum incrementum Publicam Felicit* adaugenti aurea lascula refti tuend Fortunatum in Carn1“01 adventum Precantes Feftis acclamantibus obviam effusi erexerunt Fideliffimi Proceres FACIES V. WoliE Waichard. Comes ä Gallenberg Capita* ac lupr. Viar* Direktor Orpheus Comes 3 Strafloldo PrXtor- & locumtenens Francifcus Comcs a Auerlperg Marefchallus FACIES VI. Erneftus Ferd* Comes a Saurau Deputat* Prasles 1 2 Antonius Iofephus Comes ab Aueriperg Georg. Xaver, de Marotti Ep* Pct* Ioan. Adam* Com* ä Rafp* Francis* Iacob* a Schmidhoflen Deputat! adtuales* hak Herr Wolf Weyckard Graf / und Herr von Gallen-berg/ Landshaubtmann in Krain die gnädigste ErlaubnuS insonderheit allein gehabt/ Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. biß dtfe Confin. Porten entgegen zuerscheinen/ sonder Zweifel/ um in ein/ und anderen Straffm-Werck die gehorsamste Außkunft abzugeben/ wie dann allerhöchst-Dieselbe unter wehrenden Weeg Sich mit Ihme Herrn in verläßlichen Gespräch aufzuhalten gnädigist beliebeten. Bey S. Anna aber haben SichIhro Majest. rc. rc. von demPserde ab/ in Ihren in der Bereitschaft stehenden Reiß - Wagen eingesetzt / auch weiter herein nach Neumärckti in Dero Quartier / sogenannt-Schuttinische Hauß gezogen/ aldawolgedachter Herr Grafvon Gallenberg/ Landshaubtmann / zum allererst / nächstdem Herr Adam Seyfrid Graf von Auersperg/ als Inhaber besagten Marckts 9^eu-märcktlzur allergnädigisten Audienz eingelassen worden/woöey sich auch Herr Franß Seyfrid Graf von Zt)um/ und Vaifaillna eingefunden. Und wie nun das Fruhmal zu Neumarcktl eingmohmen wäre / erhüben Sich Ihro Kayserl. Majest. rc. rc. nach Krainburg/alwo Sieder von denen Löblichen Land-Ständen bevor alhin denominir-ter Außschus allerunterthänigist vorgewarthet / welcher in etlich zwanzig hinnachfolgenden fürnembsten Lands-MidGlideren bestünde/ nemblichen die da waren: Herr Wolf Weyckard Graf/und Herr von Gallenberg/, Landöhaudrmann inLrain. Ihro Fürstliche Gnaden Heinrich Fürst von Auersperg. Herr Orpheo Graf von Strassoldo zri Villa Nova, Lands-Verwalter/ und Lands«Verweser in Lrain. Herr Herr Antoni Joseph Graf von Auersperg / Verorden» rer/ und fubftkuirter Obrist Erb«LandMarschall in Lrain. Herr Georg Xaverius de Marotti Bischofs zu Piben/ Verordenter. Herr Alexander Abbte zu Sittich. Herr Feld.Marschall Philipp Joseph Grasvon Har» rach T.O.R. Commendator ZU Laybach. Herr Johan Adam Graf von Rasp/ Verordenter. Herr BalthaserSeysrib Gras/rrndHerr vonGallenberg. Herr WolfHörward Graf vonLamberg. Herr WolfSigmund Graf/ und Herr von Gallenberg. Herr Adam Seyfrid Graf von Auersperg. Herr Alexander Graf von Auersperg. Herr Andre Daniel Barbo, Graf von Wachsenflein/ Einer Löblichen Landschaft in Lrain Oenerai-Ein» nenimer. Herr Jobst Weyckard Barbo Gras von Wachsenstein. Herr Frantz Grasvon Lamberg. Herr Frantz Graf von Liechtenberg. Herr Frantz Larl von Hochenwarth. Herr Frantz Larl Joseph von Posarel. Und weiknHerr Lands - Vltzdom in§rain/ wie obgehört/ ohnedem fich daselbst eingefunden/ist demnach die Zahl dises AnßschuS auf zwanzig angetragen / auch würcklich erfüllet worden. K ^ Ge- Gegen 4. Uhr Nachmittag/ nachdem die Kayserkiche Annäherung von denen Krainburgischen Bürgeren mit Lösung vieler Pöller- und Toppelhacken fröhlich bezeichnet war / wo inmittels der Stadt-Richter daselbst WolfNiclas Adelman bey Ihro Kayserl. MajesL.rc.rc, glücklicherEintreffung seine mitUberreichungderStadts Schlisset allerunterthanigiste Devotion, nt Uum. 68-bevor mündlichen avgeleget/verfügten Sich oberdeut-Ständische Herren Deputir-te in das für Ihro Kayserl. Majest. rc. rc. in der Stadt bestimmte Lo-giefuttgs-Quartier / also Setituft: Baron Eckisches Hauß / aldors ten an dem Hauß-Thor beyderseits in die Spallier gleichsam abge-theilt/ Ihren Herrn/ Herrn und Erb-Lands-Fürsten bey Dero Austritt auß dem Wagen mit tieffester Reverenz empfiengen / und zogen voraus sogleich in die^nte-Oamrnera, wodurch Ihro Majest. rc. rc. in Dero Retirada-gtmmer Sich einbegeben. Demnach in einer halben Stund ermangleten nicht Sie Herren Deputirtc mittels Herrn Obrist-Kammerern bey höchst-Derselben um allergnädigiste Audienz anzuhalten/ welche Ihnen auch in der Ante-Cammera ordentlich unter dem Baldackin allergnädigist verwieget wäre/ Massen dann der fubftimirte Hm Obrist - Erb - Land-Marschall/ Herr Joseph Antoni Grafvon Auersperg Seine Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. rc. rc. in Nammen diser treu-gchorsamst-allgemeiner Kramerischen Landschaftmit einer sehr zierlichen kurtzen Anrebe/utNum.69. allerunterthänigist bewillkommete/ gegen deine Sich Ihro Maj.rc.rc. mit Hulden/ und Gnaden bezeiget/demselben/ wie auch anderen anwesenden Herren Ständen Dero Hand-Kuß gnädigist verstattet. Diser Außschus verharrete demnach bey dem Kayserlichen Nachtmal zu Krainburg in gehorsamster Aufwatthung/ nach Vollendung dessen aber sich jedoch in selben Abend in voraus wider nacher Laybach begeben. Den 26.AugustiseyndIhro Röm.Kays. undKömgl. Kathol. Majest. rc. rc. vonLrainburg/da Sie an der Strassen bevor/ das ist: an Seiten deß Fahr-Weegs auf dem Zeyer-Feld von denen in Ordnung gestandenen Bürgeren der unweit ligendenStadtBischoff-Lack allerunterthänigist gewärtiget worden/ alhero in die Stadt Laybach angerucket/undalsSie mit Dero Hof-Statt heran gencheret / sobald allerhöchst-Dieselbe auf dem Fahr - Weeg gegen der Stadt Laybach fast eine viertlStund weit erblücket waren/ seynd auf dem al-hiesigen Schloß-Berg auß dem schwären Geschütze bestimmter Massen dreyssrg Schuß geschehen/ auch/ wie Ihro Majest. rc. rc. gegen 1 dem Urinliner Frauen-Noster gezogen/hat eine alda auf dem Pläzl mit allen Decor, und tapferer Gewehr-krseserimung gestandene Com* Compagnie von so belobt - Badcrwornifc^etl Regiment btfett Kay-serlichen Einzug auch mit fröhlichen Salve, beehret/ so alles also-lang sortgedauret/biß Sie schon weiterherein / auch endlichen das Kapuciner-PW vor dem Lands -Vitzdomischen Stadt-Thor er-reicheten/ alwoder imAmtbeharrend-damahliger Bürgermeister/ Herr Mathias Khristian in Beyseyn deren mit schwachen Kleideren/ > und Mänteln angethannen gesamten Jnnern-Raths-Anverwandten diser Haubt-Stadt Laybach Ihro Majest. rc. rc. Ankunft mit *ub-miffi/frn Refpeä: erwarthet/ wie höchst-Dieselbe aber nach Dero Annäherung mit Ihrer Carozm alda in etwas still gehalten /hat obgedachter Bürgermeister unter einer alleräevotist/ inhalt der mb Nu m. 70 beyligender vorgebrachten Anrede die auf einer rot-sametenen Kiffe gelegene Stadt-Schlisse! zu Deroselben Händen in Nammen der allergetreuesten Bürgerschaft allerunterthänigist abgereichtt/welchem Ihro Kayserl. Majest. x. rc. nach gnadigister Berühr-und Hinwiderstellung derselben mit derfubilantial-aller* bacherischen getreuen Bürgeren mit Kaiserlichen/utid Lands fürstlichen Gnaden gewogen verbleiben wöllen. Bey disemKayserlichen Einzug ist sonsten auch die übrigeBur-gerschastalhier/ auf disem Platz/da immittels in allen Kirchen in/ imd vor der Stadt geleutet war/ nicht allein in guter Ordnung zahlreich mit Gewehr gestanden / sonder auch in drey fliegende Fahnen ab-getheillet/mrt klingenden Gejpirl/ und Feld*Mufic, als erstlichen an erwehnten Kapuziner-Plätzl / dann auf neuen Marck vor dem Land-Hauß/ und endlich am Platz vor dem Rath-Hauß recht au-fchlich aufgezogen / und zwar dergestalten/ -aß alle andere Bürger insgemein von dem sogenannten Vitzdomischeu Triumpf-Thor an/ durchgehends/ wo Zhro Kayserl. Majest. rc. rc. Ihren Weeg durch die Stadt genohmen/ biß zu der S. Nicolai Thum-Kirche/ alwo Sle außgestigen/ an beyden Seiten die Spallier/ und Wander gleichsam prxfmtirt/ und dann ihre Devotion bestens erwisen haben. So hat fehrners der Ehrsame Magifbat albtet/ um auch der Mch-Welt ein Merckmal seiner / gegen allerhöchst-ernennter Kays. Majest. rc. rc. allerunterthänigist tragender Veneration zu hinter* lassen/an dem oftbesagten Lands-VitzdomischenThor/wodurch der Einzug bestimmet war/eine Triumph-Porte von Stein/mit Säulen/ / Pyramiden/ und Trophaeis verfertiget/ und mit Eilrtragung Dero K 2 Kay- Kayserlichen Bildnus von weiffen Marmor samt obstehender Fama allergehorsamst dedicirt mit folgender inicription: CAROLO VL ROMANORUM MONARCHIE German* Hiipan* Hung* Bohem* Eegi, Archi Duci Auftriae, &c.&c hanc urbem ad accipiendum ä Ducatu Car-nioliae homagium Ingredienti S, P* Q, Labac* Anno 1728. Oben bey der Fama seynd folgende Worte: Gloria Martis CJaud. Wodurch dises als gemein vorhin erbauet gewest Lands-Viß-domisches-Thor in eine wol-gezierte Ehren * und Triumph-Porte verwandlet worden ist. Nach so befolgt - Burgermeisterischer Fun&ion seynd 3hro Röm. Kayserl. und König!. §athol. Malest, rc. rc. unter der andermaligen Abfeuerung der Stücke aufdem Schloß-Berg nebst Ders Hof-Begleitung durch difen Triumph - Eingang in die Stadt gezogen / diser Einzug dann gienge also fort durch die Herren-Gas-sen gegen Land-Hauß/ und weiter über den neuen Marck/und Brucken/ dann über den Platz gegen Rath-Hanß/ alwo der Magistrat zu Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. allerhöchsten Ehren ein andermali- ge6 zeS Denck-Zeichen vorgesteüet/ indeme derselbe auf einem Eck deß viatl) - Haufi die Göttin deß Fridens/ oberhalb aber die Bildnuß Caroli Magni, mit der Überschrift: Pace Magnus. St»föem ändern Eck aber den Kriegs-Gott Mars, und oberhalb die Bildnuß Caroli V. mitderÜberschrift: Bellö jVSagnus. Aufgerichtet / in der Mitte deß Ehren-Gerüstes stunde ein verfertigtes Brust-Stuck Seiner anjetzo regierenden Kayserk. Majest. rc. rc. Caroli VI. oberhalb stellete sich die Fama, zu beyden Seiten auf allerhöchst-Dieselbe deutende/ mit derinlcription; Hie ex utröque. Und den Gipfel deß Ehren- Gerüstes zierete cm zwey-Köpft-ger Adler mit denen Kayserlichen Infignim; in der Mitte der Schwippögm aber blückete herfür ein sehr künstlich von Bildhauer-Arbeit verfertigter Lind-Wurm/ welcher die Stadt - Wappen auß-sedeutet/ und an dem Huldigungs-Tag dem Volck rot - und weissen Wein außgespendet hat. Nach Vorbeygehnng diser Ehren-Bilönussen haben Sich 3h* to Kayserl. Majest. rc. rc. endlichen biß zu der nächst an Dero zubes reiteten Reftdenz, oder so benambsten Bistum stehenden Cathedrai-Kirchen San&i Nicolai verfuget/ alwo Herr Landöhaubtmann mit zahlreich versambleten Geist-und Weltlichen Land-Ständen in tieffester Vorbereit-und Aufwarthung gestanden war/wofelbsten Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. auß Dero Wagen unter einem hierzu eignen FleiffeS bestelten/ und von acht depudrtm Stadt-^a^ittiars-Peks (onen getragenen kostbaren Baldacldn getretten; gleich bey Dero Eintritt in die Kirche haben Ihre Fürstliche Gnaden/Herr Felix Sigmund Graf von Schrattenbach / Bischoff zu Laybach mit dem gantzen Dom- Lapitul/ und gesamten Clero, und zwar Seine Fürstliche Gnaden in Capite, Herr Bischoff von Piben / Herr Abbte zu Sittich/ Herr Abbte zu Landstraß / und Herr Prälat von Freyden-thall mit Ihren Pontifical - Kleideren / und Infulm angethatt vorge- & war- lvarthet/und Seine Kayserl. Majest. rc. rc. mit tieffester Subm'iHTon empfangen/auch allerhöchst-Dieselbe biß zu den Staffeln deß hohen Altar begleitet/ daselbsten wurde das re DEliM Laudamus, &c. abgesungen/und das Geschütze endlichen zum drittenmal aümtfyaü den auf dem Schloß-Berg loßgebrennt / nicht weniger die Glocke in allen Kirchen/ in/ und ausser Stadt biß zu Endbringung difes Am-broliauischen Lob-Gesangs unaußschlich angezogen. Nun alsZhro Majest. rc. rc eben unter 6tflnt Stadt - Mägiflrattfchett' Baldachin auß dem GOttes-Hauß in Ders zubereitete Relidenz zurück ges kehret/ seynd Dieselbe in jener Ordnung^ wie vor / alhin abgefüh-ret ; Herr Landshaubtmann aber nach so befolgter Funti-ion nebst denen Herren / und Land - Leuchen hinwider ab-und nccher Hause gezogen ist. Anbey angemercket wird/ daß Ihro Kayserl. Majest. rc. rc. nachverrichter Andacht in zuruckgehen auß der Kirche oon unterschiedlichen Partheyen einige Bitt-Schrift-und Memo-rialim allergnädigist ausgenommen / sehrners in Durchgang in der Ante - Camera etlichen alda befindlichen Herren / und Land-Leuth: auch anderen Adels - Personen den Hand - Kuß allermüldist ver-stattet. Dlsemnach haben Seine Kays, und Königl. §athol. Maj.rc.rc. Dero treu - gehorsamste Land - Stände in Arain allergnädigist minderen lassen / was massen Sie auf dem 27. Augusti 1728. gewisse Commifiarios auf das gewöhnliche Land - Hauß abzuordnen aller-gnädigist entschlossen wären/welches auf folgende Weiß vollzogen ward: Als den 27. obbesagten Monaths der Land-Tag bestimmet/ und die Herren Land-Stande an disem Tag frühe um 7. Uhr auch schon würcklicheu in dem Land-Hauß zahlreich versamblet waren/ seynd solgendö die Kayserliche Herren Cdmmiflarim durch etliche deputirte Lands-Mitglieder um 9, Uhr bestimmter Massen abgehol-let/ und in das Land-Hauß mit zwey Wagen einbegleitet worden. Die Kayserliche Herren Commiflarij aber seynd gewesen: Der Hoch', und Wolgebohrne Herr / Herr Sigmund Rudolph deß Heil. Röm.Reichs Grafvon Wagen» sperg / Ihro Röm. Kayserl. Majest. rc. re. Würck> lich geheimeRath/undLands^Lerweserin Steyer. Dann Dann Der Hoch , und Wolgebohrne Herr/ Herr FranßSsy» frid deß Hei!. Rom. Reichs Graf von Thurn/ und Valfatlma, Ihw Röm. Kavserl. Marest. re. re. da» mal gewester % Oe. geheime Rath/und Larnö» Vipom in Lrain. An Seiten der Ständischen Herren Land-Tags Deputaten warm folgende : Herr Jacob Pndat zu Freydenkhall. Herr Sigmund Antoni Joseph Ursini Graf von Blaggai. Her- Seyfrid Balthaser Graf/ und Herr von Gallen- derg. Herr AranZ Larl von Hochenwarth. Danun die Kayserliche Herren CommiSriett in diser Suite in das Laud-Hauß eingefahren/ und bey der Stiegen auß Ihren 23a* gm getrcttm/ ist dmenselben abermal aufArt / wie sonst in der Kay-ftriichen ordinari-Land^tig^ropofition zu geschehen pflegt/ Herr Landshaubtmann nächst etlichen fürnemben Lands-Mitglrderen zwey Staj el über die Stiegen entgegen erschinnen. In diser Begleitung haben Sich hochgedachte Kayserliche Hatett Commiffirien in die Land-Stuben / und endlichen unter einem daselbst aufgerichdgewesten Carmifin - rotfmmtenen / mit ©oll) bezierten Bsddäckin, dessen Stand um einen Stasel erhöhet? und mit roten Tuch überzogen war/ begeben/ an der Seiten stunde ein künstlich gemahlenes Portrait Jhro Maj. rc. rc. KARL deß Sechsten/ es waren auch zwey sametene Sessel auf dem Stafel deß Balda* cldns zum sitzen aufgestellet/ welche aber keinen Dienst gehalten/al-lermassen die zwey Herren Commiflarien biß Ende Ihrer gehabten Funttion mir unbedeckten Haubt gestanden. Zmmittels hat sich Herr Landshaubtmann nebst denen Capi, wie auch Herr Land-Marfchall / und andere Herren und Land-Leuthe an Ihre gehörige Orthe verfüget/so alles auß dem Abriß hiebey zu sehen. 82 ' > Kays. 3« tarn iS ! Kayserlrche Landtags. CommiUarien. StS •V o «-$ 3 Wo ^ S5 ST<=r rr «*> 2 cC>^ 53 £* § s* L <-t* hl l-i (S® ß and-Wubm. z> §B •C-1 *-r toi5 § °3s er ^ Subftituirter Herr £>Mß&fo Land «Warschau S3 o-« o *5 >*-# MZT $-* —r -, u oC i £5^5 rr.rr^5 «? Epe >5䮣8 r, n öu LFZNX TJ w 5« ^ E’BtS-s ~ U BS § r-^ ti> I :- .ü . ♦ W 0 «** ÄS « ♦ »®=e-s sj **•' 8.V-8 Er Lands»Verwe» serinLram. BischoffzuPi» den. Comendator ZU Laybach. Andre Daniel Barbo Graf von Wachsen» stem. Johan Andre Edlerv.Steitz Oester. Rach/ UNd Referend, Johan Antoni Vermati von Vermersfeld/ Oder » Land» Sec. in Lrain. Johan Lhristi^ an Schar/ Kayserl.ge» See. »h >M» tW I»A jj•jcutjüi M ^ Wiy Nachdeme nun i>tft Conferenz in obbeschn'bener Ordnung also beysammen gese/stn / hat der Pradidirende Herr Graf von Sin-tzendorff/ Obrist-Hof-Meister seinen Vortrag mit so viel eröffnet: wie daß nem blichen die gegenwärtige Zusammenkunft zu jenem Ende allergnadigist verordnet seye/ damit alle Sachen/ welche vor dem Erb-Huldigurrgs Atirfi etwo in einen Anstand kommen wurden/ der Nothdurst nach vorlanffig hingelegt werden mögen rc Demnach hat man allen Anfangs zu den jenen Pün&m gegriffen / welche an Jhro Majest. rc.rc. die treu-gehorsamste Land-Stande in Kram oben runter 27. IM 1728. Alleruuterthäuigist eingebracht / wie dann auch dise Schrift von dem Kayserlichen Herrn Secretario öffentlich abgelesen Ware. WoraufSeine Excell. rc.HerrObrist-Hof-Meister in dem er-flcn Punä: wegen der/ durch ein General - Patent außgeschribener Erb-Huldigung/ und darum von denen Herren Ständen anbegehr-ten ausdrücklichen keverlalien vorgestellet: was Massen die treu-gehorsamste Land-Stände kein mehrers suchen könten/als waö hiermit vor disem in Brauch gewesen. Fürs andere: Wären Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. allergnadi-Mmbietig/gegen Erlassung deß Körperlichen Juramente dise treu-gehorsamste Land-Stände hingegen mit einem Schadloß-Briefzuver- sehen. Was sonst pro tertio, das Lands-Fürstliche Wort zn Ma-nntzenirung der Lands-Freyheiten anbetrift/ wollen Jhro Kayserl. Majest. rc. rc.anch nicht zugegen seyn dise treu-gehorsamste Land-Stande wegen Bestätigung Ihrer Rechten / und Freyheiten/ auch anderer Löblichen Gewohnheiten nicht allein Selbst-Mindlichen zuversicheren/ sonderen auch schriftlichen selbe allergnadigist zu Con-firmifm. Zum vierten/wegen der am Huldigungs-Tag denen Herren/ und Land-Leuthen auf vorige Art/ und Weiß / als Anno 1660. be-schehen / unter ernsten allergnädigist verleihender Lehen in Krain/ so viel/als die alte Gewohnheiten mit sich bringen/ wären Jhro Kays. Majest. rc.rc. denen treu-gehorsamsten Land-Standen hiermit zu willfahren auch allergnadigist geneigt. Und endlichen Zum Fünften / was die Erb -Aemter anbetrift/ seynd Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. nicht minder zu Beybehaltung der / bey R ” letzt- 4* 9S) (S0 letztmalig - Leopoldittitoett Huldigung verglichener Ordnung/ und Rangs in Willen allergnädigist verbleiben zu lassen. Hierüber hat Herr Landshaubtmann in Kram vermeldet: was gestalten dlse treu-gehorsamste Land-Stände in Lrain die von 3hro Kayserl. Majest. rc.rc. an dem 29. Tag Monats Augusti 172 8' Allergnädigist bestirnte Huldigung ohne das allergehorsamst schon gewärtigen/und sich darzu so wolSchrift-als Mündlich alleruuter-thänigist erklären wöllen; fehrners: wie daß Er Herr Landshaubtmann / und der Außschus zu diser Conferenz in keiner anderen Haubt-Sache/ dann nur allein wegen der Curialim von denen gesamten Ständen alhier bevollmächtiget wäre: folglich Ihme Herrn/ und seinen Herren Con-Commiflarim nichts anderes obligete/als bey wolgedachten Herren Land-Ständen eines /und das andere zu Relationierm/ t>echoffeni>: das Seine Röm. Kays, und Königl. §a-thol. Majest. rc. rc. dise Dero treu-gehorsamste Land-Stände in Krain in übrigen Pun&en bey Ihren Recht-und Gerechtigkeiten / gleich wie sie (ub dato 5.Iunij 172g, allergehorsamstgebetten/ auch allermildist beruhen lassen werden. Es wäre bey diser 5$ vö $-* w s.* m L-rL-rL-rL- rtfcv Hoftn.Land-§avalieri. Hof- n. Land-Lavalierr. Übrige Anwesende. Mch vollendeten Amt verfügten Sich Jhro Kays. Maj rc.rc. Ln der Ordnung / und allseithig- gleichmaffiger Beobachtung der-selbm/wie vorhin öeschehen/Hinwider zuruck/ in Ihre Refidenz, und folgends in Ihr Retirada Zimmer. Landöhabtmann samt denen Lrainerischen de-putirten Herren Commiflarim btt) Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. mittels DeroObrisEammerern sich um eine ordentliche Audienz aller-unterthänigist angemeldet/welche Ihme Herrn auch allergnädigist verstauet wäre/ und wie Er Herr nachdem in die Retirada eingetret-ten/ fienge mit tieffesten Rdpc6h zuvermelden/ und zu bitten: auf daß/weilen die sowol Geist-als Weltliche Land-Stände dises Hm Hogthum Krain in grösser Anzahl zu dem Ende erschinen / Jhro Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. rc. rc. die gewöhnliche Erb-Huldigung allerunterthamgist ablegen zu lassen /allergnädigist Nachvollbracht-Landshaubtmanischer Audienz-Anrede erhüben Sich Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. sogleich auß Ihrem Cabinet durch die Ante-Cammera in Begleitung der hiervor beschribener Ordnung sodann in die Ritter-Stuben/welche in dem grossen Saal > gegen dem Wasser bestimet gewesen; alda unter einem Baldackin ein kostbarer aufdreyenStäseln erhöchterTbron-Sessel zubereitet gestanden ist; nun so haben Sich Jhro Kays.Maj. rc.rc. in disen Thron ge-setzet/ daderObrist-Erb-Land-Marfchallische8nbttirmn8 mit blo-sen Schwerd zur rechten/zur lincken aber der würcklicheKayserl. geheime Rath/und Oesterreicherische Hof-Vice-Lantzfer/ Herr Fride-rich Graf von Geileren/als beyde nebst Jhro Maj. rc.rc. ersten Sta-fel/ rechter Hand in den anderen Stafel der ObristErb-Land-Hof-meister/ und nach Ihme der Hartschieren Haubtmann/lmckerHand hingegen der Obrist-Erb-Land-Kammerer/und dann nach Ihme der Trabanten Haubtmann samt dem Herold beygewohnet/ wo anbey an denen Thron-Stafeln recht und lincker Hand sich auch die übrige Erb-Aemter eingefunden. Übrigens gleich unter derBühne-Stafeln rechterHand stellete ftchHen Landshaubtmann mKrain / nebst Ihme die Herren Bi-schöff/und Prälaten/ linckerHand die übrige so wol Geistliche/ als WeltlicheHerren Land-Stände in Kram/ sodann andere Cavalieri, Adels-Personen / und übrig anwesende/ dessen der beyfolgende Abriß mit mehreren anzeiget. ~ )(M 8 $$ tSLötEet. ^Ise «>3^^ ^ ^ XX XX V£'S'£^ rL-rL-rL-L- -cs r>i ^ XX Trabant. Haubtmann. [ Erb-Kammerer. Vice-Hof-Kanzl. K rr rr S-^cö KZ , -o *52 «co- *> «Ä»ö >Ä ■Ä tSdtSd -L ts »SS-Ö ! jo TZ t* 5®S W§ Erb- Hoffmeister. [ Härtschie. Haubtmann. j vO Q ** .id jö« 53 SÄ .td cü ö ■§« (Z)t6> »o %* ■ <*s'l * 273 Cv* ** rrrwo t3 KZZ H « ZL'Z 1§^ «wS^S E e f £*» NSW ^> 5$ j» c » w £ et u «O rr <22. O a « « NX 3 u >o Eingang in die An-tecamera. Demnach dise zahlreiche Zusammenkunft sich alda würckli-chen eingestellet/ hat bald darauf derOesterreicherische Herr Hos-Vi-ce-§antzler/ Grafvon Seilern mündlichen so viel vorgegeben: was Massen denen treu-gehorsamsten Land-Ständen in gram ohnedem zu genüge bekant seye / daß an Seine Kayserl. Majest.rc. rc. als Unfern gegenwärtig-allergnadigisten Herrn/Herrn und Erb-Lmds-Fürsten / nach/ Weyland/ der inGottallerseeligist ruhenden Röm. Kayserl. und Königl. Majestättrc.rc. Herrn/Herrn JOSEPH/ unter anderen Königreich - und Landen / auch diseö Hertzogtbum Kram Erblich angefallen/ als welche Sich in allerhöchst eigener Person zu Ausnehmung der Erb-Huldigung alhero verfüget/und nach-deme die hierüber schwebende Difficultctm / und Anstand wegen der Solemnien schon anvor verglichen/ dahero werden die treu-gehorsamste Land-Stände in Kram sich zu Ablegung Ihres Theils gewöhnlichen juraments/fDte von Alters Herkommen/ nunmehro unbedenck-lich bequemen / in Versicherung: daß Jhro Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Malest, rc. rc. allergnädigist geneigt/ Ihr der Ärai-nerifchen Stande alt - hergebrachte Areyheiten / und Privilegien ah iermildist zu bestättigen / auch mit Landsfürstlichen Hulden / und Gnaden Ihnen Herren Ständen insgefamt/und sonderheitlich gewogen/ undzugethan verbleiben. Nach sochanner Vorstellung ermanglete nicht obgedachd fubftituirter HerrObrist-Erb-Land-Marschall in Stainz Herr Joseph Antom Grafvon Auersperg das bloseSchwerd/ weilen außdem Auerspergischen Geschlecht hierzu keiner / welcher mit einer anderen Verrichtung nicht bejchäftiget wäre/sich eingefunden/an Herrn ör- Jhrer Kayserlichen Majest. rc. rc. unter die Bühne seinen Stand ges nohmen / solgends in Namen der gesamten Krainerrscyen Land-Ständen daraufdie allergehorsamste Erklärung mit einer sehr sinns reichen Rede abgeleget/ wie fab* Num. 76. der gantzeInhalt zu ersehen. Und wie nun dise Fundloti vollbracht war/ übernähme Herr Dbrist-Erb-Land-Marfchall hinwider sein Schwerd/ und sichdar-mitin seine vorige Stell verfügte; gleich darauf haben Sich Jhro Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. rc. rc. mündlichen mit so viel allergnadigist vernehmen laßen: wie daß es höchst-Deroselben zu sonderbar-allergnädigisten Wolgefahlen gereiche / daß Ihre treu- Q gehör- gehorsamste Land-Stände in gram in so guter Anzahl zuk Huldigung erschinen/und wären Ihre Kayserl. Majest. rc. rc. auch bereit/ und gar nicht zugegen/ der alten Obfervanz nach / wie es Dero in Gott ruhende Vorfahrer gethan/ denen Land-Ständen alle ihre Freyheiten/ Statuta, und alte Gewohnheiten nicht allein vor anjetzo bey Ihren Kayftrlich-und Landsfürfllichen allerhöchstwerbündlichen Wort mündlichen/ sondern auch schriftlichen zu confirmirett/unb dise Ihre Stände dabey jederzeit allergnädigist zu schütz-en/ und Hand zu haben. Hieraus ist nun zu entnehmen/daß Jhro Majest. rc.rc. Ihrerseits das Juramentum , welches sonsten Einem Jeden zeitlichen Lands-Fürsten obliget/ nicht in pubücö, weder auch in privatö in Gegenwart Eines Ständischen Außschus/als inSteyer/und garn-then geschehen/ abgeleget/und dises von darumb / zumal die trm-gehorsamste Stände in gram allerhöchst - gedacht- jetzt Regierenden Herrn / und Erb-Lands-Fürsten gARL den Sechsten / ad exem-plum Dero in Gott ruhend - glorwürdigster Herren / Herren Vor-fahreren schon durch vorläufige Einverständnuö / welche aber vor/ und bey jeder Erb-Huldigung erneueret werden muß/von disem Körperlichen Ayd auch dermal/ jedoch srey / und gutwillig erlassen; gestalten dann auch um willen dessen Ihnen Land-Ständen diseö Her-HogthumS gram/ gleichwie jedesmal vorhin / nicht weniger anjetzo bey diser fürwehrender letzten Erb-Huldigung / mit Versicherung: aufdaß durch disemalige Erlassung keine Folge/ noch künftige Schuldigkeit/ sondern nur allein ein gut - und freywilliges Gefallen außge-deutet/ und angesehen werden solle/ der Kayserlich-Landsfürstliche Revers, laut Beylag fob Num. 77. allergnädigist zugestellet worden ist. Und dise Erlassung deß görperlichen Ayds wirdet allein gegen demLands-Fürsten verstanden; sonsten aber solche nicht gestattet werden kdnte/ wann die Erb-Huldiguugen per CommifBrios,für< geheten/allermaffen L CAROLO V. erweißlich ist/daß alle Landsfürstliche HuldigungS-OommMrien jenes lurament, so Ihnen an Seiten der Herren Stände in gram vorgelesen wäre/ in Namen/ und in dieSeeleJhres Landsfürstlichen Gewalt-Gebers/ undPrin* cipaln, mit aufgereckten Fingeren öffentlich ablegen / und Sich m bey verreversiren müsten: was gestalten dise Subftitution die Herren Stände in grain nur allein zuunterthänigsten Gefallen/und auS keiner Schuldigkeit bewilliget/ und das ein Solches diser Landschaft an Ihren Freyheit-und Gerechtigkeiten/womit Sie nur allein in Per- fonä Ihres Äergnädlgisten Lands-Fürsten zu Huldigen Sich der« Kunden/nichtes prxjudicirm soll. Dises habe ich immittels beyzu-fügen erachtet/ um eine gründliche Nachricht mitzutheillen/mas mit der Erlassung dess Landsfürstlichen Aydö es für eine Beschaffenheit habe. Nun als Ihro Kayserl. Majest. rc. rc< wie obgehört/ Ihren mündlichen Vortrag allergnädigist vollendet/ beschahe gleich darauf hie Angelobung deren Ständen/ alwo obbcmdU Oestermcherischer Hof-^ ice-Aantzler das alt - gebrauchige gramem, so die Stände jederzeit abzulegen pfiegen/ ergriffe / und hielte es denenselben für/ welche dann auch alle insgesamt mit aufgereckten dreyen Fingeren von Wort/ zu Wort nachgesprochen / deß Inhalt fab Num. 78. NachdisemfolgetederHand-KnßderenStänden/HerrLandshaub^ mann wäre der Erste/ als Capo der gesamten Ständen / welcher an den ersten Stafelgeknyet/ und Zhro Majest. rc. rc. die Hand geküst set: deme foigete Herr Bischofs zu Laybach / Herr Bischoff zu Pi-Hen/die Herren Prälaten/ dieErb-Aemter/ die übrige Geist-und Weltliche Herren Stände promifcut, und lchtlichen die abgeordne-te vou Stadt/ und denen Märckten/ welchen allen / und jedwede ren msonderheitJhroMajest.rc.rc.dieHand allermlldist dargereicht. Jnmittels dessen waren dieStückemchtallein auf dem Schloß-Berg alhier rings herum/als auch die vor S. Nicolai Dom-Kirche/ und die in dem Bistum zugerichteter Kayserlicher Residenz, alda unter Commando deß damals gewesten Ouido Stahrenbergischen Obristen / Herrn Wachtendonä Freyherrn / in Gewehr/ und Waffen stehende so wol Kayserliche Feld-als Bürgerliche Stadt-^l ihz mit ihren oft widerholten ftöhlichen Salve alfo abgehöret / daß jederman eine mit glücklichen 8uccel8 termmirt-und Eines groß s auwesenden Monarchens würdig-abgeloffene Solemnitet durch dise frohlockende Erfchallrmg abnehmen könte. Mit EndediserHuldigung verfügten Sich Zhro Majest .it.