c,^.. Zß Mittwoch. N. Fcornar 1915. 137. Ichnp.üg ZMng sich ^e Nr, l»; ki^' «,dnil««» ^.>Ni,«iö^af,s «<-, 1». ^,^«lfU,?,'i!N df: ,'ldnfü,^, lm, », !',j 'V N'-fi U«ls«»-N«, l^« B^olltw« 32. Politische Webersicht. z L »1 i da ch, l»'. Februar, i Aus ^ronsladl u,ilo gemeldet: Seiue Majestät der ^aijcl hat sich am «. d. M. .m die Tirbenbiirqencr ^ront ^ begeben, nm die vor mehreren Wochen deg'onneue In-^ spizierung der dort steheudeu Truppen sortz»se!;en. Der! Monarch fuhr über Ragy-Varad mich Bere k. Von dort fuhr Teiue Majestät iln Au!o 'iber ttezdivasarhelv. „ach Praszmar, >oo die berühmte «irchenbllrg besichtigt! wurde. Dann ging die ^ahrl nach Kronstadt. Seines Majestät besichtigte die Schwär,'.«.' Kirche und suhr dann^ weiter nach ,^öldvar, !oo er wieder den 5^ofzng erreichtes Vor der ^ortfetzullg der ^'>ahnsahr< desuchte Seine Ma°' jestät noch die ^iarienlung, dil' ^iniin' l-iix'r Äiilli d»'V ^ dcntschlN ^iitil'v iin Vill.^'lilaiitv. Di,,' ^lil'isc N'lndr !>.nt^l'sl'lU 'ind linch' i» dcr Ndchl dn ,',ahlrci6icn T.'!U'!l nntcrdruchcn, da ^ sich dcr Muiunch imincl' wieder >nit Nil'», Nlldcipcsl und^ Vrcst.^itDwsk ill Vcvbindnnc^ se^le, mi» nlilneilllich iidcr! den Stand der Fricdsnsoerhnndllmqcn stündlich cuts dnn' lmlsl'ndcn ,',!> bleiben. Am 11. d. M. traf Seine Äilijosiät' in Vndapest ein. In der lüniqlichen Vnrq wurden der! neüerncumk' ^inal,z,ni>lisler Tr. Popovies lind der ncu.^ lilmunle Ackerbauminister Graf Serenyi deeidiqt. Nach^ etwa einstnndiliem Aufenthalt luurde '.',e Rückfahrt nach Wien fortgesetzt. Um i) Nl)r abends Iras -eine Majestät in Äaden ein. Der qeschaslchchrende Vizepräsident des üsterreich,-schen Herrenhauses ^ürsi zu ^iirstenberq hat nachstehen, des Telegramm an Seine Maieslät den Baiser »^richtet: „l^cruhe,, Ew. laiserliche n»d töniqliche Apustolische Majestät miläszlich des ^rieden^schlnsse^ an der Oslfrmit die in ticsstt'v Ehvsuvchi n»d Danldcirleil dl,rqebvachlel, Wiinsche des Hevrenh.mses decj Neichsrales hlllddullst enlqelienzunehinen. In nncrschiilterlicheiii Verliallei, nod i>l fester Zuversicht blicken wir .^u (5w. Majestät ans^ nnd »vir bitten Gott, daß er auch weiterhin Ew. Majestät ^ edles Nemnhen mit reichem Sea/n beqleite und mit vollem Erfolg frönen moqe." — Der Präsident des Ab» qeordneleichauses Tr. o.roh hat an 3,'ine Majestät den ^lnijcr nachstehendes Telegramm gerichtet: „Seiller Ma> jestäl Baiser ^arl! Ausatmend haben wir die Kuude von der glücklichen Äeendigimg des Krieges an der ^stfroui vernommen. Aus diesein Anlast bitte i.h, die allernnter. tänigslen ttlllcktvünfche des Abgeordin'lenhauscs ent-gegennehmen zu »vollen. Tiefes glorreiche Zndc gereicht den Böllern Österreichs zum ^egen, (5nrer Majestät zum nnvergänglichen ^>'»hnie. Mächtig ist die Hoffnung geworden, das; anch an oen anderen grollten der ^rieg beendet nnd unseren» ^'alerlande die Segnungen eiues ehrenvollen allgemeinen Friedens in Bälde zuteil wer-den. Vor Erreichung dieses Kieles alle '.raste zusammen' zufassen, soll unser hciheste« s! sein. C>^i<< schuhe, Cwtt scs,ne l5üre Majesläl!" ^iis Äern loird gemeldet- T^ie Bläller lieben die grosze Nedeutung des Fricdeno l»it der Nlrniil« ill Poli^ tischer »nd loirtschasllicher Veziehiiug hervor nnd bezeichnen deu Friedensschluß als einen hervorragenden diplomatischen Erfolg der Mittelmächte, der, wie immer auch sich die weiteren Ereignisse vollziehen werden, eine ^ große moralische Wirlung aus die lriegsührenden Voller ausnben werde. Ans Stockl^!.,,, wird berichtet i Tie ^ Platter begrüßen den Sondersrieden mit der lUraiua > als einen Wendepunkt im Wellkrieg n>>>d als einen be-z deutenden Erfolg der ^riedensbestl'ebungen der Mittel" ! mächte, insbesondere der ^riedeuspolilis des (hraseu Lzeruin. Alle Blätter verlveisen auf die große wirt^ schaftliche Bedeutung des Friedensschlusses mit der lllraina. ! Ans den, >lriegspresssgnarlier wird gemeldet- Be- ! richl des itnlienischcn l^eneralftnbc^ vom 1 ?. d. M.: Sehr ! heslig^'^ Konzentrationsseuer der Artillerie und Vor» ^ stoße der seiudlichen Insailterie folgten einander am ge< slri^^i, Tagc loestsich und östlich des ^renzela-Tales. Vor miscren „<„<„ Sielllingt,, am Muutt' va, belln nud au, (5ol del ^)iosst, U'urde d,. f..>,»dlirde> risches Sperrfeuer daran gehindert. Einer unserer ^lie-ger schoß nacheinander zwei feindliche žvlugzellge ab. Tas erste giug uördlich von Piovene nieder und feine, Insassen wurden gefangen genommen. Ter z'.,clle Apparat ging in flammen bei Balle dei Tiguori nieder. „Petit Iourllal" stellt fest, daß die lommcnde ^ssln. sike der -'»enirnlmächte ii! ^ranfreich eine sehr unrnhigc Stimmung hevvorgerufeu habe, Tie 5einschen bewahren strengstes Slillschweigeu. ,^.>ei Tage vor der ^sfeustvl' iverdeu wir, schreibt das Blali, bei einer ^rontausdeh' nuug von Ii,» Kilometern uoch uicht wissen, wo die OfseN' sive losgeheu »oird. Es ist niehr als > ihrscheinlich, daß der deutsche Stoß den Eharalter des Angrisses aus Niga oder des Dampfes am Isouzo tragen >'.ird. — Ter mili» »arische Mitarbeiter des Blattes „Review .'s ReViews' schreibt: Ten Beweis, daß dec ^eind Menwürtif, ei»i ilbergewicht an Truppen und v^eschü^en besi^t, wden wir in Italien gesehen. Tev 7^''ud verfügt gegenwävliF über ein nnmerisches Übergewicht an Kanonen uild M». nition. Turch die Ereiguifse in R.iß',',>d 'ind milldestcns 70 Tivisionen srei geworden. Diese lönnen nun an die Neflnont geworfen werden. Seiil Übergewicht all Mu» nition nud Kanonen laun de^ ^e>nd d"d>l ch erzielen, daß er alle (Yeschiche vom Üs!en an die Westfront übel' führt. Diese Vorteile gebru dem ^eii'd eine starte Über' legenheil und es ist kein Wunder, oaß !oir unter deu obwaltenden Umstände», der fommeuden Offensive der ^e>iiralmä6)u»gen einem allfälligen ^rie-densschluß zwischen Rumänie» uud deu MUtclmnchten zll.qesiimmt habe, nachdem der rumänische (hesm»dle der englischen Megiernng anseina.lderse^le, daß die ^acic feines Bandes nach dem Abschluß des ukrainischen ^rie-deus lmhaltbar ge»oorde»l sei. — EZ verlaute», daß auch Tcrl'icn und Montcnessro sich au die Entente mit dem Ers,ich<',i s>l^»„dl'< h.ibl'n, in ^risdrncverhandlnnqen Der Väter Erbe. Nomni, «oi, Otto Elster. ! (5. ssortsshimg.) «h°er er lebte, um bereut-willen er das praltifche, wirkliche Leben fast vergessen halle. Hür einen Landedelmanu nnd (hutsbesiher war dieser Sammeleifer gewiß eine fellfame Passion, aber nnmerhiu war sie doch lobenswerter, als wenn er sein Vermögen an Reisen, Jagd und Sport aller Art ver-schwendet hätte. ! Er ging von einem Schrank ,,um auoeren uud strich 'nil der Hand zärtlich über seine ^ieblingsslücle. Da klopfte es lant und hart an seine Tür, daß er ^'inahe erschrak. Auf sein zaghaftes „Herein!" lrit die breite, nntersel)rt'! s'liastsbücher. ^ ' i ,.Ich bitte um Entschuldigung, Herr von Rudo:r,", !»Me er mil seiner harten, knarrende:! Stimme, „menu! 