^'« ()i/ l'- l', balbl. st. »<«. y«« bl, Unfiellnng >5, h«lbj. ? 50. Donnerstag, 21. April. Nichtailttlichcr Theil. für ^' ^"lchnt d^ ssaiser haben, wie be» «Vote H^sT-'^l und Vorarlberg" meldet, der Schirßstands-standes ,'s^ '" '""ss< ". bkr Gcineinde Avio zur Umairßung der zu spenden geruht. ^ Die Rückkehr l' u» k. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinzen Erzherzogs Rudolf. M Sv",^"' 6este»n das Programm des Empsan-pri«... l- und k. Hoheit des durchlauchtigsten Krön-'N'lnttb.,/zhr'zogs Rudolf in Trieft am 20. d. M. «Tlirsi c-,.'""'^ ^'^^ ""2 — gleichfalls nach dem Aussntt ,. Ulilail" '- das weitere Programm des heutig . l.^ ^"' k- und k. Hoheit daselbst für den Areis" "^ (2l,) uuo der am Abend erfolgenden bormit ^''Dasselbe lautrt: Zwischen <) und lO^UHr bttrn ^ ^" der ttro„prinz die Dampsmühle des leibe,, ^'^uw mit einrm Besuche und wird von derer sich ''^ dem Mull) Sin, Carlo zlllückkchren, wo ha cn .7!. ' ^ Uhr cinschifs.n wild. um drn neuen ' ^'" ^lngenscheln zu nehm.'l,. «»sickitt ""b l. Hoheit wird sich am Molo Nr. 2 EH/"'i dort weiden ihn der Präsident der l. k. delz, /,'"''' der Bürgermeister, der Präsident der Hau-coini^.» ? ^'werbclammer, der Präsident drs Ezcculiv-^lninjsl» !jk»lrinsanlcn Lagerhäuser, der Regierungs-bie ^^' der leitende Director der Lagerhäuser und ^nstez " verschiedenen Sectionen des Eisenbahn' Wich sn^^"^"' "'^ klupsaugen. Kronprinz Rudolf '"oa,m dle Depotmagazine besichtigen, k. und , ^^^? ^ ^^' "achmiltags begiebt sich Se. Niit d°^s Hoheit an Bord eiues LloydoampferS und ''Elllbii' " "°^ ^^ Schisfswerste Sau Rocco des schiff "l"ento tecnico tricstiuo". wo er das Cascmatt-Cun 9iu^"',^ff" in Augenschein nehmeu wird. Von chei, Da^ l^" sodann der Kronprinz auf dem glei' U»n 3 n^'" nach dem Lloydarsenale. wo er dem "euer, Lluu^'^""""^ stattfindenden Stapellaufe des ^2 Vubi?<>>,,?,"?^^ «Helios" beiwohnen wird, zu dem Die Nülllp, '"' öullltt hat. "lsenale rrfnli ^ Kronprinzen von dem Lloyd-'.? ^l. Andsf? ^ Wagen durch die obere Fahrallee "" die Qu^ ^"'"po wiarzo. Via Erononw und ^ «ms (^,,.....,,^ ^^ Sanitil. Um 5,'/, Uhr nachmittags begiebt sich Se. k. und l. Hoheit zu Wagen läi.gs der Riva Caiciotli und Via alla Stazione (Riva drl Ponte num'o) nach dem Vahnhofc. von wo um <^ Uhr abends die Weiterreise mit dem Nachtcilzuge nach Wien angetreten wird. Nm Bahnhöfe wird Kronprinz Rudolf noch die Huldigungen der Vorstände der Kirchcubchölden, der Civil- uud Miliiälbchördcil und der Gemeinde- und Handelskammervertrelungeil entgegennehmen. Zu den Vermiihlungsscierlichkeiten. Am Ostcrsonntag früh fand in Wien eine Local, commission wegen Ausstellung der großen Fontaine am Prater stern stall, bei der auch die Vertreter der Polizei und des Pratcr.InspeclorateL intervenierten. Die Commission sprach sich für die Errichtung der Fontaine zunächst dem Rcltungsplahe am Praterstern au«. Diese Fontaine hat einen Durchmesser von sieben Klafter und eine Hohe von fünf Klafter. Die Arbeiten zu derselben begannen bereits am ll). d. An demselben Vormittage wurde eiue neueiliche Begehung des Pra» te»s vorgenommen und bestimmt, dass nach der Pro» duction des Wiener Männergcsangsvereins am Rüsten-schachrr die Production der Fechter auf demselben Platze stattfinden soll. Da« l. l. Gencralcommando hat die Mitwirkung von sieben Musilliandcn bri dem Volksfeste bereitwilligst zugchanden. Bei dem feierlichen Einzüge der durchlauchtigsten Prinzessin Stefanie werden die Feuerwehren, die Veteranen und die Vrrlrclcr der vereinigten Gesangs-vereine mit ihren Fahnen und Bannern theils an den Museen, theils iu der W,e vor dem Kaisergarten Ausstellung nehmen. Ueber die Festvorbcreitungen in der Provinz liegen heute folgende Berichte vor: Aus Prag wird telegraphiert: Die hiesigln Gcwcrbs- und Arbeiter-vereine beschlossen, sich an den Beglückioünschungen Sr. l. und l. Hoheit des Kronprinzen Erzherzogs Rudolf zu betheiligen. Die kunstvoll auszuführcu'de Olückwunschadresse soll von den Vertretern der ge-'sammten böhmischen Arbeiterschaft unterschrieben werden. Die Gemeindevertretung von Znaim hat be, schlössen, anlässlich der Vcrmählungsfeier Sr. l. und l. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinzen Rudolf ein neues Volksschulgebäudc zu errichten. In Graz wird außer den bereits gemeldeten Festlichkeiten am IN. Mai ein Elile-Festball statt-finden, dessen Erträgnis wohlthätigen Zwecken ge-widmet ist. In Czernowitz widmete die Sparkasse aus Anlass der Vermählung des durchlauchtigsten Kronprinzen für die Stadtarmen 509 st., als Beitrag für die zu errichtende Handelsfchule 1000 st., als Subvention für den zum Lehrcurfe zur Ausbildung von Werkmeistern in der Korbflechterei und Weidencultur entsendeten Zögling 50 sl, und endlich als Subvention für den Verein zur Förderung der Tonkunst in der Bukowina 300 st. In Budapest ist das Festcomite vollauf mit den Vorbereitungen für den Empfang des kronprinz« lichen Paares beschäftigt. Zweihundert weißgekleidete Mädchrn, welche das hohe Paar im Hofe der Ofner Burg blumcnstreuend empfangen follcn, werden von dem Comiti mit Blumenlörbchen versehen, die den jungen Damen als Souvenir verbleiben follen. Die Redoulensäle werden für den geplanten Vürgerball auf das glänzendste becoriert und der Eingang mit lebenden Blumen und exotischen Pflanzen geschmückt. Im Stiegenhaufc wird ein Triumphbogen errichtet. An der Herstellung und Fortsetzung der Stefaniestratze vom Stadtwäldchen bis zum Wettrennplatze wirb rüstig gearbeitet; das Wettrennen ist für den 15. Mai in Aussicht genommen. Sr. l. und l. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Josef wurde folgender Plcn zur Beleuchtung der Margarethen-Insel zur Ge-nehmiguna. unterbreitet: Blleuchlung der Inselspihen gegenüber der Margarethen-Brücke mit 3000 Lampions und Errichtung eines Riesenmastbaumes zur Beleuchtung mit bengalischem Lichte, Aus Brüssel wild gemeldet: Da» hiesige Schöffen-Collegium hat nachstehende Kundmachung öffentlich anschlagen lassen: „Mitbürger? Se. Majestät der König hat in Erfüllung einer bringenden Vltte der Bevölkerung, welche den Wunsch ausgesprochen hat, Ihre lön. Hoheit die durchlauchtigste Frau Prinzessin Stefanie vor ihrer Abreise öffentlich zu begrüßen, huldvoll versprochen, mit hochberselben am 1. Mai über die Boulevards und den Central'Boulcvard zu fahren. Das Collegium ladet sämmtliche Brüsseler Vereine und Gesellschaften, welche sich längs des von dem lönig-lichen Zuge zu nehmenden Weges aufzustellen gedenken, ein, hirvon vor dem 24. d, M. Anzeige zu machen. Unter einem fordert das Collegium die Bewohner der Stadt auf. ihre Häuser am Abende des 1. Mai zu oecorieren und zn beleuchten." Das Comiti, welches mit der Organisierung des Volksfestes betraut ist, da« zu Ehren Ihrer Majestäten des Königs und der Königin und Ihrer lön. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Feuilleton ^nr Geschichte der Schirme. y, (Schluss.) ?^lien p,n ? diente sind die Schirme zuerst nach Uleitz I. UM" worden, und zwar geschieht ihrer ^'send? !^^" U'.Ott Erwähnung. Der englische welche da« ^"'"^ 6myat beschreibt die „mwellao, ' k tie»?' ^ kmm Ducatcn kosten, ganz wie un-3eno^ N/" Schirme eingerichtet, aber mit Leder Weiter A Mo- Namentlich bedienten sich ihrer die Ü^er K l'^ ^ Gemälde beweisen, dass die Schirme bie ^.„ l V- bereits brkannt waren. Doch bedienten d°r h "Uen sich lichcr der Hüte und Schleier, um sich .. Di«. «?."'" I'' schirmen. fte Etsn, l!5" Sachsen trugen im Sommer brcitkräm-^! nm,,.v"e zum Schutze gegen die Sonnenstrah-M,, ^ er musste auch ein Zweig vollen Laubes ? auf, obwohl — einer unver-bürgten Nachricht zufolge — der Bifchof von Salz. bürg schon im Jahre 800 dem Abt Alcuin von Tours einen Regenschirm gesandt haben soll. In England vermochte Ven Ionson den Schinn (umdi-clla) bereits in rincl Komödie vom Jahre 1010 nachzuweisen. Philipps in ssi,,^ „Nrw World of Words" (1720) beschreibt den Schirm als „iww com-msml.v u«ocl d.v vs.mci! to l>Ii«1lLl' ll>«m from iniu.« Indessen war Jonas Homway, ein vielgereister Kauf-mann, welcher später der Gründer 'dcs Londoner Hospitals wurde, der erste Engländer, welcher um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, und zwar im Jahre 175,6. den Muth hatte, entgegen drr in London hrrr-schcnden Memnng, mit einem Regenschirme über die Straße zu gehen. Das Hohngclüchler der Straßen-buben begleitete ihn auf diesem ersten Wege, Volle 30 Jahre, bis zu seinem Tode, trug er ihn und hatte die Freude, schon nach einigen Wochen des Gebrauches sich nicht mehr vom Janhagel deshalb belästigt zu sehen. Als auch drr Schotte Macdonald, der sich im Jahre 1778 emen schönen seidenen Regenschirm aus Spanien mitgebracht hatte, etwa drei Monate sich geduldig dem Gelächter preisgegeben hatte, wurden die Regenschirme allmählich Mode. In den kleinen Städten und auf dem Üanbe war er aber noch lange Zeit nachher ein seltener Luxusartikel, den man höchstens bei Gutsherren oder anderen besser situierlcn Leuten erblickte. Später wurde e» Sitte, für die Familie einen einzigen ^-----"-'rm ^n ungeheurem Umfange anzuschaffen, dl e meist roth war und den im unbelt ^unde ein messingener Ring um den Stab , hielt, iliuch heute sieht man hie und da eiü^liic biedere Landbewohner mit solchen altehrwürdigen Familienerbstücken, welche mehr einem tragbaren Zelte ähnlich sind. einhcrschreiten. Der Bauer überhaupt ist Fana« tiler des Regenschirmes; er bewahrt diesem gegenüber die zähcste Anhänglichkeit; mag er sich längst zu einem verbesserten Pfluge, zur Dreschmaschine u. s. w. bekehrt haben, von seinem angestammten Regenschirme trennt er sich nicht. Doch giebt es auch manche Stadtbewohner, welche mit ihrem Paraftluie einen förmlichen Cultus treiben und dasselbe stets, auch bei der schönsten Witterung, bei sich tragen. In der jüngsten Zeit erhielten zwei deutsche Erfinder Patente auf vcrbcfscrte Regenschirme. Herr Paplc hat ein Regendach construiert, welches sich derart zusammenklappen lässt, dass man es zwar nickt qerade in der WcheMasche, so doch wlnigstenl in der Ueberzuhertasche be; s,ch tragen lmm. TvM Rege» lm. so entpuppt sich aus einem unschembcne,, /wi Laibacher Zeitung Nr. 89 77« 21. April 188l. Prinzessin Stefanie am I. Mai stattfinden soll, hat beschlossen, einen großen Festzug zu arrangieren, und es handelt sich nunmehr darum, hiefür die Zustimmung Sr. Majestät des Köuigs zu erhalten. Das Officierscorps der Bürgergarde wird am Festzuge theilnehmen. Am Abend des 1. Mai werden überdies volks« thümliche Festlichkeiten auf der Place de la Chapelle, der Place Josef Lebeau und der Place de Bromkere stattfinden. Laibach, 20. April. ,.*. Unsere localen Blätter beschäftigen sich nun angelegentlichst mit den bevorstehenden Ergänzungswahlen für den Laibacher Gemeinderath. Wir unsererseits sehen uns nicht veranlasst, den Standpunkt, den Wir in dieser Angelegenheit einnehmen, näher zu kennzeichnen, können aber eine Bemerkung, die wir in dem derselben Angelegenheit gewidmeten Artikel des „Laibacher Wochenblatt" finden, weil sie die Regierung betrifft, nicht unerwidert lassen. Das Organ der Verfassungspartei in Kram ge-steht zwar ein, dass sich diese Partei, was die Laibacher Gemeinderathswahlen anbelangt, in der günstigsten Läge befindet; selbes kann aber, indem es dies ausspricht, doch nicht umhin, seufzend auszurufen, dafs „die Stellung der liberalen Partei, wie überall, so auch in Kram, im Augenblicke keine beneidenswerte sei." Selbstverständlich ist es nur die gegenwärtige Regierung, welche dieser Partei ihre Stellung zu einer nicht beneidenswerten gemacht hat! Wir forschen vergeblich nach Gründen, welche diesen Ausspruch rechtfertigen würden; denn uns ist nicht Ein Fall bekannt — und der Verfassungepartei wahrscheinlich auch nicht, — in welchem sich dieselbe überhaupt durch eine Verfügung der Regierung in ihren Rechten verletzt erachten könnte. Und was die Laibacher Gemeinderathswahlen insbesondere betrifft, so können auch wir dem gedachten Organe nur beistimmen, dass sich die von ihm vertretene Partei dies« bezüglich in der günstigsten Lage befindet. Denn einerseits bleibt es ihr unbenommen, auf ihr bisheriges Programm und die daraus resultierenden Erfolge hinzuweisen, andererseits braucht sie nicht zu besorgen, dass die Regierung Schritte unternehmen werde, um sie in ihrer Wahlaction irgendwie zu stören. Die Regierung wird auch bei dieser Gelegenheit auf dem Standpunkte der Objectivität