% in vorbedeuter Ordnung abermal in die Kirche 8. Nicolai, alwo das Te DEUM Laudamus, &c. unter immer fort daurenden Schüi-ftn / und Glocken - Geleite mit grösser Andacht abgesungen / bey Vollendung dessen allerhöchst-Dieselbe hinwider zuruck inJhrezubems tet^Relidenz gezogen seynd. Entzwischen hat man in der Ritter-Stuben / alwo das Ho magium begangen ward/ zuderKayserlichen Tafel die Zubereitung gemacht/ welche Hof- gebräuchiger Massen nichtnachderLange/sons dem nach der Breite/ und überzwerck gestellet worden / so alles in nachkommenden Abriß zu ersehen. Nun als dasAeichendurchTrompeten-S'chall zur Speisem Tracht abgegeben ward/begabe sich HerrObrist-Erb-Larrd-StäbeK meister/ und Obrist-Erb-Land-Trucksäß nebst denen darzu bestirnten gtindsCavaliers, und sechs Kayserlichen Edel-Knaben vor die Kay-fertiche Mund-Küche/ alwo die Speisen angerichtet werden selten. Die erst- besagte gand-Cavaliers aber seynd in Kraft eines um ter 26.Augusti 1728» fob Num, 79. anbeyligend-an Herrn Lands-haubtmann herabgegebenen allergnädigisten HofsDecrcts zur solch Kayserlichen Bedien - und Austragung der Speisen vonZhme Herrn LandShaubtmann nachfolgende benennet worden. Erstlichen: Herr Sigmund Ankoni Ursini Graf von Blaggay. Herr Leopold Grafvon Purgstall. Herr A. Graf Breitier» Herr Frank Grafvon Engelshauß. Herr Larl Valvafor/Freyherr. Herr Herr Gottfrid von Apfalterer/Freyherr. Herr Adam von Grimbschitz / Freyherr. Herr Frantz AntoniAndrocko /Freyherr. Herr Antonr Moschkon / Freyherr. Herr Wolf Adam von Srberg / Freyherr. Herr Errsebius von Gallenftlß/Freyherr. Herr Frantz Lar! Joseph von Posarel. Da dann vorder Kayserlichen MnndsKüche dem Obrist-Exb-Land Trucksässm aufememsilbernen Teller etliche lange stück-lein Brots überreichet worden/so derselbe in alle die Speisen getun-cket/unddemKayserlichenMund-Kochzugenüffen gegeben ; nach disem bedeckten ihr Hanbt / ersüichen: die zwey ObrisErb-Aemter/ folgöar die übrige zudiser Bedienung anwesende Herren Cavaliers, der Obrist-Erb-Land - Trucksäß nähme endlich eine kleine vor sich bestirnte Schallen in die Hand / deme auch mit Ubernehmung der übrigen Speisen obgedachte Cavaliers nachfolgeten; demnach gienge der Obrist-Erb-Land-Stäblmeister mit seinem Stab in vorauß/ nach disem der Obrist - Erb - Land - Trucksäß / und die Übrige biß Zu dem Kayserlichcn Tafel-Zimmer / alhier Übernahme der Trucksäß die Speisen/und hiermit die Tafelbesetzte/ so dann deckten sich die Erb-Aemter ab / und giengen Jhro Majest. tue. bm Kayser in Dero Retirada übzuhollen / da aber nun aüal)hdi)ft',&ie{tlbtin abermaligen Vortritt derErb-Aemter/ und anderen Dero Kayserlichm ho» hm Mmiftemt in die Ritter-Stuben angekommen / hat ein jeder Cavafier nach gebühr/ und Inftru^bion seines Ambtö die Aufwar-thung vollzogen / nemlichen : der Obrist - Erb - Land - Kämmerer / vor/und nach der Tafel / als Jhro Majcst.rc.rc. Sich gewaschen/ mit dem Wajser-Aufguß allerhöchst-Dieselbe bediente: der Obrist-Erb-Land-Hofmeister reichetedas Hand-Tuch zum abtrücknen/und da Sie zur Tafel sitzen wolten/ den Lähn-Seffel hinzu ruckte: der Obrist-Erb - Land-Mnndschenck überreichet Jhro Majest. rc. rt.mit gebogenen Knyen das Mund- Glaß mit dem Wein: der Obrist-Erb-LandSilber-§ammerer / und Obrift-Erb - Land - Fürschneider deckten auf die Speisen/und zerschmtm alles das gnädigist Anbe-gerte. R Mit- 58 W 8N Mitten an der Tafel unter dem Baldackin feynd Ihro Majest. rc. rc. allein gesehen: der fubftituirfe Obrist-Erb- Land-Marschall/solangZhroMajest.rc.rc.gespetset/mitblosenSchwerd immer stehend / hinter den Kayserlichen Se-selan der rechten/ der ObrisdErb>Land-Hofmeister hingegen an derlincken Seiten Seine Stelle genehmen: et!ich wenige Schritte zurück. An der Rechten befände sich der Hartschieren - und an der Lincken der Trabanten-Hanbtman. Die Jenige / welche die Erb-Aemter gehabt / sinn-den weiter hindan zu beyden Serthen/ und zwar rechter Hand der Erb-Kammerer/Erb-Iägermeister/ Erb-Mundfchenck/und Erb-Zalckenmeister: an der lincken / der Erb-Stallmeister/ Erb-Stäbel-melster/Erb-Trucksäß sambtdem Herold. Die Kayserliche Herren geheime Rathe nebst Herrn Landshaubtmann in Lrain/ und übrig anwesenden Standen haben Hinwider um etlich-mehrere Schritte zuruck ihre Aufwartung gemacht. Oie Kayserliche Hof-und Gapell- Mufichat fich indessen unaufhörlich so lang hören lassen /biß Ihro Kayserl. Ma/est. rc. rc. das Mittagmal verbracht /da gleich darauf/wievor/als auch nach der Tafel Dieselbe mit gewöhnlicher Suite Sich in Ihre Retirada verfügten/ so um halber zwey Uhr befchehen. Was übrigen an / und bet) diser Kayserlichen Tafel fürgeloffen/auch mit was Ceremonim/ und gewöhnlichen Aufwartungs-Befolgungen diser allerhöchst-gedachte Monarch trac°r?tt/ und bedienet wäre / weilen ausser jenes /was ich schon oben angefüget Hab/ eines theils in die haubt Anmerckung sonst nichtes gefallen / wie dann fehrners die Manigfältigkeit der so großmnd vieler Objedw diesich vorgestellet/gemachthat/ daß ich nicht jedes ins Besondere also untersucht / als ich wol gewünschet / um davon einen völligen Begriszu gewännen / und dann hieraus eine genaue Nachricht zu geben. Uolget der Abriß Der Kayserlichen Tafel/ft an dem Crb-HuldigungS« Tag in der in dem al?)iesigen Bistum zuberciteter Kayserllchen Red-deaz gehalten Ware den 29. Augusti 1728. Erb- ) c •UlMt) m squxiT r-» ♦ *-> rr et s . ZZZ. li^ss 2,2 2 § vO ä A tSSS *o 55 <5 ■*-* er « vo <3 $-* ev sO 55 <5 >fe-* « ♦ 5-* w *zz .E o Q- XX >o r-» L- Lr <5 XX »o rL- ♦ sa_* .. $->’->$-* ^ tZ ■C St*™ js S* S *-> e s SS <Ä-55o-> <5 ”CJ 0*>^ XX vx XX tw ■jö '•ö »O Jb ■#*♦ 5- «> rL-L-rL-tzr- •o Xv , XX ^ S-* "d -— rä ö-m <5 Ä-; *i X> 'tu* 55 K j~*. -55 (50 XX $-► S-* o 5-* ti> »H r-?. XX W T^> l *o j-> d Geheime Räche/ undLandshaubt. in Staut. Wie nun die Kayserliche Tafel vollendet war/ begaben sich -ie Herren Cavaliers, so in dem Erb - Amt gestanden/ zu ihren sonderen Tafeln/ welche anfJhroMaj.rc.rc. eigene Unkosten schon zubereis tet stunden. Es hatte ein jedes Erb-Amt seine eigene / und besondere Tafel/ und wurde jedem seines Orts verwieget/ und freygelassen eilf unterschiedliche Cavaliers-^etsonm dar^u zu nehmen/ welches auch beschehen. Was für Gäste aber sich bey jedwederer Tafel eingefunden/ erachte ich es unnöthig anzuführen / da ich solche ohnedem weder in die Erfahrenheit/ noch zu Händen bringen tonte/ dises aber allein zu vermelden nicht ermangle/ daß; weilen oft berührte Tafeln alle in der Kayserlichen Reßdenz nicht wol Bequemlichkeit gefunden/ solche sodann in anderen benachbarten Orten haben veranstaltet wer-den müssen/benantlich: Erste Tafel. Deß Herrn Obrist-Erb-Land-Hofmeister/ Herrn FrantzSey< frid Grafen von Thum / und ValMIna, wäre in dem sogenanterr Bruderschaft-Saal gehalten. ÄnderteTafel. DeßHennObrist-Erb-Land-Lammereren/Herrn Adam Seyfrid Grafen von Auersperg / ibidem* Dritte tafcl Deß Herrn Obrist-Erb-Land -Marschallm/ Herrn Joseph Antom Grafen von Auersperg/ ibidem. Vierdte Tafel. Deß Herrn Obrist-Erb-Land -Stallmeister/ Herrn Zrantz Bernhard Grafen von Lamberg/ ibidem. Fünfte Tafel. Deß Herrn Obrist-Erb-Land-JägermeLster/ Herrn Seyfrid Balthasern Grafen/und Herrn von Gallenberg/ ibidem. l M Sechste Tafel. Deß Herrn Obrist < Erb-Land - Stäbelmeisier/ HerrnJostph Ferdinand Freyherr zu £cfl)/ibidem. Sibente Tafel. Deß Herrn Obrist« Erb-Land-Mundschmck/Herrn Ioha«, §asparGrafm von Lobenzl/ ibidem. Achte Tafel. Deß Herrn Obrist«Erb-Land-TruckW/Herrn FrantzLarl ' von Hochenwarth/ ibidem. Neunte Tafel. Dess Herrn Obrist-Erb-Land-Silber-Zammerer/ Herrn Aloyiij Hörward Grafen Kazianer zu Kazenstain/ wäre Ln den sogenannten neuen Alumnat-Stö/ft aufgestellet. Zehente Tafel. Deß HerrnObrist-Erb-Land-Fürschneider/ Herrn Leopold Grafen Sauer zu Anckenstein/ ibidem. Eilste Tafel, f ' “ Deß Herrn Obrist- Erb-Land-Falckenmeister / Herrn Jo-han Grafen Lantheri/ ibidem. Me dise Tafeln haben in aller Fröhlichkeit fast biß sechs Uhr Abends gedauret/ wo anbey der fürtrefliche Trompeten-Schall unaufhörlich emgestimmet hat Es wäre auch alda in dem Bistum eine andere freye Tafel gehalten / alwo sich in die vierßrg Personen von zerfchidenen Herren/ und Land-Leuten / auch von denen abge-vrdneten der Stadt-und Märckten/ worunter der Ehrsame Magi-ftrat alhier zu Laybach nebst dem Inneren Rath von zwelf Perfonen beywesig/ auch andere Osficiers/ und nobihtierfe sich eingefunden. Und mit btsrnTracbment - und Mahlzeiten hat sich die Huldigung mit allfeitig-bester Ordnung vergnüglich geendiget. S Es i • Es ist an disem Erb-Huldigungs-Tag dem Obrist- Erb-Land-Stallmeistern/ Herrn Frantz Bernhard Grafen von Lamberg das Kayserliche Reit-und Leib-Pferd / welches bey der Soiemnitetdeti allerhöchsten Monarchm bckiente/ samt Sattel/ und kostbaren Bezeug ins eigen gefallen. Nicht münderdas kostbareArystalleneTrinck-undMund-Geschier/so Zhro Majest. rc. rc. an Dero HuldigungS-Tafes gebrauchet / dem Obrist -Erb-Land-Mundschmck/ Herrn Iohan Kaspar Grafen von Kobenzl allergnädigist verehret wäre. . Fehrners: so haben allerhöchst-gedachte Kays. Malest, rc. k. an selben Tag (ich gnädigist beklebet/ einige Promotiones fuvfiütefyven/ da Erstlichen Herr Frantz Seyfrid Grafvon Thurn/ und ValMina, Lands-Vitzdom in Kram das allergnädigiste Decret zu dem Kayserlichen geheimen Raths-Dtul überkommen. Andertens: ist Herrn Orpheo Grafen von Straffoldo Lands-Verwalter-und Lands-Verwesern inLrain der Kayserliche geheime Raths-Titul ebenfahls auch beygelegt worden. Drittens : Herrn Adam Seyfrid Grafen von Auersperg haben Jhro Kays. Maj. rc. rc. zu Dero 3 Oe. geheimen Rath auch allergnädigist ernennet. Es seynd anbey auch nachfolgende Land-als Kayferliche Kämmerer allergnädigist an-und aufgenohmen worden. Und zwar erstens: Herr Sigmund Ankoni Urfini Grafvon Blaggai. Herr Ferdinand Ernst Graf von Saurau. Herr Joseph Ankoni Grafvon Auersperg. Herr Wolf Sigmund Graf/ und Herr von Gallenberg. Herr Frantz Bernhard Graf von Lamberg. Herr Leopold Graf Sauer von Anckenstem. Herr Aloyfius Hörward GrafKazianer zumKazenstein Welche mit roten Mänteln angethan in Beyseyn deß Herrn Obrist-Hof-§ammercrn das gewöhnliche Jurament in dem Dir stnm abgeleget/ und hierauf alsogleich alle insgesamt/ und ein Jeder insonderheit das Zeichen der überkommenen Würde/ nemlichen/ dm Kaiserlichen LammerGchlissel auch würcklich übernohmen. Nebst Nebst btfen höchsten Gnaden - Bezeugungen hat auch Herr WolsWeyckard Graf/und Hm von Gallenberg Landshaubtmann in Arain von Jhro Kayserlicher Malest. rc.rc. zu einem Denck-mahl allerhöchst- Deroselben sonderbaren Neygung/ ein mit vielen Diamanten beziert- Kayserlicheö Portrait erhalten. Herrn Seyfrid Bonavcntura von Werthenthall/ damablenS bestelt-gewesten Ordinierungs - Commiflärio ist eine mit etlichen Diamanten besetzt-Kayserliche Mcdaiüie zugekommen; ansonsten hat Herr Frantz Antonivon Stemberg/Kayserlicher Verweser zu Mm/und Herr Johan von Schluderbach eine Gold-Medaillie gleichsahls empfangen. Murße Meschreibung Mro Röm. Kayftrl. auch Königl. Lakhol.Majest.re.rc. Aufömch von Laybach nach Görtz/und denen Meer-Porten/Triest/ Fiumb, Porto-Re, und Buccari, wie auch/zu welcher Zeit aller-Höchst-Dieselbe zuruck gekehret/folgende nach Gratzwider abgereiset seynd. >Emnach nun das Erb-Huldigungs -Werck sein glückliches Ende erreichet/ haben Jhro Kayserliche Majest. rc. rc. den folgenden Tag/das ist: den zo.Augusti 1728. nach eingenohmenen Mittagma! Ihren Aufbruch von hiernach dem LaybachEtrom auf Ober-Laybach allergnädigist bestimmet / zu welchem Ende Dero Kayserliche Leib -und Hof- Wägen samtder erforderlichen Vorspann unter Obsicht eines mitreitenden Land-Viertels - CommifEmj, deren etliche von Station zu Station zu Beförderung der Kayserlichen Reise absonderlich bestellet waren/ biß dahin in Vorauß abgesandet worden ; es haben auch nicht minder einige Lands - Mitglieder zu Aufwart-und Bedienung in selben Ort / und End/ wo Jhro Majest. rc. rc. eintreffeten/ sich in der Bereitschaft schon eingefunden. Srorn .,.y.............................. V l. . _ , geheiffmen neuen Schiff auf dem Laybach-Strom am Ram^zhro Kayserl. Majest. rc.rc. allerunterthänigistvorgewarthet. Immittels/ und bey diser Gelegenheit erachte ich so benä > als beschreibens-würdig zuftyn/dift Schiff-Fahrt in eine besondere Ko-tamrn nehmen/was maffenErstlichendas Kayserliche Leib-Schiff mit Namen CAROLUS BOROMiEUS, von einem in Schiff-Bau best-erfahrnen/ und eigenen Fleises hierzu bestelten Meistern sehr künstlich/aufArt/ der auf dem Adrianischen*9feer so genanter Peoteniuftruitt / und angegeben/ nachdem solches inwendig mit kostbaren/ verportirten Sammet/und DamaSck/ außwendigaber mit vergolten künstlichen Bildhauer-Zieraten in einemMonarchischm Stand gebraut wäre/ samt allen darzu erforderlichen Segel-und anderen Gerätschaften / auch theils Laybacherischen sechs Schiff-Leut - und sechs SBdlltschm Barcarollett/ welch - alle aufOonciolier-Art mit denen in der Landschaftlichen Liviree-garb bergeschasten seidenen Kleydungen angethan/ anbemelt-sogesagtenÄain zu Laybach am Wasser aus das prächtigste in der Bereitschaft gestanden ist. Nachdem nun Ihro Masest. rc. rc. in Begleitung einer zahlreichen Menge samt Dero Hof-Statt / worunter Herr Landshaubt-wann auch gezehlet war/ Sich darein verfüget/ haben sich solgendS widerum andere zwelf kleine Schiffe mit weiß-und roten Tuch völlig ausstaffrrt/sogenannte Landschaftliche Storien nicht allein für die übrig Kayserliche Cavallier-mtd Ofiiciers - Personen / sondern auch alhiesige Herren Verordente/ und andere vornehme Lands-Mitglieder zu weiteren Diensten dargestellet/wonnt sodann dise Schiff-Fahrt gegen Ober-Laybach auch glücklichen abgeloffen ist. Unter distn Schiffen wäre noch ein besonderes vorhanden auf Art eines fobmamb jkn Chaichio, gebührlich ausstaffiret / so aber zu dem Ende zuruck gebliben / weilen man sich der Nachreise Ihrer Hoheit/deß Herrn Printzen von Lothringen dem vernehmen nach auf Laybach/und sodann in andere Orth hinein vertrdstlich gehalten/ dessen Sich hochgedacht-Dieselbe nebst Dero Mit gehabter Suite, nachdem Sie vonGrätz alhero zuruck gekehret/bey Ihren Aufbruch von hier auf Ober-Laybach auch würcklichen bedienet haben. Da nun Ihro Majest. rc. rc. nebst Dero Hof- Statt auf Ober-Laybach gegen Abend glücklichen angelanget/ seynd Selbe außge-schiffet/ und in das sogenannt Kallinische Hauß eingezogen / und alda über Nacht verbliben. Den 31. darauf folgenden Tags Au-gusti haben höchst-Dieselbe in Ihren Wagen nacher Lohitsch die Reiß fortgesetzt/ und alda das Mittagmal eingenohmen/ bey Pol- lenöung dessen aber Sich weiter aufAdelcherg begeben/ und daselbst Ihr Nacht-Quartier in dem fogenannt-LreißbergischenHauß bezogen. Den r . September 1728. begaben Sie Sich nach Prewaldt zu Mittag / und dann aufWippach zu Nacht / folgenden Tag nach Sanft - Paß ztt Mittag / und endlichen nach Görtz zu Nacht / alws Sie wegen der Huldigung vier gantze Täge vetharreten; dife Huldigung haben die Herren Görtzer selbstenbeschriben/dahero es nicht Noch mich hierinen aufzuhalten. Nach vollbrachter Görtzmschen Huldigungseynd JhroMajest. rc. rc. Folgenden/. Tag Sebtemb. in -erFruhe von da auß biß nach Heydenschafft aufgebrochen/ und da zu Mittagmal verbliben : Fehrners Wider nach Wippach auf die Nacht Sich verfüget/ und alda den 8. darauf einen RastTag hielten; von Wippach giengen Sie nacher Senosetsch zu Mittag/ und dannaufLippiza zu Nacht. In disem Orth hatder/ über das Kayserliche Gestütt daselbst stehende Infpe&or Herr Heinrich Graf von Orzzon, dermahlig Kayserliche geheime Rath / Kämmerer/ und Vice-Lands-Vitzdom in Kram/ zu Bezeigung seiner allerun-terthanigsten Devotion Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. unter wehrenden Nachtmal mit einer von Venedig bestelter Banda etlicher Virtuosen aufgewartet / welche mit ihrer Muiicalischm Geschicklichkeit zu aüergnadigisten Gefallen Ihrer Kayserl. Majest. rc. rc. die Bedienung gemacht haben. Nächsten Tag hierauf seynd Jhro Majest. rc. rc. gegen Triest üufgrbrochen / und alda drey / ein halben Tag verbliben / alwo auch das gewöhnliche Homagium abgeleget wäre/dessen die Herren Trie-ster bereits auch durch offenen Druck genügsame Nachrichten gegeben. Und werten Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. ebenfals auch nacher Fiume zu kommen gesinnet waren/ ist demnach der Aufbruch von Triest biß wider nach Senosetsch zu Mittag/ und auf Adelsperg zu Nacht / fehrners auf Scalniza auf Mittag / und endlichen von da auf Fiume glücklichen beschehen» Es seynd alda 511 Fiume Jhro Kavserl.Majest. rc. rc.drey Täg verbliben / weilen Sie von dort an einem Vormittag biß Porto-Rfc, und Buceari zu Wasser auf Mittag / von dannen aber zu Land Nachmittag wider nacher Fiume zurück gekehret; Den 18. September haben Höchst-Dieselbe Ihre Rückreise nacher Laybach angeordnet/ dahero Sie von Fiume eddcm dito ausgebrochen/ und das i.:., "t ' ' Mit- Mittagmal zu Scalniza, sodann weiter fort zuDorneck das Nachts mal/ folgenden 19. September zu Steinberg/ oder Sagurie das Mittag - und dann zu Adelfperg wider das Nachtmal eingenohmen. Den 2v. September ist zu Lohitsch das Fruhmal verbracht/ und der Zug weiter aufOber-Laybach geschehen/alda so wol Dero Kayser-liches Leib-Schiff/als auch zwelf anderem der vorigen Bereitschaft Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. schon würcklichen wider eingewarthet haben. Alhier ist abemal denckwürdig anzuführen / wie daß der ist dem Kayserlichen unweit Ober-Laybach ligendenQuecksilber-Berg-werck Ddria damckl / und annoch stehende Kayscrl. Verweser / Herr Frantz Antoni von Stemberg/ samt seinen untergebenen Officietw und Berg-Knapp-genossenen mit ihren gewöhnlichen Berg-Kleidun-gen / Nacht-Liecht/und anderen Werckzeügen angethan/ so da eine groffe Menge außmachten/zu Ober-Laybach Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. seine-aller-lubmMste Aufwartung abgelegek/ welcher demnach mit der Kayserl. Hof-Statt nacher Laybach abgefahren/ alwo er allerhöchst-Deroselben in Dero Kayserl. Reiidenz alda eine von abgedacht-Ddrianischen Quecksilber-Berg- Werck in einem Compendio sehr künstlich außgefertigte Machine allerunterthänis gist vorgestellet/ woran Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. Ihr allergnä-digstes Wolgefallen bezeiget / auch zu deß Verwesers groffen Ruhm dises Werck bey Dero Abreise von hier / als ein Meisterstück ab - und mit Sich genohmen haben. Da nun aber Jhro Majest. rc. rc. mit Dero Schiff - Fahrt von Ober-Laybach wider herab gegen die Stadt näherten/seynd bey Er-sehung Dero Kayserlichen Segel-und Fahnen zu Bezeigung Dero bald wider erwünschterAnkunft auf dem Schloß-Berg alhier abermal rings herumb auß dem groben Geschütz sehr viele erfreuliche Salve-Schuß erschallen / welches so lang gedauret/ biß Sie alhero am Rain angeländet/und Sich nach der in so genannten Bistumb/" Wie vorhin/ zubereiteten Kayserl. Reiidenz verfüget. Unter anderen Aufmerckungen solle aber auch dises alhier einen Platz verdienen/ was Massen die unter vem Titul der Heiligen Jungfrauen/ und Märtyrin Cmliaeanno 1:700. zu Laybach auf-gerichte/ und ruhmwürdig annoch florierende Academia Phil-Har-monicorum a\ba zu einem Merckzeichen ihrer allerunterthänigsten Devotion sich dahin unterfangen habe/ vor Jhro Kayserl. Maj.rc.rc. mit mit einem completm Mufical- g^or zu erscheinen ; und wie zumal Seine Excellentz Herr Man Laspar Graf von Kobenzl / würckli-cher geheime Rath/und Obrist-Kammerer indiser Gesellschaft/als ein fürnehm-und ansehliches Mit-Glied längst bevor inbegriffen stunde/ hat dises Vorhaben um so mehr Nachdruck überkommen/zu malen hochgedachter Minifter nicht unterließe/ es in Voraus Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. allerunterthanigist zu eröffnen; wie dann nach gnädigster Verstattung / den nachkommenden Tag/ das ist: den 21. September 1728. da Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. das loiton-Fest ceJeberiret/ die Herren Academici sich bey Hoffamentlichein-gestellet; eh-und bevor dann / als Jhro Majest. rc. rc. zum Nachtmal erschinen/ waren die so gedachte Phil - Harmoniti von Seiner Excellentz Prencipe di Savoya, würcklich geheimen Rath/ und damaligen Kayserl. Mufic -Dire&om in das Kayserl. Tafel-Zimmer eingeführet/alwo rechter Hand schon eine gantz füglLcheStellungfür die Mufic zubereitetgestanden; bey Jhro Kayserl. Majest. rc. rc. ein-und Zutritt zur Tafel erschallete gleich anfangs eine fröhliche Intra-de von den in der Ante-Camera befindlichen Landschaftlichen Trompeter/ demnach in Beyseyn aller der alhier damals befundener Aca-demisten unter Versambluug der viel- und zahlreich herumstehender Dames, Cavaliers, und anderer hohen Adels-Persohnen die Aca- demifche Mufic endlich den Anfang genohmen/ auch so lang gedau-ret/ biß Jhro Majest. rc.rc. Sich von der Tafel erhoben: folgenden Tag/als den 22. September haben Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. mittis Dero Obrist-Kammerern der löblich-gesamten AcademieJH* ro allergnadigstes Woigefallen entdecket/ mit all - mildisten Anerbiet-ten/ was gestalten Sie ganß geneigt wären/Jener bey Ansuchung einer Kayserlichen Gnade allergnädigist zu willfahren/ welches aber wegen kürße der Zeit/ da erstlichen Jhro Majest. rc. rc. Ausbruch von Laybach an der Hand schon würcklichen bestellet/anderen Theils aber auch viele academische Mit-Glieder von hier abwesig waren / nicht beschehen könte. Unter nemblichen dato nach gehaltenen Mittagmal seynd Jhro Majest. rc. rc. nebst Dero Hof-Statt endlich von Laybach nach Schermpüchel abgefahren/ und alda zu Nacht verbliben. Den 23. September haben Sich höchst-Dieselbe aufdie Stadtberger-Mühl bey Frantz in dem Marck zu Mittag verfüget/ und als Sie an dem Trojaner-Berg von dem Krainerischen T erritorio das Ende txxtU cheten/ haben Sie eine von Dero treu-gehorsambsten Land-Stän- T 2 den den in Arain zu Ehren Ihres allergnädr'gisten Erb - Lands - Fürsten/ und Herrn/Herm/aberma! aufgerichte Ruhm-Saule von Marmor/ woraufderKayserlicheAdler die Jnfignien IjalUt/und hiemit die zwischen Kram/und Steyermarck befindlicheGränitz-Scheidung ausdeutet/ mit folgenden Infcriptionibus gezieret/ in ülicrgnädigsten Am genschein genehmen. bk Infcriptiones» i. Immortali memorias ob immortalia prodi'gia CAROLI VL Cxf. Äug. Max» Cum poft infbauratas vias atque ampliata marcimonia Carniollcg Ducatum Majeftatis (uas Numine prxlens beaffet Gloriae Colottum erexerunt Venerabundi Proceres Anno M. DCC XXVIIL ii. Hic cerne Viator extremos Ducatus Carniol fines ubi poft invifos ejus penates Re» Recedenti CAROLO VI. Cae/ar. Maximo pofiremd animos fuos fufaftrarunt» atque Patriam Csefäreac Clementias confignarunt tanae rei memoriam hoc eredtö monumentö asternitati Comrnendärunt fideliffimi Status. m. Ioan. Calp. Com. ä Cobenzl S. G M. fuprcm. Cammerarius olim Carniolias Capit* qui vias inftaurare eaepit -quas XV7ol% Weichard. Com* a Gailenberg iuprem. Capit. coniummavit Orpheus Comes a StrafToldo Praetor & Locumtcnens Francif. Ant* Com. ab Äuerfperg Mare- Ichalus» Emeftus Ferdinan. Com. a Salirau Deputat. Prasfes. Ant. Joieph» Com, ab Auerfperg. V Oe- Georg* Xav* de Marotti Epifc* Pet. Joaru Adam» Com. a Rafp* Francif. Ant, ä Smidthofien, Disemnach Hat Herr Landshaubtmann Wolf Weyckard Graf/und Herr von Gallenberg/ welcher Jhro Kayserl. Maj.rc.rc. von Laybach biß dise Steyerische Conßnm in Begleitung immer fort aufgewartet/ seinen allerunterthönigsten Abschied alda genohrnen/ und wider nacher Laybach sich gewendet: Seine Kayserl. Maj. rc.rc. seynd folgends nach §illi abgereiset / und alda zu Nacht verbliben; den 24. September 1728.ist Dero Reise in der Frühe auf Win-disch Feistritz beschehen/alwo Sie das Nachtmal eingenohmen/ von dorten auß öte Sich nacher Marburg begeben / in Willen laut der bevor allergnädigist verschribener March-Route daselbst über die Nacht zu verharren: zumal aber allerhöchst - Dieselbe auß sonderlichen Beweg-Ursachen Ihre Nacht-Station sogar biß Grätz zu erweiteren Sich gnädigist entschlossen/ dahero Sie den sicheren vernehmen nach mitfyntetlaffum&cro gcfamtm Kayserlichen Hof-Statt alPincognitb per Pofta durch Ehrenhausen / Wildon/ auch endlichen nacher Graß würcklich abgefahren. Und alhier will ich die in möglicher Kürtze abgefaste Beschreibung deß in Hörtzogchum Krain feyerlichst vollbrachten Erb -Huldigungö-^Ä mit folgenden Cronographifchm allerunterthänigist wohlmeinenden Wunsch be-schlüssen. Regnet feLIX CaroLVs VI sVb DeXtera oMnlpotentls , Ifta sVnt obseqVIosa Vota , & Lastltlas slgna TotIVs CarnloLIse sVbDItorVM. olgeir pte Ueplagen / mch denen Numeris emgetheilt. . ii •*. it'r-,: ■ - ■ f., ■ ' ■■"■ Zw ' : , : ■» ' ■■"■■■• MI egtster kr Die AcplMN, Rste Erb < Huldtgungs Jntimation an die gesamte Trainers sche Herren Land-Stände. Numero i. Verordnung an Herrn Landshaubtmann in §rarn wegen der Stras- fett-Reparation. 2. Credential- Patent für die Aammlmr- und Hof- Fourirem Z. Credential-Patent für den Kayserl. Hof-Koch/ und Fnetter-Ge-genschreibern. 4. Intimation Heß Erb-Huldigungs Außschreibungs-Patent. 5. Kayserl. Landsfürstliches Erb-Huldigungs-Patent. 6, Kayserl. Erb-Huldigungs-Poünlatum Donativi. 7. Intimation emer zu Grätz bevollmächtigten Erb-Huldiguns - Con-ferenz. 8. 3 Oe. Regierungs-Verordnung inpun&ober Außkunst der Erb-Aemter in §rain. 9. I. Oe. Regierungs-Verordnung ivegen cheeiKLirmder Erb-Aemter in Krain / auch Subftitution derselben. 1 o. I. Oe. Regierungs - Verordnung wegen deß fabftituirten Obrist-Erb-Land-Marschalln in Lrain/ Herrn Ant. Joseph Grafen von Auersperg. n. Revers deß Herrn Grafen Kißl/gewesten Obrist-Erb-Land-Jäger-meisters in Lrain. 12,. 3. Oe. Regierungs-Resolution wegen der Erb-Aemter in Kram/ auch deren !n6Znien. i3> $ Kayserl. Kayserl. Refblution in pundto der Subftitution deß ObrrHErb- Land-StallmeisLer/undObttst-Erb-Land-Fürschneider-Amts in §rain. 14» Kayserl. Refblution wegen deß fubftimirtm Obrist-Erb-Lands Marschall-Fürfthneider-und Falckenmeister-Amts in Srmtt. 15. I. Oe. Regierungs-Verordnung wegen der Kayserl. Leibsmrd Hof-Statt-Wägen. 16. 3. Oe. Regierungs - Verordnung wegen derAnfführ-und Bereit-schast-Haltung der alhiesigen Bürgerschaft zu Laybach. 17* Kayserl. Verordnung wegen erforderlicher Austvarthung einiger Lands-MitgliederbeyZhro Majest. rc. rc. Herein-reiß/ auch benöthigter Vorspann für die Kayserl. Hof-Wägen» 18. Kayserl' Verordnung wegen der Aufschlagender Kucheln/ und benöthigter V iäiualietU 19. Lands-Obrigkeitliches Patent wegen Fürsehung der Vidhialiett. 20. Kayserl. Verordnung/ in Betreff der Anschaffung genügsamen Habers/ Heu/und Stroh für die Kayserl. Hof-Statt/ und begleitende Cavallerie. 2't. Lands-Origkeitliches Patent, womit alles Jagen/und Schiessen im gantzen Land verbotten wird. 22. inÜmation eines Hof-Exemplars wegen Fürsehung deß Publid mit Vidtualim/ und anderen Nothwendigkeiten / samt Bey-lag an dem Magiftrat, 23* Lands-Obrigkeitliches Patent an aüeHerren/und Land-Leuth/auch Gült-Pferd- genüffende/ zu der bestimmten Erb-Huldigungs-Funä:ion Zu erscheinen. 24* KäyfetLRefblution über die/ wegen der March-Route Zur Ausnehmung der Erb-Huldigung fürgekommene Änständ. 2 5* Landschaftliche Beanfrags-Pün^a sowolwegen deß neuen Schiffs/ als auch wegen der Kleidungen der Herren / und Land-Leuth» ~ - 26. Kays. Kayftrl. Berichts -Abforderung / wie die Feilschaftender Vidrali« en/auch Pretia Kerum anZuMm? 27. I. Oe. Kriegs -SteS- kntimatron, was gestalten die Kayserl. Be- ' ~ * ■* 28. Kayserl» Paß- Brief für den Iudm Löw Sintzenheimb zur Beys sthaffung der Fourage, 29. Intimation der Kayserl. March- Route, samt der Beylag. 30* Interims-RecejDifie auf btc oben fob Num. 26. begriffene Landschaftliche Beanftags- Pün&a. 31. Landschaftliche Beschwär in pun&o der Taxierung derVi&ua- lieti. - 32* Kayserl. R e/o/ution auf obige Landschaftliche Beschwär wegen Ta-pcmttg der V itizuahetu 3 3. Mnd-Tags-patent wegen Erscheinung der HÄren/ und Land-Leuth Zur Deliberation deß Kayserl. Poftulati Donativi. 34» Lands - Obrigkeitliches Strassen- Patent 35. und Erweiterung deß Marckts-Thor daselbsten. 3 $ Kayserl. Refolution wegen Herbeyschaffung derSchiffan dem Laybach-Strom / wie auch Reparierung der Strassen gegen Ober-Laybach. 37. Land-Tags- Erklärung über das Kayserl. akergnadigstes Poftula- tum Donativum. 38. Kayserl. Resolution wegen Kleidung der Land-Ständen/ wie auch wegen deß Geschützes / Illumination, und Aufzugs der Gült-Pferden/ und anderer Unkosten. 39* Landschaftliches Patent, womit so wol Geist-als Weltliche Herren und Land-Leuth zur Huldigungs-Pun^ion fürgeladen worden» 40. Kayserl. Refolution daß man denen Triestern mit Vidti'aMm fuc; curnrm/ und das Verbott-Padent aufheben solle. 41. Lands-Obrigkeitliches Verbotts - Relaximttg&Patent zu Folge der obig-Kayserlichen Refolution, 42, Refolution: was ein jederErb-Amts-Lehen-Trager an demHuldi-gungs-Tag mit sich zu bringen hätte/ samt Specification, 43. Refolution: in puncto Abschickung etlicher Erb-Huldigungs-Deputierten nacherGratz. 44. Landschaftliche gehorsame Depredmttg von der obigen Deputation. 45. Verordnung an Herrn Landshaubtmann in Krain in pun&o Verbots Relaxirung der Viäruaiiett gegen Fiume / nebst Erklärung/ daß man auch den Steyerischen Verbott gegen 5mm aufheben wolle. 46. Refolution: was Massen bey der Erb- Huldigung die würcklt'che Kämmerer in Mantel-Kleidern erscheinen/ und die nöthige Baldackinm durch die Hof - Kammer hergeschaft werden sollen. 47. Refolution: wie daß für diemitIhroMajest.rc.rc.hereinkvmmende Hartschiern-Ouaräie die Landschaft in Kram mit der Einauar-tierung/und anderen Erfordemussm rn der Bereitschaft stehen solle. 48. Lands-Obrigkeitliches voreiliges Patent in pundto Bereitschaft-Haltung der Vi&ualien. 49. Verbotts - Verordnung an dem Haspergischen Verwaltern/ wegen 50. Refolution nvegen der äepreeirtenSechzeben Tausend Gulden An» ticipation, und an denen zu Dero Herein-reiß verwiegten Zwelff Tausend Gulden annoch abgängiger Vier Tausend Gulden. 51. Kayserliches allergnädigstes Piacet über die bewilligte Sechzehen Tausend Gulden Anticipation pro itmerario. 52, Re- Re/ölution t was gestalten die andere Land- Stände auch ln Man-tel-Kleideren/gleichwie die geheime Räche/und Lammerer bey dem Erb-Huldigungs A<5tü erscheinen können. 53«. Refoiution: daßdie Repräsentanz bey Ankunft/ unddurante Re- üäentiä Seiner Kayserl. Maj. rc. rc. von selbsten auchöre. 54, Refoiution? die Praecedenz zwischen denen Herren geheimen Rä-then/undKamereren zurZeit der Erbhuldigung betreffend. 5 5. Die Landschaftliche Deprednmg wegen Abschickung der Deputaten nacher Gratz wirdet allergnadigist angenehmen. 56, Myserl. immediat Intimation Ihm Majest. rc, K. Aufbkuch von Gräß. 57» Land-Tagö-Außschreibungs-Patent wegen der ausnehmender Erb-Huidrgung. 58. Landschaftliche Beantwortung auf den oben intimirtm KaysM chen Aufbruch von Graß. 59. Kayserl. immediat Intimation, daß der AdtusHomagij nicht an ek nen Sambstag/ sondern an einem Sonntag fürgenohmen werden solle. 60. Refoiution t wegen militärischer Bedienung/ auch UM dessen willen veranstaltender Verpflegung. 6i. Credential'imd reipe&ivfc Paritions - Patent Wegen deß bevoÜ-mächtigten Landschaftlichen Ordinierungs-LommMrij. 62. Der Löblichen Land-Ständen in Lrain Anständ-Pündh in Erb-Huldigungs-Sachen. 63. Land - Obrigkeitliches Patent wegen herbeyschaffender Nacht-Latern. . 64. Immediat-Refoiution: der Grafschaft Görtz/und Gradifca mit der Landfuhr - Robbath zu iuccumrm. 65. Landschaftliche Deprecation wegen der oberdeut - Görtzerischen Vorspann - Concurrenz. 