'ch störe, aber ich werde wohl jeht öfter stören ,.'l,ssen."i ^'l lachte kurz ans »nd >vars die Bncher au, den Tisch. „Aas wollen Sie damit sag"-, lieber Vo)>cr?" N«gte "'„^.uw schüchtern. E" snrch^'le s.«l, eige''^sichl, die durchaus nicht zu deu luuslreichen ^ierlichkcüen Pa,sen wollten, welche ! das Zimmer erfüllten. Vöhmer hatte ihn in srühcreu Jahren vollständig beherrscht. Da Nudow nichts von der Üandwirtfchast ! verstand, wurde diese ganz dem Inspektor überlassen; ! er schaltete und waltete als Herr aus Rudow, bis Frau ! Maria seiner Alleinherrschaft ein Ende machte und die ! Leitung selbst in die Hand nahm. Sie hätte Nvhmer 'auch geküudigt, wenn nicht jenes Ereignis mit ihrem i Sohn eingetreten wäre, wodurch der Iuspektor nicht ! allein in seiner ^amilienehre tief getränkt wurde, sou-i deru auch Mitwisser eiues Geheimnisses ward, das ! 7yrau vou Rudow nicht bekannt werden lassen wollte. ! So blieb er ans dem l^ute, mußte sich aber der Leitung l der sehr selbständigen ^rau von Rudow unterordnen. ! Er tat es mit verhaltener Wut' ihren Tod begrüßte er als eine Pesreiuug von einer lästigen Aussicht. „Was ich damit sagen will?" meinte er lachend. „Nun, bislang habe ich meine Befehle von der gnädigen ^ sfrau erhalle« und habe ihr alle meine Bücher, Rech-! uungen und Rachweise vorlegen müssen; ich uehme an, ! daß Sie, Herr von Rudow, jetzt dieses Ami wieder über» ! nehmen werden." ! Herr von Rndow dachte an die lchteu Worte seiner ^ 7vrau- er eriunerte sich ihrer oft wiederholten Warnung vor dem Inspektor und er versuchte, eme feste nnd ent- schirdene Haltung anzunehmen. ..In der Tat," sagte er, „ich habe auch schon daran gedacht, mit Ihneu darüber zu sprechen. Sind das die Geschäftsbücher?" „Jawohl ..." Rudow schlug eiues del >^>,,i;>.. ^>l,'y(>. ü,^, ^i,,? Unmenge von Zechen tanzten vor seinen Blicken- er verzweifelte daran, sich jemals in chnen zurechtfinden zu tonnen. „Was bedeuten diese ^ahleu?" srna/e er. „Dies ist das Buch üver die Viehhaltung und dic im ttörnerbau," entgccmetc der Inspektor kurz. „Hier steht die Aussaat — hier die Erule — hier die Ausgabe sür die Feldbestellung, die Löhne der Arbeiter, die Kc>> sten des Dreschers — hier die Einnahme aus dem V?r-saus . . . Ich deule, es ist alles m !7rduung." „Ja — ja — ich sehe schon ..." „Die sist das Buch über die Viehhaltung und die Anzahl der Pferde, Achsen, Kühe, Kälber, Schafe und Schweine. Der Abgang - der Zuqanc, - der verlauf und der Erlös daraus," „Das ist alles sehr schön. Ich !"X, "' !"^"" "" Biicher in ausgezeichneter Weise." So ging das noch eine Weile sort. 5err von Rudow fand alles in der besten Ordnung. „Soll ich die Bücher hier lassen?" fragte der In-spettor zum Schluß. Rudow erschrak. Diese schrecklichen Bücl)er in feinem .Heiligtum? - Nein, dos würde er nicht ertragen lon-iien Er würde Tag und Nacht von diesen entsetchchen fahlen träumen, die ihm die Ruhr zu seinen Studien rauben würden. (Fortsetzung folgt) Laibabcr Zeitung Nr. 3li 236 13. Februar 1918 mit deil Mittelmächten trete,l zil dlirsen >l»d das; zwischen London und Paris Verhandlungen gepflogen werden, »nler »selchen Bedingungen man ^em Friedensschlliß der beiden Ballallländer mil den Mittelmächten zustimmen könnte. Auo Ainslerdam wird gemeldet „Taill) News" be° zeichnen die amtliche Erllärling über die Ergebnisse der Versa iller konfercu,', solvohl vom mil irischen als auch vou« polnischen Standpunkte aus als beunruhigend. Bum militärischen Slandpnnlle alls betrachtet, könnte man nicht umhin, sie mit den neuerlichen Angriffen auf die kritische Heeresleitung, zn denen "Premierminister Lloyd l^eorge so sonderbar gesprochen habe, nnd dennener» lichen Lobgesang ans (General Fo<-H in ^nsammenhang zu bringen, ^ioch bennrnhigender ist die fragliche Erllä. rnug vom politischeu Standpunkt'.' aus, insbesondere d^ bemerkeilslverte Entscheidullg, oaß die Rede des Grafen Ezernin keiner Erwiderung wert sei. 'Hin wichtiger Teil dieser Rede sei voil den Prcßagenluren ganz ander« wie» dcrgegeben ivordeil, als er in dem von den deutschen Vertretern mitgeteilten Original lantel. Die, wie „Daily News" andeuten, vielleicht nicht blos; uerfehent» lich unterlaufene Entstellung eines wichtigen Teiles der Rede Ezernins bei der iibelinilllliiig an die englische Presse wird von dem Blatte durch Gegenüberstellung der vom Reuler Bureau verbreiteten Fassung nnd der llber« senung des Original levies dara/tan. Das Piatt wolle ,co unerorlerl lassen, wcu di.' Verant'.vorlnng für diese Entslellling treffe. Er halle eo ader süv allßerordeulliä) wichtig'sl^islellen, ob der Versailler kollferenz bei ^.v fraglichen Eulscheidnug die falsche Fassllng der Rede deo Grafen Czernin vorgelegelt ivar oder aber der amt. liche Tert, der in Verbindung mit dee warmen Austin,, ulnng zur Bolsä)asl des Präsidenten Wilson an den Kongreß ein sehr bezeichnendes Abgehen von einer Er^ obernngspolilil erlenneit lajse. Wir vernlogen, schließt das Blatt, die in Versailles eingenommene Haltunq mit dem amtlichen Te^'te der Rede oes Grafen« Ezcrnin nicht zu vereineil. Das Parlalnenl mns; daher auf einer Auf-llärnug bestehen. Die Zeit isl dafür gekommen, daß die Vertreter dl die Men» schenul^ngeil vor dem deutschen Bolschafl5p,ilais staue», das im ^ahre I9l4 beschädigt wurde. Die Fassaden llnd die Iuuenräume werden von Hunderlen von Arbeitern fieberhaft instand gesetzt. — Zvensla Telegram Byran meldet aus Hclsingsors^ Es wurde cin Gesetz erlassen, »vodurch die Todesstrafe aufgehoben und die Auszahlung der Löhne der Arbeiter für di.' Streilzeit angeordnet wird. Es wurde auch dclrclicrt, di»,' Note Garde als Staatsinstitntwn beizubehalten und die geqenrcvulntic,. nären Blätter einzuziehen. - Die dänische Regierung hm angesichts der iu Finnland herrschenden Lebens» millelnol der Abseuonng einer Ladung Lebensmittcl nach Finnland zugestimmt. Die Pariser Ausgabe der „Chicago Tridune" meldet aus Washington: Dem k^iegsselretär Äaker wurde i«n Ausschüsse zur Untersuchung der Gründe stir die Ver» «üacrung i« der Auorüstung des alneritauijchcu Hecree vom demvkratlschc!