beharren und es deshalb vermeiden, durch ein Eingreifen in den Wahlkampf die Parteien gegen einander zu hetzen, sich wohl bewusst, dafs sie damit nur das Vertrauen der Bevölkerung, das sie doch nicht entrathen kann, verwirken müsste. Wenn sich aber die Sache so verhält, wie kommt das Organ der liberalen Verfassungspartei dazu, an< lässlich der Gemeinderathswahlen wieder den Seufzer auszustohen, dass die Stellung dieser Partei auch in Kram im Augenblicke eine wenig beneidenswerte sei? Wie dem auch sei, wir gönnen dem Organ und seinen Anhängern den Trost, es werde vielleicht in dem nächsten Augenblicke besser werden. Die Karl Ferdinands-Universität in Prag. Wie das „Prager Abendblatt" meldet, ist dem akademischen Senate der Prager Universität be» reitS die Allerhöchste Entschließung vom 11. d. M. bekanntgegeben worden, mit welcher Se. Majestät der Kaiser zu genehmigen geruht hat. dass die Karl- zum Erstaunen der Vorübergehenden plötzlich ein ganz rechtschaffener Familienschirm. Ist der Inhaber des Taschenschirmes aber gar mit Beigels Schirmträger versehen, so erreicht die Verwunderung ihren Höhepunkt. Der Schirmträger besteht ans einem Gürtel, der umgeschnallt wird, und daran befestigten Krallen, welche den Schirm halten; beide Hände bleiben daher frei. Die Franzosen belegen einen über die gewöhnlichen Dimensionen hinausgehenden Regenschirm mit dem Namen „Riflard"; dieser Ausdruck stammt aus dem Picard'schen Lustspiele ,.I.a I'otite Villo", in Welchem eine komische Person, Namens Riflcnd, stets mit einem großmächtigen Regenschirm auftritt. „Parapluie" wird in der deutschen Umgangssprache fast häufiger gebraucht, als ..Regenschirm"; selbst Adelung sieht sich in seinem „grammatisch-kritischen Wörterbuch der hochdeutschen Mundart" veranlasst, dem deutschen Regenschirme das französische Parapluie zur Seite zu stellen. Dass der aufgespannte Regenschirm seinem Träger ein kühnes, heldenhaftes Aussehen verleihe, wird im Ernste wohl niemand behaupten; darum bedienen die Militärperfonen sich niemals dieses schützenden Daches. Selbst Fürsten verschmähten das im Regenschirme sich darbietende Schutzmittel nicht; es sei hier nur an den historisch gewordenen Regenschirm des Bürgerkönigs Luuis Philipp erinnert. Zu den leidenschaftlichen Anhängern des Regen->H"me3 gehören bekanntlich die Engländer, Was viel-N ^" ?^s. dafür bieten dürfte, dafs derfelbe N'cht zu d?n lurzweN^en Gerächschaftcn zu rechnen ist. (Nus der „Europa".) Ferdinands-Universität in Prag derart eingerichtet werde, dass je eine Universität mit deutscher und mit böhmischer Unterrichtssprache bestehe, welche beide Universitäten den Namen „Carolo-Ferdinandea" fortzuführen haben. An der Universität mit böhmischer Unterrichtssprache find vom 1. Oktober 1881 an die rechts- und staatswissenschaftliche sowie die philosophische Facultät zu activieren. Während nun die tonangebenden Organe der Linken, die bisher nicht oft genug die Nothwendigkeit der sprachlichen Sonderung der beiden Universitäten in Prag betonen zu können glaubten, an dieser Lösung der Prager Universitätsfrage zu nergeln suchen, trotzdem dieser Modus jeder der beiden Nationalitäten die volle und uneingeschränkte Entfaltung der wissenschaftlichen Thätigkeit ermöglicht, bemerkt die „Sonn-und Montagszeitung": „DerWeg, welcher zur Löfung der Prager Universitätsfrage eingeschlagen wird, hält die Mitte zwischen den Vorschlägen, welche bisher von den beiden streitenden Parteien gemacht wurden... Wir glauben, dass diese Lösung der Frage, weil sie wesentlich auf praktischem Boden sich vollzieht, von beiden Parteien angenommen werden kann. Den Beschwerden beider Theile wird bei entsprechender Durchführung der kaiserlichen Entschließung ab, geholfen werden, und ein wichtiger Streitpunkt zwischen dem deutschen und dem czechischen Stamme in Böhmen wäre damit erledigt." Die „Politik" schreibt: „Se. Majestät der Kaiser hat sich, indem er seiner Regierung den Auftrag bezüglich unferer Universität ertheilte, als der wahre Vater auch unseres Volkes erwiesen, der, weit erhaben über die Parteistreitigkelten des Tages, das Recht überall zu wahren und die Lebensinteressen aller seiner Völker zn fördern entschlossen ist. An dem Tage, da unsere nationale Universität ins Leben tritt, wird unser Voll zu seinem heutigen Herrscher mit denselben Gefühlen des Stolzes und der Dankbarkeit emporblicken wie vor mehr als 500 Jahren zu König Karl, und alle kommenden Geschlechter dieses Volkes werden seinen Namen preisen und segnen als den eines Spenders des Lichtes, welches Macht und Freiheit bringt." Das „Prager Tagblatt" schreibt: „Böhmen hat heuer ganz speciell ein Osterei erhalten, das in vielen Theilen des Landes mit Jubel begrüßt werden wird: die eigene czechische Universität.... Noch sind manche schwierige Detailfragen zu lösen, ehe die Angelegenheit vollständig geordnet werden kann, aber die Hauptsache ist entschieden und damit einer der stärksten und gefährlichsten Streitpunkte nationalen Haders beseitigt. Dieser verbittert jetzt noch das öffentliche Leben und macht nicht nur ein gedeihliches Zusammenwirken aller Kräfte in Oesterreich unmöglich, sondern er drängt auch die wichtigsten freiheitlichen Interessen in den Hintergrund und macht die Geister, welche sich sonst mit Elfer dem Dienste des Fortschrittes gewidmet hätten, ihrer Aufgabe abspenstig und zwingt sie zu bitterem Streite und Kampfe und zu gegenseitiger Abwehr. Welche schöne Zeit geht da nutzlos verloren, welche herrlichen Kräfte weroen da zersplittert! Einmal wird aber doch auch dieser Hader verstummen müssen. Auf dem Boden des einheitlichen österreichischen Staatsgedankcns werden sich die erzürnten Gemüther endlich begegnen und finden und werden eine Verständigung anbahnen, die ihnen allen frommt und die unferem gemeinsamen großen Vaterlande die segensreiche Ruhe nach innen, Stärke und Ansehen nach außen giebt." Zur Lage. Es giebt Leute, welche einen subjectiv bitteren Gefchmack haben. Alles, was sie genießen, auch das Süße und das Sauere, schmeckt ihnen bitter. Der Verwaltungsrathspartei — schreibt die „Tribüne" — schmeckt auch alles, was von der gegenwärtigen Regierung uud Majorität kommt, bitter, und es ist daher