66. D Lands Lands-ObrigkeitlicheS Patent wegen Taxierung der ViÄuab'en/ samt der Taxa. 67. Anrede deß Lrainburgerischen Stadt-Richters/ bey Überreichung der Stadt-Schüssel 68. Erste Bewillkommungs-Amede deß fubftituirtett £)6rtfb£rb Lhristmilde-™ - fter Gedächtnuß unter anderen die Lands - Fürstliche Regierung deren gefamntten Oesterreicherischen Erb-Königreich-Fürstmthumben / und Landen auf Seine jetzt-Regierende Röm. Kayserl. und Königl. Kathol.Majest.rc.rc. als rechten natürlichen Erb-Herrn / und Lands-Fürsten bereits vor geraumber Zeit gefallen seye/und was Massen mehr höchstgedacht-Dieselbe solche auch stracks Mit Göttlichen Beystand angetretten haben. Jmmaffen nun seithero die Zeit / und Lauffe nicht wol zugegeben/ die hergebrachte gewöhnliche Erb-Huldigung in Dero geliebten I. Oe. Erb-Fürstenthum-und Landen zu empfangen / anjeßo aber Sich gnadigistentschlossen haben/solchen Adtum Homagij, wie in anderen daraustigen Länderen bereits beschehen/ also auch m Inner-Oesterreich nunmchro würcklich vor sich gehen zu lassen /und Sich nach dem halben Iunij lauffenden Jahrs/worvon Seine ^ay-serliche Majest. rc. rc. hiernächst den eigentlichen Tag benennen werden/ auf die Reise zu begeben/ auch Dero Außschreibungs-l?Lten- N 2 ten fett verfassen / und Ln Druck legen zu lassen entschlossen seynd/ welche demenächst auch herein gelangen/ und zu männigliches Wissen ^upublicirm seyn werden. Als wird auß in Sachen hereingelangter Kayserl. gnädigister Re/olution, Wienn von 28.Februarij ersthinZhro Ehrsamen Landö schast ein solches biemit pro interim, undvorläuffig notificiut/mit der beygefügten Erinderung / daß zu solchen AM ttt ein / und ändern Land die jenige/fo mitErb-Aemteren begabet/zu erscheinen/ und dabey die gebührende Funtiiones zu verrichten haben werden; wird dahero SieErsame Landschaft sich belieben lassen/ so wol hier-mwegen/ als auch/ was sonst in ein/ oder andttn wegen deß Empfangs/ und deß Erb-Huldiguns A£ttis vorlauffig zu veranstalten/ irnd zu beobachten seyn Mächte/ ihre ehiste Ermderung herauß zu geben. In dem übrigen wollen / Seine Kayserl. Ma/estet gnadigist/ daß mit Gelegenheit der zu solchen Erb-Huldigungs A&dem Herkommen Gemäß fürkehrenden Veranstaltungen die getreueste Herren Land-Stände/aufalle Weiß verständiget/und in Allerhöchst-De-roselben Namen dahin aufs beste ermahnet werden sollen /das Selbe samt / und sonders in diser Begebenheit forderist von allem Seiner Kayserl.Masest.rc.rc. unbeliebigen luxü, unddarauß entspringenden zu vielfältiger Beschwärde gereichenden unnöthigen Kösten abstehen / und von mehr Ällerhöchst-Deroselben Lands-Vätterlichen Milde fest perfuadirt seyn sollen / daß Seiner Kayserl. Majest.rc.rc. vielmehr zu gnädigisten Wolgefahlen gereichm werde/Sie Land: und Stände in ihrer anererbten patriotischen Lieb/ und Devotion von unnöthig- und verderblichen Spefett ftey/ in mässiger Aufführung / als bey fürwehrenden Conjun&uren deß Status publici un-rathsamen Gepräng anzutreffen/ nmb ihnen Dero Kayserl.5^önigl. und LandsKrstliche Huld/und Gnaden/ womit Sie denenselben ohne dem wol beygethan seynd/in Höchst - Deroselben Gegenwarth zu conteftirm. Grätz den 2» Martij 172S. A. derRöm.Kays. auch iiiHlspani» en Jndien/Hungarn/undBöheimb/ Königl. Majest. rc. rc. alhier anwesende geheime Räthe. <8 ) (m 8i Ueneil Kochwürdig -Nurchleüchtig-Mochge- bohrnen / Fürsten/ auch Hochwürdig/ Hoch-undWol» gebohrnen/ Wolgebohrnen/ WolEdl-und Gestrengen Herren A: Einer Ehrs. Landschaft Seiner Kayserl. Malest, k re. Erb. Fürstenthums Lrain. Unseren Gnädig/ besonders freundlichen/ auch lieben Herren/ und Freunden. Maybach. N. 2. Doch-und Wolgebohmer Mraf Mesonderö freundlich / auch lieber Wen und Uramd. M-S ist jedermänniglich vorhin bekannt/ daß nach Weyland der letzthin in Gott verschidenen Kayserl. Maj. rc. rc. jOSEPHO Lhristmildester Gedächtnüs unter anderen die Landsfürstliche Regierung der gesamten Oesterreicherischen Erb-Königreich Fürsten-tbumb/ und Landen auf&äncjetzt- Regierende Rom. Kayserl. und Königl. Lathol. Majest. rc. rc. als rechten natürlichen Erb - Herrn/ und Lands-Fürsten bereits vor geraumer Zeit gefahlen seye/ und was Massen mehr höchst-gedacht Dieselbe solche auch stracks mit Göttlichen Beystand angetretten haben. Immassen nun seithero die Zeit/und Lauffe nicht wol zugegeben/ die hergebrachte gewöhnliche Erb-Huldigung in Dero geliebten I. Oe. Erb-Fürstenthumb: und Landen zu empfangm / anjetzs aber Sich gnadigist entschlossen haben / solchen Actum Homagij, wie in anderen daraustigen Länderen bereits beschehen / als auch in I. Oe. nunmehro würcklichen für sich gehen zu lassen / und Sich nach dem halben Junij lauffenden Jahrs / worvon Seine Röm. Kayserl. Majest. rc. rc. hmnachst den eigentlichen Tag benennen werden/aufdie Reise zu begeben/ auch Dero Außschreibungs-i?Lten- 3 tm ten verfassen/und in Druck legen zu lassen entschlossen seynd/ welche deme nächst auch herein gelangen/ und zu männiglicheS Wissen zu publiciren seyn werden. Als wird auß in Sachen hereingelangter Kayserl. gnadigister Refolution, und Verordnung Wienn von 28. Februarij ersthin Ihme Herrn Ober-Dire&ori ein solches pro interim, und zu dem Ende hiemit liytiiiciret/damit in den ©tfasseit- Reparations-Sßetcf desto eyfriger continuiret/ und selbes zum vollkommenen Stand zu bringen getrachtet werde. Dann an deme beschicht Seiner Äayserl. Majest. rc. rc. allergnädigster Will/ und Meinung. GräH den 2. Marti//1728. $?» der Rom.Kays. auch inHispani- en Jndien/Hungarn/undBdheimb/ Kdnigl. Majest. rc. rc. alhier anwesende geheime Rache. Wem Koch-und AolgebohmmKermWolf Weyckard Grafen/ und Herrn von Gallenberg / zum THurn/und Gallenstain/ Edlen Herrn aufAynöd/Erb-Vogt Herrn zu Minckendorf/ObristErKLandMger^ meistern in Lrain / und der Windischen Marek / der Rom. Kays. Ma/est. re. re. würcklichen geheimen Rath/ Lammerern/ und Landshaubtmann in Lrain / als in Weeg/ und Straffen Reparation - Sachen gnädigist geordneten Herrn OberMiieLtori, Unserem besonders freundl. auch lieben Herrn und Freund. N. 5. MB MBS der Mi von GSkks Gnaden / Erwöhlrer Rom. Kayser / zu allen Zeiten Mehrer öeß Reichs / in Germanien / zu Hispanien / Hungaren / Böhaimb / Dalmatien / Lroatien / und Gelavonien re. re. König/Er^Hertzog zuOesterreich/ Herzog zu Burgund/ Brabant / Mayland/ Gtever/ Lamthen/ Lrain/ und Würtemberg/ Graf zu Hab» spurg/ Flandern / Tyrol / Görtz/ und Gradisea/rc. re. Entbieten N. allen/ und jedenUnserennachgesetztenGeistmnd Weltlichen Obrigkeiten/Prälaten/ Grafen / Freyen/Herren/ Rittern/ Knechten / Statthaltern / Land - Marschallen / Haubt - Leuthen / Lauds-Berweesern/ Burg-Grafen / Vitzdomben/Anwalden/ in-sonoecheit Unserem I.Oe. Hof-Marschall / Ambts-Verwalter/ Quartiermeister/ und Fourirm/ deßgleichen allen Vögten/ Pste-geren/ Bürgermeistern/ Richtern/Rächen/ Burgern / Gemeinden/ Inwohnern/ in Städten/ Märckten/ Herrschaften/ Schlössern /Flecken /und Dörfferen/ wie zumalen insgesamt allen unseren Amt-Leuchen / Unterthannen/ und getreuen / was Würden/ Stands/oder Weesens die seynd/denen gegenwärtiges Unser offenes Patent füv§qä$t würdet/ Unser Kayserlich - Königlich - und Lands-FürstlicheGnad/auch alles gutes / und geben Euch hiemit gnädiglich zu vernehmen : demnach Wir zu Ausnehmung der gewöhnlichen Erb-Huldigung in Unseren getreuesten I. Oe. Erb-Für-stenthumben/ und Landen nach verflossenen/ halben Monat Zum/ die Reise von hier anzutretten Uns gnädigist entschlossen / und da-hero für gut befunden haben / Fürweisere dises Unsere Getreue / Liebe / als Unseren dermahligen Unter-Kammer-Fourier/Heinrich Meichsner/nnd benebens unseren Hc>s-Fourjcr/3ol)ol. gebohrnen/ LLolgebohrne»/ WokEdl-und Gestrenaen Herren A: Einer Ehrs. Landschaft Seiner Kayserl. Majesi. x, rc. Erb . Mrstenchums Lrain. Unseren Gnädig/ besonders freundlichen/ auch lieben Herren/ und Freunden. iaybach. N. 6. UAUK der Wechste von UMtes Gnaden Erwöhlter Römischer Kavser/ zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs re. rc. Encbiechen denen «khrwür- dig-Hochgebohrnen/Unseren Oheimb-und Fürsten / auch Ehrsamen Geistlichen/ Hoch-undWolgebohrnen/Wolgebohrnen/Edlen/ Unseren lieben andächtigen/ und getreuen/ N. denen Ständen gemeiner Landschaft Unserö Hertzogthumö Lrain/ Unsere König-und Lands-fürstliche Gnad/ und alles gutes; und ist Euch vorhin bekant/ daß nach stetigen Aöleibm weyland deß allerdurchleuchtigsten/großmäch-tigsten/ und unüberwindlichsten Fürsten / und Herrn JOSEPH! Römischen Kaysers/ Unserö freundlich geliebten Herrn Bruders Majestät/ undLiebdenKhristmildichster Gedächtnns unter anderen die Landsfürstliche Regierung Unserer gesamten Erb-Königreich-Fürstenthum-und Landen / auf Uns als natürlichen rechten Erb-Herrn/ und Lands-Fürsten bereits vor geraumer Zeit gefallen seye: und was Massen Wirselbe auch mit Göttlichen Beystand stracks an, getretten haben. Wann nun seithero die Zeit / und Läuffe nicht wol zugegeben/ die hergebrachte gewöhnliche Erb-Huldigung in Unserem gelrebken Hertzogthnm Lrain zu empfangen : anjetzo aber Uns gna-digist entschlossen haben/ solchen Achim Homagij nunmchro würck-lich für sich gehen zu lassen / und Uns den zwanzigsten deß bevorstehenden Monats Junij lauffenden Jahrs auf die Reise begeben/euch auch den Tag dises vorhabenden Aä:üs Homagij hiernächst benennen werden; So haben Wir solches durch gegenwärtiges Unser Aar Anß§ 88 CB ) ( Außschreibungs-Patent euch zudem Ende gnädigst ankünden / und zeitlich xubliciren lassen wollen/ damit ihr euch darzu gefast machen/ und in Unserer Haubt-Stadt Laybach erscheinen/ und Uns / als Eueren natürlichen Erb-Hmn/ und Lands s Fürsten die gebührliche Pflicht leisten möget; befehlen euch dahero insgesamt/ und jedem absonderlich hiemit gnädigst/ daß ihr die von Prälaten / Herren und Ritter-Stand in eigenerPerson/ und ihr die von Stadt-uudMärck-ten durch euere abgeordnete mit vollmächtigen Gewalt deß Tagö vor-hero gewiß dahin erscheinet/obbenente Erb-Huldigung sodann auf den folgenden/ als bestimbten Tag gehorsambst leistet/und euch hieran /ausser wissentlichen Gewalt Gottes/nicht hinderen lasset/ dabey auch Unserer euch durch Unsere darinnige geheime Stell der Uns beliebten Aufführung halber intimirten Lands-Vätterlichen/und gnädigsten Ermahnung wolingedenck seyet; allermassenWir Uns all-dessen zu euch gnädigst versehen; und obwohlen Wir auch jeden von euch durch unsere besondere Brieffe hierzu gnädigst gern hätten beschreiben lassen/ so hat doch solches die Mange UnsererGeschäften nicht wol zugelassen/ dahero Wir solches durch dises Unser General-Patent fürkehren wollen: Es solle aber dise Oenera^Beschmb-und Erforderung euch an eueren Freyheiten unvergrissen/und unschädlich seyn. Daran erstattet ihr Unseren gnädigsten Willen/ und Meinung / und Wir verbleiben euch beynebens sambt / und sonders mit Kayser-und Landsfürstlichen Huldm/ und Gnaden wol beygethan. Geben in Unserer Stadt Wienn den 20, Tag Monats Marti/in Sibenzehen hundert-acht-und zwainzigisten Unserer Reiche/ deß Römischen in Sibenzehenden/ deren Hungarisch-und Böheimbi-schen auch in Sibenzehenden Jahre. Ad Mandatum Sac.Caef*& Cathol Majeftatis proprium» Philipp Ludwig Graf vonSintzendorff. Johan Fridrich Graf von Seilern. Iohan.Lhristian Schar. Mchwürdig/ Uurchleuchtig / Aochgebohrne Fürsten / auch Hoch*Ehrwürdig / Hoch-und Wolge» bohrn/ Wolgebohrn/ WolEdel/ und Gestrenge. Wnadig: besonders freundlich / auch liebe Herren/und Freunde. SMAchdeme Seine Kayserl Majest. it. X. qnckdigist entschlossen MD haben / Sich in Oero getreue A Oe. Erb-Lande künftigen Sommer zu erheben/ und bewuster Massen den Erb-Huldigungs-Achim fürzukehren / dahero bet) kündbarer obxrir-unb Überladung deß Landsfürstlichen /Eranj erforderet wird / nicht nur dise J.Oe. sondern auch andere Kayserliche Länder um einem ergäbigen Beytrag gnädigist anzustnnen/ gleichwie in vorigen derley Begebenheiten beschehen/und sowoldise/ als andere Landschaften sich gantz willfährig haben finden lassen; so seynd Seine Kayserliche Majest. rc. rc. zwar in Erwegung deren zu dem Ende leicht vorsehend-merklichen spefett veranlasset/ Dero poftulatum donativi dahin timlitcv gnädigist zu stellen/ daß diseö Hertzogthum Kram wenigist Iwey/ und dreyffig Tausend Gulden beyzusttueren hätte. Jrmnassen mehr allerhöchst - gedacht-Dieselbe aber anderer fett# in gnadigiste Confideration gern gezogen/ daß Seine Kayserk. Majest. rc. rc. an Sie Ehrs Landschaft ohnedem für Heuer ein stärkeres extra ordinari-prxfhmdum pro fiftemate militari gnädigist poftiilitet/ dahero um in billicher Erwegung dessen eines cheilsIH-ro Ehrsamen Landschaft bey solchem Donativo eine Erleichterung/ so viel thunlich/ angedeyen zu lassen/ und doch anderen tbeils auch zu denen unumgänglich-nöthigen Außgaben einiger Massen zu gefol-gen/ gnädigist für gut befunden haben folgendes Expedient zu ergreifen/ daßnemblich Sie Ehrsame Landschaft in Lrain Sechzehen Tausend Gulden/als einen gratis-Seytmg zu bewilligen haben/ darüber aber unter einsten ein gleiches Quantum anticipationd* weiß/ mithin gegen widerzahl - auch Vergüttung6. pr. Cento jährlichen Intereffe anbeymit kräftigster Versicherung / auf ihre eigene Land-Tags-krXttationen Gum pleno jure retentionis beygeschasset/ B b und und dergestaltenvorgeschossen werde/ daß die erstere fünf Jahr das ftipuhrte Interefle zu bezahlen feye/ und sodann die nächst darauf folgende fünf Jahr hindurch die Capitals-Summa selbst mit gleichen Ratis nebst der pro Rata fortlauffmdm Verzinsuttgs - Gebührnus zur facceflivm vollständigen Abstattung gelangen solle / also: daß solcher gestalten das eingangs ermelte Prxftandum zur helfte nur auf blossen Vorschus gegen wider Bezahlung ankommet/ artnebft / wo nicht ein mehrers interefle, da Sie Chrs. Landschaft vileicht die Gelder zu 5- pro Cento aufzubringen vermag / doch ein glerchmässlgeK darfur boniLoiret/andurch die Erzeig-und Bewerckstellung deß Landsfürstlichen gnädigsten Poftulati sehr erleichteret wird. Dahero haben Seine Kayserl. Majest. rc. rc. gnädigst herein refcribiret/ und anbefohlen/daß wir sothane Dero gnädigste Intention , UNd Poftulatum in quanto, modo, & tempore an Sie Ehr- sanre Landschaft unverweilt bringen / und an unseren mit kräftig/ und nachdrucksamer Vorstellung fürwaltcnden krustigen Erwägnü-sen/ und zwar haubtsächlich/daß Seine Kayserl. Majest. rc.rc. Sich in diser Conjunäurzu Ihrer der Landschaft tteu- äevotisten Willfährigkeit forderist gnadtgrst versehen/ nichts erwinden lassen / sondern Sie zu fördersamber ihrer willfährigen Erklärung/auch folgsamen unverweilten Erlag der Gelder ( wie Seine Kayserliche Majest.rc.rc. in Sie getreueste Landschaft das gnädigist-und feste Vertrauen setzen) auf das beste adhortitmfollm. So nun aus in Sachen herein gelangter Kayserlicher gnadi-gister Refblution Wienn von 20. dits 2hro Ehrsamen Landschaft erst- besagten Ende bimit nachrichtlichen erinderet wird/ und zweift len wir demnach ganß nicht/ Sie Ehrsame Landschaft werde so wol in ansehen oberwehnter Motiven/ als auch auß schöpfenden innerlichen Trost/und FreudJhren allergnadigistenHerrn/und Erb-Lands-Fürsten in allerhöchst-Eigener Person in disem Land zu schen/und demselben die angeerbte patriotische Lieb/ und Devotion erweisen zu mögen/ Sich mit ihrer allerehisten Erklärung über obberührtes aller-gnädigstes Petitum, welches zur helfte nur auf ein Darlehen gegen Reichung6.pr. Cento jährlichen Interefle ankommet/mithin einen gantz leidentlichenAntrag in sich begreiffet/ willfährigist einfinden/ und also Seiner Kayserl. Majest. rc.rc. allergnädigster Intention ein vollständiges genügen leisten. Grätz den 2z.Martij 1728. N. der Röm. Kays, auch in Hispanien Indien / Hungarn / und Böheimb/Ädnigl.Maj.rc.rc. alhier anwesende geheime Räthe. Der X ÜS 91 Der Titul außwendig an Eine gesamte Löbl. Land, schaft in Lram/ ut N. 1. N. s. Hochwürdig: Murchküchtig: Aochgebohrne Fürsten / auch Hoch -Ehrwürdig/ Hoch- und Wolge-bohrn/ Wolgebohrne/Wol-Ldel / und Gestrenge Vnädig» besonders freundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde. >Emnach Seine Kaystrl. Majest.rc.rc. zu Beförderung höchst-» Deroselben Diensts m denen wegen der Kayserl. beyorste-henden Reise nacher Inner-Oesterreich zu Ausnehmang der Erb-Huldigung vorfaiiendm nöchigen Expedition: und Veranstaltungen der Befördersamben aller Orten zu beschehen habenden deübe-rir-expedir-und exequirtmg Halber für gut angesehen / und gna-digist refolvitet haben / daß unter disem geheimben Praefidio eine wolgewachsene Confercnthl-Söerfbmblung mit Einberuffung taug-lichmnd erfahrner Deputaten m denen Unseren Stellen/ wie auch von der Landschaft in Steyer/ und wen Wir weiters (jedoch nur pro qualitate materia? deJiberandae, 8c exequendae fiUMTfafyctt ) darzu nöthig erachten werden/ angeordnet/ und dtstrConfercntial-Versamblungdie von Seiner Kayserl. Majest. rc.rc. an Uns wegen obgemelter Angelegenheiten gnadigist erlassende Verordnungen/wie auch die von Uns/ und ingleichen von denen übrigen Stellen ex officio, und proprio motu zu bewürcken nöthig erachtende Prarpara-toricn zudem Ende angezeiget/ und übergeben werden/ daß dise so-gestalten von allen Stellen/ und nöthigen intervenierten cum ple-nipotentiä ad deliberandum, 8c conciudendum Zusammengesetzte Conferenz in allen denen jenigen Vorsallenheiten/ wo sie keinen erheblichen Anstand findet/ zu gewünung der Zeit / und abschneidung aller Weitläuffigkeit so gleich schlüssen/ brevi manu expediren/tmb zum fpecial Bejorger der Execution aller der Conferenz-SchMß-und Expeditionen Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. würcklich-und Znner-Oesterreichischer geheimber Rach/Herr Jacob Ernst Grasvon B b 2 Les- H2 W ) < W Leslie gnädigist ernennet scyn solle: In jenen Begebenheiten aber/ wo Sie Conferenz einen erheblichen Anstand findet / dieselbe sich bey Uns dißfahls anfrage/ und ihr Gutachten eröfne/ und daß Wir Sie Conferenz darüber verbscheiden/ dafehrn Wir aber auch dabei) erhebliche Anstande / und Bedencken findeten/ welche die Landsfürstliche gnädigste Decifion» oder Approbation erforderen / Wir Seiner Kayserl. Majest. rc.rc. dieselbe gantz fördersamb mit beyge-ruckter auch Unserer räthlichen Meinung zu erst-berührten Ende allerunterthänigist einschicken sollen. Als wird auß in Sachen hereingelangter Kayserl. allergnj-digster Refolution Wienn von 24. ditö Zhro Ehrsamen Landschaft ein solches ad notitiam hiemit nachrichtlichen ermdcret. Graß den 27. Martij 1728. N. der Rom. Kays. auch in Hispanien Indien/Hungarn/ und Böheimb/ Königl.Majest. rc.rc. alhier anwesende geheime Rache. Römischer Kavser / zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs / r§. re. Whrwürdig: auch Hochgebohrne Fürsten/ Hoch»und Wolgebohrne/ Wolgebohrne/Edle/Ehrsambe/ Geist-- lich: Ändachkige / und liebe getreue. Was Unsere darau-stig-Kayserl. Hof-Kammer für eine Auskunft ratione deren Erb-Aemtern in disem Unseren I. Oe» Landen / so bey Unserer von UnS allergnädigist ausgeschribenenErb-Huldigungzu erscheinen haben/ zu inberührten Ende verlange; solches i\i auß dem Anschluß mit mehreren zu ersehen. c So nun zu Folge Unserer in Sachen herein gelangter Kayseck gnädigsten keiolmion, und Verordnung Wienn von 24. Martij ersthtn Euch über das Jenige/ was Euch unter 20. ejusdem m hac ma- materia aufgetragen worden ist/ zu dem Ende hiemit gnädigst bey-geschlossen wrrdet/ aufdaß Ihr refpedu aller alldortiger Erb-Aem-ter die verläßliche Auskunft in ein-und ändern/ und auch über die Quaeftionem re/pedtu fubftitutionis in VertrettUNg solcher Erb- Aemter/ daß/ wann der wahre Lehens-Trager auß rechtmässiger Ur-fach abwesend ist/weme Er ex coinveftitis fubftituirm könne V Euere räthliche Erinnerung (so bald es nur möglich ist) an Uns alhero gehorsambst eröffnen sollet/dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grätz den 2. Monats - Tag Apriüs Anno 1728- Man Joseph Graf von/ undzuLewenberg Statthalter-Alnts-Verwalter. Commiflio Sacrae Csefarex, 8c Cathol. Majeftatis in Confilio. Man ErnstLarl von Orttenhoffen Lanßler. Iohan Georg Leüttner. Johan Joseph von Högen. men Wyrwuwlg/aucy WocygevoyrnenMuc- sten/ Hoch.und Wolgebohrnen/Wolgebohrnen Edlen/ Ehrsamen/ Geistlich/ Andächtigen/ und Unseren lieben getreuen A. denen Ständen gemeiner Landschaft Um sers Hertzogthum Lrarn. Maybach. N. 10. KAUM von Taktes Unaden Drwchlker Römischer Kayser / zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs rc. rc. " S c Ehr» W ) Ghrsam^Geifllich«Andächkig»auch Hoch.und Wolge» bohrne/ Wolgebohrne/ Edle/ liebe Getreue. Demnach Wir auf die / wegen verlangter general und /pedal-Auskunft deren 3» Oe. Erb-Aemter deren Lchen-Trageren samtJhren Infignien/tmb Wappen zu Uns unterthänigist erstattete Bericht unter anderen auch allergnädigst refolvitt/ und haben wollen / daß/ weilen derFrantz Antoni Grafvon Auersperg / als Erb -Land-Kammerer/ und Erb-Land-Marschall daselbst in Arain seine Obligenheit wegen seines Alters/ und Unpäßlichkeit nicht selbst verrichten kan/ folgsam Wirhe-finden/ daß auß denen Lehen-Brieffen erfchen werde / ob der Lehen-Trager unbefchrenckten Fueg zu fubftituirro habe/ wie Er sich dessen unterfanget? von derGehörde aller Fleiß angekehretwerde/ um För--ersamb auf dem Grund zu kommen/ solte nun solche facultas fubfti-tuendi in seinen dißfähligen Lehens-Brieffen nicht begriffen sepn/so wollen Wir zu gewünnung der 3dt ex nunc pro tune gnädigist verordnet haben/ daß solchen fahls das Erb-Kammerer^Amt der Adam Seyfrid Graf von Auersperg/ als Senior, und nächster Anwarther von rechtswegen verrichten/ und das Erb-Land-Marschall-Amt der in Senio nachfolgende Invcftitus vertretten fotte / wo sonsten de-nenselben keine erhebliche Exccption zu machen ist/welches auch als eine General-Regul bey allen anderen Zählen/wo die Lehen-Trager nicht selbst Ambtiren/ in Vertretung deren Erb-Aemteren mithin auch refpedü deren beyden Grasen von Herberstein wegen Ihrer Erb-Aemter alda in Steyer zu obfervirm ist / maffen Uns Euere cm gerathene Vorschläge hierinfahls nicht anständig seynd/ indeme Wir niemand in seinem Recht/und Befugnus verkürtzet iviffen wollen/ wobey dann Uns eben auch frembd zu vernehmen gewesen/ daß Ihr/ von welchen doch aufs höchst mir allein eine Information in diser de natura iua Unserer Lands-Fürstlichen Lehen in Euere Aäwitet gar nicht gehörigen Materia abgefordert werden könte/ Euch mit solchen Vorschlägen heraus gelassen / in welcher Conformitet Wir disem-nach auch die Graf Schrottenbachische Difpenßition ratione deß Erb-Fürschneider-Amts in Steyer gnädigist geschehen lassen können/ da anbey auch die ordentliche / und vollkommene Speciticationett/ worinnen eines jeden Lands - Erb-Aemter / dann die Lehen-Trager samt ihren Infignim/tmb Wappen/und deren/so erloschen seynd/ in wol/ und deutlicher Verfasten-Anßkunft innerhalb acht Tägen einzuschicken seynd/ als in widrigen die Morofe sitzen gelassen / und andere an ihre Statt zu benennen Wir wurden veranlasset werden. Als werdet zu Folge Unserer hereingelangt - Kayserlich - gnädigsten Refolution, unb Verordnung Laxenburg von 5. dits Ihr dessen b iemit nachrichtlichen gnädigst erinneret/und das in Sachen gnädigst anbefohlene in allweeg gehorsambst zu beobachten wissen/ dann an deme beschicht Unser gnädigister Will / und Meinung. Grätz den 10. Maij/1728. Johan Lhristoph Graf von/ und m Wildenstain/ Statthalter. Commiflio Sac. Csef. & CathoL Majeftatis in Conßlio. Johan ErnstLarl von Orktenhoffen Lantzlek. Johan Georg Leütüier. Frantz Antoni Utschan. Denen Khrsamb-Oeifflich- Andächtig-auch Hoch^und Wolgebohrnen/ Wolgebohrnen/ Edlen/ litt* seren lieben getreuen Wolf Weyckarden deß Heil. Röm. Reichs Grafen/ und Herrn von Gallenberg/ Obrist. Erfand»Jägermeistern in Lrain/llnserem würcklich geheimen Rath/Lammerern/ und Landshaubtmann in Lrain/ wie auch A. und A. Einer Ehrsamen Land» schaft Un-ers Hertzogchums Lrain Verordenten. aybach. x N. ». WD von DQttes Dnaden Uttvkhlter Römischer Kavser / zu allen Zeilen Mehrer deß Reichs/re. re. Le- Ehr. Ghrsambe / Geistlich / Andächtige / auch Hoch * und Wolgebohrne/ Wolgebohrne/ Edl / liebe Getreue. Aus Eueren an Uns fab dato Laybach den iZ. hu jus in Unterthänigkeit gehorsamsterstattetenBericht/und dessen Beylagen istUns deß mehreren gnädigst zu ersehen gewesen/ was Massen der Difmas Graf von Auersperg das Land-Marschall-Amt die homagij daselbst in Arain zu vertretten depreeiret/ demselben hingegen ex famiiia in Senio der Antoni Joseph Grasvon Auersperg derzeit folge / mithin 2hr: Wir gernheten ermelten Antonio Jo/epho Grafen von Auersperg per Re-folntionem, auf daß derselbe besagtes Land-Marschall-Amt daselst in Krain die homagij gehörig vertretten solle / gnädigist anzubefeh-len inständig gebetten habt. Immassen nun Wir es bey sothanen Eueren in Sachen unter-thänigst erstatteten Bericht gnädigst verbleiben lassen / und wirdet solchemnach bedeuter Antoni Joseph Grasvon Auersperg das Obrist-Erb-Marschall-Aim aldorten in Lrain / wie behörig zu vertretten wissen. Als wirdet Ihr dessen hiemit nachrichtlichen gnädigist erinnert. Massen dann eben ein solches inberührten Grafen Antoni Joseph Grafen von Auerfperg fub hodierno allschon von daraus bedeutet worden ist. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grätz den 19> Junij/1728. Man Lhristoph Graf von/ und jtt Wildenstein/Statthalter. Man Ernst Larl von Omenhoffen/ Lantzler. Commillio S-ac. CazL Sc Cathol. Majeft. in Confilio. Johan Georg Leüttner. R. Mohrenfels. Der auswendige Eitul an Herrn Landshaubkmann / und HerrenVerordente in Kram wäre/ wie üib N. iot m > (a» 97 N. 12. M Endes unterschribener Urkunde hiemit/ daß zwi» schm dem Obrist-Jägermeister / und ObristErb-Stäbelmeister/ ObrisdErbschmck/ Obrist-Fürschneider/ und Obrist-Trucksäß deß Hertzogthum Kram wegen der prLeeden?. eine Strittigkeit entstanden/ damit aber diser der vorstehende Aärus der Erb- Huldigung nicht turbirt werde/ dise Sachen dahin veranlast worden/damit die völlige StrittigkeitJhroRöm. Kayserl. Majest. rc. rc. ad deciden-dum allergehorsambst remittirt werden/ interim aber ich sie mit du sem unter meiner Handschrift/ und Petschafts-Fertigung Revers versehen soüe/treulich/undohneGefährde/AÄum Laybach den 27, September/ 1651> Z Sigillum \ \ inverfumJ G: D: Gr: Khißl. N.13. UABO Von Wittes Unadm Urwchlter Römischer Kayser / zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs/ re. re. Dhrsame/ Geistlich / auch Hoch.und Wolgebohrne/ Wolgedohrne Edle/ liebe Getreue. Demnach Wir aufdie wegen Verlangender general-und ipecial - Auskunft refpe&ü Unserer I. Oe. Erb -Aemteren/ und derer Lehen-Trägeren samt ihren Intignim / und Wappen zu Uns allerunterthänigist erstattete Äor-Bericht / auch über Unserem Sachen dißfahls/ soviel das Obrist-Erb-Kammerer/ und Erb - Land - Marschall - Amt betrift/ Euch fub hodierno schon bemts gnädigst intimiite Refolution, fehrners auch D d rati- ratione deß Erb-Land - Jägermeisters - Amts daselbst in §rain re-folvirt/ und gnädigst haben wollen/ daß / weilen Unser aldortiger Landshaubtmann WolfWeyckardGrafvon Gallenberg/als Lehen-Träger wegen seiner Landshaubtmannischer Verrichtung demselben nicht abwarthen kan/sein Bruder Seyfrid Balthasar/als nächster Anwarther zurFundtion admittirt werden. Deßgleichen solle auch weiters refpedü deß Erb-Land -Stäbelmeister - Amts daselbsten in gmtn/ wann der Lehen-Trager Georg Sigmund Freyherr vonEckh ex addudtis impedimentis, & rationibus nicht selbsten diemn kan/ nicht sogleich außderFauiiia mit Aufsuchung eines Subffituti geschritten / sondern der Joseph Ferdinand Freyherr von Eckh / und Hungersbach (welcher sich über die vorgebentlich ihme zu Gehör gekommene unzeirig/ und ungegründ intentirt werden wollende Ex-cJudirung seinerPerson in Kraft beygebrachten Anschlusses beschweret/ und um rechtlichen Schutz dißfahls allerunterthanigist anruf-set) zur Function ungehindert deren beygeruckten Ausstellungen gelassen werden/ weilen sein Petitum bey Uns rechtlichen Eingang findet; und zumahlen der praecedenß- Stritt zwischen dem Erb-Land-Jagermeister-Amt / dann dem Erb-Land-Stabelmeiskr / und anderen deme nachfolgenden Erb-Aemteren sich dermahlen wegen Enge der Zeit/ und Abgang deren strittigen Partheyen-behelffen nicht wol so geschwind entscheiden lasset; als soll auch dtj?mahl(falvis utri-usque partis juribu8 ) durch dem vorhin gepflogenen Revers de non, prarjiidicandö, den besorgenden Difput abgeholffen / und sodann Zu rechten Zeit die Sache zur Unser Landsfürstlichen allergnädr'gsten Decilion mit Gutachten gebracht werden; und wollen Wir annebst nicht weniger die Auskunft/wer das Erb -Silber-Kammerer-Amt daselbst in Lrain zu Lehen trage/ nachmalen alles Ernsts abgefordert haben/ wie dann deßgleichen die Erklärungen deß Fürstens von Lam-berg/Liebden/ratione deß Erb-Stallmeister-Amts/ dann deß Era-sinnb von Sauer wegen deß Erb-Fürschneider-Amts/ und deß Frantz Antoni Grafen vonLantheri wegen deßErb-Falckenmeister-Amts mit angesetzt- 8. tägigen Termin, und Bedeutung/ daß Wir in widrigen andere Anständige Subjedhi zu disen Fundionm benennen wurden/ fub hodiernovo« darauß anbegehrt worden seynd. Schlüßlichennun/undletztlichen befehlen Wirso gnädigst/als ernstlich/ daß an Uns das Totum refpedü der von Uns dlses Unseres daselbstigen Erb-Lands Lrain von geraumer Zeit her erwarthen-den standhaften/und Vollkommenen in ordentlicher Specification, worin- Törinnen alle Euere Erb - Aemter/ dann die Lehen-Trager samt Ihren Infignien, und Wappen/und denen/ so erloschen seynd/ wol/ und deutlich verfafte Auskunft/ und zwar inner denen nächsten obr angesetzten 8. Tägen/ wo in widrigen Wir die dißfählige Morofos sitzen zu lassen/ und andere an Ihrer Statt zu Unserer Bedienung zu benennen veranlasset seyn wurden /gehorsamst eingeschickt/ auch auf die ln^men/und Wappen nicht vergessen; dises alles aber mit einem mehrern Ernst/ und Nachdruck/als biß dato gespühret worden/ bewürcket werden solle. Als wirdet zu Folge Unserer in Sachen hereingelangter Kays, gnädigsten Refolutjon, und Verordnung Laxenburg von 5. dits Euch ein solches hiemit nachrichtlichen gnädigst erindert; und werdet Ihr solchem nach dem hlerinfahls gnädigst Anbefohlenen in ein so wol/ als anderen gehorsamst nach zu leben wissen. Dann an deme beschicht Unser so gnädig,t-alö ernstlicher Will/ und Meinung. Gratz den io. Mai//1728. Man Joseph Graf von/ undzuLeweriberg Statthalter-Amts-Verwalter. Commiffio Sa er ae Csefareas, Sc Cattiol. Majeftatis in Confilio. Man ErnstLarl von Omenhofen Lantzler. Iohan Georg Leüttner. Johan Joseph von Högen. Der auswendige titul an Herrn Landshaubtmarm / und Herren Verordnte in §rain wäre/ gleichförmig mit N. io. N. 14. RAUM von UDttcs Mnadcn Mwchlter Römischer Kayser / zu allen Jetten Mehrer deß Reichs k k Khrsamb^Geistlich^Andächtige/auch Hoch ♦ und WA gebohrne/Wolgebohrne/Edel/liebeGetreue:auchHoch^ wtb Wolgebohrner/ lieber Getreuer. Welcher gestalten der Fürst vonLamberg/ als Obrist-Lehen-Träger deß Erb -Land-Stallmeister- Amts daselbst/ dann der Erasamb Graf Sauer/ in Abwesenheit deß Malteser-Ordens-Rittern Jgnatij Grafen Sauer/ alsObrist-Lehen-Tragers deß Erb-Land-Fürschneider-AmtS aldort zu dißfallig bey der bevorstehenden Erb-Huldigung zu vertretten habenden Aemteren an statt Ihrer den Franß Hörward Grafen von Lamberg/ und re/pedtivfc Leopold Grafen Sauer fübftimirt, und Unsdahero so ein/als andere Erklärung zu hierüber Schöpfung Unserer gnädigsten Refolutionin Lopia gehorsamst beygeschlossm habt/ solches ist Uns auß Eueren Bericht-Schreiben von n. Marti/erst-hin deß mehreren zu vernehmen gewest. Jnrmaffen Wir nun Euch an Unsere in Sachen diser Erb-Aem-ter unter dato Wienn den 5. dits ergangene: und den 10, darauf Euch hinein intimste Kayserl. allergnädigste Refolution zu gehorsamster Nachlebung jowol rcfpe&ü iubftitutionis deß Grafen von Lamberg/ als auch deß Grafen Sauer angewisen haben wollen. Als werdet Ihr dessen loco reccpifse htemtt nachrichtlichen «rindert. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grätz den 14. Maij/1728. Man Lhristoph Graf von/ und zu Wildenstein/ Statthalter. Commiffio Sac. CxL Sc Cathol, Majeft. in Conlilio. Johan Ernst Larl'von Orttenhoffen/ Kantzler. Johan Georg Leüttner. Johan Joseph von Högen. Der außwendige Titul wäre / wie fab N. io, X M ioi N. 15- von WQttes Mnaden Krwchlter Römischer Kavser / zu allen jetten Mehrer deß Reichs/«, ic Mrwürdig *• Hochgebohrne Fürsten / auch Hoch * und Wolgebobrne / Wolgebohrne / Edle/ Ehrsamb/ Geistlich Andächtige/ liebe Getreue. Aus was Ursachen hie Gebrüder/ Sigmund / und Difmas Grafen von Auersperg die Ihnen bey bevorstehenderErb-HuldigunginArain obligendeVertret-tung deß ObrisdErbLand - Marschallen-Amts gehorsamst depreci-ret/ dahingegen zu dato weder die Graffen Sauer/ noch die Graffen LantheriwegenVertrettungdeßErb-Land-Fürfchneider/ und refpe-&ivt Erb-Land-FalckMmeister-Amts eine verläßliche Erklärung von stch gegeben / und Uns daheroZhr um den aldortigen Verordneten Antoni Josephen Grafen von Auersperg/ als nach obgedachten bey-den Gebrüderen Senioren in Familia zu Vertrettungdeß ErbLand-Marschall-Amks / den Leopold Grafen Sauer / und Frantz Antoni Grafen vonLantheri aber der anderen zwcy/als Erb-Land -Fürschnei-der/und refpedHve Erb < Land-ZMenmeisteEemtern mit Nachdruck verhalten zu lassen / dahingegen den dasErb-Trucksäffen-Amt zuvertretten habenden §arl von Hochenwart von Beybringung deß nur vor alten Zeiten pro infigni gebrauchten ReichsApfel zu difpen-iiren/ unterthänigistgebetten habet/solches istauß Euerem Bericht-Schreiben von 29. Junij erschin deß mehreren zu vernehmen gewest. Jmmaffen Wir nun unter heutigen dato dem Antoni Joseph Grafen von Auersperg/ daß derselbe als Senior Familie nach denen Gebrüdern Sigmund / und Difmas Graffen von Auersperg das Erb-Land-Marschall-Amt in Krain bey der bevorstehendenErb-Hul-digung vertretten solle/bereits aufgctragen/dem Frantz Antoni Grafen von Lantheri aber anbefohlen haben/daß/wann er das Obrist-Erb-Land-Falckenmeistcr-Amt daselbstin Kram nicht vertretten könne/zu folge der Kayserl. allergnädigsten Refolution den altern nach rhme in Familia ohne Anstand benennen/ und anhero berichten solle. E e Als Als werdet Ihr dessen mit dem Beysaß: daß der Leopold Graf Sauerdas Erb-Fürschneider-Amtaldort in ffratn zuvertretten ftch alschon erkläret/ und Wir refpedtu deß Reichs-Apfels deß Sari von Hochenwartdas Gehörige bereits expedirt/und difen Euerem Bericht nach Unserem Kaystrl. Hof abgegeben haben/ loch recepiffe nachrichtlichen erinnert. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grätz den z.Julij/1728. Johan Lhristoph Grafvon/und zu Wildenstain/ Statthalter. Commifflo Sac- Cast & Cathol. Majeftatis in Conülio. Johan Ernst ^arl von Orttenhoffen Lantzler. Johan Georg Leüttner. Johan Joseph vonHögen. Der auswendige Titul an die Löbl. Landschaft inLrain ist gleichförmig mit dem obigen lut» N.9. N. 16. KN8K 6011 SSfW säiiabcn Lrwchlker Römischer Kayser / zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs/ re. re. Ghrsamb^Geistlrch Andächtige/ auch Hoch>und Wol» gcbohrne/ Wolgebohrne/ Edle / liebe Getreue. Demnach die Nothdurst erforderet/ daß zu Unserer bevorstehenden Reiß »acher Grätz / und Unsere übrige I. O. Länder einige Unsere Leib-ui.d anderer Hos-Skatt-Wägen voraus geschickt werden; Als ) ( ÜS 103 Als haben Wir zu Folge Unserer eingelangter Kayserl. aller-gnädigsten Refolution, und Verordnung Wienn von 27. Martij ersthin / und deß in Sachen unter heutigen dato alda abgefasten Conferenz-Euch solches zu vorläufiger Nachricht/ und weiterer Obsorg/ damit sodann die hierzu benöthigte / und in der nachkommenden Specification benennende Vorspann / so viel das Land §rainöetrist/ jedesmahlen von Station zu Station unter Ob-ficht eines reitenden VierttetCommiflarij in Zeiten veranstaltet^ von dort auß beygeschaftet werde/hiemit gnädigst erinderen wollen. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grätz den 2. April/ 1728. Johan Joseph Grafvon/ und zu Lewerrberg Statthalter Ambrö-Verwalter. Commiffio Sac* Csef. Sc CathoL Majeft. in Confilio. MaxIoseph Graf von Schratkcnbach. Joseph Ernst Larl von Orttenhoffea/ Lantzler. Joseph Augustin Wenck. Denen Lhrsamb - Oeiffsich - Andächtig-auch Hoch-undWolgebohrnen/Wolgebohrnen/Edien/Un-seren lieben getreuen N: Präsidenten/ und Verordne« ten Einer Ehrsamen Landschaft Unjers Hertzogchumb Lrain. Maybach. N. 17. von MMtkes Gnaden Kwehlker Römischer Kayser zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs/ re. re. Ehrsam^Geistlich^Andachtige/auch Hock>und Wolge^ bohrne/ Wolgebohrne/ Edle/ liebe Getreue. Es ist bekannt/ welcher gestalten Wir Unsere Reiß daher in Steyermarck/ und die übrige 3* Oe- Länder von Laxenburg auß/ über Neustadt/ und von dannm in drcy Tägen anhero nacher Grätz fortzusetzen gnädigist gesinnetseynd. Wie nun aber sich gezimmenwill/ daß an denen /enigen Orten/ wo Wir auf sothanner Reiß eintreffen werden / die Bürgerschaft in das Gewehr gestellet/ die etwa vorhandene Stuck gelöset/ und dle sonsten bey dergleichen Reisen einen Lands-Fürsten gebührende Ehren - Bezeugungen veranstaltet werden. Als hat man in Kraft hereingelangter Refölution, und Verordnung de dato Wienn den 27. Marti/ ersthin/ und deß in Sachen unter heutigen dato alda abgefasten Conferenz-Schluß zur Nachricht und Fürkchruug deß wettern Euch ein solches hiemit erinneren wollen. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grätz den 2. April/1728. Johan Joseph Grafvon/undzuLewenberg/ Statthalter-Amts-Verwalter. Commiflio Sac. Cxt & Cathot Majeft. in Confilio. Max Joseph Graf vonSchmttenbach. Johan Ernst Larl von Orttenhoffm Kantzler. Joseph Augustin Wcnck. Der auswendige Tltnl an die Herren Verordente in Lrain ist gleich mit dem vorhergehenden fub N. i6. N. 18. X Kochwürdig - Uurchseüchtig - Wochgebohrne Fürsten/ auch / Hoch»Ehrwürdig / Hoch»und Wol-gebohrne/Wolgebohrne/WoKEdl/ und Gestrenge. Mnädig/ besonders freundlich / auch liebe Herren/und Freunde. HMM daß sich gezimmm will / daß an jedem Ort/ wo Seine M) Kayserl. Majest. rc.rc. in Jhro hereinreiß in/ und durch di-se J. Oe. Länder zu Mittag/oder Nachts eintressen werden/sonderbar einige Lands-Mitglieder deffelbigen Lands zur Aufwartmnd Bedienung sich einfinden / und ntichfbdmte auch erforderlich ist/ daß für die voranschickende Kayserl. Leib,und Hof-Statt-Wägendie hierzu benöthigte Vorspann jedesmal von Station zu Station unter Obsicht eines reitenden Viertl - Commiflarij in Zeiten veranstalt tet werde. Als wirdet aus in Sachen herein gelangter Kayserl. gnädig flerReiolution Wenn von 27. Marti) Jhro Ehrsamen Landschaft ein solches zu Jhrerseithiger Befolgung eines / und deß ändern hie-mit nachrichtlichen erindert. Gratz den 2. April/172 8. A: die in Erb£ Praefident,und wtot* denke alda. Fügen allen / und jeden Geist-und Weltlichen Herren/ und Land-Leuthen/ Grund-Herrschaft- und Obrigkeiten nebst erbietung Unserer freund-und gutwilligen Dienste / und Grusses eines Jeden Gebühr nach hiemit zu vernehmen. Demnach Seine Kayserl und Königl. §arhol. Majest. rc.rc. dahin allergnädigst an-beohlen/ daß bey allerhöchst -Deroselben Ankunft laut beyligender Pündtm so ml mit Vitiruaiicn/ als anderen Notwendigkeiten nicht allein die Stadt achter/jondern auch das Publicum, wo allerhöchst-Dieselbe durchreisen / oder paflirm werden / zu Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. Hof-Statt für Leuth -und Pferde genugsam sich zu versehen haben. ' Als ist in der Röm.Kayserl. und Königl. gathoL Majest. rc. rc. Unsers allergnadigsten Herrn/ und Erb-Lands-Fürsten Namen/ dann von Landshaubtmanschaft in §rain/wie auch diser Einer Löbl. Landschaft alda tragenden Pndident, und Verordenten-Amts-We-gen/an alle/ und jede/Geist-und Weltliche Herren/ und Land-Leuth/ auch Grund Herrschaften/ und Obrigkeiten/ Unser gantz gemessener Befehl hiemit/ daß dieselbe sich zu allerhöchst- ernennter Kayseti Majest. rc. rc. Hereinreiß/wo allerhöchst-Dieselbe durchreisen/oder paffirm werden/ Znnhalt beyligender Pünd:en/ so viel sich alhier im Land aäapmm lassen / auch mit genügsamen Viäualien/ und Ff 2 am anderen erforderlichen Nochwendigkeiten zu Seiner Kays.Ma/.rc.re. Hof-Statt für Leuth/ und Pferde genüglich versehen sollen; dann an derne beschicht mehr allerhöchst- Seiner Röm. Kays, auch Königl. Kathol. Majest. rc. rc. allergnadigster Will/und Meinung/ darnach sich dieselbe §u richten wissen werden. Datum Laybach den 4. May/ 1728» (LS.) (LS.) (LS.) (LS.) (LS.) (LS.) N. 2». Römischer Kayser zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs/ re. rc. Rchrwürdig/Hochgebohrne Fürsten/ auch Hoch > und Wolgebohrne/ Wolgebohrne/ Edle/ Ehrsame/ Geistli» che/Andächtige/ liebe Getreue. Es ist albemts auß ver- schidenen hereingelangt - und hinein intimirfat gnädigsten Rcfolu-rion - und Verordnungen bekannt/ wasgestalten Wir Uns entschlossen haben/ Unsere Reiß herein in Steyermarck/ und so fort weiter m Unsere übrige I. Oe. Länder in zukünftigen Monat Iunij m zutretten. Wann nun aber diser Unserer weither hinein fortzusetzen vor-seyender Reiß besonders nöthig seyn will/ daß zu erforderlicher Sub-fiftenz aller sowol zu Unserer eigenen Bedienung / als zu Unserer Hof- Statt - Nothwendigkeit/ und sonst anderer zu Bedeckung mit-gehender Harchier-Guarde, und Cavaleri-Pfert) / anFourage, als Habern / Heu/ und Stroh eine Fürfchung veranstaltet / und ge-macht werde. Als ist zu Folge deß in Sachen an heut ^saftm Conferenz-Schluß Unser gnädigster Befehl hiemit/ daß Ihr sorgfältig gehörig W ) C !W io«> rig daran/und darob seyn sollet/ damit zu imen OHen / wo Wir Unsere Station es halten/und durchreisen werden/ eine genügsame Pmviiion für Unsere Eigene/ als für Unsere Hof-Statt / auch zu Unserer Bedeckung mitgehende Harchier, und Cavalieri-§>fcrt>c/ an Habern/ Heu/ und Stroh in Zeiten beygeschaft werde. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grätz den 6. April/1728. Johau Lhristopl) Graf von/ und zu Wildenstein/Statthalter. CommiEo Sac. Csef. Sc Cathol. Majeft. in Confüio. Johan Ernst Larl von Ortkenhoffen/ Kanßler. Iohan Georg Leüttner. Johan Joseph von Högen. Der außwendige Titul an die gesamte ItfKSanb* schaft in Lrain ist gleichförmig mit dem obigen lub n. 9. N. 22. Wir/ WolfWeyckard deßKcis. Uöm. Reichs Graf/ und Herr von Gallenberg / Edler Herr zu der Aynöd / Herr der Herrschaft Eekh / tzerrzum Thum / Rossegg/ und Gallenstein Srb«Vogr-Herr zu Mün-ekendorf / Obrist-Erb-Land - Jägermeister in Lrain/ und der Windifchen Marck / der Rom. Kayjerl. Majest. re. re. würcklich geheime Rath/ Lammerer/ und Landshaubkmann in Lrain. Und A. Einer Löbl. Landschaft diseö HerkogthumbS Präsident,tmb veror- denke alda. Fügen allm / und jeden Geist-nnd WeltlichenHer-ren/ und Land-Leuchen/Gruud-Herrschasteu und Obrigkeiten/ oder G g de- -erenselben Verwaltern/ Pflegern/ Bestand-Inhabern/Richtern/ und Gemeinden nebst Erbietung Unserer freund-und gutwilligen Dienst-und Gruffeö eines jeden Gebühr nach hiemit zu vernemben: daß wegen Jhro Majest. rc. rc. deß Kaysers / Unfers allergnädigsten Herrn/ und Erb-Lands-Fürsten heueriger Hereinkunft die unter den 18. nächst- abgeruckten Monaths Martij versamlet-geweste Geist-und Weltliche Löbliche Land-Stände vor unumgänglich nöthig zu seyn erachtet/ und geschloffen haben / daß von nun an/ biß allerhöchst-gedacht SeineKayserl. Majest. rc. rc. miß dem Land wider-um zuruck gegen Steyer abrucken werden/ alles Jagen/und Schüssen in dem ganßen Land so wolaufdas grosse/ als kleine Wild-auch Feder-Wildpräd/ wie das immer Namen haben mag / um damit allerhöchst- Dieselbe/ und Dero Hof- Statt zeit Ihrer Anwesenheit alhicr desto besser versehen zu können/gäntzlichen eingestelt/ und ver-botten seyn solle. Solchemnach dann ist in der Röm. Kays, und Königl.§athol. Majest.rc.rc.Unsers allergnädigsten Herrn/ Herrn und Erb-Lands-Fürsten Namen/ dann von Landshaubtmannschaft in Kram / wie auch diser Einer Löblichen Landschaft alta tragenden Präsident, und Verordenten Amts-Wegen an alle/und jede Geist/ und Weltliche Herren/ und Laud-Leuth/Grundherschaften/und Obrigkeiten/oder derenselbenVerwalter/ Pfleger/ Bestand-Inhaber/ Richter/ und GemeindeUnser gantz ernstlich/und gemessener Befehl hiemit/das de-me inallwegen nachgelebt/ und dises Verbott alsogleich von jeder Grund-Herrschaft in ihren Temtorio kundtgemacht/und pubüci-rct/ auch auf die Ubertretter/denen ohne VWnc^ion, jedoch nur unter diser Zeit/ und so lang dises Verbot dauret / die Röht zu benemr ben seyud/ genaue Obacht getragen werden solle. Darnach sich ein jeder zu richten/ und vor Schaden zu hüten wissen wird. Dann hieran beschicht mehr - allerhöchst Seiner Röm. Kayserl. und König!» Kathol. Majest. rc. rc. allergnädigster Will/ und Meinung. Datum Laybach den 6. April/ 1728» (LS.) (LS.) (LS.XLS.) (LS.) (LS.) ) X SS m N. LZ. DUU.E von MQktes Dnadm Urwchlker Römischer Kayser / zu allen Jetten Mehrer deß Reichs/ re. re. Dhrwürdig * Hochgebohrne Fürsten / auch Hoch * und Wolgebohrne / Wolgebohrne / Edle/ Ehrsame/ Geistliche/Andächtige/liebe Getreue. Rushimebm ver-wahrten Einschluß ist deß mehreren zu ersehen / was von Unserer 3. Oe* Regierung/ und Hof-Kammer an N. Bürgermeister/ und Rath distr Unserer Landsfürstlichen Haubt-StadtGrätz/ wegen genugsam r Vorsehung derStadt/ und deß Publiei mit Vi&ualien/ und anderen Nochwendigkeiten zu Unserer Kayserl. Hof-Statt für Leuch/ und Pferd angegeben worden. Gleichwie nun nicht münder auch zu Unserer daselbstigen Ankunft/und Aufenthalt eine gleiche Vorsehung nochwendig zu veranstalten ist; Als haben Wir zu Folge deß anheut gefasten Conferenz-Schhtf? ein iolches Euch zu dem Ende hiemit communiciren wollen/um hiernach etwo das Gehörige adaptiert/ und dises sodann an Ort / und End zu obigen Ende ergehen lassen zu können. Dann an -eme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Grcktz den 9. April/ 1728» Johan Lhristoph Graf von/ und zu Wildenstain/ Statthalter. Commiffio Sac- Caet & CathoL Majeftatis in Conülio» Eankler. Ichan Georg Leüttner. Johan Joseph vonHögen. Der auswendige Titul an die gesamte Lödl. Landschaft tn&rcmi ist gleichförmig nur dem obigen lub N.9. Gg 2 Bey- kWEilen nun Jhro Regierung / und Hos-Lammer anbefchlen ZW worden/ daß wegen genügsamer Vorsehung diser Stadt Grätz/und deß Publici mit denen Vidtualien/ und anderen Noch-Wendigkeiten/bey einer so zahlreichen Hof-Statt für Leuche / und Pferde/ damit auch solche genüglich zu bekommen seyn/ und amte* bens nicht gesteigert/ sondern auf einen billichen Pretß moderirt werden/stracks ein-und andere Verordnung gemacht/ und was Hierinfahls von Zeit zuZeitbeschehen/ umständige Außkunft zu Heyden Löblichen Stellen Wissen / und Dire&ion unfehlbar erstattet werden solle/ folgsam ihme Stadt-^la§ittrat, und vondarauß fchr-ners anbefohlen wirdet: daß dieselbe Primö : Wegen gnädigst verlangter Wolfeile eine ordentliche Taxa von denen dermalen nicht taxirten Naturalien alhero geben. Dann pro Sccundb: Die Muhr-und andere Stadt-Brücken in so guten Stand setzen/ damit die geringste Klag nicht hervor komme; wie nicht weniger Tertib: Auch gehörig darob seyn/ damit die Pflasterung im und vorder Stadt in ihrer Jurisdiktion ehrst möglich vor die Hand genommen/ und in guten Stand gebracht werde. Quartb: Haben Sie von Grätz ihren untergebenen Würthen/ in-und ausser der Stadt/ gemessen aufzutragen/ daß sich dieselbe / nicht/ wie biß anhero verspühretworden/ mit schlechten/ sondern mit guten ungemischt - und unverfälschten Weinen versehen / und dise sol-chergestalten/ ohne ungebührlichen Wucher ausschencken sollen / damit sie mitdemKauf/und darbey vergünstigtenGewinn correfpondi-ren/ in widrigen alles/ was man bezügliches findet/ cd ipso con-fiscirt werden sollen; nicht minder sollen die Würth / und Gastgeb mit nothwendigen zu ihrer Würtschaft erforderlichen Vi&ualien/ auch Fourageftch wol versehen/ selbige um billichen Werth geben/ l-arte Stergemngen dey Strafunterlassen. Damit dann auch Quin- Quiiitb; Der Hof/ und die Stadt / auch sonsten mänrriglich -er Nochdurst nach versehen werden/haben Sie von Grätz / drey Wochen-Märckt nacheinander durch Tromelfchlag öffentlich zu pub-liciren/ und außruffen zu lassen/daß denen Bauers - Leuthen so wol/ als allen anderen allerhand Vi&ualim: als Kälber/ und Lämmer/ Kopauner/ Hüner/ Ayer/ Schmaltz/ Butter/ Fisch/ und all -dergleichen zum billich - massigen Verkauf in die Stadtzu tragen ungehindert verstattet; denen Frätschleren / und Einkaufferen dagegen daß auf-eiwund fürkanffenaufzweyMeil-Weeg weit um die Stadt beywürcklicher Confistirtmg deß sogestalt- erkauften nebst besonderer Leibs-Strafverbotten seyn; zu welchem Ende dann/weilen der Regierungs-?roto8 hierinfahls nicht wol invigiliren kan; vier Uber-tätet von daraus werden ausgenommen werden. Sextb: Sollen Sie von Grätz aus ein gut * und abhülsticheS Mittelgedacht seyn/wie denen bißherigen inAußhackung deß Fleisch/ und deren Zuwaagen gebrauchten Unordnungen an füglichsten zu begegnen / und wie selbige aus ein beständiges zu heben seyn Mächten / und solches ohne Anstand alhero berichtm. Auch Septimö: Bey denen Becken daran/ und darob seyn / daß fie auf allen bchongen Trayd- Vorrath dergestalt gedencken/ und trachten sollen / aufdaß einiger Mangel nicht verspühret/ sondern jedermänniglich mit weiß-und roggenm Brod um billichen Preiß jedesmal versehen/ auch das Brod nach dem gerechten Gewicht also-gewiß gut/und weiß außgebachen; als in widrigen gegen die Betret-ter anderen zum einen Exempel mit würcklicher Leibs - Straf verfahr ren werden solle. Ingleichen sollen Oäravb: Auch die andere Handwerker mit aller Nothdurfst/ so zu ihren Handwerck gehörig/ sich vorsichtig versehen/ auf das je-Niger Abgang nicht zu befahren seye. Nonb: Ist bey denen Stadt-Thören gemessme Anordnung zu machen/ damit das Heu/und Holtz ungewogener/ und refpetiivä ungemeffener nicht verkauft/ auch bevor um ein/und anderes vor denen Thören nicht erhandlet worden/ in die Stadt nicht herein gelassen/ und dardurch die Gaffen verstellet/ sondern vor denen Thören stehend gelassen / darauffen verkauft/ und sodann allererst nach/und nach hereinzuführen verstattet; eine Steigerung aber bey Verlurst deß Heu/ oder Holtzes nicht zugegeben werde; zu welchen Endedann/ H h und und damit allen Hinterlist begegnet werde/ sollen sie von Gratz re/pe-äfu einer jeden Gattung Holtz mit Beobachtung der vorgeschribe-nen/ und Ihnen schon vorhin intimirtett Länge einen proportionir-ten Tax/ bey welchen so wolder Kauffer / als Verkaufter bestehen mögen/ setzen/ und solchen herauf berichten ; damit aber diser 9. Pund wegen nicht Hereinpassierung deß Heu / und Holtzes um so mehrers obfervirt werde/ ist bereits die Verfügung an sein^Gehörde veranlasset worden / auf daß zu Bewürckung dessen ein Wacht zu denen Contra-Scarpen hinaus an dem Schlag-Baum bey allen Thören gesetzt werde / zumalen die auf die Brucken kommende Bau-rcu nicht mehr umkehren/ und zuruck fahren können. Decimb: Ist auf die mtkommende Foreftieri gute Obsicht ZU tragen/ und selbige ehender/ als sie in die Stadt gelassen werden/fieis-sig zubefragen/vsnwannen sie kommen/oder/wer sieftyen/auchin denen Würths-Häusern in-und vor der Stadt fleissig annotirt/und beschriben/ was von Zeit zu Zeit vor Gäste ankommen/ Ihnen von Gratz/Sie aber hernach Ihro Regierung / und Hof-Kammer so gewiß heraufgeben; als in widrigen wider die Renitenten mit ernstlicher Besiraffung verfahren werden solle; und weilen dises schon öfters anbefohlen/jedoch ein Jeithero unterlassen worden/als sollenSie von Gratz / worumben solches bißanhero hinterlassen worden seye? herauf berichten. Undccimb: Solle der Stadt'- Richter bey der Nacht in denen Gässen fleissig patroullirm / damit alle unnutze Handl/ und Ungele-genheiten verhindert werden/Massen dann ihme Stadt-Richter lpe-ciaiiter, und gantz gemessen hiemit anbefohlen wird / darob zu feyn/ damit allen solchen Ungelegenheiten mit guter Obsicht zeitlich vorgebogen/ und zu solchen Ende m denen Gässen dieAnstaltgemacht wer-de/aufdaß bey jemalig entstehenden Händlen die Nachricht ohne Anstand überbracht werde /damit ohne Refped die Rädlführer/ und Urheber apprehenditt / und zu gehöriger Bestraffung gezogen werden. Damit auch Duodecimö: Wegen deß Feuers gute Vorsehung angeordmt werde / solle ingleichen von ihnen von Grätz so wol / als dem Herrn Landshaubtmann alda inSteyer publitirV und gantz ernstlichan-besohlen werden/ daß in allen Häusern in-und vor der Stadt Bedungen/ oder Vässer unter die Tächer gesteliet/ und mit Wasser am gefüllet werden/ welches dann eben fab hodiemd der angeordneten FeuerssOommiüion zu genauer Vifitimttg allschorr bedeutet wor- Hen. Pro Decimo tertifc: Sollen sie von Graß ihre untergebene Bürgerschaft musteren/ und aufdas beste unterrichten/ damit selbe sich erforderlich [teilen möge/ wie dann ein jeder Burger zum Kaysrl. Einzug in eigener Person wolmunäirter erscheinen/und seine Schuldigkeit gehorsamst erweisen/ jedoch einigen Schuß Hey Leib-Straf außer deß gewöhnlichen Sa've nicht thun/ sondern in allen von ihren Vorgesetzten die Ordre erwarten/ und dieselbe allerdings vollziehen sollen. Endlichen/ und Vierzehentes: Sollen sie von Grätz/anfwas Art/und Weiß Sie Jhro Kayserl. Majest. rc.rc. zu empfangen vermeinen/ undwie solches vorhin beobachtet worden / und was für A&a Sie dttsfals bey Händen haben ? an beydewol-ermelt-Löbl. Stellen alhero ohne Verschub berichten. Schlüßlichen: Wollen Seine Kayserl. Ma/est. gnädigst/daß mit Gelegenheit der zu solchen Erb-Huldigungö Atifrem Herkommen gemäß vorkomenden Veranstaltungen diegetreuesteLand-undStände auf alle Weiß verständiget / und in allerhöchst-Deroselben Namen dahin aufs beste ermahnet haben/ daß selbe samt/ und sonders in diser Begebenheit forderistvon allen Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. unbeliebigen Luxü, litid darauß entspringenden zu vielfältigen Be-schwärden gereichenden unnöthigen Kösten abstchen/ und von mehr höchst-Deroselben Laads -Väterlicher Milde perfmdivt seyn sollen/ daß Seiner Kayserl. Majest. vielmehr zu gnädigsten Wolgefah-lengereichen werde/ SieLand-und Stände in ihrer anererbten patriotischen Lieb/und Devotion von unnöthigen/ und verderblichen 8peien-frey/ in mäffiger Aufführung /als bey fürwehrenden Con-jundturen deß Status Politici unratsamen Gepräng anzutreffen / um Ihnen dero Kayserl. König!, und Landsfürstlichen Huld - und Gnaden/wormrt Sie denenselben ohnedem wol beygethan seynd/ in höchst - Deroselben Gegenwart zu conteftirm. Dann hieran beschicht Seiner Kayserl. Majest. gnädigster Will / und Meinung. Grätz den6. Martij/1728. N. 24. Mir hemach-benannte: Wolf Weyckard deß Hel. Rom. Reichs Graf/ und Herr von Gallenberg / Edler Herr zu der Aynöd / Herr der Herrschaft Eckh / Herr zum?hurn/Rossegg/undGallenstein/Er^Vogr> Herr zu Münckendorf/ ObrijL §rb LandWgermei ster in Lrain/und der WindischenMarck/ der Rom. Kayserl. Ma/est. re. re. Würcklich geheimer Rath / Lammerer / und Landshaubtmann in Lrain/ und A. Einer Lobs. Landschaft alda Präsident, und Verordente. Mögen allen/ und jeden Geist - und Weltlichen Herren/ und Land-Leuthen so wol in Prälaten - alö anderen Ständen / wie auch denen Herren Beysitzeren/ und denen / die unter der Ritterschaft Chargen, unb Gülr-Pferd genügen / nebst Erbietung Unser freund-und gutwilligen Dienste/ und Grusses eines jeden Gebühr nach hiemitzuvernem-ben. Demnach Seine Röm. Kays, und Königl.Lathol. Mas. rc.rc. Unser allergnädigster Hm / und Erb-LandS-Mrst durch allergnä-digst-erlassene Patenta de dato Wienn den 20. Martij inlebenden 1728. Jahrs/wie das allerhöchst-Dieselbe disen bald eingehenden Sommer in disem Hörtzogthum Arain die Erb-Huldigung aufzunehmen Sich allergnädigist entschlossen/ und pubüciren lassen/ dahero der von denen Löblichen Land - Ständen in Sachen angeordnete Außschus vor nöthig erachtet/daß zu dem Einzug Ihrer Maj.rc.rc. und folgbarer Erb-Huldigungs-kunQion nicht allein alle Herren/ und Land-Leuth von Prälaten/Herren/ und Ritterstand mit allen gezimmenden Decor unaußbleibentlich in grösser Anzahl/ ausser Gottes Gewalt/ erscheinen/auch wolgedachter Außschus vor noth-wendig zn seyn geglaubet/so wol denen Herren Prälaten/Beysitze-ren/ als anderen/ tempore Kaysers FERD1NAND1 Tertij, Königs FERDINANDI Quarti, und Kaysers LEOPOLD1 Pri-* mi seeligsten Andenckens/ zu der Ritterschaft Ihre Leuth abgeordnet / sonderheitlich aber denen jenigen / so unter der Ritterschaft Chargen, oder Gült-Pferd genüssen/ daß sich selbe in eigner Person zum aufsitzen bereit halten sollen / in tempore zu erinderen/ und zu wahrnen/ auch ihnen anzufügen/ daß deß erstgedacht-Löblichen Auß- Außschuß Intention dahin gehe/ daß nemblichen die gesamte Com-pagnien in erneut Uniform erscheinen sollen / deß eigentlichen sich aber doch nicht entschlossen/ sondern vondenen Intereffirtmbtcmtt ihren Bericht abforderen / und damit Seine Kayserl. Majest. rc.rc. in Ihren Dnrchzug durchdiseö Land/ auch mit denen nothwendi-gen V iiAn^ien zur Genüge versehen werden mögen. AlöistinderRöm. Kayserl. auch Königl. Lathol. Majest. rc.rc. Unsers allergnädigsten Herrn / und Erb-LandS-Fürsten Namen/ und von Landshanbtmannschaft in Krain/ wie auch diser Einer Löblichen Landschaft alda tragenden Praefident. und Verordenten Amts - Wegen an alle und jede Geist - und Weltliche Herren / und Land - Leuth von Praelatm / Herren / und Ritterstands / wie auch an die Herren Beysitzer / dann alle die unter der Ritterschaft Chargen / und Gült-Pferd genüffende / wie dann auch an alle Grund - Herrschaften so wol gegen StirntHen / Stey-er/Görtz/üls Littoralia Auftriaca, Unser gemäffene Befehl hiemit/ daß alle insgesambt nicht allein bey obgedachten Einzug / und Erb-Huldigungs Fundtion unaußbleibentlich/ ausser Gottes-Gewalt/ zur bestimmender Zeit mit allen Decor erscheinen / sondern auch die Herren PrGestretige. nadig: besonders Freundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde. .Emnach wegen bevorstehender Kayserk. Reise nacher I. Oe.1 $ zu Aufmmbung der Erb-Huldigung unter ändern auch für-nemlich die Sorge dahin zu tragen ist/ damit wehrender Sublizenz zu Grätz die Genüge aller Feilschasten/ und Vimialim cujuscun-que fpeciei erzeiget / alle pro - und monopolia, und Fürkaufferey-en unterbrochen/ und die Wolfeile erhalten/ auch die jetzige praetia rcrum besonders/ re/pedtü berComeftibiliett nicht höcher gesteigert werden. Solchemnach die Veranstaltung dahin zeitlich gemacht werden muß / daß durch die angeordnete Conf'erenz ein Projeti:* wie die Abundanz aller Confumptibilim so wol auß dem Land selbst zu verschaffen/ als auch wie allensahls die Zuefuhr auß anderen anligenden Kayserl. Erb- Ländern zu facilitiren/ und Herges gm denen etivann quöcunque demum modö vorkommenden unbils lichen Beschwärungen abzuhelfen/ auch sonsten denen Pro - unb monopoüjs entgegen zu gehen seye/ so dann / wie absonderlich das Rauche(woran aneinigenOrtenAbgang seyn dörfte) und das gela-teFuetter insgemein zurgenugsamben Erklecklichkeit verschaffet/ in- K k son- sonderheit aber denen dtßfdlltgm LifFerantm die Hand haubtsachlich gereichet werde/ auch mit Holtz/ und ändern Nothwendigkeiten man in der Genüge / und Wolfeile gefolgen könne. Ob nicht eine fteye Einfuhr/auch von Brod/ und Fleisch hiehero nacher Grätz/ von Land/auch ausser demselben dahinzuerlauben/ und was sonsten Mehrers dienlich/und förderlich/auch/wie es an besten einz urichten wäre/ fördersambaußgearbeitet/ unter einstens auch aufanderen zum Um terhalt der Kayserl. Hof-Statt/ und Gevolcks gehörige Praeparato-rien mit Einschliessung der Vorsorge pro publicö refledrirt werde. Als haben Seine Kayserl. Majest.rc.rc. gnädigst ciemanäiert/ und anbefohlen / das Weitere darnach an die angeordnete Conferenz stracks z u verfügen / und wie solchemnach diser gantze Punä mit all-seiner Zugehör zu verfassen feye? nach Erhaltung der Conferential-Meinung gantz sördersamb gutachtlich zu berichten / unter einstens aber auch gleich bet) Empfang dises an die andere herinige Landschaften z »Vorkehrung frühzeitiger Veranstaltung in gleichmässiger De-jjberiermnd Besorgung dises wichtigen/und anderer schon vorhero rdolvirten Punkten die Nothdurft zu verordnen. Dessen nun auß in Sachen hereingelangter Kays, allergnädigster Refolution Wienn den 10. dits Sie Ehrsame Landschaft zu Ihres Orts schleiniger Befolgend Beobachtung dises Kayserl. gnädigsten Refoluti hiemit nachrichtlich ermdertwird. Grätz den 12, April. 