« Tenator (5han,berlain vorgeworfen, er habe mit seiner neuerlichen Erklärung über die ver-fügbaren Streitkräfte der Vereinigten Staaten daZ amerikanische Volk getäuscht und lhm den lrrtüml.chen Glanbcu beigebracht, daß die Truppen hinreichend aus-gerüstet und die Lage rosig sei. Baker wendete dagegen ein, er hade lediglich gesagt, daß die dringlichsten Ne-dürsnrsse der Truppen in Frankreich qedeckt seien. Von den allerdings ungehelnen Lü^en ,n der Ausrüstung der Truppen habe er absichtlich nich: gesprochen, da cr es nicht für richtig gehalten habe, im Volke Zweifel auf. tommen zu lassen^ die die Regierung nicht für begründet erachtet. Der Ausschuß deslritt indessen, oaß die nötige Ausrüstung der Truppen in ^rautreich vorhanden sei. Lokal- ullh Provillzial-Nachrlchten. — lösterrcichischer Ilotle»ueiein.j Teine Majestät der Kaiser hat als Prolelwr des ^slerreichischeu Hlollenvereines den Geheimen Rat Botschafter Karl Freiherr!, von Macchio zuin Präsidenten des Ver. eines für die Daner voll drei Jahren ernannt. Baron Macchio tritt an die Stelle oes infolge dauernder mil«, tärischer Verwendung zurmtgetreiene!! früheren Präsi> denlen Alfred Prinzen voll und zn Liechtenstein. ^ jDic Arten der Beendign»>q eineo z,lrieges.j Die regelmäßige Art der Beendigung eines Krieges ist be> tannllich der Friedensschluß. Daneben kennt aber die Geschichte und die völtcrrechniche Praxi-, noch Mci au» dcre, wenn auch seltener zu !.><".zeichnenoe Modalitäten. Die eine ist die der vollständigen Unterwerstma. des Geg' ners dnrch Eroberung, wobei der >trieg ilicht durch eine«, Vertrag beider Teile, sondern einfach dadu,'ch l.e> elldel wird, daß der Sieger dem Belegten seinen B^ill,.!» anserlegt. Die dritte Ar! der Beendiguug des Krieges ist die säuische und dauernde Einstelluug der Feindselig, keilen ohne formellen Friedensverlrag, wie es vorläufig gegenüber Nnßland der Fail ist. Präzeoenzsälle einer solchen Beendigung des Kriege? durch bloße lalsächliche Einstellung der Feindseligleiten sind dcr Spanisch'sran. zösische Krieg l>^<>^), der Polnisch.schwedische uorden, daß bei den derzeit anßerordeutllch schlvierigei« Verlehrsverhältnissen, insbesoudere «nil Rüsisicht ans den immer bedrohlicher werdenden kohlen, mangel und die weitgehenden Einschränkungen im Per» souenverlehre, zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Lebens im Hinlerlande alle nicht unumgänglich nolwen. digen Eisenbahnfahrten unterlassen werden müssen. ^,u diesen sind vielfach die Reifen zu Honglessen und Vcr» einsversammluugen zu rechne:«, die gegenwärtig noch in beträchtlichem Umfang unternommen werden. Die Ver» eine und andere in Betracht lummende Körperschaften wären in der Lage, die Eisen!M)nverwalluugen dadurch zu unterstützen, daß sie von der Anberaumulla gemein» samer Reisen und Versammlnngeu, die Eisenbahnfahr, ten notwendig machen, bis anf weiteres absehen. Ius> besondere sollten auch die Tonrisieuvereine nnd Schul» leitungeil nicht nur von der Veranstaltung gemeinsamer Ansslüge mit Vahnbenichung unbedingt Abstand neh-lnen, sondern auch. in ihrem Wirkungskreise dnrch wiederholte Auftlärnng die Verenlsmitglicder und Schul-linder von Einzelreiseu möglichst .ibhaltl-n, mn nnf diese Weise .'.nr Verminderung dcs lanln „lchr zn bewältigeil den Aildranges bei den Schnell »nd Personeilzügen llach Kräfte», beizutragen. Auch die weileslgehende Einschräu. tnng von Dienst- »nd Urlaubsreiseu ist dringend geboten. - (Von der Tiibbahil.) Statioiistimstaud ^idolf Stefan wurde von Arezovic als Adjunkt zum Betricbs-inspcltorat Trieft und Adjunkt Anwn Sclan uon Opcina nach Salloch uerseht. (Einteilung der Poftmechnniter in dc» Veamtcn-stand.) Tic „Wicncr ^eitiinn" vom N). d/ veröffentlicht eine Vcrordnllll^ dcs ,».>i!ldclc'lN!nist<:riu,ms vom :^1. Jänner 1lN8, wonnt die Vcrordinina dos . bclrcfflüid di^ Nc aeluua der Dienst- und VezuasvcrlMtnisse der Mecli,. „Tclcgraphonoberadjlintt". Mit der Ernennung zum Telessraphenadjuntten wird dcr (5rnanutc Beamter dcr Post- und Tewaniphenaiilswl!. - lTchließltn.q eineo Postamtes.) Wege,« Personal-mangels wurde das Postamt Lani ^'e >im Landcsreglc-rung führt Unterhaitdlungen mit dem Universitälspro» sessor an der ottomanischen Universität in Constantino, pel Dr. Boris ,'j a r n > t, »velcher an dor Zagrebcr «nedi. zinischen Fakultät Biologi.', Embriulogie u«id -öistologie vortragen soll. Tie Unlerhandliinaen dürften schon m kurzer ijeit einen günstigen Abschluß finden...... - lKci,,e OsOrferien an der Wiener Unlverytnt.j Heuer finden an der Viener Universität tcme Oster-fericn statt. Maßgebend fnr diese Verf«,qunq lvar der Umstand, daß sich der Großieil der mannlichen .Horev aus Militä'rpersoncn rekrutiert uud min diejen die Ge> legenheit geben »vill, vor ihrem event.iellen Abrücken an die Front möglichst weil in ihren Wissensstoff einzu-dringen. . - ,t,!, au dcr Mädck^nvollsschnlc ii, Niltcr-zi.