leicht erklärlich, weshalb die Oster-Art ikcl ihrer Organe von Bitternis überfließen. So schreibt die „N, fr. Pr.": „Nur uns Oesterreichern wollen die Glocken keine fröhlichen Festtage ankündigen, nur uns winkt keine Frühlingshoffnung, nur wir blicken in eine trübe, frostige, wenig verheißende Zukunft; wir schwanken noch immer von Krise zu Krise; die politische Arbeit rostet und rostet.. . :c." Nun, wir Oesterreicher, die wir nicht das trübe Auge der „Neuen freien Presse" besitzen, blicken keineswegs in eine trübe, frostige, wenig verheißende Zukunft; wir sehen auch in unserem politischen Leben zunächst den Sommer mit seinem Sonnenschein — freilich auch mit seinen Mühen — und dann den Herbst mit seinen Früchten vor uns. Aber wenn die „N. fr. Pr." sagt: „Wir Oesterreicher", so meint sie eigentlich: „Wir, die Ver-fasfungspartei". Wohl könnte auch diese ihre Festtage haben; ccher wenn der Wagen ihres Götzen nicht über die Völker Oesterreichs hingehen kann, so giebt es für sie eben leinen Festtag. In einem Punkte' hat die „N. fr. Pr." recht, wir schwankcn von einer erdichteten Krise zur andern; denn darin ist die Erfindungskraft der verwaltungsräthlichen Organe unerfchöftflich. Was die rostende Arbeit betrifft, so spricht das Blatt aus der Fichtegasse nur zur Hälfte die Wahrheit: Me P litische Arbeit der Verwaltungsrathspartei rostet; om Hindern und Zerstören ist keine Arbeit. AW M andern Parteien und die Regierung sind sie'W. ^ Werke, fo dass wir wohl nach den Werktagen M liche Festtage erwarten dürfen. .. ^. Der am 18. d. M. in Schwenders Colosseum ao gehaltene erste niederösterreichische Bauern-^r teitag, den die Blätter der Linken von vornlMu. zu einem „großen Ereignisse" aufgebauscht H^''H, keineswegs jenen Verlauf genommen, den dle ^ ' redner und Förderer desselben wohl erwartet Y°' " mochten. Im Gegentheile haben die versammele' Landwirte gar manches bittere Wort über oic ^"> und deren bisherige Thätigkeit fallen gelassen. ^ infolge dessen die Enttäuschung in den Spalten o Oppositionsblätter eine vollständige ist. erscheM " greiflich. Demgemäß wird denn auch der Baue« dem früher der Charakter einer epochemachenden ^ infestation beigelegt worden war, von den meisten o ! Blätter mit wenigen, ziemlich abfällig klingen" Phrasen abgethan. ^ .;.,« Der glänzende Erfolg der neuen fünfpr^enM Papierrenten-Anleihe wird auch von del a wärtigen Presse rückhaltslos anerkannt. Namens fprechen sich die „Augsburger Allgeme' Zeitung", die Mehrzahl der Berliner Blatter ^ andere deutsche Organe in diesem Sinne aus. ,^ „Süddeutsche Presse" bemerkt: .Der L^p und unbestrittene Erfolg, welcher mit der Emijnon ^ neuen fünfprocentigen österreichischen PapieneM zielt wurde, wird von sämmtlichen Journalen Gebür gewürdigt." ^5, Von heimischen Blättern seien heute «">"h rens Wochenschrift" und der ..Sonn-" Feiertags - C 0 urier" erwähnt. Erstere Ml „Man würde die wirkenden Kräfte und Hren '" ^ thätigen Einfluss unterschätzen, wenn man den »m in belden Reichshälslcn durchgeführten Nenteno^ tionen erzielten Erfolg lediglich auf Rechnung °e»» fnnkenen Zinsfußes stellen wollte. Es ist mileug ^ dass in oen zum Vorscheine gekommenen "^M zchz< Vertrauensvotum des Kapitales für die beiden ^ " Hälften enthalten ist. ... Der Begehr nach de"'' Rententitres war auch außerhalb der Börse ein!""^ dass man das neue Effect schon heule «" c"''^ und in die weitverzweigten Anlagskcmälc gesuy ^,, trachten kann." — Der „Sonn- und Feiertag"' ;. rier" bemerkt: „Wenn daö Kapital unter dem.^/ , sterinm Taaffe ein so beispielloses Vertrauen n' österreichischen Staatscredit setzt, so fällt von o>^ Vertrauen doch auch ein hübscher Theil für da» ^ nisterium Taaffe ab. Man mag immer saa"' ^z ist nur der Geldüberfluss, der den hohen Renw ^ macht. Das Kapital rennt nicht blindlings 'äe, Anleihen hinein.. .. Wäre das Ministerium "^e was die Opposition daraus machen will, ""0 ' t^ es jenen Zielen nach, die ihm die Opposition z"'^ schieben trachtet, so müsste auch der b'stt"U B Staalscredlt darunter leiden. Weil aber dle U)vl' ^ dem ihr eigenen Scharfblicke die Machination- „, Parteipolitik durchschaut und denIeremiaden "l ^jg sitionellen Unglückspropheten nicht für einen -p'^l Glauben schenkt, darum steigt der Renters >^ höher, je lauter die Warnungsrufe der OPP"!' blätter ertönen." Vom Ausland. ^ Die gestern telegraphisch gemeldete Ku^e ^, dem Tode Earl of Beac 0 nsfields, " ^A feierten Staatsmannes und Schriflstellcrs. w^ ise" verfehlen, in allen politischen und literarischcn ^P" tiefstes Bedauern hervorzurufen, wie es der >", :^e»^ wie für das engere Vaterland des DahmgM.^lt» unersetzliche Verlust allwärls erwecken muss- ^taa^ Äeaconsfield wird der Nestor der torystlsche" ^e'. Männer Englands, der illustre Vertreter »" >!)" deren unbestrittene Führerschaft er durch drewH^,^ innehatte und für welche er, ein genialer 4> ^M tarier, stets mit den glänzendsten Waffen oe» ^ zu fechten wusste, zu Grabe getragen. ^",^ ,B trauert an seinem Sarge den Heimgang « ,^ ve seltener Geistesschärfe und erprobtem /"""at 7! gnadeten Politikers; Oesterreich bell"v^,t schreibt die „Wiener Abendpost" -^ be» V^ige" eines warmen Anhängers und ausl Freundes. - „,, solH?,' An politischen Nachrichten, besonders «'^ V" die sich aus die 9 ri ech i sch - tür.is ^-gelegenheiten beziehen, sind während der s? ^hrt "'^ wenig bemerkenswerte eingelangt. In "iyl ^ ^ fort. sich in Kundgebungen zu ergehen. 0" ^, glH zu haben scheinen, die griechische Annähn" ^ M mächilicheu Vorschläge abzuschwächen, wa»» ts"^ "^ hindert, dass man sich überall an dle Hung" " erfolgten Annahme hält, über andere Pe» ^cl' griechischen Antwort, wenn anch nicht ") AlaU" Kritik derselben, hinausgeht und sich "'fischen ^ an friedliche Erledigung der gelegenheit nicht irremachen lässt. ^""3,.,, d^' ' russe" bekämpft die pessimistischen Mich"' Lalbacher Zeitung Nr. 89 777 21. April 1881. U"'und französischen Journale rücksichtlich der Ant-2 ^cheillunds und sagt: Die Cabinelte halten unk ^ diese Antwort eme Zustimmung impliciere, K? werden auf die Pforte einwirken. Wenn die ^wlerigleiten reeller Natur sind, so ist das Einver-ymen der Mächte ein noch reelleres. Das gespal-^^uiopa 'st schwach, das geeinigte Europa ist d?m ^italienische Ministerkrisis hat mit 3^ "bleiben des Cabinets Cairoli im Amte ihren tw, ? gefunden. Die Fractionssührcr der Linken ste »" «^ "'^! "ber die Bildung eines neuen Mini. "'«ms zu einigen vermocht, und Sella, der gegen-w^ . ^??'' ""ch seinem eigenen Willen nicht der ge-Win ^ l)>,flclelle Führer der Rechten, wohl aber neben er li, N' b""' bedeutendstes Mitglied ist, gab, als den? "ömge berufen wurde, nach Berathung mit ll,n°." "funden seine Meinung dahin ab, dass das 2'l?"tige Cabinet bleiben solle, weil dasselbe ver-Lin/ ^ Uebereinstimmung der Führer die gesammte ^ ."