1723. N: der Röm. Kays, auch in Hispanien/ Indien/ Hungarn/ und Böheimb Kays. Mai. zuc. alhier anwesende geheime Räthe. Der auswendige Titul an die gesambte Ml. Landschaft inLrain ist gleichförmig mit dem obigen lubN. i. N. 28. ochwürdig/ Boch«d Nolgkbohme / auch Wolgebohrne. ^Esonders liebe Herren/ und Freund; aufdero beliebtes fubdato 3 den 12.mttanti8 erlassene Zueschreiben/mittels welche die§arl- städte- städterische Freye Compagnia auf beschebende Anzeige nacher Lay--ach rucken / und die Austvarthung bey bevorstehmder Ankunft / und folgcnds nehmender Erb-Huldigung Seiner Kayserl. Ma-jest.rc. rc. zu machen die Gnade haben/ uud dahin beordert werden solle/ wollen Wir zur Nachricht andienen / daß vermög exprefsfc eingelangter aüergnadigsten Refolution die Kayserl. Bedienung durch alleinige Kayserl. teutsche Miliz bewürcket werden solte/ auch übrigens der Aarljradterische $)txi General-Dbrift nur in casü, wan obgedacht Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. den obigen Granitz - Di-üriÄbetretten möchten/ mit einiger Cavallerie Seine Bedienung zu machen hätte; Als haben wir dises einer Ehrsamen Landschaft loch recepifsfc deß angemerckt- erhaltenen Schreibens biemit anerin-dem wollm; und anbey verbleiben Wir denenHerren mit all - angenehmer Freundschass - Erweisung forderist wolbeygethan. (Lratz dm 16. April. 1728. A: der Röm. Kays. Majest. kk 3. Oe. Hof- Kriegs - Raths Vice-Präsident, und Rathe. Menen Gochwürdig-Goch-undWolgebohmen/ auch Löolgebohrnen 2i. Einer Löbl. Landschaft in Lrain Herrn Praeiident, und Herren Verordneten. Unseren besonders lieben Herren/ und Freunden. Maybach. N. 29. __ der Dechffe von Dutkes Gnaden erwehlter Römischer Kayser/zu allen Feiten Mehrer deß Reichs/ re. rc. Entbieten N. allen / und jeden Unseren nachgesetzten Geist-nnd Weltlichen Obrigkeiten/ Prälaten/ Graffen/ Freym Herren/ Rittern/ Knechten/insonderheit Unseren K k 2 Statt- üs ) Statthaltern / Land' - Marschallen / Lands - Haubt - Leuthen / Land - Richtern / Vögten / Pflegern/ Bürgermeistern/ Richtern/ Räthen/ Burgern/ und Gemeinden / wie zumalen allen Vrauth-Einnehmern/Zohlneren/Aufschlägern/ denen Gegenschreibern/Beschaueren/Aufsehern/ Uberreitern/ auch allen anderen Unseren Amt-Leuthen/ Unterthannen/ und Getreuen/ was Würden / Stands/oder Weesens die seynd/ denen diser Unser offene Paß-Brief fürgezeigt wird/ Unser Kayserl. Königl. undLandsfürstliche Gnad/ auch alles gutes/ und geben Euch gnädigst zu vernemmen/was Massen Wir in Angelegenheiten Unserer bevorstehenden Reiß nach Unseren 2. Oe. Erb-Fürstenthum-und Landen unter ändern auch ein Nochdurst zuseyn befunden/ den privilegierten Juden Löw Sinz-heimer nach dem Beyfpiel Unserer fürgewesten Prager-Reiß abermalen für Unfern Hof- Fourage-Judm/ und LifFeranten Zu bestellen; und zumalen nun derselbe zu Folge sothanner ihme auferleg-teit incumbenz mit fernen nöthigen Leuthen vorauß nacher I. Oe. SabMkhen hat / um den für dahin kommende Hof-Statt erforderli-enVorrath/ und Unterhalt an rauch-und glaten Fuetter/ als aber/ Heu/ und Stroh/ so wolaufder Reiß bey denen Mittags-und Nachts-8tationen, als auch in Unseren herinigen Subfiftenz-Oertern / und zwar haubtsächlich zu Grätz zu Laybach beyzuschaf-fen. Als haben Wir auch ihme / und seinen hierzu nöthigen Leuchen gegmwärtigen Unfern Paß-Brief/Schutz/ und Schirm/ (jedoch unnachtheillig denen herinigenLands-Freyheiten) in gegenwärtiger Conjun&ur freywtlltg erthei/et. Befehlen demnach zu Folgeeingelangt: Kayferl. gnädigsten Rcfolution, und Verordnung Wienn den io. ditsEuch obbenentenallen/ und jedenhiemitgnädigst/ und wollen/ daßchrbesagt Unsern Hof-FouraZe-Juden Löw Sinzheimer mit seinen Leuthen nicht allein aller Orten in I. Oe. frey/ sicher/und unaufgehalten/ anbeyLeib-Mauth-und Zohl-freyab/ zu - und durchreyfen lasset/ dann in Beschaffung deß obbedeuten Vorräths undErfordernussenanHeu/ Haber/und Stroh gegen billicher Bezahlung keines weegs hindert/ noch hemmet / sondern vilmehr hierzu all - geneigten Willen/ Hilf/ Beystand/ und Vorschubleisten/ und von niemanden ihm/ und seine L^uth / sie feyud .Christen/ oder Juden/ in solch-seiner Verrichtung/ noch sonst krängen/und beschwären zu lassen gestattet/ sondern kraftiglich/ und nach aller Erfordernus schützet / und Hand haltet / und damit solches durchaußgeschehe/Sorgtraget/ernannterUnserHos-?ou-r^e-Judaber/ und seine Leuthe sollen auf diser Reyß zu Gratz so- wol wol/ als anderer Orten sich alles ändern Traffico, Handels / und Negotio allerdings enthalten/noch jemanden zu dergleichen bey Unserer höchsten Straf/ und Ungnad einigen Anlaß weniger Unterschleif geben. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will und Meinung. Geben in Unserer Landsfürstlichen Haubt-Stadt Grätz den 17. April 1728. Johan Christoph Grafvon/ und zu Wildenstain/ Statthalter. (LSJ Commiffio Sac. C$f. & Cathol. Majeftatis in Confilio. Max Joseph Graf von Schrattenbach. Joseph Ernst Carl von Orttenhoffen/Kantzler. Iohan Joseph vonHögen. N. 30. Kochwürdig / Uurchleüchtig/ Kochgebohrne Fürsten/ auch Hoch-Ehrwürdig/ Hoch^und Wolgebohr» ne/ Wolgebohrne/ Wol»Edl und Gestrenge. Gnädig: besonders fteundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde. Mb daß diserConferenfc von demJDe. Kriegs-Rath die Marti che-Route Seiner Kayserl. Majest. von Wienn biß alhero na-cher Grätz sodann von darauß weiters nacher Aagenfurt/ und Lay-hach communiciret worden ist. S l Also Also hat man Zhro Ehrsamen Landschafthiervoneine Abschrift proäireÄionc, und znJhrerstiügcrbeliebsamerwciterer Verfügung deß Bchörigen hiemit beyzuschlieffen nicht umhin seyn wollen. Grätz den id-April 1728. A. der Röm. Kays, auch zu Hispaniei,/ Indien / Hungarn / und Böheimb / Königs. Majest. in Erb?Huldigung6-Ange-legenheiten alhier angeordnete Conferenz. Der airswendige tiöil an die Löbl. Landschaft in Lrain ist gleichförmig mit obigen iub N.i, Ueylag Müyserllche March- Route ! Graß de anno 1728* Jnnij dm 16. von Laxenburg biß Neystadt. l7- & «Iba. 18. 19. von Neustadt biß Glocknitz. dito von dort biß Merzuschlag - S 20. von Merzuschlag biß Kinberg zu Mittag dito von dort biß Brugg ander Muhr Nachts 21. von Brugg biß Fronleuthen Mittags -dito von dort biß Grätz Nachts - - iaxmburg biß ÄkiljStund. 3 3 3 3 3 3 4 4t 3! 31 I: Summa iS. 21\ Weitere March-Route Graß nacherÄagensirrt. i. von Grätz aufWildonnzu Nachts * _ * \ 3 3 3 auf Ehrenhausen zu Miyag Von Ehrenhausen über den Plätsch/und Leüther-sperg nach der Stadt Marburg zuNachts - 23 4 z. von z. von Marburg nacher Fresen zu Mittag s Von Fresen durch Mährnberg an der Draa hinauf nach dem Marckt Maut zu Nachts - - 4. von Maut weiters an den Draa-Fluß hinauf aufLavamint ersten Marckt m Lärnthen zu Mittag Von Lavannnt nach der Stadt Völckenmarckt Nachts - - - - 5. von Völckenmarckt nach Llagenfurt s *27 Meil> Stund. 3 5 2 3 n 3 5 3 3l Summa 23 30* Weitere March-Routern Clagenfurt biß Laybach. Erster Tag von Atagenfurt auf unter Loibel oder Landschaft LärnthenMaut zu Mittag - < Von dannen biß an die höhe deß Bergs - -Von der höhe deß Bergs hinunter biß Neymärcktl zu Nachts - - - 2» von Neymärcktl biß Lrainburg zu Mittag - Von dort biß Laybach Nachts * - 2 2 4 2! T 4 1 u 3 2 i* 4 2 3 i II: Summa 10 14* N. zi. iochwürdig: Uurchleüchtig: Koch-Kebohr- ne Fünften/ auch Hoch -Ehrwürdig/ Hoch-und Wolge» bohrn/ Wolgebohrn/ Wol«Edl/ und Gestrenge. iNädig: Besonders Freundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde. K/U6 dem von Ihro Ehrsamen Landschaft Hmn?r-c6clent, und ? Werordneten unter 12. dits,;u jptinbm bifet Conferenz her» auß erstatten Bericht-Schreiben i st deß mehreren zu ersehen gewesen/ L l 2 was was aufSeinerKaysMaj.gnädigstes Re/ölutum de dato 27-Marti) ersthin/soin ein/ als anderen/ sonderlich aber wegen Erbauung eines neuenSchiffeszu der Kayserlichen Reiß/ von der Stadt Laybach/ biß nacher Ober-Laybach veranstaltet worden/ und was Massen anbet) die Anfrag beschehen seye. Primö Ob Seine Kayserl.Mas. Ihren Einzug in die Stadt Laybach zu Pferd/ oder im Wagen halten werden ? SecundbOb der Empfang daselbst auf solche weiß/wie tempore Weyland Ihrer Kayserl. Majest. LEOPOLD! höchst-see-ligsten Andenckens/ vor sich gehen solle ? und Tertiö Ob die darinige Herren Land-Stande bey dem Erb - Huldigungs A<5tü in Campagne, oder einige aus Ihnen/ und welchem Mantel-Kleidern zu erscheinen haben wurden ? Gleich wie nun über dise dreyAnfrags-PunKa die Verbschei-dung allererst von demKayserl.Hosselbst/ dahin dann zu solchem Ende daß Landschaftliche Bericht-Schreiben unter heutigen dato befördert worden/ zu er wahrten / übrigens aber an allen disem schon gar ml/ und lobwürdig beschehen ist/ was Sie Ehrsame Landschaft so wol zu Erbauung deß Schiffs/als wegen Bedienung SemerKays. Majest. von denen darinigen Lands-Mitgliedern/aufder Reiß/ wie auch der benöthigten Vorspann halber für die voranschickende Kays. Leib-undHof-Statts-Wägen albereits veranstaltet hat. Als wird Ihro Ehrsamen Landschaft ein solches pro interim io-cö recepifle hiemit zuruck angefüget. Graß den 19. April 1728. A: die in Erb-Hnldigimgs» Angelegenheiten alhier angeordnete Conferenz. Der auswendige?it»lan diegesambte Löbl. Landschaft in Lrain ist gleichförmig mit dem obigen iubN. i. N. Z2. «s > Decurrentis Sie Herren Stände zu sorgsamer Herbeyschaf-nnd Introducirtmg der Wolfeile bey nächst beschehender Dahinkunst Seiner Kayserl. Ma/est. und Dero mit führenden Hof-Statt sogleich auß tragenden allerschuldigsten Pflichtö-Eyfer einen Conferentiai-Congreis auf den 16. ejusdem angestelt / und darzn den Herrn Lands - Vice - Dom daselbst in Lrain invitirt hätten/ welcher dann auch gehörig erschunen/ bey der Abhandlung aber über die gemeinsame Taxierung deren ViÄualien/ und anderer dergleichen Notwendigkeiten eine Di&ultet moviret / und mit fblchcr Taxation seiner Vorschutzenden InüruAion gemeß/privativd fürgehen wollen/ dargegen aber Sie Herren Stande auß beygebrach-ten Ursachen sich beschwärt befindeten/ und um die Remedur gebet-ten/zu gleich auch unter ändern willfährigen Erbieten/fehrners gehorsamst vorgestelt haben / wie nöthig es seye/ daß denenselben ehi-stens eine Specification über Jenes/ was in jeder Station von allerhand Vittualien/ rauch-und glatenFuetter erforderlich / zu zeitlicher Veranstaltung deß Behörigen eingeschickt worden. Als (W m Ms hat man Ihnen Herren/ locd recepifle, sovil z muck zu re-seribiren nicht umgehen wollen / wie daß eben aus eine anderwerte in hac materia unter obigen praefentato eingelangte Beschwer-Schrift VSN Herrn Lands-Vice-Dom in Krain fab hodiernö demselben in Wider-Antwort angefügt worden seye/ waögestalten Es der aller» mildreichisten Landsfürstlichen Intention allerdings Conform, und ähnlich seye/ daß in disen Cafu extra ordinario alle Difceptationes movirendeAnstände(zumahlen an der Zeit alles gelegen) lediglich benseits gesetzt/ und fine praejudicio, & confequentia denen ehevor bekannten allergnadigisten Refolutis gemeß / sogleich eysrigfurges aanaen/ mithin in denen weiters vornehmenden Conferentral-Vw samlunaen/ unitis viribus, & Confilijs über jede vorfahlende Materia der Schluß abgesasts/ und ausser erheblichen Ursachen/ min-ftanti (gleich es alhier zu Gratz mit guten Frucht / und ersorderllcher zc:.pintY tphfttpbeveirt betritt Der lJe- Piavvivunvuvv«. »»wpivvvv^.-^^ r - putatos erscheinenden Stelle die Expedidiones ihres Orts versertl-aet/ und an die Gehörde abgeschickt werden sollen/ solgbaritch auch aemelten Herrn Lands-Vice-Dom in Krain die Hände osten gelassen wird/ seines Orts die Nothdurst an die Landssürstliche^aMmrd Märckce in Confbrmitet deß absaffendm gemeinsamen Schlusses libere zu expeditm Welches man 1 beobacht-und gehör jungem/ und ältern gnädigsten Verordnungen hiemlt zurucr veoeu-tetv annebens denenselben ohnverhalten wollen / Me daßrefpectu sbangeregter Specification das weiters Mthige uuter heut dem Kaiserlichen Hosvorgetragen worden/ wo übrigens Sle Herren oas Operatum anhero zu berichten gedacht seyn wollen. Gratz den 24, April 1728. $?, der Röm. Kays, auch zu Manien/ Indien / Hungarn / und Bvhelmv / Kbnigl. Majest. alhier anwesende geheime Rache. Secret. Schaumberger. 134 ZN ) ( encn Kochwürdia/ Koch - und Bolaebokr- i-'rxlident, und likrcrbttctcti. Unseren dejönders freundlich/ auch lieben Herren/ und Freunden. Maybach. N. 34. iir hernach? benannte: Wolf Weyckard deß Heil. Röm.Reichs Graf/ und Herr von Gattenberg re. Landshaubtmann in Lrain. Und A. Einer Löblichen Landschaft dises Herßogchums alda / Prsefident, und Verordnen. Oügen allen/ und /cbm Geist-und Weltlichen Herren/ und Land-Leuthenindisem Hertzogthum Kram/und denen anreinenden Herrschaften Windisch-Marck/Möttling/ Nsterreich/ Karst/ und Poyck/ wie auch denen mit der Land-Tags-8eiIion pri-vile^irten Städt neben Erbietung Unserer freund-und gutwilligen Dienst: und Gruffes eines jeden Gebühr nach hiemitzu vememben. Demnach Seine Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. Unser allergnädigster Erb-Lands-Mrst/und Herr/Herr allergnadigst Sich entschlossen in Dero getreue Z. Oe< Erb-Lande gleich angehenden Sommer zu erheben / und den Erb -HuldigungS Adtum vorzukeh-vcn/ zu sothaner Reiß - und Funchon aber Sechzehen Tausend Gulden/als ein Donativum sogstalten auf Antecipation zu bewilligen/ daß Erst benannte Sechzehen Tausend Gulden pro Antecipatione fünfIahr gegen Sechs pr: Cento Intereffe, die nächst darauf folgende fünf Jahr hindurch aber die Capitals-Summa nebst der pro Rata fort lauffenden Verzinsungs-Gebühr zur fucceffivett vollständigen Abstattung gelangen solle. Dann durch besondere allergnädigste Verordnung vor die Dißiährige allergehorsamste extra ordinari Bewilligung Achzig Tausend Gulden/als ein ultimatum allergnädigist Poftulircn/ auch refpe&ü deß letzten Qvianti bereits die Reparation allergnädigst beyfchliessen lassen. Und wie nun die Sache eine ) ( ^ i;5 eine balde Zusammenkunft/ und Deüberation erfordert. Als ist auch zu solchem Ende der Tag auf den 7. kommenden Monats Mai/ wehrenden Jahrs frühe Tags-Zeit am alhiefigen Land-Hauß hiemit bestimmetworden. Dahero dann in mehr allerhöchst ernmter Kayserl. Ma/est.Un-sers allergnädigsten Herrn / Herrn und Erb-Landsfürstens Namen / dann von Landshaubtmannschaftin Lrain / auch Prafident und Verordneten Ambtöwegen alda/ an alle/ und jede Geist-und weltlicheHerren/und Land-Leuth/wie auch an die mit derLand-Tags-Seßion privilegirte Stadt Unser Begehren für unsere Personen aber freundlich Ansünnen hiemit ist/ daß Siebey solcher Zusammenkunft an obbenannten Tag/ und Ort sich unbefchwärt einfinden/ der angestelten Confultation (teywohttetv und mit Ihren reifen Con-iitijs Ihrer Kayferl. und Königl. Aathol. Majest. intereHe, auch deß geliebten Vatter-Lands Wolfahrt bestens befördern helfen wollen. Datum Laybach den 20. April Anno 1728. % Laridshaubtmarm und A. Präsident, und Vewr-dente in Hertzogthum Arain. AB hernachbenannte Wolf Meickard deß Heil. Röm. Reichs Graf/und Herr von Gallenberg re. Landshaubtmann in Crain/ und A. Einer Löbl.Land» schaftalda Pnelident, undVerordcnte. Kügen allen/ und jeden an Ende dits 8peci6cierten Geist- und Weltlichen Grund-Herrschaften / und Obrigkeiten nebst Erbietung Unsers Freund-und gutwilligen Dienst/ undGrusses eines jeden Gebührnach hiemit zu vernemben. Was gestalten die Strassen / die Seine Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. rc.rc. Unser allergnädigster Herr/ und Erb-LandsfürstaufDero vorhabenden Reife durch dijes Land-Krain vEeren werden/ vor allen ändern mit möglichsten Fleiß/ undEy- Nn 2 ftr fer zu einem volkommenen Perfedionsgfant) gebracht werden müssen ; Solchemnach dann erforderlich seyn will / daß auch die besagte Straffen * Reparation an dem sogenannten Schellodnicth/ zu dem sogenannten Pisckhar / bey St. Oswald an denen Steyerischen Confinm über den Trojaner- Berg / zu Ober-Laybach / in dem Marckt Alben an der Poyckh/ zu Prewald/ und St. Veit ob Wip-pach sogestalten fortgesetzt werde / daß von denen hierzu bestimmten/ am Ende dits fpeciticierten Fuhren/ und Hand-Langern niemant unter großer Strafaußbleiben/ sondern alle/ undjede von Tag zu Tag fleissrgdarzu erscheinen/ auch keine Kinder/ sonder lauter er-waä)sene Leuthezu sothanner Strassen-Reparation8-Robbath abgeordnet werden sollen / damit die Arbeit/ die unter Obsicht deß Herrn Seyfrid Bona Ventura von Wertenthal den io. nächst-künftigen Monaths May vor dists Zahr anzu^ngen beschlossen worden/desto schleiniger/ und mit bessern EfFedt von statten gehe. Als ist in der Röm. Kays.undKönigl. §athol. Majest. re. rc.Un-sers allergnädigsten Herrn / und Erb- Lands-Fürsten Nammen / dann von Landshaubtmannschaft in gram/ und in Strassen- Re-parations-Sachm ObmDiredrion, und Infpedtion, auch Praefi-dent, und Verordnten Ambts wegen / an die hienach fpecificierte Geist-und Weltliche Grund-Herrschaften / und Obrigkeiten Unser so gemessen: als ernstlicher Befehl hiemit/ daß dieselbe von dem io. nächst - kommenden Monaths May angefangen / für/und für/ alltäglich so viel Fuhren/ und Hand-Langer/ als auß nachfolgend-b eygeruckter Specification zuerschen ist/ in lauter schon erwachsenen Leuthen an das bestimmte Ort so gewiß / und unaußbleibentlich stellen/ auch selbe nicht ehender/ als jederzeit nach Verstreichung der Wochen/ und zwar alle Sonntag mit Stellung frischer Leuth ab* lösen lassen/ als in widrigen Sie Grund-Herrschaften / und Obrigkeiten für ihre täglich zu stellen habende Anzahl der außbleibenden RobbathM-en / für Sie den Außstand in Geld/ und Zwar für jeden Hand-Langer täglichen i8.kr. für jeden Fuhr-Wagen aber täglichen 3 4» kr. bezahlen / und zu diser Rebonification alsogleich durch einen aufdero Unkosten eignes Fleisses abschickenden Landschast-Uberreiter gantz unverschohnt/ und unnachläßlich abgehalten werden sollen. Es wirdet aber in Gegensatz ihnen Grund-Herrschaften/ Und Obrigkeiten hiemitwiderum verstattet/ sofehrnauf öfterrnMigeErmahnungen nungen ihre Unterthannen zu diser Kayserl. und allgemeinen Strassen - Reparations - Robbath dannoch nicht erscheinen / oder sich mit Gütte darzu bequemmen wolten/ solche ihre widerspenstige Unterthannen alsobalden Psenden zu lassen/ und solcher Gestalten bey des nenselben sich anwiderum zu rcgrcfllren. Ansonsten wierdetauch Der Grund-Herrschast/ und Obrigkeit bevorgelassen/ die täglich für ihre Robbath aussen-verbleibendedurch einen zu ihren Leuthenbestel-Len Aufscher selbsten vermerckenzu lassen; darnach sie sich zu richten/ und vor Schaden zu hüten wissen werden. Dann hieran beschicht mehr allerhöchst Seiner Kayserl. undKönigl. Lathol. Majest. aller-gnädigster Will/und Meinung. Datum Laybach den 30, April 1728. iMN der Röm. Kayserl. auch Könrgl. Lathol. Majest. rc. rc. UnserS allergnädigsten Herrn / Herrn Erb-Lands-Fürsten Namen/ auch von Landshaubtmannschaft in Kram / und Pndident, und Verordnten alda Ambts wegen / ist Unser gantz gemessen / und ernstlicher Befehl hiemit/ daß ihralsobüld nach Anseh - und Em-pfahung dits die durch den Marckt daselbst haltende Straffen zu re-parirctt anfanget / und in gut* und wandelbaren Stand sogewiß ehebaldist setzet/ als in widrigen wider Euch mit scharssen Einsehen verfahren werden solle; und weilen bey der Durch-Reiß deren Kays. Fourierti das Marck-Thor daselbst etwas zu nider vor die Kayserl. Wägen befunden worden / als werdet ihr in Namen / und wie ob stehet/ solches alsogleich zu erhöhen/ und denSchwippogen abzubrechen hiemit angewisen / indessen aber Ihr derentwegen der Rebbach in Loibl-Berg entlassen worden. Dann hieran beschicht mehr Landshaubtmann und $?; Praefident, UNd Ver» ordnete in Lrain. hrfanie. i;8 W ) fM allerhöchst-Sciner Kayserl. und Königs. Lathol. Majest. 2c. rc. aller, gnädigsterWiü/ und Meimmg datumLaybach dm zv.April 1728. A: Landshaubkmann und N: Praefident, und Verordente inLrain. Denen Ehrsamen W der Comunitet deß WarckEeü» märcktl. ^ N. 37. Noch. md Wolgebohmer Gras/ besonders Freundlich / lieber Herr und Freunde. MHEmnach Seine Kayserl. Majest. gar wol/ und recht beschchen zu seyn befinden/daß eint Ehrsame Landschaft in Kram ein neues SchiffaufdemFluß Laybach für allerhöchst gedacht-Dieselbe in Bereitschaft stelle/ beynebens aber auch gnädigst herein refenbirt/ und haben wollen / aufdaß für das Kayserk. Gefolge dieSchiffe eben, fahls bereith gehalten/ und in brauchbaren Stand gesetzet / wie nicht minder der Weeg anSeiten deß FlußEaybach gegen Ober-Lay-bach in wandelbaren Stand gesetzet/ und erhalten werde/ damit ebenmäßig derselbe nach aller Erfordernuß zum fahren/ und reiten gebraucht werden könne. Als wird üuß in Sachen herelngelangter Kayserl, gnädigsten Refolution, und Verordnung Laxenburg von i.dltsIhme Herrn Ober-Weeg-OireÄori ein solches zu seiner fertigen alsogleichen Be-tonntung sothanner Reparation hiemit nachrichtlichen erindert. Dann hieran beschicht höchst gedachter Kayserl. Majest. allergnädigster Will / nnd Meinung. Grätz dm 3. May 1728. N: der RZm. Kavs. auch;u Hispa^ men / Indien / Hungarn / und Bös heimb Kdnigl. Majest. alhier anwesende geheime Rathe. Der auswendige titul an Herrn Landshaubrmann in Lrain ist gleichförmig mit dem obigen tub N. 2. N. 38. N. zs. '™ llerdurchseüchtigist: Mwßmächtigiff - und Unüberwindlichster Römischer Kayser / auch in Hi» spanten/ Hungarn/ und Vöheimb König/ Ertz-.Her» tzogz» Oesterreich kk Wergnädigster Herr / Herr und Erb-Lands»Fürst r«. KMJe unter wchrendenLand-Tag dm 7. May in grösser Anzahk versamelt-geweste Geijl-und Weltliche tbreu-aüergehorsamste Land-Stände in graut haben mit inniglichsten Hertzens-Trost / und Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. rc. rc. als deren natürlicher Erb-Herr / und Lands-Fürst sich allergnädigst entschlossen/ auch Dero allerunterthanigst allergehorsamsten I. Oe. Erb-Fürstenthum-und Landen/ gleichwie allschon in allerhöchstDeroselöen übrigen Erb-Mnigreichen/ und Landen beschehm/ die Erb-Huldigung aller-gnädigst aufzunemben / um welches Kennzeichen der allerhöchsten Landösürstlichen Gnade die treu- allergehorsamste Land - Stande / allerunterthänigst gehorsamsten Danck erstatten/ undwünscheten allein / daß Dero sehr geschwächte Kräfte sich soweit extendiMm/ daß selbige Euer Röm. Kayserl. und Königl. Lathol. Majest. rc rc. gezimmend/ und allerunterthanigist empfangen könten / und obschon denenselben nicht allein die erforderliche Mittel abgehm/ eines Theils / anderer Theilö aber die Lands fürstliche allergnädigste Ge-bott aller Pracht abstellen/ unddiegezimmende decorose Bedienung zuelassen / so werden doch erholt treu-allergehorsamste Land-Stände möglichist geflissen seyn / sowol denen allergnädigsten Gebotten ab krunterthänigst nachzuleben/ als auch nach Möglichkeit mit dem ge-zimmend allergehorsamsten Decor allerunterthanigst zu empfangen/ sten Herrn / und Erb-Lands - Fürsten Persönlich in Dero Erb-Herr tzogthum Kram zu sehen / und allerunterthanigst bedienen zu können / zu bezeigen/ und zumahlen Euer Röm. Kayferl. und Königl. Kathol. Majest. rc.rc. zuVorkehrungdeßErbsHuldigungs A&us, bei) kündbarer Obxrir; und Überladung dero Landöfürstlichm f O 0 2 rij ris erforderen will/ nicht nur die I. Oe. sondern auch andere Kayserl. Erb -Länder/ um einen ergäbigen Beytrag allergnadigst anzusün-ttett/ wie in vorigen derley Begebenheiten bescheben / undsowoldi-ft/ als andere Landschaften sich gantz Willfährig haben finden lassen/ solchemnach seynd Euer Röm. Kayserl. und Königl. gathoL Majest.rc.rc. deren zudemEnde leicht versehenden merklichen Speien veranlasset/ Dero allergnädigstes Poftulatum donativi dahttt finaliter allergnädigst zustellen / daß dises Hertzogthum Kram wenigist Zwey/unh dreyssig tausend Gulden beyzusteuern habe/ soge-stalten zwandaß dise treu-allergehorsamste Landschaft mgmm Sechzehn taufend Gulden/als einen 6rati8-Beytrag allergehorsamst zu oewilligen habe / darüber aber unter Einisten ein gleiches Quantum an teciparions Weiß / mithin gegen Wider-Bezahl-und Vergütung 6. pr. Cento jährlichen Intereile, anbey mit kräftigster Versicherung: aufJhre eigne Land-Tags Praeftationett cum pleno Jurere-tentionis beygeschaft / und dergestalten vorgeschossen werde/ daß die ersten 5.Jahr das ftibulirtc !nterelle zu bezahlen seye/und sodann die nächst darauffolgende 5. Jahr hindurch die Capitals-Summa selbst mit gleichen Ratis, nebst der pro Rato fort lauffenden Verzin-sungs-Gebührnus^ur iucceffivm vollständigen Abstattung gelangen solle / also: daß solcher gestalten daß Eingang ermelte Praeftan-dum zur Helfte nur auf blossen Vorschuß gegen wider Bezahlung ankommet / annebst / wo nicht ein mehrers tnrerelle, da die treuallergehorsamste Landschaft vileicht die Gelder zu 5. pro Cento auf-zubringen vermag/ doch ein gleichmWges darfür bonificirt/ am durch die Erzeug-und Bewerckstellung deß allergnädrgsten Poftulati de dato Wienn den 20. und intimato Grätz den 22. Marti) inles benden 172g. Jahrs sehr erleichtert wird. Nun wollen die unter wehrenden Land-Tag versamblete Geistund Weltliche treu- allergehorsamste Land-Stände deß Hertzogthum Kram/ und incorporirtm Herrschaften sich keines wegs entziehen/ jenes / so beyderley Gelegenheiten/ und zwar bcy jüngster Erb-Hul-digungSeiner Kayserl. Majest. rc. rc. LEOPOLD! Primi höchst-secligsten Andenckens/ auch diser Erb-Huldigungs Fundion zu Erleichterung deß Landsfürstlichen ^Lrarij allergehorsamst beyzutra-gcn/ zu welchem Ende dann selbe ad Normam der letzt vorgewesten Erb - Huldigung Euer Röm. Kays, und Königl. Lathol. Maj. rc. rc. Zwelf Tausend Gulden allerunterthanigist bewilliget/in Hofnung: Euer Röm. Kayserl. und Königl. Lathol. Majest. rc. rc. werden sich Stände achter zu recapimürm allergehorsamst umgehen/ allerhöchst-denenselben aber zur Genüge allergnädigst bekant seyn mit disett allerunterthänigsten bewilligten Quanto, als einem dondgratmtd allergnädigst vergnügen lassen; was hingegen die allergnädigst anverlangte Antecipation der Sechzehen Tausend Gulden anbelanget/ hätten die treu-allergchorsamste Land - Stände gegen Euer Majest. k. rc. allergnädigst-und Landsfürstlichen Versicherung kei-nm Ansmnd in solche allergchorsamst zu willigen: gestaltsam aber mit Incammerirung der Landschaftlichen Mmeldinger/ allermaffm selbige nunmehro die Antecipations-Partheyen aufnichtes zu versichern haben/ der Credit gäntzlichen gesuncken/ daß die treu - allerge-horsamste Land-Stände sich mit rittem fbichm Antecipations-Quan-to nirgents auszukommen getrauen / auch erst-jüngst eine Antecipation von Vierzig Tausend Gulden allergehorsamst bewilliget / worvon die mehristen Erb-Länder depreciret/ und also ihre Antecl-pation&Capitaliett um ein namhaftes augmentiert / und solches Quantum der Vierzig Tausend Gulden sobald nicht abgestsssen Wiks -et/als seynd Eingangs berührt-nnter wehrenden Landtag versam-lete treu - allergehor Ämste Land-Stände/ auch wider dero Willen be-müssiget von sothan allergnädigst anverlangter Antecipation aller-gehorsamst zu deprecirm/mit allerunterthänigst-gehorsamster Bitte: Euer Röm. Kaystrl. und Königl. Lathol. Maj. rc. rc. geruhen allergnädigst/ das mit ZwelsTausend Gulden allergchorsamst bewilligte Quantum in Gnaden anzunemben/und die treu-allergehorsamste Land-Stande mit der allergnädigist - anverlangten Antecipation der Sechzehen Tausend Gulden/ als einer bey ichigen Zeiten blossen Unmöglichkeit allergnädigst zuverschohnen/als von welchen allergnädigsten Begehren mehr erholt-treu allergehorsamste Land-Stände auch hiemit allerunterthänigst-gehorsamst depredtw und zu Kays, und Landsfürstlichen beharrlichen Hulden/und Gnaden sich allerun-terthamgst - gehorsamst empfehlen/ lüb dato Laybach unter wehrenden Landtag bmy.SRmj 1728. Duer Röm. Nays, und Möriigl. Tachol. Wa/est. rc.x. Allerunterthänigst- gehorsame Land^Skände deß Hertzogthumö Lrain. Pp Dem Dem Wlerdurchleuchkigist- Mroßmächkigist- und Unüberwindlichisten Fürsten/ tmi> Herrn / Herrn LARL dem Sechsten dises Samens Erwöhlten Rö» mischen Kayfer/ zu allen Zeiten Mehrern bei Reichs/ in Germanien/zu Hispanien/ Hungarn/undBöhaimb/ Dalmatien/ Lroarien/ undSelavonien/ König/Ertz» Hertzogen zu Oesterreich/Hertzogen zuBurgund/Stey« er / Lärnthen / Lrain / und Württemberg/ Grafen zu Hadfpurg/ Flandern/ Tyrol/ Görtz/ und Gradilca. Unfern Allergnädigsten Herrn/ Hmn/undErbLands» Fürsten. 3u Handm der Hochansehlichen I. Oe. geheimen Stell. N. 59- Mochwürdig/ Uurchlcüchtig / Dochgcbohrne Fürstcn/aucb tzoch^hrwürdig/ Hoch»und Wolgebotzr« ne/ Wolgebohrne/ WolEdl^und Gestrenge. iiiadig: besonders freundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde.' ^EineKayserl.Maj. haben mit jüngst-verwichener Post/nemb-£ lrchen: iüb dato Laxenburg / den i * dits aufeinige von denen hermnigen Ehrsamen Landschaften/ der Convocation zu Göch/lvie auch beeden Oommvinitcten zu Triest/ und FiumS in Angelegenheiten deß Empfangs/und Erb-HuldigUNgs^(AÜ8, quöadCeremo-niale ailerunterthänigst gestelte Fragen Dero gnädigsten Will zwar zu verstehen geben / welcher auch den Z. ejusdem hinein intimiret worden ist. Wann höchst - gedacht Dieselbe nun zu mchrererDevläßlichkeit/ daß alleö nach Dero gnädigsten Intention geschehe/ zu widerhollm nö- nöthig erachtet haben/daß erstlichen in allen Z. Oe. Landen / und Orten bey dem Kayserl. Einzug die Herren Stande samentlich in Campagne Kleidern/bey der Huldigung aber die Miniftri, gebet* me Räthe/und würckliche §ammerer/auch mitErb-Aemtern Verse- in MantelKleidern/ und die Übrige wider in Campagne - Kleidern zu erscheinen. Andertens: daß das Geschütz Primb bey dem Empfang. Se-eundb rwann Seine Kayserl. Majest. das Stadt^Thor erreichet haben/ und in dasselbige würcklicheu eingegangen seyn werden; uttfr Tertib bey Anstimmung deß Ambrofianischen LobMesattg Te De* um Laudamus, &c. m der Kirche/ abzufturen. Drittens : daß hingegen weder ein Aufzug deren Gült - Pferden/ noch einige Illumination in denen Städten an denen Fenstern/ noch die sonsten gepflogene Ehren-Porten vorzukehren/ sondern alle dise Unkosten zu erübrigen seyen. Als wird auß in Sachen herein gelangter Kayserk. gnädigsten Refolution Laxenburg von z.ditsJhro Ehrsame Landschaft ein solches über das Vorige pro äireÄionehiemit nachrichtlichen ermdert. Grätzden/Mäij 1728. 