^ka lx'stellt. skirchliche Auozcichnung.j Der Heilige Stuhl hat den städtischen Katecheten, in Laibach Johann Smre« ka r znin infulierten Abt des Heiligen (Grabes ernauut. ^ lFastenpredigtcn.j Wie alliährlich, wird auch heuer iu der Domlirche an Freilagen der Faslenzeil eine Äreuzwegandachl «««it darausfolgender Fastenpredigl nnd sakramentalem Segen stattfinden. Die Predigten hält I'. Eella N. .l. über das Thenia „Gedaukei« de: Star» lung in den Sorgen und Mühen der Gegenwart". Es wird daranf anfmerlsam gemachl, das; die Ändachl beller nn! cinc halbc Stunde früher als sonst, nämlich um halb N Uhr, beginul- dcr Vcstl»", dcv Pvcdi^! s.nll s^mit aus « Uhr. — ^lttrloftenbeilr„,je l'eiüi Beamtellvereine.) Vom Ersten allgemeinen Neainlenveieine der österreichisch. ungarischen Monarchie wurde für das Jahr 1!)18 eil« Betrag von 25.000 K für knrtostenbeilräge ^un« Besnche von Kurorten in Österreich.Ungarn allsg'schrieben. Den'. Verein stehen auch in verschiedenen Nurorten Freiplcche und Ermäßigungen zur Versüguug. Nereinslnitglieder erfahren die Bewerlningsbedimumgen bei der Zentral-leitullg des Beanilenvereines in Wien, !., Wipplinger» straßc'^5. - lDer Gelreidezuschub au> der Utraina.) Die „Wiener Allgemeine Leitung" schreibt: Die großen Ge-lreidevorrälc, dic dcr Monarchie von >X'r Utraina zur Vcrsiimlng gcslclll »vcrden, bedeuten selbsloerslälldlich cinc große Erlcichlerung fiir die aesanile Ernährunas-polilil Öslerreich-Ungarns. Wie uns ein bekannter öster-veichisch-lmgarischer Eruährungspolititer »nitleilt, wäre es aber verfehlt, zu »,ei«,en, daß wir sofort diese Ge-lveidevinräte zur Versüguug haben werden. Tenn hier handelt es sich vor allem um den TvanSporl. Wohl wei» den durch die angekündigte Demobilisieruüg Rnßlands Pferde und Fuhrwerl für den Getreidetnmsport frei werden, aber sowohl Fuhrwerk wio auch Bahnen tonnen bei den jetzigen Anstanden ««ur verhältnismäßig geriitge Mengen Getreide herüberschasfen. Erst anf dem Tonau->veg Wird der große Transport möglich 'cm. Dies is! aber nur dann möglich, wcnn dnrch cincn Frieden mit Numäilicll auch dic unlcrc D^uau für den friedlichen Hmldclsvcrkchr «oicdcr vollkommen sreiqegeben isl. Vor. lausig muß mail sich also auf den Bahnverkehr beschrän-keil. Auch hier sind zahlreiche Schwierigk'ik'n ^u über-, winden, da jetzt die Aulchlüsi> an die russischen Bahnen wiederhergestellt werden müssen, welche durch den Krieg alle zerstört »norden waren. Es isl ferner fraglich, ob aus Nordrußland ,",nschi':be zu erwarten find, denn durch die unsichcren politische»« Verhältnisse lind dnrch die passive Resistenz der Bauern ist hcntc Nordrußland mehr deun je auf die Huschübe a„3 der Ulraina nnarwie^ s.n. Auch wissen wir nicht, ob Troclii. den Frieden auch für Sibirien, Turkestan und Kautasten abgeschlossen hat Von diesen Ländern käme freilich fm' uns nnr Si° birien in Betracht, welches bekanntlich sa>n im Frieden großen Nutterefport betrieb und vm, welchen« wir m,ch ietzl große Mengen dieses NahrimgsmitiVls erhalten fönnteu. Wenn wir nns auch feinen uliertriebeuen Hosf-nlll'gen hingeben, so darf doch heule 'chon ausgesprochen ,nerden, daß die Brot' und Mehlvorsorq^ng Ö'lerreichs durch die ukraillische Aushilfe nnnuuhr vo^lstäudig qe-sichert ist. - lTauerkrautabqabe.! Die Neamlengruppen erhal len heute Ulld morgen i«n Geschäfte Iakopi«"' an der Nö-mermmier Cauerlraut in folge««der 5rdnu««si. heule nachmittags erste Gruppe, und zwar von '.: bis halb ?. Uhr Nr. l-100, von halb ? bis :^ ahr Nr. l<)! -200, von 8 bis halb 4 Uhr Nr. 201-:l0l), von halb 4 bis 4 Uhr Nr. 301 bis zum Ende- zweite Gruppe von 4 bis 5 Nln! mnrgen'vormitlags dritte Gruppe von 8 bis Laibucher Zeitung Nr. 36 _______________ 237 _______________________13. 7vcbruar 1918 :> Uhr) vierte Kruppe von 9 bis l0 Uhr. Aus i^'de Per-sun entfällt ein Kilogramm zu ^<> >'- - (Die (frdaftfelabaabe fUr den siebenten Vez,rt» wird morgen bci Mühlcisen an dor Wiener Straw in folgender Ordnung fortgescht lverden: vormittags von 8-9 Uhr Nr. W1-700, von 9-,<> Uhr Nr. 701-80N. von 10—11 Uhr Nr. 801 -NNN. nachmittags voi, ii—^l Uhr Nr. N01 bis zniu Ende. Ailf jede Person entfallen ', Kilogramm. dlilogramiu zn >W >i. — si?rdnftfelnbnabe.) Partcieni des a ch t e n Be z i r lcs erl^Il^n morgcn nud übermorgen liei Vtühleifeu an dcr Wiener Straf'/.' Ercxiftfel in folgender Ordnung: mor-ncn nachmittags von !i—1 Uhr Nr. 1-100, von 1 ^ Uhr Nr. 101—200; »vird in folgender Ordnung abgegeben werden: Auf jede Legitimation Nr. l, die für dcn e r stcn bis sc ch st en Ne.', irl gültig ift, entfällt ein Liter Petroleum zu 56 li. Der fiebente bis »ennle Bezirk, die letMm nur '/^ ^iter er° hallen haben, werdeil infolgedessen bei der nächsten Ver. teilung '/^. Liter mehr als die Bezirke I bis VI beziehen. Sollte irgendeinem ^anf.uann daö Pclroleu'N ausgehen, so hat er sofort alle Karten in 5en städtischen ^eralnngs. faal ,^l bringen, loo er eine Nachlmgsanweisung anf Petroleum erhalten wird. Alle Pelroleumlm'ten Nr. 1, 2 uud 8 solvie die Bezugsscheine müjscn längstens bis !8. d. M, im städtischen Verail:n..i°'^le nil der An-! gäbe der allsällig erübrigten Pelroleunnnenge vorgelegt! werden, weil sonst ans .<^'> 'iig n ^aufinannes eine Nevision slincs Verlauslad^ns rorgenolniinn »oci-den wird. — Das Petrolenln wird in folgenden (heschäs-len erhältlich sein: Erster N c', i r t: !,) bei German, Puljanastraße 5., auf Nr. 1-150 am 28., Nr. l50 bis 850 am 24. Februar' b) bei Ärczovar, Pol;anaslrafte 76, auf Nr. 351—500 am 28. Februar; o) bci Mchle, Am-liro/.platz, auf Nr. 50! bis 650 am 28. Februar, auf Nr. 651 bis zum Ende am 24. Februar. — Zweiter Vezirl: :>> bei Zorec, FlorianZgasse, auf Nr. 1-250 am 23., Nr, 251-500 am 24. Februar; !>) bei Dr5aj, ssastellgasfe, auf Nr. 501-750 am 28.. Nr. 751-1000 am 24. Februar; <>) bci Slubi.. Fl>> riansgasse 80, auf Nr. 1001-1250 am 23., aus 1251 bis 1500 am 24. Februar. - Dritter Bezirk: n) bei Zetko, Emonastraße, aus Nr. 1—250 am 23., auf Nr. 251—500 am 24. Februar; li) bei Steiner, Ziegel-straße, auf Nr. 501 — 750 am 23., Nr. 751—1000'am 24. Febr.; <) bei Pocl, Ziegelslrafte, anf Nr. 1001 — 1250 am 28., Nr. 1251 — 1500 au, ^4. Februar. - Vierter Pezirl: n) im Konsuln am Nongreszplcche ans Nr. I bis 250 am 23., Nr. 251 500 am'2t. Febrnar; l,) bei Elbcrt, .Uongreßplah, aus Nr. .',01—750 am 23., ans Nr 751—1000 am 24. Februar; <-) bci Morassi, Gra-dik^, auf Nr. 1001—1250 am 23., Nr. 1251-1500 am 24. Februar. — Fünfter Vezirl: :,) bei Ttuplea. Gerichtsqafse, auf Nr. 1-150 am 28., Nr. 151-350 am 24. Februar; d) bei Hulzcr, Wiener Straße, aus Nr. 351-500 am 23., Nr. 501-700 am 24. Februar; <>) im Konsum in der Gerichtsaasse, auf Nr. 701—850 am 23., Nr. 851 bis zum Ende am 24. Februar. — Sechster Bezirk: -l) bei Legat, Tlom^elgasse, aus Nr. 1—250 am 23., Nr. 25l—500 am 24. Februar; l») bei Zor<"-i<>, Vahnhofgasse, auf Nr. 501—650 am 23., Nr. 651—800 am 24. Februar; <>.) bei 5mcm, RadetzlY» straße, auf Nr. 801—950 «in 23,, Nr. 951 bis zum linde am 24. Februar. — creits miiMteilt, lverdcn die FIcischl>aller in Hinkunft an die telle; aufbewahren, so schüttei man eine entsprechende Lage Sand oder Erde aus und stectt das Gemüse cin. — Weiße Nüben werden geschält und nudrlig geschnitten. ?n ^ zehn Kilogramm verloendet man ein Kilogramm Salz und zehn Dekagramm Kiimmel, in Ermangelung des> selben eine Küinmelmasso. Nun füllt inan die geschnitte» nen Äüben in ein gut geschu>eseltes Faß und drüctt sie recht fest ein. Obenaus legt man Holzbrelter und be» schwer! sie mit Steinen. Nach einiger Zeit bildet sich Schaum, den man abnimmt Tollie sich .'