^sentiere. Diese Uebereinstimmung hat sich ° " m der Krise nicht sonderlich bewährt, und die Aplmone" bemerlt denn auch den Organen der bett? gegenüber beißend, die Eintracht der Linken In2 "?hl in der Theorie, aber nicht in der Praxis, sla?" "leb. da die Rechte in der Kammer nicht den ^""? '^ um aus sich ein Ministerium zu bil« h^s,/'" Coalitionscabinet aber von beiden Seiten Vb? "" ""b. nichts anderes übrig, als Sellas an^» s^lgen, nwchte man sich nun seine Gründe «wgnen oder nicht. den w Gemeindevertretungen von Athen und in Viaszl^^nzcn. sowie ein am 17. April auf dem Meeting der National' DuV^l > " Resolutionen zugunsten der vollen bes^s.ulirung der Berliner Eonferenz-funn ^''k- Das Decret, betreffend die Ein beru-« ,," provisorisch vom Militärdienste Befreiten, -^^ntspubliciert. Rumänische MiuisterkrisiS. zu!,, ^''^ukarest ^ ebenfalls eine Ministerkrisis Ners,«s . uche gekommen, aber unter ganz anderen vo Mt"'ssen als i„ Rom. Es war von dort schon clanw " ^"^ Wochen gemeldet worden, dass die Pro. AtiM - ^" Königswürde zur Reconstruction des Ul.^lums unter Betheiligung aller regiernngs« ^ M Parteien Anläse bieten werde. Am 17. d. M. Kamm "ü" b" Ministerpräsident Bratiano in der Minn Mittheilung, dass das Cabinet seine De-wch"" gegeben habe und dass er vom Könige bis auf Äbenk/ ?'" ^" Leitung der Geschäfte betraut wurde, sanim! ^"b dann eine außerparlamentarische Ver-den K g ^l)" ^^" hundert der Majorität angehören« lliz^^uatoren und Deputierten statt. Bratiano er-'»ildet f^ "' nachdem er sich außerordentlich er-neues ls^^' "'ch^ bie Mission übernehmen könne, ein gliede, 3b'"et ^ bilden. Die einflnssreichsten Mit. Aratim. ^'beraten Partei bestanden darauf, dass das Lan!i ^" ^r Spitze der Regierung verbleibe, da wiederholte"? ^iner Dienste bedürfe, aber Bratiano unwiderrlsl^'"e Erklärung und sagte, dass dieselbe auf an t>on'3 lei. Die Majorität wendete sich hier« und zw<, " ^"lN'nerpräsidcnten Rosetti, der gleichfalls, tiano fn^ °"s Gesundheitsrücksichten ablehnte. Bra-denten be» ^°b°"" die Majorität auf, die Präsi« der Vefun ' ""^s und der Deputiertenkammer mit der lib^ , ^ auszustatten, dem Könige einen Veteranen t»"tia d»z,?^"tei zu empfehlen, welcher die Bilder N "s, Cabinets übernehmen soll. Die Mehrheit rung ab "?! "' dehnte dies jedoch mit der Ertlä-tiere. ^i ^ ^ nur Rosetti oder Bratiano accep-ÄeschlutH "ersammlung trennte sich. ohne einen NlMt V^>!°sse". — Der gestrige ..Romanul" nicht ^i'^ /.^Uglieder der liberalen Partei werden I'ereli l^ '^ "" den Patriotismus Vrattanos appel« '"lisLtsp! ^ "P"ssa" sagt, Vratiano habe das Äe-^'ssen '""^ Pflicht und werde diefelbe zu erfüllen Hagesneuigkeiten. «kli^ (Das Ehe,Aufgebot des Kronprin-^use >,"m ^'^ Sonntag morgens wurde am Rath« ..Ichisi, Brüssel folgendes Ehe-Aufgebot angeschlagen: ^>,l^,, «' ^'s"lichen und königlichen Hoheit dem l't'd N« '"' Rudolf. königlichen Prinzen von Ungarn ^lan «,^!' ^^zherzog von Oesterreich, wohnhaft in ^°slf'i 3 " ^^"e Sr. Majestät Kaiser Franz "^stolis^ !l" ^"" Oesterreich. König von Bijhmen. ^lis^ ^r Mnig von Ungarn, und Ihrer Majestät ^"iaii, . '""^° Eugenie. Kaiserin von Oesterreich, "id ^"°" Ungarn. Herzogin von Baiern, einerseits, t'lde L>? ? königlichen Hoheit Madame Stefanie Clo. ^lsin »w ' m^"'"'"e Marie Charlotte, königlichen Prin. don S.^s /liiett. Herzogin uon Sachsen. Prinzessin ^testen ^"'Culinrg „nd Gotha. wohnhast in Brüssel. Belgier s ^" ^^ Majestät Leopolds II., König der "l'd Gnn ^ lion Sachse», Prinz von Sachsen« Cuburg tiette w^ "'^ Ihrer Majestät Madame Marie Hcn-Ond^^erzozin von Oesterreich, Königin der Belgier. — (Von ber Wiener Universität.) Im abgelaufene» Wintersemester waren an den vier Facultäten der Wiener Universität im ganzen 4572 Hörer inscribiert. Der Heimat nach waren 3285 Cis-leithanier. 998 aus den Ländern der Stefanskrone. 2 Bosnier und 287 Ausländer. Vou diefen letzteren ent-fielen auf: Rumänien 64, Deutschland 48. Russland 42. Amerika 39. Serbien 26. Italien 19, Türkei 11. Schweiz 9. Bulgarien 8. England. Griechenland und Asien je 4. Belgien 3. Frankreich und Afrika je 2. Spanien und Dänemark je 1. Die Cisleithanier verthei-len sich folgendermaßen: Niederösterreich 993. Mäh. ren 685. Böhmen 481. Galizien 337. Schlesien 164. Oberösterreich 133. Krain 74. Tirol 62. Dalmazien b9. Bukowina 58. Steiermarl 51. Trieft 48, Istrien 42. Kärnten 35. Salzburg 34. Görz und GradiSka 18. Vor-arlberg 11. Von den Trcmsleithaniern entfielen aus Ungarn 736. Siebenbürgen 163. Kroazien 51. Slavonien 44. auf die Militärgrenze 4. Nach Facultäten zerfiel die Gesammtzahl der Studierenden folgendermaßen: u) Theologische Facultät 217 (193 ordentliche und 24 außerordentliche) Hörer; b) juridisch.politischc Facultät 2100 (1861 ordentliche und 239 außerordentliche); «) medicinisch-chirurglsche Facultät 1337 (1104 ordent. llche und 233 außerordentliche); 6) philosophische Fa» cultät 762 (585 ordentliche und 177 außerordentliche) Hörer, sowie 156 Pharmaceuten. — (Die Errichtung desTegetthoff. Denkmales inMarburg.) der Geburtsstadt des Seehelden, geht nun der Verwirklichung entgegen. Das Comite für die Errichtung desselben hat sich in seiner letzten Sitzung vom 14. April mit der Entgegennahme der Pläne und der Berichte des Bürgermeisters über den Stand dieser Angelegenheit beschäftigt, bei welcher Gelegenheit auch der Vertrag vorgelegt wurde, nach welchem die Ausführung dem Herrn Sulz, Professor an der Staats'Gcwcrdeschule in Innsbruck, dann dem Erz-gießer Karl Turbcin in Wien und dem Gewerlsbesitzer Anton Potschacher in Mauthausen um den Betrag von 21,00(1 fl. übergeben