2?, der Röm. Kays, auch zu Hispanien/ Jndien/Hungarn/undBöheimbKönigl. Maj. alhier anwesende geheime Rache. Den aufwendige fttul an eine Löbliche Landschaft in LraiN in Conform dem (ub N. 1» N. 40* !ir hernach - benannte: Wolf Aeyckard deß Heil. Röm. Reichs Graf/und Herr von Gallenberg re. Landshaubtmann in Lrain. Und A. Einer Löblichen Landschaft dises Hertzogchums alda / Präsident, und Verordnere. Mügen allen/und jeden Geist-«nd Weltlichen P p 2 von von Prälaten / Herren -und Ritterstands/ nebst Erbietung Unser freundlich-willigenDienst-und Grusses eines jeden Gebühr nach/ hiemit zu vernemben/ undwirdetdenenselben annoch in frischen Am hencten beruhen / was Massen ihnen durch Patent de dato io. April zu der baldist bevorstehender Erb-Huldigungs-kunäkon Seiner Kayserl. und König!. Lathol. Majest. rc.rc.als Erb-Lands-Für-stenS/ und Herrn/ Herrn unaußbleibentlich zu erscheinen anbefohlen worden. Als ist in der Rönr. Kayserl. und Königl. Lathol. MM. rc.rc. Unsers allergnädigsten Herrn/Herrn/undErb-Lands-Fürjzen Nammen /auch von Landshaubtmannschaft in Lram/ undPndldent, und Va ordneten a!da Amts wegen/an alle/und jede Geist-und Weltliche von Prälaten / Herren/ und Ritterstand: Unser nochmahlig gantz gemessen/und ernstlicher Befehl hiemit./ daß dieselbe zu sothan-ner Erb-Huldigungs-kun^ion auf fehrner bestimmende Zeir mit allen gezimmenden Decor, ausser Gottes Gewalts sogewiß urmußbleib^ lich erscheinen/ und besagter Function abwarthen / als in widrigen gegen denen Außbleibenden mit scharffen Einsehen fürgegangen werden feile. Dann hieran beschicht mehr allerhöchst- Seiner Kayserl. und Königl.Lathol. Maj.rc.rc. atlergnadigster Will/und Meinung/ darnach sich ein jeder zu richten wissen wird. Datum Laybach den iz.Maij 1728. Ä: kandshaubtmantt und Ä: Präsident, und Ver. ordnete in Lrain. N. 4t } | S WWMU von TMtes Unaden Urwehlter Römischer Kavser / zu allen Seiten Mehrer deß Reichs/re. re. tOch » und Wolgebohrner / Lieber Getreuer. * Wie auß der Beylag deß Mehreren zu ersehen/ hat Uns Antonio Baron de Fin fubltituirter Haubtmann zu Triest unterm 8. dits dits gehorsamst berichtet/ welcher gestalten derselbe mit denen Tudf-cibus, and Re&onbus daselbst wegen genügsamer Beyschaffung dernzvVersehung Unserer zu Ausnehmung der Erbhuldigung dar hin kommenden Kayserl.Hofstatt erforderlicher Vi&ualiett die Veranstaltung zwar gemacht / uns jedoch anbey (um denen Jurisdicen-ten zu Premb / Poftonia, Senofetfch, Caftelnovo , S* Servolo, e dieOjfenhaltung derZuefuhrvon Vi&ualim/ Holß/Heu/ und Habers mit erforderlicher Scharffe auftragen zu lassen) unter-thamgst gebetten habe. Und wie Wir nun hierüber gnädigst refolvirf haben / daß du bey obberührten Jurisdicentm daran: und darob seyn sollest/ auf daß die Zubringung deß Horn.Viehs/ auch Kälber/ Lämpel/Los simun/ Gfligelwerch/ und sonst allerhand-bedürftigen V idhiahW me nicht weniger die Zuefnhr deß Holtz/Heu/ und Habers nachck Trieft/ nicht gespörrt/ oder verbotten/ oder aber ausser Land geführt/ sondern daß von ihnen Jurisdicentm / und derenselben Unterkhans tim die Nothwändigkeit von disen Confumptibilim derStaddTriest zu sothanen Kayserl. Erb-Huldigungös a <5t zugeführt / und gegen einen biüichenPreiß verabfolget werden mögen. Als wirdest du dessen zu Folge deß anheut abgefasten Confe-renz-@chlu|3 hiemit nachrichtlichen erindert/ dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/und Meinung. Grätz dm r 5. Mmj 1728» Johan Lhristoph Grafvon/und zu Wildenstain/ Statthalter. Commiflio Sac. Csef, & Cathol# Majeftatis in Gonßlio. Johan Ernst Larl von . Orttenhoffen/Kantzler. Johan Joseph von Högen. i4Vogt» Herrn zu Münckendorf/ Obrist- Erb-LandJägermei» ftern in Lrain/ und der Windischen Marck/ lin\emt würcklich geheimen Rath / Kämmerern / und Lands haubrmann in Lrain. Ex Oificio. Mach. N. 42. ;ic Wolf Keyckard deß Weil. Mm Graf/ und Herr von Gallenberg Landshaubtmann in Krain / ic. Und % Einer Löblichen Landschaft alda Präsident, und Verordnete. Wügen dmm am Ende dits fpecificirtctt Grund- Herrschaften / und Jurisdicentett nebst Erbietung Unserer freundmnd gutwilligen &ienft/mt> Gruffes eines jeden Gebühr nach hiemit zu vernemben. Demnach auf aller-unterthänigsten Recurs deß Herrn Andrea Baron de Fin fubitituir-tm Haubtmanns zu Triest Seine Kayserl. und Königl. Lathol. Majest. rc. rc. mittels allerhöchst -Deroselben I. Oe. Regierung / und Hof-Kammer allergnadigst anbefohlen haben / daß zu genügsamer Beschaffung deren bey allerhöchst - gedacht Seiner Kayserl. Maj. rc.rc. und Dero Hof-Statt Anwesenheit zu Trieft erforderlichen Vi&ualim/ als deß Horn-Viehs/ Kälber/ Lämpl/ Kostraum/ Ge-fligelwerch/und dergleichen/auch Holß/ Heu/ und Habers dieIue-fuhr von hienach fpecificirten Grund-Herrschaften/ und Jmisdicen-ten gegeü ermelter Stadt Triest offen gehalten/ und keines Wegs ge-spörret werde/wohingegen sich erbeute Stadt Triest erkläret/ alle dis« Coniumptibilien/ um einen billichen Preiß von denen Partheyen abzuhandlen. Als Alsistinallerhöchst-gedacht Seiner Röm. Kays, und Köm'gl. §athol.Majest. rc.rc. Urrsers allergnädigsten Herrn/Herrn /und Erb-LandS-Fürsteys Namen / unser Befehl an die hienach fpicificir-te Grund Herrschaften / und 1uri8äicenten hiemit/ daß selbe obbenamste V iäuaiien/ mte$umaim auch Holtz/Heu/und tyabmvia doch sogestalten/ daß vorhin das Land genugsam dar mit versehen werde/ pro hoc aärü extra ordinario, Massen es die bessere Bedienung Seiner Kayserl Majest. Unsers allergnädigsten Herrns/ und Erb-Lands-Fürstens anbetrist/ in einen billichenPreiß nacher Triest zuführen lassen sollen. Dann hieran beschicht mehr-allerhöchst Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. allergnädigster Will / und Meinung. O^rum Laybach den 28. Maij/ 1728. Römischer Kavser / zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs/rc.rc. MOch * und Wolgebohrner / Lieber Getreuer. ™ Auß nebenfindiger mit N. 12. bezeichnter Beylag ersehest du mit mchreren/was ein jeder Erb-Amts-Lehens-Trager an dem Hub digungs-Tag ratjonedeg Erb-Amts zu veranstalten/ und mitzus bringen hat. So in Kraft hereingelangter Kayserl. allergnädigsten Refoluti-on> und Verordnung Laxenburg/ von 12, dits / und zu folg deß än-heut gefasten Oonseren^-Schluß dir zu etwann fördersam weiter gehöriger intimir-und befolg - oder Beschaffung ein so ändern intimirt 2Z; LandshaubkmaM und N: Pr$fident, »nb Verordmtt inLrain. i48 Mi )( wird. Dann an demebeschichtUnser gnädigster Will/und Meinung. Grätz den 15. Maij/1728. Johan Christoph Graf von/ und zu Wildenstein/ Statthalter. Commiilio Sac. CxL & CathoL Majeft. in Confüio* Mak Joseph Graf vonSchrattenbach. Johan Emst Larl von Orttenhoffen Kantzler. Joseph Augustin Wenck. Der auswendige titul an Herrn Landshaubrmann inLrain ist gleichförmig mit dem obigen lub N. 41. eylag SPECI FIC ATION Was ein jeder Krb-Amks-Kchen-Urager zu seiner Tafel deyHofnothwendig mir sich zu dringen habe. Primö t Ein Teppich auf eine grosse runde Tafel/ auf l 2. Personen. Sccundb: Dergleichen Tischtuch/ Handtücher / Sendeten, auch auf 2. Schenck- Tisch für die Speisen / und Gläser / auf jede Tafel das erforderliche Tisch - Tuch. Tertib: Z6. Silberne Schijsel/ 15* Confeä>@chaÜm/ 50* oder 60. Deller/ und 2. Saltz-Fäß. Quarto: Trunck-Geschier/ Greßbeck samt der Lavor-gattdl/ grosse Kandl/ Glaser samt Caraffinen/ wie auch 2. Handtücher. Quin- Quintb: Zu Bedienung der Tafel/ und Abhollung der Speis stn/ muß ein jeder Erb-Herr mit eigenen Leuthen versehen seyn/ in-gleichen zu Säuberung der Deller / und Schißlen eine Silber-Wa-stherm haben. Sextb 2 Bey dem Schenck-Tisch müssen auch drey eigene Personen dienen/ und den Wein in Keller adhollen. Septimb: Ein jedes Erb-Amkmuß bey seiner Credenz-Tafel/ oder SchenEisch mit einem grossen Kühl-Schaf mit Eiß/und einem ohne Eiß versehen seyn» O&avb : Es soll ein jeder Herr einen Stabelmeister bey seiner Tafel haben/ der die Acht hat/daß keine frembde/ und unbekannte Leuthe/ die etwann die Speisen samt dem Silber tragen/in das Zimmer/ alwo die Tafeln abgereicht werden/ sich einpräcticiren/ derselbe solle auch mit demStaab/welchen derselbe auß dmjpofcContra-lor-Amt zu empfangen hat/ voran zu- und von der Kuchel die Speisen begleiten/ bey/ und um die Tafel aber gute Ordnung halten/ damit die Herren wol bedienet werden. Nonb: Die Speisen/ so von der Tafel gehebt werden / genüs-fett alle die Zenige/ so bey Deroselben dienen / ingleichen dero Aava-liers-Bediente/ nachdeme ihre Herren von der Tafel aufgestanden/ und hinweegseynd. Decimb t Die Vi&ualim/ Confed, und Tranck werden zu einer jeden Amts-Tafel von Hofauß/Dero eigenen Köchen die Nothdurft verabfolget. N. 44* !0chwürdig/ Uurchseüchtig / Mochgebohrne Fürsten/auch Hoch.Ehrwürdig/ Hock>und Wolgebohr» ne/ Wolgebohrne/ Gestrenge. nadig: besonders freundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde. Ber jenes was Seine Kayserl. Majest. rc. rc. zu verschidenen malen/ wegen Entübrigung der Überflüssigen / und höchst-ge- R r dacht dacht Deroselben unbeliebigen Unkosten in denen benamftenPr^para-torien bey der bevorstehenden Kayserl. Reiß in dise J.Oe. Lander gnädigst refcribiret haben/ finden Seine Kayserl. Majest. nun auch für nöthigvorläuftig in Gnaden herein zu notificirett / tw maffen die Zeit nicht zulasse / daß mehr höchst - gedacht Dieselbe sich lang an einen Ort der ausnembenden Erbhuldigung aufhalten: und ZumalenSeineKaysMaj.rc.rc.in Erwegungdessen jene Handlungen/ so wegen erst-erwehnterErb-Huldrgung/ und was daran hanget / zu geschehen haben/ auf sürdersamsten Weeg / und Weiß/ und zwar folgendermaßen fürzukehren/ und einzurichten allergnädigst erachten / daß nemlichenvon Kärnthen/ §rain/ und Görtz einige in wenigen Personen bestehende dem Werck- gewachsene Herren Depntirtealhei'0 nacher Grätz (alwo Seine Kayserl. Majest.den 2 Z. nächst-künftigen Monats Iunij unter Göttlichen Beystand anzulangen gnädigst gedmcken)wol inftruitt / und begwaltet/ abzuord-nen seyen / damit dise Landschaftliche Herren Deputirfe zugleicher Zeit auch alhier zu Grätz eintreffen/ und obberührte Handlungen ah hier nüt Gewinnung der Zeit fürgenommen / und bewürcket werden können. Als haben Seine Kayserl. Majest. gnädlgstherein - refcribiret/ und anbefohlen / daß diser Dero alleranädigster Will / und gut-be-finden/ Jhro Ehrsame Landschaft gantz fürderlich eröffnet/ und Sie zu dessen Ersillung angewisen/ anbey aber auch verständiget werden solle/daß/ gleichwie Jhro Ehrsame Landschaft dise sogestaltsame Abordnung alhier zu Grätz an ihren Privilegien/ und Freyheiten gantz unverfänglich/und unnachtheillig seyn solle/Also Seiner Kays.Maj. Ihre nur zu Beförderung diser Geschäften abgezihlte allerunterthä-nigste Willfährigkeit zu sondern gnädigsten gefahren gereichen wird. So demnach auß in Sachen hereingelangter Kayserl. gnädigster RefolutionLagenburg von 13. dits JhroEhrsamen Landschaft zu jhrer seitiger Befolgung deß Landsfürstlichen gnädigsten Willens hiemit nachrichtlichen erindert wird/und wolle dieselbe deßEmpj angs dises Intimati halber ein Recepiffe chistms an uns einzuschicken sich belieben lassen. Grätz den 15. Mm}/ i728- 2?* derRöm. Kays, auch zuHispanien/ Jndien/Hungarn/uud BöheimbKönigl. Maj. alhier anwesende geheime Räthe. der m x m ifi Der aufwendige Titul an eine Löbliche Landschaft in Lrain ist «dermal Conform mit dem tub N. i. nien/ tzungarn/ und Bötzermb/Fönig/ Ertz Hertzog zu Oesterreich/ re. re. Wlergnadigster Werr/ Merr/und Crb «Lands. Fürst. KMEmnach Euer Röm. Kayserl. und König!.Lathol. Maj.rc.rc. US? bey der allerhöchst -Deroselben Herein - reiß in dise LOe Länder disen treu - allergehorsamsten Land - Standen Dero Erb-Hertzog-thum Lrain allergnädigst nociLciren lassen/was Massen die Zeitnichk zuliesse/ daß Euer Kayserl. und Königl. Lathol. Ma/est rc rc. sich lang an einem Ort der aufnehmenden Erb-Huldigung halber aufzuhalten / und zumalen allerhöchst - Dieselbe in Erwegung dessen jene Handlungen / so wegen erst-erwehnter Erb-Huldigung / und was daran hanget/ zugeschehen haben / auffürdersamstm Weeg/und Weiß/ und zwar folgender gestalten fürzukehren / und einzurichtett allergnadigst erachten/ daß nemlichen vonKärnthen/ §ram/ und Görtz einige in wenigcn Personen bestehende / dem Werck gewachsen ne Deputirte nacher Gratz (alwo Euer Kayserl. und Königl. Sutthak Majest. rc. rc. den 23, dits Monats Zunij inlebenden 1728. Jahrs unter Göttlichen Beystand anzulangen allergnädigst gedencken)wol inftruirt/ und begwaltet/ abzuordnen seyen/damit dise Landschaftliche Oepurjite zugleicher Zeit auch aldort zu Gratz eintreffen/ und obberührte Handlungen daselbst mit Gewünnungder Zeit fürgenom-ben/ und bcwürcket werden können. Als haben Euer Röm. Kays, und Königl. Kathol. Maj rc. rc. allergnädigst herein refcribirt/und anbefohlen/ daß diser Dero allergnädigster Will/ und Gutbefinden/ disen treu-allergehorsamsten Land-Standen Dero Erb-Hertzogthum Lrain gantz förderlich eröffnet/ und selbe zu dessen Erfillung angewis fm/ anbey aber auch verständiget werden sollm/ daß gleichwie diser treu-allergehorsamsten Landschaft dise sogestaltsame AbordnuW ab hin nacher Gratz an ihren Privilegien/ und Freyheiten gantzunverfänglich/und unnachtheillig seyn solle/ Also Euer Kays und Königs. Aathol. Majest. rc. rc. Ihre nur zu Fürderung dtser Geschäften abge-zihlte allerunterthänigste Willfährigkeit zu sondern allergnädigsten Gefahlen gereichen wird. Nun haben hierüber die unter heutigen in grösser Anzahl/ auch in groffenAußfchus versamleteGeist-und Weltliche treu-aller-gehorsamste Land-Stande dises Erb-Hertzogthnm Kram sothan-Kayserl. und Landsfürstlichen allergnädigsien Willen mit den gezim-menden allerunterthänigst-gehorsamsten Rcfpcti:, und Veneration vernomben/ wurden auch selbige keinen eintzigen Anstand genomben haben/disen Landsfürstlichen allergnädigsten Befehl allergehorsamst zu erfüllen / und sich deme allerunterthänigst zu unterziehen/ wann eines theils eine so kostbare Absendung der ohne das zur bevorstehenden Erb-Huldigung erforderlich - und unvermeidentlichegroste Unkosten/ und Spefm selbige darvon wider ihren Willen nicht abhaltete/ anderen Theils / und in Erwegung: daß bey letzt vorgewester Erb-Hrrldigung Seiner Kayserk. Majest. rc. rc. LEOPOLD! glomtcfyü steu Andenckens alles nöthiges abgehandelt worden/und daß fletreuallergehorsamste Land-Stande allerunterthänigist hoffen / Euer Röm.Äayserl.nnd Königl» Kathol. Majest. rc. rc. werden es auch bey deme mild -gnädigist bewenden/ und dero treu-allergehorsamsten Land - Ständen nichtes neuerliches zumuthen lassen / und da wider verhoffen etwas neuerliches denen allergnädigst abzusenden anver-langten Deputaten abzuhandlen allergnädigist aufgetragm worden wäre/ die treu-attergehorsamste Land-Stände ihre Deputate in einer ihnen unbewust - und unbekannten Sache nicht satsam inftrui-rm/ und erforderlich begwalten könten; ansonst aber da Euer Rönu Kayserl. und Königl.Kathol. Majest. rc.rc.eS bey denen mitSeiner Kayserl. Majest. LEQPOLDO höchst-seeligsten Andenckens oo cafioneder allergnädigst aufgenommenen Erb-Huldigung abgehandelten bewenden zu lassen allergnädigst geruhen werden/ alles zur Erb-Huldigung erforderliche in einen knrtzen Zusammen- Tritt gantz füglich därfte abgethan/ und abgehandelt werden können/ mityür Euer Röm. Kayserl. und Königl. Lathol. Maj. in Dero allerhöchst-abgezihlten Entschluß nicht in mindesten aufgehalten werden. r5Z Solchemvach / und bey solich-der Sachen Beschaffenheit/gelangt an EuerRöm. Kays, und Königl. Lathol. Maj. herunter wehrenden Außschus versamleter Geist-und Weltlicher treu- allergehorsamster Land-Ständen deß Erb-Hertzogthum Lram/und der incor-porirten Herrschaften allerunterthänigst gehorsamstes Bitten/ allerhöchst Dieselben geruhen Sie treu- gehorsamste Land-Stände mit der allergnädigst anbegehrter Absendung deren Deputaten aüergnä-digst zuverschohnen/ dahin auch zu Kaysermnd Landsfürsilichm beharrlichen Hulden / und Gnaden Sie treu-allergehorsamste Land-Stände sich allerunterthänigst gehorsamst empfehlen/iub dato Lays Hach unter wehrenden Außschus den 5, Iunij 1728. Mer Möm. Mayserl. und Mnigl. Lathol. MM. rc. rc. Allerunterthänigst« gehorsamste N: Die unter wehrenden Grossen Außschus versamlete Gcist-und Weltliche treu» allergehorsamste Laub- Stände dch Hertzogthum Srain/uttb der mcorporir-tcn Herrschaften Modischen March / Der außwendige Titul an Seine Kayserl. Ma/est. ist Conform mit dem odigen iub N. ;8. Besonders freirndlich / lieber Herr / und Freund. JMDer das/ waß er Herr Graf/ auf die anerinderte Beschwerde yfjß der Stadt Fiume, um/ und von wegen derselben die Providir- Möttling/Larst/Psykh/undDsterreich. Doch - und Wolgebohmer Uraf. S s und Außführung deß Butter/ und kälbernen Fleisches auß dem Land Kram / zuVersehung der nächst dahin kommenden Kayserl. Hof-Statt/ inhibiret worden wäre/zur anverlangten Außkunst alhero/ unter dato Laybach den 18. dits berichtet / zumalen gehorsamst an# gezeiget habe/daß die Überlassung bedeuter Comeftibilien von dar-umen verweigeret worden seye / aldieweilen eine gleiche Inhibition von seiten Steyer/ und sonderlich auß der Revier, und Bezirck bey Oberburg in Viertl-OM refpe&u deß Schmaltz / und Butter be-schehen seyn feite / mithin es sich ergeben könte/ daß in Land Kram zur Zeit der Subfiftenz Seiner Kayserl. Majest. rc. rc. selbst daran ein Abgang zu verspühren seyn Mächte; Solchemnach gehorsamst anhoffere/ man wurde denen Herren Ständen daselbsten nicht auf-bürden/ jene Comeftibilia ausser Lands zu lassen / wormr't Sie bey gegenwärtigen Umbständen von selbst härtiglich gesolgen könten/be-vor/ wo die Stadt Fiumfc sich darmit auß dem anligenden Kroaten/ und Iftria zur Genüge wurde versehen können; folget hiemit zur Wider-Antwort/ was maßen der Stadt Fiume fub hodiernö angefüget worden / daß selbe ihres Orts all -möglich/und nöthigen Fleiß anwenden solle/ derley Erfordernufftn/ auß Kroaten/ und iftria zeitlichen zu erhollen/ auch von selbsten in ihren Diilricl wegen gefolgli-cher Vtvei-8 solche Anstalten/ undProviiiones zu machen/damit als lenfalö nicht der geringste Abgang/ oder Mange! erscheinen möge. Allermassen nun aber Ihme Herren Grafen selbst leichtlich bey-wohnen mag/ daß Ihre Kayserl. Majest. und Dero mit - bringende Hof-Statt nicht allein in Land Kram: sondern auch in allen übrigen betrettenden Orten / und Stationen genüglich mit Vi<5hialien/ und derley Nothwendigkeiten versehen seyn müssen; Als wolle Er Herr Landshaubtmann in Befolgung der vorigen Verordnung obbemeltes Verbott alsogleich ausheben / auch dahin Sorg tragen/ und beflissen seyn/ ausdaß denen Fiumanem solche Vidtuaiicn auf ihre 8tatione8 wtdifficulfttftch überlassen / mithin die Kayserliche Hof-Statt bey Dero Dahinkunft allseits gebührend bedienet werde; wo übrigens man unermanglet wäre / wann ein Verbott refpe&a zuHülf-nehmung Butter/und Schmaltz auß demLand Steyer vorhanden seyn solle/ sothane Inhibition rmderum-ben aufheben/ und abstellen zu lassen. Dann hieran beschicht Sei* ner ) r® ijf na Kayserl. und Kdnigl. §athol. Majest. allergnädigster Will/und Meinung. Grcktzdm2o. May/1728. A: der Röm. Kays, auch zu Hispa» nten / Indien / Hungam / und Bö-heimb Königl. Malest, alhier anwesende geheime Räthe. Secret. Schaumberger. Der außwendige ttiul an Herrn Landshaubtmann istähnlich/und^virtorm mildem obigen lubJN. 41. N.47. lockwürdig/ Uurchleüchtig / Fürsten. Auch tzoch Ehrwürdig/ Hochmnd Wolgebohrn: Wol« gebohrn/ WolEdl-und Gestrenge. Gnädig: besonders freundlich/ auch liebeHerren/ und Freunde. KULmnach Seine Kayserl. Maiest. auf die in Angelegenheiten Dero bevorstehenden Reiß nacher Inner-Oesterreich fehrners beschehene aüergehorsamste Anfragen eines Theils kein Bedenckm tragen / daß bey der Erbhuldigung/wo höchst-Deroselben würck-liche Aammerer in Mantel-Kleidern erscheinen/ auch Weiland 3f)* rer Kayserl. Majest. rc. re. LEOPOLDI; und JOSEPH! Khrist-mildesrer Gedachtnuß geweste Kämmerer eben also gekleidet erscheinen mögen : und dann erindert haben / daß ändern Theils Seine Kayserl. Majest. alle Baldackin, worunter aüerhöchst-Dieselbe sitzen werden/ durch die Kayserliche daraustige Hof-Kammer mitbringen Lassen werden/mithin derentwegen keine Sorg zu tragen: weniger Unkosten zu machen seyen; Xf* M )X i! Als wirdet auß in Sachen hereingelangter Kayserl. allergnä-higster Refoiution Laxenburg von 22. Vits Jhro Ehrsamen Landschaft ein solches pro dire&ione hiemit nachrichtlichen erindert. Gratz den 24. Mai// 1728. A: der Röm. Kays, auch in fyifpci* men/ Indien/Hungarn/ und Böheim König!. M» 9. N. 49. Wir hernach - benannte: Wolf Weyckard deß Heit. Röm. Reichs Graf/und Herr von Gallenberg tc. LandShaubtmann in Lrain. Und A. Einer Löblichen Landschaft dises Herßogthums alda / Präsident, und Verordyete. Mügen allen / und jeden Geist-und Weltlichen Grund-Herrschaften/ und Obrigkeiten / auch Wild-Baans Inhabern/ und denen sonsten dises Unser offenes Patent zu lesen vorgetvi-sen wird/ nebsr Erbietung unser freundmnd gutwilligen Diensthund Gruffes eines jeden Gebühr nach/hiemit zu vernemben: wasgestal-ten wegen Jhro Majest.deßKaysers/Unsers allergnädigisten Her-renS/ und Erbckands-Fürstens diß - jähriger Hereinkunst eine gros- T t st W m )j( Je Quantitet von Kälberen/ Ayer/frischw Butter/und Wildpräth alhier erforderlich seyn wird/ und wir also die Veranstaltung dahin gemacht haben/ daß von dem Tag allerhöchst-gedacht Seiner Kays. Majest. rc. rc. Ankunft in das Land / der durch andere Patentes zeitlichen wird angekündet werden/ aller von Tag / zu Tag samlen-der frischer Butter/und bekommendes groß/und kleines Wildpräth/ wie hernach fpecificirt wirdet; wiezumalen auch die damalens schon würcklich zeitige/ und nach/ und nach zeitig werdende Kalber/und Ayeralhero in die Stadt geliefert/ und denen hierzu bestelten Ubm «ahms-(-ommMnen/deren 2. auß einer Löbl-Landschaft-Buchhal-terey/ nemlichen der Jacob Morack/und der Antoni Wollwitz / und 2. andere von der Stadt hierzu deputitt worden/welche die Partheys en unterdessen für das Uberlieferende biß zur erfolgenden Tax < massigen Bezahlung ordentlich ^uittiren sollen/ außgefolger/ und überantwortet werden. Als istin allerhöchst-gedacht Seiner Röm. Kayserl. Maj.rc.rc. Unsers allagnadigsten Herrn/Herrn/und Erb-Lands-Fürsten Namen/ an alle/ und jede Geist-und Weltliche Grund-Herrschaften/und Obrigkeiten/ auch Wild - Bans Inhaber / und denen sonsten dises Unser offnes Patent zu lesen vorgewisen wird/Unser Befehl htmut/ daß Erstlichen: alle/und jede Geist-undWeltlicheGrund-Herrschaf-teil/ und Obrigkeiten/ auch ihre untergebene Unterthannen / die mit Vieh versehen seynd/für dem TagZhro Majest.deß Kaysers Ankunst in das Land / so ihnen/ wie oben gemelt worden / schon zeitlich genug wird angedeutet werden/ alle zeitige/ und wenigstens z. Wochen alte Kälber / wiezumaln auch frische Ayer/ und den sambleuden frischen Butter von Tag/zu Tag völlig hieher liefern/ und denen hieob ipeci-ficirten Ubernahms-OomMrien alhier gegen ihrer Quittung übergeben/auch mit der Lieferung solang / biß allerhöchst-ermelt Seine Kayserl. Majest. wider ausser Lands abreisen werden / continuirm hierfür das mitkomm endeKayserl. Mmifterium Tafel halten müssen/ in soweit außgenomben werden/ daß selbe allein ihre eigne Nothdurft für sich erhalten können. Andertens: sotten alle Wild-Bans-Inhaber so viel Hirschen/ Reh / und Gemsen/ Haasen/ Rebound Hasel-Hiener / als sie denn bekommen können/auch etwelche Hirsch-Kälber ebmfals für dem tp m X m ersten Tag/da Ihro Majest. alhier zu Laybach eintreffen / und sich m Dero hinein-und ruckreiß alda aufhalten werden/ mit all-möglicher Vorsorg: daß die Lieferung bey der Nacht/ und zu desto geschwinderer Beförderung durch unterlegte Gelegenheit geschehe/ lieferen und denen hieob benanten CommiBriett alhier gegen Quittung übergeben. Drittens: sollen alle Grund-Herrschaften/ und Obrigkeiten an denen jenigen Orten/wo Seine Kayserl. Majest. die Mittag/ und Nacht Stutiones halten werden / sich mit guten Wällschen / und Wippacher Wein versehen/den sie hernach der erfolgenden Hillichett Taxation gemäß werden käufflich hindann geben können. Viertens: sollen in allen disen Mittag/und Nacht Stationibus allerhand grünne Sachen angesäet werden/ damit bey Seiner Kays. Majest. und Dero Hof-Statt Ankunft kein Abgang daran erscheine. Lchtlichen sollen alle/ und jede Grund-Herrschasten/ und Obrigkeiten in gantzen Laad eine gute An zahl von alten/ mid jungen Jaota--nischen/Kapaunern^ alten HLener/jungen Hiendlen/und Tauben in Borrath erhalten/damit ein jedeHerrschaft alsdann vorIhroMajest. deß Kaysers Ankunft eine gewisse Anzahl/ welche ihnen durch besondere Verordnung schon zeitlich wird angedeutet werden/ außmesten/ und hieher schicken rönne. Darnach sie sich zu richten wissen werden. Dann hieran beschicht mehr allerhöchst Seiner Kayserl. und Königk. Lathol. Majest. rc. rc. allergnädigster Will/ und Meinung. Datum Laybach den Ersten Juni//1728. A: Landshaubtniann Und N: Prafident, und Verordeiite in Lrain. guter Freund. S kommet Uns zu vcmemben/ daß von denm in der durch Euch MW T t 2 ad" adminiftrirctibet unterfwffcnen Unterthannen alle Bretter/ und Bau-Gehiltz ausser Land verkauft werden / sogestal-ten/ dag man p Reparirtmg deren in denen bey Ihre Kayserl. unb Königl. §athol. Majest. allerhöchsten Alherokunft affignirtm Stationen erforderlich/ und angeschaste Nothwendigkeiten wegen Mangel erstberührter Bretter/ und Bau-Gehiltz nicht aufkommen kan. Gleichwie aber sich nicht gezimmen will / daß derley Whig/ ttnd unumgängliche Erfordernussen/ bevor die inSachm angeordnete tiömihifiarien sich mit solchen in dem daftlbst bißhero gangbaren Werth versehen haben werden/ ausser Landö verführt werdenMen. Alö ist in der Rönr. Kayserl. und Königl. Zathol. Ma/. rc. rc. Unsers allergnadlgsten Herren/ Herrn/ und Erb-Landö-Fürsten Namen/an Euch Unstr Befehl hiemit/ daß Ihr gleich nach Empfahung dits Eueren Unterthannen/immassen solches der allerhöchste Herrn-Dienst erfordert/ anbefehlen/ und auftragen sollet / daß selbe keine Bretker/oderBau'Gehiltz bevor die angeordnete Reparationesm denen Kryserl. Stationen nicht beschehen/ und versehen seynd/iub poe-na Contifeationis, ausser Land nicht führen / sondern solche denen angeordneten Herren CommiErim gegen parrer Bezahlung/und brß mchero daselbst gangbaren Werth verabfolgen lassen sollen. Dann hieran beschicht mehr allerhöchst Seiner Kayser!.undKömgl.Kathol. Maj.rc. rc. allergnädigster Will/und Meinung. Vamm Laybach den lo.Junij/ 1728* A: kandshaubtinann und N: Praelident, unb Vtr^ ordnete in 5mm. Wem Khmveff - Mrnemben U. Herwaltern der Herrschaft HaaKerg. Unfern guten Freund. In fimili an')?. Haubtmann der Grafschaft Adlsperg. N.fL NM ochwürdig/ Uurchleüchkig/ Dochgebohrne Fürsten. Auch Hoch Ehrwürdig/Hoch und Wolgebohrn/ 2Sof* gebohrn/ WEdl.und Gestrenge, gnädig: besonders freundlich/ auch liebeHerren/ und Freunde. ße Ihre Röm. Kayserl. und Königs. Zathol. Malest, auß dem i zu allerhöchst-Deroselöen allerunterthänigst erstatten Bericht von 20* mt> prxfent. 