.ochmals Schaum bilden, so schöpft man ihn wiWer ab. Nach acht bis zehn Tagen ist die Gärung beendet. — lDer Huflattich als Tai,«l«ssa^.j In dem Maße, in dein der Tabak immer knapper wird, mehren sich die Vorschläge zu seinem Ersähe durch andere Stoffe, die nnser eigener Vodeu erzeugt. Der Hopsen scheint die Erwartuugen, die man auf ihn als Streckungsmilkl für Tabak gesetzt hat, nur in sehr bescheidenem Grad? rechtfertigen zn können, denn seine Bitterkeit, die dem Vier ein so angenehmes Aroma gibt, macht sich in der Pfeife unangenehm bemerkbar; der gerauchte Hopse» soll geradezu ranzig schmecken. Als ideale»! TabakersaN aber glaubt Dr. E. N. Nkerslädt nach eigenem gründ-iichen Ausprobieren den Huflattich e npsehlen zu dürfen. In einer Zuschrift an die „Umschau" weijt er daran' hin, daß der Hnslatlich den Vorzug habe, als Unkraut iu riesigen Mengen an Wegen nnd A'lcrgräben, besonders aber ans Eisenbahndämmen ',u wachsen. Mit seineu goldgelben Vlütenlöpsen gehört er zu unseren ersten Frühjahrsgewächsen. Die Älüten eignen sich freilich nicht zum Tabat'ersal',, wohl aber die Vlätter, die erst nach dem Abblühen tominen. Wenn man bedenkt, daß die ge-trockneten Hnslaltichblätter von altersher. als Tee gc» locht, als wirksames Hausmittel bei allen Erkrankungen der Atmungsorgane, wic Husten, Heiserkeit und Lungen» katarrh, geschätzt werdeu, weil jie die Schleimabsonde» rung günstig beeinflussen, dann kann man sich leicht vor« stellen, eine wie gesuude Nauchware der Huflattich ist. Er ist mild, brennt nicht auf der Zung.' und wächst über. all in riesigen Mengen, selbst nnmiitelbir vor den Toren der Städte, so daß er überall leicht znr Hand ist. - cn nicht nur den Spott seiner Umgebung ein, sondern einige altc aber. glänbische Frauen erklärten sie sogar vom Teufel besessen. <5in erfahoeuer Seemann aus ihrem Belamücntieise, der auf .Haloaii Frauen im Echisfsdienste tätig gesehen, >var aber anderer Meinung, und durch sciiie Fürsprache lam (5lisa Veluomini anf einc Seefahrtsschule, wo sie lx^ld zn den besten Schülern gehörte. Bei dein äuherst konservativen Charakter drs Seefahrtsbernfes und seiner Jünger hatte sie noch viele Schwierigkeiten zu übcrwmdeu; allein voller Energie und Zähigkeit hielt sie aus. bis sie ein glänzendes Examen ablegen konnte, das sie zur ..grohcn Fahrt" be-rechtigtc. Zum Kapitän eines Frachtschiffes ernounl, dessen Name Gebiete deo Monte Asolone lclihai'e Altillelieiäliyleit. Nördlich von Aals.taa.na warjl» unsere Truppen den (ycqner aus seinen Ttellnnqen. Hiebei würden scch« l7s. siliere und !?<> Mann qefanqen cingelnncht. Dcr Chef des Veneralstabss deutsches Neich. Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 12. Febru.n. Tas Wolff. Bureau meldet: wrohes Hauptquartier, l.!. February Hcereiissruppe des Kronprinzen Nupprecht von ^ayrrn und des Deutschen Kronprinzen: An vielen Stellen der Front Arlillerietätigleil. ^n-fanterieabteilungen führten südlich von 2.t. Queniin und auf dem östlichen Maas-Ufer im '5auri^rls.Äaldc er-folgrciche Erkundungen durch und nachten dadei l^e-sanqene. Heeresgruppe des Herzogs sllbrccht vo,: Württemberg: ^)!vischen Flirey uud der Mosel Artillerie- uud Mi-nenlamps, der sich heute morgens besmid^ i„ dei s^e^ gend von Nemenanville verschärfte, Östlicher ttrlcqöfchlluplllh: ^ie militärische Lage is» an de,' Fronl ge^eniiber den Groftrussen nnd den Rnmäne^. unverändert. Italienische Froni: Aus der Hochfläche der Tieben e^elneinde« tal,<>«t'cl lebhafter Fenrrlampf. ^n örtlichem slnqriff säuberten österreichisch.«ngarische Truppen einen feindlichen Stilh» pnnlt am Tüdhanqe dcs Tasso rosso und nahmen dabei sechs Offiziere und l7<) Mann qefnnqen. ^mi der mazedonischen Front .'ichts >!cm'5. Der (frste Generalquartiermeister: oon L n d e n d o r f f. Merlin, 11>. Febin.n. D^s Wolfs. Bureau meldet: ^2. Februar, abends: Westlich von der Mosel flaute die lvesechtstätigleit nach dem Scheitern französischer Vorstöße am Nach'mii. tag wieder ab. Von den anderen Hr.iegsschanvläken .nchts Kienes. Eine Rede Kaiser Wilhelms. Homburg v. d. Hßhe, N. Februar. Bei dcr Huldigung, die ans Anlah des Friedensschlusses mit der Ukraina die Homburycr dem 5wiser darbrachten, erwiderte Kaiser Wil Helm auf die Ansprache des Bürgermeisters n. a. mit fcl-genden" Worten: „Wir Deutsche sollen für die Herbei' führung besserer Zeiten wirken. Wir sollen kämpfen füu Recht. Treue und Sittlichkeit. Unser .Herrgott wiU den Frieden haben, aber einen solchen, in dem die Wcli sich anstrengt, das Nechic nnd das Gute zu tun. Wir sollen der Welt den Frieden bringen. Wir weiden es tun auf jede Art. Gestern ist s im gütliche,, gelungen. 5U'N. cin friede, !r»ie cr nonvcndig ist für cinc startc Zukunft deö Delltschen bleiches und der dcn (>^n^ der Weltgeschichte becinflusscn wird. Dazn müssc,l uns dic gcwalti-sscn Mächtc dcs Oinlmels bcistchen, dazu muß cin jcdcr von euch. voin Schulkind bis zum Greise hinauf, iinincr nur dein ciilen (^'^nken Icbcn: Sieg ilnd cin dcutschcr Frieda." Veratlingcn im Tculjche l Hauptljuartier. Aerliu, !