werden soll. Das Modell, welches durch die Professoren Kundmann. Niemann und Zum-busch geprüft und in seiner Vollendung laut ihres schriftlich abgegebenen Gutachtens als ein Kunstwerk und würdiges Denkmal, das Marburg seinem um das Vater-land hochverdienten Heldensohnc errichtet. bezeichnet wnrde. fand auch die vollste Billigung der Comitemit-glicder. Dem Vertrage zufolge muss dab Monument bis 20, Juli 1883. dem Jahrestage der Seeschlacht bei Lissa, der Stadt Marburg vollendet übergeben werden. — (Selbstmord eines Professors.) Sen-sation erregt in Pest der Selbstmord des Professors Ignaz Horvath vom Polutcchnicum. der sich mit einem Revolver erschossen hat. Eine auf seinem Tische be-, findliche schwarze Kugel lässt vermuthen, dass Professor Horvath einem amerikanischen Duell zum Opfer fiel. In einem hinterlassenen Schreiben an den Rector der «lnstalt hat derselbe Furcht vor Abnahme seiner Geistes, kräfte als das Motiv seiner That angegeben und das Polytechnikum zum Universalerben eingesetzt, Professor Horvath. der eben seine Untersuchungen über die Ma, terialien der Belgrader Brücke beendet hatte, ist im Auslande dnrch seine Arbeiten über die Messungen ber Donau-Gcschwindigkcit bekannt. — (Ostern am englischen Hofe.) Am Gründonnerstage wurden die üblichen Ostergaben der Königin an 62 Greise und 62 Greisinnen — die Iahl der Beschenkten richtet sich in der Regel nach dem jeweiligen Alter der Monarchin — vertheilt. Die Vertheilung der Gaben gieng in der Whitehall-Kapelle nach vorausgegangenem feierlichen Gottesdienste unter Aufsicht des Großalmoscniers der Königin vor sich. Außer Kleidungsstücken erhielt jeder Greis und jede Greisin cine rothe Börse mit 2 Pfund Sterling 10 Shilling in Gold und eine weihe Börse mit einer dem Alter der Königin entsprechenden Anzahl von PennyS in Silbermünze. — (Neuartige Wahlurne) In den Couloirs der französischen Kammer wurden diescrtage mit einer nach einem neuen System constrmerten Wahlurne im Beisein zahlreicher Deputierter Versuche angestellt, die vorzügliche Resultate lieferten. Die Urne. welche in Gemäßheit der gesetzlichen Vorfchrift durch zwei Schlösser mit verschiedenen Schlüsseln versperrt wird. trägt an ihrem oberen Theile einen Schneidapparat. der von jedem abgegebenen Wahlzettel eine Ecke abschneidet. Die abgeschnittene Ecke und der Wahlzcttel fallen in je eine zu ihrer Aufnahme bestimmte Abtheilung ; im Falle irgend ein Anstand erhoben wird. kann die Anzahl der abgeschnittenen Ecken mit der Anzahl der Stimmzettel verglichen werden. Die interessanteste an der Urne an« gebrachte Neuecung ist folgende: Derselbe Apparat, welcher ein Stück des Stimmzettels abschneidet, markiert gle,chznt,g ans einem mechanischen Tableau die Anzahl der Personen, welche bereits gestimmt haben. Es ist dies e.n weiteres, schon deshalb sehr wirksames Control-nuttel, weil dadurch jeder Wähler in die Lage versetzt Wird. sofort zn constatiercn. ob seine Stimme registriert ist. Der Erfinder ist ein gewisser Mercier. Mechaniker und Nrrondissementsrath in Marseille. — (57 Jahre in, Gefängnisse) Im Een« tralgefängnisse von Caen starb kürzlich im Nlt«r von 87 Jahren ein gewisser Louis DesjardinS. der mit vollem Rechte den Titel eines Nltei-Doyens der französischen Häftlinge für sich in Anspruch nehmen konnte: er hatte nämlich nicht weniger als 57 Jahre seines wechselvollen Lebens im Gefängnisse zugebracht, De»-jardins war noch bei feinen Lebzeiten ber Held zahlreicher französischer Criminalromane. Locales. Aus der Handels, und Gewerbekammer für Krain. Aus dem Protokolle über die am 28. März d. I. abgehaltene Sitzung der Handels- und Gewerbe-tammer für Krain bringen wir folgenden Auszug i An diefer Sitzung nahmen unter dem Vorsitze des Präsidenten Alexander Drco und in Anwesenheit des landcsfürstlichen Eommissärs, k. k. Regicrungsratbes Rudolf Grafen Chorinfky. folgende KammeiMitglieder theil i Albin Achtfchin, Ottomar Bamberg, Leopold Bürger, Vincenz Hanfel. Johann Nep. Horak. Iofef Kordin. Peter Laßnil, Karl Luckmann(Vicepräsidcnt), Tmench Mayer, Michael Pakie und Matthäus Treun. Der Präsident constatiert die Anwesenheit der zur Äeschlussfähigkeit erforderlichen Anzahl von Kammermitgliedern, erklärt die Sitzung für eröffnet und theilt mit, dass er wegen der Dringlichkeit des an der Tagesordnung befindlichen Gegenstandes die Sitzung angeordnet habe. Der Secretär trägt hierauf folgende Note der k. k. Landesregieruug vom 13. März 1881, Z. 2059. vor: „Laut Erlasses des h. k. k. Handelsministeriums vom 4. März l. I., Z. 5782, ist in letzterer Zeit von den hiezu berufenen Organen mehrseils der Antrag gestellt worden, die mit dem Erlasse des bestandenen Ministeriums fin Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten vom 6. Oktober 1855, Z. 6914, kundgemacht mit dem hinorligen Erlasse vom 8. November 1855 (R. G. Al. Nr. 32). untersagte Vidieruug der Hausierbücher aus unbestimmte Zeit wieder einzuführen. In Bezug auf die zu gestattende Dauer des Aufenthaltes der Hausierer in Städten, Märkten und kleineren Ortschaften und in Beziehung auf die Frist, nach deren Ablauf der Hausierer erst denselben Ort neuerlich betreten darf, stnd verschiedene concrete An» träge gestellt woidcn, welche unter sich wesentlich diffe« lieren. Nur beispielsweise sei erwähnt, dass in einem Berichte beantragt worden ist, der Aufenthalt des Hausierers in einer Gemeinde solle mit längstens zehn Tagen, in einem anderen Vorschlage gar nur mit i 24 Stunden festgesetzt werden. Von anderer Veite war der Antrag gestellt, der Aufenthalt des Hausierer» in jedem Bezirke (mit Ausnahme desjenigen, in welchem er seinen Wohnsitz hat) solle dir Frist von vierzehn Tagen nicht übelschreiten dürfen. In einem dritten Berichte war die Bevölkerungsziffer zum Maßstabe geuommen und sollte bei Ortschaften bis 5000 Seelen der Aufenthalt längstens 5 Tage, bei Ortschaften bis 10.000 Seelen höchstens 10 Tage dauern lc. Wieder andere Berichte betonten, es solle den politischen Behörden, respective selbst den Grmcindevorstän» den die Ermächtigung eingeräumt werden, von Fall zu Fall, je nach den Ortsverhältnissen und den Waren» gattungen der Hausierer, die Frist selbst bestimmen zu dürfen. „Da das h. t. l. Handelsministerium vor allem wünschen muss. über die Frage der Zweckmäßigkeit und insbesondere der Durchführbarkeit einer beschränkten Vidieiung ins Klare zu kommen, so wild infolge des eingangs citierten h. Erlasses die geehrte Handels« und Gcwerbekammer erfucht, sich über den Gegenstand anher zu äußern und im Falle die angeregte Verfügung nach dortamtlicher Anschauung zweckmäßig und ausführbar erscheinen sollte, zugleich über die sestzu« setzenden Fristen Anträge zu stellen. Nachdem da» h. k. k. Handelsministerium dem von hieraus zu erstattenden Gutachten in kürzester Frist längstens bis Ende März l. I. entgegensieht, damit der Abschluss der Verhandlung, betretend die zur Regelung des Hausierweseüs einzuleitenden administrativen und legislativen Vorkehrungen je eher perfect weiden können, so wird die dortamtliche geschätzte Aeußerung im Gegenstände bis längstens 25. l. Mts. zuversichtlich ge« wärtigt."