29, Maij jüngsthin gnädigst vernohmen / so hat Sie Ehrsame Landschaft jene zu Bestreitung der Spefm auf die nacher I. Oe. bevorstehende KayserÜ Reise Sechzehen Tausend Gulden angenohmenegantz unschädlich/ und fvoberfichcrte Anticipati-on attermtevfydtttgftdcprccivet/ und lassen e$ allerhöchst-Dieselbe nun auch dabey/ obwolen die eingewendete Ursachen solcher depre* cation für erheblich nicht wol angesehen werden mögen/ zivar gnädigst bewenden. Um willen aber/was daß anfcep poftulirte Subfidium mtine* rarium eben auch der Sechzehen Tausend Gulden anbelanget / Sie Ehrsame Landschaft mit Ihrer auf Zwelf Tausend Gulden eingerich-ten Erklärung sich gleichfals nicht zum All gelegt/ und dahero die Kayserl. Hof-Kammer/ welche hierauf/ als ein proportiomrt* gantz billichmWges Quantum festen Fuß gesetzt/und Sie Ehrsame Landschaft wenigst zum Nachtrag deren abgängigen Vier Tausend Gulden zu vermögen mit wol erheblichen motivis angelanget hat/ höchst-gedachte Kayserl. Majest. auch nicht wol finden/ wieLandschaftlicher Seite ob den Beyspill voriger Zeit (wornach solche Ihre Erklärung eingerichtet ist) dermalen so genau gehalten werden / daß nach geänderten Zeit - und Läuffen Sie Landschaft das Landsfürstliche /Erari-um bey wissentlicher weit mehreren Erfordernus Ihres Orts pro-portionidtch zu fecundit’eN sich entziehen möge. Als haben Seine Kayserl. Ma/est. gnädigst demandirf / und anbefohlen/daßHro Landschaft das Weitere sogestalten vorgestellet werden solle/damit Selbe sich mit dem Abgang obiger Viertausend Gulden ohne weiters herbey lasse/ und zur üblen Folgerung nichtAw-laß gebe. Dessen nun auß in Sachen hereingelangter Kayserl. aller-gnädigsten Resolution de dato Laxenburg von9.dits Sie Ehrsame Landschaft zu gehorsamsterNachkbung hiemit erindertwird. Grätz deni2.Zunij/ 1728. Der ?itul an die Löbl. Landschaft in Lrain aufwendig . ist/wie oben fub Num. 1. Erivchlter Römischer Kayser / zu allen Zeiten MH', rer bet? Reichs/ in Germanien/ zu Hispanien / Hun» gar»/ und Nöheimb re. König/ Er^tzertzog zu Oester reich/ re. re. MHrwürdige/ Hochgebohrne Oheim/und Fürsten/ ^ auch Ehrsame Geistliche / Hochmnd Wolgebohr^ ne/Edle/liebe Andächtige/ und Getreue: Uns wareauß Euerem unterthänigsten Bericht-Schreiben zu vernehmen/daß Ihr zu Bestreitung Unserer kostbaren Reise in dise JDe.Länder zur Ausnehmung der Erb-Huldigung die an Euch begehrte Sechzchen Taur send Gulden allerunketthänigst vertvilligek habt. N: der Röm. Kays, auch zu Hispa- mm / Indien / Hungam / und Bö-heimb König!. Majest. alhicr anwesende geheime Räche. Secret. Schaumberger. Gleich Gleichwie Uns nun dise unterthänigste Devotion zu gnädigsten WolgefalLen gereichet/und Wir Un6 gnädigst versehen / daß sothane Sechzehen Tausend Gulden zu Bestreitung deren Unserem JErario obligmden großen Außgaben/ Unseren vorigen Verordnungen gemäß / auch bereits werden abgeführt/ mtdimmediatfc in Um \m Univerfal-tiancalitets-Caflam erlegt worden seyN. Als seynd Wür darüber Euers unterthänigsten Berichts gnädigst gewärtig/und verbleiben euch übrigens mitKayserl.auch Lands-fürstlichen Hulden / und Gnaden wolgetvogen. Geben in Unserer StadtGrätzden8. Monats-TagAugusti/im 1728.Unserer Reiche/ deß Röm. im Slbenzehenden/deren Hispanischen mt Fünf/und Zwanzigisten deren Hungarischen/ und Böheimbischen aber in Ach-zehenden Jahre. mi eiv: Iohan Friderich Graf von Seilern. Ad Mandatum Sac. Cast & Cathol, Majeftat. proprium. Iohan Christian Schar. Der außwendige titul an die gesamte Löbl. Landschaft in Lrain/ ist wie oben fub N. 9. N. 5?. von WQttes Wnaden Wrwehlter Römischer Kayser / zu allen Zeiten Mehrer deß Reichs/ rc.rc. Whrsam/ Geistliche/Andächtig/Hoch«und Wolgebohr» ne/Wolgebohrne/auch Edle/ liebe Getreue. Anß Unfern vorigen Kayserl. gnädigsten Refcriptm ist bewust/ was Wir wegen Uns der der Kleidung bey dem A6hi der Erb-Huldigung indisen I.Oe. Landen/und sonderheitlich ratione der Mantel-Kleider reftn&ive auf Unsere Miniftros, gcheime Rath / und Kamerer gnädigst geordnet haben. Jmmassen Wir nun aber auf weitere seithero allerunterthcknigst beschcheneVorstellung/und Anfrag gantz kein Bedencken tragen/ daß auch andere Unsere Land-Stände/ wann sie wollen/ in Mantel-Kleidern erscheimn mögen. « Als wird auß in Sachen hereingelangter Unserer allergnädig-ster Resolution, und Verordnung Lilienfeld von 5. dits/ Euch ein solches Hiemit nachrichMchen eriudert. Dann an deme beschicht Unser gnädigster Will/ und Meinung. Gratz den 12. Juuij/ 1728. Iohan Lhristoph Graf von/und zu Wildenstein/Statthalter. CommifTio Säe. Gef. & Cathol, Majeft. in Coniiiio. Iohan Ernst Larl von Orttenhoffen/Kantzler. Iohan Georg Leütner. Iohan Joseph vonHögm. Der aufwendige Titul an Herrn Landshaubtmarm/ und die Herren Verordnte in Lrain / ist Confbrm dem odtgen (ub N/ 10. N. 54. Kochwürdig: Uurchleüchkig: Kochgebohrne Fürsten / auch Hoch > Ehrwürdig / Hocb^und Wolge»' bohnie/ Wolgebohrne/ WolEdl/ »nd Gestrenge. Mnädig: Besonders freundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde. KUEine Kayserl. und Lathol. Ma/est. haben auß dem allerunter-thänigst erstatteten Bericht-Schreiben gnädigst vernomben/ was wir für eine Außkunst/wie (shiebevor bey Ankunft höchst-crnant - Demselben Vorfahrer/als Lands-Fürsten nacher Grätz/mit diser geheimen Stelle / und A&ivitet gehalten worden seye? aller-unterthänigst erstattet haben. Wann nun ersagte Repräsentanz bey Seiner Kayserl. und §rthol. Majest. Ankunft / und durante höchst- ernant-Deroselben kefidenz in Jnmr-Oesterreich von selbsten cefllret» Als wird auß eingelangter Kayserl. allergnädigsten Re/blution de dato Schloß Laxenburg den i6.dits Zhro Ehrsamber Landschaft solches pro diredtione nachrichtlich hiemit intimirt» Grätz den 19* Iunij/ 1728. A: der Rom. Kays, auch in Hispa» mm/ Indien/Hungarn/ und Böheim Königl. Maj. alhier anwesende geheime Räche. SecreL Wagner. Der ailßivendige Tikul an eine gesamte Landschaft in Lram/ist gleich obigen fub N. 1, N. 55. Nochwürdig: Wurchleüchkig: Aochgebohrne Fürsten/auch Hoch-Ehrtvürdig/Hoch«und Wolgebohr« ne/ Wolgebohrne/ Wol»Ed!/ und Gestrenge. Mnädig: Besonders freundlich / auch liebe Herren/ und Freunde. t$€mnad) Seine Kayserl. und §athol. Majest. über allerunter-% tbdmgft erstatteten Bericht von 22. Maij jüngsthin allergnä» 3E l bigst digst refcribirct haben / was Massen sich von selbstm ergebe / daß ftante der Haubt-Regul: welcher gestalten bet) Seiner Kayserl.Maj. Hof nur die Kayserl. geheime RathsMürde/und Kammer-Stell den Rang nach dem Senio gebe/ dem gestelten Petito, der Praecedens halber/reipeÄu der Würcklichen Kammer-Stell nicht wol deferirt werden könne. Als haben unsers Mittels Herren Räche sich darnach zu richten/ und du rarite Seiner Kayserl. Majest. Refidenz in I. Oe. deß Vorgangs zu enthalten/ wo sodann gleichwolen nach höchsdernant Dero-selben Zuruckkehrung Seine Kayserl. und Lathol. Majest. dises geheime Mittel in Dero Repräsentanz , und vorige A&ivitet, und Dignicet gnädigst remmittiren werden. Welches demnach auß eingelangter Kayserl. allergnädigsten Refoiutiop de dato Schloß Laxenburg den i6. dits Ihro Ehrsamm Landschaft pro notitia hiemit intimirt wird. Grätzden r^.Junij/ i?28* 9?, derRöm. Kays, auch zu Hispanien/ 3ndicn/Hungam/und Böhc-mbK-mgs. Maj. alhier anwesende geheime Räche. Secret. Wagner. Der aikßwendige Titul an Eine gesamte Löbliche Land» schüft in Erain ist ebensahls gleich dem obigen lub N.J. N. 56. Kochwürdig/ Wurchleüchtig / Dochgebohme Fürsten/auch hoch» Ehrwürdig / Hoch»und LLolge» bohrn / Wolgebohrn/ Wol»Edl»und Gestrenge. nädig: besonders freundlich/ auch liebe Herren/ und Freunde. Eine Kayftri. nndLachol.Mai.rc. rc. haben auß denen beeda» allerunterthänigst erstatteten Berichten mit mehren verneint den btn/m$ Sie Ehrsame Landschaft wegen der/von höchstrernant Denselben gnädigist angesonnener Abschickung einiger Ihrer Herren Deputaten anheronacher Gratz in Erb-Huldigungs-Sachen aller-unterthänigst berichtet habe. Wann nun ratione deren Landschaftlich Sarntnerifch - und Krainerischen/ auch Görtzerisch-und Gvadifcantfchm abgeordneten / Seine Kayseri. und §athol. Majest. in Ansehen der beygebrachten motiven, und zwar vorderist zu Erfahrung deren besorgenden Unkosten/ als welchen bevor zu seyn ohne dem in allweeg Seiner Kays. Ma/est. gnädigster Will / und Meinung ist/ es bey deren Herren Ständen allerunterthänigsten deprccation gnädigst beruhen zu lassen. Als wird / auß eingelangter Kayserlichen gnädigsten Re/b-lution de dato Laxenburg den 16. dits / solches 2Hro Ehrsamen Landschaft vorlauffig pro dire6tione, und rcfpetiiive zur Bescheis dung hiemit erindert. Seine Kayserl. Majest. werden aber bey höchst- Deroselben Ankunft alda in GratzIhro Ehrsamen Landschaft dero gnädigsten Willen inein-und anderen weiters eröffnm lajjen. Grätz den 19. Juni//1728. A: der Röm. Kays, auch zu Hispa» «ien/Indien/ Hungarn/ und Bö-hetmbKdmgl.Majest.rc.rc.achickaw wesende geheime Räche. Secret. WagNtk. Der außwendige Ticul an die gesamte Löbl. Landschaft inLrain ist gleich dem obigen tub. N. u N. 5?. WWUW der Wechffe von MQtkes Mnadm Erwehlter Römischer Kavser / zu allen Zeiten Meh» rer deß Reichs/ in Germanien/ zu Hispanim / Hun» garn/ und Böheimb rc. König/ Erß.Hertzog zu Oester» reich/ ro. re. / MHrwürdige/ Hochgebohme Oheim/ und Fürsten / auch Ebrsame Geistliche/ Hoch und Wolgebohr^ ne/LLolgebohrne/Edle/kiebe/Andächtige/undGetrene. Demnach Wir gnädigst entschlossen seynd den 16. deß künftigen Monats Augusti Nachmittag von hieraufzubrechen/und unterm Göttlichen Beystand unsereReiß nacher Llagenfurth/und sodann weiters nach außweis der bereits aller Orten hin / zugeschickten Marcheftoute zu Ausnehmung der Erbhuldigung in denen darinigen Landen fortzusetzen/alwo wir dann in iedem Land gleich an folgenden Tag Unserer Dahinkunft Vormittag den Landtag halten/ Nachmittag aber refpeäu beten Cereinoniaüen zur Abhandlung schreitten lassen/ und den Tag darauf den a&umhomagij gnädigst vornehlpen werden. Als haben Wir euch ein jolches zu dem Ende hiemit zeitlichen erinderen wollen/auf daß Ihr Euch hiernach zurichten wisset/immit-tels aber die jenrge Punära * welche Ihr bey der Abhandlung in die Propofition zu bringen vermeinet/ zu Unseren gnädigsten Ersehen alsobald einsendet. Wir verbleiben anbei) mit Kayser-und Landsfürstlichen Hulden/ und Gnaden Euch wolgewogen. Geben in Unserer Stadt Grätz/den 27. MonatS-Tag Zunij/ in 1728.Unserer Reiche deß Römischen rn Sibenzehenden/deren Hispanischen in sünf-und zwainzigisten/ deren Hungarisch - und Böheimbischen aber in achzehenden Jahre. Iohan Friderieb Graf von Seilern. Äd mandatum Sa<\ C*f. & CathoL Maj. proprium. Iohan Khristian Schar. Der aufwendige Tikul an die gesamte Löbl. Landschaft in Lrain/ ist wie oben lub N, 9. N. 58. Nvfd, lir hernach-bmannke: WoffMeyckard §Bmf/ und Herr von Gailenberg k Landshaubtmarm in Lrain. x Und A. Einer Löblichen LandschaftdisesHer-tzogthums albaz Präsident, tmb Verordnece. Mögen allen/und jeden Geist- und Weltlichen Herren / und Land-Leuthen in disem Hörtzogthum Krain / und denen anreinenden Herrschaften Windisch-Marck/ Möttling / Österreich / garst / und Poyck/wie auch denen mit der Land-Tags Seülon privilegirtm Städten/neben Erbietung Unserer fteund - und gutwilligen Dienst: und Grusses eines jeden Gebühr nachhiemit zu vernemben. Demnach Seine Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. rc. rc. Unser allergnädigster Hm/ Herr/ und Erb-Lands-Fürst laut Dero allergnädigsten Im« mediat-Refolution de dato Grätz den 27. dises zu Ende laujfendett Monats Junij inlebenden 1728. Jahrs allergnädigst entschlojsin seynd / den 16. deß künftigen Monats Augusti Nachmittag von Grätz aufzubrechen/ und unter Göttlichen Beystand Dero Reiß nas eher Klagenfurth/ und sodann weiters nach Außweis der bereit aller Orten hin zugeschickten Marche - Route zu Aufnehmung der Erb-Huldigung in denen hiennigen Landen fortzusetzen/ alwo allerhöchste Dieselbe dann in jedem Land gleich an folgenden Tag Ihrer Dahim kunst Vormittag den Land-Tag halten / Nachmittag aber refpedu deren Ceremonialien zur Abhandlung schreiten lassen/ und den Tag daraufden a<5himhomagij gnädigst vornemben werden. Und gleichwie zu folge allergnädigst eingesanten Marche-Route Jhro Röm. Kayserl. und Kathol. Majest. den 26. Augusti auf Mittag alhier in Laybach eintreffen/ mithin den Land-Tag den 27. Ditizi Vormittag halten werden; ansonst allen Geist-und Weltlichen Herren/und Land-Leuthen allerdings obligen will/ Ihren «Ungnädigsten Erb-Lands-Fürsten/ und Herrn/ Herrn/ mit gezimmenden vecor, und grösser Anzahl nicht allein gewöhnlicher Massen allerunterthänigst / und allergchorsamst zu empfangen: sondern auch zu dem auf den 27. Augusti bestimbten Land-Tag/und Tags darauf allergnädigst aufs nehmenden a&u homagij in zahlreicher Mange zu erscheinen. Als ist in allerhöchst - ernenter Kayserl. und §athol. Maj. rc.rc. Unseres aüergnädigsten Herrn/ und Erb-Lands-Mrsterr Namben/ Dy dann dann von Landshaubtmannschast in gram / wie auch diser Einer Löblichen Landschaft alda tragenden }Jrxfident: und Verordnten Ambts-wegen/an alle/ und jede Geist-und Weltliche Herren / und LandLeuthe/wie auch an die mit der Land-Tags^eEon privilegirte Städt Unser Begehrn für Unsere Personen aber freundliches Ansinnen hiemit/ daß Sie alle mit gezimmenden Decor erjilichenzudem Empfang Seiner Kayserl. und Kathol. Majest. und folgbar zu dem angestelten Land-Tag / auch darauf allergnadigst furnembendm adtu homagij längist den 24. August; Abends alhier in Laybach erscheinen / und sich außer Gottes Gewalts darvon nicht abhalten lassen wollen. Datum Laybach den 30. Juni)/ 1728. (LS.) (LS.) (LS.) (LS.) (LS.) (LS.) v VE,: N. 59. Wllerdurchleüchtigff-Troßmächtigst-und Mn-überwindlichister Römischer Kayser/ auch zu Hispani^ en/ Hungarn/und Böhcimb/ König / Ertz'.Hertzogzu Oesterreich. Wllergnädigster Merr/ Werr/und Erb^Lands.Fürst. gjJJUer Röm. Kayserl. und König!. Lathol. Majest. rc. rc. haben Wf Dero trewallergehorsamsten LandrStänden in Krainlaut allergnädigster Immediat- Refolution de dato Grätz den 27. Junlj diseö 1728. Jahrs/allergnädigst zu vernemben gegeben/daß allerhöchst-Dieselbe allergnadigst entschlossen seynd/ den 16. Heß künftigen Monats Augusti Nachmittag von Grätz aufzubrechen/und unter Göttlichen Beystand Dero Reiß nach Llagenfurtb/ und sodann weiters nach Anweiß der bereits aller Orten hin zugeschickten Marche-Route zu Aufnembung der Erb - Huldigung in denen darinigen Landen fortzuschen/ alwo Euer Majest. rc. rc. dann in jeden Land gleich an folgenden Tag allerhöchst-Deroselben Ankunft Vormittag den Land-Tag halten. Nachmittag aber refpe&U deren Ceremonialim zur Abhandlung schreiten kffctt/ und den Tag darauf den a&um ho-, magij allergnädigst vornehmen werden. Solchemnach Euer Röm. Kayserl. und Königl. Lathol. Majest. solches Dero treu-allergehorsamlsten Lano-Ständen dises Erb-Her-tzogthums Kram zu dem Ende seitlichen erindern wollen / auf daß selbe sich hiernach zu richten wissen/ immittels aber diejenige Pun» da, welche die treu-allergehorsamste Land-Stände bey der Abhandlung in die Proportion zu bringen vermeinen/zu Euer Majest. aller-gnädigsten Ersehen alsobald einsenden sollen. Nun haben wir samt dem gantzen getreuesten Land über sotham ne allergnädigste Reiolution, und Intimation die innerste Freud / und Confolation empfunden / allermaffen nunmehro die würcklich^? Freuden-reiche Zeit sich heran nahet / da die treu - allergehorsamste Land Stände das Glück haben werden/daß der glorreiche Monarch/ und ihr natürlicher Erb-Lands-Fürst/ und Herr sich würdigen wir-det/ dessen Erb-Gut/ und Ihr der Ständen werthist-und dem aller-durchleüchtigisten Ertz-Hauß allezeit getreuestes Vatter-Land zu bes tretten / demnach bey nächster Post / re/pe&u der bey der Abhandlung in die Proportion zu bringen habender Fünften wir allergehorsamst nachleben werden. Jur Zeit aber allein allerunterthä-nigst anzuführen fürunumgänglich/und nöthig erachtet/ daß vermög der eingesant-und zur Huldigung erforderlichen Viäzualietv solche auf einem Fleisch-Tag angeordnet worden/ auch die möglichste Veranstaltung dahin beschehen/ anjetzo/ dagegen nach Eingangs einge-sührter allergnadigsten Refolution, zumahlen nach der allergnädigst cmgeschtcffm Marche - Route Euer Röm. Kayserl. und Lathol. Majest. rc. rc. an einen Donnerstag alhier eintreffen/ einfolglich der Dies homagij an einem Sambstag einfallen solle / und ob zwar Die homagij die erforderliche ViÄualien in Fischen beyzuschaffen dem Land sehr beschwerlich fahlete / so werden doch die treu-allergehor-samste Land-Stände nach Möglichkeit beflissen seyn/ dem Lands-Vice-Dom aldar/ deme die Versetzung comitirt worden/ zufecun-divm/ so seynd wir doch bemüsslget Euer Röm. Kays, und Königl. Lathol. Majest. rc.rc. allerunterthänigstgehorsambst zu bitten/Dero treu * allergehorsamste Land^Stände allergnädigst zu verbscheiden/ ob noch bey der eingeschickten Specification deren Vi&ualtm pro Die homagij sein bewenden haben solle/ oder/ ob die Vorsehung so-thtmer Vi&ualim aufgehebt? worauf die Veranstaltung bereits be-> • D y 2 sche- , schehen/ und die Vidtnalien auf einen Sambstag erforderlich feytt werden. Annebst Euer Röm. Kayserl. und KatholMajest. rc. rc. wir uns zu Kayserl.und Landsfürstlichen beharrlichen Hulden/uud Gnaden allerunterthänigst gehorsambst empfehlen. Sub dato Laybach den 6. Juli//1728. Suer MM'Wavserl. und Mnigl. Lathol. Majest. rc. rc. Allcrunterthänigste gehorsamste N: Landshaubtmann inLrain Und Präsident, und Berordnete alda. Der aufwendige Tttttl an Seine Kayserl. Ma/est. ist ähNiich/UNd Conforro Mit Mit ohigMfub.N^S, N, 60. WWMWderMechffe von WZtkes Wnaden Erwehlter Römischer Kavser / zu allen Zeiten Meh« rer deß Reichs / in Germanien/ zu Hispanien / Hun« garn/ und Böheimb re. König/ Ertz-Hertzog zu Oester» reich/ re. re. MHrwürdige/ Hochgebohrne Oheim /und Fürsten/ ^ auch Ehrsame Geistliche / tzoch»und Woigebohr. ne/Wolgebohrne/ Edle/liebe Andächtige/und Getreue: Uns wäre auß euren allerunterthamgsten Bericht/ von 6. und ptx* fent. 8. dits lieb zu vernehmen/ daß Uns ihr zu gchorsambster Folge Unserer vorigen allergnädigsten Erinder uwd Anleitnng jene Funden, so ihr vor dem nächst - bevorstehenden Aftu der Erb-Huldigung. m ittbie Propofition zu bringen erachtet / zu unserem vorläuffigen ersehen hiernächst allerunterthänigst einsenden werdet. Immassen Wir nun deren Empfangs täglich gnädigst gewärtig feynd; als haben Wir euch solches gnädigst zuruck erinderen wollen/ Mit beygehest weiterer Nachricht/ was Massen / soviel die Beyschaf-fung deren Vi&ualim anbelangt / der a&us homagij nicht an einem Sambstag wie ihr vermeinet/ sonder an einem Sonntag werde vor-gmohmcn werden/wo indessen Euch auch die ^pccificationm deren nöchtgen Viä:uali?ti zur näheren Direktion zukommen werden. Wir verbleiben euch anbey mit Kayser-und Landsfürstlichen Hulden/ und Gnaden wolgewogen. Geben in Unserer Stadt Grätz den 15. Monats-Tag Julij im i728 Unserer Reiche/deß Römischen in 0t# benzehenden /deren Hispanischen in fünf/ und zwainzigstm/ deren Hungarisch -undBöheimlschen aber im achzehenden Jahre. Der außwendige tim( an die gesamte Ml. Landschaft in Lrain/ ist wie oben iub N, 9. Erwehlter Römischer Kayser/ zu allen Feiten Mehrer deß Reichs/ in Germanien / zu Hispanien/ Hungarn / unb Böheim/ König/ ErAHertzog zu Oesterreich/ rc. rc. Johan Friderich Graf von Seilern. Ad mandatum Sac. CasL 8c Cathol. Maj. proprium. Johan Lhristian Schar. 6h 3s . Ehr- MHrwürdige/ Hochgebohme Oheim/ und Fürsten l *** auch Ehrsanie Geistliche/ Hochund Wolgebohr» ne/Wolgebohrne/Edle/kiebe/Andächtige/undLetreue. Auß hiebeyligenden Abdrucken habt ihr deß Mehrern zu ersehen / aufwas Weiß Wir aufUnserer den i6. nächst- kommenden Monats Augusti anzutretten vorhabender fehrnern hinein-und zuruck Reiß in Unsere darinige Länder aufdenen Mittag - und Wcht^Stationm von der Infanterie sowol als der Cavallerie die Militärische Bedienend Aufwartung gnädigst angeordnet haben. Und gleichwie darüberhin an die mJ.Oe. bequartirfel>et)fc>e Regimenter/ Guido Stahrenberg/ und Waderborn die Verfügung allschon beschehenist; als wollen Wir gnädigst/daß denen heraußwer-tig rügenden/ zusothaner Unserer Aufwart-und Bedienung beord-renden Leuthender gewöhnliche Beytrag (ohngeachtetsie auß ihren Quartiren/ und zum Theilauch ausser Lands gehen ) ein-als dem ändern Weeg auf Die kurtze Zeit continuirt/ denen ienigen aber/ so bey Fiume, und Triest hin / und wider zu marfchitm haben / die Ettappen gegen parrcr Ordonanz - mWger Bezahlung abgereichet werden. Welchemnach dann ihr euers Orts das Weitere in Sachen zu veranstalten habt/ und Wir verbleiben euch anbey mit Kayserl. und Landsfürstlichen Hulden/ und Gnaden wolgewogen. Geben in Unserer Stadt Grätz/ den 1i. Iulij in 1728, Unserer Reiche/ deß Römischen in sibenzehenden/ der enHispanischen in fünf/und zwanzigsten/ deren Hungarisch-und Böheimbischen aber in achtzehenden Jahre. Johan Friderich Graf von Seilern. Äd mandatum Sac. CasC 8c Cathol. Maj. proprium. ' Johan Khristian Schar^ Der anßwendige Titul an die gesamte Löbliche Land-sihaft ln Erain ist wie obigen lub N. s. N. 62. Mir hernach - benannte / Wolf Weyckard deß Heil. Röm. Reichs Graf/ und Herr von Gallenberg/ Landshaubkmann in Strom / re. und A. Einer ^övl. Landschaft alda Präsident, und Verordnete. Mögen allen/ und jeden Geist-und Weltlichen Grund-Herrschaften/und Ob-rigkeitm/ was Stands / oder Würde die seynd / nebst Erbietung Unseres freund- und gutwillen Dienst-und Grusses eines jeden Gebühr nach hiemit zu vernemben: daß wegen Ihro Majest. deß Kayfers Unsers allergnädigsten Herrn / und Erb-Lands-Fürsten samt allerhöchst -Deroselben zahlreichen Hof-Statt bevorstehender M-e-rokunft wir vor höchst nothwendig erachtet haben/ einen tauglichen Ordinierungs-OommMrium in dem gantzen Land zu bestellen / der von allen Orten die auf eine jede Station erforderliche Vidtuaiim/ famt ändern Nothwendigkeiten zeitlichen orämirm/auch/ obdaS ordinirtc richtig zugeführt/und geliefert worden? allein die Obforg tragen solle/weilen wir dazumal deme fdbstm nicht werden abwarten können; und Wir nun hierinfals das Vertrauen in dem Edl-Gestren-gen Herrn Seyfrid Bonaventura von Wertenthall diser Einer Löblichen Landschaft in Krain bestelten Straffen rcparations-uttd der# Malens fubiiituirten Land- Kriegs - Commiflarium geseßet/ auch denselben zu disem Ende/& pro hoc a&u fpeciali, zu einem solchen Ordinierungs-^ommMrium in dem gantzen Land dcnomimrt haben. Als ist in allerhöchst gedacht-Seiner Röm. Kayserl. Mas. rc. Namen / an alle/ und jede Geist-und Weltliche Grund- Herrschaften/und Obrigkeiten Unser gantz ernstlich / und gemessener Befehl hiemit/ daß selbe den ablaujfenden Ordinanzen vorermelten Ordi-nierungs-Oommillarij Herrn von Wertenthall/so genaue Pantion, als ob Wir es selbsten anbefohlen hätten / leisten/ das Ordinirfe an das bestimte Ort/ so gar mit Beobachtung der angesetzttn Stund durch sichere Leuth ohnfehlbar/und bey Vermeidung sehr schwärer Verantwortung zuführen/ auch daß zugeführte ihme Commiflario, oder deffen bestellenden Subftituto in loco außweisen laffen sollen/ wurde aber vieleicht einer / oder ändern Herrschaft etwas ordiniret/ Zz 2 wo- womit selbe unmöglich auflommen/ solgbar an der hiemit anbefohlener genauen Folgleistung mit wolgegründten Fug Meisten / oder anstehen könte/ wird eine dergleichen Herrschaft /oder Grund-Obrigkeit ein solches ihme CommiSrio langist inner denen ersten 8. Tägett * dato der empfangenen Ordinanz, als in widrigen selbe nicht mehr angehört wird / anzuzeigen / hiemit angewisen. Darnach sich ein jeder zu richten wissen werdet/ dann hieran beschicht mehr allerhöchst Seiner Kayserl. und Königl. Sathol. Majest.rc. rc. allergnädigster Will/ und Meinung. Datum Laybach den 24. Iulij/172 8. N:Landshaubtmarm in Lrain. und N: Prxfident und Verordnen alda. N. 69. 8lserdurchseüchtigff-Mroßmächtigjk-und Un- überwindlichister Römischer Kayser/ auch zu Hispani« en/ Hungarn/und Böheimb/ König / Ertz^Hertzog zu Oesterreich, re. rc. Wlergnädigster Kerr/ Her?/ und Erb^Lands^Fürst. KHEmna^ EuerRöm. Kayserl. und Königl. Aathol. Maj. rc. rc. Spy vermög allergnadjgster Immediat-Rcfolution von 27* Sutltjf inlebenden 1728. Jahrs denen treu-allergehorsamsten Land - Ständen dises DeroErb-Hertzogthums §rain allergnädigst anbefohlen/die jenige Pimcta, welche selbe bei) der Abhandlung in die Proportion zu bringen vermeinen/zu Euer Röm. Kayserl.undKathol.Majest. aller-gnädigsten Ersetzung aisobald einzusenden. Als sollen Wir zu folge sothan-allergnädigster Resolution aller-gehorsamst nicht verhalten / daß dise treu-allergehorsamste Land-Stände in die Proportion kommen lassen werden/erstlich: daß wegen der gegen dem alten Herkommen nur durch ritt General-Patent auß- Htscheibenen Erb-Huldigung btfe der» treu-gehorsamste Landschaft mit einen außdrucklrchen Kevers versehen werde/ nicht weniger fürs änderte: auf allergnädigstes Verlangen/ und gewöhnliche Behandlung selbe Euer Röm. Kayserl. und Lathol. Ma/est wegen allerhöchs ster Kayftrlrcher Würde deß Körperlichen Juraments vor diseömal zu erlaffen allergehorsamst urbietig seynd / hingegen allerhöchst - Dieselbe ihnen treu-allergehorsamsten Land-Ständen ein Schadloß-Verschreibung zu extradimt/ nicht zugegen seyn werden: und fürs dritte: Dero allerhöchst - Kayserl. und Landsfürstliches Wort öffentlich vor denen gesamten Ständen zu geben / allergnädigst geruhen werden/die treu-allergehorsamste Landschaft dises Dero Erb-Her-tzogthums Kram bey allen ihren Freyheiten/ und wol-hergebrachten alten Herkommen allergnädigst zu schützen / und zu bandhaben auch auf ein neues fub aurea Bulla allergnädigst zu bestätigen. Dann zum vierdtm: in ipfo a<5tu Homagij die Lehm an die Herren/und Land'Leuth auf vorige Art/ und Weiß / als 1660. Jahrs besche-hen/unter einisten allergnadigst zu verleihen/betreffend zum fünften: das Ceremoniale zwischen denen Erb-Aemtern/ U!ldStänden/wers den Sich Euer Röm. Kayserl. und Lathol. Majest. rc. rc. allergnädigst belieben/ bey der leßtmähligenHuldigungs verglichener Ordnung/ und Rang verbleiben zu lassen. Annebst Euer Röm. Kays, und Lathol. Majest. zu Kayser - und Landsfürstlichen beharrlichen Hulden/ und Gnaden wir uns allerunterthänig-gehorsamst empfth-Im iub dato Laybach dm 27. Julij/ 1728. Euer Möm. Mvserl. und Königs. Lathol. Majest. rc. rc. Allerunterthänigst-gehorsamste Gallenberg LandshaubtmanninLtain. Franß Antoni Graf von Auersperg ObristErb-Land-Marschall alda. Der aufwendige fttul an Seine Kayserl. Majest. ist gleich obigen fub N. ;8. Aaa K 64. tlS fS ) ( fl§' N. 64. Wir Uernach-benannte: Wolf Weyckarddeß Heil. Röm. Reichs Graf/ und Herr von Gallenberg/ Landshaubtmann in Lrain/rc. Auch Frans Amoni Seyfrrd Graf von Thum/ und VaMfina, Lands-Vi. ee«Dom alda/und N: EinerLöblichen Landschaft dises Hertzogthums Kram Pntfidentund Berordente. EE8 ieden in bekommender Spetification Begriffe» MN Mst Erbietung Unserer freund-und gutwilligen Dienste / und Gruffes eines jeden Gebühr nach hiemitzu vernemben. Demnach die Löbliche Land-Stände zu allerunterthänigsten Ehren Jhro Röm. Kayserl. und König!. Lathol.Majest. Unseres allergnadigstenHerrn/ Herrn/ und Erb-Landö-Fürsten geschloffen/daß bey allerhöchst-De-rojelben Ankunft die Nacht-Latern gleich wie in denen Vor-Ländern aufzurichten/ und darmit so lang Jhro Kayserl. undAathol. Ma/est. alhierHerblerben werden/ die Stadt Zu iiluminiren/düch die Bey-schaffung der Latern N: Bürgermeister Richter / und Rath alda/ commitirt/ selbige auch solche verfertigen lassen / und nun an Aufschlag * und Vergütung derselben erwindet. Damit also bey ehrst bevorstehender Ankunft Seiner Röm. Kayscrl.und §athol.Ma/est. das Werck befördert/und der Magiftmt aldar deß außgelegten zugleich befridiget werde; haben wir nach Beyspill der Vor-Länder an alle Eigenthumerder Hauser/ welcher die Latern betreffen/und ihnen die Latern verbleiben/ dann auch die jenige Eigentümer der Häuser/ welche mit denen Laternen verschohnet werden/ und entliehen alle Bestand-Inhaber/und Jnwohtter mit dem in beykommender Speci-iication entworffenen billichen Quanto zu belegen uns entschlossen. Daraufist in der Röm. Kayserl. undKönigl.§athol.Maj.rc.rc. Unsers allergnadigsten Herrn/ Herrn/ und Erb-Lands-Fürsten Namen/wie auch von Landshaubtmannschaft/undLands.Vice-Dom-ben in Arain / auch Pnefident, und Verordenten Amts - wegen / an alle und jede in oftberührter Specification begriffene Unser Befehl hiemit: daß selbige/ und zwarjeder auß ihnen daß in der 8peci-fication außgesetzte Quantum gleich nach Publicirungdises Patents auf erstes Begehren ohne weiterer Ermahnung / und CompuEon paar paar erlegen solle. Und da wider verhoffen flch ergebeke/ daß ein/ oder anderer loser Mensch sich vermessen solte an sothane Latern freventlich Hand anzulegen/ und zu zerbrechen/selbiger in flagranti angehalten/ solgbar jener Infhnz, unter welche ein solcher gehörig/zu unaußbleibentlich - scharserBestraffungaußgeantwortet werden solle. Dann an deme beschlcht mehr - allerhöchst Seiner Kans. und Könrgl. Kathol. Majest. rc. rc. Willen/ und Meinung. Darnach sich alle / und jede zu richten wissen werden. Datum Laybach den 27. Iulij/ *728. (LS.) (LS.)(LS.XLS.) (LS.) (LS.) N. 65. KAUM derUechste von MQkkes Mtmdm Erwehlter Römischer Kavser / zu allen Zeiten Mch» rer deß Reichs / in Germanien/ zu Hispanien / Hun« garn/ und Köheimbrc. König/ Ertz«Hertzog zu Oester» reich/ rc. rc. MHrwürdige/ Hochgebohrne Oheim/ und Fürsten/ ^ auch Ehrsame Geistliche / Hoch^und Wolgebohr» ne/Wolgedohrne/ Edle/liebe Andächtrge/und Getreue: Ztuß in Abschrift neben ligenden Bericht de dato 10. dits ist mit mehrern zu ersehen/ was die Verordnete Unserer Gefürsteten Grafschaft Görtz sowol wegen der über Pontäfelnacher Görtz projeftir-im mvcrmdfmMarche-Route für ditm Anstand machen/als auch/ was Müssen bet) Uns dieselbe gehorsamst anlangen/ ein allergnädig-(t^Remedium zu verordnen / damit in Ermanglung der Görtzew schm Land-Fuhr-Robbath von seiten Unserer Gefürsteten Grast schaff Gradiica zu Unseren Diensten mithilflich solche Fuhr-Robbach verschaff werden Mächte. Jmmassen nun sothane ©oföaf m * Marche - Route nicht über Pontafel/ sondern über Tärvis/ und so weiter nacher Karsreid / Flitsch/ und Kanal biß Görtz einzutreffen hat/ refpe&u -er Lands Aaa 2 Fuhr Fuhr-Robbath aber Wir gnädigst haben / daß Unsere Grafschaft Görtz nach besten Vermögen die anbegehrte Land -Fuhr- Robhach verschast/ bet) dessen / nichtAußlangung aber bey dermaligm Umständen nicht allein Unser Gesürste ©mffchaftGradifca, sondern auch dises Unser Herßogthum Krainohue deren Präjudiz, oder Confe-quenz in anderenFallen sogestalten mithilflich erscheinen solle/ damit Wir in Unserer bevorstchendenReiß nicht gehindert/sondern dißfals/ und in all-andere Weeg Unser Dienst am besten beförderet werde. Alö wird euch solches zur Nachricht/ und zu gehorsamster Befolgung dessen hiemit nachrichtlich erinderet: und verbleiben anbey mit Kayser-auch Land6fürstlichen Hulden/ und Gnaden euch wolge-wogen. Geben in Unserer StadtGrätz/ den i 5. Monats-Tag Au-gustiin 1728. Unserer Reiche/ deßRöm.in sibenzchenden/deren Hispanischen in fünf-und zwainzigisten/ deren Hungarischen/und Bdheimischen aber in achtzehendenIahre. Johan Friderich Graf von Seilern. Ad matidatum Sac. CxL & Cathol* Maj. proprium. Johan Khristian Schar. Der aufwendige Likul an die gesamte Löbliche Sanb* schaft in Lrain ist wie obigen lub N, $. N. 66. AllerdurchseüchtlM-Uroßniächtigiff-undRn- überwindlicbister Römischer Kayser/ auch zuHispani. ew Hungarn/ und Böheimb/ König / Er^Hertzog zu Oesterreich, re. re. Ullergnadigster Werr/Äerr/ und Lrb^ands«Fürst. • •• Lu» EUcr Rim. Kayserl. und König!. Lathol. Majest. rc. it. haben unter dato Gräß den 15. dits Monats Augnsti wehrenden Jahrs auf der Görtzerischen Verordnten üib dato 10. diti-i menlis bet) allerhöchst-deroselben allerunterthänigst Heschehenes Anlangen / um willen daß selbe zu allerhöchster dahinrund weiter Bef örderung Euer Majest. rc. rc. Durch-reiß in Ermanglung der Görtzerischen Land-Fuhr-Robbath/ oder nicht Außlangung derselben allerhöchjt-Deroselben Grafschaft Gradifca mithilflich an die Hand gehen sollen/ allergnädigist verordnet/ daß auch dises treu-allergehorsamste Her-tzogthum Krain ohne Präjudiz, oder Confeauenz in anderen Fällen/ sogestalten mithilflich erscheinen solle/damit Euer Kays, und Kathol. Majest. rc. rc.in allerhöchst-Deroselben bevorstehender Reip nicht gehindert/ sonderndißfals/ und in all andere Weeg allerhöchst-De-roselben Dienst an besten befördert werde/ disen treu - allergehorsams sten Land-Ständen allergnädigst anbefohlen. Nun sollen Euer Rörn.Kays.und Königl.