-'. Februar. Tas 2Üulsf» Bureau melden Reichskanzler Graf Hertlillg lnid Staatssekretär Dr. v. ^ühlmann begeben sich murgen ',um Vortrag beim Nai> scr ins Gruße Haliplauarlier. Berlin, l_'. Februar. Tie Neise des üieichskanzlers Gvafeil Hertling nnd des Staatssekretärs Dr. v. znihl» mann ins Große Hauptquartier hängt, l.nc in nulilischcn «reisen versichert wird, mit dcr Wendung c»er Dinge in Brei>Lituwst znsaiumeu, »velche eine Beratung dcr puli» tischen und mililärischen Teilung darüber nutwcndig macht, welche Fulgerlingen .1»? dcn Erklärungen True« kijs gezogen »ocrden sullen. Der Bee- «izd der Lultkriess. Neue U-Äoot'Vlfulqe. Berlin, !_'. Februar. Taö Wulfs ^ Bnreall meldei: Im usllichen Tcilc dcs ^lrmeltailals uu»> an dcr engli» scl^'n Westküste vernichteten unsere U-Buute 18.W^ Brulluregislerluililen fcii'dlichcn Haildelss hiffsrannies. Der llufttrica im Westen. Perlm, !^. Februar. T^is Wolff-Vlneau meldet: Im Jänner unternahm dcr (Gegner 8t Ünftangriffe auf das deutsch HciinatMbict. Davon galten 15 dcin lothringisch-luxeniburgischen Industricgebict. 14 offcncn deutschen Ctädten. Wcimgleich die Zahl dcr Angriffe gegenüber dcin Vornwliat (18 Al^riffc» infolge dcr günstigcren Wetterlage bedeutend gestiegen ist. so Nx^ren doch für uns dic Schäden und Verluste glückliche rir'eise gerin,ger als im Vormonat. Tic Opfer dcr Angriffe luaien ilt^csamt l> 3otc, 9 Verletzte. Der Sachschaden luar in allen Fällcn uner^ heblich. Dic lvenigen Voml'en, dic auf dic Werfe dcr Nüstungi'illdustric sielen, hatten scinc ncnnellsluerte Äc-n iebsstörung ,;ur Folgc. Dcr Gegner bi'chtc bei diesen Än arisfcn vier Flllgzcnge ein. Frankreich Die Absichten Rumäniens Pari^', l<^. Februar. „Echo de Paris" zufolge liegen ill Paris über dic Absichten 'lilimameils keine Nachrich» lcu vor. Tas Vlalt ruft als cin.zi^e Abhilfe gegen die Ohnmacht der Verbimdclcll das Eingreifen Japans an. Pichons „Petit Journal" versucht, Numänicl, mit militärischen Argumenten r>i.>n der Mlwendigteil, an der Seite der Alliierten zu bleiben, ',n überzeugen nnd r>c-> sichert, dah ein Nachgeben Rumäni«',' - ">" ^>>' ^"lniicr des Vierbnndes steigern wnrd.'. Rußland Die Annullieruuli der Ttaatsanleiheu. Peierslollss, U1. Februar. Folssendcs Dctrct ülx'r l>ic Alunlllicruuy der Staatsanleihen, angenommen in dcr Sitzung des HentlnlexekutivausschusscK' vom 8. Fcliruar. wird veröffentlicht: 1. Alle Stantsanleihen, die von den Megierunaen dcr rilssischen Bourgeoisie aufaenomlucn U'ordcil sind, locrdeil vom l. Dezember IM? a. St. ab für unyültia crklärt. Die Dezember coupons werden nicht mehr bezahl. '2. (5^cnso lvcrdcn alle (^rantien nngültiss. die von diesen Regierungen für Anleihen vcrschiedencr Unternehmungen abgegeben worden sind. 3. Alle ausländischen Nnlcihcn werden bedingungslos und ohne jede Ausnahme annulliert. 4. Kurzfristige. Obligationen bleiben in ilraft. Prozente locrden nicht bezahlt. Dic Obligationen selbst gelten als Krcditschcinc. 5. Minderbemittelte Bürger, die animllicrte innere Anleihen bis zn 10.000 Rubel besitzen, loerdcn dlirch Anteile der neuen Anleihe dcr rnssisä^cn sozialistischell föderativen Rcpliblit ent^chädiat. 6. Einlagen in den staatlichen Sparkassen und deren Zinsen sind unantastbar. Dic im Befil.« der Sparlassen bcfindlichcn annullierten Allleihen werden auf die Schuld der Republik übernommen. 7. M>cr die Entschädigungen von Mnosscn-schaften u. dgl. werden besondere Bestimmungen ausgearbeitet. 8. Die Leitung dcr Liquidation der Anleihen hat der oberste Vollswirtschaftsrat. 9. Die Ausführulla ist Aufgabe der Staatsbank. 10. Die Feststellung der Minder-bcmitteltcn erfolgt durch besondere Kommissionen. Diese haben das Recht, i5rsparnissc im vollen Vctrage zu an-nnllicrcl!. di<» nicht auf den, Weyc dcr Arbeit crworbcn Worten sind. felbst u,,cnn si,- ^,<- Sumine von 5000 Rubel nicht übersteigen. Verstaatlichnnn der Handelsflotte, stunsistntiuu dcÄ Aktientnpitali). Petersliurn, ><>. Februai'. über dic Muionaliilcrung der Handelsflotte »vird folgcndc Mitteilung veröffentlicht: Mc Schiffsnnternchmungeil, die Aktiengesellschaften odcr Handelshäuscr-Oroßunternehmern gehören, wcrdcn durch Tctret des Volksratcs für nationales Eigentum dcr Rc-publik erklärt. Eine Ausnahme bilden näher bestimmte tleincre Fahrzeuge. Ferner wird das Projekt eines Dekretes über die. Konfiskation dcr Aktientapltalc dcr frül>e-rcn Privattxnlten veröffentlicht. Demgemäh wcrdeir alle dicsc Kapitaliell im vollen Umfange konfisziert nnd der Volksbank der russischen Republik übergeben. Alle Bankaktien wcrdcn annullicrt und jcde Dividcndenau^zahlung cingcstcllt. Unter der ^ezcichnnng Voltstoinmissariat fiir, Finanzen wird cin Finanzkollegiuin gegriindct. Die 'Kämpf»« in Finnland. Stockholm, ll. Februar. Nach Tclcgraüimen an die sinnländische Gescilldtschafl nimmt der Terrorismus der Ruten (>wrde in Wiborg liubeschreibliche Fr»ru«cn an. Tie meisten Privathäuscr lind aiisg'plllüderl, die Le-benömitlel geslohsen, su das; ^iui^ersnot 'inter den Nicht' wten herrscht. Stockholm, 11. FebrKn. ^aZ 3oe»lZfa Telegram Hjyiau lueldet liüs Wasa oon, 10. d., ^esiern und heule fanden kbhafle ^ämpse statt. Vei einem Angriffe auf einen Panzerung hatten die Weihcil ,',wci Verwundete, die Noten mehrere Tote. Tie Äerichi? ans allen Landes» teilen, wo die Nuten »wch herrschen, sind schrcclcncrre' , gend, ihre l^rcueltateii zahllos. .>nsfhi>il zugefügt wurdcil sind. Sie habcn lcincn Wcg ,'.u einen, Fricdcn, bis die Ursachen dieses Äricges bcscitigl werden nnd ihre Wiederkehr, suwcii crrcichbar, mnnüglich gemacht >r>ird. Tiefer 5lricg hat seine Wurzeln in der Nichtbeach. inng dcr Nechte der kleinen Nationen nnd Nassen, denen die Einigfeit nnd die Macht fehlte, ihre Ansprüche, ihre eigene Ctaatszugehüriglei» und ihre eigene Forn, des politischen Lebens durchzusehen. Graf Czernin scheim die Grundlagen des Friedens mit llaren Augen anzn° sehen. Er sieht, das; ein unabhängiges Pulen, gebildet aus allcu unbcstrcitbar polnischen Nevüllerungen, eine Angelegellheit europäische!' Übereinwmmcus ist ulld na^ llirlich zugcstalldcll »oerden inns;' ferner, daß Aclgien gcrüuntl und wicder hcrgcstcllt werden muß, und ferner, daß nationale Bestrebungen befriedigt werden müssen, sugar ill seinem eigenen Neiche. Wenn er über Fragen schweigt, die die Interessen und Absichten seiner Ver° bündelen mehr als die Österreich-Ungarns allein be» rühren, su ist es natürlich nnr, weil er stch, wic ich ver> mute, gezwuugen sieht, unter