__________(Forts, folgt.) — (DurchreiseSr. l. l. Hoheit besKro«. Prinzen) Nach dem festgesetzten Programme verlässt Se. l. l. Hoheit der durchlanchtigfte Kronprinz Erzherzog Rudolf heute um 6 Uhr abend» mit dem gewöhn, lichen Nachteilzugs der Südbahn die Stadt Trieft und wird fmnit um l0 Uhr 4 Minuten abends auf der Durchreise in Laibach eintreffen. Der Eilzug hat hier bloh süns Minuten Aufenthall und trifft morgen um 9 Uhr 45 Minuten vormittags in Wien ein. — (Nevue.) Gestern „m 9 Uhr vormittags nahm Se. Majestät ber Kaiser auf dem Schmelzer Exercier« platze die übliche Frühjahrs-Revue über die gesummte Wiener Garnison ab; zu derselben war auch unser vaterländisches Infanterieregiment Freiherr v. Kühn Nr, 17 in dei Ställe von drei Bataillonen ausgerückt, Laibacher Zeitung Nr. 89 778 21. April 1881. — (Gemeinderaths-Candidaten.) Für die in den ersten drei Tagen der nächsten Woche, am 25., 26. und 27. April, stattfindenden elf Ergänzungswahlen des Laibacher Gemeinderathes wurden in den kürzlich abgehaltenen Wählerversammlungen der libe« ralen Partei folgende Herren als Candidaten aufgestellt: im III. Wahlkörper: Buchdruckereibesitzer Otto-mar Bamberg, Nähmaschinenhändler Franz Detter, Bautischler Vincenz Hansel. Generaldirector der krainischen Industriegesellschaft Karl Luckmcmn und Handelsmann Eduard Mahr; — im II. Wahlkärper: k. k. Ncgierungs' rath Rudolf Graf Chorinsky. Mäbelhändler Franz Do-berlet, k. l. Landes»Schulinspector Raimund Pirler und k. k. Oberingenieur Franz Ziegler; — im I, Wahlkörper: Hausbesitzer Anton Ritter v. Gariboldi und Advocat Vr. Anton Pfefferer, — Seitens der nationalen Partei wurden nachstehende Herren als Candidaten aufgestellt: im III. Wahlkörfter: Primararzt Dr. Karl Bleiweis. Hausbesitzer Franz GorZic, Handelsmann Franz Peterca. Kaufmann Vaso Petriöi«! und Mehlhändler Ignaz Stupica; — im II. Wahlkörper: k. k. Nechnungs-revioent Alois Bajer. Landesausschuss Peter Grasselli, Privatingenieur Ferdinand Klemencit und k. k. Baurath Franz Potoönik; — im I. Wahltürper: Handelsmann Franz Fortuna und Advocat Dr. Alfons Moschö. — (Laibacher Volksküche.) Die unent» geltliche Bewirtung der Stadtarmen durch die Laibacher Volkslüche wird Sonntag, den 8. Mai l. I., in den unteren Localitäten der alten Schießstätte in den Stunden von 11 bis 1 Uhr stattfinden. Die Freikarten für die Vespeisung werden am 6. und 7. Mai ebendaselbst an die Stadtarmen ausgegeben werden. — (Erledigte Pfarren in Krain.) Die Pfarren Wruhniz und Amtmannsdorf im Rudolfswerter und Ig im Laibacher Decanate sind, erstere zwei durch Todesfall, letztere durch Beförderung des bisherigen Inhabers in Erledigung gekommen und wurden zur Be« Werbung ausgeschrieben. Die Competenzgesuche um die erstgenannte Pfarre sind an die k. k. Landesregierung in Laibach, jene um Amtmannsdorf an das Collegiat-Eapitel in Rudolfswert und jene um Ig an das fürst-bischgfliche Ordinariat in Laibach zu richten. — (Aus demOberlandesgerichtsspren' gel.) Einem Ausweise über die Geschaftsthä'tigleit des Obersten Gerichts- und Cassationshofes im Jahre 1880 ist zu entnehmen, dass an denselben aus dem Ober-landesgerichtssprengel Steiermark, Kärnten und Krain im besagten Jahre 1133 Geschäftsstücke eingelaufen sind (um 114 mehr als im vorangegangenen Jahre). Dar« unter haben sich befunden: 262 Civilprocesse zur ordentlichen Revision, 71 Civilprocesse zur außerordentlichen Revision. 433 Recurse und 70 Nichtigkeitsbeschwerden in Strafsachen. — (Ergebnis der Volkszählung imGc» richtsbezirke Kronau.) In den sechs Ortsgemein« den, welche den Gerichtsbezirk Kronau in Oberkrain bilden, ergab die diesjährige Volkszählung folgendes Resultat: 1.) Ortsgemeinde Assling (bestehend aus den Ortschaften Alpen, AsSling, Birnbaum, Bleiofen und Saoa): Anzahl der Häuser 253 (gegen 239 im Jahre 1869, daher Zunahme -j- 14). Zahl der anwe» senden Bevölkerung 702 männliche und 776 weibliche, zusammen 1478 (gegen 1487 im Jahre 1869, daher Abnahme — 9); — 2.) Ortsgemeinde Karnervellach (bestehend aus den Ortschaften Bach. Iauerburg. Iauer» burgergereuth und Karnervellach): 163 Häuser (gegen 173 im Jahre 1869. daher Abnahme — 10), 450 männliche und 526 weibliche Bevölkerung, zusammen 976 (gegen 931 im Jahre 1869. daher Zunahme -j- 45); — 3.) Ortsgemeinde Kronau (bestehend aus den Ort» schaften Kronau, Log, Mitterberg, Wald und Wurzcn): 249 Häuser (gegen 236. Zunahme -j- 13), 788 mann« liche und 790 weibliche Bevölkerung, zusammen 1578 (gegen 1665, Abnahme — 87); — 4.) Ortsgemeinde Lengenfeld (bestehend aus den Ortschaften Lengen» feld und Moistrana): 155 Häuser (gegen 145. Zunahme -l- 10). 545 männliche und 565 weibliche Bevölkerung, zusammen 1110 (gegen 1130, Abnahme — 20); — 5.) Ortsgemeinbe Ratsch ach (bestehend aus der Ortschaft Ratschach): 113 Häuser (gegeu 104. Zunahme -l-9). 380 männliche und 411 weibliche Bevölkerung, zusammen 791 (gegen 730. Zunahme -^-61); — 6.) Ortsgemeinde Weißenfels (bestehend aus den Ortschaften Aichelten. Hinterfchloss, Nesselthal und Weißenfels): W2 Häuser (gegen 92. Zunahme -j- 10) 341 männliche und 341 weibliche Bevölkerung, zusammen 682 (gegen 777. Abnahme — 95). — Der ganze Gerichtsbezirk Kronau zählt somit derzeit 1035 Häuser, 3206 männliche. 3409 weibliche Bevölkerung, zusammen 6615 Seelen (gegen 989 Häuser. 