§athol.Maf.rc.rc.wie allerunterthänigst zu berichten nicht umgehen/ was gestalten dises treu-allergehorsamste Land / in denen vieiseltigen Durchzügm durch solches selbsten mit der erforderlichen Vorspann fast nicht möglich aus-kommen / doch gleichwolen sogestalten sich allerunterthänig.i. befleist senwirdet/daß allerhöchst-Dieselbe unaufgehalten-und ungehindert paflirett werden. Wünschten auch allein die Kräfte zuhaben/zu Euer Majest. allerhöchsten Dienst auch die Grafschaft Görtz von der Krais mrischen Confin an/nemlichmvott Heidenschaft/ biß aufGörtz/al-wo selbe eine eintzige unterlegte Station, bas ist: zu S. Paß hat/ fuo eu riren zu können/ welche 6.Meil-Weegs die Grafschaft Görtzvotz selbsten um nichts anders allerunterthänigst gebetten/ als daß ihnen ihre benachbarte Grafschaft Gradifca mit derVorspann concurnrcn wurde. Als gelangt an Euer Röm. Kayserl. und Königs. Lathol.Maf. unser allerunterthänigst- gehorsamstes Bitten / allerhöchst - Dieselbe geruhen uns auß obangeführt-von seiten dises getreuesten Land/selbst höchst nöthig-und erforderlichen vielfeltigen Vorspann allergnadigst angeordnet - Görtzerischen Concurrenz der Vorspann allergnädigst zu entbinden/annebst Euer Röm. Kayserl. und König!. Kathol.Maj. zu Kayser-und Landsfürstlichen berharlichen hohen Hulden/ und Bbb GnSs Gnaden wir uns alleruntcrthanigst gehorsamst empfehlen. Sub dato Laybach den ry.Jhujufri 1728. Muer Möm.Bayserl.undWnigl. §athol>Majest.rc.rc. AllernMetthänigste gehorsamste Wolf Weyckard Graf/ und Herr von Gallenberg Landöhanbt. in Lrain. Frantz Anconi Gras von Auersperg Erb-Land-Marschall alda. Der üußwendjge Ticul an Ihro Majest.ist gleich obigen (ub. N. 38. N. 67. Sir hernach - benannte / Mrpheo deß Weil. Röm. Reichs Graf von Strassoldo / Lands^Verwal» ter in Lrain. FrantzAntoniSeyfridGrafvonThum Lands^Biee^Dom in Lrain. Und A: Siner Löblichen Landschaft alda Prasfident, unb'Serorbente, Geben allen/ und jeden Geist-und Weltlichen Herren/ und Land-Leuthen/ auch jeden insonderheit/ nebst Erbietung Unserer freund-und gutwilligen Dienst/und Grujses eines jeden Gebühr nach hiemit zu ver-nemben/ demnach Seine Röm. Kayserl. und Kathol. Majest. rc.rc. mit verschidenen allergnadigsten Refolutionm unö a.iergnädigst anbefohlen haben/daß bey allerhöchst-Deroselben Ankunft in dises Dero Erb-Hertzogthuln Krain alle Theuerung abgehalten/ dagegen die Wölfeilebeybehalten werden. Als haben wir unö zu solchen Ende über behörigeVernehmungen der hiemit publicirenden Taxa berftar* den nach welcher/und keines Weegs höcher bey Ankunft SeinerKayf. und Lathol. Majest. die in der Taxa begriffene V i&ualien bey Straf her Confiscation erkauft/ und verkauft werden sollen. Sol- Solchemnach ist in der Rom. Kayserl. und Königl. §athol. Majest. rc. rc. Unsers allergnadigstmHcrrn Herrn/und Erb Lands-Fürsten Namen/ wie auch von Lunds Verwaltung in Kra n Lands-Vice-Domben/ und Präsident, und Verordneten alda Amts-Wegen / an alle und jede Geist und Weltliche Herren/ und Land-Leuth/ auch sonst jedermänigltch Unser Befehl hiemit/ daß selbige die in der Taxa begriffene V iäWieit höcher nicht bey Straf der ( onfiiaition deß erkauf-und verkaufenden / als der Taxa gemäß erkaufen/und verkaufen sollen. Dann an deme beschicht Seiner allerhöchst-gedacht Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Maj. rc. rc. allergnädigster Will/ und Meinung / darnach sich ein jeder zu richten wissen wird. Datum Laybach den i/.Augusti/1723. (LS.) (LS.) CLSJ (LS.) (LS.) (LS.) (LS.) Ueylag TAXA Wcß vor die Wayserl. Kof-Utakk nöthig-habenden Gefligel< wergs/ Fisch / Krepftn/ und anderen Nothwendigkeiten. fl. kr. Ein Auerhaan - s § s 2 — Ein altes Hasen -Hiendel s * $ 45 Ein junges cieto - § i —«• 34 Ein altes Feld-Hiendel s s # — 34 Ein junges deto ? s - - 24 Ein MoßsSchneps - s s 5 Ein wilde Anten § - s § — 12 Ein Wachtel/ und Vögel der Grösse s s — 5 B b b 2 $4 Ü5 ) C Kleine Vögel das Bäntel - Ein Haaß - - Ein fetter Indianischer < Ein paar fette Lspäuner - Ein paar mittere deto - Ein paar magere deto -Ein alte Ganß - Ein junge deto - - Ein gemeste Anten - Eln fette Hänn - - Ein paar Hiendlein - Ein paar fette Tauben - Ein gutes Khütz von den schönsten Ein geringeres deto - Ein gutes Lamb * Ein schlechtes deto - Ein Pfund Hirsch?.Fleisch in Zemmer Ein Pfund von dem ändern deto Ein Pfund Reh-Fleisch -Ein Pfund Gambs-Fleisch Ein Pfund Speck von den alten Ein Pfund deto von den neuen Ein Pfund Schmaltz -Ein Pfund Butter - io, Ayer r Hechten ein Kenten per - Forellen ein Lenten per Huechen ein Kenten per s Asch ein Zenten per -Karpfen ein Leuten per < Waller ein Kenten per - Geselchte Forellen ein Lenken per Grundel nach der Maß - Nerfling ein Leuten per * Rutten ein getiten per - Alten/ und Brat- Fisch ein Lenken per Naß * Fisch ein Lenten per -Krepsen von grösten das Hundert per Von miteren das Hundert per Von kleinisten das Hundert per s Schillkroten 18? fl. kr. I 3 30 So 5° 50 25 24 6o 20 50 15 12 4 2 8 llergnädigster ürst. N. 6S. iw/Nm/uttdUrb-Dands- J3#t mindeste Stadt mag sich in alten Zeiten/ als die Erste/und % Refidenz - Stadt deren damaligen Lands - Herrn / und soge-nanten Marggrafen zu Krainbmg glücklich geachtet haben: dage- S c c gm gen schätzet sich der Stadt-Rath / und gesamte Bürgerschaft alda kat zu Tag mej glückseeligerzurstyn/ weilder allerhöchste Monarch sseß gantzen Erd-Bodens vor das Erste durch unsere Stadt-Porten in hismr treu-gehorsamsttn Herßogthum Lrain den Landöfürsckchen Einzug zu halten sich allergnädigst belieben lassm. .. -. ^ ° ^ . *« ■ Dannenhero überreiche Euer Kayserl. Majest. rc.rc.ichin tiefster Niderkrächtigkeit die tlurch weyland Seiner Kayserl. Maj.rc.rc. LEOFOLDLlMg(;rtstmtldeftcn AndenckenS meinen Aehn anvertraute Stadt - Schlisse! / und empfehle allergehorsamist den Rath/ meine Wenigkeit/ und gesamte Bürgerschaft zu Kayfer-Landsfürst-' lichen Halden/ und Gnaden. en/ pmgani/ uno &vgemw/ xomgv (rrZ^ertzog tn Oesierrüch/ Hertzog in Steyer/Lärnthen/ und Lrain/ allergnädigsier Kayser/ König/ Erb.Lands^Fürst und Herr/ Herr. gehorsamste Arainerische Land-Stande in chren Mutter - Ort nicht allein öenLron - und Scepter- würdigsten Ästen Welt-Monarchen/ sondern ihren allergnädigsten Erb-Herrn zu Füssen zu fallen/die allerhöchste Gnad genüjsen Euer Kayserl. König!. undAathol.Majest. in tiefester Mderträchtigkeit empfangen / and vor die allerhöchste der gantzen§rainerischenLand-LaageHeyl/Glück/Trost/undFreudbrin-gende Gegenwart allerunterthänigstenDanck erstatten/und weil den Ersten Welt-Monarchen zu bewürthen ein anderes Babylon all zu enge/ ja ein Lydische Schatz-Lammer allzu arm/als wichet das kleine Kram in einen verknechtenWillen ihr Hertz/ Leib/Gut/ undBlut ster Verlangens-Begierde das Persönliche: Veni, & impera, aller-unterthänigist gewärtigen/ die sich indessen zu allerhöchsten Huldm/ *' und AüewurcyieuPttgM - Wropmachttgm - »n- überwindlicbjster Römifther Kayser/ auch m&ifmni* )'( «nb Gnadenfo unterthänig/ als gehorsamst mittels meiner Wenig-tot mderlassen. N. 70. Kllerdurchleüchtigist-Oroßmächtigff/ und Htt» überwündlichster Römischer Kayser/re.rc. llergnädigster Erb^ands rt horsamsten Crb-Herßogthums §rain nicht allein benennet/ sondern auch durch obangeführteLandssürstlichel^oml^Uanenmildreichist-und Land-Vätterlich versichern lassen / daß Euer Röm Kayserl. und König!. Kathol. Majest. rc.rc. auß angebohrner Oesterreicheris schen Landsfürjtlichen Clemenz, ihnen treu -all rgehorsamsten Lands Ständen ihr erworbene Lands-Freyheiten/ Priv legia, und wolhcr-gebrachte Gewohnheiten allergnädigst bestättigen wollen. Nun haben die treu-allergehorsamste Land-Stände jenes auß überflüssiger Landsfürstlicher Clemenz, und Gnad erlialten/darum-ben Euer Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. öfters erwehnt treu-alleräevoresten/undinu werwelchterTreu beständig geblibes ne Land-Stände allerunterthänigst-gehorsamst bitten sollen. Dahero Euer Röm. Kayserl. und Königl. Aathol. Majest. Sie treu - allergehorsamste in grösser Anzahl unter wehrenden Land - Tag vcrsamlete Geist-und Weltliche Land-Stande vor soviel LandsfürMs che Hulden/ und Gnaoen alleruuterthänigst- und pflichtschuldigsten Danck erstatten/ auch sich anmit allergehorsamst verpflichten / Euer Röm. Kayserl. und Königl. Kathol. Majest. die Erb-Huldigungss Pflicht an dem bestimbten Tag/ und Zeit aufallergnädigst vorgeschris bene Art/ und Weiß allcrunterthänigst zu leisten / und abzulegen; Sie treu - allergehorsamste Land-Stände Euer Röm. Kayserl. und Mnigl. Latkol.Maj. auch deß sonst alt-gewöhnlich gewesten Lands-fürstlichen Ayds hiemit um so freudiger allergehorsamst erlassen / als ihnen treu-allcrgehorsamstm Land-Ständen die Liebe gegen dero Va-failen/ und Unterthanen sattsam bekant/ und deren überzeiget seynd/ auch das allerhöchste Landssürstliche Wort/ und Verheissung sie zu nrehrern allergehorsamsten Vertrauen verbindet/ jedoch gleichwol ab lerunterthänigst bitten/ wegen der gegen dem alten Herkommen nur durch ein General-Patent diißgeschiibciict Erb-Huldigung dlsetreu-allergehorsamste Land-Stände mit einen außdrucklichen Revers aller-gnädigst zu versehen/gleichermassen wegen Erlassung dess alt-gewöhnlich gewesten/ dagegen vor drsesmal erlassenen Landsfürstlichen Körperlichen iuraments ihnen treu - allergehorsamsten Land -Ständen eine versicherte Schadloß-Verschreibung allermildgnädigst zu extra-öiren/ dann dise dero treu - allergehorsamste Landschaft bey allen ihren Freyheiten/und wolhergebrachten altenHerkommen allergnädigst zu schützen/ und zu handhaben/ auch aufein neues fab aurea Bulla allergnadigst zu bestättigen / dann m ipfo a&u tiomagjj die Lehen an Ddd 2 die die Herren/und Land^Leuth aufvorige Art/und Weiß/ als 1660. ^ Jahrs beschehen/unter einistens allergnadigstznverleyhen. Annebst Euer Röm. Kayserl. und König!. Lathol. Majest. rc.rc. zuKayser-arnd Landsfürstlichen beharrlichen/Hulden/und Gnaden sich dietreu-allergehorsamstein grosserAnzahl unter wehrenden Land-Tag versain-lete Geistmnd Weltliche Land-Stände allerunterthanigst- gehorsamst empfehlen. Laybach den 27. Augusti 1728. Guer Möm. Wayserl. und Dönigl. Lathol. Majest. rc. rc. Allerunterthanigst - gehorsamste . Wolf Weyckard Graf/ und Herr von Gallenberg Landöhaubtmann in Arain. Frantz Antoni Graf von Auersperg Obrist-Erb-Land-Marschall alda. Der aufwendige Titul an Uro Kayserl. Majest. ist Conionn mit dem obigen (ub N,38* N. 74. Bon der Uöm. Uayscrl. auch zu Uispanien / Hungarn/und Böheim/re. Konigl. Majest. tzogen Zu Oesterreich/rc. Unsers allergnädigsten Herrns wegen/ dero I. Oe. geheimen Rath / Herrn Frantz Antoni Grafen von Auerspergs rc. Obrist-Erb-Land-Marschalln/ und Obristen ErbAamm-rcrn m Hertzogthum Arain / und der Windischen March/ rc. hiemit in Gnaden anzuzeigen: nachdeme allerhöchst y gedacht Zhre Kayserl. und Königl. Aathol. Majest. den 29. dits die Huldigung fürgehen zu lassen gnädigst gesinnet feynd / und es sich gezimmen will / daß bey dem Huldigungs- die LandL-Mitglider Geist-und Weltliche gebührend aufwarten/ und beywohnen sollen. Als wolle er Herr Land-Marschall allen Geist - und Weltlichen Ständen/ sonderheitlich auch dem Herrn Bischoffen zuBiben/ und Probsten zu Rudolphswerth/daß er sich unter denen übrigen geistlichen Ständen/ so dem Herrn Bischoffen dafdbstatfiftiren/ einfinde/ hierzu aufobbemelten Tag ansagen lassen / damit sie zu rechter Zeit/ und Ort/ gehorsamst erscheinen/Ihrer Kayserl.Majest. mit gebührenden vecok-eaufwarthm/ ihre Huldigungs-P sticht ablegen/ auch dieselbe gezimmend bedienen sollen/ worauf er Herr LandMarsckaLl rechts zu thun wissen wird. Es verbleibeu beynebens ob-allerhöchst ernennt-JhreMajest.mit Kays und Landsfürstlichen Gnaden demselben wolgewogen. Signatum Laybach unter deroselben hiervorge-druckten Kayserl. Secret>infigl,t>m 26.Monars.Tag Augusii 1728. (LS.) Johan Lhrisiian Schar. N. 7$. Dlgen die Hof»Decreta* oder Tnfbiifliones an die - Erb-Aemter in Lrain/ so ich zwar nicht alle/doch aber/ ausser deßObrist Erb Land-Hofmeister/ Erb-Land-Stallmeifter/ und Erb-Land-Fürschneider-Amts/ den übrigen mehreren Theil gleichwolen zu Händen gebracht/hiemit nach der Ordnung: An dem Obrist'Er^ Land^Lammepern in Lrain. on der Uvm. Dayserl. auch zu Wtfpameil/ Hungarn/und Böheim/Kömgl. Lathol. Majest. rc. 20* Ertz-Hertzogens zu Oesterreich/rc. Unsers allergnädigsten Herrn wegen/ dem Herrn Adam Seysrid Grafen von Auersperg / Freyherrn zum Schön-und Seisenberg / Erb - Land -Marschalln/ und Erb-Kämmerern in Krain/ und der Windischen March / rc. biemir m Gnaden anzuzeigen. Und ist demselben auß denen vorigen Erinder-ungen wolbewust/ was mästendem altenGebrauchnach/beybevorstehender Erb - Huldigung dises Lands/ so nemlich auf den 29 dits E e e Mo- Monats Augusti bestimmet worden/ er Herr Graf/ als peoximus coinveftitus bie Funärion deß Erb-Land -§ammrer Amts an statt deß Herrn FrantzAntoni Grafen von Auersperg / als ObristLchen-'Tragers/ weilen derselbe Unpäßlichkeit halber zum Dienst nicht erscheinen kan/ zu verrichten: insonderheit aber von dem Kaiserlichen HerrnObristen-Kamrern dasAmts-InliZne,benantlich denKammcr-Schlisselsamt dessen zugehör bey Hof zu empfangen / bey dem hin-und zuruck Gang hinter Ihrer Kayserl. Majest. zu gehen : und in 1 Hem A<5tu der Huldigung samt dem Herrn Obrist^Erb-Land-Hof-meister zugleich auf dem änderten Stafel Ihrer Kayserl. Malest. Throns zu stehen in der Kirchen bey dem Erb Huldigungs Aft, und bey der Tafel sich der in der Beylag unter ändern auch für die Erb-Aemter enthaltener Ordnung zu betragen: und was sonsten einem Erb-Land-Kammrer an den Tag der Huldigung weiters in ein * und ändern zu beobachten/ und zu verrichten aneignet/ wol/ und embsig zubewürcken: entliehen auch vorhin anbefohlener Massen die Praepa-ratorien zu seiner Erb - Amts - Tafel ZU machen / und Mehrers nicht dann 11. Personen zu invmren habe. Als wirdet Ihme Herrn Grafen so/ches hiemit zur Nachricht/ und Diretirion erindert. Es verbleiben beynebens ob allerhöchst- er-nant-Jhre Maiest. mit Kayserl. und Landsfürstüchen Gnaden demselben wolgewogen. Signatum Laybach unter Dcroselben hiervorge-druckten Kayserl. Secret-Infigl, den 28. Augusti/1728. Auersperg/ Freyherrn zum Schön« und Seiffeubcrg/ Erb.Land«Mar>walln/undErbej? pro interim fubftituirfen trette/ vielmehr bey dem ersten Kirch-Gang das Schwerd zwar selbsten zu Pferd hin - und her tragen/ bey der Eteva* rion deß Hochwürdigsten kniender die Spitze deß Schwerds zur Er- E e e 2 den dm biegen:bey Hervorgang zumErb-HuldigungS A&u aber/ zu Tragung deß Schwerds einem ändern von denen Goinveftitis, odcv allenfals auch einen ändern Aavallier von Land erbitten/ tmdfubfti-tuirm/ und für seine Person sich gleich anfangs an das Hanbt deren Ständen unterhalb der Bühne stellen/ als Land-Marschall die Rede thun: wehrender Tafel aber zur rechten Seiten hinter Ihrer Kayserk. Majest. das Schlverd widerum halten/ und was einem Erb-Land-Marschalln an dem Tag der Huldigung weiters in ein-und anderen zubeobachten/ und zu verrichten aneignet/ wol/und embflg bervür-den/ entlich auch vorhin anbefolhener mtijfen die Präparator ien z« seiner Erb-AmtEafel machen / und mehrers nicht dann eilf Personen invitiren solle. Als wird ihme Herrn Grafen solches hiemit zur Nachricht/ und Direktion erindert/ es verbleiben beynebens mehr allerhöchsdernan-teJhre Majest mit Kayftrl.und Landsfürstlichen Gnaden demselben wolgrwogen. Signatum Laybach unter Deroselben hiervorgedruckten ivayfet’LSccrct -iniigi, den 28.Monats.Tag Augusti/1728. Auersperg/.Freyherrn zum Schönund Seiftnberg / Erb ^MidMarftballn/ und ErbLammrern in Lratn/ und der Wündisihen March/ re. zuzustellen. An dem Erb-LandMgermeister in Lrain. Won der Köm. Kayserl. auch zu Dispanien/ Hungam/ unr> Böheim/ Königl. Majest. rc. rc. <£\% Hertzogens|u Oesterreich/rc. Unsers allergnädigsten Herrns wegen/ Hem HerrnSeyfrid Balthaser Grafen von Gallenberg/rc.Erb-Land-Iägermeiftern in §rain/ und der Windischen March/ hiemit in Gnaden anzuzeigen/ und ist auß vorigen Ihrer Kays, und Kömgl.§athol. Iohan Christian Schar. Maj. Masest. allergnädigsten Rcfcriptis^unb Erinderungen mol bekant; was maffen/ dem alten Gebrauch nach bey bevorstehender Erb-Huü drgung diseö Lands/so nemlichen aufden 29. dises Monats Augusti bestimmet worden/er Herr Graf die Fundrion dises Erb-Amts / als proximus coinveftitus, an statt seines Herrn Bruders WolfWeys ckard Grafen von Gallenberg / weil derselbe wegen seiner dermalen aufhabender Landshaubtmannischen Funärion alda den Dienst diseS Erb-Amts zugleich nicht versehen kan/zu verrichten/ die Amts Iniig-nia von der Kayserl Hof-Kammer in seine Wohnung überschickter zu empfangen/ mit dem gewöhnlichen Hund aber sich selbsten zu versehen/unter ändern Erb-Aemtern/ welche sich in dem Aäru der Huldigung unter Ihrer Kayserl. Majest. Z von zu stellen haben / auch sein gehöriges Ort zunemben: bey dem hin^ und zuruck Gang m denen FuncUonen sich der in der Beylag unter ändern auch für di Erb-Aemter enthaltener Ordnung zu betragen: den Hund aber vor der Kirchen-Thür durch einen Jäger halten zu lassen/ und beym herausgehen wider zu nemben/ und zu führen/und was sonnen einem Erb-Land-Jagermeisteran demTagder Huldigung weiters in ein/und ändern zu beobachten und zu verrichten aneignet/ wol/ und embsig zu bewürcken: endlichen auch vorhin anbefohlener Massen / die Pra> parationen zu seiner Erb-Amts-Tafel zu machen/und Mehrers nicht/ -ann 11. Personen zu inviriren habe. Als wirdet ihme Herrn Seyfrid Balthaser Grafen von Gallen-herg solches hiemit zu seiner Nachricht/ und Direktion erindert. Es verbleiben beynebens ob allerhöchst - ernant Zhro Majest.mitKayser-und Landsfürstlichen Gnaden demselben wolgewogen. Signatum Laybach unter Dero selben hievorgedruckten Kayserl. Secret-Iniigl, -en 28. Augusti/ 1728. (LS.) Johan Christian Schar. Üem Aerrn Ueyfrid Wlthafer Urafen von Gallenberg/ re. Erb«Land»Ngermeiffern m Lrain/ und -er Windijchen March/zuzustellen. " Fff An An demObriflErb Land-Stäbelmeistern inCraitt. Ron der Uöm. Kaysers. auch zu Aispanien / ^ungarn/und Böheim / Königl. Ma/est. :c. x Ertz- Herßogens zu Oesterreich/ rc. Unscrö allergnadigstenHcrrns wegen/ dem Herrn Joseph Ferdinand / Zreyherrn von Eckh/ und Hungersbach/ Erb-Land - Stäbelmeistern in Kram/und der Wmdifchen March/rc.hiemit in Gnaden anzuzeigen: und ist demselben auß denen vorigen Ihrer Kayserl. und Königl. Lathol. Majest. allergnädrg-sten Resolution, nndErinderungenwol bekant/was majsen/dem alten Gebrauch nach bey bevorstehenderErb-Huldigung disesLand/ jo nemlich auf den29. dists Monats Augusti bestimmet worden/ Er Hen Baron die Funktion dr'ses Erb-Amts/ als proximus coinve-ftitus an statt seines Herrn Vetters Georg Sigmund Freyherr von Eckh/ weilen derselbe Alters halber den Dienst dises Erb-Amts nicht abwarthen kan/zu verrichten: dasAmts-lni^ne, nemlich den Stab von dem angeeßten Kayserl. Herrn Obrist - Hof- Stäbelmeister bey Hof in der Ritter-Stuben zu empfangen: unter anderen Erb-Aem-tern/welche in dem Actu der Huldigung unter Ihrer Kayserl. Maj. Thron zu stehen haben/ auch sein gebührendes Ort zu nemben: bey dem hin - und Hergang in denen Verrichtungen sich der in der Beylag unter anderen auch für die Erb-Aemter enthaltenen Ordnung zu betragen: bey Bedienung der Kayserl. Tafel/dem Herrn Erb-Land-Truchsajsen die Speisen auß der Kuchel/ wie auch nachgehends die Confcä>(Echdlen abzuhollen/ und aufzutragen/ zu rechter Zeit anzusagen/ und alsdann denen Speisen / wie auch zu letzt dem 0on> mit seinem Stab vorzutretten: sobald die erstere Tracht auf die Tafel gesetzt/ es dem Erb - Land - Hofmeister anzuzeigen: auch nach-gehends bey der Tafel mit seinem Stab zu stehen/ und was sonsten cinemErb-Land-Stäbelmeister weiters in ein-und anderen zu beobachten/und zu verichten etwa aneignet/wol/und embsig zubewür-cken: endlichen auch vorhin anbefohlener maffen die Praparatorien Zu seiner Erb-Amts - Tafel zu machen / und mehrers nicht dann 11. Personen zumvitircn habe. Als wird Ihme Herrn Joseph Ferdinand Freyherm vonEckh/ als pro hocä&u aügesetztenObrist-Erb-Land-Stäbelmeister solches zur Nachricht/und DireärionHtmitf: erinderet: Es verbleiben beyne-bens ob allerhöchst-ernant Ihre Majest. mit Kayftr - und Lands- fürst- fiZrstlichm Gnaden demselben wolgewogen. Signatnm Laybach / unter Denselben hiervorgedruckten Kayserl. Secret-Infigl, den 28. Augustt/1728. (LS.) Johan Christian Schar. m (§eun Aoseph Uerdinand Ureyherm von Eckh/und Hungersbach Erb'Land Stäbelmeistern in Lrain/ und derWindijchen March/ rc. zuzustellen. An demObrist-Erb^and»M>ndschenck in Lrain. ion derRöm. Wayserl. auch zu Wspanim / Kungarn/ undBZheim/Königl. Waj. re.re.Ertz Her» tzsgens zu Oesterreich/ rc. Unsers allergnädigsten Herrns wegen / dero würcklichen geheimen Rath/ und Obrist Kämmerern HerrnZo-han Kaspar Grafen Cobenzl, Freyherrn auf Proffegg/ rc. Ob-risten Erb-Land-Mundschencken in Kram / und der Windischen Marck/ wie auch Obristen Erb-Trucksäffen der Fürstlichen Grafschaft Görtz/rc. hiemit m Gnaden anzuzeigen: und ift demselben auß denen vorigen Erinnerungen wol bewust/ was rnassendem alten Gebrauch nach / bey bevorstehender Erb-Huldigung dises Lands / so nemblich auf den 29.dits Monats bestimet worden/ er Herr Graf die Funktion seines Erb-Amts zu verrichten/ unter anderen Erb-Aemtern welche sich in dem A&u der Huldigung unter Ihrer Kayserl. Majest. Thron zu stellen haben/ auch sein gehöriges Ort zu nembetv bey dem hin-und zuruckgang in denen Fun&ionen sich der in der Beylag unter anderen auch für dieErb-Aemter enthaltener Ordnung zu betragen: Ihre Kayserl. Majest. bey der Tafel mit dem Trnnck zu bedienen/und hierzu von/und zudei’Credenz das Mund-Maß : ein Kayserl. Edl-Knab aber die Carafme hinter Ihme zu tragen/ und was sonsten einem Erb-Land - Mundschencken an dem Tag der Erb-Hnldigung weiters in rin-und ändern etwo noch zu beobachten/ und zu verrichten zustehet/ wol und embstg zu bewürcken: end- Sff2 lich lich auch die vorhin anbefohlene Prxparatorien zu seiner Erb-Amts-Tafel zu machen: und mehrers nichtdann 11. Personen zu invitirm habe. Als wird ihme Herren Grafen solches hiemit zur Nachricht / und Diredion erinnert. Es verbleiben anbey mehr -allerhöchst-gedacht Ihre Majest. mitKayser-und Landsfürstlichen Gnaden demselben molgewogen. Signatum gat)bach unter Deroselben hiervorgedruckten Kayserl. 8ecret-InLiZI, den 2 8. Augusti/ i728.Iahre. (LS.) Johan Christian Schar. Wer Uöm. Dayserl. Wajeff. würcklich geheimen Rath/ und Obristen Lammerern Herrn Johan Lasper Grafen Cobenzl, Irevherrn auf Proffeg / re. Obristen Erb^andMundschencken/ inLrain/und der Windischen March/ wie auch! Obristen Erb ^Truckjas feit der Fürstlichen Grafschaft Görtz zrizustellen. An dem Obrist Erb»Land?rue!W in Lrain. Bon der Wöm. Dayserl. und zu Mpamen / Hungarn/ und Böheim/ Königl. Maj.re. re.Ertz>K>er» tzogens zu Oesterreich / rc. Unsers allergnadigsten Herrns wegen/ dem Herrn Frantz Karl von Hochenwarth/ Obristen Erb-Land-Trucksäffen in gram/ und der Windischen March/hiemit in Gnaden anzuzeigen: und ist demselben auß denen vorigen Erinderungen wolbewust/ wasmaffendem alten Gebrauch nach/ bey bevorstehender Erb-Huldigung dises Lands/ so nemblich aufden 29, dises Monats bestimmet worden/ er Herr von Hochenwarth dieseines Erb-Amts zu verrichten/unter anderen Erb-Aemtern/welche sich indem Adtu der Huldigung unter Ihrer Kayserl. Maiest. Thron zu stellen haben/ auch sein gehöriges Ort zu uemben/ bey demhin-und hekgang in denen Fun&ionmftch der in der Beylag unter anderen auch für die Erb-Aemter enthaltener Ordnung zu betragen/die Be-dienungIhrer Kayserk.Majest.Tafel mitBeyhilfderen von ihme dar-zu besteltm Land - Kavalieren/ und sofern deren nicht genug/ auch deren Kayserl. Edl-Knaben die Speisen auß der Kuchel/ wie auch rrachgehends die Confeä:-(Sch W ' ^ Liechtenhaimb. ) Leimbtasch. Lachenhaimb. Laimbfritzheimb. Lnckantschitsch. Lutzenthall. Languille. Langner. LocateÜi. Latzarini. Löwembs. Lindenheimb. m x (m Morell. Graffen. Mordachs. Freyherren. Mantenari. Freyherren. Matrenick. Mandorff. Mastheimber. Mammger. y Mindorffer. Mellinger. Matscheroll. Muschlitz Merheritsch. Mangespurg. Mayhauer. Meltz. MickoMsch. Mündersheimb. Meillgraber. Marenzi. Freyherren. Mosckon. Freyherren. Mathetschiz. Mauerer. Mihatschovitsch. Marckovitsch. " Manzello. Mosersperg. Mozzi. Marotti. Marburg. ' • ' -v., ■ * Neyhaus. Graffen / und Freyherren. Mckollitsch. Neümann. Novackh. Nemizhoff. 0* Ottenfelö. Freyherren. Oberburg. Freyherren, OttheLmb. Freyherren. ObrLtschan. Oculi» Oeschel. Ockle. Ortterchoffen. Oblack. Oberhueber. Orlando. % Porzia. Fürsten/ und Graffen. Prie» Marchefett. Perlas. Marchefett. Pettaz. Graffen. Paradeiser. Graffen. Paar. Graffen. Pranck. Graffen. Pergen. Graffen. Purgstaller. Graffen. Peltzhoffer. Freyherren. Piüiggrätz. Freyherren. Pfeilberg. Freyherren. Posarelli. Freyherren. Paumgarten. Freyherren. Petschoher. Papendorffer. Puehaimb. Piers. Praunsperger. Pichler. M m m Posarel. Panizol. Petschovitz. Pantalean. Pattenburg. Portner. Peystorffer. 'iT'i r5 r. ■ . 1 Perger. Plesckovitsch. * Pösch. Peckh. Prücklmeyer. ; Putterer. 'J Pregel. Plöcknern. Petteneckh. Peltzhltber. Portico. Prückner. Pistrich. Ä. Qualtrza. 9? c^l ♦ Rosmberg. Graffen. Rab- n (m RabbaLta. Graffen. Reifing. Graffen. Rasp. Graffen/ und Ritterstands. Räuber. Freyherren. Raunach. Freyherren. Reiner. Freyherren. Rossetti. Freyherren. Rovere. Freyherren. Rampeüi. Freyherren. Rettenfeld. Freyherren. Rechpach. Freyherren. Rindsmaul. . Freyherren. Ruffenstein. Freyherren. Raumbschüstel. Retchenburg. Radtmanstorffer. Rechberger. Raab. Reffinger. Reiser. Rockholm. Reinschiff. Reffe, Reschaurr. Rerenberg. M m m 2 r Rudolphi. Rosenpüchel. Reigersfeld. Rapitio. § Sinzendorff. Graffen. Saurau. Graffen. Stubenberg. Graffen/ ui Schaumberg. Graffen. Scharffenberg. Graffen. Schrottmbach. Graffen. Straffoldo. Graffen. Seilern. Graffen. Serin. Graffen. Sallaburg. Graffen. Sckalumioni. Graffen. Strattmann Graffem Stürck. Graffen. Sidenitsch. Graffen. Sauer. Graffen. Strobelhoff. Freyherren. Strackan. Freyherren. Stüch Freyherren. Schmidthoffen. Freyherren. Schnitzmbaumb. Freyherren. Sicherberger. Schneeberger. Schemenitsch Steiner. Sebriach. Schrott. Scheyerer. Schwab. Scharff. Sigerstorffer. Sulzbacher. Sonze. Schernburg. Sweiger. Suppantschitsch. Schmuzenhauß. Scheit. Schernecker. Saurer. Samburg. Ssldan. Sckrabas. Schugel. Schütter. N n n Schweins Schweinpeck. Seenus. Seebach. Semuje. Stein. Stermall. Spmdler. Steinmetz. Schrancket. Straffer. Stoffel. Schwardo. SchrLeber. Spizig. Schiffksvitsch. Sckarlichius. Stemberger. Staudach. Scheer. Etempeiß. Schurian. Siberau. Schellenburg. Sartori. SrethqÜ. SchegaÜ^ Schuckovitsch. Schoherg. Steitz. I. Thurn. Graffen. Ttrauttmanstorff. Graffen. Tattenbach. Graffen. Tersaz. Graffen. Trillegkh. Graffen. Tschttschker. Freyherren. Tertz. Freyherren. Tinti. Freyherren. Tauffrep. Freyherren. Tran quilli. Taubenhoffer. Tochauer. Toppmayer. Tschernembl. Turner. * ” - Tschrmbtschltsch. Tumpler. Tallschniack. Tadiollovjtsch. N n n 2 > ( Trüber. Taller. Thürndl. Topperzer. Troyet. Terlindo. Tallnitscher. Verdenberg. Graffen. Vrftnpöck. Graffen. Valvasor. Freyherren. Vngnadt. Veist. Vellberger. Vergutz. Vodopiutz. Vaccani. Vnger. Vermatti. VLllander. Wildenstein Graffen. Watzenberg. Wagen. > ( Werthenberg. Graffen. Wagen. Freyherren. Wernecker. Freyherren. Winttershoffen. Freyherren. Wttman. Freyherren. Weich6lberger. Winckler. Werder. Wmttersheimb. Wassermann. Wuckavatschki. WM. Warsch. Weser. Weltzer. Weinberg. Witzenstein. Weber. Würtzburger. Wisiack. Wertasch. Weiffenfels. Wertenthall. Wollwitz. O o o Widerckern. Waldreich. Wisenthall. Wallensperg. Wrembenfclb. Dgger. Zellenberger. Zoblsperger. Ziercklach. Zöllner. . Zieglftst. Zirmann. Zwetschitsch. Zechentner. Zwetkovitsch. Zergollern. Zöhrern. Zuckom Stadt * und Marckt. Und weilen die Städt- und Märckt nicht weniger auch den vierten Land - Stand in Kram außmachen/ so ist zu wisjen/daß auch dise in denen Land-Tägen mittels ihrer abgeordneten die Seffion, und das Votum hoben. Die Stadt Lay bach als Haubt - Stadt in Kram schicket zweye Abgeordnete/nemblichen einen zeitlichen Burgermeister/und Stadt- Rich- Richter daselbst/ die übrige nur einen Abgeordneten / die da ftynd; der Stadt-Richter zuKrainburg. Stadt-Richter zu Rudolphöwerth. Stadt-Richter zu Stain. Stadt-Richter zuRattmanstorff. Stadt - Richter zu Gurckftld. Stadt - Richter zu Weichölburg. Stadt-Richter Zu Möttling. Stadt- Richter zu Tschcrnembel. Stadt - Richter zu Landstraß. Stadt-Richter zu Laaß. Ooo r ER ' ) ( W 233 CORRECTA. Auß Beylag. das mehrere. Liverfce. September* IV. ERRATA. Fol Lin. I I. z r. mit Beylag 51. 37. mit mehreren. 64. i^Livirfce. 65. IO. Sebtember. 69. 24. V. 70. z. Francifeus Ant. 2 Franci/cus Jacobus ä Schmidt Smidhoffen. 76. 2 81. 2 86. 2 Hochwürdig.' 87 2 120. 15. ersehen. 188. 16. Wagensperb. 140* i7*{libulirte. 149* 2Z. dieNothdurst. igo» 1. baben. 196. 24. Erb Land-Zagermei- ster. 2i6> z. Hirsch. 225. 19. Saurer. 227. 23. Tumpler. hoffen. Hoch-Ehrwürdig. geschehen. Wagmsperg. ftipulirfe. der Nothdurst nach, haben wollen. Obrist-Erb^Land-Jagermeistcr. Herschl. Schaurer. Tungler. Sub. fbl 60. die erste dreye Erb-Amt- Tafeln waren in dem neuen ScheÜmburgischen Alumnat-©ttifft/tue andere achte hingegen m demssgenanten Bruderschaft-Saal gehalten. P p P ^ 3n E RR ATA. CORRECTA. f Lazar. In der Vcrzeichnuß der,Herren/und I Mauritsch. Land-Leuthen mKrain seynd nach- j Sauensieitt. folgende übersehen worden. Als I Steinsetzer. >, L Spauer. Dise Druck-und andere unversehens eingeschlichene Fehler wM der geneigteLeserso garnichtübelaußdeuten/sondern nach sichst «m nen Gefallen verbesseren. . WM ff U' 0 m *