Umständen auf Teutschland nnd die Türkei zu verweisen. Er gibt zu, das; 5)stcrrcich. Ungarn aus die Nricgsziclc, wie sic von den Vereinigteil Staaten ausgedrückt wurden, mit >.'eiliger Schwierigkeit, als dies Tenlschlano möglich ist, eingehen kann. Er würde wahrscheinlich noch weiter gegangen sein, wenn er ans ostcrrcich-Ungarns Vündnis nnd seine AbhäN' gigf'eit vun Teutschland keine Rücksicht zn nehmen gchabl hä!lc. Tic Unlcrsuchnng, ub cs den beiden Ncgierungen lnöglich sein wird, in diese»: Au?lansch der Ansichten surlzuschrcilcn, ist einfach nnklar. Dic anzuwendenden Griliidsäjic sind dic sulgcllden: l.) daß jeder Teil eiller endgültigen Vereinbarung ans dcr Gcrcchtigleit in den» bestimmtcn Falle nild auf einem solchen Ausgleich aus» gebaut sein muß, vun dem es am wahrscheinlichsten ist, daß er einen Frieden, der dancrnd ist, herbeiführen wird; ^.) daß Vülser und Provinzen ni'hl von einer Staatsoberhuheit durch eine andere l)er!imcn wer» den, das; jedoch 3.) jede Lüsnnf, einer «cbielssrage, die durch diesen Krieg ans.^wmdcn worden ist, im Inter« csse nnd zn Gnnsten der betroffenen Vewlferungen nnd nicht als Teil eines blußen Ausgleiches udec i,lumpru» misses der Ansprüche rimlisicrender Slcllcn gelrufscn »'erdeil lniissc,- 4.) daß alle llar Ninschricbcnen natluna. lcn Ansprüche die weitestgehcnde Befriedigung finden sullen, die ihnen znleil werde.» lann, ohne ileue oder die Verewigung aller Elemente oun ^)ü,nst >md Gegner-schast aufzllllehineli, die den Frieden Eurupcs lind sumit der ganzen Welt wahrscheinlich bald wieder stören wird. — Ein allgemeiner Friede, auf sulchec Grundlage ei> > richtet, kann erörtert werden. Bis ein sulcher Friede gesichert ist, haben wir leine andere Wahl, als mit dem Kriege furlznfahrcn. Unfcre Hilfsquelle» sind jc<5< teil-weise mobilisiert nnd wir werden nicht rnhen, bis dies znr Gänze geschehen ist. Unsere Truppen werden rasch ,',nr Front geschickt nnd die Sendnngen werden nuch b<-schlennigt werdel,. Unsere ganze Kraft wird in diesem kriege der Befreiung eiügejchl werden, einer Befreiung von der Vedruhung und vun den auf Vorherrschaft ge« richteten Versuchen selbst sticht igc r Gruppen von antu-tralischen .Hcrrschcril. Was immer auch die Schwierig, leiten nild die gegenwärtig teilweisen Vei.'/'gerungel' seilt mögen, wir sind in unserer kraft der unabhängigen Tal unbezwing!ich. Wir glauben, d,is; i'nscr eigenes Ver-langen nach einer nenen Welturdnnng, in welcher Ner-nunft, Gerechtigkeit nnd das allgemeine Interejse der Menschheit regieren, das Verlangen der aufgeklärten Menschheit ist^ 57hne diese neue Welturdilüüg wird die Welt ohne Frieden sein. Die Macht der Vereinigten Staaten ist für leine Nation und für kein Volk eine Ne-drulnmg. Sie wird niemals zu ÄnarisfsM'ckcn uder für die Befriedigung felbstfüchtiger Interessen angewend'l werden, sie entspringt der Freil>ii .id ste!,l ,m Dienste dcr Freiheit. Theater, Kunst und Literatur. lÄammermusik.) Das gestrige zloeite Äonzert de>> Böhmischen Quartetts im Hotel ..Union" übte auf dic distinguierte Mhürcrschaft. die den geräumigen Sani aber. mals fast zur Gänze füllte, vine womöglich noch tiefere und nachhaltigere Wirtuily als das vorausaeganssene. Vor allein mächtig iuar dc'r Eindruck des Smetanaschen EMoll. Laibachcr Zeitung Nr. 36 239 l3. Februar 1918 Quartette ,.?lus m'.'iuem Leben". doar aliermals Gegenwand herrlicher, begeisterter Ovationen. Tem Abende lvohnlo u. a. Herr ^N'despräsidenl i^ras ^'ltleiuö mit Frau ^cinahliu bei. Eille nähere Besprechnns, dcr leiden lnnst^nuszreichen '.'lben^ fol^t. ilb ^ llhr abr'.ld^ iln hiesigen ^andcsthcolcr dnsrill. isl eiln' wchtv Musilnalnr der ^chüpsllnq. Die pl)äiwme»lile l^eiqevin Äiinnic Ton,, ichinskij erveq! iidevcill .'»»en l'ereslniqlen nnd erstaunlich großen ^rfolq durch ihr herrliche Spiel. Äei dem Vor-iraq dicscr geborenen Äiiilstlerin vcrqißl .imn ibre In. qend nild bewliüdevl die technische nild » »sifalische ^er» liqssit der Meisterin. Die russische,, ,md deutschen ^ei^ iniMn oetoul'N, das; dov Auftreten dieser qenmlen Wun. derqeiqerill die Gloer» c>en wir nwrqen verösjeutlichen. Der Vorverlauf dev Carlen hat bei der ^asse de5 ^aildestl)ea«er^ schm, be> Hunnen. Mil«» z» kl, L«fl!l- ulll> PminmIlichliGl!. - lTchadeujeuer.) Äu, 5». d. "i. nachniillaq.^ brl'.ch in der Ttrensch'lp'e de^ Äesij.zerc; Alois Drenif in Wrsch-ljn, l^l'meinde Pre-'na, ein ^ener ans, das in der li">rze° slen ^ei< ans weitere drei Wirisch.isl^elmide Tveniss ubergriss »nd diese »nil allen daliu befindlichen (3troi). „,ld Heuoorrälen einäscherte. Auch ein qrös^eres Qlian. llim Getreide, dann la,>d».'irtschaslliche Aiaschinen sind miwerdrannl. Das ^ieh tonnle noch rechtzeitig gerellel werden. Zur Stelle waren die ^euerweh.'en von Pre5,na „,,d Nudolsswerl, dann das Vahnstalionspersonal ,ni< einer .^''andspril'.e. Mit vereinte» Kräften gelang es, das ^ener ans die abqebranl'teu i7l'ielle ?,n lolaüsiereu. Der Tchadc beträgt bei 8l).i>0<^ l<, die Versicherlingssn>n>»e nur 4350 X. Das ^ener dürften mit .-Zündhölzchen spie-lrndr Kinder vernrsachl haben. H. -- sNnsälle.j Die zlvolf ^ahre alte Äesi^erslochter Johanna Äizjak in ^ranzdors 'nng unlängst znnl dort,-ligen Fleiichhaner Josef ^los und wnriete in der fleisch-l'anl alls das fleisch. Während der Zle,schha»er die gro-hen ssleischsliicte zerteilte und .',um Aushacken vorberoi-lele, prallle ein am .^"ttstocke liegendes Messer ab und llas die in der ^leischbanl stehende Vizjal m>> lii^leu Auge. Das schloeruerlehle Mädchen wurde ins Landes' ipital überführt. ^ In 3ch>var,',enbelg bei Idria wollte der 23 ^ahre alte Arbeiter Alexander R'ajsio,ro >»» gen,e!del! ,n der Nach. zum '. d. M. draugcn unbekannte Tiebe ms ,^ans der Äesi.',erin Agnes Ms >n Lo.na, ('..en.emde Prc.^m, cin >„w eulioendelen, da ,ie uugesl,.'rl arbe,!sn ^'»nteii, alles, was ihueu eben gefiel. Io ',ahl^n jie ^edei und Noblen im Werte von ^O>» l<, ^chuu.lz, ^pelt, 3Vi,^ste, ^ucler, Mehl, dcmu ine.» aa>izen '^^'l-ucranzug, schließlich zlvei Federbetten uud drei Kopf-l'oss'er Obwohl die Diebe auch nach ^eid sahidelen, s:.' >!.'!'«:, keines in die Hände. D?:i Dieb"^/ d.^'i, .