3322 männliche. 3398 weibliche Bevölkerung, zusammen 6720 Seelen im Jahre 1869). Die Zahl der Häuser hat somit in diesem Bezirke in den letzten elf Jahren um 46 oder 48 pCt. zugenommen, die Seelenzahl dagegen um 105 oder 1 55 pCt. abgenommen, doch erstreckt sich diese Abnahme wegen des im Jahre 1869 im Gange gewesenen Baues der Kronprinz.Nudolf-Bahn bloß auf den männlichen Theil der Bevölkerung (— 116). während der weibliche fogar noch eine kleine Zunahme um 11 Seelen aufweist. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laib. Zeitung." Paris, 20. April. Die Meldung von einer immerhin möglichen Absetzung des Bey von Tunis ver-ursachte in den tunesischen Regierungskreisen große Aufregung. Der Premierminister Mustapha soll demissioniert und seine Schätze nach Malta in Sicherheit ssebracht haben. Bukarest, 20. April. Der König beauftragte Demeter Bratiano, welcher abends eintrifft, mit der Neubildung des Cabinets. Athen, 20. April. Die heute von den Vertretern der Mächte überreichte Collectivnote erklärt, dass letztere die griechische Antwort mit Befriedigung zur Kenntnis nahmen und ihrci: Botschaftern in Konstantinoprl Weisung ertheilten, sich mit der Pforte über die schleunige Räumung der abgetretenen Gebietstheile zu verständigen, damit Griechenland selbe ehemöglich besetze. Wien, 20. April. (Presse.) Das Reichsgericht hat sich für competent erklärt, in der Angelegenheit der oberösterreichischen Groß« grunobesihwahlen eine Entscheidung zu treffen und ebenso die Einwendung gegen die Legitimation der Beschwerdeführer zurückgewiesen. Die Gründe werden zugleich mit den Gründen der Entscheidung in der Sache selbst bekanntgegeben werden. Berlin, 20. April. Diesertage starb hier Professor Dr. Ludwig Waldenburg, eine der ersten Capacitäten der Berliner Hochschule, dirigierender Arzt am ChaM-Krantcnhause, im Alter von 43 Jahren an einer Lungenentzündung. Er hatte sich nicht nur die Diagnose selbst gestellt, sondern auch die Stunde seines Todes vorausgesagt. Paris, 20. April. Nach einem Telegramme aus Aona hält man dafür, dass die Besorgnisse wegen der Sicherheit der Fremden in Tunis übsl-trieben sind; wenn jedoch ein UnMck geschehen sollte, so wären der Bey und sein Premierminister persönlich hiefür verantwortlich. Angekommene Fremde. ?lm 19, April. Hotel Tladt Wien. Macerata, Kaufm.. und Oasperotti Maria, Trieft. — Eichelter, Tiisail. — iiauriö Johanna, Planina. — v. Schauer, Mostar, — Pevi«'. «arlstadt. — Mcschek Anna, Graz. — Dr. v. Luschan. Advocat, und Werner, Kaufm, Wien, Hotel Elephant. Rauch, Kaufm,. Vudapest, — Pauser, Oberförster, Idria. -— Eder Fanni. Marburg. — Naucrmann, Fabritsdircctor, Svittal. — Dcperis. Procurist, Graz. Hotel Europa. Dr. Pöhlmann. Privatdocent, Erlangen. — Nelii, Kausm. Podovc. Kaiser von Oesterreich. Pintar. Graz. — Klinar, St. Veit. — Honig, Coopcralor, Cerklie. — Ianscha. Pola. — Burger. Littai. — Lcviinik, Lehrer, Eisnern, — Nohcl. Marburg. Handel und Volkswirtschaftliches. Nudslfswert. 111. April. Die DurchschnittS-Preise stellt" sich auf dem heutigen Markte wie folgt: ----------------------------^sttT--------------------------^ Weizen pr. Hektoliter 6 65 Eier pr. Stück . ^ z Korn .. 6 51 Milch pr. Liter . - ^ Gerste ,. 5 40 Rindfleisch pr, Kilo , ^ ^ Hafer „ 2 93 > Kalbfleisch .. ' gß »albfrucht „ 7 16 Schweinefleisch „ Heidell . 4 88 Schöpsenfleisch ,, ^ «zg Hirse „ "" "" ! Hähndel pr. Stück . ^ ^ Kukuruz „ 4 881 Tauben « ' ^ ». Erdäpfel pr.Meter»gtr. 3 40! Heu pr, 100 Kilo - "" ^. Linsen pr. Hektoliter — — i Stroh 100 „ > ^ Erbsen .. — — Holz, harte«, pr.Kubll- « ^ Fisolen „ — — Meter ...» ^ ^. Rindsschmalz pr.Kilo — 80 !—weiches, " ... i^ .- Schweineschmalz „ — 80 Wein, roth,, pr.Heltollt. l« Speck, frisch, „ — 60! — Weiher, „ Speck, geräuchert, „ — 80 _____ Verstorbene. <> Den 18. April. Franz Hitti. Partiesührerssohn,!'/«"' Tirnauergasse Nr. 6. Bronchitis. «„ss-beri' Den 19. April. Franz Vizlar, Stmfhaus-AuW^ söhn. 1»/, I, Castellgasse Nr. 5. Scharlach. Im Civil spitale.- q Den 1 5. April. Getraut» Homovc, Taglöhnerln, Lungentuberculose. _^—-<^^ Meteorolog^ 7"Ü7Ml ^722-07 ^.'8 8 O. schwach Regen M 20. 2 ,. N. 723 64 4- 4 8 O. schwach Regen M«" 9 ,. Nb. 725 40! ^- 2 4 O. fchwach Regen ^ Regen anhaltend, vormittags Winddrehung von ^ ^l>> nach Ost- rasches Sinken der Temperatur. In der ^an/ ^ Haftes Geschrei der Zugvögel in den Lüften. SchneeM. ^ Tagesmittel der Wärme -j- 5 3°. um 4 2" unter deul "^ ^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Bambers^. £u ben beborfteljenbcn SBcrmäljtiing« - geftncfjfe^1 v" idj fcljr Ijübfcfje - Decorations-GegenstäBö-6 Oefteit* cmpfo&Icn, oIS : *$, WannpnCphilflpP mit «Werreldjifäen unb belgifd)«* *^r TranQnarpnfp Rilrfpr beS buc#rau*tWtm,5et»fli'; llflllö|JdltilllB DIIUCI j)aare«unb transparenteWjo(j p c n f cl) i I b c r für genfter - 115 cm. brcit, W° m> — oon ff. 2 80 bin ft. 3-60 ba« ©titcf. bt j« rannen unn nayyen aaccbtaiostm ** ^ 9terf)t äa^tretc^c ffleftcaungen frierauf erbitte bi' j^ffl. unt noctj rcc^tjettig ben geehrten Vlbne^mern liefern iw Ifranj JJoberlet, Seidener Regenschirm, S^ stern (20. b.) abenb», tteimutylidj im »rau^aufe 33«r.£lme fcm taufet. (Fö ioirb erfiidjt, bcnfelbeii geßett Gmpfat'ft1^ ^793) jurücfgeloffenen alten int genannten ®aft^aufe abjU9^^^ MATTONIS filESSHOBLEB roinstor alkalisclicr Kuuerbrunn, bestes Tisch- und Erfrischungsgetränk, utid vorzüglich vorwondbar boi Katarrh der Athm^Uf?*" Vordauungaorgano und der Ulaso. Pastillen digestives ot poctoralos. Vorrüthig in allon Apotsiokon und ^. Minoialwaasorhandlungon, Cafos und Eostaura , (834) 24 -8 Heinrich Mattoni, Karl8^> Curse an der Wiener Oörse vom LO°erb«rll.er Nahn . . 146 25 14« 7b L«mbera. - 1^'« 25 10tt 75 ssran^Ioseph.Vabn . - - ' j^^l) ^ s«al. Cacl.Uubmlo.U,. 1- Em. l^.g l0^" Vesterr. Nordwest.«ahn . - ^.^ 91^ Ntbenbürger Vahn - - - - ,75.^ ^. Ztaatsbahn 1. «m, ... ,^q.^ M^ ^ubbahn z 3°/.......;:^ u^ . ö 5«,......."^ Devise«. 5H Auf deutsche Plätze . - - ' ,18ob UzZst London, kurze Sicht . > ^gftS " P"r<«......... Geldsorten. Velb ^, 56/' Ducattn______ b st. 55 lr-ö ft. ^/. ' Napoleonsd'or . V . >" " Deutsche «eich«. _^ b? - ^ . 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