^,>n. länmlichseiten »'nl v'V, ^,i>ir.' ?,,',er be' ',,>> ' e ' l'l l'en, >)i. l<. Die gestoh-lenen ^iinder wurde»» in einer nahe gelegenen Schotter» grnbe geschlachtet und, wie die Tpuren zeigen, daun in der Dichtung nach Naklas befolderi. - In einer der let'.ten ^iächte wurden dem Äesil'.er Johann sliobi«" in l^ozd, Nezirl Kronau, auo den, vech'errten 3lalle zloei Inngschloeine entwende!. Vcraillmmillchec Nedcilteur: Anton yuntel. über den Siand der im ^andc Kraiu nach den am l>. Februar N>l« vlirlica.rndcll Vcrichtcu der politischen Vczir sbchiildc» herrschenden Epizootien. Maul» und Klauenseuche: Im Bezirtc Uaibnch-Umgebllng : i» dcl Gnninde ^raü^dolj (l Ort); im Vezirle Tscher-nemdl: i» dcü l^riüni^nl Abl^sicc <1 Ort. Natwnicn Milzbrand: im Vczirte !>iudolfswelt: iü dcr wcmciud^ St '.>.!i,ch>!el^2>opicc ^ ^^)-«ilude der Pferde: Im Vezirle Ndelobern: m den Äe niciiiden Ädclel's!^ ,2 Olle). Doiue^st (^ Ottc). Hrenowch s^! Orte), Isl. Feislii» 1 Oit). Nillrüdern (1 O,l). Ratezcvo l)itw (1 Oll/-, im Vezirtc Gotischer: in dc„ Gen,ciudin Äll^ispeiss (l O t>. «lo,j!lischch (l Oll). N.'ssrltal ll Olt). Obrinrail (l Ort), Soürischch >2 Oitr); im Bezirke Gurl. ^ felb: iu k,,„ («cun'mde!, Iohanuislal (1 Ort. Zirül» (1 Orl); ^ im Vczirle Krainburzl: in de» (^liiniüdnl <5's!,en, s! Ol<,, ^ ssl«t»i!g l4 Oilc), Kt. »Usur^e« >). Plidlunj,: l^! O,tej, /Vn'll^üil-f (6 Oltc). St. (lrie.qsanleilie»Persichcl«ng.',„;- Verjorqunq vou !»iindcsn durch ein Anssteuertapitnl «nd eine l5r,^el)l«nglrener vun, ^lnchncr ncwnhllc» Persichcrunnsdnucr ill, ot>c>r 1» Iahrr) <,„i!s,<>fuls!l. - c^!'^ ^.^ ^cichiicr während dcr Vcrsichcrllnasdaucr. w stnd f»r dn> ^ors'^-r»,,,» Ici.x' weii^cn Prämien zu l^Mc» ,.„d <>s ncla,,^',. fol^.,t>c M'lräs,c für das 3" ^rsoracntx' Kn.d od<'r dic sonstig, vom Zc-ichncr l'.stimn'te a, sofort nach dem Ableben deö Zeichners <.>i,i Sterbegeld iu der Höl)c lion 20°/« des versicherten Krieys im jährlichen Betrage vm» 20 '/« dei! versicherten .slriegsmileihclapitals', writers c-, lxi ?lbll»uf der PelsilhrruuaSdallcr dic versicherten «ricasn»lcil,estiiäc nlö Ausfteucrlnpitnl. Dic Leiftunncn aä 2 und b erfolgen in barem Geld» und sind. sowic dic Nusflllssuny der versicherten ttrie^K. crunssst>auer nicht von dem Lel^n des lindes abhängig. Stirbt das Kind, so werden die alcichcn Luslunaen - je nach Wunsch des Zeichner« oder seiner Nechlsnachfolsscr - an ein anderes ttind oder durch 16 Iahrc c.ine Erzichungsrenic von jährlich K 2000- >. das ist K 32.000 -. zusammen also 1< ^4.000'^- bar. und überdies ei l>ri ?lblanf der 1>>iähriss<ü> Pcrsicheruna.Stxnlcr Nominale X 10.W« NrienSnnleihe. Fiir diesc hohe Versicherunysleistung wurden inZ» aesaml X 982 4N nn Prämie eingezahlt! Die Prämien lünne« auch fiir die aanze Versicherung»-.zeit auf einmal im voraus bezahlt werden (unter An» > rechnunss «.wn 4"/,"/,, Distmit)-, stirbt jedoch der Zeichne» svor ^'ll'Ianf der Vcrsichcruna,sdauer, so nclanssen anch bi« . ! nnvorbrauchlen dislonürrten Prämien zur Mnclzahluny. In dem oben ana,ea,ebrnen Äeispiele lväre als ein« mal ine Voranszahluna. aller Prämien ein Betraa von X <«!^ 90 zu bezahlen. Stirbt a^Iso der Zeichner im zlueiten Versickerun^zjah«, so nclauncu nach ftinem Tode auszcr den obenerwähnt, ,MrIx'irägen per X 34.000- - sofort lricnsnnlcihcftlilten der VII. «nb früherer Emissionen ! crfolnrn. Jeder U^esii^cr von 5lrieHsanIeiI)e lann scxr.ach ^ ohne einen Heller Vnrgcld nnd ohne jlursverlust sein» , bisherinc Zeichnung verdoppeln. (5r erwirbt hirdurch ein« ! l!ochvrr,^i!iolichr nnd jederzeit liquide z«npiroSnji "j^gove zone Marije Prosen iz Ljub-Ijano, Velika èolimrska ulica St. 1, po-stopanje v dokaz amrti pogrošanca. sakdo se torej pozivlja, da sporoèi do due 10. avgusta 1918 sodišèu ali mu 8 tern postavljenemu skrbniku Jo-žcfu Prosenu, kurjaÈu na državni že-leznici v Ljubljani, kar bi vfdel o pogrešancu. Po proloku toga rokii in p<> v/pr«-jeniu dokazov r:r/Rodi!o ho bo o doka/n smrti. Takisto unj HpoM.r.i, kdor bi vodel natanènejsi naslov priè Jankovièa in Kofala. C. kr. dežolno HodiSèo v Ljubljani, oddclck III., dno 2IJ. januarja 1918 4SK Firm. 72, Gen. V 289/9 Izbris firme. lzbritmla se jö v rogistru dne (J. fobruarja 1918 vsled konèane likvi-dacije: Bodež firruo: Stahovcn, besedilo firme: Živinorejska zadruqa v Stahovci, r. z. z o. p. v likvidaciji. 0. kr. dežolno kot trgovsko sodiŠèe ¡ Ljubljani, odd. Ill, dne G. februarja 1918. 492 L VIII 121/17- 3 Razglas. S tusodno odloèbo z dne 27. ju- nija 1910, opr. St. L VIII 232/10/17, izreèeni preklic Ane Sluga, vlakovodjo žene iz Novpga Udmata št. 172, radi j blaznosti se razveljavlja. 0. kr. okrajno sodišèe v Ljubljatii, oddelok VIII., dne 28. decembra 1917. 487 Firm. 79, Gen. V 206/1 Premembe pri že vpisani zadrugi. V zadružnem registru se je vpisala dne (J. februarja 1918 pri zadrugi: Hranilnica in posojilnica v Podlipi, registrovana zadruga z neomejeno zavezo. naslednja promemba: Sklonihi se jo na obèncin zboru dne 16. septembra. 1917 razdružbu zadruge in likvidacija iste. Tvrdka se glasi odslcj tako, da se dosedanjemu besedilu iste dodaste besedi „t likridaciji". Likvid.'itorji ko doHedauji udje na-èeJstva. Upniki naj mo zglasijo pri z.adrugi. C. kr: dezelnn kot trgovsko nodiftèe v Ljubljani, odd. III., dne 6. februarja 1918. 465 r n /iK-1 Oklic. Z(>i)er znpušèiiK» llije lierak iz j BrasIjevitT' «t. 3 se i« podala pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki po Mari jHerak, rojeni Hrnjak, posestnici iz : UrHsljevice St. 3, ki jo zastopa c. kr. liotar Bakovüik v Metliki, tožf)a z»- j radi opravicbe predznuinbe pto 2<>0 K. : Na podstavi tožbo m dolr>èa na- rok na dan 28. februarja 1918, ob 9. uri dopoldne, pri podpisanam HodiHÈu, soba st. 20. V obrambo pravic tožcne za])usciue se postavlja za nkrlxiika gospod Ivan -Drubniö, sodui sluga v Mruvni stvari na ujeno nevarnost in stmške, dokler se ta ali ne oglaisi pri sodniji .di ue irnenuje pooblaSèenca. C. kr. okrajna «odnija Metlika, oddelek II., due 5. februarja 191Ü. Zeitung Nr. 36___________ 240 13. Mvuar 19l8 Schloß, Fabrik, Ökonomie oder Privatbesitz von Geldmann zu kaufen gesucht. 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